pibs Nr. 105 + 106 - Regierungsrat - Basel-Stadt

regierungsrat.bs.ch

pibs Nr. 105 + 106 - Regierungsrat - Basel-Stadt

REGIERUNGSRAT

TSCHUDI ZUM

JUSTIZDEPARTEMENT

«Als Jurist freue ich mich auf

die neuen Aufgaben, Herausforderungen

und vor allem auf die

Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des

Justizdepartements, von denen

mir aus meiner früheren Tätigkeit

einige persönlich bekannt sind.»

NEUES LOHNGESETZ IN

VORBEREITUNG

Der Regierungsrat befasst sich

zurzeit intensiv mit der Vorlage

zum neuen Lohngesetz. Er wird in

BASEL-STADT

KEINE AKTION

FRÜHPENSIONIERUNG

Der Regierungsrat hat in seiner

Sitzung vom 15. Februar 1994

beschlossen, dass das im pibs Nr.

105 vorgestellte Modell «Frühpension»

im jetzigen Zeitpunkt nicht

realisiert werden kann. Die als

zeitlich limitiert geplante Aktion

hätte eine möglichst grosse

Anzahl von Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern dazu motivieren sollen,

sich frühzeitig, unter günstigeren

Bedingungen, pensionieren

zu lassen. Dank der Tatsache, dass

möglichst viele auf diesem Wege

Pensionierte nicht hätten ersetzt

werden müssen, hätten Einsparungen

erzielt werden sollen.

Nach Einholung verschiedener

Zusatzberichte und der Anhörung

der Präsidentin der verwaltungsinternen

Arbeitsgruppe Revision

Pensionskassengesetz, Frau Dr.

Fabia Beurret-Flück, ist die Regierung

zum Entscheid gelangt, dass

bezüglich der Kosten diese Aktion

nicht zu Einsparungen, sondern

zu erheblichen Mehrkosten

geführt hätte. •

den nächsten Wochen die Vernehmlassung

einleiten und

anschliessend Ratschlag und Entwurf

dem Grossen Rat unterbreiten.


VERSCHOBENE LOHNAUS-

ZAHLUNGEN HELFEN

SPAREN

In der Beantwortung der Kleinen

Anfrage von A. Veith

bestätigt der Regierungsrat, dass

die finanziellen Ergebnisse durch

die verschobene Auszahlung der

Löhne und Renten jeweils auf das

Monatsende von Juli bis Dezember

1993 voll und ganz den Erwartungen

entsprach. Während dieser

Zeit konnten rund 455 000.-

Franken eingespart werden. Die

erfolgreiche Massnahme wird deshalb

beibehalten. •

ZUSAMMENLEGUNG

Auf den 1. April 1994 werden

das Friedhofamt und die Stadtgärtnerei

zusammengelegt und

dem Baudepartement unterstellt.

PENSIONIERTEN SEMINAR

14.-17. MÄRZ

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von BASEL-STADT, die sich in

den Jahren 1994/95 pensionieren

lassen können, werden vom Personalamt

eingeladen, zusammen

mit ihrem Lebenspartner resp.

ihrer Lebenspartnerin während

vier Halbtagen am Pensionierten-

Seminar teilzunehmen. Neben

den Themen: Erfolgreich altem,

Gesundheit und Wohnformen im

Alter, Rechtliche Belange und finanzielle

Vorsorge wird auch die Aktive

und sinnerfüllte Lebensgestaltung

im Alter behandelt. Mit rund 400

Teilnehmerinnen und Teilnehmern

ist dies die grösste Veranstaltung,

die von der Aus- und

Weiterbildungsstelle des Personalamtes

durchgeführt wird. •

ZUM T I T E L B I L D

Ana Cremades:

Zwei Welten im

Einklang

Die Glasmalerei «Begegnung zweier Welten»*

des Schweizers Rene Myrha hat der

Spanierin Ana Cremades auf Anhieb, gleichsam

intuitiv gefallen. Sie wünscht sich ebenfalls,

«dass die Begegnung verschiedener Welten

möglichst zu einem Zusammenspiel im

Einklang führt».

Als erwerbstätige Ausländerin, geschiedene

«BASEL-STADT RUUMT

WYTER»

Nach dem letztjährigen Grosserfolg

mit der Verkaufsaktion

«BASEL-STADT RUUMT» anlässlich

der Herbstwarenmesse wird

nun pibs den Abteilungen bei

Bedarf die Möglichkeit bieten,

ihre nicht mehr benötigten

Gegenstände in der Rubrik BASEL-

STADT RUUMT WYTER (siehe Seite

9) anderen Arbeitsbereichen

zur Verfügung zu stellen. Von dieser

neugeschaffenen Warenbörse

sollen alle Abteilungen von

BASEL-STADT, der Bürgergemeinde

und von subventionierten

Betrieben profitieren können. Die

Waren werden nicht an Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter für private

Zwecke vermittelt. •

«S'SPITTEL IM NEUE

KITTEL»

Tag der offenen Tür vom

25./26. Juni 1994

Der Bereich Chirurgie des Kantonsspitals

Basel wird bald aus

dem Provisorium des Klinikums l

West in den neu renovierten und

modernisierten Ostflügel des Klinikums

l ziehen. Der Beginn des

neuen Spitalzeitalters soll mit der

Bevölkerung, den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern und deren

Angehörigen mit dem Tag der

offenen Tür am 25./26. Juni 1994

gefeiert werden. Führungen

durch viele Bereiche des neuen

Spitals, chirurgische und medizinische

Informationsveranstaltun-

Frau und alleinerziehende Mutter weiss Ana

Cremades freilich, wie schwer es im Alltag sein

kann, eine derart harmonische Verbindung

von Privat- und Berufswelt zu leben.

Um so glücklicher schätzt sich die ehemalige

PTT-Angestellte, «die Ausbildung zur Krankenpflegerin

ergriffen zu haben, als ich nach der

Ehescheidung das dringende Bedürfnis hatte,

ein neues Fenster zur Welt zu öffnen». Als einzige

(!) Ausbildungsstätte in Basel-Stadt bietet

die Schule für praktische Krankenpflege nämlich

die Möglichkeit einer 60-Prozent-Teilzeit-

Berufsausbildung an; eine Ausbildung, die

dann einfach ein halbes Jahr länger (also zweieinhalb

jähre) dauert.

Kein Wunder, lobt die zukünftige Krankenpflegerin:

«Erst die Offenheit dieser Schule ermög-


gen, Wettbewerbe, Verpflegung

der Gäste und Unterhaltung für

gross und klein, so sieht das Programm

aus. Der Reinerlös wird

zur künstlerischen Gestaltung der

Patientenaufenthaltsräume eingesetzt.


«LEHRERINNEN- UND

LEHRERTHEATER

AM

HOLBEIN-GYMNASIUM»

Das erweiterte Ensemble des

Lehrerinnen- und Lehrertheaters

am Holbein-Gymnasium spielt

und singt

Die schönen Weiber von Tulipan

Operette nach Jacques Offenbach,

bearbeitet und inszeniert

von Danny Wehrmüller.

18., 19., 20., 22., 24., 25., 26.,

27., März jeweils 20 Uhr, im

Holbein-Gymnasium, Kanonengasse

9.

Billettreservation: Buechlade

Theaterpassage, Tel. 2718404. •

DER NEUE VEREIN

Mit dem Namen Museumsund

Kulturverein der Polizei

Basel-Stadt wurde kürzlich ein

Verein gegründet, welcher vor

allem die Interessen des Basler

Polizei-Museums vertreten wird.

Die Mitglieder sollen aber auch

Angebote auf kultureller oder

gesellschaftlicher Basis nützen

können. Geplant sind folgende

Aktivitäten:

Zirkel für klassische Musik,

licht es mir, mein Leben als Ausländerin, Mutter

und Frau genau so zu gestalten, wie ich es

mir im Moment wünsche!»

Davon profitieren in erster Linie ihre beiden

aufgestellten (zehn- respektive siebenjährigen)

Söhne José und Raul - des weiteren aber auch

ihre vielen bettlägerigen Patientinnen und

Patienten...

Boris Treyer

*Standort: Schule für praktische Krankenpflege

des Felix-Platter-Spitals.

pibs befördert die Staatsangestellten aufs Titelblatt.

Ana Cremades hat der Redaktion bereits

einen Nachfolger für die kommende Nummer

genannt.

Theaterbühne, Tanzschule, Bücherbörse,

Wanderungen usw.

Weitere Informationen erteilt:

Museums- und Kulturverein der

Polizei Basel-Stadt, Schwarzwaldstrasse

100, 4058 Basel, Tel.

267 82 88. •

GELESEN

In der Beantwortung der Interpellation

K.H. Freiermuth betreffend

Pensionierung einer leitenden

Ärztin des Kinderspitals

schreibt der Regierungsrat:

Sämtliche Beamtinnen und Beamte

stehen unter dem Vorbehalt, dass

sie - sofern dies erforderlich wird -

auf eine andere, ihrer Eignung entsprechende

Stelle unter Wahrung des

Lohnbesitzstandes versetzt werden

können (Wiederwahlbeschluss für

die Amtsdauer 1993/98). Dieser

Vorbehalt kann insbesondere bei

Restrukturierungen bzw. Stellenaufhebungen

zum Tragen kommen.

Der Regierungsrat wird in Kürze

die überarbeitete Vorlage zu einem

Gesetz betreffend die Pensionskasse

des Basler Staatspersonals und zur

Änderung einzelner Bestimmungen

des Beamtengesetzes beraten. •

pibs:

billiger?

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser

Haben Sie auf den ersten Blick gemerkt, dass

pibs jetzt «billiger» produziert wird? Nein? Das

freut uns.

Die pibs-Redaktion hat nach Einsparungsmöglichkeiten

gesucht und diese auch gefunden.

Vor allem im Gestaltungsbereich.

In der festen Absicht, Ihnen auch in Zukunft

interessante departementsübergreifende

Informationen über den Arbeitgeber BASEL-

STADT zu vermitteln, haben wir

wiederum eine vielseitige Nummer

zusammengestellt. Da wird

zum Beispiel über die Personenund

Stellenentwicklung von

1986 bis 1993 berichtet, das

Aufgabengebiet der Beauftragten

für Frauenfragen näher vorgestellt und

erneut auf das Thema Umwelt eingegangen.

Und noch etwas:

Falls Sie Fragen oder Wünsche an pibs haben,

nehmen Sie am besten mit uns Kontakt auf

(Redaktion pibs, Postfach, 4005 Basel, Tel.

2679950).

Wir sind für Sie da!

40 DIENSTJAHRE

Prof. Dr. med. Raymond Battegay

Kantonsspital

Psychiatrische Universitäts-Poliklinik

Chefarzt

1. März 1954

Herzliche Gratulation!


Personen- und Stellenstatistik 1986-1993

Entsprechend den Zielsetzungen des Regierungsrates müssten die Departemente und Direktionen 1993 1% der Lohnkosten

einsparen und zusätzlich per 31. Dezember 1993 linear 1,5% der Soll-Stellen zur Streichung melden.

Diese Vorgaben zeigen in der Grafik die erwartete Wirkung. Trotz einer Zunahme der Lehrerstellen (+21) infolge steigender

Schülerzahlen konnten rund 264 Soll-Stellen (1,54%) abgebaut werden.

Der Personalbestand bei BASEL-STADT belief sich am Stichtag, 31. Dezember 1993, auf 20323 Personen

(Vollzeit und Teilzeitangestellte).

HUMOR

Nicht reich,

aber

einfallsreich

Frau Greti Baumgartner hat pibs

eine Schachtel Golddukaten

zugesandt. Da sie aus Schokolade

waren, ist die finanzgeplagte

Redaktion nicht reicher, dafür

aber dicker geworden.

Merci.


INTERVIEW

Auf Anfang Dezember 1993 hat der Regierungsrat die Stelle einer Beauftragten

für Frauenfragen beim Personalamt Basel-Stadt geschaffen.

Als erste Amtsinhaberin ist Frau Liselotte Weiss Dubach gewählt worden.

• Frau Weiss, Sie sind seit kurzer Zeit in

Ihrem neuen Amt als Frauenbeauftragte

der kantonalen Verwaltung tätig. Was

sind Ihre Aufgaben in dieser Funktion?

pibs hat sich mit ihr über ihre neue Aufgabe unterhalten.

Meine Aufgabe ist vielseitig. Die Stelle ist vom

Regierungsrat unter anderem geschaffen worden

zur Erreichung des in diesem Bereich

gesetzten Legislaturzieles, nämlich der

Erhöhung des Frauenanteils im Kaderbereich,

und allgemein der Verbesserung der Aktivitäten

zur Förderung der Gleichstellung von Frau

und Mann. In Zusammenarbeit mit dem Kan-


Frauen bei BASEL-STADT:

Marlise Hirschi,

Oberaufseherin,

Lohnhofgefängnis

Regula Müller,

Turnlehrerin

1. Frauentagung für die Mitarbeiterinnen von Basel-Stadt:

INTERVIEW

Jacqueline Fix,

Sozialarbeiterin

Gleiche Chancen für Frauen und Männer - ein «Schönwetterprogramm»?

«Wir wollen Ein voller Erfolg war die vom Gleichstellungsbüro zusammen mit dem Perso-

bessere Rahmennalamt Basel-Stadt organisierte und mit rund 270 Teilnehmerinnen durchgebedingungen

für führte Frauentagung vom 1. Februar 1994. Nach Begrüssung und Einführung

Erziehende.» ins Tagungsthema durch die beiden Gleichstellungsbeauftragten Yvonne

Bollag und Ingrid Rusterholtz folgte ein lebendig und engagiert vorgetragenes

Referat der Historikerin Dr. Heidi Witzig. Ihre Ausführungen, mit denen sie die heutige

Situation der Frauen im historischen Zusammenhang anschaulich darstellte, wurden von den

Zuhörerinnen begeistert aufgenommen. Anschliessend wurde die Arbeit zu verschiedenen

Themen unter kompetenter Anleitung von einigen Mitarbeiterinnen der kantonalen Verwaltung

in Gruppen (Workshops) weitergeführt. Dabei war vor allem die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen

gefordert. Sie haben also auch ganz wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung

beigetragen. Die Schliesslich mit den Berichten aus den einzelnen

Workshops abgeschlossene Tagung hat Gelegenheit

zu wertvollen Kontakten zu ändern Mitarbeiterinnen geboten

und so zweifellos den Zusammenhalt der Frauen in der

tonalen Gleichstellungsbüro Basel-Stadt soll

ein grosses Frauenförderungsprojekt auf die

Beine gestellt werden. Dieses wird sich auf 5

Jahre erstrecken und soll dazu führen, dass

Frauen auch im Kaderbereich vermehrt Einfluss

nehmen können. Nach meinem Pflichtenheft

habe ich auch Ombudsfunktionen, soweit es

spezifisch Frauenprobleme betrifft. Ein weiterer

wichtiger Aspekt meiner Aufgabe ist das

Aufbauen eines Netzwerks unter Frauen. Ich

muss den Kontakt nach aussen schaffen,

indem ich mit den verschiedensten Frauen und

Frauenorganisationen Gespräche führe. Dies

ist allerdings sehr zeitaufwendig. Bei meinem

Pensum von 50% habe ich bis jetzt längst nicht

so viele Kontakte herstellen können, wie ich

möchte.

«Aufwertung des

Sekretärinnenpostens.

Wieso gibt es so wenige bis

gar keine Männer, die

den Beruf eines Sekretärs

ausüben?»

• Auf welche Weise soll konkret das von

Ihnen angesprochene Frauenförderungsprogramm

zur Erhöhung des Frauenan-

teils im Kaderbereich realisiert werden?

Konkret ist vorgesehen, dass zuerst die Situation

der Frau in der kantonalen Verwaltung

Erhöhung des Frauenanteils

im Kaderbereich

genau untersucht wird. Es sollen gesicherte

Fakten über den Ist-Zustand vorliegen. Man

muss z.B. wissen, wieviele Frauen Voll- oder

Teilzeit arbeiten, wieviele der Mitarbeiterinnen

Mütter sind usw. Im zweiten Teil des Projektes

sind aufgrund dieser Aufnahmen die notwendigen

Massnahmen aufzulisten. Der dritte und

Sonja Meier,

Hebamme

Kantonsspital,

Frauenklinik

Barbara Rehm,

Logopädin

grösste Schritt wird Schliesslich sein, die

Umsetzung der Massnahmen in den einzelnen

Verwaltungsbereichen zu erreichen.

• Was sind denn Ihrer Meinung nach die

Haupthindernisse für den beruflichen Aufstieg

von Frauen?

Sicher gibt es dafür mehrere Gründe. Es ist

noch immer der grösste Stolperstein für Frauen,

dass sie vor die Entscheidung gestellt werden:

Karriere oder Kinder? Unsere Strukturen

in bezug auf die Kinderbetreuung, z.B. im

Karriere oder Kinder?

Erziehungswesen mit den Schulzeiten, kommen

ihnen nicht entgegen. Zudem sind die

Machtverhältnisse noch nicht so, dass Frauen

ohne weiteres Karriere machen können. Die

Förderung der Frauen durch die Männer spielt

noch nicht überall. Das Vorwärtskommen

erfordert wohl immer auch ein Zurückstecken

der Männer. Ob dazu die Bereitschaft besteht,

wird sich zeigen.

• Was halten Sie in diesem Zusammenhang

von einer Quotenregelung?

Fällt das Wort Quotenregelung, gehen sofort

überall die Emotionen hoch. Mir liegt daran,

die Gründe, welche zu einem solchen «Begehren»

führen und was sie auslösen, zu erfahren

und sachlich zu diskutieren. Wie sehen denn

die Strukturen, die Bedingungen für Frauen in

Wirtschaft und Politik aus, welche Karriere

machen wollen?

• Zur Tätigkeit als Ombudsfrau: Welche

Probleme werden dabei hauptsächlich an

Sie herangetragen?

Bei dieser Funktion geht es um frauenspezifische

Probleme. Für allgemeine Schwierigkei-


Jacqueline Strähl,

Tramführerin, BVB, und

viele mehr im täglichen

Dienst für die Mitbürgerinnen

und Mitbürger unseres

Kantons.

ten am Arbeitsplatz, die auch männliche Angestellte

haben könnten, sind die dezentralen

Personalchefs (und wenigen Personalchefinnen)

zuständig. Es hat sich schon eine ganze

Anzahl von Frauen an mich gewandt, es

besteht offensichtlich ein Bedürfnis nach einer

solchen Ansprechperson. Es geht dabei allgemein

um Unterdrückungsprobleme: Die Mitarbeiterinnen

werden, weil sie Frauen sind,

benachteiligt, es werden zum Teil auch unberechtigte

Vorwürfe gegen sie erhoben. Frauen,

die sich am Arbeitsplatz sexuell belästigt

fühlen, können ebenfalls an mich gelangen.

Mein Ziel ist es, dass auch Massnahmen zur

Ahndung von solchen Vorkommnissen vorgesehen

werden. Es genügt nicht, dass die

betroffenen Frauen bei mir einfach erzählen

können, wenn auch das Angehörtwerden

schon eine wesentliche Erleichterung ist.

• Wie ist bis jetzt die Einrichtung Ihrer

Stelle aufgenommen worden? Es gibt

sicher sehr verschiedene Positionen, wie

diese Tätigkeit angeschaut werden kann.

Das ist richtig. Ich habe auch schon grosse

Skepsis gespürt in dem Sinne: «Braucht es Sie

denn überhaupt, das ist doch völlig überflüssig.»

Das kommt vor allem von Männerseite

her, aber zum Teil auch von Frauenseite. Ich

habe jedoch auch viel Positives gespürt und

beim Aufbau der Stelle Hilfe und Unterstützung

bekommen, auch von meinen Vorgesetzten.

In diesem Zusammenhang scheint mir

der vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung

von Frau und Mann in einer Broschüre

formulierte Satz sehr wesentlich: «Die

Gleichstellung setzt einen Veränderungs- und

Lernprozess in einem Betrieb voraus, an dem

alle Stellen und Stufen beteiligt sind». Ich kann

nicht eine «Deponie für Frauenprobleme» sein

INTERVIEW

in dem Sinne, dass man sagt: «Wir haben ja

jetzt Frau Weiss, und damit ist alles abgedeckt.»

Auf diese Weise kann ich nichts

erreichen.

• Wie ist das Verhältnis Ihrer Funktion zu

anderen Stellen, die sich auch mit Gleichstellungsaufgaben

befassen, also vor

allem zum Kantonalen Gleichstellungsbüro

Basel-Stadt? Bestehen allenfalls auch

Kontakte zu vergleichbaren Stellen in der

Privatindustrie?

Derartige Kontakte zu Privatfirmen sind mir bis

jetzt aus Zeitgründen noch nicht möglich

gewesen. Das Gleichstellungsbüro ist für den

ganzen Kanton tätig, dies mit einer mehr kon-

Ich habe auch schon grosse

Skepsis gespürt

zeptionellen Arbeit und einem sehr breiten

Themenspektrum. Ich bin nur für die Verwaltung

zuständig. Wie gesagt, arbeiten wir aber

in gewissen Bereichen zusammen. Bis jetzt hat

sich ein guter Kontakt ergeben. Es ist auch nur

zusammen möglich, die angestrebten Ziele zu

erreichen, es kann nicht einfach jede Stelle für

sich allein tätig sein.

• Die Benachteiligung von Frauen ist ein

gesellschaftliches Problem. Wie hat der

Staat als einzelner Arbeitgeber die Möglichkeit,

dem entgegenzuwirken?

Mit seinen vielen Angestellten hat der Staat

eine gewisse Vorreiterrolle. Wenn der Staat

Zur Person

In Binningen aufgewachsen.

Schulen in Binningen und Basel

besucht, Matur am damaligen

«Mädchengymnasium» (Holbeingymnasium).

Ausbildung

am Lehrerseminar Basel, anschliessend

Tätigkeit während 7 Jahren als Primarlehrerin

in Binningen. Heirat und Geburt

von zwei Kindern, ein Sohn und eine Tochter

(heute 20 und 18 Jahre alt). Nach 15 Jahren

Hausfrauentätigkeit Entschluss zum Wiedereinstieg

ins Berufsleben. Erwerb des Handelsdi-

Liselotte Weiss Dubach

Frauenförderung betreibt, z.B. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

für Frauen anbietet

oder Modelle für Teilzeitarbeit schafft und mit

Flexibilisierungsvorschlägen vorangeht, werden

seine Aktivitäten schon beachtet.

• Was ist in bezug auf spezifische Frauenanliegen

von der anstehenden Lohngesetzrevision

zu erwarten?

Sowohl in den Arbeitsgruppen, welche die

Vorarbeiten zur Lohngesetzrevision geleistet

haben, als auch in der paritätischen Kommission,

die die Vorlage begleitet hat, haben

Frauen mitgewirkt. Die Frauen sind also von

Anfang an viel mehr beteiligt gewesen als dies

bei der letzten Lohngesetzrevision der Fall war.

Dazu hat die Projektleitung noch eine Arbeitsgruppe

für Frauenfragen eingesetzt, die allerdings

eine etwas wechselhafte Entwicklung

hinter sich hat. In der jetzigen Phase begleiten

wir, d.h. das Gleichstellungsbüro und ich, als

Fachfrauen für Frauenfragen, soweit erforderlich,

noch die weiteren Schritte zur Revision

des Lohngesetzes. Als wesentlichstes Ziel ist

meiner Meinung nach anzustreben, dass Frauenarbeiten

einen ganz anderen Stellenwert

bekommen. Der eingetretene Wertewandel

muss Niederschlag finden im neuen Lohngesetz.

Frau Weiss, wir danken für das Gespräch.

Interview: Gabrielle Kremo

ploms HWS. Tätigkeit als

Sekretärin bei der MTRA-Schule

des Kantonsspitals im Teilzeitpensum

von 50%. Seit 4 Jahren

Tätigkeit beim Personalamt BS

als Arbeitsbewerterin, u.a. tätig

im Rahmen der Lohngesetzrevision.

Seit 1986 Mitglied bzw.

seit 1992 Vizepräsidentin der Schulpflege Bottmingen,

befasst u.a. mit der versuchsweisen

Einführung der Blockzeiten an der Primarschule;

1. Dezember 1993 Amtsantritt als Beauftragte

für Frauenfragen der kantonalen Verwaltung

BASEL-STADT.

Frau Liselotte Weiss ist mit einem Pensum von 50% tätig, jeweils vormittags. Sie ist schriftlich

oder telefonisch zu erreichen: Personalamt Basel-Stadt, Postfach, 4005 Basel, Tel. intern 9949,

wenn keine Antwort, intern 9941 (Frau Meier) (extern 267 99 49 bzw. 267 99 41).


Car-Pooling:

Auto teilen,

Umwelt schonen,

Geld sparen

Von 1985 bis 1990 hat allein der grenzüberschreitende Nahverkehr

nach Basel um 50% zugenommen. Für die Zukunft werden

weitere Verkehrszunahmen prognostiziert. Verbesserungen im

öffentlichen Verkehr sind nötig. Doch dies allein reicht nicht. Nur

eine Kombination von verschiedenen Massnahmen kann eine

Lösung der Probleme bringen. Car-Pooling ist eine davon.

Carmela Schöbi,

Koordinationsstelle für Umweltschutz

Basel-Stadt

Car-Pooling bedeutet die Bildung

von Fahrgemeinschaften

für den Arbeitsweg. Car-Pooling

bewirkt mit ein wenig Organisation

viel weniger Abgase,

weniger Lärm, weniger Stau und

Stress und verringert den Flächenbedarf

für Strassen und Parkplätze.

Wenn zwei Personen in einem

Auto sitzen, halbieren sich die

Umweltbelastungen, bei drei oder

vier Mitfahrenden sieht die Bilanz

umso besser aus.

UMWELT

Und nicht nur das: gemeinsam

fahren hilft auch sparen, nämlich

beim eigenen Geldbeutel. Sie

brauchen weniger Benzin und

reduzieren Ihre fixen Kosten.

Ein Beispiel: Sie haben einen täglichen

Arbeitsweg von 30 km; das

ergibt 7000 km im Jahr. In einer

Fahrgemeinschaft mit zwei anderen

Personen fahren Sie dieselbe

Strecke - aber insgesamt werden

14 000 km eingespart.

Jede/r der Beteiligten muss jährlich

ca. Fr. 510.- weniger an Benzingeld

aufbringen, da sind Parkgebühren

nicht eingerechnet.

Werden die fixen Kosten eines

PW miteinbezogen, so reduzieren

sich diese um durchschnittlich Fr.

2300- pro Jahr.

Wenn möglich wechselt man sich

beim Fahren ab; dies erspart das

gegenseitige Verrechnen der

Kosten. Selbstverständlich geht's

auch anders. Falls Sie abends

regelmässig Kurse besuchen oder

Sport treiben, können Sie sich

zum Beispiel bei mehreren Car-

Pools beteiligen. Und falls Sie

etwas Ausserplanmässiges vorhaben,

so fahren Sie ausnahmsweise

einmal allein.

Suchen Sie an Ihrem Arbeitsplatz

oder Ihrem Wohnort nach Interessierten.

Mehr Informationen

zum Thema Car-Pooling erfahren

Sie aus einer Broschüre, die bei der

Koordinationsstelle für Umweltschutz,

Postfach, 4001 Basel

erhältlich ist. Das kantonale

Umwelttelefon (267 61 61, Mo-

Fr, 14-17 Uhr) erteilt Ihnen gerne

weitere Auskünfte.

Übrigens: In Basel gibt es ein Vermittlungsbüro, bei dem sich Leute

melden können, welche entweder eine Mitfahrmöglichkeit für gelegentliche

Fahrten anbieten oder eine suchen:

Vermittlungsbüro Miteinander fahren,TeI./Fax 692 92 38


Niemand sieht es ihm an.

Wahrscheinlich verstellt er

sich nicht einmal. Indem er nicht

auffällt, ist er bei all jenen wohlgelitten,

die es mit den Anpassern

halten. Und das sind nicht wenige.

Aus dieser gegenseitigen

Zuneigung nährt er sich.

Doch so harmlos, wie er scheint,

ist er nicht. Aber wer traute ihm

überhaupt Eigenschaften zu? Stets

freundlich, unverbindlich verbindlich,

alles andere als ein

Draufgänger. Sein fades Äusseres

entspricht harmonisch seinem

Inneren. Allerdings verfügt er

über eine Fähigkeit, die den

ändern fehlt: beharrlich orientiert

Diese Rubrik steht den

Abteilungen von BASEL-

STADT, der Bürgergemein

de und den subventionierten

Institutionen für das

Anbieten oder Suchen von

gebrauchten Geräten und

Materialien zur Verfugung.

Text an Redaktion pibs,

Postfach, 4005 Basel

Anatomisches Institut der

Universität Basel

Schablonenvervielfältiger

Rex-Rotary 2300

Gerät zur Herstellung von

Brennmatrizen,

in gutem Zustand abzugeben.

Auskunft: Frau H. Pacek,

Anatomisches Institut

Tel. 267 39 21

ANSICHTEN

Ach ja, ihn gibt es auch noch

er sich nach allen Seiten, nickt

nach oben, lächelt nach unten,

hält sich schlau den Rücken frei

und stürmt nie nach vom.

Gewiss, auch er hat eine Meinung.

Er rückt aber erst damit heraus,

wenn die Positionen bezogen

sind, eine sichere Mehrheit ihn

stützt. Dann tritt er aus der Nische

hervor, erweist sich als geschmeidiger

Vertreter der getroffenen

Lösung. Seine Flagge weht schön

mit dem Wind. Und so ist ihm der

Beifall der «richtigen» Leute

sicher.

Unaufhaltsam steigt er auf - im

Schatten anderer, die das Sagen

haben. Er ist der Efeu am Stamm

des Baumes. Und wenn auch keine

Bäume in den Himmel wachsen,

wird er doch einmal die Krone

erreichen. Unter dem schützenden

Blätterdach fühlt er sich

in seinem Element.

Mag sein, dass er nicht geachtet

ist. Aber als Diener seines Herrn

braucht er nur dessen Wohlwollen.

Mit viel Gespür weiss er sich

abzusetzen, wenn die Lage brenzlig

wird. Schnell redet er dann

jemand anderem nach dem

Mund.

Wird er enttarnt, so ist es oft zu

spät - für die anderen. Und wer

würde schon zugeben, dass er sich

in dem netten, umgänglichen

Menschen getäuscht hat?

Schliesslich hat er nie aufbegehrt;

stromlinienförmig ist er nach

vorn geschwommen. Mit Floskeln

hat er das Wasser geteilt: Gewiss,

man könnte... Vielleicht sollte

man bedenken....Es darf nichts

übereilt werden... Ein voreiliger

Beschluss wäre fatal...

Ein Mann des «Sowohl-als-Auch».

Aalglatt soll er sein? Aber bitte!

Allenfalls versöhnlich, ausgleichend.

Und warum sind es in den allermeisten

Fällen Männer, die so

sind?

Eine Frage, die zu beantworten

hier nicht der geeignete Ort ist...

René Regenass


AKTION

Kommunikation

per Telefon

Im Bereich der Telefonie fehlte bisher innerhalb der kantonalen Verwaltung

eine offizielle und zentrale Anlaufstelle,

welche für die Beratung über die technischen Möglichkeiten zur Bewirtschaftung vorhandener

Infrastruktur und zur Sicherstellung eines kostengünstigen, effizienten

und zukunftsorientierten Ausbaus der Einrichtungen hätte Auskunft geben können.

Die Abteilung Technologie des AFI (Finanzdepartement) hat

den Aufgabenbereich Sprach-Kommunikation nun übernommen

und auch erste konkrete Projekte realisiert.

So unter dem Titel «Denk mit - Spar mit!»

eine Aktion mit

Anleitungen zum internen

Telefonieren.

Die neu geschaffene, zentrale Anlaufstelle

Sprach-Kommunikation der Abteilung Technologie

des AFI soll als Info-Drehscheibe gelten.

Sie soll Normen und Standards für die

Telefonie bei der kantonalen Verwaltung

Basel-Stadt festlegen. Das Einsatzkonzept sieht

zudem vor, dass die Prüfung der Einsatzmöglichkeiten

bestehender Anlagen und Einrichtungen

übernommen wird, dass dazu aber

auch die Beratung der Dienststellen und die

technische Leitung bei Telefonprojekten wie

beispielsweise der Erneuerung von Zentralen

hinzukommt. Im weiteren befasst sich die

Sprach-Kommunikation auch mit der Evaluation

von Telefonapparatetypen für Kauf und


Verwaltungsinternes Telefonieren

und Faxen ist ganz einfach.

Wenn Sie innerhalb der eigenen

Telefonzentrale verbunden werden

wollen, dann heben sie den Hörer

ab, warten auf den Summton und

Rolf Wittlin wählen die gewünschte interne

Nummer gemäss dem Verzeichnis.

Verbindungen können aber auch zu anderen

Telefonzentralen der kantonalen Verwaltung

hergestellt werden. Nach dem Summton müssen

Sie dafür die entsprechende Kennziffer, die

Sie aus der Grafik herauslesen können, wählen

und nachher die gewünschte interne Nummer

dazu ergänzen. Dabei ist es auch möglich,

über eine Zwischenzentrale an das Ziel zu

gelangen. Beispielsweise können Sie als Mitarbeiterin

oder Mitarbeiter an der Uni direkt mit

der Feuerwehr eine Verbindung herstellen,

ohne dafür eine externe Linie in Anspruch zu

nehmen. Mit der Vorwahl 161 gelangen sie an

die Zentrale der kantonalen Verwaltung und

mit der zusätzlichen Ziffer 23 machen Sie den

Schritt weiter bis zur Feuerwehr, Jetzt brauchen

Sie nur noch die interne Nummer des

gesuchten Gesprächspartners oder der

Gesprächspartnerin zu ergänzen, und schon

steht der Unterhaltung nichts mehr im Wege.

Auskünfte über externe Telefonnummern (für

die ganze Schweiz) sollten auch über die eigene,

interne Hauszentrale eingeholt werden.

Dazu wählt man die Nummer 11 (Kantonale

Verwaltung und Aussenstellen) oder 111 (Uni,

Kantonsspital, Felix-Platter-Spital). Auch diese

Anfragen sind dann gratis! Sollten im abgedruckten

Schema Verbindungsmöglichkeiten

fehlen oder Kennziffern nicht berücksichtigt

worden sein, oder haben Sie Vorschläge für

weitere verwaltungsinterne Zentralenverbindungen,

dann melden Sie sich bitte bei Rolf

Wittlin (276 65 34), dem Leiter der Sprach-

Kommunikation. Und das natürlich über eine

interne Linie!

Miete und der Festlegung von Standards bei

gebäudeinternen Verkabelungen.

Damit eine solche Zentralstelle überhaupt

gedeihen kann, liegt das Schwergewicht am

Anfang zwangsläufig beim Erfassen der Infrastruktur

und bei der Erstellung eines Gesamtüberblicks.

Die Weitergabe der zusammengetragenen

Informationen ist eine unerlässliche

Aufgabe. Die Anregungen zu der Aktion

«Denk mit - Spar mit» fallen bei einigen Lesern

sicher in die Kategorie der «längst gewohnten

Selbstverständlichkeiten», für andere können

die Grafik und die Erläuterungen absolute

Neuigkeiten sein, die bisher noch nie gehört

und gesehen worden waren.

Während Sie

ihre Kleider

waschen...

ISTEINER BEEDLI

Wo BASEL-STADT

ins

Schwitzen kommt

Die Isteinerstrasse liegt zwar

an ihrem Beginn etwas versteckt

zwischen den Messehallen,

aber dafür beherbergt sie auf halbem

Weg ein echtes Juwel. Denn

wer durch die Tür der Hausnummer

76 tritt, ist Gast im letzten

öffentlichen Bad der Stadt, das

seit 1983 zum Amt für Energie

und technische Anlagen (damals

noch Maschinen- und Heizungsamt)

gehört. Mit den 5 Wannenbädern

und 8 Duschen, die im

Isteiner Bad der Öffentlichkeit zur

Verfügung stehen, wird noch an

den alten Zweck erinnert. Bevor

nahezu jede Wohnung ein eigenes

Badezimmer hatte, dienten

die Bad- und Waschanstalten

einer wichtigen sozialen Funk-

tion. Wo die sanitären Einrichtungen

für die Körperhygiene

fehlten, diente diese Lösung als

Ausweg. Die ältesten der 9 Bäder

in Basel stammten aus der Jahrhundertwende.

Das Isteiner Bad

wurde 1974 als Ersatz für das Bad

an der Mattenstrasse eröffnet, und

auch heute kann in seinem

Waschsalon Wäsche erledigt und

in den Duschen oder den Wannen

dem Körper eine Reinigung

gegönnt werden. Wer aber an seinem

eigenen Bad hängt, sollte

sich die Adresse an der Isteinerstrasse

trotz allem merken. Denn

die Bio-Sauna oder auch die finnische

Sauna dürfte selbst in moderneren

Wohnungen nicht zur

Standardeinrichtung gehören,

und die Preise, die man dafür in

den gediegenen, sehr sauberen

und schön gestalteten Einrichtungen

des Isteiner Bades bezahlt,

sind markant unter den Marktpreisen.

Wer neben dem Besuch

in der Sauna auch noch braun

werden will, kann sich ins Solarium

legen. Neben den sozialpolitischen

Verpflichtungen sorgt also

Basel-Stadt in jedem Fall auch

dafür, dass wer nur will, auch

gehörig ins Schwitzen kommt. 0

Markus Wüest

...haben Sie Zeit für einen

Saunabesuch


• Eine Untersuchung an der

Universität von Südkalifornien

lässt vermuten, dass eine Östrogen-Behandlung

bei Frauen das

Risiko verringert, eine Alzheimer-Krankheit

zu entwickeln.

• Lächeln kann die Stimmung

verbessern, aber nur, wenn es

von Herzen kommt. Psychologen

an der Universität von Kalifornien

in San Francisco konnten

beweisen, dass nur ein echtes

Lächeln, bei dem nicht nur

die Mund-, sondern auch die

Backenmuskeln beteiligt sind,

sich positiv auf die Gemütsverfassung

auswirkt.

• Sind bei Neugeborenen Blutentnahmen

oder kleine Eingriffe

nötig, so kann ein Nuggi, der

zuvor in Zuckersirup eingetaucht

wird, zur Schmerzlinderung

beitragen, wenn er dem

Baby ein bis zwei Minuten vor

dem Eingriff gegeben wird. Diese

Feststellung hat ein Ärzteteam

an der Klinik für Neugeborene

am Universitätsspital

Zürich gemacht.

• Stillen kann bei Müttern vorbeugend

auf Brustkrebs wirken.

Eine Studie aus England hat

ergeben, dass Mütter, die eines

oder mehrere Kinder während

mindestens drei Monaten

gestillt haben, deutlich seltener

an Brustkrebs erkrankten als

Mütter, die nicht stillten.

• Bei Zuckerkranken ' wirken

sich Ballaststoffe in der Nahrung

ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel

aus. Eine kleine

Studie am Inselspital Bern hat

jedoch gezeigt, dass faserreiche

Vollkornspaghetti, im Vergleich

zu normalen Spaghetti, den

Blutzuckerverlauf bei Zuckerkranken

nicht günstiger beeinflussen.

• Gewisse Medikamente gegen

rheumatische Beschwerden

können eine vorbeugende Wirkung

auf die Entstehung von

Darmpolypen und Darmkrebs

haben. Auf welchem Weg diese

Schutzwirkung erfolgt, ist nicht

bekannt. (DG)

ARBEITSMEDIZIN

Bitte

etwas mehr Bewegung!

Unser Bewegungsapparat ist nicht bloss ein Halteapparat. Nur wenn er auch wirklich bewegt wird,

ist ein funktionsgerechter Stoffwechsel von Muskeln, Sehnen, Bändern und Bandscheiben auch

gewährleistet. Dynamisches Sitzen ist angesagt. Bei Aktenstudium, Bildschirmarbeit oder stereotyper

Haltung am Werkplatz aber nicht immer möglich. Bei geringer Bewegungshäufigkeit sollten

bewegte Kurzpausen eingelegt werden. 3 bis 5 Minuten alle 50 bis 90 Minuten sind genug, um

Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu steigern.

• Strecken und Recken

Greifen Sie abwechslungsweise

mit der linken und mit der rechten

Hand weit nach oben, als

wollten Sie Äpfel von einem

Baum pflücken. (Variante: Ziehen

Sie mit der einen Hand die andere

schräg nach oben.)

• Kräftigen und Dehnen

der Schulterblattmuskulatur

Konzentrieren Sie sich zunächst

auf Ihre Schulterblätter. Ziehen

Sie sie gegen den Widerstand der

verhakten Hände fest zusammen.

Zählen Sie langsam bis 5. Dann

kreuzen Sie die Hände und

strecken die Arme lang aus.

Strecken Sie auch den Nacken.

• Lockern der Schultern

Sitzen Sie gerade und berühren Sie

mit den Händen die Schultern.

Beschreiben Sie mit den Ellbogen

grosse Kreise vor- und rückwärts.

Lassen Sie die Hände fallen und

konzentrieren Sie sich nun nur

auf das Vor- und Rückwärtskreisen

der Schultern.

• Spannung und

Entspannung des Rückens

Setzen Sie sich auf dem Stuhl nach

vorn und legen Sie die Hände auf

die Hüften. Kippen Sie das Becken

langsam vor (die Bewegung setzt

sich entlang der Wirbelsäule nach

oben fort: Hohlkreuz). Leiten Siedann

die Gegenbewegung ein,

indem Sie das Becken allmählich

zurückbewegen (Katzenbuckel!).

Die Bewegung sollte bewusst und

langsam ausgeführt werden. Das

Becken leitet immer die Bewegung

ein, und als letztes Glied der

Kette folgt der Kopf.

• Rücken dehnen

Runden Sie den Rücken und versuchen

Sie, möglichst wenig

Spannung aufzubauen. Nehmen

Sie die Hände zum Kopf. Durch

das Gewicht der Arme wird die

Dehnung verstärkt. Atmen Sie ein

paar Mal tief ein und aus.

• Dehnung des Rückens

und der seitlichen

Rückenmuskulatur

Drehen Sie den Oberkörper um

seine Längsachse. Sorgen Sie mit

einer Hand für Gegenzug am

Oberschenkel. Atmen Sie ein paar

Mal tief ein und wechseln Sie

danach langsam die Seite.

Dr. med. W. Ackermann,

Arbeitsmedizin


Geruchsbelästigung

durch Spannteppiche

Spannteppiche bestehen aus

verschiedensten synthetischen

und natürlichen Materialien

und werden meist chemisch

behandelt: beides kann zu

Geruchsentwicklungen fuhren.

Die Geruchsintensität ist nicht

nur vom Produkt abhängig,

sondern auch sehr stark von

der subjektiven Empfindung

der betroffenen Personen.

Das Kantonale Laboratorium

empfiehlt:

- Nach dem Verlegen

des neuen Spannteppichs

gut lüften.

- Teppiche nicht grossflächig

verkleben, da der Leim auch

Gerüche entwickeln kann (Klebband

verwenden oder Teppich

verspannen).

- Naturfaserteppich (Kokos,

Baumwolle) ohne Rückenbeschichtung

verwenden.

- Auf Spannteppich verzichten

und z.B. Parkettboden benutzen.

- Wenn ca. 6 Monate nach dem

Verlegen des Teppichs immer

noch ein starker Geruch vorhanden

ist, liegt möglicherweise ein

Produktionsfehler vor. Informieren

Sie den Hersteller

und laden Sie ihn zu

einer Besichtigung ein.

Eine kulante Firma wird

den Teppich sicher ersetzen.

Nochmals «Frühzeitige Pensionierung»,

pibs Nr. 105 + 106

Anstelle der bei Baslern doch erstaunlich humorlosen Kritik an der

nach meiner Meinung äusserst witzigen Formulierung: «Während

dort mehr oder weniger das Prinzip Vogel friss herrscht, kann der

resp. die Staatsangestellte frei wählen, ob er/sie unter die rüstigen

Wandervögel gehen oder auf dem Bürostuhl die Schlussrunden bis

zum Ende drehen will...»(pibs Nr. 105) hätte ich lieber gewusst, wie

es jetzt mit dieser «Pensionierung» weitergeht. Obwohl im pibs 105

angekündigt, steht aber davon im pibs 106 kein Wörtchen. Warum

nicht? Darf ich mit einer baldigen Nachricht in dieser Hinsicht hoffen?

Nelly Soder,Klin. ehem. Laboratorium, Kantonsspital

Den Entscheid des Regienmgsrates vom 15. Februar 1994 finden Sie auf

Seite 2 dieser Ausgabe (Red.)

Wir sind eine Gruppe Mitarbeiter und Pensionierte aus verschiedenen

Departementen, die sich jeweils am Mittwochabend von

20-21.45 Uhr in der Kirschgartenturnhalle zum Faustballspiel trifft.

Zur Verstärkung suchen wir noch 2-3 Kollegen (ohne besondere

sportliche Ambitionen), die an diesem Sport Freude haben. Interessenten

melden sich bitte bei: Andre Tschamber, Bauinspektorat, Tel.

2679209, oder Rolf Fuchs, Tiefbauamt-Regiebetrieb, Tel. 3315050.

Ob sich die Rezession auch auf

die vier Basler Rheinfähren

auswirkt, ist ungewiss - jedenfalls

ist bei den Passagierzahlen eine

Stagnation und sogar ein leichter

Rückgang zu vermerken. Das

nasskalte Wetter der vergangenen

Monate mag mit der Grund dafür

sein.

Die Fährleute, selbständige Unternehmer

und zum Teil Pächter der

Stiftung Basler Fähren, beziehen

ihr Gehalt nach wie vor durch den

Obolus der Passagiere. Auch die

Teuerung geht nicht spurlos an

den Fähren bzw. den Fährleuten

vorüber, weshalb sich diese zu

einer leichten Tarifanhebung entschlossen

haben.

Einzelfahrten betragen demnach

für Erwachsene Fr. 1.20 und für

Kinder bis zum 12. Altersjahr 60

Rappen. Erfahrene Pendlerinnen,

Pendler und solche, die es noch

werden wollen, verwenden die

praktischen - auf allen Fähren

Faire

Fähre-Preise

Thomas Resch auf seiner

Fähre

gültigen, übertragbaren und preislich

günstigen -- «Fähre-Coupons».

20 Fahrten für Erwachsene

bzw. 40 Kinder-Fahrten ä 22 Franken

- ein Angebot, welches auf

dem Ueli, Vogel Gryff, Leu und

Wilde Ma ab dem 1. Januar 1994

fliessend und gleitend eingeführt

wurde.

Premierenvorschau

März/April 1994

6. März 1994: Grosse Bühne. Lulu. Oper von Alban Berg. Musikalische

Leitung: Friedrich Cerha/Baldo Podic. Regie: Hans Hollmann.

Bühnenbild: Wolfang Mai. Kostüme: Franziska Loring.

23. März 1994: Komödie. Fast ein Poet. Schauspiel von Eugene

O'Neill. Regie: Werner Düggelin. Ausstattung: Siegfried E. Mayer.

24. März 1994: Grosse Bühne. Der holzgeschnitzte Prinz und Der

wunderbare Mandarin. Uraufführung. Ballett von Youri Vàmos.

Musik von Béla Bartók. Musikalische Leitung: James Tuggle. Ausstattung:

Michael Scott.

15. April 1994: Komödie. Schneider und Schuster. Uraufführung.

Schauspiel von Joshua Sobol. Regie: Joshua Sobol. Ausstattung: Edna

Sobol.

22. April 1994: Grosse Bühne. La Favorite. Schweizer Erstaufführung.

Oper von Gaetano Donizetti. Musikalische Leitung: Rüdiger

Bohn. Regie: Andreas Rochholl. Ausstattung: Gerd Friedrich.


Diese Rubrik steht den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

von BASEL-STADT gratis

zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

Text maschinengeschrieben oder

Blockschrift mit folgenden Angaben:

1. Name, Vorname, Adresse,

Tel.-Nr.

2. Arbeitsort

3. Kurztext

Einsenden an Redaktion pibs,

Postfach, 4005 Basel.

Schlecht lesbare Inserate können

nicht veröffentlicht werden

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Gr. 40;

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Zeitungen

und

Bandagen

Basel-Stadt ist auch in Zukunft auf die Ideen seiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter angewiesen. Wer täglich mit vielen

Details beschäftigt ist, kennt deren Schwachstellen am besten.

Die zwei nachstehenden Beispiele machen dies deutlich.

Sammel

Vorrichtung

für Zeitungen

und Altpapier

Einen Zeitungssammler

Marke

«Gysin» kon-

Heinz Gysin struierte Heinz

Gysin, Abwart

im Gundeldinger-Schulhaus,

mit einem Brett,

vier Tablarträgern und ein paar

Schrauben. Damit lassen sich Zeitungen

und Altpapier geordnet

sammeln und anschliessend einfach

verschnüren. Die Herstellung

kostet Fr. 7-, und das Gerät erfüllt

seinen Zweck ebenso gut wie

eines aus dem Handel, für das zwischen

Fr. 30.- und Fr. 35.- auszugeben

sind, dachte sich Heinz

Gysin und reichte seinen Vorschlag

dem Vorschlagswesen ein.

Die Kommission Vorschlagswesen

befand, dass diese Verbesserungsidee

überall in der Verwaltung

problemlos einsetzbar ist

und prämierte sie mit Fr. 300.-.

Bandagen

Abpress-

Vorrichtung

Aus dem Bereich

der BVB kommt

der Vorschlag

von Hans-

Rudolf Geiger,

Gruppenführer

in der Hauptrevisions-Werkstatt

Klybeck. Bis

heute wurden die Bandagen mit

Hilfe eines Schweiss-Schneidegerätes

vom Radstern der Tramwagen

entfernt. Diese Arbeitstechnik

entwickelte eine starke

Rauch- und Russemission durch

Gummi sowie Abbrennstaub. Der

Arbeitsaufwand betrug rund 9

Stunden pro Wagen ä 6 Achsen,

d.h. mit 12 Rädern. Hans-Rudolf

Geiger konstruierte zur Arbeitserleichterung

deshalb die Horizontalpresse

Kop. 11 «Elefant», mit

deren Hilfe die Bandagen vom

Radstern abgepresst werden können.

Diese Neuentwicklung hat

viele nennenswerte Vorteile

gegenüber der alten Methode: So

entstehen beispielsweise keine

Umweltemissionen mehr, die

gesundheitliche Schädigung

durch RUSS, Rauch und Metallstaub-Partikel

entfällt, und der

Verbrauch an Gas und Sauerstoff

wird kleiner. Im weiteren können

die alten Bandagen, nachdem

man sie nachgedreht hat, zum

Teil als Occasionen wiederverwendet

werden. Zudem reduziert

sich der zeitliche Arbeitsaufwand

von 9 auf 3 1/4 Stunden pro

Wagen. Nicht vergessen werden

darf die finanzielle Seite dieses

bemerkenswerten Vorschlages:

Die Einsparungen pro Jahr betragen

immerhin Fr. 6000.-.

Der Gutachter und die Kommission

Vorschlagswesen waren der

Ansicht, dass dieser Vorschlag

eine effektive Verbesserung im

Bereich Bandagen mit sich bringt

und deshalb in der vorliegenden

Form von den BVB zu 100% übernommen

werden kann. Hans-

Rudolf Geiger erhielt für seine

gute Idee eine Prämie von Fr.

1080.- ausbezahlt.

Was ist ein Verbesserungsvorschlag?

Als Verbesserungsvorschlag gilt

jede Anregung zur Verbesserung

eines bestehenden Zustandes,

zum Beispiel:

VORSCHLAGSWESEN

Einsparung von Material, Energie

oder Zeit

Technische Verbesserung von

Apparaturen, Instrumenten,

Werkzeugen

Verbesserung der Arbeitssicherheit

Einschränkung der Umweltbelastungen

Verbesserung der zwischenmenschlichen

Beziehungen.

Ein Verbesserungsvorschlag weist

nicht nur auf Fehler hin, sondern

er zeigt vor allem anhand von

konkreten Angaben, wie ein Vorschlag

verwirklicht werden kann.

Wer nur Kritik übt, hat noch keinen

Verbesserungsvorschlag gemacht.

PENSIONIERTE AKTIV

pibs-Velotouren

Das machen wir:

Eine gewisse Sportlichkeit kann

bis ins hohe Alter bewahrt werden.

Genau aus diesem Grund

und zur Pflege von Kameradschaft

und Geselligkeit machen wir, in

der wärmeren Jahreszeit, jede

zweite Woche eine Velotour, aber

kein Rennen.

Fit alt werden

Unsere Ausfahrten gehen über 50

bis 100 km. Wir fahren am Morgen

das grossere Teilstück und -

nach gemütlichem Essen in einem

Gasthof - den Rest. Wir fahren

Renn- und leichte Tourenräder,

Stadt- und Bergvelos sind nicht

geeignet.

Das wäre doch etwas für Sie!

Informationsnachmittag,

Donnerstag, 17. März 1994,

14.30 Uhr,

Restaurant Laubfrosch (Mini-

golf), Allschwilerweiher

Die ersten kurzen Einfahrtouren

der neuen Radsaison:

Donnerstag, 7. April, 10.00 Uhr,

beim Restaurant Hard, Birsfelden,

nach Möhlin, ca. 45 km flach.

Donnerstag, 21. April, 10.00 Uhr,

Alter Zoll, Hegenheimerstrasse,

nach Petit-Landau, ca. 55 km

flach.


In diesem Jahr werden es hundert Jahre, dass das Historische Museum

in die Barfüsserkirche einzog.

Das Plakat wurde anlässlich der Eröffnung der neu gestalteten Sammlung

in der Barfüsserkirche 1894 von Emil Beurmann geschaffen.

Die Sonderausstellung «Was Basel reich macht», die sich

mit der Geschichte des Historischen Museums befasst, wird am

1. Juni eröffnet und dauert bis zum Ende dieses Jahres.

IMPRESSUM

Markus Wüest

Hans Held, Sozialpädagoge,

Sonderschulheim

«Zur Hoffnung», Riehen

Hans Held

öffnet

Türen

mw. Mittagessen im Sonderschulheim

«Zur Hoffnung» in

Riehen. Die kleine Gruppe, die

sich versammelt hat, bespricht

angeregt die Arbeit des Morgens.

Hans Held erfährt auch,

was die Anlehrlinge am Nachmittag

noch alles erledigen

müssen. Die gemischte Gruppe

von acht Anlehrlingen und

Anlehrtöchtern wird von

einem Viererteam begleitet.

«Das Ziel heisst Selbständigkeit»,

sagt der Sozialpädagoge

Hans Held. «Ich setze es mir

zur Aufgabe, den Jugendlichen

Mut zu machen, selber Verantwortung

zu übernehmen. Das

heisst oft auch, ihnen den Mut

zu geben, Fehler machen zu

dürfen.» In der kleinen Gruppe

hat jeder seine Pflichten.

Zusammen führen sie den

Haushalt. Zwei Jahre dauern

die Anlehren. In dieser Zeit

wohnen sie gemeinsam unter

einem Dach. Einige werden

nachher den Schritt ins nahezu

selbständige Leben wagen

und auch schaffen. Hans Held

und seine Kolleginnen und

Kollegen können ihnen helfen,

die Türen zu öffnen. 0

pibs (Personal-Informationen Basel-Stadt) ist das Personalmagazin für alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Pensionierten von BASEL-STADT.

Redaktion: Silvio Bui, Personalamt, Leitung; Peter Holstein, Erziehungsdepartement; Gabrielle Kremo, Appellationsgericht. Fotos: Niggi

Bräuning. BaZ Fotoarchiv. Adresse: Redaktion pibs, Postfach, 4005 Basel. Herausgeber: Personalamt Gestaltung and teckn. Herstelloag:

Basler Zeitung. Papier: Sihi Abaprint 100% Recycling, hochweiss mit Oberflächenbehandlung, deinkt. Auflage: 32200 Ex., Nachdruck

mit Quellenangaben erwünscht.

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