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Besitzen Sie einen Hund, ein Pferd

oder ein anderes großes Tier? Dann ist

eine Tierhalterhaftpflichtversicherung

ratsam. Die private Haftpflichtversicherung

zahlt bei Schäden nur für kleine,

gezähmte Tiere. Zum Beispiel bei Katzen.

Nur die Tierhalterhaftpflicht bietet

Ihnen Unterstützung, wenn durch Ihr

Tier ein teurer Schaden entstanden ist.

Dafür gibt es viele Beispiele:

Ihr Pferd scheut und verursacht einen

Verkehrsunfall? Ihr Hund reißt sich

beim Spaziergang los und lässt einen

Fahrradfahrer stürzen? Solche Unfälle

können Sie kaum vermeiden und Sie

müssen auch nicht die Schuld daran

tragen. Ohne Tierhalterhaftpflicht müssen

Sie per Gesetz die gesamten Kosten

mit Ihrem persönlichen Vermögen

bezahlen. Hier springt die Versicherung

ein.

Tierhalterhaftpflicht für Hunde und

Pferde

Tierhalter-

haftpflicht

Für Hunde und Pferde gibt es gesonderteTierhalterhaftpflichtversicherungen.

Hundehaftpflicht: Der Hund als

Freund des Menschen ist nicht aus

unserem Leben wegzudenken. Dabei

vergessen viele, dass er nicht nur

treuer Begleiter, sondern auch Tier und

daher noch immer unberechenbar ist.

Ohne entsprechende Tierhalterhaftpflicht

sind Sie nicht finanziell abgesichert.

Beißt Ihr Hund zu oder läuft vor

ein Auto, kann dies horrende Kosten

verursachen. Hier kann die Hundehaftpflicht

helfen.

Von Jennifer Weber – Kauffrau für Versicherungen und

Finanzen der Unabhängigen Finanzberatung Nord GmbH

Pferdehaftpflicht: Der Traum vom eigenen

Pferd kann ohne Tierhalterhaftpflicht

in einem Alptraum enden. Oft

wird nicht daran gedacht, finanziellen

Schäden, die das Pferd herbeiführen

kann, vorzubeugen. Bricht Ihr Pferd aus

und verursacht einen Schaden, auch

wenn ein anderer Reiter das Pferd gerade

reitet, springt die Pferdehaftpflicht

ein. Angebote vergleichen. Egal, ob es

sich um eine Tierhalterhaftpflichtversicherung

für Hunde oder Pferde handelt:

Vor dem Abschluss sollten Sie Kosten

und Leistungen der Tarife gegenüberstellen.

Wer eine Tierhalterhaftpflicht

abschließen will, sollte beispielsweise

auf Klauseln zu Pflichtverletzungen

achten. Manche Versicherer schließen

ihre Leistung aus, wenn Sie eine

Pflicht vernachlässigen. Dies ist etwa

der Fall, wenn Sie einem Leinen- oder

Maulkorbzwang nicht Folge leisten. Oft

ist unklar, ob ein solcher Zwang vor Ort

besteht. Daher empfiehlt sich eine Tierhalterhaftpflicht,

die auch zahlt, wenn

eine Pflichtverletzung vorlag. Personen-,

Sach- und Vermögensschäden durch

größere Tiere verursachen nicht selten

Kosten in Millionenhöhe. Achten Sie

daher auch auf eine hohe Deckungssumme

bei der Tierhalterhaftpflicht. Die

Tarife und Leistungen unterscheiden

sich enorm. Einen umfassenden Schutz

zu fairen Preisen bietet nicht jedes Produkt.

Daher sollten Sie in jedem Fall

einen unabhängigen Finanzberater um

Rat fragen. Er kennt den Markt und

die Bedingungen der einzelnen Gesellschaften.

Ein Vergleich bestehender

Versicherungen ist in vielen Fällen lohnend.

Die Bundesregierung hat am

06.06.2011 den Entwurf eines

Gesetzes zur steuerlichen Förderung

von energetischen Sanierungsmaßnahmen

an Wohngebäuden

beschlossen.

Die Energiewende ist eingeläutet

und der Atomausstieg soll bis spätestens

2022 geschafft sein. Aber

auch das Ziel, die Treibhausemissionen

bis 2020 um 40 Prozent zu

senken, hat die Bundesregierung

dazu veranlasst, steuerliche Anreize

für Energie- und CO 2 -Einsparungen

zu schaffen.

Der Gesetzentwurf sieht eine steuerliche

Förderung von energetischen

Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden

vor. Die Förderung bezieht sich

– wie die vergleichbaren Förderprogramme

durch die Bankengruppe

der KfW – auf Wohngebäude.

Gefördert werden Gebäude, die vor

1995 gebaut wurden.

Die Förderung stellt auf das energetische

Ergebnis der durchgeführten

Baumaßnahmen ab und setzt

voraus, dass durch die jeweiligen

Maßnahmen der Energiebedarf des

Gebäudes erheblich verringert wird.

Dies ist durch die Bescheinigung

eines Sachverständigen nachzuweisen.

Die Aufwendungen für die Maßnahmen

werden im Falle einer Einkunftserzielung

über zehn Jahre

im Rahmen der jeweiligen Ein-

Steuern & VerSicherung

Energiewende

Steuerliche Förderung der

Wohngebäudesanierung

Von Steuerberaterin

Carola Steinke

kunftsart abgeschrieben. Steuerpflichtige,

die das Objekt selbst nutzen,

können die Aufwendungen wie

Sonderausgaben in gleicher Weise

geltend machen.

Die erhöhte Abschreibung bzw. der

Sonderausgabenabzug sollen erstmals

auf Baumaßnahmen anzuwenden

sein, mit denen nach dem

31.12.2011 begonnen wurde. Als

Beginn gilt bei Baumaßnahmen, für

die eine Baugenehmigung erforderlich

ist, der Zeitpunkt, in dem der

Bauantrag gestellt worden ist; bei

baugenehmigungsfreien Bauvorhaben,

für die Bauunterlagen einzureichen

sind, der Zeitpunkt, in

dem die Bauunterlagen eingereicht

werden.

Weiterhin ist zu beachten, dass die

Baumaßnahme nicht bereits durch

andere öffentlich geförderte Maßnahmen

flankiert wurde. Die Doppel-

förderung soll beispielsweise bei

Einsatz von zinsverbilligten Darlehen

oder steuerfreier Zuschüsse ausgeschlossen

sein.

Empfehlung: Bei geplanten Sanierungen

von Wohngebäuden, sollte

der Beginn der Baumaßnahme

unter Beachtung des Fortgangs des

Gesetzgebungsverfahrens genau

überlegt und ggf. auf 2012 verschoben

werden.

Die Hinzuziehung eines Beraters ist

in jedem Fall anzuraten, um die im

Einzelfall bestmöglichen Fördermaßnahmen

auszuloten. n

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