INFO MELS_04_2004.qxp - Gemeinde Mels

mels.ch

INFO MELS_04_2004.qxp - Gemeinde Mels

info

Mitteilungen der Gemeinde Mels

Schlittelplausch von Vermol

Ein Untersuchungsbericht der Kantonspolizei und der Haftpflichtversicherung kommt zum

Schluss, dass die Strassen nach Vermol und Mädris sich nicht als Schlittelwege eignen.

Melser Fasnacht

Aus Jugendschutzgründen, vermehrtem Vandalismus und Übergriffe auf Personen müssen

die bisherigen Leitplanken verstärkt werden.

Hallenbad

Die Wiedereröffnung des sanierten Hallenbades steht bevor. Am 3. Januar 2005 wird der

Badebetrieb mit erweiterten Öffnungszeiten wieder voll aufgenommen.

Ladenöffnungszeiten

Geschäfte, welche die Voraussetzungen für eine erweiterte Ladenöffnung erfüllen, dürfen

an öffentlichen Ruhetagen zu bestimmten Zeiten ihre Tore öffnen.

04

2004

Der neue Abfallkalender 2005

liegt bei (Bitte aufbewahren!)

Der Gemeinderat wu¨nscht

der ganzen Bevo¨lkerung

eine besinnliche Advents-

und Weihnachtszeit und

einen guten Start ins 2005!


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

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Abtretende Titel Behördenmitglieder

24 neg

Ende Dezember 2004 geht die laufende

Amtsperiode zu Ende. Die Bürgerschaft

hat am 26. September 2004 als neues

Ratsmitglied Cornelius Bärtsch, Heiligkreuz,

und als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission

Roman Guntli,

Mels, gewählt. Das Stimmvolk hat

gleichzeitig auch den wieder antretenden

Behördenmitgliedern das Vertrauen

ausgesprochen. Am 28. November

2004 wurde im zweiten Wahlgang als

Mitglied der Geschäftsprüfungskommission

Bruno Good, Heiligkreuz, gewählt.

Diese Neuwahlen kamen aufgrund der

Demissionen unserer langjährigen

Behördenmitglieder Ruedi Suter, Plons,

Ruedi Eberle, Heiligkreuz, und Martin

Nauer, Mels, zustande.

Ruedi Suter tritt nach 16-jähriger Tätigkeit für die

Politische Gemeinde Mels auf Ende dieses Jahres

von seinem Amt zurück. Er war ein sehr verdien-

ter Gemeinderat, hat er doch in zahlreichen Kommissionen

und Delegationen mitgearbeitet und

ist verschiedenen Gremien als engagierter Präsident

vorgestanden. Bei den vielfältigen Ratsgeschäften

ist er namhaft an der Entscheidfindung

beteiligt gewesen. Er hat an über 700 Gemeinderatssitzungen

aktiv teilgenommen. Die Beschlüsse

der Behörde hat er, stets mit dem Gemeinwohl

vor Augen, zielbewusst mitgetragen,

wenn er dabei bei Betroffenen zwischendurch

auch mal auf fehlendes Verständnis gestossen

ist. Mit Fleiss und Sorgfalt hat er sich eingesetzt

und die vielfältige Materie mitgetragen. Mit seinem

Wissen und Sachverstand hat er viele für das

Gemeinwesen wichtige Problemlösungen massgeblich

beeinflusst und damit bleibende Spuren

hinterlassen.

Ebenfalls während 16 Jahren hat Ruedi Eberle

und während 12 Jahren Martin Nauer in der Geschäftsprüfungskommission

mitgewirkt. Ruedi

Eberle amtierte als Präsident und Martin Nauer

Neue Lehrlinge für Sommer 2005

Gestützt auf die Ausschreibung der

Lehrstellen, sind heuer insgesamt

15 Bewerbungen für die offenen KV-

Lehrstellen auf der Gemeindeverwaltung

Mels eingegangen. Davon waren

neun einheimische und sechs auswärtige

Jugendliche. Die auswärtigen Anwärter

konnten nicht berücksichtigt

werden, da geeignete örtliche Bewerbungen

vorliegen.

Als negative und unverständliche Begleiterscheinung

musste vermehrt festgestellt werden, dass

einige Zusagen von voreiligen Lehrbetrieben ausserhalb

der Frist des «Fairplay-Abkommens»,

welches vom Kantonalen Amt für Berufsbildung

empfohlen wird, erfolgt sind. Diese Aktion wurde

ins Leben gerufen, damit die Lernenden und deren

Eltern nicht stets früher Lehrverträge zusagen

und unterzeichnen müssen. Diese Situation hat

in der Vergangenheit zu unnötigem Stress und zu

grossem Druck geführt. Offensichtlich geht die

Tendenz jedoch wieder in Richtung «der Schnellere

ist der Geschwindere». Das kann weder im

Interesse der Stellensuchenden noch der Ausbildungsbetriebe

liegen.

Trotz dieser Situation und verschiedenen vorzeitigen

Absagen präsentierte sich der Bewerbungsspiegel

gut. Aus den Bewerbern wurden Miriam

Hobi, Gabreitenstrasse 3, Mels, und Andreas

Kohler, Katzenbachstrasse 10, Heiligkreuz, gewählt.

Wir heissen unsere neuen «Stifte» bereits

heute herzlich willkommen und freuen uns auf

eine gute und engagierte Zusammenarbeit.

als Schreiber. Wenn es auch manchmal hart zur

Sache ging und manche Auseinandersetzung

ausgetragen wurde, es ging ihnen immer um das

Wohl der Gemeinde.

Die Zurückgetretenen haben ihr Bestes gegeben,

haben Zeit, Engagement und Herzblut in ihr

Schaffen investiert. Im Namen des Gemeinderates

und der Bevölkerung danken wir den zurücktretenden

Behördenmitgliedern ganz herzlich für

ihre sehr gute Arbeit.Wir wünschen ihnen für die

Zukunft alles Gute und eine etwas ruhigere und

weniger nervenaufreibende Zeit.

Vereinbarung

Vermittler-Stellvertretung

Die am 21. September bzw. 11. Oktober 2004

abgeschlossene Vereinbarung zwischen den

Gemeinderäten Sargans und Mels über die

Übernahme der Vermittler-Stellvertretung tritt

ab 1. Januar 2005 in Rechtskraft. Innert der

Referendumsfrist vom 27. Oktober bis 25. November

2004 wurde keine Urnenabstimmung

verlangt. Der Erlass wurde vom Justiz- und

Polizeidepartement des Kantons St. Gallen am

1. Dezember 2004 genehmigt.

Die Politische Gemeinde Mels hat sich als einzige

Gemeinde in der näheren Umgebung bereit

erklärt, die Vermittler-Stellvertretung für

Sargans zu übernehmen. Diese Zusammenarbeit

wurde in einer Vereinbarung geregelt. Danach

wird der Vermittler der Politischen Gemeinde

Mels als ordentlicher Stellvertreter des

Vermittlers der Politischen Gemeinde Sargans

eingesetzt. Die Stellvertretung wird in der Gemeinde

Sargans ausgeübt. Die Gemeinde Sargans

stellt die für das Vermittlungsverfahren

notwendigen Räumlichkeiten unentgeltlich zur

Verfügung. Die Gemeinde Sargans erhält die

vom Stellvertreter gesprochenen Gebühren

und Ordnungsbussen. Dafür entschädigt sie

den Stellvertreter für dessen Amtshandlungen

gemäss der Regelung der Gemeinde Mels.

Die Vertragsparteien können von dieser Vereinbarung

unter Einhaltung einer Kündigungsfrist

von zwölf Monaten auf Ende einer Amtsdauer

zurücktreten. Auch diese Form von Zusammenarbeit

zeigt, dass die Gemeinden

vermehrt versuchen, gegenseitige Synergien

zu nutzen und dadurch Einsparungen zu erzielen.


12. Melser Weihnachtsmarkt

Am Samstag vor dem zweiten Adventssonntag

wurde der zwölfte Weihnachtsmarkt

durchgeführt. Ein Anlass, der sich

von Beginn an grosser Beliebtheit in der

Bevölkerung erfreute.

Der heurige Publikumsaufmarsch zeigte einmal

mehr, dass der weihnächtliche Markt aus dem

Melser Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken

ist. Vom Geburtshelfer des Weihnachtsmarktes,

Gemeinderatsschreiber Roland

Kohler, wollten wir etwas über die Entstehungsgeschichte

erfahren und gleichzeitig wissen, ob

der Markt für die Zukunft gesichert ist. Zu diesem

Zweck haben wir den Chef der Marktkommission

interviewt.

Redaktion: Wann wurde der erste Weihnachtsmarkt

veranstaltet und wie kam es überhaupt

dazu?

Roland Kohler: Der erste Markt fand am Samstag,

11.Dezember 1993, statt. Die Idee war

früher schon im Kopf eines engagierten Ratsmitgliedes.

Die Umsetzung liess jedoch noch etwas

auf sich warten und musste erst noch etwas reifen.

Damals lag es im Bestreben einzelner Initianten,

auch im Winter etwas für die Bevölkerung

zu tun. Im Sommer und Herbst fanden schon

zahlreiche Aktivitäten im Zentrum statt, jedoch

wurde der idyllische Dorfplatz im Winter kaum

genutzt. So festigte sich die Vision zu einem kon-

kreten Projekt, welches anzupacken war. Ich

nahm diese Aufgabe gerne an, um einen vorweihnächtlichen

Treff der Bevölkerung ins Leben

zu rufen.

Red.: Wie ist der Weihnachtsmarkt bei Ausstellern

und der Bevölkerung aufgenommen worden?

Roland Kohler: Eigentlich waren wir von Beginn

an überrascht, dass das Interesse so gross

war. Erst nahmen noch einige Detaillisten und

Vereine teil. Schon bald erwies sich dies jedoch

als etwas schwierig. Immer mehr konzentrierte

sich der Weihnachtsmarkt auf weihnächtliche

Produkte, die vorwiegend selbst gebastelt und

hergestellt wurden. Aber es gibt heute noch vereinzelte

Stände, welche dieses Kriterium nicht erfüllen.

Der Bezug zur Weihnachtszeit ist für uns

jedoch von grosser Bedeutung.

Red.: Ist der Melser Weihnachtsmarkt nicht

ein Konkurrenzprodukt zu anderen (grösseren)

Weihnachtsmärkten?

Roland Kohler: Wir sehen das anders. Unser

Markt ist idyllisch, familiär, auch wenn er sehr gut

besucht ist. Bei uns stehen vielleicht andere Kriterien

im Vordergrund als andernorts. Hauptsächlich

geht es um einen Treff der Bevölkerung,

was in Mels immer wieder sehr geschätzt wird.

Auf dem Dorfplatz fühlt man sich einfach wohl,

jeder will dabei sein.

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

3

Red.: Gehört ein solcher Anlass überhaupt zu

den Kernaufgaben einer Gemeindeverwaltung?

Roland Kohler: Nein, natürlich nicht. Wir organisieren

den Markt, weil unsererseits noch keine

Personen oder Institutionen gefunden werden

konnten, die diesen schönen Anlass weiterbetreuen

möchten. Es wäre schön, wenn sich jemand

bereit erklären könnte, den Weihnachtsmarkt

in den nächsten Jahren zu gestalten. Dies

darf jedoch nicht falsch verstanden werden. Ich

hörte auch schon, dass unser Markt eingestellt

werde. Dieses Gerücht entbehrt jeder Grundlage.

Wenn die Gemeinde keine Nachfolge-Organisation

findet, dann wird der Markt wohl auch noch

in zwanzig Jahren von der Gemeinde durchgeführt.

Für den Standaufbau wird wohl eh immer

die Gemeindewerkgruppe verantwortlich zeichnen.

Denn es ist nicht anzunehmen, dass sonst

jemand frühmorgens und am späten Abend diese

Arbeit übernehmen wird. Diesem Sondereinsatz

gebührt an dieser Stelle meinerseits ein ganz

herzliches Dankeschön.

Red.: Was fehlt am Melser Weihnachtsmarkt?

Roland Kohler: Anfänglich waren wir stark

drum bemüht, ein Begleitprogramm auf die Beine

zu stellen. Von Kerzenziehen über Kasperli-

Theater haben wir alles versucht. Die Akzeptanz

war jedoch bescheiden, so dass wir annehmen

mussten, dass diese Nebenschauplätze von untergeordneter

Bedeutung sind. Seit einigen Jahren

arbeiten wir mit der Gemeindebibliothek zusammen,

welche jeweils für die Kleinen Lesestunden

organisiert. Diese werden bei den

Kindern sehr geschätzt. Für die Eltern ist es dadurch

möglich, eine Stunde allein am Markt verbringen

zu können.

Red.: Wir danken Ihnen für das Interview.

Wer möchte den

Melser Weihnachtsmarkt

mitorganisieren?

Damit der Markt auch in den nächsten Jahren

erfolgreich durchgeführt werden kann,

sind neue Inputs gefragt. Deshalb sucht die

Gemeinderatskanzlei eine Interessengruppe

oder Institution, welche die Organisa-tion

des Weihnachtsmarktes mitgestalten

oder gar übernehmen möchte. Hätten Sie

daran Freude?

Interessenten melden sich bitte unter

gemeindeverwaltung@mels.ch oder unter

Telefon 081 725 30 30. Herzlichen Dank!


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

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Schlittelplausch von Vermol

Seit Jahrzehnten wird auf der Vermölerund

Mädriserstrasse geschlittelt. Im letzten

Winter ereignete sich ein Unfall mit

einer verletzten Person. Die Unfallbeteiligten

haben daraufhin die Behörde ersucht,

die rechtliche Situation dieses

«Angebotes» und im Interesse aller

Schlittler entsprechende Massnahmen

zu prüfen. Entweder soll das Schlittenfahren

verboten, nur zu gewissen Zeiten

zugelassen oder eine Spur für Schlittler

abgesperrt werden.

Der Gemeinderat hat aufgrund dessen die Kantonspolizei

sowie die Haftpflichtversicherung der

Gemeinde auf die Thematik angesprochen und

nach Lösungen gesucht. Die vorliegenden Antworten

lassen leider keine Winterfreude aufkommen.

Gemäss Verkehrsregelverordnung dürfen fahrzeugähnliche

Geräte als Verkehrsmittel verwendet

werden. Schlitten gehören nicht dazu, sie

gelten vielmehr als Sportgerät und nur dort als

Verkehrsmittel, wo dies ortsüblich ist. In der Verordnung

heisst es wörtlich: «Für Tätigkeiten, namentlich

Spiele, die auf einer begrenzten Fläche

stattfinden, darf die für die Fussgänger bestimmte

Verkehrsfläche und auf verkehrsarmen Nebenstrassen

(z. B. Wohnquartieren) der gesamte Bereich

der Fahrbahn benützt werden, sofern die

übrigen Verkehrsteilnehmer dadurch weder behindert

noch gefährdet werden.»

Die Definition «verkehrsarm» ist für die Kantonspolizei

nicht immer einfach. Bei der Verbindungsstrasse

nach Vermol handelt es sich um

eine Gemeindestrasse zweiter Klasse. Sie erschliesst

ein ganzjährig bewohntes Gebiet. Auch

die Verbindung nach Mädris ist bis zum Restaurant

Bergheim als Gemeindestrasse zweiter Klasse

eingestuft. Beide Gebiete werden durch einen

Schulbus erschlossen und im Winter gepflügt. Es

erfolgt aber keine Schwarzräumung. Bei kritischen

Situationen werden die vom Schulbus befahrenen

Strecken gesalzen oder gesplittet.

Da in Mädris wie auch in Vermol eine grössere

Anzahl von Liegenschaften ganzjährig bewohnt

sind und das Hotel Alpenrösli wie auch das Restaurant

Bergheim oft mit Personenwagen aufgesucht

werden, muss die Strasse unbedingt offen

bleiben. Die Möglichkeit für eine Einbahnregelung

(nur in Fahrtrichtung der Schlittler) ist

ebenso wenig möglich wie eine gänzliche Sperrung

der Strasse.

Strassen können nur dann zum Schlitteln freigegeben

werden, wenn sie mit einem allgemeinen

Fahrverbot oder allenfalls mit einer Ein-

bahnregelung versehen werden. Auf Gemeindestrassen

dritter Klasse ist dies ohne weiteres

möglich, sofern die Erschliessung der angrenzenden

Liegenschaften gewährleistet bleibt. Bei

höher klassierten Strassen ist dies im Normalfall

nicht möglich.

Die Kantonspolizei ist sich bewusst, dass sich das

Schlitteln in der Bevölkerung grosser Beliebtheit

erfreut. Trotzdem kommt sie nach eingehender

Prüfung der Situation zum Schluss, dass sich die

Strassen nach Vermol und Mädris aus Gründen

der Verkehrssicherheit nicht als Schlittelwege eignen

und deshalb auch nicht entsprechend signalisiert

werden können. Eine Sperrung komme wegen

ihrer Funktion und Nutzung nicht in Frage.

Deshalb wurde dem Gemeinderat empfohlen,

das Schlitteln durch Schwarzräumung, Splitten

usw. zu verunmöglichen. Dadurch könnten Unfälle

verhindert und allfällige Schadensansprüche

ausgeschlossen werden.

Auch die Haftpflichtversicherung der Politischen

Gemeinde Mels hat keine gute Prognose herausgegeben.

Unter Berücksichtigung der Tatsachen,

dass sich bereits ein Unfall ereignet hat, es sich

um Gemeindestrassen zweiter Klasse mit entsprechendem

Verkehrsaufkommen handelt und

die Kantonspolizei eine Benutzung durch Schlittenfahrer

für nicht zulässig erachtet, ist der Versicherer

der Meinung, dass die Gemeinde Mels bei

einem Schadenfall doch ein erhebliches Haftungsrisiko

hätte. Aus diesem Grunde wird der

Gemeinderat wohl oder übel gezwungen sein,

angemessene Massnahmen gegen das Schlitteln

auf der Vermöler- und Mädriserstrasse zu treffen.

Es ist äusserst bedauerlich, dass in unserer

rechtsstaatlichen Welt immer weniger Platz für

langjährige Traditionen und plauschige Freizeitbeschäftigungen

verbleibt.

Höhere Renten

ab 2005

Das ordentliche AHV-Rentenalter der Frauen

wird auf 64 Jahre erhöht. Die AHV/IV-

Renten werden um 1,9 Prozent erhöht. Neu

beträgt die Maximalrente 2150 Franken im

Monat.

Die Lohngrenze für den Bezug von Ausbildungszulagen

nach dem Kinderzulagengesetz

erhöht sich als Folge der Rentenerhöhung

auf 1720 Franken pro Monat. Die

Ansätze für die Kinder- und Ausbildungszulagen

bleiben unverändert.

Die bisherigen Beitragssätze an die Sozialversicherungen

bleiben unverändert. Eine

Veränderung erfährt einzig die sinkende

Beitragsskala für Selbstständigerwerbende.

Die Höchstlimite für die Anwendung der

sinkenden Beitragsskala beträgt neu 51600

Franken.


Verbindungsweg

Talackerstrasse–Melibündtenweg

Im Zusammenhang mit der Überbauung

des Grundstücks am südwestlichen Ende

der Talackerstrasse hat der Gemeinderat

eine Fusswegverbindung verlangt.

Die Realisierung solcher Fusswege liegt

im öffentlichen Interesse. Sie sind erklärtes

Ziel des Leitbildes der Politischen Gemeinde

Mels aus dem Jahre 1997 und

dienen der Förderung von Radfahrern

und Fussgängern.

Zugleich wird am Ende der Talackerstrasse der

seit Jahren fehlende Wendehammer realisiert.

Verkehrsbeschränkungen

Seezsträsschen

Das Seezunternehmen in Flums ist an

den Gemeinderat gelangt, mit der Bitte

um Erlass eines Fahrverbots für Motorräder

und Motorfahrzeuge für das

Seezsträsschen und andere Strassenzüge

zwischen Flums und Mels.

Die Melser Behörde hat das Gesuch

grundsätzlich befürwortet und die Kantonspolizei

St. Gallen ersucht, die entsprechenden

Schritte einzuleiten.

Im Herbst hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen

mit den verschiedenen Interessenvertretern

eine Besprechung mit Augenschein durchgeführt.

Daraus sind entsprechende Signalisationspläne

und Textvorlagen entstanden. Da es sich

bei allen betroffenen Strassen um Gemeindestrassen

3. Klasse handelt, lag die Kompetenz für

den Erlass der Fahrverbote bei den Gemeinderäten

Mels und Flums.Während der Ausschreibung

in den amtlichen Publikationsorganen ist in

Flums eine Einsprache eingegangen. Diese wurde

zwischenzeitlich beantwortet.

Der Gemeinderat Mels geht davon aus, dass die

Fahrverbote Anfang nächsten Jahres signalisiert

werden können. Davon betroffen sind auf unserem

Gemeindegebiet das Seezsträsschen (Nr.

302), die Saxstrasse (Nr. 395), die Saxholzstrasse

(Nr. 396) sowie die Grossrietstrasse (Nr. 300).

Der entsprechende Teilstrassenplan zur öffentlichen

Widmung des notwendigen Baugrundes

wurde im Sommer publiziert. Die daraufhin eingegangene

Einsprache konnte gütlich bereinigt

werden. Alsdann konnte das Projekt dem Kantonalen

Tiefbauamt St.Gallen zur Genehmigung

eingereicht werden. Diese traf Mitte Oktober ein,

so dass mit den Arbeiten begonnen werden

kann.

Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für das

Entgegenkommen und die Kooperation zur Realisierung

dieses einfachen, aber doch wichtigen

Bauwerks.

Die Verbindung zwischen Mels und Flums entlang

der Seez dient hauptsächlich der landwirtschaftlichen

Bewirtschaftung des Bodens in diesem

Gebiet. Die Verbindung wird hauptsächlich

in den Sommermonaten aber auch von Radfahrern

oft benützt. Es handelt sich um einen kantonalen

Radweg. Auch Fussgänger und Familien

mit Kleinkindern bewegen sich oft in diesem

Naherholungsgebiet der Gemeinden Flums und

Mels.

In den vergangenen Jahren hat die Benützung

der Strassenverbindung durch Motorwagen und

Motorräder stark zugenommen. Sie beeinträchtigen

die landwirtschaftliche Nutzung und die

schwächeren Verkehrsteilnehmer. Die Motorwagen

und Motorräder sind auf eine Verbindung

entlang der Seez jedoch nicht angewiesen. Sie

können die Autobahn oder die Staatsstrasse

benützen. Deshalb ist der Verbotserlass absolut

gerechtfertigt. Ähnliche Bestrebungen waren vor

Jahren bereits im Gang. Diese wurden damals

schon vom Gemeinderat Mels unterstützt. Deshalb

ist die Behörde dankbar, dass die Umsetzung

nun an die Hand genommen werden kann.

Somit werden Zuwiderhandlungen gegen die

signalisierte Beschränkung in Anwendung des

Schweizerischen Strassenverkehrsgesetzes und

dessen Verordnung geahndet.

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

5

Neuregelung

beim Winterdienst

Der Gemeinderat hat dem Transportgewerbe

im Herbst einen Rahmenvertrag

für die Regelung des Winterdienstes sowie

einen neuen Tarif für den Einsatz

von privaten Fahrzeugen im Winterdienst

vorgelegt. Noch vor Wintereinbruch

konnten die Verträge mit den Unternehmern

Oskar Bärtsch, Kaspar

Good sowie Eberle Transporte AG abgeschlossen

werden. Die Vertragspartner

haben sich entgegenkommend und kooperativ

verhalten.

Der Strassenunterhalt ist im st.-gallischen Strassengesetz

aus dem Jahre 1989 geregelt. Darunter

fällt unter zahlreichen anderen Kriterien auch

der Winterdienst. Der Gemeinderat hat sich letztmals

im Jahre 1992 konkret zur Unterhaltspraxis

geäussert. Die Behörde hielt damals fest, dass die

organisatorische Abwicklung des Winterdienstes

beizubehalten sei. Das bedeutete, dass die

Schneeräumung (Winterunterhalt) weitgehend

von der Gemeinde bzw. durch die beauftragten

Drittunternehmer zulasten des Gemeindehaushaltes

besorgt wurde. Davon ausgenommen sind

private Plätze und Strassen, die mittels separatem

Rapport festgehalten und nach Abschluss einer

Wintersaison abgerechnet werden.

Die Entschädigung der Unternehmer erfolgte bis

anhin über einen speziellen Tarif. Ein vertragliches

Werk bestand nicht. Für die Bereitstellung von

entsprechenden Fahrzeugen, Maschinen und

Geräten wurde für eine Dauer von fünf Monaten

jährlich eine Entschädigung zugesprochen und in

der Regel auch ausbezahlt. Davon ausgenommen

blieb der Winter 1999, in welchem besonders

viel Schnee wegzuräumen war.

Die Schneeräumung und vor allem auch die angewendeten

Tarife führten auch immer wieder zu

internen und externen Diskussionen. So war es

dem Gemeinderat seit einiger Zeit ein echtes Anliegen,

die Entschädigungen mit anderen Gemeinden

zu vergleichen und eine vertragliche Regelung

anzustreben. Die Verträge konnten im

November gegenseitig unterzeichnet werden.

Die Regelung gilt somit ab sofort und kann diesen

Winter erstmals umgesetzt werden.


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

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Hallenbad-Wiedereröffnung

steht bevor!

In Kürze ist es so weit, der Wiedereröffnung des

frisch sanierten Hallenbades steht nichts mehr im

Weg! Der Badebetrieb wird ab Montag, 3. Januar

2005, wieder voll aufgenommen. Im Zusammenhang

mit der Wiedereröffnung ergeben sich

einige Neuerungen. Gerne informieren wir Sie

darüber wie folgt:

Öffnungszeiten

Montag 13.30 – 21.30 Uhr

Dienstag–Freitag 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 21.30 Uhr

Samstag 09.00 – 18.00 Uhr neu durchgehend offen

Sonntag 09.00 – 17.00 Uhr neu durchgehend offen

Neu sind die durchgehenden Öffnungszeiten am Wochenende, die einen Badespass auch über die Mittagszeit

gewährleisten. Nutzen Sie diese wohl etwas ruhigeren Stunden für ein ausgiebiges und erholsames

Bad oder für einige sportliche Schwimmzüge!

Neue Angebote

Mittwoch 07.00 – 08.00 Uhr Frühschwimmen

Mittwoch 13.30 – 16.00 Uhr Kinderbadeplausch

Freitag Warmwassertag

Mit diesen neuen Angeboten wollen wir die Attraktivität

unseres Hallenbades aufwerten. Frühschwimmen

eignet sich vor allem für Frühaufsteher,

die bereits morgens etwas für ihre Fitness

tun wollen. Der Kinderbadeplausch ist für den

schulfreien Mittwochnachmittag gedacht. Hier

dürfen sich Kinder neuerdings auch mit Wasserspielzeugen

und -geräten beschäftigen.

Der Warmwassertag steht dann ganz im Zeichen

des Wellness. Er eignet sich besonders für

Schwimmer, die es etwas weniger sportlich wollen

oder die aus gesundheitlichen Gründen warmes

Wasser benötigen. Geeignet ist der Warmwassertag

also auch für wenig und nicht trainierte

Personen, Nichtschwimmer, Senioren und für

Mütter mit Kleinkindern.

Ausserdem wurde ein Kiosk mit Cafeteria eingerichtet,

wo während bestimmten Zeiten nichtalkoholische

Getränke und kleine Snacks angeboten

werden. Beim Kiosk können die Schüler auch

Pausenbrote, Früchte, Snacks und Getränke kaufen.

Neue Eintrittspreise

Natürlich mussten mit den erweiterten Angeboten

und der Sanierung auch die Eintrittspreise

angepasst werden. Es wurde jedoch darauf Wert

gelegt, dass die Kosten für einen Badebesuch

weiterhin erschwinglich bleiben. Die Preise präsentieren

sich wie folgt:

Geschenkidee

Suchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk?

Ein Abonnement für

Erwachsene oder Kinder ist ein

sinnvolles Präsent. Es macht Freude,

ist gesund und steigert die Lebensqualität!

Bestellen oder beziehen

Sie die Abos vorzugsweise

bis zum 23. Dezember 2004 beim

Schulsekretariat Mels (unter Telefon

081 725 50 12).

Natürlich nehmen wir Ihre Bestellungen

auch später gerne entgegen.

Einzeleintritt: * Erwachsene Fr. 6.00

Kinder Fr. 3.50

Abonnement (10 Eintritte): Erwachsene Fr. 55.00

Kinder Fr. 30.00

Jahresabonnement Erwachsene Fr. 170.00

Kinder Fr. 80.00

Halbjahresabonnement Erwachsene Fr. 100.00

Kinder Fr. 50.00

*Bei einem Einzeleintritt benötigen Sie für das Schlüsseldepot beim Garderobenschrank ein Zweifrankenstück.

Für die Abokarte wird ein Pfand von fünf Franken

eingezogen, das bei Rückgabe der unbeschädigten

Karte zurückerstattet wird.

Kinder bis und mit 6 Jahren in Begleitung der Eltern

geniessen freien Eintritt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Melser Hallenbad

und heissen Sie ganz herzlich willkommen!

Freundliche Grüsse Ihr Hallenbad-Team Mels


Aufgrund der grossen Nachfrage bietet die Politische

Gemeinde Mels ihren Einwohnern seit

1. Dezember 2004 neu fünf unpersönliche SBB-

Generalabonnemente der zweiten Klasse an. Das

bedeutet, dass also ein zusätzliches Abo angeschafft

wurde. Damit leistet die Gemeinde einen

weiteren aktiven Beitrag an die Förderung des

öffentlichen Verkehrs. Die Tageskarte Gemeinde

ermöglicht die freie Fahrt auf Nahverkehrsmitteln

und vielen Schiffsbetrieben der Schweiz. Auf den

privaten Autobus- und Seilbahnverbindungen

werden teilweise Ermässigungen gewährt. Die

Flexicards erfreuen sich grosser Beliebtheit und

sind praktisch immer ausgebucht. Eine rechtzeitige

Reservation empfiehlt sich deshalb unbedingt.

Bestimmungen

Bezugsbestimmungen

für Tageskarte Gemeinde

1. Bezugsberechtigung

Bezugsberechtigt sind in der Gemeinde Mels

wohnhafte Personen. Massgebend ist der zivilrechtliche

Wohnsitz. An Auswärtige werden die

Tageskarten Gemeinde verkauft, wenn drei Tage

vor dem Reisedatum noch Karten zur Verfügung

stehen.

2. Reservation

Reservationen können telefonisch, per E-Mail

oder am Schalter erfolgen.

3. Bezug

Die Tageskarten Gemeinde werden nicht per

Post versandt. Sie müssen bei der Information/Einwohneramt

spätestens drei

Tage vor dem Reisedatum abgeholt

werden. Danach werden sie für andere Bezüger

freigegeben.

4. Verhinderung

Eine gekaufte Tageskarte kann bis drei Tage

vor dem Gültigkeitsdatum zurückgegeben

werden. Für reservierte, aber nicht bezogene

Tageskarten ist der volle Preis zu entrichten.

5. Preis

Eine Tageskarte kostet 30 Franken. Der Betrag

ist beim Bezug der Karte bar zu entrichten.

Räumung von Gräbern auf dem

Friedhof Mels

Auf dem Friedhof Mels müssen infolge Ablauf der

gesetzlichen Grabesruhe bis spätestens 30. April

2005 folgende Gräber geräumt werden:

Grabfeld Nr. 8

Bestattungen 1981–1983

(Schneider-Moser Eugenia, 1902–1981, bis

Ackermann-Nuttli Aloisia (Louise), 1909–1983)

Wir bitten Angehörige der Verstorbenen, die

Grabsteine, Einfassungen und Pflanzen bis zum

30. April 2005 zu entfernen. Grabmäler und

Pflanzen, die bis zu diesem Datum nicht beseitigt

worden sind, verfallen an die politische Gemeinde,

welche jegliche Verantwortung und Haftung

ablehnt.

Auskunft/Reservationen:

Einwohneramt/Information Mels

Rathaus

8887 Mels

Telefon 081 725 30 60

irene.kessler@mels.ch

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

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Innovationspreis

Heidiland 2005

Mit der Verleihung des Innovationspreises

Heidiland sollen in verschiedenen Branchen

Initiativen oder Innovationen in der Ferienregion

Heidiland ausgelöst werden. Mit der

Preisverleihung sollen vor allem besondere

Leistungen anerkannt und in der Öffentlichkeit

bekannt gemacht werden. Das gegenseitige

Verständnis soll gefördert und damit

dokumentiert werden, dass die branchenübergreifende

Zusammenarbeit in Zukunft

noch wichtiger werden wird. Der regionale

Gedanke nimmt einen sehr hohen Stellenwert

ein, weil sich heute Kräfte gegen die

Globalisierung regen. Kräfte und/oder Bedürfnisse,

die als Chancen angesehen werden

können. Nach aussen soll der Innovationspreis

signalisieren, dass

– in der Ferienregion Heidiland etwas in Bewegung

ist

– diese Region ihre Zukunft selber in die

Hand nimmt

Zur Wettbewerbsteilnahme und Preisverleihung

werden Innovationen und Initiativen

zu folgenden vier Bereichen gesucht:

– Land- und Alpwirtschaft

– Lebensmittelverarbeitung und Lebensmittelhandel

– Gastronomie und Hotellerie

– Tourismus

Die Anmeldefrist für den Innovationspreis

Heidiland 2005 läuft bereits wieder, so dass

im November 2005 erneut eine Preisverleihung

stattfinden kann.

Die detaillierte Broschüre mit Anmeldeformular

kann bezogen werden bei Innovationspreis

Heidiland, Sekretariat, c/o Ferienregion

Heidiland, Postfach 60, 7320 Sargans,

Telefon 081 720 08 10, Fax 081 720 08 28,

info@rsw.ch, www.rsw.ch.

Blanko-Abstimmungsdaten 2005

Der Bundesrat hat die Blanko-Daten für eidgenössische

Abstimmungen für das Jahr 2005

wie folgt festgelegt:

5. Juni, 25. Sept. und 27. Nov. 2005

An diesen Daten finden voraussichtlich eidgenössische,

kantonale und soweit nötig auch

kommunale Abstimmungen statt. Alle Daten

bis ins Jahr 2020 finden Sie im Internet unter

www.admin.ch/ch/d/pore/va/liste2020.html.


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

8

Langfristige Energieversorgung

der Gemeinde Mels

Das im Jahre 1980 in Betrieb genommene

SAK-Unterwerk Mels, welches ausschliesslich

die Gemeinde Mels mit Energie

versorgt, müsste in den nächsten

Jahren schrittweise bis zum totalen Ersatz

im Jahre 2014 erneuert werden.

Als Deckungsbeitrag an die Anlage- und

Betriebskosten zahlt das EW Mels den

St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken

(SAK) jährlich einen Pauschalbetrag

von 150’000 Franken. Zur Abdeckung

der tatsächlichen Amortisations- und

Betriebskosten müssten die SAK den

Jahresbeitrag ab 1. Oktober 2004 auf

mindestens 230’000 Franken erhöhen.

Im Weiteren muss aus technischen Gründen die

Kommandoanlage dringend erneuert werden.

Das grosse Betriebsrisiko – die Stromausfälle des

vergangenen Sommers hatten ihre Ursache im

UW Mels – lässt keinen Weiterbetrieb mehr zu.

Zudem sind für die alten Rechner keine Ersatzteile

mehr erhältlich. Die SAK haben vorgesehen,

die Kommandoanlage im Jahre 2005 zu einem

Betrag von 1,2 Mio. Franken zu ersetzen. Dies

würde für das EW Mels bedeuten, dass der jährliche

Betrag um weitere 140’000 Franken auf gesamthaft

370’000 Franken erhöht würde. Bis

zum Jahre 2014 (Totalersatz des UW Mels) würde

der Jahresbeitrag für das EW Mels auf mindestens

900’000 Franken ansteigen.

Diese Aussichten waren Veranlassung dafür, dass

die Geschäftsleitung des EW Mels und die SAK

das Gespräch über die längerfristige und wirtschaftlich

optimale Versorgung gesucht haben.

Als Ergebnis der gemeinsamen Besprechungen

resultierten grundsätzlich drei mögliche Varianten:

Variante 1 Ausbau Unterwerk Mels

Variante 2 Versorgung ab dem Unterwerk

Sargans mit 16 kV

Variante 3 Versorgung ab dem Unterwerk

Sargans, aber mit 20 kV und mit

vorgängiger Anpassung der Netze

Mels auf die erhöhte Spannung

Kostenvergleich Investitionen, Anlagekosten 2005–2015

Variante 1 Variante 2 Variante 3

UW Mels UW Sargans (16 kV) Spannungsumbau und

Erneuerung

Jahr / Kosten Anteil EWM Anteil SAK Anteil EWM Anteil SAK Anteil EWM Anteil SAK

2005 630’000 1'200’000 640’000 4'050’000 1'265’000 2'050’000

2006 770’000 0 450’000 50’000 1'075’000 150’000

2007 770’000 0 450’000 50’000 1'075’000 150’000

2008 770’000 0 650’000 450’000 1'275’000 550’000

2009 770’000 600’000 400’000 0 50’000 0

2010 810’000 0 400’000 0 50’000 0

2011 810’000 0 400’000 0 50’000 0

2012 810’000 0 400’000 0 50’000 0

2013 810’000 5'000’000 400’000 0 100’000 0

2014 1’305’000 0 400’000 0 100’000 0

2015 1’305’000 0 400’000 0 100’000 0

Total 9'560’000 6'800’000 4'990’000 4'600’000 5'190’000 2'900’000

Variantenentscheid

Nach diversen Besprechungen und Abklärungen

kam man gemeinsam mit den SAK zum Schluss,

dass die Variante 3, «Speisung ab UW Sargans

mit 20 kV / Spannungsumbau EW Mels», für beide

Partner langfristig die technisch und wirtschaftlich

beste Lösung ist, ohne jedoch eine verminderte

Versorgungssicherheit in Kauf nehmen

zu müssen.

Die Kosten für diesen Spannungsumbau im

EWM-Netz scheinen auf den ersten Blick hoch.

Betrachtet man jedoch den daraus resultierenden

Anlagewert, mit allen neuen Transformatoren

und den neuen Hochspannungskabeln, so

steigt dieser massiv an. In den nächsten Jahren

müssten keine anderen, grösseren Investitionen

mehr getätigt werden. Da die SAK bei dieser Variante

auf einen Ausbau im UW Sargans verzichten

können, beteiligen sie sich an den Kosten des

EW Mels. Die effektiven, einmaligen Mehrkosten

gegenüber den ohnehin notwendigen Ersatzinvestitionen

belaufen sich dadurch auf ca. 1,2

Mio. Franken. Die Ressortkommission des EW

Mels und der Gemeinderat Mels sind diesen

Überlegungen gefolgt und haben dem Spannungsumbau

von 16 kV auf 20 kV mit Einspeisung

ab UW Sargans zugestimmt.

Voraussichtlicher Fahrplan

Technische Anpassungen im UW Sargans

abgeschlossen bis Mitte Jahr 2005

Erste 20-kV-Kabelzuleitung UW Sargans–Mels

möglich bis Mitte Jahr 2005

Zweite 20-kV-Kabelzuleitung

UW Sargans–Mels ca. Ende 2005

Spannungsumbau EW Mels

von 16 auf 20 kV 2005 – 2008


Neubau Reservoir Langwiese

Im Rahmen des generellen Wasserversorgungsprojektes

ist es vorgesehen,

das bestehende Reservoir Langwiese,

welches nicht mehr dem heutigen

Stand der Technik entspricht, durch eine

neue Reservoiranlage zu ersetzen. Die

Bauarbeiten haben am 10. Mai 2004

begonnen. In der ersten Etappe wurde

die Baugrube erstellt. Um die Sicherheit

der Baustelle zu garantieren, sind die

Böschungen im unteren Teil der Baugrube

mit Spritzbeton und Bewehrungsnetzen

verfestigt worden. Zusätzlich wurden

lokal Anker gebohrt, die an den

darunter liegenden Felsen befestigt

sind. Nach der Erstellung der Baugrube

wurde im Juli 2004 mit den Betonarbeiten

begonnen.

Rohbau

Das Reservoir Langwiese besteht aus drei Wasserkammern

mit Speichervolumen von je 100 m3 ,

100 m3 und 50 m3 sowie einem Betriebsraum, in

dem sich die verschiedenen Installationen (Rohrleitungen,

Armaturen, UV-Anlage zur Desinfektion

des Trinkwassers mit Ultraviolettstrahlen,

Schaltschränke für die Betriebssteuerung, Luftfilter,

Entfeuchtungsanlage, usw.) befinden. Insgesamt

wurden rund 170 m3 wasserdichter Beton

und 15’000 kg Armierungseisen für den Bau der

Reservoiranlage eingesetzt. Aufgrund der Betonaggressivität

des zufliessenden Quellwassers

musste darauf geachtet werden, dass ein Beton

mit einem Zement verwendet wurde, welcher einen

hohen Sulfatwiderstand aufweist. Zur Verbesserung

des Oberflächenschutzes des Betons

wurden spezielle Schalungsbahnen eingesetzt,

welche die Widerstandskraft des Randbetons

deutlich erhöhen. Auf eine zusätzliche Auskleidung

der Wasserkammern konnte deshalb verzichtet

werden. Nach der Fertigstellung der Wasserkammern

wurde eine Dichtigkeitsprobe der

Behälter durchgeführt, welche keine Mängel an

den Betonarbeiten ergab. Die Rohbauarbeiten

wurden anfangs November abgeschlossen. Dies

leitete die nächste Etappe in diesem Projekt ein,

welche die Erstellung der Leitungsanschlüsse

und die Ausbau- und Installationsarbeiten beinhaltet.

Heutiger Stand der Arbeiten

Nach den Rohbauarbeiten wurden die Rohrinstallationen

im Untergeschoss des Betriebsraumes

durch das Wasserwerk Mels durchgeführt.

Gleichzeitig erfolgte auch die Verlegung der Verbindungsleitungen

zu den heute bestehenden

Trinkwasserleitungen in der Weisstannentalstrasse

(definitiver Anschluss erfolgt erst bei der Inbetriebnahme)

und die Erstellung der Überlaufleitung

in den nahe gelegenen Vorfluter. Nachdem

die Schutzrohre für das Elektro- und Steuerkabel

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

9

verlegt waren, konnte vor dem Reservoir mit den

Auffüllungsarbeiten begonnen werden. Der heutige

Stand ist so, dass die Hinterfüllung des Gebäudes

auf allen vier Seiten und die Ausbau- und

Installationsarbeiten im Innern der Anlage weitergeführt

werden können.

Termine

Die Inbetriebnahme des Reservoirs Langwiese

ist auf Ende April 2005 vorgesehen, wenn die

Arbeiten planmässig voranschreiten. In den

nächsten Monaten sind die beteiligten Unternehmer

gefordert, sowohl die Hinterfüllungsund

Umgebungsarbeiten als auch den Ausbau

und die Installationen im Betriebsraum zu vollenden.

Kosten

Das Bauprojekt sah gemäss Voranschlag folgende Kosten (exkl. MWST) vor:

Reservoirgebäude und Armaturen Fr. 630'000.--

Diverse Anschlüsse (Strom, Wasser, Steuerung) Fr. 45'000.--

Technisches Konto und Unvorhergesehenes Fr. 65'000.abzüglich

Beiträge der GVA Fr. 126'000.--

Zwischentotal Fr. 614'000.--

Aufgrund der geotechnischen Schwierigkeiten bei der Erstellung der Baugrube

sind massive Mehrkosten entstanden. Dies ergibt folgende voraussichtlichen

Gesamtkosten:

Zwischentotal Fr. 614'000.--

Mehrkosten netto Fr. 250'000.--

Gesamttotal (exkl. MWST) Fr. 864'000.--

Von dieser Summe wurden bis zum heutigen Tag rund 470’000 Franken an

die Unternehmungen für ihre Leistungen bezahlt.

Pensionierung beim Wasserwerk Mels

Josef Kalberer trat im Jahre 1971 als junger Mitarbeiter ins EW Mels

ein. Er arbeitete bis 1995 als Maschinist in den Kraftwerken Plons und

Tobel sowie im Netzbau. Während dieser Zeit wurden beide Kraftwerke

saniert, es erfolgte ein Spannungsumbau des gesamten EW-Netzes

und das neue Unterwerk Mels nahm seinen Betrieb auf.

Im Jahre 1995 wechselte der Mitarbeiter in den Bereich Wasserversorgung.

In dieser Funktion konnte er nebst den laufenden Unterhaltsarbeiten

und diversen anderen Projekten bei der Sanierung der Wasserversorgung

Hinterberg und der Umsetzung des Generellen Wasserversorgungsprojektes (GWP)

mitarbeiten. Per Ende November 2004 ist Sepp Kalberer in den verdienten Ruhestand eingetreten

und kann seinen dritten Lebensabschnitt mit seiner Familie geniessen.

Josef Kalberer hat die Entwicklung des EW Mels in all den Jahren wesentlich mitgeprägt. Mit seiner

angenehmen, überlegten Art hat er auch in hektischen Zeiten stets die nötige Ruhe und Übersicht

bewahrt. Wir danken unserem verdienten Mitarbeiter herzlich für seine langjährigen, wertvollen

Dienste und wünschen ihm für die weitere Zukunft viel Glück und gute Gesundheit.

Erich Büsser, Geschäftsführer EW Mels


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

10

Neuerungen bei Ruhetagen

und Ladenöffnungszeiten

Am 1. Juli 2004 trat das neue Gesetz

über Ruhetag und Ladenöffnung in

Kraft. Mit der entsprechenden Verordnung

werden neue Leitplanken gesetzt.

Diese definieren sich aus dem Ruheund

Erholungsbedürfnis der Bevölkerung

und aus der Notwendigkeit gegenseitiger

Rücksichtnahme. Dies gilt für

die Nachtruhe und in besonderem Mass

für den Sonntag und die Feiertage.

Als Tage der Besinnung, der familiären Beziehungen,

der sozialen Kontakte und der Erholung bestimmen

sie massgebend die Qualität und den

Rhythmus des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

In diesem Sinne sollen die Leitplanken helfen,

eine übermässige Kommerzialisierung des

Sonntags und der Feiertage zu verhindern.

Öffentliche Ruhetage sind die Sonntage sowie

die Feiertage Neujahr, Karfreitag, Ostermontag,

Auffahrt, Pfingstmontag, Bundesfeiertag, Allerheiligen,

Weihnachtstag und Stefanstag. Als hohe

Feiertage gelten der Karfreitag, Ostersonntag,

Pfingstsonntag, Eidgenössische Bettag und

Weihnachtstag. An öffentlichen Ruhetagen sind

Tätigkeiten und Veranstaltungen untersagt, die

Erholung und Ruhe unverhältnismässig stören.

Grundsätzlich müssen Läden mit einer allgemeinen

Ladenöffnungsregelung an den öffentlichen

Ruhetagen geschlossen bleiben. Nur Geschäfte,

welche die Voraussetzungen für eine erweiterte

Ladenöffnung erfüllen, dürfen offen bleiben. Die

Vorschriften über die allgemeine Ladenöffnung

regeln die möglichen Öffnungszeiten der Läden

des Detailhandels. Sie gelten auch für andere

Verkaufsstellen, deren Verkaufsart dem Ladenverkauf

ähnlich ist, sowie für Publikumsmessen

und Videotheken. Für die Gastwirtschaftsbetriebe

nach dem Gastwirtschaftsgesetz und weitere

spezielle Fälle (Freizeitbetriebe,Apotheken, Galerien

usw.) gelten die Vorschriften über die Ladenöffnung

nicht. Erweiterte Ladenöffnungszeiten

gelten für Läden und andere Verkaufsstellen,

die zur Hauptsache Lebensmittel anbieten, mit

einer Fläche bis höchstens 120 m 2 , sowie für

Kioske, Blumenläden und Videotheken.

Durch Reglement oder Bewilligung kann die politische

Gemeinde unter bestimmten Voraussetzungen

Ausnahmen von den gesetzlichen Ladenöffnungszeiten

zulassen (beispielsweise für

Ladenöffnung einmal pro Woche bis 21.00 Uhr

sowie allgemeine oder individuelle Sonntagsverkäufe,

höchstens vier je Laden und Jahr).

Die nachstehende Übersicht zeigt die neuen Ladenöffnungszeiten

im Detail:

Tag Allgemeine Ladenöffnung Erweiterte Ladenöffnung

Montag bis Freitag 06.00 bis 19.00 Uhr 05.00 bis 22.00 Uhr

(zwei Ausnahmen pro Jahr

für spezielle Verkaufsanlässe

auf Gesuch hin möglich)

Samstag 06.00 bis 17.00 Uhr 05.00 bis 22.00 Uhr

sowie Gründonnerstag,

24. und 31. Dezember

Sonntag geschlossen 07.00 bis 21.00 Uhr

sowie 1. Januar, Oster- (vier frei wählbare

montag, Auffahrt, Sonntagsverkäufe pro Jahr

Pfingstmontag, auf Gesuch hin möglich;

1. August, 1. November, in der Adventszeit nur von

26. Dezember 12.00 bis 17.00 Uhr möglich)

Hoher Feiertag geschlossen 07.00 bis 21.00 Uhr

Karfreitag, Ostersonntag,

Pfingstsonntag,

Eidg. Bettag, 25. Dezember

Verschiedene Bereiche, die bisher durch Gemeindevorschriften

geregelt wurden, werden im kantonalen

Gesetz über Ruhetag und Ladenöffnung

einheitlich geregelt. Da das kantonale Recht vorgeht,

sind Vorschriften im kommunalen Ladenschlussreglement,

die dem kantonalen Gesetz

Schweizer Pass –

Neuerungen

Der Bundesrat hat sich in einer Herbstsitzung

für die Einführung von Pässen mit biometrischen

Daten entschieden. Schweizerinnen

und Schweizer sollen ab Ende 2005

einen Pass mit biometrischen Daten beantragen

können.

Während dem vom Bundesrat beschlossenen

– auf fünf Jahre befristeten – Pilotprojekt

können Schweizer Bürgerinnen und

Bürger auf freiwilliger Basis einen Pass mit

biometrischen Daten beantragen. In erster

Linie werden solche Pässe jenen Personen

ausgestellt, die tatsächlich einen biometrischen

Ausweis benötigen, beispielsweise

weil sie nach dem 26. Oktober 2005 in die

USA reisen wollen und nicht über einen maschinenlesbaren

Pass (Modell 2003) verfügen,

welcher vor diesem Datum ausgestellt

wurde.

Ein maschinenlesbarer Pass des Modells

2003 bleibt bis zum Ende der Laufzeit gültig.

Ein solches Dokument dürfte unserer

Bevölkerung noch auf Jahre hinaus ein problemloses

Reisen erlauben. Ein Pass mit

biometrischen Daten wird zudem teurer

sein als ein Pass des Modells 2003.

Die biometrischen Informationen können

einen Beitrag zur sicheren Identifikation einer

Person leisten. Bereits heute werden in

verschiedenen Bereichen (z. B. Zutritt zu Sicherheitsanlagen)

biometrische Daten verwendet,

die elektronisch verschlüsselt sind.

Zum Zeitpunkt der Einführung des neuen

Schweizer Passes im Jahre 2003 waren weder

die technischen Voraussetzungen gegeben

noch bestanden die notwendigen, international

anerkannten Standards, um

biometrische Daten in den Pass aufzunehmen.

Erst kürzlich wurden im Rahmen der

internationalen Zivilluftfahrt-Organisation

(ICAO), welche alle Standards für Reisedokumente

erarbeitet, die letzten anzuwendenden

Kriterien für biometrische Daten in

Reiseausweisen festgelegt.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.fedpol.ch.

widersprechen, seit dem 1. Juli 2004 nicht mehr

anwendbar. Das neue Gesetz finden Sie unter

www.gallex.ch, sGS 552.1 (elektronische Gesetzessammlung

des Kantons St. Gallen). Bei Fragen

erteilt die Gemeinderatskanzlei Auskünfte. Dort

sind auch Gesuchsformulare erhältlich.


Mutterschaftsentschädigung

Änderungen in der EO

ab 1. Juli 2005

Anspruchsberechtigung

Anspruchsberechtigt sind Frauen, die unmittelbar

vor der Niederkunft während 9 Monaten in der

AHV obligatorisch versichert waren (Mindestversicherungsdauer)

und in dieser Zeit mindestens 5

Monate lang eine Erwerbstätigkeit (Mindestbeitragsdauer)

ausübten, wobei auch eine Teilzeitanstellung

genügt.

Versicherungszeiten

Bei der Berechnung der Mindestversicherungsdauer

und der Mindestbeitragsdauer werden

auch Zeiten berücksichtigt, welche Schweizer

und EU-/EFTA-Bürger in der obligatorischen Versicherung

eines EU-/EFTA-Staates zurücklegten.

Die Mindestversicherungsdauer wird herabgesetzt,

wenn die Niederkunft vorzeitig erfolgt. Der

Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung steht

auch Frauen ohne Wohnsitz in der Schweiz zu, so

beispielsweise Grenzgängerinnen, welche die

Voraussetzungen der Mindestversicherungs- und

Mindestbeitragsdauer erfüllen.

Erwerbstätigkeit

Als erwerbstätig gelten Frauen, die am Tag der

Niederkunft als Arbeitnehmerin in einem gekündigten

oder ungekündigten Arbeitsverhältnis stehen,

als Selbstständigerwerbende mit Erwerbseinkommen

arbeiten oder als mitarbeitende Ehefrau

im Betrieb des Ehemannes mit Barlohn tätig

sind. Letztere Anspruchsbegehren müssen durch

die Ausgleichskassen dem Bundesamt für Sozialversicherung

zur Beurteilung unterbreitet werden,

wenn der Ehemann die Ehefrau erst in den

letzten 9 Monaten vor der Niederkunft mit der

Ausgleichskasse abrechnete. Das Gleiche gilt für

Konkubinatspaare. Nicht von Belang ist, ob die

Erwerbstätigkeit nach dem Mutterschaftsurlaub

wieder aufgenommen wird.

Arbeitslosigkeit/Arbeitsunfähigkeit

Mütter, die zum Zeitpunkt der Niederkunft arbeitslos

sind und ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung

beziehen oder dazu berechtigt

wären, sind ebenfalls anspruchsberechtigt. Weiter

begründen arbeitsunfähige Mütter einen Anspruch,

wenn sie die Arbeit infolge Krankheit

oder Unfall unterbrechen mussten und zum Zeitpunkt

der Niederkunft ein Kranken-, Unfall- oder

IV-Taggeld beziehen. Die Mutterschaftsentschädigung

löst diese Taggelder ab.

Beginn und Ende

des Entschädigungsanspruchs

Der Entschädigungsanspruch entsteht am Tag

der Niederkunft. Bei mindestens dreiwöchigem

Spitalaufenthalt des Kindes kann die Mutter beantragen,

dass die Entschädigung erst ausgerichtet

wird, wenn das Kind nach Hause kommt. Der

Anspruch endet am 98.Tag nach seinem Beginn.

Der Anspruch endet vorzeitig, wenn die Mutter

die Erwerbstätigkeit wieder aufnimmt oder stirbt.

Bei vorzeitiger Niederkunft entsteht der Anspruch,

wenn das Kind lebensfähig geboren wird

oder wenn die Schwangerschaft mindestens 23

Wochen gedauert hat.

Entschädigungshöhe

Die Mutterschaftsentschädigung wird als Taggeld

ausgerichtet. Es beträgt 80 Prozent des

durchschnittlichen, unmittelbar vor der Niederkunft

erzielten und auf den Tag umgerechneten

Erwerbseinkommens, im Maximum 172 Franken.

Wird kein regelmässiges Einkommen erzielt, wird

das Tageseinkommen aufgrund einer Zeitspanne

von drei oder mehreren Monaten berechnet.

Zuständigkeit

Für die Ausrichtung der Entschädigung ist die

Ausgleichskasse zuständig, welche zuletzt die

Beiträge bezogen hat. Der Anspruch muss mit einem

Anmeldeformular unter Beilage des Familienbüchleins

oder der Geburtsurkunde geltend

gemacht werden. Die Entschädigung wird monatlich

nachschüssig ausbezahlt. Von der Entschädigung

werden die Beiträge an die

AHV/IV/EO und gegebenenfalls an die ALV abgezogen.

Sie wird in der Regel an die Mutter direkt

ausbezahlt oder über den Arbeitgeber vergütet.

Übergangsbestimmungen

Die neuen Bestimmungen zur Mutterschaftsentschädigung

gelten auch, wenn die Geburt höchstens

98 Tage vor dem Inkrafttreten der Änderung

erfolgt ist. Die Entschädigungen werden jedoch

frühestens ab dem Inkrafttreten der Änderung

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

11

ausgerichtet und ausschliesslich für die verbleibende

Anspruchsdauer von 98 Tagen ab Niederkunft.

Dienstleistende in Armee, Zivildienst

und Zivilschutz

Die Entschädigungen für Rekruten werden von

heute 43 auf neu 54 Franken pro Tag erhöht. Die

Grundentschädigungen für alle übrigen Dienste

betragen 80 Prozent des durchschnittlichen vordienstlichen

Einkommens, im Minimum 54 Franken

(Dienstleistende ohne Kinder), 86 Franken

(Dienstleistende mit einem Kind), bzw. 108 Franken

(Dienstleistende mit zwei oder mehr Kindern),

und im Maximum 215 Franken.

Die Kinderzulage beträgt pro Kind einheitlich 18

Franken und wird bis zum Maximum von 215

Franken zu der aufgrund des Einkommens berechneten

Entschädigung dazu geschlagen.

Spezielle Mindestgarantien gelten für Personen

in Ausbildungsdiensten und für so genannte

Durchdiener. Personen in Ausbildungsdiensten

erhalten pro Tag mindestens 97 Franken (ohne

Kinder) bzw. 140 Franken (ein Kind) bzw. 151

Franken (zwei und mehr Kinder). Durchdiener, die

eine Ausbildung zur Erlangung eines höheren

Grades absolvieren, erhalten pro Tag mindestens

80 Franken (ohne Kinder) bzw. 119 Franken (ein

Kind) bzw. 134 Franken (zwei und mehr Kinder).

Ergänzungsleistungen werden gekürzt

Wegfall der persönlichen Auslagen für Personen

zu Hause. Bezügerinnen und Bezüger

von ausserordentlichen Ergänzungsleistungen,

die zu Hause wohnen, hatten bisher Anspruch

auf die Anrechnung von persönlichen Auslagen

von monatlich 145 Franken für Alleinstehende

bzw. 241 Franken für Ehepaare. Diese Beträge

fallen weg.

Begrenzung der anrechenbaren Heimtaxen

auf 270 Franken. Die Tagespauschalen

für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner waren

bisher nicht begrenzt. Neu ist es die Aufgabe

der Regierung, die maximale Tagespauschale

festzusetzen.

Wartefrist für Ausländerinnen und Ausländer.

Ab 2005 haben ausländische Staatsangehörige

erst nach Ablauf einer Wartefrist von 10

Jahren Anspruch auf ausserordentliche Ergänzungsleistungen.

Die laufenden Ansprüche solcher

Personen werden ab 2006 eingestellt.


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

12

Miär Jungä z’Mels – Jugendpage

Die Gemeindebibliothek hat für dich einige interessante

Büchertipps über Drogen und Gewalt.

Harte Drogen, weiche Drogen?

von Karl Ludwig Täschner

Information und Rat für Eltern, Freunde,

Lehrer und Betroffene

Sucht erkennen und behandeln

Drogenfreigabe: ja oder nein

Jeder vierte Jugendliche hat schon einmal Drogen

probiert. Hunderttausende von Menschen

sind von illegalen Drogen abhängig. Wie kommen

unsere Kinder an die Drogen? Wie wird ein

Mensch überhaupt abhängig? Ist die Freigabe

von Haschisch zu verantworten? Dieses Buch beantwortet

Ihnen viele drängende und brisante

Fragen.

Erfahren Sie mehr über die vielen verschiedenen

Drogen. Das Buch gibt einen Überblick über alle

Drogen. Es geht ausführlich auf die am meisten

genommenen wie Haschisch, Kokain, Alkohol

und Tabak ein. Ausserdem stellt es moderne Partydrogen

wie Ecstasy, Crack und andere vor.

Der Autor beschreibt zu jedem Stoff, wie er gewonnen

wird, wie er wirkt und wie der Entzug

aussieht. Sie erfahren, woran eine Sucht zu erkennen

ist und wie sie am besten helfen. Wie die

Behandlung aussieht und wer die Kosten trägt.

Eine ausführliche Adressliste nennt Ihnen Anlaufstellen

bei Suchtproblemen in der Schweiz und

dem Ausland.

Kinder vor Drogen schützen

von Dagmar C. Walter

Woran erkennt man, ob Kinder Kontakt mit Drogen

haben? Wie gefährlich ist Haschischkonsum?

Und wie wirkt Ecstasy? Auf einem ganz

normalen Schulhof ist heute fast jede beliebige

Droge im Angebot. Die meisten Kinder kommen

irgendwann einmal damit in Berührung, und viele

probieren sie auch aus. Für Eltern ist es wichtig,

informiert zu sein, um rechtzeitig und richtig

zu handeln. Die Autorin zeigt, was man vorbeugend

tun kann, woran man Drogenkonsum erkennt,

und wie man gegebenenfalls reagieren

sollte.

Das Trauma der Gewalt

Von Horst Kraemer

Wie Gewalt entsteht und sich auswirkt

Psychotraumata und ihre Behandlung

Jeder von uns kann plötzlich Opfer von Gewalt

werden. Sei es durch einen Verkehrsunfall, eine

Naturkatastrophe oder durch ein Verbrechen. Mit

der Erfahrung von Gewalt ist oft ein Trauma verbunden,

das viele Betroffene und Helfer hilflos

und fassungslos zurücklässt.

Traumatische Ereignisse haben nachhaltige Wirkungen.

Nicht nur für die Betroffenen, sondern

auch für deren Angehörige, die nächste Generation

und scheinbar gänzlich Unbeteiligte. Die Ursache

eines Traumas ist immer Gewalt. Gewalt

NEUER JUGENDARBEITER SARGANS-MELS

Im Januar 2005 wird Urs Hasler aus Malans seine

Tätigkeit als Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit

(OJA) Sargans-Mels mit einem Pensum

von 70-Stellenprozenten aufnehmen. Er ist 37

Jahre alt, Vater von drei Kindern und hat seine

berufsbegleitende Ausbildung zum dipl. Sozialpädagogen

im Sommer 2004 abgeschlossen. Die

Fachkommission Jugend und der Gemeinderat

heissen Urs Hasler herzlich willkommen und freuen

sich auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Patricia Aggeler aus Mels ist weiterhin zu 30 %

angestellt. Zusätzlich wird sie in der Zeit von

März bis Juli in der OJA Sargans-Mels ihr zweites

Berufspraktikum innerhalb ihrer Ausbildung zur

und Trauma sind eng miteinander verknüpft und

bedingen sich gegenseitig.

Horst Kraemer illustriert an vielen Beispielen, wie

Gewalt entsteht, welche Wirkung Gewalt erzeugt

und welche Formen der Traumatisierung dabei

unterschieden werden. Darüber hinaus zeigt er

einen Weg, wie Psychotraumatisierungen aufgelöst

werden können. Betroffene Opfer zu selbstbewussten

Überlebenden zu machen, ist der Beginn,

die Gewaltspirale zu verlangsamen und in

Zukunft vielleicht zu stoppen.

Gemeindebibliothek Mels

Klosterstrasse 4

8887 Mels

Öffnungszeiten:

Montag 16.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch 18.00 – 20.00 Uhr

Freitag 17.00 – 20.00 Uhr

Sozialpädagogin absolvieren. Innerhalb dieser

Zeitspanne steht sie der OJA total zu 80-Stellenprozenten

zur Verfügung.

Hansjörg Frick vom Büro CREaKTIV Balzers zieht

sich plangemäss aus der direkten Jugendarbeit in

Sargans und Mels auf Ende 2004 zurück und

wird Patricia Aggeler und Urs Hasler als Coach

weiterhin betreuen. Im Weiteren steht er zur Verfügung

für noch auszubauende Dienstleistungen

für andere politische Gemeinden wie auch Schulgemeinden.

Mit diesen Voraussetzungen ist eine gute Basis

für einen erfolgreichen weiteren Verlauf der offenen

Jugendarbeit in Mels und Sargans gegeben.

Urs Hasler, Malans Patricia Aggeler, Mels


Miär Jungä z’Mels – Jugendpage

OFFENE JUGENDARBEIT IN MELS

Die OJA Sargans-Mels ist mit der offenen Jugendarbeit

in Mels wie Sargans gut gestartet. In

den zurückliegenden Monaten seit Start der OJA

Sargans-Mels im September 2004 wurden für

Mels folgende Projekte umgesetzt:

� Coaching des Jugendteams Nirvana,

inkl. Raumumbau: Im Rahmen von rund 350

Arbeitsstunden bauten die Mitglieder des

Nirvana-Teams zusammen mit den JugendarbeiterInnen

ihren Jugendraum um. Die bestehende

Theke wurde erweitert und ein DJ-Podest

eingebaut. Das gesamte wurde überdacht

und in «Karibik-Stimmung» vergesetzt. Anfangs

fehlte den Jugendlichen die Vorstellungskraft,

was sich auf die Leistungsfähigkeit auswirkte.

Im Endspurt aber engagierten sie sich

stark und setzten ausgezeichnete Ideen in der

Gestaltung um. Die Jugendlichen sind stolz auf

die eigenen Leistungen und haben heute eine

tiefere und persönlichere Beziehung zu ihrem

Jugendraum. Die nachfolgenden Bilder geben

einen Einblick in die Bautätigkeit sowie das Ergebnis.

� Am Freitag, 10.12.2004, um 19.00 Uhr, luden

die JugendarbeiterInnen alle fleissigen NirvanlerInnen,

die Mitglieder der Fachkommission

Jugend sowie Eltern-Aufsichtspersonen zu einem

Apéro und anschliessender Wiedereröffnung

des Nirvana. Bald danach strömten über

50 Jugendliche herbei und waren begeistert

vom umgebauten Raum: «Das ist genial!»,

«Cool», «Total geil», so einige Stimmen. Bereits

eine Woche später fand im Nirvana der

erste DVD-Kinoabend statt.

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

13

� NirvanlerInnen und Text dazu: Das Nirvana-

Team v.l.n.r.: Barbara Pfiffner, Mirjam Kohler

(scheidet auf Ende 2004 aus), Marco Bärtsch,

Fredy Hidber, Peter Ackermann, Beat Wäfler,

Kujtim Idrizi, Renato Hobi. Es fehlen auf

dem Bild: Carola Forlin, Franziska Schlegel,

Jenny Peter.

� Das Nirvana-Team wünscht allen Jugendlichen

und Junggebliebenen ein gutes neues Jahr und

startet voll Motivation in die Programmgestaltung

2005. Wir berichten darüber!

� Aufsuchende Jugendarbeit: Die JugendarbeiterInnen

suchten regelmässig informelle Treffpunkte

von Jugendlichen auf. Bei der «Drucki»

fanden aufgrund bestehender Konflikte zwischen

Nachbarn und Jugendlichen (Lärm, Abfall,

…) Gespräche mit beiden Parteien statt.

Gegenwärtig erarbeiten die JugendarbeiterInnen

ein Konzept für ein «zufriedenstellendes

Miteinander». Dieses Projekt wird anfangs des

neuen Jahres umgesetzt.

� Elternbildung: Ein Abend zum Thema Suchtprävention

praxisnah. Ein ausführlicher Bericht

erfolgte im Sarganserländer.

� Vernetzungsarbeit: Erste Kontaktaufnahmen

mit für die OJA Sargans-Mels wichtigen Institutionen

und Personen.

Jungbürgerfeier der Jahrgänge

1986 und 1987

Derzeit macht sich die Gemeinde Gedanken

über die künftige Durchführung von Jungbürgerfeiern.

Leider haben sich auch letztes

Mal wie in den Vorjahren verschiedene Probleme

mit einigen Jungbürgern ergeben.

Aus diesem Grunde sind andere Formen gefragt.

Es kann nicht das Ziel sein, dass mit

Steuergeldern Trinkpartys organisiert werden.

Eventuell werden die Feiern deshalb

getrennt durchgeführt.

Die Jungbürgerfeier für den Jahrgang 1986

ist im Frühjahr 2005 geplant. Für die Mitarbeit

bei der Planung suchen wir Frauen und

Männer mit Jahrgang 1986 (z. B. Mitglieder

des Jahrgängerkomitees). Bitte melden Sie

sich bei der Gemeinderatskanzlei Mels,

Tel. 081 725 30 30,

gemeindeverwaltung@mels.ch.

Dasselbe gilt für die Jungbürgerfeier des

Jahrgangs 1987, welche im Herbst 2005

geplant ist. An die Frauen und Männer mit

Jahrgang 1987: Melden Sie sich für die Mitarbeit

bei der Planung der Jungbürgerfeier!

E-Mail an gemeindeverwaltung@mels.ch

oder Tel. 081 725 30 30.


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

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Eigenproduktion Aschenputtel

Freitag, 24. Dezember 14.00 Uhr

Sonntag, 26. Dezember 16.00 Uhr

Montag, 27. Dezember 16.00 Uhr

Dienstag, 28. Dezember 16.00 Uhr

Märchen für Menschen ab 5 Jahren. Unter der

Regie von Romy Forlin beglückt die Theatercrew

des Alten Kinos zu Weihnachten Klein und Gross.

8. Januar 2005

Liedermacher Manuel

Stahlberger & st. crisco

Bis Ende 2002 war er die eine Hälfte des Liedermacher-Duos

Mölä & Stahli. Seither ist Manuel

Stahlberger entweder mit Stefan Heuss als stahlbergerheuss

oder solo unterwegs. Eine dritte Variante,

und damit gastiert der hochtalentierte

Texter im Alten Kino, ist eine Kooperation mit der

St.Galler Akustikgitarren-Band st.crisco. Das

Ganze firmiert dann unter dem Titel «Wortwitz

und Biomusik».

Veranstaltungskalender

Dezember 2004 bis März 2005

Dezember/Januar

So 19. 16.00 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Märchen Aschenputtel

Fr 24. 14.00 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Märchen Aschenputtel

Fr 24. 17.00 Evang.–ref. Kirchgemeinde Kirchgemeindehaus

Hirtentreff Sargans

Fr 24. 22.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Evang.-ref. Kirche

Heiligabendfeier mit bes. musik. Gestaltung Sargans

Sa 25. 09.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Evang.-ref. Kirche

Weihnachts-Festgottesdienst Sargans

So 26. 16.00 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Märchen Aschenputtel

Mo 27. 16.00 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Märchen Aschenputtel

Di 28. 16.00 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Märchen Aschenputtel

Mi 29. 14.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Kirchgemeindehaus

Kontaktplausch der Senioren Sargans

Fr 31. Musikgesellschaft Konkordia Mels Verschiedene Orte

Silvesterblasen und Apéro Dorfplatz Mels

Fr 31. 18.30 Schellnerklub Mels Dorfplatz Mels

Sternmarsch

Fr 31. 20.00 Silvesterparty Hip Hop & RNB Night Löwensaal

mit Gratis-Buffet

Januar

Sa 01. 10.00 Evang.–ref. Kirchgemeinde Sargans, Kirchgemeindehaus

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Neujahrsgottesdienst mit Apéro

Sa 1. 10.30 Kirchenmusikverein Mels Pfarrkirche

musikalische Gestaltung des Gottesdienstes Heiligkreuz

durch Bläsergruppe St. Joseph

Sa 8. 19.45 Männerchor Heiligkreuz Hotel Löwen Mels

Unterhaltungsabend mit Theater und Tanz

Sa 8. 20.15 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Liedermacher Manuel Stahlberger & st. crisco

So 9. 10.30 Kirchenmusikverein Mels

musikalische Gestaltung des Gottesdienstes Pfarrkirche

durch den Familienchor Heiligkreuz

So 9. 9.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang.-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Festgottesdienst zur Eröffnung des

Jubiläumsjahres mit musikalischer Gestaltung

Mo 10. 19.00 Evang.- und kath. Frauenvereine

«Taschenkurs» mit B. Elmer und Th. Kocherhans

Di 11. 14.00 Evang. Frauenverein Kirchgemeindehaus

Arbeitsnachmittag Sargans

Sa 15. 19.45 Männerchor Heiligkreuz Hotel Löwen Mels

Unterhaltungsabend mit Theater und Tanz


Veranstaltungskalender

Dezember 2004 bis März 2005

Januar/Februar

Mo 17. 19.00 Evang.- und kath. Frauenvereine

«Taschenkurs» mit B. Elmer und Th. Kocherhans

Di 18. 19.30 Evang.-ref. und kath. Kirchgemeinden Kath. Kirche und

Ökumenischer Gottesdienst zur Weltgebets- Pfarrheim Sargans

woche für die Einheit der Christen

Mi 19. 14.00 Evang.-ref. Kirchgemeinden Sargans, Kirchgemeindehaus

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Kontaktplausch der Senioren

Fr 21. 20.15 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Kabarett Lorenz Keiser

Fr 21. 20.00 Stefanuskreis Mels Pfarreiheim Mels

Vortrag «Ihr seid das Salz der Erde»

Pater Walter Sieber, Haus Gutenberg Balzers

Sa 22. Skiclub Graue Hörner Weisstannen

Kinderskirennen

Mi 26. 20.15 Evang. Kirchenchor Kirchgemeindehaus

85. Hauptversammlung Sargans

Fr 28. 20.15 Kulturvereinigung Altes Kino Mels Altes Kino Mels

Diaschau Norbert Joos

Fr 28. Turnverein Mels Restaurant Waldheim

125. Hauptversammlung

Fr 28. 19.30 Samariterverein Mels

Hauptversammlung

Sa 29. 20.30 Landgasthaus Melserhof Saal Melserhof

Nachthämdli- & Pyjamaball

Sa 29. Fasnachtsgesellschaft Mels Dorf Mels

Zeitungsverkauf «Huttli»

So 30. 09.00 Schachklub Gonzen Pfarreiheim Mels

Sarganserländer Schach-Open,

Junioren- und Hauptturnier

So 30. 9.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang.-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Kirchgemeindehaus

Familiengottesdienst mit Vorstellung Sargans

des Hilfswerkes Brascri; Kirchenkaffee

Februar

Do 3. 06.00 Iihuttlätä mit Monsterkonzert Guggenmusiken Dorfplatz Mels

Do 3. 14.00 Fasnachtsgesellschaft Mels Dorfplatz Mels

Kinderfasnacht mit buntem Maskentreiben

Fr 4. 19.00 Männerchor Harmonie Mels Waldheim

Hauptversammlung

Sa 5. 20.00 Männerriege Mels Löwensaal Mels

Fasnachtstreiben mit Maskenball

Sa 5. IG Sport Events Wangs Pizol

Pizol Altiski

So 6. 15.00 Fasnachtsgesellschaft Mels Löwensaal Mels

Kindermaskenball

Mo 7. Guggenmusik Nidbärgschrinzer Dorfplatz Mels

Live-Night

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

15

21. Januar 2005

Kabarett Lorenz Keiser

Von der Swissair zur Toni-Molkerei, von der ABB

zur Rentenanstalt, vom Börsenboom zum Zahlungsbefehl:Auf

der Talfahrt in die Nachlassstundung

brauchen wir in erster Linie einen erfahrenen

Krisenberater. Wer eignet sich dafür besser

als der scharfzüngige Kabarettist Lorenz Keiser.

«Konkurs – eine rasante Lustfahrt in Teufels

Küche» heisst das aktuelle Programm Keisers.

www.lorenzkeiser.ch

28. Januar 2005

Diaschau Norbert Joos

Mit dem Lothse hat Norbert Joos einen weiteren

der höchsten Himalaya-Gipfel bezwungen. Der

Churer Extrembergsteiger präsentiert faszinierende

Bilder und Geschichten von dieser Expedition.

www.bergsport.ch


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

16

Fasnacht

Bereits am Donnerstag, 3. Februar 2005, um

06.00 Uhr wird die Melser Fasnacht mit der

Iihuttlättä eröffnet. Verschiedene Guggenmusiken

spielen auf dem Dorfplatz auf, ein ohrenbetäubendes

«Monsterkonzert» erwartet Sie.

Nebst der Iihuttlättä – für alle Fasnächtler – findet

am Donnerstag auf dem Dorfplatz die Kinderfasnacht

statt, und am Sonntag ist der grosse

Kindermaskenball im «Löwen»-Saal. Für alle

anderen Fasnächtler wird für tolle Stimmung

während rund einer Woche garantiert. Besuchen

Sie die Melser Fasnacht 2005!

5. Februar 2005

3. Pizol-Altiski

In einer imposanten Bergwelt am Pizol im

Sarganserland startet am Samstag, 5. Februar

2005, bereits der dritte Pizol-Altiski-Tourenski-

Einzellauf. Alle Schneesportbegeisterten sind

ganz herzlich zu diesem Tourenski-Event eingeladen.

Die Teilnahme oder ein Besuch lohnt sich

auf jeden Fall. Die Strecken von 1500 bis 2800

m.ü.M. bieten eine Herausforderung für Rennläufer(innen)

wie auch für Tourenskiläufer(innen)

der Kategorie Fun.

Veranstaltungskalender

Dezember 2004 bis März 2005

Februar

Mo 7. 20.00 Fasnachtsgesellschaft Mels Löwensaal Mels

Fasnachtstreiben mit Tanz und Stimmung

Di 8. 14.00 Fasnachtsgesellschaft Mels Umzugsroute Mels

grosser Fasnachtsumzug

Di 8. 19.00 Musikgesellschaft Konkordia Mels Löwensaal Mels

Bölläschnätzlätä

Fr 11. 20.00 Stefanuskreis Mels Pfarreiheim Mels

Märchen für Erwachsene mit musikalischer

Umrahmung, erzählt von Ruth Rederer-Gartmann

Sa 12. Skiclub Hochwart Weisstannen

Kinderrennen / Club- und Gästerennen

Sa 12. 10.00 Samariterverein Mels Restaurant Kreuz

+ bis Nothelferkurs Wochenendkurs Heiligkreuz

So 13. 17.00

So 13. Skiclub Graue Hörner Pizol

JO-Rennen

So 13. Skiclub Graue Hörner Pizol

Club- und Gästerennen

So 13. 10.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang.-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Kirchgemeindehaus

Gottesdienst zur Eröffnung der Passionszeit,

anschliessend Suppentag und Sargans

Mi 16. 20.15 Evang. Kirchenchor Kirchgemeindehaus

Schnupperprobe Sargans

Sa 19. FC Mels Wangs-Pizol

Skitag mit Rennen

So 20. 9.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang.-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Kirchgemeindehaus

13. Sarganspredigt mit Eveline Hasler; Apéro Sargans

Mi 23. 20.15 Evang. Kirchenchor Kirchgemeindehaus

Schnupperprobe Sargans

Mi 23. 14.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Kirchgemeindehaus

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Kontaktplausch der Senioren

Fr 25. 19.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang.-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Theaterabend: «Die wunderbare Geldvermehrung»

Sa 26. 19.00 Kirchenmusikverein Mels Pfarrkirche

musikalische Gestaltung des Gottesdienstes Heiligkreuz

durch Gesamtorchester Orchesterplausch

Sa 26. 8.30 Evang.- und kath. Frauenvereine Kirchgemeindehaus

«Filzkurs» mit Ursula Pöhl Sargans

Sa 26. Förderverein «Kunst im Alten Konsum» Atelier Alter Konsum

bis Bilderausstellung «Grenzenlos»,

So 13.3. die junge Künstlerin Edith Meli, Weite, stellt sich vor

So 27. 19.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Kirchgemeindehaus

bis Mels, Vilters-Wangs Sargans

Sa 05.03 Fastenwoche: Treffs


Veranstaltungskalender

Dezember 2004 bis März 2005

März

Di 1. 19.30 Evang.- und kath. Frauenvereine

«Power Yoga» mit Barbara Manz

Fr 4. 19.30 Evang.-ref. und kath. Kirchgemeinden Kath. Kirche Vilters

Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen

Sa 5. Feuerwehrverein Heiligkreuz Kürschnen

Letari-Feuer Heiligkreuz

Mo 7. 19.00 Evang- und kath. Frauenvereine

Kurs «Ideen mit Draht» mit Sonja Daxinger

Di 8. 19.00 Evang.- kath. Frauenvereine Konditorei Fäh

«Schokolade-Osterhasen selbst gemacht» Sargans

Do 10. Schönstätter Müttergruppe Mels Quarten

Wallfahrt zum Schönstatt-Heiligtum Quarten

So 13. 09.00 Stefanuskreis Mels Pfarrkirche Mels

Gottesdienst zum Ehesonntag

mit Herr und Frau Bucher aus Rapperswil

Mo 14. 20.00 Stefanuskreis Mels Pfarreiheim Mels

Filmvorführung «Passion Christi»

Di 15. 20.00 Ortsgemeinde Mels Löwen Mels

Bürgerversammlung

Sa 19. Musikgesellschaft Konkordia Mels Löwen Mels

Konzert

Sa 19. 19.00 Kirchenmusikverein Mels Pfarrkirche

Patrozinium Pfarrei St. Joseph Heiligkreuz

So 20. 9.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Kirchgemeindehaus

Gottesdienst 50 + 50 Sargans

Mo 21. 19.00 Frauen- und Müttergemeinschaft Mels Dorf Mels

Kreuzwegandacht

Di 22. 20.00 Katholische Kirchgemeinde Mels Pfarreiheim Mels

Bürgerversammlung

Mi 23. 20.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Kirche Sargans

Mels, Vilters-Wangs

Kirchgemeindeversammlung

Do 24. 23.00 Stefanuskreis Mels Pfarrkirche Mels

Nächtliche Anbetungsstunde z. Hohen Donnerstag

Fr 25. 10.00 Lourdespilgerverein Sarganserland Grotte Runggalina

Kreuzwegandacht

Fr 25. 15.00 Kirchenmusikverein Mels Pfarrkirche

Karfreitag, Leiden und Sterben Christi, Heiligkreuz

musikalische Gestaltung mit dem Familienchor

Fr 25. bis Förderverein «Kunst im Alten Konsum» Atelier Alter Konsum

Mo 28. Osterausstellung von Käthy Umberg, Sargans

Sa 26. 21.30 Evang-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Feier der Osternacht

So 27. 9.30 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Evang-ref. Kirche

Mels, Vilters-Wangs Kirchgemeindehaus

Osterfestgottesdienst, Osterkaffee Sargans

Mi 30. 14.00 Evang.-ref. Kirchgemeinde Sargans, Kirchgemeindehaus

Mels, Vilters-Wangs Sargans

Kontaktplausch der Senioren

Besuchen Sie auch unseren laufend aktualisierten Veranstaltungskalender im Internet unter www.mels.ch in der Rubrik «Events».

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

17

19. März 2005

Konzert Konkordia Mels

Frühlingskonzert der Musikgesellschaft Konkordia

Mels unter der Leitung von Marti Christian

mit dem Motto «spannende Geschichten».

Ostern

Weihnachten, dann der feuchtfröhliche Rutsch

ins neue Jahr, darauf folgt natürlich die Fasnacht,

und sogar Ostern umfasst der Terminkalender

dieser Ausgabe. Zur Auflockerung hier ein Ostercartoon:


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

18

Unentgeltliche Rechtsberatung –

Mietrechtsberatung

Rechtsberatung

Die unentgeltliche Rechtsberatung will jedem Rat Suchenden die Möglichkeit geben,

auf unkomplizierte Art den Ratschlag eines erfahrenen Anwalts einzuholen. Sie wird im

Turnus durch die Mitglieder des st.-gallischen Anwaltsverbandes, Region Rheintal und

Sarganserland, betreut. Gemäss Dienstplan sind für das Jahr 2005, 1. Quartal, folgende

Sprechstunden vorgesehen:

Rathaus Sargans Rathaus Altstätten Rathaus Buchs

Vermittlerzimmer Sitzungszimmer Nr. 1, Parterre, rechts beim Lift

Parterre, Büro 03 1. Stock Vermittleramt

Montag, Donnerstag, Mittwoch,

jeweils 15.00–18.00 Uhr jeweils 16.00–18.30 Uhr 15.00–18.00 Uhr

6. Januar 2005

3. Januar 2005 10. Februar 2005 16. Februar 2005

7. März 2005 3. März 2005

Mietrechtsberatung

Der Mieterinnen- und Mieterverband des Kantons St. Gallen führt in verschiedenen Regionen

des Kantons Rechtsberatungen durch. Nachstehend sind die Termine in unserer

näheren Umgebung aufgeführt. Die Beratungen sind offen für alle Mieterinnen und

Mieter, es ist keine Anmeldung nötig. Rat Suchende, welche nicht Mitglied des Mieterinnen-

und Mieterverbandes sind, zahlen einen Unkostenbeitrag von Fr. 40.– pro Beratung.

Für Mitglieder ist die Dienstleistung gratis.

Sie finden zudem auf der Internetseite www.mieterverband.ch/sg nützliche Tipps,

Adressen und Telefonnummern. Gemäss Dienstplan sind für das Jahr 2005, 1. Quartal,

folgende Sprechstunden vorgesehen:

Rathaus Sargans Buchs, Schingasse 6 Heerbrugg, Auer Str. 25

Im Sekretariat SMUV

jeweils 3. Montag jeweils 1. Montag jeweils 1. Donnerstag

des Monats, des Monats, des Monats,

17.00–18.00 Uhr 17.00–18.00 Uhr 18.00–19.00 Uhr

17. Januar 2005 3. Januar 2005 6. Januar 2005

21. Februar 2005 7. Februar 2005 3. Februar 2005

21. März 2005 7. März 2005 3. März 2005

Stellen Sie Ihre Freizeit in den Dienst

der öffentlichen Sicherheit

Die Feuerwehr Mels sucht für das neue Jahr 2005 junge Frauen

und Männer ab Jahrgang 1984 für den Feuerwehrdienst.

Es erwarten Sie eine breit gefächerte Grundausbildung, moderne

Einsatzmittel und motivierte Kameradinnen und Kameraden.

Interessenten melden sich bitte bis 31. Dezember 2004 beim

Feuerwehrkommando Mels. Da erhalten Sie auch weitergehende

Auskünfte zu allen Fragen. René Ackermann freut sich auf Ihren

Anruf!

Kontaktadresse

René Ackermann, Feuerwehrkommandant, Schlingsweg 11, 8887 Mels, Telefon 081 723 57 16

Buchtipp

der Gemeindebibliothek

Mels

Liebe Bücherfreunde

Wir stellen Ihnen diesmal ein Jugendbuch vor, das

soeben erschienen ist.

«Die Lagune der Galeeren» von Rainer M.

Schröder, herausgegeben vom Arena Verlag. Der

neue packende Roman enthüllt ein faszinierendes

Kapitel in der Geschichte Venedigs.

Italien, 1570. Der 17-jährige Matteo Lombardi

flieht aus der Peststadt San Bernardo. Gemeinsam

mit der jungen Fiona, einem Dienstmädchen, kann

er sich mit Mühe und Not vor der schrecklichen

Seuche retten, aber nun besitzt er nichts mehr als

das Hemd auf dem Leib.

Matteo bleibt nur eines: Er bittet seinen Onkel

Tommaso Rovelli aus Venedig, seinen einzigen

noch lebenden Verwandten, um Lohn und Brot.

Tommaso ist ein Arsenalotto, ein Schiffsbaumeister,

der im berühmten «Arsenal» arbeitet – in der

riesigen, streng geheimen Schiffswerft Venedigs.

Auch Matteo findet nun Anstellung in diesem

scharf bewachten Stadtteil, in dem die gewaltigen

Kriegsgaleeren gebaut werden, auf denen die

Macht der Dogenrepublik beruht. In ungeheurer

Stückzahl rollen hier die Schiffe vom Stapel – munkelt

man doch, dass die Osmanen zum Krieg rüsten,

um die Vorherrschaft Venedigs ein für alle

Mal zu brechen.

Arsenalotto zu sein ist eine Ehre, aber das Wissen

um Venedigs Flotte bedeutet auch Macht, und die

«Signori di notte», die Agenten der geheimen

Staats-Inquisation von San Marco, suchen Tag und

Nacht fieberhaft nach möglichen Spionen der Türken.

Schneller, als im lieb ist, gerät Matteo in einen

Strudel gefährlicher Ereignisse. Im Arsenal lauert

Verrat und bald schon muss Matteo sich fragen, ob

er seine geliebte Fiona je wieder sehen wird.

Dieses Buch ist bestimmt auch für Erwachsene interessant

zu lesen. Für unsere jungen Leser haben

wir zusätzlich diverse Jugendbücher eingekauft

und über hundert Comics sind von Solothurn eingetroffen.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Festtage. Und

sollte es trotzdem einmal hektisch werden, entspannen

Sie sich doch mit einem guten Buch. Wir

freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Biblioteam

Öffnungszeiten Gemeindebibliothek:

Montag 16.00–18.00 Uhr

Mittwoch 18.00–20.00 Uhr

Freitag 17.00–20.00 Uhr


Ausgestellte Bauentscheide

September bis November 2004

– Lorenz-Hilgers Axel, Schwarzackerstrasse 42,

8887 Mels / Einbau von vier Dachfenstern und

zwei Fenstern in Fassade, Schwarzacker

– Azzola Josef, Wangserstrasse 40, 8887 Mels /

Umbau Lager, Einbau Atelierwohnung und

Umgebungsgestaltung, Huob

– Gartmann-Good Enrico, Blees, 8887 Mels /

Neubau Zufahrtsstrasse ab Weisstannentalstrasse,

Langwiesen

– Geschwister Zindel, c/o Zindel Benno, Blumenweg

19, 7320 Sargans / Abbruch und Neubau

Mehrfamilienhaus, Unterdorf

– Mietergemeinschaft Pizolcenter, Grossfeldstrasse

63, 8887 Mels / Aufstellen von Fahnenmasten

mit Werbetüchern, Riet

– Pfiffner-Ackermann Rita, Kestenholz, 8886

Mädris-Vermol / Sonnenkollektoren auf Dach,

neue Kelleraussentreppe mit Türe, Grof

– Politische Gemeinde Mels, Platz 2, 8887 Mels /

Neubau Parkplatz Bahnhof, Station

– Riesen-Willi Leo-Peter, Oberragnatsch, 8888

Heiligkreuz / Neubau Autoeinstellraum, Oberragnatsch

– Schneider Benno, Ragoren, 7326 Weisstannen

/ Neubau Rindviehstall, Hof

– Stadler Isabelle und Richenberger René, Obergässli

15, 8887 Mels / Projektänderung Neubau

Einfamilienhaus, Obergässli

– Toniolo Reiner und John Claudia,Wältigasse 5,

8887 Mels / Neubau Einfamilienhaus, Plonserfeld

– Zingerli-Wildhaber Gottfried und Rita, Amselweg

16, 8887 Mels / Umbau Küche und Renovation

Westfassade, Gabreiten

Die aktuellen Baugesuchsverfahren finden

Sie u.a. auch auf unserer Homepage

www.mels.ch unter der Rubrik News.

Erhebung der Bautätigkeit im Jahre

2004 und Bauvorhaben 2005

Im Auftrag des Bundesamtes für Konjunkturfragen

haben die Gemeinden

jährlich eine Erhebung zur Ermittlung

der Produktionskapazität und der voraussichtlichen

Beschäftigungslage im

Baugewerbe durchzuführen.

Erfasst werden öffentliche und private Neu- und

Umbauten (Hoch- und Tiefbauten) sowie die Re-

paratur- und Unterhaltsarbeiten an öffentlichen

Bauten. Nicht zu melden sind private Reparaturund

Unterhaltsarbeiten. Die Meldepflicht besteht

für Objekte, die

a) im Jahre 2004 oder früher begonnen wurden

und deren Vollendung auf 2005, oder später

fällt;

b) voraussichtlich 2005 oder später zur Ausführung

gelangen, falls dafür bereits ein Baugesuch

oder eine Baubewilligung vorliegt.

Die Korporationen,Architekten, Bauunternehmer

und privaten Bauherren werden gebeten, der

Bauverwaltung die notwendigen Angaben bis

Dienstag, 4. Januar 2005 mitzuteilen.

Zu melden sind Name der Bauherrschaft, Ort und

Standort des Bauobjektes, Baukosten total und

aufgeteilt nach den Jahren der Investition, Zeitpunkt

des Baubeginns und der Bauvollendung

sowie – bei Neubauten – die Ende 2004 bereits

bezugsbereiten Wohnungen.

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Bauverwaltung

Mels. Dort erhalten Sie auch spezielle Erhebungsblätter.

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

19

Beschäftigungslage

von September bis

November 2004

Erwartungsgemäss ist die Stellensuchendenzahl

und die Arbeitslosenzahl im Kanton St. Gallen

per Ende November um 0,1 Prozent bzw. 0,2

Prozent angestiegen. Per Ende Monat lag die

Stellensuchendenzahl bei 12’042 Personen und

die Arbeitslosenzahl bei 7’272 Personen, die von

den RAV derzeit betreut werden. Der Zuwachs

um 302 Personen ist unter anderem auf den Saisoneffekt

im Baugewerbe zurückzuführen.

Parallel dazu ist im November auch die Anzahl

der offen gemeldeten Stellen um 7,5 Prozent auf

544 gesunken. Der stärkste Rückgang an offenen

Stellen ist im Sarganserland zu verzeichnen.

Die Dienstleistungen der öffentlichen Arbeitsvermittlung

der RAV stehen allen Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern kostenlos zur Verfügung.

Für die Gemeinde Mels ist dies nach wie vor das

Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Sargans,

Langgrabenweg, Postfach, 7320 Sargans,Telefon

081 720 08 68.

Auf der Website des Amtes für Arbeit (AfA)

www.sg.ch und www.treffpunkt-arbeit.ch finden

Sie weitere Informationen,Tipps und Hinweise zu

Wirtschaft, Arbeit und Erwerb sowie statistische

Zahlen.

Die Entwicklung der Stellensuchenden* präsentierte

sich in unserer Gemeinde während den vergangenen

Monaten wie folgt:

120

100

80

60

40

20

0

September Oktober

Männer Frauen Gesamttotal

*Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschriebene

Personen, unabhängig davon, ob sie

sofort vermittelbar sind (arbeitslose Stellensuchen-


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

20

Neubau altersgerechte Wohnungen

Die Genossenschaft für Alterswohnungen

der Gemeinde Mels veranstaltete

einen Projektwettbewerb im anonymen

Einladungsverfahren nach der Ordnung

für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe

SIA 142, Ausgabe 1998.

Bis zum 10. September 2004 konnten

Fragen zum Wettbewerb schriftlich und

ohne Namensnennung beim Preisgericht

abgegeben werden. Die Beantwortung

der Fragen erfolgte innerhalb von

14 Tagen. Die Teilnehmer erhielten

sämtliche Fragen und Antworten als Bestandteil

der Wettbewerbsunterlagen

zugestellt.

In der Wettbewerbseingabe waren nebst der präzisen

Darstellung 1:200 auch Aussagen energetischer,

ökologischer und ökonomischer Überlegungen

sowie über die Art der Umgebungsgestaltung

zu machen. Die Beurteilung des Wettbewerbes

erfolgte durch das Preisgericht. Die

Anonymität der Teilnehmer blieb während des

gesamten Verfahrens gewährleistet. Die Ermittlung

der Namen der Verfasser, die Veröffentlichung

des Berichtes und die Ausstellung der

Wettbewerbsarbeiten erfolgt nun, nachdem die

Jurierung am 7. Dez. 2004 durchgeführt wurde.

Vorprüfung

Die Vorprüfung erfolgte durch G. Flach, R. Stucki

und P. Eberle. Überprüft wurde nach den Ge-

Preisgericht

sichtspunkten «Abgabemodalitäten», «Vollständigkeit»,

«Einhaltung des Projektierungsperimeters»,

«Einhalten der Rahmenbedingungen und

funktionalen Anforderungen», «Angaben zur

Materialisierung» und der «kubischen Berechnung».

Das Resultat wurde in einem Bericht zusammengefasst.

Sämtliche Projekte wurden termingerecht,

korrekt anonymisiert und vollständig

eingereicht. Alle eingereichten Projektunterlagen

wiesen keine Beschädigungen auf.

Jurierung

Jeder Teilnehmer erhielt einen Abzug des Berichts

der Vorprüfung, der pro Projekt aus einer Liste

der kontrollierten Gesichtspunkte und einer vergleichenden

Tabelle der Kubaturen bestand. Im

ersten, noch unkommentierten Rundgang sichteten

die Jurymitglieder in stillem Studium die einzelnen

Projektunterlagen. Im zweiten, kommentierten

Rundgang stellte jeder Architekt des

Preisgerichtes alternierend die einzelnen Projektbeiträge

einzeln vor.

Im ersten Wertungsrundgang bewertete das

Preisgericht, nach einleitender Diskussionsrunde,

die Projekte nach ortsbaulichem und architektonischem

Konzept, Organisation und Funktionalität

von Erschliessung, Nutzung und Betrieb sowie

Qualität des Aussenraumes und der Volumetrie

der Gesamtanlage. Nach eingehender

Diskussion schied das Preisgericht fünf Projekte

aus, die somit nicht in die engere Wahl einbezogen

wurden.

Fachpreisgericht: Gottfried Flach, Arch. FH, Glarus (Präsident)

Paul Knill, Arch. BSA, Herisau

Herbert Oberholzer, Arch. SIA/BSA

Michael Niedermann, Arch. FH, Denkmalpflege St.Gallen

Rudolf Stucki, Arch. FH, Glarus

Ersatzpreisrichter: Meinrad Hirt, stv. Stadtbaumeister, St.Gallen

Sachpreisgericht: Markus Zimmermann, Gemeindepräsident Mels

Alice Hobi, Gemeinderätin Mels

Peter Haaf, Procap Sarganserland-Werdenberg

Pater Wolfrid Zihlmann,Vertreter der Schweiz. Kapuzinerprovinz

Nach dem ersten Wertungsrundgang besichtigte

das Preisgericht das vorgesehene Grundstück

und die Umgebung. Nach der Besichtigung des

Grundstückes wurde ein Kontrollrundgang

durchgeführt und alle gefällten Entscheide

nochmals überprüft. Die Schlussdiskussion ergab

keine Änderung der vorangehenden Entscheide

des Preisgerichtes. Die verbleibenden drei Projekte

wurden von den Architekten des Fachpreisgerichts

wie beschrieben. Zum Siegerprojekt wurde

Folgendes festgehalten:

Vorderberg-Kloster-Gonzen

Auf dem länglichen Grundstück wird ein Baukörper

platziert, der seine beiden Längsseiten im

Nordwesten resp. Südosten hat. Dabei werden

subtil die vorhandenen Fluchten zur Erzeugung

der Form des Gebäudes herangezogen. Die Parallele

zur Längsseite des Kapuzinerklosters erzeugt

die Hauptausrichtung und je eine Längsseite

des Baukörpers, während die Schrägen der

Klostermauer und des Melibündtenweges in die

Faltungen der sekundären Raumbegrenzungen

eingearbeitet sind. Es entsteht ein Volumen mit

spannungsvollem Wechselspiel zwischen geraden

und abgeknickten Raumbegrenzungen. Der

Bau wird auf diese Weise fest im Gefüge verankert

und etabliert sich als respektvolles Gegenüber

des Klosters.

Das Gebäude ist längs in verschiedene Zonen geschichtet.

Auf die sich ausweitende und verengende

Erschliessungs- und Eingangshalle entlang

der Strasse folgt eine parallel angelegte Zone,

welche die Eingänge, Küchen, Essplätze und

Nasszellen der einzelnen Wohnungen enthält,

die nächste Schicht wird von den Wohn- und


Schlafräumen gebildet und mündet mit vor- und

rückspringender Fassade in die wieder gerade

abschliessende Balkonzone.

Das Gebäude erhält zwei Zugänge, welche an einer

grosszügigen Vorfahrt gelegen sind und in

guter Beziehung zu Dorf und Altersheim stehen.

Die Abfahrt in die Tiefgarage befindet sich unmittelbar

am Melibündtenweg, dort wo sich ohnehin

der Verkehr befindet.

Zwischen der Klostermauer und dem Wohnhaus

spannt sich ein qualitätvoller Aussenraum auf,

der sehr sinnvoll in private Gärten, halböffentliche

Bereiche und den gemeinsam genutzten

Pflanzgarten mit Grillplatz aufgeteilt ist. In der

Zuwendung, die auf eine stimmige Anordnung

z.B. der Waschhänge verwendet wurde, zeigt die

Disposition ihre durchaus pragmatisch durchdachte

Funktionalität.

Die Haupträume der Wohnungen sind nach

Nordwesten ausgerichtet, wo sie Nachmittagsund

Abendsonne erhalten. Sie profitieren von der

Ruhe, die vom gegenüberliegenden Kloster ausgeht,

und von der in dieser Richtung vorhandenen

schönen Aussicht zum sonnenbeschienen

Gonzen und zum Vorderberg. Die Küchen, Essbereiche

und Eingänge sowie die vorgelagerte

Halle stehen demgegenüber im Morgen- bis Mittagslicht.

Die Tätigkeiten im Tagesverlauf erhalten

mit dieser Anordnung sinnvolle und schöne

Orientierungen.

Die einzelnen Wohnungen verfügen über einen

gut dimensionierten Raumzuschnitt. Eingangsbereich,

Küche und Essplatz sind auch als Aufenthaltsbereich

attraktiv. Die Haupträume lassen

Festsetzung der Preisgelder

Die Preissumme von 40’000 Franken wurde

wie folgt festgelegt:

Rang 1 Fr. 11’000.00

Rang 2 Fr. 8’000.00

Rang 3

Ohne Rang

Fr. 6’000.00

je Fr. 3’000.00 Fr. 15’000.00

Total Fr. 40’000.00

Siegerprojekt Vorderberg–Kloster–Gonzen

sich gut möblieren und sind dank der schiebbaren

Raumtrennwand zwischen zwei Räumen flexibel

in der Art der Nutzung. Die Durchgangsbreite

zwischen Treppe und Lift ist zu knapp bemessen.

Das Konstruktionsprinzip aus Backsteinwänden,

Betondecken und Verglasungen lässt nicht zuletzt

auch wegen der einfachen und durchgängigen

Struktur günstige Baukosten erwarten. Robuste

Materialien mit langer Nutzungsdauer machen

das Bauwerk auch im ökologischen Sinn

dauerhaft.

Insgesamt wird in karger Darstellung ein Projekt

präsentiert, welches mit sparsamen architektoni-

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

21

schen Mitteln und klugen organisatorischen Entscheiden

eine in sich spannungsvolle Gestalt erzeugt,

die im Ganzen dennoch Ruhe ausstrahlt.

Es wird, wie schon das gewählte Kennwort andeutet,

eine Beziehung aufgebaut zu den prägenden

landschaftlichen und baulichen Elementen

des Ortes, dessen Qualitäten bis in die Innenräume

getragen werden.

Rangierung

Nachdem das Preisgericht den ihm vorgelegten

Bericht genehmigt hat, wurden die Verfasser der

rangierten Projekte ermittelt. Die Rangierung der

ersten drei Projekte präsentiert sich wie folgt:

Rang Projekt Verfasser

1 Vorderberg–Kloster–Gonzen Busa&Klingler, Walenstadt

2 Parlando Hauenstein Kurt, Fläsch

3 ELYSIUM Tschirky Hanspeter, Mels

ohne Rang Mittendrin Ackermann Daniel, Mels

ohne Rang Verucano Atelier Drü AG, Flums

ohne Rang Wohn(t)raum Filippi + Partner AG, Mels

ohne Rang Laube Grob Architektur AG, Sargans

ohne Rang Besuch der alten Dame Kühnis Gody, Trübbach

Das Preisgericht empfiehlt einstimmig dem Veranstalter, die Verfasser des erstrangierten Projektes

mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen.


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

22

Schulgemeinde Mels

Heizt die Ortsgemeinde

der Schule ein?

Betreibt die Ortsgemeinde Mels

im Schulhaus Feldacker bald eine

Heizzentrale? Wird das Hallenbadwasser

künftig mit einheimischem

Holz aufgeheizt?

Eine intensive Zusammenarbeit

zwischen Orts-, Schul- und politischer

Gemeinde liegt im Bereich

des Möglichen.

Im Frühling 1998 lehnte die Schulbürgerversammlung

den Kredit für das damalige

Projekt der Sanierung der Heizzentrale im

Schulhaus Feldacker ab. Inzwischen ist

die Sanierung unumgänglich geworden.

Die Schulgemeinde möchte jedoch die

Anlage nicht mehr selber betreiben, sondern

die benötigte Energie einkaufen.

Deshalb ist im aktuellen Budget bloss die

Sanierung der Wärmeverteilung aufgeführt.

Energieerzeuger und -lieferant könnte

künftig die Ortsgemeinde Mels sein. Eine

Variante sieht nämlich vor, dass diese im

Schulhaus Feldacker die nötigen Bauten

für eine automatische Holzschnitzelanlage

erstellt, sie betreibt und die Energie

verkauft. Als Abnehmer kommt neben

der Schulgemeinde für das Schulhaus

Vorschau

Skilager

Feldacker die politische Gemeinde für das

Hallenbad und zu einem späteren Zeitpunkt

für das Altersheim in Frage. Potenzielle

Kunden wären auch die Genossenschaft

Alterswohnungen oder das Kloster.

Um spätere Baukosten für die Fernwärmeleitungen

möglichst tief halten zu können,

wurden bereits bei den aktuellen

Umgebungsarbeiten beim Schulhaus Feldacker

Leerrohre verlegt.

Das Projekt Holzschnitzelanlage hätte

den Vorteil, dass die Ortsgemeinde den

eigenen Energieträger Holz direkt in Mels

verwerten und zu einem kostendeckenden

Preis verkaufen könnte. Neben Holz

würde ein zweiter Energieträger eingesetzt,

weil Holz sich für den «Schwachlastbetrieb»

nicht eignet. Gerechnet wird,

dass zwischen September und Mai Holz

der primäre Energielieferant wäre, ergänzend

käme Öl oder Gas in Frage. Erweiterbar

wäre die Anlage mit einem Modul

Sonnenenergie für die Warmwasser-Bereitstellung.

Aufgrund der Grobstudie durch die Holzenergievereinigung

müsste die Ortsgemeinde

mit Erstellungskosten von rund

740’000 Franken rechnen. Die Kilowatt-

Das Skilager der 6. Klassen in Zuoz findet vom Montag, 28. Februar, bis Freitag, 4. März

2005, statt.

Schularztdienst

Der Austrittsuntersuch sowie die 1. Hepatitis-B- und weitere Impfungen finden für die

2. Real- bzw. Sekundarklassen sowie für die 8. Kleinklasse am Dienstag, 25. Januar

2005, statt. Die 2. Dosis der Hepatitis-B-Impfung wird am 21. Juni 2005 verabreicht.

Ski- und Snowboardleiterinnen

und -leiter gesucht

Vom 31. Januar bis zum 4. Februar

2005 wird die Sportwoche durchgeführt.

Die Schulgemeinde ist dabei auf

die Mithilfe einer grossen Anzahl Leiterinnen

und Leiter für Snowboard

und Ski angewiesen. Interessentinnen

und Interessenten sind herzlich eingeladen,

sich möglichst schnell beim

Schulsekretariat (Tel. 081 725 50 10)

zu melden.

stunde Heizenergie würde inklusive der

Kapitalkosten auf rund 10,3 Rappen zu

stehen kommen. Verglichen mit einem

Gasheizkessel in Kombination mit Öl, bei

dem die Kilowattstunde auf rund 8,5

Rappen (Preisstand 2003) zu stehen käme,

ist dies zwar leicht teurer. In der Zwischenzeit

ist der Ölpreis aber um rund 25

Prozent angestiegen, was die Preisdifferenz

bereits wettmacht. Mit der vorgesehenen

Minimal-Variante einer «CO2-

Steuer» wäre die Energie der Holzschnitzelanlage

schliesslich günstiger. Bei der

Variante Gasheizkessel in Kombination

mit Öl ist mit einem Ausstoss von

320’000 Kilogramm CO2 zu rechnen,

während bei der Holz-Variante mit

110’000 Kilogramm gerechnet wird. Es

darf also von einem umweltfreundlichen

Projekt gesprochen werden, und die Anlage

würde den Nachbarn keine zusätzlichen

Immissionen bereiten.

Vorgesehen ist, dass im Frühling 2005 die

Verhandlungen mit möglichen Vertragspartnern

geführt werden. In den Sommerferien

würden allenfalls die Aussenbauten

erstellt, und im Spätsommer

könnte die neue Heizung ihren Betrieb

aufnehmen.


Brandheisser Ausflug

Schulvorsteher Thomas Good hatte für

die Oberstufenlehrerschaft einen brandheissen

Ausflug organisiert: Nach der Besichtigung

des Feuerwehrdepots Mels

und einer tollen Fahrt mit verschiedenen

Oldtimern demonstrierte der Regionalvertreter

von Gloria Brandschutz auf dem

Areal Hagerbach, wie verschiedene Brände

im Haushalt am einfachsten gelöscht

werden können. Weiter ging es wiederum

mit Oldtimern nach Sargans ins Historikum.

Schliesslich fuhr ein alter Lastwagen

die Schulmeister zurück nach Mels,

wo der gelungene Ausflug seinen gemütlichen

Ausklang fand.

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

23

Personelles – Neuwahlen

Der Schulrat wählte auf Beginn des

2. Semesters 2004/05 Patrik Guntli,

Vilters, Sekundarlehrer, Schulhaus

Feldacker, als Nachfolger von Philipp

Meier resp. Heinz Vogel sowie auf

das neue Schuljahr 2005/06 Bernhard

Frei, Chur, Fachlehrer für Werken,

Schulhaus Feldacker, als Nachfolger

von Reto Felber.

Wir heissen die Neugewählten in unserer

Schulgemeinde herzlich willkommen

und wünschen ihnen viel

Freude bei der Ausübung ihrer

Tätigkeit.

Ein Dankeschön an die

Bevölkerung / Wahlen

Der Schulrat und die Geschäftsprüfungskommission

bedanken sich

recht herzlich für das ihnen entgegengebrachte

Vertrauen. Die Gewählten

freuen sich auf ihre Aufgabe

und werden diese nach bestem

Wissen und Gewissen ausüben.

Dank

an die Zurücktretenden

Der Schulrat und die Bevölkerung

von Mels danken den langjährigen

Schulratsmitgliedern Bernadette

Good und Roland Wälti sowie den

GPK-Mitgliedern Stefan Castelberg,

Othmar Kurath und Ruedi Meli für

ihre wertvolle Tätigkeit zu Gunsten

der Schulgemeinde Mels.


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

24

Suchst du

eine Lehrstelle?

• Hältst du dich gerne im Freien auf?

• Hast du Freude an der Natur?

• Arbeitest du gerne mit den

Händen?

• Machen dir schmutzige Hände

nichts aus?

• Bist du zuverlässig und körperlich

robust?

ewm

Tel. 081 725 30 46

Fax 081 723 47 11

ewm@mels.ch

www.ewmels.ch

Das Elektrizitäts- und Wasserwerk

der politischen Gemeinde Mels

versorgt die rund 8000 Einwohner

mit Wasser, Elektrizität, Kabelfernsehen

und Internet.

Neue Lehrstellen Betriebspraktiker/-in

Netzelektriker

JA? Wie wärs mit einer Ausbildung als

Betriebspraktiker/-in

beim Werkhof der Gemeinde Mels?

Wir suchen auf Sommer 2005 eine neue Lehrtochter oder einen neuen Lehrling.

Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

• Die Pflege der Spielplätze;

• Rasen mähen, Sträucher und Hecken schneiden;

• Strassenunterhalt und kleinere Reparaturen;

• Strassensignalisationen montieren und unterhalten;

• Winterdienst und Schneeräumung;

• Zäune erstellen und unterhalten;

• Sammelstellen betreuen.

und, und, und…

Aber am besten besprechen wir doch alles bei einem Besuch im Werkhof – oder du

bewirbst dich bei uns für eine Schnupperlehre. Zimmermann Hans, Werkmeister,

steht dir zur Beantwortung deiner Fragen gerne zur Verfügung (Tel. 081 725 30 48).

Die Bewerbung richtest du an:

Hans Zimmermann, Werkmeister, Werkhof am Bach, 8887 Mels

Wir bieten einem motivierten Schulabgänger eine Lehrstelle als

Netzelektriker (für August 2005)

Der Netzelektriker ist mitverantwortlich, dass der Stromtransport zu jeder Zeit

klappt. Das Aufgabengebiet umfasst Bau, Betrieb und Unterhalt des Stromnetzes

vom Kraftwerk bis zum privaten Hausanschluss. Anhand von Plänen verlegt er

Kabelleitungen, schliesst sie ans Stromnetz an und repariert Schäden. Er ist für den

Ein-, Aus- und Umbau der elektrischen Einrichtungen in Transformatoren- und Verteilstationen

sowie für Arbeiten an der öffentlichen Beleuchtung zuständig. Er arbeitet

je nach Aufgabe selbstständig oder in einem Team.

Du solltest die Real- oder Sekundarschule abgeschlossen haben. Gute Leistungen in

der Mathematik erleichtern dir das Lernen in diversen Fächern. Freude an handwerklicher

Arbeit und Tätigkeit vorwiegend im Freien, eine widerstandsfähige Konstitution,

Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sind gute Voraussetzungen für diese

Ausbildung. Mit technischem Verständnis und guten handwerklichen Fertigkeiten

fällt dir die tägliche Arbeit leichter.

Dich erwartet eine abwechslungsreiche Ausbildung in einem bewährten Team.

Gerne bieten wir dir die Möglichkeit, uns und unseren Betrieb kennen zu lernen.

Melde dich für eine Schnupperlehre bei Geschäftsführer Erich Büsser,

Elektrizitäts- und Wasserwerk der Politischen Gemeinde Mels, Wältigasse 8,

8887 Mels (Tel. 081 725 30 46).


Gemeindenachrichten Mels 04/2004

25


04/2004 Gemeindenachrichten Mels

26

Toniolo & Willi

Holzbau

8889 Plons

Tel. 081 723 83 60

E-Mail:

toniolo.willi@bluewin.ch

Hier könnte Ihr Inserat

stehen.

Es kostet Fr. 125.–

Verlangen Sie unsere

unverbindliche

Inseratedokumentation!

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AKTIENGESELLSCHAFT

s

schreinerei

+küchenbau

Wir sind spezialisiert auf

Küchen, Badmöbel, Türen, Fenster

und Schreinerarbeiten nach Mass

Plonserfeldstrasse 8887 Mels

Telefon 081 723 19 29

Fax 081 723 21 56

Pfiffner Hans 079 222 01 54

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Malerarbeiten – Tapeten – Schriften

Fassadenrenovationen – Verputzarbeiten

Dekorationsmalerei – Betonsanierung

Butzerstrasse, 8887 Mels

Tel. 081 723 70 78, Fax 081 723 07 56

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

27

Industriestr., 8887 Mels, Tel. 081 723 16 18, info@garage-waelti.ch

CH-8888 Heiligkreuz/Mels

Grenzweg 1

Tel. 081 723 60 00

Fax 081 723 81 04

Handy 079 406 34 78

Internet:

www.ria-kuechenstudio.ch

E-Mail:

ria-kuechenstudio@bluewin.ch


Schulgemeinde Mels

JAHRESPROGRAMM UND FERIENPLAN

2004/05–2007/08

Weihnachtsferien Fr 24.12.2004 – So 02.01.2005

Zeugnisabgabe Fr 28.01.2005

Sportwoche Mo 31.01.2005 – Fr 04.02.2005

Winterferien Sa 05.02.2005 – So 13.02.2005

Skilager Mo 28.02.2005 – Fr 04.03.2005

Frühlingsferien Fr 25.03.2005 – So 10.04.2005

Auffahrtsbrücke Do 05.05.2005 – So 08.05.2005

Sommerferien Sa 09.07.2005 – So 14.08.2005

Beginn des Schuljahres Mo 15.08.2005

Herbstferien Sa 01.10.2005 – So 23.10.2005

Elternbesuchstag Fr 18.11.2005

Weihnachtsferien Sa 24.12.2005 – Mo 02.01.2006

Zeugnisabgabe Fr 27.01.2006

Sportwoche Mo 20.02.2006 – Fr 24.02.2006

Winterferien Sa 25.02.2006 – So 05.03.2006

Skilager Mo 06.03.2006 – Fr 10.03.2006

Frühlingsferien Sa 08.04.2006 – So 23.04.2006

Auffahrtsbrücke Do 25.05.2006 – So 28.05.2006

Sommerferien Sa 08.07.2006 – So 13.08.2006

Beginn des Schuljahres Mo 14.08.2006

Herbstferien Sa 30.09.2006 – So 22.10.2006

Elternbesuchstag Fr 17.11.2006

Weihnachtsferien Sa 23.12.2006 – Mi 03.01.2007

Zeugnisabgabe Fr 26.01.2007

Sportwoche Mo 12.02.2007 – Fr 16.02.2007

Winterferien Sa 17.02.2007 – So 25.02.2007

Skilager Mo 05.03.2007 – Fr 09.03.2007

Frühlingsferien Fr 06.04.2007 – So 22.04.2007

Auffahrtsbrücke Do 17.05.2007 – So 20.05.2007

Sommerferien Sa 07.07.2007 – So 12.08.2007

Beginn des Schuljahres Mo 13.08.2007

Herbstferien Sa 29.09.2007 – So 21.10.2007

Elternbesuchstag Fr 16.11.2007

Weihnachtsferien Sa 22.12.2007 – Mi 02.01.2008

Zeugnisabgabe Fr 25.01.2008

Sportwoche Mo 28.01.2008 – Fr 01.02.2008

Winterferien Sa 02.02.2008 – So 10.02.2008

Skilager Mo 03.03.2008 – Fr 07.03.2008

Frühlingsferien Fr 21.03.2008 – So 06.04.2008

Auffahrtsbrücke Do 01.05.2008 – So 04.05.2008

Sommerferien Sa 05.07.2008 – So 10.08.2008

Beginn des Schuljahres Mo 11.08.2008

Schulrat und Schulverwaltung wünschen allen Schülern,

Eltern, Lehrkräften und der gesamten Bevölkerung

besinnliche Feiertage und alles Gute im neuen Jahr.

IMPRESSUM

Herausgeber Politische Gemeinde Mels

Redaktion/Inserate Gemeinderatskanzlei Mels

Telefon 081 725 30 30

Fax 081 725 30 70

gemeindeverwaltung@mels.ch www.mels.ch

Verlangen Sie unsere ausführliche Inseratedokumentation!


Begleitmassnahmen für Melser

Fasnacht

Der Gemeinderat hat in den letzten Jahren

verschiedene Rahmenbedingungen

erlassen und in Kraft gesetzt, nachdem

sich in gewissen Bereichen Probleme

mit der Abwicklung der Fasnacht ergeben

haben. Aufgrund der Rückmeldungen

ist die Fasnacht 2004 nicht in allen

Teilen befriedigend abgelaufen. Sehr

negativ aufgefallen ist der Alkoholkonsum

von Jugendlichen mit entsprechenden

Folgen. Aus Jugendschutzgründen,

aber auch um den vermehrten Vandalismus

und Übergriffe auf Personen möglichst

zu verhindern, müssen die bisherigen

Leitplanken verstärkt werden.

Die grosse Anzahl Teilnehmer an der Melser Fasnacht

und die damit verbundenen Missstände

bedingen einen professionellen Ordnungsdienst.

Dieser ist beauftragt, die gesetzlichen Bestimmungen

durchzusetzen. Besonderer Wert wird

auf die Prävention, die Einhaltung von Ruhe und

Ordnung, den Jugendschutz und die Sicherheit

gelegt. Die Securitas AG Chur wurde vom Gemeinderat

beauftragt, an den Fasnachtstagen

(Schmutziger Donnerstag, Fasnachtssamstag,

Montag und Dienstag) Patrouillen einzusetzen.

Die daraus resultierenden Kosten werden anteilmässig

der Gemeinde, den Veranstaltern und den

Barbetreibern weiterbelastet (davon ausgenommen

sind ganzjährig geführte Gastwirtschaftsbetriebe).

Dem Ordnungsdienst obliegen insbesondere folgende

Aufgaben:

� Patrouillieren zwecks Prävention

� Anhalten von auffälligen Fasnächtlern

(z. B. Vandalen; Randalierer; Leute, die mit

Glas werfen oder übermässige Immissionen

verursachen)

� Anhalten von Alkohol konsumierenden Jugendlichen

unter 16 bzw. 18 Jahren

� Kontrolle von widerrechtlichen Verkäufen

von alkoholischen Getränken an Jugendliche

� Verhinderung von Handgreiflichkeiten und

Schlägereien

� Wegweisung von renitenten Personen

� Aufnahme von Personalien und Verzeigungen

bei Verletzung gesetzlicher Bestimmungen

� Zusammenarbeit mit Polizei und Sanität

Alle Betreiber einer so genannten Festwirtschaft

werden offiziell darauf hingewiesen, dass sie

nicht nur im, sondern auch um das Lokal für die

Einhaltung von Ruhe und Ordnung verantwortlich

sind und dies entsprechend durchsetzen

müssen. Die Gäste sind beim Verlassen der Lokale

(insbesondere auch Bars und Zelte) auf Gläser

und Flaschen zu kontrollieren. Getränke müssen

in Plastikbecher umgefüllt werden, um den

Scherben im öffentlichen Raum vorzubeugen.

Der Ausschank und Verkauf von Alcopops und

harten Alkoholika (d. h. gebrannte Wasser inkl.

Gemeindenachrichten Mels 04/2004

29

Liköre und Mixgetränke, auch wenn deren Alkoholgehalt

durch den Mix unter 20 Volumenprozent

liegt, sowie inkl. die Verwendung von harten

alkoholischen Getränken zur Herstellung von

Mix-Getränken, Bowlen oder Ähnlichem) an

Jugendliche unter 18 Jahren ist untersagt. Der

Aussschank und Verkauf von Bier und Wein an

Jugendliche unter 16 Jahren ist gemäss den Jugendschutzbestimmungen

ebenfalls verboten.

Die Einhaltung dieser verbindlichen Vorschriften

wird durch den Ordnungsdienst strikte kontrolliert.

Bei Verstössen wird der fehlbare Betreiber

beim Untersuchungsamt verzeigt.

Auch für den Umzug wurden verschiedene Begleitmassnahmen

getroffen. Die Umzugsteilnehmer

werden über die Fasnachtsgesellschaft mit

den entsprechenden Informationen direkt bedient.

Nach dem Umzug ist auf dem Dorfplatz

und dem gesamten Gemeindegebiet von Mels

der Betrieb von maximal fünf Barwagen erlaubt.

Diese benötigen eine ausdrückliche Bewilligung

des Gemeinderates. Wagen ohne Bewilligung

werden fortgewiesen. Aussenbeschallung der

Barwagen ist nach dem Umzug untersagt. Ebenso

wenig dürfen nach dem Umzug Kompressoren

betrieben werden. Das EW Mels stellt Stromanschlüsse

auf dem Dorfplatz zur Verfügung.

Die Fasnachtsgesellschaft Mels ist die Dachorganisation

der Melser Fasnacht. Ihr sind sämtliche

Gesuche für die verschiedenen Bewilligungen

bzw. Veranstaltungen zu Koordinationszwecken

einzureichen. Diese reicht die Gesuche zur Genehmigung

an die Gemeinde weiter. Auf diese

Weise ist der Informationsfluss gewährleistet.

Der Gemeinderat hofft, dass mit diesen Massnahmen

die Fasnacht wieder in geordnetere Bahnen

gelenkt werden kann.

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