Baumag: Style - Das Magazin für modernes Bauen und Wohnen

eurobaustoff

Style

ist …

8

die

holzfassade

... in erster Linie eines: Individuell. Denn selbst wenn er

uns bekannt vorkommt, oft gesehen erscheint und sich

nicht augenscheinlich von der Masse abhebt, wohnt

doch immer ein bisschen Einzigartigkeit in ihm. Vielleicht

ist er aber auch nicht Mainstream, in den Augen

anderer ausgefallen, ungewöhnlich, extravagant. Dann

sorgt er für besondere Aufmerksamkeit, Diskussionen

oder vielleicht auch Nachahmer.

Machen Sie sich eines klar – Ihr Wohnraum ist einzig

und allein Ihr Reich. Und das Spiegelbild Ihrer selbst.

Ihres Familienlebens, Ihrer Werte, Ihres Geschmackes.

Nur Sie entscheiden über Ästhetik, Design,

Funktionalität. Vom Türgriff über die Wandfarbe bis zur

Badgestaltung und Dacheindeckung liefert jeder Bereich

neben gestalterischer Vielfalt ebenso funktionale

Gesichtspunkte unterschiedlichster Couleur.

Auch das Thema Komfort steht immer mehr im Vordergrund.

Denn Wohnen heißt vor allem sich wohlfühlen

und einfach mal zurücklehnen können. Die Leichtigkeit

des Lebens genießen und sich verwirklichen. Dabei

gibt es kein Richtig oder Falsch: Entscheidend bei der

Auswahl der für Sie passenden Produkte oder Konzepte

sind lediglich Ihre persönlichen Ansprüche und Anforderungen

an Ihr Zuhause. Und Ihr Style.

Bild: Mocopinus

10

Das Dach

Bild: Kneer

20

22

Bild: Wienerberger

Schwingtüren

Bild: PRÜM


32

40

wandgestaltung

Bild: Erfurt

Trockenbau

im Bad

Bild: Saint-Gobain Rigips

INHALT

44

50

Teichbeleuchtung

Bild: Seltra

Bild: Oase

S. 4 – 9 Fassade

S. 10 – 13 Dach

S. 14 – 17 Fenster

S. 18 – 21 Haustüren

& Garagentore

S. 22 – 27 Bauelemente

S. 28 – 29 Behaglichkeit

durch Wärme

S. 30 – 35 Innenausbau

S. 36 – 37 Bodenbeläge

S. 38 – 43 Fliesen & Bad

S. 44 – 49 GaLa-Bau

S. 50 – 51 Smarter Garten


Die moderne

Fass

Dass eine klassische weiße

Fassade alles andere als

langweilig ist, beweist dieses

Design. Haustüre, Terrassenplatten

und Fensterfront: Alle

Gestaltungselemente sind

hier perfekt abgestimmt und

vollenden den modernen

Gesamteindruck.

Bild: Baumit

Bild: Saint-Gobain Rigips

Aufsehenerregend! Die Fassade sind das erste,

das ein Besucher zu Gesicht bekommt. Sie

sollen daher einladen, willkommen heißen und

locken. Eine Fassade muss nicht losgelöst von

der Architektur und dem Leben im Inneren sein,

sondern kann den eigenen Wohnstil schon von

außen erlebbar machen.

Je individueller, desto besser. Erschaffen Sie

eigene Charakterfassaden, die Sie und Ihren

Lebensstil repräsentieren. Lassen Sie Ihrer

Kreativität freien Lauf und leben Sie den Individualismus

aus. Frei nach dem Motto: Gleich

kann jeder, und anders ist immer besser.

Eine gute Fassade muss aber nicht nur optischen

Ansprüchen genügen, sondern erfüllt

auch die Funktion sämtlichen Umwelteinflüssen

standzuhalten und zur Dämmung beizutragen.

Qualitativ hochwertige Fassaden sind ein Garant

dafür, dass Ihr Haus auch nach vielen Jahren

noch einwandfrei aussieht und nichts von

seiner optischen Strahlkraft verliert.

Bild: Sievert

Klinkerriemchen sind die perfekte Möglichkeit, einen Kontrast aus

moderner Architektur und traditioneller Fassadenoptik herzustellen.

Bild: Wienerberger


ade.

Für optische

Akzente am Haus.

Bild: Bisotherm

Bild: Saint-Gobain Weber

Seien Sie der Star der Nachbarschaft und kreieren Sie außergewöhnliche Fassaden – zum Beispiel aus Putz. Die Gestaltungsmöglichkeiten

sind hier nahezu unbegrenzt. Auch, wenn die Trendfarben mit Weiß und Grautönen derzeit eher gedeckt

und neutral sind, können durch verschiedene Modellierputze aufregende Flächen entstehen. Besenstrich- und Kammzugputz

setzen beispielsweise auf horizontale oder vertikale Streifen, deren geometrisches Gesamtbild der Fassade einen kraftvollen

und modernen Eindruck verleiht. In Kombination mit klassischen Putzfinishs wie Kratz-, Scheiben- oder Glattputz entsteht ein

außergewöhnliches Gesamtbild, die sich sehen lassen können. Generell gilt auch hier: Das Zusammenspiel unterschiedlicher

Ein Besenstrichputz entsteht, wie

der Name schon sagt, durch die

Verwendung eines Besens. Er ist

ein echter Evergreen unter den

Putztechniken und erlebt gerade bei

Neubauten ein echtes Comeback.

Putztechniken, Farben und Materialien führt zu den individuellsten Ergebnissen. Design kennt hier keine Grenzen – „etwas wagen“

lautet die Devise. Übrigens: Wer eine Putzfassade in Beton-, Rost- oder Holzoptik möchte, kann durch spezielle Modelliertechniken

und gezielten Farbeinsatz auch eindrucksvolle Imitationen erzeugen. Je nach gewünschter Optik wird hier „getrickst“. Bei einer

angestrebten Holzoptik wird mit Schablonen gearbeitet, um die charakteristische Holzstruktur zu erreichen.

Neben dem Putz gibt es auch andere Endbeschichtungen,

die Ihre Fassade zum Strahlen

bringen. Alle diese Beschichtungen können

entweder eigenständig oder in Kombination mit

Putz zum Einsatz kommen.

Ganz besonders beliebt sind derzeit Materialien,

die natürlich und trotzdem modern wirken.

Mit kleinen Klinkerriemchen, die auf die Fassade

geklebt werden, entsteht der Eindruck einer

echten Klinkerfassade. Ähnlich verhält es sich

auch mit Schieferriemchen, deren charakteristischer,

natürlicher Anthrazitton auch nach Jahrzehnten

nie aus der Mode gekommen ist.

Wer es noch etwas „wilder“ möchte, dem stehen

im Bereich Naturstein alle Möglichkeiten

offen. Neben verschiedenen Steinarten und

Formen können Sie hier auch aus unterschiedlichen

Verarbeitungsvarianten wählen. Rustikalere

Fassaden entstehen durch gesägte Oberflächen

und raue Bruchkanten. Gediegenere

Fassaden sind mit Natursteinen mit polierter

Oberfläche möglich.

Die Fassade ist die größte Gestaltungsfläche

Ihre Hauses – nutzen Sie dieses Potenzial.

Bilder: Baumit

Den Charme dieses Kammzugputzes

macht seine unregelmäßige Struktur

aus. Dadurch wirkt er unkonventioneller

und weniger geradlinig.

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Der Vorh

Vorgehängte

hinterlüftete

Fassade

Ein neues Kleid für Ihre Fassade! Häuser

müssen nicht immer in der klassischen Putzoptik

gestaltet sein. Mit einer vorgehängten

hinterlüfteten Fassade geben Sie Ihrem Haus

einen außergewöhnlichen Charakter. Dabei

ist jede Fassade so individuell wie ihr Gestalter,

denn die Möglichkeiten sind nahezu

unbegrenzt. Paneele oder Platten, Metall,

Faserzement oder Schiefer – Sie genießen

die vollkommene Gestaltungsfreiheit und

können frei nach Ihren Wünschen agieren.

Ganz besondere Fassaden entstehen durch

Kombination zweier Techniken. Gestalten

Sie beispielsweise nur einen Teil Ihres Haus

in klassischer Putzoberfläche und verkleiden

Sie den übrigen Teil der Fassade.

Alles aus einem Guss. Fassade

und Dach in einheitlicher Optik

sorgen für einen ganz besonderen

Look. Die rustikale Holzterrasse

sorgt für den nötigen Kontrast –

Moderne trifft Rustikalität.

Oder erschaffen Sie eine vollkommen neue

Komposition durch aufregende Materialmixe,

indem Sie verschiedene Farben und Materialien

miteinander kombinieren.

Ein außergewöhnliches optisches Highlight

sind Fassaden, die Hand in Hand mit der

Dachgestaltung gehen. Wird dasselbe Material

– zum Beispiel Metall oder Schiefer – für

Dach und Fassade genutzt, entsteht ein sehr

homogenes und einheitliches Flächenbild.

Der Übergang von Dach zu Fassade verschmilzt,

und beim Betrachter entsteht ein

besonders minimalistischer Eindruck. Rollläden

und Fensterrahmen in angepasster Farbgebung

vollenden diesen Eindruck.

Bild: Cedral – Etex, Fotograf: Herbert Bucher


ang hält!

Bild: James Hardie

Grautöne sind sowohl elegant als auch klassisch. Die übergroßen Plattenformate

verleihen dem Einfamilienhaus ein imposantes Flair – modern und zeitlos.

Metall – egal, ob Aluminium, Titanzink oder Edelstahl – zählt zu den

absoluten Materialtrends. Der Vorteil: Metall ist nicht nur robust und

langlebig, sondern besticht vor allem auch durch seine gräulich schimmernde

Optik. Dank der glatten Oberfläche bleibt Schmutz schlechter

haften, und das Metall behält seinen strahlenden Charakter.

Wer es lieber etwas industriell mag, sollte einen Blick auf Corten stahl

werfen. Neu hat er eine gräuliche, metallische Oberfläche, nach maximal

drei Jahren bildet sich jedoch die charakteristische rost-rötliche

Oberfläche. Diese Patina gibt dem gesamten Haus einen ursprünglichen,

natürlichen Look, der jedoch keineswegs altbacken oder unmodern

wirkt. Übrigens: Wenn Sie keine drei Jahre warten wollen,

gibt es den Cortenstahl auch direkt korrodiert.

Ein zeitloser Klassiker der Fassadengestaltung, der sich immer

wieder neu erfindet, sind Faserzementplatten. Sie sind in verschiedenen

Farben, Eindeckungsvarianten und Größen erhältlich – von

kleinteiligen Schindeln bis hin zu großflächigen Wellplatten ist hier

alles möglich. Auch Faserzementplatten mit moderner Holzoptik in

verschiedenen Farbtönen sind machbar. Diese sind obendrauf sehr

viel pflegeleichter als das „Original“.

Dunkel und Hell im Einklang.

Das Holz der Terrasse wird

durch Faserzementpaneele in

der Fassade wieder aufgegriffen.

Die Verbindungen mit Nut und

Feder ergeben schöne Schattenfugen

zwischen den Paneelen.

Seit Jahrhunderten verwendet, erlebt der

Schiefer gerade sein architektonisches

Comeback. Dieses natürliche Material verzaubert

vor allem durch seine Ursprünglichkeit

und seinen charakteristischen

Farbton. Die natürliche, schwarze Färbung

passt perfekt in das Konzept moderner,

geradliniger Neubauten. Dank unterschiedlicher

Befestigungsmöglichkeiten

entscheiden Sie selbst, ob Sie eine sichtbare

Klammertechnik oder eine unsichtbare

Befestigung bevorzugen. Egal, wofür

Sie sich entscheiden: Mit Schiefer gelingen

wunderschöne Fassadenbilder.

Bild: Cedral - Etex

Unabhängig vom Material können durch

die Wahl einer bestimmten Form (wie beispielsweise

Paneele oder Platten) beim

Anbringen der Fassade verschiedene Fugenbilder

entstehen. Sie entscheiden, ob

Sie eine Fassade ganz ohne Fugen oder

eine Fassade mit Fugen – zum Beispiel

offene oder Schattenfugen – favorisieren.

Da die Fassade das „Gesicht Ihres Hauses“

ist, lohnt es sich, ein großes Augenmerk

auf Design und Gestaltung dieses

Elements zu legen. Sie selbst entscheiden,

welchen Eindruck Ihr Haus hinterlassen

soll: modern, puristisch, klassisch?

Bild: Cedral - Etex

Dunkle Faserzementpaneele in Holzoptik

sind ein tolles Pendant zu modernen Glasfronten.

Durch darauf abgestimmte, dunkle

Fensterrahmen entsteht ein homogener

Übergang zwischen Fassade und Glasfront.

7


HOLZ

DIE

FASSADE

Schutz und Schönheit direkt aus der Natur –

Holzfassaden sind eines der Gestaltungselemente

bei der Erschaffung individueller, charakteristischer

Fassaden. In seiner Natürlichkeit

verleiht dieser wandelbare Rohstoff Häusern

ein ganz besonderes, skandinavisches Flair.

Von modern über rustikal bis hin zu romantischer

Verspieltheit ist alles möglich.

Grau ist gefragt! Die Trendfarbe findet immer

häufiger Einzug bei der architektonischen Gestaltung

von Häuserfassaden. Unbehandelte

heimische Hölzer wie Lärche oder Douglasie

sind robust genug, um für Fassaden genutzt zu

werden. Nach wenigen Monaten – je nach Witterung

und UV-Einstrahlung – vergrauen diese

Hölzer langsam, und der charakteristische

rustikale Grauton entsteht. Wer nicht warten

möchte oder von Anfang an genau diese Patina

möchte, kann heute auf spezielle Veredelungsprozesse

zurückgreifen. Dadurch weisen Fassaden

gleich vom ersten Tag an die elegante

silbergraue Oberflächenfarbe auf. Zwar setzt

auch hier nach einiger Zeit der Verwitterungsprozess

ein, doch fällt dieser aufgrund der bestehenden

Vergrauung nicht weiter auf.

Wer hingegen auch nach Monaten und

Momentan sehr im Trend – die offene Fuge. Sie erzeugt

ein schönes Licht- und Schattenspiel an der Fassade.

Bild: häussermann

Bild: Mocopinus

Trendalarm Grau!

Bei dieser Fassade

wurde bewusst auf eine

Vorvergrauung gesetzt,

um eine einheitliche

silbergraue Oberfläche

zu erzielen. Passende

Terrassendielen machen

den rustikal-modernen

Gesamteindruck perfekt.

Jahren einen kräftigen Holzton ganz

ohne Vergrauung möchte, muss auf

behandelte Hölzer zurückgreifen. Um

nicht zu altern, brauchen Holzfassaden

in diesem Fall in regelmäßigen Abständen

eine „kosmetische Behandlung“.

Je nachdem, welche Oberflächenwirkung

Sie erzielen wollen, benötigen

Sie unterschiedliche Holzschutzmittel

– möglich sind Farben, Lacke, Öle

oder Lasuren – die Ihre Fassade vor

Witterung und Vergrauung schützen.

Während Lack beispielsweise eine

dickere Oberflächenschicht bildet und

die Holzstruktur leicht überdeckt, bleibt

diese bei Farbe, Öl und Lasur erhalten.


Fassaden setzen Highlights! Die karbonisierten

und gebürsteten Holzleisten der Garage und des

Hauseingangs wurden noch zusätzlich mit einer

Holzlasur bearbeitet. Die dadurch entstandene

dunkle Farbe hebt sich vom klassischen weißen

Putz des Hauses ab und ist ein Hingucker.

Bild: Mocopinus

Bild: Mocopinus

Bild: Mocopinus

Licht und Schatten im Zusammenspiel schaffen aufregende

Highlights. Hier wurden die Profilvertiefungen

der Nut- und Federprofile karbonisiert und bilden so

einen dauerhaften Kontrast.

Waagrechte Streifen machen breit, senkrechte Streifen strecken – was für die Mode gilt, gilt

auch für Holzfassaden. Beim Anbringen Ihrer Fassade sollten Sie sich überlegen, welchen

Gesamteindruck Sie für Ihr Haus erzielen wollen. Bringen Sie eine Holzfassade waagrecht

an, lässt das Ihr Haus in der Breite weitläufiger und größer wirken. Bringen Sie eine Holzfassade

senkrecht an, streckt es das gesamte Gebäude: Es wirkt optisch höher.

Aber müssen Sie sich überhaupt unbedingt für eine Art entscheiden? In der modernen

Architektur ist alles erlaubt, und so können Sie auch waagrechte und senkrechte Linienführungen

nach Lust und Laune miteinander kombinieren. So können Sie einzelne Gebäudeelemente

höher, andere hingegen breiter wirken lassen. Ein ganz besonderes Zusammenspiel

entsteht, wenn Sie bestimmte Flächen zusätzlich in klassischer Putzoberfläche

belassen. So setzen Sie mit Ihrer Holzfassade akzentuierte Highlights.

Bild: Mocopinus

Die naturbelassenen

3D-Profile bringen

Struktur an die Fassade.

Durch die horizontale

Verlegung werden

Flächen optisch gestreckt,

Form und Lage

der Fenster werden

betont. Die Kombination

aus Beton und hellem

Holz wirkt modern und

trotzdem einladend. Um

diesen Look dauerhaft

zu erhalten, sollte die

Fassade regelmäßig

mit Wetterschutzlasur

behandelt werden.

Offene Fugen sind angesagt! Denn durch die

Fassadengestaltung mit Fugen entsteht ein

spannendes, außergewöhnliches Spiel aus

Licht und Schatten. Noch stärker können Sie

diesen Effekt durch karbonisierte Profilvertiefungen

betonen. Dabei werden die Vertiefungen

zwischen den einzelnen Fassadenbrettern

beflammt und erhalten dadurch eine

dunkle Oberfläche, die leicht verbrannt aussieht.

Hört sich stylish an, ist es auch. Karbonisierte

Oberflächen sind momentan derart

gefragt, dass sogar ganze Holzfassaden in

diesem Look gestaltet werden.

Struktur und Volumen erhalten Sie aber

nicht nur durch offene Fugen, sondern auch

durch den Einsatz von 3D-Profilen. Kleine

Erhebungen in regelmäßigen Abständen

schaffen ein strukturiertes, aufgeräumtes

Gesamtwerk, das Aufsehen erregt.

Wie Sie sich auch entscheiden, Sie erhalten

in jedem Fall eine individuelle, natürliche

Fassade, die es kein zweites Mal gibt. Holen

Sie sich den Wald direkt an Ihre Hauswand.

Bild: Mocopinus 9


DAS

DACH

Wand, Wand, Wand, Wand, Dach – fertig? Mitnichten. Denn immer neue

Dachtrends erobern die Herzen echter Hauskünstler und setzen moderne

Maßstäbe. Längst ist das Dach nicht mehr nur Mittel zum Zweck,

sondern verleiht dem gesamten Haus Charakter. Das klassische Satteldach

ist weiter sehr beliebt, aber neue Formen und Farben bahnen

sich ihren Weg auf die Dächer, die zu einem elementaren Gestaltungselement

beim Hausbau geworden sind. Setzen Sie Ihrem Haus den Hut

auf, den es verdient.

Schon bei der Eindeckung ans Wohlbefinden gedacht: Dachsteine

mit sonnenlichtreflektierenden Pigmenten können zur Verbesserung

des Raumklimas unter dem Dach beitragen, da sie bis zu 300 %

mehr Infrarotstrahlen ableiten als herkömmliche Dachsteine.

Bild: Braas

Die moderne Architektur ist flach. Immer

mehr Neubauten setzen auf den

Trend Flachdach. Dabei ist das Dach

so minimalistisch gehalten, dass es

das eigentliche Gebäude in den Mittelpunkt

rückt. Das Ergebnis: hochmoderne,

puristische Wohngebäude

mit klaren Gestaltungsformen.

Aber auch andere Dachformen

können ein Gebäude aufwerten.

Ob Schleppdach, Walmdach oder

Pultdach – eines haben sie meist

gemeinsam: Bauherren und Architekten

lieben die Trendfarben Grau

und Anthrazit. Dunkle Dacheindeckungen

mit flachen Ziegeln lassen

Dächer jeglicher Form elegant und

geradlinig wirken. Sie unterstreichen

den zeitgemäßen Charakter eines Hauses und

drängen sich nicht in den Vordergrund – so

geben Sie auch anderen Gebäudeelementen

Raum, an der Gesamtkomposition Ihres Hauses

mitzuwirken.

Längst gilt das Dach als „fünfte Fassadenfläche“

des Hauses – warum also Fassade und Dach

nicht aus einem Guss wählen? Mit Materialien

wie Schiefer, Metall oder Faserzement können

beide Elemente identisch gestaltet werden. Der

Übergang von Dach auf Fassade wird somit

quasi unsichtbar, und es entsteht ein homogener,

einheitlicher Gesamteindruck – ganz ohne

Brüche oder Teilungen. Dieser Trend sollte auch

immer mit einer bündigen Dachtraufe mit im

Dach integrierter Regenrinne verbunden werden.

Eine noch minimalistischere Gestaltung ist

praktisch unmöglich.


Ein Dach wie aus einem Guss – und doch

ziemlich aufregend. Mit Schiefer platten

gelingt der Spagat zwischen Minimalismus

und Extravaganz.

Bild: Wienerberger

Wer die Wahl hat …, hat unendlich viele

Optionen! Heute können Sie aus unterschiedlichen

Materialtrends denjenigen

wählen, der Ihren Wünschen und Anforderungen

an Design am meisten entspricht.

Wählen Sie beispielsweise den klassischen

Dachstein, muss es nicht immer

Orange oder Ziegelrot sein. Die Steine

sind in sämtlichen Farben in matter oder

glänzender Ausführung erhältlich und lassen

keinen Wunsch unerfüllt.

Wer ein etwas ungewöhnlicheres Material

bevorzugt, kann einen Blick auf Metalloder

Schieferdacheindeckungen werfen.

Beide Materialien liegen im Trend und lassen

sich perfekt auf Ihre Bedürfnisse anpassen.

Metall überzeugt nicht nur durch

seine Robustheit und Langlebigkeit, sondern

auch durch seine moderne Optik. Das

Besondere: Metall kann in klassischen

Rauten, die ähnlich wie flache Dachsteine

wirken, auch mittels großer Platten auf

dem Dach angebracht werden.

Ein Top-Trend im Bereich Dachgestaltung:

die Begrünung. Graue, langweilige

Dächer werden mit etwas Liebe und

Grün zu echten Wohlfühloasen direkt

unterm Himmel. Ist Ihr Flachdach normal

begehbar, können Sie sich einen kleinen

Dachgarten zum Entspannen und Abschalten

einrichten. Entfliehen Sie der

Hektik des Alltags und genießen Sie

schöne Stunden in Ihrem Wohnzimmer

auf dem Dach. Flachdächer können Sie

wie einen echten Garten mit Sträuchern

oder Hecken bepflanzen.

Ist Ihr Dach nicht oder nur in Ausnahmefällen

begehbar, müssen Sie trotzdem

nicht auf Grün verzichten. Statt eines

Dachgartens bietet sich hier jedoch eine

Dachbegrünung an. Setzen Sie in solchen

Fällen vor allem auf Begrünung,

die keiner weiteren Pflege bedarf – wie

beispielsweise Gräser oder Wildkräuter.

Das Ergebnis: Ein Dach, das der Natur

ein Stück Fläche zurückgibt

Bild: Cedral - Etex, Fotograf: Michael Reisch

Dach und Fassade Hand in Hand. Beispielsweise mit Faserzement erschaffen

Sie Häuser, die komplett aus einem Guss bestehen. Die Dachrinne wurde hier

optimal integriert – so „stört“ nichts den minimalistischen Gesamteindruck.

Ähnliche Farbgebungen in Anthrazit oder Grau sind auch mit Schiefer möglich.

Ursprünglich, natürlich und trotzdem modern, verleiht er einem Haus durch seine

schimmernde Oberfläche aber eher Wärme und Heimeligkeit.

Wer sich an Fassaden und Dächer aus einem Guss wagen möchte, kann beispielsweise

Faserzementplatten nutzen. Mut wird belohnt! Denn so entstehen hochmoderne

Häuser, die durch ein homogenes, einheitliches Design glänzen. Dabei können

Sie selbst entscheiden, ob Sie eine Eindeckungsart mit oder ohne Schattenfugen

bevorzugen. Im Bereich Faserzement stehen Ihnen hinsichtlich Farben, Größen und

Formen alle Türen offen.

Egal, für welches Dach Sie sich entscheiden: Geschickt gewählt, wird Ihr Haus zum

echten Charakterhaus. Und was „trägt“ Ihr Dach?

Industrieller Charme trifft familiäres Eigenheim!

Ihren Ursprung haben Metalldächer bei

Fabriken und Industrie – heute findet man

diesen Trend auch auf privaten Hausdächern.

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Mit einem Balkonausstiegsfenster

wird die Dachschräge

zum gemütlichen Außenbereich

mit komfortablem Ausstieg.

Bild: VELUX

Dachfenster

Bild: VELUX

Die drei Klappfenster

mit oben angrenzenden

Zusatzelementen ergeben

eine große Panorama-

Fensterfront und sorgen

für Tageslicht pur. Die über

Kopfhöhe montierten Zusatzelemente

können dank

elektrischer Steuerung

trotzdem leicht geöffnet

und geschlossen werden.

Es werde Licht! Flachdachfenster bringen natürliches Tageslicht dorthin, wo ansonsten

künstliche Beleuchtung bemüht werden muss – wie beispielsweise in innen liegende

Badezimmer. Zum Öffnen des Fensters ist nur ein Knopfdruck nötig.

Bild: Lamilux

Bild: Roto

Bringen Sie Licht ins Oberstübchen! Dachfenster sorgen

nicht nur für extra Komfort im Wohnraum unter

dem Dach – sie sehen dabei auch noch fantastisch

aus. Der Trend geht dabei immer mehr zu großen

Fensterflächen, die entweder durch Panoramafenster

oder durch das Setzen von mehreren Dachfenstern

direkt nebeneinander entstehen. So maximieren Sie

den Lichteinfall und schaffen weite, offene Räume, die

zum Leben und Wohnen einladen.

Für Flachdächer lässt sich zusätzlicher Lichteinfall mit

Tageslichtspots realisieren. Diese runden Ausschnitte

werden in die Dachfläche gesetzt, und schaffen selbst

dort eine harmonische, natürliche Lichtstimmung, wo

keine Fenster sein können – wie beispielsweise in innen

liegenden Fluren oder Bädern.

Flachdachfenster funktionieren nach dem gleichen

Prinzip, sind aber größer und lassen sich öffnen. Sie

sorgen für einen freien Blick in den Himmel und natürlich

helle Räume. Modelle mit elektrischer Steuerung

lassen sich ganz einfach per Knopfdruck bedienen und

bringen zusätzlichen Komfort. Optionale Funktionen

wie Lüftungsautomatik und Regensensorik sorgen für

optimales Raumklima oder zusätzliche Sicherheit.

Übrigens: Wenig Platz unterm Dach und ungestillte

Sehnsucht nach einem Balkon? Raffinierte Dachfensterlösungen

sind die Antwort. Statt eines klassischen

Schwing- oder Klapp-Schwingfensters wählen Sie in

diesem Fall ein sogenanntes Cabriofenster. In Sekundenschnelle

lassen sich diese Fenster zu einem

kleinen Balkon umfunktionieren. So entsteht genug

Platz zum Luft schnappen und Sonne tanken. Wer

es noch etwas ausgefallener haben möchte, kann ein

Balkonausstiegs fenster verwenden, um bequem vom

Dachgeschoss auf den Balkon zu gelangen.

Dachfenster sind – ganz egal, in welcher Form – ein

echtes Plus für Ihren Wohnraum unterm Dach.


Wofür man früher noch Kraftaufwand benötigte, das

funktioniert jetzt vollautomatisch. Das Öffnen von

Dachfenstern wird dank elektrischer Steuerung zum

absoluten Kinderspiel. Ein Klick in Ihrer App genügt,

um Fenster zu öffnen oder zu schließen.

Doch intelligente Dachfenster können noch so viel

mehr. Es beginnt zu regnen, und Sie sind nicht zu

Hause? Sensoren erkennen den Regen und schließen

Ihre Dachfenster vollautomatisch. Sie wollen am

Computer arbeiten, aber das stark einfallende Sonnenlicht

stört Sie? Das smarte System fährt automatisch

die Sonnenschutzrollos nach unten. Sie können

weiterarbeiten – ganz ohne Unterbrechung oder einen

Finger gerührt zu haben. Sie erledigen Ihre Arbeit,

das System die seine.

Dabei spielt nicht nur der Komfortaspekt eine große

Rolle, sondern Sie erhalten dank intelligenter Systeme

auch ein Rundum-Sorglos-Paket für Sie und Ihre

Gesundheit: Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder CO 2

-

Gehalt – all das wird durch Smart Home stetig überwacht

und optimiert. Das System ergreift automatisch

Verbesserungsmaßnahmen, indem es die Fenster

beispielsweise zum Lüften öffnet. Sind Ihre Dachfenster

Teil Ihres Smart Homes, wird im selben Atemzug

auch die Heizung für die Dauer des Lüftungsvorgangs

deaktiviert. So geht garantiert keine Energie sinnlos

verloren.

Aber auch ohne vollkonfiguriertes Smart Home sind

intelligente Dachfenster kinderleicht per App bedienbar.

Steuern und verwalten Sie all Ihre Dachfenster

von zuhause oder von unterwegs aus.

Bild: VELUX

Eine super Alternative

zum Balkon. Mit einem

Cabriofenster wird

das Dachfenster in

Sekundenschnelle zum

entspannten Austritt.

Mehr Licht geht nicht.

Zusätzlich zu der großen

Glasfläche im Wohnraum

sorgen Dachfenster für

die Extraportion Sonnenlicht

und Wärme.

Bild: VELUX

Mit dem Smartphone bequem

von der Couch aus Dachfenster

steuern – Smart Home macht

es möglich.

Smart

Home

Bild: VELUX

Nicht nur Dachfenster, sondern auch Rollläden können über Smart Home

gesteuert werden. Durch spezielle Licht- und Temperatursensoren werden

Dachfenster automatisch geschlossen oder geöffnet.

Bild: VELUX

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Fenster & Co.

Natürliches Licht für mehr Komfort.

Mehr Licht geht nicht.

Dank der großzügigen

Fensterflächen wird dieser

Wohnraum komplett mit

Licht durchflutet.

Die Fenster rahmen sind in

mattem Anthrazit gehalten,

was den eleganten Wohnstil

unterstreicht und noch

hervorhebt.

Bild: Kneer

Think big! Der Trend ist klar: Wer modern baut,

will großflächige Fenster – am besten bodentief.

Solche Fenster werden auch „Panoramafenster“

genannt, denn genau das tun sie: Sie holen die

Landschaft direkt in unsere Wohnräume. Großflächige

Fenster lassen draußen und drinnen miteinander

verschmelzen und zu einer echten Einheit

werden – der Übergang von Natur zu Wohnraum

ist fließend. Durch das viele Glas hält die Freiheit

Einzug in unsere Häuser und macht sie zu einem

Ort der Entspannung und Wohlbefindens.

Während das eine immer größer wird, wird das andere

immer schmäler: Großflächige Fenster kommen immer

häufiger mit extrem schmalen oder sogar komplett

ohne Rahmen aus. Stattdessen „verwachsen“ Wand

und Fenster, und es entsteht eine Glasfront mit klaren,

modernen Linien – ganz ohne optische Brüche an den

Rändern oder in den Ecken.

Dieser Trend lässt die Herzen von echten Minimalisten

höher schlagen. Nie zuvor war es so einfach, eine klare

Linienführung bei sämtlichen Gestaltungselementen zu

erreichen. Die Zukunft ist offen, sie ist weitläufig, hell

und sie taucht unsere Räume in ein neues Licht.

Bild: Kneer


Immer genau die Sonneneinstrahlung,

die Sie gerade möchten: Durch die

Steuerung der Lamellen, können Sie

mit Raffstores immer genau bestimmen,

wie viel Licht in den Raum gelangen

soll. Ganz egal, ob komplette Verdunkelung

oder leichtes Beschatten

bei schräggestellten Lamellen.

Lassen Sie die Natur in

Ihr Zuhause. Großflächige

Fensterfronten lassen drinnen

und draußen zu einer Einheit

verschmelzen.

Bild: HBI

Längst bedeuten großflächige Fenster

auch nicht mehr unerträgliche Hitze im

ganzen Haus. Zum einen garantieren

hoch entwickelte Dreifachverglasungen,

dass Sonnenlicht ungehindert

nach Drinnen gelangt, die Wärme aber

größtenteils draußen bleibt, zum anderen

liefert der Markt heute unzählige

Varianten und Möglichkeiten für zeitgemäßen

Sonnenschutz – weit über

das klassische Rollo hinaus.

Eine der neueren Bauweisen: außenliegende

Textilscreens. Dieser großflächige

Sonnenschutz – gerne genutzt

in neutralen Anthrazit- und Grautönen

– wird außen an der Fassade angebracht

und bei Bedarf nach unten

gefahren. Der Clou: Haben Sie einen

Stoff gewählt, der zwar dunkel, aber

dennoch leicht transparent ist, sperren

Sie das Licht nicht ganz aus. Auch im

Hausinneren bleibt eine gewisse Helligkeit.

Klassischer, aber dennoch ein Evergreen

im Bereich Sonnenschutz:

Raffstores. Große Lamellen werden

vor den Fenstern angebracht und

lassen sich je nach Lichteinstrahlung

individuell in Stellung bringen. Bei offenen

Lamellen fällt viel Licht ein, bei

geschlossenen haben Sie es schattig

und kühl. Auch bei Raffstores geht

der Trend immer mehr zu den Modefarben

Grau und Anthrazit.

Bild: Wirus

Bild: Schellenberg

Komfortabel und auf dem

neuesten Stand der Technik:

Steuern Sie Ihren Sonnenschutz

ganz einfach per Smartphone.

Wer sein Zuhause fit für die Zukunft macht, setzt auf

Smart Home – und muss auch beim Sonnenschutz keine

Abstriche machen. Intelligente Sonnenschutz-Systeme

lassen sich ganz einfach per Knopfdruck steuern

und bedienen. Mehr Wohnkomfort? Geht nicht! Das

Smartphone wird dank moderner Technologie zur Fernbedienung.

Per App können Sie genau festlegen, wann

und unter welchen Bedingungen der Sonnenschutz

nach oben oder nach unten fahren soll. Das können zum

Beispiel bestimmte Temperaturgrade sein. Und: Auch,

wenn Sie einmal nicht zu Hause sind, können Sie für ein

kühles Zuhause bei Ihrer Rückkehr vorsorgen.

Außenliegende Textilscreens punkten mit sehr guten Sonnenund

Sichtschutzeigenschaften, lassen aber auch im geschlossenen

Zustand genug Tageslicht in den Raum. Gefertigt aus einem speziell

behandelten Gewebe, filtern sie viel schädliche UV-Strahlung,

wodurch auch wertvolle Holzböden oder Möbel geschützt werden.

15


Die Fenster sind die Augen des Hauses. Je größer, umso ausdrucksstärker!

Großflächige, weite Fenster lassen sich optimal in

eine Glasfassade integrieren und bewirken, dass ein Haus noch

größer und noch offener wirkt. Als Terrassentüren eingesetzt,

entsteht kein Bruch zwischen Glasfassade und Türe. Tipp für

alle, die es trotzdem privat mögen: Einseitig verspiegelte Fenster

schützen vor Blicken VON außen, versperren aber nicht den

Blick NACH draußen.

Schon einmal ums Eck gedacht? Große Terrassentüren müssen

nicht immer an einem geradlinigen Hausabschnitt eingesetzt

werden. Kombinieren Sie zwei Terrassentüren miteinander und

setzen Sie diese an eine Hausecke, entsteht ein großer Terrassenaustritt,

der Ihre Terrasse in ein optimales Licht rückt.

Verpassen Sie Ihren Terrassentüren ein Upgrade und setzen Sie

auf elektrische Türgriffe, denn so lassen sich diese bequem via

Smart Home steuern. Mit integriertem Türantrieb reicht ein Klick

auf einem Handsender, einem Codetaster oder in einer App, und

die Terrassentür schließt oder öffnet sich vollautomatisch – auch,

wenn Sie einmal unterwegs sein sollten.

Das über Eck laufende

Fensterband sorgt für

maximalen Lichteinfall

in der Küche und

schließt nahtlos an den

Eingangsbereich an.

Mit sogenannten Pfosten- Riegel-

Konstruktion lassen sich großflächige

Öffnungen aber auch ganze filigrane

Glasfassaden herstellen. So entstehen

offene, lichtdurchflutete Räume, die

Ihr Zuhause zum Wohlfühlort für die

ganze Familie machen.

Bild: Kneer

Zwei Hebe-Schiebetüren

„in die Ecke getrieben“:

Hier entsteht dank

offener Ecklösung ein

großer, komfortabler

Terrassenaustritt.

Integriert in den Rollladenkasten

kommen

Insektenschutzrollos nur

bei Bedarf zum Einsatz

und sind ansonsten

gegen mechanische

Belastung geschützt.

Bild: Kneer

Bild: HBI


Mit smarten Fenstertür-Griffen

lässt sich

die Terrassentür

komfortabel per

Handsender oder

Codetaster von

außen öffnen und

schließen. Damit wird

die Terrassentür zur

zweiten Eingangstür.

Bild: HBI

Bild: ABUS

Immer beliebter werden schmale, hochliegende

Fenster – zum Beispiel über Küchenzeilen

oder in Badezimmern. Diese sorgen

für ausreichenden Lichteinfall, schützen

aber gleichzeitig Ihre privaten Lebensbereiche.

Wo früher oft nur kleine Fenster verbaut

wurden, die schon fast eine Kelleratmosphäre

erzeugten, entstehen so lichtdurchflutete,

einladende Räume. Die perfekte Kombination

aus Offenheit und Privats phäre.

Übrigens: Durch den Einsatz von hochliegenden,

schmalen Fensterreihen, die über

ein Eck verlaufen, entstehen auch sehr interessante

Fassadenbilder.

Wer Fenster aussucht, steht immer auch vor

der kniffeligen Materialfrage. Am häufigsten

genutzt werden Holz, Aluminium oder Kunststoff.

Alle diese Materialien haben Vor- und

Nachteile. Während Holz sehr hochwertig

und natürlich wirkt, ist es aber auch relativ

pflegeintensiv. Aluminium ist stabil und langlebig,

dafür aber kostspieliger. Kunststoff

wiederum ist günstiger, dafür aber auch

nicht ganz so langlebig und optisch und haptisch

nicht so edel, wie Metall oder Holz. Wer

sich da nicht entscheiden kann, der setzt

einfach auf eine Mischvariante und holt sich

das beste aus zwei Welten. Ein Beispiel:

Fenster, die innen einen hellen Holzrahmen

haben und außen aus Aluminium bestehen.

So bekommen Sie beides: die Langlebigkeit

von Aluminium und die Wärme von Holz.

Bild: Kneer

Fensterrahmen und Bodenbelag im Partnerlook!

Dieses Duo ist perfekt aufeinander

abgestimmt: Das helle Holz schafft in Kombination

eine warme, moderne Atmosphäre

im Rauminneren und ist so dezent, dass

Ihnen freie, gestalterische Hand bei der

Wohnungseinrichtung bleibt.

Gerade in den warmen Sommermonaten wirken große, offene

Terrassentüren aber nicht nur für Sie, sondern auch für ungebetene

Gäste sehr einladend. Kleine Plagegeister wie Stechmücken

oder Fliegen zerstören das schöne Wohnidyll. Die vermeintliche

Lösung: Fliegengitter, die in Kleinstarbeit an einen Rahmen

geklebt werden müssen, dann doch zerreißen und in der nächsten

Saison neu angebracht werden. Oder: große Gittertüren, die

nie ganz passen, einen Schlitz offen lassen und farblich

nicht zum Rahmen passen. Schluss damit! Wer Wert auf

Optik und Komfort legt, bekommt heute Fenster-Rollläden

mit direkt integriertem Insektenschutz – kein Auf- und

Abbau am Fenster mehr notwendig und garantiert immer

passgenau. Wer gerne eine klare Sicht auf die Dinge hat,

setzt außerdem auf transparente Gitter. Diese „verschleiern“

die Sicht nach draußen nicht und haben eine höhere

Lichtdurchlässigkeit als normale Insektenschutzgitter.

17


Optik moderner

Haustüren und

Der erste Eindruck zählt. Bei der Auswahl

der Haustür gibt es mehrere Faktoren, die

eine Rolle spielen. Neben Sicherheit sind

auch Komfort und Design wichtig.

Raumhohe Haustüren unterstreichen den

minimalistischen Look des Hauses und wirken

in Kombination mit dunklen Farben wie

Anthrazit oder Grau sehr stylisch. Aktuell

geht der Trend zu flächenbündigen Türrahmen:

Türrahmen und Türblatt sind dabei

vollflächig auf einer Ebene. Wer ein noch

puristischeres Gesamtbild bevorzugt, verwendet

verdeckt liegende Türbänder und

verdeckte Türgriffe. Flächenbündige Griffschalen

bilden mit der Tür eine Einheit und

lassen sie ebener wirken. Für ein Highlight

kann ein spannender Farbkontrast oder

eine hinterleuchtete Griffleiste sorgen.

Im Bereich der Eingangstüren sind momentan

zwei Stilrichtungen tonangebend:

Zum einen die Nachempfindung natürlicher

Strukturen wie Naturstein, Rost, Beton oder

Holz auf der gesamten Türaußenseite bzw.

als Akzentuierung. Zum anderen Aluminium

als Trendmaterial, das alle überzeugt, die es

pflegeleicht, robust sowie wetterbeständig

lieben und trotzdem nicht auf einen modernen

Gesamteindruck verzichten wollen. Zudem

sind auch Haustüren, die optisch mit der

Fassade korrespondieren, sehr beliebt – beispielsweise

eine Tür in Holzoptik, die Echtholzelemente

der Fassade gestalterisch und

farblich passend aufgreift. Eyecatcher wie

ein raffinierter Materialmix, Glasausschnitte

oder Applikationen aus Echtholz wirken toll

in Verbindung mit anderen Oberflächen.

Der Hell-Dunkel-Kontrast zwischen

dem grau abgesetzten Eingangsbereich

und der weißen Hausfassade wird bei

der Garage in umgekehrter Form aufgegriffen.

So entsteht ein harmonisches

Gesamtbild im Stile von Yin und Yang.

Bild: Hörmann

Raumhohe Haustür mit stumpfem Türblatt und flächenbündigem Rahmen für eine auffallende Optik.

Die flächenbündige Griffschale bildet eine Einheit mit der Tür und sorgt für einen spannenden Farbkontrast.

Bilder: Kneer

Die Oberflächen dieser Holz- und Aluminium-Holz-Haustüren sind aus Eichen-Altholz gefertigt und in jeder Hinsicht

einzigartig. Sie werden beispielsweise aus den Eichenholzdauben alter Barrique-Rotweinfässer oder dem Holz alter

Scheunen gefertigt. Die naturnahe, lebendige Optik spricht Liebhaber des Echten, Unverfälschten und Originalen an.


Garagentore.

Sektionaltor mit Großlamellen

passend auf die

Hausarchitektur abgestimmt.

Mit dem richtigen Garagentor macht Nachhausekommen

jeden Tag aufs Neue Spaß. Die

erste Wahl für alle, die ein Rundum-Sorglos-Paket

wollen, aber dennoch Wert auf Individualität

legen: ein Sektionaltor. Derzeit im Trend sind

minimalistische Großsicken bzw. Großlamellen

in fein strukturierter Satin-Oberfläche oder glatter

Oberfläche in Grau-/Anthrazittönen. Beliebt

sind außerdem fotorealistische Drucke in z. B.

Beton-, Rost- oder Natursteinoptik.

Bild: Novoferm

Wenn Sie bei der Planung von Garagentoren bereits

an Schall- und Wärmeschutz denken, können

Sie Ihren Wohnkomfort maximal steigern.

Bei Garagen, die durch eine Durchgangstür mit

dem Haus verbunden sind, reicht es theoretisch

aus, wenn nur die Tür gedämmt ist. Für alle, die

auf Frieren beim Einsteigen in das Auto verzichten

möchten, empfiehlt sich die zusätzliche Dämmung

des Garagentors. Ist die Garage allerdings

in das Haus integriert, wird Schall- und Wärmeschutz

für das Garagentor sogar benötigt.

Die anthraziten Dachsteine harmonieren perfekt mit dem Sektionaltor.

Das Tor dient auch als Highlight in der rostig anmutenden Fassade.

Bild: Hörmann

Die bequemste Möglichkeit, vom Haus in die angrenzende Garage

zu kommen, ist natürlich besagte Durchgangstür. Ohne raus in

Regen oder Schnee zu müssen. Allerdings mit den obligatorischen

Anforderungen an ausreichende Dämmung, um hier nicht eine unnötige

Kältebrücke zu schaffen. Wer das nicht möchte – oder wo

es aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht machbar ist –, kommt

über eine Nebeneingangstür, eine ins Sektionaltor integrierte

Schlupftür oder ein Seiten-Sektionaltor, das man auch nur teilweise

öffnen kann, in die Garage, ohne gleich das ganze Garagentor

öffnen zu müssen.

Bild: Hörmann

Bild: Teckentrup

Seiten- Sektionaltor im farblichen Zusammenspiel mit der Haustür.

19


Smarte

Zugangskontro

für Haustüren und Ga

Steuerung des Garagentors

zentral über Smart Home

oder direkt über Bluetooth.

Auch im Dunkeln den vollen Durchblick.

Dank Koppelung Ihrer Außenbeleuchtung

mit dem Torantrieb schaltet sich das Licht bei

Betätigung des Garagentors automatisch ein.

Nach Hause kommen – ganz ohne

Stress und Aufwand, denn das Garagentor

erledigt die Arbeit für Sie.

Während Sie auch bei schlechtem

Wetter oder Dunkelheit entspannt

im Auto sitzen bleiben, reicht dank

smarter Zugangssysteme ein kurzer

Griff zum Handsender, um das

Tor zu öffnen.

Oder Sie greifen einfach direkt

zum Smartphone, das Sie in den

meisten Fällen wohl ohnehin zur

Hand haben.

Dort steuern Sie mit einer App alle

Funktionen an einem Ort: Öffnen

des Tores, Steuerung der Lichter

oder Einstellen von Belüftungszyklen.

Sie sind unterwegs und

sich nicht mehr sicher, ob Sie das

Garagentor aus Versehen offen

gelassen haben? Eine Abfrage

über die App liefert nicht nur die

Antwort, sondern das Tor lässt

sich direkt aus der Ferne per Klick

schließen.

Bild: Hörmann


llen

ragentore.

Bild: HBI

Bild: Hörmann

Ciao, Haustürschlüssel – hallo, smarte Zugangskontrollen!

Schon passiert? Sie steigen mit vollgepackten

Einkaufstüten aus dem Auto und stehen

vor verschlossener Haustüre. Dank smarter

Zugangssysteme gehört das der Vergangenheit

an. Stellen Sie sich vor, eine App erkennt, dass

Sie sich gerade der Türe nähern. Sie schickt ein

Signal an einen Türantrieb, und dieser öffnet die

Eingangstüre vollautomatisch. Im Haus angekommen,

schließt sich die Türe hinter Ihnen und

ist wieder verriegelt. Und jetzt die gute Nachricht:

Das muss keine Vorstellung bleiben, sondern

kann schon heute Wirklichkeit werden.

Bild: Hörmann

Bild: Hörmann

Verschiedene Möglichkeiten

zum bequemen Öffnen

Ihrer Haustür oder Ihres

Garagentors.

Einschlägige Systeme diverser Hersteller versprechen

Komfort und Mühelosigkeit. Dabei

muss es nicht immer eine App sein. Bei der

Ausstattung Ihrer Haustür stehen Ihnen unterschiedliche

Möglichkeiten zur Verfügung:

Bild: Hörmann

Bild: Hörmann

Haustürschlüssel war gestern. Heute lassen sich Haustüren

bequem und sicher per Fingerabdruck öffnen.

Keine Hand frei für Schlüssel?

Mit einem Handsender ist das

Öffnen der Türe immer nur

einen Knopfdruck entfernt.

Bild: Hörmann

Während Sie beim Codetaster die Türe

mithilfe einer Tastenkombination öffnen,

reicht beim Fingerprint ein kurzes Scannen

des Fingerabdrucks. Alle Methoden

lassen sich konfigurieren und personalisieren.

So können Sie beispielsweise

zeitlich begrenzte Fingerabdrücke für

Gäste hinterlegen oder in der App steuern,

welche Personen wann Zutritt haben

sollen.

Oder Sie greifen auf den klassischen

Handsender zurück. Einmal aus kurzer

Distanz gedrückt – zum Beispiel vom

Auto aus –, öffnet sich die Türe bei installiertem

Türantrieb automatisch.

Übrigens: Wer nach wie vor einen

Schlüssel nutzen möchte, kann das tun.

Auch smarte Eingangstüren lassen sich

zusätzlich mit einem Schlüssel öffnen.

Bild: Hörmann

Durch Koppelung mit Ihrem Smart Home

können Sie Haustür und Garagentor auch über

Computer oder Tablet überwachen und steuern.

21


Schw

Die raumhohe Innentür passt mit

ihrer Hochglanzoberfläche und

dem stumpfen Türblatt perfekt

zu den glatten Küchenfronten.

Der Rahmen und die Tür sind

außerdem flächenbündig.

Bild: Jeld-Wen

Egal ob horizobtale Rillen oder

vertikale Linien, weiße Türblätter mit

3D-Oberfläche liegen im Trend und

können durch können durch kontrastreiche

Rahmen oder Türdrücker

sehr schön betont werden.

Die Ganzglastür integriert sich durch den anthraziten Rahmen und das auffällige

Digitaldruck muster sehr schön in den Industrie-Look dieses Wohnraums.

Das Muster erinnert an die aktuell sehr angesagte Leinenoptik und harmoniert

mit den Beton- und Backsteinoberflächen.

Bild: dextüra


ingtüren

Türen sind so individuell wie die Menschen,

die sie öffnen und schließen. Aktuell

sind Türen mit stumpfem Türblatt

modern. Durch die flächenbündige Ausführung

von Türblatt und Zarge entsteht

ein geradliniger und klarer Look, der bei

Fans der modernen Architektur beliebt

ist. Verdeckte Bänder und eine verputzte

Zarge verstärken den minimalistischen

Look machen sie auf der Öffnungsseite

praktisch unsichtbar. Bei Türen mit extra

großem Falz überdeckt der Türfalz in geschlossenem

Zustand die Zarge, sodass

die Tür lediglich wie eine auf die Wand aufgesetzte

Planfläche erscheint. Raumhohe

Innentüren sind ein stylisches Element,

um die Räume höher wirken zu lassen.

Wer es zeitlos mag, trifft mit Weißlack-

Türen die richtige Wahl. Durch Schwarz-

Weiß-Kontraste wie z. B schwarze Zargen,

Drücker oder Bänder können Sie

auch bei einer weißen Tür Akzente setzen.

Zudem bietet die Auswahl zwischen Hochglanz-

und Mattlack, Dekoreinlagen sowie

verschiedenen Furnieren eine vielfältige

Möglichkeit, Ihre Design-Wünsche zu erfüllen.

Bild: Jeld-Wen

Die in die Wand

eingearbeitete Zarge

mit verdeckten Türbändern

ermöglicht

einen nahtlosen

Übergang, sodass

das Türblatt in geschlossenem

Zustand

fast komplett mit der

Wand verschmilzt.

Der flächenbündige

Türgriff rundet das puristische

Gesamtbild

perfekt ab.

Dieses mit extra großem Falz ausgestattete Türblatt überdeckt den Rahmen,

die Bänder und den Schließmechanismus komplett. So entsteht eine plane

Oberfläche nur mit Drückergarnitur, die optisch auf die Wand aufgesetzt scheint.

Bild: Hörmann

Ganzglastüren bringen Licht in Ihre Räume

und sind wahre Gestaltungskünstler.

Klares Glas verbindet Räume und sorgt

für ein offenes Raumgefühl, mattes Glas

schafft Privatsphäre und getöntes Glas z.

B. in Schwarz oder Grau wirkt sehr minimalistisch.

Dezente Türbänder lassen

noch mehr Glasfläche zu, wodurch die

Türen zu schweben scheinen. Besonders

clean wirken Ganzglastüren mit dezenten

Türbändern, bei denen der Rahmen

in die Wand eingelassen ist. Die Glasfläche

kann mit Techniken wie Lasergravur,

Sandstrahlung, Rillenschliff, Siebdruck

oder Digitaldruck veredelt werden.

Bild: Herholz

Für hochwertige Innentüren aus anderen

Materialien wie z. B. Holz bietet sich die

Oberfläche ebenfalls für eine optische Aufwertung

an. Mit einer 3-D-Fräsung oder

einer Struktur beispielsweise in Schiefer-

Bild: HUGA

oder Leinen-Optik können Sie sich jeden

Tag über ein haptisches Erlebnis freuen.

Durch die wandbündige Ganzglastür mit eleganter Griffmuschel

und sehr dezenten Türbändern ergibt sich ein minimalistisches

Gesamtbild. Die Magnetleiste im Rahmen ermöglicht ein Öffnen

und Schließen ohne Drückergarnitur.

Bild: Sprinz

23


Schieb

Zusätzlich zur Laufschiene

aus Aluminium

hat diese Schiebetür

auch einen passenden

Anschlagkasten, an den

die Tür beim Schließen

andockt. Zusammen

mit der Aluminium-

Griffstange und dem

Weiß der Tür ergibt sich

ein toller Kontrast zur

anthrazitgrauen Wand.

Wohnbereiche lassen

sich so bequem vom

Rest abtrennen – ein

Schubs genügt.

Bild: Dextüra

Industrieller Loft-Charakter – dank stylisher Laufschiene mit

Rollen in mattem Schwarz. Ein einfaches, aber effektvolles

Detail moderner Wohnungseinrichtung.

Das Holzfurnier der Schiebetür ist passend zur Schwingtür gewählt. Die Türen sind die Aufmerksamkeitsgaranten

in der sehr schlichten Farb- und Raumgestaltung. Die flächenbündige

Griffmuschel in Silber passt einwandfrei zur Aluminiumlaufschiene.


e türen

Eine Schiebetür in 2-flügeliger Ausführung sorgt für einen großzügigen Durchgangsbereich.

Die Hochglanzoptik lässt diese Tür zudem elegant wirken.

Diese Türen lassen die Herzen von Minimalisten

höher schlagen: Schiebetüren

sind in Design und Aufmachung schlicht,

geradlinig und einfach stylish. Auf unnachahmliche

Art und Weise verbindet diese

Türenart offenes Wohnen mit dezenter

Privatsphäre. Sie erwarten Gäste oder

möchten einen privaten Bereich vor fremden

Blicken schützen: Türe zu. Sie wol-

Bild: HUGA

Bild: HUGA

len ein offenes, weitläufiges Wohngefühl

schaffen, ohne Platz zu verschwenden:

Türe auf.

Schiebetüren fügen sich je nach Material-

oder Farbauswahl optimal in Ihr

Raumkonzept ein. Sie können Schiebetüren

extrem unauffällig gestalten, indem

Sie die Türen in einem ähnlichen Design

wie die Wand wählen. Sie können aber

auch echte Eyecatcher kreieren, indem

Sie sich für aufsehenerregende moderne

Türen entscheiden, die sich optisch stark

abheben. Ganz besonders aufregende

Designs entstehen durch die Wahl farblich

abgestimmter Laufschienen und Türgriffe

– zum Beispiel in modernem Grau

oder Schwarz, aber auch in klassischem,

edlem Aluminium oder mattem Edelstahl.

Laufschienen können je nach Format der

Schiebetür direkt an der Wand oder oben

unter der Decke angebracht werden. Beide

Varianten können – sofern gewünscht –

zu einem spannenden Industrie look beitragen,

der an angesagtes Loftwohnen

erinnert. Besonders komfortabel werden

Schiebetüren, wenn an beiden Seiten der

Laufschiene Einzugsdämpfungen gesetzt

werden, die für ein sanftes Öffnen und

Schließen sorgen.

Im Gegensatz zu klassischen Schwingtüren

eignen sich Schiebetüren besser für

Automatisierungen, denn während eine

Schwingtür beim Öffnen viel Platz benötigt,

gleitet eine Schiebetür elegant zur

Seite – ohne viel Raumvolumen aufzubrauchen.

So bietet sich das automatische

Öffnen einer Schiebetür mittels Bewegungsmelder

beispielsweise bei Übergängen

von Küche zu Wohnraum förmlich an.

Den heißen Topf in der Hand, brauchen

Sie selbst keine Türen mehr zu öffnen.

Schiebetüren sind definitiv mehr als einfach

nur „praktisch“. Hier rollt das Design

auf leisen Schienen quasi in Ihr Heim.

Bild: HUGA

Sehr modern sind

Aluminiumlaufschienen

mit verdeckter Mechanik.

In angesagtem Schwarz,

kombiniert mit einer Glastüre

entstehen lichtdurchflutete,

offene Räume, die

Lust auf Wohnen machen.

Bild: HUGA

Räume, die hoch hinaus wollen: Ist die Laufschiene oben unter

der Decke angebracht, lassen sich auch raumhohe Schiebetüren

einbauen. Ihre Räume wirken dadurch höher und offener. Das

Milchglas sorgt zusätzlich für die nötige Portion Privatsphäre.

Bild: Sprinz

25


Stockw

ve

Zeitlose Treppenklassiker

können

immer wieder neu

erfunden werden

und passen in jedes

Wohnkonzept.


erke

rbinden

Wohnträume, die hoch hinaus wachsen! Gerade in offenen, hohen Räumen wirken Treppen

ganz besonders beeindruckend. Dank unterschiedlichster Gestaltungsmöglichkeiten finden Sie

garantiert die Treppe, die sich ideal in Ihr Wohnkonzept einfügt. Dabei ist eine Treppe so viel

mehr als Mittel zum Zweck. Richtig gesetzt, verleiht sie dem Raum eine extra Dosis Atmosphäre

und Ästhetik. Wer baut, muss planen. Denn gleich zu Beginn müssen Sie entscheiden, ob Sie

eine fest integrierte Betontreppe oder eine freitragende Lösung bevorzugen.

Betontreppen verschmelzen mit Ihrem Zuhause und fügen sich eins zu eins in Ihren Rohbau

ein. Später erhalten sie durch geschickt gewählte Treppenverkleidungen oder Trittstufenauflagen

einen ganz eigenen und individuellen Charakter. Freitragende Treppen werden erst nach Fertigstellung

der meisten Arbeiten am Haus eingesetzt. Mit unterschiedlichen Materialien und Formen

verleihen diese Treppen Ihren Räumen Charakter und sind optische Highlights. Ob geradläufig

oder gewendelt – die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier geradezu unbegrenzt.

Origami für Wohnkünstler! Faltwerktreppen

sehen von der Seite aus, als

hätte man sie an die Wand „gefaltet“.

Einer von vielen beeindruckenden Treppentrends:

die Faltwerktreppen. Von der

Seite betrachtet, ähnelt ihre Form einem

gefalteten Papier. Diese Treppen tauchen

einen Raum in puristische Eleganz, wirken

modern und geben Form und Struktur.

Bild: Parador (Boden)

Bild: Moderna (Boden)

Betontreppen sind eins mit dem Haus.

Sie werden schon mit dem Rohbau

gesetzt und anschließend mit Verkleidungen

oder Auflagen aufgepimpt.

Stufen, die aus der Wand „wachsen“ – die Kragarmtreppe

verleiht Räumen Leichtigkeit und Offenheit.

Die Mitte macht‘s. An den Steg

der Mittelholmtreppe können

unterschiedliche Stufenbreiten

und -formen angebracht werden.

Wer sich in Form und Stufenbreite nicht vorab festlegen will, kann

mit einer Mittelholmtreppe extravagante, auffällige Treppen schaffen.

Ein Träger in der Mitte ist Grundlage der Konstruktion, die Stufen

unterschiedlicher Form, Breite, Steigungshöhe und Wendelung

werden nachträglich darauf montiert. Dieses „Treppen-Chamäleon“

passt sich optimal an jedes Raumkonzept an. Ganz anders, aber

nicht weniger stylish ist die Kragarmtreppe. Bei ihr ragen die „Arme“,

also die Stufen, direkt aus der Wand. Wangen oder tragende Geländer

gibt es hier nicht. In ihrer Form besteht diese Treppenart einfach

nur aus Stufen – Design pur.

Lassen Sie sich bei der Wahl Ihrer Treppe inspirieren und überlegen

Sie sich gut, welche Treppe zu Ihrem Wohnkonzept passt. Der Aufwand

wird sich lohnen. Denn: Zum Erfolg führt kein Lift, man muss

die Treppe nehmen.

27


Bild: TONA

Ein Raumtrenner kann eine sehr

schöne Möglichkeit sein, einen

Kamin effizient im Wohnraum zu

platzieren. Durch die großen Glasscheiben

auf drei Seiten des Kamins

wirkt er offen und schon fast wie

eine echte Feuerstelle im Freien.

Bild: Schiedel

Was gibt es Gemütlicheres, als vor einem

knisternden Kamin zu sitzen? Besonders

wenn die Tage kürzer und kälter werden,

wird der Kaminofen zum Mittelpunkt der

eigenen vier Wände. Abhängig von der

Bauart geben Kaminöfen entweder Konvektions-

oder Strahlungswärme ab.

Öfen, die mit Konvektionswärme heizen

verteilen die Wärme besonders schnell,

wodurch aber auch unterschiedliche

Temperaturzonen im Raum entstehen

was leicht als unangenehm empfunden

werden kann. Außerdem können durch

die Zirkulation der Luft Staub, Pollen etc.

aufgewirbelt werden, was vor allem für

Allergiker störend sein kann.

Bild: Schiedel

Dieser dreiseitige Scheitholz-Kamineinsatz bietet einen ungetrübten Blick ins Feuer von drei Seiten. Dadurch ist dieses System prädestiniert

als ästhetischer Raumteiler für offene Wohnküchen. Optisch überzeugt der Kaminofen durch die geradlinige Designblende des

Kamineinsatzes mit pflegeleichter schwarzer Pulverbeschichtung. Der Türverschluss mit hochwertigem Soft-Close-System sorgt für

höchsten Bedienkomfort.

Strahlungswärme steht nicht so schnell

zur Verfügung und verteilt sich langsamer

im Raum, wird aber als besonders angenehm

und intensiv wahrgenommen und

sorgt für ein gleichmäßig behagliches

Raumklima. Und hier kommt er Clou: Viele

moderne Kaminöfen kombinieren beide

Arten der Wärmeverteilung und geben

gleichzeitig Strahlungs- und Konvektionswärme

in den Raum ab. Dadurch werden

die Vorteile beider Wärmearten vereint.

Offene Kamine stehen für die ursprünglichste Form von

Wärme und Behaglichkeit, sind aus gesundheitlichen

und ökologischen Gründen jedoch nicht für den Dauerbetrieb

zugelassen. Zudem muss der Schornstein richtig

dimensioniert sein und natürlich regelmäßig vom

Schornsteinfeger geprüft werden. Sind diese Voraussetzungen

erfüllt und wird auf passendes Brennmaterial

und ausreichendes Lüften geachtet, steht der „indoor

Lagerfeuerromantik“ nichts mehr im Wege.

Egal ob offender Kamin oder geschlossener Kaminofen

– bei brennbaren Böden wie Holz oder Laminat

ist außerdem eine Funkenschutzplatte aus Glas, Stahl

oder Naturstein verpflichtend. So können Sie einem

Ankokeln oder Entzünden des Fußbodens vorbeugen.


durch Wärme

Das Heizen mit Scheitholz setzt zwar ausreichend Lagerplatz

voraus und das Holz muss von Hand nachgelegt

werden, dafür bekommt man aber ein „echtes“,

archaisches Holzfeuer. Holzpellets können dagegen

automatisch nachgelegt werden. Entweder vollautomatisch

über einen Förderantrieb von einem Lager

aus oder halbautomatisch aus einem regelmäßig

nachzufüllenden Pellettank, der in den Ofen integriert

ist. Das spart Lagerplatz und ist komfortabler, dafür

fällt auch das Flammenbild kleiner aus und das charakteristische

Knistern des Holzfeuers entfällt.

Bei Kaminöfen kommt es selbstverständlich nicht nur

auf die inneren Werte an, sondern auch auf die äußeren.

Unterschiedliche Designs ermöglichen es Ihnen,

dass sich der Ofen optisch in den Raum eingliedert.

Aktuell sind Kaminöfen im geradlinigen Design mit

großen Glasfronten modern. Beim Metall sind die

Trendfarben vor allem Grau- und Schwarztöne. Ofensysteme,

die in die Wand bzw. den Schornstein eingelassen

sind, kommen ohne sichtbaren Rohre aus und

sorgen für mehr Platz im Raum und eine moderne,

cleane Optik. Die Fläche um den Ofen kann individuell

verkleidet oder farblich hervorgehoben werden.

Freistehende Kaminöfen verbrauchen zwar mehr

Platz, können aber auch bewusst als gestalterisches

Element eingesetzt werden, was besonders in großen

Räumen eine tolle Wirkung erzeugt. Für welches Modell

Sie sich auch entscheiden, Sie werden von der

natürlichen Wärme eines Kaminofens begeistert sein.

Auch barfuß warme Füße

im Wohnraum. Vinyl an

sich ist schon angenehm

fußwarm. Durch die hohe

thermische Leitfähigkeit

eignet es sich noch dazu

optimal für eine Fußbodenheizung.

Bild: BLANKE

Das Schöne an Wärme ist, dass Sie sie fühlen, auch wenn Sie

sie nicht sehen. Eine Flächenheizung ist im Vergleich zu den Kaminöfen

unsichtbar. Mit einer Fußbodenheizung können sichtbare

Heizkörper ersetzt werden, wodurch Hindernisse bei der Raumgestaltung

entfallen. Die gleichmäßige Strahlenwärme sorgt für

ein angenehmes Fußgefühl und für eine gleichmäßige Wärme im

ganzen Raum. Materialien wie z. B. Fliesen, Naturstein oder Vinyl

haben eine gute thermische Leitfähigkeit. So kann die Wärme

schnell und effizient auf die Oberfläche übertragen werden. Ein

weiterer Vorteil: Es entstehen kaum Luftverwirbelungen im Raum,

was besonders Allergiker und Asthmatiker begrüßen.

Zusätzlich zur Fußbodenheizung können Sie auch eine Wandheizung anbringen.

Beide Optionen ermöglichen es, komplett ohne sichtbare Heizkörper auszukommen,

was eine optische Aufwertung für Ihr Zuhause darstellt. Wandheizungen können

auch in Trockenbauwände eingebaut oder bei Dachschrägen verwendet werden.

Durch die Erwärmung der Bausubstanz sind die Wände im Vergleich zu konventionellen

Heizkörpern nicht kalt, sondern geben stattdessen Wärme ab. Das führt zu

einer großflächigeren Wärmeabgabe, was ein angenehmes Raumklima erzeugt. Mit

kaltem Wasser kann die Vorrichtung bei heißen Temperaturen im Sommer auch als

Kühlung eingesetzt werden, weil die aufsteigende warme Luft im Raum gekühlt wird.

29


Trockener Inne

Für den Dachgeschossausbau

eignet sich Trockenbau optimal: Das

kleine Bad wurde damit vom Schlafzimmer

abgegrenzt. Als Untergrund

für eine verputzte Dachschräge

dienen Trockenbauplatten.

im

Bild: Climowool

Im modernen Innenausbau ist Trockenbau sehr beliebt. Der Grund

dafür ist, dass nichttragende Trennwände und Decken schnell und

einfach mit vorgefertigten Bauteilen installiert werden können. Das

ermöglicht eine äußerst flexible Raumgestaltung und hält die Kosten

um einiges geringer als bei einer Massivbauweise. Da die Montage

nur ein Schrauben, Stecken und Klemmen erfordert, kann diese

direkt vor Ort ausgeführt werden. So werden Lärm und Schmutz

reduziert. Weil keine zusätzliche Baufeuchtigkeit entsteht, entfallen

die Trocknungszeiten, wodurch direkt verputzt, gestrichen, tapeziert

oder gefliest werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie bei

Trennwänden sowie Dachschrägen mithilfe einer Innenverkleidung

eine sehr gute Dämmung erreichen können. Trockenbaudecken

lassen sich zudem außergewöhnlich und modern gestalten und

können dazu beitragen, die Raumakustik zu verbessern.

Egal, ob Sie Raumteiler, Durchgänge, nichttragende

Trennwände, Schiebetüren, Türen, begehbare

Kleiderschränke oder halbhohe Trennwände bauen

möchten, mit Trockenbauplatten ist Ihr Projekt ganz

schnell erledigt – auch wenn es sich dabei um eine

nachträgliche Erweiterung handelt. Trockenbauwände

haben sogar einen mit Massivbauwänden vergleichbaren

Schallschutz, obwohl sie teilweise 30 Prozent

schmaler sind und daher weniger Platz verbrauchen.

Die ideale Lösung auch für kleinere Räume.

Trockener Innenausbau im Wohnbereich eröffnet

einen breiten Gestaltungsspielraum. Räume können

schnell und einfach geteilt und neu geformt

werden. Mit speziellen Falt- oder Biegeplatten

sind auch halbrunde oder geschwungene Wände

möglich. Für Durchgänge können Sie platzsparende

Schiebetüren direkt in die Trockenbauwand

integrieren. Auch Nischen, die anschließend als

Ablagen dienen, sorgen für mehr Individualität und

Behaglichkeit. Ein aktueller Trend im Trockenbau

sind abgehängte Decken. Das hat oftmals optische

Gründe, weil Lichtspots so ideal verbaut und

Kabel versteckt werden können.

Tipp: Planen Sie beim Einbau von Wänden, Decken

und Nischen gleich die Integration von Lichtbändern

und Spots mit und sorgen Sie so für besonderes

Wohnflair in Ihrem Zuhause.

Verdeckte LED-Schienen unter der Küchenzeile sowie im Deckenkranz

– der mit abgerundeten Ecken ausgeführt wurde – liefern eine warme,

indirekte Beleuchtung und setzen besondere Akzente im Wohnraum.

Bild: Saint-Gobain Rigips


nausbau

Wohnbereich

Die niedrigere Decke im Eingangsbereich mit eingebauten

Lichtspots unterteilt den Raum optisch und integriert die

Schrankwand. Hinter ihr liegt ein Schlafbereich, der durch

eine dünne Wand mit zwei Durchgängen ohne Türen

leicht vom Wohnbereich abgetrennt ist.

Diese außergewöhnliche

Deckenkonstruktion ist nicht

nur sehr modern, sondern

ist auch hervorragend

dazu geeignet Schall zu

schlucken.

Bild: Knauf Gips

Licht ist ein nicht zu unterschätzendes Gestaltungselement,

denn es beeinflusst unmittelbar

Wohlbefinden sowie Raumatmosphäre. Ohne das

richtige Licht kann ein Raum nicht seine volle Wirkung

entfalten. Daher gehört die Integration von

Beleuchtungsquellen in Decken und Wände beim

modernen Trockenbau dazu. Indirekte Beleuchtung

mit raffinierten Lichtkanten und versteckten

Leuchten erzeugen ein stimmungsvolles Ambiente.

Auch Downlights und Einbauleuchten, die in

Trockenbaudecken eingesetzt werden, schaffen

tolle Möglichkeiten für Lichtquellen. Für ein besonderes

Highlight sorgt ein Lichtsegel, das eine

schöne Ergänzung zum Tageslicht darstellt.

Wenn Sie beim Einbau von direkten oder indirekten

Lichtakzenten eine möglichst schnelle, einfachen

und flexiblen Montage bevorzugen, gibt es mehrere

Optionen. Ein Magnetschienensystem haben

Sie die Möglichkeit Lichtakzente einfach, schnell

und werkzeuglos an metallischen Untergründen zu

installieren. Alternativ können Aluminiumprofile direkt

auf Gipsfaserplatten aufgesteckt und mit LED-

Stripes bestückt werden. Komfortabel, oder?

Bild: Siniat

Die Schiebetüren für die dahinterliegenden Abstellräume

laufen platzsparend in der Wand. Genauso

platzsparend ist das Regal in die Wand eingelassen.

31

Bild: Knauf Gips


WOHNRÄUME

Farbe beeinflusst nicht nur die Optik des

Raumes, sondern auch die Atmosphäre. Gedeckte

Farben strahlen Ruhe aus und heben

die Wand hervor, wohingegen dunkle Farben

zurückhaltend wirken. Intensive Farben ziehen

die Aufmerksamkeit auf sich, und Komplementärfarben

erzeugen spannungsvolle

Stimmung. Auch wenn Weiß wahrscheinlich

immer die Nummer eins in Sachen klassische

Wandfarbe sein wird, geht der Trend zu mehr

Mut zur Farbe. Ob das nun sanfte Beige- und

Grautöne sind oder knallige Farben als Hingucker

bzw. kräftige Akzente, kommt auf den

Geschmack des Eigentümers an. Selbstverständlich

besteht auch die Option, sich für

eine komplett farbige Gestaltung zu entscheiden.

Dann sollten die Farben allerdings harmonisch

zusammenpassen, also beispielsweise

aus einer Farbfamilie stammen.

Bild: Alpina

Das knallige Gelb harmoniert als Highlightfarbe sehr gut mit den sonst

eher gedeckten Farben der angrenzenden Wand und der Einrichtung.

Entscheidend für die Farbwahl ist auch die Beschaffenheit

des Raumes. Große Wohnräume

wirken mit kühlen Farben kleiner und warme

Farben geben dem Raum Weite. Dunkle Farben

lassen Räume kleiner wirken und sollten daher

nur verwendet werden, wenn das beabsichtigt

ist. Die Lichtverhältnisse beeinflussen ebenso

die Wahrnehmung der Farbe im Raum. Lichtarme

Räume sollten nicht in dunklen Farben gestrichen

werden. Auch warme Farben wie Gelb,

Orange, und Rot machen den Raum bei trübem

Licht eher matt und trüb, bei guten Lichtverhältnissen

allerdings erstrahlen sie. Helle Farben wie

Grau, Weiß, Ocker, Umbra oder Blau hin gegen

wirken zu jeder Tageszeit.

Ein besonders harmonisches Gesamtbild entsteht,

wenn die Farbe zur Einrichtung, den

Boden belägen und dem Stil des Hauses passt.

Aktuell ist die Trendfarbe Grau an den Wänden

wie auch in anderen Bereichen des Hauses total

angesagt. Um Ihrem Zuhause ein modernes Ambiente

zu verleihen, können Sie z. B nur an einer

Wand graue Akzente setzen und die Farbe in den

Möbeln wieder aufgreifen. Weitere Trendfarben

sind außerdem Blautöne und Farben in Materialoptik

von Rost, Beton oder Gold als Akzente.

Hier wird die Betonoptik zum Hingucker: Der helle Holzboden und

die weiße Wand stehen in starkem Kontrast zum dunklen Grau.

Bild: Osmo


GESTALTEN

Farben und Putze

Hier eine andere Variante der Hervorhebung

des Kamins. Die Rostoptik harmoniert sehr

schön mit der Betonablage. Die Rostoptik

entsteht durch die Verwendung spezieller

Putze und Farben.

Wer seine Innenwände mit einer leichten Struktur

aufwerten möchte, dem sei sehr fein strukturierter

oder glatter Putz empfohlen. Dieser Putz ist besonders

für die Weiterverarbeitung mit Farbe oder

Tapeten ideal geeignet. Den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten

sind durch unterschiedliche

Materialien keine Grenzen gesetzt. Auch mit der

Verwendung von verschiedenen Werkzeugen, wie

z. B. Bürste, Schwamm oder Spachtel, können Sie

einzigartige Ergebnissse erzielen und Ihrem Zuhause

das gewisse Etwas verleihen.

Bild: Alpina

Im Innenbereich sind Dekorputze sehr beliebt.

Durch die Kombination aus Putz und Farbe lassen

sich beispielsweise täuschend echte Rosteffekte

kreieren, die eine gemütliche Wohnfühlatmosphäre

schaffen und dennoch ein modernes Flair

erzeugen. Mit Putz können Sie entweder einzelne

Highlights setzen oder auch ganze Räume gestalten.

Die Bandbreite an Optionen ist riesig und

lässt bei der Oberflächengestaltung der eigenen

vier Wände keine Wünsche offen.

Für alle, die auf ihrer Wand nicht nur ein

dekoratives, sondern auch ein haptisches

Erlebnis haben möchten, bietet sich das

Auftragen von Strukturputz an. Durch verschiedene

Techniken, wie z. B. mithilfe von

Strukturrolle, Kelle oder Pinsel, lassen sich

kreative Muster erzeugen. Ob das Ergebnis

an den Wänden rau, fein, klassisch

oder ausgefallen sein soll, liegt an Ihnen.

Die Struktur kann auch die Wahrnehmung

des Raumes beeinflussen. So lassen beispielsweise

Strukturen, die senkrecht auf

die Wand aufgetragen werden, den Raum

größer wirken. Bei der Kombination aus

strukturiertem Putz und Farbe kann außerdem

eine Materialoptik erzeugt werden,

die zusätzlich den haptischen Eindruck der

Wand unterstützen kann.

Bild: Alpina

Nicht nur an der Hausfassade, sondern auch an Innenwänden sind Strukturputze immer beliebter. Der Linieneffekt

von oben nach unten lässt Räume höher wirken. Für die Farbgestaltung wurden sowohl für Wand, Boden

als auch die Einrichtung Brauntöne gewählt, die mit Accessoires anderer Farben ergänzt wurden.

33


WOHNRÄUME

Tapeten bieten die wohl größte Auswahl

an Wandverkleidungen, die man sich vorstellen

kann. Neben unterschiedlichsten

Mustern und Farben gibt es auch Tapeten

mit Struktur, Prägungen und Reliefs. Wenn

Sie auf der gesamten Wand Tapeten anbringen

wollen, eignen sich eher dezente

Farben und Muster. Wer allerdings bestimmte

Wandflächen im Raum hervorheben

möchte, kann auch bewusst Highlights

mit auffälligen Tapeten schaffen. In

Kombination mit Wandfarbe können Sie

ebenfalls sehr schöne Akzente setzen, beispielsweise

indem Sie nur eine bestimmte

Wand des Raumes, eine Trennwand oder

den Bereich des Kamins betonen. Für

Räume wie Küche und Bad sollten allerdings

spezielle Tapeten verwendet werden,

die feuchtigkeitsbeständig, abwaschbar

und scheuerbeständig sind. Bei der

Auswahl des Tapetendesigns können Sie

Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Täuschend echte Optik – Tapeten mit Klinkermuster verleihen dem

Raum auf einfache Weise einen rustikalen, industriellen Flair.

Für die Raumgestaltung mit Tapeten haben wir

einige Tipps. Haben Sie hohe Räume und wollen

Sie, dass diese niedriger wirken? Dann streichen

Sie einen 10 – 30 cm langen Streifen in der Deckenfarbe.

Bei niedrigen Räumen erreichen Sie

optisch mehr Raumhöhe, wenn Sie senkrechte

Muster bis oben tapezieren. Helle Unifarben oder

kleinteilige Muster lassen kleine Räume größer

wirken. Weitläufige Räume können hingegen

durch große oder diagonale Muster und kräftige

Farben begrenzt werden. Auch kühle Farben verkleinern

optisch einen großen Wohnraum.

Mustertapeten im

Dschungellook sind

seit kurzem häufig

in Bädern zu finden

und werten diese

optisch auf.

Wer hätte nicht gerne eine Natursteinwand im eigenen

Wohnzimmer? Mit Verblendern aus natürlichen

Texturen und Materialien sorgen Sie genauso

für ein haptisches Highlight, ohne jedoch Natursteine

verbauen zu müssen. Verblender bestehen u. a.

aus vollmineralischem Naturbims und werden wie

Fliesen auf die Wand geklebt. Aufgrund ihrer Robustheit

und Langlebigkeit sind sie immer mehr gefragt

– egal, ob für Wohnräume, Küche oder Bad.

Bild: Bisotherm

In dieser stylischen Inneneinrichtung und -architektur ist das klare Highlight die über zwei

Stockwerke laufende, mit Verblendern verkleidete Wand, die den Kamin hervorhebt.


GESTALTEN

Tapeten, Verblender, Holzprofile

Vintage liegt schon seit längerem im Trend. Da ist es

kein Wunder, dass diese Holzprofile im Used-Look

auch bei moderner Architektur zum Einsatz kommen.

Bild: A.S. Création

Profile aus Vollholz sorgen für eine gemütliche

Wohlfühlatmosphäre und behagliche Akzente

in Ihrem Zuhause. Sie strahlen nicht nur Natürlichkeit

und Wärme aus, sondern sind gleichzeitig

auch eine hervorragende Schalldämmung.

Dadurch kann die Akustik von Räumen

verbessert und lärmbedingter Stress reduziert

werden. Ein weiterer Vorteil von Holzprofilen

ist, dass sie besonders robust und stoßfest sind

und kaum Pflege brauchen.

Durch Nut- und Federbefestigung kann das

Profilholz eine Schattenfuge haben, die die

Laufrichtung unterstützt und deutlicher hervorhebt.

Direkt aneinander verlegt, ergibt sich eine

sehr kleine, fast unsichtbare Fuge. Die Wandverkleidung

erzeugt ein Rundum-Wohlgefühl,

egal ob Sie sich nur für eine Wand mit Holzprofilen

entscheiden oder einen kompletten Raum

verkleiden lassen. Stylisch und gleichzeitig

pflegeleicht – was will man mehr für die eigenen

vier Wände?

Bild: Mocopinus

Holz ist ein zeitloses Trendmaterial und eignet

sich wunderbar für die Verwendung als Wandverkleidung.

Durch die Atmungsaktivität sorgt

es für besseres Raumklima und ein natürliches

Ambiente. Auch optisch hat Holz einiges zu bieten:

Je nach Holzart erzeugen unterschiedliche

Maserungen und Farben entweder einen rustikalen

oder einen modernen Stil. Dunkles Holz

eignet sich für größere Räume, und helleres

Holz ist ideal für kleinere. Wer einen modernen

Look bevorzugt, sollte zu gräulichen Holztönen

greifen. Boden und Möbel sollten jedoch auf die

Holzwand abgestimmt sein, da zu viele Holzarten

bzw. -farben unruhig wirken. Die Holzprofile

können sowohl vertikal als auch horizontal angebracht

werden – vertikal lässt Räume höher

wirken, horizontal dagegen größer. Bei der Auswahl

der Profile können Sie genau auf die Gegebenheiten

in Ihrem Zuhause eingehen und

Holz, Farbe und Laufrichtung so aussuchen,

dass Sie das perfekte Ergebnis erhalten.

Bild: Mocopinus

Bild: A.S. Création

Die dunklen Holzwände in Kombination

mit der hellen Einrichtung geben dem

Raum eine modern-rustikale Ausstrahlung.

35


Boden

beläge

Bild: Moderna

„Bodenloses Design“? Gibt es nicht!

Denn der Bodenbelag ist eines der

essenziellsten Gestaltungsmittel,

wenn Sie dem Wohnbereich Charakter

und Atmosphäre verleihen

wollen. Farbe oder Material bestimmen

maßgebend, wie ein Raum

wirkt. Wer in seinem Heim auf Fußbodenheizung

setzt, hat zudem den

großen Vorteil, in der gesamten

Raumgestaltung auf störende Heizkörper

verzichten zu können. Das

Ergebnis: cleane, ordentliche Räume,

die komplett auf hinderliche Elemente

an den Wänden verzichten

können.

Parkett ist der Klassiker unter den

Bodenbelägen. Durch seine qualitativ

hochwertig verarbeitete Oberfläche

wertet er Räume auf und

verleiht ihnen pure Eleganz. Parkett

ist aufgrund seines natürlichen Materials

immer ein Unikat – jede Diele

ist einzigartig – und zählt daher zu

den beliebtesten Bodenbelägen.

Unterschiedliche Holzarten wie zum

Beispiel Eiche, Esche, Merbau oder

Wenge unterstützen Sie beim Verwirklichen

eines Farbkonzeptes. Sie

wählen: hell, rötlich oder dunkel?

Wer auch im Badezimmer nicht auf

das warme Gefühl von Holz verzichten

möchte, greift am besten

zu Vinylbelägen. Diese sind echten

Parkettböden in Optik und Haptik

täuschend ähnlich und überzeugen

darüber hinaus mit pflegeleichten

und warmen Oberflächen. Neben

Holzoptiken sind auch viele weitere

Muster wie Beton- oder Steinoptik

möglich. Summa summarum: ein

Bodenbelag, mit dem Sie auch an

beanspruchten Orten wie Küche

oder Badezimmer nicht auf Design

und Ästhetik verzichten müssen.

Rustikal und seinem „großen Bruder“ – dem

Parkettboden – täuschend ähnlich: der Vinylboden.

Ganz besondere Wohnatmosphären

entstehen durch das Imitieren ausgefallener

Oberflächenmuster wie alter Schiffsbretter.

Mehr Holz braucht ein Mensch! Hochwertige Parkettböden verleihen

einem Raum Natürlichkeit und Wärme. Beispielsweise kombiniert

mit Holzbalken geben sie Räumen eine rustikale Modernität.

Bild: Parador


Back to basic: Schon einmal daran

gedacht, nach dem Estrich einfach

aufzuhören? Inspiriert von

der Industrie, von Lagerhallen und

Fabriken, entsteht der neue Trend

„Sichtestrich“. Statt Bodenbeläge

darauf zu verlegen, wird der Es trich

selbst zum Bodenbelag. Hochwertig

versiegelt, verleiht er Räumen

industriellen Charme und steht für

hochmoderne Raumgestaltung. Es

entstehen homogene, weitläufige

Flächenbilder ganz ohne Fugen, die

Ihren Raum offen und groß wirken

lassen. Durch den Einsatz von Est-

Was hier wie Fliesen aussieht, ist in Wirklichkeit

Vinyl. Täuschend echt wird durch Optik

und Struktur ein Betonboden imitiert – der

durch die Vinyloberfläche aber dennoch

warm und angenehm unter den Füßen ist.

Ein Duett der besonderen Art: Industrieller Charme der

Betonwand trifft warmen Parkettboden. Das Ergebnis:

moderner Look mit warmem Ambiente.

rich sind diese Böden besonders strapazierfähig,

langlebig und für alle Räume des

Hauses geeignet. Minimalismus in seiner

reinsten Form.

Doch nicht nur Material und Oberflächenoptik

bestimmen das Gesamtbild. Auch die

Form der einzelnen Elemente wirkt sich

maßgeblich auf die Wirkung eines Raumes

aus. Ein ganz besonderer Belag ist Massivholz.

Vom Grunde her ist er dem Parkett

sehr ähnlich, die Dielen werden jedoch aus

der Gesamtlänge eines Holzstammes gefertigt

– so entstehen Massivholzdielen mit

einer beeindruckenden Länge von bis zu

15 Metern. Ein Must-have für echte Holzliebhaber!

Und: Sie haben lange Freude

an diesem Boden, denn er lässt sich bei

Gebrauchsspuren einfach abschleifen.

Bild: Parador

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Parkett,

Vinyl, Sichtestrich oder doch Massivholzdielen?

Bei der Entscheidung sollten Sie

sich genau überlegen, welcher Raum mit

dem Bodenbelag ausgestattet werden

soll. Anders als früher müssen Sie aber

bei beanspruchten Räumen nicht mehr

auf Design verzichten. Hersteller bieten

heute ansprechende, hochwertige Lösungen

für jeden Geldbeutel. Wer von Anfang

an Wert auf Qualität legt, wird lange Freude

an seinem Bodenbelag haben.

Bild: Moderna

Der Schlüssel zum Erfolg lautet jedoch:

Mut! Bei der Gestaltung und

dem Design Ihrer Böden können

Sie aus den Vollen schöpfen. Wer

sich etwas traut, wird belohnt, denn

Materialmix ist angesagter denn je.

Kombinieren Sie beispielsweise

eine moderne, puristische Betonwand

mit warmen Parkett, und Sie

erhalten ein aufregendes neues

Raumgefühl, das Sie vorher noch

nicht kannten. Oder kreieren Sie ein

modernes, bislang noch recht unbekanntes

Wohnbild durch den Einsatz

von Sichtestrich. Spielen Sie

mit Farben und Oberflächen – egal,

ob Badezimmer, Küche oder Wohnraum

und erschaffen Sie ein Ambiente,

das Sie zum Träumen bringt.

Bei der Wahl Ihres Bodenbelags stehen

Ihnen alle Türen offen.

Industrieller Chic in Natursteinoptik ohne eine einzige Fuge – dieses aufregende Flächenbild erhalten Sie durch den

Einsatz von auf Hochglanz poliertem Sichtestrich. Großflächige Bodenbeläge tauchen Ihre Räume in stilvolle Eleganz.

37


Alles glänzt so schnön

neu: Großformatige Hochglanzfliesen

eignen sich

vor allem für den Wohnraum,

da sie für das Bad

aufgrund der geringeren

Rutschhemmung nicht

ideal sind. Wer eine Verbindung

aus klassischen

und modernen Elementen

erzeugen möchte, kombiniert

den Hochglanzbelag

mit traditionallem Stuck.

Ein starker Kontrast, der

doch bestens harmoniert.

Fliesen

Diese

Bild: Meissen

sind voll angesagt.

Als Kontrast zu klaren

Linien und Formen können

Sie mit Strukturfliesen

gezielt optische Highlights

in Ihrer Küche setzen. Die

Kombination aus glatten

und strukturierten Elementen

schafft eine lebendige

Atmosphäre und wirkt toll

zu Holz und Pflanzen.

Bilder: Meissen


Rautenfliesen in „Würfeloptik“

erzeugen einen dreidimensionalen

Effekt. Stilvolle

Akzente können Sie

mit dunklen Fugen setzen,

die einen aufregenden

Kontrast erzeugen.

Bild: Meissen

Bild: Meissen

Mit großformatigen Bodenfliesen

in natürlich wirkender

Steinoptik schaffen Sie ein

minimalistisches und hochwertiges

Wohnambiente.

Fliesen in „3D-Optik“, die

an der Wand weitergeführt

werden, statten den Raum

mit einem angesagten Stilelement

der Extraklasse aus.

Fliesenschienen in passender

Optik zu Ihren Fliesen sind

eine stylische Aufwertung

und gleichzeitig ein optimaler

Schutz für die Fliesenkanten.

Bild: Schlüter

Bild: Meissen

Durch ein Übergangsprofil

gelingt ein sauberer

Übergang von Fliese zu

Holz. Unterschiedliche

Bodenbeläge können

so sauber voneinander

abgetrennt werden.

Bild: Meissen

Egal ob Wand oder Boden:

Fliesen in Natursteinoptik bestechen

durch rauere, haptische

Oberflächen, die das Original

aus der Natur oft täuschend

echt nachahmen. Das impliziert

meist eine gute Rutschhemmung

weshalb Natursteinoptik

vorwiegend auf dem Boden zum

Einsatz kommt. Aber auch an

der Wand kann sich der Naturstein-Look

– zum Beispiel mit

elegantem Fischgrätenmuster –

wirklich sehen lassen.

Bild: Schlüter

39


Bad

Trockenbau im

Indirekte Beleuchtung – hier

versteckt hinter einer Glasplatte

– taucht den gesamten

Raum in eine angenehme,

entspannte Atmosphäre, die

zum Verweilen einlädt.

Heimspiel für Geometrie! Die

asymmetrische Trennwand aus

Glas mit ihrem auffälligen Kreissegmentausschnitt

interagiert sehr

reizvoll mit den Design-Armaturen.

Die Schönheit des Funktionellen –

längst sind Badezimmer keine rein

funktionellen Räume mehr, die sich

hinter verschlossenen Türen verstecken

müssen. Bäder sind heute

Ruheoase, Ort der Entspannung

und Wellnesstempel in einem. Sie

überzeugen durch stylische Gestaltungselemente

und moderne

Optiken. In manchen Häusern verschmelzen

Bad und Schlafzimmer

sogar zu einem einzigen, komfortablen

Raum und lassen so neue,

aufregende Orte des alltäglichen

Lebens entstehen. Funktion und

Optik Hand in Hand.

Früher orientierte sich die Badplanung

am bestehenden Mauerwerk,

lediglich auf der Wand verlegte Rohre

und Leitungen wurden mitunter mit

einer simplen Trockenbau-Vorwandkonstruktion

verkleidet, wodurch

oft auf halber Höhe eine praktische

Ablagefläche für Badutensilien entstand.

So weit, so schnöde. Trockenbau

kann auch im Bad so viel mehr:

Kreative verkleidete Konstruktionen

mit Trockenbauplatten, auch freistehend

oder in beliebigen Winkeln zum

Mauerwerk konzipiert und anschließend

passend zum restlichen Raum

verfliest, können Duschabtrennungen,

Waschtische, Ablageflächen,

Regale und sogar Badmöbel, vollkommen

integriert in den vorherrschenden

Gestaltungsstil, ersetzen.

Toiletten an freistehenden Wänden,

Wandnischen als funktionelle, stylische

Ablagen – machbar ist fast

alles, was Ihnen gefällt und einfällt.

Durch die Verwendung der gleichen Fliesen entsteht ein fließender

Übergang zwischen Bad und Dusche und lässt den Raum größer wirken.

Um die großflächige Optik der XXL-Fliesen nicht zu unterbrechen ist

die Ablaufrinne direkt an der Wand platziert. Das Lichtband hebt dieses

Element hervor und passt so perfekt zu den anderen Lichtelementen.

Bild: Sprinz


Geradlinigkeit in ihrer schönsten Form –

wer im Badezimmer auf störende Erhebungen

verzichten möchte, setzt auf bodengleiche

Duschen. Diese lassen den Raum

größer wirken, sind modern und obendrein

äußerst komfortabel.

Bodengleiche Duschen kommen entweder

ganz ohne Duschwanne aus (und bestehen

dann nur aus Fliesen und Ablauf),

oder sie haben eine sehr flache Duschwanne.

Setzen Sie auf eine bodengleiche

Dusche ohne Wanne, können Sie sich

bei der Gestaltung der Fliesen austoben.

Möglich sind verspielte Varianten mit kleinteiligen

Mosaikmustern, möglich sind aber

auch angesagte, großflächige Fliesen.

Trendalarm: XXL-Fliesen, die so groß sind,

dass eine einzige Fliese zur Gestaltung der

Standfläche der Dusche ausreicht.

Auch bei der Platzierung des Ablaufs sind

Sie größtenteils offen in Ihrer Planung. Abläufe

können sowohl an Boden als auch

Wand angebracht werden, sie können

schmal und unauffällig, aber auch absichtlich

akzentuiert eingesetzt werden. Für alle

Minimalisten gibt es Abläufe ganz ohne

Rahmen.

Das perfekte Zusammenspiel im Badezimmer

ergibt sich aus detailverliebter Gestaltung

aller Elemente und der richtigen

Beleuchtung. LED-Lichter eignen sich hervorragend

für den Einsatz in Ihrer Wohlfühloase:

Sie sind sofort hell, verfügen über

tageslichtähnliche Leuchtkraft, sind dimm-

Bild: Schlüter

Unschlagbar minimalistisch.

Dieser Ablauf ist komplett in

der Optik der umliegenden

Fliesen gehalten – und somit

nahezu unsichtbar.

bar und farblich steuerbar. Ein-

Die Verwendung von Mosaikfliesen in Kombination

mit großformatigen Fliesen hebt die

Dusche als Highlight hervor. Am Boden kam ein

Duschelement aus Polystyrol-Hartschaum zum

Einsatz, das bodengleich verbaut und direkt

verfliest wurde. Es verfügt über ein eingearbeitetes

Gefälle das perfekt auf den rechteckigen

Punktablauf in der Mitte ausgerichtet ist.

Bild: Jackon

gesetzt als unauffällige Leisten,

setzen LED-Lichter kleine optische

Highlights.

Indirekte Beleuchtungen – zum

Beispiel unter Waschtischen

oder hinter Spiegeln – tauchen

Ihr Badezimmer in eine ganz

besondere, entspannte Atmosphäre.

LED-Lichter sind nicht

aufdringlich, sondern erzeugen

eine angenehme Stimmung.

Ideale Ergebnisse erzielen Sie

übrigens durch eine spannende

und durchdachte Kombination

aus Tageslicht, Grundund

Spiegelbeleuchtung sowie

dekorativem Licht. Sind alle

diese Komponenten einzeln

steuerbar, können Sie je nach

Stimmung und Tageszeit die

passenden Lichtverhältnisse

schaffen.

Die Trennwand

grenzt den Duschbereich

ab und

dient gleichzeitig

als Halterung von

Spiegel und Armaturen.

So schaffen

Sie mehr Raum

und erhalten ein

einheitliches Look

and Feel.

Bild: PCI

Bild: GEO

Diese Dusche ist durch eine strukturierte Glastrennwand abgetrennt und

seitlich begehbar. Die weiße Duschwanne ist komplett in den Boden eingelassen

und bildet einen schicken Kontrast zum Vinylboden.

Bild: Schlüter

Eine raffinierte Lösung für ein Waschbecken: eine eingelassene

Großformatfliese in Kombination mit einer Duschen-Ablaufrinne und

passend zur Fliese gewähltem Aufsatz. Auch die hinterleuchteten

Elemente tragen ihren Teil zur modernen Optik bei.

41


Bild: Conmetall Meister

Trends für die m

1Mut zu Schwarz

Egal, ob Armaturen, Duschsysteme

oder Möbel – Schwarz als Kontrastfarbe

ist im Bad absolut angesagt.

Bild: Dansani

2Filigrane

Badkeramik

Ein Aus für klobige Badkeramik

und umbaute Badewannen. Der

Trend geht zu dünnen Rändern

und filigranen Formen.

6

Außergewöhnliche

Accessoires

Ihr Bad langweilt Sie, aber Sie wollen

nicht gleich alles raus reißen und

komplett renovieren? Warum auch?

Oft sieht die Keramik noch aus wie

am ersten Tag und dann können Sie

mit ein paar Handgriffen und kleinem

Budget eine neue Stilwelt in Ihr Badezimmer

zaubern. Mit einem Dekor WC-

Sitz und farblich darauf abgestimmten

Accessoires können Sie Ihr Bad mit

wenig Aufwand verändern. Speziell

die luxuriösen Gold- und Bronzetöne

sorgen für eine extra Portion Glamour.

Bild: Sanitop


oderne Badgestaltung.

4Bäder werden wohnlicher

Die Zeit des weißen Bads ist vorbei. Farben halten

Einzug und lassen Bäder wärmer, einladender und gemütlicher

wirken. Natürliches Licht durch große Fenster,

Holzoptik und Pflanzen unterstützen die Wirkung.

Bild: Meissen

5Raffinierte

Duscharmaturen

Der 0815-Duschkopf hat ausgedient –

mit ausgefallenen Regenduschen wird

das Duschen zum spritzigen Erlebnis.

3Freistehend

Der Trend liegt klar bei freistehenden

Badewannen. Sie wirken stilvoll

und verleihen dem Badezimmer

luxuriösen Charme.

Bilder: WENKO

Bild: Saint-Gobain Rigips

7Smarte Dusch-WCs

Bei der Körperhygiene ist Wasser unverzichtbar

– warum dann beim Toilettengang darauf verzichten?

Deshalb werden WCs mit Wasserreinigung

auch immer beliebter. Smarte Funktionen wie eine

Sitz heizung, verschiedene Reinigungsprogramme,

Lufttrockner oder ein integriertes Nachtlicht

sorgen für ein Plus an Komfort. Alle Funktionen

sind über einen Handtaster steuerbar.

Bild: WENKO

43

Bild: Breuer


Inspirationen

für Draußen

Bei gutem Wetter wird die Terrasse zum Outdoor-Wohnzimmer,

denn sobald die Sonne

scheint, werden die schönsten Stunden draußen

verbracht. Gestalten Sie Ihre Wohlfühloase und

schaffen Sie ein stilvolles Ambiente, in dem

Sie und Ihre Familie sich entspannen können.

Betonplatten sind der Dauerbrenner unter den

Terrassenplatten und das aus gutem Grund. Sie

sind langlebig und pflegeleicht. Die klassische

Farbgebung und das minimalistische Fugenbild

der Großformate lassen die feingestrahlte Betonoberfläche

richtig gut zur Geltung kommen. Der

abgesetzte, mit groben Bruchsteinen verfüllte

Bereich sorgt für die nötige Spannung.

Bild: KANN


Terrassenplatten im XXL-Format lassen Ihre Terrasse

oder Dachterrasse großzügig und elegant wirken.

Das Zusammenspiel aus der Größe der Platten und

dem geringeren Fugenanteil erzeugt ein geschlossenes

und klares Gesamtbild. Egal, ob Sie nun

übergroße Platten in quadratischer oder rechteckiger

Form wählen – Sie werden an Ihrem pflegeleichten

Terrassenbelag lange Freude haben und viele

schöne Stunden auf der Terrasse verbringen.

Bild: KANN

Bild: XIMAX

Abstellplatz für Ästhetiker:

Dieses elegante Design-Carport

ist durch den Aluminium-Rahmen

sehr flexibel und stabil. Das Dach

besteht aus hitzeabweisendem

Polycarbonat in ansprechendem

Rauchglasgrau und schützt zu

100 % gegen UV-Strahlung.

Natursteinmauern haben

einen besonderen, rustikalen

Charme – denn jeder Stein ist

ein Unikat, jeder Zentimeter

Wandfläche einzigartig. So

lassen sich Beeteinfassungen

oder Palisaden einfach

und individuell nach Ihren

Vorstellungen gestalten. Je

nach Form bzw. Oberflächenbeschaffenheit

können die

Steine trocken verbaut

(Trockenmauer) oder mit

Mörtel verklebt werden.

Sieht aus wie Holzbohlen, sind aber

keine: sondern Terrassenplatten aus

Gussbeton in verblüffend naturgetreuer

Holzoptik. Diese eignen sich

besonders für naturnahe Gartengestaltungen,

die Ruhe und Behaglichkeit

vermitteln sollen. Durch das

schmale Dielenholz-Format ist die

Terrassenbohle ebenso gut als Einfassungsstein

für den Rasen oder

das Blumenbeet verwendbar.

Bild:Seltra

Bild: Bisotherm

45


Das Beste aus zwei Welten: Diese Terrassenplatten

kombinieren die Vorteile von Keramik mit

dem Charme eines natürlichen Holzbodens. Das

warme Braun kontrastiert mit dem kühlen Graublau

der gebrannten Klinkersteine, das sich auch

im Basaltsplitt auf dem Boden wiederfindet.

Moderne Regenspeicher sind im Garten nicht

nur nützlich, sondern machen auch optisch

einiges her. Auf den ersten Blick wirken sie

beispielsweise wie ein hoher Blumetopf – erhältlich

in verschiedensten Farben und Oberflächen

– oder wie ein rustikales Accessoire

in Form einer antik anmutenden Amphore.

Bild: Redsun

Tricolore für Ihren Garten:

Schieferplatten in kühlem

Anthrazit und Terrassendielen

in hellen, warmen

Holztönen treffen auf sattgrünen

Rasen. Durch die

glatt gehobelte Oberfläche

kommt die lebendige Holzstruktur

der Terrassendielen

besonders schön

zur Geltung.

Bilder: GRAF

Dieser außergewöhnliche Designrost ist inspiriert

von der Schönheit der Natur. Das Muster findet sich

wieder in den Flecken einer Giraffe, in Libellenflügeln

oder den Rissen getrockneter Erde. Durch

die scheinbar zufällige Anordnung geometrischer

Formen entsteht ein einzigartiges

Design – geformt aus Gusseisen,

robust und Pkw-befahrbar.

Bild: ACO

Bild: Osmo

Zuverlässige Entwässerung perfekt versteckt:

Durch Entwässerungsrinnen mit extra schmalem Schlitzaufsatz

müssen Sie bei der individuellen Gestaltung Ihrer Auffahrten,

oder Terrassen keine Abstriche machen. Unauffällig integriert

sich der nur 2 cm breite Ablauf in die Gesamtoptik, und liefert

dabei doch zuverlässige Entwässerung.

Bild: ACO


Diese keramischen Terrassenplatten imitieren

sehr naturgetreu die Struktur und Haptik von

Solnhofener Platten – einem echten Naturstein-

Klassiker. Ihr cremefarbener Grundton strahlt

Wärme und Behaglichkeit aus die unregelmäßigen

Strukturen und Einschlüsse geben

der Fläche Individualität. Und das drinnen wie

draußen– ein nahtloser Übergang vom Wohnraum

zur Terrasse.

Bild: Seltra

Bild: SAKRET

In diesem Arrangement präsentiert

sich Stein in seiner ganzen

Vielfältigkeit – vvon voluminösen

Findlingen über scharfkantigen

Schiefersplitt bis zu pefekt in Form

gebrachten, geschliffenen Granitplatten.

Die Kombination macht

den Weg zum echten Hingucker!

Eine echte Naturschönheit:

Dieser rustikale Handstrich-

Pflasterriegel überzeugt mit warmen

Orange- und Brauntönen und

zaubert liebevoll Leben in Gärten,

in Höfe oder auf Terrassen. Der

Zahn der Zeit kann diesen robusten

Pflastersteinen nichts anhaben,

stattdessen verleiht er ihnen nur

noch mehr einzigartigen Charakter.

Bild: Wienerberger

47

Bild: Sakret


Verbinden Sie Außenleuchten ganz

einfach über Bluetooth ohne lästiges

Kabellegen. Durch Bewegungsmelder

wird dann beispielsweise bei dem

ersten Schritt auf das Grundstück die

Einfahrt zusammen mit Wandleuchten

am Haus aktiviert oder ein langer

dunkler Gartenweg wird sofort komplett

ausgeleuchtet. Über eine App können

praktische Funktionen wie individuelle

Anpassung des Erfassungsbereichs

der Bewegungsmelder oder Einstellung

der Strahlkraft der Außenleuchten eingestellt

werden.

Bilder: Steinel

Klar, gerade und elegant – dieses Gartenhaus

punktet mit seiner Schlichtheit ohne viel Schnick-

Schnack. Schaffen Sie sich ein zweites Wohnzimmer

in Ihrem Garten, einen Rückzugsort nur für sich,

einen Raum, um gemütlich mit Freunden zusammen

zu sitzen, wenn es auf der Terrasse zu kalt wird, oder

eine kleine Bastelwerkstatt für Ihr Hobby. Egal, wofür

Sie sich entscheiden, dieses Gartenhaus macht bei

jedem Verwendungszweck eine gute Figur!

Außenleuchte, Bewegungsmelder,

Überwachungskamera und Gegensprechanlage

in einem – und sämtliche

Funktionen können bequem

und einfach über eine App kontrolliert

und gesteuert werden. Bei Bewegung

schaltet das Licht automatisch und

gibt Ihnen per Push-Benachrichtigung

Bescheid. Sie sehen und hören

genau, was vor Ihrer Haustür vor sich

geht und können vom Smartphone

oder Tablet aus über die eingebaute

Gegensprechanlage kommunizieren,

auch von unterwegs.

Bild: Karibu

Stimmungsvolle Lichtakzente sorgen

für Highlights in Ihrem Außenbereich.

Mit einzelnen Lichtobjekten setzen

Sie Ihren Garten nach Einbruch der

Dunkelheit perfekt in Szene und

schaffen ein einzigartiges Ambiente

und eine angenehme Atmosphäre.

Bilder: Steinel

Bild: EGLO


Moderne Briefkastenanlagen sind wahre

Multitalente und überzeugen durch vielfältige

Möglichkeiten. Ob integrierte Klingel

und Gegensprechanlage, rückseitige

Entnahmeöffnung oder eine Lackierung in

Ihrem Wunschfarbton, alles ist möglich und

kann ganz individuell konfiguriert werden.

Gabionen sind eine perfekte

Möglichkeit, um auch in der

Vertikalen mit Steinen zu

gestalten. Jeder Stein ist ein

Unikat – dabei gilt, je grober

die Steine desto markanter die

Optik. Durch den rustikalen

Look passen die Bruchsteine in

fast jeden Garten und werten

ihn optisch auf.

Bild: Knobloch

Bild: Draht Mayr

Für alle, die es gerne etwas geschützter wollen,

eine Holzkabine aber zu gewöhnlich finden, sind

Schneckenduschen aus Gabionen eine extravagante,

robuste und pflegeleichte Alternative.

Smart Home geht auch vor der

Haustür: Mit kompakten Paketboxen

können Sie rund um die Uhr Pakete

aller gängigen Dienstleister empfangen

– sicher und diskret dank Zugang

über PIN, App und elektronische

Verriegelung. Brifkasten, Klingel und

Gegensprechanlage sind praktischerweise

gleich integriert.

Die perfekte

Abkühlung für

heiße Sommertage:

Gartenduschen

sind perfekt, um

sich vor oder nach

dem Bad im Pool

kurz abzuduschen

oder um sich einfach

nach einem

Tag im Garten

zu erfrischen. Mit

integrierten Solarpaneels

steht auch

angenehm warmem

Duschvergnügen

nichts im Weg.

Bild: Steinbach

Bild: RENZ

Bild: Bellissa

Elegant und modern schützen

Lamellenzäune aus Aluminium

Ihren Garten dauerhaft vor

Blicken, Lärm und Wind. Dank

ihrer flexiblen Höhe können

sie auch ideal zur Verkleidung

von Carport oder Mülltonnenschränken

benutzt werden.

Bild: Osmo

Luxuriöse Überdachung für jede Wetterlage:

Mit hochwertigen Terrassen dächern

aus Aluminium bleiben Ihre Lounge-Möbel

im Trockenen und Ihre Terrasse lädt zum

Verweilen ein – auch bei Regen.

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Bild: Gardendreams


smarter garten

Sie lieben Ihren Garten, aber manchmal

würden Sie sich dort lieber entspannen statt

Gartenarbeit zu erledigen. Mit smarten Anwendungen

im Garten können Sie Zeit sparen

und sich trotzdem über einen gepflegten

Garten freuen. Intelligente Mähroboter und

Bewässerungssysteme pflegen den Rasen

und versorgen Ihre Pflanzen mit Wasser –

voll automatisch! Die Steuerung der Geräte

erfolgt bei vielen Systemen über Funk. Diese

verbinden sich mit Ihrem Heimnetzwerk

und können von überall aus gesteuert werden.

Warum also kompliziert, wenn‘s auch

bequem geht.

Unsichtbar, vollautomatisch,

komfortabel – mit einem

unterirdisch installiertem

Bewässerungssystem gehört

lästiges Schlauchschleppen

der Vergangenheit an, ganz

ohne Stolperfalle.

Bild: Gardena

Intelligente Garten- und Teichbeleuchtung sorgt für eine bezaubernde Wohlfühlatmosphäre

und Ihr Handy ist die „Fernbedienung“! Die Lösung dafür

heißt Zwischenstecker, denn so werden Licht und elektrische Geräte in ein

smartes Netzwerk integriert. Dieser kann auch als Zeitschaltuhr genutzt werden,

so dass die Lampen selbstständig zu einer von Ihnen gewählten Uhrzeit

zu leuchten beginnen. Das kann bei Gartenwegen sehr nützlich sein, die dadurch

nicht nur in Szene gesetzt werden, sondern auch der Sicherheit dienen.

Der Spritzwasserschutz ermöglicht die Verwendung im Außenbereich und

durch die Funktechnologie kann das System von überall gesteuert werden. So

lässt sich auch Unterwasserbeleuchtung ganz individuell steuern und sorgt für

geheimnisvolle Stimmung und aufregende Effekte rund um den Teich.

Rasenpflege leicht gemacht – mit einem

Mähroboter erledigt sich das Rasenmähen

ganz von selbst. Die Geräte mähen präzise

und zuverlässig und fahren anschließend

vollautomatisch in die Ladestation zurück,

was eine weitere Zeitersparnis darstellt.

Durch die ständige Weiterentwicklung meistern

die Geräte von heute sogar Steigungen,

schmale Durchfahrten und enge Passagen

ohne Probleme. Ein großer Vorteil von Mährobotern:

Die Lautstärke ist im Vergleich zu

herkömmlichen Rasenmähern deutlich geringer.

Das bedeutet, dass Sie währenddessen

auf der Terrasse sitzen können und nicht

von lärmenden Geräuschen gestört werden.

Jeder Rasen hat unterschiedliche Anforderungen.

Damit Ihrer die ideale Pflege erhält,

können Sie die Mähzeiten individuell auf

Ihren Garten abstimmen und dementsprechend

einstellen. Manche Geräte können

über eine App gesteuert werden und lassen

sich daher auch von unterwegs bedienen.

So ist der Rasen bereits gemäht, wenn Sie

nach Hause kommen. Komfortabel, oder?

Auch bei Nacht perfekt in Szene gesetzt – intelligente

Beleuchtungssysteme helfen Ihnen dabei.

Selbst gießen war gestern! Mittlerweile gibt

es automatische Bewässerungssysteme, die

Ihnen die Arbeit abnehmen und zusätzlich

noch Wasser sparen. Über angeschlossene

Wassersensoren im Boden erkennt das System,

ob Ihre Pflanzen Wasser brauchen und

verhindert eine Bewässerung, wenn der Boden

schon feucht ist. Eine vollautomatische

Gartenbewässerung lässt sich individuell an

Ihren Garten anpassen – vom Rasensprenger

über ein Topfbewässerungsset bis zur

Tröpfchenbewässerung für den Gemüsegarten.

Einige Systeme können Sie sogar bequem

über Funk oder App steuern. So brauchen

Sie sich keine Sorgen mehr machen,

dass Ihr Rasen oder Ihre Gemüsepflanzen

vertrocknen, wenn Sie unterwegs sind.

Wie auch in vielen anderen Bereichen des Hauses

können Mähroboter oder automatische Bewässerungssysteme

über App gesteuert und überwacht werden.

Bilder: Oase

Bild: Gardena


Übersicht der Lieferanten, die am MagazinStyle“ beteiligt sind:

Bild: Gardena

Impressum

Bild: Gardena

Eine einfache und flexible Variante von Bewässerungssystemen

ist eine oberirdische Montage. Steuermodul einfach auf den

Wasserhahn schrauben und schon kann es losgehen.

Herausgeber

EUROBAUSTOFF

Handelsgesellschaft mbH & Co. KG

Auf dem Hohenstein 2

61231 Bad Nauheim

Deutschland

Tel.: +49 6032 805-0

Fax: +49 6032 805-265

www.eurobaustoff.com

Konzeption/Gestaltung

FULLHAUS GmbH

Maxhüttenstraße 12

93055 Regensburg

www.fullhaus.de

Druck

PVA Druck und Medien-Dienstleistungen GmbH

Industriestraße 15, 76829 Landau/Pfalz

Stand: Oktober 2020

Garantie- und Haftungsausschlussklausel

Die in diesem Magazin gezeigten Anwendungsbeispiele und Tipps

sind Richtlinien, die auf üblichen Handwerkstechniken beruhen.

Alle Angaben, auch produktbezogene Informationen, basieren

auf Vorgaben der Hersteller. Der Magazinverfasser und seine an

diesem Projekt beteiligten Subunternehmer schließen jegliche Gewährleistung

für die im Magazin gemachten Angaben aus. Für die

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das Entstehen von Schäden oder das Auftreten von Mängeln durch

die hier gemachten Angaben und Tipps wird ebenfalls keine Gewährleistung

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Die auf den Seiten abgebildeten Zubehörteile sind Dekorationsgegenstände

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