dienst - Zentralverband Gartenbau eV
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INFORMATIONS-<br />
DIENST<br />
19. Januar 2012<br />
Nr.: 2/2012<br />
I N H A L T<br />
<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />
30 Aussteller bewerben sich um Titel der IPM-Neuheit 2012<br />
Neuheitenschaufenster wieder auf großes Interesse gestoßen<br />
Öffentlichkeitsarbeit des Grünen Medienhauses für BVE<br />
Betriebe in Aktionen eingebunden<br />
Pressereferat<br />
HAUSANSCHRIFT Claire-Waldoff-Straße 7, D 10117 Berlin<br />
TEL<br />
+49 (0) 30 200065-20<br />
+49 (0) 160 4713585<br />
FAX +49 (0) 30 200065-121<br />
E-MAIL pressereferat@g-net.de<br />
INTERNET www.g-net.de<br />
BdF-Arbeitskreise steckten in Berlin den Kurs für 2012 ab<br />
BdF-Arbeitskreise tagten: Ausbildung, Ausstellung und Gestaltung, Marketing, Pflanze<br />
sowie EDV und Technik<br />
IPM 2012: Wie kommt ein Grab auf einen Piaggio?<br />
Christian Walz, Gewinner der Friedhofsgärtnermeisterschaft 2011, pflanzt am Eröffnungstag<br />
live auf der IPM in Essen<br />
IPM 2012: Friedhofsgärtner laden ein<br />
BdF lädt zu geselligem Austausch nach Messeschluss ein<br />
Aus den Landesverbänden<br />
Bayerns Junggärtnerinnen bringen den Frühling nach Berlin!<br />
Sieben junge Gärtnerinnen und Floristinnen schmücken die Bayernhalle auf der IGW<br />
Aus den Mitgliedsorganisationen<br />
BdB-Resolution zur Neuordnung der Anbaumaterialverordnung<br />
Im Bereich Obstgehölze Pflanzengesundheit in Kultur und Verwendung langfristig erhalten<br />
Spektrum <strong>Gartenbau</strong><br />
UV-Durchlässigkeit verbessert die Ausfärbung bunter Salate<br />
ZINEG-Versuche erfolgten im Herbst 2010 mit vier Salatsorten und vier Wiederholungen<br />
BMELV fördert Gemeinschaftsausstellung auf Hortiflorexpo IPM in Beijing<br />
Internationale Pflanzenfachmesse bündelt Kompetenzen und schafft Synergien<br />
Personen<br />
Beyer nicht mehr Vorsitzender des Komitees Entente Florale Deutschland<br />
Franz-Josef Jäger folgt ihm im Amt<br />
<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG)<br />
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19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 2<br />
Hajo Steinmeyer – neuer BdB-Vizepräsident<br />
Einstimmiges Wahlergebnis der Mitgliederversammlung<br />
BdB: Verstärkung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Schellhase arbeitet seit Dezember für Geschäftsstelle<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de<br />
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19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 3<br />
30 Aussteller bewerben sich um Titel der IPM-Neuheit 2012<br />
Neuheitenschaufenster wieder auf großes Interesse gestoßen<br />
(ZVG) Das Neuheitenschaufenster, präsentiert vom <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) gemeinsam<br />
mit der Messe Essen GmbH, wartet auch 2012 wieder mit zahlreichen Pflanzen-<br />
Neuheiten von IPM-Ausstellern auf.<br />
Die Veranstalter freuen sich, dass sich diese Plattform, die die innovative Kraft des <strong>Gartenbau</strong>s<br />
im Bereich Pflanze beweist, so gut auf der Weltleitmesse des <strong>Gartenbau</strong>s, der Internationalen<br />
Pflanzenmesse (IPM) in Essen, etabliert hat. Die Auszeichnung gilt offenbar als<br />
wertvoll und werbewirksam einsetzbar, denn Interesse und Beteiligung konnten die Veranstalter<br />
als erfreulich groß registrieren.<br />
Nun werden in der Green City, Halle 1A, 30 Pflanzenaussteller ihre 59 Neuheiten vorstellen.<br />
In der Kategorie Stauden wurden sieben Neuheiten angemeldet, bei Beet- und Balkonpflanzen<br />
sind es 21, bei Schnittblumen sechs und für Kübelpflanzen drei Neuheiten. Für blühende<br />
Zimmerpflanzen zählten die Veranstalter 13 Anmeldungen, bei grünen Zimmerpflanzen sind<br />
es zwei und im Bereich Gehölze können die Besucher sieben Neuheiten erwarten.<br />
In jeder Kategorie wird die jeweils attraktivste Pflanze zur „IPM Neuheit 2012“ gekürt und am<br />
Dienstag, 24. Januar, im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier ab 10 Uhr im Kongresszentrum<br />
Ost, Saal Essen, bekannt gegeben.<br />
Weitere Infos zu den Neuheiten finden Sie ab sofort auf www.g-net.de.<br />
Öffentlichkeitsarbeit des Grünen Medienhauses für BVE<br />
Betriebe in Aktionen eingebunden<br />
(BVE/GMH) Im zurückliegenden Jahr versandte das Grüne Medienhaus (GMH) im Auftrag<br />
des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) im <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG)<br />
neun Medien<strong>dienst</strong>e an die Journalisten und Redaktionen der Verbraucherpresse. Ganzjährig<br />
wurden die Medienvertreter zu vielseitigen und wichtigen Themen informiert. Beginnend<br />
mit einem Medien<strong>dienst</strong> zu winterblühenden Topfpflanzen folgten Pressetexte und -fotos zu<br />
Valentinstag, zu Frühlingsblühern, zur Saisoneröffnung, zur Beet- und Balkonsaison, zum<br />
Thema Bewässerung, zur Herbstbepflanzung, zu den Gedenktagen und zu Advent und<br />
Weihnachten.<br />
Neben dem saisonalen Anlass vermittelt jede Pressemeldung die Stärken des gärtnerischen<br />
Facheinzelhandels und seine hohe Produkt- und Dienstleistungskompetenz. Zudem weisen<br />
die Presseartikel von BVE und GMH jeweils am Ende des Textes auf die Internetadresse<br />
www.ihre-gaertnerei.de hin. Auf der Internetseite erhalten die Verbraucher viele aktuelle Informationen<br />
und können die Adresse der Gärtnerei vor Ort abfragen. So finden neue Kunden<br />
ganz leicht den Weg in die Fachbetriebe. Die Pressearbeit des BVE und des GMH kommt<br />
somit jedem Betrieb ganz konkret zu Gute.<br />
Nach jedem Versand an die Medien werden am gleichen Tag die Mitgliedsbetriebe per<br />
Newsletter über die Themen des Medien<strong>dienst</strong>es informiert. Sie sind so in die Pressearbeit<br />
eingebunden und können ihr innerbetriebliches Marketing darauf abstimmen.<br />
Die Presseaussendungen des GMH für den BVE erreichten im Jahr 2011 in den Verbraucherprintmedien<br />
eine Auflage von rund 17,5 Millionen Exemplaren und damit rund 50 Millionen<br />
Leser. In Onlinemedien wurden rund 275 Millionen Pagevisits erreicht. Verantwortlich für<br />
diesen ungewöhnlich hohen Leistungswert sind vor allen Dingen zwei Veröffentlichungen<br />
unter http://de.nachrichten.yahoo.com.<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 4<br />
BdF-Arbeitskreise steckten in Berlin den Kurs für 2012 ab<br />
BdF-Arbeitskreise tagten: Ausbildung, Ausstellung und Gestaltung, Marketing,<br />
Pflanze sowie EDV und Technik<br />
(ZVG/BdF) Im Rahmen der jährlich im Januar stattfindenden Bundesarbeitstagung der<br />
Friedhofsgärtner tagen jeweils auch die fünf ständigen Arbeitskreise des Bundes deutscher<br />
Friedhofsgärtner (BdF). Sie legen hier inhaltliche Schwerpunkte für die Arbeit der Friedhofsgärtner<br />
auf Bundesebene fest. Dieses Jahr fanden die Sitzungen am 9. und 10. Januar in<br />
Berlin statt.<br />
Der Arbeitskreis „Ausbildung“ beschäftigte sich unter Leitung von Ralf Kretschmer mit Bundesempfehlungen<br />
des BdF für die Abschlussprüfungen in der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei.<br />
Weiterhin war Thorsten Dremel, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft<br />
deutscher Junggärtner (AdJ), zu Gast und berichtete von der Arbeit der Junggärtner. Dabei<br />
fand die Aktion des Azubis-Startpaketes besonderen Zuspruch. Intensiv setzten sich die<br />
Teilnehmer auch mit neuen Gedanken und Ideen auseinander, die die nachhaltige Sicherung<br />
von Fach- und Führungskräften im <strong>Gartenbau</strong> verfolgen. Man war sich einig, dass zukünftig<br />
die Themen Berufsbildung und Nachwuchswerbung zu den wichtigsten Aufgaben des Verbands<br />
gehören werden.<br />
Im Arbeitskreis „Ausstellung und Gestaltung“ unter Leitung von Josef Knostmann blickten die<br />
gut 50 Teilnehmer auf die außerordentlich erfolgreiche Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz<br />
zurück. Die Friedhofsgärtner präsentierten sich im Ausstellungsteil „Grabgestaltung und<br />
Denkmal“ auf dem Festungsplateau mit 120 Grabgestaltungen, die nach sechs thematischen<br />
Schwerpunkten eingeteilt waren. Besonders bemerkenswert waren der Memoriam-Garten,<br />
die Sonderausstellung „Historische Gräber“ und der Insektenfriedhof für die kleinen Besucher.<br />
Neben einer professionellen Beratung boten die Friedhofsgärtner in Zusammenarbeit<br />
mit dem Bunten Klassenzimmer Schulprojekte sowie gemeinsam mit der Kirche BUGA Koblenz<br />
regelmäßige meditative Spaziergänge an. 51 Auszubildende und junge Friedhofsgärtner<br />
übernahmen im Rahmen des Pflegemodells die Pflege der Gräber. Das Interesse der Besucher<br />
am Ausstellungsteil der Friedhofsgärtner war bis zum Ende der BUGA ungebrochen,<br />
mehr als 130.000 Werbemittel konnte der BdF an die Interessenten verteilen. Da für die<br />
Friedhofsgärtner gilt „Nach der Gartenschau ist immer auch vor der Gartenschau“, ging es im<br />
Arbeitskreis zudem ausführlich um den Auftritt der Friedhofsgärtner auf der Internationalen<br />
Gartenschau (igs) in Hamburg-Wilhelmsburg im Jahr 2013. Dort wird es 120 Mustergräber<br />
mit vier thematischen Schwerpunkten sowie einen großen Memoriam-Garten geben. Erfolgreiche<br />
Aktionen wie die Veranstaltungen für Kinder und die Zusammenarbeit mit den Kirchen<br />
sollen fortgeführt werden. Der Arbeitskreis warf zudem bereits einen Blick ins Jahr 2015,<br />
denn dann findet die BUGA im Havelland statt.<br />
Im Arbeitskreis „Marketing“ blickten die rund 60 Anwesenden unter Leitung von Roland<br />
Wagner auf die erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2011 zurück (s. ZVG-<br />
Informations<strong>dienst</strong> 1/2012). Ein weiteres Schwerpunktthema war die erfolgreiche Imagekampagne<br />
„Es lebe der Friedhof!“ sowie der Beschluss der Gemeinsamen Tagung (Gemeinsame<br />
Mitgliederversammlung von BdF und Arbeitsgemeinschaft Friedhofsgärtner-<br />
Genossenschaften und Treuhandstellen), diese ab Mai 2012 nicht mehr bundesweit weiterzuführen.<br />
Die positiven Ergebnisse werden nun auf regionaler Ebene stärker genutzt.<br />
Gleichzeitig stellen sie eine hervorragende Basis für eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit auf<br />
Bundesebene dar. Dafür wird die Arbeitsgruppe „Marketing“ in Zusammenarbeit mit dem<br />
Geschäftsführenden Vorstand des BdF ein bundesweites Konzept erarbeiten.<br />
Heinrich Koch leitet den Arbeitskreis „Pflanze“ und zog gemeinsam mit den Teilnehmern des<br />
Kreises eine Bilanz hinsichtlich der Verwendung und Vielfalt von Pflanzen auf der BUGA in<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 5<br />
Koblenz. Im Fokus standen die Bodendecker. Erfreuliches Fazit dieser Betrachtung war,<br />
dass die Aussteller in ihrer Pflanzenwahl noch kreativer und vielfältiger waren als noch auf<br />
den jüngsten Gartenschauen. „Diese Entwicklung müsse sich aber nun auf den realen Friedhöfen<br />
stärker durchsetzen“, mahnte Koch. Zur Forcierung der richtigen Pflanzenverwendung<br />
hinsichtlich der Standortansprüche u.ä. wolle man wieder mehr Schulungsangebote machen,<br />
um auch den Nachwuchs bei dieser Thematik mitzunehmen. Hier trage aber auch jeder altgediente<br />
Friedhofsgärtner Verantwortung, das entsprechende Fachwissen weiterzugeben.<br />
Der Arbeitskreis „EDV und Technik“ beschäftigte sich mit ersten Erfahrungen zu belegunterstützender<br />
Buchhaltung und stellte fest, dass durch diese eine Zeitersparnis möglich ist und<br />
sicherlich in den nächsten Jahren vermehrt genutzt werden wird. Außerdem tauschten sich<br />
die Teilnehmer zu Elektroantrieben für Kleintransporter, Laubsauger und Heckenscheren<br />
sowie der Verbesserung interner Kommunikationsmittel wie dem Friedhofsgärtner-<br />
Infosystem aus.<br />
IPM 2012: Wie kommt ein Grab auf einen Piaggio?<br />
Christian Walz, Gewinner der Friedhofsgärtnermeisterschaft 2011, pflanzt am<br />
Eröffnungstag live auf der IPM in Essen<br />
(ZVG/BdF) Am Dienstag, 24. Januar, dem Eröffnungstag der Internationalen Pflanzenmesse<br />
in Essen (IPM), pflanzt Christian Walz aus Stuttgart live um 11.00 Uhr am IPM-Stand der<br />
Friedhofsgärtner in der Halle 1 A (Stand 1 A B30) ein Mustergrab. Christian Walz ist der Gewinner<br />
der ersten deutschen Friedhofsgärtnermeisterschaft, die auf der Friedhofstechnik in<br />
Essen im September 2011 stattfand. Das Besondere daran ist, dass Christian Walz kein<br />
normales Mustergrab pflanzt, sondern eines auf der Ladefläche eines Piaggio gestaltet. Das<br />
fertige „Gräber-bewegen-Mobil“ wird dann die gesamte Messezeit am Stand der Friedhofsgärtner<br />
zu sehen sein. Gräber sind emotional und bewegen die Menschen. Dies wird durch<br />
den Slogan „Gräber bewegen“ ausgedrückt und zudem durch das bewegbare Mobil umgesetzt.<br />
Alle Messebesucher sind eingeladen sich am Stand über die Aktion zu informieren.<br />
IPM 2012: Friedhofsgärtner laden ein<br />
BdF lädt zu geselligem Austausch nach Messeschluss ein<br />
(ZVG/BdF) Nach einem stressigen Messetag lädt der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF)<br />
im ZVG am Donnerstag, 26. Januar, ab 18 Uhr, alle „Friedhofsgärtner & Friends“ ein, Energie<br />
zu tanken. Es werden kalte Getränke und Snacks gereicht und eine Plattform für viele<br />
gute Gespräche geboten. Das Team der Friedhofsgärtner freut sich auf seine Gäste.<br />
Bayerns Junggärtnerinnen bringen den Frühling nach Berlin!<br />
Sieben junge Gärtnerinnen und Floristinnen schmücken die Bayernhalle auf<br />
der IGW<br />
(LV Bayerischer Junggärtner) Vom 20. bis 29. Januar findet in Berlin die Internationale Grüne<br />
Woche (IGW) statt. Auf der Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und <strong>Gartenbau</strong><br />
präsentiert sich unter anderem das Bundesland Bayern mit Ausstellern aus der Ernährungswirtschaft<br />
und „Urlaub auf dem Bauernhof“. Auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums<br />
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen<br />
Gärtnerei-Verband (BGV), präsentieren sich in diesem Jahr auch Bayerns Gärtner mit flora-<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 6<br />
lem Raumschmuck auf 2.350 m². Umgesetzt wird dies vom Gärtner- und Floristennachwuchs<br />
– den bayerischen Junggärtnern.<br />
Unter Anleitung des erfahrenen Florist-Technikers und Hallenschaugestalters Dieter Scheffler<br />
und seinem Team verwandeln die sieben jungen Gärtnerinnen und Floristinnen die Messehalle<br />
in eine Ausstellung mit Frühlingsambiente. Die Aufbauarbeiten dauern drei Tage und<br />
erfordern neben gärtnerischem und floristischem Fachwissen auch handwerkliches Geschick.<br />
Über 100 Birkenstämme bilden den Rahmen für die florale Gestaltung. Hier müssen<br />
die Junggärtnerinnen zu Säge und Akkuschrauber greifen und die Stämme an den Messeständen<br />
montieren sowie mit Farbpinseln Seitenwände „aufhübschen“.<br />
Die gärtnerische Arbeit steht trotz aller Aufbauarbeiten im Mittelpunkt. Tröge werden mit<br />
Frühlingsblühern wie Primeln und Narzissen bepflanzt und Pyramidenazaleen schmücken<br />
die gesamte Bayernhalle. Gefäße mit Birkenzweigen, Efeu und Frühlingsblumen finden sich<br />
rund um die Informationsstände.<br />
Für die jungen Gestalterinnen bietet der Hallenaufbau eine einmalige Chance zur fachlichen<br />
und persönlichen Weiterbildung, denn „innerhalb von drei Tagen verwandeln wir eine Messehalle<br />
in eine Frühlingsausstellung“, so Alexandra Berchtenbreiter, Landesvorsitzende der<br />
Bayerischen Junggärtner, „und das alles in Abstimmung mit den Handwerkern und Messebauern<br />
der IGW – da ist Kreativität allzeit gefragt“.<br />
Für Alexandra Berchtenbreiter und ihre Kolleginnen lohnt sich der Einsatz in Berlin in jeder<br />
Hinsicht: „Tagsüber sammeln wir berufliche Erfahrungen, abends erkunden wir Berlin und ab<br />
dem 20. Januar können sich die Besucher an den Angeboten aus Bayern und dem Blumenambiente<br />
der Junggärtner erfreuen“.<br />
Fotos auf Anfrage beim Landesverband Bayerischer Junggärtner, Josephine Hafner,<br />
Tel: 089 89 44 14 14, Email: info@bayerische-junggaertner.de<br />
BdB-Resolution zur Neuordnung der Anbaumaterialverordnung<br />
Im Bereich Obstgehölze Pflanzengesundheit in Kultur und Verwendung langfristig<br />
erhalten<br />
(BdB) Mit der Resolution des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) vom Januar 2012 untermauert<br />
der Verband seine seit Jahren geltende Mahnung, die Umsetzung der Anbaumaterialverordnung<br />
(AGOZ) so zu gestalten, dass die phytosanitären Standards zukünftig<br />
voll umfänglich denen der ehemaligen Virusverordnung (VVO) entsprechen.<br />
„Mit dieser Resolution untermauern wir unsere wiederholte Forderung nach Regelungen, die<br />
eine Gehölzkultur im Obstsektor mit ausschließlich durch staatliche Einrichtungen geprüftem<br />
Ausgangsmaterial (Unterlagen und Veredelungsmaterial) sicherstellen“, so John-Hermann<br />
Cordes, Vorsitzender des BdB-Fachgremiums „Obstgehölze“ beim Bund deutscher Baumschulen.<br />
Dies ist eine generelle Aussage, d.h. der BdB unterscheidet nicht, ob Standardmaterial<br />
(bei Obst CAC-Material (Conformitas Agraria Communitatis)) oder zertifiziertes Material<br />
(anerkanntes Material bei Kern- und Steinobst) produziert und auf den Markt gebracht wird.<br />
„Nur wenn Bund und Länder unsere Forderung bei der Neuordnung der Anbaumaterialverordnung<br />
berücksichtigen, gelingt ein wesentlicher Beitrag, im Produktionsbereich Obstgehölze<br />
die Pflanzengesundheit in Kultur und Verwendung langfristig zu erhalten“, resümiert John-<br />
Hermann Cordes anlässlich der diesjährigen BdB-Wintertagung in Goslar.<br />
Den Originaltext der Resolution finden Sie im Anhang dieses Presse<strong>dienst</strong>es.<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 7<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
John-Hermann Cordes, Vorsitzender des Fachgremiums „Obstgehölze“ im Bund deutscher<br />
Baumschulen (BdB). Foto: BdB<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/Hermann_cordes_pd02_2012.jpg<br />
UV-Durchlässigkeit verbessert die Ausfärbung bunter Salate<br />
ZINEG-Versuche erfolgten im Herbst 2010 mit vier Salatsorten und vier Wiederholungen<br />
(ZINEG) Am Standort Schifferstadt wurden Foliengewächshäuser mit unterschiedlich starker<br />
Isolierung errichtet. Alle drei Häuser sind mit Doppelfolie eingedeckt. In Haus 1 und 2 erfolgt<br />
die Kultur unter PE-Folie und in Haus 3 unter F-Clean Folie. Von der höheren Durchlässigkeit<br />
für UV-Strahlung wird eine bessere Ausfärbung der Salat-Kulturen erwartet. Neben der<br />
UV-Strahlung wirkt sich selbstverständlich auch die Lichtdurchlässigkeit der gesamten Gewächshauskonstruktion<br />
auf die qualitative und quantitative Qualität der Kulturen aus. Haus 2<br />
ist als maximal isolierte Variante mit doppelten Verdunkelungsschirmen ausgestattet, welche<br />
auch im zusammengerafften Zustand den Lichteinfall deutlich mindern. Die Versuche erfolgten<br />
im Herbst 2010 mit vier Salatsorten und vier Wiederholungen im gewachsenen Boden<br />
auf schwarzer Mulchfolie (Pflanzabstand 40 x 30 cm) nach Biolandrichtlinien. Gedüngt wurde<br />
Vinasse mit 3,5 g N/m².<br />
Die Sorte ‘Fenston‘ (grüner Kopfsalat) zeigte den kompaktesten Aufbau in Haus 3. Deutlicher<br />
fielen die Unterschiede bei den Salaten mit Rotanteil (‘Piman‘, dunkelroter Eichblattsalat;<br />
‘E 19.0821‘, hellroter Eichblattsalat; ‘Teodore‘, roter Kopfsalat) aus. Eindeutig war der Unterschied<br />
bei der Sorte Piman zwischen Haus 2 mit unter 10 % Rotanteil zu 50 % Rotanteil in<br />
Haus 3. Im Vergleich zu Haus 1 lag der Rotanteil der F-Clean-Variante immer noch um ca.<br />
20 % höher. Bei den anderen Sorten lag der Rotanteil in Haus 3 im Vergleich zu den anderen<br />
Bedachungsvarianten immer um mindestens 10 % höher. Neben der Ausfärbung wurde<br />
die Kompaktheit der Salate von der höheren Strahlungsdurchlässigkeit in Haus 3 deutlich<br />
gefördert. Ergänzend fand im Sommer 2011 ein Demonstrationsversuch statt (siehe Abb. 1).<br />
Die besseren Qualitäten in Haus 3 sind neben der höheren Strahlungsdurchlässigkeit auch<br />
auf eine höhere Durchlässigkeit für UV-B Strahlung zurückzuführen. Diese Ergebnisse werden<br />
in den kommenden Versuchen zu überprüfen sein. Ob der höhere Investitionsaufwand in<br />
die teurere F-Clean Folie durch die qualitativ höherwertige Qualität und die längere Lebensdauer<br />
der Folie ökonomisch sinnvoll ist, wird von der ökonomischen Begleitforschung untersucht.<br />
Weitere Informationen zum Forschungsverbund ZINEG finden Sie im Internet unter<br />
www.zineg.de. Darüber hinaus steht Ihnen das KTBL auch für direkte Fragen zum ZINEG-<br />
Forschungsverbund zur Verfügung. Fragen zur beschriebenen Untersuchung beantwortet<br />
Ihnen auch Matthias Schlüpen (matthias.schluepen@dlr.rlp.de) vom Dienstleistungszentrum<br />
Ländlicher Raum Rheinpfalz.<br />
Hinweis für die Redaktion: weitere Druckfähige Bilder und Logos können Sie bei<br />
Dr. Wolfgang Graf (E-Mail: w.graf@ktbl.de, Tel.: + 49 6151 7001 160) anfordern.<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Unterschiedliche Ausfärbung und Kompaktheit von Salaten im Demonstrationsversuch im<br />
Sommer 2011. Von links: Haus 3 (F-Clean Doppelfolie mit Energieschirm, Stehwandrollschirm<br />
und Tageslichtschirm), Haus 2 (maximalisolierte Variante mit PE-Doppelfolie und 2<br />
Verdunkelungsschirmen) und Haus 1 (Standardvariante mit PE-Doppelfolie und einem Energieschirm).<br />
Foto: Graf/KTBL ZINEG<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/zineg_salate_pd02_2012.jpg<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 8<br />
BMELV fördert Gemeinschaftsausstellung auf Hortiflorexpo IPM in<br />
Beijing<br />
Internationale Pflanzenfachmesse bündelt Kompetenzen und schafft Synergien<br />
(Messe Essen/ZVG) Eine starke Kooperation verspricht gute Chancen für die Zukunft: Unter<br />
dem Messetitel Hortiflorexpo IPM Beijing kommen die Hortiflorexpo, wichtigste Pflanzenfachmesse<br />
Chinas, und die IPM ESSEN, die Weltleitmesse der Grünen Branche, zu einer<br />
Gemeinschaftsveranstaltung zusammen. Vom 11. bis 14. April präsentiert die internationale<br />
Pflanzenfachmesse die Produktgruppen Pflanzen, <strong>Gartenbau</strong>technik, Floristik und Verkaufsförderung<br />
unter dem Dach des Beijing Exhibition Centers.<br />
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat<br />
bereits seine Förderung zugesagt. Auf dem vom BMELV organisierten Gemeinschaftsstand<br />
für deutsche Unternehmen der <strong>Gartenbau</strong>-Branche wird der <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />
(ZVG) wieder einen Fach-Informanten für Besucherfragen zum Thema <strong>Gartenbau</strong> sowie zu<br />
Branchenentwicklungen stellen. Kompetente Unterstützung für die Messe gibt es auch vom<br />
Verband China Flower Association, dem bedeutendsten <strong>Gartenbau</strong>verband Chinas.<br />
Das Konzept der Neuausrichtung beruht auf den Pfeilern der Hortiflorexpo: Mit einer Ausstellungsfläche<br />
von 17.700 qm, 330 Ausstellern und 12.000 Fachbesuchern unterstrich sie zuletzt<br />
2010 ihre Position als größte, wichtigste und einflussreichste Pflanzenfachmesse Chinas.<br />
Durch die erweiterte Zusammenarbeit vergrößert sich das Angebot der Hortiflorexpo<br />
IPM Beijing: Die Gemeinschaftsveranstaltung bündelt Kompetenzen, schafft Synergien und<br />
gewinnt an Stärke in einem dynamischen Wirtschaftsumfeld.<br />
China ist und bleibt ein Wachstumsmarkt: Durch Stadt- und Immobilienbegrünung gibt es<br />
einen steigenden Bedarf an <strong>Gartenbau</strong>produkten. Weitere Großprojekte in den Ballungsgebieten<br />
stützen eine starke Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus der Grünen<br />
Branche. Auch die Blumen- und Pflanzenindustrie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die<br />
Hortiflorexpo IPM Beijing bietet damit Ausstellern zahlreiche Möglichkeiten: Sie können den<br />
chinesischen Markt kennen lernen, ihre Geschäftsbereiche erweitern und direkt vor Ort neue<br />
Kooperations- und Vertriebspartner finden. Auch der Veranstaltungsort – das Beijing Exhibition<br />
Center – bietet durch seine gute Lage und optimale Anbindung ideale Präsentationsmöglichkeiten.<br />
Seit 30 Jahren ist die IPM ESSEN der weltweite Markplatz der grünen Branche. Mittlerweile<br />
haben sich ihre Ableger auch im Ausland etabliert.<br />
Die nächste IPM ESSEN findet vom 24. bis zum 27. Januar 2012 in der Messe Essen statt.<br />
Beyer nicht mehr Vorsitzender des Komitees Entente Florale<br />
Deutschland<br />
Franz-Josef Jäger folgt ihm im Amt<br />
(EFD) Eine Ära ging bei der jüngsten Sitzung des Komitees Entente Florale Deutschland zu<br />
Ende. Turnusgemäß stand am Dienstag, 10. Januar, die Wahl des Vorsitzenden auf dem<br />
Programm. Erwin Beyer, seit acht Jahren Vorsitzender, verzichtete auf eine erneute Kandidatur.<br />
Einstimmig wurde Franz-Josef Jäger zu seinem Nachfolger gewählt.<br />
Der Stuttgarter Beyer, ehemals im baden-württembergischen Landwirtschaftministerium als<br />
Referent für den <strong>Gartenbau</strong> zuständig, hatte das Amt des Vorsitzenden 2003 übernommen<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 9<br />
und bis zu seinem Ausscheiden mit großem Engagement für den Bundeswettbewerb Entente<br />
Florale ausgefüllt. Erwin Beyer, zugleich Vizepräsident der Deutschen <strong>Gartenbau</strong>-<br />
Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) und Bickelpreisträger des Verbands der Weihenstephaner<br />
Ingenieure (<strong>Gartenbau</strong>, Landschaftsarchitektur) e.V., war ein Mann der ersten Stunde und<br />
hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Wettbewerb sich zu einem anerkannten Instrument<br />
der grünen Stadtentwicklung etablieren konnte.<br />
Erwin Beyer hat sich über Jahrzehnte an verantwortlicher Stelle für das Grün in deutschen<br />
Städten und Gemeinden stark gemacht, sei es für die Landesgartenschauen in Baden-<br />
Württemberg oder den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. So war es nur folgerichtig,<br />
dass er die europaweite Bewegung Entente Florale, die sich seit den siebziger Jahren,<br />
vor allem von Frankreich und Großbritannien aus entwickelte, als Chance für Deutschland<br />
erkannte und damit zu einem der Väter des deutschen Wettbewerbs wurde.<br />
Dr. Hans-Hermann Bentrup, Vorsitzender des Kuratoriums Entente Florale, dankte Beyer im<br />
Namen der Trägerverbände <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG), Deutscher Städte- und Gemeindebund<br />
(DStGB), Deutscher Städtetag und Deutscher Tourismusverband (DTV) für sein<br />
großes Engagement, ohne das der Wettbewerb nicht zu dem geworden wäre was er heute<br />
ist. „Der Bundeswettbewerb Entente Florale lebt vor allem auch durch das bürgerschaftliche<br />
Engagement in den Städten. Erwin Beyer hat dieses Engagement als Komitee-Vorsitzender<br />
vorbildlich im Sinne des Wettbewerbs gelebt. Dafür danken wir ihm sehr herzlich“, so<br />
Bentrup zum Abschied.<br />
Zu Beyers Nachfolger und damit zum neuen Vorsitzenden wählte das Komitee einstimmig<br />
Franz-Josef Jäger. Jäger ist für den <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) tätig und Geschäftsführer<br />
der FGG Förderungsgesellschaft <strong>Gartenbau</strong> mbH, die den Wettbewerb seit der Einführung<br />
im Jahr 2000 organisiert. Jäger ist seit Gründung des Wettbewerbs Mitglied im Komitee<br />
und daher mit dem Wettbewerb bestens vertraut.<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Dr. Hans-Hermann Bentrup (l.) und Franz-J. Jäger (r.) dankten Erwin Beyer herzlich für den<br />
engagierten und langjährigen Einsatz für Entente Florale. Jäger übernimmt den Vorsitz im<br />
Komitee. Foto: EFD<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/WahlenEFD_pd02_2012.jpg<br />
Kontakt und weitere Informationen:<br />
www.entente-florale.de, Geschäftsstelle Entente Florale Deutschland, Claire-Waldoff-Str. 7,<br />
10117 Berlin, Tel.: 030 200065-120, info@entente-florale.de.<br />
Hajo Steinmeyer – neuer BdB-Vizepräsident<br />
Einstimmiges Wahlergebnis der Mitgliederversammlung<br />
(BdB) Im Rahmen der Mitgliedervertreterversammlung anlässlich der 79. BdB-Wintertagung<br />
2012 in Goslar wurde Hajo Steinmeyer einstimmig zum neuen Vizepräsidenten des Bundes<br />
deutscher Baumschulen (BdB) gewählt. Er löst in dieser Position Bernhard von Ehren ab,<br />
den das oberste Entscheidungsorgan des Verbandes zum Schatzmeister gewählt hat.<br />
Hajo Steinmeyer ist Baumschuler von Kindesbeinen an. Bis zum Jahr 1989 führten seine<br />
Eltern ein Baumschulunternehmen in Leer/Ostfriesland. Er selbst erlernte den Beruf von<br />
1985 bis1987 in Sievers Baumschulen GmbH in Horst und wechselte dann nach Bad<br />
Zwischenahn in die Baumschule Joh. Bruns Export GmbH & Co.KG, bei der er mit kurzen<br />
Unterbrechungen bis 1989 tätig war. Es folgte ein Auslandsaufenthalt in Italien, wo er in<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
19. Januar 2012 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 10<br />
mehreren Unternehmen sein Fachwissen erweiterte. 1990 und 1991 absolvierte er mit großem<br />
Erfolg die Meisterschule in Bad Zwischenahn / Rostrup, um danach nochmals im Ausland,<br />
in Frankreich u.a. im Betrieb Minier, zu arbeiten. 1992 ging er zurück in heimatliche<br />
Gefilde, um bei Joh. Bruns bis 1997 Vertriebsaufgaben für den französischen Raum zu<br />
übernehmen. Anschließend wechselte er nach Hamburg, um bis 2002 seine Kenntnisse und<br />
sein Wissen der Baumschule Lorenz von Ehren GmbH & Co.KG zur Verfügung zu stellen.<br />
Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit war bis zu diesem Zeitpunkt auf die Abnehmergruppen<br />
Kommunen, Institutionen, Landschaftsarchitekten und auf den Garten- und Landschaftsbau<br />
ausgerichtet.<br />
Mit dem Beginn seiner Tätigkeit bei BKN-Strobel GmbH & Co.KG, Holm, änderte sich seine<br />
Ausrichtung im Hinblick auf die zu bearbeitenden Märkte. Der strukturierte Einzelhandel und<br />
dessen Anforderungen und Wünsche in Bezug auf qualitativ hochwertiges Gehölzsortiment<br />
stehen seitdem im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Die Übernahme der Geschäftsführung des<br />
Unternehmens BKN-Strobel, zusammen mit Hannsjörg Kähler im Jahr 2005, war der bisher<br />
letzte Schritt seiner beruflichen Entwicklung innerhalb der Baumschulbranche.<br />
Berufsständisch ist er bisher auf Ebene seines Landesverbandes Schleswig-Holstein tätig<br />
gewesen. Er leitet dort auf Seiten der Arbeitgeber die Tarifkommission.<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Im Rahmen der Mitgliedervertreterversammlung wurde Hajo Steinmeyer einstimmig zum<br />
neuen Vizepräsidenten des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) gewählt. Foto: privat<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/bdb_steinmeyer_pd02_2012.jpg<br />
BdB: Verstärkung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Schellhase arbeitet seit Dezember für Geschäftsstelle<br />
(BdB) Seit dem 1. Dezember 2011 verstärkt Anna Schellhase die Geschäftsstelle des<br />
Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. in allen Belangen der PR-Arbeit.<br />
Anna Schellhase arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren in der PR-Branche und unterstützt<br />
und berät mittelständische Unternehmen und Verbände bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit.<br />
Dabei kennt sie sowohl die unternehmensinternen Bereiche der Kommunikation als auch die<br />
Aufgabenfelder und Sichtweisen der PR-Agenturen.<br />
In der Geschäftsstelle des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. übernimmt sie Aufgaben<br />
der externen und internen Kommunikation.<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Anna Schellhase stärkt nun die PR-Arbeit des Bundes deutscher Baumschulen. Foto: BdB<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/schellhase_pd02_2012.jpg<br />
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