Unter uns - Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

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Unter uns - Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

Das Magazin Ihrer Wohnungsgenossenschaft

Ausgabe 3/2010 Arnsberg A b + SSundern d eG G

Unter uns

Hauswart Jolanta Pach

Seite 2

Unter uns

Vom Wohn-Albtraum zum

Schmuckstück

Seite 4

Neues aus Arnsberg

Die Neue Große Wiese

Seite 8

Service

Mit dem GaeWoRing nach

Dresden

Seite 11

Das Thema

Hauswart bei der Genossenschaft


12 1

Unter uns

Ein Hauswart muss nicht immer männlich sein: Jolanta Pach hält in der Werler Straße

58 die Fäden zusammen.

Im Treppenhaus ist seit Wochen nicht

saubergemacht worden, und keiner

fühlt sich zuständig. Das Licht im Keller

funktioniert nicht und um Streusalz für

den Gehweg hat sich auch mal wieder

REDAKTION

Das Magazin erscheint alle 3 Monate

Magazin der Wohnungsgenossenschaft Arnsberg + Sundern eG

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Internet www.wgas.de

Redaktion:

Alexandra Brandt, Christina Alessio (Brinkschulte Medien)

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Verantwortlich für den Inhalt:

Werner Schlinkert (Vorstand der Wohnungsgenossenschaft)

Gesamtherstellung/Anzeigen:

Brinkschulte Medien GmbH & Co. KG

Möhnestraße 55, 59755 Arnsberg

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E-Mail hausblick@brinkschulte.com

Fotos: Wohnungsgenossenschaft, Privat, fotolia, Unitymedia

Der gute Geist des Hauses

niemand gekümmert.

„Warum gerade ich?“

scheinen sich in Häusern

mit mehreren

Mietparteien viele

Bewohner zu fragen.

Eine Haltung, die dem

Wohnumfeld und der

Hausgemeinschaft

nicht gerade zuträglich

ist. Denn auch die

Frage „Warum gerade

ich nicht?“ hat schließlich

ihre Berechtigung.

Und oft reicht schon die

Bereitschaft, mit gutem

Beispiel voranzugehen,

um viel zu bewegen.

So kann in vielen Fällen

verhältnismäßig leicht

Abhilfe geschaffen werden,

wenn es mit der

Sauberkeit und Ordnung

in den Wohn- und Außenanlagen

sowie den

Treppenhäusern hapert.

„Als ich hier in der Werler

Straße einzog, war

es allgemein ziemlich

unordentlich“, erinnert

sich unsere Mieterin

Jolanta Pach. „In der

Waschküche hatte ewig

keiner mehr saubergemacht, und auch der

Hausflur sah nicht gut aus. Weil es keinen

Putzplan gab, fühlte sich niemand verantwortlich.

Stattdessen hat sich ein Nachbar

über den anderen beschwert, der angeblich

an der Reihe gewesen wäre – und

umgekehrt.“

Heute ist das Treppenhaus in der Werler

Straße 58 blitzsauber. Vor vielen Wohnungstüren

stehen herbstliche Gestecke

und kleine Figuren. Zu verdanken sind

die Veränderungen in erster Linie Jolanta

Pach – denn die resolute Frau zögerte

nicht lange und ergriff von sich aus die

Initiative. „Einer musste einfach den Anfang

machen“, erinnert sie sich lachend.

„Denn eigentlich waren alle unzufrieden

mit dem Zustand des Hauses und

fühlen sich heute viel wohler.“

Die 48-Jährige unterzog zunächst Treppenhaus,

Kellertreppe und Waschküche

einer Generalreinigung und

organisierte darüber hinaus die Entrümpelung

des Dachbodens. Nach

und nach nahm sie dann Kontakt zu

ihren Nachbarn auf, und so kam einiges

ins Rollen. Jonata Pach fand schnell

heraus, dass sich vor allem die älteren Bewoh-

Ausgabe 3/2010

ner des Sieben-Parteien-Hauses nicht an der

Reinigung der gemeinsam genutzten Flächen

beteiligen konnten. Zwei Nachbarinnen erklärten

sich jedoch bereit, mit Jolanta Pach

die regelmäßige Reinigung von Treppenhaus,

Waschküche und Keller zu übernehmen.

Mittlerweile hilft auch die Tochter einer älteren

Mieterin mit. „So ist das Haus immer

sauber, alle fühlen sich wohl, und die Arbeit

bleibt nicht an einer Person hängen. Wer

kann, leistet seinen Beitrag – wer es nicht

kann, der hat einen guten Grund dafür und

muss sich keine Sorgen machen“, freut sich

Jolanta Pach.

Mittlerweile fungiert die 48-Jährige in der

Werler Straße 58 als Hauswart. Dass sie Glühbirnen

für die Treppenhaus- und Kellerbeleuchtung

sowie einen Streusalzvorrat für den

Winterdienst kauft, hat nicht nur praktische

Vorteile – es spart auch Geld. „Wenn niemand

aus der Hausgemeinschaft diese einfachen Tätigkeiten

übernimmt, müssen wir dafür einen

Handwerker oder einen Lieferanten beauftragen,

was vergleichsweise teuer ist und sich

in den Betriebskosten niederschlägt“, erklärt

Werner Schlinkert von unserer Genossenschaft.

„Die Materialkosten, die für den Hauswart

anfallen, werden selbstverständlich von

unserer Geschäftsstelle erstattet.“

Von einem Hauswart profitieren alle Bewohner.

Er trägt zu einem besseren und harmonischeren

Wohnumfeld bei – und kann

ganz nebenbei dafür sorgen, dass die Hausgemeinschaft

enger zusammenrückt. Ein

Seit der Plan im Hausflur hängt, klappt die regelmäßige

Treppenhausreinigung wie am Schnürchen.


Gestecke und Figuren sorgen im Hausflur für eine freundliche Atmosphäre.

„Mädchen für alles“ ist er allerdings

nicht, denn im Gegensatz

zu einem fest angestellten Hausmeister

erhält ein Hauswart von

unserer Genossenschaft kein

Geld – sein Engagement ist ehrenamtlich.

Dementsprechend

muss er kein ausgebildeter

Handwerker sein oder über besondere

technische Fähigkeiten

verfügen. Viel wichtiger sind

Verantwortungsgefühl, Organisationstalent

und ein grundsätzliches

Interesse an einer guten

(Haus-)gemeinschaft. Eventuell

anfallende Reparaturarbeiten

meldet er in unserer Geschäftsstelle,

die dann ihrerseits weitere

Schritte einleitet oder einen

Handwerker beauftragt.

Jolanta Pach hat es mit ihrer offenen

und freundlichen Art ge-

Telefax

(0 29 32)

93 05 45

Heinrich-

Lübke-Str. 49

59759 Arnsberg

schafft, aus einer eher anonymen

Ansammlung von Mietern eine

intakte Nachbarschaft zu machen.

Man hilft sich gegenseitig

und tauscht sich aus. „Eine schöne

Sache“, findet die zierliche

Frau, die bereits seit 19 Jahren

bei unserer Genossenschaft

wohnt. In die Werler Straße 58

ist sie in erster Linie wegen des

großzügigen Balkons gezogen,

der bei klarer Sicht einen herrlichen

Ausblick bietet. Von dort

aus sieht Jolanta Pach dann auch

gleich, ob Laub gefegt, Schnee

geschoben oder Salz gestreut

werden muss. Sobald die kalten

Tage kommen, wird die Liste für

den Winterdienst im Hausflur

aufgehängt, direkt neben dem

Putzplan. Ordnung muss schließlich

sein.

Entsorgungsfachbetrieb

HÜCKER nach §52 KrW-AbfG

(0 29 32)

93056

Ausgabe 3/2010

Glasreinigung

Unterhaltsreinigung

Industriereinigung

Baureinigung

Bautrocknung

Schmutzmattenservice

Lamellenreinigung

Teppichbodenreinigung

Schädlingsbekämpfung

Wir Unter über uns

Wir sind für Sie da

Bitte sprechen Sie bei Mängeln oder Störungen zuerst mit

Ihrem Hauswart oder rufen Sie uns an unter:

0 29 32 / 47 59 10

Sanitär/Heizung Arnsberg Fa. Stiefermann Tel.: 02931-938993

Neheim/Hüsten Fa. Fa. Dymek Tel.: 02932-83101

02932-83101

e-mail: wanderakademie@sgv.de

Höingen

Bergheim/

Herdringen

Fa. Schlüter Schlüter Tel.: 02932-7426

Sundern/Stemel Fa. Plass Plass Tel.: 02933-3153

Fa. Schültke Tel.: 02933-2057

Elektro Arnsberg Fa. Schmidt Tel.: 0171-8054711

Neheim/Hüsten Fa. Fa. Schweineberg Tel.: Tel.: 02932-83990

Bergheim/

Herdringen

Höingen Höingen

Sundern/Stemel Fa. Schäfer Schäfer Tel.: Tel.: 02933-2507

Dach Arnsberg Fa. Hesse Tel.: 02931-52130

Neheim/ Fa. Aland Aland Tel.: 02932-22578

02932-22578

Bergheim

Hüsten/

Herdringen

Höingen

Fa. Herbst Herbst Tel.: 02932-54120

02932-54120

Sundern/Stemel Fa. Rischen Tel.: Tel.: 02933-2736

Kabelfernsehen Unitymedia

Kundencenter Kundencenter Tel.: Tel.: 01805-663100

01805-663100

Techn. Störung Tel.: Tel.: 01805-660100

Michael Michael Harmann Tel.: Tel.: 0173-5146937

Schlüsseldienst Fa. Clemens Tel.: 0163-3385049

Fa. Becker-Jostes Tel.: 02933-97130

Unsere Handwerker sind an allen Werktagen für Sie im Einsatz. Aber auch sie

wünschen sich ungestörte Freizeit, deshalb bitte nur im äußersten Notfall anrufen.

Gebäudereinigung

Ge Gebä bäud udereinigunng

Anschrift

POTT GmbH

Schweinsohl 18 59846 Sundern

Telefon (0 29 33) 24 98

Telefax (0 29 33) 18 63

gebaeudereinigung.pott@t-online.de

GmbH

13 1


14

Unter uns

Seit dem 15. Juni hat

die Wohnungsgenossenschaft

eine „Bastlerwohnung“ weniger

im Angebot – dafür aber einen

zufriedenen Mieter mehr.

Im Haus Zum Müggenberg

63 hat sich Roman Karsten

mit viel Eigeninitiative eine

Wohnung hergerichtet, die

aufgrund ihres renovierungsbedürftigen

Zustands schon

längere Zeit leerstand.

Vier Wochen Arbeit investierte der

aus Kasachstan stammende Mieter,

um sein neues Domizil auf Vordermann

zu bringen. Zwischenzeitlich

Vom Wohn-Albtraum zum Schmuckstück

ähnelte das Ganze zwar

eher einer Großbaustelle,

doch mit der Hilfe von Roman

Karstens Kindern gingen

die Arbeiten schnell

voran. Nachträglich

muss er ein wenig

schmunzeln, denn

seine Vormieter hatten

die Räume im wahrsten

Sinne des Wortes „heruntergewohnt“.

„Fast jede Wand

hatte eine andere Farbe: Von Lila

über Rot bis zu dunklem Gelb, dabei

muss man bei den kleinen Fenstern

hier doch helle Farben wählen, die

die Räume größer erscheinen lassen“,

wundert sich Roman Karsten.

Auch die Zimmertüren waren nicht

fachgerecht, dafür aber sehr bunt

lackiert worden und mussten komplett

restauriert werden.

Die Renovierung hat viel Zeit und

natürlich auch Geld gekostet. „Aber

ich konnte hier alles genau so machen,

wie ich es mir vorgestellt habe.

Jetzt bin ich zufrieden und stolz

auf das Ergebnis“, freut sich Roman

Karsten. Zu Recht: Die dunklen

Caritas-Verband Arnsberg-Sundern e.V.

www.caritas-arnsberg.de

Ambulante Alten-, Kranken und Familienpflege

Sozialstation Arnsberg

Ansprechpartnerin: Sylvia Bußmann

02931 806-608

Sozialstation Hüsten

Ansprechpartnerin: Annette Schönhardt

02932 53001

Sozialstation Neheim

Ansprechpartner: Dietmar Hofmann

02932 83065

Sozialstation Sundern

Ansprechpartner: Gabriele Weber

02933 79011

Ausgabe 3/2010

Wände haben einen hellen

und freundlichen Anstrich

erhalten. Besonders stolz

ist der neue Mieter auf sein

Badezimmer: Wo vorher

vier Sorten Fliesen in unterschiedlichen

Größen und

Farben verarbeitet worden

waren, sind jetzt einheitliche

und sauber verlegte

Kacheln. Der größte Dorn

im Auge war Roman Karsten

jedoch die alte Badewanne,

die einen Konstruktionsfehler

aufwies: „Das Wasser

konnte nur ganz schlecht

abfließen, weil der Wannenboden

nicht zum Abfluss

hin schräg abfiel, sondern

zur entgegengesetzten Seite“,

erklärt Roman Karsten.

„Wie die Vormieter das ausgehalten

haben, kann ich mir nicht

erklären. Jetzt bin ich froh, dass die

neue Wanne endlich eingebaut ist.“

Obwohl die Wohnung nicht gerade

einladend wirkte, als Roman

Karsten sie besichtigte, gefiel sie

ihm auf Anhieb. Der Zuschnitt der

Vorher Nachher

Tagespflege im Seniorenzentrum Arnsberg und im Altenheim

St. Franziskus Sundern

AUS-Zeit Häuslicher Entlastungsdienst für pflegende Angehörige

Ansprechpartnerin: Jutta Schneider-Hühn

Ringlebstraße 27, 59821 Arnsberg

02931 806-470

Wohngemeinschaft für Pflegebedürftige

Ansprechpartnerin: Sylvia Bußmann

Ringstraße 6-8, 59821 Arnsberg

02931 806-608

Hausnotruf-Dienst

02931 806-9

Die kunterbunten Wände und Türen gehören der

Vergangenheit an.

Räume sagte ihm zu, ebenso die

ruhige Gegend und die Nähe zu

seiner Arbeitsstelle. „Körperliche

Arbeit macht mir nichts aus“, lacht

der zurückhaltende Mann. „In

meiner Heimat Kasachstan muss

man alles können – da ist man Ma-

In der alten Badewanne floß das Wasser nicht richtig ab. In Eigenleistung hat Roman Karsten das Bad gefliest und eine neue Wanne eingebaut.


ler oder Maurer, je nachdem, was

gerade gebraucht wird.“

Im Bestand unserer Genossenschaft

befinden sich zurzeit noch mehrere

renovierungsbedürftige Wohnungen,

die zu einem vergünstigten

Mietzins angemietet werden

können. Sofern keine baulichen

Veränderungen vorgenommen

werden, dürfen sich talentierte

Helle Wandfarben lassen die Räume größer und freudlicher wirken.

Der Platz an der Sonne.

alupor GmbH & Co. KG

Richard-Wagner-Straße 6

19053 Schwerin

Telefon +49 385 73138-20

Telefax +49 385 73138-26

www.alupor.de

Handwerker nach Lust und Laune

verwirklichen. Natürlich muss man

in eine Bastlerwohnung zunächst

einmal investieren, und zwar nicht

nur Zeit, sondern auch Geld: Die

Materialkosten trägt der Mieter, für

die Strom- und Wasseranschlüsse

sowie die Installation der Heizungsanlage

ist hingegen unsere Genossenschaft

verantwortlich.

Fertigbalkone und Balkongeländer für mehr Freiraum zum Träumen.

Vertrieb, Technik,

Service + Beratung

Meller Straße 92

49082 Osnabrück

Telefon +49 541 982508-0

Telefax +49 541 982508-10

Raten und Gewinnen

Auch auf den Gewinner unseres

aktuellen Suchbild-Rätsels wartet

ein 50-Euro-Einkaufsgutschein

für das Grüne Warenhaus.

Auf welcher Seite in diesem

Hausblick befindet sich der unten

abgebildete Bildausschnitt?

Wir Unter über uns

Senden Sie die Lösung an:

Brinkschulte Medien ,

Möhnestraße 55,

59755 Arnsberg

oder per E-Mail an

hausblick@brinkschulte.com

Einsendeschluss ist der

01. November 2010.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen –

der Gewinner wird in der nächsten

Ausgabe bekannt gegeben.

anzeige_alupor_ausblick_185x128_4c_ly_02.indd 1 Ausgabe 3/2010

02.07.10 15:43

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Wissenswertes

Die Glühlampe – ein Auslaufmodell

Sie ist der Prototyp aller elektrischen

Lichtquellen und war über

lange Jahre hinweg das gebräuchlichste

Mittel zur Beleuchtung

von Wohnräumen. Nun geht diese

Ära langsam, aber sicher zu

Ende: Die schlechte Energieeffizienz

ist der Grund dafür, dass die Glühlampe

aus dem Verkehr gezogen wird und

Schritt für Schritt aus den Sortimenten der

Bau- und Supermärkte verschwindet.

In der Europäischen Union, Australien und einigen

anderen Ländern ist das Verkaufsverbot von

Glühlampen beschlossene Sache – und die sogenannte

„Ausphasung“ hat bereits begonnen.

Die 100-Watt-Glühlampe sowie alle matten Glühlampen

sind bereits seit dem 01. September 2009

aus den Regalen der Händlern verschwunden,

in diesem Jahr folgen die 75-Watt Birnen sowie

2011 alle 60-Watt-Lampen. Ab September 2012

können herkömmliche Glühlampen nicht mehr

für den Hausgebrauch erworben werden – lediglich

Speziallampen wie Ampeln oder Lampen,

die in Terrarien und Aquarien sowie im Theater-,

Bühnen-, Studio- und Fotografie-Bereich eingesetzt

werden, genießen Ausnahmestatus.

Zu viel Wärme, zu wenig Licht

Das Glühlampenverbot dient in erster Linie der

Reduzierung des weltweiten Stromverbrauchs.

02932/83990

Elektro Schweineberg · Auf dem Bruch 37 · 59757 Arnsberg

Die Glühlampe ist ineffizient, da sie nur etwa fünf

Prozent der eingesetzten Energie in Licht wandelt,

während der Rest reine Wärmestrahlung ist.

Da diese Bilanz in Zeiten des Klimawandels nicht

mehr tragbar ist, steht der Abschied von der 130

Jahre alten Lampe bevor. Das hat die Europäische

Union (EU) im Dezember 2008 beschlossen. Wer

noch einen Vorrat an Glühlampen besitzt, darf

ihn natürlich auch nach 2012 noch verbrauchen.

Angewiesen ist der Verbraucher aber schon heute

nicht mehr auf die birnenförmigen Leuchtmittel,

denn Halogenlampen, Energiesparlampen oder

LED-Lampen können die handelsübliche Glühlampe

problemlos ersetzen.

Das Stromsparwunder

Energiesparlampen sind auch unter der Bezeichnung

Leuchtstofflampen bekannt und

verbrauchen bei gleicher Helligkeit bis zu 80

Ausgabe 3/2010

Prozent weniger Energie als Glühlampen. Sie

sind zwar teurer, rentieren sich aber schnell,

denn mit etwa 6.000 Stunden leben sie gut

sechsmal so lange wie eine Glühlampe.

Die mit einem elektronischen Vorschaltgerät

ausgestatteten Energiesparlampen lassen

sich problemlos gegen Glühlampen austauschen,

denn sie tragen denselben Sockel

(E27 oder E14). Als Nachteil wird von vielen

Verbrauchern das reduzierte Farbspektrum

von Energie- und Leuchtstofflampen bewertet

– das „kalte Licht“ wird oft als nicht

angenehm empfunden. Aushebeln lässt sich

dieser Effekt, indem man im Wohnbereich

Energiesparlampen mit Halogenlampen

(siehe unten) kombiniert. Achtung: Ausgelaufene

Energiesparlampen gehören in den

Sondermüll.

Elektro-Installationen

E

Kraft-, K Licht-, Schwachstromanlagen

Speicherheizungen

S

Steuerungen

S


Brillantes Licht

Halogenlampen erzeugen auf die gleiche Art

und Weise Licht wie eine Glühlampe, verbrauchen

aber weniger Energie bei längerer Lebensdauer.

230 Volt-Halogenlampen mit Schraubsockel

E14 oder E27 können eine Glühlampe

direkt ersetzen und zeichnen sich durch ein

brillantes, dimmbares Licht aus – allerdings

sind sie nur als klare Lampen erhältlich. Das

Energieeinsparpotenzial beträgt gegenüber

einer handelsüblichen Glühlampe 30 bis 50

Prozent. Auch Niedervolt-Halogenlampen mit

Infrarotbeschichtung schneiden in Punkto Energieeffizienz

gut ab, müssen allerdings mit

einem Transformator betrieben werden.

Leuchtende Zukunft

Leuchtdioden („Light Emitting Diode“, kurz:

LED) gelten als die Zukunft des Lichts. Die

Vorteile sprechen für sich: kaum Strahlungswärme,

dafür Millionen von Farbvarianten,

hohe Leistung bei kleinem Energieverbrauch.

Leuchtdioden sind in zahlreichen Formen erhältlich

und spenden, mit einem speziellen

Leuchtstoff überzogen, auch angenehm

warmweißes Licht. Statt vom einen zum anderen

Moment auszufallen, verlieren sie über

einen langen Zeitraum schleichend an Leuchtkraft.

Dieser Prozess dauert jedoch recht lange:

Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer

von 50.000 Stunden muss die LED so gut

wie nie ersetzt werden. Für den direkten Ersatz

von Glühlampen werden mehrere weiße

LED in einem Gehäuse zusammengefasst und

zusätzlich ein Betriebsgerät integriert. Zurzeit

werden die kleinen Multitalente hauptsächlich

zu dekorativen Zwecken eingesetzt, doch

die ersten LED-Lampen, deren Helligkeit der

40 Watt-Glühlampe entsprechen, sind bereits

auf dem Markt. Es scheint also nur eine

Frage der Zeit zu sein, bis die Lampenindustrie

das Sortiment weiter ausbaut und die

komplette Wohnraumbeleuchtung auf LED

umgestellt werden kann.

Glühlampen

Ausgabe 3/2010

Wissenswertes

Zeitplan für den Auslauf ineffizienter Lampen

Halogenlampen

Reflektoren

Energiesparlampen

jeweils ab September 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

klar 15W 15W 15W

25W 25W 25W

40W

60W

40W

60W

40W

60W

Auslauf* aller klaren Glühlampen

75W 75W 75W

100W 100W 100W

matt

12

Volt

Matte Lampen durch Energiesparlampen

mit Energieeffizienzklasse A ersetzen

klar 5W 5W 5W 5W 5W 5W 5W 5W

10W 10W 10W 10W 10W 10W 10W 10W

20W 20W 20W 20W 20W 20W 20W 20W

35W 35W 35W 35W 35W 35W 35W 35W

50W 50W 50W 50W 50W 50W 50W 50W

75W 75W 75W 75W 75W 75W 75W 75W

100W 100W 100W 100W 100W 100W 100W 100W

klar 25W 25W 25W 25W 25W 25W 25W 25W

40W 40W 40W 40W 40W 40W 40W 40W

60W 60W 60W 60W 60W 60W 60W 60W

75W 75W 75W 75W 75W 75W 75W 75W

100W 100W 100W 100W 100W 100W 100W 100W

150W 150W 150W 150W 150W 150W 150W 150W

200W 200W 200W 200W 200W 200W 200W 200W

matt

80% Licht

im 120° Winkel

12

Volt

12

Volt

230

Volt

230

Volt

230

Volt

matt

300W 300W 300W 300W 300W 300W 300W 300W

500W 500W 500W 500W 500W 500W 500W 500W

+750W +750W +750W +750W +750W +750W +750W +750W

Auslauf* aller matten Halogenlampen

Keine Anforderungen in EuP Richtlinie Teil 1.

Festlegung für Hochvolt- und Niedervolt-Reflektorlampen

in Teil 2 (wird gegenwärtig seitens der EU erarbeitet)

Alle Wattagen nur noch Energieeffizienzklasse A

Erlaubt Nicht erlaubt

* Auslauf: Lampen dürfen nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Alle Lagerbestände dürfen noch aufgebraucht werden.

Stand 17.03.2009

Telefon ( 02931 ) 17 00 Telefax 3885

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Neues aus Arnsberg

Finnenbahn und Sole-Power

Mit großem bürgerschaftlichen Engagement ist auf der Neuen Großen

Wiese ein offenes Sportangebot entstanden, von dem die Stadt Arnsberg

im Allgemeinen und der Stadtteil Hüsten im Besonderen profitiert.

Ideale Laufstrecke für Anfänger und Fortgeschrittene: Die Finnenbahn in der Neuen Großen Wiese.

Es ist unübersehbar: Der Herbst hat Einzug

gehalten. Wer sich jetzt gegen Husten,

Schnupfen und Grippe rüsten will, muss

sich nicht gleich impfen lassen: Die körpereigenen

Abwehrkräfte lassen sich auch

auf natürliche Art und Weise stärken. Beste

Möglichkeiten hierfür bietet das Sportzentrum

Neue Große Wiese in Hüsten: Nach der Eröffnung

im Sommer bietet es auf vergrößerter

Fläche Sportbegeisterten aller Altersklassen die

Möglichkeit zum Mitmachen. Neben einer neu

angelegten Laufstrecke verfügt das Sportzentrum

mittlerweile auch über ein Gradierwerk

und Solesprudler. Zwei Außenbecken des anliegenden

Freizeitbades Nass werden mit der

Arnsberger Thermalsole angereichert.

Sole – Mineralien aus dem Inneren der Erde

Im Solebad genießt man das Gefühl von Schwerelosigkeit

– ein Effekt, wie man ihn vom Toten

Meer kennt. Der Auftrieb des Solewassers

entlastet den Bewegungsapparat, was unter anderem

Patienten mit Verspannungen, Rheuma,

Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen zugute

kommt. Dabei sieht man der Natursole ihre

wohltuende Kraft nicht an: Gelöste Mineralien

tief aus dem Inneren der Erde geben der klaren

bis schwachtrüben Flüssigkeit ihre gesundheitsfördernde

Wirkung. Auch bei Haut- und Atemwegserkrankungen

sowie unspezifischen Kreislaufstörungen

und Unruhezuständen wird die

Sole seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt.

Ausgabe 3/2010

Das Schwebebad wirkt unmittelbar auf das

vegetative Nervensystem: Stresshormone

werden abgebaut, der Blutdruck sinkt, die

Herzfrequenz normalisiert sich, die Durchblutung

wird reguliert.

Darüber hinaus aktiviert Sole den Stoffwechsel,

spendet Feuchtigkeit, entgiftet und entschlackt.

Durch die Stimulation der Immunzellen

in den Lymphknoten wird der Körper

abwehrbereiter. Das Solebad lindert bei Patienten

mit Hautkrankheiten wie Neurodermitis

oder Schuppenflechte nicht nur den

Juckreiz, sondern gibt der Haut auch dringend

benötigte Feuchtigkeit zurück. Zudem werden

Mineraliendefizite, die häufig Müdigkeit

und Nervosität verursachen, ausgeglichen.

• Wasserschadentrocknung • Schimmelbehandlung

• Neubautrocknung • Rohrbruchortung

• Zerstörungsfreie Fliesenentfernung

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Die Inhalation der salzhaltigen Luft rund um das Gradierwerk ist ein wohltuendes Erlebnis.

Tief einatmen

Auch wer nicht gern ins Wasser geht, kann die

wohltuenden Kräfte der Sole genießen: Rund

um das Gradierwerk (siehe Kasten) auf der

Neuen Großen Wiese ist die Luft mit salzhaltigen

Mineralien versetzt, die sich positiv auf

die Gesundheit und vor allem auf die Atemwege

auswirkt. Beim Einatmen gelangen die

feinen Salzpartikel bis in die Lungenbläschen,

was Asthmakranken Erleichterung bietet.

Auch die Bronchien werden durch eingeatmete

Mineralien stimuliert und auf sanfte

Art gereinigt. Sie durchbluten verstärkt die

Atemwegsoberflächen und entfalten so ihre

gesunde Wirkung.

Die Finnenbahn –

ein neues Lauferlebnis

Neben dem gesamten Einsatzbereich der

Sole erfreut sich mittlerweile auch die neu

angelegte Finnenbahn – die erste ihrer Art

im gesamten Hochsauerlandkreis – großer

Beliebtheit. Auf einer Länge von 1.000 Metern

bietet der Rundkurs ein neuartiges Lauferlebnis:

Mit ihrem etwa zehn Zentimeter

dicken Belag aus Sägemehl, Sägespänen und

Holzschnitzeln ist die Finnenbahn deutlich

weicher als Waldboden, aber fester als Sand

– also ideal für Läufer aller Leistungsklassen.

Die Strecke ist das ganze Jahr über geöffnet

und besonders für Läuferinnen, die

ab Herbst nicht mehr allein auf verlassenen

Waldwegen ihre Runden drehen mögen,

eine willkommende Alternative. Und sollte

es einen ähnlichen schneereichen Winter

geben wie im letzten Jahr, verwandelt sich

die Finnenbahn quasi über Nacht in eine

Skilanglaufstrecke.

Rätselgewinner

Der Gewinner unseres

letzten Rätsels, in dem

wir nach dem richtigen

Bildausschnitt

fragten, ist Wolfgang

Veidl aus der Löckestraße

2. Die Hausblick-Redaktion

gratuliert herzlich und

wünscht viel Freude mit

dem Einkaufsgutschein für

das Grüne Warenhaus im

Wert von 50 Euro.

Ausgabe 3/2010

Neues aus Arnsberg

Wie funktioniert

eigentlich...

... ein Gradierwerk

Ein Gradierwerk besteht

aus einem

Holzgerüst, das mit

Schwarzdornzweigen

oder Reisig gefüllt ist und

dient der Salzgewinnung.

Mit Hilfe von

Pumpen wird die

Sole auf den Dornenwänden

des Gradierwerkes

verteilt und verdunstet.

Wind, Wärme und Sonne fördern diesen

Effekt. Die Verunreinigungen in der Sole

(Karbonate und Sulfate) setzen sich

an den Dornen ab, und es bildet sich

der so genannte Dornstein. Beim Verdunsten

des Wassers gelangen geringe

Mengen an Salzteilchen in die Luft, der

so genannte Gradierverlust. So entsteht

rund um das Gradierwerk ein mikrofeiner

Mineralstoffnebel, der sich positiv

auf die Gesundheit und vor allem auf

die Atemwege auswirkt. Außerdem hat

er eine reinigende Wirkung, die Bakterien

und Infekten der Nasenhöhlen

entgegenwirkt. Gereizte Schleimhäute

werden befeuchtet und nehmen neue

Nährstoffe und Immunzellen auf. Schon

seit dem 16. Jahrhundert ist das „Gradieren“

bekannt, wird aber heute nur

noch zu Wellness- und Gesundheitszwecken

praktiziert. Häufig findet man

größere Gradierwerke in Kurorten und

Gesundheitszentren, wo sie die Freiluft-

Inhalation ermöglichen. Eine Pause auf

einer Bank vor dem Gradierwerk ist ein

wohltuendes Erlebnis – Mineralien und

Nährstoffe der Sole wirken der Herbstmüdigkeit

entgegen.

9


10

Service

Große Produktvielfalt bei Unitymedia

– doch was steckt dahinter?

Es sind meist Namen aus dem englischsprachigen

Bereich, mit denen die Produkte

von Unitymedia benannt und vermarktet

werden sollen. Da wird von „Highlights“ oder

„Allstars“ bei den TV-Programmen gesprochen,

die uns viel „Infotainment“ in der medialen Welt

vor dem Fernsehgerät versprechen.

Auch beim Zugang zum Internet oder der

Nutzung des Telefons werden Produkte wie

TV-Basic:

TV-Basic ist die Basis aller Produkte, die Sie als Verbraucher nutzen

können. Die Wohnungen der Genossenschaft sind allesamt

mit diesem Basisanschluss ausgestattet. Die Kosten (9,98 Euro

monatlich) sind bereits in den Betriebskosten enthalten.

„1-Play“, „2-Play“ oder „3-Play“ angepriesen; da

wird dem Kunden angeboten, mit „Highspeed“

zu surfen – am besten gleich mit einer „Flatrate“,

weil‘s billiger ist.

Wenn Sie, liebe Leser, nicht auf Anhieb verstehen,

was das alles bedeutet und Sie dementsprechend

auch nicht in der Lage sind, sich

für eines der Produkte zu

entscheiden, dann stehen

Sie wahrlich nicht alleine

Immer da, immer nah.

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vor Ort. Die Provinzial – zuverlässig wie ein Schutzengel.

Ihre Provinzial-Geschäftsstelle

Schröder, Tetampel & Ufer

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da. Da sich viele Mitglieder

und Mieter unserer

Genossenschaft

gemeldet haben, die

nicht so recht wissen,

was die Produkte von

Unitymedia nun können

und ob man sie

braucht, wollen wir

an dieser Stelle

mit einfachen

Worten ein wenig

Licht ins Dunkel bringen.

Installation und Inbetriebnahme

Eine weitere häufig gestellte Frage zielt

auf das Anschließen der erforderlichen Geräte

an die Multimediadose in der Wohnung ab.

Für viele unserer Mieter ist es kein Problem,

die entsprechenden Anschlüsse miteinander zu

verbinden. Doch nicht jeder ist technisch begabt

– und auch Bedienungsanleitungen haben

oftmals so ihre Tücken.

Highspeed:

Den Begriff „Highspeed“ kennen viele bereits aus dem Motorsport, wo er

die Höchstgeschwindigkeit bezeichnet. Auch im Internet geht es um Geschwindigkeiten,

wenn Internetseiten und Anwendungsprogramme auf

dem heimischen Computer geöffnet werden sollen. Da das Internet immer

umfangreicher wird und die Programme immer komplexer ausfallen, ändern

sich auch die Geschwindigkeiten für die Datenübertragung: Eine maximale

Downloadgeschwindigkeit von 32 Mbits pro Sekunde ist zurzeit für unsere

Region verfügbar. Übertragungsgeschwindigkeiten von 128 Mbits pro Sekunde,

wie sie beispielsweise im Bereich Köln oder Aachen bereits heute bei

Unitymedia verfügbar sind, zeigen uns, wohin der Weg führt.

© Unitymedia

Die Möglichkeit, einen Techniker für

die Installation zu beauftragen, besteht

zwar seitens Unitymedia, diese

Leistung ist jedoch kostenpflichtig –

das heißt, es wird je nach Aufwand

mit dem Mieter direkt abgerechnet.

Ausgabe 3/2010

Play:

Die deutsche Übersetzung des Wortes „Play“

ist „Spiel“, das dazugehörende Verb spielen,

abspielen oder einsetzen. Bei den Play-Produkten

entscheidet sich der Kunde lediglich,

ob er nun das 1Play- Produkt wählt (z.B.

1-Play Telefon), oder doch zwei Produkte

(2-Play Telefon und Internet) nutzen möchte

oder mit 3-Play alle drei Optionen, nämlich

Telefon, Internet und Digital-TV einsetzt.

Unser Tipp: Fragen Sie, falls

Sie Schwierigkeiten mit der

Installation haben, einen

Ihrer Nachbarn, der den

Anschluss bereits nutzt und

weiß, wie es geht.

Eine Ausnahme stellt dabei

die HD-Box (wir berichteten

bereits in unserer letzten

Ausgabe darüber) dar: Hierbei

wird automatisch ein

Techniker mit der Installation

beauftragt, da die Geräte bei einer unsachgemäßen

Installation durchaus beschädigt werden

können. Ist erst einmal alles erfolgreich installiert,

können Sie sich

entspannt zurücklehnen

und Fernsehen

in seiner

schönsten Form in

einer bisher nie da

gewesenen Qualität

genießen.

Übrigens: Rund

90 Prozent der

gemeldeten Fehler

sind laut Störungsdienst

von

Unitymedia auf

lose Steckverbindungen

zwischen

den Geräten zu-

Highlights/Allstars:

Unter den hier genannten

Namen sind die digitalen TV-

Kanäle zu neuen Programmpaketen

zusammengefasst

worden. Die ehemaligen vier

Angebote – Familie, Sport,

Kinder sowie Doku & Leben –

sind nunmehr seit dem 1. September

2010 in zwei Paketen

vereint. Wer die „Highlights“

wählt, kann 17 Digitalprogramme

empfangen, wer sich

für „Allstars“ entscheidet, kann

auf alle 51 Kanäle zugreifen.

rückzuführen. Überprüfen Sie also genau, ob

alle Stecker fest sitzen, bevor ein Techniker

bestellt wird.

Wenn Sie noch Fragen zu den Unitymedia-

Produkten haben, können Sie sich gern bei

unserem Mitarbeiter Herr Harmann unter der

Telefonnummer 02932-475910 melden: Er

hilft Ihnen unkompliziert weiter, ohne dass Sie

minutenlang in der Warteschleife einer Hotline

hängen. Auch bei Störungen können wir aufgrund

des abgeschlossenen Rahmenvertrages

schnell für Abhilfe sorgen – in der Regel meldet

sich dann noch am selben Tag ein entsprechender

Techniker bei Ihnen.

Flatrate-Surfen:

Die Benutzung einer (oder mehrerer) Internetseiten

wird umgangssprachlich als Surfen bezeichnet. Sind

die Kosten für die Nutzung des Internetzugangs

unabhängig von der Zeit, die man im Netz verbringt,

spricht man von einer Flatrate. Das heißt: Egal, ob

sie Ihren Anschluss nur fünf Minuten täglich oder

rund um die Uhr nutzen – die Kosten bleiben gleich.

Gleiches gilt übrigens auch für das Telefon: Hat der

Teilnehmer einen Flatrate-Anschluss (zurzeit für 20

Euro pro Monat) gebucht, gibt es keine zeitlichen

Grenzen für die Gespräche (ins deutsche Festnetz).


Kulturell und kulinarisch ganz groß

Viel Platz für Gäste: Mit dem GäWoRing nach Dresden

Vorweihnachtliches Dresden / Apartment der Wohnungsgenossenschaft Aufbau

Nachdem wir in der letzten Ausgaben

des Hausblick eine Gästewohnung im

Süden Deutschlands vorgestellt haben,

geht es nun in eine lebendige Metropole

des Ostens: Auch in Dresden gibt es interessante

Apartments, die für Mieter unserer

Genossenschaft zu günstigen Konditionen

angemietet werden können. Gleich 14 Wohnungen

hält die Wohnungsgenossenschaft

Aufbau bereit, in denen jeweils bis zu fünf

Personen Platz finden.

Ob für Shopping- oder Naturbegeisterte, für

Nachtschwärmer oder kulturell Interessierte:

Dresden bietet viel Erlebenswertes. Gerade

jetzt im Herbst und Winter stehen in der

Landeshauptstadt Sachsens einige interessante

Veranstaltungen auf dem Programm. So zieht

etwa der berühmte Striezelmarkt in der Vorweihnachtszeit

jährlich tausende Besucher in

die Stadt. Neben Glühwein, Kettenkarussell

und Holzkunstwerk wird hier eine Köstlichkeit

serviert, die es wahrlich in sich hat:

der größte Christstollen der Welt. Welt.

Rund vier vier Tonnen Tonnen Rosinen, Zucker,

Mehl, Butter, Zitronate und

Hefe vermengen sich sich in der Kalorienbombe,

die die jedes Jahr in Dres-

dens Altstadt vom „königlichen

Hofbäcker“ und dem Stollenmädchen

mit einem 1,20

Meter langen Stollenmesser

angeschnitten wird. Eröffnet

wird der Striezelmarkt in diesem

Jahr am 25. November.

Auch in geografischer Hinsicht

ist die die Großstadt im im Ostenten

Deutschlands reizvoll: Zwi-

schen Osterzgebirge, Lausitz

und dem Elbsandsteingebirge

gelegen, zählt Dresden

mit seinen umliegenden

Grün- und Waldflächen

zu den grünsten Städten Europas. In der

Dresdner Heide sowie den zahlreichen Natur-

und Landschaftsschutzgebiete gibt es

für Freiluftfreunde viel zu entdecken, hinzu

kommen denkmalgeschützte Gärten, Alleen

und Parkanlagen.

Nicht nur die klassischen Markenzeichen der

Stadt wie Frauenkirche und Semperoper, sondern

auch zahlreiche prächtigen Bauten vergangener

Epochen ziehen Dresen-Reisende

in ihren Bann. Viele kleine Cafés, Bars und

gemütliche Restaurants laden im historischen

Stadtkern und am Altmarkt zum gemütlichen

Verweilen ein. Dank der Dichte der Sehenswürdigkeiten

und des guten Netzes an öffentlichen

Verkehrsmitteln kann in Dresden gut

auf das Auto verzichtet werden.

In der Gemäldegalerie im Zwinger oder dem

Grünen Gewölbe mit seinem Juwelenkabinett

lassen sich mühelos ganze Tage verbringen

– so reichhaltig sind die prächtigen Samm-

lungen. Und wer die Stadt vom Schiff aus

kennen lernen möchte, der fährt mit dem

Schaufelraddampfer der Weißen Flotte

auf der Elbe stromaufwärts bis ins Elbsandsteingebirge

und stromabwärts bis

nach Meißen, vorbei an den prächtigen

Weinhängen des Elbtals.

Mitglieder unserer Genossenschaft

können eines der 14 Apartments

des Gaeworings zu Sonderkon-

ditionen mieten. Das Nut- Nut-

zungsentgelt beträgt je

nach Größe der Wohnung

22 bis 32 Euro

pro Nacht zzgl. einer

Endreinigungspauschale

in Höhe von 18 bis 22

Euro. Den Buchungsplan

und weitere Informationen

finden Sie unter

www.gaeworing.de

Ausgabe 3/2010

Service

Dächer und ihre perfekte Eindeckung –

das ist unser Metier. Hesse-Dächer gibt

es schon seit rund 60 Jahren.

Wir sind für Sie da und gestalten

Dächer ganz nach Ihren Wünschen. Mit

unseren langjährigen Erfahrungen sind wir

ein sehr kompetentes und zuver läs siges

Unternehmen.

Hesse ist Ihr Partner für Dach und Wand.

Unser Leistungsangebot umfasst Dach- und

Fassadenarbeiten sowie Kundendienst rund

um die Uhr.

Der Arnsberger Glockenturm

– eine der ersten Arbeiten

von Hesse kurz nach dem

zweiten Weltkrieg.

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Wir über uns

Ein Teil der „Reisegruppe“ unserer Genossenschaft auf der Landesgartenschau in Hemer.

Blühende Gärten, bleibende Eindrücke

Unter dem Motto „Mit allen Sinnen genießen“

stand die diesjährige Informationsfahrt

für die Mitglieder unserer Vertreterversammlung,

des Aufsichtsrates und Vorstandes sowie

der Mitarbeiter. Ziel war die Landesgartenschau

in Hemer – und der Zauber der vielen Themengärten

zeigte sich am 01. Juli bei schönstem

Sommerwetter in seiner ganzen Pracht.

Der geführte Rundgang begann am Gebäude der

ehemaligen Blücher-Kaserne. Von der Landes-

gartenschau Hemer GmbH wurde das Gelände

in einen fantasievollen Landschaftspark verwandelt,

der seit seiner Eröffnung im Mai täglich tausende

Besucher anlockt. Insgesamt kamen bisher

über 800.000 Menschen nach Hemer, um den

„Zauber der Verwandlung“ zu erleben. Den absoluten

Besucher-Tagesrekord verzeichnete die

Landesgartenschau Anfang September: Knapp

20.000 Menschen wurden begrüßt. Auch bei

unserem Besuch erwies sich die aufwändig ge-

„GENAU WIE ICH,

SUUUPER HELL DA OBEN!“

Alles zum Thema effiziente

Energienutzung und versteckte

Energiefresser in Ihrem Haushalt

jetzt auf www.energiewelt.de

staltete Anlage als wahrhaftige Messe für

Gartenliebhaber: Rosen und Stauden blühten

um die Wette, Obstgärten lockten mit

den schönsten Früchten. In der Kaffepause

am Felsenmeer hinterließen traumhafte

Blumenwiesen bleibende Eindrücke. Anschließend

ging der Rundgang weiter in

die vielfältigen Themengärten der Landesgartenschau,

die alle Sinne ansprachen:

So gab es im Klanggarten Klanggarten diverse Klangkörper

für individuelle Töne und und

Klangpflanzen wie Engelstrompeten,

Glockenblumen und

Küchenschellen. Im Im Duftgarten Duftgarten

betörten Flieder, Flieder, Lavendel, Lavendel, JasJasmin und exotische ätherische

Öle die Nasen der Besucher.

So mancher Teilnehmer Teilnehmer unserer

Vertreterfahrt ließ sich von

den Schönheiten Schönheiten der der Natur Natur

inspirieren. Wer die hier gewonnenen

Gestaltungsideen

innerhalb innerhalb der Grünanlagen

unseres Wohnungsbestands

verwirklichen verwirklichen möchte, ist ist hierzu

ausdrücklich aufgefordert: Die

Genossenschaft ist immer offen für

neue Ideen, die die zu einem harmonischennischen

Wohnumfeld beitragen.

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