Ausgabe 1/2006 (März) - Gymnasium Weingarten

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Ausgabe 1/2006 (März) - Gymnasium Weingarten

März 2006

NEUES AUS DEM

Arbeiten aus dem

Kunstunterricht

Linse-Galerie

verantwortlich für die Redaktion: G. Jaksch (Jk)

SCHAU

LUST


Zum Titelbild:

Bilder auf der Titelseite zum Thema "Akkumulationen von Alltagsgegenständen" von Nadja

Gutzeit und Felix Dollinger, Jahrgangsstufe 13

Schaulust

Ins Blaue

In den Himmel

Auf fantastische Flugzeuge

Auf Bäume, die sich in Tiere verwandeln

Auf eine Ahnengalerie von Katzenportraits

Auf Monster mit Gedichten

Und in die Nähe

Zu Nachbarschaften und einem Grimassenschneider

"Schaulust" – das war der Titel einer Ausstellung von Arbeiten aus dem

Kunstunterricht unserer Schule in der Linse-Galerie. Die verführerischen Augenpaare

vom Werbeplakat gehören Helena und Dominik (Jahrgangsstufe

13). Flugobjekte und Flugbilder entstanden in der Klasse 7c, Tierbäume in

der Klasse 8. Katzen waren das Thema für die Klasse 10a, Rätselfotoschüsse

machte Klasse 11c. Grausige Monster, gemalt mit Holunderquetschsaft

und versehen mit beschreibenden Texten, kamen aus der Klasse 6a. Das

Gesamtmanagement führten Frau Henssler und Frau Bösenberg.

Schaulustig war auch die Uraufführung des Drei-Minutenfilms "Kettenreaktion"

von Felix und Christian (Jahrgangsstufe 13) – Musterbeispiel einer GFS

in Teamarbeit.

Zum Schauen und Hören eine

Lust war die uraufgeführte

"Komposition in C" in der Einstudierung

von Frau Häussler, dargeboten

zur Eröffnung der Ausstellung

am 13. Januar vom

Musikkurs der Jahrgangsstufe

12. Fast zwei Monate – bis zum

5. März verlängert – lief die

"Schaulust" im Linsefoyer. Wer

sie nicht gesehen hat, hat was

verpasst.

Allen Helfern und Beteiligten an dieser Stelle ein herzlicher Dank!

Übrigens: Felix und Christian sind inzwischen vom Fernsehsender Arte unter

Vertrag genommen worden, und viele Bilder sind bei finanzstarken Käufern

gelandet. Da sage noch einer, Kunst habe nichts mit dem wirklichen Leben

zu tun! H.Henssler-Fischinger

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Aus dem Kollegium

In der letzten Ausgabe der Schulnachrichten konnten nicht alle neuen KollegInnen vorgestellt

werden. Heute wird das nachgeholt.

Anne Bösenberg

Ich bin 34 Jahre alt, geboren in Bad Saulgau, und auch nach meinem Studium

in Stuttgart wollte ich gerne wieder nach Oberschwaben. Nach sechs

Jahren am Spohn-Gymnasium Ravensburg habe ich jetzt die Schule und

meinen Namen gewechselt - beides ist prima, und am Gymnasium Weingarten

kann man wunderbar arbeiten.

Kunst ist etwas Unerschöpfliches, und so eröffnen sich auch im Unterricht immer

wieder neue Möglichkeiten; das habe ich in meinen ersten Jahren als

Lehrerin erfahren. Außerdem können die Schüler und Schülerinnen unabhängig

von ihrer künstlerischen Begabung vieles erleben, was Persönlichkeit

bildet: Spontanes, Aktives, Zufälliges, Mutiges, Befreiendes, Lustiges, Freches,

Provozierendes, Verrücktes, Erkämpftes, Erlittenes, Gescheitertes wie

Gelungenes.

Außerdem ist in diesem Fach das "Begreifen" verschiedenster Dinge möglich,

was die Wahrnehmung der Welt prägt und verschärft. Vermitteln lässt

sich das, indem die Schüler möglichst viel praktisch arbeiten. Dabei ist auch

handwerkliches Geschick bzw. das "Sich-zu-helfen-Wissen" wichtig. Schließlich

gehört zum Kunstunterricht besonders auch die Vermittlung unseres kulturhistorischen

Hintergrundes, der sich ja in den Werken der Künstler in hohem

Maße zeigen lässt.

Meine eigene künstlerische Arbeit ist mir nach wie vor wichtig, auch wenn

dabei manchmal seltsame Holz- und Eisenklötze entstehen...

Jetzt freue mich auf die Arbeit hier und darauf, alle noch besser kennen zu

lernen!

Anne Bösenberg

Matthias Metzler

Als neuer Lehrer am Gymnasium Weingarten möchte ich mich kurz vorstellen:

Studiert habe ich die Fächer Biologie und Chemie an der Uni Ulm und war anschließend

in Riedlingen und Biberach im Referendariat. Die letzten fünf Jahre

habe ich am Alexander-von-Humboldt Gymnasium in Konstanz unterrichtet.

Diese Schule ist ebenfalls Versuchsschule für NWT und ich konnte dort

viele Erfahrungen mit dem neuen Fach sammeln. Diese möchte ich auf jeden

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Fall auch im Gymnasium Weingarten einbringen. Außerdem betreue ich schon

seit mehreren Jahren Schülergruppen für den Wettbewerb Jugend forscht

und möchte dies auch hier an der Schule weiterführen.

Schulnachrichten

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Matthias Metzler

Gymnasium Weingarten beteiligt sich am Projekt "Regionale

Bildungslandschaft"

Einige von unseren Lesern werden es bereits der lokalen Presse entnommen

haben: Als ausgesuchter Flächenkreis beteiligt sich der Landkreis Ravensburg

neben Freiburg am Projekt "Regionale Bildungslandschaft", das vom

Kultusministerium, der Bertelsmann-Stiftung und dem Landkreis unterstützt

wird.

Doch welche Ideen und Inhalte stecken hinter dem auf drei Jahre angelegten

Modellprojekt?

Die Grundidee ist die Schaffung einer regionalen Bildungslandschaft, die die

bestmögliche Erziehung und Bildung für die Schülerinnen und Schüler im

Landkreis Ravensburg zum Ziel hat. So sollen für alle Kinder und Jugendlichen

optimale Lern- und Lebenschancen geschaffen und gleichzeitig ein Beitrag

zu mehr Lebensqualität und Standortsicherung in der Region geleistet

werden.

Organisation der Bildungslandschaft

Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, ist eine enge Kooperation zwischen

schulischen und außerschulischen Partnern notwendig. In unserem

Landkreis beteiligen sich 78 Schulen aller Schularten an diesem Projekt.

Darüber hinaus wirken außerschulische Einrichtungen wie zum Beispiel die

Agentur für Arbeit, die Polizei, das Landratsamt, die Kirchen oder auch Vertreter

der Wirtschaft bei der Gestaltung der regionalen Bildungslandschaft

mit. Einzelne Vertreter dieser Gruppen bilden den regionalen Bildungsbeirat,

der die regionale Steuergruppe unterstützt. Die Projektleitung wird durch das

Land und die Bertelsmann-Stiftung ausgeübt. Ihr steht die gerade erwähnte

regionale Steuergruppe zur Seite, die die Schulentwicklung unterstützt und

die Finanzmittel aus dem Innovationsfond verwaltet. Daneben wurde ein regionales

Bildungsbüro geschaffen. Es koordiniert die Durchführung der

Selbstevaluation an Schulen (SEIS).


Befragung der Eltern in Klasse 6 und 11

Mit der Teilnahme an diesem Projekt ist für das Gymnasium Weingarten eine

Selbstevaluation verbunden, die ab 2007 für alle Schulen im Land verpflichtend

ist. Diese dient zunächst dazu, den Ist-Stand im Bereich unseres Schulalltags

auf Schüler-, Lehrer- und Elternseite festzustellen. Dies geschieht mittels

Fragebögen (auch SEIS-Instrument genannt), die von der Bertelsmann-

Stiftung entwickelt worden sind. An unserem Gymnasium werden die Schüler

und Eltern der Klassen 6 und 11 im Zeitraum vom 17.03.06 – 30.03.06 befragt

werden. Die Befragung der Schüler geschieht in der Schule. Allerdings

sind wir auch auf Ihre Mithilfe als Eltern angewiesen, denn je höher die Beteiligung

und Rücklaufquote ist, umso besser und stärker die Aussagekraft der

Ergebnisse, auf deren Basis wir die Qualität an unserer Schule weiter entwickeln

wollen. Sie erhalten ab dem 17.03.06 die Fragebögen mit einem Begleitschreiben

der Schulleitung und einem Briefumschlag aus Datenschutzgründen.

Wir hoffen auf Ihre tatkräftige Unterstützung, bitte nehmen Sie sich

die 20 Minuten Zeit, die das Ausfüllen des Fragebogens ungefähr in Anspruch

nimmt. Vielen Dank!

Zukunftswerkstatt für Schüler

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Kerstin Horn

Unter dem Titel "Zukunftswerkstatt" fand vor den Weihnachtsferien ein Workshop

für Schüler statt, den Schulleitung und Kollegium des Gymnasiums initiiert

hatten, um den Schülern Gelegenheit zu geben, ihre Vorstellungen von

einer "guten Schule" zu artikulieren

und auf diese Weise

an der Entwicklung eines

Leitbilds mitzuarbeiten. Vertreter

aus jeder Jahrgangsstufe

erarbeiteten Konzepte

zur Weiterentwicklung der

Schule.

Da die Schülerzeitung darüber

ausführlich berichtet hat,

möge ein Zitat aus der ersten

Ausgabe von "Ignorama"

als Kurzinformation genügen:

"In diesen zwei Tagen hat man gesehen, dass wir durchaus in der Lage sind,

realistische Konzepte zu erarbeiten, wenn wir wollen. Außerdem waren

Schulleitung und Lehrer offensichtlich an unserer Meinung interessiert."

Jk


Neues aus dem Arbeitskreis Elternmitwirkung

Auf seinen zwei Sitzungen seit der letzten Information an dieser Stelle hat

sich der AK Elternmitwirkung vor allem mit folgenden Themen beschäftigt:

1. Transparenz und Informationsfluss an unserer Schule

Zwischen dem AK und der Schulleitung wurde ein Verfahren vereinbart, um

die gewählten Klassenelternvertreter und weitere interessierte Eltern fortlaufend

über Themen und Beschlüsse der Gesamtlehrerkonferenz

(GLK) informieren zu können. Die zu der GLK eingeladenen Elternvertreter

(z. Zt. Frau Hukle und Frau Legner-Sautter) erstellen nach einer GLK einen

Elternbrief über die Punkte der GLK, die für die Eltern von Interesse sein

können. Dieser Elternbrief wird der Schulleitung vorgelegt und dann vom

Sekretariat per E-mail verschickt. Dieses Verfahren wurde zum ersten Mal

nach der GLK vom 2.12.2005 praktiziert. Als Folge dieses Verfahrens wird im

Moment auf Anregung des AK versucht, den gesamten Briefverkehr zwischen

Schule und Elternvertretern per E-mail abzuwickeln, um ihn sicherer

und schneller zu gestalten.

2. Leitbild

Nach den Lehrern (am Pädagogischen Tag im März 2005) und den Eltern (im

Elternworkshop im Juni 2005) haben sich nun auch die Schüler in einem

Workshop kurz vor den Weihnachtsferien Gedanken über eine gute Schule

gemacht. Diese Gedanken wollen sie dem AK Elternmitwirkung auf dessen

nächster Sitzung am 14.3.2006 vortragen. Damit beginnt dann der gegenseitige

Austausch über die Vorstellungen von Lehrern, Eltern und Schülern

auf dem Weg zur Erstellung eines gemeinsamen Leitbildes.

3. Ganztagesbetreuung – IZBB (Investitionsprogramm Zukunft, Betreuung,

Bildung)

In einem Gespräch mit dem AK stellte der Schulleiter die Ergebnisse einer

Umfrage zu den Wünschen der Eltern hinsichtlich der Ganztagesbetreuung

vor. Dabei betonte Herr Schick vor allem das Interesse der Klassen 5–8 an

dem Essen in der neuen Mensa.

Die anschließende Diskussion im AK ergab, dass für die Mittagspause vor

allem die räumlichen Möglichkeiten zum Entspannen, Spielen, Arbeiten

und zur gemütlichen Kommunikation verbessert werden sollten und

dass dazu bereits bestehende Möglichkeiten (z.B. in Bibliothek, Schülercafe,

Foyer) ausgebaut werden sollten. Auch die Mensa sollte als Raum zur

Kommunikation auch außerhalb der reinen Mittagessenszeiten genutzt werden

können, was eher für die Verpachtung der Mensa an einen Betreiber und

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


einen Kiosk/Cafe-Betrieb spricht als nur für die Ausgabe eines Mittagessens

in einer begrenzten Zeit.

Auf der letzten Sitzung stellte Herr Sautter als Vorsitzender des Kreisjugendrings

(KJG) das Jugendbegleiterprogramm der Landesregierung

vor, durch das den Schulen im Zeitraum von vier Jahren insgesamt 40 Mio

Euro gegeben werden sollen, damit diese qualifizierte ehrenamtliche Kräfte

zur Betreuung der Schüler im Rahmen der Ganztagesbetreuung einstellen

können. Es stellt sich die Frage, ob das etwas für unsere Schule ist.

Der Kreisjugendring im Landkreis Ravensburg arbeitet konkret an Konzepten,

wie eine Zusammenarbeit zwischen Schulen, freien Trägern der Jugendarbeit

und Kommunen in der Ganztagesbetreuung aussehen könnte. Um

diese Zusammenarbeit voranzutreiben, plant er eine Regionalkonferenz mit

dem Thema "Bildungspartner Schule und Jugendarbeit". Auf dieser Regionalkonferenz

am 8.4.2006 in der Kuppelnauschule in Ravensburg (9–14.30

Uhr), auf der entsprechende Projekte präsentiert werden, wird sich auch der

AK Elternmitwirkung in einem Workshop vorstellen.

4. Vision von Schule im Film: "Treibhäuser der Zukunft"

Auf seiner letzten Sitzung hat sich der AK eine Kurzfassung des Films

"Treibhäuser der Zukunft" über Innovationen in Ganztagesschulen angesehen,

der zeigt, wie Schule gelingen und den veränderten Bedürfnissen der

Kinder gerecht werden kann. In der anschließenden Diskussion wurde beschlossen,

den Film in der Langfassung (2 Stunden) einer interessierten

Schulöffentlichkeit (Lehrer, Eltern, Schüler) vorzuführen.

Termine des AK Elternmitwirkung

14.3.2006, 19.30 Uhr, Raum 106 Sitzung des AK (u.a. Gespräch mit

Schülern)

8.4.2006, 9 – 14.30 Uhr (Kuppelnau- Beteiligung des AK an der Regionalschule

RV)

konferenz (Workshop)

8.5.2006, 19.30 Uhr, Raum 106 Sitzung des AK

16.5.2006, 19.30 Uhr Film: "Treibhäuser der Zukunft"

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Uwe Hertrampf


Preise, Preise, Preise!

Schüler vom Gymnasium Weingarten forschen erfolgreich

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren

bei der Firma EADS in Immenstaad waren auch vier Schüler vom

Gymnasium Weingarten dabei.

Beim Wettbewerb Schüler experimentieren für Schüler unter 16 Jahren erreichte

Markus Birkler aus der 5c im Fachbereich Technik den zweiten Platz.

Ihn beschäftigte die Frage, wie man Verunreinigungen von Sandkästen oder

Blumenbeeten durch Katzen verhindern kann. Dafür entwickelte er eine elektronisch

gesteuerte Katzenabschreckung, welche er der mehrköpfigen Jury

und den zahlreichen Besuchern erfolgreich präsentierte.

Seit Wochen arbeiteten Jürgen Botsch, Christian Kollrich und David Klüttig

aus der Klasse 11c an einer Möglichkeit, ein Aquarium energiesparend und

umweltfreundlich zu betreiben. Die Idee dazu kam ihnen im NWT-Unterricht,

wo sie sich mit alternativen Energien beschäftigten. Sie entwickelten einen

elektronisch gesteuerten Klein-Solarkollektor, welcher an eine herkömmliche

Aquarienheizung gekoppelt werden kann. Eine Solarzelle treibt außerdem die

dazu notwendige Pumpe an und versorgt die elektronische Steuerung. Die

sehr ausgetüftelte und sorgfältig ausgeführte Konstruktion belohnte die Jury

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


ei Jugend forscht (Schüler über 16 Jahre) mit dem dritten Platz im Fachbereich

Technik.

Übrigens: Wer Lust hat, ebenfalls mit einem Projekt beim Wettbewerb Jugend

forscht teilzunehmen, kann sich bei Herrn Metzler melden.

Robotics-AG fährt zur WM nach Osaka

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Matthias Metzler

Nach den Erfolgen der Vorrunden fuhren zwei Schüler unserer Schule zusammen

mit der Robotics-AG des Gymnasiums Tettnang unter der Leitung

von Karsten Hundegger zur Weltmeisterschaft nach Japan. Nach 23-stündiger

Reise von München über Dubai nach Osaka ging es in der Austragungshalle

zur Sache.

Daniel Schaden schreibt: "Es gab mehrere Disziplinen. Unsere war Robo-

Rescue, es gab aber auch RoboDance und viele verschiedene Soccer-Arten:

Einige spielten mit programmierbaren Spielzeughunden, einige mit Lego, wieder

andere mit Robotern, die auf Beinen gehen können. Wir bekamen ein T-

Shirt, einen Schlüsselbund, einen Reiseführer mit Stadtplan und eine Uhr, die

japanische Zeit anzeigte. Das Frühstück in unserer Jugendherberge bestand

aus drei Brötchen mit Haltbarkeitsdatum 2019, Butter, Marmelade und einem

Ei. Dann gab es noch etwas, das aussah wie eine Eiskugel, aber Kartoffelsalat

war!

Am ersten Tag mussten wir zeigen, wie gut wir waren. Beim ersten Lauf

schafften wir 240 Punkte von 310 möglichen. Es lief nicht so gut, da ein kleiner

Fehler im Programm war, den wir aber beheben konnten. Am zweiten

Tag erreichten wir 270 Punkte, wurden aber insgesamt nur 12. und verpassten

das Finale. Taiwan gewann den Titel."

Jk nach Stichworten von Daniel Schaden

Vorlesen lohnt sich – Gymnasium Weingarten erstmals "Kreis-

Champion"

Jedes Jahr findet ein vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisierter

Lesewettbewerb ausschließlich für die Klassen 6 aller Schularten statt.

Dieser bundesweite Wettbewerb erfolgt in mehreren Etappen, d.h. zunächst

wird ein interner Schulsieger ermittelt, der dann gegen die Schulen des Kreises

antritt, bevor es auf Landes- und dann Bundesebene weitergeht. Auch in

diesem Jahr hat sich unsere Jahrgangsstufe 6 daran beteiligt. Um den Platz

des besten Vorlesers innerhalb der Schule konkurrierten am 14. Dezember

2005 aus der 6a die Schüler Frédéric Hörnig und Nathalie Filippidis, die für


die erkrankte Franziska Behrenbeck eingesprungen war, aus der 6b die

Schüler Jasmin Mir und Simon Feyrer mit den Schülerinnen Stefanie Neumann

und Priska Tehsmann aus der 6c. Die Entscheidung fiel der Lehrer-

Schüler-Jury in dem 60-minütigen Lesemarathon nicht leicht, da alle sechs

Schüler ihre selbstgewählten Bücher gekonnt vorzustellen wussten. Erst

beim Stechen - in diesem Fall das Vorlesen eines unbekannten Textes -

konnte sich die Jury eindeutig auf einen Sieger einigen: Simon Feyrer aus

der 6b. Er stellte das Jugendbuch "Afrika und Blauer Wolf" des französischsprachigen

Autors Daniel Pennac vor und berührte uns mit einer sehr nachdenklichen

Textstelle. Seine Souveränität im sinntragenden Vorlesen setzte

sich auch beim unbekannten Text fort. Dennoch gab es keine wirklichen Verlierer.

Alle an der Endausscheidung teilnehmenden Schüler erhielten von der

Schule einen Buchpreis ihrer Wahl.

Für Simon ging es dann in der letzten Schulwoche vor den Faschingsferien,

genauer am 22.02.06, erfolgreich weiter. Nicht nur unsere Jury überzeugte

er, sondern auch die Jury des Kreises Ravensburg. Sie bestand aus "literarischen

Profis" aller Art; jedoch keinen Lehrern oder Schülern; Schüler, Eltern

und Lehrer durften jedoch als Fans zuhören und mitfiebern. Die Vorleserunde

fand in der Stadtbücherei Ravensburg statt und an diesem Kreisentscheid

wirkten 21 Schulen mit. Die Schularten werden in drei Gruppen zusammengefasst,

so dass Gymnasium und Realschule der gleichen Gruppe angehören.

Dies hat zur Folge, dass die Anzahl der Mitbewerber hier die größte ist.

Und es war wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit einer 15minütigen Unterbrechung

tagten Vorleser und Jury von 14 Uhr bis 18 Uhr, und das Publikum

war sich einig, dass es nicht in der Haut der Jury stecken wollte.

Und um 18.10 wurde doch dann tatsächlich verkündet, dass unser lieber Simon

auch hier als Sieger angesehen wurde. Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Was bedeutet das nun für ihn konkret? Neben einem Buchpreis und zwei

Buchgutscheinen wird er demnächst am Landesentscheid in Tübingen teil-

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


nehmen. Und wer weiß? Vielleicht geht’s dann sogar noch weiter bis nach

Frankfurt.

Wir drücken ihm jedenfalls ganz fest die Daumen, oder soll man sagen - die

Bücher?

Christina Graßmann

Und noch ein Preis:

Tobias Haag hat am Landeswettbewerb

Mathematik für die Mittelstufe teilgenommen

und einen dritten Preis erzielt.

Herzlichen Glückwunsch!

Aus dem Schulleben

Von Querangeln und Gletscherzungen - Die Sechstklässler am

Federsee

"Großkampftag" für die sechsten Klassen des Gymnasiums Weingarten - am

Mittwoch, den 26.10.2005, ging es für alle drei Klassen der Stufe vormittags

nach Bad Buchau an den Federsee. Das Gemeinschaftsprojekt der Geographie-

und Geschichtslehrer sollte historisch ein faszinierender Ausflug in die

gerade im Unterricht besprochene Welt der Jungsteinzeit sein und geographisch

eine anschauliche Exkursion in den Lebensraum des Moores im

Rahmen der von der Eiszeit geschaffenen Ausprägung unseres Heimatraumes.

Als ein Erlebnis darf der damit gestaltete Vormittag durchaus bezeichnet

werden. So war schon alleine die puddingartige Beschaffenheit des Moorbodens

eine faszinierende Angelegenheit, ließ doch unser gemeinsames Auf-

und Abspringen nicht nur den Boden merklich wabern und schwabbeln, sondern

auch die umstehenden Bäume und Schilfgräser sichtbar schwanken –

"Wackelwald" nennen die Buchauer daher auch ihren Moorlehrpfad. Aber natürlich

ging der von den Geographielehrern Bea Rapp und Jürgen Notzke

gestaltete Moorlehrgang weit über reine "Erlebnispädagogik" hinaus, auch

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


das spezielle Tierleben des Moores, seine Pflanzenwelt und die besondere

Rolle des Federsees als geschrumpfter Rest des letzten oberschwäbischen

Gletscherzungensees wurde den Schülern an vielen Arbeitsstationen nahegebracht.

Das Moor ist auch dafür verantwortlich, dass die Historiker am Federsee ihre

helle Freude haben, denn mehrere altstein-, jungstein- und bronzezeitliche

Siedlungsreste haben sich im luftdichten Untergrund ganz hervorragend erhalten.

So ging es in einem zweiten Teil nunmehr unter der Regie von Uwe

Hertrampf, Jan Koppmann und Achim Vetter in das Federseemuseum, wo wir

jedoch das Zepter gerne an eine kompetente Ausstellungsbegleitung abgaben.

Hier war es für die Sechstklässler sichtlich eindrucksvoll, die Lebenswelt

der Steinzeitmenschen außerhalb des Klassenzimmers zu erforschen. Dabei

durften sie nicht nur zahlreiche Rekonstruktionen frühgeschichtlicher Gerätschaften

selbst in die Hand nehmen, auch einige Originale, z.B. Steinklingen

oder ein Jahrtausende alter Apfel (!) waren sicherlich eindrückliche Erlebnisse

für die sehr interessierten Jungforscher. Und einige Dinge mussten auch

erst enträtselt werden: Wofür zum Teufel diente ein "Lochstab"? (Klar: Zum

Glätten der Speerschäfte.) Was ist eine "Querangel?" (Sie sieht nur aus wie

ein Zahnstocher.) Im Außenbereich des Museums, wo wunderschön rekonstruierte

Siedlungsformen zu sehen sind, wurde es gar noch praktischer: Tatsächlich

gelang es zumindest einer Gruppe, mit Feuerstein, Pyrit und Zunder

Feuer zu schlagen. Mit der Speerschleuder war das zielgenaue Werfen zwar

mehr als schwierig, jedoch gelangen einigen begabten "Nachwuchsschützen"

damit "durchschlagende" Erfolge. Und letztendlich gab es auch noch die

frühgeschichtliche Technik des Bastschnurzwirbelns zu erlernen. Da war es

mehr als schade, dass uns nicht mehr Zeit zur Verfügung stand, um alle Angebote

des Museums voll auszunutzen - beim nächsten Mal vielleicht?

Was bleibt sonst noch zu sagen? Vielleicht, dass unsere Sechser mehr als

interessiert und motiviert bei der Sache waren und dennoch recht "brav" blieben.

Einmal mehr beweist dieser Umstand den großen Wert der unterrichtlichen

Exkursion für die Lernmotivation und den Lernerfolg. Bleibt zu hoffen,

dass auch zukünftige Generationen das reiche Angebot des oberschwäbischen

Heimatraumes so gewinnbringend nutzen können.

Achim Vetter

Ausflug in die Welt der Bücher

Zur Leseförderung in der Unterstufe im Rahmen des Deutschunterrichts gehört

neben der Lektüre von Jugendbüchern und der Veranstaltung eines Vorlesewettbewerbs

auch ein Besuch in der Stadtbibliothek Ravensburg. Die

Schüler der Klasse 6a machten sich also am 10. Februar mit ihrer Deutschlehrerin,

Frau Jaksch, und Frau Bauer, die derzeit als Referendarin in der

Klasse unterrichtet, auf den Weg ins Kornhaus, das "Haus der Bücher".

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Es war schon ein tolles Gefühl, vor der allgemeinen Öffnungszeit ins Haus

gelassen und in einer ganz auf die Interessen der jungen Leser zugeschnittenen

Führung in die Bestände der Bibliothek eingewiesen zu werden. Besonders

viel Spaß machte dabei die Büchersuche per Computer!

Neben Büchern bietet das Haus eine breite Palette aktueller Zeitschriften,

Spiele, aber natürlich auch elektronische Medien in großer Vielfalt. Zudem

gibt es neben einem speziell für junge Leute gestalteten Bereich zum Schmökern,

Musikhören und Schwatzen auch ein Café. All diese Einrichtungen

kann man auch ohne Leseausweis nutzen. Einige Schüler meinten, sie würden

sich demnächst einmal dorthin flüchten,

wenn ihnen der Einkaufsbetrieb in der

Stadt zuviel würde.

Da die Klasse das Buch "Schwabenkinder"

von Othmar Franz Lang im Unterricht

gelesen hatte, nutzten wir die Gelegenheit,

die Stelle aufzusuchen, wo damals

der Hütekindermarkt stattfand. In der

Bachstraße, am ehemaligen Gasthaus

"Krone", schauten wir uns das Denkmal

an, das an die Schwabengänger erinnert.

Und weil uns das alles Lust auf die Vergangenheit

machte, suchten wir im Stadtzentrum

nach weiteren historischen Gebäuden,

die man im Alltag zwar sieht,

aber oft nicht wahrnimmt.

Der Mensch vor dem Gericht der Tiere

Schließlich waren wir aber doch froh, uns

aus dem dichten Schneetreiben in den

warmen Bus zu flüchten und die Heimfahrt

nach Weingarten anzutreten!

In der 5a hatten wir im Deutschbuch ein unvollendetes Stück mit dem Titel

"Der Mensch vor dem Gericht der Tiere". Unsere Deutschlehrerin, Frau

Jaksch, kam auf die Idee, das Stück mit der Klasse zu Ende zu schreiben, es

mit verteilten Rollen zu spielen und unseren Eltern vorzuführen. Wir fanden

das toll. Über die Sommerferien hatten wir die Aufgabe, ein Tier auszusuchen

und zu überlegen, was das Tier am Verhalten des Menschen gut und

schlecht findet. Nach den Sommerferien wählten wir die am besten geeigne-

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Jk


ten Tiere aus und schrieben den dazu passenden Text. Was dabei herauskam,

war sehr lustig. Frau Jaksch hat es natürlich korrigiert.

Als wir mit dem Text fertig waren, haben wir die Tierrollen verteilt. Jeder bekam

eine oder sogar zwei Rollen. Neben dem angeklagten Menschen gab es

zum Beispiel folgende Tiere: die Löwen (Richter), den Tintenfisch (Schreiber),

die Füchse (Rechtsanwälte), die Katzen (Verteidiger), das Schwein (Gerichtsdiener)

und natürlich die Zeugen wie etwa Adler, Maus, Feldhase oder

Hühner als heimische Tiere, aber auch ein Chinchilla als Vertreter der ausgebeuteten

Pelztiere. Eine Bachforelle musste in einem Wasserbehälter auf

die Bühne getragen werden. Den Wal auf die Bühne zu bringen schafften

selbst wir nicht – er konnte sich nur per Tonschaltung äußern.

Wir kamen nachmittags oft zur Schule und probten das gelungene Theaterstück.

Es hat sehr viel Spaß gemacht. Der Tag unseres Auftrittes kam näher

und näher. Jeder von uns war sehr gut als Tier verkleidet und konnte den

Text auswendig.

Als der Tag der Aufführung da war, hielten wir noch eine Generalprobe auf

der Bühne. Es lief beinahe zu perfekt. Doch dann kamen unsere Eltern, und

wir wurden nervös. Trotzdem haben wir das Stück gut vorgeführt und unsere

Eltern haben gelacht und geklatscht. Als das Stück vorbei war, haben wir Essen

und Trinken für die Eltern bereitgestellt. Natürlich haben wir selbst am

meisten davon genommen! Herr Laepple zeigte unseren Eltern noch ein paar

Bilder vom Schullandheim in Amrum, wo wir hinfahren werden. Der Abend

war ein voller Erfolg und wir gingen fröhlich mit unseren Eltern nach Hause.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Benjamin Schaden 6a


Plakat von Jenny Schwarz, 6a

Der schönste Schrank der Schule

Das ist unser neuer Schrank!

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Wir, die Klasse 5c, haben gemeinsam mit unserer Kunstlehrerin, Frau Bösenberg,

und unserer Klassenlehrerin, Frau Rapp, diesen Schrank bemalt,

der jetzt unser Klassenzimmer schmückt. Nachdem wir im Kunstunterricht

verschiedene Entwürfe hergestellt hatten, wurde ganz demokratisch abgestimmt.

Das Motiv mit den verschiedenen Tierhäuten gefiel uns nach ein paar

Diskussionen am besten.

Wir sind froh, dass wir einen Teil unserer Schulsachen hier in unserem

Schrank in der Schule lassen können. Auch wenn teilweise in unseren Fächern

ein helles Chaos herrscht, ist es immer noch besser als die vielen Bücher

auf dem Rücken oder dem Fahrrad mitzunehmen. Außerdem können

wir so die Schließfächer der Schule getrost den anderen Schüler überlassen,

denn anfangs fiel uns die Umstellung von der Grundschule ins Gymnasium

nicht ganz leicht. Plötzlich mussten wir so früh aufstehen und dann auch

noch mit einem riesigen, schweren Rucksack in die neue Schule gehen.

Inzwischen haben wir uns richtig gut eingelebt und sind froh, ein Teil der

Schulgemeinschaft des Gymnasiums Weingarten zu sein.

Bea Rapp

Patenaktion der 9a für die 5c

Es hat schon eine längere Tradition, dass Schüler der Klassenstufe 9 den

Neuankömmlingen am Gymnasium mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Die Klasse 9a hat sich für "ihre" Fünftklässler etwas ganz Besonderes einfallen

lassen: Sie plante einen Weihnachtsnachmittag.

Am 9. Dezember um 15 Uhr spielte ein kleines Orchester (Geige: Florian

Marcus, Keyboard: Markus Haselmeier und Simon Conrady) zur Begrüßung

der Fünftklässler. Nachdem Dennis und Mustafa die "Patenkinder" herzlich

willkommen geheißen hatten, teilte sich die Klasse 5c in verschiedene Workshops

auf. Bei Angeboten wie Plätzchenverzieren, Theaterimprovisation,

Basteln von Weihnachtsdekorationen fürs Klassenzimmer, Spielen und Karaoke

fiel die Wahl nicht leicht.

Nach einer guten Stunde in den Workshops traf man sich wieder in der Aula,

um die leckeren und schön verzierten Plätzchen und den heißen Kinderpunsch

zu verzehren. Da die Paten auch für eine schöne Dekoration sorgten,

war es unter dem Weihnachtsbaum auf dem Teppichboden der Bühne richtig

weihnachtlich gemütlich.

Zum Abschluss sorgten Sina und Elina gemeinsam mit den großen Paten

und ihren Mitschülern bei der Abschlusskaraoke noch mal für gute Stimmung,

so dass alle glücklich und zufrieden auf ein wirklich gelungenes Fest zurückschauen

können, das sowohl den Patenkindern als auch den Paten viel

Spaß machte.

Bea Rapp

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Jugend trainiert für Olympia: Volleyball

Wo, bitte, liegt Unterschwarzach?

Durch Schnee und Eis ging es am 18. 01.

2005 nach Unterschwarzach bei Bad

Wurzach zu einem Spieltag der Mädchenmannschaften

der Jahrgänge 93 und

jünger. Nach einem taktisch disziplinierten

Spiel errangen unsere Weingartner

Mädchen einen überlegenen Sieg über die

Schülerinnen der EBS Bad Waldsee. Im

folgenden Spiel gegen die Mannschaft der

GHS Unterschwarzach unterlagen unsere

Volleyballerinnen leider in einem spannenden 3-Satz-Spiel ganz knapp mit

25:27. Sie erreichten damit den 2. Platz.

Das Bild zeigt: Jenny Schwarz (6a), Leonie Schnell (6c)

Alena Blank, Sabrina Wohlfeld, Nikita Woitas (7a)

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

U. Reupke - Dreher

Am Mittwoch, dem 09. 02.2006, siegten die Jungen des Gymnasiums Weingarten

WK IV im Volleyball-Kreisausscheid und starten im März in Biberach

in die nächste Runde.

Von links nach rechts: Florian Stocker und Steffen Kirsch (7c), Ndriqim Halili und Felix Kaiser

(7b); davor: Timo Baur (7c)


Ski- und Snowboardexkursion der 9c

Am 12.01.06 um 7.00 Uhr morgens brachen wir, die Sportklasse der 9. Stufe,

auf zu unserer 4-tägigen Ski-Ausfahrt nach Warth-Schröcken. Wir wurden

bereits bei der Ankunft bei unserer zünftigen Herberge mit atemberaubendem

Wetter empfangen, welches die nächsten Tage genauso andauern würde.

Bereits um 10 Uhr genossen wir die ersten Abfahrten und amüsierten uns

über die beheizten und überaus bequemen Sessellifte.

Nach der Rückkehr am Abend zur Herberge, dem Abendessen und den "Filmen

des Tages" (produziert von dem Lehrer, der sich dafür in so manche

Gefahr brachte, Herrn Notzke) spielten wir noch bis zur Nachtruhe die beliebten

Standard-Kartenspiele. Alles in allem war unsere Exkursion ein voller Erfolg,

der mit Sicherheit zu einer guten Klassengemeinschaft beigetragen hat.

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Besonderen Dank noch an Herrn Notzke und Herrn Brand, die uns diese

Ausfahrt ermöglicht haben, und unsere tollen Mentoren Maren und Franzi für

ihren Einsatz und ihr tolles Engagement.

Alisa und Kathi

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Sportprofil: Skifahren am Bödele

Fast 100 Schüler der Klassenstufen fünf und sechs waren im Rahmen des

Sportprofils beim Skifahren am Bödele.

An insgesamt sechs Tagen wurde der Eingangsbereich unter der Treppe zu

einem Skilager. Der Unterricht nach Stundenplan war für die Profilschüler bereits

um 11.00 Uhr beendet. Von älteren Schülern beneidet, marschierten wir

mit Ski oder Snowboard bepackt zum Festplatz. Am Bödele angekommen,

ging es in Gruppen auf die Piste. Viele Schüler standen nun zum allerersten

Mal auf Ski. Dabei machten alle Anfänger schnell Fortschritte und verkündeten

am Abend begeistert, dass Skifahren gar nicht so schwierig sei, wie sie

dachten.

Während die Anfänger immer sicherer und schneller wurden, erkundeten die

Fortgeschrittenen in eleganter Carvingtechnik sämtliche Hänge, sprangen

über Schanzen und fegten bis ins benachbarte Schwarzenberg.

Durch die Hilfe zahlreicher Schülermentoren konnten wir kleine Gruppen bilden

und die Schüler individuell fordern und fördern. Ein herzliches Dankeschön

richten wir an Frau Kröner und Herrn Huber, die erkrankte bzw. verletzte

Sportlehrer spontan ersetzten.

Nun heißt es ein Jahr lang "brav sein und aufessen", damit wir nächsten Winter

wieder so viel Sonne und so tollen Schnee haben.

Ulrike Schaden

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Schüleraustausch Gymnasium Weingarten – Lycée Jean-Paul-

Sartre in Bron

24 Schülerinnen und Schüler vor allem aus den Klassen 10a, b und c (drei

waren noch aus Klasse 11 dabei) nahmen in diesem Schuljahr am Sprachaustausch

mit dem Lycée Jean-Paul-Sartre in Bron teil.

Nachdem unser Projekt durch die Unruhen in Frankreich im Vorfeld teilweise

in Frage gestellt war, fuhren wir am 29.11. 2005 bei heftigem Schneefall mit

dem Bus von Weingarten ab, überschritten die Schweizer Grenze bei Singen/Schaffhausen,

um dann Richtung Genf zu fahren. Das schlechte Wetter

verfolgte uns während der ganzen Fahrt, und als wir gegen 17 Uhr in Bron

ankamen, war der Schnee in Regen übergegangen. Unser Busfahrer, Herr

Leupolz, schaffte es, die Fahrt mit Hilfe verschiedener Quizfragen sehr kurzweilig

zu gestalten, so dass die Fahrt nicht so lang wurde. ("Eine Cola für

den, der mir vier der Vulkankegel im Hegau nennen kann", oder: "Welches

Bergmassiv begleitet uns durch die ganze Schweiz westlich von uns?" – der

Preis war wieder eine Cola).

Die französischen Gastgeber hatten ein reichhaltiges Programm zusammengestellt:

Neben dem Unterricht mit den französischen Partnerinnen und Partnern

waren mehrere Kollegen bereit, eigene Stunden für uns zu halten: Geschichte

Lyons, auch unter geografischen Aspekten, sowie zwei Liedinterpretationen

von Renaud und Bécaud. Das Museum Tony Garnier (ein Pilotprojekt

im 19. Jahrhundert

für sozialen Wohnungsbau)

und das Seidenweberviertel

"Croix-Rousse“

mit seinen "murs peints",

einer Lyoner Spezialität,

standen ebenso auf dem

Programm wie der Besuch

des "Vieux Lyon"

aus der Renaissancezeit.

Besonders beeindruckend

war ein ausführlicher

Besuch in der Oper

von Lyon. Dabei stiegen

wir vom 5. Untergeschoss

bis zum 8. Obergeschoss über endlose Treppen, sahen diverse Probenräume

(z.B. einen schallisolierten Raum für Gesangsproben), konnten auch mit

Schauspielern und Ballettmädchen reden und wurden hingewiesen auf die

engen Verbindungen zwischen dem Ballett von Lyon und dem von Stuttgart:

Marcia Haydé ist auch schon in Lyon aufgetreten. Der anschließende Anstieg

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


auf den Hügel von Fourvière führte manchen an die Grenzen der Belastbarkeit,

doch der Ausblick von oben und der anschließende Abstieg über das

römische Theater entschädigten für die durchgemachten Strapazen. Das

Wochenende gestalteten die Gastfamilien individuell.

Der gemeinsame Tagesausflug führte uns nach Crémieu, einem alten Städtchen

mit Befestigungswerken aus dem Mittelalter in den südlichen Jura-

Ausläufern. Um die Kälte aus den Knochen zu vertreiben, durften wir anschließend

in einem Café unseren mitgebrachten Proviant verzehren; Bedingung:

Es sollte ein Getränk konsumiert werden, und Kaffee und heiße Schokolade

standen reichlich zur Verfügung. Der zweite Programmpunkt dieses

Tages waren die "Grottes de la Balme", ein kompliziertes Tropfsteinhöhlensystem,

das in prähistorischer Zeit bewohnt war und sogar noch im 16. Jahrhundert

dem französischen König Franz I. Zuflucht bot. Wir durften uns durch

einige enge Labyrinthtunnel schlängeln, was für unsere großen Männer nicht

einfach war. Verschiedene kleine Unternehmungen wie Firmenbesuche, ein

Besuch des "Fête des Lumières" am 8. Dezember in Lyon sowie eine Rallye

durch Bron rundeten das Programm ab.

Der Aufenthalt in Bron verlief so harmonisch, dass sich alle Beteiligten auf

den Gegenbesuch in Weingarten vom 28.03.2006 – 07.04.2006 freuen. In

den 23 Jahren, die wir jetzt den Austausch mit dem Lycée Jean-Paul-Sartre

in Bron organisieren, hatten wir nur selten eine so homogene Gruppe von

Schülern wie dieses Jahr (auch wenn es einen kleinen Ausrutscher gab...).

Das tut gut für die Motivation auch junger Kolleginnen und Kollegen, sich weiterhin

für den Austausch mit Bron zu engagieren.

Wolf Aresin

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Skisschullandheimaufenthalt der Klasse 6b

Am Montagmorgen, dem 16. 01. 2006, traf sich die ganze Klasse 6b auf dem

Festplatz in Weingarten. Auch Herr Huber, Frau Kucera und die Mentoren

Moritz Huber und Teresa Krauss waren anwesend, um für Ordnung zu sorgen.

Nachdem das Gepäck verstaut und die Eltern verabschiedet waren, saßen

wir alle fröhlich im Bus und freuten uns riesig auf den Skischullandheimaufenthalt

in Laterns, im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Nachdem wir über die Grenze gefahren waren, sah man schon die wunderschönen

Berge, die dann später auch noch von der Sonne angestrahlt wurden.

Nach knapp zwei Stunden Fahrzeit waren wir in Laterns. Auf dem Parkplatz

zogen wir das Gepäck aus den Stauräumen des Busses und ließen es

mit dem Sessellift zur Bergstation fahren, denn unser Berghotel lag direkt an

der Piste in der Nähe der Bergstation. Wir fuhren hinterher. Oben angekommen

hatten wir grade noch Zeit, unser Gepäck in einem Vorraum abzustellen,

dann gab es um 11.30 Uhr auch schon Mittagessen. Nach dem Essen

kam dann endlich die Zimmerbelegung: Es waren schöne große Zimmer mit

Dusche und WC, einige hatten sogar einen Balkon!

Dann war endlich

Skifahren angesagt

– allerdings

kam vorher noch

das Aufwärmtraining,

wie immer,

bevor wir die Pisten

unsicher machen

konnten! Es

war einfach toll:

Raus aus der Tür

und schon standen

wir auf der Piste!

Nach dem Aufwärmtrainingwurden

wir in Gruppen

eingeteilt, je nach

unseren "Fahrkünsten“. Wir genossen beim Skifahren das wunderschöne

Wetter und das tolle Skigebiet mit zwei langen Sesselliften (einem 4er und

einem 6er), einem längeren Schlepplift und einem Übungslift. Am späten

Nachmittag, als die Lifte nicht mehr fuhren, gingen wir in unsere Zimmer, um

die Taschen auszupacken. Um 18.15 Uhr wurden wir dann zum Essen gerufen.

Es gab noch mal warmes Essen, wie an allen anderen Tagen auch!

Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit bis zum Beginn des Abendprogramms

um 19.30 Uhr. Das Programm bestand aus verschiedenen Aktivitä-

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


ten, die wir uns vor der Reise schon überlegt hatten. Die Lehrer überraschten

uns mit einem "Gefühlskreis": Es wurde mit drei verschiedenen Kartenstapeln

gespielt: grüne Dankeskarten, wenn wir uns bei jemandem für etwas Schönes

bedanken wollten, gelbe Entschuldigungskarten, wenn wir uns bei jemandem

für etwas entschuldigen wollten, und rote Beschwerdekarten, wenn

wir uns über etwas oder jemanden beschweren wollten. Wir fanden den Gefühlskreis

so toll, dass wir ihn jeden Abend mit in das Programm aufgenommen

haben. Um 21.30 Uhr war dann Bettruhe, nach unserer Meinung viel zu

früh, aber es blieb während des ganzen Aufenthalts dabei.

Am nächsten Morgen wurden wir um 7.45 Uhr geweckt, denn um 8.15 Uhr

gab’s Frühstück vom Buffet, zum Trinken gab’s Tee oder heiße Schokolade.

Es war leider etwas bewölkt, aber wir konnten trotzdem die tolle Aussicht bis

über das Rheintal und bis auf den Säntis in der Schweiz genießen.

Nach dem Frühstück trafen wir uns um 9.30 Uhr auf der Piste. Danach fuhren

wir los, die Anfängergruppe bekam heute die Snowblades. Dabei passierte

leider ein Unfall: Eine unserer Mitschülerinnen verlor die Kontrolle, stürzte

und brach sich das Schienbein. Unsere Aufregung war sehr groß, als wir es

im Laufe des Tages erfuhren!!

Am Mittwoch nach dem

Aufstehen der übliche

Blick aus dem Fenster:

Soo viel Schnee und es

schneite noch immer!

Beim Skifahren am Vormittag

wurden wir ganz

schön eingeschneit und

die Sicht war nicht so besonders,

aber wir hatten

trotzdem viel Spaß. Am

Nachmittag gingen wir

dann zum Schlittenfahren.

Es gab eine ganz lange

Rodelbahn bis ins Tal,

und der Schnee lag inzwischen so hoch, dass wir manchmal ganz schön Mühe

hatten, auf der Bahn zu bleiben. Zum Teil haben wir auch unsere Schlitten

durch den Tiefschnee bergab ziehen müssen, da wir eingesunken waren. Mit

viel Gelächter, guter Laune und ziemlich kaputt kamen wir an der Talstation

an und waren froh, dass wir mit dem 4er-Sessellift wieder zur Bergstation

fahren durften.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Am Donnerstag strahlte die Sonne wieder vom Himmel und wir machten den

ganzen Tag Slalomtraining als Vorbereitung für unser Abschiedsrennen am

Freitag. Nach dem Abendessen zogen wir uns wieder dick an, denn wir

machten eine Nachtwanderung mit Fackeln und Taschenlampen. Wir hatten

so viel Spaß und waren viel zu schnell wieder zurück am Berghof! Nach dem

Abendprogramm war’s dann schon wieder Zeit fürs Bett.

Freitag hatten wir noch einmal strahlenden Sonnenschein und frühlingshafte

Temperaturen. Wir konnten noch mal ausgiebig die Pisten genießen, bevor

dann am Nachmittag das große Abschiedsrennen stattfand. Danach fuhren

wir alle gemeinsam mit dem Sessellift ganz bis hoch zur Bergstation und

stiegen noch ein paar Meter aufwärts zum Gipfelkreuz zum Fotoshooting.

Nach der letzten gemeinsamen Abfahrt versuchten sich noch einige von uns

noch beim Schanzenspringen. Als die Skier weggeräumt waren und wir alle

satt waren vom Abendessen, folgten die Siegerehrungen vom Abschlussrennen

und de Schanzenspringen. Die Sieger bekamen eine Tüte mit Gummibärchen.

Als krönenden Abschluss (nach dem Abendprogramm) veranstalteten

wir noch eine Disco, bei der wir den ganzen Raum mit Luftballons und

Luftschlangen ausschmückten. Weil die Lehrer heute besonders nett waren,

räumten sie für uns auf.

Am Samstagmorgen war es sehr windig, sodass einige Schüler nach dem

Frühstück beschlossen nicht mehr Ski zu fahren. Wir packten noch die restlichen

Sachen ein (wir hatten am Vorabend schon etwas angefangen) und

brachten sie zur Bergstation. Von dort aus ließen wir das Gepäck ins Tal fahren.

Wir selber schnallten uns die Ski an und machten zusammen eine aller-

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


letzte Talabfahrt. Unten angekommen luden wir alle unsere Taschen wieder

in den Bus ein und begaben uns in Richtung Heimat. Einerseits waren wir

traurig, da der Skischullandheimaufenthalt schon vorbei war, andererseits

waren wir fröhlich, da wir unsere Eltern bald wieder sehen konnten. Nach ca.

zwei Stunden kamen wir endlich zu Hause an. Wir gaben die ausgeliehenen

Ski noch an die Schule zurück und alle gingen dann fröhlich mit unseren Eltern

nach Hause.

Louisa Christin und Andrea Herrmann, 6b

LAN-Party am Gymnasium Weingarten, Februar 2006

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Chemie-Symposium

Wer von uns hat seine Kindheit nicht damit verbracht, seine Eltern mit der

bohrenden Frage zu löchern: "Mama, wie stellt man eigentlich einen Flummiball

her?"

Diese und andere wahrhaftig elementaren Fragen sollten uns beim 2. Oberschwäbischen

Chemie-Symposium in Biberach beantwortet werden. Am 28.

November machten sich bei nasskaltem Wetter, das perfekt dazu geeignet

war, den ganzen Tag in Chemiesälen zu verbringen, zehn chemiebegeisterte

Oberstufenschüler mit der nicht weniger von Faszination gepackten Frau

Großmann auf den Weg. In Biberach erwartete uns eine Riesenauswahl von

meist gut vorbereiteten Vorträgen und Praktika – von Homöopathie über Arzneimittelforschung

bis hin zur Bioethik. Den absoluten Höhepunkt bildete der

spektakuläre Experimentalvortrag "Vom Funken zum Feuer" von Professor

Doktor Viktor Obendrauf aus Graz.

Von den Anstrengungen des Tages erholten wir uns bei der Einkehr in einem

bekannten amerikanischen Fast-Food-Restaurant und machten uns anschließend

auf den Heimweg.

Prof. Dr. Obendrauf beim Experimentieren

Katharina Mogg, Felix Dollinger, Jahrgangsstufe 13

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


"Welcome to our British Town"

So hieß das Motto für unser Englischprojekt, das wir für unsere Patenklasse,

die 6c, vorbereiten sollten. Sehr motiviert und gut gelaunt machten wir uns an

die Vorarbeiten, bei denen es sich hauptsächlich um Organisatorisches handelte.

Anders als von uns erwartet, zogen sie sich über Wochen hin, und es war eine

Menge Arbeit, alles unter einen Hut zu bekommen. Durch die Unterstützung

unserer Klasse und unserer Englischlehrerin, Frau Jaksch, war das

Ganze erst möglich. Nachdem der Raum reserviert war, Frau Horn uns die

Gemeinschaftskundestunde bereitgestellt hatte, die Einladungen veröffentlicht

waren, konnte das Projekt endlich beginnen.

Am 16.02.2006 wurde der Musiksaal in eine typisch britische Stadt verwandelt.

Dort konnten sich die Sechstklässler an sieben verschiedenen Stationen

beweisen. Gekonnt setzten sie ihre Englischkenntnisse

ein, um sich in der Stadt zurechtzufinden.

Dabei lernten sie auch neue Begriffe

und den Umgang mit Alltagssituationen kennen.

Auf der Straße, im Kasino, im Einkaufszentrum,

in der Schule, in einer Talkshow und

beim Telefonieren wurde das Englischlernen

für alle Teilnehmer zum spaßigen Vergnügen.

Für die gute Mitarbeit wurden die Sechstklässler

bewertet und anschließend belohnt. Nachdem alle beim Aufräumen angepackt

hatten, bekamen wir ein positives Feedback.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die große Bereitschaft und

Mithilfe! Einen besonderen Dank richten wir an unsere Klasse 10c und an

unsere Patenklasse 6c.

Björn, Carina und Regina, 10c

Anmerkung: Bei diesem Projekt handelte es sich um eine sogenannte Simulation,

Bestandteil unseres Schulcurriculums im Fach Englisch. Ein solches

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


Projekt – hier von "Großen" für "Kleine" gestaltet – versucht ein Eintauchen in

eine fremdsprachige Umwelt für kurze Zeit spielerisch "vorzutäuschen".

Ski-Exkursion nach Warth

Am frühen Donnerstagmorgen war der "Pro-Sport-Kurs" der Jahrgangsstufe

12 in voller Montur, zwar noch etwas müde, jedoch erwartungsvoll und gespannt

auf die nächsten vier Tage, auf dem Festplatz in Weingarten versammelt.

Nach einer teils verschlafenen Busfahrt und dem Abstellen unseres Gepäcks

erwarteten uns in Warth Pulverschnee, hellblauer Himmel und Sonnenschein.

Wir wurden noch einmal über die Skiregeln informiert, bekamen unsere Skipässe,

und los ging’s! Da auch vier Schüler dabei waren, welche noch nie auf

Brettern gestanden waren, teilten wir uns in zwei Gruppen auf.

Die Anfänger versuchten sich zuerst am Übungslift, wo sie eine tolle Unterstützung

von unserer Mentorin Maren bekamen. Nach zuerst wackligem Anfang

auf den Boards hatten die vier schon bald den Dreh raus und konnten

ihr Können auf längeren und steileren Pisten beweisen.

Die Fortgeschrittenen machten sich auf, die gutpräparierten Pisten rund um

den Saloberkopf unsicher zu machen. Die Snowboarder waren mit Franzi,

der anderen Mentorin, unterwegs, die Ski-Fahrer carvten und wedelten mit

unserem supercoolen Skilehrer Herrn Notzke quer durchs Skigebiet und

scheuten sich nicht, ihre teils wagemutigen Sprünge auf Video aufnehmen zu

lassen.

In unserer Hütte wurden wir mit Speis und Trank bestens versorgt. Abends

versammelte sich die ganze Truppe zum gemütlichen Beisammensein in einem

der Zimmer. Mit Videoschaun, Gesprächen, Trinken, Knabbersachen

und Musik (Pillemann!) ließen wir den Tag ausklingen und freuten uns schon

auf den nächsten.

Das Highlight am Samstagabend war jedoch das Aprés-Ski mit DjDiabolo. Mit

Stimmungshits, Jagertee und Dosenbier feierten wir ausgiebig an der

Schneebar an der Talstation von Warth. Die lustige und amüsante Heimfahrt

verdankten wir dem "Party-Skibus", der uns zurück zur Hütte brachte. Nach

dem Gruppenfoto am späten Sonntagnachmittag hieß es dann Abschied

nehmen. Mancher warf noch einen wehmütigen Blick ins Skigebiet zurück,

mit den Gedanken daran, morgen wieder in die Schule zu gehen.

Alles in allem war es eine gelungene Exkursion in die österreichische Alpenwelt.

Wir bedanken uns bei den beiden 13ern für ihre Hilfe und Engagement

und vor allem bei Herrn Notzke, der diese Exkursion erst ins Leben gerufen

hatte und der uns beim Skifahren und vor allem abends viel Spaß bereitete.

Diese vier Tage werden jedem von uns in guter Erinnerung bleiben.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Daniel Futterer


BOGY eröffnet Einblicke in Berufs- und Arbeitswelt

Auch in diesem Jahr nahmen wieder alle 10. Klassen an der Berufsorientierung

am Gymnasium – kurz BOGY genannt – teil. Seit mehreren Jahren findet

traditionell diese Berufsorientierung vor den Herbstferien statt.

Bereits in der 9. Klasse wurden die Schülerinnen und Schüler über das bevorstehende

Praktikum informiert und darauf hingewiesen, dass sie sich

selbst auf die Suche nach einem Erkundungsplatz machen müssen. Dieses

Vorgehen bringt den großen Vorteil mit sich, reale Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt

zu erleben. Dazu gehört es dann auch zu erleben, dass schriftliche

Bewerbungen nicht innerhalb von fünf Tagen beantwortet werden,

manchmal auch Absagen ohne Begründungen im Briefkasten liegen oder

man bitter erfahren muss, dass der gewünschte Platz bereits an einen Schüler

aus einer anderen Klasse oder Schule vergeben ist. Dabei ist es uns wichtig,

die Schülerinnen und Schüler nicht dauerhaft zu frustrieren, sondern mit

ihnen über ihre Erlebnisse ins Gespräch zu kommen und sie in Ansätzen mit

den Bedingungen des Arbeitsmarktes vertraut zu machen.

Die konkrete Vorbereitung auf BOGY erfolgte dann im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts.

Dort lernten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen

Stärken und Schwächen kennen, entwickelten aus einer Fähigkeitenanalyse

mögliche Berufs- und Praktikumswünsche. Einzelne mussten

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


auch erfahren, dass sie keinen Erkundungsplatz in ihrem Wunschbereich finden

konnten und so auf alternative Berufszweige ausweichen mussten.

Das eigentliche Praktikum erstreckte sich dann auf die drei Tage vor den

Herbstferien, wobei auch in diesem Jahr die Möglichkeit bestand, diese um

eine Woche in die Herbstferien hinein zu verlängern.

Ihre Erfahrungen dokumentierten die Schülerinnen und Schüler in Form von

Plakaten und der Abfassung eines Praktikumsberichts, der acht bis zehn Seiten

umfasste.

Insgesamt wurden die drei Tage als sehr positiv empfunden (vgl. Schülermeinungen),

wenngleich sich abzeichnet, dass drei Tage sehr knapp sind,

um intensive Erfahrungen im jeweiligen Berufsfeld zu machen, zumal einige

Unternehmen aus der Region dazu übergehen, die Schüler nur noch für eine

Woche aufzunehmen. Deshalb, aber auch wegen der neuen Anforderungen,

die G8 an die Berufserkundung stellt, arbeitet die Fachschaft Gemeinschaftskunde/Geschichte

gerade an einer Neukonzeption der BOGY-Richtlinien.

Folgende Zitate aus BOGY-Berichten geben einen Eindruck von dem, was

die Schülerinnen und Schüler aus ihren Praktika mitgenommen haben:

Drei Tage sind einfach zu

knapp, so durften meine

Mitpraktikanten beim

Landgericht auch noch

einen Außentermin in der

Weißenau wahrnehmen.

Meinen Wunschberuf habe

ich nicht gefunden, doch

ich weiß jetzt, wie der Arbeitsalltag

aussieht.

Man hat mir

richtig viel gezeigt

und ich

durfte viel

ausprobieren!

Das dauernde Stehen

strengt

wahnsinnig an.

Abends war ich

fertig.

Jetzt weiß ich

endlich, was ich

nach dem Abitur

machen

möchte!

An dieser Stelle dürfen wir uns als Gymnasium Weingarten sehr herzlich bei allen Firmen

und Einrichtungen bedanken, die unsere Schülerinnen und Schüler aufgenommen haben.

Sie ermöglichen den jungen Menschen eine zuverlässige Orientierung, die so nur in der

Praxis erfolgen kann. Herzlichen Dank für Ihre Offenheit und Kooperationsbereitschaft.

30

Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006

Kerstin Horn


Terminvorschau

März 2006

April 2006

Mai 2006

Juni 2006

Juli 2006

10.03. 14.45 - 17.30 GLK

15.03. 07.30 - 12.30 Fachpraktische Prüfung BK (6 von 8)

15.03. 07.30 - 12.30 TOSCA Test für die Kl. 13

15.03. 17.00 - 19.00 Tag der offenen Tür

23./24.03. 08.00 - 18.00 Anmeldung in Kl. 5

27. – 31.03. Kl. 13 hat unterrichtsfrei

28.03 - 07.04 Schüleraustausch von Bron

03. – 10.04. Schriftliches Abitur (Wiederbeginn des Unterrichts

in Kl. 13 nach den Osterferien!)

03. – 09.04 Schüleraustausch von Arques (Frankreich)

06.04. Ab 09.00 Uhr Kl. 5 – 8 Gerätturntag

11.04. Ab 11.00 Päd. Tag

12.04. – 22.04. Osterferien

26.04. Große Pause Abgabe Erstkorrektur

28.04. Ausgabe Zweitkorrektur

10.05. Große Pause Abgabe Zweitkorrektur

11.05. 08.00 – 10.30 ZK Deutsch

12.05. Ab 07.00 Ausgabe Drittkorrektur

15. – 21.05 Schüleraustausch nach Arques (Frankreich)

(Su)

16.05. 08.00 – 09.30 ZK Englisch

17.05. - 02.06. Schüleraustausch nach Nahariya

19.05. 08.00 – 09.30 ZK Mathematik

19. - 24.05. Schüleraustausch nach Mantua (Abfahrt nach

der ZK Math.)

22.05. Große Pause Abgabe Drittkorrektur

26.05. Blutfreitag – Pfingstferien bis zum 10.06.

12.06. Große Pause Notenabgabe 13-2

14.06. 12.40 - 13.30 Zeugniskonferenz 13-2

26. und 27.06. Mündliches Abitur am Gymnasium Weingarten

28.06. 19.00 Verabschiedung der Abiturienten in der Aula

der PH

29. und 30.06. Mündliches Abitur am Gymnasium Markdorf

30.06. - 03.07. Ab 13.00 Kl. 10c Klassenfahrt nach Weimar (Ve/Cr)

01.07. 19.30 Abiball

03.07. Diagnosearbeit Kl. 6 in Mathematik

05.07. Diagnosearbeit Kl. 6 in Deutsch

07.07. Diagnosearbeit Kl. 6 in Geographie

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenMärz 2006


August 2006

08. - 19.07. Schüleraustausch von Thessaloniki

08. - 15.07. Schullandheim 6a (Lae/Ra)

13. - 23.07. Städtischer Schüleraustausch von Bron

17.07. Kinder- u. Heimatfest (Empfang Gymnasium)

20.07. Große Pause Notenabgabe Kl. 5-12

23.07. – 02.08. Städtischer Schüleraustausch nach Bron

24. und 25.07. 14.00 - 18.00 Zeugniskonferenzen Kl. 5-12

29.07. 09.00 - 14.00 Schulfest

03.08. – 16.09. Sommerferien

Übergabe der Spendengelder vom Schulfest für die Tsunami-Opfer

Gymnasium Weingarten

Tel. Nr.: 0751/ 561 921 50

Fax Nr.: 0751/ 561 921 60

e-mail: gym@weingarten-rv.schule.bwl.de

Besuchen Sie

unsere Homepage!

http://www.gymnasium-weingarten.de

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