DorfStadt 14-2020

markuskrohn

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 14/20 · vom 8. Oktober 2020 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

ELBVORORTE: S.2

Die Virustester

aus Altona

GROSS FLOTTBEK: S.3

Die Waitzstraße

wird sicherer

OSDORF: S.8

400 Kilometer in 5

Tagen – zu Fuß!

ELBVORORTE

Alle drei Wochen

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Weihnachten

kann kommen!

Lange Zeit sah es so aus, als

müssten Hamburger auf die

vorweihnachtlichen Freu -

den im Dezember verzichten.

Inzwischen ist jedoch

klar: Weihnachtsmärkte

dür fen unter bestimmten

Bedingungen öffnen. Das gilt

auch für die Advents- und

Weihnachtsmärkte in den

Elbvororten.

Jetzt können auch die Macher

des Blankeneser Heldenlaufes

aufatmen, denn es wird am 5.

und 6. Dezember einen Weih -

nachtslauf im Klövensteen ge -

ben. Zuvor hatte der Veran -

stalter, die Sülldorfer Helden -

zentrale, in einem Webaufruf

um Anmeldungen gebeten, um

den „Christmas run to tree“

finanzieren zu können.

Jetzt wird der „einzige Wald -

weih nachtslauf mit Christ -

baum kauf und original Fini -

sher-Lebkuchenherz“ zum

zwölften Mal im Klövensteen

stattfinden – unter freiem

Himmel und mit AHA-Regeln.

An beiden Veranstaltungstagen

können Läuferinnen und Läufer

zwischen den Laufdistanzen 6

km und 12 km wählen. Zudem

kann bei der Anmeldung auch

ein Christbaum-Gutschein zum

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18 € mitbestellt werden. An -

mel dun gen sind noch möglich:

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Foto: privat

Claus Scheide, Vorsitzender des Bürgervereins Rissen, Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks und

VHH-Geschäftsführerin Nora Wolters stellten den neuen Mercedes Sprinter vor

Foto: Krohn

Rissen und Blankenese

wachsen enger zusammen

– zumindest was den öf -

fentlichen Nahverkehr (ÖP

NV) angeht. Bisher fuhr die

Buslinie Linie 286 viermal täglich

zwischen den beiden Elb -

dörfern. Mit dem Fahrplan -

wechsel im Dezember wird

diese eingestellt. Dafür fährt

der Quartiersbus 388, die Ris -

sener Dorfkutsche, täglich

mehr mals auf der Strecke, die

um einige Haltestellen erweitert

wird. Nach knapp zwei Jahren

Modellphase soll der Quar tiers -

bus nicht nur dauerhaft in Ris -

sen rollen, das Angebot durch

zwei zusätzliche Mercedes

Sprinter mit 19 Sitz- und 15

Stehplätzen erweitert, sondern

auch als Vorbild für ganz

Hamburg dienen.

„Wir haben in den ersten beiden

Jahren gesehen, dass es

funktioniert“, sagte Anjes

Tjarks, Senator für Verkehr und

Mobilitätswende der Freien und

Hansestadt Hamburg, bei der

Präsentation der neuen Busse

und des neuen Fahrplans der

Dorfkutsche in Rissen. Rund

300 Fahrgäste nutzen laut der

Verkehrsbetriebe Hamburg-

Hol stein (VHH) täglich und

somit etwa 82500 Fahrgäste

jährlich die Buslinie 388 in

Rissen. Daher soll die Idee des

Quartiersbusses nun in ganz

Hamburg ausgerollt werden.

„Wenn man sich die Frage

stellt: Wie schaffen wir die

Mobilitätsziele? Dann läuft es

auf den Bus hinaus. Bis wir

eine S-Bahn haben, dauert es

einige Jahre“, sagte Tjarks.

RISSEN

Rissener Dorfkutsche

als Vorbild für Hamburg

Mobilitätswende-Senator will überall Quartiersbusse | Bastian Fröhlig

„Dieser Bus ist nicht nur eine

Dorfkutsche für Rissen, sondern

das Pars-pro-toto-Modell für

ganz Hamburg. Wir müssen

nicht nur die Menschen in der

inneren Stadt, sondern vor

allem auch in der äußeren

Stadt und dem Umland bei der

Verkehrswende mitnehmen“,

betonte Tjarks und ergänzte:

„Die Linie 388 ermöglicht einen

guten, flächendeckenden in ner -

örtlichen Zugang zum ÖPNV

sowie eine schnelle Anbindung

ans Schnellbahnnetz und leistet

somit einen wichtigen Beitrag

zur Mobilitätswende im Ham -

burger Westen.“

„Hier in Rissen zeigt sich, dass

dem Verkehrsmittel Bus bei der

Einführung des Hamburg-Takts

eine zentrale Rolle zukommt.

Busse lassen sich kurzfristig

einsetzen und bei Bedarf

anpassen“, sagte VHH-Ge -

schäfts führerin Nora Wolters.

Der Busbetrieb soll täglich um

einen Spätbetrieb erweitert

werden – auch am Wochen -

ende. Das auf den öffentlichen

Personennahverkehr (ÖPNV)

ausgerichtete Elbe Camp wird

nun auch bis zum späten

Abend sowie das gesamte

Wochenende angefahren, der

Rissener Sportverein, zwischenzeitlich

mit regelmäßigen

Turnkursen im fahrenden Bus

bundesweit bekannt geworden,

bekommt eine Haltestelle direkt

vor der Tür und der am äußersten

Stadtrand gelegene Westen

des Stadtteils die gewünschte

Anbindung. Zusätzlich erhalten

die zahlreichen Seniorenein -

rich tungen am Linienweg eine

Verbindung in den Ortskern

von Blankenese und die Blan -

keneser eine Busverbindung in

den Rissener Ortskern.

Weitere Verbesserungen zur

Fahrplanumstellung: Die Linie

1 erhält auch auf dem westlichen

Linienabschnitt in Blan -

kenese und Sülldorf einen

Metro bustakt, die Linie 2 wird

über den Bahnhof Altona bis

zur U- und S-Bahn-Station

Berliner Tor verlängert, die

Linie 21 bekommt einen Zehn-

Minuten-Takt nach Teufels -

brück und auf der Linie 281

wird ein Wochenend nacht ver -

kehr im 60-Minuten-Takt eingerichtet.

Die vom Verkehrssenator ausgerufene

Mobilitäts wende ist

kein einfaches Unterfangen.

Zumal die Zulassungszahlen

von Autos seit 2008 immer

wei ter gestiegen sind. Auch der

Verkauf und die Nutzung von

Fahrrädern ist in den vergangenen

Jahren signifikant gestiegen.

Die Nutzung des öffentlichen

Personennahverkehrs

steigt sowieso. Die Bürger der

Hansestadt werden also mobiler,

zusätzliche Verkehrsmittel

brauchen mehr Platz, der in der

Hansestadt allerdings nicht

vorhanden ist. Wie will der

Mobilitätswende-Senator unter

diesen Voraussetzungen den

Wandel umsetzen? Ist ein

Ausbau der S1-Strecke zwischen

Blankenese und Wedel in

Sicht und wann kommt die

Brücke über die Bahntrasse in

Rissen? Fragen, auf die der

Senator auf Seite 4 im Inter -

view antwortet.

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2 • DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

Corona macht es möglich: Die

Bezirksversammlungen in Ham -

burg werden seit kurzem im In -

ter net übertragen. So wird Be -

zirks politik transparent! Scha -

de, dass bislang nur ca. 150 –

200 Zuschauer die Sit zung verfolgen.

Vielleicht liegt es daran,

dass noch zu wenige Informa -

tio nen zusammen mit dem

Stream übertragen werden. So

wäre es beispielsweise hilfreich,

die Sit zung aufzuzeichnen und

mit Links zu den jeweiligen

Tages ordnungspunkten zu versehen,

sodass interessierte

Bürger zu den sie interessierenden

The men springen könnten.

Die Aufzeichnung könnte für 7

Tage im Netz verbleiben. Auch

ein Ergebnis-Dienst sowie eine

Alarmfunktion für einzelne

The men und ein neben dem

Stream moderierten Chat könnte

für mehr Traffic sorgen.

Wenn die Hamburger Politiker

mehr Bürgerbeteiligung wollen,

sollten sie ernsthaft über ein

möglichst umfangreiches digitales

politisches Portal nachdenken.

Die DorfStadt-Redak -

tion würde es unterstützen!

Bürgerbeteiligung

für Brünschenwiesen

Im Streit um den Bau neuer

Schulgebäude in Rissen haben

sich Bezirkspolitiker verschiedener

Fraktionen für ein Bür -

gerbeteiligungsverfahren eingesetzt.

Daneben gibt es For -

derungen, auch auf dem bestehenden

Areal des Schulcampus

Rissen einen Neu- oder Zubau

für das Gymnasium und die

Stadtteilschule zu prüfen. Aus -

gang ungewiss…

Verhindern Fledermäuse

beleuchtete Laufstrecke?

Bereits 2018 ist die Be leuch -

tung der beliebten Rundlauf -

bahn im Volkspark von der

Altonaer Bezirksversammlung

beschlossen worden. Seitdem ist

Foto: privat

nichts geschehen, außer, dass

sich dort ge schützte Fleder -

mäuse angesiedelt haben…

Mit den Stimmen von GRÜNEn,

FDP, SPD und CDU beschloss

nun die Bezirksversammlung,

ein energieeffizientes Beleuch -

tungs konzept unter Berück sich -

tigung des Tier- und Na tur -

schutzes zu erstellen. Dabei sollen

fledermaus- und insektenverträgliche

Leuchten berücksichtigt

werden.

Bezirk empfiehlt

Grippeimpfung

Auch in diesem Jahr bietet das

Gesundheitsamt Altona eine

kostenlose Grippeimpfung an:

Am 4. (14–18 Uhr) und 11.

November (8–12 Uhr) findet im

Gesundheitsamt (Bahrenfelder

Straße 254–260 (VIVO), Haus 3

die Impfung nur nach vorheriger

Anmeldung unter Tel.: 428

11-20 95 statt. Weitere Im pfun -

gen werden jeden ersten Mitt -

woch im Monat von 15–16 Uhr

angeboten.

Nun doch Heizpilze

in Altona?

Nachdem die Bezirksver samm -

lung zuletzt Heizpilze im Bezirk

Altona verboten hatte, ermöglicht

nun ein aktueller Be -

schluss des Senats der Han se -

stadt doch deren Einsatz für die

Außengastronomie im Bezirk.

Scheitert Flottbeker

Naturschutzprojekt?

Erst vor wenigen Wochen hat

sich ein Projektentwickler aus

der Planung um den Flottbeker

Marktplatz und das angrenzende

Biotop zurückgezogen. Um

neue Begehrlichkeiten im Keim

zu ersticken, wollte die Be zirks -

versammlung das Gebiet südlich

des Marktplatzes unter Na -

tur schutz stellen. Das scheitert

wohl erstmal am Arbeits auf -

wand der Stadtplaner, weil

andere Projekte Vorrang hätten,

ist aus dem Rathaus zu hören.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

Bitte beachten Sie die Beilage der Fa. Thode & Sohn!

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 29. Oktober, Redaktionsschluss: 22. Oktober.

Zack, zack, zack: In schneller

Reihenfolge wandern

die Proben über die La bor -

straße in die verschiedenen

Analyseapparate. Wäh rend -

dessen ist eine Handvoll

Mit arbeiterinnen damit be -

schäftigt, neu eingetroffene

Röhrchen zu sortieren und mit

einem Barcode zu versehen. An

ihm lässt sich ablesen, von

wem das Untersuchungs ma te -

rial stammt und welche Ana -

lyse durchgeführt werden soll.

Die vollautomatischen Labor -

ma schinen sind nicht billig: Bis

zu 250.000 Euro kostet eine

von ihnen - je nach Gerät.

Dafür sind sie schnell, sparsam

im Verbrauch und zudem sehr

exakt. Auf 99,9 Prozent schätzt

Professor Dr. Christoph Keck,

Leiter vom Aesculabor Ham -

burg, die Treffsicherheit der

Untersuchung. „PCR ist die

genaueste Messmethode, die es

gibt. Man hat praktisch keinen

Fehler, wenn sie richtig angewendet

wird“, erklärt der Medi -

ziner.

Das Aesculabor gehört zur

Amedes Gruppe und wurde vor

über 30 Jahren gegründet. Es

handelt sich um eines der größten

Testzentren Norddeutsch -

lands. Untersucht werden Blut-,

Stuhl- und Urinproben auf alle

denkbaren Laborwerte. „Das

geht vom einfachen Blutbild bis

hin zu seltenen und komplexen

Krankheitsbildern“, sagt Keck.

ELBVORORTE

In diesen Wochen und Monaten

hat das interdisziplinäre Spe -

zial labor am Haferweg in

Altona besonders viel zu tun:

Zusätzlich zu den üblichen

Untersuchungen auf etwa

Hepatitis, Herpes, Grippeviren,

Streptokokken oder Meningo -

kokken - normalerweise mehrere

1.000 pro Tag - müssen nun

auch noch bis zu 2.000 Coro -

natests täglich durchgeführt

werden. Die Proben stammen

aus Arztpraxen und Testzentren

in ganz Norddeutschland und

werden per Kurier angeliefert.

Elbvororte

Die Virentester aus Altona

Am Haferweg werden täglich bis zu 2.000 Corona-Proben untersucht | Piet Kornberger

Prof. Christoph Keck, Leiter

der Laborgruppe Nord von

Amedes. Fotos (2): Aesculabor

Im Großraumlabor von Aesculabor werden die Probenröhrchen zunächst von Hand sortiert, bevor

sie in die Analyseapparate wandern.

Dass sich die Mehrarbeit auch

personell bemerkbar macht,

verwundert nicht: So mussten

beispielsweise im Bereich der

Virologie drei neue Mitarbeiter

eingestellt werden. Außerdem

arbeitet diese Abteilung jetzt

immer bis 23 Uhr. Insgesamt

sind beim Aesculabor rund 150

Personen angestellt.

Bleibt die Frage: Wie funktioniert

ein Coronatest genau -

und was bedeutet in dem

Zusammenhang PCR? Gemeint

ist die Methode, mit der das

Erbgut aus der Probe vermehrt

wird: die Polymerase-Ketten -

reak tion („polymerase chain

reaction“). Dabei wird ein ausgewähltes

DNA-Stück in einem

so genannten Thermocycler

ver vielfältigt. In einem zweiten

Schritt werden bestimmte Che -

mikalien („Sonden“) hinzugefügt,

die erkennen, um welches

Erbgut es sich jeweils handelt.

„Je mehr Sonden andocken,

desto höher ist die Virenlast“,

erklärt Keck. Ob am Ende das

Coronavirus - wissenschaftlich

„Sars-CoV-2“ - in der Probe

vor handen ist, können die

Virologen anhand einer Mess -

kurve feststellen. „Die aktuelle

Positivrate liegt bei 1 bis 1,5

Welche Testmöglichkeiten gibt es?

Prozent“, sagt der Laborleiter.

Bevor aber die chemische Un -

tersuchung starten kann, muss

der Betroffene eine Probe abgeben:

Dies geschieht durch einen

so genannten tiefen Rachen -

abstrich oder aber mittels Ra -

chenspülflüssigkeit (zu deutsch

Gurgelwasser). Am Haferweg

selbst werden keine Proben

PCR-Test: Dies ist bislang die gängigste und sicherste Art, auf

Coronaviren zu testen. Nachgewiesen wird die RNA-Poly -

merase, also die „Kopiermaschine“ des Virus. Nachteil: PCR-

Tests dauern 24 bis 72 Stunden.

Schnelltest: Hier werden die Abstriche auf Proteine hin untersucht,

die wesentliche Bestandteile des Krankheitserregers

sind. Pharmafirmen wollen in diesem Herbst rund 60 Millionen

dieser Tests produzieren. Vorteil: Sie sind nicht nur schneller,

sondern auch billiger als PCR-Tests. Nachteil: Schnelltests

haben eine Sensitivität von nur 96 bis 98 Prozent, d. h. im

Durchschnitt gibt es zwei bis vier falsche negative Ergebnisse

pro 100.

Antikörpertest: Durch ihn lässt sich nachweisen, ob jemand

das Virus eine Zeit lang in sich getragen hat. Über eine mögliche

akute Infektion sagt der Antikörpertest nichts aus.

genommen - zu dem Zweck

kann man zum Beispiel das

Amedes-Testzentrum in der

Lornsenstraße ansteuern. 58,28

Euro pro Person kostet so eine

Aesculabor gehört zu den größten Testzentren in Norddeutschland.

Fotos: Kornberger

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Untersuchung derzeit, falls sie

nicht vom Amt oder von der

Krankenkasse übernommen

wird. Die reinen Labor- und

Personalkosten nehmen dabei

ungefähr 30 bis 45 Euro ein.

Aktuell sind die Infektions -

zahlen wieder deutlich nach

oben gegangen. Was glaubt

Laborleiter Christoph Keck?

Werden wir gut durch Herbst

und Winter kommen?

„Möglicherweise werden die

Werte nochmal leicht ansteigen“,

sagt er. Eine richtige

„Welle“, wie von vielen be -

fürchtet, hält der Laborme di -

ziner jedoch für unwahrscheinlich.

„Ich erwarte eher die übliche

Erkältungswelle. Auch die

Anzahl der Leute, die sich

gegen die ganz normale Grippe

impfen lassen wollen, wird

zunehmen.“

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Endlich: Waitzstraße wird sicherer

Neue Vollstahlstelen sollen Schrägparkplätze sichern und Schaufensterunfälle vermeiden | Markus Krohn

Die Waitzstraße – die wohl

schönste Einkaufsstraße im

Hamburger Westen – soll

endlich sicherer werden.

Nach 23 Schaufensterun -

fällen in den vergangenen

Jahren werden die Schräg -

parkplätze in der Waitz -

straße in den nächsten Wo -

chen mit Vollstahlstelen ausgestattet,

die ein Überfahren des

Bürgersteiges nun tatsächlich

verhindern sollen.

Zunächst waren nach erneuten

Parkunfällen, bei denen vor

allem ältere Autofahrerinnen

und Autofahrer mit ihren

Fahrzeugen im Laufe des Jahres

immer wieder in die Schau -

fenster krachten, Mitte August

die Schrägparkplätze in Längs -

parkplätze umgewandelt worden,

um weitere Unfälle zu verhindern.

Glücklicherweise sind

bei allen 23 Unfällen in den vergangenen

Jahren keine Pas san -

ten zu Schaden gekommen.

Derzeit ist das Fachamt mit den

ausführenden Firmen dabei, die

Arbeiten in der Waitzstraße

abzustimmen. Zunächst werden

die Poller extra für die Waitz -

straße hergestellt. Mit dem

GROSS FLOTTBEK

OTHMARSCHEN

Betonbauer, der für die Her -

stellung der Fundamente zu -

ständig ist, soll ein Zeitplan

abgestimmt werden, damit die

Arbeiten perfekt ineinander

laufen können, um die Park -

plätze sukzessive wieder für die

Kunden in der Waitzstraße frei

geben zu können.

Das Bezirksamt strebt an, die

Arbeiten bis Ende Oktober

abzuschließen, damit das Weih -

nachtsgeschäft in der Waitz -

straße ohne weitere Zwischen -

fälle und ohne Bauarbeiten

vonstatten gehen kann.

Sportlich auf Kurs: Hochrad

gewinnt beim Stadtradeln

Salonfähig genießen

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Willkommen in der

Wer mit dem Fahrrad un -

ter wegs ist, tut etwas für

sich und die Umwelt. Viele

Hamburgerinnen und Ham -

burger sind bereits auf dem

Drahtesel unterwegs. Mal

mehr, mal weniger. Gemäß

einer Studie des Deutschen

Instituts für Urbanistik (Difu)

entfallen 850 bis 950 Fahrräder

auf 1.000 Einwohner. Der private

Fahrradbestand in Ham -

burg wird vom Difu mit 1,64

Millionen angegeben.

Um die Lust am Radfahren weiter

zu steigern, ruft das Klima-

Bündnis und der Allgemeine

Deutsche Fahrrad Club (ADFC)

Hamburg zum Stadtradeln auf.

Bei diesem Wettbewerb geht es

darum, 21 Tage lang möglichst

viele Alltagswege klimafreundlich

mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Jeder Kilometer zählt –

vor allem, wenn dieser zuvor

mit dem Auto zurück gelegt

worden wäre.

Der Wettbewerb ist bereits vorbei

– aber das Ziel bleibt:

Möglichst viel Kohlendioxid

einzusparen.

Schü ler und Lehrer des Gymna -

sium Hochrad haben an dem

Wettbewerb in diesem Jahr

erneut teilgenommen und wa -

ren beim Stadtradeln ganz

vorne dabei. Die sportliche

Schulgemein schaft kam mit

35.045 gemeinsam erradelten

Kilometern insgesamt auf den

5. Platz. Hinter dem Team von

Airbus (1. Platz) und der Ham -

burg Port Autho rity (HPA, 4.

Platz) – und sogar vor dem

Mitorganisator ADFC (6. Platz)!

Auch Mitarbeiter von DESY

(12. Platz) in Bahrenfeld und

Teilnehmer vom Gymna sium

Othmarschen (Platz 36) sowie

der Haspa (Platz 42) waren

dabei. Das Team des Gymna -

sium Blankenese landete auf

Platz 93. Dort waren nur 16

aktive Radler, die aber durchschnittlich

265 Kilometer zum

Ergebnis beitrugen.

Groß Flottbek DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020 • 3

Erst 2017 war im Rahmen eines

Business Improvement Districts

(BID) Straßenmobiliar in der

Waitzstraße eingebaut worden.

Die Bänke und Stehsitze aus

Granit und Stahl mit Pag holz -

auflagen sollten Schaufenster -

unfälle vermeiden. „So war es

Die Schrägparkplätze werden im Oktober zusätzlich mit Vollstahl-

Stelen abgesichert. Unfälle gehören dann der Vergangenheit an.

uns jedenfalls versprochen worden“,

sagte Ilse Engel, Inhabe -

rin der Modeboutique „Enge lei“

und „Opfer“ eines Schaufen -

ster unfalles, in einem NDR-

Beitrag. Die Sitzmöbel seien

nicht einbetoniert worden, sondern

lediglich aufgesetzt. Über

Im Sommer 2017 gestalteten

Schüler der benachbarten

Gymnasien Othmar -

schen und Christianeum die

Tunnelverbindung am westlichen

Zugang zur S-Bahn-

Station zwischen Hamme -

richstraße und Waitzstraße

in Form eines „Wimmelbildes“

OTHMARSCHEN

mit zahlreichen Personen in

unterschiedlichen Situationen

des Alltags. Finanziert wurde

700.000 Euro haben Steuer -

zahler im Rahmen der Um bau -

arbeiten der Waitzstraße für

Sicherheitsmaßnahmen insgesamt

ausgegeben.

Einen sicheren Anprallschutz

gab es dafür jedenfalls nicht.

Das ist in zahlreichen neueren

Unfällen seit 2019 bewiesen

worden. Jetzt investiert der

Bezirk Altona weitere 100.000

Euro in die neuen Vollstahl pol -

ler. Schon im September 2019

waren sie angekündigt worden

(die DorfStadt-Zeitung berichtete).

Doch durch Personal -

wechsel im Amt verzögerten

sich die Arbeiten immer wieder.

„Neben den Einbußen durch die

Corona-Einschränkungen leiden

viele unserer Mitglieder

jetzt wieder unter Bauarbeiten,“

stellt Reinhild Marggraf,

Vorsitzende der IG Waitzstraße,

fest. „deshalb müssen die

Schrägparkplätze spätestens

zum Advent abgeschlossen sein,

damit uns wenigstens das Weih -

nachtsgeschäft bleibt“, fordert

sie vom Bezirksamt. Bezirks -

amts leiterin Stefanie von Berg

hatte es ihr bei einem Vor-Ort-

Termin im August versprochen.

Spenden für Graffitierhalt

am S-Bahnhof gesucht

Graffitis am S-Bahnhof Othmarschen müssen regelmäßig übermalt

werden. Jetzt fehlt das Geld für Farbe und Pinsel Foto: privat

die Gestaltung durch den HVV

und die Interessengemeinschaft

Waitzstraße (IGW). Ziel dieser

wie auch anderer umgesetzter

Maß nahmen war eine Verbes -

se rung der Aufenthaltsqualität

im Stationsumfeld.

Verunstaltungen der Tunnel -

gestaltung durch Graffiti wurden

in Folge bei Bedarf immer

wieder durch Schüler übermalt,

teilweise mit Unterstützung

durch den die Gestaltung be -

gleitenden Künstler. Inzwischen

sind die Restbestände an Far -

ben und Pinseln aufgebraucht,

so dass Schäden an der Ge -

staltung nicht mehr vollständig

repariert werden können. Daher

sucht das Christianeum Unter -

stützer, um die Kosten für Far -

ben und Pinsel zur regelmäßigen

Reparatur der Wand-

/Tunnelgestaltung zu finanzieren.

Spenden an den Verein der

Freunde des Christianeums

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4 • DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020 Elbvororte

Letzte Woche besuchte Mo -

bilitätswende-Senator Dr.

Anjes Tjarks den westlichsten

Stadtteil Hamburgs,

um sich gemeinsam mit den

Rissenern über die Fortsetzung

eines erfolgreichen Projektes zu

freuen, das die Rissener selbst

angestoßen hatten: Die Ris -

sener Dorfkutsche. Jetzt gilt die

Linie 388 als Vorzeigeprojekt

für die gesamte Hansestadt!

RISSEN

DorfStadt: Herr Tjarks, warum

ist Ihnen die Dorfkutsche so

wichtig, dass Sie dafür nach

Rissen kommen?

Anjes Tjarks: Die Dorfkutsche

ist ein positives Beispiel für die

Mobilitätswende im Hamburger

Westen. Sie zeigt, dass die

Men schen in Rissen ein gutes

ÖPNV-Angebot wollen und nutzen.

Mehr als 80.000 Men -

schen fahren im Jahr mit der

Linie 388. Toll finde ich es,

dass die Anwohnerinnen und

Anwohner den Verkehrsplanern

Anregungen, Wünsche und

Ideen geliefert haben, die ins

Fahrangebot mit eingeflossen

sind und damit ihren Mobili -

täts bedürfnissen und -bedarfen

entsprechen.

Wann waren Sie das letzte Mal

mit Ihrem Fahrrad in Rissen?

Ich bin häufiger mit dem Fahr -

rad in Rissen, weil ein Teil meiner

Familie direkt hinter der

Stadtgrenze in Wedel wohnt.

Wenn ich mit den Kindern

unterwegs bin, nutze ich häufig

die S-Bahn, um dann mit dem

Fahrrad weiter zu fahren. Ich

besuche dabei regelmäßig den

Klö vensteen und das Wildge hege.

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S-Bahn-Ausbau nach Wedel

derzeit nicht geplant!

Verkehrs- und Mobilitätswende-Senator im Gespräch | Markus Krohn

Dr. Anjes Tjarks hat sich für seine Amtszeit viel vorgenommen

Foto: Daniel Reinhardt/Senatskanzlei

Wie stellen Sie sich den Ver -

kehr im Jahre 2040 vor?

Mein Ziel ist, dass in rund zehn

Jahren 80 Prozent der Ver -

kehrs teilnehmer in Hamburg

umweltfreundliche Verkehrs trä -

ger nutzen. Wir wollen eine

deutliche Reduzierung des Au -

to verkehrs. Denn das sind die

Grundlagen, um dem Klima -

wandel entscheidend entgegenwirken

zu können. Dazu benötigen

wir mehr E-Mobilität im

Autoverkehr und einen groß

angelegten Ausbau des öffentlichen

Nahverkehrs. In den nächsten

20 Jahren planen wir deshalb

35 neue Bahnhöfe im

Ham burger Stadtgebiet. Ich

möchte 250.000 Menschen neu

an schienengebundenen Verkehr

anschließen. Gleichzeitig wollen

wir natürlich mehr Radwege

bauen – und möglichst solche,

auf denen sich alle Menschen

sicher fühlen.

Ein wichtiger Baustein im

nachhaltigen Verkehr ist der

öffentliche Personennah ver -

kehr. Sind bis 2040 die Bau -

arbeiten für ein zweites Gleis

zwischen Blankenese und

Wedel abgeschlossen, damit

Mehrwert für Ihr Grundstück

So finden Sie heraus, ob Ihr Grundstück wertvoller als Ihr Haus ist | Konrad Matzen

Wissen Sie, wie viel Wert

Ihr Grundstück ist? Manch -

mal steckt mehr Potential

in ein paar Quadratmetern,

als Sie sich vielleicht träumen

lassen.

Die Eichberg GmbH als versierter

Spezialist für Ent wick -

lungsgrundstücke ermittelt den

individuellen Mehrwert Ihres

Grund stücks, um Ihnen als

Eigen tümer ein besseres Leben

zu ermöglichen. Mit ganzheitlichem

Rundum-Service, der Sie

als Menschen in den Mittel -

punkt stellt.

Die Spezialisten aus Baurecht

und Architektur ermitteln das

Potential von Grundstücken,

insbesondere entlang der Magi -

stralen der Elbvororte. Denn

oftmals unterschätzen vor al -

lem Besitzer älterer Immobilien

ELBVORORTE

den Wert ihres Anwesens und

die sich daraus ergebenden

Möglichkeiten.

Simon Hahnkamm, Jan Könning und Robert Wittke, die Gründer

und Geschäftsführer der Eichberg GmbH

Foto: PR

Das Prinzip ist einfach: Der

niedrigste, von der Hansestadt

Hamburg aus dem Wert der

umliegenden Grundstücke er -

rechnete Durchschnittswert ist

der Bodenrichtwert. Aus der

Bebauung, der Ausstattung und

den evtl. vorhandenen Miet par -

tei en wird der höhere Be stands -

wert ermittelt.

Interessant wird es, wenn auf

Ihrem Grundstück ein modernes

Gebäude mit mehr Parteien

und Möglichkeiten entstehen

kann. Dann steigert sich der

Wert beträchtlich. Diese für

Laien fast unmöglich zu ermittelnde

Zahl ist der Ent wick -

lungswert – und den kennen

auch die an Ihrem Grundstück

interessierten Bauträger. Denn

er definiert im Grunde genommen

Ihre Marge.

Werte erkennen,

entwickeln und entfalten

Immer öfter versuchen Bau -

träger, Ihre Immobilie zum

Bestands- oder Bodenrichtwert

zu erstehen – im Durchschnitt

gute 20 Prozent unter dem

Entwicklungswert. Wer diesen

Wert kennt, ist daher doppelt

im Vorteil. Zum Einen, weil ein

eventueller Erlös aus einem

Grundstücksverkauf höher ausfällt,

zum anderen, weil Sie sich

lang gehegte Wünsche erfüllen

können. Zum Beispiel für eine

komfortablere Zukunft für Sie

und Ihre Lieben.

Das bedeutet große Flexibilität,

denn ob Sie auf Ihrem alten

Grundstück in eine neue, helle

Wohnung ziehen, barrierefrei

wohnen in der Nähe Ihrer Lie -

ben oder ganz bescheiden für

ein dauerhafter 10-Minu ten -

verkehr mit der S-1 ermöglicht

wird?

Um die Takte weiter zu verdichten

und einen zuverlässigeren

Betrieb zu ermöglichen, wird

die Digitalisierung der S-Bahn

weiter mit Hochdruck geprüft.

Der Betrieb der S11 wird im

Rah men der HVV-Angebotsof -

fensiven ausgeweitet und mit

mehr Vollzügen ausgestattet.

Das haben wir auch im Koa -

litionsvertrag festgehalten. Auf

der S-Bahn-Strecke zwischen

Blankenese und Wedel wird

bereits jetzt montags bis freitags

in den Früh- und Spät-

Hauptverkehrszeiten ein Zehn-

Minuten-Takt angeboten. Der

Zehn-Minuten-Takt auf der zu

einem Viertel in Schleswig-

Holstein liegenden Strecke

wurde in den vergangenen

Jahren gemeinsam mit dem

dortigen Aufgabenträger mehrere

Male ausgeweitet; zudem

ist seit Dezember 2019 der

durchgehende, stündliche Nacht -

verkehr am Wochenende umgesetzt

worden. Ein zweigleisiger

Ausbau der Strecke in einem

Teilbereich zwischen Blanke ne -

se und Wedel ist zum jetzigen

Stand nicht geplant. Dabei

spielt auch eine Rolle, dass das

derzeit bestehende Platzangebot

allen Fahrgästen einen Sitz -

platz ermöglicht. Auch für weitere

Fahrgastzuwächse sind im

bestehenden Angebot noch ausreichend

Kapazitätsreserven

vorhanden. Die Flächen für

einen zweigleisigen Ausbau

werden jedoch planerisch freigehalten.

Gibt es alternative Konzepte,

wie zusätzliche 2.000 bis

5.000 Einwohner, die sich

durch die Magistralbebauung

im Hamburger Westen ansiedeln,

in die Hamburger In -

nenstadt kommen sollen, ohne

die CO2-Bilanz der Hansestadt

zu verschlechtern?

Aufgrund der aktuell vorhandenen

Kapazitätsreserven auf der

besagten S-Bahn Achse ist – bei

Nutzung CO 2 -freier oder eben

vorhandener Verkehrsangebote

- derzeit keine Verschlechterung

der CO 2 -Bilanz zu erwarten.

Als Grünen-Fraktionsvor sit -

zender haben Sie 2016 den

Bürgervertrag mit VIN Rissen

unterzeichnet. Darin enthalten

ist auch die Vereinbarung,

eine Brücke über die S-

Bahngleise auf Höhe des

Sülldorfer Brookswegs zur

Erschließung der neuen Sied -

lung am Suurheid zu bauen.

Wann kommt diese Brücke?

Hinsichtlich der „Brücke Ris -

sen“ bzw. des Bahnüberganges

Sieversstücken wurde eine Ein -

schätzung des Bundes und der

Deutschen Bahn angefordert,

eine abschließende Entschei -

dung bzgl. Finanzierung, technischer

Ausführung und Si -

cher heitsaspekten zum Bahn -

übergang steht noch aus.

die nächste Generation finanziell

vorsorgen möchten, die

Möglichkeiten sind vielfältig.

Fehden im Erbfall können mit

einer rechtzeitigen Regelung

ebenfalls ausgeschlossen werden.

Manchmal lassen sich so -

gar Erbschaftssteuern sparen.

Sympathische Beratung

Das Eichberg-Team ist jung,

international – und begreift

sich als Speerspitze einer neuen

Generation von Immobilien -

spezialisten. Das inhabergeführte

Unternehmen hat sich

auf die Fahnen geschrieben,

transparent und fair mit privaten

Eigentümern und Bauträ -

gern umzugehen und Wünsche

beider Seiten in Einklang zu

bringen.

„Wir treten unseren Kunden als

fairer Partner gleichberechtigt

gegenüber. Was uns eint, ist der

Wille, dem angestaubten Selbst -

verständnis der Immobilien -

branche eine menschliche Re vo -

lution entgegenzusetzen. Ganz

nach unserem Motto „Empathie

trifft Effizienz.“, sagt Gründer

und Geschäftsführer Simon

Hahnkamm und ergänzt: „Ehr -

liches Zuhören und aufmerksame

Betreuung vom ersten Ken -

nen lernen bis zur Erfüllung

Ihrer Wünsche sind die Tu gen -

den, die Eichberg definieren.“

Eichberg GmbH

Baumwall 5

Tel.: 41 62 04 04

www.eichberg.de

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Zieht Angela

Merkel nach

Blankenese?

Aufregung im Elbvorort:

BLANKENESE

Nach einer Meldung des

Hamburger Abendblattes

soll die Bundeskanzlerin

nach ihrer Amtszeit, die im

Herbst 2021 in den Ru he -

stand gehen will, nach

Blan kenese ziehen. Angeblich

soll Merkel in letzter Zeit häufiger

vor Ort gesehen worden

sein. Sie war 1954 in der

Hansestadt geboren worden

sein und soll früher in Blan ke -

nese öfters eine Tante besucht

haben. Das Kanzleramt dementierte

prompt, die Meldungen

wurden aus den Internet-Seiten

der berichtenden Medien entfernt.

Ernährung der Zukunft

Das Zukunftsforum Rissen

hat sich letzte Woche im

RISSEN

Haidehof Wedel mit regionaler

und ökologischer Er -

nährung beschäftigt. Vor -

stand Harris Tiddens: „Wir

benötigen eine regionale, saisonale

und ökologische Land wirt -

schaft nicht nur zum Schutz

des Erdklimas und aller anderen

globalen Ökosysteme. Es

geht auch um unserer Ver letz -

barkeit in Rissen“. Auch in

Sülldorf bildet sich gerade ein

Zukunftsforum, das sich um

nachhaltiges Leben im Stadtteil

bemühen will.

zukunftsforum-rissen.de

Weniger CO2 möglich

Die Grüne Fraktion im Be -

zirk setzt sich für eine

WEDEL

Teilab schaltung des Kohle -

kraftwerks Wedel im Som

mer. Benjamin Harders,

GRÜNEN Sprecher im Altonaer

Ausschuss für Klima schutz,

Umwelt und Verbrau cher -

schutz, sagte: „Eine Redu -

zierung der Stromerzeugung in

den Sommermonaten bedeutet

eine erhebliche Reduzierung der

klimaschädlichen CO 2 -Emis-

sionen. Und trotzdem wäre die

benötigte Wärmeproduktion

sichergestellt.“ Die Bezirks ver -

sammlung Altona beschloss,

die Behörde für Umwelt, Klima,

Energie und Agrarwirtschaft

aufzufordern, unverzüglich die

notwendigen Klimaschutz- und

Emissionsminderungsmaßnah

men durchführen zu lassen.

10 Jahre

Angehörigenschule

Die Hamburger Angehöri -

gen schule hat seit dem 1.

Sep tember 2020 einen neu -

en Standort in Altona in

BAHRENFELD

der Bahrenfelder Straße 57.

„Hier können wir endlich

individuelle Beratungen

und Gruppen pfle gekurse auch

direkt in unseren neuen Räu -

men anbieten. Das war am bisherigen

Standort so nicht möglich“,

freut sich Janina Herbst,

Leiterin der Hamburger Ange -

hörigenschule. Neu im Pro -

gramm sind Online-Live-Kurse,

zum Beispiel zu den Themen

Pflegeversicherung, Demenz,

Selbstfürsorge, Arzneimittel. Im

zweiten Halbjahr 2020 werden

wie bisher über 120 kostenlose

Präsenz-Kurse in allen Bezirken

Hamburgs angeboten.

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angehoerigenschule.de


Als ich Robert Jarowoy vor

mehreren Jahren das erste

Mal begegnete, musste ich

an Karl Marx denken. Lan -

ge weiße Haare, Schnauzer,

Bart. Robert Jarowoy war

ein optisches Unikum – wie

modelliert als Politiker der

Partei DIE LINKE.

Hinter der Maske verbarg sich

ein freundlicher Mann, der

gleichwohl beinhart für seine

Grundsätze einstand. Die formten

sich ab 1970 als Philo so -

phie- und Geschichtsstudent

und wurden so konsequent, dass

er wegen Raubüberfällen als

„anarchistischer Gewalt tä ter“ von

1973 bis 1979 ins Ge fäng nis

kam, überwiegend in Ein zelhaft.

Es war die Zeit der links extremistischen

Bewegung 2. Juni.

Damals schon befasste sich

Jarowoy mit Buchschreiben.

Gemeinsam mit dem Enfant

terrible Fritz Teufel entstand

das „Märchen aus der Spaß -

gerilja“. Weitere Publikationen

folgten. Darunter waren Alto -

na-Krimis, in denen sich Ak -

teure von Politik und Behörden

wiedererkannten.

Nach Altona-Ottensen war der

bei Nürnberg geborene Jaro -

woy unmittelbar nach der Haft

gekommen. In dem damals

noch arbeiterkultigen Viertel

schlug er Wurzeln. Er war

Betriebsratsvorsitzender im

Bankensektor und wirkte un -

ternehmerisch in Sachen Na -

tur kost, Gemüse und Käse.

2008 zog Jarowoy in die

Bezirksversammlung Altona

ein, war bis 2020 Fraktionschef

der Linkspartei.

Seinem Lebensumfeld hat

Jarowoy mittels vieler Initia -

tiven stadtplanerisch und kulturell

einen Stempel aufgedrückt.

Unwillig sah er, dass

sein Quartier in Teilen zum

gentrifizierten Spaßpflaster

wurde. Den Blick lenkte er aber

auch auf die Welt, so nach

Kurdistan, für das er sich vor

Ort engagierte.

In der Bezirksversammlung trat

er als streitbarer Politiker und

gleichzeitig mitfühlender Kol -

lege auf. Mit Lorenz Flemming

ELBVORORTE

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Mit dem Eintritt in den

wohlverdienten Ruhestand

beginnt der Lebensab -

schnitt, in dem man endlich

Zeit für die schönen Dinge

des Lebens hat und man

sich den einen oder anderen

Wunsch erfüllen möchte.

Bei vielen Menschen steckt

allerdings das gesamte Ver -

mögen im Eigenheim. Ein

Gesamtverkauf stellt meist

keine Option dar, da das Herz

an der - oftmals selbst gebauten

- Immobilie hängt. Das Mo -

dell des Immobilien-Teilver -

kaufs der wertfaktor Immobi -

lien GmbH setzt genau hier an:

Immobilien-Eigentümer erhalten

die Möglichkeit Barver mö -

gen aus dem Eigenheim herauszulösen,

indem sie einen

Teil Ihrer Immobilie verkaufen

– ohne dabei auf ihr gewohntes

Leben verzichten zu müssen.

Der Verkäufer entscheidet zu -

nächst, wieviel Barvermögen er

herauslösen möchte. Auf Basis

von der FDP-Fraktion verband

ihn eine langjährige Freund -

schaft und nach dem Abschied

vom damaligen Fraktionschef

der Bezirks-CDU, Uwe Szczesny

hat Jarowoy lange gelitten. Mit

ihm lieferte er sich regelmäßig

heftige Debatten am Red ner -

pult, dann lagen sie sich aber

nach der Sitzung gerne wieder

in den Armen.

Robert Jarowoy ist am 21.

September 2020 zu Hause an

Krebs gestorben. Nur drei

Wochen vor dem Ableben hatte

er sich schwerkrank mit

schlich ten Worten am Redner -

pult der Bezirksversammlung

verabschiedet und seine Nach -

folge in der Fraktion geordnet.

Sein Mandat behielt er bis zum

Tod im Alter von 67 Jahren.

Stimmen aus der

Bezirksversammlung:

Thérèse Fiedler, Fraktions -

vorsitzende DIE LINKE: „Herr

Ja rowoy war mein politischer

Ziehvater, Mentor, Vorbild und

Freund. Der Verlust wiegt schwer

bei einem Menschen, mit dem

man seit drei Jahren jede

Woche an mehreren Tagen über

mehrere Stunden über Politik,

Philosophie und Geschichte

intensive Gespräche führte.

Finanzielle Freiheit durch den

Immobilien-Teilverkauf

ELBVORORTE

eines aktuellen Verkehrswert -

gutachtens ermittelt sich dann

der prozentuale Anteil, den

wertfaktor aufkauft (maximal

50 Prozent). Durch einen Teil -

verkauf partizipiert der Ver -

käufer nicht nur weiterhin mit

seinem Teil an der Wertstei ge -

rung seiner Immobilie, sondern

erhält auch ein im Grundbuch

eingetragenes lebenslanges

Nießbrauchrecht, welches ihm

die volle Entscheidungshoheit

Denn Robert hatte ein unfassbares

Wissen und eine Weis -

heit in so vielen Belangen.

Sein unbändiger Kampfeswille,

die Welt zu verändern, angefangen

hier in Altona, war eine

große Inspiration und Ansporn

für mich, die politische Arbeit

im Bezirk aufzunehmen. Von

ihm habe ich gelernt: Wer nicht

kämpft, kriegt nichts. Darüber

hinaus war er ein Mensch voller

großer Herzensgüte mit Empa -

thie und Sympathie für alle. Ich

habe es noch nicht so richtig realisiert,

dass er gegangen ist, versuche

jedoch – auch wenn es

noch ein wenig Zeit braucht –

sein Werk fortzusetzen.“

Sven Hielscher, CDU-Frak -

tions vorsitzender: „In den 12

Jahren, in denen ich mit Robert

Jarowoy in politischen Gremien

zusammen gearbeitet habe, war

ich mit ihm über Ziel und den

Weg dorthin selten einer Mei -

nung, aber ich habe ihm das

Mo tiv abgenommen, das Beste

für Altona zu wollen.“

Thomas Adrian, Fraktions vor -

sitzender der Altonaer SPD:

„Der Tod von Robert Jarowoy

ist ein großer Verlust. Nicht nur

für seine Familie, für seine

über sein Heim sichert. Für den

Eigentumsanteil, den wertfaktor

als „stiller“ Miteigentümer

nicht nutzt, wird ein monatliches

Nutzungsentgelt fällig,

welches derzeit pro Jahr 2,9 %

des Auszahlungsbetrags be -

trägt.

Fragen beantwortet das Team

von wertfaktor Immobilien

GmbH gern unter der Tel.: (040)

180 245 486. Informationen

auch auf www.wertfaktor.de

Elbvororte

Robert Jarowoy ist tot

Ein Nachruf von Wolf Achim Wiegand

Ein freundlicher, aber in der Sache streitbarer Sozialist: Robert

Jarowoy ist am 21. September mit 67 Jahren verstorben. Foto: PR

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Foto: Kniel Synnatzschke/plainpicture.com

Frak tion und für die Bezirks -

versammlung Altona, sondern

besonders auch für die Men -

schen in unserem Bezirk. Denn,

auch wenn Herr Jarowoy und

ich politisch selten einer Mei -

nung waren, so kann man ihm

eines nicht abstreiten, er hat

sich immer mit vollem Einsatz

für die Belange und Interessen

der Altonaerinnen und Alto -

naer eingesetzt. Er wird Altona

fehlen. Ich wünsche der Familie

von Herrn Jarorowy und seiner

Fraktion in diesen schwierigen

Zeiten ganz viel Kraft.“

Gesche Boehlich, Fraktionsvor -

sitzende der Altonaer GRÜNEN:

„Seine Leidenschaft galt der

linken Politik, bei der er sich

mit vollem Körpereinsatz uneitel

für andere einsetzte. Ein

guter Organisator, der viele

Initiativen im Bezirk zusammengebracht

hat. Unglaublich,

mit welcher Kraft er sich für

jeden ungerecht behandelten

Menschen eingesetzt hat!“

Katarina Blume, FDP-Frak -

tionsvorsitzende: „Ein kleiner

Mann, der große Spuren in der

Bezirkspolitik hinterlassen hat!

Ein freundliches Wesen, hart in

der Sache, aber auf persönlicher

Ebene sehr respektvoll. Die

Bezirks versamm lun gen werden

ohne Robert Jaro woy blasser

werden.“

www.robert-jarowoy.de

DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020 • 5

Endlich im besten Alter

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… wir sind geboren, um frei zu sein …

wir trauern um

Robert Jarowoy

* 15.12.1952 † 21.9.2020

Antfaschist, Internatonalist, Revolutonär

BEZIRKSVERBAND ALTONA

BEZIRKSFRAKTION ALTONA

Altonaer Manifest, ISKU, Rojbin Frauenrat,

Kurdistan Volksrat Hamburg,

Kurdistanhilfe e.V., Tatort Kurdistan

Demo »Aktv in Altona«: Sonntag, 11.10.2020

Start: 14:00 Altonaer Rathaus

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6 • DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020 Wirtschaft

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Themen aus dem Hamburger Westen und den Elbvororten

per E-Mail. Außer dem gibts am Ende des News letters regelmäßig

Tipps fürs Wochenende – Ver anstal tungs highlights

in den Elbvor orten oder in der näheren Umgebung.

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Kollektives Aufatmen beim Gärtner

Warum jetzt die beste Pflanzzeit für Bäume, Sträucher und Zwiebeln | Konrad Matzen

Die ersten Herbststürme liegen

hinter uns und schon

weihnachtet es sehr, zu -

min dest in der Backstube

von Bäcker Körner in Blan -

ke nese! Der leckere Blanke -

neser Kirchenstollen lagert

nämlich schon im Kirchturm

der Blankeneser Kirche am

Markt. Bis Ende November reift

er dort, um passend zum 1.

Advent wieder in den Verkaufs -

stellen von Bäcker Körner

angeboten zu werden – wie

immer mit einer Spende fürs

Blankeneser Hospiz! Für den

Was von vielen Kunden als

Werbeslogan abgetan wird,

ist für Gärtner aller Bran -

chen, aber vor allem für

Baumschuler ein wahrer

Segen. „Jetzt beste Pflanzzeit!“

- so das Credo der Grünen

Branche in diesen Tagen. Kay

Wortmann, Firmenchef von

der Gartenbaumschule Johs.

Wortmann in Osdorf, erklärt die

Hintergründe: „Die Boden -

feuchte, Lichtverhältnisse und

Temperaturen machen den Ok -

to ber zur optimalen Jahreszeit

für das Pflanzen von Gehölzen.

Die Regenmengen reichen in der

Regel aus, um den Boden

durchdringend zu durchfeuchten.

Die Verdunstung durch

hohe Tagestemperaturen hält

sich in Grenzen. Erst jetzt ist es

wieder möglich einen Pflanz -

ballen in ausreichender Qua li -

tät zu stechen. Noch vor wenigen

Wochen rieselte uns in den

Quartieren nur trockener Boden

entgegen. Die herbstlichen

Licht verhältnisse signalisieren

den Pflanzen genau, jetzt keine

Energie mehr ins Wachstum der

Triebe, Blüten und Blätter zu

stecken. Dagegen ist das Wur -

zel wachstum im noch sommerwarmen

Boden in vollem Gan -

ge. Kein Hitzestress mehr, sondern

Akklimatisieren am neuen

Standort. Als erstes pflanzbereit

sind Nadel- und immergrüne

Laubgehölze. Bei laubabwerfenden

Pflanzen sollte gewartet

werden, bis die Blätter wirklich

fallen.“

Die Wortmann-Mitarbeiter

freu en sich, dass bei ihren

Kunden der Herbst als beste

Pflanzzeit wieder im Fokus ist,

Blankeneser Kirchenstollen werden

Vorbestellungen dringend

empfohlen, da die Menge auf

150 Stück limitiert ist.

Den beliebten Orangen-Quark -

stollen bietet Bäcker Körner für

alle Sehnsüchtigen bereits am

Wiederauflage: Ab 20.10. gibt es wieder Lutherbrötchen bei Körner

Foto: In-Bäcker

Juniorchef Jakob Wortmann freut sich über den Regen, der die

Pflanzen gut anwachsen lässt.

Fotos: PR

Donnerstag, dem 15. Oktober in

allen Filialen an. Damit wird

traditionell bei Bäcker Körner

die Weihnachtszeit eingeleitet…

Zur Herbst- und Weih nachts -

zeit passt auch das Luther -

brötchen, das Bäcker Körner

auf vielfachen Kundenwunsch

am Reformationstag anbietet.

auch wenn es im Garten mal

regnerisch und ungemütlich

wird. Mit der Natur gehen,

nachhaltig den Garten bearbeiten,

Nutzpflanzen und Zim mer -

grün. Das sind die Trends 2020

auch in der jüngeren, pflanzenbegeisterten

Generation, be -

stätigt Juniorchef Jakob Wort -

Das Brötchen aus lockerem

Hefe teig mit saftigen Rosinen

wird rund geformt und kreuzförmig

eingeschnitten. In die

Mitte des Kreuzes kommt ein

Klecks roter Marmelade, die das

Herz der Lutherrose symbolisiert.

Nach dem Backen wird

das Lutherbrötchen noch mit

zartem Puderzucker bestäubt,

als Zeichen der weißen Rose.

Handwerk und Kirche sind seit

jeher eng miteinander verbundenen.

„Unser tägliches Brot“

wird täglich frisch in der Back -

stube von Bäcker Körner ge -

mann. Der Wunsch, die Jah res -

zeiten aktiv zu gestalten, sei

besonders in Corona-Zeiten zu

spüren. So haben jetzt auch

Blumenzwiebeln Hochkon junk -

tur. Bis Dezember können Kro -

Im Trend für das Frühjahr

2021: Botanische Narzissen

kusse, Tulpen, Narzissen, Zier -

lauch, Schneeglöckchen und

Hyazinthen gesetzt werden. Zur

Zwiebelblume des Jahres wurden

2020 die Botanischen

Narzissen ausgerufen. Diese

sympathischen Zwerge eignen

sich zum Verwildern und bringen

in Weiß, Gelb, Lachs und

Orange gute Laune ins Beet.

Johs. Wortmann

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Bäcker Körner leitet Weihnachtszeit ein

Lutherbrötchen zum Reformationstag – Stollen zum Fest. So lecker kann der Herbst sein! | Konrad Matzen

Immer mehr Menschen leiden

an Demenz. Im Jahr

2050 könnten deutschlandweit

drei Millionen von der

Krankheit betroffen sein.

Zu den Risikofaktoren, die eine

Demenz begünstigen, zählt

Schwerhörigkeit. Regelmäßige

Hörtests und Hörgeräte können

helfen, das Risiko zu mindern.

Das Risiko einer Demenz steigt

mit dem Alter. Verstärkt wird es

durch eine ungesunde Lebens -

weise – zum Beispiel Rau -

chen, fettes Essen und

Bewe gungs mangel.

„Was viele nicht wissen:

Es gibt einen

Zusam men hang zwischen

Schwerhörigkeit

und Demenz“, erklärt

Monika Dornis, Inha be -

rin von Hörge rä te Dornis.

Grund dafür könnte sein, dass

sich Menschen, die schlecht

hören, zurück ziehen. Auch

backen. Eine köstliche Verbin -

dung, im wahrsten Sinne des

Wortes!

Erinnerung an das wichtige

Datum der Refor ma tion und

gleichzeitig genießen, welch

Den Blankeneser Kirchenstollen sollten Sie vorbestellen

könnte das Gehirn durch

eine Schwerhörigkeit

überlastet sein.

Das Risiko einer

Schwer hö rig keit ist

aber beherrschbar.

„So schadet zum

Beispiel Lärm dem

Gehör“, weiß Monika

Dornis, „also sollten wir

es davor schützen. Wenn das

Hörver mö gen mit zu neh mendem

Alter abnimmt, empfehlen

Foto: PR

schönere Liaison wäre denkbar?

Diese Köstlichkeit ist ab ab

Dienstag, dem 20. Ok tober in

allen Körner-Filialen erhältlich!

Bäcker Körner

Blankeneser Landstraße 13

Tel.: 86 12 78 (Vorbestellung)

www.baeckerei-koerner.de

Schwerhörigkeit erhöht Demenz-Risiko

Hörgeräteakustikermeisterin Monika Dornis lädt zum regelmäßigen kostenlosen Hörtest | Konrad Matzen

wir Hör geräte. Damit hören Sie

nicht nur besser, sondern können

auch wieder aktiv am

Leben anderer teilhaben.“ Die

Exper tin empfiehlt daher regelmäßige

Hörtests, die sie in ihrem

Institut kostenlos anbietet.

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Elbvororte DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

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Ferienangebote für Schüler

Ein Blick auf die Internetseite des Ferienpasses lohnt sich immer | Konrad Matzen

Trotz Corona-Beschrän kun -

gen gibt es auch in den

Herbst ferien 2020 tolle

Angebote für Kinder und

Jugendliche auf der Inter -

netseite des Ferienpasses.

„Im Wahlkreis 4 gibt es

einen Aktionstag im Haus der

Jugend im Osdorfer Born, einen

Workshop über Insekten, Bow -

ling im Bowling-Center Osdor -

fer Born, einen türkischen

Nach mittag für Mädchen und

vieles mehr. Alle diese Angebo -

te sind im Internet zu finden“,

freut sich der Wahlkreisabge -

ordnete Frank Schmitt. „Da die

Angebote täglich aktualisiert

werden, lohnt es sich regelmäßig

auf der Seite vorbei zu

schauen.“

Anders als in den Vorjahren

gibt es jedoch kein umfangreiches

Ferienpass-Magazin, sondern

einen Flyer mit einem

Ferienpass zum Ausschneiden.

ELBVORORTE

Alle Ferienpass-Aktivitäten sind

nur digital auf der Internetseite

des Ferienpasses zu finden. So

gibt es Tanzworkshops, Eng -

Frank Schmitt

Foto: PR

lisch kurse, Computerkurse,

Aus flüge und vieles mehr. Der

Ferienpass, bei dessen Vorlage

es Ermäßigungen bei den Ver -

anstaltern gibt kann ebenfalls

unter dieser Internetadresse

heruntergeladen werden. Au -

ßer dem ist er mit dem Infor -

mationsflyer erhältlich in

Schulen, im JIZ-Infoladen, in

den Kundenzentren, bei Ju -

gend ämtern, in den Bücher -

hallen und in den Hamburger

Budni-Filialen.

Zusätzlich zu den Ferienpass-

Angeboten werden aber auch

die Hamburger Lernferien fortgesetzt.

So können alle

Schulen, die im Sommer keine

Lernferien organisiert hatten,

diese nun in den Herbstferien

vom 5. bis 16. Oktober anbieten.

Doch auch Schulen, die

bereits im Sommer Lernferien

angeboten haben, können das

zweiwöchige Angebot im

Herbst erneut bereitstellen. 108

Schulen haben angekündigt,

erneut Lernferien anbieten zu

wollen. Die Schule entscheidet

nach pädagogischen Gesichts -

punkten, welche Schüler an

den Lernferien teilnehmen können

und bespricht das mit den

Eltern. Die Teilnahme ist ko -

stenlos und freiwillig. Die Or -

ganisation der Lernferien ob -

liegt den Schulen. Die Erfah -

rungen aus den Sommerferien

haben jedoch gezeigt, dass tägliche

Lernangebote in festen

Gruppen von acht bis zwölf

Schülern am sinnvollsten sind.

Pro Woche sollten die Schüler

nicht mehr als 15 Stunden á 45

Minuten lernen, das entspricht

zwei Stunden und 15 Minuten

Lernzeit pro Tag.

„Egal, ob Ihre Kinder in den

Lernferien versäumten Stoff

nachholen oder sich eine schöne

Aktivität im Rahmen des

Ferienpasses aussuchen. Ich

wünsche allen schöne und

erholsame Herbstferien und

bleiben Sie gesund!“, schließt

der Politiker.

www.ferienpass-hamburg.de

Ausgewählte Veranstaltungen

in den nächsten Wochen:

ACHTUNG: Trotz Lockerungen kommt es immer wieder zu Absagen.

Bitte schauen Sie vor Beginn der Veranstaltungen auf die In ter net -

seiten der Veranstalter, um nähere Informationen zu erhalten!

Führung durch den

Westerpark

9. Oktober, 15 Uhr

Jenischpark, Hochrad 75

Wahrheiten und andere

Lügen

9. Oktober, 20 Uhr

29,95 e

Theater Wedel, Rosengarten 9,

Wedel

Weitere Vorstellungen finden

Sie unter

www.theater-wedel.de

Peter Finger – Gitarre

11. Oktober, 18 Uhr

15,– e

Heidbarghof,

Langelohstraße 141

mit Ensemble Obligat

25. Oktober, 17 Uhr

30,– e

Altonaer Museum,

Museumstraße 23

Kostenfreier

Orientierungskurs zum

Freiwilligen Engagement

27. Oktober, 14:30–17:30 Uhr

Karl-Wolff-Straße 19

Abschlusskonzert

Aufbaustudium

27. Oktober, 20 Uhr

Hamburger Konservatorium,

Sülldorfer Landstraße 196

Einer, der bleibende Werte schuf

Hermann-Hinrich Reemtsma ist am Dienstag gesorben | Konrad Matzen

Der Landwirt und Stifter

Her mann-Hinrich Reemts -

ma ist tot. Er starb am 29.

September 2020 mit 85

Jahren in Hamburg. Her -

mann-Hinrich Reemtsma,

der 1988 die nach seinem

Vater benannte Hermann

Reemtsma Stiftung ins Leben

rief, war auf vielen Gebieten

mäzenatisch tätig. Er unterstützte

kulturelle und soziale

Vorhaben in Hamburg, Nordund

Ostdeutschland.

Hermann-Hinrich Reemtsma

wurde am 30. April 1935 als

viertes Kind des Zigaretten fa b -

rikanten Hermann F. Reemtsma

und seiner Frau Hanna in

Altona geboren. Er wuchs in

Altona und auf dem familieneigenen

Hof bei Salzhausen auf.

Nach dem Abitur am Internat

Louisenlund und einer kaufmännischen

Ausbildung arbeitete

Hermann-Hinrich Reemts -

ma zunächst einige Jahre in der

operativen Führung des Zi ga -

retten-Unternehmens, eher er

die Rolle als Gesellschafter und

Aufsichtsrat einnahm. Seit

Mitte der 1960er Jahre war er

als Landwirt vor allem in der

Lüneburger Heide und in

Ostengland tätig.

Hermann-Hinrich Reemtsma

führte über 50 Jahre die Ge -

schicke des von seinem Vater

gegründeten Museums Ernst

Barlach Haus im Hamburger

Jenischpark und der Seniorenund

Pflegeeinrichtung Hanna

Reemtsma Haus in Rissen, die

seine Mutter ins Leben gerufen

hatte. Auch das Dehmelhaus

ELBVORORTE

Hermann-Hinrich Reemtsma

ge hört zu den geförderten

Projekten.

Mit der Hermann Reemtsma

Stiftung unterstützte Hermann-

Hinrich Reemtsma unter anderem

den Wiederaufbau des Bel -

vederes in Potsdam, die Re -

staurierung der Stellwagen-

Orgel in Stralsund, den Aufbau

des Dreikönigshospizes in Neu -

brandenburg und zuletzt die

Neuausrichtung des Warburg

Institutes in London. Auch zum

Wohle Hamburgs hat er sich in

großem Maße engagiert, so für

die Erweiterung des Israeli ti -

schen Krankenhauses, die Er -

forschung des Jüdischen Fried -

Foto: Hermann Reemtsma Stiftung

hofs in Altona, die Herrichtung

der ehemaligen Talmud Tora

Schule und die Sanierung der

Synagoge Hohe Weide.

Die Hamburger Museen waren

Hermann-Hinrich Reemtsma

ein besonderes Anliegen. Seit

1978 war er größter Mittelgeber

und Kuratoriumsmitglied der

Stiftung Hamburger Kunst -

samm lungen. Darüber hinaus

war er einer der ersten Groß -

spender zum Bau der Elb phil -

harmonie.

Zu den in den Elbvororten

geförderten Projekten gehört

u.a. das Dehmelhaus und das

Landhaus J. H. Baur, auch

Elbschlösschen genannt. Der -

zeit saniert die Hermann

Reemts ma Stiftung das als

„Halbmondhaus“ bekannte

Reet dachhaus an der Elb chaus -

see.

Dr. Peter Tschentscher, Erster

Bürgermeister der Freien und

Hansestadt Hamburg: „Her-

mann-Hinrich Reemtsma hat

sich mit großem persönlichen

Engagement für Kunst, Kultur

und das Gemeinwesen in Ham -

burg eingesetzt. Vor über 30

Jahren gründete er die Her -

mann Reemtsma Stiftung, die

die Erforschung des Jüdischen

Friedhofs in Altona begleitete,

den Bau der Elbphilharmonie

unterstützte und bis heute

Träger des Ernst Barlach Hau -

ses ist. Die Stiftung fördert eine

Vielzahl sozialer Projekte, um

Menschen in besonderen Le -

bens lagen zu unterstützen und

den Zusammenhalt in unserer

Gesellschaft zu stärken. Das

Wirken von Hermann-Hinrich

Reemtsma wird in unserer

Stadt sichtbar bleiben. Im

Namen des Senats spreche ich

seiner Familie mein herzliches

Beileid aus.“

Die Arbeit der Stiftung wird

vom Vorstand und der Ge -

schäftsstelle im Sinne ihres

Errichters weiter geführt.

Die Hermann Reemtsma Stif -

tung schüttet zwischen vier

und sechs Millionen Euro im

Jahr aus. Jährlich werden etwa

40 neue Projekte bewilligt.

www.hermann-reemtsmastiftung.de

»Rübermachen« im Lichthof-Theater

DuckTapeTicket – Jazzige

Weltmusik

16. Oktober, 20 Uhr, 15,– e

Heidbarghof,

Langelohstraße 141

Abschlusskonzert

Aufbaustudium

20 Oktober, 19:30 Uhr

Hamburger Konservatorium,

Sülldorfer Landstraße 196

Ukulele-Workshop

23. Oktober, 17 Uhr, 20,– e

Hamburger Konservatorium,

Sülldorfer Landstraße 196

Bläserklang und Saitenzauber

mit Ensemble Obligat

24. Oktober, 19 Uhr, 30,– e

Altonaer Museum,

Museumstraße 23

„Sie gehen spazieren,

wir musizieren“

25. Oktober, 15:30 u. 16.30 Uhr

Goßlerpark, Goßlers Park 1

DorfStadt MEDIA

Bläserklang und Saitenzauber

LITERATUR – LIVE

29. Oktober, 15 Uhr

Johanneskirche Rissen,

Raalandsweg 5

Foto: Isabel Machado Rios

»Rübermachen: Das Stück«

6. November

Theater Lichthof,

Mendelssohnstraße 15

Weitere Vorstellungen unter

www.lichthof-theater.de

Hot Asphalt

14. Nov., 20.30 Uhr, 16,– e

Theaterschiff Batavia, Wedel

»Mudra«

19. November

Theater Lichthof,

Mendelssohnstraße 15

Weitere Vorstellungen finden

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8 • DorfStadt-Zeitung 14/2020 • 08.10.2020

Im Gespräch

Geschafft! 400 Kilometer in 5 Tagen

Osdorfer Feuerwehrmann Mario Schnepf erläuft 25.000 Euro Spenden für Kinderhospize | Markus Krohn

374 Kilometer hat Brand -

meister Mario Schnepf von

der Berufsfeuerwehr Ham -

burg zurückgelegt, um für

todkranke Kinder Spenden

zu sammeln. Der 34-Jährige

von der Feuerwache in Osdorf

beendete nach fünf Tagen

Fußmarsch zwischen Hamburg

und dem thüringischen Söm -

merda am 26. September im

seinen Spendenlauf mit der

Teil nahme am dortigen Stadtlauf,

den sein langjähriger Freund

und Vorsitzende von Run4Kids

e.V., Daniel Voigt, veranstaltete.

Auf dem Weg von der Elbe in

die Kreisstadt Sömmerda, die

u.a. durch den Fußballer

Thomas Linke bekannt wurde,

sammelte Schnepf 25.000 Euro

Spendengelder, die an die

Deutsche Kinderhospiz- und

Familienstiftung (DKFS) gehen.

Startpunkt seines Spendenlaufs

war der Alte Elbtunnel gewesen.

Von dort brach Mario

Schnepf in seiner 25 Kilo -

gramm schweren Feuerwehr -

mon tur einschließlich Helm

und Einsatzstiefeln auf.

Warum eigentlich? „Mit Daniel

Voigt verbindet mich eine

langjährige Freundschaft“, er -

klärt Schnepf, „als ich im Mai

von ihm hörte, dass ein geplanter

Spendenmarathon coronabedingt

ausfallen sollte, kam

ich auf die Idee, mich selbst auf

den Weg zu machen. Zudem ist

OSDORF

Das 85 Jahre alte Schau -

modell eines Elbewers, die

EMANUEL, steht seit fast

40 Jahren in einer Glas vi -

trine auf dem Fähranleger

Neumühlen im Museums -

hafen Oevelgönne hinter

Glas und bedurfte dringend liebevoller

Zuwendung für seinen

weiteren Erhalt. Letzte Woche

konnte die Restaurierung des

Modells, das einst für die 700-

Jahrfeier der Stadt Uetersen

1934 gebaut wurde, in einer

erfolgreichen Gemeinschafts -

ak tion abgeschlossen werden.

Das Modell bekam neue Segel

als Spende zweier Hamburger

Traditionsunternehmen: die

Firma TOPLICHT Schiffsaus rü -

OEVELGÖNNE

Mario Schnepf in voller Montur vor der Speicherstadt.

die aktuelle Situation in den

Hospizen nicht einfach. Da

musste ich einfach helfen!“ sagt

der Feuerwehrmann, der nicht

nur wegen seines Berufes eine

ausgeprägte soziale Ader hat.

Kreativ sollte die Aktion schon

stung aus Bahrenfeld stellte das

Material zur Verfügung und

Clownsails Segelmacherei aus

Sülldorf nähte die Segel nach

sein, damit möglichst viele Me -

dien darüber berichten. Denn

dadurch sollte die Spenden -

sum me gesteigert werden. Das

gelang. Schnepf opferte eine

Woche seines Urlaubes Ende

September für den Lauf, der ihn

Oevelgönner Elbewer restauriert

Der Elbewer mit dem Restaurierungs-Team

Foto: privat

Foto: PR

historischer Vorlage. Vereins -

mit glie der aus dem Museums -

hafen übernahmen das Aufta -

keln auf dem Ponton. „Wir sind

bis an den Rand der Erschöp -

fung brachte. Die zweite Woche

wird er jetzt für seine Erholung

brauchen. Noch vor Beginn der

Aktion absolvierte der Feuer -

wehrmann zwei 24-Stunden-

Dienste an der Osdorfer Feuer -

wache. Einen Tag auf dem

Rettungswagen, den zweiten

auf dem Lösch zug…

Trotzdem meldete er sich topfit

zum Start am Montagmorgen

zum Abmarsch am alten Elb -

tunnel. Durchschnittlich 17 bis

18 Stunden pro Tag und 70

Kilo meter lagen vor dem 34-

jährigen Familienvater, der

durch die Erfahrung mit einer

Krebserkrankung in der Familie

großen Respekt vor der Arbeit

in den Hospizen hat.

Schnepf, selbst Vater einer

elfjährigen Tochter, hat für seinen

Marsch absichtlich nicht

besonders trainiert. „Meine

spartanische Vorbereitung soll

symbolisieren, dass sich die

betroffenen Eltern von lebensverkürzt

erkrankten Kindern

auch nicht auf eine solche

Lebenssituation einstellen können“,

sagte er. „Über 6.500

Familien erhalten pro Jahr in

Deutschland die Diagnose, das

ihr geliebtes Kind oftmals das

Erwachsenenalter nicht erreichen

wird. Gewissermaßen für

alle eine Reise ins Ungewisse.“

www.run4kids-soem.de

sehr dankbar, dass zwei Jahre

Vor bereitungs- und Restaurie -

rungs zeit heute ihren erfolgreichen

Abschluss finden konnten“,

sagt der Vereinsvor sit zende,

Heino Schlichting, glück lich.

Julius Raithel, Se gel macher -

meister bei Clown sails, ergänzt:

„Mit diesem außergewöhnlichen

Projekt konnten wir unseren

Auszubildenden die Mög -

lich keit geben, traditionelle

Hand arbeiten als Basis unseres

heute modernen Segelmacher -

hand werks zu erlernen.“

Die Bezirksversammlung Alto -

na stellte dem Museumshafen

zuvor Sondermittel zur Über -

holung des Modellrumpfes zur

Verfügung.

AH

Moin, liebe Leser,

auf den Weltmeeren findet eine

Tragödie statt. Hunderttau sen -

de Seeleute sind zum Teil seit

einem Jahr auf ihrem Schiff

regelrecht gefangen. Grund:

Weltweite Flug- und Einreise -

be schränkungen durch Corona

verhindern Mannschaftsab lö -

sungen. So fahren Kapitäne,

Offiziere und Matrosen ohne

Aussicht auf ein Heimkommen

in der Ferne herum. Die Ablöse

indes kann nicht an Bord kommen

und sitzt joblos zu Hause.

Folge: Depressionen und Ver -

zweiflung. Selbst Bemühungen

von Gewerkschaften, Reede -

reien und Organisationen haben

bislang keine Lösung für diejenigen

bewirkt, die mit Seefahrt

etwa 90% des Welthandels ab -

wickeln. Ich finde das schändlich,

und SIE?

Baggern wie beim

Panamakanal

Hamburg – Die Elbvertiefung

kommt nach Zeitplan voran, so

die Port Authority. Unter den

daran beteiligten Spezial -

schiffen ist ein „prominenter“

Bagger: Die „Pedro Alvarez

Cabral“ (Foto unten). Das in

Luxemburg registrierte seetüchtige

„Laderaumsaug bag -

ger schiff“ hat schon beim

neuen Panama kanal mitgebaggert.

Es löst den Schlick mit

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

Zwischenfall bei der dänischen

Großreederei Maersk.

Adé, schmutzige Schlote

Brüssel – Die Europäische

Union macht Druck auf die

Seefahrt, um rascher umweltfreundliche

Schiffe auf die

Meere zu bekommen. Das EU-

Parlament will von Reedern ab

Januar 2022 exakt 25 Euro

Klimaabgabe pro Tonne Koh -

lendioxid (CO 2 ) kassieren und

die Branche an den weltweiten

Handel mit Umweltzertifikaten

anschließen. Die Reeder warnen

vor einem europäischen Allein -

gang, schlagen eine weltweite

Regelung vor, um Wett be werbs -

verzerrungen zu vermeiden.

Auftakt für LNG-

Großschiffe

Marseille - Die Ära klima -

freund licher Treibstoffe in der

Schifffahrt hat begonnen. Die

französische Großreederei CMA

CGM nahm den ersten von 20

geplanten Container riesen in

Besitz, die mit Flüs siggas (LNG)

als Antriebsmittel fahren. Vor -

reiter ist die 366 Meter lange

„Tenere“, in Kürze kommt die

baugleiche „Jaques Saadé“ da -

zu (Tragfä hig keit: rund 23.000

TEU). Derzeit setzen Reedereien

noch Bunkeröl oder Marine die -

sel ein, die viel Stickoxid, Ruß

und Kohlendioxid bewirken.

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Die Pedro Alvarez Cabral im Hamburger Hafen

speziellen Schlepp köpfen vom

Elbegrund, pumpt ihn in den

Laderaum und verklappt ihn

vor Neßsand.

Cyberpiraten schädigen

Schifffahrt

London – Das digitale Zeitalter

stellt die Seefahrt vor neue Her -

ausforderungen. Eine davon:

Datenpiraterie. Heftig traf es

vorigen Monat die viertgrößte

Reederei der Welt, CMA CGM

(Frankreich). Das Netzwerk zur

Lieferketten-Abwicklung musste

wegen eines Datenlecks

zeitweise abgeschaltet werden.

Fast gleichzeitig erlebte die

Internationale Seeschifffahrts-

Organisation IMO eine „ausgebuffte

Cyber-Attacke“. Größter

Zwischenfall war 2017 ein

Foto: Wiegand

Binnenschifffahrt

im Aufwind?

Wien – Angesichts eifriger EU-

Pläne gegen transportbedingte

Treibhausgas-Emissionen hofft

die Binnenschifffahrt auf ein

Comeback. Diese Möglichkeit

zur Ladungsverlagerung von

Straße und Schiene aufs Wasser

werde noch zu wenig genutzt,

sagt das österreichische Tech -

no logieinstitut AIT. Grund sei -

en Vorurteile: Zu langsam, klimaschädlich,

schlecht erreichbar.

Laut AIT könne sich das

Image ändern, wenn auf Flüs -

sen neue Treib stoffe wie CO 2 -

armes verflüssigtes Erdgas (LNG)

kämen. Schon heute transportiere

ein typischer Schub ver -

band auf der Donau günstig die

Ladung von ca. 250 LKWs.

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