FEZ Fernwärme – näher geht's nicht! - Stadtwerke Flensburg GmbH

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FEZ Fernwärme – näher geht's nicht! - Stadtwerke Flensburg GmbH

FLENSBURGER ENERGIE ZEITUNG · Das Service-Magazin

FEZ Fernwärme

näher geht‘s nicht!

Preisrätsel

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im Wert von 140 Euro

Elwira Lanert und die Fernwärme

Künstlerserie: Hans-Ruprecht Leiß

Winter 2009


2

Inhalt

4 Kundenporträt:

Universitätsklinikum

Schleswig-Holstein

6 Sportarten

von A bis Z:

Judo

7 Bilderrätsel für Kinder

Unser Basteltipp

8 Veranstaltungskalender;

Weihnachtsmarkt

10 Künstler-Serie:

Hans-Ruprecht Leiß

11 Premiere in Flensburg:

Der Deutsche

Wärmetag

Stadtwerke

Co-Sponsor der SG

Aktiv für die Region

12 Rund um Energie

und Klimaschutz

Flensburgs

Trinkwasser

Neuer Wasserspeicher

13 greenCO 2ncept aktuell

Was ist

Nachhaltigkeit?

14 Schülerwettbewerb

„Energie der Zukunft“

Zählerstand-Ablesung

Wussten Sie das?

15 Zuckerrüben Futter

für Biogas-Anlage

16 Preisrätsel

Elwira Lanert und die Fernwärme

zwei „Erfolgs-Modelle“ aus Flensburg

„Nanu, das Gesicht kenne ich

doch!“ Wenn Ihnen eben beim

Blick auf das Cover der neuen

FEZ-Ausgabe dieser Gedanke

gekommen ist, dann gehören

Sie zu den zahlreichen aufmerksamen

und regelmäßigen

Leserinnen und Lesern unserer

Flensburger Energie Zeitung“.

Denn tatsächlich zierte Elwira

Lanert bereits im Sommer 2007

den Titel damals im klassischen

Stadtwerke-Grün vor unserer

Photovoltaik-Anlage. Seit Jahren

arbeitet sie erfolgreich als

Model, wird für den Catwalk

ebenso gebucht wie für internationale

Katalog-Shootings.

Honda engagierte sie für einen

TV-Spot zur Einführung des

neuen „Civic“. Inzwischen lebt

die Flensburgerin mit schwäbisch-kasachischen

Wurzeln in

Hamburg, wo sie an der Theaterschule

„Artrium“ eine Schauspielausbildung

absolviert.

Anlässlich unseres Jubiläums „40

Jahre Flensburger Fernwärme

besuchte Elwira Lanert jüngst

die Stadtwerke und informierte

sich bei einer Werksführung über

die aktuellen Entwicklungen in

unserem Unternehmen. „Das

Konzept, Kohle durch regenerative

Brennstoffe zu ersetzen,

hat mich überzeugt“, berichtet

Elwira Lanert. „Die Reduzierung

von CO 2 ist ein wichtiges

Zukunftsthema, das die Stadtwerke

Flensburg mit ihrem

greenCO 2ncept frühzeitig angegangen

sind, während andere

noch diskutieren.“

Verlässliche Energie- und Wärmeversorgung

bei gleichzeitig

maximaler Rücksicht auf die

Auslaufmodell Steinkohle trifft auf Model mit Zukunft:

Elwira Lanert beim Besuch unserer Stadtwerke.

Umwelt dieses Konzept hat

bei den Stadtwerken Flensburg

Tradition. Bis 1969, als in Flensburg

die ersten Haushalte mit

Fernwärme versorgt wurden,

war das anders. Blicken wir

zurück auf die Anfänge der Erfolgsgeschichte:

Flensburg galt unter Experten

bis 1970 als ungeeignet für eine

Fernwärmeversorgung: der Leitungsaufwand

sei aufgrund der

geographischen Lage doppelt

so groß wie im Bundesdurchschnitt

und die Förde sei ein

unüberwindliches Hindernis

für die Versorgung der östlich

gelegenen Stadtteile. Dipl.-Ing.

Wolfgang Prinz hingegen, damals

Technischer Direktor der

Stadtwerke, war von der Realisierbarkeit

überzeugt. Mutig

und mit großer Fachkenntnis

stellten er und seine Mitstreiter

sich den Herausforderungen

und Widerständen.

Erste Planungen für die Umrüstung

des Kraftwerkes auf

Kraft-Wärme-Kopplung begannen

bereits 1967, ehe die

Fernwärme-Versorgung am

18. September 1969 mit einem

Provisorium starten konnte: An

der Thomas-Mann-Straße und

auf der Rude nahmen mobile

Heizzentralen ihren Betrieb auf.


Im Volksmund hießen sie wegen

ihrer 29 Meter hohen Schornsteine

bald „Riesenstricknadeln“.

Die Anwohner bangten

um ihren ungestörten Fernseh-

Empfang, eine Sorge, die sich

sofort in Luft auflöste ebenso

wie die vom nun »historisch«

gewordenen Hausbrand verursachten

dunklen Rauchschwaden

aus den Schornsteinen. Wohlige

Wärme ohne lästiges Kohlenschleppen:

ein ganz neues Lebensgefühl

für die Flensburger.

Bereits 1974 waren 50 % der

Flensburger Haushalte an das

stetig wachsende Fernwärmenetz

angeschlossen. Bis 1978 wurden

70 % abgedeckt, seit 1985 liegt

die Versorgungsquote konstant

bei 98 %. Auch Nachbargemeinden

wie Glücksburg, Harrislee

und das dänische Padborg profitieren

von der umweltfreundlich

produzierten Fernwärme. Noch

in diesem Jahr soll auch Wees

versorgt werden, weitere Orte

folgen.

Wolfgang

Prinz (Foto

rechts)

und den

vielen Koll

e g i n n e n

und Kollegen,

die

sich vor 40

Jahren am Reißbrett und mit

Schaufel und Spitzhacke an das

große Experiment Fernwärme

gewagt haben, ist es zu verdanken,

dass in Flensburg lange

vor dem Aufkommen von

Begriffen wie „Klimawandel“

und „Kyoto-Protokoll“ eine

umweltfreundliche Wärmeversorgung

aufgebaut werden

konnte.

Auf Flensburger Fernwärme

muss Elwira Lanert in ihrer

Hamburger Wohnung leider

verzichten. Aber dennoch wird

sie weiterhin von unseren Stadtwerken

versorgt dank des bundesweit

nutzbaren Stromangebotes

Flensburg eXtra“. Damit

zeigt sich Elwira Lanert nicht nur

preisbewusst, sie gehört auch zu

den vielen Tausend Stadtwerke-

Kunden in ganz Deutschland,

die unserem Unternehmen bei

einer repräsentativen Umfrage

hinsichtlich Zufriedenheit mit

Leistung und Service jüngst

wieder die Bestnote 1,7 gegeben

haben.

Fernwärme-Baustelle auf dem Holm Mitte der 1970er Jahre: Entlang der Fußgängerzone verläuft eine

Hauptschlagader der Flensburger Wärmeversorgung.

Liebe Leserinnen

und Leser!

Schon stehen wieder Weihnachten

und Silvester vor der

Tür. Genießen Sie die Feste

bewusst und ohne Hektik;

nehmen Sie sich mehr Zeit

für schöne Momente im Leben.

Lesen Sie außer Ihrer

FEZ ein interessantes Buch,

gehen Sie in der gesunden

Winterluft spazieren.

Ihre Stadtwerke wünschen

Ihnen fröhliche Tage und

ein gutes Jahr 2010!

Ihr Peer Holdensen

Leiter Marketing und

Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Kontakt zu uns:

Stadtwerke Flensburg GmbH

Batteriestraße 48

24939 Flensburg

Tel.: 0461 487-0

Fax: 0461 487-1699

E-Mail:

service@stadtwerke-flensburg.de

Web: www.stadtwerke-flensburg.de

Kundenbüro im Europahaus

Rathausstr. 1 / Am ZOB

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 9 bis 18 Uhr

Sa 10 bis 13 Uhr

Telefonisches Service-Center:

Tel.: 0461 487-4444

Öffnungszeiten:

Mo-Do 8 bis 16 Uhr

Fr 8 bis 12 Uhr

Hilfe bei Störungen:

von 0 - 24 Uhr

Strom Tel.: 0461 487-1010

Fernwärme Tel.: 0461 487-1020

Wasser Tel.: 0461 487-1030

FEZ-Projektbetreuung/V.i.S.d.P.:

Peer Holdensen

Realisierung/Gestaltung & Satz:

hilgra · büro für graphik & design

Redaktion: Textagentur Caspari,

Medienbüro Macht Wort (S. 2-3)

Fotos: Tim Riediger-nordpool,

A. Birresborn, Firmen,

fotolia, iStockphoto, privat

Karikatur: Götz Wiedenroth

Druck: Frank-Druck, Preetz

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Porträt

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

leistet die gesamte medizinische Palette!

…und die Stadtwerke Flensburg sorgen für den lebenswichtigen Strom

Das Universitätsklinikum Schleswig-

Holstein (UK S-H) mit den traditionsreichen

Medizinstandorten

Kiel und Lübeck ist heute eines der größten

europäischen Zentren für die ärztliche Versorgung.

Das UK S-H ist von 2010 an mit

einer jährlichen Stromabnahme von insgesamt

rund 70 Mio. kWh der größte externe

Geschäftskunde der Stadtwerke Flensburg

GmbH. Das entspricht einem Elektrizitätsbedarf

von sage und schreibe rund 20.000

Einfamilienhäusern.

Das UK S-H deckt das gesamte Spektrum

der modernen Medizin ab: Mehr als 70 einzelne

Klinikbereiche und Institute, die vom

1. Januar an mit Flensburger Strom versorgt

werden, leisten Forschung, Diagnostik

und Therapie. Forschungsschwerpunkte

sind Onkologie und Infektion, Genomfor-

Luftbild Lübeck

schung, Neurowissenschaften, endokrine

Steuerung und Regulation, Transplantationsmedizin

sowie biomedizinische Technologien.

Zukunftsweisend ist die Errichtung

des Nordeuropäischen Radioonkologischen

Centrums Kiel, das Krebspatienten ab 2012

hoch spezialisierte und besonders schonende

Therapien anbieten wird.

„In den nächsten zehn Jahren wird sich

unser UK S-H dank Investitionen von

rund einer Milliarde Euro strukturell und

architektonisch zum Klinikum der Zukunft

entwickeln“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz,

Vorstandsvorsitzender des UK S-H, zu

den Ausbau- und Erneuerungsplänen. „Im

Juli 2009 fasste die schleswig-holsteinische

Landesregierung den Grundsatzbeschluss zu

einem Mas-terplan, der allein Investitionen

von 700 Millionen Euro für die Moderni-

Zentralklinikum Lübeck

Das UK S-H in Zahlen

· rund 2.400 stationäre Betten

· jährlich mehr als 280.000

ambulante Patienten

· rund 100.000 stationäre und

teilstationäre Patienten

· 51 Kliniken und 27 Institute,

· rund 1.500 Ärzte

(darunter 170 Professoren),

· rund 3.600 Pflegekräfte

· mit insgesamt 11.000 Beschäftigten

größter Arbeitgeber Schleswig-

Holsteins

· jährliches Steueraufkommen

rund 55 Mio. Euro

· Fläche fast 100 Hektar

(beide Standorte zusammen)


sierung der baulichen Infrastruktur in Kiel

und Lübeck vorsieht.“

Das UK S-H ging 2003 aus der Fusion

der Universitätskliniken Kiel und Lübeck

hervor. Zentraler Verwaltungssitz ist der

Standort Lübeck. An beiden Klinikum-Dependancen

kooperiert das UK S-H eng mit

den jeweiligen Universitäten, der Christian-

Albrechts-Universität (CAU) Kiel und der

Universität zu Lübeck. Historisch rückblickend

gehört die Medizinische Fakultät Kiel

im Jahr 1665 zu den Gründungsfakultäten

der CAU. Auf dem Areal des Campus Lübeck

gibt es bereits seit 1912 medizinische

Einrichtungen. Die Fakultät selbst wurde

1964 gegründet.

An beiden UK-Fakultäten werden zurzeit

insgesamt rund 3.500 Medizin Studieren-

Luftbild Campus Kiel Neurozentrum Kiel

de ausgebildet. Zudem bestehen an beiden

Standorten Ausbildungseinrichtungen für

weitere medizinische Fachberufe wie Kran-

Gleich drei neue Großkunden

kenschwester, Kinderkrankenschwester

und Medizinisch-Technische Assistenten/

innen.

Den Mitarbeitern im Geschäftskunden-Vertrieb der Stadtwerke Flensburg GmbH ist ein

bislang einmaliger „Fischzug“ gelungen. Sie zogen aufgrund einer Ausschreibung des

Gebäude-Managements Schleswig-Holstein (GMSH) die Stromversorgung der Jahre 2010

und 2011 für das gesamte Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und zugleich für die

Kieler Universität an Land. Geschäftskunden-Abteilungsleiter Oliver Rein: „Viel Vorarbeit

war nötig, um bei der Ausschreibung ein konkurrenzfähiges Angebot abzugeben und

damit letztlich das große Los zu ziehen.“

Die Bedarfsmengen sind gigantisch: Der Lübecker Bereich des UK S-H benötigt jährlich

rund 37 Mio. kWh, der Kieler 33 Mio. kWh sowie die CAU noch einmal 27 Mio. kWh. Das

sind insgesamt knapp 100 Mio. kWh bei einem erwarteten Netto-Umsatz in zweistelliger

Millionenhöhe. Vergleichsweise verbraucht eines der Flensburger Krankenhäuser, die

ebenfalls Stadtwerke-Stromkunden sind, „nur“ 5 Mio. kWh Strom jährlich.

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Serie für Kinder und Jugendliche: Sportarten von A bis Z

J wie „Judo“

„Judo ist gut, weil es mir in schwierigen

Lebenslagen Kraft gibt“, weiß Yessica Lorenzen.

Die 25-Jährige erlernte Judo schon

als Kind im TSB Flensburg und trägt inzwischen

den schwarzen Gürtel. Das ist der

zweitbeste Judo-Grad („Dan“). Heute ist

„Yessi“ die TSB-Spartenleiterin sowie Kinder-

und Jugendtrainerin der Judoabteilung.

Diese hat zurzeit 120 aktive Mitglieder, darunter

fast 100 Kinder und Jugendliche.

„Ich bin auch für die Turniere zuständig und

organisiere leidenschaftlich gern Ausflüge

und Lehrgänge.“

Judo ist eine ursprünglich rein japanische

Kampfsportart, die sich aus dem bedeutend

älteren Jiu-Jitsu ableitete. Judo bedeutet

„sanft“ (Ju) und „der Weg“ (Do), also „der

sanfte Weg, den Kampf zu beenden“. Der

Japaner Jigoro Kano erfand diesen Sport

als er im Jahr 1882 mit seinem „Kodokan“

die erste Judoschule eröffnete. In Deutschland

gab es 1926 die ersten Judo-Meisterschaften.

Judo beruht auf zwei Prinzipien: Da

ist das bestmögliche Zusammenspiel von

Körper und Geist („Sei-Ryoku-Zen-Yo“

genannt) sowie das Handeln zum beiderseitigen

Wohlergehen („Ji-Ta-Kyo-Ei“).

Darauf aufbauend wirst du erst ein echter

„Judoka“, indem nicht nur körperliche

Kondition, wie Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit

und Ausdauer trainiert wird. Dem

Training und Kampf auf der Judomatte liegt

auch eine „Philosophie“ zugrunde. Gemeint

sind diese zehn Judowerte: Freundschaft,

Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit,

Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Mut,

Respekt, Selbstbeherrschung und Wertschätzung.

Judo verbessert die Kondition, macht körperlich

stark und seelisch selbstbewusst,

und es erzielt neben dem eigentlichen Sport

viel Positives: Disziplin, Zusammengehörigkeitsgefühl,

vorbildliches Verhalten und

gemeinsame Aktivitäten.

Schon Fünfjährige können ein Probetraining

beginnen, um herauszufinden, ob Judo Spaß

macht. Interessierte Kinder, Jugendliche und

Eltern können „Yessi“ Lorenzen per E-Mail

erreichen (yessicalorenzen@yahoo.de).

Sportvereine

mit Judo und Jiu-Jitsu:

Flensburger Budo Club e.V.

www.dieflensburgerschule.de

• KFUM Flensborg

www.jiu-jitsu-kfum.de

• Sportverein Adelby

www.sportverein-adelby.de

• TSB Flensburg v. 1865 e.V.

www.judo-sh.biz

Sportvereine mit Judo:

• ETSV Weiche

www.etsvweiche.de

• IF Stjernen

www.stjernen.de

• Judoclub Hokuto

E-Mail: judo-trainer@foni.net

Jiu-Jitsu

ist eine von den japanischen Samurai

stammende Kampfkunst der waffenlosen

Selbstverteidigung. Sie praktizierten

seit dem 16. Jahrhundert Jiu

Jitsu, um bei Verlust oder Verbot der

Hauptwaffen, wie Schwert oder Speer,

waffenlos weiterkämpfen zu können.

Diese Kampfkunst war zunächst geheim

und nur dem Adel vorbehalten.

Bald aber wurde sie auch von nichtadligen

Japanern ausgeübt.

Schon 1906 wurde in Deutschland

die erste Jiu-Jitsu-Schule eröffnet.

Jiu-Jitsu kann von jedem trainiert

werden, sogar schon in ganz jungen

Jahren. Der Kampfsport bietet ein

breites Spektrum der Selbstverteidigung

und zur friedlichen Lösung von

Konflikten.

Dazu findet ihr auf dieser Seite die Web-

Adressen weiterer Flensburger Vereine, die

Judo und das damit verwandte Jiu-Jitsu im

Programm haben.

Judo Jiu-Jitsu


Unser Basteltipp:

Material:

Dicke Pappe; goldene und silberne

Schnur, nicht zu dick (gibt es beim

Geschenkbedarf im Papierladen) oder

besser starke goldene bzw. silberne

Nähfäden; Papierschere, Bleistift,

weißes Papier, dicken Nagel, rotes

Uhu-Glitter-Glue.

Wer ist der

Nussknacker?

Sterne für den Weihnachtsbaum

Für die Herstellung habt ihr zwei

Möglichkeiten mit Schablone oder

ohne. Wer es sich zutraut, kann die

Stern-Konturen gleich auf die rote Pappe

aufzeichnen. Das könnt ihr freihändig machen

oder mit Hilfe eines kleinen Dreiecks,

das verschoben übereinander gelegt und am

Rand entlang mit dem Bleistift abgezeichnet

zum Stern wird. Ihr könnt auch vorher

auf weißem Papier Sternvorlagen zeichnen,

diese ausschneiden, auf die Pappe legen und

dann am Rand entlang abzeichnen. Die gezeichneten

Sterne werden aus der Pappe

bzw. dem beklebten Karton vorsichtig ausgeschnitten.

An einem Zacken jedes Sterns bringt ihr

an der Spitze ein kleines Loch an nicht

mit einem Bürolocher, nehmt besser einen

dicken Nagel, den ihr in die Pappe hinein

bohrt (Vorsicht: Verletzungsgefahr, deshalb

den Stern nicht mit den Fingern genau an

der Stelle unter der Pappe festhalten, an der

das Loch hin soll.) Ist die Pappe zu dick,

dann legt ihr die Sterne auf ein zusammengefaltetes

Handtuch und schlagt mit dem

Rätsel

Hier seht ihr sieben Weihnachtsmänner

beim „Appell“ vor dem

Ausrücken zur Bescherung der

Kinder. Unter die sieben Rotberockten

hat sich ein künstlicher

mannsgroßer Nussknacker

gesellt, der ausschließlich aus

mechanischen Teilen zusammengesetzt

ist. Da sich aber auch die

Weihnachtsmänner teilweise mit

mechanisch aussehenden Teilen

verkleidet haben, ist es sehr

schwierig, den Nussknacker zu

entdecken. Schafft ihr es?

Lösung: Der dritte von links ist

der Nussknacker.

Hammer auf den Nagel, um das Loch zu

erzeugen. Damit die Sterne schön glitzern,

etwas rotes Uhu-Glitter-Glue auftragen.

Danach umwickelt ihr die Sterne ungleichmäßig

mit goldenem und/oder silbernem

Faden. Ein solcher Faden dient auch als

Aufhänger, den ihr durch das Loch zieht.

Diese selbst gefertigten Sterne sind eine

prächtige Dekoration für den Weihnachtsbaum

oder für adventliche Tannenzweige.

Sie können auch in die Fensterrahmen gehängt

werden.

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8

Veranstaltungen im Winter

Ticket- und Vorverkaufsinfos:

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Theaterkasse

Rathausstr. 22, Tel. 0461 23388

www.sh-landestheater.de

Theaterkasse

Rathausstr. 22, Tel. 0461 23388

www.niederdeutschebuehne.de

Kartenbestellungen

montags von 09.00 bis 11.00 Uhr

Tel. 0461 805-1273

www.planetarium-gluecksburg.de

Ticket-Center (sh:z)

Holmpassage

Tel. 0461 808-2167/-2163

Touristinformation Flensburg

Rathausstr. 1

Tel. 0461 9090920

Eventim

Tel. Vorverkauf 01805 570000

Online unter www.eventim.de

Weihnachtswettbewerb

Hierzu Informationen

unter www.phaenomenta-flensburg.de

08.12. 18.00 Uhr

Vortrag Prof. Dr. Holger Kersten „ Was war

der Weihnachtsstern?“, astronomische

Spekulationen zum Stern von Bethlehem

Bis zum 28.02.

Sonderausstellung „Lego“

Die große Welt der kleinen Steine

Januar bis Ende März 2010

Aktion „Feierabendticket“

50 % Ermäßigung auf den Eintrittspreis

in den letzten zwei Stunden der

Öffnungszeit

Phänomenta e.V.

Norderstraße 157-163, Flensburg

Tel: 0461 1 44 49 17

Öffnungszeiten:

Montag Freitag 9 - 17 Uhr

Sonnabend 11 - 18 Uhr

Sonn- und Feiertage 11 - 18 Uhr

Noch bis zum 10. 01.

Ausstellung „Bürgerstolz und

Sammlerglück“, Museumsberg,

Hans-Christiansen Haus, FL

www.museumsberg.flensburg.de

Sonderausstellung „Bruno Pichner

ein Flensburger Seemannsleben“

Mit Pinsel und Malstift

festgehaltene Seefahrt-Erlebnisse

Flensburger Schiffahrtsmuseum

tgl. außer montags 10.00-16.00 Uhr

www.schiffahrtsmuseum.flensburg.de

04.12. 19.00 Uhr

Chorkonzert im Advent

Gemeinschaftskonzert der Chöre

Postliedertafel von 1888 Flensburg,

Frauenchor Polizia Vocale Flensburg

Gemischter Chor Fruerlund Flensburg

St. Jürgen Kirche, FL, Eintritt frei

05.12. 17.30 Uhr

Vesper zum 2. Advent

Orgelwerke von J. S. Bach,

Josef Rheinberger u. Improvisationen

Kirche St. Nikolai, FL

www.nikolaikirche-flensburg.de

06.12. 15.30 Uhr

Advents-, Weihnachts- und

Nikolauslieder zum Mitsingen

für Groß und Klein

Kirche St. Nikolai, FL

www.nikolaikirche-flensburg.de

11.12. 19.30 Uhr

„Doktor Faust“, Dichtung für Musik

von Ferrucio Busoni

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

12.12. 17.30 Uhr

Vesper zum 3. Advent

Orgelwerke von Georg Muffat,

Andreas Kneller und Improvisationen

Kirche St. Nikolai, FL

www.nikolaikirche-flensburg.de

20.00 Uhr

Weihnachts-Concerto

Musik zu Advent und Weihnachten

mit Richard Wester, Fabian Ahrens,

Fjol van Forbach und Michael Mages

Kirche St. Nikolai, FL

Vorverkauf: Tel. 0461 8400 400

od. Kirchenbüro, Südermarkt 15

www.nikolaikirche-flensburg.de

13.12. 11.00 Uhr

2. Kammerkonzert 2009/10

S-H Sinfonieorchester

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

19.00 Uhr

„Der Gast“

Komödie von David Pharao

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

20.00 Uhr

„Suchi ist auch keine Lösung“

Horst Lichter live auf der Bühne

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

18.12. 18.00 Uhr

Deutsch-Dänisches Weihnachts-

Konzert zum Mitsingen, Helligåndskirkens

Kor und St.-Nikolai-Chor

Kirche St. Nikolai, FL

www.nikolaikirche-flensburg.de

19.30 Uhr

„Der Zeppeliner“

Musikalisches Hugo-Eckener-Porträt

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

20.00 Uhr

Sweety Glitter and the Sweethearts,

die Glamour-Band

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

19.12. 17.30 Uhr

Vesper zum 4. Advent

Orgelwerke von J. Pachelbel,

Charles-Marie Widor

und Improvisationen

Kirche St. Nikolai, FL

www.nikolaikirche-flensburg.de

22.12. 19.30 Uhr

„Der Stern von Bethlehem“

Referent Uwe Roose

Planetarium, Glücksburg

Vorverkaufsinfo 3

20.00 Uhr

Godewind, „Nordische Weihnacht“

Weihnachtskonzert

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

23.12., 19.30 Uhr

15.01., „Der nackte Wahnsinn“

02.02., Komödie

10.02. Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1


25.12., 19.00 Uhr

03.02. „Rigoletto“

Oper von Giuseppe Verdi

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

26.12. 10.00 Uhr

Musica Sacra zum Weihnachtsfest

Festgottesdienst als lutherische

Messe im Stil um 1610

Kirche St. Nikolai, FL

www.nikolaikirche-flensburg.de

27.12. 19.00 Uhr

„Deutschland, ein Wintermärchen“

Michael Grosse spielt H. Heine

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

09.01., 19.30 Uhr

12.01., „Jesus Christ Superstar“

Rockoper

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

18.01., 19.30 Uhr

23.01. Ballett „Blendend Schwarz“

Das Leben einer Jazz-Legende

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

20.01. 19.30 Uhr

4. Sinfoniekonzert 2009/10

S-H Sinfonieorchester

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo 1

21.01. 10.30 Uhr

„Gullivers Travels“

Gastspiel in englischer Sprache

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

24.01. 11.15 Uhr

2. Meisterkonzert 2009/10

S-H Sinfonieorchester und Verein

der Musikfreunde Flensburg

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

19.00 Uhr

„Swatte Hochtied“, Komödie

Schwank von A. Hopwood op Platt

Niederdeutsche Bühne,

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 2

31.01. 20.00 Uhr

Mother Africa, Circus from Africa

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

04.02. 20.00 Uhr

The Original USA Gospel Singers

Deutsches Haus

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

06.02. 20.00 Uhr

Markus Maria Profitlich

Deutschlands gewichtigster

Comedian meldet sich zurück!

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

Termine für Kinder

12. + 19.30 Uhr

20.12. 16.00 Uhr

26.12. „Hänsel und Gretel“

Märchenspiel von Adelheid Wette

Musik von Engelbert Humperdinck

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

15.12. 16.00 Uhr

„Astronomie für Kinder“

Referent: Peter Junge

Planetarium, Glücksburg

Vorverkaufsinfo 3

20.12. 16.00 Uhr

„Familie Petersen ... oder warum

es bei uns zu Weihnachten

Möhrenkuchen gibt“

Musical, Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

03. + 11.00 Uhr

29.01. „Das Feuerzeug“

Märchenspiel von Adelheid Wette

nach H. C. Andersen von Sven Stäcker

für alle ab 4 Jahre

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

24.01. 14.00 Uhr

„Hey Hey Wicki“, Kindermusical zur

TV-Serie und Kino-Erfolg

Deutsches Haus, FL

Vorverkaufsinfo: 4 und 6

02.02. 19.00 Uhr

„…mach mir (k)eine Szene“

Schulen zeigen eigene Stücke

Zum Thema Internet

Stadttheater, FL, Kleine Bühne, FL

Vorverkaufsinfo 1

03.02. 19.00 Uhr

„Hikikomori“

Szenische Lesung des

TheaterJugendClubs

Stadttheater, FL, Kleine Bühne

Vorverkaufsinfo 1

04.02. 9.00 und 11.00 Uhr

„Click it!“, Präventionstheater

gegen Missbrauch im Internet

Stadttheater, FL

Vorverkaufsinfo 1

(Änderungen vorbehalten)

Weihnachtliche Atmosphäre

Auch in diesem Jahr, diesmal zum Abschluss

des 725-jährigen Stadtjubiläums,

zieht bis zum 23. Dezember in der

gesamten Flensburger City eine reizvolle

weihnachtliche Atmosphäre die

Besucher und Geschenke-Einkäufer in

ihren Bann. Auf der Weihnachtsmarkt-

Meile sowie in den romantischen Kapitäns-

und Kaufmannshöfen treffen

sich traditionell Freunde und Bekannte

in geselliger Runde. Überall duftet

es nach Punsch, Kakao, gebrannten

Mandeln und leckeren Bratäpfeln. Die

Plätze und Straßen der Altstadt zwischen

Süder- und Nordermarkt sind

festlich geschmückt. Hier befindet

sich eine Vielzahl von Restaurants,

individuellen Geschäften, Galerien,

Design- und Antiquitätenläden sowie

interessante Kaufhäuser und Einkaufsgalerien.

Der Flensburger Weihnachtsmarkt

2009 ist montags bis samstags von

10.00 bis 22.00 Uhr und an den

Adventssonntagen von 11.00 bis

20.00 Uhr geöffnet.

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Unsere Serie: Regionale Künstlerinnen und Künstler Teil 7

In den Motiven seiner Bildwelt

scheint er denkerisch

verwachsen zu sein, mit

Schiffen, Meeren, Bäumen,

Tieren, Technik und den vielen

Menschlein: Hans-Ruprecht

Leiß (55) ist das seltene Urgestein

eines modernen Hieronymus

Bosch ein Symbolist

und Visionär von hoher, selbst

gewählter künstlerischen Schule.

Der fantastisch-magische

Realismus prägt durchgehend

das grafische, malerische und

zeichnerische Werk von Hans-

Ruprecht Leiß. „Zurzeit habe

ich ein Thema wieder entdeckt,

das ich schon früher bearbeitet

habe, aber auf Eis gelegt hatte;

ich zeichne wieder Babylonische

Türme“, erzählt er in seinem Solitüder

Atelier. Auch arbeitet er

an einer malerischen Wandgestaltung

für die Diako mit dem

Arbeitsthema „Glaube, Liebe,

Hoffnung“. „Das ist mein Wiedereinstieg

in die Malerei.“

Seit nunmehr 25 Jahren lebt

und wirkt „Rups“, der gebürtige

Husumer und passionierte Jäger,

Hans-Ruprecht Leiß dem

magischen Realismus treu geblieben

freischaffend in Flensburg. Und

er ist seinem Stil treu geblieben.

Diese Stiltreue ist, abgesehen

vom absoluten handwerklichen

Können mit Stift, Kreide, Pinsel

und Radiernadel, die eigentliche

Grundlage für den großen, lokalen

wie überregionalen Erfolg des

Detailversessenen. Sehr früh

interessiert sich Leiß für die klassische

Malerei. „Die Kunst der

alten Meister hat mich immer

fasziniert.“ Es sind die Grafiken

Dürers, die Bilder Rembrandts,

die Maler des 19. Jahrhunderts,

wie Caspar David Friedrich,

auch die Maler des frühen 20.

Jahrhunderts, wie die der Art

Brut, die ihn inspirieren: Schon

als zehnjähriger Knirps „tigerte

ich oft durch die Hamburger

Kunsthalle, ging dort spazieren,

wie in einem großen Bilderbuch,

stand staunend vor den berühmten

Holländern“. Auch die

altmeisterlich realistisch-fantastische

Malerei zeitgenössischer

Künstler begeistert ihn, wie die

des israelischen Malers Samuel

Bak. Hans-Ruprecht Leiß’ Eltern

fördern dessen Kunstsinn,

und als Schüler des Husumer

Auszeichnungen

1985 erhält Hans-Ruprecht Leiß den Kulturpreis des Kreises

Schleswig-Flensburg, 1993 den Kunstpreis des Rheinischen

Kunstvereins, 1999 erhält er den Beate-Uhse-Erotik-Kunstpreis.

Publikationen und Ausstellungen

Seit 1996 acht Bücher und Kataloge mit Arbeiten; zahlreiche

Plakatmotive, viele Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.

Aktuelle Leiß-Kunstschauen: „Märchenhaft“ in der Galerie

Nr. 10 in Ulsnis/Schlei (bis 10. Januar 2010) und die Einzelausstellungen

in der Galerie „Vin d’Oc Wein und Kunst“ in Berlin

(Uhlandstr. 79A) sowie ab 28. August 2010 „Ein Spaziergang mit

Farben und Linien“ im Artcenter Silkeborg/Dänemark.

www.hans-ruprecht-leiss.de

Hermann-Tast-Gymnasiums

„hatte ich alle Freiheiten, das

im Kunstunterricht zu machen,

was ich wollte“, blickt er zurück.

„Meine damals wirklich guten

Kunstlehrer haben nicht gesagt,

schieb mal hier hin, geh mal da

hin, sondern sie förderten das

freie Arbeiten.“

Von 1977 an absolviert er das

Lehramtsstudium in Flensburg,

Deutsch und natürlich auch

Kunst. Trotz sehr guten Staatsexamens

„hatte ich keine Lust

aufs Lehrersein“. So wird er

1985 hauptberuflicher Künstler.

Den künstlerischen Durchbruch

gibt es dabei nicht; der Erfolg sei

„fließend“ gewesen, sagt Hans-

Ruprecht Leiß. „Da waren auch

ein paar glückliche Umstände“;

vor allem Mitte der Achtziger,

insbesondere seit der Zusammenarbeit

mit Hans-Heinrich

(„Hein“) Lüth und dessen Galerie

Halebüll bei Husum. Und

„Rups“ ist, wie er sagt, „ein Familienmensch“.

Seine Schaffenskraft

schöpft er auch aus dem

Leben mit Frau und Kindern.


Premiere in Flensburg: Der Deutsche Wärmetag

Der „DeutscheWärmetag“

feierte

Premiere: Zum

40-jährigen Geburtstag der Flensburger

Fernwärme präsentierten in der Fördestadt

die gastgebenden Stadtwerke und energiewirtschaftliche

Verbände am Harniskai

mehrere Projekte umweltfreundlicher und

Klima schonender Formen der Wärmeversorgung.

Zugleich stellte der AGFW („Energieeffizienzverband

für Wärme, Kälte und

KWK) seine neue Fernwärmemarke vor.

„Wir geben damit der hochwirksamen und

Sie elektrisieren noch stärker!

Stadtwerke sind nun Co-Sponsorpartner der SG

Bis einschließlich 2011 ist die Stadtwerke

Flensburg GmbH einer der

Spitzensponsoren der SG Flensburg-

Handewitt. Das macht der neue Kooperationsvertrag

des nördlichsten Stromanbieters

der Republik mit der nördlichsten

Top-Handballmannschaft Deutschlands

möglich. Die Co-Sponsorpartnerschaft wird

das SG-Team, seine Fans und die Fernsehzuschauer

der Spiele noch stärker als bisher

„elektrisieren“.

„Wir sind zwei echte Aushängeschilder die

Stadtwerke in der Region und die SG in

ganz Deutschland“, so Matthias Wolfskeil,

Vorsitzender der Stadtwerke-Geschäftsführung

zur verstärkten Fortsetzung der seit

rund zehn Jahren bewährten Zusammenarbeit.

„Das Sponsoring haben wir noch

erhöht, weil wir uns sicher sind, dass sich die

SG auch in der Zukunft in unserem Sinne

weiterentwickeln wird.“

Das „Aushängeschild“ wird auch auf den

„Aktiv für die Region“

In der 15. Aktionsrunde „Aktiv für die Region“

sponsern die Stadtwerke wieder drei

Projekte mit insgesamt 750 Euro: 350 Euro

für Projekt Drums Alive der Gemeinschaftsschule

Flensburg-West, 250 Euro für Projekt

Bornholm der Gustav-Johannsen-Skole

umweltfreundlichen Fernwärme als wichtiges

Standbein moderner Energiepolitik ein

neues Bild“, sagte AGFW-Geschäftsführer

Werner Lutsch. Fernwärme sei zeitgemäß

und erfülle alle Ansprüche der Energieklima-Programme

für Europa, lobten übereinstimmend

Matthias Wolfskeil, Vorsitzender

der Stadtwerke-Geschäftsführung,

und Detlef Palm vom Verband kommunaler

Unternehmen e.V. (VKU-Landesgruppe

Nord) auf dem 1. Deutschen Wärmetag die

Flensburger Fernwärmetradition und den

wachsenden Fernwärmeausbau vor allem

in Ballungsgebieten. Jörg Mayer, Geschäfts-

Trikots der SG-Spieler deutlich sichtbar:

Direkt unter der Spielernummer prangt jetzt

das Logo der Stadtwerke.

„Dieses Co-Sponsoring ist ein weiterer

Schritt in der inzwischen traditionellen

Zusammenarbeit“, sagt Holger Kaiser, Ge-

Handballer Oscar Carlén, Marketingleiter der

Stadtwerke Flensburg Peer Holdensen, Vorsitzender

der Stadtwerke-Geschäftsführung

Matthias Wolfskeil, SG-Geschäftsführer Holger

Kaiser, Team-Manager Ljubomir Vranjes und

Jacob Heinl (v. l. n. r.)

und 150 Euro als Trikot-Zuschuss für die

Badmintonmannschaft der SG Großsolt-

Munkbrarup.

„Aktiv für die Region“ wird fortgesetzt.

Schreiben Sie per E-Mail (marketing@

führer der Agentur für Erneuerbare Energien

(Berlin): „Wenn alle so agieren würden

wie die Stadtwerke Flensburg, dann wären

wir dem Klimaziel erheblich näher.“ Auch

die jeweilige Region sei der Gewinner durch

Fernwärmenetze, indem dort Arbeitsplätze

erhalten und Aufträge vergeben werden, so

Peter Köhler, Aufsichtsratsvorsitzender der

Stadtwerke GmbH.

Der in Flensburg von einem Unterhaltungsprogramm

umrahmte Deutsche Wärmetag

wird künftig alle zwei Jahre begangen, immer

an einem anderen Ort.

www.unendlich-viel-energie.de

schäftsführer der SG Flensburg-Handewitt.

„Die Unterstützung eines so renommierten

Unternehmens macht uns stolz“.

Ideale Imagepflege

Die kontinuierliche Medienpräsenz,

ein mit internationalen Stars besetztes

Team und starke Partner machen die

SG zu einem großartigen sportlichen

Ereignis, regional wie überregional.

Die Sponsoren stehen genau wie die

Fans der Mannschaft in „grenzenloser

Leidenschaft“ hinter der SG. Die Sponsorpartner

profitieren vom positiven

Image der Handballer und steigern

somit auch den Bekanntheitsgrad des

eigenen Unternehmens.

www.sg-flensburg-handewitt.de

stadtwerke-flensburg.de), auf Postkarte oder

im Brief (Stadtwerke Flensburg GmbH,

z. H. Peer Holdensen, Batteriestr. 48, 24939

Flensburg) wer und weshalb gesponsert werden

sollte.

Einsendeschluss: 30. Januar 2010.

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12

Rund um Energie

und Klimaschutz

Flensburgs Trinkwasser von allerhöchster Naturqualität

Wasser zum Beispiel aus den französischen

Vogesen oder den belgischen

Ardennen, meist in Plastikflaschen abgefüllt,

kann unserem normalen Flensburger Leitungswasser

im wahrsten Sinne des Wortes

in keiner Weise das Wasser reichen! Was taufrisch,

ökologisch astrein und äußerst preisgünstig

aus den Hähnen der Flensburger

Haushalte fließt, ist von allerhöchster und

Jahrtausende alter Naturqualität. Flensburg

hat mit seinem eiszeitlichen Reservoir in

200 bis über 300 Meter Tiefe, das seit dem

Jahr 1880 „angezapft“ wird, eines der besten

Trinkwasservorkommen in Deutschland.

Neuer Trinkwasserspeicher Mühlenstraße in Betrieb

Nach der Füllung mit wertvollem Nass

wird der neue Trinkwasserspeicher

Mühlenstraße als weiteres Großprojekt der

Stadtwerke Flensburg noch in diesem Monat

in Betrieb genommen. Mit einer Investition

von 3,5 Mio. Euro wird die Wasserversorgung

in den tiefer liegenden Stadtbereichen

langfristig sichergestellt (Ihre FEZ berichtete

in der Ausgabe Winter 2008 über das

Projekt). Die Umbauarbeiten hatten im

Spätherbst vorigen Jahres auf dem Gelände

hinter dem Wasserturm begonnen. Die Erneuerung

wurde notwendig, weil die sechs

mit Erde abgedeckten Wasserkammern aus

den Jahren 1880, 1925 und 1960/1965

Der Vorrat unter der Fördestadt wird auf

zwei Milliarden m 3 geschätzt.

Jüngste Erkenntnisse von Wasser- und Umweltexperten

bestätigen, dass Trinkwasser,

das direkt aus der Leitung fließt, allgemein

absolut umweltfreundlich ist. „Beim direkten

Vergleich von Trinkwasser aus dem

Wasserhahn und Mineralwasser aus der

Flasche oder Großbehältern verursacht das

Hahnenwasser nur weniger als ein Prozent

der Umweltbelastungen von Mineralwasser“,

heißt es in einer „Ökobilanz“ von Dr. Niels

Jungbluth vom Öko-Forschungsunterneh-

nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen.

Die alten Wasserbehälter wurden

fast vollständig beseitigt und durch die

neuen ersetzt, die ein Zweikammernsystem

und ein Volumen von 3.000 m3 haben. Für

das hochmoderne Stahlbeton-Bauwerk (fast

40 m breit, 31,5 m lang und 7 m hoch) wurden

4.500 t Beton und 380 t Bewehrungsstahl

verbaut. Mit der Neugestaltung der

Außenanlagen werden auch die Anwohner

zufrieden sein: Durch die kleinere Grundfläche

des neuen Behälters entstand eine

flachere Böschung, so dass die Bewohner der

unteren Wohnungen nicht mehr auf eine

Wand, sondern „ins Grüne“ blicken.

men ESU-services GmbH (Uster/Schweiz).

Dieser Experte gilt als einer der international

führenden Ökobilanz-Forscher. Jungbluth

berät zahlreiche Organisationen, wie

die UN Klima-Rahmenkonvention und die

Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

„Ökobilanz“ ist eine Methode zur Beurteilung

der Umweltauswirkungen von Produkten.

Ausgewertet wird der komplette

„Lebensweg“ eines Produkts von der Rohstoffentnahme

über die Fertigung und Nutzung

bis zur Entsorgung.

(www.esu-services.ch)


Im Rahmen des Projekts „greenCO 2ncept“

wurde auf dem Gelände der

Stadtwerke ein weiterer interessanter

Holzhackschnitzel-Test „gefahren“: Das

Projektteam ließ ein Holzhackschnitzel-

„Transportschiff“ simulieren, in dem die

am Stadtwerke-Kai vorhandenen Schiffsentladevorrichtungen

auf ihre Eignung zur

Löschung von Holzschnitzeln überprüft

wurden. Dafür wurde ein kleiner „Berg“ von

Holzhackschnitzeln auf dem Kohlehof aufgehäuft,

um die Greiferschaufel des Krans zu

testen. Außerdem wurde ein großer Container,

der den „Schiffsbauch“ darstellte, mit

Holzkleingut befüllt. Aus diesem entnahm

der so genannte Schiffsentlader das ist eine

Förderschnecke die Hackschnitzel.

„Mit den Testvorgängen soll herausgefunden

werden, ob die Entladevorrichtungen

technisch verändert oder angepasst werden

müssen, um die Holzhackschnitzel künftig

aus Schiffen zu löschen“, sagte Dipl.-Wirt.-

Ing. Kristina Marschall, Projektkoordinatorin

„greenCO 2ncept“. Im Rahmen des

Versuchs konnte das Holzhackgut sowohl

mit dem Kran als auch mit dem Schiffsentlader

erfolgreich gefördert werden. Weitere

Entladetests müssen nun zeigen, welche

Förderraten dauerhaft geleistet werden

können. Wegen der großen Mengen an

Biomasse, die zukünftig im Heizkraftwerk

eingesetzt werden sollen, sei die Logistik ein

sehr wichtiges Thema. Derartige Mengen

seien irgendwann nicht mehr ausschließlich

mit Lastzügen zu bewältigen. „Trotzdem

wird im Holzlogistik-Konzept natürlich

nach wie vor die Lkw-Anlieferung von

Holzhackschnitzel-Mengen aus dem regionalen

Umland mit berücksichtigt.“

Bis 2050 soll in Flensburg die Kohle von

den CO 2-neutralen Rohstoffen Biomasse,

d. h. vorwiegend Frischholz aus nachhal-

aktuell

Schiffsentladung simuliert: Löschtest mit Holzhackschnitzeln

„Nachhaltig“ verhalten die Zukunft schützen!

Was ist „Nachhaltigkeit“? Viele Menschen

können damit nichts anfangen. Doch jeder

sollte über Nachhaltigkeit nachdenken und

sich entsprechend verhalten: Denn nachhaltiges

Verhalten betrifft den Menschen

selbst und die gesamte Umwelt. „Die lebende

Generation sollte ihre Bedürfnisse so

befriedigen, ohne dass sie die Fähigkeit zur

Bedürfnisbefriedigung der nächsten Generation

gefährdet“, erklärt sich der Begriff.

Somit hängt Nachhaltigkeit eng mit Klimaschutz

und Energie zusammen, wobei

die Stadtwerke Flensburg GmbH plant, die

Zufuhr von Frischholz für die Umsetzung

des greenCO 2ncept im Sinne von Nachhaltigkeit

optimal zu sichern und ohne die

Natur zu schädigen.

Holz ist auch das historische Grundmotiv

für Nachhaltigkeit: Schon vor 450 Jahren

wird im Kurfürstentum Sachsen angeordnet,

nur so viel Bäume zu schlagen, dass „eine

bleibende und beharrliche Nutzung“ möglich

ist. 1713 schreibt der Forstbesitzer Hans

Carl von Carlowitz erstmals von „nachhaltender

Nutzung“ der Wälder und 1795

heißt es zur Waldbewirtschaftung, dass nur

„so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen

kann…“. Dieses System findet als

englischer Begriff „sustained yield“ Eingang

in die internationale Forstwissenschaft.

1972 taucht „sustainable“ im Sinne eines

„Zustands des globalen Gleichgewichts“

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

tiger Forstwirtschaft, und Ersatzbrennstoffen

(EBS) verdrängt sein. Strom und

Fernwärme werden dann produziert, ohne

das Weltklima zu belasten.

Ein Mitarbeiter der Stadtwerke überwacht

den Holzhackschnitzel-Transport an der so

genannten Schnecke

im berühmten Bericht „Die Grenzen des

Wachstums“ an den Club of Rome erstmals

an prominenter Stelle auf. 1980 wird der

Begriff in einer Richtlinie weltweiten Naturschutzes

unter Schirmherrschaft der UN

verankert. Heute ist „Lifestyle of Health and

Sustainability“ populär, der Lebensstil auf

Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit,

kurz LOHAS (www.LOHAS.de).

Ökologisch: das Ziel, Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten,

umfassend die Sicherung von Artenvielfalt, der Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und

Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie generell der schonende Umgang

mit der natürlichen Umgebung.

Wirtschaftlich: ökonomisch so arbeiten, dass die Wirtschaft dauerhaft eine tragfähige

Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet; besonders bedeutend der Schutz wirtschaftlicher

Ressourcen vor Ausbeutung.

Sozial: die Entwicklung der Gesellschaft über den Ausgleich sozialer Kräfte mit dem Ziel,

eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu erreichen.

13


14

D

Copyright by Verlagskontor

Horst Dieter Adler, Flensburg

Preisträger im Schülerwettbewerb „Energie der Zukunft“

ie Realschule (heute Gemeinschaftsschule)

Leck/Nordfriesland hat den

Schülerwettbewerb der Stadtwerke-Bildungsinitiative

„Energie der Zukunft“ und

damit einen Preis von 1.500 Euro gewonnen.

Bei dem Wettbewerb galt es Möglichkeiten

zur Nutzung Erneuerbarer Energien

(Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie) in

Form von Modellen und Vortrag darzustellen.

Zweitplatziert wurde die Waldorfschule

Flensburg (1.000 Euro); der Förderpreis

(500 Euro) ging an die Flensburger Frithjof-

Nansen-Schule (IGS).

Wussten Sie das?

…dass ein Flensburger vor fast 140 Jahren

aktiv für „Nachhaltigkeit“ sorgte? Weil er

einen Wald rettete, wurde dem Arzt Ernst

Maria Großheim ein Denkmal gesetzt: Der

Gedenkstein steht mitten im Kollunder

Wald an der deutsch-dänischen Grenze.

Diesen Forst bewahrte der in Torgau/Elbe

geborene Oberstabsarzt des Flensburger

Dragonerregiments 12 vor der Abholzung.

Auf fortschrittliche Weise sorgte der 42-jährige

Medicus, ein Natur- und Vogelfreund,

1872 für die Walderhaltung. Als Großheim

erfuhr, dass die Waldbesitzer den prächtigen

Baumbestand abholzen wollten, gründete

Angesprochen waren die Schulen der Stadt

Flensburg sowie die Schüler/innen aus den

Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland

und die Schulen der Minderheitsbevölke-

Zählerstand-Ablesung im 1. Quartal 2010

In den ersten Wochen des neuen Jahres starten die Zählerablesungen rund um den Hafendamm

und die Bismarckstraße. Weiter geht es entlang der Mürwiker Straße und den

umliegenden Straßenzügen. Im Februar folgt das Gebiet Fruerlund. Von dort aus geht es

über die Fördestraße und Osterallee nach Mürwik. Im März führt die Tour entlang des

Kiefernwegs und des Wasserlooser Wegs zurück zur Engelsbyer Straße und von dort über

die Glücksburger Straße zum Trögelsbyer Weg.

Wie üblich erfolgt die Ablesung bei den meisten Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern

durch die Bewohner selbst. Damit entfallen Terminabstimmungen und Wartezeiten. Die

Ablesedaten können per Postkarte versandt oder per Internet übermittelt werden (www.

ablesung.de). Für das Login dieser Online-Eingabe erhalten die Kunden vorab eine E-Mail

oder Postkarte mit einer Nummer. Wer diese Möglichkeit nutzt, nimmt automatisch an

einer attraktiven Gewinnauslosung teil (siehe auch Rückseite).

er unterstützt von Flensburgs Oberbürgermeister

Wilhelm F. C. Toosbüy das

„Comitee zum Ankauf des zur Abholzung

bestimmten bewaldeten Terrains in Collund“.

Die Naturschutzaktion der damals

27.000 Flensburger Einwohner gelang.

Die „Bürgerinitiative“ brachte 4000 Taler

Zuschuss zum Erwerb des 75 ha großen

Waldes durch die Stadt auf und blieb auch

nach der Grenzziehung 1920 kommunales

Eigentum.

2006 wurde der Kollunder Wald unter der

Bedingung, dass er weiterhin erhalten bleibt,

an einen dänischen Forstwirt verkauft.

rungen in der Grenzregion. Mit der Bildungsinitiative

zum Thema „Energie und

Klima“ zeigen die Stadtwerke Flensburg einmal

mehr auch ihre soziale Verantwortung

für die Region.

Das Foto zeigt (v. links) die Team-Mitglieder

der Gewinner aus Leck: Tade Christensen,

Lea Nielsen, Heike Carstensen (stellv.

Schulleiterin), Wolfgang Ziriakus (Kreisfachberater

für Natur- und Umwelterziehung/Bildung

für nachhaltige Entwicklung)

und Thore Möller.


Zuckerrüben „Futter“ für Biogas-Anlage

Ein Gemeinschaftsprojekt der Hofkontor

AG (Büdelsdorf) und der

Stadtwerke Flensburg GmbH unterstreicht

absoluten Fortschritt alternativer

Energiegewinnung: In Schuby bei Schleswig

wurde mit dem Bau einer hochmodernen

Biogas-Anlage begonnen. Darin werden

Zuckerrüben durch Mikroorganismen

in Biomethan umgewandelt. Dieses wird

künftig als Industrie- und Haushaltsgas in

das Erdgasnetz fließen. Das EEG (Erneuerbare

Energien Gesetz) fördert verstärkt den

Einsatz von Biogas und seit 2009 auch die

Einspeisung ins überregionale Erdgasnetz.

„Mit der kürzlich getroffenen positiven Entscheidung

des Gemeinderats Schuby für den

Bau der Anlage werden wir unser Vorhaben

nun aktiv umsetzen“, freuen sich Hofkontor-Vorstandsvorsitzender

Dirk Detlefsen

und Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias

Informationsportal der Stadtwerke:

www.fernwaerme-wees.de

Die Einwohner von Wees können

sich über die Vorteile und Möglichkeiten

der umweltschonenden

Fernwärme im Internet informieren: Für ihr

jüngstes Fernwärme-Projekt bieten die Stadtwerke

umfängliche Infos in einem speziellen

Web-Portal: Über www.fernwaerme-wees.

de erfahren Haus- und Gebäudeeigentümer

alles über den Ausbau des Fernwärmenetzes

nach und für Wees. Informationen zu den

Grundlagen der Technologie sind ebenso

verfügbar wie die Aspekte eines Hausanschlusses.

Die Seiten zeigen den Weg, der

zum eigenen Hausanschluss führt. Aktuelle

Nachrichten über den Baufortschritt, eine

Übersichtskarte des Erschließungsgebietes

und verschiedene Kontaktmöglichkeiten

runden das Angebot ab.

Mit Abschluss des Gestattungsvertrages zwischen

der Gemeinde Wees und der Stadtwerke

Flensburg GmbH wurde am 18. Mai

Wolfskeil. In bereits knapp einem Jahr ab

Herbst 2010 soll die hochmoderne Öko-

Anlage mit einem Investitionsvolumen von

13 Mio. Euro in Betrieb sein. Jährlich

werden aus rund 100.000 t Zuckerrüben

Landwirt Hugo Struve (vorn) und Grubber-

Fahrer Asmus Johannsen bei der Rübenernte

2009 die Basis für den

Ausbau der Fernwärme

in Wees geschaffen. Damit

haben die Stadtwerke

das „Wegenutzungsrecht“

zur Netzverlegung in der

Gemeinde erhalten, um

die Bürger mit umweltfreundlicher

Fernwärme

aus dem Kraftwerk zu versorgen.

Inzwischen haben

sich die Stadtwerker den

praktischen Aufgaben zugewandt, um die

Verlegungsarbeiten so schnell wie möglich

zu beginnen.

Zuerst wird die rund ein Kilometer lange

Hauptleitung von der Osterallee nach

Wees in die Erde gebracht. Die Erschließung

von Wees selbst erfolgt in mehreren

Bauabschnitten. Nach derzeitiger Planung

kommen zuerst das neue Industriegebiet

etwa 100 Mio. kWh Energie „geerntet“. Das

entspricht dem Strom- und Wärmebedarf

von mehr als 5.000 Einfamilienhäusern. Die

Rüben werden auf 1.500 ha Ackerfläche

angebaut. Da sich Zuckerrüben durch einen

hohen Energiegehalt auszeichnen, ist für sie

weniger Anbaufläche nötig als bei anderen

Rohstoffen. Mit Landwirten aus Angeln

und Schwansen werden Lieferverträge ausgehandelt.

Seit Schließung der Schleswiger Zuckerfabrik

vor sechs Jahren, bedingt in erster

Linie durch die EU-Zuckermarktordnung,

ist der Rübenanbau in der Nordregion stark

rückläufig. Durch die jetzt neu gesicherte

Verwertung erscheint die Rübe wieder in

unserem Landschaftsbild. Sie ermöglicht

es den Bauern, die Acker-Fruchtfolge zu

erweitern und sichert ihnen zusätzliches

Einkommen.

(nördlich Nordstraße)

und das Wohngebiet

südlich der Nordstraße

vor Wees-Bahnhof in

den Genuss der Flensburger

Fernwärme.

Wenn alles gut geht,

werden die ersten Haushalte schon Anfang

2010 angeschlossen. Insgesamt dauert die

Verlegung bis in die Weeser Randgebiete

drei bis vier Jahre.

Bei Fragen:

Ansprechpartner in den Stadtwerken

ist Dorte Blau, Tel. 0461 487-1962

oder E-Mail

dorte.blau@stadtwerke-flensburg.de

15


Preisrätsel

So gewinnen Sie:

Die Buchstaben aus den nummerierten Feldern des Kreuzworträtsels ergeben

das Lösungswort. Unter den richtigen Einsendungen werden 10 Preisträger gezogen.

Schreiben Sie das Lösungswort auf den unten stehenden Coupon und senden Sie diesen

an: Stadtwerke Flensburg GmbH, Stichwort „Preisrätsel“,

Batteriestraße 48, 24939 Flensburg · Oder faxen Sie uns 0461 487-1699.

Lösungen können auch unter www.stadtwerke-flensburg.de/index.php?id=214 eingesendet

oder per Mail an FEZ-Raetsel@stadtwerke-flensburg.de geschickt werden.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das

Los entscheidet. Mitarbeiter der Stadtwerke Flensburg und ihre Angehörigen dürfen

leider nicht teilnehmen.

Lösungswort:

Name:

Straße:

PLZ/Ort:

Telefon:

E-Mail:

Alter:


Tolle Gewinne

1. Preis:

Nintendo DS Lite-Konsole

(für Spielvergnügen

oder Gehirn-Jogging)

im Wert von ca. 140 Euro

2. + 3. Preis:

Je einen Gutschein für einen Aufenthalt

in der Hof-Therme des Hotels Alter Meierhof

im Wert von 42 Euro

4. + 5. Preis:

Je einen Einkaufsgutschein von SATURN

im Wert von 25 Euro

6. - 10. Preis:

Je ein Taschenbuch

„Verblendung“

(Roman/Thriller von Stieg Larsson)

im Wert von 10 Euro

Herzlichen Glückwunsch!

„Kuerbiskern“ war das Lösungswort des

Preisrätsels der vorangegangenen Ausgabe

der FEZ. Marketingleiter Peer Holdensen

überreicht den 1. Preis einen Camcorder

von der Firma AIPTEK an Petra Schulz aus

Flensburg.

Zählermeldung per Internet lohnt sich!

Unter den Stadtwerke-Kunden, die ihren Zählerstand

per Internet übermitteln (www.ablesung.

de), wurden wieder Preise ausgelost. Gutscheine

für Hansens Brauerei im Wert von je 50 Euro erhielten

diesmal: Uwe Bretsch, Falck Schulz und

Werner Ross (alle Flensburg).

Herzlichen Glückwunsch!

Abb. ähnlich

Foto: Amazon/Nintendo

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