FINDORFF Magazin | November-Dezember 2020

vogelmediabremen

ISSN 2567-2061 NOVEMBER | DEZEMBER 2020

FINDORFF

100%

FINDORFF

ANETTE BEHR-KÖNIG

Konzertmeisterin bei den Bremer Philharmonikern

MEHR MEHRWEG

Klimazone Bremen-Findorff startet Projekt

KAF – KUNST AUS FINDORFF

Ursula Gottwald & Gudrun Schmidtke im Portrait

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


EDITORIAL

Liebe Findorfferinnen,

liebe Findorffer!

Birgit Busch

Vorsitzende Bürgerverein Findorff e.V.

staltungen. „Wann gibt es

denn wieder eine Ausfahrt?“,

werden wir oft

gefragt. Unter den aktuell

immer schlechter werdenden

Corona-Bedingungen

ist eine Busfahrt

mit Tanz und Geselligkeit

leider nicht zu verantworten.

Eine harte Zeit für

uns alle, die wir hoffentlich

gesund überstehen.

Wie froh können wir sein,

dass wir im Stadtteil Findorff

alles finden, was wir

zum Leben brauchen. Insbesondere

unser Findorff-

Markt versorgt uns nicht

nur mit frischen Waren,

sondern ermöglicht es,

uns zu sehen und zu

schnacken. Da nimmt

man auch in Kauf, wenn

der Kaffee außerhalb des

Marktes getrunken werden

muss.

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Eines

ist sicher: Dieses Jahr werden wir so schnell

nicht vergessen!

Nie hätten wir zu Anfang des Jahres gedacht,

dass ein Virus unser Leben lahmlegen kann, uns

das Klopapier ausgeht oder wir den Rest des

Jahres mit Maske unterwegs sein müssen. Zu

Beginn des Jahres hat die Planung des alle drei

Jahre stattfindenden Torfhafenfestes die ganze

Aufmerksamkeit des Bürgervereins Findorff e.V.

erfordert. Gefreut haben wir uns auf die Ankunft

der Torfkahnarmada, zu deren Ehren

wird das Torfhafenfest ausrichten. Doch dann

kam der „Lockdown“. Schulen, Kitas und

Läden mussten schließen. Natürlich wurde

auch das Torfhafenfest abgesagt. Und so ging es

weiter, Absage der Tanzfahrten, der Jahreshauptversammlung,

der Sommerreise des Bürgervereins

und des Laternenumzuges und

vieles mehr.

Wie für alle anderen gilt natürlich auch für unsere

Mitglieder, Abstand zu halten und auf unnötige

Wege zu verzichten. Erst jetzt wird uns

bewusst, wie wichtig das Miteinander und gemeinsame

Treffen sind. Wir vermissen unsere

Mitglieder und diese vermissen unsere Veran-

Eine gute Nachricht kann der Bürgerverein Findorff

e.V noch vermelden. Nach längerer Corona-Pause

konnte die Jan-Reiners-Lok nach

Ende der technischen Sanierungsarbeiten von

Bruchhausen-Vilsen nach Bremen-Nord gebracht

werden. Dort wird sie nun sandgestrahlt

und erhält die neue Lackierung. Nun muss

noch der Sockel saniert werden, damit die Lok

wieder auf ihren gewohnten Platz in Findorff

kommen kann. Wir hoffen auf eine Rückkehr

im Frühjahr 2021und wollen dies mit einem

Fest feiern.

Mit Blick auf das Jahr 2021 hoffe ich, dass wir

bald wieder unser normales Leben führen können.

Ihre

Birgit Busch

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 3


INHALTSVERZEICHNIS

KLIMAZONE

Der Findorffer Verein bringt mit

„Klimafreundlich einkaufen mit

weniger Verpackungsmüll“ ein

neues Projekt an den Start

28

KUNST AUS FINDORFF

Gudrun Schmidtke und Ursula

Gottwald stellen im Interview ihren

Weg zur Kunst in Findorff vor

14

KONZERTMEISTERIN

Anette Behr-König ist mit

Leib und Seele im Verbund

des Orchesters der Bremer

Philharmonikern tätig

22

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

12 Lass die Kohle im Dorff – und wer

möchte, nimmt den Findorffer

Lieferservice in Anspruch

KUNST AUS FINDORFF

14 Zwei Künstlerinnen aus dem

kreativen Zusammenschluss KaF

stellen ihren Werdegang in Sachen

Kunst vor

RUNDUM GESUND

18 Heilender Tee - Ein Heißgetränk

NEUE

SERIE

mit wohltuender Wirkung an

kalten Tagen und prophylaktisch

gegen Krankheiten

ANETTE BEHR-KÖNIG

22 Als Konzertmeisterin bereichert

die Musikerin seit 1994 das

Orchester der Bremer Philharmoniker

WENIGER PLASTIK

28 Die Klimazone Findorff engagiert

sich seit jeher für Umweltschutz

und startet ab sofort ein neues

Projekt

FAMILIE & CO.

34 Lecker, leckerer, Weihnachtsbäckerei!

Viele schöne Rezepte

für köstliche Weihnachtsplätzchen

haben wir zum Nachbacken

auf unseren Familienseiten dabei

4

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


INHALTSVERZEICHNIS

RUNDUM GESUND

In der kalten Jahreszeit

tun gesunde Teemischungen

dem Körper und der Seele

besonders gut – erst recht

nach einem langen Spaziergang

durch die frische

Winterluft

18

WEIHNACHTS-

BÄCKEREI

Auf unseren Familie

& Co.-Seiten stellen wir

die schönsten

Rezepte für Kinder zu

Weihnachten vor –

wunderbarer Plätzchenduft

garantiert

34

WICHTIGE ADRESSEN

40 Die Ärztetafel für Findorff

SPORT IM STADTTEIL

41 Neuigkeiten von der

SG Findorff

IMPRESSUM

42 Wer, was und wann


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Adventskalender für den guten Zweck – seit über zehn Jahren engagiert sich der Bremer Gewürzhandel für soziale Projekte

Helfen und Genießen!

Der Bremer Gewürzhandel unterstützt das Deutsche

Kinderhilfswerk mit einer Spendenaktion

Die Bremer Gewürzhandel GmbH unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk in der

Vorweihnachtszeit mit einer Spendenaktion. Mit jedem verkauften Adventskalender

der Bremer Gewürzexperten geht in diesem Jahr 1 Euro zu Gunsten des Deutschen

Kinderhilfswerkes. Die Spende fließt in den Ernährungsfonds, über den

bundesweit Projekte und Initiativen zur Förderung einer ausgewogenen und gesunden

Ernährung von Kindern und Jugendlichen realisiert werden. Einerseits bekommen

Kinder so täglich ein warmes Mittagessen. Zudem erlernen Kinder und

Jugendliche spielerisch die Grundlagen einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.

Helfen und Genießen als fester Bestandteil der Firmenphilosophie

Seit nunmehr 10 Jahren engagiert sich der Bremer Gewürzhandel ganzjährig und

in hohem Maße sozial. Mit jedem verkauften Produkt spendet das Unternehmen inzwischen

5 Cent an soziale Projekte. Sein soziales Engagement bündelt

das Team unter der „Genusshelfer-Initiative“.

Daniel König, Gründer und Geschäftsführer des Bremer Gewürzhandels, freut sich

sehr über die vorweihnachtliche Spendenkooperation: „Helfen und Genießen ist für

uns untrennbar miteinander verbunden. Aus unserer Sicht liegt es in der Verantwortung

von Unternehmen, sich kontinuierlich sozial zu engagieren. Neben unserem

Spenden-Engagement ist dies unsere Maxime, möglichst vielen Menschen

großartige Produkte zu einem fairen Preis anzubieten und das Thema Kochen und

Genießen näher zu bringen. Es macht uns stolz und glücklich, in diesem Jahr das

Deutsche Kinderhilfswerk zu unterstützen.“

Und auch Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes,

begrüßt die Zusammenarbeit: „Wir freuen uns über die tolle Aktion der Bremer

Gewürzhandel GmbH, die unsere Arbeit für Kinder unterstützt. Über den Ernährungsfonds

des Deutschen Kinderhilfswerkes werden Schulen, Vereine und andere

Einrichtungen bei Kochkursen finanziell gefördert. Hier wird gemeinsam geschnitten,

gekocht und dann natürlich mit Stolz gegessen. Auch Eltern werden in die Projekte

miteinbezogen, schließlich soll das Gelernte zuhause gleich umgesetzt

werden. Gerade Kinder aus finanziell benachteiligten Familien greifen eher zu Fast

Food oder Limonaden statt zu Vollkornbrot oder Obst. Bei ihnen zuhause fehlt oft

das Geld für vollwertige Mahlzeiten. Auch wer Hartz IV bezieht, hat kaum Möglichkeiten,

sich ausgewogen zu ernähren. Dabei ist das sehr wichtig: Ernährungsmuster

behalten Kinder und Jugendliche oft ein Leben lang, umso wichtiger ist es,

hier schon früh eine gute Basis zu schaffen und zu zeigen, dass gesunde Ernährung

eigentlich ganz einfach ist.“

»»» bremer-gewuerzhandel.de/genusshelfer-initiative

6

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

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zwei, dann ...

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Pastorin Carolin Joppig lädt zu vielen weihnachtlich-feierlichen Andachten in

den Klostergarten ein und zum Innehalten in die Kirche (Foto: Martin Stöver/Martin-Luther-Gemeinde)

Weihnachten in

der Martin-Luther-

Gemeinde

Kleine feierliche Andachten

im Klostergarten

„Auch im Jahr 2020 wollen wir die Geburt Jesu Christi feiern - jedoch coronabedingt

auf andere Art und Weise als sonst“, berichtet Carolin Joppig, Pastorin der Martin-

Luther-Gemeinde. Die Martin-Luther-Kirche wird den FindorfferInnen an Heiligabend

offen stehen, um innezuhalten und die Krippe zu betrachten. Die

Gottesdienste werden wiederum draußen im Klostergarten gefeiert. Viele kurze feierliche

Andachten werden das diesmal mit begrenzter Personenzahl sein. Alle weiteren

Informationen stehen auf der Homepage der Gemeinde oder im Gemeindeblatt

"mittendrin". Herzlich willkommen!

»»» martin-luther-findorff.de

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 7


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Im Namen der kompletten Mannschaft bedankt sich Trainer Mirco Pfeifer herzlich

bei Marcella Dammrat-Tiefensee von 7 Sachen-Mode für Frauen und Kinder,

die Sponsor der Mannschaft ist

Neuer Sponsor für

Handballerinnen

Durch Elterneinsatz

Kooperation mit 7 Sachen

Große Freude bei der weiblichen E2 vom SG Findorff, denn kurz vor dem Start in die

Saison 2020/2021 sind alle Spielerinnen der Mannschaften mit einheitlichen Trainingsanzügen

und Trikots ausgestattet. Es war schon lange der Wunsch der Trainer

und Spieler, die Investition in neue Ausstattung zu tätigen. „Trotz der

schwierigen Zeit und wegen dem Einsatz der Eltern konnten wir 7 Sachen - Mode

für Frauen & Kinder, als Sponsor für dieses Vorhaben gewinnen“, freut sich Trainer

Marcus Pfeifer. So übernahm 7 Sachen aus Bremen-Findorff die kompletten Kosten

für neue Trikots und Anzüge. „Über eine solche Spende sind wir unendlich

dankbar. Unterstützungen dieser Art sind für das Ehrenamt Gold wert und ermöglichen

neue Anschaffungen. Wir haben uns riesig gefreut, als wir die Zusage für das

Sponsoring bekommen haben“, betont Mirco Pfeifer. Dem SG Findorff ist es damit

gelungen, diese junge Handball-Mannschaft der weiblichen E2 Jugend neu auszustatten.

Im einheitlichen schwarzen Dress mit den Logos des Sponsors tritt die

Mannschaft von nun bei Spielen auf.

Die drei Schwimmbäder der Bremer Bäder in Walle, Vegesack und Sebaldsbrück

stehen Sportbegeisterten zur Verfügung

Schwimmspaß im Westbad,

Freizeitbad Vegesack und

Schloßparkbad

Vor Ausflug ins Hallenbad

Ticket im Webshop oder

Bremer Bäder-Shop sichern

Indoor-Schwimmen in den Bremer Bädern – diese Möglichkeit bietet sich aktuell im

Westbad in Bremen-Walle, im Freizeitbad Vegesack in Bremen-Nord und im Schloßparkbad

in Bremen-Sebaldsbrück. Die Öffnungszeiten sowie aktuelle Informationen

sind auf www.bremer-baeder.de nachzulesen. Weiterhin gelten in den Bädern Pandemiebedingungen.

Das heißt, dass beispielsweise in einigen Bereichen das Tragen

eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend ist, die Mindestabstände zu anderen

Personen eingehalten werden müssen und dass Eintrittskarten nach wie vor im

Webshop (eine Weiterleitung gibt es auf der Internetseite der Bädergesellschaft)

sowie im Bremer Bäder-Shop bei Karstadt Sports verkauft werden.

An Personen mit Einschränkungen und deren Begleitpersonen werden Eintrittskarten

ohne vorherige Online-Registrierung direkt an den Schwimmbadkassen verkauft.

Dies gilt in den Morgenstunden, als erweitere Vorverkaufsstelle, auch für

Senioren, die ihre Tickets nicht online oder im Bremer Bäder-Shop erwerben können.

Diese Öffnungszeiten sind ebenfalls der Seite www.bremer-baeder.de zu entnehmen.

Zu beachten ist, dass sich die Gültigkeit des Tickets ausschließlich auf

das auf der Eintrittskarte aufgedruckte Datum, die gebuchte Zeitzone sowie auf das

ausgewählte Schwimmbad beschränkt.

»»» bremer-baeder.de

8

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Bereichert Findorffs Gastronomieszene: die L´Orangerie auf dem Findorffmarkt (Foto: Ira Scheidig)

Restaurant L´Orangerie bereichert Findorff

Abwechslungsreiche kulinarische Angebote &

großzügige Terrasse mit Ausblick

Lange gab es Gerüchte, was da wohl in dem Glasanbau am alten Bunker auf dem

Findorffmarkt entstehen würde und wann der Bau fertig sein würde. Im August war

es dann soweit. Die L´Orangerie eröffnete und die schöne Außenterrasse war gleich

gut besetzt.

Der Gastronom Stefan Schröder, der noch weitere Restaurants in Bremen betreibt,

bereichert hier mit seinem Team das kulinarische Angebot des Stadtteils. Frischer

Fisch, Krustentiere, ausgewählte Fleischgerichte, hausgemachte Pasta und feine

regionale und nachhaltige Produkte sorgen für reichlich Genuss in schönem, modernem

und ansprechendem Ambiente. Sehr zu empfehlen ist auch der abwechslungsreiche

Mittagstisch zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Für 8,90

Euro oder 13,90 als Menu mit Tagessuppe und Dessert kann man hier in der Mittagspause

wunderbar schlemmen. Jeden Samstag von 9 bis 11 Uhr lockt ein reichhaltiges

Frühstück. Eine wunderbare Ergänzung des samstäglichen Marktbummels

und Wochenendeinkaufs.

»»» lorangerie-bremen.de

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 9


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Vorweihnachtszeit in der Stadtwaage: Regionale Anbieter sind hier im Rahmen von Made in Bremen vom 14. November bis zum 31. Dezember vertreten und zeigen

einen spannenden Querschnitt von Produkten aus der Region

Made in Bremen

Store in der Stadtwaage

Was als Messe für Produkte, Kunst und Literatur aus Bremen und umzu begann,

wird nun für sechs Wochen sesshaft: Ab dem 14. November wird der Made-in-Bremen-Store

in die historische Bremer Stadtwaage einziehen und dieser eine gehörige

Portion Leben einhauchen.

„Nichts könnte besser zu dieser ur-bremischen Handelsadresse passen als ein

Showroom für die Erzeugnisse und die Kreativität der Region“, so die Projektinitiatorin

Julia Schulze-Windhoff. Zusammen mit ihren Partnern Stevie Schulze und

Florian Wolff arbeitet sie seit über einem Jahr an dem Projekt Made in Bremen.

Die für März als große Messe geplante Veranstaltung wurde corona-bedingt zwar

auf das nächste Jahr verschoben, aber neue Wege taten sich auf: Das Projekt hat

sich als Schnittstelle zwischen hiesigen Produktherstellern, Kreativen und der Wirtschaft

etabliert. Digitales Marketing sowie die erfolgreiche Durchführung der „Heimat

Shoppen“-Aktion im September in der Bremer Innenstadt erzeugten so viel

Nachfrage, dass nun in Zusammenarbeit mit Johann Christian Jacobs, dem Besitzer

der Bremer Stadtwaage, ein Store-Konzept umgesetzt werden kann. „Die Stadtwaage

und regionale Anbieter aus Bremen und umzu gehören seit Jahrhunderten

zusammen. Wir freuen uns daher auf die Vorweihnachtszeit mit Made in Bremen in

der Stadtwaage“, so Jacobs. „Bei dieser Zwischennutzung stehen fast 400 Quadratmeter

Fläche zur Verfügung, sodass wirklich ein repräsentativer Querschnitt der

Schaffenskraft der Region gezeigt werden kann“, freut sich Stevie Schulze.

Made in Bremen: Vom 14. November bis zum 31. Dezember Montag bis Samstag von

11 bis 19 Uhr in der Stadtwaage Bremen, Langenstraße 13, 28195 Bremen.

»»» madeinbremen.com

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


Findorffer Geschäftsleute e.V.

1

Hemmstraße

Münchener Straße

Utbremer Ring

TEXT & FOTOS | IRA SCHEIDIG

Neukirchstraße

Hemmstraße

Herbststraße

Admiralstraße

Bürgerpark

1

RWA Technik Andreas Herrmann

Marburger Str. 8 · 28215 Bremen

Telefon: 0421-54878726 · Handy: 0176-66888497

Email: info@rwa-herrmann.de · www.rwa-herrmann.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8–17 Uhr

Plantage

Findorffstraße

Der gebürtige Findorffer Andreas Herrmann sorgt für Brandschutz und mehr Sicherheit in Gebäuden

Seit 2 Jahren ist Brandschutzprofi Andreas Herrmann

in Findorff mit seinem Unternehmen

RWA Technik selbstständig und sorgt für mehr

Sicherheit im Brandschutz. „Brandschutzsicherheit

hat zugenommen und der Bereich entwickelt

sich rasant“, so der Profi. RWA steht für

Rauch-Wärmeabzugsanlagen. Diese dienen

dem vorbeugenden Brandschutz und sollen im

Brandfall den Brandrauch schnellstmöglich aus

Gebäuden nach außen abführen. Solche Anlagen

beruhen auf einem natürlichen Rauchabzug

infolge thermischen Auftriebs durch

Öffnungen im Dach oder in der Fassade.

Auch die Installation und Wartung von Rauchmeldern

gehört zu seinem Angebot. Inzwischen

gibt es in allen Bundesländern eine

Rauchmelderpflicht. In Schlafzimmern, Kinderzimmern

und in Fluren, die als Fluchtwege dienen,

sollte ein Rauchmelder vorhanden sein,

der einmal jährlich gewartet werden sollte.

Denn die meisten Brandopfer werden im Schlaf

vom Feuer überrascht. Ein richtig installierter

Rauchmelder kann durch rechtzeitige Warnung

von Rauchentwicklung daher Leben retten. Vermieter

sind sogar verpflichtet, Rauchmelder zu

installieren und auch die Wartung durchführen

zu lassen. Und auch im eigenen Haus sei es ratsam,

so der Fachmann.

Auch die Errichtung von Feststellanalgen gehört

zu seinem Portfolio. Jeder kennt schwer zu öffnende

Brandschutztüren, die von allein wieder

zu gehen. Nicht immer praktisch mit Kaffee

oder Aktenordnern auf dem Arm, für ältere

oder im Rollstuhl sitzende Menschen. Feststellanlagen

helfen dabei, solche Türen leicht passierbar

zu machen, indem sie die Brand- und

Rauchschutztüren über einen kleinen Elektromagneten

offen halten. Bemerkt der Rauchmelder

Rauch, so wird die Stromzufuhr zum

Magneten unterbrochen und die Tür schließt

automatisch. Feuer und Rauch können sich

jetzt nicht ausbreiten.

13 Jahre Berufserfahrung bringt Herrmann in

seinem Beruf mit. Er arbeitet auch als Subunternehmer

für große Firmen in diesem Bereich.

Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur, der

auch eine Ausbildung zur Elektrofachkraft absolvierte,

und heutige Brandschutztechniker, ist

damals durch einen Klassenkameraden zu dem

Beruf gekommen, der ihm sehr viel Spaß

macht. Durch Fortbildungen und zertifizierte

Schulungen hält er sich immer auf dem neuesten

Stand.

Mit seinen zwei Mitarbeitern ist er in weiten Teilen

Deutschlands tätig, aber versorgt auch mal

ein Haus in Findorff mit der nötigen Technik und

installiert oder wartet einen Rauchmelder.

Genau das mag er an seinem Beruf. „Man

kommt viel herum, ich habe auch viel in Schleswig-Holstein

an der Küste zu tun, man sieht

viel, ist oft draußen an der Luft. Ich bin nicht so

der Büromensch und die verschiedenen Bereiche

sind abwechslungsreich.“ Vor sechs Jahren

ist der gebürtige Findorffer wieder hierher gezogen

und fühlt sich sehr wohl im Stadtteil.

www.rwa-herrmann.de

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 13


KUNST AUS FINDORFF

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


KUNST AUS FINDORFF

Alles war Kunst und

von geschwungenen Linien

Die Findorffer Künstlerinnen Ursula Gottwald

und Gudrum Schmidtke erzählen von ihrem

kreativen Werdegang

INTERVIEW & FOTOS | FRIEDERIKE HOLTMANN

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 15


KUNST AUS FINDORFF

Gudrun Schmidtke in ihrem hübschen Atelier in Walle - man sieht, dass sie ihre Holzfiguren liebt

Im Hafen gibt es eine alte Schnapsfabrik, in der sich verschiedene Ateliers

und Musikübungsräume befinden. Dort treffe ich Ursula Gottwald und

Gudrun Schmidtke, zwei Künstlerinnen der Findorffer Künstler-Gruppe

KaF (Kunst aus Findorff).

Das Atelier von Ursula Gottwald befindet in einem Raum des alten Verwaltungsgebäudes,

eine hübsche Holzkassetten-Treppe führt uns nach

oben in den hellen weiten Raum voller Bilder, Keramik und Skulpturen.

„Ich habe leider nicht aufgeräumt“, erklärt die Künstlerin. Ein Glück,

denn hier sieht es wirklich wunderbar nach kreativer Arbeit aus. Wir nehmen

mit gebührendem Abstand Platz und ich bestaune die farbenfrohen

Bilder an den Wänden. Ursula Gottwald hat bereits als Kind gezeichnet

und ihr Vater hatte ein Händchen für Landschaftsbilder. Erst mit 18 Jahren

malte sie ihre ersten Landschaftsbilder in Farbe. Später war sie fasziniert

von „den kleinen Formaten bis hin zu Miniaturen“. Mit den

günstigsten Kinderbuntstiften und Wasserfarben zeichnetet sie Dinge und

Situationen, die sie festhalten wollte; je kleiner die Fläche desto besser, bis

hin zu „Minilandschaften auf Bierflaschen-Kronkorken“.

Geboren ist die Wahlbremerin in Köln als Kind einer Arbeiterfamilie und

man merkt ihr die rheinische Frohnatur auch durchaus an. Trotz künstlerischer

Begabung wurde sie Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst und

sie malte, wann immer Zeit dafür blieb. Ende der 70-iger bis Anfang der

80-iger Jahre engagierte sie sich politisch in Köln und irgendwann war ihr

altes Leben nicht mehr das Richtige. „Dann schmiss ich von einem Tag

auf den anderen alles hin, kündigte meinen Job und zog in eine Land-

Kommune in den Harz, wo ich später eine Tischler-Umschulung absolvierte.

Diese Jahre waren eine intensive und tolle Zeit, in der ich mich

kreativ austoben konnte. Ich arbeitete in Holz und Ton, auch Theaterspielen

und das Schreiben kamen hinzu“, beschreibt die Künstlerin ihren

Ausstieg. Nach fünf intensiven, aber, wie sie sagt, auch anstrengenden

Jahren, wollte sie wieder in die Stadt, um mehr künstlerischen Austausch

und Inspiration zu finden. Es sollte eine nicht zu große, grüne und offene

Stadt mit Wasser sein. „Als ich nach Bremen kam habe ich mich direkt

verliebt in diese hübsche, grüne und kreative Stadt, wo immer eine frische

Brise weht, die einem den Kopf frei pustet“, beschreibt Ursula Gottwald

ihren Entschluss, nach Bremen zu ziehen. 1996 zog sie mit ihrem Mann

nach Findorff und wurde, wie sie selbst sagt, „Findorffer Lokalpatriotin“.

„Und folgerichtig bin ich dann auf die KaF-Gruppe gestoßen“, erklärt die

Künstlerin. In Bremen hatte sie zu Beginn in den 90-igern die Dynamik

der darstellenden Kunst gepackt und sie widmete sich dieser eine ganze

Zeit lang, immer neben dem Teilzeitjob. Eine überstandene Krankheit in

2010 brachte sie dazu, sich wieder mehr der bildenden Kunst zuzuwenden.

„Ich dachte, es bleibt mir vielleicht nicht mehr so viel Zeit zum Sprechen

und dass gelingt mir doch am besten durch meine Bilder und

Skulpturen“, erklärt die Künstlerin.

Angetrieben durch das Weiterbildungsstudium Kunst in Bremen ist Ursula

Gottwald seither in ihrem Hafenatelier produktiv. Sie arbeitet gerne

figürlich mit Farben und Naturmaterialen, wie Frauenakte und fertigt

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


KUNST AUS FINDORFF

Die Künstlerin Ursula Gottwald in ihrem Atelier mit dem Buch „Findorff 1860 -

1945. Ein photographischer Streifzug“ , denn sie ist mit Leib und Seele Findorfferin

Skulpturen aus Keramik. Ihre Inspirationen sind Museums-, Galerie- und

Theaterbesuche. Das ist nun seit diesem Frühjahr kaum mehr möglich

und sie ist vor allem besorgt um die junge Kunst- und Kulturszene, die ihr

täglich Brot damit verdient. Deshalb ihr Aufruf: „Kauft Kunst, kauft Musik,

kauft Bücher oder spendet einer kleinen oder privaten Kulturstätte einen

Beitrag zum Überleben.“

Dem schließt sich Gudrun Schmidtke gerne an. Die Wahlbremerin ist ein

„Westfälisches Urgestein“, wie sie selbst sagt. Mit 18 Jahren zog sie nach

Berlin, um über den Umweg einer Krankenschwester-Ausbildung dann

Architektur und Malerei zu studieren. „Ich wollte einfach so weit weg

wie möglich und Westberlin war da genau richtig, denn die künstlerische

Aufbruchstimmung war sehr inspirierend“, beschreibt sie. Auch sie hat

als Kind gezeichnet, gemalt und geschrieben, aber daraus einen Beruf zu

machen, schien zunächst undenkbar. Ihr künstlerischer Weg begann dann

mit dem Studium der Architektur und Malerei in Berlin und Darmstadt.

Nach dem Studium wurde ihr schnell klar, dass in der realen Welt der Architektur

die Kunst und das Kreative nicht wirklich vorkommen. So begann

sie im Kontrast zur architektonischen graden Linie mit

geschwungenen organischen Linien zu arbeiten. Auf diesem Wege kam

Gudrun Schmidtke immer mehr zum figürlichen Malen. Das war dann

Mitte der 90iger in Berlin. In den 2000-dern reduzierte sie die Arbeitszeit

als Architektin. Nun kam als Technik die Lithografie dazu, was sie dann

zu Gunsten des Holzschnittes wieder aufgab. „Die Lithografie ist sehr aufwendig

und das hatte sich einfach nicht gelohnt“, erklärt die Künstlerin

und Architektin. Über Workshops bei dem Künstler Markus Keuler kam

seit 2012 die Holzbilderhauerei dazu. Seither arbeitet sie in Walle in

einem hübschen kleinen Atelier sowohl malend als auch holzbildhauend.

„Meist inspiriert mich eine Situation zu einer figürlichen Darstellung, die

ich zunächst male und dann in eine Holzfigur transformiere“, erklärt die

Künstlerin ihr Vorgehen. 2015 zieht sie mit ihrem Mann, der selbst Bremer

ist, endgültig nach Bremen-Findorff. Sie lieben die Lebensqualität in

Bremen, das Grün der Stadt und die dörfliche Nachbarschaft in dem gewachsenen

Stadtteil. Auch ein Kochbuch mit künstlerischen Darstellungen

der Speisen hat sie schon herausgegeben. Zur KaF-Gruppe kam sie

erst vor kurzer Zeit und auch wenn die angestrebten Gemeinschaftsausstellungen

nun erst einmal warten müssen, freut sie sich auf die Zusammenarbeit

in der Zukunft.


Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


Heilender Tee

Ein Heißgetränk mit wohltuender Wirkung

Schon im Mittelalter war Tee nicht nur ein beliebtes Getränk, sondern fand aufgrund seiner heilenden

Wirkung auch in der Medizin häufig Verwendung. Traditionelle Teesorten wie schwarzer, grüner oder

auch weißer Tee stellen schon seit jeher neben Kaffee die bevorzugten Genussmittel der Menschheit dar.

Aber auch neue Teetrends, zum Beispiel Matcha oder Mate-Tee, bahnen sich ihren Weg in die heimischen

Teetassen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 19


Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

Gesundheitliche Aspekte von Tee

Schon vor unserer Zeitrechnung wurde in China dem Tee, gewonnen aus

der Teepflanze, eine stimulierende und gleichzeitig heilende Wirkung aufgrund

verschiedener Inhaltsstoffe nachgesagt. Durch die enthaltenen

Gerbstoffe und sekundären Pflanzenstoffe besitzt Tee eine verdauungsfördernde

und krebsrisikosenkende Wirkung.

Schwarzer und grüner Tee enthalten zudem Koffein, welches je nach

Ziehdauer eine anregende oder weniger anregende Wirkung erzielt. Denn

je länger der Tee zieht, desto mehr nimmt die anregende Wirkung durch

die Bindung an Gerbstoffe ab.

Dabei sollte beachtet werden, dass übermäßige Mengen an Koffein negative

Auswirkungen auf den Körper haben können. Zu den möglichen Folgen

einer Überdosierung mit Koffein gehören Sodbrennen, Durchfall,

Kopfschmerzen und Schwindel.

Schwarzer Tee:

Die Ziehdauer ist entscheidend

Schwarzer Tee ist und bleibt der beliebteste

Tee. Egal ob Darjeeling, Assam, Ceylon oder

Earl Grey: Durch seine anregende Wirkung

ist schwarzer Tee ein bevorzugtes Genuss

mittel zum Wachwerden. Wenn er minde

stens vier bis fünf Minuten zieht, verliert er

jedoch seinen stimulierenden Effekt.

Bei regelmäßigen Genuss (circa vier Tassen pro Tag) gilt schwarzer Tee

sogar als blutdrucksenkend. Übermäßiger Konsum des Tees wirkt sich jedoch

schädlich auf die Magenschleimhäute aus und kann Kopfschmerzen

sowie leichte Schlafstörungen verursachen. Lässt man den Tee länger als

fünf Minuten ziehen, werden noch mehr Gerbstoffe freigesetzt, welche

einen bitteren Geschmack verursachen, jedoch auch eine antibakterielle

und schmerzlindernde Wirkung besitzen, zum Beispiel bei Durchfallerkrankungen.

Gleichzeitig wird das sogenannte Übelkeitsgefühl unterdrückt.

Grüner Tee:

Unterstützung beim Abnehmen

Grünem Tee wird aufgrund des Inhaltstoffes

Catechin eine heilungsfördernde Wirkung

bei Zahnfleischerkrankungen nachgesagt.

Außerdem unterstützt dieser Tee gleichzeitig

das Vorbeugen von Karies. Zudem soll

grüner Tee den Cholesterinspiegel senken.

Grüner Tee besitzt weniger Koffein als schwarzer Tee, dafür aber eine

durchaus anregende Wirkung auf den Stoffwechsel. Somit eignet sich grüner

Tee prima als Unterstützung beim Abnehmen. Außerdem mindert er

durch seinen hohen Bitterstoffgehalt den Appetit auf süße Lebensmittel.

Bekannte Sorten sind unter anderem Sencha und Gun-Powder.

Matcha Tee:

Konzentrierter Grüntee

Matcha Tee hat seinen Ursprung in Japan

und besteht aus gemahlenen Grünteeblättern

– es handelt sich also um eine

konzentrierte Form des grünen Tees. Matcha

soll eine besonders gesundheitsfördernde

Wirkung besitzen und gilt als echter

Muntermacher.

Durch die konzentrierten Inhaltsstoffe wirkt sich der Tee positiv auf den

gesamten Stoffwechsel aus – zudem wird er unter anderem zur Behandlung

von Hormonstörungen eingesetzt. Das leuchtend grüne Getränk erfreut

sich immer größerer Beliebtheit: Viele Fans benutzen das Pulver

auch zum Kochen und Backen.

Jedoch darf auch hier nicht vergessen werden, dass ein Übermaß an Koffein

gesundheitliche Nebenwirkungen haben kann. Außerdem besitzt

Matcha viel Oxalsäure, die unter anderem die Bildung von Nierensteinen

begünstigt.

20

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


Früchte- und Kräutertees:

Anwendung als Medizin

Viele Früchte- und Kräutertees wurden

ursprünglich ausschließlich für medizinische

und gesundheitsfördernde Zwecke hergestellt.

Während Früchtetees mit einem

hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt punkten,

überzeugen Kräutertees mit den

verschiedensten heilfördernden Wirkungen.

Ingwer: Ingwer besitzt eine durchblutungsfördernde, appetitanregende

und schmerzlindernde Wirkung und hilft außerdem gegen Übelkeit. Gerade

in der kalten Jahreszeit fördert Ingwer die Abwehrkräfte und sorgt

für ein gestärktes Immunsystem.

Quelle: www.gesundheit.de

So wirken Kräutertees beispielsweise appetitanregend, verdauungsfördernd,

antibakteriell, schmerzlindernd, schleimlösend (bei Husten), entgiftend

(Verwendung bei Detox-Kur) oder entwässernd.

Mate-Tee:

Arznei mit Wachmacher-Effekt

Gewonnen aus dem Mate-Strauch, der

seinen Ursprung in Südamerika hat, gilt

der Mate-Tee der Definition nach nicht

als echter Tee. Jedoch besitzt auch dieses

Getränk eine beachtliche Menge an Koffein.

Durch die Zugabe ätherischer Öle wird ein vollmundiger und angenehmer

Geschmack erzielt. Der hohe Vitamingehalt des Mate-Tees verspricht

außerdem eine gesundheitsfördernde Wirkung. Gerbstoffe fördern den

Stoffwechsel und die Verdauung. Wissenswert ist, dass der Mate-Tee in

Deutschland als Arzneimittel zugelassen ist.

Tipps zur Zubereitung

Verwenden Sie zur Zubereitung von Tee immer frisches, möglichst weiches

Wasser. Die optimale Ziehdauer von Tees kann sehr unterschiedlich

sein, wird von den Herstellern jedoch üblicherweise angegeben.

Durch die Zugabe weiterer Lebensmittel kann die gesundheitliche Wirkung

von Tee verstärkt werden. Dazu gehören:

Milch: Die Zugabe von Milch in grünen und schwarzen Tee verringert die

Entstehung von Nierensteinen, da das sogenannte Calciumoxalat (an der

Entstehung von Nierensteinen beteiligt) gelöst wird.

Honig: Honig besitzt eine antibakterielle Wirkung und einen hohen Vitamin-

und Mineralstoffgehalt. Jedoch sollte Honig erst nach der Ziehdauer

dem Tee zugegeben werden, da seine Inhaltsstoffe durch zu heißes Wasser

verloren gehen können.

FACHÄRZTE FÜR AUGENHEILKUNDE

Augenchirurgie | Lasertherapie | ambulante OPs |

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 21


Anette Behr-König

Konzertmeisterin bei den Bremer Philharmonikern

INTERVIEW | IRA SCHEIDIG

FOTOS | VERA DÖPCKE, BREMER PHILHARMONIKER & MARKUS MEYER

22

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 23


ANETTE BEHR-KÖNIG

Anette Behr-König ist Erste Konzertmeisterin bei den Bremer Philharmonikern und probt regelmäßig in Findorff

Als Anette Behr-König als Teenager im Landesjugendorchester das erste

Mal Beethovens 1. Symphonie spielte, war es um sie geschehen. Für sie

war klar, sie will einmal als Geigerin Konzertmeisterin werden. Dass dieser

Traum wahr werden würde, wundert mich nicht, als ich ihr im Probenraum

der Bremer Philharmoniker in Findorff gegenübersitze. Diese

Frau ist so leidenschaftlich und begeistert bei der Sache und bei der Musik,

dass es wohl kaum anders sein konnte. Und wenn sie ihr Instrument zur

Hand nimmt und anfängt zu spielen, wovon ich mich nicht nur beim Treffen,

sondern auch schon bei zahlreichen Konzerten überzeugen konnte,

dann ist man berührt und gefangen vom Klang und der Virtuosität der

Künstlerin.

1. Violinistin im Bremer Orchester

Mittlerweile ist sie seit 1994 als Konzertmeisterin bei den Bremer Philharmonikern

und probt regelmäßig in Findorff. „Als Konzertmeisterin hat

man eine herausgehobene Stellung, man ist das Gesicht und Vertreter des

Orchesters, ist Ansprechpartnerin und im besonderen Austausch mit dem

Dirigenten. Man hat auch eine vermittelnde Rolle und nimmt Verantwortung

für seine Mitspieler wahr“, beschreibt Behr-König ihre Aufgaben.

„Mein Platz im Orchester ist in der ersten Reihe, gut sichtbar für den

Dirigenten wie für meine Kolleginnen und Kollegen. Von dieser Position

aus versuche ich auch rein physisch meine Gruppe zu leiten, den Atem

des Orchesters aufzunehmen. Auch solistische Aufgaben gehören dazu,

ebenso wie koordinieren, Ideen und Vorschläge zu entwickeln und Themen

zu moderieren.“ Und wie sieht der Alltag einer Konzertmeisterin

aus? „Es gibt eigentlich keinen gleichförmigen Alltag, jeder Tag ist anders.

Wir proben etwa vier- bis achtmal pro Woche gemeinsam. Wenn abends

noch Konzerte oder Opernvorstellungen stattfinden, können das sehr

lange, aber auch sehr erfüllende Tage sein.“

Enger Zusammenhalt

Sie fühlt sich wohl im Kreis der Philharmoniker. „Ich bin sehr froh, in diesem

Orchester zu sein. Man wird gehalten im Verbund, das gibt uns Sicherheit,

gerade in Krisenzeiten.“ Auch die Musiker waren hart getroffen

durch die Corona-Pandemie. Ein Orchester lebt nun mal von der Gemeinschaft.

„Wir haben ja alle eine außergewöhnliche Zeit hinter uns,

monatelang konnten wir nur einzeln, jeder für sich allein musizieren, gemeinsame

Proben finden erst seit Juni wieder statt. Das erste Streaming-

Konzert, das wir gegeben haben, hat mich richtig berührt, die Freude,

endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu spielen, aber auch die ernüchternde

Tatsache, dass es noch lange dauern wird, bis wir wieder vor

vollbesetzten Saal konzertieren können.“

Als Kind mit der Geige begonnen

Als 8-Jährige begann sie Geige zu spielen. Schon als Schülerin in der

Grundschule spielte sie begeistert im Schulorchester des Gymnasiums mit.

Das war für sie der erste Schritt auf dem Weg zu ihrer musikalischen Laufbahn,

erzählt sie. Der nächste Schritt folgte als 12-Jährige beim Landesjugendorchester

Rheinland-Pfalz. Als sie dort die erwähnte 1. Symphonie

von Beethoven und das Allegro des 1. Satzes spielte, war ihr klar, dass sie

in einem Orchester spielen wollte. Sie blieb dran, erhielt weiter Musik-

24

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


ANETTE BEHR-KÖNIG

„Ich bin sehr froh, in diesem Orchester zu sein. Man wird gehalten im Verbund,

das gibt uns Sicherheit, gerade in Krisenzeiten“, erzählt Anette Behr-König

unterricht, nahm an zahlreichen Wettbewerben teil - ein üblicher Weg

musikalischer Talente – und gewann mehrere Preise bei internationalen

Wettbewerben. Die gebürtige Wiesbadenerin studierte dann in Saarbrükken

und Berlin, war Mitglied in verschiedenen Orchestern, bevor sie in

Bremen heimisch wurde.

Liebe auf den ersten Ton

Auch ihr Mann ist Musiker. „Bei uns war es nicht Liebe auf den ersten

Blick, sondern auf den ersten Ton beim gemeinsamen Musizieren“, lacht

sie. Er spielt Oboe bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Das

ist auch der Grund, dass es die beiden in den Norden und nach Bremen

verschlug. Beide feste Positionen in renommierten Orchestern in der gleichen

Stadt, das ist nicht selbstverständlich als Musikerehepaar. „Es ist

wirklich ein Glücksfall, dass wir beide hier gelandet sind, gerade auch als

Familie mit Kindern“, freut sie sich.

Facettenreicher Beruf mit viel Leidenschaft

Bereut hat sie ihre Berufswahl nie. „Der Beruf hat so viele verschiedene

Facetten und die Tätigkeiten sind vielfältig. Man kann im Orchester spielen,

allein oder in einem Kammerensemble mit verschiedensten Besetzungen,

es gibt viele zahlreiche, spannende Konzertformate für jede

Zielgruppe, ob jung oder alt. Und man kann natürlich auch unterrichten

und den Nachwuchs fördern - die Möglichkeiten sind enorm vielfältig.

Ich bin dankbar, dass mich die Geige durch mein Leben begleitet und

mich so viel erleben lässt. Ich empfinde den Beruf wirklich als Privileg.“

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 25


ANETTE BEHR-KÖNIG

Im Verbund des Orchesters hat Anette Behr-König seit 26 Jahren ein Zuhause gefunden

Hätte sie auch eine Solokarriere gereizt, möchte ich wissen. „Ich liebe es

auch, alleine zu spielen und habe ja auch im Orchester Soloeinsätze, aber

irgendwann entscheidet man sich, und ich bedaure es nicht. Der symphonische

Bereich sagt mir einfach mehr zu. Große Konzerte sind einfach

toll.“

Das Publikum ist sehr wichtig

Trotz ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Musikerin ist ihr Lampenfieber

nicht fremd. „Es hat sich aber auf ein angenehmes Maß zurückentwickelt.

Älterwerden muss sich ja auch mal auszahlen“, lacht sie. „Ich empfinde

das Gefühl als reizvoll und angenehm. Zwar gibt es Situationen in denen

ich nicht zufrieden bin, aber durch die lange Bühnenerfahrung kann ich

meine Stärken und Schwächen gut einschätzen und sogar damit arbeiten.“

Und Üben, ihr täglich Brot, heißt für sie: „Früher habe ich das als

notwendiges Übel empfunden. Inzwischen schätze ich die Stunden, die

ich allein mit meiner Geige verbringe als echte ´Qualitytime´.“

Im großen Saal vor Publikum zu spielen ist eine ganz besondere Atmosphäre.

„Das Publikum ist eine große Komponente bei unserem Spiel,

sogar bei den Proben in Findorff ist das Publikum gefühlt bei uns. Unsere

Motivation ist es, das zu transportieren, was wir auf der Bühne tun, was

wir sagen und ausdrücken möchten. Die Musik soll sprechen, die Botschaft,

die wir im Kopf haben, möchten wir an das Publikum transformieren.

Manchmal fängt dann die Atmosphäre an zu flirren, es passiert

etwas im Publikum, und wir merken regelrecht, wie unserer Musik die

Konzertgäste berührt. Wahre Glücksmomente für alle im Saal!“, freut sie

sich.

Bach gehört zu ihrer Lieblingsmusik

Gefragt nach ihrem Lieblingskomponisten oder ihrem Lieblingsstück,

muss sie einerseits überlegen, weil es so viel Schönes gibt, aber dann

kommt doch ganz klar und spricht mir damit aus dem Herzen: Bach und

seine h-Moll-Messe. „Bach ist mehr als Musik, seine Werke sind göttlich

schön und bewundernswert und stehen außer Konkurrenz. Bei seiner

Musik fühle ich mich besonders zu Hause. Aber in jeder Epoche gibt es

so viel unermesslich Schönes wie Mozart oder Bruckner, und ich liebe

die großen symphonischen Werke. Das ist Musik, die über so viele Jahrhunderte

eine Aktualität bewahren und die Menschen berühren kann,

einfach faszinierend und überwältigend.“

Das Gespräch mit dieser leidenschaftlichen und liebenswerten Violinistin

hat nun mein Herz berührt und ich werde zukünftig noch begeisterter

der Musik der Bremer Philharmoniker lauschen.

www.bremerphilharmoniker.de

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


Laut dem Umweltbundesamt ist der Verbrauch von

Verpackungen in Deutschland auf ein neues

Rekordhoch geklettert - 227,5 kg Verpackungsabfall

produziert rechnerisch jeder Bürger im Land

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


KLIMAFREUNDLICH

EINKAUFEN

MIT WENIGER

VERPACKUNGSMÜLL

Neue Initiative von Findorffmarkt,

Findorffer Geschäftsleuten

& Klimazone Findorff

TEXT & FOTOS | KLIMAZONE BREMEN-FINDORFF E.V.

In Deutschland fielen 2018 insgesamt 18,9 Millionen

Tonnen Verpackungsabfall an. Das sind

0,7 Prozent mehr als noch 2017. Pro Kopf entspricht

dies durchschnittlich 227,5 kg Verpakkungsabfall.

Seit 2010 ist der Verpackungsverbrauch

damit um 17,9 Prozent gestiegen.

Das zeigt der aktuelle Bericht des Umweltbundesamtes

(UBA) zu Aufkommen und Verwertung

von Verpackungen in Deutschland.

(Quelle: Umweltbundesamt)

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 29


KLIMAZONE FINDORFF

Mehrwegbeutel statt Plastiktüte: Marktsprecherin Marie Pigors und Projektleiter Jürgen Schnier von der Klimazone präsentieren passende Taschen

Seit etlichen Jahren gehören Verpackungen jeglicher Art zu unserem täglichen

Leben. Einerseits sind sie nützlich und notwendig, andererseits

schaden sie durch sehr hohen Verbrauch und häufig überflüssigem Einsatz

der Umwelt. Nachhaltiger Konsum wird oft mit Verzicht in Zusammenhang

gebracht. Doch eigentlich geht es weniger um Verzicht als vielmehr

um die Umstellung auf eine umweltschonende Lebensweise aller BürgerInnen.

Denn es ist elementar wichtig, die Natur und ihre Ressourcen im

Alltag und beim Einkauf so wenig wie möglich zu belasten. Das weltweite

Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verstärkt den Druck auf die natürlichen

Ressourcen wie Rohstoffe, Flächen und die biologische Vielfalt.

Deshalb wird ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit unseren

Lebensgrundlagen zu einer der Schlüsselkompetenz zukunftsfähiger

Gesellschaften. Die Deutschen sind Verpackungsmüll-Europameister. In

keinem anderen EU-Land fällt pro Kopf mehr Müll für Verpackungen an

als in Deutschland und daran hat sich in den letzten Jahren wenig verändert.

Der riesige Müllberg wächst leider weiter, auch bedingt durch das

to-go-Angebot während der aktuellen Corona-Pandemie.

Der gemeinnützige Verein Klimazone Bremen-Findorff e.V. engagiert sich,

um mehr Klimaschutz im Alltag zu verankern. Mit dem Projekt wollen

wir nun gemeinsam mit den Marktleuten vom Findorffmarkt, dem Großmarkt

Bremen und den Einzelhändler*innen der Findorffer Geschäftsleute

durchstarten, um positive Veränderungen im Konsumverhalten zu

erreichen. Viele HändlerInnen haben bereits auf umweltfreundliche Verpackungen

und Mehrweg umgestellt, wollen aber durch die neue gemeinsame

Initiative noch besser werden. Alle HändlerInnen, die beim

Projekt mittmachen, engagieren sich ganz konkret für den Klimaschutz

und erhalten zudem ein Zertifikat vom „Bündnis für Mehrweg“, welches

vom Land Bremen initiiert wurde.

„Mit dem Projekt wollen wir für Handel und VerbraucherInnen Klarheit

schaffen, welche hygienischen Rahmenbedingungen beim Mehrwegeinsatz

gelten, einen Leitfaden für den umweltgerechten Einkauf einsetzen,

Informationskampagnen initiieren, viele Veranstaltungen zum Themakreis

anbieten und die Ergebnisse gerne auf andere Stadtteile übertragen“, er-

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


KLIMAZONE FINDORFF

Der Vorstand der Findorffer Geschäftsleute engagiert sich mit seinen Mitgliedern

ebenfalls für das Projekt „Klimafreundlich einkaufen“

KORZUS

und

PARTNER

RECHTSANWÄLTE UND NOTARE

klärt Jürgen Schnier, Projektleiter der Klimazone-Findorff. „Zudem wollen

wir gemeinsam ein Zeichen setzen für mehr Umwelt- und Klimaschutz in

Findorff“.

Das konkrete Ziel der Findorffer Initiative: Weniger Verpackungsmüll, weniger

Plastikverbrauch, dafür verstärkt Mehrwegsysteme zum Einsatz

bringen. Dafür sind die Verantwortlichen aktuell im Gespräch mit den

Händlern des Findorffer Wochenmarkts, mit den EinzelhänderInnen der

Findorffer Geschäftsleute und den Behörden, um auch in diesem Bereich

umfangreiche Mehrweglösungen zu realisieren. Ein Leitfaden in Sachen

Mehrweg und Hygiene für den Wochenmarkt ist in Arbeit und soll voraussichtlich

im Februar zur verbindlichen Orientierung für Händler und

Verbraucher veröffentlicht werden.

Partner des Projektes sind die Händler des Findorffmarkts, die Findorffer

Geschäftsleute, der Großmarkt Bremen, das Ortsamt-West und die Beiräte,

das Bündnis für Mehrweg und die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt,

Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.

Weitere Informationen über das Projekt sind bei der Klimazone Bremen-

Findorff e.V. erhältlich. Ansprechpartner ist Jürgen Schnier, der unter der

Telefonnummer (0421) 30 392 30 oder per E-Mail unter info@klimazonefindorff.de

zu erreichen ist.

www.klimazone-findorff.de

Notarinnen

Denise Fromme & Nicole Gronemeyer

„Brauchen Sie rechtliche oder notarielle Hilfe rund um Ihre

Immobilie? Oder in persönlichen Angelegenheiten, wie

beispielsweise Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen

und Testamente? Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.“

Hemmstraße 165, 28215 Bremen

Telefon: (0421) 37 77 90 | Telefax: (0421) 376 00 86

E-Mail: rae@korzus-partner.de

www.korzus-partner.de

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 31


KLIMAZONE FINDORFF

Die Gründungsmitglieder der Klimazone Bremen-Findorff e.V. von links nach rechts: Ulf Jacob, Katrin Grosch, Sven Punke, Gesa Wessolowski-Müller, Klaus Prietzel,

Irene Schulte, Jürgen Schnier, Rebecca Karbaumer, Marie Pigors, Bettina Rabe, Hans Schüler (Foto: Jörg Sarbach)

Die Projektziele

Wir wollen...

• ein Gesamtkonzept für Handel und VerbraucherInnen entwickeln, in dem wir Vorschläge

und Leitfäden für die Vermeidung von Verpackungsmüll und den Einsatz von Mehrweg

festlegen,

• ein Umweltbewusstsein schaffen, das eine Umstellung auf eine ressourcenschonende

Lebensweise beinhaltet,

• Aufklärungs- und Informationskampagnen zur Vermeidung von Verpackungsmüll

entwickeln und umsetzen,

• das Bündnis für Mehrweg stärken, die Vermeidung von Verpackung gemeinsam mit

dem Handel und den VerbraucherInnen angehen,

• öffentliche Veranstaltungen zum gesamten Themenbereich initiieren und anbieten,

• dafür sorgen, dass mehr biologische und regionale Lebensmittel angeboten und gekauft

werden und – last not least –

• wollen wir unsere Ergebnisse auf andere Stadtteile in Bremen übertragen!

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Weihnachtsbäckerei

mit Kindern

REZEPTE & FOTO | © DR. AUGUST OETKER NAHRUNGSMITTEL KG

Zur Adventszeit mit Kindern zu backen ist immer

eine große Freude, denn Kinder lieben es, Teig zu

kneten, Plätzchen auszustechen, Kekse zu verzieren

oder durchs Backofenfenster zu schauen. Hier

ein paar tolle Rezepte zum Backen mit Kindern in

der Vorweihnachtszeit!

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


Unsere

„Familie & Co“

Seiten

„Familie & Co“


Weihnachtsmann-

Plätzchen

Zutaten:

Für das Backblech:

Backpapier, Ausstecher Herz, 6er-Set

Zutaten:

1 fertiger Marmorkuchen

3 EL Orangensaft

Außerdem:

etwa 12

Holzspieße oder Schaschlikspieße, Lollistiele

Zum Verzieren:

125 g Kuchenglasur Dunkel (Becher)

Zuckerschrift Weiß

Gebäckschmuck

Zubereitung:

Elch-Lollis

1. Vorbereiten

Kuchen in grobe Stücke schneiden, dann in einer Rührschüssel grob zerbröseln.

2. Zubereiten

Kuchen und Orangensaft mit einem Mixer (Rührstäbe) erst auf niedrigster,

dann auf mittlerer Stufe zu einer feuchten Masse verrühren. Mit den

Händen 12 gleich große Kugeln formen, Holzspieße einstecken.

3. Verzieren

Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen. Schablone kopieren

oder abpausen und ausschneiden. Vom Becher eine kleine Ecke abschneiden

und 24 Geweihe nach Schablone auf Backpapier spritzen (Abb.

1) und fest werden lassen. Deckel vom Becher abziehen, die Lolli-Kugel

in die Glasur tauchen und abstreifen. Evtl. die Glasur mit Hilfe eines Teelöffels

über die Kugeln geben.

Für das Geweih mit einem spitzen Messer 2 Einschnitte auf der Kugeloberseite

(Abb. 2 ) vornehmen, Geweihe vorsichtig einschieben. Zum Aushärten

die Lollis in Zucker gefüllte Gläser stellen oder auf ein mit

Backpapier belegtes Brett legen. Mit der Zuckerschrift Augen aufspritzen,

Gebäckschmuckkugeln mit der Zuckerschrift als Nase ansetzen.

Mürbeteig:

250 g Weizenmehl

½ gestr. TL

Backin

75 g Zucker

etwa 3 Tropfen

Butter-Vanille-Aroma

125 g weiche Butter oder Margarine

1 Ei (Größe M)

Zum Verzieren:

100 g Puderzucker

etwa 1 - 2 EL

Wasser

einige

Zuckeraugen, Back- und Speisefarbein rot

Zuckerschrift in schwarz & einige Kokosraspel

Gebäckschmuck, weiße Mimosen

Zubereitung

1. Mürbeteig zubereiten

Mehl und Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen

und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster,

dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Backblech mit

Backpapier belegen. Backofen vorheizen auf Ober-/Unterhitze etwa 180

°C, bei Heißluft etwa 160 °C

2. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwa ½ cm dick ausrollen. Verschieden

große Herzen ausstechen, auf das Backblech legen und backen.

Einschub: Mitte / Backzeit: etwa 10 Min.

Plätzchen mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost

erkalten lassen.

3. Weihnachtsmann-Plätzchen verzieren

Puderzucker sieben und mit dem Wasser nach und nach zu einem dickflüssigen

Guss verrühren. Etwa 1/3 abnehmen und mit roter Speisefarbe

einfärben. Beide Glasuren in Gefrierbeutel füllen, zunächst von dem Beutel

mit dem roten Guss eine kleine Ecke abschneiden und die Mützen

auftragen, dann mit dem weißen Guss die Gesichter mit Mützen und Bärten

verzieren. Sofort im Anschluss nach Wunsch die Kokosraspel andrücken.

Auf den größeren Herzen die Zuckeraugen mit Guss befestigen.

Die kleinen Herzen mit Zuckerschrift als Augen verzieren. Für den Mützenbommel

Gebäckschmuck an die Mützen drücken. Den Guss fest werden

lassen.

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 35


„Familie & Co“

Zutaten:

Für das Backblech:

Backpapier

Ausstecher Lebkuchenmänner (7,5 cm)

Lebkuchenteig:

200 g Honig

100 g Zucker

1 Pck. Vanillin-Zucker

15 g Butter oder Margarine

250 g Weizenmehl Type 405

250 g Roggenmehl Type 997

1 Pck. Natron

1 Pck. Finesse Weihnachts-Aroma

1 Ei (Größe M)

etwa 5 EL

Milch

Außerdem:

Alufolie

Zum Verzieren:

100 g Dekor-Fondant Weiß

Back- und Speisefarbe, rot

einige Schokodekor-Herzen

Gebäckschmuck

Zuckerschrift

Zubereitung

Lebkuchenmänner

gelöst sind. Die Masse in eine Rührschüssel geben und erkalten lassen.

Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze etwa 180 °C

Heißluft etwa 160 °C

3. Beide Mehlsorten mit Natron mischen, zusammen mit Finesse, Ei und

Milch zu der Fett-Zucker-Masse geben und mit einem Mixer (Knethaken)

zu einem glatten Teig kneten. Den Teig portionsweise auf leicht bemehlter

Arbeitsfläche knapp 1/2 cm dick ausrollen und Lebkuchenmänner

ausstechen. Aus Alufolie einige kleine Rollen formen und diese einigen Figuren

in den Arm legen. Ein Ärmchen darüberklappen und andrücken.

Auf das Backblech legen und backen.

Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 10 Min.

Die Lebkuchenmänner mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen

und erkalten lassen.

1. Zuckerstangen vorbereiten

Die Hälfte weißen Fondant mit Speisefarbe rot färben, evtl. etwas Puderzucker

unterkneten. Für die Zuckerstangen aus weißem und rotem Fondant

etwa 1/2 cm dünne Rollen formen. Diese nebeneinander legen und

miteinander verdrehen. Daraus etwa 6 cm lange Stücke schneiden und zu

Stöcken formen. Mehrere Stunden trocknen lassen.

2. Lebkuchenteig zubereiten

Honig mit Zucker, Vanillin-Zucker und Butter oder Margarine in einem

Topf unter ständigem Rühren erhitzen, bis Fett und Zucker vollständig

4. Lebkuchenmänner verzieren

Die Alustückchen aus den Armen der Lebkuchenmänner sehr vorsichtig

herausziehen und die Zuckerstangen in den Arm legen. Mit Schokodekorherzen,

Gebäckschmuck und Zuckerschrift verzieren.

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FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


„Familie & Co“


(Copyright: Arena-Verlag)

Family & Co


Bundesweiter

Vorlesetag

Bitte Vorlesen! Am 20. November

Kinder glücklich machen


Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest

und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche

Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der Aktionstag ein

öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und

Erwachsene für Geschichten.

Am 20. November 2020 findet der Bundesweite Vorlesetag bereits zum 17. Mal

statt. In diesem Jahr stellen wir den Aktionstag unter das Jahresmotto "Europa und

die Welt" – denn Vorlesen verbindet. Vorleserinnen und Vorleser können ihre großen

und kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf geografische und kulturelle Entdeckungsreisen

durch die Länder unserer Welt und mit zu Menschen nehmen, die

ganz unterschiedlich und doch so ähnlich sind. Dabei lässt das Motto viel Freiraum

für eigene Gestaltung – ob mit mehrsprachigem Vorlesen, Liedern und Ritualen,

Spielen oder Speisen aus verschiedenen Nationen. Vorlesen heißt,

gemeinsam Neues zu entdecken und zu lernen und einander zu verstehen. (Quelle:

Stiftung Lesen)

www.stiftunglesen.de

Aus ihrem neuen Adventskalender-Buch

liest die Bremer Autorin Anna Lott am

5. Dezember vor (Foto: Julia Windhorst)

Nikolaus-Event

für die Kleinen


Am Samstag, den 5. Dezember findet um 15.30 Uhr (unter Vorbehalt aufgrund

der aktuellen Situation) im Loft der ULC Fitness Company, Admiralstraße

54 eine wunderbar vorweihnachtliche Veranstaltung für Kinder und ihre

Familien statt. In diesem Jahr fällt Nikolaus auf einen Sonntag, und das beliebte

Nikolaus-Laufen fällt aus. Weil es für sie jedoch nicht ganz "ohne" geht, hat sich

Barbara Hüchting vom Findorffer Bücherfenster eine Ersatz-Veranstaltung für die

Kleinen überlegt. Kurzerhand hat sie einen großen, sehr gut durchlüftbaren Raum

über den Dächern Findorffs in einem (Achtung!) Fitness-Studio aufgetan und die

Kinderbuchautorin Anna Lott gebeten, aus ihrem ganz zauberhaften Adventskalender-Buch

"Elli Siebenschläfer entdeckt Weihnachten" vorzulesen. Anna Lott wird

die ersten fünf kurzen Geschichten vorlesen, also bis zum 5. Dezember (dem Tag

der Veranstaltung), sodass die Familien die Geschichte ab dem 6. Dezember selbst

weiterlesen können. Und das Besondere: Die anwesenden Kinder begegnen beim

Verlassen des Raums tatsächlich auch noch dem Nikolaus und können ihm ihr Gedicht

oder Lied vortragen und erhalten dafür Mandarinen und Nüsse, ganz so, wie

es im Findorffer Bücherfenster zu Nikolaus der Brauch ist. Der Eintritt beträgt fünf

Euro pro Familie mit Voranmeldung über das Findorffer Bücherfenster.

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 37


„Familie & Co“


Eine VR-Brille macht einen virtuellen Spaziergang in einer kargen Mondlandschaft

möglich - Riesensprünge inklusive! (Bildquelle: Universum® Bremen)

Im Stehen schlafen und

Riesensprünge machen


Die neue Sonderausstellung „Up to Space“ im Universum® Bremen macht

Astronautik real und digital erlebbar. Muss ich ein Mathe-Ass, eine Ausnahmesportlerin

und ein Sprachgenie sein, um in die astronautische Raumfahrt zu

gehen? Welche Alltagsprodukte haben ihren Ursprung in der Raumforschung? Und

wie sieht ein echter Raumanzug aus?

Vom 27. Oktober 2020 bis zum 1. September 2021 bietet die Sonderausstellung

„Up to Space“ im Universum® Bremen seltene Originalgegenstände, knifflige

Selbsttests und fundiertes Wissen rund ums All. Umgeben von echtem Mondstaub,

virtuellen Mondlandschaften und vielen Mitmachstationen können sich Gäste ab

zehn Jahren voll und ganz der Frage widmen, was eine Raumfahrtlaufbahn mit

sich bringen würde und ob sie einem attraktiv erscheint. Während die Ausstellung

einen Bogen vom Flug ins All über ferne Planeten zurück zur Erde spannt, erfahren

die Besucherinnen und Besucher allerhand Expertenwissen über das Leben und

Arbeiten an Bord der ISS, wie Pflanzen im All wachsen oder weshalb eine Raumkapsel

bei der Landung nicht verglüht. Mit einer eigens für das Universum® programmierten

Augmented-Reality-App können sich Interessierte während des

Ausstellungsrundgangs – und anschließend auch von überall aus – zusätzliche

Informationen auf ihr Smartphone holen.

www.universum-bremen.de

Wer ist fit fürs All?


24 Weihnachtsgeschichten

zum

Vorlesen

Die Zeit bis Weihnachten mit

stimmungsvollen Geschichten

verkürzen

In diesem Adventskalender zum Vorlesen sind die 24 schönsten Weihnachtsgeschichten

enthalten: klassische und moderne, besinnliche und

spannende. Eine für jeden Tag im Advent, und die lange Zeit bis

Weihnachten vergeht wie im Flug. Katrin Engelking hat

dazu wunderbar stimmungsvolle Bilder gemalt.

Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch

192 Seiten

Empfohlenes Alter: ab 6 Jahre

ISBN: 978-3-596-80752-9

Illustriert von: Katrin Engelking

Herausgegeben von: Sophie Härtling

Preis: 7,00 Euro

www.fischerverlage.de


Verlosung!

2 x „24 Weihnachtsgeschichten“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. November an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

38

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


„Familie & Co“



Spekulatius der

Weihnachtsdrache

Spekulatius ist mehr

als nur ein Keks!

Für Mats ist der Start in den Dezember ziemlich ungewöhnlich. Er bekommt

statt einer Schnur mit 24 kleinen Päckchen nur einen Adventskalender mit

blöden Sprüchen. Doch dann schenkt ihm die mysteriöse Frau Karma ein Ei. Ein goldenes

Ei, aus dem ein kleiner Drache schlüpft! Mats stellt schnell fest, dass der

Kleine ein Weihnachtsdrache ist. Er duftet nach Weihnachtsgebäck, und so tauft

Mats ihn Spekulatius. Der Weihnachtsdrache überrascht Mats und seine Schwester

Mathilda jeden Tag aufs Neue. Das Leben der Kinder steht Kopf: So viel Weihnachten,

so viel Chaos und so viel Abenteuer haben sie noch nie erlebt.

Tobias Goldfarb schrieb ein zauberhaftes Weihnachtsmärchen, das zum Lieblingsbuch

vieler Eltern und Kinder wurde. Felix von Manteuffel, Schauspieler, Hörbuchsprecher

und Grimme-Preisträger hüllt kleine und große Zuhörer mit seiner

märchenhaften Stimme ein. Genau das Richtige, um sich an langen Winterabenden

auf das Fest vorzubereiten.

Verlosung!

2 x „Spekulatius“

Laufzeit: 2 Stunden, 38 Minuten

2 CDs im Digipac

Art: Ungekürzte Lesung

ISBN: 978-3-8398-4234-8

Preis: 12.95 Euro

❁ ✿


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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Süße

Weihnachtsbäume


Bunten Deko-

Weihnachtswald basteln

Mit Schere, Klopapierrollen, Klebe, Tonpapier und bunter Tannendeko geht es

ans Werk.

Wir schneiden die Klopapierrolle auf die gewünschte Länge und umkleben diese

mit braunem Tonpapier, denn sie wird unser Stamm.


Ob ein, zwei, drei oder mehr Tannenbäume: Den kreativen Ideen und der Größe

des Tannenwäldchens sind keine Grenzen gesetzt

Anschließend versehen wir die fertigen Stämme mit einem ca. 2 cm tiefen Schlitz,

wo wir später die Tannen einhaken. Nun schneiden wir aus grünem Tonpapier kleine

Tannenbäume aus. Diese können nun nach Herzenslust verziert, bemalt und beklebt

werden. Vielleicht möchtest Du sie noch mit einem Stern versehen?

Setze die Tannen nun in die Schlitze des Stammes ein. Fertig! Wenn Du Lust hast,

suchst Du nun draußen noch Deko für Deinen Weihnachtswald: Moos, Blätter oder

kleine Ästchen und dekorierst alles auf einem Tablett, einem Teller oder großen Untersetzer.

Eine kleine Lichterkette oder ein Teelicht im Glas erhellt Deinen Weihnachtswald

stimmungsvoll.

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 39


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

ÄRZTE & APOTHEKEN IN FINDORFF

Carmen Groninga

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28215 Bremen

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Hemmstraße 157

28215 Bremen

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LUNGENFACHARZT

Pneumologikum am Bürgerpark

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Hemmstraße 212-240, 28215 Bremen

Telefon: 0421/22159320

Izedin Fejzullahu

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

UROLOGIE

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Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 354647

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. Spatz & Partner

Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Dr. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 41 31

AUGENHEILKUNDE

HEILPRAKTIKER

Dr. Regine von Gerkan

Lohmannstraße 98

28215 Bremen

(0421) 37 58 21

Kathleen Giersch

Falkenberger Straße 66

28215 Bremen

(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis Schwanenberg

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Geibelstraße 4

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(0421) 4 91 99 81

INNERE MEDIZIN

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke

Am Weidedamm 4

28215 Bremen

(0421) 35 18 18

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Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

NEUROLOGIE

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Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 46 82

ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Regina Langhammer, Stefan Balkausky

und Dr. Ares Akbar

Hemmstraße 233

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Dipl.-Psych. Ursula Drees

Freiberger Straße 21

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(0179) 848 72 98

Psychotherapeutische Praxis

Ute Kampen

Dresdener Straße 15

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(0421) 35 74 43

ZAHNMEDIZIN

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Halberstädter Straße 17

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(0421) 35 22 66

Zahnärzte Findorff

Innsbrucker Straße 96

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(0421) 37 17 77

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

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(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. Thomas Reschka

Heinrich-Böll-Straße 1

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(0421) 37 35 20

HALS-NASEN-OHREN

Dr. Karsten Jacob

Hemmstraße 133

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(0421) 35 42 42

FRAUENHEILKUNDE

Frank Davidsmeyer, Dr. Marion Jagdt

und Martina Bolte

Hemmstraße 157

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(0421) 354 14 14

Dr. Astrid Kania. Dr. Julia Dehmel,

Katja Hitzegrad

Hemmstraße 212 – 240

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Brandtstraße 54

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und Anne Stadler

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Innsbrucker Straße 96

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Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-, Mundund

Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

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(0421) 37 81 78 0

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Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

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Roland Apotheke

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(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14

40

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020


Die neue Flutlichtanlage verlängert die Freiluft-Tennissaison bei der SG Findorff

Das Beste draus gemacht

Die Tennisabteilung der SG Findorff

blickt auf eine turbulente Saison zurück

Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung Ende Januar 2020 wurde

mit der Planung verschiedener Vorhaben (Eröffnungsturnier, Flutlichtanlage,

Punktspielsaison, neues Buchungssystem) bei den Mitgliedern der

Tennisabteilung die Vorfreude auf die kommende Sommersaison geweckt.

Doch mit der Corona-Pandemie und dem Lockdown im März 2020 rückten

die Eröffnung der Sommersaison und die Umsetzung der Projekte erst

einmal in weite Ferne. Mit den schrittweisen Lockerungen nach den

Osterferien wurde die Wiederaufnahme des Spielbetriebs wahrscheinlicher.

Dank eines frühzeitig entwickelten Hygienekonzepts und der Disziplin

aller Mitglieder der Tennisabteilung konnte dann Ende April unter

Einhaltung strenger Richtlinien peu à peu wieder in Findorff Tennis gespielt

und trainiert werden. Auch die Punktspielsaison konnte unter Corona-Bedingungen

doch noch gestartet werden und die gemeldeten

Findorffer Mannschaften haben erfolgreich daran teilgenommen.

Trotz oder auch gerade durch Corona kam es zu einem Zuwachs an Mitgliedern

der Tennisabteilung, so dass die Abteilung mittlerweile 210 Mitglieder

zählt, davon sind 80 Jugendliche. Das Interesse am Tennissport

liegt sicherlich daran, dass Tennis unter Pandemiebedingungen eine „kontaktarme“

Sportart im Freien ist. Außerdem gibt es in der Findorffer Tennisabteilung

einen großen Jugendbereich mit 7 Mannschaften und das

große Engagement der Trainer im Bereich der Jugendförderung hat sich

offensichtlich herumgesprochen. Unter Einhaltung der Corona-Auflagen

konnten schließlich auch in diesem Jahr die Tennisvereinsmeisterschaften

ausgetragen werden. Mit 102 Anmeldungen war die Teilnehmerzahl

nahezu rekordverdächtig. Über einen Zeitraum von 3 Monaten wurden

die Meisterschaften in verschiedenen Konkurrenzen ausgetragen. Hierbei

war der jüngste Teilnehmerin 9 Jahre alt, der älteste 75.

Dank der Unterstützung des Gesamtvereins SG Findorff und des Sportamts,

durch das Engagement der Mitglieder und durch die Förderung verschiedener

Geschäftsleute konnte ein lang gehegter Wunsch im August

dieses Jahres endlich umgesetzt werden: auf 2 von 4 Tennisplätzen konnte

die Flutlichtanlage in Betrieb genommen werden! Durch die 4 Masten

mit blendfreien LEDs der Firma Bellut GmbH ist nun eine Verlängerung

des Spiel- und Trainingsbetriebs bis 22 Uhr, außerdem eine Verlängerung

der Außen-Saison bis November und ein früherer Start im Frühjahr möglich.

Bedauerlicherweise musste die für Anfang Oktober geplante Einweihung

der Flutlichtanlage wegen Corona ins Frühjahr 2021 verschoben

werden.

Warm einpacken heißt es in dieser Hallensaison, denn Lüften ist aktuell oberstes

Gebot

Wenn Indoor Sport wie

Outdoor Sport stattfindet

Kalt ist es, ein leichter Luftzug liegt

ständig in der Luft, aber es ist trocken!

Man könnte glauben, hier ist die Rede von unseren Sportangeboten, die

üblicherweise draußen an der frischen Luft stattfinden, wie Fußball,

Leichtathletik, Laufen, Tennis während der Sommersaison. Doch so ist es

nicht! Die Corona Pandemie lässt den eigentlichen Indoor Sport, wie Karate,

Gymnastik, Kinderturnen, Tischtennis und viele mehr, jetzt wie Outdoor

Sport erscheinen. Die Vorschriften und Bedingungen, die jetzt in den

Turnhallen zur Durchführung notwendig sind, lassen den Sport zu einem

besonderen „Erlebnis“ werden. Ständiges Lüften ist angesagt, alle zwanzig

Minuten wird stoßgelüftet. Da reicht kein Funktionsshirt mehr aus,

mindestens zwei Schichten werden jetzt von den SportlerInnen angezogen,

um der „frischen Luft“ in den Hallen zu trotzen. Über das eigentliche

Sportshirt kommt noch eine Schicht Fleece. In den Gymnastikstunden

wird das Mattenprogramm alle zwanzig Minuten durch die Einheit „Lüften“

unterbrochen. Und die Entspannungseinheit, vor Corona immer ein

schönes Highlight zum Stundenabschluss, wird zur Herausforderung und

man hofft, dass sie schnell zu Ende geht.

Aber anders geht es im Moment nicht. So lange die Pandemie so zirkuliert

wie zurzeit, ist Lüften zu einer neuen Bewegungseinheit geworden. Fenster

öffnen, Türen öffnen, 5 Minuten lang, dann alles wieder schließen

und weiter geht`s mit dem eigentlichen Sportprogramm. Das „Neue Programm“,

es bleibt eine Herausforderung, die gemeistert werden will!

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-findorff.de

Stefanie Arndt-Bosau (Stellvertr. Abteilungsleiterin Tennisabteilung)

FINDORFF Magazin | November - Dezember 2020 41


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