17.10.20 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

17. Oktober 2020 · Ausgabe KW 42/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

René Pietsch,

Betriebsleiter

Lindauer

Stadtbus

„Einfach mal machen –

könnte ja gut werden“,

das wünschen wir uns für

unseren „neuen“ Stadtbus

ab dem 11. Dezember 2020.

Mit der neuen Linie 5,

dem „starken Knoten“ und

der Änderung der Linienäste

wollen wir den Stadtbus

wieder pünktlicher,

zuverlässiger und endgültig

zum „Freund aller Lindauer

machen.

Wir freuen uns, wenn Sie

einsteigen und damit

stressfrei umweltfreundlich

in Lindau mobil sind.

(Mehr zum Thema auf S. 9)

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 31.10.2020

Samstag, 14.11.2020

Kunst und Kultur:

Junge Meister

Am 22. Oktober startet das

22. Internationale Violinfestival

junger Meister mit

Hochbegabten aus aller

Welt im neuen Format

„Young Spirit – Skilled

Hands“. S. 12

Wissenswertes:

Stolze Zahl

Haus & Grund Lindau verdoppelt

seine Mitgliederzahl

auf 1.100 und gehört

damit zu den größten

Vereinen der Stadt. S. 14

Wissenswertes:

Runder Geburtstag

Die Schwimmabteilung des

TSV 1850 Lindau begeht

ihr 100. Jubiläum und ist

stolz auf den besonderen

„Spirit“ unter den Mitgliedern.

S. 15

„Dafür packen wir gemeinsam an“

Die Aufgaben in der Stadt werden jetzt konzentriert abgearbeitet

„Zu Beginn der neuen Amtszeit

war uns eine gemeinsame Bestandsaufnahme

wichtig. Zudem

macht Corona eine Neubewertung

der städtischen Aufgaben

notwendig“, darin sind sich Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons,

Bürgermeisterin Katrin Dorfmüller

und Bürgermeister Mathias Hotz

einig. Nach einer gemeinsamen Bestandsaufnahme

stellen sie fest:

„Unsere Aufgaben sind vielfältig

und komplex. Aber die Stadt ist

handlungsfähig. Wir werden diese

Aufgaben mit Stadtrat und Verwaltung

konzentriert abarbeiten.“

Für die Oberbürgermeisterin

ist wichtig, sämtliche Aufgaben

im Blick zu haben und diese

auch gegenüber dem Stadtrat,

den Bürgerinnen und Bürgern

sowie den Mitarbeitern der

Stadtverwaltung transparent

darzustellen: „In den vergangenen

Jahren wurde hier vieles

geschaffen, worauf Lindau stolz

sein kann. Und es gibt auch

mit Blick auf die Zukunft einige

Dinge, auf die wir uns freuen

können.“

„Wir werden die viele Arbeit

sicher nur gemeinsam bewältigen

können“, beschwört Hotz

den Schulterschluss zwischen

Oberbürgermeisterin, Stadtrat,

Verwaltung und Bürgerschaft.

„Wir haben einen Dreiklang

an Aufgaben: kurzfristige,

mittelfristige und langfristige.

Zu den kurzfristigen zähle ich

beispielswiese die Inselhalle,

die Eröffnung des neuen Bahnhofs

oder all die Pflichtaufgaben,

die in einer Kommune anfallen.

Diese scheinbar kleinen

Dinge dürfen wir nicht vergessen.“

Mittelfristig sieht er Themen

wie die Lotzbeckunterführung

oder die Zufahrt zum Giebelbach.

„Das sind wichtige Aufgaben,

die wir übernommen

haben und jetzt zu einem guten

Abschluss bringen“, ergänzt

Alfons.

„Schulen und Kindergärten

sind Pflicht und Herzensangelegenheit“,

so das Trio. Hier

muss und will die Stadt investieren,

wie sich am Beispiel

der Kita in Zech zeigt, die von

der Stadt gebaut und betrieben

wird.

Katrin Dorfmüller, Claudia Alfons und Mathias Hotz (von links) sind sich einig: „Die anstehenden

Aufgaben können nur gemeinsam gelöst werden.“ Dies betonen sie im Gespräch mit Jürgen Widmer.

Auch der neue Spielplatz

am Sina-Kinkelin-Platz, das

Sofortprogramm für die Spielplätze

im Stadtgebiet oder das

neue Jugendkonzept, das jetzt

umgesetzt wird, zeigen: Lindau

kümmert sich um seine

Jüngsten und Jungen. „Natürlich

könnte es immer ein bisschen

mehr sein“, sagt Hotz. Aber

wichtig sei, dass auch in Zeiten

von Corona kein Stillstand

eintritt, sondern es eine gezielte

Weiterentwicklung gebe.

Auch das Thema Inselhalle

steht auf dem Arbeitsprogramm

der neuen Amtszeit.

Noch in diesem Jahr sollen

die Beschlüsse gefasst werden,

wie mit dem Wasserschaden

umgegangen wird. „Dass die

Decke im großen Saal kommt,

war klar. Allerdings sah es so

aus, dass sie noch deutlich

länger hält“, sagt Dorfmüller.

Zudem weist Dorfmüller darauf

hin, dass die genannte Gesamtbausumme,

die noch

nicht endgültig feststeht,

auch die Kosten für das Parkhaus,

die Sanitäranlagen für

die Segler und die Inselfeuerwehrwache

umfasst. Hier gingen

mehr als zehn Mio. Euro

von der Gesamtbausumme ab.

Erfreulich sehen alle drei

den Betrieb der Inselhalle

durch die LTK. Die Buchungen

von Veranstaltungen, Tagungen

und Konferenzen waren

im Jahr 2019 sehr gut und

sahen in der Vorschau auch

für 2020 hervorragend aus –

bis Corona kam. Daher ist es

wichtig, die notwendigen Sanierungsmaßnahmen

rasch

anzugehen, damit die Inselhalle

nach Corona idealerweise

wieder voll einsatzfähig ist.

„Viele Kommunen unserer

Größe wären mit nur einem

unserer Großprojekte ausgelastet“,

sagt Dorfmüller. Alfons

fügt an: „In der Öffentlichkeit

werden größtenteils nur jene

Projekte wahrgenommen, die

für die Bürgerinnen und Bürger

sichtbar sind. Deshalb ist

es mir so wichtig, auch über

die weniger sichtbaren Projekte

und Aufgaben offen zu sprechen.“

Denn es gebe auch hinter den

Kulissen jede Menge Arbeit.

Beispielhaft dafür sei die Erschließung

des Giebelbachviertels.

„Neben den vertieften

planerischen Arbeiten

führen wir derzeit Gespräche

mit allen Betroffenen: dem

Tennisclub, den Kleingärtnern

und demnächst den Anwohnern.

Wir wollen eine Lösung,

mit der möglichst viele

gut leben können“, so Alfons.

Sie richtet damit den Fokus

auf die Hintergrundarbeit, die

verwaltungsintern geleistet

wird und derzeit viele dicke

Bretter parat hält: „Die steuerlichen

Rahmenbedingungen

für Kommunen werden immer

komplizierter, vielschichtiger

und damit aufwändiger“,

erklärt Dorfmüller.

Zuletzt musste die Zweitwohnungssteuer

neu berechnet

werden. Zum 01.01.2021

steht eine weitere Änderung

im Steuerrecht an, die den

Städten enorm viel an Arbeit

BZ-Foto: Marion Baumann/Stadt Lindau

und Umstrukturierungen in

vielen Bereichen abverlangt.

Andere Kommunen rüsten

deshalb personell mächtig

auf. Auch in Lindau wird eine

neue Steuerberaterin anfangen,

worüber sich alle drei

freuen. „Fraglich ist, ob eine

Kraft für die vielen neuen

Aufgaben ausreichen wird“,

ergänzt Dorfmüller. Dazu

kommt das Steuerverfahren,

das „wir möglichst bald zum

Abschluss bringen wollen,

was aber auch einige Ressourcen

bindet“, wie Alfons anfügt.

„Zudem stehen wir vor der

Mammutaufgabe der Digitalisierung.

Das erfordert ein

Mehr an Investition und Arbeitskraft“,

sagt Alfons.

Dennoch blicken alle zuversichtlich

in die Zukunft.

Schon im kommenden Jahr

gebe es vieles, worauf die Lindauer

sich freuen dürften: die

Gartenschau, die nachhaltig

positive Effekte für die Lindauer

bringe, die Eröffnung

der Therme Lindau, die große

Kunstaustellung „Mythos Natur“,

aber auch die Öffnung

der neue Unterführung an der

Bregenzer Straße oder die bessere

Anbindung ans Bahnnetz.

Zusammenfassend sind sie

sicher: „Wir haben das gemeinsame

Ziel, dass Lindau

zukunftsfähig ist und lebenswert

bleibt. Dafür packen wir

gemeinsam an.“

JW

▶ Ein Herz für Tiere

Die Tierschutzorganisation Kalimera - Swiss Help

for Mykonos Animals bewahrt Katzen in Griechenland

vor dem Tod und hofft auf Unterstützung bei

den Rettungsaktionen für die Samtpfötchen. S. 20

▶ Ein Genuss für die Zuschauer

Schauspieler-Paar Ann-Kathrin Kramer

und Harald Krassnitzer im Theater

Lindau in der Premiere des Kinoerfolgs

„Chocolat“ zu erleben S. 13


2 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

23.000 Gäste bei Paula und Otto

Sonderausstellung Sonderausstellung bleibt trotz der Corona-Krise ein Besuchermagnet

Am Wochenende ist die Sonderausstellung

„Paula & Otto –

Kunst und Liebe im Aufbruch“,

die seit Mitte Mai im Lindauer

Kunstmuseum am Inselbahnhof

zu sehen war, zu Ende gegangen.

Rund 23.000 Besucherinnen

und Besucher haben die

Werkschau in Lindau gesehen.

Ein außergewöhnlicher Erfolg

für eine außergewöhnliche

Ausstellung, die angesichts

der Corona-Einschränkungen

unter außergewöhnlichen Umständen

eröffnet worden war.

Erstmals hatte ein süddeutsches

Museum das Werk des

bedeutendsten Malerehepaares

der Moderne, Paula Modersohn-Becker

und Otto Modersohn

gleichberechtigt nebeneinander

in einer Ausstellung

gezeigt und durch die Hängung

die Möglichkeit zu spannenden

Bildvergleichen gegeben.

Die Besucherinnen und

Besucher nahmen das Angebot

begeistert an. Dabei hat sich

das Buchungssystem, das das

i

4. Reinigungsstufe für Klärwerk

Umweltministerium sichert Unterstützung zu

Die Leiterin des Referats für „Schutz der

oberirdischen Gewässer und Abwasserentsorgung“

beim Bayerischen Umweltministerium,

Ministerialrätin Sylva Orlamünde,

hat sich mit Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, dem Leiter des Wasserwirtschaftsamts

Kempten, Karl Schindele,

und dem Werkleiter der Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (GTL), Kai Kattau, auf dem

Klärwerk Lindau getroffen, um sich über die

Zukunft der Abwasserwirtschaft in Bayern

und insbesondere am bayerischen Bodensee

auszutauschen. Schwerpunktthema war die

Beseitigung von Spurenstoffen aus dem Abwasser,

der sogenannten 4. Reinigungsstufe

eines Klärwerks.

Zunächst stellte Dr. Kurt Müller vom Umweltministerium

die Spurenstoffstrategie des Freistaats

vor. In seinem Vortrag hob er hervor,

dass das Klärwerk Lindau, unmittelbar am

Trinkwasserspeicher Bodensee neben 16 weiteren

Kläranlagen in Bayern oberste Priorität

bei der Einführung einer weiterführenden

physikalisch-chemischen Behandlung des

Abwassers hat.

Vor dem Hintergrund, dass bereits viele

Kläranlagen entlang des Bodenseeufers eine

Spurenstoffbeseitigung, die sogenannte 4.

Reinigungsstufe, als zusätzliche Behandlung

für das Abwasser in Betrieb haben, begrüßt

Alfons diese Priorisierung des Lindauer Klärwerks

sehr.

Die Leiterin des Fachbereichs Abwasserwirtschaft

der GTL, Dr. Heike Burghard, stellte

die laufenden und geplanten Sanierungsmaßnahmen

auf dem Klärwerk Lindau vor.

Die GTL möchten zukünftig mit Hilfe einer

Membrantechnologie, die einen feststofffreien

und keimfreien Ablauf garantiert, die

Das komplette Ausstellungsteam freut sich mit Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons über den Erfolg der Sonderausstellung.

Foto:Kulturamt

Museum ganz kurzfristig organisiert

hatte, als Erfolg erwiesen.

Kunstfreunde konnten

erstmals ihr Zeitfenster für den

Museumsbesuch vorab telefonisch

oder per Mail reservieren,

so wurde gewährleistet,

dass die zugelassene Besucherzahl

nicht überschritten wurde

und lange Warteschlangen vor

dem Museum wurden weitgehend

vermieden.

Auch in anderen Bereichen

war das Team im Lindauer

Kunstmuseum flexibel und beschritt

neue Wege: Statt der beliebten

Workshops für Schüler

und Kindergartenkinder gab es

Kreativmappen für Zuhause

und weil Führungen nur bedingt

möglich waren, nutzten

mehr Besucher als in den Vorjahren

den Audioguide, der

viel Lob erntete.

Die Lindauer Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

hebt im Rückblick auf die Sonderausstellung

zwei Aspekte

hervor. „Zum einen zeigt die

Resonanz mit rund 23.000 Besucherinnen

und Besuchern,

dass die Ausstellung mit Kunst

der Klassischen Moderne mittlerweile

ein unverzichtbarer

Bestandteil des Lindauer Kulturlebens

ist. Zum zweiten hat

das Museumsteam wieder einmal

bewiesen, dass es hervorragende

Arbeit leistet. Diese Ausstellung

unter den schwierigen

Ministerialrätin Sylva Orlamünde, Dr. Kurt

Müller vom Umweltministerium mit Dr. Heike

Burghard von der GTL beim Klärwerksrundgang.

Foto: GTL

Qualität des behandelten Abwassers deutlich

erhöhen. Die Behandlung des Abwassers mit

einem Membranbioreaktor in Kombination

mit einem Filter mit granularer Aktivkohle

zur Spurenstoffbeseitigung wäre beispielhaft

für andere bayerische Kläranlagen.

Durch den hohen Reinigungsgrad könnte

die Dimensionierung der Ausbaustufe zur

Spurenstoffbeseitigung kleiner und damit

günstiger realisiert werden. Orlamünde sicherte

zu, dieses Modell durch die Fachleute

im Landesamt für Wasserwirtschaft prüfen

zu lassen und die Stadt Lindau bei der Umsetzung

des Vorhabens zu unterstützen.

Nach dem interessanten fachlichen Austausch

folgte noch ein abschließender Rundgang

auf dem Klärwerk.

GTL

Rahmenbedingungen zu stemmen

und die Ausstellungsräume

zu einer wahren Oase aus

Licht und Farbe zu machen, ist

eine bemerkenswerte Leistung.

Dafür möchte ich allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

im Namen der ganzen Stadt

danken.“

Auch Kuratorin Dr. Sylvia

Wölfle zieht eine positive Bilanz:

„Die Schau mit vielen

spannenden Bildvergleichen

hat auch einen Nerv der Zeit

getroffen, da die Frage nach der

Vereinbarkeit von Kunst und

Leben beziehungsweise von Familie

und Beruf gerade in der

jetzigen, von Homeoffice und

Rollendiskursen geprägten Zeit

hochaktuell ist.“

Besonders freuen konnte sie

sich darüber, dass ihr vielfach

von Kolleginnen und Kollegen

anderer Museen zu ihrer Ausstellungskonzeption

und dem

Begleitkatalog gratuliert wurde.

„Das Ziel der Ausstellung,

die Bedeutung des Künstlerpaares

„Paula & Otto“ im süddeutschen

Raum, aber auch

über die Grenzen des Dreiländerecks

hinweg zu vermitteln,

haben wir damit in jedem Fall

erreicht“, sagt die Kunsthistorikerin.

„In den Zeiten größter Unsicherheit

haben wir uns nicht

entmutigen lassen und unsere

Sonderausstellung aufgebaut,

immer in der Hoffnung, sie eines

Tages zeigen zu dürfen“,

erinnert sich Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn an die

Wochen im Frühling, als Corona

das öffentliche und kulturelle

Leben komplett lahmgelegt

hatte. „Dass dieser Optimismus

nun durch den Besuchererfolg

belohnt wurde, freut

uns ganz besonders.“ Gleichzeitig

betont er, dass „wir diesen

Kraftakt auch in diesem

Jahr nicht ohne die hervorragenden

Leihgeber und unsere

Sponsoren geschafft hätten.

Sowohl Sponsoren als auch

Leihgeber haben uns wieder

großartig unterstützt und haben

uns einmal mehr ihr Vertrauen

geschenkt.“

Dass nach der Ausstellung

für das Lindauer Museumsteam

gleichzeitig auch vor der

nächsten Ausstellung ist, zeigt

der Blick auf 2021. Dann dürfen

sich die Besucherinnen

und Besucher auf Originalwerke

von Monet, Manet, Chagall

und vielen anderen Publikumslieblingen

freuen: Vom

15. Mai bis 26. Sept. 2021 zeigt

das Kunstmuseum Lindau mit

der Ausstellung „Mythos Natur“

rund 50 Gemälde zum

Thema Blumen, Gärten und

Landschaften.

Stefanie Bernhard-Lentz

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Öffentliche Bekanntmachung

Freiwilliger Wehrdienst; Übermittlung von Daten

an das Bundesamt für Wehrverwaltung

Zum 1. Juli 2011 ist die allgemeine Wehrpflicht, soweit kein Spannungs- oder

Verteidigungsfall vorliegt, ausgesetzt und in einen freiwilligen Wehrdienst

übergeleitet worden. Frauen und Männer, die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes

sind, können sich nach § 54 des Wehrpflichtgesetzes verpflichten,

freiwillig Wehrdienst zu leisten. Damit das Bundesamt für Wehrverwaltung

die Möglichkeit hat, über den freiwilligen Wehrdienst zu informieren, übermittelt

die Meldebehörde jährlich zum 31. März folgende Daten von Personen

mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden,

an das Bundesamt für Wehrverwaltung:

Familienname, Vornamen und gegenwärtige Anschrift

Betroffene haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der

Widerspruch ist an keine Voraussetzung gebunden und braucht nicht begründet

zu werden. Er kann beim Bürgerbüro der Stadt Lindau (B) eingelegt

werden.

Falls der Datenübermittlung nicht widersprochen wurde, werden die Meldebehörden

die genannten Daten weitergegeben.

Lindau (B), den 25.09.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

Musikschule Lindau

Neue Gesangslehrerin im Lehrerteam

Als jüngstes Mitglied im

Lehrerteam der Musikschule

Lindau begrüßte Schulleiterin

Regina Kuhn in der ersten

Schulkonferenz des beginnenden

Schuljahres die Gesangslehrerin

Vanessa Warmbrunn-

Looß.

Sie freue sich schon sehr auf ihre

zukünftigen Aufgaben, gab

die junge Mezzosopranistin im

Kreise ihrer neuen Kolleginnen

und Kollegen bekannt. Die

vielseitige Sängerin konnte in

ihrer bisherigen beruflichen

Karriere bereits in vielen Sparten

Erfahrungen sammeln: Angefangen

von der Klassik über

Musical bis hin zu Pop und

Jazz. Ihre breitgefächerte Leidenschaft

für die Musik möchte

sie nun an ihre Lindauer

Schülerinnen und Schüler weitergeben.

Und das nicht nur im

individuellen Gesangsunterricht

für Kinder, Jugendliche

und Erwachsene, sondern auch

in der Arbeit mit Singklassen.

Kinder im Grundschulalter

können in der Singklasse zusammen

mit anderen Kindern

die Freude an der eigenen Stimme

ausleben, persönliche Fähigkeiten

ausprobieren und

weiterentwickeln.

Sowohl für den Gesangsunterricht

als auch für die Singklasse

nimmt die Musikschule

gerne noch Anmeldungen entgegen.

Schnupperunterricht in

den Singklassen ist bis zum Beginn

der Weihnachtsferien

möglich.

Regina Kuhn

Vanessa Warmbrunn-Looß Foto: PR

Keine Fahrgeschäfte auf der Insel

Schausteller freuen sich auf 2021

Die Coronakrise trifft die

Schausteller hart. So fällt in

Lindau der Jahrmarkt aus – damit

fehlen den Unternehmen

die Einnahmen. „Wir hätten

gern geholfen und haben an Alternativen

gearbeitet. Leider

lassen sich diese nicht umzusetzen“,

bedauert Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

In enger Abstimmung mit den

Schaustellern hatte die Stadtverwaltung

die Idee entwickelt,

die Fahrgeschäfte auf der Insel

auf unterschiedlichen Plätzen

zu verteilen und so zu verhindern,

dass es zu einer zentralen,

großen Menschenansammlung

am Hafen kommt.

„Leider nimmt uns die aktuelle

Entwicklung der Infektionszahlen

auch diese Möglichkeit“,

bedauert Alfons. Dies hat

auch die Rücksprache mit dem

Landratsamt ergeben, dass für

die Regelungen in der Pandemie

verantwortlich ist.

Die Fachleute des Landratsamts

sehen unter den derzeit

herrschenden Bedingungen

keine Chance, diese Idee umzusetzen.

Die Konzentration

der Fahrgeschäfte auf der Insel

sei geeignet, Besucherströme

anzuziehen. Die Insel biete

auch nicht so viel Raum

wie beispielsweise die Innenstädte

in Augsburg oder

Nürnberg.

Offen zeigte sich das Landratsamt

für die Idee, die Fahrgeschäfte

im gesamten Stadtgebiet

zu verteilen. Ein Vorschlag,

der allerdings nicht für die

Schausteller praktikabel ist,

wie eine Nachfrage der Stadtverwaltung

ergab.

Dies rechne sich wirtschaftlich

nicht. Außerdem wäre es

dann problematisch zu entscheiden,

wer auf die Insel darf

und wer in die anderen Stadtteile.

Ein Sprecher des Schaustellerverbands

bedankte sich

allerdings für den Einsatz der

Stadtverwaltung und des Landratsamtes

und fügte hinzu:

„Wir freuen uns jetzt auf den

Jahrmarkt 2021.“

JW

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

Lindauer, seit Beginn meiner

Tätigkeit als Ihre Oberbürgermeisterin

war es meine vordringliche

Aufgabe mich in

das laufende Tagesgeschäft

der Verwaltung einzuarbeiten

und mir einen Überblick zu

verschaffen, welche Aufgaben

besonders dringend anzugehen

sind.

Gemeinsam mit den Führungskräften

haben wir alle

Fachbereiche in den Blick genommen

und die Themen auf

die Agenda gesetzt, in denen

uns der Handlungsbedarf besonders

groß erscheint. In Abstimmung

mit dem 2. Bürgermeister

und der 3. Bürgermeisterin

habe ich diese Aufgabenliste

auch in der letzten

Stadtratssitzung dem Stadtrat

vorgestellt.

Sowohl der Stadtrat als auch

die Verwaltung und ich haben

vor, Ihnen diese Aufgaben

und auch die Lösungen,

die wir bereits dazu vorbereitet

haben, in der Bürgerversammlung

am 30. November

vorzustellen. Auch in der Lindauer

Zeitung wurde auszugsweise

über diese Aufgabenliste

berichtet. Dazu möchte

ich zwei Dinge ergänzen:

3

1. Die Stadt Lindau ist und bleibt

handlungsfähig. Wir stehen

nicht vor einem Chaos und arbeiten

konzentriert und gut koordiniert

an der Lösung der Aufgaben,

die vor uns liegen.

Das 2. ist: Ich will keine Schuldzuweisungen.

Mir geht es darum,

den Status Quo offen und

klar zu benennen und ein gemeinsames

Bewusstsein dafür

zu schaffen, welche Aufgaben

vor uns liegen, denen wir uns

zuwenden müssen. Pauschale

Beschuldigungen oder Vorwürfe

gegenüber der Verwaltung, dem

Stadtrat oder auch meinem

Amtsvorgänger finde ich weder

fair noch in der Sache hilfreich.

Die Verwaltung arbeitet unter

starker Belastung. Die nahezu

20.000 Überstunden, die genannt

wurden, sprechen hier

für sich. Die Stadträte sind die

von Ihnen gewählten Vertreter,

die sich ehrenamtlich in ihrer

Freizeit und großem Engagement

den Zukunftsfragen sowie

den Themen und Aufgaben

Lindaus zuwenden.

Mir geht es darum, jetzt den

Blick nach vorne zu richten und

ich freue mich, daß dies auch die

Verwaltung, der Stadtrat sowie

meine beiden Vertreter, Herr

Bürgermeister Hotz und Frau

Bürgermeistern Dorfmüller tun.

Mein Eindruck ist, dass diese

Klarheit über die Aufgaben, die

vor uns liegen am Ende zu einer

noch besseren Zusammenarbeit

zwischen Stadtrat, der Verwaltung

und der Oberbürgermeisterin

führen, weil wir alle wissen,

dass wir diese Aufgaben nur gemeinsam

lösen können. Bleiben

Sie gesund und zuversichtlich!

Ihre Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

i

Jahresabschluss 2019 der Garten- und

Tiefbaubetriebe Lindau

Der Empfehlung des Werkausschusses folgend

erteilte der Stadtrat am 30.09.2020

gemäß § 25 Abs. 3 EBV, unter Vorbehalt der

örtlichen Rechnungsprüfung gemäß Art. 103

GO, dem Jahresabschluss 2019 der Gartenund

Tiefbaubetriebe Lindau den Feststellungsvermerk.

Die Bilanzsumme beläuft sich zum

31.12.2019 auf € 49.285.204,32

Jahresabschluss 2019

a) Erträge insgesamt € 27.507.686,93

b) die gesamten Aufwendungen

betragen € 27.658.396,42

c) Jahresverlust € -150.709,49

Die BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever

Partnerschaft mbB, Stuttgart erteilt in

ihrem Prüfungsbericht vom 02.07.2020 für

den Jahresabschluss zum 31.12.2019 sowie

für den La-gebericht den uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk mit dem Ergebnis, dass

die Prüfung zu keinen Einwendungen gegen

die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses

und des La-geberichts geführt hat.

Die Feststellung des Jahresabschlusses

2019 der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau

erfolgte in der Stadtratssitzung vom

30.09.2020.

Der Jahresabschluss 2019 und der Lagebericht

sind an 7 Werktagen vom 19.10.2020

bis 27.10.2020 bei den Garten- und Tiefbaubetrieben

Lindau, Bregenzer Str. 8, Zimmer

8.0.10, zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt.

Ebenfalls sind die Unterlagen auf der

Homepage der GTL (www.gtl-lindau.de) einzusehen.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Zur Verstärkung unseres Reinigungsteams suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt zuverlässige

Reinigungskräfte (m/w/d) in Nachtarbeit ab 21 Uhr,

in Teilzeit mit 20 Wochenstunden

Die Bereitschaft zur Arbeit am Wochenende und an Feiertagen wird

vorausgesetzt.

Ihre Aufgabe:

• Reinigung einer Sporthalle mit den dazugehörigen Sanitäranlagen

Unser Angebot:

• Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

• Zeitzuschläge für Dienste zu ungünstigen Zeiten z. B. Nacht-, Sonn- und

Feiertagsarbeit

• Teamorientiertes Arbeiten

• Jahressonderzahlung

• Betriebliche Altersvorsorge

• Finanzielle Beteiligung beim Jobticket

Kontakt und Informationen:

Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Personalabteilung, Tel.: 08382

918-108 gerne zur Verfügung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de oder schriftlich bis zum 06.11.2020.

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bauordnung und Bauverwaltung

Öffentliche Bekanntmachung

einer Baugenehmigung gemäß Art. 66a

Bayerische Bauordnung (BayBO)

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 07.10.2020 folgenden Baugenehmigungsbescheid

erlassen:

Aktenzeichen: 141/2020 Reutin

Bauvorhaben: Errichtung eines Holzlager- und Holverarbeitungsplatzes

Baugrundstück: Mittelhof, Flur Nr.: 857/0, Gemarkung: Reutin

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten

Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk versehenen Plänen genehmigt.

Gründe:

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig (Art.

53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V. mit § 1 der Verordnung über die

Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991 - GVBl. S. 123). Die Baugenehmigung

wurde nach Art. 68 (1) BayBO erteilt, weil das Vorhaben keinen

öffentlich rechtlichen Vorschriften widerspricht, die – da kein Sonderbau

(Art. 2 (4) BayBO) vorliegt – im vereinfachten Genehmigungsverfahren nach

Art. 59 (1) BayBO zu prüfen sind.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Klage erhoben werden bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg

in 86048 Augsburg

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43

Hausanschrift: Kornhausgasse 4

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz

zugelassenen 1 Form.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

1

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen

und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen zur

elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen Sie bitte der

Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit (www.vgh.

bayern.de).

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten

infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

Hinweis:

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung der

Baugenehmigung durch diese öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung gemäß Art. 66 Abs.

2 BayBO als bewirkt.

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen kann

im Stadtbauamt, SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8,

1. Stock, Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten eingesehen

werden (nur von Eigentümer benachbarter Grundstücke). Es wird jedoch

empfohlen, mit der Sachbearbeiterin, Frau Hofmann, unter der Rufnummer

918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.

Lindau (B), den 06.10.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

In der Stadt Lindau gewinnt das Thema Mobilität eine immer größere und

zentralere Bedeutung. Die verschiedenen Verkehrsarten stehen bei der Verteilung

der beschränkten Flächen zunehmend in Konkurrenz zueinander.

Zur Unterstützung für die Koordinationsstelle im Rahmen der Mobilitätsplanung

suchen wir einen

Werkstudenten (m/w/d)

für die Koordinationsstelle Mobilitätswende

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.stadtlindau.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 15.11.2020.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung, Bregenzer Str. 6,

88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Ins X-tra kommt wieder Leben

Neues Team nimmt seine Arbeit auf

Jugendlicher Elan tut der Stadt

gut: Mit Anna Krüger, Theresa

Berschl und Benny Taylor hat

das neue Team für die Jugendarbeit

in Lindau seine Arbeit

aufgenommen. Zunächst bringen

sie frischen Wind und Ordnung

ins Jugendzentrum X-tra,

das in den vergangenen beiden

Jahren geschlossen war.

Noch hat das X-tra nicht wieder

geöffnet, denn für das Trio, das

seit 1. Oktober bei der Stadt für

Jugendarbeit zuständig ist, hat

eine Vielzahl von neuen Aufgaben.

Sie müssen sich als Team

finden, feilen an Konzepten

und packen an. Im Laufe der

Jahre hatte sich vieles im X-tra

angesammelt, derzeit wird eifrig

aufgeräumt. „Alles soll neu

und frisch sein“, sagt Berschl.

Dazu gehört auch, dass die

Räume hergerichtet werden,

wie Maria Paredes von der Stadt

Lindau erklärt. „Auch da sind

wir dran“, sagt sie.

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons freut sich über den neuen

Verordnung der Stadt Lindau (Bodensee)

über das Anleinen von Kampfhunden (Kampfhundeverordnung)

vom 07. Oktober 2020

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund von Art. 18 Abs. 1 und 3 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes

-LStVG- (BayRS 2011-2-I), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. April 2020 (GVBl. S. 236), folgende Verordnung:

§ 1

Begriffsbestimmungen

Die Eigenschaft als Kampfhund bestimmt sich nach Art. 37 Abs. 1 Satz 2 LStVG in Verbindung mit der Verordnung über

Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit vom 10. Juli 1992 (GVBl. S. 268) in der jeweils geltenden

Fassung.

§ 2

Anleinpflicht

(1) Kampfhunde sind in allen öffentlichen Anlagen sowie auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen im gesamten

Stadtgebiet ständig an der Leine zu führen. Die Regelung über das generelle Betretungsverbot nach Absatz 3

bleibt unberührt.

(2) Die Leine muss reißfest sein und darf eine Länge von maximal zwei Metern nicht überschreiten. Die Leine muss mit

einem schlupfsicheren Halsband oder einem schlupfsicheren Geschirr verbunden sein, aus dem ein selbstständiges

Entweichen des Hundes ausgeschlossen ist.

(3) Kampfhunde dürfen Kinderspielplätze nicht betreten. Auch das Mitführen an der Leine ist in diesen Bereichen nicht

gestattet.

(4) Ausgenommen von der Leinenpflicht nach Abs. 1 und dem Betretungsverbot nach Abs. 3 sind:

a) Blindenführhunde,

b) Diensthunde der Polizei, der Bundespolizei, des Strafvollzugs, der Zollverwaltung, der Bundesbahn und der

Bundeswehr, soweit sie sich im Einsatz befinden,

c) Hunde, die zum Hüten einer Herde eingesetzt sind,

d) Hunde, die die für Rettungshunde vorgesehenen Prüfungen bestanden haben und als Rettungshunde für den

Zivilschutz, den Katastrophenschutz oder den Rettungsdienst im Einsatz sind, sowie

e) im Bewachungsgewerbe eingesetzte Hunde, soweit der Einsatz dies erfordert.

§ 3

Ordnungswidrigkeiten

(1) Nach Art. 18 Abs. 3 LStVG kann mit Geldbuße belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1. als Hundeführer entgegen § 2 Abs. 1 einen Kampfhund nicht an der Leine führt, oder

2. als Hundeführer entgegen § 2 Abs. 2 einen Kampfhund an einer nicht reißfesten oder an einer mehr als zwei Meter

langen Leine führt oder die Leine nicht mit einem schlupfsicheren Halsband oder einem schlupfsicheren Geschirr

verbindet, aus dem ein selbstständiges Entweichen des Hundes ausgeschlossen ist, oder

3. als Hundeführer entgegen § 2 Abs. 3 zulässt, dass der mitgeführte Kampfhund einen Kinderspielplatz betritt.

§ 4

Inkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt eine Woche nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.

(2) Sie gilt 20 Jahre.

Stadt Lindau (B), den 07.10.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Schwung. „Jetzt setzen wir das

neue Jugendkonzept der Stadt,

das in einem ausführlichen Prozess

erarbeitet wurde, um“, sagt

sie und betont, „dass das Konzept

unter Mitwirkung von Jugendlichen

erarbeitet wurde.“

Sie hält dies für besonders

wichtig. „Wir müssen uns an

den Bedürfnissen und Wünschen

der jugendlichen orientieren,

damit wir nicht am eigentlichen

Bedarf vorbei Angebote

machen, fügt sie an. Mehr

als ein Jahr hatte ein Team aus

Experten, Stadträten, Verwaltung

und vor allem Jugendlichen

an dem neuen Konzept

gearbeitet. „Dabei wurde klar,

dass die Jugendarbeit wieder in

städtische Hand gehört“, fasst

Hauptamtsleiter Thomas Nuber

den Prozess zusammen.

Neben der Wiederöffnung

des Jugendzentrums gibt es

zahlreiche weitere Aufgaben für

das neue Team: Regelmäßiger

Austausch im Fachkreis Jugendarbeit,

Organisation einer Jugendwerft,

Prozessaufbau für

Sie stehen für Jugendarbeit in

Lindau (von links): Benny Taylor,

Anna Krüger, OB Claudia Alfons,

Maria Paredes und Theresa

Berschl.

Foto: JW

das Jugendbudget und Kooperationen

und Vernetzungen.

OB Alfons freut sich, dass die

Jugendarbeit, die zuvor durch

einen freien Träger geleistet wurde,

wieder von der Stadt selbst

betrieben werde. „Ich halte ein

Angebot für junge Menschen für

einen wichtigen Beitrag zu einer

lebendigen Stadt“, sagt sie.

Der Stadtrat hatte bereits im

vergangenen Jahr die Wichtigkeit

der Jugendarbeit unterstrichen.

Er hatte den Etat dafür auf

200.000 Euro jährlich erhöht. JW

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

5

Bekanntmachung

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 62 „Oberes Rennerle“,

3. Änderung „myos“– Öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGB


Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 30.09.2020 in seiner öffentlichen Sitzung den Entwurf

vom 30.09.2020 des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung

„myos“ gebilligt. Zugleich wurde vom Stadtrat der Stadt Lindau (B) die öffentliche Auslegung gemäß

§ 3 (2) BauGB und parallel dazu die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher

Belange gemäß § 4 (2) BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Die Fa. bpm gesellschaft für bauprojektmanagement mbh hat das Grundstück des Plangebietes erworben

und plant eine Bebauung mit einem Geschäfts-, Büro- und Wohngebäude. Sie ist Vorhabenträgerin

der Planung.

Auf dem Gelände wurde im Zeitraum von 1960 bis 1979 eine Tankstelle betrieben. Nach Abbruch

der Tankstelle erfolgte eine Sanierung des Bodens. Anschließend fanden mehrere Übergangsnutzungen

statt, u.a. mit einem Gebrauchtwagenhandel. Derzeit wird das Plangebiet übergangsweise

als provisorischer Parkplatz genutzt. Der Geltungsbereich ist somit eine Brachfläche im bebauten

Innenbereich.

Zur Neugestaltung des Areals wurde im September 2018 ein hochbaulicher Realisierungswettbewerb

durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs war die Ausarbeitung einer Planung unter den vom Vorhabenträger

und der Stadt Lindau geforderten Rahmenbedingungen. Aufgabe war es, ein städtebauliches und

architektonisches Konzept zu erarbeiten, das sich durch eine besondere Gestaltung entsprechend

der exponierten Lage auszeichnet. Die Arbeit des Büros wolf. sedat architekten PartGmbB/Baulinie

Architekten erhielt dabei den 1. Preis mit der Empfehlung des Preisgerichtes, diese Arbeit zu realisieren.

Der Vorhabenträger plant nun nach einer intensiven Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses

und einer Abstimmung des Vorhabens mit dem Stadtbauamt Lindau den Neubau.

Es soll eine stark verdichtete Bebauung mit einer deutlichen Höhenentwicklung entstehen. Das Gebäude

ist als mischgenutztes Haus mit den Nutzungen Einzelhandel, Büro, Gastronomie und Wohnen

geplant. Durch die Höhenentwicklung mit bis zu 28 m soll „myos“ sowohl in der Blickachse der

Kemptener Straße als auch für den gesamten nördlichen Stadtraum städtebaulich prägnant sein und

die Silhouette wirksam bestimmen.

Die Stadt Lindau hat sich mit Beschluss des Stadtrates im Juni 2018 selbst daran gebunden, vorrangig

Flächen der Innenentwicklung für neue Bebauung in Anspruch zu nehmen. Mit der geplanten Entwicklung

des Vorhabens kann dem Leitgedanken des Gesetzgebers, entsprechend § 1a Abs. 2 BauGB

mit Grund und Boden schonend und flächensparend umzugehen, entsprochen werden.

Der Geltungsbereich liegt innerhalb des Bebauungsplans Nr. 62 „Oberes Rennerle“ mit Rechtskraft

vom 11.07.1964.

Die Festsetzungen umfassen die Art der baulichen Nutzung als allgemeines Wohngebiet, die Anzahl

der Vollgeschosse, welche auf nur ein Geschoss beschränkt wurden, sowie die Festsetzung

eines Baufensters. Das Vorhaben entspricht nicht den Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans.

Daher ist zur planungsrechtlichen Sicherung eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 62

„Oberes Rennerle“ erforderlich. Der Bebauungsplan wird gemäß § 13 a BauGB als Bebauungsplan

der Innenentwicklung aufgestellt.

Der Flächennutzungsplan stellt Wohnbaufläche dar. Die Darstellung im Flächennutzungsplan wird

gemäß §13a Abs. 2 Nr. 2 BauGB im Wege der Berichtigung angepasst.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet umfasst die Flurstücke bzw. Teilflurstücke* Nr. 867/7, 867/54*, 868*, 917*, der Gemarkung

Aeschach und weist eine Größe von ca. 2.965 m² auf.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Umweltbezogene Stellungnahmen und Informationen

Es werden zusätzlich folgende bisher verfügbaren umweltbezogenen Informationen mit ausgelegt:

Informelle Umweltprüfung mit Untersuchungen zu

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zum Bodengefüge, zu Altlasten und Altlastensanierung

– dem Schutzgut Wasser Aussagen zum Grundwasserspiegel, zu den Altlasten und Altlastensanierung

– dem Schutzgut Klima/Luft mit Darstellung und Aussagen zum Kleinklima.

– den Schutzgütern Biotope/Pflanzen/Tiere mit Darstellung und Aussagen der Habitatstrukturen und

Vermeidungsmaßnahmen

– dem Schutzgut Landschaftsbild mit Lagedarstellung des Vorhabens im Landschaftsraum sowie

Erhalt des Baumbestandes und zur Ein- und Durchgrünung des Vorhabenstandortes

– dem Schutzgut Mensch und die Auswirkungen der verkehrlichen und lärmbedingten Auswirkungen

der umliegenden Straßenverkehrsflächen sowie der geplanten Nutzung und deren Auswirkungen

auf das bauliche Umfeld.

– den Kultur- und Sachgütern im Hinblick auf Denkmale

Schalltechnischer Untersuchungsbericht Nr. 0410-19 (Stand 31.08.2020)

– zu den künftig vorhandenen Schallquellen sowie den schalltechnischen Auswirkungen des Vorhabens

auf die umliegende Bebauung

Artenschutzrechtliche Einschätzung des Büros Umweltkonzept, Dipl. Biologin Tanja Irg (Stand

17.06.2020) mit Aussagen zu

– artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen und Vermeidungsmaßnahmen

Verkehrsgutachten des Büros Besch und Partner Nr. 4524 (Stand Mai 2020) mit Aussagen

– zu möglichen Anbindung des Vorhabens an die öffentlichen Straßenverkehrsflächen. Mögliche

befahrbarkeit und Zufahrt der Tiefgarage.

Bodengutachten ZIM IN GEO Consult (Stand 08.05.2019) mit Aussagen

– zu den Untergrundverhältnissen

Auskunft Landratsamt Lindau Fachbereich Bodenschutz (Stand 08.07.2019) mit Aussagen

– zu den Altlasten.

CIMA Einzelhandelsgutachten (Stand 08.06.2020) mit Aussagen

– zur Verträglichkeit der Nahversorgungsentwicklung

Baumschutzstellungnahmen Baumpflege Hummler (Stand 17.09.2020) mit Aussagen

– zum Erhalt der Bestandsbäume innerhalb und außerhalb des Vorhabenstandortes

Öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 30.09.2020 liegt mit seiner Begründung in der Zeit

von Montag, den 26.10.2020 bis einschließlich Freitag, den 27.11.2020 im Foyer des Stadtbauamtes

der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00

Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben

werden.

Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB und einem

Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB sowie der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB,

welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von einer zusammenfassenden

Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung

(UVPG) ist nicht erforderlich.

Die einschlägigen DIN-Normen, auf denen in den Festsetzungen verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt,

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach §

3 Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt überprüft

und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei, ob die

Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führt.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung

über den Bebauungsplan Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3. Änderung „myos“ unberücksichtigt bleiben,

sofern die Stadt Lindau deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt

für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a

Abs. 6 BauGB).

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger,

Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Zum Auftakt der öffentlichen Auslegung findet am Montag, den 26.10.2020 um 18.00 Uhr auf dem

Grundstück des Vorhabens, Ecke Ludwig-Kick-Straße / Kemptener Straße in Lindau, eine Veranstaltung

statt, bei der die Inhalte des Bebauungsplanes von den beteiligten Fachplanern erläutert werden.

Auch hier besteht Gelegenheit für Rückfragen und zur Äußerung im Rahmen der öffentlichen

Auslegung nach § 3 (2) BauGB i.V.m. § 13a (3) Nr. 2 BauGB.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das Stadtbauamt

Lindau, Stadtplanung, Anja Köhler, unter der Telefonnummer 08382 / 918 623 oder an stadtplanung@lindau.de

wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden: Stadtbauamt Lindau (B), Abt.

Stadtplanung und Bauordnung Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B) oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e

(DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen

entnehmen Sie bitte dem Formblatt “Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Geltungsbereich zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 62 „Oberes Rennerle“, 3.

Änderung „myos“ und verkleinerte Darstellung des Entwurfes, unmaßstäblich

Lindau (B), den 08.10.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Winterparkplätze im Parkhaus

Parken am Lindenhofbad wieder kostenlos

Die Stadt Lindau (B) wird auch

dieses Jahr wieder maximal

80 Dauerparkkarten für Stellplätze

im neuen Parkhaus Inselhalle

(P4) begrenzt auf die

Monate ab November 2020

bis März 2021 zur Verfügung

zu stellen. Die Dauerparkkarte

kostet wiederum 100 Euro

Monat; hierzu muss ein Vertrag

mit der Stadt Lindau abgeschlossen

werden.

Es wird keine fest zugewiesenen

Stellplätze geben; die angemieteten

Stellplätze werden

aber aus der Zählung der Parkstandanzeige

herausgenommen,

so dass stets ein freier

Stellplatz vorhanden sein

wird. Interessenten können

sich per E-Mail an verkehr@

lindau.de für einen Stellplatz

bewerben.

Bei Rückfragen stehen die

Mitarbeiter des Regiebetriebes

Park raumbew irtschaftung

gerne zur Verfügung unter der

Telefonnummer 08382/ 918-

311.

Zudem weist die Stadt darauf

hin, dass die Gebührenpflicht

für das Parken am Lindenhofbad

am 31. Oktober

wieder erlischt. Bis zum 1. Mai

ist jetzt das Parken dort wieder

kostenlos.

Wer sein Auto auch im Winter trocken unterstellen will, kann sich

über die Wintermonate im Parkhaus einmieten. Foto: Herpich/Stadt Lindau

Bekanntmachung

Vollzug des Allgemeinen

Eisenbahngesetzes (AEG)

Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG), Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz

(BayVwVfG);

Anhörungsverfahren zur Planfeststellung für das Vorhaben „Beseitigung

der Bahnübergänge Langenweg und Bregenzer Straße

durch Neubau von Eisenbahnüberführungen (1. Planänderung)“,

Bahn-km 1,691 bis 1,975 der Strecke 5420 Lindau Hbf – Reutin in

der Stadt Lindau

Planänderung des Planfeststellungsbeschlusses vom 11.02.2015

Das Eisenbahn-Bundesamt hat für das o.g. Vorhaben in der Stadt

Lindau das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Regierung

von Schwaben mit der Durchführung des Anhörungsverfahrens

zur Planfeststellung beauftragt.

Die Planunterlagen bestehen neben dem Erläuterungsbericht zum

Planänderungsverfahren aus den geänderten Unterlagen sowie

den entsprechenden ursprünglichen Unterlagen und den Verkehrsgutachten

(zur Information).

Folgende Pläne sollen im Rahmen des Planänderungsverfahrens

gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss vom 11.02.2015 (teilweise)

geändert werden bzw. neu in die Planung aufgenommen

werden:

Anlage 3.2 Bauwerksverzeichnis Bregenzer Straße

Anlage 4.2.1 Lageplan Bregenzer Straße

Anlage 4.2.2 Lageplan Ver- und Entsorgung Bregenzer Straße

Anlage 5.2.1 Höhenplan Geh- und Radweg Bregenzer Straße

Anlage 5.2.2 Höhenplan Kolpingstraße – Ost / Bregenzer Straße

Ladestraße

Anlage 6.2.1 Bauwerksplan EÜ Bregenzer Straße – Ansicht,

Schnitte und Details

Anlage 6.2.2 Baubehelfsplan EÜ Bregenzer Straße – Draufsicht

und Schnitte

Anlage 6.2.3.1 Bauwerksplan EÜ Bregenzer Straße – Draufsicht

Anlage 6.2.3.2 Bauwerksplan EÜ Bregenzer Straße – Längsschnitt

Anlage 6.2.3.3 Bauwerksplan EÜ Bregenzer Straße – Schnitte und

Details

Anlage 7.2.1 Regelquerschnitte Bregenzer Straße Nord

Anlage 9.2.1 Grunderwerbsverzeichnis Bregenzer Straße

Anlage 9.2.2 Grunderwerbsplan Bregenzer Straße

Anlage 10.2.1 EÜ und GWW Bregenzer Straße – Hydrogeologische

Stellungnahme

Anlage 11.2 Entwässerungsplan Bregenzer Straße

Anlage 12.1.1 Erläuterungsbericht LBP Langenweg

Anlage 12.1.2 Bestands- und Konfliktplan Langenweg

Anlage 12.1.3 Maßnahmenplan Langenweg

Anlage 12.1.4 Eingriff-Ausgleichsbilanz Langenweg

Anlage 12.2.1 Erläuterungsbericht LBP Bregenzer Straße

Anlage 12.2.2 Bestands- und Konfliktplan Bregenzer Straße

Anlage 12.2.3 Maßnahmenplan Bregenzer Straße

Anlage 12.2.4 Eingriff-Ausgleichsbilanz Bregenzer Straße

Anlage 12.3.1 Fachbeitrag für die spezielle artenschutzrechtliche

Prüfung

Anlage 12.4.1 Erläuterungsbericht FFH-Vorprüfung

Anlage 12.5 FINK-Maßnahmenblätter

Anlage 13.1 Schalltechnische Untersuchung

Anlage 13.2 Lage der Immissionsorte

Anlage 15.4 Verkehrsgutachten – Technischer Bericht LSA Bleicheweg

und Schoblochweg

Anlage 16 Wasserrechtsantrag

Die Änderungen sind insbesondere durch eine veränderte technische

Bauweise der Eisenbahnüberführung Bregenzer Straße,

Veränderungen bei der geplanten Entwässerung und eine Optimierung

der Anbindung des Radweges mit Anpassung der Straßenverkehrsanlage

im Bereich Bregenzer Straße / Bleicheweg veranlasst.

Für das Vorhaben besteht keine Verpflichtung zur Durchführung

einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß §§ 6 ff. des Gesetzes

über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG).

Der Plan liegt in der Zeit von Montag, den 26.10.2020 bis einschließlich

Mittwoch, den 25.11.2020 in der Stadtverwaltung

Lindau (Bregenzer Str. 8, 88131 Lindau, im Vorraum vor Zimmer

Nr. 8.0.09/ 8.0.10) während der Dienststunden zur allgemeinen

Einsichtnahme aus:

Montag - Freitag 7:30 - 12:30 Uhr

Montag, Dienstag und Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr

Mittwoch 14:00 - 17:30 Uhr

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist eine vorherige Terminvereinbarung

unter der Telefonnummer +49 8382 918-651

erforderlich.

Parallel dazu besteht auch die Möglichkeit zur Einsichtnahme im

Internet. Die Planunterlagen werden unter www.regierung.schwaben.bayern.de

veröffentlicht. Die Veröffentlichung im Internet

dient nur der Information. Rechtsverbindlich sind die in Papierform

zur Einsicht ausgelegten Planunterlagen (Art. 27a Abs. 1 Bay-

VwVfG). Diese Bekanntmachung wird auch im Internet unter www.

stadtlindau.de veröffentlicht.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

1. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden,

kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist,

das ist bis einschließlich Mittwoch, den 09.12.2020

schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Lindau (Bregenzer

Str. 8, 88131 Lindau) oder bei der Regierung von Schwaben

(Postanschrift: Fronhof 10, 86152 Augsburg; Möglichkeit zur

Niederschrift: Langenmantelstr. 1, 86153 Augsburg, Zimmer Nr.

23) Einwendungen erheben. Maßgeblich ist das Eingangsdatum

bei der Verwaltungsbehörde.

Alle Einwendungen müssen eine Adressangabe aufweisen und

persönlich unterschrieben sein. Vertreter von Einwendungsführern

haben ihre Vertretungsberechtigung durch Vorlage einer

schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Einwendungen können

auch elektronisch unter der Adresse „Poststelle@reg-schw.

bayern.de“ erhoben werden. In diesem Fall ist das elektronische

Dokument mit einer qualifizierten Signatur im Sinne des

Signaturgesetzes zu versehen.

Elektronisch übermittelte Einwendungen, die nicht mit einer

qualifizierten elektronischen Signatur versehen sind (z.B. „einfache“

E-Mail), sind unwirksam.

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das

Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Mit Ablauf der

Einwendungsfrist sind Stellungnahmen von Vereinigungen

sowie alle Einwendungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen

Titeln beruhen, ausgeschlossen. Der Einwendungsausschluss

beschränkt sich nur auf dieses Planfeststellungverfahren

(§ 7 Abs. 4 Umweltrechtsbehelfsgesetz – UmwRG).

Verspätet eingegangene Einwendungen bleiben daher bei der

Erörterung nach unten stehender Ziffer 2 und bei der Entscheidung

nach unten stehender Ziffer 5 unberücksichtigt.

In Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten

unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleich

lautender Texte (gleichförmige Einwendungen) eingereicht werden,

ist ein Unterzeichner mit Namen und Anschrift als Vertreter

der übrigen Unterzeichner für das Verfahren zu benennen,

soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt worden

ist. Diese Angaben müssen deutlich sichtbar auf jeder mit einer

Unterschrift versehenen Seite enthalten sein, andernfalls können

diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben.

Die genannte Frist sowie der Einwendungsausschluss nach Verstreichen

der Einwendungsfrist gelten auch für die Einwendungen

und Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen

sowie sonstiger Vereinigungen, soweit sich diese für

den Umweltschutz einsetzen und nach in anderen gesetzlichen

Vorschriften zur Einlegung von Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten

vorgesehenen Verfahren anerkannt sind. Diese

werden hiermit von der Auslegung des Plans benachrichtigt.

Im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung wird darauf

hingewiesen, dass die persönlichen Daten der Einwendungsführer

für die rechtmäßige Abwicklung des Planfeststellungsverfahrens

gespeichert und verarbeitet werden. Die Regierung von

Schwaben wird alle eingehenden Einwendungsschreiben und

Stellungnahmen (einschließlich der darin enthaltenen persönlichen

Angaben) der Vorhabenträgerin zur Stellungnahme und

dem Eisenbahn-Bundesamt zur Entscheidung zuleiten. Dies ist

zwingend erforderlich, um das jeweilige Anliegen prüfen und

nach Prüfung und Erörterung eine Entscheidung treffen zu können.

2. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden vorbehaltlich einer

noch zu treffenden Entscheidung nach § 18a Nr. 1 Satz 1

AEG in einem Erörterungstermin behandelt, der noch ortsüblich

bekannt gemacht wird. Diejenigen, die Einwendungen erhoben

haben bzw. – bei gleichförmigen Einwendungen im Sinne der

obigen Ziffer 1 – deren Vertreter oder Bevollmächtige, werden

von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt. Falls

mehr als 50 solcher Benachrichtigungen vorzunehmen sind,

können diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, von dem

Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt

werden. Die öffentliche Bekanntmachung wird dadurch

bewirkt, dass der Erörterungstermin im amtlichen Veröffentlichungsblatt

der Anhörungsbehörde sowie in den örtlichen

Tageszeitungen bekannt gemacht wird, die in dem Bereich verbreitet

sind, in dem sich das gegenständliche Vorhaben voraussichtlich

auswirken kann. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in

dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.

3. Durch Einsichtnahme in den Plan, Erhebung von Einwendungen,

Teilnahme am Erörterungstermin oder Bestellung von Vertretern

entstehende Aufwendungen werden nicht erstattet.

4. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der Planfeststellung

zumindest dem Grunde nach zu entscheiden ist,

werden nicht in dem Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten

Entschädigungsverfahren behandelt.

5. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach Abschluss

des Anhörungsverfahrens durch das Eisenbahn-Bundesamt

als Planfeststellungsbehörde entschieden. Die Entscheidung

ergeht als Planfeststellungsbeschluss. Die Zustellung der

Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann durch öffentliche

Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen

vorzunehmen sind

Zuständig für die Durchführung des Anhörungsverfahrens einschließlich

des Erörterungstermins sowie für die diesbezügliche

Erteilung von Auskünften und die Entgegennahme von Äußerungen

und Fragen ist die Regierung von Schwaben.

6. Mit Beginn der Auslegung des Planes tritt die Veränderungssperre

nach § 19 Abs. 1 AEG in Kraft. Darüber hinaus steht ab

diesem Zeitpunkt dem Vorhabenträger ein Vorkaufsrecht an

dem vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 19 Abs. 3 AEG).

7. Die Planänderung ist erforderlich, da in Teilen vom Planfeststellungsbeschluss

vom 11.02.2015 abgewichen werden soll.

Einwendungen und Stellungnahmen können nur gegenüber den

geänderten Planunterlagen erhoben werden. Hinsichtlich der

unveränderten Planung ist die Erhebung von Einwendungen

nicht möglich. Welche Teile der Planunterlagen geändert werden

sollen, kann den Planunterlagen und der o.g. Auflistung

entnommen werden. Die Änderungen sind in den Planunterlagen

ersichtlich (Blaueintrag).

Lindau (B), den 09.10.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

7

Satzung über die Erhebung

einer Zweitwohnungssteuer

(Zweitwohnungssteuersatzung - ZwStS -)

vom 07. Oktober 2020

Die Stadt Lindau (B) erlässt auf Grund des Art. 22 Abs. 2 der Bayerischen

Gemeindeordnung (GO) in der Fassung der Bekanntmachung

vom 22.08.1998 (GVBl. S. 796), zuletzt geändert durch

Gesetz vom 24.07.2020 (GVBl. S. 350) und des Art. 3 Abs. 1 des

Bayerischen Kommunalabgabengesetzes (KAG) in der Fassung der

Bekanntmachung vom 04.04.1993 (GVBl. S. 264), zuletzt geändert

am 09.06.2020 (GVBl. S. 286), folgende Satzung:

§ 1

Allgemeines

Die Stadt Lindau (Bodensee) erhebt eine Zweitwohnungssteuer als

örtliche Aufwandsteuer im Sinne des Art. 105 Abs. 2 a Grundgesetz

(GG).

§ 2

Steuergegenstand

Zweitwohnung ist jede Wohnung in der Stadt Lindau (Bodensee),

die eine Person, die in einem anderen Gebäude ihre Hauptwohnung

hat, zu ihrer persönlichen Lebensführung oder der ihrer Familienangehörigen

innehat. Als Wohnung gelten auch Mobilheime,

Wohnmobile, Wohn- und Campingwagen, die länger als drei Monate

im Kalenderjahr nicht oder nur unerheblich fortbewegt werden.

Die vorübergehende Nutzung zu anderen Zwecken, insbesondere

zur Überlassung an Dritte, steht der Zweitwohnungseigenschaft

nicht entgegen.

§ 3

Steuerpflichtiger

(1) Steuerpflichtig ist, wer im Stadtgebiet eine Zweitwohnung im

Sinne des § 2 innehat.

(2) Haben mehrere Personen gemeinschaftlich eine Zweitwohnung

inne, so sind sie Gesamtschuldner nach § 44 der Abgabenordnung

(AO).

§ 4

Steuermaßstab

(1) Die Steuer wird nach dem jährlichen Mietaufwand berechnet.

Der jährliche Mietaufwand ist die Nettokaltmiete, die der

Steuerpflichtige für die Benutzung der Wohnung aufgrund vertraglicher

Vereinbarungen nach dem Stand im Zeitpunkt der

Entstehung der Steuerpflicht für ein Jahr zu entrichten hätte

(Jahresnettokaltmiete). Als Mietaufwand gelten auch alle anderen

Formen eines vertraglich vereinbarten Überlassungsentgelts,

beispielsweise Pachtzins, Nutzungsentgelt, Erbpachtzins,

Leibrente.

(2) Wenn nur eine Bruttokaltmiete (einschließlich Nebenkosten,

aber ohne Heizkosten) vereinbart wurde, gilt als Nettokaltmiete

die um einen Abzug von 10 % verminderte Bruttokaltmiete.

Wenn nur eine Bruttowarmmiete (einschließlich Nebenkosten

und Heizkosten) vereinbart wurde, gilt als Nettokaltmiete die

um einen Abzug von 20 % verminderte Bruttowarmmiete.

(3) Für Wohnungen, die im Eigentum des Steuerpflichtigen stehen

oder die dem Steuerpflichtigen unentgeltlich oder zu einem

Entgelt unterhalb der ortsüblichen Miete überlassen sind, ist

die Nettokaltmiete in der ortsüblichen Höhe anzusetzen. Sie

wird von der Stadt Lindau (Bodensee) in Anlehnung an die Nettokaltmiete

geschätzt, die für Räume gleicher oder ähnlicher

Art, Lage und Ausstattung regelmäßig gezahlt wird.

§ 5

Steuersatz

(1) Die Steuer beträgt jährlich 20 v.H. der Bemessungsgrundlage.

(2) Für Zweitwohnungen im Sinne des § 2 S. 2

beträgt der Steuersatz im Kalenderjahr 96,00 €

(3) Ist zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld die Verfügbarkeit

der Zweitwohnung für Zwecke der persönlichen

Lebensführung aufgrund eines Vertrages mit einer Vermietungsagentur,

einem Hotelbetrieb oder einem vergleichbaren

Betreiber zwecks Weitervermietung zeitlich begrenzt, beträgt

die Steuerschuld bei einer tatsächlichen Verfügbarkeit im Veranlagungszeitraum

von

a) bis zu zwei Wochen 25 v. H.

b) bis zu einem Monat 50 v. H.

c) bis zu zwei Monaten 5 v. H.

des Satzes nach Abs. 1.

§ 6

Entstehung und Ende der Steuerpflicht

(1) Die Steuer wird als Jahressteuer erhoben. Besteuerungszeitraum

ist das Kalenderjahr.

(2) Die Steuerpflicht für ein Kalenderjahr entsteht am 1. Januar.

Tritt die Zweitwohnungseigenschaft erst nach dem 1. Januar

ein, so entsteht die Steuerpflicht mit dem ersten Tag des auf

diesen Zeitpunkt folgenden Monats.

(3) Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem

die Zweitwohnungseigenschaft entfällt.

§ 7

Festsetzung und Fälligkeit der Steuer

(1) Die Stadt Lindau (Bodensee) setzt die Steuer für ein Kalenderjahr

oder - wenn die Steuerpflicht erst während des Kalenderjahres

entsteht - für den Rest des Kalenderjahres mit dem der

Dauer der Steuerpflicht entsprechenden Teilbetrag durch Bescheid

fest. In dem Bescheid kann bestimmt werden, dass er

auch für künftige Zeitabschnitte gilt, solange sich die Bemessungsgrundlagen

und der Steuerbetrag nicht ändern.

(2) Die Steuer wird erstmalig einen Monat nach der Bekanntgabe

des Steuerbescheides fällig. Bis zur Bekanntgabe eines neuen

Steuerbescheides ist die Steuer jeweils zum 1. März eines jeden

Jahres fällig und ohne Aufforderung weiter zu entrichten.

(3) Endet die Steuerpflicht, so ist die zu viel gezahlte Steuer auf

Antrag zu erstatten.

§ 8

Anzeigepflicht

(1) Wer Inhaber einer Zweitwohnung ist bzw. wird oder eine

Zweitwohnung aufgibt, hat dies der Stadt Lindau (Bodensee)

- Steuerabteilung - innerhalb eines Monats schriftlich anzuzeigen.

Die Anmeldung oder Abmeldung von Personen nach dem

Bayerischen Meldegesetz gilt nicht als Anzeige im Sinne dieser

Vorschrift.

(2) Die Inhaber einer Zweitwohnung sind verpflichtet, der Stadt

Lindau (Bodensee) - Steuerabteilung - für die Höhe der Steuer

maßgebliche Veränderungen unverzüglich zu melden und über

den Umfang dieser Veränderungen - auf Verlangen auch unter

Vorlage entsprechender Unterlagen - Auskunft zu erteilen.

§ 9

Steuererklärung

(1) Der Inhaber einer Zweitwohnung ist zur Abgabe einer Steuererklärung

verpflichtet. Zur Abgabe einer Steuererklärung ist

auch verpflichtet, wer hierzu von der Stadt Lindau (Bodensee)

aufgefordert wird.

(2) Der Steuerpflichtige hat innerhalb eines Monats nach Aufforderung

oder bei Änderung des Steuermaßstabs nach § 4 eine

Steuererklärung gemäß dem Formblatt der Stadt Lindau (Bodensee)

abzugeben.

(3) Die Steuererklärung ist eigenhändig zu unterschreiben.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

(4) Die Angaben sind durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.

(5) Es sind die Bestimmungen der Abgabenordnung in ihrer jeweils

geltenden Fassung heranzuziehen, soweit das Kommunalabgabengesetz

in seiner jeweils geltenden Fassung auf diese verweist.

§ 10

Mitwirkungspflichten

Die Mitwirkungspflichten Dritter, insbesondere desjenigen, der

dem Steuerpflichtigen die Wohnung überlassen oder ihm die Mitnutzung

gestattet hat - z. B. des Vermieters, des Eigentümers des

Grundstücks oder der Wohnung, des Hausverwalters nach §§ 20

ff. des Wohnungseigentumsgesetzes oder des Vermieters von Campingplatz

- Stellplätzen - ergeben sich aus § 93 AO.

§ 11

Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig handelt, wer als Steuerpflichtiger oder bei

Wahrnehmung der Angelegenheiten eines Steuerpflichtigen

leichtfertig

1. über steuerrechtlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder

unvollständige Angaben macht oder

2. die Gemeinde pflichtwidrig über steuerrechtlich erhebliche

Tatsachen in Unkenntnis lässt und dadurch Steuern verkürzt

oder nicht gerechtfertigte Steuervorteile für sich oder einen

anderen erlangt.

Die Strafbestimmungen des Art. 14 des Kommunalabgabengesetzes

bleiben unberührt.

(2) O rdnungswidrig handelt auch, wer

1. als Inhaber einer Zweitwohnung im Erhebungsgebiet entgegen

§ 8 Abs. 1 das Innehaben einer Zweitwohnung bei

In-Kraft-Treten dieser Satzung nicht innerhalb eines Monats

anzeigt,

2. Inhaber einer Zweitwohnung im Erhebungsgebiet ist und

nicht gem. § 8 Abs. 2 die für die Höhe der Steuer maßgeblichen

Veränderungen unverzüglich meldet und über den Umfang

dieser Veränderungen Auskunft erteilt,

3. als Inhaber einer Zweitwohnung im Erhebungsgebiet entgegen

§ 9 Abs. 1 nicht rechtzeitig seine Steuererklärung abgibt,

4. die in § 9 Abs. 4 genannten Unterlagen nicht einreicht,

5. als Eigentümer oder Wohnungseigentümer und Wohnungsgeber

oder Vermieter von Campingplatz-Stellplätzen seinen

Mitwirkungspflichten nach § 10 nicht nachkommt,

6. Belege ausstellt, die in tatsächlicher Hinsicht unrichtig sind.

(3) Gemäß Art. 15 des Kommunalabgabengesetzes kann eine

Ordnungswidrigkeit nach Abs. 1 mit einer Geldbuße bis zu

10.000,00 € und gemäß Art. 16 des Kommunalabgabengesetzes

eine Ordnungswidrigkeit nach Abs. 2 mit einer Geldbuße

bis zu 5.000,00 € geahndet werden.

§ 12

Datenschutz

Die im Rahmen der Einhebung der Zweitwohnungssteuer verarbeiteten

Daten werden zum Zweck der Durchführung des Verfahrens

zur Festsetzung, Erhebung und Vollstreckung der Zweitwohnungssteuer

verwendet.

§ 13

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01.01.2020 in Kraft.

Gleichzeitig tritt die Zweitwohnungssteuersatzung vom

16.07.2018 außer Kraft.

Lindau (B), den 07.10.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Testbetrieb beim Stadtbus

Nur wenige Rückmeldungen

Im September bezahlten Fahrgäste

immer samstags für den

Einzelfahrschein einen Euro.

Damit sollte die Attraktivität

des Stadtbusses gehoben

werden. In einer anonymen

Umfrage digital oder per Postkarte

wurden die Fahrgäste

um ihre Meinung gebeten.

„Ich hätte schon mit ein wenig

mehr Rückmeldungen gerechnet“

sagt René Pietsch,

Betriebsleiter des Lindauer

Stadtbus, „die Tendenz derer,

die teilgenommen haben, ist

allerdings schon deutlich erkennbar“.

216 Antworten konnten ausgewertet

werden, die Frage „Ich

würde generell öfter im Stadtbus

Lindau fahren, …“ beantworteten

dabei rund 30 Prozent

mit „…wenn das Fahrplanangebot

besser wäre“ und

rund 70 Prozent gab an „…

wenn die Ticketpreise günstiger

wären“.

„Wegen der geringen Rückmeldung

sind belastbare

Schlüsse schwierig. Wir werden

die Ergebnisse aber natürlich

gemeinsam mit dem Verkehrsverbund

Bodo im Fokus behalten“,

fasst Pietsch die Auswertung

zusammen.

Derzeit wird ausgewertet, was den Stadtbus für Fahrgäste attraktiver

macht.

Foto: Stadtwerke


8 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Gartenschau: Ab sofort gibt es Dauerkarten

Niedriger Preis bis Ostern soll vor allem für Lindauerinnen und Lindauer interessant sein

„Die Vorfreude steigt von Tag

zu Tag und mit dem Start des

Dauerkartenvorverkaufs rückt

die Gartenschau in Lindau noch

einmal näher“, erklärt Lindaus

Oberbürgermeisterin, Claudia

Alfons und präsentiert ihre

frisch erworbene Dauerkarte

mit der Nummer eins. 222 Tage

vor der Eröffnung der Gartenschau

im kommenden Jahr hat

der Vorverkauf begonnen.

Tourist-Info Lindau

Alfred-Nobel-Platz 1, 88131 Lindau

Tourist-Info Scheidegg

Rathausplatz 8, 88175 Scheidegg

Tourist-Info Wasserburg

Lindenplatz 1, 88142 Wasserburg

Tourist-Info Lindenberg

Museumsplatz 1, 88161 Lindenberg

Tourist-Info Konstanz

Bahnhofplatz 43, 78462 Konstanz

Tourist-Info Friedrichshafen

Bahnhofplatz 2, 88045 Friedrichshafen

Tourist-Info Nonnenhorn

Seehalde 2, 88149 Nonnenhorn

Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.

Am Schlosssee 1, 88682 Salem

Tourist-Info Kressbronn

Nonnenbacher Weg 30, 88079 Kressbronn

Tourist-Info Langenargen

Obere Seestraße 2/1, 88085 Langenargen

Tourist-Info Tettnang

Montfortstraße 41, 88069 Tettnang

Tourist-Info Lustenau

Schillerstraße 2, 6890 Lustenau

DAV Lindau

Kemptener Str. 16, 88131 Lindau

Lindaupark

Kemptener Straße 1, 88131 Lindau

Verlag Schwäbisches Meer - Luina

Kaserngasse 1, 88131 Lindau

Filialen der Sparkasse

Memmingen-Lindau-Mindelheim

Aeschach

Bregenzer Straße 33, 88131 Lindau

Aeschach

Webergasse 1, 88131 Lindau

Reutin

Kemptener Straße 50, 88131 Lindau

Insel

Oberer Schrannenplatz 4, 88131 Lindau

Bis Ostern kostet eine Dauerkarte

für Erwachsene 80 Euro,

danach 95 Euro. „Dies ist insbesondere

ein Angebot für die

Lindauerinnen und Lindauern,

die sich so damit unbegrenzten

Zugang zum „Gartenstrand“

sichern können.

Dies soll auch ein Dankeschön

für die Geduld und Disziplin

sein, mit der die Lindauerinnen

und Lindauer die Einschränkungen

und Entbehrungen

durch die Bauarbeiten

ertragen haben“, hob Alfons

einen Vorteil der Dauerkarte

hervor und ergänzte: „Zudem

löst sie ein Problem, das jedes

Jahr um diese Zeit auftaucht:

Was schenke ich zu Weihnachten.

Die Dauerkarte ist das ideale

Geschenk.“

Claudia Knoll, Geschäftsführerin

der Gartenschaugesellschaft

„Natur in Lindau“,

fügte eine ganze Reihe weiterer

Vorteile für Dauerkarteninhaber

an: „Dauerkartenbesitzer

können die Gartenschau 130

Tage von morgens bis abends

auch außerhalb der Öffnungszeiten

genießen. Ob als Frühschwimmer,

Konzertbesucher

oder einfach f ür einen

Sundowner auf den neuen

Uferstufen – stets haben sie Zugang

zum Gelände ohne Wartezeiten.“

Im Eintrittspreis enthalten

sind der Zugang zu allen Veranstaltungen

und je ein Tageseintritt

für die Gartenschauen in

Überlingen, Ingolstadt und Eppingen.

„Mehr Gartenschau

fürs Geld geht nicht“, so Knoll

weiter. Ermäßigt beträgt der

Eintritt bis zum 4. April 2021

35 Euro, danach 50.

Einen besonderen Fokus haben

die Verantwortlichen auf

die Kinder und Jugendlichen

gelegt. Kinder bis 7 Jahre haben

freien Eintritt, Kinder und Jugendliche

bis 17 Jahre bezahlen

15 Euro, später dann 20 Euro.

„Uns ist wichtig, auch Kindern

und Jugendlichen ein interessantes

Angebot zu machen“,

erklärt Knoll, „Gartenschau

ist jünger als ihr Ruf“.

Alfons nahm den Ball auf und

wies auf die Angebote vom Kinderprogramm

über die Slacklines

im Luitpoldpark, den Boulderblock

des Alpenvereins und

die Skateanlage, die derzeit entsteht,

hin.

Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons kauft sich bei Margit

Zimmer die allererste Dauerkarte für die Gartenschau Lindau.

Martin Richter-Liebald, Dr. Claudia Alfons, Uli Kaiser, Margit Zimmer,

Dr. Gerhard Ecker, Katrin Dorfmüller und Anna Wünsch (von

links) freuen sich über ihre Dauerkarten. Fotos (2): Widmer/Natur in Lindau

Mehr als 20 Vorverkaufsstellen

bieten die Dauerkarte

an. Neben den Touristinformationen

auf der deutschen

Seite des Bodensees und im

Allgäu sind es vor allem zahlreiche

Filialen der Sparkasse

Memmingen-Lindau-Mindelheim

und der Lindaupark, die

Dauerkarten anbieten. „Damit

sind unsere Vorverkaufsstellen,

wie die gesamte Gartenschau

in der Region präsent“,

verwies Knoll noch auf die

Gartenschaubeiträge in Weiler

und Scheidegg.

Gleichzeitig gab die Gartenschaugesellschaft

auch die

Preise für Tagestickets bekannt.

Erwachsene bezahlen 16 Euro

(ermäßigt: 8,50 Euro). Kinder

und Jugendliche ab sieben Jahre

3 Euro. „Wir haben uns bewusst

für eine einfache Preisstruktur

entschieden“, so

Knoll. „Ab dem sechsten Besuch

rechnet sich die Dauerkarte

bereits.“ Jürgen Widmer

Bürgerversammlung in Lindau

Teilnehmer sollen sich anmelden

Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons lädt die

Bürgerinnen und Bürger zur

diesjährigen Bürgerversammlung

ein. Sie findet am Montag,

30. November, von 19 Uhr

an in der Inselhalle statt.

Dabei bleibt eines unverändert:

Fragen aus der Bürgerschaft

sind ausdrücklich erwünscht.

Diese können entweder

mündlich nach dem

Rechenschaftsbericht der

Oberbürgermeisterin gestellt

werden, oder aber vorher

schriftlich eingereicht werden.

Diese können bis 20. November

schriftlich an die Stadtverwaltung

Lindau, Bregenzer

Straße 6, 88131 Lindau (B) oder

per E-Mail an hauptamt@lindau.de

gesendet werden.

Die schriftlich gestellten

Fragen werden nur bei persönlicher

Anwesenheit des jeweiligen

Fragestellenden in der

Bürgerversammlung beantwortet.

Ansonsten gibt es eine

schriftliche Antwort.

Da auch in der Bürgerversammlung

die Coronaregeln

gelten, bittet Hauptamtsleiter

Thomas Nuber um schriftliche

Anmeldungen zur Bürgerversammlung:

„Nur so können

wir lange Warteschlangen am

Abend vermeiden und vorab

eine geeignete Sitzordnung

vorbereiten.“

Die Anmeldung muss Vorname,

Nachname und die Telefonnummer

enthalten. „Am

besten per E-Mail an Hauptamt@lindau.de

oder unter

08382/918-106“, gibt Nuber

die Kontakdaten an.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

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Ende der Bewerbungsfrist ist der 13.11.2020.

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ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

9

– Anzeige –

Gimme five! – Carina hat Spaß im Marketing

Stadtverkehr Lindau macht den Stadtbus fit für die Zukunft und informiert Fahrgäste über alle Veränderungen

Carina ist seit September 2019

bei den Stadtwerken Lindau die

kaufmännische Azubine. Im Rahmen

ihrer Ausbildung unterstützte

sie in diesem Sommer

das Marketing. „Und das hat sie

toll gemacht“, lobt Geschäftsführer

Hannes Rösch. Ein wichtiger

Part war dabei unter anderem

die Vorbereitung und

Durchführung des Stadtbus-

Infotages während der europäischen

Mobilitätswoche. Carina

hat ihre Eindrücke und Erfahrungen

niedergeschrieben…

Warum fahren Lindauer/-innen

eigentlich mit dem Auto auf

die Insel? Werden alle Drucksachen

rechtzeitig fertig? Was

werden die Menschen, die an

den Stand kommen, wissen

wollen? Es waren viele Fragen,

die ich mir im Vorfeld unserer

Infoveranstaltung gestellt habe.

Je näher der Termin kam, desto

nervöser wurde ich.

Völlig ohne Grund, stellte

sich heraus. Denn wir hatten

an alles gedacht, hatten alles

dabei und dank unserer engagierten

Lindauer Agentur war

sogar schon unser Streckennetzplan

mit an Bord. Statt

eines Pavillons kamen wir mit

unserem schönsten Bus, dem

Hybridbus mit den Schmetterlingen

und Sonnenblumen,

zum Paradiesplatz. Ich lernte

auch gleich unsere Profi-Promoter

Sophie und Niklas kennen,

die immer wieder in unseren

Bussen unterwegs sind und

Infomaterial über den „neuen

Stadtbus“ verteilen. Denn eines

machte der Betriebsleiter

des Stadtverkehrs Lindau, René

Pietsch, ganz deutlich: „Wir

müssen unsere Kunden bis

zum Start im Dezember ganz,

ganz viel informieren! 25 Jahre

lang hat sich nichts verändert.

Jetzt kommt was Neues. Das

muss überall stehen!“ Das war

eine klare Ansage an unser

Team. Angefangen hat alles

natürlich lange vor dem Infotag…

Wenn man „Marketing“ hört,

dann kommen einem gleich

mal „Werbegeschenke“ in den

Sinn. Das war bei mir genauso.

Und prompt durfte ich mich

als erstes um „give aways“ kümmern.

Auch dabei sollte es eine

Veränderung geben: Da wir als

Energieversorger unsere Kunden

mit 100 Prozent Ökostrom

beliefern und der Umwelt- und

Nachhaltigkeitsaspekt bei den

Stadtwerken groß geschrieben

wird, wollten wir auch mit

unseren Werbegeschenken ein

Zeichen setzen. So machte ich

mich auf die Recherche nach

„ökologisch korrekten“ giveaways.

Das war gar nicht so

Die meisten Besucher am Infostand waren richtig nett, findet Carina.

Niklas und Sophie sind unsere Profi-Promoter: ansteckend gut drauf…

einfach, da ich mich an viele

Kriterien halten musste. So

sollten die Geschenke schön

und öko sein, trotzdem den

Budget-Rahmen nicht sprengen

und überdies in unser Corporate

Design passen. Nach längerer

Suche fand ich so zum

Beispiel einen Anbieter, der

Biogummibärchen in kompostierbarer

Folie anbietet und

uns diese – der kurzen Haltbarkeit

wegen – gern auch auf

zwei Lieferungen zu verschiedenen

Terminen aufteilte. Das

war der Startschuss. Danach

folgten noch Kugelschreiber,

die nicht aus Plastik, sondern

aus Bambus sind. Nachdem

die Werbegeschenke und unsere

Drucksachen für den

Stadtbustag pünktlich angeliefert

worden waren, konnte der

19. September kommen.

Als ich auf dem Paradiesplatz

ankam, erwarteten mich

meine Kollegen und Kolleginnen

schon freudig, trotzdem

es ziemlich kalt war. Wir bereiteten

alles vor, stellten den Tisch

für die Infoflyer, die „Ein-Euro-

Ticket“-Umfrage-Karten und

die Werbegeschenke auf, hängten

den neuen Streckenplan

an ein Flipchart und befestigten

mit Kabelbindern ein großes

Werbebanner an einem

Geländer. Kurz drauf kamen

schon die ersten Interessierten.

Ich hörte René Pietsch ganz

genau zu, was er alles erzählte

und wurde so im Laufe des

Tages immer sicherer in meinen

eigenen Erläuterungen. Es

hat mir riesigen Spaß gemacht,

den Leuten die Veränderungen

zu erklären. Die meisten Besucher

unseres Standes waren

richtig nett und nahmen die

Veränderungen als mögliche

Chance wahr. Einige kritisierten

den neuen Streckenplan

und machten zum Teil eigene

Vorschläge. Deshalb legten wir

uns mächtig ins Zeug, um

ihnen zu vermitteln, welche

Vorteile das neue Streckensystem

bieten wird. Denn in den

letzten beiden Jahren hatten

sich unserer Fahrgäste besonders

über die Probleme bei der

Pünktlichkeit des Stadtbusses

geärgert. Darauf haben wir bei

der Erstellung des neuen Streckenplans

besonders geachtet: So

stehen sich zukünftig wieder

kurze und lange Streckenäste

gegenüber, damit die Busse

mehr Zeit-Puffer haben. Das

Angebot wird um die Linie 5

erweitert. Und den neuen Bahnhof

in Reutin werden gleich

drei Linien anfahren. Wir nennen

das „Starker Knoten“.

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau

Was uns am Infotag besonders

aufgefallen ist? Kindern

und Jugendlichen war nach

nur einem Blick auf den neuen

Streckenplan sofort klar, wie

sie ab Dezember fahren müssen.

Ich wünsche mir, dass wir

unsere Fahrgäste mit unseren

ganzen Maßnahmen optimal

informieren können und dass

der „neue“ Stadtbus ab Dezember

gut funktioniert.

Mehr Infos gibt‘s auf unserer

Homepage unter der Rubrik

„Stadtbus – Aktuelles“. Wer

noch weitere Fragen hat, darf

uns selbstverständlich gerne

anrufen oder uns schreiben.

Außerdem sind unsere Promoter

Niklas und Sophie am 24. Oktober,

am 28. November und

am 5. Dezember auf den Linien

unseres Stadtbusses unterwegs

und informieren Sie

gern. Kommen Sie gut an! CD

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen

rund um Energie, Verkehr und

Telekommunikation gut

aufgehoben. Alle Informationen

finden Sie auf:

@ www.sw-lindau.de


10 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

WISSENSWERTES

Hilfe für Familien in Not

Kinderschutzbund Lindau freut sich über großzügige Spende

Der Vorstand des Kinderschutzbundes

Lindau e.V. freut sich

über eine großzügige Spende.

14. Platz beim Europa Cup

Beim Laser Europa Cup ist

Maria Gerstner vom Lindauer

Segler-Club 14. in der Klasse

Laser 4.7 geworden. Über 100

Segler waren Ende September

vor Warnemünde in den Klassen

Laser Standard, Laser Radial

und Laser 4.7 gestartet.

Zum ersten Lauf, den Maria als

13. beendete, wehte es noch

leicht mit acht bis zehn Knoten

Wind. Der Wetterumschwung

am zweiten Tag sorgte zunächst

für Flaute, bevor am späten

Nachmittag bei etwa zwölf bis

15 Knoten zwei Läufe (14. und

10.) gesegelt werden konnten.

Am dritten Tag kamen Regen

und Wind. Im sechsten Lauf bei

kräftigen 20 bis 25 Knoten Wind

lag Maria an dritter Position,

kenterte aber im Surf auf dem

Vorwind-Kurs in der mittlerweile

beachtlichen Welle und

wurde schließlich noch Elfte.

Im letzten Lauf reichte es

Maria bei Regen, zehn Knoten

Wind und aufziehendem

Seenebel noch für den 9. Platz.

Damit belegte sie am Ende

Platz 14 im starken Feld der

28 Laser 4.7 Segler, in der

Mädchenwertung wurde sie

Sechste.

BZ-Foto: LSC

Christel Greiner, eine ehemalige

Tagesmutter, hat in den

letzten Monaten zahlreiche

Stoffmasken genäht.

Die Masken konnten sowohl

im Stammhaus auf der

Insel, als auch in der Aeschacher

Filiale des Lindauer Einzelhändlers

„Papier Enderlin“

(Inhaber Sabine Giesing und

Matthias Müller) erworben

werden.

Den Reinerlös in Höhe von

625 Euro erhält der Ortsverband

Lindau des Kinderschutzbundes.

„Durch diese großzügige

Spende werden Familien unterstützt,

die aufgrund der Corona-Pandemie

nachweislich

in Not geraten sind“, heißt es

in einer Pressemitteilung von

Christine Wörsching, Geschäftsführerin

Kinderschutzbund

Lindau, an die BZ. BZ

BZ-Foto: KSB Lindau

Kinderschutzbund

Ortsverband Lindau e.V.

Kemptener Str. 28

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/37 06

E-Mail: ksb-lindau@gmx.de

Bürozeiten:

Mi. und Fr. von 8.30 bis 12 Uhr

@ www.kinderschutzbund-li

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Unsere beliebte

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und unseren zeitlosen

BZ-Geburtstagskalender

können Sie gern bei uns

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der BZ-Geburtstagskalender 9,50 Euro.

Die Zustellung im Stadtgebiet Lindau

übernehmen wir ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb des Stadtgebietes

Lindau erfolgt per Post

zzgl. der entstehenden Versandkosten.

Des einen Freud‘...

Tipp von Haus & Grund: zu Herbstlaub

Der Herbst ist da – die Blätter

am Baum färben sich langsam

bunt. Was für die einen schön

anzusehen ist, ist für andere

ein Ärgernis. Denn der Herbst

bringt auch Laubfall mit sich.

Und dieser führt nicht selten

zu Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Als Grundsatz gilt aber, dass

das Laub auf dem eigenen

Grundstück zu dulden und

selbst zu entfernen ist, auch

wenn es von Bäumen des

Nachbarn stammt.

„Erst, wenn der Laubbefall

über das gewöhnliche

Maß hinausgeht, kann es

unter gewissen Voraussetzungen

möglich sein, einen

Rückschnitt der störenden

Bäume zu verlangen. Zu beachten

ist aber, dass Bäume

in den meisten Kommunen

durch Satzungen oder Verordnungen

geschützt sind“,

erklärt Rechtsanwalt Karl

Wanner, Vorsitzender von

Haus & Grund Lindau.

Hat ein Nachbar die Grenzbewachsung

zu dulden, kann

ihm eine sogenannte „Laubrente“

zur Kompensation des

erhöhten Reinigungsbedarfs

zustehen. Ob und in welcher

Höhe ein solcher Anspruch

besteht, muss aber im Einzelfall

beurteilt werden. Allgemeine

Vorgaben oder gar

gesetzliche Regelungen hierzu

bestehen nicht.

Laub ist auch geeignet,

Wege und Straßen in rutschige

Angelegenheiten zu

verwandeln. Solange die Wege

auf seinem Grundstück betroffen

sind, ist der Eigentümer

selbst dafür verantwortlich,

das Laub zu entfernen.

Befindet sich das Laub dagegen

auf öffentlichen Straßen

und Gehwegen, ist grundsätzlich

die Gemeinde für

die Reinigung der Straßen

und Gehwege verantwortlich.

Sie können diese Aufgabe

jedoch auch auf die

Anlieger, Reinigungsfirmen

oder den Hausmeister übertragen.

„Für vermietende Eigentümer

besteht wiederum die

Möglichkeit, die Reinigungsarbeiten

auf den Mieter zu

übertragen. Dies muss aber

detailliert im Mietvertrag

geregelt sein. Auch kann er

die Reinigung selbst durchführen

lassen und die Kosten

hierfür auf den Mieter

umlegen“, informiert der

Experte.

Von Laub verstopfte Dachrinnen

sollten von den

Eigentümern regelmäßig gereinigt

werden. „Vermieter

können die hierfür notwendigen

Aufwendungen im

Wege der Betriebskosten auf

den Mieter umlegen, sofern

dies im Mietvertrag explizit

vereinbart wurde und die

Reinigung aufgrund des

Baumbestandes turnusmäßig

erfolgen muss, um Schäden

zu verhindern“, erklärt der

Chef von Haus & Grund

Lindau.

BZ


WISSENSWERTES 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

11

Fußball: Die SpVgg Lindau erwartet den Tabellenführer

Hätte es jemand im Dezember

letzten Jahres prophezeit, es

hätte niemand geglaubt: 336

Tage musste die SpVgg Lindau

warten, bis sie wieder ein

Meisterschaftsspiel austragen

durfte. Anfang Oktober war es

die TSG Ailingen II, die Gast im

Lindauer Stadion war. Obwohl

die Ailinger Reserve mit zahlreichen

Spielern aus ihrer Bezirksligamannschaft

verstärkt wurde,

gewann die SpVgg vor der

erlaubten Kulisse von 250

Zuschauern verdient mit 3:1.

Sowohl spielerisch als auch

kämpferisch konnten die

Lindauer überzeugen und das,

obwohl (coronabedingt) die

Vorbereitung und die laufende

Saison immer wieder unterbrochen

werden mussten. So

war es auch erst das dritte von

sechs möglichen Spielen.

Am Sonntag, 18. Oktober,

kommt um 16 Uhr nun der unangefochtene

Tabellenführer

nach Lindau. Die 1. Mannschaft

des TSV Tettnang hatte bisher

einen ungestörten Saisonverlauf

und konnte alle ihre sechs

Meisterschaftsspiele gewinnen.

Dass es eine echte Herausforderung

wird, darüber sind sich die

Lindauer Spieler und der Trainer

Manuel Cifonelli klar. Eines ist

aber sicher: Das junge Team der

SpVgg wird sowohl spielerisch

als auch kämpferisch alles in

die Waagschale werfen, damit

drei Punkte in Lindau bleiben.

BZ-Foto: SpVgg

Naturheilverein hat neuen Vorstand

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr

2019 kann der Naturheilverein

Bodensee zurückblicken.

So gab es verschiedene

Veranstaltungen des Vereins,

wie regelmäßige Vorträge der

Therapeuten, verschiedene

Messebeteiligungen, eine gut

besuchte, selbst veranstaltete

Gesundheitsmesse in Wangen

sowie zahlreiche Mitgliedertreffen

und Vorstandssitzungen.

Auch im Jahr 2020 waren

ähnliche Aktivitäten geplant,

die leider allesamt wegen der

Corona Pandemie nicht stattfinden

konnten.

Auf der Tagesordnung der

Jahreshauptversammlung des

aktuell 132 Mitglieder zählenden

Vereins stand auch die

Neuwahl des Vorstandes.

Nachdem die bisherige 1. Vorsitzende

Angelika Buch im Laufe

des Frühjahrs aus persönlichen

Gründen zurückgetreten

war und die langjährige

Schriftführerin Gudrun Wernicke

ihr Amt gerne abgeben wollte,

kam es zu personellen Veränderungen.

Als erster Vorsitzender wurde

Leo Pachole (Bildmitte), Heilpraktiker

aus Lindenberg, gewählt.

2. Vorsitzender wurde

Joachim Kaiser (li.), Baubiologe

aus Wangen. Als neuer Schriftführer

wurde Dr. Arne Sturm (re.),

Faszien-Therapeut aus Wangen,

gewählt. In ihrem Amt als

Kassiererin wurde Michaela

Till (2.v.re.), Praxis für Psychotherapie

und Astrologie aus

Lindau, bestätigt, genau so

wie Andrea Burg (2.v.li.),

Lebensberatung und Coaching

aus Tettnang, die weiterhin

für die Mitgliederverwaltung

verantwortlich ist. Auch Irene

Wagner, Fußpflegerin aus Lindau,

bleibt dem Vorstand als

Beisitzerin erhalten. Mehr Infos:

www.naturheilvereinbodensee.de

BZ-Foto: NHV BoSee

Schließung der Lindauer Hütte

Aufgrund der im September

bekannt gegebenen Reisewarnung

für Vorarlberg sah sich

der Deutsche Alpenverein,

Sektion Lindau, gezwungen, die

Lindauer Hütte für die restliche

Herbstsaison zu schließen.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

„Der Winterraum

steht in diesem Winter für eine

touristische Nutzung nicht

zur Verfügung und darf nur im

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Die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V.

(AWO) ist ein innovativer und moderner Träger von 38

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Für die Benutzung trägt der

Nutzer selbst die Verantwortung.

Darüber hinaus sind

folgende coronabedingten Hygienebedingungen

für Winterräume

zu beachten: Es befinden

sich keine Decken, Spannbetttücher,

Kissen oder Geschirr in

den Räumen.

Bergsteiger, die auf Grund

eines Notfalls die Räumlichkeiten

benutzen müssen, sind

verpflichtet, sich im Hüttenbuch

einzutragen.“

Unter Vorbehalt starten der

Deutsche Alpenverein Lindau

am 23. Dezember 2020 mit der

Wintersaison.

Aktuelle Informationen erhalten

Interessenten unter:

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12 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

KUNST UND KULTUR

Neues Projekt „Young Spirit – Skilled Hands“

Int. Violinfestival junger Meister Recitals, Kammermusikabende und ein öffentlicher Meisterkurs

Cosima S. Larivière

BZ-Foto: Reichardt

Stephen Waarts

BZ-Foto: Ealovega

Volodia Mykytka

BZ-Foto: Fydrich

Alexey Stadler

BZ-Foto: Stagat

Roland Krüger

BZ-Foto: Borggreve

Vom 22. bis 31. Oktober veranstalten

der Internationale Konzertverein

Bodensee e.V. und „birdmusic“

das 22. Internationale Festival junger

Meister. Erneut werden Hochbegabte

aus aller Welt in die Bodenseeregion

kommen, um ihr

großartiges Können in Recitals,

Kammermusikabenden und einem

öffentlichen Meisterkurs vielfältig

zu präsentieren. Zum neunten Mal

steht die Violine im Focus.

Eigentlich sollte das Festival

wie gewohnt über Ostern stattfinden.

Aber wie so viele Veranstaltungen

ist auch dieses

Musikereignis der Corona-

Pandemie zum Opfer gefallen.

Um ein Zeichen der Solidarität

mit den jungen Künstlern zu

setzen, aber auch um mit gutem

Beispiel und innovativ voranzuschreiten,

wird das Festival

zumindest in Teilen nachgeholt.

Dabei feiert im 25. Jahr

des Bestehens ein interessantes

Kammermusikprojekt Premiere,

in dem junge Meister

mit etablierten Künstlern proben

und auftreten werden.

Das Herzstück des Festivals

ist ein öffentlicher Meisterkurs

mit dem international renommierten

Violinpädagogen Prof.

Krzysztof Wegrzyn von der

Musikhochschule Hannover.

Bei ihm können Hochbegabte

aus aller Welt wichtige Anregungen

und das Publikum tiefere

Einblicke in die Welt der

Musik erhalten. Der Kurs findet

neuerdings im Münzhof

der Gemeinde Langenargen

statt, die dadurch zum Zentrum

des Festivals wird.

Weil das Durchführen von

Orchesterkonzerten, in denen

im Rahmen des Festivals üblicher

Weise junge Meister als

Solisten präsentiert werden,

unter den derzeit geltenden

Corona-Bedingungen schwierig

bis unmöglich erscheint,

hat Peter Vogel, der Künstlerische

Leiter, ein neues Projekt

entwickelt: Unter dem Motto

„Young Spirit – Skilled Hands“

werden ausgewählte Hochbegabte

mit international etablierten

Künstlern große Kammermusikliteratur

erarbeiten

und in Memmingen, Lindau

und Ravensburg aufführen.

Hierfür konnte mit dem Bratschisten

Volodia Mykytka aus

Lemberg (Ukraine), dem Cellisten

Alexey Stadler aus St. Petersburg

und dem Pianisten

Roland Krüger aus Hannover

ein Trio formiert werden, das

auf eine langjährige und reiche

Kammermusikerfahrung

verweisen kann.

In den Genuss, mit den

„Profis“ zu arbeiten, kommen

die mehrfach preisgekrönten

jungen Meister Cosima Soulez

Larivière aus Paris und Stephen

Waarts aus San Francisco.

Beide wären über Ostern als

Solisten mit Orchester aufgetreten

und werden sich nun

abwechselnd an der ersten

und zweiten Geige im Quintett

beweisen.

Die Veranstaltungen werden

gemäß den Corona-Vorgaben

durchgeführt. Um den

durch die Abstandsregelungen

geringeren Platzkapazitäten der

Veranstaltungsorte zu begegnen,

werden die Konzerte am

selben Tag jeweils zweimal angeboten.

Mehr Infos online. BZ

@ www.konzertverein.com

www.birdmusic.de

www.reservix.de

Neue Kunst auf

alten Wänden

Bevor die alte Bockbierhalle

im ehemaligen Coca-Cola

Areal in Lindau-Reutin abgerissen

wird, sollte sie noch

einmal belebt werden, dachte

sich der Künstler Norbert

Schertwitis. Am Samstag,

24. Oktober, öffnet er

zwischen 14 und 20 Uhr die

Tore zu seiner Werkschau.

Dort präsentiert er seine Bilder,

die während des Corona

Lockdowns entstanden sind.

Während einige Werke vor

Farbenfreude zu zerreißen

drohen, wirken andere durch

ihren morbiden Charme. Der

Eintritt ist frei. Es gelten die

aktuellen Corona-Auflagen.

BZ

54. 54.Westallgäuer

Kunstausstellung

Westallgäuer

24. Oktober - 8. November 2020

Löwensaal (Stadthalle) Lindenberg im Allgäu

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54. Westallgäuer Kunstausstellung

Die 54. Westallgäuer Kunstausstellung

vom 24. Oktober bis 8.

November zeigt in einem breiten

Spektrum das Kunstschaffen aus

den Regionen Allgäu, Bodensee

und Vorarlberg. 64 Künstler präsentieren

Werke der Malerei, Plastiken

und Fotografien. Eine Sonderschau

ist dem Künstler Helmut

Caprano gewidmet. Wie jedes Jahr

werden auch der Westallgäuer

Kunstpreis und ein Publikumspreis

vergeben. Die Vernissage kann

dieses Jahr aufgrund der Corona-

Regeln nur mit geladenen Gästen

stattfinden. Auch muss der traditionelle

Jazz-Frühschoppen im

Rahmen der Kunstausstellung

abgesagt werden. Das im Rahmenprogramm

vorgesehene Konzert

mit der Gruppe Triollage kann nur

mit eingeschränkter Besucherzahl

stattfinden. Karten für das Konzert

sind nur in der Tourist-Info in

Lindenberg erhältlich. Die Ausstellung

ist im Löwensaal (Stadthalle)

in Lindenberg von Montag bis

Samstag (15 bis 18 Uhr) sowie an

Sonn- und Feiertagen (10 bis 18

Uhr) geöffnet.

BZ

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Wann? Wo? Was?

Veranstaltungen in Lindau und Umgebung

17.10. bis 30.10.2020

Eine rasante Fahrt über Stock und Stein

Eine rasante Fahrt über Stock

und Stein durch die weitläufigen

Landschaften des wilden Ostens –

„musique en route“ sind zurück in

Lindau. Zu erleben sind sie am

Montag, 2. November 2020, um

19.30 Uhr im Theater.

Zehn Jahre spielen sie bereits zusammen

– das hat aus „musique en

route“ eine ein geschweißte Truppe

gemacht und den Weg für das großartige

Jubiläumsalbum „Maminka“

geebnet, auf dem diese Zeit in zehn

Songs verewigt ist.

Für Ronny Spiegel, Stefanie Hess,

Ariel Facundo Rossi und Tom Tafel

ist ihre Musik eine Herzensangelegenheit,

ihre Spielfreude ist

ansteckend und ihre direkte Art mit

dem Publikum zu interagieren macht

jeden Auftritt zu einem besonderen

Konzerterlebnis.

Zu hören ist ein Kaleidoskop an Stilrichtungen

und Traditionen: osteuropäische

Lieder und Balladen,

fernöstlich anmutende Rhythmen,

abwechslungsreiche folkloristische

Musik, kurz: sie spielen traditionelle

Volksmusik aus der östlichen Welt,

neu interpretiert.

Da erklingen Akkordeon, Kontrabass,

Gitarre, Geige und Gesang, aber auch

exotischere Instrumente, wie die

orientalische Darabukka oder die

Kanna, ein als Perkussionsinstrument

eingesetzter Milchkrug aus Ungarn.

BZ-Foto: Tabea Hüberli

Ein Genuss für die Zuschauer

Theater Lindau Der Kinoerfolg „Chocolat“ feiert Premiere

„Chocolat“ war Anfang der

2000er Jahre ein Kinohit.

Jetzt feiert es als Bühnenstück

am 5. November um

19.30 Uhr Premiere im Lindauer

Theater.

Stadtführungen

Zu einem Stadtrundgang laden die

Lindauer Gästeführer dienstags um

10.30 Uhr und freitags um 14.30 Uhr

(bis 30.10.20) ein. Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Tel.: 0 83 82/8 89 99 00 erhältlich.

www-stadtrundgaenge-lindau.de

Die Führungen mit der Nachtwächterin

finden an den Freitagen, 23.10. und

30.10., sowie am Samstag, 24.10., jeweils

um 20 Uhr statt. Die Führungen

sind für Kinder ab zwölf Jahren geeignet.

Eine Anmeldung per Telefon oder Mail

ist unbedingt erforderlich. So erfahren

die Teilnehmer auch den Treffpunkt.

Telefon: 0 83 82/2 73 56 30

E-Mail: info@stadtfuehrung-lindau.de

www.nachtwaechter-lindau.de BZ

Das beliebte Schauspieler-Paar Ann-Kathrin Kramer und Harald

Krassnitzer ist am 5. November im Theater Lindau in „Chocolat“

zu erleben.

BZ-Foto: Stefan Nimmesgern

Auf äußerst amüsante Weise

prallen zwei Lebenshaltungen

aufeinander, die unterschiedlicher

nicht sein könnten:

Die Abneigung gegen

alles Fremde auf der einen

Seite, Offenheit und Genuss

auf der anderen. Während

sich Viannes Chocolaterie

zum neuen Mittelpunkt des

kleinen französischen Örtchens

Lansquenet-sous-Tannes

entwickelt, flüchtet sich

der Dorfpfarrer in immer

verzweifeltere Beichten und

Gebete, Intrigen und Verschwörungstheorien.

Zahllose TV-Produktionen

machen Ann-Kathrin Kramer,

die in „Chocolat“ als Vianne

zu erleben ist, zu einer der

beliebtesten deutschsprachigen

Filmschauspielerinnen.

Einer ihrer großen Erfolge ist

ihre Rolle im erfolgreichen

Kinofilm „Das merkwürdige

Verhalten geschlechtsreifer

Großstädter zur Paarungszeit“,

in dem sie an der Seite

von Christoph Waltz brilliert.

Seit vielen Jahren ist sie mit

Harald Krassnitzer verheiratet,

dem wunderbaren Wiener

Tatort-Kommissar, der in „Chocolat“

den Pater Reynaud

spielt.




Der Grantler und die charmante

Verführerin – zwei

Figuren, die dem sympathischen

Schauspieler-Paar geradezu

auf die Leiber geschneidert

sind.

Auch dabei: „Les Manouches

Du Tannes“ – das sind Matthew

Adomeit (Bass), Valentin Butt

(Akkordeon), Yasir Hamdan

(Gitarre) und Roland Satterwhite

(Viola).

Karten für die Veranstaltung

gibt es an der Theaterkasse

und über Reservix. Es

wird darum gebeten, diese

möglichst im Vorverkauf zu

erwerben, um Schlangen an

der Abendkasse zu vermeiden.

Die Theaterkasse (An der

Kalkhütte 2a, direkt neben

dem Haupteingang des Theaters

Lindau) ist geöffnet:

Mo. bis Sa. von 10 bis 13.30 Uhr

und Mo. bis Do. von 15 bis

18 Uhr. Tel.: 0 83 82/9 11 39 11.




BZ

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TA G U N D N A C H T

„Weltgartenschau“

Zur Einstimmung auf die Landesgartenschau

ab Mai 2021 in Lindau zeigt Lukas

Thein in der Galerie Skulpturale in der

Hofstatt 1 auf der Lindauer Insel bis

22. Mai 2021 eine Reihe seiner in

Eitempera gemalten Landschaften und

Gärten der Welt.

Aus seinen unwirklichen Darstellungen

exotisch-tropischer Botanik genau so

wie aus Schwarzwaldbeständen scheint

das verschollene Eden zu leuchten.

Die Vernissage zu der Ausstellung

„Weltgartenschau in tempera“ findet am

Samstag, 17. Oktober 2020, von 11 bis

15 Uhr statt. Künstler Lukas Thein wird

anwesend sein.

Für die musikalische Umrahmung sorgt

Lukas Briggen mit Alphorn und Posaune.

Geöffnet ist die Galerie Skulpturale:

Samstag, Sonntag. Montag von 10.30

bis 15 Uhr, Donnerstag und Freitag von

14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung:

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14 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

WISSENSWERTES

Jubiläums- und Verabschiedungsfeier

Die Stadtwerke Lindau haben drei Mitarbeiter

geehrt und einen langjährigen Betriebsrat

in die Freizeitphase der Altersteilzeit

verabschiedet. Oberbürgermeisterin Alfons

sowie der Geschäftsführer der Stadtwerke,

Hannes Rösch, und Peter Klemisch als

direkter Vorgesetzter freuten sich mit den

Jubilaren. Auf 40 Jahre Betriebszugehörigkeit

kann Roland Schäfler zurückblicken,

der 1980 bei den Stadtwerken mit seiner

Ausbildung zum Elektroanlageninstallateur

startete. Auch Monika Schiele hat schon

bei den Stadtwerken gelernt und bringt es

ebenfalls auf stolze 40 Dienstjahre.

25 Jahre bei den Stadtwerken hat Rupert

Sutter, der „Herr der Wasserqualität“ im

Nonnenhorner Seewasserwerk, auf dem

Buckel. Kein Jubiläum, aber die Verabschiedung

in die Freizeitphase der Altersteilzeit

steht beim langjährigen Betriebsrat und

Leiter der Netzleitwarte, Berthold Geiger,

zum Ende des Jahres an.

Im Bild von li.: Berthold Geiger, Hannes

Rösch, Roland Schäfler, Rupert Sutter,

Peter Klemisch, Monika Schiele und

OB Dr. Claudia Alfons.

BZ-Foto: SWLi

Spende für Ferienhaus für behinderte Menschen

Im Lindaupark fand eine Charity-

Tombola zu Gunsten des Vereins „Ferienhaus

Hand in Hand“, der seinen Sitz in

Sigmarszell hat und Trägerverein des

gleichnamigen Ferienhauses für behinderte

Menschen ist, statt. 650 Euro brachte diese

Aktion ein und wurde vom Lindaupark auf

1.000 Euro aufgestockt. Kunden und Gäste

des Lindauparks konnten bei der Charity-

Tombola Lose für den guten Zweck erwerben

und dabei attraktive Preise gewinnen.

Die speziell für diesen Anlass kreierte

Lindaupark-Sommertasche bekam jeder,

der ein Los kaufte, gratis dazu.

Die Charity-Sommertasche war aufgrund

der hohen Nachfrage auch nach der Tombola

noch erhältlich. Sie wurde dann am

i-Punkt des Lindauparks für den genannten

guten Zweck verkauft. 2001 wurde der

gemeinnützige Verein „Ferienhaus Hand in

Hand“ gegründet. In seiner Einrichtung in

Zeisertsweiler können Menschen mit einer

körperlichen oder geistigen Behinderung

ein paar Ferientage verbringen und neue

Kraft schöpfen.

BZ-Foto: Lindaupark

Mitgliederzahl binnen zehn Jahren verdoppelt

Haus & Grund Lindau Jahresbeitrag steigt ab 2021 um zehn Euro

Mit aktuell rund 1.100 Mitgliedern

zählt der Lindauer Ortsverein

von Haus & Grund inzwischen

doppelt so viele Mitglieder wie

das noch vor zehn Jahren der Fall

war und gehört deshalb mittlerweile

zu den größten Vereinen in

der Stadt.

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Information und Beratung für

Haus- und Grundstückseigentümer

sind die wesentlichen

Eckpfeiler von Haus & Grund.

Dies scheint der Lindauer Ortsverein

besonders gut zu machen,

denn von Jahr zu Jahr

steigen die Mitgliederzahlen

kontinuierlich. Allein im vergangenen

Jahr waren es 105

Neueintritte, was nach Abzug

von 35 Abgängen einen Zuwachs

von 70 Mitgliedern ergibt.

Somit zählte Haus & Grund

Lindau Ende 2019 insgesamt

1.064 Mitglieder, wie der Vereinsvorsitzende,

Rechtsanwalt

Karl Wanner, bei der jüngsten

Jahreshauptversammlung in

Lindau verkündete.

Neben den Berichten des

Vorstandes über das abgelaufene

Jahr stand ein Kurzreferat

über die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes

(WEG) im

Mittelpunkt der diesjährigen

Mitgliederversammlung. Ferner

wurde, wie schon im vergangenen

Jahr angekündigt,

eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge

beschlossen. Bewegte

sich der Jahresbeitrag, gestaffelt

je Wohneinheit, bisher

zwischen 35 und 50 Euro, so

sind ab dem kommenden Jahr

45 bis 60 Euro fällig – das entspricht

einer Erhöhung um

zehn Euro. Damit liege der

Mitgliedsbeitrag auch nach

der Erhöhung noch immer

wesentlich unter dem Niveau

benachbarter Ortsvereine, so

Wanner. Die Aufnahmegebühr

bleibt mit 30 Euro unverändert.

In seiner Rede ging der Vorsitzende

auch auf den in den

letzten Jahren stark veränderten

und zunehmend angespannten

Mietwohnungsmarkt ein.

Dafür dürften aber nicht die

privaten Vermieter verantwortlich

gemacht werden, die

zwei Drittel aller Mietwohnungen

stellen und damit das

„Rückgrat der Wohnraumversorgung

in Deutschland“ sind,

betonte Wanner. Die Ursachen

für die teilweise stark gestiegenen

Mieten seien vielmehr im

äußerst niedrigen Zinsniveau,

der unerwartet stark gestiegenen

Nachfrage nach Wohnraum

und dem niedrigen Angebot

an Bauflächen zu suchen. Das

wiederum mache „den deutschen

Wohnungsmarkt für

ausländische Investoren attraktiver,

die nach gewinnbringenden

Anlagemöglichkeiten für

ihre Millionen und Milliarden

suchen“. Natürlich würden sich

die „privaten Kleinvermieter“

auf demselben Markt bewegen

wie diese Großinvestoren und

ihre Mieten ebenfalls erhöhen,

dies allerdings „sehr verantwortungsvoll“,

so der Vereinsvorsitzende

weiter. Dies zeigten

auch die Ergebnisse der

Vermieterbefragung, die Haus

& Grund Deutschland durchführen

ließ. Demnach lag im

Jahr 2018 die Nettokaltmiete

pro m 2 im Durchschnitt bei

8,42 Euro. Die durchschnittliche

Mietdauer betrug 9,6 Jahre.

Die Befragung ergab auch,

dass im Schnitt seit 6,7 Jahren

keine Mieterhöhung mehr ausgesprochen

wurde. Und diese

Zahl war Wanner auch sehr

wichtig: Knapp 80 Prozent der

Vermieter zeigten sich mit

ihren Mietverhältnissen „sehr

zufrieden“.

Zufrieden waren auch die

Mitglieder mit den Zahlen, die

Kassier Stephan Bohle präsentierte.

Die Ertragsrechnung für

das Jahr 2019 schloss mit

einem kleinen Überschuss,

mit dem das Defizit aus dem

vorausgegangenen Jahr ausgeglichen

wurde, sodass unterm

Strich eine „schwarze Null steht,

wie Bohle erklärte. Wegen der

Vielzahl der Änderungen im

Wohnungseigentumsgesetz

will Haus & Grund detaillierte

Infoblätter zu den einzelnen

Themen auflegen.

BZ




– Sonntag und Montag Ruhetag –

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Familie Schmidt & Team


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Montag u. Dienstag Ruhetag


Unter den Besuchern der Jahreshauptversammlung konnten der

Vorsitzende von Haus & Grund Lindau, Karl Wanner (li.), und sein

Stellvertreter Hariolf Prinz auch Lindaus Ehrenbürgerin Anneliese

Spangehl als langjähriges Mitglied begrüßen. BZ-Foto: Haus & Grund/Stock


WISSENSWERTES 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

15

Herbst-Exkursion

Mit einer Exkursion in das

herbstliche Degermoos

schließt die Gebietsbetreuung

des Bundes Naturschutz

am 23. Oktober um 14 Uhr

das in diesem Jahr leider

etwas abgespeckte Exkursionsprogramm

von „Bayern

TourNatur“ ab.

Das Naturschutz- und Natura

2000-Gebiet Degermoos ist

ein vielfältiges Mosaik aus

naturnahen und nutzungsbedingten

Moorlebensräumen.

Dadurch ergibt sich der

enorm hohe Wert für den

Naturschutz.

Die Artenvielfalt ist beträchtlich,

jedoch auch bedroht.

Es zeigen sich noch immer

die Spuren der früheren

Torfnutzung mit ihren Auswirkungen

wie Entwässerung

und Verbuschung. Es wurde

auch schon viel getan, um

das Moor zu renaturieren.

Gebietsbetreuerin Isolde

Miller stellt bedrohte Arten

und Lebensräume im Moor

vor und zeigt auf, welche

Maßnahmen zu ihrem Schutz

ergriffen werden können.

Bei starkem Regen entfällt

die Veranstaltung. Bitte

beachten: Der Treffpunkt ist

nicht, wie im Rundbrief der

Kreisgruppe beschrieben,

am Bahnhof Hergatz, da

der Steg über die Bahnlinie

nicht mehr vorhanden ist.

Treffpunkt ist stattdessen

am Bahnübergang Obernützenbrugg.

Eine Anmeldung unter der

folgenden E-Mail-Adresse:

isolde.miller@bundnaturschutz.de

oder unter

Tel.: 0 83 82/88 75 64 ist

unbedingt erforderlich.

BZ-Foto: Miller

Fünf Mastersschwimmer (v.li: Beate Schulz, Nadja Merz, Susanne Schmid, Christian Kalkbrenner und

Sandra Knö rle) wählten standesgemäß den Wasserweg zur Jubiläumsfeier und schwammen bei 16 Grad

Celsius Wassertemperatur von der Spielbank bis zur Therme.

BZ-Foto: TSV/SBA

„Danke für diesen Spirit“

TSV Lindau Schwimmabteilung begeht ihr 100. Jubiläum

Die Schwimmabteilung des TSV

1850 Lindau feiert in diesem Jahr

ihr 100. Jubiläum.

Für die Feierlichkeit lud

Andreas Schauer, der Investor

der neuen Therme, zur Baustellenparty

ein. So konnten

die Schwimmer ihr zukünftiges

„Zuhause“ gleich einmal

testen. Fünf Mastersschwimmer

wählten standesgemäß den

Wasserweg und schwammen

bei 16 Grad Wassertemperatur

von der Spielbank bis zur Therme.

Im Festakt lobten neben

Schauer Oberbürgermeisterin

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Dr. Claudia Alfons, die stellvertretende

Landrätin Sonja

Müller, der Bezirksvorsitzende

im Bayrischen Schwimmverband,

Rolando Peceros, Hans

Ellinger vom Sportkreis Lindau

sowie der Präsident des TSV

1850 Lindau, Dominik Moll,

die Aktivitäten und Erfolge der

Schwimmer.

Vereinsmitglied Christian

Kalkbrenner dankte im Namen

der Mannschaft besonders dem

„Schwimmer-Chef“ Wilfried

Fuchs für sein stetiges Engagement

– seit fast 30 Jahren.

„Unter den Lindauer Schwimmern

herrschen ein unbeschreibliches

Gemeinschaftsgefühl

und eine große Verbundenheit,

die auch das Erfolgsgeheimnis

der Abteilung bei

Veranstaltungen und Wettkämpfen

ist“, brachte er den

ganz besonderen Zusammenhalt

der Schwimmabteilung

auf den Punkt und sagte weiter:

„Diese Gemeinschaft hat

Fuchs aufgebaut. Danke für

diesen Spirit.“

BZ

@ Die TSV-Schwimmer im

Internet:

www.lindauerschwimmer.de

Alle Spieler

negativ getestet

Aufatmen bei den EV Lindau

Islanders: Alle Spieler der

Mannschaft sind negativ

getestet, kein Team-Mitglied

ist mit dem Covid-19-Virus

infiziert. Dies ist das Ergebnis

der Corona-Tests, die

alle EVL-Spieler vornehmen

ließen. Auf Anraten des Gesundheitsamtes

des Landkreises

Lindau blieb die

Quarantäne der kompletten

Mannschaft aber zunächst

weiterhin bestehen, außer

für Fredrik Widén. Widén

war an dem Abend nicht

mehr mit in der Bar, hatte

aber trotzdem an dem Test

teilgenommen.

Die Mannschaft des Eishockey-Oberligisten

hatte

am 3. Oktober nach einer

regelkonformen Teambuilding-Maßnahme

den

Abend in einer Lindauer Bar

ausklingen lassen. Wie sich

erst später herausstelle,

soll dort ein mit Covid-19

infizierter Mitarbeiter tätig

gewesen sein. Die Testspiele

der EV Lindau Islanders am

11. Oktober in Memmingen

sowie die beiden Heimspiele

am 14. Oktober gegen die

Ravensburg Towerstars und

am 16. Oktober gegen den

HC Landsberg mussten vorsorglich

abgesagt werden.

Der Saisonstart der Oberliga

Süd zum 6. November sei

aber nicht gefährdet, vermeldete

der Verein.

BZ

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Lindau am Aeschacher Markt

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Die Narrenzunft Lindau (B) e. V. sagt „DANKE“

20

an die Bevölkerung von Lindau und Umgebung für das gut verschnürte und

verpackte Sammelgut bei unserer diesjährigen bereits 50. Altkleider- und

Papiersammlung. Besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern,

ohne die wir diese Sammlung für soziale Zwecke nicht hätten durchführen

können. Ebenso danken wir den Firmen für die kostenlose Bereitstellung

der Fahrzeuge, ohne die wir die trotz der blauen Tonne von der Bevölkerung

bereitgestellten Tonnen von Papier und säckeweisen Altkleider nicht hätten

abtransportieren können.

JAHRE

Firmenfahrzeuge für die Sammlung stellten bereit:

Lindauer Dornier, GTL Abt. Stadtgärtnerei und Abt. Bauhof, Heizung und Sanitär

Konzmann, Getränke Schönberger, Steinmetzbetrieb Lau, Dachdeckerei

Wagenknecht & Sohn, Rudolf Börner Galabau GmbH, Brandschutz Burkhardt, LINDAU

Fließen Breyer GmbH, Garten- und Landschaftsbau Lehmann GmbH,

Thomann GmbH, Bayerisches Rotes Kreuz / Kreisverband Lindau (B)

Für die Mithilfe bei der Organisation danken wir der Fa. Recycling Stark die

PARK

auch Ihr Firmengelände zur Verfügung gestellt hat, sowie der Fa. Steinmetz

Lau.

Bitte Sammeln Sie weiterhin Papier und Altkleider!

Die nächste Sammlung führen unsere Freunde von der

Kolpingfamilie im März 2021 durch.

Ihre Narrenzunft Lindau (B) e.V.

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16 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

MOBIL

Wer hat Vorfahrt und wann muss man blinken?

Vorsicht im Kreisverkehr Unfallexpertin Stefanie Ritter von Dekra erläutert die wichtigsten Regeln

Achtung, nicht in

jedem Kreisverkehr

hat man automatisch

Vorfahrt. Nur

wenn sich an jeder

Einfahrt die Schilder

215 (Kreisverkehr)

und 205 (Vorfahrt

gewähren) befinden,

hat der Verkehr im

Kreisel Vorrang.

Fehlt das Vorfahrtsschild

oder fehlen

beide Verkehrszeichen,

handelt es

sich nur um einen

kreisförmigen Verkehrsknotenpunkt

mit „Rechts-vorlinks“

Regelung.

BZ-Foto: pixabay

Rutschpartie auf glatten Straßen

Winterreifen bedeuten mehr Sicherheit in der kalten Jahreszeit

Wer in der kalten Jahreszeit ohne

wintertaugliche Reifen fährt, muss

auf glatten Straßen mit gefährlichen

Rutschpartien rechnen. In

Deutschland gilt seit 2010 daher

eine situative Winterreifenpflicht.

Sie besagt, dass Kraftfahrzeuge

bei winterlichen Straßenverhältnissen

nur dann fahren dürfen,

wenn sie mit wintertauglicher Bereifung

ausgestattet sind.

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Der Kreisverkehr erfreut sich

auch in Deutschland großer Beliebtheit.

Allerdings nicht alle

Verkehrsteilnehmer tun sich mit

den Regeln im Kreisel leicht.

Wer hat Vorfahrt? Wann muss ich

blinken? Haben Fußgänger oder

Radfahrer Vorrang?

Tipp für die Dauer der Winterreifensaison:

„von O bis O“

Mit winterlichen Bedingungen

sind Glatteis, Schneeglätte,

Schneematsch sowie Eis- oder

Reifglätte gemeint.

Als wintertaugliche Reifen

gelten seit dem Jahr 2019 aber

nur noch Reifen, die mit dem

Piktogramm „Berg mit Schneeflocke“

gekennzeichnet sind.

Dieses Zeichen wird nur nach

Bestehen eines Vergleichstests

vergeben und löst das früher

verwendete M+S-Zeichen ab.

Bei Verstößen gegen die Winterreifenpflicht

drohen ein Punkt

im Fahreignungsregister in

Flensburg und je nach Umständen,

wie etwa Behinderung

oder Unfall, ein Bußgeld in

Höhe von 60 bis 120 Euro.

„Winterreifen bedeuten auf

winterlichen Straßen deutlich

mehr Sicherheit“, sagt der Reifensachverständige

Christian

Koch von Dekra. „Bei niedrigen

Temperaturen haben Winterreifen

deutlich mehr Grip auf

rutschigen Straßen. Sie verfügen

über kälteoptimierte Gummimischungen,

ein gröberes Profil

und spezielle Lamellen.

Diese Kombination sorgt dafür,

dass das Fahrzeug sicherer

in der Spur bleibt, die Räder

nicht so schnell durchdrehen

und sich der Bremsweg verkürzt.“

Der Reifenexperte empfiehlt,

mit dem Reifenwechsel nicht

bis zum ersten Schnee zu warten.

Nach wie vor habe die

Faustregel „von O bis O“ Gültigkeit,

das heißt, die Winterreifensaison

dauert von Oktober

bis Ostern.

Übrigens: Wer in der kommenden

Wintersaison auf den

Straßen in Österreich unterwegs

sein wird, braucht noch

genügend Profil auf den Winterreifen.

Im Nachbarland dürfen

Winterreifen eine Profiltiefe

von vier Millimetern nicht unterschreiten.

In Deutschland

gilt dies nur als Empfehlung.

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BZ-Foto: Dekra

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Allzu sicher sollte man sich

auch im Rondell nicht fühlen:

Im Jahr 2019 ereigneten sich

hier rund 6.100 Unfälle, bei

denen Personen verletzt oder

getötet wurden - mehr als bei

Unfällen an Zebrastreifen. Unfallexpertin

Stefanie Ritter von

Dekra erläutert deshalb, worauf

Verkehrsteilnehmer an Kreisverkehren

achten müssen.

Die wichtigste Regel: Die Fahrzeuge

im Kreisverkehr haben

Vorfahrt! Um eine Selbstblockade

des Kreisels zu vermeiden,

wurde die Regel „Rechts vor

links“ außer Kraft gesetzt. Das

gilt aber nur, wenn die Zeichen

„Kreisverkehr“ und „Vorfahrt

gewähren“ an den Einfahrten

den Kreisverkehr als

sogenannten „Echten Kreisverkehr“

ausweisen.

Bei Fahrten ins Ausland

aber empfiehlt sich eine defensive

Fahrweise: Teils hat dort

der Einfahrende Vorfahrt, teils

ist die Beschilderung zu beachten.

Große Kreisel mit vielen

Ausfahrten sind oft mehrspurig.

Dadurch wird der Verkehr

besser verteilt. Hier hat man

freie Fahrbahnwahl. Fahrzeuge

auf der Außenbahn haben

jedoch Vorrang vor denen auf

der Innenbahn.

Auch gut zu wissen: Beim

Einfahren in den Kreisverkehr

darf in Deutschland nicht

geblinkt werden, beim Ausfahren

ist es aber vorgeschrieben.

„Um Unfälle zu vermeiden,

ist aber auch beim Ausfahren

aus dem Kreisverkehr Vorsicht

geboten: Querende Fußgänger

und Radfahrer haben Vorrang“,

erinnert die Unfallforscherin

von Dekra. Die Ausfahrt aus

dem Kreisel wird verkehrsrechtlich

wie das Rechtsabbiegen

bewertet (§ 9 StVO). Fahrzeugführer

müssen gegebenenfalls

anhalten, egal, ob die

Fußgänger die Straße von links

Auszeichnung für Autohaus Bernhard

Auch in diesem Jahr haben

„Auto Bild“ und die Statista

GmbH in einer umfassenden

Studie Kunden und Werkstätten

zu den besten Kfz-

Werkstätten in Deutschland

befragt. 1.000 Kfz-Werkstätten

haben es in die Auswahl

der „Auto Bild“-Liste

geschafft. Darunter auch das

Autohaus Bernhard in Lindau.

Da war die Freude natürlich

groß, als Geschäftsführer Rainer

Bernhard und Serviceleiter

Christian Strodel die Auszeichnung

stellvertretend für

ihr Team in Empfang nehmen

konnten.

„Für uns als gesamtes Team

ist das eine tolle Bestätigung,

dass unsere tägliche Arbeit

derart positiv wahrgenommen

oder rechts kommend überqueren.

Ist ein Übergang markiert,

haben Fußgänger definitiv

Vorrang (§ 26 Absatz 1 StVO).

Hat der Kreisverkehr eine

extra Radspur, muss diese von

Fahrradfahrern genutzt werden.

Wenn nicht anders beschildert,

hat die Radspur Vorrang an den

Ein- bzw. Ausfahrten des Kreisverkehrs.

Radfahrer im Kreisel

ohne Radweg müssen sich genauso

verhalten wie Autofahrer.

Das Verlassen des Kreisels wird

per Handzeichen angezeigt. Soll

der Kreisel bereits an der nächsten

Ausfahrt verlassen werden,

fährt der Radfahrer am rechten

Fahrbahnrand. Ansonsten bitte

in der Mitte der Fahrbahn einspuren.

„Ganz neu ist die Regel, dass

Lkw innerorts einen Kreisverkehr

nur noch mit Schrittgeschwindigkeit

(11 km/h) verlassen

dürfen.“

In kleineren Kreisverkehren

findet man oft eine Mittelinsel,

die zumindest am Rand überfahren

werden kann. Dies ist

jedoch nur größeren Fahrzeugen

erlaubt, die den Kreisverkehr

sonst nicht passieren

könnten. Pkw und andere kleinere

Fahrzeuge dürfen den

Streifen nicht benutzen, sondern

müssen auf der Fahrbahn

bleiben.

Weiter ist das Halten und

Parken innerhalb des Kreisverkehrs

untersagt, auf der rechten

Seite ebenso wie links an

der Mittelinsel.

BZ

wird. Vielen Dank an alle

Mitarbeiter für ihren Einsatz

für unsere Kunden. Und

unseren Kunden sagen wir

Dankeschön für ihr Vertrauen.

Wir sind stolz, zu den Besten

unserer Branche zu gehören“,

freuen sich Rainer Bernhard

und Christian Strodel. Die

Urkunde wurde eingerahmt

und hat einen schönen Platz im

Servicebereich erhalten.

Die Auszeichnung erfolgte auf

Basis von Händlerempfehlungen

und einer detaillierten

Kundenbefragung mit Bewertungen

der Beratung, Angebote,

Preise und der Gesamtzufriedenheit

sowie der Weiterempfehlungsbereitschaft

der

Kunden.

BZ-Foto: Bernhard


LEBEN UND WOHNEN 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

Damit Langfinger keine Chance haben...

Tag des Einbruchschutzes: Effektiver Schutz durch Einbruchmeldeanlagen oder Gefahrenwarnanlagen

Neben dem richtigen Verhalten

und mechanischen Sicherungsmaßnahmen

sind Alarmanlagen

ein wichtiger Bestandteil des effektiven

und modernen Einbruchschutzes.

Grundsätzlich wird zwischen

Einbruchmeldeanlagen und

Gefahrenwarnanlagen unterschieden.

Einbruchmeldeanlagen reagieren

direkt auf unerwünschtes

Eindringen – mit einer hörbaren

Signalwarnung an Bewohner

und zur Abschreckung des

Einbrechers oder mit einer

lautlosen Alarmweiterleitung

an die Notruf- und Serviceleitstelle

eines Wach- und Sicherheitsunternehmens.

Sie nehmen

dem Einbrecher die Zeit.

Gefahrenwarnanlagen warnen

nicht nur vor Einbrüchen,

sondern können über den kompletten

Sicherheitszustand des

überwachten Bereiches informieren.

Man braucht somit

keine Sorge mehr zu haben,

dass der Gashahn offen steht,

das Bügeleisen brennt, der Waschmaschinen-Schlauch

geplatzt

ist oder die Heizung bzw. der

Strom ausgefallen ist. Alles

wird gemeldet, mit der Möglichkeit,

den Alarm aufs Smartphone

weiterleiten zu lassen.

Jede Alarmanlage hat eine

Zentrale, die die wichtigste

Schnittstelle darstellt: Sie verfügt

über eine Vielzahl von

Einstellungen und kann für

jedes Ereignis individuell programmiert

werden. Die Zentrale

erhält ein Signal, wenn

ein installierter Sensor eine

Störung meldet und führt

dann die vorprogrammierte Aktion

aus.

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Alarmanlagen können mit

vielen Sensoren, wie Bewegungsmeldern,

Kontaktmeldern an

Türen und Fenstern oder Videokameras

kombiniert werden

und somit einen optimalen

Einbruchschutz gewährleisten.

„Dies ist der größte Vorteil

von elektronischer Sicherheitstechnik:

die vielen verschiedenen

Anwendungsbereiche“, meint

Helmut Rieche, Vorsitzender

der Initiative für aktiven Einbruchschutz

„Nicht bei mir!“.

„Sie können hörbare Signale

an Bewohner abgeben, aber

auch über den sogenannten

‚stillen Alarm‘ Polizei, Feuerwehr,

Sicherheitsdienst oder Eigentümer

rechtzeitig informieren.“

In etwa 75 Prozent der Fälle

kann der „stille Alarm“ dafür

sorgen, dass die Polizei die Einbrecher

erfolgreich überführt.

Alarmanlagen bieten verschiedene

Überwachungskonzepte

und sollten immer individuell

auf die Beschaffenheit

und die Nutzung eines Gebäudes

angepasst werden. Die

komplexe Installation einer

Alarmanlage sollte in jedem

Fall von einem Experten vorgenommen

werden. Das maximiert

nicht nur die Sicherheit,

sondern vermeidet auch Fehlalarme.

Qualifizierte Installateure

findet man zum Beispiel auf

Gewerbepark Edelweiß 6 . 88138 Weißensberg . Telefon 0 83 89 92 98 70 . www.szimmererteam.de













Alarmanlagen schrecken Einbrecher ab und informieren rechtzeitig über unerwünschte Vorfälle zu Hause

aber auch in Büros oder Firmengebäuden.

BZ-Foto: djd/siegenia

der Homepage der Initiative

für aktiven Einbruchschutz

„Nicht bei mir!“ unter: www.

nicht-bei-mir.de/experte-finden

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„Nicht bei mir!“ ist eine herstellerneutrale,

bundesweite Initiative

für aktiven Einbruchschutz.

Sie wurde im Jahr 2004

von Verbänden der Sicherheitswirtschaft

und der Polizei gegründet,

um Bürger zum Thema

Einbruchschutz zu sensibilisieren,

zu informieren und zu motivieren,

selbst für ein sicheres

Zuhause aktiv zu werden. Die

Initiative weist auf Sicherheitslücken

in Haus, Wohnung und

Büro hin, informiert über wirksame

Vorsichtsmaßnahmen

…alles rund ums Fenster

und Parkett!

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und zeigt Wege zur fachlichen

Beratung auf. „Nicht bei mir!“

wird von dem Programm Polizeiliche

Kriminalprävention

der Länder und des Bundes

(ProPK) unterstützt.

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18 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

GESUND LEBEN

Im eigenen Städtchen etwas bewirken

Asklepios Klinik Lindau Carsten Lepple ist neuer Sektionsleiter der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Seit 1. Oktober ist Carsten Lepple

neuer Sektionsleiter der Chirurgie

in der Asklepios Klinik Lindau.

Der 56-jährige Mediziner

wechselte vom Krankenhaus

Tettnang nach Lindau und ist

Nachfolger von Prof. Dr. med.

Ulrich Schöffel, der nach acht

Jahren als Chefarzt im Lindauer

Krankenhaus und einer langen

Karriere als Mediziner in den Ruhestand

gegangen ist.

Beinahe hätte es Carsten Lepple

in die Urologie verschlagen.

Geboren in Hildesheim, aufgewachsen

in Bad Saulgau, das

Medizinstudium in Gießen

und Tübingen absolviert, hat

er nämlich als Arzt im Praktilum

1,5 Jahren in der Urologischen

Abteilung des Krankenhauses

in Sigmaringen gearbeitet.

Und das hat ihm Spaß

gemacht. Aber dann führte

ihn sein beruflicher Werdegang

in die Chirurgische Abteilung

des Klinikums Bad

Saulgau und dort lernte er die

Möglichkeiten der Laparoskopie

kennen. Dabei handelt es

sich um ein minimalinvasives

Verfahren, bei dem mit Hilfe

eines optischen Instruments

(Endoskop) und mit Pinzetten

und Messern, die über Verlängerungen

bedient werden,

chirurgische Operationen innerhalb

der Bauchhöhle vorgenommen

werden. „Das war der

Grund, warum ich mich schließlich

für die Chirurgie entschieden

habe. Die Laparoskopie ist



Carsten Lepple ist Facharzt für

Chirurgie und der Nachfolger von

Prof. Schöffel in der Abteilung

für Allgemein- und Viszeralchirurgie

der Asklepios Klinik Lindau.

bis heute mein Steckenpferd“,

erzählt Carsten Lepple.

Er ist Facharzt für Chirurgie

mit Spezialisierung auf Bauchchirurgie.

Zu seinen Schwerpunkten

gehören unter anderem

die Behandlung von gutund

bösartigen Erkrankungen

im Magen und Darmbereich,

Operationen an der Gallenblase

und den Gallenwegen sowie

die Hernienchirurgie (bei Leisten-

und Bauchwandbrüchen)

und die Proktologie (Erkrankungen

des Enddarms).

Vor seinem Wechsel zur

Asklepios Klinik Lindau war er

fast 22 Jahre im Krankenhaus

Tettnang tätig, zunächst als

Facharzt, dann als Oberarzt

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und schließlich von Mai 2012

bis September 2020 als Leitender

Oberarzt. Dass sich der

56-Jährige nach so vielen beruflich

erfolgreichen Jahren

an einem Standort für einen

Wechsel entschied, hatte gleich

mehrere Gründe. „In der Asklepios

Klinik wurde, als der Chefarzt

für Allgemein- und Viszeralchirurgie

in den Ruhestand

ging, eine Stelle frei, die mich

interessierte. Ich wohne bereits

seit zehn Jahren in Lindau und

da war der Reiz für mich groß,

mich noch einmal mit ganzer

Kraft und Leidenschaft in etwas

Neues zu stürzen, die Chance

zu nutzen, im eigenen Städtchen

etwas bewirken zu können“,

beschreibt Carsten Lepple seine

Motivation, sich auf die

neue Stelle zu bewerben.

In der Asklepios Klinik Lindau

ist er Sektionsleiter Chirurgie

und arbeitet mit einem

Team aus zwei Oberärzten und

einem Assistenzarzt. Seine neue

Abteilung deckt das gesamte

Spektrum der Chirurgie einer

Akutklinik ab. Hier werden

Notfälle, wie z.B. akute Darmverschlüsse

oder -verschlingungen,

Verletzungen im Bauchraum

nach Unfällen oder

Blinddarmentzündungen versorgt,

Abszesse entfernt, Gallenblasenentzündungen

und -koliken,

Leisten- und Narbenbrüche

und vieles mehr behandelt.

Wann immer möglich,

werden die Eingriffe dabei

minimalinvasiv, also für die

Patienten so schonend wie möglich,

durchgeführt. „Die Chirurgie

an der Asklepios Klinik Lindau

steht für sehr gute Medizin.

Diesen Anspruch möchte

ich weiter fortführen und freue

mich auf die tägliche Arbeit

mit den Kollegen und Patienten“,

betont Carsten Lepple.

Von seinem Start in der

Asklepios Klinik ist der Mediziner

begeistert. „Die Mitarbeiter

hier sind unglaublich freundlich.

Ich wurde sehr herzlich

empfangen und mir wird von

allen Seiten Unterstützung bei

der Einarbeitung angeboten“,

berichtet er und weiß, warum

er immer die kleinen Häuser,

die der wohnortnahen Versorgung

der Bevölkerung dienen,

großen Uni-Kliniken vorgezogen

hat. „Kleine Krankenhäuser

wie die Asklepios Klinik

Lindau haben für mich entscheidende

Vorteile. Sie sind persönlicher,

familiärer, patientennäher.

Man kennt alle Kollegen

und die Wege zwischen

ihnen sind kurz. Da ist das

ganze Krankenhaus ein Team.

Das macht mir Spaß und ich

sehe das gegenüber größeren

Kliniken als echten Wettbewerbsvorteil“,

sagt der neue

Sektionsleiter Chirurgie.

Privat ist Carsten Lepple Wahl-

Lindauer, genauer gesagt Wahl-

Insulaner. Seit zehn Jahren wohnt

er in der Stadt, seit acht Jahren

auf der Insel. Er und seine Frau

lieben es, dem See so nah zu

sein, kosten das aus, so oft es

geht, vor allem beim Schwimmen

im Römerbad. Dass die

Badesaison jetzt erst einmal

vorbei ist, ist gar nicht schlimm.

Da freut sich das Ehepaar

Lepple auf den Winter. Denn

beide sind hervorragende Skifahrer.

„Durch meine Frau bin

ich zum Tourengehen gekommen.

Seitdem mag ich mich

gar nicht mehr auf vollen

Pisten zusammen mit vielen

anderen Skifahrern den Berg

hinunter stürzen. Wir genießen

es, den Berg zuerst auf Skiern

zu besteigen, bevor die anschließende

Abfahrt auf hoffentlich

tief verschneiten, im besten Falle

noch unberührten Hängen eine

schöne Belohnung ist“, schwärmt

der Arzt. Und wenn‘s mal wieder

verkehrstechnisch etwas

schwieriger werden sollte, von

der Insel Richtung Festland zu

kommen, dann macht das gar

nichts. Denn jetzt kann Carsten

Lepple das Auto ja stehen lassen

und braucht auch sein

Motorrad nicht anzuschmeißen.

Ab sofort kann der Arzt

zur Arbeit radeln. Ein weiterer

Vorteil seines neuen Jobs in

der Asklepios Klinik Lindau.

HGF / BZ-Foto: Asklepios

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

Tel.: 0 83 82/27 60

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Grippeschutzimpfung für alle?

KKH-Experte rät: Influenza-Infektionsrisiko persönlich abwägen – Im Zweifel behandelnden Arzt fragen

Angesichts steigender Corona-

Infektionen sind Ärzte und Experten

in Sorge, wie sich die

Lage im Herbst und Winter entwickeln

könnte – vor allem wenn

eine heftige Grippewelle die Situation

noch verschärfen sollte.

Deshalb fordern Politiker aktuell

kostenlose Grippeschutzimpfungen

für alle Krankenversicherten,

nicht nur für Risikogruppen. Einige

gesetzliche Krankenkassen

übernehmen die Kosten bereits

schon heute.

Auch die KKH Kaufmännische

Krankenkasse übernimmt die

Kosten für eine Grippeschutzimpfung.

„Die KKH zahlt jedem

Versicherten die Impfung

in der hausärztlichen Praxis,

wenn dies gewünscht wird“,

erklärt Sven Seißelberg (kleines

Bild), Apotheker bei der KKH

Kaufmännische Krankenkasse.

„Ob sich Versicherte impfen

lassen möchten, ist eine ganz

persönliche Entscheidung. Jeder

sollte für sich und für seine

Familienmitglieder

abwägen,

welches

Influenza-Infektionsrisiko

besteht und ob

eine Schutzimpfung

sinnvoll

ist. Im Zweifelsfall

hilft ein Gespräch

mit dem behandelnden

Arzt, der individuell beraten

kann“, rät KKH-Experte Seißelberg.

Das Corona-Virus und die

Grippe könnten in zweierlei

Hinsicht in den nächsten Monaten

eine gefährliche Kombination

sein: Zum einen ist

nicht geklärt, wie sich eine

zweifache Infektion auf den

menschlichen Körper auswirkt.

Zum anderen könnte

bei steigenden Fallzahlen von

Corona- und Grippe-Infizierten

die befürchtete Überlastung

des Gesundheitssystems

eintreten. Insbesondere Risikopatienten

sollten sich deshalb

für eine Grippeschutzimpfung

entscheiden, heißt es

in der Pressemitteilung der

KKH. Dazu zählen nach Einschätzung

der Ständigen Impfkommission

(STIKO) des Robert

Koch-Instituts vor allem ältere

Menschen ab 60 Jahren, Schwangere,

chronisch Kranke und Bewohner

von Alten- und Pflegeheimen.

„Auch für Personen

mit erhöhter Gefährdung aufgrund

ihrer beruflichen Tätigkeit,

wie medizinisches Personal

oder Arbeitnehmer mit viel

Publikumsverkehr ist eine Grippeschutzimpfung

in diesem

Herbst ratsam. Dies gilt auch

für die Menschen, die engen

Kontakt zu Personen aus diesen

Risikogruppen haben“, erklärt

Sven Seißelberg.

Da sich die Virenstämme

stetig verändern, wird jedes

Frühjahr ein neuer Impfstoff

entwickelt. Eine jährliche Auffrischung

der Impfung ist deshalb

notwendig, um ausreichend

geschützt zu sein. Jetzt

zum Herbstanfang ist der beste

Zeitpunkt, um eine Grippeschutzimpfung

durchzuführen.

„In der Regel wird der Piks

gegen die Influenza-Viren gut

vertragen. In manchen Fällen

treten im Nachgang leichte Erkältungssymptome

auf“, weiß

Seißelberg. Die durch Influenza-

Viren hervorgerufene Grippe

unterscheidet sich von einem

harmlosen Husten oder Schnupfen.

Symptome sind zum Beispiel

plötzlich einsetzendes

Fieber mit über 38,5 Grad Celsius,

Kopf- und Gliederschmerzen,

trockener Husten und eine

andauernde körperliche Schwäche.

Weitere Informationen

gibt es auch im Internet unter:

www.kkh.de/grippeschutz BZ

BZ-Fotos: KKH


SERVICE 17. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 42/20

Trauermonat November

Feiertage und Brauchtum Totengedenken, Besinnung und liebevolle Grabpflege

Im Kirchenjahr gilt der November

als ein Monat der Besinnung

und des Gedenkens.

In Kirchen und auf Friedhöfen

werden hierfür Kerzen angezündet.

Aus dem Brauchtum

heraus widmen sich die Angehörigen

rund um die Feste in

diesem Monat besonders auch

der Grabpflege.

1.11. Allerheiligen:

Allerheiligen gedenkt die

römisch-katholische Kirche

aller ihrer Heiligen.

2.11. Allerseelen:

Allerseelen geht auf den Benediktiner

Ordensführer Cluny

zurück. Durch Gebet, Fürbitte,

Almosen und Friedhofsgänge

gedenken die Menschen

aller Armen Seelen im

Fegefeuer und wenden ihnen

Ablässe zu.

11.11. Martinstag:

Am Martinstag wird dem



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Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

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beim Friedhof

Lindau-Aeschach

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Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

03.09.2020: Çayan Yıldırım,

Güldane Boynueğri und

Ahmet Yıldırım, Weiler-Simmerberg

15.09.2020: Filip Sẃieczko,

Urszula Sẃieczko, geb. Moreń

und Karol Sẃieczko, Lindau (B)

19.09.2020: Karlo Peter Pies,

Lea Aimé Pies geb. Maruhn und

Andreas Pies, Lindenberg i.A.

EHESCHLIESSUNGEN

25.09.2020: Manuela Knapp und

Thomas Julian Grad, Lindau (B)

25.09.2020: Isabella Charlotte

Schönthaler und Dennis Lenz,

Lindau (B)

STERBEFÄLLE

17.09.2020: Aloisia Stumpp,

geb. Bayer, Lindau (B)

17.09.2020: Hermann Josef

Ellmann, Lindau (B)

19.09.2020: Gertrud Wester,

geb. Glatzel, Lindau (Bodensee)

19.09.2020: Herbert Julius

Werner, Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37



Heiligen Martin von Tours gedacht,

der im Winter seinen

Mantel mit einem armen, unbekleideten

Bettler am Wegesrand

teilte.

15.11. Volkstrauertag:

Dieser staatliche Gedenktag

wird seit 1952 zwei Sonntage

vor dem ersten Adventssonntag

begangen und erinnert

an die Kriegstoten und

Opfer der Gewaltherrschaft

aller Nationen.

18.11. Buß- und Bettag:

Angesichts von Notständen

und Gefahren wurde die ganze

Bevölkerung zu Umkehr

und Gebet aufgerufen. Seit

Ende des 19. Jahrhunderts

wird ein allgemeiner Bußund

Bettag am Mittwoch vor

dem Ewigkeitssonntag begangen.

Im Jahr 2020 fällt er auf

den 18. November.

22.11. Totensonntag:

Der Totensonntag (Ewigkeitssonntag)

ist in allen Bundesländern

ein gesetzlicher

Feiertag. Gedacht wird an diesem

Tag allen Verstorbenen.

Besonders für das Christentum

in Deutschland ist dieser

Tag von besonderer Bedeutung,

ist er doch der letzte

Sonntag im Kirchenjahr.

BZ

26.09.2020: Dimitra Misiou,

Zoi Chroni und Konstantinos

Misios, Scheidegg

27.09.2020: Leon Milenkovic,

Jelena Milenković, geb. Janković

und Vojkan Milenković, Lindau (B)

27.09.2020: Lina Maria Merkle,

Karin Merkle und

Michael Andreas Weh, Bodolz

20.09.2020: Heinrich Birk,

Lindau (B)

21.09.2020: Gustav Romenda,

Lindau (B)

22.09.2020: Maria Magdalena

Süß, geb. Wund, Bodolz

29.09.2020: Elisabeth Franziska

König, geb. Falkenreck, Lindau (B)

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

21.9. – 4.10.2020

02.10.2020: Alessa Knapp und

Marcel Benz, Lindau (B)

Impressum

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APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

19

Sa., 17. Oktober 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

So., 18. Oktober 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Mo., 19. Oktober 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Di., 20. Oktober 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Mi., 21. Oktober 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Do., 22. Oktober 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Fr., 23. Oktober 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Sa., 24. Oktober 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

So., 25. Oktober 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Mo., 26. Oktober 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

Di., 27. Oktober 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Mi., 28. Oktober 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Do., 29. Oktober 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Fr., 30. Oktober 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


20 17. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 42/20

WISSENSWERTES

Ein griechisches Schätzchen: der einäugige Glikouli. Hänsel und Gretel, zwölf Wochen alt. Prinzessin ist ein Jahr alt. Kater Toby, sechs Monate alt.

Acht Katzen vor dem sicheren Tod gerettet

Tierschutzorganisation hofft auf Unterstützung und Helfer für Rettungsaktionen auf griechischer Insel Mykonos

Rettungsaktion geglückt: Acht Katzen,

die auf der griechischen Insel

Mykonos den nahenden Winter

wahrscheinlich nicht überlebt hätten,

konnten nach Deutschland gebracht

werden. Sie werden derzeit

im Tierheim Lindau betreut und

von hier aus auch vermittelt.

Tierschützerin

Amelie

Schulz

(li.), Nina

Fürhaupter

vom Tierschutzverein

Lindau

und

Flugpate

Dimitri

BZ-Fotos:

Schulz

Amelie Schulz steht beruflich

an der Spitze des Software-Spezialisten

„soluware“ in Ravensburg.

Privat freut sie sich derzeit

auf Nachwuchs und die

werdende Mama hat ein großes

Herz für Tiere. Im Rahmen

ihrer Mitarbeit bei Kalimera -

Swiss Help for Mykonos Animals,

einer in Basel (Schweiz)

ansässigen und staatlich anerkannten,

gemeinnützigen Organisation,

hat sie erst jetzt wieder

zusammen mit weiteren

Helfern acht Katzen aus Griechenland

gerettet, die nun im

Tierheim in Lindau sind.

„Seit einem Urlaub 2016 auf

Mykonos unterstütze ich Kalimera

– Swiss Help for Mykonos

Animals. So ist 2018 die dreibeinige

Katze Luzzy bei meiner

Mama eingezogen. In 2020

habe ich selber zwei Katzen

adoptiert“, erzählt Amelie Schulz.

„Aktuell sind unzählige ausgesetzte

Katzen auf Mykonos, die

vor Ort keine Chance haben

zu überleben. Unsere Organisation

Kalimera ist auch um

ältere Tiere oder Tiere mit

einem Handicap besorgt. Auch

hier helfe ich aus vollem Herzen,

Plätze für sie zu finden.

Da die Corona Krise in diesem

Jahr der Insel und damit den

Tieren extrem zugesetzt hat,

war Kalimera noch dringender

als sonst auf Mithilfe angewiesen.

Denn weniger Touristen

auf Mykonos bedeutet auch,

dass sich weniger direkte Adoptionen

anbahnen lassen. Viele

Einheimische, die sonst gern

die Arbeit von Kalimera unterstützen,

sind selbst hart von

der Corona Pandemie betroffen

und können nicht mehr

helfen. Aber der Winter naht.

Für mich stand deshalb fest:

Wir brauchen noch vor dem

Winter eine große Rettungsaktion,

um einigen Tieren zu helfen.

Da ich bald Mama werde

und eine gewisse Vorsicht walten

lassen muss, haben alle

Helfer gemeinsam entschieden,

die Tiere nach Ankunft in

der Quarantänestation des

Tierheims in Lindau unterzubringen.

Kalimera und ich

sind für dieses großzügige und

spontane Angebot sehr dankbar.“

Mit Hilfe von Flugpaten

wurden die Tiere von Griechenland

nach Deutschland gebracht

und im Lindauer Tierheim

untergebracht. Die Katzen

wurden untersucht, wenn

nötig behandelt und werden

nun von Lindau aus vermittelt.

Die Kosten für die Rettungsaktion

und die Tierarztkosten

wurden privat finanziert.

Insgesamt suchen acht kleine

und große Katzen im Alter

von zwölf Wochen bis zwei

Jahren ein schönes, neues Zuhause.

„Zum Beispiel der einäugige

Glikouli, was auf Griechisch

‚Schätzchen‘ bedeutet,

ist sehr verschmust und freut

sich auf ein liebevolles, neues

Heim“, weiß Amelie Schulz.

Die griechischen Kätzchen

können nach vorheriger Terminvereinbarung

im Lindauer

Tierheim besucht werden (Tel.:

0 83 82/7 23 65). „Wir sprechen

intensiv mit interessierten Katzeneltern

und besuchen diese

gegebenenfalls auch vorab zu

Hause, um uns einen Eindruck

zu verschaffen, ob die Lebensumstände

geeignet sind. Grundsätzlich

können die Katzen

entweder als Freigänger oder

im Haus gehalten werden. Bei

reinen Hauskatzen empfehlen

wir keine Einzelhaltung. Es

gibt aber noch viele weitere

Katzen, die noch in Griechenland

sind und die wir gerne

noch retten würden. Deshalb

freuen wir uns auch über Anfragen

interessierter Helfer“,

hofft Amelie Schulz auf weitere

Mitstreiter mit einem großen

Herz für Tiere.

BZ

@ www.mykalimera.ch

www.facebook.com/

kalimeramykonosswiss

E-Mail: my.kalimera@gmail.com

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