WOHIN Nr. 148 I Oktober 2020

LiezenerBezirksnachrichten

News und Events aus dem Bezirk Liezen und Umgebung.

WOHIN Nr. 148 | Oktober 2020 I Österreichische Post AG I RM 05A036437 K I Verlagsort 8940 Liezen | www.wohin-im-bezirk.li

Gery Seidl

23.10.2020

Luis aus Südtirol

19.11.2020

KULTURHAUS LIEZEN

AKTIONSZEITRAUM: 01.10. – 31.12.2020

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APROPOS

Déjà-vu!

Nehmen Sie das Veranstaltungsangebot

wahr und unterstützen

Sie so die Kunst- und

Kulturszene! Déjà-vu? Haben

Sie schon einmal gelesen?

Richtig! Dazu haben wir Sie

bereits im September an dieser

Stelle aufgefordert. Und wir

wiederholen uns gerne: Nutzen

Sie – unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen

– das Veranstaltungsangebot

in der Region!

Ein Déjà-vu hatten im Lauf der

letzten Wochen wohl auch viele

Veranstalter, als die Maßnahmen

wieder verschärft wurden.

So manches Event wurde bereits

wieder abgesagt. Abhilfe schaffen

könnte der von der Regierung

präsentierte Schutzschirm

(siehe r.). Stockende Hilfsgelder

wie im Frühjahr gehören dabei

aber hoffentlich der Vergangenheit

an. Déjà-vu unerwünscht!

Ihr WOHIN-Team

Schutzschirm für die

Veranstaltungsbranche

Das vor Kurzem von der Bundesregierung geschnürte Rettungspaket lässt die schwer von

Corona getroffene Veranstaltungsbranche ein bisschen aufatmen.

300 Millionen Euro schwer ist

es, das Rettungspaket für die

Veranstaltungsbranche, das

Türkis-Grün Ende September

präsentierte. Werden Events coronabedingt

abgesagt, springt

künftig der Staat ein und übernimmt

Kosten. Nicht stornierbare

Ausgaben, z. B. die Miete

für Hallen oder Personalkosten,

werden ersetzt. Bei Einschränkungen

für Veranstaltungen,

etwa aufgrund reduzierter Gästezahl,

sollen auch diese Kosten

ersetzt werden. Ein klares

Zeichen und wichtiger Schritt

für die schwer durch die Krise

getroffene Branche.

Die langen Vorlaufzeiten von

Veranstaltungen stellen oftmals

eine große Herausforderung

dar. Aufgrund von Corona

leben die Organisatoren

so in ständiger Unsicherheit,

ob und unter welchen Auflagen

ein Event stattfinden

kann. Mit der nun zugesagten

staatlichen Unterstützung

wird die dringend nötige Planungssicherheit

für die Branche

geschaffen. Noch fehlt

dem Schutzschirm allerdings

die Genehmigung der EU-

Kommission. Läuft alles glatt,

könnte die Maßnahme Anfang

November in Kraft treten.

Andere Branchen leiden mit

Aber nicht nur für die Veranstalter,

auch für viele andere

Branchen bedeutet der Schutzschirm

mehr Planungssicherheit.

Hinter Veranstaltungen

stehen umfangreiche Wertschöpfungsketten.

Für vorund

nachgelagerte Bereiche

wie Veranstaltungstechniker,

Beleuchter, Schausteller, Caterer,

Fotografen, Zeltverleiher,

Beherbergungsbetriebe u. v. a.

m. ist das Rettungspaket damit

auch von großer Bedeutung. n

Foto :wei – stock.adobe.com

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Mordalarm am Loser

Im Salzkammergut wird derzeit heiß ermittelt. Grund dafür sind die Dreharbeiten zu „Letzter Gipfel“, dem zweiten

Altaussee-Krimi von Herbert Dutzler, der von ServusTV in Szene gesetzt wird.

Fotos: ServusTV/Felix Vratny

Ein mysteriöser Anruf hat Dorfpolizist

Franz Gasperlmaier,

gespielt von Cornelius Obonya,

auf den Loser geführt, wo er

zwei Frauenleichen vorfindet.

– Kein leichter Fall für den liebenswürdigen

Polizisten, der

bei den Ermittlungen auch gegen

Höhenangst sowie einen

schwachen Magen zu kämpfen

hat, und sein Pendant, die gestrenge

Frau Doktor Beate Weiss

(Barbara Kaudelka) vom Bezirkspolizeikommando

Liezen.

Gasperlmaier (Cornelius Obonya) und Doktor Weiss (Barbara

Kaudelka) bei den Dreharbeiten in Altaussee.

Die fiktionale Eigenproduktion

von ServusTV setzt im zweiten

Roman aus der erfolgreichen

Reihe der Altaussee-Krimis

auf eine authentische Darstellung

des Ausseerlands samt

seiner Bewohner und zeigt

dabei die dunkle Seite des

Postkartenidylls. – Mittendrinn

der sympathisch-tollpatschige

Dorfpolizist, der für Spannung

und Schmunzeln gleichermaßen

sorgt.

Für Idee, Regie und Drehbuch

zeichnet wie schon bei der ersten

Produktion „Letzter Kirtag“

der preisgekrönte Regisseur

Julian Pölsler („Die Wand“,

„Polt“-Krimis) verantwortlich.

Zu sehen gibt es den derzeit

in Dreh befindlichen Krimi im

nächsten Jahr.

Regisseur Julian Pölsler bei

den Dreharbeiten am Loser in

Altaussee.

„Letzter Kirtag“ in Kürze

zu sehen

Der erste Altaussee-Krimi

„Letzter Kirtag“ – ebenfalls

mit Cornelius Obonya in der

Hauptrolle – wird Ende Oktober

bei ServusTV zu sehen

sein. Im Festzelt des beliebten

Altausseer Kirtags findet Gasperlmaier

einen Toten. – Doch

das ist nur der Anfang einer

Mordreihe, die beinahe eine

ganze Familie auslöscht und

die Ermittler lange im Dunkeln

tappen lässt. n

Altes Kino: Vorhang wieder gefallen

Noch in unserer letzten

Ausgabe haben wir freudig

die Herbstveranstaltungen

des Cult.urzentrums

Altes Kino Liezen

angekündigt, mittlerweile hat

sich der hinter dem Zentrum

stehende Verein Cult.Events

aber schweren Herzens

entschlossen, alle für heuer

geplanten Veranstaltungen

ins nächste Jahr zu verschieben.

Nach einem erfolgreichen Start

im Herbst des letzten Jahres und

mehreren ausverkauften Veranstaltungen,

u. a. mit Roland

Düringer, Alf Poier, Petutschnig

Hons und Erich von Däniken,

folgte im März der coronabedingte

Lockdown und somit gezwungenermaßen

ein abruptes

Ende der Veranstaltungstätigkeit

im Alten Kino in der Liezener

Ausseer Straße. In der Hoffnung,

dass sich alles noch heuer wieder

normalisieren würde, verschob

man alle für das Frühjahr

geplanten Veranstaltungen in

den Herbst und Winter.

Um möglichst sicheren und unbeschwerten

Kulturgenuss bieten

zu können, erarbeitete man

überdies ein umfangreiches Corona-Präventionskonzept,

das

u. a. Desinfektionsspender an

allen Zugängen, Kontaktformulare

für ein mögliches Contact

Tracing, gratis Schutzmasken für

alle Besucher u. a. m. vorsah.

Die Gesundheit und Sicherheit

aller im Cult.urzentrum Altes

Kino Liezen sollte so gut wie

möglich garantiert sein.

Eine Verschiebung von vielen: Der Auftritt von Leo Kyséla, eigentlich

für den 19. September geplant, findet nun am 30. April statt.

Weil sich aktuell aber die Lage

wieder verschärft und über der

Kulturbranche im Herbst erneut

das Damoklesschwert eines

möglichen Shutdowns schwebt,

hat sich das Cult.urzentrum Altes

Kino nach reiflicher Überlegung

und in Absprache mit den

Künstlern und Veranstaltern dafür

entschieden, alle für heuer

geplanten Veranstaltungen ins

nächste Jahr zu verschieben.

Durch die wieder verschärften

Maßnahmen und wechselnden

Verordnungen werden die ohnehin

schon merklich zögernden

Kulturfreunde aktuell noch

weiter verunsichert und blieben

zum Teil fern, begründet Cult.

Events die Entscheidung.

Karten behalten Gültigkeit

Alle bereits gekauften Karten

behalten ihre Gültigkeit, können

bei Bedarf aber auch bei

der jeweiligen Vorverkaufsstelle

zurückgegeben werden. Der

Kulturverein und die Künstler

hoffen jedoch, dass möglichst

viele ihre bereits erstandenen

Karten behalten und die Veranstaltungen

an den Ersatzterminen

2021 besuchen und

so das gemeinnützige Projekt

Cult.urzentrum Altes Kino Liezen

sowie die Künstler unterstützen.

n

Foto: Thomas Luef

3


Donnerstag,

08.10.2020

■ Hinterstoder, „Talschluss“ –

Sonderausstellung im Alpineum

Hinterstoder, täglich geöffnet,

genaue Uhrzeiten siehe www.

urlaubsregion-pyhrn-priel.at.

■ Liezen, „Bilder ohne Worte“

– Ausstellung von Eugen Haller,

Kunstgalerie in der Arkade, Mo -

Fr 9 - 18 Uhr, Sa 9 - 17 Uhr.

Bad Aussee

Samstag, 10. Oktober

Frech, saftig, steirisch

VERANSTALTUNGS-

HIGHLIGHTS

Oktober/November

Haus präsentiert ein amüsantes

Verwirrspiel rund um den Hochzeitstag

des Ehepaares Brandl,

Festsaal Mittelschule Haus, 20

Uhr. Weitere Termine: 10.10. um

20 Uhr, 11.10. um 14 Uhr.

Foto: KK

4

Foto: KK

■ Bad Aussee, „Jahrhunderte

im Dienst des Salzwesens“ –

Ausstellung im Kammerhofmuseum

über die Geschichte des

spätgotischen Baus, welcher

bis 1926 als wirtschaftliches

und politisches Zentrum des

Ausseerlandes galt, täglich bis

Ende Oktober von 10 - 17 Uhr.

■ Altaussee, „Jedermanns

Sommerfrische“ – Ausstellung

über die Wurzeln der Salzburger

Festspiele, Literaturmuseum,

täglich bis Ende Oktober außer

sonn- und feiertags von 14:30

- 17 Uhr.

■ Wildalpen, „Wildapfel pur“

– Gemütliche Wanderung durch

die Streuobstwiesen der Eisenwurzen,

Treffpunkt: Einfahrtsbereich

Campingplatz Wildalpen,

16 Uhr. Info und Anmeldung

unter www.gesaeuse.at. Weitere

Termine: 15., 22. und 29.10.

Foto: Manfred Werner

Styrian Word Beat „Kopf über Loch“ oder „Bia & Marülln“ … Wenn

Johannes Silberschneider zur literarischen Wortwahl schreitet und

mit seinen Jungs von „Stub’n Tschäss” kongenial harmoniert, dann

swingt die Bühne. Ironische, provokante und v. a. humorvolle Texte

mit genialer und authentischer Mundart werden vom österreichischen

Schauspieler unnachahmlich interpretiert

Hotel Die Wasnerin, 20:30 Uhr

Liezen

Donnerstag, 15. Oktober

Vio-Flöten-Mischung

Kammermusikkonzert aus der Konzertreihe

„Vier Jahreszeiten”. Die Querflöte

gilt als die instrumentale Innovation

des 19. Jahrhunderts und fusioniert in

diesem Konzert mit der seit jeher in

der Klassik populären Besetzung des

Streichquartetts. Ajda Mori – Flöte, Roman

Krainz – Violine, Eva Moser – Violine,

Elisabeth Mori – Viola, Maria Gfrerer – Violoncello.

Kulturhaus, 19 Uhr

Foto: KK

Freitag,

09.10.2020

■ Landl, „Geologie am Teller“

– Brunch mit Nationalparkspezialitäten,

der Steindolmetscher

Wolfgang Riedl erzählt, was Produkte

des Alltags mit Steinen zu

tun haben und welche Steine

wir täglich essen, Hoamat Großreifling.

Infos und Anmeldung

unter Tel. 0664/5010558 oder

www.steinundzeit.at.

Foto: Stein und Zeit

■ Bad Aussee, „Lederhose &

Trachtenhut“ – Stadtführung

durch das Zentrum von Bad

Aussee, Treffpunkt: Tourismusbüro,

16 Uhr. Anmeldung unter

Tel. 0699/12452112.

■ Rottenmann, Kurrentschrift-

Workshop mit Anna und Peter

Gutschlhofer, GH Alter Hofer, 18

Uhr.

Foto: Stefan Leitner

■ Rottenmann, Vortrag zum

Thema Familienforschung mit

Mag. Franz Jäger vom Landesarchiv,

GH Alter Hofer, 19:30 Uhr.

■ Haus im Ennstal, „Hochzeitstag

mit Hindernissen“ –

Die Theaterrunde Weißenbach/

Foto: Barbara Pacejka

Stainach-Pürgg

Dienstag, 20. Oktober

Eva Rossman

Lesung aus dem neuesten Mira-

Valensky-Krimi „Heißzeit 51“.

Hochwasser auf dem Markusplatz

in Venedig. Das weiße Sweatshirt

liegt eng an Julias durchnässtem

Körper, sie hält ein Schild hoch:

CHANCE! Die Bilder gehen um die

Welt. Einen Tag später ist die Klimaschutzheldin

tot … Gar nicht so einfach, die Welt zu retten.

CCW, 19 Uhr

Samstag,

10.10.2020

■ Windischgarsten, „Am Weg

zur Waldwildnis“ – Nationalpark-

Kalkalpen-Ranger-Tour, Infos

und Anmeldung unter Tel.

07562/5266-17.

■ Liezen, Mega-Lagerabverkauf

bei TimberTown mit riesiger

Auswahl an Böden zu sensationellen

Aktionspreisen. Selzthaler

Straße 2, 8 - 12 Uhr.

■ Windischgarsten, „Kunst

& Krempel“ – Karitativer Floh-


ORF sucht die

schönsten Plätze

Seit mittlerweile sieben Jahren beschert „9 Plätze – 9 Schätze“

dem ORF am Nationalfeiertag Quoten jenseits der Millionengrenze.

In der steirischen Vorauswahl für die Sendung war mit

dem Pürgschachener Moor auch ein Ort aus unserer Region.

Foto: ORF/Schöttl

Handl Tyrol Schmankerl

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Aktion gültig von 08. bis 21. Oktober

Neben dem Teufelstein, ein

Kult- und Kraftplatz in den

Fischbacher Alpen, und der

Strutz-Mühle, eine romantische

Schaumühle am Schwarzbach

in der Südweststeiermark, war

das Pürgschachener Moor einer

der drei Plätze, die für die

steirische Vorauswahl nominiert

wurden. Vom 30. September bis

2. Oktober wurden die drei Nominierten

vom steirischen ORF-

Landesstudio in Fernsehen, Radio

und Internet vorgestellt, von

2. bis 4. Oktober lief das Voting.

Wer die grüne Mark in der TV-

Show „9 Plätze – 9 Schätze“

vertritt, wurde am 6. Oktober

und damit nach Druck dieser

Ausgabe verkündet. Wie in der

Steiermark standen auch in

allen anderen Bundesländern

drei Orte in der Vorauswahl.

Die neun Sieger werden am 26.

Oktober um 20:15 Uhr auf ORF 2

präsentiert, am Ende der Sendung

wird der schönste Platz

Österreichs gekürt. Im Vorjahr

ging der Sieg übrigens nach Vorarlberg,

an den auf 1.970 Meter

Seehöhe liegenden Lünersee.

Das Pürgschachener Moor

Das auf Ardninger Gemeindegebiet

gelegene Pürgschachener

Moor zählt zu den

schönsten und letzten Hochmooren

der Alpen. Eingebettet

im Talboden des Ennstals

erstreckt sich hier auf mehr als

50 Hektar ein Naturparadies,

das auch mit seiner einzigartigen

Tier- und Pflanzenwelt

verzaubert. Zwergspitzmaus

und Wachtelkönig finden sich

hier ebenso wie der Sonnentau

und verschiedene Arten

von Flechten. Die Torfschicht

ist bis zu sieben Meter dick –

ein wichtiger Kohlenstoffspeicher.

Früher wurde der Torf als

Heizmaterial abgebaut, heute

ist das Moor streng geschütztes

Gebiet.

Dank des Naturerlebniswegs

und Aussichtskanzeln ist die

Faszination des Pürgschachener

Moors auch für Besucher erlebbar.

Los geht’s beim Parkplatz

in Ardning, es warten 13 Stationen

und ein Naturbereich, der

in eineinhalb bis zwei Stunden

rücksichtsvoll, weil Natura-

2000-Fläche und als schützenswertes

Feuchtgebiet von

internationaler Bedeutung auch

Ramsar-Gebiet, entdeckt werden

möchte. Der Weg durchs

Moor ist auch ein idealer Wanderweg

für Kinder. n

Handl Kletter Maxi

Ob als kleine Stärkung unterwegs oder

als Knabberspaß in der Schulpause: Die

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Seit jeher wird diese Tiroler

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Bergwandern verwendet.

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Wer gerne kocht, weiß:

Diese mild-würzigen feinen

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Speckwürfel sind als

raffinierte Zutat in der

Küche kaum wegzudenken.

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Der Tiroler Speck g.g.A. Karreespeck ist

seit jeher der feinste Speck aus besonders

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6

markt unter dem Motto „Stöbern

– staunen – helfen“, Güterweg

Mossfeld neben Golfplatz, ab

10 Uhr. Weitere Termine: 17.,

24. und 31.10.

■ Gröbming, „Räuchern im

Jahreslauf“ – Workshop zum

Thema alte und neue Räuchertraditionen,

die alle Generationen

begeistern, Kulturhalle

Gröbming, 10 - 16 Uhr. Anmeldung

unter Tel. 03612/22531

oder bk-liezen@lk-stmk.at.

■ Altaussee, Klassischer Klavierabend

mit Ingrid Falkensteiner,

Hotel Seevilla, 20 Uhr.

Weitere Termine: 12., 17., 19., 26.

und 31.10.

■ Admont, „Admonter Orgelherbst“

– 3. Konzert mit Lydia

Schimmer und Lukas Grimm mit

Werken von Beethoven, Hesse

u. a., Stiftskirche, 20 Uhr.

Foto: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer

■ Bad Aussee,„Frech, saftig,

steirisch“ – Mit genialer Mimik

und authentischer Mundart

interpretiert Johannes Silberschneider

literarische Feinheiten

von Herms Fritz, Hotel Die

Wasnerin, 20:30 Uhr.

■ Schladming, „Songwriting

meets Fingerstyle“ – Abwechslungsreiches

Pop- und Rockkonzert

mit Blueseinschlag mit

dem deutsch-österreichischen

Gitarrenduo „Roggers & Harrison“,

Klang-Film-Theater, 20 Uhr.

Montag,

12.10.2020

■ Liezen, „Gebetsroither Days“ –

Egal ob Neueinsteiger oder Campingprofi,

die neuesten Trends

kennenlernen und von Sonderangeboten

profitieren, Weißenbach

b. Liezen, täglich bis 17. Oktober.

Donnerstag,

15.10.2020

■ Liezen, „Vio-Flöten-

Mischung“ – Kammermusikkonzert

aus der Konzertreihe

„Vier Jahresezeiten“, Kulturhaus

Liezen, 19 Uhr.

Foto: ORF

Foto: KK

Bad Mitterndorf

Samstag, 24. Oktober

Vormärz spricht!

VERANSTALTUNGS-

HIGHLIGHTS

Oktober/November

Es herrscht Aufregung am österreichischen

Hof – Vormärz

ist nicht aufzufinden. Er hat

etwas von einem Kabarettauftritt

gesagt. Nein, gesagt

natürlich nicht. Er hat es irgendwie

zu verstehen gegeben.

Und dann ist er aus dem

Schloss geeilt. Rudi Schöller

ist bekannt als stummer Diener Vormärz aus „Wir sind Kaiser“.

Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen …

Woferlstall, 19:45 Uhr

Bad Aussee

Sonntag, 25. Oktober

ER und Band

„ER und Band“, das sind Alfred Jaklitsch

von den „Seern“, Ernst Gottschmann

von den „Hardbradlern“, Aaron

Thier von der „EAV“, Alex Meisl, der u.

a. Bassist des malischen Musikers Mamadou

Diabate ist, und Verena Schön

vom Duo „The SaVers“. Beim Konzert

in Bad Aussee wird diese Supergroup

ein breites Spektrum bieten, das von

Rock 'n' Roll bis Ballade, von unplugged bis zum Gitarrengewitter

reicht. Jaklitsch: „Ein Lebenszeichen von uns, weil Musik live immer

noch am intensivsten zu genießen ist!“

Kur- und Congresshaus, 20 Uhr

Stainach-Pürgg

Freitag, 30. Oktober

Theater Trittbrettl

Das alte Tonband seines verstorbenen

Vaters führt Heini

zurück zu seinen Kindheitserinnerungen.

Er fängt an,

die Welt seiner Kindheit zu

rekonstruieren: Ein Kind, das

fantasievolle Landschaften

und Abenteuer, tiefe Gefühle und Selbstdarstellung erforscht und

die Welt, in der er lebt, und ihre Spannungen und Trauer im Spiel

zu bewältigen versucht und dadurch den Weg zur Kunst des Puppenspiels

findet.

Foto: Jaqueline Korber

Freitag,

16.10.2020

■ Windischgarsten, „Spiel

mit dem Zufall: Die eigene Spur

finden“ – Dreitägiger Acrylmalkurs

mit Burgi Steininger,

Kulturhaus Römerfeld, 14 Uhr.

Infos und Anmeldung unter Tel.

0650/8775150 oder www.burgisteininger.at.

Samstag,

17.10.2020

■ Admont, „Von der Beobachtung

zum Motiv“ – Zweitägiger

Fotokurs der Fotoschule Gesäuse,

spontanes, situationsabhängiges

und intuitives Fotografieren. Infos

und Anmeldung unter www.

naturschutzakademie.com.

■ St. Gallen, „Krapfen backen

kann jeder“ – Workshop mit

Fokus auf die typischen Krapfenspezialitäten

der Region, vom

Teig zum fertigen Gebäckstück,

Mittelschule Weißenbach/Enns,

9 - 13 Uhr. Anmeldung unter Tel.

03612/22531 oder bk-liezen@lkstmk.at.

Montag,

19.10.2020

■ Bad Aussee, „Die perfekte

Kandidatin“ – Eine junge Ärztin

möchte in Saudi-Arabien bei der

Kommunalwahl antreten, doch

dies stößt in der von Männern

dominierten Welt keineswegs

auf Zuspruch, Kino im Kur- und

Congresshaus, 20 Uhr.

Dienstag,

20.10.2020

■ Stainach-Pürgg, „Heißzeit 51:

Gar nicht so einfach, die Welt zu

retten“ – Lesung mit Eva Rossmann

aus ihrem neuesten Mira-

Valensky-Krimi, CCW, 19 Uhr.

Mittwoch,

21.10.2020

■ Stainach-Pürgg, „Seniomsed“

– Konzert mit dem

großartigen „Wayne Darling

Trio“, CCW, 20 Uhr.

CCW, 17 Uhr

Foto: KK


4C

4C

4C

4C

Österreichs beliebteste

Ausflugsziele

Ausflüge mit Kindern waren

diesen Sommer sehr

gefragt. Das Portal www.

familienausflug.info hat

auf Basis von 1,3 Millionen

Seitenaufrufen und aus einer

Auswahl von mehr als

5.000 Orten die beliebtesten

Ausflugsziele ermittelt.

Zu den Top-Fünf-Familienregionen

in Österreich zählen das

Salzkammergut, der Neusiedler

See, Graz und Umgebung,

die Urlaubsregion Schladming-

Dachstein sowie das Hochland

des Mühlviertels. Zu den fünf

gefragtesten Attraktionen zählen

der Fantasia Erlebnispark

im salzburgischen Straßwalchen,

die Kittenberger Erlebnisgärten

in Schiltern bei Langenlois

in Niederösterreich,

Burg Forchtenstein im Burgenland,

der Wassererlebnispark

im steirischen St. Gallen

und der Baumkronenweg in

Kopfing in Oberösterreich. Im

Coronasommer war das Interesse

an Familienausflügen

besonders groß. Im Vergleich

zum Vorjahr haben sich die

Zugriffe und Seitenaufrufe

auf www.familienausflug.info

mehr als verzwanzigfacht, wie

die Betreiber berichten. n

Loidl Spezialitaten

Jetzt in Aktion!

Aktion gültig von 08. bis 21. Oktober

Foto: Stefan Leitner/Gesäuse

Foto: Fröschl

Der Wassererlebnispark St. Gallen: beliebtestes steirisches Ausflugsziel

und auch österreichweit unter den Top Fünf.

Fröschl Multimedia hat

eröffnet

Seit 1. Oktober ist die Liezener

Innenstadt um einen neuen

Betrieb reicher. Thomas Fröschl

(r.) eröffnete in der Hauptstraße

ein Fachgeschäft für Computer,

Kameras und Co. Auch

Reparaturleistungen u. a. m.

werden angeboten.

Bei der Eröffnung am 30.

September war auch Bürgermeisterin

Roswitha Glashüttner

zugegen, die sich freute,

dass der Leerstand im Liezener

Zentrum damit wieder ein

klein wenig reduziert werden

konnte. n

Loidl Verhackert

Diese typische steirische Spezialität wird

hergestellt nach spezieller Rezeptur

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aus Selchfleisch und luftgetrocknetem

Rückenspeck. Die rustikale Würzung

prägt den typischen Geschmack., 200 g 1,99

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In über 60 Reifekammern erlangen

die Loidl Salamis ihren vollen Genuss.

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Gebraten, über Buchenholz mild

geräuchert. Der typisch würzige

Geschmack wird durch die sorgfältige

Auswahl erlesener Gewürze

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Knapp 10 Minuten vor dem Genuss aus

dem Kühlschrank nehmen. So entfaltet

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Donnerstag,

22.10.2020

■ Bad Mitterndorf, Geführte E-Bike-Tour,

sportliche Tour von der Skisprungschanze

Kulm – Salza Stausee – Gröbming – Viehbergalm

– Miesbodensee – Salza Stausee – Kulm,

10 Uhr. Anmeldung unter Tel. 03623/2202.

■ Öblarn, „Manuel Randi Trio“ – Konzert

der drei Musiker Randi, Stagni und Punzi,

die mit ihren Instrumenten zu einer wahren

Einheit verschmelzen und ihr Publikum

mit ganz leisen Tönen bis hin zu feurigen

Flamencorhythmen begeistern, [ku:L] in der

Freizeithalle, 20 Uhr.

■ Admont, „Stein- und Baugeschichten“

– diese Spezialführung entführt in die Entstehungsgeschichte

des Stifts sowie die

Erdgeschichte der Materialien. Tauchen Sie

ein in die Wunderwelt der Steine mit Steindolmetscher

Wolfgang Riedl, Stift Admont,

14:30 Uhr. Anmeldung unter Tel. 03613/2312-

604 oder museum@stiftadmont.at.

Dienstag,

03.11.2020

■ Stainach-Pürgg, „This land is my land“

– Dokumentarfilm der amerikanisch-österreichischen

Regisseurin Susanne Brandstätter,

die Trump-Wähler in Ohio besucht und dort

den Mikrokosmos der zutieftst gespaltenen

USA entdeckt, CCW, 19:30 Uhr.

Foto: KK

8

Freitag,

23.10.2020

■ Liezen, Ausstellung der Künstlerin Bettina

Brandstätter, Kunstgalerie in der Arkade,

Mo - Fr 9 - 18 Uhr, Sa 9 - 17 Uhr.

■ Admont, Feierliche Segnung der Sternenkinder-Gedenkstätte

durch Abt Gerhard

Hafner, Friedhof Admont, 15 Uhr.

■ Liezen, „Reise-Musiklarium“ – Musiktheater

mit Akrobatik, Tanz, Clownerie u. v. m.,

ein außergewöhnliches Erlebnis für die ganze

Familie, Bibliothek Liezen, 15 Uhr.

Foto: KK

Foto: Stefan Walser

Samstag,

24.10.2020

■ Admont, „Wilde Wälder“ – Fotowanderung

im Nationalpark Gesäuse, mit einfachen

Hilfsmitteln und Tricks zu guten Bildern. Infos

und Anmeldung unter www.naturschutzakademie.com.

Weiterer Termin: 25.10.

Foto: Heinz Mitteregger

■ Bad Mitterndorf, „Vormärz spricht“ –

Kabarett mit Rudi Schöller, dem stummen

Diener aus „Wir sind Kaiser“, der dieses Mal

ganz schön viel zu erzählen hat, Woferlstall,

19:45 Uhr.

Sonntag,

25.10.2020

■ Bad Aussee, „ER und Band“ – Besonderes

Musikerlebnis in besonderen Zeiten,

Kur- und Congresshaus, 20 Uhr, Info unter

Tel. 0676/6045831.

■ Schladming, „Die Herausforderungen für

den Bauernstand in einer Tourismusregion“

– Vortrag von Siegfried Steiner mit dem Beispiel

der Region Schladming/Ramsau, Klang-

Film-Theater, 19 Uhr.

■ Windischgarsten, Geführte E-Bike-Genusstour

von Windischgarsten zum Gleinkersee,

ca. 40 km, Dauer 4 - 5 Stunden, Anmeldung

unter www.emobility.co.at.

Freitag,

30.10.2020

■ Stainach-Pürgg, „Sonnenschein und

Regen“ – Kinder- und Jugendtheater mit

dem Theater „Trittbrettl“, CCW, 17 Uhr.

■ Öblarn, „Voodoo Jürgens“ – Der österreichische

Liedermacher gastiert mit seiner

Band „Ansa Panier“ und präsentiert mit „S

klane Glücksspiel“ sein neuestes Werk in

Richtung „Ohrwaschlkräuler“, [ku:L] in der

Freizeithalle, 20 Uhr.

Mittwoch,

04.11.2020

■ Stainach-Pürgg, „Rettet das Dorf“ – Dokumentarfilm

der österreichischen Regisseurin

Teresa Distlberger über neue Perspektiven

und Potenziale in unserer globalisierten Welt,

CCW, 19:30 Uhr.

Foto: KK

Beziehungsstress? Selbstzweifel?

Mangel an Selbstbewusstsein? Schicksalsschlag?

Sinnkrise? Negatives Kopfkino? Single?

Erfolg bleibt aus? Angst? Panikattacken?

Konflikte? Gesundheitliche Probleme?

VERÄNDERUNG – ABER WIE?

Ursachen erkennen – Zusammenhänge

verstehen & den Lösungsweg gehen!

AUFSTELLUNGSTAGE machen sichtbar, was

blockiert & befreit!

14.11.2020, jeweils 9 bis 14 Uhr,

Kulturhaus Liezen

Anmeldung

erforderlich unter

Tel. 0664/5242158,

weitere Infos unter

www.wiedergut.info.

Elke und Gerhard Wiedergut,

Admonter Straße 7, 8940 Liezen

Bitte beachten Sie: Abhängig von der aktuellen

Situation und Rechtslage betreffend

Covid 19 behalten sich die Veranstalter

auch kurzfristige Änderungen vor.

WERBUNG

Terminvorschläge

für den Veranstaltungskalender der

kommenden Ausgabe (Veranstaltungszeitraum

5.11. - 2.12.) werden unverbindlich bis 16.10.

per Mail (buero@lbn.at) entgegengenommen.

Foto: Stefan Leitner

Foto: Ingo Petramer


Ballschule Liezen mit Kursen in

acht Gemeinden

Im Sommer gegründet,

bietet die Ballschule Liezen

nun, seit Anfang Oktober,

die ersten Kurse, insgesamt

25, an.

Kinder brauchen Bewegung,

lieben das Spiel, wollen kreativ

sein. Genau da setzt die Ballschule

Liezen an und schafft

für Kinder ab drei Jahren ein

abwechslungsreiches Bewegungsangebot.

Immer dabei:

der Ball. „Der Spaßfaktor steht

bei uns im Vordergrund. Wir

bauen für die Kinder Parcours

auf, zeigen ihnen verschiedene

Ballsportarten, animieren

sie mit Fantasiereisen zu

mehr Bewegung und lassen

ihrer Kreativität freien Lauf“,

erklärt Gründer Peter Frey. Auf

spielerische Art und Weise lernen

die Kinder so ihren Körper

besser kennen, steigern ihre

Koordination, ihre Leistungsfähigkeit

und entwickeln ein

Gespür für den Ball.

Damit die Ballschule Liezen

sowohl die geplanten Nachmittagskurse

in Schulen und

Kindergärten anbieten kann,

wurden 14 Trainer ausgebildet.

Die ersten Kurse für Kinder unterschiedlicher

Altersgruppen

sind bereits gestartet, z. B. in

Liezen, Selzthal und Lassing,

oder starten demnächst, u. a.

in Rottenmann und Trieben.

Auch der erste Termin eines

Mamanet-Kurses in der Ennstalhalle

Liezen, der sich an Mütter

jeden Alters und an alle Frauen

ab dem 30. Lebensjahr richtet,

hat bereits stattgefunden. Alle

Kurse im Überblick gibt es auf

www.ballschule-frey.at. n

Ausseer

Betrieb im TV

Ab 15. Oktober begibt sich

ServusTV wieder auf Nachfolger-Suche

für heimische

Betriebe. Mit dabei: digi-

ART Photography aus Bad

Aussee.

Über 42.000 kleine und mittlere

Unternehmen stehen in

den nächsten Jahren vor der

Betriebsübergabe. Rund ein

Drittel der Eigentümer findet

keinen Nachfolger in der eigenen

Familie. Um sie geht es in

der Sendereihe „Die Nachfolger

– Mein Betrieb wird dein

Betrieb“. Es werden die unterschiedlichsten

Familienbetriebe

– vom Geigenbauer über

den Möbeldesigner bis hin

zum Dorfwirt – vorgestellt und

Lust darauf gemacht, eventuell

selbst in eines der Unternehmen

einzusteigen.

Foto: Ballschule

Gery Seidl: „HOCHTiEF“

In seinem neuen Soloprogramm beschäftigt sich der Wiener

Kabarettist u. a. mit dem Glück, in der vermeintlich „Besten

aller Zeiten“ zu leben.

Hoch und tief – lasst uns surfen

auf den Wellen des Lebens!

Bleibt die Suppe auch dünn, wir

löffeln sie brav, steckt doch in

jedem von uns ein tapferer

kleiner Don Quijote. Nur sind

unsere Windmühlen längst digitalisiert.

Und abends, wenn

wir erschöpft in die Federn

sinken, kauen wir noch die

To-do-Liste für den nächsten

Tag durch. Doch hoch und tief

ist immer nur der Blickwinkel,

denn am Ende des Lebens zählen

nur die Momente, in denen

wir glücklich sind. n

Gewinnspiel

Die WOHIN verlost

2 x 2 Karten für

Gery Seidl am 23. Oktober

im Kulturhaus Liezen.

Schicken Sie für die Teilnahme

bis Mittwoch, den 14. Oktober,

eine E-Mail mit Ihrem Namen

und dem Betreff „Seidl“ an

gewinnspiel@wohin-imbezirk.com.

Zu den vorgestellten Betrieben

gehört auch die in Bad Aussee

ansässige Werbeagentur digi-

ART Photography von Ralf Tornow,

dessen Betrieb zusammen

mit einem Alpakabauern-Ehepaar,

einem Geigenbaumeister

und einem Wirtshaus in der

ersten Sendung an der Reihe

ist. Tornow ist seit über 35 Jahren

professioneller Fotograf

und leitet seit rund 25 Jahren

die Werbeagentur. Klingt interessant?

Nun, dann am 15. Oktober

um 21:10 Uhr einschalten. n

9

„HOCHTIEF“

Foto: Jeff Mangione. WERBUNG

Kabarett mit Gery Seidl

Freitag, 23. Oktober,

20 Uhr

Kulturhaus Liezen

VVK-Karten:

Raiffeisenbanken, Ö-Ticket,

www.fg-events.at

Ralf Tornow, Inhaber von digi-

ART Photography, sucht im TV

einen Nachfolger.

Foto: ServusTV/Degn Film


Narzissenfest 2021 mit einer Premiere

Beim größten Blumenfest Österreichs wird Stadt- und Bootskorso im nächsten Jahr erstmals an einem Ort, nämlich

in Grundlsee, ausgetragen.

10

Fotos: Martin Huber/Narzissenfestverein

„Nächstes Jahr soll es auf alle

Fälle ein Narzissenfest geben.

Coronabedingt schlagen

wir einen neuen Weg ein“,

erklärt Narzissenfestobmann

Rudolf Grill. Stadt- und Bootskorso

werden an einem Austragungsort

Premiere feiern.

Am Festsonntag werden die

Figuren zwischen Seeklause

und Seepavillon unterhalb des

Gemeindeamts präsentiert. Am

Nachmittag findet der Bootskorso

traditionell auf dem See

statt. Der Shuttledienst zwischen

verschiedenen Austragungsorten

wäre eine große

Herausforderung gewesen, die

so wegfällt, wie Grill erklärt.

Magische Kooperation

An den vielen Veranstaltungen

rund um das Narzissenfest will

der Verein unter Einhaltung

Die Figur „Tom & Jerry” begeisterte 2019 beim Bootskorso

am Grundlsee.

FR 23.10.

LIEZEN

KULTURHAUS

T: R, Ö-T

.-.

GERY SEIDL

- HT -

LUIS SÜDTIROL

- OSCHPELE -

D B B!

DO 19.11.

LIEZEN

KULTURHAUS

T: R, Ö-T

.-.

vorgegebener Sicherheitsstandards

festhalten. „Wir überlegen,

den Maitanz der Kinder in

den Kurpark zu verlegen und

Highlights wie die Modenschau

zwei Mal anzubieten“, berichtet

der Narzissenfestobmann.

Im nächsten Jahr soll es auch

wieder einen Volksmusikabend

geben. Neu: Erstmals in der Geschichte

des Narzissenfestvereins

gibt es eine Kooperation

mit dem Magischen Ring Austria.

So werden Künstler an den

Narzissenfesttagen ihr Können

in Bad Aussee und Grundlsee

zum Besten geben.

Narzissenfest 2021

Genauer Termin für das Fest

im nächsten Jahr ist der 27.

bis 30. Mai. Es wird sich dabei

um die bereits 61. Auflage der

Veranstaltung handeln. Den

Narzissenfestverein gibt es

„Elza Grimm“ veröffentlicht

Debütalbum

Nach der Veröffentlichung der

Single „King Kong“ im Juni ist

nun das dazugehörige Album

„Trash Figures“ des Bad Ausseers

Daniel Bernhardt aka

„Elza Grimm“ erhältlich.

Die amtierende Narzissenkönigin

Sabrina Kranabitl freut

sich auf die Neuauflage.

noch nicht ganz so lange, aber

immerhin auch schon seit 1983.

Seit Jänner 2019 ist Rudolf Grill

Obmann des Vereins. Er und

sämtliche Vereinsfunktionäre

üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich

aus. 3.000 Helfer aus der Region

beteiligen sich an den Arbeiten

am Fest, das für die Region Ausseerland-Salzkammergut

große

wirtschaftliche und touristische

Bedeutung hat. n

Für sein knapp 35-minütiges

Konzeptalbum hat sich Bernhardt

drei Jahre Zeit genommen.

Als Inspiration dienten ihm dabei

Ikonen der Populärkultur

aus der ersten Hälfte des 20.

Jahrhunderts. Durch gezielte

Querverweise auf die Gegenwart

versprüht das Erstlingsalbum

aber stets einen brandaktuellen

Zeitgeist. Der Sound:

eine Mischung aus Electro Pop

und Indie Rock, sehr beat- und

basslastig, kombiniert mit englischen

und deutschen Texten.

Wer sich darunter nichts vorstellen

kann, sollte auf Youtube in

die zweite Singleauskoppelung

„Mata Hari“ reinhören. Das Album

gibt es als Download und

Stream auf Amazon und Spotify,

als Hardcover-CD auf Anfrage

unter music@elzagrimm.com. n

Foto: KK


Foto: Pesendorfer

Foto: KK

Romandebüt einer jungen

Ennstalerin

Mit „Liebe ist kein Weihnachtsgeschenk“ veröffentlichte Melanie Pesendorfer Ende

September ihr erstes Buch.

Melanie Pesendorfer aus

Mitterberg hat kürzlich ihren

Romanerstling veröffentlicht.

Pesendorfer ist gebürtige

Mostviertlerin, erblickte 2004

in Lilienfeld in Niederösterreich

das Licht der Welt und

lebt mit ihren Eltern und ihren

drei älteren Brüdern seit einigen

Jahren in der Gemeinde

Mitterberg-Sankt Martin. Nach

Beendigung ihres 9. Schuljahres

begann sie im September

dieses Jahres in Schladming

eine Lehre als Konditorin.

So einfach kann Rhetorik sein!

Der Stainacher Thomas Lösch ist seit 18 Jahren erfolgreicher Trainer und Coach in den Bereichen

Rhetorik und Kommunikation. Kürzlich ist sein erstes Buch erschienen.

„Freie Rede“, so der Titel des

Werks, ist ein unterhaltsames,

leicht zu verstehendes

Praxisbuch voller Geschichten

aus dem Leben, die zu einem

großen Teil im Bezirk Liezen

Neben ihren Hobbys Backen,

Kochen und Zeichnen ging sie

schon in jungen Jahren auch

einer weiteren Leidenschaft,

dem Schreiben, nach. Vor Kurzem

ist nun ihr literarischer

Erstling, der Jugendroman

„Liebe ist kein Weihnachtsgeschenk“,

im Novum-Verlag

erschienen.

Liebe und Intrige

Hauptfigur in Pesendorfers Roman

ist ein junges Mädchen

namens Nelia, die in der Woche

vor Weihnachten gemeinsam

mit zwei Freunden in die

Berge von Dänemark fährt,

um dort eine harmonische Urlaubswoche

zu verbringen, bevor

am Weihnachtsabend die

Familien nachkommen. Der Urlaub

beginnt denkbar schlecht,

weil Nelia auf der Hinfahrt ihr

Armband, ein Erbstück von

ihrer Großmutter, verliert,

doch die Begegnung mit dem

Nachbarsjungen Luke, in den

sie sich bis über beide Ohren

verliebt, hebt ihre Stimmung

angesiedelt sind. Das Buch

soll aber nicht nur unterhalten

und informieren, es liefert dem

Leser auch eine ganze Reihe

an leicht umsetzbaren Praxistipps.

„Hören wir damit auf,

immer nur andere Menschen

zu bewundern, wie sicher und

souverän sie ankommen. Das

können wir selbst genauso

gut!“, ist der Autor überzeugt.

„Freie Rede“ ist im Morawa-

Verlag erschienen und u. a. in

der Stadtbuchhandlung in der

Arkade Liezen erhältlich.

Der Autor

Thomas Lösch kommt aus der

Gemeinde Stainach-Pürgg und

schon bald wieder. Dann aber

muss Nelia feststellen, dass

Luke offenbar nur seine Ex-

Freundin eifersüchtig machen

wollte, die zu allem Überfluss

auch noch plötzlich vor der Tür

steht. Und als ob das nicht

schon genug wäre, steckt hinter

all dem auch noch eine

waschechte Intrige, die die

junge Protagonistin mithilfe

ihrer Freundinnen aufklären

muss. Am Ende wartet eine

unglaubliche Überraschung

auf Nelia. n

Foto: Novum

war lange in der Privatwirtschaft,

u. a. bei der Landgenossenschaft

Ennstal und für

die Landmarkt KG, tätig. Bereits

seit Jahrzehnten begeistert sich

Lösch aber auch für Rhetorik

und Kommunikation. „Im Alter

von 26 Jahren“, erzählt er,

„übernahm ich die Funktion

des Obmanns im Musikverein

Stainach. Bereits damals lautete

mein Credo: Die Kameraden

hinter mir sollen sich nicht

schämen müssen, wenn ich das

Mikrofon in die Hand nehme.“

Seit 2002 führt er gemeinsam

mit Ehefrau Manuela ein erfolgreiches

Seminar- und Beratungsunternehmen.

n

BUCHTIPP

von Michaela Santer

»7 MAL ANDERS«

Jamie Oliver zeigt, wie wir

unsere Lieblingszutaten

sieben Mal anders neu erfinden

können – in mehr als

120 neuen, aufregenden und

köstlichen Rezepten.

Jamie hat Menschen wie Ihnen

und uns in die Einkaufstüten

geschaut, um herauszufinden,

welche Lieblingszutaten wir

Woche für Woche kaufen. Wir

sprechen von den Grundnahrungsmitteln,

die wir alle nahezu

automatisch in den Einkaufswagen

legen. Anstatt zu ändern,

was wir kaufen, zeigt uns Jamie

neue geniale Ideen, wie wir unsere

Lieblingszutaten mal ganz

anders zubereiten können. Jedes

Rezept kommt mit höchstens

acht Zutaten aus.

Ich weiß, wir haben alle genug

Kochbücher zuhause, aber dieses

sollte auf keinen Fall fehlen – es

ist alltagstauglich und zeitgemäß.

Deshalb wünsche ich Ihnen

viel Glück beim Gewinnspiel!

... und natürlich gibt es das Buch

auch bei uns in der Stadtbuchhandlung

zu kaufen ;-)

Ihre Michaela Santer

GEWINNSPIEL

Sie möchten dieses Buch gewinnen?

– Schreiben Sie bis 14.

Oktober eine E-Mail mit Ihren

Kontaktdaten und dem Betreff

„7 MAL ANDERS“ an gewinnspiel@wohin-im-bezirk.com.

11


12

Foto: Karl

„Bloße Meditation ist zu langweilig“

Corona machte Extremradler

Marc Gerhart bei den

Rennplänen des heurigen

Jahres in den meisten Fällen

einen Strich durch die Rechnung.

Langweilig geworden

ist dem Altirdninger aber

trotzdem nicht, hat er doch

kürzlich den Schritt in die

Selbstständigkeit gewagt.

In einem normalen Jahr hätte

Gerhart im Herbst bereits

tausende Rennkilometer in

den Beinen, nimmt er doch

eigentlich regelmäßig an internationalen

Bikepacking-

Wettkämpfen teil. Im Coronajahr

2020 war bislang jedoch

alles anders, nur ein einziger

Rennantritt steht zu Buche,

und zwar beim Vosges2Black-

Forest. Im Vorjahr konnte der

gebürtige Oberösterreicher

dieses über 1.000 Kilometer

und 20.000 Höhenmeter führende

Event für sich entscheiden,

heuer war aber bereits

nach 340 Kilometern Schluss,

wie er berichtet.

„Ich bin gut ins Rennen gestartet,

aber der sandige Untergrund

in den Vogesen in

Kombination mit dem vielen

Regen, das hat mir leider die

Bremsen zusammengeschliffen“,

berichtet Gerhart. Ein

technisches Gebrechen, das

ihn schlussendlich zur Aufgabe

zwang und die Titelverteidigung

vereitelte, weil „ich

meine Reservebremsbeläge

verloren habe, irgendwo im

Wald, als ich in der Tasche

herumgekramt habe“, wie der

Extremradler berichtet, und

auf die Schnelle kein Ersatz

aufzutreiben war.

Die Entscheidung zur Aufgabe

sei ihm nicht leichtgefallen,

berichtet der Irdninger, im

Nachhinein sei er darüber aber

heilfroh, weil er zu Hause bemerkt

habe, dass seine rechte

Vorbauklemme gebrochen war.

Das hätte im Rennen, etwa bei

einer schnellen Abfahrt, fatal

enden können. „Es gibt Bergabpassagen,

wo ich 80 km/h

fahre!“, so der Extremradler.

Glück im Unglück also.

Ersatzprogramm

Sofa statt Radsattel? Für den

Bikevagabunden, wie sich Gerhart

selbst bezeichnet, natürlich

keine Option, er fuhr im Sommer

u. a. die Trans Nationalpark

und die Tour de Alm. Weil letztere

„nur“ 188 Kilometer lang

und mit 5.410 Höhenmeter „relativ

harmlos“ ist, verschärfte er

die Herausforderung, indem er

während der Tour nur minimal

Kalorien zuführte und so den

Essensentzug trainierte.

Einen weiteren Entzug möchte

er eventuell bei einem für

Ende Oktober in Italien, in der

Nähe von San Remo, geplanten

Rennen trainieren, und

zwar den Schlafentzug. „Das

ist ein kürzeres Rennen, so um

die 350 Kilometer und 5.000

bis 6.000 Höhenmeter. Da

möchte ich maximal Powernaps

machen“, erzählt Gerhart

von seinen Plänen. Und für

den Winter plant er die eine

oder andere Bikepacking-Tour

mit Übernachtung im Freien.

Radrennen über Distanzen,

die andere mit dem Flugzeug

zurücklegen, Essensentzug u.

a. m. – der Altirdninger sucht

stets neue Herausforderungen,

liebt das Extreme. Da

überrascht es nicht, dass er

hobbymäßig auch Apnoetauchen

praktiziert. Rund vier Minuten

könne er die Luft anhalten,

berichtet er, das Tauchen

wirke auf ihn beruhigend.

„Bloße Meditation ist mir zu

langweilig“, sagt er.

Zeit fürs Unternehmen

Kein Nachteil ohne Vorteil:

Da viele Rennen abgesagt

wurden oder die Teilnahme

aufgrund der Reisebestimmungen

nicht möglich war,

blieb Gerhart mehr Zeit, sich

seinem kürzlich gegründeten

Unternehmen Mountains &

Cycling zu widmen. In seiner

Radwerkstatt in Altirdning

bietet er u. a. unterschiedliche

Services an, außerdem

ist er Bikefitting-Experte. Den

Frühling und Sommer habe er

einerseits genutzt, um seine

Werkstatt komplett einzurichten,

andererseits um Händlergespräche

zu führen. So

könne er jetzt beispielsweise

individuell an den Kunden

angepasste und in Europa

gefertigte Maßrahmen aus

Titan anbieten. „Da bin ich

sehr stolz darauf!“ n

Startschuss zur R7-Qualitätsoffensive

Der Ennsradweg soll auf

EuroVelo-Standard weiterentwickelt

werden. Besondere

Herausforderung dabei sind

die Engstellen im Gesäuse.

Der steirische Abschnitt des

Ennsradwegs soll verbessert

werden, in puncto Streckenverlauf

etc. möchte man sich dabei

am EuroVelo-Standard des Europäischen

Radfahrerverbands

ECF orientieren.

In einer ersten Phase wurden

heuer deshalb die gesamten

142 Kilometer zwischen

Mandling und Altenmarkt bei

St. Gallen befahren und der

Ist-Zustand dokumentiert. Die

letzte Etappe wurde Ende Juli

inspiziert. Dabei wurden die

Engstellen im Gesäuse als besonders

große Herausforderung

identifiziert.

In einer zweiten Phase sollen

nun Handlungsempfehlungen

inklusive einer Kostenschätzung

ausgearbeitet werden. Dieses

Gesamtkonzept ist die Basis für

die Weiterentwicklung des R7,

die das Regionalmanagement

Liezen in Kooperation mit dem

Land Steiermark abwickeln

wird. Die Verbesserungsvorschläge

sollen noch diesen

Herbst präsentiert werden. n

Blick vom R7 Ennsradweg in den Nationalpark Gesäuse.

Foto: RML/Martin Gebeshuber


Gesäusefotograf 2020:

Mit Blumenbild zum Erfolg

Fotos: Christian Majcen, NP Gesäuse

Das Gesäuse mit Tourismusverband,

Nationalpark und

Stift Admont lud bereits zum

zweiten Mal zur Wahl des

Gesäusefotografen. Hunderte

Werke wurden dafür auf

Instagram eingereicht. Mit

einem Blumenbild in den

Haller Mauern holte sich

Christian Majcen den Titel.

„Das öffentliche Leben, alle

unsere Veranstaltungen und

Führungen stehen still. Da

hilft nur eins: in Gesäuse-Erinnerungen

schwelgen“, so rief

Herbert Wölger, Geschäftsführer

des Nationalparks Gesäuse,

im März Fotografen des

Landes auf, es ihm gleichzutun

und zudem bei der Wahl

des Gesäusefotografen 2020

mitzumachen. – Mit leichtem

Wehmut, sind doch Mitarbeiter

des Nationalparks von der

Teilnahme ausgeschlossen.

Infolge wurden unter dem

Hashtag #gesäusefoto2020

hunderte Gesäuse-Bilder auf

Instagram gepostet. Ende September

hatte die Jury die Qual

der Wahl, aus einer großen

Vielfalt an Naturfotografien mit

Landschaftsmotiven, Pflanzenbildern,

Tieren, Sternenhimmel

u. v. m. das Siegerbild 2020 zu

wählen. Nach mehreren Durchgängen

und einer Stichwahl

setzte sich schließlich Christian

Majcen aus der Stadt Haag mit

seinem Blumenbild in den Haller

Mauern durch und darf sich

über den Titel Gesäusefotograf

2020 freuen.

Entscheidung

„Das Gesäuse ist bekannt

für seine puristisch-düstere,

oft brachiale Bildsprache. Zu

dieser setzt Christian Majcen

gekonnt einen Kontrapunkt:

Das Bild besticht durch seine

Farbvielfalt, welche man sonst

oft auf Instagram vermisst“, so

die Jury zur Entscheidungsfindung.

Im Gegensatz zum vorjährigen

Siegerbild, das mit

einem klaren Sternenhimmel

punkten konnte, besticht das

Bild von Majcen duch eine

bunte, artenreiche Almwiese.

Der Titel „Gesäusefotograf 2020

wurde im Rahmen einer Sendung

im Nationalparkradio verliehen.

Andreas Hollinger vom

Nationalpark (l.) freut sich mit

Gewinner Christian Majcen (r.).

– Kitschig, könnte man meinen,

aber in solch herausfordernden

Zeiten wie diesen ist positiver

Kitsch wichtig, um Zuversicht

zu gewinnen. n


Freizeit

aktiv

Ab in die Natur!

Foto: michaeljung – stock.adobe.com

Wandern, wo die Luchse wohnen

Am Luchs Trail wandert man durch drei Schutzgebiete, deren wilde Wälder Heimat der größten Raubkatze Europas sind,

und legt dabei eine beachtliche Strecke zurück.

14

Der Luchs Trail wurde vor gut

zwei Jahren, am 19. September

2018, eröffnet. Er führt vom

oberösterreichischen Reichraming

über den östlichen Teil des

Bezirks Liezen nach Lunz am See

in Niederösterreich. Dabei durchquert

man die Nationalparks

Kalkalpen und Gesäuse sowie

das Wildnisgebiet Dürrenstein

– drei international anerkannte

Schutzgebiete, die auch Heimat

einer Luchspopulation sind.

Insgesamt sind am Pinselohr-

Weitwanderweg stramme 220

Kilometer und 12.000 Höhenmeter

zu absolvieren.

Die Schutzgebiete

Der 1997 gegründete und ein

Jahr später international anerkannte

Nationalpark Kalkalpen

befindet sich in den Oberösterreichischen

Voralpen. Seine

Fläche von über 20.000 Hektar

macht ihn zum zweitgrößten

Nationalpark Österreichs. Das

von wildem Wasser und steilem

Fels, aber auch Wald und

Almen geprägte Gesäuse ist

mit ca. 12.000 Hektar Fläche

der drittgrößte und mit 18 Jahren

– 2002 erfolgte die Gründung,

2003 die internationale

Anerkennung – jüngste Nationalpark

des Landes.

Das Wildnisgebiet Dürrenstein in

Niederösterreich erstreckt sich

über eine Fläche von rund 3.500

Hektar und beherbergt mit dem

Rothwald den größten Urwald

des Alpenbogens. 2017 wurde

es zum UNESCO-Weltnaturerbe

erhoben und reihte sich damit

in eine Liste mit namhaften

Gebieten wie dem Yellowstone

Nationalpark, den Galapagosinseln

oder der Serengeti ein.

Bedrohte Population

Nach der – vermutlich – kompletten

Ausrottung des Luchses

im Gebiet des Nationalparks

Kalkalpen wurde 2011 ein

Wiederansiedelungsversuch

gestartet und ein Tier aus der

Schweiz ausgewildert. Heute

durchstreifen das Schutzgebiet

im Reichraminger Hintergebirge

Der Luchs, auf dessen Spuren man am Weitwanderweg wandelt,

ist im Nationalpark Kalkalpen leider stark gefährdet.

drei Weibchen und drei Männchen,

die auch gerne ins Gesäuse

sowie des Wildnisgebiet

Dürrenstein überwechseln.

Jedoch: Der Kalkalpenpopulation

fehlt der Nachwuchs.

Zwar hatten alle drei Luchsinnen

schon einmal Junge, die

aber nicht überlebt haben. Ein

Jungtier konnte zuletzt 2018

nachgewiesen werden, im

vergangenen Jahr konnte keine

Reproduktion mehr festgestellt

werden. Beim Nationalpark

Kalkalpen ist man trotzdem guter

Dinge, dass es heuer wieder

Luchsnachwuchs geben wird.

Sichtung unwahrscheinlich

Auch wenn der Luchs Trail

durch Luchsgebiet führt, die

Chancen, dass man den großen

Beutegreifer zu Gesicht

bekommt, sind gering. Es kann

aber durchaus sein, dass einen

der Luchs gut versteckt im Wald

sitzend beobachtet, ohne dass

man ihn bemerkt. Und so darf

man sich der Großkatze auf

diesem Weitwanderweg zumindest

stets sehr nahe fühlen.

Foto: Max Mauthner/Gesäuse Foto: Nationalpark Kalkalpen/Kronsteiner

Der Luchs-Trail ist durchgehend gut markiert.


Beeindruckende Aufnahme von der neunten Etappe, auf der man die steirisch-niederösterreichische Landesgrenze überschreitet.

Fotos: Max Mauthner/Gesäuse

Die Etappen

Der Luchs Trail gliedert sich

in elf Tagesetappen. Technisch

gesehen weisen diese

maximal mittlere Schwierigkeit

auf, konditionell ist der

Weitwanderweg aber recht

anspruchsvoll.

Etappe 1:

Die erste Etappe führt über

23 Kilometer durch die wilden

Wälder des Nationalparks

Kalkalpen. Auf dem Weg von

Reichraming auf die Anlaufalm

gilt es insgesamt 1.004 Höhenmeter

zu bewältigen.

Steiermark über. Die 18,9 Kilometer

lange Strecke über die

Haller Mauern nach Admont

wartet mit 1.050 Höhenmetern

auf.

Etappe 4:

Der Nationalpark Gesäuse

wartet! Am vierten Tag stehen

zwar nur 8,8 Kilometer Strecke,

dafür aber 1.294 Höhenmeter

am Programm. Es geht über

die Scheiblegger Hochalm zur

Klinkehütte.

Die Ennstaler Hütte, ein Zwischenziel auf der siebten Etappe, ist

die älteste Hütte im Gesäuse.

Etappe 7:

Der siebte Tag beginnt mehr

oder weniger unmittelbar mit

1.000 Meter Aufstieg, und zwar

zur Ennstaler Hütte. Von dort

geht es hinunter nach Mooslandl.

Alles in allem sind 18 Kilometer

und 1.137 Höhenmeter

zu absolvieren.

15

Die Große Klause auf der ersten

Etappe des Luchs Trails zeugt

von der jahrhundertelangen

Praxis der Holztrift im Reichraminger

Hintergebirge.

Etappe 2:

An Tag zwei geht es über 21 Kilometer

und 805 Bergaufmeter

durch das einsame Hintergebirge

auf die urige Laussabaueralm

im Gemeindegebiet von

Rosenau am Hengstpaß.

Etappe 3:

Auf dieser Etappe wechselt

man von Oberösterreich in die

Die vierte Etappe der Weitwanderung

führt einen über

die Scheiblegger Hochalm bei

Admont.

Etappe 5:

Die fünfte Etappe führt über

14,4 Kilometer vom Fuße des

Admonter Kaiblings ins Bergsteigerdorf

Johnsbach. Dabei

sind 758 Bergaufmeter zu absolvieren.

Etappe 6:

Mit 10,9 Kilometern Wegstrecke

und lediglich 76 Höhenmetern

wartet an Tag Nummer

sechs eine entspannte

Taletappe von Johnsbach nach

Gstatterboden.

Etappe 8:

Die achte Etappe führt entlang

der Salza und durch die Nothklamm

über 24 Kilometer und

904 Höhenmeter von Mooslandl

nach Palfau – ein langer, aber

abwechslungsreicher Marsch.

Etappe 9:

Ab nach Niederösterreich! Etappe

Nummer neun in aller Kürze:

Start in Palfau, Ziel in Lassing in

der Gemeinde Göstling an der

Ybbs, 21,9 Kilometer und 1.167

Meter Höhenmeter.

Etappe 10:

Am vorletzten Tag gilt es, eine

22,5 Kilometer lange Höhenwanderung

mit 1.264 Metern

bergauf zu bewältigen. U. a.

geht es durch das Wildnisgebiet

Dürrenstein.

Die Ortschaft Lassing in der Gemeinde

Göstling an der Ybbs ist

Zielort der neunten und Ausgangspunkt

der zehnten Etappe.

Etappe 11:

Mit 28,2 Kilometern und 1.396

Höhenmeter hat es die finale

Etappe von Göstling nach Lunz

am See in sich! Wem das zu viel

ist, lässt sich mit einem Shuttle

zum Parkplatz der Ybbstaler

Hütte bringen und erspart sich

so ca. sechs Kilometer und über

100 Höhenmeter. n

Tour-Details

Länge: ca. 220 km

Höhenmeter: ca. 12.000

Etappen: 11

Schwierigkeit: mittel


16

Foto: Ines Häufler

Foto: Stefan Leitner

Der Berg – Teil II

Der Dachverband der österreichischen

Nationalparks bietet

jungen Menschen alljährlich

die Möglichkeit, sich im Rahmen

eines Medienstipendiums

kreativ mit unserem Naturerbe

auseinanderzusetzen. 2018 war

die Wienerin Ines Häufler im

Gesäuse zu Gast und schuf den

Text „Der Berg“, dessen ersten

Teil wir Ihnen in der letzten Ausgabe

präsentiert haben. Nun

folgt Teil zwei.

4. Der Berg hat jetzt Menschen

Die Sprache des Berges ist alt. Die

Menschen verstehen sie nicht.

Sie erschrecken vor seinem

Grollen, und fliehen vor dem

Steinschlag.

Dabei will er meistens nur warnen.

Und manchmal auch spielen.

Wenn es ihm zu viel ist, will er

weniger werden. Dann wirft er

Ballast ab. Manchmal will er sie

halten, die Steine, aber sie rollen

schon weg.

Sein Gedächtnis ist brüchig. Nur

selten erinnert er sich noch an

die Momente seiner Geburt.

Dem Berg fallen jetzt eher die

jüngeren Zeiten ein.

Wie es sich anfühlt aufgebohrt

zu werden und abgeschürft.

Wie sie in sein Innerstes vordringen.

Wie sie sich auf ihm festhaken,

seine Spitzen abtragen, fremde

Gegenstände auf ihm befestigen.

Ihn belagern und belärmen, in

der Luft über ihm, auf seiner

Haut, in ihm drinnen.

Das Beenden seiner Stille.

Der Berg sitzt es aus. Er wartet

bis die Menschen vergehen.

Manchmal sieht er den Einzelnen

zu, die mühsam auf ihn steigen.

Und denen, die von ihm stürzen.

Sie sagen: „Der Berg ruft!“.

Der Berg schweigt. Und er wartet.

In letzter Zeit ist er oft müde und

passt nicht mehr auf.

Er lässt das Wasser fließen, die

Steine rollen.

Nur manchmal, da hofft er auf

eine Ankunft, mit der neue Begleiter

kommen. Die nicht über

ihn, sondern mit ihm sprechen.

5. Der Berg atmet durch

Der Berg ist ganz ruhig.

Seit der Lärm innen und außen

verstummt ist, fühlt er sich

kräftiger.

Irgendwann waren sie weg,

die Menschen, und langsam

Der

Steindolmetscher

präsentiert ...

... Ines Häuflers

"Naturgespräche –

Talking Nature"

kam seine Erinnerung zurück.

Durch die Töne von Wind und

von Schnee, und das Gefühl von

sonniger Hitze. Und durch die

vertrauten Geräusche der Tiere.

Der Berg kann wieder klar denken.

In seinen Träumen besuchen

ihn die Wellen und Fische.

Selbst wenn es um ihn herum

stürmt, bleibt seine Ruhe

bestehen.

Der Berg atmet durch und lässt

sich sacken.

6. Die Ankunft

Der Berg versteckt sich in den

Wolken und beobachtet.

Die Aeronauten sind vorsichtig.

Sie steigen aus dem Fluggerät

und sehen sich um. Dann bringen

sie glänzende Detektoren auf

der Felswand an. Ganz leise, die

Handgriffe sitzen.

Sie scharren eine Grube in das

Geröll. Gemeinsam heben sie einen

langen, weichen Gegenstand

aus ihrem Fluggerät und legen ihn

hinein. Dann begießen sie ihn mit

einer Flüssigkeit.

Der Berg ist wachsam. Er horcht

und er spürt.

Die Aeronauten warten.

Dem Berg kommt eine dunkle

Erinnerung an frühere Besucher.

Er versucht zu verstehen: Freund

oder Feind?

Er schiebt seine Steine um den

fremden Gegenstand, er verschluckt

und prüft ihn.

Der Berg hört die Erinnerungen,

die ihm der Gegenstand sendet.

Sie kommen von sehr weit her.

Aber auch sie handeln von Geburt

und von Stille, von Tumult und

Vergehen. Er kennt die Gefühle,

auch wenn die Geschichten, die

ihm der Gegenstand schickt, ganz

anders aussehen als seine.

Der Berg entscheidet sich: Freunde.

Er öffnet sich.

Die Aeronauten betreten die

Höhle knapp unter dem Gipfel.

Sie verstehen den Berg, und er

erlaubt ihnen zu bleiben. Das ist

der erste Kontakt.

Der Berg hofft: Dieses Mal wird

es anders.

Dieses Mal werden sie mit ihm

sprechen, und nicht nur über ihn.

Die Aeronauten hören zu.

Der Berg erzählt seine Geschichte.

Ines Häufler bedankt sich beim

„Steindolmetscher“ Wolfgang

Riedl, der ihr beigebracht hat,

die Berge zu lesen.

Naturfreunde mit

125-Jahr-Jubiläum

Am 16. September 1895

wurden die Naturfreunde

in Wien als Touristenverein

gegründet. Zum ersten

Obmann wurde mit Alois

Rohrauer ein gelernter Sensenschmied

aus Spital am

Pyhrn gewählt.

Die Naturfreunde Österreichs,

der zweitgrößte alpine Verein

des Landes, wurden vor 125

Jahren in Wien gegründet. Die

Gründungsväter waren Georg

Schmiedl, Josef Rohrauer, Alois

Rohrauer und Karl Renner, der

spätere erste Bundespräsident

der Zweiten Republik. Schon

im Zeitalter des beginnenden

Tourismus bemühte sich der

Verein, einer breiteren Bevölkerungsschicht

naturnahe und

kostengünstige Freizeit- und

Reiseaktivitäten zu ermöglichen.

Der schonende Umgang

mit der Natur und Umwelt ist

den Naturfreunden seit ihrer

Gründung ein wichtiges Anliegen.

Natur und Berge für alle da

„Wir blicken auf unser 125-jähriges

Bestehen zurück, ein

Zeitraum, in dem Funktionäre

unserer Bewegung stets das

Ziel verfolgt haben, Menschen

alpine Naturerlebnisse nahe zu

bringen und in dem sie sich

tatkräftig für den Erhalt unserer

natürlichen Lebensgrundlagen

eingesetzt haben. Damals

Alois Rohrauer aus Spital am

Pyhrn war der erste Obmann

der Naturfreunde.

Im Tourenbuch von Rohrauer

findet sich auch ein Eintrag zur

Gründungssitzung des Vereins.

wie heute bedeutet der Wahlspruch

‚Hand in Hand durch

Berg und Land‘ für die Naturfreunde

eines, nämlich ein gemeinsames

Erleben der Natur,

als Erholung vom Arbeitsalltag

und für jede Geldbörse. Die

Natur und unsere Berge sind

für alle da und Bergsport und

Erholungsurlaub müssen für

alle leistbar sein!“, so Andreas

Schieder, Vorsitzender der Naturfreunde,

zur Geschichte der

Bewegung.

Obmann aus Spital

Zum ersten Obmann wurde

im Gasthof zum Goldenen

Luchsen in der Neulerchenfelderstraße

43 in Wien Alois

Rohrauer gewählt. Er hatte

dieses Amt bis zu seinem Tod

im Jahr 1923 inne. Ein Eintrag

in seinem Tourenbuch belegt

die Zusammenkunft am

16. September 1895. Rohrauer,

gelernter Sensenschmied

aus Spital am Pyhrn, zog

1866 nach Wien, wo er in der

Simmeringer Waggonfabrik

als Feinmechaniker arbeitete.

Als Sozialdemokrat, Gewerkschafter

und Naturfreunde-

Pionier kämpfte er für die

Verbesserung der Lebensverhältnisse

der Arbeiterschaft

und für mehr Gleichberechtigung.

n

Fotos: Naturfreunde Österreich


TOURENTIPP

präsentiert von Paul Sodamin

Stein am Mandl: Für kleine und große Leute

Die Tour auf den 2.043 Meter hohen Aussichtsgipfel ist eine herrliche Wanderung im Bereich der Rottenmanner Hütte und

des Glohbuckensees.

Im Oktober ist diese Tour besonders

reizvoll. Am Gipfel eröffnet sich ein fantastischer

Rundblick zum Dachstein und

Grimming sowie über das Tote Gebirge bis

zum Gesäuse und den Eisenerzer Alpen.

Bei idealem Herbstwetter kann man sogar

den Großglockner sehen.

möchte, wählt für den Abstieg zur Rottenmanner

Hütte – die gemütliche und schön

gelegene Hütte eignet sich bestens zur

Einkehr – die Route über die Seescharte

und den Glohbuckensee. Kurze Stellen des

Abstiegs werden durch Seilversicherungen

entschärft.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt der Tour ist der auf ca.

1.300 Meter gelegene Parkplatz bei der

Talstation der Materialseilbahn der Rottenmanner

Hütte. Diesen erreicht man

von Rottenmann aus nach kurzer, durch

die Burgtorsiedlung und den Ortsteil Sankt

Georgen führender Fahrt.

Aufstieg

Vom Parkplatz erreicht man in einer gemütlichen

Stunde die Rottenmanner Hütte.

Kurz vor der Hütte zweigt der Weg auf

das Steinerne Mandl, wie der Gipfel auch

bezeichnet wird, ab. Der weitere Aufstieg

über den herbstlich gefärbten Lärchenwald

und den Osthang zum Gipfel verlangt weitere

ein bis eineinhalb Stunden.

Abstieg

Wer nicht den gleichen Weg zurückgehen

Variante

Für sportliche und besonders konditionsstarke

Bergwanderer ist eine großzügige

Erweiterung der Tour von der Seescharte

zur Hochhaide auf 2.363 Meter möglich.

Der Abstieg zurück zur Rottenmann Hütte

erfolgt in diesem Fall über die Singsdorfer

Alm. Der Aufstieg zur Hochhaide ist ein

Teilstück der großartigen Überschreitung

der Rottenmanner Tauern, von der Rottenmanner

zur Edelraute Hütte.

Eckdaten

Talort: Rottenmann (681 m)

Ausgangspunkt: Parkplatz Talstation

Materialseilbahn Rottenmanner Hütte

(ca. 1.300 m)

Gipfel: Stein am Mandl (2.043 m)

Stützpunkt: Rottenmanner Hütte (1.650 m)

Aufstiegszeit: ca. 2 - 2,5 Stunden

Abstiegszeit: ca. 1,5 - 2 Stunden

Bergführer Paul Sodamin

Kontakt:

Tel.: 0664/4238448

E-Mail: paul.sodamin@aon.at

www.paul-sodamin.at

Paul Sodamin ist staatlich

geprüfter und behördlich

autorisierter

Berg- und Skiführer,

begeisterter Bergsteiger,

Kletterer und

Skitourengeher, außerdem

Bergretter, Fotograf

und Buchautor.

Fotos: Sodamin

17

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20

Foto: Balon

Vorstandswechsel

Mit der Generalversammlung

am 11. September wurde der

neue Vorstand der Wohnbaugruppe

Ennstal bestellt. Neu

im Vorstand des gemeinnützigen

Wohnbauträgers ist Alexander

Reiter (l.). Die weiteren

Vorstandsmitglieder: Wolfram

Sacherer (Mitte) und Alexander

©guteksk7 - stock.adobe

COVID-19

Arbeitslosengeld online

beantragen!

Nutzen Sie das eAMS-Konto!

• Arbeitslos melden

• Arbeitslosengeld/Notstandshilfe

• Förderansuchen

• Daten aktuell halten

• Arbeitsaufnahmen melden

Informieren Sie sich auf www.ams.at/steiermark

Daum (r.). Reiter übernimmt die

Agenden von Alois Oberegger.

Dieser war fast 45 Jahre lang im

Unternehmen tätig und hat als

Innovationstreiber maßgeblich

die Digitalisierung in der Wohnbaugruppe

vorangetrieben. Im

Aufsichtsrat bringt er weiterhin

sein Wissen ein. n

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Karriere &

Wirtschaft

Die Berufswelt im Fokus

Jobsuche: vorsichtiger

Optimismus

Zwei Drittel aller Jobsuchenden

blicken trotz Corona zuversichtlich

in die Zukunft.

Zu diesem Ergebnis kommt eine

repräsentative Umfrage der

Jobplattform StepStone, bei der

mehr als 700 Arbeitnehmende

und Jobsuchende in ganz Österreich

befragt wurden. 67

Prozent der Befragten gaben

an, eher oder sehr positiv in

die Zukunft zu blicken. Für 33

Prozent der Umfrageteilnehmer

haben sich die Jobpläne für das

laufende Jahr nicht verändert.

Betriebe haben gut reagiert

Erfreulich für die Unternehmen:

23 Prozent der Befragten haben

während der Krise und des

Lockdowns ein positives Bild

ihres Betriebs gewonnen und

wollen daher erst einmal am

derzeitigen Arbeitsplatz bleiben.

Das könnte auch mit dem

zumeist vorbildlichen Verhalten

heimischer Unternehmen während

der Krise zu tun haben. So

zeigten sich 60 Prozent des Befragungspanels

sehr oder eher

zufrieden mit den Maßnahmen,

die ihre Arbeitgeber getroffen

haben. „Österreichs Betriebe

haben im Großteil der Fälle

rasch und umsichtig reagiert“,

lobt Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer

von StepStone

Österreich, heimische Firmen.

Manche Karrieren stagnieren

Dennoch ist nicht alles eitel

Wonne am Arbeitsmarkt: 19

Prozent der Teilnehmenden

werden sich voraussichtlich in

diesem Jahr nicht wie erwartet

beruflich weiterentwickeln.

„Für einige haben Corona und

der Lockdown natürlich einen

starken Einschnitt in die

eigene Karriere bedeutet“,

kommentiert das StepStone-

Studienleiterin Barbara Oberrauter-Zabransky.

„Manche

mussten während des Lockdowns

Tätigkeiten außerhalb

des eigenen Aufgabengebiets

erledigen und möchten ihre

Talente jetzt wieder sinnvoll

einsetzen. Andere wiederum

haben während der Krise festgestellt,

dass sie im aktuellen

Job eigentlich unglücklich sind.“

Arbeitsmarkt in Bewegung

Entsprechend in Bewegung

bleibt der heimische Arbeitsmarkt.

Mehr als die Hälfte aller

Österreicher ist zumindest

offen für neue Jobangebote.

Die Gründe dafür sind vielfältig:

Während 31 Prozent einfach

den aktuellen Job wechseln

möchten, suchen 18 Prozent

nach einer coronabedingten

Kündigung nach einer neuen

Herausforderung. Elf Prozent

möchten der Kurzarbeit entkommen.

n

Foto: Photocreo Bednarek – stock.adobe.com

Ihr Arbeitsmarktservice


Überbetriebliche Lehre als Lösung

für den Fachkräftemangel

Mit der überbetrieblichen

Lehrausbildung, so Franz-

Josef Lackinger, Chef des

BFI Wien, habe man ein

funktionierendes System

zur Bekämpfung des Fachkräftemangels

an der Hand.

Es werde nur falsch wahrgenommen.

Ennstal Milch

begrüßt neue

Nachwuchskräfte

Auch dieses Jahr konnte die

Ennstal Milch alle offenen

Lehrstellen erfolgreich besetzen.

Auch wenn die Coronakrise den

Fokus am Arbeitsmarkt deutlich

verschoben hat, hat sich nichts

daran geändert, dass es der heimischen

Wirtschaft schwerfällt,

qualifiziertes Personal zu finden.

Gerade deshalb kommt der

Lehrausbildung eine besondere

Bedeutung zu, meint BFI-Wien-

Chef Lackinger. Leider aber

werde die Lehre von Jugendlichen

oftmals eher negativ, als

unattraktiver Notnagel für jene

mit schulischen Defiziten wahrgenommen.

Betriebe wiederum

beklagen die mangelnde „Qualität“

vieler Bewerber und bilden

in der Folge weniger aus.

Mit September starteten wieder

acht Jugendliche ihre Lehre

bei der Ennstal Milch – insgesamt

sind es nun 28 Lehrlinge

in fünf Berufen, die aktuell ausgebildet

werden. Dass die Lehrlingsausbildung

auch in Zeiten

von Corona fortgeführt werden

kann, hat die Ennstal Milch bereits

im Frühling bewiesen: Den

Ausfällen der Berufsschulen

konnte durch Home-Learning

und Praxiswochen am Schulungszentrum

Fohnsdorf entgegengewirkt

werden. So ist die

Ennstal Milch zuversichtlich, die

Lehrlingsausbildung selbst im

Fall einer zweiten Coronawelle

fortführen zu können. Alle Informationen

zu den Lehrberufen

der Ennstal Milch sind auf

www.ennstalmilch.at/karriere

zu finden. n

„Durch mangelndes Gegensteuern

dreht sich diese Spirale

seit mittlerweile 20 Jahren unaufhörlich

weiter nach unten“,

ägert sich Lackinger. Dabei liege

die Lösung doch griffbereit.

„Wir hätten eigentlich mit der

überbetrieblichen Lehrausbildung

ein funktionierendes System

an der Hand. Es wird nur

leider falsch wahrgenommen.“

Als „Auffangnetz für die Schwachen“

installiert, habe sich die

überbetriebliche Ausbildung

zu einer großartigen Alternative

für Betriebe und Lehrlinge

gleichermaßen gemausert.

„Hunderte topqualifizierte Absolventen

werden jedes Jahr

mit Handkuss übernommen.

Viele wechseln schon während

der Lehrzeit und haben etliche

Firmen erst zum stolzen Lehrbetrieb

gemacht. Und unzählige

Jugendliche haben erst so

ihre Liebe und ihr Talent für ein

Handwerk entdeckt“, berichtet

MEIN JOB

VORAUS

Wer bei uns arbeitet, hat „einen Job voraus“:

Als Technologievorreiter und größter Weichkäse-Hersteller Österreichs

sind wir immer auf der Suche nach motivierten Mitarbeitern (m/w),

um wachsende Herausforderungen zu meistern und

neue Wege zu beschreiten.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort:

TECHNICAL TRAINEE (m/w)

MITARBEITER KÄSEREI (m/w)

der BFI-Wien-Chef. Das Problem:

Diese schönen Ergebnisse

seien nur durch „Klinkenputzen

und Vorurteilsabbau gegenüber

der überbetrieblichen

Lehre“ möglich.

Systemänderung vonnöten

Es brauche, glaubt Lackinger,

eine Flexibilisierung und Modularisierung

des Systems

Lehre. „Die duale Ausbildung

im klassischen System für all

jene, die ohnehin ausbilden,

eine überbetriebliche Lehre,

die auf standardisierte Weise

den Betrieben als modularer

Sparringpartner für Teile oder

auch das Gros der Ausbildung

zur Seite steht, und zu guter

Letzt ein Sprungbrett für jene,

die nicht direkt von der Schule

weg an Firmen vermittelt werden

können und erst ‚lehrfit‘

gemacht werden müssen.“ n

WERKSTÄTTEN LEITUNG (m/w)

MASCHINENBEDIENER KÄSEREI (m/w)

Foto: olly – stock.adobe.com

21

Interessiert? Dann bewerben Sie sich jetzt unter

Foto: Steinberger. WERBUNG

jobvoraus@ennstalmilch.at

Ennstal Milch KG | Bahnhofstraße 182, 8950 Stainach-Pürgg | T: 03682/285-514

Bitte lesen Sie die datenschutzrechtlichen Grundlagen für die Verwendung

Ihrer Bewerberdaten auf unserer Webseite www.ennstalmilch.at/dsgvo und

vermerken Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen, dass Sie der Ennstal Milch KG

die Zustimmung zur Verwendung erteilen.

Die Milch voraus.


Die Sieger und Siegertexte des

RML-Schreibwettbewerbs

22

Fotos: NewFabrika bzw. iuneWind – stock.adobe.com

Im Frühjahr hat das Regionalmanagement

Liezen (RML) zu

einem Schreibwettbewerb

unter dem Motto „Wie’s wird,

wann’s supa wird!“ aufgerufen.

Kürzlich wurde eine Broschüre

mit den Texten aller

36 Teilnehmer präsentiert.

Ziel des Wettbewerbs war es,

die Gedanken, Träume und

Wünsche der jungen Bewohner

des Bezirks Liezen einzufangen.

Die kreativsten und spannendsten

Ideen der Teilnehmer, deren

Alter zwischen neun und

29 Jahren lag, wurden im

Sommer im RML präsentiert

und ihre Schöpfer mit Preisen

und Dank gefeiert. Nun wurden

alle Texte auch noch in einer

Broschüre gesammelt, um sie

der Öffentlichkeit zugänglich

zu machen. Diese steht auf

der Webseite des RML (www.

rml.at/kreativwettbewerb) zum

Download bereit.

In den eingereichten Texten

werden unterschiedlichste

Themen, die von Umwelt über

Verkehr bis hin zu Arbeit reichen,

behandelt. „Schon beim

Lesen der ersten Einsendungen

waren wir überrascht, wie gut

sich die jungen Einsender mit

unseren Aufgaben und Projekten

auseinandergesetzt haben.

Unser Versprechen werden wir

natürlich halten, und die besten

Ideen dieser außergewöhnlichen

Geschichten in unseren

Leitbildentwicklungsprozess

Liezen 2030 einbinden. Die Jugend

gestaltet tatsächlich aktiv

die Zukunft des Bezirks Liezen

mit!“, freuen sich der RML-Vorsitzende

Armin Forstner und

seine Stellvertreterin Michaela

Grubesa.

Ein kleiner Auszug der Ideen

der zehn Gewinner: Sieger

Gerhard Lamprecht, 24 Jahre

jung, erzählt von einem Tagtraum,

der ihn in ein Jahr der

„umgekehrten Landflucht“ und

dessen Verkehrs- und Infrastrukturerneuerungen

führt. Die

elfjährige Melina Zick auf Platz

drei hat das „Xeiserl“ erdacht,

ein zeitreisendes Männchen

aus dem Jahr 2020, das zehn

Jahre in die Zukunft reist und

dort die Neuerungen im Bezirk

bestaunt. Vanessa Hollinger,

23, brachte die Stärken und

die Vielseitigkeit der Region

ideenreich in einem aussagekräftigen

Gedicht zum Ausdruck

– Platz sieben. Um auf das Thema

Insektenschutzmaßnahmen

im Bezirk Liezen aufmerksam

zu machen, gestaltete Anna

Pribil, 29, sehr kreativ einen Dialog

zwischen einer Waldbiene

und einer Hummel und erreichte

damit den achten Platz. n

Auszug aus Gerhard Lambrechts Siegertext

„Sonntagmorgen in Liezen“

Sonntagmorgen, es wird hell im Schlafzimmer. Sanft werde

ich geweckt vom langsam erhellenden Licht und der lauter

werdenden Melodie meines Weckers. Kann man es noch

Wecker nennen, wenn die Lautsprecher unsichtbar in den

Wänden verborgen sind und sich die Glühbirne wie von Geisterhand

einschaltet? Naja, Hauptsache es erfüllt seinen Zweck.

Ich stehe auf und entschließe mich, nach diesem künstlichen

Sonnenaufgang auch wieder einmal einen echten zu bewundern.

Auf der Dachterrasse habe ich einen wunderbaren Blick

auf die umliegende Landschaft mit den Haller Mauern, den

Gesäusebergen und den Eisenerzer Alpen. Ich bin froh, dass

ich nach dem Studium in der großen Stadt wieder meinen

Weg hierher zurückfinden konnte.

Diesen Wunsch hatte ich eigentlich schon immer. Früher

wurde ich dafür belächelt. – „Duat obn findst jo nie a gscheide

Oaweit!“, war häufig die Reaktion derer, die am Stadtleben

mehr Gefallen gefunden haben als ich es je konnte. Jedoch

wurde im Laufe der Zeit die räumliche Distanz zwischen Arbeitgeber

und Arbeitnehmer immer irrelevanter. Nach und nach

wurde den Entscheidungsträgern bewusst, dass überfüllte

Öffis oder noch überfülltere Straßen zu den Stoßzeiten nicht

gerade förderlich für die Produktivität sind. Ebenso wenig

wie die vor 20 Jahren noch vollkommen selbstverständliche

40-Stunden-Woche oder ein Großteil der körperlichen Arbeit,

welche inzwischen fast vollständig durch intelligente Maschinen

ersetzt wurde.

So ist es mir und vielen anderen nun möglich, an einem Tag pro

Woche abwechselnd nach Wien und Graz zu pendeln, um den

Rest der Woche daheim vom Homeoffice aus zu arbeiten ...

Foto: Wlaschitz. WERBUNG

Hausmesse beim Badexperten

„Neue Zeit, neues Bad“,

lautete das Motto der diesjährigen

Hausmesse beim

viterma-Partner hmh Haustechnik

in Stainach.

Die Hausmesse wurde unter

Einhaltung aller Corona-Sicherheitsauflagen

durchgeführt.

Zahlreiche Gäste nutzten

die Gelegenheit, um sich

zu informieren, wie man in

maximal fünf Tagen zu seinem

Traumbad kommt. Als

Partner der Firma ETA Heiztechnik

präsentierte die hmh

Haustechnik außerdem die

neuesten, klimafreundlichen

Holzheizungen.

Familie Hurich aus Bad Aussee mit Manfred Haidler (l.) in einem

der Musterbäder.

Geschäftsführer Manfred Haidler

und sein Team führten die

Besucher durch den Schauraum,

boten unverbindliche

Beratungen an und beantworteten

unzählige Fragen.

Hausmesse versäumt?

– Vereinbaren Sie telefonisch

unter 03882/20300 oder online

auf www.viterma.com einen

kostenlosen Beratungstermin.

Manfred Haidler und sein Team

freuen sich auf Ihr Interesse! n

hmh Haustechnik

Grazer Straße 246

8950 Stainach

Tel.: 03682/20300

www.viterma.com


Foto: KK

Royer Obmann der

steirischen FP-Bauernschaft

Albert Royer, Landtagsabgeordneter, Bezirksparteiobmann und Agrarsprecher seiner

Partei, wurde kürzlich zum Vorsitzenden der Freiheitlichen Bauernschaft Steiermark gewählt.

Mit eindrucksvollen 93 Prozent

der Stimmen folgt Royer,

selbst Landwirt mit einem

Hof am Mitterberg, Leonhard

Mayer nach. Seine erste große

Herausforderung wird die

Landwirtschaftskammerwahl

Anfang des kommenden Jahres

sein, bei der man sich als Gegenwicht

zum schwarzen Bauernbund

positionieren möchte.

„Die heimischen Bauern sind

geplagt von vielen Sorgen

und Problemen und die ÖVP

ist meist nur darauf bedacht,

ihre eigene Macht in der bäuerlichen

Interessensvertretung

zu verwalten, anstatt die berechtigten

Anliegen der bäuerlichen

Bevölkerung aufzugreifen“,

so der neu gewählte

Obmann. Auf der Agenda der

FP-Bauernschaft stehen neben

einem verstärkten Augenmerk

auf Nebenerwerbslandwirte

Hubschrauberflug

mit 104 Jahren

u. a. auch die Wiedereinführung

der Mutterkuhprämie sowie

die finanzielle Entlastung

aller Landwirte. n

Der neue Vorstand der Freiheitlichen Bauernschaft Steiermark

rund um Neo-Obmann Albert Royer (5. v. r.) mit Landesparteiobmann

Mario Kunasek (3. v. r.) und FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz (1. v. l.).

Museumsvielfalt

entdecken

Mit der ORF-Museumszeit

läuft noch bis 10. Oktober

ein interessantes Alternativprogramm

zur „Langen

Nacht der Museen“.

Nachdem die „Lange Nacht

der Museen“ mit rund 400.000

Besuchern in einer Nacht coronabedingt

nicht stattfinden

kann, wurde die Aktionswoche

„ORF-Museumszeit“ ins

Leben gerufen. Zahlreiche

Museen, Galerien und Kulturinstitutionen

bieten derzeit

unter dem Label „ORF-Ticket“

ein umfassendes und abwechslungsreiches

Programm

sowie besondere Aktionen

wie Ermäßigungen, Sonderprogramme,

Kinderextras und

vieles mehr an. Mit dabei ist

u. a. auch Schloss Trautenfels.

„Kultur Heute“ auf ORF 3 begleitet

die Veranstaltung täglich

mit ausführlichen Berichten.

https://langenacht.orf.at n

Gesäusepreis:

Einreichschluss naht

23

Foto: KK

Bei wunderbarem Wetter

durften einige Bewohner

des Generationenhauses

Altaussee des Sozialhilfeverbands

Liezen kürzlich einen

Hubschrauberflug über den

Dachstein genießen.

Mit an Bord waren vier Bewohner,

Frau Millim, Frau

Gsöllpointner, Frau Dietmaier

und Herr Kainz, sowie die

Pflegemitarbeiterin Frau Moisi.

Millim ist mit ihren 104 Jahren

die älteste Bewohnerin aller

Einrichtungen des Sozialhilfeverbands

Liezen und wollte

unbedingt noch einmal

den Dachstein sehen. Dieser

Wunsch wurde ihr erfüllt und

ein unvergesslicher Hubschrauberflug

organisiert.

Natürlich waren die Bewohner

vor dem Abflug ein wenig nervös,

aber durch die Betreuung

von Frau Moisi und den Mitarbeitern

von Heli Salzkammergut

konnte diese Aufregung

überwunden werden. Mit Tränen

in den Augen brachte Frau

Millim ihre Dankbarkeit zum

Ausdruck. Das Ausseer Regionalfernsehen

(ARF) filmte diesen

außergewöhnlichen Flug –

nachzusehen auf www.arf.at. n

Bereits zum zweiten Mal

hat das Gesäuse-Partnernetzwerk

einen Preis für

das beste Produkt bzw. die

beste Dienstleistung ausgeschrieben.

Mittlerweile ist

der Einreichschluss nah.

Auch heuer können sich Privatpersonen,

Unternehmen, Vereine

und Schulen mit Sitz in

der Tourismusregion Gesäuse

für den Gesäuse-Innovationspreis

bewerben – ganz gleich,

ob Gesäuse-Partnerbetrieb

oder nicht. Wichtig ist nur,

dass die Innovation innerhalb

der Region ihre Wirkung zeigt.

Die eingereichte Idee kann

entweder vor der Umsetzung

stehen oder vor Kurzem realisiert

worden sein. Ist sie noch

im Planungsstatus, muss sie

zumindest gut ausgearbeitet

sein und reale Umsetzungschancen

haben.

Eine Fachjury, bestehend aus

den Vertretern des Natur- und

Geoparks Steirische Eisenwurzen,

des Nationalparks Gesäuse,

des Tourismusverbands

Gesäuse und des Regionalmanagements

Liezen sowie

den Branchensprechern der

Gesäusepartner evaluieren

die eingereichten Projekte.

Auf die besten Innovationen

warten Preisgelder im Gesamtwert

von 5.000 Euro und ein

Award des Partnernetzwerks.

Im letzten Jahr konnten Ulrich

Matlschweiger und Bianca

Rohrer mit der KostBar, ein

regionaler Bauernladen, den

ersten Platz holen. Heuer ist die

Einreichung von Ideen noch bis

30. Oktober möglich.

Alle Informationen dazu sind

online unter partner.gesaeuse.

at/innovationspreis abrufbar. n


Auto &

Motor

News aus der PS-Welt!

Foto: Sergey Nivens - stock.adobe.com

Herbstliche Gefahr für Mensch und Tier

24

Jede Jahreszeit stellt Autofahrer

vor besondere Herausforderungen.

Die größten

bringt dabei wohl der

Winter mit sich, aber auch

der Herbst wartet mit so einigen

Schwierigkeiten auf.

Die größte Gefahr im Oktober

und November sind ohne

Frage Wildunfälle, aber auch

extreme Blendung durch tiefstehende

Sonne kann problematisch

werden. Für den Menschen

weniger gefährlich, aber

für Kröte, Frosch und Co in

unzähligen Fällen tödlich: die

herbstliche Wanderung dieser

Tiere in ihre Winterquartiere.

Wildunfälle

75.476 Wildunfälle ereigneten

sich in der Saison 2018/19 auf

Österreichs Straßen. Die Folge:

376 verletzte und zwei getötete

Personen. In der Steiermark

waren es 13.775 Unfälle, was

bedeutet, dass es alle 38 Minuten

eine Kollision mit Reh,

Wildschwein und Co gab. Todesopfer

gab es in der grünen

Mark keine zu beklagen, aber

53 Verletzte. Nach einem Wildunfall

ist übrigens unbedingt

die Exekutive zu verständigen.

In Zonen mit häufigem Wildwechsel

ist im Herbst besondere

Achtsamkeit und die

entsprechende Anpassung

der Geschwindigkeit angeraten,

so das Kuratorium für

Verkehrssicherheit und der

Österreichische Versicherungsverband.

Assistenzsysteme als

Wildwarntool bringen zwar

grundsätzlich großes Potenzial

zur Reduktion von Unfällen

mit sich, sind aber noch nicht

vollständig entwickelt. Und

auch, wenn man instinktiv

oft ausweichen möchte, ist

ein solches Manöver nicht zu

empfehlen, weil wesentlich

risikoreicher als ein Zusammenstoß.

Tiefstehende Sonne

Aktuell macht, besonders in

den Früh- und Abenstunden,

die tiefstehende Sonne den

Autofahrern das Leben schwer.

Die Sicht ist bei tiefstehender

Sonne extrem eingeschränkt,

was die Unfallgefahr enorm

erhöht. „Gerade in den Morgenstunden

kann der Stand

der Sonne dazu führen, dass

man plötzlich nahezu im

Blindflug unterwegs ist“, weiß

Sebastian Obrecht vom ARBÖ.

Autofahrer sollten in solchen

Situationen besonders vorsichtig

fahren, da es im Falle eines

Unfalls zu strafrechtlichen

Konsequenzen kommen kann.

Bei extremer Blendung sollte

man unbedingt die Geschwindigkeit

anpassen und, wenn

möglich, eine Sonnenbrille tragen.

Hilft das nicht, darf man

auch jederzeit stehen bleiben.

Wertvoller Tipp: Eine saubere

Windschutzscheibe verhindert

unangenehme Reflexionen bei

tiefstehender Sonne.

Amphibienwanderung

Die Herbstwanderung der

Amphibien beginnt im Oktober

und dauert üblicherweise

bis Mitte November. In dieser

Zeit queren die Tiere viele

Straßen, wo ihnen – wie im

Frühjahr – der Verkehrstod

droht. Besonders häufig sind

Kröten, Frösche und Co dabei

auf Straßen anzutreffen, die

durch Wälder führen oder in

der Nähe von stehenden Gewässern

verlaufen. Speziell

bei feuchtem Wetter sind sie

vermehrt unterwegs. n

Wenn die tiefstehende Herbstsonne durch die Windschutzscheibe

fällt, ist die Gefahr von Blendung groß.

Winterreifenwechsel

in Coronazeiten

Der Herbst kommt mit großen

Schritten und somit auch

die Zeit zum Winterreifenwechsel.

Leider gibt es auch

die Coronasituation, die uns

mit Unsicherheit und Einschränkungen

im Griff hat.

Zum bevorstehenden Winterreifenwechsel

möchte die Firma

Huemer Reifen GesmbH Sie informieren,

dass zum Schutz der

Kunden und der Mitarbeiter alle

Reifenservicearbeiten nach vereinbarten

Terminen abgewickelt

werden. Das Huemer-Team ist

bemüht, die Anzahl der gleichzeitig

anwesenden Personen

und Kunden am Betriebsgelände

und im Verkaufsraum möglichst

gering zu halten.

Egal ob Sie zum Reifenwechsel

kommen, Neureifen benötigen

oder Ihre Reifen im

Huemer-Depot gelagert sind:

Um Wartezeiten zu verringern

und Stress zu vermeiden, wird

gebeten, Ihren Reifenservice-

Terminwunsch möglichst bald

unter Tel. 03612/22347 bekanntzugeben.

Das Team von Huemer

Reifenservice ist von Montag bis

Freitag von 8 bis 12 und 13:15 bis

17 Uhr und am Samstag von 8

bis 12 Uhr für Sie erreichbar. n

Foto: Jürgen Fälchle – stock.adobe.com

Foto: KK. WERBUNG


Foto: ASFINAG

Vignette 2021:

Apfelgrün und teurer

Die neue Vignette wird ab

1. Dezember gültig und in

den letzten Novembertagen

erhältlich sein. – Um 1,5

Prozent teurer als im Vorjahr

und in der Klebeversion

Apfelgrün.

Auch heuer werden die Vignettentarife

dem Verbraucherpreisindex

angepasst. Die

Zehn-Tages-Vignette für PKW

kostet somit 9,50, die Zwei-

Monats-Vignette 27,80 und die

Jahresvignette 92,50 Euro. Ende

November ist die Klebevignette

bei rund 6.000 Vertriebspartnern

der ASFINAG erhältlich.

Digitale Vignette erspart

Kleben und Kratzen

Die digitale Vignette steht

ebenfalls in drei Varianten zur

Verfügung und kann für zehn

Tage, zwei Monate oder ein

Jahr etwa im ASFINAG Web-

shop oder bei ÖAMTC und

ARBÖ erworben werden. Mit

der Registrierung des Kennzeichens

entfällt das oft lästige

Kleben und Abkratzen.

Achtung: Eine online gekaufte

digitale Vignette ist erst am

18. Tag nach dem Online-Kauf

gültig!

Neue Tarife auch für

Motorräder

Für einspurige Kfz gibt es die

Vignette um 5,50 Euro in der

Zehntagesversion. 13,90 sind für

zwei Monate und 36,70 Euro für

ein Jahr zu berappen. n

Kein Feiergrund: Fünf

Jahre Dieselskandal

Im Herbst 2015 hatte Volkswagen

eingestanden, Dieselmotoren

der Marken

VW, Audi, Seat und Škoda

manipuliert zu haben, um

den Stickstoffausstoß bei

Abgastests zu senken.

Österreichische Kunden

warten nach wie vor auf

eine Entschädigung.

Die Manipulation wurde von

den US-Umweltbehörden öffentlich

gemacht. Während

getäuschte amerikanische

Kunden umgehend entschädigt

wurden und Volkswagen

auch in Deutschland selbst

letztendlich einlenkte und

Kompensationszahlungen anbot,

warten österreichische

Geschädigte nach wie vor auf

Entschädigung.

Da der Autohersteller hierzulande

von Anfang an keine

Bereitschaft für eine außergerichtliche

Einigung zeigte,

klagte der Verein für Konsumenteninformation

(VKI) im

September 2018 im Auftrag

des Sozialministeriums und

der Bundesarbeiterkammer

9.872 Fälle mit einem Streitwert

von in Summe rund 60

Millionen ein.

Vor dem Hintergrund, dass der

deutsche Bundesgerichtshof

Volkswagen inzwischen der

vorsätzlichen sittenwidrigen

Schädigung für schuldig befunden

hat und das Landgericht

Braunschweig nunmehr

die Betrugsanklage gegen Ex-

Konzernchef Martin Winterkorn

zugelassen hat, sei es „höchst

an der Zeit, dass Volkswagen

auch in Österreich endlich Vergleichsbereitschaft

zeigt“, so

Konsumentenschutzminister

Rudolf Anschober. n

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Winterreifentests der Autofahrerklubs

mit guten Ergebnissen

ARBÖ und ÖAMTC testen alljährlich

die aktuellen Winterreifen

verschiedenster Hersteller

und ziehen heuer eine

durchaus positive Bilanz.

Der ARBÖ hat neun Reifen

der Dimension 225/50 R17, eine

Reifengröße, die für viele

Mittelklassemodelle und einige

Familienvans passend ist,

getestet. Der ÖAMTC hat 15

Pneus der Dimension 205/55

R16 91H, die man auf Fahrzeugen

der Kompakt- und unteren

Mittelklasse findet, sowie der

Größe 235/55 R17 103 V, die bei

SUVs und Transportern gängig

ist, genauer unter die Lupe genommen.

Kein kompletter Durchfaller

Der ARBÖ-Winterreifentest

brachte einen großen Gewinner.

Auch die anderen Pneus

lieferten gute Ergebnisse ab,

nur ein Kandidat konnte auf Eis

und Schnee weniger überzeugen.

Getestet wurde auf trockener,

nasser und winterlicher

Fahrbahn, womit sämtliche

Straßenzustände für die kommenden

Monate berücksichtigt

wurden. Die positive Bilanz:

Acht von neun Reifen erreichten

ein „sehr empfehlenswert“

oder „empfehlenswert“.

Testsieger ist mit 195 Punkten

der Bridgestone Blizzak LM005,

der in Summe das beste Gesamtpaket

liefert. Am Ende

des Felds rangiert der Falken

Eurowinter HS01, der mit 162

Punkten nur ein „bedingt empfehlenswert“

erreicht. Auf nasser

und trockener Fahrbahn ist

er ein durchaus guter Reifen,

auf Schnee und Eis weist er

aber massive Schwächen auf.

Besonders beim Bremsen und

der Traktion liefert er schwache

Ergebnisse. Alle Testergebnisse

sind auf www.arboe.at

abrufbar.

Schwächen auf

trockener Fahrbahn

Die ÖAMTC-Testergebnisse fasst

Friedrich Eppel, Reifenexperte

des Klubs, folgendermaßen

zusammen: „In der kleineren

Dimension haben wir mit fünf

‚sehr empfehlenswert‘ und

sieben ‚empfehlenswert‘ ein

sehr positives Gesamtergebnis.

Bei den 235ern sind die Noten

zwar alles in allem ebenfalls

gut, verteilen sich aber

anders – hier steht ein ‚sehr

empfehlenswert‘ gleich elf

‚empfehlenswert‘ gegenüber.

Besonders auffällig: Schwächen

auf trockener Fahrbahn

verhindern bei vielen Reifen

beider Dimensionen ein besseres

Ergebnis.“

In der Kompaktklasse-Dimension

gibt es mit dem Bridgestone

Blizzak LM005, dem

Michelin Alpin 6, dem Dunlop

Beim ARBÖ-Winterreifentest wurde bis in den späten Abend

getestet.

Winter Sport 5, dem Hankook

i*cept RS2 und dem Maxxis

Premitra Snow WP6 fünf sehr

ausgewogene, „sehr empfehlenswerte“

Modelle, die sich

keine Schwächen leisten. Nur

„bedingt empfehlenswert“,

v. a. auf trockener Fahrbahn,

fiel das Testergebnis für den

Semperit Speed-Grip 3 aus.

Die Modelle King-Meiler Winter

Tact WT8 und Tristar Snowpower

HP schnitten mit einem

„nicht empfehlenswert“ ab.

Der King-Meiler war übrigens

das einzige runderneuerte Modell

im Test. „Runderneuert“,

so Eppel, „bedeutet, dass die

Lauffläche eines gebrauchten

Reifens komplett entfernt wird.

Auf die verbleibende Karkasse

wird dann in einem speziellen

Verfahren eine neue Lauffläche

mit Sommer- oder Winterprofil

aufgebracht.“ Umweltaspekt

und günstiger Preis sprechen

für den Kauf eines solchen Reifens,

im Falle des King-Meiler

Tact WT81 gibt es jedoch keine

ÖAMTC-Kaufempfehlung.

In der 235er-Reifengröße ist

Michelin mit dem Pilot Alpin

5 ein sehr ausgewogenes und

daher „sehr empfehlenswertes“

Modell gelungen. Nur „bedingt

empfehlenswert“ in der

SUV- und Transporter-Dimension

ist der Semperit Speed-Grip

3 SUV. Eppel erklärt: „Leichte

Schwächen bei Nässe und

Schnee hätten noch für ein

„empfehlenswert“ gereicht.

Allerdings zeigt das Modell auf

trockener Fahrbahn deutlichere

Schwächen, die für den Platz

am Tabellenende sorgen.“ Alle

Ergebnisse im Detail sind auf

www.oeamtc.at einzusehen. n

Foto: ARBÖ

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Kleiner Schlag mit übler Wirkung!

Der Herbst ist da und mit

ihm brechen schwere Zeiten

für Ihre Windschutzscheibe

an. Sinken die Temperaturen,

ist selbst bei kleinen

Steinschlagschäden rasches

Handeln gefragt.

Im Herbst sollten Fahrzeughalter

ihre Frontscheibe unbedingt

auf Schäden kontrollieren.

Gelangt nämlich

Feuchtigkeit in einen durch

Steinschlag verursachten Riss

und gefriert, kann im Extremfall

die ganze Scheibe zerstört

werden. Zusätzlich belasten

starke Temperaturschwankungen,

wie sie in dieser Jahreszeit

auftreten, das Glas.

Ihr regionaler

Ansprechpartner

Haben Sie einen Steinschlagschaden

auf Ihrer Windschutzscheibe

bemerkt, ist der Liezener

Autoglas Fachbetrieb

Hubner (Inh. René Sadjak) mit

seinem Betrieb an der Ennstal-Bundesstraße

der richtige

Ansprechpartner. Hubner bietet

ein Windschutzscheiben-

Rundum-Service, bei dem von

der Annahme bis zum Scheibentausch

alles aus einer

Hand kommt. Sie profitieren

von mehr als 20 Jahren Erfahrung

und dem Fachwissen

von Inhaber René Sadjak, der

bereits mehr als 5.000 Windschutzscheiben

professionell

ausgetauscht hat.

Kooperation mit

Versicherungen

Neben Top-Qualität bei den

angebotenen Leistungen und

freundlicher und professioneller

Beratung spricht auch der Preis

bei Autoglas Hubner für sich.

Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit

ist der regionale

Anbieter Kooperationspartner

der meisten Versicherungen.

Zusätzlich bietet Hubner einen

Rabatt auf den Selbstbehalt an.

René Sadjak: „Kommen Sie zu uns zur kostenlosen Überprüfung,

damit ein winziger Steinschlagschaden durch den aufkommenden

Frost nicht zur Katastrophe wird.“

Scheibenkalibrierung

Immer mehr Autos verfügen

über Assistenzsysteme, die

mittels Kameras oder Sensoren

in der Windschutzscheibe

funktionieren. Nach einem

Scheibentausch müssen diese

Kameras oder Sensoren unbedingt

neu kalibriert werden. Ihr

Autoglas-Fachbetrieb Hubner ist

diesbezüglich selbstverständlich

auf dem neuesten Stand

der Technik und sorgt so für

eine sichere Fahrt nach dem

Scheibentausch.

Autoaufbereitung

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rund ums Autoglas bietet Hubner

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wie außen den richtigen

Glanz! – Denn auch in der kalten

Jahreszeit sollte die Autopflege

nicht vernachlässigt

werden, setzen doch Streusalz,

Feuchtigkeit und Schmutz der

Karosserie bis in den letzten

Winkel zu. n

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Während die Vorbereitungen

für die neue Saison bereits

am Laufen sind, lud der Skibezirk

Enns-Paltental zur Abschlusssiegerehrung

des Bezirkscups

der Saison 2019/20

am Platz des SC Liezen ein.

Bei prächtigem Herbstwetter

wurden nach einer Stärkung die

fünf Besten jeder Klasse geehrt

und mit Pokalen sowie Gutscheinen

von Sport Scherz belohnt.

Der Nachwuchs des Skibezirks

hat in der vergangenen

Saison ordentlich Gas gegeben

und so schafften einige die

Aufnahme bzw. den Verbleib

im steirischen Landeskader.

Bezirksreferent Heinz Planitzer

bedankte sich bei den Eltern

sowie den Sponsoren Raiffeisenbank

Liezen-Rottenmann-

Trieben, Autohaus Schuller

und Sport Scherz. Großer Dank

gilt auch den engagierten Vereinen.

Die ersten Rennen des

Skibezirks Enns-Paltental in der

Saison 2020/21 sind für Jänner

geplant. n

Alkoholfreier Wein

In letzter Zeit gibt es bei vielen Getränken

einen Trend zu Alkoholfreiheit.

Auch alkoholfreier Wein wird immer

gefragter.

Immer mehr Menschen verzichten auf

Alkohol und das aus den unterschiedlichsten

Gründen. Beim Bier ist die alkoholfreie

Variante bereits salonfähig

und qualitativ oft kaum von klassischen

Bieren zu unterscheiden, alkoholfreie

Spirituosen wie alkoholfreier Gin finden

immer mehr Anhänger. Auch alkoholfreier

Wein wird immer gefragter, viele

Genießer fragen sich aber: Weine ohne

Alkohol – gibt es sie tatsächlich? Was

können sie? Wie werden sie hergestellt?

Und v. a.: Wie schmecken sie?

Foto: KK

Nächster Redaktionsschluss:

22. Oktober 2020

Nächster Erscheinungstermin:

5. November 2020

Geistlicher Besuch im Seniorenzentrum

Seit 1. September hat Liezen

mit Adrian Alleni einen neuen

Pfarrer, Mitte September stattete

dieser dem Volkshilfe Seniorenzentrum

am Erzweg einen

Besuch ab. Ein kleiner Rundgang

durchs Haus und die Vorstellung

von Mitarbeitern und Bewohnern

ermöglichten ihm dabei

einen Einblick in das Seniorenzentrum.

Begeistert zeigte sich

der neue Pfarrer der Bezirkshauptstadt

vom Andachtsraum,

dem gelebten Hospizgedanken

und der angenehmen Atmosphäre

im Haus. n

Foto: KK

V. l.: Hausleiterin Iris Strohmeier, Altpfarrer Josef Schmidt, Pfarrer

Adrian Alleni und Seelsorgerin Petra Rohrer.

Impressum

Herausgeber & Verleger: Liezener Bezirksnachrichten GmbH, Ausseer Straße 2 - 4, 8940 Liezen | Geschäftsführung: Mag. Hartwig Strobl,

Mag. Friedrich Kaltenbrunner | Chefredakteur: Mag. Hartwig Strobl | Redaktion: Benedikt Karl, benedikt.karl@lbn.at, Tel. 03612/23307-13 |

Grafik, Satz: Doris Ettlmayr | Anzeigenverkauf: Reinhard Wlaschitz, anzeigen@lbn.at, Tel. 0676/9370185 | Büro: Anja Stocker, buero@lbn.at,

Tel. 03612/23307 | Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., 3580 Horn | Erscheinungsweise: monatlich | Erscheinungsgebiet: Bezirk

Liezen, Pyhrn-Priel-Region | Auflage: 36.528 Stk.

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Gender-Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit der Beiträge in der WOHIN wird bei personenbezogenen Substantiven auf eine geschlechtsneutrale

Differenzierung, z. B. LeserInnen, verzichtet. Dies impliziert jedoch keinesfalls eine Benachteiligung oder Wertung, entsprechende Begriffe gelten im

Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.

Ein Einwand von Weinfreunden ist, dass

ohne alkoholische Gärung gar kein Wein

hergestellt werden kann. Und tatsächlich,

Alkohol gehört eigentlich zum Wein

dazu und spielt eine große sensorische

Rolle. Er ist Aromenträger, macht adstringierende

Tannine weicher, harmonisiert

die Säure, verleiht mehr Fülle und sorgt

dafür, dass Wein länger haltbar ist. Alkohol

kann man jedoch recht einfach durch

Destillation wieder vom Wein trennen.

Beim Erhitzen auf 78 Grad verdampft

der Alkohol. Parallel dazu verflüchtigt

sich dabei jedoch auch eine Vielzahl an

Aromen.

Daher gibt es inzwischen auch andere

Methoden, wie sie beispielsweise auch

bei alkoholfreiem Bier angewendet werden,

z. B. Schleuderkegelkolonnen, Dialyse

oder – das schonendste Verfahren

– die Vakuumverdampfung. Dabei wird

dem fertig vergorenen Wein im luftleeren

Raum bei ca. 28° C der Alkohol entzogen.

Die Aromen bleiben durch die geringe

Erhitzung weitestgehend erhalten

und es können somit alkoholfreie Weine

mit dem Geschmack, Aroma und Charakter

des Grundweins produziert werden.

Für viele Genießer stellen alkoholfreie

Weine trotzdem nur eine bedingte Alternative

dar, weil auch unter Anwendung

modernster Verfahren die geschmackliche

Qualität zu einem bestimmten Grad,

den Kenner doch registrieren, leidet.

Trotzdem sollte man alkoholfreiem Wein

keinesfalls die Berechtigung absprechen.

Er kann eine elegante, wohlschmeckende

und kalorienreduzierte Alternative

für alle sein, die keinen Alkohol trinken

möchten oder dürfen. Probieren Sie ihn

einfach aus!

Wolfgang Schweiger

Dipl. Sommelier & Weinakademiker

Schweiger‘s Weingreißlerei, Gröbming

E- Mail: office@vino-per-amici.at

www.vino-per-amici.at

Bild: fotofrank – stock.adobe.com


Weil man Vertrauen nicht kaufen kann.

Zweigelt

Klassik

Erzherzog Johann, 0,75 l

per Flasche

5 49

netto 4,55

Wildpreiselbeeren

Darbo, im Dekorglas 600 g

per Glas

3 99

netto 3,63

Gansl

TK, bratferitg,

3,2 – 4,4 kg

per Stück ab

12

Erdäfpelknödel

Bauernland, 25 x 100 g

per Sack

99

netto 11,79

Rotkraut

7 68 Bauernland, 1,5 kg

netto 6,99 per Sack

5 49

netto 4,99

Maronipüree

Toni Kaiser, TK, 800 g

per Packung

6 99

netto 6,35

Aktion gültig von 04.10. bis 17.10. 2020, Satz- & Druckfehler sowie Preisänderungen vorbehalten.

Gansl & Ente

Gewürzzubereitung

Kotányi, 308 g

per Dose

3 95

netto 3,59

Hirschedelgulasch

AT, TK, 2,5 kg, geschnitten

per Packung

29 99

netto 27,25

Wild auf Gans!

Eurogast Landmarkt Liezen

8940 Liezen/Stmk., Salzburger Straße 9

Tel. 03612/22028, eurogast.liezen@landmarkt.at

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7 – 17 Uhr, Sa 7 – 12 Uhr

Eurogast Landmarkt Schladming

8970 Schladming/Stmk., Bahnhofstraße 277

Tel. 03687/22629, eurogast.schladming@landmarkt.at

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7 – 17 Uhr, Sa 7 – 12 Uhr

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