1to1 energy forum 2/2012 - Onyx Energie Mittelland

onyx.ch

1to1 energy forum 2/2012 - Onyx Energie Mittelland

Das Magazin der onyx Energie Mittelland AG

Kraftvoll in

die Zukunft

Die Schweizer Wasserkraft

und ihre Stärken.

onyxinside Tauchen Sie ein in vier

Geschichten am und auf dem Wasser.

einszueins Wasserkraftausbau: Ja, aber...

sehenverstehen Von der Quelle bis zur

Mündung: Wasser wird mehrmals zur

Stromproduktion genutzt.

O2

12


Lokal verwurzelt.

Landesweit vernetzt.

Vereint kompetent und gemeinsam

engagiert sorgen rund 14O Energieversorger

aus 15 Kantonen

und dem Fürstentum Liechtenstein

unter der Strommarke 1to1 energy

für intelligente Energielösungen.

Aarwangen

Liebe Leserin, lieber Leser

Das Element Wasser hat uns schon seit Menschengedenken

begleitet, aber auch verzaubert und immer

wieder angezogen. Wasser ist überlebenswichtig,

mit Wasser produzieren wir Strom, Wasser ermöglicht

uns eine aktive Freizeitgestaltung und bietet Erholungsraum,

Wasser kann aber auch unberechenbar

und gefährlich sein.

Diese Vielfältigkeit hat uns bewogen, die Ausgabe

2/2012 unseres Kundenmagazins «1to1 energy forum»

dem Thema Wasser zu widmen. Wir folgen dabei

dem Lauf der Aare im Marktgebiet der onyx und haben

vier spannende Geschichten rund ums Wasser gefunden.

Auf den Seiten 16–19 finden Sie interessante

Informationen über ein Wassertaxi, Ausflugstipps

in Ihrer näheren Umgebung und eine für Bootsführer

wichtige Transportaufgabe, die ein Wasserkraftwerk

zu erfüllen hat. Lassen Sie sich überraschen, was unsere

Region alles zu bieten hat.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Heinz Baumgartner,

Geschäftsleitungsmitglied der

onyx Energie Mittelland AG


4

8

1O

INHALT

0212

titelthema

Wasserkraft: Ein Enthusiast

renoviert stillgelegte Kraftwerke.

einszueins

Dani Heusser vom WWF diskutiert

mit Roger Pfammatter vom

Wasserwirtschaftsverband.

1to1energyland

Rock Oz’Arènes: Wir bringen Sie

nach Avenches zu den Rockstars.

12

14

16

2O

22

sehenverstehen

Wasserkraft: Unterschiedliche

Kraftwerktypen einfach erklärt.

energieeffizienz

Kühlschrank & Co: Wer A sagt,

sollte A+++ sagen und richtig viel

Strom sparen.

onyxinside

Wassertaxi, Bootstaxi und noch viel

mehr: Erkunden Sie die spannende

Welt entlang der Aare.

reisengeniessen

Skilift im Wasser? Erleben Sie

das einzigartige Angebot in

Estavayer­le­Lac.

spielspass

Der Wasserläufer verrät sein

Geheimnis.

willkommen 3

IMPRESSUM Herausgeber: onyx Energie Mittelland AG, Waldhofstrasse 1, 4901 Langenthal, Telefon 062 919 21 21, Fax 062 919 21 00, info@onyx.ch, www.onyx.ch; Thomas Dietschi,

Nicole Darioli. Redaktion: Stephan Hoenner, Sarah Pietrasanta. Konzeption/Layout/Produktion: Infel AG, Postfach 407, 3000 Bern 7, Andy Schärer, Denise Liebchen, Bruno Habegger,

Claude Beauge, Alexander Jacobi, Jörg Fassmann, Brigitte Mathys, Claudia Schwyter, Beat Rüdt, Stefan Doppmann. Bildredaktion: Diana Ulrich. Fotos: Brigitte Mathys, Christian Aeberhard,

Keystone, Joseph Carlucci, Stephan Bögli, zvg Renaturierungsfonds des Kantons Bern, zvg BKW, atrium, zvg Thömus Veloshop, UFT/swiss-image, zvg Alphasurf, Gaetan Bally,

Marcel Studer. Illustrationen: Claudio Köppel, Christoph Frei. Lithografie: Appalooza Productions GmbH, Postfach 260, 3000 Bern 5. Druck: Vogt-Schild Druck AG, Gutenbergstrasse 1,

4552 Derendingen.

15

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1to1 energyforum O2 12


4 titelthema

Der alte Mann

und

die Kraft

des Wassers

Die Schweiz und ihre Wasserkraft – sie bezieht

daraus Energie für das Jetzt und Morgen, im

Grossen wie im Kleinen. Das weiss keiner besser

als Adrien Dubuis, der sein Leben den Kleinwasserkraftwerken

verschrieben hat.


Wenn die Turbine schlappmacht, dann ist

es aus mit ihm, dem kleinen, historisch bedeutsamen

Kraftwerk Cormoret 1. Er fühlt sich mit

ihm verbunden; stünde es still, ginge es ihm

nicht mehr gut. Deshalb sitzt Adrien Dubuis,

72, jeden Morgen vor der grünen Tafel, den

schwarzen Gehstock angelehnt, beobachtet die

Anzeigen, lauscht der fast 130 Jahre alten Turbine

und zieht an seiner Brissago, über das Leben

und das kleine Glück nachdenkend, das

ihm seine drei Wasserkraftwerke im Abend

seines Lebens beschert haben. Ende der 90er

Jahre hatte er, der früher als Architekt Fabriken

konstruierte, auf die Wasserkraft gesetzt, alles

darüber gelernt, und jetzt hat sich sein idealistisches

Engagement in einen Business Case

verwandelt. Das Wasser in den Wein der Energiezukunft.

«Sie läuft mit voller Leistung», sagt er nach einer

Weile zufrieden und steht auf; vielleicht

ächzend, vielleicht aber auch nicht, denn die

Kraft seines wachen Geistes und der Lärm der

Turbine im lindgrünen Kraftwerkhäuschen,

geduckt an der Schüss (La Suze), am Dorfrand

von Cormoret im bernischen Jura, übertönt

alles. Er schliesst die Tür. Draussen ist es still.

Ein ganz normaler Morgen; die Sonne wirft

ihre Diamanten ins Wasser.

Dubuis’ Kraftwerke sind von mehr als nur

symbolischem Wert dieser Tage. An diesem

historischen Ort in der Mikroökonomie des

Adrien Dubuis wird sichtbar, was in der grossen

Politik leidenschaftlich diskutiert wird:

Wie sieht der Strommix der Zukunft aus, welchen

Anteil wird die Wasserkraft mit ihren

kleinen und grossen Kraftwerken daran haben?

Derzeit produzieren die Wasserkraftwerke

53,7 Prozent des Stroms (36 TWh) und decken

97 Prozent des erneuerbaren Anteils.

Neue erneuerbare Energien tragen aktuell zwei

Prozent zum Strommix bei.

Kleinwasserkraftwerke von weniger als 300 kW

Leistung sind im Zuge der dezentralen Stromerzeugung

im kleinen Massstab wichtig. Sie

sind allerdings für grosse Versorger im Verhältnis

zur Leistung zu aufwändig; sie benötigen

lokale Enthusiasten wie Dubuis, die sich

um ihr Kraftwerk kümmern, können diese jedoch

als Partner unterstützen. Laut dem Interessenverband

Schweizerischer Kleinkraftwerkbesitzer

(ISKB) liegen mehr als 5500

kleine Kraftwerke brach, ungeachtet ihrer

Wirtschaftlichkeit gezählt.

Der Sommer 2012 ist ein Sommer des Wassers.

Die Schweizer Touristiker setzen auf das Wasserland

Schweiz, haben einen Schwimmer von

der Rheinquelle in den Alpen bis zur Mündung

in die Nordsee geschickt. Das Schweizer Fernsehen

produziert eine Sommerserie auf dem

Wasser und Adrien Dubuis hat eine zweite Tur-

titelthema 5

bine für Cormoret 1 für rund 20 Prozent mehr

Leistung bestellt. Derzeit liefert das historisch

bedeutsame, ursprünglich zu einer Munitions-,

später zu einer Uhrenfabrik gehörende

Wasserkraftwerk Strom für rund 100 Haushalte;

1885 war es den jurassischen Geschichtsbüchern

nach das erste Kraftwerk Europas, mit

dessen Strom eine öffentliche Strassenbeleuchtung

betrieben wurde. Brauchte man den

Strom nicht, wurde über Tauchsieder die

Schüss aufgeheizt. Die Pioniertat wurde gar

besungen:

Allez à Cormoret

Là vous y trouverez

Des filles à marier

Et l'éléctricité.

1to1 energyforum O2 12


6 titelthema

Morgenritual: Adrien Dubuis im Kraftwerk.

Die Verbindung hielt mehr als hundert Jahre;

1990 wurde das Werk jedoch stillgelegt, die

Turbine abgeschaltet – Wasser überflutete die

Anlage.

Adrien Dubuis, der aus dem nahen Evilard

stammt, kaufte das Kraftwerk Jahre später mit

etwas Umschwung für 50000 Franken aus einer

Konkursmasse heraus. Er restaurierte es

mit Hilfe eines Arbeitslosenprogramms, nahm

es im Frühling 2002 wieder in Betrieb und legte

damit gleich den Grundstein für die Stiftung

Revita, die sich heute vornehmlich um die

Wiederinstandstellung alter oder bedrohter

Kleinwasserkraftwerke kümmert. Neue Lebensgeister

wurden in ihm geweckt, der 1970

für einen Professor in Thun ein absolut energieautarkes

Haus gebaut hatte, später Cheminées

importierte und Präsident von Holzenergie

Schweiz wurde. Erneuerbare Energien

berücksichtigte er wo immer möglich bei seinen

Bauten. «Ein bisschen Idealist bin ich sicher»,

sagt er, schiebt sich die Dächlikappe

zum Schutz vor der Sonne ins Gesicht. «Aber

mir geht es vor allem um die Verbindung von

Technologie und Natur.»

Kurz nach Cormoret 1 erwarb er das alte Fabrikgebäude

der Technos samt Kraftwerk. Heute

liefert Cormoret 2 rund 230 000 kWh pro

Jahr. Stolz ist Adrien Dubuis darauf, dass die

beiden Werke mehr als 500 Tonnen CO 2 pro

Wassermühle: jüngstes Dubuis-Projekt.

Jahr einsparen. Und auf sein jüngstes «Baby»,

ein Wasserrad, das hinter dem Haus von Besitzerin

Martigna Pedretti steht, gleich bei der

Trinkwasserfassung: Die Bündnerin wollte damit

etwas für die Umwelt und kommende Generationen

tun. Adrien Dubuis sitzt mit ihr vor

dem Haus, in der Sonne, bespricht ein technisches

Problem und ruft dann den Lieferanten

der metallenen Schönheit an, die am Computer

exakt an die Gegebenheiten des Baches angepasst

worden ist. «Zurück zu den Wurzeln»,

nennt es Adrien Dubuis. Wasserräder sind ein

Meilenstein der Technologiegeschichte.

Die zwei Kleinkraftwerke des alten Mannes

und das Wasserrad liefern ihren Strom an La

Wasserkraft für eine ökologische Zukunft Seit1992 sind die Wassermengen vorgeschrieben, die im Bachbett bleiben müssen. Restwasser

ist notwendig, um die vielfältigen Funktionen der Gewässer zu erhalten (z.B. Lebensraum, Grundwasser). Der Kraftwerkbetreiber

muss dafür sorgen, dass Fische das Kraftwerk passieren können, etwa mit einer Fischtreppe oder einem Fischlift. Die ökologischen Eingriffe

können mit solchen und anderen Technologien auf ein Minimum reduziert werden. Nicht nur die Begleitmassnahmen gestalten ein

Wasserkraftwerk umweltverträglich: Es lässt sich etwa hinsichtlich Wirkungsgrad (90 und mehr Prozent) kaum mehr optimieren. Forscher

tüfteln an umweltverträglicheren Typen, z.B. am Schachtkraftwerk für kleine Gemeinden. Es kommt ohne Gewässerabsperrung aus.


Goule und produzieren, was Cormoret jährlich

verbraucht. Sein viertes Projekt steht in Moutier,

ein Wasserkraftwerk, das er von einem befreundeten

Unternehmer übernahm, dessen

Wartung er in andere Hände übergeben hat.

Es erzeugt rund zwanzig Prozent des städtischen

Haushaltestroms. Die drei Kraftwerke

von Cormoret unterhält er selbst, ganz alleine,

emsig in seiner grossen, gut ausgestatteten

Werkstatt im Erdgeschoss der alten Technos-

Fabrik mit Schmieren, Zeichnen, Reparieren,

Messen und anderem mehr beschäftigt. Warum

tut er sich das an? Die offensichtlichste

Antwort ist: Es erhält ihn jung, die Wasserkraft

treibt auch ihn an. Ist er in seinem Herzen ein

Cormoret 1: Juwel der Wasserkraft.

Grüner? «Bestimmt nicht», sagt er, denkt nach

und fügt dann an: «Es ist einfach meine Pflicht,

Sorge zu tragen zu unserer schönen Schweiz.»

Das wollen auch die Natur- und Landschaftsschützer

(Seite 8). Adrien Dubuis sieht es pragmatisch.

«Das Richtige am richtigen Ort tun»,

umschreibt er seine Haltung. Das bedeutet für

ihn, alle neuen und erneuerbaren Energien

sinnvoll zu kombinieren und in Bezug auf die

Wasserkraft zu schützen, was schützenswert

sei, den Rest konsequent für die Erzeugung von

sauberem Wasserstrom zu nutzen. Kleinwasserkraftwerke

hätten dieselbe Bedeutung wie

die Förderung der Energieeffizienz, sagt er und

hält das Potenzial der sauberen Wasserkraft

titelthema 7

generell für hoch, «sofern die Bremsklötze beseitigt

werden». Nur sein Dickkopf habe ihm

geholfen, die Konzessionen der Kraftwerke

wiederzuerlangen, sagt er.

Der alte Mann und seine Kraftwerke sind nun

wieder jung; Dubuis schaut sich nach weiteren

Projekten um, auch im Ausland, und will seinen

Beitrag dazu leisten, die Welt ein wenig zu

verändern. Und er wird, solange seine Kraft

reicht, jeden Tag im Übergwändli für seine

Kraftwerke sorgen und den Tag mit einer Brissago

vor der grünen Tafel beginnen, sich dabei

stark fühlen, denn die Turbine

dreht sich ausfallfrei seit dem Tag

der Inbetriebnahme.

Dubuis schöpft Kraft aus dem Wasser.

Wasserland Schweiz In den Alpen – auch bekannt als das «Wasserschloss Europas» – sammelt sich das Wasser, vereinigt es sich vom

Wildbach bis zum trägen Strom. Überproportional viel Wasser entsteht durch geografische Lage und meteorologische Gegebenheiten –

dementsprechend gross ist unser Wasserkraftwerkpark: Er besteht heute aus 556 Zentralen (Kraftwerke mit einer Leistung von mindestens

300 kW), welche pro Jahr durchschnittlich rund 35830 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren. Davon werden rund 47%

in Laufwasserkraftwerken, 49% in Speicherkraftwerken und rund 4% in Pumpspeicherkraftwerken erzeugt. Zwei Drittel dieser Energie

stammen aus den Bergkantonen Uri, Graubünden, Tessin und Wallis. Beachtliche Beiträge liefern auch die Kantone Aargau und Bern.

1to1 energyforum O2 12


8 einszueins

Wasserkraftausbau:

ja, aber...

Beim Thema Wasserkraftausbau scheiden

sich die Geister. WWF-Gewässerschutzexperte

Dani Heusser und Roger Pfammatter, der

Geschäftsführer des Wasserwirtschaftsverbands,

stellen sich der Diskussion – von der

Konfliktquelle bis ans Ufer der Kompromisse.

Stellen Sie sich vor, Ihnen erscheint eine

gute Fee, die spezialisiert ist auf Energiewunder.

Was würden Sie sich wünschen?

Heusser: Ich wünschte mir, dass alle Gebäude,

die wir in der Schweiz haben, ökologisch saniert

würden, sodass man einen Grossteil der

Energie einsparen könnte.

Pfammatter: Dass die Schweiz als Vorreiterin

den Umbruch Richtung nachhaltige Energieversorgung

schafft und damit auch die Abkehr

von endlichen fossilen Energieträgern.

Kommen wir zum Thema Wasserkraft:

Welche Bedeutung hat sie im Schweizer

Energiemix?

Pfammatter: Eine zentrale. Wir haben das

Glück, dass wir viel Wasser und viel Gefälle

haben in der Schweiz, und damit können wir

einen massgeblichen Teil unseres Bedarfs mit

einheimischer und erneuerbarer Wasserkraft

abdecken. Momentan liefert sie rund 36 TWh

Strom und deckt mit 97 Prozent praktisch den

gesamten erneuerbaren Anteil.

Heusser: Ich sehe es ähnlich. Die Schweiz ist

das Wasserschloss Europas. Über 50 Prozent

unserer Stromproduktion stammen aus Wasserkraft.

Sie wird weiterhin eine wesentliche

Rolle spielen: in der Regulierung und Stabilisierung

der Netze, aber nicht im Ausbau. Hier

müssen wir andere Lösungen finden.

Welche Technologien kommen dafür in

Frage?

Heusser: Die beste Technologie ist, den Strom

gar nicht zu verbrauchen. Das ist auch das

Günstigste. Das heisst Energieeffizienz, einerseits

im Gebäudebereich, andererseits bei

stromfressenden Geräten. Grosses Potenzial

sehe ich auch in der Solartechnik.

Pfammatter: Effizienz steigern und Strom sparen

ist gut, wird aber nicht reichen. Wir brauchen

zusätzlichen Strom. Die Alternativen sind

fossile Stromproduktion und Importe zweifelhafter

Zusammensetzung. Weil Sonne und

Wind nicht immer verfügbar sind, werden wir

zudem Mühe mit der Versorgungssicherheit

haben. Hier hat die Wasserkraft enorme Vorteile:Sie

liefert Band- und Spitzenenergie. Wir

können speichern und flexibel und kurzfristig

Wasserkraftwerke zu- und abschalten.

Laut einem Bundesratsbeschluss sollen

Schutzzonen aufgehoben werden zugunsten

der Wasserkraft. Was halten Sie davon?

Heusser: Dieser Beschluss geht in die falsche

Richtung. Der WWF hat eine klare Haltung:

Eine nachhaltige Energiezukunft darf nicht auf

Kosten von Gewässern in Schutzgebieten gehen,

denn wir haben nur noch wenige Gewässer,

die wirklich wild und unberührt sind.

Diese Perlen müssen wir unbedingt erhalten.

Zudem ist die Stromproduktion in Schutzgebieten

marginal und steht in keinem Verhältnis

zum Eingriff in die Natur.

Pfammatter: Es geht nicht darum, Schutzgebiete

aufzuheben, sondern Erweiterungsprojekte

zuzulassen, bei denen mit möglichst wenig

Eingriffen möglichst viel Strom produziert

werden kann.

Haben Sie ein konkretes Beispiel?

Pfammatter: Im Oberaletschgebiet. Dort wurde

vertraglich beschlossen, das Gebiet nicht zu

nutzen. Die Gemeinden und der Kanton wollen

dies nun doch. Mit der Erweiterung der bestehenden

Anlage könnten 100 GWh produziert

werden. Das entspricht der Produktion

von 100 Windturbinen. Und die Auswirkungen

wären sehr bescheiden.

Heusser: Das bezweifle ich. Zudem hat es Präjudizcharakter,

wenn wir beginnen, Verträge


aufzulösen und Schutzgebiete wie das Aletschgebiet,

das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört,

aufzubrechen. Deshalb sollten wir zuerst Erweiterungsprojekte

realisieren, die kein Konfliktpotenzial

bergen.

Stichwort Restwasser: Hier kämpfen

Naturschützer und Stromproduzenten um

jeden Liter pro Sekunde. Wie kampflustig

sind Sie noch?

Pfammatter: Kraftwerksbetreiber müssen

möglichst viel Wasser turbinieren, denn sie

werden an der Rentabilität gemessen. Sie halten

sich an die Gewässerschutzgesetzgebung,

die ausgesprochen streng ist. In den nächsten

20 Jahren wird zudem 1 Milliarde Franken investiert

in die ökologische Sanierung bestehender

Anlagen: u.a. für die Fischdurchgängigkeit

und die Behebung von Abflussschwankungen.

Heusser: Zum Teil warten wir fast 30 Jahre,

dass gewisse Flüsse wieder Restwasser führen.

Stromproduzenten arbeiten mit der Ressource

Wasser und gleichzeitig mit dem Lebensraum

Natur. Deshalb ist es wichtig, dass sie so viel

Restwasser zur Verfügung stellen, damit die

Fische unterhalb der Fassungen schwimmen

und laichen können. Dafür kämpfen wir.

Gibt es eine Zukunft der Wasserkraft, mit

der Sie beide zufrieden wären?

Pfammatter: Wir müssen die Wasserkraft

noch ökologischer machen. Bevor wir über

den Ausbau diskutieren, müssen wir schauen,

dass wir nicht verlieren. Die günstigste Energie

mag die nicht gebrauchte sein. Die zweitgünstigste

Energie ist die, die wir nicht durch unnötige

Verluste verlieren. Deshalb müssen wir

bei den Restwassermengen moderate Lösungen

finden und Schwerpunkte setzen: nicht

überall alles wollen, sondern sinnvolle Lösungen

finden.

Heusser: Es braucht eine Zukunft der Schweizer

Wasserkraft, aber keine neuen Wasserkraftwerke

an wirklich wertvollen Gewässern

oder in Schutzgebieten wie der Rheinschlucht

oder im Aletschgebiet. Dann haben wir den

Ausgleich, den wir brauchen. Konflikte bringen

nichts in dieser Diskussion ...

Pfammatter: ... sind aber wohl unvermeidlich.

Widerstand werden alle Massnahmen hervorrufen:

Denkmalschützer sind gegen Photovoltaik,

Landschaftsschützer gegen Wind, Klimaschützer

gegen die fossile Produktion, Fischer

und Gewässerschützer gegen die Wasserkraft.

Die Schweiz braucht neue Kompromisse.

einszueins 9

>

Dani Heusser, 37: Gewässerschutzexperte

WWF Schweiz

«Es braucht eine Zukunft der

Schweizer Wasserkraft, aber keine

neuen Wasserkraftwerke in

Schutzgebieten oder an wirklich

wertvollen Gewässern.»

<

Roger Pfammatter, 44:

Geschäftsführer Schweizerischer

Wasserwirtschaftsverband (SWV)

«Es geht nicht darum, Schutzgebiete

aufzuheben, sondern mit

wenig Eingriffen viel Strom zu

produzieren.»

Das Online-Video unter:

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1to1 energyforum O2 12


1O energyland

Elektrisierender Rock

unter freiem Himmel

ZZ Top, Alice Cooper, Gotthard, Iggy and the

Stooges: Das Musikfestival Rock Oz´Arènes bringt

viele Topacts nach Avenches. Und mit ein bisschen

Glück sind Sie dabei.

Vom 31. Juli bis 5. August ist es wieder so weit:

In der mythischen Arena von Avenches wird

bereits zum 21. Mal die Bühne gerockt.

Den Auftakt macht die legendäre US-Band

ZZ Top. Ihr Markenzeichen sind nicht nur die

langen Bärte, sondern auch der unverkennbare

Gitarrenblues kombiniert mit Synthesizern.

Mit Iggy and the Stooges, Jean-Louis Aubert

und den Lovebugs geht es am Donnerstag

etwas ruhiger weiter.

Der prominenteste Horrorrocker

Am Freitag steht das nächste Highlight auf

dem Programm: Schockrocker Alice Cooper

wird die Arena mit hartem Metalrock in ein

Tollhaus verwandeln. Danach bringt Gotthard

mit ihrem neuen Leadsänger Nic Maeder ihren

bewährten Schweizer Hardrock auf die Bühne.

Am Samstag steht das amerikanische Duo

LMFAO im Zentrum der Electroz’Arènes. Mit

Laurent Voulzy, Nolwenn Leroy und Bastian

Baker klingt das Rock Oz’Arènes mit einem

frankophonen Einschlag fulminant aus.

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20 x 2 Tickets im Wert von je

70 Franken pro Ticket für «Alice Cooper,

Gotthard & many more» am 3. August 2012.

Teilnahme: www.1to1energy.ch/verlosung,

SMS an 9889 (20 Rp./SMS) mit dem Keyword

«STAR» und Adresse

Teilnahmeschluss: 20. Juli 2012

«1to1 energy

happening lyss»

Hochkarätige Filme und hervorragende

Bands unter freiem Himmel – dies

verspricht auch die 14. Ausgabe des

«1to1 energy happening lyss» im Parkschwimmbad

seinen Besuchern dank

überdachter Tribüne bei jedem Wetter.

Der beliebte Open-Air-Event geht dieses

Jahr vom 26. Juli bis 11. August

über die Bühne und hält für jeden Gusto

das Passende bereit. Speziell für

Familien heissts am 30. Juli: Family-

Film ab!

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10 x 2 Tickets. Mitmachen

und gewinnen: bis 20. Juli unter

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Keyword «ENERGY» und Adresse


Auf zu

neuen Ufern

Tiere, Pflanzen und Menschen

kehren in Scharen

zurück, wenn Gewässer

ihre Ursprünglichkeit

wiedergewinnen. Was die

sogenannte Renaturierung

bringt und wie jeder dazu

beitragen kann.

Die Westliche Geisterlibelle breitet wieder

ihre zarten Flügel aus, der Biber findet eine Bleibe,

die Gelbbauchunke quakt durch die neue

Flussaue, dem hungrigen Eisvogel schmecken

die Fische, die Kolbenente taucht in den belebten

See. Es sind Tiere, die in der Schweiz teils

stark gefährdet sind. Und mit ihnen freut sich

auch die Pflanzenwelt, werden etwa begradigte

Flüsse oder von Stegen begrenzte Seeufer befreit

von ihren Betonfesseln. Es nennt sich Renaturierung:die

Wiederherstellung von naturnahen

Lebensräumen. Tiere und Pflanzen kehren zurück,

das ursprüngliche Ökosystem lebt auf.

Freizeitwert Natur

Auch die Menschen freuts: die Badenden, die

Angler, die Touristen. Denn erlebbare Natur

hat Freizeitwert. Eine Studie belegt die Bedeutung

für die Bevölkerung. Im Jahr 2009 fragte

das Bundesamt für Umwelt nach dem «Mehrwert

naturnaher Wasserläufe». 90 Prozent der

Bevölkerung antworteten, dass Flüsse und Bäche

eine Landschaft attraktiver machen. Die

Mehrheit erhole sich mindestens einmal im

Nach der Renaturierung

(links) bietet das

Gewässer wieder neuen

Lebensraum für Tiere

und Pflanzen.

ökostrom 11

Monat an einem Fliessgewässer beim Spazieren,

Wandern oder Radfahren. Drei Viertel

erachten eine Umgestaltung kanalisierter

Gewässer als lohnend.

Der eigene Beitrag: Ökostrom

Wer selbst die Renaturierung von Bächen,

Flüssen und Seen vorantreiben möchte, kann

das zum Beispiel ganz einfach bei der Wahl

seines Strommix. Pro Kilowattstunde «1to1

energy water star»-Ökostrom, die in «naturemade

star»-zertifizierten Wasserkraftwerken

produziert wird, fliesst ein Rappen in einen

Fonds. Mit dem Geld werden ökologische Aufwertungen

finanziert: Bibergängige Fischpässe,

Uferabflachungen, Wiederherstellung von

Auen, Kiesanhäufungen und Dotierschieber,

die die Wasserabgabe regeln, sind Beispiele.

Zur Freude von Flora, Fauna und Mensch. Lesen

Sie mehr über Ökostrom:

www.1to1energy.ch/oekostrom

1to1 energyforum O2 12


12 sehenverstehen

Wasserkraftwerke: Durchfluss und

Gefälle bestimmen die Strommenge

Auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung lässt sich fliessendes

Wasser mehrmals zur Stromproduktion nutzen. Die Menge des erzeugten

Stroms hängt von der turbinierten Wassermenge ab sowie vom

Höhenunterschied. Diese Regel gilt unabhängig vom Kraftwerktyp.

Trinkwasserkraftwerk

Kleinwasserkraftwerk


Laufkraftwerk

Pumpspeicherkraftwerk

sehenverstehen 13

Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke

Bei einem Speicherkraftwerk wird

Wasser in einem Stausee gesammelt

und über eine Druckleitung zu

den tiefer gelegenen Turbinen geführt.

Der Höhenunterschied zwischen

Stausee und Kraftwerk ist

gross (mehrere hundert Meter).

Wird gerade kein Strom benötigt,

können die Turbinen abgestellt werden;

das Wasser bleibt im Stausee.

Steht sogar überschüssiger Strom

zur Verfügung, kann Wasser vom

Kraftwerk in den Stausee zurückgepumpt

und später wieder genutzt

werden; man spricht dann von

einem Pumpspeicherkraftwerk. Die

Speicherkraftwerke erzeugen gut

30 Prozent des Schweizer Stroms.

Laufkraftwerke

Bei einem Laufkraftwerk wird ein

Fluss durch ein Wehr aufgestaut.

Das Wasser wird durch Turbinen geführt,

die Strom erzeugen. Der Höhenunterschied

ist klein, höchstens

einige Dutzend Meter. Die turbinierte

Wassermenge ist hingegen gross,

hierzu bedarf es Turbinen mit grossem

«Schluckvermögen». Steht

mehr Wasser zur Verfügung, als die

Turbinen verarbeiten können, muss

es ungenutzt über das Wehr abgeleitet

werden, da das verfügbare

Stauvolumen zu klein ist. Die Laufkraftwerke

erzeugen knapp ein

Viertel des Schweizer Stroms.

Klein- und Trinkwasserkraftwerke

Kleinkraftwerke leisten nur einen

bescheidenen, aber dennoch willkommenen

Beitrag zur Stromversorgung.

Zum Beispiel produzieren

immer häufiger Private und Unternehmen

den Strom dezentral. Auch

Trinkwasserkraftwerke produzieren

Strom im Kleinen: Wenn in

Trinkwassersystemen die Quellfassung

viel höher liegt als das Reservoir,

lässt sich der dadurch entstehende

Druckunterschied mit einer

Turbine nutzen.

1to1 energyforum O2 12


14 energieeffizienz

Den alten Kühlschrank

entsorgen lohnt sich doppelt

Ein Blick auf die Energieetikette macht Stromsparen noch

einfacher. Aber Vorsicht beim Kauf: Die Unterschiede in der

A-Klasse sind markant.

Wer einen neuen Kühl- oder Gefrierschrank

kaufen will, sollte auf die Energieetikette

schauen. Aber lassen Sie sich nicht täuschen:

Ein Kühlschrank mit der Energieeffizienz A+

frisst fast doppelt so viel Strom wie das sparsamste

Modell, das zurzeit auf dem Markt ist.

Zwar hat die Energieetikette sieben Effizienzklassen

und reicht vom dunkelgrünen A+++

(beste Energieeffizienz) bis zum roten D

(schlechteste Energieeffizienz). Doch haben

bei den Kühl- und Gefriergeräten die Kategorien

A bis D keine Bedeutung mehr. Denn in

der Schweiz dürfen nur noch Kühl- und Gefriergeräte

verkauft werden, die mit A+ und

besser gekennzeichnet sind.

Da Kühl- und Gefriergeräte ständig am Strom

hängen, lohnt sich auch der Ersatz von älteren

Geräten, die noch funktionieren. Denn neue,

energieeffiziente Modelle verbrauchen deutlich

weniger Strom. Das rechnet sich (siehe

Preisbeispiel). Als «1to1 energy»-Kunde profitieren

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5 Gesamtnutzinhalt aller Kühlfächer

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Preisbeispiel: Stromverbrauchund -kosten

pro Jahr (Strompreis 20 Rp./kWh)

A+++ 170 kWh Fr. 34.– Fr. 510.–/15 Jahre

A 320 kWh Fr. 64.– Fr.960.–/15Jahre

C 519 kWh Fr. 103.80 Fr.1557.–/15 Jahre

Die durchschnittliche Lebensdauer von Kühlund

Gefriergeräten beträgt rund 15 Jahre. Mit

einem A+++-Modell lassen sich gegenüber einem

älteren Gerät der Klasse C über 1000 Franken

Strom sparen.

1

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2

3

4


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+ Sie kaufen Ihr neues A+++-Kühl- oder Ge-

Talon einsendenan: 1to1 energy,AktionKühlenund Gefrieren, Postfach 709, 3000 Bern 25

Hinweis: AlsKunde von1to1energykönnenSie an dieser Aktion teilnehmen,wennSie einmindestens10Jahrealtes Gerätdurch ein

neuesA+++-Gerätvon Fors ersetzen.Ausgenommensinddie Tischkühl- undTischgefrierschränke. Im Rahmen dieser Aktion

werden maximal1500Geräteunterstützt.Die Gutscheine müssen zwischen dem27. April2012und dem31. März 2013 eingelöst

werden.Pro GerätkönnenSie nureinen Gutscheineinlösen.Gutscheinkopien werden nicht akzeptiert.

friergerät von Fors/Liebherr beim Fachhändler,

der gleichzeitig Ihr altes Gerät zur

Entsorgung entgegennimmt.

+ Füllen Sie den Gutschein aus, und senden

Sie ihn zusammen mit einer Kopie der Rechnung

an Fors.

+ Sie erhalten CHF 200.– auf Ihr Bank- oder

Postkonto überwiesen und die Ökostrom-

Bestätigung per Post zugestellt.

1to1 energyforum O2 12


16 onyxinside

Die Aare

sorgt für neue Kraft

Auf dem Wasser und am Ufer der Aare finden viele Menschen

Erholung vom anstrengenden Alltag. Einige engagieren

sich mit grossem Einsatz dafür, dass die Zeit am und auf dem Fluss

zum Erlebnis wird.

Ruhig gleitet die Fähre bei Wolfwil, wenige

Hundert Meter unterhalb des onyx-Kraftwerks

Wynau/Schwarzhäusern, über das Wasser. Angetrieben

allein durch die Strömung der Aare,

folgt das Boot dem Drahtseil, das die Wasserfläche

überspannt. Für einige Augenblicke

können die Fahrgäste zurücklehnen und den

entspannenden Blick auf den Fluss geniessen,

ehe sie ihren Weg am anderen Ufer fortsetzen.

Fährbetrieb bei Sonnenschein

Das Ruder führt mit sicherer Hand Nicole

Ackermann. Die junge Fährfrau geleitet gemeinsam

mit ihrem Bruder Iwan bereits in

vierter Generation Reisende über den Fluss. In

Wolfwil pendelt die Fähre aber schon seit dem

13. Jahrhundert zwischen den Ufern. «Wir füh-

ren diese Tradition gerne weiter, denn wir sind

mit ihr aufgewachsen», erklärt Nicole Ackermann

ihre Verbundenheit mit der Fähre.

Als sinnvolle Ergänzung zum Fährbetrieb

führt sie einen kleinen Gastbetrieb. Die Übersetzten

können sich hier für den zweiten Teil

ihrer Reise stärken. Da die Fähre Wolfwil fast

ausschliesslich von Ausflugsgästen angesteuert

wird, beschränkt sich der Betrieb auf Tage,

an denen gutes Wetter herrscht. «Wer es genau

wissen will, muss uns halt bei zweifelhafter

Witterung anrufen», rät die Fährfrau.

Obwohl die Überfahrt nur vier Minuten dauert,

ist das Fährerlebnis nichts für gehetzte Gemüter.

Nach dem Betätigen der Glocke am gegenüberliegenden

Ufer können einige Minuten

vergehen, bis Nicole Ackermann die Fährgäste

abholt. Denn die Fährfrau, Wirtin und junge

Mutter zweier kleiner Kinder hat auch nur zwei

Hände. «Die meisten Leute zeigen aber dafür

Verständnis und freuen sich, dass wir ihnen

ermöglichen, den Fluss aus einer etwas anderen

Perspektive kennenzulernen. Das motiviert

uns, weiterzumachen.»

Sportliche Brückenbauer

Einige der Gäste, die regelmässig auf einen

Umtrunk vorbeikommen, bringen ihr eigenes

Boot mit. Die «Fähre» in Wolfwil ist ein beliebtes

Ziel auch für Pontoniere. Diese Wassersportler

beweisen ihr Geschick und ihre Kraft,

indem sie ihr Boot zu zweit mit Stachel und

Ruder über einen Parcours durch die Strömung

manövrieren. Einer, der sich mit Haut


Pontoniernachwuchs

misst sich

Die Pontoniere zeigen am Wochenende

vom 1. und 2. September 2012 in Murgenthal

ihr Können. Der Pontonier-

Fahrverein Murgenthal organisiert die

Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere.

Weitere Informationen unter

www.pfvmurgenthal.ch

Nicole Ackermann: Fährfrau, Wirtin,

Mutter.

onyxinside 17

Hat sich dem Pontoniersport

seit langem verschrieben:

Michael

Schenk.


18 onyxinside

Hans Friedli unterstützt die Flusskapitäne.

«Der Bootstransport

stellt in meinem Berufsalltag

eine willkommene

Abwechslung dar.»

Hans Friedli

und Haar dem Pontoniersport verschrieben

hat, ist Michael Schenk. Als Präsident des Pontonier-Sportvereins

Aarwangen ermöglicht er

seinen Klubkameraden, ihr Hobby auszuüben.

«Das Element Wasser hat mich schon als Kind

fasziniert. Heute bietet mir das intensive Naturerlebnis

auf dem Wasser einen wichtigen

Ausgleich zum Beruf», beschreibt er die ungebrochene

Faszination für seinen Sport.

Dieser findet seine Ursprünge im militärischen

Brückenbau. In der wasserreichen Schweiz

stellen die Pontoniere seit dem 19. Jahrhundert

die Bewegungsfreiheit der Armee sicher. Und

diese Verbindung besteht bis heute fort. Die

Armee stellt den Pontoniervereinen das Material

zur Verfügung, diese sorgen dafür für

den militärischen Pontoniernachwuchs. Auch

Schenk absolvierte seinen Militärdienst bei

den Pontonieren, wo er seinem Hobby gewissermassen

in Uniform nachging. Vielleicht ist

es der militärische Hintergrund, dass diese

Wassersportler der Kameradschaft besondere

Bedeutung beimessen. So muss der Grill vor

dem Klubhaus in Aarwangen nach den Trainings

jeweils Schwerstarbeit leisten.

Neben den Wettkämpfen ist einer der geselligen

Höhepunkte im Jahresprogramm die zweitägige

Fahrt nach Brugg. Eigenhändig bringen

die Pontoniere ihre Boote zur Retablierungsstelle

der Armee, wo sie revidiert werden. Dabei

müssen sie verschiedene Kraftwerke überwinden,

die quer im Fluss stehend ihre Fahrt

unterbrechen.

Taxi für Flusskapitäne

Der Gesetzgeber verpflichtet die Betreiber von

Flusskraftwerken in der Schweiz, den Wasserweg

für die Nutzer offen zu halten. Pontoniere

und auch private Bootsbesitzer, die dem Flusslauf

folgen, können deshalb bei jedem Kraft-

werk mit tatkräftiger Unterstützung rechnen,

wenn sie ihren Weg fortsetzen möchten. Beim

Flusskraftwerk in Bannwil, das die onyx betreibt

und unterhält, bietet ihnen diese Hans

Friedli.

Zentimetergenau steuert er den orange leuchtenden

Bootswagen in Position. Dann fährt er

den Ausleger über die schräge Uferrampe ins

Wasser hinab, wo er das Boot aufnimmt und

herauszieht. Rund 500 Meter weit rollt das

eigentümliche Gefährt, ehe es das Boot unterhalb

des Kraftwerks seinem Element zurückgibt.

«Der Bootstransport stellt in meinem

Berufsalltag eine willkommene Abwechslung

dar», lässt Friedli wissen. Als Betriebselektriker

sei er ein «Kellerkind», das üblicherweise

in den unterirdischen Kraftwerksräumen wirke.

In den allermeisten Fällen zeigten sich die

gutgelaunten Freizeitkapitäne denn auch

dankbar für den Dienst, den man ihnen erwei-


se. Anstrengend findet Friedli dagegen einzelne

Süsswassermatrosen, die ohne Ahnung und

Erfahrung über die Fliessgewässer tuckern.

«Flussfahrten sind alles andere als harmlos.

Man muss die Vorschriften kennen und die

Strömungsverhältnisse richtig einschätzen

können, sonst bringt man sich und andere in

Gefahr», warnt Friedli.

Beni’s Aarebeizli

Der Bootstransport dauert in Bannwil rund 20

Minuten. An schönen Tagen können auch einmal

Wartezeiten auftreten. Diese zu verkürzen,

ist für Beni Thaler ein grosses Vergnügen. Seit

neun Jahren betreibt er beim Kraftwerk von

Mittwoch bis Sonntag sein Sommerbeizli. Ein

kühles Bier und feine Grillwürste runden den

wunderschönen Spaziergang der Aare entlang

ab, und einen unterhaltsamen Schwatz mit dem

Wirt gibt es kostenlos dazu. Den Standort für

seine Wirtschaft hat der pensionierte Koch geschickt

gewählt. Das Kraftwerk ist ein beliebter

Ausgangspunkt für den bekannten «Berke-

Cheer». Wer diesen Spazierweg absolviert, ist

ungefähr eine Stunde unterwegs und kehrt mit

gesundem Durst und Appetit zurück.

«Mir fielen Senioren auf, die hier ohne richtige

Sitzgelegenheit und mit trockener Kehle auf

die Rückkehr ihrer flanierenden Begleiter warteten»,

beschreibt Beni die Geburt seiner Geschäftsidee.

Bei der Leitung des Kraftwerks

stiess er damit auf offene Ohren, denn er sorgt

auf dem stark frequentierten Uferabschnitt für

Ordnung und auch dafür, dass hier Bootsführer

und Spaziergänger weiterhin die Natur geniessen

können. Und mit einem breiten

Schmunzeln verkündet der Sommerwirt, dass

er weit herum der einzige Gastwirt mit einem

eigenen Flusskraftwerk sei.

www.onyx.ch/schiffstransport

Beni Thaler serviert kühles Bier

und Würste.

«Mir fielen Senioren auf,

die mit trockener Kehle

auf ihre Begleiter warten

mussten.» Beni Thaler

onyx verlost

Fährerlebnis

Die Fähre Wolfwil verbindet die beiden

Aareufer seit dem Mittelalter. Die onyx

verlost ein Fährerlebnis für die ganze

Familie. Dieses umfasst eine Überfahrt

über die Aare für vier Personen

und den Genuss eines Desserts im

Restaurant Fähre.

Wer an der Verlosung teilnehmen

möchte, kann dies online tun unter

www.onyx.ch/wettbewerb oder schickt

eine Postkarte an onyx Energie Mittelland

AG, Stichwort Verlosung, Waldhofstrasse

1, 4901 Langenthal. Einsendeschluss

für die Verlosung ist der

31. Juli 2012.

1to1 energyforum O2 12


2O reisengeniessen

Rasantes

Wasservergnügen

Ein Skilift im Wasser? Das gibt es nur einmal in der Schweiz, und

zwar in Estavayer-le-Lac. Als «1to1 energy»-Kunde profitieren Sie von

einem exklusiven Entdeckungsangebot. Action und Fun garantiert!

«1to1 energy»-Aktion

Gutschein: 2 für 1

Kaufen Sie ein Wasserskibillett für eine halbe Stunde

zum Preis von 22 Franken. Und Sie erhalten für Ihre

Begleitperson das gleiche Billett geschenkt. Wasserskiund

Schwimmwestenmiete inklusive.

So gehts: Einfach den Talon an der Kasse abgeben.

Die Aktion ist gültig bis Saisonende (15. September 2012).

In Estavayer-le-Lac, dem pittoresken mittelalterlichen

Städtchen am Südufer des Neuenburgersees,

befindet sich eine der unglaublichsten

Sportattraktionen der Schweiz: ein

Wasserskilift. In Betrieb genommen wurde er

vor knapp 50 Jahren. Damals eine Weltpremiere.

Als touristische Kuriosität erdacht und errichtet,

wurde die Idee in über vierzig Ländern

nachgeahmt. In der Schweiz ist die Anlage bis

heute einzigartig geblieben. Betrieben wird sie

von Alphasurf.

Schwerelos auf dem Wasser gleiten und rasante

Turns fahren, dies geniessen pro Saison rund

20000 Wasserskifahrer und Wakeboarder, die

die Anlage benutzen. Mit 30 oder gar bis zu

60 Kilometern pro Stunde lassen sich die Wassersportler

über den See ziehen. Bis zu zehn

Personen gleichzeitig können auf der 800 Meter

langen Strecke auf dem Wasser surfen. Und

wer einmal stürzt, kann je nach Distanz selbst

zum Steg zurückschwimmen. An heissen Sommertagen

eine willkommene Abkühlung. Oder

er wird von einem Boot zurück zum Ausgangspunkt

gebracht.

Wassersportparadies

Und nach dem Wasserskifahren stehen für

Wasserratten noch viele weitere Aktivitäten

bereit. Denn rund um die Wasserskilift-

Attraktion hat sich über die Jahre ein komplettes

Wassersportangebot für Einzelpersonen

und Gruppen entwickelt. Warum nicht mit

dem Pedalo mit eigener Muskelkraft die nähere

Umgebung erkunden? Oder man mietet ein

Segelboot. Wer die Technik noch nicht be-


Ob Profi oder Anfänger:

In Estavayer-le-Lac kommen alle

Wakeboarder und Wasserskifahrer

voll auf ihre Kosten.

herrscht, kann direkt vor Ort einen Kurs besuchen.

Zur Verfügung stehen auch Motorboote:

Die kleineren können ohne Bootsausweis

gesteuert werden, für grössere (bis 11 Personen)

brauchts einen Bootsführerschein.

Wer es besonders schnell mag und den Adrenalinkick

sucht, kann mit über 70 Stundenkilometern

über den Neuenburgersee flitzen. Die

Fahrt mit dem Zodiac-Motorboot garantiert

Nervenkitzel und Gänsehaut.

Unterhaltung für den ganzen Tag

Aber auch abseits des Wassers ist für Spiel und

Spass gesorgt: Ob Boules, Minigolf, Pingpong,

Badminton oder Tennis – hier findet jeder etwas.

Geniessen Sie einen unvergesslichen Tag

voller Action und Spass in Estavayer-le-Lac,

und profitieren Sie vom besonderen «1to1

energy»-Entdeckungsangebot am einzigen

Wasserskilift der Schweiz. Mehr Informationen

zur Region und zum Wasservergnügungspark

von Alphasurf unter:

www.estavayer-payerne.ch

www.alphasurf.ch

Der erste und einzige

Wasserskilift der Schweiz

verspricht Gaudi pur.

Beim «Stromer»-Kauf

Gratis-Helm drauf

Sie wollen über die Strassen flitzen,

ohne zu schwitzen? Dann ist ein E-

Bike genau das Richtige für Sie. Jeder

«1to1 energy»-Kunde erhält

beim Kauf eines «Stromers» (ab

3990 Fr.) einen hochwertigen Velohelm

von Giro im Wert von 129 Franken.

Denn ab Juli 2012 gilt für

schnelle E-Bikes Helmpflicht. Damit

sind Sie nicht nur schnell, sondern

auch sicher unterwegs. Ausserdem

erhalten Sie ein zusätzliches Ladegerät

im Wert von 189 Franken und

500 kWh Ökostrom von 1to1 energy,

mit dem Sie bis zu fünf Jahre noch

ökologischer «Stromer» fahren.

www.1to1energy.ch/stromer

reisengeniessen 21

Ein Tag zum Entfalten

Vom Hightech-Wasserkraftwerk per

Schiff zum Schmetterlingsballett:

Die exklusive Leserreise des «1to1

energy forum» birgt viele Entdeckungen.

Trotzdem bietet sie genug

Freiraum. Das Beste: Es sind noch

Plätze frei.

Unsere Leistungen:

+Fahrt im modernen Reisecar

+Besichtigung des neuen, noch

im Bau befindlichen Kraftwerks

Hagneck und des alten, inkl. Kaffee

+Schifffahrt auf dem Bielersee mit

Drei-Gang-Menü

+Besuch des Papilioramas – nach

Wahl mit Führung

Preise (pro Person, inkl. MwSt.):

Erwachsene: 119 Franken

Kinder (9–16): 49 Franken

Abfahrtsorte und Anmeldung:

www.1to1energy.ch/

leserreise

Akt!on

1to1 energyforum O2 12


22 spielspass

Das Geheimnis

des Wasserläufers

Wie ist es möglich, übers Wasser zu wandeln?

Der Wasserläufer verrät es dir und freut sich, wenn

du seine Welt ausmalst.

Der Wasserläufer ist ein faszinierendes Insekt.

Hast du ihn auch schon mal über den

Teich wandeln sehen und dich gefragt, wie er

das bloss schafft? Sein Geheimnis: Die sechs

spindeldürren Beine sind mit Härchen besetzt,

in denen sich kleinste Luftblasen festsetzen. So

entsteht eine Art Luftkissen, das seine Füsse

trocken hält. Und weil der ein Zentimeter

grosse Räuber federleicht ist, fällt es ihm noch

einfacher, auf der Wasseroberfläche zu wandeln.

Probiers doch selbst mal aus und bastle

dir deinen eigenen Wasserläufer.

www.1to1energy.ch/kids

Wusstest du schon, dass ...

+ ein guter Schwimmer im

Eiswasser maximal 200 Meter

zurücklegen kann, ehe er stirbt?

+ 120 Wassertropfen einen

Teelöffel füllen?

+ Eisbären bis zu 65 Kilometer

weit ohne Pause schwimmen

können?

+ der Sport, bei dem ein Mann

Fische mit der blossen Hand

fängt, Noodling heisst?

+ es in New York noch Wasserleitungen

aus Bambus gibt?

+ Australien der einzige Kontinent

ohne Gletscher ist?

Quelle: Neon/Unnützes Wissen.


heisst nun

neudeutsch

Facility

Manager

anzutreffen

in der Wüste

und am Meer

der lauteste

der Beatles

(Initialen=I)

Balletttänzer&

Choreograf,

wirkte in

Lausanne

die Königin

Jordaniens

verbindet

Ost&West

traditioneller

Preis für

Schwingfestsieger

Die Antworten in den grünen Feldern finden Sie im Heft.

Lösung:

der Titelheld

hat sich der

Wasserkraft

verschrieben

im ÖV und im

Privatverkehr

im

Einsatz

4

Akz. dort,wo

Gilberte die

Soldaten

erfreute

Juradorf mit

Wasserkraft

Regisseurin

von

«Herbstzeitlosen»

&

«Tannöd» (I) 11

die Bahnen,

nicht sie

oder eine

2-beinige

feiern 100 J.

Energie,die

der eigene

Körper

produziert

3

... are the

world,the

children&the

champions

machte kurz

Station bei

Hans im

Glück

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Lösungswort «1to1 energy forum» 1/12: MITEINANDER

1

Königin der

Wälder (I)

...,elle ne

regrettait rien 8

Fluss- oder

...kraftwerke

schlechter

Spass,Posse 12

hat den

gleichen

Risikofaktor

wie Glück

dt.Songpoetin

(Vorname) 10

nicht

Tschäppät,

sondern von

Graffenried

diese WM

finden 2012

in Lausanne

statt (Abk.)

Vater eines

andern Emil(I)

echte zeigen

Fairness

ihre

entfernte

Verwandte

braucht man

beim Misten 13

6

Wiederherstellung

natürlicher

Lebensräume

Netanjahu,

Johns,Balu

oder Torriani

nicht Fische,

sondern ein

Werkzeug

freut mi!

enchanté!

nice to ... you

beschrieb die

Verwandlung

in ein

riesiges

Insekt

Onkel und

Trainer der

Tennis-Nr. 2

Rafa (I)

11 12 13

7

zu ...kraftwerken

gehört ein

Stausee

Kühl- und

Gefriergeräte

erhalten

eine

Energie...

fremdsprachiges

Vorwort

oder dito

Wiese 5

sogar sein

Fabel-WR

(8.90m!)

hielt nicht

ewig

2

bei zwei

Didiers

hängen

solche

Medaillen

I =

Initialen

amerik.

Vor- oder

Nachname

oder

Schiffseite

so heisst der

Welt 2.beste

Skifahrerin

als Ehefrau

Gewässerschutzexperte

WWF

Schweiz (I) 9

24 ... and

... 42

Rundschau-

Arena-DOK (I)

1.Teil einer

koreanischenKampfsportart

auch solche

Schläge sind

Schläge

Rätselautor: Edy Hubacher

spielspass 23

Ein dreitägiger

Sommerseetraum

Gew!nn

1. Preis: 3 Tage auf 3 Seen für

2 Personen im Wert von 578 Franken!

Sie erkunden den längsten befahrbaren

Wasserweg der Schweiz:

das Gebiet von Bieler-, Murten- und

Neuenburgersee. Inbegriffen sind

je eine Übernachtung in Biel und

Murten, freier Zugang zu allen Linienschiffen

im Drei-Seen-Land, drei

Snacks auf dem Schiff und ein Erlebnispass

für die Region.

Beginnen Sie zum Beispiel Ihre Reise

in Solothurn, wo Sie auf der Aare

Biel ansteuern. Übernachten Sie am

zweiten Tag in Murten, und beenden

Sie Ihre Reise in Neuenburg.

www.j3l.ch/schifffahrt

Als 2.–8. Preis verlosen wir je einen

Gutschein im Wert von 100 Franken

für den Outdoor-Ausrüster Transa.

www.transa.ch

Per Postkarte: Schicken Sie das

Lösungswort (inkl. Absender!) an

die Adresse: «1to1 energy forum»,

Rätsel, Postfach, 3000 Bern 25.

Im Internet:

www.1to1energy.ch/verlosung

SMS: Schicken Sie KREUZWORT,

das richtige Lösungswort, Name

und Adresse an 9889 (20 Rp./SMS).

Einsendeschluss:

31. Juli 2012. Die Gewinner werden

schriftlich benachrichtigt.

Auflösung: Das Lösungswort wird

ab 14. August 2012 publiziert unter:

www.1to1energy.ch/verlosung

1to1 energyforum O2 12


Aktion Kühlen und Gefrieren: Sorgen

Sie für frisches Klima in Ihrer Küche!

Mehr dazu auf Seite 15.

www.1to1energy.ch/geraete

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