Bildungsregion Braunschweig – Ausgabe 2020/2021

kommunikationundwirtschaft

Nach der Schule gibt es viele Anschlussalternativen, die für Schüler*innen und Eltern oft schwer zu durchschauen sind. Die Broschüre "Bildungsregion Braunschweig – Ausgabe 2020/2021" gibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und unterstützt so die Berufliche Orientierung. Diese Publikation ist gedacht als Informationsmagazin für Schüler*innen sowie für ihre Eltern wobei der Schwerpunkt die berufliche Erstausbildung ist. Sie stellt zum einen detailliert die Möglichkeiten des schulischen Weges dar und zum anderen präsentieren sich über die geschalteten Anzeigen potenzielle Ausbildungsbetriebe aus der Region.

BILDUNGSREGION

Braunschweig ? Gifhorn ? Goslar ? Helmstedt

Peine ? Salzgitter ? Wolfenbüttel ? Wolfsburg

SCHWERPUNKT BERUFLICHE ERSTAUSBILDUNG

AUSGABE 2020/21

Foto: © youxventures unsplash

INFORMATIONEN FÜR SCHÜLER*INNEN UND ELTERN


Wo will ich hin?

„Welcher Beruf passt zu mir?“

„Soll ich eine schulische oder

duale Ausbildung machen?“

„Ich habe Abitur: Warum soll

ich eine Ausbildung machen?“

„Wer kann mich in meiner

Berufswahl unterstützen?“

„Wie finde ich einen Ausbildungsbetrieb?“

„Was ist der Unterschied

zwischen einer Berufsfachschule

und Fachoberschule?“

„Kann ich einen höheren

Abschluss an der BBS

machen?“

„Was kann ich mit einer

abgeschlossenen

Berufsausbildung machen?“


INHALTSVERZEICHNIS

Inhalt

AUFBAU DER BROSCHÜRE 4

GRUSSWORT DES STADTELTERNRATES BRAUNSCHWEIG 5

ELTERNMITWIRKUNG IN SCHULEN UND

BERUFSORIENTIERUNG 6

• Aufgaben der Eltern und ihrer Vertretungen in Schulen 7

• Einflussmöglichkeiten der Eltern und ihrer Vertretungen 9

BERUFLICHE ORIENTIERUNG 10

• Wichtige Angebote zur Unterstützung 12

• Beratungs- und Informationsmöglichkeiten nutzen 13

• Die Entscheidung treffen 16

• Schulabschlüsse als weiterer Entscheidungsfaktor 17

• Vorgehensweise und Zeitplanung 18

• Hinweise für Eltern 20

ANGEBOTE FÜR VERSCHIEDENSTE BILDUNGSZIELE 21

• Karte „Wege in den Beruf in Niedersachsen“ 22

• Duale Berufsausbildung 24

• Schulische Berufsausbildung 26

• Berufseinstiegsschule 28

• Berufliche Qualifizierung 30

• Überbrückungsjahr/Freiwilliges Jahr 35

• Studium an einer Hochschule oder Universität 36

• Duales und triales Studium 37

WEITERE PERSPEKTIVEN 38

• Warum eine Ausbildung bei Hochschulreife? 39

• Fortbildungen und Studium nach einer abgeschlossenen

Berufsausbildung 40

UNTERSTÜTZUNG BEI DER BERUFLICHEN ORIENTIERUNG

• Das BIZ Tor zur weiten Welt der Berufe 42

• IHK Lüneburg-Wolfsburg 44

• HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade 46

ADRESSEN DER BERUFSBILDENDEN SCHULEN 48

INTERVIEWS MIT BERUFS-INSIDERN 52

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und der damit verbundenen Kosten nicht zurückgesandt.

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3


DIE BROSCHÜRE

Aufbau der Broschre

DIE WAHL EINES PASSENDEN BERUFES

IST SEHR WICHTIG FÜR EINEN ERFOLGREICHEN EINSTIEG IN DAS BERUFSLEBEN.

Nach der Schule gibt es viele Anschlussalternativen, die für

Schüler*innen und Eltern oft schwer zu durchschauen sind.

Diese Broschüre gibt einen Überblick über die verschiedenen

Möglichkeiten und unterstützt so die Berufliche

Orientierung.

n

Diese Broschüre wendet sich an

Schüler*innen, Eltern sowie Lehrkräfte

und enthält vier Teile:

• Grußwort des Stadtelternrates Braunschweig sowie

Informationen zu Möglichkeiten für Eltern, sich im

Elternrat zu engagieren, um auch die Berufliche

Orientierung zu fördern.

• Informationen zu Maßnahmen der Beruflichen

Orientierung, um die Entscheidungsfindung für eine

berufliche Tätigkeit zu unterstützen.

• Darstellung der zentralen Anschlussalternativen, die

in eine berufliche Ausbildung führen und weiterführende

Schulabschlüsse ermöglichen.

• Vorstellung der regionalen Angebote zur beruflichen

Bildung und Orientierung. Dies beinhaltet die berufsbildenden

Schulen sowie Informations- und Beratungsmöglichkeiten.

Hinzu kommen Interviews mit

Auszubildenden und Ausbilder*innen sowie Anzeigen

von Ausbildungsunternehmen, die sich und ihre

Ausbildungsangebote vorstellen.

Foto: Fotolia.com

4


GRUSSWORT

Sehr geehrte Erziehungsberechtig

liebe Schlerinnen und Schler,

ein sehr herausforderndes Schuljahr liegt hinter

uns. Die Pandemie hat die deutlichen Lücken der

Digitalisierung unserer Schulen aufgezeigt.

Schulen, die sich digital schon auf den Weg

gemacht hatten, profitierten von den Investitionen

beim Homeschooling. Auch das Schuljahr

2020/21 wird nicht die gewohnte Normalität mit

sich bringen; insbesondere die Abschlussklassen

werden in einen veränderten Ausbildungsmarkt

drängen.

Dabei ist die Frage nach dem Danach für viele

Schülerinnen und Schüler, die gerade mal 15 bis 17

Jahre alt sind, wenn sie ihren Abschluss in der

Sekundarstufe I (vornehmlich Haupt- und Realschulabschluss)

erworben haben, schwierig zu beantworten.

Die Möglichkeiten in der Berufswahl sind schier unendlich.

Daher begrüßt der Stadtelternrat der allgemein- und berufsbildenden

Schulen Braunschweigs das Ansinnen dieser Broschüre.

Sie stellt zum einen detailliert die Möglichkeiten des schulischen

Weges dar, und zum anderen präsentieren sich über die geschalteten

Anzeigen potenzielle Ausbildungsbetriebe der Region.

Das Niedersächsische Schulgesetz (NSchG) regelt die Mitwirkung

der Erziehungsberechtigten in Schulen. In § 99 (1) heißt es: „Die

Gemeinde- und Kreiselternräte können Fragen beraten, die für

die Schulen ihres Gebietes von besonderer Bedeutung sind.“

Hierzu gehört zum einen der Eintritt in die Schule, also der

Übergang von der frühkindlichen Bildung in die Grundschule, aber

auch die Studien- und im Besonderen die Berufsorientierung.

Auch während der Ausbildung bleiben die Stadt- und

Kreiselternräte Ansprechpartner für die Erziehungsberechtigten

für Fragen rund um die Berufsschule und vertreten ihre Belange

gegenüber dem Schulträger und der Landesschulbehörde.

Ich möchte daher Werbung in eigener Sache machen:

Elternarbeit ist eine spannende ehrenamtliche Tätigkeit, die viele

Möglichkeiten der Mitwirkung mit sich zieht.

Stadtelternratssitzungen fanden zwar nicht wie gewohnt statt,

durch Online-Stadtelternratssitzungen konnten wir jedoch

weiterhin mit den Eltern, dem Schulträger und der Niedersächsischen

Landesschulbehörde im Dialog bleiben.

Nutzen auch Sie die Möglichkeit der Mitwirkung, besuchen Sie

unsere Sitzungen, abonnieren Sie unseren Newsletter, besuchen

Sie unsere Homepage www.stadtelternrat.de. Wir als Vorstand

würden uns über eine Mitarbeit sehr freuen.

Nun bleibt zu hoffen, dass Sie hilfreiche Informationen hinsichtlich

der Berufswahl in dieser Broschüre finden; denn das wichtigste

ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler ihren oder seinen

Platz in einer inklusiven Gesellschaft findet.

Und zu guter Letzt, bleiben Sie vorsichtig, halten Sie weiterhin

Abstand, um andere zu schützen und selbst gesund zu

bleiben.

n

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Kühn, Stadtelternrat der allgemein- und

berufsbildenden Schulen in Braunschweig

Vorsitzender des Vorstandes

Für die Kreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und

Wolfenbüttel sind die jeweiligen Kreiselternräte bzw.

für die Städte Wolfsburg und Salzgitter die Stadtelternräte

Ansprechpartner.

Weitere Informationen findet man unter:

Gifhorn: www.kreiselternrat-gifhorn.de

Goslar: www.landkreis-goslar.de/schulen

Helmstedt: www.ker-helmstedt.de

Peine: www.landkreis-peine.de/Soziales-

Bildung/Schule-Kultur-und-Sport/Schule/

Kreiselternrat

Salzgitter: www.stadtelternrat-salzgitter.de

Wolfenbüttel: www.elternrat-wf.de

Wolfsburg: www.ster-wolfsburg.de

5


Foto: auremar stockAdobe.com

Elternmitwirkung in

Schulen und

Eltern haben in der allgemeinbildenden Schule ein gesetzlich

garantiertes, durch Erlasse ausführlich geregeltes Mitspracheund

Mitwirkungsrecht. Das gilt auch, wenn es um Hilfen der

Schule bei der Berufsorientierung und der Berufswahl geht (siehe

Erlass „Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen“).

Eltern können die rechtlich festgelegten Möglichkeiten nutzen

und zum Beispiel in einer Elternversammlung der Klasse ihres

Kindes das Thema „Berufsorientierung“ ansprechen oder nach

dem schulischen Konzept zur Berufsorientierung fragen. Viele

Schulen haben ihr Konzept zur Berufsorientierung auf der

Homepage der Schule hinterlegt oder in Papierform in der Klasse

verteilt.

Das Mitspracherecht der Eltern erstreckt sich auch auf die

Elternvertretungen in der Schule, die auf unterschiedlichen schulischen

Ebenen installiert sind. In etlichen Gremien, in denen

Eltern durch eine Vertretung mitwirken, kann das Thema

„Berufsorientierung“ angesprochen werden. Dazu eine kleine

Übersicht:

Berufsorientierung ein Thema in Gremien:

Eltern bzw. ihre Vertretung können das Thema „Vorbereitung

auf den Übergang in die Berufs- und Studienwelt“ in

folgenden Gremien ansprechen:

• im Schulvorstand (beim Thema: „Entwicklung eines

Konzeptes für die Berufsorientierung in unserer Schule“,

bei der Diskussion um die Bildung einer Partnerschaft

mit einem Unternehmen oder einer Organisation der

Wirtschaft, im Zusammenhang mit der Thematik

„Schulprogramm“, beim T agesordnungspunkt „Bericht

über die Arbeit in der Schule“)

• in der Gesamtkonferenz (Stichworte: „Betriebspraktikum,

Kooperationen mit Unternehmen, Aufbau einer

Schülerfirma, Projektwochen, Berufsorientierung und

Fachunterricht“)

• in Fachkonferenzen wie der Fachkonferenz Arbeit-

Wirtschaft-Technik (bei Stichworten wie „Erkundungen“,

„Stoffverteilungsplan“, „Betriebspraktikum“,

„Schülerfirma“) und in Fachkonferenzen anderer

Fächer (Stichwort „Berufsrelevanz des Faches“, Berufsmöglichkeiten

im jeweiligen fachlichen Spektrum)

• in Klassenkonferenzen, wenn es um das Thema

„Berufsorientierung“ geht, aber auch um Angebote an

die Schüler*innen, die ihnen wie im Berufsleben

Eigeninitiative ermöglichen

• bei internen Elterntreffen

6


ELTERNMITWIRKUNG IN SCHULEN

UND BERUFSORIENTIERUNG

Aufgaben der Eltern und

ihrer Vertretungen in

Eltern sind die Interessenvertreter*innen ihrer Söhne und Töchter

in der Schule. Ihre Einwirkungs- und zum Teil Mitspracherechte

lassen sich aus dieser Stellvertreterfunktion ableiten. Die vom

Gesetzgeber angebotenen Möglichkeiten sollten auch genutzt

werden. Folgende Aufgaben können von Eltern in Vertretung

ihrer Kinder wahrgenommen werden:

Elterntermine

• Elternabende (Erziehungsberechtigte einer Klasse unter

sich, meist mit Klassenlehrkraft mind. zwei Abende

pro Jahr)

• Elternsprechtage (Möglichkeit von Gesprächen mit

Lehrkräften mind. zwei pro Jahr)

• persönlich vereinbarte Gesprächstermine

• Schulveranstaltungen mit/für Eltern

• ggf. Elternstammtisch oder ähnliche Veranstaltungen für

Eltern einer Klasse

Klassenelternschaft (Vorsitz oder Stellvertretung)

• Elternabende (mind. zwei pro Jahr, Vorlage einer Tagesordnung)

• Zeit zur Wahrnehmung von Aufgaben aus der Elternvertretung

(Kontakte zu Mit-Eltern, Klassenleitung, Lehrkräften,

Schulleitung, Organisation von Protokollführungen/

Mitteilungen an Eltern der Klasse)

• Mitglied des Schulelternrates (drei bis vier Sitzungen pro Jahr)

• ggf. Mitglied der Klassenkonferenz (nicht zwingend)

Klassenkonferenz (ein bis drei Elternvertreter*innen)

• Zeugniskonferenzen (zwei pro Jahr)

• Konferenzen aus gegebenem Anlass

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7


ELTERNMITWIRKUNG IN SCHULEN

UND BERUFSORIENTIERUNG

Schulelternrat

• drei bis vier Sitzungen pro Jahr, ggf. mehr bei gegebenen

Anlässen

• Vorstand (aus dem Gremium gewählt) als Organisator

und Sprecher des Gremiums

• Zeit zur Wahrnehmung von Aufgaben aus der Vertretung

der Elternschaft gegenüber der Schulleitung, dem

Schulträger (Verwaltung und ggf. Schulausschuss), den

Schulbehörden (Landesschulbehörde)

• Unterstützung von Klassenelternschaften und deren

Vorsitzenden

• ggf. Mitglied des Stadtelternrats (nicht zwingend, Wahl

in einer Delegiertenversammlung)

• ggf. Mitglied eines Arbeitskreises des Stadtelternrats

(nicht zwingend)

• ggf. Mitglied im Schulvorstand (nicht zwingend, Wahl

durch Schulelternrat, wählbar jedes Mitglied einer

Klassenelternschaft)

Schulvorstand

• unbestimmte Anzahl von Sitzungen

• Aufgaben gemäß § 38 des Niedersächsischen

Schulgesetzes

Gesamtkonferenz

• zwei und mehr Sitzungen pro Jahr

• Zeit zur Wahrnehmung der Aufgaben, die sich aus

Sitzungen der Gesamtkonferenz ergeben

Fachkonferenzen (für jedes in der Klasse erteilte

Unterrichtsfach)

• zwei bis drei (oder bei gegebenen Anlässen mehr)

Sitzungen pro Jahr

• ggf. Zeit für Eigeninitiativen im Zusammenhang mit dem

vertretenen Fach

Stadtelternrat

• in der Regel monatliche Sitzungen in der Schulzeit

• ggf. Mitglied in einem Arbeitskreis des Stadtelternrats

• Zeit für die Aufarbeitung übernommener Aufgaben

• ggf. delegiertes Mitglied im Schulausschuss des Rates

der Stadt

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8


Einflussmglichkeiten der

Eltern und ihrer Vertretu

ELTERNVERTRETUNGEN HABEN MEHR EINFLUSSMÖGLICHKEITEN,

ALS MANCHEM ELTERNVERTRETER BEWUSST IST.

Wenn es um grundsätzliche Fragen wie die Zusammenlegung

oder Auflösung von Schulen geht, um Umwandlungen einzelner

Schulen in der Schulform oder um umfassende Konzepte wie das

zur Umsetzung der Forderung nach Inklusion, dann lassen sich

durch eine aktive Politik des Suchens und Informierens

Verbündete finden. Solche Gesprächspartner aus der Verwaltung,

den schulischen Institutionen, den politischen Gremien, aus

Gremien der Eltern- und Schülerschaft und von Presseorganen

können sich nicht nur als sehr wertvolle Unterstützer von Ideen

erweisen, sondern auch in Gesprächen die Sichtweise erweitern,

auf zusätzliche Aspekte aufmerksam machen oder auch eingenommene

Positionen fundieren. Zudem schaden bekanntlich

Verbindungen nur dem, der sie nicht hat.

Nachfolgend einige Hinweise in Form einer Übersicht, die aufzeigen,

wo Eltern Verbündete finden können.

Schulausschuss des Schulträgers

durch das gesetzlich

vorgeschriebene Mitglied des

Gremiums aus der Elternschaft

Stadt- bzw. Kreiselternrat

Gespräche mit dem (Schul-/Stadt-)

Schülerrat

Elternvertretung einer Schule

Gespräche mit der Schulleitung

Gespräche mit der

Landesschulbehörde

(Koordinierte) Gespräche mit

Entscheidungsträgern des

Schulträgers in der Verwaltung

Pressearbeit, Gespräche mit Journalist*innen

(Koordinierte) Gespräche mit

Entscheidungsträgern des Schulträgers

in politischen Gremien

Ggf. Gespräche mit Arbeitsorganen, die vom Schulträger

eingerichtet worden sind (zum Beispiel Steuerungsgruppen)

Gespräche mit aktiven Kommunalpolitikern/-innen

Informationen für Eltern(-vertretungen) in der Schule

Pflicht der Schule

(ausgenommen Gymnasien)

zur Erarbeitung eines Konzepts

zur Berufsorientierung (Vorlage

z. B. in der Fachkonferenz AWT

oder in der Gesamtkonferenz)

Die Fachlehrkräfte der Schule können

sich durch den/die Fachberater*in

„Berufsorientierung“ unterstützen lassen.

Schülerfirmen an der eigenen

Schule können die Berufswahl

unterstützen.

Berufsorientierung

Gütesiegel „Berufswahlund

ausbildungsfreundliche

Schule“

Hilfen der IHK und der

Handwerkskammer durch Informationen,

Mentor*innen und

Ausbildungsbotschafter*innen

Kompetenzermittlungen,

z. B. zu Hause durch

Internetprogramme, vor allem

durch Schulen (Kl. 8)

9


BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Berufliche Orientierung

Die Berufswahl eine wichtige Entscheidung

DIE BERUFSWAHL

IST ZUMEIST NICHT EINFACH.

Dies liegt zum einen an den zahlreichen Berufen, die

man ergreifen kann. Zum anderen wird die Berufs -

wahl von verschiedenen Aspekten beeinflusst.

Aspekte der Berufswahl

• Ausgangspunkt der Berufswahl sollte die Frage sein,

welche persönlichen Interessen und welche Talente

man hat. Die Schulen führen deshalb das „Kompetenz -

feststellungsverfahren Profil AC“ oder Berufswahltests

(z. B. Berufe-Universum) durch, um die Selbstreflexion

zu fördern, welcher berufliche Weg nach der Schule

passen könnte.

• Die Arbeitswelt verändert sich; die Zukunft wird digitaler.

Die beruflichen Angebote stellen sich regional

unterschiedlich dar. Manche Berufe sind am Arbeits -

markt gefragt, andere weniger. Die Anforderungen an

die Bewerber*innen (z. B. Schulabschluss) unterscheiden

sich in Abhängigkeit vom Beruf.

• Die Berufswahl ist auch von sozialen Einflüssen

geprägt. So gibt es einige Berufe, die in den sozialen

Medien oder im Familienkreis besonders angesagt sind.

Wichtige Hinweise kommen ferner von den Eltern oder

den Berater*innen der Bundesagentur für Arbeit. Dabei

muss man sich stets fragen, ob die vielen gut gemeinten

Tipps und Anregungen zu den eigenen Wünschen

passen.

Es geht also um die Abwägung der individuellen Wünsche auf

der einen Seite und die äußeren Einflüsse auf der anderen Seite.

Man spricht deshalb auch vom individuellen Spannungs feld,

das es zu bewältigen gilt.

Berufswahl als individuelles Spannungsfeld

Berufliche Interessen und Talente

Foto: © timtimphoto stock.adobe.com

Soziale Erwartungen

Arbeitswelt

10


Wir suchen Dich ...

... für eine Ausbildung zur/zum


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Willst Du wissen, was Dich außer einer qualifizierten

und praxisnahen Berufsausbildung und einer

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38124 Braunschweig

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*mit allen geschlechterspezifischen Formen ist stets m/w/d gemeint


• leidenschaftlicher Teamplayer bist.

• engagiert in einer sozialen Einrichtung durchstarten willst.

• mit Freude einen zukunftsorientierten Beruf erlernen möchtest.

• einen guten mittleren Bildungsabschluss hast.

• offen bist für Neues.


Kerstin Jentsch

Personalleitung

Fon: 0531.699-4201

E-Mail: bewerbung@heh-bs.de


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in IT-Berufen

• Bereits ab der fünften Jahrgangsstufe können Schüler*innen

im Rahmen des Zukunftstages erste Eindrücke zur Arbeitswelt

und zu Berufen sammeln.

• Die Selbstreflexion zu den persönlichen Interessen

und Talenten in Verbindung mit möglichen Anschlussalternativen

wird durch die Kompetenzanalyse Profil AC

oder Berufs- und Studienwahltests unterstützt.

• Zur weiteren Förderung der Selbstreflexion werden die

Erkenntnisse aus den Maßnahmen zur Beruflichen

Orientierung z. B. im Berufswahlpass von den Schüler*innen

dokumentiert.

• Es finden umfangreiche Praktika, Betriebserkundungen

und Besuche von Berufs- und Studienwahlmessen

statt, an denen sich Unternehmen, berufsbildende

Schulen, die Arbeitsagentur und weitere Akteure

beteiligen.

Starte deine Karriere und bewirb dich bei uns für eine Ausbildung,

ein duales Studium oder für ein Schülerpraktikum.


• Zudem wird die Berufliche Orientierung im Unterricht

unterstützt, z. B. durch das Bewerbungstraining im Fach

Deutsch oder Themen mit Arbeitsweltbezug, insbesondere

im Wirtschaftsunterricht.

n

12


BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Vielfltige

Beratungs?

und Informations?

mglichkeiten ? nut

ZAHLREICHE PERSONEN UNTERSTÜTZEN

BERATEND DEN ORIENTIERUNGSPROZESS.

Beratungsmöglichkeiten zur Unterstützung

der persönlichen Orientierung und des

Übergangs in das Berufsleben

Akteure im

schulischen Umfeld

Akteure im

privaten Umfeld

Um die öffentlichen Beratungsangebote gebündelt bereitzustellen,

werden zurzeit Jugendberufs agen turen eingerichtet.

In einer Jugendberufsagentur arbeiten wichtige regionale

Beratungseinricht ungen, insbesondere die Arbeitsagenturen,

Job center und Jugendämter eng zusammen, um eine

„Beratung aus einem Guss“ zu ermöglichen.

Wich tige regionale Beratungseinrichtungen sind auf Seite 42

dargestellt.

➠ Berufsberater*innen

der Bundesagentur für

Arbeit und der Jobcenter

➠ Studienberater*innen der

Universitäten und Hochschulen

➠ Lehrer*innen

➠ Sozialpädagog*innen in den

Schulen und den Jugendämtern

➠ Eltern

➠ Verwandte

➠ Freunde

➠ Bekannte

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13


BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Aktivitäten

Beschäftigung mit Fragen der Berufswahl

Suche nach Anregungen und Informationen Schülerbetriebspraktikum

Beratungsgespräch in der Schule mit Berufsberater*innen der Agentur für Arbeit

Sprechstunde der Berufsberater*innen in der Schule

Anmeldung bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit:

Bitte um ein Beratungsgespräch (Tel. 0800 4555500)

Beratungsgespräch mit einem(r) Berufsberater*in

in der Agentur für Arbeit

Aufarbeitung des Beratungsgesprächs zu Hause und vielleicht in der Schule

(z. B. mit einer Beratungslehrkraft oder mit Sozialpädagogen)

Bei Empfehlung für Berufsausbildung oder weiteren Schulbesuch:

Bewerbung um Ausbildungsplatz bzw. um einen Platz in einer als sinnvoll angesehenen Schule

Bei Erfolg:

Start in die Ausbildung Betrieb oder Schule

Bei vergeblicher Suche:

erneutes Gespräch bei der Berufsberatung

der Agentur für Arbeit mit dem Ziel, andere

Wege Richtung Beruf zu gehen

Foto: unsplash.com

14


Trotz aller Beratung ist es unerlässlich, sich eine eigene Meinung

zu bilden und selbst zu informieren. Für verlässliche Informationen

sollte man aber nicht einfach googeln oder in sozialen

Netzwerken fragen, sondern zunächst die offiziellen Portale

nutzen. Wichtige Informationen sind auf dieser Seite zusammengestellt.

Hinzu kommen regionale Portale, insbesondere Ausbildungs-

und Praktikumsbörsen.

Wichtige Informationsangebote im Internet

Titel Internetadresse Kurzbeschreibung

Planet Beruf www.planet-beruf.de insbesondere für die Sekundarstufe I relevant

Azubiyo www.azubiyo.de rund um Ausbildung und duales Studium

BERUFE.TV www.berufe.tv Filme zu Ausbildungsberufen

abi>> www.abi.de rund um Studium und Beruf

BerufeNet www.berufenet.arbeitsagentur.de Datenbank zu verschiedensten Berufen

AusbildungPlus

www.bibb.de/ausbildungplus.de

rund um das duale Studium,

Datenbank mit Studiengängen

studienwahl.de www.studienwahl.de Datenbank zu Studiengängen

studieren.de www.studieren.de Datenbank zu Studiengängen

Studieren in Niedersachsen

www.studieren-in-niedersachsen.de

rund um das Studium in Niedersachsen

inkl. Beratungsmöglichkeiten

Hochschulkompass www.hochschulkompass.de Übersicht zu Studiengängen und Hochschulen

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15


BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Die Entscheidung ? tref

DIE ENTSCHEIDUNG, WIE ES NACH DER SCHULE WEITERGEHEN SOLL,

IST IN MEHRFACHER HINSICHT ZU TREFFEN.

• Welchen Bildungsabschluss will ich erreichen? Soll ich einen

schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss machen?

• Welchen Beruf oder welches Berufsfeld soll ich ergreifen?

Bei der Wahl von Schulformen wie der Berufsfachschule,

der Fachoberschule oder des beruflichen Gymnasiums reicht

eine Auswahl der angebotenen Berufsfelder.

Bei der Entscheidung für eine Berufsausbildung muss ich

schon einen konkreten Beruf wählen, d. h., die Auswahl ist

konkreter zu treffen.

• Welche berufsbildende Schule, welches

Ausbildungsunternehmen kommt in Frage?

Manche Berufe sind generell überlaufen, bei anderen Berufen

suchen die Unternehmen händeringend nach Nachwuchs.

Insbesondere bei sehr nachgefragten Berufen sollte man seine

Gründe für und gegen den entsprechenden Beruf abwägen.

Entscheidungen zum Übergang nach der Schule

Welchen Beruf oder welches Berufsfeld?

Foto: denisismagilov stockAdobe.com

Bei der Frage nach dem Beruf oder Berufsfeld ist auch die

Arbeitsmarktsituation zu berücksichtigen. Kann ich den Beruf

an meinem Wohnort ausüben oder muss ich dafür umziehen?

Welcher Schulund/oder

Ausbildungsabschluss?

Welches Ausbildungsunternehmen

bzw.

welche weiterführende

Schule?

Fragen zum Traumberuf

Was spricht mich an?

Foto: klickerminth Fotolia.com

Was schreckt

mich ab?

Foto: Wayhome Studio stockAdobe.com

➠ Hohe Ausbildungsvergütung

➠ Karriereperspektiven

➠ Selbstverwirklichung

➠ Öffentliche Anerkennung

➠ Reisen

➠ Umgang mit Menschen

➠ …

➠ Weniger gute Chancen auf einen

Ausbildungs- und Arbeitsplatz

➠ Habe ich genug Talent, um mich gegen

andere Interessenten zu behaupten?

➠ Unsichere berufliche Perspektiven

➠ Stress im Beruf

➠ …

16


Schulabschlsse als weite

Entscheidungsfaktor

IN DER SEKUNDARSTUFE I, D. H. IN DEN SCHULJAHRGÄNGEN 5 BIS 10,

KÖNNEN IN NIEDERSACHSEN UNTERSCHIEDLICHE SCHULFORMEN BESUCHT WERDEN.

Dies betrifft zunächst die eigenständigen Schulformen Hauptschule,

Realschule, Gymnasium und Förderschule. Hinzukommen

als „Mischformen“ die Integrierte Gesamtschule, die Kooperative

Gesamtschule und die Oberschule. Zu berücksichtigen ist auch die

Inklusion. Schüler*innen mit einem Förderbedarf können grundsätzlich

alle genannten Schulformen besuchen.

In jeder Schulform können mehrere

Schulabschlüsse erworben werden.

Dies sind in der Sekundarstufe I:

• nach dem 9. Schuljahrgang

der Hauptschulabschluss

der Abschluss der Förderschule im Förderschwerpunkt

Lernen

• nach dem 10. Schuljahrgang

der Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss

der Sekundarabschluss I Realschulabschluss

der Erweiterte Sekundarabschluss I

Der Sekundarbereich II umfasst im Kern:

• die Schuljahrgänge 11 bis 13 an der gymnasialen

Oberstufe an den allgemeinbildenden Schulen

• die vielfältigen Angebote der berufsbildenden Schulen,

die noch ausführlich vorgestellt werden

In der Sekundarstufe II können die folgenden

Bildungsabschlüsse erworben werden:

• nach der Jahrgangsstufe 12 die Fachhochschulreife

• nach der Jahrgangsstufe 13 die allgemeine

Hochschulreife (Abitur)

Das Schulwesen in Niedersachsen

1 2 3 4 5

6 7 8 9 10 11 12 13

Förderschule

Kindertagesstätte

Grundschule

Hauptschule

Realschule

Oberschule

Gymnasium

Gesamtschule

Unternehmen

als Partner in der

dualen Ausbildung

Berufsbildende Schulen

Gymnasiale Ober stu fe/

Berufliches Gymnasium

Weitere

Universität/Hochschule/Weitere

Elementarbereich

Primarbereich

Sekundarbereich I

Sekundarbereich II

(Grafik leicht abgewandelt von www.mk.niedersachsen.de/assets/image/zoom/139852)

17


BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Vorgehensweise und

DIE ENTSCHEIDUNG, WIE ES NACH DER SCHULE WEITERGEHT,

MUSS NICHT ÜBER NACHT GEFÄLLT WERDEN.

Am besten geht man bei der persönlichen Orientierung

schrittweise vor, um sich über passende Berufe klarzuwerden.

Im Orientierungsprozess kann es zu Sprüngen und Rückschritten

kommen (wenn sich beispielsweise der Wunschberuf

im Praktikum zerschlagen hat). Generell ist es wichtig, sich je

nach Stand im Orientierungsprozess die richtigen Fragen zu

stellen, um zu klärenden Antworten zu kommen. Hierbei kann

auf die Beratung verschiedener Personen zurückgegriffen

werden (siehe S. 13).

Rechtzeitig aktiv werden

Wenn man unerwünschte Warteschleifen nach der Schule vermeiden

will, muss man rechtzeitig vor dem Schulende den

Übergang „eingetütet“ haben. Ausgangspunkt hierfür sind die

Bewerbungsfristen für die gewünschte Anschlussalternative.

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Fragen im Berufswahlprozess

Orientierungsphase*

Reflexion der eigenen

Fähigkeiten, Fertigkeiten

und Interessen

Abgleich der eigenen

Fähigkeiten und

Fertigkeiten mit den

Anforderungen von

Berufen bzw.

Studiengängen

Fragen

➠ Welche Berufsfelder können

zu meinen Talenten und

Interessen passen?

➠ Gibt es Kompetenzen, in denen

ich mich verbessern sollte?

➠ Passen meine Talente zu den

Berufen, die mich interessieren?

➠ Reicht mein Schulabschluss

für meine Wunschberufe?

➠ Wie sind die beruflichen

Perspektiven in meinen

Wunschberufen (z. B. Verdienst,

Aussicht auf eine Ansstellung,

Möglichkeit zur beruflichen

Selbst ständigkeit)?

Entsorgungszentrum Salzgitter GmbH

Das Entsorgungszentrum Salzgitter GmbH (EZS) ist seit

1998 ein Ausbildungsbetrieb und bietet eine abwechslungsreiche

Tätigkeit in einem modernen Unternehmen.

Zum 1. August 2021 bildet das EZS aus:

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)

Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)

Das Entsorgungszentrum Salzgitter GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen

der EEW Energy from Waste

GmbH und der GP Papenburg Entsorgungs-GmbH.

Das EZS erstellt Entsorgungskonzepte für Gewerbe und

Industrie. Darüber hinaus ist das EZS für die Vorbehandlung,

Verwertung sowie Beseitigung der anfallenden

Haus-, Sperr- und Gewerbeabfälle im Entsorgungsgebiet

der Stadt Salzgitter zuständig.

Nutzung der Kenntnisse

über die regionale und

überregionale Wirtschaft

Auswertung praktischer

Erfahrungen

Planung der Berufs- bzw.

Studienwahlentscheidung

Qualifizierte Bewerbung

➠ In welchen Unternehmen will

ich ein Praktikum machen?

Welche Berufe will ich dabei

kennenlernen?

➠ Was habe ich über meine

Wunschberufe erfahren?

➠ Wurden meine beruflichen

Ziele bestätigt oder nicht?

➠ Wie soll es konkret nach der

Schule weitergehen?

• Welches Berufsziel?

• Weiterführende Schule,

Ausbildung oder Studium?

• Welche BBS, Universität/

Hochschule oder welches

Unternehmen kommt in

Frage?

➠ Welche Fristen sind zu

beachten?

➠ Welche Anforderungen werden

an eine erfolgversprechende

Bewerbung gestellt?

Entsorgungszentrum Salzgitter GmbH · Diebesstieg 50 · 38229 Salzgitter

Tel. 05341 22210 · info@entsorgungszentrum.de · www.entsorgungszentrum.de

* In allen Orientierungsphasen gilt: Immer die Angebote zur Information, Beratung

bzw. Unterstützung nutzen!

18


Studien zeigen, dass planlose Bewerbungen, die gleichwohl

erfolgreich waren, das Risiko eines späteren Abbruchs erhöhen.

Dies betrifft gleichermaßen die Ausbildung, das Studium oder

die weiterführende Schule. Faustformel: Mindestens ein Jahr

vor Schulende sollte man seine Entscheidung getroffen

haben, wie es nach der Schule weitergehen soll, um sich zielgerichtet

bewerben zu können.

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Berufswahlplan

Einen Berufswahlplan bietet auch die Plattform Planet Beruf

der Bundesagentur für Arbeit: https://planetberuf.de/fileadmin/assets/PDF/PDF_Checklisten/

Berufswahlfahrplan_2019_2020.pdf

Es gibt zahlreiche Unterstützungsangebote zur Beruflichen

Orientierung. Wenn es rechtzeitig zu einer reflektierten Entscheidung

kommt, ist eigene Initiative unverzichtbar!

Hinweis zur Schulpflicht:

Nach der Beendigung der Sekundarstufe I besteht

weiterhin die allgemeine Schulpflicht, d. h., es ist in

der Sekundarstufe II eine allgemeinbildende oder

berufsbildende Schule (beinhaltet auch die Auf -

nahme einer Berufsausbildung) zu besuchen.

Ein grober Zeitplan zur Berufswahl

Ab Jahrgangsstufe 5

Ab Jahrgangsstufe 7

Ab Jahrgangsstufe 8

Ab einem Jahr vor

Schulende:

Ab halbem Jahr

vor Schulende

(Januar/Februar):

Ab halbem Jahr

vor Schulende

(ab Mitte April):

➠ Zukunftstag

➠ Kompetenzanalyse Profil AC

➠ Besuche des

Berufsinformationszentrums

➠ Recherchen in den passenden

Internetportalen (siehe Seite 15)

➠ Betriebspraktika

➠ Betriebserkundungen und Gespräche

mit Fachleuten aus der Arbeitswelt

➠ Besuch von Messen zur Berufsund

Studienwahl

➠ Nutzung der Beratungs -

möglichkeiten

➠ Entscheidung, wie es nach der

Schule weitergehen soll

➠ Bewerbung bei Ausbildungs -

unternehmen (bei Wunsch nach

dualer Ausbildung)

➠ Bewerbung bei berufsbildender

Schule (auch für schulische

Ausbildung in der berufsqulifi -

zierenden Berufsfachschule)

➠ Bewerbung bei Universitäten

und Hochschulen


























19


BERUFLICHE ORIENTIERUNG

Hinweise fr Eltern

ELTERN KENNEN IHRE KINDER BESONDERS GUT

UND SOLLTEN DESHALB DEN ORIENTIERUNGSPROZESS IHRER KINDER AKTIV UNTERSTÜTZEN.

• Die Unterstützung sollte gut dosiert werden, denn die

Berufliche Orientierung stellt einen Schritt in das

Erwachsenwerden dar. Wichtig ist, dass die Kinder motiviert

werden, ihre Berufswahl aktiv anzugehen. Dabei geht es weniger

um Tipps zum passenden Beruf, sondern stärker um die

gemeinsame Reflexion, wo die Kinder in ihrem Berufswahlprozess

stehen und was als nächstes getan werden kann.

• Aus den eigenen Berufs-, Ausbildungs- und Studienerfahrung

lassen sich nur sehr bedingt generelle Aussagen ableiten.

Bezüglich der eigenen Erfahrungen aus dem Studium und der

Ausbildung ist zu berücksichtigen, dass sich insbesondere beim

Studium seit der Jahrtausendwende sehr viel geändert hat.

• Die Vermittlung eines Praktikumsplatzes beim eigenen

Arbeitgeber ist eine einfache Lösung, hilft aber wenig, wenn

es mit den beruflichen Wünschen des Nachwuchses nichts zu

tun hat. Hinzu kommt, dass das Praktikum für die

Schüler*innen eine gute Möglichkeit ist, sich mit dem Thema

Bewerbung aktiv auseinanderzusetzen.

• Möglicherweise ist das eigene Arbeitsumfeld für andere

Schüler*innen oder die ganze Jahrgangsstufe sehr interessant.

Vielleicht können Sie sich als Expertin oder Experte zum Thema

Digitalisierung zur Verfügung stellen. Solche Angebote können

auch über den Elternrat zusammengetragen werden.

• Für Eltern gibt es Informationsmaterialien und -veranstaltungen

z. B. von der Arbeitsagentur, wie die Kinder unterstützt

werden können.

Hierzu zwei Links:

www.schulewirtschaft.de/www/schulewirtschaft.nsf/

id/8MKF25PageElternarbeit_DE?open&ccm=350

www.planet-beruf.de/eltern/ n

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Abwasserbeseitigungsbetrieb

Stadt Wolfenbüttel

Als hundertprozentiger Eigenbetrieb der Stadt Wolfenbüttel betreiben wir in der

Stadt Wolfenbüttel und Ortsteilen 440 km Kanalnetz, 23 000 Hausanschlussleitungen,

47 Pumpwerke und eine Kläranlage modernsten Zuschnitts. Wir erheben die

Grunddaten der Gebührenerfassung für 13 000 Grundstücke.

Seit 1906 gibt es in Wolfenbüttel eine Kläranlage und Trennkanalisation.

Die betriebsgeführte Kläranlage kümmert sich um die Abwassersammlung, Abwasserreinigung

sowie die Wartung und Instandhaltungen der Maschinen und der hochmodernen

Abwasserbehandlungsanlage. Die Reinigung des Abwassers wird in der

mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufe überwacht. Wusstest

Du, dass jährlich ca. 3 Mio. m³ Abwasser über das Schmutzwassernetz bis zur Kläranlage

transportiert werden?

Für den sauberen Ablauf auf der Kläranlage sind wir auf der Suche nach motivierten

Auszubildenden, die gemeinsam mit uns einen unerlässlichen Dienst für die Umwelt

leisten.

Wir bieten Dir:

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• attraktives Ausbildungsgehalt nach TVAöD

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Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d)

Fachkräfte für Abwassertechnik sind engagierte Allrounder. Sie analysieren,

steuern und überwachen die komplexen Prozesse der Abwasserreinigung. Die

Wartung und Installation von Maschinen und Apparaten gehört ebenfalls zu ihren

vielfältigen Aufgaben.

Wir erwarten von Dir:

• naturwissenschaftliches Interesse

• handwerkliches Geschick

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Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH

Personalabteilung · Am Wasserwerk · 238304 Wolfenbüttel

Für weitere Fragen steht Dir unsere Personalabteilung unter folgender

Telefonnummer gerne zur Verfügung:

Tel. 05331 408-264

20


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Angebote fr verschiedens

Bildungsziele

BERUF, BERUFLICHE UND AKADEMISCHE BILDUNG

Ein Beruf ist eine dauerhafte Tätigkeit, die eine Ausbildung voraussetzt

und mit der man sein Geld verdient. Weil es viele Berufe

gibt, erfolgt eine Zusammenfassung in Berufsfeldern, um die

Übersichtlichkeit zu verbessern.

Berufsfelder nach dem Schema der

Bundesagentur für Arbeit

Ein Fahrplan für die verschiedenen Schulabschlüsse

Wie bei den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten dargestellt

worden ist, werden einerseits unterschiedliche Bildungsabschlüsse

vorausgesetzt; anderseits können je nach

Anschlussalternative verschiedene Abschlüsse erworben werden.

Eine genauere Übersicht bietet die folgende Doppelseite „Wege

in den Beruf in Niedersachsen“.

• Landwirtschaft, Natur,

Umwelt

• Produktion, Fertigung

• Bau, Architektur,

Vermessung

• Metall, Maschinenbau

• Elektro

• IT, Computer

• Naturwissenschaften

• Technik, Technologiefelder

• Wirtschaft, Verwaltung

• Verkehr, Logistik

• Dienstleistung

• Gesundheit

• Soziales, Pädagogik

• Gesellschafts- und

Geisteswissenschaften

• Kunst, Kultur,

Gestaltung

• Medien

www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/erkunde-die-berufsfelder

Man unterscheidet zwischen der akademischen und beruflichen

Bildung. Die akademische Bildung meint das Studium an einer

Universität oder Hochschule. In diesem Heft geht es insbesondere

um die berufliche Bildung mit den entsprechenden

Einrichtungen.

Foto: Maridav stockAdobe.com

Institutionen der beruflichen Bildung

• Die berufsbildenden Schulen vereinen viele Bildungsangebote

unter ihrem Dach, wie noch ausführlich

dargestellt wird.

• Die Ausbildungsunternehmen arbeiten mit den berufsbildenden

Schulen eng zusammen. Dies betrifft insbesondere

die Berufsschulen als Partnerinnen der dualen

Ausbildung. In diesem Heft stellen sich zahlreiche

Unternehmen mit ihren Ausbildungsberufen vor.

• Die Ausbildungsunternehmen sind immer Mitglieder

von Kammern, z. B. Handwerkskammern, Industrieund

Handelskammern und Landwirtschaftskammern.

Die Kammern wachen darüber, dass die duale

Ausbildung in den Ausbildungsunternehmen ordnungsgemäß

durchgeführt wird. Außerdem sind die

Kammern verantwortlich für die Zwischen- und

Abschlussprüfungen in der dualen Ausbildung.

21


W eg

e in

d en Beruf in

22


Niedersachsen

23


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Duale Berufsausbildung

DIE DUALE BERUFSAUSBILDUNG

ERFOLGT IN DEM AUSBILDUNGSUNTERNEHMEN UND IN DER BERUFSSCHULE.

Die Zeitaufteilung pro Woche beträgt ein bis zwei Tage in der

Berufsschule und drei bis vier Tage im Ausbildungsunternehmen.

In einigen Ausbildungsberufen wird der theoretische Unterricht

auch als Blockunterricht angeboten. Die Ausbildungsinhalte im

Ausbildungsunternehmen und in der Berufsschule sind vorgegeben.

Dadurch ist sichergestellt, dass sich Theorie und Praxis

ergänzen und sich die Inhalte der Ausbildung nicht nur auf das

jeweilige Ausbildungsunternehmen beziehen.

Es wird ein Ausbildungsvertrag zwischen dem Auszubildenden

und dem Ausbildungsunternehmen geschlossen. Die meisten

Inhalte des Ausbildungsvertrages sind vom Gesetzgeber festgelegt

oder wurden zwischen den Arbeitgeberverbänden und

Gewerkschaften vereinbart. Dies betrifft unter anderem die

Inhalte der Ausbildung und die Mindestvergütung (mindestens

525,00 Euro pro Monat im ersten Ausbildungsjahr ab 2021). Eine

Kopie jedes Vertrages geht an die zuständige Kammer, die die

Einhaltung der Vorgaben prüft. Die Kammer ist auch für die

Gestaltung der Zwischen- und Abschlussprüfung verantwortlich.

Es gibt bundesweit rund 340 Ausbildungsberufe in nahezu allen

Berufsfeldern, darunter rund 70 theoriereduzierte Ausbildungsberufe.

Eine Berufsausbildung dauert rund drei Jahre, eine theoriereduzierte

Ausbildung rund zwei Jahre.

Zugangsvoraussetzungen:

Es gibt keine Vorgaben zum Schulabschluss, d. h., die Ausbildung

kann sogar ohne Schulabschluss aufgenommen werden. Die

Entscheidung liegt beim Ausbildungsunternehmen.

Aber: Das inhaltliche Niveau unterscheidet sich zwischen den

Ausbildungsberufen. In Abhängigkeit von dem jeweiligen

Ausbildungsberuf setzen die Ausbildungsunternehmen deshalb

unterschiedliche Schulabschlüsse bis hin zum Abitur voraus,

wobei es deutliche Unterschiede zwischen den Ansprüchen der

Unternehmen geben kann. Auf der Internetseite www.berufenet.

arbeitsagentur.de der Bundesagentur für Arbeit kann man sich

für die meisten Ausbildungsberufe anzeigen lassen, mit welchem

Schulabschluss die Auszubildenden die Ausbildung aufgenom-

Das System der dualen Ausbildung

Zugangsvoraussetzung

Im dualen System bestehen formal keine Zugangsvoraussetzungen, jedoch geben die Ausbildungsunternehmen

erwünschte Schulabschlüsse für ihre Ausbildungsberufe vor.

Bewerbung

Bei den Betrieben (bei kleinen und mittleren Unternehmen mindestens ein halbes Jahr

und bei großen ein Jahr im Voraus)

Ausbildungsdauer 2 bis

3,5 Jahre („dreijährige Ausbildung“)

je nach Ausbildungsberuf;

2 Jahre bei theoriereduzierten

Ausbildungsberufen.

Ausbildung im Unternehmen…

durch Ausbilder*innen und Meister*innen

(3 bis 4 Tage wöchentlich)

Ausbildungsvergütung

in unterschiedlicher Höhe;

je nach Beruf und Ausbildungsjahr

…und in der Berufsschule

fachtheoretischer, praktischer und

allgemeinbildender Unterricht

(1 bis 2 Tage wöchentlich oder auch als

Blockunterricht)

Abschlusszeugnis der Berufsschule

Abschluss

Gesellen- oder Facharbeiterbrief nach erfolgreicher Abschlussprüfung

(zum Beispiel vor der Industrie- und Handelskammer)

24


men haben. Dies erleichtert eine Einschätzung, welche

Ausbildungsberufe zum eigenen Schulabschluss passen könnten.

Abschluss:

Personen mit einer dualen Ausbildung werden oftmals als

Fachkraft oder Geselle bezeichnet; Personen mit einer theoriereduzierten

Ausbildung als Fachpraktiker oder Werker. Die

zuständige Kammer erstellt das Zeugnis zum erfolgreichen

Berufsabschluss auf der Basis der Abschlussprüfung. Außerdem

erstellt die Berufsschule ein Abschlusszeugnis zu den Fächern des

Berufsschulunterrichts.

Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung werden zugleich die

folgenden Schulabschlüsse erworben. Besonders relevant sind:

• Hauptschulabschluss: erfolgreiche Berufsausbildung Durchschnitt aller Noten des berufsschulischen

und Berufsschulabschluss in einem theoriereduzierten

Ausbildungsberuf

In folgenden Fächern liegen mindestens befriedi-

Abschlusszeugnisses von mindestens 3,0.

• Sekundarabschluss I Realschulabschluss: erfolgreiche

Berufsausbildung und Berufsschulabschluss in Fremdsprache und ein Fach im berufsbezogenen

gende Noten vor: Deutsch/Kommunikation, eine

einem dreijährigen Ausbildungsberuf

Lernbereich

• Erweiterter Sekundarstufe I-Abschluss:

• Fachhochschulreife: Vor der Berufsausbildung lag bereits

Voraussetzung zum Sek. I-Abschluss Realschule sind erfüllt. der schulische Teil der Fachhochschulreife vor.

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Stadtbetriebe Wolfenbüttel

Wage den Sprung ins kalte Wasser und tauche ins Meer

Deiner Möglichkeiten!

Die Stadtbetriebe Wolfenbüttel unterhalten zwei Parkhäuser, einen Wohnmobilpark

sowie das Allwetterbad „Stadtbad Okeraue“. Die sich hieraus ergebenden Aufgaben

erledigen die Stadtbetriebe gemeinsam mit den betriebsführenden Stadtwerken

Wolfenbüttel.

Das Stadtbad Okeraue bietet optimales Bade- und Schwimmvergnügen bei jedem

Wetter. Scheint die Sonne, öffnet sich das Cabriodach und es herrscht Freibadfeeling.

Unser Schwimmbad bietet eine Wasserfläche von 920 m² im Innen- und Außen -

bereich. Auf 14 Sportbahnen können sich unsere Gäste auspowern oder ihren Badetag

im Saunabereich entspannt genießen.

Das Bad beschert nicht nur den Gästen besondere Erlebnisse, sondern bietet auch

als Arbeitsplatz spannende Aufgaben. Für den reibungslosen Ablauf des Bade -

betriebes sind wir auf der Suche nach motivierten Auszubildenden, die gemeinsam

mit uns auf einer Welle reiten.

Wir bieten Dir:

• moderne Anlage

• Gesundheitsfördernde Maßnahmen wie z. B. Grippeschutzimpfungen

• Fortbildungsmöglichkeiten und Seminare

• Lernmittelzuschuss

• Ausbildungsprämie

• Weihnachtsgeld

• 30 Tage Urlaub

• attraktives Ausbildungsgehalt

nach TVAöD

• u. v. m.

Fachangestellter für Bäderbetriebe (m/w/d)

Als Fachangestellte(r) für Bäderbetriebe bist Du ein Allround-Talent und übernimmst

verantwortungsvolle Aufgaben: Am Beckenrand bist Du stets als Ansprechperson

für die Badegäste präsent und sorgst für ihre Sicherheit, Du betreust

Kurse und Gruppen, erteilst Schwimmunterricht und als „Erste Hilfe Manager(in)“

rettest Du im Notfall sogar Leben. Darüber hinaus überwachst Du unsere technischen

Anlagen, führst Wasseranalysen durch, arbeitest mit Chemikalien und Gefahrstoffen

und achtest dabei auf die Arbeitssicherheit und den Umweltschutz.

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• Spaß an der Arbeit mit Menschen

• Schwimm- und Tauchfähigkeit

• technisches Verständnis

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Telefonnummer gerne zur Verfügung:

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25


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Schulische Berufsausbildu

in der berufsqualifizierenden Berufsfachschule

DIE SCHULISCHE BERUFSAUSBILDUNG DAUERT ZWEI BIS DREI JAHRE.

Sie findet insbesondere in der berufsqualifizierenden Fachschule

der berufsbildenden Schulen (aber auch in privaten Schulen) statt

und beinhaltet umfangreiche Praktika. In Niedersachsen wird die

schulische Ausbildung in 19 verschiedenen Ausbildungsberufen in

verschiedensten Berufsfeldern angeboten. Besonders relevant

(und besonders oft an den berufsbildenden Schulen zu finden)

sind schulische Ausbildungsberufe in den Berufsfeldern

Gesundheit sowie Soziales und Pädagogik. Die Vergütung der

Ausbildung ist im Wandel: Mittlerweile wird auch in

Ausbildungsberufen der Gesundheits- und Krankenpflege eine

Ausbildungsvergütung bezahlt. Außerdem wird jetzt das Schulgeld

für den Besuch privater Schulen aus öffentlichen Geldern

finanziert. Im Gegensatz zur dualen Ausbildung sind die finanziellen

Aspekte bei der schulischen Ausbildung weniger einheitlich

geregelt und müssen genauer recherchiert werden.

Zugangsvoraussetzungen:

Die Aufnahme einer schulischen Ausbildung setzt zumeist den

Sekundarabschluss I Realschulabschluss voraus. Teilweise reicht

auch der Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss. Wenn der

Sekundarabschluss I Realschulabschluss beim Verlassen der allgemeinbildenden

Schule noch nicht vorhanden ist, kann der besagte

Abschluss beispielsweise in der zweijährigen Berufsfachschule

erworben werden.

Abschluss:

Die Ausbildung wird mit einer schulischen Abschlussprüfung

abgeschlossen. Die Abschlüsse der schulischen Ausbildungsberufe

beinhalten oftmals die Begriffe „Assistent*in“.

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Herzlich willkommen beim

Landkreis Helmstedt

Die derzeit rund 30 Nachwuchskräfte des Landkreises Helmstedt werden

in vier Berufen ausgebildet:

• Ausbildung zum/zur

Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

• Duales Studium in den Studiengängen

Allgemeine Verwaltung und

Verwaltungsbetriebswirtschaft im Beamtenverhältnis

• Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in (m/w/d)

• Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in (m/w/d)

Wir bieten:

• eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung

• ein attraktives Ausbildungsentgelt

• gute Übernahmechancen nach der Ausbildung

Detaillierte Informationen zu den

verschiedenen Ausbildungs berufen

und zu den Bewerbungsverfahren:

LANDKREIS HELMSTEDT

Personal und Organisation

Südertor 6 · 38350 Helmstedt

Tel. 05351 121-1243

ausbildung@landkreis-helmstedt.de

www.helmstedt.de/ausbildung

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

26


Die schulische Ausbildung

Zugangsvoraussetzung

Zumeist wird ein Sekundarabschluss I Realschulabschluss vorausgesetzt.

Teilweise reicht auch der Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss.

Bewerbung

Zu festen Terminen bei den berufsqualifizierenden Berufsfachschulen

(ein halbes bis ein Jahr vor Ausbildungsbeginn)

Ausbildungsdauer 2 bis 3 Jahre

je nach Beruf

Ausbildung in der berufsqualifizierenden Berufsfachschule

Die praktische und theoretische Ausbildung erfolgt primär in der Schule (5 Tage pro Woche), aber mit umfangreichen

Praktika. Ausbildungsvergütung wird nur in wenigen Berufen gezahlt (zum Beispiel Krankenpflege). Teilweise muss bei

dem Besuch privater Schulen für eine schulische Ausbildung ein „Schulgeld“ bezahlt werden.

Abschluss

Staatliche Anerkennung nach erfolgreicher Abschlussprüfung

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Dein Start ins Morgen: MINT-Ausbildung und mehr!

Erhöhe Deine Berufschancen mit der Ausbildung zum Biologischtechnischen

(BTA), Chemisch-technischen (CTA) oder Pharma zeutischtechnischen

Assistenten (PTA) (m/w/d) an den Dr. von Morgenstern

Schulen.

Du hast einen Realschulabschluss? Dann kannst Du zusammen mit

Deiner Ausbildung auch die Fachhochschulreife erwerben in nur

zweieinhalb Jahren! Dir eröffnen sich damit in einer spannenden

Branche beste Berufsperspektiven und Du kannst im Anschluss auch

an allen Fachhochschulen und sogar einigen Universitäten studieren!

Du hast das Abi schon geschafft? Dann ist die Ausbildung ein

prima Sprungbrett für Dich: Du kannst Dir das Wissen aneignen, das

für Dein Studium eine wertvolle Hilfe sein wird.

Das sagen unsere Schüler über ihre Ausbildung:

CTA-Auszubildender Bastian Dietrich: „Ich glaube, dass an der Uni

vieles sehr schnell gehen muss. Hier an der Schule haben meine Lehrer

immer Zeit, mir auch zwischendurch Dinge zu erklären. Meine Ausbildung

ist die Grundlage, dass mir ein Studium leichter fallen wird.“

PTA-Auszubildende Lynn Hakert: „Ich möchte Pharmazie studieren.

Und dafür brauche ich in Chemie und Physik gute Kenntnisse, die mir

nach meinem Schulabschluss gefehlt haben. In der Ausbildung kann

ich mir dieses Wissen aneignen.“

BTA-Auszubildende Celine Reiß: „Ob ich studieren werde, weiß ich

noch nicht. Die Ausbildung wäre auf jeden Fall eine super Grundlage. In

der Schule besprechen wir im Detail das, worauf ein Studium aufbaut.“

Du möchtest weitere Infos von uns?

Dann ruf uns doch einfach mal an wir freuen uns auf Dich!

BIOLOGIE CHEMIE PHARMAZIE KOSMETIK

Schule Braunschweig

Freisestraße 14

38118 Braunschweig

Tel.: 0531 581 18-0

Schule Lüneburg

Dorette-von-Stern-Straße 6

21337 Lüneburg

Tel.: 04131 789 50 9-0

Dr. von Morgenstern

Schulen

STARKE SACHE

AUSBILDUNG UND

FACHHOCHSCHULREIFE

www.morgenstern-schulen.de

Dein Start ins Morgen

27


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Berufseinstiegsschule

DIE BERUFSEINSTIEGSSCHULE

ZUR FÖRDERUNG DER AUSBILDUNGSREIFE

Die Berufseinstiegsschule wendet sich an Schüler*innen, deren

Weg in eine Berufsausbildung erschwert ist, insbesondere aufgrund

ihres Abgangs- und Abschlusszeugnisses oder unzureichender

Deutschkenntnisse. Die Berufseinstiegsschule wird in

zwei Varianten (Klassen) angeboten, die jeweils ein Jahr dauern.

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen die Fächer Deutsch und

Mathematik, die sich an den Lehrplänen der Jahrgangsstufe 9

orientieren. Hinzu kommt zur gezielten Vorbereitung auf eine

Berufsausbildung der berufsbezogene Unterricht in einem

Berufsfeld. Die Klasse 2 kann von Schüler*innen, die nicht mehr

schulpflichtig sind, auch in Teilzeit (mit drei Tagen pro Woche in

einem Unternehmen) absolviert werden.

Berufseinstiegsschule

• Die Berufseinstiegsschule Klasse 1 wendet sich

an zwei Zielgruppen:

Schulpflichtige Schüler*innen, die die allgemeinbildende

Schule ohne Schulabschluss verlassen

haben: Die Förderung ist sehr individuell gestaltet.

Dies betrifft die Einführung in einem

Berufsfeld und das Kennenlernen von vier weiteren

Berufsfeldern. Hinzu kommt Unterricht zum

Grundlagenwissen und der Lebens- und

Arbeitswelt.

Schüler*innen mit ausländischer Herkunft und

fehlenden Deutschkenntnissen besuchen den

Schwerpunkt „Sprache und Integration“. Neben

der sprachlichen Förderung liegt der Schwerpunkt

auf der Vorbereitung auf einer Berufsausbildung.

Unter bestimmten Bedingungen kann

im Anschluss die Berufseinstiegsschule Klasse 2

besucht werden.

• Die Berufseinstiegsschule Klasse 2 wendet sich

an Schüler*innen,

die die Hauptschule bzw. den Hauptschulzweig

nach Klasse 9 oder

die Förderschule nach der Jahrgangsstufe 10

ohne oder mit einem schlechten Hauptschulabschluss

verlassen haben.

Fachrichtungen der Berufseinstiegsschule

Klasse 1

• Orientierung in einem Schwerpunktberufsfeld,

z. B. Ernährung, Bautechnik, Metalltechnik oder

Friseurtechnik

• Kennenlernen von vier weiteren Berufsfeldern, zu denen

u. a. Farbtechnik und Raumgestaltung, Wirtschaft und

Textiltechnik gehören

Fachrichtungen der Berufseinstiegsschule

Klasse 2

Vorbereitung auf eine Ausbildung in einem der folgenden

Berufsfelder:

• Gesundheit und Soziales (Schwerpunktbildung in

Hauswirtschaft und Pflege, Ernährung)

• Technik (Schwerpunktbildung in Bautechnik, Farbtechnik

und Raumgestaltung, Friseurtechnik, Metalltechnik)

• Wirtschaft

Zugangsvoraussetzungen

• Klasse 1: kein Schulabschluss oder fehlende

Deutschkenntnisse

• Klasse 2: kein oder fehlender Schulabschluss

Abschluss

• Klasse 2:

Verbesserung des bestehenden Hauptschulabschlusses

Erwerb des Sekundarabschlusses I Hauptschulabschluss

Foto: Jacob Lund stockAdobe.com

28


Die Berufseinstiegsschule

Fehlender

Schulabschluss

Fehlende

Deutschkenntnisse

Schlechter oder fehlender

Hauptschulabschluss

(nach Haupt- oder Förderschule, Jahrgangsstufe 9)

Klasse 1

Klasse 2

Schwerpunkte

fachpraktischer

und -theoretischer

Unterricht sowie

Einführung in

Berufsfelder

Schwerpunkt

Sprache und

Integration mit

beruflichem Bezug

Schwerpunkte

Unterricht in Deutsch und Mathematik

sowie praxisorientierte Einführung in ein

Berufsfeld

Abschluss

Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss

oder Verbesserung des Hauptschulabschlusses Klasse 9

Berufsausbildung

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Wir stehen für

© Peter Atkins Fotolia.com

Vertrauen

Erfolg

Zufriedenheit

Freude

Flexibilität

Wir bieten die Ausbildung und Duale Studienplätze,

die Sie suchen:

Duales Studium Bachelor of Arts Verwaltung (m/w/d)

Duales Studium Bachelor of Arts Soziale Arbeit (m/w/d)

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)

Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d)

Straßenwärter (m/w/d)

Verwaltungswirt (m/w/d)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Sie wollen mehr wissen?

Edith Förg-Reichelt Tel. 05331 84369

Marvin Unger Tel. 05331 84265

E-Mail: ausbildung@lk-wf.de

www.lk-wolfenbuettel.de

29


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Berufliche

in einem Berufsfeld und Erwerb eines höheren Schulabschlusses

Berufsfachschule

Die Berufsfachschule dient einerseits zur beruflichen

Qualifizierung in einem Berufsfeld. Darüber hinaus kann ein

höherer Schulabschluss erworben werden. Diese Schulform wird

in zwei Varianten angeboten.

Zwei Varianten der Berufsfachschule

• Die einjährige Berufsfachschule bereitet auf die

Ausbildung in einem Berufsfeld vor. Es stehen insgesamt

17 Fachrichtungen zur Verfügung; das Angebot variiert

je nach Standort der berufsbildenden Schule. Das

Schuljahr kann anschließend auf die Berufsausbildung

vom Ausbildungsunternehmen angerechnet werden, sodass

sich die Ausbildung um ein Jahr verkürzt. Zielgruppe

sind insbesondere Schüler*innen mit einem Sekundarabschluss

I, die noch nicht in eine Berufsausbildung vermittelt

werden konnten.

In der einjährigen Berufsfachschule mit der Zugangsvoraussetzung

Sekundarabschluss I Realschulabschluss

kann der erweiterte Sekundarabschluss erworben werden.

Nach der einjährigen Berufsfachschule mit der

Zugangsvoraussetzung Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss

kann sofern der Notendurchschnitt

besser als 3,0 ist die zweijährige Berufsfachschule

besucht werden.

• Der Begriff „zweijährige Berufsfachschule“ meint das

zweite Schuljahr, das nach der einjährigen

Berufsfachschule absolviert werden kann. Die

Fortführung der berufsbezogenen Vorbereitung in fünf

Fachrichtungen wird kombiniert mit der Möglichkeit zum

Erwerb des Sekundarabschlusses I Realschulabschluss

oder des erweiterten Sekundarabschlusses I.

Einjährige und zweijährige Berufsfachschule

Zugangsvoraussetzung

Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss

Zugangsvoraussetzung

Sekundarabschluss I Realschulabschluss

Einjährige Berufsfachschule

Berufliche Qualifikation in einer Fachrichtung

Durchschnittsnote besser als 3,0

erweiterter Sekundarabschluss I

Zweijährige Berufsfachschule

(Dauer ein Schuljahr): Berufliche Qualifikation

und Erwerb eines höheren Schulabschlusses

Sekundarabschluss I Realschulabschluss

oder erweiterter Sekundarabschluss I

Berufsausbildung

(und Möglichkeit zur Anrechnung

als erstes Ausbildungsjahr)

Berufsabschluss

30


Eine berufsbildende Schule kann nicht alle

Fachrichtungen anbieten. Bei der Wahl der

Berufsfachschule ist zu prüfen, ob auch

die persönlich interessante Fachrichtung

angeboten wird.

Fachrichtungen der einjährigen

Berufsfachschule

• Agrarwirtschaft

• Bautechnik

• Chemie, Physik und Biologie

• Druck- und Medientechnik

• Elektrotechnik

• Fahrzeugtechnik

• Farbtechnik und Raumgestaltung

• Floristik

• Gartenbau

• Gastronomie

• Hauswirtschaft und Pflege

• Holztechnik

• Körperpflege

• Lebensmittelhandwerk

• Metalltechnik

• Textiltechnik und Bekleidung

• Wirtschaft

Fachrichtungen der zweijährigen

Berufsfachschule

• Agrarwirtschaft

• Ernährung, Hauswirtschaft und Pflege

• Technik

• Wirtschaft

• Sozialpädagogik

Zugangsvoraussetzungen

• Einjährige Berufsfachschule:

Sekundarabschluss I

Hauptschulabschluss

Sekundarabschluss I

Realschulabschluss

• Zweijährige Berufsfachschule

Abschluss der einjährigen

Berufsfachschule (i. d. R. mit der

Zugangsvoraussetzung Sekundarabschluss

I Hauptschulabschluss)

mindestens mit dem Notendurchschnitt

3,0

Abschluss

• Generell Möglichkeit zur Anrechnung

auf das erste Ausbildungsjahr

• Einjährige Berufsfachschule

(mit der Zugangsvoraussetzung

Sekundarabschluss I

Realschulabschluss):

erweiterter Sekundarabschluss I

• Zweijährige Berufsfachschule:

Sekundarabschluss I Realschulabschluss

oder erweiterter

Sekundarabschluss I

Anzeige

• Bauzeichner*in

• Elektroniker*in, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

• Fachangestellte*r für Bäderbetriebe

• Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste,

• Fachrichtung Bibliothek

• Fachinformatiker*in Systemintegration

• Gärtner*in, Fachrichtung Friedhofsgärtnerei

• Gärtner*in, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

• Gebäudereiniger*in

• Kaufmann*-frau für Büromanagement*

• Koch*Köchin

• Land- und Baumaschinenmechatroniker*in

• Medizinische*r Fachangestellte*r

• Verwaltungsfachangestellte*r*

• Verwaltungswirt*in (im Beamtenverhältnis, ehemals mittlerer

Verwaltungsdienst)*

Darüber hinaus bieten wir folgende duale Studiengänge an

(Einstellungsvoraussetzung: Abitur oder Fachhochschulreife):

• Bachelor of Arts zum*zur Stadtinspektor*in (im

Beamtenverhältnis) im Studiengang „Public Management“ oder

„Public Administration“*

• Bachelor of Science zum*zur Verwatungsinformatiker*in

• Bachelor of Science Informatik mit integrierter Ausbildung

zum*zur Fachinformatiker*in Systemintegration

• Bachelor of Engineering Energie- und Gebäudetechnik mit

integrierter Ausbildung zum*zur technischen Systemplaner*in

Herr Becker Tel. 05361 28-1697 · Herr Isensee Tel. 05361 28-2308

Frau Tiss Tel. 05361 28-1074 · Frau Geile 05361 28-2934

oder per Email an ausbildung@stadt.wolfsburg.de

31


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Fachoberschule

DIE FACHOBERSCHULE WIRD MIT FÜNF BERUFLICHEN FACHRICHTUNGEN ANGEBOTEN.

Die Schulform umfasst die Jahrgangsstufen 11 und 12 und dient

im zweiten Jahr zum Erwerb der Fachhochschulreife. Voraussetzung

für den Einstieg in die Jahrgangsstufe 11 ist der Sekundarabschluss

I Realschulabschluss. Wenn außerdem eine umfassende

Berufserfahrung vorliegt (insbesondere eine abgeschlossene

Berufsausbildung), kann direkt die Jahrgangsstufe 12 besucht

werden.

• Die Jahrgangsstufe 11 dient zur theoretischen und praktischen

Einführung in das Berufsfeld; im praktischen Teil wird drei Tage

pro Woche in einem Unternehmen gearbeitet.

• Nach der Jahrgangsstufe 12 werden im Vollzeitunterricht die

Kenntnisse der beruflichen Fachrichtung und die Allgemeinbildung

der Schüler*innen erweitert und vertieft. In der Abschlussprüfung

kann die Fachhochschulreife erworben werden.

• Wenn

eine umfassende Berufserfahrung (zumeist eine abgeschlossene

Berufsausbildung) und

ein Sekundarabschluss I Realschulabschluss (wird auch

durch eine abgeschlossene Berufsausbildung erworben) vorliegen,

kann direkt die Jahrgangsstufe 12 besucht werden.

Fachrichtungen der Fachoberschule

• Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten

Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege sowie Informatik

• Technik mit den Schwerpunkten Bautechnik,

Informationstechnik, Mechatronik sowie einem schulspezifischen

Schwerpunkt

• Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten Gesundheit-

Pflege sowie Sozialpädagogik

• Gestaltung

• Ernährung und Hauswirtschaft

• Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie

Zugangsvoraussetzungen

• Sekundarabschluss I Realschulabschluss für Einstieg in

Jahrgangsstufe 11

• zusätzlich umfassende Berufserfahrung, zumeist eine abgeschlossene

Berufsausbildung für den direkten Einstieg in die

Jahrgangsstufe 12

Abschluss

• Fachhochschulreife

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Ab jetzt hab’ ich

immer Recht!

Das Aufgabenspektrum umfasst unter anderem:

• Telefon und Empfang

• Direkter Kontakt mit

Mandanten

• Aktenmanagement

• Korrespondenz mit Behörden,

Gerichten, Mandanten

• Planung und Vorbereitung

von Besprechungsterminen

• Überwachung von Fristen und Terminen

• Zahlungsverk

kehr

• Mahnwesen

• Erstellung von Gebührenrechnungen

• Überwachung von Zahlungseingängen

Rechtsanwalts-

und Notarfachangestellte

Die Arbeit

in der

Kanzlei

dreht

sich um Menschen und

Unternehmen, die ihr Recht bekommen wollen. Kein Fall

ist wie der andere. Ein spannendes,

abwechslungsreiches

Arbeitsumfeld,

in dem wache Köpfe

gefragt sind:

Denn Rechtsanwälte und Anwaltsnotare brauchen in ihrem

Team die gezielte Unterstützung qualifizierter Fachange-

stellter. Fachangestellte übernehmen eine tragende Rolle

im Team. Sie helfen dem Anwalt

und der Anwältin, die

Rechtsangelegenheiten ihrer

Mandanten zu klären.

Anwaltsnotare beschäftigen sich darüber hinaus noch mit

der Beurkundung wichtiger Verträge,

wie Eheverträge,

Erbverträge, Testamente oder

Grundstücksgeschäfte.

www.recht-clever.info

Beim

Anwaltsnotar zusätzlich:

• Einsichtnahme in Register

• Vo

rbereitung von

Urkunden

Wir

helfen Ihnen gerne weiter

und stehen

für weitere Auskünfte zur Verfügung.

RECHT

CLEVER

Rechtsanwaltskammer Braunschweig

Anika Bäse · Telefon (0531) 123 35 12 · abaese@rak-braunschweig.de

32


Fachoberschule

Zugangsvoraussetzung

Sekundarabschluss I Realschulabschluss

Sofern zusätzlich

umfassende Praxiserfahrung, zumeist abgeschlossene

Berufsausbildung

Jahrgangsstufe 11

theoretische und praktische Einführung in

eine berufliche Fachrichtung

Jahrgangsstufe 12

Erweiterung und Vertiefung der Kenntnisse in der beruflichen Fachrichtung und der Allgemeinbildung

Fachhochschulreife kann in Abschlussprüfung erworben werden.

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Finanzämter

Niedersachsen

AUCH VOR FEIERABEND

ZIEMLICH SYMPATISCH!

Ausbildung und duales Studium bei

den Finanzämtern Niedersachsen

zum Finanzwirt (m/w/d)

zum Diplom-Finanzwirt (Steuerakademie) (m/w/d)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie uns an:

Finanzamt Braunschweig-Altewiekring: Andrea Rother (0531/705-220)

Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstraße: Matthias Hagemann (0531/489-217)

Finanzamt Gifhorn: Franziska Pungert (05371/800-359)

Finanzamt Goslar: Cathrin Ritter (05321/559-134)

Finanzamt Helmstedt: Bianca Täger (05351/122-213)

Finanzamt Peine: Kerstin Ahrberg (05171/407-150)

Finanzamt Wolfenbüttel: Kerstin Nowak (05331/803-234)

oder senden Sie uns eine E-Mail an ausbildung@z.lst.niedersachsen.de

Die Bewerbung ist beim gewünschten Finanzamt einzureichen.

STUDIEN-

UND

AUSBILDUNGS-

BEGINN IST DER

1. AUGUST

Online-Bewerbung unter: www.mit-sicherheit-karriere-in.niedersachsen.de

33


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Berufliches Gymnasium

DAS BERUFLICHE GYMNASIUM IST DIE BERUFSBILDENDE ALTERNATIVE ZUR

GYMNASIALEN OBERSTUFE AN DEN ALLGEMEINBILDENDEN SCHULEN.

Es wendet sich an Schüler*innen mit dem erweiterten

Sekundarabschluss I, die die allgemeine Hochschulreife erwerben

wollen. Das Berufliche Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen

11 bis13 und wird mit drei beruflichen Fachrichtungen angeboten.

Die Lehrpläne der allgemeinbildenden Fächer (Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen u. a.) sind weitgehend identisch mit

denen in der gymnasialen Oberstufe an den allgemeinbildenden

Schulen.

Fachrichtungen der Beruflichen Gymnasiums

• Wirtschaft

• Technik mit den Schwerpunkten Bautechnik, Elektrotechnik,

Mechatronik, Metalltechnik, Informationstechnik und

Gestaltungs- und Medientechnik

• Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten

Agrarwirtschaft, Ökotrophologie, Gesundheit-Pflege und

Sozialpädagogik

Zugangsvoraussetzung

• Erweiterter Sekundarabschluss I

Abschluss

• Allgemeine Hochschulreife

• Schulischer Teil der Fachhochschulreife, wenn das

Berufliche Gymnasium mit passenden Noten nach

der Jahrgangsstufe 12 beendet wird. Die vollständige

Fachhochschulreife kann u. a. durch eine abgeschlossene

Berufsausbildung oder ein einjähriges berufliches

Praktikum erworben werden.

n

Berufsoberschule

DIE BERUFSOBERSCHULE IST GRUNDSÄTZLICH EINE ZWEIJÄHRIGE SCHULFORM.

Sie umfasst die Jahrgangsstufen 12 und 13. Unter bestimmten

Voraussetzungen (siehe Zugangsvoraussetzung) kann direkt die

Jahrgangsstufe 13 besucht werden. Die Berufsoberschule bereitet

auf ein Studium vor; es kann die allgemeine Hochschulreife und die

fachgebundene Hochschulreife erworben werden. Zugleich ist eine

Schwerpunktsetzung in verschiedenen Fachrichtungen möglich.

Fachrichtungen der Berufsoberschulen

• Wirtschaft und Verwaltung

• Technik






• Gesundheit und Soziales

• Ernährung und Hauswirtschaft sowie

• Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie

Zugangsvoraussetzungen für die

Jahrgangsstufe 12

• abgeschlossene Berufsausbildung oder fünfjährige,

hauptberufliche Tätigkeit in einem einschlägigen Beruf

• zusätzlich Sekundarabschluss I Realschulabschluss

Zugangsvoraussetzungen für den direkten Eintritt in

die Jahrgangsstufe 13

• abgeschlossene Berufsausbildung oder fünfjährige,

hauptberufliche Tätigkeit in einem einschlägigen Beruf

• zusätzlich Fachhochschulreife (anstelle Sekundarabschluss I

Realschulabschluss für den Eintritt in die Jahrgangsstufe

12)

Abschluss nach Jahrgangsstufe 13

• Fachgebundene Hochschulreife (berechtigt zum Studium

auch an einer Universität in Studiengängen, die zur

Fachrichtung der Berufsoberschule passen)

• Allgemeine Hochschulreife, wenn zusätzlich die Kenntnisse

einer zweiten Fremdsprache durch entsprechende Kurse

und Prüfungen nachgewiesen werden.

n

34


erbrckungsjahr/

Freiwilliges Jahr

DIE ZEIT ZWISCHEN SCHULE UND AUSBILDUNG ODER STUDIUM KANN GENUTZT WERDEN,

UM GEZIELT EIN ÜBERBRÜCKUNGSJAHR „EINZUSCHIEBEN“.

In diesem Jahr kann man Praktika absolvieren oder erste

Arbeitserfahrungen im Ausland sammeln; typische Beispiele sind

Work and Travel oder die Arbeit als Au-pair. Eine weitere

Möglichkeit ist ein sogenanntes Freiwilliges Jahr mit einem

gemeinnützigen Ziel (teilweise auch im Ausland). Das Freiwillige

Jahr können junge Leute im Alter zwischen 16 und 27 in verschiedenen

Varianten absolvieren:

• Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

• Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

• Freiwilligendienst im Bereich Kultur und Bildung (FKJ oder FSJ

Kultur)

Es gibt zahlreiche Angebote und Anbieter für die Gestaltung des

Überbrückungsjahres. Auch die Bundeswehr bietet einen freiwilligen

Wehrdienst (ab 17 Jahren) an. Ähnlich wie bei den anderen

Anschlussalternativen gilt deshalb auch beim Überbrückungsjahr,

dass eine sorgfältige und frühzeitige (teilweise sind

Bewerbungsfristen von über einem Jahr zu beachten) Orientierung

notwendig ist, wenn das Jahr gehaltvoll gestaltet werden soll.

Tipps für Internetadressen

www.bundesfreiwilligen

dienst.de

www.bundeswehrkarriere.de

www.kulturweit.de

www.pro-fsj.de

www.internationalerjugend-freiwilligendienst.de

www.rausvonzuhaus.de

www.thw-bufdi.de

www.weltwaerts.de n

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Ausbildungsplatz sucht Charakterkopf: Das AWO Psychiatriezentrum

ist das größte psychiatrische Fachkrankenhaus in Niedersachsen. Hier arbeiten

Charakterköpfe die Mut machen, Wissen teilen und anpacken. In einer

Arbeitswelt die genau das zulässt. Mit

tollen Ausbildungsplätzen, die Dir zeigen,

was wirklich zählt im Leben. Willst Du sie kennenlernen? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung als:



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>> >Ma

aler und Lackierer (m/w/d)



Gesundheitswesen (m/w/d)

>> Informatik

kkaufmann (m/w/d)

>> Ele

ektroniker r

(m/w/d)

>> Koch (m/w/d)

>> Duales Stu

udiumum Wirtschafts

schafts-

>> Tis

schler (m/w/d)

informatik

(m/w/d)

>> Gä

ärtner (m/w/d)

Bist Du der passende Charakterkopf für uns? Dann freuen wir uns auf Deine Online-Bewerbung an:

AWO Psychiatriezentrum | Personalmanagement | Vor dem Kaiserdom 10 | 38154 Königslutter

ausbildung@awo-apz.de | karriere.awo-psychiatriezentrum.de

Niedersachsen gGmbH

AWO Psychiatriezentrum

35


ANGEBOTE BILDUNGSZIELE

Studium an einer

Hochschule oder Universtt

DAS STUDIUM SIEHT IN DEUTSCHLAND

WIE AUCH IN ZAHLREICHEN ANDEREN STAATEN WIE FOLGT AUS:

• Das Studium gliedert sich in Semester. Jedes Semester dauert

sechs Monate.

• Das Studium ist zweistufig aufgebaut. Das Bachelorstudium

dauert sechs oder sieben Semester; mit dem Bachelorabschluss

kann man sich um einen Arbeitsplatz bewerben.

• Das Masterstudium dauert zumeist zwei oder vier Semester

und wird mit dem Titel „Master“ abgeschlossen.

• Auf das Masterstudium kann noch die Promotion folgen, d. h.

der Erwerb des Titels Doktor*in (Dr.).

Bachelor- und Masterstudium

Bachelor

(6 Semester)

Master

(2 bis 4 Semester)

Promotion

Beruf

Das Studium kann an Universitäten oder Hochschulen für angewandte

Wissenschaften (teilweise auch als Fachhochschulen

bezeichnet) erfolgen; ebenso kann der Bachelor- und Masterabschluss

in beiden Bildungseinrichtungen erworben werden. Der

grundlegende Unterschied besteht darin, dass an Universitäten das

wissenschaftliche Arbeiten einen zentralen Stellenwert hat, während

in Hochschulen die praktische Anwendung wissenschaftlicher

Erkenntnisse im Mittelpunkt steht. Das hat zur Folge, dass die

Promotion als besondere Auszeichnung wissenschaftlichen Arbeitens

nicht ohne Weiteres an Hochschulen erfolgen kann. Ein weiterer

Unterschied besteht darin, dass die Universitäten eine größere

Vielfalt an Studiengängen anbieten. Beispielsweise kann man

Lehramt (wenn man Lehrer*in werden möchte) oder Philosophie

nur an einer Universität studieren. Will man hingegen ein Studium

im Bereich Wirtschaft oder Informatik aufnehmen, hat man die

Wahl zwischen Studiengängen an Universitäten und Hochschulen.

Es gibt in Deutschland rund 20 000 Bachelor- und Masterstudiengänge,

was die Notwendigkeit einer sorgfältigen

Orientierung verdeutlicht.

Universität

➠ wissenschaftliches Arbeiten

(größere Bedeutung von

Forschung)

➠ breiteres Fächerangebot

(zum Beispiel Geistes -

wissenschaften, Pädagogik,

Psychologie, Rechtswissen -

schaften, Medizin)

➠ zahlreiche Kombinations -

möglichkeiten

➠ Möglichkeit zur Promotion

(Fach-)Hochschule

➠ Wissenschaft wird praxisnah

angewendet

➠ Konzentration auf

Studiengänge insbesondere

in den Bereichen Wirtschaft,

Ingenieurswesen,

Informatik, Medien

➠ größere Spezialisierung

➠ Promotion zumeist nur

in Kooperation mit

Universität möglich

Voraussetzung

• Mit einer allgemeinen Hochschulreife kann man alle

Studiengänge an einer Hochschule und Universität studieren.

• Mit einer fachgebundenen Fachhochschulreife kann man alle

Studiengänge an einer Hochschule und die Studiengänge an

einer Universität, die zur beruflichen Ausrichtung der

Fachhochschulreife passen, studieren. Es sei darauf hingewiesen,

dass in einigen Bildungsgängen die allgemeine

Fachhochschulreife erworben werden kann, die eine fachunabhängige

Studienwahl an einer Universität ermöglicht.

Abschluss

Es können drei Abschlüsse erworben werden: Bachelor, Master und

Doktor (letztgenannter Titel nur bedingt an einer Hochschule).

Tipps für Internetadressen

• www.studienwahl.de Datenbank zu Studiengängen

• www.studieren.de Datenbank zu Studiengängen

• www.studieren-in-niedersachsen.de rund um das Studium

in Niedersachsen inkl. Beratungsmöglichkeiten

• www.hochschulkompass.de Übersicht zu Studiengängen

und Hochschulen

n

36


Duales und triales Studiu

DAS DUALE UND DAS TRIALE STUDIUM

KOMBINIEREN DIE BERUFLICHE UND AKADEMISCHE AUSBILDUNG IN EINEM

AUSBILDUNGSUNTERNEHMEN UND EINER HOCHSCHULE.

Im dualen Studium wird der Abschluss in einem

Ausbildungsberuf sowie der Bachelorabschluss erworben. Im

trialen Studium wird außerdem der Meisterbrief (vgl. S. 40)

erworben, wobei die vorbereitenden Meisterkurse insbesondere

von den Kammern durchgeführt werden. Duale und triale

Studiengänge werden hauptsächlich für Berufe mit den

Schwerpunkten Wirtschaft, Informatik, Technik und

Ingenieurwissenschaften angeboten.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass ein duales Studium

arbeitsintensiv ist.

n

Pro

➠ große Praxisnähe,

kein Praxisschock nach

Studienende

Contra

➠ sehr starke Fokussierung

auf das Ausbildungs -

unternehmen

Aufbau des dualen und trialen Studiums

Zugangsvoraussetzung

Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife

➠ oft Übernahme nach

Abschluss des

dualen Studiums

➠ meist sehr gute

Studienbedingungen

➠ hohe Arbeitsbelastung,

eingeschränkte Freizeit

Studium an

Hochschule

Ausbildung

im

Betrieb

+ +

➠ regelmäßiges Einkommen

als Auszubildender (m/w/d)

(oftmals über Ausbildungs -

vergütung)

Bachelora

bschluss

Berufs -

abschluss

Meisterkurse

in Kammer

Duales Studium

Meister

Triales Studium

Das duale und das triale Studium haben in den letzten Jahren

deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Unternehmen können

akademisches Personal frühzeitig an sich binden, auch weil

es zumeist eine Übernahmegarantie nach dem Abschluss

des dualen oder trialen Studiums gibt. Für Personen mit

einer Fachhochschulreife oder allgemeinen Hochschulreife

ist das duale bzw. triale Studium eine interessante

Kombination verschiedener Qualifizierungsmöglichkeiten.

Hinzu kommen die Zeitersparnis, die Vergütung während

des dualen Studiums sowie die Übernahmeperspektiven.

Foto: Robert Kneschke stockAdobe.com

37


WEITERE PERSPEKTIVEN

Weitere Perspektiven

zur Gestaltung des persönlichen Bildungsweges

BERUFSAUSBILDUNG MIT FEHLENDEM SCHULABSCHLUSS

ODER SCHLECHTEM ZEUGNIS

Die Berufseinstiegsschule wurde bereits auf S. 28 vorgestellt. Für

Menschen, deren Weg in eine Berufsausbildung sich schwierig

gestaltet, gibt es weitere Möglichkeiten:

• Es gibt 70 theoriereduzierte Ausbildungsberufe mit einer Ausbildungsdauer

von zwei Jahren für Menschen, die vor allem

praktisch begabt sind.

• Die Einstiegsqualifizierung ist ein Praktikum von sechs bis

zwölf Monaten in einem Unternehmen, das die ernste Absicht

signalisiert hat, den*die Praktikanten*in bei Eignung in eine

Berufsausbildung zu übernehmen.

• Im Rahmen der ausbildungsbegleitenden Hilfen und assistierten

Ausbildung werden die Auszubildenden durch speziell

geschulte Fachkräfte individuell während der Ausbildung

unterstützt.

• Wenn kein geeigneter Ausbildungsbetrieb gefunden wird,

gibt es auch die Möglichkeit der Berufsausbildung in einer

sogenannten überbetrieblichen Bildungsstätte, die oftmals

von Bildungsträgern betrieben werden (private Bildungseinrichtungen,

die insbesondere mit Geldern der Arbeitsagentur

Bildungsmaßnahmen durchführen).

Für Menschen mit Behinderung gibt es weitere Unterstützungs-

und Anschlussmöglichkeiten, die sehr individuell von

der Arbeitsagentur vermittelt werden.

Bei Fragen zu den verschiedenen Programmen kann einfach

ein*e Berufsberater*in der Arbeitsagentur angesprochen werden;

bei speziellen Fragen erfolgt eine Weitervermittlung an andere

zuständige Personen.

n

Unterstützung auf dem Weg in und durch die Berufsausbildung

Eine Ausbildungsmöglichkeit

finden

➠ Spezielles Beratungangebot bei Problemen im

Übergang

➠ Unterstützung bei der Findung eines

Ausbildungsbetriebes, zum Beispiel

Einstiegsqualifizierung

➠ Weitere Unterstützung bei schwierigen

Lebenslagen

Die Ausbildung meistern

➠ Zusätzliche Unterstützung in einer

„klassischen“ beruflichen Ausbildung,

zum Beispiel ausbildungsbegleitende Hilfen

oder assistierte Ausbildung

Foto: © Feodora stock.adobe.com

Alternativen zum Ausbildungsbetrieb

➠ zum Beispiel überbetriebliche Ausbildungsstätten

38


Warum eine Ausbildung bei Hochschulreife?

SCHÜLER*INNEN AUF DEM WEG ZUM ABITUR FRAGEN HÄUFIG,

WARUM SIE EINE BERUFSAUSBILDUNG ABSOLVIEREN SOLLEN.

Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, nach dem Abitur eine

Ausbildung zu beginnen.

• Es gibt diverse Ausbildungsberufe, die aufgrund des inhaltlichen

Anspruchs vor allem für Menschen mit einer Hochschulzugangsberechtigung

geeignet sind.

• Im Durchschnitt verdient man mit einem abgeschlossenen

Studium mehr Geld als mit einer Berufsausbildung. Aber wie

das so ist mit Durchschnittswerten: Es gibt zahlreiche

Ausnahmen, insbesondere bei den inhaltlich anspruchsvollen

Ausbildungsberufen.

• Eine Berufsausbildung erleichtert ein späteres Studium im gleichen

Berufsfeld, weil diverse Inhalte schon bekannt sind und

der praktische Anwendungsbezug einfacher hergestellt werden

kann.

• Arbeitgeber*innen sehen es oftmals gerne, wenn die

Absolvent*innen von Hochschulen und Universitäten auch

eine Berufsausbildung vorweisen können, weil diese

Personen bereits erfahren haben, wie die Arbeitswelt

„tickt“.

• Auch im Studium sind Praktika zu absolvieren; eine abgeschlossene

Berufsausbildung kann oftmals angerechnet

werden. Insbesondere bei Inhalten aus Aufstiegsfortbildungen

bestehen weitere Möglichkeiten zur Anrechnung

auf die Inhalte des Studiums.

• Mit einer Hochschulreife kann die Berufsausbildung um ein

Jahr verkürzt werden. Dies sollte im Rahmen der Bewerbungsgespräche

mit dem*der Arbeitgeber*in ausgehandelt

werden.

n

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Neue Helden des Wassers gesucht!

Wir bilden jedes Jahr diese Berufe aus:

- Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (w/m/d)

- Fachkraft für Abwassertechnik (w/m/d)

- Industriekaufmann (w/m/d)

Spannende Aufgaben im Dienst von Mensch & Umwelt erwarten Dich!

Bewirb Dich ab August des Vorjahrs bei uns,

weitere Infos unter www.wvp-online.de.

Wir sind seit 1952 der kommunale Dienstleister rund ums Wasser in Südostniedersachsen.

Öffentlich-rechtlich, engagiert und erfahren bilden wir jedes Jahr über Bedarf aus.

Unsere erfolgreichen Azubis erhalten notenabhängig einen Anschlussvertrag.

Mehr Infos zur Ausbildung auf www.wvp-online.de in der Rubrik Service/Karriere.

Wasserverband Peine | Horst 6 | 31226 Peine | Tel. +49 5171 956-0

39


WEITERE PERSPEKTIVEN

Fortbildungen und Studium

NACH EINER ABGESCHLOSSENEN BERUFSAUSBILDUNG

Es gibt eine Vielzahl von Fortbildungsangeboten. Für die

Karriereentwicklung sind insbesondere die Aufstiegsfortbildungen

interessant, die mit einer offiziellen Abschlussprüfung

abgeschlossen werden. Aufgrund seiner jahrhundertealten

Tradition ist der Meistertitel (z. B. Tischlermeister) besonders

bekannt.

Studieren ohne Abitur

aber mit Berufsausbildung

Duale Berufsausbildung

Der Meisterbrief berechtigt zur Ausbildung von

Auszubildenden. Außerdem ist der Meisterbrief − insbesondere

in sicherheitskritischen Berufen - Voraussetzung

für die berufliche Selbstständigkeit. Schließlich ist der

Meisterabschluss dem Bachelorabschluss einer Universität

oder Hochschule gleichgestellt; d. h., mit einem

Meisterbrief kann man ein Masterstudium aufnehmen.

Neben dem Meisterbrief ergeben sich auf der Basis einer

abgeschlossenen Berufsausbildung weitere Möglichkeiten

für ein Studium:

• Traditionell kann die Fachhochschulreife an der

Fachoberschule, Jahrgangsstufe 12 („FOS 12B") in einem

Jahr erworben werden. Die Fachhochschulreife kann in

Abhängigkeit von dem erlernten Ausbildungsberuf für

verschiedene Berufsfelder erworben werden.

FOS 12 B

Berufsausübung

als Facharbeiter

(ggf. mit

Aufstiegsqualifizierung)

• Niedersachsen und einige weitere Bundesländer haben

die „offene Hochschule" eingeführt. Wer eine Ausbildung

erfolgreich abgeschlossen und in dem erlernten

Beruf mindestens drei Jahre gearbeitet hat, kann sich für

einen inhaltlich passenden Bachelorstudiengang an

einer Universität oder Hochschule bewerben. n

„offene

Hochschule“

Bachelorstudium

6 Semester

+ 1 Praxissemester an

einer Hochschule

Weiterbildung

zum Meister

Masterstudium

2 bis 4 Semester

Promotion

setzt in der Regel ein

Universitätsstudium voraus

Berufsausübung

in dem akademischen

Beruf

40


Foto: © tiero stock.adobe.com

41


UNTERSTÜTZUNG BEI DER

BERUFLICHEN ORIENTIERUNG

Das BiZ — Tor zur weiten

Welt der Berufe

ANGEBOTE DER AGENTUR FÜR ARBEIT

ZUR BERUFLICHEN ORIENTIERUNG NUTZEN

Früher war alles einfach und ganz klar. Berufswahl und

Ausbildung: Das war was für die Jugend und zwar ausschließlich.

Die Zahl der Ausbildungen war übersichtlich,

Fortbildungen gab es kaum, die Feinheiten eines Berufes

erwarb man nach der Lehre durch Erfahrung. Und heute?

Heutzutage ist die Frage der Berufswahl alles andere als

leicht, denn wie soll man aus fast 350 betrieblichen

Ausbildungen, über 20 000 angebotenen Studiengängen an

deutschen Hochschulen und unzähligen schulischen

Ausbildungen ausgerechnet den Beruf herausfinden, der zu

einem passt? Auf dieser Suche kann Check-U das kostenlose

Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit gut unterstützen.

Es ist zu finden unter: www.arbeitsagentur.de/

selbsterkundungstool

Welche Möglichkeiten gibt es denn, sich beruflich weiterzubilden?

Aber auch die Frage der Berufswahl kann sich im fortgeschrittenen

Erwachsenenalter erneut stellen, und da ist

Berufsorientierung genauso wichtig wie in jungen Jahren!

Wer sich einen Überblick über die Vielfalt der Berufe,

Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten verschaffen

möchte, sollte einen Besuch im Berufsinformationszentrum

(BiZ) der Arbeitsagentur einplanen. Übersichtlich gestaltet

und farblich gekennzeichnet, finden sich die Besucher*innen

dort leicht in den Themenwelten „Arbeit und Beruf“,

Ausbildung und Studium“, „Bewerbung“ und „Internationales“

zurecht.

Informieren vom Überblick zum Detail

Neben zahlreichen Printmedien stehen internetfähige Selbstinformationsgeräte

zur Verfügung, die kostenfrei zur

Recherche genutzt werden können. Hier kann auch auf das

umfangreiche Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit

zugegriffen werden. Interessierte finden hier beispielsweise

Foto: Agentur für Arbeit

42


Foto: Agentur für Arbeit

Wissenswertes über nahezu alle Berufe unter www.

berufenet.arbeitsagentur.de. Das Portal www.berufe.tv

zeigt in zahlreichen Clips, wie Azubis ihre Ausbildung erleben.

Kursnet (www.kursnet.arbeitsagentur.de) bietet eine

Übersicht über Weiterbildungsangebote oder schulische

Ausbildungen. Und www.studienwahl.de bietet Studieninteressierten

Orientierung bei der Suche nach dem passenden

Studiengang und einer entsprechenden Universität oder

Fachhochschule. Bewerbungstipps, Erfahrungsberichte und

vieles mehr finden Jugendliche unter www.planet-beruf.de

und www.abi.de.

Suchen, finden, bewerben

Wer sich für eine Ausbildung entschieden hat oder auf der

Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist, kann im BiZ selbstverständlich

online auch nach Ausbildungs- und Arbeitsstellen

in der Region oder auch bundesweit suchen. Unter

www.jobboerse.arbeitsagentur.de finden Besucher*innen

eine große Anzahl interessanter Angebote. Und an den

Bewerbungs-PC können kostenlos gleich die entsprechenden

Bewerbungen geschrieben werden. Neben Farbdruckern

stehen hier auch Scanner zur Verfügung, sodass Ausbildungs-

und Arbeitsuchende ohne eigenen PC professionelle

Bewerbungsunterlagen erstellen können. Natürlich stehen

die BiZ-Mitarbeiter*innen für Fragen gerne zur

Verfügung.

Zuhören, fragen und erkunden

Ergänzt wird das Angebot im BiZ durch eine Vielzahl von

Veranstaltungen. Dabei geht es um einzelne Berufe,

Fortbildungsangebote, Berufs- und Studienwahltests oder

auch Freiwilligendienste und Auslandsaufenthalte. Die

Übersicht der geplanten Veranstaltungen gibt es im Internet

unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen.

Termine zur Berufsberatung

Im BiZ findet keine individuelle berufliche Beratung statt.

Termine zur Berufsberatung oder zu Weiterbildungen können

über die kostenlose Servicenummer 0800 4555500

vereinbart werden (Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis

18.00 Uhr).

Informationen zur allgemeinen Öffnung der Agenturen für

Arbeit, insbesondere auch der Berufsinformationszentren,

und zu möglichen Terminen in den Agenturen für

Arbeit könnten auf den regionalen Internetseiten recherchiert

werden.

Tipps für Internetadressen

www.arbeitsagentur.de/braunschweig-goslar

www.arbeitsagentur.de/helmstedt

www.arbeitsagentur.de/hildesheim

n

43


UNTERSTÜTZUNG BEI DER

BERUFLICHEN ORIENTIERUNG

IHK: Wir untersttzen dic

bei der Berufswahl

WIE GEHT ES NACH DER SCHULE WEITER?

WO FINDET MAN FREIE AUSBILDUNGSPLÄTZE?

WELCHE AUSBILDUNGSBERUFE GIBT ES?

Als Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg

unterstützen wir Jugendliche und junge Erwachsene bei der

Berufswahl zum Beispiel durch die IHK-Lehrstellenbörse,

auf der du Steckbriefe zu Berufen und freie Ausbildungsplätze

findest, durch die Kampagne Moin Future, die dir

Ausbildungsmöglichkeiten in der Region vorstellt, und durch

Projekte, die dir bei der Berufsorientierung helfen. Dabei

kooperieren wir gern mit Schulen, Unternehmen und anderen

Partnern. Hier findest du einen Überblick über unsere

Angebote.

Für Fragen stehen euch unsere Ansprechpartner gerne zur

Verfügung (Kontaktdaten unten, neben Banner).

Ausbildungskampagne Moin Future

Bist du noch unsicher, was nach der Schule passieren soll?

Moin Future hilft dir bei der Entscheidung ganz unter

dem Motto: Eine Ausbildung machen. Alles werden.

Die Ausbildungskampagne zeigt dir echte Geschichten

von Azubis, die in deiner Nähe wohnen und arbeiten. Moin

Future informiert dich über Ausbildungsmessen, Info-

Abende, Beratungsstellen und Fakten wie Gehalt, Urlaub

oder Dresscode. Übrigens: Noch nie gab es so viele unbesetzte

Lehrstellen und so wenige Bewerber*innen. Deshalb hast du

gute Chancen auf einen attraktiven Platz und angesichts von

mehr als 300 Ausbildungsberufen auch auf eine tolle

Auswahl!

www.moin-future.de, www.instagram.com/moinfuture

IHK-Lehrstellenbörse und Praktikumsbörse

Die IHK-Lehrstellen- und Praktikumsbörse bringt junge

Berufseinsteiger*innen und Ausbildungsbetriebe zusammen:

Auf der Internetseite www.ihk-lehrstellenboerse.de können

Ausbildungsbetriebe ihre Ausbildungsplatzangebote online

stellen, Jugendliche können sich ein eigenes Profil anlegen.

Wenn du dich registrierst, wirst du nicht nur benachrichtigt,

sobald ein Ausbildungsplatz zu deinem Profil passt,

sondern du kannst auch von Unternehmen gefunden und

direkt kontaktiert werden. Nach einem freien Ausbildungsplatz

kannst du regional oder deutschlandweit suchen.

www.ihk-lehrstellenboerse.de

IHK-Ausbildungsbotschafter

IHK-Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende im zweiten

oder dritten Lehrjahr, die Schüler*innen ihre Berufe und

Foto: Jan Piatkowski unsplash

44


Foto: © contrastwerkstatt stock.adobe.com

Ausbildungsunternehmen vorstellen. Als Experten ihres

Berufes schildern die Ausbildungsbotschafter ihre persönlichen

Erfahrungen während ihrer Ausbildung, geben Einblicke

in ihren Berufsalltag und beantworten deine Fragen. Ob zu

Voraussetzungen, Bewerbungsverfahren, den konkreten

Aufgaben oder zum Gehalt: Die Ausbildungsbotschafter

stehen dir Rede und Antwort.

www.ihk-lueneburg.de/ausbildungsbotschafter

Ausbildungsmagazin MAP

In dem IHK-Ausbildungsmagazin „MAP”: Deine Zukunft, Dein

Plan“ finden Schüler*innen Orientierung für die Jobsuche und

Inspiration für berufliche Möglichkeiten. „MAP“ zeigt dir persönliche

Geschichten von Azubis und stellt dir Top-Berufe und

Hidden Champions unter den Jobs aus der Region vor. Dazu

erhälst du Tipps rund um die Suche nach dem passenden

Beruf. „MAP“ liegt kostenfrei in Schulen und ausgewählten

öffentlichen Einrichtungen aus; ebenso kannst du das

Magazin online lesen unter:

www.ihk-lueneburg.de/map

IHK-Willkommenslotse

IHK-Willkommenslotse Kamel Muhammad berät Unternehmen

zur erfolgreichen Integration von Flüchtlingen. Er

gibt Hilfestellung beim Übergang in Praktikum, Einstiegsqualifizierung,

Ausbildung und Beschäftigung und begleitet

Betriebe und Geflüchtete auch während des Beschäftigungsverhältnisses.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie gefördert.

www.ihk-lueneburg.de/fluechtlinge

n

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ES GIBT ÜBER 300 AUSBILDUNGSBERUFE UND DU

HAST NOCH KEINEN PLAN? VERSTEHEN WIR.

WIR ZEIGEN DIR, WAS ES GIBT UND WO DU DEINE

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MEHR INFOS BEI:

Stefan Nees

05141 9196-16

stefan.nees@ihklw.de

Kamel Muhammad

04131 742-199

kamel.muhammad@

ihklw.de

Im Verbund mit den Landkreisen: Celle, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen

moin-future.de

FOLGE UNS AUF INSTA

AGRAM

45


UNTERSTÜTZUNG BEI DER

BERUFLICHEN ORINTIERUNG

Mach das, wofr dein Herz

schlgt: Berufsaussichten

im Handwerk

BERUFSORIENTIERUNG DURCH DIE HANDWERKSKAMMER

BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG-STADE

Früh auf eigenen Beinen stehen, Verantwortung übernehmen

oder sogar sein eigener Chef sein? Das sind die Aussichten,

die eine Ausbildung im Handwerk bietet. Über 100

Ausbildungsberufe stehen für alle Talente und Neigungen zur

Verfügung. Die Auswahl erleichtern die Ausbildungsberater*innen

der Handwerkskammer Braunschweig-

Lüneburg-Stade: Sie sind erste Ansprechpartner*innen für

Schüler*innen sowie deren Eltern für alle Fragen rund um eine

Ausbildung im Handwerk.

Mit der App zur Ausbildung

Das Lehrstellenradar bietet einen einfachen Zugang zu freien

Lehrstellen oder Praktikumsplätzen. Alle freien Lehrstellen

und Praktikumsplätze aus der Lehrstellenbörse der

Handwerkskammer erscheinen mit der App auf dem Smartphone.

Die App ermöglicht die Direktsuche von freien

Lehrstellen nach Berufen, die Erstellung eines persönlichen

Profils mit Suchassistent und Benachrichtigung bei neuen

Lehrstellen, die Weiterleitung von Lehrstellen per SMS, E-Mail

Foto: © seventyfour stock.adobe.com

46


oder Facebook und eine Radarfunktion mit Live-

Umkreissuche. Sie ist unter dem Stichwort „Lehrstellenradar“

sowohl im ITunes Store als auch im Google Play Store als

kostenloser Download zu finden.

Lehrstellenbörse im Internet

Auch im Internet unter www.hwk-bls.de/lehrstellenboerse

ist die Suche nach freien Ausbildungs- und Praktikumsplätzen

möglich. Wer Interesse an einem Praktikum hat, sollte außerdem

einfach mal bei einem Betrieb vorbeigehen und nach

einem Praktikumsplatz fragen.

Wirtschaftszweigen. Auch ein Auslandsaufenthalt während

der Ausbildung ist heute keine Seltenheit mehr. In

allen diesen Bereichen bietet die Handwerkskammer

Unterstützung an: mit erfahrenen Beratern*innen, mit entsprechenden

Fortbildungskursen und mit organisatorischer

Hilfe.

n

Weitere Infos unter

Karriere im Handwerk

Meister, Studium oder der eigene Betrieb? Mit einer Ausbildung

im Handwerk ist das alles möglich. Die Karrierechancen

im Handwerk sind genauso vielfältig wie in anderen

www.hwk-bls.de/

ausbildung oder

www.handwerk.de

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Was man

dieses Jahr bloß

anfangen soll?

Eine Ausbildung.

www.hwk-bls.de/lehrstellenradar

47


SCHULADRESSEN

Adressen

Öffentliche berufsbildende Schulen in der Region

Braunschweig

Berufsbildende Schulen V

der Stadt Braunschweig

Kastanienallee 71

38102 Braunschweig

Tel. 0531 470-7950

verwaltung.bbs5@braunschweig.de

www.bbs5bs.de

Deutsche Müllerschule Braunschweig

Fachschule für Mühlenbau

Getreide- und Futtermitteltechnik

Salzdahlumer Straße 85

38126 Braunschweig

Tel. 0531 470-7890

schulleitung@dmsb-bs.de

www.deutsche-muellerschule-bs.de

Heinrich-Büssing-Schule

Berufsbildende Schulen Technik

Braunschweig

Salzdahlumer Straße 85

38126 Braunschweig

Tel. 0531 470-7700

info@hbs-bs.de

www.buessing.schule/de

Helene-Engelbrecht-Schule

Berufsbildende Schulen

Braunschweig für Gesundheit -

Pflege - Körperpflege

Reichsstraße 31

38100 Braunschweig

Tel. 0531 470-4184

helene-engelbrecht-schule@

braunschweig.de

www.helene-engelbrecht-schule.de

Johannes-Selenka-Schule

Berufsbildende Schulen

der Stadt Braunschweig

Inselwall 1 a, 38114 Braunschweig

Tel. 0531 470-6900

johannes-selenka-schule@

braunschweig.de

www.johannes-selenka-schule.de

Otto-Bennemann-Schule

Berufsbildende Schulen

Wirtschaft und Verwaltung

Alte Waage 23

38100 Braunschweig

Tel. 0531 470-7800

otto-bennemann-schule@

braunschweig.de

www.otto-bennemann-schule.de

Technikakademie der Stadt

Braunschweig

Kastanienallee 71

38102 Braunschweig

Tel. 0531 470-7900

info@technikakademie-bs.de

www.technikakademie-bs.de

Landkreis Gifhorn

Berufsbildende Schulen I des

Landkreises Gifhorn

Alter Postweg 21

38518 Gifhorn

Tel. 05371 9436-10

verwaltung@bbs1-gifhorn.de

www.bbs1-gifhorn.de

Berufsbildende Schulen II des

Landkreises Gifhorn

Koppelweg 50

38518 Gifhorn

Tel. 05371 9465-0

verwaltung@bbs2-gifhorn.de

www.bbs2-gifhorn.de

Landkreis Goslar

Berufsbildende Schulen 1 Goslar

- Am Stadtgarten

Heinrich-Pieper-Straße 37

38640 Goslar

Tel. 05321 3710-0

verwaltung@bbs1goslar.de

www.bbs1goslar.de

Berufsbildende Schulen Goslar

- Baßgeige/Seesen

Standort Goslar

Bornhardtstraße 14

38644 Goslar

Tel. 05321 377-50

info@bbs-bassgeige.de

www.bbs-bassgeige.de

Standort Seesen

Hochstraße 6

38723 Seesen

Tel. 05381 9387-0

info@bbs-bassgeige.de

www.bbs-bassgeige.de

Berufsbildende Schulen

Bad Harzburg

Wichernstraße 6

38667 Bad Harzburg

Tel. 05322 9638-0

info@bbs-bad-harzburg.de

www.bbs-bad-harzburg.eu

Landkreis Helmstedt

Berufsbildende Schulen Helmstedt

Ernst-Reuter-Straße 1

38350 Helmstedt

Tel. 05351 596479

info@bbs-helmstedt.de

www.bbs-helmstedt.de

Steinmetzschule Königslutter

Schmidt-Reindahl-Straße 1

38154 Königslutter

Tel. 05353 3855

steinmetzschule@t-online.de

www.steinmetzschulekoenigslutter.de

Landkreis Peine

Berufsbildende Schulen des

Landkreises Peine

Pelikanstraße 12

48


31228 Peine

Tel. 05171 9404

info@bbs-peine.de

www.bbs-peine.de

Salzgitter

Berufsbildende Schulen Fredenberg

Hans-Böckler-Ring 1820

38228 Salzgitter

Tel. 05341 839-7300

verwaltung@bbs-fredenberg.de

www.bbs-fredenberg.de

Ludwig-Erhard-Schule

Berufsbildende Schulen Salzgitter

Joh.-Sebastian-Bach-Straße 13/17

38226 Salzgitter

Tel. 05341 839-7100

verwaltung@les-sz.de

www.les-sz.de

Landkreis Wolfenbüttel

Carl-Gotthard-Langhans-Schule

Berufsbildende Schulen des

Landkreises Wolfenbüttel

Wilhelm-Brandes-Straße 911

38304 Wolfenbüttel

Tel. 05331 9560-0

info@cgls.de

www.cgls.de

Wolfsburg

Carl-Hahn-Schule

Berufsbildende Schulen Wolfsburg

für Wirtschaft, Verwaltung und

Gesundheit

Schachtweg 2

38440 Wolfsburg

Tel. 05361 30893-0

verwaltung@chs-wob.de

www.chs-wolfsburg.de

Berufsbildende Schulen 2

Regionales Kompetenzzentrum für

den gewerblich-technischen Bereich

Standort Kleiststraße 44

38440 Wolfsburg

Tel. 05361 261-200

Standort Dieselstraße 46

38446 Wolfsburg

Tel. 05361 85692-0

verwaltung@bbs2.wolfsburg.de

www.bbs2-wob.de

Berufsbildende Schule Anne-Marie

Tausch - Erziehung, Pflege und

Therapie

Bonhoefferstraße 33

38444 Wolfsburg

Tel. 05361 8727-0

bbs-anne-marie-tausch@wolfsburg.de

www.bbs-anne-marie-tausch.de n

Foto: John Schnabrich unsplash

49


SCHULADRESSEN

Adressen

Private berufsbildende Schulen in der Region

Braunschweig

Bildungszentrum Marienstift

Helmstedter Straße 35

38102 Braunschweig

Tel. 0531 7011-340

schule@marienstift-braunschweig.de

www.marienstift-braunschweig.de

Dr. von Morgenstern Schulen

Gemeinnützige Schulgesellschaft

Braunschweig mbH

Freisestraße 14, 38118 Braunschweig

Tel. 0531 58118-0

info@morgenstern-schulen.de

www.morgenstern-schulen.de

Herzogin Elisabeth Hospital

Berufsfachschule Pflege

Leipziger Straße 24

38124 Braunschweig

Tel. 0531 699-4800

f.wilsdorf@heh-bs.de

www.heh-bs.de

IWK Institut für Weiterbildung in

der Kranken- und Altenpflege

gGmbH

Ernst-Amme-Straße 24

38114 Braunschweig

Tel. 0531 6180144

braunschweig@i-w-k.de

www.iwk.eu

medi terra

Pflegeschule Braunschweig

Hochstraße 11, 38102 Braunschweig

Tel. 0531 700978-0

info@pflegeschule-braunschweig.de

www.pflegeschule-braunschweig.de

Oskar Kämmer Schule gGmbH

Heinrich-Büssing-Ring 41 a

38102 Braunschweig

Tel. 0531 2211-0

info@oks.de

www.oks.de

Städtisches Klinikum

Braunschweig gGmbH

Berufsfachschule Pflege

Naumburgstraße 21

38124 Braunschweig

Tel. 0531 595-4010

m.picker@klinikum-braunschweig.de

www.klinikum-braunschweig.de

TEUTLOFF Technische Akademie

gGmbH

Frankfurter Straße 254

38122 Braunschweig

Tel. 0531 809050

info@teutloff.de

www.teutloff.de

Landkreis Gifhorn

Helios Bildungszentrum Gifhorn

Campus 6

38518 Gifhorn

Tel. 05371 87-1280

sekretariat.kps@helios-gesundheit.de

www.helios-gesundheit.de/kliniken/

gifhorn/unser-haus/karriere/

helios-bildungszentrum-gifhorn

Oskar Kämmer Schule gGmbH

Braunschweiger Straße 137

38518 Gifhorn

Tel. 05371 17192

gf-fsa@oks.de

www.oks.de

Landkreis Goslar

Asklepios Bildungszentrum Harz

Magdeburger Kamp 2

38644 Goslar

Tel. 05321 44-1504

k.sprei@asklepios.com

www.asklepios.com/beruf/

ausbildung-und-studium

Asklepios Kliniken Schildautal

Seesen GmbH

Berufsfachschule Pflege

Lautenthaler Straße 101

38723 Seesen

Tel. 05381 785-9569

w.nowak@asklepios.com

www.asklepios.com/beruf/

ausbildung-und-studium

Fachschule für Wirtschaft und

Technik Clausthal-Zellerfeld gGmbH

Paul-Ernst-Straße 2

38678 Clausthal-Zellerfeld

Tel. 05323 7036

info@fwt-clz.de

www.fwt-clz.de

Pflegeschulzentrum Goslar

Verein zur Förderung von

Gesundheitsberufen e. V.

Schützenallee 69, 38644 Goslar

Tel. 05321 394 999-16

info@pflegeschulzentrum-goslar.de

www.pflegeschulzentrum-goslar.de

Landkreis Helmstedt

AWO Psychiatriezentrum Königslutter

Berufsfachschule Pflege

Vor dem Kaiserdom 10

38154 Königslutter

Tel. 05353 90-1610

krankenpflegeschule@awo-apz.de

www.awo-psychiatriezentrum.de

Helios St. Marienberg Klinik

Helmstedt

Berufsfachschule Pflege

Conringstraße 26

38350 Helmstedt

Tel. 05351 5360801

juliane.hunze@helios-gesundheit.de

www.helios-gesundheit.de/kliniken/

helmstedt/unser-haus/karriere/

helios-bildungszentrum-helmstedt

50


Landkreis Peine

Klinikum Peine gGmbH

Berufsfachschule Pflege

Virchowstraße 8 g, 31226 Peine

Tel. 05171 93-1210

friederike.juergenshermsdorf@klinikum-peine.de

www.klinikum-peine.de/karriereausbildung/

Oskar Kämmer Schule gGmbH

Schützenstraße 1719

31224 Peine

Tel. 05171 5081455

schulen-peine@oks.de

www.oks.de

Salzgitter

Helios Klinikum Salzgitter GmbH

Bildungszentrum

Kattowitzer Straße 191

38226 Salzgitter

Tel. 05341 835-1296

bildungszentrum.salzgitter@

helios-gesundheit.de

www.helios-gesundheit.de/kliniken/

salzgitter/unser-haus-karriere/

karriere/

Landkreis Wolfenbüttel

Diakonie-Kolleg Wolfenbüttel

Stephansstift Bildung und

Ausbildung gGmbH

Am Exer 13, 38302 Wolfenbüttel

Tel. 05331 904044-0

info@diakonie-kollegwolfenbuettel.de

www.diakonie-kollegwolfenbuettel.de

Evangelische Stiftung Neuerkerode

Fachschule Heilerziehungspflege

Kastanienweg 3

38173 Sickte-Neuerkerode

Tel. 05305 201763

christine.neurath@neuerkerode.de

www.neuerkerode.de

Oskar Kämmer Schule gGmbH

Hermann-Müller-Straße 12

38315 Schladen

Tel. 05335 808-523

a.niedenzu@oks.de

www.oks.de

Städtisches Klinikum

Wolfenbüttel gGmbH

Berufsfachschule Pflege

Alter Weg 80

38302 Wolfenbüttel

Tel. 05331 934-5200

ralf.tomaschek@khwf.de

www.klinikum-wolfenbuettel.de/

karriere/

Wolfsburg

Diakonie-Kolleg Wolfsburg

Stephansstift Bildung und

Ausbildung gGmbH

Stralsunder Ring 45

38444 Wolfsburg

Tel. 05361 8481307

info@diakonie-kolleg-wolfsburg.de

www.diakonie-kolleg-wolfsburg.de

Klinikum Wolfsburg

Pflegeschule

Sauerbruchstraße 7 b

38440 Wolfsburg

Tel. 05361 80-1597

pflegeschulen@klinikum.

wolfsburg.de

www.klinikum.wolfsburg.de

Ludwig Fresenius Schulen

Dorfstraße 18

38442 Wolfsburg

Tel. 05362 62073

wolfsburg@ludwig-fresenius.de

www.ludwig-fresenius.de

Oskar Kämmer Schule gGmbH

Heßlinger Straße 1315

38440 Wolfsburg

Tel. 05361 46467-220

n.herrmann@oks.de

www.oks.de

Pflegeschule Diakonisches Werk

Wolfsburg e. V.

Schulenburgallee 23 a

38448 Wolfsburg

Tel. 05361 501-7100

pflegeschule@diakonie-wolfsburg.de

www.diakonie-wolfsburg.de

TEUTLOFF Technische Akademie

gGmbH

Poststraße 36

38440 Wolfsburg

Tel. 05361 5583124

techniker-wob@teutloff.de

www.teutloff.de

Foto: MEV

n

51


Insiderwissen

Lenser

Lenser

Kassandra

Kassandra

Foto:

Mathias Bker

Ausbilder

beim Wasserverband Peine

Thorsten Freymuth

Ausbildungsleiter

bei der Volksbank eG Wolfenbüttel

Warum ist die Ausbildung als Fachkraft für

Abwassertechnik so wichtig?

Damit arbeiten wir aktiv für die Umwelt und die

Menschen. Gute Abwasserreinigung ist Gesundheits- und

Umweltschutz. Und Wasser ist mit das höchste Gut.

Letztlich ist unser Hauptziel, unser Wasser wieder so herzustellen,

dass wir es unbesorgt über den Fluss oder Bach

wieder in den natürlichen Kreislauf einspeisen können.

Auf was dürfen sich die Azubis freuen?

Wir sind ein richtig gutes Team. Es ist ein abwechslungsreicher

Arbeitsplatz, an dem mit anderen kommuniziert

wird und man auf einer Wellenlänge ist, alle

engagieren sich für die Umwelt. Das Schöne ist; dass

kein Tag dem anderen gleicht. Die Azubis arbeiten dabei

eng mit einem Gesellen zusammen, der ihnen gute Tipps

geben kann.

Welche Fähigkeiten sollten zukünftige Azubis

mitbringen?

Die Fachkraft für Abwassertechnik hat kontrollierende,

überwachende und administrative Tätigkeiten. Azubis

sollten teamfähig sein, selbstständig handeln können

und sich für Naturwissenschaften interessieren, vor

allem für Grundlagen in den Fächern Biologie, Chemie,

Physik und Mathe. Wir bieten auch betriebsinternen

Unterricht, sodass Azubis die Möglichkeit haben, an

regelmäßigen Kursen teilzunehmen und dort alle offenen

Fragen zu klären. Für 2021 suchen wir zwei Azubis

zur Fachkraft für Abwassertechnik für die Standorte

Uetze und Baddeckenstedt. Wir bilden jedes Jahr

aus, die Standorte wechseln.

Foto:

Was erwartet die Azubis bei der Volksbank?

Gerade im Rahmen der Digitalisierung und Veränderung der

Branche dürfen sich die Azubis auf eine spannende und

abwechslungsreiche Ausbildung freuen, die einen umfangreichen

Einblick in ein mittelständisches Unternehmen

bietet. Gleichzeitig bieten wir kontinuierliche Weiterbildung

und selbstständiges Arbeit en in unterschiedlichen

Bereichen wie beispielsweise der Serviceberatung oder

Baufinanzierung. Jeder Jahrgang hat ein Azubiprojekt im

Rahmen des Ausbildungskonzepts „NextGENOration“. Die

Azubis sind von Anfang an mit dabei, und das Ganze

geschieht auf Augenhöhe.

Auf welche Eigenschaften achten Sie bei Ihren

zukünftigen Azubis?

Die zukünftigen Azubis sollten kommunikationsfreudig und

kontaktfreudig sein, denn sie haben täglich mit Menschen

zu tun. Sie sollten sowohl engagiert als auch motiviert sein,

gut gelaunt in den Tag starten und Spaß daran haben,

Menschen auf ihrem Lebensweg mit Finanzprodukten zu

begleiten.

Muss ich in Mathe eine gute Note haben?

Nein, für die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau

kann man in Mathe eine 4 haben! Diese Azubis haben wir

auch, und sie leisten eine tolle Arbeit. Viele Bewerber*innen

denken immer noch: „Für eine Bankausbildung muss ich

gut in Mathe sein“, aber wozu haben wir denn

Taschenrechner und PC-Programme?! Die Volksbank freut

sich ganzjährig auf deine digitale Bewerbung.

52


INTERVIEWS MIT BERUFS-INSIDERN

Foto: Kassandra Lenser

Warum hast Du Dich für das duale Studium

entschieden?

Ein Freund hat mir das Studium empfohlen, der dies selber

studiert hat. Nachdem ich mich entschieden hatte, mein

Lehramtstudium abzubrechen, war es an der Zeit, neue

Schritte zu gehen. Der Studiengang erschien mir dabei sehr

vielfältig und attraktiv. Das Beamtentum, die Absicherung

im Alter und die sichere Einnahmequelle. Mit dem dualen

Studium gibt es später Weiterbildungsmöglichkeiten.

Was ist der Vorteil an dem dualen Studium?

Ein Vorteil ist: Du brauchst Dich im Studium nicht noch um

die Finanzierung Deiner Wohnung zu kümmern, da Du durch

die Ausbildung Geld verdienst. Zu Beginn der Ausbildung

Michael Hagemeyer

Dualer Student

als Stadtinspektor-Anwärter

bekommst Du eine Übernahmegarantie. Bei Bestehen des

Studiums wirst Du von der Stadt Braunschweig übernommen.

Weiter ist ein Vorteil, die Theorie kennenzulernen und

zu schauen, wie sich diese in der Praxis anwenden lässt und

ob diese überhaupt kompatibel ist.

Was würdest Du zukünftigen dualen Studierenden mit

auf den Weg geben?

Es ist wichtig, am Ball zu bleiben. Die Studienphase ist teilweise

echt hart, und auch die Prüfungsphase ist relativ eng

getaktet. Deshalb solltest Du Dir bewusst sein, dass Du Dir

Deine freie Lernzeit gut einteilen musst. Aber mit dem

Willen, das duale Studium wirklich zu machen, schaffst Du

das auch!

Die Stadt Braunschweig stellt jeden Sommer rund 20

Nachwuchskräfte für das duale Studium ein.

Lenser

Kassandra

Foto:

Nikolas Lindner

Auszubildender

zum Pflegefachmann

Was ist das Besondere an der Ausbildung zum

Pflegefachmann?

Die Pflege ist ein vielfältiger Beruf. Das Besondere an

der Ausbildung ist die Möglichkeit, in jeden Bereich

hineinzuschauen und dort zu arbeiten, wo medizinische

Unterstützung beziehungsweise Versorgung gebraucht

wird: sowohl auf Krankenstationen, in der ambulanten

Pflege, in Psychiatrien oder mit einer gewissen

Weiterbildung auch im Labor. All diese Bereiche weisen

unterschiedliche Herausforderungen auf.

Was spricht für eine Bewerbung in der Stiftung

Herzogin Elisabeth Hospital?

Die Ausbildung ist qualitativ sehr hochwertig. Die

Lehrerinnen und Lehrer stehen hinter ihren Schülerinnen

und Schülern, und bei Problemen kannst du dich immer an

die Schule wenden. In der Ausbildung wird dir super viel

gezeigt und sehr viel ermöglicht. Du wirst als Auszubildender

sehr großzügig behandelt und nicht als günstige

Arbeitskraft gesehen, sondern als Zukunft für den Beruf.

Und dies merke ich sehr stark.

Was sollten zukünftige Auszubildende mitbringen?

Ganz vorneweg ist es wichtig, soziale Kompetenzen und

Empathie mitzubringen. Darüber hinaus sollten zukünftige

Azubis starke Nerven haben, teilweise einen starken Magen

und den Willen, Verantwortung übernehmen zu wollen.

Denn das tun wir in der Ausbildung definitiv.

Für 2021 sucht die Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital

bereits 25 neue Auszubildende.

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WEGE ZUM BERUF

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Inserentenverzeichnis

• Abwasserbeseitigungsbetrieb Stadt Wolfenbüttel 20

• AWO Psychiatriezentrum, Königslutter 35

• BGE Bundesgesellschaft für Endlagerung, Peine 19

• Dr. Morgenstern Schulen, Gemeinnützige

Schulgesellschaft Baunschweig 27

• Ev. Stiftung Neuerkerode 8

• EZS Entsorgungszentrum Salzgitter GmbH, Salzgitter 19

• Finanzämter Niedersachsen 33

• HEH Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital,

Braunschweig 11

• Landkreis Goslar 3

• Landkreis Helmstedt 26

• Landkreis Wolfenbüttel 29

• PKF FASSELT SCHLAGE Partnerschaft mbB,

Braunschweig 7

• Rechtsanwaltskammer Braunschweig 32

• Schmidt und Pfeifer GmbH & Co. KG,

Braunschweig 7

• Stadt Braunschweig 13

• Stadt Wolfsburg 31

• Stadtbetriebe Wolfenbüttel 25

• Stadtwerke Wolfenbüttel 15

• Volksbank eG Wolfenbüttel 12

• Wasserverband Peine 39

Impressum

Ein Unternehmen der Schlüterschen Mediengruppe

Baumschulenweg 28, 26127 Oldenburg, Tel. 0441 9353-0

info@kuw.de, www.kuw.de

Redaktion: Prof. Dr. Rudolf Schröder, Gerald Kühn,

Kassandra Lenser, Heidi Krumland

Anzeigenverkauf: Ralf Niemeyer, Thomas Wester

Herstellung: Ilka Sievers

Grafiken: Britta Remberg-Brand

Druck: Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH

Hans-Böckler-Straße 52

30851 Langenhagen

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SCHWERPUNKT

BERUFLICHE

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