HYDRAULIKPRESSE - HANSA-FLEX

hansa.flex.com

HYDRAULIKPRESSE - HANSA-FLEX

Schutzgebühr 2,00 EUR

12/06

Ausgabe 06/2006

24

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HYDRAULIKPRESSE

Gut gefüllt,

gut gefördert

Sonderfahrzeugbau

und Know-how mit

18

dem Prädikat

„Made in Germany“

Schwerarbeiter

auf Schienen

Eisenbahnkrane erleichtern

die Gleis- und

Brückenbauarbeiten

erheblich

20

Bescheid wissen:

Ventiltechnik

Ventile sind das

Herzstück jeder

hydraulischen Anlage

Hoch hinaus

Bühne frei für Hubarbeitsbühnen

Seite 06


INHALT | IMPRESSUM

Inhalt

Editorial 03

MAN-Busse bleiben cool – Gutes Klima für neues Geschäftsfeld 04

Hubarbeitsbühnen: Auf hohem Niveau – Bühne frei 06

Ein Unternehmer im Unruhestand: Joachim Armerding 08

Drehscheibe für die Expansion – Über Wien nach Dubai 12

Großes Engagement und viel Elan – Niederlassung Cottbus mit Potenzial 13

Poster: XWORLD TOUR 14

Jetzt kommt‘s dick – Einsatz am Kogan Creek 16

Gut gefüllt, gut gefördert – Mobiler Einsatz am Bohrloch 18

Schwerarbeit auf Schienen – Flexible Kooperation für die Kirow-Werke 20

Wir tun etwas – für uns und andere – Familien- und Gesundheitstag bei HANSA-FLEX 22

Größte Messeveranstaltung im südlichen Afrika – ELECTRA MINING AFRICA 2006 23

Bescheid wissen: Ventiltechnik – Ventile – Herzstück jeder hydraulischen Anlage 24

Quiz, Schulungen, Termine 26

Literatur-Tipps, Zahlen & Fakten, Vorschau 27

02

HYDRAULIKPRESSE

Die HYDRAULIKPRESSE

ist auch in einer

englischsprachigen

Ausgabe erhältlich.

Weitere Informationen

erhalten Sie über Ihre

Niederlassung.

HINWEIS

Herausgeber:

HANSA-FLEX Hydraulik GmbH

Zum Panrepel 44 · 28307 Bremen

Telefon: 0421 - 48 90 70

Telefax: 0421 - 4 89 07 48

E-Mail: info@hansa-fl ex.com

www.hansa-fl ex.com

Redaktion: Dietbert Keßler, Enrico Kieschnick,

Horst Otto (PAPP Werbeagentur)

Gestaltung: Nadine Staciwa

Druck: Berlin Druck · www.berlindruck.de

Titelbild: Hubarbeitsbühne TKA28 (Bison Palfinger)

Verantwortlich für den Inhalt: Wolfgang Rink

Erscheinungsweise: Sechs mal jährlich

Ein Abo-Service der steht Ihnen

auf unserer Internetseite zur Verfügung.

AUSGABE DEZEMBER 2006

13. JAHRGANG


AUSGABE DEZEMBER 2006

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Die Geschäftsführer

VORWORT

Editorial

in den letzten Wochen des Jahres gehen vielerorts Wünsche in Erfüllung. HANSA-FLEX Kunden bekommen

ihre Wünsche ganzjährig erfüllt: dank einer Systempartnerschaft rund um die Hydraulik erhalten Sie stets

alles aus einer Hand, was Ihre Lieferantenkette verschlankt, Schnittstellen minimiert und Produktionsabläufe

optimiert – und Kosten senkt! Wie so etwas aussieht, schildert unser Bericht über Spezialfahrzeugbau

auf Seite 18.

Da wundert es nicht, dass HANSA-FLEX im Jahr 2006 mehr als 17.600 neue Kunden gewinnen konnte, denn

Systempartner sind am Markt gefragt. Ein weiterer Baustein unseres Erfolges liegt natürlich in unserer Kundennähe.

Allein in diesem Jahr konnten 21 neue HANSA-FLEX Niederlassungen in das bereits engmaschige

Niederlassungsnetz integriert werden. Auch die FLEXXPRESS Flotte wurde nochmals erweitert, um unseren

Kunden mit dem Hydraulik-Schnellservice ohne Zeitverlust schnell helfen zu können.

Und HANSA-FLEX geht zukünftig noch weiter auf seine Kunden zu: Derzeit bereiten wir einen Pool von

Hydraulik-Workshops vor. Das sind komplett ausgerüstete mobile Werkstatt-Container, die überall dort

vor Ort aufgestellt werden können, wo schnell und häufi g hydraulische Hilfe gefragt ist. Zum Beispiel auf

Tunnelbaustellen, wie sie von den Niederlassungen der Gruppe Wien betreut werden, die wir Ihnen auf

Seite 12 vorstellen. So können beim Vortrieb eines Stollens in einen Berg an Ort und Stelle schnell Ersatzschlauchleitungen

gefertigt werden. Der Industrie bringt solch ein Hydraulik-Workshop ebenfalls Vorteile,

indem Konstrukteure zum Beispiel ohne Zeitverlust Schlauchleitungen nach ihren Vorgaben fertigen und

testen können. In den kommenden Ausgaben der HYDRAULIKPRESSE stellen wir Ihnen die neuen Hydraulik-

Workshops detailliert vor.

Doch all das wird erst durch die Menschen bei HANSA-FLEX mit Leben erfüllt. Sie sind es, die im täglichen

Kontakt zu unseren Kunden dafür sorgen, dass Erstausrüster zu den vereinbarten Zeiten mit allem beliefert

werden, was sie für die Montage ihrer hydraulischen Systeme und Anlagen benötigen. Sie setzen in der Ersatzteilbereitstellung

und bei Reparatur und Montageservice alles in Bewegung, um Ihnen schnell zu helfen

und die Verfügbarkeit hydraulischer Anlagen zu erhöhen und Stillstandszeiten zu minimieren.

Unseren Mitarbeitern danken wir an der Jahreswende 2006/2007 für ihren engagierten Einsatz, mit dem sie

die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden erfüllen. Bei unseren Kunden bedanken wir uns für das

entgegengebrachte Vertrauen. Ihnen allen wünschen wir Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.

Uwe Buschmann Thomas Armerding

HYDRAULIKPRESSE

03


AIR-CONDITION

MAN-Busse bleiben cool

Gutes Klima für neues Geschäftsfeld

Die Löwen sind los. Unter dem Namen Lion‘s sorgt der

Fahrzeughersteller MAN mit neuen Niederfl ur-Stadtbussen

für zukunftsorientierte Stadtmobilität und

mit komfortablen Reisebussen für entspannte Städtetouren

oder Fernreisen. Für die bei MAN STAR Trucks

& Buses in Polen für Europas Straßen gebauten, mit

allen nur erdenklichen Annehmlichkeiten ausgestatteten

Omnibusse liefert HANSA-FLEX die Kälte-Klima-Leitungen

für die Endmontage der technisch anspruchsvollen

Air-Condition-Anlage. Und engagiert

sich damit in einem Spezialgebiet der Fluidtechnik.

„Nächster Halt, Bahnhofsplatz“ oder „und links

sehen Sie den Eifelturm“ – die MAN-Busgeneration

Lion‘s City, -Star und -Coach bewährt sich im

harten Linienbusalltag im Cityverkehr ebenso wie

auf langen Überlandtouren. Der Fahrgast steht im

Mittelpunkt und braucht bei Busfahrten auf keine

Annehmlichkeiten mehr zu verzichten. Von der

Bordtoilette bis zu den ergonomischen Komfortsitzen,

MAN-Busse stehen für eine großzügige und

harmonische Innenraumgestaltung, ein zeitloses

Design mit klaren Linien und maximalen Raum-

FUNKTION EINER FAHRZEUG-KLIMAANLAGE

SAUGLEITUNG

(KALTES GAS)

IN-LINE MUFFLER

EVAPORATOR

VERDAMPFER

COMPRESSOR

KOMPRESSOR

COLD AIR

34°

DISCHARGE LINE

HEISSGASLEITUNG

(HEISSES GAS)

04 HYDRAULIKPRESSE

FAN

CLUTCH

EXPANSION WALVE

EXPANSIONSVENTIL

ODER ORIFICE-TUBE

und Sicherheitskomfort. Im Wettbewerb mit anderen

Verkehrsmitteln bieten Reise- und Linienbusse

heutzutage gleichermaßen besonderen Komfort

und hohe Wirtschaftlichkeit.

Da darf eine Klimaanlage natürlich nicht fehlen,

denn im Linien- wie im Reisebus erwarten Fahrgäste

ein angenehmes Klima. Egal, ob es draußen

klirrend kalt ist oder ob tropische Hitze herrscht.

Das Raumklima im Bus bleibt dank moderner Air-

Condition (AC) immer angenehm.

Die technisch anspruchsvollen AC-Anlagen in den

Fahrzeugen sind äußerst kompakt konstruiert und

in den Motorraum integriert. Vom Kühlaggregat

aus ziehen sich – unsichtbar für den Fahrgast – die

„Lebensadern“ der Air-Condition-Anlage durch

das Fahrzeug, die Düsen für den Luftaustausch befi

nden sich kaum sichtbar im Interieur des Busses

integriert.

BLOWER

MOTOR

FAN

IN-LINE

DRIER

WARM AIR

100°

RECEIVER DRIER

TROCKNER

SIGHT GLASS

CONDENSER

KONDENSATOR

LIQUID LINES

FLÜSSIGKEITSLEITUNGEN

(WARME FLÜSSIGKEIT)

Fluidspezialisten unter sich

Bei der Suche nach den geeigneten Fluidleitungen

kam nun HANSA-FLEX als Partner von MAN STAR

Trucks & Buses in Tarnowo-Podgorne ins Spiel. Das

Werk bei Poznań wurde 1996 gebaut und 1998

offi ziell eröff net. Inzwischen ist MAN STAR Trucks

& Buses das europäische Produktionszentrum von

Stadtbussen im MAN-Konzern und beschäftigt

2.650 hochqualifi zierte Mitarbeiter.

Vor über einem Jahr nahm MAN in Tarnowo - Polen

Kontakt mit dem HANSA-FLEX Vertriebsingenieur

Karl-Heinz Loose in Bremen auf, als es darum ging,

kurzfristig für die Serienfertigung einbaufertige

Leitungssätze an das polnische Werk zu liefern. Da

diese Aufgabenstellung für HANSA-FLEX eine Ausweitung

des Lieferprogramms bedeutete, beschloss

die Geschäftsführung, sich in diesem Spezialgebiet

der Fluidtechnik zu engagieren. Natürlich mit der

nötigen Intensität und allen daraus resultierenden

Konsequenzen.

Mit Karl-Heinz Loose, der bereits aus seiner früheren

berufl ichen Tätigkeit über fundiertes Wissen im Bereich

Air-Condition verfügt, hatte HANSA-FLEX den

richtigen Mann, der als kompetenter Partner für

MAN die Entwicklung hin zum Lieferanten für die

Erstausrüstung gestalten konnte. Die Entscheidung,

mit dem Geschäftsfeld Kälte-Klima-Leitungen zukünftig

das HANSA-FLEX Lieferprogramm auszuweiten,

basiert gleichermaßen auf der Erkenntnis,

dass ein Kühlmittel schließlich ebenfalls ein Fluid

ist und HANSA-FLEX auf umfassende Erfahrung in

der Fluidtechnik zurückgreifen kann. Zudem wurde

schon seit längerem aus den Niederlassungen

heraus ein zunehmender Bedarf nach Kälte-Klima-

Leitungen auf Kundenseite erkennbar, dem damit

Rechnung getragen wird.

Zwischen Kondensator, Kompressor, Trockner und

Verdampfer laufen in einer Fahrzeug-Klimaanlage

einerseits Flüssigkeitsleitungen mit warmer

AUSGABE DEZEMBER 2006


Flüssigkeit, andererseits Saugleitungen, durch die

kaltes Gas strömt, aber auch Heißgasleitungen. Die

Leitungen, Armaturen und Dichtungen müssen also

für die verschiedensten Anforderungen ausgelegt

sein.

HANSA-FLEX zog Burgafl ex Deutschland als kompetenten

Partner hinzu und sicherte sich damit

aktuelles Know-how und einen in punkto Qualität

und Zuverlässigkeit überzeugenden Partner. Das

Unternehmen ist ein Spezialbetrieb im Bereich

Air Conditioning. Dort arbeitet Dipl.-Ing. Ulrich

Scheyhing engagiert daran, alle Anforderungen

des Herstellers abzusichern und vermittelt gleichzeitig

sein immenses Know-how in Schulungen an

die Fluidspezialisten von HANSA-FLEX. Denn auch

im Bereich Air-Conditioning gilt das Motto: „Wir

kennen unsere Verantwortung“.

Auf Herz und Nieren geprüft

Dementsprechend aufgestellt begann die Zusammenarbeit

zwischen MAN und HANSA-FLEX mit

einer intensiven Prüfung der Leitungen auf technische

Qualität. Dazu schaltete MAN das werkseigene

Prüfl abor in Nürnberg ein. Gemeinsam

mit Burgafl ex fertigte HANSA-FLEX nach Mustern

von MAN STAR in Polen die ersten Air-Condition-

Leitungen und dazu den begleitenden Erstmusterprüfbericht

(EMPB). Neben der Maßhaltigkeit,

den Adaptern und weiteren Spezifi kationen wurde

besonders das verwendete Polymer geprüft. Denn

die verwendeten Polymere müssen sowohl die im

AUSGABE DEZEMBER 2006

Kreislauf einer Air-Condition eingesetzten kalten

Gase als auch die heiße Luft verkraften können. Zur

Prüfung der Polymere wurden sogar Muster aus

den Chargen des Schlauchherstellers angefordert,

um auf gesicherter Grundlage über den Einsatz von

Schlauchleitungen entscheiden zu können.

Alle Prüfungen verliefen zur vollsten Zufriedenheit!

Sämtliche Leitungen erfüllen im vollen Umfang

alle Anforderungen der SAE Norm J2064 und den

weitergehenden Spezifi kationsanforderungen von

MAN, somit den hohen Qualitätsanspruch von MAN

STAR Trucks & Buses. Es dauerte keinen Monat und

die Sonderfreigabe für den Einsatz der Air-Condition-Leitungen

in den Busserien von MAN STAR

Trucks & Buses lag vor. Im August 2005 begann die

Lieferung der kompletten Air-Condition-Leitungen

für den Druck- und Rücklauf inklusive der Sonderadapter

nach MAN-Spezifi kationen. Drei Monate

nach den Qualitätsprüfungen erfolgte die offi zielle

Freigabe für alle MAN-Werke. Inzwischen stellt

HANSA-FLEX die kompletten einbaufertigen Leitungssätze

für die Endmontage der verschiedenen

Busmodelle in den MAN-Werken bereit.

Karl-Heinz Loose betreut nun MAN Tarnowo-Podgorne

gemeinsam mit dem HANSA-FLEX Team in

der polnischen Niederlassung Poznań, das für den

direkten Kontakt zuständig ist und die termingerechte

Lieferung sichert. Dort verantwortet Mitarbeiter

Maciej Szulc engagiert das Tagesgeschäft

mit MAN. Es ist geplant die Geschäftsbeziehungen

auch außerhalb der Klimaanlagenverrohrung zu

erweitern.

AIR-CONDITION

HYDRAULIKPRESSE

05


Im Osten Deutschlands, genauer gesagt in Löbau in

der Lausitz nahe der polnischen Grenze, geht es für

BisonPalfi nger seit 2004 hoch hinaus. In jenem Jahr

übernahm das österreichische Erfolgsunternehmen

Palfi nger den dort ansässigen Hubarbeitsbühnen-

Hersteller Bison. Die Integration in ein erfolgreiches

Unternehmen eröff nete für die führenden und am

Markt anerkannten Bison-Produkte den europäischen

Markt. Seither konnte die Produktion in Löbau

nahezu verdreifacht werden.

BisonPalfi nger ist europäischer Marktführer im

Segment „Lkw-montierte Hubarbeitsbühnen“. Der

hohe Qualitätsstandard der Bison Hubarbeitsbühnen

deckt sich vollständig mit der Palfi nger Philosophie,

ihren Markterfolg konsequent am Kundennutzen

auszurichten. So wurde das moderne Werk

in Löbau als Kompetenzzentrum für Hubarbeitsbühnen

weiter ausgebaut. Mit einer Belegschaft,

die über langjähriges und umfassendes Know-how

verfügt und einer leistungsfähigen lokalen Lieferantenstruktur,

zu der natürlich auch HANSA-FLEX

gehört.

In Löbau fertigt BisonPalfi nger eine komplette

Produktpalette variabler Hubarbeitsbühnen. Angefangen

von wendingen Fahrzeugen für den kleinen

Einsatz bis zur schweren Arbeitsbühne mit einer

maximalen Arbeitshöhe von 61 Metern. Die TKA 28

KS ist die weltweit kompakteste und meistverkaufte

Bühne ihrer Klasse, die ein besonders breites Arbeitsspektrum

abdeckt. Die Bezeichnung „KS“ steht

für „Kurbelschwenktisch“. Dahinter steckt ein technisches,

von Bison patentiertes Meisterwerk. Durch

dieses Prinzip kann die Arbeitsbühne innerhalb der

Fahrzeugbreite geschwenkt werden. Die Fahrzeuge

sind daher auch unter engsten Platzverhältnissen

problemlos einsetzbar, ohne dass dafür die Gegenfahrbahn

gesperrt werden müsste. Aufgrund ihrer

kurzen Bauweise sind sie sehr wendig und können

selbst in engen Straßen leicht manövriert werden.

Diese Spezifi kationen tragen zur Senkung der Einsatzkosten

bei, da keinerlei Sondergenehmigungen

eingeholt werden müssen.

06

HUBARBEITSBÜHNEN

Auf hohem Niveau

Bühne frei

HYDRAULIKPRESSE

Waagerechte Reichweite

Bei Hubarbeitsbühnen kommt es entscheidend auf

eine große Reichweite an. BisonPalfi nger erzielt

diese Reichweite durch eine konsequente Leichtbauweise

und leichte Materialien. Durch dünnwandige

Stahlkonstruktionen bei hoher Werkstoff qualität,

einer Gewichtsersparnis bei den hydraulischen

Anlagen und dem besonders leichten Arbeitskorb

lassen sich im Vergleich zu anderen Hubarbeitsbühnen

geradezu beeindruckende waagerechte

Reichweiten erzielen. HANSA-FLEX unterstützt den

Hersteller dabei mit Hydraulikschlauchleitungen

besonderer Qualität. Selbst bei Längen von mehr

als 60 Metern sind diese Thermoplast-Hochdruckschlauchleitungen

mit ihrem PTFE-Gewebe besonders

leicht und verändern auch bei engen Radien

nicht ihren Querschnitt, was für eine präzise Korbsteuerung

wichtig ist. Die laminaren Strömungsverhältnisse

des Fluids erlauben einen störungsfreien

Betrieb. Zusätzlich sind die Schlauchleitungen,

die hohen Taktzahlen unterliegen, besonders robust

gegen Abrieb und extrem fl exibel. Sämtliche

Schlauchleitungen der Hubarbeitsbühnen liegen

vor Beschädigungen und Umwelteinfl üssen gut

geschützt innerhalb der Teleskoparme.

Mit der Einführung dieser Schlauchleitungen hat

HANSA-FLEX als Zulieferer eine wichtige Forderung

von Harald Hauser, Geschäftsführer BisonPalfi nger

in Löbau, unterstützt. Für ihn heißt Führung im

Wettbewerb, durch Innovation am Markt überzeugen

und die Produkte aus Löbau in einem kontinuierlichen

Prozess ständig verbessern. Täglich

Verbesserungen aufspüren und in die Serienfertigung

zu integrieren, das erwartet BisonPalfi nger

als Dienstleistung.

Sonderlösungen statt

Verschraubungstürme

Diesen Anspruch stellt sich die HANSA-FLEX Niederlassung

Görlitz konsequent. Das Team um Außendienstmitarbeiter

Peter Schimmang unterstützt

den Kunden eff ektiv bei der Erstausrüstung. Bereits

in der Konstruktionsphase wird HANSA-FLEX hinzugezogen,

um Konstruktionsvorgaben praktisch

umzusetzen. Durch die räumliche Nähe zur Niederlassung

Görlitz werden Konstruktionsmuster noch

am selben Tag gefertigt und bereitgestellt. Selbst

kurzfristige Anforderungen werden zur Zufriedenheit

des Kunden schnell gelöst, so dass die Monteure

ihre engen Zeitpläne erfüllen können.

Gemeinsam mit den Konstrukteuren des Herstellers

entwickelt HANSA-FLEX auch Lösungen, um

das Leckagerisiko zu minimieren. Mit Adaptern

und Sonderrohren aus der HANSA-FLEX Abteilung

Sonderarmaturen und Sonderrohrfertigung in

Dresden-Weixdorf können Verschraubungstürme,

die sich aus der Konstruktion ergeben, vermieden

werden. BisonPalfi nger legt viel Wert auf die Sicherheit

von Mensch und Umwelt beim Einsatz der

Hubarbeitsbühnen. HANSA-FLEX, nach DIN EN ISO

9001:2000 zertifi ziert, fertigt unter Beachtung aller

Sicherheitsaspekte für BisonPalfi nger komplette

Schlauchleitungssätze und liefert sie montagefertig

gekennzeichnet direkt an die Montageplätze. Nach

den Vorgaben des Herstellers produzierte Rohrleitungssätze

werden ebenfalls termingerecht direkt

an das Band geliefert. Ein zusätzliches Handlager

wird kontinuierlich von HANSA-FLEX aufgefüllt, so

AUSGABE DEZEMBER 2006


AUSGABE DEZEMBER 2006

HUBARBEITSBÜHNEN

dass keine Versorgungslücken entstehen. Bei der

ständigen Suche nach neuen Lösungen für die Aufgaben

der Zeit hat HANSA-FLEX jetzt für eine von

BisonPalfi nger neu auf den Markt gebrachte Hubarbeitsbühne

für den Feuerwehreinsatz spezielle

Armaturen und Sonderrohre aus Edelstahl in Dresden-Weixdorf

gefertigt. Neben dieser Feuerwehrbühne

ist bei BisonPalfi nger eine Hubarbeitsbühne

in Vorbereitung, die mit einem Teleskoparm von

61 Metern Reichweite in völlig neue Dimensionen

vorstößt.

Schulung vor Ort

Gleichzeitig schult HANSA-FLEX die Monteure in

Löbau in ihrem aktuellen Wissen rund um die Hydraulik

und trägt damit zum hohen Qualitätsstandard

der Maschinen bei. Helmut Wetteborn vom

HANSA-FLEX Schulungszentrum hat bereits zwei

Mal vor Ort die Werkhalle kurzfristig in einen Schulungsraum

verwandelt und jeweils 40 Monteuren

aktuelles theoretisches und praktisches Wissen zur

Leitungstechnik für Fluidanlagen vermittelt.

Apropos Schulung, alle BisonPalfi nger Hubarbeitsbühnen

sind äußerst einfach zu steuern. Da die

meisten Arbeitsbühnen an Kunden ausgeliefert

werden, die im Verleihgeschäft tätig sind, werden

die Arbeitsbühnen häufi g von Personal bedient, das

nicht professionell mit solchen Bühnen arbeitet.

Trotzdem muss der Einsatz der Maschinen sicher

ablaufen. Deshalb achtet BisonPalfi nger darauf,

dass alles technisch einfach, gut zu bedienen, robust

und zuverlässig ist. HANSA-FLEX trägt seinen

Teil dazu bei.

07


808

IM GESPRÄCH MIT

Ein Unternehmer im Unruhestand:

Joachim Armerding

Die rot-weißen HANSA-FLEX Gebäude sind längst

ein Markenzeichen für Hydraulikkompetenz. Wer

könnte sich vorstellen, dass der Anfang vor nunmehr

45 Jahren mit einer Handelsvertretung begann.

Industrie-Kraftfahrzeugbedarf Joachim Armerding

lautete die Firmierung, unter der, neben der Hauptvertretung

für Schmierstoff e, alles mögliche verkauft

wurde: Frostschutz, Bindegarn, Pressluftschläuche

– kurz alles, was die Ölkunden benötigten. Die Bauunternehmen,

die für die gerade neu aufkommenden

Hydraulikgeräte Hydrauliköl kauften, brauchten aber

auch dringend Hydraulikschläuche, die es damals

nur als Ersatzteile direkt vom Maschinenlieferanten

gab, dessen Lieferzeiten nicht schnell genug waren.

Schließlich gingen die Schläuche immer nur im Arbeitseinsatz

kaputt. Und hinter einem Bagger standen

ja ebenfalls einige LKW, die dann nicht beladen

werden konnten. Ein Maschinenausfall war also in

jedem Fall kostenintensiv. Diese Ausfallzeiten auf ein

Minimum zu verkürzen, ist die ganze Philosophie und

die Erfolgsstory von HANSA-FLEX.

Geschichte hat einen Vorlauf

Günther Buschmann und Joachim Armerding

machten gemeinsam eine Lehre zum Groß- und

Außenhandelskaufmann bei der Mineralölfi rma

„Wisura“ in Bremen. Daraus entwickelte sich eine

enge Freundschaft und der gemeinsame Wille, eine

eigene Firma zu gründen. Ein Firmeninhaber ließ

die beiden erst einmal seinen Betrieb fortführen.

Günther Buschmann übernahm die Büroarbeiten

und Joachim Armerding den Außendienst, wobei

er viele Kunden seiner Lehrfi rma abwarb. Doch sie

wurden wieder entlassen. Wie sie später erfuhren,

hatte der gemeinsame Lieferant – eine Raffi nerie

– auf Betreiben der Lehrfi rma entsprechenden

Druck ausgeübt.

Wieder arbeitslos suchten sie gemeinsam zahlreiche

Firmen auf. Im Holzhafen konnte man die

beiden nicht gebrauchen, nachdem man ihre Hände

inspiziert hatte. Bei der Hansa Reederei bot Joachim

Armerding dem Chef, Herrn Helms an, seinen

Ölbedarf wesentlich günstiger zu beschaff en. Die-

HYDRAULIKPRESSE

ser bedauerte, das Angebot ablehnen zu müssen,

da man nach seiner Erfahrung dem Katholizismus

und den Ölkonzernen keine Schwierigkeiten bereiten

dürfe. Aber einen Job hätte er für ihn gehabt,

jedoch leider keinen für seinen Freund. Beim Fernsehhersteller

Nordmende war es umgekehrt. Beide

verzichteten sie auf ihre Angebote, da sie auf jeden

Fall zusammen bleiben wollten.

Schließlich wurden sie bei der Firma Schmierfi nke

vorstellig, obwohl sie in ihrer Lehrzeit nichts Gutes

über das Unternehmen gehört hatten. Hier hatten

sie Glück, man wollte den Vertrieb ausweiten.

Günther Buschmann kam in die erste Wahl, erhielt

einen PKW und einen größeren Verkaufsbezirk.

Joachim Armerding sollte sich erst einmal in Bremen-Nord

bewähren. Täglich musste er von Osterholz

mit Straßenbahn und Trollibus nach Lesum

fahren und zu Fuß die verbliebenen Interessenten

besuchen, nachdem die Großbetriebe für einen Generalvertreter

geschützt waren. Verständlich, dass

er so für Schmierfi nke nicht erfolgreich sein konnte.

Nach sechs Monaten sollte er entlassen werden.

Doch zum Glück gab es einen Reiseinspektor, Friedrich

Könnecke. Der überprüfte seinen Bezirk und die

Umsätze. Daraufhin überzeugte er den Chef, dass

diese unter den gegebenen Umständen gar nicht

so schlecht waren. Nun erhielt Joachim Armerding

ebenfalls ein Auto, einen Ford-Kombi, Baujahr 1952

und den Bezirk Verden und Rotenburg. Seine Tätigkeit

entwickelte sich dann schnell zur Zufriedenheit

des Inhabers. Leider starb der Chef bald und die Erben

verhängten für viele Jahre eine Gehaltssperre

für alle. So war der Verdienst von monatlich 220 DM

nicht genug.

Also versuchte Joachim Armerding sich 1960 erneut

selbstständig zu machen. Eine Tankstelle, mit angegliedertem

Ölgeschäft suchte einen Nachfolger.

Aber als die fest vereinbarten Verträge notariell

beglaubigt werden sollten, machte der über 70jährige

Inhaber einen Rückzieher.

Vom freien Handelsvertreter

zum Firmeninhaber

Nachdem Joachim Armerding aber bei Finke bereits

gekündigt hatte, rettete ihn abermals Friedrich

Könnecke. Auf dessen Betreiben hin konnte er als

freier Handelsvertreter weiter arbeiten. Gehaltserhöhungen

gab es für Angestellte aber immer noch

nicht.

Dies war für ihn der erste entscheidende Schritt

zur Selbstständigkeit und zwar ein erfolgreicher

Schritt. Gleich im ersten Monat verdiente er über

1200 DM Provision. Friedrich Könnecke brachte

nicht nur Joachim Armerding und Günther Buschmann

das Verkaufen bei, sondern ab 1971 auch

AUSGABE DEZEMBER 2006


deren Partnern. Mehr als 20 Jahre hat er erfolgreich

in allen Bereichen zum Aufbau von HANSA-FLEX

beigetragen. Mit den Erlösen aus eigener Rechnung

konnte Joachim Armerding endlich heiraten. Ohne

die tatkräftige Unterstützung seiner Frau Waltraut

hätte er die ersten Aufbaujahre nicht so erfolgreich

bewältigen können.

Günther Buschmann hatte schon zwei Jahre zuvor

in Dissen geheiratet, und verkaufte inzwischen

durch die Möglichkeiten der Handelsvertretung

von Joachim Armerding neben Frostschutzmitteln

auch Hydraulikschläuche für ihn, was die Freundschaft

der beiden wieder festigte. Zunächst bezog

Joachim Armerding seinen Schlauchbedarf bei

der Firma Kopsel in Hannover, fand dann aber ein

Unternehmen in Weinheim a.d. Bergstraße, das

wesentlich günstiger liefern konnte. So fuhr er zwei

Mal im Monat mit seinem alten VW Standard mit

ausgebautem Beifahrersitz dort hin, um Ware zu

holen. Voll gepackt schaff te das 23 PS Fahrzeug die

Kasseler Berge mit maximal 20 km/h.

Der Wandel der Hydraulik verlangt neue Lösungen.

Für die höher werdenden Drücke reichte die Qualität

seiner Schraubarmaturen bald nicht mehr. Es

gab viele Probleme. Joachim Armerding war kurz

davor aufzugeben, da kam die Wende mit Stratofl

ex, einer amerikanischen Firma, die im Bremer

Hohentorshafen ihr Domizil aufbaute. Deren

Schraubarmaturen waren qualitativ ausreichend.

Die Hydraulikbagger verdrängten zunehmend die

Seilbagger und die Kunden baten Joachim Armerding,

durch eine eigene Montagewerkstatt die Lieferzeiten

zu verkürzen. Fast ein Jahr lang nahm dieser

daraufhin die Montage in seiner eigenen Garage

vor, denn eine Werkstatt zu unterhalten war gar

nicht so leicht. Nach einem untauglichen Versuch

in einem Pferdestall wurde er 1965 in einer leer

AUSGABE DEZEMBER 2006

stehenden Klempnerwerkstatt in der Dölvestraße

fündig. Dem neu eingestellten Mitarbeiter konnte

man die anstrengende Handmontage nicht zumuten,

weshalb Joachim Armerding aus gebrauchten

Maschinenteilen eine Vorrichtung bauen ließ, die

die Arbeit erleichterte. Diese Maschine steht jetzt

neben der grünen Werkbank im HANSA-FLEX Museum.

Das Geschäft entwickelte sich. Zusätzliche Mitarbeiter

wurden eingestellt. Bald war die Klempnerwerkstatt

zu klein. Die umliegenden Garagen

wurden als Lager genutzt und der Vermieter baute

noch ein Stück an.

Zwischenzeitlich hatte auch Günther Buschmann

für zusätzlichen Umsatz gesorgt. Dies brachte

sie 1969 auf die Idee, in Osnabrück eine Werkstatt

zu mieten und eine neue Firma zu gründen.

Hierzu hatte Günther Buschmann den Namen

HANSA-FLEX beigetragen. Von nun an hießen

alle Betriebe so. Bereits 1971 entstand der dritte

Betrieb in Wülfi ngen. Gleichzeitig wurde eine Verwaltung

in Bremen geschaff en, die für alle Betriebe

den Einkauf und die Buchhaltung übernahm.

In der Dölvestraße gab es keine Garagen mehr und

so wurde ebenfalls 1971 im Gewerbegebiet Mahndorf,

Zum Panrepel 14 eine 600 qm große Halle mit

kleinem Büro auf einem 1.200 qm großen Grundstück

gebaut. Mit den Behörden gab es Probleme

wegen der Betriebsgenehmigung, da die erforderlichen

zwölf Parkplätze fehlten. Nach längeren

Querelen reichte Joachim Armerding einen neuen

Lageplan mit den fortlaufend nummerierten Parkplätzen

ein, auf dem die Nummer 7 ausgelassen

wurde. Die Genehmigung wurde erteilt.

Wie zu Beginn in der Dölvestraße war die neue Halle

für das vorhandene Material viel zu groß, aber nach

wenigen Jahren wurde es auch hier wieder eng.

IM GESPRÄCH MIT

Die Expansion mit HANSA-FLEX

Als im Jahr 1972 der Stratofl exvertreter Manfred

Cousin in Duisburg einen weiteren HANSA-FLEX Betrieb

aufmachte, war der Name HANSA-FLEX noch

nicht sehr bekannt. So konnte es passieren, dass

Armerding und Buschmann von einer jungen Dame

einem Bankdirektor als „die Herren von Hansa-Sex“

vorgestellt wurden.

Weitere Gründungen folgten mit Peter Weidtkamp

in Höxter, heute Boff zen, Rolf Hellmann in Solingen,

Walter Puls in Hamburg und schließlich mit Claus

Albrecht in Darmstadt-Weiterstadt. Die ersten Auslandsgründungen

von Armerding und Buschmann

entstanden in den Niederlanden, Belgien und der

Schweiz. Einen weiteren großen Expansionsschub

gab es bald nach der Maueröff nung in Deutschland.

Den Anfang machte Jürgen Böttger, der 1990 mit

seiner Frau Karin einen Betrieb in seiner Garage in

Demitz-Thumitz eröff nete. Dies ist eine eigene Erfolgsstory,

wie sie selbst bei HANSA-FLEX außergewöhnlich

ist. Heute betreut Jürgen Böttger die von

ihm aufgebauten mehr als 20 Betriebe in Sachsen

und Polen.

Noch stärker aber ist HANSA-FLEX durch die erfolgreiche

Tätigkeit der Söhne von Joachim Armerding

und Günther Buschmann gewachsen:

Uwe Buschmann, zuständig für Materialwirtschaft;

Jörg Buschmann, verantwortlich für die mittlerweile

umsatz- und renditestärkste Gruppe; Thomas

Armerding zusammen mit Uwe Buschmann verantwortlicher

Geschäftsführer und zuständig für

HANSA-FLEX International mit 120 Betrieben in 36

Ländern, Initiator der FLEXXPRESS Flotte, X-CODE

und HANSA-FLEX Schulungen, um nur die wichtigsten

Aufgaben zu nennen.

Heute gibt es weit über 100 der fahrbaren

FLEXXPRESS Werkstätten. X-CODE entwickelt

sich immer mehr zum Verkaufsschlager, weil es

die Ersatzteilversorgung revolutioniert. Auch die

HANSA-FLEX Schulungen an verschiedenen Orten

haben sich als segensreich erwiesen. ...

HYDRAULIKPRESSE

09


10

IM GESPRÄCH MIT

Ein Unternehmer im Unruhestand:

Joachim Armerding

Es entstand ein engmaschiges Netz der

HANSA-FLEX Niederlassungen, um den Kunden

jederzeit und überall schnell helfen zu können.

Damit das so bleibt, wird die Expansion konsequent

vorangetrieben. Laut Joachim Armerding verlangt

die Kundschaft heutzutage im In- und Ausland Lieferantenketten,

auf die sie sich verlassen können,

also auf den bewährten Lieferanten HANSA-FLEX.

Im Gespräch mit der HYDRAULIKPRESSE schildert

Joachim Armerding rückblickend einen weiteren

Grund für die Expansion seines Unternehmens.

HYDRAULIKPRESSE: Sie haben von Beginn

an großen Wert auf das einheitliche Erscheinungsbild

der HANSA-FLEX Betriebe gelegt,

warum?

Joachim Armerding: Weil im Wettbewerb auch

das Image zählt und man bedenken sollte, dass es

keine Chance für einen zweiten Eindruck gibt. Des-

HYDRAULIKPRESSE

halb sind wir nicht beim Logo und der rot-weißen

Gebäudegestaltung stehen geblieben. Genauso

bedeutsam ist für uns die Ordnung in den Regalen

und Verkaufsräumen oder auch die ordentliche

Präsentation der Außenfl ächen. Immerhin handelt

es sich bei der Hydraulik um eine Schlüsseltechnologie,

da erwarten die Kunden absolute Zuverlässigkeit,

wozu eben auch die Ordnung im Betrieb

gehört. Gerade in einer Zeit, in der die Kunden mit

Audits vor Ort bewerten, ob HANSA-FLEX für die

Erstausrüstung gelistet wird, entscheidet nicht nur

die Produkt- und Servicequalität, sondern auch der

Gesamteindruck. Diese Erkenntnis, die wir immer

befolgt haben, spielt eine Rolle beim Erfolgsrezept

von HANSA-FLEX.

HYDRAULIKPRESSE: Betriff t das auch die

Weichenstellung zum Systemlieferanten Fluidtechnik?

Joachim Armerding: Unbedingt, denn Ende der

90er Jahre zeichnete sich eine neue Entwicklung

am Markt ab: Die Kunden verlangten mehr Leistungen

aus einer Hand, um ihre Lieferantenbeziehungen

zu optimieren, um klare Verantwortungen

zu schaff en und Schnittstellen zu minimieren. Kurz,

sie wollten einen Lieferanten und Ansprechpartner

für die Fluidtechnik und eine Rechnung. Darauf haben

wir reagiert. Das war für HANSA-FLEX eine zukunftsweisende

Entscheidung, wie die großen Zuwachsraten

in der Kundenzahl und den Umsätzen

zeigen. Aktuell betreut HANSA-FLEX etwa 260.000

Kunden vom Engineering bis hin zur Montage hydraulischer

Anlagen und ist im Ersatzteilgeschäft

stark engagiert.

HYDRAULIKPRESSE: Rechtzeitig neue

Entwicklungen am Markt erkennen und sie

nutzen, darin liegt seit jeher eine Stärke von

HANSA-FLEX. Das haben Sie kurz vor Ihrem

Rückzug aus der Geschäftsführung noch einmal

gezeigt.

Joachim Armerding: Sie spielen auf die Geburtsstunde

von FLEXXPRESS an. Wir haben im Jahr 2002

festgestellt, dass die Bauwirtschaft zunehmend die

absolute Verfügbarkeit von Baumaschinen forderte,

um die Stillstandszeiten auf ein Minimum zu

reduzieren. Das haben wir aufgegriff en und uns

entschlossen, die FLEXXPRESS Flotte zu gründen.

Die ersten 20 mobilen Werkstätten gingen 2002 an

den Start. Heute sind bereits mehr als 100 dieser

Fahrzeuge auf den Straßen Europas unterwegs.

HYDRAULIKPRESSE: Kurz darauf haben Sie

die Stafette und damit die Verantwortung in

junge Hände gegeben.

Joachim Armerding: Günther Buschmann und ich

haben 2002 mit allen HANSA-FLEX Mitarbeitern

ein großes Fest in Tschechien gefeiert – 40 Jahre

HANSA-FLEX. Für uns war das die richtige Zeit, um

die Geschäftsführung an unsere Söhne Thomas Armerding

und Uwe Buschmann abzugeben, die das

Unternehmen seither erfolgreich führen. Und ich

muss sagen, ich bin stolz wie die beiden das machen

und HANSA-FLEX neue Impulse gegeben haben.

Danken muss ich aber auch allen Mitarbeitern,

die den Erfolg mit ihrem Engagement in meinem

Sinne weiterführen.

AUSGABE DEZEMBER 2006


HYDRAULIKPRESSE: Können Sie im Ruhestand

völlig von „Ihrem“ Unternehmen lassen?

Joachim Armerding: Bezeichnen Sie mich ruhig

als Unruheständler. Natürlich beobachte ich noch

genau die Entwicklung von HANSA-FLEX, aber ich

lasse alles etwas geruhsamer angehen. Ich verbringe

gern mit meiner Frau schöne Tage in unserem

Haus in Marbella. Aber spätestens nach drei Wochen

werde ich unruhig. Mein unternehmerischer

Tatendrang ist immer noch hellwach und dank der

heutigen Kommunikationsmöglichkeiten per Mail

und Handy bin ich gut informiert. Außerdem kümmer

ich mich noch um die Geschicke der Armerding

Grundstücksgesellschaft, die die HANSA-FLEX Expansion

aktiv begleitet.

HYDRAULIKPRESSE: Sie sind also noch unternehmerisch

aktiv?

Joachim Armerding: Ich habe bereits 1998 in Hannover

für einen symbolischen Wert von 1 DM die

Firma Skodock gekauft, eine Spezialfabrik für fl exible

Rohrelemente. Daraus ist nach anfänglichen

AUSGABE DEZEMBER 2006

Schwierigkeiten ein fl orierendes Unternehmen

geworden. Dazu musste es auf 90 Mitarbeiter verschlankt

werden; ein neues Produktionsgebäude

und ein neuer Geschäftsführer erbrachten jetzt die

Wende zu schwarzen Zahlen.

Aber hinter dem Erfolg verbergen sich einige Jahre

voller Sorgen und wichtiger Entscheidungen. Ganz

anders lief es ab, als mir vor vier Jahren von meinem

alten Freund Rüdiger Schulz die Firma HDS in Gummersbach

zum Kauf angeboten wurde. Die Hydrau-

IM GESPRÄCH MIT

likschlauchleitungen von HDS decken ein ganz

spezielles Gebiet im Bereich der ausreißsicheren

Schlauchleitungen ab, die am Markt von führenden

Baggerherstellern nachgefragt werden. Ein absolutes

Spezialsegment also, auf das auch HANSA-FLEX

bei ganz speziellen Anwendungen zurückgreift.

HYDRAULIKPRESSE: Sie sind aber auch noch

auf anderen Gebieten aktiv?

Joachim Armerding: In Bratislava engagiere ich

mich im Immobilieninvestment CEPIT, dem Central

European Park for Innovative Technologies.

Dort entsteht ein 630.000 Quadratmeter großer

Wissenschafts- und Technologiepark für zukunftsorientierte

Firmen. Ein erstklassiger Standort mit

hervorragender Infrastruktur und innovativen

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, dessen

Möglichkeiten schon die Universität Bratislava für

sich entdeckt hat.

HYDRAULIKPRESSE: Das alles klingt nicht

unbedingt nach Ruhestand?

Joachim Armerding: Es gibt eben immer etwas

zu tun. Derzeit plane ich eine Stiftung, mit der ich

einen Teil meines Vermögens der Förderung verschiedener

Projekte zu gute kommen lassen will.

Aber ich verbringe auch viel Zeit mit meinen Enkelkindern;

da hole ich vieles nach, worauf ich und

meine Familie in den arbeitsintensiven Gründerjahren

von HANSA-FLEX verzichten mussten. Dazu

nehme ich mir als Teilzeitrentner die Zeit.

HYDRAULIKPRESSE 11


12

INTERNATONAL

Drehscheibe für die Expansion

Über Wien nach Dubai

Seit zehn Jahren ist die HANSA-FLEX Gruppe Wien

erfolgreich am Markt. Im Jahr 1996 gegründet,

gehören heute die Betriebe Wien, St. Pölten, Gerasdorf,

Wiener Neudorf, Neudörfl und Graz samt sechs

FLEXXPRESS Servicefahrzeugen zur Gruppe.

Wien stellt mit 1,65 Mio. Einwohnern das einwohnerstärkste

Bundesland und die fl ächengrößte

Stadt Österreichs. Unterstützt durch den Wegfall

der Grenzen bildet Wien gemeinsam mit der nur 60

Kilometer entfernt gelegenen slowakischen Hauptstadt

Bratislava sogar eine zukunftsträchtige Wirtschaftsregion,

in der weit über 2 Mio. Menschen

leben. Die Wiener HANSA-FLEX Gruppe betreut hier

zahlreiche große, aber auch viele kleine Firmen. Sie

alle tragen dazu bei, dass an den Verkaufstresen der

Niederlassungen rege Umsätze getätigt werden. Ein

großer Teil der Arbeit umfasst eine Rund-um-die-

Uhr-Betreuung der zahlreichen österreichischen

Tunnelbaustellen, die HANSA-FLEX intensiv vor Ort

unterstützt.

Doch ob das Geschäft in der Niederlassung oder vor

Ort beim Kunden gemacht wird, die Kommunikation

mit dem Kunden spielt eine entscheidende Rolle.

Neben den Fachkenntnissen verfügen die Mitarbeiter

über das richtige Verständnis für die Belange

der Kunden. „Unsere Mitarbeiter gehen mit Freude

an die Arbeit und sind stolz auf die Lösungen, die

sie für und mit einem Kunden erreichen“, so Geschäftsführer

und Mitinhaber Jürgen Albrecht. „Wir

sind Menschen, keine Maschinen, deshalb müssen

wir bei allem, was wir tun, den Menschen sehen.“

Die Entwicklung dieser sozialen Fähigkeiten wird

neben der Fachkompetenz in den von Jürgen

Albrecht geschätzten HANSA-FLEX Schulungen

geprägt, „wo die Verantwortlichen eine gute Arbeit

leisten“. Im HANSA-FLEX Schulungszentrum

wird das ganze Serviceprogramm vermittelt und

neue Mitarbeiter bekommen gleich mit, wie

HANSA-FLEX tickt. „Die Kollegen kommen regelmäßig

voller Elan und Tatendrang zurück“, hat der

Gruppenleiter festgestellt. Und das ist ihm wichtig,

denn „Dienstleister zu sein, heißt den Kunden als

Partner zu verstehen und eine vertrauensvolle Be-

HYDRAULIKPRESSE

ziehung zu ihm zu entwickeln“. Über

diese Fähigkeit muss der Außendienstmitarbeiter

ebenso verfügen

wie sein Kollege im Innendienst.

Erfahrungsaustausch

für den Kunden

Alle Mitarbeiter der Niederlassungen

werden jederzeit in die

Entwicklungsprozesse einbezogen.

Erst kürzlich fand ein Wochenendseminar

der österreichischen Betriebe

der Wiener Gruppe statt, auf dem sowohl gute Erfahrungen,

aber auch nicht optimal laufende Dinge

angesprochen wurden. So lassen sich Lösungen

herbeiführen, um die Kunden noch effi zienter zu

unterstützen. Der Kunde kann darauf vertrauen, in

HANSA-FLEX den kompetenten Partner zur Sicherung

seiner Aufgaben zu haben.

Den Schwerpunkt ihrer Strategie legen die Niederlassungen

der Gruppe Wien auf die Bereitstellung

von Ersatzteilen. Da muss schnell reagiert werden,

denn die Kunden verlangen, dass ungeplante Stillstände

ihrer Maschinen und Anlagen rasch behoben

werden. Das heißt, technische Spezifi kationen

müssen schnell abgeklärt, ebenso rasch das Angebot

erstellt und das Ersatzteil bereitgestellt werden.

Immer zeitgleich erfolgt das Angebot, auch

die Montage begleiten zu können. Dafür stehen

die sechs FLEXXPRESS Monteure der Gruppe bereit,

die Tag und Nacht im Einsatz sind, um den zugesicherten

und viel genutzten Hydraulikschnellservice

sicherzustellen.

Auf die starken Ressourcen der Gruppe Wien gestützt,

sieht Jürgen Albrecht die Weichen für eine

weitere Expansion gestellt. Von Wien aus soll das

Netz der Niederlassungen auch im benachbarten

Ausland verdichtet werden. Die bestehenden Niederlassungen

in der Slowakei, Tschechien, Ungarn,

Serbien und Dubai bieten dafür alle Voraussetzungen.

AUSGABE DEZEMBER 2006


In der Lausitz stand im Jahr 1992 in einer Garage

in Groß Gaglow die Wiege der HANSA-FLEX Niederlassung

Cottbus. Im einstigen Energiezentrum der

DDR betreut die Niederlassung mit Kompetenz und

hohem Einsatz wichtige Kunden aus der Land- und

Forstwirtschaft, Handwerk und Industrie sowie der

Baumaschinenbranche.

Die zur Gruppe Dresden-Weixdorf gehörende Niederlassung

Cottbus gedieh in den ersten Jahren

rasch, so dass bereits 1995 von der Garage in eine

gemietete Halle umgezogen wurde. Im Jahr 1997

bezogen die HANSA-FLEXler aus der Lausitz einen

Neubau. Zu den wichtigsten Kunden der Niederlassung

gehört die Deutsche Bahn AG mit ihrem

Instandhaltungswerk Cottbus. Außendienstmitarbeiter

Eckehard Nadolski beliefert den Kunden

mit dem gesamten Spektrum an Schläuchen und

Verbindungselementen. Für die Zukunft sieht Niederlassungsleiter

Torsten Pohlig ein großes Potenzial

sowohl in der einheimischen Glas-Industrie als

auch in der dort ansässigen Papier verarbeitenden

Branche. Außerdem wachsen gegenwärtig in der

AUSGABE DEZEMBER 2006

Lausitz neue mittelständische Technologie-Unternehmen

heran, die auf internationalen Märkten

zunehmend erfolgreich sind. Ein Schwerpunkt liegt

dabei in der Zulieferindustrie für den Fahrzeug- und

Flugzeugbau.

Mit Werkstattleiter Dietmar Marschler hat die Niederlassung

Cottbus einen Mann in den eigenen Reihen,

der dank seiner jahrelangen Erfahrung in der

Lage ist, für den Kunden spezielle Teile schnell an

einer Drehbank anzufertigen, wenn diese einmal

nicht sofort verfügbar sein sollten. Apropos ge-

DEUTSCHLAND

Großes Engagement und viel Elan

Niederlassung Cottbus mit Potenzial

wusst wie: Die Niederlassung hat sich eigens einen

Bootsanhänger so umgebaut, dass selbst Rohre mit

einer Länge von bis zu sechs Metern ohne Probleme

zum Kunden transportiert werden können.

Einen derartigen Einsatz schätzt auch die Firma

Weimann, ein Unternehmen für Hydraulikservice

und Fahrzeugbau. Seit fast zehn Jahren besteht

eine enge Partnerschaft zwischen HANSA-FLEX

Cottbus und dem Unternehmen, das überwiegend

Serviceleistungen an Palfi nger Produkten und

anderen Spezialaufbauten ausführt. HANSA-FLEX

Cottbus hat dem Kunden eine Schlauchpresse und

alle anderen zur Konfektionierung von Schlauchleitungen

benötigten Maschinen zur Verfügung

gestellt, so dass dort jederzeit schnell benötigte

Ersatzschlauchleitungen angefertigt werden können.

Dazu hat HANSA-FLEX extra zwei Weimann-

Mitarbeiter einige Zeit in der Niederlassung Cottbus

eingearbeitet und auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Darüber hinaus stehen Niederlassungsleiter Torsten

Pohlig und seine Mitarbeiter dem Kunden aber

auch außerhalb der regulären Geschäftszeit bei

kniffl igen Anforderungen jederzeit zur Verfügung.

Daneben setzt Weimann auch bei

der Reparatur und Instandhaltung

von Spezialaufbauten nur

HANSA-FLEX Schlauchleitungen

ein. Die elf Mitarbeiter des Fahrzeugbaubetriebes

verstehen

HANSA-FLEX als Partner und

schätzen deren Kompetenz. Deshalb greifen sie bei

bundesweiten Einsätzen gern auf die FLEXXPRESS

Servicefahrzeuge und das dichte, über das gesamte

Bundesgebiet verteilte HANSA-FLEX Servicenetz

zurück. „Das ist schnelle Hilfe, die in diesem Umfang

niemand bieten kann“, weiß Torsten Pohlig genau,

warum Weimann auf HANSA-FLEX setzt. Selbst

eine Mitarbeiterschulung vor Ort hat der Hersteller

schon von HANSA-FLEX durchführen lassen.

HYDRAULIKPRESSE 13


14

POSTER

X-World

Layout kommt von PAPP

HYDRAULIKPRESSE

AUSGABE DEZEMBER 2006


AUSGABE DEZEMBER 2006

POSTER

HYDRAULIKPRESSE 15


16

DICKSTOFFPUMPEN

Jetzt kommt‘s dick

Einsatz am Kogan Creek

Harter Einsatz in der australischen Mine Kogan

Creek. Zwei Dickstoff pumpen des Spezial-Maschinenbauers

Putzmeister sorgen down under

für Bewegung. Unter rauen Einsatzbedingungen

fördern sie Flugasche mit Bodenasche. Dabei wird

den robusten Pumpen einiges abverlangt, weshalb

die dortigen Minenbetreiber auf Technologie

von Putzmeister vertrauen. Das weltweit tätige

Unternehmen aus Aichtal vertraut seinerseits auf

HANSA-FLEX, wenn es um spezielle Aufgabenstellungen

geht.

Kolbenpumpen und andere Transportsysteme

werden auf Großbaustellen oder in Bergwerken

eingesetzt, um beispielsweise Sand, Kiesgranulat,

Beton oder Schlamm zu fördern, also nieder- bis

hochviskose, pastenartige und noch fl ießfähige

Stoff e. Dazu gehört auch Flugasche. Hochwertige

Flugasche wird in der Baustoffi ndustrie als Betonbestandteil

oder Zementersatzstoff verwendet.

Australische Wissenschaftler entwickeln gegenwärtig

ein umweltfreundliches Bindemittel für die

Betonproduktion. Dieser auf Flugasche basierende

Geopolymerbeton soll widerstandsfähiger und kostengünstiger

sein als andere derartige Produkte.

Die Putzmeister AG hat 1958 mit dem Bau von

Verputzmaschinen begonnen und sich seitdem als

Spezial-Maschinenbauer mit 14 internationalen

Tochtergesellschaften einen Namen gemacht. Die

Schwerpunkte liegen in der Herstellung von Maschinen

zur Förderung und Verteilung von Beton,

Mörtel und Dickstoff en. Die Putzmeister-Produkte

werden im Stammwerk – z.T. auch bei PM-Tochtergesellschaften

– in Aichtal aus Komponenten und

Teilen montiert, die von qualifi zierten, langjährigen

Lieferanten angeliefert werden.

Dickstoff pumpen müssen extrem leistungsstark

und robust ausgelegt sein und selbst unter rauesten

Einsatzbedingungen störungsfrei arbeiten.

Das gilt auch für die Hydraulikkomponenten. Um

das zu gewährleisten, zieht Putzmeister seit dem

Jahr 2000 HANSA-FLEX bei bestimmten Aufgaben

hinzu, um gemeinsam nach Vorgaben der Techniker

des Herstellers spezielle Hydrauliklösungen

HYDRAULIKPRESSE

für die Pumpen zu entwickeln. Zunächst fertigte

HANSA-FLEX die Schlauchleitungen für einen Auftrag

über fünf Dickstoff pumpen, die in St. Petersburg

eingesetzt wurden; und konnte dabei sowohl

was die Produktqualität als auch die zuverlässige

Lieferung betraf, überzeugen. Der Kunde zeigte sich

mit Ablauf und Termineinhaltung absolut zufrieden.

Aufgrund der guten Erfahrungen folgte schnell ein

weiterer Auftrag für die Unterstützung bei der Bereitstellung

aller Schlauchleitungen

zur Verschlauchung dreier gewaltiger

Dickstoff pumpen für den Ort

Dajuen in China.

Perfekte Lösung für Australien

Für die nun im australischen Bundesstaat Queensland

eingesetzten Dickstoff pumpen hat Putzmeister

bei HANSA-FLEX sogar um konstruktive Unterstützung

nachgefragt. Denn die Gegebenheiten

am Einsatzort erfordern eine kompakte Auslegung

der Pumpen und stellen damit besondere Anforderungen

an die Konstruktion. Beide Maschinen

stehen spiegelbildlich in der Förderanlage für Flugasche,

die pro Stunde 180 Kubikmeter bei einem

mediumseitigen Förderdruck von 70 bar fördert.

Bei der Verschlauchung der Pumpe kommt es in

diesem Fall darauf an, möglichst wenig Platz zu beanspruchen

und die entsprechenden hydraulischen

Verbindungselemente dahin gehend zu fertigen.

Eine Aufgabe, die sich aufgrund der eingeengten

Platzsituation schwierig – anfänglich maschinenseitig

sogar als nicht realisierbar – gestaltete und

nach intensiven Überlegungen nur über die Fertigung

von Sonderarmaturen gelöst werden konnte.

Deshalb wurden gemeinsam mit den zuständigen

Putzmeister-Entwicklern Gary Weynert, Rainer

Röseler und Willi Bollenbach aus dem Bereich Anlagentechnik

konstruktive Änderungen an den

Pumpen vorgenommen, die für eine optimierte

Verschlauchung Ausschlag gebend waren. Dies

betriff t beispielsweise die Verbindung der Hydraulikaggregate

im Inneren der Pumpe und von der

Pumpe zum Förderzylinder. Dafür wurde zunächst

jede Schlauchleitung gesondert ausgemessen, der

Verdrehwinkel festgelegt und daraufhin die Formgebung

der Sonderarmatur und die Auslegung der

Nennweiten und Druckaufnahmefähigkeit spezifi

ziert. An der Dickstoff pumpe sind Schlauchleitungen

bis Nennweite 16 mm im Einsatz. All diese

Daten hat HANSA-FLEX gesichert, so dass für die

zweite Maschine alles einfacher war, indem für die

Fertigung baugleicher Teile jederzeit auf diese Daten

zurückgegriff en werden konnte.

Hochzeit in

Leinfelden-Echterdingen

Von Beginn an stützte sich Klaus Blessing von der

HANSA-FLEX Niederlassung Leinfelden-Echterdingen

dabei auf ein Zusammenspiel der Spezialabteilungen

in der HANSA-FLEX Gruppe und auf die

Fähigkeiten der Spezialisten des Sonderarmaturen-

und Sonderrohrbaus in Dresden-Weixdorf. Der moderne

Betrieb unter Leitung von Wolfgang Liebig

AUSGABE DEZEMBER 2006


lieferte alle für die Dickstoff pumpen benötigten

Sonderarmaturen termingerecht an die Kollegen

in der Niederlassung, die Putzmeister am Standort

Aichtal betreuen. Dort „feierten“ die Sonderarmaturen

dann Hochzeit mit den bereits vorgefertigten

Hydraulikschläuchen.

Natürlich werden alle Schlauchleitungen für die

Dickstoff pumpe mit X-CODE ausgerüstet, so dass

ein baugleiches Ersatzteil selbst an den fernen

Einsatzort Australien ohne Zeitverlust geliefert

werden kann. Neben der konstruktiven Unterstützung

vertraute Putzmeister HANSA-FLEX auch,

als es anschließend darum ging, die Endmontage

der Dickstoff pumpe vorzunehmen. Dies musste in

einem sehr engen Zeitfenster geschehen; pro Maschine

standen dafür lediglich drei Tage zur Verfügung.

Zwei HANSA-FLEX Servicemonteure führten

diese Aufgabe fach- und termingerecht durch; der

komplette Aufbau der neuen Maschine auf einem

Prüfplatz bei Putzmeister gehört zum Qualitätssicherungsprogramm

des Maschinenbauers. Im

Rahmen dieser Prüfung werden alle Funktionen

und Leistungsparameter der Pumpe eingehend geprüft

und die Maschine für die Auslieferung an den

Kunden abgenommen, um die hohe Qualität der

Putzmeister-Produkte zu gewährleisten.

Anschließend hieß es, die Dickstoff pumpe wieder

in einzelne Module zu zerlegen und für den

Seetransport nach Australien vorzubereiten. Dazu

demontierten die HANSA-FLEX Monteure die hydraulischen

Verbindungselemente, verschlossen

alle Öff nungen, damit keine Fremdkörper in die

Maschinen gelangen konnten und kein Hydrauliköl

austreten konnte. Die gesamten Abläufe

wurden von HANSA-FLEX sorgfältig dokumentiert

und dann an Putzmeister übergeben. Die von

HANSA-FLEX gefundene Lösung zur Verrohrung der

Pumpe und die zuverlässige Durchführung des Auftrags

im Zusammenspiel der Abteilungen innerhalb

der HANSA-FLEX Gruppe hat bereits dazu geführt,

dass der Kunde die Mitarbeit an weiteren Projekten

in Aussicht gestellt hat.

AUSGABE DEZEMBER 2006

DICKSTOFFPUMPEN

HYDRAULIKPRESSE 17


Das Öl oder Gas an den Förderstätten in Sibirien sprudelte

nur noch spärlich aus dem Bohrloch. Beim Niederbringen

der Bohrung und der späteren Förderung

ist die Lagerstätte beschädigt worden, dabei haben

schlechte Bohrspülung und Ablagerungen von Salzen

die Poren des Gesteins verklebt, es ist nicht mehr

durchlässig genug. In solch einem typischen Fall hilft

eine frac-Behandlung.

Die frac-Behandlung stimuliert Bohrlöcher, aus

denen Erdöl, -gas oder auch Wasser gefördert wird.

Wenn Bohrlochwände nicht mehr porös genug

sind, sind sie nicht mehr effi zient genug. Der natürliche

Druck reicht nicht mehr aus, um die Lagerstätteninhalte

zur Bohrung fl ießen zu lassen, und die

Förderkapazitäten sinken.

Durch die Bohrlochoptimierung nach der frac-Methode

kann wieder ein profi tables Ergebnis erzielt

werden: Ohne diese Behandlung verbleiben etwa

60 Prozent des Erdöls in der Lagerstätte, durch das

sogenannte fracen kann dies auf 40 Prozent gesenkt

werden. Bei dem Verfahren wird mit einem Druck

von bis zu 1000 bar und bei Schüttmengen von bis

18

SPEZIALFAHRZEUGBAU

Gut gefüllt, gut gefördert

Mobiler Einsatz am Bohrloch

HYDRAULIKPRESSE

zu 8 m3/min ein viskoses Spezialgel mit einer Viskosität

von bis zu 4000 cP in das Bohrloch gepresst.

Dieses injezierte Gel reißt die Gesteinsschichten auf

und bildet so einen Spalt von etwa zehn bis 15 Millimeter

Breite. Je nachdem wie das viskose Gel dosiert

wird, kann dadurch in den Gesteinsschichten

ein Riss von bis zu 1000 Meter Länge und 150 Meter

Höhe gebildet werden. Damit dieser Riss sich nicht

wieder durch die Gesteinsdrücke schließt, wird mit

einer Schüttrate von bis zu acht Tonnen pro Minute

ein Keramikgranulat durch das Bohrloch in den Riss

gepresst. Die so entstehende poröse Struktur im

Gestein verbessert die Durchlässigkeit des Quellgesteins

zum Bohrloch um das Tausendfache. Denn

diese Behandlung erzeugt einen Fließweg für den

Lagerstätteninhalt zur Bohrung.

Rollendes Equipment

„made in Germany“

Eine solche frac-Behandlung dauert zwischen 15

Minuten und fünf Stunden, je nachdem wie mächtig

der Riss sein soll. Gesteuert wird die Prozedur

mit modernster Computertechnologie von einem

mobilen Steuerstand aus, an dem etwa 100 Messwerte

den Ingenieuren Auskunft über die Prozessabläufe

im Bohrloch geben, die so gezielt beeinfl

usst werden können. Montiert ist das komplette

frac-System als mobile Technik auf Lkw, mit denen

es in den sibirischen Weiten von Bohrloch zu Bohrloch

gefahren werden kann.

Das Herzstück einer jeden frac-Unit ist der Mischer,

in dem die Komponenten wie Gel, Keramikgranulat,

Sand und Spezialchemikalien für den Einsatz

vorbereitet werden. Wasser, Sand und Keramikgranulat

werden per Lkw heran transportiert. Für

einen Riss von 4.000 Meter Länge sind rund 500

Tonnen Granulat erforderlich – umgerechnet etwa

15 Lkw-Ladungen. Gel und Granulat werden mittels

einer auf einem Lkw montierten Spezialpumpe ins

Bohrloch eingebracht. Die Pumpe baut einen Arbeitsdruck

von mehr als 700 bar auf, um gegen den

natürlichen Druck der Quelle zu arbeiten. Montiert

ist das komplette Equipment auf geländegängigen

Mercedes-Benz Spezial-Lkw mit Allradantrieb.

Diese Lkw werden in Europa von der in Pretzier

(Sachsen-Anhalt) beheimateten STA GmbH entwickelt

und aufgebaut. Firmengründer und Geschäftsführer

Jörg Sperling ist seit 15 Jahren als Experte

für die frac-Behandlung und die Entwicklung des

dazugehörigen Equipments bekannt und genießt

das Vertrauen der Ölfeldbetreiber in Sibirien und

Kasachstan. Sonderfahrzeugbau und Know-how

mit dem Prädikat „Made in Germany“ haben sich

dort einen Vorteil gegenüber anderen Anbietern

aus den USA verschaff t. Deren amerikanische Normen

bereiteten in der Praxis Probleme, wenn zum

Beispiel kurzfristig ein Ersatzteil benötigt wurde.

Da deutsche und russische Normen auf dem metrischen

System basieren, brauchen Wartungs- und

Servicekräfte keine Umrechnungen vornehmen,

wodurch kostspielige Fehler vermieden werden.

Maschinen und Fahrzeugen der frac-Unit wird bei

den harten Einsatzbedingungen auf den russischen

Ölfeldern einiges abverlangt. Die dort herrschenden

Temperaturen zwischen + 45 Grad bis - 45 Grad

AUSGABE DEZEMBER 2006


Celsius bedeuten für die Aggregate extremste Beanspruchungen,

dennoch müssen sie zuverlässig

arbeiten. Die enormen Temperaturunterschiede

wirken sich dabei vor allem auf das Dehnungsverhalten

der hydraulischen Leitungstechnik aus, weshalb

an den Maschinen alle Hydraulikleitungen als

Schlauchleitungen ausgeführt werden.

Off ene Türen für

Improvisationen

In allen Fragen rund um die Hydraulik wird die STA

GmbH von HANSA-FLEX unterstützt. Im Industriegebiet

Salzwedel Brietz arbeiten mehrere Firmen

in Kooperation daran, die Spezial-Lkw innerhalb

kürzester Fertigungszeiten nach STA-Plänen aufzubauen;

ein Ingenieur koordiniert sämtliche Gewerke.

Dabei nutzt Jörg Sperling die Kompetenz des

Hydraulikdienstleisters, da sie ihm aktuelles Knowhow

in der Spezifi kation der hydraulischen Anlagen

bietet, Schnittstellen vermeidet und klare Abläufe

in den zeitlich knapp kalkulierten Fertigungsprozessen

schaff t.

Nachdem Layout und die Spezifi kationen der

technischen Anforderungen für alle Aggregate

entwickelt wurden, defi niert die HANSA-FLEX

Abteilung Engineering die Auslegung aller hydraulischen

Komponenten und die Vorgaben für

die Leitungstechnik. Die benötigten hydraulischen

Spezialaggregate werden dann durch HANSA-FLEX

Fachbetriebe zusammengestellt, wobei die Abteilung

für Hydraulikkomponenten alle Bauteile von

Zylindern bis hin zu Messgeräten und Filtern bereitstellt.

Dabei ist HANSA-FLEX aufgefordert, die

Zahl der Komponenten möglichst gering zu halten

und möglichst keine Spezialarmaturen zu verwenden.

Diese Vorgehensweise erfüllt die Anforderung

des Kunden, in allen Sonderfahrzeugen möglichst

baugleiche Komponenten zu verwenden, denn das

minimiert später die Ersatzteillagerung und bietet

notfalls die Möglichkeit, auf den oft mehr als 1.000

Kilometer vom nächsten Ort entfernten Ölfeldern

zu improvisieren und Ersatzteile selbst zu fertigen.

Alle Schlauchleitungen werden in der Niederlas-

AUSGABE DEZEMBER 2006

sung Salzwedel gefertigt. Ein Vorteil, denn oftmals

sind technische Änderungen nach Vorgaben der

Ölfeldbetreiber umzusetzen.

Unter Leitung von Klaus Komnik engagieren sich

die Mitarbeiter der HANSA-FLEX Niederlassung

Salzwedel für die termingerechte Abwicklung der

Montagearbeiten für alle hydraulischen Systeme

der frac-Fahrzeuge. Um die Montage der Lkw direkt

in der Niederlassung durchführen zu können, hat

sich die HANSA-FLEX Niederlassung Salzwedel auf

die Partnerschaft mit dem Kunden eingestellt. Kurzer

Hand erhielt die Niederlassung ein neues, 4,50

Meter hohes Hallentor, durch das die gewaltigen

Trucks ohne Probleme einfahren können. Noch in

Salzwedel werden die Lkw dann intensiv getestet

und nach der Erfüllung aller Leistungsdaten

für den Export freigegeben. Betriebsbereit erreichen

sie ihren Einsatzort. Diesen Prozess begleitet

HANSA-FLEX mit der Übergabe der technischen

Dokumentation, anhand derer später am Ölfeld alle

technischen Lösungen nachvollziehbar sind.

SPEZIALFAHRZEUGBAU

19


20

EISENBAHNBAU

Schwerarbeiter auf Schienen

Flexible Kooperation für die Kirow-Werke

In den Pioniertagen des Eisenbahnbaus verlegten

tausende Arbeiter mühsam mit Spitzhacke und Muskelkraft

schwere Bahngleise quer durch unberührte

Landschaften fernab jeglicher Zivilisation. Im Takt der

Vorschlaghämmer leisteten sie wahrlich Knochenarbeit.

Gleisbau ist heute noch eine harte Arbeit. Doch

inzwischen nehmen Spezialmaschinen den Arbeitern

zumindest die schwersten Arbeiten ab und eff ektivieren

die Abläufe. Für Gleis- und Brückenbauarbeiten

werden weltweit Eisenbahnkrane der Kirow-Werke

eingesetzt.

Das Leipziger Schwermaschinenbau-Unternehmen

ist mit über 5.000 verkauften Einheiten Weltmarktführer

für Eisenbahnkrane. Kirow und seine Tochterfi

rmen stellen aber auch Werftkrane, Containerbrücken

und vielseitige Transportfahrzeuge her. Mit

Letzteren werden schwere Schiff ssegmente bis zu

1.000 Tonnen, heiße Schlacke im Metallurgiesektor

und Betonfertigteile beim Gleis- und Brückenbau

HYDRAULIKPRESSE

befördert. Das erfolgreich am Markt operierende

Unternehmen konnte im vergangenen Jahr seinen

Umsatz verdoppeln. In Leipzig arbeiten 150

Mitarbeiter an der Entwicklung, Konstruktion und

der Montage der schienengebundenen Schwerlastkrane.

Die gute, ungebrochen starke Auftragslage

macht es nötig, dass Kirow zunehmend Aufträge an

externe Dienstleister vergibt, zu denen in Zusammenarbeit

mit dem ThyssenKrupp Industrieservice

(TKIN) auch HANSA-FLEX gehört.

Unverzichtbar sind Kirow Eisenbahnkrane, wenn es

darum geht, Gleisanlagen zu bauen oder in Stand

zu halten. Neu im Kirow-Produktprogramm ist der

Kran KRC 1600, der wie die meisten Eisenbahnkrane

nicht nur im Gleisbau, sondern auch bei Havarien

eingesetzt wird. Der KRC 1600 kann zum Beispiel

Lokomotiven mit bis zu 160 Tonnen Gewicht heben.

Zwei dieser neuartigen Krane sind in Tibet auf der

höchstgelegenen Bahnstrecke der Welt im Einsatz.

Die Kirow-Werke haben diesen Typ in einer Tieftemperatur-Variante

speziell für Tibet gebaut. Die Kabinen

der Krane sind luftdicht abgeriegelt und mit

einer extra Sauerstoff zufuhr ausgerüstet, sind also

optimal an die im tibetanischen Hochland herrschenden

Bedingungen angepasst. Zwei weitere

Eisenbahnkrane dieses Typs sind für den Einsatz in

China geordert worden.

Hydraulisch greifen,

drehen, justieren

Die schienengebundenen Schwerlastkrane übernehmen

im Gleis- und Brückenbau die schwersten

Arbeiten. Beim Verlegen von Gleissegmenten – also

Schienen mit vormontierten Schwellen – kommen

so genannte Gleisjochtraversen zum Einsatz. Für das

Handling der Schwellen stehen Schwellentraversen

bereit; sie nehmen die Schwellen auf oder verlegen

sie nach exakten Maßfestlegungen im Gleisbett.

Über zahlreiche Hydrauliksysteme wird die Traverse

vom Führerstand aus gesteuert. Ein Kreismechanismus

erlaubt es, die Traverse in jede Richtung zu dre-

hen und somit die Gleissegmente punktgenau zu

justieren. Auch die Hebemechanismen sind hydraulisch

ausgelegt: Eine zangenähnliche Konstruktion

mit sechs Haltepunkten greift das Gleissegement

und führt es sicher in das Gleisbett.

Doch Gleis ist nicht gleich Gleis. Fast jedes Land hat

für sein Schienennetz andere Spezifi kationen, andere

Normen. So ist ein Gleissegment in Deutschland

mit zwölf Metern bemessen, in England

dagegen misst es 18 Meter. Deshalb passt Kirow

seine Maschinen exakt an die jeweils herrschenden

regionalen Bedingungen an. So wie bei den kürzlich

aus England georderten vier Kranen der Baureihe

Track-Tiger KPC 250. Dieser weltweit erste

Multipurpose-Kran auf Schienen ist Montagekran,

Umbauzug und Bagger in einer Maschine.

Mit HANSA-FLEX

in der Spur bleiben

Im Rahmen der Fertigung des Track-Tigers vergab

Kirow ein Los für die vier Gleisjochtraversen und

Traversenköpfe an die Firma GMAV aus Magdeburg,

um Schnittstellen zu vermeiden und klare Verantwortlichkeiten

zu schaff en. Sie sollte die einbaufertigen

Traversen liefern. GMAV arbeitet seit Jahren

mit dem ThyssenKrupp Industrieservice Leuna zusammen,

der nun den Auftrag erhielt, diese Traversen

schlüsselfertig zu liefern; das heißt, alle mechanischen,

hydraulischen und elektrischen Montagen

an dem von Kirow gestellten Stahlbau vorzunehmen.

TKIN Leuna verfügt über große Montagehallen,

Hebezeuge für schwere Lasten, Erfahrungen

im Maschinenbau und einen Maschinenpark für die

mechanische Bearbeitung von Bauteilen – wie geschaff

en, um solche Aufträge anzunehmen.

Da an den Traversen – eine absolute Neuentwicklung

– umfangreiche Hydraulikmontagen einzuplanen

waren, hatte Frank Rudolph, Leiter der

TKIN Niederlassung Leuna, für die Ausführung des

Auftrags von Beginn an mit HANSA-FLEX geplant.

AUSGABE DEZEMBER 2006


Denn die umfangreichen Hydraulikeinbauten an

den Traversen verlangten zahlreiche gebogene

und angepasste Hydraulikrohre, um die Leitungstechnik

auszuführen – ein Spezialgebiet des

Rohrbiegezentrums Schönebeck. Den Kontakt zum

Rohrbiegezentrum stellte Frank Rudolph über die

HANSA-FLEX Niederlassung Merseburg her, von der

TKIN Leuna bereits seit Jahren ständig Schlauchleitungen,

Armaturen und Verbindungselemente für

die Hydraulik bezieht.

Beide Unternehmen haben schon verschiedene

Projekte gemeinsam bearbeitet und gute

Erfahrungen damit gemacht. Am Anfang der

Zusammenarbeit stand eine gegenseitige Präsentation

der Leistungsfelder, organisiert von

Volker Brosius als Leiter der HANSA-FLEX Gruppe

Schönebeck und Frank Rudolph, Bereichsleiter

TKIN Leuna.

Dieser Informationsaustausch fand im

HANSA-FLEX Spezialbetrieb für Dichtungstechnik

in Eisenberg statt. Gemeinsam besuchte

man auch den Betrieb für Zylinderreparatur in

Königshofen. Die HANSA-FLEX Geschäftsführung

will die Kooperation mit ThyssenKrupp

Industrieservice bundesweit und im Ausland

ausweiten, wobei HANSA-FLEX die Aufgaben

rund um die Hydraulik übernimmt. In enger Kooperation

sind beide Partner auch bereit, Großaufträge

der Industrie zu übernehmen.

AUSGABE DEZEMBER 2006

Der Tiger hat‘s eilig

Der Auftrag verlangte allen Beteiligten eine besondere

Flexibilität ab, denn das zur Verfügung

stehende Zeitfenster war eng. Also wurde zunächst

eine Traverse in der Halle des Rohrbiegezentrums

Schönebeck aufgestellt. Daran wurden schnell allle

Maße und Geometrien ermittelt und dann die entsprechenden

Biegeprogramme geschrieben, wobei

sämtliche Daten in der EDV erfasst wurden. Anschließend

wurde das komplette Hydrauliksystem

von HANSA-FLEX Monteuren verrohrt und getestet.

TKIN stellte einen Monteur nach Schönebeck ab,

damit er alle Abläufe kennen lernt und diese Arbeiten

später in Leuna übernehmen kann. Doch da der

EISENBAHNBAU

Zeitplan sehr eng war, unterstützten HANSA-FLEX

Monteure die Hydraulikmontage noch vor Ort bei

TKIN in Leuna.

Sämtliche Daten des ersten Musters werden in der

EDV des Rohrbiegezentrums Schönebeck gesichert,

ebenso die angefertigten Illustrationen, so dass

jederzeit baugleiche Teile reproduzierbar sind. Die

Rohrsätze für die drei weiteren Traversen wurden

ebenfalls in Schönebeck gefertigt und dann bei

TKIN Leuna mit HANSA-FLEX Hilfe montiert. Karsten

Watzke vom Rohrbiegezentrum Schönebeck

koordinierte den Einsatz und steuerte den Auftrag

gemeinsam mit Frank Rudolph durch. Alle Beteiligten

haben sich mächtig ins Zeug gelegt, so dass

die Traversen rechtzeitig fertig gestellt und die vier

Track-Tiger losgelassen werden konnten.

Foto: Kirow Leipzig AG

HYDRAULIKPRESSE 21


VERANSTALTUNGEN

Wir tun etwas – für uns und andere

Familien- und Gesundheitstag bei HANSA-FLEX

Ein Mal etwas für sich und andere tun, die Gelegenheit

dazu gab es bei HANSA-FLEX in Bremen. Im September

fand dort ein Familien- und Gesundheitstag

statt, gemeinsam veranstaltet mit einer ortsansässigen

Krankenkasse, einem Fitness-Studio und weiteren

Unternehmen. Nicht vergessen wurden dabei

jene, denen es nicht so gut geht. HANSA-FLEX ließ

die Stiftung Waldheim am erzielten Erfolg des Tages

teilhaben.

Die Stiftung Waldheim war als Ehrengast eingeladen

und bereicherte die Angebotspalette des

umfangreichen Programms mit einem kleinen

Malangebot. Ebenso wie HANSA-FLEX ist auch die

Stiftung Waldheim ein stets wachsendes Unternehmen.

Im Jahr 1932 von Helene Grulke als Haus

der Barmherzigkeit gegründet, ist es inzwischen zu

einem Einrichtungsverbund mit vier Schwerpunkten

herangereift.

Da ist zunächst die Stiftung Waldheim mit diff erenzierten

Wohn- und Förderangeboten für 325

behinderte Menschen. Die Helene-Grulke-Schule,

als staatlich anerkannte Sonderschule mit dem

Schwerpunkt geistige Entwicklung, gehört dazu,

ebenso der Albertushof, mit Wohn- und Förderangeboten

für 75 Bewohner in Delmenhorst und die

Waldheim Werkstätten, eine Werkstatt für zur Zeit

140 behinderte Menschen, in der gefördert aber

auch produziert wird.

22

Auch das ist sicherlich eine Erfolgsgeschichte, die

jedoch immer in der Abhängigkeit von den Sozialhilfeträgern

steht. Inzwischen ist die Stiftung

bereits gezwungen, mehr Energie darauf zu verwenden,

erworbene Standards zu erhalten, als sie

für Weiterentwicklungen zu nutzen.

Langjähriger Förderer

Um so erfreulicher ist es daher, dass sich die Geschäftsführung

von HANSA-FLEX trotz aller Arbeit

und Erfolge auch an die Schwächeren in der Gesellschaft

erinnert und schon über mehrere Jahre durch

die Förderung von Kunstkalendern, den Erwerb von

Bildern sowie großzügige Spenden die Arbeit der

Stiftung Waldheim Cluvenhagen vorbildlich unterstützt.

So wie die Stiftung auch jetzt am erzielten

Erfolg des Familien- und Gesundheitstages in Bremen

teilhatte.

Am Ende des Tages konnten Uwe Buschmann und

Diether-Horst Seidler als Vertreter der HANSA-FLEX

Geschäftsführung dem anwesenden Kuratoriumsmitglied

sowie dem Geschäftsführer der Stiftung

Waldheim, Karsten Endrussat und Dieter Haase,

eine Spende in Höhe von 10.000 Euro übergeben.

Die von HANSA-FLEX zur Verfügung gestellten

Gelder setzt die Stiftung Waldheim zweckgebunden

für Aktivitäten ein, die von den Kostenträgern

der Sozialhilfe nicht übernommen werden. Zum

Beispiel für...

...den Aufbau neuer „Malgruppen“, die mit für die

schönen Bilder verantwortlich sind, die in vielen

Räumen der Firma HANSA-FLEX hängen;

...die Gründung einer zweiten Theatergruppe,

durch die junge Bewohner der Stiftung die Möglichkeit

erhalten haben, sich auf den Brettern,

die die Welt bedeuten oder auf den Straßen in

Langwedel oder Achim mit ihren „walking acts“

der Öff entlichkeit zu präsentieren;

...ein gemeinsames Theaterprojekt der Komödianten

der Stiftung mit Schülern des Domgymnasiums

Verden als gelebte Integration;

...die Tanzgruppe für Rollstuhlfahrer, die für alle Beteiligten

eine ganz besondere Erfahrung ist;

Solche zielgerichteten Spenden sind oftmals die

Basis für die positiven Erfahrungen, die das Leben

für die behinderten Menschen trotz aller Einschränkungen

lebenswert machen!

AUSGABE DEZEMBER 2006


Vom 11. bis 15. September fand in Johannesburg

zum wiederholten Male die ELECTRA MINING

AFRICA statt. Als zweitgrößte Bergbau-Messe

weltweit und als größte Messeveranstaltung im

südlichen Afrika zog sie neben 690 Ausstellern aus

22 Ländern auch das Interesse von über 45.000

nationalen und internationalem Besuchern aus

der Bergbau-Branche auf sich.

Auch HANSA-FLEX Südafrika war erstmals

mit eigenem Stand und motiviertem Team

vertreten. Die Kenntnisse und Erfahrung der

HANSA-FLEX Mitarbeiter aus den Filialen Port

Elizabeth, Johannesburg und Welkom im Bereich

Bergbau und Fluidtechnik konnten viele potenzielle

Kunden von Fachkompetenz überzeugen,

sowie viele aktive Kunden darin bestärken, mit

HANSA-FLEX Südafrika den richtigen Partner für

ihre Hydraulikbelange im südlichen Afrika gewählt

zu haben. Verstärkt wurde unser Team (M.

Hellmann, J. Riddle, R. Naidoo, N. Pramatarov und

S. Bredenkamp) zuweilen durch HANSA-FLEX Geschäftsführer

Thomas Armerding.

Auf diese Weise möchte sich unser Team bei den

zahlreichen Kunden und Interessenten bedanken,

welche unseren Stand besucht haben und somit

Garant für einen erfolgreichen Messeauftritt von

HANSA-FLEX Südafrika waren. Auch nach der

Messe stehen wir mit drei Filialen unserem geschätzten

Kundenkreis 24 Stunden am Tag, 7 Tage

die Woche zur Verfügung.

AUSGABE DEZEMBER 2006

VERANSTALTUNGEN

Größte Messeveranstaltung im südlichen Afrika

ELECTRA MINING AFRICA 2006

23


Täglich auf vielen Baustellen zu beobachten: Ein

mächtiger Bagger ist mit erstaunlicher Präzision im

Einsatz. Auf den Zentimeter genau bewegt sich der

schwere Löff el im Erdreich. Leichtgängig über einen

Joystick gesteuert, reagieren Baggerschaufel und

Ausleger sofort auf jede Bewegung. Derartig präzise

Arbeitsabläufe senken nun einmal die Kosten, denn

jedes Nachjustieren des Baggers kostet Zeit und behindert

die Arbeit.

Dieses Beispiel zeigt, welch wichtige Rolle die Ventile

einer Hydraulikanlage spielen. Denn nur wenn

sie funktionieren ist präzise Arbeit gewährleistet.

Sie sind das Herzstück einer jeden Anlage. Keiner

weiß das besser als Wolf-Rüdiger Schmidt, der im

HANSA-FLEX Schulungszentrum in Dresden für

Ventiltechnik zuständig ist.

Schauen wir mit ihm einmal auf eine Hydraulikanlage:

Sie besteht aus verschiedenen Komponenten

wie zum Beispiel Pumpen, Hydraulikzylindern

und Ventilen. Die Pumpen haben die Aufgabe, die

eingehende mechanische Energie in hydraulische

Energie in Form von Druck und Volumenstrom umzuwandeln.

Zylinder formen diese Energie wieder

zurück in Bewegungsenergie, also in mechanische

24

SCHULUNGSZENTRUM

Bescheid wissen: Ventiltechnik

Ventile – Herzstück jeder hydraulischen Anlage

Leistung. Die Ventile entscheiden, ob die Umwandlung

der Energie mit geringen oder großen Verlusten

erfolgt.

„Energieverluste in Hydraulikanlagen“, so weiß der

Experte, „äußern sich immer in Form von Wärme,

die dafür sorgt, dass das Medium – in der Regel

Öl – dünnfl üssiger wird und damit die Leitungsübertragung

wiederum schlechter wird. Bei der

Auswahl der Ventile ist deshalb große Sorgfalt

nötig.“ Ventile sind in verschiedene Gruppen eingeteilt.

Der Fachmann nennt jene, die den Druck

beeinfl ussen oder von diesem beeinfl usst werden

Druckventile. Komponenten, die das Hydraulikmedium

in verschiedene Wege lenken und damit die

Bewegungsrichtung der Arbeitselemente bestimmen,

heißen Wegeventile. Soll in einem System

die Intensität bzw. die Geschwindigkeit verändert

und damit der Volumenstrom verringert werden,

so werden Stromventile eingesetzt. Zum Halten

von Lasten oder zum Sperren von Fließrichtungen

werden Sperrventile verwendet.

Über diese Einteilung hinaus gehend, werden alle

Ventilgruppen noch in Bauarten unterteilt, so dass

jedes Ventil in einer Hydraulikanlage eine klare

Aufgabe hat. In den letzten Jahren haben Ventile

mit einer Kombination aus Hydraulik und Elektronik

immer stärker an Bedeutung gewonnen. Da

gibt es die Stetigventile, die auch unter dem Begriff

Proportional- und Servoventile bekannt sind.

Eine Technik, die gegenüber den so genannten

Schwarz/Weiß-Ventilen viele Vorteile hat, erläutert

der Fachmann. „Allein die Schaltgeschwindigkeit

ist wesentlich höher als bei der Standardhydraulik.

Die Regelung des Durchlaufverhaltens, der Fernverstellbarkeit

und die Verringerung der Ventilanzahl

werden elektronisch beherrscht. Das Anfahrverhalten

ist wesentlich besser und weicher als bei herkömmlichen

Hydraulikventilen.“

Die Kunst des Fachmanns zeigt sich darin, das richtige

Ventil an die richtige Stelle zu setzen, um den

jeweils gewünschten Eff ekt zu erzielen. Das setzt

AUSGABE DEZEMBER 2006


intensive Kenntnisse in der Physik der Hydraulik

voraus. „Sehr oft werden Parallelen zur Pneumatik

gezogen, doch das ist nur begrenzt möglich. Die

Funktionen sind zwar häufi g ähnlich, doch das

Medium Luft hat im Gegensatz zum Medium Öl

andere Grundeigenschaften. „Allein der Kompressionseff

ekt tritt in der Hydraulik wenig oder gar nicht

auf“, erklärt Wolf-Rüdiger Schmidt und weist darauf

hin, „dass in der Pneumatik außerdem mit sechs bis

neun bar, in der Hydraulik aber mit bis zu 450 bar

gearbeitet wird. Das ist ein gravierender Unterschied,

der in der Praxis oft nicht beachtet wird. Das

gilt besonders im Bereich der Stromventile.“

Um das Gewicht eines Ventils zumutbar zu gestalten,

werden sie in der Regel konstruktiv klein

gebaut. Auch die Kanäle und Bohrungen sind bewusst

eng gehalten. Die Hersteller weisen in ihren

Unterlagen auf die Einsatzbegrenzung und Belastbarkeit

in Form von Diagrammen und Tabellen hin.

In diesen Darstellungen zeichnet der Hersteller die

Charakteristik und die Wirkungsweise seiner Bauelemente

unter Betriebsbedingungen auf. Werden

die empfohlenen Parameter überschritten, entsteht

eine starke Wärmeentwicklung im Öl, was einen

Druckabfall zur Folge hat.

AUSGABE DEZEMBER 2006

Finger weg von „Piratenteilen“!

Am Markt haben sich verschiedene Hersteller etabliert,

die sehr gute Qualitäten mit guten technischen

Parametern liefern. Diese haben natürlich auch ihren

Preis, der sich in der Regel aber bezahlt macht,

denn die Entwicklung, Erprobung und Dauerbeanspruchungstests

kosten nun einmal viel Geld. Geld,

das andere sparen, denn es gibt am Markt auch

viele Nachahmer, was nicht nur in der Hydraulik

üblich ist. „Besonders aus dem Ausland wird der

Markt mit einfachen Low-cost-Ventilen überschüttet,

die allein äußerlich dem Original ähneln. In der

Funktion aber zeigen sich gewaltige Unterschiede.

Kunden verfallen immer wieder dem Schein, weil

SCHULUNGSZENTRUM

diese Bauteile besonders billig sind, doch es empfi

ehlt sich, bei billigen Angeboten immer skeptisch

zu sein. Denn Hydraulikventile haben eine große

Verantwortung für die Sicherheit und Funktionsweise

einer Anlage“, warnt Wolf-Rüdiger Schmidt.

Allein auf dem Gebiet der Wegeventile gibt es trotz

Normung des Anschlussbildes nach CETOP (Comité

Européen des Transmissions Oléohydrauliques

et Pneumatiques) erhebliche Unterschiede in der

Druckfl usscharakteristik. Die EN ISO 982 schreibt

vor, dass Hydraulikbauteile in Europa gekennzeichnet

sein müssen. Und zwar müssen der mögliche

Nenndruck, die Fließrichtung, das Symbol und der

Herstellername auf dem Gehäuse sichtbar sein.

HANSA-FLEX liefert seinen Kunden nur Komponenten,

die durch eine Herstellererklärung in Qualität

und Funktion zertifi ziert sind. Zum besseren

Verständnis der Ventiltechnik gibt es kostenlose

Produktschulungen vor Ort. Um die Funktion und

die Verkettung der Ventile im hydraulischen System

zu verstehen, bietet HANSA-FLEX im eigenen Schulungszentrum

in Dresden-Weixdorf qualifi zierte

Fachlehrgänge an. Dort schulen Fachingenieure wie

Wolf-Rüdiger Schmidt in der Wirkungsweise und

über die Einsatzmöglichkeiten der Hydraulik.

25


26

Quiz

QUIZ | SCHULUNGEN | MESSEN

Wann wurde der erfolgreiche Generationswechsel

bei HANSA-FLEX vollzogen?

A: 2000

B: 2002

C: 2005

Aufl ösung Ausgabe 10/06:

C: HANSA-FLEX Husum

Gewinner Ausgabe 10/06: Frau Nicole Schwartz, Lüneburg

HYDRAULIKPRESSE

Zusendung bitte per E-Mail an ma@hansa-fl ex.com oder per Post. Bitte vergessen

Sie nicht Ihren Namen und Ihre Adresse. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2006.

Pro Teilnehmer wird nur eine Einsendung berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,

ebenso jegliche Haftung, soweit rechtlich zulässig. Eine Barauszahlung des

Gewinns ist nicht möglich.

Schulungstermine Januar – Februar – März

06.02. bis 09.02. Umfassendes Grundlagenseminar über die Schlauch- u. Rohrverbindungstechnik in Theorie und Praxis Boff zen

12.02. bis 16.02. Grundlagen der Fluidtechnik Teil 1 Weixdorf

19.02. Grundlagen der Dichtungstechnik Eisenberg

19.02. bis 23.02. Grundlagen der Fluidtechnik Teil 2 Weixdorf

22.02. Grundlagen der Leitungstechnik Bremen

12.03. bis 16.03. Grundlagen der Fluidtechnik Teil 1 Weixdorf

15.03. Grundlagen der Leitungstechnik Bremen

19.03. bis 23.03. Grundlagen der Fluidtechnik Teil 2 Weixdorf

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Silvana Wagner (Schulungszentrum Weixdorf) unter der Telefonnummer: 03 51 - 41 39 719.

Messe-Ankündigungen

3x iPod Nano zu gewinnen!

Beantworten Sie einfach unsere Gewinnspielfrage und schon kann

ein iPod Nano (1GB, Farbe weiß) mit Gravur Ihnen gehören.

iPod Nano, 1 GB (250 Songs), Farbe:

weiß; inkl Kopfhörer, USB 2.0 Kabel, Dock

Adapter, Tasche, Software iTunes für Mac

& Windows; Voraussetzungen PC: USB 2.0,

Windows 2000 Service Pack 4, Windows XP

Home, Professional Service Pack 2 oder höher;

Voraussetzungen Mac: USB 2.0, MAC OS

X v10.3.4 oder höher; (Abbildung ähnlich)

14.02. bis 18.02.

VDBUM 2007 Braunlage 22.03. bis 23.03 National Heavy Equipment Show Toronto, Ontario

16.04. bis 20.04.

Hannovermesse 2007 Hannover 23.04. bis 29.04. BAUMA München

AUSGABE DEZEMBER 2006


In der nächsten Ausgabe erwarten Sie folgende Themen...

02/07

AUSGABE DEZEMBER 2006

Hydraulik, Fluidtechnik | ca. 25,05 EUR *

von Thomas Krist

274 Seiten | Verlag: Vogel | ISBN: 380231722X

Grundlagen der Hydraulik | ca. 24,90 EUR *

von Horst-Walter Grollius

224 Seiten | Fachbuchverlag Leipzig | ISBN: 3446215212

* Bücher sind in allen Buchhandlungen erhältlich

** Das Schulungsbuch ist über Ihre nächste HANSA-FLEX Niederlassung erhältlich

Neueröff nungen

seit Oktober 2006

HANSA-FLEX Hydraulic (Thailand) Co.,Ltd. 11/13 Mu 14 Romklao rd., Saensaeb 10510 Bangkok Thailand

HANSA-FLEX Hydraulic (Thailand) Co.,Ltd. 332/5 Mu 10, Chao Khun Thaharn Rd. 10520 Bangkok Thailand

HANSA-FLEX Hydraulik GmbH Würzburger Straße 1c 97753 Karlstadt am Main Deutschland

HANSA-FLEX Huedraulika OUE Kokasauna tee 3 76401 Saku vald, Harjumaa Estland

Jubiläum

LITERATUR | ZAHLEN & FAKTEN | VORSCHAU

Metz Feuerwehrleitern Sicher hoch hinaus

Im Gespräch mit ... Volker Brosius, Leiter Gruppe Schönebeck

Stadler Clevere Lösungen für die Bahn

Bau ABC Rostrup Ausbildungszentrum für die Bauwirtschaft

HANSA-FLEX Niederlassungen Frankreich und Oyten

Literatur-Tipps

Schulungsbuch „Fluidtechnik“ | 25,00 EUR **

von Wolf-Rüdiger Schmidt, Helmut Wetteborn, Ulrich Hielscher

2. Aufl age | 292 Seiten | Eigenverlag: HANSA-FLEX

DIN-Taschenbuch 174 | ca. 90,50 EUR *

Schlauchleitungen für die Fluidtechnik

4. Aufl age | 472 Seiten | Verlag: Beuth | ISBN: 3410145451

Zahlen & Fakten

Gesamt

285

116

25 Jahre: HANSA-FLEX Düsseldorf November 2006

Deutschland

162

64

Vorschau

Redaktionsschluss: 5. Januar 2007

HYDRAULIKPRESSE

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HANSA-FLEX Hydraulik GmbH

Zum Panrepel 44 · 28307 Bremen · Germany

www.hansa-fl ex.com · info@hansa-fl ex.com

It‘s not a trick –

it‘s a system !

Wir kennen unsere Verantwortung.

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