Fairnessbericht 2013

fair.finance06153

Fairness

BERICHT 2013


Fairness

BERICHT 2013

Inhalt

Vorwort Seite 5

Geschäftsmodell Seite 6

Eigentümer Seite 8

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Seite 9

Leitbild Seite 11

Faire Veranlagung Seite 13

Soziale Verantwortung Seite 17

Lagebericht Seite 20

Bilanz zum 31. Dezember 2013 Seite 28

Gewinn- und Verlustrechnung 2013 Seite 30

Anhang für das Geschäftsjahr 2013 Seite 32

Entwicklung des Anlagevermögens Seite 35

Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk Seite 36

Bericht des Aufsichtsrates Seite 37

Auszeichnungen Seite 38

Mitgliedschaften Seite 38

Kunden über fair-finance Seite 39


Fairness

Laut Wikipedia bedeutet Fairness anständiges Verhalten

sowie eine gerechte und ehrliche Haltung gegenüber

anderen Menschen. In Spiel und Sport bedeutet es,

sich an die Spielregeln zu halten und ein anständiges,

gerechtes Spiel, ohne Doping und ohne Fouls zu führen.

Regeln der Fairness setzen auf einen Konsens unter

gleichberechtigten Menschen.


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Vorwort

Vor einigen Jahren hatte es den Anschein, dass Tugenden

wie Angemessenheit, Ehrlichkeit und Authentizität im wirtschaftlichen

Leben keinen Platz haben. Blindes und kurzfristiges

Gewinnstreben dominierte zumindest die globale

Wirtschaft. Erfreulicherweise haben mittlerweile in vielen

Unternehmen „ethische Werte“ in Form von Corporate Social

Responsabilty, Fair Trade, ökologischen Labels oder Diversity

wieder Eingang gefunden. Eine Trendwende weg vom Streben

nach kurzfristiger Gewinnmaximierung hin zu verantwortungsvollem

Wirtschaften ist vielfach zu beobachten.

In der Branche, in der fair-finance tätig ist, in der Welt der

Banken, ist diese Entwicklung leider noch nicht angekommen.

Einzelne und besonders grobe Vergehen von Bankmanagern

werden zwar nun abgestraft, aber Profitstreben

gehört unverändert zum guten Ton. Vielfach versuchen die

Anbieter von Finanzprodukten vom Megatrend der Nachhaltigkeit

zu profitieren und machen es für die Kunden und

Konsumenten schwer, Etikettenschwindel von ehrlichen

Angeboten zu unterscheiden.

fair-finance bietet ein kundenorientiertes, mit klaren Produktvorteilen

ausgestattetes Finanzprodukt und versucht

gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Unsere

Kundinnen und Kunden vertrauen darauf. Dieses Vertrauen

ist zunächst nur ein Vorschuss, ein Kredit. Mit diesem

Fairnessbericht wollen wir zeigen, dass wir dieses Vertrauen

auch verdienen. Wir legen in diesem Bericht dar, was wir

im Geschäftsjahr 2013 geleistet haben. Sie finden auf den

folgenden Seiten also alle Zahlen und Fakten, die üblicherweise

in einem Geschäftsbericht zu finden sind. Wir wollen

aber auch unsere Vision, unser Geschäftsmodell in all seinen

Ausprägungen und unsere Maßnahmen vorstellen, so dass

beurteilt werden kann, ob wir das Vertrauen auch verdienen.

In jedem Fall war 2013 ein erfolgreiches Jahr für unsere

Kundinnen und Kunden und für fair-finance. Das treuhändig

verwaltete Kundenvermögen ist auf EUR 120 Millionen

angewachsen und hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr

als verdoppelt. Mit einer Performance von 3,33 % haben

wir wieder ein ausgezeichnetes Veranlagungsergebnis über

dem Branchendurchschnitt erzielen können. Das betriebswirtschaftliche

Ergebnis liegt über dem Businessplan, so

dass wir als erste Vorsorgekasse eine Gebührensenkung

beschließen konnten und somit zukünftig nicht nur bei kurzer

und mittlerer Beschäftigungsdauer, sondern auch bei langer

Beschäftigungsdauer die geringsten Verwaltungsgebühren

aller Anbieter von den Beitragszahlungen in Abzug bringen.

Besonders stolz sind wir auf die Auszeichnung „Best Pension

Fund in Austria“ welche wir auf europäischer Ebene bereits

zum zweiten Mail in Folge erhalten haben. Wir wurden Klimabündnisbetrieb

und haben für unseren fair-finance Anleihefonds

das Österreichische Umweltzeichen erhalten.

Ähnlich einem Sportler, ruhen wir uns nicht aus, sondern

bleiben im Training. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Mag. Markus Zeilinger

Gründer und Vorstandsvorsitzender


6

Geschäftsmodell

Das von fair-finance auf Nachhaltigkeit, Transparenz, soziale

Verantwortung sowie die Einbeziehung von Kundinnen und

Kunden ausgerichtete Vorsorgeprodukt interpretiert den

Begriff „Betriebliche Altersvorsorge“ neu. Vor allem deshalb,

weil Fairness in alle Unternehmensbereiche implementiert

wurde.

Der zentralen Kundenforderung nach Sicherheit wird durch

die einzigartige Zinsgarantie Rechnung getragen, die zusätzlichen

Schutz gegen Kapitalmarktschwankungen und einen

Ausgleich bzw. eine Abfederung des realen Kaufwertverlustes

durch die Inflation bedeutet. Festgelegt wird die Garantiehöhe

jährlich im stakeholder-orientierten Aufsichtsrat,

wobei eventuelle Garantieleistungen nicht die Performance

reduzieren, sondern ausschließlich zu Lasten des Unternehmensgewinnes

gehen.

Geringste Verwaltungsgebühren einerseits und eine Beteiligung

am Unternehmenserfolg andererseits stellen sicher,

dass sich die Kontostände der einzelnen Anspruchsberechtigten

bestmöglich entwickeln.

Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Vermögensveranlagung

leistet einen positiven Beitrag zur Entwicklung von

Wirtschaft und Gesellschaft und sieht Geld als soziales

Gestaltungsmittel. Die gemeinsam mit dem fair-finance

Kundenbeirat und Experten entwickelte „Grundsätzliche

Richtlinie nachhaltiger Vermögensveranlagung“ beinhaltet

detaillierte Positiv- und Negativkriterien für Investitionsentscheidungen

und regelt deren Anwendungen, wobei fairfinance

im gesamten Veranlagungsprozess danach trachtet,

den Einfluss als Investor im Sinne dieser Richtlinie geltend

zu machen (Engagement).


7

Die an fair-finance mit jeweils rund 25 % beteiligten Institute

GLS Bank und oeco capital Lebensversicherung wurden in

Bezug auf Nachhaltigkeit mehrfach ausgezeichnet.

Starke Partner begleiten unseren Weg.

Geschäftskontakte zu Kundinnen und Kunden werden genutzt,

um soziale Ideen und Anregungen zu verbreiten, Kontakte

herzustellen und Hilfestellung bei der Umsetzung zu

bieten. Zentrale Drehscheibe ist der Betriebliche Sozialpreis,

der seit 2008 von fair-finance organisiert und finanziert wird.

Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden aber auch

unterschiedliche soziale Themen näher bringen und damit

gesellschaftliches Bewusstsein schaffen. Daher laden wir

sie bei Auszahlung des Abfertigungsanspruchs ein, einen Teil

des ihnen zustehenden Betrages zu spenden und sich über

die Spendenprojekte mit sozialen Herausforderungen

zu beschäftigen.

Als nachhaltig agierendes Unternehmen bemühen wir uns

auch in unserem Büroalltag diesen wesentlichen Ansatz

einfließen zu lassen. So stellt fair-finance allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern eine Jahreskarte für die Wiener Linien

zu Verfügung, nimmt auf deren Work-Life Balance Rücksicht,

verwendet unter anderem Ökostrom, achtet auf schonungsvollen

Umgang der Ressourcen, ist Klimabündnispartner

und unterstützt ähnlich denkende Non-Profit-Organisationen

durch die Mitgliedschaft.

Faires, nachhaltiges Agieren

Im Sinne eines Social-Business Modells werden alle

Entscheidungen nach sozialen, ökologischen und ökonomischen

Kriterien getroffen. Faires, nachhaltiges Agieren

anstelle reiner Gewinnmaximierung ist die Grundlage

unserer Arbeit.


Eigentümer

Private

25 %*

25 %*

fair-finance

Holding

50 %*

Eichert Helmut (AR-Vorsitzender)

Zeilinger Markus

(Vorstandsvorsitzender & Gründer)

Hörweg Günter (Vorstand)

Richling Joachim

Schiff Erich

Puhr Johannes

Just Werner

Bernhard Erich

Just Helmut (Erben)

Achleitner Erich

Popovic Viktor

Huber Manfred

Rohla Martin

Hafenscher Kurt

Deml Max

Eichler Andreas

Gassauer-Fleissner Christian

Ladentrog Rainer

Cottogni Birgit

Zukünftige

Geschäftsfelder

100 %

Entsprechend der Vision von fairfinance

sollen nach dem erfolgreichen

Aufbau der Vorsorgekasse

weitere Geschäftsfelder im Bereich

Finanzdienstleistung erschlossen

und professionell entwickelt werden.

Dabei sollen die Kompetenz

und Erfahrung der Eigentümer zum

Tragen kommen und Synergien

realisiert werden. Es sollen Impulse

für einen strukturellen Wandel

im Sinne unserer Grundlagen und

Werte gegeben, und der Markt

positiv verändert werden.

fair-finance

Vorsorgekasse

Konkrete Vorhaben oder Pläne

für zukünftige Geschäftsfelder

bestehen aktuell noch nicht.

* Beteiligungsverhältnisse gerundet


9

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

Jene Fairness, die wir nach außen unseren Kundinnen und

Kunden bzw. der Gesellschaft entgegenbringen, kommt auch

im Innenverhältnis den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

gegenüber zum Ausdruck.

So ist beispielsweise Vertrauensarbeitszeit Bestandteil einer

eigenen Betriebsvereinbarung. Daraus resultierende individuelle

Arbeitszeitmodelle stellen gerade für berufstätige

Mütter und Väter eine große Erleichterung dar und erhöhen

Zufriedenheit und Motivation.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten – sowohl auf fachlicher

als auch auf persönlicher Ebene im Rahmen von Lehrgängen

und Seminaren vermitteln Sicherheit, Teamgeist und

fördern das Miteinander.

Die unterschiedlichen Qualitäten und Qualifizierungen der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine bewusst gewählte

breite Altersstruktur – vom Lehrling bis 50+ führen zu

einem sehr guten und verständnisvollen Arbeitsklima.

Die Kommunikation wird transparent und offen bis hin zum

„Chef“ geführt, dessen Tür allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

immer offen steht.

Betriebsausflüge sowie gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten

stärken das „Wir-Gefühl“ im Unternehmen und

schaffen Verständnis für die Situation des Anderen.

GLS GEMEINSCHAFTSBANK eG – Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2012, Europas „sustainable bank of the year“ 2013,

Bank des Jahres 2013 laut n-tv

GLS Bank: Die GLS Bank ist die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt – gegründet wurde sie 1974. Eine Genossenschaftsbank

mit rund 30.000 Mitgliedern. Sie stellen durch ihre Mitgliedsanteile das notwendige Eigenkapital für die Vergabe

von Krediten. Laut Satzung der GLS Bank ist das Ziel des Zusammenschlusses die gegenseitige Hilfe und nicht die Gewinnerzielung

für das einzelne Mitglied oder für die Genossenschaft. Gelder werden nur in sinnvolle, nachhaltige Unternehmen investiert,

rein spekulative Geschäfte sind ausgeschlossen. Die GLS Bank ist Mitglied in der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes

der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Der Hauptsitz ist in Bochum, weitere Filialen gibt es in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg,

München und Stuttgart.

Der Mitarbeiterbestand beträgt 460 Personen. Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2013 EUR 3,24 Milliarden.

www.gls.de

CONCORDIA VERSICHERUNG HOLDING AG/Oeco capital – Award 2013 als bester nachhaltiger Investor

oeco capital Lebensversicherung/Concordia Gruppe: Die oeco capital Lebensversicherung ist heute zu 100 % eine Tochter der

Concordia Versicherung Holding AG in Hannover. Sie ist damit Teil einer der ältesten privaten Versicherungsgesellschaften in

Deutschland, deren Anfänge bis auf das Jahr 1864 zurückgehen. Beschäftigt werden 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die oeco capital ist der erste ökologische Lebensversicherer Deutschlands. In ihrer Satzung hat sich die Gesellschaft ausdrücklich

zu einer umweltfreundlichen Kapitalanlagepolitik verpflichtet. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit handelt gewinnorientiert,

hat aber nicht Gewinnmaximierung als oberstes Ziel.

Ziel der oeco capital ist es, das Leben nicht nur zu versichern, sondern die Lebensqualität dauerhaft zu erhalten.

www.oeco-capital.de


fair-finance wird bei der Ausübung der Geschäfte soziale,

ökologische und ökonomische Kriterien im Sinne verantwortungsbewusster

und nachhaltiger Entscheidungen anwenden

und eine faire Partnerschaft mit Kundinnen und Kunden

sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leben.

Wir lassen uns bei unserer täglichen Arbeit von

nachfolgenden Ideen, Grundlagen und Werten leiten:


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Leitbild

Wir sind FAIR

gegenüber Kundinnen und Kunden

Wir hören unseren Partnern gut zu und können so die Bedürfnisse

und Wünsche unserer Kundinnen und Kunden erfüllen.

Durch offene Kommunikation und konkrete Hilfestellungen

schaffen wir Vertrauen. Unser Angebot ist einfach verständlich

und enthält keine versteckten Klauseln. Wir weisen

nicht nur auf Vorteile hin, sondern stellen auch Risiken und

Nachteile dar. Bei allem was wir tun, zeigen wir Leistungsbereitschaft.

Wir handeln aufrichtig und glaubwürdig. Als zuverlässiger

Partner stehen wir zu unserem Wort. Wir wollen die

Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden auf höchstem

Niveau weiter verbessern.

Wir leben

gesellschaftliche VERANTWORTUNG

Wir sind der heutigen und den zukünftigen Generationen

gegenüber verantwortlich und tragen zur Bewahrung und

Verbesserung ihrer Lebenschancen bei. Offen für alle, deren

Ziel eine sozial gerechtere Gesellschaft und eine lebenswerte

Umwelt ist, wollen wir gemeinsam die Welt verbessern und

treten aktiv für unsere Werte ein. Wir bringen jeder Person,

ungeachtet ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung,

Respekt und Wertschätzung entgegen.

Wir schätzen und fördern

unsere MITARBEITERINNEN und

Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen ihre

außerordentlichen fachlichen, persönlichen und sozialen

Fähigkeiten ein und entwickeln diese ständig weiter. Ideenreichtum,

Eigenverantwortung, unternehmerisches Denken

und Handeln wird durch einen offenen, teamorientierten und

kooperativen Führungsstil unterstützt. Wir fordern Einsatz

und fördern die Potenziale jedes Einzelnen. Wir sehen uns als

Teil des Ganzen, denn nur gemeinsam kommen wir ans Ziel.

Wir sind VORBILD

und suchen neue LÖSUNGEN

Wir geben Impulse für einen strukturellen Wandel. Im

Rahmen unserer Organisation wägen wir jede Entscheidung

nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien ab

und gewichten im Sinne unserer Grundlagen und Werte. Wir

schaffen und betreiben professionell Finanzdienstleistung.

Wir nutzen Geld als soziales Gestaltungsmittel, engagieren

uns und fördern eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung.

Wir suchen Chancen und neue Lösungen und wollen

wachsen, da unser Erfolg den Markt im Sinne unserer Werte

positiv verändert. Wir schaffen Transparenz, stellen uns

konstruktiver Kritik und versuchen laufend besser zu werden.

Wir streben nach wirtschaftlichem

ERFOLG und UNABHÄNGIGKEIT

Unser Streben nach wirtschaftlichem Erfolg ist Garant dafür,

den in uns gesetzten Erwartungen und den übernommenen

Verpflichtungen dauerhaft gerecht zu werden. Wir treffen

alle Entscheidungen im Sinne unserer Werte, unabhängig

von Konzernen oder Einzelinteressen. Diese Unabhängigkeit

ist Grundlage für unser Handeln und die Voraussetzung für

unseren Erfolg, an dem auch unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sowie unsere Kundinnen und Kunden Anteil

haben. Erfolg macht uns stark.


12

Faire, Nachhaltige Veranlagung

Die Unabhängigkeit von Vorgaben etwaiger Konzernmütter

ermöglicht es fair-finance, fair und nachhaltig zu veranlagen.

Unter Einhaltung der „Grundsätzlichen Richtlinie

nachhaltiger Vermögensveranlagung“ kann Geld so als

soziales Gestaltungsmittel eingesetzt werden und erzielt

Lenkungseffekte am Finanzmarkt.


13

Faire Veranlagung

Grundzüge der Veranlagungspolitik

Die Veranlagung der fair-finance Vorsorgekasse ist auf

Sicherheit und Rentabilität ausgerichtet. Diesem Grundsatz

entsprechen die Veranlagungsvorschriften des BMSVG

(Betriebliches Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz),

sowie die von der FMA (Finanzmarktaufsichtsbehörde)

bewilligten Veranlagungsbestimmungen. Die Erste Bank der

österreichischen Sparkassen AG ist zur Depotbank bestellt

und führt das Wertpapierdepot. fair-finance ist Mitglied der

Einlagensicherungseinrichtung der Banken & Bankiers,

welche gemäß BWG (Bankwesensgesetz) Ansprüche bis

max. EUR 20.000 pro Anwartschaft absichert.

Wir trachten danach, das uns anvertraute Vermögen zum

größtmöglichen Kundennutzen, kostengünstig, ertragreich

und risikobewußt zu investieren. Asset Management und

Risikomanagement sind unsere Kernkompetenzen. Ziel ist

es zumindest marktadäquate Veranlagungsergebnisse zu

erzielen und eine jährliche Ertragsuntergrenze nicht zu

unterschreiten. Relative Risiken aber auch spekulative Erwartungen

sollen ausgeschlossen werden. Diese übergeordneten

Zielsetzungen konnten seit Gründung der Gesellschaft

in 2010 nicht nur kontinuierlich erfüllt, sondern deutlich

übertroffen werden.

Portfolio-Eckdaten

Vermögen 31.12.2013 EUR 119.952.917,43

Veranlagungsbeginn 25.06.2010

Performance 2013 3,33 %

3-Jahresperformance p.a. (2011-2013) 6,41 %

Die Freiheit, Veranlagungsentscheidungen unabhängig von

Konzernmüttern zu treffen, führt nicht nur zu einer Kostenoptimierung,

sondern ermöglicht auch eine schnelle und

marktbasierte Entscheidungsfindung. Das pragmatische und

zugleich innovative Veranlagungskonzept von fair-finance

verfolgt einfach und bestechend nur ein Ziel: Mit Sicherheit

gute Renditen. Die ansehnliche Performance spricht für sich.

Die Vermögensveranlagung von fair-finance wurde wiederholt

prämiert und nach 2012 auch 2013 mit der Auszeichnung

„Best Pension Fund in Austria“ durch Investment &

Pensions Europe (IPE) gekrönt.

Entwicklung 30.06.2010-31.12.2013 in %


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Ausschlusskriterien bei der Auswahl von Investments

Kriterium

Ausgeschlossen werden

Unternehmen

Alkohol

Arbeitsrechte

Atomenergie

Ausbeuterische

Kinderarbeit

Bilanzfälschung

Biozide

Verbrauchende

Embryonenforschung

Glücksspiel

Grüne Gentechnik

Kontroverses

Wettbewerbsverhalten

Korruption

Menschenrechte

Pornographie

Tabak

Tierversuche

Kontroverses

Umweltverhalten

Waffen und Rüstung

Länder

Arbeitsrechte

Atomenergie

Ausbeuterische

Kinderarbeit

Geldwäsche

Klimaschutz

Konflikte und Kriege

Korruption

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Rüstungsbudget

Todesstrafe

Totalitäre Regimes

Unterdrückung

Immobilien

Produktion und Handel von hochprozentigen alkoholhaltigen Getränken ab 5 % Umsatzanteil.

Massive Verletzung mindestens eines der vier grundlegenden Prinzipien der ILO Declaration on Fundamental

Principles and Rights at Work (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit,

Diskriminierung), sowie systematische Umgehung von Mindestarbeitsstandards (z.B. in den Bereichen Sicherheit

& Gesundheit, Bezahlung, Arbeitszeit).

Errichtung bzw. Produktion von Grundkomponenten von Kernkraftwerken, Gewinnung von Uran und Produktion

von Atomstrom. Nicht “dual use-Produkte“.

Ausbeuterische Kinderarbeit entsprechend der Definition von UNICEF oder ILO durch das Unternehmen oder

durch Zulieferer/Subunternehmer.

Erwiesene Bilanzfälschung sowie Beilhilfe zur Bilanzfälschung.

Produktion von Bioziden, die laut Einstufung durch die WHO "extremely or highly hazardous" sind.

Nachweislich auf verbrauchende Forschung am menschlichen Embryo bzw. an entsprechenden embryonalen

Stammzellen spezialisierte Unternehmen bzw. Spezialisierung auf diese Technologie ist wahrscheinlich.

Glücksspielaktivitäten und –produkte ab 5 % Umsatzanteil. Nicht Lotterien oder Gewinnspielbetreiber.

Vornahme gentechnischer Veränderungen am Erbgut und Produktion entsprechenden Saatguts oder Tiere.

Sowie Verwender und Händler ab 5 % Umsatzanteil.

Gerichtliche Verurteilungen im Zusammenhang mit Wettbewerbsrecht sowie mit Praktiken wie z.B. Betrug,

Insider-Geschäfte, Geldwäsche.

Annahme oder Forderung von Bestechungsgeldern oder entsprechenden geldwerten Vorteilen sowie

Bestechung oder der Bestechungsversuch Dritter.

Massive Verletzung von international anerkannten Normen, wie z.B. der UN Universal Declaration of Human

Rights, durch das Unternehmen selbst oder durch Zulieferer/Subunternehmer.

Produktion von verunglimpfenden und erniedrigenden Darstellungen von Individuen bzw. von sexuellen Handlungen.

Ferner der Handel ab 5 % Umsatzanteil.

Produktion von allen Arten von Tabakprodukten. Ferner der Handel ab 5 % Umsatzanteil. Nicht Produktion und

Handel von Bestandteilen und Zubehör.

Zu Forschungszwecken durchgeführte Tests von Konsumgütern (z.B. Kosmetika, Waschmittel) mit lebenden Tieren,

die das Risiko beinhalten, den Tieren Schaden bzw. Leid zuzufügen, sofern nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Massive Missachtung von Umweltgesetzen oder allgemein anerkannten ökologischen Mindeststandards durch

das Unternehmen selbst oder durch deren Zulieferer/Subunternehmer. Insbesondere Errichter, Betreiber und

spezialisierte Finanzierungsgesellschaften von kontroversen Projekten.

Produktion von und Handel mit nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes geächteten

Waffen (-systemen) sowie sonstigen Rüstungsgütern. Nicht “dual use-Produkte“.

Massive Verletzung mindestens eines der vier grundlegenden Prinzipien der ILO Declaration on Fundamental

Principles and Rights at Work (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Zwangsarbeit, Kinderarbeit,

Diskriminierung) bleibt unbestraft. Mindestarbeitsstandards (z.B. in den Bereichen Sicherheit & Gesundheit,

Bezahlung, Arbeitszeit) fehlen oder werden systematisch ungeahndet umgangen.

Anteil von Atomenergie an der gesamten Energieerzeugung über 10 % bzw. kein Beschluss für einen Atomausstieg.

Ausgenommen Länder mit einem Anteil von max. 30 %, sofern Senkung des Anteils von mind. 1 % p.a.

über einen Zeitraum von 3 Jahren vorliegt.

Ausbeuterische Kinderarbeit bleibt entsprechend der Definition der UNICEF oder ILO unbestraft.

Keine ausreichenden Standards gegen Geldwäsche laut FATF (Financial Action Task Force on Money Laundring).

Kyoto Protocol to the United Nations Framework Convention on Climate Change ist nicht ratifiziert.

Land befindet sich im „Krieg“ oder „eingeschränkten Krieg“.

Der Wert des Heritage Freedom from Corruption-Index 2,5 % des BIP (Brutto Inlands Produkt)

Verhängung oder Ausübung der Todesstrafe zulässig.

Freiheitsstatus von Freedom House schlechter als mit Wert 1 (Bestnote) bewertet.

Laut Freedom House als "nicht frei" eingestuft.

Produktions- oder Geschäftsstandorte von Unternehmen oder Institutionen, die gemäß den Ausschlusskriterien

für Unternehmen ausgeschlossen sind.


15

Nachhaltige Veranlagung

Bei der Auswahl der Investments nimmt fair-finance eine

besondere Verantwortung wahr. Alle Veranlagungsentscheidungen

werden anhand der ökonomischen Dimension

der Nachhaltigkeit, ausgedrückt in Sicherheit, Ertragskraft

und Liquidität des Investments ebenso wie anhand der

ökologischen und insbesondere der sozialen Dimension

getroffen. Die vom fair-finance Kundenbeirat entwickelte

„Grundsätzliche Richtlinie nachhaltiger Vermögensveranlagung“

beinhaltet detaillierte Positiv- und Negativkriterien für

Investitionsentscheidungen und regelt deren Anwendung für

Direktinvestitionen, Mandatsvergaben (fair-finance Fonds)

und für die Auswahl von Publikumsfonds (Fremdfonds). Geld

wird durch die bewusste Investitionsentscheidung zum

sozialen und ökologischen Gestaltungsmittel. Lenkungseffekte

müssen nicht nur durch Verbote und gesetzliche

Regelungen erzielt werden, sondern entstehen aufgrund von

Angebot und Nachfrage am Kapitalmarkt. Im gesamten Veranlagungsprozess

trachtet fair-finance danach, den Einfluss

als Investor im Sinne der Richtlinien geltend zu machen

(Engagement). Das Nachhaltigkeitskonzept und dessen Umsetzung

wurde von der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft

für Umwelt und Technik) geprüft und auch 2013 wieder mit

dem Gold-Zertifikat ausgezeichnet.

Kundenbeirat

Im Investmentprozess kommen dem Kundenbeirat zwei

wesentliche Funktionen zu. Einerseits gibt der Kundenbeirat

die Positiv- und Negativkriterien für die Auswahl der Emittenten

vor und definiert die Rahmenbedingungen für die

Vermögensveranlagung. Andererseits kontrolliert der Beirat

auch die Umsetzung und kann entsprechende Gutachten zur

Nachhaltigkeit einzelner Emittenten in Auftrag geben. Sollte

der Kundenbeirat mit den Entscheidungen des Vorstandes

nicht einverstanden sein, stehen ihm gemäß Geschäftsordnung

wesentliche Rechte, wie das Recht der Einbringung

von Tagesordnungspunkten in den Aufsichtsrat, zu. Die

ausgezeichneten Veranlagungsergebnisse und die erhaltenen

externen Auszeichnungen geben auch Zeugnis über die gute

Arbeit und die Bedeutung des Kundenbeirats.

Risikotragung und Verantwortlichkeit

Um das Risiko einer möglichen Negativ- oder Minderperformance

für den Anspruchsberechtigten durch Kapitalmarktschwankungen

zu vermeiden, gewährt fair-finance die

einzigartige Mindestzinsgarantie. Eventuelle Garantieleistungen

sind im Businessplan von fair-finance aufwandswirksam

berücksichtigt und schmälern ausschließlich das Betriebsergebnis

und nicht, wie oftmals fälschlich angenommen,

die Performance. Diese Form der erhöhten Risikotragung

ist einzigartig in der Branche und steht im Widerspruch zu

den Intentionen der Finanzbranche, jegliche Risiken an die

Kunden zu überwälzen. Zur Absicherung der im Garantiefall

eintretenden Zahlungsverpflichtungen bildet fair-finance

eine bilanzielle Rücklage. Dieser zusätzliche Kapitalpolster in

Millioneneurohöhe dient zweckgebunden der Sicherung der

Ansprüche der Kundinnen und Kunden.

Portfolio

Wesentliche Charakteristika des Portfolios von fair-finance sind:

π eine marktadäquate Asset Allokation (Gewichtung der Asset Klassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien, usw.), welche eine

Performance gewährleisten soll, die zumindest den Branchendurchschnitt nicht unterschreitet.

π eine 100 % nachhaltige Veranlagung, die ein wesentlicher Treiber für die ausgezeichnete Performance ist. Die Auswahlentscheidung

anhand der Nachhaltigkeitsgrundsätze führt zu einer intensiven Analyse der einzelnen Emittenten, Manager oder

Fonds und somit zu einer qualitativen Verbesserung in Bezug auf das Risiko- und Ertragsprofil.

π ein vergleichsweise hoher Anteil von Anleihen, die nach dem Held-to-Maturity-Prinzip (HtM) bewertet sind. Diese gesetzlich

vorgesehene Bewertungsmöglichkeit führt dazu, dass entsprechend gewidmete Wertpapiere keinen Kursschwankungen unterliegen.

Wesentlich bei Auswahl der HtM-Papiere ist die Bonität des Emittenten und die Kombination aus einer attraktiven

Rendite und der Restlaufzeit der Anleihe.

π die Unabhängigkeit von Vorgaben etwaiger Konzernmütter ermöglicht nicht nur ein rasches Agieren und Reagieren auf Marktentwicklungen,

sondern fördert die Auswahl der jeweils besten Fondsmanager und Publikumsfonds.


16

Wir leben gesellschaftliche VERANTWORTUNG

So lautet einer der Leitsätze von fair-finance.


17

Soziale Verantwortung

Aus dieser Überzeugung heraus haben wir uns zwei Themenbereichen

angenommen.

Zum einen haben wir bereits 2008 mit dem Betrieblichen

Sozialpreis eine soziale Initiative gestartet, deren Ziel es ist,

soziales Engagement in österreichischen Unternehmen in

Form von „best-practise Beispielen“ in einer Projekt-Datenbank

abzubilden und anderen Unternehmen zur Verfügung zu

stellen. „Zum Nachahmen empfohlen“ sozusagen.

Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre sozialen Projekte

und Maßnahmen, die sie auf betrieblicher Ebene partnerschaftlich

umsetzen, unserer 10-köpfigen Jury vorzustellen.

Diese beurteilt die Einreichungen und wählt jene besten 3

Projekte aus, denen fair-finance EUR 10.000 an Preisgeld zur

Verfügung stellt.

Unterstützt wird die Initiative von

Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat Arbeits- und

Sozialminister Rudolf Hundstorfer übernommen.

juca

Gesellschaftliche Verantwortung nehmen wir aber auch

dadurch wahr, dass wir uns bevorzugt jenen sozialen

Herausforderungen widmen, die in den Medien wenig bis

keine Aufmerksamkeit bekommen. So wollen wir unseren

Kundinnen und Kunden unterschiedliche soziale Themen

näher bringen und damit gesellschaftliches Bewusstsein

schaffen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Aufmerksamkeit

besonders groß ist. Dann, wenn ein Auszahlungs anspruch

gegeben ist, informieren wir und laden jene Kundinnen und

Kunden, die einen Verfügungsanspruch haben, ein, einen Teil

des ihnen zustehenden Abfertigungsbetrages zu spenden.

Dieser Spendenbetrag wird von fair-finance erhöht.

Da ja gerade in Wien das Thema der Obdachlosigkeit ein

stets präsentes ist, haben wir uns als erstes Projekt das

Jugendhaus der Caritas der Erzdiözese Wien ausgesucht, in

dem junge erwachsene Obdachlose dabei unterstützt

werden, eigene Strukturen aufzubauen und neue Möglichkeiten

und Fähigkeiten zu entwickeln.

Hinter den unterschiedlichen Tätigkeiten, wie Hausdienste,

Reinigungsarbeiten, Fahrtendienste, Küchendienste oder

die Mitarbeit im Projekt JU_CAN steht die Perspektive, sich

selbst Chancen zu erarbeiten und aus eigenem Antrieb zu

einer neuen Lebensqualität zu finden.


18

Betrieblicher Sozialpreis:

Preisverleihung am 3. Oktober 2013

in der Wirtschaftskammer Wien

KR Brigitte Jank

Präsidentin der WK Wien

BM Rudolf Hundstorfer

Bundesminister für Arbeit,

Soziales und Konsumentenschutz

1. Platz: Wiener Linien

v.l.n.r. Mag. Rainer Ladentrog, Projektleiter Betrieblicher Sozialpreis, Mag. Alexandra

Reinagl, kaufmännische Geschäftsführerin Wiener Linien, Mag. Michael Kiss, Leiter SOZIUS,

Wiener Linien, DI Günter Steinbauer, Geschäftsführer Wiener Linien, BM Rudolf Hundstorfer,

Mag. Markus Zeilinger, Vorstandsvorsitzender und Gründer fair-finance, Sponsor

Rudolf Hundstorfer

Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Corporate Social Responsibility als nachhaltige Unternehmens-

und Organisationsstrategie kann einen wesentlichen

Beitrag zu sozialem Ausgleich leisten. Die vorgestellten Projekte

stellen ganz in diesem Sinne nicht nur Einzelengagement

dar, sondern sind wichtige und wirkungsvolle Bausteine

sozialer Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung holt Unternehmen

und Organisationen vor den Vorhang, die gesellschaftliche

Verantwortung leben und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

aktiv einbinden, begleiten und unterstützen.

Auch dieses Jahr zeichnen sich die nominierten Projekte

durch herausragendes soziales Engagement in den unterschiedlichsten

Bereichen aus. So geht es beispielsweise um

psychische und körperliche betriebliche Gesundheitsförderung,

um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Überbrückung

von Notlagen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

oder die Förderung eines konflikt freien Arbeitsumfeldes.

Die Projekte tragen dazu bei, ein diskriminierungsfreies, wertschätzendes

Arbeitsumfeld zu schaffen und zu erhalten und

somit auch die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten

zu steigern. Sie schaffen damit die Rahmenbedingungen

für sinnstiftende Arbeit und gute Arbeitsbedingungen, die

nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugutekommen,

sondern auch den Unternehmen und Organisationen

selbst. Auch wenn – nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl der

vorbildlichen Projekte – nicht alle nominierten Unternehmen

und Organisationen für ihre Projekte mit dem Betrieblichen

Sozialpreis ausgezeichnet werden können, so ist doch eines

sicher: Letztlich gewinnen alle!

2. Platz: Brau Union Österreich

v.l.n.r. Mag. Rainer Ladentrog, Projektleiter Betrieblicher Sozialpreis, Dr. Gabriela Maria

Straka, Leitung Kommunikation/PR Brau Union, Susanne Rief, Gesundheitsmanagement

Brau Union, GD DI Dr. Markus Liebl, Generaldirektor Brau Union, BM Rudolf Hundstorfer,

Mag. Markus Zeilinger, Vorstandsvorsitzender und Gründer fair-finance, Sponsor

Rudolf Hundstorfer

Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

3. Platz: Wiener Hilfswerk

v.l.n.r. Mag. Rainer Ladentrog, Projektleiter Betrieblicher Sozialpreis, Dr. Lisbeth Birmily,

Human Ressource Management Wiener Hilfswerk, Dir. Helmut Lutz, Geschäftsführer Wiener

Hilfswerk, Heidemarie Frühauf, Betriebsratsvorsitzende Wiener Hilfswerk, BM Rudolf Hundstorfer,

Mag. Markus Zeilinger, Vorstandsvor sitzender und Gründer fair-finance, Sponsor


19

2013 Auszeichnung folgender projekte

Die Videos zu den Siegerprojekten werden – wie auch alle anderen Einreichungen –

auf www.sozialpreis.at zum „Nachahmen“ bereitgestellt.

1. Platz

WIENER LINIEN – Beifahrer in Krisensituationen

Die Wiener Linien haben mit SOZIUS ein Ersthelfersystem bestehend

aus speziell ausgebildeten Laienhelfern geschaffen.

Nach einem Unfall mit Personenbeteiligung oder wenn eine

Fahrerin bzw. ein Fahrer tätlich angegriffen wird, ist in der

Zentralstelle, in die die betroffene Mitarbeiterin bzw. der

betroffene Mitarbeiter gebracht wird, der „diensthabende“

Laienhelfer schon vor Ort.

Er übernimmt die Erstbetreuung und, wenn vom Betroffenen

gewünscht, auch die weitere Unterstützung. In schweren

Fällen kann ein externer Psychologe hinzugezogen werden.

Pro Jahr gibt es rund 170 Ersteinsätze und 30-50 Folgeeinsätze.

Das System hat sich bewährt, weil die Schwelle, mit

Psychologen zu sprechen oft „zu hoch“ ist.

2. Platz

BRAU UNION – Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Österreich als Ziel

Die Brau Union zahlt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

einen Teil der Kosten psychologischer Beratung und evaluiert

auf Wunsch den Arbeitsplatz – an allen österreichischen

Standorten.

Bereits seit 2005 hatte sich die Brau Union mit den Themen

Sport, Bewegung und Ernährung der beruflichen Gesundheitsförderung

gewidmet, die auch weiterhin einen „hohen

Stellenwert“ hat. 2011 hat man sich „einen Schritt weiter gewagt“

und sich der psychischen Gesundheit zugewandt. Nach

einem Pilotprojekt mit Führungskräften, die in Vorträgen, mit

Fragebögen und in Gesprächen mit Psychologen geschult

wurden, erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer

eine Bio-Feedbackmessung, um festzustellen, wie gut der

Stressabbau funktioniert. Nach und nach wurde das Projekt

auf alle 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeweitet.

3. Platz

WIENER HILFSWERK – Zeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Das Wiener Hilfswerk hat sich mit anderen sozialen Einrichtungen

zusammengeschossen, um ein Gesamtkonzept

zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu erstellen und

Synergien zu nutzen.

Eines der größten Probleme war es, dass der große Anteil an

Außendienstmitarbeitern oft über Angebote des Hilfswerks

zu wenig informiert war. Die Geschäftsführung des Wiener

Hilfswerkes wollte nach einem Pilotprojekt zum Thema

„Gesund am Arbeitsplatz“ im Jahr 2009 „mehr machen“, und

so wurden gemeinsam mit der Caritas, Care System, ESRA

und SMIR überbetriebliche Seminarangebote sowie Schulungen

für Führungskräfte konzipiert. Die angebotenen Kurse, die

das Führen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Stressbewältigung,

aber auch Kochkurse und Pilates umfassen,

finden kostenfrei in der Arbeitszeit statt.


20

Faires Ergebnis

Das betriebswirtschaftliche Ergebnis liegt über dem Businessplan,

so dass wir als erste Vorsorgekasse mit Wirkung

ab 2015 eine Gebührensenkung beschließen konnten.

Lagebericht

des Vorstandes


21

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Gesellschaft wurde mit Notariatsakt am 9. März 2010 gegründet

und am 23. März 2010 mit der Nummer FN 343404 g

im Firmenbuch eingetragen. Ebenfalls am 9. März 2010 wurde

der Antrag auf Erteilung einer Spezialbankenkonzession

von der Finanzmarktaufsicht (FMA) mit Bescheid GZ FMA-

BV27 1000/0030-ABS/2009 bewilligt und der fair-finance

Vorsorgekasse AG die Konzession zur Hereinnahme und

Veranlagung von Abfertigungsbeiträgen und Selbständigenvorsorgebeiträgen

gemäß § 1 Abs. 1 Z 21 BWG (Bankwesengesetz/Betriebliches

Vorsorgekassengeschäft) erteilt.

Sämtliche Anteile an der Gesellschaft werden von der fairfinance

Holding AG (FN 304638 y) gehalten.

Die fair-finance Vorsorgekasse AG ist Mitglied der Einlagensicherungseinrichtung

der Banken & Bankiers, der Wirtschaftskammer

Wien und der als Verein organisierten

Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen, der Österreichischen

Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), von

respACT - austrian business council for sustainable development

, von CRIC–Verein für ethisch orientierte Investoren,

des NPO-Instituts für interdisziplinäre Nonprofit Forschung

an der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Klimabündnis

Österreich.

Entwicklung der Branche

Das Gesamtvermögen der Branche beträgt per Ende 2013

EUR 6,22 Milliarden (VJ: EUR 5,28 Mrd.). Laut Statistik der

Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen wurden zum Ultimo

2013 für über 2,9 Millionen (VJ: 2,8 Mio.) unselbständig

und selbständig Erwerbstätige laufende Beitragszahlungen

zur Abfertigung Neu geleistet. Die laufenden Beitragszahlungen

haben EUR 1,12 Milliarden (VJ: EUR 1,04 Mrd.) und

die Auszahlungen EUR 314 Millionen (VJ: EUR 295 Mio.)

betragen. Die Steigerungsraten der angeführten Kennzahlen

gegenüber dem Vorjahr entsprechen der systemimmanenten

Entwicklung des Modells der Abfertigung Neu, welches 2003

eingeführt wurde.


22

Unser Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2013 stellt das dritte volle Geschäftsjahr

unserer Gesellschaft dar. Im März 2013 wurde das Vermögen

von rund 30.000 Anspruchsberechtigten, vor allem

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jener Neukunden, die sich

2012 für einen Vertragswechsel zu unserer Gesellschaft

entschieden haben, von den bisherigen Vorsorgekassen

übertragen. Wir waren für diesen sprunghaften Anstieg der

Verwaltungs- und Betreuungstätigkeit technisch und personell

gut vorbereitet.

Per Jahresultimo 2013 ist die Anzahl der Beitrittsverträge

mit Dienstgebern auf 946 (VJ: 481) und jene mit Selbständigen

auf 1.456 (VJ: 853) angewachsen. Dies entspricht einem

Wachstum von 97 % bei Verträgen mit Dienstgebern und

71 % bei Verträgen mit Selbständigen. Im Jahr 2013 haben

wir EUR 66,61 Millionen (VJ: EUR 45,11 Mio.) für 89.780

(VJ: 37.531) Anspruchsberechtigte vereinnahmt. Die Einnahmen

gliedern sich in laufende Beitragszahlungen in Höhe von

EUR 23,77 Millionen (VJ: EUR 9,07 Mio.), Übertragungen von

anderen BV-Kassen in Höhe von EUR 42,63 Millionen

(VJ: EUR 20,59 Mio.) und Übertragungen von Alt-

Abfertigung sanwartschaften in Höhe von EUR 0,21 Millionen

(VJ: EUR 15,45 Mio.) auf. Die Anzahl der beitragsfreien

Anspruchsberechtigten beträgt zum Ultimo 2013 27.414

(VJ: 9.618) und jene der beitragspflichtigen Anspruchsberechtigten

62.366 (VJ: 27.913). EUR 3,91 Millionen

(VJ: EUR 1,21 Mio.) wurden in 2013 an Leistungen ausbezahlt.

Das verwaltete Vermögen der Veranlagungsgemeinschaft ist

um 121 % angewachsen und beträgt zum Jahresende 2013

EUR 119,96 Millionen (VJ: EUR 54,27 Mio.).

Der Marktanteil unserer Gesellschaft beträgt zum 31.12.2013

1,93 % (VJ: 1,03 %) auf Basis des Vermögens, 2,15 % (VJ:

1,00 %) auf Basis der beitragspflichtigen Anspruchsberechtigten

und 2,12 % (VJ: 0,87 %) anhand der laufenden Beitragszahlungen

2013. Bezogen auf den Marktanteil konnten

wir in 2013 die Valida MVK Plus (ehemals Siemens) Vorsorgekasse

überholen.

Kennzahlen 2010 – aktuell

Das Geschäftsjahr 2013 war entsprechend der jungen Geschichte

unserer Gesellschaft von intensiver vertrieblicher

Tätigkeit geprägt. Erfreulicherweise haben sich 2013 wieder

146 (VJ: 203) Dienstgeber für unser einzigartiges Angebot

und für unser auf Fairness und soziale Verantwortung ausgelegtes

Unternehmenskonzept entschieden und uns das

Vertrauen geschenkt. Auf Basis dieser Vertragsabschlüsse

erwarten wir im März 2014 die Übertragung von etwa 20.000

Anspruchsberechtigten mit einem Übertragungsbetrag von

knapp EUR 30 Millionen.

Der Marktanteil unserer Gesellschaft wird somit in 2014 auf

rund 2,8 % ansteigen. Ein Erfolg, auf den wir stolz und für den

wir dankbar sind.

Vermögensveranlagung

Das Jahr 2013 war von einer starken Aktienkursentwicklung

geprägt. So legte der EUROStoxx50 im Jahresverlauf 18 %

und der S&P500 sogar 29 % zu. Anleihen und Immobilien

haben sich hingegen moderat entwickelt. Der österreichische

Anleiheindex EFFAS Austria hat sogar mit -1 % das Jahr

2013 negativ geschlossen. Die Branche der Betrieblichen

Vorsorgekassen konnte in 2013 auf Basis einer grundsätzlich

der spezifischen Verpflichtungsstruktur entsprechend

konservativen Vermögensveranlagung eine durchschnittliche

Performance von 2,80 % (VJ: 4,30 %) erzielen.

Obwohl wir hinsichtlich der Aktiengewichtung vorsichtig

eingestellt waren, konnten wir vor allem aufgrund der

stabilen Rendite des HtM-Portfolioanteils (Held-to-Maturity)

von rund 4 % p.a. punkten. In Übereinstimmung mit unseren

nachhaltigen Auswahlkriterien wurde in einem vergleichbaren

Ausmaß in Staatsanleihen, Bankanleihen und Unternehmensanleihen

mit höchster Bonität (Investment Grade)

investiert. Erstmalig haben wir, wenngleich vorerst in geringem

Ausmaß, in die Asset Klasse Wandelanleihen investiert.

Unsere Zielsetzung, zumindest marktdurchschnittliche

Veranlagungserträge zu erwirtschaften, konnten wir auch in

2013 mit 3,33 % (VJ: 6,23 %) Performance wieder erreichen.

Da in den Monaten Juli bis Oktober 2013 die Performance

unter der aliquoten von unserer Gesellschaft exklusiv

garantierten Mindestverzinsung von 2,25 % p.a. lag, wurde

bei 53 Auszahlungen die vertragliche Mindestzinsgarantieleistung

erbracht. Erstmalig konnten sich somit einzelne

Anspruchsberechtigte über die einzigartige Leistung von

fair-finance freuen. Die erhöhte Sicherheit für Anspruchsberechtigte

aufgrund der Mindestzinsgarantie ist ein wesentliches

Produktmerkmal unserer Gesellschaft und bringt die

Zielsetzung zum Ausdruck, Vorteile für Kunden zu schaffen

und keinesfalls Risiken zum eigenen Vorteil an die Kunden zu

übertragen.

Aktive Anspruchsberechtigte

beitragsfreie Konten unberücksichtigt

90.000

Vermögen in Mio. EUR

160

Marktanteile Aktive

2,80%

62.366

119,7

2,07%

27.913

54,3

1,04%

2010

2011

2012

376

5.572

0,01

8,8

0,02%

0,22%

2013

2014 März Ausblick


Asset Allokation zum 31.12.2013:

Aktien nicht-EURO

Bargeld

Aktien EURO

Wandelanleihen

Anleihen

nicht-EURO

Anleihen EURO

Held-to-Maturity (HtM)

Anleihen EURO Tageswert

Performance:

FAIR-FINANCE ZINSGARANTIE

π Eine Zinsgarantie entspricht dem wichtigsten Kundenbedürfnis nach Sicherheit

π fair-finance bietet als einziger Anbieter eine Mindestzinsgarantie

π Garantiehöhe ab 01.01.2014: 1,75 % p.a.

Jährliche Festlegung durch den steakholder-orientierten Aufsichtsrat

(nur drei von sieben Mitgliedern vertreten Eigentümerinteressen)

π Garantie als echte Mehrleistung

-> keine erhöhten Verwaltungskosten

-> keine Sicherungskosten, kein externes Sicherungskonzept

-> keine Minderperformance aufgrund marktadäquater Asset Allokation

Zinsgarantie = mehr Sicherheit


24

Als eine der wichtigsten Entscheidungen und Maßnahmen

des Geschäftsjahres im Bereich der Vermögensveranlagung

kann die Mandatsvergabe und der Start des fair-finance bond

Fonds mit Februar 2013 genannt werden. Nach einem umfangreichen

Auswahlverfahren wurde die ERSTE-SPARIN-

VEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. als Partner ausgewählt.

In den Fonds wurden jene direkt gehaltenen Anleihen

eingebracht, die zum Tageswert bewertet wurden. Weiters

wurden alle Positionen in Anleihepublikumsfonds verkauft

und die Mittel dem neuen fair-finance bond Fonds zur Verfügung

gestellt. Die Fondsperformance und auch die Risiko/

Ertragsrelation liegen erfeulicherweise über den Werten der

Peergroup bei deutlich geringerer Gebührenbelastung. Der

fair-finance bond Fonds wurde mit dem Österreichischen

Umwelt zeichen ausgezeichnet.

Personal und Organisation

Der Mitarbeiterstand beträgt zum Jahresultimo 6 (VJ: 4)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter wird zum

Bürokaufmann ausgebildet. Weitere 6 (VJ: 5) Personen sind

bei der Muttergesellschaft beschäftigt, waren aber in 2013

im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages fast ausschließlich

für unsere Gesellschaft tätig.

Als Arbeitgeber baut fair-finance auf eine vertrauensvolle

und ergebnisorientierte Teamarbeit, welche in einem Modell

der Vertrauensarbeitszeit ohne individuelle Gehaltsanreizsysteme

Niederschlag gefunden hat. Ein partnerschaftliches und

faires Verhältnis mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

prägt die Unternehmenskultur. Im Sinne sozialer und ökologischer

Verantwortung werden die Kosten der städtischen

Verkehrs mittel ersetzt, fördert fair-finance die persönliche

und berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Fitness

und das körperliche Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter.

Im Herbst 2013 wurden in zwei mehrtägigen Workshops

mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die organisatorischen

Veränderungen und die Weichenstellungen aufgrund

des wachsenden Bestandes und der wachsenden Mitarbeiteranzahl

erarbeitet. Es wurde das Leitbild von fair-finance

neu erstellt sowie die Stellenbeschreibungen und Prozesshandbücher

angepasst. Die wesentlichen organisatorischen

Veränderungen, wie die Schaffung eines dritten Vorstandsbereichs

für Risikomanagement und Recht und die Schaffung

einer Stabstelle Rechnungswesen werden Anfang 2014

umgesetzt.

Nachhaltigkeitsbericht

In Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung ist fair-finance

durch die Satzung der Gesellschaft zur Nachhaltigkeit

verpflichtet. Neben einem auf fairen Kundennutzen ausgerichteten

Produkt, einem auf soziale Verantwortung und

Partnerschaft ausgerichteten Umgang mit Kundinnen und

Kunden, mit Lieferanten und vor allem mit Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, setzt fair-finance im Sinne gesellschaftlicher

unternehmerischer Verantwortung auf eine nachhaltige

Vermögensveranlagung und auf Nachhaltigkeit in den allgemeinen

unternehmerischen Entscheidungen.

Der Kundenbeirat als wesentliches Gremium der Mitgestaltung

und Kontrolle durch die Kundinnen und Kunden hat

im Geschäftsjahr 2013 drei Mal (VJ: 3) getagt. Dieses 24

Personen umfassende Gremium ist verantwortlich für die

Weiterentwicklung der „Grundsätzliche Richtlinie nachhaltiger

Vermögensveranlagung“, welche die Grundlage für die

Titelselektion im Investmentprozess bildet.

Die Nachhaltigkeit unserer Vermögensveranlagung wurde

nach 2012 auch 2013 durch das ÖGUT-Zertifikat in Gold

ausgezeichnet. Zudem wurde eine externe Portfolioprüfung

durch oekom research, eine der führenden Nachhaltigkeitsratingagenturen

im deutschsprachigen Raum, durchgeführt.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeit in den allgemeinen unternehmerischen

Entscheidungen kann fair-finance auf verschiedene

ressourcensparende Maßnahmen und auf die prioritäre

Zusammenarbeit mit jenen Lieferanten und Geschäftspartnern

verweisen, die der Unternehmensphilosophie am besten

entsprechen. Gemeinsam mit dem Klimabündnis Österreich

wurde der Klimastatus erhoben und zahlreiche Maßnahmen

zur weiteren Verbesserung erarbeitet. Unsere Gesellschaft

wurde Ende 2013 als Mitgliedsbetrieb des Klimabündnis

Österreich aufgenommen.

Am 3. Oktober 2013 fand zum fünften Mal die Preisverleihung

zum Betrieblichen Sozialpreis durch Herrn BM Rudolf

Hundstorfer auf Einladung der Präsidentin Frau KR Brigitte

Jank in der Wiener Wirtschaftskammer statt. Dieser Preis

wurde von fair-finance ins Leben gerufen und soll nicht nur

Anerkennung für die engagierten Unternehmen und

deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, sondern er soll

vielmehr eine Ideenbörse darstellen und somit direkt zur

Verbesserung der sozialen Situation in den Unternehmen

und darüber hinaus beitragen. Das Projekt SOZIUS – Kriseninterventionsteam

der Wiener Linien wurde von der Jury als

Sieger ausgezeichnet.

In 2013 erreichte unser Spendenvolumen zu Gunsten des

Projektes JUCA der Caritas Wien einen neuen Höhepunkt.

Zudem konnten erstmalig in 2013 Anspruchsberechtigte

einen Teil des Auszahlungsbetrages als Spende widmen,

wobei dieser individuelle Spendenbetrag durch unsere Gesellschaft

erhöht wurde.

Risikobericht

Die Summe der einer betrieblichen Vorsorgekasse zugeflossenen

Beiträge zuzüglich allfälliger übertragener Altabfertigungsanwartschaften

sowie allfällige aus einer anderen

betrieblichen Vorsorgekasse übertragene Anwartschaften,

stellt einen gesetzlich garantierten Mindestanspruch der

Anspruchsberechtigten dar (Kapitalgarantie). Darüber hinaus

gewährt fair-finance eine Mindestzinsgarantie, welche vom

Aufsichtsrat bisher mit 2,25 % p.a. festgelegt war. Ab dem

01.01.2014 wird der Mindestgarantiezinssatz 1,75 % p.a.

betragen.

fair-finance steuert das Veranlagungsrisiko durch Diversifikation

und eine taktische Veränderung der Veranlagungsstruktur.

Durch eine Reduktion volatiler, überbewerteter

Anlagesegmente kann das Anlagerisiko reduziert und verändert

werden. Trotz einer vorsichtigen und risikobewussten

Veranlagungsstrategie können allgemeine Kursrisiken, die


25

dem Geld- und Kapitalmarkt immanent sind, Verluste verursachen.

Zur Abdeckung des möglichen Verlustpotenzials

werden gesonderte Rücklagen dotiert. Die Zinsgarantierücklage

beträgt zum 31.12.2013 EUR 1.349.414,03 (VJ:

TEUR 612) und die Kapitalgarantierücklage EUR 126.956,89

(VJ: TEUR 9). Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft beträgt

somit mit 2,15 % voraussichtlich wieder den höchsten

Wert aller Betrieblichen Vorsorgekassen.

In Übereinstimmung mit den nachhaltigen Auswahlkriterien

wurde in fundamental solide Staatsanleihen sowie in Bankund

Unternehmensanleihen mit hoher Bonität und hoher

Rendite investiert. Risikomindernd wirkt der mit 35 %

(VJ: 38 %) vergleichsweise hohe Anteil Held-to-Maturity

gewidmeter Wert papiere (HtM) im Portfolio.

Die operationellen, rechtlichen und technischen Risiken

wurden laufend beobachtet. Mit Maßnahmen wie der

Mandatsvergabe im Bereich Anleihemanagement sowie mit

organisatorischen Weichenstellungen wurden Risiken wie das

Schlüsselpersonenrisiko weiter reduziert. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr sind keine Risiken zu Lasten der Anspruchsberechtigten

schlagend geworden.

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach

dem Abschlussstichtag

Es ist über keine Ereignisse zu berichten.

Jahresergebnis

Das Geschäftsjahr 2013 wird mit einem Jahresverlust von

EUR 1.136.444,17 (VJ: TEUR 1.249) nach Steuern und Rücklagenbewegung

abgeschlossen. Das Jahresergebnis stellt

eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Planwert dar.

Dies liegt in Mehreinnahmen aufgrund eines höheren durchschnittlichen

Vermögens und höherer laufender Beiträge,

letztendlich beides aufgrund eines höheren Kundenbestandes

als zum Planungszeitpunkt absehbar, begründet. Der

Jahresverlust ist durch die Kapitalausstattung der Gesellschaft

gedeckt.

Der Bilanzverlust beläuft sich nach Verrechnung mit dem

Partizipationskapital auf EUR 2.976.868,03 (VJ: TEUR 2.315).

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung

vorzutragen.

Voraussichtliche Entwicklung

verbessern, wurde mit unserer Depotbank zu Jahresbeginn

2014 die Einbringung unseres gesamten Wertpapierbestandes

in eine sogenannte Master-KAG vereinbart. Diese

technische Lösung ermöglicht jederzeit einen Onlinezugriff

auf das Portfolio und dessen Analyse anhand sämtlicher

relevanter Steuerungsgrößen, wie dem Value at Risk (VaR)

des Gesamtportfolios oder auch seiner Segmente (Asset

Klassen). Zudem wurden Stressszenarien definiert, deren

Simulation hilft, mögliche Auswirkungen von Ereignissen auf

das Portfolio besser einschätzen zu können.

Für das Veranlagungsjahr 2014 erwarten wir ein herausforderndes

Marktumfeld. Wir teilen die Euphorie mancher

Medien und Asset Manager hinsichtlich einer anhaltenden

Aktienrally nicht und bleiben daher tendenziell bei Aktien

untergewichtet. In Ermangelung attraktiver Renditen bei Anleihen

bester Bonität erwarten wir aufgrund eingeschränkter

Investitionsmöglichkeiten ein Absinken unserer HtM-Quote.

Wir sind bemüht diesen Effekt durch eine angestrebte Darlehensvergabe

auszugleichen. Ebenso sehen wir Immobilien

aufgrund ihrer geringen Korrelation zu Anleihen und Aktien

als geeignete Investments an. Die Gefahr von Kursverlusten

bei einem Zinsanstieg erscheint gegeben, wenngleich wir

entsprechende Zinsänderungen noch nicht für 2014 sehen.

Die Gefahren für den Euro scheinen gebannt. Risiken, die von

Schwellenländern und Ländern an der Peripherie ausgehen,

sind für unser Portfolio von geringer Relevanz. Mit einem

Mindestzinsgarantiesatz von 1,75 % für das Jahr 2014 bieten

wir für unsere Kundinnen und Kunden eine attraktive Sicherheit,

wie sie von kaum einem Finanzprodukt und jedenfalls

von keiner anderen Betrieblichen Vorsorgekasse geboten

wird.

Das Geschäftsjahr 2014 wird wiederum von einer intensiven

Beratungs- und Akquisitionstätigkeit geprägt sein, deren

Ergebnis entsprechend der Kündigungsfrist für Beitrittsverträge

erst im Folgejahr bestandwirksam wird. Aufbauend auf

dem zwischenzeitlich beachtlichen Track-Record in Bezug

auf das Veranlagungsergebnis und das Wachstum des Kundenbestandes

erwarten wir auch für 2014 ein signifikantes

Neugeschäft.

Mit der personellen Entwicklung einhergehend will fairfinance

auch das gesellschaftliche Engagement weiter

ausbauen. Die Initiative „Betrieblicher Sozialpreis“ soll einer

breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Für das Geschäftsjahr 2014, welches das vierte volle Geschäftsjahr

unserer Gesellschaft darstellt, erwarten wir ein

annähernd ausgeglichenes Jahresergebnis.

Mit Beginn 2014 steigt der Kundenbestand von knapp 62.000

aktiven Anspruchsberechtigten mit laufender Beitragszahlung

auf etwa 82.000 Anspruchsberechtigte. Die genauen

Zahlen stehen erst nach erfolgter Über tragung der „Wechsler“

im März 2014 fest. Diesem Bestandswachstum wird mit

einem weiteren Ausbau des Mitarbeiterstandes Rechnung

getragen.

Ebenso steigt das verwaltete Vermögen in Anbetracht der

Übertragungen auf rund EUR 160 Millionen im März 2014

und wird gegen Ende des Jahres etwa EUR 175 Millionen

erreichen. Um die Steuerbarkeit des Portfolios weiter zu

Mag. Markus Zeilinger

Vorstandsvorsitzender

Günter Hörweg

Mitglied des Vorstandes

Wien, am 3. März 2014


Bilanz

zum 31. Dezember 2013


28

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013

in EUR

31.12.2012

in TEUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 109.450,00 127

II. Finanzanlagen

1. Beteiligungen 70,00

2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.111.845,39 1.603

2.221.365,39 1.730

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen

1. Forderungen gegenüber der Veranlagungsgemeinschaft 9

2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 81.315,51 66

3. Sonstige Forderungen 3.546,43 2

II. Kassenbestand, Guthaben bei Banken 399.843,25 865

484.705,19 942

C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.813,34 21

24.813,34 21

D. Aktive der Veranlagungsgemeinschaft

I. Guthaben auf Euro lautend 184.672,31 14.568

II. Guthaben auf ausländische Währung lautend

III. Darlehen und Kredite auf Euro lautend

IV. Darlehen und Kredite auf ausländische Währung lautend

V. Forderungswertpapiere auf Euro lautend 56.928.084,94 32.443

VI. Forderungswertpapiere auf ausländische Währung lautend

VII. Beteiligungswertpapiere auf Euro lautend

VIII.

Beteiligungswertpapiere auf ausländische Währung lautend

IX. Anteilscheine von Investmentfonds und AIF auf Euro lautend 50.573.074,16 5.109

X. Anteilscheine von Investmentfonds und AIF auf ausländische

Währung lautend 10.959.990,57 1.354

XI. Anteilscheine von Immobilienfonds auf Euro lautend

XII. Anteilscheine von Immobilienfonds auf ausländische Währung

lautend

XIII. Forderungen 1.321.755,66 1.041

XIV.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

XV. Sonstige Aktiva 119.967.577,64 54.515

Total 122.698.461,56 57.208


29

Passiva

A. Eigenkapital

I. Grundkapital 2.000.000,00 2.000

II. Partizipationskapital 1.127.171,00 1.302

III. Kapitalrücklagen

1. gebundene 1.000.000,00 1.000

IV. Gewinnrücklagen

V. Rücklagen zur Erfüllung der Kapitalgarantie* 126.956,89 9

VI. Rücklagen zur Erfüllung der Zinsgarantie** 1.349.414,03 612

VII. Bilanzverlust*** -2.976.868,03 -2.315

davon Verlustvortrag EUR 2.315.140,86 (VJ: TEUR 1.414)

2.626.673,89 2.608

B. Rückstellungen

1. Sonstige Rückstellungen 61.223,,00 48

61.223,,00 48

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.516,61 22

2. Sonstige Verbindlichkeiten 20.470,42 15

davon aus Steuern EUR 3.011,34 (VJ TEUR 2)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.833,34 (VJ: TEUR 3)

31.12.2013

in EUR

31.12.2012

in TEUR

* Kapitalgarantierücklagen

sind in Höhe von

0,1 % des Vermögens

p.a. zu bilden, bis 1 %

des Vermögens erreicht

ist.

** Zinsgarantierücklagen

sind in Höhe

des halben Garantiezinssatzes

bezogen

auf das Vermögen zu

halten.

fair-finance bildet als

einzige Vorsorgekasse

Zinsgarantierücklagen.

*** Anfangsverluste

der Jahre 2010 bis

2013 werden mit

Erreichen des Break

Even voraussichtlich

2014 laufend

abgebaut.

42.987,03 37

D. Passiva der Veranlagungsgemeinschaft

I. Abfertigungsanwartschaften 119.947.913,46 54.431

II. Verbindlichkeiten 19.664,18 84

III. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

IV. Sonstige Passiva

119.967.577,64 54.515

Total 122.698.461,56 57.208


30

Gewinn- und Verlustrec

A. Ergebnis der Veranlagungsgemeinschaft

I. Veranlagungserträge

* Im Jahr 2013 wurden

in 53 Fällen Zinsgarantieleistungen

erbracht

II.

III.

IV.

Garantien

1. Kapitalgarantie

2. Zinsgarantie*

Beiträge

Kosten

V. Auszahlungen von Abfertigungsleistungen

VI.

VII.

Ergebnis der Veranlagungsgemeinschaft

Verwendung des Ergebnisses der Veranlagungsgemeinschaft

B. Erträge und Aufwendungen der Betrieblichen Vorsorgekasse

1. Verwaltungskosten

2. Betriebsaufwendungen

** Die konsolidierten

Personalaufwendungen

für 12 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

betragen EUR 647.656

a)

Personalaufwand**

- Gehälter

- Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche

Vorsorgekassen

- Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie

vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge

- Sonstige Sozialaufwendungen

b) Abschreibungen auf das Anlagevermögen

c) Sonstige Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen

3. Finanzerträge

a)

Zinserträge und sonstige laufende Erträge aus der Veranlagung der Eigenmittel

und der nicht der Veranlagungsgemeinschaft zugeordneten Fremdmittel

4. Finanzaufwendungen

a)

Abschreibungen auf sonstige Finanzanlagen die nicht den Veranlagungsgemeinschaften

zugeordnet sind

b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

5. Sonstige Erträge

6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

8. Jahresfehlbetrag

9. Veränderung von Rücklagen

a) Auflösung der Kapitalgarantierücklage

b) Zuweisung zur Kapitalgarantierücklage

c) Zulage zur Zinsgarantierücklage

10. Verlustvortrag

11. Ergebnisanteil des Partizipationskapitals

12. Bilanzverlust


31

hnung 2013

1.1. – 31.12.2013 1.1. – 31.12.2012

in EUR

in TEUR

3.889.383,05 2.078

1.580,40 1

649,34

66.611.176,63 45.115

-1.072.563,96 -371

-3.912.975,44 -1.205

65.517.250,02 45.618

-65.517.250,02 -45.618

0,00 0

1.002.484,87 345

-151.269,80

-2.242,87

-44.559,53

-84,40

-104

-2

-32

0

-17.800,00 -23

-1.201.936,97 -1.417.893,57 -1.017 -1.178

144.014,45 99

-11.812,00

-1.212,74

8.990,40 139.980,11 6 105

-275.428,59 -728

-5.579,00 -1

-281.007,59 -729

1.580,40 1

-119.947,91 -8

-737.069,07 -855.436,58 -513 -520

-2.315.140,86 -1.414

474.717,00 348

-2.976.868,03 -2.315

Für das Geschäftsjahr 2014 wird

ein ausgeglichenes Jahresergebnis

erwartet. Ab 2015 – mit

Erreichen der Gewinnschwelle –

erhalten die Anspruchsberechtigten

von fair-finance voraussichtlich

Gutschriften im Sinne der

fair-finance Gewinnbeteiligung.


32

Anhang für das

Geschäftsjahr 2013

Grundsätze

Der Jahresabschluss 2013 wurde nach den Bestimmungen

des Unternehmensgesetzbuches unter Berücksichtigung der

spezifischen Vorschriften des Bankwesengesetzes (BWG)

und des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgegesetzes

(BMSVG) erstellt. Die Gliederung der Bilanz

und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den in

der Anlage 1 zu § 40 BMSVG enthaltenen Formblättern.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung des immateriellen Anlagevermögens erfolgt

zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer

Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen werden

Abschreibungssätze zwischen 10 % und 33,3 % zugrundegelegt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren

Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehende Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag

unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der

Vorsicht angesetzt.


33

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen

Posten sind nachfolgend dargestellt.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten

angesetzt. Abschreibungen werden vorgenommen,

wenn nachhaltige Wertminderungen eingetreten sind.

Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen

auf Wertpapiere vorgenommen. Die im Wertpapierbestand

enthaltenen stillen Reserven betragen EUR 33.531,04.

Der Bestand am 31. Dezember 2013 setzt sich aus Renten

und Rentenfonds zusammen. In der Direktveranlagung

werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Die Forderungen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen

gegenüber verbundenen Unternehmen und aus sonstigen

Forderungen. Die sonstigen Forderungen beinhalten im

Wesentlichen abgegrenzte Wertpapierzinsen. Sämtliche

Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Guthaben bei Banken in der Höhe von EUR 399.843,25

sind täglich fällig.

Aktiva der Veranlagungsgemeinschaft

Die Aktiva der Veranlagungsgemeinschaft wurden unter

Beachtung des § 30 BMSVG sowie der besonderen Veranlagungsbestimmungen

des § 29 BMSVG veranlagt.

Passiva

Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013

beträgt EUR 2.000.000 und ist in 2.000.000 Stückaktien

zerlegt.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom

28.11.2011 wurde der Vorstand ermächtigt, Partizipationskapital

gemäß § 23 Abs. 4 und 5 BWG bis zur Nominale

EUR 3.000.000 zu begeben. Von dieser Ermächtigung hat der

Vorstand Gebrauch gemacht und im Berichtsjahr Nominale

EUR 300.000 auf Namen lautende Partizipationsscheine

begeben. Das nominelle Partizipationskapital beträgt zum

Bilanzstichtag EUR 1.950.000.

Gemäß den Bedingungen für das Partizipationskapital der

fair-finance Vorsorgekasse AG nehmen die Inhaber der

Partizipa tionsscheine am Ergebnis des Geschäftsjahres

der Gesellschaft teil. Der anteilige Jahresverlust des Geschäftsjahres

2013, in Höhe von EUR 474.717, wurde dem

Partizipationskapital erfolgswirksam über die Gewinn- und

Verlustrechnung zugewiesen. Die Zuweisung des anteiligen

Verlustes erfolgte aufgrund des Verhältnisses des Nominales

des gesamten gewinnberechtigten nominellen Partizipationskapitals

zur Summe des gesamten nominellen Gesamtkapitals

und Partizipationskapitals zum Bilanzstichtag

31.12.2013.

Zum 31. Dezember 2013 werden EUR 1.000.000 als gebundene

Kapitalrücklage ausgewiesen. Der gebundenen Kapitalrücklage

wurde das bei der Aktienausgabe erzielte Aufgeld

zugewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen in der Höhe von EUR 61.223

setzten sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für

Prüfungs- und Beratungsaufwendungen in der Höhe von

EUR 20.900 sowie Rückstellungen in der Höhe von

EUR 39.790 für Fremdleistungen und Rückstellungen für

noch nicht konsumierte Urlaube von EUR 533 zusammen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einem

Betrag von EUR 22.516,61 bestehen mit einer Restlaufzeit

von weniger als drei Monaten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten

an das Finanzamt und der Wiener GKK für Steuern

und Abgaben aus der Lohnverrechnung in der Höhe von

EUR 7.844,68 und sonstigen Verbindlichkeiten in der Höhe

von EUR 5.699,44. Gegenüber der Veranlagungsgemeinschaft

besteht eine Verbindlichkeit aus der laufenden

Verrechnung in der Höhe von EUR 6.926,30. Die sonstigen

Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als

drei Monaten.

Passiva der Veranlagungsgemeinschaft

Die Abfertigungsanwartschaft wird mit EUR 119.947.913,46

ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten der Veranlagungsgemeinschaft

bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in

Höhe von EUR 19.664,18.


34

Erläuterungen zur

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Verwaltungskosten wurden entsprechend den vertraglichen

Vereinbarungen in Höhe von 1,7 % zzgl. 0,3 % Inkassogebühr

für die Sozialversicherungsträger aus den einbezahlten

laufenden Beiträgen und in Höhe von 0,6 % aus dem

Vermögen der Veranlagungsgemeinschaft entnommen.

Die Betriebsaufwendungen bestehen aus Abschreibungen auf

das Anlagevermögen, Personalaufwendungen, Rechts- und

Beratungsaufwendungen, Aufwendungen für Wartungs- und

EDV-Arbeiten, Miet- und Betriebskostenaufwendungen,

Kosten für Fremdpersonal, Gebühren sowie anderen

sonstigen Aufwendungen. Die Aufwendungen für den

Abschlussprüfer betragen EUR 18.500.

Der überwiegende Teil der Sonstigen Betriebs-, Verwaltungsund

Vertriebsaufwendungen von EUR 1.201.936,97

(VJ: TEUR 1.017) entfällt auf die Verrechnung mit der Muttergesellschaft.

Gegenstand der Leistungen ist die Organisation

und Ausführung der für den Betrieb der Vorsorgekasse erforderlichen

Tätigkeiten durch die Bereitstellung der erforderlichen

Infrastruktur (Büroräumlichkeiten, kaufmännische

und technische Betriebsausstattung, etc.) und von Personalressourcen

nach Maßgabe der Anforderungen seitens der

Vorsorgekasse. Der Personalstand der Vorsorgekasse hat

sich im Berichtszeitraum von 4 auf 6 Mitarbeiter erhöht.

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Anteile an der fair-finance Vorsorgekasse Aktiengesellschaft

werden zu 100 % von der fair-finance Holding

gehalten. Der Jahresabschluss der fair-finance Vorsorgekasse

Aktiengesellschaft wird in den von der fair-finance Holding

Aktiengesellschaft mit Sitz in 1080 Wien, Alser Straße 21,

gem. § 237 Z14 UGB zu erstellenden Konzernabschluss

einbezogen.

Sonstige ergänzende Angaben

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit

für die Gesellschaft im Jahr 2013 keine Bezüge. Den Mitgliedern

des Aufsichtsrates und des Vorstandes wurden weder

Vorschüsse noch Kredite gewährt.

Im Geschäftsjahr tätige Mitglieder des Vorstandes:

Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt

zusammen:

Mag. Markus Zeilinger, Wien, Vorsitzender des Vorstandes

Günter Hörweg, Wien, Vorstandsmitglied

Im Geschäftsjahr tätige Mitglieder

des Aufsichtsrates:

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2013 folgende

Mitglieder an:

Mag. Dr. Erich Schiff Vorsitzender (bis 21.11.2013)

DI Mag. Dr. Helmut Eichert Vorsitzender (ab 21.11.2013)

Mag. Claudia Kral-Bast Stellvertretende Vorsitzende

Dipl. Ökonom Uwe Greff Aufsichtsratsmitglied

Henning Mettler

Aufsichtsratsmitglied

Kerstin Schiefer, MA

Aufsichtsratsmitglied

Josef Wild

Aufsichtsratsmitglied

Angela Latin

Aufsichtsratsmitglied

(Betriebsrätin)

Staatskommissäre:

Dr. Doris Brandtstätter

ADir. Klaus Horvath

Die Zusammensetzung des fair-finance

Aufsichtsrates ist insofern besonders, als

nur drei der sieben fair-finance Aufsichtsräte

von Eigentümerseite entsandt werden,

wodurch eine Stakeholder-Mehrheit

in diesem Gremium besteht.

Mag. Markus Zeilinger

Vorstandsvorsitzender

Günter Hörweg

Mitglied des Vorstandes

Wien, am 3. März 2014


35

Entwicklung

des Anlagevermögens

Anschaffungskosten

am

01.01.13

EUR

Zugänge

EUR

Abgänge

EUR

Anschaffungskosten

am

31.12.13

EUR

Abschreibungen

kumuliert

EUR

Abschreibungen

(Zuschreibungen)

des Jahres

EUR

Buchwert

am

31.12.13

EUR

Buchwert

am

01.01.13

EUR

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und

Vorteile sowie daraus

abgeleitete Lizenzen 192.866,17 0,00 0,00 192.866,17 -83.416,17 -17.800,00 109.450,00 127.250,00

II. Sachanlagen

192.866,17 0,00 0,00 192.866,17 -83.416,17 -17.800,00 109.450,00 127.250,00

1. andere Anlagen,

Betriebs- und Geschäftsausstattung

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

III. Finanzanlagen

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

1. Beteiligungen 70,00 0,00 0,00 70,00 0,00 0,00 70,00 70,00

2. Wertpapiere 1.615.446,00 1.797.018,39 -1.275.975,00 2.136.489,39 -24.644,00 -11.812,00 2.111.845,39 1.602.614,00

1.615.446,00 1.797.018,39 -1.275.975,00 2.136.489,39 -24.644,00 -11.812,00 2.111.845,39 1.602.614,00

1.808.382,17 1.797.018,39 -1.275.975,00 2.329.425,56 -108.060,17 -29.612,00 2.221.365,39 1.729.934,00


36

Uneingeschränkter

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der fair-finance

Vorsorgekasse AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner

2013 bis zum 31. Dezember 2013 unter Einbeziehung der

Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die

Bilanz zum 31. Dezember 2013, die Gewinn- und Verlustrechnung

für das am 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr

sowie den Anhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

und die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die

Buchführung sowie für die Aufstellung eines Jahresabschlusses

verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in

Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensund

bankrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung

beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung

eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für

die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung

eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanzund

Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit

dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es

aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern;

die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die

unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen

angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von

Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils

zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage

unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung

der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und

Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt.

Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln

einhalten und die Prüfung so planen und durchführen,

dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber

bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen

Fehldarstellungen ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung

von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen

hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben

im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen

liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers

unter Berücksichtigung seiner Einschätzung

des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen,

sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten

Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt

der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem,

soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die

Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist,

um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete

Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein

Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen

der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die

Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs-

und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen

Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen

sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende

und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser

Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst

getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

zum 31. Dezember 2013 sowie der Ertragslage der

Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2013 bis

zum 31. Dezember 2013 in Übereinstimmung mit den österreichischen

Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Aussagen zum Lagebericht

Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften

darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang

steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine

falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken.

Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber

zu erhalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in

Einklang steht. Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung

in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, am 3. März 2014


37

Bericht des

Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres die ihm

nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen.

Ihm wurde regelmäßig vom Vorstand über die

Geschäftslage sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle

mündlich und schriftlich berichtet. Im Geschäftsjahr 2013

fanden vier Sitzungen statt. Der Aufsichtsrat konnte sich

von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und des

Jahresabschlusses überzeugen.

Die Buchführung, der Jahresabschluss 2013 samt Anhang

sowie der Lagebericht wurden von der KPMG Austria AG

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

geprüft und der darüber verfasste Prüfbericht dem Aufsichtsrat

vorgelegt. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden

Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben, weshalb

der Jahresabschluss 2013 mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen wurde.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss

und den Lagebericht ebenfalls geprüft und sich

von deren Ordnungsmäßigkeit und sachlichen Unbedenklichkeit

überzeugt. Der Aufsichtsrat hat sich somit dem Ergebnis

der Abschlussprüfung angeschlossen und den Jahresabschluss

und den Lagebericht über das Geschäftsjahr 2013

einstimmig gebilligt. Der vorgelegte Jahresabschluss ist

damit gemäß § 96 Abs. 4 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat die Anlagen gem. § 63 Abs. 5 und 7

BWG zum Prüfungsbericht des Bank- und Abschlussprüfers

entgegengenommen und nach Einsicht festgestellt, dass

keine Beanstandungen vorliegen.

Den Mitgliedern des Vorstandes sowie den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat seinen Dank für

ihren Einsatz und die geleistete Arbeit aus.

Wien, im März 2014

Für den Aufsichtsrat

DI Mag. Dr. Helmut Eichert, Vorsitzender


38

Auszeichnungen

Nach 2011 wurde fair-finance auch für 2012 wieder

mit der höchsten Auszeichnung für die Nachhaltigkeit

des Portfolios bedacht: Dem GOLD-Zertifikat

der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik.

Das Serviceteam von fair-finance erreicht in einer von

Telemark Marketing durchgeführten anonymen Befragung

hinsichtlich Geschwindigkeit, Freundlichkeit und Kompetenz

im Umgang mit e-mail- und Telefonanfragen den 2. Platz.

Auch 2013 konnte fair-finance an die Erfolge der Vorjahre anschließen

und wurde erneut von Dr. Roger Emmett, Experte

für Betriebliche Vorsorgeeinrichtungen, als beste Vorsorgekasse

ausgezeichnet. www.emmett.at

Erneut konnte fair-finance nach 2012 auch 2013 den vom

internationalen Fachmagazin IPE vergebenen Country Award

als Best Pension Fund in Austria gewinnen.

Platz 1 im GrECo-Vergleich 2011-2013.

Umweltzeichen für den fair-finance bond Fonds.

Mitgliedschaften

KLIMABÜNDNIS ÖSTERREICH – Größtes kommunales Klimaschutz-Netzwerk in Europa.

ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik

NPO-Institut für interdisziplinäre Nonprofit Forschung an der Wirtschaftsuniversität Wien (fair-finance ist förderndes Mitglied)

BVK – Plattform der Betrieblichen Vorsorgekassen

respACT – austrian business council for sustainable development

CRIC – Verein für ethisch orientierte Investoren


39

Kunden über fair-finance

fair-finance dankt allen Kundinnen und Kunden für das Vertrauen …

abz*austria ist eine Non-

Profit-Frauenorganisation, die

sich seit ihrer Begründung im

Jahr 1992 in Wien die Gleichstellung von Frauen und Männern

am Arbeitsmarkt zur Aufgabe gemacht hat. Eine transparente

Wertebasis liegt unserem Portfolio zu Grunde. Es

war für uns daher naheliegend bei der Wahl unserer Vorsorgekasse

einen Partner auszuwählen, der ebenfalls sozialen

Mehrwert schafft und unsere Interessen vertritt. Besonders

kundInnen-freundlich empfinden wir den regelmäßigen

Newsletter, der uns über alle aktuellen Entwicklungen auf

dem Laufenden hält.

Mag.a. Manuela Vollmann, Geschäftsführerin abz*austria

Für die Wienerberger-Gruppe

hat Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles

Handeln einen

besonderen Stellenwert. Daher

ist es uns als Arbeitnehmervertretung ein Anliegen, dass

unsere Partner ähnlich denkende Unternehmen und Persönlichkeiten

mit einer ausgeprägten Kundenorientierung sind.

Das darauf aufbauende Modell der fair-finance ist transparent

und bindet uns als Kunden vorbildlich ein. Wir freuen uns

Teil dieser guten und nachhaltigen Idee zu sein.

Karl Sauer, Chairman European Forum,

Vorsitzender Zentralbetriebsrat von Wienerberger

Langfristiges Denken und Handeln

sowie Menschlichkeit und Fairness

sind in der STIWA Gruppe

fest verankerte Unternehmenswerte.

Wir freuen uns, mit fair-finance einen Partner mit

gleichem Werteverständnis gefunden zu haben und schätzen

das persönliche Engagement, die hervorragende Zusammenarbeit

von Beginn an, den transparenten Informationsfluss

sowie die laufende, vorbildliche Betreuung durch die Kundenberater.

Mit Hilfe von fair-finance ist es uns als HR-Abteilung

möglich, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein umfassendes

Service zu allen Themen, die mit der Abfertigung

Neu verbunden sind, anzubieten.

Mag. Gerhard Hannerer,

Leitung Personalabteilung STIWA Group

Der Grüne Erde Philosophie

folgend, muss auch bei der

Betrieblichen Vorsorge gesichert

sein, dass es sich um nachhaltige und ethisch korrekte

Anlageformen handelt. Natürlich wollen wir auch im Sinne

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Geld gut verwalten

und sind daher sehr zufrieden mit der Zinsgarantie

von fair-finance und mit der in einem solchen Bereich notwendigen,

sehr persönlichen Betreuung.Wir sind froh, dass

wir in fair-finance einen Partner gefunden haben, der dieselbe

Sprache spricht, wie wir.

Mag. Kuno Haas, Geschäftsführer Grüne Erde

Fair handeln beginnt für SONNENTOR nicht

nur in den Entwicklungsländern oder der

sogenannten Dritten Welt. Jeder Biobauer,

Mitarbeiter, Vertriebspartner, Ladner und

Konsument ist ein wichtiger Teil des fairen Handels. Daher

war es für uns wichtig, auch im Bereich der Mitarbeitervorsorge

auf einen fairen Partner zu setzen. Mit fair-finance

haben wir diesen Partner gefunden. Denn der Ansatz von

fair-finance, nicht den Gewinn, sondern die Interessen der

Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, deren

Gelder nachhaltig zu veranlagen und dabei die gegenseitige

Wertschätzung stets im Blick zu haben, lässt die Freude auch

bei uns wachsen…

Johannes Gutmann,

Geschäftsführer und Gründer von Sonnentor

Als gesetzliche Interessenvertretung

für über 450.000 niederösterreichische

Beschäftigte stehen wir im Spannungsfeld, für unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das umzusetzen, wofür wir

öffentlich eintreten. Mit fair-finance können wir diese Anforderungen

erfüllen. Wir schätzen bei fair-finance die Transparenz

und Klarheit, die wir auch als kritische Arbeitnehmer

Arbeitnehmervertretung einfordern.

Herbert Grurl, Vorsitzender des Betriebsrates AKNÖ

Als soziale Dienstleistungsorganisation, liegt

dem Wiener Hilfswerk die verlässliche, hochqualitative

und einfühlsame Pflege, Betreuung

und Unterstützung der uns vertrauenden Menschen

ganz besonders am Herzen. Hilfe zur Selbsthilfe

ist uns ein wesentliches Anliegen. Der am Gemeinwohl

orientierte geschäftspolitische Ansatz der fair-finance Vorsorgekasse

hat uns überzeugt, sodass wir darauf vertrauen

können, mit dem Wechsel zu fair-finance auch für unser

wichtigstes Kapital, unsere engagierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, die bestmögliche Sicherheit bieten zu können.

Dir. Helmut Lutz, Geschäftsführer des Wiener Hilfswerks

Die IFN-Gruppe mit den

Firmen Internorm, Schlotterer

und Topic hat sich für den Umstieg zur fair-finance vor

allem deshalb entschieden, weil diese MVK betriebswirtschaftliche

Aspekte (gute Performance, Zinsgarantie, etc.),

soziale Themen (z.B. Sozialpreis, etc.) und Nachhaltiges (z.B.

entsprechendes Veranlagungsportfolio, etc.) gut miteinander

kombiniert. Und das sind auch für uns Werte, die für uns zählen

und unsere Mitarbeiter motivieren, wenn wir nachhaltige

Produkte wie Fenster, Türen und Sonnenschutz herstellen,

die unseren Kunden helfen Energie und Geld zu sparen und

eine Wohnatmosphäre schaffen, in der man sich wohl fühlt.

Prok. Mag. Johannes Broucek,

Personalleitung Internorm /

HR Internationales Fensternetzwerk

Prokura der Internorm International und Bauelemente


fair-finance Vorsorgekasse AG

Alser Straße 21, 1080 Wien

Telefon: +43 1 405 71 71 - 0

Fax: +43 1 405 71 71 - 71

E-Mail: office@fair-finance.at

www.fair-finance.at

www.sozialpreis.at

Österreichweiter Telefonservice

zum Ortstarif: 0810 810 061

Umweltfreundlich (lt. Pa-Nr. VKI 920) produziert.

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