Allersberg_2020_10_01-44_Druck_neu

burgblatt15

Markt

Offizielles Mitteilungsblatt

ALLERSBERG

Nachrichten aus dem Rathaus und dem Gemeindeleben

Neueröffnung

ROSI´S CAFE & BISTRO

News

AUS DEM KINDER-

UND JUGENDBÜRO

www.allersberg.de | OKTOBER 2020


2

I

N

2 Impressum

Wichge Noallnummern

3 Vorwort

des Bürgermeisters

4 Informaonen

aus dem Gemeinderat

22 Standesamtliche

Nachrichten

aus Allersberg

Markt Allersberg

Wechsel im Bau- und Umweltamt

23 Markt Allersberg

Christbäume für den Marktplatz

Hausnummern für Grundstücke

Öffentliche

Zahlungsaufforderung

24 AOM

Akonsbündnis

Oberpfalz-Mielfranken

25 Markt Allersberg

Informaonen aus dem Bauamt

26 News aus dem

Kinder- und Jugendbüro

Zwei Tage rund ums Bike

27 Neueröffnung

Rosi´s Cafe & Bistro

28 Markt Allersberg

Mietwohnungen für Senioren

29 Neueröffnung

Landmetzgerei Regnet

30 Chronik von Allersberg

Folge 29

32 Bürgeriniave

"Nein zu Amazon..."

34 Baugebiete am St.

Wolfgang und Keinzel II

Interessensbekundungen

35 vhs Allersberg

Thema: Umwelt

36 Markt Allersberg

Mandatsträger

wurden verabschiedet

38 News aus dem

Kinder- und Jugendbüro

Sommerferienprogramm Teil 2

40 Nachrichten

aus der Bücherei

"Wanderausstellung" und

"Vorleser gesucht"

41 Freibad Allersberg

Spendenbarometer

Allersberger

Theaterbühne

Kein Theater im November 2020

42 Termine Allersberg

Evang. Goesdienste

in Allersberg und Ebenried

43 Konfirmaonen

in Allersberg und Ebenried

44 LBV

Runter vom Gas! Achtung Igel!

W N:

Polizei: 110

Feuerwehr: 112

Reungsdienst, Notarzt

Krankentransport: 112

Kassenärztlicher

Bereitschasdienst: 116117

Kreisklinik Roth: 09171 / 80 20

BRK Pflegenotruf

Tag und Nacht: 0172 / 810 20 50

BRK-Wasserwacht: 09171 / 8 40 00

Technisches Hilfwerk

Roth (THW): 09171 / 47 37

Technisches Hilfwerk

Hilpoltstein (THW): 09174 / 14 75

Notruf für

Gewalt gegen Frauen: 08000 / 11 60 16

Hilfe für Frauen in Not

Roth/Schwabach: 09122 / 8 19 19

Gesundheitsamt Roth: 09171 / 81-16 01

Suchtberatung Roth: 09171 / 9 62 70

Telefonseelsorge:

0800 / 1110111 (evang.)

0800 / 1110222 (kath.)

Ginotruf: 0911 / 3 98 24 51

Kreispilzberatungsstelle: 09171 / 16 04

Erziehungsberatungsstelle

Roth-Schwabach: 09171 / 40 00

Hilfstelefon Schwangere

in Not – anonym: 0800 / 40 40 020

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 03 33

Apothekennotdienst: 0800 / 00 22 8 33

I

Herausgeber, Satz, Druck, Redakon, Anzeigen und Ergänzungstexte:

Schwarm Druck+Werbung GbR, Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Lu

Industriestraße 18, 91161 Hilpoltstein

Tel. 09174-9605, info@schwarm-verlag.de

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Markt Allersberg · Marktplatz 1 · 90584 Allersberg

Erscheinungsweise: monatlich Monatsmie,

Redakons- und Anzeigenschluss: ist immer der letzte Tag des Vormonats.

Auflage: 4200 3. Jahrgang

Verteilung: kostenlos an alle erreichbaren Haushalte in Allersberg

Textbeiträge geben grundsätzlich die Meinung des Verfassers und nicht die

der Redakon wieder. Der Verfasser stellt uns frei von urheberrechtlichen

Ansprüchen, die von ihm vorher rechtsverbindlich abzuklären sind. Dieses

Mieilungsbla wird ohne Zuschüsse der Kommune ausschließlich aus den

Anzeigenerlösen finanziert. Die Weiterverarbeitung der Inhalte dieses Blaes

ist untersagt.

Titelbild: Rosi´s, das neue Cafe am Marktplatz Allersberg

Foto: Fotofreunde im KVV


3

V B

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wie schon im letzten Grußwort angedeutet,

sehen Sie auf dem heugen Titelbla

das neueröffnete Café Rosi. Aus dem Roten

Ochsen wurde nach einiger Zeit des Leerstands

durch private Iniave nicht nur das

von vielen Allersbergern langersehnte Café

am Marktplatz, welches sich nach seiner

Sanierung hervorragend in unser Denkmalensemble

am Marktplatz, unserer „guten

Stube“ einfügt. Nein, auch im Inneren

schließt es in harmonischer Weise an die

historische Tradion dieses Gebäudes an

und bereichert künig das Leben in unserer

Gemeinde.

Als ich mit den Eigentümern vor längerer

Zeit die ersten Gespräche führte, gelang es

gemeinsam, zwei große Ziele und Wünsche

der Gemeinde zu einem smmigen Konzept

zu formen:

Die hiesige Tradionsgaststäe in ihrer historischen

Substanz, nach der Schließung,

doch zu erhalten und wiederzubeleben,

den Wunsch nach dem Café/Bistro zu

verwirklichen und vor allem das Gesamtgrundstück

durch den Bau von neun seniorengerechten

Wohnungen einer wirtschalich

und sozial vernünigen Nutzung

zuzuführen.

Das ist ein großer Meilenstein in die Richtung,

die wir uns für den Marktplatz alle

wünschen. Der Eigentümerfamilie Distel

gebührt an dieser Stelle großer Dank für Ihr

Entgegenkommen in allen Gesprächen und

ihre Inveson in unseren Ort. Tatkra,

Mut und Opmismus auch in wirtschalich

nicht einfachen Zeiten sind keine Selbstverständlichkeit.

Der neuen Gastwirtsfamilie

Abraham, die aus Pyrbaum zu uns gezogen

ist, wünschen wir viel Erfolg. Sie werden

eine Bereicherung für unseren Ort sein.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen,

dass wir nun im September endlich

die würdige Verabschiedung sowie Ehrung

unserer ausgeschiedenen Gemeinderä-

nnen, Gemeinderäte und Ortssprecher

vornehmen konnten, die im Mai aufgrund

der Corona Regelungen nicht möglich war.

Die Würdigung Ihrer Verdienste würde den

Rahmen dieses Grußworts sprengen, deshalb

finden Sie mehr Informaonen dazu in

einem gesonderten Bericht.

Leider steht nun auch fest: der Weihnachtsmarkt

wird heuer – bei uns und im ganzen

Landkreis - nicht stainden können. Gemeinsam

mit dem Kultur- und Verschönerungsverein

bedaure ich diese Absage sehr

– aber ein „Durchziehen“ war einfach nicht

möglich oder realissch.

Hinsichtlich den Bürgerversammlungen,

die für November geplant sind, arbeiten

wir noch an den Konzepten, die auf die

entsprechenden Veranstaltungsorte abgesmmt

und hierzu ergangenen Weisungen

aus München genügen müssen. Sobald

diese feststehen, werden wir Sie auf den

üblichen Wegen (Tagespresse, Homepage

usw.) informieren.

Bleiben Sie bis dahin gesund und trotz allem,

was man alltäglich in der Zeitung zu

lesen bekommt, humorvoll, sachlich und

gelassen – mit dem Blick für das wirklich

Wichge im Leben: Familie, Freunde und

die Freude am Leben selbst.

Gerade wenn man wie im letzten Monat

erlebt, wie einem bekannte Menschen auf

teils tragische und zu frühe Weise aus dem

Leben gerissen werden.

Und für alles Andere gilt ohnehin der berühmte

Satz von Altkanzler Helmut Kohl:

„Entscheidend ist, was hinten rauskommt“.

In diesem Sinne,

Ihr

Daniel Horndasch

Erster Bürgermeister

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4

I G

S M

29.06.2020 (M-6/2020)

1.) Genehmigung des öffentlichen Teils

der Niederschrien von den Sitzungen

des Marktgemeinderates vom 11.05.2020

(M-4/2020) und dem Ausschuss vom

29.04 2020 (A-5/2020)

Marktrat Fiegl moniert, dass in der Niederschri

des Marktgemeinderates

M-4/2020 auf Seite 18 die Zahlen der

Wahlperiode (2014-2020) falsch sei.

Der Schreibfehler wird korrigiert werden.

Marktrat Decker moniert, dass er nicht,

wie im Eingangstext angegeben, seinen

Antrag förmlich zurückgezogen habe.

Es wird festgestellt, dass aber auch keine

Absmmung über seinen Antrag stagefunden

hat. Man verständigt sich darauf,

dass der Satz zur Antragsrücknahme gestrichen

wird.

1. Bürgermeister Horndasch stellt fest,

dass sonst keine Einwendungen gegen die

Genehmigung des öffentlichen Teils der

Niederschri des Marktgemeinderates

M-4/2020 und des Ausschusses A-5/2020

erhoben wurden und diese somit einsmmig

genehmigt sind.

Absmmung: einsmmig angenommen

1. Bürgermeister Horndasch erläutert

den Antrag „Kostenloser Zubringer von

Hauptort zu Bahnhof“ aus Sicht der Verwaltung,

der wörtlich wie folgt lautet:

„Mit Beginn des S – Bahnverkehrs sollen

zu allen An- und Abfahrten in Richtung

Nürnberg zwischen Allersberg und Bahnhof

Altenfelden / Rothsee Zubringerverbindungen

eingerichtet werden. Deren

Benutzung ist kostenlos“.

Annahme:

Nur Fahrten Allersberg Hauptort zum

Bahnhof und wieder zurück

(keine Ortsteile)

Mehrere Haltestellen im Hauptort – noch

festzulegen?

An- und Abfahrten Richtung München

NICHT – nur Richtung Nürnberg

Zubringer an 7 Tagen die Woche, Mo – So

Zeiten: Wochentags von 5 Uhr - 24 Uhr,

Sa/So 6 Uhr bis 1 Uhr nachts

2.) Antrag Eduard Riehl hinsichtlich kostenloser

Shulebusse und Entwicklung

Radwegenetz

Marktrat Riehl stellt seinen Antrag zum

kostenlosen Shulebus vor:

Durch einen Shulebus könnte die Anbindung

zum und ab dem Bahnhof verbessert

werden. Vor Allem wenn die S-Bahn

kommt sollen bessere Anbindungen ge-

1047/Zeller Rohn Grabmale_1179196/Will Marko

schaffen werden.

23.08.19/TR/124x20mm/G59926720b

Fremddaten Grafik 2019

1047/Zeller Rohn Grabmale_1179196/Will Marko

25.08.19/TR/124x20mm/G59926722v

Die Kosten lassen sich derzeit nur in etwa abschätzen:

- Auskunft Firma Dorr ( kein Angebot, nur Schätzung der Preise) :

Anschaffung mindestens eines neuen Busses ( Preis 350.000 Euro)

Mindestens 2 Fahrer am Tag abzustellen

Kosten mindestens 1.000 Euro pro Tag = 36 5.000 Euro pro Jahr

- Auskunft Firma Arzt ( nur Schätzung anhand der Kosten einer Ausflugsfahrt… .) :

Kosten für einen Bus mit einem Fahrer für normale Ausflugsfahrt: mind. 500 €

Bei Zeiten von 4 Uhr bis nachts 2 4 Uhr, bis zu drei Fahrer nötig

Plus Feiertags, Nachtarbeit- und W ochenendzuschläge

Keine konkreten Zahlen angesichts offener Fragen zu Zeiten der Züge, aber im

Ergebnis wohl ähnlich wie Firma Dorr

- Auskunft Landratsamt:

Kosten normale Buslinie untertags geschätzt mind. 2 00.000 Euro


Die Kosten lassen sich derzeit nur in

etwa abschätzen:

- Auskun Firma Dorr

(kein Angebot, nur Schätzung der Preise):

Anschaffung mindestens eines neuen

Busses (Preis 350.000 Euro)

Mindestens 2 Fahrer am Tag abzustellen

Kosten mindestens 1.000 Euro pro Tag =

365.000 Euro pro Jahr

- Auskun Firma Arzt (nur Schätzung anhand

der Kosten einer Ausflugsfahrt….):

Kosten für einen Bus mit einem Fahrer

für normale Ausflugsfahrt: mind. 500 €

Bei Zeiten von 4 Uhr bis nachts 24 Uhr,

bis zu drei Fahrer nög

Plus Feiertags, Nachtarbeit- und Wochenendzuschläge

Keine konkreten Zahlen angesichts offener

Fragen zu Zeiten der Züge, aber im

Ergebnis wohl ähnlich wie Firma Dorr

- Auskun Landratsamt:

Kosten normale Buslinie untertags geschätzt

mind. 200.000 Euro

Konkurrenz zu bestehende Linien 527,

516, 597 ist nicht zulässig, da innerhalb

des VGN eigenwirtschalich an Busunternehmen

vergeben. Kostenloses

Angebot würde als Konkurrenz wohl keine

Zusmmung / Erlaubnis bekommen

Zu den angeführten Kostenersparnissen:

- Weglassen der Ruuslinien:

Vertraglich festgelegt auf mindestens 5

Jahre Laufzeit, damit noch 4 Jahre

Weglassen würde Ortsteile komple

abhängen, da Shule nur Hauptort bedient

Kostenersparnis damit zunächst bei 0

Unterlassen des Schaffens

von notwendigen 200 zusätzlichen

Parkplätzen/Bahnhof

Keine konkrete Kostenersparnis, da im

gemeindl. Haushalt nicht eingeplant

Parkplatzerweiterung per se keine

gemeindlichen Pflichtaufgabe

Signalwirkung:

Ist es wirklich das richge Signal, dass

der Klimaschutz dem Einzelnen nicht

einmal die VGN Karte Tarifstufe I wert ist

– bzw. „kostenlos“ sein muss?

AUS DEM RATHAUS

10.5.) Geh-und Radweg Lampersdorf: nachträgliche 4.4.) Erweiteru

Genehmigung

Vergabe der B

Mit der Erstellung des Geh- und Radwegs an der Ortseinfahrt Lampersdorf Beschluss:

bis Höhe Sturm wurde im Frühjahr 2017 die Firma Fiegl beauftragt. Dies Der Bauausschuss b

geschah entgegen der geltenden Geschäftsordnung ohne die notwendige der Flächenplanung

Beschlussfassung des Gemeinderats.

Bebauungsplans L 1

Für die endgültige Fertigstellung und Zahlung bedarf es einer nachträglichen Abstimmung:

Markträn Josche bringt vor, dass für den Zum Antrag bzw. Sachverhalt „Schaffung

Genehmigung des damaligen Handelns.

kostenlosen Beschluss: Shulebus das Allmobil als eines innerörtlichen Radwegenetzes“ 4.5.) Radweg , La

Bürgerbus mit Der Marktgemeinderat freiwilligen/kostenlosen beauftragt die Verwaltung, welcher im die endgültige Wortlaut Fertigstellung

des werden Radwegs durch könnte. die Firma Dies Fiegl wurde: voranzutreiben.

zumindest die ober

wie folgt gestellt Hinweis auf TOP 10

Fahrern eingesetzt

allerdings nicht Über 24 die nachträgliche Stunden am Genehmigung Tag wie des gesamten Bauvorhabens wird – unabhängig von d

laut Antrag, entschieden, einen Shulebus sobald die zur endgültigen Verfügung

Baukosten „In Allersberg mit Rechnung soll vorliegen. künftig ein innerörtli-

kann. Nach längere

zu stellen, Die entsprechenden sondern nur Haushaltsmittel für die Zei-

für ches den gesamten Radwegenetz Geh- und entwickelt Radweg werden, Abstimmung das

ten, in denen sind keine im Haushalt VGN-Busse 2018 fahren. einzuplanen. Die Radfahrer ungefährdet und ungehindert

Idee eines Bürgerbusses Abstimmung: sei bereits in der nutzen abgelehnt können. Dies gilt sowohl für 5.) Allersberg

Ort wie für die Ortsteile gleicherma-

Grundstücks

Seniorenzukunswerksta diskuert wordenßen“.

5.1.) Grundstüc

11.) Genehmigung des nichtöffentlichen Teils der

ICE-Strecke

Niederschriften von den Sitzungen des Marktgemeinderates

M-10/2017 und der Ausschüsse A-16/2017,

Der Bauausschuss b

Beschluss:

1. Bürgermeister Horndasch weist auf die

bereits vorhandenen A-19/2017 Ruuslinien und A-22/2017 hin, die Bauamtsleiter Pfahler erklärt: Grundstückstausch

genau dem System Wegen Überschreitung auf Abruf folgen der max. und Sitzungsdauer Die Verwaltung von 31/2 Stunden: hat ein bestehendes Die Konzept

zurückgestellt

bzw. laufende Planungen für Radwe-

zu verfolgen und di

Verwaltung wir

für VGN Tickenhaber Abstimmung: kostenneutral und

generell sehr günsg seien. Ferner darauf, ge in der Gemeinde, welches allerdings etc. zu regeln. Der G

dass das Allmobil Sitzung ohnehin des Bauausschusses bereits betagt am 31.01.2018 bisher (A-2/2018) nicht in schrilicher Form niedergelegt

platzflächen ist wei

sei und in absehbarer Zeit die Frage der

wurde. Dies besteht aus: Abstimmung:

Nachbeschaffung 4.) Auftragsvergaben

im Raum stehe.

MR Czegley weist auch in seiner Funkon a) Lückenschluss Radweg Lampersdorf 5.2.) Ausübung –

als Seniorenbeauragter

4.1.) Mittelschule

darauf hin,

Allersbergdass

Schönbrunn

Vergabe der

– Heblesricht

gesetz beim Ve

Netzwerkverkabelung

Gemarkung Alt

die Idee „Bürgerbus“ mit freiwilligen Fahrer,

vom Markt betankt und versichert, digkeit Landkreis da Kreisstraße.

Planungen komple vorhanden, Zustän-

Beschluss:

Beschluss:

Die Ausschussmitglieder stimmen der Vergabe zum Nachtragsangebot 01 für Der Bauausschuss b

bereits im Rahmen die LAN- der Verkabelung Seniorenzukunswerksta

diskuert, Abstimmung: aber als in der Reali-

im angenommen

Laufen, Ergebnis offen. zu den Bedingunge

in der Mittelschule, Grunderwerbsverhandlungen an die Firma Mersch, Greding, zu. seit bezüglich Jahren der Grund

tät mit erheblichen 4.2.) Sporthalle offenen Fragestellungen

Sybilla-Maurer-Grundschule;

b) Radweg Allersberg – Roth Die Ausübung ist be

verbunden sei.

entlang Staatsstraße

trägt der Markt Alle

4.2.1.) Sporthalle Sybilla Maurer-Grundschule Planungen vorhanden - Information

und vorgestellt, Abstimmung: Zu-

Diskussion zur Kostenberechnung zieht Markt-

der ständigkeit Technische staatliches Ausrüstung Bauaumt für Bau

Nach längerer

rat Riehl seinen Abstimmung: Antrag zum kostenlosen und zur Grunderwerb, Kenntnis genommen zuletzt in den Bürgerversammlungen

Stand erläutert. 8.) Vortrag Rö

Sitzung des Mark

Shulebus zurück, so dass es hierüber zu

keiner Absmmung

4.2.2.) Sporthalle

mehr kommt.

Sybilla-Maurer-Grundschule

c) Radweg Allersberg

- Information

– Reckensteen

Beschlussfassu

zur Ausschreibung Gewerk feste und lose Sportgeräte Beschluss:

Stadessen wird nachfolgender Beschlussvorschlag

zur Absmmung gestellt: Planungen vorhanden und vorgestellt, Zu-

entlang Staatsstraße

Abstimmung:

zur Kenntnis genommen Der Marktgemeinder

nalen Unternehmens

4.2.3.) Sporthalle Sybilla-Maurer-Grundschule ständigkeit staatliches - Bauaumt für Maßgabe Bau der von de

Beschluss: Information lose Möblierungund Grunderwerb, zuletzt in den Bürgerversammlungen

zur Kenntnis genommen Stand erläutert. und wirtschaftliche E

Gegenstand und Auf

Der Marktgemeinderat Abstimmung: beschließt, dass

etwaige Fördermöglichkeiten und weitere

d) Radweg Allersberg – Wendelstein sondere die Projektie

Modellvarianten 4.3.) Sporthalle zur Verbesserung Sybilla-Maurer-Grundschule der entlang Staatsstraße - Gewerk bieten im Gemeinde

Situaon der Schlosserarbeiten

Zubringerfahrten zum Rothseebahnhof

Planungen vorhanden und vorgestellt, Erwerb, Zu-die damit ve

geprü Beschluss werden sollen. ständigkeit federführend Wendelstein, Grundstücken im Au

Absmmung: Die einsmmig Ausschussmitglieder stimmen der Vergabe Grunderwerb Schlosserarbeiten zuständig für jede den Gemeinde, Abstimmung:

Neubau der Sporthalle Sybilla-Maurer-Grundschule an die Firma Rupp GmbH

& Co KG, Sonneberg, zu.

>>>

Abstimmung:

angenommen

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8

MARKT ALLERSBERG • AUGUST 2018


6

I G

>>>

Allersberg Grunderwerb weitgehend abgeschlossen

e) Forührung Radweg aus ab Harrbruck

in die Nürnberger Straße (Staatsstraße)

Zuständigkeit Staatliches Bauaumt, Planungen

vorhanden und besprochen, aber

zurückgestellt wie auch die komplee Sanierung

der Nürnberger Straße bis zum

Abschluss der Brückenbauarbeiten A 9

wegen Umleitungsverkehr

f) Forührung Radweg ab Nürnberger

Straße in die Rother Straße

Planungen vorhanden (Überquerung auf

Höhe Schöll, entlang Kleiner Roth bis Biner),

Notwendiger Grunderwerb vor ½

Jahr abgeschlossen, Zusammenhang mit

Projekt Renaturierung Kleiner Roth sowie

Umbau alter Bauhof bzw. Eintracht / Tennis

/ Schützen

g) Fränkischer WasserRadWeg

(durch Allersberg):

letztes Jahr verwirklicht und umgesetzt

h) Sanierung Bockl Radweg:

Im Haushalt seit Jahren wegen Kosten und

Brückenthemak zurückgestellt.

Zu beachten sind technische / rechtliche

Vorgaben für „Radwege“ auf Straßen, vor

allem im Ort. Zusätzliche Radwege innerorts

– jenseits der beschriebenen Projekte

– müssen deshalb rechtlich und in real

umsetzbar sein:

Am Marktplatz würde eine Radwegmarkierung

zwar alleine von der Straßenbreite

her schon funkonieren, wären dort keine

Parkplätze. Bei Längsparkern muss man

aber einen Breitenaufschlag von 50 cm

und bei Querparkern noch 75 cm dazu geben.

Also würde man eine Fahrbahnbreite

von mindestens 7,85 m benögen. Die ist

aber nicht vorhanden.

Rother Straße: grundsätzlich möglich bis

zur Höhe Sport Schöll, aber nicht sinnvoll,

weil vorhandene Radwegeplanung

entlang der kleinen Roth gehen soll und

Grunderwerb hierfür vor ca. 1 Jahr hierfür

erledigt werden konnte.

Neumarkter Straße: grundsätzlich möglich

auf Teilstücken, aber nicht sinnvoll, da hier

der Bockl Radweg in kürzester Enernung

parallel verläu.

Generell ist es aus Sicht des Bauamtsleiters

sinnvoller, sicherer und besser, wenn

die Radfahrer in den Verkehr eingebunden

werden und lieber Bereiche wie der

Marktplatz durch 30er-Zonen verkehrsberuhigter

werden. Im Übrigen wurden am

Busbahnhof erst kürzlich Radstellplätze

realisiert und die Umsetzung zusätzlicher

Radstellplätze am Rothseebahnhof auf

Kosten der Gemeinde steht unmitelbar

bevor.

Im Ergebnis steht die Verwaltung Anregungen

von Seiten der Gemeinderäte bzw.

der Bürger zu Verfeinerung und Verbesserung

an besmmten Stellen im Ort bzw.

der vorhandenen Konzepon allgemein

posiv gegenüber und würde solche einarbeiten.

Beschluss: (posiv formuliert):

Der Marktgemeinderat beschließt die

Entwicklung eines innerörtlichen Radwegenetzes

im Hauptort Allersberg und den

Ortsteilen und beauragt die Verwaltung

mit der Umsetzung.

Absmmung: einsmmig angenommen

Zu beachten sind technische / rechtliche Vorgaben für „Radwege“ auf Straßen, vor allem

im Ort. Zusätzliche Radwege innerorts – jenseits der beschriebenen Projekte – müssen


Vorwort

des Bürgermeisters

7

3.) Akonsbündnis Oberpfalz-Mielfranken

Liebe (AOM): Mitbürgerinnen Vereinsgründung und Mitbürger! möglich (= Exit-Strategie = Förderbonus-

künigen AOM e.V. und dem vorliegenden

• Beendigung einer ILE daher zukünig genen Verein, der Mitgliedscha in der

und Beschluss Satzung

verlust)

Satzungsentwurf zu.

• Ziel: Qualität, Zielorienerung und Umsetzungsdynamik

schon wieder vorbei. der Ich ILE-Management-

möchte Sie dieser Stelle

Absmmung: einsmmig angenommen

Sachverhalt:

Ehe man sich versieht, ist die kurze fünfte Jahreszeit auch

Weiterentwicklung

Mein Dank gilt allen, die

der

zum

Integrierten

Gelingen des Allersberger

prozesse

Faschings beigetragen

haben. Dem FaKo, den Hexen / Minihexen, den Zugteilnehmern, den veröffentlichten Aufruf in Sachen

weiter verbessern

noch einmal

und

an

sicherstellen.

Ausgaben

den vor einiger

4.) Genehmigung

Zeit

überplanmäßiger

Ländlichen Entwicklung (ILE)

Organisatoren der vielfältigen Veranstaltungen und natürlich unseren Mitarbeitern

der Gemeinde.

Mit einem Zettel in den Rathausbrief-

Farbgestaltung Gilardihaus erinnern.

„ILE AOM – Akonsbündnis Oberpfalz-

Mielfranken“

Auch der Besuch unserer

= Eine

Freunde

erfolgreiche

aus St. Céré

interkommunale

wieder einmal, wie Zusammenarbeit tief verwurzelt und von herzlich zehn die Bande des zwischen interkommunalen den Nachricht Zusammenschlus-

können Sie Ihre Meinung Betreuung kundtun der Allersberger und am Ende durchaus Kinder auch die

anlässlich

Weiteres

des Faschings

Vorgehen

zeigte

zur

kasten,

Aufrechterhaltung

einer E-Mail oder Facebook-

4.1) Endabrechnung 2019 für die

Kommunen Menschen unserer seit Gemeinden annähernd sind. 13 Jahren zu ses: Behandlung im Lenkungsgruppengremium

kehrt der ILE aber AOM und Nutzen Feststellung, Sie also die dass Möglichkeiten, Sachverhalt: sich zu informieren und am politischen

Entscheidung des Marktgemeinderats beeinflussen.

den Mit dem Themen: Ende des Faschings und dem Beginn der Fastenzeit

• trotzdem Der Region keine Ruhe ein ein; Profil vielmehr geben gehören und die sie nächsten zukünig Wochen eine den Generalversammlungen

durch regionales der Markeng Feuerwehren, im den Webe-

Jagdversammlungen % Förderung, und Mitglie-

max. 90.000 oder Euro/Jahr) auch durch Besuch ein-

unserer ten für Sitzungen das Jahr des 2019 Rates ist oder durch der Ausschüsse. die Träger

Umsetzungsbegleitung Leben in unserer Gemeinde (70 Die zu beteiligen Endabrechnung – ob durch der Abgabe Kindertagesstät-

Ihrer Meinung

derversammlungen werb posiv posionieren

der Vereine.

zustellen ist, um die Handlungsfelder der im Programm BayKiBiG-Web vorgenommen

wurden.

• Auch Regionalbewusstsein im Rathaus gibt es keinen stärken Stillstand: und zwei Mo- Stellen sind ILE neu AOM ausgeschrieben, effizienter bearbeiten sowie die

Mitarbeiter vaon gehen für bürgerschaliches in Elternzeit, andere kommen Engagement

Marktgemeinderat wecken konnten wir wieder eine Vielzahl für von Maßnahmen wichtigen und der Ländlichen Entwick-

Der Markt Allersberg hat für die Unterbrin-

aus der Anerkennung Elternzeit zurück! des förderrechtlichen Status

Im

sinnvollen Entscheidungen treffen, die Sie in den Zeitungen und im Mitteilungsblatt

nachlesen können.

Ihr Daniel Horndasch

• Beschäigung und Wachstum durch

gung der mit Hauptwohnsitz in Allersberg

Pflege weicher und harter Standoraktoren

• Langfrisg koordinierte Zielsetzungen

aller Handlungsfelder (z.B. Natur, Kultur,

Bildung, Wirtscha, Tourismus, Energie,

Soziales und Verkehr)

• Synergieeffekte mit Partnern der Wirtscha

und der Verwaltung nutzen

Aktueller Vorsitzender der AOM ist der 1.

Bürgermeister der Marktgemeinde Allersberg,

Daniel Horndasch.

Auf der Agenda steht nun die Weiterentwicklung

zur Effizienzsteigerung:

• Vorgaben des Staatsministeriums für

Ernährung, Landwirtscha und Forsten

hinsichtlich der Effizienzsteigerung von

ILE´s vom Jahr 2019.

• Jährliche Sachstandsberichte, kleinere

und größere Evaluierungen, um die Effizienz

des ILE-Zusammenschlusses überprüar

zu machen.

lung (Dorferneuerung, Ausbau der Kernwege,

etc.) gewährleisten zu können (+ 10

% ILE-Förderbonus).

Überführung des aktuellen ILE-Zusammenschlusses

(gem. KommZG) hin zu

einem eingetragenen Verein (nach § 21

BGB) zwingend notwendig. Erst mit Vereinsgründung

ist eine Personaleinstellung

möglich. Andere Möglichkeiten wurden

mit dem Amt für Ländliche Entwicklung

Oberpfalz geprü und als nicht zielführend

verworfen. Die Vereinssatzung wurde

von der ILE-Lenkungsgruppe beraten,

mit dem Amt für Ländliche Entwicklung

Oberpfalz abgesmmt und bedarf nun der

Zusmmung der kommunalen Gremien.

Bisher haben bereits fast alle übrigen Gemeinden

der Satzung und der Gründung

zugesmmt.

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gemeldeten Kinder Personalkostenzuschüsse

nach dem Bayerischen Kinderbildungs-

und –betreuungsgesetz (BayKiBiG)

zu zahlen. Seitens des Freistaates bzw. des

Bundes werden über die Landratsämter

ca. 56 % dieser Kosten bezuschusst.

Diese Kosten unterliegen Schwankungen.

Als Gründe sind hier insbesondere die

unterjährigen Änderungen hinsichtlich

Betreuungsumfang, Anzahl der Kinder

und die Höhe der Zuschüsse zu nennen.

Aber auch neue Zuschüsse (z.B. 100 € für

Krippenkinder unter besmmten Voraussetzungen),

die bei der Aufstellung des

Haushaltes auf Basis der Zahlen vom Anmeldetag

nicht vorliegen.

Da der bereits im Januar beschlossene

Haushalt für das Jahr 2020 wie bereits berichtet

wegen gravierender Veränderung

Außergewöhnlich einladende Wohnatmosphäre. Beschluss: Mit großer Dachterrasse, der Keller Verhältnisse und 2 Stellplätzen.

(u.a. Corona, Kreisumlage)

nicht durch 52 kWh/(m²a), das Landratsamt Roth

EnEV v. 18.11.2013, Primärenergie Der Marktgemeinderat Gas, Blockheizkraftwerk, smmt der Endenergiebedarf Umwandlung

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MARKT ALLERSBERG • MÄRZ 2018


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losen Zeit die Ansätze des Verwaltungshaushaltes

des Vorjahres fort. Für die

Auszahlung der Personalkostenzuschüsse

waren in Gänze 1.973.000 € im Haushalt

2019 vorgesehen, für 2020 waren im Entwurf

2.770.000 € hinterlegt.

Mit den für 2020 auszuzahlenden Abschlägen

und der noch offenen Zahlungen

für die Endabrechnung 2019 belaufen sich

die Kosten für das Haushaltsjahr 2020 auf

2.960.813,93 €. Im Rahmen der Endabrechnung

2019 sind rund 287.000 € zur

Auszahlung fällig geworden. Diese Mehrausgaben

bedingen aber auch Mehreinnahmen,

da höhere Zuschüsse ausgezahlt

werden. Diese belaufen sich auf rund

161.000 € mehr als der Markt Allersberg

im Rahmen der Abschläge in 2019 erhalten

hat. Dementsprechend bleiben beim

Markt Allersberg saldiert Mehrausgaben

von 126.000 € aus der Endabrechnung

2019 stehen.

1.Bürgermeister Horndasch hat diese

Mehrausgaben bereits im Rahmen einer

dringlichen Anordnung gewährt, da die

Termine für die Auszahlung der Gelder gesetzlich

fixiert sind, so dass hier kein Spielraum

seitens des Auszahlungszeitpunktes

besteht.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat nimmt Kenntnis

von dem Vortrag und beschließt die nachträgliche

Genehmigung der überplanmäßigen

Ausgaben für die Endabrechnung

der Kindertagesstäen 2019 in Höhe von

287.000 € und beauragt die Verwaltung

die erhöhten Kosten und Zuschüsse in den

zu erstellenden Haushaltsplanentwurf

2020 aufzunehmen.

Absmmung: angenommen mit 20 zu 1

(dagegen Markträn Haußner)

4.2) Antrag der Stadt Roth auf Übernahme

40% der Anschaffungskosten für ein

Mileres Löschfahrzeug der Feuerwehr

Birkach

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Hinterer Im Himmelreich Markt 12, 21 • 90584 Allersberg, • Tel. 09176/226

Sachverhalt:

Mit Schreiben vom 21.02.2020 beantragt

die Stadt Roth nachträglich die Übernahme

von 40 % der Anschaffungskosten für

ein mileres Löschfahrzeug (MLF) der

Feuerwehr Birkach durch den Markt Allersberg.

Das Schreiben lag der Ladung

bei.

Das Feuerwehrauto wurde bereits ab

2013 bestellt / bescha und im Januar

2017 in Dienst gestellt. Die Feuerwehr Birkach

übernimmt seit der Gebietsreform

Aufgaben des Brandschutzes im Allersberger

Ortsgebiet – Fischhof, Polsdorf, Kronmühle.

Bereits in der Vergangenheit wurde der

Markt Allersberg an den Kosten des Baues

des Feuerwehrgerätehauses der Feuerwehr

Birkach in gleicher prozentualer

Höhe beteiligt, allerdings gab es hierzu im

Vorfeld die notwendigen, entsprechenden

Beschlüsse des Marktgemeinderates mit

Zusmmung zur Beschaffung.

Nach Recherchen der Verwaltung gibt es

aber über die Beschaffung und die Kostenbeteiligung

des Marktes Allersberg zu diesem

Fahrzeug keinen Beschluss oder keine

Beratung in einem Gremium des Marktes

Allersberg. Solch ein Beschluss wäre spätestens

bei der Bestellung des Fahrzeuges

zu fassen gewesen.

Lt. Aussage der Stadt Roth liegen auch bei

ihr keine schrilichen Unterlagen/Verträge/Vereinbarungen

zur gemeinsamen Beschaffung

vor.

Weder im Haushalt für 2017 (verabschiedet

im Januar 2017) noch davor waren

hierfür jemals Kosten eingestellt. Auch im

Nachtragshaushalt für 2017 (verabschiedet

noch in der 1. Jahreshäle 2017), sind

die Kosten nicht enthalten. Es handelt sich

somit um außerplanmäßige Kosten in einer

Höhe, bei der die Zuständigkeit beim

Gemeinderat liegt, der Gemeinderat aber

der Anschaffung im Jahr 2013 nicht zugesmmt

hae.

Aus Pressearkeln zur Einweihung des

Fahrzeuges „Neue Fahrzeuge für die Feuerwehren

Roth und Birkach“ ist ersichtlich,

dass in den Ansprachen der Bürgermeister

Edelhäußer und Böckeler die

Kostenbeteiligung des Marktes Allersberg

(mit geschätzt 70.000 Euro) und der Beschluss

zur Neuanschaffung konkret angesprochen

worden war.

Die Verwaltung empfiehlt vor diesem Hintergrund,

den bisher unterlassenen Beschluss

zur Beschaffung durch nachträgliche

Genehmigung zu ersetzen und die

Kosten zu übernehmen.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, nachträglich

der Beschaffung des MLF zuzusmmen

und die Kosten für die Anschaffung

des Mileren Löschfahrzeuges für die

Feuerwehr Birkach in Höhe von 64.047,15

€ zu übernehmen und ermächgt die Verwaltung

diesen Betrag als außerplanmäßige

Ausgabe an die Stadt Roth zu leisten.

Diese Ausgaben sind in den noch zu erstellenden

Haushaltsplanentwurf 2020 mit

aufzunehmen.

Absmmung: einsmmig angenommen

4.3.) EDV-Ausstaung Rathaus

und Schulen: Kosten der Einrichtung

und Beschaffung

Sachverhalt:

Verwaltungsangestellter Manuel Wenzl,

der für die EDV zuständig ist, berichtet,

dass für die Hardware der Arbeitsplätze im

Rathaus (Los 1) und Bücherei der Aurag

bereits im Dezember 2019 vergeben wurde.

Diese Geräte wurden eingerichtet für

die Anforderungen am jeweiligen Arbeitsplatz.

Ebenso muss die im Los 2 anzuschaffende

Hardware eingerichtet werden.

Wie im Dezember erläutert, war die Anschaffung

dringend notwendig, da das

bisherige Betriebssystem Windows 7 nicht

mehr unterstützt wird und deshalb durch

Windows 10 ersetzt werden musste. Die

Geräte waren ganz überwiegend acht Jahre

alt.


9

Für die benögten Einrichtungskosten

der Geräte fallen für beide Lose Kosten

in Höhe von ca. 30.000 € an. Weiter müssen

für die Beschaffung der Geräte für

das Rathaus und einigen Nebenstellen

(Los 2) außerplanmäßige Haushaltsmiel

in Höhe von 20.000 € eingestellt werden.

Außerdem wird berichtet, dass vom Freistaat

Bayern ein zusätzliches Förderprogramm

aufgelegt wurde. Mit dem Inhalt,

dass wegen der derzeigen Kombinaon

aus Präsenzunterricht und Phasen des

häuslichen Lernens den Schülerinnen und

Schülern, denen aufgrund unzureichender

technischer Ausstaung der verlässliche

Zugang zum Lernen mit digitalen Medien

und Werkzeugen nicht möglich ist, von

den Schulen mobile Endgeräte zur Ausleihe

zur Verfügung gestellt werden können.

Für den Markt Allersberg ist hierbei ein

Budget in Höhe von 21.018 € vom Staatsministerium

vorgesehen. Das Förderprogramm

muss sehr schnell in Anspruch

genommen werden. Es wird weiter berichtet,

dass eine Direktvergabe nur bis

30.06.2020 möglich sei und die Haushaltsmiel

nur bis 31.07.2020 reserviert

sind.Die Finanzierung läu nicht über den

Haushalt des Marktes Allersberg, sondern

wird direkt über den Freistaat Bayern

finanziert. Die Kosten für die Lizenzen

in Höhe von 3.500 € müssen vom Markt

Allersberg getragen werden. Seitens der

Verwaltung ist vorgesehen, die Miel

bestmöglich zu nutzen und möglichst viele

Laptops zu beschaffen. Diese sollen an

die Schülerinnen und Schüler ausgeliehen

werden. Soweit diese nicht verliehen werden,

stehen die Geräte den Schulen zur

Verfügung.

Sachverhalt Schulen:

Die Kosten für die Beschaffung Hardware

und die Einrichtung liegen bei 21.000 Euro

und müssen beschlossen werden, auch

wenn sie zu 100% gefördert werden.

Aus dem Marktgemeinderat kam der Vorschlag

in den Schulen Leihgeräte einzusetzen.

Markträn Haußner weist darauin, dass

sie grundsätzlich nicht gegen die Ausstattung

der Schulen mit entsprechenden Geräten

ist. Sie smmt dem Beschluss nicht

zu, da sie die Geräte nicht beschaffen, sondern

leihen möchte. Auch die Leihgeräte

werden gefördert.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt aufgrund

der Dringlichkeit und um das Förderprogramm

bestmöglich zu nutzen, aus

dem Programm der Fa. Microso „Shape

the Future“ Laptops und Einrichtungsdienstleistungen

im Wert von rund 21.000

Euro zu bestellen.

Absmmung: mit 16 zu 5 angenommen

(dagegen die Markträte Fiegl, Haußner,

Schöll, Schönfeld und Zurwesten)

Sachverhalt Schulen:

Zusätzlich jedoch fallen Kosten für die Lizenzen

und Soware an, die nicht gefördert

werden und von der Gemeinde zu

tragen sind. Höhe: 3.500 Euro

Beschluss:

Der Marktgemeinderat genehmigt aufgrund

der Dringlichkeit und um das Förderprogramm

bestmöglich zu nutzen, die

entstehenden Kosten für die Lizenzen und

Soware der für die Schulen zu beschaffenden

Laptops in Höhe von 3.500 Euro.

Absmmung: mit 17 zu 4 angenommen

(dagegen die Markträte Fiegl, Haußner,

Schönfeld und Zurwesten)

Sachverhalt (Rathaus):

Der Verwaltungsfachangestellte Manuel

Wenzl berichtet, dass gemäß vorhandener

und vorheriger Beschlussfassung das

erste Los für die Hardwarebeschaffung im

Rathaus (notwendig wegen Umstellung

Windows 7 auf Windows 10 und veralteter

Geräte) von der Verwaltung bestellt

und aufgebaut wurde. Nunmehr geht es

um die Beschaffung für das 2. Los (Hardware)

mit Kosten von circa. 20.000 Euro

(und vergleichbaren Ausschreibungen /

Geräten wie im 1. Los).

Beschluss:

Der Gemeinderat genehmigt die Beschaffung

der EDV Hardware Ausstaung / 2.

Los für das Rathaus mit Kosten in Höhe

von 20.000 Euro.

Absmmung: mit 15 zu 6 angenommen

(dagegen die Markträte Decker, Fiegl,

Haußner, Riehl, Schönfeld und Zurwesten)

Beschluss:

Der Marktgemeinderat genehmigt die

Kosten für die notwendige EDV Einrichtung

und Soware für das Rathaus (1. und

2. Los) in Höhe von 30.000 Euro.

Absmmung: angenommen mit 15 zu 6

(dagegen die Markträte Decker, Fiegl,

Haußner, Riehl, Schönfeld und Zurwesten)

5.) Antrag von Josef Federer

auf Hundesteuerbefreiung für

brauchbare Jagdhunde

Sachverhalt:

Herr Josef Federer hat mit dem mit Ladung

versendeten Schreiben eine Hundesteuerbefreiung

für brauchbare Jagdhunde

beantragt.

Der Markt Allersberg orienert sich an der

Mustersatzung des Innenministeriums in

Bayern. Hier ist eine Steuerermäßigung

von 50 %, nicht jedoch eine komplee

Befreiung vorgesehen. Die anderen Landkreisgemeinden

als auch das angesprochene

Pyrbaum orieneren sich an der

Mustersatzung.

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Beschluss:

Der Marktgemeinderat smmt dem Antrag

zu, für brauchbare Jagdhunde sta

der Steuerermäßigung eine Steuerbefreiung

zu gewähren und beschließt die Hundesteuersatzung

wie folgt zu ändern:

§ 6 Abs. 1 Nr. 2 (alter Fassung der Satzung):

wird gestrichen

§ 2 Abs. 1 Nr. 9 (einzufügen in neue Fassung

mit Text aus § 6 Abs. 1 Nr. 2 alter Fassung)

Absmmung: abgelehnt mit 3 zu 17

(dafür waren die Markträte Lauber, Maul

und Schlierf) Markträn Sossau war während

der Absmmung nicht anwesend

6.) Erweiterung Gewerbegebiet L1 "Klingert"

– Behandlung der Anregungen,

Abwägung und Satzungsbeschluss zum

Entwurf des Bebauungsplans mit integriertem

Grünordnungsplan

6.1.) Abwägung

6.1.) Abwägung

Sachverhalt:

Der Marktgemeinderat des Marktes Allersberg

hat in seiner Sitzung am 05.12.2018

die Aufstellung des Bebauungsplans L1

„Klingert“ - 1. Erweiterung, gem. § 2 Abs.

1 BauGB beschlossen.

• Der Bauausschuss des Marktes Allersberg

hat in seiner Sitzung am 12.12.

2018 die frühzeige Beteiligung der Öffentlichkeit

gem. § 3 Abs. 1 BauGB beschlossen.

• Die frühzeige Öffentlichkeitsbeteiligung

mit öffentlicher Darlegung

und Anhörung für den Vorentwurf

des Bebauungsplans in der Fassung

vom 06.12.2018 hat in der Zeit vom

10.01.2019 bis 12.02.2019 stagefunden.

• Der Bauausschuss des Marktes Allersberg

hat in seiner Sitzung am 03.04.2019

die frühzeige Beteiligung der Behörden

und sonsger Träger öffentlicher Belange

gem. § 4 Abs. 1 BauGB beschlossen.

• In der Marktratssitzung am 16.09.2019

wurde die Abwägung der eingegangenen

Stellungnahmen beschlossen. Den

Entwurf zum Bebauungsplan mit integriertem

Grünordnungsplan Gewerbegebiet

L1 „Klingert“ - 1. Erweiterung

in der Fassung vom 06.09.2019 wurde

gebilligt. Die Verwaltung wurde beauftragt

eine Beteiligung der Behörden und

sonsger Träger öffentlicher Belange sowie

eine Beteiligung der Öffentlichkeit

durchzuführen.

• Aufgrund der Ergebnisse weiterer Absmmungsgespräche

und Einarbeitung

der Gutachten hat der Marktgemeinderat

in seiner Sitzung am 17.02.2020 einen

neuen Entwurf des Bebauungsplans

mit integriertem Grünordnungsplan Gewerbegebiet

L1 „Klingert“ 1. Erweiterung

in der Fassung vom 04.12.2019 gebilligt,

die Beteiligung der Öffentlichkeit

gem. § 3 Abs. 2 BauGB und die Beteiligung

der Behörden und sonsger Träger

öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2

BauGB beschlossen.

• Die Öffentlichkeitsbeteiligung mit öffentlicher

Darlegung und Anhörung für

Sachverhalt:

Der Marktgemeinderat des Marktes Allersberg hat in seiner Sitzung am 05.12 .2 018 die


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den Entwurf des Bebauungsplans mit

integriertem Grünordnungsplan in der

Fassung vom 04.12.2019 hat in der Zeit

von Donnerstag, den 19.03.2020 bis

Montag, den 20.04.2020 stagefunden.

• Im Rahmen der öffentlichen Auslegung

und der Beteiligung der Behörden und

sonsge Träger öffentlicher Belange

sind noch Einwände und Anregungen

eingegangen. Eine erneute Öffentliche

Auslegung, Beteiligung der Behörden

und sonsger Träger öffentlicher Belange

nach § 4 a Abs. 3 BauGB wurde erforderlich.

• Durch die Änderung oder Ergänzung des

Entwurfs des Bauleitplans werden die

Grundzüge der Planung nicht berührt,

deshalb wurde die Einholung der Stellungnahmen

auf die von der Änderung

oder Ergänzung betroffene Öffentlichkeit

sowie die berührten Behörden und

sonsge Träger öffentlicher Belange

beschränkt (§ 4 a Abs. 3 BauGB). Die

Einholung der Stellungnahmen erfolgte

von 02.06.2020 bis 22.06.2020.

• Im weiteren Verfahren der Bauleitplanung

wird eine Behandlung der

Anregungen, eine Abwägung und ein

Satzungsbeschluss erforderlich. Im Anschluss

wird der nun gefasste Beschluss

gemäß § 10 Abs. 3 des BauGB ortsüblich

bekannt gemacht. Mit der Bekanntmachung

tri die Satzung für den Bebauungsplan

mit integriertem Grünordnungsplan

der ersten Erweiterung des

Gewerbegebietes L1 „Klingert“ in der

Fassung vom 27.04.2020 in Kra.

Im Rahmen der Einholung der Stellungnahmen

auf die von der Änderung oder

Ergänzung betroffene Öffentlichkeit sowie

die berührten Behörden und sonsge Träger

öffentlicher Belange nach § 4 a Abs. 3

BauGB gingen folgende Einwände ein:

Öffentlichkeit

Keine Stellungnahmen / Einwände

Beteiligung Behörden und sonsge Träger

öffentlicher Belange

Landratsamt Roth vom 18.06.2020

„Wir weisen darauf hin, dass die Ausgleichsfläche

an das Landesamt für Umwelt

zur Erfassung im Ökoflächenkataster

zu melden ist.“

Stellungnahme der Gemeinde:

Die Meldung an das Landesamt für Umwelt

zur Erfassung im Ökoflächenkataster

wird veranlasst.

Landratsamt Roth vom 18.06.2020

„Der Ausschluss von Betriebswohnungen

sollte aus unserer Sicht (auch) in § 3 der

textlichen Festsetzungen integriert werden

(„Ausnahmsweise zulässige Nutzungen

gem. § 8 Abs. 3 Nr. 1 BauNVO sind

nicht Bestandteil des Bebauungsplanes

(s.a. § 10 Immissionsschutz).“) (redakonelle

Änderung/Ergänzung)

Stellungnahme der Gemeinde:

Die Ergänzung wird in den textlichen Festsetzungen

integriert.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat nimmt obige

Ausführungen zusmmend zur Kenntnis.

Absmmung: einsmmig angenommen

6.2.) Satzungsbeschluss

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt den

Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan

zur Erweiterung Gewerbegebiet

L1 "Klingert" in der Fassung vom

27.04.2020 gem. § 10 Abs. 1 BauGB als

Satzung. Die Verwaltung wird beauragt

den Beschluss gemäß § 10 Abs. 3 BauGB

ortsüblich bekannt zu machen.

Absmmung: einsmmig angenommen

6.3.) Aurag zur Umsetzung

Das Bauleitplanverfahren ist fast beendet.

Nach Veröffentlichung des Satzungsbeschlusses

tri der Bebauungsplan in Kra

und es würde auf den Bauparzellen im

Baugebiet erste Erweiterung L1 „Klingert“

Baurecht herrschen. Damit die Grundstücke

bebaut werden können, muss die Erschließung

(Wasserversorgung, Abwasserbeseigung,

Zufahrt) gesichert sein.

Die Planung zur Erschließung und die Erstellung

der wasserrechtlichen Anträge

werden durch das Ing.-Büro Böck bearbeitet.

Die Umsetzung der Erschließungsmaßnahmen

muss beschlossen werden.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beauragt die

Verwaltung, die Umsetzung der Erschließungsmaßnahmen

zur Erweiterung des

Baugebietes „Klingert“ durchzuführen.

Absmmung: einsmmig angenommen

7.) Verschiedenes und Anfragen

Alter Festplatz

Marktrat Czegley bringt vor, dass am alten

Festplatz vermehrt Müll entsorgt

wird. Tiere verteilen dann den Unrat. Es

wäre Zeit etwas zu unternehmen. Ihm sei

bewusst, dass die Gemeinde selber nur

wenig unternehmen kann, aber er wäre

sogar bereit, aus seiner Tasche 50,00 €

demjenigen zu geben, der ihm diesen illegalen

Müllentsorger nennen kann.

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass

es an verschiedenen Plätzen immer wieder

dieselben Probleme gibt. Die Gemeinde

und die Polizei sind hier einfach auf

konkrete Beobachtungen von Anwohnern

angewiesen.

Wenn es Informaonen gäbe, könnten sie

an die Polizei gemeldet werden.

Sachstandsberichte Freibad

und Gilardi-Anwesen

Marktrat Schönfeld fordert, dass für die

nächste Sitzung ein Sachstandsbericht

über die Sanierung des Freibads und über

die Außenanlagen des Gilardi-Anwesens

vorbereitet wird.

Straßenkehren

Marktrat Rückert bringt vor, dass in vielen

Straßen an den Bordsteinen das Unkraut

stark wächst. Das Ortsbild wird dadurch

unschön. Er möchte wissen, wie o im

Jahr gekehrt wird.

Verwaltungsamtmann Wagenknecht-Hirth

erklärt, dass 3-mal im Jahr gekehrt wird.

Das Kehren macht jedoch für den Wildkrautbewuchs

keinen Sinn. Hier müsste

eine Maßnahme mit dem Unkrautbesen

ergriffen werden. Er hat Angebote eingeholt,

aber da es derzeit keinen genehmigten

Haushalt gibt, kann er kein Unternehmen

beauragen. Ein anderes Verfahren

wäre die Heißwasseranwendung.

Marktrat Schlierf spricht aus eigener Erfahrung,

dass dieses Verfahren mehrfach

im Laufe des Jahres angewandt werden

muss, damit es hil, und damit teuer und

weitgehend ineffekv ist.

Tischvorlage

Marktrat Fiegl möchte, dass die Markträte

mit der Sitzungsladung vorab eine Tischvorlage

für jeden Tagesordnungspunkt

bzw. jeden Beschluss vorab bekommen.

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1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass

die Sitzungsladungen laut Geschäsordnung

am Dienstag, allerspätestens am

Miwoch vor der nächsten Gemeinderatssitzung

versandt werden müssen.

Regelmäßig würden aber der Verwaltung

größere Anträge von Marktgemeinderäten

unmielbar vor der Sitzungsladung

zugehen, die dann in der nächsten Gemeinderatssitzung

antragsgemäß behandelt

werden sollen. Ähnlich sei es mit notwendigen

Unterlagen von Planern etc., die

ebenfalls häufig erst kurz vor der Sitzung

eingehen.

Die Verwaltung arbeitet deshalb in aller

Regel mit großem Aufwand und fast

immer bis zum Tag der Sitzung an der

Erstellung der Beschlussvorschläge, der

Sachverhaltsdarstellungen usw. Vor allem

aber ist auch noch die Power-Point-Präsentaon

für die Sitzung zu erstellen, was

zeitlich aufwändig ist, aber als Service für

die Gemeinderäte und die Besucher seit

geraumer Zeit eingeführt wurde. Darüber

hinaus gilt, soweit Tagesordnungspunkte

eine genauere Einarbeitung erfordern,

werden ohnehin Anlagen der Ladung beigefügt.

Die Forderung von Herrn Fiegl

würde dazu führen, dass im Ergebnis die

Sitzung (Tagesordnung, Sachverhalte, Beschlussvorschläge)

circa zwei Wochen vor

Sitzungstag weitgehend feststehen müsste,

damit diese Vorlagen rechtzeig zur

Ladung vorliegen - und damit die bisherige

Flexibilität nicht mehr gewährleistet

werden könne.

Markträn Haußner schlägt vor, dass auf

das Ratsinformaonssystem umgestellt

werden soll, es sei auch papiersparender.

1. Bürgermeister Horndasch erklärt hierzu,

dass diese Diskussion bereits vom vorhergehenden

Gemeinderat geführt wurde

und dabei etliche Gemeinderäte sta des

Versands von Dateien den Ausdruck in Papierform,

gerade bei den Anlagen zur Ladung

forderten.

Ferner war die Frage, ob und inwieweit

der Gemeinderat dann mit EDV Ausstattung

versorgt wird und den entsprechenden

Kosten für Beschaffung, Unterhalt

und Beratung/Dienstleistungen.

Generell würde er sich wünschen, dass

eine so grundlegende Systemumstellung

mit allen dabei verbundenen Schwierigkeiten

– wenn eine Mehrheit dies überhaupt

wolle – nicht dann durchgeführt

werde, wenn die Verwaltung ohnehin

mit den Auswirkungen des Ausnahmezustands

Corona, der Personalveränderungen

usw. mehr als ausreichend beschäigt

sei. Auch wäre es angesichts der Vielzahl

neuer Markträte sinnvoll, wenn diesen die

Zeit gegeben werde, sich in die grundlegenden,

anstehenden Sachthemen einzuarbeiten,

ansta grundlegende strukturelle

Änderungen an einer lange bewährten

Arbeitsweise der Gemeinderatsarbeit und

Geschäsordnung vorzunehmen.

Er schlage deshalb vor, diese Diskussion

erst in kommenden Jahren zu führen.

Rathauseingang

Marktrat Schlierf bringt vor, dass der Rathauseingang

schlimm aussieht. Die Öffnungen,

die vor Jahren bearbeitet wurden

sind immer noch nicht verschlossen. Es

macht keinen guten Eindruck für Bürger

und Besucher.

Bauamtsleiter Pfahler smmt dem zu.

S H

08.07.2020 (A-8/2020)

1.) Haushaltsplan 2020 und Finanzplan bis

2023: Besprechung und ggf. Festlegung

der Eckpunkte der Planung

Sachverhalt:

Frau Müller (Leiterin der Finanzen) erläutert

den Hintergrund, warum der bereits

im Herbst letzten Jahres vorberatene und

dann im Januar 2020 vom Gemeinderat

beschlossene Haushalt / Finanzplan nicht

mehr von der Rechtsaufsicht genehmigt

wurde.

Zum Einen war im Herbst die tatsächliche

Höhe der Kreisumlage noch nicht festgesetzt

bzw. bekannt; inzwischen stellte

sich heraus, dass die Kreisumlage 600.000

Euro höher sein werde als bisher.

Zum Anderen standen mit Beginn der Corona

Krise (Februar/März 2020) sämtliche

Haushaltsansätze für Steuereinnahmen

des Jahres 2020 und Folgejahre in Frage –

Schwort Rezession.

Vor allem jedoch wollte die Rechtsaufsicht

den Ausgang des Bürgerentscheids vom

17.05.2020 abwarten, weil im Falle eines

Ausgangs für die BI Lebenswertes Allersberg

eingeplante Einnahmen von 6 Mio.

enallen oder anderweig häen finanziert

werden müssen.

Der bereits vorhandene, nicht genehmigte

Haushaltsplan 2020 und der Finanzplan

für die Jahre 2019 bis 2023 wird durch

Frau Müller den Ausschussmitgliedern,

die zum Teil bei den früheren Beratungen

nicht dabei waren, erneut vorgestellt. Anhand

einer Übersicht werden die Zahlen

(siehe im Anhang) erläutert.

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Marktrat Decker fragt an, warum die Zahlen

von 2019 mit den Sollzahlen, nicht

aber mit den tatsächlichen Ist Zahlen des

Jahresabschlusses angegeben sind. Frau

Müller erklärt, dass dies zum Einen der

Systemak des Haushalts und Finanzplans

(Sollzahlen) entspricht, die die Jahresrechnung

2019 mit Ist Zahlen noch nicht vollständig

gebucht werden konnte und die

Jahresrechnung vorher noch vom Rechnungsprüfungsausschuss

und dem Gemeinderat

beschlossen werden muss. Sie

verweist in diesem Zusammenhang auf

die Personalsituaon in der Verwaltung,

da faksch seit April mit der Bürgermeisterwahl

in Pyrbaum die Geschäsleitungsposion

vakant war.

Die Verwaltung schlägt die Aufstellung eines

Doppelhaushalts für 2020/2021 vor,

da die beiden Haushalte ohnehin nahezu

zeitgleich aufgestellt werden müssten.

Dieser Vorschlag findet mehrheitlich Zusmmung.

Ferner müssen auch lt. Herrn Mathes von

der Rechtsaufsicht ohnehin die Zahlen von

Haushalt 2020 und Finanzplan mehr oder

weniger komple überarbeitet werden,

zumindest soweit der heuge Stand der

Erkenntnisse eine Veränderung erfordert.

Besonderes Augenmerk ist zu richten auf

die Auswirkungen der Corona-Krise (geminderte

Steuereinnahmen), die Veränderung

der Kreisumlage und ggfs. den Einnahmen

aus den Gewerbegebieten nach

dem Ergebnis des Bürgerentscheids (ausschlaggebend,

ob und in welchen Ausmaß

die Erlöse aus Grundstücksverkäufe im

Haushalt 2020 oder im Finanzplan 2021

geändert werden müssten).

MR Decker plädiert dafür, nur die Höhe

der Kreisumlage anzupassen und dann

den Haushalt 2020 an die Rechtsaufsicht

zur Genehmigung zu schicken. Herr Mathes

habe ihm gegenüber zugesagt, dass

diese Änderung alleine ausreiche und der

Haushalt damit genehmigt werden würde.

Frau Müller als Leiterin der Finanzen wiederholt,

dass Herr Mathes die Überarbeitung

des kompleen Haushaltes gefordert

hat und nicht nur die Änderung der

Kreisumlage und verweist dabei auf eine

vorliegende, schriliche Mail von Herrn

Mathes.

Markträn Haußner fragt zum Stand der

Baumaßnahmen Freibad/Gilardianwesen,

wie weit die Planungen seien. Baumamtsleiter

Pfahler berichtet, dass aktuell zwei

Planungsleistungen für das Freibad ausgeschrieben

sind.

Bei der Außenanlagen Gilardianwesen

wurde eine EU-weite Ausschreibung veranlasst,

im September/Oktober werden

dann die Auräge vergeben. Für den Bereich

Walmdachbau gehen Ausschreibungen

in nächster Zeit raus, die Bauzeit beläu

sich auf ca. ein halbes bis dreiviertel

Jahr. Die Heizungsanlage wird in den Keller

des Gilardihauses eingebaut und steht unmielbar

bevor.

1. Bürgermeister Horndasch schlägt für

die heuge Sitzung vor, über die großen

Posionen, wie zum Beispiel die Gewerbesteuerausfälle

zu diskueren und grundsätzliche

Entscheidungen zu treffen:

Für die Gewerbesteuerausfälle im Jahr

2020 ist vom Bund und dem Land über die

Presse die Informaon gekommen, dass

die Ausfälle vom Bund und Land weitgehend

getragen werden würden, wie, wobei

noch nicht bekannt ist, ob komple

und wie das berechnet werden würde.

Für die Gewerbesteuerausfälle ab 2021

gäbe es bisher zumindest keine solchen

Zusagen. Daneben sollten aber aufgrund

der – so laut aktueller Informaonsstand

– schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten

– auch die zu erwartenden Mindereinnahmen

bei den übrigen Steuerarten für die

Jahre 2020 ff einkalkuliert werden.

Marktrat Decker bleibt bei seiner Meinung,

bei den Steuereinnahmen keinerlei

Veränderungen zu den bisherigen Zahlen

vorzunehmen.

Marktrat Zurwesten plädiert für eine „op-

missche Sichtweise“ und dafür, weder

bei der Gewerbesteuer 2020 noch bei den

Folgejahren eine Anpassung nach unten

vorzunehmen und bei den übrigen Steuerarten

eine geringe prozentuale Anpassung

nach unten nur für das Jahr 2020.

Die Markträte Mederer, Maul und Just plädieren

für – aus ihrer Sicht – realissche

Anpassungen bei den Steuereinnahmen

nach unten für die Jahre 2020 -2022, weil

dies aufgrund der Lage zu erwarten sei.

1. Bürgermeister Horndasch schlägt als

Kompromiss vor, die Gewerbesteuereinnahmen

für das Jahr 2021 auf 15% weniger

anzusetzen und für 2020 (vorbehaltlich

der noch genaueren Regelungen) den

Presseveröffentlichungen zur kompleen

„Erstaung“ der Defizite durch Bund/Land

zu vertrauen. 1. Bürgermeister Horndasch

schlägt ferner als Kompromiss vor, die

sonsgen Steuereinnahmen, soweit von

der Rezession betroffen, für das Jahr 2020

und 2021 auf 15% weniger anzusetzen.

Dies findet mehrheitlich Zusmmung.

MR Czegley fragt an, ob die Zuhörer während

der Sitzung Fragen stellen dürfen.

1. Bürgermeister Horndasch verneint das.

Es dürfen alle Ausschussmitglieder und

als Zuhörer anwesende Frakonssprecher

(oder deren Stellvertreter) Fragen stellen.

Dies soll so beibehalten werden, darüber

sind sich alle Ausschussmitglieder einig.

Frau Haußner macht den Vorschlag, dass

die Verwaltung einen Entwurf des Doppelhaushalts

2020/2021 und Finanzplans

ausarbeitet und diesen dann den

Ausschussmitgliedern vorlegen soll. Sie

gibt die Anmerkung, dass keinesfalls bei

Einrichtungen mit Kindern nicht gespart

werden soll und auch die Sanierung der

Turnhalle Mielschule nicht gestrichen

werden solle. Herr Haußner vom Bauamt

gibt einen kurzen Einblick in die baulichen

Zustände der Mielschulturnhalle. Diese

müsste seit mehr als 10 Jahren bekanntermaßen

unbedingt saniert werden.

1. Bürgermeister Hondasch biet die Mitglieder

des Hauptausschusses, dass in den

nächsten Wochen Vorschläge für weitere

Veränderungen/Einsparmaßnahmen für

die Haushalts- und Finanzplanung an die

Verwaltung gemeldet werden sollen, um

die Mindereinnahmen zu kompensieren.

Beschluss:

Dem Marktgemeinderat wird empfohlen,

einen Doppelhaushalt für die Jahre

2020/2021 nebst Finanzplan zuzusmmen

und die Verwaltung wird dazu beauragt,

entsprechende Entwürfe auszuarbeiten

und dem Hauptausschuss zeitnah vorzulegen.

Absmmung: angenommen mit 6 zu 1

(dagegen Marktrat Decker)

>>>


14

I G

>>>

2.) Verschiedenes und Anfragen

Markträn Haußner spricht das Thema der

reinen Miagsbetreuung in der Grundschule

an. Man könnte das Schuljahr

2021/2022 im Auge behalten, da es doch

eine große Umstrukturierung betreffen

würde. Geschäsleiterin Müller erläutert

dazu, dass zu diesem Thema grundsätzlich

(Hortbetreuung – Ganztagesschule?) noch

sehr viel in der Schwebe ist und es noch

keine genauen Vorgaben vom Freistaat

Bayern gibt.

1. Bürgermeister Horndasch merkt an,

dass bis auf Weiteres der akute Bedarf im

Hort mit der Containerlösung über das KU

Allersberg im Interesse der Eltern und Kinder

gedeckt werden konnte und auf diese

Weise schnell viele zusätzliche Plätze geschaffen

werden konnten, die bis September

zur Verfügung stehen.

Absmmung: zur Kenntnis genommen

S U

15.07.2020 (A-9/2020)

1.) Änderung der Benutzungssatzung

für die öffentliche Bücherei

Die alte Benutzungssatzung wurde zeitgemäß,

aber ohne wesentliche inhaltliche

Änderungen überarbeitet. Die alte Satzung

liegt den Gemeinderäten vor, in Anlage

wurde auch im Änderungsmodus die

geänderte Satzung als Entwurf beigefügt.

Erarbeitet wurde diese von den Mitarbeiterinnen

Frau Allgeier und Frau Marn.

Beide stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Beschluss:

Der Umweltausschuss beschließt, die Benutzungssatzung

für die gemeindliche

Bücherei entsprechend dem vorliegenden

Änderungsentwurf anzupassen und die

Änderungssatzung zu erlassen.

Absmmung: einsmmig angenommen

2.) Vorstellung des Grünflächenkatasters

und Baumkatasters

Sachverhalt:

Verwaltungsobersekretär Michael Betz

stellt das Grünflächenkataster vor. Er hat

alle gemeindlichen Flächen erfasst. Dazu

wurden die dort zu erbringenden Leistungen

erfasst und wer diese ausführt. Alle

Maßnahmen, die nicht einem Ausführenden

zugeordnet werden können, wurden

als vom Bauhof auszuführen gekennzeichnet.

Weiter führt Herr Betz aus, dass damit

erstmals die Größen der jeweiligen

Flächen bekannt sind, sodass aufgezeigt

werden kann, mit welchen Kapazitäten

gerechnet werden muss, um all diese Flächen

bearbeiten zu können.

Einige Flächen befanden sich in der Vergangenheit

in keinem regelmäßigen

Pflegeturnus oder wurden fast gar nicht

gepflegt (z.B. Biotopflächen, Regenrückhaltebecken).

Im gesamten Gemeindegebiet ergeben

sich damit zu pflegende Flächen von rund

1.175.000 m², wovon die Jagdgenossen

553.119 m² pflegen (hauptsächlich Gräben

und Bankee an Feldwegen). Von

der Gesamläche sind 59% Bankee, 29

% Wiesen, 1% Gräben, 3% Hecken und

Sträucher, 7% Regenrückhaltebecken und

1% Beete. Der Pflegeaufwand ist natürlich

für die verschiedenen Flächen sehr unterschiedlich,

Beete, Hecken und Sträucher

sind wesentlich pflegeintensiver als Wiesen

und Bankee.

Vom Bauhof werden 30% der Flächen, von

den Jagdgenossen 47%, Regens-Wagner

4%, Sonsge 4%, gepflegt, 15 % der Flächen

wurden seither gar nicht gepflegt.

Die größten Flächen beim Bauhof machen

die Bankee aus. In den Sommermonaten

sind je nach Wierung bis zu 5 Mann

damit beschäigt, die Grünflächen zu mähen,

zusätzlich zu den beiden Gärtnern,

die sich hauptsächlich um die Beete, Hecken

und Sträucher kümmern. Eine Überlegung

ist, wie man die Arbeiten anders

aueilen, eventuell fremd vergeben oder

durch zusätzliche Einstellungen im Bauhof

abarbeiten kann. Das Bauamt arbeitet seit

einem Jahr daran, die Regenrückhaltebecken

wieder herzurichten.

Um die Regenrückhaltebecken bearbeiten

zu können, die seit vielen Jahren zum Teil

schon verwaldet sind, müssten Maschinen

angescha werden, hier scheint es am

besten, diese Arbeiten fremd zu vergeben,

vielleicht auch die Bankee. Für andere

Bereiche wäre die Einstellung zusätzlicher

Mitarbeiter nög um die Aufgaben

bewälgen oder Verbesserungen leisten

zu können.

Anschließend gibt 1. Bürgermeister Horndasch

einen Rückblick auf die Vorstellung

des Baumkatasters aus der Sitzung des

Umweltausschusses vom 16.10.2019.

Absmmung: zur Kenntnis genommen

3.) Projektbeteiligung Kommunale Biodiversität

- Auau eines Flächenmanagements

im Landkreis Roth mit bayernweitem

Vorbildcharakter

1.Bürgermeister Horndasch stellt das Projekt

„Kommunale Biodiversität – Auau

eines Flächenmanagements im Landkreis

Roth mit bayernweitem Vorbildcharakter“

vor. In den nächsten drei Jahren wird das

vom bayerischen Naturschutzfonds geförderte

Projekt den beteiligten Gemeinden

eine Hilfestellung bieten, ihre kommunalen

Flächen im Sinne der Biodiversität zu

entwickeln. Ziel ist die Erstellung einer

Handlungsanleitung die die Kommunen in

die Lage versetzen soll, dem Schwund der

Biodiversität entgegen zu wirken. Das Projekt

soll die Gemeinden dafür begeistern,

mehr Artenvielfalt auf geeigneten Flächen

zu verwirklichen. Allersberg beteiligt sich

als eine von fünf Kommunen an diesem

Projekt.

Das Projekt wird zu 100% gefördert und

grei gewissermaßen dem unter TOP 2

vorgestellten Sachverhalt vor.

Da wir alle Flächen bereits jetzt erfasst

haben, können die Flächen, die unter Federführung

des Landkreises Roth und des

LBV ausgewählt werden, relav leicht ausgesucht

werden.

Wir haben praksch schon vorgearbeitet

und werden sehen, was im Rahmen des

Projekts bearbeitet werden soll und erst

danach entscheiden, welche übrig gebliebenen

Flächen die Gemeinde konzeponell

angeht.

Absmmung: zur Kenntnis genommen


15

4.) Grünzug entlang der Kleinen Roth

in der Nürnberger Straße und Umgriff

Kriegerdenkmal

Sachverhalt:

Bei einer erst kürzlich durchgeführten

Baumschau hat sich leider wieder bestä-

gt, was sich schon seit einigen Jahren

zeigt.

Viele der an der Kleinen Roth stehenden

Erlen werden von der Phitophtora so geschädigt,

dass sie eingehen oder gar schon

abgestorben sind. Hierbei sind die aus

Sicht der Verkehrssicherungspflicht problemaschen

Bäume zu entnehmen. In diesem

Abschni zwischen Grundschulbrücke

und der Johannisbrücke sind in diesem

Kontext allein acht Bäume zu beseigen.

Weitere Bäume kommen hinzu, da diese

anderweig geschädigt sind, die Äste bereits

bis fast an die Fassaden der Häuser

reichen oder die Bäume als Abflusshindernis

im Graben stehen. Außerdem gibt

es seit vielen Jahren die Festsetzung der

Baumschau, dass die vom Standort nicht

in den Grabenbereich passenden Fichten

sukzessive zu entnehmen sind.

Ersatzpflanzungen sind nicht vorgesehen,

da wegen des dicht gedrängten Unterholzes

mehr als genug Baumnachwuchs vorhanden

ist. In diesem Bereich entlang der

Kleinen Roth stehen also umfangreiche

Baumfällungen bevor.

Weiterhin sehr problemasch ist der Zustand

der großen Bäume am Leichenweg

und im Umgriff des Kriegerdenkmals.

Auch hier wird schon seit Jahren versucht,

die großen vorhandenen Bäume solange

als möglich zu erhalten. Aus diesem Grund

wurden und werden schon öers Rückschnie

veranlasst, teils um Gefahren zu

beseigen, teils um Gewicht zu entlasten.

Wegen des insgesamt ungünsgen Umfelds

mit vielen befesgten Flächen, aber

den hohen Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht,

müssen wegen

des derzeigen Zustands der Bäume auch

die großen Ahorn- und Lindenbäume wieder

zurückgeschnien oder gar ganz beseigt

werden.

Insofern kann sich in kürzerer Zeit das Erscheinungsbild

des Kriegerdenkmals sehr

verändern. Die Umweltverwaltung biet

um Vorschläge, wie der Umgriff des Kriegerdenkmals

anders gestaltet werden

kann. Denkbar sind wegen des geschilderten

problemaschen Umfelds z. B. das

Beibehalten der Gestaltung, wobei die

großen Bäume durch kleinkronige Bäume

ersetzt werden. Zu bedenken ist auch,

dass es sich um einen beliebten da schön

beschaeten Aufenthaltsraum handelt.

Absmmung: zur Kenntnis genommen

5.) Bericht zum Brunnen Saint-Céré-Platz

1.Bürgermeister Horndasch erläutert den

Sachverhalt.

Zum 50 jährigen Jubiläum wurde der vor

vielen Jahren abgestellte Brunnen wieder

instand und in Betrieb gesetzt. Dies erfolgte

kostengünsg, z.T. auch durch eigene

Mitarbeiter. Das Mauerwerk wurde im

Kranzbereich neu verfugt bzw. aufgemauert,

eine Kupferblechabdeckung wird in

Zukun das Eindringen von Wasser und

damit Aufgefrieren verhindern und auch

Wasserlauf/Pumpen usw. funkonieren

wieder. Grund für das Abstellen vor vielen

Jahren (lt. Harbke ca. 2015) war vor allem

der große Wartungs- und Pflegeaufwand

durch Bauhof/bzw. Freibadmitarbeiter

(Müll, Vandalismus, Algenbewuchs (wobei

Chlor als Gegenmiel wiederum den Beton

des Beckens stark angreifen würde).

In der Sitzung des BA vom 03.04.2019 war

die technische und bauliche Brunneninstandsetzung

ebenso beschlossen worden

wie „dass die einmaligen, die wöchentlichen

und die täglichen Instandhaltungsarbeiten

durch die Mitarbeiter des Marktes

Allersbergs ausgeführt werden“ (= Dauerbetrieb).

Die Fragen, die sich für die Zukun stellen,

sind:

- Soll der Brunnen ständig laufen?

- Soll das Becken verkleinert werden, in

dem der Brunnen evtl. umgebaut werden

würde?

- Wieviele Stunden müssen von Mitarbeitern

des Freibads und des Bauhofs aufgebracht

werden?

Da der Brunnen im Moment voll funkonstüchg

ist kommt der Ausschuss überein,

dass der Brunnen bis ca. September/

Oktober laufen soll und die Stunden und

Kosten, die Freibad und Bauhof aufwenden,

dokumenert werden. Dann kann

man im Herbst/Winter entscheiden, ob

und in welcher Form der Brunnen die

nächsten Jahre betrieben werden soll.

Absmmung: zur Kenntnis genommen

6.1.) Anträge

6.2.) Antrag des Fischereivereins Allersberg

auf Ausführung von Sicherungsmaßnahmen

am Pachtgrundstück der

Weiheranlage beim Kronbrunnen

Sachverhalt:

Der Fischereiverein Allersberg beantragt

mit Schreiben vom 09.07.2020 die Ausführung

von Sicherungsmaßnahmen an

der Teichanlage bei der Quelle westlich

Göggelsbuch. Vorausgegangen ist ein

Ortstermin mit Verantwortlichen des Fischereivereins,

Bürgermeister Horndasch

und einem Mitarbeiter des Bauamts.

>>>


16

I G

>>>

Es handelt sich hierbei um eine bereits

im alten Marktgemeinderat vorgestellten

Maßnahme. Es soll die für die Wasserversorgung

von Allersberg gefasste Quelle

des Kronbrunnens wieder freigelegt werden.

Hierbei konnte erreicht werden, dass

die Maßnahme zu 100 % aus den Mieln

des Naturschutzfonds finanziert wird. Beginn

der Baumaßnahme ist Anfang August

2020. Im Bereich der Fischhälterung steht

unter anderem eine große schräg stehende

Eiche, von der der Fischereiverein erhebliche

Gefahren ausgehen sieht.

Es wird deshalb dringend beantragt, die

konkrete Gefährdung durch den Baum zu

beseigen. Die Verwaltung macht deutlich,

dass die Gemeinde diesbezüglich in

der Haung ist und spätestens mit Schreiben

des Vereins konkrete Kenntnis einer

möglichen Gefährdungslage gegeben ist.

Beschluss (antragsgemäß):

Der Umweltausschuss beschließt, dem

Antrag des Fischereivereins stazugeben

und die Verwaltung mit der Fällung der Eiche

zu beauragen.

Absmmung: abgelehnt mit 1 : 6

(dafür 1.Bürgermeister Horndasch)

Beschluss:

Der Umweltausschuss beschließt, dass der

Baum im Rahmen einer Baumschau zu beurteilen

ist und festgestellte konkrete Gefahren

umgehend zu beseigen sind.

Absmmung: einsmmig angenommen

6.2.) Antrag Marktrat Schöll auf

Versetzen der Bäume der

Streuobstwiese "Im Keinzel II"

Sachverhalt:

Marktrat Schöll beantragt, erneut zu prüfen,

ob die Streuobstwiese im südöstlichen

Bereich des Bebauungsplans Im

Keinzel II nicht verpflanzt werden kann.

Es wurde deshalb vor Ort besichgt um

welche Bäume es sich handelt und wie

der Zustand dieser Bäume ist, soweit dies

durch die Verwaltung möglich ist.

Grundsätzlich muss darauf hingewiesen

werden, dass je älter und scheinbar maroder

diese alten Obstbäume sind, deren

ökologischer Wert steigt. Es handelt

sich auf dem Grundstück Fl.-Nr. 670 der

Gemarkung Allersberg um insgesamt 16

Obstbäume. Davon sind fünf Bäume bereits

stärker geschädigt oder gar am Absterben.

Es sind sowohl Halbstamm- als

auch Hochstammbäume vorhanden. Die

Bäume sind anscheinend bis vor kürzerer

Zeit noch gepflegt worden. Es handelt sich

ganz überwiegend um Apfelbäume.

Die geringsten Stammumfänge messen

0,30 m, 0,40 m und 0,46 m. Ein weiterer

Apfelbaum hat einen Stammumfang von

0,59 m. Die weiteren Bäume sind aber

deutlich stärker und weisen einen Stammumfang

von um 0,90 m bis zum Stammumfang

eines Birnbaums mit 1,40 m.

Sollten diese Bäume verpflanzt werden,

so kann dies bestenfalls bei dem Baum

mit dem geringsten Stammumfang durch

die Fa. Biner mit einem Stundensatz von

150 € (neo) erfolgen. Da die anderen

Stammumfänge sich im Bereich von mehr

als 0,85 m bewegen, müssten diese mit

der ganz großen Rundspatenmaschine der

Fa. Opitz verpflanzt werden. Dies würde

Kosten von geschätzt 2.400 € pro Baum

bedeuten und für die kleinere Maschine

für Stammumfänge um die 0,60 m rund

1.500 €. Für die Erstellung eines Dreibeins

zur Verankerung und des Rückschnis

muss mit geschätzt 300 € pro Baum gerechnet

werden. Um die Anwuchschancen

zu verbessern, sollte dann auch noch eine

Nachsorge mit einem geschätzten Kostenaufwand

von ca. 650 € beauragt werden.

Um die Versorgung sicherzustellen, bietet

die Fa. Opitz dann auch regelmässige

Wässerung und Düngung für ca. 45 € pro

Durchgang an. In der Stellungnahme der

unteren Naturschutzbehörde wird zur

Verpflanzung angegeben:

„Letzteres hat auf Grund des hohen Alters

der Bäume kaum Aussicht auf Erfolg, da

die Bäume nicht mehr anwachsen werden.

Bäume zum Anbinden stehen nicht

zur Verfügung. Zudem sollte der Versatz

laut saP in den Süden des Gebietes erfolgen,

und nicht, wie in der Begründung erwähnt,

auf die öffentliche Grünfläche im

Norden.“

Die derzeige Beschlusslage zu diesem

Punkt erläutert Herr Pfahler:

Es wurde schon mehrfach im Marktgemeinderat,

im Verlauf des Verfahrens zur

Aufstellung des Bebauungsplans „Im Keinzel

II“ beschlossen, dass die Streuobstwiese

enernt wird.

Beschluss:

Der Umweltausschuss smmt dem Antrag

von Marktrat Schöll auf Versetzen der

Bäume der Streuobstwiese „Im Keinzel II“

und den dadurch entstehenden Kosten zu.

Absmmung: abgelehnt mit 1 zu 6

(dafür Markträn Josche)

6.3.) Antrag von BÜNDNIS 90 DIE GRÜ-

NEN auf Erstellung eines Baumschutzund

Grünflächenkonzepts

Sachverhalt:

BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN haben mit

Schreiben vom 07.07.2020 den Antrag

gestellt, dass die Verwaltung beauragt

wird, ein Pflegekonzept für die kommunalen

Grünflächen und Baumbestände zu

entwickeln. Diese enthält nachvollziehbare

Regeln, um die Flächen wirtschalich,

fachgerecht und ökologisch zu bewirtschaen.

Ziel ist es, das Netz an ökologisch

wertvollen Flächen zu vergrößern, damit

mehr Lebensräume für Tiere und Pflanzen

entstehen. Bei der Erstellung des Konzepts

werden örtliche Umweltverbände mit einbezogen.

Seitens der Verwaltung wird hierzu wie

folgt Stellung genommen:

In TOP 2 dieser Sitzung wurde die derzei-

ge Situaon dargestellt und ein Ausblick

gegeben, für welche Flächen mit welchen

Maßnahmen eine ökologische Ausrichtung

zu erreichen versucht wird. Es wurde

allerdings auch dargestellt, an welchen

Punkten es hierzu Schwierigkeiten gibt.

Es gibt also bereits eine Zielrichtung, in die

die Umweltverwaltung des Marktes Allersberg

gehen will. Diese ist nicht schrilich

festgelegt. Hinweise auf Flächen, wo

die Umstellung der Ausrichtung und die

Schaffung von zusätzlichen Lebensräumen

für Tier und Pflanze sinnvoll und langfrisg

möglich sind, erho sich die Verwaltung

auch aus der Teilnahme an dem Projekt

Kommunale Biodiversität, das unter TOP

3 dieser Sitzung vorgestellt wurde. Dieses

ist beim Landesbund für Vogelschutz

derzeit in Bearbeitung. Bei der Vorstellung

des daraus resulerenden Flächenmanagements

können selbstverständlich auch

verschiedene Verbände mit einbezogen

werden und sich einbringen, aber dann

auch Bauhof, Jagdgenossen usw. Es erscheint

aus Sicht der Verwaltung wenig

sinnvoll, die bereits geschilderten Gedan-


17

ken und teilweise zu ändernden Vorgaben

bereits jetzt in ein schriliches Konzept

einfließen zu lassen, wenn mit dem Landesbund

für Vogelschutz ein kommunales

Flächenmanagement eingeführt werden

soll. Dieses soll gewiss auch die Vorgaben

der Staatsregierung als Reakon auf das

Volksbegehren „Reet die Bienen“ miteinbeziehen.

Einvernehmlich soll nicht der

Beschlussvorschlag lt. Antrag, sondern ein

entsprechend modifizierter Beschlussvorschlag

der Verwaltung zur Absmmung

gestellt werden.

Beschluss:

Der Umweltausschuss beschließt, dass

der von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN gestellte

Antrag, die Verwaltung mit einem

schrilichen Baumschutz- und Grünflächenkonzept

zu beauragen, so lange zurückgestellt

wird, bis der Landesbund für

Vogelschutz das Flächenmanagement im

Rahmen des Projekts Kommunale Biodiversität

an den Markt Allersberg übergibt.

Im Anschluss soll ein Konzept mit allen

relevanten Beteiligten erarbeitet werden.

Absmmung: angenommen mit 6 zu 1

(dagegen Marktrat Rückert)

>>>


18

I G

>>>

6.4.) Antrag von BÜNDNIS 90 DIE GRÜ-

NEN auf Vergrößerung der Baumscheiben

vor dem Anwesen Gilardistraße 5

Sachverhalt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen

mit Schreiben vom 07.07.2020, dass die

Baumscheiben der Robinie und der Platane

vor dem Anwesen Gilardistraße 5

geöffnet werden, Randsteine gesetzt und

die Baumscheiben dann verfüllt und bepflanzt

werden.

Die beiden Baumscheiben sind seit vielen

Jahren bekannt. Problem ist, dass die

Bäume immer mehr das Pflaster heben

und damit die Unfallgefahr größer wird.

Ursache hierfür ist, dass die Bäume wegen

des unpassenden Untergrunds nicht

weiter nach unten wurzeln können und

deshalb scheinbar immer weiter nach

oben wachsen und das Pflaster heben.

Mindestens ebenso ungünsg ist, dass

die Baumscheiben bis unmielbar an die

Bäume gepflastert wurden und wegen des

nahegelegenen und häufig frequenerten

Parkplatzes die Baumscheiben auch

überfahren und weiter verdichtet werden.

Somit kann auch kein Regenwasser über

die Baumscheiben in den Untergrund ver-

sickern. Verwunderlich ist, dass die Bäume

das bisher ausgehalten haben.

Eine schnelle Lösung, die das Umfeld für

die Bäume nachhalg verbessert, gibt es

leider nicht. Einzige Möglichkeit wäre, die

Befesgung der Baumscheiben vorsich-

g zu lösen, wobei auch dies bereits ein

vermeidbarer Eingriff in das Wurzelwerk

ist. Die Unfallgefahr wird dadurch nicht

wirklich verkleinert, da die Bäume weiterhin

nach oben wachsen und die Bodenunebenheiten

immer noch da sind.

Außerdem befahren die Fahrzeuge dann

unmielbar die Baumscheiben.

Die früheren Baumschauen endeten immer

in der Abwägung, dass der Zustand

solange so verbleiben soll, solange kein

Schaden entsteht.

Doch weiter in der Maßnahme. Wenn die

Baumscheibe angefüllt werden soll, um

diese bepflanzen zu können, muss ein

Randstein gesetzt werden. Um die Fes-

gkeit zu erreichen, muss der Randstein

ein Fundament erhalten, das ebenfalls im

Wurzelbereich gegraben werden müsste.

Außerdem sollte die Baumscheibe eine

dem Baum angemessene Größe aufweisen,

womit der Parkplatz und insgesamt

die Zufahrt dann erheblich verkleinert

werden würde oder ganz wegfiele. Grundsätzlich

muss aber abgelehnt werden, den

Bereich der Baumscheibe aufzufüllen. Gemäß

der Richtlinie RAS LP4 vertragen nur

die allerwenigsten Bäume ein Anfüllen

ihrer Wurzeln. Zu den wenigen Bäumen,

die ein geringes Anfüllen vertragen, gehört

zwar die Platane, bei der Höhe der

Aufwerfungen ist aber auch hier die Auffüllung

zu hoch. Folge ist, dass die Wurzeln

erscken und absterben. Die Folge

ist, dass der Baum sich nicht mehr halten

kann und umstürzt.

Einzige Alternave in diesem Fall ist, dass

die Bäume gefällt, entsprechend große

Baumscheiben erstellt werden, die Erde

des Untergrunds getauscht und neu bepflanzt

wird. Diesen Schri wollte bisher

die Baumschau vermeiden.

Bürgermeister Horndasch schlägt als

Kompromiss eine Lösung vor, die analog

bereits am Hinteren Markt vor dem Anwesen

„Sonne“ mit losen Randsteinen

gewählt wurde, um die Wurzeln nicht zu

beschädigen.

Beschluss:

Der Umweltausschuss beschließt, dass die

Baumscheiben der beiden Bäume in der

Gilardistraße vorsichg geöffnet werden,

lose Randsteine gesetzt, die Baumscheiben

mit Erde gefüllt und bepflanzt werden,

ohne dass efer in den Wurzelbereich

eingegriffen werden muss.

Absmmung: einsmmig angenommen


19

Anlagen:

- Fotos der Bäume in der Gilardistraße

- Beispiele für ökologisch bepflanzte Baumscheiben

- Foto eines durch Bodenverdichtung bereits geschädigten

- Baums Ecke Freystädter Str. / Wittelsbacherstr.

>>>


20

I G

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21

7.) Verschiedenes und Anfragen

Markträn Sossau fragt was mit den Photovoltaikanlagen

geschehen soll, die seit langer Zeit auf den Dächern sind

und nun die Verträge mit den Stromabnehmern auslaufen.

Stromspeicher sind für viele nicht sinnvoll, somit geht die gewonnene

Energie einfach verloren. Gibt es eine Möglichkeit,

dass die Landkreisbürgermeister eine Lösung erarbeiten und

diese in Berlin vortragen um den Betreibern eine akzeptable

Lösung für den weiteren Gebrauch anbieten zu können.

1.Bürgermeister Horndasch berichtet, dass auf Kreisebene,

im Umweltausschuss, in dem er Mitglied ist, darüber schon

diskuert wurde. Das Ergebnis war hier, dass man eine Entscheidung

auf Bundesebene abwarten muss.

Herr Tausch von der ENA in Roth hat das Problem der Altanlagen

vorgestellt. Die Varianten die jetzt bleiben sind entweder

der Abbau und anschließende Neubau einer Anlage mit

dem fünffachen Nutzen (neue Technik), oder den Vertrag mit

neuen, nicht mehr so rentablen Bedingungen abzuschließen.

Stromspeicher stellen wahrscheinlich die wirtschalich sinnvollste

Variante dar, eventuell für ein E-Auto oder sonsgen

Verbrauch im Haus.

Da die Diskussion in Berlin noch geführt wird und nicht klar

ist, ob und welche Entscheidung dort gefällt wird, sollte man

warten was sich dort ergibt, denn hier geht es rein um Bundesgesetze,

auf die die Kommunen keinen Einfluss haben.

Absmmung: zur Kenntnis genommen

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Wechsel im Bau- und Umweltamt

Seit dem 1. September 2020 übernimmt Herr Mar-

n May die Stelle als Bautechniker von Herrn Benjamin

Haußner, der zur Stadt Hilpoltstein wechselt.

Marn May ist gelernter Schreiner und Bauzeichner.

Im Jahre 2014 absolvierte er eine Weiterbindung

zum Bautechniker. Danach war er bei einem

Bauunternehmen als Bautechniker täg.

Herr May wird für die Bauberatung zuständig sein,

sowie verschiedene Bauprojekte des Marktes betreuen.

Der gebürge Würzburger lebt mit seiner

Frau und den beiden Töchtern in Thalmässing und

freut sich auf sein neues Aufgabengebiet.

Bild: 1. Bürgermeister Daniel Horndasch (rechts) und Geschäftsleiterin Katrin Müller (links) heißt

den neuen Bautechniker Martin May herzlich willkommen und wünschten ihm viel Freude an seinem

neuen Arbeitsplatz


AUS DEM RATHAUS

überplant werden solle und zeitnah entsprechend zu verstehen sei.

Zum Sachverhalt selbst:

Die Situation am Alten Bauhof und die Altlastenproblematik ist allen Gemeinderäten

bekannt und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Für das Gelände

des Alten Bauhofes gibt es inzwischen einen Aufstellungsbeschluss (MGR

Sitzung vom 16.10.2017, der wie folgt lautete:

Bekanntmachung

Der Marktrat beschließt für folgende Grundstücke der Gemarkung Allersberg:

Fl.-Nrn. 689/3, 690/4, 690/5, 691/3,691/4 und Teilflächen aus Fl.-Nrn. 690 und

690/4 Öffentliche die Aufstellung eines qualifizierten Zahlungsaufforderung

Bebauungsplanes im Sinne des § 30

Abs. 1 Baugesetzbuch. Auf den Grundstücken soll angrenzende an die Rother

Straße eine Am gewerbliche 15. November Nutzung 2020 und im werden rückwärtigen zur Zahlung Bereich eine fällig: alternative

oder spezielle Wohnnutzung entstehen. Der Bebauungsplan erhält die Bezeichnung

Allersberg „An der Rother Straße“. Gleichzeitig soll der Flächennutzungs-

Grundsteuer 4. Rate 2020

plan im Parallelverfahren Gewerbesteuer (§ 8 Abs. 3 BauGB) geändert 4. Rate werden. 2020

Aus Sicht der Verwaltung ist die Beschlusslage eindeutig und bedarf keiner

Ergänzung. Im Bargeldlose Hinblick auf Zahlungen die Entwicklung können von Wohnbauflächen folgende sollten

Keinzel II und Eppersdorfer Konten Str./Am der St. Kasse Wolfgang erfolgen: Priorität haben. Hinweis

auch auf aktuelle evtl. Förderung Konversionsflächen.

Marktrat Sparkasse Gmelch Mfr.-Süd erläutert seinen Antrag. Bei den diesjährigen Haushaltsberatungen

Konto 240 wurde 101 der 394 Ausbau BLZ und die 764 Erschließung 500 00 der Polsdorfer Straße

festgelegt. IBAN: DE13 Für die 7645 Flächen 0000 an der 0240 Rother 1013 Straße 94 gab es Anfragen, aber zu

wenige. BIC: Es BYLADEM1SRS

wurden Bohrungen in Auftrag gegeben, die geringe Mengen an

Altlasten ergeben haben. Er ist dafür, dass diese Fläche jetzt beplant und für

Raiffeisen – meine Bank eG

ein Wohnbaugebiet vorbereitet wird und nicht 10 Jahre gewartet wird. Die

Flächen

Konto

gehören

9621300

größtenteils

BLZ

dem

760

Markt,

694

es

49

müsste wenig dazu gekauft

werden. IBAN: Der DE86 Bauhof 7606 ist größtenteils 9449 0009 umgesiedelt. 6213 00 Diese Fläche ist seiner

Meinung BIC: GENODEF1FYS

nach ein ideales Baugebiet, von der Rother Straße abgewandt,

ruhige Lage und Bareinzahlungen dennoch zentral. sowie Zahlungen mit

1. Bürgermeister Horndasch erklärt, dass es Interessenten gibt, aber es scheitert

bisher an einem Grundstück, dass nicht zu kaufen ist. Außerdem ist die

EC-Karte können in der Marktkasse während der

üblichen Kassenstunden geleistet werden, und zwar:

alte Kläranlage, die seinerzeit zugeschüttet wurde, noch vorhanden. Es wäre

ein Investor Montag gut, dem - Freitag der Untergrund von 8.00 egal bis ist. 12.00 Uhr

Beschluss: Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

Der Marktgemeinderat beschließt, dass die Verwaltung beauftragt wird

Grundstücksverhandlungen Bei Überweisung oder aufzunehmen Einzahlung und auf diese ein Flächen Konto als der Gewerbeund

wird Wohnbebauung gebeten, in zeitnah jedem zu Fall beplanen. die auf dem Steuerbescheid an-

Kasse

Abstimmung: gegebene PK-Nummer und abgelehnt die Steuer-(Abgaben-) mit 8 zu 8 Art anzugeben.

Um den Zahlungspflichgen Mahngebühren und Steuerzuschläge

zu ersparen, wird um genaue Einhaltung der

Zahlungstermine ersucht. Bei Nichteinhaltung wird der geschuldete

Betrag zuzüglich der entstehenden Mahngebühren

und der gesetzlichen Säumniszuschläge erhoben, bzw.

muss bei weiterem Verzug die Zwangsbeitreibung angeordnet

werden.

23

7.) Kinderhort Don Bosco: Anmeldezahlen und

Schaffung zusätzlicher Plätze

Sachverhalt:

Für das kommende Schuljahr 2018/2019 liegen derzeit 117 Anmeldungen

für den

M

Kinderhort Don

A

Bosco vor. Durch die Aufstockung zum Schuljahr

2017/2018 auf 100 Plätze kann derzeit 18 Kindern kein Hortplatz zur

Verfügung gestellt werden.

Nach Rücksprache mit den Leiterinnen der Kindertagesstätten in Allersberg

sowie Christbäume Frau Schmid vom Katholischen für den Pfarramt Marktplatz

handelt es sich um einen einmaligen

Effekt, da zum neuen Schuljahr heuer ungewöhnlich viele Kinder vom

und den alten Festplatz

Kindergarten in die Grundschule wechseln. Ab dem nächsten Jahr pendelt sich

dies durch den Übergang in die weiterführenden Schulen sowie den Übertritten

Der Markt Allersberg sucht für die Weihnachtszeit noch zwei

aus den Kindergärten wieder ein. Es würde somit die Bildung einer sogenannten

große

Notgruppe

Christbäume

(max. 25

für

Kinder)

den

für

Rathausplatz

das kommende

und

Schuljahr

den Platz

notwendig.

am Infopavillon.

Pfarramt Falls Sie hat einen dankenswerter Baum zur Weise Verfügung als Träger stellen des Kinder-

möch-

Das Katholische

hortes ten, Don setzen Bosco auch Sie sich die Betreuung bie bis zum der Notgruppe 23.11.2020 übernommen. mit der Bau- und

Zusammen Umweltverwaltung mit dem Katholischen unter Pfarramt Tel.-Nr. und der 09176/509-31 Leiterin des Kinderhortes oder unter

werden 09176/509-38 verschiedene Alternativen in Verbindung. geprüft (Unterbringung Ein geeigneter in der Schule, Baum im nahegelegenen

durch Kindergarten den gemeindlichen St. Antonius, im Bauhof Schülercafé gefällt des „Alten und Schulhaus“) abgeholt, und so

wird

in einem dass gemeinsamen Ihnen keinerlei Termin, Mühen an dem auch und die Kosten Rektorin entstehen. der Grundschule und

die zuständige Mitarbeiterin des Landratsamtes teilnahmen, erörtert.

Beschluss: Markt Allersberg Daniel Horndasch, 1. Bürgermeister

Der Marktgemeinderat erkennt den Bedarf des Kinderhortes Don Bosco für

das Schuljahr 2018/2019 mit zusätzlichen 25 Plätzen an und stimmt der

Einrichtung einer Notgruppe zu.

Abstimmung: Anbringen von Hausnummern

einstimmig angenommen

an die Grundstücke

8.) Verschiedenes und Anfragen

Ärzte in Urlaub

In letzter Zeit ist es vermehrt vorgekommen, dass an einigen

Ortssprecher Fiegl bringt vor, dass am 28.05.2018 kein Arzt in Allersberg

praktiziert

Häusern

hat. Das

bzw.

könne

Grundstücken

nicht sein.

keine Hausnummern angebracht

1. Bürgermeister sind oder Horndasch diese an schlecht erklärt, dass einsehbaren eine Abstimmung Stellen der Ärzte angebracht untereinander

wurden. sicherlich Bie wünschenswert sorgen Sie sei. dafür, Die Kommune dass die hat Hausnummern aber kein Weisungsrecht

sichtbar gegenüber an den Ihren Ärzten. Grundstücken oder den Zuwegungen ange-

gut

bracht sind. Ebenso ist es hilfreich, wenn auch die Klingeln

Vorkaufsrecht beschriet sind. Bei Noällen ist es für die Mitarbeiterinnen

Marktrat und Lehner Mitarbeiter, fragt an, vor ob der allem Markt aber ein auch Vorkaufsrecht Reungsdienste beim Verkauf extrem eines

Weihers wichg, bei Heblesricht sie schnell hat. und sicher zu finden. Außerdem wird auch

1. Bürgermeister die Postzustellung Horndasch erklärt, erheblich dass erleichtert, nach Meinung sowie der Verwaltung Lieferanten

aufgrund und des Besuchern Naturschutzrechtes ermöglicht, ein Vorkaufsrecht sie zu finden. besteht. Das Landratsamt

habe hier aber noch keine Entscheidung getroffen

Markt Allersberg Daniel Horndasch, 1. Bürgermeister

Allersberg, 08.09.2020

Markt Allersberg

Horndasch, 1. Bürgermeister

AUGUST 2018 • MARKT ALLERSBERG

5


24


25

I B, B W

Diverse Wasserrohrbrüche waren in den letzten Monaten zu beheben:

Rohrbruch zwischen Grashof und Kronmühle:

Rohrbruch bei Heubühl:

Rohrbruch in der Wolfsteiner Straße:

Rohrbruch bei Harrlach:

An der Schulstraße wurden neue Parkplätze

für den Kinderhort gebaut:

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26

N K- J

Zwei aconreiche Tage rund ums Bike

Wenn der Trailpark in Treuchtlingen ru, bleibt nichts anderes übrig als zu sagen: Ab geht’s!

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtreff

Allersberg und dem Jugendpassangebot

des Kreisjugendrings Roth waren zwei

aufregende Tage voller Acon und Abenteuer

garanert!

Bevor alle startklar waren, nahmen die

10 Jugendlichen bereits am Dienstag, den

25.08.2020 am Bike Workshop im Allersberger

Jugendtreff teil. Hier konnten sie

gemeinsam mit Dominik Geiß ihre Bikes

und deren Ausstaung gründlich unter

die Lupe nehmen. Es war schnell erkennbar,

dass die Bikes der Jugendlichen, die

aus dem gesamten Landkreis anreisten,

größtenteils bestens ausgestaet sind. Die

ein oder anderen brachten bereits Erfahrungen

im Mountainbiken mit, was tolle

Voraussetzungen für den folgenden Tag

waren!

Die einzelnen Bikes wurden passend eingestellt,

Federgabeln und Bremsen überprü,

damit von ihnen die höchstmögliche

Performance abverlangt werden konnte

und dennoch ausreichend Sicherheit gewährleistet

war. Der Bike Workshop erwies

sich als durchaus sinnvoll, weil die

eine oder andere Schraube trotz moderner

Bikes bereits locker war. Das war jedoch

kein Problem! Die Bikes wurden so

vorbereitet, dass sie für den nächsten Tag

startklar waren. Zudem bestand die Opon,

coole Mountainbikes in der Talstaon

des Treuchtlinger Heumödertals auszuleihen.

Vollgepackt mit Rucksäcken, Proviant und

den frisch gecheckten Bikes trafen wir uns

am Miwochmorgen, den 26.08.2020 abfahrbereit

für den Ausflug nach Treuchtlingen

ins Heumödertal. Dort erwartete

uns unser Guide Felix von happy trails,

der uns den Tag über mit seinen fahrtechnischen

Skills unterstützte. Keiner sollte

unvorbereitet auf die Trails losgelassen

werden, weswegen es erstmal mit einem

Fahrtechniktraining losging. Begleitet von

spielerischen Hindernisparkours, die es

zu bewälgen gab, begannen wir unser

Fahrtechniktraining und lernten schnell

die richge Posion auf dem Bike. Sicher

im Bremsen und mit dem richgen Blick

in den Kurven, begaben wir uns auf den

Pump Track, einen Übungsparkour, der

neben der Talstaon auf uns wartete. Hier

konnten wir die Kurventechnik verinnerlichen,

während einige Teilnehmer bereits

mit ihrem Können glänzten. Zeit für eine

kleine Pause!

Nach einer kurzen Stärkung in der Talsta-

on ging es mit neu getankter Energie auf

die Trails rund um Treuchtlingen. Auf dem

Weg dorthin erlernten wir Techniken, wie

zum Beispiel das richge Anfahren und Absteigen

am Berg, was sich später als nützlich

erwies – Mit diesen Tipps und Tricks

im Hinterkopf blieb jeder unverletzt!

Am Eingang des Trails angekommen, konnte

es dann so richg losgehen! Über Stock

und Stein und hinein in die Anliegerkurven

kamen die Teilnehmer voll auf ihre Kosten

und der der Trail spuckte sie mit einem

feen Grinsen wieder aus. Wir fuhren

insgesamt vier verschiedene Trails mit unterschiedlichen

Schwierigkeitsgraden, die

das volle Fahrkönnen aller abverlangten.

Als krönenden Abschluss gab es ein Bale


„Bring Farbe in dein Leben!“ Gelungene Abschlussfeier der Mittelschule Allersberg

27

M A

Rosi’s Cafe und Bistro direkt am Marktplatz

Ehemaliger "Roter Ochse" wiedereröffnet

auf dem neu ausgesteckten Dual-Wiesenslalom, auf dem wir

uns gegenseig herausforderten. Mit letzten Kräen und viel

Allersberg Körpereinsatz – Mit gab einer jeder gelungenen Einzelne noch und stilvollen einmal sein Abschlussfeier Bestes, um

verabschiedete das Bale für sich die Mittelschule zu gewinnen. Allersberg Am Ende die waren Absolventen wir uns der alle

Klassen einig: So 9aG eine und coole 10M Akon aus dem sollte Schuldienst. es nicht „Bring nur im Farbe Ferienprogramm

geben! lautete das Motto, das sich wie ein roter Faden durch die

in dein

Leben!“,

Veranstaltung in der TSV-Rothseehalle zog.

Zur Wer Einstimmung ebenfalls Lust trug hat ein Trio, mit bestehend dem Bike aus eine der gute Lehramtsanwärterin Zeit zu verbrin-Heikgen,

sollte sowie es den sich Schülerinnen nicht entgehen Christina lassen, Bousella in den und Trailpark Jana Streichert, nach ein

Pradelt

dreistimmiges Treuchtlingen Lied zu aus fahren Indien oder vor. sich im Allersberger Jugendtreff

Pfarrerin zu melden, Martina denn Strauß der stellte Planung ihren eines geistlichen regelmäßigen Impuls unter Radlertreffs das Motto: Bring

Farbe steht in nun dein nichts Leben! mehr „Ich wünsche im Weg. euch, dass ihr jeden Tag erfahrt: Es lohnt sich,

zu leben“, sagte die Pfarrerin und überreichte jedem entlassenen Schüler ein

Bohnensäckchen. Dominik Geiß & Lea Jede Güler Bohne soll an ein positives Erlebnis am Tag erinnern.

„Die letzten Wochen waren nicht ganz einfach für euch“, wandte sich Schulleiter

Christian Funk an die Absolventen. Auch er griff das Motto „Bring

Farbe in dein Leben!“ auf. „Farbe muntert auf, bringt Energie“, sagte der

Schulleiter und stellte die symbolische Bedeutung der Farben gelb, blau und

schwarz heraus, aus denen das kunstvolle Logo der Mittelschule Allersberg,

bestehend aus den Buchstaben „MSA“, entworfen wurde.

„Glaubt an euch und eure Fähigkeiten!“, appellierte Rektor Funk an die

Abschlussschüler. „Nutzt eure Fähigkeiten, seid zufrieden, freut euch über

Harmonie, erkennt auch das Dunkle in eurem Leben, nehmt die Hilfe eurer

Eltern an und denkt an unser MSA-Logo!“

Schulleiter Funk stellte die weitere Zukunft der entlassenen Schüler vor: Drei

Schüler besuchen die M10 im nächsten Jahr, 22 Schüler beginnen eine Ausbildung,

drei Schüler sind noch ohne Ausbildung, drei Schüler gehen auf die

Fachoberschule und drei besuchen ein freiwilliges soziales Jahr.

25 Schülerinnen und Schüler der beiden neunten Klassen nahmen an den

Prüfungen zum qualifizierenden Mittelschulabschluss teil, davon bestanden

21 die Anforderungen. „Das entspricht 84 Prozent und das sind starke Leistungen.“,

freute sich Christian Funk. „Von den 20 M-10- Schülern haben 18

bestanden, das ist eine 90-Prozent-Quote.“

Nach der Zeugnisüberreichung ehrte Rektor Funk die Schulbesten. Von der

Klasse 9aG wurden Oliver Schroll (Note 2,0), Eric Mayer (2,2) sowie Can

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Okcu (2,3) und Adrian Leisgang (2,3) mit einem Büchergutschein geehrt. Von

der Klasse M10 wurden Martina Harrer (1,22), Lara Haunfelder (2,11), Laura

Lehner (2,11) und Diana Haunfelder (2,11) ausgezeichnet.

„Ich bin dankbar, dass die Gemeinde wieder mehr Gewicht auf Bildung legt“,

sagte Thomas Rufflar, der Elternsprecher der M 10. Er dankte dem Kollegium

der Mittelschule „für Blut, Schweiß und Tränen“ und lobte die Lehrer, wie sie

Fotos: MA

Am 10.09.2020 wurde Allersberg um ein Lokal reicher: Rosis

Cafe und Bistro, geführt durch die Eheleute Andreas und Rosemarie

Kindern Abraham, zur Seite öffnete gestanden nach hätten. langer Rufflars Bauphase Dank seine galt auch Türen. dem Das Schul-

den

leiter historische „für dessen Gebäude offene Art – welches und Spontanität“. früher als Die Roter Prüfungen Ochse‘ seien bekannt nicht die

letzten, war – prognostizierte liegt direkt am der Marktplatz Elternsprecher. und Beruflich bietet seinen man oft Gästen gezwungen, neben

auf der Neues guten einzustellen. Lage auch „Ihr ein habt tolles, einen modernes großen Grundstein Ambiente. gelegt für

sich

euer Am Arbeitsleben.“, 25.09.2020 wurde machte Rosi’s er den Cafe Absolventen und Bistro ein großes feierlich Kompliment. nun auch „Ihr

habt offiziell bewiesen, mit seinen dass ihr Gästen es könnt.“ eröffnet. Philipp und Lisa Distel – die

Auch Inhaber die Klassensprecher des Gebäudes der -, beiden sowie Abschlussklassen die Eheleute Abraham traten ans freuten Mikrofon.

„Wir sich haben über ihre die Abschlussprüfungen Gäste. Unter anderem erfolgreich waren geschafft auch der und unsere Allersberger

endet Bürgermeister heute“, erklärten Daniel Maurice Horndasch Hahnel mit und seiner Finnian Frau, Findeis Pyrbaums von der

Schulzeit

Klasse Bürgermeister 9 aG. „Die Lehrer und ehemaliger haben sich redlich Geschäsführer bemüht, uns etwas der Gemeinde beizubringen,

wir

Allersberg

fühlen uns

Michael

gut gewappnet.“

Langner und Pyrbaums Alt-Bürgermeister

„Mit dem Abschluss endet unsere gemeinsame Zeit“, so die beiden Klassensprecher

weiter. „Jeder von uns wird seinen Weg gehen.“ Und: „Uns

Guido Belzl und viele andere vor Ort.

Herr und Frau Abraham sind schon jahrelang in der Gastronomie

täg und freuen sich, hier in Allersberg Fuß zu fassen.

stehen viele Möglichkeiten offen. Wir haben die Chance, unsere Wünsche und

Träume zu verwirklichen. Wir sehen uns wieder, keine Frage.“

Auch die beiden Wir Klassensprecher wünschen für der die M10, gemeinsame Farzaneh Mohammadi Zeit und Denis

Gill, wandten sich alles an die Gute Zuhörerinnen und einen und tollen Zuhörer. Start. „Wir sind heilfroh, dass

wir die Prüfungen hinter uns haben“, erklärten sie. „Wir feiern gemeinsam

das Unmielbar Ende eines Lebensabschnittes dahinter und vom und gleichen den Beginn Eigentümer einer neuen folgte Zeit.“ der „Wir

müssen Neubau uns eines selber Wohnhauses, gratulieren“, meinte dem Denis 9 barrierefreie Gill humorvoll. und „Wir seniorengerechte

das ist Wohnungen unglaublich, ich neu bin entstanden echt stolz auf sind. uns. Danke Ein tolles allen, Pro-

die uns

haben es

geschafft,

ermutigt jekt, welches haben.“ vielen Senioren ein Wohnen am Marktplatz, also

„Wir mien erinnern drin, uns ermöglichen vor allem an wird das Schöne, und gemeinsam zum Beispiel an mit unsere dem Klassenfahrt

unseren nach Marktplatz Edinburgh oder bereichern an die Weihnachtsfeier und beleben und wird. die Faschingsfete“,

Cafe

blickte Gill zurück. „Ich hoffe, dass wir unsere Stärken mit ins Leben nehmen

können.“

Daniel Horndasch,

Man habe sich

1.

unterschiedliche

Bürgermeister

Ziele gesetzt.

Klassensprecher Denis Gill dankte allen Lehrern, die sich gesorgt haben, dass

die Schüler den Abschluss schaffen: „Danke für die Ausdauer, mit der Sie uns

unterrichtet haben!“ Ein besonderes Lob erhielt Klassenlehrer Steffen Vogel,

dem die M10 ein eigenes Zeugnis überreichte.

Musikalisch umrahmte die Schulband unter der Leitung von Lehrer Wolfgang

Böhm die Abschlussfeier. Für ihre Beiträge erhielten die Mädchen viel

Applaus. Viel Beifall gab es auch für Lea Rohde von der 10M für ihren Solovortrag

am elektrischen Klavier. Mit einer witzigen Bilderpräsentation blickte

die 10M auf ihren Klassenausflug nach Edinburgh zurück.

Höhepunkt der Abschlussfeier war eine Tanzvorführung der Absolventen.

Tanzlehrerin Corinna Wettemann hatte in einem Tanzkurs mit den beiden

Klassen einige Tänze einstudiert. Mit ihren Vorführungen unterstrichen sie

eindrucksvoll das Motto des Abends: Bring Farbe in dein Leben!

Text und Fotos: Robert Unterburger

34

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Dienstag bis Freitag: 10:00 bis 14:00 Uhr

Samstag: 9:00 bis 15:00 Uhr, Montags geschlossen

90602 Pyrbaum-Seligenporten • Möninger Straße 38

Tel. 0 91 80/93 02 02 • Mobil 01 72/8 32 55 83 • Fax 0 91/93 02 00

MARKT

eMail:

ALLERSBERG

bayer.fliesen@t-online.de

• AUGUST 2018

• www.bayer-fliesen.de


28

MARKT ALLERSBERG

Mietwohnungen für Senioren in Allersberg

Die Gesellscha wird immer älter – das ist bekannt, längst

nicht in allen Kommunen aber bereitet man sich darauf auch

vor. In Allersberg wurde diesem Problem jedoch ein Stück

entgegengewirkt: Zentrumsnah am Marktplatz wurden neun

seniorengerechte und barrierefreie Single-Appartments zur

Miete gebaut. Die ca 40qm großen Wohnungen mit Terrasse

oder Balkon sind nach den neusten Energiestandards gebaut.

Die neuen Bewohner der Anlage können sich freuen: durch

die zentrale Lage am Allersberger Marktplatz sind die wich-

gsten Anlaufpunkte wie Bäcker und Metzger fußläufig erreichbar

und durch die Lage in zweiter Reihe sind sie trotzdem

ruhig gelegen. Die Wohnungen sind voraussichtlich ab Januar

2021 bezugsferg. Wir freuen uns, dass die Familien Distel

und Blöchinger einen Beitrag dazu geleistet haben, dass die

Bewohner Allersbergs nicht nur Ihre jungen Jahre bei uns verbringen,

sondern uns auch im Alter erhalten bleiben können.

Daniel Horndasch, 1. Bürgermeister

Ich berate Sie gern in

Allersberg, Schwanstetten

Rednitzhembach

Christian Gutmann

Telefon: 09183 904 7090

Mobil: 0171 511 24 95

Christian.Gutmann@

kobold-kundenberater.de


29

N

Landmetzgerei Regnet in Göggelsbuch

Ab sofort bietet die Landmetzgerei Regnet

in Göggelsbuch ihre beliebten Fleisch- und

Wurstwaren in einem völlig neuen Ladengeschä

an. Rund neun Monate dauerten

die aufwändigen Umbauarbeiten an, um

nicht zuletzt mehr Sorment anbieten zu

können. Die Gesamläche habe sich im

Vergleich zu den alten Räumlichkeiten nahezu

verfünffacht, erklärt Geschäsführer

Robert Regnet stolz. Bisher kam es omals

vor, dass die Kundscha eine lange Warteschlange

vor der Metzgerei in Kauf nehmen

musste – ein solches Szenario gehöre

nun der Geschichte an.

Ein nicht genutztes Stallgebäude bot sich

regelrecht dafür an, den Familienbetrieb

auf den neuesten Stand der Dinge bringen.

Dort sei nun Platz genug; selbst die

Corona-Schutzmaßnahmen würden problemlos

umgesetzt werden können. Hinter

den Kulissen habe die Vergrößerung auch

sehr viele Vorteile: „Wir konnten sämtliche

Bereiche trennen. Alles ist sehr großzügig

gestaltet.“ Seit 1993 betreibt Robert

Regnet zusammen mit seiner Familie bereits

erfolgreich das Geschä.

Durch das Corona-Virus habe er profiert:

„Wir erlebten einen richgen Schub.“

Regnet beobachtet ein „Umdenken“ bei

seiner Kundscha: „Der Trend geht zurück

zum regionalen Angebot.“ Zudem sei

Regnet auch in der Lage mehr Personal zu

beschäigen. „Die Familie ist aber immer

noch in der Überzahl“, lacht Jua Regnet.

Von den Kindern habe jedes seinen eigenen

Aufgabenbereich.

Ein Geheimpp sei die Metzgerei Regnet

jedenfalls schon lange nicht mehr. Stammkunden

aus Nürnberg und Schwabach seien

keine Seltenheit. Kein Wunder auch:

„Unser Fleisch ist gentechnikfrei und wir

betreiben eine eigene Landwirtscha:

„Das ist unser großer Trumpf.“ Neben dem

tradionellen Angebot bieten die Regnets

auch frische Hühnereier, Honig und regionalen

Wein an.

Besonders über das neu beschae Inventar

zeigt sich Sohn Thomas Regnet begeistert.

Der Metzgermeister schwärmt:

„Durch eine moderne Räucheranlage gelingt

unsere naturgereie Rohwurst bestens.“

Überhaupt werde Tradion im Fa-

milienbetrieb großgeschrieben: „Deshalb

erlebt unsere Fränkische Bratwurst einen

richgen Boom.“ Ein weiteres Highglight

sei der Grillsteak-Automat, der im Prinzip

rund um die Uhr geöffnet habe. „Auf Facebook

haben wir hierfür schon 700 Likes.“

Zu den ersten Kunden gehörte auch Allersbergs

Bürgermeister Daniel Horndasch.

Als akves Mitglied im „Akonsbündnis

Oberpfalz-Mielfranken“ und als Sprecher

des interkommunalen Verbandes

„ILE Jura-Rothsee“ begrüße er die posive

Enaltung in Göggelsbuch: „Ein Paradebespiel

für die regionale Entwicklung. Eine

tolle Geschichte.“ Horndasch vermisse

längst klassische Dorfläden. Hier werde

das große Landkreismoo „Original und

Regional“ nun opmal umgesetzt, ist sich

der Rathauschef sicher. Zu einem solchen

Schri gehöre allerhand Mut, Innovaon

und Invesonsbereitscha: „Dann wird

das Angebot von den Kunden auch angenommen

und akzepert.“

Auf eine „große Einweihungsfeier“ musste

die Familie Regnet schweren Herzens verzichten.

„Wir wollten wegen Corona nichts

riskieren“, so Robert Regnet.

Marco Frömter

Fotos: Yevheniia Frömter


30

A A G | F 29

Chronik von Allersberg und seiner Ortsteile in Zeiafeln

1542:

Das Amt Hilpoltstein, damit auch

Mörsdorf und Ebenried, werden von

Neuburg an Nürnberg verpfändet. Von

dort aus wird die Reformaon zunächst

bei St. Nikolaus in Ebenried gegen den

Willen des Pfarrers und des Patronatsherrn

von Sulzbürg eingeführt.

1542:

In Allersberg wird die Reformaon

durch die Stadt Nürnberg eingeführt.

Allersberg ist, wie auch Hilpoltstein

und Heideck, von 1542 bis 1578 im

Pfandbesitz der Reichsstadt Nürnberg.

Dem Grundsatz „cuius regio, eius religio“

gemäß besmmt Nürnberg des

Volkes Glauben in den drei Pflegeämtern

Allersberg, Hilpoltstein und Heideck.

Der Protestansmus in Allersberg

wird eingeführt von Oo Heinrich

und Philipp von Pfalzneuburg. 1578,

also nach 36 Jahren, wird Allersberg

vom Herzog Philipp Ludwig wieder

eingelöst.

1542, 30.09.:

Am Samstag nach Michaelis, am

30. September 1542, wird den Nürnbergern

Allersberg übergeben, und

zwar durch die „ … fürstlichen verordneten

Rät Herr Haug von Parsberg zu

Parsberg, Eustachius vom Lichtenstein,

Amtmann zu Juting und Rentmeister

Gabriel Arnold von Neuburg und

als Vertreter des Ehrbaren Raths von

Nürnberg Herr Endressen Imhof, Leo

Schurstaben und der Nürnberger Landschreiber

Niclas Nötele.“

(Staatsarchiv Nürnberg, D Akten, Nr. 733)

Hilpoltstein wird den Nürnbergern am

2. Oktober 1542 übergeben, Heideck

am 4. Oktober 1542. Nachdem Allersberg

mit Hilpoltstein und Heideck

an Nürnberg gefallen ist, schicken die

Nürnberger verschiedene Prediger

lutherischer Konfession in ihr neues

Herrschasgebiet. Superintendent

darüber ist Pastor Marolt zu Heideck.

Über die lutherischen Prediger in Allersberg

aus der Nürnberger Zeit ist

wenig bekannt.

1542:

Ebenfalls im Jahre 1542 finden vom

Frühjahr bis zum Herbst schwierige

und langwierige Kaufverhandlungen

zwischen den verordneten Unterhändlern

der Pfalzgrafen und des Rates der

Reichsstadt Nürnberg sta.

Am 10. März 1542 verhandeln der

pfälzische Gesandte Rimeister Gabriel

Arnold und der Ratsgesandte

Hans Ebner wegen der drei Ämter

Allersberg, Hilpoltstein und Heideck.

Da Heideck ein königlich böhmisches

Lehen ist, bestägt auch später Kaiser

Ferdinand diesen Kaufvertrag, behält

sich aber den Heimfall vor, falls in der

zum Wiederkauf besmmten Zeit das

Geschlecht der Pfalzgrafen in dieser

Zeit aussterben sollte. Die geführten

Verhandlungen führen zu folgendem

Beschluss:

„ … dass, soferne einem hochedlen

Rath diese drei Aemter mit allem Recht

und Gerechtigkeiten, so wie sie der

Pfalzgraf besessen und genutzet, übergeben

werden sollten, würde derselbe

schlüssig werden müssen, dagegen

zum wenigsten 160 000 Gulden halb in

Gold und halb in grober Münz mit der

Bedingung auszuzahlen, dass in etlichen

Jahren, deren man sich vergleichen

möchte, keine Ablösung geschehen.

Wann aber nach der festgesetzten

Jahre Ausgang obiger Aemter wieder

eingelöst werden sollten, solches niemand

als denen Fürsten von der Pfalz

und dem Hause Bayern für sich selbst

gestattet werden dürfe.“

(Staatsarchiv Nürnberg, D Akten, Nr. 765 a)

Wegen der Beschaffung des Geldes

tri die Stadt Nürnberg mit den Städten

Ulm und Augsburg in Unterhandlungen.

Die beiden Städte geben je ein

Anleihen von 15 000 Gulden, rückzahlbar

in dreijährigen Raten von je 5000

Gulden. Am Palmsonntag 1542 finden

erneut Verhandlungen sta. Die pfälzischen

Gesandten verlangen 200 000

Gulden. Nach langen Verhandlungen

einigt man sich auf 134 287 Gulden

50 Kreuzern, worin 5000 Gulden Bargeld

inklusive 2000 Gulden „Leihkauf“

inbegriffen sind. Bedingung ist, dass

die Stadt Nürnberg die drei Ämter Hilpoltstein,

Heideck und Allersberg 36

Jahre nacheinander inne haben dürfe.

Nach Ablauf dieser Zeit stehe es aber

den Pfalzgrafen frei, entweder die beiden

Ämter Hilpoltstein und Allersberg

(oder Allersberg allein) gegen Erstattung

von 59 287 Gulden 50 Kreuzer

einzulösen.

(Staatsarchiv Nürnberg, D Akten, Nr. 765 a)

1542 bis 1578:

Die Nürnberger haben die Herrscha

in Allersberg inne, danach geht sie an

das Haus Bayern über. Der jeweilige Inhaber

der Allersberger Herrscha besetzt

das Spital und nimmt Rechnung.

Zur Nürnberger Zeit geschieht es von

Nürnberg aus, danach von der Landesstelle,

der Hoammer, anschließend

von der Regierung, Landesdirek-

on Neuburg und Amberg, eben von

jener Stelle, der gerade vom Landesherrn

die Obergewalt in Sungssachen

eingeräumt ist. „Rechnung nehmen“

heißt, die untere unmielbare

Verwaltung führen und bei Besitzveränderungen

gehört zu werden.

In früheren Zeiten steht dieses Recht

dem Gericht von Allersberg zu. Das

Gericht selbst wird gebildet aus dem

Richter oder Pfleger, einigen Schöffen,

die aus den Reihen der Bürger

und Bauern im Gerichtsbezirk gewählt

sind, und dem Gerichtsschreiber. In

früheren Zeiten nennt man das Allersberger

Knabenschulhaus „Pfleghaus“

(= heuges Rathaus), da hier ehedem

das Gerichts- oder Pflegamt untergebracht

ist. Diese Obrigkeit nannte sich

und wurde genannt: Pfleger, Bürgermeister

und „Rath“ zu Allersberg.

Das Allersberger Pfleghaus dient einer

Reihe von Nürnberger Amtsleuten

als Amts- und Wohnhaus. In diesen

36 Jahren ist das gesamte Amt

Allersberg, wie auch Hilpoltstein und

Heideck, im Pfandbesitz der Freien

Reichsstadt Nürnberg. Danach werden

die drei Ämter gegen eine Zahlung von

132.000 Gulden wieder eingelöst und

zurückgeholt. Nach Auszug des letzten


W

31

Pflegers von Allersberg nach Hilpoltstein

wird das Pfleghaus nicht mehr für amtliche

Zwecke benögt, weshalb es schon

bald an die Allersberger Fabrikbesitzerfamilie

von Heckel verkau wird. Die Heckels

sind Angrenzer an das Pfleghaus. Sie

besitzen das Haus bis 1837.

Der Neuburger Landesherr hat sich erhebliche

Geldsummen von Nürnberg geborgt.

Der Rat der Stadt Nürnberg leiht dem

in Geldnot befindlichen Landesfürsten

140.000 Gulden - „halb in Gold und halb

in Münz“, wie es in den Urkunden heißt.

Nürnberg hat diese gewalge Summe

nicht selbst, weshalb diese damals sehr

mächge Stadt sich je 15.000 Gulden von

Augsburg und Ulm leihen muss. In Allersberg

wird die Reformaon von Oo

Heinrich (Oheinrich) und von Philipp von

Pfalz-Neuburg eingeführt.

1542:

In der Kirchengeschichte von Ebenried

ist viel von Ärger und Reibereien unter

den Ortsbewohnern in religiöser Hinsicht

die Rede, besonders nach Einführung der

Reformaon im Jahre 1542 und erst recht

nach dem 30-jährigen Krieg (1618 – 1648),

in dem die Schweden die Ebenrieder Nikolauskirche

niederbrennen. In der Folgezeit

verfügt die Neuburger Regierung, als

der Ort Ebenried noch zum Fürstentum

Neuburg, die „Junge Pfalz“, gehört, dass

sowohl die Katholiken als auch die Protestanten

gemeinsam die noch bestehende

Marienkirche benützen müssen. Dieses

„Simultaneum“ besteht dann bis zum Bau

der neuen Kirche St. Nikolaus im Jahre

1897.

Robert Unterburger

Allerschbeächer

RedensArten

SERVUS, ich bin

da Span und

in Allerschbeäch

bin i gern daham.

Weil mäi Mudder in ihr‘m Lebm vül

solche Allerschbeächer-Sochära louslou‘n

hout und ich mir däi aufg‘schriebm hob,

deäf ich däi etz im Mitteilungsblädl bringa.

Also, weiter gäiht‘s.

Wenn mir zum Geburtsdooch oder zu oana

andern Feier zamkumma san, hom mir a

über andere Leit g‘red. Wäi die Oane oder

der Ander mit‘nander umgänga und wäi däi

zuanander stenna. Mäi Mudder hout oft

mehr g‘wisst und hout dann a g‘sacht . . .

16: . . . no däi san mitanander

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32

B "N A P3 L P"

Bürgeriniave „Nein zu Amazon …“

Allersbergs neue Bürgeriniave „Nein

zu Amazon und P3 Logisc Parks“ düre

1. Bürgermeister Daniel Horndasch am

Montagvormiag den Dienstbeginn nach

seinem Urlaub nicht gerade freudiger gesmmt

haben. Die Vertreter der Bürgeriniave

übergaben ihm im Rathaus ihre

1027 gesammelten Unterschrien gegen

das Vorhaben.

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause

hae der Marktgemeinderat noch

bei einer zwar denkbar knappen Mehrheit

mit neun gegen elf Smmen (Bürgermeister,

FW- und ABF-Frakonen) beschlossen,

dass Amazon für eine Ansiedlung im

neuen Industriegebiet West I westlich der

Autobahn noch weiterhin im Rennen sein

solle. Aber mit dem Bürgerbegehren und

dem daraus wohl folgenden Bürgerentscheid

soll nun erreicht werden, dass das

Gelände nicht an P3 verkau wird und

sich Amazon nicht ansiedeln kann. Die Iniatoren

der Bürgerbegehrens Hermann-

Josef Frisch, Maria Holland und Chrisan

Fromm sowie ihre Stellvertreter Rebecca

Dengler-Christl, Ekkehard Wagner und

Gabi Kreuzer haen in nur zwei Wochen

zusammen mit weiteren Unterstützern die

Unterschrien gesammelt, die sie nun auf

240 Listen gebündelt dem Bürgermeister

übergaben. Acht Punkte haben sie dazu in

der Begründung aufgeführt, wie die voraussichtlich

von Amazon zu zahlende Gewerbesteuer

mit 150000 bis 250000 Euro,

während die ansässigen Betriebe bereits

rund zwei Millionen berappen. Man brauche

aber dauerha hohe Gewerbesteuereinnahmen,

um auch in zehn bis 25 Jahren

die kommunale Infrastruktur unterhalten

zu können. Und große Logiskunternehmen

wie Amazon würden ein deutlich

höheres Verkehrsauommen als kleinere

Betriebe verursachen. Die relav geringen

Gewerbesteuereinnahmen in Relaon

zum hohen Flächenverbrauch würden

wohl auf Dauer die sehr hohe Belastung

vor allem der Verkehrsinfrastruktur nicht

auffangen, so dass langfrisg die Folgekosten

höher sein könnten als der kurzfrisge

Nutzen durch einen Grundstücksverkauf

an einen Investor wie P3 Logisc Parks.

Moderne Logisk-, Sorer- und Verteil-

zentren seien grundsätzlich automasiert

und es entstünden nur wenige qualifizierte

Arbeitsplätze. Die Nachteile der Ansiedlung

von Amazon/P3 habe Allersberg zu

tragen. Es müssten nachhalg wirtschaftende

Unternehmen angesiedelt werden,

von denen Allersberg profieren könne im

Hinblick auf Lebensqualität, Arbeitsmarkt

und Einnahmen für die Gemeindekasse.

„Das ist die letzte Chance, Amazon/P3 zu

verhindern!“ heißt es weiter und die Bürger

sollten entscheiden, wie es mit Allersberg

weitergehe.

Wie erwähnt, 1027 Bürgerinnen und Bürger

konnten die Iniatoren innerhalb von

rund zwei Wochen von ihren Argumenten

überzeugen, die dies durch ihre Unterschrien

kundtaten. Womöglich hat auch

die jüngste Sendung „Plusminus“ in der

ARD in der vergangenen Woche für viele

Unterschrien gesorgt. Da rechnet der

Bürgermeister von Bad Oldesloe damit,

dass hohe Invesonen in den sozialen

Wohnungsbau anfallen durch die Ansiedlung

von Amazon und dies für die Gemeinde

eher ein Draufzahlgeschä sein könnte.

Der neue Bürgerentscheid sei dringend

erforderlich und nög, argumenerte

Maria Holland bei der Übergabe der Unterschrislisten

und betonte, dass man

sich nicht als Bremser oder Störer sehe,

sondern als Kriker und Aulärer. Ihnen

(der Bürgeriniave) liege es daran, dass

Allersbergs Bürger wieder aufeinander

zugehen. Nur eine gute Aulärung über

Amazon und P3 seitens des Bürgermeisters

werde zu dieser Befriedung führen.

Man habe darauf gewartet, dass der Bürgermeister

die Befürchtungen und Ängste

ernstnehme, betonte Holland. Aber vergebens,

man fühle sich nicht ernst genommen

und man wolle, dass die Spaltung in

Allersberg wieder auöre, die auch durch

die letzten Bürgerentscheide entstanden

wären. Maria Holland nahm kein Bla

vor den Mund. „Wir sind dagegen, so ein

wertvolles Gebiet jemandem zu überlassen,

der kein Interesse an uns hat. Und:

„Amazon spaltet unseren Ort schon jetzt“.

Sie forderte den Bürgermeister auf, das

brisante Thema nicht länger zu verschleiern

und die Bürger hinzuhalten.

Der Bürgermeister stellte klar, dass es

bisher keine Entscheidung zu Amazon/P3

gebe und die jüngste Beschlussfassung

lediglich bedeute, dass diese Ansiedlung

nicht von vorneherein ausgeschieden

werde. Horndasch sicherte zu, dass er versuchen

wolle, das Bürgerbegehren möglichst

schnell im Marktgemeinderat zu

behandeln und auch den Bürgerentscheid

zügig durchführen zu wollen. Das bedeutet,

dass der Marktgemeinderat innerhalb

eines Monats über die Zulässigkeit des

Bürgerbegehrens entscheiden muss und

dann innerhalb weiterer drei Monate der

Bürgerentscheid staindet.

Reinhold Mücke

Maria Holland, Rudi Kögler, Norbert Schöll, Ekkehard Wagner, Hermann-Josef Frisch, Gabi Kreuzer und Christian

Fromm (von links) übergeben an Bürgermeister Daniel Horndasch die Unterschriften über die Bürgerinitiative

„Nein zu Amazon und P3 Logistic Parks

Foto: Mücke


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Zum Stand Mitte September sind 198 Interessensbekundungen eingegangen. Davon 99 Bekundungen

von Bürgern mit Allersberger Wohnort und weitere 99 mit Interessenten aus anderen

Gemeinden/Städten.

34

87% aller Bewerber sind verheiratet bzw. in Lebenspartnerschaft und viele haben bereits Kinder

(insgesamt 77).

Das Durchschnittsalter der Bewerber liegt bei 36 Jahre. Der Arbeitsort liegt in 158 Fällen außerhalb

von Allersberg und nur in 33 Fällen in Allersberg.

B A ST. W K II

Gewünscht wird in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle (175) ein Einfamilienhausgrundstück. Die

am häufigsten genannten Wunsch „qm“ liegen bei 500 qm und 600 qm, im Mittelwert bei 526 qm

bzw. 651 qm.

Bericht zu den eingegangenen Interessensbekundungen

für die Baugebiete Am St. Wolfgang und Keinzel II

St. W.

Nur für das Baugebiet Am St. Wolfgang interessieren sich 21%, nur für Keinzel II 8%. Beide/bevorzugt

den

21%

Interessenten, die sich einen Bauplatz in beiden Gebieten vorstellen können, würden 37% St.W. im

Zum Stand Mie September sind 198 Gewünscht wird in der ganz überwiegenden

Zahl der Fälle (175) ein Einfamilien-

Interessensbekundungen Beide/bevorzugt eingehen. Sie

37%

Keinzel

Zweifelsfall lieber Am St. Wolfgang und 16% lieber Keinzel II wählen.

schenstand dar, da natürlich noch weiter

8%

Interessensbekundungen eingegangen.

Die Auswertung Davon 99 der Bekundungen vorliegenden von Daten Bürgern stellt mit einen hausgrundstück. Zwischenstand dar, Die da am natürlich häufigsten noch genannten

einen soliden Wunsch Grundstock „qm“ liegen an bei Datenmaterial,

500 qm an Datenmaterial, um den konkreten Be-

weiter bilden jedoch einen Keinzel soliden Grundstock

Interessensbekundungen Allersberger Wohnort eingehen. und weitere Sie bilden 99 mit jedoch Beide

16%

um den konkreten

Interessenten

Bedarf

aus

nachzuweisen

anderen Gemeinden/

und andererseits

und 600

auch

qm,

die

im

den

Mielwert

bisherigen

bei

Planungen

526 qm darf 18% nachzuweisen und andererseits auch

Städten.

bzw. 651 qm. Nur für das Baugebiet Am die den bisherigen Planungen zugrunde

zugrunde legenden Vorabeinschätzungen der Verwaltung zu bestätigen.

87% aller Bewerber sind verheiratet bzw. St. Wolfgang interessieren sich 21%, nur legenden Vorabeinschätzungen der Verwaltung

zu bestägen.

Wir werden in Lebenspartnerscha Sie über den Fortgang und auf viele dem haben Laufenden für halten. Keinzel II 8%. Bei den Interessenten,

bereits Kinder (insgesamt 77).

die sich einen Bauplatz in beiden Gebieten Wir werden Sie über den Fortgang auf

Das Durchschnisalter der Bewerber liegt vorstellen können, würden St. W. 37% Keinzel im Zweifelsfall

lieber Am St. Wolfgang und 16%

Beide/bevorzugt dem Laufenden Keinzelhalten.

Beide Beide/bevorzugt St.W.

bei 36 Jahre. Der Arbeitsort liegt in 158

Daniel Horndasch Fällen außerhalb von Allersberg und nur in lieber Keinzel II wählen. Die Auswertung Daniel Horndasch

1. Bürgermeister 33 Fällen in Allersberg.

der vorliegenden Daten stellt einen Zwi-

1. Bürgermeister

AuswärtigeBeide/bevorzugt

50%

St.W.

37%

Bewerber aus

Anzahl pro Baugebiet

Beide

18%

St. W.

21% Allersberger

50% Keinzel

8%

Beide/bevorzugt

Keinzel

16%

Kauf MFH; 20

Whg. MFH; 3

RH; 8 MFH; 26

Beide/bevorzugt

St.W.

37%

DHH; 46

Anzahl pro Baugebiet

Wohnart Anzahl (Mehrfachnennung)

pro Baugebiet

Beide

18%

St. W.

21%

Keinzel

8%

Beide/bevorzugt EFH; 175

Keinzel

16%

Bewerber aus Allersberger Auswärtige

St. W. Keinzel Beide/bevorzugt Keinzel Beide Beide/bevorzugt St.W.

St. W. Keinzel Beide/bevorzugt Keinzel Beide Beide/bevorzugt St.W.

Kauf MFH; 20 Wohnart (Mehrfachnennung)

Whg. MFH; 3

RH; 8 MFH; 26

Kauf MFH; 20

Whg. MFH; 3

RH; 8 MFH; 26

Wohnart (Mehrfachnennung)

Familienstand

ld

13%

DHH; 46

EFH; 175

DHH; 46

EFH; 175

verh./LP

87%

verh./LP

ld

Familienstand

Familienstand


35

Allersberg

Neben dem Schwerpunkt Gesundheit ist in diesem Semester auch das Thema Umwelt wieder besonders

im Fokus und so stehen Ihnen in den kommenden Monaten 3 interessante Kursangebote zur Auswahl.

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36

M A

Mandatsträger wurden verabschiedet

Nach knapp fünf Monaten nach Ende ihrer

Amtszeit zum 30. April verabschiedete

Bürgermeister Daniel Horndasch zu Beginn

der Marktratssitzung am Montagabend die

ausgeschiedenen Marktrännen, Markträte

und Ortssprecher. Allerdings waren nicht

alle Ausscheider zu der Verabschiedung gekommen.

„Im Mielpunkt des Geschehens stehen

heute ausschließlich unsere ausgeschiedenen

Rännen und Räte und Ortssprecher“

sagte Horndasch zu Beginn der knapp eine

Stunde dauernden Laudao mit der Überreichung

von Geschenken und eines Gutscheines

sowie der Bürgermedaille mit einer

entsprechenden Urkunde. Die waren

fein säuberlich im Foyer vor dem neuen

Gilardisaal aufgereiht, wo der Bürgermeister

von den dienstältesten Räten bis

zu den mit geringerer Zugehörigkeit zum

Marktgemeinderat jeden Einzelnen nach

vorne rief. Horndasch bedauerte, dass die

Coronavirus-Pandemie die Verabschiedung

so lange verzögert hae, aber die Hoffnung

auf Besserung der Lage habe dies bedingt.

Mit dem Wechsel zum 1. Mai habe ein Generaonenwechsel

stagefunden. Einige

Räte seien bereits solange im Gremium

vertreten, als er selbst noch in den Kinder-

garten gegangen sei. Große polische, gesellschaliche,

soziale und wirtschaliche

Veränderungen häen in dieser Zeit stagefunden,

kam Daniel Horndasch auf große

und größere Wandlungen in dieser Zeit

zu sprechen. Wirtschaliche Entwicklung,

Globalisierung, Digitalisierung und Entwicklungssprünge

in der Technik führte er

an, kam aber auch auf Franz-Josef Strauß

und Herbert Wehner als streitbare Poliker

zu sprechen.

Als Gemeinderat häen die jetzigen Ausscheider

das „Schiff“ des Marktes Allersberg

durch diese Zeiten gesteuert, mit

gemeinsam getroffenen Entscheidungen,

über die wie auch in der großen Polik immer

wieder heig gerungen und gestrien

worden sei. „Sie haben eine Zeit geprägt,

aus dem sich das vorwiegend ländlich und

durch Landwirtscha geprägte Allersberg

zu einem Ort entwickelte, dessen Prägung

durch die Nähe zu Nürnberg, zur Metropolregion

und zum Fränkischen Seenland

besmmt wurde“, so Horndasch.

„Sie waren Teil einer Entwicklung, die

das kommunalpolische Wirken und Arbeiten,

im Ehrenamt, im Hauptberuf und

in der Verwaltung stark veränderte. Die

Anforderungen an Sie Alle haben sich in

diesen Jahren mit großer Sicherheit vervielfacht.“

Mit diesen Worten wandte sich

Bürgermeister Horndasch direkt an die

ausscheidenden Räte. Und er kam auch

auf die Verrohung der Sien mit teilweise

Anfeindungen, Misstrauen und Hass zu

reden, denen sich heute Poliker von der

kommunalen Ebene bis hinauf ins höchste

Staatsamt gegenüber sehen. Auch eine

Reihe von Einzelthemen listete Horndasch

auf, mit denen sich die ausscheidenden

Markträte zu befassen haen: Umgehungsstraße,

Rothseebahnhof, Kauf und

Sanierung des Gilardi-Anwesens, TSV-

Rothseehalle, Schließung des Hallenbads

und Neubau der Turnhalle, neue Kindergärten

und Brandschutzthemen an öffentlichen

Gebäuden, Freibad und Sportpark

als Dauerbrenner und auch den ersten

Bürgerentscheid in Allersberg zum Thema

Waldmuseum. „Für alle diese Arbeit, für

alles Engagement, für allen erlienen Ärger,

aber auch Freude und Erfolge dieser

Jahre möchten wir uns bei Ihnen herzlich

bedanken“, sagte Horndasch und wünschte

den „Ausscheidern“ mit ihrer Familie

Glück und Gesundheit.

Als Horndasch dann die einzelnen Markträte

aufrief und ihre Zugehörigkeit zum

Bürgermeister Daniel Horndasch (rechts) ehrte am Montag die ausscheidenden Markträte (v.l.) Walter Penkert, Walter Allgeier, Christine Herdegen, Oskar Schöll, Lorenz

Lehner, Siegfried Mücke, Holger Gmelch, Hartmut Hironimus und Diana Köstler

Foto: Mücke


37

Gremium in Erinnerung rief, aber auch in der Vergangenheit

bereits erhaltene oder milerweile beantragte Ehrungen,

gab es für Jeden großen Applaus. Denn die aktuellen Marktrännen

und Markträte wohnten der Feierstunden bei.

Den Anfang machte Siegfried Mücke (CSU), der seit 1978,

also 42 Jahre dem Marktgemeinderat ununterbrochen angehörte,

18 Jahre das Amt es Frakonssprecher bekleidete,

1996 mit der Kommunalen Dankurkunde, 2008 mit der Kommunalen

Verdienstmedaille in Bronze und im vergangenen

Jahr mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber von

Innenminister Joachim Herrmann ausgezeichnet wurde. Er

erhielt ebenso wie danach Walter Penkert (ABF) die Bürgermedaille

des Marktes Allersberg in Gold mit entsprechender

Gravur. Auch Penkert gehörte seit 1978 dem Marktgemeinderat

an, war von 1984 bis 1990 CSU-Frakonssprecher und

von 1990 bis 1996 2. Bürgermeister sowie von 2002 bis 2018

ABF-Frakonssprecher und hae bisher die gleichen Ehrungen

wie Siegfried Mücke bereits erhalten.

Stefan Fiegl war seit 1978 Ortssprecher für die ehemaligen

Gemeinde Brunnau, wurde 1997 mit der Kommunalen Dankurkunde

ausgezeichnet und jetzt mit der Bürgermedaille in

Silber. Lorenz Lehner (CSU) gehörte dem Marktgemeinderat

seit 1996 an, er hae 2014 die Kommunale Dankurkunde

erhalten und wurde nun ebenfalls mit der Bürgermedaille in

Gold ausgezeichnet. Auch Roger Bitsch (SPD) war 24 Jahre

lang im Gremium (seit 1996) vertreten und 2014 ebenso mit

der Kommunalen Dankurkunde geehrt worden und erhielt

nun ebenso die Bürgermedaille in Gold.

Walter Allgeier (ABF), Holger Gmelch (CSU, von 2008 bis 2014

auch 3. Bürgermeister), Chrisne Herdegen (CSU, von 2008

bis 2020 auch Frakonssprecherin) sowie Manfred Kinzler

(SPD, von 2014 bis 2016 auch 3. Bürgermeister) gehörten jeweils

18 Jahre lang dem Gremium von 2002 aus an und wurden

mit der Goldenen Bürgermedaille ausgezeichnet. Heidi

Smpfle (SPD) war schon von 1996 bis 2008 im Marktgemeinderat

und nun erneut seit 2014, sie wurde mit der Bürgermedaille

in Bronze geehrt. Oskar Schöll (SPD, von 2016 bis 2020

auch 3. Bürgermeister) und Diana Köstler (CSU) waren beide

seit 2008 und damit 12 Jahre lang im Marktgemeinderat

vertreten und wurden nun mit der Bürgermedaille in Silber

ausgezeichnet. Hartmut Hironimus (FW) war 2015 für Ulrich

Karl nachgerückt und wurde nunmehr mit der Bürgermedaille

in Bronze geehrt. Schließlich nannte Daniel Horndasch

auch Ernst Rückert, der seit 2014 als Ortssprecher bereits im

Marktgemeinderat vertreten war und nunmehr als gewählter

Marktrat im Gremium sitzt.

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38

N K- J

Sommerferienprogramm Teil 2:

Die Herbserien stehen schon fast vor der

Tür. Aber damit Ihr Euch nochmal an schöne

Momente in der besonderen Sommerzeit

erinnern könnt, hier noch ein kleiner

Rückblick auf den zweiten Teil des Sommerferienprogramms.

Robin Hood

England Ende des 12. Jahrhunderts…äääh

nein: Allersberg Mie 2020

12 Kinder begaben sich in die Zeit der Ritter

und Könige, der Bauern und Vogelfreien.

Sie schlüpen in die Rolle der Geächteten

und bestanden Räuberprüfungen.

Mit vielen lusgen Spielen im Gepäck

ging es für die Unerschrockenen mit der

Waldpädagogin Karin Kühnel in den Wald,

zum Spielen, toben und bauen. Am Ende

hagelte es Waldapplaus für selbst gebaute

Skulpturen in Form von Walderen.

Nach einer kleinen Stärkung übten die

Nachwuchs Robin Hoods in Pfeil und Bogen

schießen. Für den ein oder anderen

wäre sogar ein Hasen- oder Wildschweinbraten

herausgesprungen.

Tennis für Kinder und Jugendliche

Sieben Kinder und Jugendliche trafen sich

an einem sonnigen, aber leicht stürmischen

Tag auf dem Tennisplatz des TC Allersberg.

Unter Anleitung der drei TrainerInnen

ging es erstmal um die Entwicklung

eines Ballgefühls. So wurden Bälle auf den

Schlägern transporert oder mit Hilfe der

Schläger auf den Bodenlinien entlang gerollt.

Nach einigen Sprung- und Haltungsübungen

ging es dann endlich ans Netz

und die ersten Bälle wurden geschlagen.

Hierbei kamen viele verborgene Talente

zum Vorschein.

Sommerbiathlon – Skiken

Nach einer kurzen Einführung ging es los

mit dem Skike Workshop. Die anfänglichen

Hürden, wie der Einsatz der Stöcke konnten

nach einem kleinen Einführungsparcour

schnell abgelegt werden. Viel Spaß

haen die TeilnehmerInnen bei einem

kleinen Hockeyturnier. Zum Abschluss

durchliefen alle einen Biathlon Parcour.

Durch den Einsatz von Lichtgewehren kam

ein authensches Biathlon Feeling auf.

Abendführung Tiergarten

Eine sehr beliebte Akon im Ferienprogramm

ist die Abendführung im Tiergarte.

Leider war der Weergo mit unserer

Gruppe nicht sehr gewillt. Aber das konnte

den Spaß nicht trüben. Regenjacke und

Gummisefel an und los ging es durch den

Tiergarten vorbei an Delphinen, Giraffen

und Gorillas.

Calligrafi Stempel

Zusammen mit Angela Marn fergte jedes

Kind eine Schablone mit dem eigenen

Namen an. Damit das natürlich in gestempelter

Form auch lesbar ist, mussten die

Schablonen spiegelverkehrt erstellt werden.

Am Ende konnte jeder einen tollen

Holzstempel mit nach Hause nehmen.

Medienmobil: Klappe auf und Tablet an –

Videoclip produzieren nur für Mädchen

Für viele YouTuber und Influencer gehört

es zum Alltag: Aufnahme, Schni und Bearbeitung

der vielen Videos! Wie das gemacht

wird und auf was die Mädchen achten

mussten, erfuhren sie im Workshop

des Medienmobils. Schaut Euch doch einfach

ihre fergen Videos auf dem Youtube

Kanal des KJR Roth an. Die Mädchen freuen

sich über ganz viele Likes!!!

Töpfern

Nachdem der Ton weich geknetet wurde,

wurden Wichtel, Einhörner und Pilze

gestaltet. Zwei Marienkäfer gab es oben

drauf. Zudem Schalen wurden Schalen

für Meisenknödel geformt, die gut zwei

Wochen nach der Töpferakon frisch gebrannt

im Jugendbüro abgeholt wurden.


39

Ferien das ganze Jahr!

Instrumentenbau mit dem Musikverein

Ein Höhepunkt im Reigen des bunten Programms war zum Endspurt

das Basteln von Instrumenten mit dem Musikverein. Insgesamt

14 Kinder haen sich dazu eingefunden. Viele Ehrenamtliche

des Musikvereins Markt Allersberg sorgten dabei für ein tolles

Rahmenprogramm und zwei Mitglieder des Jugendorchesters unterhielten

die Kinder mit schmissigen Weisen. Gemeinsam ging es

ans Werk, um mit Material und Klebepistole ein entsprechendes

Instrument zu basteln. Der Fantasie der Mädchen und Jungen

war dabei keine Grenze gesetzt und so entstand von Rasseln über

Trommeln querbeet alles erdenklich Mögliche. Zwischen der Arbeit

gab es zur Stärkung Brezen und Erfrischungsgetränke - und

zur weiteren Gaudi Spiele, wie etwa ein Wurfspiel, bei dem Süßigkeiten

winkten und auf der Wasserflasche das Pfeifen des Liedes

"Freude schöner Göerfunke".

Ab sofort wird es auch feste Akonen außerhalb

der Ferienprogramms geben. Wir planen für jedes

Quartal aufregende und spannende Akonen voller

Spaß und Abenteuer. Um sich bei den Akonen

anzumelden nutzen wir Feripro (www.allersber.feripro.de).

Dort findet Ihr Infos, Anmeldungen und alles was Ihr

wissen müsst. Schaut doch mal rein.

Wir, das Team vom Jugendtreff,

freuen uns auf Euch!

Grafi Workshop

Der Jugendtreff ist bunt! Zum krönenden Abschluss unseres Ferienprogramms

wurden die Räume des Jugendtreffs durch eine

Vielfalt von Graffis Graffis aufgepeppt. Die Jugendlichen konnten ihrer

Kreavität Kreavität freien Lauf lassen und wurden durch einen professionellen

Graffikünstler Graffikünstler beim Realisieren ihrer Vorstellungen und

Ideen unterstützt. Wir haen haen mega viel Spaß und am Ende viele

leere Sprühdosen.

Allerschbeächer

RedensArten

Erk lärung: D ie sind sich nicht

gut miteinander. D ie haben k ein

gutes Verhältnis. D ie sind v erf eindet.

B is z um nächsten M al! Euer Sp an!


40

N B

Wanderausstellung „Wie war das damals? - Kindheit und Jugend im Drien Reich"

November/ Dezember zu den Öffnungszeiten

"Woher stammt ü berhaupt die

Bezeichnung Dries Reich?",

"Wer ist ein Pimpf?" und "Was regelten

die Nü rnberger Gesetze?".

Die neue Wanderausstellung gibt

mit einer großen aktuellen Medienauswahl

einen Einblick darüber, was

damals geschehen ist. Die Bü cher

schildern wahre Kindheitserlebnisse,

durch Tagebü cher belegte Kinderschicksale

(wie das von Anne Frank)

oder erzä hlen auf historischen Fakten

basierende Geschichten, die das

Geschehen auch emoonal erfahrbar

machen. Es wird berichtet von blindem

Gehorsam, der ersten Nacht im

Luschutzbunker, dem Sommer der

Kinderlandverschickung und vom

Trü mmerdeutschland.

„Mö ge die Ausstellung allen Mut machen,

die eigene Menschlichkeit auch

in schwereren Zeiten zu bewahren,

Empathie fü r Notleidende und Ausgegrenzte

wecken und Wissen vermitteln

sowie schlagkrä ige Argumente

an die Hand geben gegen rechtes Gedankengut

und gegen Falschinforma-

onen.“

In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring

Roth werden wir auch Veranstaltungen

zur Ausstellung anbieten.

Die Termine dazu werden zeitnah online

und in der Tagespresse bekannt

gegeben.

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unserem Karriereportal

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Vorleser gesucht!

Freitag, 20. November 2020

ab 8.00 Uhr für jeweils eine Schulstunde

"Europa und die Welt" lautet das diesjährige

Thema des Vorlesetags

Vorlesen regt die Fantasie von Kindern an, fördert ihre soziale

Kompetenz und schenkt Momente der Verbundenheit. Wie

schon in den letzten Jahren organisieren wir "Vorleser" für

die Klassen der Grundschule Allersberg. Wenn sie Freude am

Lesen haben und mit den Kindern diese Begeisterung teilen

möchten, dann melden Sie sich bei uns in der Bücherei! Für

die Schüler ist diese Akon jedes Jahr ein tolles Ereignis und

es macht wirklich großen Spaß dabei zu sein!

Bereit für Unternehmensführung 4.0?

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arbeiten wir mit den modernsten und innovativsten Lösungen,

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Bie beachten: Es gelten auch weiterhin die geänderten

Öffnungszeiten!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Bücherei im alten Bahnhof:

Montag und Freitag 14.00 bis 18.00 Uhr

Donnerstag 9.00 bis 12.00 Uhr.

Ihr Bücherei-Team



41

F A

Aktueller Stand des

Spendenbarometers "Freibad"

Ziel/geschätzte Aktueller Stand Sanierungskosten des Sp endenbarom i.H.v. eters " F4.000.000 reibad" €

Z iel/ geschätzte Sanierungskosten i.H .v. 4 .0 0 0 .0 0 0 €

Spendenliste:

2017 171.000,00 €

2018 6.678,80 €

2019 5.2253,13 €

Juni 2020 125,00 €

September 2020 297,39 €

1.000,00 €

120,00 €

100,00 €

Spendenbox Freibad

Spendenbox Freibad

Stand 15.09.2020 Gesamt 184.574,32 €

18 4 .5 7 4 ,3 2 €

R a i f f ei sen - mei n e Ba n k eG

IBA N : D E 03 7606 9449 4009 6213 00

BIC : G E N O D E F 1F Y S

Spendenkonto:

Raiffeisen - meine Bank eG

IBAN: DE03 7606 9449 4009 6213 00

BIC: GENODEF1FYS

Spendenliste:

2017

171.000,00 €

2018

6.678,80 €

2019 5.253,13 €

Juni 2020

125,00 € Spendenbox Freibad

September 2020

297,39 € Spendenbox Freibad

1.000,00 €

120,00 €

100,00 €

Kein Theater im November!

S t a n d 15. 09. 2020 184. 574, 32 €

Auf tolle T heaterszenen wie diese, müssen die Freunde der

Allersberger TheaterBühne im K olp inghaus in diesem

Ja hr verzichten. Schon frühzeitig haben wir uns entschieden,

wegen der unsicheren Lage der C orona P andemie, der Auflagen

und Sicherheitsmaß nahmen und vor allem mit R ücksicht

auf die Gesundheit unserer Z uschauer, keine V orstellungen

durchzuführen. D as bedauern wir auß erordentlich.

Wir hoffen, Sie im nächsten H erbst 2 0 2 1 zu einem lustigen

3 Akter einladen zu kö nnen, darauf freuen wir uns heute schon.

B leiben Sie uns treu und v or allem gesund. D as wü nschen

I hnen die T heater- Veranstalter der D J K Allersberg und

K olp ing Allersberg sowie alle Sp ielerinnen und Sp ieler.

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42

V A

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

aufgrund der momentanen Situaon

bzgl. der Maßnahmen zur

Verlangsamung der Corona-Infizierungen

kann es zu Absagen

oder Verschiebungen von Veranstaltungen

in Allersberg und seinen

Ortsteilen kommen. Beachten

Sie daher ergänzend zur unserer

Homepage bie auch die Tagespresse,

Aushänge, Internetseiten

der Veranstalter oder sonsge Medien/

Informaonsquellen.

Wir bien um Ihr Verständnis.

E G

Evang. Goesdienste in/für Allersberg

Evang. Goesdienste in/für Ebenried

So 18.10.2020 | 10:00 Uhr

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Christuskirche Allersberg

Sa 24.10.2020 | 14:00 Uhr

Jubelkonfirmaonsgoesdienst

mit Abendmahl

Pfr. Dinkel

Christuskirche Allersberg

So 25.10.2020 | 10:00 Uhr

Goesdienst

Pfr. Dinkel

Christuskirche Allersberg

Sa 31.10.2020 | 19:00 Uhr

Dekanatsweiter

Goesdienst in Neumarkt

Christuskirche

Dekanin Murner (auswärts)

So 01.11.2020 | 10:00 Uhr

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Christuskirche Allersberg

So 08.11.2020 | 10:00 Uhr

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Christuskirche Allersberg

So 15.11.2020 | 19:00 Uhr

Nacht der Lichter

Pfrin. Strauß

Christuskirche Allersberg

Mi 18.11.2020 | 17:30 Uhr

Buß- und Beag

Gottesdienst mit Abendmahl

Präd. Busse

Christuskirche Allersberg

So 22.11.2020 | 10:00 Uhr

Ewigkeitssonntag

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Christuskirche Allersberg

So 29.11.2020 | 10:00 Uhr

1. Advent

Goesdienst

Pfr. Dinkel

Christuskirche Allersberg

So 11.10.2020 | 08:45 Uhr

Goesdienst

Pfr. Dinkel

Friedenskirche Ebenried

So 18.10.2020 | 08:45 Uhr

Goesdienst mit Einführung

neuer Konfirmanden

Pfrin. Strauß

Friedenskirche Ebenried

So 25.10.2020 | 08:45 Uhr

Goesdienst

Pfr. Dinkel

Friedenskirche Ebenried

So 01.11.2020 | 08:45 Uhr

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Friedenskirche Ebenried

So 08.11.2020 | 08:45 Uhr

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Friedenskirche Ebenried

So 15.11.2020 | 10:00 Uhr

Goesdienst

Gedenken am Kriegerdenkmahl

Pfr. Dinkel

Friedenskirche Ebenried

Mi 18.11.2020 | 19:00 Uhr

Buß- und Beag

Goesdienst

mit Abendmahl

Präd. Busse

Friedenskirche Ebenried

So 22.11.2020 | 08:45 Uhr

Ewigkeitssonntag

Goesdienst

Pfrin. Strauß

Friedenskirche Ebenried

So 29.11.2020 | 08:45 Uhr

1. Advent

Goesdienst

Pfr. Dinkel Friedenskirche Ebenried

So 29.11.2020 | 17:00 Uhr

Adventsliedersingen

zum Advent der Lichter

Pfrin. Strauß

Friedenskirche Ebenried


43

K A E

Konfirmaonen in Allersberg und Ebenried

Das Weer hat es mit den Konfirmandinnen

und Konfirmanden gut gemeint. An

einem warmen uns sonnigen Septemberwochenende

konnten alle vier Konfirmaonen

auf dem Kirchenvorplatz im

Freien stainden. So war es trotz Corona-

Abstandsregeln für die Jugendlichen möglich,

ihre Gäste auch zum Goesdienst

einzuladen. Herzlichen Dank allen, die das

ermöglicht haben, angefangen von Mesnerin

Annemarie Kra, über die Organisn

Renate Reißer, die Fotografin Alexandra

Fritz, bis hin zu den Kirchenvorstehern und

ehrenamtlichen Helfern, die fleißig Stühle

und Bänke gestellt und den Kirchenvorplatz

für vier Goesdienste vorbereitet

haben.

Am Samstag, dem 12.09.2020 wurden in

zwei Goesdiensten konfirmiert: Vanessa

Claaßen, Sarah Karst; Wiebke Kochsmeier;

Svenja Müller; Sina Niestroj; Johannes

Freyer; Paul Fritze, Felix Herwig,

Alexandra Holdt, Daniel Wassenberg und

Malte Zeidler.

Am Sonntag, dem 13.09.2020 wurden in

zwei Goesdiensten konfirmiert:

Daniel Beidawletow; Maximilian Brandmüller;

Nico Meyer, Emily Schachtner;

Felix Allgeier, Alexia Binder; Linn Lauber;

Lilly Mierlein; Jasmin Ruch und Laura

Steinmetz.

In ihrer Ansprache über ein Wort aus dem

Buch der Weisheit Salomos wünschte

Pfarrerin Strauß den Jugendlichen, dass

sie sich im Leben immer das Richge wünschen,

damit ihr Leben reich und schön

werden könne. Dabei wolle Go ihnen

helfen, indem er ihnen seine Weisheit mit

auf den Lebensweg gibt, die sie lehrt, was

im Leben wirklich wichg ist und was ihre

Seele braucht. Pfarrerin Strauß erinnerte

die Konfirmanden an ihre Taufe und fragte

dann, ob sie am christlichen Glauben festhalten

wollten, nach dem ‚Ja, mit Goes

Hilfe‘ der Jugendlichen, sprach sie über

jede Konfirmandin, jeden Konfirmanden

den Segen. Besonders war in diesem Jahr,

dass ein naher Angehöriger dazu den Konfirmanden

die Hände auflegte.

Am Wochenende davor, am Sonntag,

06.09.2020 feierten Sophia Betz und Gini

Schrader in Ebenried ihre Konfirmaon

ebenfalls bei wunderbarem Weer, sie feierten

in der Friedenskirche, weil für Ihre

Gäste auch mit den Corona-Abstandsregeln

der Platz reichte.

Pfarrerin Martina Strauß, Allersberg

Fotos: Alexandra Fritz, Allersberg

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L V

Runter vom Gas! Auch für Igelkinder vorsichg fahren

Igelnachwuchs auf bayerischen Straßen und in heimischen Gärten unterwegs

Auf Bayerns Straßen und in den Gärten des

Freistaats herrscht derzeit Hochbetrieb:

Der Igelnachwuchs strei umher und ist

auf der Suche nach Fuer. Daher ist jetzt

die perfekte Zeit, den beliebten Tieren im

heimischen Garten zu helfen und ihnen

ausreichend Unterschlupf und Nahrung

zu bieten. „Mit igelfreundlichen Gärten

unterstützt man die Tiere und sie müssen

sich nicht auf die gefährliche Wanderung

über Straßen begeben. Trotzdem sollten

Autofahrer*innen gerade jetzt etwas vorsichger

sein“, empfiehlt LBV-Igel-Expern

Annika Lange. Außerdem gibt sie hilfreiche

Tipps zum Umgang mit Igelkindern

und warnt vor übertriebener Sorgfalt für

scheinbar hilflose Igel. Wenn Sie einen lebendigen

oder toten Igel entdecken, melden

Sie ihn gerne dem LBV unter www.

igel-in-bayern.de.

Da die meisten Igelkinder im August und

September geboren werden und ihre ersten

Ausflüge im Alter von knapp vier Wochen

unternehmen, herrscht gerade Hochbetrieb

in Gärten, Parks und Wäldern. Igel

sind nachtakv und verirren sich o auch

auf Straßen, über die sie relav unbedar

laufen. Deshalb sollten Autofahrer*innen

gerade ab der Abend- bis zur Morgendämmerung

besonders aufmerksam und

vorausschauend fahren. Rollt sich ein Igel

dennoch vor das Auto, rät Annika Lange:

„Vorsichg bremsen, ohne die nachfolgenden

Autos zu gefährden, nicht das Lenkrad

verreißen und den Igel möglichst zwischen

die Reifen nehmen. Denn die meisten Autos

haben ausreichend Bodenfreiheit.“

Aktuell erreichen den LBV vermehrt Anrufe,

was zu tun sei, wenn man scheinbar

verlassene Igelbabies umherlaufen sieht.

„Wenn ein Nest ohne Muerer gefunden

wird, besteht erstmal kein Grund zur

Sorge. Igelmüer müssen auch auf Nahrungssuche

gehen und verlassen das Nest

schon mal für ein paar Stunden“, so Lange.

„Deshalb sollte man vorerst abwarten und

aus der Ferne beobachten, ob die Jungen

wirklich so verlassen sind, wie es auf den

ersten Blick scheint.“

Wer sich nicht sicher ist, was in so einer

Situaon genau zu tun ist, findet Rat unter

www.lbv.de/igel-gefunden.

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