21.11.2020 Aufrufe

Verlagsvorschau Frühjahr 2021

Futurum Verlagsvorschau mit Frühjahrsprogramm 2021

Futurum Verlagsvorschau mit Frühjahrsprogramm 2021

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

NEUERSCHEINUNG FRÜHJAHR 2021: PÄDAGOGIK

2

Spielerisch-inspirierende

Weiterer Titel zum Thema Pädagogik

3

Einladung zum Erkunden

von Freiheitsräumen

IM SPIEL DEM

* Ein Augenöffner für die Qualität des Spiels im menschlichen Alltag

* Berührende Schilderungen von Spiel-Begegnungen mit Kindern

Kilian Hattstein

* Hilfreiche Brückenschläge zwischen Urbildern und Zeitphänomenen

* Mit vielen Praxisbeispielen

Denkt man über das menschliche Spiel phänomenologisch

nach, sind viele Aspekte «im Spiel».

Zwischen dem Gaming an dem einen Pol und

dem oft zitierten Schiller-Wort, der Mensch sei

nur da ganz Mensch, wo er spiele, am anderen

Pol ist das Spektrum groß. Hier Spiel-Sucht, dort

Sehnsucht – Sehnsucht, das Wesentliche, das mit

dem Spielen verbunden ist, zu entdecken, zu

bewahren, über die Kindheit hinaus.

Das Reizvolle dieses ebenso persönlichen wie

fachkompetenten Buchs von Gerda Salis Gross

ist die konzeptionell-stilistische Verbindung von

wissenschaftlicher Erkenntnis und individueller

Erfahrung, von Betrachtung und Erlebnis, von

sachlicher Darstellung des Forschungsstandes

und einem echten, konkreten Eintauchen in

Spielsituationen mit Kindern. Dadurch offenbart

sich das tiefere Wesen des Spiels, das primäre

und ursprüngliche. Und der Leser wird gewahr

und neu daran erinnert, dass auch außerhalb

definierter Spiel-Räume das ganze Leben eigentlich

eine Einladung ist, die Sprache des Spiels zu

verstehen – und einander Freiheit zu schenken.

Gerda Salis Gross, 1957 geboren, nach dem Lehrerseminar in

Chur Lehrtätigkeit meistens im sonder- und heilpädagogischen

Bereich in Waldorf-Schulen in Schweden und der

Schweiz. Mutter von fünf Kindern und Grossmutter.

Ausbildung in Geomantie. Seit über 35 Jahren eine vielfältige

phänomenologische Forschungsarbeit zur Frage des Spiels.

2012 Abschluss eines Praxisforschungsstudiums

MA Special Needs Education zum Thema

Spiel und Kommunikation an der Universität

Plymouth. Tätigkeit in Aus- und Weiterbildungen,

Vorträgen und Begleitung in

persönlicher Entwicklung auf der Grundlage

des primären Spiels.

«Simba ist acht, Darius ist sechzehn. Ich erlebe,

wie beide von ganzem Herzen in ihr Spiel eintauchen,

im Spiel sind. Bei beiden kann ich

spüren, wie sie sich frei fühlen in ihrem Tun.

Jeder hat seine Ausdrucksform gefunden, um

sich mit der Welt auseinanderzusetzen und

darin einen Platz zu haben. So, wie es ihm wohl

ist. Spiel bietet Raum für Lebensgestaltung. Es

ist in diesem Sinne eine Sprache, eine Ausdrucksweise.

In der deutschen Sprache hatten wir bis jetzt nur

das Wort «Spiel», das vom althochdeutschen

«spîl» abstammend auch Tanzbewegung, vom

Mittelhochdeutschen her auch Scherz, Witz,

Zeitvertreib bedeutet. Laut Duden haben wir

aber seit einigen Jahren zwei Wörter: Spiel

(«Play») und Game. Das Wort «play» stammt vom

altsächsischen «plegan» ab, was «pflegen»

bedeutet. Was pflege ich, wenn ich spiele? Pflege

ich mich selber, meine Innenleben-Welt?

Pflege ich die Auseinandersetzung mit der Welt,

die Außenleben-Seite? Pflege ich das Zusammenspiel

von Innen und Außen? Mein Inter-esse,

das, was dazwischen lebt und webt?

Kinder pflegen im Play Gemeinschaft, Begegnung,

Beziehung. Sie pflegen Beweglichkeit,

Neues wagen, Erlebtes bearbeiten. Einmal – ich

weiß nicht mehr wo – habe ich die Worte gelesen:

«Wenn Kinder nicht mehr spielen, geht die Welt

unter.» Was also bewirkt die Qualität des Pflegens

im Spiel? In diesem Sinne ist es Welt-Gestaltung

und Welt-Erhaltung. Wir bewegen die

Welt.

Die schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung

definierte Game als «Spiel als Wettbewerb»

und Play als die «spielerische Lust am

kreativen Sich-Verlieren». Doch verliert man sich

wirklich im ursprünglichen Spiel? Ist man nicht

vielmehr bei sich und findet sich wieder?»

Liebe, Krieg und Kommunikation

Motivationen zur Erziehung

1. Auflage, 205 Seiten, Broschur

€ 19,80 / CHF 23.80 (UVP)

978-3-85636-230-0

LEBEN FREIHEIT

SCHENKEN

GE RD A S A LI S GROSS

Gerda Salis Gross

Im Spiel

Dem Leben Freiheit schenken

Mit Zeichnungen

von Christian Brehme

ca. 270 Seiten, Klappenbroschur

Format: 13,5 x 21 cm

ca. € 19,80/ CHF 23,80

ISBN 978-3-85636-266-9

IM SPIEL

FUTURUM VERLAG

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!