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landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

24. Jahrgang - Ausgabe 10 - November 2020

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

Foto: K.Schwarz_pixelio.de


Ihr zuverlässiger Handwerks- und Servicebetrieb

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Betreuung in den Herbstferien

bei der JAM

Marklohe. Wegen der Coronapandemie hatte sich die JAM

in diesem Jahr entschlossen, für Kinder ab dem Grundschulalter

in der zweiten Herbstferienwoche vom 19. – 23.10.2020

eine Ferienbetreuung vormittags von 8.00 bis 13.00 Uhr

(einschl. Mittagessen) anzubieten.

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die Dezember-Ausgabe ist der 23. November 2020

Es wurde mit verschiedenen Materialien gebastelt und gewerkelt,

aber auch das Spielen kam nicht zu kurz.

Das Angebot der Ferienbetreuung wurde wie im Sommer

sehr gut angenommen. Den Kindern und den Betreuerinnen

hat es sehr viel Spaß gemacht.

Inge Bürgel

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Corporalschaften des Schützenverein Marklohe

schmückten auch ohne Erntefest

Trotz Corona-Einschränkungen trafen sich einige Corporalschaften mit Abstand

und verschönerten den Ort

Die Fotos zeigen bunte Grüße von den Corporalschaften

"Clauskamp", "Steeriede", "Dorf" und "Jugend".

Wir hoffen im nächsten Jahr mit Erntewagen, Musik und

Tanz ein schönes Erntefest feiern zu können. Anne Voß


Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 5

Balger Martinsmarkt wurde abgesagt

Balge. Im Abstand von 2 Jahren findet um den 11. November

der mittlerweile traditionelle Martinsmarkt in Balge statt.

In diesem Jahr 2020 sollte es wieder soweit sein. Bei der letzten

Zusammenkunft der teilnehmenden Vereine und Gruppen

wurde eine Verschiebung des Marktes auf das Jahr 2021

beschlossen.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Hygieneund

Abstandsregeln ließen ein ungezwungenes Miteinander,

das der Markt fördern sollte, nicht zu.

Wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr die Lage entspannt

und der Balger Martinsmarkt am 7. November 2021 uneingeschränkt

ausgerichtet werden kann.

Bis dahin, bleiben Sie gesund.

Im Namen des Orgateams

Ilse Jux und Karin Noltemeier

Neuer MTW an Ortsfeuerwehr

Marklohe übergeben

Alter Vorstand erst jetz

gebührend verabschiedet

Foto: Verwaltungschefin Dr. Inge Bast – Kemmerer mit Sachbearbeiterin

Lena Tönjes und Christian Horstmann sowie

Ortsbrandmeister Björn Dieckhoff und Stellvertreter Ralf

Bohnhorst.

Foto (von links): Die ehemaligen Vorstandsmitglieder Wiebke

Rötschke, Denise Siemers sowie Sabine Oertzen, Schulleiterin

Insa Höltke sowie der neue Vorstand, bestehend aus Petra

Thiart, Daniela Ehlers und Stefanie Schmidt.

Marklohe. Vorstandswechsel im Förderverein der Grundschule

Marklohe Bereits im Januar 2020 fand die Wahl eines

neuen Fördervereinsvorstandes der Grundschule Marklohe

statt. Corona-bedingt konnte der alte Vorstand erst jetzt gebührend

verabschiedet werden. Bei einem gemütlichen Zusammentreffen

ließen die Damen noch einmal einige Aktionen

der vergangenen Jahre Revue passieren. Schulleiterin Insa

Höltke bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die geleistete

Arbeit und der neue Vorstand mit einem kleinen Präsent

für die tadellos erfolgte Übergabe.

Stefanie Schmidt

Marklohe. In kleiner Runde hat Samtgemeindebürgermeisterin

Dr. Inge Bast - Kemmerer einen neuen Mannschaftstransportwagen

(MTW) offiziell an die Ortsfeuerwehr Marklohe

übergeben. Direkt vorm Rathaus konnten Ortsbrandmeister

Björn Dieckhoff und sein Stellvertreter Ralf Bohnhorst

die Schlüssel für den MAN TGE 3.140 in Empfang nehmen.

Der neue MTW verfügt über acht Sitzplätze und hat einen

140 PS Dieselmotor. Die Sondersignalanlage RTK 7 von Hella

mit Lautsprecher für Durchsagen entspricht dem heutigen

Standard. Der Heckausbau wurde nach den Wünschen der

Ortsfeuerwehr Marklohe ausgeführt sagte Geschäftsführer

Christian Horstmann von der Firma HIG GmbH aus Garbsen.

Neben zwei Atemschutzgeräten sind in diversen Kisten und

Auszügen Beleuchtungs- Absperr- und Verkehrssicherungssachen,

Zurrgurte, Einsatzpläne und Unterlagen verstaut. Der

bisherige MTW wurde nach 18 Jahren ausgesondert.

Text & Foto: Uwe Schiebe


Seite 6 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Bundestagsabgeordnete beim CJD Nienburg zu Gast

Austausch über Jugendmigrationsdienst (JMD) und neue

Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt

Nienburg. Am 20. 10. 2020 informierte sich die heimische

Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers beim Christlichen

Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD) über die Arbeit des

Jugendmigrationsdienstes und die neue Beratungsstelle

„g.i.g. [genug ist genug!]“.

Normalerweise lädt das CJD anlässlich des Aktionstages

Jugendmigrationsdienst alle Bundestagsabgeordneten des

Wahlkreises gemeinsam ein. Coronabedingt geht das dieses

Jahr nicht und somit ist Marja-Liisa Völlers alleine der Einladung

gefolgt.

Der Jugendmigrationsdienst (JMD) ist eine Fachintegrationsstelle

für alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund im

Alter von 12 bis 27 Jahren aus dem Landkreis Nienburg. Die

jungen Menschen erhalten Betreuung und Beratung in vielen

Fragen.

„Wer Probleme bei Behördenangelegenheiten, in der Schule

oder der Familie hat oder ein Praktikum oder Ausbildungsplatz

sucht, ist hier genau richtig. Mit viel Know-how und Empathie

wird beim JMD geholfen. Es ist für mich als Bundestagsabgeordnete

immer wieder schön zu sehen, wenn die

Fördermittel des Bundes vor Ort so gut ankommen.“

Der JMD wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Zwei Vollzeitstellen

werden so finanziert. Im vergangenen Jahr hat das CJD in

diesem Projekt 240 junge Menschen begleitet. 176 von ihnen

waren im Case Management für den ersten Arbeitsmarkt. In

den sozialpädagogischen Maßnahmen waren es sogar 1114

Personen.

Das Coronavirus hat den Jugendmigrationsdienst natürlich

auch sehr getroffen, so war zum Beispiel die sozialpädagogische

Gruppenarbeit massiv beeinträchtigt.

"Gerade bei unserer Klientel bestehen sehr große Ängste und

Verunsicherungen! Die Pandemie ist eine sehr große Herausforderung.

Digitalisierung kann hier sehr hilfreich zur Seite

stehen, aber wir geben auch zu bedenken, dass sie in keinem

Fall die persönlichen, die sozialen Kontakte gänzlich ersetzen

kann. Hier müssen wir noch viel mehr improvisieren, erfinderisch

sein", erläutert die Leitung des JMD im CJD, Sven Kühtz.

Von Corona ist nicht nur die Arbeit des Jugendmigrationsdienstes

beim CJD betroffen, sondern auch die der neuen Beratungsstelle

für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer

Gewalt. Aufgrund der Pandemie müssen derzeit die

offenen Sprechstunden entfallen. Stattdessen werden aber

Telefonsprechstunden angeboten und Beratung vor Ort ist

nach Terminvereinbarung unter 05021 971111 oder betroffenenberatung.nds.nordost@cjd.de

möglich.

„genug ist genug!“ ist als Betroffenenberatung für die Region

Niedersachsen Nord-Ost zuständig. Diese umfasst 13

Landkreise und geht bis Stade und rüber nach Lüchow-Dannenberg.

In Niedersachsen gibt es mit Osnabrück und Hildesheim

insgesamt drei regionale Beratungsbüros. In Nienburg

sind zwei Mitarbeitende in Teilzeit tätig. Diese unterstützen

die Betroffenen bei der Bewältigung und Aufarbeitung von

Übergriffen und helfen zum Beispiel bei der Anzeige der Tat

oder dem Kontakt zu Anwälten und Psychologen.

„Auch die neue Beratungsstelle wird vom BMFSFJ gefördert.

Weitreichende Unterstützung kommt zudem vom Landespräventionsrat

Niedersachsen (LPR) und vom Landes-Demokratiezentrum

Niedersachsen (LDZ). Das Bundesprogramm

„Demokratie leben!“ ist genau für so etwas wie „g.i.g.!“ ins

Leben gerufen worden. In Zeiten, in denen Hass und Hetze

immer mehr um sich greifen, müssen wir den Menschen, die

sich dagegen wehren und sich für unsere Demokratie engagieren,

den Rücken stärken. Ich kann nur Werbung machen

für dieses Angebot. Ich wünschte, wir bräuchten keine Beratungsstelle,

weil es keine Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer

Gewalt gäbe. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Also kann ich alle Betroffenen nur dazu aufrufen, sich an die

Beratungsstelle zu wenden. Die Beratung ist vertraulich, auf

Wunsch auch anonym, und völlig unabhängig. Und was noch

wichtig ist: Das Angebot ist kostenfrei.“

Sven Kühtz, der für den JMD und die neue Beratungsstelle

zuständig ist, bedankte sich bei Völlers für ihren Besuch: "Es

ist gut und wichtig - gerade zur jetzigen Zeit -, dass unsere

Arbeit den Stellenwert seitens des Bundes bekommt, der erforderlich

ist."

Marja-Liisa Völlers, MdB


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 7

Gestärkt und weitergebildet für den Alltag in der Pflege

Nienburg. Erstmalig bot der Palliativstützpunkt Nienburg/W.

und Umgebung e. V. zusammen mit den Pflegepionieren

aus Oldenburg als Bildungsträger einen Palliativ-Care-

Ausbildungskurs im Umfang von 160 Stunden in Nienburg

an. Die Fortbildung fand einmal wöchentlich ganztägig für

die Teilnehmerinnen - Fachkräfte der Krankenpflege und der

Altenpflege - statt. Die Corona-Pandemie stellte im Frühjahr

eine ungeplante Herausforderung dar, mussten doch einige

Termine abgesagt und dann nach Lokalitäten gesucht werden,

die genügend Platz boten, um die Abstandsregeln beachten

zu können. Dankbar nahm man für einige Wochen

das Angebot der Vita-Akademie an, im Anschluss ging es bei

Fundus Aktiv weiter und einer der Veranstaltungstage fand

in der Helios-Klinik statt. Vermittelt wurden im Kurs nicht nur

Fachwissen und praktische Anregungen für den Arbeitsalltag

mit schwerkranken und sterbenden Menschen, sondern auch

Themen wie z. B. die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod

und Trauer, die Betreuung der betroffenen Patienten und Angehörigen

und Fragen zu rechtlichen, ethischen und kultursensiblen

Aspekten wurden bearbeitet. Die Teilnehmerinnen

kamen aus unterschiedlichen Einrichtungen, z. B. der Helios

Klinik, verschiedenen Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten.

Mit der Übergabe der Zertifikate durch die Kursleiterin

Daniela Wilhelm ist die Weiterbildung für die neuen

Palliativ-Care-Fachkräfte Ende Oktober zu Ende gegangen,

Mechthild Schmithüsen und Annette Mundt überbrachten

Glückwünsche des Palliativstützpunktes an die Absolventinnen

Natascha Allen, Anette Blome, Heidi Blume, Annegret

Busse, Andrea Isensee, Merle Krößmann, Sonja Miklis, Rita

Otto und Carola Walther. Der Pflegenotstand trägt dazu bei,

dass beim Palliativstützpunkt zur Zeit der Bedarf an Kooperationen

mit Pflegediensten im Landkreis und insbesondere

der Stadt Nienburg nicht gedeckt werden kann. Die Hoffnung

ist, dass sich die Situation durch die neu ausgebildeten

Palliativ-Care-Fachkräfte etwas entspannt. Der Wunsch von

schwerstkranken Menschen, ihre letzte Lebensphase in der

häuslichen Umgebung zu verbringen, ist nach wie vor groß.

Um diesen Wunsch sowohl den Patient*innen als auch den

Angehörigen zu erfüllen, unterstützen die Mitarbeiter* innen

des Palliativstützpunktes Nienburg die Familien mit ihrer Spezialisierten

ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Das Ziel

der Versorgung ist ein selbstbestimmtes, symptomkontrolliertes

und würdiges Leben bis zuletzt.

Auch im nächsten Jahr wird der Palliativstützpunkt in Nienburg

einen Palliativ-Care-Kurs für Fachkräfte organisieren,

wenn sich genügend Interessent*innen dafür anmelden. Auskünfte

dazu werden erteilt unter info@palliativ-nienburg.de

oder Tel. Nr. 05021/6500500.

Annette Mundt


Seite 8 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Sicherstellung der medizinischen Versorgung

Landkreis Nienburg sucht Bewerberinnen und Bewerber für Medizinstipendium

Landkreis. Der Landkreis Nienburg vergibt auch in diesem

Jahr wieder bis zu drei Stipendien an Medizinstudentinnen

und -studenten. Gefördert wird das Studium mit 300 Euro

DRK Rohrsen

sagt alle Termine ab

Rohrsen. Wegen der aktuell steigenden Corona-Fallzahlen

sieht sich der Vorstand des DRK Rohrsen leider gezwungen,

alle Veranstaltungen und Kaffee-Nachmittage abzusagen.

Das DRK Rohrsen bedauert sehr, diese Entscheidung treffen

zu müssen. Aber die Gesundheit der Mitglieder und Gäste

liegt dem Vorstand sehr am Herzen. Um die Gemeinschaft zu

schützen, gab es für dieses Jahr leider keine andere Möglichkeit.

Nun hofft das DRK Rohrsen auf 2021 und wünscht allen

Mitgliedern viel Wohlbefinden und Kraft, um die Pandemie-

Zeit gut zu überstehen.

Gisela Haker

monatlich sowie einem Zuschuss zu den Studiengebühren.

Bewerbungen nimmt die Kreisverwaltung bis zum 30. November

entgegen. Bewerben können sich sowohl angehende

als auch im Medizinstudium fortgeschrittene Studierende.

Wichtige Voraussetzung für das Stipendium ist ein nachgewiesener

Studienplatz.

Die Förderung erfolgt über einen Zeitraum von maximal sechs

Jahren. Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich die Studierenden

im Anschluss an ihre Facharztausbildung im Landkreis

Nienburg/Weser niederlassen. Wie lange sich die

fertigen Medizinerinnen und Mediziner hierzu verpflichten

müssen, hängt von der Dauer der Förderung ab.

Nach Ende der Bewerbungsfrist werden alle Bewerbungen

gesichtet und die drei Stipendiatinnen bzw. Stipendiaten in

einem Auswahlverfahren ermittelt. Die Vorstellungsgespräche

finden bis Mitte Dezember 2020 statt. Zur langfristigen Sicherstellung

einer wohnortnahen medizinischen Versorgung

wurde das Stipendienprogramm für Medizinstudentinnen

und -studenten eingeführt, um frühzeitig ärztlichen Nachwuchs

zu gewinnen. Weitere Informationen zu den Förderrichtlinien

und Hinweise zu den Bewerbungen finden sich auf

www.landkreis-nienburg.de/stipendium.

Weitere Informationen erteilt Christian Bei der Kellen vom zuständigen

Fachbereich Gesundheitsdienste unter Telefon

(0 50 21) 967-925.

Michael Duensing

Wir suchen dich!

FUNDUS freut sich auf neue „Bufdis“ – neue Interessierte am Bundesfreiwilligendienst

Nienburg. Engagement hat viele Gesichter: sich bei FUN-

DUS zu engagieren heißt, dass du viele verschiedene Möglichkeiten

für soziales Engagement kennenlernen kannst!

FUNDUS ist viel mehr als nur das Kaufhaus in Nienburg. FUN-

DUS ist ein großes Sozialunternehmen, das Menschen bei der

Entwicklung ihrer Perspektiven und der Teilhabe am gesellschaftlichen

Leben und am Arbeitsleben unterstützt. Dabei

setzen wir uns besonders für Menschen mit besonderen sozialen

Schwierigkeiten ein, die durch viele soziale Netze gefallen

sind – und bieten ihnen einen geschützten Rahmen,

um wieder auf die Beine zu kommen und ihr Leben zu stabilisieren

– zum Beispiel auch durch die Arbeit in unserem

KAUFHAUS oder unserem DEPOT. Dort gibt es verschiedene

Arbeitsfelder, um sich auszuprobieren und tatkräftig zu unterstützen.

Der Bundesfreiwilligendienst kann für dich eine Zeit neuer

Blickwinkel und Erfahrungen bedeuten, um den eigenen Horizont

zu erweitern. Das heißt, Teil eines bunten Teams zu

werden und sich in der Zusammenarbeit und bei besonderen

Aufgaben auszuprobieren und besser kennenzulernen. Das

heißt auch, dass du dich bei deutschlandweiten Seminaren

mit Bufdis aus anderen Bereichen austauschen kannst und

die Chance für soziale und politische Weiterbildung bekommst.

Der Bundesfreiwilligendienst dauert minimal 6 und maximal

18 Monate – Nationalität, Geschlecht oder Schulabschluss

spielen dabei keine Rolle, so dass alle Interessierten teilnehmen

können. Nicht ganz: einzige Bedingung ist die Volljährigkeit!

Bestimmte Seminare sind ein gesetzlich verankerter

Bestandteil des Bundesfreiwilligendienstes – dabei können

die Bufdis aus dem Seminarprogramm des BUND frei wählen.

Bei deinem Einsatz wirst du bei uns von Fachkräften begleitet,

bekommst ein Taschengeld und die Übernahme der vollständigen

Sozialversicherungskosten (Renten-, Unfall-, Kranken-,

Pflege- und Arbeitslosenversicherung). Nach Abschluss stellen

wir dir ein qualifiziertes Zeugnis aus.

Melde dich bei uns – unter 05021 9083-317 und mach‘ einen

Termin zum Kennenlernen, mehr erfahren und Schnuppern!

Es gibt jede Menge zu tun – und ganz bestimmt auch einen

Platz für dich! FUNDUS freut sich auf dich - mach dich schlau

unter www.fundus-nienburg.de und www.bund.net/mitmachen/bundesfreiwilligendienst/

Ulla Althoff

FUNDUS gGmbH

Stadt- und Nachtwächterführungen

fallen aus

Nienburg. Die Corona-Zahlen im Landkreis Nienburg steigen

und steigen. Daher mussten wir uns nun leider dazu entscheiden

erst einmal alle gebuchten Stadt- und Nachtwächterführungen

für dieses Jahr abzusagen und wir werden nach

jetzigem Stand fürdieses Jahr keine weiteren Termine mehr

annehmen. Mittelweser-Touristik GmbH, Sven Beuke


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 9

Regionale Kulturförderung

Landschaftsverband Weser-Hunte e. V. nimmt noch Anträge entgegen / Frist verlängert

Foto: Michael Duensing, lokaler Geschäftsführer des Landschaftsverbandes

Weser-Hunte e. V., appelliert, jetzt Anträge

auf Kulturförderung einzureichen. Foto: Landschaftsverband

Weser-Hunte .

Landkreis. Der Landschaftsverband Weser-Hunte e. V. versteht

sich als regionaler Kulturförderer und kultureller Kooperationspartner.

Seine Aufgaben und Ziele erfüllt er durch die

Bundeszuschuss für private

Strom-Ladesäulen

Landkreis. „Elektroautos werden immer beliebter, doch

nicht überall gibt es genug Ladesäulen. Ich freue mich, dass

der Bund erstmals auch private Ladestationen für Elektroautos

an Wohngebäuden durch Zuschüsse fördert. Ab dem 24.

November kann der Zuschuss bei der KfW beantragt werden“,

erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete

Maik Beermann. Beantragen können diese Investitionsmaßnahmen

Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften,

Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften

und Bauträger. „Ein großer Teil der Ladevorgänge wird daheim

stattfinden. Deshalb ist es aus meiner Sicht folgerichtig,

dass das Förderprogramm private Ladeinfrastruktur unterstützt“,

so Beermann weiter.

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen,

nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive

des Netzanschlusses sowie damit verbundene notwendige

Nebenarbeiten. Voraussetzungist, dass die Ladestation über

eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt, der Strom zu

100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt und die Ladestation

intelligent und steuerbar ist. Ausführliche Informationen

zur Förderung und zum Antragsverfahren findet man

unter https://www.kfw.de/440. Insgesamt stehen für das Programm

200.000 Millionen Euro zur Verfügung.

Katarina Fritzsche

finanzielle Förderung von Kulturprojekten, die Beratung von

Kulturschaffenden sowie durch die Durchführung eigener

Projekte. Im Auftrag des Landes Niedersachsen nimmt der

Landschaftsverband Weser-Hunte e. V. zusätzlich Aufgaben

der regionalen Kulturförderung wahr.

Derzeit laufen die Planungen für das Haushaltsjahr 2021.

„Aufgrund der Corona-Pandemie hat es in diesem Jahr zahlreiche

Veranstaltungsabsagen gegeben. Wie sich die Pandemie

weiterentwickelt und unter welchen Bedingungen Kultur

im kommenden Jahr stattfinden kann, ist noch nicht absehbar.

Es ist jedoch empfehlenswert, jetzt schon einen Antrag

zu stellen. Bei einer Absage oder Verschiebung eines Projektes,

ist das Zurückziehen des Antrages unter den gegebenen

Förderkriterien möglich“, unterstreicht Michael Duensing, lokaler

Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Weser-Hunte

e.V.. Die Frist für die Abgabe der Antragsunterlagen wurde

bis Montag, 30. November, verlängert. „Für Anträge, die

nach Fristablauf eingehen, können gegebenenfalls noch vorhandene

Restmittel vergeben werden“, erklärt Michael Duensing.

Die Förderanträge nehmen die Geschäftsstellen in Nienburg

unter Landschaftsverband Weser-Hunte e. V., c/o Landkreis

Nienburg, Kreishaus am Schloßplatz in 31582 Nienburg, oder

in Diepholz unter Landschaftsverband Weser-Hunte e. V., c/o

Landkreis Diepholz, Niedersachsenstraße 2 in 49356 Diepholz,

entgegen.

Die Antragsformulare stehen im Internet unter www.weserhunte.de

(Kulturförderung/Vordrucke) zum Herunterladen

bereit.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auch telefonisch

unter (0 50 21) 967-163 (Geschäftsstelle Nienburg) sowie

unter (0 54 41) 976-4489 (Geschäftsstelle Diepholz).

Michael Duensing


Seite 10 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

42 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfe flossen

in den Landkreis Nienburg

Landkreis. Seit dem Beginn der KfW-Corona-Hilfe am 23.

März 2020 konnten zehntausende Unternehmen mit Krediten

des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie

unterstützt werden. Nun liegen dem heimischen Bundestagsabgeordneten

Maik Beermann (CDU) die Zahlen zur Kreditvergabe

vor und er stellt fest: "Gut, dass wir den Unternehmen

in Deutschland dieses Instrument an die Hand gegeben

haben, um die Folgen der Corona Pandemie abzufedern. Die

beantragten Summen zeigen, dass diese Hilfe notwendig war

und gut angenommen wurde. So haben wir Arbeitsplätze gesichert

und helfen Firmen durch die schwere Zeit."

Im Landkreis Nienburg haben etwa 90 Unternehmen insgesamt

42 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfe als Kredit in Anspruch

genommen. Der am häufigsten genutzte Kredit war

der "KfW-Unternehmerkredit KMU", der allein 26 Millionen

Euro in den Landkreis spülte. Insgesamt sind bei der KfW

etwa 90.000 Kreditanträge eingegangen. Damit ist die Häufigkeit

der Beantragung im Landkreis Nienburg eher unterdurchschnittlich.

"Dies werte ich als gutes Zeichen für eine

stabile Wirtschaft", so Beermann, "denn ohne Kredit durch

die Krise zu kommen, ist immer noch besser als mit."

97 % der Anträge an die KfW kamen von kleinen und mittleren

Unternehmen (KMU), 99 % davon waren Kredite mit

einem Volumen bis 3 Mio. EUR. In ganz Deutschland wurden

bisher Zusagen in Höhe von 45,4 Mrd. EUR gemacht. "Vor

allem der Mittelstand profitiert damit von der KfW-Corona-

Hilfe und übersteht so hoffentlich diese schwierige Lage", so

Beermann abschließend.

Beermann weist an dieser Stelle aber auch auf den Nullzins-

Studienkredit hin: "Auch für unsere Studenten steht im Rahmen

der Corona-Hilfe der KfW-Studienkredit seit Mai (bis

zum 31.3.2021) zum

Null- zins zur Verfügung.

Damit helfen

wir Studenten durch

die Krise, die häufig

in 450-Euro Jobs arbeiten

und diesen

nicht nachgehen können.“

Viktor Jahn

Qualitätsland Niedersachsen -

Mittelweser-Touristik GmbH

erneut ausgezeichnet

Nienburg/Weser. Die Mittelweser-Touristik GmbH wurde

erneut als serviceorientiertes Unternehmen mit dem Gütesiegel

„Servicequalität Deutschland“ für drei Jahre ausgezeichnet.

Die Gesellschaft gehörte im Jahr 2005 zu den ersten

touristischen Organisationen in Niedersachsen, die vom Land

diese Auszeichnung für Servicequalität erhalten hat, damit

erfolgte bereits die sechste Folgezertifizierung.

Ein oder mehrere Mitarbeiter eines Unternehmens müssen

dabei zunächst an einem Servicequalitäts-Seminar teilnehmen

und anschließend beginnen, die gewonnenen Kenntnisse

im eigenen Betrieb umzusetzen. „Alle Mitarbeiter der

Mittelweser-Touristik GmbH wurden zum Qualitätscoach

ausgebildet, guter Service ist das A und O bei einer Reise,

und nur zufriedene Gäste kommen wieder und empfehlen

uns weiter“, ist Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-TouristikGmbH

überzeugt. Die Initiative Servicequalität

Deutschland in Niedersachsen möchte das Qualitätsbewusstsein

in Betrieben aller Branchen steigern und so die Dienstleistungsqualität

optimieren.

Zur Zeit tragen 250 niedersächsische Betriebe das Gütesiegel.

Die niedersächsischen Förderer sind der DEHOGA Niedersachsen

und die Niedersächsischen Industrie- und Handelskammern

(IHK). Das Land Niedersachsen ist außerdem Träger

des Projektes, das von der TourismusMarketing Niedersachsen

GmbH (TMN) betreut wird.

Martin Fahrland


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 11

Wieviel ist meine Immobilie wert?

Volksbank Aller-Weser stellt den Immo-Preisfinder online

Landkreis. Ab sofort können Immobilienbesitzer den Wert

ihrer Immobilie ermitteln: bequem online über www.vbaw.de/immopreisfinder.

Die Nachfrage nach Immobilien steigt seit Jahren kontinuierlich

an. Viele Eigentümer wollen von der Situation profitieren,

wenn sie an den Verkauf einer Immobilie aus familiären oder

finanziellen Gründen denken müssen. Auch alters- oder berufsbedingte

Gründe führen zum Verkauf eines Hauses oder

einer Wohnung. Da sich aber kaum ein Hausbesitzer in den

Themen Wertermittlung, Vermarktungsstrategie oder Besichtigungsmanagement

auskennt, sind teure Fehler fast unvermeidlich.

Das Immobilienteam der Volksbank Aller-Weser ist

für Immobilienverkäufer da und unterstützt sie beim erfolgreichen

Verkauf.

Die erste Hürde für Eigentümer droht bereits bei der Frage,

wieviel das eigene Objekt wert ist. Oftmals fragen die Hausbesitzer

Nachbarn oder suchen im Internet nach Informationen.

Von diesen Maßnahmen hält Nils Hendrik Gieße,

Immobilienberater der Volksbank Aller-Weser allerdings nicht

viel: „Die professionelle Wertermittlung ist ein komplexes Unterfangen.

Da sollten Immobilienbesitzer nicht auf ihr Bauchgefühl

oder unkundige Dritte hören“.

Die Volksbank Aller-Weser stellt auf ihrer Webseite einen

Immo-Preisfinder kostenlos zur Verfügung. Diesen erreichen

Interessenten unter www.vb-aw.de/immopreisfinder. „Über

unseren Immo-Preisfinder erhalten Immobilienverkäufer

einen ungefähren Verkehrswert ihrer Immobilie“, so Anja

Meier, Abteilungsleiterin Bauen & Wohnen der Volksbank

Aller-Weser. Mit diesem Richtwert können sich Immobilienbesitzer

einen ersten Eindruck verschaffen, in welchem Preissegment

ihre Immobilie einzuordnen ist. „Für den ersten

Schritt ist unser Immo-Preisfinder sehr hilfreich: Dennoch ist

der Hausverkauf nicht nur zeitaufwendig, sondern erfordert

viel Fachwissen und Erfahrung“, erklärt Jürgen zum Mallen,

Immobilienberater der Volksbank Aller-Weser. „Das neue

Online-Tool ermittelt mit Hilfe von Vergleichsfaktoren und

mathematisch-statistischer Verfahren einen Durchschnittswert.

Die meisten Immobilien und jedes Zuhause sind sehr

individuell. Steht tatsächlich der Verkauf einer Immobilie an,

sollten Fachleute deshalb einmal genau hinsehen“, ergänzte

Anja Meier.

Die Immobilienberater der Volksbank Aller-Weser, Nils Hendrik

Gieße und Jürgen zum Mallen, sind seit vielen Jahren in

dieser Branche tätig und kennen den Immobilienmarkt in

ihrer Aller-Weser Region sehr gut. Einen unverbindlichen Beratungstermin

können Immobilienbesitzer über die Immobilienassistentin

Dörte Waßmann telefonisch unter 04231 805

31 vereinbaren.

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