Rosenheimer Südseiten Dezember 2020
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Rosenheimer
aUSGABE 2/2020
SüdSeiten
Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Von Happingern für Happinger
Viele Projekte und Angebote im Stadtteil mussten derzeit
aufgrund von Corona eingestellt oder stark eingeschränkt
werden. Allerdings ist gerade in dieser Zeit
der Wunsch, sich zu engagieren sowie der Bedarf an
Hilfe und Unterstützung besonders groß. Der Stadtteilverein
Happing e.V. und die Kontaktstelle Bürgerschaftliches
Engagement (KBE) stellen einige Projekte vor,
wie Bürger sich auch in Zeiten von Corona engagieren
bzw. unterstützt werden können. Wir sind der Meinung,
dass gerade in diesen Zeiten alle Initiativen besonders
wichtig sind, die auf Zusammenhalt und gegenseitige
Unterstützung abzielen.
Kinderbekleidung
Im September organisierte der Stadtteilverein Happing
einen sehr gut besuchten Kinderkleider-Flohmarkt,
der zum Gesundheitsschutz wegen der Coronapandemie
draußen vor dem Bürgerhaus stattfand. Jetzt im
Winter ist das Wetter zu schlecht für einen weiteren
Outdoor-Flohmarkt. Viele Familien haben aber laufend
Bedarf an gut erhaltener gebrauchter Kinderkleidung
oder Spielzeug. Hier unsere Tipps:
Kinderkleiderwoche ins Bürgerhaus Happing. Bitte die
entsprechenden Größen auf die verschiedenen Tische
legen (vom Babyalter bis etwa 9 Jahre). Nicht zu großes
Spielzeug kann auch verschenkt werden.
Jede Familie, die etwas brauchen kann, darf sich die
passenden Teile für ihre Kinder mitnehmen. Die erste
Kinderkleiderwoche findet vom 7. bis 11. Dezember
statt. Der Zugang ist während der Öffnungszeiten des
Bürgerhauses jederzeit möglich, bitte beachten Sie
aber die Corona-Schutz- und Hygieneregeln.
Besonders in Coronazeiten sind die Möglichkeiten für
Familien eingeschränkt und wir würden uns freuen,
wenn nach dem Motto „Von Happingern für Happinger“
eine Unterstützung organisiert werden könnte.
Was am Ende der Woche noch übrig bleibt, wird der
Stadtteilverein Happing e.V. an bedürftige Familien
oder an die Diakonie Rosenheim weitergeben.
Der Happinger Kühlschrank
Sie haben ein Problem: Zu viele Lebensmittel?
Zu viel gekauft? Sie sind auf Diät und haben Süßes
bekommen? Der Vorratsschrank ist zu voll? Sie dürfen
oder wollen etwas nicht mehr essen? Sie fahren in Urlaub?
Sie wollen Lebensmittelvergeudung vermeiden
oder einfach nur anderen Menschen etwas Gutes tun?
Eine Möglichkeit sind Secondhand-Läden sowie das
Sozialkaufhaus der Diakonie im Klepperpark. Auch
private Tauschmöglichkeiten über Soziale Medien lassen
sich organisieren.
Kinderkleiderbörse
Hier im Stadtteil können Sie bei der Kinderkleiderbörse
im Happy Happing (Alzstraße 6) fündig werden: Bekleidung
von Größe 50 bis 170 kann jeden Dienstag
von 8:30 bis 11:30 Uhr sowie nach Absprache mit Ilona
Begici, Telefonnummer 0170 9839394, ausgesucht
und gratis mitgenommen werden.
Kinderkleiderwoche im Bürgerhaus vom 7. - 11. Dez.
Wenn Ihre Kinder gewachsen sind und ihr Schrank
überquillt, können Sie etwas Gutes tun: Bringen Sie
gut erhaltene, saubere Kinderbekleidung während der
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Rosenheimer
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Wir haben die Lösung: Den Happinger Kühlschrank!
Legen Sie die Lebensmittel in den Kühlschrank im Foyer
des Bürgerhauses Happing. Hier kann sich jeder,
der es (ver-)brauchen kann, etwas herausnehmen.
Was darf hinein? Verpackte Lebensmittel, die noch gut
sind, besonders Konserven, Trockenwaren, verpackte
Süßigkeiten, frische Lebensmittel nur, wenn sie noch
einige Tage haltbar sind. Nicht hineindürfen: Fleisch,
Wurst, Speisen mit rohem Ei, Unverpacktes außer Obst
und Gemüse, abgelaufene oder schlechte Lebensmittel
und Müll.
Der Happinger Kühlschrank steht ab sofort im Foyer
des Bürgerhauses und ist während der Öffnungszeiten
des Bürgerhausbüros zugänglich. Bei Fragen wenden
Sie sich bitte an Yesim Diker vom Bürgerhausbüro, Tel.
08031 237575, oder an den Vorstand des Stadtteilvereins
Happing e.V. unter sabine.schmitz@wir-happinger.
de oder 08031 2068186 .
Sabine Schmitz,
Stadtteilverein Happing e.V.
In Coronazeiten ist der Lesestoff vom offenen Bücherregal immer besonders begehrt.
Kostenloses Busfahren an den Adventssamstagen
Schon zur Tradition geworden ist das Angebot, an den
Adventssamstagen kostenlos Bus zu fahren: In Rosenheim
sowie von und nach Kolbermoor gilt auch in diesem
Jahr „Einsteigen und losfahren!“.
Die Adventsbus–Aktion auf einen Blick:
XX
An allen Adventssamstagen (28. November, 5., 12.
und 19. Dezember):
XX
Kostenlose Benutzung aller Stadtverkehrslinien in
Rosenheim
XX
Stadtverkehr Kolbermoor, SVR Linie 8/9 und Hollinger
Linie 40 (von und nach Kolbermoor) sind kostenlos
XX
Kostenloser Einkaufsshuttle zwischen Weko – Stadtmitte
– Bahnhof – Aicherpark von 10 bis 18 Uhr,
Abfahrt alle 30 Minuten
XX
Kostenlos parken auf dem Weko- oder Aicherparkgelände
XX
Alle Abfahrtspläne unter www.stadtverkehr-rosenheim.de
XX
Auskunft für alle Linien von Haustür zu Haustür,
auch mit Fußwegen und Kartendarstellung, unter
www.bayern-fahrplan.de
Das Fahrtentgelt wird von den Partnern der Initiative
Adventsbus übernommen. Aus statistischen Gründen
werden alle Zeitfahrkartenbesitzer (Monatskarte, Jahreskarte
etc.) gebeten, die Fahrausweise vorzuzeigen.
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Rosenheimer
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Sachspenden – nachhaltig und sozial
Sie möchten als Privatperson einen Gegenstand, den Sie
nicht mehr nutzen, in gute Hände abgeben? Also an Personen,
die gerade ein wenig Unterstützung gebrauchen
können?
Sie arbeiten bei einer sozialen Einrichtung und suchen
etwas, das eine bedürftige Person dringend brauchen
könnte?
Die Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement (KBE)
veröffentlicht Gesuche und Gebote. Der Kontakt läuft
über die Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement
Rosenheim. Die KBE vermittelt dann passgenau die Privatperson,
die etwas abgeben möchte und die Einrichtung,
die die Spende in Empfang nimmt und später an
eine bedürftige Person weitergibt.
Hier einige Beispiele dafür, was schon verschenkt wurde:
Danke für…
…die Tischtennisplatte, das Babybettchen, das Kinder-
Reisebett, die City-Roller für Kinder, die Mobiltelefone,
die Fahrräder, das kleine Regal, den Spiegel, die Vitrine,
die Klappstühle, die Barhocker, den hohen Tisch, das
Massivholz zum Bauen, den Wassersprudler, den Herd
mit Backofen, die Küchenutensilien, den Laptop, den PC,
den PC-Monitor, den Fernseher, die Carrera-Bahn, die
Babybadewanne, die vielen Couchtische, die Playmobilkisten,
die Kinderbücher, die Brettspiele, den Bürostuhl…
Manchmal teilen wir eine große Spende in mehrere
kleine Spenden auf.
So haben wir kistenweise Playmobilteile geschenkt bekommen,
die zunächst sortiert und montiert werden
mussten. In liebevoller Kleinarbeit hat die Freiwillige
Rosi Fink das Playmobilspielzeug aufgebaut. Die großen
Teile – ein Krankenhaus, eine Feuerwehr und eine
Polizeistation – gehen demnächst an Kinderhorte im
Stadtgebiet. Ein mehrstöckiges Playmobilhaus steht bereits
zusammen mit einem gespendeten Couchtisch im
Blauen Haus in der Flexiblen Jugendhilfe Rosenheim.
Wir schauen, wo die Sachspenden gebraucht werden
oder besondere Freude machen.
Die Freiwillige Dorothee Schroeder hat verschiedene
Spielsachen zusammengestellt und bei einer Familie
vorbeigebracht, die auf engem Raum wohnt und sich
viele Dinge nicht leisten kann. Die Spende kam genau
zur richtigen Zeit. Das Kind war traurig, es durfte für
zwei Wochen den Kindergarten nicht besuchen. Die
ganze Gruppe musste aufgrund von Corona-Vorsichtsmaßnahmen
zu Hause bleiben. Die schönste Rückmeldung
kam ein paar Tage später von den Eltern. Das
Kind wollte am liebsten dauernd mit den Sachen spielen
und freute sich: „Frau Schroeder hat an mich gedacht!“
Es war auch ein Trost dafür, dass die Kindergartengruppe
geschlossen blieb.
Wenn Sie etwas suchen oder etwas spenden möchten,
nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Andrea Dörries,
andrea.doerries@jh-obb.de, 0151/15 290 558.
Im Internet können Sie stöbern, was aktuell gesucht
wird und was zu verschenken ist: http://www.sozialestadt-rosenheim.de/sachspenden/
Andrea Dörries,
Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement (KBE)
Rosenheimer Leibspeise und Essen
am Samstag
Wir würden gerne unsere Veranstaltungen „Essen am
Samstag“ und die große Feier am Heiligen Abend planen,
aber es wird leider nichts in diesem Jahr.
Unsere Lebensmittelausgabe am Mittwoch von 10:30
bis 13:00 Uhr im Pfarrzentrum Heilig Blut findet weiterhin
statt.
Peter Kaiser
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Rosenheimer
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ASV Happing 1960 e.V.
wünscht allen Lesern der Südseiten
und allen Bürgern von Happing
eine geruhsame und erholsame Vorweihnachtszeit
und dann natürlich
ein schönes Weihnachtsfest im Kreis
der Familie und Freunde oder wie
immer man die Festtage verbringen
möchte.
Es war sicher für uns alle ein turbulentes Jahr mit vielen
Höhen und Tiefen und vor allem auch einem Virus,
mit dem wir erst lernen mussten umzugehen. Er hat sich
ungefragt in unseren Alltag und unsere Freizeit geschlichen
und so waren wir alle gezwungen, die eine
oder andere Gewohnheit zu verändern. Solche Veränderungen
fallen nicht immer leicht und auch uns im Sportverein
hat es viel Improvisationsgeschick und manchmal
auch Nerven gekostet, dass wir trotz der immer wieder
neuen Vorschriften und Auflagen allen Sportbegeisterten
wenigstens ein Minimum an sportlichen Aktivitäten
bieten konnten. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern
und Gästen, die trotzdem zu uns gehalten haben und sind
froh, dass wir von keiner Welle von Austritten überrollt
wurden. In diesen Zeiten merkt man, was wahre Verbundenheit
zum Sport bedeutet. Auch Tennis wurde auf
einmal wieder sehr beliebt, da hier ja die wenigsten Einschränkungen
vorhanden waren.
Leider müssen wir in diesem Jahr auch auf viele unserer
gewohnten Festivitäten verzichten, wie Saisonabschlussfeiern
der Abteilungen oder auch die schöne Weihnachtsfeier
der Fußballer mit Tombola in der Vereinsgaststätte.
Auch den Weihnachtsmarkt am Bürgerhaus
werden wir vermissen.
Unsere immer sehr weihnachtlich geschmückte Gaststätte
steht Ihnen aber trotzdem mit Köstlichkeiten aller
Art zur Verfügung. Ganz darauf verzichten müssen wir
also nicht.
Der Abholservice steht ihnen täglich - außer Montag -
bis 20:00 Uhr zur Verfügung. Giuliano Ruggieri und
sein Team freuen sich auf jede Bestellung und nehmen
Ihre Wünsche auch gerne telefonisch an.
Die Vorstandschaft des ASV Happing 1960 e.V.
Gemalt von Sabine Schmitz
Anzeige
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Rosenheimer
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Stadtrat Rosenheim:
Neuer Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren
Am 14. September 2020 war es soweit.
Nach 15 Jahren Abstinenz eröffnete
pünktlich um 17 Uhr Oberbürgermeister
Andreas März im großen
Sitzungssaal des Rathauses die
erste Sitzung des Ausschusses für
Soziales, Familien u. Senioren, kurz
SFS.
Im ersten Tagesordnungspunkt informierte
Amtsleiter Christian Meixner
ausführlich über Strukturen,
Budget und Verantwortungsbereiche
des Sozial-, Wohnungs- und Versicherungsamtes
der Stadt Rosenheim.
Eine besondere Bedeutung, so
Christian Meixner, besitzt der Sozialreport.
Der Bericht beschreibt fundiert
und mit Zahlen belegt die sozialen
Rahmenbedingungen innerhalb
des Stadtgebietes und wird jährlich
aktualisiert.
Im Dienst der Rosenheimer Senioren: Der neu gewählte Seniorenbeirat mit Irmgard Oppenrieder, Josef
Kugler, Maria Francese, Brigitte Kutka – eingesäumt von Christian Meixner und OB Andreas März
Das nächste Thema behandelte die
finanzielle Ausstattung des Mehrgenerationenhauses
der Arbeiterwohlfahrt.
Einstimmig beschloss der Ausschuss,
das Mehrgenerationenhaus
auch in den nächsten 7 Jahren finanziell
zu unterstützen. Die Einrichtung
vereint dort unterschiedliche
Kurs-, Beratungs- und Dienstleistungsangebote,
qualifizierte Betreuungsmöglichkeiten
vom Krippenalter
bis zu Hochbetagten mit attraktiven
Freizeitangeboten und Ehrenamtsprojekten,
von denen zahlreiche
Menschen profitieren.
Es folgte die Vorstellung des Projekts
„Integrationslotsen“, eine Initiative
des bayerischen Sozialministeriums.
Im Mittelpunkt stehen die
Gewinnung, Schulung und Begleitung
von Ehrenamtlichen zur Unterstützung
von Stadtbewohnern mit
Migrationshintergrund. Die Lotsen
sollen das wechselseitige Verständnis
zwischen Einheimischen und Migranten
fördern, besonders mit Blick
auf kulturelle Unterschiede und Gepflogenheiten.
Christian Meixner stellte dem Ausschuss
das aktuelle Projekt vor „Soziale
Dienste Senioren“ kurz SDS.
Finanziert von der Deutschen Fernsehlotterie
und der Gertraud-Stumbeck-Stiftung,
kümmern sich zwei
Sozialpädagoginnen der Caritas um
die Belange unserer älteren Mitbürgerinnen
und Mitbürger. Die angekündigten
Besuche in den eigenen
vier Wänden ermöglichen es, Bedarfe
bereits im Anfangsstadium festzustellen
und gemeinsam mit den
Betroffenen Lösungen zu finden.
Oberstes Ziel ist, durch die Unterstützung
den Verbleib in der häuslichen
Umgebung bestmöglich zu
fördern, Vereinsamung und Isolation
zu vermeiden. Quer durch alle
vertretenen Fraktionen fand die Notwendigkeit
und Zielausrichtung des
Projekts große Zustimmung.
In diesem Zusammenhang berichtete
Christian Meixner, dass die
Stadt Rosenheim das „Seniorenpolitische
Gesamtkonzept“ fortschreiben
wird. Ziel des Konzeptes ist es,
z.B. in Stadtteilkonferenzen und bei
Bürgerbefragungen die Themen
Wohnen, Freizeit, Verkehr, die Wohnund
Lebenssituationen und die aktuellen
Bedürfnisse von Seniorinnen
und Senioren in der Stadt Rosenheim
zu beleuchten, um daraus
Handlungsempfehlungen für die Zukunft
zu erstellen. Diese werden im
Ausschuss regelmäßig vorgestellt
und diskutiert.
Passend zum Bereich „Altenhilfe“
folgte das Thema „Pflegestützpunkte“.
Grundgedanke ist die Etablierung
eines Anlaufpunktes in der
Stadt, bei dem Betroffene und Angehörige
umfassend aus einer Hand
über die Pflegeeinrichtungen, über
Antragstellung und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten
informiert
werden, um bürokratische Hemmschwellen
abzubauen und passgenaue
Lösungen im Einzelfall zu finden.
Mit der Schaffung der Stabstelle
„Strategische Sozialplanung“ beabsichtigt
die Stadt, das Handlungskonzept
„Sozialraumorientierung“, im
Jugendhilfebereich seit Langem erfolgreich
etabliert, weiter auszubau-
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
en und auf andere Bereiche, z.B. die
Altenhilfe, zu übertragen.
Die Soziale Stadt Rosenheim entwickelte
eine neue Vereinbarung mit
den „Kontaktstellen bürgerschaftliches
Engagement“ kurz KBE, den
früheren Freiwilligenagenturen. Die
KBE arbeiten als Sozialraumkoordinatoren
und sind Ansprechpartner
für interessierte Freiwillige, Projektentwickler
und Netzwerkkoordinatoren
für die drei Rosenheimer
Sozialräume Nord, Ost und West
und sind in den Bürgerhäusern verortet.
Im Auftrag der Sozialen Stadt
Rosenheim begleiten, konzipieren
und strukturieren die Kontaktstellen
das bürgerschaftliche Engagement
in der Gesamtstadt.
Nach rund zwei Stunden beendete
OB Andreas März die Sitzung. Er bedankte
sich für das zahlreiche Erscheinen
und betonte die Notwendigkeit
des neuen Ausschusses, in
dem u.a. die Belange von älteren
Menschen in Rosenheim im Vordergrund
stehen. Die nächste öffentliche
Sitzung des SFS findet am 3.
März 2021 statt. Gäste sind herzlich
willkommen.
Klaus Grandl / Werner Pichlmeier
Bastelecke:
Schneemann schwarz-weiß
Schneide einen halben Schneemann
im Stück aus, klappe ihn um und klebe
ihn mit dem „Negativ“ auf schwarzes
Tonpapier.
Jetzt kannst du noch Augen, Knöpfe
und Schneeflocken (aus dem Locher)
aufkleben. Fertig!
Christine Huber
Vom Büblein
auf dem Eis
Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.“ –
Wer weiß?
Das Büblein stampft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrein.
„O helft, ich muss versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
Im tiefen, tiefen See!“
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus:
Vom Fuß bis zu dem Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.
Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879)
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Die Sternsinger sind wieder unterwegs
Auf diese Weise erhalten sie eine
solide Schulbildung in ihrer Region
und ihrer Kultur und müssen nicht
in die Armenviertel der Großstädte
abwandern.
Dieses Jahr fördern wir besonders
den Bau von Gewächshäusern und
Gemüsegärten an den Schulen. Die
Kinder lernen mit ihren Eltern Kompost
anzulegen, Gewächshäuser zu
bauen, eine Bewässerung zu optimieren
und neue Gemüsesorten anzupflanzen.
Damit kommt vitaminreiches
Gemüse auf den Tisch und
es bleibt auch noch etwas zum Verkaufen.
Im Auftrag der Stadtkirche „Am Wasen“
werden wie im letzten Jahr
Sternsingergruppen durch die Straßen
ziehen. Zwischen Weihnachten
und Dreikönig schreiben sie den Segen
an die Türen und wünschen
mit ihren Liedern und Sprüchen allen
Bewohnern ein gutes neues Jahr.
Die Sternsinger sammeln seit vielen
Jahren für die Partnergemeinde
Yura in den Hochanden Boliviens.
Die indigenen Bauernkinder aus
dem schwer zugänglichen Bergland
können dank der Spendengelder die
Woche über in 15 Landinternaten
wohnen und eine Schule besuchen.
Der Bolivienkreis der Stadtteilkirche
„Am Wasen“ bedankt sich im Namen
von Padre Paco und den Kindern
in Yura/Bolivien bei allen Spendern
und Förderern der Sternsinger
für jeden solidarischen Beitrag.
Christof Langer, Leiter des
Bolivienkreises der Stadtteilkirche
„Am Wasen“
Hallo Happing! Wir sind für euch da
Wer sind wir? Wir sind Lara Neubauer,
Marco Visentin und Matthias
Bichler und ein Teil des Sozialraumteams
Ost der Flexiblen Jugendhilfe
Rosenheim. Wir drei sind
zuständig für unseren schönen Stadtteil
Happing. Als Mitarbeiter*innen
des Diakonischen Werks freuen wir
uns darauf, mit euch auf verschiedenen
Wegen ins Gespräch zu kommen
und uns gemeinsam auszutauschen.
Dabei bieten wir gerne
ein offenes Ohr für alltägliche Themen,
Erziehungsfragen, innerfamiliäre
Herausforderungen und stadtteilspezifische
Anliegen. Kurz gesagt,
wir sind für euch da, egal wo
der Schuh drückt. Persönlich anzutreffen
sind wir ab dem 14.12.2020
immer montags, von 16 bis 17 Uhr,
in einer Sprechstunde im Bürgerhaus
Happing. Oder fragen Sie telefonisch
nach uns in unserem Sozialraumbüro,
unter der Tel.Nr: 08031/
269932.
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Das Märchen vom Auszug aller Ausländer
Es war einmal..., so beginnt das
Märchen „Von denen, die auszogen,
weil sie das Fürchten gelernt hatten.“
Es war einmal... etwa drei Tage vor
Weihnachten, spät abends. Über den
Markplatz der kleinen Stadt kamen
ein paar Männer gezogen. Sie blieben
an der Kirche stehen und sprühten
auf die Mauer „Ausländer raus“
und „Deutschland den Deutschen“.
Steine flogen in das Fenster des türkischen
Ladens gegenüber der Kirche.
Dann zog die Horde ab. Gespenstische
Ruhe. Die Gardinen an den
Bürgerhäusern waren schnell wieder
zugefallen. Niemand hatte etwas
gesehen.
„Los, kommt, es reicht, wir gehen“.
„Wo denkst du hin! Was sollten wir
denn da unten im Süden?“
„...da unten? Das ist immerhin unsere
Heimat. Hier wird es immer
schlimmer. Wir tun einfach das, was
da an der Wand geschrieben steht:
„Ausländer raus!“
Tatsächlich, mitten in der Nacht kam
Bewegung in die kleine Stadt. Die
Türen der Geschäfte sprangen auf:
Zuerst kamen die Kakaopäckchen
heraus mit den Schokoladen und
Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen.
Sie wollten nach Ghana und
Westafrika, denn da waren sie zu
Hause. Dann der Kaffee, palettenweise,
der Deutschen Lieblingsgetränk;
Uganda, Kenia und Lateinamerika
waren seine Heimat. Ananas und Bananen
räumten ihre Kisten, auch
die Trauben und die Erdbeeren aus
Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien
brachen auf, Pfeffernüsse,
Spekulatius und Zimtsterne, denn die
Gewürze in ihrem Inneren zog es
nach Indien. Der Dresdner Christstollen
zögerte. Man sah Tränen in
seinen Rosinenaugen, als er zugab:
Mischlingen wie mir geht’s besonders
an den Kragen. Mit ihm kamen
das Lübecker Marzipan sowie der
Nürnberger Lebkuchen. Nicht Qualität,
nur Herkunft zählte jetzt. Es
war schon in der Morgendämmerung,
als die Schnittblumen nach Kolumbien
aufbrachen und die echten
Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen
an ihrer Seite in teuren Chartermaschinen
in alle Welt starteten.
Der Verkehr brach an diesem Tag
zusammen. Lange Schlangen japanischer
Autos, vollgestopft mit Optik
und Unterhaltungselektronik krochen
gen Osten. Am Himmel sah
man die Weihnachtsgänse nach Polen
fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt
von den feinen Seidenhemden und
den Teppichen aus dem fernen Asien.
Mit Krachen lösten sich die tropischen
Hölzer aus den Fensterrahmen
und schwirrten zurück ins Amazonasbecken.
Man musste sich vorsehen,
um draußen nicht auszurutschen,
denn von überall her quollen
Öl und Benzin hervor, floss zu Bächen
zusammen und strömte in Richtung
Naher Osten.
Doch man hatte bereits Vorsorge
getroffen. Stolz holten die großen
deutschen Autofirmen ihre Krisenpläne
aus den Schubladen: Der alte
Holzvergaser war ganz neu aufgelegt
worden. Wozu ausländisches
Öl?!
– Aber es half nichts, die VW´s und
die BMW´s begannen sich aufzulösen
in ihre Einzelteile, das Aluminium
wanderte nach Jamaika, das
Kupfer nach Somalia, ein Drittel der
Eisenteile nach Brasilien, der Natur-
kautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke
hatte mit dem ausländischen
Asphalt im Verbund auch immer
ein besseres Bild abgegeben als
heute.
Nach drei Tagen war der Spuk vorbei,
der Auszug geschafft, gerade
rechtzeitig zum Weihnachtsfest.
Nichts Ausländisches war mehr im
Land. Aber Tannenbäume gab es
noch, auch Äpfel und Nüsse. Und
„Stille Nacht“ durfte gesungen werden
– wenn auch nur mit Extragenehmigung,
das Lied kam immerhin
aus Österreich.
Nur eines wollte nicht so recht ins
Bild passen. Maria, Josef und das
Kind waren geblieben. Drei Juden.
Ausgerechnet.
„Wir bleiben“, sagte Maria, „Wenn
wir aus diesem Lande weggehen –
wer will ihnen dann noch den Weg
zurück zeigen, den Weg zurück zur
Vernunft und zur Menschlichkeit?
Helmut Wöllenstein
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Firmung in Zeiten von Corona
Das Wort Firmung leitet sich aus
dem Lateinischen ab und bedeutet
übersetzt Stärkung. Stärkung, etwas
das wohl jeder von uns gebrauchen
kann in einer Zeit, in der man sich
nicht sicher sein kann, dass morgen
noch die gleichen Regeln gelten
wie heute.
Und so musste auch unseren Firmlingen
wenige Tage kurz vor ihrem
Fest mitgeteilt werden, dass aufgrund
bestehender Schutzmaßnahmen
gegen die Ausbreitung einer
Pandemie, die Firmung noch nicht
stattfinden kann.
Aus einem ,noch nicht‘ wurde
schlussendlich fast ein halbes Jahr,
in dem die Seelsorger der Stadtteilkirche
Am Wasen versuchten, zumindest
in Form von Videobotschaften
und Kurzmitteilungen, den Kontakt
zu den Firmlingen aufrecht zu
erhalten.
Mitte Oktober war es dann soweit:
Dekan Daniel Reichel durfte den 33
Jugendlichen aus Heilig Blut die
Firmung spenden. Gestärkt durch
den Heiligen Geist und begleitet von
ihrem Paten wünschen wir, das Seelsorgeteam
der Stadtteilkirche Rosenheim
– Am Wasen, unseren Jugendlichen,
dass sie ihren Weg im
Leben finden und sich wie die Jünger
Jesu auf die Worte der Bibel verlassen
können: Ich bin bei euch, alle
Tage bis ans Ende Welt.
Mathias Klein-Heßling
Pfarrvikar
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Seniorenrunde der Pfarrei Heilig Blut
Terminplanung für 2021
12. Januar Pro Senioren und Seniorenbeirat- Wie arbeiten sie? Frau Sokolov und Dr. Frankenberger
09.Februar Wie wirkt die Alexandertechnik? Maleen Schultke
09. März Meditation und Fasten Maria Leutgäb, Gemeindereferentin
25. März Donnerstag: Ausflug nach Kloster Fürstenfeld
13. April Auch Erwachsene mögen Märchen! Dipl.Psych. Rita Metzger
11. Mai Wir singen mal wieder! Chorleiterin Irmi Speckmeier
08. Juni Schwimmvergnügen mit Rollstuhl Hans Kerschbaumer
13. Juli Sommerfest Team
Alle Veranstaltungen finden dienstags um 14.30 Uhr im Pfarrsaal Hl. Blut statt. Aktuelle Informationen finden Sie
auch im Internet unter: https://kirchenamwasen.de/hp559/Seniorenrunde.htm
Das vergessene Geld
Thomas hat sich in der Bücherei ein Buch entliehen und es wieder zurückgebracht.
Einen Tag nachdem er das Buch zurück gegeben hat, kommt er
erneut in die Bücherei und behauptet, er hätte zwischen den Seiten 29 und
30 einen 10-Euro-Schein als Lesezeichen in das zurückgegebene Buch
gelegt. Nun möchte er das Geld zurückhaben.
Die Bibliothekarin grinst Thomas an, und hält es nicht einmal mehr für
angebracht im Buch nach dem Geld nachzusehen. Wie kann sie sich so
sicher sein, dass Thomas lügt?
Lösung auf Seite 13
Pflegefamilien gesucht
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim sucht
für Kinder, die aufgrund schwieriger Lebenssituationen zurzeit nicht zu
Hause wohnen können, Pflegefamilien.
Die Unterbringung eines Kindes erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen
Bedürfnisse des Kindes und der Eltern.
Herkunftsfamilie, Pflegefamilie und Pflegekinder erhalten vom Amt für
Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim Unterstützung in
allen Angelegenheiten.
Kontakt:
Ulrike Hollerauer-Bielmeier Dipl. Sozialpädagogin (FH)
Stadt Rosenheim, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
08031-3651471 ulrike.hollerauer@rosenheim.de
Die Rosenheimer Südseiten werden finanziert über den
Bürgerfonds Happing.
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Basteln für St. Martin im SeniorenWohnen Küpferling
Sankt Martin als Schutzpatron der Armen. Der Legende
nach teilte er als römischer Soldat seinen Mantel mit
einem frierenden Bettler.
Fleißig wurden im Wohnbereich 3 die Laternen gebastelt.
Dabei wurden auch Geschichten aus der Kindheit
erzählt, wie man nach Einbruch der Dunkelheit singend
mit einer Laterne von Haus zu Haus zog oder an
einem Laternenumzug durch die Straßen teilnahm.
Auch wurde gemeinsam ein Lied angestimmt:
„Laterne, Laterne
Sonne, Mond und Sterne
Brenne auf, mein Licht
Brenne auf, mein Licht
Aber nur meine liebe Laterne nicht
Laterne, Laterne
Sonne, Mond und Sterne
Brenne auf, mein Licht
Brenne auf, mein Licht
Aber nur meine liebe Laterne nicht“
Tenor einiger Bewohner: „Jetzt dann no a Ganserl mit
Blaukraut und an Semmel- oder Kartoffelknödel am
Martinstag.“
Was will man mehr!
Ralf Schwärz
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Fahrradwerkstatt in der Finsterwalderstraße öffnet
wieder die Tore
Jahrelang betrieb der Stadtteilverein Bunte Finsterwalderstraße
e.V. um Johann Peschke die Fahrradwerkstatt
in der Finsterwalderstraße ehrenamtlich.
Letztes Jahr war dann Schluss und der Stadtteilverein
löste sich auf. Die Kontaktstelle für bürgerschaftliches
Engagement (KBE) im Sozialraum West unter
dem Dach der Sozialen Stadt Rosenheim erweckte
das Werkstattprojekt wieder zum Leben – und ist ab
sofort wieder regelmäßig geöffnet.
habe ich von Herrn Peschke damals ein Fahrrad aus
der Werkstatt erhalten, das hat mir sehr geholfen und
ich habe mich wirklich gefreut, dass es so etwas hier
in Rosenheim gibt“, berichtet Achim Patschorke“.
Die Fahrradwerkstatt ist ab sofort montags, mittwochs
und freitags von 15 bis 18 Uhr in dem Keller der Finsterwalderstraße
74 geöffnet.
Für Fragen steht Christian Hlatky von der Kontaktstelle
Bürgerschaftliches Engagement (KBE) gerne zur Verfügung
(hlatky@startklat-soziale-arbeit.de/ Tel. 0176-
22893799)
Lösung zu Das vergessene Geld:
In Büchern sind die linken Seitenzahlen immer gerade
und die rechten immer ungerade. Zwischen die 29te
und 30te Seite kann man folglich gar nichts legen.
Rosenheim. „Wir vermissen die Fahrradwerkstatt in
unserem Stadtteil schmerzlich“, solche Stimmen gingen
bei Christian Hlatky von der Kontaktstelle bürgerschaftliches
Engagement (KBE) den ganzen Sommer
über ein. Über Jahre war das Projekt des Stadtteilvereins
Bunte Finsterwalderstraße e.V. eine feste Institution
im Quartier. Rentner, Jugendliche und Familien
konnten dort mit der ehrenamtlichen Unterstützung
von Johann Peschke und weiteren Ehrenamtliche ihre
Räder reparieren und verkehrstauglich machen.
Dann musste Johann Peschke altersbedingt und
schweren Herzens das Projekt aufgeben, der Stadtteilverein
löste sich auf – ein neuer Vorstand konnte nicht
gefunden werden. „Das Projekt ruhte, die Idee, eine
Fahrradwerkstatt wieder ehrenamtlich zu betreiben,
blieb aber seitdem lebendig“, so Werner Pichlmeier
von der Sozialen Stadt Rosenheim, die mit dem Bürgerfonds
das Ehrenamtsprojekt finanziell unterstützen
wird.
Das Projekt übernimmt nun Achim Patschorke und
freut sich riesig auf die neue Aufgabe. „Ich bin immer
schon ein „Basteltyp“ gewesen und schraube leidenschaftlich
gerne an den Rädern in meinem Freundeskreis.
Als ich vor einigen Jahren nach Rosenheim zog,
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Rosenheimer
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Qualipaten –
Ehrenamt schafft Chancen!
„Man glaubt gar nicht, wie viel
Freude es macht, eigenes Wissen
und Erfahrung an junge Menschen
weiterzugeben und vor allem, wieviel
man auch selber dabei lernen
kann“, erklärt Melanie Groothold.
Seit mittlerweile 2 ½ Jahren schon
engagiert sie sich nun als ehrenamtliche
Qualipatin beim Verein
Pro Arbeit Rosenheim e.V. für die
Rosenheimer Mittelschüler. „Besonders
wichtig ist mir das individuelle
Eingehen auf die Bedürfnisse
der Jugendlichen“, konstatiert
die Qualipatin, die im letzten
Schuljahr zwei Schülerinnen erfolgreich
begleitete. „Zuhören und
Motivieren gehören da für mich genauso
dazu, wie die Unterstützung
beim Bewerben oder Lernen. Ganz
individuell eben“, strahlt Frau
Groothold.
Gerade jetzt, in dieser für alle verunsichernden
Zeit, brauchen immer
mehr junge Menschen Unterstützung
dabei, ihr Leben selbst in
die Hand zu nehmen und den
Übergang von Schule und Beruf
gut zu meistern.
Das Team der Qualipaten sucht daher
aktuell dringend Verstärkung.
Wer sich bei den Qualipaten ehrenamtlich
engagieren möchte, sollte
vor allem Spaß an der Arbeit mit
jungen Menschen haben. Offenheit
und Toleranz sind dabei ebenso
wichtig wie Geduld und Einfühlungsvermögen.
Wer sich darüber
hinaus vorstellen kann, sich die
Zeit von wöchentlich ca. 1 -2 Stunden
zur Unterstützung der Jugendlichen
zu nehmen, ist bei den Qualipaten
genau richtig.
Interessenten wenden sich gerne
an die Projektkoordinatorin von
Pro Arbeit Rosenheim e.V., Katrin
Halden-Spindler, unter 08031-
8069636 oder katrin.halden-spindler@pro-arbeit-rosenheim.de.
Weitere
Informationen finden Sie auch
unter www.pro-arbeit-rosenheim.
de
Impressum
Herausgeber:
Freiwilligenagentur Rosenheim
Ost im Auftrag der Sozialen
Stadt Rosenheim
Bürgerhaus Happing
Happinger Straße 83
83026 Rosenheim
Tel.: 08031/ 237575,
Fax: 08031/237577
E-Mail: info@freiwillige-rosenheim.de
Internet: http://www.sozialestadtrosenheim.de/freiwilligenagenturen
Erscheinungsweise 2020
2 Ausgaben, Auflage 4500 Stück,
im September, im Dezember
Redaktion:
Andrea Dörries, Christine
Huber, Heinz Krauth, Rosi Raab,
Sabine Schmitz, Dorothee
Schroeder.
Die Textbeiträge liegen in der
inhaltlichen Verantwortung der
Autoren. Die Redaktion behält
sich Kürzungen von Artikeln vor.
Fotos:
Andrea Dörries, Heinz Krauth,
Rosi Raab, Sabine Schmitz,
Dorothee Schroeder, Happinger
nahkauf, u.a.
Titelbild: Christine Huber
Nikolausrätsel
Der Nikolaus gab den Schülern einer Klasse folgendes Rätsel auf: Ich habe
einen Sack voller Nüsse.
Wenn ich einem von euch die Hälfte der Nüsse und noch eine gebe, dem
nächsten vom Rest die Hälfte und noch eine Nuss gebe und dem dritten
wieder die Hälfte und 3 Nüsse gebe, ist der Sack leer.
Anzeigen:
Spezifikationen, Größen und
Preise bei der Freiwilligenagentur
Ro senheim Ost unter:
info@freiwillige-rosenheim.de
Tel.: 08031/237575
Layout/Satz:
Atelier Winkler,
dieter.winkler@cablenet.de
Druck:
Vetterling Druck&Medien KG,
www.vetterling-druck.de
Wie viele Nüsse habe ich?
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Happinger Weihnachtsrätsel
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4
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9
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1
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6
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5
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3
5
4
6 17
11
8
12
1. Wo ist die Grundschule Happing?
2. Welche Buslinie fährt hier?
3. Wer bringt Dich abends sicher
von Haus zu Haus?
4. Der schönste Christkindlmarkt
ist auf der ... im Chiemsee
5. Wie heißt die Kirche an der B15?
6. Eine würzige Zutat für Kuchen
und Plätzchen
7. Wie heißt der nördlichste Badesee
Happings?
8. Welche Gruppe übt im OG des
Bürgerhauses?
9. Nach welcher ehemaligen Sport
anlage ist die Hochhaussiedlung
benannt?
10. Wo kann man einen Raum zum
Feiernmieten?
11. Wie heißt das Jugendzentrum
hier?
12. Glitzernde Metallfäden als Baumschmuck
13. Apfel, ... und Mandelkern, essen
alle Kinder gern
14. Hurra, wir bauen einen ...
15. Vier ... leuchten auf dem Adventskranz
16. Nach welchem Heiligen ist die
Kirche in Alt-Happing benannt?
17. Der beliebteste Weihnachtsbaum?
18. Neuer Name der Freiwilligenagentur?(Abk.)
19. Wie heißt der Happinger Sportverein(Abk.)?
20. Wo ist das Haus der freiwilligen
Feuerwehr?
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Preisfrage: Wie lauten die beiden Lösungswörter?
Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir 3 Adventsüberraschungen!
Senden Sie die richtige Antwort ans
Bürgerhaus oder per E-Mail an:
andrea.doerries@jh-obb.de
Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement,
Bürgerhaus Happing,
Happinger Straße 83, 83026 Rosenheim
Einsendeschluss ist der 17. Dezember.
Bitte vergessen Sie nicht, uns
Ihre Kontaktdaten aufzuschreiben,
die Gewinner werden umgehend benachrichtigt!
Ab dem 18. Dezember veröffentlichen
wir alle Lösungen der Rätsel
dieser Ausgabe im Internet unter:
https://www.wir-happinger.de/page-3
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Wenn es Winter wird
Der See hat eine Haut bekommen,
so dass man fast drauf gehen kann,
und kommt ein großer Fisch geschwommen,
so stößt er mit der Nase an.
Und nimmst du einen Kieselstein
und wirfst du ihn drauf, so macht es klirr
und titscher - titscher - titscher - dirr ...
Heißa, du lustiger Kieselstein!
Er zwitschert wie ein Vögelein
und tut als wie ein Schwälblein fliegen -
doch endlich bleibt mein Kieselstein
ganz weit, ganz weit auf dem See draußen liegen.
Da kommen die Fische haufenweis
und schaun durch das klare Fenster von Eis
und denken, der Stein wär etwas zum Essen:
doch so sehr sie die Nasen ans Eis auch pressen,
das Eis ist zu dick, das Eis ist zu alt,
sie machen sich nur die Nasen kalt.
Aber bald, aber bald
werden wir selbst auf eignen Sohlen
hinaus gehn können und den Stein wieder holen.
Christian Morgenstern
Die KBE Ost (Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement) und
die Soziale Stadt Rosenheim wünschen allen Leserinnen und
Lesern ein frohes Weihnachtsfest!
Wir danken Ihnen für Ihr Engagement im zurückliegenden Jahr
und freuen uns auf 2021.
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