KölnerLeben Dezember 2020/Januar 2021

kaenguru

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Einsam? Nein Danke - Wege aus der Isolation √ Gesund leben: Diabetes -Kein Zuckerschlecken! √ Leben in Köln: Alle Jahre wieder - Ein Baum zum Fest

Februar Dezember / 2020 März / 2020 Januar 2021

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

KölnerLeben

Das Stadtmagazin

Diabetes

Kein Zuckerschlecken!

Foto: Love the wind / stock.adobe.com

Alle

Jahre

wieder

Ein Baum

zum Fest?

EINSAM? NEIN DANKE!

Wege aus der Isolation


Inhalt

6

Einsam?

Nein danke! –

Wege aus

der Isolation

Lesen Sie,

wie es geht

Foto: Love the wind / stock.adobe.com

Leben in Köln

4 Meldungen

5 Beitrag der

Oberbürgermeisterin

6 Einsam? Nein danke! –

Wege aus der Isolation

12 Der Schlichter

von nebenan

Schiedspersonen

befrieden Zoff am Zaun

14 Meldungen

26 Nicht noch einmal

Ein Beitrag aus der Kölner

Seniorenvertretung

47 Meldungen

48 Alle Jahre wieder

50 Kölner Köpfe

Dr. Renate Maria Hirth

Foto: deagreez / stock.adobe.com

Ratgeber

16 Geschenktipps

44 Neuer Auftritt

für alte Klunker

Zu schade für

die Schatulle

Gesund leben

20 Diabetes –

Kein Zuckerschlecken!

Raus aus Köln

24 Reisen ohne Hürden

Mit dem Rolli-Bus

kommen alle ans Ziel

Vergnügliches

27 Kölsch:

De Hellije Drei Künninge

28 Rätsel

Service

4 Impressum

30 Termine Dezember 2020 /

Januar 2021

40 Kleinanzeigen

51 Wichtige Telefonnummern

Alle Jahre wieder

48

Ein Baum zum Fest?

Diabetes – Kein

Zuckerschlecken!

Vorbeugung ist

besser als Spritzen

20

Foto: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:

www.koelnerleben.koeln


4

Leben in Köln

Impressum

Herausgeber::

Die Oberbürgermeisterin

Dezernat Soziales, Umwelt, Gesundheit

und Wohnen

www.stadt-koeln.de

Redaktion:

Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich),

Martina Dammrat (dt),

Wolfgang Guth (wg),

Sevim Alptekin (Auszubildende)

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln

Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19

koelnerleben@stadt-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

Veranstaltungstermine an:

terminekoelnerleben@stadt-koeln.de

Beirat:

Mitglieder der Seniorenvertretung

Uta Grimbach-Schmalfuß, Anne Klug,

Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn

Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe:

René Denzer (rde), Thorben Grünewälder

(tg), Diana Haß (dh), Kirsten Nagel

(Lek torat), Lisa von Prondzinski (lvp),

Anja Sauerland (Grafik), Ulrike Süsser (süs)

www.koelnerleben.koeln

Verlag:

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln,

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Mediaberatung/Anzeigenverkauf:

Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung)

Tel. 0221 / 99 88 21-11

geiger@kaenguru-online.de

Druckauflage:

32.000 Exemplare /

6 x jährlich

Druck:

Weiss-Druck Monschau

Gedruckt auf umweltfreundlichem

Papier

Aboservice:

Tel. 0221 / 99 88 21-0

abo@kaenguru-online.de

Jahresabo 15 Euro

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen

stellen nicht unbedingt die

Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck

nur mit Genehmigung der Redaktion.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher

und weiblicher Sprachformen verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen sind

für alle Geschlechter gemeint.

Beste Detailarbeit

Für die Schlüsselszene des preisgekrönten schwedischen Spielfilms

„Über die Unendlichkeit“, in der ein eng umschlungenes Liebespaar

über das zerstörte Köln fliegt, wurde in wochenlanger Detail -

arbeit ein 5 mal 5 Meter großes Stadtmodell produziert. Dieses

ist nun im Rahmen der Ausstellung „KÖLN 1945: Alltag in

Trümmern“ zu sehen. Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag,

14. Februar 2021. Eintritt 5 Euro. Info unter 0221 / 221-2 57 89.

Kölnisches Stadtmuseum, Zeug hausstr. 1.

www.koelnisches-stadtmuseum.de

Ehrenamtliche

Unterstützung gesucht

Die Besuchsdienste „DUO für Menschen mit Demenz“ und

„SenioAss“ suchen Menschen, die regelmäßig eine an Demenz

erkrankte Person zu Hause besuchen und mit ihr über ihre

Erinnerungen sprechen, vorlesen, spielen oder spazieren gehen

möchten. Interessierte werden in einem 40-stündigen Kurs fachlich

geschult und anschließend weiterhin professionell begleitet.

Info bei Kölner Freiwilligen Agentur unter 0221 / 88 82 78-21,

www.koeln-freiwillig.de/duo, oder bei SenioAss unter

0221 / 77 75-54 99, www.sbk-koeln.de

Jurastudenten helfen Senioren

Die Senioren-Rechtshilfe Köln (SRK) ist ein gemeinnütziger

Verein von Studierenden der Universität zu Köln. Die angehenden

Juristen und Rechtsexperten bieten älteren Menschen Hilfe bei

Rechtsfragen. Etwa wenn man den Inhalt eines behördlichen

Briefes, eines Schreibens von der Krankenkasse oder einer Versicherung

nicht versteht. Der Verein kann und will dabei professionelle

Beratungsangebote nicht ersetzen. Er will aber Senioren

eine bessere Orientierung im Rechtssystem bieten. Das Angebot

ist kostenfrei und vertraulich. Sprechzeiten sind dienstags und

donnerstags von 9 bis 12 Uhr. Infos unter 0221 / 470-14 80.

SRK-Büro, Bernhard-Feilchenfeld-Str. 9, Raum 0.202.

www.srk.uni-koeln.de

Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln – Sabrina Walz

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Leben in Köln 5

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Foto: Stadt Köln

Das Jahr der weltweiten Pandemie – so wird 2020

vielleicht in die Geschichtsbücher eingehen. Covid-19

hat uns allen viel abverlangt – viel mehr, als wir hätten

erahnen können. Insbesondere in der Alten- und

Kranken pflege waren die Herausforderungen immens

und ich habe großen Respekt vor dem Einsatz der

Pflegerinnen und Pfleger. Zugleich ist mir stets bewusst

gewesen: Insbesondere für Sie, die lebensälteren

Kölnerinnen und Kölner, waren die Einschränkungen

zum Teil äußerst schmerzhaft.

Doch rückblickend können wir sagen: Wir sind bislang

gut durch die Krise gekommen. In Köln haben wir

die Pandemie unter Kontrolle gehalten. Dies war und

bleibt nur möglich, indem viele Kölnerinnen und Kölner

mit hoher Disziplin und unter Entbehrungen ihr

Leben angepasst haben. Und es wurde möglich durch

ein umsichtiges und schnelles Krisenmanagement der

Stadt Köln. Gleichwohl mussten auch wir Verstorbene

betrauern – ein Verlust für unsere Stadtgesellschaft.

Aktuell wissen wir nicht, wie lange und wie intensiv

uns die Pandemie noch beschäftigen wird. Wir müssen

uns darauf einstellen,

dass uns diese Situation

auch im Jahr 2021 in

Atem hält. Ich versichere

Ihnen: Auch in meiner

zweiten Amtszeit werde

ich mich für Ihre Interessen einsetzen! Und ich werde

nicht zulassen, dass die Anliegen der jungen Generation

gegen Ihre ausge spielt werden. Das habe ich

bereits im Frühjahr betont und ich bleibe dabei. So

wünsche ich uns für das Jahr 2021 den guten gesellschaftlichen

Zusammenhalt, den wir auch schon in

diesem Jahr erleben konnten.

Genießen Sie die besinnliche Weihnachtszeit

und kommen Sie gut in das neue Jahr!

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

© Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de

„Heute Abend gibt's DINNER FOR ONE.“ – „He, ich hab mich nicht zum Sterben hingelegt.“

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6

Leben in Köln

Foto: Rido / stock.adobe.com

Jeder fühlt sich mal

allein – aber Einsamkeit

ist ein länger andauernder

Zustand, der sogar krank

machen kann.

Da heißt es: gegensteuern

und aus der Isolation

herauskommen!

Einsamkeit scheint ein wachsendes Phänomen zu

sein, besonders in Großstädten. Ein Indiz: 285.000

Menschen in Köln* leben alleine. Davon sind 80.000

älter als sechzig Jahre. Die meisten von ihnen stehen

nicht mehr im Beruf, oft leben die Kinder weit weg,

Freunde sind vielleicht schon verstorben. Das sind nur

einige Gründe für weniger regelmäßige Kontakte.

Wenn dann – häufig mit zunehmendem Alter – auch

Einsam?

noch körperliche Einschränkungen dazukommen,

wird man weniger mobil. Statistisch gesehen zwar

erst im hohen Alter, dann wären aber immer noch

10.000 Allein lebende über achtzig Jahre besonders

betroffen. Und dazu jetzt auch noch Corona.

Aber: Zunehmende Isolation und Einsamkeit sind

schleichende Prozesse. Oft nehmen Menschen sie

erst spät wahr. Das belegen auch Studien.

Allein oder einsam?

Erst einmal ist wichtig, zwischen allein und einsam zu

unterscheiden. Entscheidend ist immer der Leidensfaktor.

Beispielsweise kann jemand allein auf Weltreise

sein und sich mit allem verbunden fühlen,

während jemand anderes sich im Kreis seiner Familie

einsam fühlen kann. Vielleicht weil die Beziehungen

zu oberflächlich sind oder der eine Mensch fehlt,

dem man alles anvertrauen kann. Manche macht es

unglücklich, zu wenige oder gar keine Kontakte zu

* Stand 31.12.2018, Stadt Köln, Statistische Nachrichten


Leben in Köln 7

Foto: Wavebreak Media Micro / stock.adobe.com

Nein danke!

Bei Rosa Hübges* lässt das Hören

und Sehen schon länger nach. In ihrer

kleinen Wohnung kommt die Alleinlebende

noch gut zurecht. Zum Spazierengehen

braucht die 96-Jährige

jedoch jemanden zum Unterhaken.

Früher war sie sportlich aktiv und ging bis vor

eini gen Jahren noch zur Gymnastik. Jetzt schafft

die kleine, zierliche Frau das nicht mehr. Umso

mehr freut sich Rosa Hübges, wenn es mit einer

Nachbarin aus ihrem Haus an die frische Luft geht.

„Wir haben schon tolle Wanderungen gemacht,

in den Blücherpark und in die Gegend, in der ich

früher gewohnt habe“, erzählt die Hochbetagte. Die

Nachbarin ist eine geschulte Betreuungskraft, die

Hübges über einen Betreuungsdienst beschäftigt.

Die Pflegekasse stellt dafür 125 Euro monatlich

zur Verfügung. Zwischen den beiden Frauen

hat sich inzwischen ein freundschaftlicher Kontakt

entwickelt. „Sie kommt auch abends rüber und

hilft mir mit den Augentropfen“, erzählt Hübges.

Ebenfalls froh ist sie über den regelmäßigen Besuch

einer Frau vom Verein „Freunde alter Menschen“.

„Die Dame ist einfach großartig. Wir haben uns

sofort gut verstanden und Gesprächsstoff ist auch

immer reichlich da. Bücher und Reisen zum Beispiel“,

schwärmt Hübges. „Dass es so etwas überhaupt

gibt, habe ich zufällig von einer Bekannten

erfahren“, erinnert sie sich. * Name geändert

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Leben in Köln

Sevil Pilge liebt es, mit anderen

Menschen etwas zu unternehmen.

Gleichzeitig braucht die 72-Jährige

eine Vertrauensperson: „Eine gute

Freundin, mit der man alles besprechen

kann.“

Ihre Kinder und Enkelkinder leben in Hamburg

und München. Was für die türkischstäm -

mige Frau jedoch kein Problem ist: „Ich reise

gern, setze mich in den Zug oder Bus und

ab geht’s“, meint sie. Vor zehn Jahren war

das anders. Als ihr Mann starb, fiel sie in ein

tiefes Loch, fühlte sich einsam. Dann wieder

unter Menschen zu gehen, hat sie einiges

an Überwindung gekostet. So ging sie auch

wieder zum Deutsch-Türkischen Verein Köln

(DTVK) in Chorweiler. In dem interkulturellen

Zentrum und Bildungswerk treffen sich zum

Beispiel Frauengruppen. „Manchmal sind wir

zwanzig oder noch mehr Frauen aus verschiedenen

Ländern“, erzählt Pilge. „Wir machen

Gehirntraining, gehen ins Kino oder Theater

oder erzählen einfach nur.“ Zurzeit nimmt sie

dort auch an einem Smartphone-Kurs teil, um

besser mit dem Gerät zurechtzukommen.

Sevil Pilge ist ein hilfsbereiter Mensch: „Wenn

andere glücklich sind, bin ich es auch. Meine

eigenen Probleme vergesse ich dann.“ Deshalb

hat sie sich unter anderem ehrenamtlich

um einen Bewohner eines Seniorenheims gekümmert

und in einer Grundschule bei der

Nachmittagsbetreuung geholfen. Und dass sie

wieder Mut gefasst hat, am Leben teilzunehmen,

macht ihre Kinder glücklich. „Als ich vor

ein paar Jahren Tauchen gelernt habe, haben

sie gesagt: ‚Wir sind richtig stolz auf dich,

Mama‘ “, erzählt Pilge.

Foto: lvp

haben. Sie vermissen das Gefühl, von jemandem gebraucht

zu werden. Andere halten das ganz gut aus.

Klar ist, dass jeder Mensch sich an verschiedenen

Punkten im Leben einsam fühlen kann. Oft aber

geht es mit Zeiten des Umbruchs einher. Etwa wenn

die erwachsenen Kinder aus dem Haus gehen, beim

Renteneintritt, beim Verlust des Partners durch Tod

oder Scheidung. Aber auch Armut spielt eine Rolle.

Wer es sich nicht leisten kann, ins Café zu gehen,

bleibt allein zu Hause.

Anhaltende Einsamkeit ist riskant

Letztlich ist erfahrene Einsamkeit sehr unterschiedlich

und ein psychosoziales Phänomen: „Sie hängt

nicht nur von den Lebensumständen ab, sondern

auch davon, wie der einzelne Mensch gestrickt ist“,

sagt Lea Ellwardt, Soziologin an der Universität zu

Köln. Ellwardt hat sich in Studien mit den Folgen

von Einsamkeit für die kognitive Gesundheit und

Sterblichkeit beschäftigt. Kein Ausweg ist es, sich mit

Gesellige Bewegung im Freien hat sich eine Gruppe

des SeniorenNetzwerks Porz-Zündorf auf die Fahnen

geschrieben.

Foto: Thilo Schmülgen

KölnerLeben Heft 6 | 20


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Einsamkeit abzufinden. „Denn anhaltende Einsamkeit

macht nicht nur unglücklich, sondern ist eine

ernstzunehmende Ge fahr“, sagt die Soziologin. Sie

erzeugt Stress, der sich negativ aufs Immunsystem

und die Psyche auswirkt. Das Risiko für Depressionen,

Schlaganfälle und Herzinfarkte steigt. Großbritannien

hat dieses Risiko für die Volksgesundheit

erkannt und bekämpft Einsamkeit als erstes Land

weltweit mit einem eigenen Ministe rium.

Der erste Schritt: Einsamkeit erkennen

„Ein Patentrezept, um aus Einsamkeit herauszukommen,

gibt es nicht“, sagt Ellwardt. Auf jeden

Fall ist der erste, aber gar nicht so einfache Schritt:

sich selbst eingestehen, dass man sich einsam fühlt.

Erst dann kann man herausfinden, was einem fehlt.

Vielleicht die oder der eine Vertraute oder eher

lockere Gesellschaft und Abwechslung?

Wenn man ratlos ist, sollte man sich jemanden

suchen, dem man sich anvertrauen kann. Der Hausarzt

ist dafür immer die richtige Adresse. Mit ihm

zusammen kann man auch überlegen, ob die Situation

therapeutische Unterstützung durch einen

Psychologen nötig macht.

Zweiter Schritt: raus aus der Isolation

Sicherlich kostet es Mut, auf andere zuzugehen.

Vielleicht muss man es sogar wieder lernen. Dabei

müssen keine tiefgründigen Gespräche geführt

werden. Übers Wetter oder das Fernsehprogramm

mit einem Nachbarn oder in der Bäckerei reden,

reicht fürs Erste. Häufig ist es einfacher, statt neue

Kontakte zu knüpfen, alte Bekanntschaften zu

reaktivieren: anrufen, schreiben und gemeinsam

etwas unternehmen, kann wieder zu einem festen

Termin werden. Offenheit und Neugier für neue

Erfahrungen helfen, sich anderen und ihren Aktivitäten

anzuschließen. Dafür wurde etwa das

Projekt „Freizeit-Tandem“ von den Vereinen „Junge

Stadt Köln“ und „Menschen treffen Menschen“

initiiert. Bei lockeren, generationenübergreifenden

Treffs kann man neue Bekanntschaften schließen.

Vielleicht findet man dort jemanden, mit dem man

abends in die Philharmonie oder am Wochenende

zum Fußballspiel gehen kann. Oder man greift

vergessene Hobbys wie Fotografieren, Häkeln oder

Sport in der Gruppe auf, etwa in einem Verein oder

bei der Volkshochschule. „Gemeinsame Interessen

sind der beste Klebstoff, dann hat man Gesprächsstoff

und fühlt sich verbunden“, so Ellwardt.

KölnerLeben Heft 6 | 20

Kölsch Hätz

Nachbarschaftshilfen

Sie wünschen sich regelmäßige

Besuche und Gespräche?

Sie suchen Gesellschaft für kleine

Spaziergänge oder Unternehmungen?

Begegnung im Veedel ist unser Anliegen. Wir von

Kölsch Hätz machen den ersten Schritt leicht: Rufen

Sie uns an oder besuchen Sie www.koelschhaetz.de

• Rund um den Ebertplatz

Krefelder Str. 57 | ☎ 0221 168 407 97

• Mauenheim, Niehl, Weidenpesch

Floriansgasse 2 | ☎ 0221 740 02 30

• Ehrenfeld | Simarplatz 7 | ☎ 0221 888 989 87

• Junkersdorf, Müngersdorf, Braunsfeld

Wiethasestr. 65 | ☎ 0221 949 698 75

• Lövenich, Weiden, Widdersdorf

Goethestr. 31 | ☎ 02234 200 40 42

• Sülz, Klettenberg | Nikolausstr. 86 | ☎ 0221 283 39 47

• Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Hahnwald

Hauptstr. 19 | ☎ 0221 936 792 83

• Zollstock | Bornheimer Str. 1a | ☎ 0221 93 64 36 15

• Dünnwald, Höhenhaus

Berliner Str. 944 | ☎ 0221 222 197 10

• Höhenberg, Vingst

An St. Elisabeth 5-9 | ☎ 0221 47 45 25 25

• Mülheim, Buchheim, Buchforst

Adamsstr. 15 | 0221 967 02 38

• Dellbrück, Holweide | Kopischstr. 6 | ☎ 0221 680 63 53

• Poll | Rolshover Str. 588 a | ☎ 0221 880 79 89

• Deutz | Deutzer Freiheit 64 | ☎ 0221 168 239 89

Spendenkonto | Stichwort: Kölsch Hätz

Kontoinhaber: Kölsch Hätz | Bank: Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE93 3705 0198 0005 9929 53 | BIC: COLSDE33


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Leben in Köln

Foto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de

Um zusammenzukommen muss man nicht

auf einen Anlass warten.

Befriedigend kann auch ein Ehrenamt sein: Kindern

bei den Hausaufgaben helfen oder mit ihnen singen

und musizieren, für andere Menschen ein kaufen

oder andere im Krankenhaus oder Hospiz besuchen.

Wer fit am Computer ist, kann sich auch online in

Gruppen austauschen. Akti vitäten gibt es viele. Es

sollte nur etwas sein, das einem Spaß macht.

Angebote für Senioren im Veedel

Geselligkeit und unterschiedliche Aktivitäten bieten

auch die SeniorenNetzwerke in den einzelnen Stadtteilen

an. Die Angebote sind nah und damit fuß -

INFORMATIONEN

Zahlreiche Adressen finden Sie auf:

www.koelnerleben.koeln

und im Wegweiser

„Gut informiert älter werden“,

erhältlich unter 0221 / 221-2 75 08 oder per

E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de.

Oder beim Zentralen

Beratungstelefon für Senioren

unter 0221 / 221-2 74 00.

Die SeniorenNetzwerke

finden Sie auch auf

www.seniorennetzwerke-koeln.de

Freizeit-Tandems,

Stammtisch jeden 4. Dienstag im Monat,

18–20 Uhr, nicht im Dezember,

Info: 01573 / 313 50 61.

www.freizeit-tandems.de

Verein Freunde alter Menschen e. V.,

Tel. 0221 / 95 15 40 49, Ria Ostwald.

www.famev-koeln.de

Kölner Seniorengemeinschaft für

Sport- und Freizeitgestaltung e. V.

(KSG), Tel. 0221 / 42 10 23 30.

www.koelner-senioren.de

Telefonseelsorge: 116 123

Evangelisch: 0800 / 111 0 111

Katholisch: 0800 / 111 0 222

Lebte seine Frau noch, wäre der

66-jährige Norbert Schulz längst im

Ruhestand. Nach ihrem Tod vor zwei

Jahren entschied sich der Projektmanager,

weiter zu arbeiten.

Im ersten Trauerjahr unternahm Schulz kaum etwas,

nur ab und zu eine Veranstaltung oder eine

Geburtstagsfeier, „auch wenn ich mir am liebsten

die Decke über den Kopf gezogen hätte“, sagt

er. Es kam vor, dass er sich „unglaublich einsam“

fühlte, wenn alle außer ihm mit ihrem Partner

da waren.

Inzwischen verbringt er wieder viel Zeit mit

ande ren Menschen. Ihm wurde irgendwann klar:

War ten, bis andere auf einen zugehen, bringt

nichts. „Manche Menschen denken vielleicht,

man wolle in Ruhe gelassen werden, und verhal -

ten sich zurück haltend“, erzählt er. „Deshalb

muss man – auch wenn es schwerfällt – selbst

Foto: privat

KölnerLeben Heft 6 | 20


Leben in Köln 11

läufig erreichbar. Der Zugang ist offen für jeden,

über sechzig Netzwerke gibt es bisher stadtweit.

„Was für Angebote genau in einem Stadtteil ent -

stehen, hängt davon ab, was die Senioren wollen.

Vielleicht fällt auf, dass noch ein Mittagstisch fehlt,

der dann von den Menschen organisiert wird“, er -

zählt Susanne Schönewolff, Fachberaterin für Se -

niorenarbeit bei der Diakonie. Sie ergänzt: „Eine

Senio rin sagte mir, seitdem sie zum Netzwerk komme,

brauche sie viel länger zum Einkaufen, weil sie

die neuen Be kanntschaften zufällig auch im Supermarkt

treffe und ein Schwätzchen halte ...“ lvp

Anzeigen

den ersten Schritt machen.“ Von der Fülle der

Angebote in seinem Viertel Klettenberg war

der Witwer zunächst überrascht. Weil er jahrelang

aus beruflichen Gründen nur am Wochenende

in Köln war, hatte er vieles nicht mitbekommen.

Und um die so zialen Kontakte und

Aktivitäten hatte sich seine Frau geküm mert –

immerhin 35 Ehejahre lang.

Am meisten beeindruckt ist Schulz von all dem,

was die evangelische Kirchengemeinde in sei -

nem Veedel auf die Beine stellt. Er besuchte

dort ei nen Männer-Kochkurs. Anfang 2020

wurde er sogar ins Presbyterium gewählt. „Sich

neuen Herausforderungen zu stellen, das hilft

und gibt ein gutes Gefühl. Man sollte offen sein

für Neues und Ungewöhnliches“, sagt Schulz.

So hat er selbst noch nie eine Andacht gehalten.

Jetzt, vor dem ersten Mal, hat er zwar etwas

Lampenfieber, aber auch eine große Vorfreude.

Auch mit dem Rudern hat er angefangen. Der

Sport hat es ihm wegen der Bewegung und der

Gemeinschaft an getan. „Das erste Mal auf dem

Fühlinger See war ein Desaster, aber ich werde

weitermachen“, lacht er.

Was als Nächstes ansteht? Er hört auf zu arbeiten

und hat mehr Zeit für seine neuen Aktivitäten.

KölnerLeben Heft 6 | 20


12

Leben in Köln

Der Schlichter von n

Bei jeder Uneinigkeit direkt vor Gericht? Recht und Gesetz

vertritt auch eine Schiedsperson – und man kann Zeit und

Kosten sparen.

als schwarzes Schaf. Die Meiers

ließen einen Gutachter kommen.

„Der hat richtig Schotter gekostet“,

sagt Werner Meier. Das

Ergebnis: Pfusch am Bau. Die

Meiers meldeten das Ganze ihrer

Rechtsschutzversicherung, eine

Anwältin wurde mit dem Fall betraut.

Ihr Rat: den Streit außer -

gerichtlich klären zu lassen, über

eine Schiedsperson.

Eine solche ist Helmut Freund. Im

Radio hatte er vor ein paar Jahren

einen Beitrag über Schiedsperso

nen verfolgt, das Ehrenamt

interessierte ihn sofort. Von Haus

aus Lehrer kennt sich der 66-Jährige

mit dem Thema Streitschlichtung

gut aus. Sein Beweggrund:

der Gesellschaft etwas zurückgeben.

Daraufhin hat Freund sich bei

der Stadt Köln für das Amt beworben.

Da er in Ostheim wohnt,

wählte ihn die für das Veedel zu -

ständige Bezirksvertretung Kalk.

Ver eidigt wurde Freund vom

Amts gericht.

Fotos: René Denzer

Das Angebot des Dachdeckers

hörte sich gut an. Da hatten Rita

und Werner Meier (Namen von

der Redaktion geändert) zugegriffen.

Dem kompetenten Eindruck,

den der Handwerker am Anfang an

der Haustür gemacht hatte, wurde

er allerdings nicht gerecht. Als

dann ein hoher Abschlag gezahlt

werden sollte, während die Arbeiten

noch liefen, kontaktierten

die Meiers die Dachdecker-Innung.

Dort war der Handwerker bekannt,

nicht als Mitglied, sondern

Schlichten statt richten

Freund ist nun seit vier Jahren

Schiedsmann, für fünf Jahre ist er

gewählt. Seine Aufgabe: zwei Par -

teien zusammenführen, sich austauschen,

eine Einigung erzielen.

„Schlichten statt richten“ lautet die

Losung. Es ist ein niederschwel liges

Angebot, wo Bürgerinnen und

Bürger schnell und unbürokratisch

zu ihrem Recht kommen. So werden

Kosten minimiert und vor

allem Gerichte entlastet. Wichtig:

Eine Schiedsperson spricht kein

Urteil. Sie erzielt eine Einigung,

einen sogenannten Vergleich. Das

ist eine von beiden Seiten akzep -

tierte Vereinbarung, die den Streit

beendet. Schriftlich festgehalten,

unterschrieben und mit Dienstsie -

gel versehen. Sie ist dreißig Jahre

gültig. Auf Freunds Tisch landen

Strafrechtsfälle wie Hausfriedensbruch,

Sachbeschädigung, Beleidigung

und Verleumdung dann,

wenn die Staatsanwaltschaft bei

KölnerLeben Heft 6 | 20


Leben in Köln 13

ebenan

Anzeigenerstattung ein öffentliches

Interesse verneint. Bei bür -

gerlich-rechtlichen Streitigkeiten

mit geringem Streitwert und bei

be stimmten Auseinanderset zun -

gen zwischen Nachbarn müs sen

die Prozessparteien sogar zuerst

den Weg zu einem Schiedsamt antreten.

So können rund 60 Prozent

aller Nachbarschaftskonflikte außergerichtlich

beige legt werden – gütlich

und friedlich.

Seine Arbeit sei größtenteils Saisongeschäft,

sagt Freund. Etwa,

wenn die Bäume ihre Blätter fallen

lassen und der Laubbläser seinen

großen Auftritt hat oder die

Hecke nach einem „Kettensägen-

Massaker“ rasiert ist. Juristische

Kenntnisse seien für das Ehrenamt

nicht erforderlich, die bekomme

man später vermittelt. „Entscheidend

ist der gesunde Menschenverstand,

das Bauchgefühl.“

Manchmal kann eine Schlichtung

schnell gehen. Wie bei dem Fall

zweier Politiker, vertreten durch

zwei Rechtsanwälte. „Eine Einigung

war schnell erzielt, am längsten

dauerte der Papierkram“, so

Freund. Aber es geht auch anders.

Manche Menschen stehen unter

Strom, sind gestresst, besonders

die „alten Kampfhähne“, die es

auch mal vom Stuhl hochreißt.

KölnerLeben Heft 6 | 20

Der Amtsraum im

Wohnzimmer

Durchschnittlich 36 Fälle betreut

er im Jahr, davon kommt es bei

zwölf zu Verhandlungen. Die finden

bei Helmut Freund zu Hause

statt. Neben seiner Haustür ist

ein Schild angebracht: Schiedsamt.

Während andere Kommunen

Räumlichkeiten stellen, gibt es in

Köln 100 Euro im Monat Amtsraumpauschale.

„Das schreckt po -

tenzielle Schiedsleute auch ab“,

sagt Freund. Ihn nicht. Wird ein

Schlichtungsantrag eingereicht,

muss der Antragsteller einen Vorschuss

von 50 Euro leisten. Darin

enthalten sind die Verfahrensgebühr,

Briefverkehr und dergleichen.

„Meist geht es vier bis fünf

Wochen nach Antragstellung los“,

erzählt Freund. In sechs Wochen

bis maximal drei Monaten ist die

ganze Sache abgeschlossen. Wird

keine Einigung erzielt, bleibt der

Rechtsweg offen.

Das war bei den Meiers nicht

nötig, ihr Streit wurde geschlichtet.

Der Handwerker machte das

Dach noch einmal komplett neu

und übernahm die Kosten für den

Gutachter. Rita Meier ist sich sicher:

Wären sie mit der Sache vor

Gericht gegangen, hätte sich das

Ganze rausgezögert. Eine Schiedsperson

einzuschalten, hätte sie

Zeit und Kosten gespart. „Für uns

war das eine gute Sache“, sagt Rita

Meier. Nebeneffekt: Mit Lockangeboten

an der Haustür braucht

den Meiers seitdem keiner mehr

zu kommen.

rde

INFORMATIONEN

Als Schiedsperson kann sich

bewerben, wer mindestens

dreißig und noch nicht siebzig

Jahre alt ist. Eine Schiedsperson

muss in ihrem jeweiligen

Schiedsamtsbezirk – Köln

hat 24 – wohnen.

Schiedspersonen wer den für

fünf Jahre von der für sie zuständigen

Bezirksvertretung

gewählt und vom Amtsgericht

Köln bestätigt. Zuständig

ist der Schlichter, in dessen

Bezirk der Gegenpart wohnt.

Weitere Auskünfte und

alle Adressen der Kölner

Schiedsleute:

Amt für Recht, Vergabe und

Versicherungen,

Willy-Brandt-Platz 3,

Tel. 0221 / 221-3 17 25.

www.stadt-koeln.de

Bund Deutscher Schiedsmänner

und Schiedsfrauen e. V.,

Prümer Str. 2, 44787 Bochum,

Tel. 0234 / 588 97-0.

www.schiedsamt.de


14

Leben in Köln

Anzeigen

Ehrung für

Carola Rackete

Die Ehre, erste Preisträgerin

des in diesem

Jahr neu gestifteten

Karl-Küpper-Preises

zu sein, wurde Carola

Rackete zuteil. Sie war

2019 als Kapitänin des

Seenotrettungsschiffes

Sea-Watch 3 durch

ihren Rettungseinsatz bei Lampedusa international

be kannt geworden. Bei der Verleihung stellten die

Initiatoren das besondere Maß an Engage ment und

Zivilcourage der Kapitänin heraus. Denn der Preis

erinnert an den außergewöhn lichen Büttenredner:

Von den Nazis ver folgt, stellte er dennoch unbeugsam

das Unrechtsregime in seinen Auftritten bloß.

Rackete spendet das Preisgeld von 10.000 Euro an

eine Wohl tätigkeitsorganisation in Libyen, die Flücht -

lingen Essen und medizinische Versorgung bietet.

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Fristen für Pflegegeld

beachten

Coronabedingt wird die Begutachtung Pflegebedürfti

ger zur Festlegung des Pflegegrades durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen (MdK) wieder

am Telefon durchgeführt. Die erfolgte Ein grup pierung

wird in einem vorgeschriebenen Intervall überprüft:

mit Pflegegrad 4 und 5 in jedem Quartal, mit Pflegegrad

2 und 3 in jedem Kalenderhalbjahr. Wichtig ist,

dass man selbst den Termin mit dem MdK ver einbaren

muss, sonst droht die Kürzung des Pflegegelds.

DIE BESTATTUNG

IN DER NATUR.

Wir informieren Sie gerne über FriedWald und

beantworten alle Fragen rund um die Baumbestattung

und Vorsorge. Telefon: 0151-59414161

Tunisstraße 19 - 23 • 50667 Köln

www.bestattungshaus-unendlichkeit.de

Busse fahren

nach Bedarf

Zahlreiche Bewohner der Stadtbezirke Porz und

Nippes dürfen sich freuen: Bis zu zehn rollstuhlgerechte

Kleinbusse mit elektrischem Antrieb ergänzen

an Wochentagen ab dem Fahrplanwechsel

am 13. Dezember das bestehende Angebot an Busund

Bahnverbindungen. Die Fahrgäste werden unabhängig

von festen Routen oder Fahrplänen an einer

Haltestelle oder einem frei bestimmten Ort abgeholt

und zu ihrem Ziel gebracht. Die Buchung wird über

die KVB-App, aber auch telefonisch möglich sein.

Weitere Informationen unter www.kvb.koeln

KölnerLeben Heft 6 | 20


Soziales Secondhand

Im „Netzwerk 2. Hand Köln“ haben sich gemeinnützige

Einrichtungen rund um Secondhand-Ware,

Recycling, Entrümpelungen und Beschäftigungsprojekte

zusammengetan. Ihr Ziel ist die kostenlose

Weitergabe von gut erhaltenen Altkleidern, Haushaltswaren

und Möbeln als sinnvoller sozialer und

ökologischer Beitrag zum Gemeinwohl. Wer Spenden

möchte oder selbst etwas für sich sucht, findet

in einem Flyer die Adressen aller angeschlossenen

Läden. Erhältlich ist er in allen Bezirksrathäusern,

bei den Wohlfahrtsverbänden und beim Deutschen

Roten Kreuz unter 0221 / 54 87-222. Standorte

auch auf www.netzwerkzweitehandkoeln.de

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DRK-Kreisverband

Köln e. V.

Mit der Rikscha

unterwegs

„Radeln ohne Alter“ ist eine Initiative von ehrenamtlich

engagierten Menschen. Sie bieten Rikscha-

Fahrten für ältere Menschen an, die nicht mehr gut

zu Fuß sind. Ihnen eine Freude zu bereiten, treibt

die „Piloten“ an. Gemeinsam planen sie Ausflüge ins

Grüne oder in die Stadt. Dank einer flexiblen Haube,

die bei Bedarf aufgefaltet werden kann, trotzen

sie jedem Wetter, Anschnallgurte sorgen für Sicherheit.

Informationen bei Marlies Brück unter 0172 /

916 09 08 oder auf www.radelnohnealter.de/koeln

Foto: Radeln ohne Alter Köln e. V.

KölnerLeben Heft 6 | 20


16

Geschenktipps

Für Bienenfreunde

Mit

großer

Verlosungsaktion

Wer kennt noch wild lebende

Honigbienen? Hoch oben in

hoh len Waldbäumen leben sie,

widerstandsfähig und ideal an

ihren natürlichen Lebensraum angepasst. Der international

prä mierte Tierfotograf Ingo Arndt und der

bedeutende Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz haben

tiefe Einblicke in das Leben dieser Bienen genommen.

Entstanden ist ein faszinierender Bildband, dessen gut

verständliche Texte Verhalten, Kommunikation und

Lebensweise der wilden Bienen erklären.

Ingo Arndt, J. Tautz: Honigbienen. Geheimnisvolle Waldbewohner.

192 Seiten. 38 Euro. ISBN 978-3-95728-362-7.

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Zu gewinnen: 3 Bildbände.

Stichwort: Waldbewohner

Bienchens

Honigmassage

Geheimnisvolle

Waldbienen

Bei der wohltuenden Rückenmassage mit warmem

Bienwerk-Honig – von Kölner Bienchen – wird mithilfe

einer Zupfmassagetechnik die Durchblutung des

Bindegewebes verbessert und die Muskulatur entspannt.

So wird der Energiefluss des Körpers belebt

und gleichzeitig dem

Nerven- und Immunsystem

Gutes getan.

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auch für die Haut.

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Zu gewinnen: 1 Gutschein für 1 Honigmassage.

Stichwort: Massage

Wildbienen

für Balkon und Garten

Das Bienen-Häuschen von

BeeHome ist eine handgefertigte

Nisthilfe aus Holz.

Dazu gehört ein Gutschein

für 25 Mauerbienen-Kokons,

die März/April in das Häuschen

eingesetzt werden müssen.

Dann heißt es: Augen auf! Beobachten Sie, wie die

fleißigen Blütenbestäuber schlüpfen und emsig ausfliegen,

um Nektar und Pollen zu sammeln. Die flau -

schigen Freunde stechen nicht, und beim Modell

„Observer“ kann man sie unter einer Plexiglasscheibe

genau beobachten. Ideal für Kinder.

BeeHome: 69 Euro, als Observer 98 Euro, plus Versand.

Zu bestellen auf www.beehome.net oder notfalls

unter 07531 / 957 93 03. Erhältlich auch in OBI-

Baumärkten, da Saisonware aber nicht jederzeit.

Zu gewinnen: 2 x 1 BeeHome. Stichwort: Hotel

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Foto: Leah Bethmann

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die plastikfreie, nachhal -

tige und wiederverwendbare

Alternative zur

Frischhalte- und Alufolie.

Wer sie auch optisch richtig

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Grega’s Imkerei fündig. Die

kleine Familienimkerei im Bergischen Land verwendet

für die handgefertigten Tücher ausschließlich Oeko-

Tex ® -100-zertifizierte Baumwollstoffe in fröhlichen

Designs und 100 Prozent eigenen Bienen wachs.

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bis zum Einwickeln von ganzen Broten.

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20 46 41 50 oder auf www.gregas-imkerei.de

Zu gewinnen: 1 Set aus drei Tüchern

sowie 1 XXL-Tuch. Stichwort: Frischetuch

KölnerLeben Heft 6 | 20

Illustrationen: Freepik


17

Hörbuch –

Die Geschichte der Bienen

Drei Orte und Zeiten – Eng -

land 1852, USA 2007, China

2098 – sowie drei Menschen

und ihr Schicksal, das eng mit

dem Leben der Bienen verknüpft

ist. Ein Biologe entwickelt

einen neuen Bienenstock.

Imker George

kümmert sich um seine

Bienen, bis sie unerklärlicherweise verschwinden.

Arbeiterin Tao bestäubt die Obstbäume

von Hand, bis ihr der Schlüssel für die Zukunft der

Menschheit in die Hand gelegt wird … Gekürzte Hörversion,

gelesen von Bibiana Beglau, Markus Fennert,

Thomas M. Meinhardt, basierend auf dem Roman der

norwegischen Autorin Maja Lunde.

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen. CD, Laufzeit

10 Std. 9,99 Euro. ISBN 978-3-8445-3255-5.

www.hoerverlag.de

Zu gewinnen: 5 CDs. Stichwort: Geschichte

Der Bienen

Werk

Foto: www.stefanochiolo.de

Die emsigen Erntehelferinnen

produzieren Honig,

auch hier in Köln.

Und das tun sie für das

Bienwerk, eine kleine

Kölner Stadtimkerei.

Sie arbeitet naturnah und stellt seit

2010 einen reinen Blütenhonig her, dazu auch wohlduftende

Kerzen aus 100 Prozent Bienenwachs. Durch

den Kauf eines Glases Bienwerk-Honig unterstützen

Sie die Kölner Bienen, aber auch die Buckelwaldame

„Salt“ (www.whales.org).

Honig: 325-g-Glas 9 Euro.

Erhältlich bei „Törtchen, Törtchen“, Apostelnstr. 19

(Tel. 0221 / 27 25 30 81) und Neusser Str. 325

(Tel. 0221 / 17 05 08 44).

Alle Verkaufsstellen auf www.bienwerk.de.

Kerze in drei Größen zu 6, 9 und 13 Euro,

bestellbar über E-Mail: honig@bienwerk.de

Zu gewinnen: 5 x 1 Set aus 1 Glas Honig

und 1 Kerze. Stichwort: Honig-Kerze

Herzerwärmende

Bienen-Socken

Bienen umschwirren die Waben, der Bär nascht am

Honigtopf – das sind nur zwei der unzähligen Motive,

die das Herz von Sockenfans höherschlagen las sen.

Denn zu eigentlich fast jedem Hobby, Lieblingstier

oder modernem Künstler gibt es passende Socken.

Aber damit nicht genug, die Paare von Many Mornings

sind links und rechts verschieden und erzählen erst

zusammen ihre Geschichte. Das

wärmt nicht nur die Füße. Für

Erwachsene und Kinder, als

Socke oder Söckchen.

Socken in drei Größen,

9,99 Euro je Paar.

Erhältlich bei

„boutique fraukayser“,

Maastrichter

Str. 40–44,

Tel. 0221 / 823 20 07

oder auf

www.manymornings.com

Zu gewinnen: 6 Paar mit Bienenmotiv.

Stichwort: Bee Bee

6 Paar mit Honigbär motiv.

Stichwort: Honigbär

Bitte Schuhgröße angeben!

Verlosung

Zur Teilnahme schicken Sie bitte

das jeweilige Stich wort auf einer

Postkarte an: Redaktion KölnerLeben,

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln,

oder im Betreff einer E-Mail an:

koelnerleben@stadt-koeln.de.

Einsendeschluss: 31. Januar 2021

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt.

Alle Teilnehmerdaten werden

nach dem Ver sand der Gewinne

vernichtet und nur zum Ge winnversand

an Dritte

weitergegeben.

Preise

Stand: 30.10.2020

KölnerLeben Heft 6 | 20


18

Unterhaltsames

Mein Garten im Winter

Welche Pflanzen sehen auch im

Winter noch gut aus oder blühen

gar? Wie bietet man Tieren

Unterschlupf? Was kann man

ernten? Das beschreibt die Fachjournalistin

Brunhilde Bross-

Burkhardt leicht verständlich

in ihrem Buch. Zahlreiche Abbildungen

machen deutlich: Ein

Garten muss im Winter nicht grau und trist sein.

Brunhilde Bross-Burkhardt: Mein Garten im Winter.

192 Seiten. 29,90 Euro. ISBN 978-3-258-08172-4.

www.haupt.ch

Zu gewinnen: 2 Bücher. Stichwort: Garten

Theater „Biotopia“

Auf der intimen Hinterhofbühne des The ater im Bauturm

stehen Stücke zu ak tuellen Kölner Themen mit

hoher gesellschaftlicher Dringlichkeit im Fokus. So

wie das Stück „Bioto pia. Ein Kölner Bestiarium“. Gehen

Sie mit auf urbane Safari und dabei der Frage

nach, wo Mensch und Tier in Köln kooperieren. Und

welchen Gewinn diese

Gemeinschaftlichkeiten

mit Halsbandsittichen,

Stadttauben oder Polizeispürhunden

in der

Klimakrise bringen.

Ab Januar 2021.

Karten 23,10 Euro

unter 0221 / 52 42 42.

Theater im Bauturm, Aachener Str. 24–26.

www.theaterimbauturm.de

Zu gewinnen: 2 x 2 Kartengutscheine.

Stichwort: Biotopia

Foto: Murat Surat

Theater

„Transit“

Anna Seghers’ großer

Roman „Transit“, den

die jüdische Autorin

auf ihrer eigenen Flucht vor den

Nazis schrieb, ist ein zeitloses Dokument der Verwundbarkeit

des Menschen angesichts des Terrors. Im

Marseille der 40er Jahre sammeln sich die Flüchtlinge.

Die Transitpapiere für die Weiterfahrt sind kaum zu

bekommen. In der zermürbenden Wartezeit steht für

sie alles auf dem Spiel.

Viele Termine bis Juli 2021. Karten 18 Euro unter

0221 / 31 80 59 oder auf https://offticket.de/.

Theater der Keller in der TanzFaktur, Siegburger Str. 233w.

www.theater-der-keller.de

Zu gewinnen: 3 x 2 Kartengutscheine.

Stichwort: Transit

Foto: Jan Niklas Berg

Neues Köln-Panorama

als Pop-up

Beim Öffnen der Karten

entfalten sich wie von

Zauberhand dreidimensionale

Papierobjekte:

filigrane Papierkunst, die

überrascht, verzaubert und

nicht nur bei den Kleinen

für große Augen sorgt. Die in Köln mit viel Liebe zum

Detail gestalteten Karten werden in Vietnam nach den

Grundsätzen des Fairen Handels handgefertigt.

Viele Motive, auch weihnachtliche. Klappkarte „Köln –

Skyline mit Kölner Dom“, rot oder braun, je 6,95 Euro,

zu bestellen unter 0221 / 16 82 67 18 oder auf

www.colognecards.de

Zu gewinnen: 3 Sets à 2 Karten „Köln“,

Ansicht der Altstadt. Stichwort: Altstadt

Kalender – Gerda Laufenberg

Die kölschen Themen gehen der Künstlerin Gerda Laufenberg nicht aus. Und mit

großem Vergnügen sieht sie ein besonderes Jahr voraus, ganz unter dem Motto

„Dat krijje mer schon widder hin!“. Etwa mit dem Bau einer Seilbahn als neuem

Verkehrsmittel. Mit ihrem Humor bringt sie jeden zum Schmunzeln. Vermutlich

übertreibt sie und alles kommt ganz anders. Was soll’s.

Erhältlich im Atelier Mühlenweg 3, Rodenkirchen, Tel. 0221 / 398 11 54

oder im KölnShop am Dom. www.gerdalaufenberg.de

Zu gewinnen: 5 Kalender, handsigniert! Stichwort: Gerda

KölnerLeben Heft 6 | 20


19

Klammerblues

um zwölf

Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand:

Ihr Gatte Teddy ist

ungeplant gestorben! Nun hängt

sie auf dem Sofa rum. Bis am Ende eines einsamen Silvesterabends

Nachbarin Claudine vor der Tür steht: Spontan

gründen sie eine lustige Wohngemeinschaft. Und

auch die Liebe hält wieder Einzug in Fees Leben … Witzig

und unterhaltsam geschrieben – empfehlenswert!

Carla Berling: Klammerblues um zwölf. 9,99 Euro.

ISBN 978-3-453-42412-8. www.randomhouse.de

Zu gewinnen: 5 Bücher. Stichwort: Klammerblues

Welcher Schutzpatron staunte über

seine eigenen Wunder? Welcher

gab einem Sprudelwasser seinen

Namen? Wo begegnen Sie dem

Nikolaus „leibhaftig“? Lesen Sie

über Leben und Taten der Heiligen, über

Glauben und Legenden, Spiritualität und Kommerz.

Geschichten, die Sie staunen und schmunzeln lassen.

Rüdiger Liedtke: 111 Heilige im Rheinland, die man

kennen muss. 16,95 Euro. ISBN 978-3-7408-0886-0.

www.emons-verlag.de

Zu gewinnen: 3 Bücher. Stichwort: Heilige

CD-Box –

Beethovens

komplette

Sinfonien

KölnerLeben Heft 6 | 20

111 Heilige

im Rheinland

Es ist schon etwas Besonderes,

wenn Marek Janowski und das WDR Sinfonie -

orchester zusammen alle Sinfonien Ludwig van Beethovens

einspielen: Einen der meistgefeierten Dirigenten

unserer Tage und eines der renommiertesten

deutschen Rundfunkorchester verbindet eine langjährige

Zusammenarbeit. Und so zeichnen Dramatik,

Empfindsamkeit und Klarheit diese Aufnahme aus.

Beethoven: Complete Symphonies. CD-Box, Laufzeit 340 Min.

32,99 Euro. Erhältlich im Handel und auf www.jpc.de

Zu gewinnen: 2 CD-Boxen. Stichwort: Beethoven

Nachhaltig Nützliches

Feuerwear-Taschen

Das Kölner Unternehmen Feuerwear steht für außergewöhnliche

und clever designte Taschen, Rucksäcke

und Accessoires aus gebrauchten Feuerwehrschläuchen

– stylisch und nachhaltig zugleich. Mehr als hundert

Meter Feuerwehrschlauch werden täglich zu widerstandsfähigen

Unikaten. Ein Renner sind Rucksack

Elliot und Sporttasche Harris. Letztere eignet sich

dank 28 Litern Fassungsvermögen mit Netzfach,

Schlüsselfinder, diversen Reißver schlussfächern und

Feuchtfach nicht nur fürs Training, sondern auch hervorragend

als Reisetasche.

Sporttasche Harris,

Größe M (28 Liter)

164,74 Euro.

Erhältlich bei Mundo

Verde Eco Fashion,

Krebsgasse 5–11;

NippS49, Wilhelmstr. 49

und WohnWerte Dellbrück,

Dellbrücker Hauptstr. 159 sowie auf

www.feuerwear.de

Zu gewinnen: 2 Sporttaschen Harris,

Größe M. Stichwort: Tasche

Geschenkpapier aus Stoff

Riesige Müllberge von Geschenkpa pier, das muss

nicht sein! Denn das Köl ner Social-Start -up „Goodgive“

hat eine wiederverwendbare Geschenkver -

packung aus Stoff entwickelt, die beim Verschließen

automatisch eine Schleife aufstellt. So wird ein einzelnes

Geschenk zu einem doppelten:

Inhalt zum Be halten,

Verpackung zum

Weiterverschenken.

Das Ganze aus nachhaltigen

Materialien,

sozial und lokal produziert.

Goodgive 20 x 12,5

x 9,5 cm, 19,90 Euro.

Erhältlich bei „Siebter

Himmel“, Brüsseler Str. 67,

oder auf www.good-give.com

Zu gewinnen: 5 Geschenkverpackungen

beige/weinrot. Stichwort: Stöffchen

Foto: Goodgive


20

Gesund leben

Diabetes

Kein Zuckerschlecken!

Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, droht die

Volkskrankheit Nummer 1 zu werden. Aber ob man erkrankt

oder nicht, hat zum Glück fast jeder selbst in der Hand.

Gebäude, die bis an den Himmel reichen, Staatsoberhäupter

mit einem Sinn für Theatralik und einer

Vorliebe für Süßes. Nein, die Rede ist nicht von

den USA. Gemeint sind die alten Ägypter. Untersuchungen

an Mumien haben gezeigt, dass bereits

die Pharaonen an Diabetes litten. Heute – mehr als

3.000 Jahre später – sind weltweit rund 420 Millionen

Menschen, vor allem in den Industriestaaten,

betroffen – in der Hauptsache vom Typ-2-Diabetes.

In der traurigen Länder-Hitliste steht Deutschland

auf Platz 7, jeder Zehnte ist hier daran erkrankt. Und

die Prognose sieht düster aus: Eine aktuelle Studie

des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) und des

Robert Koch-Instituts (RKI) stellt in Aussicht, dass es

2040 bis zu zwölf Millionen Menschen sein könnten,

also ein Anstieg um 50 Prozent. In Köln waren es

nach einer Schätzung der AOK Rheinland 2017 etwas

mehr als 7 Prozent, das macht 78.000 Kölnerinnen

und Kölner. Mehr die Hälfte sind älter als siebzig.

Was ist Diabetes überhaupt?

Der Volksmund nannte Diabetes früher auch „Zuckerkrankheit“,

der Name spiegelt Ursache und Wirkung

gleichermaßen wider. Denn wer viel Zucker zu sich

nimmt, hat es auch im Blut – und damit fängt das Ver -

hängnis an. Um eines vorwegzunehmen: Wenn wir

Zucker sagen, meinen wir Kohlenhydrate, denn sie

werden für die Energieverwertung aufgespalten und in

Zucker (Glucose) umgewandelt. Das gilt für raffinierten

Zucker genauso wie für das Brötchen aus Mehl.

Wenn man Kohlenhydrate isst, steigt also der Blutzuckerspiegel.

Der Zucker wird als Energielieferant

in den Körperzellen benötigt. Um ihn dahin zu

schleusen, produziert die Bauchspeicheldrüse das

Hormon Insulin und schüttet es ins Blut aus. Dabei

geht es nach dem Motto: viel Zucker, viel Insulin.

Ist der Schleuservorgang beendet, pendelt sich der

Blutzuckerspiegel wieder auf einen Normalwert ein.

Dieses System von Angebot und Nachfrage ist jedoch

störungsanfällig und kann durch verschiedene Ursachen

aus dem Gleichgewicht geraten. Die Folge: Das

Signal, dass die Zelle die Schleuse öffnen soll, wird

gestört. Der Zucker gelangt nicht mehr in die Zelle,

der Blutzuckerspiegel bleibt hoch. Passiert dies immer

wieder, macht die Bauchspeicheldrüse mit der Zeit

schlapp: Sie produziert immer weniger Insulin, die

Krankheit beginnt in einem schleichenden Prozess.

Zuerst gibt es keine ernsthaften Beschwerden, aber

sie sollten alarmieren. Dazu gehören häufiges Wasserlassen,

starker Durst, trockene, juckende Haut,

schlecht heilende Wunden, ständige Abgeschlagenheit.

Schon jetzt sollte man diese von einem Arzt

abklären lassen, denn schon in der Frühphase der

Krankheit werden die Blutgefäße, Nerven und die

Nieren geschädigt. Man kann sofort gegensteuern:

mit einer gesünderen Lebensweise und gegebenenfalls

der Zugabe von künstlichem Insulin in Tablettenform

oder auch mit Spritzen.

Aber oft werden diese Warnhinweise übergangen.

Wenn die Krankheit weiter fortschreitet, sind die gesundheitlichen

Folgen schwerwiegend. Die schlimmsten:

Augenschäden bis zur Erblindung und der „diabetische

Fuß“, der bis zur Amputation führen kann.

Geschätzt wird, dass sich die Lebenserwartung um

bis zu sechs Jahre verkürzt.

Was sind seine Ursachen?

Um welchen Typ von Diabetes es sich handelt, hängt

von der diagnostizierten Ursache ab: Bei Typ 1, der

eher selten vorkommt, handelt es sich um eine Auto -

immunerkrankung. Das Immunsystem zerstört dabei

die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse.

Die Auslöser dafür sind noch nicht abschließend

geklärt. Neben Umwelteinflüssen oder

KölnerLeben Heft 6 | 20


Foto: deagreez / stock.adobe.com

Virusinfektionen werden verschiedene Erbanlagen

verdächtigt. Auch Kinder können schon davon

betroffen sein.

Doch die große Mehrheit leidet an Typ-2-Diabetes.

Es gibt zwar ein Risiko durch erbliche Veranlagung,

aber hier ist die Ursache eindeutig: ein ungesunder

Lebensstil, in erster Linie unsere westliche Ernährungsweise

mit viel Zucker und Kohlenhydraten.

Kommen dann noch Bewegungsmangel, Stress, Rau -

chen und zu viel Alkohol hinzu, sind die Voraussetzungen

perfekt. Man ging lange davon aus, dass

eher Senioren betroffen sind, deswegen wurde die

Erkrankung auch Altersdiabetes genannt. Inzwischen

ist die Realität eine andere: Immer mehr junge Menschen,

sogar Kinder, erkranken am Typ 2, eine sehr

besorgniserregende Entwicklung.

KölnerLeben Heft 6 | 20

Krank durch Zucker

Ein wichtiges Indiz, dass hier etwas aus dem Ruder

läuft: Übergewicht. Die Hälfte der Frauen und zwei

Drittel der Männer in Deutschland sind zu dick. Auch

der Nachwuchs ist betroffen: Deutschlandweit sind

15 Prozent der bis 17-Jährigen übergewichtig, in

Nordrhein-Westfalen 2019 jedes zehnte Kind schon

bei der Einschulung. Und das, obwohl sich längst

herumgesprochen hat, dass Kartoffelchips, Burger

und Schokoriegel nicht täglich auf dem Speiseplan

stehen sollten. „Neben ungesunden Fetten sind die

Kohlenhydrate, also Zucker, das Problem“, bestätigt

auch die Kölner Ernährungsberaterin und Personaltrainerin

Ursula Klein. „Vor allem schnelle Kohlenhydrate,

wie sie in Reis, Nudeln oder Weißbrot vor -

kommen, sollten im wahrsten Sinne des Wortes

mit Vorsicht genossen werden.“ Schnell meint: fast

sofort als Glucose verfügbar, da der Umwandlungsprozess

nicht etwa durch Ballaststoffe gebremst wird.

Die Folge: Der Blutzuckerspiegel schießt unmittelbar

in die Höhe.

Doch Hauptübeltäter ist der Industriezucker in seinen

vielfältigen Varianten, heute nicht mehr nur aus

der Zuckerrübe, sondern auch aus Äpfeln, Molke,

Gerste und vielem mehr raffiniert. Die Schwierigkeit

zu erkennen, in welchen Lebensmitteln er sich überhaupt

befindet, ist groß. Er ist auch dort, wo man ihn

nicht vermutet: Egal ob Brot, Rotkohl im Glas, Studentenfutter,

Gewürzgurken, alles wird gezuckert.

Auch als gesund beworbene Müsliriegel enthalten

zum Beispiel drei Stück Würfelzucker.

Wussten Sie, dass ein Cappuccinopulver zu 40 Prozent

aus Zucker bestehen kann, obwohl er nicht auf

der Zutatenliste steht? Der Trick: Süßmolkenpulver.

Unter immerhin 55 Tarnnamen wird Zucker beigesetzt:

Klar ist es ja noch, wenn ein Wortbestandteil

Zucker ist, etwa Traubenzucker oder Zuckerrübensirup.

Aber Glukosesirup, Apfelsüße, Gerstenmalz

und Vollmilchpulver verschleiern den wahren Gehalt.

Und alles, was auf -ose endet, ist Zucker: Fructose,

Glucose, Laktose, Maltose, um nur einige zu nennen.

Dabei sollte man als Erwachsener nur etwa 50 Gramm

Zucker täglich zu sich nehmen, so der Richt wert der


Foto: deagreez / stock.adobe.com

Weltgesundheitsorganisation WHO. Das entspricht

gerade einmal zwölf Teelöffeln, für Kinder die Hälfte.

Angesichts der Verschleierungstaktiken scheint dies

schwer umsetzbar.

Wie ernähre ich mich besser?

„Wir müssen auf nichts verzichten, sondern nur Maß

halten“, betont Ernährungsexpertin Klein. „Gemüse

in allen Farben und Formen ist genauso erlaubt wie

frischer Fisch, Hülsenfrüchte oder Obst.“ Am besten

ist es, mit frischen, vor allem pflanzlichen Lebensmitteln

zu kochen. So behält man die volle Kontrolle

über die Mahlzeiten und deren Zuckergehalt – und

damit letztlich auch über die Speckröllchen. Weißmehl

sollte gegen Vollkornmehl oder -flocken eingetauscht

werden. Diese enthalten komplexe Kohlenhydrate

und lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam

ansteigen. Besonders die ballaststoffreichen Haferflocken

haben eine positive Wirkung auf die Blutwerte.

Wer hin und wieder zwei „Hafertage“ einlegt,

kann laut aktuellen Studien seinen Insulinbedarf um

ganze 40 Prozent senken.

Auch Getränke können tückisch sein, besonders

Alkohol: Jedes Gramm enthält mit 7,2 Kilokalorien

einen ähnlich hohen Brennwert wie Fett, genauso

steht es um Fruchtsäfte.

Schluss mit Couchkartoffel

„Ernährung und Entspannung sind aber nur eine

Seite der Medaille“, so Klein. „Fast noch wichtiger

ist regelmäßige Bewegung.“ Sie ist nicht nur gut für

Herz und Blutdruck, sondern senkt auch den Blutzuckerspiegel,

die Empfindlichkeit der Körperzellen

für Insulin wird verbessert. Ein weiterer Effekt: Durch

einen höheren Energieverbrauch kann das Gewicht

besser gehalten oder verringert werden. Selbst

wer ein Sportmuffel ist, wird bei Treppensteigen,

ausgedehnten Spaziergängen oder Walken seine

Fitness steigern. Auch gelenkschonendes Radfahren

600.000

500.000

Männer

Frauen

Verteilung der von

Typ-2-Diabetes

betroffenen Männer

und Frauen

in Deutschland

nach Alter

400.000

Gesamt: 7,1 Millionen

300.000

200.000

100.000

0

0–54 55–59 60–64 65–69 70–74 75–79 80–84 85–89 90 und

älter

Quelle: Gesundheitsatlas Deutschland, hrsg. v. WIdO 2019, S. 17


Gesund leben 23

oder Schwimmen können sehr gut tun. Wer lange

keinen Sport getrieben hat, sollte sich allerdings

vorab gründlich durchchecken lassen.

Wer schon an Diabetes erkrankt ist, kann damit

zumindest den Krankheitsverlauf verzögern oder

sogar heilen. „Mit einer gesunden Ernährung und

gezieltem Training schaffen es viele Diabetiker, ihre

Blutwerte in den Griff zu bekommen“, betont

die Ernährungsexpertin Klein. Aber: „Das gilt nur

dann, wenn der neue, gesunde Lebensstil konsequent

und dauerhaft durchgezogen wird. Ein bisschen

Willenskraft ist also nötig. Aber für ein Leben

ohne Diabetes ist es das allemal wert.“ tg

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des Harnzucker-Teststreifens zur sicheren

Abklärung einen Arzt aufsuchen.

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Sport- und Ernährungsprogramme

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Beratung und Information:

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe e. V.

Tel. 030 / 20 16 77-0. www.diabetesde.org

Deutsche Diabetes-Hilfe –

Menschen mit Diabetes e. V.

Tel. 030 / 63 228-700/-701.

www.menschen-mit-diabetes.de

Selbsthilfegruppe finden:

Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln:

Tel. 0221 / 95 15 42 16.

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KölnerLeben Heft 6 | 20


24

Raus aus Köln

Fotos: Ben Horn

Reisen ohne Hürden

Reisen tut gut. Dank spezieller Rollstuhlbusse

können alle Menschen in Urlaub fahren.

Lautes Gelächter und freudige

Begrüßungen. Auf dem Hof des

Deutschen Roten Kreuz (DRK)

in Braunsfeld herrscht am frühen

Morgen aufgeregte Aufbruchstimmung.

21 Senioren freuen sich

auf eine Reise an die Ostsee, ins

Seebad Travemünde. Es ist eine

bunt gemischte Gruppe. Mit dabei:

Gerda Linnenberger (im Bild

oben). Dass sie im Rollstuhl sitzt,

ist kein Problem. Schließlich reist

sie im Rolli-Bus.

In dem modernen Reisebus kann

mit wenigen Handgriffen Platz

für Rollstühle geschaffen werden.

Zudem gibt es eine Hebebühne. Sie

transportiert Linnenberger (76) in

ihrem elektrischen Rollstuhl nach

oben. Am Platz angekommen,

wird ihr Gefährt sicher befestigt.

„Das Besondere ist, dass die Gäste

im Rollstuhl sitzen bleiben können

und dass wir flexibel bei der

Sitzaufteilung sind“, erklärt Felix

Pütz vom Bergisch Gladbacher

Bus unternehmen Pütz-Reisen.

Von ihm hat das DRK den Bus

angemietet.

Reiselustig bleiben können

Die Nachfrage ist gut. Denn: Für

die meisten Menschen ist Reisen

ein Stück Lebensqualität. „Ich bin

immer unwahrscheinlich gerne

gereist und sehr froh, dass ich

das jetzt auch im Rollstuhl machen

kann“, sagt Linnenberger.

Seit sie 2013 zum ersten Mal mit

dem DRK unterwegs war, hat sie

sich jedes Jahr eine Reise gegönnt.

„Die suchen immer nette Ziele

aus“, findet sie. Im Schwarzwald

war sie, in der Lüneburger Heide,

im sächsischen Rheinsberg.

Inzwischen kennt die Rentnerin

einige Mitreisende schon. Viele

sind Stammgäste.

„Es ist schön, dass ich auf der Reise

nicht die Einzige bin, die einen

Roll stuhl braucht“, findet Linnenberger.

Nach Travemünde reisen

sechs Senioren im Rollstuhl mit.

Andere nutzen Stock oder Rol -

lator. „Wir holen sie mit Kleinbussen

zu Hause ab. Wir nehmen

den Gästen ganz viel ab. Sie

müssen sich um nichts anderes

kümmern als darum, ihren Koffer

zu packen“, erläutert DRK-Reisekoordinator

Marcel Pertsemlis.

Zum „Rundum-sorglos-Paket“

des DRK gehört auch, dass notwendige

Pflegeleistungen am Urlaubsort

organisiert werden. „Wir

beauftragen dann einen örtlichen

Pflegedienst“, so Pertsemlis.

Diesen Service gibt es nicht überall.

In der Regel müssen sich Reisende,

die einen Pflegedienst am

Urlaubsort benötigen, selbst darum

kümmern. Die Kosten für

eine zweiwöchige Reise mit dem

DRK: rund 1.500 Euro. Darin ent -

halten ist alles – von der Reiselei-

KölnerLeben Heft 6 | 20


Raus aus Köln 25

tung über Programm bis hin zur

Halbpension. Die Preise der verschiedenen

Anbieter ähneln sich.

Während das DRK jährlich ein bis

zwei zweiwöchige Reisen mit dem

Rolli-Bus anbietet, hat der ASB eine

etwas größere Auswahl. Sechs

Tage Schwarzwald oder Dresden,

eine Woche im Odenwald und

eine elftägige Rundreise im Baltikum

standen 2020 ursprünglich

auf dem Programm, bevor Corona

die Reiselust ausbremste. Bei

Schäfer-Reisen sollten die Rolli-

Busse 2020 an die ostfriesische

Nordseeküste und ins Heilbad Bad

Driburg starten. „Wohin es 2021

geht, ist noch nicht ganz klar“,

sagt Guido Bauer, Geschäftsführer

von Schäfer-Reisen. Wegen Corona

werde eher kurzfristig geplant.

Auch barrierefrei: Unterkunft

und Programm

Egal wohin die Reise geht: Geselligkeit

spielt im Urlaub eine wichtige

Rolle. „Ich wohne alleine, da

genieße ich auch das gemeinsame

Essen“, erzählt Linnenberger, die

von einer Freundin begleitet wird.

Es gebe zwar auch Ehepaare, aber

die meisten Reiseteilnehmer seien

Einzelpersonen, weiß Pertsemlis.

Eindeutig in der Überzahl ist das

KölnerLeben Heft 6 | 20

weibliche Geschlecht. „Ich schätze,

es fahren etwa 80 Prozent Damen

und 20 Prozent Herren mit“,

so der DRK-Reiseprofi.

Wert legen alle Veranstalter auf

eine barrierefreie Unterkunft.

„Aufzug, Rampen, große Türen

und ebenerdige Duschen sind

wichtig“, unterstreicht Bauer. Am

Urlaubsort kümmern sich erfahrene

Reiseleiter darum, dass in

der Gruppe keine Langeweile auf -

kommt. „Die Leute werden unglaublich

mobil. Wir sind wie eine

INFORMATIONEN

Reisen mit dem Rolli-Bus

Wandergruppe“, beschreibt DRK-

Reisebegleiterin Christa Zimmer -

mann. Es gibt ein abwechslungsreiches

Programm mit Ausflügen,

zuweilen einem Bingo-Abend

und gemeinsames Fotoschauen

am letzten Tag. „Wir haben viel

Spaß“, bestätigt Linnenberger. Sie

schwärmt immer noch von einer

rollstuhlgerechten Planwagenfahrt

durch die Lüneburger Heide. „In

Travemünde gibt es viele Ausflüge,

da haben wir sogar den Bus vor

Ort“, freut sie sich. dh

Für 2021 werden viele Reiseziele erst kurzfristig feststehen. Sicher

ist bereits, dass das DRK eine Reise in die Lüneburger Heide anbietet.

Der DRK-Katalog wird kurz vor Weihnachten fertig sein.

ASB, Tel. 0221 / 660 07-170 oder 0173 / 709 87 28.

www.asb-koeln.de

DRK, Tel. 0221 / 54 87-222. www.drk-koeln.de

Schäfer-Reisen, Tel. 02443 / 98 99 30.

www.schaefer-mechernich.de

Für Gruppen und Vereine zum Selbstmieten:

Piccolonia Bus-Reisen, Tel. 0221 / 83 82 86.


26

Leben in Köln

Nicht noch einmal

Foto: Martin Theisohn

Wir befinden uns mitten in der zweiten Welle der

Infektionen mit dem Corona-Virus. Haben wir

etwas gelernt?

Wir meinen „eigentlich ja“ – aber es fehlt die

breite Anwendung. Mit fröhlichen Demonstrationen

wurde darauf aufmerksam gemacht, was

jetzt notwendig ist. Statt ältere Menschen in den

Heimen einzusperren oder in ihre Wohnungen

zu verweisen, sollte man informieren und sie mit

wirksamen Schutzmasken ausstatten.

Brief an Jens Spahn

Dazu haben die SeniorenNetzwerke an Gesundheitsminister

Jens Spahn geschrieben: „Die ältere

Generation ist bei einer Infektion mit dem

Covid-19-Virus besonders gefährdet. Um diesen

und anderen gefährdeten Personen die Teilnahme

am sozialen Leben zu ermöglichen, brauchen sie

einen wirksamen Infektionsschutz (Mund-Nasen-

Maske der Wirksamkeit FFP2 oder FFP3). Wir

bitten Sie zu veranlassen, dass diese Masken durch

die Krankenkassen für die gefährdeten Personen

kostenlos zur Verfügung gestellt werden.“

Wenn Corona-Tests für Reisende bezahlt werden,

dann ist es doch nur richtig, dass auch die

Kosten für Schutzmasken für Ältere von der Allgemeinheit

übernommen werden.

Mündige Bürgerinnen und Bürger

auch im Alter

Ältere Menschen sind vernünftig genug, Abstand

zu halten und sich nicht ohne einen Mund-Nasen-Schutz

in größeren Gruppen zu treffen. Mit

Einhaltung der Schutzregeln und guter Belüftung

könnten auch Aktivitäten wie Vorlesen, Filme

ansehen, Musik hören, Bewegungsübungen stattfinden,

damit die Menschen weder körperlich

noch seelisch einrosten. Sonst verschlimmern sich

bestehende Krankheiten rapide und Depressionen

breiten sich aus. Es ist doch nichts gewonnen,

wenn Ältere zwar nicht an Covid-19 erkranken,

aber psychisch geschädigt werden. Wir müssen

mit dem Virus leben, aber das Leben muss lebenswert

sein.

Keine neue Altersdiskriminierung

Sozialverbände haben ebenfalls davor gewarnt,

alte Menschen pauschal vom öffentlichen Leben

auszuschließen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft

der Seniorenorganisationen e. V. (BAGSO) und

die Bundesinteressenvertretung für alte und

pflegebetroffene Menschen e. V. (BIVA) warnen

vor einer neuen Altersdiskriminierung.

Die Seniorenvertretung macht auf diese Probleme

aufmerksam und spricht sie im Rahmen ihrer

Möglichkeiten bei der Verwaltung und der Po -

litik an. Sie will auch die Aktivitäten der Senio -

renNetzwerke unterstützen. Deshalb hat sie im

Rahmen der Überarbeitung des SeniorenNetzwerk-Konzeptes

darauf gedrungen, dass den

SeniorenNetzwerken kleine Büros zur Verfügung

gestellt werden, wo man sich auch treffen kann.

Aktuell ist die Raumsuche für Veranstaltungen

besonders schwierig und fast unmöglich.

Anne Klug und Dr. Martin Theisohn/SVK

Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den

Be zirken finden Sie auf Seite 51.

Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung

der Stadt Köln verantwortet.

KölnerLeben Heft 6 | 20


Vergnügliches 27

De Hellije Drei Künninge

E kölsch Verzällche vun Katharina Petzoldt

Illustration: Alejandra Jimenez / pixabay.com

„Mer kummen us dem Morjeland. / Sin öm de halve

Welt jerannt. / Durch Hetz un Kält un Wöstesand. /

Un de Föß, die dunn uns wih…“, singe mer en nem

Leedche üvver de Hellije Drei Künninge, die domols

vun wick herr kome, för dat jrad jeboore Joddeskingche

em Stall en Bethlehem ze besöke un aanzebedde.

Zeletz sin se dann als Knöchelcher he bei uns en

Kölle jelandt. Am 6. Janewar feere mer dat Fess vun

de Hellije Drei Künninge. Fröher wor dat ne huhe

Fessdaach. Uns Stadt hät nämlich däm Caspar, däm

Melchior un däm Baltasar, su heißen die Drei, vill ze

verdanke. Hätte mer die Knöchelcher nit kräje, hätte

mer met Secherheit och nit dä wunderbare Dom.

Em Meddelalder sin vill Piljer noh Kölle jekumme.

Die Lück däten nämlich aan de Wunderkraff vun de

Reliquien, wie mer och för die Üvverreste vun Hellije

säht, jläuve. Selvs Künninge sin, nohdäm mer inne in

Ooche die Krun opjesatz hatt, noh Kölle jepiljert, för

sich der Sän vun denne Drei avzeholle. Kölle ess en

riche Stadt jewoode un weltberühmp! Us Dankbarkeit

hann die Kölsche dann och die drei Krune – die

die drei Künninge symboliseere solle – en ehr Wappe

opjenomme.

Ävver wie sin die

üvverhaup he hinjekumme?

Ze ehsch

hät de hellije Helena

die Reliquie met noh

Konstantinopel jenom me.

Dann woren se op eimol en Mailand, wo Jott ehretwäje

vill Wunder jedonn hät. Em Johr 1163 stundt

der Friedrich Barbarossa vör Mailand un wollt die

Stadt erobere. Die Mailänder hann sich fies jewehrt.

Der Barbarossa, wödich dodrüvver, dat dat su lang

doren dät, wollt dä Bürjermeister köppe loße. Do

ess die Schwester vun dem Bürjermeister, en Äbtissin,

bei der Reinald vun Dassel jejange. Dä wor zo

där Zick Ääzkanzler vun Italie, Ääzbischoff vun Kölle

un ne Fründ vum Barbarossa, un hät dem Reinald

versproche, im die Knöchelcher vun de Hellije Drei

Künninge ze jevve, wann hä verhindere dät, dat ehre

Broder singe Kopp verliert. Der Reinald wor e schlau

Kälche. Dä woss, dat die vill mih wäät wore wie Jold

un Selver, un hät dann doför jesorch, dat dä Bürjermeister

singe Kopp behalde dorf. Un die Äbtissin hät

ehr Woot jehalde. Stellchens hät se im die Knöchelcher

üvverjedaut. Su säht die Lejend.

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KölnerLeben Heft 6 | 20


28

Vergnügliches

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die

Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der

darunterliegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei

keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.

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KölnerLeben Heft 4 | 20


Vergnügliches 29

Lösungswort Heft 5/2020: EPOCHAL.

Gewinner: Ilse Druckhammer,

Margot Hübner

Kalender „Imagines Coloniae“

Das bedeutet übersetzt „Bilder von

Köln“, und die zeigt der Kalender

des Historischen Archivs auch:

Aufnahmen von Motiven aus elf

Jahrhunderten Stadtgeschichte. Sie

erzählen Geschichte(n) und geben

damit einen Eindruck, wie vielfältig,

bunt, interessant und erlebnisreich

die Kölner Historie ist. Das

berühmte Bild der drei Arbeiter,

die auf der Kreuzblume des Doms

Pause machen, ist auch dabei.

Kalender „Imagines Coloniae“

33 x 33 cm. 15 Euro.

ISBN 978-3-928907-44-6.

Erhältlich im Historischen Archiv,

Brabanter Str. 2–4, per E-Mail an

44-kalender@stadt-koeln.de und

im Buchhandel.

KölnerLeben verlost 5 Kalender.

Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels

auf einer Postkarte an: Redaktion

KölnerLeben, Unter Goldschmied 6,

50667 Köln, oder im Betreff einer

E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de

Einsendeschluss: 31. Dezember 2020.

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden nach Versand der Gewinne

vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

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30

>

Bei Redaktionsschluss war

nicht bekannt, ob der bis 30.11.

verfügte Lockdown für Veranstaltungen

verlängert wird.

Daher übernimmt KölnerLeben

keine Gewähr für die hier veröffentlichten

Termine.

Bitte erkundigen Sie sich

vorab beim Veranstalter.

Aktuelle Veranstaltungen

finden Sie auch auf

www.koelnerleben.koeln

Foto: Stadtarchiv Kerpen

Bis 28.2.: Ausstellung – „Einige waren Nachbarn“

Die Ausstellung zu Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand fragt

besonders nach der Rolle derjenigen im Holocaust, die nicht unmittelbar

Täter waren, diese aber gewähren ließen oder sich sogar mit

ihnen arrangierten. Di–Fr 10–18, Sa, So, feiertags 11–18 Uhr.

4,50/2 E. Info: 221-2 63 32. NS-Dokumentationszentrum,

Appellhofplatz 23–25. www.museenkoeln.de

Vorwahl: immer 0221, sofern nicht anders angegeben.

Dezember

Dienstag, 1.12.

13.30 Uhr: Erzählcafé

(jeden Dienstag)

Lernen Sie Nachbarn kennen und tauschen

Sie sich in gemütlicher Atmosphäre

aus. Denn jeder hat eine Geschichte

zu erzählen. Nur mit Anmeldung:

221-9 61 68. Bürgerzentrum

Chorweiler, Pariser Platz 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

19 Uhr: Kölsch-Abend –

Kölle es vun Kääze hell

Wann Zint Bärb un Zinter Klos kum -

me … ein adventlicher Abend zu zwei

schenkenden Heiligen. 10 E. Karten:

88 89 52 02. Akademie för uns kölsche

Sproch, Im Mediapark 7, 1. OG.

www.koelsch-akademie.de

Mittwoch, 2.12.

11 Uhr: Vortrag –

Das Vorsorge-Gespräch

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung

und Vorsorgevollmacht

und die Bedeutung einer Notfallmappe.

Kostenfrei. Anmeldung: 56 79 75 43.

Privatbüro Plus GmbH,

im afp24-Bürocenter Porz, Dülkenstr. 9.

www.privatbuero-plus.de

16.30 Uhr: Führung – Französisches

Rokoko (auch am 6.12., 11.30 Uhr)

Unter dem Motto „Nie war es herrlicher

zu leben“ zu Werken der Sammlung.

8/4,50 E. Anmeldung: 257 43-24.

Wallraf-Richartz-Museum, Obenmarspforten.

www.museenkoeln.de

Donnerstag, 3.12. (KölnTag)

Ab 10 Uhr: KölnTag der Museen

(auch am 7.1.)

Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft

in Köln sind, können kostenlos die

städtischen Museen besuchen. Info:

221-2 40 33. www.museenkoeln.de

20.15 Uhr: Comedy –

Ihr Pflägerlein kommet!

Stimmen Sie sich zusammen mit Sybille

Bullatschek und ihren turbulenten Anekdoten

aus dem Seniorenheim Sonnenuntergang

auf das schönste Fest des

Jahres ein. Ab 24,20 E. Karten:

258 10 58 (17–20 Uhr). Senftöpfchen

Theater, Große Neugasse 2–4.

www.senftoepfchen.de

Freitag, 4.12.

11–22 Uhr: Kölner Hafenweihnacht

(bis 23.12., So–Do bis 21 Uhr)

Weihnachtliche Getränke und Speisen in

stimmungsvoller Atmosphäre direkt am

Rhein. Eintritt frei. Am Schokoladenmuseum.

www.hafen-weihnachtsmarkt.de

15 Uhr: Führung –

Melatenfriedhof (jeden Freitag)

Prominentenbegräbnisstätte, Millionärsallee,

Parkanlage, Landschaftsschutzgebiet

... und einer der schönsten Friedhöfe

Kölns. 12 E. Anmeldung:

310 33 85. www.colonia-prima.de

Samstag, 5.12.

19 Uhr: Adventskonzert

Die Blechbläserklassen der Hochschule

für Musik und Tanz Köln (HfMT) und

ihr Gast, die Sängerin Mechthild Georg,

spie len, singen und lesen Weihnachtliches.

6 E. Karten: 28 01. HfMT, Unter

Krahnenbäumen 87. www.hfmt-koeln.de

20 Uhr: Vorstadtkino

Eine familiäre Dreikönigsfeier in Dublin

1904. John Huston verfilmte 1987 eine

Kurzgeschichte von James Joyce.

Eintritt frei. Kulturkirche Ost. Kopernikusstr.

32–34. www.kulturkirche-ost.de

Sonntag, 6.12.

(2. Advent/Nikolaustag)

9.30 Uhr: Adventsbrunch auf dem

Schiff (auch am 13. und 20.12.)

Während Sie frühstücken, zieht das

winterliche Panorama Kölns vorüber.

Bis 13 Uhr. 42 E, Kinder 18 E.

Karten: 20 88-318. KD-Anleger,

Frankenwerft 35. www.k-d.com

Montag, 7.12.

10 Uhr: Aktiv in Zollstock

Offener Treff des SeniorenNetzwerks

Zollstock zum Informationsaustausch

und Planung gemeinsamer Aktivitäten.

Teilnahme kostenlos. Anmeldung:

379 68 03, Marita Scheeres.

Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1

16–19 Uhr: Reparatur-Café

(jeden 1. Montag im Monat)

Hier geht es um Hilfe zur Selbsthilfe –

nachhaltig und gesellig. Eintritt und Reparaturhilfe

sind kostenlos. Reparatur

Café Köln-Dellbrück im Bürgertreff

1006, Bergisch Gladbacher Str. 1006.

www.t1p.de/RepCafe

www.koelnerleben.koeln

KölnerLeben Heft 6 | 20


Termine Dezember 2020/Januar 2021

Dienstag, 8.12.

18 Uhr: Vortrag – Goldenes Buch

Ingeborg Arians, von 1986 bis 2019

Protokollchefin der Stadt, erzählt von

ihren Begegnungen mit Clinton über

Millowitsch bis zu Papst Benedikt.

Eintritt frei. Historisches Archiv,

Brabanter Str. 2–4. Info: 221 -2 23 27.

www.stadt koeln.de

Mittwoch, 9.12.

10 Uhr: Holzwerkstatt

(jeden Mittwoch)

Sie reparieren Spielzeug, restaurieren

ein Kleinmöbel oder schaffen ein Kunstwerk

– Hauptsache mit und aus Holz.

Teilnahme kostenlos. Info: 951 540 49.

Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzerstr.

5–9. www.quaeker-nbh.de

19.30 Uhr: Lesung –

„Oreo“ von Fran Ross

Ihre Herkunft macht Oreo, Tochter

einer schwarzen Mutter und eines jüdischen

Vaters, zur doppelten Außenseiterin.

Übersetzerin Pieke Biermann

stellt den Roman vor. 11/9 E. Karten:

888 77 222. Literaturhaus Köln,

Großer Griechenmarkt 39.

www.literaturhaus-koeln.de

Donnerstag, 10.12.

11.15 Uhr: Bewegung für Senioren

(jeden Donnerstag)

Ein Kurs mit sanfter und kräftigender

Bewegung und wohltuender Entspannung

speziell zur Stärkung der Vitalität

und Lebensfreude von Senioren. 7 E.

Anmeldung: 81 47 10, Karin Slatin.

Bürgerzentrum Deutz,

Tempelstr. 41–43.

www.buergerzentrum-deutz.de

Freitag, 11.12.

15.30 Uhr: Spielecafé

(freitags in den geraden

Kalenderwochen)

Wer kommt, der bleibt, ist sich das SeniorenNetzwerk

Nippes sicher. Jeder ist

herzlich willkommen mitzuspielen! Eintritt

frei. Anmeldung: 0178 / 909 48 67,

Kerstin Bienek. Sozialpsychologisches

Zentrum, Neusser Str. 354 (Hinterhof)

Samstag, 12.12.

9.30 Uhr: Kunstfrühstück

„Gesegnet sei der Kaffee!“, sagte schon

Käthe Kollwitz. Nach dem reichhaltigen

Frühstück im Café Riese geht es zur

Führung durch die Ausstellung

„Art Déco – Grafikdesign aus Paris“.

20/17 E. Anmeldung bis 7.12.:

227-26 02. Käthe Kollwitz Museum,

Neumarkt 18–24. www.kollwitz.de

14 Uhr: Weihnachtsmarkt im Wald

(auch am 13.12. ab 11 Uhr)

Im tiefen Wald gibt es Lagerfeuer, Glühwein,

Essensbuden und Kunsthandwerk

aus der Region. Weihnachtsbäume werden

auch verkauft. Waldbad Dünnwald,

Peter-Baum-Weg 20.

www.waldbad-camping.de

Sonntag, 13.12. (3. Advent)

15 Uhr: Führung –

Von Becher bis Blume

Die Werke der Sammlung Garnatz zeigen

20 Künstler, die die jüngere deutsche

Fotografie nachhaltig geprägt haben,

im Dialog mit Fotografien der eigenen

Sammlung. 7,50/5 E. Anmeldung:

888 95-300. Die Photographische

Sammlung, Im Mediapark 7, 1. OG.

www.sk-kultur.de

18 Uhr: Kabarett – Zimtsternhagelvoll

(auch am 16.12.)

Literarische Weihnachts-Satire mit Frank

Meyer. Für alle, die Weihnachten lieben

oder hassen – und erst recht für die

noch Schwankenden. 19/14 E. Karten:

0177 / 83 96 787. Kabarett A–Z,

Krefelder Str. 26. www.kabarett-a-z.de

Montag, 14.12.

14.30 Uhr: Schmölzchen em Bürgerhuus

(jeden 2. Montag im Monat)

Unter der Leitung von Marlis Marks trifft

man sich zum kölsche Klaaf. Eintritt frei!

Info: 987 60 20. Bürgerhaus Kalk.

Kalk-Mülheimer Str. 58.

www.buergerhauskalk.de

www.koelnerleben.koeln

Dienstag, 15.12.

17 Uhr: Ohne Moos nichts los

(jeden 3. Dienstag im Monat)

Die Initiative ist eine Anlaufstelle für

ältere Menschen, die Arbeit suchen.

Hier gibt es Austausch, Beratung und

Unterstützung. Eintritt frei.

Info: 0152 / 27 28 26 81. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhausstollwerck.de

Mittwoch, 16.12.

18 Uhr: Adventslesung

„Mer losse d’r Dom en Kölle“, und das

bei Glühwein und Kerzenschein. Besinnliches,

Nachdenkliches und Amüsantes

zu Köln und Kölnern. 10 E.

Anmeldung: 93 18 03-0. Melanchthon-

Akademie, Kartäuserwall 24 b.

www.melanchthon-akademie.de

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KölnerLeben Heft 6 | 20


32 Termine

18.30 Uhr: Konzert –

Arnold Schönberg

Juliane Banse (Sopran) und Andreas

Frese (Klavier) spielen Schönbergs opus

11 Nr. 2, das die Winterreiselieder Franz

Schuberts spiegelt. Ab 18 E. Karten:

28 01. Humboldt-Gymnasium, Kartäuserwall

40. www.imzentrumlied.de

20 Uhr: Kabarett –

Hildegart Scholten

In ihrem Programm „Weihnachtsehrlich“

wechselt sie zwischen feiner Satire und

schnellem Schlagabtausch – skurrile

Momente mit einem Kölner Unikum.

21 E. Karten: 24 24 85. Atelier Theater,

Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Donnerstag, 17.12.

10 Uhr: Offenes Frauen-Café

(an jedem 1. und 3. Donnerstag)

In netter Gesellschaft können sich

Frauen beim gemeinsamen Frühstück

austauschen. 2 E. Anmeldung: 87 54 85.

Vingster Treff, Würzburger Str. 11a.

www.buergerzentrum-vingst.de

19 Uhr: Vortrag –

Rheinisches Brauchtum

Günter Leitner stellt adventliche und

weihnachtliche Bräuche in einem bilderreichen

Vortrag vor. 11,50 E.

Karten: 28 01. AntoniterQuartier,

Antonius Saal, Antoniterstr. 14–16.

www.antonitercitytours.de

Freitag, 18.12.

14/17 Uhr: Stadtrundgang

mit virtuellen Eindrücken

(auch 18.–20. und 25.–27.12.)

Dank Virtual-Reality-Brille 2.000 Jahre

Kölner Geschichte vor Ort hautnah

erleben. 24,90/19,90 E.

Info: 98 86 63 30. TimeRide,

Alter Markt 36-42. www.timeride.de

20 Uhr: Konzert –

Schweiger singt Schweiger

Schweiger schreibt melancholische, eigensinnige,

tiefgründige und verrückte

Songs, eine eindringliche, berührende

Musik. 20/15 E. Karten: 28 01. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhaus-stollwerck.de

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

Bis 6.1.:

Krippenweg –

Route der Kölner

Partnerstädte

Anlässlich des seit 25 Jahren

bestehenden Krippenweges

werden 2020 alle 24 Partnerstädte

Kölns jeweils eine

Krippe und ihre Weihnachtstraditionen

präsentieren, etwa

die Krippe des Vereins Köln-

Cork im Schaufenster der

Tanzschule Nett and Friends an

Groß St. Martin. Begleitheft

bei KölnTourismus, Kardinal-

Höffner-Platz 1, oder über

info@koelner-krippenweg.de.

www.koelner-krippenweg.de

Samstag, 19.12.

9.30 Uhr: Wanderung nach Linz

Mit Elisabeth Schönberg von Kretzhaus

über Ockenfels zur „bunten Stadt am

Rhein“, etwa 10 km. Bahnanreise,

Mittagseinkehr. Teilnahme kostenlos.

Anmeldung: 02234 / 632 20.

www.wanderverein-koeln.de

15 Uhr: Führung –

Der Mensch in seinen Welten

(auch am 20., 26., 27.12.)

Die Museumsgesellschaft stellt das

Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM)

im Überblick vor. 7/4,50 E.

Info: 221-3 13 56. RJM, Cäcilien -

str. 29–33. www.museenkoeln.de

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Sonntag, 20.12. (4. Advent)

11 Uhr: Über Worte zu Bildern

Ein Angebot für blinde und sehbehinderte

Besucher und ihre Begleitung. Beim

lebendigen Rundgang verbinden sich

aus führliche Beschreibungen mit spontanem

Austausch. 6 E plus Eintritt.

Anmeldung bis 14.12.: 221-2 73 80.

Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz.

www.museum-ludwig.de

13 Uhr: Trödelmarkt (auch am 17.1.)

Der Engelshof ist ein besonders schöner

Ort zum Stöbern. Eintritt frei.

Info: 02203 / 160 08.

Bürgerzentrum Engelshof,

Oberstr. 96.

www.buergerzentrum-engelshof.de

14 Uhr: Führung – Heilige Barbara

Eine Spurensuche nach der Vorgängerin

des heiligen Nikolaus und vergangenen

Weihnachtsbräuchen. 10 E.

Anmeldung: 24 82 65.

www.frauengeschichtsverein.de

Montag, 21.12.

14 Uhr: Café Kränzchen Dellbrück

Dieses Café ist speziell für Menschen mit

Demenz. Neben Kaffee und Kuchen

werden auch gemeinsames Singen oder

Bewegungsspiele angeboten. Eintritt frei.

Anmeldung: 77 75-54 99.

Ev. Pauluskirche, Thurner Str. 105a.

www.sbk-koeln.de

19 Uhr: Musikalischer Adventskalender

Hören Sie 24-mal Weihnachtliches vom

Mittelalter bis ... 10/7 E. Info: 287 09 25.

Antoniterkirche, Schildergasse 57.

www.kirchenmusik-koeln.de

Dienstag, 22.12.

11.30 Uhr: Kreativer Tanz

(jeden Dienstag)

Bewegen Sie sich kreativ zu Musik und

probieren Sie individuelle Tanzformen

aus. 5 E. Info: 0157 / 30 96 12 20.

Quäker Nachbarschaftsheim,

Kreutzerstr. 5–9.

www.quaeker-nbh.de

Mittwoch, 23.12.

15 Uhr: Führung –

Die Schatten der Dinge

Die Ausstellung (bis 3.1.) widmet sich

den vergessenen, verdrängten und verflochtenen

Geschichten von Objekten

in völkerkundlichen Sammlungen.

9/6,50 E. Info: 221-3 13 56.

Rautenstrauch-Joest-Museum,

Cäcilienstr. 29–33.

www.museenkoeln.de

KölnerLeben Heft 6 | 20


KölnerLeben Heft 6 | 20

Service 33 Anzeige


34 Termine Die Redaktion von KölnerLeben

frohe Weihnachten und einen

Donnerstag,

24.12.

(Heiligabend)

9 Uhr: Wanderung am Heiligabend

Von Sträßchen durch das Eifgenbachtal

über Schöllerhof nach Kaltenherberg,

leichte 11 km. Schlusseinkehr mit Kaffee

und Kuchen. Teilnahme kostenlos, nur

nach bestätigter Anmeldung: 34 52 27, Birgit

Gerbracht. www.koelner-eifelverein.de

10–14 Uhr: Brunchbuffet

(auch am 25., 26., 31.12. und 1.1.21)

Mit der Familie von herzhaft bis süß

schlemmen. 15,90 E mit einem Glas

Prosecco, Kinder 1 E pro Lebensjahr.

Reservierung: 22 20 17 96. Famillich,

Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln

Freitag, 25.12.

(1. Weihnachtsfeiertag)

18 Uhr: Oper – La Traviata

(auch am 27., 29., 30.12.)

Verdis große bürgerliche Liebestragödie

beleuchtet gesellschaftskritisch, aber mit

großer Einfühlung die geächtete Liebe

eines Studenten zu einer Edelkurtisane.

Ab 16 E. Karten: 221-2 84 00.

Oper Köln im Staatenhaus,

Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

Samstag, 26.12.

(2. Weihnachtsfeiertag)

13.30 Uhr: Führung – Köln von unten

Neben den üblichen unterirdischen

Sehenswürdigkeiten geht es auch zum

Grabungsgelände des Domparkhauses.

18 E mit VRS-Ticket. Karten: 28 01.

www.colonia-prima.de

16 Uhr: Großes Weihnachtsliedersingen

Kein Gottesdienst. Kein Konzert. Keine

Predigt. Nur zu den Klängen von Kölns

zweitgrößter Orgel singen. Dort sitzt

Vincent Heitzer. Eintritt frei. Anmeldung

bis 24.12.: 925 876 16. St. Aposteln,

Neu markt 30. www.kirchenmusik-koeln.de

Sonntag, 27.12.

18 Uhr: Theater – Living in a

Ghost Town (auch am 31.12.)

Krise? Auszeit? Urlaub? Apokalypse?

Oder doch Chance auf eine bessere

Welt? Geschichten und Musik aus dem

Lockdown. 19,80 E. Karten: 31 80 59.

Theater der Keller in der TanzFaktur,

Siegburger Str. 233 w.

www.theater-der-keller.de

Montag, 28.12.

9.30 Uhr: Wanderung zum

Königsforst

Wider das Völlegefühl – von Eil durch

die Wahner Heide in den Königsforst.

16 km, Rucksackverpflegung.

Anmeldung: 02203 / 534 02.

www.gut-leidenhausen.de

15.30 Uhr: Trauercafé

(jeden letzten Montag im Monat)

Im Café Zeitenwende können Sie weinen

und lachen, schweigen und reden,

neue Kontakte schließen … Eintritt frei.

Info: 539 74 52, Brigitta Lepke-Lehman.

Auferstehungskirche, Görlinger Zentrum

39. www.hospiz-koeln-west.de

Dienstag, 29.12.

20.30 Uhr: Kölsch im Radio

Aus dem Studio „Bild und Ton Colonia

e. V.“ über Radio Köln auf UKW 107.1

meldet sich Katharina Petzoldt mit Klaaf

un Tratsch op kölsche Aat.

www.koelsch-akademie.de

Mittwoch, 30.12.

15 Uhr: Krippen-Führung

Dieser weihnachtliche Krippengang mit

Günter Leitner beginnt in St. Maria in

Lyskirchen und führt zu weiteren Innenstadt-Krippen.

10/8 E. Anmeldung:

92 58 46-14. www.antonitercitytours.de

Donnerstag,

31.12.

(Silvester)

17/22.15 Uhr:

Silvestergala – Robert Kreis

Stimmen Sie sich auf den Jahreswechsel

mit dem Entertainer, Sänger, Pianisten

und Kabarettisten Robert Kreis ein! Ab

39,60 E. Karten: 258 10 58. Senftöpfchen

Theater, Große Neugasse 2–4.

www.senftoepfchen-theater.de

Januar

Freitag, 1.1. (Neujahr)

Katerstimmung? Dann halten Sie die

Nase in den Wind, am Rhein, im Grüngürtel

oder in den Wildparks. Sie können

auch ein Stück des Kölnpfads erwandern

(www.koelner-eifelverein.de/

koelnpfad). Oder machen Sie es sich

einfach beim Neujahrskonzert oder

-skispringen vorm Fernseher gemütlich.

Samstag, 2.1.

14 Uhr: Kreppche loore –

op Kölsch (auch am 9.1.)

Besuchen Sie Krippen der Altstadt ganz

unterschiedlicher Gestaltung. Da gibt es

große und kleine Figuren, Holz und

Bron ze, naive Darstellungen und üppigen

Barock, eine Brauerkrippe und kölsches

Milieu. 13/11 E. Anmeldung: 965 45 95.

www.regiocolonia.de

18 Uhr: Lesung – Wladimir Kaminer

Russendisko trifft Rotkäppchen. Geschichten,

die davon berichten, wie das

Leben generationsübergreifend zur Herausforderung

werden kann. 25,50 E.

Karten: 28 01. Gloria Theater, Apostelnstr.

11. www.gloria-theater.com

Sonntag, 3.1.

10 Uhr: Ausstellung –

Andy Warhol Now (bis 18.4.)

Die groß angelegte Ausstellung zeigt

über 100 Werke des Pop-Art-Künstlers.

Mit seiner Persönlichkeit und seinem

Werk hat er inspiriert, polarisiert und

eine ganze Ära geprägt. 11/7,50 E. Info:

221-2 61 65. Museum Ludwig, Heinrich-

Böll-Platz. www.museum-ludwig.de

18 Uhr: Musical – Himmel und

Kölle (bis 31.1.)

Eine schwungvolle Geschichte, gespickt

mit urkomischen Ideen, rasanten Szenenwechseln

und mitreißender Musik!

Ab 39 E mit VRS-Ticket. Karten: 28 01.

Volksbühne Rudolfplatz, Aachener

Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Montag, 4.1.

8.30/9.30 Uhr: Aquafitness

(jeden Montag)

Der Warmwasser-Kurs integriert Gesundheit

in ein ganzheitliches Bewegungskonzept.

94,50/50 E für 10 Termine.

Anmeldung: 42 10 23 30. Krieler Welle,

Krieler Str. 15. www.koelner-senioren.de

KölnerLeben Heft 6 | 20


und der Känguru Colonia Verlag wünschen Ihnen

guten Rutsch in ein vor allem gesundes neues Jahr 2021!

Service 39 Service 35

10 Uhr: Politischer Gesprächskreis

(jeden 1. Montag)

Zusammen werden aktuelle Alltags- und

politische Themen diskutiert. Meinungsaustausch

und neue Erkenntnisse gewinnen.

Info: 16 85 00 10.

SeniorenNetzwerk Bayenthal,

AWO-Raum, Bonner Str. 288c

14 Uhr: Offener Treff

(jeden 1. Montag im Monat)

Das SeniorenNetzwerk Neustadt-Nord

lädt herzlich ein: Menschen aus dem

Veedel treffen, sich austauschen und

informieren.

GAG-Seniorenwohnhaus,

Brabanter Str. 32

Dienstag, 5.1.

15 Uhr: Englisch-Konversationskurs

(jeden Dienstag)

Wer seine Englischkenntnisse in lockerer

Atmosphäre verbessern will, kommt

zum SeniorenNetzwerk Eil. Teilnahme

kostenlos. Anmeldung: 02203 / 20 15 54.

Begegnungszentrum Porz der

Synagogen-Gemeinde,

Theodor-Heuss-Str. 43–45

Mittwoch, 6.1.

14.30 Uhr: Schachklub

(jeden Mittwoch)

Alle, die gerne Schach spielen, sind beim

SeniorenNetzwerk Eil willkommen! Eintritt

frei. Anmeldung: 02203 / 20 15 54.

Begegnungszentrum Porz der Synagogen-

Gemeinde Köln, Theodor-Heuss-Str. 43–45

17 Uhr: Führung – Köln 1945:

Alltag in Trümmern

Das zerstörte Nachkriegsköln in Bild,

Film und als großes Stadtmodell. Eintritt

5 E. Info: 221-2 57 89. Kölnisches

Stadt museum, Zeughausstr. 1.

www.museenkoeln.de

Donnerstag, 7.1. (KölnTag)

10 Uhr: Offener Treff für muntere

Senioren (jeden 1. Donnerstag im

Monat)

Lernen Sie beim SeniorenNetzwerk

Chorweiler in gemütlicher Atmosphäre

Nachbarn kennen und tauschen Sie sich

gemeinsam aus. Info: 0173 / 614 48 42.

Altentagesstätte des AWO

Marie-Juchacz-Zentrums, Rhonestr. 3

18.30 Uhr: Stammtisch für 50plus

Spaß haben und Neues kennenlernen –

gemeinsam machen viele Dinge einfach

mehr Freude. Teilnahme kostenlos.

Anmeldung: 99 11 08-14. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhaus-stollwerck.de

Freitag, 8.1.

18 Uhr: Führung –

Galgen, Gauner, Guillotine

Die spannendsten Kölner Kriminalgeschichten

aus 2.000 Jahren an Originalschauplätzen.

Von Mord und Totschlag

zu Motiv und Tatort – und die Strafe

blieb nicht aus. 11/9 E. Anmeldung:

965 45 95. www.regiocolonia.de

Samstag, 9.1.

20 Uhr: Comedy – Tilman Lucke

(auch am 10.1., 18 Uhr)

Luckes Jahresrückblick 2020 „Lucking

zurück“: Januar, Februar, Corona ... Und

Sie werden staunen, was sonst noch so

alles passierte! 20/15 E. Karten: 28 01.

Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigen str. 23.

www.buergerhaus-stollwerck.de

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KölnerLeben Heft 6 | 20


36 Termine

Sonntag, 10.1.

15 Uhr: Konzert – Âmago

Das latino-kölsche Akustik-Ensemble

bringt die Copa Cabana an den Rhein.

Mit musikalischer Finesse, Humor, Temperament

und viel „Hätz“. Eintritt frei.

Stadtbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1.

www.stbib-koeln.de

17 Uhr: Oper – Ergastos Amouren

Der Komponist der ersten italienischen

Oper (1705) auf englischem Boden war

ein Deutscher namens Giacomo Greber.

Nun erklingt die reizvolle Pastorale wieder.

20/12 E. Karten: 28 01.

Trinitatiskirche, Filzengraben 6.

www.forum-alte-musik-koeln.de

Montag, 11.1.

16.1. bis 16.2.: Theater – „Corona Colonia“

Die Bühnenspielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“ widmet ihr

diesjähriges Divertissementchen der heiligen Corona. Sie ist nicht

gut auf Köln zu sprechen, schon gar nicht auf die Männer. Für mehr

Aufmerksamkeit greift sie zum Mittel der Verführung …

90 Min. ohne Pause. Ab 25 E. Karten: 221-2 84 00.

Oper Köln, Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

11 Uhr: Kulturgruppe 60+

Sie gehen gern ins Theater, Kino, Konzert

oder in eine Ausstellung? Planen Sie

hier den gemeinsamen Besuch von Kulturveranstaltungen

oder anderen Aktivitäten.

Eintritt frei. Info: 97 31 55-0.

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr.

3. www.altefeuerwachekoeln.de

14 Uhr: Krippenführung

Die Krippen in St. Andreas, St. Maria in

der Kupfergasse und St. Aposteln sind

einen Besuch wert. 8 E. Anmeldung:

52 22 83. www.hvak.de

Dienstag, 12.1.

15 Uhr: Kölsche Verzällcher

(jeden 2. Dienstag im Monat)

Das SeniorenNetzwerk Rodenkirchen

trifft sich zur Erzählrunde in kölscher

Mundart. Eintritt frei. Info: 02233 /

215 44, Frau Voss. Maternus-Seniorenzentrum,

Hauptstr. 128

17.30 Uhr: Hänneschen op d’r

Schokoladesigg (jeden Dienstag)

Selbstverständlich „op Kölsch“ erzählen

der Mählwurms Pitter und das Stollwerck-

Mädchen, wie Schokolade gemacht wird

und wo sie herkommt. 20/15 E. Schokoladenmuseum,

Am Schokoladenmuseum

1a. www.schokoladenmuseum.de

Mittwoch, 13.1.

11 Uhr: Kleidercafé

Wer günstige Kleidung und Hausrat

sucht, ist hier genau richtig. Info:

02203 / 935 44 18. Bürgerzentrum

Finkenberg, Stresemannstr. 6a.

www.parisozial-koeln.de

16.10 Uhr: Zumba Gold

(jeden Mittwoch)

Fitness, ohne zu übertreiben! Mit viel

Spaß tanzen Sie auf lateinamerikanische

Rhythmen. Gedächtnis- und Koordinationsübung

nebenbei. 28 E/Monat.

Info: 21 61 61. Tanzschule Breuer,

Mauritiussteinweg 90–92.

www.tanzbreuer.de

Donnerstag, 14.1.

9.30 Uhr: Deichrunde

(jeden Donnerstag)

Das SeniorenNetzwerk Flittard freut

sich auf die erste Aktion in Flittard für

Flittard! Wir lernen uns kennen und

überlegen, was wir gemeinsam im

Veedel gestalten, verbessern oder initiieren

wollen. Info: 0151 / 52 86 07 70,

Marion Frings. Treffpunkt: Parkplatz am

Deich, Hubertusstraße

20 Uhr: Konzert –

Ozzy Ostermann and Friends

Hinter der Bühnenfigur „Ozzy“ aus

Herbert Knebels „Affentheater“ steckt

Georg Göbel-Jakobi. Und der macht

Musik – von Blues, Folk bis Jazz. 23 E.

Karten: 02203 / 160 08. Bürgerzentrum

Engelshof, Oberstr. 96.

www.buergerzentrum-engelshof.de

Freitag, 15.1.

17 Uhr: OASE-Spieleabend

(auch am 29.1.)

In gemütlicher Atmosphäre wird gespielt

und geredet. Eintritt frei. Info: 54 21 11.

Bürgerzentrum Ehrenfeld,

Venloer Str. 429. www.bueze.de

20 Uhr: Konzert – Köster/Hocker

Wupp Wupp – do sin se widder, die

melancholischen Frohnaturen Gerd

Köster und Frank Hocker mit ihrem

Bühnenprogramm „Wupp“. 23,10 E.

Karten: 888 77 222. Comedia Theater,

Vondelstr. 4–8. www.comedia-koeln.de

Samstag, 16.1.

19 Uhr: Vortrag –

Die Psychologie des Bösen

Warum begehen manche Menschen

grausame Verbrechen, ermorden unschuldige

Kinder, vergewaltigen Frauen,

prügeln Zufallsopfer zu Tode? 24 E.

Karten: 04353/ 216 99 80.

Kulturkirche Köln, Siebachstr. 85.

www.kulturkirche-koeln.de

Sonntag, 17.1.

10 Uhr: Wanderung im Nordpark

Für die Gesundheit: gut bei Puste –

starke Lunge – langer Atem. Mit Übungs -

einheiten zur Kräftigung, Dehnung und

Entspannung. Teilnahme kostenlos.

Anmeldung: 0173/ 946 16 20 09, Frau

Grannemann. www.eifelverein-koeln.de

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

14 Uhr: Führung – Tatort Köln

Begeben Sie sich auf die Spur der Kölner

Kriminalgeschichte vom Mittelalter bis

zur turbulenten Gegenwart. Vom Eigel-

V

KölnerLeben Heft 6 | 20


Service 37

stein bis ins Friesenviertel begegnen

Sie den „Stars“ des Kölner Milieus,

besuchen Tatorte und werden Ohrenzeugen

von Kölner Kriminalfällen. Mit

Besuch der Goldenen Kammer in St.

Ursula (2 E). 12/10 E. Anmeldung:

732 51 13. www.stattreisen-koeln.de

Montag, 18.1.

14 Uhr: Reparatur-Café

(an jedem 3. Montag im Monat)

Gemeinsam reparieren statt wegwerfen!

Bei Kaffee und Keksen wird gemeinsam

beraten, geschraubt, genäht, geklebt

und gehämmert. Info: 77 75-51 64,

Natascha Mark.

Seniorentreff Riehl, Boltensternstr. 16.

www.sbk-koeln.de

19 Uhr: Vortrag – Kölner Luftfahrt

Aus dem Mittelalter in den Weltraum –

Köln hat die reichste Luftfahrtgeschichte

aller deutschen Metropolen und ist von

internationaler Bedeutung. Eintritt frei.

Anmeldung: 52 22 83.

Zum alten Brauhaus,

Severinstr. 51. www.hvak.de

Dienstag, 19.1.

10 Uhr: Vital-Training

(jeden Dienstag)

Den Körper eine Stunde lang in Schwung

bringen und fit werden, mit moderatem

Herz-Kreislauf-Training und der Kräftigung

wichtiger Muskelabschnitte. 10/8 E.

Anmeldung: 534 76 42, Bernhard Koch.

Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzerstr.

5–9. www.quaeker-nbh.de

16 Uhr: Maleknitting

(jeden 3. Dienstag im Monat)

Hier sitzen die Männer Kölns zusammen

und stricken und häkeln um die Wette.

Eintritt frei. Info: 54 21 11. Bürgerzentrum

Ehrenfeld, Venloer Str. 429.

www.bueze.de

Mittwoch, 20.1.

10 Uhr: Smartphone für Einsteiger

Smartphone – und nun? Lernen Sie in

drei Stunden die grundlegenden Anwendungen

Ihres Android-Gerätes. 58 E.

Anmeldung: 28 01.

Studio Dumont, Breite Str. 72.

14.30 Uhr: Kaffeeklatsch

(jeden 1. und 3. Mittwoch)

Der Kaffeeklatsch steht jedermann offen.

Eintritt frei. Info: 950 333-57/-66, Evelyn

Rath. Seniorenzentrum Bocklemünd/

Mengenich, Görlinger Zentrum 30a/b.

www.sbk-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

15 Uhr: Gedächtnistraining ab 50

(jeden Mittwoch)

Spielen Sie Denk- und Konzentrationsspiele

in netter Atmosphäre. Eintritt frei.

Info: 87 54 85. Vingster Treff, Ostheimer

Str. 125. www.buergerzentrum-vingst.de

Donnerstag, 21.1.

14.30 Uhr: „Spille und verzälle“

(jeden 3. Donnerstag im Monat)

Der Treff des SeniorenNetzwerks

Mülheim für alle, die gerne gemeinsam

spielen oder einfach nur erzählen

wollen. Eintritt frei. Info: 64 54 05.

August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1

JA NEIN

IELLEICHT DOCH

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PODCAST

Foto: designecologist

NEWSLETTER

Foto: Oleg Laptev

SPIELPLAN

Foto: Luis Ruesing

Im Podcast der Kölner Philharmonie

können Sie musikalische

Einführungen, Geschichten rund

ums Podium oder Interviews

und Gespräche hören.

In unserem Newsletter

erhalten Sie regelmäßig aktuelle

Informationen rund um unser

Haus, den Spielbetrieb, zu

Konzerten und zu exklusiven

Angeboten.

Informieren Sie sich über das,

was stattfindet, was wir Ihnen

anbieten können und was Sie bei

uns live erleben können.

KölnerLeben Heft 6 | 20

Damit das, was wir lieben, auch morgen noch da ist – planen wir unsere Konzerte mit Hoffnung.

Das Unplanbare planen – ein Prozess der ständigen Veränderung. Schauen Sie auf unserer Webseite vorbei.

Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden – wir probieren es. Für das, was uns verbindet.

Für uns, für Sie, für die Künstlerinnen und Künstler, für die Musik, die Begegnung.

koelner-philharmonie.de

Foto: Jörn Neumann


3838 Kalender Termine

20 Uhr: Kabarett – Schlachtplatte

Die Sexiest Kabarett-Boy-Group

westlich der Wolga: Robert Griess,

Marius Jung, Sebastian Rüger, Henning

Schmidtke – und ihre Endabrechnung

mit 2020. 21 E. Karten: 28 01. Bürgerzentrum

Altenberger Hof, Mauenheimer

Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Freitag, 22.1.

14 Uhr: Offener Treff zu PC und

Smartphone (jeden Freitag)

Fragen rund um Computer, Laptop,

Smartphone oder Tablet? Antworten

hier! Teilnahme kostenlos.

Info: 87 54 85, Fabian Goreth.

Würzburger Str. 11a.

www.buergerzentrum-vingst.de

Samstag, 23.1.

11 Uhr: TV-Studio-Führung

für Blinde

Einmal Film- und Fernsehluft schnuppern,

erfahren, wie Green-Screen-Aufnahmen

gemacht werden oder was in

Werbepausen passiert. Requisiten anfassen,

eine Kamera schultern, auf der

Talkbank sitzend das Scheinwerferlicht

spüren. 11/15 E. Info: 94 69 66 16.

MMC Studios, Am Coloneum 1.

www.helikon-events.de

Sonntag, 24.1.

19 Uhr: Kammerkonzert

Andy Warhol

Dem Erfinder der Pop-Art widmet das

Gürzenich Orchester ein Programm, das

Zeitgenossen aus Warhols New York

hochleben lässt. 11/7,50 E. Karten:

221-2 84 00. Museum Ludwig, Heinrich-

Böll-Platz. www.guerzenich-orchester.de

20 Uhr: Kabarett – Tina Teubner

und Ben Süverkrüp

„Wenn du mich verlässt, komm ich mit“

ist kurzweiliges Musikkabarett mit rasiermesserscharfer

Intelligenz und unwiderstehlichem

Humor. 22 E. Karten: 28 01.

Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

www.koelnerleben.koeln

Montag, 25.1.

9.30 Uhr: Kreativgruppe

(jeden Montag)

Für Handarbeiten, besonders Stricken,

trifft sich das SeniorenNetzwerk Höhenberg.

Teilnahme kostenlos. Info: 87 21 10.

Paul-Schwellenbach-Haus, Weimarer

Str. 15. www.parisozial-koeln.de

14.30 Uhr: Treff „Bin dabei“

Was wünschen Sie sich für Ihren Stadtteil?

Eine Ideenschmiede für Menschen

aus dem Veedel, die beim Aufbau des

SeniorenNetzwerks Neustadt-Süd mitwirken

möchten. Anmeldung: 931 90 32.

Pfarrsaal Herz-Jesu, Hochstadenstr. 33

Dienstag, 26.1.

10.30 Uhr: Lachyoga

(jeden Dienstag)

Hier wird herzerfrischend gelacht, denn

Lachen macht glücklich und ist gesund.

Spende erbeten (Raummiete).

Info: 0152 / 33 66 78 36, Marion.

Severinstorburg, Chlodwigplatz 2.

www.koelner-lachclub.de

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Für ein gutes

Gefühl. Auch nach

dem Besuch.

Der Johanniter-Hausnotruf.

0221 89009 254

hausnotruf.koeln@johanniter.de

www.johanniter.de/koeln

KölnerLeben Heft 6 | 20


39

Kalender Service 39

18 Uhr: Freizeit-Tandem

Der Stammtisch von Freizeit-Tandem

bietet eine unkomplizierte Möglichkeit,

neue Leute für die gemeinsame Freizeitgestaltung

kennenzulernen. Nur Verzehr.

Info: 01573 / 313 50 61.

InSide Café, Am Rinkenpfuhl 46.

www.freizeit-tandems.de

Mittwoch, 27.1.

14 Uhr: Senioren-Café

„Muckefuck“ (jeden Mittwoch)

Austausch und Spiel bei echtem Kaffee –

das SeniorenNetzwerk Dünnwald lädt

Sie herzlich ein! Info: 45 08 71 08.

Quartiersbüro, Auguste-Kowalski-Str. 43b

Donnerstag, 28.1.

11 Uhr: Café Impuls (jeden letzten

Donnerstag im Monat)

Wer gerne diskutiert und am regen Meinungsaustausch

mit anderen Spaß hat, ist

hier goldrichtig! Kostenlose Teilnahme.

Anmeldung: 99 11 08 14. Bürgerhaus

Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, Raum

016. www.buergerhausstollwerck.de

www.koelnerleben.koeln

20 Uhr: Jazz-Konzert –

Wolfgang Haffner & Band

Haffner ist ein ausgesprochener Meister

darin, Stimmungen zu erzeugen und

weiterzugeben. Diesmal geht es ins Reich

des Tangos. 28/18 E. Karten: 95 29 94 21.

Stadtgarten Restaurant, Venloer Str. 40.

www.stadtgarten.de

Freitag, 29.1.

18 Uhr: Cocktailkurs

Auf dem Programm stehen fünf Cocktails,

dazu Snacks und Rezeptheft.

68,50 E. Karten: 0179 / 297 43 76.

CocktailContor, Sülzgürtel 76a.

www.cocktailcontor.de

20 Uhr: Klavierkonzert

Wenn Alexander Gavrylyuk in die

Tasten greift, erklingen Beethoven,

Brahms, Liszt, Mozart, Saint-Saëns und

Schumann. 30 E. Karten: 28 01.

Philharmonie Köln, Bischofsgartenstr. 1.

www.koelner-philharmonie.de

Samstag, 30.1.

10–17 Uhr: Workshop – Fotografieren

(2. Tag: 31.1., 10–17 Uhr)

An zwei Tagen geht es um die Technik

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treffen an einer Bushaltestelle

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KölnerLeben Heft 6 | 20


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KölnerLeben Heft 6 | 20


44

Ratgeber

Neuer

Auftritt

für alte

Klunker

Anna Brodesser mit dem

umgearbeiteten Armband ihrer Oma

Fotos: Ulrike Süsser

Der Ring oder die Kette schlummern schon jahrelang in der

Schatulle? Dabei könnten sie nach einem kleinen „Lifting“ viel

Freude bereiten.

Wie hat sich Anna Brodesser gefreut! Vor ein paar

Monaten rief ihre Großmutter sie zu sich, um ihr

eine wertvolle Erinnerung zu schenken – Schmuck,

den sie früher selbst gern getragen hat. Die

79-Jährige wollte ihn „mit warmer

Hand“ geben und hautnah miterleben,

wie sich die Enkelin

über die Präsente freut, wie

ihr Schmuck weiter getragen

und geschätzt wird.

„Es war schon ein recht

emotionaler Moment“,

erzählt Anna, wenn sie

an den Tag zurückdenkt.

Die 20-jährige Psycholo -

giestudentin suchte sich

aus Omas Scha tulle eine

Kette und das dazu passende Armband aus. Die

schnör kellose Kette schmiegte sich an den Hals, die

Studentin fühlte sich sofort wohl damit. Nur das

breite Armband wirkte an ihrem zierlichen

Hand gelenk zu wuchtig, sie fühlte sich

damit „over dressed“. Anna und

ihre Oma setzten sich zusammen

und be rieten eine mögli

che Umarbeitung. Dann

ging Anna zum Juwelier ihres

Vertrauens, Wolfgang

Der schlichte Ehering

ist so kein Blickfang.


Ratgeber 45

Aus dem Familienstück

wurde ein Lieblingsstück.

Behrendt, dieser setzte ihre Ideen

mit seinem Goldschmied um.

Statt drei zweireihigen Gliedern hat das

Armband nur noch zwei, wirkt so dezenter. Und der

Ver schluss wurde mo dernisiert. Er sollte schlicht und

unauffällig sein und zum Armband passen. Behrendt

zeigte ihr verschie dene Schließen, von denen eine

Anna gut gefiel. Die rund 200 Euro für die Umarbeitung

waren in Omas Geschenk paket inbegriffen.

Trotz der Veränderung ist es immer noch das Armband

von Oma Rosmarie – und bleibt eine sehr persön

liche Erin nerung mit hohem ideellem Wert. „In der

Uni trage ich den Schmuck nicht, aber zum Beispiel

beim Ausge hen“, sagt Anna. Im Freun deskreis würden

die goldenen Acces soires bewundert. „Schmuck

ist heute wie der stärker angesehen“, meint sie.

Modern und alltagstauglich

Diese Erfahrung hat auch Wolfgang Behrendt gemacht.

Die Wertschätzung sei gerade in der jungen

Generation wieder recht hoch. Aber der Schmuck

müsse alltagstauglich sein, sagt er.

Häufig arbeitet der Juwelier mit seinem Goldschmied

Schmuckstücke für Kunden um. Die Perlenkette erhält

einen schlichten Magnetverschluss. Der hoch

gefasste Ring wird flacher gearbeitet. Aus der altmodischen

Krawattennadel oder dem einzelnen

Ohrring wird ein stilvoller Anhänger. Die lange Korallenkette

wird neu aufgefädelt und tragefreundlich

verkürzt. Die Ohrclips werden zu Ohrsteckern.

Auch Opas Manschettenknöpfe geben das manchmal

her. Nur aus Broschen lasse sich

nicht so leicht etwas Neues zaubern,

meint Behrendt. Da empfiehlt er ein wenig

Mut zum Antiquierten. Warum nicht die Blumen -

brosche ganz bewusst als Hingucker an die Kostümjacke

oder den einfarbigen Pullover stecken?

In jeder Beziehung wertvoll

Fast jedes Goldschmiedeatelier und Juweliergeschäft

übernimmt Umarbeitungen und Neugestaltung von

Schmuck. Darauf spezialisiert ist etwa auch die Goldschmiedewerkstatt

„Der Schmuckdoktor“.

Fast täglich kämen

Kunden in den Laden, die

ein Schmuckstück aufpeppen

und „runderneuern“

lassen woll -

ten, sagt Goldschmied

Sven

Opitz, der dort

schon jahrelang

Kundenwünsche

erfüllt. „Manchmal

gefällt der

Ein Entwurf regt die

Vorstellungskraft an und

hilft bei der Entscheidung.

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KölnerLeben Heft 6 | 20


46

Ratgeber

Edel stein nicht, manchmal ist die Fassung altmodisch

oder die Ringgröße stimmt nicht“, berichtet

er. „Den Wert eines Schmuckstücks zu erhalten, ist

uns besonders wichtig“, betont die Geschäftsinhaberin

Brigitte Steinkamp und meint damit den ideel len,

aber auch den materiellen Wert. „Natürlich kommen

Kunden be reits mit genauen Vorstellungen zu uns“,

sagt Opitz. Aber oft werde erst beim per sönlichen

Gespräch klar, wie das Schmuck stück verändert werden

soll. Soll es auffällig sein oder lieber dezent?

Was passt zur Trägerin, welcher Typ ist sie? Wie viel

Erinnerung soll erhalten bleiben? Oder soll der

Gold ring einge schmolzen werden, damit etwas ganz

Neues ent stehen kann? Mit einer Zeichnung als Vorlage

fallen Fein ab stimmung und Entscheidung leichter.

Ist man sich handelseinig, geht es an die Arbeit.

Erst vor kurzem hat Wolfgang Beh rendt einen

Ehering verän dert, der jahrelang im Kästchen lag.

Sein Vor schlag, den Ring einzu -

schnei den und aufzuspreizen,

um in den Schlitz

einen kleinen Brillan -

Mit einem zeitgemäßen

Verschluss

erhielte eine Perlenkette

wieder Pfiff.

Würde sie gar neu aufgezogen,

sind den Ideen

keine Grenzen gesetzt.

ten zu setzen, kam bei der Kundin gut an. Rund zwei

Wochen dauerte die Verwandlung und koste te

250 Euro, ein schließ lich des Steins. Es muss aber

nicht immer ein Brillant sein. Wie wäre es mit einem

blauen Topas, einem rosa Turmalin oder ei nem

grünen Peri dot? „Diese Steine sind sehr zeitgemäß

und eignen sich hervorra gend für die Kombi nation

von alt und neu“, so Behrendt. Der Fantasie sind dabei

kaum Grenzen gesetzt. Das Armband von Anna

könnte er sich auch mit ein paar kleinen aufgesetzten

Edelsteinen vorstellen. Die Studentin winkt ab.

Nein, so schlicht, wie das Schmuckstück jetzt ist,

findet sie es schön.

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KölnerLeben Heft 6 | 20


Leben in Köln 47

Illustration: Sabine Voigt

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Herzlichen Glückwunsch

Mit diesem Cartoon hat unsere langjährige Illustratorin Sabine Voigt

den 1. Preis beim Karikaturenwettwerb der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Seniorenorganisationen (BAGSO) gewonnen, der unter

dem Motto „Digitalisierung – (k)ein Problem?“ stand. Sie erhielt

den mit 3.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Smarte neue

Welt“. Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering weiß: „Seniorinnen

und Senioren als digitale Analphabeten – dieses Vor urteil stimmt

einfach nicht. Viele ältere Menschen haben neue Medien und smarte

Geräte längst in ihren Alltag integriert und gestalten die Digitalisierung

so aktiv mit.“ Alle Karikaturen auf www.bagso.de.

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Winterhilfe für

Wohnungslose

Auch in diesem Winter werden wohnungslosen Menschen zum

Schutz vor Kälte und Nässe beson dere Hilfen angeboten, etwa durch

zusätzliche Unterbringungsangebote. Bei extremen Witterungsverhältnissen

werden sogenannte Kältegänge durchgeführt. Wenn Sie

einen hilflos auf der Straße schlafenden Menschen bemerken, informieren

Sie die rund um die Uhr erreichbare Telefon-Hotline unter

0221 / 47 45 55 45 oder bei akuter Gefahr den Notruf 112.

Nachruf Marlis Bredehorst

Marlis Bredehorst, ehemalige Beigeordnete für Soziales und Umwelt

der Stadt Köln, verstarb im Oktober nach einer langen und schweren

Krebserkrankung im Alter von 64 Jahren. Sie war das erste grüne

Mitglied des Stadtvorstands. Als Sozialdezernentin förderte sie den

Auf- und Ausbau der SeniorenNetzwerke und nahm die Funktion

der Herausgeberin von „KölnerLeben“ wahr. 2010 wechselte sie als

Staatssekretärin in die nordrhein-westfälische Landesregierung.

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im Monat

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KölnerLeben Heft 6 | 20


48

Leben in Köln

Foto: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Ein Baum zum Fest?

Gedanken von Franz

Neuhäuser zum grünen

Gefährten auf Zeit.

Mein Vater beging jedes Jahr vor

Weihnachten einen schweren

Fehler. Er besorgte den Christbaum.

Und machte meine Mutter

unglücklich. „Oh nein. Wie sieht

denn der … Der voriges Jahr war

schöner.“ Alle Jahre wieder.

Damals, um 1960, in einem Dorf

fern der großen Stadt, dürfte sich

die Baum-Auswahl für meinen

Vater auf ein paar Forstbetriebe

beschränkt haben. Heute steht

man vor lauter Bäumen im Wald

der schwierigen Entscheidung.

Bau märkte haben welche, Gartenmärkte

sowieso, Supermärkte

ebenfalls, genauso Möbelhäuser,

der große Schwede in Godorf natürlich

auch. Wohin also? Und vor

allem stellt sich die Gewissensfrage:

Ist der Baum auf Zeit überhaupt

noch zeitgerecht? Stichwort

Klimawandel.

Meine Frau und ich haben es „oh -

ne“ versucht. Nicht, um die Welt

zu retten. Uns schien lediglich die

Schar der Nichten und Neffen dem

Weihnachtsbaumalter entwachsen

zu sein. Ein Fake-Baum kam aber

nicht infrage. Wenn künstlich,

dann künstlerisch wertvoll. Ein

puristisches Metallgestänge, in

zwei Minuten hingestellt und

behängt, das sollte doch reichen.

Meinten wir.

Hat es aber nicht. Wir vermissten

unseren grünen Wohnzimmergefährten

auf Zeit. Wir vermissten

die Stunden des sorgfältigen

Schmückens. Kommt der Strohstern

einen Ast weiter links besser

zur Geltung? Wir vermissten seinen

Geruch. Wir vermissten die

Sorge um ihn. Nadelt er schon?

Braucht er Wasser? Darfs etwas

mehr sein? Wir vermissten die

dreißig Sekunden, in denen wir

unsere echten Kerzen brennen

ließen. Unter strengster Aufsicht.

Keiner schaut weg! Und letztlich

zeigten sich sogar unsere Neffen

und Nichten enttäuscht: Oh, kein

Christbaum? Also kehrten wir zur

Natur zurück.

Meine Frau vertraut bei der Suche

nach dem Baum fürs Weihnachtsleben

auf Geheimtipps. Da draußen,

weit, weit weg von der Zivilisation,

nicht mehr mit dem Navi ansteuerbar,

da ist dieser Bauernhof. Dort

haben sie die schönsten Bäume.

Hat ihr die Freundin einer Freundin

einer Tennispartnerin anvertraut.

Also starten wir im Dezember re -

KölnerLeben Heft 6 | 20


Leben in Köln 49

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

gel mäßig Expeditionen in ferne

Ländereien. Und finden dort erstaunlich

professionelle Verkaufsstellen,

die uns auch unverzichtbare

Begleitartikel anbieten. Selbst

gemixten Punsch, handgeschnitzten

Astschmuck, handgefertigte

Lebkuchen …

Bei einigen Anbietern kann der

Käufer sogar Hand anlegen und

seinen Baum selber schlagen. Ich

stehe dem skeptisch gegenüber.

Erinnert mich zu sehr an ei nen

Büro-Kollegen. Der hat einst bei

der ungewohnten Waldarbeit einen

seiner Finger verkürzt. Nur

gut, dass er schon vor dem Unfall

mit der Anästhesie begonnen

hatte – mit viel Glühwein.

Nüchtern betrachtet ist der

Weihnachtsbaum ein Produkt der

Agrarindustrie. Etwa 24 Millionen

Exemplare werden jedes Jahr in

Deutschland gekauft. Aber keine

Bange, der Wald stirbt nicht

wegen Weihnachten. Es gibt keinen

Kahlschlag, für Nachschub ist

gesorgt, Bäume sind kein Toilettenpapier.

Was nicht aus deutschen

Plantagen kommt, wird importiert,

vor allem aus Dänemark.

Rund 7.000 Unternehmen sind in

KölnerLeben Heft 6 | 20

INFORMATIONEN

Bäume selber schlagen rund um Köln

Gut Clarenhof

in Frechen, Bonnstraße,

Tel. 02234 / 95 96 20.

www.gut-clarenhof.de

Gut Hohenholz

in Kerpen-Türnich,

Berrenrather Str. 35,

Tel. 02237 / 97 54 22.

www.gut-hohenholz.de

Deutschland im Baum-Business

aktiv. Ein Zentrum befindet sich

gar nicht so weit weg, im Sauerland.

Weihnachtsbaumnachwuchs,

der fast ein Jahrzehnt reifen muss,

bindet tonnenweise Kohlendio xid.

Super. Wie viel Schadstoffe beim

Transport freigesetzt werden?

Eine andere Rechnung …

Hilft es der globalen Umweltbilanz

und dem persönlichen Ge -

wissen, wenn der Baum mehrmals

verwendet wird? Im Prinzip wohl

schon. Einen Baum im Topf kaufen

Bio-Weihnachtsbäume:

Gartenbau Lüdenbach in Engelskirchen,

Vordersteimel 51b,

Tel. 02263 / 90 14 53.

www.st-luedenbach.de

Weitere Adressen auf:

www.koelnerleben.koeln

und nach Weihnachten auspflanzen

– das kann funktionieren. Allerdings

soll es selbst im Hahnwald

Menschen geben, in deren Garten

kein Wald passt. Und was leider

gar nicht geht: den Baum zum

nächsten Fest wieder ausbuddeln.

Merke: Entwurzelte Bäume sind

todgeweiht.

Also die Pflege Fachleuten überlassen

und den Baum im Topf

mieten? Eine gewichtige Frage.

Denn zum einen sind die Kosten

hoch. Und zum anderen wiegen

Baum und Topf bis zu vierzig Kilo.

Na ja, wenn alle anpacken …

Meine Frau und ich bleiben beim

Einweg-Baum. Wir tun damit

Freun den Gutes. Die besitzen einen

Kaminofen. Nachdem er erst

die Herzen erwärmt hat, heizt

der Baum am Ende noch die gute

Stube.

Für welche Art von Baum Sie sich

auch entscheiden, eines sollten

Sie unbedingt beachten: Immer

gemeinsam auswählen. Einsame

Entscheidungen werden selten als

gute Entscheidungen empfunden.

Musste schon mein Vater erfahren.

Ach, und noch eins: Kein Alkohol

an der Säge!

Illustrationen: Freepik


50

Leben in Köln

Kölner Köpfe – Dr. Renate Maria Hirth

Die Ärztin hat ihre Theaterleidenschaft auf neue Art entdeckt:

Die 79-Jährige steht selber auf der Bühne.

Frau Hirth, wie kam es, dass Sie

Medizin studierten? Das ist für

Frauen in den 60er Jahren doch

ungewöhnlich.

Ich stamme aus einer Lehrerfamilie,

wollte aber selbst keine Lehrerin werden.

1960 begann ich ein Medizinstudium

in Köln. Ich wohnte noch bei

meiner Familie in Opladen. Es ist richtig,

von einigen Professoren wurden

Studentinnen nicht so wertgeschätzt.

Aber wir wenigen freundeten uns an.

Haben Sie dann Ihren Beruf ausgeübt?

Ja, erst einmal als Dauervertretung bei einem Hausarzt,

später dann in eigener Praxis im Haus meiner Schwiegereltern

in der Südstadt. So konnte ich Beruf und

Familie – mein Mann und ich hatten zwei Kinder – gut

verbinden. Nach 25 Jahren ging ich in den Ruhestand

und unternahm mit meinem Mann noch viele schöne

Reisen. Leider verstarb er 2014.

Foto: privat

Das führte Sie zu Ihrem ehrenamtlichen

Engagement?

Es gibt einen direkten Zusammenhang: Mein Mann

wurde als einer der Ersten im neuen Kolumbarium

in der Grabeskirche in Ehrenfeld beigesetzt. Seither

bin ich dort ehrenamtlich regelmäßig vor Ort als Ansprechpartnerin

für Angehörige und Interessierte. Ich

war auch Lesementorin an einer Schule. Besondere

Freude hat mir die Deutschnachhilfe mit einer geflüchteten

Syrerin gemacht. Sie hatte traumatische Erfahrungen

bei der Flucht erlitten, das

weckte bei mir Erinnerungen an die

Ver treibung aus unserer schlesischen

Heimat im Riesengebirge.

Die konnten Sie gut bei Ihrem

Theaterengagement einsetzen?

Allerdings, in unserem Stück „Lebenslied“

stelle ich gemeinsam mit Dieter

Scholz, dem Gründer des „Altentheaters“,

den Tag unserer Vertreibung

dar – so wie wir ihn als Kinder erlebt

haben. Bei jeder Aufführung werden

meine Erinnerungen wach. So mussten wir uns alle

auf dem Dorfplatz versammeln. Ein Soldat ging mit

einem Topf herum und sammelte die Haustürschlüssel

ein. Ich höre noch das Klacken beim Hineinwerfen.

Dies und weitere Stücke unter professioneller Anleitung

zu erproben und auf die Bühne zu bringen, ist

eine sehr bereichernde Erfahrung.

Fehlt Ihnen das Theater jetzt, unter Corona,

sehr?

Natürlich vermisse ich das sehr, aber unsere Regisseurin

Ingrid Berzau und Stimmbildnerin Sabine Falter

erarbeiten mit uns, wenn möglich, in Kleingruppen

Projekte. Im Lockdown des Frühjahrs motivierte uns

Frau Berzau aus der Ferne, unsere Gedanken in dieser

Zeit niederzuschreiben.

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Februar/März 2021

Spatzenschutz

Foto: Bettina Küchenhoff

Schlaflosigkeit

Foto: Rido / stock.adobe.com

Ausflug zur Atta-Höhle

Foto: Atta-Höhle

KölnerLeben Heft 6 | 20


Wichtige Telefonnummern

Service 51

Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln

Zentrales Beratungstelefon für

Senioren und Menschen mit

Behinderung

Tel. 221-2 74 00

sozialamt.beratungstelefon@

stadt-koeln.de

Bürgerberatung

Tel. 221-2 40 00

buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte

oder verwahrloste Personen

Tel. 221-2 44 44

buergerberatung@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln

Tel. 77 75-0

info@sbk-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst

Tel. 221-9 12 77

christoph.kleid@stadt-koeln.de

Heimaufsicht

Tel. 221-2 74 04,

221-2 65 80, 221-2 75 72

heimaufsicht@stadt-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst

beim Gesundheitsamt

Tel. 221-2 47 10

sozialpsychiatrischerdienst@

stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern

Gesamtseniorenvertretung

Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln

Telefon 221-2 75 15

seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler

Pariser Platz 1, Raum 360,

50765 Köln, jeden letzten

Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 63 34

svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld

Venloer Str. 419–421, Raum 234,

50825 Köln, jeden 2. und 4.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 42 45

svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt

Ludwigstr. 8, Raum 425,

50667 Köln, jeden 2. und 4.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 14 64

svk.innenstadt@stadt-koeln.de

www.innenstadt-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Kalk

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900,

51103 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 83 05

svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal

Aachener Str. 220, Raum 400,

50931 Köln, jeden 1. und 3.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 32 54

svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim

Wiener Platz 2a, Raum 641,

51065 Köln, jeden Montag,

10–12 Uhr

Tel. 221-9 93 07

svk.muelheim@stadt-koeln.de

www.muelheimer-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Nippes

Neusser Str. 450, Raum 210,

50733 Köln, jeden 2. Donnerstag

im Monat, 10–11.30 Uhr

Tel. 221-9 54 99

svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 248,

51143 Köln, jeden 1. und 3. Dienstag

im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 73 41

svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Rodenkirchen

Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln,

jeden 2. Donnerstag im Monat,

13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24

svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien

AG 60plus

Senioren in der SPD

Vorsitzender:

Friedhelm Hilgers

Magnusstr. 18 b,

50672 Köln

Tel. 925 98 10

ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion

Senioren in der CDU

Vorsitzender:

Bernd Ensmann

Kösliner Str. 22, 50737 Köln

Tel. 740 08 78

bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln

Kreisgeschäftsstelle

Breite Str. 159,

50667 Köln

Tel. 25 37 25

info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen

Ansprechpartnerin:

Frau Ehlting

Rathausplatz (Spanischer Bau),

50667 Köln

Tel. 221-2 59 16

gruene-fraktion@

stadt-koeln.de

DIE LINKE.

Kreisverband Köln

Ansprechpartnerin:

Angelika Link-Wilden

Zülpicher Str. 58,

50674 Köln

Tel. 240 60 95

buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Köln e. V.

Rubensstr. 7–13,

50676 Köln

Tel. 20 40 70

info@awo-koeln.de

Der PARITÄTISCHE

Kreisgruppe Köln

Marsilstein 4–6,

50676 Köln

Tel. 95 15 42-0

koeln@paritaet-nrw.org

KölnerLeben Heft 6 | 20

Caritasverband

für die Stadt Köln e. V.

Bartholomäus-Schink-Str. 6,

50825 Köln

Tel. 95 57 00

info@caritas-koeln.de

Diakonisches Werk Köln

und Region

Kartäusergasse 9–11,

50678 Köln

Tel. 16 03 80

ihrschnellerdraht@

diakonie-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Köln-Stadt e. V.

Oskar-Jäger-Str. 42,

50825 Köln, Tel. 548 70

info@drk-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln

Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr.

50823 Köln, Tel. 716 62-0

info@sgk.de

ASB Köln e. V.

Sülzburgstraße 146,

50937 Köln, Tel. 66 00 70

www.asb-koeln.de

Polizei

Kriminalkommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz

ehemals Vorbeugung

Tel. 229-86 55

kriminalpraevention.koeln@

polizei.nrw.de

Kommissariat

Verkehrsunfallprävention/

Opferschutz

Tel. 229-61 61

VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de

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