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s'Psairer Heftl - Monatsmagazin für das Passeiertal
Herausgeber: Ratio KG des Helmuth Fritz
Grafik & Redaktion: MP Graphics & Design der Monika Pfitscher

MENSCHEN

TRADITIONEN

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Monatsmagazin für das Passeiertal

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

INTERESSANTES

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TIPPS & NEWS

Poste Italiane S.P.A. - Spedizione in abbonamento Postale-Aut. n°31319330-003

TERMINE Ausgabe 10 - Oktober 2020 - Jahrgang 11

ROC 32966 /2020/BZ Periodico Roc

Das Psairer Heftl feiert seinen 10. Geburtstag

Der goldene

Herbst

ist da

WEITERE THEMEN

Meraner Nord-West-Umfahrung wird gebaut

Gemeinderatswahlen 2020

Event Markt SelberGMOCHT in Lana

Springreiten: Silber für Carolin Dorfer

Herbstfest in Riffian - Frühschoppen

ImFocusFotoclubPasseier

Bildungsausschuss St. Leonhard

KVW-Kursprogramm Riffian & Kuens

Sorge für Schneeberg als Dauerauftrag


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MP


INHALT

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Gemeinderatswahl ist Geschichte und die Bürgermeister/in,

außer in St. Leonhard, wurden bestätigt. In

St. Leonhard wurde Robert Tschöll zum neuen Bürgermeister

gewählt. Der bisherige Bürgermeister Konrad

Pfitscher hat nicht mehr kandidiert.

Wir als 's Psairer Heftl gratulieren allen Bürgermeister/

innen zu ihrer Wahl und wünschen ihnen alles Gute.

Wir haben sie um eine Stellungname zu ihren Plänen

und Visionen für die nächsten fünf Jahre gebeten. Lesen

Sie diese auf den Seiten 8-9.

Allen Gemeinderäten gratulieren wir zu ihrer Wahl

und wünschen ihnen auch gemeindeübergreifend eine

gute Zusammenarbeit. Diejenigen, die sich nicht mehr

zur Wahl stellten oder nicht mehr gewählt wurden,

ein Dankeschön, denn mit und durch sie lebt die Demokratie.

Für diejenigen, die aus welchen Gründen

auch immer, nicht zur Wahl gegangen sind, habe ich

einen Denkanstoß: Wählen ist ein Grundrecht eines

jeden Bürgers. Außerdem ist es demokratisch sehr

wichtig, die Vertreter für die Gemeindestuben selbst

zu wählen, auch wenn der Wahlausgang schon vorhersehbar

erscheint - auch die Vorzugsstimmen sind

wichtig. Es wird immer schwieriger, Menschen zu finden,

welche diese Aufgaben übernehmen wollen. Das

Nicht-Wählen ermutigt niemanden, etwas für die Öffentlichkeit

leisten zu wollen. Den Wahlsektionspräsidenten/innen,

Stimmenzähler/innen, Ordnungshütern,

Gemeindeangestellten, Schulpersonal und all jenen,

die zur diesjährigen mit CORONA 19 überschatteten

Gemeinderatswahl zu einer reibungslosen Wahl etwas

beigetragen und geholfen haben, sei hiermit auch ein

Vergelt's Gott ausgesprochen.

Wo auch immer Sie Ihre Zeit verbringen,

wünschen Ihnen meine Mitarbeiter und ich

viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund!

Helmuth Fritz

Herausgeber ‘s Psairer Heftl

Inhaltsverzeichnis

Springreiten: Silber für Carolin Dorfer 5

Theater in der Altstadt: Programm Oktober 6

Kolumne von Barbara Hofer: Weihnachten im Oktober? 6

Event Markt SelberGMOCHT in Lana am Samstag 17.10.2020 7

Gemeinderatswahlen 2020 8-9

Leuchtturm sein in stürmischen Zeiten 10

Buchtipp: Mein Familienkompass 10

Sorge für Schneeberg als Dauerauftrag 11

Itas: Plurifonds - heute vorgesorgt, morgen ausgesorgt 12

Impressum 12

VZS: Wasser trinken tut gut 13

Südtiroler Bäuerinnenorganisation: „Wir haben es in der Hand“ 14

Meraner Nord-West-Umfahrung wird gebaut 15

Herbstfest in Riffian - Frühschoppen 15

Kraedu - Der Beinwell 16

„Hotel Mama?“, oder doch lieber endlich „erwachsen“ werden? 17

Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit 2020 17

Gärtnerei Bacher: Gedenkfloristik 18

Oswald Kuenzer: ERNTEDANK im Corona-Jahr 2020 19

Getraut enk, mir sein für enk do! Krebshilfe Passeier 20

Baur & Tappeiner Rechtsberatung 21

ImFocusFotoclubPasseier: Fotopräsentation 22

Gelungener Neustart beim Bildungsausschuss St. Leonhard 23

Kinderseite von Isabella Halbeisen 24

KVW-Kursprogramm Riffian & Kuens 25

Martinsbrunn ParkClinic: Den Menschen als Ganzes betrachten 25

Kleinanzeiger 26-27

Peter Volgger: Fotograf mit dem Blick für das Besondere 28

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

3

PSAIRER HEFTL

INFO BOX

Redaktion: Monika Pfitscher 348 464 30 54 info@mpgraphicsdesign.com

Werbung: Isabella Halbeisen 349 445 75 15 isabella.halbeisen@gmail.com

Werbung: Barbara Hofer 348 002 89 69 hoferbaba91@gmail.com

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Werbung: Allgemein 0473 49 15 05 werbung@heftl.it

Verwaltung: Helmuth Fritz 335 63 777 53 - Fax 0473 49 15 03 heftl@heftl.it


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I-39019 Dorf Tirol

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Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.


REITSPORT

Springreiten: Silber für Carolin Dorfer

Die 23-jährige wurde Vize-Italienmeisterin

der Amazonen in der allgemeinen

Klasse

Eine Silbermedaille geht nach St. Martin

i.P.: Carolin Dorfer, Tochter des Quellenhof-Chefs

Heinrich Dorfer, holte mit

Fortuna de Laubry bei den Titelkämpfen

in Busto Arsizio Silber und feierte

ihren bislang größten Erfolg. Eigentlich

kam der Erfolg überraschend. Sie habe

zwar viel und hart trainiert und auch das

Pferd sei super. Gerechnet habe Carolin

mit einem Platz unter den Top 10 aber

Silber war eine tolle Belohnung für die

harte Arbeit.

Melanie Gruber, die Trainerin von Carolin

ist begeistert von dem fantastischen

Ergebnis. Carolin sei eine Athletin, wie

sie sich jeder Trainer wünsche: immer

motiviert und mit vollem Einsatz dabei.

Dazu noch ihre Nervenstärke, die das

gute Ergebnis möglich gemacht hat, freut

sich Gruber. An drei Wettkampftagen

wurde die Italienmeisterschaft ausgetragen.

Zwei Zeitfehler, einer im ersten

Rennen und einer im Abschlussrennen,

bedeutete Platz Zwei für die Passeirerin.

Nur die Siegerin, Cecilia Di Fulvio schaffte

es, alle drei Tage fehlerlos zu absolvieren.

Erst seit dem heurigen Frühjahr trainieren

Dorfer und Gruber gemeinsam.

Gruber kam im März aus der Emilia Romagna

zurück und übernahm das Meraner

Reitzentrum als Sportliche Leiterin.

Vor Gruber hatte Carolin sieben Jahre

lang mit Trainer Stefano Nogara aus Vicenza

gearbeitet. Als sie von Grubers

Rückkehr nach Meran hörte, gab es für

sie keine Frage. Sie wollte mit Südtirols

bester Springreiterin arbeiten, die sie

schon von klein auf kannte. Eine Entscheidung,

die sich ausgezahlt hat.

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

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KOLUMNE

Oktober'20

06.10.

20 Uhr 30

08.10.

20 Uhr 30

09.10.

20 Uhr 30

11.10.

20 Uhr 30

7 MINUTEN Betriebsrat

Premiere

von Stefano Massini

mit: Julia Augscheller, Linda Covi, Christina Khuen,

Sabine Ladurner, Liz Marmsoler, Valentina Mölk,

Johanna Porcheddu, Magdalena Schwellensattl,

Alexandra Waldboth

Regie: Hans Kieseier

Regieassistenz: Annika Vetter

Ausstattung: Sara Burchia

Bühnenbau: Robert Reinstadler

Licht: By Oskar Light

7 MINUTEN Betriebsrat

von Stefano Massini

7 MINUTEN Betriebsrat

von Stefano Massini

7 MINUTEN Betriebsrat

von Stefano Massini

6 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

15.10.

20 Uhr 30

16.10.

20 Uhr 30

18.10.

20 Uhr 30

20.10.

20 Uhr 30

21.10.

20 Uhr 30

22.10.

20 Uhr 30

25.10.

20 Uhr 30

7 MINUTEN Betriebsrat

von Stefano Massini

7 MINUTEN Betriebsrat

von Stefano Massini

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von Stefano Massini

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von Stefano Massini

7 MINUTEN Betriebsrat

von Stefano Massini

7 MINUTEN Betriebsrat

Sie warten. Sie bangen. Sie hoffen auf gute Nachricht: die Frauen

des Betriebsrats der französischen Textilfabrik Picard & Roche. Sie

warten auf ihre Sprecherin Blanche, die seit knapp vier Stunden

mit der neuen Betriebsführung im Verhandlungsraum sitzt.

Sie bangen um die Zukunft der Fabrik. Sie hoffen, ihre Jobs nicht

zu verlieren. Dann endlich die gute Nachricht: Keine verliert ihren

Job. Keine bekommt ihren Lohn gekürzt.

Es sind nur sieben Minuten, die ihnen von ihrer Pause abgezogen

werden sollen. So das freundliche Ersuchen der „Krawatten“. Der

Jubel ist groß. Wenn da nicht eine wäre, die zweifelt. 7 Minuten

werden zur Zeitbombe.

Der italienische Autor Stefano Massini setzt mit „7 Minuten/ Betriebsrat“

der europäischen Arbeitswelt die Pistole auf die Brust:

seine Protagonistinnen sind stellvertretend Zielscheibe in einer

Welt, in der Profitdenken und Ausbeutung bagatellisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer

Homepage: www.tida.it

Weihnachten im Oktober?

Der Altweibersommer ist noch voll

im Gange. Menschen mit T-Shirt,

Sonnenbrille und einer leichten, über

den Arm gelegten, Übergangsjacke

schlendern der Passer entlang. Dann,

einen Wimpernschlag später: Zack,

Weihnachten! Aber nicht auf dem Kalender,

sondern überall sonst. Die ersten

Paletten Lebkuchen und Zimtsterne

werden in die Geschäfte geschoben.

Schokonikoläuse füllen wie eine Armee

aus zuckersüßen Naschereien die

Regale und wenn sie könnten, würden

sie bereits Mitte Oktober zur ersten

Weihnachtsmusik im Radio schunkeln.

Subtil wird das Kerzensortiment erweitert

und ehe man sich versieht,

hängen grüne und rote Girlanden und

die ersten Krippenfiguren tauchen zwischen

dem Gemüse auf. Die ersten Adventskalender

und Nikolaussäckchen

sind bereits vergriffen, denn es wird

befürchtet, im November keine mehr

zu bekommen. Die Konsequenz: Alles

IN EIGENER SACHE

wird in enormen Mengen nachbestellt.

Die wiederum daraus resultierende

Folge: Eine Unmenge kleiner bärtiger

Schokoherren reden sich Ende Oktober

noch ein, dass sie noch ein Funkeln

in die Augen eines kleines Kindes zaubern

werden. Mitte November verringert

sich die Euphorie und sie hoffen,

noch für ein Last-Minute-Geschenk

abgeholt zu werden. Spätestens Anfang

Dezember, und mit einem 50 Prozent-

Rabatt-Sticker versehen, sehen sie den

Tatsachen ins Auge. Entweder sie werden

aus Mitleid für ein selbstgemachtes

Schokodessert mitgenommen oder sie

erleben den absoluten Alptraum und

werden Ende Jänner durch diese Möchtegern-Hasen

ersetzt.

Haben wir also ein Herz nicht nur für

Tiere, sondern auch für kleine Nikoläuse,

auch wenn es gefühlt Anfang

Dezember schon viel zu spät für Weihnachten

ist.

Barbara Hofer

Das Psairer Heftl erhalten Sie in

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SÜDTIROLER HANDWERK

Event Markt SelberGMOCHT in Lana am Samstag 17.10.2020

Veränderung hat Zukunft

Seit 2017 gibt es die Plattform “SelberGMOCHT“

von Südtiroler Hand- &

Kunsthandwerkern, die mittlerweile zu

einer beliebten Seite für originelle und

selbst hergestellte Südtiroler Produkte

geworden ist. Seit einiger Zeit sind die

Organisatoren bemüht auch Handwerker-Märkte

auf die Beine zu stellen und

so regionale Kreisläufe zu stärken.

Dass Südtiroler Handwerk Zukunft

hat, davon waren der Geschäftsführer

der Plattform Thomas Grüner und

sein Team schon lange überzeugt. „Wir

sind sehr zufrieden in kurzer Zeit schon

so viel erreicht zu haben: „In nur zwei

Jahren haben wir unsere Marke ‘SelberGMOCHT‘

sehr gut platziert - natürlich

sind wir nach wie vor dabei Gas

zu geben. Die Richtung passt“, erzählt

Thomas Grüner. Auch Team-Mitglied

Maren ist von der Handwerkerseite begeistert:

“Ich bin sehr stolz ein Teammitglied

von ‘SelberGMOCHT‘ zu

sein und unsere Südtiroler Hand- und

Kunsthandwerker bei der Vermarktung

ihrer Produkte zu unterstützen.” Mittlerweile

zählt die Onlineplattform an

die 225 kreative Handwerker.

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s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

7


8 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

GEMEINDERATSWAHLEN 2020

Gothard Gufler

Bürgermeister Moos

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

ich bedanke mich

herzlich für das

große Vertrauen,

das Sie mir bei

der Wiederwahl

entgegen gebracht

haben und freue

mich auf die Fortführung

meiner Arbeit

als Bürgermeister

der Gemeinde Moos in Passeier.

Gothard Gufler

Bürgermeister Moos

Möchte auch den neu gewählten Gemeinderäten

danken dass sie sich bereit

erklärt haben die nächsten 5 Jahre

gemeinsam mitzugestalten und ebenso

den Mitarbeitern für den reibungslosen

Ablauf der Wahlen.

Auch für die folgende Amtsperiode haben

wir ein starkes Programm vorbereitet

das die sozialen und kulturellen

Belange, die einheimische Wirtschaft

sowie die Schaffung von Wohnmöglichkeiten

für junge Familien und unsere

Senioren beinhaltet. Eine große

Herausforderung für die nächsten Jahre

wird die Umsetzung der neuen geregelten

Urbanistik sein.

Ich freue mich auf eine konstruktive

Zusammenarbeit mit Allen, die sich für

das Gemeinwohl in unserer Gemeinde

einsetzen

Gemeinderat: ENNEMOSER HELMUT; GUF-

LER MEINHARD; GUFLER REGINA ANNA;

HOFER ALBERICH (Steinerhof); HOFER NA-

DIA (Metzgerei); ILMER STEFAN (Baggerunternehmen);

LANTHALER KURT (Mangger);

LANTHALER THOMAS; PAMER KONRAD;

PFITSCHER CHRISTIAN (Lienelehof); PIXNER

ALEXANDER (Diktnerhof); PLATTER ROBERT;

VOLGGER JOACHIM; WIDMANN OSKAR

(Marxhof)

Robert Tschöll

Bürgermeister St. Leonhard

Ich habe mich über

mein Wahlergebnis

sehr gefreut

und möchte mich

an dieser Stelle für

den Vertrauensvorschuss

ganz besonders

bei allen

Wählerinnen und

Wählern herzlich

bedanken.

Es ist nicht leicht in

die Fußstapfen meines

Vorgängers und

Robert Tschöll

Bürgermeister St. Leonhard

meines Vaters zu treten, das möchte

ich nicht und kann es auch nicht. Ich

bin schon immer meinen Weg nach

meinen Schritten gegangen und so

soll es auch bleiben. Im Gemeinderat

und als Referent konnte ich viele Erfahrungen

sammeln und deshalb bin

ich überzeugt, gemeinsam mit den

Gemeinderäten gute politische und

gerechte Entscheidungen zu treffen. Es

allen Recht zu machen ist eine Kunst,

die niemand kann, aber nichts desto

trotz werde ich mich mit all meinen

Kräften für meine Gemeinde einsetzen

und gerade stehen.

In den nächsten Jahren ist es eine Herausforderung

das Altersheim und das

Leonhards Zentrum fertig zu bauen,

um dort eine neue Bleibe für Jung

und Alt zu haben. Auch ist es wichtig

die Gemeinde klimafreundlicher zu

strukturieren und es wird dabei ein

besonderes Augenmerk auf die energetischen

Sanierungen der Gebäude

gelegt. Besonders am Herzen liegt mir

auch ein gutes übergemeindliches Verhältnis,

da viele Projekte und Anliegen

nicht gemeindespezifisch sind, sondern

das ganze Tal betreffen.

Ich hoffe in Zukunft für alle Bürger der

1. Diener der Gemeinde zu sein, der

nach Lösungen sucht und für ein gutes

Allgemeinwohl sorgt. In diesem Sinne

möchte ich meine neue Herausforderung

und Arbeit beginnen.

Gemeinderat: AUGSCHELLER ANDRE-

AS (Tscharf Andreas); FINK MICHAEL; FOLIE

GÜNTHER (Righi Günther); GÖGELE ALBERT;

GÖGELE ENNEMOSER JOHANNA; GORTAN

MIRIAM MARTINA; GUFLER FABIAN (Kasper);

HALLER MAGDALENA; HASLINGER MARKUS;

HOLZKNECHT WALTER (Tirolerhof Walter);

MOOSMAIR PETER; PFITSCHER KONRAD

(Locher Konrad); PICHLER JOSEF (Mangger

Sepp); PIRPAMER ADOLF (Righi Adolf); SCHIE-

FER STEFAN (Fischzucht); SCHWEIGL ALEX-

ANDER (Schweigl Alex); TSCHÖLL JULIA


Rosmarie Pamer

Bürgermeisterin St. Martin

Die

Südtiroler

Volkspartei hat

für die Gemeinderatswahlen

ein politisches

Programm

für die Legislaturperiode

2020 bis 2025

mit sechs Schwerpunkten

erstellt.

Ein zentraler Punkt

dieses Programmes

ist, St. Martin

aktiv und nachhaltig

zu gestalten. Unsere

Rosmarie Pamer

Bürgermeisterin St. Martin

Gemeinde ist Lebens- und Begegnungsraum,

Arbeits- und Wirtschaftsraum sowie

Freizeit- und Erholungsraum. Unser

Ziel ist eine ausgewogene Entwicklung, in

der Wirtschaft, Umwelt und Soziales berücksichtigt

werden, um die Lebensqualität

aller Bürgerinnen und Bürger stetig zu

verbessern. Dabei sind uns die aktive Einbindung

aller politisch Verantwortlichen

und der Bevölkerung, auch Kinder und

Jugendlicher, wichtig. Gerade das neue

Raumordnungsgesetz mit der Erstellung

des Entwicklungsprogrammes für Raum

und Landschaft als langfristiges Planungsinstrumentes

muss die Beteiligung der

Bevölkerung, der Verbände und der Interessensgruppen

gewährleisten. Dieser

Prozess wird uns sicher in den nächsten

Jahren fordern. In den vergangenen Jahren

hat die Gemeinde einen Schwerpunkt auf

die Modernisierung und den Ausbau der

bestehenden Sportanlagen gelegt. In diesem

Bereich wurden bereits die Weichen

für mehrere Projekte gestellt. So sollen

noch im heurigen Winter die Ausschreibung

und der Bau der neuen Tribüne mit

Verlegung des Spielfeldes verwirklicht

werden. Auch für die Planung der Leichtathletikbahnen

hat der Gemeinderat bereits

Geld im Haushalt vorgesehen. Das

größte Projekt in den nächsten Jahren

wird die Errichtung des Sportzentrums

beim Tennisplatz sein. Dieses Projekt

befindet sich in der Planungsphase, der

Bau ist für den Winter 2021/22 geplant.

Unterirdisch sollen die Räumlichkeiten für

den Eissport entstehen, oberirdisch jene

für die Tennisspieler und die Umkleidekabinen

für das Schwimmbad.

Mir als Bürgermeisterin ist es ganz wichtig

die Gemeinderäte von Beginn an einzubinden

und gemeinsam die Projekte zu

entwickeln.

Gemeinderat: SVP: ALBER DOMINIK; BRUN-

NER ÖTTL ANGELIKA AGNES; GÖGELE MAR-

TIN (Feldbauer); GÖGELE ENNEMOSER MO-

NIKA (Jager Hans Moni); KOFLER ERICH OTTO

(Beckn Erich); LARCHER VERDORFER ELISABETH

(Ortsbäuerin); MARTH CHRISTIAN (Baumkircher

Säge); MARTH ERWIN (Kelderer Erwin); PAMER

ARMIN; PICHLER KONRAD (Hotel Pfandleralm);

PIRCHER THOMAS (Saltauser Thomas); PIXNER

MANFRED (Stuenhauser Manfred); RAFFL VIGIL

(Weiherhof); WEISS ANGERER ANNELIESE

SÜD-TIROLER FREIHEIT: RAICH CHRISTIAN;

PLATTER ERWIN; PÖHL EVA

Franz Pixner

Bürgermeister Riffian

Nachdem

mir

die Bevölkerung

von Riffian

für meine zweite

Amtszeit das Vertrauen

gegeben

hat, gilt es nun zuerst

einen guten

Ausschuss zusammen

zu stellen und

folgende Vorhaben

in die Tat umzusetzen.

Franz Pixner

Bürgermeister Riffian

Neben den täglichen Geschäften

ist geplant:

- Den im Bau befindlichen Kindergarten

innerhalb Jahresende 2020

abzuschließen und umzuziehen;

- Beschlüsse für das Projekt Neubau

Grundschule zu machen, die

Finanzierung auf die Beine zu

stellen und mit dem Neubau/

Umbau zu beginnen;

- Die Verkehrsproblematik vorallem

innerhalb des Dorfes zu verbessern;

- Die Sanierung der überörtlichen

Trinkwasserleitung von Pfelders

bis Kuens abzuschließen;

- Den Kirchweg vom Parkplatz der

Kirche bis zum Ende der Straße

zu sanieren;

Dies sind im großen und ganzen die

Vorhaben für die kommenden 5 Jahre.

Gemeinderat: FLARER ANDREA RENATE;

HAAS ALBERT JOSEF (Bader); INNERHOFER

MARTIN (Egg); KOFLER CHRISTIAN; PINE-

SCHI CATERINA; PIRCHER BENJAMIN; PIR-

CHER PAULINA; PÖHL ALEXA; PRÜNSTER

ELISABETH; SCHWABL CHRISTOPH; TURA-

TO ALEXANDER; UNTERWEGER CHRIS-

TIAN; UNTERWEGER URBAN; ZIPPERLE

FRANZ (Kinig)

DIE BÜRGERMEISTER/IN

Manfred Raffl

Bürgermeister Kuens

Es freut mich, dass

mir die Wählerinnen

und Wähler

von Kuens ihr

Vertrauen gegeben

haben um die Geschicke

in unserer

kleinen Gemeinde

in den nächsten 5

Jahren zu leiten.

Als nächstes großes

Projekt steht

die Erweiterung des

Friedhofes in Kuens

Manfred Raffl

Bürgermeister Kuens

an. Alle wichtigen Weichen wurden

dafür bereits in der vergangenen Verwaltungsperiode

gestellt. Demnächst

wird das Projekt in der Baukommission

behandelt, dann folgen die Erstellung

des Ausführungsprojektes und die Ausschreibung

der Arbeiten. Der Beginn der

Arbeiten ist für nächstes Jahr geplant.

Bei unserer Pfarrkirche wird ein neues

Gräberfeld entstehen, samt Urnengräbern,

Lagerräumen, Parkplätzen und

sanitären Anlagen. Nach Abschluss der

Arbeiten müssen wir die Sanierung des

bestehenden Friedhofes angehen. Diese

beiden Projekte werden einen großen

Teil der uns zur Verfügung stehenden

finanziellen Mittel in den nächsten 5 Jahren

binden. Im vergangenen Sommer

konnte mit den anliegenden Gemeinden,

der ALPERIA und dem Land eine

wichtige Vereinbarung zur Verlegung der

Hochspannungsleitung, die unsere Gemeinde

quert, getroffen werden. In den

kommenden Jahren, gilt es dieses für uns

immens wichtige Projekt voranzubringen,

denn dadurch kommt es zu einer

Strahlenreduzierung für die Anrainer

entlang der bestehenden Leitung und zu

einer Aufwertung der Grundstücke. Ein

großes Problem in Kuens ist der Durchgangsverkehr.

Durch den Ausbau der

Passeirerstraße und nicht zuletzt auch

durch den Küchelbergtunnel, wird die

Verkehrsbelastung für uns sicherlich weiter

zunehmen. Hier gilt es, zusammen

mit den Gemeinden Tirol und Riffian,

eine nachhaltige aber wirksame Lösung

zu finden. In Kuens sind die Projekte,

Vorhaben und Ansprüche sicherlich kleiner

als in den größeren Gemeinden des

Tales mit denen wir auch in Zukunft eine

gute Zusammenarbeit pflegen werden.

Es ist unser Ziel die Lebensqualität unserer

Bürgerinnen und Bürger durch viele

kleine und größere Projekte und Maßnahmen

weiterhin zu verbessern. Alles

in allem: Viel zu tun in unserem kleinen

Dorf in den nächsten 5 Jahren. Ich freue

mich drauf.

Gemeinderat: BUCHSCHWENTER SEPP;

GUFLER WERNER; KLEON ANDREAS; KUEN

ANTON; LAIMER ROSA (Monika); PFITSCHER

FLORIAN; PIRCHER ERICH; PIRCHER KATHA-

RINA (Kathrin); RAFFL FABIAN; UNGERICHT

BARBARA; WIESER KONRAD

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

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SÜDTIROLER KREBSHILFE

BUCHTIPP

nen Bezirken, das von Bewegungskursen

bis zur kreativen Maltherapie reicht. Im

Jahr 2019 hielt die Vereinigung 1.500

Kursstunden ab, die von 987 Personen

besucht wurden. Als unverzichtbares

Angebot gelten auch diverse sanitäre

Leistungen wie die Lymphdrainage oder

die Bandagierung durch spezialisierte

Fachkräfte, die in den eigenen Ambulatorien

stattfinden. Im Jahr 2019 wurden

über 170 Therapiestunden pro Woche

durchgeführt, insgesamt für 547 Patienten.

10 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

Leuchtturm sein

in stürmischen Zeiten

Vollversammlung der Südtiroler

Krebshilfe am 19. September 2020

im Grand Hotel Toblach. Rückschau auf

die Tätigkeiten im Jahr 2019

Die Corona-Pandemie hat auch die

Südtiroler Krebshilfe in ihren Tätigkeiten

stark eingeschränkt. Nicht nur, dass die

geplanten Initiativen wie Kurse und Informationsveranstaltungen

für die Betroffenen

nicht stattfinden konnten, für die

an Krebs erkrankten Personen brachte

Covid-19 weitere zahlreiche Einschränkungen

und Herausforderungen in der

sanitären Betreuung mit sich. Das Motto

der Vollversammlung „Leuchtturm sein

in stürmischen Zeiten“ könnte daher

nicht passender sein: „Als Krebshilfe versuchen

wir seit jeher, für die Betroffenen

und Angehörige Orientierung und Hilfen

anzubieten, gerade in besonders schwierigen

Zeiten ihres Lebens. Für viele ist

die Krebshilfe eine wichtige Anlaufstelle,

die Hoffnung schenkt und unterstützt“,

so Präsidentin Ida Schacher.

10.000-Marke an Mitgliedern

überschritten

Die Notwendigkeit der Südtiroler

Krebshilfe zeigt sich an den kontinuierlich

steigenden Mitgliederzahlen: Im

vergangenen Jahr hat die Vereinigung

die 10.000er Marke überschritten und

verzeichnet mittlerweile 10.080 Mitglieder.

Die sieben Bezirkssitze leisten

dabei wertvolle Orientierung, da sie als

direkter Ansprechpartner die Betroffenen

informieren und bei bürokratischen

Angelegenheiten Hilfe unterstützen.

Gern genutzt wird zudem das vielfältige

Kurs- und Freizeitangebot in den einzel-

Finanzielle Hilfen für Betroffene

Von Jahr zu Jahr steigt die Notwendigkeit,

Krebspatienten in Härtefällen finanziell

zu unterstützen: Zahlreiche Kosten

für Therapien oder sanitäre Hilfsmittel

fallen an, die von den Betroffenen nicht

immer getragen werden können. Zudem

hat die Erkrankung öfters eine zeitweilige

oder längerfristige Arbeitsunfähigkeit

zur Folge, die finanzielle Einbußen mit

sich bringt. Die Geldbeiträge der Südtiroler

Krebshilfe sind hier eine wichtige

Unterstützungsmaßnahme. Im Jahr 2019

erhielten 864 Betroffene in begründeten

Fällen eine finanzielle Soforthilfe. Insgesamt

konnten 237.000 Euro an Hilfsgeldern

vergeben werden, die großteils

durch Spenden für die Krebshilfe zusammenkommen.

Dank der Hilfsaktion „Südtirol hilft“

konnten weitere 61 Notstandshilfen gewährt

werden. „Zahlreiche Privatpersonen,

Vereine, Firmen und Verbände unterstützen

unsere Mitglieder, indem sie

Benefizaktionen und andere Initiativen

zugunsten der Krebshilfe starten - viele

davon bereits seit einigen Jahren. Mit viel

ehrenamtlicher Arbeit und Herz setzten

sie sich für jene ein, die aufgrund ihrer

Krankheit dringend Hilfe benötigen. Dafür

möchte ich mich herzlichst bedanken:

Sie sind die wahren Leuchttürme

unserer Gesellschaft“, so Präsidentin Ida

Schacher. Die öffentlichen Beiträge für

die Südtiroler Krebshilfe werden vollständig

für die institutionellen Tätigkeit

verwendet, „sodass wir sämtliche Spenden

gänzlich für die Menschen einsetzen

können“, so Landespräsidentin Ida Schacher.

Die Südtiroler Krebshilfe in Zahlen

10.080 Mitglieder

7 Bezirksstellen

21 hauptamtliche Mitarbeiter/innen

72 ehramtliche Helfer/innen

1.500 Kursstunden für Betroffene

8.540 Therapiestunden/sanitäre

Leistungen

1.605 finanzielle Hilfen an Mitgliedern

in Notlage

Mein Familienkompass

Was brauch ich und was brauchst du?

Entspannte Eltern, zufriedene

Kinder: So stellen wir uns ein gelungenes

Familienleben vor. Zwischen Stress und

Schuldgefühlen geht jedoch oft die Freude

und Leichtigkeit im Zusammenleben

verloren. Nora Imlau - Bestsellerautorin,

Journalistin und Mutter von vier Kindern

- kennt den Leidensdruck und die Orientierungssuche

heutiger Mütter und

Väter. Verständnisvoll und fachkundig

leuchtet sie in ihrem Buch aus, wie ein

modernes, liebevolles Familienleben gelingen

kann: Die Bedürfnisse der Großen

wie der Kleinen müssen gleichermaßen

berücksichtigt werden. Dabei räumt sie

mit den Mythen überhöhter Ideale moderner

Elternschaft auf und zeigt, wie Eltern

und ihre Kinder zu einem Familienleben

finden, das Kraft gibt, statt Energie

zu kosten. Ein bestärkendes Handbuch

für alle, die mit Kindern authentisch und

auf Augenhöhe leben und die eigenen

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Sozialsprengel Passeier


GESCHICHTE & KULTUR

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Sorge für Schneeberg als Dauerauftrag

Erwartungsvoll schauen wir auf das

Tätigkeitsprogramm der neuen Gemeindeverwaltung

von Moos, der wir

besonders auch im kulturellen Bereich

viel Erfolg wünschen. Hoffentlich wird

auf das größte Kulturgut der Gemeinde,

den Bergbaubereich Schneeberg mit seinen

ehemals über 150 km teils zusammenhängenden

Stollen - einmalig in Europa!

- die gebührende Aufmerksamkeit

geboten.

Es war die Gemeindeverwaltung Moos

unter Altbürgermeister Franz Raich aus

Platt, die der geplanten Vernichtung

des Bergbaugeländes seitens der Südtiroler

Landesverwaltung entschieden

entgegentrat. Ein Telegramm des Bürgermeisters

Raich bewirkte die sofortige

Arbeitseinstellung der aufgefahrenen

Bagger, worauf zähe Verhandlungen mit

der Landesverwaltung folgten. Auf Einladung

von Bürgermeister Franz Raich erfolgte

1987 die Gründung des „Schneeberg

- Komitees“ unter dem Vorsitz von

Altbürgermeister Karl Lanthaler, der

achtzehn Jahre lang die Arbeiten des Komitees

koordinierte bis die Gemeinden

des Passeiertales 2005 das Komitee wieder

auflösten, weil etliche der anfallenden

Arbeiten vom Südtiroler Bergbaumuseum

übernommen worden waren.

Wenn auch das inzwischen gegründete

Bergbaumuseum gegenwärtig Teile des

kulturellen Parts des Schneebergs betreut,

ist es weiterhin wichtig, dass die

neue Gemeindeverwaltung von Moos

ein wachsames Auge auf das Geschehen

am Schneeberg wirft. Viele Bereiche

kann ein Landesmuseum nicht so gut betreuen,

wie der örtliche Knappenverein

Passeier und letztendlich die Gemeindeverwaltung

von Moos. Das von 1987

bis 2005 bestehende Komitee konnte

auf ein beachtliches Tätigkeitsprogramm

zurückblicken: Geländebetreuung, Wegebau

(Knappensteig), Neubau des

Knappenkirchleins, Mitarbeit am Museumsaufbau,

Führungen und Publikationen

- um nur einige Bereiche zu nennen.

Heute ist es wichtig, das Interesse am

größten Kulturschatz des Passeiertales

wach zu halten und besonders der Taljugend

die Einmaligkeit der über achthundertjährigen

Schneeberger Knappenwelt

über einen Zeitraum von der Urzeit bis

zum Ende des 20. Jahrhunderts vor Augen

zu führen.

In Zusammenarbeit mit dem Museum

Hinterpasseier kann die faszinierende

Geschichte und der überwältigende

Reichtum an Mineralien so präsentiert

werden, dass Moos zu einem Mekka der

Bergbaukultur werden kann. Das Museum

steht interessierten Gruppen offen,

während ein zu schaffendes Projekt

eventuell an der zur Kunstmeile gewordenen

Timmelsjochstraße dem internationalen

Reisepublikum die Bedeutung

des Bergbaureviers Schneeberg vor Augen

führen könnte.

Heinrich Hofer

Bildtext: Nach 24 Jahren verdienstvollen Einsatzes hat der Hüttenwirt

Heinz Widmann (li) 2019 den Neffen Alex und Frank

Gasser die Geschicke der Schneeberger Hütte anvertraut

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mit gekennzeichnetem Verfasser, ausschließlich der Verantwortung des jeweiligen

Auftraggebers unterliegen und nicht die Meinung der Redaktion wiederspiegeln.


VERBRAUCHERZENTRALE SÜDTIROL

Wasser trinken tut gut

Kinder trinken häufig zu wenig und

überdies zu viele zuckerhaltige Getränke.

Dabei würde ausreichendes Wassertrinken,

auch im Schulalltag, die körperliche

und geistige Leistungsfähigkeit

fördern. Die Verbraucherzentrale informiert

über Wasser als Lebenselixier und

was man beim Kauf einer Trinkflasche für

sein Kind beachten sollte. Mindestens zur

Hälfte besteht der Mensch aus Wasser:

bei Erwachsenen beträgt der Körperwasseranteil

je nach Alter 50 bis 65%, bei Kindern

ist er sogar noch höher. Auch wegen

seiner vielen Funktionen ist Wasser

unverzichtbar für die Gesundheit: es ist

Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten

(z.B. Blut), transportiert Sauerstoff,

Nährstoffe und Stoffwechselprodukte

und reguliert die Körpertemperatur. Das

Wasser, das der Körper rund um die

Uhr abgibt - über Nieren (Urin), Haut

(Schwitzen), Lunge (Atmen) und Darm

(Stuhl) - nämlich rund 2 bis 2,5 l täglich,

muss wieder ersetzt werden, hauptsächlich

durch Trinken.

Trinken unsere Kinder genug?

Kinder benötigen im Verhältnis zum Körpergewicht

mehr Wasser als Erwachsene,

zudem sind sie in der Regel körperlich

aktiver durch Spiel und Sport. Schon

ein leichter Flüssigkeitsmangel wirkt sich

bei ihnen auf die körperliche und geistige

Leistungsfähigkeit aus. Müdigkeit, Kopfschmerzen,

Konzentrationsschwierigkeiten

und Verstopfung können die Folgen

eines Flüssigkeitsdefizits sein. Die Deutsche

Gesellschaft für Ernährung (DGE)

empfiehlt für Kinder zwischen vier und

zehn Jahren eine Flüssigkeitszufuhr von

mindestens vier Gläsern täglich, für Kinder

zwischen zehn und 15 Jahren von mindestens

fünf Gläsern täglich (ein Glas entspricht

0,25 l). Rund ein Drittel des Wasserbedarfs

wird über feste Lebensmittel

(vor allem Obst und Gemüse) aufgenommen.

„Untersuchungen zeigen, dass

Kinder und Jugendliche im Schulalter oft

schon dehydriert in die Schule kommen,

im Schulalltag zu wenig trinken, zu viele

zuckerhaltige Getränke konsumieren“, ist

Silke Raffeiner, Ernährungsexpertin der

VZS Südtirol, besorgt. Nach wie vor gilt

Wasser als der optimale Durstlöscher.

Leitungswasser ist hierzulande jederzeit

in guter Qualität und in beliebiger Menge

sowohl im eigenen Haushalt als auch

in den Schulen vorhanden: ganz ohne

Müll und zu einem unschlagbar günstigen

Preis. Auch unterwegs steht Leitungsoder

Brunnenwasser an vielen Orten zur

Verfügung (siehe www.refill.bz.it). Softgetränke

wie Cola und Limonaden, Eistee,

Fruchtnektare und unverdünnter Fruchtsaft

enthalten dagegen große Mengen an

Zucker und Säuren und sind deshalb nicht

nur keine guten Durstlöscher, sondern

fördern auch die Entstehung von Karies

und Zahnschmelzschäden.

So kann man Kinder zum regelmäßigen

Trinken animieren:

Zu jeder Mahlzeit wird dem Kind ein

Glas Wasser angeboten, auch zum Frühstück

(nicht nur Kakao), am besten in

einem bunten Glas. Von einer Karaffe

mit Wasser oder ungesüßtem Kräuteroder

Früchtetee können größere Kinder

sich jederzeit selbst bedienen. Mit einer

Scheibe Bio-Zitrone, ein paar Blättchen

Minze oder in der kalten Jahreszeit mit

einer Scheibe Bio-Orange und etwas

Zimtstange kann Wasser auf einfache Art

aromatisiert werden. Manche Kinder verwenden

gerne einen Trinkhalm, in diesem

Fall lohnt sich vielleicht die Anschaffung

von wieder verwendbaren Trinkhalmen

aus Edelstahl.

Was eine gute Trinkflasche ausmacht

Je öfter bzw. länger eine Flasche verwendet

wird, desto besser wird ihre Ökobilanz,

weil dadurch Ressourcen geschont

werden. „Die optimale Trinkflasche hält

dicht, hat eine ausreichend große Öffnung,

ist gut zu halten, einfach zu öffnen

und leicht zu reinigen, steht stabil, hält

Stürze aus, ist schadstofffrei und färbt

geschmacklich nicht auf das eingefüllte

Getränk ab“, fasst die Ernährungsfachfrau

der Verbraucherzentrale zusammen.

Trinkflaschen aus Glas sind transparent,

geschmacksneutral und gut zu reinigen.

Jedoch sind sie zerbrechlich und relativ

schwer. Flaschen aus Metall sind geschmacksneutral

und zudem bruchsicher.

Sie werden jedoch leicht eingedellt. Flaschen

aus Kunststoff sind bruchsicher,

leicht und häufig transparent. Sie verändern

jedoch oft Geruch bzw. Geschmack

des Getränks und sind für heiße Flüssigkeiten

nicht geeignet.

Die BeraterInnen der VZS stehen

für weitere Informationen unter

Tel. 0471 97 55 97 zur Verfügung

(Mo-Do 9-12 und 14-17 Uhr,

Fr 9-12 Uhr).

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Montag ganztägig geschlossen


AKTION

„Wir haben es in der Hand“

Kaufen wir regional, saisonal und fair:

Dazu rufen die Südtiroler Bäuerinnenorganisation,

die Katholische Frauenbewegung

und die Südtiroler Weltläden

gemeinsam auf. Denn mit jeder Kaufentscheidung

bestimmt der Konsument, wie

die Welt um ihn herum aussieht.

14 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

Die Idee zur Aktion kommt von der Katholischen

Frauenbewegung: „Wir müssen

darauf achten, woher unsere Lebensmittel

kommen, und wir als Konsumenten

können das steuern und lenken!“, sagte

Karolina Stofner, Vorstandsfrau der Katholischen

Frauenbewegung. Sie stellte

im Rahmen einer Presseaktion am Freitag,

den 11. September am Pfarrplatz in

Bozen gemeinsam mit Vertreterinnen

der Südtiroler Bäuerinnenorganisation

und der Südtiroler Weltläden die Sensibilisierungsaktion

„LOCAL - SEASONAL

- FAIR: WIR SIND DABEI! STIAMO IN-

SIEME!“ vor. Diese startete bewusst am

13. September, da dieser Tag der Heiligen

Notburga geweiht ist. „Sie ist die Schutzpatronin

der Bäuerin, ihre Hände stehen

für die Hände der Arbeit, des Schenkens

und des Gebetes. Und dies ist auch etwas,

was uns Frauen und die Organisationen

selbst verbindet!“, erklärte Landesbäuerin

Antonia Egger. Die Aktion endet am

11. November, am Tag des Heiligen Martins

– denn dieser steht für Frieden und

Solidarität. „Wir sollten das Bewusstsein

für Regionalität, globale Zusammenhänge

und soziale Fairness stärken!“, so Stofner.

Irene Vieider, die Vorsitzende der Katholischen

Frauenbewegung äußerte

ihre Hoffnung darüber, dass sich möglichst

viele Menschen mitnehmen lassen,

wenn es gilt mit Kopf und Herz zu produzieren

und einzukaufen. „Und zwar nicht

nur jetzt, im Monat der Schöpfung, wo

diese Aktion startet und im heurigen von

Papst Franziskus ausgerufenen „Laudato

si Jahr“, sondern natürlich auch darüber

hinaus. Das Anliegen, wofür wir stehen,

ist zeitlos, dringend und heilsam.“

„Wir haben es in der Hand“, plädierte

Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Weltläden

in Südtirol: „Es geht darum, dass die

Menschen von ihrer Arbeit leben können,

egal woher ein Produkt kommt. Kaufen

wir die Produkte von den heimischen

Bäuerinnen und Bauern. Genauso ist es

aber wichtig, bei den Produkten, die aufgrund

von den natürlichen klimatischen

Bedingungen nicht in Südtirol produziert

werden können wie Kaffee, Kakao, Gewürze

uvm, auf Fair Trade zu achten.“

Vroni Stampfer, Bezirksbäuerin Bozen,

weiß als Direktvermarkterin aus Erfahrung,

was das heißt: „Wir Bäuerinnen

und Bauern stehen für eine regionale

und saisonale Produktion. Die Konsumenten

sollten sich fragen: Wo kommen

die Erdbeeren im Winter her und unter

welchen Bedingungen werden sie produziert?

Muss ich wirklich zu jederzeit alles

haben? Einfach überlegen und nachdenken!“

„In der Landwirtschaft arbeiten

weltweit sehr viele Menschen, und diese

verdienen es, fair behandelt und bezahlt

zu werden“, betonte auch Ulrich Höllrigl

vom Südtiroler Bauernbund.

Landesrat Arnold Schuler sprach von

Solidarität: „Wir haben das Glück, in einem

Land zu leben, wo die klimatischen

Bedingungen es möglich machen, eine

große Vielfalt zu produzieren. Unterstützen

wir lokale Initiativen, um die regionale

Produktion zu stärken.“ Ein großer Befürworter

und Unterstützer dieser Aktion

ist Bischof Ivo Muser, das auch durch seine

Anwesenheit bei dieser Pressekonferenz

zum Ausdruck gekommen ist.

Die Botschaft der Aktion lautet klar: Achten

wir beim Einkauf auf regionale und saisonale

Produkte! Kaufen wir Produkte aus

dem fairen Handel, wenn sie nicht in Südtirol

wachsen oder produziert werden.

Konsum darf nicht auf Kosten von Menschen

und Natur gehen. Landwirt*innen

und Konsument*innen haben es in der

Hand. Landesbäuerin Antonia Egger beendete

die Presseaktion mit den Worten:

„Hoffen wir auf viele fruchtbringende und

nachhaltige Aktionen in den einzelnen

Ortschaften. Sei auch du dabei!“

Weiter Informationen

gibt es auf

den Internetseiten

der Südtiroler

Bäuerinnenorganisation

www.

baeuerinnen.it,

der Katholischen

Frauenbewegung

www.kfb.it und

der Weltläden

www.weltladen.

bz.it.

Bild oben: Bäuerinnen, Katholische Frauenbewegung und Südtiroler

Weltläden stellen die Aktion LOCAL - SEASONAL - FAIR:

WIR SIND DABEI! STIAMO INSIEME vor.

Bild Mitte: Landkarte local - seasonal - fair

Bild unten: Alle Aktionen südtirolweit stehen unter demselben

Aufruf: local - seasonal - fair: wir sind dabei! stiamo insieme!


Meraner Nord-West-Umfahrung wird gebaut

Lange hat es gedauert, sehr lange, aber

jetzt haben die Arbeiten begonnen,

der Küchlberg-Tunnel geht in die operative

Phase. Nach der Vertragsunterzeichnung

Anfang September haben

eine Woche später Landeshauptmann

Kompatscher, Mobilitätslandesrat Daniel

Alfreider, und Tiefbaudirektor Valentino

Pagani zum Auftakt der Bauarbeiten

beim Ex-Gemeindebauhof in Meran

geladen. Neben zahlreichen Vertretern

des Landes, der Bezirksgemeinschaft,

der Gemeinde Meran waren auch die

Bürgermeister der betroffenen Gemeinden

anwesend.

VERKEHR & UMWELT

Im Oktober wird der ehemalige Gemeindebauhof

abgerissen, um Platz für

die Baugrube der Startbaustelle für die

Nord-Westumfahrung zu machen. In

einem weiteren Schritt soll dann am geplanten

Portal am Zenoberg in der Gemeinde

Tirol mit den Arbeiten begonnen

werden. Der rund zwei Kilometer

lange Tunnel für die Umfahrung wird

somit von zwei Seiten angegangen.

Das Land investiert nach derzeitigen

Berechnungen rund 160 Millionen Euro

in die neue Verkehrsinfrastruktur. Es

handelt sich beim Bau der Umfahrung

somit aktuell um das größte Infrastrukturvorhaben

des Landes, das innerhalb

von fünfeinhalb Jahren umgesetzt sein

soll.

Der gesamte Tunnelbau erfolgt in bergmännischer

Bauweise. Ein Tunnelkilometer

wird unterhalb der Goethestraße

und Gallileistraße im Lockergestein

vorgetrieben und beim Küchlberg ein

weiterer Tunnelkilometer im Felsen.

Die neue Nord-West Umfahrung

schließt an das bereits fertig gestellte

erste Baulos der Meraner Umfahrung,

also den Tunnel von der Schnellstraße

Meran-Bozen MeBo bis zum Meraner

Bahnhof an. Die neue

Strecke verläuft unterhalb

der Goethestraße

und des Zenobergs bis

hin zur Handwerkerzone

von Tirol. Dort

wird ein Kreisverkehr

als Anschluss in Richtung

Passeier, Tirol

und Obermais gebaut.

Im Zuge der Arbeiten

wird auch die Brücke

über die Passer unterhalb

der Zenoburg erneuert

und abgesenkt.

Es sind keine offenen

Baugruben vorgesehen,

bis auf kleine Bereiche, wie für die

Fluchtwege und die Startbaustelle beim

Bauhof der Gemeinde Meran.

Innerhalb von fünfeinhalb Jahren wird

die Bietergemeinschaft Carron Bau Srl

GmbH (Gruppenführer), Mair Josef &

Co. KG des Mair Klaus und Di Vincenzo

Dino & C. AG die neue Verkehrsinfrastruktur

bauen. Geplant wurde das

Bauvorhaben von den Ingenieuren Aribo

Gretzer, Manfred Ebner und Konrad

Bergmeister.

Fotos: Gruppenbild auf dem Meraner Ex-Bauhof-Gelände

einige der Passeirer Bürgermeister, Manfred Raffl (Kunes),

Franz Pixner (Riffian), Karl Mathà (Gastronom) und Rosmarie

Pamer (St. Martin) freuen sich über den Baubeginn und

hoffen eine möglichst schnelle Fertigstellung.

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

15

Herbstfest in Riffian - Frühschoppen

Am Sonntag, dem 6. September 2020

fand das Herbstfest dieses Jahr in

Form eines Frühschoppens auf dem

Festplatz von Riffian statt.

Das Fest begann um 10:00 Uhr mit

einem zünftigen Frühschoppen und

Konzert der Musikkapelle Riffian. Anschließend

unterhielte die „Vernuerer

Böhmische“ die erschienenen Gäste.

Mit Hilfe vieler Freiwilligen ist der Frühschoppen,

trotz der derzeitigen Corona-

Situation, zu einem Erfolg geworden. Die

Gäste haben sich sehr diszipliniert verhalten

(Abstand, Mundschutz) und sich

über die Veranstaltung positiv geäußert.

Der Tourismusverein Passeiertal -

Ortsgruppe Riffian-Kuens dankt hiermit

allen freiwilligen Helfern und Organisationen

recht herzlich für ihren Einsatz!

Foto: Tourismusverein Passeiertal

Hubert Gögele


GESUNDHEIT & NATUR

16 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

Alte Heilkräuter neu entdeckt:

Der Beinwell

Mich begleitet diese Pflanze schon

seit vielen Jahrzehnten, denn immer

wieder benutzte ich sie unbewusst

und in späteren Jahren bewusst bei

meinen zahlreichen Sportverletzungen,

aber auch meinen Kindern half sie bei

so manchem Unfall.

Viele kennen sie von Salben oder als

Einreibemittel bei diversen Beschwerden,

aber die Pflanze selbst ist so manchen

gänzlich unbekannt. Kann ich ganz

gut verstehen, denn in der freien Natur

ist sie in unserem Tal selten anzutreffen,

wenn dann kennt man sie aus dem

eigenen Garten. Wer sie dort jedoch

einmal stehen hat, der kriegt sie auch

nie mehr wieder los und sie kann unter

Umständen fast zur Plage werden. Sie

liebt einen humosen, tiefgründigen und

feuchten Standort, bei jeder Ernte hinterlässt

sie im Boden genügend Restwurzel

und vermehrt sich deshalb sehr

üppig.

Diese Pflanzenart ist im gesamten europäischen

Raum beheimatet und wohl

deshalb in der Volksheilkunde auch so

bekannt. Der Name Beinwell bezieht

sich aus dem althochdeutschen „Bein“

von Gebein, Knochen und „well“ von

wallen, zusammenwachsen. Der lateinische

Namen Symphytum stammt

von „symphein“ ab, was zusammenwachsen,

vereinigen oder verbinden

bedeutet. Nun wohl auch deshalb ist

und bleibt der Beinwell ein alter Knochenheiler

und wird dabei nicht nur im

Volksgut, sondern auch in der Medizin

gerne verwendet. Ich verwende die

Wurzel, welche ich zwischen Januar

und März herausziehe, da in dieser Zeit

die Wirkstoffe am höchsten sind. Vom

Frühsommer bis in den Herbst hinein

verwende ich die Blätter, in der Wurzel

finden wir Allantoin, Gerbstoffe, reichlich

Schleim, Harze, ätherische Öle, um

nur einige zu nennen. In den Blättern

hingegen Allantoin, viele verschiedene

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente

und weitere sekundäre Inhaltsstoffe

- alle hier aufzuzählen würde zu lange

dauern. Da zähl ich doch lieber auf, was

die gesamte Pflanze kann!

Äußerlich angewendet wird er bei

schlecht heilenden, unblutigen stumpfen

Wunden, Frakturen und Verletzungen,

wie Quetschungen, Verstauchungen,

Blutergüssen und Prellungen.

Zudem bei Muskelkater, Sehnen-, Sehnenscheiden

und Schleimbeutelentzündungen

(Tennisarm), Knochenhaut- und

Knochenmarkentzündungen, Nagelbettentzündungen,

Nerven- und Gelenkschmerzen,

Ischiasbeschwerden,

Venenentzündungen (Thrombophebitis)

und Lymphknotenschwellungen.

Zudem bei Beinbeschwerden (Ulcus

cruris), Furunkeln, Augenverletzungen,

chronischen Geschwüren, Narbenpflege,

Neurodermitis und Schuppenflechte.

Ich selbst hatte mir den Mittelfinger gebrochen

und sollt einen Gipsverband für

sechs Wochen tragen, da ich aber zuerst

den Schnitt am Finger nähen lassen

musste, legte man mir eine Gipsschiene

an. Ich habe mir täglich mehrmals den

Finger um die Nahtstelle mit Beinwellsalbe

eingerieben und dann wieder ruhiggestellt.

Nach 10 Tagen sollten die

Nähte gezogen werden und nachdem

man zusätzlich ein weiters Röntgenbild

gemacht hatte, war der Arzt erstaunt,

dass mein Finger so schnell und so gut

abgeheilt war. Da kann man mal sehen

wie potent der Beinwell ist, also rein

mit ihm in den Garten.


FAMILIE

„Hotel Mama?“, oder doch lieber endlich „erwachsen“ werden?

Günstig und komfortabel:

Das „Hotel Mama”

Die eigenen vier Wände - das ist der große

Traum vieler Jugendlicher. Allerdings

bietet eine eigene Wohnung nicht nur

viele Freiheiten, sondern bringt auch jede

Menge Kosten und Arbeit mit sich. Für

zahlreiche junge Frauen und Männer ist

deshalb das sogenannte „Hotel Mama”,

also der Verbleib im Elternhaus, eine

Alternative, die sie gerne in Anspruch

nehmen. Ein stets gefüllter Kühlschrank,

immer frische Wäsche und ein geputztes

Bad sind Vorzüge, auf die viele nicht so

schnell verzichten wollen. Kommen dann

noch knappe Finanzen hinzu, kann sich

der Auszug weiter verzögern.

Eltern auf dem „Abstellgleis”

Aber nicht nur für die Jugendlichen oder

jungen Erwachsenen ist der Auszug aus

dem Elternhaus ein großer Lebenseinschnitt

- auch für die Eltern: Die eigentlich

jung gebliebenen Eltern, die sich mit Teeniethemen

wunderbar auskennen und

die immer das Haus voller Leute hatten,

sind auf einmal mit sich alleine. Die Wohnung

ist leer, die Großpackungen aus dem

Supermarkt sind überflüssig. Da fühlt

man sich schnell alt und ungebraucht. Fällt

diese Phase dann noch mit dem Beginn

der Rente zusammen oder lebt man alleine,

dann ist der Begriff „Abstellgleis“ nicht

weit.

Neue Lebensinhalte

Es ist nicht einfach, die neue Situation in

den Griff zu bekommen und sich wieder

darauf einzustellen, dass man plötzlich viel

mehr Zeit für sich hat und eventuell auch

viel mehr Zeit mit dem Partner alleine

verbringt. Es gilt, sich neu zu organisieren.

Andere Strukturen und Rituale zu entwickeln

und Positionen zu verteilen. Paare,

die sich auch in den vergangenen Jahren

ihre Hobbys erhalten haben oder die sich

immer darum bemüht haben, auch Zeit

miteinander ohne Kinder zu verbringen,

fällt es meist leichter mit der neuen Situation

umzugehen.

Wie Eltern auf den Auszug

der Kinder reagieren

Die Reaktionen auf plötzlich leerstehende

Kinderzimmer sind unterschiedlich, im

Großen und Ganzen aber in zwei grobe

Gruppen aufteilbar. Manche verändern

nichts und die Tochter oder der Sohn

schlafen bei Besuchen Jahre später immer

noch in der Bettwäsche mit dem ehemaligen

Rockidol, neben sich den Teddy.

Andere Eltern fangen sofort an, alles auch

äußerlich zu verändern. Sich ein Arbeitsoder

Hobbyzimmer einzurichten. Und

damit auch sich selbst klarzumachen, dass

ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Wenn die Kinder keine Kinder

mehr sind

Es fällt schwer, sich bewusst zu machen,

dass die eigenen Kinder zwar immer die

eigenen Kinder bleiben werden, dass sie

jetzt aber ihr Leben selbst in die Hand

genommen haben. Dauernde Ratschläge

und Einmischungen sind nun erst recht

nicht mehr erwünscht. Man kann es noch

so gut meinen: Die Partnerwahl, der

Lebensstil oder die Erziehung der Enkel

sind Sache der Kinder. Einfacher fällt

das, wenn die Kinder beruflich und damit

wirtschaftlich absolut selbstständig sind

und bereits eine eigene Familie haben.

Es gelingt dann beiden Seiten eher, das

Gefühl von Gleichwertigkeit aufrechtzuerhalten.

Erwachsene Kinder müssen und

sollen diese Erfahrung machen dürfen,

wenn es manchen Eltern auch schwerfällt

LOS-ZU-LASSEN!

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

17

Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit 2020

Die Zeitumstellung 2020 auf die Winterzeit

ist am Sonntag, 25. Oktober,

um 3 Uhr. Die Uhr wird also in der

Nacht von Samstag auf Sonntag um

03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückgestellt.

Ursprünglich sollte dank einer besseren

Ausnutzung des Tageslichts Energie gespart

werden, doch der wirtschaftliche

Nutzen ist seit Einführung der Zeitumstellung

1980 verschwindend gering.

Zudem legen wissenschaftliche Erkenntnisse

nahe, dass manche Menschen gesundheitlich

unter der Zeitumstellung

leiden. Eine Abschaffung wird schon

lange diskutiert und tatsächlich stimmte

das Europäische Parlament 2018 dafür,

die Zeitumstellung abzuschaffen. Damals

wurde 2021 dafür ins Auge gefasst.

Seitdem ist dazu aber wenig passiert.

und es ist gut möglich, dass die Uhren

auch 2021 und darüber hinaus umgestellt

werden müssen.

Die nächste Zeitumstellung auf die Sommerzeit

wird somit am Sonntag, 28. März

2021 erfolgen.

mp


BLUMEN & PFLANZEN

Pr-Info

Gedenkfloristik

Liebe Leserinnen und Leser,

Blumen und Gestecke lassen sich auf

vielerlei Art einsetzen um Abschied zu

nehmen oder um das Gedenken auszudrücken.

Zu Allerheiligen werden die

Gräber der Verstorbenen mit vielen

Kerzen geschmückt und Familien besuchen

gemeinsam den Friedhof. Zu diesem

Anlass werden meist die Gräber

schön bepflanzt oder mit Gestecken

und Buketts dekoriert und wintergerecht

hergerichtet.

Dies sind Zeichen unseres Gedenkens,

der Erinnerung und der Verbundenheit

mit den Verstorbenen. Ob nun ein

ganz traditionelles Trockenbukett, ein

besonderes Allerheiligengesteck, die

Bepflanzung mit Eriken und winterfesten

Pflanzen oder das Schmücken mit

Kerzen oder Engeln…

Die Gestaltung der Gräber kann so

vielseitig sein. Wie jedes Jahr haben wir

ab 05. Oktober schon einige Beispiele

von Gestecken und Arrangements für

den Grabschmuck.

Am 10. Oktober findet wieder die

Wollstraße statt. Deshalb haben wir an

diesem Tag die Gärtnerei geschlossen

und Ihr findet uns bei unserem Stand in

der Kohlstatt.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Gärtnerei Bacher Team

Gandellenweg 1

39015 St. Leonhard

Tel. & Fax: 0473 656 530

info@gaertnereibacher.it

www.gaertnereibacher.it

Das Wandergebiet Hirzer im Herzen

Die Seilbahnen Hirzer sind voraussichtlich bis

22. November geöffnet, ebenso die Gasthäuser

und Almhütten. Der Sessellift Grube ist voraussichtlich

bis Anfang November geöffnet.

Die beliebten "Tallner Sunntige" finden diesen

Sonntag 4.10.2020 zum letzten Mal in diesem Jahr

statt.

Die Hirzer Seilbahnen, der Sessellift Grube und die

Wirte freuen sich auf Ihren Besuch.

Die Bahnen bringen Sie in wenigen Minuten von der

Talsohle bis auf 2000 Meter Höhe zum Ausgangspunkt

zahlreicher Wanderungen jeden Schwierigkeitsgrades.

Das Wandergebiet Hirzer

ist immer einen Besuch wert!

Weitere Informationen

unter www.hirzer.info

Tel. 0473-64 54 98 (Kassa Talstation)

oder per E-Mail:

seilbahn.hirzer@rolmail.net


MENSCHEN, GLAUBE & KIRCHE

niger im Auto und mehr zu Fuß oder

mit dem Rad. Mehr Natur und weniger

Technik.

SEPTEMBER: Verunsicherter und angstvoller

Blick auf den Herbst und Winter

- Heißerwarteter Schulanfang. So wie

heuer werden sich wohl selten alle unsere

Schüler nach der Schulbank zurückgesehnt

haben, dankbar dafür, dass es

Schule und Unterricht überhaupt gibt.

ERNTEDANK im Corona-Jahr 2020 - Ein

Blick auf das Positive einer schweren Zeit

Rückschau auf die letzten sieben Monate:

Was haben sie eingebracht? Was

haben sie uns gelehrt? Zu was uns angeregt?

Was haben sie in unserem Leben

und Zusammenleben bewirkt? Ein Blick

auf das Positive einer schweren Zeit.

MÄRZ: Fastenzeit einmal anders - Zusammensein

in der Familie. Der Lockdown

hat vielen Familien einmalige und

intensive Familienerlebnisse ermöglicht,

gemeinsame Mahlzeiten, besonders

auch solchen, die etwa im Gastgewerbe

sonst kaum möglich sind.

APRIL: Keine Karwochen- und Osterliturgie

- Österliche Hausgottesdienste.

Die abgesagten Pfarrgottesdienste ermöglichten

die Feier von Hausgottesdiensten

und die Entdeckung des Taufpriestertums

aller Gläubigen, vor allem

auch der Frauen und Kinder.

MAI: Keine Bittgänge - Schwerpunkt

Familiengebet. Obwohl keine Bittgänge

abgehalten werden konnten, wurde der

Himmel anderweitig bestürmt und viel

mehr in den Familien und auch persönlich

gebetet.

JUNI: Eingeschränkte Pfarrgottesdienste

- Besinnung auf das Wesentliche. Es

gibt begrenzte Gottesdienstgemeinden,

weniger Gesänge, verkleinerte Chöre,

kein Weihwasser usw. Was ist das Positive

dabei? Da die Kirche aus der reich

entfalteten Feier der Liturgie lebt, spüren

alle schmerzlich die Einschränkungen, und

sehnen sich danach, wieder eine voll entfaltete

Liturgie mit allen Riten und Bräuchen,

mit vielen Ministranten, Weihrauch,

Chorgesang festlich begehen zu können.

Auch können uns die Einschränkungen

helfen, uns auf das Wesentliche zu besinnen:

auf JESUS CHRISTUS, der für den

Glaubenden da ist auch ohne liebgewonnene

Äußerlichkeiten.

JULI: Keine oder kaum Prozessionen -

Verinnerlichung des Glaubens. Unsere

mit allem festlichem Aufwand gefeierten

Hochfeste (Fronleichnam, Herzjesu, Patrozinien)

mit eucharistischen Prozessionen

mögen zwar unverzichtbar scheinen,

sind jedoch oft auch ziemlich äußerlich,

ohne wahren Glauben, leere Überbleibsel

barocker Glaubensherrlichkeit.

Nützen wir diese liturgisch etwas nüchternere

Zeit zur Verinnerlichung des

Glaubens, auch zur Suche nach bescheideneren,

aber ehrlicheren Glaubensformen!

Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes

und das Desinfizieren der

Hände dürfte dabei wohl das kleinste

Übel sein. Unser Leben wird sich noch

lange zwischen Lockerung und Verantwortung

bewegen müssen. Als Christen

wissen wir aber um unsere Verantwortung

füreinander und für alle Menschen.

AUGUST: Lästige Corona-Bestimmungen

- Ferien und Urlaub einmal anders.

Mehr in der Heimat als in der Fremde.

Mehr auf dem Berg als am Meer. We-

„Erntedank, Eucharistie und

Lebensernte“

Wofür dürfen wir heuer also danken?

Zunächst einmal, dass die meisten Corona-Ängste

unbegründet waren. Sodann

dürfen wir - wie immer - danken

für das Leben, für die Gesundheit, für

die Lebenskraft und Lebensfreude, für

die Arbeit, die Familie, den Lebenspartner,

die Kinder; für das Glück, in einem

Staat zu leben, der für uns sorgt; dass

wir zu essen und zu trinken haben, gutes

Wasser, medizinische Versorgung,

Arbeit und viele Freizeitmöglichkeiten;

dass wir wegen unseres Glaubens nicht

benachteiligt und verfolgt werden, und

für vieles mehr. Und wenn die Corona-

Auflagen beim KOMMUNIONEMP-

FANG auch schmerzen: Unter welchen

viel schlimmeren Bedingungen empfangen

doch weltweit Christen das Heiligste

Sakrament! Ist EUCHARISTIE nicht

der DANK dafür, dass sich Gott mitten

in unser Leben hineinbegibt, wie es nun

einmal ist? Die Feier der Eucharistie,

Sonntag für Sonntag, vermag uns Kraft

zu geben für eine entsprechende Gestaltung

des Alltags, in Gerechtigkeit und

Barmherzigkeit, und uns empfänglich zu

machen für die größeren Güter, die ewigen

Früchte, die himmlische Ernte: das

ewige Leben bei Gott, die Teilhabe an

seiner Herrlichkeit, das Schauen seines

Antlitzes.

Oswald Kuenzer, Pfarrer im Hinterpasseier

(oswald@kuenzer.it)

(Benutzte Quelle: Zeitschrift „Gottesdienst“, Nr. 17/2020) Fotos

v.l.n.r. Hauskapelle aus Stuls; Herrgottswinkel/Hausaltar im

Hinterpasseier; Weintrauben (bei Schloss Tirol)

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

19


KREBSHILFE PASSEIER

„Getraut enk, mir sein für enk do!“

500 kg Südtiroler Äpfel und

Pustertaler Kartoffeln

für den guten Zweck

Wir bekommen Anfang Oktober eine große

Menge an Äpfeln und Kartoffeln, welche wir

anstatt der Rosenaktion „Eine Rose für das

Leben“ die aufgrund von Corona im Frühjahr

nicht stattfinden konnte, gegen eine FREI-

WILLIGE SPENDE abgeben werden.

Der Erlös kommt Passeirer Familien zugute!

Bestellungen werden gerne ab sofort entgegengenommen.

Es gibt 5 kg oder 10 kg Taschen,

gerne auch eine ganze Kiste zu 20 kg.

Meldet euch bei Isabella

unter 349 445 7515

Danke

emeinsam trägt sich vieles leichter!

GMan lacht und weint zusammen...

fühlt miteinander und hilft sich gegenseitig,

tauscht Erfahrungen aus und darf

einfach so sein, wie man ist!

Mal gut darauf, dann wieder traurig mit

sich, seinem Körper, seiner Krankheit.

All das bereichert die Gruppe und gibt

das Gefühl nicht allein zu sein.

Werde auch DU Mitglied

der Südtiroler Krebshilfe!

Wir ermöglichen:

· Finanzielle Unterstützungen

· Rechtsberatung

· Psychologische Beratung

· Krebsnachsorgeturnen

· Erholungswochen

· Ausflüge und Treffen

· Fahrten in entlegene Krankenhäuser

· Gezielte Massagen bei Lymphödemen

Wir sind für Euch erreichbar

Momentan finden noch keine Treffen statt, aber wir sind

telefonisch für Euch erreichbar:

Erika 348 74 92 604

Annaliese +39 347 82 24 300

Isabella 349 44 57 515

Information

Bis auf weiteres sind alle

Treffen der Krebshilfe Passeier

abgesagt! Telefonisch könnt

ihr uns bei Fragen gerne

kontaktieren!

Rennweg, 27 - 39012 Meran

T. +39 0473 44 57 57

meran-burggrafenamt@krebshilfe.it

www.krebshilfe.it

organisiert von

SPINNRADL

Südtiroler Filz- und Wollvereinigung

Schafzuchtverein Passeier

5. Wollstraße

9 - 16 Uhr

Samstag, 10. Oktober 2020

Dorfzentrum/Raiffeisenplatz

in St. Leonhard - Passeier

Bei jeder

Witterung

35 Marktstände . Schafe scheren gestern & heute .

Mitmachaktionen . Märchenstunde . Schaffleischspezialitäten


Pr-Info

ALLES WAS RECHT IST

Wer hat Anrecht auf Einsicht in die

Bankunterlagen des Verstorbenen?

RA Dr. Janis Noel Tappeiner und RA Dr. Lorenz Michael Baur

Bei einem Todesfall gilt es eine Reihe

an Verpflichtungen zu erfüllen. Unter

anderem müssen die Vermögenswerte

des Erblassers erhoben werden, damit

die Erbschaft abgewickelt werden kann.

Hinsichtlich des Bankvermögens des Erblassers

gilt es eine Reihe von Fragen zu

klären. Bei welcher Bank hatte der Erblasser

ein Bankkonto, gibt es Wertpapiere,

Darlehen, Kontokorrentkredite? Eine

Antwort auf diese Fragen zu erhalten, ist

nicht nur daher von Bedeutung, um Klarheit

über die genaue Zusammensetzung

der Erbmasse zu bekommen, sondern

auch um den steuerlichen Verpflichtungen

nachkommen zu können.

Doch wer hat überhaupt Anrecht Auskunft

von Seiten der Bank zu erhalten?

Die Einsicht in die Bankunterlagen ist vor

allem durch den Art. 119, Abs. 4 Legislativdekret

Nr. 385/1993 geregelt. Das

Recht auf Einsicht steht nicht nur dem

Kunden selbst zu, sondern auch dessen

Rechtsnachfolger, sowie denjenigen,

welche in die Verwaltung seiner Rechte

eintreten. All diese Personen haben das

Recht innerhalb eines angemessenen

Zeitraumes, jedenfalls aber innerhalb

von 90 Tagen, eine Kopie der einzelnen

Abwicklungen, welche in den letzten 10

Jahren vorgenommen worden sind, zu

erhalten.

auch die Entscheidung vom Banken- und

Finanzschiedsrichter Mailand Nr. 18115

vom 23. Juli 2019).

Nicht eindeutig hingegen ist, ob auch

jene Personen Anrecht auf Einsicht haben,

welche zwar zur Erbschaft berufen

sind, diese jedoch noch nicht angenommen

haben. Bis zur Annahme der

Erbschaft, ist die zur Erbschaft berufene

Person noch kein Rechtsnachfolger im

eigentlichen Sinne. Die möglichst genaue

Zusammensetzung der Erbmasse

- und somit auch des Saldostandes - zu

kennen, ist jedoch unumgänglich um

eine bewusste Entscheidung bzgl. Ausschlagung

oder Annahme der Erbschaft,

eventuell mit Vorbehalt der Inventarerstellung,

zu treffen.

In diesem Falle wird das Recht auf Einsicht

gemäß Art. 460 ZGB begründet.

Im Sinne dieser Bestimmung kann nämlich

der Berufene Rechtshandlungen zur

Sicherung, zur Beaufsichtigung und zur

vorübergehenden Verwaltung vornehmen.

Die Materie ist auch durch die Datenschutzbestimmungen

geregelt. Es haben

somit Anrecht auf Zugang zu persönlichen

Daten verstorbener Personen, all

jene die ein persönliches Interesse an

den Informationen haben, im Interesse

Letzterer handeln, bzw. ein aus familiären

Gründen schützenswertes Interesse

an den Informationen haben.

Vom Recht auf Einsicht, muss das Recht

auf Auszahlung des beim Kreditinstitut

befindlichen Geldvermögens unterschieden

werden. Diese Rechte sind nämlich

anderweitig geregelt.

RA Dr. Lorenz Michael Baur und RA Dr.

Janis Noel Tappeiner

Die Sommelière

Blauburgunder Riserva „Zeno“

Würze, Frucht, Kraft und Eleganz – es

geht um den König der Rotweine, den

Blauburgunder Riserva „Zeno“.

Verführerisch und einladend vertraut,

schmeichelt er mit Waldbeerenduft,

Himbeere und Sauerkirsche. Dieses

komplexe Duftspiel gelangt mit voller

Struktur und belebender Säure an den

Gaumen und begleitet das griffige Tannin

in einen glamourös-rustikalen Abgang.

Nach so einer Beschreibung versteht es

sich von selbst, dass es sich hier um die

„Crème de la Crème“ der Rotweine

handelt. Man glaubt zu meinen, man dürfe

solche Weine nur zu ganz besonderen,

fast nie eintretenden Anlässen genießen,

aber eines muss ich euch sagen: Dieser

Wein wird jeden Anlass besonders

machen. Deshalb kann ich euch nur empfehlen:

Füllt eure kostbare Zeit mit so

vielen „unbesonderen“ Anlässen wie

möglich, um sie mit der richtigen Flasche

Wein, zu den besten Erinnerungen eures

Lebens zu machen!

Beginnen könnt ihr mit diesem wunderbaren

Blauburgunder Riserva „Zeno“.

Memories never die!

(Persönliche Bewertung

durch die Sommelière Sonja Zehani)

Wer möchte, dass seine Bankunterlagen,

welche älter als 10 Jahre sind, von den

Erben eingesehen werden können, muss

dieselben somit rechtzeitig absichern

und entsprechend verwahren. Die Banken

sind lediglich verpflichtet die Bankunterlagen

10 Jahre lang aufzubewahren.

Nach Ablauf dieser Frist, geben die Banken

erfahrungsgemäß keine Unterlagen

heraus.

Als Rechtsnachfolger gelten in diesem

Sinne nicht nur Erben, sondern auch

Vermächtnisnehmer, welche laut Testament

in das Rechtsverhältnis mit der

Bank eintreten (in diesem Sinne zuletzt

Baur & Tappeiner Rechtsberatung

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren

Sie einen Termin!

Tel.: +39 0473 550 603

info@baur-tappeiner.it

KELLEREI MERAN

Kellereistraße 9, Marling

Info: 0473 447137

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 8 – 19 Uhr

Samstag 8 – 18 Uhr

www.kellereimeran.it


KULTUR - FREIZEIT

22 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

Fotopräsentation der beiden Ausnahmefotografen

Daniel Tschurtschenthaler und Lukas Schäfer

Am 25. August haben auf Einladung

des Bildungsausschusses und unter

der Leitung des ImFocusFotoclubPasseier,

die beiden Ausnahmefotografen

Daniel Tschurtschenthaler und Lukas

Schäfer ihre schönsten Fotos dem Publikum

auf dem Dorfplatz in St. Martin

in Passeier in einer einzigartigen Fotopräsentation

gezeigt. Dabei wurden

alle Sanitätsbestimmungen strengstens

eingehalten.

Die beiden jungen Fotoprofis kommen

aus dem Pustertal, Daniel aus Sexten

und Lukas aus Bruneck. Sie sind Berufsfotografen

und fotografieren in der

Freizeit einmalige Landschaften, Makros

und Tiere. Lukas ist zusätzlich ein bekannter

Freestyler im Skizirkus.

Ein Foto zeigt ihn in seinen akrobatischen

Schwüngen vor dem Mond. Ein

geniales Foto.

Die übrigen Fotos sind von der Bildkomposition,

der Farbgebung und der

Motivauswahl echte Meisterwerke. Oft

sind die Bilder am späten Abend, nachts

oder ganz in der Frühe bei Sonnenaufgang

im Hochgebirge unter den widrigsten

Umständen entstanden.

Nicht selten scheinen die Bilder in ihrer

einzigartigen Darstellung irgendwie

unglaubhaft. Man müsste meinen, sie

seien am Computer entstanden. Tatsächlich

verwenden die beiden nur das

Fotoprogramm Photoshop, mit welchem

sie lediglich die Grundeinstellungen,

wie Lichter, Helligkeit und Tiefen,

der Wirklichkeit entsprechend und wie

vor Ort vorgefunden, anpassen.

Anschließend an die Präsentation haben

sich die beiden Fotografen den

unzähligen Fragen der Zuschauer, darunter

selbst viele Fotografen, gestellt.

Sie haben bereitwillig die Entstehung

der einzelnen Fotos im Detail und den

Aufnahmestandort erklärt, was bei Fotografen

eher selten ist. Meistens wollen

sie nicht, dass auf Grund ihrer einmaligen

Bilder ihre Locations zu einem

Hotspot der Fotografen ausufern.

Im Vorprogramm zur Präsentation hat

das Duo ‚Die Saligen‘ aus Kastelruth

ihre selbst komponierten Lieder vorgetragen

und dazu viel Applaus bekommen.

Text und Künstlerfotos:

Schenk Dr. Roman Heinrich

Fotos: Daniel Tschurtschenthaler und Lukas Schäfer, (auch in

Instagram und Internetseite ‚wildzoo.it‘)

2.214 m

Bergl Alm

Urige Hütte

in der Schnalstaler

Bergwelt, oberhalb des

Vernager Stauses.

Ereichbar von:

Kurzras Lagauntal:

Weg Nr. 4-5-13 in 2 Std.

Hotel Gerstgras:

Weg Nr. 13 in 1 Std. (steil)

Vernagt:

Weg Nr. 13 in 2 Std

Tel. 339 381 14 82

www.bergl-alm.com


MENSCHEN & KULTUR

Gelungener Neustart

beim Bildungsausschuss St. Leonhard

Nachdem wegen der Coranapandemie

alle Events, u. a. auch der Kultursommer

auf der Jaufenburg, abgesagt

wurden, startete der Bildungsausschuss

St. Leonhard doch noch einen Versuch

und organisierte spontan einige Veranstaltungen.

In Zusammenarbeit mit dem Museum-

Passeier gelang es Manuel Randi und

Marco Stagni für einen Auftritt zu gewinnen.

Aufgrund der beschränkten

Besucherzahlen konnten im Museums

nur 50 Sitzplätze vergeben werden.

Beide Musiker boten auf Gitarre und

Kontrabass den Anwesenden einen exzellenten

Abend. Mit Witz und Charme

führte Manuel Randi selbst durch das

Programm. Dieses enthielt auch Stücke

aus seiner CD "Toscana" sowie

eine neue Komposition, die an diesem

Abend zum ersten Mal vor Publikum

gespielt wurde. Als singender Überraschungsgast

trat Judit Pixner auf die

Bühne. Ihre hohe Musikalität und ihre

charakteristische Stimme waren gemeinsam

mit Manuel Randi und Marco

Stagni ein einmaliges Musikvergnügen.

Der Informationsabend mit Dr. Peter

Moosmair im Vereinshaus von St. Leonhard

gab Einblick in die neue Technologie

5G. Dr. Moosmair, der an TFO

in Meran Mathematik, Informatik und

Physik unterrichtet, hat sich mit der 5.

Mobilfunkgeneration eingehend befasst.

Mittels einer Präsentation zeigte er auf,

welche Vorteile und Risiken die Datenübertragung

in Echtzeit bringt. Mobilfunkgespräche

würden allerdings auch

weiterhin über das 4G-Netz erfolgen.

Das Publikum nahm anschließend regen

Anteil an der Diskussion über das Für

und Wider. Man kam zur Auffassung,

dass das "Wider" überwiegen wird.

Einzig strahlen werden vorerst nur die

Autoindustrie, viele Sendemasten und

die unzähligen Handys in den Hosentaschen.

Am 12. November rundet ein literarisch-musikalisches

Doppel der Güteklasse

1A im MuseumPasseier die Veranstaltungsreihe

ab - Georg Clementi,

preisgekrönter Chansonnier, Schöpfer

der Zeitlieder, Schauspieler, Regisseur

sowie Liedermacher und Harald Martenstein,

als Starkolumnist der ZEIT

schreibt er geniale Glossen über das

politische, kulturelle und gesellschaftliche

Leben in Deutschland, machen nun

gemeinsame Sache und gehen miteinander

auf Tour. Martenstein liest & Clementi

singt im Passeiertal - ZEITkolumnen

& Zeitlieder.

Das Team des Bildungsausschusses St.

Leonhard ist erfreut über die gelungene

Zusammenarbeit mit dem MuseumPasseier

sowie die geglückte Zusage der

Interpreten.

Text / Fotos: Bernadette Pfeifer

Bildbeschreibung:

Das Konzert im Museum Passeier.

Der gemeinsame Überraschungsauftritt mit Judit Pixner

Einige des Organisationsteams mit den Interpreten - Peter

Hofer, Miriam Maccacaro Pichler, Gaby Ploner, Kulturref.in Elisabeth

Ploner Wohlfarter, Albina Gufler, Obmann des MuseumPasseier

Albin Pixner, Brigitte Pfandler; vorne: Bernadette

Pfeifer.

Der Informationsabend mit Dr. Peter Moosmair über 5G.

Viele neue, tolle

Teile für den

Herbst

eingetroffen...

Damen- und Herrenmode

Trachtenlederhosen

Wanderbekleidung

St. Marn in Passeier

Tel. 0473 641672

www.konfekon-goetsch.com


KINDER SEITE

Hallo liebe Kinder, der Monat Oktober ist

die Zeit von Erntedank, Kürbissen schnitzen. Kastanien braten,

Drachen basteln und steigen lassen. Ich mag es sehr, im Herbst im Wald zu spazieren.

Das bunte Laub der Blätter, Moos, Hagebutten, Tannenzapfen, mit allem was man findet

kann man tolle Sachen basteln. Vielleicht möchtet ihr mir ja ein Foto schicken?

Ich würde mich freuen, euer Helfritz!

24 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

S W I G E L Z L K W A S E

E E C Y N E S Q P N J T I

U X O R G F M A S V B U C

L G R T E U A W H K R E H

E U C W N C R E L M G K H

D A X H E H V S N M B E O

S Y R F E S P E C H T U E

Q E S I F S C W O N V G R

A T B L J C S Y M E G B N

F D K D A C H S U O E I C

S V A L E Y U F N S D E H

O E H D X D C V D F K D E

W I L D S C H W E I N X N

Im herbstlichen Wald wimmelt es nur so von

niedlichen Tieren. Jetzt haben sie sich hier

von links nach rechts und von oben nach

unten versteckt. Findest du sie alle?

(Eichhörnchen- Reh- Fuchs- Igel- Dachs-

Specht- Eule- Wildschein)

Geschichten von Finja-Marie, der Elfe vom Zauberwald - Das gestohlene Pony

Ideen und Bilder von Kerstin Klara Santibanez geschrieben von Angelika Gögele Santibanez

„Gute Entscheidung“, befand die Waldeule, während die anderen Elfen enttäuscht dreinschauten, schließlich

wären alle liebend gern bei diesem Abenteuer dabei! „Ich will auch noch wählen!“ mauzte Karajan. „Wir

brauchen sicherlich noch ein Tier das uns auf dieser Reise behilflich ist! Ausserdem fallen Tiere viel weniger

auf als Elfen!“ Von den Tieren des Waldes waren vertreten: die weise Waldeule Samira, Robin der Fuchs,

Lilly und Max die Kaninchen, das Reh Minerva und Ingo der Igel. Stolz traten diese nun nach vorne, endlich

wurden sie auch mal wichtig! „Ich wähle Dich als Begleiter aus, Robin!“ erklärte Karajan würdevoll. „ Jaaa, ich

komme mit!“ rief der Fuchs voller Freude. „Also, macht euch gleich auf den Weg und nehmt euch Proviant

für unterwegs mit, denn der Weg ist lang und beschwerlich!“ riet die Waldeule. „Ihr werdet unterwegs ermüden

und Stärkung brauchen!“ Alle Elfen beeilten sich nun, ihnen zu helfen und alles zu bedenken,was sie

für diese Reise brauchen würden; dann machten sich die beiden Elfen mit den zwei Tieren auf den Weg.

Die Eule flog ihnen noch einmal nach:“Geht immer mit eurem Ziel vor Augen, lasst euch nicht zuviel ablenken!

Und - sieh Finja, ich gebe Dir noch dies Holzflöte mit; damit kannst Du mich rufen falls ihr mich

braucht! Ich werde die Flöte hören wo immer ich gerade bin!“ Sie pfiff Finja noch eine kurze Melodie vor,

dann war sie verschwunden. Die Elfen flogen und wanderten mit ihren Gefolgstieren über Wiesen und

Felder. Diese waren wunderschön anzusehen im Sonnenschein. Insekten flogen von Blüte zu Blüte, überall

summte und brummte es, alles war voller Leben. Schmetterlinge

flatterten fröhlich durch die Luft und überall war

der Frühling spürbar. Die Bäume standen ebenso in voller

Blüte und hoch am Himmel zogen ein paar weiße Wölkchen

vorbei. Finja, Ronja, Karajan und Robin liefen vergnügt

dahin, sie waren im Gedanken schon dabei, das arme Pony

bei dem bösen Zwerg da oben in den Felsen zu befreien.

Nur, der Berg war wirklich weiter weg als gedacht; alles hatte

so nahe ausgesehen! Aber sie wollten sich nicht entmutigen

lassen, er würde schon näher kommen!... (Fortsetzung folgt)


KVW-ORTSGRUPPE RIFFIAN-KUENS

wurde auf das Frühjahr 2021 verlegt.

Voraussichtlicher Termin: 26.03.2021.

„Filzen von Passeirer-Raben“ mit Zusanna

Frei, war für den 21.03.2020 geplant

und wurde abgesagt. Die Frühjahrseinheit

der Wassergymnastik mit

Margit Pöhl hätte am 16.04.2020 begonnen

und auch dieser Kurs musste

leider abgesagt werden.

Wir hoffen, dass die geplanten Kurse

im Herbst 2020 und Frühjahr 2021

wieder starten und trotz der „Corona

Auflagen“ regulär durchgeführt werden

können.

Wenn nichts dazwischen kommt,

können Sie bei unserem ersten Kurs

wieder dabei sein.

Bei jedem Kurs müssen zum Schutz

der Gesundheit Richtlinien eingehalten

werden, die eine Verbreitung des

Corona-Virus verhindern.

Eure KVW-Ortsgruppe Riffian-Kuens

Pr-Info

KVW-Kursprogramm

KVW-Kursprogramm der Ortsgruppe

Riffian-Kuens durch Corana-

Lockdown ausgesetzt.

Das Frühjahrsangebot der KVW-

Ortsgruppe musste leider aufgrund

des Corona-Lockdowns und den damit

zusammenhängenden Notverordnungen

des Landes, ausgesetzt bzw.

verschoben werden.

Der Gartenvortrag mit Alexander

Huber „Wie gelingt ein guter Start ins

Garten- und Gemüsejahr?“, der in Zusammenarbeit

mit dem Bildungsausschuss

für den 06.03.2020 geplant war,

Den Menschen als Ganzes betrachten

Neues Ambulatorium für Komplementärmedizin

in der Martinsbrunn

ParkClinic. Seit kurzem wird das

Fachärzteteam mit Dr. med. univ. Agnes

Zöggeler und Dr. med. univ. Karmen

Sanoll, Fachärztinnen in Anästhesie und

Intensivmedizin mit Zusatzausbildung in

Komplementärmedizin, verstärkt. Zu diesen

Behandlungsmethoden gehören Naturheilverfahren,

Entspannungsverfahren,

Behandlungsmethoden wie Akupunktur

und Phytotherapie sowie Bereiche der

anthroposophischen und der Traditionell

Chinesischen Medizin, die begleitend zur

“Schulmedizin” das Wohlbefinden des

Menschen in den Mittelpunkt stellen. Im

Gespräch mit den Ärztinnen:

Was kann die Komplementärmedizin,

was die Schulmedizin nicht kann?

Es geht darum den Patienten als Ganzes

zu sehen und nicht nur auf das jeweilige

Symptom einzugehen. Meist sind es viele

Ursachen, die zu einem bestimmten

Zustand führen. Diese versuchen wir mit

dem Patienten zu erarbeiten.

Worauf legen sie ihren Schwerpunkt?

Das kommt auf den Patienten an, welche

Behandlungsmethode zu ihm passt. Wir

haben beide eine Akupunkturausbildung

und arbeiten zudem mit Körperakupunktur,

Ohrakupunktur und bei gewis-

Kurs: Kosmetik aus dem Kühlund

Küchenschrank

Am Samstag, 17.10.2020 von 14:00 - 17:00 findet der Kurs „Kosmetik aus

dem Kühl- und Küchenschrank“ statt.

Jeder Teilnehmer wird für sich ein Hand- und Körperpeeling (zum Mitnehmen),

Gesichtspeeling, Gesichtsmasken für verschiedene Hauttypen,

Körperöl, Haarspülung (zum Mitnehmen) herstellen.

Ort: Riffian - Jugendtreff-Halle bei der Bushaltestelle

Gebühren: € 25 Nichtmitglieder. / € 20 KVW Mitglieder

Materialspesen: € 10 an Referentin

Referentin: Anita Waldner

Anmeldungen bei Marialuise Tel. 348 809 0961

und bei Margit Tel. 338 520 6031

Dr. med. univ. Agnes Zöggeler, Dr. med. univ. Karmen Sanoll

sen Krankheitsbildern auch Moxibustion.

In der Rehabilitation bei Trauma oder

Schlaganfällen arbeiten wir mit Elektroakupunktur,

bei Kindern auch über eine

Laserakupunktur.

Welche Krankheitsbilder kann man mit

Akupunktur behandeln?

Ein Hauptbereich ist die Schmerzbehandlung,

sei es bei chronischen, als auch bei

akuten Pathologien wie Kopf-, Rücken-,

oder Knieschmerzen sowie Fibromyalgie.

Patienten mit Allergien profitieren

zusammen mit Ernährungsempfehlungen

und einer intravenösen Laserbehandlung

von der Akupunktur. Auch im Bereich

der Gynäkologie ist sie von Dysmenorrhoe

über die Geburtsvorbereitung bis

hin zu Wechseljahrbeschwerden sehr

hilfreich. Unsere Ausbildung in onkologischer

Akupunktur ermöglicht uns auch

Krebspatienten in ihrem Behandlungsverlauf

zu unterstützen.

Gibt es noch andere Behandlungsmethoden,

die sie anbieten?

Viele Patienten kommen mit internistischen

Problemen zu uns und möchten

zusätzlich zur Schulmedizin eine komplementärmedizinische

Betreuung. Da

liegt es an uns, Mangelzustände wie z.B.

im Vitamin- und Spurenelementstatus zu

erkennen und diese durch orthomolekulare

Medizin zu integrieren. Auch durch

Analyse der Ernährungsgewohnheiten

kann man eine zusätzliche Verbesserung

des Wohlbefindens erreichen. Die Pflanzenheilkunde

(Phytotherapie) kann bei

vielen Erkrankungen hilfreich sein und ist,

sorgfältig angewandt, ein Pfeiler der Komplementärmedizin.

Weitere Informationen und Terminvormerkung:

0473 205600 (!Achtung neue Nr!)

Martinsbrunn ParkClinic

Meran - Laurinstraße 70

info@martinsbrunn.it

www.martinsbrunn.it

s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

25


26 s‘Psairer Heftl - N° 10 ▪ 2020

KLEINANZEIGER

Biete Arbeit

• Wir arbeiten ANDERS in unserem familiär geführten

Seniorenwohnheim Bethanien und freuen

uns auf tatkräftige Unterstützung. Wir suchen

Sozialbetreuer (m/w) und Krankenpfleger (m/w)

(Deutschkenntnisse Voraussetzung).

Tel. 0473-236129

• Die Familien- und Seniorendienste Sozialgenossenschaft

Lana sucht einen Sozialbetreuer (m/w)

für die Hauspflege. Wir erwarten uns von Ihnen

eine selbständige Arbeitsweise und Freude im Pflegebereich.

E-Mail: anja.stuefer@fsd-lana.it

Tel. 0473-553032

• Suche Reinigungskraft für Putzarbeiten auf Abruf

im Zentrum von Meran.

Tel. 328-3580276

• Zugehfrau zu Reinigung in einem Urlaub auf dem

Bauernhofbetrieb in Algund ab Mitte/Ende September

für 1-2 Stunden täglich, Wochenende 3-4

Stunden gesucht.

Tel. 333-4016846

• Betrieb sucht Lehrer/in (mit Mwst.Nr) für

Deutschkurse für die Monate Oktober und November.

Tel. 335-7268636 (Hillebrand)

• Suche ab September Haushaltshilfe ein- bis zweimal

die Woche in Riffian.

Tel. 339-4577686

• Reinigungskraft bzw. Bügelfrau für zweimal wöchentlich,

halbtags für Privathaushalt in Algund

(Zentrum) gesucht.

Tel. 339-7041006

• Einheimische Haushaltshilfe für Rentnerin in Marling

gesucht (ca. 3 Stunden täglich)

Tel. 345-1577625

• Suche eine freundliche, deutschsprachige, einheimische

Frau als Vollzeitbetreuung für unsere Mutter

(86 Jahre) in Meran, gleichzeitig auch als Haushaltsund

Gartenhilfe.

Tel. 349-737806

• Suche ab sofort deutschsprachige Haushaltshilfe

für einen Zwei-Personen-Haushalt in Schenna. Benötigt

wird Ihre Hilfe (Waschen, Bügeln, Reinigen

und Kochen) zweimal wöchentlich für 6 Stunden.

Tel. 0473-233117

Ihre private Kleinanzeige können Sie einfach und kostenlos auf der Webseite

www.wochenblatt.it/kleinanzeiger aufgeben

• Meraner Firma sucht ab sofort Mitarbeiter (m/w) für

einige Stunden pro Woche von zuhause aus. Voraussetzung

sind Freundlichkeit und Freude am Telefonieren.

Tel. 335-6465660

• Haushälterin mit guten Kochkenntnissen und

Führerschein B für 4-Personen-Haushalt in Meran

gesucht, 4x pro Woche von 12-17 Uhr.

Tel. 339-8131306 oder 335-6413023

• Familiengeführte Frühstückspension in Schenna

sucht auf Abruf flexiblen Studenten oder Rentner

als Frühstücksgehilfe. Kommunikationsbereitschaft

mit Gästen wird vorausgesetzt.

Tel. 340-2132436

• Das Apfelhotel Torgglerhof**** in Saltaus/Passeier

sucht ab Anfang November fleißiges Zimmermädchen

für die Wintersaison bis Anfang Januar

2021. Durchgehende Arbeitszeiten und Unterkunft

möglich (E-Mail: info@apfelhotel.com).

Tel. 0473-645433

• Unternehmerpaar mit zwei Kindern (10 und 14 Jahre)

sucht Haushälterin, von 12-15 Uhr, viermal pro Woche,

mit guten Kochkenntnissen und Führerschein B.

Tel. 335-6413023

• Wir suchen für ein älteres Ehepaar eine Putzfrau

einmal wöchentlich in Obermais oder Umgebung

(Arbeitseinteilung flexibel gestaltbar).

Tel. 347-7970599 (ab 17 Uhr)

• Das Apfelhotel Torgglerhof**** in Saltaus/Passeier

sucht ab sofort einen Servicemitarbeiter zur

Erweiterung seines Teams. Durchgehende Arbeitszeiten

und Unterkunft möglich. Aufgrund der Saisonverlängerung

bietet es Arbeit bis Anfang Januar

2021 (E-Mail: info@apfelhotel.com).

Tel: 0473-645433

Fahrzeuge

• Verkaufe Golf Variant, Baujahr 2000, Silber metallic

mit Winterreifen auch für Führerschein Neulinge

geeignet.

Tel. 348-8704942

• Vespa PX 200E GS, Erstzulassung am 30.06.1989,

zu verkaufen. Fahrzeug wurde regelmäßig gewartet,

gereinigt, alle Verschleißteile ausgetauscht. 39.719

km, 1 Vorbesitzer, Originallack, Farbe Weiß, unfallfrei.

Tel. 347-3704100

Suche Arbeit

• 36-jähriger Meraner sucht ab sofort eine Stelle

als Bürohilfskraft, oder Sonstiges, fünfmal wöchentlich

am Nachmittag in Meran oder Umgebung.

Tel. 371-4938261

• Suche Arbeit im Haushalt in Meran.

Tel. 327-1856016

• Einheimische Frau sucht Arbeit im Haushalt zweimal

in der Woche in Meran.

Tel. 331-2747165

• Einheimische Frau sucht Arbeit (vormittags als

Reinigungskraft / Bügelarbeiten oder sonstiges ) im

Raum Meran.

Tel. 333-2710729

• Einheimische ,deutschsprachige Altenpflegerin,

bietet Ganztagsbetreuung für Senioren in Meran an.

Tel. 339-7113913

• Einheimische Altenpflegerin übernimmt zwei bis

dreimal wöchentlich, nachmittags, Begleitung von

Senioren ( auch Nachtdienst möglich) in Meran/

Burggrafenamt.

Tel. 347-8295237

• Einheimischer, sehr erfahrener Koch, sucht Arbeit in Meran

oder Umgebung, eventuell auch zum Äpfelklauben.

Tel. 349-8015226

Unterricht

• Clever und leichter lernen. Biete professionelle

Lern- und Aufgabenhilfe.

Tel. 335-6504444

• Lehrerin Sonja gibt Nachmittagsbetreuung mit

Haushaufgabenhilfe für Grundschüler.

Tel. 349-4504780

Verschiedenes

• Suche Partituren zum Austausch für Zither, Akkordeon,

Mandoline, Gitarre (Oper und Volkslieder).

Tel. 328-2134341

• Vermiete gebrauchte Violine / Geige für Kinder

(Anfänger), Länge 56 cm.

E-Mail markpircher01@gmail.com


Die Kleinanzeigen erscheinen sowohl im Psairer Heftl als auch im Maiser Wochenblatt.

Gerne können sie Ihre Anzeige auch selbst über die Seite www.wochenblatt.it/kleinanzeiger/ eingeben.

SERVICE

• Gitarrist sucht Geiger (m/w) für Swing und Jazzstandards

Tel. 380-7674055

Zu kaufen gesucht

• Suche einen gebrauchten Kastanienofen (Holz)

zu kaufen.

Tel. 333-1676846

• Suche alles von Thun, Kuntner und Ottenthal zu

kaufen.

Tel. 339-1620877

• Kleine Wohnung oder WG-Zimmer im Raum

Meran von Frau ab November gesucht.

Tel. 327-1856016

• Suche Stellplatz oder Garage zu mieten oder zu

kaufen, im Zentrum vom Meran.

Tel. 328-3580276

zu mieten gesucht

• Einheimische Familie (drei Erwachsene) sucht

eine ruhige 3-4-Zimmerwohnung in Obermais.

Tel. 340-0697400

• Suche für einen Arbeitskollegen eine kleine Wohnung

in Meran oder näherer Umgebung. Er kommt

aus dem Osten, ist aber schon lange hier und langjähriger,

fleißiger Mitarbeiter in der Firma. Leider

muss er seine jetzige Wohnung wegen Eigenbedarfs

verlassen und sucht von Oktober 2020 bis Sommer

2021 eine kleine Unterkunft für maximal €s

600,00 pro Monat.

Tel. 347-5839660

• Deutsche, mit Südtiroler Wurzeln und schon lange

in Meran wohnhaft, suche zeitnah ein neues Zuhause.

Eine schöne, ruhige 3-Zimmerwohnung mit

Garten, Terrasse oder einem tieferen Balkon, Bad

mit Fenster und Garage oder Abstellplatz in Privathaus

oder kleinerer, gehobener Wohnanlage zur

langfristigen Miete.

Tel. 348-7595693

• Sto cercando di affittare un appartamento per

quattro persone

Tel. 328-6981061

• Suche Garage in Meran zu Mieten (Toti/Leopardi/

Petrarca/Wolkenstein-Straße).

Tel. 333-3302041

• Einzelperson (weiblich) sucht kleine, möblierte

Wohnung in Algund zu mieten oder zu kaufen.

Tel. 347-8684066

• Einheimische, vierköpfige Familie sucht 3-Zimmerwohnung

mit Balkon/Terrasse/Garten + Keller

und Garage/Stellplatz in Meraner Umgebung für

maximal € 900,00. Gerne mit Gemeinschaftsgarten

oder in Park- oder Waldnähe, da wir absolute Naturliebhaber

sind.

Tel. 349-2401373

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oder zu mieten. Zahle gerne höheren Preis.

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gewebt, verschiedene Größen) sowie einige

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Sofa (Länge 210 cm) und Sessel zusammen für €

80,00 zu verkaufen.

Tel. 338-7635653

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Süd/West, Keller und Autoabstellplatz für €

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Tel. 339-7154339

• Möblierte, sonnige 1-Zimmerwohnung, 30 m², in

Obermais, mit Park und Schwimmbad für € 650,00,

alles inklusive, zu vermieten.

Tel. 0473-290948 (nachmittags)

• 2-Zimmerwohnung mit Terrasse und Garten in

Riffian zu vermieten.

Tel. 338-7752314

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renovierte, ebenerdige 1-Zimmerwohnung (Südseite),

45 m², mit Bad/Küche/Flur (teilmöbliert),

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Tel. 338-8893353

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mit Gemeinschaftsküche und -bad.

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Tel. 345 9417904

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Thule, leicht reparaturbedürftig zu verschenken.

Tel. 335-6832217

• Brockhaus Enzyklopädie (19-bändig) sowie eine

Zimmerpflanze (Philodendron ca. 2 Meter hoch) zu

verschenken.

Tel. 347-5510013Tel. 335-6149700

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Pr-Info

FOTOGRAFIE

Peter Volgger: Ein junger Fotograf mit dem

Blick für das Besondere

enn nicht jetzt, wann dann?“,

„Wdachte sich der junge Fotograf

aus St. Leonhard, als er sich in diesem

Jahr selbständig gemacht hat. Peter Volgger

macht seine Leidenschaft zum Beruf.

Bereits als Kind hat ihn die Fotografie

fasziniert. In den letzten Jahren beschäftigte

er sich wieder intensiv mit seiner

Kamera und hat die Liebe zum Einfangen

besonderer Momente für sich entdeckt.

Angefangen bei Familienfeiern über das

Fotografieren der neuesten Schuhe

im Familienbetrieb Schuhwelt Volgger

bis hin zu Portraits, Autos, Hotels und

Events ist alles in seinem Repertoire

vorhanden. Ein heimlicher Favorit bleiben

jedoch Portraits. „In den Gesichtern

- ob jung oder alt - erkennt man deren

Leben und deren Charakter. Ich liebe es,

diese Geschichten in Fotos festzuhalten“,

erzählt er. Peter hat sich mit seiner Selbständigkeit

einen langen Traum erfüllt

und kann nun seiner Berufung nachgehen.

„Beim Fotografieren kann ich sein

wie ich bin: meiner Kreativität freien

Lauf lassen und meinem persönlichen

Stil treu bleiben - immer mit dem Motiv

im Fokus“, so Peter.

Sein Ein-Mann-Unternehmen ist unter

„KRAiTL Photographie“ in den verschiedenen

sozialen Netzwerken und auf

seiner Internetseite zu finden. Warum

KRAiTL? Dabei muss er etwas schmunzeln.

„Kraitl ist ein Wort aus dem Passeirer

Dialekt und bedeutet Petersilie. Da

meine Lieblingsfarbe als Kind grün war

und der Übername PETER-silie meinen

Geschwistern quasi auf dem Silbertablett

serviert wurde, ist daraus irgendwann

„Kraitl“ entstanden. Mittlerweile

kennen mich auch viele unter diesem

Namen und ich kann mich künstlerisch

gut damit identifizieren.

Barbara Hofer

Peter Volgger

Tel. 338 23 78 421

info@kraitl.it

www.kraitl.it

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