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Fairness

BERICHT 2016


Fairness

BERICHT 2016

Inhalt

Vorwort Seite 5

Geschäftsmodell Seite 6

Eigentümer Seite 8

Leitbild Seite 11

Faire Veranlagung Seite 13

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Seite 19

Firmengeschichte Seite 22

Soziale Verantwortung Seite 25

Lagebericht Seite 28

Bilanz zum 31. Dezember 2016 Seite 35

Gewinn- und Verlustrechnung 2016 Seite 38

Anhang für das Geschäftsjahr 2016 Seite 40

Entwicklung des Anlagevermögens Seite 44

Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk Seite 46

Bericht des Aufsichtsrates Seite 48

Faire Vorteile Seite 49

Nachhaltige Immobilien Seite 51

Auszeichnungen | Mitgliedschaften Seite 54

Kunden über fair-finance Seite 55


Fairness

Laut Wikipedia bedeutet Fairness anständiges Verhalten

sowie eine gerechte und ehrliche Haltung gegenüber

anderen Menschen. In Spiel und Sport bedeutet es,

sich an die Spielregeln zu halten und ein anständiges,

gerechtes Spiel, ohne Doping und ohne Fouls zu führen.

Regeln der Fairness setzen auf einen Konsens unter

gleichberechtigten Menschen.


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Vorwort

Das Jahr 2016 war in mehrerlei Hinsicht ein sehr positives–

einmal ganz abgesehen von der über dem Marktschnitt

liegenden Performance von 2,39 %. Eine Reihe von Auszeichnungen,

unter anderem als Beste Vorsorgekasse 2016

(DerBörsianer) waren der Lohn von konsequenter Arbeit,

den Nachhaltigkeitsansatz auszuweiten und den Kundenservice

weiter zu verbessern.

Wir sind der Vision des sozialverantwortlichen und fairen

Finanzdienstleisters wieder ein Stück näher gekommen.

Das Veranlagungsjahr 2016 entwickelte sich trotz Brexit und

Finanzmarktkrisen, wie beispielsweise in China, durchaus

erfreulich, wobei spätestens nach der Leitzinserhöhung der

US-Notenbank im Dezember feststeht, dass der jahrzehntelange

Trend fallender Zinsen endgültig vorbei ist.

Dementsprechend waren die Anleihekurse im 2. Halbjahr

rückläufig, während Aktien abermals die erfolgreichste

Asset-Klasse auf Jahresbasis waren. Der als Benchmark

dienende MSCI World Euro konnte stolze 12,9 % zulegen.

Neben knapp 8 % Immobilien, 8 % Mikrofinanz sowie einer

Festgeldquote von annähernd 6 %, wirkte sich vor allem die

vergleichsweise hohe Gewichtung von gut 24 % HtM-Anleihen

(Held to Maturity) stabilisierend auf das Portfolio aus.

Obwohl das einzigartige Alleinstellungsmerkmal unserer

Vorsorgekasse, die fair-finance Zinsgarantie, mit 1,25 % im

Jahr 2016 nicht schlagend wurde, konnten sich knapp 3.000

Anspruchsberechtigte im letzten Jahr über Zinsgarantieleistungen,

in Folge der moderaten Performance in 2015 freuen.

Die fair-finance Zinsgarantie ist ein echter Mehrwert im

Sinne von mehr Sicherheit!

Ebenso erfreulich und einzigartig ist wohl das partnerschaftliche

Geschäftsmodell von fair-finance. Neben umfangreichen

Mitbestimmungs- und Kontrollrechten haben bei

fair-finance alle Anspruchsberechtigten Anrecht auf einen

Anteil am Unternehmenserfolg. Über EUR 50.000 Erfolgsbeteiligung

konnte für das sehr gute Geschäftsjahr 2016 allen

Kundinnen und Kunden gutgeschrieben werden. Vor dem

Hintergrund dieses Geschäftserfolges – zwischenzeitlich

erreichter Marktanteil rd. 4,8 % – werden ab 01.01.2017

die Verwaltungsgebühren auf laufende Beitragszahlungen

ab dem 5. Dienstjahr von 1,7 % auf 1,5 % abgesenkt.

Fairness, die jeder Kunde spüren kann!

Als Ausdruck der Dankbarkeit und Wertschätzung unseren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, haben wir

nunmehr ein Modell der Betrieblichen Altersvorsorge

eingeführt. Unser Team wurde weiter verstärkt und der

unterschiedlichen familiären Situationen haben wir durch

eine vertrauensvolle Arbeitszeitgestaltung und durch

die Möglichkeit, tageweise von zu Hause aus zu arbeiten,

Rechnung getragen. Offenbar können die Anruferinnen und

Anrufer die Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

hören, der 2. Platz beim Telefonservice-Award der

Branche lässt dies zumindest vermuten.

Mit der über dem Marktschnitt von 2,25 % liegenden Jahresperformance

von 2,39 % ist es wieder gelungen, ein überdurchschnittliches

Veranlagungsergebnis zu erzielen. Im 5-Jahresvergleich

liegen wir bei 3,56 % p.a. gegenüber 2,89 %, die der

Markt über 5 Jahre im jährlichen Durchschnitt erreicht hat.

Auch im Hinblick auf die nachhaltige Vermögensveranlagung

haben wir in 2016 unser Bemühen weiter vertieft. Mit dem

Kundenbeirat wurde eine eigene Engagement-Policy ins

Leben gerufen und auch bereits erste Engagementmaßnahmen

gesetzt. So wurde beispielsweise in Abstimmung

mit CRIC – Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit

bei der Geldanlage – ein Schreiben an das britischaustralische

Bergbauunternehmen Rio Tinto gerichtet, das

Milliarden an Umweltschäden durch die jahrzehntelange

Ausbeutung einer Kupfermine verursacht hat und die

Region damit nun allein lässt. Zukünftig wird der Kundenbeirat

jährliche Engagementschwerpunkte festlegen. Dabei

werden definierte Unternehmen schriftlich kontaktiert und

aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung

der Nachhaltigkeitsleistung bzw. zur Beseitigung allfälliger

Ausschlussgründe zu setzen und eingeladen, über die Umsetzung

dieser Maßnahmen zu berichten.

Geld ist für fair-finance mehr als Rendite und Risiko. Es ist

zentrales Gestaltungsmittel für eine lebenswerte Gegenwart

und Zukunft.

Erfolgreich lief der Aufbau des fair-finance real estate fonds,

des ersten mit dem Österreichischen Umweltzeichen

zertifiziert nachhaltigen Immobilienfonds. Jene Wiener

Zinshäuser, die sich bereits im Eigentum des Fonds befinden,

wurden nach dem eigens entwickelten Ratingsystems zur

Nachhaltigkeitsbeurteilung von Immobilien ausgewählt.

Vielen Dank an alle Kundinnen und Kunden. Ihre Unterstützung

und das uns entgegengebrachte Vertrauen

bestätigen und ermutigen uns, den eingeschlagenen Weg

konsequent fortzusetzen.

Mag. Markus Zeilinger

Gründer und Vorstandsvorsitzender


6

Geschäftsmodell

Als Betriebliche Vorsorgekasse haben wir uns von Anfang

an und aus Überzeugung auf Nachhaltigkeit fokussiert und

verfolgen konsequent unsere Vision, ein sozialverantwortliches

Unternehmen und ein nachhaltiger Investor zu sein.

Damit schaffen wir messbare Vorteile für unsere Kundinnen

und Kunden und verbinden diese mit einem Mehrwert für

die Gesellschaft.

Die geringen Gebühren, die fair-finance bereits bei Markteintritt

2010 in Abzug gebracht hat, wurden im laufenden

Geschäftsjahr den sich ändernden Marktgegebenheiten

angepasst, optimiert und zum Teil auf das gesetzliche Minimum

reduziert. Die 2015 erstmals erfolgte partnerschaftliche

Beteiligung am Unternehmenserfolg, kam in Form einer

Gewinnbeteiligung auch 2016 wieder zum Tragen. Betragsmäßig

noch in einem nicht übermäßig hohen Ausmaß, aber

jährlich steigend. Die einzigartige Zinsgarantie konnte für das

Geschäftsjahr 2016 mit attraktiven 1,25 % beibehalten werden.

Der Gedanke der Fairness wirkt sowohl nach außen allen

Kundinnen und Kunden gegenüber, als auch im Innenverhältnis

gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diesen wird

eine Jahreskarte der Wiener Linien zur Verfügung gestellt

und der Besuch eines Fitness-Centers mitfinanziert.

Wöchentlich wird frisches Obst aus nachhaltigem Anbau

ins Büro geliefert.

2016 wurde ein Betriebspensionsmodell eingeführt.

Einen wesentlichen Stellenwert im Geschäftsmodell von fairfinance

hat der Kundenbeirat. Arbeitgeberseitige und/oder

arbeitnehmerseitige Vertreter von Kunden nehmen in diesem

Gremium umfangreiche Kontroll- und Mitspracherechte wahr

und entwickeln die Nachhaltigkeitskriterien für die Vermögensveranlagung

laufend weiter. Durch den Kundenbeirat

erfolgte auch die Nominierung eines Aufsichtsratsmitgliedes

als Kundenvertreter in diesem Kontrollgremium.

Die Entwicklung eines eigenen Kriterienkataloges für Bestandsimmobilien

stellt sicher, dass auch bei Immobilieninvestments

der Nachhaltigkeitsfokus stets gewahrt bleibt. Überprüft und

bestätigt wurde unser Nachhaltigkeitsansatz bereits zum 5. Mal

in Folge durch das ÖGUT Gold-Zertifikat, das wir als höchste

Auszeichnung – mit der Bestnote A+ für das Portfolio, 2016

wieder verliehen bekamen. Auch über das ÖGUT-RIS (Responsible

Investment Standard) Zertifikat durften wir uns 2016

freuen. Den Award "Most Socially Responsible Pension Fund

Winner Central Europe" erhielten wir nach 2015 auch 2016.


7

Nach einem Jahr Pause gelang es 2016 auch, den renommierten

IPE Award (Investment & Pensions Europe) als

Best Pension Fund in Austria Vorsorgekasse erneut zu

gewinnen. Die Fachzeitschrift "DerBörsianer" ermittelte

fair-finance in einem dreistufigen Scoring-Modell als

„Beste Vorsorgekasse 2016“.

All das zeigt, wie wichtig nachhaltiges und sozialverantwortliches

Agieren ist – sich engagieren, sich für etwas einsetzen,

eine Verpflichtung eingehen, konsequent Handeln – unterschiedliche

Definitionen dafür, seiner Rolle in der Gesellschaft

und somit auch seiner Verantwortung gerecht zu werden.

fair-finance ist sich dieser Verantwortung für heutige und

zukünftige Generationen bewusst und will bestmöglich zur

Bewahrung und Verbesserung ihrer Lebenschancen beitragen.

Entsprechend dem eigenen Leitbild ist eine sozial gerechtere

Gesellschaft und eine lebenswerte Umwelt das Ziel von

fair-finance.

Für verantwortungsbewusste institutionelle Investoren gewinnt

das aktive Sich-Einbringen in Unternehmen als bestehender

oder potenzieller Shareholder immer mehr an Bedeutung.

fair-finance hat daher den ohnehin schon sehr umfangreichen

Kriterienkatalog, der in enger Abstimmung mit dem Kundenbeirat

die mögliche Bandbreite der nachhaltigen Investments

definiert, 2016 um eine eigene Engagement-Strategie

erweitert. Dabei werden gezielt Unternehmen aus unserem

Portfolio angesprochen, bei denen die Portfolio-Überprüfung

durch externe Rating-Agenturen Verstöße gegen unsere

Kriterien ergeben hat. Sind Fremdfonds betroffen, werden

die Fondsmanager zu einer Stellungnahme sowie zu einer

Verbesserung aufgefordert, bei Direktinvestitionen und

Mandaten folgt nach Bestätigung der Feststellungen das

Divestment, wobei nach erfolgreicher Beseitigung der

Ausschließungsgründe ein neuerliches Investment in

Aussicht gestellt wird.

Der nach strengen Kriterien ausgerichtete, nachhaltige und

sozialverantwortliche Investmentprozess hat im mehrjährigen

Durchschnitt eine deutlich über dem Markt liegende Performance

ergeben und auch 2016 lag die Jahresperformance

mit 2,39 % über dem Marktschnitt von 2,25 %.

Der Marktanteil kletterte auf 4,8 %, wobei jeder 3. der

20 Weltmarktführer aus Österreich fair-finance Kunde ist.

Ende 2016 wurden rund EUR 375 Mio. Assets under Management

für etwa 240.000 Kundinnen und Kunden verwaltet.

Die (Selbst)Verpflichtung, unser Handeln verantwortungsvoll

in die Zukunft zu richten, gibt immer wieder den nötigen

Antrieb, um neue und innovative Wege der Nachhaltigkeit zu

gehen. So ist fair-finance die einzige Vorsorgekasse im Land,

deren gesamtes Veranlagungsportfolio nach dem Österreichischen

Umweltzeichen zertifiziert ist und der fair-finance real

estate Immobilienfonds wurde 2016 als erster nachhaltiger

Immobilienfonds Österreichs und, mangels anderer bekannter

Zertifizierungen für Immobilienfonds, vermutlich sogar weltweit

mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.

Faires, nachhaltiges Agieren

Im Sinne eines Social-Business Modells werden alle

Entscheidungen nach sozialen, ökologischen und ökonomischen

Kriterien getroffen. Faires, nachhaltiges Agieren

anstelle reiner Gewinnmaximierung ist die Grundlage

unserer Arbeit.


Eigentümer

16 %

100 %

fair-finance Immobilien

16 %

fair-finance

Holding

68 %

Private

Bernhard Erich

Binder Wolfgang

Cottogni Birgit

Deml Max

Eichert Helmut (AR-Vorsitzender)

Eichler Andreas

Gassauer-Fleissner Christian

Hafenscher Kurt

Hörweg Günter (Vorstand)

Huber Manfred

Just Werner

Ladentrog Rainer

Popovic Viktor

Puhr Johannes

Richling Joachim

Rohla Martin

Schiff Erich

Schlögl Edith

Zeilinger Markus

(Gründer und Vorstandsvorsitzender)

100 %

fair-finance Vorsorgekasse

Nach dem erfolgreichen

Aufbau der Vorsorgekasse

wurde 2016 – der Vision von

fair-finance folgend – mit der

fair-finance Immobilien AG

ein weiteres Geschäftsfeld

im Bereich Finanzdienstleistungen

erschlossen. Unter

Nutzung der Kompetenz und

Erfahrung der Eigentümer

wird dieser Bereich 2017

weiterentwickelt und werden

neue Geschäftsfelder

synergetisch erschlossen.

Beteiligungsverhältnisse Stand Februar 2017 gerundet


9

GLS GEMEINSCHAFTSBANK eG

1. Platz im Banken-Vergleich „Fair Finance Guide“

Ein Bündnis von Verbraucherschützern stellte 2016 zwei Mal den „Fair

Finance Guide“ (FFG) Deutschland vor. Beide Male schnitt die GLS Bank

am besten ab. Der FFG ist ein Informationsportal zur Überprüfung der

sozialen und ökologischen Richtlinien deutscher Banken.

Bank des Jahres – Die GLS Bank wurde 2016 erneut zur Bank des

Jahres gewählt.

Herausragende Vermögensverwaltung – Die GLS Bank besitzt

eine herausragende Vermögensverwaltung (Focus Money und n-tv).

German Award for Excellence – Im Juni 2016 zeichnete die Deutsche

Gesellschaft für Zertifizierung (DQS) die GLS Bank mit dem „German

Award for Excellence“ in der Kategorie „Women Empowerment“ aus.

Als erste sozial-ökologische Universalbank zielt die GLS darauf ab, nachhaltige, individuelle und gesellschaftliche Entwicklung

zu ermöglichen. Als Pionier sozial-ökologischer Bankarbeit investiert die Bank das bei ihr angelegte Geld sinnstiftend und

transparent. Die GLS Bank ist eine Genossenschaftsbank mit über 46.000 Mitgliedern (Stand Dezember 2016), die durch ihre

Mitgliedsanteile das notwendige Eigenkapital für die Vergabe von Krediten stellen.

"Das Ziel des Zusammenschlusses ist gegenseitige Hilfe, nicht die Gewinnerzielung für das einzelne Mitglied oder für die

Genossenschaft.“ (Satzung GLS Bank)

Die GLS Bank ist bundesweit tätig. Hauptsitz ist Bochum, außerdem gibt es Filialen in Frankfurt, Freiburg, Hamburg,

Stuttgart, Berlin und München.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2016 TEUR 4.596.644, die Mitgliederzahl konnte 2016

auf knapp 46.313 gesteigert werden.

www.gls.de

CONCORDIA VERSICHERUNGSGRUPPE

Die Concordia oeco Lebensversicherungs-AG ist im Jahr 2014 aus der Verschmelzung der Concordia Lebensversicherungs-AG

(gegründet 1975) und der oeco capital Lebensversicherung AG – dem ersten ökologischen Lebensversicherer Deutschlands

(gegründet 1995) – entstanden. Sie ist eine 100 %ige Tochter der Concordia Versicherung Holding AG in Hannover und damit

Teil eines der ältesten deutschen Gegenseitigkeits-Versicherers, dessen Anfänge bis auf das Jahr 1864 zurückgehen.

In ihrer Satzung hat sich die Concordia oeco Lebensversicherungs-AG einer nachhaltigen Unternehmensführung verpflichtet –

insbesondere entsprechend dem Mandat ihrer Kundinnen und Kunden für einen Teil ihrer Kapitalanlagen zu einer nachhaltigen

Anlagepolitik. Diese Aktivitäten werden durch einen externen Nachhaltigkeits-Beirat überwacht.

www.oeco-capital.de


fair-finance wendet bei der Ausübung der Geschäfte soziale,

ökologische und ökonomische Kriterien im Sinne verantwortungsbewusster

und nachhaltiger Entscheidungen

an und lebt eine faire Partnerschaft mit Kundinnen und

Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Leitbild

Wir lassen uns bei unserer täglichen Arbeit von

nachfolgenden Ideen, Grundlagen und Werten leiten:

Wir sind FAIR

gegenüber Kundinnen und Kunden

Wir hören unseren Partnern gut zu und können so die Bedürfnisse

und Wünsche unserer Kundinnen und Kunden erfüllen.

Durch offene Kommunikation und konkrete Hilfestellungen

schaffen wir Vertrauen. Unser Angebot ist einfach verständlich

und enthält keine versteckten Klauseln. Wir weisen

nicht nur auf Vorteile hin, sondern stellen auch Risiken und

Nachteile dar. Bei allem was wir tun, zeigen wir Leistungsbereitschaft.

Wir handeln aufrichtig und glaubwürdig. Als zuverlässiger

Partner stehen wir zu unserem Wort. Wir wollen die

Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden auf höchstem

Niveau weiter verbessern.

Wir leben

gesellschaftliche VERANTWORTUNG

Wir sind den heutigen und zukünftigen Generationen gegenüber

verantwortlich und tragen zur Bewahrung und Verbesserung

ihrer Lebenschancen bei. Offen für alle, deren Ziel

eine sozial gerechtere Gesellschaft und eine lebenswerte

Umwelt ist, wollen wir gemeinsam die Welt verbessern und

treten aktiv für unsere Werte ein. Wir bringen jeder Person,

ungeachtet ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung,

Respekt und Wertschätzung entgegen.

Wir streben nach wirtschaftlichem

ERFOLG und UNABHÄNGIGKEIT

Unser Streben nach wirtschaftlichem Erfolg ist Garant dafür,

den in uns gesetzten Erwartungen und den übernommenen

Verpflichtungen dauerhaft gerecht zu werden. Wir treffen

alle Entscheidungen im Sinne unserer Werte unabhängig

von Konzernen oder Einzelinteressen. Diese Unabhängigkeit

ist Grundlage für unser Handeln und die Voraussetzung für

unseren Erfolg, an dem auch unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter und unsere Kundinnen und Kunden Anteil haben.

Erfolg macht uns stark.

Wir schätzen und fördern

unsere MITARBEITERINNEN

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen ihre außerordentlichen

fachlichen, persönlichen und sozialen Fähigkeiten

ein und entwickeln diese ständig weiter. Ideenreichtum,

Eigenverantwortung, unternehmerisches Denken und

Handeln werden durch einen offenen, teamorientierten und

kooperativen Führungsstil unterstützt. Wir fordern Einsatz

und fördern die Potenziale jeder und jedes Einzelnen. Wir

sehen uns als Teil des Ganzen, denn nur gemeinsam kommen

wir ans Ziel.

Wir sind VORBILD

und suchen neue LÖSUNGEN

Wir geben Impulse für einen strukturellen Wandel. Im

Rahmen unserer Organisation wägen wir jede Entscheidung

nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien

ab und gewichten im Sinne unserer Grundlagen und Werte.

Wir schaffen und betreiben professionell Finanzdienstleistung.

Wir nutzen Geld als soziales Gestaltungsmittel,

engagieren uns und fördern eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung.

Wir suchen Chancen und neue Lösungen

und wollen wachsen, da unser Erfolg den Markt im Sinne

unserer Werte positiv verändert. Wir schaffen Transparenz,

stellen uns konstruktiver Kritik und versuchen laufend

besser zu werden.


12

Faire, unabhängige Veranlagung

Die Unabhängigkeit von Vorgaben etwaiger Konzernmütter

ermöglicht es fair-finance, die besten Partner zu günstigen

Konditionen auszuwählen und rasch Entscheidungen

zu treffen.

Geld führt als soziales Gestaltungsmittel zu

Lenkungseffekten am Finanzmarkt.


0

13

Faire Veranlagung

Grundzüge der Veranlagungspolitik

Die Veranlagung der fair-finance Vorsorgekasse ist auf

Sicherheit und Rentabilität ausgerichtet. Diesem Grundsatz

entsprechen die Veranlagungsvorschriften des BMSVG

(Betriebliches Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz)

sowie die von der FMA (Finanzmarktaufsichtsbehörde)

bewilligten Veranlagungsbestimmungen. Die Erste Bank der

österreichischen Sparkassen AG ist zur Depotbank bestellt

und führt das Wertpapierdepot. fair-finance ist Mitglied der

Einlagensicherungseinrichtung der Banken & Bankiers,

welche gemäß BWG (Bankwesengesetz) Kontostände bis

max. EUR 20.000,- pro Anwartschaft absichert.

Die Veranlagungsstrategie von fair-finance ist darauf ausgerichtet

langfristig eine zumindest marktdurchschnittliche

Performance zu erzielen, die Grundsätze nachhaltiger Vermögensveranlagung

einzuhalten und die Vorgaben aus dem

Businessplan hinsichtlich der Garantieleistungen aufgrund

der Kapital- und der Zinsgarantie bestmöglich umzusetzen.

Relative Risiken, aber auch spekulative Erwartungen sollen

ausgeschlossen werden. Die Auswahl der Investments

erfolgt sortenrein je Anlageklasse. Gemäß der Klasseneinteilung

der ÖKB (Österreichische Kontrollbank) verfolgt fairfinance

eine defensive (risikoarme) Veranlagungsstrategie.

performance fair-finance ø - Markt

Jahresperformance 2016 2,39 % 2,25 %

Jahresperformance 2015 0,03 % 1,20 %

Jahresperformance 2014 5,95 % 3,98 %

Jahresperformance 2013 3,33 % 2,80 %

Jahresperformance 2012 6,23 % 4,27 %

3-Jahresperformance p.a. 2,79 % 2,47 %

5-Jahresperformance p.a. 3,56 % 2,89 %

Die konzernunabhängige Eigentümerstruktur von fair-finance

stellt sicher, dass Entscheidungen rasch und marktbasiert

erfolgen. Keine langen Wege, keine überbordende Abstimmung.

Das pragmatische und zugleich innovative Veranlagungskonzept

von fair-finance hat ein klares Ziel im Fokus: Mit

Sicherheit gute Renditen! Ein Ziel, das in der Vergangenheit

immer wieder erreicht wurde, wie ein Blick auf die mehrjährige

Performance bestätigt. Dass die Vermögensveranlagung

dabei von unterschiedlichen Seiten ausgezeichnet wurde,

belegt, dass nachhaltige Investments durchaus überdurchschnittliche

Erträge bringen können.

veranlagungs- und Risikomanagement

35

Auszahlungen

mit Zinsgarantie

30

20

Performance fair-finance

Mindestzinsgarantie je Beitragsjahr

Ertragsuntergrenze

In 2016 erhielten 2.955

Anspruchsberechtigte

Zinsgarantieleistungen

10

Aktives Risikomanagement

stellt sicher, dass die Performance

die ERTRAGSUNTER-

GRENZE nicht unterschreitet.

30.06.2010

31.12.2010

30.06.2011

31.12.2011

30.06.2012

31.12.2012

30.06.2013

31.12.2013

30.06.2014

31.12.2014

30.06.2015

31.12.2015

30.06.2016

31.12.2016


14

Ausschlusskriterien bei der Auswahl von Investments

Kriterium

Ausgeschlossen werden

Unternehmen

Alkohol

Arbeitsrechte

Atomenergie

Ausbeuterische

Kinderarbeit

Bilanzfälschung

Biozide

Verbrauchende

Embryonenforschung

Glücksspiel

Grüne Gentechnik

Kohle

Kontroverse Rohstoffgewinnungsmethoden

Korruption

Menschenrechte

Pornographie

Tabak

Tierversuche

Kontroverses

Umweltverhalten

Waffen und Rüstung

Mikrofinanzinvestitionen

Länder

Arbeitsrechte

Atomenergie

Ausbeuterische

Kinderarbeit

Geldwäsche

Klimaschutz

Konflikte und Kriege

Korruption

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Rüstungsbudget

Todesstrafe

Totalitäre Regimes

Unterdrückung

Produktion und Handel von hochprozentigen alkoholhaltigen Getränken ab 5 % Umsatzanteil.

Massive Verletzung mindestens eines der vier grundlegenden Prinzipien der ILO Declaration on Fundamental

Principles and Rights at Work (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit,

Diskriminierung), sowie systematische Umgehung von Mindestarbeitsstandards (z. B. in den Bereichen Sicherheit &

Gesundheit, Bezahlung, Arbeitszeit).

Errichtung bzw. Produktion von Grundkomponenten von Kernkraftwerken, Gewinnung von Uran und Produktion von

Atomstrom. Nicht „dual use – Produkte“.

Ausbeuterische Kinderarbeit entsprechend der Definition von UNICEF oder ILO durch das Unternehmen oder durch

Zulieferer/Subunternehmer.

Erwiesene Bilanzfälschung sowie Beilhilfe zur Bilanzfälschung.

Produktion von Bioziden, die laut Einstufung durch die WHO „extremely or highly hazardous“ sind.

Nachweislich auf verbrauchende Forschung am menschlichen Embryo bzw. an entsprechenden embryonalen

Stammzellen spezialisiert Unternehmen bzw. Spezialisierung auf diese Technologie wahrscheinlich.

Glücksspielaktivitäten und -produkte ab 5 % Umsatzanteil. Nicht Lotterien oder Gewinnspielbetreiber.

Vornahme gentechnischer Veränderungen am Erbgut und Produktion entsprechenden Saatguts oder Tiere.

Sowie Verwender und Händler ab 5 % Umsatzanteil.

Kohleproduzenten und Unternehmen, die Energie aus Kohle erzeugen, sofern deren Anteil am Umsatz über 5 % liegt.

Unternehmen, die bei der Förderung von Erdgas- und Erdölvorkommen das technologische Verfahren des Hydraulic

Fracturing (hydraulisches Aufbrechen, kurz "Fracking") verwenden bzw. aus Öl-/Teersand Erdöl gewinnen, sofern

deren Anteil am Umsatz über 5 % liegt. Ebenso ausgeschlossen sind Zulieferer (Technologie-Produzenten), deren

Technologie ausschließlich für Fracking eingesetzt wird.

Annahme oder Forderung von Bestechungsgeldern oder entsprechenden geldwerten Vorteilen sowie Bestechung

oder der Bestechungsversuch Dritter.

Massive Verletzung von international anerkannten Normen, wie z.B. der UN Universal Declaration of Human Rights,

durch das Unternehmen selbst oder durch Zulieferer/Subunternehmer.

Produktion von verunglimpfenden und erniedrigenden Darstellungen von Individuen bzw. von sexuellen

Handlungen. Ferner der Handel ab 5 % Umsatzanteil.

Produktion von allen Arten von Tabakprodukten. Ferner der Handel ab 5 % Umsatzanteil. Nicht Produktion und

Handel von Bestandteilen und Zubehör.

Zu Forschungszwecken durchgeführte Tests von Konsumgütern (z. B. Kosmetika, Waschmittel) mit lebenden

Tieren, die das Risiko beinhalten, den Tieren Schaden bzw. Leid zuzufügen, sofern nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Massive Missachtung von Umweltgesetzen oder allgemein anerkannten ökologischen Mindeststandards durch

das Unternehmen selbst oder durch deren Zulieferer/Subunternehmer. Insbesondere Errichter, Betreiber und

spezialisierte Finanzierungsgesellschaften von kontroversen Projekten.

Produktion von und Handel mit nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes geächteten

Waffen (-systemen) sowie sonstigen Rüstungsgütern. Nicht „dual use – Produkte“.

Fonds ohne nachvollziehbare/transparente Geschäftsgebarung mit unangemessen hoher Vergebührung oder die in

irgendeiner Weise ein gesellschaftlich schädliches oder zumindest bedenkliches Verhalten zeigen.

Massive Verletzung mindestens eines der vier grundlegenden Prinzipien der ILO Declaration on Fundamental

Principles and Rights at Work (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit,

Diskriminierung) bleibt unbestraft. Mindestarbeitsstandards (z. B. in den Bereichen Sicherheit & Gesundheit,

Bezahlung, Arbeitszeit) fehlen oder werden systematisch ungeahndet umgangen.

Anteil von Atomenergie an der gesamten Energieerzeugung über 10 % bzw. kein Beschluss für einen Atomausstieg.

Ausgenommen Länder mit einem Anteil von max. 30 %, sofern Senkung des Anteils von mind. 1 % p.a. über einen

Zeitraum von 3 Jahren vorliegt.

Ausbeuterische Kinderarbeit bleibt entsprechend der Definition der UNICEF oder ILO unbestraft.

Keine ausreichenden Standards gegen Geldwäsche laut FATF (Financial Action Task Force on Money Laundring).

Kyoto Protocol to the United Nations Framework Convention on Climate Change ist nicht ratifiziert.

Land befindet sich im „Krieg“ oder „eingeschränkten Krieg“.

Der Wert des Heritage Freedom from Corruption-Index < 70. Ausgenommen Länder mit Indexwert mind. 50,

sofern sich Indexwert über 3 Jahren in Summe verbessert hat.

Massive Verletzung von international anerkannten Normen, wie z. B. der UN Universal Declaration of Human Rights

bleibt unbestraft.

Religiöse Freiheit wird deutlich eingeschränkt.

Rüstungsbudget > 2,5 % des BIP

Verhängung oder Ausübung der Todesstrafe zulässig.

Freiheitsstatus von Freedom House schlechter als mit Wert 1 (Bestnote) bewertet.

Laut Freedom House als „nicht frei“ eingestuft.


15

Stand September 2016

Kriterium

Ausgeschlossen werden

Immobilien

Asbest

Bauausführung, Luftdichtigkeit,

Raumqualität

Bauökologie

Bleirohre

Energieeffizienz

Erfassung der Energieverbräuche

Klimaschädliche

Substanzen

Sommertauglichkeit

Die Sanierung bzw. Entsorgung von asbesthaltigen Materialien ist nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand

durchführbar.

Die Mindestanforderungen lt. klima:aktiv-Basiskriterien 2014 werden nicht erfüllt (betrifft Neubauobjekte und umfassend

sanierte Objekte).

Die Mindestanforderungen lt. klima:aktiv-Basiskriterien 2014 werden nicht erfüllt (betrifft nur Neubauobjekte).

Ein Indexwert OI3BGF >200 der vorhandenen oder geplanten Baukonstruktion des Gesamtgebäudes anhand des

Ökoindex 3, welcher das Treibhauspotential, das Versauerungspotential und den Bedarf an nicht erneuerbaren

energetischen Ressourcen darstellt.

Die Sanierung bzw. Entsorgung von bleihaltigen Materialien ist nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand

durchführbar.

Die Mindestanforderungen lt. klima:aktiv-Basiskriterien 2014 werden nicht erfüllt.

(betrifft Neubauobjekte und umfassend sanierte Objekte)

Wirtschaftlichkeitsberechnung

Holzschutzmittel in

Innenräumen

Infrastruktur im Nahbereich

Kontaminierungen im

Erdreich

Lärmbelastung

Mieterschaft

Die Sanierung bzw. Entsorgung bei Nachweis von Holzschutzmitteln in Innenräumen ist nicht oder nur mit

unvertretbar hohem Aufwand durchführbar.

Keine bzw. weniger als 2 Einrichtungen für den Bedarf des täglichen Lebens im Nahbereich (< 1.000m) vorhanden.

Die Sanierung bzw. Entsorgung bei Kontaminierungen im Erdreich ist nicht oder nur mit unvertretbar

hohem Aufwand durchführbar.

Der Lärm-Immissionspegel am Standort ist > 25 dB über den Immissions-Planungsrichtwerten lt. ÖNORM

S 5021 (betrifft nur Neubauobjekte).

Anteil an den Mieterträgen des Gesamtgebäudes von Unternehmen oder Institutionen, die gemäß den Negativkriterien

für Unternehmen ausgeschlossen sind, liegt über 10 % und die Laufzeit dieser Mietverträge ist länger als 5 Jahre.

fair-finance wird ferner keine Mietverträge mit Unternehmen oder Institutionen schließen oder Mietverträge verlängern,

die gemäß den Negativkriterien ausgeschlossen sind und nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Nachhaltige Veranlagung

Bei der Auswahl der Investments nimmt fair-finance als

Treuhänder des Kundenvermögens eine besondere Verantwortung

wahr. Bei den Veranlagungsentscheidungen wird die

ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit – ausgedrückt

in Sicherheit, Ertragskraft und Liquidität des Investments –

ebenso berücksichtigt wie die ökologische und insbesondere

die soziale Dimension. Die vom Kundenbeirat entwickelte

„Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie“ gibt Positiv- und

Negativkriterien für die Auswahl von Wertpapieren, Immobilien

und sonstigen Gegenparteien vor. Im Dialog mit Emittenten

und Fondsmanagern wird Einfluss im Sinne der Richtlinie

genommen (Engagement). Die jeweils gültige Fassung der

Richtlinie sowie das aktuelle Veranlagungsportfolio können

auf der homepage von fair-finance (www.fair-finance.at)

eingesehen werden.

Das Österreichische Umweltzeichen – erstmals 2015 für das

gesamte Portfolio vergeben – wurde 2016 bestätigt. Auch die

Fonds fair-finance bond, fair-finance global equity strategy

sowie fair-finance real estate tragen das Österreichische

Umweltzeichen. Das Veranlagungsportfolio wurde 2016 zum

fünften Mal in Folge mit dem ÖGUT-Zertifikat in Gold und der

Höchstnote A+ für das Portfolio ausgezeichnet. Dass sich

im Portfolio keine auf der „Blacklist“ geführten Emittenten

finden, wird durch das ÖGUT RIS-Zertifikat (Responsible

Investment Standard) bestätigt. Nach 2015 hat fair-finance

auch 2016 den Award „Most Socially Responsible Pension

Fund Winner Central Europe“ – vergeben von Capital Finance

International – erhalten.

Kundenbeirat

Der Kundenbeirat ist eines der Herzstücke der fair-finance

Vorsorgekasse. Einerseits wacht dieses derzeit 26 Personen

umfassende Gremium über die Einhaltung der in der „Nachhaltigen

Veranlagungsrichtlinie“ festgelegten Positiv- und

Negativkriterien und definiert so die Bandbreite für die Vermögensveranlagung.

Andererseits stehen dem Kundenbeirat

Kontrollrechte, wie etwa das Recht der Einbringung von

Tagesordnungspunkten in den Aufsichtsrat, zu – das entspricht

unserem Verständnis von Transparenz und Mitsprachemöglichkeit

durch unsere Kundinnen und Kunden.

Seit 2015 gibt es auch eine Kundenvertreterin im fair-finance

Aufsichtsrat. Auf Vorschlag des Kundenbeirates nimmt Frau

Mag. a Christine Cernin, Director HR bei Swarovski, diese

Funktion sehr engagiert wahr.

Schließlich werden in dieser Runde auch Engagement-Aktivitäten

von fair-finance abgestimmt, also jene Maßnahmen, die

mit dem Ziel, eine positive Wirkung auf den Kapitalmarkt im

Allgemeinen sowie auf einzelne Emittenten im Speziellen zu

erzielen, gesetzt werden.

Neben der Investition und Deinvestition umfasst die fair-finance

Engagement-Richtlinie vor allem den Dialog mit

Investoren und Unternehmen, um deren ökologische,

ethische und soziale Verantwortung einzufordern.

Die wieder über dem Marktdurchschnitt liegenden Veranlagungsergebnisse

2016 sowie die erhaltenen Auszeichnungen

spiegeln die hervorragende Arbeit und die Bedeutung des

Kundenbeirats wider.


16


0

Entwicklung fair-finance Zinsgarantie

17

2

1,5

1

0,5

12-Monats-EURIBOR

Rechnungszins Lebensversicherung

fair-finance Zinsgarantie

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Mindest zinsgarantie

Die einzigartige Mindestzinsgarantie von fair-finance federt Kapitalmarktschwankungen ab und reduziert das Risiko einer möglichen

Negativ- oder Minderperformance für die Anspruchsberechtigten. Eine bilanzielle Zinsgarantierücklage sichert zweckgebunden mögliche

Kundenansprüche ab, wodurch Garantieleistungen nie zu Lasten von Kundinnen und Kunden gehen. Diese Form der erhöhten

Risikotragung ist einzigartig in der Branche und steht im Widerspruch zu den Intentionen der Finanzbrache, jegliche Risiken an die

Kunden zu überwälzen. Die oben stehende Grafik zeigt, wie sich die Zinsgarantie im Verhältnis zu den beiden Referenzwerten 12-Monats-

EURIBOR und Rechnungszins der Lebensversicherung vergleichsweise erfreulich entwickelt hat.

Portfolio siehe Seite 31

Wesentliche Charakteristika des Portfolios von fair-finance sind:

π Eine 100 % nachhaltige Veranlagung, die ein wesentlicher Treiber für die ausgezeichnete Performance ist. Die Auswahlentscheidung anhand

der Nachhaltigkeitsgrundsätze führt zu einer intensiven Analyse der einzelnen Emittenten, Manager oder Fonds und somit zu einer qualitativen

Verbesserung in Bezug auf das Risiko- und Ertragsprofil.

π Ein stärkeres Wachstum des Kundenvermögens, verglichen mit allen anderen Vorsorgekassen, das eine bessere Chancennutzung bei

gleichzeitiger Risikoreduktion ermöglicht.

π Ein vergleichsweise hoher Anteil von nach dem Held to Maturity-Prinzip (HtM) bewerteter Anleihen. Diese gesetzlich vorgesehene Bewertungsmöglichkeit

führt dazu, dass entsprechend gewidmete Wertpapiere keinen Kursschwankungen unterliegen. Wesentlich bei der Auswahl von

HtM-Papieren sind die Bonität des Emittenten und die Rendite, die sich aus dem Kupon, dem Kaufkurs und der Restlaufzeit der Anleihe ergibt.

π Die Berücksichtigung von Assetklassen mit geringer Korrelation zu Aktien und Anleihen, insbesondere Wandelanleihen, Mikrofinanzinvestitionen

und verstärkt Immobilien.

π Die Unabhängigkeit von Konzernprodukten und Konzernentscheidungen, die nicht nur ein strategischer Vorteil (Flexibilität, rasche

Entscheidungen) ist, sondern vor allem auch ein Kostenvorteil – unsere Total Expense Ratio liegt unter 1 % (TER 2016: 0,94 %).


18

43 % Frauenanteil im Aufsichtsrat

60 % Frauenanteil MitarbeiterInnen gesamt

30 % MitarbeiterInnen 50 plus

5 % Lehrlingsanteil


19

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

Mit der steigenden Anzahl an fair-finance Kundinnen und

Kunden und den sich teilweise ändernden Aufgabenstellungen

durch neue Geschäftsfelder, verändert sich auch die Zahl

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So haben wir 2016

eine neue Kollegin für den Vertrieb aufgenommen und die

Position des Finance Managers neu besetzt.

"Wir schätzen und fördern unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter" ist einer der fair-finance Leitsätze. Und tatsächlich

haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere höchste

Wertschätzung. Denn nur gemeinsam kann es gelingen,

die Vision „fair-finance“ auch umzusetzen und zu leben.

Der erfolgreiche Weg, den wir bis heute zurückgelegt haben,

bestätigt dies auf eindrucksvolle Art und Weise und zeigt:

Wenn das Umfeld und die Rahmenbedingungen passen,

werden auch optimale Ergebnisse erzielt.

Daher bemühen wir uns jedes Jahr aufs Neue, eine möglichst

ausgeglichene Bilanz zwischen dem privaten und dem

beruflichen Bereich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

herzustellen. Wesentliche Eckpunkte dazu sind flexible Arbeitszeiten

und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten.

2016 wurde eine Betriebspension eingeführt.

Wir sehen es durchaus als Bestätigung unserer Bemühungen

an, dass wir seit 2014 mit dem staatlichen Gütezeichen als

familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet sind.

VERTRAUENSVOLLE ARBEITSZEIT

Fairness ist ein Schlüsselwort im Geschäftsmodell von

fair-finance. Sie ist nicht nur Namensgeberin unserer Vorsorgekasse,

sondern vielmehr gelebte Unternehmenskultur. Im

Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden ebenso wie im

beruflichen Alltag mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Daraus hat sich das Selbstverständnis entwickelt, die privaten

Bedürfnisse und unterschiedlichen familiären Konstellationen

bestmöglich zu berücksichtigen, um eine optimale Verschränkung

zum beruflichen Alltag herzustellen.

Vertrauensvolle Arbeitszeitgestaltung ist für uns der Schlüssel

dazu. In einer eigenen Betriebsvereinbarung geregelt, schafft

sie einen Zustand der Zufriedenheit, der Wertschätzung und

einer damit verbundenen entsprechenden Motivation.

BETRIEBSÄRZTIN

Auch 2016 konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von

fair-finance für die arbeitsmedizinische Betreuung wieder die

Dienste einer externen Arbeitsmedizinerin in Anspruch nehmen,

die regelmäßig zu uns ins Büro kommt.

HOMEOFFICE

Familie und Beruf in Einklang bringen zu können, ist ein ganz

wesentliches Element für eine ausgeglichene private und somit

auch leistungsfähige berufliche Bilanz. Daher haben jene

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Aufgabenbereich

eine außerbetriebliche Arbeitsstätte zulässt, die Möglichkeit,

ihre Arbeitsleistung tageweise von zu Hause aus zu erbringen.

Die damit zugestandene Flexibilität ist Ausdruck des Vertrauens

und führt durch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und individueller

Lebensgestaltung zu einer besseren work-life-balance.

WEITERBILDUNG

Gerade durch das Erschließen neuer Geschäftsfelder ist eine

laufende persönliche und berufliche Weiterbildung unumgänglich.

Den Rahmen, diese Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen

festzulegen, bilden die jährlichen Mitarbeitergespräche,

in denen Ziele festgelegt und Maßnahmen beschlossen

werden, um diese bestmöglich zu erreichen.

Abgesehen von den individuellen Weiterbildungsmaßnahmen

finden regelmäßig Strategie- und Teambuilding-Seminare

statt, in denen das Wir-Gefühl gestärkt, das Miteinander

gefördert und das Gemeinsame herausgearbeitet wird.

GESUNDHEIT

Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden

Körper. Davon wusste schon der römischen Dichter

Juvenal zu berichten. Tatsächlich ist körperliches Wohlbefinden

für die Leistungserbringung unerlässlich.

Daher werden einerseits die Kosten für den Besuch eines im

Gebäudekomplex der Büroräumlichkeiten von fair-finance

befindlichen Fitness-Centers durch Zuzahlung seitens des

Arbeitgebers gestützt und andererseits stellt die Geschäftsleitung

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Beginn

jeder Woche einen saisonalen Obstkorb aus nachhaltigem

Anbau zur Verfügung.

ALTERSSTRUKTUR

Fachliche Qualifikationen sind der eine Teil, auf den wir bei

der Mitarbeiterauswahl großen Wert legen. Ebenso wichtig

ist uns eine ausgewogene Altersstruktur unter den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. Das Altersspektrum reicht dabei

vom Lehrling bis 75 und sorgt so für ein gegenseitig wertschätzendes,

einander bereicherndes und dabei durchaus

familiäres Arbeitsklima.

OFFENE TÜREN

Neben Fairness und Nachhaltigkeit ist Transparenz ein

weiterer wesentlicher Eckpfeiler unseres Geschäftsmodells.

Einerseits unseren Kundinnen und Kunden gegenüber –

ausgedrückt durch die monatliche Veröffentlichung unseres

Portfolios auf unserer Website oder durch die Kontrollund

Mitspracherechte des fair-finance Kundenbeirates.

Andererseits entspricht im Innenverhältnis zwischen den

Mitarbeiter-innen und Mitarbeitern untereinander und auch

gegenüber den Vorständen eine offene Kommunikation der

vertrauensvollen Kultur unseres Unternehmens.


20

Dipl.-Kfm. Stefan Stolzenberg

Finance Manager

Martina Eber, BA

CSR &

Projektmanagement

Mag. Rainer Ladentrog

Marketing & Vertrieb,

Kundenberatung

Angela Latin

Marketing-Assistenz

Günter Hörweg

Vorstand

Fair

finde ich:

π Gleichwertigkeit

aller Menschen

π Zuverlässigkeit

anderen gegenüber

π Courage zeigen

π Sozial, ökologisch und

ökonomisch über den

Tellerrand schauen

und zu Gunsten

Schwächerer etwas

ändern

π Für Schwächere

einzutreten – egal in

welcher Form

π Sich einzubringen –

im Job, in der Familie,

bei allem, was einem

wichtig ist

π Wenn allen Menschen

die gleichen Arbeitsbedingungen

zur

Verfügung stehen

π Sich für Schwächere

und gegen Ungerechtigkeit

und Willkür

einzusetzen

Unfair

finde ich:

π Gleichgültigkeit

π Tierversuche

π Vorschnelles Urteil

π Eine ungleiche

Geldverteilung

π Wohlstand auf Kosten

anderer

π Die Ausbeutung

(sozial) Schwächerer

π Menschen, die nur auf

ihren Vorteil bedacht

sind

π Manchmal das Aufstehen

am Montag

π Wenn Banken mit

Kundengeldern

spekulieren, ohne

dafür zur Rechenschaft

gezogen zu

werden

π Ausgrenzung bzw.

eine ablehnende

Haltung „Anderen“

gegenüber, also

„anders-Denkenden“,

„anders-Aussehenden“,

„anders-Gläubigen“

Mag. Dr. Erich Schiff

Vorstand bis 31.12.2016

Dr. Maria Schietz

Kundenberatung

Florinda Ukaj

Auszubildende

Mag. Jochen Raab

Leiter Kundenservice

Martina Leiss

Kundenservice

Fair

finde ich:

π Zu versuchen, durch

äußere Umstände

vorgegebene Benachteiligungen

auszugleichen

π Gerechtfertigte

π Handschlagqualität

π Courage

π Ehrlichkeit

π Das Arbeitsklima bei

fair-finance

π Teamarbeit

π Wenn Gleiches gleich

und Ungleiches ungleich

behandelt wird

π Ehrlichkeit

und

Direktheit

π Gleichberechtigung

Unterschiede

anzuerkennen

Unfair

finde ich:

π Sich nicht an Spielregeln

zu halten, die

man vorher akzeptiert

hat, damit man am

Spiel teilnehmen kann

π Flattax

π Ungerechtigkeiten

π Willkür

π Lügen

π Unfaire Behandlung

von Menschen

π Wortbruch und

Willkür

π Vorurteile

π Benachteiligung


21

Mag. Markus Zeilinger

Gründer & Vorstandsvorsitzender

Mag. Sabine Scharf

Recht & Compliance

Ing. Kurt Hafenscher, BA

Kundenberatung &

Risikomanagement

Violeta Mitrovic

Unsere Perle, die alles

zum Glänzen bringt

Mag. Andreas Eichler

Kundenberatung &

Business Development

π Wenn alle Beteiligten

an einem Tauschprozess

mit dem

Ergebnis zufrieden

sind und wenn dieses

Ergebnis auch von

Dritten als angemessen

und vertretbar

gesehen werden kann

π Jedem eine zweite

Chance zu geben

π Auch an die nächste

Generation zu denken

und keine Ressourcen

zu verschwenden

π Wenn man weiß,

was drinnen ist

π Gleichgewicht bzw.

Ausgewogenheit –

sowohl gesellschaftspolitisch

als auch

wirtschaftlich

π Toleranz


π Gleichberechtigung

π Verlässlichkeit

π Auch jene zu begünstigen,

die es im Leben

nicht so leicht haben

π Einer sozialen Umverteilung

gerecht zu

werden

π Gewinn- und Profitstreben

auf

Kosten anderer

π Ungerechtigkeit

und Verantwortungslosigkeit

π Jemanden aufgrund

seiner Herkunft zu

diskriminieren

π Vorurteile

π Üble

Nachrede und

Verbreitung von

Unwahrheiten

π Verschwendung,


Täuschen und

Ausbeuten

π Gewalt

π schlechtes Benehmen

π Ungerechtigkeit

π Wenn Politiker trotz

ihrer Fehlentscheidungen

auch noch

profitable Versorgungsposten

erhalten

π Egoisten, die sich

eine Welt nur nach

ihren Vorstellungen

schaffen

Monika Horvath

Kundenservice

Janine Balak

Kundenservice

Stefanie Steindl

Kundenservice

Paula Zeilinger

Kundenservice

π Gleichberechtigung

π Nachhaltig und

bewusst zu leben und

auch an Morgen zu

denken

π Höfliche

Umgangsformen

π Fröhliches


Miteinander

π Toleranz

π Den Versuch, jedem

Menschen die gleichen

Chancen und Möglichkeiten

zu geben,

sich weiterzuentwickeln

– beruflich wie

privat

π Menschen aufgrund

ihrer Herkunft zu

be- oder verurteilen

π Dass Ausbildungsmöglichkeiten

nicht

für alle gleich sind

π Ungerechtigkeit,

Rücksichtslosigkeit,

Gewalttätigkeit

π Missgunst u. Neid

π Vorurteile und

Intoleranz gegenüber

Mitmenschen


22

Firmengeschichte

2008

Unternehmensgründung

2009

Soziale Verantwortung

anstatt Gewinnmaximierung

Ausgabe 37/2009 Glocalist Magazine

Fair-Finance Vorsorgekasse

Mit den Worten Victor Hugo's "Nichts auf der Welt ist so mächtig

wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist", wird die Motivation

und Gründungsidee von fair-finance treffend beschrieben.

9.10.2009 Wiener Wirtschaft

Betrieblicher Sozialpreis 2009

WKO und Sozialminister Rudolf Hundstorfer unterstützen die

Iniative des Vereins fair-finance zur Anerkennung betrieblicher

Sozialprojekte in Österreich.

Auch 2009 prämiert der Verein

fair-finance soziale Maßnahmen,

die auf betrieblicher

Ebene durch partnerschaftliches

Engagement von Arbeitnehmern

und Arbeitgebern

organisiert werden.

Der Sozialpreis 2009, der

heuer zum zweiten Mal vergeben

wird, ist mit 10.000

Euro dotiert. Besonderes Augenmerk

in der Beurteilung

wird die Jury auch heuer

wieder auf die Nachhaltigkeit

der Projekte und auf deren

Vorbildfunktion legen. Unterstützt

wird die Initiative

durch die Wirtschaftskammer

Österreich und die persönliche

Patronanz von Bundesminister

Rudolf Hundstorfer.

"Die Unterstützung durch die

Österreichische Wirtschaftskammer

und Sozialminister

Hundstorfer freuen mich

ebenso wie die zahlreichen

positiven Rückmeldungen

österreichicher Unternehmen

auf den ersten Betrieblichen

Sozialpreis von fair-finance",

erklärt Markus Zeilinger,

Vorstandsvorsitzender von

fair-finance.

"Daher werden wir auch heuer

wieder österreichischen

Unternehmen die Möglichkeit

geben, betriebliche Sozialmaßnahmen

zu präsentieren.

Unternehmen, in denen Arbeitnehmer

und Arbeitgeber

gemeinsam soziale Projekte

und Initiativen verwirklichen,

sollen durch entsprechende

Publizität einer breiteren Öffentlichkeit

bekanntgemacht

werden und andere Unternehmen

zum Nachahmen

motivieren", so Zeilinger.

Einreichfrist ist bis 18. Dezember

2009. Die Auszeichnung

der besten Projekte erfolgt

dann am 15. April 2010.

2011

Höchste Performance in der

Geschichte der Vorsorgekassen

Ausgabe 2/2012 Börsenkurier

vorsorgekasse mit + 9,67 %

Während der Durchschnitt der österreichischen

Betrieblichen Vorsorgekassen im Vorjahr bei plus

0,2 % lag, sorgt die fair-finance Vorsorgekasse AG

mit einem Ergebnis von plus 9,67 % für Aufsehen.

3.5.2011 INSTITUTIONAL MONEY

David gegen Goliath:

fair-finance Vorsorgekasse

kommt zügig voran

Die fair-finance Vorsorgekasse hat das Gründungsjahr

2010 laut CEO und Gründer Mag. Markus

Zeilinger mit Erfolg abgeschlossen. Die junge

Abfertigungskasse hat im 2. Halbjahr 2010 eine

Veranlagungsperformance von 2,54 % (annualisiert

4,74 %) und im 1.Quartal 2011 1,08 % erwirtschaftet.

Laut Zeilinger sind dies jeweils Spitzenwerte

im Branchenvergleich.

Ausgabe 2/2008 Institutional Money

Robin Hood der Vorsorge

Er galt von jeher als

einer der dynamischsten

Manager des österreichischen

Vorsorgewesens.

Doch dann hatte er

genug von Abhängigkeiten

und gründete die

zehnte österreichische

Mitarbeitervorsorgekasse

(MVK). Fairness auf

allen Ebenen steht dabei

im Mittelpunkt.

April 2008

International Publisher Limited

Fair-Finance BVK expands

into funds

AUSTRIA – Fair-Finance, the company launched by

former Bonus pension fund head Markus Zeilinger, plans

to offer sustainable investment funds and insurance

products in the future, alongside the already-announced

severance pay fund.

12.2.2010 Börse Express

heimische Private Equity-Szene

könnte Zuwachs bekommen

fair-finance Gründer

Markus Zeilinger schwebt

Private Equity Fonds für

nachhaltiges Kapital vor.

Nach fast 2 Jahren hat die

Finanzmarktaufsicht (FMA)

der neuen Vorsorgekasse

„fair-finance“ am 9. März

die Konzession erteilt, gab

fair-finance Gründer und

Vorstand Markus Zeilinger

bekannt.

Gewinn

Neuer Anbieter

vor dem Start

Da kann man nur hoffen,

dass es einem Neuling

gelingen wird, die „Szene“

ein wenig aufzuwecken.

Er könnte mit einem

sympathischen Ansatz

aber Marktanteile für sich

fair-finance ist nunmehr

die 10. Betriebliche Vorsorgekasse

in Österreich

und will bis 2012 einen

Marktanteil von 5 Prozent

erreichen. Noch heuer

möchte das Unternehmen

40.000 Anspruchsberechtigte

akquirieren.

erobern. Als Vorstand

fungiert ein „alter Hase“ –

Markus Zeilinger war bis

Ende 2007 Vorstandsvorsitzender

der Bonus

Vorsorgekasse.

Der Standard

Zehnte Vorsorgekasse

geht an den Start

Wien – Nach fast 2 Jahren

hat die Finanzmarktaufsicht

der betrieblichen

Vorsorgekasse fair-finance

die Konzession erteilt. Bis

2012 will fair-finance einen

Marktanteil von 5 Prozent

erreichen. Gegründet und

geleitet wird das Unternehmen

von Markus Zeilinger,

einst Chef der Bonus

Pensionskasse. fair-finance

will mit einem genossenschaftsähnlichen

Modell

punkten, bei dem jeder

Kunde mit zehn Prozent

am Gewinn beteiligt ist.

2010

Aufnahme der Geschäftstätigkeit


2013

Internationale Auszeichnung –

IPE-Award zum 2. Mal in Folge

2015

Einzigartige Erfolgsbeteiligung

gelangt zur Anwendung

23

e-fundresearch.com

5 Jahre fair-finance Vorsorgekasse

7.12.2013 Salzburger Nachrichten

Auszeichnung für

Vorsorgekasse

Ein Preis für die fair-finance

Vorsorgekasse AG: Das

Unternehmen mit

Sitz in Wien erhielt in

Noordwijk bei Amsterdam

die Auszeichnung

„Best Pension Fund in

Austria“ – im Rahmen der

Verleihung der IPE-Awards.

Mehr als drei Jahre nach der

Gründung verwaltet die Vorsorgekasse 11 Mio.

Euro. Den Preis nahm Andreas Eichler (48) aus

Großgmain in Empfang. Er ist Salzburg-Repräsentant

der fair-finance Vorsorge AG. Eichler

ist Mitgesellschafter und seit Firmengründung

mit an Bord. Er gilt als Speerspitze beim Aufbau

des Vertriebs.

Ende 2014 hat fair-finance 190

Millionen Euro Kundenvermögen

für 128.000 Anspruchsberechtigte

verwaltet. „Mit heutigem Tag sind es

bereits 150.000 Anspruchsberechtigte

und 230 Millionen Euro Vermögen“

freut sich Mag. Markus Zeilinger,

Gründer und Vorstandsvorsitzender

von fair-finance über den Zugang der

im letzten Jahr gewonnenen Neukunden.

Mit rund 3,5 % Marktanteil ist

fair-finance nicht mehr die kleinste

der neun bestehenden Betrieblichen

Vorsorgekassen.

fair-finance zum 3. Mal in Folge

mit dem IPE-Country-Award

ausgezeichnet

fair-finance führt nicht nur das Ranking

der einschlägigen Beratungsunternehmen

an, sondern wurde

auch auf internationaler Ebene 2014

bereits zum dritten Mal in Folge mit

dem IPE-Country-Award als „Best

Pension Fund in Austria-Vorsorgekasse“

bedacht. Weitere Auszeichnungen

als familienfreundliches Unternehmen

und als Klimabündnisbetrieb

betreffen eher die soziale Ausrichtung

von fair-finance.

Den von fair-finance finanzierten,

unter dem Ehrenschutz von Herrn

BM Hundstorfer stehenden Betrieblichen

Sozialpreis hat im Herbst

2014 der Logistiker Kühne & Nagel

vor Grüne Erde und Steiermärkische

Sparkasse gewonnen.

Dieser Preis, konzipiert als Ideenbörse

und Plattform von sozialen

Initiativen österreichischer Unternehmen

wird auch 2015 wieder

vergeben werden.

Durchschnittliche

Jahresperformance von 6,15%

Highlight in 2014 waren für fairfinance

und alle Anspruchsberechtigten

sicherlich das Erreichen des

Breakeven und das ausgezeichnete

Veranlagungsergebnis. Von dem positiven

Betriebsergebnis werden die Anspruchsberechtigten

ab 2015 in Form

von Gewinnbeteiligung profitieren.

Das Veranlagungsergebnis von 5,95 %

wurde bereits mit Wirkung 31.12.2014

den Kundenkonten gutgeschrieben.

Juli 2016 medianet.at

„Neue, inovative Wege gehen“

Ausgabe 7/2013 risControl

fair-finance Vorsorgekasse –

Jahresperformance 2012 mit 6,23%

ÖGUT

Brandneu: Ausgezeichnet

für Nachhaltigkeit

Auch heuer beteiligten sich

einige Vorsorgekassen an

der sogenannten Nachhaltigkeitszertifizierung

von

ÖGUT (Österreichische

Gesellschaft für Umwelt

und Technik). Gerade eben

hat die ÖGUT die Ergebnisse

fürs Berichtsjahr 2011

bekannt gegeben:

fair-finance ist eine Vorsorgekasse

und versteht

sich als Sozialunternehmen.

Es steht also

nicht die Profitmaximierung,

sondern

der Beitrag

zur Lösung von

sozialen Problemen

im Vordergrund. Die

Kunden werden mittels

eines genossenschaftsähnlichen

Modells

am Gewinn

beteiligt. Das

Kundenvermögen

von fair-fainance

beträgt zum

Jahresende 2012

EUR 54,3 Mio.

Gold erlangten

die VBV sowie fair-finance;

Silber ging an die BAWAG

Allianz, die Valida Plus

sowie an Viktoria Volksbanken.

2012

Bestes Veranlagungsergebnis

10.3.2015 Versicherungsjournal

Die betriebliche Vorsorgekasse Fair-Finance meldet für 2014

eine Performance von 5,95 %, nach 3,1 % im Vorjahr. Damit

sei man im vergangegenen Geschäftsjahr neuerlich über dem

Marktdurchschnitt der Vorsorgekassen von 3,98 % gelegen.

Ausgabe 7/2014 risControl

"RÜCKBLICK"

Die Vorsorgekasse

fair-finance hat mit einer

Performance von 3,1 % das

Jahr 2013 abgeschlossen.

Es wird ein Kundenvermögen

von

120 Mio. Euro

verwaltet und

etwa 115.000

Anspruchsberechtigte

betreut. Mit

Anfang Jänner

konnten mehr als

200 neue Vertragspartner

in der Vorsorgekasse

begrüßt werden. Markus

Zeilinger Vorstandsvorsitzender

& Gründer:

„Wir versuchen unserem

Namen und unserer Vision

2014

Erstmalige Gebührensenkung

beschlossen

von fairer Finanzdienstleistung

in allen kleinen und

großen Entscheidungen

zu entsprechen. Die FMA

hat unseren Antrag auf

Gebührensenkung

bewilligt. Ab 2015

werden Gebühren

auf laufende Beitragszahlungen

für Dienstnehmerinnen

und

Dienstnehmer

mit mehr als 10

Dienstjahren von 1,7 % auf

1,4 % gesenkt. Und alle

bestehenden Kunden profitieren

selbstverständlich

automatisch davon“.

Gründung

IMMOBILIEN AG

Ausgabe Tirol 2016

Jubiläumsmagazin Passiv Haus

immobilienfonds als multiplikator

für nachhaltiges bauen

Mag. Markus Zeilinger,

Vorstandsvorsitzender &

Gründer von fair-finance,

über treibende Faktoren für

nachhaltiges Bauen.

Die fair-finance Vorsorgekasse

verwaltet und veranlagt

die Gelder im System

Dezember 2016 Caritas&Du

chanceN für junge menschen

fair-finance zeigt soziales Engagement

Das JUCA-Haus für junge Erwachsene, bietet nicht nur einen

sicheren Wohnplatz für wohnungslose Menschen, sondern

ist auch ein Ort, an dem an Zukunftsperspektiven gearbeitet

wird. Gemeinsam geht es darum, einen Weg aus der

Obdachlosigkeit zu finden, an der (beruflichen) Zukunft zu

arbeiten und die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Finanzielle

Unterstützung gibt es von der fair-finance Vorsorgekasse,

die das Haus schon seit mehreren Jahren begleitet. Für die

beständige Hilfe: Danke!

2016

Ein ausgezeichnetes Jahr

Die betriebliche Vorsorge ist in

Österreich nicht gerade ein

Brüller – zu Unrecht, meint

Markus Zeilinger, CEO der

fair-finance Vorsorgekasse,

wo man diesbezüglich einen

eigenen, nachhaltigen Ansatz

verfolgt.

der Abfertigung Neu. Deren

Gründer und Vorsitzender

des Vorstands, Mag.

Markus Zeilinger, stellt den

Immobilienspezialfonds

vor, der das Österreichische

Umweltzeichen für Finanzprodukte

erhalten kann.


24


25

Soziale Verantwortung

Wir nehmen gesellschaftliche Verantwortung nicht nur in

unserem Kerngeschäft wahr, sondern engagieren uns darüber

hinaus durch den von fair-finance initiierten Betrieblichen

Sozialpreis schon seit Jahren dafür, dass soziale Anstrengungen

Österreichischer Unternehmen entsprechende Wertschätzung

erfahren und in Form von best-practice Beispielen

einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um

so zu sozialen Verbesserungen anzuregen.

Unterstützt wurde die Initiative

Betrieblicher Sozialpreis von:

Die Initiative, die seit 2008 besteht, konnte bis Ende 2015/

Anfang 2016 auf die Unterstützung durch eine Vertreterin

des Sozialministeriums in der Jury und auf den damaligen

Sozialminister Rudolf Hundstorfer als ihren Schirmherren

zurückgreifen. Mit dem Antreten von Rudolf Hundstorfer für

die Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten 2016 hat

dieser die Patronanz für das Projekt ebenso zurückgelegt,

wie auch das Ministerium seine Jury-Tätigkeit beendet hat.

Wir leben gesellschaftliche VERANTWORTUNG

So lautet einer der Leitsätze unserer Betrieblichen Vorsorgekasse.


26

2016 wurden folgende Projekte ausgezeichnet

Alle Einreichungen werden auf www.sozialpreis.at zum „Nachahmen“ bereitgestellt.

Platz 1

MPREIS – Gelebte Integration

Platz 2

Lebenshilfe Salzburg –

Alter(n) & Arbeit – ein innovatives Auszeitmodell

Dr. Maria Schietz, Kundenberaterin

fair-finance, Mag. Ingrid Heinz,

Unternehmenssprecherin MPREIS,

Mag. Markus Zeilinger, Gründer &

Vorstandsvorsitzender fair-finance

(v.l.n.r.)

Gerhard Schebeck, Teamleiter

Personal & Entwicklung, Lebenshilfe

Salzburg, Projektkoordinator, Mag.

Andreas Eichler, Kundenberater

fair-finance (v.l.n.r.)

Beim Tiroler Nahversorger MPREIS ist man stolz darauf,

dass die MitarbeiterInnen „einen ganz starken Bezug“ zum

Unternehmen haben, erläutert Kathrin Zobel, Leitung

Personalentwicklung. Das zeigt sich unter anderem darin,

dass des Öfteren mehrere Generationen einer Familie bereits

bei MPREIS beschäftigt sind oder auch die erweiterte

Verwandtschaft eines Mitarbeiters – und das „egal mit

welchem kulturellen Hintergrund“.

„Chancengleichheit für alle MitarbeiterInnen ist gesetzlich

vorgeschrieben, aber bei uns entsteht Familie und Diversität

ist in der Unternehmenskultur verankert“, betont Zobel.

Insgesamt gibt es unter den 5.500 MitarbeiterInnen 58

Nationen. Darüber hinaus sind Menschen mit Migrationshintergrund

in der zweiten und dritten Generation beschäftigt.

„Teilweise arbeiten bei uns dann auch schon die Kinder und

Enkelkinder oder alle z.B. sechs Schwestern und ihr Neffe“,

erzählt Zobel.

Das Arbeitsklima im Unternehmen sei sehr gut und die

kulturelle Diversität werde von den MitarbeiterInnen sehr

geschätzt. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen werden

„in passende Positionen integriert“. Diese Aufgeschlossenheit

führe „zu überdurchschnittlichen Leistungserfolgen“.

„Integration bedeutet häufig auch intensivere Betreuung –

dafür stehen wir“, so Zobel. Bei Bedarf wird jeder Mitarbeiter

begleitet, „egal ob Lehrling oder Führungskraft“. Und auch je

nach Bedarf wird ein Sprachkurs organisiert oder ein Nachhilfelehrer.

„Sprache soll keine Barriere sein“, betont Zobel.

Für Jugendliche mit Migrationshintergrund aber auch für

solche mit Lernschwächen wird eine verlängerte Lehre oder

eine Teilqualifikationslehre angeboten. Die längere Lehrzeit

hilft auch, sprachliche Barrieren zu überwinden. Derzeit befinden

sich 29 Jugendliche in der verlängerten Lehrzeit.

Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Nationen im

Unternehmen immer wieder den MitarbeiterInnen, z.B. über

eine Kochrezepte-Sammlung, vorgestellt.

Die Lebenshilfe Salzburg will ihren MitarbeiterInnen

die Möglichkeit einer Auszeit geben und dabei gleichzeitig

älteren Arbeitslosen helfen.

Drei langjährige MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Salzburg

haben sich dieses Jahr in eine dreimonatige Auszeit begeben.

Einen Teil ihrer Arbeiten haben ältere Arbeitslose übernommen.

Zwei davon wurden von der Lebenshilfe danach

angestellt.

„Dem Dritten hat die Arbeit doch nicht zusagt“, erläutert

Bereichsleiter Gerhard Schebeck. Die Geschäftsführung

hatte ihn vor ein paar Jahren damit beauftragt, Lösungen

für altersgerechtes Arbeiten zu finden.

Bei der Lebenshilfe – zunächst nur in der Stadt Salzburg –

können MitarbeiterInnen jetzt eine dreimonatige Auszeit

nehmen. Weil durch ein gesetzlich vorgesehenes Sabbatical

die Gehaltseinbußen vor allem für Niedrigverdiener zu groß

wären, wurde ein eigenes Modell entwickelt: Die ArbeitnehmerInnen

bleiben während der Auszeit angestellt und

kehren danach auf ihren Arbeitsplatz in ihrem Team zurück.

Die Arbeitszeit wird später eingearbeitet. Der Gehaltsverlust

während der drei Monate liegt nur bei rund 5%.

Sobald das Modell in den Regelbetrieb übernommen wird, soll

es auch möglich sein, Arbeitszeiten „anzusparen“, um dann –

bis zu alle fünf Jahre – geplante Auszeiten zu nehmen.

Vom AMS werden ältere Arbeitslose übermittelt, die bei

einem Vorabtermin entscheiden können, ob sie die Arbeit

mit Menschen mit Beeinträchtigungen machen wollen.

Danach werden sie eingeschult und erhalten für drei Monate

einen Praktikumsplatz. Für ältere Arbeitslose musste diese

Möglichkeit beim AMS erst geschaffen werden. Die Idee ist,

dass möglichst viele danach, z.B. bei der Lebenshilfe, einen

Arbeitsplatz finden.

„Wir wollen das Projekt auf das ganze Bundesland ausrollen,

wo wir einer der größten Arbeitgeber mit 700 Mitarbeitern

sind“, so Schebeck. Das Projekt wird gemeinsam mit dem

AMS nach einer weiteren Phase mit bis zu weiteren 20

Arbeitslosen evaluiert.


27

Platz 3

Sonnentor – Sonnenscheinchen…da wächst

die Freude…von klein auf!

Mag. Rainer Ladentrog und Mag. Markus Zeilinger, fair-finance,

zu Besuch im Beschäftigungsprojekt JuCantine

JUGENDHAUS DER CARITAS

Eveline Pichler, Marion Löffler,

Michaela Holzmann, Anisa

Schreinbeck, Edith Gutmann,

freuen sich gemeinsam mit den

„Sonnenscheinchen-Kindern“

über die tolle Auszeichnung

Bei Sonnentor im Waldviertel können Eltern ihre Babys

und Kinder in eine firmeneigene Betreuungsstätte bringen.

Offiziell darf eine betriebliche Betreuungseinrichtung, weil

kein öffentlicher Träger oder ein Verein vorliegt, nicht

„Kindergarten“ heißen. Aber eigentlich ist das Sonnenscheinchen-Projekt

der Firma Sonnentor einer der ersten

Betriebskindergärten im Waldviertel und darüber hinaus.

Die Öffnungszeiten sind an die Betriebszeiten angepasst.

Man kann die Kinder also z.B. ab 7 Uhr hinbringen, wenn

man selbst um 7.30 zu arbeiten beginnt und bis 17 Uhr in der

Betreuung lassen – auch in den Ferienzeiten oder auch nur

tageweise. „Es gibt nur eine Woche im Jahr, wo geschlossen

ist, für Großreinigung und als Orientierungswoche für die

Pädagogen“, erläutert Edith Gutmann, die das Projekt

„Sonnenscheinchen“ leitet, selbst Pädagogin ist und auch

Kinder in Betreuung hat.

Das Projekt läuft seit 1. April 2014. Es sind derzeit 13 Kinder

zwischen ein und sechs Jahren, die von drei Pädagoginnen

und einer Helferin betreut werden. „Bei so kleinen Kindern ist

der Betreuungsschlüssel das Um und Auf,“ betont Gutmann.

Die Betreuung erfolgt in einem eigens vom Unternehmen

errichteten Gebäude in Sichtweite des Firmengeländes

und neben einem Bio-Gasthaus, das auch das Essen für

die Kinder zubereitet. Eltern zahlen EUR 50 pro Monat, die

Förderungen für das verpflichtende Kindergartenjahr werden

angerechnet. „Es ist ein vollwertig anerkannter Kindergarten

und wir haben auch lange gesucht, um diplomierte Kindergärtnerinnen

zu bekommen,“ so Gutmann. Die Betreuerinnen

sind alle fix von Sonnentor angestellt.

Die Geschäftsführung sei sich bewusst, dass das Projekt

„sich finanziell nicht unbedingt rechnet, aber auf der

Werteseite“. Und auch durch Umweg-Rentabilitäten wie

z.B. die frühere Rückkehr zur Arbeit nach Karenzzeiten.

"Wir leben gesellschaftliche Verantwortung." So lautet einer

der Leitsätze von fair-finance. Abseits des Nachhaltigkeits-

Engagements suchen wir uns für unser weiteres soziales

Engagement daher ganz bewusst jene Bereiche aus, denen

medial weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden.

So wird in einer Kooperation mit der Caritas der Erzdiözese

Wien die Obdachlosigkeit in Wien thematisiert. Neben einem

signifikanten finanziellen Beitrag, den fair-finance leistet,

machen wir auch in der Kommunikation unseren Kunden

gegenüber auf dieses soziale Problem aufmerksam. 2016

konnte neuerlich eine signifikante Steigerung des Spendenvolumens

für das Jugendhaus der Caritas gegenüber dem

Vorjahr festgestellt werden. Junge Erwachsene haben die

Möglichkeit im Jugendhaus der Caritas durch Mitarbeit in

der Werkstatt ju_can oder im Beschäftigungsprojekt

JuCantine wieder zu einem selbstbestimmten, geregelten

und in die Zukunft gerichteten Leben zurück zu finden.

Mit der von fair-finance gebotenen und durch Zuzahlungen

geförderten Möglichkeit der Spende werden in Zukunft auch

andere Projekte unterstützt.


28

Faires Ergebnis

Alle Anspruchsberechtigten partizipieren 2016 in Form

der einzigartigen Erfolgsbeteiligung von fair-finance an

der positiven Unternehmensentwicklung. Partnerschaft,

die man sehen und am Konto spüren kann.

Lagebericht

des Vorstandes

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Gesellschaft wurde mit Notariatsakt am 09.03. 2010

gegründet. Mit selbem Datum wurde von der Finanzmarktaufsicht

(FMA) mit Bescheid GZ FMA-BV27 1000/0030-

ABS/2009 die Konzession zur Hereinnahme und Veranlagung

von Abfertigungsbeiträgen und Selbständigenvorsorgebeiträgen

gemäß § 1 Abs. 1 Z 21 BWG (Betriebliches

Vorsorgekassengeschäft gemäß Bankwesengesetz) erteilt.

Seit Gründung werden sämtliche Anteile an der Gesellschaft

von der fair-finance Holding AG gehalten.

Die fair-finance Vorsorgekasse AG ist Gesellschafterin der

Einlagensicherung der Banken & Bankiers Gesellschaft

m.b.H., Mitglied der Wirtschaftskammer Wien und der als Verein

organisierten Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen,

der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik

(ÖGUT), von respACT – austrian business council for sustainable

development, von CRIC – Verein für ethisch orientierte

Investoren, des NPO-Instituts für interdisziplinäre Nonprofit

Forschung an der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Klimabündnis

Österreich.

Entwicklung der Branche

Das Gesamtvermögen der Branche beträgt per Ende 2016

EUR 9,42 Milliarden (VJ: EUR 8,31 Mrd.). Laut Statistik der

Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen wurden zum Ultimo

2016 für über 3,21 Millionen (VJ: 3,15 Mio.) unselbständig und

selbständig Erwerbstätige laufende Beitragszahlungen zur

Abfertigung Neu geleistet. Die laufenden Beitragszahlungen

haben EUR 1,36 Milliarden (VJ: EUR 1,29 Mrd.) und die Auszahlungen

EUR 442 Millionen (VJ: EUR 388 Mio.) betragen.

Die obligatorische Einführung der Abfertigung Neu mit laufenden

Beitragszahlungen in Höhe von 1,53 % des Entgelts für neue

Dienstverhältnisse ab dem Jahr 2003 und für Selbständige ab

2008 führt zu einem stetigen Wachstum.

Rückwirkend zum 01.01.2016 wurde die ehemalige Volksbanken

Victoria Vorsorgekasse mit der Bonus Vorsorgekasse

verschmolzen. Nachdem bereits früher die ehemalige Siemens

Vorsorgekasse mit der Valida Plus fusioniert wurde, teilen sich

zum Ultimo 2016 acht Vorsorgekassen den Markt.


29

Unser Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2016 stellt das siebente Geschäftsjahr

unserer Gesellschaft dar, das – so wie in der Vergangenheit –

von hohem Wachstum geprägt war. Per Jahresultimo 2016

ist die Anzahl der Beitrittsverträge mit Dienstgebern auf 2.569

(VJ: 1.954) und jene mit Selbständigen auf 3.558 (VJ: 2.838)

angewachsen. Die Beitragszahlungen haben in 2016

EUR 113,91 Millionen (VJ: EUR 91,57 Mio.) betragen.

EUR 65,59 Millionen (VJ: EUR 49,54 Mio.) entfallen auf laufende

Beitragszahlungen, EUR 47,61 Millionen (VJ: EUR 41,71 Mio.)

auf Übertragungen von anderen BV-Kassen und EUR 0,70

Millionen (VJ: EUR 0,31 Mio.) auf Übertragungen von Alt-

Abfertigungsanwartschaften. Die Anzahl der beitragsfreien

Anspruchsberechtigten beträgt zum Ultimo 101.111

(VJ: 72.677) und jene der beitragspflichtigen Anspruchsberechtigten

134.834 (VJ: 107.074). EUR 14,99 Millionen

(VJ: EUR 10,67 Mio.) wurden an Leistungen ausbezahlt. Das

verwaltete Vermögen der Veranlagungsgemeinschaft ist um

mehr als einhundert Millionen Euro angewachsen und beträgt

zum Jahresende EUR 375,13 Millionen (VJ: EUR 268,72 Mio.).

Der Marktanteil unserer Gesellschaft beträgt zum 31.12.2016

3,98 % (VJ: 3,23 %) auf Basis des Vermögens, 4,19 % (VJ: 3,40 %)

auf Basis der beitragspflichtigen Anspruchsberechtigten und

4,82 % (VJ: 3,85 %) anhand der laufenden Beitragszahlungen

2016. Im Jahr 2016 konnte unsere Gesellschaft die Niederösterreichische

Vorsorgekasse in Bezug auf den Marktanteil

überholen.

Das Geschäftsjahr 2016 war von intensiver vertrieblicher

Tätigkeit geprägt. Erneut hat sich eine erfreuliche Anzahl von

Dienstgebern für unser einzigartiges Angebot und für unser

auf Fairness und soziale Verantwortung ausgelegtes Unternehmenskonzept

entschieden. Auf Basis dieser neuen Vertragsabschlüsse

erwarten wir im März 2017 die Übertragung

von etwa 12.000 Anspruchsberechtigten mit einem Übertragungsbetrag

von rund EUR 23 Millionen. Unser Marktanteil in

2017 beträgt somit je nach Kennzahl zwischen 4,6 und 5,1 %.

Auf diesen Erfolg sind wir stolz und danken unseren Kundinnen

und Kunden für das Vertrauen.

Vermögensveranlagung

Obwohl sich die Weltwirtschaft mit einem Wachstum von

3,2 % in 2016 einigermaßen stabil darstellte, war das Jahr

von verschiedenen Ereignissen geprägt. Es begann mit

massiven Kursverlusten von bis zu -20 % an den wichtigsten

Börsen, welche die Sorgen um China – ausgelöst durch eine

tiefe Finanzmarktkrise – widerspiegelten. China hat schnell

reagiert und die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs

gebracht. Im Gegenzug entwickelten sich die Anleihekurse

im 1. Halbjahr sehr positiv. Ausschlaggebend waren die

Verzögerungen bei der erwarteten Zinsanhebung in den USA

und vor allem die Entscheidung der EZB im März, die Zinsen

weiter zu senken und das Wertpapierkaufprogramm auf

Unternehmensanleihen auszuweiten. Die Rendite 10-jähriger

Österreichischer Staatsanleihen liegt zum Jahresende bei

0,42 % – kommend von einem Wert zu Jahresbeginn von

0,90 %. Unternehmensanleihen brachten in 2016 eine bessere

Performance, verglichen mit Staatsanleihen und Pfandbriefen.

In Ermangelung von Alternativen (TINA – there is no

alternative) floss das Kapital in Aktien, in Corporate Bonds,

in Immobilien und auch in Mikrofinanzinvestments. Das

überraschende Votum der Briten für den EU-Austritt (Brexit)

hat vorerst ebenso keine Spuren hinterlassen wie auch das

Referendum in Italien und der anschließende Rücktritt des

italienischen Ministerpräsidenten ohne Niederschlag auf

die Märkte blieb. Bedingt durch die niedrigen Margen waren

die Banken unter Druck, wobei strukturelle Änderungen

innerhalb des Finanzsektors ausblieben. Ein erster Impuls

in Richtung Änderung der Geldpolitik ging im September von

Japan aus. Spätestens nach der Leitzinserhöhung der US-

Notenbank im Dezember steht fest, dass der jahrzehntelange

Trend fallender Zinsen endgültig vorbei ist. Dementsprechend

waren die Anleihekurse im 2. Halbjahr rückläufig. Die

Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten

Staaten von Amerika hat im 4. Quartal positive Erwartungshaltungen

zu Gunsten der USA und bestimmter Sektoren,

wie Rohstoffe oder Rüstung, erzeugt. Nachhaltige Investments

lagen zuletzt nicht im Fokus.

Aktive Anspruchsberechtigte

beitragsfreie Konten unberücksichtigt

Vermögen in Mio. EUR Marktanteile laufende Beiträge in %

2010

155.000*

460*

5,10*

2011

2012

134.834

375

4,82

2013

2014

2015

2016

2017 Ausblick

107.074

81.218

62.366

190

268

2,12

3,02

3,85

120

27.913

54

0,87

5.572

300 0,02

9

0,01

0,21


30

Das Veranlagungsjahr 2016 hat somit in mancher Hinsicht

nicht den vorsichtigen Erwartungen entsprochen. Auf

Jahressicht war mit Anleihen und zum Jahresende auch

mit Aktien Rendite zu machen. Erfolgreichste Asset-Klasse

auf Jahresbasis waren abermals Aktien. Der als Benchmark

dienende MSCI World Euro konnte stolze 12,9 % zulegen.

Die Veranlagungsstrategie von fair-finance war 2016 darauf

ausgerichtet, die Risiken steigender Zinsen und volatiler

Aktien zu mindern. Bei der Auswahl der Investments wurde

unter Beachtung der „Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie“ die

ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit – ausgedrückt

in Sicherheit, Ertragskraft und Liquidität des Investments –

ebenso berücksichtigt wie die ökologische und insbesondere

die soziale Dimension. Gemäß der Klasseneinteilung der ÖKB

(Österreichische Kontrollbank) wurde die defensive (risikoarme)

Veranlagungsstrategie beibehalten.

Die mit 24,4 % vergleichsweise hohe Gewichtung von HtM-

Anleihen (Held to Maturity), 7,5 % Immobilien und auch 8,4 %

Mikrofinanz sowie eine Festgeldquote von knapp über 5 %

wirkte sich stabilisierend auf das Portfolio aus. Erfolgreich

lief auch der Aufbau des fair-finance real estate fonds. Zum

Jahresultimo befinden sich vier Wiener Zinshäuser im Eigentum

des Fonds. In der Asset-Klasse Anleihen zum Tageswert

konnten wir bis Jahresmitte durch eine starke Gewichtung

von Unternehmensleihen und auch durch eine kleine Fremdwährungsquote

erfreuliche Performancebeiträge erzielen, die

im zweiten Halbjahr wieder teilweise abgegeben wurden. Der

M200 Fonds von Macquarie, der in supranationale Anleihen

von AAA-Emittenten in ausgewählten Fremdwährungen

investiert, hat mit rd. 22 % Performance 2016 bei einer

Gewichtung von rund 3 %, das beste Einzelergebnis aller

Investments gezeigt. Mit einer leicht negativen Performance

haben Wandelanleihen die schlechteste Jahresperformance

aller Asset-Klassen gezeigt. Wandelanleihen waren mit 5 %

Gewichtung erfreulicherweise ganzjährig untergewichtet.

Die taktische Maßnahme, Aktien untergewichtet zu halten,

war über viele Monate des abgelaufenen Jahres erfolgreich.

Jedoch vom Stichtag 31.12.2016 aus betrachtet, hätte eine

möglichst hohe Aktienquote die beste Performance gebracht.

Der sogenannte „Trump-Effekt“ hat gegen Jahresende insbesondere

US-Titel und verstärkt auch bestimmte Branchen,

wie die Rohstoff- und Rüstungsindustrie sowie Finanztitel betroffen

– jedenfalls nicht nachhaltige Titel, in denen fair-finance

definitionsgemäß vertreten ist.

Die erzielte Performance von 2,39 % in 2016 – gemessen

nach der Messmethode der Österreichischen Kontrollbank

(ÖKB) – entspricht der Zielsetzung von fair-finance. Der

Marktdurchschnitt liegt mit einer im Vergleich deutlich

höheren Aktienquote und signifikanten Abstrichen im Bereich

Nachhaltigkeit bei 2,25 %.

Sehr erfreulich war der Gewinn des IPE-Awards Best

Pensionsfund in Austria 2016 (Vorsorgekasse) im November

in Berlin. Diese in der Branche sehr begehrte Auszeichnung

wurde bereits zum vierten Mal an fair-finance vergeben.

Besonders erfreulich ist das Branchenranking 2016 des

Fachmagazins „DerBörsianer“, welches unsere Gesellschaft

auf dem 1. Platz sieht.

In Anbetracht der hohen Volatilität und der damit verbundenen

Unsicherheit erscheint aus Kundensicht die von fair-finance

als einzigem Anbieter gewährte Mindestzinsgarantie von

besonderer Bedeutung. Zumal das Veranlagungsergebnis

im Vorjahr 2015 unter dem Mindestzinsgarantiewert von 1,75 %

blieb und obwohl das Veranlagungsergebnis 2016 deutlich

über dem Mindestzinsgarantiewert von 1,25 % lag, haben in

2016 2.955 Anspruchsberechtigte einen um Garantieleistungen

erhöhten Auszahlungsbetrag erhalten. Somit haben 26 %

aller ausbezahlten Anspruchsberechtigten in 2016 von der

Mindestzinsgarantie profitiert. Diese erhöhte Sicherheit für

Anspruchsberechtigte ist ein wesentliches Produktmerkmal

von fair-finance und bringt die Zielsetzung zum Ausdruck,

Vorteile für Kundinnen und Kunden zu schaffen und jedenfalls

nicht Risiken zum eigenen Vorteil an Dritte zu übertragen.

ZINSGARANTIE = MEHR SICHERHEIT OHNE MEHR KOSTEN

Asset Allokation zum 31.12.2016

8 %

Aktien

5 %

Wandel-/Hybridanleihen

1 %

Cash 5 %

Festgeld

1 %

Schuldscheine

24 %

Anleihen HtM

8 %

Immobilien

40 %

Anleihen Tageswert 8 %

Mikrofinanz


31

Detaillierte Zusammensetzung des Portfolios zum 31.12.2016

WP-Kennnummer Fonds / Titel Anteil in %

Aktienfonds 8,29

LU0995511192 Notenstein Sustainable Water 2,00

AT0000A1EZU5 fair-finance global equity strategy 5,22

AT0000A0LSJ0 Raiffeisen Nachhaltigkeitsfonds Aktien 1,07

Wandel-/Hybridanleihenfonds 4,71

LU0428953425 Fisch CB Sustainable Fund AE 0,65

LU0993947141 UniInstitutional Global Convertibles Sustainable 1,31

LU1098101345 AZ Multi Asset-Sustainable Hybrid 1,93

LU0535037997 Salm-Salm Sustainability Convertible 0,82

Anleihenfonds 37,14

AT0000A13EH5 Erste Responsible Bond Global Impact 1,38

AT0000A0Z7X2 fair-finance bond VT 23,88

AT0000A177C4 Macquarie M200 T 3,16

AT0000A1FV69 Raiffeisen Greenbonds T 1,34

DE000A0MYQX1 Siemens Euroinvest Corporates 7,38

MtM-Anleihen Tageswert 2,71

Kreditinstitute

Immobilien 7,50

AT0000615158 Semper Real Estate 1,35

AT0000A1BNM4 fair-finance real estate 5,15

MT7000017968 fair-finance Real Estate Sustainable Fund 1,00

Mikrofinanz 8,36

XS0554544428 AIV VISION Microfinance Zertifikat 7,16

XS1151620801 Sustainable Bee Finance 14/17 1,20

Schuldscheine 1,36

QOXDBA031750

Schuldschein des Landes Kärnten

HtM-Anleihen (Held to Maturity) 24,49

Staatsanleihen 12,21

Pfandbriefe 0,31

Kreditinstitute 0,98

Unternehmen 10,99

Festgeld 5,43

Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG 4,08

Raiffeisenbank Gunskirchen eGen 1,35

Cash 0,01

Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG

Gesamt 100,00 100,00

Performance seit Beginn in %

40

35

30

25

20

fair-finance

Durchschnitt fair-finance seit 2010

alle Vorsorgekassen

Durchschnitt Markt seit 2003

Linear (fair-finance)

Linear (alle Vorsorgekassen)

15

10

5

0

-5

30.6.2010

31.12.2010

30.6.2011

31.12.2011

30.6.2012

31.12.2012

30.6.2013

31.12.2013

30.6.2014

31.12.2014

30.6.2015

31.12.2015

30.06.2016

31.12.2016


32

Personal und Organisation

Der Mitarbeiterstand beträgt zum Jahresultimo 8 (VJ: 8)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wobei davon eine Mitarbeiterin

die Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert. Weitere 13

(VJ: 11) Personen, die bei der Muttergesellschaft in einem

Dienstverhältnis stehen, waren in 2016 fast ausschließlich

für unsere Gesellschaft tätig. Ein partnerschaftliches und

faires Verhältnis mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

prägt die Unternehmenskultur.

35 % (VJ: 21 %) aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten

Teilzeit, darunter auch Führungskräfte. 65 % befinden

sich in einem Vollzeitdienstverhältnis, womit sich ein Vollzeitäquivalent

von 14,7 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ergibt.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung

gilt ein Gleitzeitmodell mit einer Kernzeit, die sich auf die

Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden fokussiert, aber

auch die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

berücksichtigt. Darüber hinaus baut fair-finance auf eine

vertrauensvolle und ergebnisorientierte Team-arbeit, so

dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten

im Sinne von Vertrauensarbeitszeit flexibel und

selbstorganisiert einteilen können, wodurch wiederum eine

ausgewogene work-life-balance optimal unterstützt wird.

Erweiternd wurde in 2016 eine Betriebsvereinbarung über

die Möglichkeit eines Homeoffice-Tages pro Woche und über

ein betriebliches Pensionskassenmodell geschlossen. Beide

Regelungen bringen die Wertschätzung und Verantwortung

des Unternehmens und seiner Eigentümer für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und für ihre Familien auch über die

Beschäftigungszeit hinaus zum Ausdruck.

Per Jahresultimo sind bei fair-finance 60 % (VJ: 58 %) Frauen

beschäftigt, 30 % (VJ: 32 %) aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind über 50 Jahre alt – unsere jüngste Mitarbeiterin

ist 21 Jahre, unser ältester Mitarbeiter ist 75 Jahre alt – und

das Durchschnittsalter beträgt 40,5 Jahre. 2016 betrug die

Fluktuationsrate 13 % (VJ: 17 %) bei einer durchschnittlichen

Unternehmenszugehörigkeit von 3,4 (VJ: 2,9) Jahren.

Führungspositionen werden von 20 % Mitarbeitern innegehalten,

wobei per Jahresultimo 2016 keine Führungsposition

weiblich besetzt war. Ein Mitarbeiter verfügt über die Prokura.

Im Sinne der gelebten sozialen und ökologischen Verantwortung

von fair-finance werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

die Kosten der städtischen Verkehrsmittel ersetzt.

85 % aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus

Wien, 10 % aus Niederösterreich und 5 % aus Salzburg.

fair-finance fördert die persönliche und berufliche Aus- und

Weiterbildung. In 2016 wurden von den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern 70,8 (entspricht 3,54 je Mitarbeiterin/Mitarbeiter)

Aus- und Weiterbildungstage (ohne Berufsschule) in

Anspruch genommen. Neben Telefontrainings, Excel-Schulungen

und einzelnen Fachseminaren durchläuft ein Mitarbeiter

die Ausbildung zum Risikomanager und eine Mitarbeiterin

die Ausbildung zur Finanzbuchhalterin.

Wert wird auch auf das körperliche Wohlbefinden und die

Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt, so

dass der Besuch eines Fitness-Centers finanziell unterstützt

und ein wöchentlicher Obstkorb mit saisonalem Bio-Obst

zur Verfügung gestellt wird. Das Angebot an arbeitsmedizinischer

Betreuung wird von den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern gerne angenommen.

Darüber hinaus ist fair-finance Klimabündnis-Betrieb und

besitzt die staatliche Auszeichnung als familienfreundlicher

Arbeitgeber.

Ende 2016 konnte das Programm zur Online-Darstellung der

Kontostandentwicklung und dem Download der Kontonachrichten

in Betrieb genommen werden. Dieser neue Service wird

den Anspruchsberechtigten im Frühjahr 2017 im Zuge des

Kontonachrichtenversandes 2016 vorgestellt werden. Jeder

Anspruchsberechtigt erhält einen gesicherten Zugangscode.

Nachhaltigkeitsbericht

In Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung hat sich fairfinance

in der Satzung der Gesellschaft zur Nachhaltigkeit

verpflichtet. Neben einem auf fairen Kundennutzen ausgerichteten

Produkt, einem auf soziale Verantwortung und

Partnerschaft ausgerichteten Umgang mit Kundinnen und

Kunden, mit Lieferanten und vor allem mit Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, setzt fair-finance seit Gründung im Sinne

gesellschaftlicher unternehmerischer Verantwortung auf

eine nachhaltige Vermögensveranlagung und auf Nachhaltigkeit

in den allgemeinen unternehmerischen Entscheidungen.

Der Kundenbeirat als wesentliches Gremium der Mitgestaltung

und Kontrolle durch die Kundinnen und Kunden hat im

Geschäftsjahr 2016 dreimal (VJ: zweimal) getagt. Dieses 26

Personen (VJ: 26) umfassende Gremium ist verantwortlich

für die Weiterentwicklung der „Nachhaltigen Veranlagungsrichtlinie“,

welche die Grundlage für die Titelselektion im

Investmentprozess bildet. Diese Richtlinie wurde in 2016 um

einen Kriterienkatalog und ein Ratingmodell für nachhaltige

Immobilien erweitert. Ebenso wurde eine Engagementpolicy

eingeführt. Bereits 2015 wurde auf Vorschlag des Kundenbeirats

erstmals eine Kundenvertreterin in den Aufsichtsrat

unserer Gesellschaft gewählt. Frau Mag. a Christine Cernin,

Director HR bei Swarovski, nimmt diese Funktion sehr

engagiert wahr und stellt gemeinsam mit dem Vertreter des

Betriebsrats und den beiden vom Österreichischen Gewerkschaftsbund

entsandten Mitgliedern sicher, dass Entscheidungen

des Aufsichtsrats der nachhaltigen Zielsetzung und

sozialverantwortlichen Vision von fair-finance entsprechen.

Keine andere Vorsorgekasse, vermutlich keine andere Bank

oder Versicherung in Österreich, kann auf eine Mehrheit von

Personen im Aufsichtsrat verweisen, die nicht von den Eigentümern

entsendet wurden.

Die Nachhaltigkeit unserer Vermögensveranlagung wurde

auch 2016 zum fünften Mal in Folge mit dem ÖGUT-Zertifikat

in Gold ausgezeichnet. Das Portfolio wurde dabei mit der

Höchstnote A+ beurteilt. Dass das Portfolio frei von Emittenten

ist, welche sich auf der „Blacklist“ befinden, wurde im

Herbst 2016 durch die Verleihung des ÖGUT-RIS-Zertifikats

(Responsible Investment Standard) bestätigt. Der ÖGUT-

RIS ist eine Selbstverpflichtung für Unternehmen, die ihr

gesamtes Anlagevolumen nachhaltiger gestalten möchten.

Der ÖGUT-RIS Ansatz basiert dabei auf Divestment.


33

Das Österreichische Umweltzeichen für den fair-finance

Masterfonds, erstmals 2015 erteilt, wurde 2016 bestätigt.

fair-finance verfügt somit als einzige Vorsorgekasse über ein

zertifiziert nachhaltiges Gesamtportfolio. Auch die Asset-

Klassenfonds fair-finance bond und fair-finance global equity

strategy sind Träger des Österreichischen Umweltzeichens.

Besonders stolz sind wir auf den fair-finance real estate

fonds, welcher im Dezember 2016 als erster Immobilienfonds

das Österreichische Umweltzeichen erhalten hat.

Zudem wurde auch 2016 eine externe Portfolioprüfung

durchgeführt. Verstöße gegen die Kriterien der fair-finance

„Nachhaltige Veranlagungsrichtlinie“ führen zu einem

Deinvestment. Bei schlechter Nachhaltigkeitsleistung wird

zudem der Dialog mit dem Fondsmanager gesucht. Zukünftig

werden auch Engagementschwerpunkte im Auftrag des

Kundenbeirats gesetzt. Die entsprechend dem festgelegten

Schwerpunkt definierten Unternehmen werden schriftlich

kontaktiert und aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zur

Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung bzw. zur Beseitigung

allfälliger Ausschlussgründe zu setzen, und eingeladen, über

die Umsetzung dieser Maßnahmen zu berichten.

Ein verstärktes Investment wird bei Verbesserung der

Nachhaltigkeitsleistung oder ein erstmaliges Investment bei

erfolgreicher Beseitigung des Ausschlussgrundes in Aussicht

gestellt. Bereits in 2016 wurden zudem Engagementmaßnahmen

Dritter unterstützt. Konkret wurde aufgrund eines

Hinweises von CRIC e. V. – Verein zur Förderung von Ethik

und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage ein Schreiben an das

britisch-australische Bergbauunternehmen Rio Tinto

geschickt. Dieses Unternehmen hat Milliarden an Umweltschäden

durch die jahrzehntelange Ausbeutung einer Kupfermine

verursacht und lässt die Region damit allein, indem es

seine Unternehmensanteile der örtlichen Regierung schenkt.

Auf Ersuchen der Steyler Ethik Bank wurde des Weiteren ein

Engagement-Schreiben an die Deutsche Post – Tochter DHL

Group adressiert, in dem Arbeitsrechtsverstöße in Lateinamerika

aufgezeigt wurden.

Ende November 2016 wurde zum achten Mal der Betriebliche

Sozialpreis verliehen. Neben der direkten Anerkennung und

Wertschätzung für die sozial sehr engagierten Einreicher

stellt der Preis eine Ideenbörse dar und trägt somit direkt

und indirekt zur Verbesserung der sozialen Situation in den

Unternehmen und darüber hinaus bei. Bedauerlicherweise

hat Herr BM Alois Stöger hinsichtlich des Ehrenschutzes für

diesen Preis nicht die Nachfolge von Herrn BM a.D. Rudolf

Hundstorfer übernommen, so dass die Preise und Urkunden

2016 direkt an die engagierten Unternehmen übergeben wurden.

Das Projekt „Gelebte Integration“ vom Tiroler Familienunternehmen

MPREIS wurde von der Jury als Siegerprojekt

2016 ausgezeichnet. Ob der Betriebliche Sozialpreis ohne

Unterstützung des Sozialministeriums auch weiterhin

vergeben werden kann, ist offen.

Besonderen Dank gilt jenen 238 Anspruchsberechtigen

(VJ: 153), die die Möglichkeit einer Spende zu Gunsten des

Projektes JUCA der Caritas Wien genutzt haben. Mit der

von fair-finance durch Zuzahlungen geförderten Möglichkeit

der Spende werden nicht nur Mittel für Sozialprojekte

aufgebracht, sondern vor allem Themen angesprochen, die

in den breiten Massenmedien keinen Raum finden. Mit dem

Projekt JUCA wird versucht, jungen obdachlosen Menschen

Halt zu geben. In Summe betrug das von fair-finance für

unterschiedliche soziale Projekte zur Verfügung gestellte

Spendenvolumen im Jahr 2016 rd. TEUR 49.

Die Investitionen des fair-finance real estate fonds entsprechen

den nunmehr in Kraft getretenen Nachhaltigkeitskriterien

für Immobilien von fair-finance.

Risikobericht

Die Summe der einer betrieblichen Vorsorgekasse zugeflossenen

Beiträge zuzüglich allfälliger übertragener Altabfertigungsanwartschaften

sowie allfälliger aus einer anderen

betrieblichen Vorsorgekasse übertragenen Anwartschaften,

stellt einen gesetzlich garantierten Mindestanspruch der

Anspruchsberechtigten dar (Kapitalgarantie). Darüber hinaus

gewährt fair-finance eine Mindestzinsgarantie, welche vom

Vorstand mit 1,25 % p.a. für 2016 (VJ: 1,75 %) festgelegt

war. Für 2017 beträgt die vom Vorstand mit Zustimmung des

Aufsichtsrates festgesetzte Mindestzinsgarantie 0,75 %.

In Anbetracht der Kapitalmarktsituation und eines historisch

niedrigen Zinsumfeldes – der 3-Monats-EURIBOR ist 2016

nochmals weiter gefallen und betrug im Dezember 2016

-0,31 % (VJ: -0,13 %) – erscheint das Mindestzinsversprechen

von fair-finance wohl als sehr wertvolles

Asset einer Geschäftsbeziehung mit unserer Gesellschaft.

fair-finance steuert das Veranlagungsrisiko durch Diversifikation

und eine taktische Veränderung der Veranlagungsstruktur.

Durch eine Reduktion volatiler, überbewerteter Anlagesegmente

kann das Anlagerisiko reduziert und verändert

werden. Das Risikomanagement von fair-finance hat sich

auch 2016 bewährt. Über das gesamte Jahr hinweg wurden

Risikopositionen wie Aktien und Wandelanleihen untergewichtet.

Aus risikotechnischer Sicht wurden in 2016 zusätzliche

Sicherungsmaßnahmen mittels Derivaten rund um die

Entscheidungswahl der Briten am 23.06.2016 ergriffen.

Trotz einer vorsichtigen und risikobewussten Veranlagungsstrategie

können allgemeine Kursrisiken, die dem Geldund

Kapitalmarkt immanent sind, Verluste verursachen. Zur

Abdeckung des möglichen Verlustpotenzials werden gesonderte

Rücklagen dotiert. Die Zinsgarantierücklage beträgt

zum 31.12.2016 EUR 2,34 Millionen und die Kapitalgarantierücklage

EUR 0,93 Millionen.

Die operationellen, rechtlichen und technischen Risiken wurden

laufend beobachtet. Mit Maßnahmen wie dem Auf- und

Ausbau des fair-finance Immobilienspezialfonds, der Aufstockung

des Personalstandes sowie mit organisatorischen

Weichenstellungen wurden Risiken wie das Schlüsselpersonenrisiko

weiter reduziert.


34

Jahresergebnis

Das Geschäftsjahr 2016 wird mit einem Ergebnis vor Steuern

von EUR 634.126,42 (VJ: TEUR 139) abgeschlossen. Entsprechend

dem partnerschaftlichen Modell von fair-finance wird

allen Anspruchsberechtigten eine Erfolgsbeteiligung in Höhe

von EUR 52.354,78 (VJ: TEUR 3) auf Basis des Kapitalstandes

zugeteilt, wobei jedem einzelnen Anspruchsberechtigten

zumindest 1 Cent gutgeschrieben wird. Die Selbstverpflichtung

einer Erfolgsbeteiligung zu Gunsten der Kundinnen und

Kunden ist eine weitere Besonderheit des partnerschaftlichen

Geschäftsmodells von fair-finance.

Die Rücklagen für Zinsgarantie und Kapitalgarantie wurden

um EUR 313.549,34 (VJ: TEUR 983) erhöht. Die Gesellschaft

weist erstmalig in der Unternehmensgeschichte einen Jahresgewinn

in Höhe von EUR 284.077,08 (VJ: TEUR -44) aus.

Der Bilanzverlust beträgt nach Verrechnung mit dem Partizipationskapital

der Gesellschaft EUR 2.626.472,48 (VJ: TEUR

2.770), wobei das Eigenkapital der Gesellschaft zum Ultimo

EUR 5,12 Millionen (VJ: EUR 4,52 Mio.) beträgt.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung

vorzutragen.

Voraussichtliche Entwicklung

Mit Beginn 2017 steigt der Kundenbestand auf etwa 250.000

Anspruchsberechtigte an. Ebenso steigt das verwaltete

Vermögen in Anbetracht der Übertragungen für Neukunden

deutlich über EUR 400 Millionen und wird gegen Ende des

Jahres etwa EUR 460 Millionen erreichen.

Für das Veranlagungsjahr 2017 erwarten wir abermals ein

sehr herausforderndes Marktumfeld. Die Euphorie mancher

Medien und Asset-Manager hinsichtlich einer dynamischen

Wirtschaftsentwicklung einhergehend mit einer Aktienrally

teilen wir nicht, wenngleich eine grundsätzlich positive

Wirtschaftssituation gegeben scheint. Auch wenn die Zinsen

zumindest in Europa in 2017 nicht nennenswert steigen werden,

wird mit Anleihen kaum Rendite zu erzielen sein. Risiken

liegen in der absehbaren Änderung der US-Politik und vor

allem den nicht absehbaren Reaktionen der wirtschaftlichen

Akteure darauf. Auch von den Wahlen in wesentlichen europäischen

Ländern, von kriegerischen Auseinandersetzungen

und Terrorismus gehen Risiken aus. Unsere Grundhaltung

bleibt daher sehr vorsichtig. Hauptaufgabe wird es sein,

der hohen Volatilität mittels des Ausbaus nicht oder gering

korrelierender Asset-Klassen wie Immobilien, Mikrofinanz

und natürlich von HtM-gewidmeten Anleihen bester Bonität

entgegenzuwirken. Mit einem Mindestzinsgarantiesatz von

0,75 % für das Jahr 2017 bieten wir für unsere Kundinnen

und Kunden eine attraktive Sicherheit, wie sie von kaum

einem Finanzprodukt und jedenfalls von keiner anderen

Betrieblichen Vorsorgekasse geboten wird. Aufgrund dieser

Tatsache erwarten wir weiterhin signifikantes Neugeschäft

und weiteres Wachstum.

Das Ergebnis 2017 wird in Folge des kontinuierlichen Wachstums

eine weitere Verbesserung gegenüber 2016 zeigen. Die

Anspruchsberechtigten werden unabhängig von der Veranlagungsperformance

über die Gewinnbeteiligung von diesem

Erfolg profitieren.

Mag. Markus Zeilinger

Vorstandsvorsitzender

Günter Hörweg

Mitglied des Vorstandes

Wien, am 21. März 2017


Bilanz

zum 31. Dezember 2016


36

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva 31.12.2016

in EUR

31.12.2015

in TEUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

1.

Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen

II.

13.504,00 55

Finanzanlagen

1. Beteiligungen 70,00 0

2. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.320.694,34 2.241

4.334.268,34 2.296

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderung gemäß § 26 Abs. 3 Z 2 BMSVG 0,00 1.477

2. Forderungen gegenüber der Veranlagungsgemeinschaft 154.390,88 0

davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: EUR 0,00 (VJ: TEUR 0)

3. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 337.354,42 744

davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: EUR 0,00 (VJ: TEUR 0)

4. Sonstige Forderungen 45.846,63 28

davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: EUR 0,00 (VJ: TEUR 0)

II. Kassenbestand, Schecks, Guthaben bei Banken 415.624,05 118

953.215,98 2.367

C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.574,43 1

D. Aktiva der Veranlagungsgemeinschaft

I. Guthaben auf Euro lautend 20.212.167,10 10.448

II. Guthaben auf ausländische Währung lautend

III. Darlehen und Kredite auf Euro lautend 5.046.250,00 0

IV. Darlehen und Kredite auf ausländische Währung lautend

V. Forderungswertpapiere auf Euro lautend

VI. Forderungswertpapiere auf ausländische Währung lautend

VII. Beteiligungswertpapiere auf Euro lautend

VIII. Beteiligungswertpapiere auf ausländische Währung lautend

IX. Anteilscheine von Investmentfonds und AIF auf Euro lautend 346.176.824,08 258.269

X.

Anteilscheine von Investmentfonds und AIF

auf ausländische Währung lautend

XI. Anteilscheine von Immobilienfonds auf Euro lautend 3.693.710,00 0

XII. Anteilscheine von Immobilienfonds auf ausländische Währung lautend

XIII. Forderungen 5.957,56 9

XIV. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

XV. Sonstige Aktiva 0,00 1.477

375.134.908,74 270.203

Total 380.424.967,49 274.867


37

Passiva 31.12.2016

in EUR

31.12.2015

in TEUR

A. Eigenkapital

I. Nennkapital 2.000.000,00 2.000

Nennkapital: EUR 2.000.000,00 (VJ: TEUR 2.000)

II. Partizipationskapital 1.468.720,03 1.328

davon Verlustanteil: EUR 481.279,97 (VJ: TEUR 622)

III. Kapitalrücklagen

1. Gebundene 1.000.000,00 1.000

IV. Gewinnrücklagen

V. Rücklagen zur Erfüllung der Kapitalgarantie 1 934.382,98 578

VI. Rücklagen zur Erfüllung der Zinsgarantie 2 2.340.966,54 2.383

VII. Bilanzverlust -2.626.472,48 -2.770

davon Verlustvortrag EUR 2.770.308,98 (VJ: TEUR 2.748)

5.117.597,07 4.520

B. Rückstellungen

1. Steuerrückstellungen 33.000,00 0

2. Sonstige Rückstellungen 88.313,00 82

121.313,00 82

1

Kapitalgarantierücklagen

sind in

Höhe von 0,1 % der

Abfertigungsanwartschaft

p.a. zu bilden,

bis 1 % der Abfertigungsanwartschaft

erreicht ist.

2

Zinsgarantierücklagen

sind in

Höhe des halben

Garantiezinssatzes

bezogen auf die Abfertigungsanwartschaft

zu halten.

fair-finance bildet

als einzige Vorsorgekasse

Zinsgarantierücklagen.

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4,43 0

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.034,52 41

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 30.034,52 (VJ: TEUR 41)

3. Sonstige Verbindlichkeiten 21.109,73 21

davon aus Steuern EUR 5.336,82 (VJ: TEUR 3)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.983,98 (VJ: TEUR 5)

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 21.109,73 (VJ: TEUR 21)

51.148,68 62

D. Passiva der Veranlagungsgemeinschaft

I. Abfertigungsanwartschaften 374.554.645,95 268.653

II. Verbindlichkeiten 580.262,79 1.550

III. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

IV. Sonstige Passiva

375.134.908,74 270.203

Total 380.424.967,49 274.867


38

Gewinn- und Verlustrec

A. Ergebnis der Veranlagungsgemeinschaft

I. Veranlagungserträge/-verluste

II. Garantien

1. Kapitalgarantie

2. Zinsgarantie 1

III. Beiträge

IV. Kosten 2

V. Auszahlungen von Abfertigungsleistungen

VI. Ergebnis der Veranlagungsgemeinschaft

VII. Verwendung des Ergebnisses der Veranlagungsgemeinschaft

B. Erträge und Aufwendungen der Betrieblichen Vorsorgekasse

1. Verwaltungskosten

2. Betriebsaufwendungen

a) Personalaufwand 3

- Gehälter

- Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Vorsorgekassen

- Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge

- Sonstige Sozialaufwendungen

b) Abschreibungen auf das Anlagevermögen

c) Sonstige Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen 2

Betriebsergebnis 2

3. Finanzerträge

a) Zinserträge und sonstige laufende Erträge aus der Veranlagung der Eigenmittel und der nicht der Veranlagungsgemeinschaft zugeordneten Fremdmittel

b) Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen, die nicht den Veranlagungsgemeinschaften zugeordnet sind

4. Finanzaufwendungen

a) Abschreibungen auf sonstige Finanzanlagen, die nicht den Veranlagungsgemeinschaften zugeordnet sind

b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

5. Sonstige Erträge

6. Ergebnis vor Steuern

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

8. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss

9. Veränderung von Rücklagen

Zuweisungen

a) Zuweisung zur Kapitalgarantierücklage

b) Zuweisung zur Zinsgarantierücklage

Auflösungen

a) Auflösung der Kapitalrücklage

b) Auflösung der Kapitalgarantierücklage

c) Auflösung der Zinsgarantierücklage

10. Verlustvortrag

11. Ergebnisanteil des Partizipationskapitals

12. Bilanzverlust


39

hnung 2016

1.1. – 31.12.2016

in EUR

11.680.319,97 -1.287

1.1. – 31.12.2015

in TEUR

1

Im Jahr 2016

werden in 2.955

Fällen Zinsgarantieleistungen

erbracht.

18.619,54 6

50.901,35 2

113.914.003,79 91.566

-4.769.376,37 -965

-14.993.275,03 -10.671

105.901.193,25 78.651

-105.901.193,25 -78.651

0,00 0,00

3.149.154,23 3.149.154,23 2.297 2.297

2

Gewinnbeteiligung

berücksichtigt 2016

rund EUR 52.000.

3

Die gemeinsamen

Personalaufwendungen

mit

der fair-finance

Holding AG für 20

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

betragen für 2016

EUR 1.036.120.

-191.243,55

-11.051,85

-53.789,86

-12,80

-208

-3

-58

0

-41.513,94 -48

-2.355.253,07 -2.652.865,07 -1.953 -2.270

496.289,16 28

106.491,99 133

12.098,00 0

-7.981,10 -33

-30,34 0

27.258,71 137.837,26 12 112

634.126,42 140

-36.500,00 -6

597.626,42 134

-374.554,65 -269

-8.515,58 -723

0,00 805

18.619,54 6

50.901,35 -313.549,34 2 -178

-2.770.308,98 -2.748

-140.240,58 22

-2.626.472,48 -2.770


Anhang für das

Geschäftsjahr 2016


41

Grundsätze

Der Jahresabschluss 2016 wurde nach den Bestimmungen

des Unternehmensgesetzbuches unter Berücksichtigung der

spezifischen Vorschriften des Bankwesengesetzes (BWG) und

des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgegesetzes

(BMSVG) erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der

Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den in der Anlage

1 zu § 40 BMSVG enthaltenen Formblättern.

Die Gesellschaft ist als kleine Kapitalgesellschaft i.S. des

§ 221 UGB einzustufen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der

Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu ermitteln,

aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz

der Vollständigkeit eingehalten.

Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und

Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet

und von einer Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen,

dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne

ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende

Verluste, die in dem Geschäftsjahr oder einem früheren

Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

wurden im Geschäftsjahr – mit Ausnahme der

Zuschreibungspflicht gem. RÄG 2014 – nicht geändert.

Die Bewertung des immateriellen Anlagevermögens erfolgt

zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer

Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen werden

Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren zugrunde gelegt.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw.

zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert

bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei

voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen

werden gem. § 208 Abs. 1 UGB entsprechende Zuschreibungen

vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind

mit dem Nennwert angesetzt. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken

wird der niedrigere beizulegende Zeitwert ermittelt

und angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß

§ 198 Abs. 5 UGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag

ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit

nach diesem Tag sind.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den übrigen Rückstellungen werden unter Beachtung

des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung

erkennbaren Risiken und der Höhe und dem Grunde nach

ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt,

die nach bestmöglicher Schätzung erforderlich sind.

Die Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube wird für alle

Dienstnehmer mit dem zum Bilanzstichtag offenen Rückständen

unter Einbeziehung von Lohn- und Gehaltsnebenkosten

berechnet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen

Posten sind in der Anlage 1 dargestellt.

Im Berichtsjahr wurde eine Teilwertabschreibung in der

Höhe von EUR 25.338,14 (VJ: TEUR 28) auf die Verwaltungssoftware

vorgenommen, da diese von einem neuen System

abgelöst wird.

Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden im

Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in der

Höhe von EUR 7.981,10 (VJ: TEUR 33) vorgenommen, auf

Zuschreibungen entfiel ein Betrag von EUR 12.098,00

(VJ: TEUR 0). Die im Wertpapierbestand enthaltenen stillen

Reserven betragen EUR 2.287,09 (VJ: TEUR -36).

Der Bestand am 31.12.2016 setzt sich aus Renten und

Rentenfonds zusammen. In der Direktveranlagung

werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Die Forderung gemäß § 26 Abs. 3 Z 2 BMSVG in Höhe von

TEUR 1.477 aus dem Geschäftsjahr 2015 wurde im aktuellen

Berichtsjahr vollständig ausgeglichen.

Die Forderungen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen

gegenüber verbundenen Unternehmen und aus sonstigen

Forderungen. Gegenüber der Veranlagungsgemeinschaft

besteht eine Forderung in der Höhe von EUR 154.390,88

(VJ: TEUR 0).

Die Guthaben bei Banken in der Höhe von EUR 413.316,58

(VJ: TEUR 116) sind täglich fällig.

Aktiva der Veranlagungsgemeinschaft

Die Aktiva der Veranlagungsgemeinschaft wurden unter

Beachtung des § 30 BMSVG sowie der besonderen Veranlagungsbestimmungen

des § 29 BMSVG veranlagt.


42

Passiva

Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31.12.2016 beträgt

EUR 2.000.000,00 (VJ: TEUR 2.000) und ist in 2.000.000

Stückaktien zerlegt.

Das nominelle Partizipationskapital beträgt zum Bilanzstichtag

EUR 1.950.000,00 (VJ: TEUR 1.950).

Gemäß den Bedingungen für das Partizipationskapital der

fair-finance Vorsorgekasse AG nehmen die Inhaber der

Partizipationsscheine am Ergebnis des Geschäftsjahres der

Gesellschaft teil. Der anteilige Jahresgewinn des Geschäftsjahres

2016 in Höhe von EUR 140.240,58 (VJ: TEUR 22)

wurde dem Partizipationskapital erfolgswirksam über die

Gewinn- und Verlustrechnung zugewiesen. Die Zuweisung

des anteiligen Gewinns erfolgte aufgrund des Verhältnisses

des Nominales des gesamten gewinnberechtigten nominellen

Partizipationskapitals zur Summe des gesamten

nominellen Gesamtkapitals und Partizipationskapitals zum

Bilanzstichtag 31.12.2016.

Zum 31.12.2016 werden EUR 1.000.000,00 (VJ: TEUR 1.000)

als gebundene Kapitalrücklage ausgewiesen. Der gebundenen

Kapitalrücklage wurde das bei der Aktienausgabe erzielte

Aufgeld zugewiesen.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 33.000,00

(VJ: TEUR 0) betreffen Rückstellungen für die Körperschaftsteuer.

Die sonstigen Rückstellungen in der Höhe von EUR 88.313,00

(VJ: TEUR 82) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen

für Prüfungs- und Beratungsaufwendungen sowie

Rückstellungen für Fremdleistungen, der Rückstellungen für

noch nicht konsumierte Urlaube sowie Prämien und sonstige

Rückstellungen zusammen.

Passiva der Veranlagungsgemeinschaft

Die Abfertigungsanwartschaft wird mit EUR 374.554.645,95

(VJ: TEUR 268.653) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten der Veranlagungsgemeinschaft werden

mit EUR 580.262,79 (VJ: TEUR 1.550) ausgewiesen.

Die Betriebsaufwendungen bestehen aus Abschreibungen auf

das Anlagevermögen, Personalaufwendungen, Rechts- und

Beratungsaufwendungen, Aufwendungen für Wartungs- und

EDV-Arbeiten, Miet- und Betriebskostenaufwendungen,

Kosten für Fremdpersonal, Gebühren sowie anderen sonstigen

Aufwendungen. Der überwiegende Teil der sonstigen

Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen in Höhe

von EUR 1.540.900,00 (VJ: TEUR 1.406) entfällt auf die

Verrechnung mit der Muttergesellschaft. Gegenstand der

Leistungen ist die Organisation und Ausführung der für den

Betrieb der Vorsorgekasse erforderlichen Tätigkeiten durch

die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur (Büroräumlichkeiten,

kaufmännische und technische Betriebsausstattung

etc.) und von Personalressourcen nach Maßgabe

der Anforderungen seitens der Vorsorgekasse.

Sonstige Angaben

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Anteile an der fair-finance Vorsorgekasse AG sowie das

Nominale am Partizipationskapital werden zu 100 % von der

fair-finance Holding AG gehalten.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2016

8 (VJ: 8) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Vorstand und Aufsichtsrat

Den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates

wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt.

Die Vorstände sind in der fair-finance Holding AG beschäftigt

und daher wurden ihnen im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge

vom geprüften Unternehmen ausbezahlt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit

für die Gesellschaft im Jahr 2016 keine Bezüge.

Handelsbuch

Ein Handelsbuch gemäß §64 Abs. 1 Z 15 BWG wurde nicht

geführt.

Ereignisse von besonderer Bedeutung

nach dem Abschlussstichtag

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach

dem Abschlussstichtag eingetreten oder bekannt.

Erläuterungen zur

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Verwaltungskosten wurden entsprechend den vertraglichen

Vereinbarungen in Höhe von 1,7 %, ab dem 11. Dienstjahr

in Höhe von 1,4 % jeweils zzgl. 0,3 % Inkassogebühr für

die Sozialversicherungsträger aus den einbezahlten laufenden

Beträgen entnommen.

Mag. Markus Zeilinger

Vorstandsvorsitzender

Günter Hörweg

Mitglied des Vorstandes

Wien, am 21. März 2017


43


44

Entwicklung des Anlag

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand am

01.01.2016

in EUR

Zugänge

in EUR

Abgänge

in EUR

Stand am

31.12.2016

in EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile

sowie daraus abgeleitete Lizenzen

II. Sachanlagen

205.480,17 0,00 0,00 205.480,17

205.480,17 0,00 0,00 205.480,17

1. andere Anlagen,

Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00

III. Finanzanlagen

0,00 0,00 0,00 0,00

1. Beteiligungen 70,00 0,00 0,00 70,00

2. Wertpapiere 2.320.243,64 2.075.203,10 0,00 4.395.446,74

2.320.313,64 2.075.203,10 0,00 4.395.516,74

2.525.793,81 2.075.203,10 0,00 4.600.996,91


45

evermögens

kumulierte Abschreibungen

Buchwerte

Stand am

01.01.2016

in EUR

Zugänge

in EUR

Zuschreibungen

in EUR

Abgänge

in EUR

Stand am

31.12.2016

in EUR

31.12.2015

in EUR

31.12.2016

in EUR

150.897,41 41.078,76 0,00 0,00 191.976,17 54.582,76 13.504,00

150.897,41 41.078,76 0,00 0,00 191.976,17 54.582,76 13.504,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 70,00 70,00

78.869,30 7.981,10 -12.098,00 0,00 74.752,40 2.241.374,34 4.320.694,34

78.869,30 7.981,10 -12.098,00 0,00 74.752,40 2.241.374,34 4.320.764,34

229.766,71 49.059,86 -12.098,00 0,00 266.728,57 2.296.027,10 4.334.268,34


46

Uneingeschränkter

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der fair-finance Vorsorgekasse

AG, Wien, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2016,

der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag

endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.

Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst

getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum

31.12.2016 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das

an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung

mit den österreichischen unternehmens- und

bankrechtlichen Vorschriften und den sondergesetzlichen

Bestimmungen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung

mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer

Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern

die Anwendung der International Standards on Auditing

(ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften

und Standards sind im Abschnitt "Verantwortlichkeiten des

Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses"

unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung

mit den österreichischen unternehmensrechtlichen

und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere

sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen

Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von

uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet

sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortlichkeiten der gesetzlichen

Vertreter und des Aufsichtsrats für den

Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung

des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in

Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensund

bankrechtlichen Vorschriften und den sondergesetzlichen

Bestimmungen ein möglichst getreues Bild der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich

für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten,

um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,

der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten

– falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen

Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der

Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu

beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung

der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig –

anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der

Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei

denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die

Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit

einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des

Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft.

Verantwortlichkeiten des Bankprüfers für die

Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen –

beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen

ist und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser

Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein

hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass

eine in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen

ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die Anwendung

der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine

wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt,

stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen

Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als

wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt

vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie

die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen

wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den

österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung,

die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir

während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes

Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.


47

Darüber hinaus gilt:

— Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher –

beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen

im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als

Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen

Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um

als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko,

dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche

falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher

als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen

betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte

Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das

Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

— Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung

relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen

zu planen, die unter den gegebenen Umständen

angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil

zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der

Gesellschaft abzugeben.

— Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen

Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden

sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern

dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung

und damit zusammenhängende Angaben.

— Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit

der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung

der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen

Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise,

ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang

mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht,

die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft

zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann.

Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche

Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk

auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss

aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben

unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage

der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten

Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten

können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der

Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.

— Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und

den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben

sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden

Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt,

dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.

— Wir tauschen uns mit dem Aufsichtsrat unter anderem

über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche

Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame

Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer

Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer

Abschlussprüfung erkennen, aus.

Bericht zum Lagebericht

Der Lagebericht ist auf Grund der österreichischen unternehmens-

und bankrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob

er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach

den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung

des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen

unternehmensrechtlichen Vorschriften und den

sondergesetzlichen Vorschriften.

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den

Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.

Urteil

Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den

geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden

und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Erklärung

Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses

gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses

über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche

fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.

Wien, am 21. März 2017

KPMG Austria GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Georg Weinberger

Wirtschaftsprüfer


48

Bericht des

Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres die ihm

nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen.

Ihm wurde regelmäßig vom Vorstand über die

Geschäftslage sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle

mündlich und schriftlich berichtet. Im Geschäftsjahr 2016

fanden vier Sitzungen statt. Der Aufsichtsrat konnte sich

von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und des

Jahresabschlusses überzeugen.

Die Buchführung, der Jahresabschluss 2016 samt Anhang

sowie der Lagebericht wurden von der KPMG Austria GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

geprüft und der darüber verfasste Prüfbericht dem Aufsichtsrat

vorgelegt. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden

Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben, weshalb

der Jahresabschluss 2016 mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen wurde.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss

und den Lagebericht ebenfalls geprüft und sich

von deren Ordnungsmäßigkeit und sachlichen Unbedenklichkeit

überzeugt. Der Aufsichtsrat hat sich somit dem Ergebnis der

Abschlussprüfung angeschlossen und den Jahresabschluss

und den Lagebericht über das Geschäftsjahr 2016 einstimmig

gebilligt. Der vorgelegte Jahresabschluss ist damit gemäß

§ 96 Abs. 4 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat die Anlagen gem. § 63 Abs. 5 und 7

BWG zum Prüfungsbericht des Bank- und Abschlussprüfers

entgegengenommen und nach Einsicht festgestellt, dass

keine Beanstandungen vorliegen.

Den Mitgliedern des Vorstandes sowie den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat seinen Dank für

ihren Einsatz und die geleistete Arbeit aus.

Wien, im März 2017

DI Mag. Dr. Helmut Eichert

Vorsitzender des Aufsichtsrates

Organe der Gesellschaft 2016

Im Geschäftsjahr tätige Mitglieder des Vorstandes:

Mag. Markus Zeilinger

Günter Hörweg

Mag. Dr. Erich Schiff

Vorsitzender

des Vorstandes

Vorstandsmitglied

Vorstandsmitglied

(bis 31.12.2016)

Die Zusammensetzung des fair-finance

Aufsichtsrates ist insofern besonders,

als nur drei der sieben fair-finance Aufsichtsräte

der Eigentümerseite zuzuordnen

sind, wodurch sich eine Stakeholder-

Mehrheit in diesem Gremium ergibt.

Im Geschäftsjahr tätige Mitglieder des Aufsichtsrates:

DI Mag. Dr. Helmut Eichert

Mag. a Claudia Kral-Bast

Dr. Wolfgang Binder

Mag. a Christine Cernin

Henning Mettler

Mag. a Edith Pfeiffer

Kerstin Schiefer, MA

Mag. Rainer Ladentrog

Staatskommissäre:

Dr. Doris Brandtstätter (bis 31.12.2016)

ADir. Klaus Horvath

Vorsitzender, Eigentümervertreter

Stellvertretende Vorsitzende, ÖGB

Aufsichtsratsmitglied,

Eigentümervertreter

Aufsichtsratmitglied,

vom Kundenbeirat nominiert

(ab 30.04.2016)

Aufsichtsratsmitglied,

Eigentümervertreter

Aufsichtsratsmitglied,

vom Kundenbeirat nominiert

(bis 30.04.2016)

Aufsichtsratsmitglied, ÖGB

Aufsichtsratsmitglied, Betriebsrat


49

Faire

Vorteile

Die Besonderheit von fair-finance ist das partnerschaftliche

Geschäftsmodell, das zahlreiche Vorteile und faire Unterschiede

zu anderen Vorsorgekassen für die Kundinnen und Kunden

bereithält. Ganz abgesehen von der gesellschaftlichen Wirkung,

die von nachhaltiger Vermögensveranlagung und möglichst

vorbildlichen unternehmerischen Handlungen ausgeht.

Die geringeren Gebühren, mit denen fair-finance in den

Markt eingetreten ist, haben dazu geführt, dass auch andere

Anbieter ihre Gebührenstruktur überdacht und nach unten

korrigiert haben. fair-finance konnte somit über den eigenen

Kundenkreis hinausgehend Verbesserung erzielen. Nun hat

fair-finance die Gebühren noch einmal herabgesetzt. Wir sind

schon gespannt, ob andere Kassen nochmals nachbessern

werden. Jedenfalls betragen die laufenden Verwaltungskosten

ab dem 01.01.2017 schlanke 1,7 % für die ersten 5 Dienstjahre,

1,5 % vom 6. bis zum 10. und nur 1 % ab dem 11. Dienstjahr.

Die Vermögensverwaltungskosten bleiben mit 0,6 % p.a.

unverändert attraktiv.

Das bedeutendste Alleinstellungsmerkmal ist aber sicherlich

die einzigartige fair-finance Zinsgarantie, die für 2017

mit 0,75 % festgelegt wurde. Im Fall eines Wechsels der

Vorsorgekasse bewirkt die Zinsgarantie auch die Anhebung

des Garantieniveaus, zumal alle anderen Vorsorgekassen

im Rahmen der gesetzlichen Kapitalgarantie nur die Summe

der Beitragszahlungen, aber niemals die erworbenen Zinsen,

garantieren.

Eine vertraglich vereinbarte Erfolgsbeteiligung gibt es ebenfalls

nur bei fair-finance. 10 % des Betriebserfolges, in 2016

über EUR 50.000, werden den Kundenkonten wieder gutgeschrieben.

Kunde von fair-finance zu sein, zahlt sich aus.

Neben den rechenbaren Vorteilen und einer sehr erfreulichen

überdurchschnittlichen Veranlagungsperformance ist ein

Höchstmaß an Transparenz fixer Bestandteil des Geschäftsmodells.

Das Veranlagungsportfolio wird monatlich auf der

Homepage veröffentlicht und zum Download bereitgestellt,

wodurch Investitionsentscheidungen nachvollziehbar und

transparent werden. Der fair-finance Kundenbeirat hat

weitreichende Kontroll- und Mitspracherechte. Und auch im

Aufsichtsrat nimmt eine Vertreterin der Kunden ein Mandat

war – Offenheit, wie es sie nur bei fair-finance gibt.

In 2016 wurde das Kundenservice weiter ausgebaut. Neu

ist das Online-Portal, welches einen elektronischen

Kontozugang bietet und alle relevanten Informationen

inkl. der Kontonachrichten zum download zur Verfügung

stellt. Erstmals wurden in 2016 auch bundesländerspezifische

Kundeninformationsveranstaltungen durchgeführt. In

gemütlichem Rahmen – der Aufhänger ist „fair-finance Kundenbrunch“

– werden wir zukünftig interessierten Kundinnen

und Kunden aus allen Regionen die Möglichkeit bieten,

aktuelle Informationen zu beziehen, sich mit Vertreterinnen

und Vertreter anderer Unternehmen auszutauschen, Fragen

zu stellen oder einfach networking zu betreiben.

Mit der im vergangenen Herbst begonnen Medienkooperation

mit dem Magazin „forum Nachhaltig Wirtschaften“ wollen

wir zeigen, wie Visionen und

Forum

EUR 7,50 (D) | EUR 8,- (A) | CHF 12,50 | 4. Quartal 2016 04/2016

ISSN 1865-4266

Werte für eine zukunftsfähige

Wirtschaft in unternehmerisches

Handeln umgesetzt

werden können. Das

Magazin wird quartalsweise

an Kundinnen und Kunden

sowie Interessentinnen

und Interessenten von

fair-finance verschickt.

Nachhaltig Wirtschaften

Das Entscheider-Magazin

Klima mit Folgen

Prof. Schellnhuber: Die meisten

haben es noch nicht begriffen

Auf der Flucht

vor dem Klimawandel

Mit dem Gleitschirm ins Glück

Social Business als neue Lebensaufgabe

überreicht von

Schmutziger Goldrausch

So finden Sie faires Gold

e-Racing

Revolution im Motorsport

Spottbillig!

Die wahren Preise unserer Lebensmittel

TIPP: forum Nachhaltig Wirtschaften im Gespräch mit Mag. Markus Zeilinger, Gründer und Vorstandsvorsitzender der

fair-finance Vorsorgekasse AG über Nachhaltigkeit bei Immobilieninvestments | Seite 90 inkl. Kriterienkatalog


50


51

Nachhaltige

Immobilien

eigenes Rating entwickelt

Wohnimmobilien stellen im Veranlagungsmix von fair-finance

mit 10 % Zielgewichtung – der gesetzlich maximalen Höchstquote

– nach Anleihen und noch vor Aktien die zweitgrößte

Asset Klasse dar.

Dem Leitbild und der Vision von fair-finance folgend, einerseits

gesellschaftlichen Mehrwert und messbare Vorteile für

Kundinnen und Kunden zu bieten und andererseits neue und

innovative Wege der Nachhaltigkeit einzuschlagen, haben wir

für diese wichtige Asset Klasse Wohnimmobilien gemeinsam

mit DI Erich Reiner, einem gerichtlich beeideten Sachverständigen

für Immobilienbewertung und Nutzwertgutachten sowie

ausgewiesenen Experten für nachhaltiges, ökologisches Bauen,

einen eigenen Nachhaltigkeitskriterienkatalog – getrennt für

Neubau- und Bestandsobjekte entwickelt.

Bestehende Gebäudezertifikate zielen in der Regel auf

Energieeffizienz ab und definieren somit Bestandsobjekte als

nicht nachhaltig. Diese Sichtweise geht für fair-finance in der

Regel am Ziel vorbei. Nachhaltigkeit von Immobilien ergibt

sich vielmehr aus einer Kombination aus Standort-, Baustoff-,

Energie- und Ethikkriterien.

Bestehende Objekte sollten nicht unbedingt abgerissen und

durch neue ersetzt werden müssen, nur um ein Nachhaltigkeits-Zertifikat

zu erhalten.

Das fair-finance Rating für Wohnimmobilien bezieht daher

neben den üblichen Kriterien und Kennzahlen für Energieeffizienz

und Schadstoffbelastungen vor allem auch soziale

und gesellschaftliche Aspekte mit ein.

Vier Kriteriengruppen – Standort, Energie, Ressourcen &

Problemstoffe sowie Ethik & Transparenz – stellen dabei

sicher, dass die langfristige Nachhaltigkeit von Objekt und

Standort entsprechend berücksichtigt wird.

Die klima:aktiv-Mindeststandards wurden in das Ratingmodell

von fair-finance übernommen.

Ein Beispiel für ein derartiges Nachhaltigkeitsrating ist auf

den nachfolgenden Seiten angeführt.

Der von fair-finance auf der Grundlage dieses integrierten

Nachhaltigkeitsratings ins Leben gerufene Immobilienspezialfonds

fair-finance real estate wurde 2016 als erster

Österreichischer Immobilienfonds mit dem Österreichischen

Umweltzeichen ausgezeichnet.

Im zweiten Jahr nach dem Fondsstart befinden sind vier

Wiener Zinshäuser und eine Sozialimmobilie im Besitz

des fair-finance Fonds. Das Fondsvolumen beträgt zum

31.12.2016 rd. EUR 25 Mio. und soll im Laufe des Jahres

2017 auf rd. EUR 50 Mio. anwachsen. Die Performance von

1,3 % in 2016 entspricht der durchschnittlichen Performance

der offenen Österreichischen Immobilienfonds.

Der Zielsetzung und Vision von fair-finance, mittels Innovationen

Mehrwert zu schaffen und Geld als soziales und ökologisches

Gestaltungsmittel einzusetzen – ohne Nachteile wie

höhere Kosten oder geringere Performance für die Kunden –

ist fair-finance 2016 mit dem ersten zertifiziert nachhaltigen

Immobilienfonds ein großes Stück näher gekommen.


52

Immobilienbestand fair-finance real estate fonds zum 31.12.2016

Gentzgasse 135-137, 1180 Wien (58 % bzw. 52 % Anteil)

Baujahr: ca. 1900

Nutzfläche: 3.466,72 m 2 (gesamtes Haus)

Anzahl Wohnungen: 14

Grünbergstraße 11, 1120 Wien

Baujahr: 1880-1900

Nutzfläche: 2.132 m 2

Anzahl Wohnungen: 45

Enenkelstraße 38, 1160 Wien

Baujahr: ca. 1900

Nutzfläche: 1.273,13 m 2

Anzahl Wohnungen: 14

Zeillergasse 34, 1170 Wien (93 % Anteil)

Baujahr: 2004

Nutzfläche: 1.561 m 2 (gesamtes Haus)

Anzahl Wohnungen: 23

Ullmannstraße 24/Sechshauser Straße 23, 1150 Wien

Baujahr: 1912

Nutzfläche: 1.446 m 2

Anzahl Wohnungen: 18


53

Beispiel für ein Immobilienrating

fair-finance-Nachhaltigkeitsreport

Immobilienrating NH 003 / 01 / 2016, erstellt am 30.07.2016

Objekt:

Gebäudetyp:

zu beurteilen als:

Hauptnutzung:

Baujahr/Alter:

bewerteter Gebäudeteil:

Anzahl Einheiten/Tops:

Besonderheiten:

Bewertungsgrundlage:

1160 Wien, Enenkelstraße 38

Altbau mit Aufstockung, Zinshaus

Bestand

Wohnen

ca. 1900, Aufstockung 2008

gesamtes Gebäude, inkl. Aufstockung

14 Wohnungen, 4 Geschäfte

Aufstockung DG (2 Geschoße)

Erläuterungen "fair-finance-rating_Nachhaltige

Immobilien_Wohnen" (Version 2.5, Juli 2016)

Definition fair-finance-Nachhaltigkeitsrating für Immobilien:

Das Nachhaltigkeitsrating ist ein standardisiertes Verfahren, um die nachhaltige Qualität einer Immobilie darzustellen. Maßstab der Qualität

sind die fair-finance-Nachhaltigkeitsstandards, dargelegt in den fair-finance-Erläuterungen "Nachhaltige Immobilien" idgF.

Das gegenständliche Rating berücksichtigt die definierten Anforderungen sowie die Positiv- und Negativkriterien der "Grundsätzlichen

Richtlinie nachhaltiger Vermögensveranlagung" idgF. der fair-finance Vorsorgekasse AG. Die Bewertungskriterien berücksichtigen auch die

Erfordernisse des Österreichischen Umweltzeichens UZ 49 "Nachhaltige Finanzprodukte" (Stand 1.1.2016).

Die gewählte Rating-Methode ist in seiner Systematik (Ratingskala, Gewichtung und Zweitgewichtung) angelehnt an

- Leitfaden für europäisches Objekt- und Marktrating der TEGoVA (10/2003)

- Leitfaden für das Immobilienrating nachhaltiger Wohnbauten IMMO-RATE (Haus der Zukunft, Österreichisches Ökologie-Institut, 06/2006)

weicht aber in der Festlegung der Kriteriengruppen, der Teilkriterien und auch in den %-Sätzen der Gewichtungen von diesen Leitfäden ab.

Die langfristige Nachhaltigkeit von Objekt und Standort stehen im Fokus. Die Marktgängigkeit und die mittelfristige Verkäuflichkeit sowie die

Bonität der Nutzer bzw. Eigentümer sind nicht Gegenstand dieses Nachhaltigkeitsratings.

Ergebnis Gesamtrating Nachhaltigkeit:

gut

excellent

sehr gut

gut

leicht überdurchschnittlich

durchschnittlich leicht unterdurchschnittlich

1 2 3 4 5 6 7 8 9

katastrophal

oder

Ausschluss

Kriteriengruppe 1 (Standort) 4,1

25%

Kriteriengruppe 2 (Energie) 4,3

25%

Kriteriengruppe 3 (Ressourcen) 2,5

25%

Kriteriengruppe 4 (Ethik) 1,3

25%

mäßig

schlecht

sehr schlecht

10

Gewichtung

Gesamtrating

für das Bestandsobjekt

3,1 100%

Beurteilung

Es handelt sich um eine insgesamt als gut bewertete Immobilie, deren Nachhaltigkeitsrating durch leicht

überdurchschnittliche Standorteigenschaften, leicht überdurchschnittliche Energieperformance, eine sehr gute

Ressourcenbewertung und excellenter Bewertung der Ethikparameter gekennzeichnet ist.

Chance für nachhaltige

Sanierungsmaßnahmen

Gebäude wurde im Jahr 2008 aufgestockt, das DG ausgebaut und alle Fenster erneuert.

Technische Restnutzungsdauer für Dach und Fenster noch ca. 20-25 Jahre.

Thermische Verbesserung der Fassaden im Zuge von zukünftigen Instandsetzungszeitpunkten sinnvoll.

Erfüllungsgrad

klima.aktiv Basiskriterien

8 von 10

klima:aktiv Basiskriterien

sind erfüllt

bzw. sind leicht erfüllbar

noch nicht erfüllt sind:

-Heizwärmebedarf

-Energiemonitoring

zukünftige - Thermische Sanierung

Maßnahmen - Zählereinbau und

im Sinne klima:aktiv: Energiebuchhaltung

erstellt am:

beurteilt von:

30.07.2016

SV Dipl.Ing. Erich Reiner


54

Auszeichnungen

Das Finanzfachmagazin "DerBörsianer" vergab

2016 zum zweiten Mal auf Basis eines

dreisäuligen Scoringmodells (Peergroup/

Kennzahlen/Redaktion) unter 143 Finanzunternehmen

(darunter acht Vorsorgekassen)

Auszeichnungen für die besten Finanzunternehmen.

fair-finance sicherte sich dabei im

Vorsorgekassen-Ranking den 1. Platz und

erzielte im Gesamtranking unter allen 143

Unternehmen den beachtlichen 6. Rang.

Die neuerliche Verleihung des Awards

„Most Socially Responsible Pension Fund

Winner Central Europe“ bestätigte nach

2015 auch 2016 den besonders sozialverantwortlichen

Anspruch von fair-finance.

Der 2016 durchgeführte Service Award

für Vorsorgekassen brachte wieder einen

2. Platz für fair-finance – für besonders

kundenfreundliches und serviceorientiertes

Telefonverhalten.

Seit 2016 darf sich fair-finance auch mit

dem ÖGUT RIS (Responsible Investment

Standard) 2016/2017 ausweisen, der auf

einem Divestment-Ansatz basierend,

Unternehmen mit problematischen

Geschäfts-aktivitäten aus dem Portfolio

ausschließt. Ein Prozedere, das bei fairfinance

in enger Abstimmung mit dem

Kundenbeirat von Beginn an umgesetzt wird.

Der Nachhaltigkeitsansatz der Vermögensveranlagung

wurde 2016 von der

Österreichischen Gesellschaft für Umwelt

und Technik zum 5. Mal in Folge mit der

höchsten Auszeichnung, dem ÖGUT-Gold

Zertifikat honoriert, wobei das Portfolio mit

der Bestnote A+ bewertet wurde.

Das gesamte Veranlagungsportfolio von

fair-finance ist seit 2015 nach den strengen

Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens

geprüft und ausgezeichnet.

Auch alle fair-finance Spezialfonds sind

mit diesem Gütesiegel zertifiziert, wobei

der Immobilienspezialfonds fair-finance

real estate Ende Dezember 2016 als erster

Immobilienfonds Österreichs mit dem

Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet

wurde.

Eine besondere Anerkennung für das

fair-finance-Team bedeutete es, Anfang

Dezember 2016 in Berlin den renommierten

Investment & Pensions Europe (IPE)

Award 2016 als Best Pension Fund in Austria

Vorsorgekasse entgegen nehmen zu dürfen.

Speziell hervorgehoben wurden dabei von

der Jury das innovative Geschäftsmodell

und die einzigartigen Vorteile, die

fair-finance allen Kunden bietet.

Seit 2014 ist fair-finance als familienfreundlicher

Arbeitgeber zertifiziert und

mit dem staatlichen Gütesiegel berufundfamilie

ausgezeichnet.

Mitgliedschaften

KLIMABÜNDNIS ÖSTERREICH – Größtes kommunales Klimaschutz-Netzwerk in Europa

ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik

NPO – Institut für interdisziplinäre Nonprofit Forschung an der Wirtschaftsuniversität Wien (fair-finance ist förderndes Mitglied)

Controller Institut – nachhaltiger Aufbau fachlich spezialisierter Kompetenzen

BVK – Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen

CRIC – Verein für ethisch orientierte Investoren

respACT – austrian business council for sustainable development


55

Kunden über fair-finance

fair-finance dankt allen Kundinnen und Kunden für das Vertrauen.

Tradition und eine außergewöhnliche Vielfalt

an Perspektiven – das zeichnet die GRASS-

Gruppe aus. Also einerseits die Weitergabe

von Wissen und Fähigkeiten, von Einstellungen

und Überzeugungen. Und auf der anderen Seite die

Bereitschaft, Blickwinkel zu ändern und Aussichten für die

Zukunft zu schaffen. Das ist es auch, was wir an den verantwortlichen

Personen von fair-finance, unserer Betrieblichen

Vorsorgekasse, so schätzen. Die Kombination aus einem fairen

und nachhaltigen Werteverständnis mit einem visionären

und innovativen Blick in die Zukunft.

Norbert Loacker, Betriebsratsvorsitzender

Grass, Werk Höchst Auszugs-Systeme

Abgesehen von der über die Jahre sehr guten

Performance und dem guten Gefühl, mit der einzigartigen

Zinsgarantie einfach mehr Sicherheit

als bei anderen Anbietern zu haben, waren und sind es die Kontroll-

und Mitspracherechte im Kundenbeirat, die ein wichtiger

Grund für den Wechsel zu fair-finance waren. Sie ermöglichen

es sehr transparent, die uns relevant erscheinenden

Geschäftspraktiken von fair-finance maßgeblich mitzugestalten.

So haben wir im Kundenbeirat einen Kundenvertreter für

den Aufsichtsrat von fair-finance nominiert. Da hat man wirklich

das Gefühl, etwas mitgestalten und bewegen zu können.

Andreas Richter-Huber, Vorsitzender

Betriebsrat Fonds Soziales Wien & Töchter

Die fair-finance Kundenbeiratssitzungen erlebe

ich als informative und produktive Veranstaltungen,

die stets in einer guten und wertschätzenden

Atmosphäre verlaufen. Ich konnte mir dabei auch

von Beginn an einen guten Eindruck verschaffen, mit welcher

inneren Einstellung bei fair-finance tatsächlich gearbeitet

wird. Das hat mir als Vertreter eines sehr werteorientierten

Unternehmens wieder bestätigt, dass fair-finance der richtige

Partner für uns ist.

Dipl.-Ing. Wolfgang Kradischnig,

Geschäftsführer Delta Holding GmbH

Bereits in meiner vorherigen Funktion beim Vorarlberger

Kinderdorf habe ich die Zusammenarbeit

mit der fair-finance Vorsorgekasse sehr

genossen. Das Konzept der Nachhaltigkeit, die

Zinsgarantie und die fairen Kosten haben mich schon damals

überzeugt. Daher war es für mich, als ich mich beruflich umorientiert

habe, gar keine Frage welche Vorsorgekasse ich für den

Golf Club Montfort, in Rankweil auswähle.

Arno Gasser, MSc,

Geschäftsführer Golf Club Montfort Rankweil

Fair handeln beginnt für SONNENTOR nicht in

den Entwicklungsländern oder der so genannten

3. Welt. Jeder Biobauer, Mitarbeiter,

Vertriebspartner, Ladner und Konsument ist

ein wichtiger Teil des fairen Handels. Ökologie, Ökonomie und

Ethik werden bei uns seit jeher nicht nur durch Worte, sondern

auch durch eine Vielzahl von Taten verbunden. Daher

war es für uns wichtig, auch im Bereich der Mitarbeitervorsorge

auf einen fairen Partner zu setzen. Seit 2014 arbeiten

wir mit der „fair-finance Vorsorgekasse AG“ zusammen. Alle

Beiträge der MitarbeiterInnen „Abfertigung NEU“ werden an

diese Vorsorgekasse einbezahlt. fair-finance versteht sich als

sozial verantwortliches Unternehmen, bei dem nicht Profitmaximierung

das Ziel ist. Es sollen der individuelle Nutzen

und ein gesellschaftlicher Mehrwert in Einklang gebracht

werden. Das lässt auch bei uns Freude wachsen.

Johannes Gutmann,

Geschäftsführer und Gründer von Sonnentor

Mittlerweile kenne ich Herrn Mag.

Zeilinger schon über viele Jahre hinweg.

Kennengelernt haben wir uns in meiner früheren Funktion als

Personalchef der Getzner Werkstoffe in Bürs. Mag. Zeilinger

hat mich schon damals mit seinem neuen Zugang zum Thema

Vorsorgekasse überzeugt. So quasi als "Pensionsjob" bin ich

nun für den Heimatpflege- und Museumsverein Feldkirch

hauptverantwortlich tätig. Ich bin begeistert davon, dass

mir auch als relativ kleiner Kunde das Gefühl von Wertigkeit

gegeben wird. Ich möchte mich für die gute Zusammenarbeit

bedanken und bin sicher, dass diese noch lange bestehen wird.

Manfred A. Getzner, Obmann

Heimatpflege- und Museumsverein Feldkirch


fair-finance Vorsorgekasse AG

Alser Straße 21, 1080 Wien

Telefon: +43 1 405 71 71 - 0

Fax: +43 1 405 71 71 - 71

E-Mail: office@fair-finance.at

www.fair-finance.at

Österreichweiter Telefonservice

zum Ortstarif: 0810 810 061

Das Österreichische Umweltzeichen

für Druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686

Ferdinand Berger & Söhne GmbH.

Unbenannt-1 1 07.07.2009 13:28:58

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