31.10.20 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

31. Oktober 2020 · Ausgabe KW 44/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Hans-Jörg

Apfelbacher,

Geschäftsführer

Lindauer

Bürgerzeitung

Wir hatten tatsächlich schon

Nachfragen: Jetzt können

wir Ihnen bestätigen: Unsere

beliebten BZ-Wandkalender

sind gerade in Produktion

gegangen und werden

ab dem 16. November verfügbar

sein. Wie gewohnt,

haben wir die größten und

wichtigsten Veranstaltungen

von Lindau auch für

2021 eingetragen, selbst

wenn jetzt noch niemand

sagen kann, ob sie auch

stattfinden können und

dürfen. Hoffen wir zusammen,

dass wir bald wieder

ein Stück mehr Normalität

zurück erhalten!

Aufgrund der aktuellen Situation

ist es leider nicht

möglich, den großen Wandkalender

wie gewohnt in

der BZ-Geschäftsstelle im

Herbergsweg zu verteilen.

Wo Sie sich dieses Mal den

Kalender kostenlos abholen

dürfen, geben wir Ihnen in

der BZ am 14.11.20 bekannt.

Den kleinen BZ-Kalender

werden wir unserer BZ-Ausgabe

am 14.11.20 beilegen.

Vielen Dank sagen wir unseren

Kunden, die es mit ermöglichen,

dass wir Ihnen,

liebe BZ-Leser, diesen Kalender-Service

auch dieses

Mal wieder kostenlos zur

Verfügung stellen können.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 14.11.2020

Samstag, 28.11.2020

Wissenswertes:

Mediziner gibt Tipps

Kann ich mein Kind in Corona-

Zeiten noch in die Schule

oder den Kindergarten schicken,

wenn es einen Husten oder

Schnupfen hat? Orientierung

gibt ein Vortrag, der kostenlos

auf dem Youtube-Kanal

der Waldburg-Zeil Kliniken

zur Verfügung steht. S. 12

Verwaltung weiter erreichbar

Welche Regeln gelten erläutert das Presseamt der Stadtverwaltung

„Trotz steigender Corona-Infektionszahlen

ist die Stadtverwaltung

Lindau weiterhin

für ihre Bürgerinnen und Bürger

da.“ Darauf weist Lindaus

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons hin. Das gilt auch für

die Bürgersprechstunde der

Oberbürgermeisterin, allerdings

kann diese derzeit nur telefonisch

stattfinden.

Angesichts der 7-Tagesinzidenz

von mehr als 90 (Bay. Landesamt

für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit;

Stand

28.10.20, 8 Uhr) gelten Einschränkungen

und besondere

Regeln. Das Presseamt der

Stadtverwaltung gibt einen

Überblick, dem der Entwicklungsstand

der Pandemie und

entsprechender Regelungen

vom 28. Oktober (Drucklegung

des Amtsblattes) zugrunde

liegt. Aktualisierungen

gibt es regelmäßig auf der

Internetseite der Stadt Lindau

(www.stadtlindau.de) oder

auf der des Landkreises (www.

landkreis-lindau.de).

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich

überall dort, wo Menschen

dichter und/oder länger

zusammenkommen. Das gilt

insbesondere auf stark frequentierten

Plätzen (z.B. Fußgängerzonen,

Marktplätze),

auf Begegnungs- und Verkehrsflächen

einschließlich Fahrstühlen

in allen öffentlichen

sowie öffentlich zugänglichen

Gebäuden, in den Schulen

und Bildungsstätten auch

im Unterricht, für Zuschauer

bei sportlichen Veranstaltungen

sowie durchgängig auf

Tagungen, Kongressen, Messen,

in Freizeiteinrichtungen,

Kulturstätten, Kinos und Theatern

auch am Platz.

In Lindau gelten als stark

frequentierte Plätze derzeit

alle öffentlich zugänglichen

Straßen, Wege und Plätze auf

der Insel, einschließlich der

Seebrücke. Dazu kommen alle

öffentlich zugänglichen Flächen

rund um den zentralen

Umsteigepunkt ZUP in der

Anheggerstraße zwischen

Auf der gesamten Insel herrscht derzeit Maskenpflicht.

Kolpingstraße und Ludwig-

Kick-Straße, der Berliner Platz

einschließlich der abgehenden

Straßen bis zu 50 Meter

ab dem Berliner Platz, der Aeschacher

Markt einschließlich

der abgehenden Straßen

bis zu 50 Meter ab dem Aeschacher

Markt und alle öffentlich

zugänglichen Freiflächen

rund um das Einkaufszentrum

Lindaupark. Ebenso

gilt die Maskenpflicht auch in

der Inselhalle und dem Parkhaus

auf der Insel.

Außerdem auf allen öffentlich

zugänglichen Gehwegen

und Vorplätzen an

Schulen werktags in der Zeit

von 7 bis 17 Uhr - alle öffentlich

zugänglichen Parkplätze,

Tiefgaragen und Wegeflächen

von Supermärkten, Einkaufszentren

und Fachmärkten.

Zudem gilt die Maskenpflicht

bereits an allen Haltestellen

des ÖPNV, in Bussen und Bahnen

sowie auf allen Begegnungs-

und Verkehrsflächen

von Freizeiteinrichtungen.

Stadtverwaltung

Die Türen der Stadtverwaltung

und anderer Verwaltungsgebäude

sind zur Besuchersteuerung

und Zutrittskontrolle

geschlossen. Der

Dienstbetrieb läuft weiter.

„Wir sind weiter für die Bürgerinnen

und Bürger da“, sagt

Hauptamtsleiter Thomas Nuber.

Die Klärung und Erledigung

der Bürger-Anliegen erfolgt

möglichst telefonisch, schriftlich

oder per Email. Für Anliegen,

die ein persönliches Erscheinen

erfordern, bedarf es

einer vorherigen Abstimmung

per Telefon oder E-Mail. Ausnahmen

gelten für den Bereich

Bürgerbüro, Gewerbeamt,

Straßenverkehr. Hier erfolgt

die Besuchersteuerung

durch einen Sicherheitsdienst.

Bürgerbüro

Das Bürgerbüro ist weiterhin

geöffnet und kann daher mit

oder ohne Termin aufgesucht

werden. Ohne Termin müssen

aber Wartezeiten einkalkuliert

werden. Ein Sicherheitsdienst

achtet darauf,

dass nur die höchst zulässige

Zahl an Besuchern das Amtsgebäude

betritt und weist entsprechend

Warteplätze zu.

„Bei schlechtem Wetter

bitten wir um Verständnis,

wenn dennoch bei großem

BZ-Foto: Stadt Lindau/Flemming

Andrang vor der Türe gewartet

werden muss. Dies dient

der Einhaltung der hygienerechtlichen

Sicherheitsmaßnahmen,

wenn alle Warteplätze

drinnen belegt sind.

Bitte im Zweifel daher witterungsgerechte

Kleidung und

eventuell Schirm nicht vergessen“,

sagt die Amtsleiterin

des Bürger- und Rechtsamts,

Tanja Bohnert.

Bürgerinnen und Bürger

aus ausländischen Risikogebieten,

wie beispielsweise der

Schweiz oder Vorarlberg, können

nur eintreten, wenn ein

negativer Coronatest vorgelegt

wird, der nicht älter als 48

Stunden ist.

Standesamt

„Im Standesamt wird der Publikumsverkehr

auf das absolut

notwendige Minimum reduziert.

Aber Termine für

sämtliche Anliegen werden

nach vorheriger telefonischer

Terminvereinbarung gerne

ermöglicht oder es kann eine

Alternative vorgeschlagen

werden“, sagt die Leiterin des

Standesamtes, Caroline Hiel.

Fortsetzung auf Seite 2

▶ Aktion „Herzenswünsche Lindau“

Es gibt viele Lindauer, die bedürftigen Senioren

zu Weihnachten eine kleine Freude

bereiten möchten. Jetzt sammelt das Aktions-Team

wieder Herzenswünsche S. 16

Lindauer Adventskalender

Ab 1. November gibt‘s den Lindauer Adventskalender

an über 20 Verkaufsstellen. Mit dem Kauf des Kalenders

unterstützt man soziale Projekte in Lindau und

Umgebung und kann tolle Preise gewinnen. S. 10


2 31. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 44/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

Da der Landkreis Lindau seit

20. Oktober die 50 Neuinfektionen

pro 100.000 Einwohner

in sieben Tagen (ROTE PHASE)

überschritten hat, muss aus

Gründen des Infektionsschutzes

und zur Wahrung des Abstandsgebotes

die Zahl der bei

den Eheschließungen anwesenden

Personen beschränkt

werden.

Ab dem 21. Oktober 2020 ist

daher die Hochzeitsgesellschaft

auf die Eheleute, deren

gemeinsamen Kinder, die im

selben Haushalt wohnen und

vier Gäste beschränkt. „Sektempfänge

sind leider nicht

möglich“, bedauert Hiel.

Alle Beteiligten müssen einen

Mund-Nasen-Schutz tragen

und im Alten Rathaus den

Sicherheitsabstand von 1,5 bis

zwei Meter unbedingt einhalten.

„Leider müssen wir darum

bitten, das Gebäude nach der

Trauungszeremonie unverzüglich

wieder zu verlassen“, bedauert

Hiel. Zur Eheschließung

sollte das Brautpaar zudem eigene

Kugelschreiber mitbringen.

Sollten in Ihrer Hochzeitswoche

die Zahlen zurückgegangen

sein, ändert sich die

Anzahl der Hochzeitsgesellschaft

wie folgt:

In der Grünen Phase (7-Tage-

Inzidenz unter 35) dürfen 14

Personen an der Trauung teilnehmen(

Brautpaar und 12 Personen).

Bei Gelb (7-Tage-Inzident

über 35, aber unter 50)

dann 10 Personen (Brautpaar

und 8 Personen).

Friedhof

„Das Büro der Friedhofsverwaltung

kann nur mit Termin betreten

werden. An der Tür

hängt ein Schild mit den Kontaktdaten

für die Terminvereinbarung

(Tel./Fax/Mail).

Auch spontane Termine sind

selbstverständlich möglich,

das heißt, steht ein Bürger vor

der Tür und ruft vom Handy

aus an, lassen wir ihn natürlich

ins Büro, sofern nicht schon eine

externe Person im Haus ist“,

erklärt Martina Rankl, Leiterin

der Friedhofsverwaltung.

Trauerfeiern können derzeit

nur nach den aktuellen Corona-Regeln

stattfinden. Je nach

Warnstufe können nur fünf

(rot) oder zehn (gelb) Personen

aus zwei Haushalten in die Aussegnungshalle.

Die Friedhofs

In der Inselhalle finden weiterhin Veranstaltungen statt.

verwaltung passt sich den

tagesaktuellen Informationen

des Landratsamts an.

Alle anderen Vorgaben wie

Maskenpflicht, Abstand und

jene für Besucherinnen und

Besuchern aus Risikogebieten

gelten wie beim Bürgerbüro.

Bauamt

Der neue geschaffene Bürgerservice

Bauen kann bis auf weiteres

nur telefonisch fortgeführt

werden.

GWG

Das Außenbüro in der Zechwaldstraße

15 ist aktuell für

den Kundenverkehr geschlossen.

Die Öffnungszeiten der

Hauptgeschäftsstelle in der

Schulstraße 24 (Mo: 8-12, 14-16

Uhr; Mi: 14-17 Uhr, Do: 8-12

Uhr) für den Kundenverkehr

werden aufrechterhalten. Kunden

können aber nur eingeschränkt

- je nach Anliegen -

Zugang bekommen.

In den Geschäftsräumen der

GWG besteht eine generelle

Maskenpflicht.

Die Verantwortlichen bitten

grundsätzlich um telefonische

und Email-Kontaktaufnahme,

sofern möglich. Email: info@

gwg-lindau.de, Telefon: 08382

9604-0.

Schulen

In den Schulen herrscht weiter

Im Theater warten die Sitze auf Zuschauer. Hier ist kein Spielbetrieb

möglich.

Foto: Hari Pulko

hin Maskenpflicht. Für alle

Schüler gibt es ein Durchschnaufen

auf dem Pausenhof

im Freien. Die Maske kann hier

abgenommen werden, wenn

für die Pausen feste Gruppen

gebildet werden und die Schüler

die Abstandsregeln einhalten.

Die Maskenpflicht im Unterricht

bleibt laut Bayerischer

Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

unverändert bestehen.

„Für die Grundschulen wird

die Abstandsregel im Unterricht

aufgehoben. Ziel ist, dass

alle Kinder Präsenzunterricht

erhalten können und die Eltern

damit bei der Betreuung der

Kinder entlastet werden. In

den weiterführenden Schulen

bleibt die Abstandsregel bestehen,

da das Infektionsgeschehen

hier deutlich stärker ist als

an den Grundschulen“, teilt

das Landratsamt mit.

Sollte sich das Infektionsgeschehen

insgesamt in den

nächsten Tagen stark verändern,

so kann es sein, dass diese

Vorgaben kurzfristig wieder

angepasst werden müssen.

Kindertageseinrichtungen

Mit Überschreiten des Wertes

muss das Personal eine Mund-

Nasen-Bedeckung tragen. Zudem

ist es notwendig, die Hände

regelmäßig zu waschen und

zu desinfizieren. Die Betreuung

der Kinder und die Einnahme

der Mahlzeiten sind

nur in festen Gruppen möglich.

Ein Besuch mit leichtem

Schnupfen und/oder gelegentlichem

Husten ohne Fieber und

ohne Kontakt zu SARS-CoV2-

Infizierten ist nur mit ärztlichem

Attest gestattet. Dies teilt

das Landratsamt mit.

Ob zu einem späteren Zeitpunkt

auf einen Notbetrieb

übergegangen werden muss,

wird anhand der weiteren Entwicklung

des Infektionsgeschehens

im Landkreis bewertet.

Volkshochschule

Für die vhs Lindau gelten wei

Foto: Auer Weber | @aldoamoretti

terhin diese Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8 bis

12.30 Uhr und Mittwoch von

14.15 bis 17.30 Uhr sowie nach

telefonischer Vereinbarung.

Das Büro ist zurzeit im Normalbetrieb

besetzt und telefonisch

zu erreichen. Es besteht Maskenpflicht.

Theater

Das Theater ist ab dem 02.11.20

bis auf weiteres geschlossen.

Bücherei

Die Stadtbücherei hat aufgrund

der gestiegenen Corona-Fallzahlen

bis auf weiteres nur mit

strengeren Auflagen geöffnet.

Maximal 15 Personen haben

Zutritt und sie dürfen bis zu 20

Minuten verweilen. Aus Hygienegründen

stehen keine Tageszeitungen

und Internetplätze

zur Verfügung, auch ist die die

Lektüre oder Stillarbeit vor Ort

derzeit nicht möglich.

Dienstag und Mittwoch ist

von 14 bis 18 Uhr geöffnet,

donnerstags von 16 bis 19 Uhr.

Am Freitag von 10 bis 12 Uhr

und von 14 bis 16 Uhr. Lesestoff

fürs Wochenende gibt es

am Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Stadtarchiv

„Derzeit kann nur eine Person

im Leseraum des Stadtarchivs

arbeiten. Ein Besuch ist daher

nur nach Anmeldung möglich“,

sagt der Leiter des Stadtarchivs,

Heiner Stauder. Besuchstermine

gibt es für folgende

Zeiten: Dienstag bis Freitag

von 9.15 bis 12.30 Uhr,

Dienstag bis Donnerstag zudem

von 14.15 bis 17.15 Uhr.

In der Regel werden die Zeiten

nicht stunden-, sondern halbtagesweise

vergeben. Die Anmeldung

sollte möglichst per

E-Mail erfolgen unter stadtarchiv@lindau.de.

Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau (GTL)

Die GTL bittet um vorherige

Terminvereinbarung. Alle

Kontaktdaten der zuständigen

Fachbereiche finden Sie auf der

GTL-Homepage (www.gtl-lindau.de).

In besonders dringenden

Fällen können Sie die GTL

auch über die 918-444 erreichen.

Inselhalle

Für die Inselhalle (Zwanzigerstraße

10) gelten im Veranstaltungsbereich

folgende Regelungen:

Die Personen-Obergrenze

für Veranstaltungen

liegt derzeit bei maximal 100

Personen in geschlossenen

Räumen, beziehungsweise bei

zugewiesenen und gekennzeichneten

Sitzplätzen 200.

Unter Einhaltung der 1,5-Meter-Regelung

fasst der Saal Bayern-Lindau-Europa

derzeit maximal

142 Personen (in Reihenbestuhlung).

Ein Mund-

Nasen-Schutz ist bei Veranstaltungen

auch am Platz zu tragen.

Derzeit sind nur dienstliche

oder berufliche Veranstaltungen

möglich (Meetings,

Tagungen, Fortbildungen etc.).

Angesichts der derzeitigen Infektionszahlen

sollte jeder Veranstalter

selbst abwägen, ob

ein Zusammenkommen mehrerer

Personen dringend erforderlich

oder unaufschiebbar

ist. (Kommunalpolitische Veranstaltungen

fallen nicht unters

BayIfSMV).

Die Inselhalle Lindau hat

ein Sicherheits- und Hygienekonzept

aufgestellt und setzt es

um; zusätzlich müssen Veranstalter

jeweils ein gesondertes

Konzept (zugeschnitten auf die

jeweilige Veranstaltung) ausarbeiten

und dem LRA auf

Wunsch vorlegen. Private Feierlichkeiten

wie Hochzeiten

sind nicht möglich, da hier keine

Mindestabstände einhaltbar

sind, beziehungsweise private

Feiern durch die Regelungen

der Corona-Ampel stark limitiert

sind.

Touristinformation

Die Tourist-Information (Alfred-Nobel-Platz

1) hat geöffnet:

Montag bis Freitag 10 bis 12

Uhr und 14 bis 17 Uhr (Samstag,

Sonntag und Feiertag geschlossen),

zusätzlich an den

Advent wochenenden a m

Samstag 10 bis 15 Uhr. Es dürfen

sich maximal zwei Personen/zwei

Haushalte zeitgleich

in der Tourist-Information aufhalten.

Alle weiteren Gäste

warten außerhalb des Gebäudes.

Partner wie Stadtführer,

Vermieter, Hoteliers werden

nach telefonischer Voranmeldung

unter 08382-8899900 in

einem separaten Bereich empfangen.

Bürozeiten der LTK

Am Standort Linggstraße 3

(Geschäftsführung, Administration,

Marketing sowie Amt

für Tourismus) sind die Kundenbesuchszeiten

Montag bis

Freitag von 9 bis 12 Uhr – um

telefonische Voranmeldung

unter 08382-8899700 wird gebeten.

Außerhalb dieser Zeiten

sind Besuche nur nach telefonischer

Voranmeldung und

Terminvereinbarung unter

08382-8899700 möglich. JW


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 31. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 44/20

Start für Karl-Bever-Platz

Alle arbeiten in einem Boot an der Lösung

Der seit 2012 angestaute Konflikt

um den Karl-Bever-Platz

hatte sich zuletzt im Bürgerentscheid

zugespitzt. Nach

dem einstimmigen Stadtratsbeschluss

vom 30. September

ist der Weg jetzt für einen

ergebnisoffenen Beteiligungsprozess

frei. Er beginnt mit

der Bildung der Beteiligungsgruppe.

Ziel ist, eine Lösung zu finden,

die von der Breite der Bürgerschaft

mitgetragen wird. Die

BZ wird ab jetzt regelmäßig

über den Fortschritt der Prozesse

rund um den Karl-Bever-

Platz berichten und dabei jeweils

erklären, wie sich Bürgerinnen

und Bürger informieren

und einbringen können.

Schritt eins ist die Bildung

der Beteiligungsgruppe: „Es

Die alljährliche Totengedenkfeier

an der Peterskirche am

Volkstrauertag muss in diesem

Jahr wegen der steigenden Infektionszahlen

ausfallen. Dies

teilt die Pressestelle der Stadt

Lindau mit. „Leider können

wir wegen der Corona-Pandemie

weder an der Peterskirche

noch in den Stadtteilen der

Toten in der gewohnten Form

gedenken“, bedauert Lindaus

geht darum, dass alle Perspektiven

gesehen werden“, erläutert

Karsten Grimberg, der in

den kommenden Wochen der

zentrale Ansprechpartner für

die Beteiligung ist.

Dafür werden rund 1000 zufällig

ausgeloste Bürgerinnen

und Bürger in den kommenden

Tagen einen persönlichen Brief

der Stadt erhalten. Er enthält

die Einladung, sich für die Teilnahme

an dieser Beteiligungsgruppe

zu bewerben. Aus allen

Rücksendungen wird dann in

einer zweiten Verlosung eine

Gruppe gebildet, die die Vielfalt

der Menschen in unserer

Stadt abbildet. „Zur Teilnahme

muss man nur die Bereitschaft

mitbringen, sich an drei Abenden

für die konstruktive Lösung

zu engagieren“, versichert

Grimberg, „sonst nichts.“

Oberbürgermeisterin Claudia

Alfons.

„Wir werden aber dennoch an

die Toten der Kriege und die

Opfern von Gewaltherrschaft

in angemessener Form erinnern“,

fügt Alfons an. So werden

die Kriegergedenkstätten

sowohl in den Stadtteilen als

auch an der Peters kirche mit

Kränzen geschmückt sein.

Eine kleinere Anzahl an

Menschen wird zusätzlich benannt

und in die Beteiligungsgruppe

eingebunden, damit

auch die bisherigen Pole im

Ideen- und Meinungsstreit

rund um den Platz vorkommen.

Für die Ausgewogenheit

dieser Gruppe sorgt das Prozess-Begleit-Team.

Alle anderen Bürgerinnen

und Bürger werden sich über

eine Befragung einbringen

können, und das sogar online.

„Wir können so den Bürgerinnen

und Bürgern gleich mehrere

neue Türen öffnen, sich an

der Entwicklung unserer Stadt

mit ihrem Wissen und Ideen zu

beteiligen“, freut sich Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons.

Wie dies funktioniert, erklärt

die BZ in einer ihrer kommenden

Ausgaben. KG

Stadt schmückt Gedenkstätten

Totengedenken findet am Volkstrauertag in würdevoller Form statt

Zudem will Alfons im Vorfeld

mit einem Text zum Gedenken

an die Öffentlichkeit

gehen, der anstelle der sonst

üblichen Rede verteilt wird.

„Ich halte es für wichtig, dass

wir die Erinnerung an die Opfer

von Krieg und Unterdrükkung

wach halten, damit sich

beides nicht wiederholt“, begründet

sie dies.

JW

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen, liebe

Lindauer,

es ist kein schönes Déjà-vu,

das wir gerade erleben: Corona

hat uns wieder fest im

Griff und fast scheint es, als

würden die Zustände aus

dem Frühjahr zurückkehren,

als Gaststätten und Schulen

geschlossen hatten, und wir

kaum Freunde oder Verwandte

treffen konnten.

Doch ganz so ist es nicht. Kindergärten

und Schulen haben

derzeit noch geöffnet. Und für

die anderen Einschnitte ist

zumindest ein zeitliches Ende

abzusehen, sodass wir auf ein

Weihnachtsfest ohne drastische

Einschränkungen hoffen

können.

Natürlich ist die Gesichtsmaske

störend, die Abstandsregel

umständlich. Aber es

geht jetzt darum, das Infektionsgeschehen

einzubremsen

und einen zweiten Lockdown

zu vermeiden. Und das gelingt

uns nur, wenn alle mitmachen.

Besonders viel Einfühlungsvermögen

und Sicherheit brauchen

nun unsere Jüngsten. Deshalb

prüft die Stadt jede erdenkliche

Unterstützungsmöglichkeit

(wie zusätzliche Raumangebote,

CO 2 -Messgeräte oder Luftreinigungsgeräte),

um Schulen und

Kindergärten geöffnet zu halten

und Familien zu entlasten.

Doch es kommt jetzt auf jeden

Einzelnen an: Ich bitte Sie, halten

Sie die Regeln ein und unterstützen

Sie jene, die es besonders

hart trifft. Das gilt für unseren

Handel und unsere Gastronomie,

die sich sehr dunklen

Zeiten gegenüber sehen und

allmählich verzagen. Aber ebenso

für unsere Dienstleister, Vereine,

Kultur- und Sporteinrichtungen

und vieles mehr. Bitte

halten Sie unseren Lindauern

Gewerbetreibenden wie Ehrenamtlichen

die Treue, damit es

sie auch nach Corona noch gibt!

Worauf es jetzt ankommt ist,

dass wir uns gegenseitig unterstützen

und Zuversicht geben –

und alle gesund bleiben!

Ihre Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

3

i

Bepflanzung an öffentlichen Straßen,

Geh- und Radwegen

Die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau möchten

wie jedes Jahr darauf hinweisen, dass

Grundstückseigentümer verpflichtet sind, Bepflanzungen,

die in den Straßenraum, Gehoder

Radweg ragen, zurück zu schneiden.

Klick dich rein und du weißt mehr!

Lichtraumprofil

Lichtraumprofil

Privatgrund Geh-/Radweg Fahrbahn Geh-/Radweg Privatgrund

Foto: GTL

An öffentlichen Verkehrsflächen muss der

Luftraum über der Fahrbahn 4,50 m und an

Gehwegen 2,50 hoch von überhängenden

Ästen oder ähnlichem freigehalten werden.

Um Sichtbehinderungen ausschließen zu

können, sind zudem an Straßeneinmündungen

und -kreuzungen alle sichtbehindernden

Grünpflanzungen auf ca. 70 cm ab Fahrbahnoberkante

zurückzuschneiden. Zusätzlich

ist darauf zu achten, dass Verkehrseinrichtungen

wie Beschilderungen und Beleuchtungsanlagen

nicht zugewachsen sind.

Die Freihaltung des Lichtraumprofils ist

für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer

dringend notwendig.

Deshalb unsere Bitte an alle Grundstückseigentümer

bzw. Mieter, die Bepflanzung auf

ihrem Grundstück zu kontrollieren und bei

Bedarf entsprechend zurückzuschneiden.

Die Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz

sind einzuhalten.

GTL

4,50 m

0,25 m 0,25 m

www.stadtlindau.de

3,10 m

Seltenes Ereignis in Chelles

Das Cheller Ehepaar Janine und Denis Trinquand hat das seltene

Jubiläum des 70. Hochzeitstages feiern. Sie sind als Mitglied des

Cheller Filmclubs seit langem freundschaftlich mit Lindau verbunden

und waren zuletzt vor drei Jahren beim Lindauer Kinderfest zu

Gast in Lindau. Der Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Lindau,

Jürgen Müller, gratulierte dem Paar herzlich. Text/Foto: BoB

Fundamt Lindau

(Bodensee)

verloren /gefunden

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 01.09.2020

bis zum 16.10.2020 folgende Fundgegenstände abgegeben:

– Schlüssel/Autoschlüssel – Geldbörsen

– Tasche – Handys – Koffer

– Dokumente – Ehering – Basecap

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert;

evtl. Rückfragen richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof,

Bleieheweg 14, Telefon 08382 9380-0 oder -717

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer

Beschreibung des Fundgegenstandes und des Verlustortes von

Mo. bis Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr und mittwochs von 14 bis 17.30 Uhr

abgeholt werden.

Tel.: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de


4 31. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 44/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Der etwas andere Park für die Gartenschau

Verein Lindau Move baut Skateranlage auf der Hinteren Insel zusammen mit Partnern

Der ideale Park? Klar: Bäume,

Büsche, viel Grün und vielleicht

noch Blütenpracht. Doch

für Oliver Bender und die Mitglieder

des Vereins Lindau Move

sieht der ideale Park so aus:

Bowl, Pyramide, Quarterpipes

und Funbox. Bender und seine

Mitstreiter sind Skater und

werkeln derzeit eifrig an ihrem

Park für die Gartenschau: einem

Skatepark.

„Das Projekt wird in der Skaterszene

schon überregional

wahrgenommen. Denn hier

agieren Stadt, Gartenschau und

ein Verein zusammen. Solche

Projekte gibt es vielleicht eine

Handvoll in Deutschland“, sagt

Bender und schiebt sich die

Mütze etwas aus dem Gesicht.

Auch, wenn der Wind kalt

pfeift, bei der Arbeit gerät er ins

Schwitzen.

Vor wenigen Minuten hat er

noch mit einer Kelle den Beton

an einer Schräge glattgestrichen.

600 bis 800 Arbeitsstunden

haben er und die Mitglieder

des Vereins Lindau Move

bereits in die Planung und den

Bau des Skateparks auf der Hinteren

Insel gesteckt. Wenn das

Wetter mitspielt, dann soll ihr

Anteil an der Arbeit in der kommenden

Woche zunächst abgeschlossen

sein.

Der zukünftige Skatepark ist

eine Gemeinschaftsproduktion:

„Wir arbeiten hier Hand in

Hand“, sagt Vereinsvorsitzender

Bender und meint damit

nicht nur die bis zu zehn Mitglieder

zwischen 17 und 47, die

auf der Baustelle eifrig werkeln.

Aus der Taufe gehoben und

geplant wurde das Vorhaben

vom Verein Lindau Move e.V. in

enger Abstimmung mit der NiL

und der GTL. Die Skateanlage

soll während der Gartenschau

und für die Folgejahre bestehen

bleiben, bis zu dem Zeitpunkt,

wenn eine städtebauliche Entwicklung

für den Bereich greifbar

wird. In der WAS vom

23.07.2020 wurde der Beschluss

So sieht der Plan für den Skatepark aus.

gefasst, das Vorhaben seitens

der Stadt Lindau zu begleiten

und sich an der baulichen Umsetzung

zu beteiligen.

Aktuell wird durch den Verein

ein erster Teilbereich im

Do-It-Yourself-Verfahren erstellt,

vorbereitende Maßnahmen

wurden von NiL und GTL

gemeinsam angeschoben. Im

Frühjahr soll die Gesamtanlage

unter Federführung der GTL

durch Skateelemente als Fertigteile

und die umgebenden

Fahrflächen vervollständigt

werden.

„Auch die Zusammenarbeit

mit der Gartenschau und der

ausführenden Garten- und

Landschaftsbaufirma Haas ist

Gold wert“, lobt Bender. So hilft

die Firma Haas mit Werkzeug

und Maschinen aus. „Auch die

Anlieferung des Betons lief über

sie, das ist großartig.“

Hand in Hand läuft die Arbeit

auch mit der GWG, die sich

sowohl finanziell engagiert, als

auch einen Materiallieferanten

aufgetan hat. „Ich habe echt

das Gefühl, dass wir an einem

großen gemeinsamen Projekt

arbeiten.“

Dieses Projekt heißt zunächst

Gartenschau, denn der

Skaterpark, der vom ehemaligen

Parkplatz weichen musste,

liegt auf dem Ausstellungsgelände,

zwischen Calisthenics-

Skizze: GTL

Geräten und Beachvolleyballfeld.

Rundum werden noch die

Sitzgelegenheiten kommen, die

von der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim

finanziert

werden. Und da liegt

er gut und soll da auch möglichst

dauerhaft bleiben.

„Zunächst war das Thema

Skaten auf der Gartenschau

nicht so präsent. Wir wollten

aber eine neue Anlage haben,

und einen neuen Standort und

nicht erst in fünf Jahren. Deshalb

haben wir auch den Verein

gegründet“, erinnert sich Bender.

Manchmal fügen sich Dinge

auch ganz einfach. „Die Gartenschau

kam dann auf uns zu

und dann lief das Ganze“, erinnert

sich Bender, der mit seinen

65 Mitgliedern ordentlich mitgeholfen

hat, dass es „läuft“. Bei

der Konzeption des Skatesparks

hat Planer Tun Kintzele aus

Innsbruck dem Verein unter die

Arme gegriffen - kostenlos.

Damit es weiter läuft und der

Skaterpark zur Gartenschau fertig

ist, kommt demnächst ein

weiterer Partner verstärkt hinzu:

die Garten- und Tiefbaubetriebe

der Stadt. Sie übernehmen

die Kosten der nächsten

Skateelemente und modellieren

das Gelände so, dass weitere,

vorgefertigte Teile in Absprache

mit Lindau Move platziert

werden können. „Dann entsteht

ein Park aus einem Guss“,

blickt Bender nach vorn.

Und dann können sich die

Jugendlichen auf der Gartenschau

dort tummeln? „Nicht

nur die Jugendlichen. Skaten ist

längst eine generationenübergreifende

Sportart. Also sind alle

willkommen“, lädt er ein und

schiebt sich die Mütze etwas ins

Gesicht und baut weiter an dem

etwas anderen idealen Park.

JW

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten ein Teil Ihrer Ausbildung bei der Stadtverwaltung absolvieren,

dann bewerben Sie sich für ein

Rechtsreferendariat

Im Rahmen des juristischen Referendariats bieten wir Ihnen an, Ihre

Verwaltungsstation und/oder Wahlstation beim Rechtsamt der Stadtverwaltung

Lindau (Bodensee) zu verbringen.

Während Ihrer Station erhalten Sie einen Einblick in die Aufgaben einer

Großen Kreisstadt. Sie haben die Chance, schwerpunktmäßig an verwaltungsrechtlichen

Themen in einem angenehmen Arbeitsumfeld mitzuwirken.

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Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

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Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Vereins-Mitglieder arbeiten fleißig an der Fertigstellung ihres Skateparks.

Foto: Ludwig Maier

Die Stadt Lindau beschreitet im Bereich der Bürgerbeteiligung neue Wege.

Für die Frage der Weiterentwicklung und Gestaltung des Karl-Bever-Platzes

soll in einem umfangreichen Beteiligungsprozess eine Empfehlung an den

Stadtrat erarbeitet werden.

Wenn Sie Teil dieses Prozesses sein wollen, dann bewerben Sie sich als

Mitarbeiter in der Projektstelle Bürgerbeteiligung

(m/w/d)

Die Besetzung der Stelle soll schnellstmöglich erfolgen.

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AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 31. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 44/20

Arbeiten an der Bleichekreuzung

Geänderter Bauzeitenplan am Bahnhof bringt Vorteile

Die Stadt Lindau (B) teilt mit,

dass ab Montag, 2. November,

der Umbau der Bleichekreuzung

beginnt. Die Ein- und

Ausfahrt in den Bleicheweg ist

in der Zeit vom 2. November

bis voraussichtlich 18. Dezember

vollständig gesperrt.

Der Verkehr wird über den Herbergsweg

umgeleitet. Die Umleitung

ist entsprechend ausgeschildert.

Fußgänger können

die Maßnahme mit Behinderungen

passieren. Radfahrer

müssen absteigen und können

schiebend die Baustelle passieren.

Hintergrund: Der Bauzeitenplan

am Berliner Platz hat

sich geändert so dass der Umbau

des Berliner Platzes und

der Bleichekreuzung möglich

wird.

Die Arbeitsabläufe wurden

so geändert, dass die Arbeiten

auf der Südseite und der Westseite

des Bahnhofs, insbesondere

den Bahnhofsvorplatz,

als erstes fertiggestellt werden.

Sowohl der Umbau des Berliner

Platzes, als auch die Beseitigung

des Bahnübergangs

5

Bregenzer Straße wurden

nach öffentlicher Ausschreibung

an die Firma Dobler vergeben.

Dieser Umstand hilft nun

bei der Umsetzung beider

Maßnahmen unter Berücksichtigung

des vorhandenen

Verkehrs. Es bleibt allerdings

eine organisatorische Herausforderung

für alle Beteiligte

die Maßnahmen unter fließendem

Verkehr umzusetzen.

Alle Beteiligten sind bemüht,

die Behinderungen so

gering als möglich zu halten.

JW

Berichtigung von Ausgabe 42/20. Es hatte sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen.

Satzung über die Erhebung

einer Zweitwohnungssteuer

(Zweitwohnungssteuersatzung - ZwStS -)

vom 07. Oktober 2020

Die Stadt Lindau (B) erlässt auf Grund des Art. 22 Abs. 2 der Bayerischen

Gemeindeordnung (GO) in der Fassung der Bekanntmachung

vom 22.08.1998 (GVBl. S. 796), zuletzt geändert durch

Gesetz vom 24.07.2020 (GVBl. S. 350) und des Art. 3 Abs. 1 des

Bayerischen Kommunalabgabengesetzes (KAG) in der Fassung der

Bekanntmachung vom 04.04.1993 (GVBl. S. 264), zuletzt geändert

am 09.06.2020 (GVBl. S. 286), folgende Satzung:

§ 1

Allgemeines

Die Stadt Lindau (Bodensee) erhebt eine Zweitwohnungssteuer als

örtliche Aufwandsteuer im Sinne des Art. 105 Abs. 2 a Grundgesetz

(GG).

§ 2

Steuergegenstand

Zweitwohnung ist jede Wohnung in der Stadt Lindau (Bodensee),

die eine Person, die in einem anderen Gebäude ihre Hauptwohnung

hat, zu ihrer persönlichen Lebensführung oder der ihrer Familienangehörigen

innehat. Als Wohnung gelten auch Mobilheime,

Wohnmobile, Wohn- und Campingwagen, die länger als drei Monate

im Kalenderjahr nicht oder nur unerheblich fortbewegt werden.

Die vorübergehende Nutzung zu anderen Zwecken, insbesondere

zur Überlassung an Dritte, steht der Zweitwohnungseigenschaft

nicht entgegen.

§ 3

Steuerpflichtiger

(1) Steuerpflichtig ist, wer im Stadtgebiet eine Zweitwohnung im

Sinne des § 2 innehat.

(2) Haben mehrere Personen gemeinschaftlich eine Zweitwohnung

inne, so sind sie Gesamtschuldner nach § 44 der Abgabenordnung

(AO).

§ 4

Steuermaßstab

(1) Die Steuer wird nach dem jährlichen Mietaufwand berechnet.

Der jährliche Mietaufwand ist die Nettokaltmiete, die der

Steuerpflichtige für die Benutzung der Wohnung aufgrund vertraglicher

Vereinbarungen nach dem Stand im Zeitpunkt der

Entstehung der Steuerpflicht für ein Jahr zu entrichten hätte

(Jahresnettokaltmiete). Als Mietaufwand gelten auch alle anderen

Formen eines vertraglich vereinbarten Überlassungsentgelts,

beispielsweise Pachtzins, Nutzungsentgelt, Erbpachtzins,

Leibrente.

(2) Wenn nur eine Bruttokaltmiete (einschließlich Nebenkosten,

aber ohne Heizkosten) vereinbart wurde, gilt als Nettokaltmiete

die um einen Abzug von 10 % verminderte Bruttokaltmiete.

Wenn nur eine Bruttowarmmiete (einschließlich Nebenkosten

und Heizkosten) vereinbart wurde, gilt als Nettokaltmiete die

um einen Abzug von 20 % verminderte Bruttowarmmiete.

(3) Für Wohnungen, die im Eigentum des Steuerpflichtigen stehen

oder die dem Steuerpflichtigen unentgeltlich oder zu einem

Entgelt unterhalb der ortsüblichen Miete überlassen sind, ist

die Nettokaltmiete in der ortsüblichen Höhe anzusetzen. Sie

wird von der Stadt Lindau (Bodensee) in Anlehnung an die Nettokaltmiete

geschätzt, die für Räume gleicher oder ähnlicher

Art, Lage und Ausstattung regelmäßig gezahlt wird.

§ 5

Steuersatz

(1) Die Steuer beträgt jährlich 20 v.H. der Bemessungsgrundlage.

(2) Für Zweitwohnungen im Sinne des § 2 S. 2

beträgt der Steuersatz im Kalenderjahr 96,00 €

(3) Ist zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld die Verfügbarkeit

der Zweitwohnung für Zwecke der persönlichen

Lebensführung aufgrund eines Vertrages mit einer Vermietungsagentur,

einem Hotelbetrieb oder einem vergleichbaren

Betreiber zwecks Weitervermietung zeitlich begrenzt, beträgt

die Steuerschuld bei einer tatsächlichen Verfügbarkeit im Veranlagungszeitraum

von

a) bis zu zwei Wochen 25 v. H.

b) bis zu einem Monat 50 v. H.

c) bis zu zwei Monaten 75 v. H.

des Satzes nach Abs. 1.

§ 6

Entstehung und Ende der Steuerpflicht

(1) Die Steuer wird als Jahressteuer erhoben. Besteuerungszeitraum

ist das Kalenderjahr.

(2) Die Steuerpflicht für ein Kalenderjahr entsteht am 1. Januar.

Tritt die Zweitwohnungseigenschaft erst nach dem 1. Januar

ein, so entsteht die Steuerpflicht mit dem ersten Tag des auf

diesen Zeitpunkt folgenden Monats.

(3) Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem

die Zweitwohnungseigenschaft entfällt.

§ 7

Festsetzung und Fälligkeit der Steuer

(1) Die Stadt Lindau (Bodensee) setzt die Steuer für ein Kalenderjahr

oder - wenn die Steuerpflicht erst während des Kalenderjahres

entsteht - für den Rest des Kalenderjahres mit dem der

Dauer der Steuerpflicht entsprechenden Teilbetrag durch Bescheid

fest. In dem Bescheid kann bestimmt werden, dass er

auch für künftige Zeitabschnitte gilt, solange sich die Bemessungsgrundlagen

und der Steuerbetrag nicht ändern.

(2) Die Steuer wird erstmalig einen Monat nach der Bekanntgabe

des Steuerbescheides fällig. Bis zur Bekanntgabe eines neuen

Steuerbescheides ist die Steuer jeweils zum 1. März eines jeden

Jahres fällig und ohne Aufforderung weiter zu entrichten.

(3) Endet die Steuerpflicht, so ist die zu viel gezahlte Steuer auf

Antrag zu erstatten.

§ 8

Anzeigepflicht

(1) Wer Inhaber einer Zweitwohnung ist bzw. wird oder eine

Zweitwohnung aufgibt, hat dies der Stadt Lindau (Bodensee)

- Steuerabteilung - innerhalb eines Monats schriftlich anzuzeigen.

Die Anmeldung oder Abmeldung von Personen nach dem

Bayerischen Meldegesetz gilt nicht als Anzeige im Sinne dieser

Vorschrift.

(2) Die Inhaber einer Zweitwohnung sind verpflichtet, der Stadt

Lindau (Bodensee) - Steuerabteilung - für die Höhe der Steuer

maßgebliche Veränderungen unverzüglich zu melden und über

den Umfang dieser Veränderungen - auf Verlangen auch unter

Vorlage entsprechender Unterlagen - Auskunft zu erteilen.

§ 9

Steuererklärung

(1) Der Inhaber einer Zweitwohnung ist zur Abgabe einer Steuererklärung

verpflichtet. Zur Abgabe einer Steuererklärung ist

auch verpflichtet, wer hierzu von der Stadt Lindau (Bodensee)

aufgefordert wird.

(2) Der Steuerpflichtige hat innerhalb eines Monats nach Aufforderung

oder bei Änderung des Steuermaßstabs nach § 4 eine

Steuererklärung gemäß dem Formblatt der Stadt Lindau (Bodensee)

abzugeben.

(3) Die Steuererklärung ist eigenhändig zu unterschreiben.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

(4) Die Angaben sind durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.

(5) Es sind die Bestimmungen der Abgabenordnung in ihrer jeweils

geltenden Fassung heranzuziehen, soweit das Kommunalabgabengesetz

in seiner jeweils geltenden Fassung auf diese verweist.

§ 10

Mitwirkungspflichten

Die Mitwirkungspflichten Dritter, insbesondere desjenigen, der

dem Steuerpflichtigen die Wohnung überlassen oder ihm die Mitnutzung

gestattet hat - z. B. des Vermieters, des Eigentümers des

Grundstücks oder der Wohnung, des Hausverwalters nach §§ 20

ff. des Wohnungseigentumsgesetzes oder des Vermieters von Campingplatz

- Stellplätzen - ergeben sich aus § 93 AO.

§ 11

Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig handelt, wer als Steuerpflichtiger oder bei

Wahrnehmung der Angelegenheiten eines Steuerpflichtigen

leichtfertig

1. über steuerrechtlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder

unvollständige Angaben macht oder

2. die Gemeinde pflichtwidrig über steuerrechtlich erhebliche

Tatsachen in Unkenntnis lässt und dadurch Steuern verkürzt

oder nicht gerechtfertigte Steuervorteile für sich oder einen

anderen erlangt.

Die Strafbestimmungen des Art. 14 des Kommunalabgabengesetzes

bleiben unberührt.

(2) O rdnungswidrig handelt auch, wer

1. als Inhaber einer Zweitwohnung im Erhebungsgebiet entgegen

§ 8 Abs. 1 das Innehaben einer Zweitwohnung bei

In-Kraft-Treten dieser Satzung nicht innerhalb eines Monats

anzeigt,

2. Inhaber einer Zweitwohnung im Erhebungsgebiet ist und

nicht gem. § 8 Abs. 2 die für die Höhe der Steuer maßgeblichen

Veränderungen unverzüglich meldet und über den Umfang

dieser Veränderungen Auskunft erteilt,

3. als Inhaber einer Zweitwohnung im Erhebungsgebiet entgegen

§ 9 Abs. 1 nicht rechtzeitig seine Steuererklärung abgibt,

4. die in § 9 Abs. 4 genannten Unterlagen nicht einreicht,

5. als Eigentümer oder Wohnungseigentümer und Wohnungsgeber

oder Vermieter von Campingplatz-Stellplätzen seinen

Mitwirkungspflichten nach § 10 nicht nachkommt,

6. Belege ausstellt, die in tatsächlicher Hinsicht unrichtig sind.

(3) Gemäß Art. 15 des Kommunalabgabengesetzes kann eine

Ordnungswidrigkeit nach Abs. 1 mit einer Geldbuße bis zu

10.000,00 € und gemäß Art. 16 des Kommunalabgabengesetzes

eine Ordnungswidrigkeit nach Abs. 2 mit einer Geldbuße

bis zu 5.000,00 € geahndet werden.

§ 12

Datenschutz

Die im Rahmen der Einhebung der Zweitwohnungssteuer verarbeiteten

Daten werden zum Zweck der Durchführung des Verfahrens

zur Festsetzung, Erhebung und Vollstreckung der Zweitwohnungssteuer

verwendet.

§ 13

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01.01.2020 in Kraft.

Gleichzeitig tritt die Zweitwohnungssteuersatzung vom

16.07.2018 außer Kraft.

Lindau (B), den 07.10.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

WISSENSWERTES

So schmeckt der Herbst

Leckere Rezepte mit Kartoffeln und Kürbis zum Aufwärmen und für die schnelle Küche

Im Herbst, wenn die Tage kürzer

werden und das Laub der Bäume

sich verfärbt, beginnt in Deutschland

die Haupterntezeit der Kartoffel.

Mit der tollen Knolle lassen

sich viele bunte Gerichte zubereiten,

die nicht nur das Farbenspiel

der Blätter nachahmen,

sondern an den kühleren Tagen

auch richtig aufwärmen.

Vor allem ab dem Herbst freuen

wir uns besonders über warme

Speisen. Ein farbenfroher Magenwärmer,

der gleichzeitig auch

zu Hause in Urlaubsstimmung

versetzt, ist ein orientalischer

Kartoffeltopf. Neben den leckeren

Knollen entführen uns

Kichererbsen, Auberginen und

Joghurtsoße geschmacklich in

die Welt von „Tausendundeine

Nacht“. Original in einer Tajine

zubereitet oder in einer feuerfesten

Form im Ofen, ist das bunte

Herbstgericht leicht gekocht.

Wenn es in der Küche schnell

gehen soll, ist ein Kartoffel-Flammkuchen

mit Kürbis und Birne

die richtige Wahl. Er lässt sich

fix zubereiten.

BZ

BZ-Fotos: die-kartoffel.de

KMG und LV der Kartoffelkaufleute

Rheinland-Westfalen/Sunderbrink

Orientalische Kartoffeln mit Kichererbsen,

Auberginen und Joghurtsoße

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Eintopf:

500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln

200 g gekochte Kichererbsen

200 g Auberginen

1 Gemüsezwiebel

2 Fleischtomaten

3 Knoblauchzehen

1 TL frisch geriebener Ingwer

250 ml Gemüsebrühe

Für den Joghurt:

300 g griechischer Joghurt

3 EL Zitronensaft

3 EL Olivenöl

1-2 TL Ras el Hanout (oder Madras-Curry)

3 EL Sojasoße

2 EL frisch gepresster Zitronensaft

Salz und Pfeffer aus der Mühle

4 EL Olivenöl

etwas Zitronenthymian

Kirschtomaten nach Belieben

1-2 EL Tahini (Sesampaste)

Salz und Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung:

Knoblauch fein hacken, Zwiebel grob würfeln.

Den gehackten Knoblauch und die Zwiebelwürfel

mit dem Ingwer in Olivenöl hell

anschwitzen. Das Ganze mit Gemüsebrühe

ablöschen und aufkochen.

Die Brühe mit Sojasoße, Ras el Hanout, Zitronensaft,

Salz und Pfeffer abschmecken. Der

Fond darf ruhig gut gewürzt sein, da die

Kartoffeln viel Geschmack aufnehmen.

Die Kartoffeln schälen, vierteln und in eine

feuerfeste Form geben, dann mit der Brühe

begießen.

Tomaten und Auberginen grob würfeln, mit

den gekochten Kichererbsen zu den Kartoffeln

geben, gut vermischen und im vorgeheizten

Backofen bei 160 °C (Umluft) 30 bis 45

Minuten schmoren. Nach Bedarf noch etwas

Gemüsebrühe nachfüllen.

Zwischendurch Kartoffeln mit einem spitzen

Messer anstechen und testen, ob sie bissfest

gegart sind.

Vor dem Servieren mit Zitronenthymian, Zitronensaft,

Salz und Pfeffer abschmecken, mit

halbierten Kirschtomaten garnieren.

Joghurt mit Zitronensaft und Olivenöl

verrühren. Die Soße mit Sesampaste,

Salz und Pfeffer abschmecken,

zu den Kartoffeln servieren.

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GESCHÄFTSLEBEN 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

7

EXPERTEN-

TIPP

Einlagensicherung - Bankenpleiten

- Sicherheit - Angst

Angeblich sind in Deutschland

Anleger sicherheitsorientiert,

trotzdem lassen

sie sich von Angst und

Gier treiben.

Der berühmte Investor

Andre Kostolany sagte einmal:

„Der teuerste Glaubenssatz

im Leben eines Anlegers

lautet: Jetzt ist alles

anders.“ So auch jetzt.

Seit 26 Jahren beobachte

ich bei den Menschen das

gleiche Phänomen. Egal,

welche Zeiten gerade herrschen,

es ist immer anscheinend

„gefährlich“, „unsicher“,

„zu spät“ oder „zu früh“.

Der größte Crash aller Zeiten

stünde unmittelbar bevor –

der Untergang des Abendlandes,

sozusagen.

Sind jetzt schwere Zeiten

für Anleger? Nein, es sind

gute Zeiten für Anleger!

Aus Angst vor Geldentwertung,

Bankenpleiten, Minuszinsen,

Mega-Crash, Systemzusammenbruch,

Hyperinflation

usw. wird willkürlich

in Gold, Immobilien, Beteiligungen,

Guru-Krisenfonds

Gute Zeiten für Anleger

oder sogar Kryptowährungen

angelegt.

Wirklich sichere Anlagen

Anleger im konservativen Bereich

horten Unsummen an Bargeld

und Währungen und/oder

verteilen das Geld wegen der

Einlagensicherung auf mehrere

Banken. Dabei hat in ganz Europa

oder auch in der Schweiz keine

einzige Bank ein besseres Risiko-

Ranking als das Land, in dem sie

beheimatet ist. Deshalb ist die

sicherste Geldanlage ein gut gestreuter

Mix aus kurz laufenden

Staatsanleihen der sichersten

Nationen in der Währung des Anlegers

als günstige ETFs. Weder

Bankenpleiten noch Börsencrashs

können diesem Kapital dort etwas

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steht, sich Orientierung

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erfolgreiches Investieren

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Anlage- und Wohnbaubank positioniert

und zählt zur Spitze

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Sie verfolgt seit jeher

ein bodenständiges und achtsames

Geschäftsmodell, das

auf Stabilität und Nachhaltigkeit

ausgerichtet ist.

Auf risikoreiche Handels- und

Spekulationsgeschäfte wird bewusst

verzichtet. Diese Grundhaltung

ist eine der besonderen

Qualitäten der Hypo Vorarlberg

und Basis ihres Erfolgs. Internationale

Ratingagenturen bewerten

die Bonität der Bank mit

ausgezeichneten Noten. Damit

befindet sich die Hypo Vorarlberg

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Instituten Österreichs.

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Die Expertinnen und Experten

der Hypo Vorarlberg sind auf

strategische Portfolioanalysen

spezialisiert und zeigen mittels

eigenem Research Verbesserungen

sowie Chancen und

Vorarlberg. Sie basiert auf dem

Zusammenspiel des hauseigenen

Asset Managements mit den

hochqualifizierten Beraterinnen

und Beratern in den Bereichen

Wealth Management und

Private Banking. Ziel ist es, den

Kundinnen und Kunden keine

Standardmuster zu bieten, sondern

eine gewissenhafte Beratung

und sorgfältig ausgesuchte

Produkte, die auf deren individuelle

Bedürfnisse zugeschnitten

sind. Am Standort Bregenz

stehen dafür insgesamt 30 Spezialisten

zur Verfügung, die perfekt

aufeinander abgestimmt

agieren.

Die Hypo Vorarlberg setzt auf

jahrelang eingespielte Teams

und persönliche Beratung. Dafür

investiert sie überdurchschnittlich

viel in die Aus- und

Weiterbildung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Nur so

kann die Bank ihrem Anspruch

„Die beste Beratung für alle,

die etwas vorhaben“ auch in

Zukunft gerecht werden. Denn

am Ende des Tages entscheidet

nur eines über die Performance:

die Qualität der Beziehung zwischen

Kunde und Berater.

Fotos: Hypo Vorarlberg/Marcel A. Mayer

Risiken auf. Die Erfahrungen

mit dem Depot-Check haben

gezeigt: Selten passt ein

Kundendepot zur persönlichen

Lebenssituation, dem Anlagehorizont

oder der individuellen

Risikoneigung.

Oft sind kostenintensive

Produkte, Klumpenrisiken oder

versteckte Risiken enthalten,

die es zu optimieren gilt.

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Karl-Heinz Strube

Das elfköpfige Team im

Asset Management unter der

Leitung von Karl-Heinz Strube

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Kundenbedürfnisse.

Neben einer Vermögensverwaltung

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ab 50.000 Euro möglich –

stehen den Kunden auch Investmentfonds

zur Verfügung.

Ein Investment in diese Fonds

ist bereits mit geringeren

Beträgen möglich.

Die Vermögensverwaltungsstrategien

und Investmentfonds

Individuelle Beratung im Mittelpunkt

Die Teams um

Stephan Schmitt (Leiter Wealth

Management Bregenz) und

Stephan Bohle (Leiter Private

Banking Bregenz)

kümmern sich um alle Belange

einer professionellen Vermögensberatung

und erarbeiten

zusammen mit den Spezialisten

der Vermögensverwaltung individuelle

Anlagekonzepte für

ihre Kundinnen und Kunden.

Bei den insgesamt 19 Beraterinnen

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Geld der Kundinnen und Kunden

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das bestätigen nicht zuletzt

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Wealth Management der

Hypo Vorarlberg.

Stefan Schmitt

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Leiter Wealth Management

Telefon: 00 43 50 414 - 14 94

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zuletzt deswegen gehört die

Hypo Vorarlberg zu den führenden

Veranlagungsbanken im

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WISSENSWERTES 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

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Jahrtausenden bekannt. Bei einem

Besuch in unserer Salzgrotte erzielt

man den gleichen Effekt.

Durch die besondere Konstruktion

der Salzgrotte mit dem großen

Gradierwerk wird die Erzeugung

ökologisch reiner Luft wie in

einem Salzbergwerk ermöglicht.

Salz hat eine desinfizierende

Wirkung und wird deshalb als

Hausmittel zum Inhalieren, Gurgeln

oder für Spülungen genutzt,

ist aber auch in medizinischen

Produkten wie z.B. Infusionen,

Nasensprays und Augentropfen

enthalten. Gerade in der jetzigen

Zeit ist es wichtig, Infektionen

der Atemwege vorzubeugen.

Das gilt für alle, aber

in besonderem Maße für Angehörige

von Risikogruppen.

Durch die Inhalation in der

Sole-Nebelkammer werden das

Immunsystem gestärkt und die

Selbstheilungskräfte aktiviert.

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Salzgrotte

Langenweg 37, Lindau (B)

Eine telefonische Terminvereinbarung

ist erforderlich:

0 83 82/7 50 15 36

Einzelsitzungen:

werden für Angehörige

von Risikogruppen gern

ermöglicht

@ www.salzgrotte-lindau.de

Die BZ-Vorsorgemappe kostet 13,00 Euro,

der BZ-Geburtstagskalender 9,50 Euro.

Die Zustellung im Stadtgebiet Lindau

übernehmen wir ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb des Stadtgebietes

Lindau erfolgt per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Liebe Gäste und Freunde unseres Rädles, nach

langer Überlegung machen wir diese Saison wegen

der Corona-Pandemie leider unser Rädle nicht auf.

Wir wünschen Ihnen alles Gute

und Gesundheit bis zum nächsten Mal.

Ihre

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Kellereiweg 38, Lindau-Schönau

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A ZUBISGESUCHT


für das Ausbildungsjahr 2021

Du bist kontaktfreudig, zuverlässig und hast eine freundliche Ausstrahlung.

Du möchtest einen abwechslungsreichen und interessanten Beruf

erlernen und scheust Dich nicht vor neuen Herausforderungen.

Du bist bereit, Dich in unser Team einzubringen und deine

Kolleginnen und Kollegen aktiv zu unterstützen?

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Unsere Öffnungszeiten sind:

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WIEDERERÖFFNUNG NACH WASSERSCHADEN

Ab Dienstag, den 27. Oktober 2020 sind wir wieder für euch!

Dem umweltbewussten UNVERPACKTen Einkaufen könnt ihr dann wieder

nachgehen oder die täglich wechselnden LECKERen Mittagsgerichte bei uns

genießen. Diese bieten wir von Montag bis Freitag im Zeitraum 11:45 bis 14 Uhr

an. Die schmackhaften Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen.

Wir freuen uns auf euch und euren Besuch!

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10 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

WISSENSWERTES

„Es gibt nichts Schöneres!“

Zum Pflegeberuf kam Hermann

Beck eher durch Zufall: „Ich habe

damals bei einem Bekannten, der

pflegebedürftig war, ausgeholfen.“

Schnell wurde Beck klar, dass er

ein Talent dafür und Freude daran

hat. Sein Weg führte ihn am 15. Oktober

1990 ins Lindauer Altenheim

Maria-Martha-Stift – der Rest ist

sprichwörtlich Geschichte, und

zwar eine inzwischen 30 Jahre

lange. „Ich würde es sofort wieder

machen“, sagt der 61-Jährige.

„Dass ich den Menschen helfen

kann, dass sehr viel Dankbarkeit



































zurückkommt“, freut Beck an seinem

Beruf am meisten. Die Kollegen

haben auf ihn angestoßen

und Hermann Beck nimmt neben

den Glückwünschen auch zwölf

Tage Sonderurlaub mit, den er

bereits teilweise in ein Ententreffen

für Freunde des eigenwilligen

4CV-Autos investiert hat. Aber

das ist ihm gar nicht so wichtig,

sondern: „Es gibt nichts Schöneres,

als ein alter Mensch, der mit

den Augen danke sagt, wenn er

nicht mehr sprechen kann.“

BZ-Foto: Ev. Diakonie



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Weihnachtsstimmung

im Baumarkt

Wohl wissend, dass wir in diesem

Jahr das Weihnachtsfest aufgrund

der Corona-Pandemie wahrscheinlich

nicht so unbeschwert und im

großen Familienverbund feiern

können wie andere Jahre und die

traditionellen Weihnachtsmärkte

abgesagt werden mussten, versucht

das Team vom OBI Baumarkt in

Lindau seine Kunden trotzdem

ein wenig in Vorfreude auf die

Advents- und Weihnachtszeit zu

versetzen. Es präsentiert all die

Dinge auf einem Mini-Weihnachtsmarkt

im Markt, die man zwar

nicht unbedingt zum Leben

braucht, aber die dieses Fest

vielleicht ein bisschen schöner

und bunter machen, ihm Licht und

Glanz verleihen.

BZ-Foto: APF

Verkaufsstart Lindauer Adventskalender 2020

Der Lions-Club Lindau und der

Förderkreis Round Table geben

auch in diesem Jahr den beliebten

Lindauer Adventskalender

heraus. Verkaufsstart ist

am 1. November.

Den Lindauer Adventskalender

2020 hat Angelika Reich gestaltet.

Er zeigt ein Aquarell

der winterlichen Lindauer

Ludwigstraße.

Mit dem Kauf des Kalenders unterstützt

man soziale Projekte

in Lindau und Umgebung. Im

letzten Jahr kamen 20.000

Euro zusammen. Mit dem Erlös

aus dem diesjährigen Kalenderverkauf

sollen folgende Projekte

unterstützt werden:

Aktion „Wir helfen“, die Bahnhofsmission

Lindau, der Verein

„Helfer vor Ort“ Lindau und die

Lindauer Tafel.

Kalender können von jedem

Bürger ab 16 Jahren in beliebiger

Stückzahl erworben werden.

Jeder Käufer hat zudem die

Chance, einen der über 350

Preise im Gesamtwert von mehr

als 20.000 Euro zu gewinnen.

Das Spektrum der Preise reicht

von einem Jahres-Abo für die

Therme Lindau, einen Zeppelinflug

für zwei Personen bis hin

zu zahlreichen Essensgutscheinen

hiesiger Restaurants. Alle

Preise sind von Clubmitgliedern

und Sponsoren aus der heimischen

Wirtschaft gespendet

worden.

Jeder Kalender trägt eine individuelle

Nummer, die als Losnummer

dient. Hinter den Kalendertürchen

verbergen sich

jeweils die vier Hauptpreise

eines Tages. Vom 1.12. bis

24.12.20 werden täglich unter

notarieller Aufsicht bis zu 15

Gewinner ermittelt, die entsprechenden

Losnummern werden

u.a. auf den Homepages

der beiden Clubs bekannt gegeben.

Ab 1. November stehen die Kalender

an 21 Verkaufsstellen

zur Verfügung: i-Punkt Lindaupark;

Blumen Sagawe im Bleicheweg;

Hotel Café Ebner, Friedrichshafenerstr.;

Salone No4,

Peter-Dornier-Str.; Löwen-Apotheke

Rösler, Aeschacher Kreisel;

Lotto Nägele, Schmidgasse;

Tutto d‘Italia, Paradiesplatz;

Gärtnerei Messmer in Bad Schachen;

Tierarztpraxis Zaltenbach-Hanßler,

Aeschacher Ufer;

Schreibwaren Enderlin, Aeschach;

Steig Apotheke; Hasenbräu,

Ladestr.; Tollhaus, Cramergasse;

Inselapotheke; See Apotheke

Bodolz; Postladen Wasserburg;

Selber Gemacht, Lerchenweg;

MK-Reifenservice in Schlachters;

Jakobus Apotheke, Feil‘s

Posthorn und Blumenladen

Rommel in Nonnenhorn.

Zusätzliche Verkaufsstände sind

am alten Rathaus (am 14. und

21.11.2020 jeweils von 10 bis

17 Uhr), auf dem Wochenmarkt

an der Inselhalle (am 07. und

28.11.2020 jeweils von 8 bis

13 Uhr) und im Lindaupark (am

07., 14., 21. und 28.11.2020

jeweils von 10 bis 17 Uhr)

geplant. BZ-Foto: Lions Club/A. Reich

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Wann? Wo? Was?

Veranstaltungen in Lindau und Umgebung / Alle Termine vorbehaltlich der akt. Corona-Entwicklungen und -Maßnahmen

31.10. bis 13.11.2020

„Weltgartenschau“

Zur Einstimmung auf die Landesgartenschau

ab Mai 2021 in Lindau

zeigt Lukas Thein in der Galerie

Skulpturale in der Hofstatt 1 auf der

Lindauer Insel bis 22. Mai 2021 eine

Reihe seiner in Eitempera gemalten

Landschaften und Gärten der Welt.

Aus seinen unwirklichen Darstellungen

exotisch-tropischer Botanik

genau so wie aus Schwarzwaldbeständen

scheint das verschollene

Eden zu leuchten.

Geöffnet ist die Galerie Skulpturale:

Samstag, Sonntag, Montag

von 10.30 bis 15 Uhr,

Donnerstag und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung unter

Telefon: 01 76/32 74 76 76.

BZ

Abendmusik

Zwei Kantaten von Johann Sebastian

Bach stehen im Mittelpunkt der

Geistlichen Abendmusik am Sonntag,

1. November 2020, um 17 Uhr in

St. Stephan auf der Lindauer Insel:

Christian Feichtmair (Bass) singt

die Solokantaten „Ich habe genug“

BWV 82 und „Ich will den Kreuzstab

gerne tragen“ BWV 56. Sie gelten

als Höhepunkte des Kantatenschaffens

des Thomaskantors. Tatjana

Zimre (Oboe) und das Ensemble Aria

Variata aus München begleiten auf

historischen Instrumenten.

Die in diesem Rahmen ursprünglich

geplante Aufführung von zwei Motetten

von Heinrich Schütz muss

leider coronabedingt ausfallen.

Stattdessen spielt Burkhard Pflomm

Orgelwerke von Johann Sebastian

Bach.

Der Eintritt ist frei, eine Spende am

Ausgang ist erwünscht.

BZ

Kunstbahnhof

Normalerweise beginnt die Saison

mit der Mitgliederausstellung im

Kunstbahnhof Wasserburg. „Aufgrund

der Corona-Pandemie mussten

auch wir unser kompletes Programm

umgestalten, so dass nun die Ausstellung

vom 30. Oktober bis 20. November

das Kunstjahr 2020 abschließen

wird“, so Vera Noé vom Kunstbeirat

des Kunstvereins Wasserburg

am Bodensee.

Eine übliche Vernissage findet

nicht statt. Die Malereien, Grafiken,

Skulpturen und Fotografien der über

40 ausstellenden KuBa-Mitglieder

können vom 30.10. bis 20.11. freitags,

samstags und sonntags jeweils

von 15 bis 18 Uhr im Kunstbahnhof

in der Bahnhofstr. 18 in Wasserburg

besichtigt werden. Online kann man

die 7. Mitgliederausstellung auf

www.ku-ba.org anschauen.

BZ

Orgelkonzert

In der Pfarrkirche St. Josef,

Lindau-Reutin, findet am Sonntag,

8. November 2020, um 17 Uhr ein

Orgelkonzert statt.

Kirchenmusiker Hans Vogel spielt an

der italienisch-barocken Albiez-Orgel

von Johann Sebastian Bach

Passacaglia c-moll, von Dietrich

Buxtehude Ciacona e-moll, von

Marcel Dupre Prelude et Fugue

g-moll, von Johann Jakob Froberger

Toccata in e, von Georg Muffat

Toccata nona, von Max Reger Introduction

und Passacaglia d-moll und

von Joseph Rheinberger aus der

8. Orgel-Sonate e-moll Passacaglia.

Um Einhaltung der geltenden Coronavorschriften

wird gebeten.

BZ

Bei jedem Spiel live dabei

Eishockey Saisonauftakt der Eishockey-Oberligisten für 6. November geplant

So es die aktuelle Entwicklung

der Corona-Pandemie

und die damit verbundenen

staatlichen Maßnahmen zur

Eindämmung des Infektionsrisikos

zulassen, starten die

EV Lindau Islanders am Freitag,

6. November, um 20 Uhr

mit einem Auswärtsspiel beim

Höchstadter EC in ihre fünfte

Oberliga-Spielzeit. Danach folgen

sechs Heimspiele in Serie

für die Mannschaft von EVL-

Headcoach Gerhard Puschnik.

Nach den bisherigen Planungen

des DEB soll die

Hauptrunde, die als Einfachrunde

mit Hin- und Rückspiel

ausgetragen wird und an der

insgesamt 13 Klubs teilnehmen

werden, zum 17. Januar

2021 beendet sein. Um den

straffen Terminplan einhalten

zu können, werden Spiele

teils auch dienstags ausgetragen.

Wie gewohnt beginnen

die Heimspiele der Islanders

unter der Woche um

19.30 Uhr, an Sonntagen wird

das erste Bully um 18 Uhr erfolgen.

Nach dem Saisonauftakt

im mittelfränkischen Höchstadt

gastieren mit Landsberg

(8. November), Deggendorf

(10. November), Weiden

(15. November), Riessersee

(17. November), Rosenheim

(20. November) und Füssen

(22. November) gleich sechs

starke Ligakonkurrenten in

Folge in der Lindauer Eissportarena.

Am Nikolaustag (Sonntag,

6. Dezember) kommen

die Memminger Indians zum

Derby nach Lindau, eine

Woche später (13. Dezember)

beginnt mit dem Rückspiel

gegen Höchstadt in der heimischen

Eissportarena schon

die Rückrunde der Hauptrunde.

Die Aufsteiger vom

EHF Passau Black Hawks gastieren

am 28. Dezember am

Bodensee, der Deggendorfer

SC am 3. Januar.

Die Oberliga Süd trägt zunächst

26 Spieltage bis zum

17. Januar 2021 aus, im Anschluss

folgen die Meisterrunde

bzw. eine Verzahnungsrunde

mit der Bayernliga (ab

22. Januar 2021). Ab dem 19.

März 2021 beginnen die Playoffs

in der Oberliga Süd mit

der ersten Runde im Modus

„best-of-seven“. In der Folge

werden zunächst die Oberliga-Meister

der Staffeln ausgespielt

(bis spätestens 27. April).

Der potenzielle Aufsteiger in

die DEL2 wird ab dem 30.

April 2021 gesucht. Ob dies

in einer „best-of-three“- oder

„best-of-five“-Finalser ie

geschieht, wird je nach Eisverfügbarkeit

entschieden, da

diese Serie bis zum 9. Mai andauern

könnte.

Alle Spiele der Islanders

können auf dem Smartphone,

Tablet, PC oder über Chrome-Browser

bzw. Apple-TV

am TV-Gerät verfolgt werden.

Die Fans können das

jeweilige Oberligaspiel bei

SpradeTV buchen (keine Vertragsbindung).

Um SpradeTV

in vollem Umfang nutzen zu

können, muss man registriert

sein (unter: www.sprade.tv).

Mit der Buchung eines Spiels

hilft jeder Fan auch seinem

Verein, die finanziellen Auswirkungen

von Corona zu

lindern, denn ein Großteil

der Buchungsgebühren geht

an die Vereine.

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12 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

WISSENSWERTES

Blicken zum 10. Jubiläum der drei Unterberger-Standorte Lindau, Wangen und Lindenberg auf eine erfolgreiche

Geschäftsentwicklung zurück (von links): Geschäftsführer Dieter Unterberger; Gerhard Hägele

Betriebsleiter Wangen/Lindenberg; Stefan Tanzer, Betriebsleiter Lindau.

BZ-Foto: Gisela Hentrich

Seit zehn Jahren in der Region

BMW Unterberger Erfolgreiche Geschäftsentwicklung

Vor zehn Jahren hat die Unternehmensgruppe

Unterberger die

BMW-Autohäuser in Lindau, Wangen

und Lindenberg (in Lindenberg

nur Werkstattbetrieb) übernommen.

„Wir fühlen uns wohl in der

Region“, sagt Dieter Unterberger,

einer der Geschäftsführer des familiengeführten

Unternehmens, in

einem Pressegespräch anlässlich

des Jubiläums. Das kann wegen

der Corona-Pandemie allerdings in

diesem Jahr nicht gefeiert werden.

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erregt es Aufsehen. Seine hohe Agilität und Leistung sorgen für

aufregende Fahrerlebnisse.

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Die Unternehmensgruppe Unterberger

– mit den Geschäftsfeldern

Automobile, Immobilien,

Beteiligungen – hat ihren

Sitz in Kufstein. Das Unternehmen

wurde im Jahr 1976 gegründet

und ist an 17 Standorten

vertreten. Fünf davon befinden

sich in der Bodenseeregion:

in Dornbirn und Nenzing auf

Vorarlberger Seite, in Lindau,

Lindenberg und Wangen auf

der deutschen Seite des Bodensees.

Vor zehn Jahren hat Unterberger

die drei deutschen

Standorte von der Vorgängerfirma

BMW Wölfle übernommen,

auch die Mitarbeiter.

„Sehr viele von ihnen sind immer

noch im Unternehmen“,

erklärte Gerhard Hägele, Betriebsleiter

in Wangen und

Lindenberg. Rund 80 Mitarbeiter

sind heute in den drei

Unterberger-Betrieben beschäftigt.

Hier wurden in den vergangenen

zehn Jahren etwa

8.500 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge

verkauft und der Umsatz

um fast 40 Prozent von

20,4 Millionen Euro (2010) auf

fast 28,5 Millionen Euro (2020)

gesteigert.

Auch die Ausbildung genießt

bei der Firma Unterberger

einen hohen Stellenwert,

wie der Lindauer Filialleiter

Stefan Tanzer verdeutlichte. So

wurden seit 2010 in den deutschen

Standorten rund 70 Fachkräfte

im technischen und

kaufmännischen Bereich ausgebildet.

Derzeit lernen und

arbeiten in Lindau zwölf und

in Wangen sechs Azubis. „Viele

von ihnen übernehmen wir“,

bestätigte Tanzer. Da die Kunden

nach wie vor den persönlichen

Kontakt suchen, fördert

das Unternehmen dies: „Wir

wollen es schaffen, mit unseren

Verkäufern eine persönliche

Bindung zu den Kunden aufzubauen“,

erklärte Dieter Unterberger.

„Das ist unsere Antwort

auf die Digitalisierung.“ Hinzu

komme die regionale Verbundenheit,

die das Unternehmen

z.B. mit Sponsoring im sportlichen

und sozialen Bereich ausdrücke.

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In Corona-Zeiten: Mein Kind hustet!

Das Brot ist geschmiert und

die Trinkflasche gefüllt, die

Schultasche oder der Kindergartenrucksack

ist gepackt:

Startklar steht das Kind im

Hausflur. Und plötzlich hustet

es. Anzeichen für das Coronavirus

oder nur eine Erkältung?

Was früher kaum Grund zur

Sorge war, verunsichert nun

Eltern: Kann ich mein Kind

noch in die Schule oder

den Kindergarten schicken,

wenn es einen Husten oder

Schnupfen hat? Der Chefarzt

der Pädiatrischen Pneumologie

und Allergologie an den

Fachkliniken Wangen Prof. Dr.

Josef Rosenecker hat in einem

Vortrag zum Thema „In Zeiten

der Corona-Pandemie: Mein

Kind hustet!“ die wichtigsten

Hinweise zusammengetragen

und Fragen beantwortet.

Aufgrund der großen Nachfrage

steht der Vortrag kostenlos

Jetzt Termin vereinbaren!

Telefon: 0800/423 44 44

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auf dem Youtube-Kanal der

Waldburg-Zeil Kliniken zur

Verfügung.

Interessierte verwenden

diesen Link:

www.youtube.com/channel/

UCXzQOJVeQ4vpxmCEV14MPmg

oder scannen einfach den

unten stehenden QR-Code mit

ihrer Tablet- oder Smartphonekamera.

Gut informiert können Eltern

nach diesem Vortrag in die anstehende

Erkältungszeit starten

und nicht jeder Schnupfen

gibt dann Grund zur Panik. BZ

SpVgg zu Hause auf Punktejagd

Beim letzten Heimspiel gelang

der SpVgg Lindau ein wichtiger

Punktgewinn gegen den Tabellenführer

Tettnang. Damit setzte

das Lindauer Team ein klares

Zeichen, in welche Richtung es

in der Tabelle gehen wird.

Beim ebenfalls zu den Favoriten

zählenden SV Oberteuringen

gewann das Team von

Trainer Manuel Cifonneli

verdient mit 2:0.

Zwar gab es immer wieder

kurze Phasen, in denen die

Spvgg nicht ganz überzeugen

konnte. Letztendlich entschieden

jedoch die bessere

Spielanlage und die stärkere

Offensive.

Hinzu kommt, dass das junge

Team auch seine Fans mobilisiert,

die mittlerweile auch

bei Auswärtsspielen qualitativ

und quantitativ für zusätzliche

Motivation sorgen.

Somit freut sich der Gesamtverein

auf das nächste Heimspiel

am Sonntag, 1. November

2020, um 14.30 Uhr gegen den

SV Tannau.

Auch da wollen die Lindauer

Kicker einen weiteren

Schritt nach vorne machen.

BZ-Foto: SpVgg

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LEBEN UND WOHNEN 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

Mehrwert für die Mieter

GWG Lindau Modernisierungen sind wichtiger Aufgabenbereich

Die Lindauer Wohnungsgesellschaft

ist bekannt als Lindaus

größter Vermieter. Weniger bekannt

ist, dass die Modernisierung

des Wohnbestandes ebenfalls ein

wichtiger Aspekt im Tätigkeitsfeld

der GWG ist.

Eine Modernisierung liegt dann

vor, wenn – vereinfach gesagt –

der Mieter nach Abschluss der

Maßnahme einen Mehrwert

hat. Beispielsweise senkt eine

Gebäudedämmung die Heizkosten.

Bei einer Sanierung hingegen

fällt dieser Mehrwert weg,

wie z.B. bei einer Dachsanierung,

weshalb diese Kosten nicht

auf den Mieter umlegbar sind.

Die GWG modernisiert dann,

wenn z.B. die Heiztechnik nicht

mehr dem aktuellen Wohnstandard

entspricht. Zu weiteren

Modernisierungsmaßnahmen,

die ebenfalls den Wohnwert

erhöhen und eine nachhaltige

Energieeinsparung bewirken,

gehören der Einbau

einer Zentralheizung mit Warmwasserversorgung,

neue Fenster

und Lüftungsanlagen, die

Erneuerung der Elektrik oder

Schallschutzmaßnahmen.

Wird eine Modernisierung entschieden,

findet eine Bestandsaufnahme

statt. Nach Festlegen

der Maßnahmen, werden

Die von der GWG modernisierten Gebäude am Hundweilerplatz.

Pläne erstellt, die Kosten ermittelt

sowie die Wirtschaftlichkeitsberechnung

durchgeführt.

Im Anschluss werden

die Gewerke ausgeschrieben,

die Angebote ausgewertet und

die Aufträge vergeben.

Parallel dazu werden die

Mieter in einer Versammlung

über die durchzuführenden

Arbeiten und den Ablauf informiert.

Wenn sie in ihrer Wohnung

bleiben und das Umzugsangebot

der GWG nicht wahrnehmen,

werden sie während

der gesamten Modernisierung

BZ-Foto: GWG

durch die Mitarbeiter der GWG

auf dem Laufenden gehalten

und die anstehenden Arbeiten

abgestimmt.

Dem Vermieter ist es im Anschluss

erlaubt, die Nettomiete

zu erhöhen. Ohne diese Umlage

könnte keine Modernisierung

durchgeführt werden. Maximal

dürfen acht Prozent der reinen

Modernisierungsaufwendungen

umgelegt werden. Die

GWG legt meist nur zwischen

drei und vier Prozent um, bestätigt

Geschäftsführer Alexander

Mayer.

BZ

Gefährliches Atemgift

Jeder vierte Haushalt hat einen

Kamin- oder Kachelofen, doch nur

wenige schützen sich vor Kohlenmonoxid

(CO). Giftiges Kohlenmonoxid

kann durch verstopfte Abluftrohre

und Schornsteine von Gasthermen,

Ölheizungen oder Kaminund

Kachelöfen in die Raumluft

gelangen. Durch technische Defekte,

mangelnde Wartung oder

Manipulationen an der Verbrennungseinrichtung

können insbesondere

bei geschlossenen Fenstern

lebensbedrohliche CO-Konzentrationen

verursacht werden.

Alexis Gula vom Bundesverband

des Schornsteinfegerhandwerks

rät daher: „Um die Gefahr von CO-

Unfällen zu minimieren, sollten

Wohneigentümer ihre Kamine

oder Öfen regelmäßig überprüfen

lassen. Als lebenswichtige Sicherheitsmaßnahme

empfehlen Feuerwehren

und Schornsteinfeger

allen Eigentümern mit Kaminen

oder Kachelöfen, CO-Warnmelder

zu installieren. Diese überprüfen

den CO-Gehalt der Raumluft und

warnen rechtzeitig vor dem tödlichen

Atemgift. „Wichtig dabei ist,

auf die Qualität der Warnmelder

sowie eine fachgerechte Montage

zu achten. Wir empfehlen CO-Warnmelder,

die von einem anerkannten

Prüfinstitut nach EN 50291

zertifiziert worden sind“, ergänzt

13

Anne Wentzel, Sprecherin der Initiative

zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen.

Die Geräte

sollten an der Decke mit mindestens

30 Zentimetern Abstand zur

Wand, jedoch nicht direkt über

dem Kamin oder Ofen montiert

werden. Kohlenmonoxid ist ein

besonders gefährliches Atemgift,

denn das toxische Gas ist unsichtbar,

geruchs- sowie geschmacksneutral

und damit für Menschen

nicht wahrnehmbar. „Eine beginnende

CO-Vergiftung äußert sich

durch Kopfschmerzen, Benommenheit

und Übelkeit. Abhängig von

der Konzentration in der Raumluft

führt Kohlenmonoxid zu erheblichen

Beschwerden, Bewusstlosigkeit

und unentdeckt sogar zum

Tod. Auch in geringen Dosen über

einen längeren Zeitraum kann CO

zu einer chronischen Vergiftung

führen“, berichtet Neurologin Dr.

Gabriele Wöbker über die gesundheitlichen

Folgen. BZ-Foto: COKO

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Ablesung der Wasserzähler

Ab dem 02. November 2020 erfolgt die Ablesung unserer

Wasserzähler für die Jahresverbrauchsabrechnung in den

Gemarkungen Ober- und Unterreitnau.

Wie in den Vorjahren können sich unsere Ableser auf Verlangen

entsprechend ausweisen.

Zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter vor dem Coronavirus

gelten entsprechende Sicherheitsvorkehrungen. Unsere Mitarbeiter

halten mit Ihrer Mithilfe einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein

und nutzen einen Mund-Nasen-Schutz sowie Desinfektionsmittel.

Sie können uns selbstverständlich den Zählerstand mit Angabe

des Ablesedatums auch telefonisch mitteilen, unter der

Tel.-Nr. (08389) 9216-0, per Fax (08389) 9216-10,

per E-Mail: zaehlerstand@zv-wasser.de

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.


14 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

GESUND LEBEN

Höhere Überlebenschance für Patienten

Waldburg-Zeil Kliniken Zertifiziertes Lungenkrebszentrum bietet Behandlungsniveau einer Universitätsklinik

Die Diagnose ist ein Schock,

früher kam sie einem Todesurteil

gleich: Wer Lungenkrebs

hat, bangt um sein Leben. Patienten

wünschen sich einerseits

eine wohnortnahe Versorgung

und wollen zur Behandlung

nicht in eine zwei

Stunden entfernte Großstadt

fahren. Andererseits wollen sie

von moderner Medizin profitieren

und sich in die Hände

von erfahrenen Ärzten begeben.

Die Fachkliniken Wangen,

die zu den Waldburg-Zeil-Kliniken

gehören, erfüllen jetzt

nach eigenen Aussagen beide

Kriterien.

„Wir haben eine Art Universitätsklinik

im ländlichen Raum

geschaffen“, sagt Robert Scheubel

selbstbewusst. Der Chefarzt der

Klinik für Thoraxchirurgie ist

Leiter des neuen zertifizierten

„Lungenkrebszentrums Wangen-

Allgäu/Oberschwaben“. Die nächsten

vergleichbaren Zentren liegen

in Freiburg, München und

Stuttgart.

Da er meist erst spät entdeckt

wird, sterben weltweit rund 1,7

Millionen Menschen pro Jahr an

Lungenkrebs.

Die gleichen Ansprechpartner

Bestandteil des Konzepts ist

eine enge Kooperation unter

anderem mit der Onkologischen

Praxis Ravensburg-Wangen,

der Strahlentherapie am Elisabethen-Krankenhaus

der Oberschwabenklinik

in Ravensburg

und dem Onkologischen Zentrum

am SRH-Krankenhaus

Sigmaringen sowie die Sinova-

Klinik Ravensburg, wo Krebspatienten

psychologisch betreut

werden. Vorteile für den

Patienten sind die wohnortnahe

Behandlung mit nahtlosen

Übergängen und dass bei hohen

medizinischen Standards,

die auch neue Therapieformen

oder die Teilnahme an Studien

beinhaltet, nicht ständig die

Ansprechpartner wechseln, wie

der niedergelassene Onkologe

Tobias Dechow erklärt. „Früher

gab es nur die Frage: Chemotherapie

oder nicht? Heute

haben wir eine Vielzahl an

Therapiemöglichkeiten und

neuen Substanzen, die, gezielt

eingesetzt, die Krankheit längerfristig

beherrschbar machen.

Ich traue mich kaum zu sagen

- fast heilbar.“

Mehr junge Frauen betroffen

Ein Problem bei Lungenkrebs

ist nach wie vor, dass er

meist erst spät entdeckt wird -

zum Beispiel wenn Symptome

wie hartnäckiger Husten oder

Schmerzen im Brustbereich auftreten.

Dann ist er nach den

Worten von Philipp Meyn, dem

Chefarzt der Pneumologie in

Wangen, aber schon häufig

weit fortgeschritten. Größter

Risikofaktor für die häufigste

Krebsart, an der weltweit 1,7

Millionen Menschen im Jahr

sterben, sei immer noch das

Rauchen. Umweltverschmutzung,

Radon oder genetische

Ursachen würden aber auch

eine Rolle spielen. „Es sind

zunehmend junge Frauen betroffen,

die noch nie in ihrem

Leben eine Zigarette angefasst

haben“, räumt sein Kollege

Dechow mit der weit verbreiteten

Annahme auf, Nichtraucher

könnten kaum Lungenkrebs

bekommen, wenn sie

nicht gerade Asbestfasern einatmen.

Während es für manch

andere Krebsarten (etwa Hautkrebs,

Darmkrebs oder Brustkrebs)

Vorsorgeuntersuchungen

gibt, sei das bei Lungenkrebs

in Deutschland erst ab

dem Jahr 2022 geplant. Dann

würden nach Aussage von

Lungenkrebszentrumsleiter

Die Diagnose Lungenkrebs muss kein Todesurteil sein. In Wangen und Ravensburg arbeiten Mediziner in

einem neuen zertifizierten Lungenkrebszentrum zusammen, um die Patienten bestmöglich zu behandeln.

Scheubel aber voraussichtlich

nur starke (Ex-)Raucher ab 55

Jahren untersucht, da die Computertomografie

zum einen

teuer, zum anderen mit einer

gewissen Strahlenbelastung verbunden

sei. Es wäre also übertrieben,

auch Menschen mit

geringerem Risiko in diese

Screenings einzubeziehen.

Bessere Überlebenschance

Studien würden beweisen,

dass die Überlebenschance für

Patienten in zertifizierten

Lungenkrebszentren deutlich

höher sei als in Häusern der

Regelversorgung, sagt Scheubel.

Vor allem, weil die Onkologen

und Chirurgen dort mehr Erfahrung

haben und viele unterschiedliche

Arten von Lungenkrebs

behandeln beziehungsweise

bei Krebsarten, die operabel

sind, Tumore oder Metastasen

entfernen. „Die Patienten

sollen ruhig anspruchsvoll

sein und dahin gehen, wo eine

Topdiagnostik durchgeführt

wird“, sagt Dechow. Es sei

auch überhaupt kein Problem,

Die Experten im Lungenkrebszentrum Wangen-Allgäu/Oberschwaben (von links): Prof. Dr. med. Tobias

Dechow, Chefarzt Dr. med. Philipp Meyn, Chefarzt Dr. med. Dominik Harzheim und Chefarzt PD Dr. med.

habil. Robert Scheubel, der das Lungenkrebszentrum leitet.

eine Zweitmeinung einzuholen,

ergänzt Scheubel.

Alternativen zur Chemo

Nicht jede Lungenkrebsart

ist gleich gefährlich. Und nicht

immer ist eine Chemotherapie

das Mittel der Wahl. Am neuen

Lungenkrebszentrum werden

auch moderne Therapien, etwa

auf der Basis von monoklonalen

Antikörpern, eingesetzt. Ein

weiterer Vorteil für Patienten

sei die interdisziplinäre Zusammenarbeit

aller medizinischen

Bereiche: Thoraxchirurgie,

Pneumologie, ambulante

Therapie und Nachsorge, Nuklearmedizin,

Psychoonkologie

und nicht zuletzt Palliativmedizin.

Denn auch bei unheilbar

Erkrankten stehe die

Schmerzlinderung und damit

der Erhalt der Lebensqualität

heute stärker im Fokus als früher,

erläutert die Leiterin der

Palliativmedizin an den Fachkliniken

Wangen, Franziska

Kästner.

Das Angebot für die Lungenkrebspatienten

wird auch in

BZ-Fotos: WZK

In einem zertifizierten Lungenkrebszentrum verfügen die Ärzte über

viel Erfahrung bei der Diagnose und Behandlung verschiedener Lungenkrebsarten.

Das steigert die Überlebenschancen der Patienten.

Zeiten der Corona-Pandemie

nicht eingeschränkt. Meyn:

„Das sind schwer kranke Menschen.

Da kann man nicht

sagen, sie sollen in zwei oder

drei Monaten wiederkommen.“

BZ/A. Vincenz

Waldburg-Zeil Kliniken

Fachkliniken Wangen

Lungenkrebszentrum Wangen-

Allgäu/Oberschwaben

Am Vogelherd 14

88239 Wangen/Allgäu

Telefon: 0 75 22/7 97 13 20

E-Mail: thoraxchirurgischeklinik@fachkliniken-wangen.de

Die Betreuung von Patienten mit

thorakalen Tumoren (Lungenkarzinome,

Thymustumore, Pleuramesotheliom

u.a.) stellt traditionell

einen zentralen Schwerpunkt

der Fachkliniken Wangen dar. Im

Juli 2020 erfolgte die erfolgreiche

Erstzertifizierung zum

Lungenkrebszentrum.

@ www.fachkliniken-wangen.de


SERVICE 31. Oktober 2020 • BZ Ausgabe KW 44/20

15

Neuer Qualifizierungskurs für die Kindertagespflege








Hochstammobstbäume

Sammelbestellung für Streuobstwiesenbesitzer

Diesen Herbst bietet der Bund

Naturschutz, Kreisgruppe Lindau,

wieder eine Sammelbestellung für

Obsthochstämme an.

Etwa 1.000 Bäume stehen bereit

und warten auf Interessierte.

Nach aktuellen Recherchen

in der Fachwelt bezüglich Anfälligkeit

gegen Feuerbrand,

Robustheit, Anbauwert, Ertrag

und Eignung hat Obstbaumeisterin

Birgit Mäckle-Jansen eine

große Sortenauswahl zusammengestellt.

Im Angebot

sind Apfel- und Birnensorten,

Kirschen und Pflaumen.

Wieder einmal kann der

Bund Naturschutz mit Besonderheiten

aufwarten: Es wurden

von etlichen lokal interessanten

und seltenen, alten

Sorten Edelreiser genommen,

zur Baumschule geschickt

und dort aufgeschult. Etliche

dieser regionalen Spezialitäten

stehen nun zur Verfügung.

Daneben gibt es weitere alte, aber

auch moderne, resistente Sorten

in der Angebotspalette. Eine kurze

Sortenbeschreibung ist auf

der Internetseite www.lindau.

bund-naturschutz.de zu finden

oder über die Geschäftsstelle

des Bundes Naturschutz

in Bayern e.V., Kreisgruppe

Lindau, zu beziehen.

Bestellfrist für Obstbäume,

Pfähle und Mäusegitter (verzinkt/unverzinkt)

ist bis

20.11.2020 im Naturschutzhäusle

unter Telefon/Fax:

0 83 82/88 75 64 oder per E-Mail:

lindau@bund-naturschutz.de

Ausgeliefert werden die

Bäume beim Lagerhaus der

BayWa in Hergatz (voraussichtlich

am 27.11.2020 nachmittags).

Dort können auch

Mäuseschutzgitter zum Auskleiden

der Pflanzgrube erworben

werden. Da bekanntermaßen

über 50 Prozent der

Jungbäume an Mäusefraß zugrunde

gehen, wird von Seiten

des BN dringend angeraten,

Fraßschäden durch Wühlmäuse

vorzubeugen.

Der Bund Naturschutz hat

hier, das betont Claudia Grießer,

BN-Geschäftsstellenleiterin

in Lindau, ausdrücklich,

keine wirtschaftlichen Interessen.

„Wir wollen den Streuobstwiesenbesitzern

den Bezug

von Pflanzmaterial erleichtern

und somit für den

Erhalt der ökologisch wertvollen

und landschaftsprägenden

Streuobstwiesen einen

Beitrag leis-ten“, so Grießer.

BZ

Anzeigen


GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

18.08.2020: Mona Amade,

Souzan Albakour und

Wafeeq Amade, Bad Waldsee

26.09.2020: Dominik Kostadinov

Dimitrov, Júlia Litvová und

Kostadin Dimitrov Dimitrov,

Weiler-Simmerberg

28.09.2020: Gabriel Nils Lofner,

Ulrike Lofner, geb. Fleck und

Eric Martin Lofner, Lindau (B)

01.10.2020: Matija Popović,

Nataša Popović, geb. Ðudarić und

Dragan Popović, Heimenkirch

04.10.2020: Elia Diem,

Jacqueline Diem, geb. Holzbauer

und Oliver Stefan Diem,

Lindenberg i.A.

05.10.2020: Hanna Maxine Johrde,

Yvonne Johrde und

Marcel Fiolka, geb. Meisler,

Lindenberg i.A.

EHESCHLIESSUNGEN

09.10.2020: Viktoria Enhuber

und Micha Manuel Fietkau,

Lindau (B)

10.10.2020: Elke Bauer,

geb. Seiffert und Thomas Birkner,

Lindau (B)

10.10.2020: Daniela Zimmer

und Joshua Helmut Hellwig,

Lindau (B)

STERBEFÄLLE

02.10.2020: Anton Gebhard Hagg,

Hergensweiler

04.10.2020: Anna Ingrid Fröhlich,

geb. Notz, Lindau (B)

04.10.2020: Lieselotte Heimpel,

geb. Blessing , Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Tagesmütter werden von Eltern

überwiegend für kleine Kinder im

Alter unter drei Jahren, aber auch

ergänzend zur Kita für Kindergarten-

und Grundschulkinder in Anspruch

genommen. Voraussetzung

für die Tätigkeit in der Kindertagespflege

sind ein Qualifizierungskurs

oder eine Ausbildung im pädagogischen

Bereich. Für Fachpersonal

wird der Kurs partiell angeboten.

Der Kurs findet jährlich statt.

Er setzt sich über das Jahr verteilt

aus sechs Blöcken mit Wochenendunterricht,

Workshops, Fachvorträgen

sowie einem Erste-Hilfe-

Kurs am Kind zusammen. Zum Abschluss

wird von den Teilnehmerinnen

ein Betreuungskonzept erstellt.

Im Januar 2021 startet ein neuer

Kurs. Interessierte Personen erhalten

unverbindlich weitere Informationen

bei Susanne Schnell,

Fachberatung Kindertagespflege des

Kinderschutzbundes Lindau, Kemptenerstr.

28, per E-Mail: ktp-lindau@

gmx.de und unter Telefon:

0 15 22/4 35 98 95 BZ

05.10.2020: Felix Michael

Preßler, Diana Fischer-Preßler,

geb. Preßler und David Karl-Heinz

Preßler, Hergensweiler

06.10.2020: Carolina Monika

Rendenbach, Maria Rendenbach,

geb. Schütz und Demian Karl

Heinrich Rendenbach, Scheidegg

07.10.2020: Mia Felicitas Wilhelm,

Felicitas Angelika Wilhelm,

geb. Vogel und Christoph

Johannes Wilhelm, Lindau (B)

08.10.2020: Malea Rosa Greco,

Nina Fabienne Greco, geb. Weber

und Giuseppe Greco, Lindau (B)

09.10.2020: Justus Vinzent

Baumann, Majke Kristina Baumann,

geb. Heinemann und Matthias

Philipp Baumann, Wasserburg (B)

11.10.2020: Josef Rudhart,

Ingrid Rudhart, geb. Sinz und Tobias

Christian Rudhart, Opfenbach

05.10.2020: Raimund Gregor

Hostenkamp, Lindau (B)

05.10.2020: Roswitha Elisabeth

Völkel, Lindau (B)

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

5.10. – 18.10.2020

16.10.2020: Rebecca Julia

Stadelmann und

Matthias Neuwirth, Lindau (B)

16.10.2020: Ulrike Susanne

Friedmann, geb. Karrer und

Andreas Johannes Schmauch,

Lindau (B)

Impressum

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

Sa., 31. Oktober 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

So., 01. November 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Mo., 02. November 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Di., 03. November 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Mi., 04. November 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Do., 05. November 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

Fr., 06. November 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Sa., 07. November 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

So., 08. November 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

Mo., 09. November 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Di., 10. November 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Mi., 11. November 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Do., 12. November 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Fr., 13. November 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


16 31. Oktober 2020 · BZ Ausgabe KW 44/20

WISSENSWERTES

Menschen glücklich machen

Aktion Herzenswünsche auch dieses Jahr wieder gestartet

Nicht jeder hat das Glück, das

Weihnachtsfest mit liebevoll ausgesuchten

Geschenken und dem

Gefühl der inneren Glückseligkeit

feiern zu können. Und in diesem

Jahr könnte es aufgrund der Corona-Pandemie

und den damit

einhergehenden Kontaktbeschränkungen

für einige Menschen noch

einsamer werden als ohnehin schon.

Auch in Lindau gibt es ältere Menschen,

die nur mit einer kleinen

Rente auskommen müssen und/

oder krank und alleine sind. Dabei,

diesen hilfsbedürftigen Menschen

zu Weihnachten ein Lächeln ins

Gesicht zu zaubern und ihnen zu

zeigen, dass sie nicht vergessen

sind, kann man helfen, indem man

sich an der Aktion „Herzenswünsche“

beteiligt.

Monika Bermetz, Helga Schlemmer,

Sabine Zeller und Viktoria

von Sabler haben die Aktion

„Herzenswünsche Lindau“ 2019

Angst vor Ansteckung könnte fatale Folgen haben

Ärztlicher Direktor rät: Notwendige Behandlungen beim Arzt und Klinikaufenthalte trotz Corona-Pandemie nicht hinauszögern

Der Ärztliche Direktor der Asklepios

Klinik Lindau, Dr. med. Fabian

Heuser, warnt vor dem Hintergrund

steigender Corona-Zahlen im Landkreis

und der Region erneut davor,

dass Patienten mit schweren

und lebensbedrohlichen Erkrankungen

aus Angst vor einer Corona-

Infektion dringend notwendige

Klinikbehandlungen vermeiden.

Dadurch würden sie sich mitunter

in Lebensgefahr bringen,

denn die Grunderkrankung

könne im Einzelfall gefährlicher

sein als das Risiko einer Corona-

Ansteckung. Auch andere notwendige

Behandlungen sollten

nicht aufgeschoben werden. „Bei

ins Leben gerufen. Gemeinsam

mit verschiedenen Lindauer

Pflegeeinrichtungen und ambulanten

Pflegediensten haben

sie Wünsche von bedürftigen

Senioren aufgenommen, mit

Nummern versehen und in

Listen zusammengefasst. Den

Wunsch und die entsprechende

Nummer haben sie in vielen

Stunden liebevoller Bastelarbeit

auf rote Herzen übertragen.

An einem Aktionsstand

im Lindaupark konnten sich

interessierte Menschen das

Herz mit dem Wunsch aussuchen,

den sie gern erfüllen

wollten. Das fand so große

Resonanz, dass die Damen

auch dieses Jahr wieder die

Aktion „Herzenswünsche Lindau“

gestartet haben. Und sie

haben Verstärkung bekommen:

Anja Fink und Anne

Schmalzbauer unterstützen nun

das Herzenswünsche-Team.

allen sinnvollen

Maßnahmen

gegen die

Corona-Infektion

dürfen wir

nicht die anderen

schwer

erkrankten Patienten

aus dem

Blick verlieren.

Wer aus Angst

vor einer Infektion

eine dringend

notwendige

stationäre

Behandlung

vermeidet

CA Dr. med.

Fabian Heuser

Ärztl. Direktor

Asklepios Klinik

Lindau

oder auch nur verzögert, bringt

sich in große Gefahr“, sagt Dr.


„Es sind meist kleine Wünsche,

die uns erreichen“, erzählt

Monika Bermetz, „wie ein

Duschbad oder Rasierutensilien,

Hausschuhe, ein Schirm oder

auch ein Gutschein für die

Apotheke.“

Derzeit nehmen die helfenden

Elfen die Herzenswünsche

von bedürftigen, älteren, kranken

oder einsamen Menschen

aus Lindau (kein Geld, kein Alkohol,

keine Tabakwaren; Ge-

Aktion „Herzenswünsche Lindau“

Wünsche bitte bis spätestens

20. November 2020 unter einer

der folgenden Telefonnummern

melden:

0 83 82/2 27 27

01 74/8 93 26 35

0 15 22/1 99 64 84

Die Aktion „Herzenswünsche Lindau“ möchte auch dieses Jahr bedürftigen

Senioren zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten. Letztes

Jahr konnten dank vieler Lindauer, die sich an der Aktion beteiligten,

160 Geschenke verteilt werden. BZ-Foto: Archiv 2019/APF

Anzeigen

Frühstücksbuffet

www.ebner-lindau.de · 08382/9307-0

schenke bis max. 50 Euro) auf.

Melden Sie sich selbst! Oder

melden Sie jemandem, von dem

Sie meinen, dass man ihn unbedingt

bei solch einer Aktion

für bedürftige Menschen berücksichtigen

sollte! „Es dürfen

sich nicht nur Privatpersonen,

sondern auch gerne caritative

Einrichtungen oder Organisationen

aus Lindau melden, die

wir bis jetzt noch nicht angesprochen

haben“, sagt Monika

Bermetz. „Gerade in Zeiten von

Corona ist die Not unter den

Menschen bestimmt nicht kleiner

geworden.“ Wer die Aktion

unterstützen möchte, sucht

sich am 27.11.20 von 16 bis 19

Uhr am Stand im Lindaupark

das Herz mit dem Wunsch aus,

den er erfüllen möchte. Weitere

Infos dazu folgen in der BZ-

Ausgabe 14.11.20. HGF

med. Fabian Heuser, Ärztlicher

Direktor und Chefarzt der

Anästhesie und Intensivmedizin

der Asklepios Klinik Lindau.

Er spricht damit stellvertretend

auch für die Chefärzte

der anderen Fachbereiche der

Asklepios Klinik Lindau.

Leider habe es im Zuge der

ersten Hochphase der Pandemie

im März und April einige

Fälle gegeben, dass Patienten

trotz akuter Erkrankung erst

sehr spät in die Klinik gekommen

seien oder sehr spät einen

Arzt kontaktiert hätten und

damit gravierende Folgen für

ihre Gesundheit riskierten.

Grund zur Sorge vor einer möglichen

Ansteckung mit dem Corona-Virus

im Krankenhaus

besteht aus der Sicht des Ärztlichen

Direktors nicht. Das

Thema Patientensicherheit habe

bei Asklepios traditionell oberste

Priorität. In dringenden Fällen

sollte man daher auch in

Zeiten der Covid-19-Pandemie

keine Zeit verlieren und bei

akuten Beschwerden unverzüglich

einen Arzt kontaktieren.

Zudem sollten auch andere notwendige

Behandlungen nicht

aufgeschoben werden.

Im Einklang mit den Vorgaben

der Behörden biete die

Asklepios Klinik Lindau auch

weiterhin ihr gesamtes Behandlungsspektrum

an. Auch die

Sprechstundentermine im MVZ

Lindau-Lindenberg und im

CCO Lindau können regulär

vereinbart werden.

In der Asklepios Klinik Lindau

werden derzeit nur vereinzelte

Covid-19-Patienten versorgt.

Vordefinierte Bereiche

zur Behandlung von Corona-

(Verdachts-)Fällen, die aufgrund

der Schwere ihrer Symptome

eine stationäre Weiterbehandlung

im Krankenhaus benötigen,

seien eingerichtet und

könnten bei Bedarf erweitert

werden. Auf einen möglichen

weiteren Anstieg von Corona-

Fällen sei man in der Asklepios

Klinik Lindau vorbereitet und

das Personal mit der entsprechenden

Schutzausrüstung

ausgerüstet, so Dr. Heuser.

BZ

Anzeigen

www.lindinger-immobilien.de



















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