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MQ-Artland-Herbst_150ppi

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03

OKT | NOV 2020

Das Artland-Magazin.

Der Herbst

wird bunter

www.artland-magazin.tv

Themen:

NEUSTART IM

ARTLANDKOTTEN

Kochkunst trifft

auf Ambiente

40 JAHRE

FIZ OBLON

Der kleine, dicke Ritter

kommt nach Nortrup

AUSSTELLUNG

KURT DITTMANN

Lebenswerk eines Lehrers

im Stadtmuseum

...im Artland!

NATUR &

UMWELT

Der Igel im Wettlauf

mit der Zivilisation

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N

Ablenkung tut gut. Aus diesem Grund

haben wir Ihnen mit dieser Ausgabe

einen bunten, positiven Strauß

interessanter Themen gebunden. Das

ist unser Beitrag für diese schöne

Herbstzeit, die leider geprägt ist durch

Negativ-Meldungen steigender Infektions-

und Quarantänezahlen.

Tauchen Sie mit uns ein in die

Schrebergärten der Neustadt, in die

wir ein neugieriges Auge geworfen

haben. Oder lernen Sie den neuen

Livestream-Radiosender „Radio Art.

Land“ kennen, dessen Wiege in der

Quakenbrücker Kultkneipe „Kantine“

liegt. Welche Gaben schenkt uns

Mutter Natur? Eine ganze Menge. Wir

haben uns auf die Suche begeben und

sind im Botanischen Garten, Oldenburg

gelandet, haben uns die Welt des

Igels angeschaut und uns im 5000 m²

großen Imkergarten der Bio-Imkerei

Honigsüß zwischen Badbergen und

Gehrde verirrt.

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Die Gastronomie im Artland atmet

auf. Corona zum Trotz entstehen neue

Betriebe und Angebote. Das ist prima.

Wir freuen uns, dass wir bei zwei

„neuen“ Küchenchefs einen Blick in

den Kochtopf werfen durften. Empfangen

haben uns Thomas Bekermann

vom Hotel Velo sowie Restaurant

Tante Tom sowie Dirk Korfhage als

neuer Pächter des Artlandkottens. Nur

so viel: Es hat uns sehr gut gefallen.

Sie wollen wissen, welche Veranstaltungen

in den nächsten Monaten auf

dem Programm stehen und interessieren

sich für Buch- und Kinotipps sowie

Kochrezepte? Das alles und noch viel

mehr finden Sie - wie gewohnt - in

dieser Ausgabe. Während wir uns wieder

auf neue Themensuche begeben,

wünschen wir Ihnen einen wunderbaren

Herbst, gute Gesundheit und

verabschieden uns mit dem neuen

Wunsch zu Corona-Zeiten: Bleiben Sie

im positiven Sinne negativ!

Alles Gute und bis bald!

umweltfreundlich

Ihre MQ + -

Redaktion

Sonne

Mit

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dank

solar!

Titelfoto: Detlef Bülow

IN DIESEM MAGAZIN

4-6 Schrebergärten der Neustadt

7-9 Der Glöckner der Neustadt

10-12 Hotel Velo/Tante Tom

14-19 Fiz Oblon in Nortrup

20/21 Neustart im Artlandkotten

25-27 RadioArtland

28-31 Der kleine Traum vom Camping

33-35 Artland Dragons

36/37 Ratsmitglied Meinecke

38/39 Der Bothanische Garten in OL

40-43 Ausstellung Kurt Dittmann

46 Einkaufen und gewinnen

52/53 Der Igel

54/55 Gezeitenkraftwerk La Rance

56 Kulturpaten Quakenbrück

57 Programm Theaterwerkstatt

61 Preisrätsel

62/63 Kinotipps

64 Veranstaltungskalender

66 Impressum


Die Schrebergärten der Neustadt

Vermutlich gibt es

niemanden, der

noch nicht von

Schrebergärten

gehört oder

gar noch nie

einen gesehen

hat. Kleine

Häuschen,

Gartenzwerge,

Tomatenbeete,

akkurate Rasenflächen

und eine

nette Gemeinschaft –

das verbindet man allgemein

mit typisch deutschen Kleingärten. Wir

haben die Gartenanlagen der Neustadt

in diesem Sommer besucht und wurden

von den Menschen, die dort ihre Parzellen

haben, mit offen Armen empfangen.

Aber, wollten Sie nicht auch schon immer

einmal wissen, wie es zu dem Begriff

«Schrebergarten» gekommen ist? Ich will

es Ihnen erzählen:

Die wohl allen geläufigen Schrebergärten

sind nicht auf die Initiative

Schrebers zurückzuführen: Der erste

„Schreberverein“ ist erst ein paar Jahre

nach Schrebers Tod im Jahre 1864 von

dem damaligen Leipziger Schuldirektor

Ernst Innozenz Hauschild gegründet und

Schreber zu Ehren so benannt worden.

Im 19. Jahrhundert nutzten Eltern ihre

Schrebergärten zuerst als Spielplätze für

ihre Kinder. Später dienten sie armen Familien

dazu, Obst und Gemüse anzubauen,

aber bis heute wird mit dem Namen

„Schreber“ der Kleingarten am Rande der

Stadt in Verbindung gebracht. Seit jener

Zeit gehört der Schrebergarten ebenso

zu unserem ganz normalen Sprachgebrauch

wie Disneyland, Eiffelturm oder

das Fürst-Pückler-Eis und der Schrebergarten

gilt als typisch deutsch.

Auch meine Eltern hatten in dieser

Gartenkolonie in den 60er Jahren eine

kleine Parzelle, in der meine Schwester

und ich einen Platz zum Spielen hatten

und in der wir Gemüse zum eigenen

Verbrauch anpflanzten. Aber als meine

Frau und ich vor drei Jahren diese Kleingartensiedlung

besichtigten, waren wir

geschockt. Viele Parzellen waren ungepflegt

und sahen eher wie ein Schrottplatz

aus. Doch dieser Anblick ist

jetzt Geschichte.

Gut, es gibt noch

wenige Pächter,

die bislang nicht

begriffen haben,

dass so ein

ungepflegter

Garten keiner

Nutzung des

Schrebergartens

entspricht. Ich

bin allerdings

guter Dinge, dass

diese Ausnahmen

auch bald der Vergangenheit

angehören.

4|mq + Ausgabe Herbst 2020


Von Detlef Bülow

Es hat sich in den letzten Jahren also viel

verändert, denn heute sind diese Schrebergärten

ein Rückzugsort für gestresste

Stadtbewohner. Viele Kleingärtnerfamilien

flüchten sich an Wochenenden und

Ferien in die grüne Idylle und suchen

dort einen Ausgleich zum stressigen

Alltag, aber Obst und Gemüse wird

noch immer angebaut. Nur sind

die Menschen, die hier ihre

Gärten bewirtschaften nicht

„typisch deutsch!“ Wir haben

bei unserem Besuch

der Gartenanlagen viele

verschiedene Nationalitäten

angetroffen, aber

nicht einen „typisch

Deutschen.“ Inzwischen

nehmen hier Bulgaren,

Polen, Russen, Griechen,

Rumänen und Türken die

Gießkanne und Harke in die

Hand. Viele von ihnen haben

mit Datschas und Grabeland

vergleichbare Traditionen.

Wir wurden von den Menschen,

die wir angetroffen haben

jedenfalls in ihren Parzellen freundlich

empfangen und sogar beschenkt.

Auf einem Grundstück mäht ein Mann

den Rasen, während Kinder weiter

hinten mit der Mutter auf einer Schaukel

spielen. Ein paar Gärten weiter gießt ein

Mädchen Bohnen, Zwiebeln, Zucchini, Tomaten

und Petersilie. Ein Vater rüstet mit

seinem Sohn das neue Gartenhaus mit

Dachrinnen aus und eine Mutter pflegt

ein Blumenbeet. Jeder hat etwas zu tun.

Hier ist Leben! In den Schrebergärten

treffen sich ALLE, von jung bis alt, und

nicht nur Menschen aus der Neustadt,

die Kleingärtensiedlung ist eine begehrte

Einrichtung geworden.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |5


Das Artland-Magazin.

Mit Stolz werden uns die Gärten gezeigt

und deren Erzeugnisse präsentiert. Aber

das, was diesen Ort in der Neustadt

leben lässt, das ist die Vielfalt seiner

Pächter. Hier kann jeder immer und

überall Anschluss finden. Die Kleingärtner

gestalten ihre Parzellen mit

Blumen, schmücken ihre Gartenlauben,

versorgen sich gerne

selbst mit Obst und Gemüse und

arbeiten mit Freude in ihren Anlagen.

Über den Gartenzaun hinweg

werden Setzlinge, Samen und Tipps

zur Schädlingsbekämpfung für einen

besseren Ernteertrag ausgetauscht.

Die Kinder spielen miteinander und es

scheint, als sehe man hier ein schönes

Beispiel für gelungene Integration. Sie

alle wollen in der Natur sein und Gartenarbeit

machen. Für viele ist auch der

Selbstversorgungsaspekt entscheidend.

Sie können selbst Obst und Gemüse

anbauen, aber genauso wichtig sind

natürlich auch die Kontakte zu anderen.

Diese Kleingärten bieten unzählige Möglichkeiten

zum kulturellen Austausch.

Da kann die Integration wirklich am

Gartenzaun stattfinden.

Ich denke, dass der Schrebergarten

heute längst nicht mehr so spießig ist,

wie man sich das vorstellt. Gut, hier und

da gehört der Gartenzwerg auch noch

zum typischen Bild. Aber insgesamt ist

der deutsche Schrebergarten inzwischen

längst so vielfältig und „bunt“ wie der

Rest der Gesellschaft. Er ist eine gern

genutzte Möglichkeit, sich im hektischen

Alltagsleben ein wenig Erholung zu

sichern und durch die Corona-Pandemie

sind diese Rückzugsorte noch wichtiger

für die Familien geworden. Glücklich ist,

wer insbesondere in diesen Tagen über

ein eigenes kleines, grünes Reich verfügt,

wenn er Zuhause nur seine „vier Wände“

hat. Fotos: Detlef Bülow

Wir sind weiterhin

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6|mq + Ausgabe Herbst 2020


DIE NEUSTADT

Der alte Glockenturm

Archiv Stadtmuseum Quakenbrück

Pastorin Christina Richter an der gereinigten Glocke

Neulich traf ich Frau Pastorin Richter

vor der St. Petrus Kirche an der Artlandstraße.

Da wir uns kennen, kamen

wir ins Gespräch. Sie erzählte

mir von ihrer Idee, den Kirchturm an

besonderen Tagen, wie z.B. Tag des offenen

Denkmals für die Öffentlichkeit zugänglich

zu machen. Da ich das letzte Mal als

Konfirmand den Kirchturm bestiegen

hatte und eine persönliche Beziehung zu

der darin befindlichen Glocke habe, fragte

ich sie, ob wir den Turm nicht besteigen

könnten. Oben angekommen bekam ich

feuchte Augen, denn in mir wurden Erinnerungen

geweckt, die mich dazu bewegt

haben, diesen Artikel zu schreiben.

Der Glöckner derNeustadt

Wie viele andere auch waren meine

Eltern Kriegsflüchtlinge. Meine Mutter

stammte aus Schlesien und mein Vater

aus Ostpreußen. Er kam damals ziemlich

spät aus einem russischen Kriegsgefangenenlager

in Stalingrad. Mein Vater

kehrte als eine ausgemergelte Person

Meine Mutter in ihrer ersten Wohnung in Quakenbrück

nach Quakenbrück zurück und wurde mit

Erfrierungen an den Füßen in das Krankenhaus

Bethanien eingeliefert.

Meine Mutter war zwar gesund, aber sie

konnte auf der Flucht nicht viel mitnehmen.

Sie kam in Quakenbrück mit einem

Kinderwagen an, der nur noch drei Räder

hatte. In diesem lag mein Bruder Wolfgang.

Er war ein Kind aus der ersten Ehe

meiner Mutter.

So kamen nicht nur viele Flüchtlinge, sondern

auch viele Kriegsgefangene in ein

Land, in eine Heimat zurück, die sie oft

nicht wiedererkannten. Die Städte waren

zerstört, Hunderttausende lebten in

Notquartieren und dazu mussten zwölf

Millionen Flüchtlinge aus den besetzten

Ostgebieten untergebracht werden. Oft

wurden sie zwangsweise einquartiert.

Den Begriff der

Willkommenskultur

kannten

weder die,

die eine neue

Bleibe finden

mussten,

noch die, an

denen es gewesen

wäre,

zusammenzurücken.

Auch wenn die Erinnerung viel

verklärt: Die Bundesrepublik der frühen

50er Jahre war ein hartes Land.

So gesehen hatten meine Eltern Glück.

Der damalige evangelische Pfarrer der

Neustadt besorgte ihnen eine Unterkunft

und Arbeit im Krankenhaus Bethanien.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |7


Das Artland-Magazin.

Christliches Krankenhaus, Goethestraße 16 Archiv Stadtmuseum Quakenbrück

Mutterhaus Bethanien, Lötzener Straße Archiv Stadtmuseum Quakenbrück

Auf dem Foto oben sieht man das Haus

in der Goethestraße 16, wie es damals

aussah. In diesem Haus wurde ich an

einem warmen Tag im Juli 1959 geboren.

Genauer gesagt habe ich an einem

Sonntag das Licht der Welt erblickt. Weil

ich es eilig hatte und nicht mehr warten

wollte, war ich eine Hausgeburt. Durch

meinen Auftritt hatte ich meinen Eltern

und meinen späteren Taufpaten die Kaffeetafel

vermasselt. Ich war also ein Kind

der Neustadt und hatte hier eine schöne

Kindheit. Gegenüber von uns, in einem

kleinen Wäldchen, züchtete mein Vater

in einer alten Bunkeranlage Kaninchen,

nebenan hatten die Schwestern des

angrenzenden Mutterhauses einen Stall

und eine Weide mit Schafen. In unserem

Haus, Goethestraße 19, war auch die Wäscherei

- und im Keller die Werkstatt des

Krankenhauses. Das alles war mein Spielplatz.

Bei gutem Wetter war ich draußen,

spielte im Heu, kletterte auf Bäume,

zerriss mir die Hosen und wenn das

Wetter mal schlecht war, spielte ich mit

den Frauen in der Wäscherei Verstecken.

Die Waschmaschinen waren so groß, dass

ich da ohne weiteres hätte einziehen

können. Auch in der Werkstatt des Krankenhauses

hielt ich mich gern auf. Mein

Vater hatte mir da eine kleine Werkbank

gebaut und ich hatte zu Weihnachten

einen Werkzeugschrank bekommen, den

er an die Wand geschraubt hatte. Und

wenn das Heizkraftwerk im Krankenhaus

eine neue Ladung Koks bekam, saß

ich zwischen den Kohlen auf der Rutsche

und landete mit ihnen im Kohlebunker.

Man könnte sagen, ich war vollbeschäftigt.

Die Diakonissen hatten an der Lötzener

Straße einen Schafstall und die heutige

St. Petrus Kirche befand sich gerade im

Rohbau. Der sonntägliche evangelische

Gottesdienst wurde zu der Zeit in einem

Raum, der sich über der Durchfahrt des

Hauses Goethestraße 16 befand, abgehalten.

Aber es gab damals schon einen

Glockenturm. Dieser „Turm“ bestand

aus vier Winkeleisen, einigen Querstreben,

einem Holzdach, einem Seil und

einer Glocke. Diese Glocke hing früher in

Rotwalde am Löwentinsee, der Nachbargemeinde

von Lötzen, bis sie im Zweiten

Weltkrieg wie viele andere Glocken

zum Einschmelzen abgegeben werden

musste. Sie wurde später auf dem sogenannten

„Glockenfriedhof“ in Hamburg

wiedergefunden und nach Quakenbrück

geholt, wo sie 1954 neu geweiht wurde

und von da an die Ordensschwestern

zum Gebet oder zum Gottesdienst rief.

Ich habe die Schwestern damals oft

beim Läuten beobachtet und bekam große

Lust mich auch mal an dem Zugseil

zu betätigen. Natürlich wollte ich dabei

unbeobachtet sein, denn ich musste ja

erstmal üben. Eines Tages beschloss ich

also mich als “Glöckner“ zu betätigen.

Die Idee kam aus heiterem Himmel und

so hängte ich mich an das Seil. Es war

gar nicht so einfach, die Glocke in Bewegung

zu versetzen, denn ich musste

erstmal den richtigen Rhythmus finden,

aber ich war ehrgeizig und wollte nicht

sang- und klanglos von dannen ziehen.

Es war wie Seilziehen, auf der einen Seite

die Glocke und auf der anderen Seite

ich. Nach einigen Versuchen hatte ich

den Bogen raus und die Glocke setzte

sich in Bewegung. Durch den Schwung

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8|mq + Ausgabe Herbst 2020


DIE NEUSTADT

Schwestern am Läuten Archiv Klaus Hörsting

Rohbau St. Petrus

der Glocke wurde ich immer wieder am

Seil mit nach oben gezogen und je mehr

ich mich dabei vom Boden abstieß, desto

mehr geriet die Glocke in Schwingung.

Ich hatte mehr Spaß als erwartet und

meine Ausdauer wurde mit dem ersten

Glockenschlag belohnt. Anfangs noch

sehr verhalten, doch nach und nach wurde

der Klöppel immer heftiger gegen den

inneren Rand der Glocke geschlagen, sodass

das Läuten weit und breit zu hören

war. Ich hing am Glockenseil und hatte

einen Heidenspaß. Am gegenüberliegenden

Mutterhaus wurden nacheinander

mehrere Fenster geöffnet, aus denen die

Diakonissen in Richtung Glockenturm

schauten. Es könnte also Ärger geben,

dachte ich. Um dem vorerst aus dem Weg

zu gehen und um unangenehmen Fragen

auszuweichen, ließ ich das Seil los und

versteckte mich hinter den zahlreichen

Hagebuttensträuchern, die rings um den

Turm als Hecke dienten. Als die Glocke

wieder verstummte, schlich ich mich davon.

Als ich später nach Hause kam, empfing

mich meine Mutter mit den Worten:

„Na Detlef, was hast Du denn heute wie-

der angestellt?“ Diese Frage war für mich

nicht neu und die Antwort, die meine

Mutter bekam auch nicht: „Nichts Mama.

Ich hab nur draußen gespielt.“

Beim Abendessen erzählte sie dann meinem

Vater, dass anscheinend eine Diakonisse

verstorben sei, da am Nachmittag

die Glocke geläutet wurde. Das sorgte bei

mir kurzfristig für ein schlechtes Gewissen,

denn ich verstand den Zusammenhang

nicht. Am nächsten Tag hing ich

aber schon wieder am Glockenseil.

Es dauerte also nicht lange, bis die Oberschwester

uns einen Besuch abstattete.

Sie nahm mich ins Gebet, las mir die

Leviten und erteilte meinem Papa den

Auftrag, für Abhilfe zu sorgen, damit das

unrechtmäßige Läuten ein Ende hat. Er

sah auf mich herunter, schüttelte seinen

Kopf und versicherte ihr, sich gleich morgendarumzukümmern.

Am nächsten Morgen machte sich mein

Vater mit mir, seinem Werkzeugkasten

und einer Leiter auf den Weg zum

Glockenturm. Er erklärte mir, dass die

Kirchenglocke nur vor einem Gottesdienst,

um die Gemeinde in die Kirche

zusammenzuru-

fen sowie nach

dem Eintreten

des Todes eines

Gemeindemitgliedes

geläutet

werden darf

und nicht für

mich als Spielgerät zu benutzen sei.

Papa und ich

Am Turm angekommen, stellte er die Leiter

an, bohrte ein Loch in eine der Streben

und befestigte das Seil mit einem Vorhängeschloss

in einer Höhe, die ich seiner

Meinung nach nicht ohne Leiter erreichen

würde. Die Oberschwester kam noch vorbei,

nahm die „Baustelle“ ab und bekam

die Schlüssel für das Schloss überreicht.

Mit einem tiefen Blick in mein Gesicht,

einem erhobenen Zeigefinger wedelnd

und mit den Worten: „Detlef, das wird dich

in Zukunft vom Läuten abhalten!“, ging sie

wieder.

Ich sollte sie eines Besseren belehren.

Dachten die beiden, ich könne etwa nicht

klettern? Schon am Nachmittag läutete

ich wieder.

Ich hatte allerdings schon etwas Neues im

Auge. Die Baustelle der St. Petrus Kirche

sollte mein neuer Spielplatz werden. Der

Bau ging schnell voran und die Betonteile,

in die später die bunten Glasfenster

eingesetzt werden sollten, waren wie

für mich gemacht. War die Baustelle ab

Samstagmittag unbeaufsichtigt, wurde

sie quasi für mich

als Kletterparadies

geöffnet, aber das

ist eine andere

Geschichte.

Detlef Bülow

Mitarbeiter der Firma Schulz haben die Glocke gereinigt.

Oberschwester

Else Sobolewski

Ausgabe Herbst 2020 mq + |9


Das Artland-Magazin.

Schlemmen,

feiern, tagen,

relaxen...

Zwei Monate sind bis jetzt ins Land gegangen. Wir sind neugierig. Wir wollen wissen, wie es Velo- und Tante Tom-Geschäftsführer Thomas Bekermann

geht, der mit seinem Team an der Artlandstraße im Dienste seiner Gäste aktiv ist. Vier Köche zaubern wohlschmeckende Gerichte,

23 Hotelzimmer bieten ein modernes Ambiente und Dachsauna mit Wellnessbereich sorgen für besondere Entspannung.

An einem warmen Spätsommertag fahre ich die Artlandstraße entlang – mein Ziel: Das Hotel Velo und das Restaurant Tante Tom.

In der Küche geschäftiges Treiben, an der Rezeption empfängt mich Karin Müller, verantwortlich für Marketing und Veranstaltungen.

Wir sind zum Interview verabredet. Mit einem Lächeln kommt Thomas Bekermann um die Ecke. In der modernen, angenehmen Atmosphäre

des Restaurants setzen wir uns zu einem Gespräch. Meine Blicke in das Restaurant und nach draußen in den Innenhof

verraten bereits, dass es sich hier sowohl im Winter als auch im Sommer sehr schön sitzen lässt.

mq + : Hallo Herr Bekermann. Zwei

Monate im aktiven Betrieb. Wie ist das

Resümee der ersten 60 Tage?

T. B.: Zunächst setzen wir alles daran, das

umzusetzen, was wir uns vorgenommen

haben. Das ist eine Menge Arbeit. Wir

merken, dass wir vieles richtig machen

und darauf sind wir stolz. Im Service mit

meiner Schwester Andrea und ihrem

Mann Sebastiano (bekannt als ehemalige

Inhaber von „Da Seba“) zu arbeiten ist

eine prima Sache. Sie machen ihre Sache

sehr gut und halten mir den Rücken frei.

So kann ich mich komplett auf die Küche

konzentrieren.

mq + : Wie ist die Lage in Corona-

Zeiten? Eigentlich wollten Sie Ostern

eröffnen...

T. B.: Ich kann die Situation weder positiv

noch negativ bewerten. Wir können uns

aktuell nicht beschweren – es liegen an

vielen Tagen mehr Tischanfragen vor, als

wir bieten können.

mq + : Wer kommt zu Ihnen? Wer sind

Ihre Gäste?

T. B.: Nette, dankbare Leute, die glücklich

darüber sind, ein gutes Essen genießen

zu können. Das freut uns natürlich sehr.

Unsere Gäste kommen aus dem ganzen

Artland zu uns - eine bunt gemischte Gesellschaft.

Das macht uns sehr viel Spaß.

mq + : Sie bieten Ihren Gästen auch

touristische Angebote. Was bieten Sie?

T. B.: Wir kooperieren mit dem Hasetal,

mit bed + bike und planen eine Zusammenarbeit

mit dem Osnabrücker Land.

Bei uns erhalten Gäste E-Bikes zum

Verleih. Mein Wunsch ist es, in Zukunft

noch eine eigene Stern-Fahrradroute

zu erstellen, die in alle Richtungen des

Artlands zu befahren ist.

mq + : Sind Events geplant?

T. B.: Ich kann mir sehr gut Musik- und

Unterhaltungs-Events in unserem Innenhof

vorstellen. Wir verfügen über eine

hochwertige Soundanlage und können

eine Bühne aufbauen. Darüber hinaus

bieten wir sehr gut ausgestatte Tagungs

-und Veranstaltungsräume mit einer

Größe bis zu 250 m² – also viel Platz auch

zu Corona-Zeiten.

10 | mq + Ausgabe Herbst 2020


DIE NEUSTADT

Ausgabe Herbst 2020 mq + |11


Das Artland-Magazin.

mq + : Gibt es ein besonderes Konzept

für die Küche?

T. B.: Regionale Zutaten, wie z.B. Kartoffeln

aus Borg oder Brot aus Wierup.

Wir kochen so fettarm wie möglich und

damit ernährungsbewusst. Das Ziel ist

einfach, es jeden Tag wieder gut zu machen.

Wir arbeiten hier mit vier Köchen,

die frisch und aufwendig kochen, um die

Lebensmittel auf den besten Punkt zu

bringen. Das ist anstrengend, aber macht

auch viel Spaß - vor allem, wenn von den

Gästen ein positives Feedback zurückkommt.

Das motiviert uns, noch mehr

Gas zu geben.

mq + : Hoch funktionale Toiletten und

Regenwalddusche...welche Idee steckt

dahinter?

T. B.: Das ist vor allem die Idee des Inhabers

Reiner Bockstiegel, der begeistert ist

von der Sanitär-Technik in Asien, die ja

tatsächlich wesentlich hygienischer ist als

die unsere. Das Feedback der Gäste hierzu

ist sehr positiv.

mq + : Worauf legen Sie besonders Wert?

T. B.: Besonderen Wert lege ich auf

meine Mitarbeiter. Ich investiere in meine

Mitarbeiter. Sie bekommen von mir fast

alles - vor allem Top- Ausstattung und

Top-Arbeitsgeräte. Ich möchte, dass sie

sich wohlfühlen - das ist absolut wichtig.

Ich bedanke mich bei Thomas Bekermann

für das Interview und werfe noch einen

letzten Blick in das Restaurant und das

angrenzende Hotel. Ich muss schmunzeln

- Erinnerungen steigen in mir auf. Vor

über 20 Jahren stand ich schon mal an

dieser Stelle. Aber nicht als Gast, sondern

als Mitarbeiterin der Kynast AG. Dass mit

dem Namen „Hotel Velo“ ein Bezug zur

ehemals größten Fahrradfabrik Europas

hergestellt wird, finde ich klasse. Und

irgendwie schwirren mir just in diesem

Moment die Begriffe RadStadt, Kynast

sowie Velo im Kopf und schließen sich

mit Blick auf Vergangenheit und Zukunft

zu einem sinnvollen Kreis. Danke!

Ruth Keck, MQ +

Morgens. Mittags. Abends.

TANTE TOM

Artlandstraße 55

49610 Quakenbrück

KONTAKT

Telefon: 05431 / 90 63 63

E-Mail: info@hotel-velo.de

12 | mq + Ausgabe Herbst 2020


Das Praxisteam mit Conny Nachtigall, Julia Utesch, Christel Hoppe und Dr. Sonja von Berg (von links).

Die Inhaberinnen der Tierarztpraxis

Nachtigall und von Berg haben

sich vor weniger als einem Jahr kennen

gelernt. „Durch einen glücklichen Zufall

hat unsere Mitarbeiterin Frau Hoppe uns

zusammengebracht, und die Chemie

stimmte“ erinnert sich Conny Nachtigall.

Die Kleintierärztin hat sowohl Praxis- als

auch Klinikerfahrungen. „Was wir uns hier

aufgebaut haben, erfüllt alle Anforderungen

an eine moderne Versorgung im

Klein- und Heimtierbereich. Unser Ziel ist

eine gute Tiermedizin anzubieten für eine

hohe Lebensqualität aller uns anvertrauten

Patienten. Hierfür arbeiten wir bei Bedarf

mit externen Spezialisten zusammen

und können vom Herzultraschall bis zur

Kreuzbandoperation mit anschließender

Physiotherapie viele Diagnostik- und

Behandlungsmöglichkeiten anbieten. Bei

der Planung der Praxis haben wir bereits

verschiedene Räume für die unterschiedlichen

Anforderungen berücksichtigt.“

Insbesondere Katzenliebhaber werden

erfreut sein über den gesonderten

Warte- und Behandlungsbereich für ihre

Samtpfoten. „Nur in einer entspannten

Atmosphäre ist eine gründliche Untersuchung

möglich“ erläutert Frau Nachtigall.

Auch der Standort ist für die Gründerinnen

optimal. Viele Kunden kommen auch

zu Fuß mit ihrem Tier. „Die Essener kennen

das Gebäude schon ihr Leben lang, als

Moderne Tiermedizin

in der Essener Ortsmitte

Motto der Praxis: Miteinander - Füreinander

Spielwarenladen, als Druckerei oder sogar

noch als Kolonialwarenladen. Das hat

einen ganz besonderen Charme“.

Der Umbau war neben der bestehenden

Praxistätigkeit eine Herausforderung.

„Wir hatten ganz viel Hilfe aus unseren

Familien und haben mit großartigen,

regionalen Firmen zusammengearbeitet.

Trotz Corona haben alle Gas gegeben,

damit wir den Zeitrahmen von 3 Monaten

einhalten konnten“ lobt Dr. von Berg.

Im Schweinebereich arbeitet Dr. Sonja von

Berg, Fachtierärztin für Schweine, bereits

seit 2009. Nach ihrer Promotion an der

Klinik für Schweine in Gießen zum Thema

Antibiotikaresistenzen beim Schwein

arbeitete sie in einer Schweinepraxis

bevor sie im Schweinegesundheitsdienst

eine leitende Funktion einnahm.

Als wissenschaftliche Beraterin war sie

danach einige Jahre für einen deutschen

Schweineimpfstoffhersteller tätig, bevor

es sie wieder in die Praxis zog. „Ich habe

vielfältige Erfahrungen sammeln und

mich weiter spezialisieren können, was

mir jetzt zugutekommt. Aber mir hat die

regelmäßige Bestandsbetreuung einfach

sehr gefehlt“.

Die Betriebe kennt die Tierärztin schon

seit 2018. „Wir betreuen so tolle Betriebe,

da fiel die Entscheidung zur Übernahme

der Praxis Hasetal sehr leicht. Meine

Hauptarbeit passiert im Stall. Regelmäßi-

FIRMENVORSTELLUNG

Dr. Sonja von Berg ist die Fachfrau für Schweinezuchtbetriebe.

ge Bestandstermine und weiterführende

Diagnostik sind die Basis einer guten

Bestandsbetreuung.“

Seit die ASP in Richtung Deutschland vorrückt

bzw. angekommen ist übernimmt

die Praxis auch mehr Routinetätigkeiten

wie die Trächtigkeitsuntersuchung,

um den Betriebsverkehr auf den Höfen

schlank zu halten. „Die Anforderungen

an die Landwirte sind immens geworden

und stetig kommen neue Herausforderungen

hinzu. Hierbei möchten wir – gemäß

unserem Motto: Miteinander- Füreinander

Schulterschluss mit unseren Kunden

zeigen.“

Die Tierarztpraxis beschäftigt zwei Mitarbeiterinnen.

„Wir sind so froh, dass wir

Frau Christel Hoppe, die schon viele Jahre

in der Vorgängerpraxis tätig war, übernehmen

konnten. Sie hat uns unendlich

unterstützt, weit über das übliche Maß

hinaus“ erklärt Frau Dr. von Berg. „Und

dass wir mit Julia Utesch eine tiermedizinische

Fachangestellte neu für unser

Team gewinnen konnten, stellt uns für

die Zukunft perfekt auf. Ihre Expertise

erleichtert uns den Start immens“ ergänzt

Frau Nachtigall. „Wir freuen uns bereits

jetzt darauf, im Rahmen einer verspäteten

Eröffnungsfeier allen Interessierten unsere

Praxis vorstellen zu dürfen, sobald die

Corona- Situation es wieder zulässt.“

Fotos: Tierarztpraxis Nachtigall & Von Berg

Tel.: 05434 / 522 1203 | E-Mail: tierarztpraxis@nachtigall-vonberg.de

Conny Nachtigall kümmert sich um die ihr anvertrauten Klein- und Heimtiere.

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Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 8 - 18 | Mi. 8 - 12 | Sa. 9 - 12 Uhr

Ausgabe Herbst 2020 mq + |13


Das Artland-Magazin.

(Mehr als) 40 Jahre

Der kleine dicke

Ritter kommt

nach Nortrup

Von Gisbert Wegener M. A.

Fiz-Getränkekarte für bargeldloses

Zahlen ab 2007

Rahmenanzeige

des Vorgängers

Eintrittskarte vom ersten Intro-

Festival in Nortrup

Foto: Marlies Lammers

Anzeige aus der Eröffnungszeit 1991

des Fiz in Nortrup

(farbige Anzeigen waren zu der Zeit noch

eine Seltenheit für lokale Unternehmen).

14 | mq + Ausgabe Herbst 2020

Quelle: Oelkers, Druckhaus im Artland,

Quakenbrück


DAS FIZ OBLON IN NORTRUP

Der markante Gasthof Theile/Rietbrock in Nortrup entstand in der Kaiserzeit, 1879. Damals verkehrten erstmalig Züge auf der neuen Bahnstrecke

Duisburg-Rheine-Quakenbrück. Es heißt, dass in jener Zeit eine Familie namens Theile von Bippen nach Nortrup gezogen sei, um dort Kolonialwaren

zu verkaufen. Auf der Straßenseite gegenüber dem Gasthof entstanden zur gleichen Zeit eine Molkerei, in Nachbarschaft der Nortruper

Bahnhof, das Kaiserliche Postamt sowie die neu gegründeten Fabriken Kemper (1888) sowie die „Kartonagenfabrik Delkeskamp“ (1896), heute

Delkeskamp Verpackungswerke. Alle Gebäude waren in rotem Klinker angelegt. Foto: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund. Fotograf unbekannt.

Ein kurzer

Rückblick:

Am 22. Dezember 1978 eröffnete in

Bippen die Diskothek Fiz Oblon. Ihr Name

bezog sich auf einen kleinen dicken Ritter

namens Fitz Oblong aus der beliebten

TV-Serie der „Augsburger Puppenkiste“.

Ritter Oblong kämpfte tapfer, oft verlor

er, aber er gab nie auf.

In Bippen hielt sich der Musikclub Fiz Oblon

nahezu elf Jahre. 1989 konnte selbst

eine große Demo der vielen jungen Fans

für den Erhalt ihres Fiz die Schließung

nicht verhindern. Doch das Fiz-Oblon-

Team sah sich um und witterte neue

Chancen in anderen Orten. Zunächst fanden

Martin Wüst und seine Freunde (als

Nachfolger der Fiz-Oblon-Gründer Horst

Hörig, Peter Linse, Dixie Thien und Udo

Bendig) in einem Gasthof in Haneberg

(zwischen Fürstenau und Haselünne

gelegen) ein Ausweichquartier für etwa

sechs Wochen. Später bezog das Fiz für

knapp zwei Jahre eine frühere Nähfabrik

am Friedhof in Bippen, die der Gastwirt

Karl-Heinz Demmer besaß. Dort trat

unter anderem die Band Philip Boa and

the Voodoo Club auf (Fiz-Hit: “Container

Love“). Am 22. August 1991 konnten Martin

Wüst und Karl-Heinz Demmer nach

aufwändigen Renovierungen in Nortrup

das Fiz Oblon erstmalig für ihre Gäste

öffnen. Zuvor hatte Helmut Tepe (ehem.

Geschäftsführer des Fiz Oblon Bippen)

dort das „Cicero‘s“ betrieben.

Bei der Renovierung in Nortrup wurde auch die Airbrushtechnik

großflächig eingesetzt. Politisch korrekt (Bild unten): Unsichtbare

Zigarettenautomaten!

Fotos: Archiv Martin Wüst, Fotograf unbekannt.

NORTRUP

disc othek

Ausgabe Herbst 2020 mq + |15


Das Artland-Magazin.

Gasthof Theile/Rietbrock in Nortrup Foto: Verlag M. Wilk, Osnabrück; Archiv Th. Heine, Nortrup

Martin Wüst zieht

in Nortrup neue Fäden

Wir erinnern uns dunkel: Mit dem Fall

der Berliner Mauer Ende 1989 endete der

„Kalte Krieg“ mit all seinen Ängsten und

Bedrohungen. Deutschland beschäftigte

sich nun mit der Wiedervereinigung von

Ost und West.

Begleitet von einem völlig neuen

Zeitgefühl entstand eine ganz eigene

andersartige Partyszene als je zuvor: In

Großstädten wie London, Amsterdam

und Berlin fanden die ersten Rave-Partys

statt. Unter dem Motto „Friede, Freude,

Eierkuchen“ veranstaltete Dr. Motte die

erste Love Parade in Berlin als politische

Demonstration und eine synthetische

Partydroge namens Exstasy eroberte in

den Großstädten die Nachtclubs. Später

belebte eine süße Brause aus Österreich

mit hohem Gehalt an Taurin und Koffein

–bisweilenmitWodkagemixt–die

Szene zusätzlich: Red Bull.

Helge Schneider, der noch in den Achtzigern

vor allem vor kleinem Publikum

aus der alternativen bzw. Punkszene

auftrat, schaffte es mit seinem intelligenten

„Klamauk-Jazz“ nun bis in die

Samstagsabendshow „Wetten, dass ..?“

von Thomas Gottschalk. Hedonismus als

gesteigerte Lust am Leben war plötzlich

auf breiter Front angesagt und sollte die

Neunzigerjahre in ein Lust- und Spaßerlebnis

verwandeln. Dieses Lebensgefühl

bekam mit den Anschlägen am 11. September

2001 einen abrupten Dämpfer.

Als Gegenpol zur Musik der Achtziger

entstanden neben anderen Musicstyles

Hip Hop, Grunch und Gothic.

Der Betreiber des Nortruper Fiz Oblons:

Martin Wüst aus dem benachbarten Berge in jungen Jahren.

Eintrittskarte zum legendären

Leningrad-Cowboys-Gig

Foto: Marlies Lammers

Die Leningrad Cowboys Foto: Marlies Lammers

16 | mq + Ausgabe Herbst 2020


DAS FIZ OBLON IN NORTRUP

Das neue Fiz Oblon

eröffnet in Nortrup

1991 nahmen Martin Wüst und Karl-

Heinz Demmer Gespräche mit dem

Nortruper Hans-Friedrich Rietbrock auf.

Dipl.-Kfm. Hans-Friedrich Rietbrock war

nicht nur Besitzer des alten Gasthofs

Theile/Rietbrock im Nortruper Ortsteil

„Bahnhof“, sondern bis zu seiner Pensionierung

u. a. Lehrer an der Höheren

Handelsschule in Quakenbrück. Er zeigte

sich offen für das Nortruper Fiz-Oblon-

Experiment.

„Mit Hans Rietbrock habe ich mich

immer gut verstanden“, berichtet Martin

Wüst im Gespräch. „Am 22. August 1991

konnte ich nach umfangreichen Arbeiten

das Fiz Oblon erstmalig für meine

Gäste öffnen.“

Der erste Live-Gig fand bereits am 19.

Oktober desselben Jahres statt. Die

finnischen „Leningrad Cowboys“ gaben

sich in Nortrup bei vollem Haus die Ehre.

„Es war rappelvoll“, erinnert sich Marlies

Lammers aus Salzbergen.

„Das Fiz platzte fast aus allen Nähten,

nur mit viel Mühe gelang es mir, mit

meiner Pocketkamera ein Foto von der

Band einzufangen.“

Martin Wüst ergänzt: „Visuelles Markenzeichen

der Leningrad Cowboys

waren ihre weit nach vorn gekämmten

Haare und ihr extrem langes Schuhwerk.

Damit kamen sie kaum von der oberen

Garderobe die schmale, steile Treppe

hinunter.“

Frank Oelkers ergänzt: „Für die Band

mussten sämtliche Spiegel aus den

Toiletten usw. abgebaut werden, damit

jeder einen in seiner Garderobe hatte.

Der Verbrauch von Haarspray war weltrekordverdächtig.

Ich persönlich habe

dann geholfen, die Bandmitglieder die

drei oder vier Stufen zur Bühne zu überbrücken,

da die Schuhe einen gefühlten

Meter groß waren.“

Gut ein Jahr später, an einem sehr

heißen Tag, so eine Zeitzeugin, folgte

bereits der nächste Knaller mit der US-

Band „Monster Magnet“ im Rahmen des

ersten Intro-Musikmagazin-Festivals.

Archiv Cornelia Röckener. Fotograf unbekannt.

Fiz Oblon in Nortrup: An den Wochenenden gab es ein ständiges Kommen und Gehen im Nortruper Industriegebiet Bahnhof.

Volle Tanzfläche im alten Rietbrockschen Saal.

Foto: Archiv Daniel Kiehne. Fotograf unbekannt.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |17


Das Artland-Magazin.

Die Nortruper DJ‘s

mit neuem Programm

Anfangs (Ende der Siebziger und zu

Beginn der Achtziger) war das musikalische

Programm des Fiz Oblon von den

Musikrichtungen Westcoast, Jazzrock,

New Wave, Punk, NDW und Alternative

bestimmt. In den Jahren vor und nach

der Jahrtausendwende mussten die DJs

im Fiz Oblon eine Art Superklebstoff

erfinden. Damit verbanden sie die neu

aufkommenden Musikstile Hip-Hop,

Grunch, Teccno, Metal, Gothic, Stoner

Rock und vor allem immer auch die aktuellen

Hits aus der alternativen Musikszene

und alte Fiz-Klassiker.

Musikalisch mal

etwas anderes: Hip-Hip u.

Soul-Djs im Nortruper Fiz.

Fotograf unbekannt.

Archiv: Daniel Kiehne

Fiz Oblon Club-Charts aus „Intro-Musikmagazin“ # 1, April 1992 Archiv: Daniel Kiehne

Plakat des ersten Zeltfestivals1993

Zudem boten die Betreiber das Fiz für

Abi-Parties an und Martin Wüst veranstaltete

mit seinem Team auch Festivals.

Dabei traten unter anderem die Fantastischen

Vier auf. Die Fantastischen

Vier sollten anfangs im Zelt hinter dem

Gebäude, auf dem ehemaligen Schützenplatz,

spielen. Wegen starker Regenfälle

mussten die Veranstalter allerdings das

Event innerhalb von vier Stunden an

einen geschützten Ort nach Ankum verlegen.

„Das haben wir geschafft, weil alle

spontan mit anfassten“, erzählt Martin

Wüst weiter ein wenig stolz. Jahre später

sollten die Hiphopper 10.000 Besucher in

den Osnabrücker Schlossgarten locken.

Martin Wüst führte das Fiz Oblon bis

etwa zum Jahrtausendwechsel.

18 | mq + Ausgabe Herbst 2020

Martin berichtet weiter:

„Ich bin dann nach Fürstenau und habe

da mit Lolo und Aki den Toaster gebaut,

also ne Disco. Das muss Anfang der

2000-er gewesen sein. Das Fiz hatte ich

an Uwe Demmer übergeben und er hat’s

dann an Uwe Peters abgegeben.

hatte zu der Zeit auch das K

Nortrup am Alten Sportplatz.

Später hatte ich das Fiz wieder

von Uwe Peters übernommen,

renoviert und noch einmal neu

eröffnet. Alles lief gut, bis im Mai

2008 ein Schwelbrand die Disco

vernichtete. Das Fiz war meine

Familie. Mir war das Geld immer

egal. Es war mir wichtig, einen Ort

zu schaffen, wo man sich treffen

kann, ohne Stress.“ Später entwickelte

Martin Wüst verschiedene Musikclubs in

Osnabrück, darunter die beliebte Musikkneipe

Trash, den Rosenhof, die Zeit-

Zone, das Stellwerk, das Five Elements

und den Nice-Club.

Eintrittskarte des 3. Sommerfestivals

am 14. Juni 1995


DAS FIZ OBLON IN NORTRUP

Das Zirkuszelt „Baroness“ kam direkt aus Holland und musste von der Fiz-Crew größtenteils selbst aufgebaut werden. Fotograf unbekannt. Archiv: Martin Wüst

Der große Parkplatz hinter dem Fiz bot viel Platz für das riesige Zirkuszelt

und die Wohnwagenstadt der Künstler. Fotograf unbekannt. Archiv: Martin Wüst

Die Thekencrew freut sich auf das Großereignis. Fotograf unbekannt. Archiv: Martin Wüst

Unsere qualifizierten und erfahrenen Fachkräfte

bieten Ihnen die Hilfe, die Sie zu Hause brauchen.

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Ausgabe Herbst 2020 mq + |19


Das Artland-Magazin.

Leidenschaftliche Kochkunst trifft

Ein Mann mit Charisma - das

ist Dirk Korfhage. Familienmensch,

leidenschaftlicher Koch

seitdem er sechs Jahre alt ist

- ein Mensch, der mit seinen 44

Jahren schon viele Höhen, aber

auch schmerzhafte Tiefen erlebt hat. Das

alles hat den prämierten Koch zu einen

charismatischen Menschen geformt, der

weiß, was ihm wichtig ist. Und jetzt ist er

neuer Pächter des Artlandkottens.

Aber wie waren die Anfänge?...

Nach der Lehre im Cloppenburger Schützenhof

bei Klaus Fleming und einigen anderen

Stationen begann die Karriere des

Vollblutkkochs mit einem Engagement in

dem Visbeker Restaurant Neumühle. Hier

arbeitete er zunächst als Angestellter

und wechselte 2001 für eineinhalb Jahre

als Küchenchef in das Lüscher Restaurant

„Kalaboush“. Mit 27 Jahren folgte

er dem Ruf des Inhabers der Visbeker

Neumühle und wagte 2004 als selbständiger

Küchenchef die Neueröffnung des

Restaurants. Aus einem ursprünglichen

Zwei-Jahres-Vertrag wurden 13 Jahre,

in denen sich Dirk Korfhage einen über

die Grenzen hinaus bekannten, sehr

guten Ruf aufbaute. 13 Jahre Vollgas

forderten ihren Tribut. 2017 folgte der

Burn-out. Dirk Korfhage geht offen mit

der Krankheit um und sagt heute, dass

er nach diesem Erlebnis seine Sichtweise

geändert und den Wert der Familie nach

vorne gestellt hat.

Anfang 2019 fasste er den Mut, im

Cloppenburger „Münsterländer Hof“

sein Restaurant „Musebühl“ zu eröffnen.

Erstklassige Küche erwartete die Gäste

und das dankten diese ihm. 2020 dann

Corona - eine neue Situation, die geräumigere

Raumsituationen erforderte.

Und so kam Dirk Korfhage zum Artlandkotten.

Viel Veränderung im Leben des

Liebhabers französischer und deutscher

Küche, der übrigens im November das

erste Mal Papa wird.

Und wie sieht sein Konzept für

den Artlandkotten aus?

Feines mit Rustikalem verbinden, lautet

die einfache Antwort. Das laufende

Geschäft des Artlandkottens im Galopp

zu übernehmen, hat das Paar anfangs

etwas überfordert. „Wir haben Lehrgeld

bezahlt“, sagt Dirk Korfhage. „Nach

zweieinhalb Wochen haben wir es aber

dann geschafft, eine Struktur aufzubauen

und die Kunden zufrieden nach

Hause gehen zu sehen. Dass wir das

geschafft haben, verdanken wir unserer

hervorragenden Mannschaft. Außer zwei

Mitarbeitern haben wir übrigens die

komplette alte Belegschaft des Kottens

übernommen und mit den von uns mitgebrachten

Mitarbeitern gemischt. Alles

echte Goldstücke!“

Jung und Alt sollen sich hier wohlfühlen

und ein Spagat zwischen Vergangenheit

und Zukunft gelingen. „Die Preise sind

nicht sehr viel höher als vorher, trotzdem

möchten wir unsere Qualitätsansprüche

beibehalten“, erläutert Dirk Korfhage.

Und diese Qualitätsansprüche sind

exzellent: Insgesamt drei Köche zaubern

hochwertige, delikate Menüs aus Regionalem,

Frischem und Selbstgemachtem.

Apropos: In der Küche findet man keinerlei

Tüten oder Gläser mit vorgefertigter

Brühe oder Bindemitteln. Alles wird

selbstgemacht!

„Unser Ziel lässt sich in drei Worte

fassen: verwöhnen, genießen, daran

erinnern“, lächelt der leidenschaftliche

Verfechter der modernen Küche. Dirk

Korfhage genießt das tolle Ambiente des

Artlandkottens und freut sich darauf,

irgendwann gute Events, wie z.B. kulinarische

Themenabende, Degustationen

oder Musik-Events im Hafen anbieten

zu können. Für das nächste Jahr stehen

bereits 48 Hochzeiten im Terminplaner -

da bleibt nur zu sagen:

Herzlich willkommen

und viel Erfolg!

20 | mq + Ausgabe Herbst 2020


NEUSTART IM ARTLANDKOTTEN

BITTE FRÜHZEITIG

RESERVIEREN!

auf tolles Ambiente

1. und 2.

Weihnachtstag

traditionelles

Weihnachtsbuffet

31.12.20

4-gängiges

Silvester-

Gala-Menü

Perfektes Ambiente

für Hochzeiten,

Firmen- und

Familienfeiern!

Frühstück, Mittagsund

Abendtisch

ÖFFNUNGSZEITEN

Donnerstag & Freitag ab 18.00 Uhr Abendtisch

Samstag

ab 14.00 Uhr Kaffee & Kuchen,

ab 18.00 Uhr Abendtisch

Sonntag

ab 09:30 Uhr Frühstück, ab 12.00 Uhr Mittagstisch,

ab 14.00 Kaffee & Kuchen, ab 18.00 Uhr Abendtisch

Bremer Straße 112, 49610 Quakenbrück

Mail: info@artlandkotten.de

Tel. 05431 90 86 340

Ausgabe Herbst 2020 mq |21


Das Artland-Magazin.

STADTWÄCHERTOUREN

Das historische Quakenbrück bei einbrechender Dunkelheit mal ganz anders zu erleben,

das machen die Stadtwächtertouren am 23. Oktober, 13. November und 11. Dezember um

19.30 Uhr ab Rathaustreppe möglich.

Dabei begleiten Sie den mit Hellebarde und „Latüchte“

ausgerüsteten „Stadtwächter“ Wolfgang

Becker zu Plätzen und Gebäuden und dürfen

gespannt sein auf viel Wissenswertes aus dieser

alten Stadt.

Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 15 bis 18

Personen begrenzt, eine Anmeldung ist in der

Tourismus-Information Artland unter Tel.

05431-907590, E-Mail: tourismus.information@artland.de,

erforderlich. Die Corona-

Regeln sind einzuhalten.

Foto: Detlef Bülow Foto: Tourismus-Information Artland

22 | MQ + Ausgabe Herbst 2020


FREIZEITTIPPS

Adventskalender

2020

Des Rotary Clubs

Bersenbrück Altkreis

Mit dem Kauf tun sie Gutes

und können tolle Preise

gewinnen!

Der Reinerlös des Kalenders

wird für vier Projekte verwandt:

Regional werden wir Schwimmkurse für

Grundschulkinder übernehmen, um durch das

Erlangen der Schwimmfähigkeit die Freude und Sicherheit im

Element Wasser zu wecken.

Ferner unterstützen wir Kindertagesstätten im Altkreis

Bersenbrück mit Mathe-Lernkisten, um die Kinder spielerisch

mit Zahlen vertraut zu machen. Des Weiteren finanzieren wir

Bücherkisten für die Grundschulen und führen die Schüler somit

an das Lesen heran.

International wird der Ausbau einer Schule in Ruanda finanziert.

Hierbei handelt es sich um das Governor-Projekt unseres Clubfreundes

Gerd Beckmann. Hierdurch wird Kindern eine Perspektive

in ihrem Land ermöglicht.

Ausspielungsbedingungen:

Die Ausspielung umfasst 5.000 Kalender, die für jeweils 5 Euro verkauft

werden. Sie werden u.a. in allen Apotheken des Altkreises Bersenbrück

und bei verschiedenen Veranstaltungen verkauft (Siehe Internetseite).

Jeder Kalender gilt als Los mit einer individuellen Gewinnnummer,

die unten links auf der Vorderseite steht. Jede Kalendernummer kann

nur einmal gezogen werden. Die Ziehung erfolgt unter juristischer

Aufsicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bei den Gewinnen handelt es sich um Sachpreise und Gutscheine.

Der Umtausch oder die Auszahlung der Preise ist ausgeschlossen.

Umfang, Ausführung, Wert und Qualität der Preise richten sich nach

den Festlegungen der Sponsoren. Die Gewinne des jeweiligen Tages

(01.-24.12.2020) stehen hinter dem entsprechenden Kalendertürchen.

Werden dort mehrere Gewinne angezeigt, wird jeder Gewinn an eine

eigene Gewinnnummer verlost.

Die Gewinne können unter Vorlage und Abgabe des Kalenders bis zum

31.01.2021 im

Weinhaus Gebr. Köster, Lange 68, 49610 Quakenbrück (Mo.-Fr.:9.oo-13.

oo/14.3o-18.oo Uhr) abgeholt werden. Im Falle einer Verhinderung bitten

wir um telefonische Kontaktaufnahme (05431-3410). Gewinne, die

nicht abgeholt wurden, verfallen zugunsten des Ausspielzwecks.

Die Gewinnnummern werden täglich im Bersenbrücker Kreisblatt

und auf unserer Internetseite www. bersenbrueck-altkreis.rotary.de

veröffentlicht.

V.i.S.d.P.: Sozialfonds Rotary Club Altkreis Bersenbrück e. V.

Vorsitzender Lars Pfeilsticker, Am Brink 7, 49593 Bersenbrück

Foto: Detlef Stefan Bülow – Rathaus Quakenbrück

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen

Sponsoren und Käufern und wünschen gesegnete

Weihnachten, alles Gute, viel Glück und

vor allem Gesundheit für 2021!

Ausgabe Herbst 2020 MQ + |23


Das Artland-Magazin.

DJ Schuby (Thomas Schubert)

bei der Arbeit

Foto: Daniel de Oliveira Prudêncio

Die nächsten Spieltermine:

24. Okt. VS. RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER

06. Nov. VS. ROSTOCK SEAWOLVES

08. Nov. VS. UNI BASKETS PADERBORN

22. Nov. VS. NÜRNBERG FALCONS

09. Dez. VS. SCIENCE CITY JENA

WE WANT

YOU!

JETZT TICKETS SICHERN UNTER:

ARTLAND-DRAGONS.DE ODER IN

DER GESCHÄFTSSTELLE

(LANGE STR.22)

Wie die Corona-

Krise den Start

eines kulturellen

Radiosenders in

Quakenbrück

auslöste

Das ist ja interessant...

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

info@lokalzeitung-volltreffer.de

24 | MQ + Ausgabe Herbst 2020


RADIO ARTLAND

Lokale Musik,

Kultur &

Interviews

im Livestream

„Er tut den Stecker rein und alle Knöpfe

auf 10, dann kann die tierische Post

abgehen.“ Mit dieser Zeile aus dem Titel

„Phonhaus“ der Deutschrock Band „Die

Crackers“, die zu Beginn der 1980er Jahre

große Erfolge feierte, begann hier im

Artland am 1. August diesen Jahres eine

neue Ära. Zum allerersten Mal sendet

ein Radiosender aus Quakenbrück

in die Welt hinaus. Was früher

nur über die Ausstrahlung im

Kurzwellenbereich möglich war,

ist heutzutage über das Internet

überhaupt kein Problem mehr.

Denn genau dort ist der Sender

„Radio Art.Land“ unter www.

radioartland.org im Livestream zu

empfangen.

Es ist der 16. März 2020. Immer

mehr Menschen in Europa und

nicht zuletzt auch in Deutschland

infizieren sich mit dem

Coronavirus „SARS-CoV-2“. Der

Landkreis Osnabrück erlässt in

den folgenden Tagen eine Allgemeinverfügung

nach der anderen,

in denen u.a. alle nicht dringend

lebensnotwendigen Gewerbetriebe

geschlossen bleiben müssen,

um eine unkontrollierte Ausbreitung

des Virus zu verhindern. Für viele

Unternehmen, Restaurants und Bars,

wie bspw. die Kultkneipe „Kantine“ am

Bahnhof in Quakenbrück, ein Schock, da

diese ihre Türen von heute auf morgen

für unbestimmte Zeiten erst einmal

schließen müssen.

Veranstaltungen aller Art fallen weg,

Konzerte finden nicht statt und die

Kantine, die sonst am Wochenende zum

Treffpunkt von alternativen und experimentellen

Musikliebhabern fungiert, hat

geschlossen. Statt in eine Schockstarre zu

verfallen, stecken Robert „Bob“ und Kosta

Giddens, die beiden Hauptcharaktere der

Kultkneipe, die Köpfe zusammen und

überlegen gemeinsam mit befreundeten

Musikern und Bekannten, welche

Alternativen es zu einer geschlossenen

Kantine geben kann.

Bobs Bruder, Gary Giddens, lebt in New

York City, genauer gesagt im Stadtteil

Brooklyn und arbeitet dort für einen

lokalen Radiosender. Bei einem Besuch

im Dezember des vergangenen Jahres

war Bob von der Arbeit seines Bruders

fasziniert und träumte schon zu dem

Zeitpunkt von einem eigenen Radiosender

am Bahnhof für Quakenbrück und

die Region. „Quakenbrück ist eine kleine

Großstadt. Wir haben hier die

verschiedensten Nationalitäten

und jeder Stadtteil hat seinen

besonderen Reiz. Auch haben

wir eine große musikalische

Tradition in Form des Musikerforum

oder der vielen sehr guten

lokalen Bands“, erläutert der

Gründer des Radiosenders.

Die Idee fand im Freundes- und

Bekanntenkreis großen Anklang.

Kurzerhand wurde der gemeinnützige

Verein „Radio Art.Land

e. V.“ gegründet, dessen Ziel es

ist: „Uns für die Gemeinschaftsbildung

durch die Einbeziehung

aller Musikstile, Geschlechter,

Ethnien, Altersgruppen, sexueller

Orientierung und wirtschaftlichen

Status durch gegenseitige

Liebe und Respekt für Musik

und künstlerische Darbietung

zu engagieren.“, so Bob im Interview. Die

schwierigste Aufgabe des Vereinsvorstands

war jedoch, sich zunächst durch

das Dickicht an GEMA- und GVL-Bestimmungen

zu kämpfen, um einen rechtssicheren

und leistungsschutzgerechten

Sendebetrieb zu gewährleisten.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |25


Das Artland-Magazin.

DJ Kosta Giddens ist bekannt

für seinen britisch

angehauchten Sound

Foto: Bob Giddens

Für die richtige Musik mussten natürlich

auch die passenden DJs her. So sind lokale

Größen wie DJ Schuby (Thomas Schubert),

DJ Fidi (Friedhelm Saathoff) oder

Gisbert Wegener, der durch seine Auftritte

in den 1980er Jahren in der Kultdisko

Fiz Oblon bekannt geworden ist, als feste

DJs für die verschiedenen Radioshows an

Bord. Musikalisch ist das DJ Team breit

aufgestellt – und es sollen noch mehr

werden. Von elektronischer Musik à la

Synthesizer, über Funk & Soul, klassischer

Rockmusik, Indie sowie Dance, sind nahezu

alle Musikrichtungen abgedeckt. Dank

des musikalischen Hintergrunds aller

Beteiligten war es außerdem kein großer

technischer Aufwand, die notwendigen

Infrastrukturen zu schaffen. Ob Mikrofone,

Kabel oder Mischpulte: Jeder steuerte

seinen Beitrag aus seinem eigenen

Fundus bei. Als gelernter Fernmeldeelektroniker

ist Vorstandsmitglied Markus

Grundmann nicht nur im Hintergrund

für die gesamte technische Abwicklung

zuständig, sondern steht mit seiner elektronischen

Radioshow „Alphawellen“

selbst am Mischpult.

Ein knappes halbes Jahr nach Beginn

der ersten Corona-Beschränkungen fiel

auch das für Ende August geplante und

seit 2012 stattfindende „Rock für Tibet“

Benefizkonzert direkt am Quakenbrücker

Bahnhof aus. Im Zeichen dessen

stand die über sechs Stunden dauernde

Sonderlivesendung am Samstag, dem

28.08.2020. Hier wurden nicht nur Songs

aller Bands gespielt, die in den vergangenen

Jahren einen Auftritt auf dem „Rock

für Tibet“ gehabt haben, auch gab es

erstmalig Interviews mit Mitorganisatoren

und Bands, die dort aufgetreten sind.

Diese und alle weiteren vergangenen

Radioshows können jederzeit im Onlinearchiv

nachgeschaut bzw. nachgehört

werden.

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26 | mq + Ausgabe Herbst 2020


RADIO ARTLAND

Nach und nach soll das Programm weiter

ausgebaut werden. Neben der Musik,

die live von den DJs eingespielt wird,

soll es zukünftig weitere Interviews

oder gar Talkshows mit Persönlichkeiten

und Sportlern aus Quakenbrück

und der Umgebung geben. Bob erklärt

dies so: „Wir hoffen, eine Umgebung zu

schaffen, in der Zuschauer und Zuhörer

sich engagiert und interessiert an allem

fühlen, was wir im Bereich der Multi-

Genre-Programme zu bieten haben. Wir

beabsichtigen, der Kunstgemeinschaft in

Artland eine Stimme zu geben und einen

Raum für Künstler zu schaffen, in dem sie

ihre Werke präsentieren können.“

Doch was nützt die beste und einfallsreichste

Idee ohne Unterstützer? Bevor

die erste Radioshow am 1. August live

gehen konnte, mussten zunächst die

ersten Sponsoren und Förderer gefunden

werden.

Starthilfe gab es dankenderweise von

der Stiftung der Kreissparkasse Bersenbrück

sowie von der Kulturförderung der

Stadt Osnabrück. So findet sich außerdem

auf der Webseite des Radiosenders

eine kleine Liste von Unternehmen aus

Quakenbrück, die dieses Projekt ebenfalls

von Herzen unterstützen. Diese Liste soll

noch um ein Vielfaches wachsen, weswegen

Bob Giddens dazu aufruft, Mitglied

des Vereins zu werden oder als Unternehmen

aktiv an der Kulturförderung in

Quakenbrück und im Artland als Sponsor

zu agieren.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 36 EUR pro

Jahr. Wer sich dazu entschließt, noch

in diesem Jahr beizutreten, zahlt erst

Anfang 2021 und hilft dabei, dieses tolle

Projekt auch im kommenden Jahr möglich

zu machen.

Bob Giddens (rechts) im Gespräch mit Musiker Klaus-Peter Vallo. Foto: Daniel de Oliveira Prudêncio

Harry Schuler mischt den Livestream. Foto: Daniel de Oliveira Prudêncio

Die nächsten Radioshows stehen schon

in den Startlöchern.

Hört rein auf

www.radioartland.org

Ein Artikel von

Daniel de

Oliveira

Prudêncio

Ausgabe Herbst 2020 mq + |27


Das Artland-Magazin.

DER NEUE TRAUM VOM

28 | mq + Ausgabe Herbst 2020


ist, vieles möglich zu machen

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Im Corona-Sommer 2020 war vieles anders. Viele Deutsche verbrachten

den Urlaub im eigenen Land. Corona hat die Art und Weise,

wie viele Urlaub machen, komplett umgekrempelt. Ein Trend,

der sich jetzt schon abzeichnet: Urlaub mit dem Wohnmobil.

Die Nachfrage nach Camping, also dem unbeschwerten Leben im

kompakten Campervan, stieg in den letzten Jahren rasant an. Eine

Entwicklung die nicht unbeobachtet blieb. Auch nicht hier bei uns im

Artland.

Für mehr Natur

und Freiheit

Stadt Land Bus Camping ist das junge Unternehmen

von Marco Guido aus Quakenbrück.

Nach seinem Tourismus-Management-

Studium arbeitete Marco Guido die letzten

drei Jahre in einem Start Up in Hamburg und

entwickelte den Ehrgeiz, selbst eins zu gründen.

Seit Jahren hatte er ein Auge auf die Veränderungen

und Trends in der Wohnmobil-Tourismus-Industrie und

machte sich die Coronakrise jetzt positiv zunutze.

„Ich wusste, dass die Nachfrage nach Camping-Urlaub aufgrund der

aktuellen Situation und dem Wunsch nach Flexibilität im Reiseziel

abseits der Touristenmassen noch mal stärker gestiegen ist. Deshalb

traf ich die Entscheidung in 2020 mein Unternehmen zu gründen und

so die Campingbranche in Deutschland zu revolutionieren.”

CAMPING

Stadt Land Bus Camping

Die Vermittlungsplattform „Stadt Land Bus Camping“ ermöglicht es

privaten Anbietern maximal drei Stellplätze für Wohnwagen, Wohnmobile

oder Zelte auf dem privaten Grundstück Naturbegeisterten,

Campingtouristen und Reisenden anzubieten. So wird Urlaubern das

freiheitliche, individuelle und authentische Reisen mit einem Wohnmobil

ermöglicht. Obwohl die Corona-Krise mit den Urlaubsplänen

der Deutschen kollidiert, wird deutlich, dass die Menschen nach vielen

Wochen des Lockdowns in den eigenen vier Wänden raus in die Natur

wollen. Dabei lautet die Devise „Individuell statt All-inclusive“. Deutsche

möchten ihre Reisepläne spontan anpassen und nicht immer am

gleichen Ort sein, sondern die Welt um sich herum entdecken.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |29


Das Artland-Magazin.

Authentischer

Campingurlaub auf dem Land

Besonders bei Menschen aus den

Großstädten und Ballungszentren

ist ein großen Bedarf an Urlaub in

der Natur, zurück zur Einfachheit, im

individuellen Rhythmus zu beobachten.

Und genau darauf zielt der

Service von Stadt Land Bus Camping

ab: Freiheitliches, individuelles und

authentisches Reisen mit einem

Wohnmobil in Deutschland möglich

machen.

Die Nachfrage nach dieser Art des

Reisens ist groß - wurden doch

71.000 Camping-Fahrzeuge neu zugelassen,

ca. 14 Prozent Plus zum Vorjahr.

Vor allem Wohnmobile werden

immer beliebter und machen jetzt

zwei Drittel der Neuzulassungen aus.

2007 lagen sie noch gleichauf mit

Caravans. Unter den Besitzern sind

neben der klassischen Camper-Zielgruppe

von 50 bis 70 Jahren auch die

Millennials mit Mitte 20 bis Mitte 30.

Ihnen sind außergewöhnliche Ziele

sowie kleinere Stellplätze, wie zum

Beispiel Bauernhöfe, wichtig.

Auch das Thema “Downsizing“, also

der Trend zur Verkleinerung und zum

Entschleunigen ist klar zu beobachten.

Und genau darauf zielt der Service

von Stadt Land Bus Camping

ab. Hier sollen Camping- und

Caravaning-Enthusiasten ein

authentisches, entschleunigtes

Abenteuer auf dem Land ermöglicht

bekommen.

Menschen aus dem Artland mit ihren

authentischen Gebäuden, Geländen

und Höfen in ländlicher Umgebung

bieten außergewöhnliche Möglichkeiten

für die aufstrebende Camping- und

Caravaning-Branche. Die kleine Zahl

von maximal drei Stellplätzen pro Hof

vermittelt das Gefühl von individuellem

Urlaub und Ungezwungenheit.

Private Anbieter können über ein

Inserat auf der Stadt Land Bus Camping

Plattform kostenlos maximal drei Stellplätzen

für Wohnwagen, Wohnmobile

oder Zelte auf dem privaten Grundstück

anbieten. Diese Stellplätze werden ab

10€ pro Nacht angeboten, wobei der

Gastgeber den Preis pro Übernachtung

selbst festlegen kann. Außerdem

benötigt der Gastgeber keine Toiletten,

Duschen, Wasser oder Strom, kann diese

aber als Zusatzleistungen anbieten.

30 | mq + Ausgabe Herbst 2020


FREIZEIT & REISEN

Haben

SieInteresse

Gastgeber auf StadtLand Bus

Camping zu werden?

Inserieren Sie auf

www.stadt-land-bus-campinggastgeber.de

Die persönliche Flexibilität ist dadurch

gesichert, dass der Gastgeber selber

im digitalen Kalender angibt, wann die

Stellplätze zur Verfügung stehen. Der

mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt

anreisende Gast zahlt einen vorher

ausgemachten Betrag, um auf dem

ausgewiesenen Stellplatz zu nächtigen.

Zusatzleistungen wie Frühstück,

Strompauschalen, Fahrradvermietung,

die Nutzung eines WCs oder anderer

sanitärer Anlagen können ebenfalls

angeboten werden, die vom Gast bezahlt

werden. Der Gastgeber hat dabei

einen geringen Eigenaufwand, denn das

Buchungssystem, die Kommunikation,

Vermarktung und finanzielle Abwicklung

wird gegen eine kleine Provision

bei erfolgreicher Vermittlung von Stadt

Land Bus Camping übernommen. Stadt

Land Bus Camping wird Gastgebern als

Berater und Unterstützer zur Seite stehen,

um eine erfolgreiche Vermietung

der Stellplätze zu erreichen.

Die Zukunft ruft!

„Mein größter Motivator ist meine

Leidenschaft für den Natur-Tourismus.

Und ich möchte meine Heimat, die

Region Niedersachsen, mit meiner Idee

unterstützen und fördern. Seit meiner

Kindheit steht das Reisen mit dem

Kompakt-Wohnmobil für Entspannung

und Freiheit. Und beides findet man hier

bei uns vor der Haustür”, sagt Stadt Land

Bus Camping Gründer Marco Guido.

Das aktuelle Ziel ist es, Landwirte mit

ihren Höfen und Privatgrundbesitzer für

die Idee zu begeistern, sodass ein umfassendes

Netzwerk für Reisende entsteht.

Seit Ende August können Interessenten

besondere und naturnahe Stellplätze für

ihren Campingurlaub auf www.stadtland-bus-camping.de

buchen.

Durch den Service von Stadt Land

Bus Camping kann aus den Sektoren

Tourismus und Landwirtschaft eine

nachhaltige Zusammenarbeit erwachsen.

Stadt Land Bus Camping wird zur

zusätzlichen Einkommensquelle mit geringem

Aufwand für landwirtschaftliche

Betriebe und Grundstücksbesitzer. So

entsteht eine Plattform, um Reisenden

die Natur, die Landwirtschaft, ihre Werte,

Aufgaben und ihre Schönheit näher zu

bringen.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |31


Und wo bist du?

ES WIRD WIEDER

...in der Artland Arena! Karten für alle Spiele der neuen Saison gibt es unter www.artland-dragons.de

oder in der Geschäftsstelle (Lange Str. 22, 49610 Quakenbrück)

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32 | mq + Ausgabe Herbst 2020


DAS WIRD DEIN HEBRST!

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Datum Tag Uhr Heim

17.10.2020 Sa 19:30 Karlsruhe LIONS Artland Dragons

24.10.2020 Sa 19:30 Artland Dragons Römerstrom Gladiators Trier

01.11.2020 So 17:00 Wiha Panthers Schwenningen Artland Dragons

06.11.2020 Fr 19:30 Artland Dragons Rostock Seawolves

08.11.2020 So 17:00 Artland Dragons Uni Baskets Paderborn

13.11.2020 Fr 19:30 Eisbären Bremerhaven Artland Dragons

22.11.2020 So 17:00 Artland Dragons Nürnberg Falcons

28.11.2020 Sa 19:00 Ehingen Urpring Artland Dragons

06.12.2020 So 16:00 Giants Leverkusen Artland Dragons

09.12.2020 Mi 19:30 Artland Dragons Science City Jena

12.12.2020 Sa 20:00 Tigers Tübingen Artland Dragons

27.12.2020 So 17:00 MLP Academics Heidelberg Artland Dragons

02.01.2021 Sa 19:30 Artland Dragons Phoenix Hagen

09.01.2021 Sa 19:00 VfL Kirchheim Knights Artland Dragons

16.01.2021 Sa 19:30 Artland Dragons Wiha Panthers Schwenningen

24.01.2021 So 17:00 Nürnberg Falcons Artland Dragons

30.01.2021 Sa 19:30 Artland Dragons VfL Kirchheim Knights

03.02.2021 Mi 19:30 Phoenix Hagen Artland Dragons

06.02.2021 Sa 19:30 Artland Dragons Karlsruhe LIONS

13.02.2021 Sa 19:30 Artland Dragons Ehingen Urspring

20.02.2021 Sa 19:30 Uni Baskets Paderborn Artland Dragons

27.02.2021 Sa 19:30 Artland Dragons Giants Leverkusen

05.03.2021 Fr 19:30 Artland Dragons Eisbären Bremerhaven

07.03.2021 So 16:00 Rostock Seawolves Artland Dragons

14.03.2021 So 17:00 Artland Dragons MLP Academics Heidelberg

20.03.2021 Sa 19:30 Römerstrom Gladiators Trier Artland Dragons

27.03.2021 Sa 19:30 Science City Jena Artland Dragons

03.04.2021 Sa 19:30 Artland Dragons Tigers Tübingen

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Ausgabe Herbst 2020 mq + |33


MIT BUS-SHUTTLE

BEI JEDEM HEIMSPIEL DER ARTLAND

DRAGONS GILT DAS TICKET AM

SPIELTAG NACH DEM SPIEL FÜR

1 FREIGETRÄNK

NACH WAHL!

(NUR EIN TICKET PRO PERSON IM RICHIES GÜLTIG)

Wilhelmstr. 59

49610 Quakenbrück

IM Luisen-Center

www.richies-Sportsbar.de

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Tel. 0 54 31 - 18 75 289

DAS TEAM

PROA 2020/2022

v.l.n.r.: Patrick Flomo (Co-Trainer), Jonas Herold, Zachary Ensminger, Quadir Hassan Welton, Leon Iduma Okpara, Robert Oehle, Gerel el David Simmons

Tuna Isler (Headcoach).

34 | mq + Es fehlt: Chase Griffin

Ausgabe Herbst 2020


1

MIT BUS-SHUTTLE

BEI JEDEM HEIMSPIEL DER ARTLAND

DRAGONS GILT DAS TICKET AM

SPIELTAG NACH DEM SPIEL FÜR

1 FREIGETRÄNK

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Tel. 0 54 31 - 18 75 289

Zugänge:

Quadir Hassan Welton

Jacob Knauf (FC Bayern

Basketball II)

Gerel David Simmons

(UMF Tinderstoll, Island)

Zachary Ensminger

(OrangeAcademy)

Leon Iduma Okpara (Depant

GIESSEN 46ers Rackelos)

Adrian Breitlauch

(Eisbären Bremerhaven)

ABgänge:

Jannes Hundt (RASTA Vechta)

Enuoma Ebinum

Pierre Darrell Bland

Paul Albrecht (Dragons

Rhöndorf)

David Röll

1 Zachary Ensminger

Point Guard

4 ThoRben Döding

Point Guard

5 Chase Griffin

Shooting Guard

7 Adrian Breitlauch

Shooting Guard

10 Jonas Herold

Small Forward

11 Gerel David Simmons

Shooting Guard

12 Leon Iduma Okpara

Shooting Guard

15 Quadir Hassan Welton

Center

21 Marius Lau

Small Forward

22 Marvin Möller

Shooting Guard

25 Jacob Knauf

PowerForward

31 Robert Oehle

Center

s, Jacob Knauf, Thorben Döding, Danielius Lavrinovicius, Robert Marberry, Adrian Breitlauch, Marius Lau,

35 Danielius Lavrinovicius

Small Forward

Ausgabe Herbst 2020 Quelle: mq www.artland-dragons.de

+ |35


Das Artland-Magazin.

Ratsmitglieder

der Stadt Quakenbrück

Ratsmitglieder leisten viel für die Stadt, um für die Bürger einen attrakriven

Lebenraum und eine lebenswerte Umgbung zu schaffen. Dieses tun sie ehrenamtlich

für uns. Leider arbeiten sie oft im Hintergrund.

Deswegen wollen wir sie hier vorstellen.

präsentiert:

vonDetlef

Bülow

Zwischen Bergstraße, Rhein

und Pfälzer Weinreben

liegt Viernheim am südlichsten

Zipfel Hessens.

Hier wurde er geboren, hier

wuchs er auf und machte

1967 am Albertus-Magnus-Gymnasium

sein Abitur. Das hessische Idiom hat er

nie abgelegt, es ist eines seiner Markenzeichen

geblieben. Er ist ein „Macher“,

ganz nach seiner Devise „Wenn ich ein

Amt innehabe, dann will ich es auch

richtig machen.“

Die Rede ist von Gerd Uwe Meinecke.

Dieser Mann fiebert nicht nur bei jedem

Spiel der Artland Dragons mit, er bekleidet

auch seit vielen Jahren das Amt des

Stadtrates von Quakenbrück und ist das

Gesicht der Städtepartnerschaften. Von

1996-2001 und 2004 bis heute ist er bereits

Ratsmitglied der Stadt Quakenbrück

und gemeinsam mit seinen Kollegen

versucht er nach bestem Wissen und

Gewissen zu handeln.

Stadträte versammeln sich im Rathaus

viermal im Jahr, um über stadtpolitische

Themen gemeinsam zu beraten. Die

Entscheidungen auf diesen parlamentarischen

Sitzungen werden in verschiedenen

Ausschüssen vorbereitet. Die Arbeit

ähnelt der parlamentarischen Arbeit in

Landtagen oder im Bundestag, nur ist sie

kleinteiliger und eben für den Geltungsbereich

einer Stadt.

Gerd Uwe Meinecke ist seit fast 30

Jahren Mitglied der CDU. Er ist Pensionär

und suchte nach seinen Hobbys Sport

(Rennrad fahren, Kirchenvorstand) noch

einen Ausgleich. Er hat sich erstmals im

Jahre 1996 für die Christlich Demokratische

Union aufstellen lassen und ist

in den Quakenbrücker Stadtrat gewählt

worden. Gerd Uwe Meinecke bekleidet

also schon lange dieses Amt und war bereit,

mir ein paar Fragen zu beantworten.

Gerd Uwe Meinecke

Gerd, Fragen sind die Essenz des Lebens.

Ohne Fragen keine Entwicklung. Nur

wer neugierig ist und Fragen stellt, kann

sich auf das Neue einstellen. Gerade in

Zeiten des Wandels sind Fragen wichtig.

Kommunalpolitik lebt von Fragen.

36 | mq + Ausgabe Herbst 2020


STADT & LAND

Warum bist Du Politiker geworden?

In den 80er Jahren hatte mich Peter

Puncken (Verwaltung Stadt QB) gebeten,

am Sportleraustausch mit Alençon teilzunehmen.

Ich habe das gerne gemacht,

da viele Teilnehmer meine Schüler/innen

am AGQ waren. Beim Gegenbesuch

haben mich die damaligen Stadtratsmitglieder

Lore Bruns, Werner Korfhage und

Marlene Magnus gebeten, weiterzumachen

und auch mich auf Ratsebene zu

engagieren. Damals gab es noch einen

eigenständigen Fachausschuss „Partnerschaft

Alençon“.

Wenn Du Dich noch einmal entscheiden

könntest, Dich politisch zu

engagieren oder nicht, würdest Du es

wieder tun?

Ich würde meine Entscheidung, mich

politisch zu engagieren, auf jeden Fall

wieder so treffen. In der Rückschau

würde ich sagen, habe ich ein Netzwerk

aufbauen können, welches mir Dinge

ermöglicht hat, anzuregen, zu initiieren

und umzusetzen. Zum Beispiel bei dem

Aufbau einer Schulpartnerschaft AGQ-

Hondsrug College Emmen (NL), Maliprojekte

mit Alençon, Bau einer Schule in

Mali. Auch in meinen anderen Hobbys

(BB, KV) war das politische Engagement

nicht von Nachteil.

Welche Rolle hat Dein christlicher

Glaube bei der Entscheidung für die

Politik bei Dir gespielt und welche

Rolle spielt Dein christlicher Glaube

in Deinem Alltag als Politiker?

In meiner Jugend war ich Mitglied in einer

kirchlichen Jugendgruppe und aktiver

Sportler(Leichtathlet) im Sportverein. In

beiden Bereichen habe ich Gruppenleiter

und Trainer erlebt, die mit viel Herzblut

und Enthusiasmus eine Menge Zeit (auch

in mich) investiert haben. Ich glaube, in

dieser Zeit wurde die Grundlage christlicher

Werte und Tugenden gelegt, die

ich versucht habe in der Familie und im

Beruf zu leben und weiter zu geben.

Woher nimmst Du die Kraft für die

politische Alltagsarbeit?

Einer meiner Grundsätze war, nur für

einen Rat (Stadt) mich zu engagieren und

dort auch mit einem klaren Schwerpunkt

(Städtepartnerschaften).

Wenn man voll im Beruf steht, ist es das

Wichtigste, dass die Familie „in Takt“

ist. Meine Frau hat mir immer die Zeit

ermöglicht, den politischen Verpflichtungen

nachzukommen. Heute (nicht

mehr berufstätig, Kinder sind erwachsen)

ist das Zeitmanagement wesentlich

einfacher.

Was war in Deiner politischen Tätigkeit

das Wichtigste, das Du erreicht

hast?

Allein kann man kaum etwas erreichen.

In den ca. 25 Jahren Ratstätigkeit konnte

ich immer wieder Mitstreiter gewinnen

(überparteilich und in der Verwaltung),

um Akzente in meinem Schwerpunktbereich

zu setzen.

Was stört Dich an Politiker/innen?

Wenn man die Nachrichten verfolgt,

habe ich bei einigen Politiker/innen den

Eindruck, dass sie glauben die Bürger/

innen müssen für die Politiker/innen da

sein.

Der Rat der Stadt Quakenbrück ist

vielschichtig, aber mit seinen Beschlüssen

immer bemüht, positive

Entscheidungen zum Wohle der Bürger

zu treffen. Bei der Umsetzung der

Ratsbeschlüsse spielt die Verwaltung

der Stadt eine grosse Rolle. Ist Deiner

Meinung nach die Zusammenarbeit

mit der Verwaltung verbesserungswürdig?

Die Verwaltung der Stadt halte ich für

kompetent, für mich als Kommunalpolitiker

immer ansprechbar. Eine permanente

Evaluierung und ggfs. Optimierung von

Abläufen, Zuständigkeiten etc. findet in

allen Bereichen statt, in denen ich mitarbeiten

konnte (Schule, LSB, NBV, Kirche).

Das erwarte ich natürlich auch von einer

Kommune.

Sollte Deiner Meinung nach ehrenamtliches

und soziales Engagement

gefördert werden und wenn ja, wie?

Da bundesweit die Zahl der ehrenamtlich

Engagierten dramatisch abnimmt, sollte

dieses Engagement auf jeden Fall stärker

gewürdigt werden. In QB gab es vor vielen

Jahren Ansätze, etliche Kommunen

machen das auch weiterhin. Vielleicht

sollte man in dieser Richtung noch einmal

aktiv werden.

Welchen Rat gibst Du, nach Deinen persönlichen

Erfahrungen im Umgang mit

dem Ehrenamt des Stadtrates, (jungen)

Neulingen in der Politik?

Spontan fällt mir da nur der legendäre

Ausspruch von J.F. Kennedy ein: „Frage

nicht, was dein Land für dich tun kann.

Frage, was du für dein Land tun kannst.“

Ich schätze meine Kolleginnen und

Kollegen des Stadtrates. In den Sitzungen

mit ihnen ist eine offene und ehrliche

Zusammenarbeit wichtig, denn das Ziel

unserer Arbeit ist ausgerichtet auf eine

zukunftsfähige Gestaltung unserer Stadt.

Mit Ratskollegen wie Gerd Uwe Meinecke

kann ich Vorschläge und Argumente

der anderen Fraktionen offen aufnehmen

und sachlich diskutieren. Miteinander

können wir Quakenbrück in vielen Bereichen

weiter voranbringen. Nur so können

wir die Attraktivität als Wohn-, Erholungs-

und Arbeitsort weiter steigern. Für

die weitere Ratsarbeit wünsche ich mir

eine solche kollegiale Zusammenarbeit

mit allen Mitgliedern des Stadtrats, bei

denen Offenheit gegenüber neuen Ideen

sowie Elan bei der Umsetzung wichtiger

Entscheidungen persönliche Ziele im

Stadtrat sind. Ich möchte mich bei Gerd

Uwe Meinecke, der sich neben einer positiven

Stadtentwicklung und der Förderung

unseres Wirtschaftsstandortes stets

für neue Akzente in vielen Bereichen und

Städtepartnerschaften eingesetzt hat,

für seinen ehrenamtlichen Einsatz für die

Stadt Quakenbrück bedanken und freue

mich, solch einen Kollegen im Rat an

meiner Seite zu haben.

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Ausgabe Herbst 2020 mq + |37


Das Artland-Magazin.

NEUERSCHEINUNG

Die Oldenburger Autorin hat das Buch

„Gärten“ im Isensee Verlag veröffentlicht.

Ein Teil aus dem Verkaufserlös kommt dem

Botanischen Garten in Oldenburg zugute. Ihm

ist darin auch eine Geschichte gewidmet.

ISBN 978-3-7308-1687-5

Der

Botanische

Garten in

Oldenburg

Der Garten ist ganzjährig

von Montag bis Freitag

zu verschiedenen Zeiten geöffnet:

Oktober von 8 bis 18 Uhr,

Nov./Dez. von 8 bis 16 Uhr

Sa., So. und Feiertage ab 10 Uhr.

Der Eintritt ist kostenlos (Spendenbox),

Hunde dürfen nicht hinein.

WC ist vorhanden.

Weitere Infos unter

www.uni-oldenburg.de/botgarten

im Internet !

Der Botanische Garten in Oldenburg

hat eine langeTradition,

die vor 152 Jahren begann. 1913

wurde der Zeichenlehrer im

Großherzoglichen evangelischen

Lehrerseminar Wilhelm

Meyer (1867 – 1953) mit dem

Aufbau eines Botanischen

Gartens neben dem seit 1882

bestehenden Seminargarten

beauftragt. Diese unfreiwillige Herausforderung

entwickelte sich im Laufe

seines Lebens zur großen Passion. Meyer

begriff schließlich die Naturkunde und

den Naturschutz im Oldenburger Land

als Lebensaufgabe, wovon noch heute bis

zu 90 000 Besucher jährlich, zahlreiche

Studenten des Institutes für Biologie und

Umweltwissenschaften sowie rund 20 Beschäftigte

profitieren. Meyer erlangte mit

seinen selbst gezeichneten Pflanzenbilderleisten

und Bestimmungsbüchern überregionale

Bedeutung. Vom Botanischen

Garten aus organisierte er die floristische

Kartierung des Oldenburger Landes und

schuf ein Netzwerk unter den freiwilligen

Naturschützern. 1939 erfolgte nicht nur die

Zusammenlegung des Seminargartens mit

dem Botanischen Garten, sondern auch

eine räumliche Ausdehnung auf die östlich

gelegenen, früheren Kleingärten. Seit 1976

38 | mq + Ausgabe Herbst 2020


AUSFLUGSTIPP

zeit, der Antike, des Mittelalters und

aus Amerika. Hier zeigt sich die enorme

Vielfalt der Kohl- und Getreidesorten.

Im Pharmaziegarten wachsen rund 450

Arten des Deutschen Arzneibuches,

während im Alpinum Gebirgs- und

Steinpflanzen ihr zu Hause haben. „Der

inhaltlich anspruchsvollste Teil ist unser

neu gestaltetes kultur- und wissenschaftshistorische

Beet, das ist so gut

wie einmalig in der Welt“, unterstreicht

von Hagen ganz besonders stolz. Eine

exotische Atmosphäre umgibt Wachsen

und Werden in den Tropenhäusern. Eine

Riesenseerose, reicher Blütenschmuck

und die Pfeilgiftfrösche sind hier die

Attraktionen. Auch der Axolotl , der

mexikanische Schwanzlurch, ist so eine

Rarität, die es nur noch in Zoos und

Aquarien gibt. Verschiedene Eulenarten,

Rotbauchunken, Smaragdeidechsen

Schildkröten und freilaufende Tiere

beleben die Pflanzenwelt. Ende 2021 soll

es sogar wieder ein Schlangenterrarium

geben, anknüpfend an Wilhelm Meyers

furchtlose Schlangenvorführungen mit

giftigen Kreuzottern. Seit 2019 bereichert

eine Windpyramide aus bunten

Glaskacheln von Gerhard Schmidt den

botanischen Garten sowie mehrere andere

Installationen. Das Glaskunstwerk

ist die öffentliche Anlage am Philosophenweg

eine Einrichtung der Carl von

Ossietzky Universität Oldenburg. Wie

der wissenschaftliche Leiter (Kurator)

Dr. Klaus Bernhard von Hagen informiert,

präsentiert dieser Garten rund 4

500 Pflanzenarten und 50 Tierarten auf

einer Fläche von 3,7 Hektar in der freien

Natur und unter Glas. Der nicht-öffentliche

Standort am Campus Wechloy

widmet sich auf 1,4 Hektar universitären

Lehr- und Forschungsaufgaben. Die

„Grüne Schule“ lädt die Öffentlichkeit

zur Teilnahme an Seminaren und

Veranstaltungen ein. Leider finden diese

ebenso wie öffentliche Führungen bis

Ende 2020 coronabedingt nicht statt.

Die einzelnen „Reviere“ und Pflanzen

sind aber sehr gut beschildert, so

dass Besucher sich auch mit Hilfe des

ausgelegten Gartenflyers selbst orientieren

können. Die höchsten Bäume

des Reviers „Arboretum“ sind aus dem

westlichen Nordamerika wie die 27

Meter hohe Küstentanne, der Riesenmammutbaum

und der Küstenmammutbaum.

Der dickste von allen ist ein

Silberahorn aus Nord-Ost-Amerika. Es

gibt auch 30 verschiedene Eichenarten.

Besonders sehenswert sind zudem die

Nutzpflanzen aus der frühen Jungsteinhat

Gerhard Schmidt zusammen mit

gehörlosen Jugendlichen gebaut. Neben

den Tieren bilden auch das Hobbithaus

mit einem kleinen Bauerngarten und

den Pflanzen Neuseelands sowie eine

Holzschlange, Holzhund und eine Frettchenhöhle

einen Anziehungspunkt für

Kinder. Darüber hinaus gibt es spezielle

Führungen und Programme für die

kleinen Besucher. Ein großes Lehmhaus

ist von alten Bienenstöcken inspiriert

worden und soll ab 2021 Raum für

Informationen zu Bienen und Hummeln

bieten, die im Botanischen Garten Nahrung

und Schutz (Nisthilfenlehrpfad/

Insektenhotel/ Bienenstock) finden.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |39


40 | mq + Ausgabe Herbst 2020


STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Ehrengard von Klitzing bewunderte ihren Klassenlehrer

Kurt Dittmann, der zahlreiche, eigene künstlerische Bilder

hinterlassen hat.

Detlef Bülow hat für die Dittmann-Ausstellung

ein eigenes Konzept erstellt.

Alte Nachbarn – Dittmanns Tochter Angelika Wittich zeigte Heinrich

Böning Erinnerungsstücke von ihrem Vater.

Kurt Dittmann

Lebenswerk eines Lehrers

von Alexandra Lüders

Das Stadtmuseum am Markt 7 zeigt

bis zum 28. Dezember eine Sonderausstellung

mit dem Thema „Künstler Kurt

Dittmann – Lebenswerk eines Lehrers“.

Der facettenreiche Maler und Autor

(1906-1975) hat das Kulturleben des Artlandes

in drei Jahrzehnten maßgeblich

mitgeprägt. Er kam in Korbach zur Welt,

Sehr prägnant wirkten seine „Köpfe der Zeit“

– wie auch sein Selbstporträt.

studierte in Düsseldorf und Berlin und

war an diversen Gymnasien in Deutschland

als Kunsterzieher tätig. Erstmalig

unterrichtete Dittmann 1941 an der

damaligen Oberschule in Quakenbrück.

Nach dem Krieg und seiner Kriegsgefangenschaft

nahm er 1948 die Tätigkeit als

Kunsterzieher in Quakenbrück wieder

auf, hinterließ viele künstlerische Spuren

und fand hier seine letzte Ruhestätte.

Da die heimischen Künstler ein wichtiger

Sammelschwerpunkt des Stadtmuseums

sind, wurde Dittmann vor wenigen

Jahren ein eigener Raum als Dauerausstellung

gewidmet. Ein repräsentativer

Querschnitt wird in der aktuellen Schau

auf drei Etagen gezeigt, um die Vielfalt

seines Schaffens darzulegen. Ob Landschaftsaquarelle,

Tusche- und Bleistiftzeichnungen

oder Skizzen- und Porträts

– sein gesamtes Oeuvre zeugt von hohem

qualitativem Anspruch. Dittmann

war ein äußerst kreativer Kopf, der selbst

während der Kriegsgefangenschaft

Weihnachtsschmuck, Märchenfiguren

und Spielzeug fertigte. So schwärmt

seine ehemalige Schülerin Ehrengard

von Klitzing noch heute von ihrem

engagierten Lehrer, der seinen Schülern

viel Beachtung geschenkt und auch sie

gefördert habe. Seine produktivste Phase

erlebte Dittmann in den 1960er Jahren.

Tag und Nacht sei sein Skizzenblock im

Einsatz gewesen, um Charakterköpfe,

Landschaften, politisches Geschehen

oder Alpträume festzuhalten, berichtete

Heinrich Böning während der Ausstellungseröffnung.

Auch wenn er immer wieder eine „Vorliebe

für die leicht hingeworfene, zeichnerische

Notiz gehabt habe, stamme aus

dieser Zeit das Triptychon der Bedrohung

mit dem Titel „Die sieben Todsünden“

– Dittmanns pointillistischen Gemälde

galten in der Nazizeit als entartete

Kunst. Aber Dittmann beherrschte auch

viele andere Techniken und Materialien,

mit denen er seine Kunst zum Ausdruck

brachte. Er verband in seinen Werken

oft Expressionismus und Surrealismus

miteinander. Zu seinem vielfältigen Werk

gehören die „Köpfe der Zeit“, eine Mappe

mit hunderten, virtuos einfach gestalteten

Porträts, die vor dem Fernseher

entstanden sind.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |41


42 | mq + Ausgabe Herbst 2020


STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Krieg und Gefangenschaft verarbeitete

Dittmann in seinen Alptraum-Bildern,

die er in pointillistischem Stil malte.

„Während seiner Reisen in den Mittelmeerraum

verfasste er meist in

französischer Sprache die ‚illustrierten

Tagebücher‘, woran seine literarischen

Fähigkeiten erkennbar sind“, informierte

Böning. Dittmann habe den Arbeiten

seiner Schüler großen Wert zugemessen

und widmete ihnen eine eigene

Ausstellung unter dem Titel „Geliebter

Schüler“. Seine Werke zeigten den Trend

zur Moderne bis hin zur Abstraktion,

ohne den Bezug zur Gegenständlichkeit

zu verlieren. „Seine Bilder sind Beispiele

der Kunstpädagogik des 20. Jahrhunderts,

aber zum Teil auch Zeitdokumente

einer bewegten Epoche“, verwies Böning

auf Dittmanns Belebung der regionalen

Kulturszene.

Er habe sich zudem schriftstellerisch und

als Fotograf betätigt sowie den Quakenbrücker

Filmclub geleitet. „Er gehörte zu

den ersten Denkmalschützern unseres

Raumes, die erkannten, welchen Schatz

an Bausubstanz diese Stadt zu hüten

hat“, lobte Böning Dittmanns Einsatz

für den Fachwerkbestand der Burgmannsstadt.

Anlässlich der Vernissage

war Dittmanns Tochter Angelika Wittich

aus dem Raum Stuttgart angereist, um

Gedichte und Gedankensplitter ihres

mehrsprachigen Vaters zu präsentieren.

„Jedes Bild ist ein Abenteuer. Ein Kunstwerk

ist immer fertig und unfertig, sonst

lebt es nicht“, zitierte sie Dittmann, der

ein Perfektionist gewesen sei. Besonders

berührend war ein trauriges Gedicht

über den Spatz, das ihr sterbenskranker

Vater geschrieben hatte. Unter der Regie

von Detlef Bülow ist eine sehenswerte

Ausstellung von Dittmann und seinem

Lebenswerk auf drei Etagen entstanden.

Bülow hat ein eigenes Ausstellungskonzept

dafür entworfen und hochwertige

Bilderrahmen angeschafft.

Das Stadtmuseum ist am Donnerstag,

Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr

geöffnet.

Berühmt sind Dittmanns „Achten“

– Aquarellbilder auf Zeitungspapier.

Fotos: Alexandra Lüders

Ausgabe Herbst 2020 mq + |43


Das Artland-Magazin.

1o JAHRE

Unikatschmuck in Ankum von Alexandra Lüders

Eigentlich wollte sie Bildhauerin

werden, doch mit ihrer

Ausbildung zur Schmuckgestalterin

und Goldschmiedemeisterin

wählte Ilona Löhr

ein künstlerisch-handwerkliches

Metier, das ihr wie auf den Leib

geschnitten ist.

Internationale Preise und Ausstellungen

sind die Folge ihrer schöpferischen

Arbeit, deren neuesten Modelle in

ihrem renommierten Atelier an der

Hauptstraße 56 in Ankum ausgestellt

sind. In diesem Domizil logiert die

gebürtige Bersenbrückerin am

24. Oktober 2020 zehn Jahre.

„Ich bin sehr dankbar über meine

treuen Kunden, mit denen ich gemeinsam

immer neue Ideen spinnen kann“,

verweist sie auf Kundschaft aus dem

Ort Ankum und dessen Umfeld sowie

aus Bremen, Hamburg, Bielefeld, Cloppenburg,

Bramsche, Osnabrück, Berge

und dem Artland.

Wegen der Corona-Pandemie will

Ilona Löhr die geplante Feier erst in

2022 veranstalten, weil sie dann auch

ihre 25-jährige freiberufliche Tätigkeit

begießen kann. Anläßlich der Festlichkeit

wird sie eine Ausstellung mit dem

Künstler Gerhard Marquard organisieren,

der kleinformatige, schnellskizierte

Aquarellbilder malt. In den vergangenen

zehn Jahren ist die Goldschmiedin

in Ankum richtig heimisch geworden.

Bis vor eineinhalb Jahren hat sie auch

in direkter Nähe zum Atelier gewohnt.

„Ich fühle mich sehr wohl in Ankum

inmitten einer netten, hilfsbereiten

Nachbarschaft, auf die ich mich verlassen

kann“, gesteht sie.

In dieser Zeit konnte Löhr mehrere

geschäftliche und künstlerische Herausforderungen

meistern. Jährlich betreut

sie ein bis zwei Praktikanten, damit sie

eine realistische Vorstellung von dem

Goldschmiedeberuf bekommen.

Seit einigen Jahren bietet sie auch

Trauring-Workshops für Brautpaare

an, die ihr Eheglück hier symbolisch

schmieden können.

In der Schmuckgestaltung verfolgt

Löhr weniger aktuelle Trends, sondern

verwirklicht individuelle Wünsche ihrer

Kunden.

„Aus Alt mach Neu“, lautet ihre Devise,

wenn sie aus Gold und Steinen vorhan-

dener Schmuckstücke ihrer Kunden

ein neues Lieblingsmodell zaubert.

„Oft kommen Kunden mit konkreten

Vorstellungen, da ist Vieles möglich.

Mir macht es Spaß, die Wünsche der

Kunden umzusetzen. Wenn dann noch

das Einmalige meiner Stücke entdeckt

und beachtet wird, dann ist das das

schönste Feedback“, verweist Löhr auf

das breite Spektrum ihrer Ideen und

Handwerkskunst.

Hierbei geht es auch um Nachhaltigkeit,

wenn die Kunden ihren alten Goldschmuck

in eine neue Kreation umwandeln

lassen wollen. Zum Beispiel hat

sie aus einer Krügerrand-Münze – ein

Kommuniongeschenk des Bräutigams –

Trauringe gefertigt.

Bei ihrer schöpferischen Arbeit legt Ilona

Löhr auch großen Wert auf außergewöhnliche,

seltene Steine in herausragender

Qualität.

Für eine Bremer Ausstellung hat sie

zum Beispiel zwei Ringe mit Diamantrosen

in der alten Rosenschliff-Technik

gestaltet, weil diese jetzt wieder sehr

gefragt ist. Die mehrfach prämierte

Goldschmiedin liebt das Spiel mit Farben

und Formen.

44 | mq + Ausgabe Herbst 2020


JUBILÄUM

Foto: Alexandra Lüders

„Ich arbeite gern mit geometrischen

Flächen wie die Navette-Steine, welche

eine längliche Schliffform haben und

diagonal zum Finger verlaufen“, verrät

Löhr. Ihre extravaganten Kreationen

sind ausgefallene Silberringe, Turmalin-

Nadeln in Bergkristallen. Fantasievoller

Eisenschmuck kombiniert mit edlem

Gold ist ebenso ihr Ding wie filigrane

Pendants zu edlem Ohrschmuck.

Sie ist eben fasziniert von experimenteller

Formenvielfalt und schönen Steinschliffen.

In der Ankumer Goldschmiede

können Damen und Herren sich unter

anderem auch Kronkorken-Ringe anfertigen

lassen – eine sehr originelle Erfin-

dung, die Ilona Löhr ihren Kunden seit

15 Jahren anbietet. Ideengeberin war

ihre jugendliche Tochter Elisa, die eines

Tages einen hübschen Kronkorken

auf der Straße fand: „Guck mal Mama,

das wär auch ein schöner Ring“, rief

sie. Ähnlich begeistert reagieren auch

viele Kunden von Löhrs Goldmiede. In

ihrem Fundus hat die Meisterin schon

eine große Auswahl an Kronkorken

gesammelt, aus denen Interessierte

sich ein Modell auswählen können.

Damit die einzelnen Korken sich

auch auswechseln lassen, hat Ilona

Löhr eine besondere Technik entwickelt.

Wer möchte, kann auch eigene

Kronkorken mitbringen, die von der

Goldschmiedin in eine perfekte Rundform

gestanzt werden, damit sie in den

massiven Silberring passen. Die Modelle

sind nicht nur ein Hingucker, sondern

auf Kundenwunsch fertigte Löhr schon

ein ganzes Schmuckset aus Kronkorken

mit Manschettenknöpfen, Ring und

Anhänger.

Wer einen Trauring-Workshop buchen

möchte, sollte sich unter der Telefonnummer

05462/ 742 775 melden (4 bis 6

Wochen vorher), die Homepage der Goldschmiedin

www.ilona-loehr.de anklicken

oder Ilona Löhr im inspirierenden Atelier

einfach mal über die Schulter schauen.

Ausgabe Herbst 2020 mq + |45


Das Artland-Magazin.

Einkaufsgutscheine

im Wert von über

8.000 Euro

zu gewinnen

In Quakenbrück

einkaufen &

gewinnen

Insgesamt sechs Verlosungen

Hauptpreis je Verlosung: 1.000 EURO-

Einkaufsgutschein für Quakenbrück

Zweiter und dritter Preis:

Einkaufsgutscheine im Wert von 250 Euro und 100 Euro

Start der Aktion: 11. September 2020

Aktionszeitraum: Sept.-Dez. 2020 & März-Juni 2021

Bonuskarten in allen teilnehmenden

Geschäften in Quakenbrück erhältlich

6 x 1000,- €

Einkaufsgutscheine

zu Gewinnen!

sowie weitere Einkaufsgutscheine

im Gesamtwert von 8.000,- €

Von Oktober bis Dezember 2020 sowie von April bis Juni 2021

werden jeweils zur Mitte des Monats freitags auf dem Wochenmarkt

die Gewinner ausgelost. Hauptgewinn ist jeweils

ein Quakenbrück-Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro.

Zweiter und dritter Preis sind Einkaufsgutscheine im Wert von

250 und 100 Euro.

Teilnehmen können alle Kunden der Burgmannstadt. Bonuskarten,

die ab dem 11. September 2020 in allen teilnehmenden

Quakenbrücker Geschäften erhältlich sind, dienen dabei als Los.

Einkaufsgutscheine

im Wert von über

8.000 Euro

zu gewinnen

Je zehn Euro Einkaufswert gibt es einen Aufkleber. Zwölf Felder

sind auf einer Bonuskarte zu bekleben. Die vollständig ausgefüllten

In

Karten

Quakenbrück

können in allen teilnehmenden Geschäften abgegeben

werden. Die Verlosung findet auf dem Wochenmarkt statt.

einkaufen &

gewinnen

Jürgen Holterhus, 1. Vorsitzender der IQ, ist von der gemeinsamen

Aktion mit der Stadt Quakenbrück überzeugt. „Die Hauptgewinne

sind schöne Anreize für ausgedehnte Einkaufsbummel in Quakenbrück.

Je mehr man einkauft, desto höher sind die Gewinnchancen.“

So geht´s

Sammeln Sie pro 10 € Einkaufswert eine Klebemarke.

Ist Ihre Bonuskarte vollständig beklebt und das Adressfeld

ausgefüllt, können Sie die Karte in den teilnehmenden

Quakenbrücker Geschäften abgeben und nehmen automatisch

an der monatlichen Verlosung teil.

Jede abgegebene Karte wird nur in der jeweils folgenden

Ziehung berücksichtigt. Für die nächste Verlosung sammeln

Sie einfach auf einer neuen Bonuskarte weiter. Mit Karten,

die im vorangegangenen Monat nicht abgegeben wurden,

können Sie beim nächsten Mal teilnehmen.

Die Verlosungen in den Aktionszeiträumen von Oktober

bis Dezember 2020 und von April bis Juni 2021 finden

jeweils zur Mitte des Monats statt.

Einkaufsgutscheine im Wert von

über 8.000 Euro zu gewinnen

In Quakenbrück

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gewinnen

Name, Vorn

Straße

Gestaltung: Artland Design Quakenbrück

5

1 2

4

3

Ihre Daten werden ausschließlich für die Verlosungs

im genannten Zeitraum verwendet und nach Aktionsende

umgehend vernichtet.

Wohnort

Tel. Nr.

Die Aktion ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Quakenbrück IQ und der

Stadt Quakenbrück zur Stärkung des regionalen Handels und soll beitragen,

Corona-Pandemie bedingte Umsatzverluste aufzuholen.

Sammeln Sie pro 10 € Einkaufswert eine Klebemarke. Ist Ihre Bonuskarte

vollständig beklebt und das Adressfeld ausgefüllt, können Sie die Karte in

den teilnehmenden Quakenbrücker Geschäften abgeben und nehmen

automatisch an der monatlichen Verlosung teil.

Jede abgegebene Karte wird nur in der jeweils folgenden Ziehung

berücksichtigt. Für die nächste Verlosung sammeln Sie einfach auf einer

neuen Bonuskarte weiter. Mit Karten, die im vorangegangenen Monat

nicht abgegeben wurden, können Sie beim nächsten Mal teilnehmen.

Die Verlosungen finden in den Monaten Oktober bis Dezember 2020

und April bis Juni 2021 jeweils zur Mitte des Monats statt.

46 | mq + Ausgabe Herbst 2020


MUSEUMSLANDSCHAFT

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JUGENDFREIZEIT

St.-Marien-Zeltlager

trotz(t) Corona

auf tol

Zum 60. Mal in Folge hätte das Zeltlager

der St.-Marien-Gemeinden

Quakenbrück und Badbergen in

diesem Jahr die Zelte aufschlagen

wollen und gerade dieses Lager sollte

ein ganz besonderes werden.Wie immer

wäre der erste Ferientag auch der erste

Zeltlagertag gewesen und alle Beteiligten

konnten es kaum erwarten.

Jedoch stellt die Corona-Pandemie

auch Freizeiten und Zeltlager vor große

Herausforderungen und es kristallisierte

sich bereits im Frühjahr heraus, dass das

St.-Marien-Zeltlager – seit 1960 – das erste

Mal nicht würde stattfinden können. Die

Enttäuschung war groß.

Trotzdem verabredeten sich die Gruppenleiter

zu Videokonferenzen und merkten

schnell, dass sie sich damit nicht zufrieden

Abenteuerzeltlager 2020

der St.-Marien-Gemeinden

Quakenbrück und Badbergen

geben wollten. Frei nach dem Motto „St.-

Marien-Zeltlager trotz(t) Corona“ überlegten

sie sich, wie man durch Video-Tutorials

oder Spiele für den Garten Zeltlager-Feeling

nach Hause bringen könnte. Zwei Wochen

vor Beginn kam dann die Lockerung: Man

darf sich in Kleingruppen treffen. Darauf

folgten weitere Videokonferenzen, Besprechungen

und Telefonate und die gesamte

bisherige Planung wurde über den Haufen

geschmissen. Binnen kürzester Zeit konnte

ein Alternativ-Programm auf die Beine

gestellt werden, welches an die geltenden

Hygienevorschriften angepasst war.

Vom 16. bis 26. Juli 2020 fand das alternative

St.-Marien-Zeltlager rund um das

Franziskushaus in Quakenbrück statt. Insgesamt

rund 35 Kinder im Alter zwischen

6 und 16 Jahren haben an den Tagesaktivitäten

teilgenommen und wurde innerhalb

der elf Tage von 20 Gruppenleitern betreut.

Programmpunkte wie Kennenlernspiele,

Stadt-Rallye, Gartenolympiade und das

Bemalen von „Corona-Masken“ haben

das Zeltlager vor Ort zu einer besonderen

Erfahrung gemacht. Highlights waren vor

allem ein Nachmittag auf der Swing-Golf-

Anlage auf Gut Vehr, eine Fahrradtour

durch die Pfarreiengemeinschaft, ein

gemeinsamer Gottesdienst sowie ein

Kino-Abend. Durch Lagerfeuer, Gitarre und

Stockbrot kam das Zeltlagergefühl auch

am Abend so richtig auf und natürlich

durfte eine Gruselwanderung ebenfalls

nicht fehlen. Durch die vielen Aktivitäten

wie das Gruppenleiter-Such-Spiel oder eine

Schnitzeljagd in und um Quakenbrück

konnten alle die Stadt und ihre Umgebung

noch einmal besser kennenlernen und

feststellen, dass elf Tage Zeltlager auch hier

sehr viel Spaß machen und man mit den

richtigen Leuten überall eine gute Zeit haben

kann.Trotz der zahlreichen Vorschriften

und Regelungen, die zum Schutz aller

Beteiligten eingehalten werden mussten,

war das etwas andere Zeltlager ein voller

Erfolg und konnte mit einem gemeinsamen

Brunch am letzten Zeltlagertag

abgeschlossen werden.

Im Nachhinein zieht das Organisations-

Team das Fazit: „Es war ein besonderes

Zeltlager in besonderen Zeiten. Dass alles

so gut geklappt hat, haben wir vor allem

der Motivation und Flexibilität unserer

Gruppenleiter zu verdanken. Einen Großteil

haben natürlich die Kinder selber, aber

auch die Spontanität der Eltern und die

Unterstützung durch die St.-Marien-Gemeinde

– vor allem durch Manuel Kollenberg,

der nicht nur uns, sondern auch alle

anderen Zeltlager betreut – beigetragen.

Wir freuen uns, dass wir trotz der schwierigen

Umstände zu einem guten Start in die

Ferien beitragen konnten, können es aber

kaum erwarten (hoffentlich) nächstes Jahr

wieder mit Sack und Pack in den Zelten auf

einer Wiese zu übernachten.“

Maja Biemann,Verena Diers

Ausgabe Herbst 2020 mq + |49


Alles bunt

HOBBY & FREIZEIT

macht der Herbst

Wir präsentieren ab sofort

ein einmaliges Sortiment für Ihre Herbst-/

(Heide, kleinwüchsige Koniferen für Grabbepflanzungen,

Gaultheria, Christrosen, Alpenveilchen, Gräser u. viele mehr)

Land-

Winterbepflanzung

wehr

Auch in diesem Jahr:

In Kürze bieten wir wieder eine

tolle Auswahl an Grabgestecken an.

Ab dem 10. Dezember beginnt unser großer

Weihnachtsbaumverkauf

mit ständig über 200 Bäumen

ab 20,- zur Auswahl!

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50 | mq + Ausgabe Herbst 2020

Die Büste Sophie ist ein zauberhafter Blickfang am Ende der Rosenbögen.

Fotos: Alexandra Lüders


7.+8. NOV. 2020

MUSEUMSLANDSCHAFT

14. Martinsmarkt

AUF HOF GRONEICK IN GEHRDE von

Alexandra

Lüders

IN GEHRDE

...auf einerhistorischen

Hofanlage im Artland!

URIGES MARKTTREIBEN

Keramik · Tischkultur · Lampen · Strick- & Lederartikel ·

Taschen · Hüte · Mützen · Schals · Modeaccessoires · Kinderbekleidung

· Eisenkunst · Skulpturen · Altes & Schönes

· Holzobjekte · Gartendekorationen · Grill- & Feuerschalen

· Vogelhäuser · Briefkästen · Seifen · Kerzen · Düfte · handbemaltes

Porzellan · Schmuck & Steine · Bücher · Liköre ·

Weine · Räucherfisch · Wurst- & Käsespezialitäten · Essig &

Oele · Pralinen · Früchte · Chutneys & Marmeladen

Reges Interesse am Stand „Schönes und Altes vom Lande“

AKTIONEN FÜR KINDER · FEUERSHOW AM ABEND

BACKHAUS GEÖFFNET · KAFFEE UND KUCHEN

Am 7./8. November lädt die Familie

Groneick zum 14. Martinsmarkt auf

ihren idyllischen Ferienhof am Schnücksort

2 ein. Der ländliche Event findet

am Samstag von 13 bis 19 Uhr und am

Sonntag von 10 bis 18 Uhr auf einem

weitläufigen Gelände statt.

Unter den 60 gemeldeten Ausstellern

sind auch viele neue Teilnehmer dabei,

auf die sich die Besucher freuen können.

So werden unter anderem die Malerin

Dörthe Bohne-Eylering mit witzigen

Tierbildern, Nico Loges mit filigranen

Holzarbeiten sowie der Bippener

Eckhard Lenz mit seinen originellen

Drechslerobjekten ihre Werke präsentieren.

Besonders beliebt ist zudem sein

Schaudrechseln, bei dem ihm Besucher

über die Schulter schauen können.

Hier geben sich alljährlich Blaudrucker,

Keramiker, Kerzenmacher, Goldschmiede,

Seifensieder, Eisenschmiede,

Porzellanmaler, Patchworker und viele

Anbieter mehr ein Stelldichein. Neben

Kunsthandwerk und künstlerischen

Produkten erwarten die Gäste auch

viele kulinarische Leckereien sowie ein

Dielencafé mit Getränken & hausgemachten

Kuchen. Ebenso werden wieder

mehrere caritative Einrichtungen

und Initiativen zu Gast sein.

Annas Feuerschau und der Musiker Ernie

Lawson unterhalten Groß und Klein

mit ihren Künsten. „Es ist eigentlich

alles wie immer, nur anders“, freuen sich

Erika und Bernd Groneick schon trotz

Corona-Pandemie auf das herbstliche

Highlight auf ihrem Hof.

Ein Hygienekonzept sorgt für weitgehende

Sicherheit. Am Eingang werden

Kontaktdaten der Besucher notiert.

Es gibt eine Einbahnstraßenregelung,

mehrere Desinfektionsmöglichkeiten,

Maskenpflicht und Abstand im Dielencafé.

Menschen mit Grippesymptomen

HHHH

Schnücks Ort 2 · 49596 Gehrde

Tel: 0 54 39 / 13 42 · www.groneick.de

Samstag 13-19 Uhr · Sonntag 10-18 Uhr

Eintritt: 3,50 EUR, Kinder & Jugendliche bis 14 Jahre frei

Parkplatz an der Reithalle und am Martinsmarkt-Gelände.

Aufgrund der aktuellen Lage informieren Sie sich unter www.groneick.de

Der Kerzenzieher erfreut nicht nur die Kinder.

dürfen das Gelände leider nicht betreten. Die aktuellen,

gesetzlichen Änderungen der Corona-Vorschriften

werden für Aussteller und Besucher auf

der Homepage im Internet bekanntgegeben. Die

Veranstalter bitten diese regelmäßig abzurufen.

Diverse Park- und Transportmöglichkeiten werden

weiträumig angeboten.

Fotos: Alexandra Lüders

Weitere Infos unter

www.groneick.de

Ausgabe Herbst 2020 mq + |51


Das Artland-Magazin.

Igel im Wettlauf

mit der Zivilisation

von Alexandra

Lüders

en.

- Alten- und Pflegeheim

- Kurzzeitpflege

- Verhinderungspflege

- Betreutes Wohnen

- Seniorenmittagstisch

Ansprechpartner:

Joachim Minneker (Geschäftsführer)

Dirk Tschritter (Pflegedienstleitung/Prokurist)

St. Sylvester gGmbH

Grüne Straße 24

49610 Quakenbrück

Tel.: 0 54 31 - 900 0

52 | mq Ausgabe Herbst 2020

info@sylvesterstift.de

www.sylvesterstift.de


NATUR & UMWELT

Der Wettlauf zwischen Hase und Igel

hat als alter, deutscher Schwank

Einzug in die Märchenbücher der Gebrüder

Grimm und Ludwig Bechsteins

gehalten und somit Berühmtheit

erlangt. In dieser Geschichte gelingt es dem

Igel (und seiner Frau) den Hasen zu überlisten

und den Wettlauf trotz seiner kurzen Beine zu

gewinnen.

Tatsächlich ist der Braunbrustigel ein Überlebenskünstler,

denn es ist ihm bisher gelungen,

sich an die Kultur- und Stadtlandschaften des

Menschen anzupassen. Aber es wird für den

Insektenfresser zunehmend schwieriger Nahrung

und Unterschlupf zu finden. Angesichts

großer Rasenflächen und Steingärten findet

er nicht genügend Nahrung. Auch mangelt

es an Reisig- oder Laubhaufen, Büsche oder

Totholz zum Überwintern. Zudem dezimieren

der Straßenverkehr, die heißen, trockenen

Sommer, Pestizide und neuerdings die Mähroboter

seinen Bestand. Dabei ist der Stachelhäuter

ein nützliches Tier, denn er vertilgt

Schädlinge wie Schnecken, Laufkäfer, Tag- und

Nachtfalter, Regenwürmer, Spinnen, kleine

Säugetiere, Frösche und Schlangen . Gelegentlich

frisst er Früchte, Maden und Würmer

in Totholz und Fallobst sowie Vogeleier. Im

November hat er sich dann ein dickes Speckpolster

angefressen und sucht ein geeignetes

Quartier für den Winterschlaf.

Der im Juli/ August/September geborene

Igel-Nachwuchs muss dann etwa 500 bis 600

Gramm wiegen, um überwintern zu können.

Wer ein zu schwaches Igelchen findet, sollte

sich an Igelstationen oder kundige Experten

wenden, um dem Wildtier zu helfen. Beratung

gibt es beim Tierarzt, beim Naturschutzbund

und der Deutschen Wildtierstiftung. Vor Ort

werden auch Überwinterungshilfen wie zum

Beispiel in der Quakenbrücker Zoohandlung

Möller angeboten. Wie Bettina Möller informierte,

wurden diese in den vergangenen drei

Jahren verstärkt angefragt. Für sein Winterquartier

braucht der Igel einen Auslauf von

etwa 2,4 mal 0,8 Meter, der mit Zeitungen

und Stroh ausgelegt werden kann. Sein Ruhehäuschen

oder seine Überwinterungskugel

sollte etwa 50 mal 40 Zentimeter betragen.

Der Igel benötigt auch eine kühle Umgebung,

damit er die richtige Körpertemperatur für

den Winterschlaf bekommt. Der Igel darf

wegen seiner Laktoseintoleranz keine Milch

trinken, braucht aber dringend Wasser. Er

hat einen guten Geruch- und Gehörsinn, mit

dem er sich in der Nacht und Dämmerung

orientieren kann. Denn in dieser Zeit ist er

hauptsächlich unterwegs, weshalb moderne

Mähroboter dann ausgeschaltet sein sollten.

Er besitzt 6000 bis 8000 Stacheln, mit denen

er sich im Verteidigungsfall zu einer Kugel

zusammenrollt. Leider auch in der Begegnung

mit Mährobotern, welche ihn mit scharfen

Messern verletzten und töten können.

Naturnahe, giftfreie Gärten mit heimischen

Pflanzen und Gehölzen sind ideal für das Stacheltier.

In den Zäunen sollten Schlupflöcher

von mindestens zehn Zentimeter Breite sein.

Hilfreich wäre es auch Löcher, Gruben und

Schächte abzudecken sowie Ausstiegshilfen

in Gartenteichen anzulegen. Weltweit gibt es

26 verschiedene Igelarten, die unterschiedlich

groß sind und auch nicht alle Stacheln tragen.

In nördlichen Breiten lebt der sogenannte

Weißbrustigel. In verschiedenen Sprachen

wird der Begriff „Igel“ mit Schlangenfresser

übersetzt.

Der Igel braucht ein trockenes, kühles Quartier, spezielles

Futter und Wasser für die Überwinterung – Marvin Möller

bietet verschiedene Produkte an. Foto: Alexandra Lüders

Der Igel ist ein Wildtier, das in unserem

Umfeld ganzjährig zu sehen ist.

Fotos: Friedel Zöpfen

Ausgabe Herbst 2020 mq + |53


DasGezeitenkraftwerk

La Rance im Nordwesten

Frankreichs

Energiegewinnung aus der Gezeitenströmung

Die Corona-Pandemie hat nicht nur

das gesamte öffentliche und private

Leben verändert, sondern auch die

mediale Darstellung des Klimawandels

abgeschwächt, obwohl der Klimaschutz

nicht an Bedeutung verloren hat; denn

die Geschwindigkeit der Klimaveränderung

hat erheblich zugenommen. Um

so wichtiger ist ein entschiedenes Handeln

um in allen Sektoren die fossilen

Energieträger durch Energieeffizienzmaßnahmen

und erneuerbare Energien

zu ersetzen.

Eine der ältesten Möglichkeiten schadstofffreien

Strom zu erzeugen ist die

Nutzung der Wasserenergie. Neben

Laufwasserkraftwerken, Speicherwasser-

und Pumpspeicherkraftwerken gibt

es auch Gezeitenwasserkraftwerke, die

die Energiegewinnung aus der Gezeitenströmung

beziehen.

Eines davon befindet sich in der Bretagne

im Mündungsbereich des Flusses

Rance in den Ärmelkanal, einem Teil des

Atlantischen Ozeans. Es ist in Dammbauweise

erstellt worden und hat die

Doppelfunktion eines Gezeitenkraftwerkes

und einer Straßenverbindung

zwischen Dinard und Saint-Malo. Seit

der Inbetriebnahme 1967 speist es

Strom mit einer Spitzenleistung von

240 Megawatt in das öffentliche Netz

ein. Über 40 Jahre war es mit Abstand

weltweit das größte Gezeitenkraftwerk.

Erst 2011 wurde es vom koreanischen

Werk Sihwa-ho mit einer Spitzenleistung

von 254 Megawatt abgelöst.

Im Gezeitenkraftwerk La Rance wird

die Gezeitenströmung des Atlantiks

genutzt, der an dieser Stelle einen

Tidenhub von über 8 m aufweist. Den

größten Teil der Energiegewinnung

bezieht es aus der auflaufenden Mee-

resströmung; die ablaufende Strömung

der Flussmündung liefert einen

deutlich kleineren Anteil der Energie.

Durch die Gezeiten wird das Flussbett

der Rance zweimal täglich mit einer

Durchflussmenge von maximal 18.000

m³/s gefüllt und geleert. Auf diese

Weise wird als Doppeleffekt sowohl das

auflaufende als auch das ablaufende

Atlantikwasser genutzt, um die Turbinen

anzutreiben. Die Turbinen wurden

eigens für diese Funktion, nämlich für

den Betrieb in beide Drehrichtungen,

konstruiert. Automatisch gesteuert und

überwacht wird es von einem EDV-System,

das die Betriebsbedingungen der

Turbinenaggregate und der Stauwehre

festlegt.

Das etwa 750 m lange Gezeitenkraftwerk

besteht von West nach Ost aus

einer 390 m langen Stahlbeton-Staumauer,

in der das Maschinenhaus für

die 24 Turbinen integriert worden ist,

einem 163 m langen Staudamm sowie

54 | mq + Ausgabe Herbst 2020


einem weiteren 115 m langen, mobilen

Staudamm mit 6 Schützen, durch die

der Gezeitenstrom erforderlichenfalls

am Kraftwerk vorbeireguliert werden

kann. Neben der Funktion als Kraftwerk

dient dieses Bauwerk auch als Hauptverkehrsstraße

mit Klappbrücke zwischen

Dinard und Saint-Malo. Diese Klappbrücke

erlaubt auch größeren Schiffen die

Durchfahrt, während kleinere Schiffe

und Boote durch eine Schleuse fahren

können. 24 Kaplan-Rohrturbinen mit

horizontaler Welle und einem Durchmesser

von 5,35 m liefern jeweils bei einem

maximalen Durchfluss von 275 m³/s und

einer maximalen Drehzahl von 260 min-1

eine elektrische Leistung von bis zu 10

Megawatt. Die Flügel der Turbinen sind

um 40 ° drehbar, um den wechselnden

Anforderungen gerecht zu werden. Sie

funktionieren in beiden Flussrichtungen

sowohl bei Ebbe als auch bei Flut zur

Stromerzeugung. Zudem können die Turbinen

auch als Pumpturbinen eingesetzt

werden, so dass das Gezeitenkraftwerk

auch als Pumpspeicherkraftwerk genutzt

werden kann. Der Wasserspiegel kann

zusätzlich um bis zu 2 m angehoben

werden, um auch in Spitzenlastzeiten

den Bedarf kontinuierlich zu decken. Im

Unterschied zu grundlastfähigen Laufwasser-

bzw. Speicherwasserkraftwerken

liefert diese Anlage bedingt durch den

ständigen Wechsel von Ebbe und Flut

nämlich nur zeitweise die Spitzenleistung

von 240 Megawatt.

Allerdings hat das Gezeitenkraftwerk

auch ökologische Auswirkungen; denn

seit der Inbetriebnahme 1967 hat sich

die Rance-Mündung verändert. Vor dem

Kraftwerksbau betrug der Tidenhub 14

m, heute ist er auf 7 – 8 m gesunken und

zeitlich verschoben. Verantwortlich dafür

ist die Behinderung des Abtransportes

von Sedimenten und Schlamm der Rance

in das offene Meer, was eine massive

Verlandung der Rance-Mündung zur

Folge hat. Solchen ökologischen Aspekten

würde man heute wesentlich mehr

Bedeutung beimessen als es noch 1961

zu Beginn dieses Projektes der Fall war.

Architekt Dipl.-Ing.

Andreas Henemann

Quakenbrück

Ausgabe Herbst 2020 mq + |55


Das Artland-Magazin.

Kulturpaten

Quakenbrück

Ohne Kunst ist das

Leben trist und öde.

Kunst bereichert,

tröstet und motiviert.

Eine Pandemie wie

„Covid-19“ schadet

nicht nur der wirtschaftlichen Entwicklung

einer Stadt, sondern auch ihrer

Seele. Kunst, egal ob Musik, Theater

oder Malerei gibt uns Halt, fordert uns

und gibt uns Hoffnung.

Wir, der „Freundeskreis Kulturpaten

Quakenbrück“ wollen ein Zeichen setzen,

nicht unbedingt für mehr Kunst,

sondern in diesen außergewöhnlichen

Zeiten für ein Überleben der Kunst und

Kultur in Quakenbrück. Wir haben uns

sechs Projekte, Vereine, Veranstaltungen

und Schulen ausgesucht, die alle

gemeinsam wegen der Corona-Pandemie

gefährdet sind. Die Stadt wäre

ein größeres Stück ärmer ohne diese

Projekte und deswegen bitten wir Euch

um Hilfe.

Wir suchen Paten für diese Projekte.

Menschen aus allen Schichten, die

sagen – „Das will ich verteidigen, das

muss so bleiben, ich möchte helfen,

dass diese Einrichtungen nicht sterben.“

Wir wollen Euch eine Möglichkeit

geben, selber zu agieren, dass diese

Projekte „Corona“ überstehen können

und ein Teil unserer Stadt bleiben, um

in naher Zukunft gemeinsam die Früchte

dieser Projekte zu ernten.

Wie geht das? Werde ein Pate für eine,

mehrere oder alle Projekte. Einzelpersonen

oder Firmen können Patenschaften

übernehmen und die Zukunft dieser

Projekte sichern. Wichtig ist, dass wir

als Stadt am meisten davon profitieren,

wenn in der Zeit nach „Corona“ die

Kunst, ein Festival oder ein Theaterstück

in Quakenbrück wieder möglich

sind. Aber genauso wichtig ist es, dass

Kunst- und Musikschulen, meist ohne

staatliche Finanzierung, überleben

können. Wo sonst sollten die Künstler

von Morgen herkommen?

Mitmachen! Es gib für jedes Portemonnaie

das passende Angebot, wer viel hat

kann viel geben, aber jeder Euro hilft,

dass die Zukunft hell erleuchtet wird

und nicht in einem grauen Einheitsbrei

versinkt. Es kann anonym gespendet

werden oder öffentlich. Für die Patenschaften

gibt es drei Kategorien, für die

Plaketten mit einem Namenszug vorgesehen

sind: Die Bronzeplakette für 20,-

Euro, die Silberplakette für 30,- Euro und

PROJEKTE:

1. Theaterwerkstatt

2. Burgmannskapelle Quakenbrück

3. Rock für Tibet

4. Kreativ- und Sprachschule Lubinez

5. Malschule Pfannstiel

6. Musikschule Höhler – Schumann

Firmen, die die Stelen angefertigt

und an ihnen mitgearbeitet haben:

Metallbau Wolfgang Koppelmann,

Tischlerei Bergfeld, Pfau Tec, Maler Diers,

Tischlerei Holzhandwerk Frank Willenborg,

Zimmerei Bäker.

Freundeskreis Kulturpaten Quakenbrück:

Esther Menke, Marion Haidukiewitz, Verena Diers,

Ralf Nemitz, Christian Calderone, Ralph Hanheide,

Bob Giddens, Oliver Wagner, Ralf Mösgen,

Andreas Gergenreder, Detlef Bülow

die Goldplakette ab 50,- Euro. Bei den

Projekten „Burgmannskapelle“, „Theaterwerkstatt“

und „Rock für Tibet“ kann

bei Bedarf eine Spendenbescheinigung

ausgestellt werden, bei den anderen

Patenschaften leider nicht. Aber jede

Spende hilft. Und bitte denkt daran:

In schweren Zeiten hält eine Stadt

zusammen; wir tun dies für die Zukunft

unserer Stadt. Dort wollen wir uns in

besseren Zeiten treffen und gemeinsam

feiern, dass die Kunst überlebt hat.

Danke für eure Unterstützung!

„Kulturpaten–Quakenbrück“

Ich bin mit dabei und werde „Kulturpate – Quakenbrück“.

Ich entscheide mich für folgende Teilnehmer und für folgende Form der Patenschaft:

Art der Patenschaft: bronze silber gold Spendenquittung

( 20,- Euro ) ( 30, -Euro ) ( mind. 50,- Euro)

Burgmannskapelle ☐ ☐ ☐ ☐

Quakenbrück (steuerlich absetzbar)

Kreativschule Lubinez ☐ ☐ ☐

Malschule Pfannstiel ☐ ☐ ☐

Musikschule Höhler – Schuhmann ☐ ☐ ☐

Theaterwerkstatt (steuerlich absetzbar) ☐ ☐ ☐ ☐

RockfürTibet (steuerlich absetzbar) ☐ ☐ ☐ ☐

Folgender Name / Firmenname soll auf die Stelenplakette: ____________________________

Ich spende lieber anonym ☐

Name und Adresse des Paten: _________________________________

_________________________________

_________________________________

Ich spende einmalig ☐

Die Formulare für die Patenschaften sind erhältlich bei:

Buchhandlung Theodor Thoben, Uhren und Schmuck Braemer,

Kantine, Malerfachgeschäft Diers, Richies Sportsbar.

e-mail: _________________________________

Ich spende jährlich, bitte senden Sie mir eine Abbuchungsgenehmigung an obige Adresse zu.☐

Quakenbrück, den ______________ ___________________________

( Unterschrift des Unterstützers )

56 | mq + Ausgabe Herbst 2020


PROGRAMM

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V. Bahnhofstr. 35 · 49610 Quakenbrück ·

Tel. 0 54 31 / 26 44 · www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Quakenbrück

e.V.

Fr,

30.10.

20 Uhr

David Kebekus: „Aha? Egal.“

Wunderbar ehrlich beschreibt er auf der Bühne sein eigenes Versagen. Mal laut, mal

leise - aber dabei immer authentisch. In seinem Solo-Programm zeigt David Kebekus,

wie sich sein Leben nach der Studentenzeit verändert hat.

“Früher hab ich mich darüber geärgert, dass mein Vater als Rentner oft vor der Glotze

hängt und mit Laptop auf dem Schoß auch noch im Netz rum surft. Ich dachte, nutz

doch die Zeit! Mach doch was Sinnvolles mit deinem Ruhestand! Heute weiß ich: Fernsehen

gucken plus Internet… He is living the fucking dream!”

„Ich hab den Mann X-mal in meiner Live-Show zu Gast gehabt. David ist ein großer

Stand-Upper: erfrischend nihilistisch, verdammt lustig und absolut schmerzfrei.“

(Torsten Sträter)

Martin Hermann:

„Feinstaubalarm“

Feinstaubgrenzwerte zu hoch? Ach was. Lungenärzte haben sich aus dem Fenster gelehnt

und den Feinstaub als mindergefährlich eingestuft. Logisch! Schadstoffe in der Luft? Davon

leben Lungenärzte. Beim nächsten Störfall im Atomkraftwerk beruhigen uns die Radiologen.

Mikroplastik? Dieselkrise? Klimawandel? Jetzt nimmt Ökokabarettist Herrmann die wichtigen

Ziele ins Visier.

Müllsortieren als Gewissensbonbon, und zum Wertstoffhof fahren wir die gespülten Joghurtbecherdeckelchen

mit dem SUV. Satire pro Umwelt! Auf die Gefahr, als Weltverbesserer verlacht

zu werden - aber bitte, was ist denn schlecht an einer besseren Welt? Herrmanns Lieder und

Texte sind derart erfrischend und herzerwärmend, da schmelzen sogar die Gletscher im

Publikum.

Fr,

13.11.

20 Uhr

Udo Klopke Band: „Live“

Aktuelles Album „Make me an offer“ 1. Platz beim Deutschen Rock und Pop Preis 2019

Fr,

27.11.

20 Uhr

„Ein Song sollte immer seine Geschichte erzählen, das ist das Allerwichtigste. Und so

bin ich eigentlich ein Geschichtenerzähler, ein fahrender Sänger, der sich vor Leute

hinstellt mit seinen kleinen Erfahrungen und Weisheiten, und Bilder in die Luft malt von

Weltumsegelungen und schönen Beduinentöchtern, vom Lieben…und Leider-nicht-wieder-geliebt

werden.“

Udo Klopke ist Singer/Songwriter und Gitarrist. Geboren und aufgewachsen im niedersächsischen

Quakenbrück, zieht es ihn Anfang der 90er Jahre in die Rheinmetropole

Düsseldorf, wo er zwischen Galabühnen, Fernseh- und Tonstudios den Sprung zum

vielbeschäftigten Musiker schafft.

Die stillen Hunde:

„Dickens - das Weihnachtsmärchen“

Eine Weihnachtsgeschichte nach der Erzählung von Charles Dickens

Die Stillen Hunde sind immer wieder gern gesehene Gäste bei uns, da sie uns und insbesondere

das Publikum in der Vergangenheit restlos überzeugt haben. Profis, die es auf beeindruckende

Weise verstehen, sich auf ihr Publikum einzustellen und dieses zu begeistern.

Den Sinn des Weihnachtsfestes fühlen, die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, um seine

Mitmenschen intensiver wahrzunehmen: Das sind die Botschaften der „Weihnachtsgeschichte“

nach Charles Dickens’ Roman „A Christmas Carol“. Herr Scrooge arbeitet hart für sein Geld und

hat nichts zu verschenken. Nichts und niemandem. Auch nicht zu Weihnachten. Da schon gar

nicht.

Fr,

4.12.

20 Uhr

Ausgabe Herbst 2020 mq + |57


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58 | mq + Ausgabe Herbst 2020


Der Imkergarten

AUS DEM ARTLAND

- Ein 5000 Quadratmeter

großes Refugium im Artland

Anna und Fubo Gottwald von der Bio-

Imkerei Honigsüß öffnen Interessierten

gern ihren Garten an der Rüsforter

Straße 42.

Das ländliche, 5000 Quadratmeter große

Grundstück liegt inmitten von Äckern

und Wiesen auf dem Weg zwischen den

Artlanddörfern Badbergen und Gehrde.

Es umfasst sonnige und halbschattige

Bereiche, Staudenbeete, ein Präriebeet,

einen Gemüsegarten (Selbstversorgung),

Bodendecker, seltenere Gehölze und zwei

kleine Teiche, die den fast 250 Jahre alten

Fachwerkkotten umgeben. Davon sind

2000 Quadratmeter als Streuobstwiese

und Lebensraum für Insekten und andere

Tiere angelegt. In dem Garten leben vor

allem zahlreiche Bienenvölker der Rasse

Buckfast, welche in der artenreichen

Wildblumenwiese viel Nahrung finden.

Das Nahrungsangebot besteht hier

ganzjährig, da die Wiese nur stückweise

mit dem Balkenmäher geschnitten wird.

Dadurch haben alle Insekten die Chance

zur Überwinterung.

Das Mähgut wird dann von Hand entfernt

und in einem älteren Gehölzstreifen

abgelegt, als Schutz und Nistmöglichkeit

für bodenbrütende Vögel. Die Wiese

wurde im Herbst 2016 mit gebietsheimischem

Saatgut angelegt. Sie besteht aus

ein-, zwei-, und mehrjährigen Wildblumen.

Am Rand der Wiese stehen eine Reihe

Kopfweiden, in denen Fledermäuse,

Steinkäuze oder Siebenschläfer zu Hause

sind. „Wir wollen Besuchern Anregung

geben, ihren eigenen Garten ökologisch

zu gestalten. In unserer Anlage blüht es

von Januar bis Dezember. Sie ist nicht

durchgestylt, aber schon gezielt bepflanzt.

Im Fokus stehen zwar die insekten-

und vogelfreundlichen Pflanzen. Der

Garten soll aber auch ansprechend und

dekorativ sein“, erklärt das Ehepaar bei

einer Führung. Ihr Garten sei nicht nur

im Jahr der Biodiversität 2020 ein Beitrag

zur Artenvielfalt.

Seit Jahrzehnten bieten Gottwalds Wildtieren

und Pflanzen Lebensräume.

Im Oktober feiern sie den 40sten

Geburtstag ihrer Imkerei Honigsüß.

In ihrem alten Birnbaum summt und

brummt es. Darin sorgen Hornissennester

und Spechte rund um die Uhr für

Leben. Um den Baum mit dem hohen

Ertrag zu stützen, wurde bereits der

Wurzelbereich verfüllt. In den Dolden

der Wilden Möhre hausen diverse

Insekten. Kunstdünger oder Giftspritzen

sind in dem naturnahen Garten tabu.

Zurzeit stehen die Gehölze des Mönchspfeffers

voll in Blüte, die Linde verbreitet

einen aromatischen Duft – Freuden des

Spätsommers.

„Zwei Drittel der bundesdeutschen

Gartenflächen ist genauso groß wie die

Gesamtfläche der Naturschutzgebiete.

Dieses Potential wird zu wenig genutzt.

Wir müssen weg von den Schottergärten“,

hoffen die Bio-Imker auf eine

Wandlung in den Köpfen und Gärten.

Sie sind Mitglied im Gartenkunstkreis

und nehmen gern an Tagen des Offenen

Gartens teil.

Wer an einer Führung durch den Garten

und der Imkerei interessiert ist, sollte sich

über die Homepage

www.imkerei-honigsuess.de oder

per Telefon Ausgabeunter Herbst 01719510724 2020 mq melden.

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Ausgabe Herbst 2020 mq + |61


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS

Seit 01. Oktober

GOTT DU KANNST EIN ARSCH SEIN

Seit 01. Oktober

JIM KNOPF UND DIE WILDE 13

...im Oktober

MARIE CURIE- ELEMENTE DES LEBENS

NUR am 21. Oktober

BRITT-MARIE WAR HIER

Ab 12. November

007 - KEINE ZEIT ZU STERBEN

Steffis (Sinje Irslinger) Leben könnte nicht

schöner sein: Sie ist jung, hat einen tollen

Freund, den Schulabschluss in der Tasche

und eine Ausbildungsstelle in Aussicht.

Die Abschlussfahrt soll nach Paris gehen.

Doch dann erhält die 16-Jährige unerwartet

eine niederschmetternde Diagnose:

Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit zum Leben.

Der Bus nach Paris fährt ohne sie ...

Genau jetzt tritt Zirkusartist Steve (Max

Hubacher) in Steffis Leben. Er hat einen

Führerschein und bietet an, sie kurzerhand

nach Paris zu fahren. Mit geklautem

Auto, ohne Geld und verfolgt von

den besorgten Eltern (Til Schweiger und

Heike Makatsch) brechen die beiden zu

einem einzigartigen Roadtrip auf. Im

Nordseewind fliegen, auf Kühen reiten

oder Snowboardfahren im Hochsommer

... angetrieben von unbändiger Lebenslust

stürzt sich Steffi in ein unglaubliches

Abenteuer.

Ein neues Abenteuer für Jim Knopf (Solomon

Gordon) und Lokführer Lukas

(Henning Baum). Ein Jahr nach den Ereignissen

geht das Leben in Lummerland

wieder seinen gewohnten Gang. Doch

es ziehen dunkle Wolken über der beschaulichen

Insel auf: Die Piratenbande

„Die Wilde 13“ hat erfahren, dass Frau

Malzahn besiegt wurde und will dafür

nun Rache nehmen. Die Einwohner von

Lummerland ahnen noch nichts von der

drohenden Gefahr. Währenddessen ist

Prinzessin Li Si (Leighanne Esperenzante)

bei Jim Knopf zu Besuch. Ihr kann Jim

sein größtes Geheimnis anvertrauen: Er

möchte endlich die Wahrheit über seine

Herkunft erfahren. Um das Geheimnis

zu lüften und Lummerland vor einer

weiteren Bedrohung zu beschützen, machen

sich die Helden gemeinsam mit den

Dampflokomotiven Emma und Molly auf

den Weg in ein gefährliches Abenteuer.

Fortsetzung zum Kinofilm „Jim Knopf und Lukas

der Lokomotivführer“, der auf dem gleichnamigen

Kinderbuch von Michael Ende basiert.

In Form einer langen Rückblende erzählt

MARIE CURIE - ELEMENTE DES LEBENS

über bedeutende biografische Stationen

im Leben der berühmten Wissenschaftlerin.

Dabei versucht der Film, der auf der

Graphic Novel „Radioactive“ von Lauren

Redniss beruht, markante Ereignisse aus

der Lebensgeschichte von Marie Curie zu

destillieren und diese mit einer psychologischen

Entwicklung zu verknüpfen.

So erklärt der Film letztlich wenig über

die exakten wissenschaftlichen Erkenntnisse

von Curie und was Radioaktivität

bedeutet (und eignet sich deshalb nur

bedingt zur konkreten Beschäftigung

mit Fakten in naturwissenschaftlichen

Fächern), wohl aber verweist er auf die

Reichweite von Curies Entdeckungen und

eröffnet über ihre Biografie ein ungemein

aktuelles Thema, indem er die Geschichte

einer selbstbewussten Frau erzählt, die

nach Unabhängigkeit strebt und sich in

einer von Männern dominierten Welt

durchsetzt.

FORTSETZUNG DER 19. ÖKUMENISCHEN

FILMTAGE.

Es ist niemals zu spät, ein neues Leben

zu beginnen: Als ihre Ehe nach 40 Jahren

zerbricht, räumt Britt-Marie nicht nur

mit ihrem bisherigen Leben auf, sondern

sorgt darüber hinaus auch in ihrem neuen

Heimatort Borg für frischen Wind... eine

warmherzige Komödie über alten Ballast

und neue Perspektiven.

Das zentrale Thema in BRITT-MARIE

WAR HIER ist, dass sich jeder in dem

Gefühl wiedererkennen kann, sich nicht

wahrgenommen zu fühlen. Dass er sich

wiedererkennen kann in der Angst, allein

zu sein - aber auch darin, welch enorme

Energie man entwickelt, wenn man es

wagt, ein neues Kapitel in seinem Leben

aufzuschlagen - sei es in Bezug auf Partnerschaft,

Freunde oder Job.

In KEINE ZEIT ZU STERBEN kehrt der smarte

Engländer nun endlich als Ian Flemings

eleganter Superspion zurück. Mit der 25.

Mission setzt das langlebigste Kinofranchise

aller Zeiten die Storyline um Craigs

vielschichtige Interpretation der Kultfigur

fort und konfrontiert 007 mit seiner bislang

größten Herausforderung.

James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz

zum Töten im Auftrag des britischen

Geheimdienstes abgegeben und genießt

seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche

Zeit nimmt ein unerwartetes Ende,

als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey

Wright) auftaucht und ihn um Hilfe

bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler

ist entführt worden und muss so schnell

wie möglich gefunden werden. Was als

simple Rettungsmission beginnt, erreicht

bald einen bedrohlichen Wendepunkt,

denn Bond kommt einem geheimnisvollen

Gegenspieler auf die Spur, der im

Besitz einer brandgefährlichen neuen

Technologie ist.

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

Brandheißer Tipp:

Quakenbrück

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Telefon 0 54 31/21 17

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GEGEN DEN STROM

FORTSETZUNG DER 19. ÖKUMENISCHEN

FILMTAGE.

Halla ist Chorleiterin, eine unabhängige

und warmherzige, eher in sich gekehrte

Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen

Routine führt sie ein Doppelleben

als leidenschaftliche Umweltaktivistin.

Bekannt unter dem Decknamen

„Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in

einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie.

Erst mit Vandalismus

und letztlich mit Industriesabotage gelingt

es ihr, die Verhandlungen zwischen

der isländischen Regierung und einem

internationalen Investor zu stoppen.

Doch dann bringt die Bewilligung eines

fast schon in Vergessenheit geratenen

Adoptionsantrags Halles gradlinige Pläne

aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre

letzte und kühnste Aktion als Retterin des

isländischen Hochlands.

Eine ebenso knochentrockenen wie politisch

scharfzüngigen Komödie des isländische

Regisseur Benedikt Erlingsson.

Ab 26. November

Disneys SOUL

Joe Gardner (Jamie Foxx) ist Musiklehrer

an einer Mittelschule in New York, neben

seinem Beruf ist seine wahre Leidenschaft

jedoch die Jazzmusik. Irgendwann

möchte er einmal ein ernsthafter Jazzmusiker

werden - doch er fragt sich, ob

er es jemals schaffen wird, sich diesen

Traum zu erfüllen. Gerade als Joe glaubt,

dass dieser Wunsch wahr werden könnte,

schickt ihn ein unbedachter Schritt (im

wahrsten Sinne des Wortes) an einen fantastischen

Ort, an dem er darüber nachdenken

muss, was es wirklich bedeutet,

eine Seele zu haben.

An diesem geheimnisvollen Ort trifft er

auf 22 (Tina Fey), einer Seele, die nicht

glaubt, dass das Leben auf der Erde alles

ist.

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Stadtpark-Openair

Foto: Burgmannskapelle Quakenbrück

10 OKTOBER

16.10.2020, 20:00 Uhr

Blömer und Tillack: „Auf die Plätze.

Gedanken. Los!“

Die Welt steht Kopf. Am besten erst einmal

hinsetzen und sich ein paar Gedanken

machen. Nur was ist, wenn man sich die

falschen Gedanken macht. Also besser

gedankenlos bleiben?

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

18.10.2020, 15:30 Uhr

Konzert dem Duo Armonioso „Leise

flehen meine Lieder“

Bitte um Voranmeldung unter Telefon

05431/15-2669 oder per email an

f.schwietert@ckq-gmbh.de

Ort: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

24.10.2020, 19:30 Uhr

Artland Dragons - Römer

Strom Gladiators Trier

Tickets, aktueller Spielplan

und weitere Infos unter

www.artland-dragons.de

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

30.10.2020, 20:00 Uhr

David Kebekus: Aha? Egal.

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

31.10.2020, 10:00 Uhr

Ökumenischer Reformationstag

Ökumenischer Fest-Gottesdienst

Veranstalter: Kirchengemeinden St.

Marien, St. Sylvester und St. Petrus

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

31.10.2020, 11:00 Uhr

Verleihung Vereinsmeisterschaftsmedaillen

- Schützenverein

Quakenbrück von 1589 e. V.

Ort: Schießstand Schützenhof, Schützenhof

1, 49610 Quakenbrück

11 NOVEMBER

06.11.2020, 19:30 Uhr

Artland Dragons - Rostock

Seawolves

Tickets, aktueller Spielplan

und weitere Infos unter

www.artland-dragons.de

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

06.11.2020

Kita Laternenfest

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

07.11.2020, 16:00 Uhr

Konzert mit DomraPiano

Bitte um Voranmeldung unter Telefon

05431/15-2669 oder per email an

f.schwietert@ckq-gmbh.deOrt:

Christliches Krankenhaus Quakenbrück,

Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

08.11.2020, 17:00 Uhr

Artland Dragons -

FC Schalke 04 Basketball

Tickets, aktueller Spielplan

und weitere Infos unter

www.artland-dragons.de

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

13.11.2020, 20:00 Uhr

Martin Hermann: Feinstaubalarm

Jetzt nimmt Ökokabarettist Herrmann die

wichtigen Ziele ins Visier.

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

15.11.2020, 11:15 Uhr

Volkstrauertag

Eine Gedenkstunde für die Toten beider

Weltkriege im Ehrenhain. Die Vereine

werden gebeten, Abordnungen mit

Vereinsfahnen zu entsenden. Die Gedenkstunde

wird eröffnet mit einer Begrüßung

durch den Bürgermeister.

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Ehrenhain Quakenbrück,

Am Ehrenhain, 49610 Quakenbrück

15.11.2020, 17:00 Uhr

Martinsumzug des SV Hengelage-

Brokstreek

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

22.11.2020, 17:00 Uhr

Artland Dragons -

Nürnberg Falcons

Tickets, aktueller Spielplan

und weitere Infos unter

www.artland-dragons.de

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

22.11.2020, 18:00 Uhr

Konzert mit dem Philharmonischen

Chor Quakenbrück e. V.

Der Philharmonische Chor hatte ursprünglich

sein großes Konzert mit dem Orchester

aus Kaliningrad geplant. Trotz der

Verschiebung des Konzertes hat der Chor

den Termin weiterhin beibehalten, um

ein alternatives Konzert zu ermöglichen.

Und das Ergebnis: An dem Tag soll um

18:00 Uhr ein Konzert mit einem bunten

Programm in der St.-Marien-Kirche

stattfinden. In dem Konzert sind außer

dem Chor ein Trompetensolo, ein Streicher-

Quintett und Weiteres zu erwarten.

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße 2, 49610 Quakenbrück

27.11.2020, 19:00 Uhr

Nikolausschießen - Schützenverein

Quakenbrück von 1589 e. V.

Ort: Schießstand Schützenhof, Schützenhof

1, 49610 Quakenbrück

27.11.2020, 20:00 Uhr

Udo Klopke Band „Live“

Aktuelles Album „Make me an offer“

1. Platz beim Deutschen Rock und Pop

Preis 2019

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

28.11.2020, 15:00 Uhr

Vereinsmeisterschaften

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23, 49610

Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

29.11.2020

30 Jahre Weihnachtsmarkt

Badbergen

Der Badberger Weihnachtsmarkt, einer

der ersten und somit ältesten Weihnachtsmärkte

in dieser Region. Vor dem

Kindergarten am Walmichrathplatz ist

eine geschlossene Budenstadt aufgebaut,

die ein ganz einzigartiges Ambiente bietet.

Veranstalter: Badberger Werbegemeinschaft

e.V., Hauptstraße 48,

49635 Badbergen

Ort: Wallmichrath-Platz,

49635 Badbergen

29.11.2020, 11:00 Uhr

Weihnachtsmarkt Nortrup

Der Weihnachtsmarkt in Nortrup öffnet

am ersten Advent, dem 02. Dezember

2018, im Reitsportzentrum.

Veranstalter: Reit- und Fahrverein

Nortrup e.V., Hardelager Straße 1a,

49638 Nortrup

Ort: Reitsportzentrum, Hardelager Str.

37, 49638 Nortrup

Aufgrund der sich

verschärfenden Corona-

Situation können Veranstaltungen

abgesagt

werden!

Quelle: www.artland.de

12 DEZEMBER

04.12.2020, 20:00 Uhr

Die stillen Hunde: „Dickens - das

Weihnachtsmärchen“

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

05.12.2020 - 06.12.2020,

Weihnachtsmarkt in Quakenbrück

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

06.12.2020, 11:00 Uhr

Weihnachtsmarkt Hof Keck

Ort: Hof Keck, Antener Straße 3,

49637 Menslage

06.12.2020, 18:00 - 18:45 Uhr

Mini-Adventskonzert

Das Wort, „Mini“ bezieht sich auf die

Dauer des Konzertes, weil das Konzert

nur etwa 45 Minuten dauern soll. Als

Hauptgast ist die Komboband „Brass von

monte disco“ dabei; weitere Musiker sind

bereits angesprochen worden.

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

09.12.2020, 19:30 Uhr

Artland Dragons -

Science City Jena

Tickets, aktueller Spielplan

und weitere Infos unter

www.artland-dragons.de

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

11.12.2020, 20:00 Uhr

Hanz Gerzlich: „Das bisschen

Haushalt“

Das bisschen Haushalt ist doch kein

Problem - dachte ich „Du bist doch den

ganzen Tag Zuhause!“ Kennen Sie diesen

Satz? Hans Gerzlich auch. Aus seinem

eigenen Mund. Er hat ihn oft genug

gesagt. Zu seiner Frau - bis diese den Spieß

umgedreht hat. Er wollte immer der Herr

im Hause sein, jetzt ist er es: Nun macht

sie Karriere, er den Haushalt.

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

13.12.2020, 15:00 Uhr

Nikolausturnen des QTSV

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

64 | mq + Ausgabe Herbst 2020


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Telefon 05431 92 89 57 2

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstr. 48 | 49610 Quakenbrück

GESAMTHERSTELLUNG

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

REDAKTION

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Detlef

Bülow, Heiko Bockstiegel, Bernd Middendorf,

A. Henemann und Daniel

de Oliveira Prudèncio, sowie Vereine,

Firmen, Personen, Gruppen und Institutionen,

die uns freundlicherweise

Texte und Fotos zur Verfügung stellen.

Verantwortlich für den Inhalt der

redaktionellen Texte sind die jeweiligen

Vereine, Firmen, Personen, Gruppen und

Institutionen.

ANZEIGEN- U. REDAKTION

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon05431-941001

fax05431-941050

hawe.oelkers@gmail.com

info@keck-kommunikation.de

Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

66 | mq + Ausgabe Herbst 2020


In der

Weihnachtsbäckerei…

...für Ihre

Lieblinge!

SPORT & FREIZEIT

Es ist zwar erst Oktober, aber bereits

jetzt ist vielerorts der Einzelhandel

rege damit beschäftigt, die Winterware

in die Regale zu räumen. In den

Supermärkten finden wir Lebkuchen,

Spekulatius und die ersten Weihnachtskalender

und so langsam, aber sicher

beginnen wir unsere Vorfreude auf Weihnachten

zu entwickeln. Genau wie wir

uns über die eine oder andere Leckerei

in der kalten Jahreszeit freuen, so freuen

sich auch unserer vierbeinigen Begleiter,

wenn wir sie mit einer kulinarischen

Köstlichkeit verwöhnen.

Die Firma cdVet ® bietet mit den tierischen

Fit-Hap ® -Backmischungen, die

Möglichkeit in der heimischen Küche

kreativ zu werden und selbstgemachte

gesunde Leckerlis herzustellen. Die seit

mehreren Jahren bewährte klassische

Weihnachtsbackmischung wurde in

diesem Jahr um die Sorte Zimt & Anis ergänzt.

Bei der Zubereitung dieser Leckerlies

zieht dann auch gleich ein wunderbarer

Duft in Ihr zuhause ein, der auch den

letzten Weihnachtsmuffel garantiert in

weihnachtliche Stimmung versetzt. Die

Backmischung erhalten Sie einzeln oder

auch gleich als praktisches Geschenkset,

inkl. Ausstecher, Aufbewahrungsglas und

Rezeptflyer, der Ihnen weitere schmackhafte

Zubereitungsvarianten aufzeigt.

Neben der Vorfreude auf die kommende

Weihnachtszeit ruft der Herbst

allerdings auch eine eher unliebsame

Gattung auf den Plan. Die Herbstgrasmilbe

oder Erntemilbe lebt bei Dürre,

Frost und Regen bis zu 90 cm tief im

Boden. Im Herbst schlüpfen die sechsbeinigen

Larven. Sie folgen dem Licht

und sammeln sich vor allem an mäßig

feuchten Stellen in Wiesen und Gärten

auf Grashalmen.

Dort lauern sie besonders an warmen

Tagen den vorbeimarschierenden

Tieren/Menschen auf. Viele Hunde- und

Katzenbesitzer kennen das Leid, das ihre

Tiere im Spätsommer und im Herbst

mit den Grasmilben haben. Der beim

Stich der Larve abgegebene Speichel

enthält Stoffe, die fürchterlich jucken.

Oft findet man ganze Nester von Grasmilbenlarven,

vor allem an den Stellen,

wo unsere Haustiere sie durch Lecken

nicht erreichen können. Die Larve saugt

insgesamt 2-3 Tage, wobei sie auf das

Mehrfache ihrer ursprünglichen Größe

anschwillt. Anschließend lässt sie sich fallen,

dringt in den Boden ein und entwickelt sich

dort im Laufe der nächsten Monate über das

Nymphenstadium zur erwachsenen Milbe.

Um Ihr Tier zu schützen eignen sich rebellierende

Mittel mit pflanzlichen Inhaltstoffen

und ätherischen Ölen wie z.B. MilbenEx von

cdVet ® . Hat die Milbe bereits zugeschlagen,

ist es wichtig die gesamte Umgebung zu behandeln.

Dazu eignet sich z.B. InsektoVet ®

Umgebungsspray sowie regelmäßiges und

gründliches Absaugen von Flächen. Frieren

Sie den Staubsaugerbeutel nach Anwendung

in einem Müllsack ein, um die Milben abzutöten

und desinfizieren Sie alle verwendeten

Bürsten, Putzzeug etc. Wichtig ist vor allem

eine ausreichend lange Behandlung, da meist

nicht alle Entwicklungsstadien sofort abgetötet

werden und es sonst schnell zu einem

erneuten Befall kommen kann.

Alle Produkte erhalten Sie online unter

www.cdvet.de oder im cdVet-Store in Fürstenau,

Industriestr. 9-11, 49584 Fürstenau.

Ärger mit der Herbstgrasmilbe?

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Industriestr. 9-11

Ausgabe Herbst 202049584 mq + Fürstenau |67


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