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Unser Rietberg Ausgabe 18 vom 02. Dezember 2020

Stadtmagazin für Bokel, Druffel, Mastholte, Neuenkirchen, Rietberg, Varensell und Westerwiehe

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<strong>Ausgabe</strong> Nr. <strong>18</strong><br />

<strong>02.</strong> <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong><br />

R<br />

<strong>Unser</strong><br />

ietberg<br />

Aktuelle<br />

News aus:<br />

Bokel<br />

Druffel<br />

Mastholte<br />

Neuenkirchen<br />

<strong>Rietberg</strong><br />

Varensell<br />

Westerwiehe<br />

Mastholter<br />

Gesichter an<br />

der Krippe<br />

S. 8<br />

Dem Tod<br />

nur knapp<br />

entronnen<br />

S. 4-5<br />

Kirchenfenster<br />

mit Steinen<br />

eingeschmissen<br />

S. 13


Wir wünschen Ihnen eine<br />

genussvoLle Adventszeit!<br />

Alle Angebote solange der Vorrat reicht. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.<br />

Landschweinfilet<br />

das edelste Teilstück,<br />

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Öffnungszeiten / Werksverkauf: Montag – Freitag: 8.00 Uhr – 19.00 Uhr, Samstag: 8.00 Uhr – 16.00 Uhr


Vorwort<br />

Liebe Leserinnen und Leser,<br />

der Advent ist da, eine merkwürdige<br />

Zeit in diesem Jahr,<br />

ohne Glühweinstände, Lichtermärkte,<br />

Betriebsfeiern in<br />

der Gastronomie und ohne<br />

große Familientreffen an den<br />

Sonntagen. Aber, es ist wie es<br />

ist und gerade in dieser Zeit<br />

sollten die Gedanken jenen<br />

gelten, die in den Krankenhäusern<br />

liegen, auf Intensiv, die<br />

beatmet werden - und ebenso<br />

sollte man an die denken, die<br />

sich um Pflege mühen, die für<br />

die Patienten da sind und alles<br />

tun, damit niemand am Virus<br />

sterben muss.<br />

Nein, es war kein Virus, es war<br />

ein Täter mit einem scharfen<br />

Messer, der den Varenseller<br />

Thomas Glich lebensbedrohlich<br />

verletzt hat. Aber Thomas<br />

hat im St.-Elisabeth-Hospital<br />

nach seiner erfolgreichen<br />

Operation hautnah miterlebt,<br />

was los ist im Hospital und wie<br />

sehr COVID-19 die Intensivbetten<br />

füllt. Insofern, liebe Leserinnen<br />

und Leser, wenn Sie<br />

in diesen Tagen und Woche<br />

bis zum Fest einkaufen gehen,<br />

und natürlich soll man das, um<br />

den lokalen Einzelhandel zu<br />

stärken, dann achten Sie bitte<br />

auf Abstand, auf Desinfektion<br />

von Händen und Einkaufswagen,<br />

grabschen Sie nichts<br />

unnütz an in den Läden und<br />

wenn tatsächlich einmal kurz<br />

vor Toresschluss eine längere<br />

Schlange vor einem Geschäft<br />

ist, dann wählen Sie einen anderen<br />

Einkaufstag, drängeln<br />

Sie nicht, Corona und die Folgen<br />

kann man nicht leugnen,<br />

aber viel dafür tun, und nicht<br />

nur an einem Tag, sondern<br />

durchgängig, dass sich das Alles<br />

nicht zu einer riesigen Lawine<br />

entwickelt.<br />

Natürlich kann man nicht vorbei<br />

am Thema in Berichten,<br />

aber wir haben uns viel Mühe<br />

gegeben, ganz viel interessanten<br />

und exklusiven Lesestoff<br />

zu bieten, der zu diversen Themen<br />

informiert und unterhält.<br />

Lesestoff auch, der zum Nachdenken<br />

anregt, und solcher,<br />

der in seiner Tiefe aufhorchen<br />

lässt, ja vielleicht sogar nachdenklich<br />

und betroffen macht.<br />

Wir denken da nur an das Gespräch<br />

mit Thomas Glich, der<br />

so unendlich viel Glück und<br />

Schutzengel gehabt hat. Nein,<br />

da geht es nicht um journalistischen<br />

Voyeurismus, sondern<br />

darum, wie es jemandem<br />

geht, der solch eine Sache erleben<br />

musste. Danke für ein<br />

sehr offenes Gespräch!<br />

Danke sagen wir aber auch<br />

unseren Kunden, ohne die<br />

solche <strong>Ausgabe</strong>n nicht möglich<br />

wären. Und, auch etwas<br />

zum Nachdenken: wo wären<br />

wir, wenn es den lokalen Einzelhandel<br />

nicht mehr gibt...<br />

Rupert zum Stickling<br />

(Herausgeber)<br />

Petra Blöß<br />

(Redaktion)<br />

Redaktionsschluss für die nächste<br />

<strong>Ausgabe</strong> ist der 11. <strong>Dezember</strong>,<br />

Anzeigenschluss der 9. <strong>Dezember</strong>.<br />

Die Lebensweisheit der Alten<br />

Erinnerungen bleiben unwiederbringlich<br />

Vergesst mir die Alten nicht,<br />

habe ich mal vor sicher anderthalb<br />

Jahren oder länger<br />

deutlich geschrieben.<br />

Damals ging es darum, dass<br />

die Seniorinnen und Senioren<br />

eine Lebensweisheit, ein<br />

Wissen und einen Erfahrungsschatz<br />

haben, den man<br />

in keinem einzigen Lehrbuch<br />

finden kann. Das erschließt<br />

sich nur durch das persönliche<br />

Gespräch, durch Fragen<br />

und durch Zuhören. Wissen,<br />

Lebensweisheit und Erfahrungsschatz<br />

jedes Einzelnen<br />

sind die Basis für die Zukunft,<br />

in der eigenen Familie ebenso<br />

wie in der gesamten Gesellschaft.<br />

Mehr denn je gilt es jetzt in<br />

diesen Zeiten, die Alten, und<br />

den Begriff meine ich so gar<br />

nicht respektlos, nicht zu<br />

vergessen, Nicht in den Heimen,<br />

nicht in den Kliniken,<br />

nicht innerhalb der Familie.<br />

Viele Jüngere verdrehen die<br />

Augen, „nicht schon wieder“<br />

heißt es, wenn die Senioren<br />

„von früher“ erzählen. „Was<br />

interessiert mich früher, ich<br />

lebe heute“, „warum soll ich<br />

mir das anhören, was habe<br />

ich davon, kostet nur meine<br />

Zeit“. Haben alle, die das eine<br />

oder andere mal beim Besuch<br />

bei Oma und Opa, bei Uropa<br />

und Uroma schon so dachten,<br />

auch überlegt, dass die<br />

Erzählungen viele Wahrheiten<br />

enthalten, das gesellschaftliche<br />

Leben widerspiegeln und<br />

jede Zeit ihre individuellen<br />

Erlebnisse hat, die richtungsweisend<br />

sind für die Entwicklung<br />

des Einzelnen und für die<br />

nachfolgenden Kinder, Enkel<br />

und Urenkel?<br />

Haben alle „Genervten“ darüber<br />

nachgedacht, wie schön<br />

es für die ältere Generation<br />

ist, zu berichten? Denn die<br />

derzeitigen Seniorinnen und<br />

Senioren haben in den vergangenen<br />

sechs und mehr<br />

Jahrzehnten eine technische<br />

Entwicklung mitgemacht, die<br />

kaum zu fassen, kaum zu (be-)<br />

greifen ist, Wer hatte in den<br />

Fifties, also damals, als man<br />

selbst noch jung und sturmund<br />

drangzeitneugierig war,<br />

einen Fernseher, ein Telefon,<br />

einen Wäschetrockner A+++,<br />

Führerschein und Auto. Reden<br />

wir mal gar nicht von<br />

Handy, Flatscreen, Internet,<br />

Facebook, Instagram, Mediatheken<br />

undundund.<br />

Ab davon, hatten man damals<br />

nicht so viel Zeit wie heute,<br />

35-Stunden-Wochen? Selbstverständliche<br />

Freizeit von<br />

Freitag am Mittag bis Montag<br />

am Morgen ? Nein, ich rede<br />

nicht von irgendwann einmal<br />

zu Kaisers Zeiten, ich rede von<br />

Zeiten, aus denen ganz viele<br />

Ältere heute noch berichten<br />

können - aus eigenem Blickwinkel,<br />

eigener Erfahrung,<br />

eigenem Wissen und daraus<br />

resultierender Lebensweisheit.<br />

Geht das Wissen der alten<br />

Generation verloren, das<br />

alltägliche Wissen, das Nicht-<br />

Wissenschaftliche, dann geht<br />

die Gesellschaft verloren, behaupte<br />

ich mal einfach so Deshalb,<br />

wer in diesen Wochen<br />

die Chance hat, und natürlich<br />

coronabedingt die Zeit,<br />

der sollte fragen, der sollte<br />

zuhören, auch und gerade<br />

am Telefon.<br />

„Ich habe keine Zeit dafür“,<br />

das ist kein Argument. Sich<br />

Zeit für andere Menschen<br />

zu nehmen, das sollte über<br />

ziemlich Vielem stehen, und<br />

sich diese Zeit gerade für die<br />

Alten zu lassen, das ist unersetzlich<br />

und mit Geld nicht<br />

zu bezahlen. Deshalb auch<br />

haben wir unsere Schreibaktion<br />

ins Leben gerufen,<br />

denn: die Erinnerungen der<br />

Senioren sind und bleiben<br />

unwiederbringlich...<br />

3


4<br />

Lokales<br />

Ich hatte mehr Angst um meine Hunde...<br />

Varenseller Thomas Glich schildert die lebensbedrohliche Messerattacke<br />

Thomas Glich mit seinen Hunden Rokko und Kimba, das Trio hatte unglaubliches Glück. <br />

Varensell (pb). Es klingt wie<br />

ein Alptraum, doch es ist Realität.<br />

Und wenn der Klosterdörfler<br />

Thomas Glich erzählt,<br />

was ihm widerfahren ist,<br />

dann können einen durchaus<br />

kalte Schauer durchrieseln -<br />

um nicht zu sagen, es kann<br />

einen gruseln.. Von der einen<br />

auf die andere Sekunde wurde<br />

er im November Opfer<br />

eines Messerangreifers. Ein<br />

schöner Herbstspaziergang<br />

mit seinen Hunden am Rande<br />

des Rhedaer Forstes endete<br />

für den 49jährigen auf<br />

dem Operationstisch und der<br />

Intensivstation.<br />

Nach seinem Anruf aus dem<br />

Krankenhaus konnten wir<br />

<strong>vom</strong> „UR“ uns nun in seinem<br />

Zuhause mit ihm treffen und<br />

bieten gerne die Möglichkeit,<br />

den Vorfall aus seiner Sicht<br />

ganz genau zu schildern.<br />

Diesen 17. November <strong>2020</strong><br />

wird Glich ebenso wenig wie<br />

seine Frau Ulrike jemals vergessen.<br />

Es ist wie ein zweiter<br />

Geburtstag. Und wie viele<br />

Schutzengel ihn an diesem<br />

frühen Nachmittag begleitet<br />

haben mögen, das kann nie-<br />

mand abschätzen.<br />

Mit den Hunden Rokko, der<br />

Labrador ist schon ein Senior<br />

mit langsamer Gangart, Rhodesian<br />

Ridgeback Kimba und<br />

Cokerpoo Thea ist der Varenseller<br />

auf der Kiebitzstraße unterwegs,<br />

ein beliebtes Gebiet<br />

für Wanderer, Jogger, Radler<br />

und nicht minder Hundebesitzer,<br />

das vierbeinige Trio, allesamt<br />

bestens erzogen, führt<br />

Glich, der nur selten dort<br />

geht, an langen Leinen.<br />

Den älteren Mann auf einem<br />

Holzstapel bemerkt er<br />

gar nicht. Bis plötzlich der,<br />

wie sich später herausstellt,<br />

56jährige, die Hunde grundlos<br />

mit Pfefferspray attackiert und<br />

dabei rumschreit.<br />

„Ich bin auf ihn zugegangen,<br />

ganz ruhig, und wollte wissen,<br />

warum er das tut“ schildert<br />

der Varenseller. Daraufhin sei<br />

der Unbekannte auf ihn zugekommen,<br />

„ich habe ihn weder<br />

gestoßen, noch war sonst irgendwas,<br />

es kam einfach nur<br />

zu einem ganz kurzen Körperkontakt.“<br />

Der Fremde faucht<br />

ihn an: „Willst Du mich bedrohen?<br />

Glich geht drei Schritte<br />

Foto: xxx<br />

zurück, „und da wunderte<br />

ich mich, warum sich meine<br />

Kleidung so nass anfühlte.<br />

Und dann habe ich gesehen,<br />

es war irgendwie alles voller<br />

Blut.“<br />

Der 49jährige ruft die Hunde<br />

zu sich heran und ergreift die<br />

Flucht in Richtung seines geparkten<br />

Autos, das aber ein<br />

ganzes Stück weit entfernt<br />

steht. Schmerzen habe er<br />

nicht gespürt, das Adrenalin.<br />

„Irgendwie dachte ich, ich<br />

muss doch ein Foto haben von<br />

dem Angreifer“, und in der<br />

Fluchtbewegung zückt er sein<br />

Handy und schiesst ein Bild.<br />

Der Unbekannte verfolgt ihn,<br />

„der hatte so Trekkingstöcke,<br />

an denen er ging.“ An der Brücke<br />

über den Bach will Rokko<br />

nicht weiter und lieber eine<br />

Stippvisite im Wasser unternehmen,<br />

sein Herrchen brüllt<br />

ihn an, zieht ihn mit sich, er<br />

hat Angst um die Tiere.<br />

Über den Notruf wählt er im<br />

Laufen die Polizei an, erreicht<br />

seinen Wagen, stößt die Hunde<br />

regelrecht in den Kofferraum,<br />

schließt die Tür. Eine<br />

16jährige Radfahrerin wird<br />

zufällig Zeugin, übernimmt<br />

das Handy und das Telefonat<br />

mit der Polizei, einsteigen bei<br />

dem Fremden mit dem Blut<br />

zum Schutz vor dem Täter will<br />

sie aber nicht.<br />

Glich schließt sich im Wagen<br />

ein, über Bluetooth kann er<br />

selbst weiter mit der Polizei<br />

sprechen. Der Unbekannte<br />

erreicht inzwischen das<br />

Auto, umkreist es, schlägt auf<br />

die Fenster ein, versucht die<br />

Windschutzscheibe zu zerstören.<br />

Glich startet den Motor,<br />

und dann trifft schon das erste<br />

Polizeifahrzeug ein. Die Beamen<br />

überwältigen den Täter,<br />

treten ihm das Messer aus der<br />

Hand, fixieren ihn auf dem Boden,<br />

legen Handschellen an.<br />

„Und dann kam schon weitere<br />

Polizei aus allen Richtungen“,<br />

erinnert sich Glich. Die Beamten<br />

sehen, dass er verletzt ist,<br />

bitten ihn, den Pullover auszuziehen<br />

und reagieren beim<br />

Anblick der Wunden geistesgegenwärtig.<br />

Sie legen dem Varenseller<br />

sofort einen Druckverband<br />

an. „Und ab da kamen die<br />

Schmerzen. Es ging dann alles<br />

sehr schnell“, berichtet das<br />

Opfer. Die lange, scharfe Klinge<br />

ist wie durch Butter durch<br />

die 9. Rippe gefahren, hat Milz<br />

und Zwerchfell verletzt.<br />

Ruckzuck ist der Rettungswagen<br />

da, kümmern sich Helfer,<br />

Glich: „Links und rechts waren<br />

lauter Leute da, die an<br />

mir rumgedoktert haben. Am<br />

Elisabeth-Hospital am Schockraum<br />

ging es raus aus dem<br />

Rettungswagen, da standen<br />

schon 10 bis 15 Menschen,<br />

die nur auf mich gewartet haben.“<br />

Sofort wird der Schwerverletzte<br />

ausgezogen, „dann bekam<br />

ich die Maske auf und<br />

mir gingen die Lichter aus. Ab<br />

da weiß ich nichts mehr.“ Wie<br />

gefährlich diese Minuten für<br />

sein Leben sind, das hört er<br />

später und sagt rückblickend:<br />

„Ich habe mich aber zu keiner<br />

Zeit lebensbedrohlich verletzt<br />

gefühlt. Ich habe gemerkt, da<br />

ist was, aber das ist doch nicht<br />

so schlimm. Ich habe mehr


Lokales<br />

Angst um meine Hunde gehabt<br />

als um mich.“ Die Tiere<br />

werden zwischenzeitlich von<br />

seiner Schwester geholt, die<br />

Glich unterwegs über Handy<br />

erreicht.<br />

Seine Frau ist in diesen Stunden<br />

auf der Arbeit, sieht irgendwann<br />

in ihrem Handy die<br />

Anrufversuche ihres Mannes,<br />

dann erreicht die Schwägerin<br />

sie. „ich dachte, ich bin im<br />

falschen Film“, ist ihr erster<br />

Gedanke. Die Kollegen sind<br />

verständnisvoll, Ulrike fährt<br />

sofort nach Hause, wo die<br />

Hunde nochmal eben vor die<br />

Tür können.<br />

Dann ruft sie im Krankenhaus<br />

an. Dort will man einen Beweis,<br />

dass sie es tatsächlich<br />

ist, die Ehefrau des Opfers.<br />

Gefragt wird nach einem besonderen<br />

Merkmal, „das gibt<br />

es, aber mir ist in der Situation<br />

gar nichts eingefallen“,<br />

erzählt sie Das Geburtsdatum<br />

des Ehegatten reicht nicht aus<br />

zur Legitimation, erst als man<br />

auf Krankenhausseite fragt, ob<br />

Thomas Glich Tattoos hat, da<br />

fällt ihr wieder ein: „Klar, seine<br />

Hunde.“ Doch am Telefon darf<br />

sie nicht wirklich Auskunft bekommen.<br />

Ulrike Glich fährt ins<br />

Krankenhaus, „und dort hat<br />

sich der Arzt sehr viel Zeit genommen<br />

für unser Gespräch,<br />

hat mir alles im Detail erklärt,.“<br />

Überhaupt, Ärzte, Schwestern,<br />

Pfleger, Thomas Glich<br />

möchte ausdrücklich dem<br />

gesamten Team im Elisabeth-<br />

Hospital danken. „Die haben<br />

so entsetzlich viel Stress wegen<br />

der Corona-Patienten und<br />

der vielen intensivfälle, aber<br />

wie die mir beigestanden und<br />

mich betreut haben, das war<br />

ganz großes Kino. Man hat<br />

sich einfach erstklassig um<br />

mich gekümmert.“<br />

Der Medienrummel in den<br />

Folgetagen ist groß und erlischt<br />

genauso schnell wieder,<br />

wie er gekommen ist. Der Varenseller<br />

kann zur Ruhe kommen,<br />

darf nach 10 Tagen endlich<br />

nach Hause. Ulrike Glich<br />

ist jeden Tag für eine Stunde<br />

in der Klinik bei ihrem Mann,<br />

mehr lassen die aktuellen Vorschriften<br />

nicht zu.<br />

In den ersten Tagen ist er mit<br />

Schmerzmitteln bis zur Oberkante<br />

vollgepumpt und auch<br />

jetzt geht es ohne in keinstem<br />

Fall. Anstrengungen, körperliche<br />

Arbeit, schwer heben,<br />

alles ist unmöglich auf unbestimmte<br />

Zeit. Mit der 16jährigen,<br />

die ihm geholfen hat und<br />

deren Mutter hat er gechattet<br />

und telefoniert. Das Mädchen<br />

hat in den ersten Tagen Panikattacken,<br />

erholt sich langsam<br />

erst von dem Erlebten.<br />

Thomas Glich tut, was ein<br />

Reiter macht, der <strong>vom</strong> Pferd<br />

gefallen ist, letzterer steigt<br />

umgehend wieder auf, der<br />

Varenseller fährt wieder in<br />

den Rhedaer Forst. „Mir geht<br />

es gut, es macht mir nichts<br />

an diese Stelle zu kommen“,<br />

sagt er danach. Bei der zweiten<br />

Tour dorthin trifft er auf<br />

Hundeführerinnen, die ihn<br />

aufgrund der überregionalen<br />

Medienberichte erkennen. Sie<br />

erzählen, dass sie schon länger<br />

Angst hatten, dort mit ihren<br />

Tieren zu gehen, in einem<br />

Fall war auch deren Hund mit<br />

Pfefferspray attackiert worden.<br />

Was gerichtlich auf den<br />

56jährigen Täter zukommen<br />

wird, steht noch nicht fest.<br />

Versuchter Totschlag wäre<br />

das eine, schwere Körperverletzung<br />

das andere. Worauf<br />

es hinauslaufen wird, zeigt irgendwann<br />

der Prozess<br />

Am Samstag trafen wir uns<br />

mit Thomas Glich, der einen<br />

richtig guten Eindruck machte,<br />

auch seelisch. Nicht jeder<br />

verkraftet solch ein Erlebnis<br />

ohne noch Wochen später<br />

nicht darüber sprechen zu<br />

können. Anschaulich ist sein<br />

Bericht, den wir am Sonntagabend<br />

fertiggestellt haben.<br />

Doch mittlerweile ist der Varenseller<br />

wieder von seiner<br />

Frau und den Hunden getrennt<br />

und liegt im Krankenhaus.<br />

Wie er uns mitteilte, hat<br />

sich offenbar durch die Bakterien<br />

an der Klinge ein Abszess<br />

in einer Wunde gebildet, der<br />

unbedingter Behandlung bedarf.<br />

Antibiotika via Tropf sollen<br />

nun zum weiteren Gesundungsverlauf<br />

beitragen Wir<br />

<strong>vom</strong> „UR“ und die vielen aus<br />

<strong>Rietberg</strong> und Verl, die Thomas<br />

kennen, wünschen auf diesem<br />

Weg, dass er schnell wieder<br />

nach Hause kommt und von<br />

weiteren Folgen unbelastet<br />

bleibt.<br />

Schützen: Rekorde<br />

Spendenbilanz ist herausragend<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Stolz sein<br />

kann Diözesan-Bundesmeister<br />

Mario Kleinemeier auf<br />

das Engagement der Grünröcke<br />

landauf landab. Überall<br />

sind die Schützen aktiv,<br />

wenn es um die gute Sache<br />

geht, mal mit tatkräftigem<br />

Anpacken zum Wohl ihrer<br />

jeweiligen Dörfer, mal mit<br />

allerlei Aktionen, deren finanzielle<br />

Erlöse caritativen<br />

Zwecken zu Gute kommen.<br />

Mittlerweile liegt eine Zusammenfassung<br />

des Spendenaufkommens<br />

im vergangenen<br />

Jahr 2019 seitens<br />

der Mitgliedsvereine im gesamten<br />

Bund Historischer<br />

Deutscher Schützenbruderschaften<br />

vor. Eine beeindruckende<br />

Bilanz, die Mario<br />

Kleinemeier uns zur Verfügung<br />

gestellt hat.<br />

„Die Auswertung der Einsendungen<br />

der Schützenbruderschaften<br />

„Wir haben<br />

gespendet 2019“ erbrachte<br />

einen absoluten Höchststand.<br />

So ergab sich für das<br />

Jahr 2019 ein Spendenaufkommen<br />

von stolzen<br />

3.031.991,00 Euro. Die Anzahl<br />

der sozialen Arbeitsstunden<br />

lag 2019 etwas<br />

unter den Zahlen des Jahres<br />

20<strong>18</strong>.<br />

Es wurden 264.633 Stunden<br />

von den Bruderschaften<br />

für soziale Projekte geleistet,<br />

was bei dem Wert<br />

einer Arbeitsstunde von<br />

10 Euro einer Summe von<br />

2.646.330,00 Euro entspricht.<br />

In 2019 spendeten<br />

unsere Bruderschaften<br />

19 Prozent für caritative<br />

Hilfsorganisationen, <strong>18</strong> für<br />

Denkmalpflege, Spielplätze<br />

usw., 11,4 für Kinder in Not,<br />

jeweils 10 für Kirchen und<br />

Krankenhäuser bzw. Hospize,<br />

jeweils 6,8 für Bedürftige<br />

vor Ort und Martinszüge,<br />

6,4 für Seniorenbetreuung,<br />

6 für Kindergärten und 5,5<br />

Prozent für internationale<br />

Hilfsprojekte.<br />

Diese Bilanz sehen die rund<br />

1.300 im BHDS organisierten<br />

Bruderschaften mit einem<br />

lachenden und einem weinenden<br />

Auge: Erfreulich<br />

sind die hohen Spendensummen,<br />

zumal diese die<br />

Kernkompetenz der Schützen<br />

im caritativ-sozialen Bereich<br />

bestätigen.<br />

Erschreckend sind die seit<br />

März <strong>2020</strong> wegen der Corona-Pandemie<br />

rund tausend<br />

abgesagten Schützenfeste,<br />

die für etliche Bruderschaften<br />

eine belastende Zerreißprobe<br />

bedeuten.<br />

Seit 2012 wurden von BHDS-<br />

Bruderschaften 20.641.297<br />

Euro in bar gespendet<br />

und 1.642.276 Arbeitsstunden<br />

geleistet (Geldwert<br />

gleich 16.422.760<br />

Euro), was einem gesamten<br />

Spendenaufkommen von<br />

37.064.057 Euro entspricht.<br />

Die Altkleidersammlungen<br />

brachten in 2019 exakt<br />

7.954,23 Euro – seit 2012<br />

schwanken die jährlichen<br />

Beträge übrigens zwischen<br />

2.546 und 7.954 Euro im<br />

Rekordjahr 2019.<br />

Bei diversen BHDS-Veranstaltungen<br />

wurden in 2019<br />

insgesamt 10.863,24 Euro<br />

vereinnahmt.“<br />

Kommentar<br />

der Redaktion<br />

Beeindruckend<br />

Diese Zahlen imponieren<br />

- nicht nur wegen ihrer<br />

immensen Höhe, sondern<br />

mehr noch durch das, was<br />

sich dahinter verbirgt. Ein<br />

beispielhaftes ehrenamtliches<br />

Engagement. Und<br />

das legt beredtes Zeugnis<br />

ab von der Kameradschaft<br />

in den Bruderschaften.<br />

Denn nur gemeinsam lassen<br />

sich solche Ergebnisse<br />

erreichen. Seit März steht<br />

alles nahezu still bei den<br />

Grünröcken, möge die<br />

Pandemie auf den bisher<br />

gelebten Zusammenhalt<br />

keine Auswirkungen haben...<br />

<br />

pb<br />

5


Lokales<br />

Den jungen Bäumen in das Leben helfen<br />

Neue Gesamtschulaktion im Tengeschen Forst ist gelebter Unterricht<br />

Mit viel Engagement und Eifer gingen die rund zwei Dutzend Schüler<br />

im Wald an die Arbeit.<br />

Foto: P: Blöß<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Praxisorientierter<br />

Unterricht ist wichtiger<br />

denn je in einem Zeitalter, in<br />

dem Schülerinnen und Schüler<br />

ausnahmslos alle Informationen<br />

theoretisch im Internet<br />

finden können. Deshalb setzt<br />

die Richard-von-Weizsäcker<br />

Gesamtschule <strong>Rietberg</strong> in unterschiedlichen<br />

Fächern auch<br />

auf praktische Erfahrungen<br />

im Lernprozess der Jugendlichen.<br />

Kooperationen mit <strong>Rietberg</strong>er<br />

Firmen sind seit Jahren<br />

ein bewährtes Konzept, nun<br />

ist eine neue Variante hinzu<br />

gekommen, die bei den Mädchen<br />

und Jungen auf sehr<br />

großes Interesse stößt. Knapp<br />

zwei Dutzend von ihnen waren<br />

jahrgangsübergreifend in<br />

einem <strong>Rietberg</strong>er Waldstück<br />

im Einsatz, um dem Forst zu<br />

helfen.<br />

Der Vorschlag zu einem Praxistag<br />

in dem naturbelassenen<br />

Gelände am Merschhemkeweg<br />

kam <strong>vom</strong> Waldbesitzer<br />

selbst, Carl Philipp Tenge-<strong>Rietberg</strong><br />

hatte die Idee, auf diese<br />

besondere Weise Jugendliche<br />

für den Beruf des Försters zu<br />

interessieren, aber auch, ihnen<br />

aufzuzeigen, was der Lebensraum<br />

Wald heutzutage<br />

bedeutet und welchen Gefahren<br />

er ausgesetzt ist. Eine<br />

Idee, die die Schule in Person<br />

von Gesamtleiter Frank Wedekind,<br />

didaktischem Leiter<br />

Burkhard Ernst und Biologielehrer<br />

Florian Naber mit großer<br />

Begeisterung aufgriff. Eine<br />

Rundfrage unter den Schülerinnen<br />

und Schülern zeigte ein<br />

unerwartet großes Interesse,<br />

jahrgangsübergreifend meldeten<br />

sich die Jugendlichen Zeit<br />

für die Teilnahme an, in nur<br />

15 Minuten waren alle Plätze<br />

ausgebucht<br />

.Vor der Praxis gab es einen<br />

umfangreichen Theorieeinstieg,<br />

der <strong>vom</strong> Förster Stephan<br />

Klotz, er ist für die Wälder von<br />

Carl-Philipp Tenge-<strong>Rietberg</strong><br />

zuständig, auch den Holter<br />

Wald. <strong>Rietberg</strong> ist waldarm,<br />

umso wichtiger ist es, den Bestand<br />

mindestens zu erhalten<br />

und zu schützen. Hitze und<br />

Trockenheit, dazu die rasante<br />

Ausbreitung des Borkenkäfers<br />

haben den Bäumen arg zugesetzt,<br />

erfuhren die Schülerinnen<br />

und Schüler, auch Wildverbiss<br />

schadet insbesondere<br />

den kleinen Bäumchen,<br />

Die Jugendlichen sahen die<br />

Folgen vor Ort. Hier konnten<br />

sie viel tun, um der Situation<br />

entgegen zu wirken. „Und das<br />

taten sie mit wirklich großem<br />

Elan“, bescheinigt Florian<br />

Naber den Acht- und Neuntklässlern.<br />

Eingeteilt in Kleingruppen<br />

durchliefen alle die<br />

einzelnen Aufgabengebiete.<br />

Dazu zählten das Sammeln<br />

von Eichen und das Einsetzen<br />

solcher im Boden unter dem<br />

Motto „eine ist faul, eine ist<br />

für die Maus, und eine wird<br />

wachsen“. Junge Laubbaumtriebe<br />

wurden mit Röhren<br />

ummantelt, die an Pflöcken<br />

befestigt für ein sicheres<br />

Wachstum sorgen sollen.<br />

Kleinste Nadelbaumsprößlinge<br />

sprühten die Jugendlichen<br />

mit einer Spezialfarbe ein, die<br />

dem Wild den Appetit auf das<br />

frische Grün verdirbt.<br />

Viele Eindrücke konnten die<br />

Gesamtschüler mitnehmen,<br />

„es ist halt etwas anderes,<br />

ob man im Wald den Eichelhäher<br />

rufen hört und fliegen<br />

sieht, als nur digitale Bilder<br />

anzusehen“, erklärte Florian<br />

Naber. Auch Carl Philipp Tenge-<strong>Rietberg</strong><br />

und Stephan Klotz<br />

lobten die jungen Gäste, die<br />

unbedingt wissen wollen, was<br />

die Natur aus ihrer Arbeit entstehen<br />

lassen wird. Für den<br />

Waldbesitzer, zu dessen Liegenschaften<br />

unter anderem<br />

auch die <strong>Rietberg</strong>er Fischteiche<br />

gehören, sind in Zukunft<br />

weitere Projekte mit der Gesamtschule<br />

sehr gut vorstellbar,<br />

unter anderem auch mit<br />

Blick auf Ornithologie und Naturschutz<br />

rund um die weitläufigen<br />

Teichanlagen.<br />

Online auch zum Download: www.zumstickling-druck.de/unser-rietberg<br />

6


SO SCHMECKT<br />

Lokales<br />

WEIHNACHTEN.<br />

Vorübergehend im Sortiment<br />

WINTERTRAUM<br />

Fässchen<br />

Gefüllte Zartbitterschokolade;<br />

verschiedene Sorten;<br />

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150-g-Packung<br />

1. 15<br />

(100 g = 0.77)<br />

WINTERTRAUM<br />

Weihnachtsmann<br />

Alpenmilchschokolade<br />

200-g-Stück<br />

0. 96<br />

(100 g = 0.48)<br />

125-g-Packung<br />

1. 15<br />

(100 g = 0.92)<br />

WINTERTRAUM<br />

Lübecker Edel<br />

Marzipan<br />

Umhüllt von knackiger<br />

Zartbitterschokolade;<br />

enthält Alkohol<br />

So süße<br />

Schleckereien!<br />

150-g-Packung<br />

1. 73<br />

(100 g = 1.15)<br />

WINTERTRAUM<br />

Baumkuchen-Spitzen<br />

Verschiedene Sorten; enthält Alkohol<br />

75-g-Packung<br />

1. 25<br />

(100 g = 1.67)<br />

WESTMINSTER<br />

Winter-<br />

Früchtetee<br />

Verschiedene Sorten;<br />

je 25 Aufgussbeutel à 3 g<br />

5<br />

Gilt für Lübecker Edel Marzipan, Fässchen,<br />

Baumkuchen-Spitzen, Weihnachtsmann<br />

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mit nicht zertifiziertem Kakao vermischt werden.<br />

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„Filialen und Öffnungszeiten“ zu finden. Ferner steht unsere kostenlose automatisierte telefonische Hotline unter 0800-723 4870 zur Verfügung.<br />

7<br />

0212<strong>2020</strong>


8<br />

Lokales<br />

Die Hirten sehen aus wie Mastholter Bürger...<br />

Heimatverein inszeniert besondere Krippendarstellung in der Dorfmitte<br />

Mastholte (pb). Den kenn‘<br />

ich aber! Mögen in diesen<br />

Tagen all jene sagen, die die<br />

neueste Aktion des örtlichen<br />

Heimatvereins in Augenschein<br />

nehmen. Der nämlich<br />

hat an seinem Domizil mitten<br />

im Ort damit begonnen, eine<br />

Krippenszenerie zu errichten.<br />

Und wer da meint, Ochs und<br />

Esel, Schafhirt und Lämmchen<br />

und die Heilige Familie<br />

- hat doch jeder? Mag sein,<br />

aber nicht so wie in Mastholte.<br />

Christen, die der biblischen<br />

Geschichte mächtig sind<br />

dürften sich schon beim Blick<br />

vor dem Haus Reilmann hin<br />

zum Heimathaus verwundert<br />

die Augen reiben. Denn von<br />

einem Schweinchen vor der<br />

kargen Herberge ist garantiert<br />

nirgendwo im Evangelium das<br />

Wort.<br />

Die „Hirten auf dem Felde“<br />

und ihre vierbeinigen Schäfchen<br />

kamen immer schon diffus<br />

daher, klar, Fotografie gab<br />

es vor <strong>2020</strong> Jahren nicht, und<br />

detaillierte Beschreibungen<br />

des Aussehens der verwunderten<br />

Schar stehen ebenso<br />

wenig in der Bibel.<br />

So ist all die Jahrhunderte<br />

viel Freiraum für Fantasie,<br />

bezogen übrigens auf alle Beschriebenen.<br />

Nicht umsonst<br />

ist das Jesuskind als Baby Jesus<br />

in Afrika natürlich weitgehend<br />

nicht von rosig-weißer<br />

Hautfarbe. Wie mögen also<br />

Es darf geraten werden, welche Mastholter sind denn da gemeint? <br />

die Personen ausgeschaut haben?<br />

Vermutlich oder eigentlich<br />

garantiert nicht, wie die,<br />

die sich in diesen Adventswochen<br />

um das Heimathaus<br />

scharen.<br />

Der Verein beschreibt auf seiner<br />

Homepage: „Eine weihnachtliche<br />

Heimlichkeit am<br />

Heimathaus wird in diesen<br />

Tagen sichtbar. Um so mehr<br />

lohnt sich mal wieder ein Spaziergang<br />

durch das Dorf.“ Was<br />

es dort zu entdecken gibt an<br />

der zentralen Fläche mit historischem<br />

Anblick, das ist kein<br />

Spontanprojekt.<br />

Alexander Hagemeier, Vorsitzender<br />

der rührigen Gemeinschaft,<br />

erklärt weiter:<br />

„Schon im Sommer starteten<br />

die Arbeiten zur jetzigen Verwandlung<br />

des Hauses in einen<br />

· Schornsteinabbruch<br />

· Schornsteinerneuerung<br />

mit patentierten<br />

Hebescheren und<br />

eigenem Autokran<br />

· Schornsteinverrohrungen<br />

aller Art<br />

· Historische Schornsteine<br />

· Verputzen von Schornsteinen<br />

· Sturmschäden<br />

Kontaktieren Sie uns, wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.<br />

MÜLLER Schornsteinbau GmbH<br />

Produktion: Fabrikstr. 41<br />

33659 Bielefeld · Tel.: 05 21/40 20 66<br />

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Bau doch mal mit uns.<br />

Schnell, sauber<br />

und modern.<br />

Wir wünschen allen Kunden und Lesern eine tolle Weihnachtszeit,<br />

ein besinnliches Fest und ein gesundes neues Jahr!<br />

Fotos: P: Blöß<br />

Stall. Bringen wir Stall und<br />

Weihnachten zusammen, so<br />

kommen auch noch Hirten<br />

und Schafe dazu. In Mastholte<br />

auch ein kleines Schwein.<br />

Spielende Kinder hat unsere<br />

Künstlerin Verena Pöppelbaum<br />

auch gekonnt umgesetzt<br />

und das festgehaltene<br />

Lachen der Figuren bereichert<br />

das Arrangement.“<br />

Die Idee zu der ganzen Sache<br />

sei im Vorstand unter der<br />

Maßgabe entstanden, das Terrain<br />

des Heimathauses einmal<br />

auf eine ganz besondere Art<br />

für die Öffentlichkeit spannend<br />

zu machen. Schließlich,<br />

Jakobi ist ausgefallen, der Erntedankumzug<br />

ebenso. Beides<br />

Großveranstaltungen, in denen<br />

stets auch das Vereinsgelände<br />

attraktiver Mittelpunkt<br />

und Anlaufstelle ist.<br />

Hagemeier: „Verena brachte<br />

ihr Können ein und so entstand<br />

eine besondere Perspektive<br />

in die kleine Tenne.<br />

Künstlerisch angelehnt ist die<br />

Darstellung der Figuren an die<br />

Arbeitsweise unseres Heimatmalers<br />

Fritz Leise. Dieser verzierte<br />

einst den Altarraum in<br />

St. Jakobus mit einer Krippendarstellung.“<br />

Eine besondere Eigenart von<br />

Leise sei der lokale Bezug seiner<br />

Werke. Er brachte regelmäßig<br />

Mastholter Gesichter in<br />

seine Kunstwerke ein, so hat<br />

es auch Verena Pöppelbaum<br />

für den Heimatverein umgesetzt.<br />

Den eingesetzten Figuren<br />

einmal genau ins Gesicht<br />

zu schauen lohnt also doppelt.“<br />

Denn manch aktuelles,<br />

bekanntes Gesicht findet sich<br />

da wieder.<br />

Der Stall im Heimathaus wird<br />

auch noch Maria und Josef<br />

eine Herberge geben und so<br />

zur echten Krippe. Das Team<br />

der Handwerker, eng abgestimmt<br />

mit der künstlerischen<br />

Leitung, investierte viele Stunden<br />

in Holzarbeiten und Planungsgespräche.<br />

Ralf Sudahl<br />

und Reinhard Sudahl führten<br />

hier alle Ideen und Aktivitäten<br />

zusammen „und dürfen<br />

sich nun besonders über diese<br />

künstlerische Installation mit<br />

Verena freuen.<br />

Nun wird auch erklärlich, warum<br />

der Weihnachtsbaum in<br />

diesem Jahr an anderer Stelle<br />

steht. Hergebracht aus der<br />

Wallheide in Mastholte, stellte<br />

diesen ein kleines Team um<br />

Willi Schnieder und Frans-Josef<br />

Johannesmeier bereits<br />

eine Woche zuvor auf. Auch<br />

der Handwerkerbaum wurde<br />

auf die Winterbeleuchtung<br />

umgerüstet. Alle weihnachtlichen<br />

Lichter sind seit dem<br />

ersten Advent zur Abendzeit<br />

eingeschaltet.<br />

Redaktionsschluss<br />

für die nächste<br />

<strong>Ausgabe</strong> ist der<br />

11. <strong>Dezember</strong>


Lokales<br />

Der Dorf-Funk ist online<br />

Westerwiehe geht digital in die Nachbarschaft<br />

Westerwiehe (pb). Das ist die<br />

neue, heiße Adresse im Internet<br />

für alles, was das Kükendorf<br />

betrifft. Unter www.<br />

westerwiehe.app finden sich<br />

ab sofort Informationen jeglicher<br />

Art, bietet die Plattform<br />

alles Wissenswerte und<br />

Aktuelle, was es nur gibt. Im<br />

Rahmen eines Zoom-Meetings<br />

stellten die Macher der<br />

Öffentlichkeit jetzt das Projekt<br />

vor. Für die Realisierung<br />

Westerwiehe selbst aufbringen.<br />

Für die weitere Zukunft<br />

werden noch Sponsoren gesucht.“<br />

Weiter berichtet das Wuartett:<br />

„Während der Veranstaltung<br />

zum Start des Dorfwettbewerbes<br />

wurde auch das<br />

Thema Homepage und Dorf-<br />

App angesprochen.<br />

Eine Dorfpage kann für ein<br />

Dorf wie Westerwiehe lokale<br />

Informationen für die Bürger<br />

der Idee haben sich Ludger und Bürgerinnen bündeln.<br />

Funke, Arndt Heinz, Anna Kibelka<br />

und Christiane Schneiders<br />

Bei Bedarf sind diese abrufbar.<br />

Die örtlichen Vereine und<br />

zusammengefunden, Gemeinschaften können sich<br />

um gemeinsam über Monate<br />

hinweg für die Umsetzung<br />

der Grundidee zu sorgen.<br />

Das Quartett erklärt in seinem<br />

Arbeitspapier für den digitalen<br />

Pressetreff: „Westerwiehe<br />

nimmt bekanntlich an dem<br />

Wettbewerb <strong>Unser</strong> Dorf hat<br />

Zukunft, der aktuell wegen<br />

der Pandemie auf 2021 verschoben<br />

ist, teil.<br />

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung<br />

darauf vorstellen, ebenfalls<br />

der örtliche Handel (für später<br />

angedacht). Termine können<br />

gebündelt und abgerufen<br />

werden.<br />

Die dazu gehörende DorfFunk-<br />

App ist mehr die Kommunikationszentrale.<br />

Hier können die<br />

Bürger und Bürgerinnen den<br />

Inhalt der DorfPage auch auf<br />

ihrem Smartphone oder dem<br />

Tablet einsehen. Darüber hinächst<br />

zur zunaus<br />

besteht die Möglichkeit,<br />

kreisweiten Aktion Gesuche einzustellen oder die<br />

wurden Fördermöglichkeiten<br />

durch den Verein LAG GT8<br />

und über das Regionalbudget<br />

vorgestellt.<br />

Der Verein will den Wirtschafts-,<br />

eigene Hilfe anzubieten, oder<br />

auch nur miteinander zu plauschen.<br />

Gruppen können sich<br />

für Projekte offen oder auch<br />

geschlossen digital treffen.<br />

Lebens- und Er-<br />

Durch die dörfliche und damit<br />

holungsraum in ländlichen zersiedelte Struktur Westerwiehes<br />

Gebieten stärken und hat im<br />

<strong>Rietberg</strong>er Land, aber auch<br />

schon anderen Kommunen im<br />

Kreis Gütersloh Kooperationen<br />

gefunden. Hohe Zuschüsse<br />

sind ein wichtiger Anreiz,<br />

um neue Ideen auch zu verwirklichen.<br />

In dem fll hab es<br />

ist es teilweise schwie-<br />

rig, immer auf dem Laufenden<br />

zu bleiben. Hier kann die<br />

DorfPage mit der DorfFunk-<br />

App hilfreich sein. Die gelebte<br />

Nachbarschaft wird durch diese<br />

mit digitaler Technik noch<br />

unterstützt.<br />

80 Prozent, 20 Prozent musste Ein Merkmal dieses Projektes<br />

Schöne Schützenfesttage in <strong>Rietberg</strong><br />

wünscht das Team der<br />

ist, dass es jüngere und ältere<br />

Menschen, Mitbürger und<br />

Mitbürgerinnen in allen Altersstufen,<br />

Lebenssituationen<br />

und Lebensjahren anspricht.<br />

Die Antwort, in welchem<br />

Haushalt vielleicht ein Spieltraktor<br />

über ist, oder ob jemand<br />

weiß, wer den Rasen<br />

mäht, weil er es selbst nicht<br />

mehr kann, oder wo ist die<br />

nächste Fete? All das kann<br />

man auf der DorfFunk-App<br />

kommunizieren und finden:<br />

z.B. gibt es eine Mitfahrgelegenheit<br />

in die Stadt oder ins<br />

Nachbardorf?“<br />

So weit das Quartett, dem<br />

daas ganze Projekt einen Riesenspaß<br />

macht. Westerwiehe<br />

fällt immer wieder positiv<br />

auf durch bürgerschaftliches<br />

Engagement. Im vorigen Jahr<br />

wurde der Startschuss für<br />

eine Weihnachtsbeleuchtung<br />

gegeben. Mitten im Ort wartet<br />

eine Mitfahrerbank auf<br />

alle, die selbst nicht mit eigenem<br />

Fahrzeug mobil sind und<br />

denen das Angebot des ÖPNV<br />

allzu gering ist. Ein Blick auf<br />

das vorbildliche Sportgelände<br />

der Germanen zeigt, dass<br />

auch dort tatkräftig gewirbelt<br />

wird. Und erinnert sei auch<br />

noch einmal an die Aktion der<br />

Vereine. sich um eine ganze<br />

Reihe blühender Beete entlang<br />

der Hauptdurchgangsstrecke<br />

pflegerisch zu kümmern<br />

und zu mühen.<br />

Vieles Weitere ist in der Planung,<br />

denn natürlich, wenn<br />

der Wettbewerb denn endlich<br />

stattfindet, möchte das<br />

Kükendorf die Jury mit ganzer<br />

Vielfalt begeistern.<br />

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Schadstoff<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Die Abfallberatung<br />

der Stadt <strong>Rietberg</strong> bietet<br />

am kommenden 9. <strong>Dezember</strong><br />

die mobile Schadstoffsammlung<br />

an.<br />

Das Schadstoffmobil hält am<br />

Nachmittag an mehreren Stationen<br />

in <strong>Rietberg</strong> und Neuenkirchen.<br />

Auf dem Parkstreifen<br />

vor dem Ärztehaus,<br />

Delbrücker Straße, ist es von<br />

14 bis 14.45 Uhr. Von 15 bis 16<br />

Uhr steht das Schadstoffmobil<br />

an der Ecke Drosselweg/<br />

Im Wullbrock. Am Containerstandort<br />

Am Markt in Neuenkirchen<br />

wird von 16.15 bis 17<br />

Uhr gesammelt.<br />

Am Schulzentrum Neuenkirchen,<br />

Lange Straße, hält das<br />

Schadstoffmobil von 17.15 bis<br />

<strong>18</strong> Uhr. Abgegeben werden<br />

können unter anderem alte<br />

Reinigungs- und Pflanzenschutzmittel,<br />

Lackreste, Spraydosen,<br />

Chemikalien oder zum<br />

Beispiel ausgediente Gaskartuschen.<br />

Wer am Schadstoffmobil<br />

etwas abgeben möchte,<br />

muss bitte einen Mund-/Nasenschutz<br />

tragen. und natürlich<br />

ist wie üblich auch auf Abstand<br />

zu achten.<br />

Wir Suchen:<br />

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des Werkstattpersonals<br />

Waschanlage<br />

tägl. von 8 - 20 Uhr<br />

auch samstags<br />

geöffnet<br />

9


Lokales<br />

Schulschwimmen: 410 Unterrichtseinheiten fehlen<br />

Und der DLRG fehlten die Trainingsmöglichkeiten im Freibad<br />

Durch die Pandemie konnte weder Schwimmunterricht noch Training für Kinder regulär durchgeführt werden.<br />

Fotos: pixabay.com<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Es ist ein eher<br />

unbeachtetes Thema in der<br />

breiten Öffentlichkeit und<br />

doch eines, welches immense<br />

Bedeutung hat. Schon vor<br />

Corona warnte der Bundesverband<br />

der DLRG davor,<br />

dass immer weniger Kinder<br />

das Schwimmen lernen und<br />

initiierte eine Petition gegen<br />

Bäderschließungen. Die Pandemie<br />

macht es in diesem<br />

Jahr nicht leichter, im Gegenteil.<br />

Lockdown und Hygienevorschriften<br />

mit Abstand<br />

und allem was dazugehört<br />

sorgen landauf, landab dafür,<br />

dass der Schwimmbetrieb<br />

an Schulen, in Grundkursen<br />

und auch bei Vereinen wie<br />

der DLRG oder Schwimmsportgemeinschaften<br />

nicht<br />

in gewohntem Maße durchgeführt<br />

werden kann.<br />

Und das bedeutet: der nächste<br />

Sommerurlaub an der Küste<br />

oder an Binnengewässern<br />

kann ebenso gefährlich sein,<br />

wie ein einfacher, aber tieferer<br />

Pool im Garten, im eigenen<br />

wie dem des Nachbarn.<br />

„UR“ fragte nach bei der Stadt<br />

als Schulträger und ebenso<br />

beim Experten der DLRG,<br />

Björn Beil, Vorsitzender der<br />

Ortsgruppe <strong>Rietberg</strong>. Normalerweise<br />

gibt es in der Emskommune<br />

Schwimmunterricht<br />

in den Grundschulen<br />

in den Jahrgangsstufen zwei<br />

beziehungsweise drei. In den<br />

weiterführenden Schulen<br />

seien es die Fünfer- beziehungsweise<br />

Sechserjahrgänge,<br />

informiert Stadtpressesprecher<br />

Jürgen Wohlgemuth.<br />

„Normalerweise“, darauf liegt<br />

die Betonung, denn: im laufenden<br />

Jahr sind tatsächlich<br />

nach Auskunft der Verwaltung<br />

zwischen dem 16. März<br />

und 13. November als Berechnungszeitraum<br />

rund 410<br />

Unterrichtseinheiten ausgefallen.<br />

„Was kann getan werden,<br />

um den Unterrichtsausfall<br />

zu kompensieren“, fragten<br />

wir nach. Wohlgemuth: „Die<br />

Schulen haben ihren Sportunterricht<br />

bei gutem Wetter<br />

nach draußen verlegt, sonst<br />

in die Turnhalle. Sporadisch<br />

wurde Sporttheorie erteilt.<br />

Teilweise wurde der Gartenschaupark<br />

für den Sportunterricht<br />

genutzt, hier gewährte<br />

der GP unbürokratisch kostenfreien<br />

Eintritt, es wurde eine<br />

Radtour unternommen oder<br />

mit Inlinern gefahren.“<br />

Die 410 Unterrichtseinheiten,<br />

die im Schwimmbad geplant<br />

gewesen seien, konnten coronabedingt<br />

nicht stattfinden,<br />

Dennoch habe es zwischen<br />

März und November für<br />

mehrere Wochen Schwimmunterricht<br />

gegeben, wenn<br />

auch nicht für alle Schulen,<br />

„sofern es die Coronaschutzverordnungen<br />

zuließen“, so<br />

die Pressestelle. Die Sporteinheiten<br />

im Freien dienten<br />

der Kompensierung, gerade<br />

weil zeitweise keine Wasserfläche<br />

zur Verfügung gestanden<br />

habe.“ Wie Jürgen<br />

Wohlgemuth auch ausführt,<br />

sei der Schwimmunterricht,<br />

insbesondere in den Grundschulen,<br />

nicht ausschließlich<br />

dem Erlernen der Wasserbewegung<br />

gewidmet. „Schulischer<br />

Schwimmunterricht<br />

kann keinen eigenständigen<br />

Schwimmkursus ersetzen.“<br />

Das könne das Lehrpersonal<br />

aufgrund der geringen personellen<br />

Ressourcen bei einer<br />

großen Schülergruppe und<br />

im Rahmen der zur Verfügung<br />

stehenden Zeit, nicht leisten.<br />

„Der Schulunterricht kann<br />

aber eine gute Unterstützung<br />

für den Schwimmkursus sein<br />

für Mädchen und Jungen,<br />

die im zweiten oder dritten<br />

Schuljahr noch nicht richtig<br />

schwimmen können.“<br />

Für die <strong>Rietberg</strong>er DLRG sagt<br />

Björn Beil: „Immer dann, wenn<br />

alle Hallen- und Schwimmbäder<br />

geschlossen sind oder<br />

waren (wie im Lockdown)<br />

können wir auch nicht in die<br />

Schwimmhalle. Wir haben<br />

ziemlich am Anfang mit der<br />

Firma Eggersmann als Badbetreiber<br />

und der Schwimmabteilung<br />

<strong>vom</strong> TuS Viktoria<br />

<strong>Rietberg</strong> ein gutes Konzept<br />

für die entwickelt, so dass,<br />

zwar unter Einschränkungen,<br />

weiter trainiert werden konnte.<br />

Hierzu zählen, dass nur 20<br />

Teilnehmer im Wasser sein<br />

dürfen, gestaffeltes Duschen<br />

und Umkleiden, eine Pause<br />

zwischen den einzelnen Gruppen<br />

und somit leider auch weniger<br />

Trainingsgruppen.“<br />

Insgesamt habe so jeder Vereinsschwimmer<br />

etwa alle 14<br />

Tage die Möglichkeit, schwimmen<br />

zu gehen.<br />

Björn Beil weiter: „Leider hat<br />

uns die Stadt <strong>Rietberg</strong> aber gerade,<br />

die wichtige Zeit im Sommer<br />

im Freibad gestrichen, da<br />

in ihrem Hygienekonzept kein<br />

Platz für den Vereinssport war.<br />

Hier werden aber grundlegende<br />

Fertigkeiten für unsere<br />

Rettungsschwimmer, Lehrer,<br />

Polizeianwärter und Feuerwehrangehörige<br />

gelegt. Denn<br />

der 3m-Sprung und vor allem<br />

das Tauchen im tiefen Wasser<br />

ist in der Schwimmhalle nicht<br />

möglich. Wir hoffen sehr, dass<br />

wir 2021, wie versprochen im<br />

Freibad trainieren dürfen.“<br />

Der heimische Experte bescheinigt<br />

der sicheren Bewegung<br />

im Wasser eine hohe<br />

Bedeutung: „Generell ist das<br />

Schwimmen lernen sehr wichtig<br />

für alle Kinder. Es verhält<br />

sich ähnlich wie mit dem Fahrrad<br />

fahren, man muss es nicht<br />

nur am Anfang einmal lernen,<br />

sondern gerade zu Beginn fleißig<br />

üben, um so die Fertigkeiten<br />

zu festigen. Wir konnten<br />

auch in unseren eigenen Reihen<br />

feststellen, dass gerade<br />

die Schwimmanfänger sehr<br />

unter den langen Unterbre-<br />

10


Lokales<br />

chungen gelitten haben und so<br />

deutlich länger brauchten um<br />

sicher zu schwimmen. Als sicheren<br />

Schwimmern bezeichnen<br />

wir von der DLRG, denjenigen<br />

der die Disziplinen des<br />

Jugendschwimmabzeichens<br />

in Bronze (Freischwimmer)<br />

erfüllt.“ Für den Vorsitzenden<br />

der Ortsgruppe ist klar: „Ich<br />

finde es extrem wichtig dass<br />

gerade die Schwimmanfänger<br />

im Blick bleiben, hier sollte<br />

der ausgefallene Schulunterricht<br />

möglichst nachgeholt<br />

werden. Als Eltern muss man<br />

sich klar sein: wenn man an<br />

die Küste fährt und die Kinder<br />

nicht sicher schwimmen<br />

Kreis Gütersloh (ur). Der<br />

Kreis Gütersloh wird sein<br />

Impfcenter im ehemaligen<br />

Supermarkt für die britischen<br />

Streitkräfte, dem sogenannten<br />

NAAFI-Shop, an<br />

der Marienfelder Straße in<br />

Gütersloh errichten. In den<br />

vergangenen zwei Tagen<br />

hatte sich ein Team des Kreises<br />

Gütersloh mit den teils<br />

bereits in der Öffentlichkeit<br />

gehandelten Standorten befasst,<br />

hat Besichtigungen<br />

vorgenommen und eine<br />

Bewertungsmatrix erstellt.<br />

Drei Standorte waren zuletzt<br />

in der engeren Wahl.<br />

Unter anderem Größe der<br />

Immobilie, Erreichbarkeit,<br />

Verfügbarkeit, Sicherungsmaßnahmen,<br />

Technik, Anschlüsse,<br />

Hygiene, örtliche<br />

Lage (Einzugsgebiet) waren<br />

Kriterien, die bewertet worden<br />

sind. Der NAAFI-Shop<br />

hatte am Ende die meisten<br />

Punkte.<br />

Die Entscheidung für den<br />

zentralen Standort an der<br />

ehemaligen britischen Kaserne<br />

hat viele Vorteile. Um<br />

zu prüfen, welcher Standort<br />

für die Bevölkerung am besten<br />

zu erreichen ist, wurde<br />

die Bevölkerung in drei Radien<br />

gerechnet: 10-Kilometer,<br />

15 Kilometer und<br />

20 Kilometer. Vor allem in<br />

den größeren Radien – dem<br />

15-Kilometer- und dem 20<br />

Kilometerradius – punktet<br />

können, muss die Aufsicht der<br />

Eltern noch stärker in den Vordergrund<br />

rücken. Gerade bei<br />

mehreren Kindern ist das eine<br />

Herausforderung, da spreche<br />

ich aus Erfahrung. Bewachte<br />

Badestellen sind als Familie<br />

grundsätzlich zu bevorzugen,<br />

wenngleich die Elternaufsicht<br />

immer an erster Stelle steht.<br />

Aber nicht nur an der Küste<br />

muss man schwimmen können,<br />

an Binnengewässern<br />

sterben viel mehr Menschen<br />

in Deutschland als an der<br />

Küste. Hier wird die Gefahr<br />

schnell unterschätzt und oft<br />

fehlen hier auch bewachte Badestellen.“<br />

Impfzentrum im NAAFI<br />

Kreis bereitet sieben „Straßen“ vor<br />

der NAAFI-Shop. Vor allem<br />

in seinem 20 Kilometerradius<br />

leben deutlich mehr<br />

Menschen als bei den beiden<br />

Mitbewerbern. Ein<br />

weiterer Pluspunkt ist die<br />

Verfügbarkeit. Der ehemalige<br />

Supermarkt, vor rund<br />

15 Jahren neu gebaut, steht<br />

seit vier Jahren leer und ist<br />

zeitlich mehr oder weniger<br />

unbegrenzt als Impfcenter<br />

nutzbar. Auch die Polizei<br />

hatte im Rahmen der Erkundung<br />

sich für den Standort<br />

ausgesprochen. Aus der Zeit<br />

der militärischen Nutzung<br />

ist unter anderem noch die<br />

Einzäunung erhalten.<br />

Das Team Impfzentrum wird<br />

sich jetzt umgehend an die<br />

Ertüchtigung des Gebäudes<br />

machen und entsprechende<br />

Aufträge vergeben. Das<br />

Team hatte in einer kleinen<br />

Lagebesprechung bereits einen<br />

ersten Entwurf für eine<br />

räumliche Aufteilung des<br />

Gebäudes vorgelegt. Vorgegeben<br />

ist, dass pro 70.000<br />

Einwohner eine Impfstraße<br />

vorgesehen ist. In der ersten<br />

Simulation waren acht eingetragen.<br />

Geplant ist, das<br />

Impfzentrum langsam hoch<br />

zu fahren, da zu Beginn der<br />

Impfung der Schwerpunkt<br />

auf den mobilen Teams liegen<br />

wird, die zunächst gefährdete<br />

Gruppen, etwa<br />

Pflegebedürftige,<br />

werden.<br />

impfen<br />

Mein Studio erwartet euch!<br />

Die Kamera ist bereit für viele<br />

schöne Weihnachtsgeschenke.<br />

Jetzt ist die Zeit!<br />

Überrascht eure Lieben mit einem<br />

professionellen Foto in dieser Zeit der Distanz.<br />

Fühlt euch bei uns sicher.<br />

Wir halten Abstände ein und haben euch trotzdem<br />

ganz nah - dank bester Technik.<br />

Eure Gabi Leweling<br />

Bei unsfinden Sie allesfürdie perfekten,<br />

kulinarischen Festtage!<br />

oleastrum - Feine Kost undWeine<br />

SenderStr. 28<br />

33415Verl<br />

11


12<br />

Lecker Mandeln<br />

Hospizgruppe macht auch mit<br />

Wellness<br />

MASSAGEN<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Eine der Gemeinschaften,<br />

die sich am<br />

außergewöhnlichen Markt<br />

vor dem Fest beteiligen, sind<br />

die Mitglieder der heimischen<br />

Hospizgruppe. Sie informieren<br />

ausführlicher über ihr Vorhaben<br />

für die kommenden Öffnungstage<br />

in den Räumen an<br />

der Rathausstraße.<br />

„Adventsmarkt mal ganz anders!<br />

Kreativität ist gefragt,<br />

um neue, Corona-gerechte<br />

Konzepte zu schaffen! Das ist<br />

der Stadtmarketing <strong>Rietberg</strong><br />

GmbH mit einer grandiosen<br />

Idee gelungen!<br />

Die Hospizgruppe <strong>Rietberg</strong>/<br />

Neuenkirchen freut sich, an<br />

der einmaligen Art des Adventsmarktes<br />

in Form eines<br />

Pop-Up Stores beteiligt zu<br />

sein! Die fleißigen Hände der<br />

”Strickfrauen“ waren in der<br />

Coronazeit besonders emsig<br />

und stellten wieder über 300<br />

Paar selbstgestrickte Socken<br />

in allen Größen und Farben<br />

zum Verkauf zugunsten der<br />

Hospizgruppe zur Verfügung.<br />

Auch die beliebten selbstgebrannten<br />

Mandeln und<br />

schokolierten Rosinen, sowie<br />

Marmeladensorten wird es<br />

geben!<br />

Eine inzwischen traditionelle<br />

”Stammkundschaft“ wird<br />

auch wieder an der großen<br />

Auswahl selbstgestalteter,<br />

hochwertiger Grußkarten Interesse<br />

haben. Sicherlich wird<br />

das Engagement und das Angebot<br />

des Stadtmarketings,<br />

die leerstehenden Ladenlokale<br />

für diesen Pop-Up Store zu<br />

nutzen, von allen Marktanbietern<br />

durch eine besonders<br />

hübsche und stimmungsvolle<br />

Ausgestaltung der Räume belohnt<br />

werden und damit allen<br />

<strong>Rietberg</strong>ern ein reizvoller<br />

Ersatz für den herkömmlichen<br />

Adventsmarkt geboten<br />

werden! Die Hospizgruppe<br />

<strong>Rietberg</strong>/Neuenkirchen wird<br />

gegenüber des Eiscafé Venetia<br />

in dem Lokal, in dem zuletzt<br />

”Der <strong>Rietberg</strong>er“ zuhause war,<br />

zu finden sein und freut sich<br />

gemeinsam mit allen anderen<br />

Standbetreibern über viel Besuch!<br />

Gönnen Sie Ihrem Körper und<br />

Geist eine Auszeit <strong>vom</strong> Alltag.<br />

Es erwarten Sie ausgewählte<br />

Massageöle und ein stimmungsvolles<br />

Ambiente.<br />

Lassen Sie sich mit ausgesuchten<br />

Wellness-Massagen verwöhnen.<br />

Marita Hünemeier<br />

zertifizierte Massagetherapeutin<br />

Termine nach Verienbarung<br />

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…und vieles mehr!<br />

Druckerei<br />

Lokales<br />

Markt? Ganz anders<br />

Kreative Angebote in Leerständen<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur/pb). In die <strong>Rietberg</strong>er<br />

Leerstände an der<br />

Rathausstraße zieht im <strong>Dezember</strong><br />

Leben ein. Die Kunsthandwerker,<br />

die normalerweise<br />

auf dem Adventsmarkt<br />

ihre Waren anbieten, und einige<br />

weitere Anbieter nutzen<br />

die verwaisten Ladenlokale,<br />

um hübsche Dekorationen,<br />

Selbstgemachtes und allerlei<br />

Geschenkideen zu verkaufen.<br />

So soll doch noch ein<br />

wenig Weihnachtsstimmung<br />

in <strong>Rietberg</strong>s Innenstadt einziehen.<br />

„Die Eigentümer der Ladenlokale<br />

waren sehr kooperativ<br />

und stellen ihre Räume<br />

ganz unbürokratisch zur Verfügung.<br />

Dafür bedanken wir<br />

uns herzlich“, freut sich Peter<br />

Milsch, Geschäftsführer der<br />

Stadtmarketing GmbH, der<br />

die Aktion mit seinem Team<br />

zusammen organisiert hat.<br />

Die Idee dürfte vermutlich<br />

weit und breit einzigartig sein.<br />

Besonders positiv: Alle Beteiligten<br />

profitieren. Die Händler<br />

können ihre Waren anbieten,<br />

die Kunden hübsche Dinge<br />

kaufen, die es nicht überall<br />

gibt, „und die Eigentümer sind<br />

froh über die Belebung der<br />

Leerstände“, wie die Pressestelle<br />

des Stadtmarketings in<br />

einer ausführlichen Erklärung<br />

mitteilt.<br />

Insgesamt neun Händler sind<br />

dabei, die fast den ganzen<br />

<strong>Dezember</strong> hindurch immer<br />

wieder ihre – temporären –<br />

Läden öffnen. Stichwort Corona-Pandemie:<br />

Für die Kunden<br />

gelten die Abstands- und Hygienevorschriften,<br />

die auch in<br />

jedem anderen Geschäft gelten.<br />

Heißt: Ein Mund-Nasenschutz<br />

ist Pflicht, zudem darf<br />

sich laut aktueller Richtlinie<br />

pro zehn Quadratmeter Fläche<br />

nur ein Kunde im Laden<br />

aufhalten.<br />

Drei Anbieter ziehen in den<br />

Leerstand an der Rathausstraße<br />

37. Dort gibt es im<br />

<strong>Dezember</strong> Taschen aus Materialien<br />

der Auto- und Möbelindustrie<br />

sowie Rucksäcke aus<br />

Sitzpolstern zu kaufen, dazu<br />

Druckerei<br />

werden Sojawachskerzen und<br />

amerikanische Tiffany-Kunst<br />

angeboten. Die Hospizgruppe<br />

<strong>Rietberg</strong>-Neuenkirchen ist<br />

ebenfalls dort.<br />

Im Leerstand Rathausstraße<br />

50 gibt es demnächst Holzspielzeug<br />

zu kaufen, dazu<br />

gibt es einen Stand mit Wolle,<br />

handgestrickten Mützen,<br />

Schals und Socken, Kuscheltieren<br />

aus echtem Fell, bestickter<br />

Kinderkleidung und<br />

Dekorationen. Auch Schmuckschatullen<br />

mit Intarsienarbeiten,<br />

einer speziellen<br />

Dekorationstechnik, sind dort<br />

erhältlich.<br />

Im Leerstand an der Rathausstraße<br />

51 schließlich warten<br />

Körnerkissen und alles aus Alpaka-Wolle.<br />

Zudem zieht dort<br />

das Unicef-Team <strong>Rietberg</strong> mit<br />

der bekannten und überaus<br />

beliebten Päckchen-Aktion<br />

ein. Außerdem im Angebot<br />

sind Weihnachtskarten und<br />

Fensterbilder aus Tonkarton,<br />

alles zugunsten des Weltkinderhilfswerks<br />

Alle temporären Läden sind<br />

ab dem 3. <strong>Dezember</strong> bis zum<br />

Wochenende vor Weihnachten<br />

jeweils zu folgenden Zeiten<br />

geöffnet: donnerstags und<br />

freitags von 14.30 bis <strong>18</strong>.30<br />

Uhr und samstags von 10 bis<br />

12 Uhr. Darüber hinausgehende<br />

Öffnungszeiten legt jeder<br />

Händler selbst fest.<br />

So empfiehlt sich besonders<br />

an den Öffnungstagen der<br />

speziellen Anbieter ein ausgedehnter<br />

Bummel durch die<br />

Altstadt und ihre Nebenbereiche.<br />

DIe Kaufmannschaft hat sich<br />

viel einfallen lassen, nicht nur<br />

an der Rathausstraße und<br />

bietet jede Menge Geschenkideen,<br />

hochwertige Waren,<br />

aktuelle Mode und zudem,<br />

und das ist wahrlich nicht zu<br />

unterschätzen, kompetente,<br />

individuelle Beratung für die<br />

Kunden und deren Fragen zu<br />

allen Produkten. Schade, dass<br />

der Bummel nicht mit einem<br />

netten Besuch in der Gastronomie<br />

verbunden werden<br />

kann, aber das sollte niemanden<br />

abhalten.


Lokales<br />

Steinwürfe beschädigen Kirchenfenster!<br />

In St. Margareta: Bleiverglasung demoliert<br />

Notdürftig ausgebessert sind die Bleiverglasungen an der St. Margareta-Kirche nach den Steinwürfen.<br />

Neuenkirchen (pb). Mit moderner<br />

Kunst an historischem<br />

Gemäuer hat das nichts zu<br />

tun - hellblaues Tapeklebeband<br />

ist an einem knappen<br />

halben Dutzend Fenster der<br />

Pfarrkirche St. Margareta<br />

weithin sichtbar. Es überdeckt<br />

Beschädigungen in<br />

den bleiverglasten Scheiben.<br />

Beschädigungen, die weder<br />

etwas mit Sturm noch etwas<br />

mit etwaigem Alter zu tun<br />

haben. Nein, Vandalismus<br />

hat sich hier breit gemacht.<br />

Hinter den Kulissen bisher,<br />

denn der sogenannten Pastorale<br />

Raum <strong>Rietberg</strong>, zu dem<br />

die Pfarrgemeinde im Wapeldorf<br />

bekanntlich gehört, hat<br />

sich nicht an die Öffentlichkeit<br />

gewandt. Wohl aber „UR“-Leser,<br />

die uns per mail auf das<br />

Ganze aufmerksam gemacht<br />

haben.<br />

„Was mich wundert, ist der<br />

Umstand das ich über diesen<br />

Vandalismus bisher nichts in<br />

der Lokalpresse gelesen habe.<br />

Die Schmierereien im Bereich<br />

von Westerwieher Sport und<br />

Freizeitstätten nahmen großen<br />

Raum ein, kann man alles<br />

machen meiner Meinung<br />

nach, aber dass die Beschädigung<br />

eines Gotteshauses welches<br />

nebenbei auch noch das<br />

älteste Gebäude der Stadt ist<br />

keine Nachricht Wert ist bestürzt<br />

mich schon. Bei solchen<br />

Beschädigungen an einer<br />

Moschee oder einer Synagoge<br />

würde man mit Sicherheit<br />

auch Zurecht von ein Anschlag<br />

sprechen, während der mutwillige<br />

Vandalismus an einer<br />

katholischen Kirche scheinbar<br />

nicht mal eine Randnotiz wert<br />

ist. Ehrlich gesagt verletzt das<br />

meine Gefühle als gläubiger<br />

Christ“, heißt es in einem der<br />

Schreiben. Wir fragten natürlich<br />

nach und erfuhren von<br />

Pfarrer Andres Zander: Schon<br />

vor mehreren Wochen seien<br />

in mehreren Nächten die<br />

Fenster durch Steinwürfe demoliert<br />

worden. Man habe<br />

natürlich Anzeige erstattet<br />

und sei derzeit in Gesprächen<br />

mit der Versicherung. Von politisch<br />

motivierten Taten gehe<br />

man nicht aus. Fotos. P. Blöß<br />

✮<br />

✮<br />

✮<br />

Frohe Weihnachten<br />

und<br />

guten Rutsch<br />

ins neue Jahr!<br />

Kommentar<br />

der Redaktion<br />

Nicht lustig<br />

Kinners, lustig ist das ganz<br />

bestimmt nicht. Pfarrer<br />

Andreas Zander nannte<br />

es im Gespräch einen<br />

„Dumme-Jungen-Streich“<br />

und geht auch nicht von<br />

politisch motivierten Taten<br />

aus. Streich ist das eine,<br />

Sachbeschädigung das<br />

andere und Steine auf die<br />

Fenster eines Gotteshauses<br />

zu schmeißen und für<br />

enormen Schaden zu sorgen,<br />

das ist nunmal allermindestens<br />

Sachbeschädigung.<br />

Und die darf man nicht<br />

auf die leichte Schulter<br />

nehmen, generell nicht,<br />

und in diesem Fall sowieso<br />

schon nicht. Respektlosigkeit<br />

greift offenbar<br />

immer mehr um sich,<br />

gegenüber anderen Menschen,<br />

gegenüber Tieren,<br />

gegenüber Dingen - und<br />

also auch gegenüber Gotteshäusern,<br />

auch katholischen.<br />

Mit einem Schulterzuckenden<br />

„ach, Blödsinn haben<br />

wir doch alle mal in der<br />

Jugend gemacht“, ist so<br />

etwas wahrlich nicht mehr<br />

abzutun...<br />

pb<br />

✮<br />

✮<br />

✮<br />

✮<br />

✮<br />

✮<br />

13


Senioren<br />

„Christkindche komm<br />

in unser Haus“, sang<br />

der Kurze schief und<br />

krumm. Er drückte<br />

sich die Nase platt an<br />

der kalten Sprossenscheibe<br />

in Omas uraltem Haus.<br />

Der Ölofen bollerte, die Erwachsenen<br />

saßen dichtgedrängt<br />

um den Tisch, an der<br />

Seite der guten Stube sah<br />

der Weihnachtsbaum einfach<br />

prächtig aus. Das Silberlametta<br />

und die Kugeln<br />

glitzerten im Schein echter<br />

Kerzen. Uns Kinder hielt es<br />

nicht durchgehend auf den<br />

Stühlen, besonders den<br />

Kurzen nicht. Wieder und<br />

wieder quietschte er seinen<br />

Spruch und schaute hinaus<br />

in die Dunkelheit, in der<br />

Schneeflocken über einer<br />

weißen Landschaft tanzten.<br />

Immer dichter wurde<br />

das weiße Treiben und<br />

verschönerte deutlich die<br />

wundersame Atmosphäre<br />

jenes Heiligabend Ende der<br />

60er Jahre in einem kleinen<br />

Hunsrückdorf. Es war<br />

noch nicht einmal <strong>18</strong> Uhr,<br />

doch uns kam es viel später<br />

vor, denn voller Ungeduld<br />

warteten wir auf das<br />

Christkind, ein Brauch in<br />

jenem Ort. Ein Mädchen im<br />

entsprechenden Kostüm,<br />

begleitet von weiteren,<br />

jüngeren Kindern ganz in<br />

weiß ging am Christabend<br />

von Tür zu Tür und brachte<br />

aus dem Nebenzimmer, in<br />

Omas Fall war das die Küche,<br />

die Geschenke. Doch<br />

das wussten wir ja noch<br />

nicht damals. Zugegeben,<br />

ich als Älteste im Kreis der<br />

Kinder hatte schon so meine<br />

Zweifel, ob da alles noch<br />

mit rechten Dingen zuging,<br />

irgendwie mochte ich das<br />

Ganze nicht mehr so richtig<br />

glauben, ein Christkind<br />

und seine Engel<br />

bringen gute Gaben, noch<br />

dazu sehnlichst erwünschte?<br />

Im Wissen darum, was<br />

Jung und Alt eigentlich<br />

haben wollen? Im Internet<br />

konnte das Christkind jedenfalls<br />

nicht recherchiert<br />

haben, das gabs damals<br />

noch nicht, noch nicht einmal<br />

auch nur einen Gedanken<br />

daran.<br />

Mein kleiner Cousin fing an<br />

mich zu nerven mit seinem<br />

vermeintlichen Gesang,<br />

seine Nase war schon ganz<br />

rot, denn natürlich waren<br />

die dünnen Scheiben eiskalt.<br />

Wie lange mochte er<br />

schon dort stehen? Eine<br />

halbe Stunde,länger? Zeit<br />

wird zeitlos, wenn man als<br />

Kind aufs Christkind wartet.<br />

Doch da, feiner Glöckchenklang<br />

ertönte aus der<br />

Ferne, zu sehen war noch<br />

nichts, doch der Kurze<br />

drehte schier durch. Noch<br />

lauter rief er und fuchtelte<br />

mit den kleinen Ärmchen<br />

aus dem erleuchteten<br />

Raum in die Finsternis.<br />

Schatten wurden sichtbar,<br />

Bewegung, die sich kaum<br />

abhob <strong>vom</strong> Flockenwirbel.<br />

Klar, weiße Kleidchen,<br />

weißer Schnee, kein Licht<br />

außer dem einer Kerze<br />

hinter Glas. Das Licht kam<br />

näher, das Schellen wurde<br />

lauter. Der Kurze eingefangen,<br />

denn wenn ein Kind<br />

das Christkind herannahen<br />

sieht, dreht es um und verschwindet<br />

– und Geschenke<br />

konnte man sich,<br />

um es in<br />

heutiger Sprache<br />

mal leger zu<br />

formulieren, schlichtweg<br />

von der Backe putzen. Meine<br />

Tante holte den Kleinen<br />

zu sich aufs Sofa, und nun<br />

stierten wir alle gemeinsam,<br />

Jung und Alt, ins Dunkel.<br />

Da, ein Geräusch, die<br />

Haustür, leises Flüstern,<br />

Gewisper, ach ja, die Oma<br />

war ja gar nicht in der Stube,<br />

sie bildete im Flur das<br />

Empfangskommando fürs<br />

Christkind und die Engelchen.<br />

Unerträglich zäh verrannen<br />

die Sekunden, dann<br />

erschien die Oma im guten<br />

Wohnzimmer und kündigte<br />

den Besuch an. Der Kurze<br />

und sein unwesentlich älterer<br />

Bruder hatten puterrote<br />

Köpfe vor Aufregung. Auch<br />

mir wurde warm, was aber<br />

wohl eher daran lag, dass<br />

ich direkt neben dem bullernden<br />

Ölofen einen Platz<br />

gefunden hatte. Lautlos<br />

kam das Christkind herein,<br />

verschleiert, in ein Gewand<br />

gehüllt, das an Wolken erinnerte,<br />

einen goldenen<br />

Reif um die Stirn, warum<br />

ich an eine Gardine denken<br />

musste? Ich weiß es nicht.<br />

Sechs Engelchen schleppten<br />

sich mit bunt verpackten<br />

Kartons einen Wolf.<br />

Klar, damals gab es keine<br />

übertriebenen Mengen,<br />

dafür war gar kein Geld da,<br />

aber es gab sieben Erwachsene<br />

im Raum und vier Kinder<br />

– und für jeden war etwas<br />

dabei. Ein Karton war<br />

so groß, den mussten zwei<br />

Engel gemeinsam tragen.<br />

War der<br />

etwa für mich? Nein, meine<br />

großen staunenden Augen<br />

verengten sich wieder…<br />

dann eben nicht. Das Riesenpaket<br />

bekamen meine<br />

Cousins, vor mir lag plötzlich<br />

ein schuhkartongrößes<br />

Päckchen. Hmm. Mehr<br />

nicht? Ich beobachtete die<br />

Jungs, die wickelten kreischend<br />

und schreiend vor<br />

Freude aus, was ich mein<br />

Leben lang so gerne gehabt<br />

hätte und immer noch nicht<br />

habe, eine graue Ritterburg<br />

mit Türmen und Zinnen<br />

und der beweglichen Zugangsbrücke<br />

am Haupttor,<br />

dazu mit Rittern und Pferden,<br />

man, war ich neidisch.<br />

Meine Patentante forderte<br />

mich auf, doch endlich<br />

mein Geschenk zu öffnen.<br />

Was könnte das sein, nichts<br />

konnte die Ritterburg toppen<br />

nichts, und es kam<br />

noch schlimmer. Das Päckchen<br />

entpuppte sich als<br />

Barbie-Puppe mit Wechselgelenken<br />

und Wechselklamotten.<br />

Ich habe Barbies<br />

immer gehasst, aber Mädchen<br />

spielen ja mit Puppen.<br />

Dieses Weihachten Ende<br />

der 60er war<br />

gelaufen…<br />

P. Blöß<br />

14


Lokales<br />

Und wie war euer Weihnachten früher so?<br />

Große „UR“-Aktion zum Fest für alle Generationen startet<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Wie war eigentlich<br />

Ihr und Euer Weihnachten<br />

bisher? Welche Erinnerungen<br />

gibt es, was war lustig, traurig,<br />

besonders, erfreulich, welches<br />

Detail ist im Gedächtnis<br />

geblieben? <strong>Unser</strong>e neue Aktion<br />

zum Fest richtet sich nun<br />

an alle Generationen. Natürlich<br />

an die Älteren, die jene<br />

Zeiten noch kennen, in denen<br />

Kleidung und ein Püppchen<br />

das Größte waren. Aber auch<br />

an Jüngere, denn letztlich,<br />

jeder hat doch irgendwie ein<br />

ganz spezielles Weihnachten<br />

erlebt. Wir möchten gerne<br />

viele Erinnerungen aus der Leserschaft<br />

in unserer nächsten<br />

<strong>Ausgabe</strong> veröffentlichen, als<br />

Basis für ganz neue Gespräche<br />

an den Festtagen. Denn gerade<br />

dieses Mal gilt es, sich zu<br />

Heiligabend und in der Folge<br />

mal nicht mit Corona zu befassen,<br />

sondern im Miteinander,<br />

ob direkt oder am Telefon zu<br />

erzählen. Wetten, dass manch<br />

Jüngerer nicht weiß, was Opa<br />

und Oma einmal in ihrer Jugend<br />

am 24. <strong>Dezember</strong> erlebt<br />

haben.<br />

Wir haben mit dem einen<br />

oder anderen Leser gesprochen<br />

und schon da viel gehört,<br />

was lustig, außerwöhnlich<br />

oder erinnernswert ist. Da<br />

war die 7jährige, die am nachmittäglichen<br />

Kaffetisch am 24.<br />

12. einmal fragte, „Opa, was<br />

ist eigentlich Sex“, dass dem<br />

Opa da fast die Kauleiste in<br />

den Kuchen fiel, versteht sich<br />

von selbst. Oder eine andere<br />

Story, immer wenn am zweiten<br />

Feiertag die lippische Verwandschaft<br />

kam, wurden vorher<br />

Verstecke gesucht, nein,<br />

nicht weil man Ostern spielte,<br />

sondern weil die lieben Verwandten<br />

dazu neigten, die<br />

bunten Teller leerzufuttern.<br />

Und so wurden Süßes und<br />

Obst glatt in Kleiderschränken<br />

verstaut, bis die anderen wieder<br />

weg waren.<br />

Wetten, auch Sie, auch Ihr<br />

habt solche kleinen Geschichten<br />

zu erzählen. Wir, und alle<br />

Leser sowieso, freuen sich<br />

riesig darauf. Natürlich gibt es<br />

für jeden Teilnehmer zum Fest<br />

eine kleine Überraschung zum<br />

Dank, die wir persönlich vorbeibringen,<br />

und wir drucken<br />

alle Texte ab. Von vier Sätzen<br />

bis hin zu einer dreiviertel A-<br />

4-Seite dürfen die Berichte<br />

lang sein, jede noch so kleine<br />

Begebenheit kann dazu beitragen,<br />

dass in den heimischen<br />

Wohnstuben Erzählungen<br />

und Gespräche angekurbelt<br />

werden und so dieses Weihnachten<br />

<strong>2020</strong> ein wenig anders<br />

wird – eben nicht wegen<br />

Corona. Wir nehmen handschriftliche<br />

Texte, diese sind<br />

zu senden an <strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>,<br />

Redaktion, Druckerei zum Stickling,<br />

Avenwedder Straße<br />

72, 33335 Gütersloh, per Mail<br />

nehmen wir Ihren Bericht an<br />

unter d.r.redaktion@online.<br />

de, gerne kommen wir auch<br />

raus, mit Maske natürlich, und<br />

notieren mit Ihnen Ihren Text<br />

oder rufen Sie uns einfach an<br />

und erzählen Sie am Telefon<br />

unter der Nummer 05248 –<br />

<strong>18</strong>98050 (P. Blöß). Wir sind<br />

riesig gespannt aiif jede Begebenheit.<br />

Tragen wir alle dazu<br />

bei, dass es zu Weihnachten<br />

<strong>2020</strong> mancherlei Gesprächsstoff<br />

gibt, den man so noch<br />

nicht hatte in der Familie. Und<br />

eine kleine Begebenheit kann<br />

das persönliche Erzählen vieler<br />

anderer im Familienkreis<br />

auslösen. Machen wir alle<br />

dieses Christfest zu einem<br />

positiv besonderen seiner Art.<br />

Denn mehr denn je brauchen<br />

wir auch interessante, fröhliche<br />

und intensive Gespräche.<br />

UnVerlpackt<br />

Thaddäusstraße 66 · 33415 Verl<br />

Tel. 05246 70 32 36 8<br />

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wir sind ein unverpackt Laden in Verl-Sürenheide, bei uns könnt<br />

ihr plastikfrei und grammgenau einkaufen, dazu sind die Produkte<br />

auch noch in Bio Qualität. Ihr findet nicht nur tolle Lebensmittel,<br />

sondern auch vegane und tierfreie Körperpflege sowie Mundhygiene<br />

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Des Weiteren bieten wir Haushaltsgegenstände und plastikfreie<br />

Verpackungsmöglichkeiten an. Sogar Reinigungsmittel, zu 100%<br />

biologisch abbaubar, zum selbstabfüllen, sind in unserem Sortiment.<br />

Ihr seid mit jedem Gefäß eurer Wahl bei uns Willkommen.<br />

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15


Lokales<br />

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möchte einfach Danke sagen.<br />

Ihr Ansprechpartner bei der<br />

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Beckel.<br />

Dieses Jahr <strong>2020</strong> hat uns fast<br />

täglich vor besondere Herausforderungen<br />

gestellt.<br />

Doch waren es gerade diese<br />

Herausforderungen der Pandemie,<br />

die erneut für einen<br />

Nachfragezuwachs nach Immobilien<br />

gesorgt haben. In<br />

Zeiten der Corona-Pandemie<br />

ist allen sehr deutlich geworden,<br />

wie wichtig es ist, ein<br />

schönes Zuhause zu haben.<br />

Und es hat sich erneut gezeigt,<br />

dass die Immobilie -ob selbst<br />

genutzt oder als Kapitalanlage-<br />

eine stabile Investition ist.<br />

Mit Fachkompetenz und der<br />

Überzeugung Ihr Dienstleister<br />

zu sein, haben wir auch<br />

...wenn es sich richtig anfühlt.<br />

Die Frage, wie und wo ich wohne, ist definitiv<br />

nicht einfach. Mit unserer guten umfassenden<br />

Beratung, unserem Verständnis für Ihre<br />

persönliche Situation und viel Erfahrung,<br />

unterstützen wir Sie auf diesem Weg. Vom<br />

Hausverkauf bis zu Ihrem neuen Zuhause.<br />

• www.skw.immobilien/hausverkauf<br />

Für Sie vor Ort!<br />

<strong>Rietberg</strong>. Aufgrund der aktuellen Situation<br />

verzichten wir bis auf Weiteres auf unsere<br />

regelmäßigen Beraternachmittage. Für<br />

Ihre Fragen rund um das Thema Immobilie steht<br />

Ihnen von der SKW Bettina Lienekampf-Beckel<br />

•05241/ 92 15-11 gern zur Verfügung. Ihre Ansprechpartnerin<br />

von der Sparkasse Gütersloh-<br />

<strong>Rietberg</strong> Elke Oesterwiemann erreichen Sie<br />

unter • 05244/ 986 8010. Gerne beraten wir Sie<br />

in einem persönlichen Termin.<br />

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Mastholte. Attraktives Einfamilienhaus auf<br />

659 m² großem Südwestgrundstück. Ca. 164 m²<br />

Wohnfläche, offen gestaltet mit großzügigem<br />

Wohn-/Essbereich mit Parkett und gemütlichem<br />

Kaminofen. 3 geräumige Schlafzimmer im DG,<br />

Doppelcarport mit Abstellraum € 499.000<br />

Verbrauchsausw., Bj. 2001, Gas, 74,1 kWh/(m²·a)<br />

• Bettina Lienekampf-Beckel, 05241/9215-11, Objekt-Nr.:3865 G<br />

Siedlungshaus in Mastholte.<br />

Einfamilienhaus (Baujahr 1954) auf 791 m²<br />

Grund mit gepflegtem, schönem Garten.<br />

ca. 102 m² Wfl. + weitere Nfl. im Anbau, Garage.<br />

Das Haus ist langjährig vermietet und<br />

erzielt eine Jahresnettokaltmiete von ca.<br />

€ 6.200. ... Renovierungen und Modernisierungen<br />

sind erforderlich! € 239.000<br />

Bedarfsausweis, Gas, 238,3 kWh/(m²·a), EEK G<br />

• Bettina Lienekampf-Beckel, 05241/9215-11, Objekt-Nr.:3881 G<br />

KW Haus & Grund<br />

Immobilien Kaffee GmbH<br />

Strengerstraße und 10<br />

33330 Gütersloh<br />

05241 / 9215<br />

Kuchen<br />

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www.skw.immobilien<br />

Wir wünschen unseren Kunden<br />

frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2021.<br />

Bleiben Sie gesund!<br />

in diesem Jahr vielen unserer<br />

Kunden den Traum von der<br />

Immobilie erfüllt.<br />

Wohnen ist einfach.<br />

…wenn man einen Partner<br />

hat, dem man Vertrauen<br />

schenkt.<br />

Dabei sind die Anforderungen<br />

sehr vielschichtig. Die sachkundige<br />

Beurteilung der Immobilie<br />

und die Indikation des<br />

richtigen Marktpreises bilden<br />

die entscheidende Basis für<br />

die fachgerechte und zuverlässige<br />

Beratung unserer Kunden.<br />

Wir kümmern uns um<br />

die passende Präsentation der<br />

Immobilie zum richtigen Preis,<br />

die Klärung aller baurechtlichen<br />

Fragen und die notarielle<br />

Verkaufsabwicklung. Und<br />

auch danach lassen wir unsere<br />

Kunden nicht allein und unterstützen<br />

mit unserem After<br />

Sale Service bei behördlichen<br />

Angelegenheiten.<br />

Egal ob Eigentumswohnung,<br />

das eigene Haus, die altersgerechte<br />

Wohnung oder das<br />

Wohn- und Geschäftshaus.<br />

Egal ob Neubau oder die gebrauchte<br />

Immobilie. Sie haben<br />

auch in diesem Jahr wieder<br />

auf unsere Fachkompetenz,<br />

langjährige Marktkenntnis<br />

und unseren hohen Serviceanspruch<br />

gesetzt und uns Ihr<br />

Vertrauen geschenkt. Sie haben<br />

uns als Partner für Ihren<br />

Immobilienwunsch gewählt.<br />

Dafür danken wir Ihnen!<br />

Wir stehen für kompetente<br />

Beratung und Verständnis für<br />

Ihre persönliche Situation. In<br />

diesem Sinne wünschen wir<br />

Ihnen und Ihrer Familie ein<br />

frohes Weihnachtsfest in einem<br />

schönen Zuhause. Möge<br />

das Jahr 2021 Ihnen Zufriedenheit<br />

und Erfolg bescheren;<br />

aber vor allem „Bleiben Sie<br />

gesund“.<br />

Ihr Team der SKW<br />

Weihnachtsbaum<br />

Direktverkauf<br />

Ab Freitag, den 11.12.<strong>2020</strong> täglich ab 10 Uhr<br />

Die Stände sind<br />

freitags ab 14 Uhr<br />

sowie samstags<br />

& sonntags ab<br />

Ab 10 Uhr pdpod geöffnet •Nordmann<br />

Ausgefallene<br />

und<br />

handgefertigte<br />

Accessoires<br />

von<br />

MK Creativ<br />

•Fichte<br />

•Blaufichte<br />

•Kiefer<br />

•Abies Lasiocarpa<br />

Wir garantieren für<br />

frisch geschlagene Bäume<br />

aus eigenen Kulturen &<br />

freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Hof Wilmers • Stromberger Str. 74<br />

33449 Langenberg • Tel. 0171-6132724<br />

www.wilmers-tannen.de<br />

Je nach<br />

coronabedingter<br />

Gesetzeslage ist<br />

auch für Speisen<br />

und Heißgetränke<br />

gesorgt<br />

Bitte denken Sie<br />

an den<br />

Mindestabstand<br />

und die<br />

Maskenpflicht<br />

17


Geschenktipps<br />

Die Weihnachts-CD der<br />

Musikgalerie am<br />

Dreiecksplatz<br />

5 € pro verkaufter CD<br />

gehen an den<br />

Krisendienst Gütersloh e.V.<br />

Das Jahr <strong>2020</strong> stellt viele Menschen auf eine starke<br />

Belastungsprobe. Das Team <strong>vom</strong> Krisendienst<br />

Gütersloh e.V. berät Menschen, die sich traurig oder<br />

Geschenktipp: allein fühlen und hilft ihnen dabei, einen Lösungsweg<br />

Präsent für Odisseia ihre individuellen - Jean-Huges Gros, Schwierigkeiten der seit zu finden.<br />

mehr als 20 Jahren am Douro lebt, erzeugt<br />

immer wieder<br />

Viele Freunde<br />

eine grandiose<br />

und<br />

Weinkollektion.<br />

Kollegen der Musikgalerie haben<br />

sich für dieses Projekt ehrenamtlich engagiert. Die<br />

Aus diesem Grund beinhaltet dieses Präsent<br />

zehn traditionellen Weihnachtslieder für<br />

auch gleich zwei seiner außerordentlichen<br />

Blasensemble wurden am 21. November <strong>2020</strong> in der<br />

Rotweine. Hinzu kommt eine 6er Geschenkpackung<br />

der wundervollen Variante der<br />

Martin-Luther-Kirche Gütersloh aufgenommen.<br />

klassichen Feigenpraline von La Higuera mit<br />

salzigem Karamell. Das Präsent ist zum Preis<br />

von 26,95 Euro bei uns erhältlich.<br />

oleastrum - Feine Kost und Weine · Sender Str. 28 · 33415 Verl<br />

Ein Geschenk der Götter, griechisches natives Olivenöl extra<br />

und Balsamico. Ein exquisites Geschenk für Feinschmecker<br />

aus der Manufaktur Denzel.<br />

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Thaddäusstraße 66 · 33415 Verl<br />

Tel. 05246 70 32 36 8<br />

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So könnte ein Geschenkkorb<br />

aussehen. Wir stellen<br />

die Geschenke gerne mit<br />

euch zusammen. Es gibt<br />

unzählige Möglichkeiten,<br />

ihr gibt das Budget vor und<br />

wir gestalten einen schönen<br />

Korb zum verschenken.<br />

Noch auf<br />

der Suche<br />

nach dem<br />

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Kinder frei!<br />

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<strong>18</strong>


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Präsentkörbe, Gutscheine und Hofspezialitäten<br />

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Haselhorststraße 55 · 33397 <strong>Rietberg</strong>-Mastholte<br />

02944/2703 · www.spargelhof-milsmann.de<br />

Die mit viel Liebe und Hingabe zusammengestellten<br />

Präsentkörbe sind ein<br />

gelungenes Geschenk zu jedem Anlass.<br />

Die Präsentkörbe werden auf Bestellung<br />

gefertigt und je nach Kundenwunsch<br />

individuell zusammengestellt.<br />

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zertifizierte Massagetherapeutin<br />

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Hier sollte auch Ihr<br />

Geschenktipp stehen?<br />

Kein Problem - unsere Anzeigenberaterin<br />

Janine Winkenstette erreichen Sie unter<br />

Tel. 02944/9748492<br />

Mail anzeigen@zumStickling-druck.de<br />

Redaktionsschluss für die nächste<br />

<strong>Ausgabe</strong> ist der 11. <strong>Dezember</strong>,<br />

Anzeigenschluss der 9. <strong>Dezember</strong>.<br />

19


Lokales<br />

Das Jesuskind liegt unter einer blauen Plastiktüte<br />

Ein Blick hinter die Kulissen in Sachen Krippenaufbau<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Mal westfälisch,<br />

mal orientalisch, mal<br />

antik, mal ziemlich neu, mal<br />

aus Ton oder aus Holz gar<br />

Gips, die Krippen im Pastoralen<br />

Raum sind höchst unterschiedlich.<br />

In den sieben<br />

früheren katholischen Pfarrgemeinden<br />

und –vikarien<br />

gehören sie untrennbar zur<br />

Weihnachtszeit. Und nicht<br />

nur Kinder zeigen sich alljährlich<br />

fasziniert von den<br />

Darstellungen der Heiligen<br />

Familie, der drei Könige, der<br />

Hirten und Tiere.<br />

Die Krippen sind symbolhafter<br />

Ausdruck des Weihnachtsevangeliums,<br />

sichtbarer Ausdruck<br />

des Glaubens an die<br />

Geburt Jesu und sie tragen<br />

einen großen Teil zur ganz besonderen<br />

Atmosphäre in diesen<br />

Wochen rund um den Jahreswechsel<br />

bei. Nicht nur zu<br />

den Gottesdiensten, sondern<br />

weit darüber hinaus betrachten<br />

ganze Familien die jeweilige<br />

Szenerie, auch der Gang<br />

zur Krippe hat generationenübergreifend<br />

Tradition.<br />

Von selbst natürlich stellen<br />

sich die Figuren nicht auf, und<br />

auch die aufwendigen Landschaft<br />

rund um Ochs und Esel,<br />

Stall und Co bedürfen einer<br />

ausgefeilten Vorbereitung.<br />

In den sieben Ortsteilen gibt<br />

es in jeder Gemeinde Teams,<br />

die sich um die Krippendarstellung<br />

kümmern, wie Pfarrer<br />

Andreas Zander im Gespräch<br />

mit „UR“ erklärt. Ein fester<br />

Ansprechpartner und weiter<br />

Helfer kümmern sich um alles,<br />

Aufbau, Abbau, Pflege der<br />

Figuren und ebenso um die<br />

Einlagerung über die Frühlings-,<br />

Winter- und Herbstmonate.<br />

Die erfolgt in St. Johannes<br />

über eine klapprige<br />

Leiter auf dem Dachboden,<br />

das Jesuskind wird von einer<br />

blauen Plastiktüte vor Staub<br />

geschützt.<br />

Die einzelnen Skulpturen in<br />

den Darstellungen zwischen<br />

Druffel und Varensell sind<br />

höchst unterschiedlichen<br />

Alters und durchaus nicht<br />

immer komplett aus einer<br />

Schaffensperiode zusammengestellt.<br />

Einige Sammlungen<br />

sind neugotisch und haben<br />

über 100 Jahre auf dem<br />

sprichwörtlichen Buckel, andere<br />

wurden erst vor wenigen<br />

Jahrzehnten, unter anderem<br />

von Pfarrer Alfons Wagner<br />

angeschafft. Eine der zentralen,<br />

großen Anlagen steht<br />

zu Weihnachte in der St.-Johannes-Kirche<br />

im Herzen der<br />

<strong>Rietberg</strong>er Altstadt. Die Figuren<br />

stammen ursprünglich aus<br />

der Klosterkirche St. Katharina<br />

und waren um den Wechsel<br />

<strong>vom</strong> 19. Ins 20. Jahrhundert<br />

von den Franziskanern zusammengetragen<br />

worden.<br />

Hier findet sich eine Kombination<br />

verschiedener Hersteller<br />

und Materialien, längst nicht<br />

alle Figuren sind aus Holz geschnitzt.<br />

In der weihnachtlichen<br />

Szenerie gibt es ein ganz<br />

besonderes Stallgebäude, gefertigt<br />

einst von Friedel Klösener<br />

aus dem Holz der alten<br />

Klosterbänke. Die voluminöse<br />

Überdachung der Krippenszenerie<br />

gleicht einem westfälischen<br />

Fachwerkbauernhaus.<br />

In der Klosterkirche war seit<br />

der Zeit der Landesgartenschau<br />

2008 eine neue Gruppe<br />

zu sehen, damals eigens angekauft<br />

mit einem Blick auf<br />

mögliche Originalschauplätze,<br />

hier steht eine orientalische<br />

Prägung im Vordergrund.<br />

Rund 100 Jahre alt sind nach<br />

Auskunft des Leiters des Pastoralen<br />

Raumes dir Figurengruppen<br />

in Mastholte, in<br />

Westerwiehe und Neuenkirchen.<br />

Jüngeren Datums und<br />

aus der Schnitzerstadt Oberammergau,<br />

das ist die Krippe<br />

in Bokel. Alle Teams sind jetzt<br />

in den Vorbereitungen für den<br />

Aufbau, der sich allerdings an<br />

zwei Orten ganz anders ergeben<br />

wird wie bisher. In der<br />

Klosterkirche etwa gibt es<br />

nicht genügend Möglichkeiten<br />

zur Öffnung zu Coronazeiten,<br />

der Platz ist zu klein um Besucherfamilien<br />

mit ausreichend<br />

Abstand schauen zu lassen.<br />

Deshalb plant das Team hier<br />

einen Aufbau im Pfarrheim an<br />

der Rügenstraße. Wie sich die<br />

großrahmige Landschaft rund<br />

um die Krippe in der St.-Johannes-Kirche<br />

präsentieren wird,<br />

auch daran wird noch gefeilt,<br />

fest steht aber schon, dieses<br />

Mal gehört ein Teich dazu. In<br />

Druffel ist noch weniger als in<br />

der Klosterkirche eine öffentlich<br />

sichtbare Präsentation<br />

möglich. Hier hat man nun das<br />

Bürgerhaus ins Auge gefasst,<br />

um den örtlichen Familien<br />

den traditionellen Gang an die<br />

Krippe zu ermöglichen. Aufgebaut<br />

wird von den Teams in allen<br />

Örtlichkeiten rund um den<br />

4. Advent.<br />

20


Anzeige<br />

Der persönliche Gruß<br />

Gabi Leweling und ihre Portraits<br />

Lokales<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Persönliche<br />

Geschenke kommen immer<br />

gut zum Weihnachtsfest – in<br />

diesem Jahr ganz besonders.<br />

In Zeiten, in denen persönliche<br />

Begegnungen so stark<br />

eingeschränkt sind, erfahren<br />

professionelle Fotografien<br />

eine neue Bedeutung. Wenn<br />

liebe Familienangehörige<br />

weit entfernt wohnen, dann<br />

tut gerade ihnen ein schönes<br />

Portrait von Enkel oder Patenkind<br />

oder eine kunstvolle<br />

Aufnahme mehrerer Angehöriger<br />

außergewöhnlich gut.<br />

Die Familie im Bild richtig und<br />

gekonnt in Szene setzen, das<br />

kann Gabi Leweling, Inhaberin<br />

des gleichnamigen Fotostudios<br />

mit Sitz im historischen<br />

Drostenhaus im Herzen der<br />

Altstadt. Vor 30 Jahren erhielt<br />

sie ihren Meisterbrief, entsprechend<br />

groß ist die Erfahrung,<br />

jeden Einzelnen perfekt<br />

zu positionieren. Ob Portraits,<br />

übrigens auch <strong>vom</strong> Haustier,<br />

ob Hochzeiten, Geburtstage,<br />

ob Kinder oder Senioren, ob<br />

Veranstaltungen und Feste,<br />

der Erfahrungsschatz ist riesig,<br />

die technische Ausstattung<br />

lässt keine Wünsche<br />

offen und speziell für die Coronavorgaben<br />

hat Gabi Leweling<br />

ein neues Teleobjektiv<br />

erworben, mit dem großformatige<br />

Portraits auf Abstand<br />

festgehalten werden können.<br />

Zudem bietet die Umgebung<br />

des Drostenhauses auch im<br />

Winter wunderschöne Hintergrundmotive.<br />

Das Fotostudio im Fachwerkgebäude<br />

ist aber auch Anlaufstelle<br />

für alle, die beispielsweise<br />

für persönliche Dokumente<br />

Passfotos benötigen. Ob Personalausweis,<br />

Reisepass oder<br />

Bewerbung, für jeden Anlass<br />

entsteht das typgerechte<br />

Bild. Gabi Leweling „schießt“<br />

stets eine Auswahl, so dass<br />

der Kunde entscheiden kann,<br />

auf welchem Foto er sich am<br />

besten findet. Die freundliche,<br />

persönliche Begegnung tut<br />

ein übriges, das Fotografieren<br />

zu einer willkommenen Abwechslung<br />

im kontaktarmen<br />

Coronaalltag werden zu lassen.<br />

Passfotos für jede Gelegenheit,<br />

das heißt auch, dass<br />

der Kunde gleich sechs hochwertige<br />

Abzüge mitnehmen<br />

kann und noch ein Spontanportrait<br />

dazu bekommt. „Jetzt<br />

erst recht“, lautet in dieser<br />

Zeit das Motto von Gabi Leweling,<br />

wenn nicht jetzt wann<br />

dann könne man mit persönlichen<br />

Fotos seinen Lieben<br />

einen ganz besonderen Gruß<br />

zukommen lassen.<br />

Fotografie im Drostenhaus<br />

Gabi Leweling<br />

Im Sack 2<br />

33397 <strong>Rietberg</strong><br />

Tel. (0 52 44) 78365<br />

Fax. (0 52 44) 78817<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ erscheint<br />

14-tägig mit lokalen News!<br />

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21


Lokales<br />

Bereitschaft zum Dienen bleibt bestehen<br />

Junge Gottesdiensthelfer in Bokel und Varensell aufgenommen<br />

Vorn: Heidi Brockschnieder, Lennart Döinghaus, hinten: Henrik Brockschnieder,<br />

Pastor Alexander Plümpe, Paul-Leo und Jan-Luca Wittausch<br />

<br />

Foto: Franziska Frenz<br />

Bokel/Varaensell (ur) Kürzlich<br />

wurden in Bokel zwei<br />

Messdiener feierlich in ihren<br />

Dienst aufgenommen: Heidi<br />

Brockschnieder und Lennart<br />

Döinghaus gehören ab sofort<br />

zu den 44 aktiven Kindern und<br />

Jugendlichen für den Dienst<br />

am Altar.<br />

Paul-Leo und Jan-Luca Wit-<br />

tausch haben die beiden vorbereitet.<br />

Dafür sagten ihnen<br />

Pastor Alexander Plümpe<br />

und Messdienerleiter Henrik<br />

Brockschnieder herzlichen<br />

Dank. Die Gemeinde begrüßte<br />

die beiden mit einem freundlichen<br />

Applaus und spendete<br />

anschließend in der Kollekte<br />

für die Messdienerarbeit.<br />

1. Reihe v.l.: Noah und Nala Vos, Max und Jan Vinnemeier, 2. Reihe v.l.:<br />

Nico (Leiter/Ausbilder), Simon und Sarah Schlüppmann (Ausbilder),<br />

3. Reihe: Pastor Alexander Plümpe Foto: Nico Schlüppmann<br />

Am Christkönigssonntag wurden<br />

Nala Vos und Max Vinnemeier<br />

in der Abteikirche<br />

St. Marien zu Varensell im<br />

Rahmen des Festhochamtes<br />

von Pastor Alexander Plümpe<br />

in die Ministrantenschar aufgenommen.<br />

Die Ausbildung<br />

400 Aktive sind dabei<br />

Leiterrunden planen eigenständig<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Die Messdienerarbeit<br />

im Pastoralen Raum<br />

wird von Pastor Alexander<br />

Plümpe und Gemeindereferentin<br />

Franziska Frenz organisiert.<br />

Auch in den anderen<br />

Gemeinden werden aktuell<br />

neue Messdiener ausgebildet.<br />

Die offizielle Einführung in<br />

die Aufgaben erfolgt dann im<br />

nächsten Jahr.<br />

Die Messdiener stellen mit<br />

400 Mitgliedern die größte<br />

Jugendgruppe in der katholischen<br />

Kirche in <strong>Rietberg</strong>. In<br />

haben in diesem Jahr die Geschwister<br />

Schlüppmann übernommen.<br />

In der Hl. Messe<br />

wurde ihnen dafür ausdrücklich<br />

gedankt.<br />

Alle wünschen den Neuministranten<br />

viel Freude beim<br />

Dienen!<br />

den vier Leiterrunden planen<br />

die erfahrenen Messdienerleiter<br />

selbstständig die Logistik,<br />

Gruppenstunden, Ausflüge,<br />

Ferienspiele und besondere<br />

Aktionen, wie z.B. das Sternsinger.<br />

Durch die Corona-Pandemie<br />

sind viele Freizeit-Aktivitäten<br />

nicht mehr möglich gewesen,<br />

aber der Dienst in den Messfeiern<br />

sowie einige Gottesdienste<br />

mittels Video-Konferenzen<br />

haben den Kontakt<br />

gehalten.<br />

Du fehlst so sehr!<br />

Robbi<br />

8.Mai 2006 – 23. November <strong>2020</strong><br />

Rathausstraße 46 | 33397 <strong>Rietberg</strong> | 05244 9753250 | www.silamo.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Dienstag - Freitag 10.00 - 12.30 Uhr | 15.00 - <strong>18</strong>.30 Uhr<br />

Samstag 10.00 - 13.00 Uhr<br />

22


Lokales<br />

Diese Kleine hat es so richtig drauf<br />

Leni Fiechtl (11) holt sich Infos für große Show bei André Kuper<br />

<strong>Rietberg</strong>/Düsseldorf (pb).<br />

Kamerateams ist <strong>Rietberg</strong>s<br />

früherer Bürgermeister und<br />

jetzige Präsident des nordrhein-westfälischen<br />

Landtages,<br />

André Kuper, seit Jahren<br />

gewöhnt. Jetzt gab es besondere<br />

Aufnahmen anlässlich<br />

des Besuches einer Schülerin<br />

im Parlamentsgebäude.<br />

Und die fanden Niederschlag<br />

in einer großen Samstagabendshow.<br />

In „Klein gegen<br />

Groß“ trat Leni Fiechtl gegen<br />

prominente Nachrichtensprecher<br />

aus Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz an, unter<br />

anderem Jens Riewa von<br />

der ARD. Ihre Wette: Anhand<br />

von Puzzlebilderschnipseln<br />

alle Staatsoberhäupter der<br />

Welt erkennen. Die 11jährige<br />

Vorsitzende des Düsseldorfer<br />

Kinderparlamentes siegte<br />

souverän. Zuvor hatte sie sich<br />

zahlreiche Informationen zum<br />

politischen Alltag bei André<br />

Kuper vor laufenden Kameras<br />

geholt. Der Film wurde in der<br />

Show ausgestrahlt.<br />

Nummern gezogen<br />

Start für BüSti-Adventskalender<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Mit einer Auflage<br />

von 6.000 Stück bot<br />

die Bürgerstiftung <strong>Rietberg</strong><br />

(„UR“ berichtete) erneut den<br />

beliebten Adventskalender<br />

zum Verkauf an. Bereits nach<br />

zehn Tagen waren alle Exemplare<br />

weg. „Diesen rasanten<br />

Absatz in der Kürze der Zeit<br />

haben wir nicht erwartet“, so<br />

der Kuratoriumsvorsitzende<br />

Norbert Laumeier.<br />

Jetzt wurden unter der notariellen<br />

Aufsicht von Gertrud<br />

Wiethoff die Gewinnnummern<br />

für sämtliche Preise gezogen.<br />

Glücksfee war Hannah<br />

Eusterbrock (12), die auch<br />

das Titelbild für den Kalender<br />

gemalt hatte. Alle Gewinnnummern<br />

werden <strong>vom</strong> 1. bis<br />

24. <strong>Dezember</strong> täglich auf der<br />

Internetseite www.buergerstiftung-rietberg.de<br />

veröffentlicht.<br />

Hinter jedem der 24 Tages-Türchen<br />

verbergen sich<br />

mehrere Preise. Es gibt Einkaufsgutscheine,<br />

Werkzeug,<br />

Spielzeug und vieles mehr zu<br />

gewinnen. Ab und zu wartet<br />

auch eine goldene Sternschnuppe<br />

hinter einem Kläppchen<br />

– mit einem Wert von 50<br />

Euro. „Es sollte also unbedingt<br />

jedes Türchen auch geöffnet<br />

werden“, rät der Geschäftsführer<br />

der Bürgerstiftung,<br />

Heiner Rasche.Seine Premiere<br />

hatte der Adventskalender<br />

in 2017 mit einer Auflage von<br />

5.000 Stück. Auf der Suche<br />

nach einem Bildermotiv aus<br />

der Stadt <strong>Rietberg</strong> hatte die<br />

Bürgerstiftung seither Schüler<br />

aller Schulen im Stadtgebiet<br />

aufgerufen, selbstgemalte<br />

Bilder einzureichen. Dank<br />

großzügiger Unternehmen<br />

aus dem Stadtgebiet entstehen<br />

der Bürgerstiftung keine<br />

Kosten für die Gestaltung und<br />

den Druck. So ergibt sich jedes<br />

Jahr ein Ertrag von 30.000<br />

Euro für die Stiftungskasse.<br />

Malerbetrieb Helfthewes<br />

Farbkonzepte . Wandgestaltung . Bodenbeläge . Wärmedämmsysteme<br />

Betrieb: Chromstraße 40 · 33415 Verl · Tel. 0 52 46 / 9 3 40 77<br />

Büro: Im Erlei 24 · 33397 <strong>Rietberg</strong> · Tel. 0 52 44 / 4 05 73 26<br />

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www.malerbetrieb-helfthewes.de<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“<br />

Ihr Partner für gute Werbung!<br />

Wir wünschen unseren Kunden<br />

frohe Weihnachten und<br />

ein gutes gesundes neues Jahr.<br />

Ihr Team<br />

<strong>vom</strong> Salon Rath<br />

Rügenstraße 9 · 33397 <strong>Rietberg</strong><br />

Telefon 0 52 44 / 81 57<br />

23


24<br />

Lokales<br />

Und 2021 kommt das erste Album...<br />

Isabel Nolte über ihre Erfahrungen bei „The Voice of Germany“<br />

Auf der großen Bühne. Fotos (2) Copy ProSieben/Sat1 Richard Hübner:<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Nanu, die kennen<br />

wir doch - so staunten<br />

die Kinder und Jugendlichen<br />

des <strong>Rietberg</strong>er Jugendwerkes<br />

in den vergangenen Wochen<br />

mit Blick auf die Fernsehbildschirme.<br />

Psychologin Isabel<br />

Nolte trat in gleich mehreren<br />

Folgen von „The Voice<br />

of Germany“ vor Millionen<br />

TV-Zuschauern auf, und damit<br />

in einem hochqualitativen<br />

Wettbewerb, in dessen<br />

Ausscheidungsrunden nur<br />

kommt, wer richtig viel auf<br />

dem Kasten hat. In „<strong>Unser</strong><br />

<strong>Rietberg</strong>“ schildert die Sängerin,<br />

Songwriterin und Kabarettistin<br />

ihre Erfahrungen<br />

aus einer äußerst spannenden,<br />

bunten und lehrreichen<br />

Zeit.<br />

„Eine Stromberger Pflaume<br />

auf geheimer Mission“, so ungefähr<br />

fühlte sich nach eigenem<br />

Bekunden Isabel Nolte,<br />

als sie im Juli zum ersten Mal<br />

die Reise nach Berlin antrat,<br />

um an den sogenannten Blind<br />

Auditions des vielbeachteten<br />

Gesangswettbewerbes „The<br />

Voice of Germany“ teilzunehmen.<br />

„In einem spontanen<br />

Moment habe ich mich online<br />

dafür beworben – und das alles<br />

auch ein klein wenig Dank<br />

der Pandemie. Ohne Corona<br />

hätte es wohl keine Möglichkeit<br />

gegeben, sich ausschließlich<br />

über die Einsendung eines<br />

Videos zu bewerben. Da im<br />

März dieses Jahres jedoch<br />

Lockdownzeit war, blieb der<br />

Produktionsfirma nichts anderes<br />

übrig“, berichtet sie im Gespräch<br />

mit „<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“.<br />

Für Isabel ein Glück! Die Vorausscheidungsrunden<br />

von<br />

„The Voice of Germany“, die<br />

nicht im TV übertragen werden,<br />

finden sonst nämlich<br />

ausschließlich in den größeren<br />

Städten statt und das direkt.<br />

Anfang April schon sei der erlösende<br />

Anruf gekommen:<br />

„Du bist dabei! Bei der Jubiläumsstaffel<br />

zum 10jährigen<br />

von TVoG!“<br />

Die 32-jährige Wahl-Beckumerin,<br />

die in <strong>Rietberg</strong><br />

arbeitet, wuchs in Stromberg<br />

auf und zog nach dem Abitur<br />

für ein Psychologiestudium<br />

in die Niederlande. Als alte<br />

Theaterhäsin, so Nolte über<br />

sich, hielt sie sich jedoch nie<br />

Ein Glücksmoment mit den Expertinnen.. <br />

lange von der Bühne fern und<br />

so begann sie im Nachbarland<br />

im Jahr 2012 eine Karriere als<br />

Kabarettistin. Mit ihrer selbst<br />

entwickelten One-Woman-<br />

Show „Onderweg“ (dt. unterwegs)<br />

eroberte sie die niederländischen<br />

und belgischen<br />

Bühnen mit ihre individuellen<br />

Mischung aus eigenen Songs,<br />

Comedy und Theater.<br />

Doch das Leben im Scheinwerferlicht<br />

nagte an der jungen<br />

Songpoetin. „Während ich<br />

auf der Bühne Lebenslust ausstrahlte,<br />

kratzte dahinter vor<br />

allem die Kritik in mir. Wenn<br />

du eine Show präsentierst,<br />

in der es um dein eigenes,<br />

echtes Leben geht, und Menschen<br />

dir sagen, das sei nicht<br />

interessant genug, dann ist es<br />

unfassbar schwer, diese Worte<br />

nicht auf die eigene Person<br />

zu beziehen. Da können 10<br />

Leute sagen, es war gut – im<br />

Kopf bleibt der eine, dem es<br />

nicht gefiel“, erinnert sich Isabel<br />

Nolte.<br />

Irgendwann war der Punkt erreicht,<br />

an dem es nicht mehr<br />

ging. Sie verließ die Bühne<br />

und sollte sie anderthalb Jahre<br />

lang nicht mehr betreten.<br />

Als die Ängste und Selbstzweifel<br />

so groß wurden, dass<br />

sie das Haus kaum noch verließ,<br />

waren es ihre Eltern, die<br />

die damals 30-jährige wieder<br />

nach Hause holten. „Denn<br />

was hilft schon besser gegen<br />

Kummer, als Mama’s Hühnersuppe?“<br />

kann sie heute über<br />

diese Zeit schmunzeln. Mit 30<br />

Jahren zurück zu den Eltern<br />

zu ziehen, sei dennoch kein<br />

leichter Schritt gewesen, doch<br />

mit deren Liebe und Unterstützung<br />

schaffte Isabel es<br />

langsam zurück ins Leben.<br />

Seit 2019 arbeitet sie als<br />

Psychologin im Jugendwerk<br />

<strong>Rietberg</strong>: „Ein Job, der mir<br />

unfassbar viel gibt. Gerade


Lokales<br />

meine eigenen Erfahrungen<br />

mit Höhen und Tiefen helfen<br />

mir, mich in die Kinder und<br />

Jugendlichen, die oft Furchtbares<br />

erlebt haben, hineinzufühlen.“<br />

Mit neuen Kräften begann<br />

dann während des Lockdowns<br />

im Frühjahr ihr besonderes<br />

Abenteuer bei „The Voice of<br />

Germany“. Mit dem Titel „Als<br />

ich fortging“ von der DDR-<br />

Band Karussell überzeugte<br />

Isabel gleich drei Coachteams:<br />

Mark Forster, Nico Santos und<br />

Rea Garvey und Samu Haber,<br />

die in diesem Jahr einen Doppelstuhl<br />

besetzen. Bei der Entscheidung<br />

in den „Blinds“ vertraute<br />

die Kandidatin ganz auf<br />

Papas Rat: „Der hatte gesagt,<br />

bei Nico sei ich bestimmt gut<br />

aufgehoben.“<br />

In der zweiten Phase des<br />

Wettbewerbs, den sogenannten<br />

Battles, wurde die Songwriterin<br />

mit einem Rapper<br />

kombiniert und performte<br />

110 von Capital Bra & Samra<br />

feat. LEA. Es war, meinen nicht<br />

nur wir <strong>vom</strong> „UR-Team“ eine<br />

absolut hammermäßige Performance.<br />

Doch ihr Kontrahent<br />

überzeugte Nico Santos<br />

mehr und so schien die Reise<br />

vorbei. Gefasst, aber dennoch<br />

enttäuscht, verließ sie<br />

die Bühne, als das dröhnende<br />

Geräusch eines Buzzers durch<br />

das Studio hallte:<br />

Ausgerechnet Doppel-Team<br />

Stefanie Kloß (Silbermond)<br />

und Yvonne Catterfeld, die<br />

sich in den „Blinds“ nicht für<br />

sie umgedreht hatten, setzte<br />

den „StealDeal“ ein, der jedes<br />

Team in den „Battles“ zweimal<br />

dazu ermächtigt, eine eigentlich<br />

ausgeschiedene Person in<br />

ihre Reihen zu holen. Isabel<br />

strahlt bei dem Gedanken an<br />

diesen Augenblick: „Ich habe<br />

zu null Prozent damit gerechnet<br />

und konnte es kaum fassen.<br />

Das war einer der besten<br />

Momente meines Lebens.“<br />

Beschwingt <strong>vom</strong> Vertrauen<br />

der Expertinnen flog sie in<br />

die nächste Phase: Die „Sing<br />

Offs“, wo alle Kandidaten jedes<br />

Teams sich erneut beweisen<br />

müssen. Nur zwei von elf<br />

schaffen es ins Halbfinale.<br />

„Die Coachings mit Yvonne<br />

und Steff und dem Gastcoach<br />

Clueso waren wahnsinnig inspirierend<br />

und haben mir die<br />

Ruhe im Gesang zurückgegeben“,<br />

so die Sängerin. Vorige<br />

Woche war es dann so weit:<br />

Isabel hatte von den Damen<br />

„Dein ist mein ganzes Herz“<br />

von Heinz Rudolf Kunze bekommen<br />

und präsentierte<br />

eine balladige, emotionale<br />

Version des Liedes, das zu ihren<br />

Lieblingssongs gehört.<br />

Die Jury reagierte begeistert<br />

von ihrer Stimme – trotzdem<br />

sollte es am Ende nicht reichen.<br />

Die 32-jährige schied<br />

aus und zeigte sich gerührt<br />

und dankbar für die Erfahrungen<br />

bei TVoG.<br />

„Es war eine so unfassbar intensive<br />

und tolle Zeit! Ich bin<br />

so inspiriert worden von den<br />

Coaches und anderen Kandidaten!<br />

Das würde ich niemals<br />

missen wollen. Und natürlich<br />

höre ich nicht auf mit der<br />

Musik.“ In 2021 möchte die<br />

Musikerin ihr erstes Album<br />

mit deutschen Songs herausbringen.<br />

<strong>Rietberg</strong> bleibt sie<br />

trotz hoher musikalischer Ambitionen<br />

aber erhalten: „Ich<br />

liebe meinen Job und was gibt<br />

es schöneres, als in einer pittoresken<br />

Stadt wie <strong>Rietberg</strong><br />

in solch einer Einrichtung zu<br />

arbeiten?“<br />

Weihnachtsbäume<br />

auf dem Hof Pilger <strong>vom</strong> 11.12. bis 23.12.<br />

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25


Lokales<br />

Klingt langweilig, ist aber spannende Detektivarbeit<br />

Zehntausende Fotos für das Gilde-Archiv digitalisiert und recherchiert<br />

Franz-Josef Pollmeier (rechts) übergab Ralf Katemann <strong>vom</strong> Haus Freudenberg<br />

in Kleve tausende von Negative, Bildern und Dias.<br />

Fabian Reinkemeier hat mit Franz-Josef Pollmeier die Aufgabe übernommen,<br />

zehntausende historische Fotos zu erfassen. Fotos: Gilde<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Klingt langatmig<br />

und nervig, ist aber für<br />

die engagierten Ehrenamtler<br />

der St. Hubertus-Schützengilde,<br />

Franz-Josef Pollmeier und<br />

Fabian Reinkemeier, eine absolut<br />

spannende Detektivarbeit.<br />

Sie kümmern sich um das<br />

Archiv des 1634 gegründeten<br />

Traditionsvereins und haben<br />

das Hauptaugenmerk auf die<br />

Digitalisierung des Materials<br />

gelegt. Einher damit geht die<br />

Recherche: „Wer ist das auf<br />

den historischen Fotos?“ Denn<br />

letztlich soll das Archiv einmal<br />

lückenlos sein, was abgebildete<br />

Personen angeht. Und auch<br />

wenn man sagt: „die Älteren<br />

im Dorf kennen sich noch“, so<br />

einfach ist das Ganze wahrlich<br />

nicht. Zudem, über die Namen<br />

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lässt sich in der künftigen Digitalzusammenstellung<br />

per<br />

Klick in Sekundenschnelle alles<br />

Bildmaterial finden, was<br />

zu Jubilaren, Ex-Majestäten,<br />

Offizieren, Vorstandsakteuren<br />

und Co vorhanden ist.<br />

Die Idee zu der aufwändigen<br />

Fleißarbeit kam den Gilde-<br />

Verantwortlichen vor über<br />

zwei Jahren. Als sie 20<strong>18</strong> das<br />

Projekt angingen, das Schützenfest<br />

zu verändern und<br />

aufzuwerten, wurde auch<br />

das Projekt „Hubertuskeller<br />

im Festzelt“ geboren. Hierzu<br />

sollte eine große Fotowand<br />

kombiniert werden. Dabei fiel<br />

auf, dass viele alte Bilder nur<br />

als Papierabzug zur Verfügung<br />

standen, beziehungsweise<br />

CDs mit dem gespeicherten<br />

Material vorlagen. An eine<br />

Suchfunktion, um schnell zu<br />

bestimmten Jahrgängen oder<br />

Ereignissen zu kommen, war<br />

erst gar nicht zu denken. So<br />

kümmerten sich Pollmeier<br />

und Reinkemeier erst einmal<br />

in mühevoller Kleinarbeit<br />

um die Digitalisierung dieses<br />

Materials. Dafür wurde eine<br />

eigene Cloud angelegt, in<br />

der jedes Foto abgespeichert<br />

werden konnte, einzeln benannt<br />

und wo es nur ging, mit<br />

den Namen der Abgebildeten<br />

von links nach rechts. „Wo<br />

man drei Namen nicht, aber<br />

den vierten kannte, wurden<br />

die drei gefragt und so konnte<br />

man nach und nach vieles<br />

klären“, weiß Fabian Reinkemeier,<br />

der als ausgewiesener<br />

Experte sich wesentlich um<br />

den technischen Teil und den<br />

Aufbau der Nutzungsfunktionen<br />

kümmerte.<br />

Zum vorhandenen Material<br />

hinzu kam ein großer Bestand<br />

aus dem früheren Fotoatelier<br />

Tippmann. Negative und Filmrollen<br />

vor allem füllten zahlreiche<br />

Ordner. Um diese zu scannen<br />

und in moderner Technik<br />

nutzen zu können, wurde die<br />

Werkstatt für Behinderte in<br />

Kleve, Haus Freudenberg, eingebunden.<br />

Von rund „20.000<br />

Aufnahmen“ sprechen die<br />

beiden Archivare. Mittlerweile<br />

ist das Bildmaterial zurück,<br />

und die weitere Aufgabe lag<br />

und liegt in der exakten Benennung.<br />

Diese Aufgabe wird<br />

dem Duo nie langweilig, „es<br />

ist megaspannend, wenn man<br />

wieder einen Schritt weiterkommt,<br />

wenn auch natürlich<br />

aufwendig.“ Hunderte Stunden<br />

sitzen mittlerweile in der<br />

Recherche, rückgehend bis<br />

1970 sind mittlerweile 50 Jahre<br />

Gildegeschichte in Fotos<br />

nahezu komplett lückenlos<br />

erschlossen. „Das ist künftig<br />

ein Riesenpfund, mit dem wir<br />

wuchern können“, sagt Reinekemeier.<br />

„Jetzt ist das viel<br />

Arbeit, aber in den kommenden<br />

Jahrzehnten eine große<br />

Erleichterung. Ein Begriff in<br />

der Suchfunktion genügt, und<br />

sofort hat man alle Bilder, die<br />

dazu passen.“ Ideal für Chroniken<br />

und Kollektive.<br />

26


Lokales<br />

Platzkarten holen<br />

Ohne kein Gottesdienstbesuch<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). „Gewiss ist,<br />

dass wir Weihnachten feiern<br />

werden“, sagt der Leiter des<br />

Pastoralen Raumes, Pfarrer<br />

Andreas Zander, und kommentiert:<br />

„Wie wir Weihnachten<br />

feiern werden, werden wir<br />

sehen.“<br />

Nun, ganz unvorbereitet geht<br />

das Team natürlich nicht in die<br />

Mammutaufgabe, auch unter<br />

Coronauflagen möglichst allen<br />

interessierten Gläubigen<br />

Gottesdienste zum Fest anzubieten.<br />

Der organisatorische<br />

Aufwand ist hoch, die Logistik<br />

umfangreich und eigentlich<br />

weiß bis zum 24. <strong>Dezember</strong><br />

niemand wirklich genau, ob<br />

sich Vorschriften verschärfen<br />

oder nach dem derzeitigen<br />

Stand gemeinsam der Glaube<br />

gelebt werden kann.<br />

Aber, man ist guten Mutes<br />

in den Pfarrgemeinderäten<br />

und im Kirchenvorstand, im<br />

Pfarrbüro und auch im Pastoralteam.<br />

Und so wurden Vorgaben<br />

entwickelt, wie es laufen<br />

könnte, gesetzeskonform<br />

und doch ohne zu große Einschränkungen.<br />

Eine wesentliche Änderung im<br />

Vergleich zu früheren Jahren<br />

findet sich bei den Kindergottesdiensten<br />

an Heiligabend.<br />

Die nämlich sollen im Freien<br />

stattfinden, genauer: in der<br />

Volksbank Arena im Gartenschaupark.<br />

Zwei Termine werden<br />

angeboten, 14 Uhr und<br />

15.30 Uhr. Anmeldungen dazu<br />

werden über die Internetseiten<br />

des Pastoralen Raumes<br />

<strong>Rietberg</strong> möglich sein.<br />

Die heiligen Messen, so ist es<br />

geplant, finden in den Kirchen<br />

statt, wie wir im „UR“ bereits<br />

exklusiv berichtet hatten,<br />

empfehlen sich warme Kleidung<br />

und dicke Socken, auf<br />

richtig gut geheizte Räume<br />

darf man in diesem Jahr nicht<br />

hoffen. Wohl aber darauf, zumindest<br />

in einem, wenn auch<br />

nicht zu großen Familienverbund<br />

gemeinsam das Christfest<br />

im Zeichen der Geburt<br />

Jesu zu begehen. Dafür sind<br />

persönliche Anmeldungen<br />

notwendig, in den betreffenden<br />

Kirchen an den weiteren<br />

Adventssonntagen jeweils<br />

nach den Messfeiern. Ein Anmeldeformular<br />

für die Daten<br />

zur Nachverfolgung, sollte ein<br />

Coronafall auftreten, werden<br />

als „Platzkarte“ ausgehändigt.<br />

Das Anmeldeformular muss<br />

zur Messe an Weihnachten<br />

mitgebracht werden, natürlich<br />

komplett und vor allem<br />

auch korrekt ausgefüllt. Außerdem<br />

gibt es am Samstag,<br />

19. <strong>Dezember</strong>, in allen Kirchen<br />

ab 11 Uhr die Möglichkeit,<br />

sich ebenfalls für die dann<br />

noch verbliebenen Plätze einzutragen.<br />

Also sofern dann<br />

noch solche vorhanden sein<br />

sollten.<br />

Im Übrigen ist geplant, die<br />

<strong>Rietberg</strong>er Pfarrkirche mit<br />

einer Art Lichtandacht anzustrahlen<br />

als besonderen Ausdruck<br />

der Weihnachtstage.<br />

Anschauen ist ausdrücklich<br />

erwünscht - mit Abstand.<br />

Wenig witzig<br />

Illegale Entsorgung von Reifen<br />

Einfach bei Freitägers abgestellt... <br />

Neuenkirchen (pb). Es hat was<br />

von einer wundersamen Vermehrung,<br />

ist aber keineswegs<br />

positiv zu sehen. Als in der vergangenen<br />

Woche dienstags das<br />

Team des Autohauses Freitäger<br />

am frühen Morgen den Betrieb<br />

öffnen wollte, lagen sie wie<br />

Überraschungseier an Ostern<br />

vor der Tür, alte Reifen und Felgen<br />

sowie auch zwei Radkappen.<br />

Die betagten „Schätzchen“<br />

hatten schon bessere Zeiten<br />

gesehen, und offenbar längere<br />

Zeit irgendwo „auf Halde“ gelegen.<br />

Grünspan, getrocknete<br />

lehmartige Erde am Gummi<br />

und Rost an allem, was Metall<br />

ist. Die „Schlappen“ selber:<br />

abgenudelt, profilarm – ergo,<br />

alles ein Fall für eine fachgerechte<br />

Abfallentsorgung. Nun<br />

ist das renommierte Neuenkirchener<br />

Autohaus ein eben<br />

Foto: P: Blöß<br />

solches, Neuwagenverkauf,<br />

Reparaturen, natürlich auch<br />

Reifenverkauf und Reifenwechsel<br />

sommers und winters<br />

– aber in keinster Weise ein<br />

Entsorgungsbetrieb, dem man<br />

seinen Schrott mal eben so<br />

vor die Tür schmeißen kann.<br />

Klar, Altreifen werden beim<br />

Wechsel auf neue angenommen,<br />

gegen die entsprechende<br />

Gebühr. Und die wollte sich<br />

wohl jemand sparen. Immerhin,<br />

die Reifensammlung landete<br />

wenigstens nicht an versteckter<br />

Stelle in der Ems oder gar in<br />

irgendeinem Wäldchen abseits<br />

eines Fußweges. So weit hatte,<br />

wer auch immer da des nachts<br />

die Teile in die Konrad-Adenauer-Straße<br />

gebracht hatte, jemand<br />

noch gedacht. Nur nicht<br />

weiter! Im Hause Freitäger ist<br />

man nicht wirklich amused<br />

über diese „Reifenspende“.<br />

„Wer auch immer das war, der<br />

soll seinen Schrott hier wieder<br />

abholen“, so Thomas Freitäger,<br />

Reifen und Co stünden<br />

abholbereit vor der Werkstatt.<br />

Hallöchen,<br />

ich bin Kirsten und ich liebe es Sport zu machen. Und zwar<br />

nicht nur für mich, sondern auch für dich und euch. Pro Woche<br />

kannst du an neun Live-Kursen per Zoom teilnehmen,<br />

zeitunabhängig eins von vielen Trainingsvideos mitmachen<br />

oder dich an einer Challenge ausprobieren. Bei all dem<br />

begleite ich dich gern auch ganz individuell.<br />

So wird dein Zuhause zu deinem ganz eigenen Fitnessstudio.<br />

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Montag<br />

FATBURNER <strong>18</strong>:00 - <strong>18</strong>:30 UHR<br />

DEEP STRETCH <strong>18</strong>:40 - 19:00 UHR<br />

Dienstag<br />

STRONG BODY <strong>18</strong>:00 - <strong>18</strong>:45 UHR<br />

BODYFORMING I 19:00 - 19:30 UHR<br />

Mittwoch<br />

BODYFORMING III <strong>18</strong>:45 - 19:30 UHR<br />

DEEP FLOW 19:45 - 20:05 UHR<br />

Donnerstag<br />

STRONG BODY <strong>18</strong>:00 - <strong>18</strong>:45 UHR<br />

SIXPACK 19:00 - 19:20 UHR<br />

Sonntag<br />

BODYFORMING II <strong>18</strong>:00 - <strong>18</strong>:45 UHR<br />

27


28<br />

Lokales<br />

GNR-Päckchen sorgen für leuchtende Augen<br />

Große Resonanz auf die Hilfsaktion der heimischen Schule<br />

Das Foto zeigt das Organisationsteam. Ungebrochen ist die Hilfsbreitschaft bei der großen Weihnachtsaktion<br />

des Gymnasiums Nepomucenum. <br />

Foto: GNR<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Auch in diesem<br />

Jahr fand die Aktion des Weihnachtspäckchenkonvois<br />

am<br />

Gymnasium Nepomucenum<br />

Das Klosterdorf leuchtet<br />

Varensell (ur/pb). „Richtig<br />

schön“, sagen die Varenseller<br />

nach diesem ersten<br />

ersten Advent. Denn: An 23<br />

Laternen längs der Hauptstraße<br />

leuchten LED Kometen<br />

wie an der Schnur gezogen<br />

von Ost nach West und<br />

Nordmann-Tannen<br />

bis 3,5 Meter<br />

umgekehrt. Sei es für Durchfahrende<br />

oder Heimkommende,<br />

jeder kann sich morgens<br />

und abends an den Lichterschweifen<br />

erfreuen.<br />

Unter der Gesamtleitung<br />

seitens des Schützenvereins<br />

und des Maibaumteams wur-<br />

Weihnachtsbäume<br />

Sonderpreis: Jede Nordmann-Tanne zum<br />

Selberschlagen frisch ab Feld für 19,90 Euro<br />

<strong>Rietberg</strong>: Verkauf ab Feld an der B64<br />

Kreuzung Theresienstraße - Nähe TTF-Markt<br />

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<strong>Rietberg</strong> (GNR) mit großem<br />

Erfolg statt. Im vierten Jahr in<br />

Folge haben die Schülerinnen<br />

und Schüler zahlreiche Geschenke<br />

gesammelt, um vielen<br />

Kindern und Jugendlichen<br />

ein Lächeln ins Gesicht zu<br />

zaubern. Dies ist vor allem in<br />

de organisiert und bestellt.<br />

Für alle Kometen konnten<br />

heimische Firmen und Privatpersonen<br />

als Sponsoren<br />

gewonnen werden. Das Material<br />

für die Halterungen ist<br />

gestiftet von Roland Blomberg<br />

und verzinkt und pulverbeschichtet<br />

durch Bruno<br />

Altehülshorst.<br />

Das Orgateam hat die Befestigungen<br />

gefertigt und an<br />

den Laternen angebracht.<br />

Perfekt vorbereitet und sicherheitstechnisch<br />

wohl<br />

durchdacht, waren Günter,<br />

Bruno, Michael, Manfred,<br />

Klaus und Sam aktiv gewesen.<br />

Im Nachgang wird noch<br />

an jeder Laterne mit Komet<br />

eine Sponsoren Plakette angebracht,<br />

entworfen von<br />

Amelie Rötter.<br />

Verkauf ab 5.12.<br />

auch sonntags<br />

der derzeitigen Situation, die<br />

aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie<br />

deutlich angespannter<br />

und schwieriger ist,<br />

eine Herzensangelegenheit<br />

des Organisationsteams und<br />

der Schülerschaft.<br />

Getreu dem Motto der landesweiten<br />

Aktion „Kinder helfen<br />

Kindern“ hat das Organisationsteam<br />

umso mehr versucht,<br />

die Schülerinnen und Schüler,<br />

Eltern und das Kollegium des<br />

GNR zu motivieren, Päckchen<br />

für Kinder und Jugendliche<br />

in hilfsbedürftigen Lagen zu<br />

packen. Das GNR hat dieses<br />

Jahr rund 136 Weihnachtspäckchen<br />

losgeschickt, um<br />

bei Kindern und Jugendlichen<br />

zwischen drei und 15 Jahren<br />

eine fröhliche Weihnachtszeit<br />

auszulösen. Den Inhalt der<br />

Päckchen konnte jeder selbst<br />

bestimmen. Ob neue oder<br />

neuwertige gebrauchte Spielzeuge,<br />

Hygieneartikel, Bastelutensilien<br />

oder Süßigkeiten<br />

- der Kreativität waren keine<br />

Grenzen gesetzt. Es wurden<br />

sogar Weihnachtskarten in<br />

Englisch mit liebevollen Weihnachtsgrüßen<br />

geschrieben<br />

und Bilder gezeichnet.<br />

Die Päckchen wurden persönlich<br />

von Ulli Jäckel <strong>vom</strong> Tangent<br />

Club Bielefeld abgeholt<br />

und Ende November nach Rumänien,<br />

Bulgarien, Moldawien<br />

und in die Ukraine transportiert.<br />

Leider können in diesem<br />

Jahr keine freiwilligen Helfer,<br />

wie Ulli Jäckel, die zahlreichen<br />

LKWs begleiten. „Dennoch ist<br />

es wundervoll, dass der Konvoi<br />

trotz der aktuell schwierigen<br />

Reisesituation fährt“, so Lehrerin<br />

Jennifer Wilsmann, die<br />

diese Weihnachtsaktion jedes<br />

Jahr voller Freude und Tatendrang<br />

am GNR unterstützt und<br />

organisiert. Das Organisationsteam<br />

bedankt sich herzlichst<br />

bei allen Helferinnen und<br />

Helfern, allen Schülerinnen<br />

und Schülern, allen Eltern und<br />

dem Kollegium des GNR für<br />

die zahlreichen Päckchen und<br />

Spenden und hofft, dass diese<br />

Aktion auch in den nächsten<br />

Jahren erfolgreich unterstützt<br />

werden kann.


Lokales<br />

Poolwasser ist schmutzig<br />

Bloß nicht in den Garten pumpen<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Bürger der<br />

Emskommune dürfen auch<br />

weiterhin ihren Garten mit<br />

Trinkwasser bewässern und<br />

diese Mengen von der Abwassergebühr<br />

abziehen. Das<br />

hat der Rat der Stadt <strong>Rietberg</strong><br />

jetzt beschlossen, nachdem in<br />

jüngster Sitzung noch einmal<br />

kontrovers diskutiert wurde.<br />

Jedoch ändert sich der Stichtag,<br />

zu dem der abgelesene<br />

Zählerstand übermittelt werden<br />

muss auf den 15. Januar<br />

des Folgejahres. Bislang war<br />

das der 31. März.<br />

In der gebührenrechtlichen<br />

Rechtsprechung ist grundsätzlich<br />

nicht nur anerkannt, dass<br />

bei der Berechnung der Abwassergebühr<br />

die sogenannten<br />

Wasserschwundmengen<br />

abgezogen werden, die beispielweise<br />

in den Gärten der<br />

Bürger versickern und so gar<br />

nicht erst in die Kanalisation<br />

gelangen.<br />

Es ist sogar vorgeschrieben,<br />

den Bürgern diese Möglichkeit<br />

einzuräumen, eben diese<br />

Wasserschwundmengen von<br />

den Abwassergebühren abzuziehen.<br />

In allen umliegenden<br />

Städten und Gemeinden<br />

wird dies ebenso gehandhabt.<br />

Etwa 1000 Haushalte in <strong>Rietberg</strong><br />

machen von dieser Regelung<br />

Gebrauch.<br />

Voraussetzung bleibt weiterhin,<br />

dass dazu ein Wasserzähler<br />

für diese Zapfstelle<br />

eingebaut wird, auf dem die<br />

Schwundmenge einmal im<br />

Jahr abgelesen wird. Eine<br />

Fachfirma muss den Einbau<br />

bestätigen. Bürger übermitteln<br />

den abgelesenen Zählerstand<br />

selbstständig an die<br />

Stadtverwaltung, Abteilung<br />

Finanzen. Zu diesen Schwundmengen<br />

darf nicht das Trinkwasser<br />

gezählt werden, das<br />

gegebenenfalls zum Befüllen<br />

von Planschbecken und Swimming-Pools<br />

verwendet wird.<br />

Da dieses Wasser nicht im<br />

Garten versickern darf, muss<br />

es als Abwasser in die Kanalisation<br />

entsorgt werden und<br />

ist somit Abwassergebührenpflichtig.<br />

Im Umkehrschluss<br />

heißt das, dass Pools zum Beispiel<br />

mittels eines Schlauches<br />

aus dem Haus gefüllt werden<br />

müssen und nicht über den<br />

zusätzlichen Gartenzähler.<br />

Hintergrund ist, dass das<br />

Trinkwasser durch die Benutzung<br />

im Pool in seinen<br />

Eigenschaften verändert wird.<br />

Weil das Frischwasser unter<br />

anderem mit Zusatzstoffen<br />

wie etwa Chlor oder Sonnencreme<br />

versetzt wird, muss es<br />

als Schmutzwasser über die<br />

öffentliche Abwasserentsorgung<br />

entsorgt werden.<br />

Der NABU informiert dazu:<br />

Wir bitten alle Besitzer von<br />

kleinen und großen Poolanlagen,<br />

nicht einfach den Stöpsel<br />

zu ziehen, sondern Poolwasser<br />

ordnungsgemäß zu entsorgen.<br />

Am Ende greifen viele<br />

Poolbesitzer aber doch darauf<br />

zurück. Zu unschön ist der<br />

schmierige Algengrund der<br />

eigenen Badestelle im Garten.<br />

Das Swimmingpool-Reinigungsset<br />

aus dem Baumarkt<br />

ist günstig und Alternativen<br />

sind kompliziert. So wird das<br />

Poolwasser in vielen Gärten<br />

durch Biozide frei von Algen<br />

und Bakterien gehalten. Bei<br />

der Entsorgung dieser Wässer<br />

sind die rechtlichen Vorgaben<br />

und die Anforderungen der<br />

Abwassertechnik zu beachten:<br />

Stammt das Poolwasser<br />

aus der Trinkwasserleitung<br />

und ist, z. B. durch Baden,<br />

nicht genutzt und frei von Zusätzen,<br />

kann es problemlos in<br />

Oberflächengewässer geleitet<br />

oder auf dem Rasen versickert<br />

werden. Ist das Poolwasser<br />

aber mit Zusätzen versehen,<br />

die Biozide enthalten, muss<br />

das Poolwasser unbedingt<br />

über die Kanalisation entsorgt<br />

werden.<br />

Besuchen Sie auch<br />

unsere Facebook-Gruppe:<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“<br />

Kooperation verlängert<br />

Sparkasse sponsert die JMB<br />

Paula Neugebauer und Emilie Grabke und in der hinteren Reihe von<br />

links: Kay Klingsieck (Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Frank Ehlebracht<br />

(stv. Vorstandsmitglied Sparkasse), Paul-Leo Leenen (Vorstand<br />

Jugend-Musical-Bühne), Patrick Rehkämper (Vorstand Jugend-Musical-Bühne)<br />

und Torsten Neubauer (Vorstandsmitglied Sparkasse).<br />

<br />

Foto: Sparkasse<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb/ur). Wir hatten<br />

bereits zweimal in unseren<br />

Exklusivberichten darauf hingewiesen,<br />

ein Weihnachtsmusical<br />

der JMB kann und darf es<br />

in diesem Advent nicht geben,<br />

allen Vorbereitungen und Bemühungen<br />

zum Trotz. Corona<br />

halt ein Stopp-Schild davor.<br />

Nun aber gibt es neue Termine<br />

und so die Seuchenlage es<br />

zulässt, dürfen sich alle Fans,<br />

und das sind viele, der Jugend-Musical-Bühne<br />

<strong>Rietberg</strong><br />

freuen. Ab Ende Mai 2021<br />

sollen mindestens sieben tolle<br />

Aufführungen für allerfeinste<br />

Unterhaltung sorgen.<br />

Die Verantwortlichen der Jugendmusicalbühne<br />

<strong>Rietberg</strong>,<br />

und die Sparkasse als langjähriger<br />

Hauptförderer bedauern<br />

den Entschluss zur Verschiebung,<br />

“doch es geht nicht anders”,<br />

so Paul-Leo Leenen, der<br />

die Gesamtleitung hat.<br />

“So präsentieren wir im kommenden<br />

Jahr erstmals ein<br />

Sparkassen-Sommer-Musical<br />

und in der folgenden Vorweihnachtszeit<br />

wieder das<br />

Sparkassen-Weihnachts-Musical”,<br />

ergänzt Kay Klingsieck,<br />

Vorstandsvorsitzender des<br />

Geldinstitutes. “Es wäre einfach<br />

schade, wenn die Mühen<br />

der Proben und das Gestalten<br />

der Kostüme und der Dekorationen<br />

umsonst gewesen<br />

wären”, sind sich beide im<br />

Hinblick auf das Sparkassen-<br />

Sommer-Musical einig.<br />

Mehr als 90 Personen sind<br />

an den Vorbereitungen für<br />

die Inszenierung des Stückes<br />

beteiligt, das seit seiner Uraufführung<br />

im Jahr 1959 am<br />

Broadway in New York einige<br />

tausend Mal weltweit präsentiert<br />

wurde. Die deutschsprachige<br />

Erstaufführung fand<br />

1982 unter dem Titel “Die<br />

Trapp-Familie” statt.<br />

Paul-Leo Leenen: “Es ist für<br />

das gesamte Team, von den<br />

Darstellern, den Musikern bis<br />

hin zu den Kostüm- und Bühnenbildnern<br />

wieder einmal<br />

eine besondere Herausforderung.”<br />

“Die Sparkasse fördert auch<br />

diese Produktion wie alle in<br />

den Vorjahren“, da allein aus<br />

dem Erlös des Kartenverkaufs<br />

die Präsentation des Musicals<br />

nicht finanzierbar wäre,” so<br />

Paul-Leo Leenen.<br />

Kay Klingsieck freut sich schon<br />

jetzt auf die Aufführungen:<br />

“Ich bin überzeugt davon,<br />

dass alle Gäste ein tolles Musical-Erlebnis<br />

haben werden.”<br />

Die Bank ist bereits von Anfang<br />

an, seit fast 10 Jahren,<br />

Partner der Jugend-Musical-<br />

Bühne <strong>Rietberg</strong> e.V. Der Vorstand<br />

der Sparkasse hat diese<br />

gute Zusammenarbeit aktuell<br />

für weitere zwei Jahre verlängert.<br />

29


<strong>Unser</strong> Buntes Allerlei<br />

Buch-Tanne<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Wenn die <strong>Rietberg</strong>er<br />

Stadtbibliothek in<br />

ihren Räumen einen Weihnachtsbaum<br />

aufstellt, sucht<br />

man Tannenzweige vergeblich.<br />

Das Team der Bibliothek<br />

hat lieber das verarbeitet, was<br />

auch in den Regalen steht:<br />

Bücher. Kunden müssen aber<br />

nicht fürchten, dass sie die<br />

aktuellen Schmöker jetzt nur<br />

noch am Baum bewundern<br />

und nicht mehr lesen können.<br />

Als Material für die vermeintliche<br />

„Tanne“ haben<br />

ausschließlich aussortierte<br />

Exemplare hergehalten. Wer<br />

Lust hat, kann ab sofort in die<br />

Bibliothek an der Emsstraße<br />

kommen und schätzen, wie<br />

viele Bücher für das schicke<br />

Bäumchen verbaut worden<br />

sind. Direkt am Baum, der im<br />

Glasgebäude neben der Bibliothek<br />

und dem Zugang zum<br />

Kunsthaus aufgestellt worden<br />

ist, finden sich Vordrucke zum<br />

Ausfüllen. Name und Telefonnummer<br />

sowie die geschätzte<br />

Bücheranzahl genügen als Angaben.<br />

Teilnehmer sollten den<br />

Zettel in eine Box am Baum<br />

einwerfen und hoffen, dass<br />

sie mit ihrer Schätzung richtig<br />

liegen.<br />

Wer nah dran ist, bekommt<br />

mit etwas Glück als Preis einen<br />

Sternschnuppe-Einkaufsgutschein<br />

im Wert von 30, 20<br />

und 10 Euro. Jeder Teilnehmer<br />

darf nur einen Zettel ausfüllen.<br />

Die Aktion endet am<br />

<strong>18</strong>. <strong>Dezember</strong>. Die Gewinner<br />

werden seitens des Büchereiteams<br />

telefonisch benachrichtigt.<br />

Übrigens: Selfies am Baum<br />

sind ausdrücklich erlaubt.<br />

Stadtradeln<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Die große Abschlussfeier<br />

mit Siegerehrung<br />

zum »Stadtradeln« musste<br />

coronabedingt ausfallen. Die<br />

Gewinner und Gewinnerinnen<br />

wurden stattdessen persönlich<br />

informiert und können<br />

ihre Preise nun bei der Stadtverwaltung<br />

abholen. Drei Wochen<br />

lang sollten im September<br />

möglichst viele <strong>Rietberg</strong>er<br />

auf das Auto verzichten und<br />

möglichst viele Kilometer mit<br />

dem Rad zurücklegen. So sind<br />

76.573 Kilometer zusammengekommen.<br />

Insgesamt hatten sich 330<br />

Bürgerinnen und Bürger in 36<br />

Teams am »Stadtradeln« beteiligt.<br />

Im Vergleich zur Aktion<br />

2019 sind das mehr Kilometer<br />

pro Teilnehmer (2019: 369<br />

Teilnehmende und 76.156<br />

Kilometer). Alle diese Radkilometer,<br />

die so nicht mit<br />

dem Auto zurückgelegt worden<br />

sind, entsprechen einer<br />

Vermeidung von 11 Tonnen<br />

schädlichem Kohlenstoffdioxid<br />

(CO2).<br />

Die größte angemeldete<br />

Gruppe war »LosPedADELos«;<br />

die radel-aktivste Belegschaft<br />

stellte in diesem Jahr das Personal<br />

der Stadtverwaltung<br />

<strong>Rietberg</strong>. Für den kreativsten<br />

Gruppennamen wurden »Die<br />

Luftpumpen« ausgezeichnet.<br />

Die Gruppe mit den meisten<br />

Alltagswegen (im Sinne von<br />

einem bis 20 Kilometer pro<br />

Tag und Mitglied) und den<br />

meisten Tagen auf dem Rad<br />

waren die Aktiven des Musikvereins<br />

Westerwiehe.<br />

Unter allen Einzelteilnehmern<br />

wurden<br />

verlost.<br />

Gewinn-Gutscheine<br />

Länger geblieben<br />

Verwaltung ehrt Jubilare<br />

Vielen Dank für viele Jahre: Das Foto zeigt (von links) Werner Martinschledde<br />

(25 Jahre), Bürgermeister Andreas Sunder, Astrid Karweger<br />

(40 Jahre), André Kraus (Personalrat) sowie Frank Lange (40 Jahre).<br />

<br />

Foto: Stadt <strong>Rietberg</strong><br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Wer sich wohlfühlt,<br />

der bleibt gern ein wenig<br />

länger. Das gilt sicherlich<br />

auch für den eigenen Arbeitsplatz.<br />

Bürgermeister Andreas<br />

Sunder hatte jetzt die Ehre,<br />

gleich drei Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter für ihre jahrzehntelange<br />

Zugehörigkeit<br />

zur Stadt <strong>Rietberg</strong> ehren zu<br />

dürfen: Astrid Karweger und<br />

Frank Lange (beide für 40<br />

Jahre) sowie Werner Martinschledde<br />

(für 25 Jahre) – gemeinsam<br />

kommen sie auf 105<br />

Dienstjahre.<br />

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde<br />

im Ratssaal dankten<br />

Bürgermeister Sunder und<br />

die Leiterin der Personalabteilung,<br />

Christiane Burghardt,<br />

den drei zu Ehrenden für ihren<br />

Einsatz und ihr Engagement.<br />

Astrid Karweger, heute Sachgebietsleiterin<br />

Organisation<br />

in der Personalabteilung, hat-<br />

te bereits ihre Ausbildung bei<br />

der Stadt <strong>Rietberg</strong> absolviert.<br />

Sie durchlief mehrere Stationen<br />

(unter anderem in der<br />

Bauverwaltung sowie bei der<br />

Stabsstelle Wirtschaftsförderung<br />

und Grundstücksangelegenheiten),<br />

bevor sie 20<strong>18</strong> auf<br />

die jetzige Position wechselte.<br />

Frank Lange hatte seine berufliche<br />

Laufbahn ebenfalls<br />

vor 40 Jahren bei der Stadt<br />

<strong>Rietberg</strong> begonnen, mit einer<br />

Ausbildung zum Bauzeichner.<br />

Bis heute arbeitet er als technischer<br />

Angestellter in der<br />

Bauabteilung.<br />

Werner Martinschledde blickt<br />

auf 25 Jahre bei der Stadt<br />

<strong>Rietberg</strong> zurück. Er ist 1995<br />

als Hausmeister eingestellt<br />

worden. Während zunächst<br />

die Bokeler Grundschule seine<br />

Wirkungsstätte war, unterstützt<br />

er seit 2008 die Baubetriebsabteilung.<br />

Forstwirtschaftliche<br />

Dienstleistungen<br />

Baumfällarbeiten<br />

Holzrohdung<br />

Holzrückearbeiten mit<br />

Seilwinde, Rückewagen<br />

Hubsteigerarbeiten<br />

Holzhäckseln<br />

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30


Ehrungen im SoVD<br />

Die Urkunden kommen mit der Post<br />

<strong>Unser</strong> Buntes Allerlei<br />

In kleiner Runde konnte jüngst eine Vorstandsitzung stattfinden, in der<br />

Hilde Blomberg ( 20 Jahre Ehrenamt ) und Walter Blomberg ( 35 Jahre<br />

Mitgliedschaft ) von Ellen Diekhöner geehrt wurden.<br />

Neuenkirchen (pb). Der Sozialverband<br />

im Wapeldorf hat<br />

bis auf unbestimmte Zeit alle<br />

Veranstaltungen abgesagt.<br />

Dennoch will man die Jubilare<br />

nicht vergessen. Sie sollten<br />

eigentlich im Rahmen einer<br />

für den frühen Frühling geplanten<br />

Generalversammlung<br />

ausgezeichnet werden.<br />

Diese sind:<br />

10 Jahre Mitgliedschaft:<br />

Günter Becker und Gabriele<br />

Gaida.<br />

20 Jahre Mitgliedschaft:<br />

Michael Brinkmeier und Karl-<br />

Heinz Gieseker.<br />

25 Jahre Mitgliedschaft:<br />

Ulrich Dreisewerd.<br />

30 Jahre Mitgliedschaft:<br />

Willy Schröder.<br />

35 Jahre Mitgliedschaft:<br />

Walter Blomberg.<br />

Die Verleihung von Ehrenzeichen<br />

für ehrenamtliche<br />

Mitarbeit soll Gerda sowie<br />

Hans-Dieter Hoffman für fünfjähriges<br />

Engagement zuteil<br />

werden. Seit 20 Jahren ist<br />

Hilde Blomberg aktiv dabei.<br />

Die Urkunden werden zeitnah<br />

zugestellt, weil es noch eine<br />

Weile dauern wird, bis wieder<br />

Versammlungen stattfinden<br />

können. Schon jetzt wünsht<br />

der Vorstand allen Mitgliedern<br />

eine gute und gesunde<br />

Advents- und ebenso Weihnachtszeit.<br />

Gute Gaben geben<br />

Caritas Mastholte braucht Hilfe<br />

Mastholte (ur). Auch in diesem<br />

Jahr möchte die örtliche<br />

Caritas ihren Warenkorb-Kunden<br />

Weihnachtspäckchen<br />

schenken. Benötigt werden<br />

„offene Päckchen“ mit haltbaren<br />

Lebensmitteln, Konserven,<br />

Hygieneartikeln etc.,<br />

auch Kekse, Schokolade und<br />

andere derartige Leckereien<br />

sind gut.<br />

Abgeben werden können die<br />

guten Gaben in den Caritas-<br />

Räumen der Aula am Freitag,<br />

11. <strong>Dezember</strong> in der Zeit von<br />

16 bis 17 Uhr und am Samstag,<br />

12. <strong>Dezember</strong>, in der Zeit<br />

von 11 bis 12 Uhr.<br />

Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen<br />

des Warenkorbs<br />

bedanken sich im Vorfeld bei<br />

allen Spenderinnen und Spendern<br />

und wünschen eine besinnliche<br />

Adventszeit.<br />

Wir veröffentlichen auch Stellenanzeigen!<br />

Großer Weihnachtsbaumverkauf!<br />

Weihnachtsbäume von klein<br />

bis groß<br />

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Bogenstraße 125<br />

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Redaktionsschluss für die nächste<br />

<strong>Ausgabe</strong> ist der 11. <strong>Dezember</strong>,<br />

Anzeigenschluss der 9. <strong>Dezember</strong>.<br />

31


<strong>Unser</strong> Buntes Allerlei<br />

Plan gucken<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Land ist eine<br />

begrenzte Ressource, auf die<br />

jeder einzelne Ansprüche erhebt:<br />

beispielsweise zum Wohnen,<br />

zum Arbeiten, zum Einkaufen,<br />

zum Autofahren oder<br />

zur Erholung. Aber auch die<br />

Landwirtschaft, die Industrie,<br />

die Fortwirtschaft sowie die<br />

Energieerzeuger möchten die<br />

vorhandenen Flächen nutzen.<br />

Um diese unterschiedlichen<br />

Interessen miteinander in Einklang<br />

zu bringen, wird jetzt der<br />

Regionalplan OWL neu aufgestellt.<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

können die Planungsunterlagen<br />

einsehen und bis zum 31.<br />

März 2021 Stellung dazu zu<br />

nehmen.<br />

Der Regionalplan OWL regelt,<br />

wie die zur Verfügung stehenden<br />

Flächen – auch auf<br />

<strong>Rietberg</strong>er Gebiet – künftig<br />

genutzt werden können. Für<br />

die Region Ostwestfalen-Lippe<br />

ordnet die Bezirksregierung<br />

Detmold als zuständige Regionalplanungsbehörde<br />

die Flächeninteressen.<br />

Daher dürfen<br />

auch <strong>Rietberg</strong>er Bürgerinnen<br />

und Bürger Stellung zu den<br />

Planungen nehmen. Zudem<br />

verfeinert der Regionalplan<br />

OWL die Vorgaben des Landesentwicklungsplanes,<br />

der 2017<br />

neu aufgestellt worden ist. Der<br />

Landesentwicklungsplan NRW<br />

wie auch der Regionalplan<br />

OWL sind die Vorgaben für<br />

den Flächennutzungsplan der<br />

Stadt <strong>Rietberg</strong>. Die Planungsunterlagen<br />

sind noch bis zum<br />

31. März 2021 auf den Internetseiten<br />

der Bezirksregierung<br />

Detmold abrufbar: www.<br />

bezreg-detmold.nrw.de > Planung<br />

und Verkehr > Regionalplanung.<br />

Rumänien<br />

Bokel (pb). Es ist seit Jahren<br />

guter Brauch, die Caritas im<br />

Stadtteil Bokel unterstützt die<br />

Verler Gemeinschaft „Hüttis<br />

Balkanhilfe“. Die wiederum<br />

hat bereits über 120 große<br />

Hilfstransporte auf den Balkan<br />

gebracht, dank der Spendenbereitschaft<br />

von Menschen<br />

aus dem Kreis Gütersloh und<br />

weit darüber hinaus. Zentrale<br />

Anlaufstelle ist mittlerweile<br />

Rumänien, wo Waisenkinder,<br />

Straßenkinder und bedürftige<br />

Familien Hilfe erfahren.<br />

Die Bokeler Caritas-Konferenz<br />

beteiligt sich schon länger mit<br />

einer Weihnachtspäckchenaktion<br />

und hält daran trotz oder<br />

gerade wegen der Coronapandemie<br />

fest. In einem Schreiben<br />

der Verantwortlichen hißt es:<br />

„Wir brauchen dafür Ihre Mithilfe<br />

und laden Sie alle ein, ein<br />

kleines Päckchen in Schuhkartongröße<br />

für die Kinder zu<br />

packen und weihnachtlich zu<br />

dekorieren.“ Den Inhalt sollten<br />

neben Schokolade, Plätzchen,<br />

geknackte Nüsse oder<br />

Mandeln auch Buntstifte, ein<br />

Spitzer und ein Malbuch bilden.<br />

Auch warme Socken oder<br />

Handschuhe in Kindergrößen<br />

werden gerne genommen.<br />

Alle Päckchen müssen von<br />

außen gut sichtbar gekennzeichnet<br />

sein, ob der Inhalt für<br />

Mädchen oder Jungen unter<br />

oder über 8 Jahren bestimmt<br />

ist.<br />

Wer statt des Päckchens lieber<br />

eine Spende für den Lkw-<br />

Transport nach Rumänien geben<br />

möchte, kann eine solche<br />

auf ein Sonderkonto einzahlen.<br />

Informationen dazu wie<br />

auch zu allem anderen gen U.<br />

Lefeld, Telefon 05244/8649,<br />

C. Verhoff 05244/988644 und<br />

M.Peitzmeier, 05244/77975.<br />

Die Päckchen können abgegeben<br />

werden am Samstag, 12.<br />

<strong>Dezember</strong>, in der Zeit von 15<br />

bis 17 Uhr im Bokeler Dorfhaus.<br />

Auf die üblichen Hygieneregeln<br />

ist unbedingt zu achten.<br />

Kolpinger<br />

Neuenkirchen (pb). Wie könnte<br />

es auch anders sein in diesen<br />

Wochen? Die Kolpingsfamilie<br />

Neuenkirchen sagt ihren<br />

traditionellen Gedenktag am 6.<br />

<strong>Dezember</strong> ab. Sprich, es wird<br />

kein Treffen mit Frühstück,<br />

Ansprachen und vor allem Jubilarehrungen<br />

geben. Diese<br />

sollen zu einem späteren Zeitpunkt<br />

nachgeholt werden. Der<br />

Vorstand bittet alle Mitglieder<br />

und besonders die Jubilare um<br />

Verständnis.<br />

Ausbau<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). In diesen Tagen<br />

beginnt die Stadt <strong>Rietberg</strong> den<br />

Straßenendausbau des Weidenweges<br />

fertigzustellen. Der<br />

westliche Teil und der nach<br />

Norden, zur Konrad-Adenauer-<br />

Straße führende Bereich sind<br />

bereits ausgebaut. Nun laufen<br />

die Arbeiten für die letzten<br />

300 Meter im östlichen<br />

Abschnitt des Weidenweges<br />

im Gewerbegebiet Konrad-<br />

Adenauer-Straße. Um auch<br />

während der Baumaßnahme<br />

den Anliegerverkehr zu gewährleisten,<br />

führt die Firma<br />

August Geldmacher aus Rheda-Wiedenbrück<br />

die Arbeiten<br />

abschnittsweise durch. Sie<br />

werden voraussichtlich fünf<br />

Monate dauern. Vorgesehen<br />

ist ein Ausbau der Straße mit<br />

sechseinhalb Metern Breite,<br />

einem gepflasterten Gehweg<br />

mit Straßenbeleuchtung und<br />

ausreichend Pkw- und Lkw-<br />

Stellflächen an den Seiten.<br />

Auch Grünflächen und Baumstandorte<br />

sind vorgesehen.<br />

Päckchen<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Die Caritas-Konferenz<br />

führt auch in diesem<br />

Jahr ihre Weihnachtspäckchenaktion<br />

durch. Spendenfreudige<br />

Mitbürgerinnen und<br />

Mitbürger werden gebeten, ein<br />

oder mehrere selbst gepackte<br />

Weihnachtspäckchen der <strong>Rietberg</strong>er<br />

und der Neuenkirchener<br />

Caritas zu bringen. Die Geschenke<br />

können am Montag,<br />

dem 14. <strong>Dezember</strong>, in der Villa<br />

Kuper, Heinrich Kuper-Straße<br />

12, zwischen 10 Uhr und 12<br />

Uhr und am Nachmittag zwischen<br />

15 Uhr und <strong>18</strong> Uhr abgegeben<br />

werden. Eine weitere<br />

Annahmemöglichkeit besteht<br />

m Dienstag, dem 15.<strong>Dezember</strong>,<br />

von 10 Uhr bis 12 Uhr. Die Verteilung<br />

der Päckchen erfolgt an<br />

<strong>Rietberg</strong>er Bedürftige bei der<br />

Warenkorb-<strong>Ausgabe</strong> am Dienstag,<br />

22. <strong>Dezember</strong>.<br />

Die Weihnachtspäckchen für<br />

Neuenkirchener Bedürftige<br />

können am Freitag, <strong>18</strong>. <strong>Dezember</strong>,<br />

nachmittags von 16 Uhr bis<br />

<strong>18</strong> Uhr und am Samstag, 19.<br />

<strong>Dezember</strong>, von 10 Uhr bis 12<br />

Uhr in der Kleiderstube Ringstraße<br />

10 (gegenüber der Kirche),<br />

abgegeben werden. Die<br />

Verteilung der Päckchen erfolgt<br />

in den Caritasräumen an der<br />

Ringstraße am Montag, dem<br />

21. <strong>Dezember</strong> nachmittags<br />

zwischen 15 Uhr und 17 Uhr.<br />

Energiepass<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Mit dem neuen<br />

Gebäudeenergiegesetz (GEG<br />

tritt unter anderem der Energieausweis<br />

für Wohngebäude<br />

stärker ins Rampenlicht. Die<br />

inhaltliche Beschäftigung mit<br />

dem Dokument, das den Energiebedarf<br />

einer Immobilie beschreibt,<br />

wird in einigen Situationen<br />

vorgeschrieben. „Wer<br />

ein Ein- oder Zweifamilienhaus<br />

kauft oder umfassend saniert,<br />

muss sich zum Energieausweis<br />

beraten lassen“, erklärt Energieberater<br />

Helge Pfingst von<br />

der Verbraucherzentrale NRW.<br />

Einzige Bedingung: Die Beratung<br />

ist nur vorgeschrieben,<br />

wenn sie kostenlos erhältlich<br />

ist. Die Verbraucherzentrale<br />

bietet entsprechende Möglichkeiten<br />

in der Kontaktstelle <strong>Rietberg</strong><br />

an. Eine weitere Neuerung<br />

des GEG sind Lockerungen der<br />

Anforderungen an den Wärmeschutz<br />

im Neubau. „Wer<br />

ein Eigenheim baut, sollte sich<br />

aber davor hüten, nur nach<br />

den neuen Mindeststandards<br />

zu planen“, betont Energieberater<br />

Pfingst. „Die Kosten,<br />

die man durch die geringeren<br />

Anforderungen bei der Materialrechnung<br />

sparen kann,<br />

zahlt man über die Jahre mit<br />

der Heizungsabrechnung locker<br />

wieder drauf.“ Vorausschauender<br />

sei das Bauen mit höheren<br />

energetischen Standards, für<br />

das dann auch Fördermittel<br />

fließen könnten. Informationen<br />

zu weiteren Neuerungen des<br />

GEG, die teils mehr Flexibilität<br />

für die Energiekonzepte und<br />

das Zusammenspiel von Heiztechnik<br />

und Stromerzeugung<br />

eröffnen, gibt es unter www.<br />

verbraucherzentrale.nrw/geg.<br />

Termine für die Energieberatung<br />

der Verbraucherzentrale<br />

gibt es unter 05244/905 919<br />

sowie unter 0211 / 33 996 556<br />

und www.verbraucherzentrale.<br />

nrw/energieberatung<br />

32


<strong>Unser</strong> Buntes Allerlei<br />

Zutaten<br />

Die Marktmeisterin empfiehlt:<br />

Krustenbraten mit Bohnen und Kartoffelpüree<br />

frisch <strong>vom</strong> Wochenmarkt:<br />

1 Krustenbraten<br />

2 dicke Möhren<br />

1/8 – 1/4 Sellerie – je nach<br />

Größe und Geschmack<br />

500 g Schalotten<br />

750 g Bohnen<br />

1,5 kg mehlig kochende Kartoffeln<br />

ca. 250 ml Milch<br />

1 Stich Butter<br />

3 TL Senf<br />

1 TL Honig<br />

2 Zweige Rosmarin<br />

Einige Zweige Thymian<br />

Außerdem:<br />

1 EL Puderzucker<br />

1 EL Tomatenmark<br />

400 ml Fond<br />

500 ml Rotwein<br />

1 Becher Sahne<br />

1 Becher Crème fraîche<br />

Salz, Pfeffer, Muskatnuss<br />

Saucenbinder oder Stärke<br />

Vorbereitung:<br />

An den Bohnen die beiden Enden<br />

abschneiden und die Bohnen<br />

in mundgerechte Stücke<br />

schneiden. Kartoffeln schälen.<br />

(Wenn man das bereits<br />

am Vortag erledigen möchte,<br />

die „fertigen“ Bohnen in ein<br />

feuchtes Tuch einschlagen und<br />

im Kühlschrank lagern, Kartoffeln<br />

mit Wasser bedecken und<br />

zur Seite stellen.) Möhren,<br />

Sellerie und Zwiebeln schälen<br />

und in Würfel schneiden<br />

RIETBERGER<br />

WOCHENMARKT<br />

Jeden Freitag, 14-<strong>18</strong> Uhr<br />

Zubereitung:<br />

Den Braten abwaschen und<br />

trocken tupfen. Schwarte<br />

rautenförmig einschneiden.<br />

(Schwarte ganz durchschneiden,<br />

damit sie aufplatzen<br />

kann, aber nicht bis ins Fleisch<br />

schneiden.) Mit Salz und Pfeffer<br />

rundherum einreiben.<br />

Puderzucker in einen Bräter<br />

geben und karamellisieren<br />

lassen. Tomatenmark dazugeben<br />

und anschwitzen, mit<br />

Fond und Rotwein ablöschen.<br />

Das Fleisch mit der Schwarte<br />

nach unten hineinlegen. Möhren-,<br />

Sellerie- und Zwiebelwürfel<br />

sowie Rosmarinzweige<br />

um den Braten verteilen und<br />

45 Minuten bei 175°C Umluft<br />

in den Ofen geben. Danach<br />

den Rosmarin entfernen und<br />

den Braten drehen. Nach weiteren<br />

90 Minuten den Deckel<br />

abnehmen und den Braten<br />

weitere 30 Minuten regelmäßig<br />

begießen.<br />

Für die Bohnen-Sauce Sahne,<br />

Crème fraîche, 2 TL Senf, Salz<br />

und Pfeffer verrühren. Thymian<br />

von den Zweigen abstreifen<br />

und fein hacken. In die Sauce<br />

geben und lange einkochen<br />

lassen, bis es cremig wird.<br />

Für das Püree die Kartoffeln<br />

30 Minuten in Salzwasser kochen.<br />

Milch mit Butter erwärmen.<br />

Kartoffeln durch eine<br />

Presse geben oder mit dem<br />

Stampfer zerkleinern. Mit<br />

dem Milch-Gemisch cremig<br />

rühren, eventuell noch weitere<br />

Milch zugeben. Mit Salz<br />

und Muskatnuss abschmecken.<br />

Während die Kartoffeln kochen,<br />

die Kruste des Bratens<br />

„vollenden“. Dazu den Braten<br />

auf ein Blech setzen, eine Saucenkelle<br />

<strong>vom</strong> Bratensaft abnehmen<br />

und mit je 1 TL Honig<br />

und Senf verrühren, Kruste<br />

damit einstreichen und wieder<br />

in den Ofen geben – ca. 15<br />

Minuten, eventuell den Grill<br />

zuschalten – Vorsicht, nicht<br />

verbrennen lassen!!<br />

Bratensaft durch ein Sieb<br />

schütten und mit Saucenbinder<br />

oder Stärke andicken. Braten<br />

mit einem scharfen Messer<br />

aufschneiden. Die Bohnen<br />

15 Minuten in Salzwasser<br />

kochen (nicht zu früh, da<br />

Bohnen durch langes Warmhalten<br />

ihre Farbe verlieren)<br />

und abschütten, in der Sauce<br />

schwenken.<br />

Für Bokel<br />

Bokel (ur). Sebastian Schnusenberg,<br />

Bokels neuer Ortsvorsteher,<br />

freut sich auf seine<br />

Aufgaben.<br />

Mit 35 Jahren (verheiratet,<br />

zwei Kinder) ist er <strong>Rietberg</strong>s<br />

jüngster amtierender Ortsvorsteher<br />

und steht für alle<br />

Fragen und Anregungen rund<br />

um das Heimatdorf zur Verfügung.<br />

Besonderes Augenmerk richtet<br />

er auf die Verbesserung<br />

der Verkehrssicherheit an<br />

markanten Stellen, die Erweiterung<br />

des Radwegnetzes und<br />

ein zügiges Voranbringen des<br />

geplanten Neubaugebiets und<br />

die energetische Zukunft.<br />

Sebastian Schnusenberg sieht<br />

sich als Ansprechpartner<br />

für die Bokeler Bürger und<br />

Selbstständigen sowie alle<br />

ehrenamtlich organisierten<br />

Vereinen und möchte als Verbindung<br />

zur Stadt und Verwaltung<br />

fungieren. Kontakt unter:<br />

0175/597 0 593.<br />

Verschoben<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Es kommt wie<br />

es kommen musste und nicht<br />

anders zu erwarten war: Der<br />

kulturig e.V. muss auch den<br />

Auftritt der schwedischen<br />

A-Capella-Gruppe „Ringmasters“<br />

verschieben.<br />

Statt Sonntag, 20. <strong>Dezember</strong>,<br />

in diesem Jahr steht als neuer<br />

Termin der Mittwoch, 15.<br />

<strong>Dezember</strong>, 2021 fest, dann ab<br />

20 Uhr. Bereits gekaufte Tickets<br />

behalten ihre Gültigkeit.<br />

Weitere Informationen stets<br />

aktualisiert im Internet unter<br />

www.kulturig.de.<br />

33


<strong>Unser</strong> Buntes Allerlei<br />

Der Trend geht weg von den fossilen Brennstoffen<br />

„Blaue Hausnummern“ symbolisieren die Umrüstung an Häusern<br />

Ein gutes Beispiel: Familie Dahlke hat in ihrem Haus die Heizung und<br />

Fenster erneuert, die Fassade und das Dach gedämmt. Zudem wurden<br />

eine Photovoltaikanlage und eine Solarthermieanlage auf dem Dach<br />

installiert. <br />

Foto: privat<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Insgesamt 30<br />

Hauseigentümer in <strong>Rietberg</strong><br />

können eine »Blaue Hausnummer«<br />

an ihre Immobilie<br />

schrauben: das Zeichen steht<br />

für eine energetische Sanierung<br />

oder einen energieeffi-<br />

zienten Neubau. Sechs Kommunen<br />

im Kreis Gütersloh<br />

hatten zu dem Wettbewerb<br />

um die »Blaue Hausnummer«<br />

aufgerufen, sich mit der eigenen<br />

Immobilie zu bewerben.<br />

Mit 30 Auszeichnungen ist<br />

Hund & Co.<br />

die Resonanz in <strong>Rietberg</strong> am<br />

größten. 21 Bürger hatten<br />

ihre Neubauten angemeldet.<br />

Sie mussten mindestens den<br />

KfW-Effizienzhausstandard 55<br />

erfüllen – oder übertreffen.<br />

Fünf Eigentümer haben sich<br />

mit Sanierungsmaßnahmen<br />

beworben und dabei mindestens<br />

drei im Bewerbungsbogen<br />

genannte Einzelmaßnahmen<br />

erfüllt, mindestens auch<br />

die Gebäudehülle betreffend.<br />

Weitere vier Immobilien sind<br />

sogar umfassend zu einem Effizienzhaus<br />

saniert worden.<br />

Zu all den Anträgen zählte<br />

auch ein prägnantes Denkmal<br />

in Neuenkirchen, das nach der<br />

Sanierung in seinen repräsentativen<br />

Zustand zurückversetzt<br />

wurde – inklusive Energieeffizienz.<br />

Es waren zudem Gebäude mit<br />

Erdwärmepumpen, Dachbegrünungen,<br />

Solaranlage auf<br />

allen Dachflächen und in alle<br />

Himmelsrichtungen, Specksteinöfen,<br />

Gebäude aus Holzständerbauweise<br />

und Gebäude<br />

mit digitaler Steuerung als<br />

»Smart Home« unter den Bewerbungen.<br />

„Sie alle sind gute Beispiele,<br />

wie Wohnhäuser mit weniger<br />

Energie auskommen. Der<br />

Trend geht weg von den fossilen<br />

Brennstoffen und hin zu<br />

erneuerbaren Energien aus<br />

Sonne, Wind und Wasser. Im<br />

Gebäudebereich geht das besonders<br />

gut. Die Energiekosten<br />

und damit die laufenden<br />

Kosten eines Gebäudes sinken<br />

und der Wert der Immobilie<br />

erhöht sich“, heißt es in einer<br />

Pressemitteilung aus dem<br />

<strong>Rietberg</strong>er Rathaus.<br />

Und weiter: „Für diese zukunftsorientierten<br />

Sanierungs-<br />

und Bauweisen ist die<br />

»Blaue Hausnummer« ein gut<br />

sichtbares Zeichen.<br />

Denn neben einer <strong>vom</strong> Bürgermeister<br />

unterschriebenen<br />

Urkunde erhalten alle erfolgreichen<br />

Teilnehmer ihre<br />

Hausnummer wahlweise als<br />

Die hübsche Cosmina (in ihrer Pflegestelle nur liebevoll Mina genannt) ist ca. 3,5<br />

Jahre alt und hat eine Schulterhöhe von 48 cm.<br />

Welche Hunderassen bei der „bunten“ Hündin mitgemischt haben, lässt sich<br />

nicht genau ausmachen, über ihre Vorgeschichte ist uns leider nichts bekannt.<br />

Sicher ist aber, dass Mina noch nicht genau weiß, was von einem Stadt- und Familienhund<br />

so alles „erwartet“ wird. Diesen Umstand macht sie allerdings mit<br />

jeder Menge Lerneifer, Intelligenz und Charakter wieder wett.<br />

Mina liebt ihre Familie heiß und innig, lässt sich gern von ihnen gerne streicheln<br />

und sucht ihre Nähe. Fühlt sie sich sicher, zeigt sie sich selbstbewusst, lustig,<br />

frech und verschmust. Fremden Menschen in ihrem Zuhause begegnet Mina erst<br />

misstrauisch und verbellt diese, ist dabei aber mit Leckerli bestechlich. In unbekannten<br />

Situationen ist Mina eher unsicher, Spaziergänge an der Leine und<br />

Leinen-Begegnungen mit anderen Hunden sind noch ein wenig aufregend. Hier<br />

wird sie von ihrer Pflegestelle unterstützt und von einem professionellen Hundetrainer<br />

begleitet und macht stetig tolle Fortschritte.<br />

Am Liebsten ist Mina einfach mit dabei, liegt im Garten, und hat gerne alles im<br />

Blick. Die Hündin ist in ihrer Pflegefamilie stubenrein und liebt es zu Spielen - leine, zu zweit, mit Spielzeug, ohne Spielzeug....Spielen ist einfach<br />

alsuper!<br />

Wir lernen Mina gerade von Tag zu Tag besser kennen, wenn Sie dies gemeinsam mit uns tun möchten, freuen<br />

wir uns über Ihren Anruf.<br />

Hundenothilfe - OWL e.V.<br />

Wenn Sie mehr über Mina erfahren möchten, melden Sie sich bitte telefonisch bei<br />

der Hundenothilfe OWL e.V. unter 0521 - 40601 / 0521 - 30437450 (mit AB) oder<br />

per Email an kontakt@hundenothilfe-owl.de..<br />

34


Kleinanzeigen / Impressum<br />

Glasschild oder als Solarleuchte.“<br />

Unter den erfolgreichen<br />

Teilnehmern wurden Geldpreise<br />

verlost. Die gemeinsame<br />

Abschlussfeier der Aktion<br />

konnte coronabedingt nicht<br />

stattfinden. Das bedauern<br />

Organisatoren wie auch Teilnehmer,<br />

freuen sich aber alle<br />

über die gute Resonanz und<br />

vor allem das gute Ergebnis<br />

für den Klimaschutz. Und alle<br />

Teilnehmer sind zudem sensibilisert<br />

für die Thematik und<br />

Beispielgeber für andere. Die<br />

Stadt wird auch weiter dem<br />

Klimathema eine ganz besondere<br />

Bedeutung in allen Belangen<br />

beimessen.<br />

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Wohnwagen. Gerne auch älter.<br />

Tel. 0160/3833222<br />

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<strong>Rietberg</strong><br />

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Tel. 0176/81004159<br />

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Sprechstunde: Mo-Sa 8-12 Uhr<br />

Mo-Fr 15-<strong>18</strong> Uhr, Otto-Dix-Weg 32,<br />

33442 Clarholz, Tel. 05245/857216<br />

o. 0170/8338297, Notfälle u. andere<br />

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Tel. 0 52 44 98 98 90 · info@radio-biermann.de<br />

q Verkäufe<br />

q Fahrzeugmarkt<br />

q Kaufgesuche<br />

Herausgeber und Herstellung:<br />

Druckerei zum Stickling GmbH<br />

Avenwedder Straße 72<br />

33335 Gütersloh<br />

www.zumStickling-druck.de<br />

Redaktion:<br />

Petra Blöß<br />

Tel. 05248/<strong>18</strong>98050<br />

Mail unserrietberg@<br />

zumStickling-druck.de<br />

Anzeigenberatung:<br />

Janine Winkenstette<br />

Tel. 02944/9748492<br />

Mail anzeigen@<br />

zumStickling-druck.de<br />

Layout & Gestaltung:<br />

Ilka Kranzmann<br />

Tel. 05241/9777-14<br />

Annekatrin Lücke,<br />

Tel. 05241/9777-19<br />

Mail satz@zumStickling-druck.de<br />

Das Heft erscheint 14-tägig.<br />

Redaktionsschluss für die nächste<br />

<strong>Ausgabe</strong> ist der 11. <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>,<br />

Anzeigenschluss der 9. <strong>Dezember</strong>.<br />

Medizinische Fußpflege, Maniküre,<br />

Pigmentflecken entfernen, Nagelpilz<br />

beseitigen, Lungenvolumen vergrößern.<br />

Ich freue mich auf Ihren Anruf!<br />

Tel. 0176/81004159<br />

Maximal 4 Zeilen für folgende Rubriken:<br />

(bitte ankreuzen)<br />

q Fundsachen<br />

q Unterricht<br />

q Verschiedenes<br />

Impressum<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“<br />

Titelfoto: Petra Blöß<br />

Auflage: 10.500, verteilt durch Auslage<br />

in Geschäften und Haushaltsverteilung<br />

in Bokel, Druffel, Mastholte,<br />

Neuenkirchen, <strong>Rietberg</strong>,<br />

Varensell und Westerwiehe.<br />

Gültig ist die Anzeigenpreisliste<br />

<strong>vom</strong> 01. April <strong>2020</strong>.<br />

Bei fehlerhaften Anzeigen wird eine<br />

Haf tung nur in Höhe des Anzeigenpreises<br />

übernommen. Für unverlangt<br />

eingesandte Texte, Bilder und<br />

Vorlagen wird keine Haftung übernommen,<br />

die Redaktion behält<br />

sich vor, Manuskripte zu kürzen.<br />

Werden uns Texte, Fotos oder<br />

Logos zur Ver öffentlichung überlassen,<br />

so haftet der Überlasser<br />

allein, wenn durch die Veröffentlichung<br />

Rechte, insbesondere<br />

Urheberrechte Dritter verletzt<br />

werden. Der Überlasser der<br />

Fotos, Texte und Logos hat die<br />

Druckerei zum Stickling GmbH von<br />

allen Ansprüchen Dritter freizustellen.<br />

Alle Rechte vorbehalten.<br />

Waschmaschine+Kühlschrank VB,<br />

Philips Hifianlage+CDs VB,<br />

Haushaltsgeräte Neu VB, Tel.<br />

05244/3568<br />

Kostenlose<br />

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Ausgenommen sind<br />

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IBAN / BIC<br />

Kleinanzeigen aufgeben:<br />

Per Mail: satz@zumstickling-druck.de<br />

Per Post: Druckerei zum Stickling GmbH<br />

Avenwedder Str. 72 · 33335 Gütersloh<br />

In unserer Annahmestellen:<br />

Café Päusken, Rathausstraße 19, 33397 <strong>Rietberg</strong><br />

Radio Biermann, Krumme Str. 13, 33397 <strong>Rietberg</strong><br />

Auftraggeber:<br />

Vorname / Name<br />

Straße / PLZ / Ort<br />

Tel.<br />

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