Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

neomedia

Mit Böblingen.Business wollen wir den Landkreis als Innovationsregion hervorheben. Vielleicht finden Sie schon heute Ihren neuen Arbeit- oder Auftraggeber.

WIRTSCHAFTSSTANDORT LANDKREIS BÖBLINGEN

CROSSWAY NETWORK QUBIT


Immer eine

zündende Idee!

Die im wahrsten Sinne des Wortes zündende Idee hatte 1832

Jakob Friedrich Kammerer. Der in Ehningen geborene Ingenieur

und Unternehmer erfand das Phosphatstreichholz, den

Vorläufer des heutigen Streichholzes. Kammerer steht damit

stellvertretend für die Innovations- und Wirtschaftskraft des

Landkreises Böblingen, die seit dem Phosphatstreichholz

zahlreiche weitere, im übertragenen Sinne zündende Ideen

hervorbrachte. Aber lesen Sie selbst.


VORWORT

Ein starker Landkreis

stellt sich vor!

Liebe Leserin, lieber Leser,

aufgepasst! Böblingen zählt immer zu den

TOP 10 der stärksten Landkreise und hat

die besten Perspektiven für seine Wirtschaft.

Mit unserer Zukunftsstrategie begleiten

wir den Transformationsprozess

der Automobilbranche, den Umbruch

durch die Digitalisierung, Fachkräfteanwerbung

und eine leistungsfähige Breitbandanbindung.

Unternehmen, Kommunen,

Verbände und Institutionen identifizieren

darin Ziele und geben Empfehlungen,

mit denen der Landkreis seine

Spitzenposition behält. Die Wirtschaft im

Kreis Böblingen wird somit auch in den

kommenden Jahrzehnten eine starke

Entwicklung nehmen.

Dieses Magazin stellt Ihnen beispielhafte

Unternehmen und Firmenlenker aus unserer

Wirtschaft vor und gibt einen Überblick

zu den wichtigen Standortfaktoren.

Wenn Sie also einen Standort für Ihre Firma

oder Niederlassung suchen oder wenn

Sie einen Job in unserem Landkreis in Aussicht

haben – lernen Sie unseren Landkreis

in diesem Magazin näher kennen. Böblingen

könnte der zukünftige Sitz Ihres Unternehmens

sein; vielleicht wollen Sie hier

bald leben und arbeiten?!

Wir haben viel zu bieten: Bosch, Mercedes-

Benz, Ritter Sport und Porsche sind bekannte

Marken. Besonders stolz sind wir

Abb. unten:

Der Schönbuchturm –

Wahrzeichen

des Landkreises

Böblingen

4


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

auf unseren Mittelstand, worunter sich etliche

Hidden Champions befinden. Um nur

wenige zu nennen: GEZE, Ensinger, Pfinder,

Bitzer. Wegen dieser gesunden Mischung

aus KMU und Großunternehmen sind wir

bundesweit einer der stärksten Wirtschaftsstandorte.

Auch aufgrund einer Vielzahl von IT-Unternehmen,

wie HP und IBM, werden dem

Landkreis im Digitalisierungsatlas von Prognos

ausgezeichnete Chancen bescheinigt.

Als Hilfestellung für die Herausforderungen

der Digitalisierung befindet sich

das Digital Hub der Region Stuttgart, das

Zentrum Digitalisierung ZD.BB, dank Förderung

aus Landesmitteln im Landkreis

Böblingen.

Mit A 8 und A 81 führen zwei Autobahnen

durch den Kreis und ein umfassendes

Bundesstraßennetz verbindet die Orte

miteinander. Wer lieber die Bahn nimmt,

befindet sich auf unseren Schienenwegen

entlang der Magistrale Stuttgart-Zürich-

Mailand und kann zudem drei S-Bahn-

Linien der Region Stuttgart nutzen. Die

Nähe zur Landeshauptstadt ergänzt unser

Angebot. Events auf dem Cannstatter

Wasen, Spiele des VfB Stuttgart oder ein

Opernbesuch sind für Böblinger nur 30 Minuten

entfernt. Mitten zwischen Stuttgart

und Tübingen liegen deren renommierte

Studienorte für uns in Reichweite.

Landrat Roland Bernhard

über die Wipfel des Schönbuchs bis zur

Schwäbischen Alb und zum Schwarzwald

bietet. Radfahrer, Wanderer und Naturfreunde

haben beste Freizeitmöglichkeiten.

Ob Sie Unternehmer oder Fachkraft sind –

wenn Sie uns auf dem Zettel haben, dann

haben Sie die beste Wahl.

In unseren 26 Kommunen stimmt die Lebensqualität

überall! Urban geht es in den

dicht besiedelten, vier Großen Kreisstädten

zu, beschaulicher in den ländlich geprägten

Gemeinden. Wir sind gesegnet mit

einer wunderschönen Natur- und Kulturlandschaft.

Davon überzeugt ein Blick des

Schönbuchturms, der einen weiten Blick

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim

Blättern!

Roland Bernhard

Landrat

5


INHALT

LANDKREIS BÖBLINGEN –

Der Zukunftsstandort für Digitalisierung,

Innovationen, Bildung, Leben und Freizeit

Vorwort 4

Die Spitzenposition behalten 8

CROSSWAY – BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

Vom Streichholz zum Feuer ohne Flamme 10

Urbanes Leben und ländliche Idylle kommen hier zusammen 12

Mobilität mit Auto, Bus, Bahn und Rad 14

Wir sind Krannich Solar – starker Partner für PV-Installateure und Mitarbeiter 16

Das Leuchtturmprojekt Flugfeldklinikum 18

Highlights für Entdecker 20

Wohnfühlen – Genuss – Kunst 22

Der Innovationsführer in einer krisensicheren Branche 23

Unterstützung für den nächsten großen Schritt 24

Lernfabrik 4.0 bereitet auf Smart Production vor 26

So begeistern Unternehmen den Nachwuchs 28

Global Player mit schwäbischen Wurzeln 30

Komplettlösungen aus einer Hand 31

Passender Anschluss für den Abschluss 32

Ein Wegweiser für den Berufseinstieg 34

Hidden Champion macht eine runde Sache perfekt 36

Der Problemlöser in der elektrischen Antriebstechnik 37

Für Bastler, Tüftler und die Ingenieure von morgen 38

Unterstützung beim Ankommen 40

Die Talentschmiede für digitale Innovationen 42

6


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

NETWORK – INNOVATIVE TÜRÖFFNER

Gutes Pflaster für Gründer 46

Vom Start-up zum erfolgreichen IT-Partner für den Mittelstand 48

Ausgezeichneter Service für Unternehmen 50

Von Knopf bis Fuß auf Recycling eingestellt 52

Innovationskraft seit über 200 Jahren 54

Für eine starke und dynamische Wirtschaft 56

Ausgezeichnete Qualität für die technische Dokumentation 59

Nachhaltige Ideen interdisziplinär entwickelt 60

Fach- und Führungskräfte erfolgreich finden und binden 61

Vom ökologischen Backen bis zur Digitalisierung 62

Ein neuer Weg, Design zu denken 64

Aus Erfahrung schneller liefern und reagieren 65

Schwäbisches Silicon Valley: Vorbild für den Wandel 66

QUBIT – DIGITALE VORREITER

ZD.BB – Wegbegleiter für den digitalen Wandel der Wirtschaft 70

Schwäbische Perfektion trifft auf Innovationskraft 74

Wenn Gebäude zu Smart Buildings werden 75

Die intelligente Stadt von morgen wird heute entwickelt 76

Mit Leidenschaft und Begeisterung zum Erfolg 78

Smart Farming gelingt nur mit digitaler Intelligenz 80

Simulation, Datenanalyse und Hochleistungs-Berechnung für die bessere Produktentwicklung 82

Ein Netzwerk für alle, um die digitale Zukunft zu gestalten 86

Softwarelösungen für den digitalen Kundendienst 88

Wie der Landkreis mit Glasfaser zur Gigabit-Region wird 90

Der Brückenbauer in die digitale Dokumentenwelt 92

Der volle Service in Sachen Kfz-Software 93

Chancen nutzen, anstatt die Zukunft zu verschlafen 94

Alles aus einer Hand für Ihren Weg der Digitalisierung 96

Der Landkreis Böblingen in Zahlen und Daten 98

Impressum, Bildnachweise, Inserenten/Unternehmensbeiträge 99

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ZUKUNFTSSTRATEGIE DES LANDKREISES

ZUKUNFTSSTRATEGIE BRINGT KRISEN-RESILIENZ

Die Spitzenposition behalten

Der Landkreis Böblingen profitiert von einer starken Wirtschaft, die Arbeitslosenquote ist gering.

Darauf will sich die Kreiswirtschaftsförderung aber nicht ausruhen und hat deshalb zusammen

mit zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik eine umfassende

Strategie entwickelt, um auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet zu sein. Hier ziehen

alle an einem Strang.

Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel

ist nicht zu übersehen. Was heute noch

funktioniert, ist morgen eventuell schon überholt.

Die Kreiswirtschaftsförderung will diesen

Wandel aktiv gestalten. Ihre „Zukunftsstrategie

Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

ist dabei der Kompass, der die Richtung vorgibt

und an dem alle mitwirken: Wirtschaft,

Wissenschaft, Gesellschaft und Politik.

flossen in die Analyse mit ein. Auf diese Weise

wurden sieben Schwerpunkte ermittelt: Arbeitsmarkt/Fachkräfte,

Gründung/Unternehmensnachfolge,

Flächen für Wohnen und Gewerbe,

Digitalisierung sowie Verkehr, Abhängigkeit

von der Automobilindustrie und weiche

Standortfaktoren. Hinzu kommen die Querschnittsthemen

Bildung, Standortimage, Digitalisierung,

Bürokratieabbau und Netzwerk.

Abb. unten:

Über sechs Monate

tagte die Projektgruppe,

um die

„Zukunftsstrategie

Wirtschaftsstandort

Landkreis

Böblingen“ zu

entwickeln

Über sechs Monate wurde an der Strategie gearbeitet.

In Kooperation mit der imakomm

AKADEMIE GmbH wurde als Arbeitsgrundlage

eine Stärken-/Schwächen-Analyse durchgeführt.

Unzählige Studien und Statistiken, Befragungen

verschiedenster Wirtschaftsakteure

sowie die Ergebnisse aus zahlreichen

Diskussionsrunden, den sogenannten „Regional

Labs“, an denen auch außenstehende Bürgerinnern

und Bürger teilnehmen konnten,

Zu den Schwerpunkten wurden Themengruppen

gebildet, die an die Projektgruppe berichten

und die entsprechende Maßnahmen zum

jeweiligen Thema umsetzen. Ein Beispiel hierfür

sind die Gründerlotsen: erfahrene Unternehmer,

die Start-ups in der Gründungsphase

mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ohne den

großartigen Input vieler Unternehmen und Einzelpersonen

aus Wissenschaft, Verwaltung und

Politik sowie vielen ehrenamtlichen Helfern

hätten wir niemals eine so umfangreiche Zukunftsstrategie

auf die Beine stellen können“,

bedankt sich Kreiswirtschaftsförderer Dr.

Sascha Meßmer bei allen Beteiligten, die mitgeholfen

haben und auch jetzt noch in den Themengruppen

aktiv sind. Meßmer und sein

Team richten ihre Arbeit entlang der Strategie

aus. „Sie ist wie eine Klammer, die all unsere

Aktivitäten umschließt.“ Außerdem ist sie ein

ideales Instrument, um die Arbeit der Wirtschaftsförderung

zu bemessen und aktiv einen

Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landkreises

zu leisten.

8


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Crossway ist dort, wo Ideen

entstehen: an den Schnittstellen

zwischen verschiedenen

Themen und dort, wo kreative

Menschen querdenken. Wir eröffnen

Ihnen neue Spielräume

und Möglichkeiten.

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CROSSWAY

WS WÄRMEPROZESSTECHNIK GMBH

Advertorial

Vom Streichholz zum

Feuer ohne Flamme

WS WÄRMEPROZESSTECHNIK GMBH

Die FLOX®-Technologie reduziert Stickoxide und erhöht die

Effizienz der WS Brenner

DATEN UND FAKTEN

Branche: Wärmeprozesstechnik

Gründungsjahr: 1982

Mitarbeiterzahl: 90

Ausbildung und Beruf:

Gas- und Wasserinstallateure, Servicetechniker,

Ingenieure verschiedener Fachrichtungen, Fachkräfte für

EDV und Verwaltung, duales Studium, Praxissemester mit

technischem Bezug

Das titelgebende Streichholz ist eine Erfindung

aus dem Landkreis Böblingen.

Und das ist längst nicht die einzige bahnbrechende

Innovation von hier, die Hitze

erzeugt. Im Fall der WS Wärmeprozesstechnik

funktioniert das sogar ohne sichtbare

Flamme. Das patentierte Verbrennungsverfahren

namens FLOX®, abgeleitet

von „Flammenloser Oxidation“, hat

ebenso wie das Streichholz einen globalen

Siegeszug angetreten. Die FLOX®-

Technologie vermeidet Temperaturspitzen

bei der Verbrennung, wodurch

Stickoxid-Emissionen drastisch reduziert

werden, was sich wiederum positiv auf

die Umweltfreundlichkeit der WS Brenner

auswirkt. Die ausgefeilte Durchmischung

von Brenngas, Brennluft und rezirkulierendem

Abgas ermöglicht hohe Luftvorwärmraten,

die die Effizienz der WS

Brenner auf bis zu 90 Prozent erhöhen.

Außerdem führt die homogene Temperaturverteilung

im Ofen zu einer geringeren

thermischen Belastung, wodurch sich die

Lebensdauer von Bauteilen verlängert.

FLOX® wurde von Joachim A. Wünning

und dessen Sohn Joachim G. Wünning

erfunden und zur Marktreife entwickelt.

Der rüstige Senior, im Sommer 2020

10


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

runde 90 Jahre alt geworden, ist immer

noch täglich für die WS tätig. „Trotz Skepsis

seitens der Fachwelt, erheblichem

Aufwand und Rückschlägen haben wir

weitergemacht. Und geben unser Knowhow

weiter, um gemeinsam ein Ziel zu

verfolgen: den Schutz unserer Umwelt“,

erinnert sich Junior Joachim G. Wünning,

der technischer Geschäftsführer bei WS

ist. 2011 wurden beide für die Entwicklung

der FLOX®-Technologie mit dem

Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet,

der vom Bundespräsidenten übergeben

wurde. Es handelt sich hierbei um den

höchst dotierten Umweltpreis Europas.

Neben der WS Wärmeprozesstechnik, die

für das Kerngeschäft mit Brennersystemen

für Industrieöfen zuständig ist,

gehören zur Unternehmensgruppe die

E-Flox GmbH, sie umfasst den Anlagenbau

in den Bereichen Schwach-, Bio- und

Restgase unter Nutzung der FLOX®-

Technologie, und die WS Reformer

GmbH, die beispielhaft dafür steht, wie

WS die Kerntechnologie ständig weiterentwickelt

und in neuen Gebieten nutzbar

macht. WS Reformer widmet sich der

Erzeugung von Wasserstoff aus Erd- und

besonders aus Biogas. Mit der Initiative

„Biogas-H2“ demonstriert die WS Gruppe

derzeit, wie Biogas dazu genutzt werden

kann, um umweltfreundlichen, „grünen“

Wasserstoff herzustellen, mit dem zum

Beispiel Busse im ÖPNV, Müllfahrzeuge

oder Lkws für den Lieferverkehr angetrieben

werden können – sofort umsetzbar,

ohne noch lange auf grünen Überschussstrom

warten zu müssen. Hierfür hat die

WS Gruppe das passende Know-how,

vom Verbrennungsverfahren bis hin zum

« Trotz Skepsis seitens der Fachwelt, erheblichem

Aufwand und Rückschlägen haben wir

weitergemacht. Und geben unser Know-how

weiter, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen:

den Schutz unserer Umwelt. »

Joachim G. Wünning, technischer Geschäftsführer

Anlagenbau – und das in direkter geografischer

Nachbarschaft zu den Granden

der Automobilindustrie. Der Erfinder-

und Unternehmergeist, der den Landkreis

groß gemacht hat, ist bei WS

weiterhin lebendig.

KONTAKT

WS Wärmeprozesstechnik

GmbH

Dornierstraße 14

71272 Renningen

ws@flox.com

https://flox.com

11


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

WIRTSCHAFTSSTARK, LEBENSWERT UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT

Urbanes Leben und ländliche

Idylle kommen hier zusammen

Traktor oder Quantencomputer – hier muss man sich nicht entscheiden, denn der Landkreis

Böblingen bietet beides: Landwirtschaft und High-Tech, unberührte Natur und flirrendes Stadtleben.

Die Gemeinden bilden dabei die Säulen, auf denen der Kreis steht.

Abb. unten:

Leonberg ist eine

der vier Großen

Kreisstädte und

verfügt über die

höchste Pro-

Kopf-Kaufkraft im

Landkreis

Insgesamt zählt der Landkreis 26 Kommunen,

darunter 17 Gemeinden und fünf kleinere

Städte. Wer das bunte Treiben in der

Stadt sucht, wird in den vier Großen Kreisstädten

Leonberg, Sindelfingen, Herrenberg

und Böblingen fündig. Allein im Raum

Sindelfingen/Böblingen leben rund 115.000

Menschen. Kulturelle Vielfalt, abwechslungsreiche

Gastronomie sowie ein großes

Freizeit- und Bildungsangebot sind garantiert.

Namhafte internationale Unternehmen

und Einrichtungen sind in den vier

Städten beheimatet.

Wer die ländliche Ruhe sucht, die Abgeschiedenheit

und das besondere Miteinander

einer Dorfgemeinschaft muss gar nicht

weit in die Ferne fahren. Die mit etwas

mehr als 3.300 Einwohnern kleinste Kommune

im Kreis, Deckenpfronn, ist nur eine halbe

Autostunde von Sindelfingen und Böblingen

entfernt. Aber das reicht, um sich mitten im

Heckengäu zu befinden, umgeben von Streuobstwiesen

und Wäldern, am Tor zum

Schwarzwald.

Hohe Kaufkraft

Dass die Gemeinden aber nicht nur in einer

der schönsten Naturlandschaften Deutschlands

liegen, sondern hier der schwäbische

Fleiß zu einem hohen Lebensstandard führt,

beweist die einzelhandelsrelevante Kaufkraft.

Bei der jüngsten Erhebung der IHK Region

Stuttgart – zu der Region zählen auch die Landeshauptstadt

Stuttgart sowie die Landkreise

Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und der

Rems-Murr-Kreis – belegt der Landkreis

Böblingen den ersten Platz. Insgesamt sind es

laut IHK über drei Milliarden Euro an einzelhandelsrelevanter

Kaufkraft, über die die

rund 391.000 Einwohner verfügen. Wie zu erwarten

war, liegen die Städte Böblingen und

Sindelfingen vorne. Aber selbst Deckenpfronn

kommt noch auf eine einzelhandelsrelevante

Kaufkraft von über 26 Millionen Euro.

Mit einer Kaufkraft von 7.700 Euro pro Kopf

liegt der Landkreis Böblingen noch vor Stuttgart

und den Landkreisen Esslingen und Lud-

12


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

wigsburg. Im Vergleich unter den Gemeinden im

Landkreis führt Leonberg mit einer Pro-Kopf-

Kaufkraft von 8.201 Euro das Ranking vor Grafenau

(8.087 Euro) und Nufringen (8.037 Euro) an.

In der Region Stuttgart, die 179 Kommunen umfasst,

liegt Leonberg damit auf einem beachtenswerten

vierten Platz. Selbst Mötzingen befindet

sich mit der geringsten Pro-Kopf-Kaufkraft

im Kreis (7.057 Euro) immer noch über

dem Bundesdurchschnitt.

Pro-Kopf-Kaufkraft

im Landkreis Böblingen

Leonberg

Grafenau

Nufringen

8.201 EUR

8.087 EUR

8.037 EUR

Breite Bildungslandschaft

Die hohe Kaufkraft im Landkreis ist Ausdruck einer

florierenden Wirtschaft, die neben der Automobilbranche

insbesondere durch Informations-

und Kommunikationstechnologie geprägt

ist. Forschung, Entwicklung und Produktion gehen

im Landkreis Hand in Hand. Auch hier bilden

die Gemeinden die Grundlage für die wirtschaftliche

Innovationskraft. Aus der breit angelegten

Bildungslandschaft gehen hoch qualifizierte

Absolventen hervor, die permanent neue

Ideen in die Unternehmen bringen.

Holzgerlingen

Ehningen

Weissach

Aidlingen

Altdorf

Gärtringen

Böblingen

Herrenberg

Deckenpfronn

Schönaich

Waldenbuch

8.008 EUR

7.958 EUR

7.937 EUR

7.935 EUR

7.911 EUR

7.882 EUR

7.873 EUR

7.813 EUR

7.809 EUR

7.779 EUR

7.777 EUR

Zu den 120 öffentlichen allgemeinbildenden

Schulen in den Gemeinden kommen 316 Kindertagesstätten.

Der Landkreis selbst unterhält neben

sechs öffentlichen Beruflichen Schulen mit

gewerblicher, kaufmännischer, hauswirtschaftlicher

und landwirtschaftlicher Ausrichtung sieben

sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren

(SBBZ) und sechs Schulkindergärten.

Hinzu kommt das Herman Hollerith Zentrum

in Kooperation mit der Stadt Böblingen sowie

die Versuchsstation Agrarwissenschaften,

eine der bundesweit führenden Einrichtungen

für die agrarwissenschaftliche Forschung und

Entwicklung, die der Landkreis zusammen mit

der Universität Hohenheim unterhält. Ein

breites Bildungs- und Kulturangebot, hohe Kaufkraft,

eine florierende Wirtschaft und die Schönheiten

der Natur gleich um die Ecke – wer möchte

nicht an einem solchen Ort leben?

Weil der Stadt 7.689 EUR

Rutesheim

7.760 EUR

Hildrizhausen 7.575 EUR

Renningen

7.575 EUR

Weil im Schönbuch 7.551 EUR

Bondorf

7.505 EUR

Sindelfingen

7.413 EUR

Gäufelden

7.270 EUR

Magstadt

7.240 EUR

Steinenbronn

7.196 EUR

Jettingen

7.176 EUR

Mötzingen

7.057 EUR

Bundesdurchschnitt 6.924 EUR

Quelle: IHK Region Stuttgart, 2018

13


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

Weissach

Landkreis

Ludwigsburg

Flacht

Enzkreis

Perouse

Rutesheim Gebersheim

S

Höfingen

A 81

Hausen

Leonberg

Münklingen

Merklingen

Malmsheim

S

S

Renningen

B 295

Warmbronn

A 8

Weil der Stadt

Magstadt

Landkreis Calw

Dätzingen

Schafhausen

Döffingen

Grafenau

S

Maichingen

Sindelfingen

A 831

A 8

S

R

Dachtel

Deufringen

Darmsheim

Aidlingen

Dagersheim

Böblingen

R

Deckenpfronn

Ehningen

S

R

B 464

Schönaich

Steinenbronn

B 296

Oberjesingen

Kuppingen

Gärtringen

Nufringen

B 14

A 81

Rohrau

Hildrizhausen

Altdorf

Holzgerlingen Neuweiler

Waldenbuch

Breitenstein

Weil im Schönbuch

R

Affstätt

Herrenberg

B 28

Oberjettingen

Haslach

Jettingen

Sindlingen

R

Nebringen

Unterjettingen

Öschelbronn

Gäufelden

Gültstein

Tailfingen

Mönchberg

Kayh

Landkreis Tübingen

Mötzingen

R

Autobahn

Bundesstraße

Bondorf

Schienenbahn (S, RB)

Radschnellweg

geplanter Radschnellweg

Radschnellweg

(laut Machbarkeitsstudie)

14


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

VERKEHRSANBINDUNG IM LANDKREIS BÖBLINGEN

Stuttgart

Mobilität mit Auto,

Bus, Bahn und Rad

Hafen

Stuttgart

Der Landkreis Böblingen ist für Menschen und Unternehmen

gleichermaßen eine attraktive Region. Damit das auch so bleibt,

arbeitet die Kreisverwaltung an der Mobilität der Zukunft. Wie

diese aussieht, kann man schon heute erkennen.

EIN STANDORT IN BESTER LAGE

Flughafen

Stuttgart

Landkreis

Esslingen

Im Innovationsraum Stuttgart gelegen bietet der Landkreis

Böblingen für seine Bürger und Bürgerinnen sowie für die Wirtschaft

eine optimale Anbindung zwischen den Kommunen sowie

zur Landeshauptstadt mit kurzen Wegen zu Flug- und Binnenhäfen.

Gleichzeitig laden Heckengäu und Schönbuch zu vielen

Freizeitaktivitäten ein, die schnell erreicht werden können.

RADSCHNELLWEGE

IM LANDKREIS

INTEGRIERTES

MOBILITÄTSKONZEPT

Die Radschnellverbindung von

Stuttgart nach Herrenberg ist bis

Böblingen/Sindelfingen und von

Böblingen nach Ehningen bereits

fertig. Der Landkreis prüft zudem

weitere Strecken: von Weil der Stadt

bis Leonberg und weiter in den

Landkreis Ludwigsburg sowie von

Renningen bis Weil im Schönbuch.

Das Ziel: den Anteil des Radverkehrs

auf 20 Prozent zu erhöhen.

Die Radschnellwege sind Teil des

integrierten Mobilitätskonzepts,

das die Kreisverwaltung erarbeitet

hat. Damit sollen die verkehrsbedingten

Emissionen verringert

sowie die Mobilität der Bürger und

Bürgerinnen verbessert werden,

ohne die wirtschaftliche Entwicklung

auszubremsen. Der Maßnahmenkatalog

umfasst 13 Leitprojekte,

die zu einer nachhaltigen Mobilität

im Landkreis führen sollen.

15


CROSSWAY

KRANNICH SOLAR GMBH UND CO. KG

Advertorial

Wir sind Krannich Solar

Starker Partner für PV-Installateure

und Mitarbeiter

KRANNICH SOLAR GMBH UND CO. KG

Das inhabergeführte Unternehmen

Krannich Solar verkauft von Solarmodulen

über Wechselrichter bis hin zu Speicherlösungen

alles, was PV-Installateure für die

Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage

benötigen. Mit ca. 450 Mitarbeitern in 23

Ländern ist die Unternehmensgruppe

einer der führenden Großhändler auf dem

Photovoltaikmarkt.

DATEN UND FAKTEN

Branche: erneuerbare Energien

Gründungsjahr: 1995

Mitarbeiterzahl: 450

Ausbildung und Beruf:

Berufserfahrene oder Neustarter, Quereinsteiger oder

Branchenkenner in allen kaufmännischen und technischen

Bereichen des Unternehmens; internationale

Entwicklungsmöglichkeiten; Ausbildungs- und Studienangebote

für Berufsstarter

Als Kurt Krannich das Unternehmen 1995

gründete, war er selbst noch auf den

Dächern unterwegs und installierte Solaranlagen.

Diese Praxisnähe zieht sich auch

heute noch durch das gesamte Unternehmen.

Mit ca. 200 Mitarbeitern bündelt die

Firmengruppe in ihrem Headquarter in

Hausen/Weil der Stadt die zentralen Abteilungen

Einkauf, Marketing, IT, Accounting,

Controlling und HR sowie das International

Business Departement und agiert von dort

aus weltweit. Die internationale Ausrichtung

ist der Garant für den Erfolg des

Unternehmens. Die Niederlassungen

handeln regional selbstständig in enger

Abstimmung mit dem Headquarter.

Den Erfolg verdankt Krannich Solar nicht

zuletzt den motivierten und engagierten

Mitarbeitern, die mit Freude und Überzeu-

16


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Krannich liefert Solaranlagen in die ganze Welt

« Die kollegiale und familiäre Arbeitsatmosphäre macht das Arbeitsklima

einzigartig und sorgt dafür, dass aus Kollegen Freunde werden. »

gung das Unternehmen jeden Tag ein

Stück weiterbringen. Die kollegiale und

familiäre Arbeitsatmosphäre macht das

Arbeitsklima einzigartig und sorgt dafür,

dass aus Kollegen Freunde werden. Auch

die flache Hierarchie und die transparente

Unternehmenskultur tragen zur guten

Teambildung im Unternehmen bei. Sie sind

zudem die Basis für die persönliche und

berufliche Weiterentwicklung innerhalb

des Unternehmens mit dem Ziel, jedem

Mitarbeiter zu ermöglichen das zu tun, worin

seine Stärken liegen.

Krannich Solar legt außerdem großen Wert

auf den eigenen Nachwuchs und dessen

Ausbildung. Jedes Jahr beginnen im

Headquarter Auszubildende und dual

Studierende in verschiedenen Fachrichtungen

mit dem Ziel, erfolgreich

bei Krannich durchzustarten. „Ich bin

seit 10 Jahren bei Krannich als Leiterin

Marketing tätig und habe das dynamische

Wachstum der Firma live miterlebt“,

sagt Anita Hartmeyer, Head of

Marketing. „Es ist beeindruckend, wie

wir uns vom lokalen Großhändler zum

globalen Player entwickelt haben.

Diese Dynamik erfordert von uns allen

ein hohes Maß an Flexibilität oder

anders formuliert: Bei uns wird es nie

langweilig. Ich persönlich schätze es

sehr, dass wir als Mitarbeiter viele

Freiräume und Eigenverantwortung

haben, um flexibel agieren und schnell

Entscheidungen treffen zu können.“

KONTAKT

Krannich Solar GmbH und Co. KG

Heimsheimer Straße 65/1

71263 Weil der Stadt/Hausen

info@de.krannich-solar.com

www.krannich-solar.com

17


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

MODERNE MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR DEN LANDKREIS

Das Leuchtturmprojekt

Flugfeldklinikum

Für über eine halbe Milliarde Euro entsteht auf dem Flugfeld in Böblingen

ein modernes Klinikum. Es ist Teil eines Konzepts, das auch in Zukunft eine

wohnortnahe medizinische Versorgung gewährleistet.

Gemeinsam erschließen Sindelfingen und

Böblingen bis 2031 den Stadtteil Flugfeld,

der mit rund 80 Hektar eines der größten

Stadtentwicklungsprojekte im Südwesten

Deutschlands ist. Bis 2025 sollen hier

4.000 Menschen ihre neue Heimat finden.

Dafür werden dann auch rund 7.000 Arbeitsplätze

sorgen, die hier entstehen. Mit

2.200 Arbeitsplätzen wird der größte Arbeitgeber

das Flugfeldklinikum sein. In

dessen direkter Nachbarschaft haben sich

bereits der DRK-Kreisverband, das Gesundheitszentrum

Medicum, das DHV-

Dialysezentrum sowie das Senioren- und

Pflegezentrum „Domizil am See“ angesiedelt.

Durch das Flugfeldklinikum wird das

Gesundheitsangebot komplettiert.

Der Neubau mit rund 700 Betten stellt eine

leistungsstarke und zukunftsorientierte

Gesundheitsversorgung sicher, die zuvor

die Krankenhäuser in Böblingen und Sindelfingen

vorgenommen haben, die aber

mit der Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen

sind. Das hinter dem Bau des Flug-

Weitere Informationen

www.flugfeldklinikum.de

feldklinikums stehende Konzept gewährleistet

zudem den Erhalt der Regionalkrankenhäuser

in Leonberg und Herrenberg

für eine wohnortnahe Basis- und Notfallversorgung.

Der Landkreis investiert hierfür

noch einmal 110 Millionen Euro.

Planen mit BIM

Derzeit läuft die Planung des Flugfeldklinikums

auf Hochtouren. Dabei kommt das

digitale Building Information Modeling

(BIM) zum Einsatz, wodurch unter anderem

eine größere Detailtiefe erreicht wird.

Das geht so weit, dass man bereits heute

virtuelle Rundgänge durchs Flugfeldklinikum

unternehmen kann, wie etwa durch

die zentrale Notfallannahme, die Gynäkologie

oder den OP-Bereich.

Für nicht-medizinische Funktionen wie Verwaltung

oder auch Ausbildungszentren

und Schulungsräume wird auf dem benachbarten

Grundstück im Osten des Klinikums

ein Hochpunkt errichtet. Dadurch

soll genügend Spielraum für zukünftige

medizinische Entwicklungen im Kerngebäude

geschaffen werden. Im Mai 2025

soll das Flugfeldklinikum fertig sein und

Ende 2025 seinen Betrieb aufnehmen.

18


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Grafische

Darstellung

des Flugfeldklinikums

Dank Building Information

Modeling sind

bereits in der Planungsphase

detaillierte Darstellungen

vom Inneren

des Klinikums möglich

VIRTUELLE RUNDGÄNGE DURCH

DAS FLUGFELDKLINIKUM

Neubau Flugfeldklinikum

Entwurfsplanung

Neubau Flugfeldklinikum

Funktionsbereiche

19


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

für Entdecker

AUSGEWÄHLTE FREIZEITAKTIVITÄTEN IM LANDKREIS BÖBLINGEN

Der Naturpark Schönbuch lädt zum

Wandern, Radfahren und vielen weiteren

Outdoor-Aktivitäten ein. Ein beliebtes

Ausflugsziel im Naturpark ist der 35 Meter

hohe Schönbuchturm.

Das Museum Ritter zeigt die Kunstsammlung

von Marli Hoppe-Ritter, Enkelin von Alfred Ritter,

Firmengründer und Hersteller der Ritter Sport-

Schokolade. Hier dreht sich alles um das Quadrat

in der Kunst. Natürlich kommt die Schokolade

nicht zu kurz.

Der Leonberger Pomeranzengarten

ist deutschlandweit der

einzige erhaltene Terrassengarten

aus der Spätrenaissance. Er

wurde mit dem Prädikat „Besondere

Sehenswürdigkeit in der

Region Stuttgart“ ausgezeichnet.

20


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Den Rucksack geschnappt und los geht’s.

Die sieben Land.Touren sind acht bis 14

Kilometer lange Rundwanderwege durch

den Schönbuch und das Heckengäu – mit

einer Garantie für einmalige Ausblicke.

Johannes Kepler, in Weil der Stadt geboren,

zählt zu den Gründern der modernen Naturwissenschaften.

In der Kepler-Sternwarte kann

man wie der berühmte Astronom einen Blick

tief ins Weltall wagen.

Den Alltag hinter sich lassen, zur Ruhe

kommen. Der geeignete Ort dafür ist die

Mineraltherme in Böblingen. Thermalbad,

Sauna und Gastronomie laden zum Urlaubsfeeling

vor der eigenen Haustür ein.

Inmitten des Schönbuchs stehen 60 Skulpturen,

die über verschiedene Rundtouren erreichbar

sind. 2014 war die SCULPTOURA als einmaliges

Event geplant. Inzwischen ist sie ein fester

Bestandteil im Landkreis.

Auf der Burg Kalteneck finden interessante Konzerte,

Kleinkunst-, Theater- oder Kabarettveranstaltungen

statt. Aber auch ohne Event ist das hübsche Wasserschlösschen

immer einen Besuch wert.

21


CROSSWAY

GABANI GBR

Advertorial

Wohnfühlen –

Genuss – Kunst

GABANI GBR

Wie oft hat man schon im Café gesessen und gedacht, dass die Dekoration

ideal ins eigene Wohnzimmer passt oder sich die Stühle gut im

Garten machen würden. Im Herrenberger Frühstückscafé GabAni

kann man solche Ideen in die Tat umsetzen, denn das Inventar kann

gekauft werden. Nicht nur das: Zum Café gehört ein Atelier, in dem

die beiden Gründerinnen Gabriele Semlitsch und Anita Dworschak

Kunst ausstellen und Workshops wie etwa Malseminare veranstalten.

Die Cousinen verbinden Genuss, Kunst und, wie sie es nennen, Wohnfühlen

zu einem Dreiklang, der in der Region einmalig ist. „Alle drei

Bereiche ergänzen sich ideal“, sagt Gabriele Semlitsch. „Die Kunst-

Vernissage wird zum Gastro-Event und die Kundin, die ein Geschenk

oder Accessoire sucht, bleibt noch auf einen Kaffee“, ergänzt Anita

Dworschak.

Vor ihrer Selbstständigkeit sammelten beide diverse Erfahrungen im

Gastro-Bereich und in der Hotellerie. In der Herrenberger Fußgängerzone

fanden sie in einem altehrwürdigen Haus das passende Ladenlokal.

Die Selfmade-Frauen setzten sich an den Businessplan, stellten

ihr Konzept der Vermieterin vor, renovierten und kümmerten sich um

Genehmigungen und Lieferanten, die zum größten Teil aus der Region

stammen. GabAni kooperiert mit der Röstkammer Altdorf oder

der Bäckerei Zander aus Herrenberg und auch die Getränke kommen

von einem ortsansässigen Unternehmen. In ihren Ausstellungen präsentieren

die beiden Frauen lokale und regionale Künstler.

Seit der Eröffnung am 27. April 2019 strömen die Kunden ins GabAni,

das Produkt- und Gastronomieangebot wird von vielen Stammkunden

geschätzt. Inzwischen wurde das benachbarte Ladenlokal

hinzugemietet – als Atelier, Lager und Event-Location. Im zweiten

Geschäftsjahr wird das Produktsortiment im Bereich Wohnfühlen

ausgebaut und das Thema Kunst mit Ausstellungen und Seminaren

intensiviert. Für den Genuss wird eine Genehmigung für den Ausschank

hochwertiger Weine oder Sekte aus der Region angestrebt,

denn die beiden Gründerinnen wollen die Altstadt von Herrenberg

beleben und das Kundenspektrum erweitern.

START-UP-STECKBRIEF

Gründer: Gabriele Semlitsch,

vor der Gründung in der Baubranche

angestellt

Anita Dworschak, vor der Gründung

in der Hotelbranche angestellt

Branche: Inneneinrichtung und

Accessoires/Gastronomie/Kunst

Gründungsjahr: 2018

Idee: Kombination aus Gastronomie,

Wohnaccessoire- und Kleinmöbel

Verkauf und Kunst-Events

Anita Dworschak (l.) und Gabriele Semlitsch haben

in der Herrenberger Fußgängerzone einen Dreiklang

aus Café, Kunst und Wohnfühlen geschaffen,

der in der Region seinesgleichen sucht

WOHNFÜHLEN . GENUSS . KUNST

KONTAKT

GabAni GbR • Stuttgarter Straße 5 • 71083 Herrenberg • info@gab-ani.de • www.gab-ani.de

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Advertorial

MERIDA & CENTURION GERMANY GMBH

CROSSWAY

Der Innovationsführer

in einer krisensicheren Branche

MERIDA & CENTURION GERMANY GMBH

Nicht selten finden Entwicklungen aus dem Profisport Eingang ins

alltägliche Leben. Das gilt auch für den Radsport. Carbon-Rahmen

waren anfänglich nur etwas für Profis, inzwischen ist der Werkstoff

auch unter ambitionierten Hobbyfahrern weit verbreitet. An

der Spitze solcher Innovationen steht die MERIDA & CENTURION

Germany GmbH (MCG) in Magstadt. So brachte das Unternehmen

unter der Eigenmarke CENTURION das erste Mountainbike sowie

das erste Trekkingrad in Deutschland auf den Markt.

Nach über 40 Jahren am Markt ist der Innovationswille weiterhin

ungebrochen. Beim Fahrradhersteller und Großhändler für zahlreiche

Topmarken im Bereich Fahrradteile und Radzubehör haben

viele aus dem jungen, sportaffinen Team ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Um weiter zu wachsen und das topaktuelle Thema Fahrrad

voranzutreiben, ist MCG ständig auf der Suche nach kompetenter

und innovativer Unterstützung. Das Unternehmen ist auch deshalb

als Arbeitgeber gefragt, weil die Radbranche als krisensicher

gilt. Selbst in der Corona-Pandemie haben die Konsumenten nicht

am Fahrrad gespart. Vor allem nicht, wenn es um E-Bikes geht.

2019 belief sich der Marktanteil in Deutschland auf 31,5 Prozent.

Vor fünf bis sechs Jahren waren es nur zehn Prozent.

Wer zu MCG kommt, befindet sich im Herzen der Radwelt. Aus

Magstadt werden nicht nur deutschlandweit Händler mit den

Produkten exklusiver Marken beliefert. Hier laufen auch über die

MERIDA Europe GmbH die weltweiten Marketingaktivitäten für die

MERIDA Rennteams zusammen. Das 100-prozentige Tochterunternehmen

MERIDA R & D Center ist für die internationale Entwicklung

zuständig. Hier entstehen sämtliche weltweit verkauften MERIDA

Radmodelle. MCG bleibt, nicht zuletzt durch den Firmengründer

und Ex-Querfeldeinfahrer Wolfgang Renner, ein in Magstadt fest

verwurzeltes Unternehmen. Die Fahrradhochburg im Innovationsraum

Stuttgart und MCG gehören einfach zusammen.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Fahrradgroßhandel

Gründungsjahr: 1976

Mitarbeiterzahl: 150

Ausbildung und Beruf:

Zweiradmecha troniker/mechaniker (Ausbildung),

Produktmanager, Entwicklungsingenieur,

Content Manager/Creator,

Grafikdesigner, Lagerfachkraft,

kaufm. Mitarbeiter (Einkauf/Vertrieb/

Buchhaltung)

MCG-Firmenzentrale in Magstadt

KONTAKT

MERIDA & CENTURION Germany GmbH • Blumenstraße 49-51 • 71106 Magstadt

vertrieb@merida-centurion.com • www.mcg-parts.de

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CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

MOVE – EINSTIEG IN DIE BILDUNGSMÖGLICHKEITEN DES LANDKREISES

Unterstützung für den

nächsten großen Schritt

Der Übergang in die Berufswelt ist ein zentraler und wichtiger Schritt in der Biografie junger Menschen.

Der Landkreis will sie dabei unterstützen und hat dazu das Bildungsportal MOVE ins Leben gerufen.

Im onlinebasierten Beratungsangebot geht es aber um weit mehr als den Einstieg in den Beruf.

Am Ende der schulischen Ausbildung stellen

sich Schülerinnen und Schüler viele

Fragen: Welche Ausbildungsmöglichkeiten

gibt es, was ist eigentlich eine duale Ausbildung,

an welchen weiterführenden Schulen

kann man welche Abschlüsse machen,

kann man im Landkreis studieren und welche

finanzielle Unterstützung gibt es? Das

sind nur einige Fragen, die das Bildungsportal

MOVE beantwortet. „Ich freue mich,

dass das Bildungsbüro und die Wirtschaftsförderung

des Landkreises Böblingen

mit der Bildungsplattform MOVE eine

Übersicht geschaffen haben über landkreisweite

Bildungsangebote und Bildungsakteure“,

erklärt Landrat Roland

Bernhard.

MOVE – das Bildungsportal

des Landkreises Böblingen

MOVE legt den Schwerpunkt auf die Bereiche

Schule, Ausbildung, Studium und

Arbeit. So werden auf dem Portal zum Beispiel

die unterschiedlichen Schulen dargestellt

und ein direkter Bezug zur Schule vor

Ort ermöglicht. Grundlegende Informationen

zum Schulsystem ergänzen das Angebot.

Im Bereich Ausbildung erfahren Interessierte

das Wichtigste über die duale

und schulische Ausbildung. Wer studieren

will, findet im Bildungsportal eine kurze

Beschreibung zu jeder Hochschule in der

Region sowie Wissenswertes über die Studienberatung

und das duale Studium. Um

den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen, hält

MOVE zudem hilfreiche Tipps zu Themen

wie Bewerbung, Weiterbildung, Mindestlohn

oder Selbstständigkeit bereit. In allen

Bereichen finden Neuzugewanderte spezifische

Informationen, wie zum Beispiel zur

Anerkennung ausländischer Abschlüsse

oder zu Beratungsangeboten bei individuellen

Fragestellungen. MOVE zeigt in allen

Bereichen Wege zu weiterführenden Informationen

und zu direkten Ansprechpartnern

auf.

24


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Enjoy the MOVE!

Berufsorientierung und Unterstützungsangebote

sind die Querschnittsthemen des

Bildungsportals. Im Bereich Berufsorientierung

werden Beratungs- und Begleitungsmöglichkeiten

sowie vertiefte Informationen

dargestellt. Darüber hinaus werden

Wege erster beruflicher Erfahrungen

aufgezeigt, der Qualipass als ein Dokumentationsmedium

für Entwicklung und

Kompetenzerwerb dargestellt und es wird

näher auf das Handwerk eingegangen. Zusätzlich

werden die zahlreichen Messen

und Berufsinfotage transparent und damit

zugänglich gemacht.

Im Bereich Unterstützungsangebote finden

sich zahlreiche Informationen über die

persönliche Unterstützung und Beratung

zu individuellen Themen und Fragestellungen

– auch über den Bereich Bildung hinaus.

So soll bei Problemlagen ein direkter

Zugang zu Hilfsangeboten ermöglicht werden.

Auch das Thema non-formale Bildung

wird hier in Ausschnitten abgedeckt. Der

Landkreis plant, diesen Bereich in Zukunft

auszudehnen. Auf diese Weise dient MOVE

als Sprungbrett zu den vielfältigen Bildungsmöglichkeiten

in der Region. Oder

wie es auf der Webseite heißt: Enjoy the

MOVE!

Abb. oben:

Auf dem Bildungsportal

MOVE findet

man schnell die

wichtigsten Informationen

zu Schule,

Ausbildung, Studium

und Arbeit

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CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

GEGEN DEN FACHKRÄFTEMANGEL UND FÜR DIE FERTIGUNG VON MORGEN

Lernfabrik 4.0 bereitet

auf Smart Production vor

In der Fabrik der Zukunft ist die Produktion vernetzt. Die intelligente Kommunikation zwischen

Maschinen und Werkstücken sorgt für kürzere Bearbeitungszeiten und eine bessere Maschinenauslastung.

Mit der Smart Production ändern sich jedoch auch die Arbeitsanforderungen. Die

Lernfabrik 4.0 bereitet junge Menschen auf diese neue Arbeitswelt vor.

Abb. oben:

Die digitale Nachstellung

industrieller

Fertigungsprozesse

soll auf

die Anforderungen

der Industrie

4.0 vorbereiten

Bevor ein fertiges Produkt die Werkshalle

verlässt, durchläuft es als Werkstück verschiedene

Arbeitsschritte. Diese Bearbeitungsprozesse

müssen koordiniert werden,

damit das Werkstück möglichst ohne

große Unterbrechungen gefertigt werden

kann. Ebenso muss die Auslastung

des Maschinenparks gemanagt werden,

um zum Beispiel Produktionsstaus zu

vermeiden. In der Smart Production

funktioniert das weitgehend automati-

siert. Dazu wird das Werkstück mit einem

Chip ausgestattet, dessen Daten über

den Zustand des Werkstücks an jeder

Station im Produktionsprozess von Sensoren

ausgelesen werden. So erfährt der

Werker, wie das vorliegende Werkstück

bearbeitet werden muss. Der Chip nimmt

anschließend die Daten des erfolgten

Bearbeitungsprozesses auf, bevor der

nächs te Arbeitsschritt ansteht.

26


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Industrie-4.0-Maßstäbe

Dieses Prinzip wird in der Lernfabrik 4.0

realitätsnah abgebildet. In einer digitalen

Lernumgebung werden industrielle Fertigungsprozesse

nachgestellt, um Auszubildende

und angehende Technikerinnen

und Techniker fit für komplexe

und vernetzte Produktionszusammenhänge

zu machen und sie auf zukünftige

Arbeitsprozesse in der Industrie vorzubereiten.

Die Lernfabrik 4.0 ist ein Digitalisierungsprojekt

der Gottlieb-Daimler-

Schulen 1 und 2, für die die Fachbereiche

IT, Elektro-, Maschinen- sowie Industrielle

Beschichtungstechnik eng zusammenarbeiten.

„Damit der Landkreis Böblingen

ein starker Wirtschaftsstandort bleibt, ist

es wichtig, auch weiterhin innovativ zu

sein und die Chancen der Digitalisierung

zu nutzen“, sagte Landrat Roland Bernhard

zum Startschuss der Lernfabrik. Von

den rund 1,3 Millionen Euro an Kosten finanziert

der Landkreis eine Million Euro.

Die übrigen 300.000 Euro setzen sich aus

der Förderung des baden-württembergischen

Wirtschaftsministeriums und Zuschüssen

aus der Industrie zusammen.

Für die digitale Lernumgebung der Lernfabrik

4.0 werden viele Klassen und Maschinen

auf dem Campus der GDS 1 und

2 miteinander vernetzt. Innerhalb von

zwei Jahren soll eine vollständig funktionsfähige

Produktionsanlage für eine Power-Bank

nach Industrie-4.0-Maßstäben

aufgebaut werden. Dazu kooperieren die

Schulen mit einschlägigen regionalen Industriebetrieben.

Sukzessive sollen auch

Handwerksberufe in die Lernfabrik 4.0

integriert werden, denn auch das Handwerk

wird die Auswirkungen der Industrie

4.0 zu spüren bekommen.

DATEN UND FAKTEN

1.500

Schülerinnen und Schüler sind an dem

Projekt Lernfabrik 4.0 beteiligt.

1,3 Mio.

kostet das gesamte

Projekt.

1,0 Mio.

davon finanziert der

Landkreis Böblingen.

« In einer digitalen Lernumgebung werden

industrielle Fertigungsprozesse nachgestellt,

um Auszubildende und angehende Technikerinnen

und Techniker fit für komplexe und

vernetzte Produktionszusammenhänge zu

machen und sie auf zukünftige Arbeitsprozesse

in der Industrie vorzubereiten. »

27


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

FIRMENTAGE BIETEN ERSTE EINDRÜCKE IN VIELE BERUFE

So begeistern Unternehmen

den Nachwuchs

Die SchulferienFirmentage sind inzwischen eine feste Institution, die Schüler sowie Unternehmen

gleichermaßen schätzen. Die einen bekommen einen ersten Eindruck aus dem Berufsleben und

die anderen Kontakt zu zukünftigen Fachkräften.

Abb. unten:

So sieht ein Schaltplan

aus. Schüler

erfahren bei Elektro-

Breitling einiges

zu Berufen in der

Elektrotechnik.

Das kostenlose Angebot richtet sich an

Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, die

entweder im Landkreis wohnen oder hier

eine Schule besuchen. 2019 nahmen 37

Unternehmen und Behörden aus 15 verschiedenen

Branchen teil, vom produzierenden

Gewerbe über Handwerk und Handel

bis zur IT. Sie boten den Schülern insgesamt

über 450 Plätze. Auf dem Portal

www.firmentage.de stehen mehr als 100

Ausbildungs- und Studienberufe zur Verfügung,

in welche die Nachwuchskräfte an

maximal drei Firmentagen während der

Sommerferien hineinschnuppern können.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises

Böblingen rief die Aktion bereits 2006 ins

Leben und arbeitet dabei eng mit den

Städten Böblingen, Herrenberg, Leonberg,

Sindelfingen und Weil der Stadt sowie der

28


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Agentur für Arbeit zusammen. Seit den

ersten Firmentagen haben über 4.000

Schüler sowie 160 Unternehmen an den

Firmentagen teilgenommen. Landrat

Roland Bernhard will die Aktion auch als

Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

verstanden wissen. „Unternehmen haben

immer häufiger mit unbesetzten Stellen zu

kämpfen“, sagt Bernhard.

Neustart als PLANET71

Die Unternehmen kommen auf diese

Weise mit jungen Menschen zusammen

und können sie während der Firmentage

für die eigenen Berufsfelder begeistern.

Dabei entscheiden die Unternehmen

selbst über die Ausgestaltung der Firmentage.

„Der Einblick in die Unternehmen

kann virtuell, über Vorträge, bei einer

Führung über das Werksgelände, beim

Blick über die Schulter am Arbeitsplatz

oder im Austausch mit den Auszubildenden

der Unternehmen erfolgen“, erklärt

Dr. Sascha Meßmer, Leiter der Wirtschaftsförderung

des Landkreises Böblingen.

Schüler und Unternehmen können sich

kostenlos auf www.firmentage.de anmelden.

Die Unternehmen nennen ihre Zahl

an freien Plätzen für die Firmentage und

die Schüler geben bis zu drei Wünsche ab,

in welche Unternehmen sie am liebsten

hineinschnuppern wollen. Anschließend

findet anhand dieser Priorisierung auf der

Webseite das Matching statt. Ende 2020 ist

ein umfassender Neustart des Portals

unter dem Namen PLANET71 geplant.

Dann sollen Schülerinnen und Schüler

auch ihr Profil einstellen, Lebensläufe erstellen

und online Bewerbungen verwalten

können.

Hier gibt es weitere

Infos zu den

SchulferienFirmentagen

Abb. oben:

Der Ausblick auf

die Zukunft der

Firmentage:

PLANET71 wird mit

neuen Funktionen

aufwarten.

29


CROSSWAY

BITZER KÜHLMASCHINENBAU GMBH

Advertorial

Global Player

mit schwäbischen Wurzeln

BITZER KÜHLMASCHINENBAU GMBH

Kälte- und Klimatechnik berühren unser aller Leben jeden Tag –

und das meistens unbemerkt. Ununterbrochene Kühlketten bei

Lebensmitteln, die bedarfsgerechte Klimatisierung von Gebäuden

sowie die Kühlung von Industrieprozessen funktionieren nur

durch zuverlässige Technik. Dieser hat sich BITZER verschrieben:

Mit Produkten und Dienstleistungen für Kältetechnik, Klimatisierung,

Prozesskühlung und Transport sorgt das Traditionsunternehmen

für optimale Temperaturbedingungen in Warenhandel,

Industrieprozessen und Raumklimatisierung – immer vor dem

Hintergrund größtmöglicher Energieeffizienz und Qualität.

BITZER ist lokal in Baden-Württemberg verwurzelt – und global

präsent: Die Firmengruppe mit Sitz in Sindelfingen ist mit 72

Standorten und rund 3.800 Mitarbeitern weltweit vertreten. Als

Innovationstreiber der gesamten Kälte- und Klimabranche fertigt

das Unternehmen an insgesamt 20 Produktionsstandorten rund

um den Globus. Dabei treibt BITZER seine Entwicklungen beständig

voran und steht in der Wachstumsbranche Kälte- und Klimatechnik

für Werte wie Zuverlässigkeit, Fairness, Umweltschutz

und Fortschritt.

Dieser Erfolg hat einen Grund: Mit Leidenschaft und Leistung

ist BITZER ein sicherer Arbeitgeber und ein verlässlicher Partner

für seine Kunden. Mit seinem weiten Produktfeld, bestehend aus

Kältemittelverdichtern, Verflüssigungssätzen, Druckbehältern und

elektronischen Komponenten, ist BITZER auf Wachstumskurs und

baut seine Standorte weltweit kontinuierlich aus. Dennoch bleibt

das Unternehmen seinen Wurzeln treu und bekannte sich Mitte

2019 mit der Fertigstellung seiner neuen Firmenzentrale im Sindelfinger

Osten zu seinem Traditionsstandort.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Kälte- und Klimatechnik

Gründungsjahr: 1934

Mitarbeiterzahl: 3.800

Ausbildung und Beruf:

Fachkräfte für Produktion, Logistik

und Verwaltung, duale Ausbildung,

duales Studium

Mit der neuen Firmenzentrale bekennt

sich BITZER zu seinem Traditionsstandort

Sindelfingen

KONTAKT

BITZER Kühlmaschinenbau GmbH • Peter-Schaufler-Platz 1 • 71065 Sindelfingen • bitzer@bitzer.de • www.bitzer.de

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Advertorial

SAB GMBH STEUERUNGS- UND ANLAGENBAU

CROSSWAY

Komplettlösungen

aus einer Hand

SAB GMBH STEUERUNGS- UND ANLAGENBAU

SAB GmbH Steuerungs- und Anlagenbau bietet seit 1999 ein

Lieferspektrum von kompletten elektrotechnischen Ausrüstungen

mit den Schwerpunkten Schaltanlagenbau, Umwelttechnik,

Projektierung, Programmierung und Montage. SAB GmbH Steuerungs-

und Anlagenbau kann seinen Kunden ein umfassendes

Leistungsspektrum bieten. Dabei erhalten die Kunden alles aus

einer Hand:

• Beratung und unterstützende Planung für

Niederspannungsschaltanlagen

• Fertigung von Niederspannungsschaltanlagen bis 7000 A

nach DIN 61439

• Fertigung von Schalt- und Steuerschränken

• Anlagenprojektierung und Fertigung im Bereich Umwelt,

Abwasser- und Trinkwasserversorgung

• Montage und Verkabelung

• Inbetriebnahme von Schalt- und Steueranlagen

• Störungsbeseitigung

• Erstellen von Anlagendokumentationen mit CAD-System

• UL-Abnahme für die nordamerikanischen Märkte

Neben dem breit gefassten Leistungsspektrum werden auch eine

Vielzahl von anspruchsvollen Projekten für Kunden aus der Automobilbranche,

Industrie sowie für Netzbetreiber und Kommunen

realisiert. SAB GmbH Steuerungs- und Anlagenbau verfügt über

ein integriertes Managementsystem und ist nach DIN ISO

9001:2015 und 45001:2018 zertifiziert. Auf einer Produktionsfläche

von über 1.800 Quadratmetern verlassen jährlich über 1.500

Niederspannungs- und Steuerschränke das Werk in Nufringen. Dafür

verfügt SAB neben modernster Technik über hoch motivierte

Mitarbeiter, die tagtäglich das Firmenmotto in die Tat umsetzen:

Denken in Qualität.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Elektrotechnik

Gründungsjahr: 1999

Mitarbeiterzahl: 62

Ausbildung und Beruf:

Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroinstallateure,

Mechatroniker, Schlosser/Metallbauer,

Elektroingenieure, Elektrotechniker,

Programmierer, Büro- und Industriekaufleute

„Denken in Qualität“ lautet das Firmenmotto

der SAB GmbH Steuerungs- und Anlagenbau

KONTAKT

SAB GmbH Steuerungs- und Anlagenbau • Robert-Koch-Straße 3 • 71154 Nufringen

info@sab-anlagenbau.de • www.sab-anlagenbau.de

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CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

BERUFLICHE SCHULEN BIETEN PERSPEKTIVEN FÜR DIE AUS- UND WEITERBILDUNG

Passender Anschluss

für den Abschluss

Der Landkreis Böblingen unterhält sechs öffentliche Berufliche Schulen, die zahlreiche Wege in

die Berufswelt oder für die berufliche Weiterbildung ermöglichen. Sie zeichnen sich insbesondere

durch ihre Vielfalt und Nähe zur hiesigen Wirtschaft aus.

Ganz gleich, ob man einen Abschluss an

einer Werkreal-, Gemeinschafts-, Realschule

oder am Gymnasium erworben hat: Die

Beruflichen Schulen ermöglichen vielfältige

Wege zur Verwirklichung der eigenen

beruflichen Karriere. Das erklärte Ziel ist die

Förderung individueller Begabungen und

Kompetenzen. Die Beruflichen Schulen de-

cken sämtliche Wirtschaftsbereiche ab:

Banken und Versicherungen, Handel und

Handwerk, Landwirtschaft, Industrie, Gesundheit

und Soziales sowie Verwaltung

und Dienstleistungen.

Der Clou: An den sechs Beruflichen

Schulen kann man die Berufsausbildung

Weitere Infos zu den Beruflichen Schulen im Landkreis Böblingen

Kaufmännisches Schulzentrum Böblingen

07031 – 663 16 60

vschule@ks-bb.de

Mildred-Scheel-Schule Böblingen

07031 – 46 25 50

mss.bb@t-online.de

Hilde-Domin-Schule Herrenberg

07032 - 94 71 0

post@hilde-domin-schule.de

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Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

im Dualen System absolvieren. Neben der

Ausbildung im jeweiligen Betrieb gibt es

wochenweise oder an bestimmten Wochentagen

fachspezifischen Unterricht an

der entsprechenden Berufsschule. So werden

zum Beispiel im Landkreis Böblingen

40 verschiedene Ausbildungsberufe angeboten.

Wer sich weiterqualifizieren will,

kann eine Fachschule besuchen und zum

Beispiel den Abschluss als Meister, Techniker

oder Fachwirt erwerben. Ohnehin sind

die Beruflichen Schulen eng mit der Wirtschaft

vor Ort verzahnt. So haben sie den

Finger stets am Puls der Zeit und entwickeln

sich gemeinsam mit Wirtschaft und

Gesellschaft weiter. Zudem wird an jeder

der sechs Beruflichen Schulen Schulsozialarbeit

angeboten. Hier erhalten die Schülerinnen

und Schüler sowohl Unterstützung

in persönlichen Angelegenheiten als auch

kompetente Beratung zu allen Fragen des

Berufslebens.

« Die Beruflichen Schulen ermöglichen

vielfältige Wege zur Verwirklichung der

eigenen beruflichen Karriere. »

Natürlich ist es auch möglich, an den Beruflichen

Schulen einen Schulabschluss zu

erlangen: Hauptschul- und mittlerer Bildungsabschluss,

Fachhochschulreife oder

gar das Abitur. Damit bieten die Beruflichen

Schulen auch die Möglichkeit, die

Voraussetzung für ein Studium zu schaffen.

Gleichzeitig stellen sie den Bezug zur

beruflichen Praxis her und bieten eine berufliche

Grundbildung. Die schulischen Angebote

Berufsfachschule, Berufskolleg und

Berufliches Gymnasium bieten interessante

und zukunftsweisende Profile, deren

Schwerpunkte zum Beispiel im kaufmännischen,

technischen, sozialen oder wirtschaftlichen

Bereich liegen.

Berufliches Schulzentrum Leonberg

07152 – 932 0

post@bszleo.de

Gottlieb-Daimler-Schule 1 Sindelfingen

07031 - 61 08 0

Schulleitung@gds1.de

Gottlieb-Daimler-Schule 2 Sindelfingen

mit Akademie für Datenverarbeitung

07031 - 61 17 0

schule@gds2.de

33


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

LANDKREIS LEGT ZUM DRITTEN MAL DEN AUSBILDUNGSATLAS VOR

Ein Wegweiser für

den Berufseinstieg

Der Landkreis Böblingen hat viele Projekte initiiert, um junge Menschen bei der

Berufswahl zu unterstützen. Eines davon ist der Ausbildungsatlas, der Schulabgängern

und Hochschulabsolventen Orientierung geben soll. Auch Unternehmen und Schulen

profitieren vom gefragten Wegweiser.

Was wissen Schülerinnen und Schüler eigentlich

über Berufe wie den Zerspanungsmechaniker,

was verdient man als Tischler,

welche Fähigkeiten sind als Kältetechniker

gefragt? Solche und viele weitere Fragen

stellen sich junge Menschen auf der Suche

nach einem passenden Beruf. Die Antworten

finden sie im Ausbildungsatlas des

Landkreises Böblingen, der in diesem Jahr

bereits zum dritten Mal erscheint. Neben

attraktiven Berufsbildern stellt der Wegweiser

für den Einstieg in die Berufswelt

auch Wissenswertes zu den unterschiedlichen

Bewerberprofilen, Fakten über die

Ausbildung und Informationen über die

Vergütungen zur Verfügung.

Abgesehen davon, dass Unternehmen aus

Handel, Handwerk und Gewerbe sich und

ihre Angebote für junge Menschen vorstellen,

enthält der Ausbildungsatlas auch

viele hilfreiche Tipps, zum Beispiel für die

Erstellung einer aussagekräftigen Bewerbung

oder wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch

vorbereitet. Des Weiteren

bietet das Magazin auch Informationen

zum Bundesfreiwilligendienst und zum

dualen Studium. Der Ausbildungsatlas

bietet aber nicht nur Orientierung bei der

Berufswahl. „Wir beschreiben gleichzeitig

auch die wirtschaftliche Vielfalt und unternehmerische

Leistungsfähigkeit des Landkreises

Böblingen“, erklärt Dr. Sascha Meßmer,

Wirtschaftsförderer des Landkreises.

Bildungsportal MOVE

Wie wichtig Unternehmen der Kontakt zu

Berufsanfängern ist, wurde insbesondere

durch ihr Engagement deutlich. „Die Bereitschaft,

an der Broschüre mitzuwirken, war

sehr groß. Dies zeigt auch den enormen

Bedarf, der im Landkreis mittlerweile an

Auszubildenden herrscht“, sagt Wirtschaftsförderer

Meßmer. Das Magazin entsteht

seit 2018 jährlich in Zusammenarbeit

mit diversen Unternehmen, Institutionen

und sozialen Einrichtungen. Aber nicht nur

Unternehmen profitieren vom Ausbildungsatlas,

sondern auch die Schulen im

Landkreis, die ihn als Druckausgabe

erhalten, um ihn in den Abschlussklassen

zu verteilen.

Außerdem kann der Ausbildungsatlas als

elektronische Version im Bildungsportal

MOVE des Landkreises unter www.movebb.de

oder unter www.findcity.de kosten-

34


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

« Abgesehen davon, dass

Unternehmen aus Handel,

Handwerk und Gewerbe sich

und ihre Angebote für junge

Menschen vorstellen, enthält

der Ausbildungsatlas auch

viele hilfreiche Tipps, zum

Beispiel für die Erstellung

einer aussagekräftigen Be-

werbung oder wie man sich

auf ein Vorstellungsgespräch

vorbereitet. »

los heruntergeladen werden. MOVE ist im

Internet die zentrale Seite für alle, die ins

Berufsleben einsteigen, ein Studium planen

oder sich generell weiterbilden wollen.

Das Portal hilft mit zahlreichen Informationen

und Tipps aus den Bereichen Schule,

Ausbildung, Studium und Arbeit weiter. Die

Berufsorientierung stellt dabei einen zentralen

Aspekt dar. Darunter fällt auch der

beliebte Ausbildungsatlas.

3. Auflage

Ausbildungsplätze online:

Zukunft – Betriebe – Bewerbung – Traumberufe

AUSBILDUNGS

ATLAS

2020/21

®

AUSBILDUNGSATLAS

HIER HERUNTERLADEN

Die Printausgabe ist u. a. erhältlich im

Landratsamt Böblingen und wird in den

Abschlussklassen der Schulen verteilt.

35


CROSSWAY

SCHÄFERROLLS GMBH & CO. KG

Advertorial

Hidden Champion

macht eine runde Sache perfekt

SCHÄFERROLLS GMBH & CO. KG

Hidden Champions gibt es ja einige im Ländle. SchäferRolls kann

sich getrost dazu zählen, denn die Produkte und Leistungen sind

zwar in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, gelten aber in

den Branchen, die der Familienbetrieb beliefert, zur Spitzentechnologie.

Als international etabliertes Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern

fertigt SchäferRolls technologisch anspruchsvolle und qualitativ

hochwertige Walzensysteme und Walzenbezüge aus Elastomerund

Faserverbundwerkstoffen, die in nahezu jeder Branche zum

Einsatz kommen: angefangen bei der Automobil-, Baustoff- und

Metallindustrie über Papier-, Druck- und Folienindustrie bis zur

Elektro-, Holz/Möbel- oder Lebensmittelindustrie. Quasi überall,

wo Bahnware hergestellt, weiterverarbeitet oder veredelt wird,

verlassen sich die Unternehmen auf die mehr als sieben Jahrzehnte

umfassende Erfahrung von SchäferRolls. Entscheidungswege

sind kurz, Kundenwünsche werden schnell umgesetzt.

Mit Leidenschaft, Präzision und Innovationsfähigkeit entwickelt,

konstruiert und produziert der in dritter Generation inhabergeführte

Mittelständler in Renningen. Und das auf einer der mit über

17.000 Quadratmetern weltweit größten Produktionsfläche für

elastische Walzenbeschichtungen und Walzenservices. Die

modernen Produktionsanlagen sind für die Bearbeitung und das

Handling von Walzen mit einer Länge bis 15,5 Meter, einem

Durchmesser bis zwei Meter und einem Gesamtgewicht bis 100

Tonnen ausgelegt. Weitere Standorte in Norddeutschland, Slowenien

und den USA ermöglichen es, die führende Marktstellung von

SchäferRolls weltweit auszubauen.

Global Player und Traditionsbewusstsein – für SchäferRolls kein

Widerspruch. Durch flache Hierarchien und Offenheit für die

Innovationsfähigkeit und Kreativität seiner Mitarbeiter ist es den

Arbeitnehmern möglich, durch direkte Mitwirkung das Unternehmen

mitzugestalten und mit ihm zu wachsen.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Walzenbeschichtung

und -systeme

Gründungsjahr: 1946

Mitarbeiterzahl: über 300

Ausbildung und Beruf:

Entwicklungs-/Werkstoffingenieur,

Industriemechaniker, Mechatroniker,

CNC-Zerspanungsmechaniker,

Industriefacharbeiter, Fachkräfte für

Vertrieb und Verwaltung

Auf den Walzen von SchäferRolls werden unzählige

Produkte des Alltags hergestellt

KONTAKT

SchäferRolls GmbH & Co. KG • Benzstraße 40 • 71272 Renningen • info@schaeferrolls.com • www.schaeferrolls.com

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Advertorial

NEFF GEWINDETRIEBE GMBH

CROSSWAY

Der Problemlöser

in der elektrischen Antriebstechnik

NEFF GEWINDETRIEBE GMBH

Qualität und Zuverlässigkeit – das sind Maßstäbe, die schon immer

die Basis für erfolgreiches Unternehmertum bildeten. Die

NEFF Gewindetriebe GmbH hat sich von Anfang an diesen Maßstäben

verschrieben. Bereits bei der Gründung vor über 100 Jahren

war die Gewindespindel das Kernprodukt des Familienunternehmens.

NEFF steht heute für qualitativ hochwertige Gleitgewindetriebe

mit verschiedenen Trapezgewindespindeln und Muttern,

präzisionsgerollte oder geschliffene Kugelgewindetriebe und Spindelhubgetriebe

mit höchster Präzision. Das Unternehmen ist mit 3

Standorten und 15 Partnern international aufgestellt und vertreibt

seine Produkte in Europa, den USA, Asien und Australien.

Dabei versteht sich NEFF als Problemlöser in der elektrischen Antriebstechnik.

So umfasst das Produktportfolio auch Endprodukte

und Systeme, wie zum Beispiel Spindelhubgetriebe in unterschiedlichsten

Variationen oder Teleskopgewindetriebe. Für die Tubix-

Serie – Spindelhubgetriebe mit einem Getriebegehäuse aus gekreuzten

Rohren – erhielt NEFF 2018 den if Design Award. Er ist ein

Beleg dafür, wie das NEFF-Team mit viel Leidenschaft und Begeisterung

neue Produkte entwickelt und in den Markt einführt. Ein

besonderer Fokus liegt dabei auf der Digitalisierung. Über Sensoren

können mit Hilfe der NEFF-Produkte viele wertvolle Daten,

wie etwa zu Schwingungen oder zur Geräuschentwicklung,

gewonnen werden.

Der Gewindespindelspezialist hat die Industrie 4.0 klar im Blick

und vertraut dabei auf die Werte, die ihn groß gemacht haben:

nachhaltiges und zukunftsorientiertes Denken – und vor allem

Teamwork. „Wir pflegen ein Miteinander auf Augenhöhe“, beschreibt

NEFF-Geschäftsführer Hartmut Wandel das von Wertschätzung

und Respekt geprägte Arbeitsklima. Auf diese Weise hat

sich NEFF bei Kunden und Partnern als loyales und verlässliches

Unternehmen etabliert. So wird der Problemlöser in der elektrischen

Antriebstechnik auch weiterhin die Zukunft erfolgreich

gestalten.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Metallbau

Gründungsjahr: 1905

Mitarbeiterzahl: 50

Ausbildung und Beruf:

Industriemechaniker,

Industriekaufmann

Hauptsitz der NEFF Gewindetriebe GmbH

in Weil im Schönbuch

KONTAKT

NEFF Gewindetriebe GmbH • Karl-Benz-Straße 24 • 71093 Weil im Schönbuch

info@neff-gt.de • www.neff-gewindetriebe.de

37


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

JUGENDFORSCHUNGSZENTREN WECKEN NEUGIERDE BEI JUNGEN MENSCHEN

Für Bastler, Tüftler und die

Ingenieure von morgen

Die Neugier ist ein fester Bestandteil der menschlichen DNA. Wie man sie für technische und

naturwissenschaftliche Dinge wiedererweckt, demonstriert das Jugendforschungszentrum (JFZ)

Sindelfingen. Hier werden die Grundlagen für die Innovationen der Zukunft gelegt.

Wer wissen will, womit sich die jungen

Tüftler und Bastler am JFZ beschäftigen,

besucht einen der Mini Maker Faires,

eine Art Messe, die das Forschungszentrum

bereits zweimal organisiert hat und

auf der die Daniel Düsentriebs von morgen

ihre Erfindungen präsentieren. Nicht

selten staunen die Besucherinnen und

Besucher über die Kreativität der kleinen

Tüftler. Das Angebot des JFZ Sindelfingen

richtet sich an allgemeinbildende und

berufliche Schulen. Dazu gehören sowohl

die allgemeinbildenden und beruflichen

Gymnasien als auch Real- und

Werkrealschulen. Aber auch Grundschulen

können sich ans JFZ wenden, um zum

Beispiel eigene Projekte zu ergänzen. Auf

Initiative des Landkreises wurde das

Forschungszentrum 2013 aus der Taufe

gehoben. Beheimatet ist es in der Gott-

Abb. rechts:

NASA-Astronaut

Charlie Duke erzählt

im Aerospace

Lab Herrenberg

von seiner Mission,

bei der er drei Tage

auf dem Mond

verbrachte

38


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

lieb-Daimler-Schule 2. Finanziell wird das

Zentrum sowohl vom Landkreis als auch

von den Städten Sindelfingen und Holzgerlingen

sowie von mehreren Sponsoren

getragen.

Schwerpunkte auf Umwelt

und Energie

DATEN UND FAKTEN

400

Schüler nahmen 2018 an rund 40

Veranstaltungen des JFZ teil.

Als außerschulischer Lernort weckt das

JFZ unter Kindern und Jugendlichen die

Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften

– ein wichtiger Aspekt, um

dem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen

bereits frühzeitig etwas entgegenzusetzen.

Der Schwerpunkt liegt

zwar auf den Bereichen erneuerbare

Energien und Umweltschutz, aber das

Themenspektrum ist breit gefächert und

reicht von Holz- und Metallbearbeitung

über Löt– und Elektronikarbeiten, CAD

und 3D-Druck bis zum Internet of Things

(IoT) oder dem Betriebssystem Android.

Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos.

Für den ehemaligen IBM-Mitarbeiter und

derzeitigen Hochschuldozenten Volker

Rose und den Studiendirektor i. R. Heinz

Ulmer ist die Leitung des JFZ im wahrsten

Sinne des Wortes Ehrensache. „Mit

vielen Experimentiermöglichkeiten, aber

ohne Leistungsdruck, können Kinder

spielerisch ihre Neugier und ihr Interesse

entwickeln“, erklären beide das Konzept.

Für ihr ehrenamtliches Engagement

erhielten Rose und Ulmer den Ehrenamtspreis

des Landkreises.

« Als außerschulischer

Lernort weckt das JFZ unter

Kindern und Jugendlichen

die Begeisterung für Technik

und Naturwissenschaften

– ein wichtiger Aspekt,

um dem Fachkräftemangel

in den Ingenieurberufen

bereits frühzeitig etwas

entgegenzusetzen. »

Der Landkreis Böblingen will das Jugendforschungszentrum

weiter stärken. Erst

2018 wurden Räume und Laborflächen

ausgebaut. Darüber hinaus unterstützt

der Landkreis auch das Jugendforschungszentrum

Aerospace Lab in

Herrenberg, das den Fokus auf die Luftund

Raumfahrttechnik legt. Außerdem

soll in Leonberg ein weiteres Jugendforschungszentrum

für junge Tüftler und

Bastler entstehen.

39


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

WELCOME SERVICE HILFT BEIM FINDEN UND BINDEN AUSLÄNDISCHER FACHKRÄFTE

Unterstützung

beim Ankommen

Deutschland ist ein vielfältiges Land und kann es sich im internationalen Wettbewerb nicht

leisten, auf ausländisches Know-how zu verzichten. Im Landkreis Böblingen steht den

Unternehmen mit dem Welcome Service eine ideale Plattform zur Verfügung, ausländische

Fachkräfte zu finden und zu binden.

Der direkte Draht zum

Welcome Service

Region Stuttgart

Und zum Welcome

Center Stuttgart

Initiiert wurde der Welcome Service Region

Stuttgart (WSRS) von der Fachkräfteallianz

Region Stuttgart in Trägerschaft der Wirtschaftsförderung

Region Stuttgart GmbH

und mit Unterstützung des Ministeriums

für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Baden-Württemberg. Seit Oktober 2015

bietet der WSRS auch im Landkreis Böblingen

eine Sprechstunde an. Hier erhalten

internationale Fachkräfte, Studentinnen

und Studenten sowie ihre Familienangehörigen

Antworten auf alle Fragen rund um

Leben und Arbeiten in der Region. Die

Beratung findet auch auf Englisch, Kroatisch

und Serbisch statt. Darüber hinaus

bietet der Welcome Service Region

Stuttgart im Landkreis Böblingen im

Wechsel mit der Sprechstunde auch ein

Bewerbungscoaching an.

Typische Beratungsthemen sind beispielsweise

die Arbeitssuche, die Anerkennung

ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse

oder Deutschkurse. Aber auch Fragen zum

Aufenthalt, zu Ausbildungsmöglichkeiten,

Studium und Wohnen kommen immer wieder

vor. Der Welcome Service vermittelt zudem

Hilfesuchende an die zuständigen

Stellen und klärt den Zugang zu Behörden.

Neben Fachkräften können sich auch kleine

und mittlere Unternehmen an den

Welcome Service wenden, um zum Beispiel

Unterstützung bei der Anwerbung, dem

Onboarding und der Integration ausländischer

Fachkräfte zu erhalten. Hier bekommen

sie auch Informationen zu Einreisemöglichkeiten

oder zur Verlängerung

bzw. Umwandlung eines Aufenthaltstitels.

Gelebte Willkommenskultur

Neben der Sprechstunde finden im

Rahmen des Welcome Services auch

Online-Seminare wie etwa zu den Themen

Lohnsteuer in Deutschland, Einstieg in den

40


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Arbeitsmarkt oder Wiedereinstieg für Migrantinnen statt.

Und natürlich hatte der Service auch während der Hochzeiten

der Corona-Pandemie seine Arbeit nicht eingestellt,

sondern beriet telefonisch, per E-Mail und mit einer mehrsprachigen

Video-Sprechstunde. Mittlerweile können sich

internationale Fachkräfte und Unternehmen auch wieder

persönlich im Welcome Center Stuttgart und in den regionalen

Sprechstunden beraten lassen. Generell will der

Welcome Service zu einer gelebten Willkommens- und Anerkennungskultur

beitragen, damit die Wirtschaft im Landkreis

Böblingen weiter floriert und die Menschen sich hier

wohlfühlen.

KONTAKT:

offene Sprechstunde und

Bewerbungscoaching:

Svetlana Acevic

svetlana.acevic@region-stuttgart.de

Tel. +49 16221 52 728

Abb. unten: Der Welcome Service Region Stuttgart unterstützt ausländische

Fachkräfte und Unternehmen, die ebensolche suchen

« Typische Beratungsthemen sind beispielsweise die Arbeitssuche, die

Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse oder Deutschkurse.

Aber auch Fragen zum Aufenthalt, zu Ausbildungsmöglichkeiten, Studium und

Wohnen kommen immer wieder vor. »

41


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

HERMAN HOLLERITH ZENTRUM VERBINDET FORSCHUNG, LEHRE UND PRAXIS

Die Talentschmiede

für digitale Innovationen

Herman Holleriths Idee, Daten durch gestempelte Lochkarten zu erfassen, gilt als wegweisende

Grundlage zur Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung. Derlei kluge Köpfe findet man in

Böblingen am Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule Reutlingen, das sich passenderweise

nach dem Erfinder benannt hat und das die kleinste „Kaufland-Filiale“ der Welt beherbergt.

Abb. unten:

In der kleinsten

„Kaufland-Filiale“

der Welt erforscht

das HHZ IT-Lösungen

für den Einzelhandel

Lochkarten klingen heute äußerst antiquiert,

aber wenn man bedenkt, dass ihr

Einsatz 1890 die Volkszählung in den USA

von sieben auf zwei Jahre verkürzt hat,

wird die Dimension deutlich, die Holleriths

Erfindung hatte. Schließlich war er zudem

der Gründer der Tabulating Machine

Company, die später fusionierte und umfirmiert

wurde. 1924 erhielt sie den Namen

International Business Machines, oder

kurz IBM. Die Deutschlandzentrale in

Ehningen ist gerade einmal zehn Autominuten

vom Herman Hollerith Zentrum

(HHZ) in Böblingen entfernt.

Dort wollen sie dem Namensgeber in

nichts nachstehen. „Wir gestalten Innovationen

durch digitale Technologien“, fasst

Prof. Dr. Alexander Rossmann, Leiter des

HHZ, das Credo des Zentrums zusammen.

„Dafür bilden wir die entsprechenden

Talente aus – und wir betreiben etliche Einrichtungen

für einen intensiven Austausch

zwischen Forschung, Lehre und Praxis.“

Die Lehre am HHZ gliedert sich in die Masterprogramme

Digital Business Engineering,

Digital Business Management und

Professional Software Engineering. Hier

werden Kernthemen wie Cloud Computing,

Künstliche Intelligenz, Internet of

Things oder Services Computing bearbeitet.

Die Studiengänge können nebenberuflich

absolviert werden.

Kooperatives

Promotionsprogramm

Die Studentinnen und Studenten befassen

sich dabei mit Fragestellungen zur digitalen

Transformation an der Schnittstelle

zwischen Management und IT. Aufgrund

der engen Beziehung zur Wirtschaft zeichnet

sich die Ausbildung am HHZ durch einen

hohen Praxisbezug aus. „Da ich meine

Kunden verstehen muss und diese sich

42


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

« Wir gestalten

Innovationen

durch digitale

Technologien. »

Prof. Dr. Alexander

Rossmann, Leiter des

HHZ

sehr intensiv mit digitalen Themen beschäftigen,

kann ich die Studieninhalte

direkt anwenden“, sagt Nathalie Hasreiter,

Absolventin des HHZ. Nach dem Masterabschluss

besteht die Möglichkeit zur Promotion.

Hierzu kooperiert das HHZ mit der

Universität Stuttgart und weiteren Universitäten.

Promotionskandidaten erwartet

am HHZ ein einzigartiges interdisziplinäres

Programm, das alle relevanten Fragestellungen

zur digitalen Transformation abdeckt.

Promotionskandidaten werden von einem

Professorenteam intensiv begleitet. In der

Regel wird auch ein Industriepartner mit

einbezogen. Darüber hinaus sind die Professoren

und Doktoranden des HHZ in

zahlreichen Forschungsprojekten engagiert,

in denen wichtigen Forschungsfragen

aus dem Blickwinkel der Industriepartner

und mit Methoden der globalen Spit-

zenforschung nachgegangen wird. Außerdem

betreibt oder unterstützt das HHZ

weitere Einrichtungen, die sich dem Wissenstransfer

zwischen Forschung und Praxis

verschrieben haben. Dazu zählen zum

Beispiel das Zentrum Digitalisierung

Böblingen (ZD.BB), das KI Lab der Region

Stuttgart, das Smart City Living Lab der

Region Böblingen oder das Smart Lab in

Kooperation mit Bosch und Kaufland.

Hierfür wurde extra eine eigene Filiale

aufgebaut, in der das Einkaufsverhalten

simuliert werden kann. In der wahrscheinlich

kleinsten „Kaufland-Filiale“ der Welt


Das HHZ

im Internet

43


CROSSWAY

BILDUNG, MOBILITÄT, FREIZEIT

Abb. oben:

Das HHZ begrüßt die Erstsemester

zum Studienstart M. Sc. Digital Business

Engineering

werden IT-Lösungen erforscht, die vielleicht

schon morgen in Supermärkten Realität

werden.

Forschung zu Smart Cities

FORSCHUNGSGRUPPEN

AM HHZ

Business Process Management

Cognitive Systems

Data Management & Analytics

Digital Business

Digital Enterprise Architecture

Enterprise Performance Management

Parallel & Distributed Computing

Service Science

Smart Data Services

Software Engineering, Entrepreneurship

und Innovation

Ein zentraler Forschungsbereich des HHZ

liegt auf dem Thema Smart Cities. Im

Smart City Living Lab steht den Forschern

eine nutzergerechte realweltliche Umgebung

zur Verfügung, in der sie zum Beispiel

zum Thema Smart Mobility oder zum

Zusammenspiel unterschiedlicher Ressourcen

im Nahrungs-, Wasser- und Energiekreislauf

forschen. In absehbarer Zeit

werden die Bürger im Landkreis erste Services

unter Realbedingungen nutzen können,

die im Smart City Living Lab entwickelt

wurden. Hier wird besonders deutlich,

wie das Herman Hollerith Zentrum

Forschung, Lehre und Praxis erfolgreich

verbindet.

44


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

e

In einem Netzwerk können Sie

sich mit anderen vernetzen,

Ihre Ideen teilen, verbreiten

und vorantreiben. Wir stehen

für Sie an jeder Schnittstelle

zur Verfügung.

45


NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

WIE DER LANDKREIS START-UPS UND JUNGUNTERNEHMER UNTERSTÜTZT

Gutes Pflaster für Gründer

Die Wirtschaft im Landkreis Böblingen ist auch deshalb so erfolgreich, weil viele kreative Köpfe ihre

Ideen verwirklichen können und so neue Geschäftsfelder erschließen und Arbeitsplätze schaffen.

Grundlage hierfür ist die florierende Gründerszene, die tatkräftig von der Wirtschaftsförderung des

Landkreises unterstützt wird.

Amelie, Julia und Anna haben einen Löffel

aus Kakaofasern entwickelt, den Spoonie,

der nach Schokolade schmeckt und den

Plastiklöffel beim Eisbecher ersetzen soll.

Mit ihrem Unternehmen Spoontainable

gewannen die drei Freundinnen 2019 den

Gründerwettbewerb „Start-up BW Elevator

Pitch Regional Cup Böblingen“ und holten

später auch den Gesamtsieg auf Landesebene.

Das freute auch die Kreissparkasse

Böblingen, die das Start-up in der Gründungsphase

betreut. 2019 organisierten

die Wirtschaftsförderung des Landkreises,

Abb. unten: Großer Jubel bei den Gewinnern des Gründerwettbewerbs

„Start-up BW Elevator Pitch Regional Cup Böblingen“.

Der Wettbewerb ist eine von vielen Veranstaltungen, um die

Gründerszene im Landkreis zu stärken.

die IHK-Bezirkskammer Böblingen und die

Senioren der Wirtschaft bereits zum

sechsten Mal den Gründerwettbewerb.

Der Elevator Pitch ist nur ein Beispiel für die

zahlreichen Aktivitäten der Kreiswirtschaftsförderung.

Im Rahmen der Zukunftsstrategie

„Wirtschaftsstarker Landkreis“ beschäftigt

sich etwa die Themengruppe „Gründung/Unternehmensnachfolge“

mit den Belangen von

Start-ups. Hierbei entstanden aus den Reihen

der Senioren der Wirtschaft und der IHK

die sogenannten Gründerlotsen, die Erfahrungen

und wertvolles Unternehmerwissen

weitergeben. Umfangreiche Beratung bietet

auch das Zentrum Digitalisierung Landkreis

Böblingen (ZD.BB). Hier werden die Gründer

46


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

in Online-Seminaren oder Trainings fit für die

digitalen Herausforderungen gemacht.

Darüber hinaus bemüht sich die Wirtschaftsförderung

um unbürokratische Förderungen,

Zuschüsse und Ermäßigungen, die den Jungunternehmern

in den ersten Gründungsjahren

zugutekommen.

Über diese Möglichkeiten für Start-ups informiert

die Kreiswirtschaftsförderung gemeinsam

mit den Senioren der Wirtschaft

und den weiteren Partnern aus der Themengruppe

in einer Marketingkampagne.

Damit ist die Wirtschaftsförderung vor

allem im Web und den sozialen Medien

präsent. Hier gibt es hilfreiche Tipps für

Gründer, Kontakte zu Ansprechpartnern

oder Informationen über Räumlichkeiten

wie etwa im Softwarezentrum Böblingen/

Sindelfingen, dem Coworking Space in

Herrenberg oder dem Start-up Planet

Sindelfingen, in denen auch kostenlose

Sprechstunden für Gründer stattfinden.

Magstadt, Sindelfingen oder Renningen. „Dies

zeigt, dass das Thema Gründung auch bei den

Städten Fahrt aufgenommen hat“, sagt Dr.

Sascha Meßmer, Wirtschaftsförderer des Landkreises

Böblingen. Insbesondere in Leonberg

und Magstadt. Beide Städte tragen den Titel

„Gründungsfreundliche Kommune“. Den gibt es

auch für Kreise, weshalb sich Meßmer und sein

Team nun um diese Auszeichnung bemühen,

damit es demnächst auch ganz offiziell heißt:

gründungsfreundlicher Landkreis Böblingen.

DIE GRÜNDERLOTSEN

Günter Albinus Wolfgang Vogt

Gerd Bockhorn Philip Eberle

Dr. Jürgen Erlewein Lothar Schubert

Thomas Römer Sebastian F. J. Seelow

Walter R. Kaiser Jürgen Kroll

Gründungsfreundliche

Kommunen

Darüber hinaus hat die Kreiswirtschaftsförderung

verschiedene Veranstaltungen initiiert.

Dazu zählt auch das Event „start.me.

up“, das seit 2014 alljährlich kreative Köpfe

mit potenziellen Partnern, Sponsoren und

Investoren zusammenbringt und in dessen

Rahmen der Elevator Regional Cup stattfindet.

Neben „start.me.up“ hat die Kreiswirtschaftsförderung

in Kooperation mit der

Volkshochschule und den Senioren der Wirtschaft

zudem Online-Seminare für Gründer

zu Themen rund um Businesspläne,

Finanzplanung oder Marketing organisiert.

Große Unterstützung erfährt die Kreiswirtschaftsförderung

zudem von Kommunen

wie Böblingen, Herrenberg, Leonberg,

Informationen zur Gründung

im Landkreis Böblingen

Anmeldung zur

Webinar-Reihe

Softwarezentrum

Böblingen

Coworking Space

Herrenberg

Start-up

Planet Sindelfingen

Zentrum Digitalisierung

Landkreis Böblingen

Senioren der

Wirtschaft

47


NETWORK

SPIRIT/21 GMBH

Advertorial

Vom Start-up zum

erfolgreichen IT-Partner

für den Mittelstand

SPIRIT/21 GMBH

Grundpfeiler der Firmenphilosophie und des Erfolgs von SPIRIT/21

Wer sich schon immer gefragt hat, was

eigentlich aus einem Start-up nach der

Firmengründung wird, muss sich nur

SPIRIT/21 anschauen. 2019 feierte das im

Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen

beheimatete Unternehmen sein 20-jähriges

Bestehen und ist an neun Standorten

in Deutschland, Österreich und der

Schweiz erfolgreicher denn je. Angefangen

hat SPIRIT/21 mit Personaldienstleistungen

im Bereich Softwareentwicklung. Heute

verstehen sich die Böblinger als Beratungs-

und Dienstleistungspartner für

Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand,

die die Chancen der Digitalisierung

beim Schopf packen wollen.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Informationstechnologie

Gründungsjahr: 1998

Mitarbeiterzahl: 480

Berufsausbildung:

Fachinformatiker für Systemintegration und Anwendungsentwicklung,

Kaufmann für Büromanagement; duale

Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Angewandte

Informatik, BWL Digital Business Management

SPIRIT/21 stellt seinen Kunden passende

Lösungen für jede Phase der digitalen

Transformation zur Verfügung, von der Beratung

über die Projektumsetzung bis zum

reibungslosen Betrieb von IT-Systemen

und Applikationen. Zu den Kernkompetenzen

des Unternehmens zählen Softwareentwicklung

sowie klassische IT-Infrastruktur-

und SAP-Dienstleistungen. Aber

auch die Einführung modernster Arbeitsplatzszenarien

und aktuelle Trendthemen

wie Internet of Things, Managed Services

und Cloud Computing gehören inzwischen

zum Portfolio von SPIRIT/21.

48


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Stetiger Wandel, die wiederholte Anpassung

an neue Marktgegebenheiten und Geschäftsfelder

sowie die Integration der Belegschaft

in den kontinuierlichen Change-

Prozess haben die Entwicklung des Unternehmens

von Anfang an begleitet. So wie

SPIRIT/21 die Chancen des digitalen

Wandels für sich genutzt hat, will es andere

Unternehmen bei der eigenen digitalen

Transformation unterstützen. Dabei denkt

SPIRIT/21 jede Herausforderung vom Kunden

aus und versucht, aus seinem Blickwinkel

entsprechende Lösungen zu entwickeln.

Dazu braucht es Erfahrung und jede

Menge Know-how. SPIRIT/21 pflegt deshalb

einerseits engen Kontakt zu Technologiepartnern

wie Microsoft, Amazon Webservices

und SAP. Andererseits legt das

Unternehmen viel Wert auf die Ausbildung.

Dafür bietet SPIRIT/21 in Kooperation

mit der Dualen Hochschule Baden-

Württemberg zahlreiche duale Studienund

Ausbildungsgänge an. „Jeder bekommt

am Anfang der Ausbildung einen

Mentor und einen Paten als Unterstützung

zur Seite gestellt“, nennt Ausbildungsleiterin

Marie Schmidtkonz ein Beispiel. Gleich

drei Mal wurde SPIRIT/21 vom Wirtschaftsmagazin

Capital als eines der besten

Ausbildungsunternehmen Deutschlands

ausgezeichnet.

Gemeinsam zum Erfolg: Den SPIRITianern ist der stetige Wandel von

Businessmodellen und Geschäftsfeldern, den die Digitalisierung mit

sich bringt, in Fleisch und Blut übergegangen.

SPIRITianern der Spaß an der Zusammenarbeit

und vor allem die Begeisterung für

Informationstechnologie im Vordergrund.

« SPIRIT/21 ist ein besonderes Unternehmen,

weil wir trotz unserer über 20-jährigen Firmengeschichte

immer noch familiär aufgestellt sind. »

Markus Sieber, Vorsitzender der Geschäftsführung

Nach der Ausbildung warten zahlreiche

Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten.

„Wir investieren kontinuierlich in

die Weiterbildung unserer Belegschaft und

gleichzeitig in die kulturelle Entwicklung

unseres Unternehmens“, stellt Markus

Sieber, Vorsitzender der Geschäftsführung,

fest. „SPIRIT/21 ist ein besonderes

Unternehmen, weil wir trotz unserer über

20-jährigen Firmengeschichte immer noch

familiär aufgestellt sind.“ Neben dem

fachlichen Know-how stehen bei den

Gleichzeitig profitieren sie von etlichen Benefits

wie etwa einer lukrativen betrieblichen

Altersvorsorge, einer modernen

Arbeitsplatzausstattung, von Urlaubstagen

über dem gesetzlichen Standard und zahlreichen

Rabattaktionen. Damit das in Zukunft

so bleibt, haben die Firmengründer –

ganz im Sinne des stetigen Wandels – 2019

die Mehrheit ihrer Geschäftsanteile an die

aktuelle Geschäftsführung abgegeben. So

wurden bei SPIRIT/21 die Weichen auf

weiteres Wachstum und Erfolg gestellt –

scheinbar das Einzige, was sich seit der

Gründung des Unternehmens nicht gewandelt

hat.

KONTAKT

SPIRIT/21 GmbH

Otto-Lilienthal-Straße 36

71034 Böblingen

info@spirit21.com

https://spirit21.com

49


NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

DER LANDKREIS ALS KOMPETENTER PARTNER DER WIRTSCHAFT

Ausgezeichneter Service

für Unternehmen

Der Landkreis Böblingen belegt in Studien zur Zukunftsfähigkeit stets vorderste Plätze. Dass

hier sowohl große Weltfirmen als auch innovative Mittelständler und Start-ups ihre Heimat

finden, liegt auch am Engagement einer serviceorientierten Wirtschaftsförderung.

Seit 1994 setzt sich die Wirtschaftsförderung

des Landkreises für positive wirtschaftliche

Rahmenbedingungen und die

Verbesserung von Standortbedingungen

sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen

ein. Im Jahr 2004 wurde aus der einstigen

GmbH eine Kooperation zwischen dem

Landratsamt und der Wirtschaftsförderung

Region Stuttgart. Finanziell wird sie

von der Kreissparkasse Böblingen unterstützt.

„Der Landkreis Böblingen ist als wirtschaftsstarker

Standort im ständigen

Wachstum“, sagt Dr. Sascha Messmer, Leiter

der Kreiswirtschaftsförderung. Damit

das so bleibt, fungieren Messmer und sein

Team als Ansprechpartner für Kommunen,

Unternehmen und Investoren. „Wir verstehen

uns als Lotsen und Netzwerker“, sagt

Messmer. So wurde etwa die Stelle eines

Digitalisierungsmanagers geschaffen, um

Unternehmen den Weg ins digitale Zeitalter

zu ebnen. Ein Beauftragter für EU-

Fördermittel ist Ansprechpartner für die

finanzielle Unterstützung aus Brüssel. „Wir

helfen außerdem Unternehmen bei der

Standortsuche, beraten zu Themen wie

Standortmarketing oder Fachkräftegewinnung

und initiieren Projekte zur Innovationsförderung“,

ergänzt Messmer. Dabei

kann er sich der Unterstützung durch

Landrat Roland Bernhard sicher sein, wie

etwa bei den alljährlichen Unternehmensbesuchen.

TOP-SERVICE

FÜR UNTERNEHMEN

Rechnungen werden in

15 Tagen beglichen.

Bauanträge werden in

40 Arbeitstagen bearbeitet.

Terminwünsche werden in

5 Tagen erfüllt.

Verlässlicher Partner

Damit die Kreiswirtschaftsförderung

schnell und effektiv handeln kann, hat sie

sich selbst 14 Serviceversprechen auferlegt.

Dazu gehört zum Beispiel, dass Anfragen

innerhalb von 38 Stunden beantwortet

werden oder dass Unternehmen innerhalb

von fünf Tagen einen Termin bei der

Wirtschaftsförderung erhalten. Rechnungen

werden binnen 15 Tagen beglichen

50


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

und Bauanträge innerhalb von 40 Arbeitstagen

bearbeitet.

Dass sich die Kreiswirtschaftsförderung

als Dienstleister für die Unternehmen

versteht, zeigt die RAL-Zertifizierung

der Serviceversprechen. So wird

die Einhaltung der gesetzten Kriterien

von unabhängiger Stelle überwacht.

Bereits zweimal erhielt die Wirtschaftsförderung

das RAL-Gütezeichen.

Der Landkreis Böblingen ist einer

von nur zwei Landkreisen, der neben

sechs Städten diese Auszeichnung in

Baden-Württem berg erhielt.

Die Serviceleistungen für Unternehmen

zeigen Wirkung. In einer Umfrage, an

der sich 286 Unternehmen aus dem

Landkreis beteiligten, gaben knapp 80

Prozent an, dass die Suche nach dem

richtigen Ansprechpartner einfach sei.

Die besten Bewertungen erzielte die

Wirtschaftsförderung in den Punkten

„Freundlichkeit der Mitarbeitenden“

und „Termineinhaltung“. Auf diese Weise

hat sich das Landratsamt Böblingen

unter Landrat Roland Bernhard durch

schnelle und verlässliche Entscheidungsabläufe

als kompetenter Partner

für die Wirtschaft etabliert.

Abb. unten:

Wurden für ihren Unternehmensservice

ausgezeichnet

(v. l. n. r.): Dr. Sascha

Meßmer, Wirtschaftsförderer,

Michaela Dinkelacker,

Projektleitung ZD.BB, Andrea

Demuth, Sachbearbeitung

Wirtschaftsförderung, und

Matthias Reithinger, EU- und

Fördermittel beauftragter.

Nicht im Bild: Kerstin Helbig,

Digitalisierungsmanagerin

und Sarah Trede-Kritikakis,

Projektleiterin ZD.BB.

51


NETWORK

PAJORO GMBH

Advertorial

Von Knopf bis Fuß

auf Recycling eingestellt

PAJORO GMBH

Patrizia Carimando legt bei ihren Knöpfen viel Wert

auf die Verwendung von Naturmaterialien sowie

eine schadstofffreie Produktion und Einfärbung

DATEN UND FAKTEN

Branche: Bekleidung/Elektronik

Gründungsjahr: 2011

Mitarbeiterzahl: 20

Auf den ersten Blick mögen eine Knopf-Manufaktur

und ein Recyclingexperte für Elektronikschrott

nicht viele Gemeinsamkeiten haben.

Patrizia Carimando und ihr Mann Joachim Ulmer,

die Gründer der PAJORO GmbH, eint, dass sie ihre

Leidenschaft zum Beruf gemacht haben – und

dass ihnen die Umwelt am Herzen liegt. Patrizia

Carimando gab 2006 ihr Angestelltenverhältnis

auf und übernahm die Knopf-Manufaktur Lombardi

& Grünbauer. Ihr Mann Joachim baute bei

Hewlett Packard in Böblingen neben dem Takeback

Center auch die weltweite Recycler-Infrastruktur

für HP auf. Des Weiteren entwickelte er

die HP-Recyclingstandards und -Auditkriterien

und war unter anderem auch einer der leitenden

Auditoren dieser Recyclingbetriebe in Europa

und Asien sowie in den USA als verantwortlicher

Berater. 2011 machte er sich ebenfalls selbstständig.

Die heutige PAJORO GmbH war geboren.

PAJORO ergibt sich aus den Vornamen Patrizia

und Joachim. Das „ro“ steht für Tochter Roberta

La Marra Ulmer, die inzwischen die Knopf-Manufaktur

zusammen mit ihrer Mutter führt.

Mit der Knopf-Manufaktur haben sich Patrizia

Carimando und ihre Tochter Roberta in der

Textilbranche einen Namen für individuelle

Lösungen in Klein- und Großmengen gemacht.

Große Marken wie etwa Trigema vertrauen der

Qualität von PAJORO und profitieren von einer

breit gefächerten Produktpalette. In der Fertigung

kommen zahlreiche Naturmaterialien zum

52


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Einsatz. Erfahrene Mitarbeiter in der

hauseigenen Färberei sorgen dafür, dass

die gewünschten Farben zu 100 Prozent

umgesetzt werden. Mit dem eigens entwickelten

„Zaponieren“ versiegelt PAJORO

die gefärbten Produkte, sodass sie weitgehend

wasch- und reinigungsbeständig

sind. Dabei arbeitet PAJORO konsequent

auf eine schadstofffreie Produktion und

Einfärbung hin. In Kooperation mit dem

Hohenstein Institut werden diese Produkte

regelmäßig überprüft und zertifiziert.

Die verwendeten Naturmaterialien sind

mit der Öko-Tex-Klasse 1 zertifiziert. Das

spielt insbesondere bei der Kinder- und

Säuglingsbekleidung eine wichtige Rolle,

da die Materialien biss- und speichelfest

sein müssen. Das stellt PAJORO mit einer

umweltschonenden Fertigung sicher.

Große Hersteller für Kinder- und Säuglingsbekleidung

wie Disana zählen zu

seinen langjährigen Kunden. Zudem sorgt

PAJORO mit einem umfassenden Rücknahmesystem

und einer fachmännischen

Entsorgung für eine möglichst geringe

Umweltbelastung.

Umwelt und Natur liegen auch Joachim

Ulmer am Herzen, der auf über 30 Jahre

Erfahrung in Sachen Rücknahme- und Recyclinglösungen

zurückblicken kann. Mit

PAJORO hat er sich auf die Entsorgung von

IT-Elektronikschrott spezialisiert. Der zertifizierte

Entsorgungsfachbetrieb gewährleistet

eine fachgerechte Annahme und

Demontage von Elektronikschrott aus der

IT-Branche. Dafür unterhält PAJORO eine

Erstbehandlungsanlage nach ElektroG und

ist EfB, ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 sowie

DIN 50625-1:2014, DIN 50625-2-2:2015,

DIN CLC/TS 50625-3-1:2016-04 und DIN

CLC/TS 50625-4:2017 zertifiziert. Außerdem

nimmt das Unternehmen auch die

fachgerechte Vernichtung von Datenträgern

vor und berät Unternehmen in der

Das zweite Standbein der PAJORO: Recycling von IT-

Elektroschrott sowie Beratung und Entwicklung von

umweltschonenden Entsorgungskonzepten

Entwicklung umweltschonender Entsorgungskonzepte,

auch dieser Prozess ist

nach DIN 66399-9 des BDSG zertifiziert.

Bei PAJORO werden die Geräte in Einzelteile

und Fraktionen demontiert, die dadurch

gewonnenen Rohstoffe getrennt

und wiederverwertet. Herr Ulmer legt viel

Wert auf die kontinuierliche Verbesserung

innerbetrieblicher sowie externer Prozesse

entlang des Wertstoffstroms. Bei den Verwertern

achtet er auf ein hohes Niveau bei

der Umsetzung zur Rohstoffrückgewinnung.

Auch diese Betriebe werden in regelmäßigen

Abständen von Joachim Ulmer

auditiert. „Unser Ziel ist die höchstmögliche

Recyclingquote, damit wir unseren

Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen

leisten können“, sagt Joachim Ulmer.

Über 3.000 Tonnen Elektronikschrott

werden jedes Jahr bei PAJORO verwertet.

Deshalb kann man mit Recht sagen: Bei

PAJORO ist man von Knopf bis Fuß auf

Recycling eingestellt.

« Patrizia Carimando

und ihr Mann Joachim

Ulmer, die Gründer

der PAJORO GmbH,

eint, dass sie ihre Leidenschaft

zum Beruf

gemacht haben – und

dass ihnen die Umwelt

am Herzen liegt. »

KONTAKT

PAJORO GmbH

Hanns- Klemm- Straße 14

71034 Böblingen

info@pajoro.eu

www.pajoro.eu

53


NETWORK

GOTTLIEB BINDER GMBH & CO. KG

Advertorial

Innovationskraft

seit über 200 Jahren

GOTTLIEB BINDER GMBH & CO. KG

Was haben Fußmatten im Auto, Blutdruckmesser

und Babywindeln gemeinsam?

Alle werden mit (Klett-)Verschluss-

Systemen der Firma Binder befestigt.

Die wiederverschließ- und repositionierbaren

Verschluss-Systeme aus Holzgerlingen

bieten technische Befestigungslösungen

für eine Vielzahl an Branchen:

angefangen von Fahrzeugbau und Luftfahrt,

über das Transportwesen bis hin

zu Personal Care sowie Medizin- und

Orthopädietechnik.

Die Firma Binder aus Holzgerlingen zählt zu den weltweit ersten

Produzenten von Klettverschluss-Systemen

DATEN UND FAKTEN

Branche: Industrielle Produktion

Gründungsjahr: 1798

Mitarbeiterzahl: 320 (gruppenweit)

Ausbildung und Beruf:

- technische und kaufmännische Berufsausbildungen

- Jobs in den Fachbereichen Produktion, Maschinenbau,

Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement,

Vertrieb/Marketing, Finanzen, Einkauf, IT, Personal,

Recht und Compliance

Die familiengeführte, weltweit erfolgreiche

Unternehmensgruppe blickt auf

eine lange Tradition zurück. 1798 als

Bandweberei gegründet, hat sich das

Unternehmen im Laufe der Zeit von

einem lokalen Hersteller etwa für Gardinenbänder

hin zu einem globalen Technologieführer

für High-Tech Verschluss-

Systeme entwickelt. Um den Innovationsvorsprung

weiter auszubauen, wird ein

großer Fokus auf die eigene Forschung

und Entwicklung sowie auf die Kooperation

mit renommierten Forschungsinstituten

und Hochschulen gelegt. Ergebnis

dieses Engagements sind zahlreiche

Patente und neue Produkte.

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Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Wie schon die Erfindung des Klettverschlusses

selbst, ist die Produktentwicklung

bei Binder inspiriert durch die Natur.

George de Mestral, ein Schweizer Ingenieur,

bemerkte in den 1940er-Jahren auf

einem seiner Spaziergänge, dass die

Früchte der Klettpflanzen sowohl an

seiner Kleidung als auch am Fell seines

Hundes hängenblieben. Als er die Klettfrüchte

unter einem Mikroskop betrachtete,

fand er das Geheimnis ihrer Haftwirkung:

Sie sind überzogen von hakenartigen

Strukturen, die sich in Fell und

Textilien einhaken. Die Idee des Klettverschlusses

war geboren. Für die textile

Umsetzung eines industriellen Klettverschlusses

konsultierte de Mestral die

damalige Bandweberei Binder – einer der

weltweit ersten Produzenten solcher

Verschluss-Systeme.

Die Industrie-Klettverschlüsse von Binder werden als

wiederpositionierbare Befestigungslösungen eingesetzt

Die neueste Innovation von Binder ist inspiriert

durch die Fähigkeit einiger Geckos,

an Wänden hoch und sogar unter

der Decke zu laufen. Auf Basis dieser Beobachtungen

haben Binder-Ingenieure

eine klebstofffreie, mikrostrukturierte

Silikonfolie mit ca. 29.000 Haftelementen

pro Quadratzentimeter entwickelt: Sie

weist hohe Haftkräfte auf, hinterlässt

keine Rückstände und wurde mit internationalen

Preisen ausgezeichnet.

Basis dieses Erfolgs sind die Unternehmenswerte,

die täglich gelebt werden:

höchste Zuverlässigkeit, kompromisslose

Qualität und die Fähigkeit, innovative Lösungen

für Tausende von Anwendungen

umzusetzen. Die Arbeit bei Binder zeichnet

sich aus durch flache Hierarchien und

einen engen Austausch zwischen allen

Vorbild Gecko: Binder hat eine klebstofffreie,

mikrostrukturierte Silikonfolie mit ca.

29.000 Haftelementen pro Quadratzentimeter

entwickelt

Fachbereichen. Offenheit gegenüber

neuen Ideen und die kontinuierliche

gemeinsame Weiterentwicklung prägen

die Zusammenarbeit.

Sie suchen den perfekten Anknüpfungspunkt

für Ihre Karriere? Dann

freuen wir uns über Ihre Bewerbung

an bewerbung@binder.de.

KONTAKT

Gottlieb Binder GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 19

71088 Holzgerlingen

info@binder.de

www.binder.de

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NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

Weissach

Landkreis

Ludwigsburg

Flacht

Enzkreis

Perouse

Rutesheim Gebersheim

S

Höfingen

A 81

Hausen

Leonberg

Münklingen

Merklingen

Malmsheim

S

S

Renningen

B 295

Warmbronn

A 8

Weil der Stadt

Magstadt

Landkreis Calw

Dätzingen

Schafhausen

Döffingen

Grafenau

S

Maichingen

Sindelfingen

A 831

A 8

S

R

Dachtel

Deufringen

Darmsheim

Aidlingen

Dagersheim

Böblingen

R

Deckenpfronn

Ehningen

S

R

B 464

Schönaich

Steinenbronn

B 296

Oberjesingen

Kuppingen

Gärtringen

Nufringen

B 14

A 81

Rohrau

Hildrizhausen

Altdorf

Holzgerlingen Neuweiler

Waldenbuch

Breitenstein

Weil im Schönbuch

R

Affstätt

Herrenberg

B 28

Oberjettingen

Haslach

Jettingen

Sindlingen

R

Nebringen

Unterjettingen

Öschelbronn

Gäufelden

Gültstein

Tailfingen

Mönchberg

Kayh

Industrie- und Gewerbefläche

Mötzingen

R

Autobahn

Bundesstraße

Bondorf

Schienenbahn (S, RB)

Landkreis Tübingen

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Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

GEWERBEGEBIETE IM LANDKREIS BÖBLINGEN

Stuttgart

Hafen

Stuttgart

Für eine starke

und dynamische

Wirtschaft

Der Landkreis Böblingen zählt zu den innovationsstärksten

Kreisen in Deutschland. Hier finden Unternehmen jeder Größe

den passenden Standort. Damit das so bleibt, sorgt die Wirtschaftsförderung

für optimale Rahmenbedingungen.

Flughafen

Stuttgart

Landkreis

Esslingen

In Sachen Wirtschaftskraft belegt der

Landkreis Böblingen seit Jahren Spitzenplätze.

So erreicht er zum Beispiel

im Zukunftsatlas des Prognos Instituts

von allen 402 kreisfreien Städten und

Kreisen in Deutschland den vierten

Rang. Das Institut analysiert alle drei

Jahre die Attraktivität der jeweiligen

Standortfaktoren. Dabei profitiert der

Landkreis Böblingen von der Tatsache,

dass hier sowohl große Weltfirmen als

auch kleine und mittelständische Unternehmen

ideale Standortbedingungen

vorfinden. Seit Jahrzehnten

prägen die Automobilbranche zusammen

mit den Zulieferunternehmen sowie

die boomende IT-Branche die

Wirtschaftskultur in der Region.

„Der Landkreis Böblingen ist als wirtschaftsstarker

Standort im ständigen

Wachstum“, sagt Landrat Roland

Bernhard und würdigt damit auch die

Arbeit der Wirtschaftsförderung, die

sich hinsichtlich der Gewerbegebiete

im Landkreis um optimale Rahmenbedingungen

für innovative Bauprojekte

kümmert. Großzügige Baufelder

profitieren von der großflächig ausgebauten

Infrastruktur sowie der Anbindung

an den öffentlichen Personennahverkehr

(ÖPNV).

Flugfeld und INGpark

Mit der Kreiswirtschaftsförderung

haben die Kommunen einen starken

Partner an der Seite, der sie bei der

Schaffung neuer, zukunftsfähiger

Gewerbeflächen unterstützt. Das

Gewerbegebiet Leo West direkt am

Autobahnanschluss Leonberg-West,

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NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

Abb. unten:

Exzellente infrastrukturelle

Anbindung,

großzügige

Bauflächen – diese

Eigenschaften

zeichnen die

Gewerbegebiete im

Landkreis aus

das Gewerbegebiet Westlich Bauhof in

Waldenbuch oder die Erweiterung des Gewerbegebiets

Röte in Grafenau sowie die

Erschließung des Gewerbegebiets Häslach

in Sindelfingen sind nur einige Beispiele für

die erfolgreichen Aktivitäten der Kommunen

im Landkreis.

Zwei herausragende Projekte sind das

Flugfeld Böblingen/Sindelfingen sowie der

INGpark. Sieben Kommunen haben sich

zum Zweckverband Interkommunaler Industrie-

und Gewerbepark Nagold Gäu

(INGpark) zusammengeschlossen, um ein

89 Hektar großes Areal auf dem Nagolder

Eisberg zu erschließen. Die Flächen befinden

sich auf einem Höhenzug zwischen

Nagold und Jettingen. Sie werden abschnittsweise

erschlossen. Das ehemalige

Kasernengelände mit 26 Hektar ist bereits

komplett vermarktet. Östlich dieses

Geländes befindet sich eine rund 63 Hektar

große Industrie- und Gewerbefläche,

von der bereits 21 Hektar vermarktet wurden

und 13 Hektar reserviert sind. Rund

27 Hektar werden derzeit erschlossen und

sollen ab 2021 bzw. 2023 verfügbar sein.

Bislang haben sich im INGpark rund 50 Unternehmen

aus Branchen wie der Umwelttechnik,

der Kunststoffverarbeitung, dem

Holzbau, der Drucktechnik oder der Optik

mit über 1.000 Arbeits plätzen angesiedelt.

Weitere Infos im Internet

Gewerbeimmobilienbörse

des Landkreises

Wirtschaftsförderung

Region Stuttgart

INGpark

Flugfeld Böblingen/

Sindelfingen

Das Flugfeld Böblingen/Sindelfingen

schließt die räumliche Lücke zwischen

beiden Städten. Drei Viertel der Fläche des

interkommunalen Stadtentwicklungsprojekts

sind für Gewerbe und Industrie

vorgesehen. Seit 2008 wird das Flugfeld

erschlossen. Bislang arbeiten hier etwa

2.700 Menschen in innovativen und hochtechnologischen

Unternehmen aus der

Automobil-, der IT-, Hydraulik- und der

Pharmabranche. Bis 2025 sollen hier 7.000

Arbeitsplätze entstehen. Mit dem Neubau

des Flugfeldklinikums wird hier der Medizinstandort

der Zukunft für die gesamte

Region gegründet – ein weiteres Beispiel

für die Wirtschafts- und Innovationskraft

des Landkreises Böblingen.

58


Advertorial

ING.-BÜRO KNÖLL GMBH

NETWORK

Ausgezeichnete Qualität

für die technische Dokumentation

ING.-BÜRO KNÖLL GMBH

Die enorme Geschwindigkeit der technischen Entwicklung

erfordert eine präzise und anwenderorientierte Dokumentation.

Der Spezialist dafür ist das Ingenieurbüro Knöll, das seit über 45

Jahren als Full-Service-Partner für die technische Dokumentation

gefragt ist. Das Unternehmen wird in zweiter Generation von den

Brüdern Christoph und Thomas Knöll geführt. Trotz des steten

Wachstums und vieler Auszeichnungen haben die Brüder das

familiäre Betriebsklima beibehalten, welches für eine niedrige Mitarbeiterfluktuation

an den beiden Standorten in Nufringen und

Fellbach sorgt.

So kann Knöll wertvolles Know-how und jahrelange Erfahrung an

sich binden. Das Portfolio beginnt bei Bedienungs-, Reparaturanleitungen

und der Ermittlung von Arbeitswerten, es umfasst die

Erstellung von Funktions- und Systembeschreibungen sowie von

Schaltplänen und Funktionsschemen und reicht bis zur Anfertigung

von technischen Grafiken, Animationen und Illustrationen

sowie bis zur Beratung in der Maschinensicherheit. Zu Knölls Kunden

gehören führende Unternehmen aus der Automobilbranche

sowie aus dem allgemeinen Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau.

Qualität und Liefertreue sind die Garanten des Unternehmenserfolgs.

Knöll gilt als Vorreiter bei der Zertifizierung des Informationsmanagement-Systems

nach ISO 27001. Die Fähigkeiten Erfolg,

Verpflichtung und Risiko zu verbinden, brachte dem Ingenieurbüro

den Wirtschaftspreis Goldjupiter ein, dem Oscar unter den Mittelstandspreisen.

Außerdem wurde Knöll von der Daimler AG als

bester Dienstleister für die technische Dokumentation ausgezeichnet.

Der Erfolg zeigt sich auch im Firmenwachstum. Im Mai 2019

kaufte Knöll die Thomas Lautenschlager Technische Dokumentation

GmbH in Warmbronn/Leonberg. Auf diese Weise legen die

Brüder Knöll den Grundstein für das weitere Wachstum des

Full-Service-Partners für die technische Dokumentation.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Automobil- und Maschinenbau

Gründungsjahr: 1973

Mitarbeiterzahl: über 100

Ausbildung und Beruf:

Kfz-Mechaniker, -Mechatroniker, -Meister

und -Techniker, Sicherheits-, Kfz- und

Maschinenbau-Ingenieure, Technische

Redakteure, Grafiker

Christoph (li.) und Thomas Knöll leiten das

Ingenieurbüro in zweiter Generation

zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 27001

KONTAKT

Ing.-Büro Knöll GmbH • Rudolf-Diesel-Straße 23 • 71154 Nufringen • info@knoell-gmbh.de • www.knoell-gmbh.de

59


NETWORK

STAR COOPERATION GMBH

Advertorial

Nachhaltige Ideen

interdisziplinär entwickelt

STAR COOPERATION GMBH

Wenn man die STAR COOPERATION mit einem Wort beschreiben

müsste, wäre es wohl interdisziplinär. In kaum einem anderen

Unternehmen kommen so viele Experten aus unterschiedlichen

Branchen zusammen: Consulting, Elektronik, Engineering, IT,

Logistik und Medien. STAR bündelt das Know-how und schafft

dadurch ein einzigartiges interdisziplinär vernetztes Fachwissen.

Auf dessen Basis entwickelt STAR nachhaltige Lösungen, mit

denen Unternehmen ihre Projekte effizient und erfolgreich realisieren

können. Inzwischen ist das Unternehmen aus Böblingen

mit 23 Standorten weltweit aktiv.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Beratung und Dienstleistung

Gründungsjahr: 1997

Mitarbeiterzahl: 950

Ausbildung und Beruf:

App- & Web-Entwicklung, Elektrotechnik,

Software-Entwicklung und Informatik

„Was der Einzelne allein nicht schafft, erreichen wir zusammen“,

erklärt Sofía Neher, die zusammen mit Alfred Neher die Unternehmensgruppe

leitet. Auf dieser Prämisse fußt der besondere

STAR Spirit. „Wir begegnen unseren Kunden auf Augenhöhe, um

mit ihnen individuell passende Lösungen zu finden“, ergänzt Alfred

Neher. Ein Beispiel: Ein Hersteller für Lkw-Ersatzteile will eine neue

Produktreihe einführen und sie optimal vermarkten. Dafür muss

er in 35 Ländern 4.700 Mitarbeiter schulen. STAR entwickelte einen

volldigitalen Produkt-Rollout inklusive Retail-Training. Beteiligt

waren Experten aus den Bereichen Consulting, IT und Medien.

Der besondere Spirit und die außergewöhnliche interdisziplinäre

Zusammenarbeit machen die STAR COOPERATION zu einem beliebten

Arbeitgeber. 2020 hat das Magazin „Stern“ erstmals Deutschlands

500 beste Arbeitgeber ausgezeichnet, darunter auch die

Böblinger. „Für uns als mittelständisches Unternehmen ist es ein

Riesenerfolg, neben solchen Größen wie Porsche, BMW oder Bosch

aufgeführt zu werden“, freut sich Sofía Neher über die Auszeichnung.

Ihr Dank gilt den STARS, den zahlreichen Experten der STAR

COOPERATION, die immer wieder neue Ideen entwickeln, von denen

Kunden aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen profitieren.

Frische Ideen für innovative Lösungen. Bei STAR

kommen Experten aus ganz unterschiedlichen

Bereichen zusammen.

KONTAKT

STAR COOPERATION GmbH • Otto-Lilienthal-Straße 5 • 71034 Böblingen

info@star-cooperation.com • www.star-cooperation.com

60


Advertorial

SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) GMBH

NETWORK

Fach- und Führungskräfte

erfolgreich finden und binden

SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) GMBH

Die Digitalisierung setzt eine neue Dynamik frei, durch welche Unternehmen

immer wieder ihre Produkte verbessern und Prozesse

optimieren müssen. Die Innovationsfähigkeit wird zum entscheidenden

Wettbewerbsfaktor. Für Innovationen braucht es kreative,

zukunftsorientierte Personen. In Zeiten der Globalisierung und des

Fachkräftemangels unterstützt die SIBE Unternehmen dabei, kompetente

Mitarbeiter und (Nachwuchs-)Führungskräfte zu finden und

zu binden. So verfügt die Graduate School für Leadership & Management

der Steinbeis-Hochschule über einen Talent-Pool an qualifizierten

Jungakademikern und berufserfahrenen Kandidaten aus

unterschiedlichen Fachrichtungen, von Wirtschafts- über Natur- bis

hin zu Ingenieurwissenschaften. Unternehmen erhalten neben

Bewerbungsunterlagen und Hard Facts eine persönliche Interview-

Einschätzung über jeden Bewerber.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Bildung & Wissenschaft

Gründungsjahr: 1993

Studierende: über 800

Studiengänge:

M.Sc. in International Management,

M.A./MBA (USA) in General Management

– Online, Doctor of Business

Administration (DBA)

Für rund drei Viertel aller Angestellten zählen Aufstiegsmöglichkeiten

zu den wichtigsten Faktoren im Job. Mit dem Experience

Based Curriculum bietet die SIBE ein Studienmodell an, das optimal

als Personalentwicklungs- und Bindungsprogramm nutzbar ist.

Mitarbeiter sind hierbei wie gewohnt im Betrieb aktiv und absolvieren

berufsintegriert, zum Teil vollständig online, ein staatlich anerkanntes

und akkreditiertes Masterstudium. Unternehmen binden

auf diese Weise wertvolle Mitarbeiter und entziehen sich dem „War

for Talents“.

Neben den Aufstiegsmöglichkeiten spielt auch das Image des

Arbeitgebers eine große Rolle. Insbesondere kleine und mittelständische

Unternehmen haben Schwierigkeiten, eine positive Arbeitgebermarke

aufzubauen, wenn sie sich in ländlichen Regionen oder

in geografischer Nähe zu Global Playern befinden. Auch hierzu

bietet die SIBE umfangreiches Know-how, um zum Beispiel gemeinsame

Social-Media-Kampagnen oder Imagefilme zu entwerfen. Ihr

Erfolg gibt der Graduate School recht: 94 Prozent der Unternehmensvertreter

sind mit den Studienprogrammen der SIBE zufrieden

bis sehr zufrieden und 92 Prozent von ihnen schätzen das Potenzial

der SIBE-Studierenden gut bis sehr gut ein.

KONTAKT

SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) GmbH

Kalkofenstraße 53 • 71083 Herrenberg • info@steinbeis-sibe.de • www.steinbeis-sibe.de

61


NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

Noch ein

Tässchen ?

Noch eine

digitale Idee ...

UNTERNEHMERFRÜHSTÜCK: LOCKERER AUSTAUSCH IN ANGENEHMER ATMOSPHÄRE

Vom ökologischen Backen bis

zur Digitalisierung

Im Landkreis sind zahlreiche innovative Unternehmen beheimatet, die neue Geschäftsideen für

sich gefunden haben oder den Sprung in die digitale Zukunft wagen. Die Wirtschaftsförderung

des Kreises Böblingen bringt sie zusammen und ermöglicht einen ungezwungenen Austausch –

bei einer leckeren Tasse Kaffee.

Seit 2017 findet das von der Wirtschaftsförderung

initiierte Unternehmerfrühstück

in unregelmäßigen Abständen

statt. Die Unternehmen aus dem Landkreis

erhalten dabei die Möglichkeit,

spannende und innovative Projekte vorzustellen

und anschließend mit den geladenen

Firmenvertretern ins Gespräch zu

kommen. Vor dem Mittag ist die Veranstaltung

beendet.

Jedes Unternehmerfrühstück widmet

sich einem konkreten Thema. Gestartet

wurde 2017 bei der Eisenmann GmbH in

Holzgerlingen. Damals ging es um die

Ressourceneffizienz in Unternehmen. So

stellte Eisenmann beispielsweise ein Projekt

zur Wärmerückgewinnung vor. Ebenso

wurde die Arbeit der Regionalen Kompetenzstellen

Netzwerk Energieeffizienz

(KEFF) präsentiert.

62


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Volldigitalisierte

Warenverteilung

Beim dritten Unternehmerfrühstück in

den Räumen der SPIRIT/21-Gruppe im

Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen

informierten sich mehr als 50 Gäste darüber,

wie kollaboratives Arbeiten bei

SPIRIT/21 funktioniert. Anstelle von „Top

down“ arbeitet man gemeinsam an digitalen

Lösungen. Geschäftsführer Markus

Sieber stellte dabei einen modernen

Müllwagen vor, der gleichzeitig Strom-

und Wasserzähler ausliest.

cken, wovon sich die rund 50 Firmenvertreter

beim schmackhaften Frühstück ein

Bild machen konnten, sondern auch Vorreiter

bei der Digitalisierung. Die volldigitalisierte

Warenverteilung im Backhaus

spart Zeit und vermeidet Fehler. Darüber

hinaus stellte Dr. Claus Hoffmann, Geschäftsführer

des Zentrums für Digitalisierung

Böblingen (ZD.BB), die Angebote

des ZD.BB als Anlaufstelle für kleine und

mittelständische Unternehmen vor, die

vor der Herausforderung stehen, ebenso

wie Bäcker Baier die eigenen Geschäftsprozesse

zu digitalisieren.

KONTAKT:

Wirtschaftsförderung

Landkreis Böblingen

wirtschaftsfoerderung@

lrabb.de

Die Digitalisierung wiederum war Thema

der vierten Veranstaltung. Bei einem Unternehmerfrühstück

darf natürlich ein

Bäcker nicht fehlen. So fand das vierte

Frühstück in der Bäckerei Baier in Herrenberg

statt. Jochen Baier ist nicht nur

Weltmeister im traditionellen Brotba-

Das nächste Unternehmerfrühstück ist

bereits in Planung. Die Wirtschaftsförderung

des Kreises sucht immer nach interessierten

Unternehmen, die ihre Projekte

vorstellen oder auch Räumlichkeiten

zur Verfügung stellen können.

Abb. unten:

Frisch aufgebrühter Kaffee,

duftende Croissants,

interessante Infos. Das

Unternehmerfrühstück,

wie hier in der Bäckerei

Baier, hat sich für

einen ungezwungenen

Austausch etabliert.

63


NETWORK

HAUS OTTO

Advertorial

Ein neuer Weg,

Design zu denken

HAUS OTTO

Nach dem Studium direkt in die Selbstständigkeit: Patrick Henry

Nagel und Nils Körner gründen das junge Designstudio noch während

ihres Studiums an der Staatlichen Akademie der bildenden

Künste Stuttgart. Anfang 2021 werden sie ihren Abschluss als

Diplomdesigner in der Tasche haben und sich dann vollends auf

das von ihnen gegründete Haus Otto konzentrieren können. Der

Name bezieht sich auf den Gründer einer alten Näherei in Sindelfingen,

in deren Gebäude die beiden Gründer ihr Büro haben.

Viele denken bei Design an die klassische Formgebung eines

Produktes, doch heutzutage sind die Aufgaben eines Gestalters

weitaus vielfältiger. „Der Designer fungiert oft als Schnittstelle zwischen

verschiedenen Bereichen, die er verknüpft und hinterfragt“,

sagt Nagel. „Wir sind davon überzeugt, dass ein ganzheitlicher Ansatz

neue Wege ermöglicht, anders zu denken“, erklärt Körner das

Besondere am Haus Otto. So geht es den beiden nicht nur um das

Produkt an sich, sondern auch um den Raum, in dem es präsentiert

wird. Sie zielen auf die ganzheitliche Wirkung eines Produkts

ab. Durch ein interdisziplinäres Netzwerk arbeiten Nagel und

Körner projektbasiert zum Beispiel mit lokalen Handwerkern,

Grafikdesignern, Fotografen oder Filmemachern zusammen. Es

entsteht ein kollaboratives Arbeiten.

Die Zukunft der Arbeitswelt ist auch das Thema ihres neusten Projekts.

Das Haus Otto gehört zu einem interdisziplinären Team aus

Psychologen, Unternehmensberatern, Informatikern und Künstlern,

das den ersten Art & Technology Space in Süddeutschland

entwickelt. Dabei geht es um die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten

werden. Dafür werden bestehende Strukturen der Arbeitswelt

hinterfragt und neue Lösungsansätze entwickelt. Hier können

Nagel und Körner ihre ganzheitliche und kollaborative Designentwicklung

voll entfalten.

START-UP-STECKBRIEF

Gründer: Patrick Henry Nagel,

Nils Körner

Branche: Design

Gründungsjahr: 2019

Idee: ganzheitliche, kollaborative

Designentwicklung

„Please stand up“ ist ein Sitzobjekt von Haus

Otto, das in Zusammenarbeit mit Leonie

Schimmeyer entstanden ist. Es ist aus

Schaumstoff hergestellt und basiert auf

einem Recyclingprozess. Jeder Hocker hat ein

einzigartiges Muster.

KONTAKT

Haus Otto, Patrick Henry Nagel and Nils Körner GbR • Grabenstraße 31 • 71063 Sindelfingen

contact@hausotto.com • www.hausotto.com

64


Advertorial

B & K KABELTECHNIK

NETWORK

Aus Erfahrung

schneller liefern und reagieren

B & K KABELTECHNIK

Bei einem Start-up von Erfahrung zu sprechen, mag ungewöhnlich

sein, aber die B & K Kabeltechnik ist auch ein ungewöhnliches

Start-up. Verortet man die meisten Jungunternehmer

im Bereich IT und Digitales, fertigen Marco Krebs und Sime

Brcic „echte“, anfassbare Produkte, nämlich Kabelsätze,

wie sie in Fahrzeugen vorkommen oder auf Prüfständen, zum

Beispiel für den Test von Motorenprototypen. Krebs und Brcic

sind bereits seit über 15 Jahren in der Kabelsatzfertigung tätig

und kennen daher die Kundenanforderungen hinsichtlich Qualität

und Flexibilität.

Bei B & K treffen Krebs und Brcic sämtliche Entscheidungen

selbst, auch in Bezug auf das Lagerhaltungssystem. „Wir

wissen aus Erfahrung, welche Bedarfe vorhanden sind und

bestücken dementsprechend unser Lager“, erklärt Brcic. Das

Unternehmen fertigt auch die in der Branche eher unbeliebten

Kleinstserien mit weniger als 100 Stück. Hier sehen die beiden

Gründer ein großes Marktpotenzial, denn in diesem Segment

sind nur eine Handvoll Wettbewerber aktiv.

Die Fertigung von B & K umfasst alle gängigen Stecker, Leitungen,

Pins und Ummantelungen, die in der Automobilindustrie

verwendet werden. „Dokumentation und Zeichnungen

werden mit AutoCAD bei uns im Haus erstellt“, sagt Krebs. In

Zukunft will B & K in andere Industriezweige expandieren. Die

Zeichen dafür sind positiv – trotz Corona-Krise: Die Planvorgaben

für 2020 hatte das Start-up schon im Juni erfüllt. Gestartet

ist B & K mit einer 20-Stundenteilzeitkraft und einer Produktionsfläche

von 50 Quadratmetern. Seit September arbeiten

fünf Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von 290 Quadratmetern.

Krebs und Brcic sind sich sicher: Die Unternehmensgründung

war die richtige Entscheidung.

START-UP-STECKBRIEF

Gründer: Marco Krebs, Kfz-Mechatroniker,

vor der Gründung tätig als Abteilungsleiter

Kabelsatzmanufaktur

Sime Brcic, Kfz-Mechatroniker, vor der

Gründung tätig als stellvertretender

Abteilungsleiter Kabelsatzmanufaktur

Branche: Kabelsatzfertigung

Gründungsjahr: 2020

Idee: Fertigung individueller Kabelsätze

Zwei, die sich mit der Fertigung individueller

Kabelsätze auskennen: Marco Krebs (li.) und

Sime Brcic

KONTAKT

B & K Kabeltechnik • Gottlieb-Daimler-Straße 3 • 71106 Magstadt • info@b-k-kabeltechnik.de • http://b-k-kabeltechnik.de

65


NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

SOFTWAREZENTRUM VERBINDET UNTERNEHMERGEIST UND IT-BEGEISTERUNG

Schwäbisches Silicon Valley:

Vorbild für den Wandel

Nirgendwo in der Wirtschaftsregion Stuttgart wird der Strukturwandel so deutlich wie

im Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen. Niemand konnte 1996 erahnen, welche

Erfolgsgeschichte das Zentrum schreiben würde.

weihte der damalige Ministerpräsident

Erwin Teufel das Zentrum auf der Böblinger

Hulb ein und gab damit den Startschuss

für das schwäbische Silicon

Valley. „Bei uns werden die härteren

Nüsse geknackt, wir sind Zulieferer vieler

schwäbischer Industrieunternehmen“,

beschreibt Hans-Ulrich Schmid, Leiter

des Softwarezentrums, die Ausrichtung

der meisten Firmen seines IT-Hauses.

Günstig und modern

« Wir haben eine Entwicklung genommen, von

der die Gründerväter sicher nur geträumt haben.

Das politische Ziel, einen positiven Beitrag

zum Strukturwandel in der Region Stuttgart zu

leisten, wurde mehr als erreicht. »

Hans-Ulrich Schmid, Leiter des Softwarezentrums

Böblingen/Sindelfingen

Bereits Ende 1995 hoben die Städte

Böblingen und Sindelfingen, die IHK-

Bezirkskammer Böblingen sowie die

Landesregierung Baden-Württemberg

das Softwarezentrum aus der Taufe. Zu

den Gründungsmitgliedern zählen zudem

die Daimler AG, Hewlett Packard

und IBM Deutschland. Im März 1996

Das Zentrum trägt wesentlich zum

Strukturwandel hin zu mehr High-Tech-

Dienstleistungsarbeitsplätzen im Wirtschaftsraum

Stuttgart bei. Das Softwarezentrum

stellt Unternehmen günstige

Büroflächen mit einer modernen

Infrastruktur zur Verfügung. Zu den Mitgliedsunternehmen

gehören Softwarehersteller,

IT-Berater, Internetunternehmen,

Anbieter von Individualsoftware

oder Betreiber von IT-Infrastrukturen.

Sie ergänzen sich in ihren Kernkompetenzen,

sodass sie ihre eigenen Geschäftsmodelle

durch erfolgreiche

Kooperationen weiterentwickeln können.

Junge Start-ups profitieren von der

Erfahrung derer, die schon einige Jahre

im Markt aktiv sind.

66


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Das Softwarezentrum fördert nicht nur

die Zusammenarbeit mit Partnern aus

Industrie und Handel, sondern beispielsweise

auch mit der Wirtschaftsförderung

Region Stuttgart GmbH (WRS) oder der

Böblinger Akademie für Datenverarbeitung.

So startete das Softwarezentrum

zusammen mit der WRS bereits 2010 verschiedene

Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung.

Dazu zählen zum Beispiel Recruitingveranstaltungen,

Messeauftritte oder

Studierendentage im Softwarezentrum.

„Der unmittelbare Kontakt zu den Studenten

an unseren Hochschulen ist uns

besonders wichtig“, erklärt Schmid.

DATEN UND FAKTEN

12.000 m²

Das Softwarezentrum verfügt

über 12.000 m² Büroflächen.

110

Mitgliedsunternehmen

profitieren von strategischen

Vernetzungen.

700

über 700 IT-Experten

arbeiten im Softwarezentrum.

KI und Quanten

Das Softwarezentrum ist zudem strategischer

Bestandteil des Landkreises zur

Weiterentwicklung als Technologiestand-

ort. Seit 2019 bemüht man sich gemeinsam

um Fördermittel zur Erforschung

der Künstlichen Intelligenz (KI), um die

Chancen dieser Technologie zu nutzen.

„Gerade kleine und mittlere Unterneh-

Abb. unten:

Das Softwarezentrum

Böblingen/Sindelfingen

bietet günstige Büroflächen

mit einer modernen

Infrastruktur

67


NETWORK

INNOVATIVE TÜRÖFFNER

Abb. unten:

Die Erprobungsund

Experimentierräume

des

Softwarezentrums

stehen vor allem

kleinen und mittleren

Unternehmen

zur Verfügung

men sollen zum Thema Künstliche

Intelligenz eine fachliche Anlaufstelle

erhalten sowie neue Erprobungs- und

Experimentierräume im Landkreis nutzen

können“, erklärt Landrat Roland

Bernhard. Ab 2021 wird in direkter

Nachbarschaft des Zentrums der erste

IBM-Quantencomputer in Deutschland

arbeiten. Mitgliedsunternehmen des

Softwarezentrums konnten bereits aus

erster Hand erfahren, wie der Stand

der Forschung ist und welche Zukunftsperspektiven

und Anwendungsfelder

sich für die IT-Branche durch Quantencomputing

ergeben.

„Wir haben eine Entwicklung genommen,

von der die Gründerväter sicher

nur geträumt haben. Das politische Ziel,

einen positiven Beitrag zum Strukturwandel

in der Region Stuttgart zu leisten,

wurde mehr als erreicht“, sagte Zentrumsleiter

Schmid anlässlich der Einweihung

des Neubaus im Jahr 2015.

Die Erweiterung kostete sechs Millionen

Euro. Quasi im Handumdrehen waren

die zusätzlichen 3.500 Quadratmeter

vermietet, sodass die aktuelle Nachfrage

nach Räumlichkeiten das Angebot bei

weitem übersteigt. Entsprechend gute

Entwicklungsperspektiven hat das Softwarezentrum

Böblingen/Sindelfingen,

zumal es zu den größten branchenbezogenen

Technologiezentren in Europa

zählt und als Vorbild für viele andere

Campusprojekte gilt.

68


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

QuBit ist die Informationsverarbeitung

der Zukunft – an einem

hochklassigen IT-Standort mit

vielen starken Unternehmen

und dem Quantencomputer Q

System One bringen wir Sie in

eine Superposition!

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QUBIT DIGITALE VORREITER

CLEVER DIGITALISIERT: INNOVATIONSENTWICKLER UND MÖGLICHMACHER

ZD.BB

Die Digitalisierung verändert Geschäfts- und Produktionsprozesse in einem so hohen Tempo, dass

es insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schnell überfordern kann. Doch wer den

digitalen Wandel verschläft, dem drohen der Verlust seiner Marktposition und der Wettbewerbsfähigkeit.

Das Zentrum Digitalisierung in der Region Stuttgart (ZD.BB) bereitet Unternehmen auf

die digitale Transformation vor und sichert ihnen so die eigene Zukunftsfähigkeit.

Abb. oben:

Feierliche Eröffnung

des ZD.BB am

4. Februar 2019.

Für drei Jahre

stehen dem Zentrum

1,8 Millionen Euro

zur Verfügung.

Sven Meinl stand vor einem Problem: „Für

mich als Techniker war es sehr schwierig,

das Thema Digitalisierung zu erfassen

und zu verstehen, welche Chancen und

Risiken dadurch für uns entstehen“, sagt

der Geschäftsführer der Buday GmbH aus

Weil der Stadt. Jedes Unternehmen kennt

zwar Begriffe wie das Internet der Dinge,

Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz oder

Cloud Computing. Und allen ist bewusst,

dass sie die Chancen der Digitalisierung

für sich nutzen müssen, wenn sie in zunehmend

globalen Märkten erfolgreich

agieren wollen. Die große Hürde, die sich

gerade vor KMU auftut, ist jedoch, wie sich

die digitale Transformation konkret in die

Praxis umsetzen lässt. „Somit waren die

entscheidenden Fragen: an welcher Stelle

wir überhaupt ansetzen können und wie

wir wichtiges Grundwissen in unsere Firma

70


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

bekommen“, erklärt Meinl. Oftmals fehlt

es in den Unternehmen an Know-how und

Personal. Da ist guter Rat teuer.

Fit für die digitale Zukunft

DATEN UND FAKTEN

80

regionale Geschäftsmodellentwicklungen

sollen bis 2021

realisiert werden.


Diesen guten Rat bietet das Böblinger Zentrum

Digitalisierung, sogar in den ersten

drei Projektjahren kostenlos für KMU. Als

das ZD.BB im Oktober 2018 seine Arbeit

aufnahm, war es das erste von insgesamt

zehn regionalen Digital Hubs in

Baden-Württemberg. „Unser Zentrum

Digitalisierung ist ein wichtiges Element

in unseren Anstrengungen, den Landkreis

als Wirtschaftsstandort auf die Anforderungen

der Digitalisierung vorzubereiten“,

sagte Landrat Roland Bernhard zur Eröffnung

am 4. Februar 2019.

Das ZD.BB soll als zentrale Anlaufstelle

in der Region Stuttgart Unternehmen

bei der Bewältigung des digitalen Wandels

unterstützen. „Ab sofort bieten wir

kleinen und mittleren Unternehmen eine

durchgehende Beratung und Begleitung

für ihre digitalen Transformationsprozesse

an“, erklärte ZD.BB-Geschäftsführer

Claus Hoffmann bei der Eröffnung.

Unterstützung aus einer Hand lautet das

Motto, ganz gleich, ob Unternehmen ganz

am Anfang der Digitalisierung stehen,

eine Analyse ihres Digitalisierungsgrads

benötigen oder digitale Lösungen entwickeln

wollen.

5

Start-up-Gründungen

werden begleitet.

Grundsätzlich stehen die Leistungen des

ZD.BB allen Unternehmen zur Verfügung,

gleichgültig ob aus Industrie, Handel,

Dienstleistung oder Handwerk. Bis

September 2021 sollen 80 regionale

Geschäftsmodellentwicklungen und fünf

Start-up-Gründungen begleitet werden.

1,8 Mio.

stehen dem ZD.BB

dafür zur Verfügung.

940.000 €

stammen davon vom Ministerium für Wirtschaft,

Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.


« Ab sofort bieten wir kleinen und mittleren

Unternehmen eine durchgehende

Beratung und Begleitung für ihre digitalen

Transformationsprozesse an. »

ZD.BB-Geschäftsführer Claus Hoffmann bietet KMU

und Start-ups für die Anforderungen des digitalen

Wandels Unterstützung aus einer Hand

71


QUBIT DIGITALE VORREITER

DIE PARTNER DES ZD.BB

Coworking Space für Herrenberg

Fachkräfteallianz Region Stuttgart

IBM Deutschland GmbH

IHK Bezirkskammer Böblingen

Herman Hollerith Zentrum

Kreishandwerkerschaft Böblingen

Landratsamt Böblingen

LGI Logistics Group Int. GmbH

Promotionskolleg Services Computing

Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen

Stadt Böblingen

Stadt Sindelfingen

STAR COOPERATION GmbH

START@HAW

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

« Es geht um mittelstandsgerechte Methoden,

mit denen neue, digitale Geschäftsmodelle

entwickelt werden können. »

Dafür stehen dem ZD.BB finanzielle Mittel

in Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung,

davon stammen rund 942.000 Euro

vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit

und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Treiber für Innovation

Das Ziel des Zentrums ist die Entwicklung

neuer Strukturen und Prozesse für den

digitalen Strukturwandel. Es geht um mittelstandsgerechte

Methoden, mit denen

neue, digitale Geschäftsmodelle entwickelt

werden können. So dient das ZD.BB insbesondere

als Inkubator, also „Brutkasten“

für Innovationen. Dafür treffen in sogenannten

„Coworking Spaces“ unterschiedliche

Kompetenzen, Disziplinen, Ideen,

Technologien und Kreativität aufeinander.

Das zeigt allein schon das schlagkräftige

Netzwerk an Kooperationspartnern aus

Wirtschaft und Forschung, die im ZD.BB

aktiv sind. KMU und Start-ups sollen Zugriff

auf eine Vielzahl an Experten aus

Wissenschaft, Forschung und Unternehmen

erhalten. Silodenken gehört hier der

Vergangenheit an, denn letztendlich sollen

von der Arbeit auch andere automobil- und

IT-starke Regionen Baden-Württembergs

profitieren. Insofern geht vom ersten der

zehn Digital Hubs eine Signalwirkung aus.

Auch die Qualifizierung von Mitarbeitern

gehört zu den zentralen Aufgaben des

ZD.BB. Fundiertes Wissen über Digitalisierungsprozesse

wird in Weiterbildungsangeboten

vermittelt. Mit all diesen Aufgaben

ist das Zentrum im Böblinger

Herman Hollerith Zentrum, dem Lehrund

Forschungszentrum der Hochschule

Reutlingen, bestens aufgehoben, denn das

Herman Hollerith Zentrum bietet nicht nur

72


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Abb. oben: Beim ZD.BB kommen KMU mit Experten aus Wissenschaft,

Forschung und Wirtschaft zusammen

ausgezeichnete Masterstudiengänge im

Bereich Digital Business, sondern beschäftigt

sich auch intensiv mit zeitgemäßen

Strategien und Methoden der Digitalisierung

von Unternehmen.

Die Synergien zwischen beiden Zentren

werden kleinen und mittelständischen

Unternehmen im Landkreis Böblingen und

der Region Stuttgart helfen, die Anforderungen

der digitalen Transformation zu

meistern. Die Buday GmbH mit Geschäftsführer

Meinl ist ein gutes Beispiel dafür.

Über einen Workshop baute sich ein Netzwerk

aus Digitalexperten auf, mit denen

Meinl strukturiert an einem neuen digitalen

Geschäftskonzept arbeitet. „Mittlerweile ist

das Zentrum Digitalisierung ZD.BB ein

fester Anlaufpunkt in Sachen Digitalisierungsfragen

für uns geworden“, sagt Meinl.

Ob und wie erfolgreich das Konzept sein

wird, kann auch der Buday-Geschäftsführer

derzeit nur vermuten und durch gute

Vorarbeit die Wahrscheinlichkeit für Erfolg

erhöhen. „Wir sehen aber große Chancen

und fühlen uns durch die Unterstützung

aus unserem Netzwerk heraus immer

mehr, als könnten wir Dinge beeinflussen

und wären ihnen nicht ausgeliefert“,

sagt Meinl zufrieden.

IT und Produktion

in Superposition:

KONTAKT:

Landratsamt

Böblingen

Digitalisierungsmanagement

Frau Kerstin Helbig

Parkstraße 16

71034 Böblingen

k.helbig@lrabb.de

+49 7031 663 1533

www.digitrans.me

73


QUBIT

WÖHRLE STROMVERSORGUNGSSYSTEME GMBH

Advertorial

Schwäbische Perfektion

trifft auf Innovationskraft

WÖHRLE STROMVERSORGUNGSSYSTEME GMBH

Kaum ein Bereich des modernen Lebens kommt ohne eine intelligente

Stromversorgung aus, an die höchste Ansprüche in puncto

Sicherheit und Stabilität gestellt werden. Diese Ansprüche erfüllt die

Wöhrle Stromversorgungssysteme GmbH seit über 30 Jahren. Als

mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen hat sich Wöhrle

einen Namen als Spezialist für USV-Anlagen, DC-USV- Systeme,

Transformatoren, Netzgeräte und Sonderlösungen gemacht. Die

schwäbische Perfektion, gepaart mit deutscher Wertarbeit, ist in

allen Branchen zu Hause, in denen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung

gefragt ist. Das reicht vom Maschinen- und Anlagenbau

über die Luftfahrt- und Medizintechnik bis zu Rechenzentren.

Das Erfolgsrezept von Wöhrle: Innovationsfreude und kundenzentriertes

Handeln. So entwickelt das Unternehmen seine Lösungen

für komplexe Herausforderungen zum Beispiel in IT-Infrastrukturen

kontinuierlich weiter. Im Zentrum des Handelns stehen stets

die individuellen Bedürfnisse des Kunden, die sich auf die professionellen

Sonderlösungen von Wöhrle verlassen. Mit einer breiten

Palette an individuell zusammenstellbaren Komponenten erfüllt

Wöhrle kundenspezifische Anforderungen an benötigter Leistung

und berücksichtigt Aspekte wie Überbrückungszeit, Redundanz

oder Energiespeicherung. Wöhrle ist besonders auch als Spezialist

für kritische Infrastrukturen gefragt. Dafür entwickeln die Steinenbronner

robuste USV-Systeme, die an raue Industrieumgebungen

oder für den Einsatz bei hohen Temperaturen angepasst werden und

Schutz vor kritischen Überspannungen und Stromausfällen bieten.

Zusätzlich punktet Wöhrle mit einem umfassenden Service und

Support: Konzeptionierung, Installation, Inbetriebnahme, Wartung

und Entsorgung kommen hier aus einer Hand. Ein Beispiel für das

stark ausgeprägte kundenorientierte Vorgehen ist das Mietmodell

für USV-Systeme. Der Kunde erhält die Sicherheit eines leicht zu

kalkulierenden, fixen Mietpreises, der von der Anlieferung und

Inbetriebnahme bis zur Schulung des Fachpersonals und der

Wartung sämtliche Leistungen abdeckt.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Energie

Gründungsjahr: 1986

Mitarbeiterzahl: 60

Ausbildung und Beruf:

Verwaltung, Elektrotechniker,

Elektromeister, Mechatroniker,

Servicetechniker, Elektromeister,

Industrieelektroniker,

Schaltschrankbauer

Wer eine intelligente Stromversorgung etwa für

kritische Infrastrukturen benötigt, wendet sich

am besten an Wöhrle

KONTAKT

Wöhrle Stromversorgungssysteme GmbH • Lerchenstraße 34 • 71144 Steinenbronn

info@woehrle-svs.de • www.woehrle-svs.de

74


Advertorial

GEZE GMBH

QUBIT

Wenn Gebäude zu

Smart Buildings werden

GEZE GMBH

Was hat ein weltweit führender Lösungsanbieter in der Tür-, Fenster-

und Sicherheitstechnik mit Skibindungen zu tun? Im Fall der

GEZE GmbH eine ganze Menge, denn früher war das Familienunternehmen

aus Leonberg vorwiegend für die Skibindungen zahlreicher

Weltcup- und Olympiasieger bekannt. GEZE ist immer noch

ein Familienunternehmen, heute aber mit über 3.200 Angestellten

und 32 Tochtergesellschaften weltweit. Hier gehen über 150 Jahre

Erfahrung eine Symbiose mit Innovationskraft und einmaligem

Know-how ein. Die Lösungen der Leonberger verwandeln kühle

Gebäude in lebendige und lebenswerte Smart Buildings.

Kunden von GEZE profitieren von einem ganzheitlichen Ansatz,

das heißt, sie haben über den gesamten Gebäudelebenszyklus

einen starken Partner an ihrer Seite. Die fachkundigen GEZE-Mitarbeiter

beraten, planen, montieren und warten die Produkte, die

sich durch eine besonders hohe und nach DIN ISO 9001 zertifizierte

Qualität auszeichnen. Dabei legt GEZE großen Wert auf eine

nachhaltige Fertigung. So entsprechen viele Produkte den Nachhaltigkeitsnachweisen

der wichtigsten Green-Building-Bewertungssysteme.

Darüber hinaus sind die GEZE-Lösungen ein

wichtiger Bestandteil beim energiesparenden Bauen – wie etwa

automatische Türsysteme, die den Verlust von Warm- oder

Kaltluft reduzieren.

Auch als Arbeitgeber ist GEZE gefragt. Flexible Arbeitszeiten und

ein vielfältiges Angebot für eine ausgewogene Work-Life-Balance

brachten den Leonbergern mehrere Exzellenzauszeichnung ein.

Das Familienunternehmen gilt als bodenständiger und in der

Region verwurzelter Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern viel Freiraum

für die Entwicklung innovativer Lösungen lässt und ihnen

zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet. So zieht

GEZE Jahr für Jahr kreative Köpfe an, die frische Ideen einbringen

und damit die digitale Gebäudetechnik der Zukunft gestalten.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Gebäudetechnik

Gründungsjahr: 1863

Mitarbeiterzahl: über 3.200

Ausbildung und Beruf:

Fach- und Führungskräfte, duales

Studium, Ausbildung, Trainees und

Praktikanten u. a. in Wirtschaftsingenieurwesen,

Digital Business

Management und Informatik

Wer Smart Buildungs baut, braucht modernste

Technologie. So setzt GEZE auch auf Virtual Reality.

KONTAKT

GEZE GmbH • Reinhold-Vöster-Straße 21 - 29 • 71229 Leonberg • info.de@geze.com • www.geze.com

75


QUBIT DIGITALE VORREITER

PROJEKT „DIGITALE ZUKUNFTSKOMMUNE BB“ ENTWICKELT BÜRGERNAHE SERVICES

Die intelligente Stadt von

morgen wird heute entwickelt

Auch die Kommunen im Landkreis wissen die Digitalisierung für sich zu nutzen, um einerseits energie-

und umweltschonend mit Ressourcen umzugehen und andererseits den Lebensstandard der

Bevölkerung weiter zu erhöhen. Im Smart City Living Lab, dessen Partner der Landkreis sowie seine

Kommunen sind, werden die Grundlagen für die intelligente Stadt von morgen gelegt.

„Schon heute verändern digitale Plattformen

die Mobilität, den Wohnungsmarkt

oder den Einzelhandel in den Kommunen“,

sagt Thomas Strobl, Baden-Württembergs

Minister für Inneres, Digitalisierung und

Migration. „Eine digitale Stadt ist also weit

mehr als eine digitale Verwaltung oder

schnelles Internet.“ Deshalb hat Strobl den

Wettbewerb „Digital Zukunftskommune@

bw“ ins Leben gerufen, zu dessen Gewinner

auch der Landkreis Böblingen im Verbund

mit anderen Kreisen zählt. Die damit einhergehende

Förderung fließt in das Projekt

„Digitale Zukunftskommune BB“ des Smart

City Living Labs, das am Herman Hollerith

Zentrum (HHZ) der Hochschule Reutlingen

angesiedelt ist.

In dem Projekt geht es um die Entwicklung

intelligenter, bürgernaher Services zur

multimodalen Nutzung von Mobilitätsmitteln.

„Vorteile wie Verkehrsflussoptimierung,

Smart Parking oder der Vorrang von

Einsatzfahrzeugen sind geradezu prädestiniert

für den Landkreis Böblingen“, nennt

Landrat Roland Bernhard nur einige der

Aspekte, die mit Hilfe des Smart City Living

Labs umgesetzt werden sollen. Dafür arbeitet

das Reallabor mit lokalen Akteuren

aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.

Bei den Forschungsmethoden

steht der Nutzer im Fokus, sodass seine

Bedürfnisse und Anforderungen in die Entwicklung

innovativer Produkte einfließen,

die dadurch wiederum praxistauglicher

werden.

Kostenlose Services

Hinter diesem Ansatz steckt jedoch eine

Menge Arbeit. Im Projekt „Digitale Zukunftskommune

BB“ wird zunächst ein Datenportal

für eine multimodale Mobilität

entwickelt, wobei auch der rechtliche Rahmen

der Datennutzung und -verwertung

geklärt werden muss. Darüber hinaus werden

in sogenannten Co-Creation Work-

76


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

shops Pilotprojekte identifiziert. In Herrenberg

etwa wird bereits die Nutzung eines

Long Range Area Networks (LoRaWAN) für

die Parkraumüberwachung und ein Parkleitsystem

erprobt. In Kooperation mit der

Stadt Böblingen gehen die Forscher der

Frage nach, inwiefern kommunale Daten

als Open Data genutzt werden können und

welche Anforderungen daraus für die städ-

tische IT-Infrastruktur resultieren. Zu guter

Letzt wird auch nach kommunalen Geschäftsmodellen

zur Refinanzierung des

Datenportals gesucht, denn die Dienste

und Produkte, die das Smart City Living

Lab entwickelt, sollen den Bürgerinnen

und Bürgern kostenlos zur Verfügung gestellt

werden.

Abb. unten:

Baden-Württembergs

Digitalisierungsminister

Thomas Strobl (4. v. r.)

ehrt die Gewinner des

Wettbewerbs „Digital

Zukunftskommune@

bw“, zu denen auch der

Landkreis Böblingen

zählt

Mehr zum Thema

Digitale Zukunftskommune BB

77


QUBIT

ELEKTRO-BREITLING GMBH

Advertorial

Mit Leidenschaft

und Begeisterung zum Erfolg

ELEKTRO-BREITLING GMBH

Für das Engagement in Sachen Mitarbeiterbindung und -gewinnung

wurde Elektro-Breitling 2019 als beste Arbeitgebermarke unter den

deutschen Elektrohandwerksbetrieben ausgezeichnet

DATEN UND FAKTEN

Branche:

Elektro-, Informations- und Kommunikationstechnik

Gründungsjahr: 1966

Mitarbeiterzahl: 180

Ausbildung und Beruf:

Fachkräfte im Elektrohandwerk und Verwaltung, Elektroinstallateure,

Elektrotechniker, Betriebselektriker, Elektroplaner,

Obermonteure, Bauleiter, Projektleiter, Azubis

Ohne sie käme wohl kein Kunde der Volksbank

und Kreissparkasse Böblingen an sein

Geld, bei Daimler stünden die Fließbänder

still und auf Schokolade von Ritter Sport

müssten wir auch noch verzichten. Das

sind nur vier von vielen Beispielen, bei denen

die Mitarbeiter von Elektro-Breitling

(EB) für die Elektroinstallation, die Informations-

und Kommunikationstechnik

oder die Gebäude- und Industrieautomation

gesorgt haben. Elektro-Breitling hat

sich in der Region einen Namen als zuverlässiger

Serviceanbieter für Elektrotechnik

und Elektroinstallationen gemacht. Das

Serviceangebot ist breit gefächert und

reicht von der Projektsteuerung über

Präventionsanalysen und Gutachten bis

zur Wartung und Prüfung sämtlicher elektrischer

Betriebsmittel und Elektroanlagen.

EB installiert unter anderem Beleuchtungstechnik,

Einbruch-, Rauch- und Wärmeabzugs-

sowie Brandmeldeanlagen, Antennen-

und Satellitentechnik, Zutrittskontrollsysteme

oder Audio- und Multimediaanlagen.

Das Unternehmen stellt Elektro-

Planungen auf und entwickelt Energiemanagement-

sowie Smart-Grid-Konzepte.

Zur EB-GRUPPE gehören fünf Unternehmen,

deren Mitarbeiter sich vor allem

78


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

durch die Leidenschaft für ihren Beruf auszeichnen.

„Keine Baustelle ist gleich und es

gibt immer etwas Neues zu lernen, da sich

die Technik ständig weiterentwickelt“, sagt

etwa Bauleiter Alexander Hof, der nach

seiner Ausbildung zum Elektroniker für

Energie- und Gebäudetechnik bei EB geblieben

ist. Dort machte er seinen Meister

und stieg schließlich die Karriereleiter

hoch. Alexander Hof steht stellvertretend

für die exzellenten Aufstiegs- und Ausbildungsmöglichkeiten

bei EB. Im unternehmenseigenen

Elektro-Bildungs- und Innovations-Center

(EBIC) finden regelmäßig

Schulungen und Weiterbildungen statt. Für

die persönliche und berufliche Entwicklung

wird ein individueller Schulungs- und

Karriereplan erstellt. Regelmäßiges Feedback

und ein professionelles Mentoring

sorgen dafür, dass jeder Mitarbeiter seine

individuellen Aufstiegsmöglichkeiten ergreifen

kann. Im EBIC werden zudem die

Azubis an modernster technischer Ausstattung

ausgebildet. All dies brachte EB

bereits zahlreiche Auszeichnungen ein, wie

zuletzt den Heribert-Späth-Preis 2018 oder

das Ausbildungs-ASS 2019.

Von der Bundesstraße B 464 aus kaum zu übersehen:

die EB-Firmenzentrale in Holzgerlingen

« Ich habe in meinem Arbeitsleben vor EB noch

keinen solchen Zusammenhalt unter Kollegen

erlebt und dass ein Chef so hinter seinen

Mitarbeitern steht. »

Marco Breitfeld, Teamleiter CAD bei Elektro-Breitling

Auf dem Online-Bewertungsportal Kununu

zählt Elektro-Breitling zur Spitzenkategorie

„TOP COMPANY“. Der Grund dafür sind die

umfangreichen Sozialleistungen, eine sehr

gute tarifliche Bezahlung und die üppige

Arbeitsplatzausstattung. Ideale Voraussetzungen

für einen einmaligen Teamgeist.

„Ich habe in meinem Arbeitsleben vor EB

noch keinen solchen Zusammenhalt unter

Kollegen erlebt und dass ein Chef so hinter

seinen Mitarbeitern steht“, sagt Marco

Breitfeld, Teamleiter CAD bei EB. Für seine

Mitarbeiterbindung und -gewinnung wurde

Elektro-Breitling 2019 als beste Arbeitgebermarke

unter den deutschen Elektrohandwerksbetrieben

mit dem ELMAR ausgezeichnet.

Ein solch positives Arbeitsumfeld ist die

beste Voraussetzung, um frische Ideen

und Innovationen umzusetzen – für Kunden

und Mitarbeiter. Elektro-Breitling dürfte

eines der wenigen Unternehmen mit

einem eigenen Podcast sein. Die Idee

stammt aus den Reihen der Mitarbeiter

und wurde über das Vorschlagswesen

„VVBlitz“ angestoßen. Seit Anfang 2020 ist

der „EB-Flurfunk“ auf Sendung. Bei einem

derart dynamischen Unternehmen mit

hoch motivierten Mitarbeitern wird ihm

der Gesprächsstoff sicherlich nicht so

schnell ausgehen.

KONTAKT

Elektro-Breitling GmbH

Böblinger Straße 88

71088 Holzgerlingen

info@elektro-breitling.de

www.elektro-breitling.de

79


QUBIT DIGITALE VORREITER

DIGITALE VORREITER

WIE LANDWIRTE VON DER FÜNFTEN MOBILFUNKGENERATION PROFITIEREN

Smart Farming gelingt nur

mit digitaler Intelligenz

Die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) bringt Highspeed Internet aufs Smartphone. Das mag den

freuen, der auf dem Handy mal ein Video ruckelfrei streamen will. Das Potenzial von 5G ist jedoch

weitaus größer, wie der Landkreis in einem Projekt zum Smart Farming demonstrieren will.

5G ermöglicht nämlich nicht nur hohe

mobile Bandbreiten, sondern auch eine

Datenübertragung in Echtzeit. Solche

Realtime-Daten werden vor allem in der

industriellen Produktion benötigt. Aber

auch die Landwirtschaft braucht 5G. Auf

der einen Seite haben Gesellschaft und

Politik mit Blick auf ein effizientes und

gleichzeitig klimaschonendes Wirtschaften

hohe Erwartungen an die Agrarbranche.

Auf der anderen Seite befindet sich

die Landwirtschaft in einem harten globalen

Wettbewerb, die Preise sind labil.

„Deshalb wollen wir unsere Landwirte im

Kreis unterstützen, das Potenzial der Digitalisierung

noch besser zu nutzen, um

ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“,

sagt Landrat Roland Bernhard.

Dazu entwickelt der Landkreis Böblingen

in Zusammenarbeit mit der Universität

« Unter „Precision Farming“ wird das präzise

Ausbringen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln

auf Datenbasis verstanden. Dafür werden

Sensoren und GPS-Daten eingesetzt, um

Bodeneigenschaften, Ertragsfähigkeiten und

Pflanzenzustände innerhalb eines konkreten

Flurstücks zu bestimmen. »

Hohenheim, dem Herman Hollerith Zentrum

der Hochschule Reutlingen und der

Robert Bosch GmbH ein Konzept, wie 5G

in der Landwirtschaft eingesetzt werden

kann, um einen effizienten Umgang mit

Ressourcen und eine nachhaltige Lebensmittelproduktion

zu gewährleisten.

Der Schwerpunkt des Projekts mit dem

Namen „Precision Farming and Smart

Fertilisation“ liegt auf den Pflanzenbau

mit intelligenten Düngetechniken. Ziel ist

die Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen

in Echtzeit, damit Landwirte

ebenfalls in Echtzeit erfolgskritische

Umwelt- und Bodendaten erhalten.

Zuschuss vom Bund

Unter „Precision Farming“ wird das

präzise Ausbringen von Dünger und

Pflanzenschutzmitteln auf Datenbasis

verstanden. Dafür werden Sensoren und

GPS-Daten eingesetzt, um Bodeneigenschaften,

Ertragsfähigkeiten und Pflanzenzustände

innerhalb eines konkreten

Flurstücks zu bestimmen. Als Teil des

Smart Farmings werden die Daten aus

dem Precision Farming mit anderen Daten

zusammengeführt und ausgewertet.

Dadurch basiert die Entscheidung des

Landwirts für Erntezeitpunkte oder

80


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Fruchtfolgen auf Fakten anstatt auf seiner

Intuition. Letztendlich soll die smarte

Landwirtschaft die Ressourceneffizienz

steigern und eine teilflächenspezifische

und bedarfsorientierte Düngeausbringung

ermöglichen. Zuletzt unterstützt

sie den Landwirt auch in seinen Dokumentationspflichten

zur Düngung und

sichert somit die hohe Qualität landwirtschaftlicher

Erzeugnisse.

Besonders erfreulich ist, dass der

Landkreis vom Bundesministerium für

Verkehr und digitale Infrastruktur einen

Zuschuss aus dessen 5G-Innovationsprogramm

über 57.600 Euro für das Projekt

„Precision Farming and Smart Fertilisation“

erhält. „5G ist wichtig, damit wir auch

in Zukunft regionale Produkte in bester

Qualität und zu bezahlbaren Preisen

genießen können“, bringt es Landrat

Bernhard auf den Punkt.

Abb. oben:

Für den Einsatz des

Mobilfunkstandards

5G hat der Landkreis

Böblingen Fördermittel

vom Bundesverkehrsministerium

bekommen

Landwirtschaftliche Flächennutzung

Gesamtfläche Landkreis Böblingen

davon landwirtschaftlich genutzt

62 km²

23 km²

Kleinteilige Landwirtschaft

durchschn. Betriebsgröße im Landkreis Böblingen

durchschn. Betriebsgröße in Deutschland

40 Hektar

60 Hektar

81


QUBIT

ALTAIR ENGINEERING GMBH

Advertorial

Simulation, Datenanalyse und

Hochleistungs-Berechnung

für die bessere Produktentwicklung

ALTAIR ENGINEERING GMBH

Firmensitz der Altair Engineering in Böblingen

Bevor ein Auto das Fließband eines

Herstellers verlässt, wird in dessen

Entwicklung viel Know-how gesteckt. Kundenansprüche

verändern sich permanent,

ebenso gesetzliche Anforderungen.

Schließlich schläft auch die Konkurrenz

nicht. So steigt die Komplexität in der

Designentwicklung stetig an. Klassische

Entwicklungsstrategien werden immer

mehr durch individuelle, auf verschiedene

Disziplinen aufgeteilte Entwicklungswege

abgelöst, die aber allesamt in Einklang zu

bringen sind, ohne bei der Zielerfüllung

Abstriche zu machen.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Software- und Cloudlösungen

Gründungsjahr: 1985

Mitarbeiterzahl: über 2.000

Ausbildung und Beruf:

Applikations- und Projektingenieure, Technische und

Pre-Sales-Spezialisten, (Key)Account Manager, C/C++ Software-Entwickler

Elektromagnetik, Duales Studium Virtual

Engineering (in Kooperation mit der DHBW Mosbach),

Duales Studium Elektrotechnik (in Kooperation mit der

DHBW Ravensburg, Standort Friedrichshafen), Ausbildung

Kaufleute für Büromanagement, Praktikanten im Bereich

HR und Finance

Altair unterstützt Unternehmen im Rahmen

eines ganzheitlichen Entwicklungsansatzes

auf Basis umfangreicher Datenanalyse-

und Simulations-Lösungen. Das

börsennotierte Unternehmen mit Hauptsitz

in Troy im US-Bundesstaat Michigan

entwickelt seit 35 Jahren Engineering Software,

die nicht nur in der Produktentwicklung

der Automobilbranche zum Einsatz

kommt. Ganz gleich ob Mobiltelefon,

Sportartikel, Schiffe oder Flugzeuge – mit

der Altair-Software gelingt es unzähligen

Ingenieuren jeden Tag, das Gewicht ihrer

Produkte zu reduzieren, die Festigkeit oder

Performance zu erhöhen oder die

Marktreife schneller zu erreichen. Über

82


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Mitarbeiter schätzen bei Altair insbesondere das zukunftsorientierte Arbeitsumfeld

sowie die gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen

2.000 Ingenieure sind für Altair weltweit in

86 Niederlassungen in 25 Ländern aktiv. In

der DACH-Region und den Benelux-Ländern

sind es 220 und am Standort in

Böblingen 100 Mitarbeiter, die innovative

Engineering Software und individuelle Lösungen

für über 5.000 Kunden aus nahezu

allen Industrien entwickeln.

Das Produktportfolio von Altair ist über

die langjährige Geschichte des Unternehmens

stets gewachsen. Kernkompetenzen

bilden die Bereiche Simulation, Data Analytics

und High Performance Computing

(HPC). Im HPC-Bereich setzt etwa Lockheed

Martin die Altair-Lösung PBS Professional

ein, um Sicherheitsfunktionen zu

optimieren und HPC-Kosten zu senken.

Der Luftfahrt- und Technologiekonzern

nutzt dabei die Warteschlange-, Verwaltungs-

und Berichtsfunktionen von PBS

Professional, um HPC-Ressourcen für mehr

als 20 unterschiedliche Sicherheitsstufen

komfortabel in Echtzeit zu managen. Ein

globaler Automobilzulieferer verwendet

die Data-Analytics-Lösung Monarch TM von

Altair, um seine Daten aus unterschiedlichen

Quellen zu transformieren und zu

vereinheitlichen. Die Integration von

Monarch TM in das unternehmensweite

Reporting steigert die Berichtsgenauigkeit

und senkt die damit verbundenen

Betriebskosten.

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung

bestehender Lösungen, aber insbesondere

auch durch die Entwicklung neuer

Methoden erweitert Altair das Einsatzspektrum

für die Simulation in vielen Bereichen

wie beispielsweise für Bauingenieure und

83


QUBIT

ALTAIR ENGINEERING GMBH

Advertorial

Die Kernkompetenzen in den Bereichen

Simulation, Data Analytics und HPC hat

das Unternehmen in Altair One zusammengeführt.

Der Online-Marktplatz bietet

einen einmaligen dynamischen Zugang zu

Simulations- und Datenanalyse-Technologien

sowie zu skalierbaren HPC- und

Cloudressourcen an. Mit Altair One können

Unternehmen ihre Ressourcen schnell

mobilisieren und skalieren. Die Daten sind

stets griffbereit – an jedem Ort und zu

jeder Zeit.

« Wir bieten das größte Simulationsportfolio im

Markt. Und das alles vom Laptop über die Workstation,

den eigenen Server und HPC-Lösungen

bis hin zur Cloud – mit nur einer Lizenz. »

Ulrich Bruder, Geschäftsführer Altair Engineering GmbH

Architekten. Die Strukturanalyse-Lösung

SimSolid liefert auf Basis von CAD-Entwürfen

eine genaue Abschätzung über

Belastbarkeit und Funktion der zu untersuchenden

Struktur, sodass der Anwender

durch die Simulation mehrerer Entwurfsszenarien

schnell zum besten Entwurf

gelangt. Auch in der Medizintechnik kommt

immer häufiger das sogenannte Simulation

and Computer Aided Engineering (CAE)

zum Einsatz. Simulationslösungen von

Altair errechnen zum Beispiel die Knochenbelastung

für eine künstliche Hüfte und

beschleunigen auf diese Weise das Einwachsen

des Implantats. Die Strukturanalyse

und die Betrachtung multiphysikalischer

Phänomene in der Simulation erhöhen

zudem die Lebensdauer von Implantaten

und vielen weiteren Produkten der

Medizintechnik.

Wie wichtig eine schnelle Verfügbarkeit

von Daten und Ressourcen ist, zeigte sich

nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie,

als unzählige Mitarbeiter ins Homeoffice

geschickt wurden. Altair bot seinen Kunden

und Partnern während dieser Zeit

kostenlose temporäre Softwarelizenzen

an, um die eigene Produktivität und Sicherheit

zu gewährleisten. Darüber hinaus

arbeitet Altair bereits seit Jahren mit dem

Altair-Units-System. Dabei setzen die Kunden

die Altair-Produkte für ihre Units je

nach Bedarf flexibel ein. „Das generiert

einen robusten Strom an Einnahmen, der

uns auch in der Krise relativ stabile Umsätze

beschert“, erklärt Ulrich Bruder, Geschäftsführer

der Altair Engineering GmbH

aus Böblingen. Das Unit-System umfasst

nicht nur die eigenen, sondern auch die

Partnerprodukte der Altair Partner

Alliance (APA). „Wir bieten das größte

Simulations port folio im Markt. Und das

alles vom Laptop über die Workstation,

den eigenen Server und HPC-Lösungen bis

hin zur Cloud – mit nur einer Lizenz“, sagt

Bruder.

Obwohl Altair weltweit agiert, ist der

Standort Böblingen fest in der Region

84


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

verwurzelt. So sind die „Altair Bikers“ beim

Böblinger Stadtradeln dabei. Auch beim

Flugfeld Firmenlauf zeigen sich die Alterianer

von der sportlichen Seite. Viele nutzen

das Betriebssportangebot mit Rückenschule,

Yoga oder dem eigenen Fitnessraum.

Teamspirit wird im Unternehmen

groß geschrieben – auch über Standorte

hinweg. Die Mitarbeiter schätzen unter anderem

die gute Zusammenarbeit sowohl

innerhalb der DACH-Region als auch mit

dem Hauptsitz in den USA. Wer zu Altair

kommt, erlebt perfekte Startbedingungen

und Mitarbeiter, die mit Leidenschaft die

Zukunft vergegenwärtigen. Das ist neben

der Suche nach den besten Technologien

und Geschäftsmöglichkeiten, einer gelebten

Diversität und dem Wagnis, Risiken

einzugehen einer der Unternehmenswerte.

Deshalb erhält Altair zum Beispiel

im Berufsnetzwerk Xing durchweg positive

Bewertungen: von Wohlfühlatmosphäre,

einer hohen Wertschätzung den Mitarbeitern

gegenüber oder einem innovativen

Arbeitsumfeld ist hier die Rede. Derzeit

wird die Modernisierung des Standorts an

der Calwer Straße angegangen.

Für die eigenen Mitarbeiter setzt Altair

viele Hebel in Sachen fachliche und persönliche

Weiterbildung in Bewegung, wie

etwa mit einem eigenen „Women in Tech“-

Komitee, das sich für Frauen in technischen

Berufen einsetzt. Darüber hinaus

legt Altair viel Wert auf die Nachwuchsförderung.

Im virtuellen Student Workshop

im Rahmen der Altair University erhalten

Studenten einmalige Einblicke in Simulations-

und CAE-Methoden. Altair unterstützte

auch das belgische Agoria Solar

Team der Universität Leuven mit Simulationssoftware

für die Entwicklung eines

Entspannung muss sein. Um den Kopf wieder frei für innovative

Ideen zu bekommen, gönnen sich die Alterianer gerne eine Partie

am Kickertisch.

solargetriebenen Rennwagens, der 2020

prompt die World Solar Challenge im australischen

Adelaide gewann.

Darüber hinaus setzt sich Altair für die

Forschung ein. Das Unternehmen unterstützt

zum Beispiel die Arena2036, eine in

Stuttgart angesiedelte Plattform zur Erforschung

der zukünftigen Mobilität und

Produktion. Das Unternehmen stellt hier

Start-ups Software und Know-how zur

Verfügung. Zurzeit werden am Standort in

Böblingen auch die Kooperationen mit

Hochschulen in der Region weiter intensiviert.

So bewegen sich die Alterianer stets

in einem zukunftsgerichteten, dynamischen

Umfeld, das jeden Tag neue Herausforderungen

mit sich bringt, die es gemeinsam

im Team zu lösen gilt. Diese Motivation

und Innovationskraft bekommen

natürlich auch die Kunden zu spüren, die

tagtäglich Profit aus den unterschiedlichen

Softwarelösungen von Altair ziehen.

KONTAKT

Altair Engineering GmbH

Calwer Straße 7

71034 Böblingen

information@altair.de

www.altair.de

85


QUBIT DIGITALE VORREITER

OFFENER FUNKSTANDARD ERMÖGLICHT SMARTE ANWENDUNGEN

Ein Netzwerk für alle, um die

digitale Zukunft zu gestalten

Ein Mülleimer, der seinen Füllstand meldet, ein Parkplatz, der mitteilt, wie viele Plätze noch frei

sind. Zwei von vielen Beispielen, die man mit einer Smart City verbindet und die im Landkreis Böblingen

Realität werden sollen. Dafür wird für die Datenübertragung eine Funktechnologie namens

LoRaWAN genutzt. In Herrenberg hat man bereits erste Erfahrungen damit gesammelt.

Abb. unten:

In Herrenberg werden

mittels Sensoren

die Füllstände von

Mülleimern via LoRa-

WAN übermittelt

LoRaWAN steht für Long Range Wide Area

Network. Dahinter verbirgt sich ein Funkstandard,

mit dem vergleichsweise kleine

Datenpakete über große Distanzen übertragen

werden. Sensoren messen bestimmte

Parameter. Über das LoRaWAN

werden die Daten an einen Netzknoten

und von dort in ein Datenportal übertragen,

wo sie für IoT-Anwendungen (Internet

of Things) bereitgestellt werden. „LoRa-

WAN ist ein offener Funkstandard, bei dem

mit geringem Aufwand und niedrigem

Energieverbrauch eine optimale Netzabdeckung

und störungsunempfindliche Signalübertragung

gewährleistet wird“, erklärt

Martin Wuttke, Erster Landesbeamter und

Dezernent für den Bereich Bauen und Umwelt,

in dem auch der Breitbandausbau

angesiedelt ist. Für die Frequenzen, die bei

LoRaWAN eingesetzt werden, fallen keine

Lizenzgelder an und wegen der niedrigen

Sendefrequenz ist zum einen die Strahlungsintensität

gering und zum anderen

kommen die Signale auch durch dicke

Gebäudewände.

Der Landkreis Böblingen ist bundesweit

der erste Kreis, der ein flächendeckendes

LoRaWAN für die digitale Verwaltung und

die Bevölkerung bereitstellen will. „Alltägliche

Gegenstände lassen sich in ihrer

Funktionalität steigern und die mit ihnen

einhergehenden Vorgänge lassen sich

durch die digitale Vernetzung vereinfachen“,

erklärt Landrat Roland Bernhard.

Unter dem Stichwort „Open Region“ will

Bernhard das IoT-Netzwerk allen Bürgerinnen

und Bürgern zur Verfügung stellen,

sodass auch Privatleute das LoRaWAN

nutzen können.

86


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

« Alltägliche Gegenstände lassen sich

in ihrer Funktionalität steigern und

die mit ihnen einhergehenden Vorgänge

lassen sich durch die digitale

Vernetzung vereinfachen. »

Landrat Roland Bernhard

Keine personenbezogenen Daten

Im gesamten Landkreis werden 45 Netzknoten,

sogenannte Gateways, installiert.

Der Sensor wählt das nächstgelegene

Gateway aus und übermittelt die Daten

verschlüsselt. Personenbezogene Informationen

werden übrigens nicht erhoben.

Gleichzeitig wird in Kooperation mit dem

Herman Hollerith Zentrum, den Städten

Herrenberg und Holzgerlingen und dem

The Things Network Region Stuttgart kräftig

an Anwendungen für die digitale

Verwaltung gearbeitet. In Herrenberg

funken bereits 150 LoRaWAN-Sensoren.

Dank der übermittelten Temperatur- und

Feuchtigkeitswerte weiß zum Beispiel die

Straßenmeisterei, ob der Winterdienst

ausrücken muss, oder die Stadtgärtnerei,

welche Pflanzen und Bäume Wasser benötigen.

Das LoRaWAN ermöglicht unzählige

Anwendungen. Landrat Bernhard ruft

daher jeden und jede im Kreis auf, das offene

IoT-Netzwerk zu nutzen und Ideen

einzubringen.

Strahlungsintensität

Schnurlostelefon

LoRaWAN

Bluetooth

WLAN

Mobilfunkstation (GSM)

Mikrowellenherd

Radiosender

Fernsehsender

10 bis 50 mW

max. 25 mW

max. 100 mW

max. 200 mW

1 bis 50 W

max. 50 W

max. 10.000 W

max. 500.000 W

Quelle: Grundlagenpapier: Smart Herrenberg, 2018

0 100 1.0000 1.000.000 100.000.000

87


QUBIT

CODEVANCE SOFTWARE DEVELOPMENT GMBH

Advertorial

Softwarelösungen für den

digitalen Kundendienst

CODEVANCE SOFTWARE DEVELOPMENT GMBH

Die erste Maschine verkauft der Vertrieb,

die zweite der Service – so lautet ein geflügeltes

Wort im Maschinenbau. Wer also

erfolgreich sein will, muss nicht nur innovative

Maschinen bauen, sondern auch

einen exzellenten Kundenservice bieten.

Unterstützung erhalten Maschinenbauer

von einem jungen Start-up aus Renningen,

das sich darauf spezialisiert hat, neueste

Softwaretechnologien für die Weiterentwicklung

von Installations-, Abnahme-,

Service- und Instandhaltungsprozessen

einzusetzen. Schlagworte wie Datenbrille,

Augmented Reality (AR) oder künstliche

Intelligenz (KI) sind bei Codevance keine

Zukunftsmusik, sondern gelebte Realität.

Die cloudbasierte Plattform 4Service digitalisiert sämtliche

Prozesse im technischen Kundendienst

DATEN UND FAKTEN

Branche: Softwareentwicklung

Gründungsjahr: 2020

Mitarbeiterzahl: ca. 10

Ausbildung und Beruf:

Ausbildung zum Fachinformatiker für

Anwendungsentwicklung (IHK)

Mit der cloudbasierten Softwarelösung

4Service digitalisiert Codevance alle anfallenden

Prozesse im technischen Kundendienst.

Dabei können Anwender einzelne

Features der Plattform völlig unabhängig

voneinander nutzen. Seine wahre Stärke

zeigt 4Service aber im nahtlosen Zusammenspiel

sämtlicher Teilbereiche. Dazu

gehört zum Beispiel ein Tool, das automatisch

Workflows für AR-Anleitungen

erstellt.

Durch das integrierte Ticketsystem können

zum Beispiel Servicefälle ohne großen

88


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Aufwand digital verwaltet werden. Bei

einem technischen Problem in der Produktion

erstellt der verantwortliche Mitarbeiter

über ein mobiles Endgerät ein Ticket

für den Servicefall. Dabei kann er dem

Ticket Videoaufnahmen oder Bilder anhängen.

Zuständigkeiten und Maschinenzuordnungen

werden automatisch von

4Service geklärt. Der Service kann auf das

Ticket mit einer Textnachricht, im KIgestützten

Live-Chat oder einem AR-Videoanruf

antworten. Der Videoanruf verfügt

zudem über zahlreiche Fernwartungsfunktionen

für eine direkte Unterstützung. Tritt

später ein vergleichbares Problem auf, erhält

der Mitarbeiter einen entsprechenden

Hinweis und kann sich vor dem Anlegen

eines neuen Tickets die Anleitung zur Problemlösung

des vorherigen Falls anzeigen

lassen. Auch ausreichend Speicherplatz

mit flexiblen Ebenen und höchsten Sicherheitsstandards

steht für das Teilen und

Hinterlegen von Dateien zur Verfügung.

Die Plattform unterstützt Unternehmen

aber nicht nur bei Servicefällen. 4Service

wird auch für Maschinenabnahmen und

-installationen sowie für Audits eingesetzt.

Letztendlich steigert 4Service die Produktivität

und löst die papiergebundene Dokumentation

durch die digitale Maschinenakte

ab. Von der Leistungsfähigkeit sind

Unternehmen wie zum Beispiel die NAGEL

Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH,

der weltweit führende Spezialist auf dem

Gebiet der Hon- und Superfinishtechnologie,

oder die Gleason Gruppe, ein führender

Hersteller von Produktionssystemen

für Verzahnungen aller Art, überzeugt. Sie

Codevance ermöglicht den Einsatz von Augmented-Reality-Datenbrillen,

um zum Beispiel Arbeitsanleitungen zu visualisieren

« Letztendlich steigert 4Service die

Produktivität und löst die papiergebundene

Dokumentation durch

die digitale Maschinenakte ab. »

nutzen 4Service im technischen Kundendienst

bzw. zur digitalen Abwicklung von

Serviceaufgaben.

Als wachsendes Start-up vergrößert

Codevance stetig das eigene Team, um die

Softwareplattform 4Service weiterzuentwickeln.

Das Unternehmen steht noch am

Anfang, bietet aber spannende Tätigkeitsfelder

und eine attraktive Vergütung.

Codevance setzt dabei auf eine wertschätzende

Arbeitskultur und lässt dem Einzelnen

viel Raum für eigene Ideen. So schafft

Codevance die Voraussetzung, um bei der

schnell voranschreitenden Digitalisierung

im technischen Kundendienst eine tragende

Rolle einnehmen zu können.

OD

KONTAKT

. V

NV

codevance software

development GmbH

Gartenstraße 19

71272 Renningen

info@codevance.de

www.codevance.de

C

SOFTWARE DEVELOPMENT

89


QUBIT DIGITALE VORREITER

BREITBAND WIRD ZU EINEM ENTSCHEIDENDEN STANDORTFAKTOR

Wie der Landkreis mit Glasfaser

zur Gigabit-Region wird

Das alte Telefonnetz hat seine besten Zeiten hinter sich. Zukünftige Anwendungen benötigen hohe

Bandbreiten, minimale Übertragungsverzögerungen sowie eine robuste Signalübermittlung. Dafür

muss Glasfaser in die Gebäude verlegt werden. Sie wird auch notwendig sein, um mit der technischen

Entwicklung im Mobilfunk Schritt halten zu können – Stichwort 5G.

Immer mehr Menschen streamen Videos

über das Internet, die florierende Gaming-

Branche benötigt Datenübertragungen in

Echtzeit und die Industrie 4.0 braucht robuste

Verbindungen, damit keine Daten

verloren gehen. Zudem hat die Coronakrise

gezeigt, wie wichtig stabile Breitbandnetze

für Homeoffice und Homeschooling

sind. Zukünftige Anwendungen wie Smart

Farming oder autonomes Fahren werden

ebenfalls nur umsetzbar sein, wenn die

Telekommunikationsnetze die steigende

Datenlast händeln können.

Mit all dem sind die auf Kupferdraht basierenden

Netze jedoch perspektivisch überfordert.

„Glasfaser ist das Übertragungsmedium

der digitalen Zukunft und sichert

langfristig die benötigten Breitbandreserven“,

erklärt Alexander Dehm, operativer

Geschäftsführer des Zweckverbands Breitbandausbau,

dem 24 der 26 Kommunen

im Landkreis Böblingen beigetreten sind,

um den flächendeckenden Glasfaserausbau

voranzutreiben. Der Zweckverband

selbst ist Gesellschafter der Gigabit Region

Stuttgart GmbH (GRS), deren stellvertre-

tender Aufsichtsratsvorsitzender Landrat

Roland Bernhard ist. Zusammen mit der

Deutschen Telekom hat sich die GRS zum

Ziel gesetzt, die Region flächendeckend

mit Glasfaser auszubauen. Neben der Landeshauptstadt

und dem Landkreis Böblingen

gehören auch die Landkreise Esslingen,

Göppingen, Ludwigsburg und Rems-

Murr, mit insgesamt 179 Kommunen, zur

Gigabit Region Stuttgart. Bis Ende 2025

sollen alle Unternehmen in kommunalen

Gewerbegebieten sowie die Hälfte der Bevölkerung

einen Glasfaseranschluss erhalten.

Bis 2030 sollen dann 90 Prozent der

privaten Haushalte versorgt sein.

Voraussetzung für 5G

„Leistungsfähige Glasfaserleitungen bis in

jedes Haus und jeden Betrieb werden

künftig noch mehr zum entscheidenden

Standortfaktor für die Attraktivität einer

Region werden“, ist Landrat Bernhard

überzeugt. In seinem Kreis fiel der Startschuss

in Weil der Stadt. Hier verlegte die

Telekom rund 125 Kilometer Glasfaser und

stellte 62 neue Netzverteiler auf, um die

90


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

« Glasfaser ist das

Übertragungsmedium

der digitalen

Zukunft und sichert

langfristig die benötigten

Breitbandreserven.

»

Alexander Dehm,

operativer Geschäfts-

führer Zweckverband

Breitbandausbau

1.750 Haushalte, die sich im Vorfeld für einen

Glasfaseranschluss entschieden haben,

zu erreichen. Anfang des Jahres begann

die Vorvermarktung in Leonberg. Mit

dem Glasfaserausbau legt der Landkreis

auch die Grundlage für die Einführung der

fünften Mobilfunkgeneration 5G. Neben

den Mobilfunkmasten müssen auch kompaktere

Funkzellen für kleinere Bereiche,

die sogenannten Small Cells, flächendeckend

mit Glasfaser erschlossen werden,

damit die entsprechenden Datenraten

auch mobil zur Verfügung stehen.

DATEN UND FAKTEN

Breitbandverfügbarkeit im Landkreis Böblingen

2 Mbit/s

100 %

6 Mbit/s

100 %

30 Mbit/s

96 %

50 Mbit/s

95 %

200 Mbit/s

83 %

1.000 Mbit/s

3 %

Quelle: Breitbandatlas der Bundesregierung, Stand Juni 2020

91


QUBIT

COMPART AG

Advertorial

Der Brückenbauer

in die digitale Dokumentenwelt

COMPART AG

In den Unternehmen verschwindet eine bekannte Norm: das DIN-A4-

Blatt. Der Grund: Die Firmen digitalisieren zunehmend ihre interne und

externe Kommunikation. Sie nutzen die Softwarelösungen der Compart

AG, denn diese decken die gesamte Bandbreite des Dokumenten- und

Outputmanagement ab – von der Posteingangsverarbeitung über die

Dokumentenaufbereitung und -prüfung bis zum analogen und digitalen

Versand bzw. zur Darstellung im Web und auf mobilen Endgeräten. Der

Vorteil der Compart-Lösungen: leichte Integration, Plattformunabhängigkeit

und Skalierbarkeit, denn Compart setzt auf die Cloud und entwickelt

mit über 1.500 Kunden in 50 Ländern Lösungen für den Übergang

in die digitale Omnichannel-Kommunikation, ohne Altsysteme abrupt

abzulösen. Compart versteht sich als Brückenbauer zwischen der analogen

und digitalen Dokumentenwelt.

Trotz Niederlassungen in Europa und Nordamerika ist Compart mit der

Region tief verwurzelt. Zur Stärkung als IT-Standort engagiert sich

Compart-Chef Harald Grumser als Beiratsvorsitzender im Softwarezentrum

Böblingen/Sindelfingen. Darüber hinaus macht sich Compart

stark für den Nachwuchs und Start-ups in der Region. 2016 wurde der

Softwarehersteller für das Engagement seiner Mitarbeiter ausgezeichnet,

die für Geflüchtete Sprachkurse gaben – ein Beispiel der Willkommenskultur

für ausländische Arbeitskräfte. Sie ist ebenso Teil der Firmenwerte

wie der Umweltschutz, was Compart 2013 die ECOfit- Zertifizierung einbrachte.

Durch Angebote wie das Jobrad und das VVS-Firmenticket ebnet

das Unternehmen zudem den Weg in eine nachhaltige Mobilität.

Aber nicht nur deswegen ist Compart als Arbeitgeber gefragt. Es wird

viel Wert auf Work-Life-Balance gelegt, zum Beispiel durch spezielle

Gesundheits- und Sportangebote, sowie auf vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten

in der Compart Academy. Zweimal wurde Compart vom

Wirtschaftsmagazin FOCUS und dem Bewertungsportal Kununu als

Top-Arbeitgeber im Mittelstand ausgezeichnet. So baut Compart mit

zufriedenen und motivierten Mitarbeitern für Unternehmen aus unterschiedlichen

Branchen die Brücke in die digitale Dokumentenwelt.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Softwareentwicklung

Gründungsjahr: 1992

Mitarbeiterzahl: 170

Ausbildung und Beruf:

Softwareentwickler und

Wirtschaftsinformatiker

Compart-Firmenzentrale in Böblingen

KONTAKT

Compart AG • Otto-Lilienthal-Straße 38 • 71034 Böblingen • info@compart.com • www.compart.com

92


Advertorial

WERBAS AG

QUBIT

Der volle Service

in Sachen Kfz-Software

WERBAS AG

Auch Autohäuser, Kfz-Werkstätten und Servicebetriebe müssen

sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen. Dabei

unterstützt sie die WERBAS AG mit effektiven EDV-Lösungen und

hochwertiger Kfz-Software. „Technisches Wissen, handwerkliches

Können und effektive Prozessabläufe sind entscheidende Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Werkstatt und ein florierendes

Servicegeschäft“, sagt Harald Pfau, der seit 2007 Vorstand der

WERBAS AG ist.

Wenn es um die Optimierung von Arbeitsabläufen geht, ein

effizientes Dealer-Management-System für die Geschäftsprozesse

oder den Einsatz von Reparatur-Software, ist die WERBAS AG

Ansprechpartner Nummer eins, denn das Unternehmen aus Holzgerlingen

bietet alles aus einer Hand: von der Produktentwicklung

„Made in Germany“ über den Service bis zu professionellen

Trainings- und Vertriebsmaßnahmen für einen sinnvollen Einsatz

der Softwarelösungen. Pfau und sein Team aus langjährigen Mitarbeitern

positionieren sich dabei als neutraler und unabhängiger

Anbieter, der seinen über 2.500 Kunden bereits heute den Zugang

zu mehr als 250 Systemen wie Handelsplattformen, Teileanbietern

oder Informations- und Schadenskalkulationssystemen gewähren

kann.

Seitdem Pfau das Ruder bei der WERBAS AG in Händen hält,

orientiert sich das Unternehmen an klaren Grundsätzen, in deren

Fokus die absolute Kundenorientierung steht. Die offene und

partnerschaftliche Kommunikation mit dem Kunden spiegelt

zudem Werte wie Fairness und Offenheit wider, denen sich die

WERBAS-Mitarbeiter verpflichtet fühlen. „Darüber hinaus geht bei

uns Qualität vor Quantität“, ergänzt Pfau. Auf diese Weise hat sich

die WERBAS AG einen Namen als verlässlicher IT-Partner gemacht

und bietet ihren Kunden mit individuellen Softwarelösungen einen

echten Mehrwert. Getreu dem Firmenmotto: „Wir machen mehr“.

DATEN UND FAKTEN

Branche: Softwareentwicklung

Gründungsjahr: 1985

Mitarbeiterzahl: 51

Ausbildung und Beruf:

System IT-Kaufmann, Fachinformatiker,

DHBW–Informatikstudium, Kfz-Servicetechniker

mit IT-Affinität, Bürokaufmann

Die WERBAS AG gewährleistet mir ihren hochwertigen

Softwarelösungen effiziente Arbeitsabläufe in Kfz-

Werkstätten, Autohäusern und Servicebetrieben

KONTAKT

WERBAS AG • Max-Eyth-Straße 42 • 71088 Holzgerlingen • info@werbas-ag.com • www.werbas-ag.com

93


QUBIT DIGITALE VORREITER

FOREN ERMÖGLICHEN AUSTAUSCH ZU DIGITALEN HERAUSFORDERUNGEN

Chancen nutzen, anstatt

die Zukunft zu verschlafen

Die Kreiswirtschaftsförderung bietet zusammen mit dem Zentrum Digitalisierung Landkreis

Böblingen (ZD.BB) verschiedene Plattformen, die gerade kleine und mittelständische Unternehmen

(KMU) nutzen, um sich untereinander sowie mit Experten über die Herausforderungen der

Digitalisierung auszutauschen. Dafür wurde die Wirtschaftsförderung bereits ausgezeichnet.

Veranstaltungen

des ZD.BB

Wenn es um die Einführung digitaler Prozesse

und Anwendungen geht, kennt sich

Markus Ruzicka aus. Der Geschäftsführer

der Schreinerei Ruzicka Teamwerkstatt

investierte in CAD-Software und in eine

CNC-Bearbeitungsmaschine, um die digitale

Präzision in der Planung auch in der

Fertigung umsetzen zu können. Später

erweiterte der Schreinermeister sein Geschäft

mit einer Lizenz als Online-Möbelplaner,

damit sich seine Kunden im Internet

Möbel selbst zusammenstellen können,

die er dann anfertigt. Über seine

Erfahrungen, die „lessons learned“,

berichtete Ruzicka auf der Veranstaltung

Landkreis BB.DIGITAL“ im vollbesetzten

SparkassenForum Böblingen.

Frühstück und „Un-Konferenz“

So wie Ruzicka ergeht es vielen KMU, die

vor den Herausforderungen der digitalen

Transformation stehen. Mit Veranstaltungen

wie „Landkreis BB.DIGITAL“ will die

Kreiswirtschaftsförderung den Austausch

unter den Unternehmen fördern. Insbesondere

das ZD.BB widmet sich den zahlreichen

Themen der Digitalisierung in Unternehmen.

Mit dem Digitalfrühstück hat

das Zentrum ein Format entwickelt, das in

der Wirtschaft auf großes Interesse stößt.

Hier geht es in entspannter Atmosphäre

darum, wie KMU zum Beispiel Big Data

oder künstliche Intelligenz sinnvoll in ihre

Geschäfts- und Arbeitsprozesse einbinden

können. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei

stets der Input aus der Praxis, der von

Unternehmen und Start-ups aus dem

Landkreis stammt.

Wirtschaftsförderung

des Landkreises

Böblingen

94


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

« Die unterschiedlichen Angebote

der Kreiswirtschaftsförderung für

den gegenseitigen Austausch finden

aber nicht nur unter den Unternehmen

im Landkreis großen

Anklang. Für ihre Arbeit im Zusammenhang

mit dem ZD.BB erhielt

die Wirtschaftsförderung

des Landkreises Ende 2019 den

Award „Innovative Wirtschaftsförderung“.

»

Eine weitere Veranstaltung des ZD.BB, in

Kooperation mit dem Herman Hollerith

Zentrum (HHZ), ist das Barcamp, auch als

die „Un-Konferenz“ bezeichnet, denn hier

wird keine Agenda vorgegeben. Vielmehr

steht der Mitmachgedanke im Vordergrund.

Wer sich für Internet, Digitalisierung,

IT, Entrepreneurship, Innovation,

Start-ups oder Social Media interessiert, ist

herzlich willkommen. Die Barcamp-Inhalte

werden von den Teilnehmenden selbst

bestimmt. Dazu kann jeder zu Beginn sein

Thema kurz vorstellen. Aus den Vorschlägen

wird dann ein Ablaufplan für den Tag

erstellt. Dann liegt es an jedem Teilnehmer

selbst, welchem Thema er sich widmen

möchte.

Auszeichnung für Innovation

Die unterschiedlichen Angebote der Kreiswirtschaftsförderung

für den gegenseitigen

Austausch finden aber nicht nur unter

den Unternehmen im Landkreis großen

Anklang. Für ihre Arbeit im Zusammenhang

mit dem ZD.BB erhielt die Wirtschaftsförderung

des Landkreises Ende

2019 den Award „Innovative Wirtschaftsförderung“.

Insbesondere wird damit die

Rolle des ZD.BB als Begleiter kleiner und

mittelständischer Unternehmen in der

Region Stuttgart auf dem Weg der digitalen

Transformation gewürdigt. Böblingen

ist in Baden-Württemberg der erste Landkreis

gewesen, der mit dem ZD.BB einen

Digital Hub gegründet hat. „Unser Mut

wird mit diesem Preis belohnt“, freut sich

Landrat Roland Bernhard gemeinsam mit

dem ganzen Team der Kreiswirtschaftsförderung

über die Auszeichnung.

Abb. oben:

Das Digitalfrühstück

des ZD.BB wird von

den Unternehmen

gerne zum Austausch

in lockerer Atmosphäre

genutzt

95


QUBIT

ITR AG

Advertorial

Alles aus einer Hand für Ihren

Weg der Digitalisierung

ITR AG

Die ITR AG ist eines der wenigen IT-Systemhäuser, das

individuelle Telekommunikationslösungen sowie IT- und

Carrier-Dienstleistungen aus einer Hand anbietet

DATEN UND FAKTEN

Branche: IT und Telekommunikation

Gründungsjahr: 2000

Mitarbeiterzahl: 40

Ausbildung und Beruf:

Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement,

Ausbildung zum IT-Systemelektroniker, Junior Sales

Manager, Senior Sales Manager, IT-Techniker/Spezialist,

TK-Techniker/Spezialist

Die Digitalisierung ist insbesondere für

diejenigen eine große Herausforderung,

die nicht wie Großunternehmen auf eigene

IT-Ressourcen und -Know-how zurückgreifen

können. Gut, wenn man dann einen

verlässlichen Partner an seiner Seite hat.

Einen Partner wie die ITR AG. Der familiengeführte,

unabhängige ITK-Dienstleister

aus Sindelfingen hat sich mit innovativen

und modular anpassbaren Produkten und

Dienstleistungen als zukunftsorientiertes

Systemhaus für den Mittelstand etabliert.

Im Rahmen der digitalen Transformation

erhöht die ITR die Produktivität und Effizienz

ihrer Kunden und damit letztendlich

deren Wettbewerbsfähigkeit. Die Philosophie

des Unternehmens bringt Firmengründer

Volker Reuß auf den Punkt: „Wer

Schnittstellen als Beziehungen begreift,

kann weitreichende Lösungen für

effizientes Arbeiten schaffen. In allen

Bereichen.“

Mit über 40 Mitarbeitern zählt die ITR AG

zwar nicht zu den großen IT-Systemhäusern,

aber sie ist einer der wenigen Anbieter

in Deutschland, die individuelle Telekommunikationslösungen

sowie IT- und

Carrier-Dienstleistungen aus einer Hand

bieten. Ganz gleich ob UCC- oder Mobil-Integration,

All-IP-, SIP- oder Cloud Telefonie:

96


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

ITR sorgt für eine sichere und stabile Vernetzung

bei Telefonie und Daten, vom internen

Firmennetzwerk bis zur weltweiten

Standortvernetzung. Dazu gehört auch ein

ausführliches Mobile Device Management

für die richtige Wahl von Smartphones und

Tablets.

ITR bietet Lösungen für ausfallsichere und

geschützte Serverplattformen, um in Unternehmen

zum Beispiel die Virtualisierung

für eine effizientere Nutzung von IT-

Ressourcen voranzutreiben. Für die Anforderungen

des Infrastrukturmanagements

hält die ITR zahlreiche Managed Services

bereit, sodass Kunden modular und planbar

auf das Know-how des IT-Spezialisten

zugreifen können. Ergänzend bietet das

Unternehmen einen mit Technikern besetzten

Helpdesk, Monitoring, eine 24x7-

Erreichbarkeit und ein individuell kombinierbares

Release-/Configuration-Management.

„Durch unseren Leistungsumfang

versetzen wir kleine und mittelständische

Unternehmen in die Lage, alle wichtigen

Aspekte virtueller Arbeitsplätze wie Kommunikation,

Datenzugriff, -sicherheit und

-archivierung zu realisieren“, erklärt

Sascha Reuß.

Das große Plus des Unternehmens ist das

eigene Rechenzentrum, das es der ITR

erlaubt, mit einer hochverfügbaren und

skalierbaren IT-Umgebung flexibel auf die

unterschiedlichen Kundenanforderungen

zu reagieren. Dabei gewährleistet die ITR

AG stets ein Maximum an Datensicherheit.

Über das Rechenzentrum bieten die Sindelfinger

auch individuelles Hosting an.

Das User/Port-Preismodell gewährleistet

dabei volle Kostentransparenz. „Unsere

Preise beinhalten die Installation, den Be-

Familienunternehmen in zweiter Generation: Neben Gründer Volker

Reuß (Mitte) sind auch seine Söhne Sascha (links) und Marc Reuß im

Vorstand der ITR AG.

« Im Rahmen der digitalen Transformation

erhöht die ITR die Produktivität und Effizienz

ihrer Kunden und damit letztendlich deren

Wettbewerbsfähigkeit. »

trieb, die Wartung und alle notwendigen

Software-Updates des gesamten Systems“,

erklärt Marc Reuß.

Auch wenn die ITR inzwischen schon auf

über 20 Jahre Erfahrung im Markt zurückblicken

kann, besteht das Team überwiegend

aus jungen, ambitionierten Kolleginnen

und Kollegen. „In der familiären

Arbeitsatmosphäre erhält jeder genügend

Raum, um seiner Kreativität freien Lauf zu

lassen“, sagen Marc und Sascha Reuß. Sie

arbeiten bereits in zweiter Generation am

gemeinsamen Erfolg der ITR AG mit. „Unsere

Vision ist es, einen Digitalen Arbeitsplatz

zu schaffen, der die Herausforderungen

von morgen zu 100 Prozent erfüllt.“

KONTAKT

ITR AG

Schwertstraße 3

71065 Sindelfingen

service@itr-ag.de

www.itr-ag.de

97


ZAHLEN UND DATEN

AUF EINEN BLICK

Der Landkreis Böblingen in

Zahlen und Daten

Größe des Landkreises: 617,8 km² | 391.640 Einwohner | 26 Kommunen

10.922 Schülerinnen und Schüler an 6 Beruflichen Schulen

38.447 Schüler und Schülerinnen an über 120 öffentlichen allgemeinbildenden Schulen

16.636 betreute Kinder in 316 Kindertageseinrichtungen

650.000 Medieneinheiten in 36 kommunalen Bibliotheken

über 110.000 Mitglieder in 259 Sportvereinen

403 Spielplätze und 11 Schwimm- und Freibäder

Fast 1,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr in 118 Gastbetrieben

Betriebe nach Wirtschaftszweigen

Bergbau, Energie- und Wasserversorgung, Entsorgungswirtschaft 2 %

verarbeitendes Gewerbe 6 %

Baugewerbe 9 %

Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation 36 %

sonstige Dienstleistungen 47 %

47% sonstige

Dienstleistungen

Innovationsindex (0 bis 100 Punkte)

BIP-Entwicklung von 2011 bis 2017 in Prozent

Baden-Württemberg 37,5

Region Stuttgart 51,6

Landkreis Böblingen 73,3

Stadt Stuttgart 61,3

0 20 40 60 80

Baden-Württemberg 22

Region Stuttgart 24,2

Landkreis Böblingen 30,8

0 10 20 30

Investition je Beschäftigten (Investitionsintensität) in Euro

Baden-Württemberg 11.113

Region Stuttgart 14.245

Landkreis Böblingen 14.255

Landkreis Ludwigsburg 10.211

Landkreis Göppingen 5.458

Landkreis Esslingen 8.299

0 5.000 10.000 15.000

98


Wirtschaftsstandort Landkreis Böblingen

Impressum

HERAUSGEBER + VERLAG

neomediaVerlag GmbH

In der Bredenau 24

28870 Fischerhude

Tel.: 04293 68437-0

info@neomedia.de

www.neomedia.de

REDAKTION

Landratsamt Böblingen

Wirtschaftsförderung

Dr. Sascha Meßmer

Parkstraße 16

71034 Böblingen

Tel.: 07031 663-1219

S.Messmer@lrabb.de

In Zusammenarbeit mit dem

neomediaVerlag,

Marc Hankmann

BILDNACHWEISE

AEROSPACE LAB – Jugendforschungszentrum

Herrenberg e. V.: Seite 38

BVB-Verlag: Seite 35

Dirk Michael Deckbar/deckbar.de: Seite 81

Elevator Pitch BW, Florian Schweer: Seite 46

Gottlieb-Daimler-Schule 2: Seiten 26, 27

Herman Hollerith Zentrum der Hochschule

Reutlingen: Seiten 42, 43, 44, 73

Claus Hoffmann: Seite 71

Jens Kirchner: Seite 30

Dirk Kittelberger: Seite 21 Mitte links

Klinikverbund Südwest: Seite 19

koryaba – Adobe Stock: Seite 3

Jörg Lantelme – Adobe Stock: Seite 72

Attila Melzer: Seite 12

Achim Mende: Seiten 20 (unten),

21 (unten)

Museum Ritter, Franz Wamhof:

Seite 20 (oben rechts)

Softwarezentrum Böblingen/

Sindelfingen: Seiten 66, 67, 68

Andreas Sporn: Seiten 4, 20 (oben links),

21 (oben links, Mitte rechts)

Weise, factum: Seite 86

ZD.BB: Seite 95

Zweckverband Flugfeld Böblingen/

Sindelfingen, Friedrich Stampe: Seite 58

Die beteiligten Unternehmen

und Einrichtungen

DRUCK

Druckerei Mack GmbH

Siemensstraße 15

71101 Schönaich

Die photomechanische Wiedergabe bedarf

der ausdrücklichen Genehmigung des

Verlages. Die Gesamtherstellung der Druckauflage

erfolgt mit der gebotenen Sorgfaltspflicht,

jedoch ohne Gewähr. Der Verlag

kann keine Haftung für etwaige Fehler oder

Differenzen übernehmen. Schadenersatz ist

ausgeschlossen. Korrekturen und Verbesserungsvorschläge

sind ausdrücklich erwünscht!

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Gedruckt auf 100% chlorfrei gebleichtem

Papier.

Auflage 2020

Artikel Nr. 1219

Unternehmenspräsen tationen / Inserenten

Altair Engineering GmbH 82

B & K Kabeltechnik 65

Gottlieb Binder GmbH & Co.KG 54

BITZER Kühlmaschinenbau GmbH 30

Elektro-Breitling GmbH 78

codevance software development GmbH 88

Compart AG 92

GabAni GbR 22

GEZE GmbH 75

ITR AG 96

Ing.-Büro Knöll GmbH 59

Krannich Solar GmbH & Co. KG 16

MERIDA & CENTURION Germany GmbH 23

NEFF Gewindetriebe GmbH 37

Haus Otto Designagentur 64

PAJORO GmbH 52

SAB GmbH Steuerungs- und Anlagenbau 31

SchäferRolls GmbH & Co. KG 36

SPIRIT/21 GmbH 48

Star Cooperation GmbH 60

STAR COOPERATION SCHOOL OF INTERNATIONAL

BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) GmbH 61

WERBAS AG 93

Wöhrle Stromversorgungssysteme GmbH 74

WS Wärmeprozesstechnik GmbH 10

99

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