Geschäftsbericht 2011 - LV 1871

lv1871.de

Geschäftsbericht 2011 - LV 1871

Geschäftsbericht 2011

141. Geschäftsjahr


Geschäftsbericht 2011

Inhalt

LV 1871 im Überblick 3

Mitgliedervertretung 4

Aufsichtsrat, Vorstand, Treuhänder, Verantwortlicher Aktuar,

Abschlussprüfer 5

Lagebericht des Vorstands

2

Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 6

Bewegung des Bestandes an Lebensversicherungen

im Geschäftsjahr 2011 18

Betriebene Versicherungsarten 20

Bilanz zum 31. Dezember 2011 24

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 28

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 30

Erläuterungen zur Bilanz 33

Entwicklung der Aktivposten A, B I bis III

im Geschäftsjahr 2011 36

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 42

Allgemeine Angaben 45

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 46

Bericht des Aufsichtsrats 47

Weitere Angaben zum Anhang

Überschussbeteiligung der Mitglieder 2012 48


LV 1871 im Überblick

Berichtsjahr 2011 2010 2009 2008 2007

Versicherungsbestand in Mio. Euro

Versicherungssumme 22.515,7 20.696,8 18.684,9 17.524,1 16.917,9

Gebuchte Bruttobeiträge in Mio. Euro 566,0 558,4 520,2 482,9 513,9

Kapitalanlagen in Mio. Euro 4.310,3 4.123,1 3.940,7 3.709,2 3.561,9

Nettoertrag der Kapitalanlagen in Mio. Euro 167,1 179,9 155,2 129,5 160,3

Nettoverzinsung der Kapitalanlagen in Prozent 4,0 4,5 4,1 3,6 4,7

Aufwendungen für Versicherungsfälle

in Mio. Euro 350,8 356,1 285,6 240,9 224,5

Den Versicherungsnehmern gutgebrachte

Überschussbeteiligung in Mio. Euro 102,4 85,8 75,8 66,1 65,8

Bruttoüberschuss in Mio. Euro

(Direktgutschrift, Zuführung zur Rückstellung

für Beitragsrückerstattung, Jahresüberschuss) 81,0 86,1 83,7 54,1 90,4

Rückstellung für Beitragsrückerstattung

(= Überschussrückstellung für die Versicherungsnehmer)

in Mio. Euro 269,5 295,9 299,4 296,5 312,6

Gewinnrücklagen in Mio. Euro 85,0 80,0 74,0 69,0 65,0

Bilanzsumme in Mio. Euro 4.677,9 4.485,4 4.227,3 3.959,5 3.808,0

3


Mitgliedervertretung

Ralph Alt Vorsitzender Richter am Landgericht München; München; ab 21. Juni 2011

Dr. Joachim Bode Selbstständiger Berater; Feldafi ng; ab 21. Juni 2011

Thomas Fleischmann Geschäftsführer; Krailling

Dr. med. Nikolaus Frühwein Facharzt für Allgemein- und Tropenmedizin; München

Andrea Habermann Diplom-Kauffrau; Erzhausen

Prof. Dr. Rudolf Haggenmüller Chairman ITEA; München

Helga Högl Bundesbankdirektorin i. R.; München

Alfred Lottmann Abteilungsleiter der Volkshochschule der Stadt München i. R.; München

Dr. Ludwig Schneider Geschäftsführer; Moosburg

Manfred Stockinger Finanzberater; Baierbrunn

Petra Vangerow Diplom-Kauffrau; Gronsdorf

Jörg Weidinger Wirtschaftsprüfer, Steuerberater; München

Werner Zoller Oberstudienrat i. R.; Neustadt/Weinstraße

4


Aufsichtsrat, Vorstand, Treuhänder,

Verantwortlicher Aktuar, Abschlussprüfer

Aufsichtsrat

Werner Kunzfeld Versicherungsvorstand i. R.; Vorsitzender; München

Peter Dietrich Rath Generaldirektor i. R.; stellvertretender Vorsitzender; Ottobrunn

Dr. Michael Bachmann Versicherungsvorstand i. R.; München

Dr. Peter Hohenemser Managing Partner; München

Prof. Dr. Andreas Richter Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der

Ludwig-Maximilians-Universität München; München

Prof. Werner Schuierer Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Augsburg i. R.;

Feldafi ng

Vorstand

Karl Panzer Vorsitzender; München

Dr. Klaus Math Herrsching

Wolfgang Reichel München

Rolf Schünemann Berg am Starnberger See

Treuhänder für das Sicherungsvermögen

Dr. Justin von Kessel Rechtsanwalt; München

Heinz Hirschmann Prokurist i. R.; stellvertretender Treuhänder; München;

bis 30. Juni 2011

Dr. Peter Dvorak Versicherungsvorstand i. R.; stellvertretender Treuhänder; München;

ab 1. Juli 2011

Verantwortlicher Aktuar

Dr. Klaus Math Herrsching

Abschlussprüfer

Haßlinger GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; Bad Kreuznach

5


Lagebericht des Vorstands:

Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Vorwort

Die LV 1871 konnte auch nach Vollendung des 140. Geschäftsjahres

an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen und

ihren Wachstumskurs kontinuierlich fortsetzen. Gestiegene

Beitragseinnahmen, ein erneut gewachsener Versicherungsbestand

sowie ein verbessertes Kostenergebnis

sind neben einer in einem schwierigen Kapitalanlagenumfeld

erzielten marktkonformen Nettorendite deutliche Belege

für diesen Geschäftserfolg.

Einen wichtigen Anteil daran hatten auch die im Berichtsjahr

eingeführte Sachwertpolice und die neugestalteten

PRIMUS Lösungen.

Die Sachwertpolice der LV 1871 verknüpft die Vorteile einer

fondsgebundenen Versicherung mit der Investition in Sachwerte

und trifft damit den aktuellen Bedarf der Kunden.

Auf ein reges Kundeninteresse sind zudem unsere neu

gestalteten PRIMUS Lösungen gestoßen. Kinder und

Versorger profi tieren von neuen PRIMUS Extras: Mit der

optionalen Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit oder

Pfl egebedürftigkeit des Versorgers übernimmt die LV 1871

im Ernstfall die Beiträge. Die PRIMUS Rechtsberatung gibt

Auskunft zu Fragen rund um Erbschaft, Elterngeld und Familie.

Die BU-Option ermöglicht es dem Kind, sich bei Karrierestart

ohne Gesundheitsprüfung gegen Berufsunfähigkeit

abzusichern

Im Dezember 2011 hat die internationale Ratingagentur

Fitch das begehrte Finanzstärkerating A+ für die Lebensversicherung

von 1871 a. G. München (LV 1871) zum

siebten Mal in Folge bestätigt und mit Ausblick „stabil“

bewertet. Dabei loben die Rater vor allem die starke risikobasierte

Kapitalausstattung und die hohe Bonität des

festverzinslichen Wertpapierbestandes sowie die Stabilität

und das Wachstum des Neugeschäfts. Fitch attestiert

der LV 1871 damit eine gute Ausgangslage, um die Folgen

des Niedrigzinsumfeldes abzumildern.

6

Leistungen für unsere Kunden

Das Unternehmen hat im Berichtsjahr 409,4 Mio. Euro

(2010: 410,8 Mio. Euro) für Versicherungsfälle und Rückkäufe

sowie für ausgezahlte Überschussanteile aufgewendet.

Die Zunahme der Leistungsverpfl ichtungen gegenüber

den Versicherungsnehmern belief sich auf 173,3 Mio. Euro

(2010: 219,9 Mio. Euro). Insgesamt betrugen die Leistungen

gegenüber unseren Versicherungsnehmern 582,7 Mio. Euro

(2010: 630,7 Mio. Euro).

Beiträge

Die gebuchten Bruttobeiträge sind um 1,4 Prozent von

558,4 Mio. Euro auf 566,0 Mio. Euro gestiegen. Die verdienten

Beiträge für eigene Rechnung betrugen 528,4 Mio.

Euro (2010: 520,0 Mio. Euro).

Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden

8,3 Mio. Euro (2010: 6,9 Mio. Euro) entnommen.


Zugang

Im Berichtsjahr wurden 39.411 (2010: 41.056) Versicherungsscheine

eingelöst. Der laufende Jahresbeitrag des Neuzugangs

belief sich auf 52,0 Mio. Euro (2010: 52,2 Mio. Euro).

Die entsprechenden Einmalbeiträge betrugen 136,4 Mio.

Euro (2010: 151,0 Mio. Euro). Das annual premium equivalent

(APE), berechnet aus dem laufenden Beitrag des Neuzugangs

und zehn Prozent der Einmalbeiträge, belief sich danach

auf 65,7 Mio. Euro (2010: 67,3 Mio. Euro). Der laufende

Jahresbeitrag des gesamten Zugangs betrug 54,9 Mio. Euro

(2010: 55,0 Mio. Euro). Die Beitragssumme des Neugeschäfts

hat sich um 5,0 Prozent von 1.596,5 Mio. Euro auf

1.676,6 Mio. Euro erhöht.

Die Verteilung des Zugangs auf die einzelnen Versicherungsarten

zeigt nachstehende Tabelle:

Einzelversicherungen:

Kapitalversicherungen

(einschl. VBG-

Versicherungen)

2011 2010

Lfd. Beitrag Lfd. Beitrag Veränderung

in Mio.

EUR

in % in Mio.

EUR

in % in %

3,3 6,0 2,9 5,3 13,8

Risikoversicherungen 0,5 0,9 0,5 0,9 –

Rentenversicherungen 31,7 57,7 31,9 58,0 – 0,6

Sonstige Lebensversicherungen

(fondsgebundene

Lebens- und Rentenversicherungen)

15,3 27,9 15,9 28,9 – 3,8

Kollektivversicherungen 4,1 7,5 3,8 6,9 7,9

54,9 100,0 55,0 100,0 – 0,2

Nach wie vor hatten unsere Rentenversicherungsprodukte

(inklusive Berufsunfähigkeitsrenten) mit einem laufenden

Jahresbeitrag von 31,7 Mio. Euro (2010: 31,9 Mio. Euro)

den höchsten Anteil am Neugeschäft. Ihr Anteil lag mit

57,7 Prozent (2010: 58,0 Prozent) auf Vorjahresniveau. Es

folgen erneut die fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen

sowie die Kollektivversicherungen.

Der laufende Jahresbeitrag für ein Jahr belief sich hier

auf 15,3 Mio. Euro (2010: 15,9 Mio. Euro) beziehungsweise

4,1 Mio. Euro (2010: 3,8 Mio. Euro). Ihr Anteil am

Bestandszugang betrug 27,9 Prozent (2010: 28,9 Prozent)

beziehungsweise 7,5 Prozent (2010: 6,9 Prozent). Der

laufende Jahresbeitrag der neu abgeschlossenen Kapital-

und Risikoversicherungen betrug insgesamt 3,8 Mio. Euro

(2010: 3,4 Mio. Euro), ihr Anteil entsprechend 6,9 Prozent

(2010: 6,2 Prozent).

Die Versicherungssumme des gesamten Zugangs belief

sich auf 3.241,4 Mio. Euro (2010: 3.304,7 Mio. Euro).

Abgang

Der Bestandsabgang hat gemessen am laufenden Jahresbeitrag

von 32,2 Mio. Euro auf 38,0 Mio. Euro zugenommen.

Nachstehende Übersicht zeigt den Gesamtabgang gegliedert

nach den einzelnen Abgangsarten:

2011 2010

Lfd. Beitrag

in Mio. EUR

Lfd. Beitrag

in Mio. EUR

Veränderung

in %

Tod, Berufsunfähigkeit etc. 1,6 1,4 14,3

Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung

9,5 5,5 72,7

Rückkauf und Umwandlung in

beitragsfreie Versicherungen 14,9 13,2 12,9

Sonstiger vorzeitiger Abgang 7,3 6,7 9,0

Übriger Abgang 4,7 5,4 – 13,0

Gesamter Abgang 38,0 32,2 18,0

Gemessen am laufenden Jahresbeitrag haben die Abläufe

und die Verträge mit abgekürzter Beitragszahlung von

5,5 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro zugenommen. Ebenfalls gestiegen

sind die Rückkäufe und Umwandlungen in beitragsfreie

Versicherungen von 13,2 Mio. Euro auf 14,9 Mio. Euro

sowie der sonstige vorzeitige Abgang von 6,7 Mio. Euro auf

7,3 Mio. Euro. Die Bestandsminderungen durch Tod und Berufsunfähigkeit

sowie durch den übrigen Abgang betrugen

insgesamt 6,3 Mio. Euro (2010: 6,8 Mio. Euro).

Die Versicherungssumme des Bestandsabgangs belief sich

auf 1.422,6 Mio. Euro (2010: 1.292,7 Mio. Euro).

7


Versicherungsbestand

Am Bilanzstichtag verwaltete die LV 1871 einen Bestand

von 710.296 (2010: 710.573) an selbst abgeschlossenen

Versicherungsverträgen. Der laufende Beitrag für ein Jahr

ist um 4,0 Prozent von 423,9 Mio. Euro auf 440,8 Mio. Euro

gestiegen.

8

18,7

2009

Einzelversicherungen:

Kapitalversicherungen

(einschl. VBG-Versicherungen)

2011 2010

Lfd. Beitrag Lfd. Beitrag

in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %

85,0 19,3 89,4 21,1

Risikoversicherungen 5,3 1,2 5,3 1,2

Rentenversicherungen

(davon Berufsunfähigkeitsversicherungen

EUR 92,1 Mio.)

Sonstige Lebensversicherungen

(fondsgebundene Lebens- und

Rentenversicherungen)

20,7

2010

22,5

2011

Versicherungsbestand

in Mrd. Euro Versicherungssumme

Die Struktur des Versicherungsbestandes, gegliedert nach

Versicherungsarten und gemessen am laufenden Jahresbeitrag,

zeigt nachstehende Übersicht:

241,5 54,8 228,0 53,8

72,7 16,5 66,0 15,6

Kollektivversicherungen 36,3 8,2 35,2 8,3

440,8 100,0 423,9 100,0

Die entsprechende Versicherungssumme des Bestandes

ist um 8,8 Prozent (2010: 10,8 Prozent) oder 1.818,9 Mio.

Euro (2010: 2.011,9 Mio. Euro) von 20.696,8 Mio. Euro

auf 22.515,7 Mio. Euro angewachsen. Die Versicherungssumme

des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen

belief sich auf 4.983,8 Mio. Euro (2010:

4.797,7 Mio. Euro).

Weitere Einzelheiten können der Übersicht ”Bewegung

des Bestandes an Lebensversicherungen im Geschäftsjahr

2011” auf den Seiten 18 und 19 entnommen werden.

Kapitalanlagen

Der Bestand unserer Kapitalanlagen ist um 4,5 Prozent (2010:

4,6 Prozent) von 4.123,1 Mio. Euro auf 4.310,3 Mio. Euro gewachsen.

Zugänge, Umbuchungen und Zuschreibungen:

1.339,4 Mio. Euro (2010: 1.369,6 Mio. Euro); Abgänge:

1.122,8 Mio. Euro (2010: 1.184,5 Mio. Euro); Abschreibungen:

29,4 Mio. Euro (2010: 2,7 Mio. Euro).

Der Einfl uss der einzelnen Kapitalanlagearten auf das

Netto wachstum kann nachstehender Übersicht entnommen

werden:

Grundstücke und grundstücksgleiche

Rechte

31.12.2011 31.12.2010

in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %

30,0 16,0 2,3 1,3

Anteile an verbundenen Unternehmen 2,0 1,1 2,0 1,1

Aktien, Investmentanteile und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere 74,8 40,0 146,1 80,1

Hypotheken- und Grundschuldforderungen

7,7 4,1 2,6 1,4

Namensschuldverschreibungen,

Schuldscheinforderungen und Darlehen – 264,8 – 141,5 – 62,2 – 34,1

Inhaberschuldverschreibungen,

Einlagen bei Kreditinstituten und

übrige Kapitalanlagen 337,5 180,3 91,6 50,2

187,2 100,0 182,4 100,0


3,9

2009

4,1

2010

Kapitalanlagen in Mrd. Euro

4,3

2011

Im Geschäftsjahr 2011 standen der Gesellschaft 187,2 Mio.

Euro (2010: 182,4 Mio. Euro) zur Neu- oder Wiederanlage

zur Verfügung. Mit 337,5 Mio. Euro (2010: 91,6 Mio. Euro)

erzielten Inhaberschuldverschreibungen, Einlagen bei

Kreditinstituten und übrige Kapitalanlagen den höchsten

Beitrag zum Nettowachstum der Kapitalanlagen. Ihr Anteil

stieg von 8,9 Prozent auf 16,4 Prozent.

Einen weiteren Anlageschwerpunkt bildeten Aktien, Investmentanteile

und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere.

Dieser Anlagegruppe wurden 74,8 Mio. Euro (2010:

146,1 Mio. Euro) zugeführt. Ihr Anteil erhöhte sich entsprechend

von 13,1 Prozent auf 14,3 Prozent.

Es folgen die Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte

sowie die Hypotheken- und Grundschuldforderungen. Diesen

Anlagegruppen wurden 30,0 Mio. Euro (2010: 2,3 Mio.

Euro) beziehungsweise 7,7 Mio. Euro (2010: 2,6 Mio. Euro)

zugeführt. Die Anteile an den gesamten Kapitalanlagen betrugen

4,8 Prozent (2010: 4,3 Prozent) beziehungsweise

8,7 Prozent (2010: 8,9 Prozent).

Der Zugang bei den verbundenen Unternehmen in Höhe

von 2,0 Mio. Euro (2010: 2,0 Mio. Euro.) betraf die Eigenkapitalerhöhung

bei einem Tochterunternehmen der LV 1871.

Der Anteil dieser Anlagegattung an den gesamten Kapitalanlagen

betrug 0,8 Prozent (2010 0,9 Prozent).

Die Position Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen

und Darlehen wurde um 264,8 Mio. Euro

(2010: 62,2 Mio. Euro) weiter zurückgeführt. Danach belief

sich der Anteil an den gesamten Kapitalanlagen auf

55,0 Prozent (2010: 63,9 Prozent).

Die Veränderung der Bestandsstruktur zeigt nachstehende

Tabelle:

31.12.2011 31.12.2010

in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %

Grundstücke und grundstücksgleiche

Rechte 205,9 4,8 175,9 4,3

Anteile an verbundenen Unternehmen 37,1 0,8 35,1 0,9

Aktien, Investmentanteile und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere 616,1 14,3 541,3 13,1

Hypotheken- und Grundschuldforderungen

373,4 8,7 365,7 8,9

Namensschuldverschreibungen,

Schuldscheinforderungen und Darlehen 2.371,7 55,0 2.636,5 63,9

Inhaberschuldverschreibungen,

Einlagen bei Kreditinstituten und

übrige Kapitalanlagen 706,1 16,4 368,6 8,9

4.310,3 100,0 4.123,1 100,0

Weitere Einzelheiten hinsichtlich der Entwicklung der Kapitalanlagen

können der Übersicht auf den Seiten 36 und 37

entnommen werden.

9


Kapitalerträge

Das Nettoergebnis der Kapitalanlagen – ohne Kapitalanlagen

für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

– betrug 167,1 Mio. Euro (2010: 179,9 Mio.

Euro). Erträge: 218,3 Mio. Euro (2010: 203,7 Mio. Euro);

Aufwendungen: 51,2 Mio. Euro (2010: 23,8 Mio. Euro).

Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen beliefen sich

auf 176,6 Mio. Euro (2010: 163,7 Mio. Euro). Die außerordentlichen

Erträge aus dem Abgang von Kapitalanlagen

und aus Zuschreibungen betrugen 41,7 Mio. Euro (2010:

40,0 Mio. Euro).

Die Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,

Zinsaufwendungen und sonstigen Aufwendungen für Kapitalanlagen

beliefen sich auf 17,3 Mio. Euro (2010: 15,2 Mio.

Euro). Die Abschreibungen und die Buchverluste aus dem

Abgang von Kapitalanlagen betrugen 29,4 Mio. Euro (2010:

2,7 Mio. Euro) beziehungsweise 4,5 Mio. Euro (2010:

5,9 Mio. Euro).

Die Nettoverzinsung belief sich auf 4,0 Prozent (2010:

4,5 Prozent). Der entsprechende Wert aus dem Mittel der

letzten drei Jahre betrug 4,2 Prozent (2010: 4,0 Prozent).

Die Bewertungsreserve der zu Anschaffungskosten bilanzierten

Kapitalanlagen, Grundstücke, Beteiligungen,

Investmentanteile, Inhaberpapiere, Hypotheken sowie

Schuldscheindarlehen zum gesamten Kapitalanlagebestand

betrug 3,7 Prozent (2010: 1,1 Prozent). Die Bewertungsreserven

des gesamten Kapitalanlagebestandes

beliefen sich auf 5,7 Prozent (2010: 3,8 Prozent).

Die Performance der Kapitalanlagen konnte damit von

4,9 Prozent auf 5,9 Prozent gesteigert werden.

10

Zins-, Risiko- und Kostenverlauf

Aus der Gegenüberstellung des tatsächlichen und des

rechnungsmäßigen Verlaufs von Zins und Risiko konnten

Überschüsse erwirtschaftet werden. Der Verwaltungskostensatz

betrug unverändert 2,5 Prozent, der Abschlusskostensatz

wurde von 5,1 Prozent auf 4,8 Prozent zurückgeführt.

Bruttoüberschuss

Der Bruttoüberschuss betrug im Berichtsjahr 81,0 Mio.

Euro (2010: 86,1 Mio. Euro).

Davon wurden den Versicherungsnehmern zusätzlich zu

den garantierten Leistungen 20,6 Mio. Euro (2010: 18,0 Mio.

Euro) als Direktgutschrift gutgebracht, die aus der Erhöhung

der Versicherungssumme und aus Zinsgutschriften auf

verzinslich angesammelte Überschussanteile besteht. Der

Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden 81,8 Mio.

Euro (2010: 67,8 Mio. Euro) für die Überschussbeteiligung

unserer Versicherungsnehmer entnommen, beziehungsweise

55,4 Mio. Euro (2010: 64,3 Mio. Euro) zugeführt. Die

Rückstellung für Beitragsrückerstattung belief sich damit

zum Bilanzstichtag auf 269,5 Mio. Euro (2010: 295,9 Mio.

Euro).

Aus dem verbleibenden Überschuss von 5,0 Mio. Euro

(2010: 3,8 Mio. Euro) wurden der Verlustrücklage gemäß

§ 37 VAG 1,0 Mio. Euro (2010: 1,0 Mio. Euro) und den

anderen Gewinnrücklagen 4,0 Mio. Euro (2010: 2,8 Mio.

Euro) zugeführt. Das Unternehmen verfügt damit über ein

Eigenkapital von 85,0 Mio. Euro (2010: 80,0 Mio. Euro).

Geschäftsfelder

Die von der LV 1871 zur Abdeckung des privaten und betrieblichen

Bedarfs im Inland betriebenen Versicherungsarten

können als Bestandteil des Lageberichts auf den Seiten

20 bis 23 entnommen werden.


Verbundene Unternehmen

Der Kreis der mit dem Mutterunternehmen LV 1871 verbundenen

Unternehmen umfasst folgende Gesellschaften:

Delta Direkt Lebensversicherung AG München,

München

TRIAS Versicherung AG, München

LV 1871 Pensionsfonds AG, Vaduz

LV 1871 Private Assurance AG, Vaduz

Magnus GmbH, München

Die Gesellschaften befi nden sich im Alleineigentum der

LV 1871. Die Unternehmen bedienen sich zur Erfüllung

ihres Betriebszweckes weitgehend des Innen- und Außendienstes

der LV 1871.

Verbandszugehörigkeit

Die LV 1871 gehört folgenden Verbänden an:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

e. V.

Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen

Wiesbadener Vereinigung

Arbeitsgemeinschaft der Versicherungsvereine auf

Gegenseitigkeit e. V.

Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung

e. V., aba

Personalbericht

Die Zahl der angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Unternehmens betrug zum Jahresultimo 474 (2010:

454).

Einzelheiten hinsichtlich Struktur und Veränderungen gegenüber

dem Vorjahr können nachfolgender Übersicht entnommen

werden:

Innendienst:

31.12.2011 31.12.2010

Hauptverwaltung 356 346

Filialdirektionen 25 24

Auszubildende 23 17

404 387

Außendienst:

Organisationsführungskräfte

(einschl. Filialdirektoren)

43 44

Vermittler 3 3

46 47

Ruhende Arbeitsverhältnisse: 24 20

Gesamt 474 454

Den Bedarf an hochqualifi zierten Mitarbeitern deckt die

LV 1871 neben einer umsichtigen und verantwortungsbewussten

Einstellungspolitik weiterhin durch angemessene

Investitionen in die Personalentwicklung. So werden Mitarbeiter

des Innen- und Außendienstes unter Nutzung

moderner Medien wie Webinaren und Online-Seminaren

durch ein bedarfsorientiertes internes Schulungsangebot

und durch weitreichende Unterstützung von außerbetrieblichen

Weiterbildungsangeboten wie Bachelor- und Masterstudiengängen

individuell gefördert.

Traditionell stellt die LV 1871 eine hohe Zahl an Ausbildungsplätzen

zur Verfügung und trägt so ihrer sozialpolitischen

Verantwortung einerseits und ihrem Bedarf an

qualifi zierten Mitarbeitern andererseits Rechnung. Zum

1. September 2011 starteten acht junge Menschen ihre

Ausbildung zur/zum Kaufmann/frau für Versicherungen

und Finanzen in der LV 1871. Gleichzeitig begannen erstmals

zwei Abiturientinnen ihr Ausbildungsintegriertes

Studium (AIS) nach dem Münchener Modell. Im Ausbildungsjahr

2011 haben sieben Auszubildende ihre Ausbildung

mit Bestehen der IHK-Prüfung erfolgreich beendet.

Diese engagierten Nachwuchskräfte wurden alle in ein

Angestelltenverhältnis übernommen.

11


Neben der schon bestehenden Fachexpertenlaufbahn,

temporären Laufbahnen und individuellen Weiterentwicklungsprogrammen

wurde 2011 als weiterer wesentlicher

Teil des LV 1871 Entwicklungsprogramms die

Führungslaufbahn überarbeitet und ausgebaut. Damit

wurden die Kriterien für die Führungslaufbahn einheitlich,

transparent und nachvollziehbar gestaltet und die

Führungskräfteauswahl und -entwicklung noch stärker

professionalisiert.

Ein zentrales Instrument der Organisationsentwicklung

stellen die seit 2003 regelmäßig durchgeführten Mitarbeiterbefragungen

dar. Daher hat die LV 1871 auch 2011

wieder eine unternehmensweite Befragung der Mitarbeiter

über deren Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen

bei der LV 1871 und mit dem Führungsverhalten der

direkten und nächsthöheren Führungskräfte in Auftrag

gegeben. Bei einer unverändert hohen Beteiligungsquote

von nahezu 90 Prozent und einer durchschnittlichen

Zufriedenheit von 80 Prozent belegen die Ergebnisse

insbesondere eine starke Bindung der Mitarbeiter zum

Unternehmen als attraktivem und empfehlenswertem

Arbeitgeber, das Vertrauen in die Steuerungskompetenz

von Führungskräften und Geschäftsleitung sowie eine

hohe Zufriedenheit mit den Vergütungsstrukturen und

dem angebotenen fl exiblen Arbeitszeitmodell.

In Umsetzung der 2010 vom Vorstand festgelegten

Unternehmensstrategie erfolgte im ersten Halbjahr 2011

die Neustrukturierung des Kundenservices. Vorrangiges

Ziel war es, die gestiegenen Qualitäts- und Serviceanforderungen

der Vertriebs- und Privatkunden sowie die

strategische Zielsetzung „Kundennutzen neben Vermittlernutzen

stärken“ zu erfüllen. Zum 1. Juli 2011 konnten

die teilweise neu geschaffenen beziehungsweise neu

ausgerichteten Organisationseinheiten ihren Betrieb

aufnehmen und sich seitdem erfolgreich innerhalb und

außerhalb des Unternehmens etablieren.

Unter Berücksichtigung ihrer Verantwortung für ihre

Mitarbeiter baut die LV 1871 kontinuierlich das Angebot

für das Gesundheitsmanagement aus. Neben den laufenden

Aktivitäten zur Förderung der Fitness und zur

arbeitsgerechten Büroausstattung gehörte im Jahr 2011

besonders die Aufklärung von Mitarbeitern und Führungskräften

über Ursachen und Vorbeugemaßnahmen

gegen Stress und psychische Arbeitsbelastungen.

12

Dank an die Mitarbeiter

Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

des Außen- und Innendienstes sowie dem Betriebsrat

und dem Wirtschaftsausschuss für ihren vorbildlichen

Einsatz bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben,

womit sie auch in 2011 wesentlich zum Erfolg des Unternehmens

beigetragen haben.

Geschäftspartner

Unseren Geschäftspartnern danken wir für die vertrauensvolle

und erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Geschäftsjahr

2011 haben wir unsere Geschäftsverbindungen zu selbstständigen

Vermittlern von 8.767 auf 9.161 qualitätsbewusst

ausgebaut.


Risiken der künftigen Entwicklung

Allgemeines

Die Geschäftstätigkeit eines Lebensversicherers besteht in

der Übernahme biometrischer Risiken sowie der Umsetzung

von Beiträgen in garantierte Leistungen und dem Erwirtschaften

von Überschüssen für seine Versicherungsnehmer.

Durch diese Kernaufgabe übernehmen wir verschiedene

Risiken, welche sich erheblich auf die Vermögens-, Finanz-

und Ertragslage des Unternehmens auswirken können.

Risikostrategie und -tragfähigkeit

Ausgehend von unserer Geschäftsstrategie der Unabhängigkeit

und Eigenständigkeit bildet Sicherheit das Fundament

einer nachhaltigen Wertschöpfung für unsere Kunden, Vertriebspartner

und Mitarbeiter. Unsere Risikostrategie zielt

darauf ab, stets über ein sehr gutes Sicherheitsniveau zu

verfügen.

Risikomanagement bedeutet nicht nur die Vermeidung und

Verminderung von Risiken, sondern auch den verantwortungsvollen

Umgang mit Wagnissen in der Zukunft. Die

LV 1871 verfügt über ein Risikomanagementsystem, welches

durch die Früherkennung von Risikoentwicklungen

und rechtzeitige Begrenzungs- und Überwachungsmaßnahmen

die Steuerung der Risiken ermöglicht. Dieses System

orientiert sich an unserer Risikostrategie, die einen fundamentalen

Bestandteil der Unternehmensführung bildet

und ein einheitliches Risikomanagement sichert.

Das Risikomodell bildet dabei die Grundlage für die Planung

und Überwachung des Sicherheitsniveaus der LV 1871. Darunter

verstehen wir das Verhältnis von vorhandenem zu

benötigtem Risikokapital, also die Fähigkeit der LV 1871, die

übernommenen beziehungsweise für die Zukunft geplanten

Risiken zu tragen. Das Modell erlaubt eine integrierte Darstellung

der Risikoexposition. Die Berechnung basiert auf einem

Value-at-Risk-Ansatz, der jederzeit eine angemessene

Kapitalausstattung sicherstellen soll. Bei der Berechnung der

Risikotragfähigkeit, planmäßig dreimal pro Jahr, werden auch

Rechnungslegungsaspekte und interne Ziele berücksichtigt.

Risikoorganisation und -prozess

Das Risikomanagement ist in den Prozess der Unternehmensplanung

integriert. Der Stab Risikomanagement als

unabhängige Risiko-Controlling-Funktion gemäß MaRisk VA

führt zusammen mit den Risikoverantwortlichen der Geschäftsbereiche

regelmäßige Risikoerfassungen (Risikoinventur)

für das gesamte Unternehmen durch. Dabei

werden in unserer Organisation versicherungstechnische,

Kapitalanlage-, Vertriebs- und sonstige Risiken mit einem

Modell bewertet. Verändern sich bestehende oder

werden neue Risiken identifi ziert, sind durch defi nierte

Informations wege kurzfristige Reaktionsmöglichkeiten

gewährleistet. Die dezentralen Risikoverantwortlichen der

Geschäftsbereiche melden Veränderungen bestehender

oder neue Risiken an den Stab Risikomanagement.

Auf Basis von Risikoerfassung und Modellberechnung

werden die Risiken und die Gesamtsituation des Unternehmens,

koordiniert durch den Stab Risikomanagement,

analysiert und dem Vorstand berichtet. Auf wesentliche

Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage

des Unternehmens nachhaltig beeinfl ussen könnten,

wird gesondert hingewiesen. Für neu auftretende oder

stark veränderte wesentliche Risiken besteht ein Ad-hoc-

Meldewesen.

Die kurz- und mittelfristige Überwachung der Risikotragfähigkeit

erfolgt durch den Vorstand und den Stab

Risikomanagement über ein Sicherheitsziel nach dem

Risikomodell. Die Steuerung der einzelnen Risiken erfolgt

in den operativen Geschäftsbereichen durch die Risikoverantwortlichen

anhand von Kennzahlen und Limits. Die

langfristige Erfüllbarkeit der übernommenen Verpfl ichtungen

(Zinsgarantierisiko) und deren Entwicklung wird

zusätzlich durch ein Asset-Liability-Management-System

unter verschiedenen Kapitalmarktszenarien überprüft.

Die interne Revision als prozessunabhängige Instanz überprüft

regelmäßig die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems.

Der Wirtschaftsprüfer hat die ordnungsgemäße

Einrichtung des Risikomanagementsystems und

dessen Eignung zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungen,

welche den Fortbestand des Unternehmens

gefährden könnten, geprüft.

13


Vorstand der

LV 1871

Stab

Risikomanagement

Operative Geschäftsbereiche

Risikoverantwortliche

Strategische Risiken

Strategische Risiken können das Erreichen der langfristigen

Unternehmensziele gefährden. Aufgrund gesellschaftlicher

und politischer Umwälzungen können sich wirtschaftliche,

rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen ändern,

die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der

LV 1871 auswirken. Strategische Lücken entstehen, wenn

das Unternehmen in seinen strategischen Zielrichtungen

nicht sensibel auf diese Änderungen reagiert. Im Rahmen

der Unternehmensplanung überprüfen wir regelmäßig die

strategische Ausrichtung und Positionierung der LV 1871.

Risiken aus Kapitalanlagen

Die Kapitalanlagen spielen eine zentrale Rolle im Risikoportfolio

eines Lebensversicherers. Gemäß unseren Anlagerichtlinien

tätigen wir ausschließlich Anlagen mit einem

angemessenen Ertrags- und Sicherheitsniveau, welches

sich sowohl an der kurzfristigen wie auch langfristigen Risikotragfähigkeit

des Unternehmens orientiert.

Die Einhaltung der Kapitalanlageplanung wird regelmäßig

nach Ertrags- und Risikogesichtspunkten überprüft und gegebenenfalls

angepasst. Dazu betrachten wir die Erkenntnisse

aus dem Asset-Liability-Management-Prozess und

aus einer Risikoeinschätzung, die für den größten Teil des

Portfolios mittels Szenarioanalysen, Stresstests und dem

Risikomodell durchgeführt wird. Zum Ausgleich möglicher

Verlustpotenziale stehen auch im Jahr 2012 Reserven zur

Verfügung.

14

Aufgaben

Festlegung von Risikostrategie und

Sicherheitsziel

Festlegung von Leitlinien zum

Risiko management

Festlegung von Limits zur

Risiko steuerung

Steuerung der Risikotragfähigkeit/

Gesamtrisikoposition

Überwachung Sicherheitsziel und

Risikotragfähigkeit

Vorschlag und Überwachung von

Limits

Empfehlung von Maßnahmen zur

Risikosteuerung

Wahrnehmung der unabhängigen

Risiko-Controlling-Funktion gem.

MaRisk

Koordination der Weiterentwicklung

des Risikomanagements (inhaltlich und

methodisch: Risikomodell, Prozesse,

Dokumentation)

Koordination der Risikoberichterstattung

Überwachung von Risiken und Limits

auf aggregierter Ebene

Steuerung der Risiken

Meldung von Risiken

Im Bereich der Kapitalanlagen bestehen Risiken in möglichen

Wertminderungen unseres Vermögens, ausgelöst

durch Markt-, Währungs-, Konzentrations- und Kreditrisiken.

Das Marktrisiko umfasst Veränderungen der Preise von Immobilien

und Dividendenanlagen beziehungsweise deren

Volatilität sowie das Zinsänderungsrisiko. Das Marktänderungsrisiko

unserer hochwertigen Immobilien mit Schwerpunkt

München wird von uns getragen. Die Steuerung und

Überwachung des Marktrisikos der Dividendenanlagen

erfolgt über das Risikolimitsystem der Kapitalanlagen, welches

diese Anlagen mit Risikokapital unterlegt sowie Eingreifschwellen

und Maßnahmen defi niert.

Unter dem Zinsänderungsrisiko verstehen wir das Maximum

aus zwei Risiken. Einerseits könnte der Kapitalmarktzins

bei der Wiederanlage festverzinslicher Wertpapiere über

einen längeren Zeitraum so gering sein, dass dadurch die

laufende Verzinsung der gesamten Kapitalanlagen unter die

durchschnittliche Garantieverzinsung des Versicherungsbestands

gedrückt wird. Andererseits könnte nach gestiegenen

Kapitalmarktzinsen eine hohe Anzahl von Rückkäufen

dazu führen, dass festverzinsliche Wertpapiere unterhalb

ihres Buchwerts verkauft und so Verluste realisiert werden

müssten. Eine Steuerung erfolgt durch Vorstandsentscheidungen

im Rahmen der Kapitalanlagestrategie über die

Duration der festverzinslichen Wertpapiere. Darüber hinaus

stehen zum Ausgleich geringerer Kapitalerträge in einer

länger andauernden Niedrigzinsphase Reserven zur Verfügung.

Das Risiko wird vom Asset-Liability-Management

und vom Stab Risikomanagement überwacht.

Gemäß unserer Risikostrategie vermeiden wir Konzentrationsrisiken

so weit wie möglich und gehen Währungsrisiken

in der Regel nur innerhalb unseres streng überwachten

Spezialfonds ein, wo sie als Bestandteil des Marktrisikos

überwacht und gesteuert werden.

Dem Kreditrisiko, das heißt, dass ein Geschäftspartner

seine Verpfl ichtungen gegenüber der LV 1871 nicht erfüllen

kann, begegnen wir bereits aktiv in der Kapitalanlageplanung.

Dabei hat die Beurteilung der Bonität von Emissionen

und Emittenten zentrale Bedeutung für das Management

der festverzinslichen Wertpapierbestände. Der

überwiegende Teil ist in Emissionen der öffentlichen Hand

beziehungsweise in Emissionen, die durch diese garantiert

sind, investiert, der nächstgrößere Teil in Emissionen mit

besonderer Deckungsmasse. Die externen Ratings der

Emittenten beziehungsweise der festverzinslichen Wertpapiere

weisen im Rentendirektbestand zu 99,3 Prozent

Investmentgrade auf.


Bonitätsstruktur der festverzinslichen Wertpapiere

im Direktbestand 2011 zu Marktwerten

(Anteile in Prozent):

AAA 51,3

AA 31,0

A 13,1

BBB 3,9

BB 0,3

B 0,0

CCC 0,0

CC 0,4

C 0,0

D 0,0

Die Staatsanleihen nachstehender Länder hatten zum

31. Dezember 2011 folgende Anteile an unseren gesamten

Kapitalanlagen (Anteile in Prozent):

Griechenland 0,2

Irland 0,0

Italien 1,9

Portugal 0,0

Spanien 0,9

Gesamt 3,0

Die LV 1871 ist weder direkt noch indirekt einer nennenswerten

Exposition gegenüber Risiken im US-amerikanischen

Immobilienmarkt ausgesetzt. Weder im Direktbestand

noch im Spezialfonds halten wir strukturierte Kreditprodukte,

mehrfach strukturierte Produkte (ABS, MBS,

RMBS, CMBS, CDO, CLN, CDS) oder stille Beteiligungen.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko besteht in nicht termingerecht aufeinander

abgestimmten Zahlungsströmen. Diesem Risiko

begegnen wir durch die permanente Überwachung der

Zahlungsströme und eine regelmäßige Anpassung der

Liquiditätsplanung. Zudem werden ständig Liquiditätsreserven

beziehungsweise schnell liquidierbare Wertpapiere

gehalten. Langfristig erfolgt eine Überwachung

der erwarteten Zahlungsströme über das Asset-Liability-

Management.

Versicherungstechnische Risiken

Die versicherungstechnischen Risiken der LV 1871 umfassen

Biometrie, Kosten und Storno. Das biometrische Risiko

entsteht durch ein Abweichen der tatsächlichen Sterblichkeit,

Langlebigkeit und Invalidität von den Annahmen in der

Kalkulation. Das Kostenrisiko entsteht aus Abweichungen

zwischen kalkulierten und tatsächlich entstandenen Kosten.

Das Stornorisiko umfasst den möglichen Ausfall aktivierter

Ansprüche, sowie negative Effekte aus dem Bestandsabbau.

Die Steuerung der versicherungstechnischen Risiken reicht

von Annahmerichtlinien für neue Versicherungsverträge bis

zu einer kontinuierlichen Bestandsüberwachung, die durch

ein umfangreiches Instrumentarium unterstützt wird.

Den versicherungstechnischen Risiken wird durch Sicherheitsmargen,

grundsätzlich vorsichtige Kalkulation und intensives

Produkt- und Kostencontrolling entgegengewirkt.

Die biometrischen Risiken der LV 1871 werden zum Teil

durch Rückversicherung begrenzt.

Änderungen der Rechnungsgrundlagen wird durch neue

Tarife beziehungsweise eine Erhöhung der Deckungsrückstellung

Rechnung getragen. Dazu gehört auch eine Reservestärkung

bei den Rentenversicherungen aufgrund der

Veränderung des Langlebigkeitsrisikos, zusätzlich ist für

das Jahr 2011 aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen

erstmals eine Zinszusatzreserve für Tarife mit einem Rechnungszins

von 4,0 Prozent zu stellen, da der Referenzzins

3,92 Prozent beträgt.

Zur Überwachung des Stornorisikos werden neben der im

Branchenvergleich seit langem unterdurchschnittlichen

Stornoquote weitere interne Kennzahlen untersucht und

Ursachen analysiert.

Zusätzlich besteht zur Überwachung und Früherkennung

von Risiken ein Limitsystem und es werden Stresstests

durchgeführt.

Risiken des Vertriebs

Durch eine diversifi zierte Vertriebsstruktur und innovative,

marktgerechte Produkte begegnen wir Risiken, welche

aus dem ständig zunehmenden Wettbewerb erwachsen.

Die Abhängigkeit von einzelnen Vermittlern begrenzen wir

durch unterschiedliche Vertriebswege und eine große Anzahl

von Vertriebspartnern. Dem Risiko eines Ausfalls von

Forderungen gegenüber Vermittlern wirken wir mit geeigneten

Maßnahmen entgegen.

Die Entwicklung der Beiträge aus dem Neugeschäft und

die Stornoentwicklung wird zeitnah vom Stab Vertrieb und

im Rahmen des Unternehmensplanungs- und Controllingprozesses

von der Abteilung Controlling/Projektmanagement

überwacht.

Unter dem Reputationsrisiko verstehen wir (fi nanzielle)

Auswirkungen aus einer negativen Wahrnehmung der

LV 1871 bei Vertriebspartnern, Kunden, Geschäftspartnern,

Mitarbeitern oder in der Öffentlichkeit. Das Reputationsrisiko

wird im Rahmen der Erfassung der operationalen Risiken

identifi ziert, zunächst qualitativ bewertet und vom Stab Vertrieb

überwacht.

15


Sonstige Risiken

Zu den sonstigen Risiken zählen wir die operationalen Risiken,

die Projektrisiken, die außerbilanziellen Risiken sowie

die Compliance- und Rechtsrisiken.

Unter den operationalen Risiken verstehen wir sowohl die

Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit

oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen

und von Systemen in Verwaltung, Informationstechnik

und Vertrieb entstehen, als auch externe Ereignisse. Die

regelmäßige Erfassung und Bewertung der operationalen

Risiken erfolgt nach einem internen Ansatz im Rahmen der

Unternehmensplanung, wobei wir zwischen Brutto- und

Nettobewertung unterscheiden. Die Bruttobewertung ist

eine Einschätzung der Risikosituation vor risikomindernden

Maßnahmen. Die Nettobewertung berücksichtigt bestehende

Kontrollen sowie bestehende risikomindernde

Maßnahmen. Die Differenzierung dient der Beurteilung von

Überwachungsfrequenz, Handlungsbedarf, Wirtschaftlichkeit

von Maßnahmen und Auswirkungen von Projekten. Im

Risikomodell wird ergänzend eine pauschale Bewertung

durchgeführt.

Die Unterstützung der Geschäftsprozesse in der Verwaltung

durch eine leistungsfähige und moderne Informationstechnik

ist von wachsender Bedeutung für den Unternehmenserfolg.

Ein Ausfall in diesem Bereich könnte den

Geschäftsbetrieb nachhaltig gefährden. Die Konzeption

unserer hausinternen Systeme mit hohen Sicherheitsstandards

begrenzt die Ausfallrisiken und reduziert externe Abhängigkeiten

so weit wie möglich. Die Weiterentwicklung

der Technologien dieser Systeme erfolgt ausgerichtet an

der Optimierung unserer internen Prozesse, um die Abläufe

in unserer Verwaltung weiter zu verbessern.

Zur Begrenzung organisatorischer Risiken sowie der Erhaltung

und Verbesserung der Servicequalität investieren wir

kontinuierlich in die Führung und Weiterbildung unserer

Mitarbeiter. In allen wichtigen Bereichen des Unternehmens

existieren verbindliche interne Grundsätze, welche

unsere Mitarbeiter unterstützen.

Projektrisiken analysieren wir bereits zu Projektstart und

überwachen diese während der Laufzeit ständig in Zusammenarbeit

von Projektleitung, Controlling und Risikomanagement.

Außerbilanzielle Risiken bestehen nicht.

16

Compliance- und Rechtsrisiken können einerseits entstehen,

wenn sich ein Unternehmen nicht an die geltenden

Gesetze, Vorschriften, Bestimmungen sowie lokale oder

internationale Best Practice hält. Außerdem können sie

durch neue Gesetze, die Änderung bestehender sowie eine

veränderte Interpretation bestehender Gesetze in der Rechtsprechung

entstehen. Diese Risiken werden fortlaufend

überwacht.

Vorbereitung auf Solvency II

Mit den §§ 55c VAG und 64a VAG sowie den aufsichtsrechtlichen

Mindestanforderungen an das Risikomanagement

von Versicherungsunternehmen (MaRisk VA) hat der

deutsche Gesetzgeber große Teile des neuen europäischen

Versicherungsaufsichtsrechts Solvency II Säule II vorweggenommen.

Durch ein bereits abgeschlossenes Projekt

zum Ausbau des Risikomanagements erfüllt die LV 1871 die

wesentlichen Anforderungen von Solvency II und arbeitet

laufend an der Weiterentwicklung des dargestellten Risikomanagementsystems.

Darüber hinaus bereitet sich die LV 1871 mit mehreren

Projekten auf die umfangreichen Berichtspfl ichten der Säule

III und die neue Solvenzberechnung der Säule I unter

Solvency II vor. In den quantitativen Auswirkungsstudien

(QIS) zur Einführung von Solvency II, zuletzt in QIS 5, erreichte

die LV 1871 überdurchschnittlich gute Ergebnisse.

Im Frühjahr 2012 nimmt die LV 1871 an der QIS 6 teil.

Risikolagebeurteilung

Die unsichere Entwicklung an den Kapitalmärkten und das

niedrige Zinsniveau werden auch in Zukunft erheblichen

Einfl uss auf die Risikosituation der LV 1871 haben. Durch

eine angemessene proaktive Überschusspolitik unter Berücksichtigung

unserer Reserven und zukünftiger Erträge

stehen Sicherheitsaspekte stets im Vordergrund. Unsere

Eigenmittel und Reserven übersteigen die aufsichtsrechtlichen

Anforderungen an die Solvabilität erheblich. Aufgrund

der guten Kapitalausstattung wurde der LV 1871 von der

internationalen Ratingagentur Fitch erneut das Finanzstärke-

Rating ‚A+’ verliehen. Auch die Stresstests der Aufsichtsbehörde

wurden mit gutem Ergebnis bestanden.

Die LV 1871 besitzt eine gute Kapitalausstattung, welche

die Steuerung sowie den Ausgleich von Risiken ermöglicht

und den Fortbestand des Unternehmens sichert. Voraussetzung

ist, dass keine systemrelevanten Kreditinstitute insolvent

werden, deren Lage Auswirkungen auf die gesamte

deutsche Versicherungswirtschaft hätte.


Ausblick 2012/2013

Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen im

Marktumfeld wollen wir neben der Wahrnehmung von

Chancen durch neue Vertriebswege, insbesondere in

den bestehenden Geschäftsfeldern, unsere selektive

Wachstumsstrategie fortsetzen und so unseren Ertrag

nachhaltig erhöhen.

Im Einzelnen planen wir, unter Einbeziehung der in- und

ausländischen Töchter, uns auf erfolgversprechende innovative

Produktentwicklungskonzepte zu konzentrieren,

wobei ein Schwerpunkt im Bereich der betrieblichen Altersversorgung

liegen wird. Hinsichtlich der Einführung von

Unisex-Tarifen sehen wir uns aufgrund einer bereits ausgeprägten

Differenzierung in den Produktmerkmalen gut

gerüstet und erwarten daraus folgend vielfältige Vertriebschancen

und den Ausbau unseres Geschäftsvolumens.

Durch die konsequente Fortsetzung unserer bisherigen

Kapitalanlagestrategie, bei der die sicherheitsorientierten

Anlagen die Garantien decken und die Überrendite aus den

renditeorientierten Anlagen erzielt wird, wollen wir eine

überdurchschnittliche Nettoverzinsung erreichen, um so

eine attraktive Überschussbeteiligung sicherzustellen.

Mit dem Ziel der bestmöglichen Balance zwischen Flexibilität

und Wirtschaftlichkeit planen wir in der Verwaltung,

neben einer hohen Kostendisziplin in allen Unternehmensbereichen,

die weitere Modernisierung unserer Technologien.

Dabei soll gleichzeitig die vermeidbare Komplexität

reduziert und die Datenqualität verbessert sowie Funktionalität

und Automatisierungsgrad erhöht werden, um so

effi zient auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Durch ein zukunftsorientiertes fl exibles Personalmanagement

wollen wir bei unseren Mitarbeitern gleichermaßen

Teamgeist, Leistungsbereitschaft, unternehmerisches Denken

und die Übernahme von Verantwortung weiter fördern.

Dabei werden uns angemessene Personalentwicklungs-

und -qualifi zierungsmaßnahmen sowie regelmäßige Führungskräftetagungen

und Mitarbeiterbefragungen unterstützen.

Aus der Mitarbeiterbefragung 2011 werden wir die

Ergebnisse analysieren, entsprechende Handlungsfelder

ableiten und diese unternehmensweit umsetzen.

Zur Erfüllung der rechtlichen Anforderungen analysieren wir

Gesetzesvorhaben und Änderungen in der Rechtsprechung

frühzeitig und berücksichtigen bei der Gestaltung der Umsetzungsmaßnahmen,

soweit möglich, auch die Unternehmensgröße.

Hierbei planen wir den Aufbau einer dezentralen

Compliancestruktur mit einer zentralen Koordination

der Verantwortlichen in den einzelnen Bereichen sowie die

Umsetzung von Solvency II einschließlich der Entwicklung

des QIS-Standardrisikomodells und der sich daraus ergebenden

Reportinganforderungen. Vor dem Hintergrund

einer höheren Ertragsorientierung auf Basis der Solvency-II-

Anforderungen wollen wir auch die Chance wahrnehmen,

unsere bestehenden Instrumente in Richtung einer „wertorientierten“

Steuerung weiterzuentwickeln.

Für die Zukunft erwarten wir einen weiteren Anstieg der

Zinszusatzreserve. Berichtspfl ichtige Ereignisse nach Ablauf

des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

München, den 30. März 2012

Lebensversicherung von 1871

auf Gegenseitigkeit München

Der Vorstand

Panzer Dr. Math Reichel Schünemann

17


Bewegung des Bestandes an Lebensversicherungen im

18

A. Bewegung des Bestandes an selbst

abgeschlossenen Versicherungen

(nur Hauptversicherungen)

Anzahl der

Versicherungen

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

(Haupt und Zusatzversicherungen) (nur Hauptversicherungen)

Lfd. Beitrag für ein

Jahr in TEUR

Einmalbeitrag in TEUR Versicherungs summe

bzw. 12-fache Jahresrente

in TEUR

I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres ...................................... 710.573 423.938 – 20.696.849

II. Zugang während des Geschäftsjahres

1. Neuzugang

a) Eingelöste Versicherungsscheine ....................................... 39.411 43.612 129.761 2.789.742

b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2.) .... – 8.433 6.677 361.711

2. Erhöhungen der Vers.-Summen durch Überschussanteile ...... – – – 18.240

3. Übriger Zugang ............................................................................ 366 2.807 625 71.692

4. Gesamter Zugang ....................................................................... 39.777 54.852 137.063 3.241.385

III. Abgang während des Geschäftsjahres

1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. ........................................................ 12.704 1.606 – 46.577

2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung ................................ 5.824 9.569 – 256.195

3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen ...... 12.127 14.850 – 381.208

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang ..................................................... 4.169 7.261 – 657.798

5. Übriger Abgang ........................................................................... 5.230 4.685 – 80.784

6. Gesamter Abgang ....................................................................... 40.054 37.971 – 1.422.562

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres .......................................... 710.296 440.819 – 22.515.672

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen

Versicherungen (ohne Zusatzversicherungen)

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente

in TEUR

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres ................................ 710.573 20.696.849

Davon beitragsfrei ....................................................................... (349.347) (1.379.614)

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres ................................... 710.296 22.515.672

Davon beitragsfrei ...................................................................... (337.427) (1.397.734)

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen

insgesamt

Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente

in TEUR

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres ................................ 148.164 4.797.733

Davon beitragsfrei ....................................................................... (10.131) (100.863)

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres ................................... 152.488 4.983.845

Davon beitragsfrei ...................................................................... (10.011) (106.271)

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen

Lebensversicherungen

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres ........... – TEUR

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres .............. 11.982 TEUR


Geschäftsjahr 2011

Kapitalversicherungen (einschl.

VBG) ohne Risikoversicherungen

und sonstige Lebensversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr in

TEUR

Einzelversicherungen Kollektivversicherungen

Risikoversicherungen Rentenversicherungen (einschl.

Berufsunfähigkeits- u. Pfl egerentenvers.)

ohne sonstige Lebensvers.

Anzahl der

Versiche rungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr in

TEUR

Anzahl der

Versiche rungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr in

TEUR

Sonstige Lebensversicherungen

(fondsgebundene Lebensversicherungen)

Anzahl der

Versiche rungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr in

TEUR

Kapitalversicherungen

einschl. Risikoversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr in

TEUR

374.528 89.442 5.937 5.326 159.659 227.942 74.971 65.995 95.478 35.233

3.205 1.493 392 405 16.169 25.249 13.848 12.881 5.797 3.584

– 1.548 – 82 – 4.874 – 1.872 – 57

– – – – – – – – – –

64 270 3 2 271 1.537 2 547 26 451

3.269 3.311 395 489 16.440 31.660 13.850 15.300 5.823 4.092

9.459 243 4 4 249 295 80 49 2.912 1.015

3.295 4.814 200 146 1.489 4.137 637 – 203 472

2.141 2.487 – – 2.447 6.559 5.018 4.616 2.521 1.188

48 144 254 354 3.767 5.944 36 579 64 240

5.097 55 – 23 99 1.160 – 3.317 34 130

20.040 7.743 458 527 8.051 18.095 5.771 8.561 5.734 3.045

357.757 85.010 5.874 5.288 168.048 241.507 83.050 72.734 95.567 36.280

Kapitalversicherungen (einschl.

VBG) ohne Risikoversicherungen

und sonstige Lebensversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme

in TEUR

Einzelversicherungen Kollektivversicherungen

Risikoversicherungen Rentenversicherungen (einschl.

Berufsunfähigkeits- u. Pfl egerentenvers.)

ohne sonstige Lebensvers.

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme

in TEUR

Anzahl der

Versiche rungen

12-fache

Jahresrente

in TEUR

Sonstige Lebensversicherungen

(fondsgebundene Lebensversicherungen)

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme

in TEUR

Kapitalversicherungen

einschl. Risikoversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme/

12-fache Jahresrente

in TEUR

374.528 2.958.151 5.937 387.061 159.659 14.652.728 74.971 2.023.110 95.478 675.799

(313.368) (553.953) (419) (12.578) (23.733) (670.540) (4.132) (77.448) (7.695) (65.095)

357.757 2.824.025 5.874 378.879 168.048 16.349.874 83.050 2.270.031 95.567 692.863

(298.597) (528.047) (462) (13.276) (24.368) (692.123) (6.439) (95.323) (7.561) (68.965)

Unfall-

Zusatzversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme

in TEUR

Berufsunfähigkeits-

oder Invaliditäts-

Zusatzversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

12-fache

Jahresrente

in TEUR

Risiko- und

Zeitrenten-

Zusatzversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme/

12-fache Jahresrente

in TEUR

Sonstige

Zusatzversicherungen

Anzahl der

Versiche rungen

Versicherungssumme/

12-fache Jahresrente

in TEUR

101.213 543.989 41.387 3.964.921 1.872 171.586 3.692 117.237

(7.586) (27.188) (804) (35.330) (94) (5.263) (1.647) (33.082)

101.200 571.562 45.702 4.129.772 1.770 164.619 3.816 117.892

(7.209) (25.990) (909) (40.357) (103) (5.634) (1.790) (34.290)

19


Betriebene Versicherungsarten

Im Berichtsjahr betrieben wir planmäßig:

1. Einzelversicherungen

1.1 Kapitalbildende Lebensversicherungen mit

über wiegendem Todesfallcharakter

1.1.1 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebens -

fall mit Todesfallleistung zwischen 60 und

400 Prozent mit Zuzahlungsmöglichkeit zur Verkürzung

der Versicherungs- oder Beitragszahlungsdauer

1.1.2 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit steigender Versicherungsleistung in den

letzten fünf Jahren mit Todesfallleistung zwischen

60 und 400 Prozent

1.1.3 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit Teilauszahlungen und gleich bleibender

Todesfallleistung zwischen dem 1,5-fachen der

größten Teilauszahlung und 400 Prozent

1.1.4 Kapitalversicherung auf den Todes- und

Erlebens fall mit Teilauszahlungen und fallender

Todesfall-leistung

1.1.5 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

für zwei verbundene Leben mit Todesfallleistung

zwischen 60 und 400 Prozent

1.1.6 Kapitalversicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt

mit zusätzlicher Todesfallleistung bis zu

400 Prozent

1.1.7 Kapitalversicherung auf den Heiratsfall mit zusätzlicher

Todesfallleistung bis zu 400 Prozent

1.1.8 Kapitalversicherung auf den Todesfall mit abgekürzter

Beitragszahlungsdauer

20

Die unter 1.1 genannten Versicherungen können als Zuwachsversicherungen

(dynamischer Zuwachs von Versicherungsleistung

und Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)

abgeschlossen werden.

1.2 Vermögensbildungsversicherungen

1.2.1 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit Todesfallleistung zwischen 60 und

100 Prozent

1.2.2 Kapitalversicherung auf den Todes- und

Erlebens fall mit Teilauszahlungen und fallender

Todesfall-leistung

1.3 Risikoversicherungen

1.3.1 Risikoversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme

1.3.2 Risikoversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme

für zwei verbundene Leben

1.3.3 Risikoversicherung mit fallender Versicherungssumme

(Restschuldversicherung)

Die unter 1.3.1 und 1.3.2 genannten Versicherungen können

als Zuwachsversicherungen (dynamischer Zuwachs

von Versicherungsleistung und Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)

abgeschlossen werden.


1.4 Rentenversicherungen

1.4.1 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung,

Rentengarantiezeit, Kapitalwahlrecht

und Beitragsrückgewähr

1.4.2 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung

und Kapitalwahlrecht

1.4.3 Leibrentenversicherung mit sofort beginnender

Ren tenzahlung und Rentengarantiezeit

1.4.4 Leibrentenversicherung mit sofort beginnender

Ren tenzahlung und Todesfallschutz in Höhe des

Einmal beitrags abzüglich gezahlter garantierter Renten

1.4.5 Leibrentenversicherung mit sofort beginnender

Ren tenzahlung, Rentengarantiezeit und garantierter

Ren te nach individueller Risikoeinschätzung

1.4.6 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener

Ren tenzahlung und Rentengarantiezeit nach dem

Alters vermögensgesetz

Die unter 1.4.1, 1.4.2 und 1.4.6 genannten Versicherungen

können als Zuwachsversicherungen (dynamischer Zuwachs

von Versicherungsleistung und Beitrag ohne erneute

Gesundheitsprüfung) abgeschlossen werden.

1.5 Berufsunfähigkeitsversicherungen

1.5.1 Selbstständige Berufs unfähigkeitsversicherung mit

Unfall-Berufs unfähigkeitsrente bis 100 Prozent

1.5.2 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

mit Beitragsrückgewähr mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrente

bis 100 Prozent

1.5.3 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

mit verlängerter Leistungsdauer mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrente

bis 100 Prozent

Die unter 1.5 genannten Versicherungen können als Zuwachsversiche

rungen (dynamischer Zuwachs von Versicherungsleistung

und Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)

abgeschlossen werden.

21


2. Kollektivversicherungen

2.1 Kapitalversicherungen

2.1.1 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit Todesfallleistung zwischen 60 und 400 Prozent

2.1.2 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit stufenweisem Aufbau der Versicherungsleistung

gegen laufende Beiträge in variabler Höhe

2.1.3 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

mit steigender Versicherungsleistung in den

letzten fünf Jahren mit Todesfallleistung zwischen

60 und 400 Prozent

2.1.4 Risikoversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme

2.1.5 Kapitalversicherung auf den Todesfall mit

abgekürz ter Beitragszahlungsdauer

2.2 Rentenversicherungen

2.2.1 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung,

Rentengarantie zeit, Kapitalwahlrecht

und Beitragsrückgewähr

2.2.2 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener

Ren tenzahlung und Kapitalwahlrecht

22

3. Fondsgebundene Versicherungen

3.1 Fondsgebundene Kapitallebensversicherung

3.2 Fondsgebundene Leibrentenversicherung

3.3 Fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherung

3.4 Fondsgebundene Leibrentenversicherung

nach dem Altersvermögensgesetz

4. Zusatzversicherungen

4.1 Unfalltod-Zusatzversicherung

in Verbindung mit den unter 1.1, 1.3, 1.4.1, 1.4.2

und 2. genannten Tarifen

4.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

in Verbindung mit den unter 1.1, 1.3, 1.4.1, 1.4.2

und 2. genannten Tarifen mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrente

bis 100 Prozent

4.3 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung mit

Bei tragsrückgewähr

in Verbindung mit den unter 1.1, 1.3, 1.4.1, 1.4.2

und 2. genannten Tarifen mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrente

bis 100 Prozent

4.4 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung mit

ver längerter Leistungsdauer

in Verbindung mit den unter 1.1, 1.3, 1.4.1, 1.4.2

und 2. genannten Tarifen mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrente

bis 100 Prozent

4.5 Fondsgebundene Berufsunfähigkeits-Zusatzver

si cherung

in Verbindung mit den unter 3.1 und 3.2 genannten

Tarifen

4.6 Fondsgebundene Berufsunfähigkeits-Zusatzver

si cherung mit ver längerter Leistungsdauer

in Verbindung mit den unter 3.1 und 3.2 genannten

Tarifen


4.7 Risiko-Zusatzversicherung mit gleich bleibender

Versicherungssumme

in Verbindung mit den unter 1.1, 1.4.1, 2.1.1, 2.1.2,

2.1.3 und 2.2.1 genannten Tarifen

4.8 Risiko-Zusatzversicherung mit gleich bleibender

Ver si che rungs sum me für zwei verbundene

Leben

in Verbindung mit den unter 1.1.5 genannten Tarifen

4.9 Risiko-Zusatzversicherung mit fallender

Versicherungssumme

(Restschuld-Zusatzversicherung)

in Verbindung mit den unter 1.1, 2.1.1, 2.1.2 und

2.1.3 genannten Tarifen

4.10 Zeitrenten-Zusatzversicherung

in Verbindung mit den unter 1.1.1, 1.1.2, 1.1.6, 1.1.7,

1.4.2, 1.4.3, 1.4.4, 2.1.1, 2.1.2, 2.1.3 und 2.2.2 genannten

Tarifen

4.11 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung

in Verbindung mit den unter 1.4.1 bis 1.4.4 und 2.2

genannten Tarifen

4.12 Pfl egerenten-Zusatzversicherung

in Verbindung mit den unter 1.1, 1.3, 1.4.1 bis 1.4.4

und 2. genannten Tarifen

4.13 Dread-Disease-Zusatzversicherung

in Verbindung mit den unter 1.1.1, 1.1.2, 1.1.8, 2.1.1,

2.1.2 und 2.1.3 genannten Tarifen

4.14 Dread-Disease-Zusatzversicherung für zwei

verbundene Leben

in Verbindung mit den unter 1.1.5 genannten Tarifen

5. Kapitalisierungsverträge

5.1 Flexible Drei-Monats-Geldanlage

23


Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva 31.12.2011 31.12.2010

24

EUR EUR EUR EUR EUR

A. Immaterielle Vermögensgegenstände .......................... 4.621.298,55 3.803.486

B. Kapitalanlagen

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und

Bauten einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken ........................................................... 205.890.089,75 (175.931.421)

II. Kapitalanlagen in verbundenen

Unternehmen und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen .......... 37.088.613,57 (35.088.614)

2. Beteiligungen .................................................... 55.637.425,47 (43.536.047)

92.726.039,04 (78.624.661)

III. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere .......................... 616.147.916,99 (541.339.073)

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere .......................... 370.069.333,62 (200.082.605)

3. Hypotheken- , Grundschuld- und

Rentenschuldforderungen .............................. 373.388.755,41 (365.682.440)

4. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen .............. 1.285.500.000,00 (1.363.973.362)

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen ... 1.086.181.310,83 (1.272.501.905)

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf

Versicherungsscheine .............................. 21.652.335,72 (22.560.535)

d) Übrige Ausleihungen ................................. – (–)

2.393.333.646,55 (2.659.035.802)

5. Einlagen bei Kreditinstituten ........................... 244.869.723,48 (90.042.541)

6. Andere Kapitalanlagen ..................................... 13.859.297,32 (12.375.609)

4.011.668.673,37 (3.868.558.070)

IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung

übernommenen Versicherungsgeschäft ............... – (–)

4.310.284.802,16 4.123.114.152

Übertrag: 4.314.906.100,71 4.126.917.638


Passiva 31.12.2011 31.12.2010

A. Eigenkapital

I. Gewinnrücklagen

EUR EUR EUR EUR

1. Gesetzliche Rücklage .......................................................................... 37.000.000,00 (36.000.000)

2. Andere Gewinnrücklagen ................................................................... 48.000.000,00 (44.000.000)

85.000.000,00 80.000.000

B. Sonderposten mit Rücklageanteil ..................................................................... – –

C. Versicherungstechnische Rückstellungen

I. Beitragsüberträge

1. Bruttobetrag ....................................................................................... 39.875.784,98 (41.036.694)

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft .................................................... 3.725.492,20 (4.044.896)

36.150.292,78 (36.991.798)

II. Deckungsrückstellung

1. Bruttobetrag ....................................................................................... 3.890.203.724,76 (3.698.030.600)

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft ................................................... 623.854.188,81 (651.423.169)

3.266.349.535,95 (3.046.607.431)

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

1. Bruttobetrag ....................................................................................... 34.655.234,64 (32.454.057)

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft ................................................... 2.474.943,20 (1.476.112)

32.180.291,44 (30.977.945)

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und

erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

1. Bruttobetrag ....................................................................................... 269.478.798,71 (295.904.640)

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft ................................................... – (–)

269.478.798,71 (295.904.640)

3.604.158.918,88 3.410.481.814

D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der

Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den

Versicherungsnehmern getragen wird

I. Deckungsrückstellung

1. Bruttobetrag ....................................................................................... 162.512.634,45 (151.930.985)

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft ................................................... – (–)

162.512.634,45 (151.930.985)

II. Übrige versicherungstechnische Rückstellung

1. Bruttobetrag ....................................................................................... 466.211,72 (260.633)

2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft ................................................... – (–)

466.211,72 (260.633)

162.978.846,17 152.191.618

Übertrag: 3.852.137.765,05 3.642.673.432

25


Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva 31.12.2011 31.12.2010

26

EUR EUR EUR EUR EUR

Übertrag: 4.314.906.100,71 4.126.917.638

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern

von Lebensversicherungspolicen ................................... 162.978.846,17 152.191.618

D. Forderungen

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft an:

1. Versicherungsnehmer

a) Fällige Ansprüche ....................................... 7.098.374,69 (6.018.017)

b) Noch nicht fällige Ansprüche .................... 71.910.690,71 (59.100.334)

79.009.065,40 (65.118.351)

2. Versicherungsvermittler .................................. 6.597.540,25 (7.208.027)

85.606.605,65 (72.326.378)

II. Abrechnungsforderungen aus dem

Rückversicherungsgeschäft ................................... 1.389.760,34 (2.759.149)

III. Sonstige Forderungen ............................................. 13.862.017,85 (14.686.628)

Davon an verbundene Unternehmen: 100.858.383,84 89.772.155

EUR 6.390.562,78 (Vorjahr: EUR 8.565.753)

Davon an Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht:

EUR – (Vorjahr: EUR –)

E. Sonstige Vermögensgegenstände

I. Sachanlagen und Vorräte ........................................ 2.673.215,43 (2.724.445)

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten,

Schecks und Kassenbestand ................................. 3.790.315,36 (4.366.181)

III. Andere Vermögensgegenstände ........................... 10.243.956,61 (9.318.829)

16.707.487,40 16.409.455

F. Rechnungsabgrenzungsposten

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten ............................ 60.812.976,21 (61.360.760)

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten .............. 21.625.290,29 (38.723.602)

82.438.266,50 100.084.362

4.677.889.084,62 4.485.375.228

Ich bescheinige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Sicherungsvermögens ver zeich nis aufgeführten Ver mö gens an la gen

den ge setz lichen und auf sichts be hörd lichen An for derungen gemäß angelegt und vor schrifts mäßig sicher gestellt sind.

München, den 30. März 2012

Der Treuhänder für das Sicherungsvermögen

Dr. von Kessel


Passiva 31.12.2011 31.12.2010

E. Andere Rückstellungen

EUR EUR EUR EUR

Übertrag: 3.852.137.765,05 3.642.673.432

I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpfl ichtungen ................ 31.699.468,94 (28.779.134)

II. Steuerrückstellungen ................................................................................ 147.517,31 (704.026)

III. Sonstige Rückstellungen .......................................................................... 6.861.108,13 (6.215.950)

38.708.094,38 35.699.110

F. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung

gegebenen Versicherungsgeschäft .................................................................. 630.054.624,21 656.944.177

G. Andere Verbindlichkeiten

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft gegenüber

1. Versicherungsnehmern ..................................................................... 109.042.712,83 (100.715.413)

2. Versicherungsvermittlern .................................................................. 8.264.940,01 (7.282.320)

117.307.652,84 (107.997.733)

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem

Rückversicherungsgeschäft ...................................................................... 2.391.385,31 (3.271.380)

III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ......................................... – (–)

IV. Sonstige Verbindlichkeiten ........................................................................ 31.857.620,24 (29.395.458)

Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 151.556.658,39 140.664.571

EUR – (Vorjahr: EUR –)

Davon aus Steuern: EUR 1.360.110,16 (Vorjahr: EUR 957.427)

Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:

EUR – (Vorjahr: EUR –)

H. Rechnungsabgrenzungsposten ........................................................................ 1.554.077,24 5.360.297

I. Passive latente Steuern ..................................................................................... 3.877.865,35 4.033.641

4.677.889.084,62 4.485.375.228

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten C.II. und D. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter

Beachtung des § 341f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist;

für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG

ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

München, den 30. März 2012

Der Verantwortliche Aktuar

Dr. Math

27


Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom

28

I. Versicherungstechnische Rechnung

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung

Vorjahr

EUR EUR EUR EUR

a) Gebuchte Bruttobeiträge .................................................................. 565.997.063,58 (558.389.098)

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge ....................................... 38.426.190,12 (39.823.806)

527.570.873,46 (518.565.292)

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge ....................................... 1.160.908,75 (1.679.714)

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer

an den Bruttobeitragsüberträgen ..................................................... 319.403,84 (256.281)

841.504,91 (1.423.433)

528.412.378,37 519.988.725

2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für

Beitragsrückerstattung ............................................................................. 8.332.573,68 6.923.095

3. Erträge aus Kapitalanlagen

a) Erträge aus Beteiligungen ................................................................. 5.130.465,92 (590.441)

Davon: aus verbundenen Unternehmen:

EUR 5.000.000,– (Vorjahr: EUR 450.000)

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen

Davon: aus verbundenen Unternehmen: EUR – (Vorjahr: EUR –)

aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten

und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken .............................................................................. 18.470.958,38 (17.042.663)

bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen ......................................... 152.963.504,10 (146.062.696)

171.434.462,48 (163.105.359)

c) Erträge aus Zuschreibungen ............................................................. 322.360,32 (81.343)

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen ................................ 41.521.232,03 (40.224.273)

e) Erträge aus der Aufl ösung des Sonderpostens

mit Rücklageanteil ............................................................................. – (–)

218.408.520,75 204.001.416

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen ......................................... 3.147.876,16 18.837.049

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung ......... 13.128.161,61 16.196.071

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung

a) Zahlungen für Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag ............................................................................... 348.557.115,56 (347.937.424)

bb) Anteil der Rückversicherer ........................................................ 73.989.713,36 (67.033.511)

274.567.402,20 (280.903.913)

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag ............................................................................... 2.201.177,21 (8.141.691)

bb) Anteil der Rückversicherer ........................................................ 599.751,02 (– 58.573)

1.601.426,19 (8.200.264)

276.168.828,39 289.104.177

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen

Nettorückstellungen

a) Deckungsrückstellung

aa) Bruttobetrag ................................................................................ 202.754.774,00 (229.931.182)

bb) Anteil der Rückversicherer ........................................................ – 27.568.980,01 (– 12.080.317)

230.323.754,01 (242.011.499)

b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen ............. – (–)

230.323.754,01 242.011.499


1. Januar bis 31. Dezember 2011

Vorjahr

EUR EUR EUR EUR

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung ..................................... 55.404.602,64 64.310.113

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung

a) Abschlussaufwendungen ................................................................. 80.834.166,24 (81.398.302)

b) Verwaltungsaufwendungen ............................................................. 14.333.112,18 (14.030.238)

95.167.278,42 (95.428.540)

c) Davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen

aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft ...... 13.428.684,71 (6.692.302)

81.738.593,71 88.736.238

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen

für die Kapitalanlagen ........................................................................ 17.283.988,21 (15.316.399)

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen ................................................. 29.379.133,67 (2.701.036)

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen ................................. 7.961.668,88 (6.739.313)

d) Einstellungen in den Sonderposten mit Rücklageanteil ................. – (–)

54.624.790,76 24.756.748

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen ........................................... 15.036.555,07 4.034.545

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen

für eigene Rechnung ................................................................................. 37.445.232,13 35.388.819

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung ................... 20.687.153,86 17.604.217

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung

1. Sonstige Erträge ........................................................................................ 14.467.702,38 (13.574.185)

2. Sonstige Aufwendungen .......................................................................... 26.926.697,12 (24.025.754)

– 12.458.994,74 – 10.451.569

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit .............................................. 8.228.159,12 7.152.648

4. Außerordentliche Erträge .......................................................................... – (–)

5. Außerordentliche Aufwendungen ............................................................ – (–)

6. Außerordentliches Ergebnis ..................................................................... – –

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag .............................................. 2.807.733,26 (2.969.524)

Davon: aus latenten Steuern: EUR – 155.775,60

(Vorjahr: EUR – 349.469)

Erstattung durch Organgesellschaften .................................................... – (–)

2.807.733,26 (2.969.524)

8. Sonstige Steuern ....................................................................................... 420.425,86 (414.381)

Erstattung durch Organgesellschaften .................................................... – (–)

420.425,86 (414.381)

3.228.159,12 3.383.905

9. Jahresüberschuss ..................................................................................... 5.000.000,00 3.768.743

10. Einstellungen in Gewinnrücklagen

a) In die Verlustrücklage gemäß § 37 VAG ........................................... 1.000.000,00 (1.000.000)

b) In andere Gewinnrücklagen ............................................................... 4.000.000,00 (2.768.743)

5.000.000,00 3.768.743

11. Bilanzgewinn .............................................................................................. – –

29


Anhang: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurde nach den

Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung

des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) einschließlich

der dazu ergangenen Übergangsvorschriften nach

dem Einführungsgesetz zum HGB (EGHGB) und der Verordnung

über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen

(RechVersV) erstellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die hier ausgewiesene, von fremden Herstellern käufl ich

erworbene EDV-Software ist mit den Anschaffungs kosten

bewertet. Steuerlich zulässige Abschreibungen werden vorgenommen.

Die Aktivierung von selbst erstellter Software gemäß BilMoG

wurde nicht vorgenommen.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Sie werden mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten beziehungsweise

gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden

Wert bewertet. Steuerlich zulässige Abschreibungen

werden vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Sie sind mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Namensschuldverschreibungen

Sie sind mit dem Nominalwert abzüglich geleisteter Tilgungen

angesetzt. Disagiobeträge werden passiv, Agiobeträge aktiv

abgegrenzt.

Schuldscheinforderungen und Darlehen

Sie sind gemäß § 341c Absatz 3 HGB seit dem 1. Januar 2011

mit den fortgeführten Anschaffungskosten zuzüglich oder abzüglich

der kumulierten Amortisation angesetzt.

Investmentanteile und Inhaberschuldverschreibungen

Sie sind mit den Börsenkursen, höchstens mit den durchschnittlichen

Anschaffungskosten bewertet. Niedrigere

Wertansätze aus der Vergangenheit werden, soweit erforderlich,

zugeschrieben.

Wertpapiere, die dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen, werden

nach § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB bewertet.

Bei den dem Anlagevermögen zugeordneten Inhaberschuldverschreibungen

werden Agien linear über die Restlaufzeit

der Papiere abgeschrieben.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen

Sie sind gemäß § 341c Absatz 3 HGB seit dem 1. Januar 2011

mit den fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten

Amortisation angesetzt. Disagiobeträge werden

auf die Zeit von der Begebung bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit

des Darlehens (Ablauf der Zinsbindefrist) verteilt.

30

Einige wenige Not leidend gewordene Darlehen werden um

angemessene Einzel- beziehungsweise Pauschalwertberichtigungen

gekürzt.

Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine,

Einlagen bei Kreditinstituten, andere Kapitalanlagen

Sie sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Ermittlung der Zeitwerte

Bei der Ermittlung der Zeitwerte werden folgende Methoden

angewandt:

Die Grundstücke werden grundsätzlich nach dem von der

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht empfohlenen

vereinfachten Ertragswertverfahren bewertet. Die Bewertung

der Grundstücke erfolgte 2007, 2008, 2009, 2010

und 2011.

Inhaberschuldverschreibungen und Investmentanteile sind

mit dem Börsenkurs zum 31. Dezember 2011 bewertet.

Für Spezialfonds wird der von der Kapitalanlagegesellschaft

mitgeteilte Wert angesetzt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden in Ermangelung

eines aktuellen Markt- oder Börsenwertes mit den

Anschaffungskosten berücksichtigt.

Bei nicht börsennotierten Kapitalanlagen mit fester Laufzeit

(Darlehen und Hypotheken) wird der Zeitwert auf

der Grundlage der Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag

unter Berücksichtigung von Bonitätsausstattung und Restlaufzeiten

ermittelt.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern

von Lebensversicherungspolicen

Diese werden nach § 341d HGB in Verbindung mit § 56 Rech-

VersV mit dem Zeitwert angesetzt.

Derivate Finanzinstrumente

In Verbindung mit Namensschuldverschreibungen und

Schuldscheindarlehen abgeschlossene Zinsswaps werden

mit den zugrunde liegenden Basiswerten zu Bewertungseinheiten

zusammengefasst.

Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

Sie sind mit den Nominalbeträgen bewertet. Einzelwertberichtigungen

wegen befürchteter Zahlungsausfälle und

Pauschalwertberichtigungen wegen des allgemeinen Kreditrisikos

werden in angemessener Höhe gebildet.

Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

Die Bilanzierung erfolgt zu Nominalbeträgen. Für in geringem

Umfang bestehende Bonitätsrisiken werden Pau schalwertberichtigungen

vorgenommen.

Sachanlagen und Vorräte

Sie sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten gebucht.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung ist um die steuerlich

zulässigen Abschreibungen gemindert. Geringwertige


Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Materialvorräte sind zu Festwerten gemäß § 240

Abs. 3 HGB bilanziert.

Beitragsüberträge

Die Beitragsüberträge des selbst abgeschlossenen Ver sicherungsgeschäftes

werden nach festgelegten versicherungsmathematischen

Grundsätzen ermittelt. In Über einstimmung

mit den Rechnungslegungsvor schriften wir d dabei

der tatsächliche Beginnmonat eines jeden ein zel nen Versicherungsvertrages

zugrunde gelegt.

Ausgewiesen sind die übertragungsfähigen Teile der im Geschäftsjahr

fällig gewordenen Beiträge oder Bei trags raten.

Nicht übertragbare rechnungsmäßige In kasso kosten werden

abgesetzt. Bei den auf echten Mo nats bei trägen aufgebauten

Klein lebens versicherungs ta rifen entstehen keine Beitragsüberträge.

Den Ver si che rungs nehmern wegen gesondert

vereinbarter Vor aus zah lungs weise bereits belastete Folgejahrbeiträge

werden zum Bilanzstichtag storniert. Darauf bereits

geleistete Ein zah lungen erscheinen als Beitragsvorauszahlungen

unter Passiva G.I.1.

Deckungsrückstellung

Die Deckungsrückstellung für alle selbst abgeschlossenen

Versicherungen, außer fondsgebundenen Versicherungen,

wird unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften

einzelvertraglich nach der prospektiven Methode

(für fondsgebundene Versicherungen nach der retrospektiven

Methode) unter Berücksichtigung implizit angesetzter

Kosten berechnet. Für den Altbestand werden nach Maßgabe

der geltenden Geschäftspläne folgende Rechnungsgrundlagen

verwendet: Rechnungszinsen 3,0 Prozent, 3,5 Prozent

und 4,0 Prozent; Zillmersätze von maximal 35 Promille; Sterbenswahrscheinlichkeiten

für Großlebensversicherungen

überwiegend nach der Sterbetafel 1986, für Rentenversicherungen

nach der Sterbetafel DAV 2004 R-Bestand und 2004

R-B20; Heiratswahrscheinlichkeiten nach der Heiratstafel

60/62; Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeiten nach der Verbandstafel

1990.

Für aus zugewiesenen Überschussanteilen gebildete Bonussummen

beziehungsweise Bonusrenten werden Deckungsrückstellungen

gemäß den genehmigten Geschäftsplänen

nach gleichen Rechnungsgrundlagen gebildet.

Der Neubestand wird in die folgenden Risikoklassen eingeteilt:

Kapitalversicherungen 95, Risikoversicherungen 95,

Berufsunfähigkeitsversicherungen 95, Leibrentenversicherungen

95, Gruppen-Kapitalversicherungen 95, Gruppen-

Leibrentenversicherungen 95, Unfalltod-Zusatzversicherungen

95, Kapitalversicherungen 2000, Risikoversicherungen

2000, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2000, Leibrentenversicherungen

2000, Gruppen-Kapitalversicherungen 2000,

Gruppen-Leibrentenversicherungen 2000, Unfalltod-Zusatzversicherungen

2000, fondsgebundene Lebensversicherungen

2001, fondsgebundene Leibrentenversicherungen 2001,

fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen 2001,

Leibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz

2001, Kapitalversicherungen 2004, Risikoversicherungen

2004, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2004, Leibrentenversicherungen

2004, Gruppen-Kapitalversicherungen 2004,

Gruppen-Leibrentenversicherungen 2004, Unfalltod-Zusatzversicherungen

2004, fondsgebundene Lebensversicherungen

2004, fondsgebundene Leibrentenversicherungen 2004,

fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen 2004,

Leibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz

2004, Kapitalversicherungen 2005, Risikoversicherungen

2005, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2005, Leibrentenversicherungen

2005, Gruppen-Kapitalversicherungen 2005,

Gruppen-Leibrentenversicherungen 2005, Unfalltod-Zusatzversicherungen

2005, fondsgebundene Lebensversicherungen

2005, fondsgebundene Leibrentenversicherungen

2005, fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen

2005, Kapitalversicherungen 2007, Risikoversicherungen

2007, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2007, Leibrentenversicherungen

2007, Gruppen-Kapitalversicherungen 2007,

Gruppen-Leibrentenversicherungen 2007, Unfalltod-Zusatzversicherungen

2007, fondsgebundene Lebensversicherungen

2007, fondsgebundene Leibrentenversicherungen 2007,

fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen 2007,

fondsgebundene Leibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz

2007, Kapitalversicherungen 2008, Risikoversicherungen

2008, Berufsunfähigkeitsversicherungen

2008, Leibrentenversicherungen 2008, Gruppen-Kapitalversicherungen

2008, Gruppen-Leibrentenversicherungen 2008,

Unfalltod-Zusatzversicherungen 2008, fondsgebundene Lebensversicherungen

2008, fondsgebundene Leibrentenversicherungen

2008, fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen

2008, fondsgebundene Leibrentenversicherungen

nach dem Altersvermögensgesetz 2008, Kapitalversicherungen

2009, Risikoversicherungen 2009, Berufsunfähigkeitsversicherungen

2009, Leibrentenversicherungen 2009,

Gruppen-Kapitalversicherungen 2009, Gruppen-Leibrentenversicherungen

2009, Unfalltod-Zusatzversicherungen 2009,

fondsgebundene Lebensversicherungen 2009, fondsgebundene

Leibrentenversicherungen 2009, fondsgebundene

Berufsunfähigkeitsversicherungen 2009, fondsgebundene

Leibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz

2009, Kapitalisierungsgeschäfte.

Die Deckungsrückstellung für alle Risikoklassen wird mit einem

Rechnungszins von 4,0 Prozent (Tarife 95) beziehungsweise

3,25 Prozent (Tarife 2000) beziehungsweise 2,75 Prozent

(Tarife 2004, Tarife 2005) beziehungsweise 2,25 Prozent

(Tarife 2007, Tarife 2008, Tarife 2009), Zillmersätzen von

maximal 40 Promille der Beitragssumme und Sterbenswahrscheinlichkeiten

nach den DAV-Sterbetafeln 1994 T, 2004 R,

2004 R-Bestand und 2004 R-B20 berechnet. Für Heiratswahrscheinlichkeiten

aller Tarife und Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeiten

der Tarife 95 werden die gleichen Tafeln wie

für den Altbestand verwendet. Für Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeiten

der Tarife 2000, 2004, 2005, 2007, 2008 und

2009 werden die Rechnungsgrundlagen für die Berufsunfähigkeitsversicherung

der DAV 1997 zugrunde gelegt.

Deckungsrückstellungen für zugewiesene Bonussummen

beziehungsweise Bonusrenten werden nach den gleichen

Rechnungsgrundlagen wie die der Grundversicherungen gebildet.

Für Verträge mit einem Rechnungszins von 4,0 Prozent wurde

gemäß der Verordnung zur Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung

und der Pensionsfonds-Deckungsrückstellungsverordnung

vom 1. März 2011 eine Zinszusatzreserve

mit einem Referenzzins von 3,92 Prozent gebildet.

31


Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

Der „Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle“

werden aus dem Geschäftsjahr die einzeln ermittelten

Leistungssummen der Versicherungsfälle zugeführt,

die vor Feststellung des technischen Versicherungsbestandes

gemeldet werden, im Geschäftsjahr aber nicht mehr zur

Auszahlung kamen. Für jeden vor dem 1. Januar 2012 eingetretenen,

aber erst nach technischer Bestandsfeststellung

bekannt gewordenen Versicherungsfall wird der nicht durch

Deckungsrückstellung und Beitragsübertrag gedeckte Teil

der Leistungssumme einer Spätschadenrückstellung zugeführt.

Noch nicht bekannte Spätschäden werden pauschal

durch einen Erfahrungswert berücksichtigt. Die „Rückstellung

für Regulierungsaufwendungen“ entspricht dem Erlass

des Bundesministeriums der Finanzen vom 2. Februar 1973.

Schlussüberschussanteil-Fonds

Der in der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zu reservierende

Schlussüberschussanteil-Fonds wird für den

Altbestand einzelvertraglich prospektiv unter impliziter Berücksichtigung

der Ausscheidewahrscheinlichkeiten pauschal

mit einem Diskontsatz von 4,8 Prozent berechnet. Gemäß

§ 28 Abs. 7a RechVersV wird die der Berechnung zugrunde

liegende Schlussüberschussanwartschaft im Geschäftsjahr

2011 für jeden Einzelvertrag proportional zu seiner kumulierten

Zinssumme aufgebaut. Das bisherige m/n-Berechnungsverfahren

wird nicht mehr verwendet.

Für den Neubestand werden die gleichen Berechnungsverfahren

wie für den Altbestand und ein Diskontsatz von

3,5 Prozent verwendet.

Für die zusätzliche Schlusszahlung bei Erleben des Ablaufs

wird einzelvertraglich prospektiv ein Fonds mit einem Diskontsatz

von 3,5 Prozent zuzüglich 3,5 Prozent wegen geringerer

Leistungen bei Tod oder vorzeitiger Vertragsaufl ösung

in der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) reserviert.

Gemäß § 28 Abs. 7a RechVersV wird die der Berechnung

zugrunde liegende Schlussüberschussanwartschaft

im Geschäftsjahr 2011 für jeden Einzelvertrag proportional

zu seiner kumulierten Zinssumme aufgebaut. Das bisherige

m/n-Berechnungsverfahren wird nicht mehr verwendet.

Für die deklarierte Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven

wird innerhalb der RfB ein Fonds nach den gleichen Berechnungsverfahren

wie der Schlussüberschussanteil-Fonds

gebildet.

Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen

Rückstellungen

Die aus dem in Rückdeckung gegebenen selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft auf die Rückversicherer

entfallenden Anteile an den versicherungstechnischen

Rückstellungen entsprechen den Bestimmungen der Rückversicherungsverträge.

32

Andere Rückstellungen

Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer

Beurteilung notwendig ist.

Die Pensionsrückstellungen sind unter Anwendung des § 253

HGB nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit

einem Zinsfuß von 5,14 Prozent nach den Richttafeln 2005 G

von Prof. Dr. Klaus Heubeck gerechnet. Dieser Zinssatz entspricht

dem von der Deutschen Bundesbank zum Stichtag

gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten

Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren.

Als Bewertungsverfahren wird die Projected Unit Credit

Method (Methode der laufenden Einmalbeiträge) angesetzt.

Es wird eine Gehaltsdynamik inklusive Karrieretrend, differenziert

nach Mitarbeitergruppen, in Höhe von 2,0 Prozent bis

5,0 Prozent jährlich berücksichtigt. Gruppenabhängig wird

eine Rentendynamik in Höhe von 1,0 Prozent bis 3,0 Prozent

jährlich eingerechnet. Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden

ebenfalls gruppenabhängig zwischen 0,0 Prozent jährlich

und 10,0 Prozent jährlich für Mitarbeiter bis zum 35. Lebensjahr

berücksichtigt.

Vom Wahlrecht gemäß BilMoG, wonach die erforderliche Zuführung

zum 1. Januar 2010 auf maximal 15 Jahre verteilt werden

kann, wird Gebrauch gemacht.

Die Rückstellung für Dienstjubiläen wird unter Anwendung

des § 253 HGB unter Berücksichtigung der gesetzlichen Sozialversicherung

nach der Projected Unit Credit Method (Methode

der laufenden Einmalbeiträge) angesetzt. Für den Bestand der

Jubiläumsverpfl ichtungen wird oben genannter pauschaler

Zinssatz von 5,14 Prozent jährlich verwendet. Es wird für die

Rückstellungsberechnung eine jährliche Gehaltsdynamik von

2,0 Prozent zugrunde gelegt. Weiterhin wird für die Mitarbeiter

bis zum 35. Lebensjahr eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von

10,0 Prozent jährlich berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlagen

dienen die steuerlich anerkannten Richttafeln 2005 G von Prof.

Dr. Klaus Heubeck.

Die Rückstellung für Altersteilzeit wird gemäß handelsrechtlicher

Vorschriften unter Berücksichtigung der gesetzlichen

Sozialversicherung ermittelt. Für den Bestand an Altersteilzeitverpfl

ichtungen wird ebenfalls ein pauschaler Zinssatz von

5,14 Prozent jährlich angesetzt. Es wird eine Gehaltsdynamik,

differenziert nach Mitarbeitergruppen, in Höhe von 0,0 Prozent

bis 2,0 Prozent jährlich berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlagen

dienen die steuerlich anerkannten Richttafeln 2005 G

von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Andere Verbindlichkeiten

Sie sind mit den Nominal- beziehungsweise Rückzahlungsbeträgen

angesetzt.

Latente Steuern

Sie werden mit einem Steuersatz von 30,0 Prozent berechnet.

Währungsumrechnung

Der Abrechnungsverkehr mit dem Rückversicherer in Fremdwährungen

wird nur in Euro-Währung, zum jeweiligen Tageskurs

der ausländischen Währung, gebucht.


Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

B. Kapitalanlagen

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und

Bauten einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken

Unser Grundbesitz umfasst: Bilanzwert

EUR

7 Grundstücke mit Geschäftsund

anderen Bauten

133.679.575,92

96 Grundstücke mit Wohnbauten 71.181.025,46

19 Anteile an Bruchteilsgemeinschaften

EUR EUR

Stand 1.1.2011 175.931.420,65

Zugang: Kauf 32.752.865,31

Herstellungskosten 215.966,22 32.968.831,53

Abgang: Verkauf 206.812,63

208.900.252,18

Planmäßige

Abschreibungen

Außerplanmäßige

2.803.349,80

Abschreibungen – 3.010.162,43

Stand 31.12.2011 205.890.089,75

1.029.488,37

Der anteilige Buchwert der zum Teil eigengenutzten

Grund stücke beträgt 28.560.236,18 Euro.

Der Zeitwert unseres Grundbesitzes beläuft sich auf

306.147.000,– Euro.

II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen

und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

Delta Direkt Lebensversicherung

AG München

Anteil

%

Eigenkapital

EUR

Ergebnis

EUR

100 13.832.486,46 2.103.874,80

TRIAS Versicherung AG 100 2.731.123,95 – 79.196,24

Magnus GmbH 100 215.674,85 10.262,62

LV 1871 Pensionsfonds AG 100 3.971.967,78 – 1.512.510,10

LV 1871 Private Assurance AG 100 6.000.886,08 – 1.116.038,94

Aufgrund der Beteiligungshöhe kann die Lebensversicherung von 1871 a. G.

München auf alle verbundenen Unternehmen unmittelbar einen beherrschenden

Einfl uss ausüben.

2. Beteiligungen

Aus der vertraglichen Zusage, Anteile an Private-Equity-

Beteiligungen zu zeichnen, sind 39.826.287,11 Euro noch

nicht investiert.

III. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere

Gliederung des Bestandes:

2011

EUR

2010

EUR

Aktien und Investmentanteile 616.147.916,99 541.339.073,02

Andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere – –

616.147.916,99 541.339.073,02

3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen

Gliederung des Bestandes nach

Größenordnungen

Stück EUR

Bis 5.000,– EUR 36 78.437,92

Von 5.001,– EUR bis 12.500,– EUR 171 1.582.644,90

Von 12.501,– EUR bis 25.000,– EUR 368 6.989.045,75

Von 25.001,– EUR bis 50.000,– EUR 852 32.481.908,63

Von 50.001,– EUR bis 125.000,– EUR 1.646 134.293.185,27

Von 125.001,– EUR bis 250.000,– EUR 636 108.613.004,11

Von 250.001,– EUR bis 500.000,– EUR 153 49.634.999,41

Über 500.000,– EUR 47 39.715.529,42

3.909 373.388.755,41

33


4. Sonstige Ausleihungen

Gliederung des Bestandes

nach Schuldnern

34

a) Namensschuldverschreibungen

2011

EUR

2010

EUR

Öffentlich-rechtliche Geld- und

Kreditinstitute 366.000.000,00 346.000.000,00

Privatrechtliche Geld- und

Kreditinstitute 879.500.000,00 918.000.000,00

Schuldbuchforderungen – 39.973.362,27

Sonstige 40.000.000,00 60.000.000,00

b) Schuldscheinforderungen

und Darlehen

1.285.500.000,00 1.363.973.362,27

Bund, Länder und sonstige

Körperschaften des öffentlichen

Rechts (ohne Geld- und Kredit-

institute) 476.818.039,85 621.129.188,12

Öffentlich-rechtliche Geld- und

Kreditinstitute 206.164.249,11 206.000.000,00

Privatrechtliche Geld- und

Kreditinstitute 359.164.967,24 385.338.200,00

Sonstige 44.034.054,63 60.034.516,31

1.086.181.310,83 1.272.501.904,43

Gliederung des Bestandes nach zum Anschaffungswert und zum Nennwert

bilanzierten Kapitalanlagen zum 31.12.2011

Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden

(§ 341b Absatz 2 Satz 1 HGB)

Zeitwert

TEUR

Zeitwert

TEUR

Bilanzwert

TEUR

Bilanzwert

TEUR

Bei den Bilanzwerten von zum Nennwert bilanzierten

Kapitalanlagen sind die in den Rechnungs abgrenzungsposten

enthaltenen Agio- und Disagioabgrenzungen enthalten.

Daraus ergibt sich eine Abweichung zu den in der

Bilanz unter Aktiva B. ausgewiesenen Werten. Es handelt

sich um Hypotheken, Namensschuldverschreibungen und

Schuldscheinforderungen.

Saldo

TEUR

Saldo

TEUR

Zum Anschaffungswert

bilanzierte Kapitalanlagen 2.902.584 2.744.404 158.180

Zum Nennwert bilanzierte

Kapitalanlagen 1.672.214 1.585.674 86.540

Summe der in die Überschussbeteiligung

einzubeziehenden

Kapitalanlagen 4.574.798 4.330.078 244.720

Unterlassene

Abschreibungen

TEUR

Investmentanteile 587.794 612.082 – 24.288 – 24.679

Inhaberschuldverschreibungen

351.984 370.069 – 18.085 – 24.350

939.778 982.151 – 42.373 – 49.029

Angaben zu Finanzinstrumenten gemäß § 285 Nr. 18 HGB

Zeitwert

TEUR

Bilanzwert

TEUR

Unterlassene

Abschreibungen

TEUR

Beteiligungen 15.185 17.024 – 1.839

Inhaberschuldverschreibungen

180.170 204.520 – 24.350

Sonstige Ausleihungen 78.805 81.623 – 2.818

Insgesamt 274.160 303.167 – 29.007

Aufgrund der positiven Tendenz der bisherigen Wertentwicklung

gehen wir bei den Beteiligungen und den

sonstigen Ausleihungen nicht von einer dauerhaften

Wertminderung aus.

Die Inhaberschuldverschreibungen, die gemäß § 341b

Abs. 2 HGB bilanziert werden, sollen bis zum Laufzeitende

gehalten werden und so die Einlösung zum Nennwert sicherstellen.

Zeitwert

TEUR

Bilanzwert

TEUR

Saldo

TEUR

UnterlasseneAbAusschrei

bungen schüttungen

TEUR TEUR

Aktienfonds 85.338 90.553 – 5.215 – 5.215 3.101

Mischfonds 385.351 400.047 – 14.696 – 14.869 10.069

Insgesamt 470.689 490.600 – 19.911 – 20.084 13.170

Es wurden 20.084 Tausend Euro Abschreibungen nach

§ 253 Abs. 3 Satz 4 HGB vermieden, da wir nicht von einer

dauerhaften Wertminderung ausgehen.

Angaben zu Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23

HGB

Im Rahmen von Mikro-Hedges wurden Zins-Swap-

Geschäfte über 70 Mio. Euro einzelnen Namensschuldverschreibungen

und Schuldscheindarlehen zugeordnet.

Dabei entsprechen sich Laufzeit und Kupontermine und

somit kompensieren sich Zinsniveauänderungen über die

gesamte Laufzeit des Sicherungsgeschäftes. Die Sicherung

kann jederzeit aufgelöst werden. Die Qualität des

Sicherungs geschäftes wird anhand der Gegenüberstellung

von Zahlungsströmen und Wertveränderungen

täglich überwacht und monatlich dokumentiert.

Es ergeben sich konstruktionsbedingt lediglich die aus der

Zinsstruktur zu erwartenden Differenzen.


C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern

von Lebensversicherungspolicen

Als Anlagestock werden 17.018.757,58 Anteilseinheiten

an 83 Investmentfonds gehalten.

Anlagestock Anteile am

31.12.2011

Bestand

in EUR

Aberdeen Money Market Fund 1.388,22 617.052,20

Aktiv Constant Profi t Global T 5.628,14 348.438,30

Aktiv Trend Global Ami P 29,05 2.736,03

Allianz PIMCO Euro Rentenfonds 'K' 64.500,16 2.729.646,67

Allianz PIMCO Europazins A 120.227,61 5.603.809,11

Allianz PIMCO Geldmarktfonds Spezial A 19.982,93 1.016.132,21

Allianz RCM Global Intellectual Capital A 431,70 15.584,39

Baring German Growth Trust 42.240,34 174.338,87

BGF European Small & Midcap Opportunities Fund 8.971,59 611.834,32

BGF World Energy Fund A2 8.784,74 155.929,14

BGF World Mining Fund A2 20.366,75 970.271,80

Carmignac Court Terme 51,73 193.388,57

Carmignac Patrimoine 1.160,64 6.064.099,34

Carmignac Profi l Reactif 50 511,58 79.059,47

Carmignac Profi l Reactif 75 406,76 70.890,68

Carmignac Profi l Reactif 100 687,10 103.470,39

Carmignac Sécurité 385,54 595.826,03

C-Quadrat Arts Best Momentum 2.135,41 363.916,17

C-Quadrat Arts Total Return Balanced 2.960,43 453.300,44

C-Quadrat Arts Total Return Global 12.191,14 1.040.270,34

CS Euroreal 37.539,81 2.167.173,07

DB Privatmandat Invest 218,61 183.260,36

DJE – Alpha Global P 36.499,60 5.732.261,44

DJE – Dividende & Substanz P 5.567,12 1.236.124,29

DJE – Gold & Ressourcen P 2.999,43 552.255,31

DJE – Renten Global P 1.728,10 238.806,61

DJE Real Estate P 7.513,59 59.733,05

DJE Vermögensmanagement P 1.808,86 161.025,02

DWS Garant 80 Dynamic 18.849,28 1.653.459,09

DWS Health Care 2.018,02 192.277,24

DWS ImmoFlex Vermögensmandat 518,06 51.049,34

DWS Invest Bric Plus 1.602,62 274.288,01

DWS Invest Chinese Equities LC 1.074,80 141.616,00

DWS Invest European Equities LC 16.324,27 1.674.967,62

DWS Invest European Small/Mid Cap LC 253,32 24.471,12

DWS Invest Global Agribusiness LC 920,98 100.349,81

DWS Invest Responsibility LC 377,97 33.374,77

DWS Invest Top 50 Asia LC 2.769,19 431.134,71

DWS Investa 13.169,13 1.056.296,26

DWS Telemedia 1.188,78 96.243,32

DWS Vermögensbildungsfonds I 75.221,72 5.938.002,28

DWS Vermögensbildungsfonds I LUX 27.327,42 2.737.114,55

DWS Vermögensbildungsfonds R 20.497,82 331.244,72

DWS Vermögensmandat – Balance 15.977,39 1.466.245,38

DWS Vermögensmandat – Defensiv 5.268,58 532.49 5,11

Übertrag: 610.276,03 48.275.262,95

Anlagestock Anteile am

31.12.2011

Bestand

in EUR

Übertrag: 610.276,03 48.275.262,95

DWS Vermögensmandat – Dynamik 8.965,28 782.310,50

DWS Zürich Invest Aktien Schweiz 877,27 121.344,47

Fidelity Funds – European Growth Fund 2.583.237,60 22.590.412,82

Fidelity Funds – International Fund 158.690,93 3.703.846,40

Fondak A 3.591,36 312.807,06

Franklin Mutual European Fund 2.941,76 45.685,56

Henderson Horizon Fund – Euroland Fund 17.056,36 360.912,64

Investor Global Opportunities FoF PI 6.298,12 240.399,05

JB BF Credit Opportunities 1.831,90 257.601,40

Lyxor EVO Fund 198.563,19 10.226.004,23

MultiSelect Welt-Aktien 18.997,95 1.037.858,10

Nordea European Value Fund 7.319,11 241.384,10

Pictet Absolute Return Global 804,99 88.323,84

Pictet Biotech 3.682,22 806.446,57

Pictet Water 1.004,33 147.757,08

Pioneer Funds – Emerging Markets Equity 43.274,34 294.265,51

Pioneer Funds – Global Ecology A 17.877,81 2.487.697,10

Pioneer Funds – Japanese Equity 1.774,36 3.069,64

Pioneer Funds – U.S. Pioneer Fund A 1.260.923,18 5.283.268,11

Pioneer Investments Chance A 3.324,70 2.114.074,19

Pioneer Investments Ertrag A 2.330,66 1.182.040,01

Pioneer Investments German Equity 531,69 57.178,18

Pioneer Investments Wachstum A 3.656,73 2.299.240,27

Sauren Global Balanced 66.024,57 599.503,08

Sauren Global Growth Plus 208.675,37 1.880.165,05

Schroder Emerging Markets 18.236,76 171.800,64

Templeton Asian Growth Fund 33.012,57 772.164,03

Templeton Global Balanced Fund 23.340,92 264.919,51

Templeton Global Bond Fund 36.714,02 691.325,08

Templeton Growth (Euro) 4.589.500,53 42.820.039,93

Templeton Latin America Fund 4.215,75 231.360,53

Threadneedle American Select 1 LS 2.772.202,31 3.968.833,44

Threadneedle European Bond 36.499,35 50.007,76

Threadneedle European Select Ret 4.081.239,45 6.619.362,27

Threadneedle European Smaller Companies Fund 162.556,76 591.739,12

Tri Style Fund 16.997,20 196.997,59

Warburg Strategiefonds Sachwerte Global 8.713,96 859.631,98

Warburg Strategiefonds Sachwerte Global Defensiv 2.996,19 301.806,38

17.018.757,58 162.978.846,17

35


Entwicklung der Aktivposten A, B I bis III im

Geschäftsjahr 2011

36

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Bilanzwerte

Vorjahr

1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs

nach § 269 Abs. 1 Satz 1 HGB .................................................................................................................................................. –

2. Entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert ..................................................................................................... –

3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände ............................................................................................................. 3.803

4. Summe A. ........................................................................................................................................................................ 3.803

B I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken ........................................................................................................... 175.932

B II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen ........................................................................................................................... 35.088

2. Beteiligungen ................................................................................................................................................................... 43.536

3. Summe B II. ..................................................................................................................................................................... 78.624

B III. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ................................................................... 541.339

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ................................................................... 200.083

3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen ......................................................................................... 365.682

4. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen .............................................................................................................................. 1.363.974

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen ................................................................................................................. 1.272.502

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine .................................................................................... 22.560

d) Übrige Ausleihungen ................................................................................................................................................ –

5. Einlagen bei Kreditinstituten ........................................................................................................................................... 90.043

6. Andere Kapitalanlagen ..................................................................................................................................................... 12.376

7. Summe B III. .................................................................................................................................................................... 3.868.559

Insgesamt .......................................................................................................................................................................................... 4.126.918

TEUR


Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen

Bilanzwerte

Geschäftsjahr

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

– – – – – –

– – – – – –

2.225 – – – 1.407 4.621

2.225 – – – 1.407 4.621

32.969 – 207 – 2.804 205.890

2.000 – – – – 37.088

14.676 – 2.574 – – 55.638

16.676 – 2.574 – – 92.726

227.805 – 144.963 – 8.033 616.148

566.429 39.941 436.383 – – 370.070

43.536 – 197 35.565 – 67 373.389

155.000 – 39.941 193.533 – – 1.285.500

117.945 18.275 304.066 – 18.475 1.086.181

4.631 – 5.539 – – 21.652

– – – – – –

154.827 – – – – 244.870

1.161 – – 322 – 13.859

1.271.334 18.078 1.120.049 322 26.575 4.011.669

1.323.204 18.078 1.122.830 322 30.786 4.314.906

37


D. Forderungen

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft an:

1. Versicherungsnehmer

Die fälligen Forderungen an Versicherungsnehmer stellen

überwiegend Beitragsrückstände dar.

Als noch nicht fällig sind Ansprüche an die Ver si che rungsnehmer

auf Erstattung der noch nicht getilgten rechnungsmäßigen

Abschlussaufwendungen ausgewiesen.

38

Es entfallen auf:

2011

EUR

2010

EUR

Einzelversicherungen:

Kapitalversicherungen 2.994.186,42 2.521.479,38

Risikoversicherungen 533.225,12 516.456,57

Rentenversicherungen 22.851.792,35 21.474.058,27

Berufsunfähigkeitsversicherungen 42.878.517,92 32.050.025,51

Kollektivversicherungen 2.787.072,90 2.636.374,72

72.044.794,71 59.198.394,45

Pauschalwertberichtigung – 134.104,00 – 98.060,00

2. Versicherungsvermittler

71.910.690,71 59.100.334,45

Es handelt sich um voraus gezahlte Provisionen und Courtagen

an Versicherungs vermittler sowie um Ab rechnungssalden

aus dem Mitversicherungs geschäft.

III. Sonstige Forderungen

Forderungen gegenüber verbundenen

Unternehmen:

EUR

Delta Direkt Lebensversicherung AG München 4.448.650,81

TRIAS Versicherung AG 738.317,95

Magnus GmbH 350.905,24

LV 1871 Pensionsfonds AG 411.263,98

LV 1871 Private Assurance AG 441.424,80

An größeren Posten sind weiter zu nennen:

Forderungen an die Finanzverwaltung auf

Erstattung von Steuern 1.378.969,64

Hinterlegte Mietkautionen 1.880.419,49

Fällige Zins- und Mietforderungen 1.759.316,22

Umlageforderungen an Mieter 170.223,15

E. Sonstige Vermögensgegenstände

III. Andere Vermögensgegenstände

Hier handelt es sich um vorausgezahlte Versicherungsleistungen.

F. Rechnungsabgrenzungsposten

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

Außer Zahlungen von 279.577,74 Euro, die Aufwand der

Folgejahre darstellen, sind hier auf die Laufzeit von Namens-

und Inhaberpapieren zu verteilende Agien in Höhe von insgesamt

21.345.712,55 Euro ausgewiesen.


Passiva

A. Eigenkapital

I. Gewinnrücklagen

1. Verlustrücklage gemäß § 37 VAG

Stand 1.1.2011 36.000.000,00

EUR EUR

Einstellung aus dem Jahresüberschuss

des Geschäftsjahres 1.000.000,00 37.000.000,00

2. Andere Gewinnrücklagen

Stand 1.1.2011 44.000.000,00

Einstellung aus dem Jahresüberschuss

des Geschäftsjahres 4.000.000,00 48.000.000,00

Stand am 31.12.2011 85.000.000,00

C. Versicherungstechnische Rückstellungen

I. Beitragsüberträge

Einzelversicherungen:

2011

EUR

2010

EUR

Kapitalversicherungen 11.563.115,75 12.001.479,95

Risikoversicherungen 379.936,93 391.447,18

Rentenversicherungen 20.319.706,62 20.986.886,07

Berufsunfähigkeitsversicherungen 3.545.179,36 3.288.482,59

Kollektivversicherungen 4.067.846,32 4.368.397,94

39.875.784,98 41.036.693,73

In Rückdeckung gegebenes

Versicherungsgeschäft – 3.725.492,20 – 4.044.896,04

36.150.292,78 36.991.797,69

II. Deckungsrückstellung

Einzelversicherungen:

2011

EUR

2010

EUR

Kapitalversicherungen 1.434.368.066,09 1.452.790.152,61

Risikoversicherungen 13.208.355,20 12.175.112,02

Rentenversicherungen 2.065.215.135,34 1.901.035.357,12

Berufsunfähigkeitsversicherungen 84.414.412,21 69.050.567,08

Kollektivversicherungen 237.761.787,62 213.716.237,00

3.834.967.756,46 3.648.767.425,83

Sonstige Lebensversicherungen

Kapitalisierungsgeschäfte 55.235.968,30 49.263.174,53

In Rückdeckung übernommenes

Versicherungsgeschäft – –

3.890.203.724,76 3.698.030.600,36

In Rückdeckung gegebenes

Versicherungsgeschäft – 623.854.188,81 – 651.423.168,82

3.266.349.535,95 3.046.607.431,54

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte

Ver sicherungsfälle

2011

EUR

2010

EUR

Bekannte Versicherungsfälle 32.107.138,37 30.698.854,97

Spätschäden 603.571,75 457.389,92

Rückkäufe 1.640.208,52 957.270,54

Regulierungsaufwendungen 304.316,00 340.542,00

34.655.234,64 32.454.057,43

In Rückdeckung übernommenes

Versicherungsgeschäft – –

34.655.234,64 32.454.057,43

In Rückdeckung gegebenes

Versicherungsgeschäft – 2.474.943,20 – 1.476.112,26

32.180.291,44 30.977.945,17

39


IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattung

40

EUR

Stand am 1.1.2011 295.904.639,68

Entnahmen 81.830.443,61

Zuführungen 55.404.602,64

Stand am 31.12.2011 269.478.798,71

Festgelegte, im Jahr 2012 fällig werdende

Überschussanteile:

EUR EUR

Laufende Überschussanteile 16.682.731,26

Schlussüberschussanteile 8.978.400,00

Bewertungsreserven 9.180.000,00 34.841.131,26

Nicht festgelegte, bei Ablauf der Versicherung

oder bei Tod des Versicherten

fällig werdende Überschussanteile:

Gewinnrenten

Schlussüberschussanteile und

3.114.162,15

Schlusszahlungen 96.126.104,17

Bewertungsreserven 73.303.009,89 172.543.276,21

Gebundener Teil der RfB 207.384.407,47

Freie RfB 62.094.391,24

RfB zum 31.12.2011 269.478.798,71

Die für die einzelnen Abrechnungsverbände geltenden

Überschussanteilsätze sind auf den Seiten 48 bis 62 angegeben.

E. Andere Rückstellungen

I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpfl ichtungen

Der nicht ausgewiesene Rückstellungsbetrag gemäß Artikel

67 Absatz 2 EHGB betrug 7.011.517,07 Euro. Davon entfi elen

5.484.958,27 Euro auf aktive Arbeitnehmer und 1.526.558,80

Euro auf Rentenbezieher.

III. Sonstige Rückstellungen

EUR

Rückstellung aufgrund von Dienstverträgen 1.123.750,00

Urlaubsverpfl ichtungen 675.632,09

Gleitzeitguthaben 474.935,77

Beitrag zur Berufsgenossenschaft 110.000,00

Altersteilzeit 1.879.262,00

Dienstjubiläen 1.031.094,20

Prozesskosten 564.334,07

Bonifi kation und Wettbewerbe 371.300,00

Jahresabschlusskosten 417.300,00

Archivierung Geschäftsunterlagen 15.000,00

Lieferungen, Leistungen 198.500,00

G. Andere Verbindlichkeiten

6.861.108,13

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft gegenüber

1. Versicherungsnehmern

Als wesentliche Posten sind hier die Verbindlichkeiten

gegenüber Versicherungsnehmern aus verzinslich angesammelten

Überschussanteilen mit 100.773.924,54 Euro

sowie Beitragsdepots und -vorauszahlungen in Höhe von

6.776.038,48 Euro ausgewiesen.


IV. Sonstige Verbindlichkeiten

An größeren Posten sind zu nennen: EUR

Steuerverbindlichkeiten 1.360.110,16

Verbindlichkeiten aus der Grundbesitzbewirtschaftung 2.489.859,20

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.161.403,15

Barkautionen 22.821.011,32

Verbindlichkeiten aus dem Kapitalanlagebereich 806.791,34

Finanzielle Verpfl ichtung

Das Unternehmen ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des

Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds

erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-

Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von

maximal 0,2 Promille der Summe der versicherungstechnischen

Nettorückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen

von 1,0 Promille der Summe der versicherungstechnischen

Nettorückstellungen aufgebaut ist. Diese Verpfl ichtung

wurde im Berichtsjahr erfüllt.

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge

in Höhe von weiteren 1,0 Promille der Summe der versicherungstechnischen

Nettorückstellungen erheben; dies

entspricht einer Verpfl ichtung von 3.772.060,47 Euro.

Zusätzlich hat sich das Unternehmen verpfl ichtet, dem

Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG

fi nanzielle Mittel zur Verfügung zu

stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem

Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpfl ichtung beträgt

1,0 Prozent der Summe der versicherungstechnischen

Nettorückstellungen unter Anrechnung der zu diesem

Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten

Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpfl

ichtungen aus den Beitragszahlungen an den

Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpfl ichtung zum

Bilanzstichtag 33.183.667,74 Euro.

Zur Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus dem Altersteilzeitgesetz

wurde eine Inhaberschuldverschreibung in

Höhe des Erfüllungsrückstands von 887.150,– Euro abgetreten.

H. Rechnungsabgrenzungsposten

Hier sind im Wesentlichen auf Folgejahre zu verteilende

Damnumbeträge von Hypotheken- und Schuldscheinforderungen

ausgewiesen.

I. Passive latente Steuern

Aktiva

Kapitalanlagen

01.01.2011

EUR

Änderung

Geschäftsjahr

EUR

Aktive latente Steuern

31.12.2011

EUR

Grundstücke 340.845,35 – 94.608,18 246.237,17

Investmentanteile 156.476,14 19.246,17 175.722,31

Passiva

Rückstellungen

Versicherungstechnische

Nicht versicherungs-

87.042,06 3.373,00 90.415,06

technische 883.235,44 179.412,02 1.062.647,46

1.467.598,99 107.423,01 1.575.022,00

Passive latente Steuern

Aktiva

Kapitalanlagen

Grundstücke 4.959.523,93 – 9.173,66 4.950.350,27

Beteiligungen 541.716,01 – 39.178,93 502.537,08

5.501.239,94 – 48.352,59 5.452.887,35

Saldo 4.033.640,95 – 155.775,60 3.877.865,35

41


Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Versicherungstechnische Rechnung

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung

a) Gebuchte Bruttobeiträge

42

Selbst abgeschlossenes Geschäft:

Laufende Beiträge:

2011

EUR

2010

EUR

Einzelversicherungen 392.962.168,74 371.989.058,24

Kollektivversicherungen 36.548.967,02 35.343.776,38

Einmalbeiträge:

429.511.135,76 407.332.834,62

Einzelversicherungen 124.420.070,98 138.269.582,98

Kollektivversicherungen 5.341.395,68 5.526.605,48

Zuzahlungen:

129.761.466,66 143.796.188,46

Einzelversicherungen 5.476.182,92 6.016.234,96

Kollektivversicherungen 1.200.408,84 1.237.272,63

6.676.591,76 7.253.507,59

565.949.194,18 558.382.530,67

Übernommene Rückversicherung 86.869,40 22.567,34

Veränderung der Pauschalwertberichtigung

auf Forderungen an Versicherungsnehmer

– 39.000,00 – 16.000,00

565.997.063,58 558.389.098,01

In den Beträgen sind 81.410.758,15 Euro für Verträge, bei denen das Anlagerisiko

von den Versicherungsnehmern getragen wird, enthalten. Der Rest betrifft ausschließlich

überschussberechtigte inländische Versicherungsverträge.

2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für Bei tragsrück

erstattung

Selbst abgeschlossenes Geschäft:

2011

EUR

2010

EUR

Einzelversicherungen:

Kapitalversicherungen 4.246.072,61 3.915.587,55

Risikoversicherungen – –

Rentenversicherungen 2.884.897,12 1.953.605,22

Berufsunfähigkeitsversicherungen 947.335,72 847.227,60

Kollektivversicherungen 254.268,23 206.674,62

3. Erträge aus Kapitalanlagen

8.332.573,68 6.923.094,99

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen

Grundstücke und grundstücksgleiche

Rechte

2011

EUR

2010

EUR

31.840,69 291.060,32

Beteiligungen 809.104,26 386.578,70

Aktien und Anteile 996.580,01 7.202.362,56

Fondsgebundene Versicherungen 156.653,57 272.926,12

Nicht festverzinsliche Wertpapiere – 158.982,61

Inhaberschuldverschreibungen 1.453.356,59 8.689.675,16

Hypotheken 46.130,84 360,93

Namensschuldverschreibungen 38.027.566,07 23.222.326,55

41.521.232,03 40.224.272,95


6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene

Rechnung

a) Zahlungen für Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag

Für das selbst abgeschlossene

Versicherungsgeschäft:

2011

EUR

2010

EUR

Einzelversicherungen 327.130.718,19 326.889.416,01

Kollektivversicherungen 21.426.397,37 21.048.007,52

348.557.115,56 347.937.423,53

In Rückdeckung

übernommenes Geschäft – –

348.557.115,56 347.937.423,53

bb) Anteil der Rückversicherer

Einzelkapitalversicherungen 73.989.713,36 67.033.510,88

274.567.402,20 280.903.912,65

7. Veränderungen der übrigen versicherungstechnischen

Nettorückstellungen

a) Deckungsrückstellung

In den Gesamtaufwendungen von 230.323.754,01 Euro

sind an Direktgutschrift 11.044.049,99 Euro enthalten.

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen

für eigene Rechnung

An größeren Posten sind enthalten:

2011

EUR

2010

EUR

Rechnungsmäßige Zinsen auf angesammelte

Überschussanteile 2.319.939,91 2.191.139,72

Direktgutschrift

Verzinsliche Ansammlung 5.864.422,15 5.021.616,30

Gleich bleibende Bonusrente 2.767.254,22 2.276.291,47

Übrige versicherungstechnische

Schuldzinsen 937.762,29 1.020.063,87

Versicherungstechnischer Saldozins

aus abgegebenem Geschäft 24.183.100,89 24.513.474,09

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung

1. Sonstige Erträge

2011

EUR

2010

EUR

Für andere Unternehmen erbrachte

Dienstleistungen 13.019.861,16 11.907.090,16

Zinsen und ähnliche Erträge 221.468,77 395.236,50

Erträge aus der Aufl ösung anderer

Rückstellungen 292.838,40 247.550,91

Währungskursgewinne 3.922,50 10.124,26

Sonstige 929.611,55 1.014.183,01

Die erhaltenen Vergütungen aus

erbrachten Dienstleistungen für andere

Unternehmen gliedern sich wie folgt:

14.467.702,38 13.574.184,84

a) Verbundene Unternehmen:

Delta Direkt Lebensversicherung AG 7.381.097,69 7.090.582,43

TRIAS Versicherung AG 657.471,88 721.012,72

LV 1871 Pensionsfonds AG 2.994.158,02 2.454.046,63

LV 1871 Private Assurance AG 44.882,51 38.621,87

Magnus GmbH 425.582,48 372.909,08

b) Nicht verbundene Unternehmen 1.516.668,58 1.229.917,43

13.019.861,16 11.907.090,16

43


2. Sonstige Aufwendungen

44

2011

EUR

2010

EUR

Für andere Unternehmen erbrachte

Dienstleistungen 12.515.949,93 11.644.437,15

Abschreibungen 1.232.443,37 364.920,76

Zinsaufwendungen 2.448.277,98 2.361.454,10

Aufwendungen für das Unternehmen

als Ganzes 1.071.913,29 1.012.227,18

Entwicklungs- und Beratungskosten 9.013.290,67 6.375.733,80

Anpassung BilMoG 539.347,47 1.786.435,14

Übrige (einschließlich

Währungskursverluste) 105.474,41 480.546,10

Die Aufwendungen aus erbrachten

Dienstleistungen für andere Unternehmen

gliedern sich wie folgt:

a) Verbundene Unternehmen:

26.926.697,12 24.025.754,23

Delta Direkt Lebensversicherung AG 7.381.097,69 7.090.582,43

TRIAS Versicherung AG 657.471,88 721.012,72

LV 1871 Pensionfonds AG 2.994.158,02 2.454.046,63

LV 1871 Private Assurance AG 44.882,51 38.621,87

Magnus GmbH 425.582,48 372.909,08

b) Nicht verbundene Unternehmen 1.012.757,35 967.264,42

12.515.949,93 11.644.437,15

Rückversicherungssaldo für das selbst abgeschlossene

Versicherungsgeschäft gemäß § 51 Absatz 4

Ziffer 2b RechVersV

2011

EUR

2010

EUR

Verdiente Beiträge – 38.745.593,96 – 40.080.087,45

Bruttoaufwendungen für

Versicherungsfälle 74.589.464,38 66.974.937,30

Veränderung der

Deckungsrückstellung – 27.568.980,01 – 12.080.316,80

Bruttoaufwendungen für den

Versicherungsbetrieb 13.428.684,71 6.692.302,10

Zwischensumme 21.703.575,12 21.506.835,15

Sonstige Erträge und Aufwendungen – 25.133.933,11 – 23.686.038,95

Saldo zulasten (+)/zugunsten (–)

der Rückversicherer – 3.430.357,99 – 2.179.203,80

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter,

Personalaufwendungen

Vorjahr

TEUR

Geschäftsjahr

TEUR

1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter

im Sinne des § 92 HGB

für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft

57.190 56.487

2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter

im Sinne des § 92 HGB 10.700 10.470

3. Löhne und Gehälter 26.222 27.180

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen

für Unterstützung 3.887 4.148

5. Aufwendungen für Altersversorgung 3.122 2.519

6. Aufwendungen insgesamt 101.121 100.804


Allgemeine Angaben

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf

209.776,72 Euro. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr

gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands

betrugen 1.565.278,79 Euro.

Für ehemalige Vorstandsmitglieder beziehungsweise

die Hinterbliebenen früherer Vorstandsmitglieder der

LV 1871 wurden 575.776,52 Euro aufgewendet; für diesen

Personenkreis besteht eine Rückstellung für Altersversorgung

in Höhe von 8.689.265,– Euro. Der gemäß

§ 67 Absatz 2 EGHGB nicht ausgewiesene Betrag beläuft

sich auf 485.537,– Euro.

Zum 31. Dezember 2011 beliefen sich die Hypothekendarlehen

an Mitglieder des Vorstandes auf 615.491,46 Euro.

Der Zinssatz beträgt nominal zwischen 3,59 Prozent und

4,02 Prozent (effektiv zwischen 3,65 Prozent und 4,10 Prozent).

Im Geschäftsjahr erfolgten keine Neuausleihungen,

getilgt wurden 60.838,69 Euro.

Für Mitglieder des Aufsichtsrats bestehen Hypothekendarlehen

in Höhe von 1.567.320,51 Euro. Der Zinssatz

beträgt nominal zwischen 3,16 Prozent und 4,54 Prozent

(effektiv zwischen 3,83 Prozent und 4,64 Prozent).

Im Geschäftsjahr erfolgten weder Neuausleihungen

noch Tilgungen.

Die Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

sind auf Seite 5 wiedergegeben.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir (ohne Vorstände

und ohne Mitarbeiter in passiver Altersteilzeit beziehungsweise

in ruhenden Arbeitsverhältnissen):

2011 2010

Innendienstmitarbeiter 368 363

Angestellte Außendienstmitarbeiter 47 49

Gewerbliche Mitarbeiter 5 5

Auszubildende 19 14

Weitere Angaben zum Personalstand sind dem Lage bericht

des Vorstands zu entnehmen.

Das Abschlussprüferhonorar ist im Anhang des Konzernabschlusses

2011 der LV 1871 ausgewiesen.

München, den 30. März 2012

Lebensversicherung von 1871

auf Gegenseitigkeit München

Der Vorstand

Panzer Dr. Math Reichel Schünemann

45


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter

Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Lebensversicherung von 1871 auf Gegenseitigkeit München,

München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis

31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung

von Jahresabschluss und Lagebericht nach den

deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung

des Vorstands des Unternehmens. Unsere Aufgabe

ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten

Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter

Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht

abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die

Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten

und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch

den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht

vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit

erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen

werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit

und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des

Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche

Fehler berücksichtigt.

46

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des

rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems

sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss

und Lagebericht überwiegend auf der Basis

von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung

der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der

wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die

Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere

Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine

Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen

der Satzung und vermittelt unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den

tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Der

Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,

vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage

des Unternehmens und stellt die Chancen und Risiken der

zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Bad Kreuznach, den 23. April 2012

Haßlinger GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Haßlinger

Wirtschaftsprüfer


Bericht des Aufsichtsrats

Im Berichtsjahr 2011 hat sich der Aufsichtsrat intensiv

mit der laufenden Entwicklung des Unternehmens und

seiner Tochtergesellschaften befasst. Er hat sich durch

regelmäßige Berichte des Vorstands und durch fünf

Sitzungen über den Geschäftsgang und alle wesentlichen

Geschäftsvorfälle sowie die nach § 91 Abs. 2 AktG getroffenen

Maßnahmen unterrichtet und so die Geschäftsführung

überwacht.

Von den beiden Ausschüssen des Aufsichtsrats traten im

Geschäftsjahr der Personalausschuss und der Vermögensanlageausschuss

jeweils zweimal zusammen.

Die Prüfung für das Geschäftsjahr 2011 durch die Haßlinger

GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat nach ihrem abschließenden

Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen

gegeben. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden

mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Den Bericht des Abschlussprüfers hat jedes Aufsichtsratsmitglied

erhalten.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht

geprüft und mit dem Wirtschaftsprüfer ausführlich

besprochen. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden

Ergebnis seiner Prüfungen keine Einwendungen.

Er billigt den Jahresabschluss, der damit festgestellt ist.

Der vom Vorstand aufgestellte Konzernabschluss und der

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2011 sowie der

Prüfungsbericht des Konzernabschlussprüfers wurden

dem Aufsichtsrat mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk

zur Prüfung vorgelegt.

Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss geprüft; er erhebt

keine Einwände. Der Aufsichtsrat schließt sich dem

Ergebnis der Abschlussprüfung an.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedervertretern für ihr Interesse

an den Belangen des Unternehmens sowie dem

Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

ihre geleistete Arbeit.

München, den 24. April 2012

Der Aufsichtsrat

Kunzfeld, Vorsitzender

47


Weitere Angaben zum Anhang:

Überschussbeteiligung der Mitglieder 2012

Direktgutschrift

Alle Versicherungen der Gewinnverbände ST, KL, K,

VBG, RT (außer HZV), GRK, VGR, K95, K2000, K2004,

K2005, VBG95, VBG2000, VBG2004, VBG2005, RT95

(außer HZV95), RT2000 (außer HZV2000), RT2004

(außer HZV2004), RT2005 (außer HZV2005), RK99,

RK2000, RK2004, RK2005, GRK95, GRK2000, GRK2004,

GRK2005, VGR95, VGR2000, VGR2004, VGR2005,

GRRT95, GRRT2000, GRRT2004, GRRT2005, K2007,

VBG2007, RT2007 (außer HZV2007), RK2007, GRK2007,

VGR2007, GRRT2007, K2008, VBG2008, RT2008 (außer

HZV2008), RK2008, VGR2008, GRK2008, GRRT2008,

K2009, VBG2009, RT2009 (außer HZV2009), RK2009,

VGR2009, GRK2009, GRRT2009, K2012, VBG2012,

RT2012 (außer HZV2012), RK2012, VGR2012, GRK2012,

GRRT2012 erhalten im Geschäftsjahr 2012 eine Direktgutschrift

in Höhe von 5 Prozent abzüglich Rechnungszins

des maßgeblichen VN-Guthabens, maximal in Höhe der

Zinsdividende.

Alle Versicherungen der Gewinnverbände BV und BUZ in

der Bestandsgruppe BV erhalten alle nachstehend aufgeführten

Überschussanteile als Direktgutschrift.

Die Direktgutschrift ist in den nachstehend aufgeführten

Überschussanteilsätzen enthalten.

Für Leibrentenversicherungen, bei denen eine Anpassung

der Deckungsrückstellung zur Berücksichtigung zukünftig

zu erwartender Entwicklungen erforderlich ist, wird eine

reduzierte Direktgutschrift gewährt.

48

Bewertungsreserven

Jeder anspruchsberechtigte Vertrag, der im Geschäftsjahr

2012 endet oder in den Rentenbezug übergeht, erhält

mindestens die unten im Einzelnen beschriebene Mindestbeteiligung

an Bewertungsreserven, mindestens jedoch

den auf ihn entfallenden Anteil von 80 Prozent (70 Prozent)

der auf anspruchsberechtigte Verträge entfallenden verteilungsfähigen

Bewertungsreserven bis zu einer Höhe von

199,717 Mio. Euro (289,269 Mio. Euro) und mindestens

den auf ihn entfallenden Anteil von 50 Prozent der gesamten

auf anspruchsberechtigte Verträge entfallenden

verteilungsfähigen Bewertungsreserven.

Überschussanteile

Für alle geschäftsplanmäßig überschussberechtigten Versicherungen

gelten für die im Geschäftsjahr 2012 liegenden

Zuteilungstermine die nachstehenden Überschussanteilsätze

(die jeweiligen Vorjahreswerte stehen in Klammern):

Alle Versicherungen mit verzinslich angesammelten Überschussanteilen

erhalten einen Ansammlungsüberschussanteil

in Höhe von 3,50 Prozent (3,70 Prozent), mindestens

aber in Höhe des Rechnungszinses.


Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegendem Todesfallcharakter

a) Beitragspfl ichtig:

Gewinnverband Grundüberschussanteil in % der

Bezugsgröße

Summenüberschussanteil in ‰ der

Versicherungssumme

ST – – –

KL 30 (30) (1) – –

K 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,35) (3)

VBG 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,35)

VGR 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,15)

GRK 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,15)

K95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,15)

VBG95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,15)

VGR95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,15)

GRK95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,15)

K2000 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,25 (0,60) (5)

VBG2000 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,25 (0,60) (5)

VGR2000 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,35) (6)

GRK2000 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,0 (0,35) (6)

K2004 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,75 (1,10)

VBG2004 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,75 (1,10)

VGR2004 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,50 (0,85)

GRK2004 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,50 (0,85)

K2005 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,75 (1,10)

VBG2005 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,75 (1,10)

VGR2005 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,50 (0,85)

GRK2005 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,50 (0,85)

K2007 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

VBG2007 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

VGR2007 0 (0) (2 ) max. 2 (2) 1,0 (1,35)

GRK2007 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,0 (1,35)

K2008 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

VBG2008 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

VGR2008 0 (0) (2) max. 2 (2) 1,0 (1,35)

GRK2008 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

K2009 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

VBG2009 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

VGR2009 0 (0) (2) max. 2 (2) 1,0 (1,35)

GRK2009 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,25 (1,60)

K2012 25 (2) (4) max. 2 1,75

VBG2012 25 (2) (4) max. 2 1,75

VGR2012 0 (2) max. 2 1,50

GRK2012 25 (2) (4) max. 2 1,75

Zinsüberschussanteil in % des

maßgeblichen Deckungs kapitals

von Grundversicherung und Bonus

(1) Bezugsgröße tarifmäßiger Jahresbeitrag

(2) Bezugsgröße Risikobeitrag

(3) Bei rabattierten Tarifen wird der Zinsüberschussanteil zugunsten der Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellung

laufzeitabhängig um bis zu 0,25 % (0,25 %) reduziert.

(4) Maximal 3 ‰ (3 ‰) des riskierten Kapitals bei Männern bzw. 1,3 ‰ (1,3 ‰) des riskierten Kapitals bei Frauen

(5) Für Verträge mit Beginn vor dem 01.08.2001: 0,05 % (0,40 %)

(6) Für Verträge mit Beginn vor dem 01.08.2001: 0,0 % (0,15 %)

49


) Beitragsfrei:

Gewinnverband Einmalbeitrag Sonstige

50

Zinsüberschussanteil in

% des maßgeblichen

Deckungskapitals von

Grundversicherung und

Bonus

Erhöhungssumme in %

der beitragsfreien

Versicherungssumme

Zinsüberschussanteil in

% des maßgeblichen

Deckungskapitals von

Grundversicherung und

Bonus

ST – 0,5 (0,5) – 0,5 (0,5)

KL – 0,5 (0,5) – 0,5 (0,5)

K 0,0 (0,35) (1) – 0,0 (0,35) (1) –

VBG – – 0,0 (0,35) –

VGR 0,0 (0,35) – 0,0 (0,10) –

GRK 0,0 (0,35) – 0,0 (0,10) –

K95 0,0 (0,15) – 0,0 (0,15) –

VBG95 – – 0,0 (0,15) –

VGR95 0,0 (0,15) – 0,0 (0,0) –

GRK95 0,0 (0,15) – 0,0 (0,0) –

K2000 0,25 (0,60) – 0,25 (0,60) –

VBG2000 – – 0,25 (0,60) –

VGR2000 0,25 (0,60) (2) – 0,0 (0,35) (3) –

GRK2000 0,25 (0,60) (2) – 0,0 (0,35) (3) –

K2004 0,75 (1,10) – 0,75 (1,10) –

VBG2004 – – 0,75 (1,10) –

VGR2004 0,75 (1,10) – 0,50 (0,85) –

GRK2004 0,75 (1,10) – 0,50 (0,85) –

K2005 0,75 (1,10) – 0,75 (1,10) –

VBG2005 – – 0,75 (1,10) –

VGR2005 0,75 (1,10) – 0,50 (0,85) –

GRK2005 0,75 (1,10) – 0,50 (0,85) –

K2007 1,25 (1,60) – 1,25 (1,60) –

VBG2007 – – 1,25 (1,60) –

VGR2007 1,0 (1,35) – 1,0 (1,35) –

GRK2007 1,25 (1,60) – 1,0 (1,35) –

K2008 1,25 (1,60) – 1,25 (1,60) –

VBG2008 – – 1,25 (1,60) –

VGR2008 1,0 (1,35) – 1,0 (1,35) –

GRK2008 1,25 (1,60) – 1,25 (1,60) –

K2009 1,25 (1,60) – 1,25 (1,60) –

VBG2009 – – 1,25 (1,60) –

VGR2009 1,0 (1,35) – 1,0 (1,35) –

GRK2009 1,25 (1,60) – 1,25 (1,60) –

K2012 1,75 – 1,75 –

VBG2012 – – 1,75 –

VGR2012 1,50 – 1,50 –

GRK2012 1,75 – 1,75 –

Erhöhungssumme in %

der beitragsfreien

Versicherungssumme

(1) Bei rabattierten Tarifen wird der Zinsüberschussanteil zugunsten der Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellung

laufzeitabhängig um bis zu 0,25 % (0,25 %) reduziert.

(2) Für Verträge mit Beginn vor dem 01.08.2001: 0,05 % (0,40 %)

(3) Für Verträge mit Beginn vor dem 01.08.2001: 0,0 % (0,15 %)

c) Schlussbonus:

Für Versicherungen, die im Kalenderjahr 2012 enden, wird ein Schlussbonus gewährt

- bei Erleben des Ablaufs oder bei Tod beziehungsweise Heirat in Höhe des unten deklarierten Promillesatzes der Erlebensfallsumme

des jeweiligen Versicherungsjahres für jedes vor 1987, von 1987 bis 2007 beziehungsweise ab 2007 zurückgelegte

volle Versicherungsjahr,

- bei Erleben des durch Zuzahlungen vorverlegten Ablaufs,

- bei Abruf der Versicherung,

- bei vorzeitiger Aufl ösung der Versicherung innerhalb der letzten fünf Versicherungsjahre, sofern der Versicherte bei Wirksamwerden

der Kündigung das 60. Lebensjahr vollendet hat,

in Höhe von 45 Prozent (20 Prozent) des unten deklarierten Promillesatzes des Deckungskapitals einer vergleichbaren, über

die volle Versicherungsdauer beitragspfl ichtigen Versicherung für jedes vor 1987, von 1987 bis 2007 beziehungsweise ab

2007 zurückgelegte volle Versicherungsjahr.


Vorzeitig beitragsfrei gestellte Versicherungen erhalten für die beitragsfreie Zeit keinen Schlussbonus.

Gewinnverband

Anteil in ‰ der

Erlebensfall summe

vor 1987

Ablauf, Tod, Heirat Ablauf durch Zuzahlung, Abruf, vorzeitiger Abruf

Anteil in ‰ der

Erlebensfall summe

von 1987 bis 2007

Anteil in ‰ der

Erlebensfall summe

ab 2007

Anteil in ‰ des

maßgeblichen

Deckungs kapitals

vor 1987

Anteil in ‰ des

maßgeblichen

Deckungs kapitals

von 1987 bis 2007

Anteil in ‰ des

maßgeblichen

Deckungs kapitals

ab 2007

ST 0 (0) 0 (0) – 0 (0) 0 (0) –

KL 0 (0) 0 (0) – 0 (0) 0 (0) –

K 4,0 (4,0) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,0 (4,0) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

VBG 4,0 (4,0) 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 4,0 (4,0) 4,0 (4,0) 2,0 (2,0)

VGR 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

GRK 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

K95 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) (1) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) (1)

VBG95 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) (2) – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) (2)

VGR95 – 7,5 (7,5) 4,5 (4,5) (3) – 7,5 (7,5) 4,5 (4,5) (3)

GRK95 – 7,5 (7,5) 4,5 (4,5) (3) – 7,5 (7,5) 4,5 (4,5) (3)

K2000 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

VBG2000 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0)

VGR2000 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

GRK2000 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

K2004 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

VBG2004 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0)

VGR2004 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

GRK2004 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

K2005 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

VBG2005 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0)

VGR2005 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

GRK2005 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5)

K2007 – – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

VBG2007 – – 2,0 (2,0) – – 2,0 (2,0)

VGR2007 – – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

GRK2007 – – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

K2008 – – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

VBG2008 – – 2,0 (2,0) – – 2,0 (2,0)

VGR2008 – – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

GRK2008 – – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

K2009 – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

VBG2009 – 2,0 (2,0) – – 2,0 (2,0)

VGR2009 – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

GRK2009 – 5,5 (5,5) – – 5,5 (5,5)

K2012 – 5,5 – – 5,5

VBG2012 – 2,0 – – 2,0

VGR2012 – 5,5 – – 5,5

GRK2012 – 5,5 – – 5,5

(1) Versicherungen mit Beginn vor 01.08.2001: 3,5 ‰ (3,5 ‰)

Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte der

Versicherungsdauer beträgt:

Mit Versicherungsbeginn ab 01.08.2001: 4,5 ‰ (4,5 ‰)

Mit Versicherungsbeginn vor 01.08.2001: 2,5 ‰ (2,5 ‰)

Versicherungen gegen Einmalbeitrag:

Mit Versicherungsbeginn ab 01.08.2001: 3,5 ‰ (3,5 ‰)

Mit Versicherungsbeginn vor 01.08.2001: 1,5 ‰ (1,5 ‰)

(2) Versicherungen mit Beginn vor 01.08.2001 erhalten keinen (keinen) Schlussbonus.

(3) Versicherungen mit Beginn vor 01.08.2001: 1,0 ‰ (1,0 ‰)

Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte der

Versicherungsdauer beträgt:

Mit Versicherungsbeginn ab 01.08.2001: 3,5 ‰ (3,5 ‰)

Mit Versicherungsbeginn vor 01.08.2001: 0,0 ‰ (0,0 ‰)

Versicherungen gegen Einmalbeitrag:

Mit Versicherungsbeginn ab 01.08.2001: 3,5 ‰ (3,5 ‰)

Mit Versicherungsbeginn vor 01.08.2001: 1,5 ‰ (1,5 ‰)

51


d) Schlusszahlung:

Für Versicherungen der Gewinnverbände K, VBG, VGR, GRK, K95, VBG95, VGR95, GRK95, K2000, VBG2000, VGR2000,

GRK2000, K2004, VBG2004, VGR2004, GRK2004, K2005, VBG2005, VGR2005, GRK2005, K2007, VBG2007, VGR2007,

GRK2007, K2008, VBG2008, VGR2008, GRK2008, K2009, VBG2009, VGR2009, GRK2009, K2012, VBG2012, VGR2012,

GRK2012, die im Kalenderjahr 2012 enden, wird eine Schlusszahlung gewährt

- bei Erleben des Ablaufs.

Diese endfällige Schlusszahlung wird in Form einer von Alter und Laufzeit abhängigen zusätzlichen Verzinsung gewährt

- bei Erleben des durch Zuzahlungen vorverlegten Ablaufs,

- bei Abruf der Versicherung,

- bei vorzeitiger Aufl ösung der Versicherung innerhalb der letzten fünf Versicherungsjahre, sofern der Versicherte bei Wirksamwerden

der Kündigung das 60. Lebensjahr vollendet hat.

Sofern die Versicherung aus den oben genannten Gründen beendet wird, wird die endfällige Schlusszahlung mit einem dem

Verhältnis der abgelaufenen Versicherungsdauer zur gesamten Versicherungsdauer sowie dem Verhältnis des Deckungskapitals

einer entsprechenden über die volle Versicherungsdauer beitragspfl ichtigen Versicherung zum Zeitpunkt der Beendigung der

Versicherung gegenüber dem Deckungskapital am Ende der Versicherungsdauer gekürzt und auf den Zeitpunkt der Beendigung

der Versicherung mit dem Zinssatz der zusätzlichen Verzinsung abdiskontiert.

Die Schlusszahlung entspricht für das Jahr 2012 einer zusätzlichen Verzinsung (in Prozent) in Höhe von 45 Prozent (20 Prozent) von

Gewinnverband Erleben des Ablaufs

52

Verträge mit Beitragszahlungsdauer

mindestens halbe Versicherungsdauer

Verträge mit Beitragszahlungsdauer

kleiner halbe Versicherungsdauer

ST 0 (0) 0 (0) –

KL 0 (0) 0 (0) –

K 0,4 (0,2) 0,3 (0,1) 0,2 (0)

VBG 0,4 (0,2) – –

VGR 0,15 (0,15) 0,05 (0,05) 0,2 (0)

GRK 0,15 (0,15) 0,05 (0,05) 0,2 (0)

K95 0 (0) 0 (0) 0 (0)

VBG95 0 (0) – –

VGR95 0 (0) 0 (0) 0 (0)

GRK95 0 (0) 0 (0) 0 (0)

K2000 0,4 (0,2) 0,3 (0,1) 0,2 (0)

VBG2000 0,4 (0,2) – –

VGR2000 0,4 (0,2) (1) 0,3 (0,1) (1) 0,2 (0) (1)

GRK2000 0,4 (0,2) (1) 0,3 (0,1) (1) 0,2 (0) (1)

K2004 0,4 (0,2) 0,3 (0,1) 0,2 (0)

VBG2004 0,4 (0,2) – –

VGR2004 0,4 (0,2) 0,3 (0,1) 0,2 (0)

GRK2004 0,4 (0,2) 0,3 (0,1) 0,2 (0)

K2005 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

VBG2005 0,7 (0,5) – –

VGR2005 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

GRK2005 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

K2007 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

VBG2007 0,7 (0,5) – –

VGR2007 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

GRK2007 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

K2008 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

VBG2008 0,7 (0,5) – –

VGR2008 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

GRK2008 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

Verträge gegen Einmalbeitrag


K2009 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

VBG2009 0,7 (0,5) – –

VGR2009 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

GRK2009 0,7 (0,5) 0,6 (0,4) 0,25 (0,05)

K2012 0,7 0,6 0,25

VBG2012 0,7 – –

VGR2012 0,7 0,6 0,25

GRK2012 0,7 0,6 0,25

(1) Bei Verträgen mit Beginn vor dem 01.08.2001 wird dieser Prozentsatz um 0,2 Prozentpunkte reduziert.

Versicherungen mit Beginn ab 1. Januar 1997 gegen Einmalbeitrag mit einer Laufzeit von weniger als zehn Jahren erhalten

eine nach der Laufzeit abgestufte geringere Schlusszahlung.

e) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven:

Versicherungen, die im Geschäftsjahr 2012 enden, erhalten 35/45 (3/1) der unter c) und d) deklarierten Schlussüberschussanteile

(Schlussbonus und Schlusszahlung) als Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.

53


Kapitalbildende Lebensversicherungen mit über wiegendem Erlebensfallcharakter

a) Beitragspfl ichtig:

Gewinnverband Grundüberschussanteil in % der versicherten

Zinsüberschussanteil in % des maßgeblichen

Jahresrente

Deckungskapitals von Grundversicherung und Bonus

RT-Leibrente max. 0 (0) 0,0 (0,15)

RT-Hinterbliebene – 0,0 (0,35)

RT95 max. 0 (0) 0,0 (0,15)

HZV95 – 0 (0)

GRRT95 max. 2 (2) 0,0 (0,15)

RT2000 max. 0 (0) 0,0 (0,20) (1)

HZV2000 – 0,25 (0,60)

GRRT2000 max. 2 (2) 0,0 (0,15)

RT2004 max. 0 (0) 0,35 (0,70)

HZV2004 – 0,75 (1,10)

GRRT2004 max. 2 (2) 0,10 (0,45)

RT2005 max. 2 (2) 0,75 (1,10)

HZV2005 – 0,75 (1,10)

GRRT2005 max. 2 (2) 0,50 (0,85)

RT2007 max. 2 (2) 1,25 (1,60)

HZV2007 – 1,25 (1,60)

GRRT2007 max. 2 (2) 1,0 (1,35)

RT2008 max. 2 (2) 1,25 (1,60)

HZV2008 – 1,25 (1,60)

GRRT2008 max. 2 (2) 1,25 (1,60)

RT2009 max. 2 (2) 1,25 (1,60)

HZV2009 – 1,25 (1,60)

GRRT2009 max. 2 (2) 1,25 (1,60)

RT2012 max. 2 1,75

HZV2012 – 1,75

GRRT2012 max. 2 1,75

(1) Versicherungen mit Beginn vor 01.08.2001: 0,0 % (0,15 %)

b) Beitragsfrei in der Aufschubzeit:

Gewinnverband Einmalbeitrag Sonstige

Zinsüberschussanteil in % des maßgeblichen

Zinsüberschussanteil in % des maßgeblichen

Deckungskapitals von Grund versicherung und Bonus Deckungskapitals von Grundversicherung und Bonus

RT-Leibrente 0 (0) 0,0 (0,15)

RT-Hinterbliebene 0,0 (0,35) 0,0 (0,35)

RT95 0,0 (0,15) 0,0 (0,15)

HZV95 0 (0) 0 (0)

GRRT95 0,0 (0,15) 0,0 (0,15)

RT2000 0,0 (0,20) (1) 0,0 (0,20) (1)

HZV2000 0,25 (0,60) 0,25 (0,60)

GRRT2000 0,0 (0,25) (1) 0,0 (0,15)

RT2004 0,35 (0,70) 0,35 (0,70)

HZV2004 0,75 (1,10) 0,75 (1,10)

GRRT2004 0,35 (0,70) 0,10 (0,45)

RT2005 0,75 (1,10) 0,75 (1,10)

HZV2005 0,75 (1,10) 0,75 (1,10)

GRRT2005 0,75 (1,10) 0,50 (0,85)

RT2007 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

HZV2007 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

GRRT2007 1,25 (1,60) 1,0 (1,35)

RT2008 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

HZV2008 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

GRRT2008 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

RT2009 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

HZV2009 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

GRRT2009 1,25 (1,60) 1,25 (1,60)

RT2012 1,75 1,75

HZV2012 1,75 1,75

GRRT2012 1,75 1,75

(1) Versicherungen mit Beginn vor 01.08.2001: 0,0 % (0,15 %)

54


c) Schlusszahlung:

Für Versicherungen, die im Kalenderjahr 2012 enden oder in den Rentenbezug übergehen, wird eine Schlusszahlung gewährt

- bei Erleben des Rentenbeginns

in Form einer von Alter und Laufzeit abhängigen zusätzlichen Verzinsung;

- bei Vorverlegung des Rentenbeginns innerhalb der letzten fünf Versicherungsjahre, sofern der Versicherte bei Wirksamwerden

des Antrags das 60. Lebensjahr vollendet hat.

Sofern die Versicherung aus den oben genannten Gründen beendet wird, wird die endfällige Schlusszahlung mit einem dem

Verhältnis der abgelaufenen Versicherungsdauer zur gesamten Versicherungsdauer sowie dem Verhältnis des Deckungskapitals

einer entsprechenden über die volle Versicherungsdauer beitragspfl ichtigen Versicherung zum Zeitpunkt der Beendigung

der Versicherung gegenüber dem Deckungskapital am Ende der Versicherungsdauer gekürzt und auf den Zeitpunkt der Beendigung

der Versicherung mit dem Zinssatz der zusätzlichen Verzinsung abdiskontiert.

Die Schlusszahlung entspricht für das Jahr 2012 einer zusätzlichen Verzinsung (in Prozent) in Höhe von 45 Prozent (20 Prozent) von

Gewinnverband Erleben des Ablaufs

Verträge mit Beitragszahlungsdauer

mindestens halbe Versicherungsdauer

Verträge mit Beitragszahlungs dauer

kleiner halbe Versicherungsdauer

RT-Leibrente 0 (0,5) 0 (0,2) 0 (0)

RT-Hinterbliebene 0,7 (0,75) 0,45 (0,5) 0,15 (0,2)

RT95 0 (0,05) 0 (0) 0 (0)

HZV95 0 (0,05) 0 (0) 0 (0)

GRRT95 0 (0) 0 (0) 0 (0)

RT2000 1,0 (0,95) (1) 0,75 (0,7) (1) 0,45 (0,4) (1)

HZV2000 1,0 (0,95) (1) 0,75 (0,7) (1) 0,45 (0,4) (1)

GRRT2000 0,7 (0,75) (2) 0,45 (0,4) (2) 0,65 (0,6) (2)

RT2004 1,15 (0,95) 0,9 (0,7) 0,6 (0,4)

HZV2004 1,15 (0,95) 0,9 (0,7) 0,6 (0,4)

GRRT2004 1,15 (0,95) 0,8 (0,6) 0,5 (0,3)

RT2005 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

HZV2005 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

GRRT2005 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

RT2007 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

HZV2007 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

GRRT2007 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

RT2008 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

HZV2008 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

GRRT2008 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

RT2009 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

HZV2009 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

GRRT2009 1,45 (1,25) 1,2 (1,0) 1,0 (0,8)

RT2012 1,45 1,2 1,0

HZV2012 1,45 1,2 1,0

GRRT2012 1,45 1,2 1,0

Verträge gegen Einmalbeitrag

(1) Bei Verträgen mit Beginn vor dem 01.08.2001 wird dieser Prozentsatz um 0,2 Prozentpunkte reduziert.

(2) Bei Verträgen mit Beginn vor dem 01.08.2001 wird dieser Prozentsatz um 0,2 Prozentpunkte reduziert.

Versicherungen mit Beginn ab 1. Januar 1997 gegen Einmalbeitrag mit einer Laufzeit von weniger als zehn Jahren erhalten

eine nach der Laufzeit abgestufte geringere Schlusszahlung.

Bei Rentenübergang wird die Schlusszahlung zur Anpassung der Deckungsrückstellung an zum Zeitpunkt des Rentenübergangs

aktuelle Rechnungsgrundlagen verwendet; dafür nicht benötigte Teile werden nach zu diesem Zeitpunkt aktuellen

Rechnungsgrundlagen in eine Zusatzrente, die zusammen mit der garantierten Rente zur Auszahlung kommt, umgewandelt.

55


d) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven in der Aufschubzeit:

Versicherungen, die im Geschäftsjahr 2012 enden oder in

den Rentenbezug übergehen, erhalten 45/3 (3/1) der unter

c) deklarierten Schlusszahlung als Mindestbeteiligung an

Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.

e) Im Rentenbezug:

Gewinnverband Zinsüberschussanteil in % des

maßgeblichen Deckungs kapitals von

Grundversicherung und Bonusrente

RT-Leibrente 0 (0)

RT-Hinterbliebene 0 (0)

RT95 0 (0)

HZV95 0 (0)

GRRT95 0 (0)

RK99 0,0 (0,0) (1)

RT2000 0,15 (0,20)

HZV2000 0,15 (0,20)

RK2000 0,45 (0,50) (1)

GRRT2000 0,15 (0,20)

RT2004 0,65 (0,70)

HZV2004 0,65 (0,70)

RK2004 0,95 (1,0) (1)

GRRT2004 0,65 (0,70)

RT2005 1,45 (1,50)

HZV2005 1,45 (1,50)

RK2005 1,45 (1,50) (1)

GRRT2005 1,45 (1,50)

RT2007 1,95 (2,0)

HZV2007 1,95 (2,0)

RK2007 1,95 (2,0) (1)

GRRT2007 1,95 (2,0)

RT2008 1,25 (1,30)

56

(2) (3)

HZV2008 1,95 (20)

RK2008 1,25 (1,30) (2)

GRRT2008 1,25 (1,30) (2)

RT2009 1,15 (1,20)

(2) (3)

HZV2009 1,85 (1,90)

RK2009 1,15 (1,20) (2)

GRRT2009 1,15 (1,20) (2)

RT2012 1,65

(2) (3)

HZV2012 2,35

RK2012 1,65 (2)

GRRT2012 1,65 (2)

(1) Zusätzlich ein Grundüberschussanteil in Höhe eines

von der individuellen Risikoeinschätzung abhängigen

Prozentsatzes des maßgeblichen Deckungskapitals

von Grundversicherung und Bonusrente

(2) Zusätzlich ein Grundüberschussanteil in Höhe von

0,3 % + 0,5 % * 200 / (200 + Garantiezeit2 )

(3) Verträge nach Tarif RT7 (sofort beginnende Leibrentenversicherung

mit Todesfallschutz und Rückkaufswert) erhalten

einen um 0,1 % geringeren Zinsüberschussanteil.

f) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:

Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,30 Prozent

(0,60 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als Abgeltung

einer Beteiligung an Bewertungsreserven.

g) Anpassung der Deckungsrückstellung

Für Versicherungen des Gewinnverbands RT-Leibrenten,

bei denen eine Anpassung der Deckungsrückstellung zur

Berücksichtigung zukünftig zu erwartender Entwicklungen

erforderlich ist, werden die oben genannten Grund- und

Zinsüberschussanteilsätze so weit reduziert, dass die Reduzierung

zur Finanzierung der Reserveanpassung ausreicht.

Risikoversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen

und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen:

a) Beitragspfl ichtig:

Gewinnver- Grundüberschussanteil in % der

band Bezugsgröße

Ri 40 (40) (1)

BV 25 (25) für Männer (2)

30 (30) für Frauen (2)

BUZ 30 (30) für Männer (2)

30 (30) für Frauen (2)

Ri95 32,5 (32,5) (1)

SBU95 25 (25) für Männer (2)

30 (30) für Frauen (2)

BUZ95 30 (30) für Männer (2)

30 (30) für Frauen (2)

GRRi95 32,5 (32,5) (1)

Ri2000 40 (40) (1)

SBU2000 5-30 (5-30) für Männer endalterabhängig (2)

10-35 (10-35) für Frauen endalterabhängig (2)

BUZ2000 5-30 (5-30) für Männer endalterabhängig (2)

10-35 (10-35) für Frauen endalterabhängig (2)

GRRi2000 40 (40) (1)

Ri2004 40 (40) (1)

SBU2004 (2) (3)

40 (40) für Männer

(2) (3)

32 (32) für Frauen

BUZ2004 (2) (3)

40 (40) für Männer

32 (32) für Frauen

GRRi2004 40 (40) (1)

Ri2005 40 (40) (1)

SBU2005 40 (40) für Männer

32 (32) für Frauen

BUZ2005 40 (40) für Männer

32 (32) für Frauen

GRRi2005 40 (40) (1)

Ri2007 40 (40) (1)

SBU2007 40 (40) für Männer

32 (32) für Frauen

BUZ2007 40 (40) für Männer

32 (32) für Frauen

GRRi2007 40 (40) (1)

Ri2008 40 (40) (1)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)

(2) (3)


(2) (3)

SBU2008 40 (40) für Männer

(2) (3)

32 (32) für Frauen

(2) (3)

BUZ2008 40 (40) für Männer

(2) (3)

32 (32) für Frauen

GRRi2008 40 (40) (1)

(2) (4)

SBU2009 48 (48) für Männer

(2) (4)

40 (40) für Frauen

(2) (4)

BUZ2009 48 (48) für Männer

(2) (4)

40 (40) für Frauen

Ri2012 40 (1)

(2) (5) (6) (7)

SBU2012 46 für Männer

(2) (5) (6) (7)

38 für Frauen

(2) (5) (6) (7)

BUZ2012 46 für Männer

(2) (5) (6) (7)

38 für Frauen

GRRi2012 40 (1)

(1) Bezugsgröße Beitrag (ohne Zusatzversicherungen)

(2) Bezugsgröße überschussberechtigter Beitrag

(3) Golden BU-Versicherungen erhalten zusätzlich 40 %

(40 %) des Golden-Zuschlags für Männer bzw. 32 %

(32 %) des Golden-Zuschlags für Frauen.

(4) Golden BU-Versicherungen erhalten zusätzlich 48 %

(48 %) des Golden-Zuschlags für Männer bzw. 40 %

(40 %) des Golden-Zuschlags für Frauen.

(5) Golden BU-Versicherungen erhalten zusätzlich 46 %

(46 %) des Golden-Zuschlags für Männer bzw. 38 %

(38 %) des Golden-Zuschlags für Frauen.

(6) Versicherungen des Tarifs SBUV erhalten 38 % (38 %)

des Beitrags für Männer bzw. 30 % (30 %) des Beitrags

für Frauen.

(7) Golden BU-Versicherungen des Tarifs SBUV erhalten zusätzlich

38 % (38 %) des Golden-Zuschlags für Männer

bzw. 30 % (30 %) des Golden-Zuschlags für Frauen.

b) Beitragsfreie Versicherungen und Einmalbeitragsversicherungen:

Gewinnverband Todesfallbonus in % der

Versicherungssumme (1)

Ri 66,667 (66,667)

BV –

BUZ –

Ri95 32,5/0,675 (32,5/0,675)

SBU95 –

BUZ95 –

GRRi95 32,5/0,675 (32,5/0,675)

Ri2000 40/0,6 (40/0,6)

SBU2000 –

BUZ2000 –

GRRi2000 40/0,6 (40/0,6)

Ri2004 40/0,6 (40/0,6)

SBU2004 –

BUZ2004 –

GRRi2004 40/0,6 (40/0,6)

Ri2005 40/0,6 (40/0,6)

SBU2005 –

BUZ2005 –

GRRi2005 40/0,6 (40/0,6)

Ri2007 40/0,6 (40/0,6)

SBU2007 –

BUZ2007 –

GRRi2007 40/0,6 (40/0,6)

Ri2008 40/0,6 (40/0,6)

SBU2008 –

BUZ2008 –

GRRi2008 40/0,6 (40/0,6)

SBU2009 –

BUZ2009 –

Ri2012 40/0,6

SBU2012 –

BUZ2012 –

GRRi2012 40/0,6

(1) Bei fallenden Risikoversicherungen: halbe Versicherungssumme

c) Schlussüberschuss:

Für Versicherungen nach Tarifen mit Beitragsrückgewähr

(SBUR, BUR), die im 2012 beginnenden Versicherungsjahr

enden, wird ein Schlussüberschussanteil gewährt

- bei Erleben des Ablaufs, ohne dass ein Anspruch auf

Berufsunfähigkeitsleistungen entstanden ist, entsprechend

dem Endwert eines mit dem Ansammlungszins

verzinslich angesammelten Zinsüberschussanteils in

Höhe des unten deklarierten Prozentsatzes des maßgeblichen

Deckungskapitals, zuzüglich eintrittsaltersabhängig

bis zum unten deklarierten maximalen Prozentsatz

der Leistungssumme,

- bei Rückkauf, Tod oder Eintritt der Berufsunfähigkeit in

reduzierter Höhe.

Versicherungen nach Tarifen ohne Beitragsrückgewähr erhalten

im Geschäftsjahr 2012 keinen Schlussüberschuss.

57


Gewinnverband

58

Entsprechend einem

Zinsüberschuss anteil

in %

Zzgl. bis zu (in

Prozent der Leistungssumme)

BV 0,0 (0,35) 35,0 (35,0)

BUZ 0,0 (0,35) * 0,25 0 (0)

SBU95 0 (0) 35,0 (35,0)

BUZ95 0 (0) * 0,25 0 (0)

SBU2000 0,25 (0,60) 35,0 (35,0)

BUZ2000 0,25 (0,60) * 0,25 0 (0)

SBU2004 0,75 (1,10) 26,25 (26,25)

BUZ2004 0,75 (1,10) * 0,25 0 (0)

SBU2005 0,75 (1,10) 26,25 (26,25)

BUZ2005 0,75 (1,10) * 0,25 0 (0)

SBU2007 1,25 (1,60) 0 (0)

BUZ2007 1,25 (1,60) * 0,25 0 (0)

SBU2008 1,25 (1,60) 0 (0)

BUZ2008 1,25 (1,60) * 0,25 0 (0)

SBU2009 1,25 (1,60) 0 (0)

BUZ2009 1,25 (1,60) * 0,25 0 (0)

d) Im Rentenbezug:

Gewinnverband

BV 0,15 (0,20)

BUZ 0,15 (0,20)

SBU95 0,0 (0,0)

BUZ95 0,0 (0,0)

SBU2000 0,4 (0,45)

BUZ2000 0,4 (0,45)

SBU2004 0,90 (0,95

BUZ2004 0,90 (0,95)

SBU2005 0,90 (0,94)

BUZ2005 0,90 (0,94)

SBU2007 1,40 (1,45)

BUZ2007 1,40 (1,45)

SBU2008 1,40 (1,45)

BUZ2008 1,40 (1,45)

SBU2009 1,40 (1,45)

BUZ2009 1,40 (1,45)

SBU2012 1,90

BUZ2012 1,90

Zinsüberschussanteil in % des maßgeblichen

Deckungskapitals von Grund- und Bonusrente

ohne Beitragsbefreiung

e) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:

Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,30 Prozent

(0,60 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als Abgeltung

einer Beteiligung an Bewertungsreserven.

Pfl egerenten-Zusatzversicherungen:

a) Schlussüberschussanteil

Für Versicherungen, bei denen im 2012 beginnenden Versi

che rungs jahr der Pfl egefall eintritt, wird ein Schluss überschuss

anteil gewährt entsprechend dem End wert einer

Bonusrente, die sich aus dem Zinsüberschussanteil in deklarierter

Höhe des maßgeblichen Deckungskapitals von

Grund- und Bonusrente ergibt.

Gewinnverband Schlussüberschussanteil-Satz in %

RT-PRZ 0,0 (0,35)

PRZ95 0 (0)

PRZ2000 0,25 (0,60)

PRZ2004 0,75 (1,10)

PRZ2005 0,75 (1,10)

PRZ2007 1,25 (1,60)

PRZ2008 1,25 (1,60)

PRZ2012, Tarif PRZ 1,75

b) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven

Versicherungen, bei denen im 2012 beginnenden Versicherungsjahr

der Pfl egefall eintritt, erhalten 3/1 (2/7) der oben deklarierten

Schlussüberschussanteile als Mindestbeteiligung an

Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.

c) Im Rentenbezug:

Gewinnverband Zinsüberschussanteil in % des

maßgeblichen Deckungskapitals von

Grund- und Bonusrente ohne Beitragsbefreiung

RT-PRZ 0,0 (0,0)

PRZ95 0,0 (0,0)

PRZ2000 0,0 (0,0)

PRZ2004 0,45 (0,50)

PRZ2005 0,45 (0,50)

PRZ2007 0,95 (1,0)

PRZ2008 0,95 (1,0)

PRZ2012 1,45

d) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:

Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,30 Prozent

(0,60 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als

Abgeltung einer Beteiligung an Bewertungsreserven.

Dread-Disease-Zusatzversicherungen

a) Schlussüberschussanteil

Für Versicherungen der Gewinnverbände DDZ95, DDZ2000,

DDZ2004, DDZ2005, DDZ2007 und DDZ2008, die im 2012

beginnenden Versicherungsjahr durch Ablauf, Tod oder Eintritt

des Leistungsfalles enden, wird ein Schlussüberschussanteil

gewährt in Höhe eines eintrittalters- und dauerabhängigen

Prozentsatzes der gezahlten Beiträge.


Risiko-Zusatzversicherungen und Zeitrenten-

Zusatzversicherungen

a) Beitragspfl ichtig:

Gewinnverband Grundüberschussanteil in % des

Beitrags

Risiko-Zusatz- 32,5 (32,5)

versicherung 95

Risiko-Zusatz- 40 (40)

versicherung 2000

Risiko-Zusatz- 40 (40)

versicherung 2004

Risiko-Zusatz- 40 (40)

versicherung 2005

Risiko-Zusatz- 40 (40)

versicherung 2007

Risiko-Zusatz- 40 (40)

versicherung 2008

Zeitrenten-Zusatzver- 32,5 (32,5)

sicherung 95

Zeitrenten-Zusatzver- 40 (40)

sicherung 2000

Zeitrenten-Zusatzver- 40 (40)

sicherung 2004

Zeitrenten-Zusatzver- 40 (40)

sicherung 2005

Zeitrenten-Zusatzver- 40 (40)

sicherung 2007

Zeitrenten-Zusatzver- 40 (40)

sicherung 2008

Zeitrenten-Zusatzver- 40 (40)

sicherung 2012

b) Beitragsfrei:

Gewinnverband Todesfallbonus in % der Versicherungssumme

(1) Bei fallenden Risiko-Zusatzversicherungen: halbe Versicherungssumme

(1) bzw. Todesfallbonusrente

in % der Jahresrente

Risiko-Zusatz- 32,5/0,675 (32,5/0,675)

versicherung 95

Risiko-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2000

Risiko-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2004

Risiko-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2005

Risiko-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2007

Risiko-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2008

Zeitrenten-Zusatz- 32,5/0,675 (32,5/0,675)

versicherung 95

Zeitrenten-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2000

Zeitrenten-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2004

Zeitrenten-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2005

Zeitrenten-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2007

Zeitrenten-Zusatz- 40/0,6 (40/0,6)

versicherung 2008

Zeitrenten-Zusatz- 40/0,6

versicherung 2012

c) Im Rentenbezug:

Gewinnverband Zinsüberschussanteil in % des

maßgeblichen Deckungskapitals von

Grund- und Bonusrente

Zeitrenten-Zusatz- 0 (0)

versicherung 95

Zeitrenten-Zusatz- 0,0 (0,0)

versicherung 2000

Zeitrenten-Zusatz- 0,45 (0,5)

versicherung 2004

Zeitrenten-Zusatz- 0,45 (0,5)

versicherung 2005

Zeitrenten-Zusatz- 0,95 (1,0)

versicherung 2007

Zeitrenten-Zusatz- 0,95 (1,0)

versicherung 2008

Zeitrenten-Zusatzversicherung

2012

1,45

d) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:

Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,30 Prozent

(0,60 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als Abgeltung

einer Beteiligung an Bewertungsreserven.

59


Fondsgebundene Lebensversicherungen

a) In der Aufschubzeit beziehungsweise während der Versicherungsdauer:

Gewinnverband Grundüberschussanteil in % der

Bezugsgröße

60

Summenüberschussanteil in % der

kalkulatorischen Verwaltungskosten

Zinsüberschussanteil in %

des maßgeblichen garantierten

Deckungskapitals

FLV 50 (50) (1) 40 (40) 0 (0)

FLV2 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)

FLV2 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)

FLV2 2007 40 (40) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)

FLV2 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)

FLV3 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,75 (1,25)

FLV3 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 1,25 (1,75)

FLV3 2007 40 (40) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,75 (2,25) (4)

FLV3 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (4) 1,75 (2,25) (4)

FSV 2007 0 (0) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,85 (2,35)

FSV 2008 0 (0) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 1,85 (2,35) (4)

FRV 50 (50) (1) 40 (40) 0 (0)

FRV2 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)

FRV2 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)

FRV2 2005 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)

FRV2 2007 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)

FRV2 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)

FRV3 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,75 (1,25)

FRV3 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 1,25 (1,75)

FRV3 2005 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 1,25 (1,75)

FRV3 2007 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,75 (2,25) (4)

FRV3 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 1,75 (2,25) (4)

FRV4 2009 35 (35) Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125

(0,01125) % des Fondsguthabens (4)


FRV4 2012 35 Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125

(0,01125) % des Fondsguthabens (4)


FRV5 2009 35 (35) Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125

(0,01125) % des Fondsguthabens (4)

1,85 (2,35) (4)

FRV5 2012 35 Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125

(0,01125) % des Fondsguthabens (4)

2,35 (4)

FBU 5–35 (5–35) endalterabhängig (1) 0 (0) 0 (0)

FBU2 5–35 (5–35) endalterabhängig (1) 0 (0) 0 (0)

FBU2 2004 40 (40) für Männer (1) 32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

(1)

ABU1 5–35 (5–35) endalterabhängig (2) (4) 0 (0) 0 (0)

ABU1 2004 40 (40) für Männer (2) (4) (2) (4)

32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

ABU1 2007 40 (40) für Männer (2) (4) (2) (4)

32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

ABU1 2008 40 (40) für Männer (2) (4) (2) (4)

32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

ABU1 2009 48 (48) für Männer (2) (4) (2) (4)

40 (40) für Frauen

0 (0) 0 (0)

FSBU 2005 40 (40) für Männer (2) (4) (2) (4)

32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

FSBU 2007 40 (40) für Männer (2) (4) (2) (4)

32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

FSBU 2008 40 (40) für Männer (2) (4) (2) (4)

32 (32) für Frauen

0 (0) 0 (0)

FSBU 2009 48 (48) für Männer (2) (4) (2) (4)

40 (40) für Frauen

0 (0) 0 (0)

FSBU 2010 48 (48) für Männer (2) (4) (2) (4)

40 (40) für Frauen

0 (0) 0 (0)

FSBU 2012 46 für Männer (2) (4) (2) (4)

38 für Frauen

0 0


Ki2005 40 (40) (1) (3) (4) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,55 (2,05) (4)

Ki2007 40 (40) (1) (3) (4) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 2,05 (2,55) (4)

Ki2008 50 (50) (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 2,05 (2,55) (4)

Ki2011 50 (50) (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 2,05 (2,55) (4)

Ki2012 50 (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 2,55 (4)

AVM 2007 0 (0) 15 (15) (5) (6) 1,85 (2,35) (6)

AVM 2008 0 (0) 12 (12) (5) (6) 1,85 (2,35) (6)

AVM 2009 0 (0) 12 (12) (5) (6) 1,85 (2,35) (6)

AVM 2012 0 (0) 0,002497 % (6) (7) 2,35 (6)

(1) Bezugsgröße zu entnehmender Risikobeitrag

(2) Bezugsgröße überschussberechtigter Beitrag

(3) Zusätzlich 68 % (68 %) des Risikobeitrags für Primus- und Kinderprämie

(4) Teilweise als Schlussüberschuss (siehe b))

(5) Bezugsgröße: Verwaltungskostenzuschlag auf Beitrag und Zulagen

(6) Als Schlussüberschuss (siehe b))

(7) Bezugsgröße: maßgebliches Deckungskapital

b) Schlussüberschussanteil:

Für Versicherungen der Gewinnverbände ABU1, ABU1 2004, ABU1 2007, ABU1 2008, ABU1 2009, FBU1 2012, FSBU 2005,

FSBU 2007, FSBU 2008, FSBU 2009, FSBU 2010, FSBU 2012, die im 2012 beginnenden Versicherungsjahr enden, wird eine

Schlusszahlung gewährt, falls ein Teil des Überschussanteils in den gewählten Fonds investiert wurde. Er orientiert sich am

Wert des Fondsvermögens im Schlussüberschussanteil. Bei Rückkauf wird die Schlusszahlung in reduzierter Höhe gewährt.

Für Versicherungen der Gewinnverbände Ki2005, Ki2007, Ki2008, Ki2009, Ki2012, FRV4 2009, FRV5 2009, FRV4 2012,

FRV5 2012 werden die unter a) aufgeführten Überschussanteile der Schlussüberschussanwartschaft zugeführt, wenn die

Schlussüberschussanwartschaft zum Zeitpunkt der Zuteilung von Überschussanteilen nicht mehr als 10 Prozent des maßgeblichen

Deckungskapitals beträgt.

Für Versicherungen der Gewinnverbände FLV2 2007, FLV3 2007, FLV2 2008, FLV3 2008, FSV 2008, FRV2 2007, FRV3 2007,

FRV2 2008 und FRV3 2008, die im 2012 beginnenden Versicherungsjahr enden, wird eine zusätzliche Schlusszahlung in Abhängigkeit

von der Höhe des Fondsguthabens beziehungsweise der Deckungsrückstellung gewährt.

c) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven (bei fondsgebundenen Rentenversicherungen: in der Aufschubzeit)

Versicherungen der Gewinnverbände FLV3 2007, FLV3 2008, FSV 2008, FRV3 2007 und FRV3 2008, die im Geschäftsjahr

2012 enden, erhalten das Minimum von 43,75 Prozent (75 Prozent) der oben deklarierten Schlussüberschussanteile und

43,75 Prozent (75 Prozent) des garantierten Deckungskapitals als Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.

Versicherungen der Gewinnverbände FLV5 2009 und FRV5 2012, die im Geschäftsjahr 2012 enden, erhalten

43,75 Prozent * Schlussüberschussanwartschaft * max(0; min(1, kumulierte Zinssumme / (Vertragsguthaben – Summe der

gezahlten Beiträge))) als Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.

61


d) Im Rentenbezug:

Gewinnverband Zinsüberschussanteil in % des maßgeblichen garantierten Deckungskapitals der Bezugsgröße

FRV in Auszahlung 0,15 (0,20) (1)

FRV2 in Auszahlung 0,15 (0,20) (1)

FRV2 2004 in Auszahlung 0,65 (0,70) (1)

FRV2 2005 in Auszahlung 1,45 (1,50) (1)

FRV2 2007 in Auszahlung 1,95 (2,0) (1)

FRV2 2008 in Auszahlung 1,25 (1,30) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)

FRV3 in Auszahlung Übergang in FRV2 in Auszahlung

FRV3 2004 in Auszahlung Übergang in FRV2 2004 in Auszahlung

FRV3 2005 in Auszahlung Übergang in FRV2 2005 in Auszahlung

FRV3 2007 in Auszahlung Übergang in FRV2 2007 in Auszahlung

FRV3 2008 in Auszahlung Übergang in FRV2 2008 in Auszahlung

FRV2 2009 in Auszahlung 1,15 (1,20) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)

FRV2 K 2009 in Auszahlung (1) (3)

1,15 (1,20)

FRV2 2012 in Auszahlung 1,65 (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)

FRV2 K 2012 in Auszahlung 1,65

62

(1) (3)

FBU2 (2) 0,40 (0,45) (1)

FBU2 2004 (2) 0,90 (0,95) (1)

ABU1 (2) 0,40 (0,45) (1)

ABU1 2004 (2) 0,90 (0,95) (1)

ABU1 2007 (2) 1,40 (1,45) (1)

ABU1 2008 (2) 1,40 (1,45) (1)

ABU1 2009 (2) 1,40 (1,45) (1)

FBU1 2012 (2) 1,90 (1)

FSBU 2005 (2) 0,90 (0,95) (1)

FSBU 2007 (2) 1,40 (1,45) (1)

FSBU 2008 (2) 1,40 (1,45) (1)

FSBU 2009 (2) 1,40 (1,45) (1)

FSBU 2010 (2) 1,40 (1,45) (1)

FSBU 2012 (2) 1,90 (1)

Ki2005 Übergang in FRV2 2005 in Auszahlung

Ki2007 Übergang in FRV2 2007 in Auszahlung

Ki2008 Übergang in FRV2 2008 in Auszahlung

Ki2011 Übergang in FRV2 2009 in Auszahlung

Ki2012 Übergang in FRV2 2012 in Auszahlung

AVM 2007 in Auszahlung 1,95 (2,0) (1)

AVM 2008 in Auszahlung 1,15 (1,20) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)

AVM 2009 in Auszahlung 1,15 (1,20) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)

AVM K 2009 in Auszahlung 1,15 (1,20)

AVM 2012 in Auszahlung 1,65 (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)

AVM K 2012 in Auszahlung (1) (3) 1,65

(1) (3)

(1) Bezugsgröße Grund- und Bonusrente

(2) Versicherungen im Rentenbezug werden als klassische Berufsunfähigkeitsversicherungen fortgeführt.

(3) Zusätzlich ein Grundüberschussanteil in Höhe eines von der individuellen Risikoeinschätzung abhängigen Prozentsatzes

des maßgeblichen Deckungskapitals von Grundversicherung und Bonusrente

e) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:

Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,30 Prozent (0,60 Prozent) des maßgeblichen garantierten Deckungskapitals als

Abgeltung einer Beteiligung an Bewertungsreserven

Kapitalisierungsverträge

Tarif Zmax:

Tranchenverfahren: Die Verzinsung wird nach in Abhängigkeit von der Marktzinsentwicklung für kurz laufende Anleihen

jeweils für ein Kalenderquartal festgesetzt. Sie wird als Direktgutschrift zugeteilt.


Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2011 ist der

Mitgliedervertreterversammlung am 26. Juni 2012

vorgelegt worden.

Lebensversicherung von 1871 a. G. München

Maximiliansplatz 5 ∙ 80333 München

Telefon 089 / 5 51 67 - 0

Telefax 089 / 5 51 67 - 12 12

www.lv1871.de

63


Lebensversicherung von 1871 a. G. München

Maximiliansplatz 5 . 80333 München

www.lv1871.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine