Jubiläum: Der 1. Tanzclub Ludwigsburg ist 40 Jahre alt ...

dm.2006.de

Jubiläum: Der 1. Tanzclub Ludwigsburg ist 40 Jahre alt ...

Jubiläum: Der 1. Tanzclub Ludwigsburg ist 40 Jahre alt

Standardformation verteidigt Deutschen Meistertitel

Erstmals: der ewige Medaillenspiegel des 1. TCL


Inhalt

Inhaltsverzeichnis

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22

23

30

28

33

Titelgeschichte:

Listenreich

Können Sie alle Ehrenmitglieder auswendig

aufzählen? Wissen Sie, wofür Turniertänzer

Waffenöl benutzen? Nach Monate langer

Recherche ist er vollendet: Der ewige

Medaillenspiegel des 1. TC Ludwigsburg

Vereinsgeschehen:

Neue Kleider, neue Schritte

Mitgliederhauptversammlung 2008

Helferstundenausweise

Verband:

Bericht vom DTV-Verbandstag

Sport:

Der 1. TCL zu Gast in Bremen

Standardformation kann Titel nicht

verteidigen

Das komplette Heft können Sie

Mitte Dezember an dieser Stelle

herunterladen, wenn die

Printversionen vom Druck

zurückgekommen sind.

Das Titelbild zeigt

eine Collage aus

Fotos der

vergangenen

40 Jahre

3


40 Jahre

und kein bißchen gescheitert


Der 1. Tanzclub feiert 40-jähriges bestehen und

er steht genauso erfolgreich da, wie zu

Hochzeiten des Erfolgs: in Deutschland derzeit

die unangefochtene Nummer 1 bei den

Standardformationen, vier Formationen

behaupten sich in den Bundesligen, unsere

Einzelpaare starten erfolgreich in S-Standard und

mittlerweile auch S-Latein. So gut stand der

Tanzclub sportlich schon lange nicht mehr da. Mit

40 Jahren wird der Schwabe gescheit, dabei sind

wir kein bißchen gescheitert.

Doch neben den ganzen Erfolgen,

Eheschließungen, Empfängen, Ehrungen und

Events ist der Geburtstag in diesem Jahr fast ein

bißchen untergegangen. Zwar gab es eine

Jubiläumsveranstaltung und einen Galaball, doch

seit dem Einen ist schon wieder so viel Zeit

vergangen und das Andere ging durch die

geballte Ladung Sport und Eleganz auf dem

Parkett fast unter.

Aus dem letzten aktuell-Heft ist kurzfristig die

Festschrift "1. Tanzclub Ludwigsburg - eine

Erfolgsgeschichte" geworden. Wer am Galaball

nicht teilnehmen konnte, kann sie sich auf

unserer Homepage im Bereich "TCL AKTUELL" als

PDF herunterladen und so die letzten Jahre noch

einmal Revue passieren lassen.

Doch die Festschrift musste stark gekürzt werden

und eines der Highlights des verworfenen

Materials war ein spannender und teilweise

kurioser Rückblick auf 40 Jahre Tanzgeschichte in

Top10-Listen und Aufzählungen, die nun stattdessen

in diesem Heft erscheinen.

Wetten, dass dabei auch Fakten auftauchen

werden, die Sie auch als langjähriges Clubmitglied

und Tanzexperte vorher noch nicht

kannten?

Oder wussten Sie, welche TCL-Familie die meisten WM-Goldmedaillen besitzt?

Kennen Sie das längste TCL-Mitglied und alle Ehrenmitglieder, sämtliche aktuell-

Redakteure, die größte Breitensportgruppe und können Sie aufzählen, wieviele

Einzelpaare schon Deutsche Meisterehren für den Tanzclub errungen haben?

Lassen Sie sich überraschen, was die Formationen mit einem Kabelklebeband

alles anstellen und erfahren Sie warum in den frühen Jahren in Schneidereien

Filme gelocht wurden.


Neue Kleider,

neue Schritte

Das vielleicht merkwürdigste und freudigste

Phänomen des Jubiläumsjahres 2008 waren die

immens vielen Hochzeiten, die innerhalb des Jahres

gefeiert wurden. Neben zahlreichen Mitgliedern

haben auch Turnierleiter, Trainer und nicht wenige

Weltmeister ihre Fräcke und Schuhe anbehalten und

sich vom Parkett vor den Altar getraut. Fünf der

Frischvermählten stellen wir hier mit Wort und Bild

vor.

Die eine Hochzeit hat der ganze Tanzclub - live vom

Heiratsantrag bis zur Vermählung - mitverfolgen können.

Bei der Jubiläumsshow anläßlich des 40-jährigen Jubiläums

übernahm Jürgen Koch, Weltmeister von 1996 und in

diesem Jahr Aushilfe in der B-Standardformation, nach

deren Auftritt mit "Dreamworlds" kurzerhand das Mikro,

fiel auf dem Parkett vor seiner Freundin Heike auf die Knie

und machte ihr einen Heiratsantrag. Nicht für alle über-

6

Jörg und Malina Weindl

Jürgen und Heike Koch


Vereinsgeschehen

raschend, schließlich war das ganze Team

eingeweiht. Wenige Monate später war es

dann soweit: Im August gaben sich die

beiden im Standesamt Großbottwar das Ja-

Wort.

Ebenfalls in Großbottwar, allerdings im Teilort

Winzerhausen, trauten sich unser früheres

Mitglied der Standardformation sowie

Breitensporttrainerin Tamara Schult und ihr

Verlobter Patrick Steinhübel (Vizepräsident

vom Fußballverein VfR Großbottwar) vor den

Altar. Eigentlich war für die Trauung die

Martinskirche Großbottwar angedacht

gewesen, aber weil diese keinen schönen

Mittelgang für die Braut hat, wurde auf die

nicht minder schöne Winzerhäusener Kirche

ausgewichen.

Patrick und Tamara Steinhübel in Winzerhausen

aktuell 02/08

Das ließ sich der Bürgermeister von

Großbottwar nicht entgehen

7


8

n

aktuell 02/08 Vereinsgeschehen

Melanie und Anghel beim Hochzeitssalsa...

...und vor dem Schloss Ludwigsburg

Neben Jürgen Koch haben sich gleich zwei

weitere Weltmeister, allerdings aus dem

vergangenen Jahr, vom Tanzsport losgesagt

und widmen die wertvolle Trainingszeit lieber

ihrem Partner. Nach dem Polterabend im

Clubheim Ende Mai heirateten Melanie Thiel

und Anghel Besca im Juni in der Schloßkirche

Ludwigsburg. Die Beiden hatten sich

bereits 2001 auf einer Skifreizeit kennengelernt.

Dem Hochzeitswalzer wich eine

Hochzeitssalsa, den sich die beiden zuvor

von Christine Junghans haben beibringen

lassen.

Hatten die Anderen bislang Nichttänzer

geheiratet, so heirateten mit Patrick Kurz

und Birgit Rapp zwei Formationstänzer aus

den eigenen Reihen. Doch dabei ergab sich

ein Problem: Sie als langjähriges Mitglied der

B-Lateinformation konnte kein Standard und

er als Standardformationstänzer kein Latein.

Also übte sie im Vorfeld heimlich alle

Standardtänze ein, in der Hoffnung, dass er

sich beim Hochzeitstanz auf die Figurenbeschränkung

halten würde. Der Wiener

Walzer, den die Band dann anstimmte,

funktionierte dann auch reibungslos. Die

beiden haben sich lustigerweise nicht im

Tanzclub, sondern auf dem Peter-und-Paul-

Fest in Birgits Heimatstadt kennengelernt,

als er glaubte, sie von irgendwoher zu

kennen und sie darauf ansprach.

Unser letzter Bräutigam ist Jörg Weindl, der

für unseren Tanzclub die großen Turniere

leitet und auch deren Organisation im Vorfeld

unter die Haube bringt und sich nun selbst

ungewohnt unter die selbe bringen musste,

denn als Berufssoldat kennt er sich zwar mit

dem Bund schon richtig gut aus. Doch der

Bund fürs Leben war auch für ihn neu, als er

dem Zauber von Malina erlag und die beiden

im August heirateten.

Der 1. Tanzclub wünscht alle fünf Paaren

alles Gute für die gemeinsame Zukunft und

freut sich natürlich alsbald auf jede Menge

neuer Mitglieder für die Kinderturniergruppen.

Der erste Nachwuchs hat ja schon

das Licht der Welt erblickt und weitere sind

ja auch schon auf dem besten Weg. (pv)


Patrick und Birgit Kurz

9


10

aktuell 02/08 Weihnachtsfeier

Listenreich

40 Jahre Tanzsport im unterhaltsamen Überblick

Viele Damen kennen das von ihrem Herren: Tanzfiguren und Schritte kann er sich

nur merken, wenn man sie ihm höchst technisch und mit absoluter Präzision

beibringt, am besten sogar eine Liste erstellt, auf der jeder einzelne Schritt erklärt

wird.

Genau diese leidtragenden Herren dürften sich nun über die folgenden Seiten am

meisten freuen: Fakten, Fakten und nochmals Fakten, Anweisungen, Tabellen,

Aufzählungen, Statistiken und Listen zum Thema „40 Jahre Tanzsport beim 1. Tanzclub

Ludwigsburg“, die leider aufgrund Platzmangels aus der Festschrift gekürzt

werden mussten und nun ihren Platz komplett im vorliegenden „aktuell“-Heft

gefunden haben. Aber auch für alle anderen Leser lohnt sich ein genauer Blick, denn

garantiert ist auch für sie der eine oder andere Aha-Effekt in den Listen versteckt!

Die meisten WM-Titel:

6 WM-Titel

Hedwig Rittner

5 WM-Titel

Christian Keller

Claudia Keller

4 WM-Titel

Dr. Martin Rittner

Susanne Rapp

und viele andere

Bekanntlich hat der 1. Tanzclub Ludwigsburg schon

die eine oder andere Weltmeisterschaft gewonnen. Bei

9 Meisterschaften à 16 Paaren macht das immerhin

stolze 144 WM-Goldmedaillen. Bei manchen Tänzern

allerdings häufen sich diese, da sie mehr als eine

Weltmeisterschaft gewonnen haben. Im Kasten sind

unsere erfolgreichsten Formationstänzer aller Zeiten

zu sehen. Würden die WM-Titel als Trainer mitgezählt

werden, stünden Norman und Dagmar Beck mit je 8

Titeln an der Spitze, wovon sie allerdings nur je 3

ertanzt haben. Damit haben wir mit den Familien

Keller und Rittner (jeweils Geschwister) zwei sehr

erfolgreiche Tanzfamilien, die allein je 10 Weltmeistertitel

mit der Standardformation holen konnten.


Titelgeschichte

Die erfolgreichsten Formationen:

1. TSG Bremerhaven Latein

4. 14 x WM, 10 x EM

2. 1. Tanzclub Ludwigsburg Standard

4. 9 x WM, 4 x EM

3. Braunschweiger TSC Standard

4. 7 x WM, 9 x EM

4. TD Rot-Weiß Düsseldorf Latein + Standard

4. Klaipéda University Team Zuvédra, Litauen

4. 6 x WM, 6 x EM

6. Kodryanca Kishinev, Moldavien Standard

4. 5 x WM, 8 x EM

7. TF Weiß-Blau Düsseldorf Latein

8. TSZ Velbert Latein

4. 4 x WM, 5 x EM

9. TSC Schwarz-Gelb Aachen Latein

8. 4 x WM, 1 x EM

10. TTC Harburg Standard + Latein

14. 2 x WM, 7 x EM (davon 1 x Latein)

11. Grün-Gold-Club Bremen Latein

14. 2 x WM, 2 x EM

12. TSC Kongreß Gelsenkirchen Latein

14. 1 x WM, 3 x EM

13. TC Allround Berlin Standard

14. Vera Tyumen, Russland Standard

14. 1 x WM, 1 x EM

15. Jantar Elblag, Polen Standard

14. 1x WM

16. Saltatio Hamburg Standard

17. Penge Latin Team Latein

14. 2x EM

aktuell 02/08

Na, wer ist die erfolgreichste

Formation der Welt? Der 1. TC

Ludwigsburg nimmt als

Rekordmeister im Standardformationstanz

"nur" Platz 2 ein,

erfolgreicher war allerdings nur

die TSG Bremerhaven, die in

der aktuellen Saison allerdings

in der 2. Bundesliga den Wiederaufbau

probt. Als der

erfolgreichste 10-Tänzer-Formationsverein

dürfte sich der TD

Rot-Weiß Düsseldorf bezeichnen,

dessen 6 Weltmeistertitel

sich auf 3 Standard- und 3 Lateinweltmeisterschaftenverteilen

(der letzte Titel ist allerdings

schon 15 Jahre her).

Die Vereine, die innerhalb eines

Jahres den Weltmeistertitel

sowohl in Standard als auch in

Latein stellten, sind rar gesät.

Es sind nämlich genau Null!

Aber immerhin haben es zwei

Vereine geschafft, in einem Jahr

den Europameistertitel in beiden

Sektionen zu holen:

TTC Harburg (1975)

TD Rot-Weiß Düsseldorf (1976)

Von den sportlichen Ehren mal

kurz zu den Ehrenmitgliedern

im Club. Unseren Ehrenpräsi-

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12

aktuell 02/08

denten Horst Fröscher kennt jeder. Aber

wissen Sie, wieviele Ehrenmitglieder der 1.

Tanzclub Ludwigsburg hat und können Sie

alle aufzählen? Ich bin mir sicher, den

allerersten Herren kennen Sie noch nicht

persönlich, er wird aber zu Testzwecken

ordnungsgemäß als ein solcher in der

Mitgliederdatenbank geführt.

Ehrenmitglieder:

1. Muster Muster (1968)

2. Walter Huober (1991)

3. Franz-Josef Kuczynski (1991)

4. Michael Eichert (1996)

5. Irmtraud Fröscher (2002)

6. Horst Fröscher (2003)

Kuczynski, Fröscher und Huober

Horst Fröscher ist somit das jüngste

Ehrenmitglied des Vereins, obwohl er eines

der langjährigsten Mitglieder überhaupt ist.

Treueste Mitglieder:

1. Ehepaar Braun (seit 1968)

2. Ehepaar Fröscher (1969)

2. Ehepaar Huober (1969)

4. Michael Eichert (1970)

5.Wolfgang Dörr (1970)

6. Carmen Dörr (1971)

7. Raimund Rieger (1972)

7. Armin Schumacher (1972)

7. Gundhild Stängle (1972)

10. Inge Berger (1974)

11. Hedwig Rittner (1975)

12. Rainer Schönamsgruber (1975)

13. Sybille Szüsz (1975)

14. Ehepaar Lang (1975)

14. Gisela Platzer (1975)

Apropos

Mitgliedschaft:

Jedes Jahr werden

ja die langjährigenMitglieder

für ihre

Treue geehrt.

Die Mitglieder

im Kasten links

unten sind dem

1. TC Ludwigs-

Titelgeschichte

aktuell-

Redakteure:

1. Traudl Fröscher

2. Christian Keller

3. Peter Jocham

4. Achim Gresser

5. Patrick Völcker

burg allerdings schon so lange verbunden,

dass es dafür noch gar keine Richtlinien für

eine Auszeichnung gibt.

5 Jahre später, also erst 1980, kam das erste

aktuell-Heft heraus. Allerdings war es mehr

ein schreibmaschinenbeschriebens DIN A5-

Blatt, das für alle Mitglieder fotokopiert

wurde. In der Zwischenzeit ist daraus ein

ordentlich dickes Heft geworden. Doch nicht

jeder Pressesprecher des 1. TC Ludwigsburg

brachte in seiner Amtszeit auch das

Clubmagazin heraus. Im Kasten oben sind in

chronologischer Reihenfolge die fünf

Redakteure aufgelistet, die in ihrer Funktion

auch als Chefredakteure des Clubmagazins

agierten.

Und natürlich kommen die treuesten Leser

wie immer aus dem Breitensport. Wussten

Sie, dass sich das Durchschnittsalter unserer

Breitensportgruppen in den vergangenen drei

Jahren um ganze 8 Jahre verjüngt hat?

Natürlich gibt es auch Gruppen, die schon

sehr lange Bestand haben.

Die Top 5 der treuesten und verschworensten

Breitensportgruppen, die beim 1. TC

Ludwigsburg tanzen, sind im Kasten rechts

aufgelistet. Die anderen Breitensportgruppen

teilen sich den 6. Platz, da sie aufgrund

einiger Zusammenlegungen und Verlegungen

neu besetzt wurden, was ja bei über 1.000

Mitgliedern kein Wunder ist und auch

schonmal passieren muss.

Dass der 1. Tanzclub Ludwigsburg mit dieser

Anzahl allerdings nur noch Platz 2 der

größten Tanzclubs weltweit belegt, dürfte

jedem bekannt sein. Der TC Capitol Bremen

hat den Verein in seiner Mitgliederstärke


Titelgeschichte

Die größten Tanzclubs im TBW:

1. 1. TC Ludwigsburg (1.031 Mitglieder)

2. TSC Rot-Gold Sinsheim (866)

3. TSC im VfL Sindelfingen (509)

4. Schwarz-Weiß-Club Pforzheim (488)

5. TSC Rot-Weiß Öhringen (477)

6. Tanzsportclub Kurpfalz Brühl (475)

7. TSC Couronne Heidelberg (460)

8. TSC Dornstetten (459)

9. TTC Rot-Weiß Freiburg (391)

10. TSC Astoria Karlsruhe (387)

11. TC Schwarz-Weiß Reutlingen (384)

12. TSZ Stuttgart-Feuerbach (377)

13. TSA der TSG Backnang 1846 (374)

14. TSC Astoria Stuttgart (359)

15. TSC Neuenbürg-Straubenhardt (358)

16. TSC Weiß-Gold Waghäusel (340)

17. 1. TSC Schwarz-Rot Herrenberg(337)

18. Markgräfler TSC Müllheim (317)

19. 1.TSC Grün-Weiß Schw. Hall (302)

20. TSC Schwarz-Weiß Offenburg (302)

bereits 1996 überholt und zählt mittlerweile

über 1.200 Mitglieder. Doch im TBW steht

der 1. TC Ludwigsburg als süddeutschlands

grösster Tanzsportverein nach wie vor mit

Abstand an der Spitze. Im Kasten oben

sehen sie die Auflistung der größten Vereins

unserer Region im Jahr 2008 (Quelle: TBW)

Die Breitensportgruppen mit dem längsten Bestand:

Platz 1:

Michael Eicherts Mittwochsgruppe um 20 Uhr, die seit den

Anfängen in der Austraße fast unverändert weiter tanzt

Platz 2 - 3:

Rüdiger Dahlkes Freitagsgruppen um 20 und 21 Uhr, die

schon seit langer Zeit eine homogene Gruppe bilden.

Platz 4:

Sylvia Scheerers Donnerstagsgruppe um 20 Uhr, die zwar

ein bißchen Fluktuaktion erleiden musste, aber mit den Ehepaaren

Jung und Herrmann und vielen anderen Alteingesessenen

sehr stark und schon sehr lange gut besetzt ist

Platz 5:

Mit den Ehepaaren Knöppel und Schweizer u. A. belegt

Bernd Junghans' Freitagsgruppe um 21 Uhr den 5. Platz

aktuell 02/08

Die wenigsten dieser Vereine unterrichten

auch Formationen und noch weniger können

auf eine so lange Tradition in dieser Sparte

zurückblicken wie wir. Können Sie alle

hauptamtlichen Trainer und Co-Trainer,

sowohl von der Standard als auch von der

Lateinformation aufzählen? Probieren Sie es

mal, die Auflösung finden Sie, wenn Sie

umblättern!

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei

Tänzern sind natürlich gute Arbeitsmaterialien.

Dabei muss man als Trainer und

Team erfinderisch sein, damit das Training

und die Turnier ideal ablaufen. Hier ist die

Top 8 der missbrauchten Gegenstände:

1. Verkehrshütchen

Genügt im Clubheim die Markierung mit

kleinen Zahlen an den Wänden, müssen in

den externen Sporthallen Verkehrshütchen

dafür herhalten, damit sich die Tänzer nicht

an den Linien auf dem Boden orientieren.

2. Schiedsrichterstuhl

Um im Clubheim die Sicht der

Wertungsrichter zu simulieren und besser

Einsicht in die Trainingsdurchgänge zu

erhalten, benutzen die Formationstrainer

Einen Hochsitz, wie ihn die Schiedsrichter

beim Tennis verwenden.

13


14

aktuell 02/08 Titelgeschichte

Standardformationstrainer:

Klaus Hallen (1986-1988)

Norman und Dagmar Beck (1989-1990)

Wolfgang Opitz (1990-1991)

Michael Hull (1992-1993)

Uwe Endress (1994)

Norman und Dagmar Beck (seit 1995)

Lateinformationstrainer:

Carmen Tölle (1983-1984)

Klaus Hallen (1985-1986)

Rainer Schönamsgruber (1988-1999)

Andrea Schönamsgruber (1988-1996)

Markus Sonyi (2000-2002)

Klaus Noll (2002-2005)

Alice-Marlene Schlögl (2006-2007)

Markus Fauser (2006-2008)

Rainer Schönamsgruber (seit 2008)

Co-Trainer Standardformation:

Henner Thurau (1986-1987)

Uwe Endress (1987-1989)

Patsy Hull-Krogull (1992-1993)

Jürgen Stadelmaier (1994)

Thorsten Löffler (1994-1999)

Co-Trainer Lateinformation:

Klaus Noll (1997-2002)

Andrea Schönamsgruber (1998-1999)

Alice-Marlene Schlögl (2002-2003)

Markus Oenning (2005-2007)

Rainer Schönamsgruber (2007)

Sven Haag (seit 2007)

Formationstrainer der Saison 2008


Titelgeschichte

3. Hausmeisterleitern

Bei Sporthallen übernehmen normale

Leitern die Funnktion des Hochsitzes. Da

fast jede Halle ihre Heizungen an den

Hallendecke hat, sind die Leitern

dementsprechend sehr hoch, damit die

Hausmeister warten können.

4. Schwämme, Klopapier, Putzschwämme,

Pfeifenputzer, Taschentücher

Haarteile sind teuer und wenn man einen

Dutt oder eine andere Hochsteckfrisur

entwickelt, sieht man die Haare darunter

sowieso nicht. Was liegt also näher, als

stattdessen einen Gegenstand in die Haare

zu wickeln und so Fülle vorzutäuschen? Nur

die Pfeifenputzer werden zusätzlich schon

auch mal als coole Strähne vor der Stirn

mißbraucht. Wenn die Haare anschließend

schwarz gefärbt werden, sieht man ab 2

Metern Entfernung keinen Unterschied mehr.

5. Filmspulen

Noch teurer als Haarteile sind allerdings

Pailetten. Pailetten allerdings sorgen erst für

den Glamour. Um zu sparen hat man früher

nicht entwickelte Fotofilme und Filmspulen

genommen und mit Schere und Locher

Pailetten daraus geschnitten. Manche Teams

machen das auch heute noch, allerdings hat

sich die Preisentwicklungmittlerweileumgekehrt

und Filme

kriegt man heute

kaum noch.

6. Schuhcreme

Schwarzer Faschingsspray

auf

den Frisuren

sieht nicht besonders

echt aus,

ist aber ziemlich

teuer (ca. 1 Dose

Schwarzspray für

zwei Tänzer). Da

die Haare oft sowieso

nur gegelt

werden und somit

flach auf der

Kopfhaut anlie-

Top 8 der missbrauchten

Gegenstände

aktuell 02/08

1. Verkehrshütchen

2. Schiedsrichterstuhl

3. Leiter

4. Schwämme, Klopapier, Taschentücher,

Pfeifenputzer

5. Filmspulen

6. Schuhcreme

7. Rizinus- und Waffenöl, Creme, Asche

8. Kabelklebeband

"Haarteile" und "Garderobenständer"

gen, nimmt man stattdessen gerne schwarze

Schuhcreme, die kann man sogar gezielter

auftragen. Der SWR fand das so amüsant

und interessant, dass sie in diesem Jahr mit

unserer B-Lateinformation extra eine

Dokumentation darüber gedreht und

gesendet haben (siehe Foto). Die Lateinformationen

haben damit angefangen,

inzwischen tut es fast jeder, lediglich unsere

Standardformation ist mit den blonden

Haaren der Damen eine der großen Ausnahmen.

7. Rizinusöl, Waffenöl, Handcreme,

Asche, Wasser

Wenn der Boden rutschig ist, hilft neben

Wasser, Asche und Handcreme auch

Riszinus- oder Waffenöl, das auf die

Wildledersohlen aufgetragen wird und die

Griffigkeit des Bodens erhöht. Rutscht man

danach gar nicht mehr, steigt man einfach in

die Kiste mit dem Staub, den man sich zuvor

von der Sohle gekratzt hat.

15


16

aktuell 02/08 Titelgeschichte

8. Kabelklebeband

Dass man Kabelklebeband auf Formationsturnieren

gerne als Mittelkreuz auf dem

Parkett (oder wie die Russen als Außenmarkierung)

nutzt, ist hinlänglich bekannt.

Dass sie auch einen hervorragenden

Kleiderständer abgeben, ist relativ neu. Viele

Umkleidkabinen haben zu wenig Haken für

die Turnierkleidung. Unsere Standardformation

war die erste, die daraufhin das Klebeband

längs faltete, wie ein V direkt auf die

Wände klebte und so die Kleiderbügel

einhängen konnte.

Soviel Kreativität hätten Sie den Tänzern gar

nicht zugetraut? Aber irgendwoher müssen

doch die Ideen für die Choreografien

kommen. Können Sie alle Küren unserer

Formationen seit 1991 (davor waren feste

Themen nicht üblich) in chronologischer

Folge aufzählen?

Alle Standardchoreografien:

1985 Ungarische Tänze

1987 Wechselkleider

...

1991 "Barbier von Sevilla"

1992 "Rhapsody in Blue"

1993 "Die Schöne und das Biest"

1994 "My Fair Lady"

1995 "Der Widerspenstigen Zähmung"

1997 "Carmen"

1998 "Der Widerspenstigen Zähmung"

1999 "Freud und Leid"

2001 "Colors of Music"

2003 "Tanz der Galaxien"

2005 "Dreamworlds"

2007 "Barcelona"

"Ungarische Tänze", 1985

"Cup Of Life", Premiere 2005

Alle Lateinchoreografien:

1991 "Fantasy" bzw. "Ghostbusters"

...

1997 "König der Löwen"

1999 "Burning Hearts"

2001 "Great Ladies of Pop"

2002 "Girls, Girls, Girls"

2003 "Elton John"

2005 "Cup Of Life"

2006 "Swords Of Passion"

2008 "Joe Cocker"

Aber auch im Einzeltanz konnte der 1. TC

Ludwigsburg in den vergangenen 40 Jahren

natürlich viele Erfolge verzeichnen. National

haben unsere Paare sogar ziemlich oft

zugeschlagen. Vor allem in der Jugend

(damals Schüler und Junioren) gab es einen

Medaillenregen bei den Deutschen

Meisterschaften.

Deeg / Gradwohl / Geschwister

Dittmann Junginger Völcker

Wissen Sie, wieviele Tanzpaare es auch ohne

die Formation zu Deutschen Meisterehren

geschafft haben? Siebenmal konnten unsere

Paare die DM-Trophäe gewinnen, zweimal

beim Deutschlandpokal (Deutsche Meisterschaft

für Schülerpaare)


Titelgeschichte

Alle Deutschen Meister:

1985 Roland Scheible

Hedwig Rittner

Standard

1986 Claus Deeg

Tina Dittmann

Schüler Standard

1990 Michael Frühmorgen

Tanja Karg

Schüler Standard

1992 René Gradwohl

Bianca Junginger

Junioren Latein

1992 Tuncay Demiröz

Anita Pocz

A-Latein

1994 Christoph Völcker

Kerstin Völcker

Schüler Latein

1998 Felix Hanus

Simone Herrmann

Deutschlandpokal Jun I Latein

1999 Felix Hanus

Simone Herrmann

Deutschlandpokal Jun I Latein

Natürlich waren die Einzelpaare des 1. TC

Ludwigsburg in den vergangenen 40 Jahren

nicht nur bei den Deutschen Meisterschaften

erfolgreich, auch zahlreiche Medaillen bei

Weltmeister- und Europameisterschaften

konnten errungen werden. Das

erfolgreichste Tanzpaar aller Zeiten (an

Bedeutung der Titel gemessen) in unserem

Verein ist, man kann es sich schier denken,

Norman und Dagmar Beck.

Damit führen Sie nach Maßstäben der

olympischen Medaillenvergabe die Top 20

der besten und erfolgreichsten

Ludwigsburger Tanzpaare an. Hier ist er, der

ewige Ludwigsburger Medaillenspiegel:

aktuell 02/08

Der ewige Medaillenspiegel:

Es zählen nur Medaillen bei nationalen

und internationalen Meisterschaften.

Die Wertigkeit ist wie folgt abgestuft:

WM (Weltmeisterschaft)

EM (Europameisterschaft)

DM (Deutsche Meisterschaft)

DP (Deutschlandpokal)

SDM (Süddeutsche Meisterschaft)

NN (nicht in Wertung eingeflossen)

1. Norman Beck

Dagmar Beck

1992 - 2. Platz WM Kür Standard

1992 - 2. Platz DM Kür Standard

1989 - 5 DM Standard

1990 - 5 DM Standard

2. Alexander Montanaro /

Daniela Skarpil

1995 - 1 EM Kombination

1994 - 3 EM Kombination

1994 - 2 DM Kombination

1995 - 2/3 DM Kombination

1996 - 2 DM Kombination

1994 - 6 DM Latein

1995 - 6 DM Latein

1996 - 4 EM Kombination

1996 - 6 DM Latein

17


18

aktuell 02/08 Titelgeschichte

3. Claus Deeg

Tina Dittmann

1986 - 1 DM Schüler Standard

1986 - 3 DM Schüler Latein

1989 - 3 DM Junioren Latein

1988 - 5 DM Junioren Standard

4. Michael Frühmorgen

Tanja Karg

1990 - 1 DM Schüler Standard

1992 - 3 DM Junioren Standard

1992 - 1 SDM Junioren Standard

1993 - 5 WM Junioren Standard

5. René Gradwohl

Bianca Junginger

1992 - 1 DM Junioren Latein

1991 - 3 DM Junioren Latein

1992 - 4 WM Junioren Latein

6. Christoph Völcker

Kerstin Völcker

1994 - 1 DM Schüler Latein

1994 - 3 DM Schüler Standard

7. Roland Scheible

Hedwig Rittner

1985 - 1 DM Standard

Tuncay Demiröz

Anita Pocz

1992 - 1 DM A Latein

9. Marc-Peter Radke

Bianca Junginger

1989 - 2 DM Junioren Standard

1990 - 2 DM Junioren Standard

1990 - 3 DM Junioren Latein

1989 - 8 EM Junioren Standard

1990 - 7 EM Junioren Standard

10. Rainer Schönamsgruber

Andrea Schönamsgruber

1988 - 2 DM Latein

1987 - 3 DM Latein

1989 - 3 DM Latein

1987 - 7 EM Latein

1985 - 4 DM Latein

1986 - 5 DM Latein

1987 - 5 DM Kombi

1984 - 6 DM Latein

11. Philipp Hanus

Laurence Klett

2003 - 2 DM Junioren II B Standard

2000 - 4 DP Jun I B Standard

2001 - 4 DP Junioren I B Standard

2001 - 5 DP Junioren I B Latein

Michael Wenger

Nadine Vogel

1997 - 2 DM Schüler Standard

1997 - 5 DM Schüler Latein

Manfred Szezinsky

Hannelore Szezinsky

1982 - 2 DM A Standard Senioren

Marco Pauly

Mirjam Himmelsberger

1990 - 2 DM Schüler Latein

André Link

Hedwig Rittner

1991 - 2 DM A Standard


Titelgeschichte

Michael Wenger

Céline Durer

1996 - 2 DM Schüler Latein

17. Alexander Montanaro

Patricia Peters

1987 - 3 DM A Latein

1992 - 3 DM Kombi

1990 - 4 DM Kombi

1991 - 4 DM Kombi

1993 - 7 DM Kombi

18. Felix Hanus

Simone Herrmann

1998 - 1 DP Jun I Latein

1999 - 1 DP Jun I Latein

2000 - 2 DP Jun II 10 Tänze

1999 - 2 DP Jun I Standard

2000 - 3 DP Jun II B Latein

2000 - 1 SDM Jun II 10 Tänze

1998 - 4 DP Jun I Standard

19. Daniel und Margit Sarti

1993 - 1 SDM Standard

1993 - 4 DM Standard

1994 - 4 DM Kombination

1995 - 4 DM Standard

1996 - 4 DM Standard

1997 - 4 DM Standard

1993 - 5 DM Kombination

1994 - 5 DM Standard

aktuell 02/08

Simon Reuter

Gabi Suhadolnik

2000 - 1 SDM Kombi

1998 - 5 DM Jugend Standard

2000 - 7 DM Standard

2001 - 4 DM Kombination

Marcel Mundinger

Corina Poth

2003 - 1 SDM Jugend A Kombi

Manche Titel wurden bei von uns selbst

ausgerichteten Turnieren gewonnen. Doch

gerade für die großen Turniere von

internationalem Rang bedarf es natürlich

großer Hallen. Früher war dafür die Hanns-

Martin-Schleyer Halle das Nonplusultra,

heute können wir auf die Rundsporthalle,

die Porsche Arena und ab nächstem Jahr

sogar auf die neue Multifunktionshalle in

Ludwigsburg ausweichen. Auf der folgenden

Seite sehen Sie die größten Turniere, die der

1. TC Ludwigsburg je ausgerichtet hat und

noch ausrichten wird.

Wenn man übrigens die Mitglieder aller

deutschen Vereine zusammen zählt, kommt

man auf über 23.857.168. Davon sind

210.538 Mitglied in einem der 2.200

Tanzvereinen in Deutschland, weswegen der

DTV auf Platz 18 in der Rangliste der über

60 größten Sportverbände Deutschlands

steht. 8.600 Einzelpaare starten in den

verschiedenen Alters- und Leistungsklassen.

19


20

aktuell 02/08 Titelgeschichte

Alle Großveranstaltungen:

1987 DM Formationen

Hanns-Martin-Schleyer Halle

1989 WM Formationen

Hanns-Martin-Schleyer Halle

1992 WM Formationen

Hanns-Martin-Schleyer Halle

DM Formationen

Hanns-Martin-Schleyer Halle

Junioren WM

Messe Killesberg

1995 WM Formationen

Hanns-Martin-Schleyer Halle

1996 DM Formationen

Sindelfinger Glaspalast

2003 WM Formationen

Hanns-Martin-Schleyer Halle

2006 DM Formationen

Porsche Arena

2007 WM Formationen

Porsche Arena

2009 WM Formationen

Ludwigsburger Multifunktionshalle

Bei 194.000 tanzenden Hobbytänzern (Breitensportlern)

kommen startet also nur jeder

12. irgendwann auf einem Turnier oder in

einer der 190 Formationen (davon 78% Lateinformationen).

Der TBW stellt mit 33.000

Mitgliedern (15% aller Mitglieder) in 295

Vereinen dabei einen der mitgliederstärks-

Entwicklung der

Mitgliederzahlen

des 1. TCL von

1968 bis 2008

Anzahl der

Menschen, die

jemals Mitglied im

1. TC Ludwigsburg

waren:

5.046

(Stand März 2008)

Jüngste Formationsmitglieder:

Die jüngsten Formationstänzer, die an

internationalen Turnieren teilgenommen

haben (alle Standardformation):

1. Nicole Ludwig (14 Jahre)

2. Sandra Wahlenmeier (15 Jahre)

Madeline Weingärtner (15 Jahre)

4. Kerstin Löffler (16 Jahre)

ten Verbände. Er ist auch einer der Verbände

mit den meisten Formationen, wie aus der

Landkarte nebenan zu sehen ist. Dabei

stellen die weißen Punkte sämtliche Lateinformationen

aus allen Ligen, die schwarzen

Punkte die Standardformationen dar. Wer

den Formationstanzsport liebt und mit einem

Wohnortwechsel liebäugt, sollte auf jeden

Fall die neuen Bundesländer meiden.

Mit einer letzten Liste beschließen wir die

Titelgeschichte. Denn bei so vielen Teams ist

der Titel "Deutscher Meister" natürlich etwas

Besonderes und natürlich gibt es die auch in

anderen Sportarten. Deswegen sehen Sie

hier sämtliche Deutschen Meister 2008 der

beliebtesten Sportarten Deutschlands. Finden

Sie die Sportart, die als einzige Nichttanzsportart

mit gemischten Mannschaften ihr

Wettkämpfe bestreitet? Viel Spaß! (pv)


Titelgeschichte

Alle 190 Formationen des DTV

Top 20 der Deutschen

Meister 2008 nach

Beliebtheit

1. Fußball 6.563.977

FC Bayern München (H)

1. FFC Frankfurt (D)

2. Turnen 5.006.039

Herren: Finale am 13.12.

TV Hoffnungsthal (D)

3. Tennis 1.586.663

Grün-Weiß Mannheim (H)

TC Rüppurr Karlsruhe (D)

4. Schützen 1.462.290

5. Leichtathletik 891.006

6. Handball 842.070

THW Kiel (H)

1. FC Nürnberg (D)

Standard

Latein

7. Alpenverein 782.753

8. Reiten 752.964

9. Sportfischen 653.300

10. Tischtennis 616.796

TTC Frickenhausen (H)

FSV Kroppach (D)

11. Ski 605.633 Mitglieder

aktuell 02/08

12. Schwimmen

574.825 Mitglieder

VfL Sindelfingen (H)

SC Wiesbaden (H)

SV Halle (D)

SV Würzburg 05 (D)

13. DLRG 559.987

DLRG Gütersloh (H)

DLRG Norderstedt (H)

14. Golf 552.388

GC St. Leon-Rot (H)

GC Hubbelrath (D)

15. Volleyball 483.815

VfB Friedrichshafen (H)

R. Raben Vilsbiburg (D)

16. Behindertensport

414.070 Mitglieder

z. B. Rollstuhlbasketball:

RSV Lahn-Dill (H)

RTB Uni Bochum (D)

17. Badmington

212.574 Mitglieder

1. BC Bischmisheim

(gemischt)

18. Tanzen 210.538

Latein:

Grün-Gold Bremen

Standard:

1. Tanzclub Ludwigsburg

JMD:

TG J.E.T im MTV Goslar

19. Basketball 190.744

Alba Berlin (H)

TSV 1880 Wasserburg (D)

20. Segeln 187.696

Die Zahlen geben die Mitgliederanzahl

des Verbandes

an. Bei Sportarten ohne

Teamnennung werden

keine Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

ausgetragen.

(Daten: DOSB)

21


22

aktuell 02/08

Mitgliederhauptversammlung 2008

Die heiße Phase scheint vorbei, mittlerweile bringt man die alljährliche, ordentliche

Mitgliederhauptversammlung (leider) sogar schon im Restaurant unter, so trafen

gerade einmal 54 Mitglieder pünktlich um 19:30 Uhr im Clubheim ein.

Nach der Eröffnung und einem Grußwort von

Präsidentin Gaby Wulff und der anschließend

einstimmigen Genehmigung der Tagesordnung,

überblickte Gaby Wulff das vergangene

Jahr 2007/2008 und verkündete stolz,

dass unsere Satzung nun endgültig juristisch

"durch" ist und damit gültig.

Vizepräsident Klaus Noll musste sein Amt

aus beruflichen Gründen abgeben, Norman

Beck hat das Amt kommissarisch übernommen

(er wurde in der Vorstandssitzung

einstimmig bis zur MV 2009 gewählt).

Mit Spannung wurde auch diesmal der Bericht

unseres Finanzwarts Klaus König erwartet,

der die trockenen Zahlen wie immer

gekonnt mit der nötigen Portion Humor

unterhaltsam aufbereitete.

Neben den anschließenden Berichten der

einzelnen Ressortleiter, die erneut in ge-

Der Vorstand dankt

Frau Neuhäuser für die jahrelange Treue

und Mitarbeit bei der Gestaltung der

Damenfrisuren bei der Standardformation

Frau Hartmann für die hervorragenden

Fan-Betreuung

Frau Layer für ihr Engagement in den

Schulen, um Nachwuchs für den Verein

aufzubauen

Dagmar Beck für die wertvolle

Stadtverbandsarbeit, die zudem seit

diesem Jahr Landestrainerin im TBW ist

Helferstundenausweise

Auf der nebenstehenden Seite finden Sie vier

Helferstundenausweise für das Jahr 2009.

Theoretisch benötigen Sie nur einen einzigen

Ausweis. Die anderen Ausweise sind dafür gedacht,

falls in Ihrem Haushalt mehrere Clubmitglieder

wohnen oder Sie an mehr als nur 2 Veranstaltungen

Helferstunden leisten möchten.

druckter Fassung auslagen und auf die innerhalb

der 3 Minuten Redezeit verwiesen wurde,

wurde Dagmar Beck als Jugentrainerin

einstimmig bestätigt.

Ins Detail ging es dann bei einer kleinen

Umformulierung der Beitragsordnung, was

den Bereich Helferstunden anging. Zudem

wurde der Zusatz hinzugenommen, dass

zusätzlich zur Abbuchung des Betrags für

nicht geleistete Arbeitsstunden fortan eine

Bearbeitungsgebühr von 10€ + Bankgebühr

berechnet wird, falls der Betrag aufgrund der

Schuld des Mitglieds zurückgebucht wird,

sowie 5€ Mahngebühr für jede weitere

Mahnung. Diese Änderungen und Zusätze

wurden einstimmig beschlossen.

So war die Mitgliederversammlung in diesem

Jahr schon nach zweieinhalb Stunden vorbei.

(PV)

Beate Leibert, die fortan nach

Problemen mit den bisherigen Pächtern

das Restaurant im Tanzsportzentrum

übernimmt und sich außerordentlich im

Club engagiert.

Familie Wahlenmeier, die die Reinigung

des Parketts übernommen hat und

lediglich Materialkosten dafür verlangten

Familie Bleicher, die ganzjährig das

Clubheim pflegen und den Rasen

regelmäßig mähen

Bitte schneiden die Ausweise aus und bringen Sie

sie zu den Veranstaltungen, an denen Sie sich für

Arbeitsstunden eingetragen haben, zum Bestätigen

mit. Am Ende des Jahres oder wenn Sie für 2009

alle Stunden geleistet haben, trennen Sie bitte die

Belegexemplare von den Originalunterschriften am

Helferstunden-ausweis ab und werfen die Originale

(mit Ihrem Namen) in den Briefkasten des

Sekretariats. (pv)


Helferstundenausweise

Bitte heraustrennen und entlang der Linien ausschneiden.

aktuell 02/08

23


24

aktuell 02/08

Helferstundenausweise


Helferstundenausweise

Bitte heraustrennen und entlang der Linien ausschneiden.

aktuell 02/08

25


26

aktuell 02/08

Helferstundenausweise

Bitte heraustrennen und entlang der Linien ausschneiden.


aktuell 02/08

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28

aktuell 02/08

Der 1. TCL zu

Gast in

Bremen

Formationen

Auch wenn die Deutsche Meisterschaft hoch im Norden stattfindet, ist der Fanclub

vor Ort. Denn zu diesem besonderen Anlass war der Tanzclub Ludwigsburg gleich

mit zwei Formationen auf dem Parkett. Die A-Lateinformation wurde

bekannterweise nachnominiert und die A-Standardformation musste doch ihren

Titel verteidigen. Dem Fanclub ist nämlich kein Weg zu weit.

So reisten ca. 80 Fans mit der Bahn, dem

Fanbus, dem Flugzeug und den eigenen Pkws

nach Bremen. Auch selbst ein langjähriger

Fan aus Essen ließ es sich nicht nehmen,

dabei zu sein. Egal welche Hindernisse die

Bahnfahrer hatten, sie waren doch noch

rechzeitig vor Ort. Einige davon weiteten das

Turnierwochenende gleich so aus, dass diese

schon freitags anreisten.

So traf man sich am frühen Samstagmorgen

auf dem Bremer Marktplatz vor dem „Großen

Roland“, eines der Wahrzeichen Bremens.

Die Böttcherstraße, das Schnoorviertel, das

wunderschöne Rathaus und so vieles mehr

war zu besichtigen. Wiederum ließen sich

einige Fans professionell die Stadt zeigen.

Auf einer Stadtrundfahrt kam man an viele

interessante Stellen, die man als Besucher


Titelthema

sonst gar nicht wahrgenommen hätte. Wobei

man im Nachhinein sagen muss, Bremen ist

nicht an einem Tag zu erkunden.

Unter anderem hielt man Kontakt mit dem

Fanbus, denn man wollte schon zur Vorrunde

gemeinsam die beiden Formationen

anfeuern. Die Fans, die mit dem Fanbus

anreisten, standen in aller Frühe auf und

fuhren Richtung Bremen. Dank guter

Witterung kam diese rechtzeitig zur

Vorrunde. So traf man sich in dem riesigen

AWD-Dome zu Bremen.

Gleich zu Beginn der Vorrunde konnten wir

feststellen, dass die Standardformation ihren

Titel wohl verteidigen, jedoch die

Lateinformation vermutlich nicht über die

Vorrunde hinaus kommen würde. So wurde

unsere Vermutung auch wahr. Schade für die

Lateinformation, dass sie es nicht geschafft

hatte, die Wertungsrichter zu überzeugen.

Die Vorbereitungszeit war vielleicht doch zu

kurz gewesen.

Umso mehr freuten wir uns alle, dass die A-

Standardformation ihren Titel verteidigen

konnte. Mit ihrem überzeugenden Auftritt

war klar, nur der 1. TCL kann Deutscher

Meister werden. Dass wir sogar alle 1er-

Wertungen noch erhielten, war die Krönung

für diesen langen Turniertag. So feierte man

noch bis spät in die Nacht hinein, denn man

hatte ja auch noch zwei Geburtstagskinder

mit dabei. Solch ein Geburtstaggeschenk

bekommt man auch nicht alle Tage.

Zurück in der Heimat wurden die

Mannschaften mit großem Jubel empfangen.

aktuell 02/08

Selbst Oberbürgermeister Spec ließ es sich

nicht nehmen, dabei zu sein.

So endete unser Fanclubreise-Jahr, in dem

wir fast nur gute Ergebnisse sahen, so

Manches erlebten und uns schon auf die

nächste Saison freuen, denn die Reise nach

Berlin 2009 zum zweiten Turnier der 1.

Bundesliga der Standardformationen ist

schon gebucht. (bh)

29


30

aktuell 02/08

Bericht vom DTV – Verbandstag

Verband

Alle 2 Jahre trifft sich das höchste Verbandsgremium zu seiner ordentlichen

Mitgliederversammlung, um wichtige Vorbereitungen und Entscheidungen im Sinne

aller Vereine im DTV zu beschließen oder Vorbereitungen hier zu auf den Weg zu

bringen.

Neuer Vizepräsident: Norman Beck

Am 21.06. und 22.06.08 fand der

Verbandstag in Bremen statt. Der TCL war

hierzu mit seiner Präsidenten Gaby Wulff und

dem Vize-Präsidenten Norman Beck vor Ort

vertreten.

Mit einer Tagesordnung von 12 Ordnungspunkten

war ein umfangreiches Arbeitspaket

abzuarbeiten. Von den formalen Feststellungen

über die Aussprache der Berichte bis hin

zu Neuwahlen verschiedener Ämter, waren

sehr unterschiedliche Themen aufgerufen.

Einer der wichtigsten Punkte – auch aus

Sicht des 1. TCL – war der Sachstandbericht

der Strukturkommission des DTV. Hierin wurde

ein Zwischenbericht abgegeben, über die

vom DTV bis zum Jahr 2010 neu zu errichtende

Struktur. Inhaltlich werden hier die zukunftweisenden

Anforderungen des DTV und

seiner Mitgliedervereine definiert und geeignete

Strukturen ermittelt um zukünftig noch

schlanker und effektiver handeln und arbei-

ten zu können. Hohe Transparenz und

Verständlichkeit, klares Bekenntnis zur

Jugendarbeit, Verbesserung der Sportstruktur

uvam. Mit Freude haben wir festgestellt,

dass die vorgestellten Ergebnisse und Erkenntnisse

der Strukturkommission mit denen

des TCL identisch sind, und bereits Maßnahmen

eingeleitet sind. Beispielsweise trifft

unsere Kooperation mit den verschiedenen

Schulen bereits den Nagel auf den Kopf.

Nicht mehr von der Hand zu weisen ist, dass

die verschiedenen Fachsportarten im DTV

(Hipp Hopp, Twirrling, C & W, Jazz, ...) weiter

auf dem Vormarsch sind. Hier hat sich der

TCL mit seinem facettenreichen Freizeit-/

Sportangebot bereits hervorragend positioniert.

Auch angesprochen wurde der demoskopische

Wandel. In ca. 40 Jahren wird sich

das Freizeit-, aber auch das Sportangebot so

stark verändern, dass dieses der Altersstruktur

angepasst werden muss.

Als eine große Schwäche der Verbandsorganisation

wurde deren Schwerfälligkeit bei

Verwaltungsvorgängen identifiziert. Ebenso

ist festgestellt, dass es beispielsweise bei der

Beitragsordnung keine Übersichtlichkeit gibt.

Durch Verschlankung von Verwaltungsvorgängen

und übersichtlicherer Darstellung

von z. B. Beitragsordnungen sollen diese beschleunigt

und vereinfacht werden. Der 1.

TCL als zweitgrößter Verein im DTV hat

erkannt, dass wir genauso wie die großen

Verbände eine Optimierung durchführen

müssen. Aber hier befinden wir uns bereits

auf einem sehr guten Weg.

Fazit: Der TCL ist auf die Anforderungen der

Zukunft bestens gerüstet, darf sich aber auf

dem Bisherigen nicht ausruhen. Gemeinsam

mit unseren Mitgliedern werden wir die

Herausforderungen meistern und sollten zuversichtlich

in die Zukunft blicken. (gw+nb)


31

aktuell 02/08

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32

aktuell 02/08


Formationen

Standardformation kann Titel nicht verteidigen

aktuell 02/08

Trotz einer starken Leistung hat die Standardformation des 1. TC Ludwigsburg

am11. Oktober ihren Weltmeistertitel an Gastgeber Kodryanka Kishinjew

(Moldawien) verloren. Das Team des Trainerpaars Dagmar und Norman Beck wurde

Vizeweltmeister vor der zweiten deutschen Mannschaft Braunschweiger TSC und

Jantar Elblag (Polen).

TCL-Präsidentin Gaby Wulff war dennoch

sehr zufrieden: „Eine Super-Vorstellung. Das

war noch nie da, dass uns selbst moldawische

Zuschauer gratulierten, weil sie uns

den Sieg gegönnt hätten.“

Das junge Ludwigsburger Team um die erfahrene

Mannschaftskapitänin Kisten Blaum

war allerdings bei seinem ersten großen Auslandsturnier

übernervös gestartet und hatte

einige Patzer produziert, die Trainer Norman

Beck die Zornesröte ins Gesicht trieben.

Ganz anders die moldawische Formation, die

vor einem Jahr in Stuttgart nur Dritte geworden

war, und nun mit dem heimischem

Publikum im Rücken kräftig auftrumpfte. In

Abwesenheit des russischen Vizeweltmeisters

Vera Tjumen, der mit Blick auf die Euro-

Das Ergebnis der WM

1. Kodryanka Kishinjew 2112111

2. 1. TC Ludwigsburg 3221222

3. Braunschweiger TSC 1333534

4. Jantar Elblag 4444343

5. Impuls Cheljabinsk 5555656

6. Mara Minsk 6666465

pameisterschaft in vierzehn Tagen in Moskau

auf einen Start in Moldawien verzichtet

hatte, durften sich die Gastgeber mit ihrer

eher folkloristischen Kür reelle Titelchancen

ausrechnen.

„Eine sehr, sehr starke Mannschaft“, lobte

auch Norman Beck die osteuropäischen Rivalen

nach zwei perfekten Vorstellungen in Vorund

Zwischenrunde. Auch der zweite deutsche

Vertreter, der Braunschweiger TSC,

zeigte sich gegenüber Stuttgart so verbessert,

dass der langjährige Trainer Rüdiger

Knaack geradezu ins Schwärmen kam: „Eine

geil getanzte Zwischenrunde.“ Selbst die polnische

Mannschaft Jantar Elblag durfte sich

Hoffnungen auf einen Platz auf dem

Siegertreppchen machen.

Doch die Kabinenpredigt von Trainer Beck

zeigte Wirkung. „Wir sind eine Turniermannschaft

und werden im Finale unsere beste

Leistung zeigen“, hatte der Coach bereits vor

dem Finale prophezeit und bekam dann auch

Recht. Jetzt stimmten die Linien, die acht

Paare tanzten perfekt synchron und endlich

sprang auch der Funke auf das ansonsten

sehr reservierte Publikum über. Nicht nur die

kleine deutsche Delegation war sich danach

sicher: „Diese Mannschaft ist kaum zu schlagen.“

Doch die Ernüchterung kam dann sehr

rasch. Fünfmal die Eins und zweimal die Zwei

zeigten die sieben Wertungsrichter für Gastgeber

Kishinjew und nur eine Eins für Ludwigsburg.

„Ein schönes Abschiedsgeschenk für die

moldawische Mannschaft“, kommentierten

Experten diesen Titelgewinn. Denn in Kishinjew

wurde das bestätigt, war in der

Gerüchteküche schon lange gehandelt wird:

Das erfolgreiche moldawische Trainerpaar

Petru und Elena Gozun hört auf und eine

Nachfolge ist nicht in Sicht. Für den Sportwart

des Deutschen Tanzsport Verbands,

Michael Eichert, war die Mannschaft des

1.TCL im Finale das klar beste Team. (gj)

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