Winterfreizeit

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Verlags-Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung/Füssener Blatt vom 6. Dezember 2019, Nr. 282

WINTER

FREIZEITTIPPS

für Füssen und Umgebung

sowie das Außerfern

Freizeit | Gastronomie | Natur


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EDITORIAL

Christian

Schneider

Anke

Sturm

Fabian

Frisch

Regina

Berkmiller

Vreni

Haslach

Christian

Settele

LIEBE LESERINNEN

UND LESER,

gespannt warten wir auf Frau Holle, die uns hoffentlich in diesem Winter mit reichlich

Schnee versorgt. Doch egal, wie das Wetter in der kalten Jahreszeit wird. Wintersportfreunde

und Winterliebhaber finden in Füssen und Umgebung zahlreiche

Möglichkeiten, wie sie ihre Freizeit nutzen können – bei jedem Wetter. In unserem

Magazin haben wir viele Tipps und Ausflugsmöglichkeiten zusammengestellt.

Spaziergänger und gemütliche Wanderer kommen

ebenso auf ihre Kosten wie ambitionierte

Wintersportler. Im Januar 2020 findet erstmals

das Skitourenrennen „Soul of the Mountains“

am Tegelberg in Schwangau statt. Bei diesem

Wettbewerb geht es von der Talstation über

den Schutzengelweg hinauf auf 1.430 Meter

zum Ziel an der Rohrkopfhütte. Mitmachen kann jeder, der Spaß an der Bewegung

und an gemeinsamen Naturerlebnissen hat. Sportlich wird es auch bei der

SchneeSpaßWoche im Februar in Pfronten: Von geführten Skitouren und Kursen

über Zipfelbobfahrten und Mondscheinschneeschuhtouren erleben die Teilnehmer

die Vielfalt des alpinen Wintersports.

Sport, Abenteuer,

Entspannung,

Kultur und Genuss

Wer es ruhiger angehen möchte, der kann sich im Museum der bayerischen Könige

in Hohenschwangau, im Museum der Stadt Füssen oder im Museum im Grünen

Haus in Reutte auf Spurensuche gehen. Von der bayerischen Königsfamilie über

Maler Joseph Anton Koch aus dem Lechtal und Joseph Lipp aus Weißensee bieten

die Ausstellungen interessante Einblicke in das Leben, Wirken und Arbeiten dieser

Menschen.

Das Team der AZ-Winter-Freizeit wünscht Ihnen einen wunderschönen und vor

allem schneereichen Winter und viel Spaß bei all Ihren Aktivitäten.

Daniela

Schalk

Andrea

Reichart

Alexander

Holl

Lena

Reichart


Foto: ©Daria Trefilova – stock adobe.com

IMPRESSUM Verlags-/Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 6. Dezember 2019 / Nr. 282Z

Geschäftsführung:

Markus Brehm

Verlagsleitung:

Reiner Elsinger

PR-Redaktion:

Regina Berkmiller,

Stefan Georg, Anke Sturm

Koordination:

Maria Slobodyanikov

Grafik/Layout:

Gregor Guggemos

Titelfoto:

Benedikt Siegert

Verantwortlich für Anzeigen- und Textteil i.S.d.P:

Christian Schneider, schneider@azv.de, Telefon 08362/5079-85

Druck und Herstellung:

Allgäuer Zeitungsverlag GmbH,

Heisinger Straße 14, 87437 Kempten

© 2019 bei Allgäuer Zeitungsverlag GmbH.

Nachdruck und Vervielfältigung

nur in Absprache mit dem Verlag.


4 FÜSSEN

DER LECHFALL UND

SEINE ENTSTEHUNG

Der Lechfall ist im bayerischen Alpenraum ein einmaliges Naturdenkmal.

Eindrucksvoll stürzen sich die aus den Alpen gespeisten Wassermassen

des Lechs über fünf Stufen zwölf Meter in die Tiefe. Unterhalb

des Wasserfalls verengt sich der Flusslauf und tritt in die Lechschlucht

ein, die der Lech im Laufe von Jahrtausenden in den Fels gegraben hat.

Einmaliges

Naturdenkmal

Die Lechschlucht ist die einzige im gesamten

bayerischen Alpenraum, durch die ein größerer

Alpenfluss noch frei und von Menschenhand

ungehindert fließen kann.

Doch wie hat sich der Lech durch den Fels gegraben? „Steter Tropfen höhlt den Stein“ sagt ein Sprichwort und beschreibt damit exakt die

Fähigkeit des Wassers, allein durch die Kraft des Fließens auch größte und härteste Hindernisse aus dem Weg zu räumen – wenn man dem

Fluß nur genügend Zeit lässt. Beschleunigen lässt sich dieser Vorgang durch sogenannte Erosions-„Waffen“: Flüsse in Gebirgen führen aufgrund

der dort herrschenden starken Verwitterung und Abtragung meist große Mengen an Sand- und Geröllfracht mit sich. Diese wirken

ähnlich einem Sandstrahlgebläse und tragen durch die Schleifwirkung dazu bei, dass sich Flüsse auch in härtesten Fels in geologisch gesehen

relativ kurzen Zeiträumen tief einschneiden können.

Daneben hat der Lechfall auch einen praktisch–wirtschaftlichen Nutzen. Bereits 1784 wurden erste Ableitungsstollen zum Betrieb von Mühlen

in den Fels gesprengt. Seit 1903 dient diese Stollenanlage im wesentlichen unverändert bis heute zur Stromgewinnung und gilt daher

auch als Industriedenkmal.Nicht zuletzt haben der Lechfall und seine Schlucht gerade auch für die einheimische Bevölkerung einen hohen

Stellenwert und große heimatkundliche Bedeutung. Dies spiegelt sich wider im Ortsnamen der Stadt Füssen, die nach der Schlucht benannt

wurde (nach lat.: fauces = Schlund) und in zahlreichen, zum Teil mythischen Geschichten rund um diesen Naturschauplatz. Unter anderem

wurden bis 1920 Wallfahrten zum „Magnustritt“ abgehalten. Dabei handelt es sich um einen Felsvorsprung nahe des Lechfalls. Nach der

Überlieferung stellt er einen Fußabdruck des Heiligen Magnus dar, den dieser auf der Flucht vor den Heiden bei einem Sprung über den Lech

hinterlassen hat.

© Bayerisches Landesamt für Umwelt


Foto: ©Daria Trefilova – stock adobe.com

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Wir wünschen allen unseren Gästen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start

ins neue Jahr. Auch für festliche Feiern stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


FÜSSEN

5

BAUER UND KÜNSTLER –

JOSEPH LIPP AUS WEISSENSEE

Ältere Allgäuer werden sich noch an die Holzschnitte von Joseph Lipp erinnern, die er in Zeitschriften

und auf Postkarten veröffentlichte. Joseph Lipp kam als sechstes von sieben Kindern

auf dem „Nazerhof“ über dem Weißensee im heutigen Füssener Stadtgebiet zur Welt. Durch

Unglück, Krieg und Krankheit verlor er seinen Vater und fünf Geschwister, so dass er nach dem

Tod seiner Mutter 1939 den kleinen Hof übernahm und ihn mit seiner Schwester Viktoria führte.

Bereits als 18-Jähriger begann er mit dem Holzschnitt zu experimentieren. Auf das Anraten eines

Künstlers nahm er Fernunterricht bei einem Berliner Unternehmen. Nach jahrelangem Fernkurs

und der Anschaffung einer Presse nahmen seine graphischen

Arbeiten eine solche Qualität an, dass er seine Holzschnitte an

Zeitschriften verkaufen konnte, die an Heimatthemen interessiert

waren. Auch an Aquarellen und Ölgemälden versuchte er

sich, aber die Holzschnitte mit Landschaftsmotiven gelangen

Foto: Sammlung Eikmeier

ihm am besten.

Die Technik des Holzschnitts erlebte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Renaissance unter Künstlern der Avantgarde. Unter dem nachfolgenden

NS-Regime entsprachen realistisch gestaltete Holzschnitte der vorherrschenden Ideologie. Joseph Lipps künstlerischer Ausdruck war

damit zwar systemkonform, scheint aber tatsächlich ganz in seiner bäuerlichen Herkunft und seinem eigenen Natursinn begründet zu sein.

Die Ausstellung zeigt Holzschnitte, Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde aus der gesamten Schaffenszeit von Joseph Lipp. Der Großteil

der Ausstellungsobjekte wird von Wolf Eikmeier aus Weißensee beigesteuert, der dankenswerterweise auch die Rahmung der Bilder und die

Gestaltung der Texte übernommen hat. Unterstützt wurde er dabei von zahlreichen einheimischen Familien aus Weißensee.

Ausstellungsdauer: bis 1. März 2020 im Museum der Stadt Füssen im Barockkloster St. Mang. Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, 13 bis

16 Uhr. Auf Anfrage beim Kulturamt der Stadt Füssen gibt Lipp-Sammler Wolf Eikmeier Führungen für Schulklassen, Vereine und Gruppen.

Anmeldung unter 0 83 62/9 03-1 46, kultur@fuessen.de.

Kunstausstellung

im Museum der

Stadt Füssen

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26. Freitag September bis Sonntag 2019

bis 13 bis 1. März 16 Uhr 2020

Bauer und Künstler

Joseph Lipp aus Weißensee (1900–1983)

Sonderausstellung bis 1. März 2020

Lechhalde3

www.museum.fuessen.de


6 FÜSSEN

FÜSSEN ERLEBEN

IM ADVENT

Mit zahlreichen Veranstaltungen können sich Besucher in Füssen

auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Neu sind in diesem

Jahr die „Adventlichen Hinterhöfe“ am zweiten und dritten Adventswochenende:

Im Hinterhof vom Atelier Vaas, erreichbar von

der Hutergasse, können die Besucher vom 6. bis 8. Dezember und

vom 13. bis 15. Dezember Kunst und Köstlichkeiten genießen. Der

Hinterhof vom Kolpinghaus

Veranstaltungen

stimmen auf das

Weihnachtsfest ein

am Schrannenplatz verwandelt

sich am 7. und 8. Dezember in

einen morgenländischen Zaubergarten

mit Musik, Erzählungen, Märchen, Sagen und Deko-Ideen und am 6. und

7. sowie 14. Dezember ist auch wieder der Weltladen-Hinterhof am Brotmarkt geöffnet.

Der Adventsmarkt im Klosterhof St. Mang findet heuer vom 6. bis 8. Dezember sowie vom 13 bis 15. Dezember statt. Am

zweiten Adventswochenende sind die Marktstände am Freitag von 17 bis 20 Uhr und am Samstag und Sonntag jeweils

von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am dritten Adventswochenende können die Besucher hier am Freitag von 14 bis 20 Uhr, am

Samstag von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr nach Geschenken, Christbaumschmuck und anderen schönen

Dingen für die Weihnachtszeit stöbern. Das musikalische Begleitprogramm wird in diesem Jahr „höhergelegt“: Aus

den Fensterbögen der barocken Loggia oberhalb des Klosterhofs stimmen Sänger und Musikgruppen auf das Christfest

ein. Zwischen den Marktständen sind Seifenbläser und Puppenspieler unterwegs, die besonders die kleinen Marktbesucher

in ihren Bann ziehen. Außerdem gibt es an jedem Adventsmarktwochenende eine Altstadtführung im Fackelschein

speziell für Kinder und ihre Familien. Ein weiterer Programmhöhepunkt ist traditionell die Christbaumversteigerung für

einen guten Zweck am letzten Abend gegen 18 Uhr.

Foto: FTM/David Terrey


FÜSSEN

7

Adventskonzerte

in Füssener Kirchen

zember ein Konzert des Colloquium Chores in der Christuskirche

und das Konzert „Auf Weihnachten zua“ mit dem Kinderchor unter

Leitung von Albert Frey in St. Mang sowie an Silvester die traditionelle

„Kleine Chorweihnacht“

mit dem Liederkranz

Füssen in der Spitalkirche. Am 17. Dezember lädt der Liederkranz

außerdem zum Advents- und Weihnachtsliedersingen in die Krippkirche

St. Nikolaus ein.

Auf das Christfest einstimmen wollen nicht zuletzt der ökumenische

„Advent im Wald“ am 21. Dezember und der „Abend vor der Heiligen

Nacht“ in und um die Maximilianskapelle in Bad Faulenbach am 23. Dezember.

Auch für Kinder und Familien gibt es spezielle Angebote. Am 7. und 14.

Dezember bietet Füssen Tourismus und Marketing (FTM) Altstadtführungen

für Familien im Fackelschein an. Das Luziafest am 13. Dezember

feiert die Pfarrgemeinde St. Mang wieder mit einer Luziafeier in der

Krippkirche und dem Zug zum Lech, wo die Kinder die vorher gemeinsam

gebastelten, beleuchteten Schiffchen den Fluss hinunterschicken.

Weitere Termine unter www.fuessen.de.

Wie in den Vorjahren organisiert „Gemeinsam WIR – die Werbegemeinschaft Füssen“ auch heuer den Füssener

Krippenweg. Die Innenstadtgeschäfte zeigen bis zum 5. Januar vielfältige Krippen in ihren Schaufenstern und

die FTM-Stadtführer starten ab dem 6. Dezember an jedem Freitagnachmittag zu einer Stadtführung mit „Krippele

luage“ entlang des Krippenweges, bei der sie auch die Krippen in den Altstadtkirchen zeigen.

Die Füssener Kirchen bieten auch den festlichen Rahmen für die beliebten Adventskonzerte. Am Samstag, 7.

Dezember, gibt es einen musikalischen Nachmittag mit verschiedenen

Mitwirkenden in der Heilig-Geist-Spitalkirche, am 22. De-

Foto: FTM/Gedeon Igelsbacher

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8 FÜSSEN

NEUJAHRSSCHWIMMER

FEIERN JUBILÄUM

Schauspiel: durch

den kalten Lech

Das traditionelle Neujahrsschwimmen in Füssen findet 2020 zum 30. Mal

statt. Am 1. Januar steigen bei Anbruch der Dunkelheit wieder bis zu 50

Rettungsschwimmer der Ostallgäuer Wasserwachten in den winterlich

kalten Lech und lassen sich im Fackelschein an der Füssener Altstadt

vorbei flussabwärts treiben, um den mehreren Tausend Zuschauern ein

gutes neues Jahr zu wünschen. Wer das eindrucksvolle Schauspiel miterleben

möchte, sollte sich rechtzeitig

einen guten Platz am Lechufer

oder auf der Theresienbrücke unterhalb des Klosters St. Mang sichern. Ab 16 Uhr kann man

sich hier mit Glühwein, Punsch und heißen Würstchen die Wartezeit verkürzen, bis gegen

17.30 Uhr die erste Fackel an der Lechbiegung zu sehen ist. Wenn die Fackelschwimmer die

Theresienbrücke passieren, schießen die Füssener Böllerschützen dem neuen Jahr Salut. Zum Abschluss gibt es ein Feuerwerk

über dem Lech.

Foto: Füssen Tourismus und Marketing/Michael Lukaszewski Fotografie

BÜCHER AUSLEIHEN IN DER STADTBIBLIOTHEK

Seit über fünf Jahren bietet die Bibliothek Füssen die „Onleihe Schwaben“ an, bei der digitale Medien wie e-Books, e-Audios, e-Papers

und e-Videos 24 Stunden am Tag online ausgeliehen werden können. Außerdem stehen mit der „sharemagazines“-App die tagesaktuellen

Ausgaben von über 500 namhaften nationalen und internationalen Zeitungen und Magazinen in den Räumen der Stadtbibliothek

kostenlos zur Verfügung – unter anderem Handelsblatt, Vogue, Kicker, Time Magazine, Die Welt kompakt und Stern. Gelesen wird auf

dem eigenen Endgerät wie dem Tablet oder Handy. Der Benutzer lädt die kostenlose App herunter, registriert sich einmalig über ein

einfaches Formular und verbindet sich mit dem WLAN-Netz der Stadtbibliothek – und schon kann der Lesespaß beginnen. Hierfür ist

kein Bibliotheksausweis erforderlich. Infos unter www.stadt-fuessen.de/bibliothek.html

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Kunsthalle im Schloss Isny

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Bilder – Schmuck – Porzellan · Marienkapelle

OFFENE FÜHRUNGEN:

Sonntag, 22. Dezember 2019

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Sonntag, 26. Januar 2020

Sonntag 23. Februar 2020

Schlossweihnacht 2020

Kurzführungen:

Sa., 7. Dezember 2019, 19 Uhr und

So., 8. Dezember 2019, 15 Uhr

Kinderführung:

Sonntag, 8. Dezember, 14 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN:

Reguläre Öffnung bis einschl. 6. Januar 2020: Mi., Do., Fr., 14 bis 18 Uhr, Sa., So. &

Feiertage, 11 bis 18 Uhr. Winteröffnungszeiten von 08. Jan. bis 07. April 2020:

Fr., 14 bis 18 Uhr; Sa., So., Feiertag, jeweils 11 bis 18 Uhr

Telefon 0 75 62 /91 41 00 · Onlineshop: www.kunsthalle-schloss-isny.de

4 Nationenturnier

Frauen A

12.12.2019 - 14.12.2019

12.12.2019

16:00 Uhr GER - SWE

19:30 Uhr FIN - SUI

13.12.2019

15:00 Uhr SWE - FIN

18:30 Uhr GER - SUI

14.12.2019

14:00 Uhr SUI - SWE

17:30 Uhr GER - FIN

Info: Telefon 08362/50 75 60

Frauen U18 WM

03. 01.2020 - 09.01.2020

03.01.2020

13:00 Uhr FRA - JPN

16:30 Uhr ITA - GER

20:00 Uhr DEN - HUN

04.01.2020

13:00 Uhr JPN - ITA

16:30 Uhr HUN - FRA

20:00 Uhr GER - DEN

06.01.2020

13:00 Uhr FRA - ITA

16:30 Uhr JPN - DEN

20:00 Uhr GER - HUN

07.01.2020

13:00 Uhr ITA - DEN

16:00 Uhr HUN - JPN

20:00 Uhr GER - FRA

09.01.2020

11:00 Uhr DEN - FRA

14:30 Uhr HUN - ITA

18:00 Uhr JPN - GER


SCHWANGAU

9

VERSUNKENE WELT

IM FORGGENSEE

Im Winter entdecken wir am Forggensee eine versunkene Welt.

Diese Wanderung entführt in längst vergangene Zeiten. Schon

nach dem Ende der letzten Eiszeit vor rund 14.000 Jahren hatte

der Gletscher dort einen See hinterlassen. Dieser verlandete

später jedoch. 1954 wurde in dem Becken ein Stausee etabliert,

er dient bis heute der Stromerzeugung und Hochwasserregulierung.

Aber wenn das Wasser im Winter abgelassen ist, werden

Überreste der damals versunkenen Welt wieder sichtbar: Es gibt

Hinweise auf einen römischen Gutshof und dessen Verbindungsstraße,

Grundmauern

der Bauernhäuser von Brunnen,

Deutenhausen und Forggen sind zu sehen.

Zur anderen Seite eröffnen sich wundervolle

Blicke auf die Tannheimer und Ammergauer

Berge mit den Königsschlössern.

Ohne große Anstrengungen ist diese flache Panorama-Runde am Forggensee zu bewältigen.

Die Wege sind abwechslungsreich: vom schmalen Pfad am Seeufer bis zur kleinen

Asphaltstraße. Vom Parkplatz in Waltenhofen verläuft die Strecke zunächst direkt am Ufer

des Forggensees Richtung Schwangau-Brunnen. Der Rückweg führt uns über sonnenbeschienene

Wiesen, die freien Blicke in die Berge hier sind spektakulär. Vorbei am Kurpark

spazieren wir bis hinüber zum Frauenberg und unterhalb davon wieder ans Ufer des Forggensees.

Schon bald erreichen wir auf dem Uferweg den Ortsteil Waltenhofen mit der beeindruckenden

Pfarrkirche St. Maria und Florian, deren Ursprünge bis ins Jahr 746 reichen.

Der Legende des Heiligen Magnus gründete der Apostel die Kirche, als er in Begleitung des

Priesters Tosso von Epfach nach Füssen wanderte. www.schwangau.de

Winterwanderung durch

die Gemeinde Schwangau

Foto: Tourist-Info Schwangau

DIE TOUR

Waltenhofen - Brunnen - Schwangau

- Alterschwinkel - Forggenseeuferweg

- Waltenhofen

Start: Parkplatz Waltenhofen,

Forggenseestraße (787 Meter)

Schwierigkeit: leicht

Strecke: 7,2 Kilometer

Dauer: 1.47 Stunden

Koordinaten: Geographisch

47.588916, 10.730907

Winter

IM SCHLOSSBRAUHAUS

24.12., 11 Uhr

Benefiz-Weißwurstessen

27.12., 19 Uhr

Brotzeitmusi

27.12., 20 Uhr

Andreas Eller

30.12., 19 Uhr ∤ 31.12., 11 Uhr

Woiggabruch Musi

31.12., 18.30 Uhr

Silvester im Brauhaus

04.01., 20 Uhr

Neujahrsgala 2020

Bräustüberl und Biergarten mit Blick auf die Königsschlösser l Brauerei l Saal l Brennerei Schroll

SKY-Sportsbar l Micro-Bowlingbahn l SchlossGolf l Indoor-Kinderland

Geöffnet täglich von 13 bis 23 Uhr, Freitag bis Sonntag und feiertags von 11 bis 23 Uhr

Gipsmühlweg 5 l 87645 Schwangau l Tel. 08362/926468-0 l www.schlossbrauhaus.de


10

SCHWANGAU

GESCHICHTE

EINER DYNASTIE

Am Ufer des Alpsees, zu Füßen der Königsschlösser Neuschwanstein

und Hohenschwangau, befindet sich das Museum der bayerischen Könige.

Schon das Gebäude besticht durch seine mehrfach ausgezeichnete

Architektur.

Auf mehr als tausend Quadratmetern, in einer perfekten Mischung aus

Tradition, Moderne und Eleganz präsentiert das Museum den Werdegang

einer Familie, die in höchstem Maße die Geschichte Bayerns mitgeprägt

hat – der Dynastie Wittelsbach. Dabei liegt der Fokus auf der

Zeit des Königreichs Bayern. Politik, Technik, Kunst und Wirtschaft

gehören zu den zentralen Inhalten. Originalexponate lassen den Besucher

in die

Museum der bayerischen

Könige in Hohenschwangau

© Wittelsbacher Ausgleichsfonds, MdbK, Foto: Susanne Sagner

Epoche der Monarchie eintauchen. Einen Glanzpunkt bildet der

vielteilige Nibelungen-Tafelaufsatz von Ludwig von Schwanthaler,

den der spätere König Max II. anlässlich seiner Hochzeit mit

Prinzessin Marie von Preußen in Auftrag gegeben hat. Ein weiteres

wertvolles Exponat wird mit dem beeindruckenden Großmeistermantel, des heute noch bestehenden Königlich

Bayerischen Hausritterordens vom Heiligen Georg, präsentiert, den König Ludwig II. von Bayern getragen hat.

Mit dem 21 Meter langen Panoramafenster ist im Museum ein besonderer Blickfang entstanden, der es dem Besucher

erlaubt, den Blick auf Schloss Hohenschwangau, den Alpsee und die malerische Bergkulisse in Ruhe zu genießen.

Durch moderne Museumstechnologie erscheinen die nicht verwirklichten Schlossbauten König Ludwigs II. von Bayern

sowie seine technischen Projekte auf großer Leinwand.

Ende 2018 wurde die Dauerausstellung des Museums um einen weiteren Bereich erweitert. Dieser Raum präsentiert

das Leben und Wirken Herzog Albrechts von Bayern, das von Verfolgung, Flucht und Schicksalsschlägen geprägt war.

Lassen Sie sich in die Geschichte der Dynastie Wittelsbach entführen.

täglich geöffnet von 9 - 17 Uhr

geschlossen am: 24.12, 25.12, 1.1.

Alpseestraße 27 - 87645 Hohenschwangau

Telefon 08362/887 250

Email info@museum-hohenschwangau.de

www.museumderbayerischenkoenige.de


SCHWANGAU

11

Als er geboren wurde war Bayern noch Königreich, als Jugendlicher

erlebte er den Ersten Weltkrieg, die Flucht der Königlichen Familie

vor der Revolution 1918 und das Ende der Monarchie. Als die Nationalsozialisten

an die Macht kamen, ging er mit seiner Familie ins Exil

nach Ungarn, wo sie 1944 festgenommen und bis Ende des Zweiten

Weltkriegs in verschiedenen Konzentrationslagern interniert waren.

Ab dem Jahr 1955 übernahm er als Oberhaupt des Hauses Wittelsbach

repräsentative Aufgaben. Seine Leidenschaft galt der Jagd und dem

Wild, dessen Erforschung er sich intensiv widmete. Die Ergebnisse seiner

wissenschaftlichen Arbeit wurden in unterschiedlichen Büchern

publiziert. Darüber hinaus galt Herzog Albrecht von Bayern als Förderer

der Tracht und Volksmusik.

Neben der Dauerausstellung bietet

Vortragsreihe

Wittelsbacher

Wintersemester

das Museum der bayerischen Könige

seinen Besucher auch eine Reihe ausgewählter

Veranstaltungen. „Wittelsbacher

Wintersemester“ heißt die

Vortragsreihe, die bis März 2020 im

Museum gastiert. Von König Max I.

Joseph von Bayern, über Prinzregent Luitpold bis hin zu König Ludwig III., erhalten die Zuhörer einmal im Monat

tiefe Einblicke in das Leben und Wirken der bayerischen Könige. Mit Klaus Reichold konnte das Museum einen

Fachmann auf dem Gebiet der Wittelsbacher Geschichte gewinnen. Neben seinem Posten als Programmleiter

einer kleinen Akademie für Kulturgeschichte in München, wirkte er als Autor für den Bayerischen Rundfunk, die

Süddeutsche Zeitung und die Verlage Allitera, Hoffmann und Campe, Prestel, Pustet und Volk. Auch internationale

Medien zum Beispiel die New York Times greifen des Öfteren auf seine Expertise zurück.

Ein Bummel durch den Museumsshop, der neben ausgewählter themenbezogener Literatur auch hochwertige

Stücke aus der Kristallglasmanufaktur Theresienthal oder der Porzellanmanufaktur Nymphenburg bietet, rundet

einen Museumsbesuch ab.

© Wittelsbacher Ausgleichsfonds, MdbK, Foto: Jörg Sattelberger

MUSEUMSSHOP

AusgewählteLiteratur,

Porzellan aus der

Porzellanmanufaktur

Nymphenburg

sowiehochwertige

Gläser, Karaffen und

Kerzenständer aus der

Kristallglasmanufaktur

Theresienthalerhalten

SieimMuseumsshop

des Museumsder

bayerischen Könige.

Museumsshop im

Museumder bayerischen Könige

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SCHWANGAU

13

NEUES WINTERKONZEPT AN DER

TEGELBERGBAHN HAT SICH BEWÄHRT

Mit einem neuen Konzept startete die Tegelbergbahn 2019 in die Wintersaison.

Das Ziel: Die Tegelbergbahn (TBB) wollte nicht mehr ausschließlich

die Skifahrer ansprechen, sondern vor allem auch Wintergäste, die

das Naturerlebnis suchen. Aus diesem Grund hatte die TBB gemeinsam

mit der Gemeinde Schwangau ein neues Winterkonzept ausgearbeitet.

Der Hintergrund: Das Skitourengehen bekommt einen immer größer

werdenden Stellenwert in der Freizeitgestaltung. Der Tegelberg in

Schwangau hat sich als sehr beliebter Tourenberg etabliert. Das führte

aber auch immer zu Konflikten mit den Alpin-Skifahrern. Deshalb wurde

mit den Profi-Bergführern vor Ort unter den derzeit gültigen Richtlinien,

die sowohl dem Tourengeher als auch dem Alpin-Skifahrer gerecht

werden, eine für

Skitouren, Skifahren

und Höhenwanderwege

den Alpenraum vorbildliche

Lösung erarbeitet.

Dieses Konzept hat sich

in der vergangenen Saison

bestens bewährt. Die Hauptabfahrt wird nun nicht mehr als Piste

eingestuft. Das bedeutet, dass Tourengeher die präparierte Piste von

unten nach oben nutzen können. Sie müssen allerdings genauso auf die

Skifahrer achten, die den Hang herunterfahren, wie diese andersrum

auf die Skibergsteiger. Die Piste wird dabei nicht mehr „glatt gebügelt“,

sondern verspricht einen natürlichen Fahrspaß. Aus diesem Grund wird

sie auch als Skiroute ausgewiesen. So ist die Tegelberg-Hauptabfahrt von Montag bis Sonntag von 8 bis 16.30 Uhr auf der ausgewiesenen

Route begehbar. Am Donnerstag ist die Abfahrt im Zuge des Tourengeher-Abends länger geöffnet.

Skifahren für die ganze Familie: Die modernen Beschneiungsanlagen und die Flutlichtpisten an Adler- und Reithlift bieten

schneesicheres Wintervergnügen für alle Wintersportler. Spaß und Sport im Schnee findet die Familie an den Talliften am Tegelberg.

Angefangen bei den ganz Kleinen im Kinderland mit Sunkid-Förderband, über Gams- und Falkenlift bis zum Adler- und

Reithlift für die Größeren. Durch die gut ausgebaute Beschneiung ist das Skigebiet bei entsprechenden Temperaturen schneesicher.

Ein weiterer Höhepunkt ist die beleuchtete Nachtloipe direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein. Die 2,5 Kilometer lange

„Neuschwanstein-Loipe“ bringt Romantik pur. Während man auf der durchaus anspruchsvollen Strecke unterhalb von Schloss

Neuschwanstein seine Runden zieht, kann man sich sehr gut vorstellen, warum König Ludwig II. seine nächtlichen Schlittenfahrten

so liebte.

Wandern ist beliebt - und das auch im Winter. Darauf reagiert auch die Tegelbergbahn. Die Höhenwanderwege ab der Bergstation

werden über die Wintermonate ständig präpariert. Bereits in den vergangenen Jahren fand der eingerichtete Weg zum

„Ort der Besinnung“ großen Anklang. Nun wird auch die „Königsrunde“, die bis unterhalb des Branderschrofens führt, zu einem

Winterwanderweg erweitert.

Fotos: Benedikt Siegert


14

SCHWANGAU

HOFTHEATER: „DIE

IRREN UND BLINDEN“

Neues Theaterstück

feiert Premiere

Das Hoftheater Schloss Bullachberg präsentiert sein neues Stück „Die Irren und Blinden“

nach Sean O‘Casey in einer überarbeiteten Fassung von Rebecca Mack von

Elmenau. Die Bevölkerung des beschaulichen Dörfchens Schwangau läuft Amok als

ihr Pfarrer (Leopold Linder), der seinen Glauben an Gott und das Gute der Menschheit

verloren hat, sein Amt niederlegt und streikt. Als die Kirche brennt, lässt er dies

resigniert geschehen. Die Mitglieder seiner Gemeinde sind allesamt verkommene

Säufer, Betrüger und Ehebrecher. Der bösartige

Wirt Ignaz (Lukas Mayr) schenkt mit Methylalkohol

gepantschten Schnaps aus, der

die Menschen blind oder verrückt werden

lässt. Er will die fromme und geistig leicht

verwirrte Clara (Rebecca Mack von Elmenau) heiraten, die diese unheilvolle Ehe als

christliche Herausforderung nimmt. Die promiskuitive Magdalena (Sofia Bardzinski),

die in einer Käserei arbeitet, unterhält mit einigen Herren des Dorfes eine Affäre.

Michl (Mathias Schwarz), ein einfacher Arbeiter, Vater von unzähligen Kindern und

untreuer Ehemann, wird erst zum Handlanger des bösen Ignaz und später zu seinem

Opfer. Die schauerliche Gemeinde besteht aus weiteren armen Schluckern,

verwirrten Säufern und blinden Hinterwäldlern.

Plötzlich will jeder jedem an den Kragen, mögliche Zeugen von geheimen

Schandtaten müssen beseitigt werden und alle fragen sich, ob dies nun die Strafe

Gottes ist oder er sich schon längst von den Menschen abgewendet hat. Oder

aber wird am Ende doch wieder alles gut?

In weiteren Rollen Usman Akram, Karin Walz. Regie/Dramaturgie: Rebecca Mack

von Elmenau, Souffleuse: Stephanie Müller

TERMINE

Foto: Hoftheater Schloss Bullachberg

Die Aufführungen des Hoftheaters finden am 21.,

27., 28. und 29. Dezember sowie am 3., 4., und 5.

Januar statt. Beginn im Theaterstadel am Schloss

Bullachberg ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es

in der Tourist-Info Schwangau.

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SCHWANGAU

15

SCHWANGAUER MIT

VIELEN ERFOLGEN

70 Jahre

Eisstocksport

in Schwangau

Seit 50 Jahren gibt es den Eissport-Club Schwangau. Das

ist nicht das einzige Jubiläum, das die Schützen 2019 feiern:

Vor 70 Jahren waren die Anfänge des Eisstocksports im

Dorf der Königsschlösser.

„Mein Vater nahm mich als Kind schon immer mit zum Eisstockschießen

am Alpsee oben“, erzählt Marc-Oliver Helmer,

Kassier des EC

Schwangau. „Damals

hatte der Sport aber

eher noch das Klischee eines „Alt herrensports“, das hat sich bis heute zum Glück

komplett verändert. Wir sind, so hoffen wir, vielleicht auch kurz davor, endlich eine

olympische Sportart zu werden.“ Schließlich wird vermutet, dass das Eisstockschießen

schon im 13. Jahrhundert aus Skandinavien kam. Erste Bilder, auf denen eine

winterliche Freizeitbeschäftigung dieser Art abgebildet ist, stammen aus Holland. Der niederländische Maler Pieter Bruegel

zeichnete im Jahre 1565 ein Bild über dieses Thema. Einzelne erste Vereine wurden in Deutschland, vor allem in Nieder-

und Oberbayern, bereits vor 1900 gegründet. In Schwangau war es schließlich am 11. Oktober 1969 soweit, gespielt

wurde seit jeher auf der Eisschießanlage in Hohenschwangau. Das Stockschießen gilt vor allem in unseren Regionen als

alter Volkssport und ist historisch gesehen sogar dem Brauchtum zuzurechnen, das sich in Gegenden mit zufrierenden

Gewässern verbreitete und früher nur im Winter gespielt wurde. In der modernen Form als Leistungssport wird heute

aber ganzjährig gespielt.

Foto: EC Schwangau

So kann auch der EC Schwangau in seiner 50-jährigen Geschichte einige Erfolge vorweisen. Immerhin kam mit Nationalspielerin

Angela Gantner in den frühen 1990er-Jahren auch schon eine Welt- und Europameisterin aus dem Ort.

Auch sonst konnte der Club in den vergangenen Jahrzehnten große Erfolge einfahren. Schütze Anton Schuh wurde

Süddeutscher Meister, Wolfgang Trinkwalder im Einzelschießen Dritter bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin und

die Jugendmannschaft kann immerhin bereits eine Teilnahme an der

Europameisterschaft verbuchen. 42 Mitglieder waren es laut Vereinschronik

im Gründungsjahr. Über 90 Mitglieder hat der EC Schwangau

heute, das jüngste Mitglied ist gerade mal sieben Jahre alt.

Auch Marc-Oliver Helmer blickt mit seinen 28 Jahren schon auf einen

Allgäuer Meistertitel mit seinem Team zurück. „Wie viele andere

auch habe ich mich damals sehr schnell in den Sport verliebt. Der

Reiz ist die Präzision, Zielsicherheit, Ruhe und Konzentration, alles

in einem. Man muss dabei seinen eigenen Stil und seine eigene Technik

entwickeln.“ Aber nicht nur als Sport ist das Eisstockschießen

beliebt. Für Einheimische und Urlaubsgäste ist es im Winter, als auch

im Sommer ein Freizeitvergnügen der besonderen Art, zumal es dabei

gilt, sich in der eigenen Geschicklichkeit zu beweisen.

Wir bieten:

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16

SCHWANGAU

„SOUL OF THE

MOUNTAINS“

„Soul of the Mountains“ ist ein Skitourenrennen, bei dem es um Spaß an der Bewegung

und das gemeinsame Naturerlebnis geht. In Teams von vier bis sieben Personen

können Familien, Freunde, Schulklassen, Kollegen, Vereine oder Kommunen

an den Start gehen – wenn mindestens eine Frau dabei ist. Der Startschuss zum

„Soul of the Mountains“ Skitourenrennen fällt am Sonntag, 19. Januar 2020 um 11

Uhr an der Talstation der Tegelbergbahn in Schwangau. Von dort geht es auf dem

Schutzengelweg (Skitourenlehrpfad) an der

Rohrkopfhütte vorbei hinauf zum höchsten

Maloja Team-

Skitourenrennen

im Januar

Punkt auf circa 1.430 Meter. Dort angelangt

geht es vom Wendepunkt (Fellwechsel) hinab

auf circa 1.200 Meter, bevor es dann nach

einem kurzen Anstieg zum Ziel an der Rohrkopfhütte

geht.

Egal, ob Anfänger, Hobby-Skitourengeher,

ambitionierter Skitourenläufer oder Profi:

willkommen sind Teilnehmer jeglicher Leistungs- und Altersklasse ab zwölf Jahren.

Das Team, das als erstes vier Mitglieder (mit mindestens einer Frau) im Zielbereich

hat und seine Marke an der „Wall of Fame“ anbringt, gewinnt. Unterstützung zum Beispiel durch Ziehen, Schieben oder

Schleppen innerhalb des Teams ist erlaubt. Es findet keine Zeitnahme statt.

„Soul of the Mountains“ ist ein Skitourenrennen mit einer Abfahrt. Um die gewählte Strecke im Sinn des Reglements

bewältigen zu können, muss jeder Teilnehmer über eine entsprechende körperliche Fitness verfügen. Besonderes skifahrerisches

Können ist nicht erforderlich, denn bei dem Rennen geht es nur darum, in präpariertem Gelände das Ziel an der

Rohrkopfhütte zu erreichen – und dort im Anschluss den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen zu lassen. Das Zeitlimit

beträgt drei Stunden für die Gesamtstrecke. Weitere Infos und Anmeldung unter www.soul-of-the-mountains.com.

Foto: Sport Consult

KÖNIGLICHE

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SCHWANGAU

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Im Zeitraum vom 29.11.2019 –06.01.2020

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LECHBRUCK/HALBLECH

17

WANDERUNG MIT

BESTEM PANORAMA

Gerade bei schönem Wetter bieten Winter-Wanderungen einen ganz besonderen Reiz.

Wenn sich eine glitzernde Schneedecke über die Berge und das Voralpenland legt, überkommt

einen schnell ein ruhiges und erhabenes Gefühl. Und wenn man einige Höhenmeter

in Kauf nimmt, kann man zudem ein grandioses Panorama genießen.

Genau diese Aussichten bietet eine Wanderung auf den Buchenberg.

Los geht es an der Gästeinformation in Buching. Von dort weist die Beschilderung

in östlicher Richtung aus dem Ort hinaus. Die Bergstraße,

die in weiten Schleifen ansteigt, ist ab den letzten Häusern für den Autoverkehr

gesperrt. Im Sommer gibt es mit Forst-, Bach-, Kulturen- und

Schwellen-Grabenweg mehrere Möglichkeiten, auf den Berg zu gelangen.

Im Winter bleibt der Forstweg, denn auf diesem wird regelmäßig

Schnee geräumt, da über ihn die Buchenbergalm versorgt wird. Wenn

nach etwa 75 Minuten die Bergstation der Buchenbergbahn und die Buchenbergalm

erreicht sind, spannt sich das versprochene Panorama vor

den Augen auf. Und auch wenn die Königsschlösser nicht im Blickfeld

sind, so hat man Ausblick auf nicht weniger als zwölf Seen. Bei schönem

Wetter und guter Sicht

Herunter zu Fuß,

mit dem Rodel oder Lift

sind Alatsee, Bannwaldsee,

Forggensee, Haslachersee,

Hegratsriedsee, Hopfensee, Illasbergsee, Oberer

Lechsee, Premer Lechsee, Sameistersee,

Schmuttersee und Weißensee zu sehen.

Wer noch Kondition hat, kann von hier aus den Buchenberg-Rundweg in Angriff nehmen,

der circa eine Stunde in Anspruch nimmt. Allerdings ist dieser nicht geräumt und die Begehung

ist von den Schneeverhältnissen abhängig.

Foto: © Seventyfour - stock.adobe.com

Für den Heimweg hat man mehrere Möglichkeiten. Für denselben Weg zurück auf dem

Forstweg sollte man nochmal etwa eine Stunde einplanen. Wer das nicht möchte, ist über

den Sessellift natürlich schneller. Dieser benötigt nur wenige Minuten und man ist wieder

im Tal. Es gibt noch eine weitere Variante, mit der man schneller wieder vom Berg herunterkommt

als zu Fuß: mit dem Schlitten. Zwar muss man diesen auf dem Weg hinaufziehen.

Dann kommt man aber in das Vergnügen der zweieinhalb Kilometer langen Natur-

Winterrodelbahn, für die man nur etwa 12 Minuten benötigt. Gerade für Gruppen ist die

rasante Fahrt nach einer zünftigen Brotzeit in der Buchenbergalm ein großer Spaß. Wer

keinen eigenen Rodel hat, kann sich einen an der Talstation der Buchenbergbahn ausleihen.

Für diejenigen, die den Schlitten nicht auf den Buchenberg ziehen möchten und die keinen

großen Wert auf das Wandern legen, bietet sich die Möglichkeit, sich mit Schlitten im Sessellift

auf den Berg transportieren zu lassen. Egal, für welchen Weg man sich entscheidet,

die Aussicht auf dem Buchenberg ist immer dieselbe.

Mit warmen

Füßen durch

denWinter …

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Unsere Winteröffnungszeiten:

Dienstag ab 17.00 Uhr, Samstag ab 17.00 Uhr,

Sonn- und Feiertags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr und ab 17.00 Uhr wieder.


18 SEEG/ROSSHAUPTEN

EINE DER SCHÖNSTEN

ROKOKOKIRCHEN

Die Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg ist ein bedeutendes Bauwerk und gilt als

eine der schönsten Rokokokirchen des Allgäus. Von vielen wird sie auch

„die kleine Wies“ genannt, da ihre prächtige Ausstattung an die berühmte

Wieskirche in Steingaden erinnert. Weithin sichtbar steht die Pfarrkirche

von Seeg am Südwestrand des Ortes. Vom mittelalterlichen Vorgängerbau

sind heute nur noch die unteren Turmgeschosse erhalten. Beim Wiederaufbau

der Kirche 1636 erhöhte

Pfarrkirche St.

Ulrich in Seeg

erstrahlt in

neuer Pracht

man den Turm. Die heutige Kirche

errichtete Joseph Miller von 1701 bis

1725 nach Plänen des bedeutenden

Barockbaumeisters Johann Jakob Herkommer. Die qualitätvolle Innenausstattung erhielt

die Kirche in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Den weiträumigen Saalbau mit sechs Fensterachsen und doppelter Westempore

überwölbt eine flache Stichkappentonne. Die Seitenwände gliedern gepaarte Pilaster,

die das Gewölbe optisch tragen. In das Gewölbe sind die großflächigen Fenster

hochgeführt, die durch die breite Lichtstreuung für einen hellen lichten Raum sorgen.

Die reichen Stuckaturen in Langhaus und im Chor schuf Andreas Henkel aus Mindelheim. Das Chorgewölbe gestaltete

Balthasar Riepp 1744 mit dem Fresko der „Schlacht auf dem Lechfeld“. Johann Baptist

Enderle überarbeitete später Riepps Fresko und schuf die Kartuschenbilder neu. Er

schuf auch das Mittelfresko „Papst Pius V. sieht im Geist die Seeschlacht von Lepanto

1571“ im Langhaus. Die Altäre sind mit malerischer, kulissenhafter Wirkung in den

Raum integriert. Die beiden Seitenaltäre sind szenisch über Eck gestellt. Der Hochaltar

mit Tabernakel ist eine Glanzleistung handwerklicher Kunst.

In den 1940er-Jahren wurde die St. Ulrichkirche restauriert, dabei erhielt der Raum

eine stumpfe, dunklere Farbigkeit. 2007 jedoch bekam die Raumschale ihre originale

Farbgebung zurück, die unter den jüngeren Fassungen erhalten geblieben war. Durch

die Rückgewinnung der historischen Raumfassung gewann St. Ulrich wieder jene

Raumgestaltung zurück, die sie in die erste Reihe der süddeutschen Rokokokirchen

stellt.

Ende Februar 2016 stürzten Teile der Decke zu Boden, dabei wurde das markante

Deckenfresko mit der Schlacht von Lepanto auf über zweieinhalb Quadratmetern

beschädigt. Und das nur rund zehn Jahre nachdem die Kirche das letzte Mal umfassend

saniert worden war. Nun wurde auf eine neue Technik gesetzt, damit sich so

ein Unglück nicht wiederholt. Nach über drei Jahren Bauzeit zeigt sich die Kirche

seit Oktober wieder in ihrer vollen Pracht und die Kirchenbesucher können sich auf

das beeindruckende Langhausdeckenfresko freuen. Die aufwendige und kostenintensive

Sanierung wäre ohne die große Unterstützung der Diözese Augsburg sowie

Zuschussgebern und Spenden nicht möglich gewesen. Auch die Deutsche Stiftung

Denkmalschutz (DSD) unterstützt die Restaurierung.

Fotos: Monik Lux

Den idealen Ausgangspunkt für

verschiedenste Unternehmungen

im Allgäu finden Sie bei uns.

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KALTE WINTERTAGE

Der fulminante Abschluss der

Bestseller-Trilogie endlich im

Taschenbuch. Henny Unger

feiert Geburtstag, 70 Jahre ist

sie geworden. So alt wie das

Jahrhundert. Beim Gartenfest

an ihrer Seite: die Freundinnen

Käthe, Lina und Ida.

Doch längst hat sich der Kreis

der Gratulanten erweitert.

Aus den vier Freundinnen

sind Mütter und Großmütter

geworden. Hennys Enkelin

Katja träumt davon, als Fotoreporterin

um die Welt zu

reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung

nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von

Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Vom Deutschen

Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende

– anhand der vier Familien aus Uhlenhorst erzählt Carmen

Korn ein Jahrhundert bewegter und bewegender deutscher

Geschichte. Ihre Jahrhunderttrilogie begeistert unzählige Leser.

Rowohlt, ISBN 978-3-4992-9064-0.

Die Finanzkrise 2008 erschütterte die Grundfesten

unseres Finanzsystems. Die monetären, die sozialen

und die politischen Auswirkungen spüren wir

bis heute. Die beispiellosen Rettungsorgien von

EZB & Co. sowie ein historisch einmaliges Notenbankexperiment

dauerhafter Nullzinsen enteignen

Sparer, Kleinanleger und Versicherungsnehmer.

Eine gigantische Steuer- und Abgabenlast raubt

der Mittelschicht jeden finanziellen Spielraum.

Parallel wird neuerdings noch über Enteignungen

nachgedacht – und diese werden kommen. Was

uns alle erwartet und wie man sich und sein Geld

absichern kann, das erfährt man im neuesten und

bislang wichtigsten Buch der Bestsellerautoren, Finanzexperten

und Querdenker Marc Friedrich und

Matthias Weik. Eichborn Verlag, ISBN 978-3-8479-0669-8.

Brillant und radikal einzelgängerisch – Harry

Hole, der aus Schneemann und Durst bekannte

Ermittler, ist zurück in einem wütenden

Kampf gegen den Mörder, der ihn seine ganze

Karriere verfolgt hat. Kommissar Harry Hole

ist am Boden. Seine Ehe und seine Karriere

hat er aufs Spiel gesetzt. Und verloren. Nach

einer durchzechten Nacht erwacht er ohne

jede Erinnerung. Seine Kleidung ist voller

Blut. Und nun beginnt für ihn der wahre Albtraum.

Ullstein, ISBN 978-3-5500-8173-6

RÜCKHOLZ

19


20 WEISSENSEE

ALLGÄUER BERGKÄSE

UND EMMENTALER

Weite grüne Wiesen, idyllische Wälder, Berge und Hügel und die

herrliche frische Luft - dafür wird das Allgäu gerne gerühmt. Fragt man

einen echten Allgäuer, was er an seiner Heimat alles liebt, so wird es

neben der schönen Landschaft mit Sicherheit eine weitere Antwort

geben – den Käse. Die klassischen Käsesorten Allgäuer Bergkäse und

Allgäuer Emmentaler sind trotz ihrer langen Tradition noch lange nicht

aus der Mode. Wie der Name es

Genussreise

durch das

Allgäu

schon erahnen lässt, kommt der

Emmentaler ursprünglich aus dem

Schweizer Emmental. Die erste

ursprüngliche Erwähnung stammt

Foto: ©Sunny Forest – stock.adobe.com

aus dem Jahr 1542. Doch ist er gewiss kein Neuankömmling im Allgäu. Schweizer

Senner kamen 1821 ins Allgäu, die hier mit ihren besonderen Kenntnissen den

Emmentaler herstellten.

Schon 1823 gewann ein richtiger Allgäuer Emmentaler einen Preis für seine hervorragende Qualität. Bis heute wird diese

Qualität von Kennern geschätzt, die mit Freude den nussigen Käse mit den markanten Löchern genießen.

Manchmal wird er als kleiner Bruder des Emmentalers bezeichnet, doch ganz gerecht wird man dem Allgäuer Bergkäse

damit nicht. Vergleicht man den Bergkäse mit dem Emmentaler, sind die Leibe und Löcher des Bergkäses jedoch tatsächlich

kleiner. Die Senner stellen den Bergkäse meist auf ihren Sennhütten in den Allgäuer Alpen her. Der Allgäuer Bergkäse

zeichnet sich durch einen würzigen und durchaus intensiven Geschmack aus. Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Emmentaler

sind eine geschützte Ursprungsbezeichnung und so kann man sicher sein: Jedes Stückchen kommt aus dem Allgäu.

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Hausgebrauch ist etwas vorhanden. Regionale Produkte.

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HOPFEN

21

EIN KAMPF UM

GLAUBE UND LIEBE

Der Kampf um Glaube und Liebe geht weiter: Benjamin Sahlers Neuinszenierung war bereits

im Dezember 2018 in Ludwigs Festspielhaus in Füssen zu sehen und wurde aufgrund

der hohen Nachfrage um mehrere Zusatzshows verlängert. Im Dezember 2019 sowie im

Mai 2020 präsentiert der Regisseur und Theaterdirektor

das Historiendrama erneut im Festspielhaus.

Musical „Die Päpstin“

erneut in Ludwigs

Festspielhaus

TERMINE

Spieltermine: 6., 7., 13. und 14. Dezember

jeweils um 19.30 Uhr sowie

am 8. Dezember um 15 Uhr. Tickets

gibt es in allen Service-Centern der

Allgäuer Zeitung sowie www.allgaeuticket.de.

„Die Päpstin“ begeistert wie kaum ein anderes Werk

durch berührende Songs, aufwendige Kostüme und

magische Bühnenbilder. Ein Gesamtkunstwerk rund

um eine bemerkenswerte Frau, die um Selbstbestimmung,

Liebe und für eine bessere Welt kämpft.

2011 in Fulda uraufgeführt zog das auf dem Bestsellerroman

von Donna W. Cross basierende Musical

bisher über 300.000 Besucher in seinen Bann.

Viele Fans warteten immer wieder sehnlichst auf

eine Wiederaufnahme. Die Neuinszenierung unter

der Regie von Benjamin Sahler feierte 2017 Premiere.

Das Stück selbst wurde von ihm dabei komplett

neu inszeniert und um weitere Szenen ergänzt. In

Foto: Michael Böhmländer

der Spielzeit 2019/2020 stehen als Päpstin Johanna

in Doppelbesetzung die renommierte Sängerin und Musical-Darstellerin Misha Kovar und Newcomerin

Kristin Backes abwechselnd auf der Bühne. In weiteren Rollen stehen der Päpstin weitere

Stars der deutschsprachigen Musicalszene zu Seite, so unter anderem Matthias Stockinger, Uwe

Kröger, Alexander Kerbst, Kevin Tarte und Chris Murray.

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22

EISENBERG/HOPFEN

DIE SAGE VOM

HOPFENJACKL

Die Leute von Hopfen, Heidelsbuch und von den Höfen am Fischerbichel

behaupten, der Hopfenjackl sei ein feuriger Riese gewesen; die

von Reinertshof und den Höfen um Dornach und Gunzenberg aber

haben ihn als mannshohe feurige Kugel gesehen. Seine Geschichte

ist folgende: Ein Händler aus Tirol, den man landauf landab nur den

Jackl nannte, kam alle Jahre mit einer Fuhre Italienerkram in das Land

um Füssen und verhausierte

Erklärung für

Naturphänomen

sein minderwertiges Zeug.

Obendrein war er ein gotteslästerlicher

Flucher und ein Säufer. Kaufte man ihm nichts ab, so rannte

er um den Hof herum und schimpfte und fluchte den Leuten alle schlimmen

Dinge aufs Dach. Auf diese Weise hat er manchen Bauern geängstigt und zum Kaufen gepresst. Aber eines Tages kam

er an den Unrechten. Ein junger kräftiger Bursche aus Widemen packte den Jackl gerade, wie er

seinen Teufelstanz um einen Hof anfing, und verschlug ihm gehörig den Grind. Ein paar andere Burschen,

die hinzukamen, fesselten den Jackl und legten ihn in einen Kahn am Ufer des Hopfensees.

Aber es zog gerade ein Gewitter herauf, und der sich erhebende Sturm trieb den in seiner Hilflosigkeit

erst recht abscheulich fluchenden Tiroler auf den Hopfensee hinaus. Dort jagte ein Blitzstrahl

den Lästerer in die Tiefe. Man könnte sagen, das sei ein Gottesgericht gewesen. Aber die Menschen

hatten an dem Jackl auch nicht besonders christlich gehandelt.

Deswegen müssen sie bis auf den heutigen Tag immer wieder erschrecken, wenn er als feuriger Riese

bei Gewitter und Sturm aus dem Hopfensee steigt und mit seinem Atem manchen Hof anzündet,

oder wenn er als feurige Kugel übers Gestade jagt. Wer ihn so sieht, muss jede Nacht vom Hopfenjackl

träumen, und mancher soll von dem Schrecken schon fallsüchtig geworden sein.

Foto: ©Ian Sherriffs – stock.adobe.com

ALLGÄUER SAGEN

Viele weitere Volkssagen aus

dem Allgäu findet man im

Buch „Allgäuer Sagen“ von

Hermann Endrös und Alfred

Weitnauer. Erschienen ist das

Sammelwerk im Franz Brack

Verlag aus Altusried.

Wohlfühlen geht

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HOPFEN

23

LATERNENWANDERUNG

UM DEN HOPFENSEE

Wanderungen um den Hopfensee sind zu jeder Jahreszeit äußerst beliebt.

Kein Wunder - bietet der See, der sich malerisch vor der beeindruckenden

Alpenkulisse präsentiert, doch zu jeder Saison seine ganz

besonderen Reize. Gerade im Winter birgt eine Wanderung um den See

einen ganz besonderen Charme. Wenn der Schnee das Ufer überzuckert

und sich das Sonnenlicht in unzähligen Eiskristallen bricht, wirkt

die Landschaft wie eine Kulisse. Eine

ganz andere Atmosphäre hat der See

aber nachts: geheimnisvoll, spannend

und mystisch.

Darum bietet Füssen Tourismus eine

Laternenwanderung um den Hopfensee

an. Mit Gästeführern kann man

unter dem Sternenzelt einen romantischen

und unvergesslichen Abend an der „Allgäuer Riviera“ erleben

- ein besonderes Erlebnis für die Familie.

Über die Wintermonate findet die Wanderung bei trockener Witterung

mittwochs alle zwei Wochen statt. Geeignet ist sie für Kinder

ab zehn Jahren. Startpunkt ist um 19 Uhr an der Tourist-Info Hopfen

am See. Nach der Wanderung kann man, sofern man möchte, eine gemütliche

Einkehr genießen. Dann dauert der Ausflug ungefähr bis 22

Uhr. Nähere Informationen gibt es bei der Tourist-Info und unter www.

fuessen.de.

Die Allgäuer

Riviera unterm

Sternenzelt

INFORMATIONEN

Foto: ©Lars – stock.adobe.com

Von November bis März findet die Wanderung in 14-tägigem

Turnus mittwochs am 11. und 25. Dezember, am 8. und 22.

Januar, am 5. und 19. Februar und am 4. und 18. März statt.

Sie ist für Kinder ab zehn Jahren geeignet und findet nur bei

trockener Witterung statt.

Anmeldung am Veranstaltungstag bis 16 Uhr bei der Tourist

Information erforderlich.

Dauer: circa 3 Stunden (inklusive Einkehr)

Exklusive Marken‚

nur bei uns !

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Neue große

Größen-Kollektion

48–52

Hopfen am See · Uferstraße/Ecke Höhenstraße

Telefon 08362 /92611 35 (Bushaltestelle)

Montag bis Freitag 9.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr,

Samstag 9.30 bis 12.30 Uhr


24 NESSELWANG

SNOWFESTIVAL FÜR

GEHÖRLOSE ATHLETEN

Von Donnerstag, 23., bis Samstag, 25. Januar, feiert die Deutsche Gehörlosen

Sportjugend im DGS e.V. ein großes Snowfestival in Nesselwang.

In den drei Tagen werden unter der Schirmherrschaft von

der zweifachen Olympiasiegerin im Eiskunstlauf Katharina Witt viele

Wettkämpfe ausgetragen, die teilweise als Europacup und auch als

Deutsche Meisterschaft gewertet werden. Die Athleten messen sich

dabei in sechs Sportarten.

Deutsche

Meisterschaften

und Europacup

Die Ski-Alpin Wettbewerbe werden an

der Alpspitzbahn als „Deaf Europacup

for Clubs“ durchgeführt, die durchaus mit FIS Weltcups vergleichbar sind. Parallel dazu

gibt es eine Wertung zur Deutschen Meisterschaft. Auch ein Snowboard-Wettkampf ist

an der Alpspitzbahn bei Flutlicht geplant. Dem Snow-Volleyball, einer jungen mit dem

Beachvolleyball vergleichbaren Trendsportart, kann das Publikum bei cooler Atmosphäre

in Liegestühlen zuschauen, die rund um die Spielfelder aufgebaut sind. Die Biathlon- und

Langlauf-Wettkämpfe finden im Trendsportzentrum Allgäu statt, während die Curling-Konkurrenz sich im Bundesleistungszentrum

Füssen misst.

Da man die Athleten nicht nur durch Rufe anfeuern kann,

sondern auch mit der entsprechenden Gestik, sind Zuschauer

an den Wettkampforten herzlich eingeladen. Weitere Infos

und Anmeldung gibt es unter www.nesselwang.de sowie

www.snowfestival2020.eu.

PROGRAMM:

Foto: © Alexander Rochau – stock.adobe.com

Donnerstag, 23. Januar 2020:

Eröffnung des Snowfestivals

9.30 bis 16 Uhr: Schnupperkurs / Aufwärmrunde Curling

10 Uhr: Europacup und Deutsche Meisterschaft Super G

12.30 Uhr: Europacup und Dt. Meisterschaft Kombi-Slalom

15 bis 23 Uhr: Snow-Volleyball

Freitag, 24. Januar 2020:

9.30 Uhr: Deutsche Meisterschaft Curling

10 Uhr: Langlauf-Massenstart

10 Uhr: Europacup und Dt. Meisterschaft Slalom, 1. Lauf

12 Uhr: Europacup und Dt. Meisterschaft Slalom, 2. Lauf

11 bis 23 Uhr: Snow-Volleyball

18 Uhr: Snowboard

4 kostenfreie

Übungslifte

im großen

Ski-Kinderland

mit Easy-Funpark

Kursangebote

· Ski- und Snowboardkurse

alle Altersstufen

· „Snowkids“ (einh. Kinder)

· Schneeschuhwandern

· Langlauf

Samstag, 25. Januar 2020:

9.30 Uhr: Deutsche Meisterschaft Curling

10 Uhr: Biathlon

10 Uhr: Europacup und Deutsche Meisterschaft Riesenslalom, 1. Lauf

12 Uhr: Europacup und Deutsche Meisterschaft Riesenslalom, 2. Lauf

Weihnachts-Feier & Jahresabschluss

• Brauerei-Besichtigung mit ProBier-Bier

• Allgäuer Käsefondue aus dem Kupferkessel

über offenem Feuer als Vorspeise

• Den Hauptgang und das Dessert genießen

Sie in der weihnachtlichen Gaststube

ab € 33,50 pro Person

Übernachtung zubuchbar: ab € 49,50 p.P.

Menüvorschläge und weitere Ideen schicken

wir Ihnen gerne !



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PFRONTEN

25

[ALPSPITZE]

[AUCH IM WINTER]

Kombi-Bahn bis zur Bergstation | Gondel

und Sessel an einem Seil | super beleuchtete

Piste | täglich Flutlichtskifahren

| komplett beschneit | Top präparierte

Pisten | Pistenraupen-Co-Pilot |

täglich Après-Ski-Party | täglich Funpark

mit Flutlicht | kostenlose Parkplätze

Infotelefon: 0 83 61-7 71 | Telefon: 0 83 61-12 70 | www.alpspitzbahn.de | www.alpspitzkick.de

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Sprudelliegen und Farbenspiel im Wasser

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Jedermann | Saunalandschaft mit 250 m 2

Natursee und Saunagarten

| Restaurant & Café „Taverna“

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00 bis 22.00 Uhr · Sa./So./Feiertag 9.00 bis 22.00 Uhr


26 PFRONTEN

SCHNEESPASSWOCHE

2020 IN PFRONTEN

Mit dem Start der Pfrontener Skisaison 2019/2020 heißt es ab

21. Dezember wieder „rauf auf die Piste“. Mit zahlreichen Outdoor-Erlebnissen

ist das Allgäuer Voralpenland um Pfronten

ein Geheimtipp und ideales Trainingsgebiet für Skianfänger

und Wiedereinsteiger. Egal, ob auf der Hochalpe am Breitenberg,

im Skizentrum Pfronten-Steinach oder am Sonnenlift

in Pfronten-Röfleuten, insgesamt locken 13 Seilbahn- und

Zipfelbob-Meisterschaft,

Pistenraupen-

Tour, Snow-Volleyball

Liftanlagen

mit

über 20 Pistenkilometern

und einer

der längsten

Flutlichtpisten

im Allgäu. Höhepunkt

ist die Pfrontener SchneeSpaßWoche, die vom 5. bis

zum 9. Februar 2020 mit Outdoor-Programm im Skizentrum stattfindet. Von geführten Skitouren und Kursen über Zipfelbobfahren bis

hin zur Mondscheinschneeschuhtour erleben Groß und Klein an fünf Tagen die Vielfalt des alpinen Wintersports. Ein besonderes Highlight

ist der Tourstopp des Deutschen Snow-Volleyball Teams.

Neben den regulären Kursen des Skizentrums, wählen Anfänger und Wiedereinsteiger innerhalb der Pfrontener SchneeSpaßWoche aus

einem speziellen Erlebnisangebot. Wer nach einer Pause wieder entspannt und sicher zurück auf die Bretter will, nimmt am Skikurs für

Wiedereinsteiger teil und frischt mit jeder Menge Spaß seine vorhandenen Kenntnisse wieder auf. Auch ein alter Klassiker wird in dieser

Woche wieder ins Leben gerufen: Einst genossen Mamis beim „Hausfrauenskikurs“ ihre Auszeit im Schnee, wenn die Kids im Kindergarten

und in der Schule waren. Heute können sowohl Frauen als auch Männer am Kultkurs teilnehmen. Danach geht es mit den Lehrern

der Pfrontener Skischule auf die Piste, die mit individuellen Tipps und Tricks an der Fahrtechnik feilen. Die Teilnehmer begeben sich auf

THEMENFÜHRUNGEN

DURCH PFRONTEN

Pfrontener Mächler werden sie genannt, die Denker, Tüftler und Künstler,

die den Charakter Pfrontens geprägt haben und deren Einfluss allgegenwärtig

ist. Noch heute lässt sich beim Besuch in den Werkstätten

die Leidenschaft der Pfrontener für ihr Handwerk erleben. Bei der

geführten Ortswanderung zeigt der Wanderführer die Orte, wo sich

geistige Horizonte öffnen und gewagte Ideen entstanden. Ein echter

Mächler öffnet seine Türen: Bei Filigrandrechsler Reinhart Beck können

die Teilnehmer beobachten, wie er mit Feingefühl Unikate aus Holz herstellt.

Termine: 10. Dezember, 14. Januar und 6. Februar, 9 Uhr.

Auf diesem Rundweg durch den Ortskern des Pfrontener Tals erfahren

die Teilnehmer Wissenswertes über die Geschichte Pfrontens. Beginnend

am Haus des Gastes führt die Runde zunächst über die Vils zur

Firma Haff, die bereits 1835 gegründet wurde. Sie gilt als die Wiege der

Feinmechanischen Industrie in Pfronten. Ein Besuch zeigt die Messinstrumente

und Zeichengeräte, die früher hier in Präzisionsarbeit angefertigt

wurden und diese Firma dafür weltweit bekannt machten.

An der evangelischen Kirche vorbei geht es entlang der Bahnlinie zum

Bahnhof mit dem neuen Video-Reisezentrum. Weiter führt der Weg

an der alten Post zum St. Vinzenz Klinikum. Unterhalb der Pfarrkirche

St. Nikolaus befindet sich das Heimathaus mit Eiskeller. Dort erfährt

man mehr über das Leben in einem alten Bauernhaus sowie über früher

verwendete Werkzeuge und Geräte. Über den Kirchberg hoch und

über das Hörnle, vorbei am Pfrontener Friedhof, geht es am Angerbach

entlang zurück zum Ausgangspunkt. Termine: 16. Januar, 13. Februar,

ab 9 Uhr.

Anmeldung und Infos bei Pfronten Tourismus unter www.pfronten.de.


Foto: Pfronten Tourismus


PFRONTEN

27

Abenteuerlust im

Tiefschnee: Skitouren

für Einsteiger

ihrer ersten geführten Skitour abseits der Piste bei einer vierstündigen geführten Wanderung durch den unberührten Tiefschnee

auf den Gipfel des Breitenbergs und wieder zurück ins Tal auf Skiern. Dabei erklärt der Tourguide vom richtigen Anlegen der

Steigfelle über die Funktion und den Gebrauch von Harscheisen bis zur Tourenskibindung und der Bedienung eines LVS-Geräts

alles Wichtige für die nächste Tour auf eigene Faust.

Im Rahmen der Pfrontener SchneeSpaßWoche verbringt man einen Skitourenabend

mit Wanderung und Einkehr in die Scheiber Alm. Nach der Abfahrt

über die Flutlichtpiste ins nächtlich beleuchtete Pfronten, findet der Abschluss

des Abends mit Allgäuer Brotzeitschmankerln in der warmen Hüttenstube der

Scheiber Alm statt, die sich an der Talstation des Skizentrums befindet. Bei

beiden Touren erhalten Teilnehmer spannende Tipps zur Spurenwahl und Lawinenkunde.

Zwischen Pistenspaß und Hüttenpausen warten zahlreiche weitere Erlebnisse in der Pfrontener Winterwelt. So schwingen sich

Schneefans auf den Rodelbahnen am Edelsberg mit dem Schlitten

talabwärts oder wagen die Abfahrt am Breitenberg auf der mit

6,5 Kilometern längsten Naturrodelbahn des Allgäus. Während

der SchneeSpaßWoche versuchen sich die Kleinen als Zipfelbobfahrer

am 500 Meter langen Tellerlift oder schlüpfen in die Rolle

des Co-Piloten der Pistenraupe. Ein nächtliches Erlebnis bietet die

zweistündige Mondscheintour mit Schneeschuhen, bei der es mit

vielen Tipps rund um umweltfreundliches Schneeschuhgehen zum

urigen Tiroler Stadl geht.

Baggern und Pritschen heißt es am Wochenende der SchneeSpaß-

Woche (8. und 9. Februar), denn das Deutsche Snow-Volleyball

Team macht einen Stopp in Pfronten. Auf zwei Volleyballfeldern

erleben Interessierte hier die Trendsportart anstatt am Strand, im

knirschenden Schnee und alpiner Bergkulisse. Alle Infos und Anmeldung

gibt es unter www.pfronten.de.


Foto: Pfronten Tourismus

EISSTADION PFRONTEN

Das Eisstadion Pfronten am Pfrontener Kurpark in der Frühlingstraße

12 ist bis März 2020 geöffnet und bietet auf einer Eisfläche

von 1.800 Quadratmetern reichlich Platz zum Eislaufen und

Eishockeyspielen. Die Eishockey-Tradition erhält der EV Pfronten

mit seinen Spielern von den Bambini bis zu den Senioren aufrecht

und sorgt für spannende Eishockeyspiele. Wer selbst einmal das

Eislaufen versuchen möchte, kann den Publikumslauf besuchen.

Schlittschuhe können an der Kasse ausgeliehen werden.

Öffnungszeiten Publikumslauf: Montag, Dienstag und Donnerstag

13.30 bis 15.30 Uhr; Sonntag 10 bis 11.40 Uhr. Den Belegungsplan

gibt es unter www.pfronten.de.

Gasthof

»Löwen«

Familie Šabovi`c

Tiroler Straße 112 · 87459 Pfronten-Steinach

Tel. 08363-927729 · www.gasthausloewen.de

Funkerzeichen: DJØAH

Einzigartige Biere aus der Region

und der ganzen Welt

Erstklassige Spirituosen wie Gin,

Whisky, Rum, Liköre u.v.m.

Spezialitäten wie Essig & Öle,

Kaffee, Sirup-Essenzen usw.

bahnhofstr. 8 · 87459 pfronten

telefon 083 63-330 2888

www.feinundherb.de

Die Wirtsleute verwöhnen ihre Gäste mit Spezialitäten

des Balkans, aber auch mit traditioneller

deutscher Küche und Allgäuer Schmankerln.

Unsere Öffnungszeiten:

Mittwoch–Montag von 11 –21 Uhr,

Dienstag ab 17 Uhr geöffnet!


28 PFRONTEN

WINTERVIELFALT ERLEBEN

In Pfronten-Steinach wartet das Familienskigebiet Skizentrum auf große und kleine

Ski- und Snowboardfahrer. Insgesamt fünf Schlepplifte, darunter ein Minilift,

erschließen ein rund 30 Hektar umfassendes Skigebiet. Dank neuester Beschneiungstechnik

bietet das Skizentrum, sobald die Witterung es zulässt, beste Wintersportbedingungen.

So kommen Anfänger und Fortgeschrittene sowohl beim Ski-

als auch beim Snowboardfahren auf ihre

Kosten. Die Verbreiterung der Piste sorgt

für zusätzlichen Platz bei der Abfahrt. Der

„Easy Fun Park“ im Skizentrum garantiert

einen einfachen Einstieg, um coole Tricks

auszuprobieren. Verschiedene Hindernisse,

die abhängig von der Schneemenge aufgebaut werden, laden Anfänger zum Ausprobieren

der ersten Sprünge ein. Und für die Jüngeren hat das Skizentrum ebenfalls

das entsprechende Angebot. Im Rahmen der Zwergerl-Kurse der Skischule

Pfronten können die Kleinsten ihr Können im Kinderland unter Beweis stellen. Der

Zauberteppich sorgt hier für eine unkomplizierte Beförderung, bis das Schleppliftfahren

gelernt ist.

Aber auch Fortgeschrittene und erwachsene Anfänger bzw. Wiedereinsteiger finden bei der Skischule Pfronten das richtige Angebot. Wer

nach einem Tag auf der Piste noch nicht nach Hause möchte, auf den wartet eine leckere Brotzeit oder ein warmes Getränk zum Après-

Ski in einer der urigen Hütten an der Piste. Das Skizentrum ist bei Skibetrieb täglich zwischen 9 und 16.30 Uhr geöffnet. Jeden Mittwoch

und Freitag heißt es zusätzlich von 18 bis 21 Uhr Flutlicht-Skifahren am Familienlift auf einer der längsten Flutlichtpisten im Ostallgäu.

Vom Tiroler Stadl bis zur Talstation Familienlift warten etwa 1,8 Kilometer Abfahrtspiste mit traumhaften Aussichten auf das nächtliche

Pfronten. In den Weihnachtsferien (nicht am 24., 30. und 31. Dezember 2019) sowie in den Faschingsferien findet der Flutlichtbetrieb

täglich von 18 bis 21 Uhr statt. Kostenlose Parkplätze stehen an der Talstation zur Verfügung.

Präparierte

und teils

beschneite Pisten

Foto: Pfronten Tourismus

Skibetrieb täglich 9–16.30 Uhr (bei entsprechender Schneelage)

Flutlichtfahren mittwochs und freitags von 18–21 Uhr sowie täglich

in den Weihnachts- und Faschingsferien (außer 24.,

30. und 31. Dezember 2019)

Wintersaison 2019/2020

neuer Tellerlift mit Beschneiung


PFRONTEN

29

PFRONTENER

WEIHNACHTSMARKT

Am Sonntag, 15. Dezember, ab 13 Uhr, findet zum 31. Mal der Weihnachtsmarkt

auf dem Leonhardsplatz in Pfronten-Heitlern statt.

Ohne Kitsch und Kommerz bietet der Markt eine stimmungsvolle

Zusammenkunft für Jung und Alt, Gäste wie Einheimische. Das

dörfliche Ambiente auf dem weihnachtlich geschmückten Leonhardsplatz,

der Verkauf handwerklicher Produkte von heimischen

Anbietern und sozialen Einrichtungen sowie die verschneite Bergkulisse

machen den Pfrontener Weihnachtsmarkt zu einem der

stimmungsvollsten Christkindlsmärkte in Bayern. Ein festliches

Bühnenprogramm sorgt für

Kurzweil und Weihnachtsstimmung

zugleich. In der

Heitlerner Kirche stellen

Allgäuer und Tiroler Krippenbastler ihre Dioramen aus. In der evangelischen Auferstehungskirche

findet wieder das Konzert „Atempause im Advent“ statt. Wer noch

auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken ist, findet stilvolle Ideen an über 30 Ständen auf dem Markt. Für das

leibliche Wohl sorgen kulinarische Genüsse wie heiße Maronen und überbackene Bergkäsebrote. Und für die leuchtenden

Kinderaugen sorgt der Nikolaus mit seinen Klausen höchstpersönlich, denn er hat für alle jungen Besucher ein Geschenk

dabei. Und wie in jedem Jahr laden die Veranstalter zu Kutschfahrten ein, kurze Rundtouren ergänzen die vorweihnachtliche

Stimmung. Der Eintritt zu allen genannten Veranstaltungen und Aktionen ist frei.

Veranstalter: Eissportverein, Freiwillige Feuerwehr Dorf/Heitlern, Freiwillige Feuerwehr Kappel/Weißbach, Schwimmverein,

Ski-Club, Sportgemeinschaft Weißbach, Turn- und Sportverein, Werkfeuerwehr Deckel Maho zusammen mit der

Gemeinde Pfronten. Weitere Infos unter www.pfronten.de.

Stimmungsvolles

Ambiente am

Leonhardsplatz

Foto: Gemeinde Pfronten, M. Weber


30 PFRONTEN

KLEINKUNST, REALSATIRE,

LITERATUR, PUPPENTHEATER

Der Eiskeller im Pfrontener Heimathaus ist sowohl Geheimtipp als auch gefragte Kulturbühne im

Herzen Pfrontens, auf der Theater, Kleinkunst, Musik und Überraschendes präsentiert werden –

manchmal auch alles zugleich. Im Januar startet das neue Halbjahres-Programm.

Wer bei den letzten Eiskeller-Theaterabenden ein unerwartetes Faible für Figurentheater entdeckt

hat, wird diesen Abend lieben. Der finale Reigen vom ersten Verliebtsein bis zum dicken

Ende – gespielt mit Puppen, Schatten und diversen Objekten vom grandiosen marotte Figurentheater.

Erfüllt von Poesie und Psychologie kämpfen

Neues Halbjahresprogramm

im

Eis keller startet im

Janaur

die Akteure in „Männer sind anders – Frauen auch“ mit

Vorurteilen und Witzen, mit männer- und frauenfeindlichem

Beigeschmack und voller Ironie. Termin: 8. Januar,

20 Uhr.

Kennen Sie Rimmerding? Rimmerding

steht für jene idyllisch bayerischen Dörfer,

in denen die Welt noch in Ordnung

zu sein scheint. Liebevoll, bissig, bisweilen

erdig und wahr, aber auch hundsgemein kommen die handgemachten Lieder daher,

deren roter Faden sich durch Rimmerding zieht wie eine Odelspur. Die drei Musiker

Michael Lutz, Martin Seiler und Katharina Weber bilden zusammen das Trio „Out of

Rimmerding“, das das Landleben mal jazzig, mal poppig, mal in sphärisch-elegischen

Momenten innehaltend, mitunter traditionsverliebt, doch immer mit Begeisterung

besingt: Kleinkunst, Realsatire, Dreigsang und mehr. Termin: 9. Februar, 20 Uhr.

Carmen Rohrbach Foto: Peter von Felbert


Foto: Marotte Figurentheater


PFRONTEN

31

Nach ihrem Konzert zum Weltfrauentag in Pfronten und ihrer Eine-Welt-Tour war für die

Vivid Curls die Zeit reif für ein neues Album: „...nicht müde werden!“ Dieses Motto gilt

für die beiden Musikerinnen Inka Kuchler und Irene Schindele in vielen Bereichen: Lasst

uns nicht müde werden menschlich zu sein, uns zu erinnern, Dinge kritisch zu hinterfragen

und achtsam zu sein. Termin: 19. März, 20 Uhr.

Sommer 1978: Bei der Fußball-WM besiegt Österreich Deutschland mit 3:2. Für die Österreicher

ein Wunder, für die Deutschen eine Schmach. Das Verhältnis der beiden Länder

und ihrer Bewohner ist ein spezielles, gerade auch in Bayern oder auch in Pfronten.

Mit Humor kann man die kleinen Reibereien zwischen den Nachbarn auch heute nehmen,

wie viele ausverkaufte Vorstellungen dieser Satire „Cordoba – das Rückspiel“ des

Theaters Wahlverwandte gezeigt haben. Der Schauspieler Hans Piesbergen wechselt in

diesem irrwitzigen Gesellschaftsgemälde die Dialekte und Rollenbilder in umwerfender

Geschwindigkeit. Termin: 17. April, 20 Uhr.

Theater Wahlverwandte mit „Cordoba“

Im Mai ist Pfronten erneut Teil des Allgäuer Literaturfestivals. Die berühmteste Reiseschriftstellerin

Deutschlands, Carmen Rohrbach, entführt das Publikum in die Wildnis Kanadas. Fesselnd berichtet sie,

begleitet von eindrücklichen Bildern, von den Vorbereitungen und Schwierigkeiten ihres beglückenden Abenteuers.

Wie sie auf ausgedehnten Wanderungen die Wildnis erkundete und schließlich mehrere Wintermonate in völliger

Isolation bei bis zu minus 48 Grad verbrachte, ohne einem einzigen Menschen zu begegnen. Termin: 17. Mai, 20 Uhr.

Mit dem Beginn des Bergsommers wächst auch wieder die Naturverbundenheit und die Liebe zum Naturjodler. Dieser

erklingt in vielfältiger Weise am Konzertabend im Eiskeller mit Jodula Hedwig Roth. Die gebürtige Allgäuerin versteht

es, den Jodler ganz traditionell zu interpretieren – aber auch ihn zu modellieren und mit ihm zu experimentieren.

Termin: 17. Juni, 20 Uhr.

Tickets gibt es im Vorverkauf im Haus des Gastes Pfronten, dort liegt auch die neue Programmbroschüre für das erste

Halbjahr 2020 aus. Infos unter 083 63.6 9888.

Foto: Brigitta Weizenegger

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32 ÖSTERREICH

FUNSLOPE, FAMILYPARK,

SCHNEEBURG UND CO.

Bei geeigneter Schneelage läutet die Ehrwalder Almbahn in Tirol am 13.

Dezember die Wintersaison ein und öffnet täglich ab 8 Uhr ihren Skibetrieb.

Auch in diesem Jahr bietet das Skigebiet der Ehrwalder Alm neben

27,5 Pistenkilometern und sieben Liftanlagen zahlreiche Attraktionen

für die ganze Familie: Während große und kleine Gäste im Familypark

erste Freestyle-Luft schnuppern können, bietet der Snowpark den etwas

anspruchsvolleren

Ehrwalder Almbahn

startet mit zahlreichen

Attraktionen in Wintersaison

Spielplatz für Freeskier und Snowboarder. Die abenteuerliche Abfahrt in der Funslope

sorgt für Skispaß abseits der Piste und direkt neben dem Tirolerhaus an der Bergstation

der Ehrwalder Almbahn wartet eine märchenhafte Schneeburg darauf, von den

kleinsten Gästen erkundet zu werden. Immer freitags und an ausgewählten Abenden

sind Rodelfans willkommen, beim Nachtrodeln die beleuchtete Talabfahrt hinab zu

sausen. Das passende Gefährt kann an der Talstation der Ehrwalder Almbahn ausgeliehen

werden.

Ihre ersten Sprünge, Tricks und „Slides“ können probierfreudige Skifahrer und Snowboarder

im Familypark auf der Ehrwalder Alm üben und dabei Anfänge in Richtung Freeskiing wagen. Dafür stehen breite Boxen und

kleine Schanzen bereit, die zum Rutschen beziehungsweise „Sliden“ und Springen einladen. Wer etwas mehr Herausforderung sucht

oder weiter an seiner Freestyle-Technik feilen möchte, der findet im Snowpark entlang der Klämmli-Piste Hindernisse in verschiedenen

Größen und Schwierigkeitsstufen. Für Abwechslung abseits der Skipiste sorgt die Funslope: Mit unterschiedlichen Hindernissen

und Wellen sowie einer gigantischen Schneeschnecke und zwei Tunnel verspricht sie eine rasante Abfahrt.

Wer nach all den Sprüngen und abenteuerlichen Abfahrten eine Verschnaufpause braucht, ist im Tirolerhaus an der Bergstation der

Ehrwalder Almbahn bestens aufgehoben. Direkt neben dem Tirolerhaus wartet eine Burg aus Schnee auf 230 Quadratmetern Fläche

darauf, erkundet zu werden. Neben einer Schneehöhle im Inneren finden kleine Abenteurer bei der Burg auch Rutschen, eine Krabbelröhre

und eine Schneeballwand vor. Weitere Infos unter www.almbahn.tirol.

Foto: Anton Brey

WINTER PUR

7Anlagen, 27,5 Pistenkilometeraller Schwierigkeitsgrade

Alle Sesselbahnenmit Sitzheizungund Wetterschutzhauben

Schneesicherdurch großflächigeBeschneiung

Frühes Skivergnügen: Kabinenbahnund

6er Ganghoferbereits ab 8.00 UhrinBetrieb

Professioneller Snowpark

Funslope:„Spaßpiste“für die ganze Familie

Familypark:Schritt fürSchritt zum Snowpark-Profi

Schneeburg:Abenteuerspielplatz ausSchnee

NEU! Pistenbully: Klettern,kriechen, rutschen u. v. m. auf

der neuenHolz-Pistenraupedirektneben der Piste

Tirolerhaus –Top-Berggastronomie

Nachtrodelnauf der beleuchteten Talabfahrt

Eineriesen Gaudi! Bahnbetrieb 18.30–21.30 Uhr

Fondue &Heißer Hutanden Rodelabenden im Tirolerhaus

22.03.2020 SCHLAGER OPEN AIRbeim Tirolerhaus

Nur35kmvom Grenztunnel Füssen

BetriebszeitenWinter: 13.12.2019 –13.04.2020,

täglich8.00 bis16.30 Uhr

FUN

FOR EVERYONE!

SCHNEEBURG, FUNSLOPE,

FAMILYPARK, SNOWPARK &

NEU! PISTENBULLY

Ehrwalder Almbahn

A-6632 Ehrwald/Tirol

Tel. +43 (0) 5673 -2468 od. 2309

info@zugspitze.at

www.almbahn.tirol


ÖSTERREICH

33

KONFLIKTFREIES

MITEIN ANDER AUF DER PISTE

Zehn Regeln für

Pistenskitouren

Pistenskitouren boomen: In den vergangenen Jahren haben sie sich zu einem eigenen

Freizeitsportsegment entwickelt. „Die Anzahl der Tourengeher, die ihr Hobby

generell auf die Piste verlegen und selten bis gar nicht mehr ins freie Gelände

gehen, steigt merkbar an. Eine Pistentour ist weniger zeitaufwendig und weniger

Gefahren ausgesetzt als eine Tour im freien Gelände“, so Michael Larcher, Bergführer

und Leiter der Bergsportabteilung im Österreichischen

Alpenverein. Der Alpenverein sieht jeden

Einzelnen gefordert, um das Miteinander von Tourengehern,

Skifahrern und Skigebietsbetreibern aufrechtzuerhalten.

Die zehn Verhaltensregeln für Pistengeher

(vom Österreichischen Alpenverein und dem Kuratorium für Alpine Sicherheit)

stellen neben den FIS-Regeln die Grundlage für ein konfliktfreies Miteinander dar.

Foto: ©Oliver Weber

- stock.adobe.com

SKIPASS MIT VORTEILEN

1. Warnhinweise sowie lokale Regelungen

beachten.

2. Der Sperre einer Piste oder eines Pistenteils

Folge leisten. Beim Einsatz von Pistengeräten,

insbesondere mit Seilwinden, oder bei Lawinensprengungen,

etc. kann es zu lebensgefährlichen

Situationen kommen. Pisten können daher aus

Sicherheitsgründen für die Dauer der Arbeiten

gesperrt sein.

3. Nur am Pistenrand und hintereinander

aufsteigen.

4. Die Piste nur an übersichtlichen Stellen und mit

genügend Abstand zueinander queren.

5. Frisch präparierte Pisten nur im Randbereich

befahren. Über Nacht festgefrorene Spuren können

die Pistenqualität stark beeinträchtigen.

6. Bis 22.30 Uhr oder einer anderen vom

Seilbahnunternehmen festgelegten Uhrzeit

die Pisten verlassen.

7. Sichtbar machen. Bei Dunkelheit

oder schlechter Sicht Stirnlampe,

reflektierende Kleidung etc. verwenden.

8. Bei besonders für Pistentouren gewidmeten

Aufstiegsrouten/Pisten nur diese benutzen.

9. Hunde nicht auf Pisten mitnehmen.

10. Ausgewiesene Parkplätze nutzen und Parkgebühren

entrichten.

SKIPASS MIT VORTEILEN

Skispaß rund um die Zugspitze. Heute in Bayern – morgen in Tirol.

Der Kombiskipass ab zwei Tagen macht es möglich. Je nach Wettersituation,

Schneelage, Lust und Laune können Wintersportler entscheiden,

ob sie lieber in Mittenwald, der Tiroler Zugspitz Arena

oder in Garmisch-Partenkirchen skilaufen, snowboarden oder wandern

wollen. Die Top Snow Card umfasst 87 Liftanlagen und 213

Pistenkilometer und ist gültig in folgenden Skigebieten: Ehrwalder

Almbahn, Tiroler Zugspitzbahn und Zugspitzplatt, Ehrwalder Wettersteinbahnen,

Bergbahnen Langes Lermoos und Biberwier, Bergbahnen

Berwang/Bichlbach, Karlift Heiterwang, Region Garmisch-

Partenkirchen und Grainau und Region Mittenwald. Winterspaß

rund um die Zugspitze - gültig bis 3. Mai 2020

„NEU:

Obere Karbahn I!“

❄ 36 km beschneite Pisten

❄ Familienskigebiet

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GROSSER LANDSCHAFTSMALER

Der aus dem Lechtal stammende Maler Joseph Anton Koch darf ohne Zweifel als der bedeutendste

aus dem Außerfern genannt werden. Auf seinen rund 100 nachgewiesenen Gemälden

und den circa 1.150 Zeichnungen und Skizzen sind vor allem Landschaften zu sehen.

Die teils detailliert ausge arbeitete Staffage sind nicht selten Figuren in zeitgenössischer

ländlicher Tracht. Oftmals dienten die Skizzen als Vorlage, immer wieder auch Gedächtnisstütze.

Die Motive sind ganz unterschiedlicher Art. Sein Stil ist ganz dem Klassizismus

verschrieben.

Koch hatte regen Kontakt zu den Deutschrömern. Ein Teil der Künstlerkolonie schloss sich

zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu den sogenannten Nazarenern zusammen. Koch gehörte

zwar nicht dazu, er war aber von ihrem Gedankengut durchaus angetan und wird gelegentlich

als deren Wegbegleiter bezeichnet. Von keinem anderen Außerferner Künstler finden

sich so viele Werke in den großen Museen in Kopenhagen bis Rom und von New York bis

St. Petersburg. Einige wurden aber leider beim Brand des Münchner Glaspalastes im Jahr

1931 zerstört.

Seine Eltern Anna und Joseph Koch führten in

Joseph Anton Koch zählt

zu den bedeutensten

Außerfern Malern

Obergiblen (Gemeinde Elbigenalp) eine Landwirtschaft

und betrieben einen Südfrüchtehandel.

Dort wurde er am 27. Juli 1768 geboren. Schon in jungen Jahren musste

Joseph Anton Koch im Krabachtal das Vieh hüten. Mit einem Kohlestück aus seinem

Lagerfeuer soll er damals schon die kahlen Felswände mit Zeichnungen verschönert

haben. Der Augsburger Weihbischof Johann Nepomuk von Ungelter wurde auf ihn

aufmerksam und finanzierte eine Lehre in Dillingen und Augsburg von 1783 bis 1785. Nach dem Studium in Stuttgart wurde er

von den Ideen der Französischen Revolution angezogen. Enttäuscht von den Jakobinern zog es ihn 1794 nach Italien. Damals entstanden

seine ersten Landschaftsbilder. Eines seiner bekanntesten Gemälde ist der „Tiroler Landsturm“ mit dem Freiheitskämpfer

Andreas Hofer.

1805 heiratete Koch Cassandra Ranaldi aus Olevano. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Von 1812 bis 1815 reiste der Maler

nach Wien. Aus dieser Zeit hat sich ein umfangreiches Skizzenbuch erhalten. Anschließend kehrte er nach Rom zurück, wo er als

selbstständiger Maler wirkte. Von 1824 bis 1829 malte er einen Freskenzyklus mit Bildern von Dantes „Göttlicher Komödie“ im

Casino Massimo in Rom. In der Tiberstadt verstarb er am 21. Januar 1839. Sein Grabstein ist heute noch auf dem Campo Santo

Teutonico in unmittelbarer Nähe des Petersdoms zu bewundern.

Joseph Anton Koch ist als Landschaftsmaler bekannt. Hier mischen sich oft Motive von den kargen Schweizer Hochalpen bis zu

den lieblichen Landschaften im Umland von Rom. Mit viel Liebe fertigte der Maler aber die Staffage, also die kleinen Figuren von

Mensch und Tier, die die Landschaften beleben. Nicht immer sind diese ins helle Licht in den Vordergrund gestellt. Manchmal findet

man in einer dunklen Ecke eine fast versteckte Figur. Beliebte Staffagefiguren sind mythologische Gestalten, Hirten, Menschen

in zeitgenössischer Tracht, eine Korb- oder Krugträgerin und Menschen, die ein Instrument spielen. Manchmal reitet ein Mönch

durch die Landschaft. Gerne malte Koch auch ein Feuer. Aus so manchem Haus in der Ferne steigt Rauch aus dem Kamin – ein

Zeichen, dass hier Menschen leben.

Koch malte griechische Tempel in seine historisierenden Landschaften, obwohl er niemals in Griechenland war. Deshalb stehen seine

antiken Gebäude gerne im Golf von Salerno oder anderen italienischen Küstenlandschaften. Manchmal sind es tatsächlich die

aus dem antiken Sagenschatz stammenden Helden, die Thema eines Bildes sind, manchmal sind es die heroischen Landschaften.

Doch dann spielt die Szene nicht in der Antike, sondern in Kochs Italien des frühen 19. Jahrhunderts.

Ein beliebtes Motiv sind Tiere – vor allem Ziegen haben es Koch angetan. Haustiere gelangen ihm gut. Anders schaut es mit afrikanischen

Tieren wie Elefanten, Giraffen und Löwen aus, die der Künstler

vermutlich selten oder gar nie im Original gesehen hatte. Hier musste

auf Skizzen oder Vorlagen anderer Maler zurückgegriffen werden.

Koch hatte zeitlebens große finanzielle Schwierigkeiten. Oft unterstützten

ihn Freunde durch Bildankäufe. Ein Bild malte er für seinen Kaffeewirt

in Rom, um seine Schulden zu begleichen. Bei Versteigerungen

in den vergangenen Jahren erzielten

Obwohl Koch nie in Griechenland war, malte Koch 1836 Nauplia und zeitgenössische

griechische Trachten. Die Vorlage lieferten Skizzen, die ihm sein Schwiegersohn

Johann Michael Wittmer mitbrachte. Fotos: Klaus Wankmiller, privat

Kochs Gemälde Rekordsummen von

über zwei Millionen Euro. Er gilt als

Wegbereiter der Landschaftsmalerei

des frühen 19. Jahrhunderts. Er

kehrte allerdings nie mehr in seine

Lechtaler Heimat zurück. Sein malerisches

Erbe setzte seine Urgroßnichte

Anna Stainer-Knittel (1841 bis

1915) fort, die als „Geierwally“ bekannt

wurde. Klaus Wankmiller

AUSSTELLUNG

Das Museum im Grünen Haus in Reutte

zeigt bis zum 29. Februar 2020 unter

dem Titel „Klassische Bildwelten“

eine umfassende Schau zu Leben und

Werk von Joseph Anton Koch, darunter

auch 24 originale Druckgrafiken

der Argonautensage.

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