Geburtstage im August / September - Schalom-Haus

schalom.haus.de

Geburtstage im August / September - Schalom-Haus

SCHALOM

Haus

EVANGELISCH-FREIKIRCHLICHE

GEMEINDE SCHÖNEBECK

Schönebeck 39203

Republikstr. 43

PSF 1317 – Tel.: 400 439

GEMEINDEBRIEF August / September 2007 2007


Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde,

Freude ist wohl der elementarste Ausdruck eines Lebens in enger Gemeinschaft

mit Gott (vgl. Ps 84, 3; Phil 4, 4). Und doch kennen wir Zeiten, in denen

jedes Gefühl der Freude in uns erstorben scheint und alle unsere Versuche,

die Leidenschaft für Jesus neu zu beleben, kläglich scheitern. Der

„lebendige Gott“ scheint tot. Die Bibel sagt uns nichts. Wir haben kein Verlangen

zu beten. Das Abendmahl ist eine lästige Pflichtübung. Unser Gewissen

wird unempfindlich und stumpf. Unter solchen Phasen kann ein Christ

schrecklich leiden, ja er wird vielleicht sogar an der Liebe Gottes zweifeln.

Solche Lustlosigkeit und Leere aber ist als Dauerzustand nicht gottgewollt.

Deshalb müssen wir eine Therapie für geistliche Durststrecken anwenden,

um aus diesem Tief wieder herauszukommen. Heute und im nächsten Gemeindebrief

gebe ich dazu einige Anregungen und Hilfen. Zunächst müssen

wir uns über die Ursachen solcher geistlichen Tiefpunkte klar werden. Ich

möchte fünf Ursachen nennen.

1. Sünde

Innere Freudlosigkeit ist manchmal die Konsequenz, dass wir eindeutig ein

Gebot Gottes übertreten haben und nicht bereit sind, diese Sünde uns

selbst und anderen vor Gott einzugestehen. So wurde z.B. David richtig

krank, weil er seine Schuld verheimlichen wollte (vgl. Ps 32, 3 + 4). Auch

wenn man sich keiner Sünde bewusst ist und dennoch die Nähe Gottes vermisst,

könnte es sein, dass verborgene Schuld oder auch Fehlhaltungen die

Ursache dafür sind.

2. Unterernährung und Untätigkeit

Hier geht es um die Frage: „Nehme ich genügend geistliche Nahrung zu

mir?“ Wir überprüfen also den Stellenwert der täglichen „Stillen Zeit“ und

des persönlichen Bibellesens. Wer da immer nur kleine Häppchen verspeist,

wird bald an Unterernährung leiden. Es gibt an dieser Stelle aber noch einen

interessanten Impuls. Viele sind „ausgelaugt“ – nicht, weil sie zu wenig

geistlich auftanken, sondern weil sie inaktiv sind. Also gerade ihre Untätigkeit

ist die Folge ihrer inneren Leere. Eine geistliche Lähmung kann also

durchaus auch dadurch verursacht sein, dass ein Christ sich weigert, anderen

geistliches Leben zu vermitteln und von dem abzugeben, was Gott ihm

an Zeit, Geld oder Begabung anvertraut hat. Jesus ist da ganz rigoros und

sagt: „Wer wenig hat bzw. weitergibt, dem wird auch noch das Wenige genommen,

das er hat“ (Mt 13, 12).

2

„Gott kann Ströme versiegen lassen und wasser-

reiche Täler zu Steppen machen. …

Er kann aber auch Wüsten zu Weiden machen

und in Steppen Quellen aufbrechen lassen.“

Psalm 107, 33 + 35


3. Überfütterung und Überanstrengung

Oft fallen wir in ein Tief, wenn wir kurz zuvor überaus reiche Glaubenserfahrungen

gemacht haben (z.B. Freizeit, Konferenz, besondere Gottesdienste

etc.). Nach einem Moment großen Segens fühlen wir uns plötzlich völlig erschöpft.

Manche überfüttern sich regelrecht und können dann diese Menge

geistlicher Kost nicht verdauen. Dann gibt es auch die Gefahr der Überanstrengung,

also wenn man sich verausgabt und von einem Gemeindetermin

zum anderen hetzt. Über längere Zeit wird das dann zur Routine und der

Glaube stumpft immer mehr ab.

4. Missachtung unseres Körpers

Wie Freude unserer Seele und unserem Körper gut tut, so haben auch Traurigkeit

und Müdigkeit Auswirkungen auf Leib und Seele (vgl. Ps 31, 10). Andererseits

gilt auch: Wenn wir unser körperliches Wohl missachten, beeinträchtigt

das auch unsere psychische und geistliche Gesundheit. Wer also

mit seinem Körper Raubbau betreibt, muss damit rechnen, auch auf geistlichem

Gebiet einen Preis zu zahlen. Deshalb sollten wir sehr sorgfältig auf

eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Manchmal

wirkt ein Spaziergang in Gottes schöner Natur wie eine körperliche und seelische

Vitaminspritze, und man fühlt sich hinterher wieder neu belebt und motiviert.

5. Verlust des Gleichgewichts

Gott hat seiner Schöpfung ein Gleichgewicht von Arbeit und Ruhe zugrundegelegt.

„Am siebten Tag … ruhte Gott von all seinem Werk, das er schaffend

gemacht hatte“ (1 Mo 2, 3). Gott selbst also, der niemals schläft und müde

wird, legt sich hier eine Beschränkung auf und hält sich an seine eigene Ordnung.

Hier haben wir oft das rechte Maß verloren. Wir sind stolz auf unsere

Arbeit und brüsten uns damit, was wir wieder alles in der Woche geschafft

haben. Wenn wir jedoch diesen Rhythmus von Arbeit und Ruhe missachten

und das Gleichgewicht zerstören, bezahlen wir das mit dem Verlust unserer

kreativen geistlichen Kraft.

Wenn eine Waage nicht in der Balance ist, kippt die eine Seite mit einem

Schlag nach unten in die Tiefe. Deshalb sind Ruhepausen für Workaholics

unbedingte Pflicht, um nicht auszubrennen.

Beim nächsten Mal gibt´s dann die biblische Therapie für die genannten

Mangelerscheinungen. Allen Urlaubern, die nun in den Sommerferien mit ihren

Familien verreisen, wünsche ich Erholung pur – eine Zeit der persönlichen

Besinnung, eine Auffrischung familiärer Beziehungen, Glücksmomente

für die Seele, körperliche Entspannung und geistliche Stärkung durch Gottes

Wort.

In diesem Sinne eine fröhliche Sommerzeit in der Verbundenheit des Glaubens

Euer Rainer Platzek

3


Nachrichten aus dem Bund

Liebe Geschwister,

inzwischen liegt die Bundesratstagung in Kassel schon wieder

zwei Monate zurück.

Das Thema war „Familie im gesellschaftlichen Wandel". Die entstandenen

Impulse sind stärker als erwartet. Viele Gemeinden sehen die Not in ihrer

Umgebung und möchten nicht tatenlos zusehen.

Hier zeigt sich, dass Gott am Werk ist und Menschen mit seinem Liebesangebot

erreicht werden.

Nur noch ein Jahr ist es bis zum Weltjugendkongress in Leipzig. Die Vorbereitungen

laufen auf Hochtouren. Es werden noch sehr viele Mitarbeiter für dieses Treffen und

Gemeinden für Aktionen vor und nach dem Treffen gesucht.

Der Monat Juli 2007 brachte für unsere Bundesgemeinschaft ein besonders freudiges

Ereignis. Auf der Sitzung des Wissenschaftsrates vom 11.-13. Juli 2007 wurde

dem Theologischen Seminar in Elstal die staatliche Anerkennung als private Fachhochschule

erteilt. Die derzeitig 78 Studierenden haben damit die Möglichkeit, staatlich

anerkannte Studienabschlüsse zu erwerben. Viele Jahre wurde daran gearbeitet

und dafür gebetet die Anerkennung zu bekommen.

Nachdem im vorigen Jahr eine Ablehnung kam, wurde Ende 2006 nochmals ein nahezu

600 Seiten umfassender Antrag beim Land Brandenburg eingereicht. Diesmal

mit positivem Ausgang - ein Grund zum „Danke" sagen.

Vom 02. - 07. Juli war in Ghana die Ratstagung des Baptistischen Weltbundes. Als

neuer Weltbundpräsident wurde Pastor Neville Callam aus Jamaika gewählt. Die

Bedeutung der Baptisten Afrikas mit ihrer oft so erfrischenden Art wird zunehmend

größer. Von Deutschland nahmen 12 Delegierte, teilweise auf eigene Kosten, teil.

Aber es gibt auch immer noch viel Not und Verfolgung, so in Aserbaidschan. Dort

dürfen Kinder nach der Geburt keinen christlichen Vornamen erhalten. Tun die Eltern

es trotzdem, bekommen sie keine Geburtsurkunde für ihr Kind. Ist jemand

Christ, wird er aus dem Betrieb entlassen. Geschäfte von Christen werden zerstört.

Ein Pastor wurde inhaftiert, weil er Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet haben

soll. 5 Polizisten hatten versucht, den Gottesdienst gewaltsam zu stürmen.

Auf alle Proteste gibt es bisher keine Reaktionen. - Ein wichtiges Gebetsanliegen.

Eine sehr gute Andacht zur Urlaubszeit findet Ihr im Internet unter

www.baptisten.org unter dem Menüpunkt „Glaube & Leben" bei der Rubrik „Worte

fürs Leben".

Wichtige Termine für das 2. Halbjahr:

In Elstal: 05. - 06. Oktober Forum für kleine Gemeinden;

12. - 14. Oktober für Senioren: ...Glauben weiter entwickeln

In Hannover: 28. - 30. Oktober „In Würde sterben" - Pro Vita Symposium

In Magdeburg: 24. November Forum für Gemeindegründung.

Gottfried Menzel

4


Dienste in Israel - Die Brückenbauer-

so heißt die Initiative unseres Bundes aus Hannover. Eine der Hauptaufgaben ist die

Vermittlung und der Einsatz von Volontären und Ersatzdienstleistenden in Israel.

Für uns wurde es im letzten Jahr besonders aktuell, weil Peter Palm aus Schönebeck

für ein Jahr seinen Dienst dort tun durfte. In den letzten Tagen ist er zurückgekehrt.

Ende Juli können 21 neue Volontäre und Ersatzdienstleistende ausgesandt werden

und Ende Oktober stehen schon jetzt 13 Kandidaten für den Einsatz bereit. Dies ist

wirklich ein Wunder bei der verworrenen Situation in diesem Gebiet.

Am 12. August feiern wir wieder den Israelsonntag und wollen dabei besonders an

diesen Dienst denken mit unseren Gaben und im Gebet.

Im Juni konnten wir hier in Schönebeck eine Gruppe von 20 Jugendlichen aus Israel

im Alter von 20-25 Jahren für die Dauer von zwei Wochen als Gäste haben. Es waren

alles Leute, die im letzten Libanonkrieg eine Verwundung oder einen anderen

Schaden erlitten. Man nennt sie DISRAELIS.

Bruder Manfred Sandersfeld hatte sie eingeladen und alles für diese Zeit vorbereitet.

Für zwei Tage durften sie bei Gasteltern hier Quartier haben. Dann wohnten sie im

Parkhotel.

Sehr unterschiedlich waren die Verletzungen. Hier nur einige Beispiele:

Alex

Vor 4 Jahren aus Russland eingewandert, erlitt eine gefährliche Verletzung am Auge,

weil eine Rakete in seiner Nähe explodierte und Splitter in seinen Kopf und den

Körper drangen.

Rocci Ziv´s

Das Gesicht wurde so verbrannt, dass er eine Gesichtsmaske tragen musste, um

Infektionen zu vermeiden

Ehud

Ihm ist äußerlich nichts anzusehen. Trotzdem leidet er an einem tiefen Post-Trauma,

weil er in nächster Nähe mit ansehen musste, wie seine Kameraden in die Luft gejagt

wurden

Aber die Zeit hier in Deutschland war für sie ein Erlebnis, was sie wohl so schnell

nicht wieder vergessen werden. Vieles haben sie gesehen, aber das schönste war

wohl die Gemeinschaft untereinander

und mit den Freunden hier in

Deutschland. Da hat man von den

schweren Erlebnissen nichts mehr

gemerkt. Sie haben einfach etwas

von der Freundlichkeit und Liebe

ausgestrahlt, die sie hier täglich umgab

und die sie in ihre Heimat wieder

mitnehmen durften.

Gottfried Menzel

5


Gemeindeausflug nach Kirchmöser

Unsere Gemeindefreizeit führte uns Anfang Juni nach Kirchmöser in der Nähe

von Brandenburg. Wir waren 62 Teilnehmer, die sich vom 1.-3. Juni trafen, um

Gottes Wort zu hören und gute Gemeinschaft zu erleben. Unser Haus lag direkt

am Möser See, von der Lage und der Ausstattung des Hauses waren wohl alle

sehr begeistert.

„Wachstum im Glauben“, dieses Thema beschäftigte uns schon an einigen Sonntagen

und fand in Kirchmöser seinen Abschluss. Auch für unsere Kinder gab es

an den Vormittagen ein gutes Programm. Der Spielplatz am Haus und das Spielzimmer

im Haus ließen in der restlichen Zeit keine Langeweile aufkommen.

Am Samstagnachmittag hatten wir einen schönen Ausflug ins benachbarte Wusterwitz

mit herrlicher Landschaft an einem großen See. Respekt für alle, welche

die ganze Strecke gelaufen sind. Am Abend wurde gegrillt, ein bunter Abend

brachte danach viel Spaß. Zum Abschluß gab es dann noch ein Lagerfeuer. Manche

gute Stunden mit Erzählen oder Spielen haben unsere Gemeinschaft bereichert.

Ein herzliches Dankeschön an Rainer und Elke, die uns in diesen Tagen viele

gute Dinge nahe gebracht haben, vielen Dank auch an alle, die mit zum Gelingen

dieses sehr schönen Wochenendes beigetragen haben.

Weil alle so begeistert waren, gibt es schon einen Termin 2009, wo wir das Haus

wieder für ein Wochenende buchen konnten. Es wäre schön, wenn dann noch

mehr Mitglieder oder Freunde unserer Gemeinde mitkommen würden.

Im nächsten Jahr wird unsere Gemeindefreizeit Mitte Mai im Harz stattfinden.

Noch ein paar Worte von unserem Bruder Helmut Broek

...Am Freitag kamen wir um 16 Uhr in Kirchmöser an. Unser Dank geht an Gott für

die Bewahrung auf der Fahrt … Nach dem Abendessen gestaltete unser Pastor

mit seiner lieben Frau den Begrüßungsabend, Thema: „Mein Platz im Garten Gottes“

…. Mich hat unsere Gemeindefreizeit sehr berührt!

6


haben.

Wie man sparen und gleichzeitig helfen kann...

Häufig benötigen Gemeinden und Einrichtungen unseres Bundes

Kredite für den Neu- oder Umbau von Gemeindezentren und

sozialen Einrichtungen. Gemeindemitglieder dagegen verfügen

über Sparguthaben, die sie bei Banken und Sparkassen angelegt

Seit mehr als 75 Jahren hilft die Spar- und Kreditbank Evangelisch-

Freikirchlicher Gemeinden (SKB) als Vermittler zwischen Geldanlegern und

Gemeinden, die Kredit benötigen.

Dadurch, dass die SKB mit geringem Personal- und Verwaltungsaufwand

arbeitet, kann sie Darlehen zu günstigen Konditionen an unsere

Gemeinden vergeben (Stand 01.04.2007: 4,60 %) und gleichzeitig höhere

Zinsen auf Sparkonten vergüten als bankenüblich (derzeit 2,00 bis 3,75 %).

Über seine Guthaben kann der Sparer schnell, problemlos und sicher

verfügen. Per Brief oder Telefon (außerhalb der Dienstzeiten über

Anrufbeantworter) können Überweisungen zurück auf das persönliche

Girokonto vor Ort veranlasst werden. Einzahlungen werden ebenfalls durch

Überweisungen oder per Dauerauftrag vom Konto vor Ort geleistet.

Die Entfernung nach Bad Homburg ist also kein Hindernis, bei der SKB

zu sparen.

Am besten fordern Sie gleich einen Prospekt an, in dem erklärt ist, wie

einfach Sie bei der SKB sparen können.

Natürlich sind Ihnen die SKB-Kundenberater auch bei allen anderen

Geldanlagen gerne behilflich (Festgeld, Raten- und vermögenswirksame

Sparverträge, Wertpapiere, Bausparen, Renten- und Lebensversicherungen

sowie Riester-Rente).

Spar- und Kreditbank

Evangelisch-Freikirchlicher

Gemeinden eG

Friedberger Str. 101, 61350 Bad Homburg vdH

Postfach 1262, 61282 Bad Homburg vdH

Telefon 06172 / 9806-0, FAX -40

E-mail info@SKB-BadHomburg.de

Internet www.SKB-BadHomburg.de

7


Liebe Gemeinde, lasst Euch bitte für diesen wichtigen Tag in Schönebeck

einladen und meldet Euch bald an!!!

Herzliche Einladung

zum 5. Gebietsmissionstag

am 8. September 2007

Thema: "Ihr seid ein Brief Christi!"

Referent: Manfred Beutel, Pastor in Magdeburg und leitender Mitarbeiter der

Gemeinschaft für Evangelisation im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Programm:

09.30 Uhr Willkommen und Lobpreis

10.00 Uhr Bibelarbeit zum Thema, Manfred Beutel

10.45 Uhr P A U S E

11.00 Uhr Referat: Was muss geschehen, damit

mein Christsein Sinn macht? Manfred Beutel

12.00 Uhr M I T T A G E S S E N

13.00 Uhr Information aus Region und Bund Ev.-Freikl. Gemeinden - Berichte

aus den Missionsgemeinden

13.30 Uhr Gebet in Kleingruppen

14.00 Uhr P A U S E

14.15 Uhr Gottesdienst mit Predigt von Manfred Beutel - Segnungs und

Sendungsteil

15.15 Uhr Abschluss und anschl. Kaffeetrinken

ca. 16 00 Uhr Ende des Seminartages

Die Anmeldung bitte bis zum 02.09.07 bei Rainer Platzek,

Karl-Marx-Str. 27, 39261 Zerbst, Tel. (03923) 48 73 42,

E-Mail pastor@familyplatzek.de abgeben!

Für die Bewirtung und den Referenten erbitten wir einen freiwilligen

Beitrag zur Deckung aller Kosten dieses Wochenendes (Richtsatz: 6,- €).

Eine Kinderbetreuung wird angeboten

10


Gemeindeausflug nach Kirchmöser

Unsere Gemeindefreizeit führte uns Anfang Juni nach Kirchmöser in der Nähe von

Brandenburg. Wir waren 62 Teilnehmer, die sich vom 1.-3. Juni trafen, um Gottes

Wort zu hören und gute Gemeinschaft zu erleben. Unser Haus lag direkt am Möser

See, von der Lage und der Ausstattung des Hauses waren wohl alle sehr begeistert.

„Wachstum im Glauben“, dieses Thema beschäftigte uns schon an einigen Sonntagen

und fand in Kirchmöser seinen Abschluss, ein Thema, was uns von Freitagabend

bis Sonntagmorgen beschäftigte. Auch für unsere Kinder gab an den Vormittagen

ein gutes Programm. Der Spielplatz am Haus und das Spielzimmer im Haus

ließen in der restlichen Zeit keine Langeweile aufkommen.

Am Samstagnachmittag hatten wir einen schönen Ausflug ins benachbarte Wusterwitz

mit herrlicher Landschaft an einem großen See. Respekt für alle, welche die

ganze Strecke gelaufen sind. Am Abend wurde gegrillt, ein bunter Abend brachte

danach viel Spaß. Zum Abschluß gab es dann noch ein Lagerfeuer. Manche gute

Stunden mit Erzählen oder Spielen haben unsere Gemeinschaft bereichert.

Ein herzliches Dankeschön an Rainer und Elke, die uns an den Tagen viele gute

Dinge nahe gebracht haben, vielen Dank auch an alle, die mit zum Gelingen dieses

sehr schönen Wochenendes beigetragen haben.

Weil alle so begeistert waren, gibt es schon einen Termin 2009, wo wir das Haus

wieder für ein Wochenende buchen konnten. Es wäre schön, wenn dann noch mehr

Mitglieder oder Freunde unserer Gemeinde mitkommen würden.

Im nächsten Jahr wird unsere Gemeindefreizeit Mitte Mai im Harz stattfinden.

Noch ein paar Worte von unserem Bruder Helmut Broek

...Am Freitag kamen wir um 16 Uhr in Kirchmöser an. Unser Dank geht an Gott für

die Bewahrung auf der Fahrt … Nach dem Abendessen gestaltete unser Pastor mit

seiner lieben Frau den Begrüßungsabend, Thema: „Mein Platz im Garten Gottes“

…. Mich hat unsere Gemeindefreizeit sehr berührt!

11


Das Große im Gebetsleben ist, dass wir nicht in eine unbekannte Welt unser

Herz ausschütten müssen. Wir halten auch nicht mit uns selber Zwiesprache,

sondern wir dürfen mit dem himmlischen Vater reden. Der Herr vergisst

uns nicht, wenn wir zu IHM schreien, ER erhört uns

Bernhard Jansa

Wir danken Gott für :

• die Vater-Kind-Freizeit zu Pfingsten im SCHALOM-Haus

• den Gemeindeausflug vom 1.-3.Juni nach Kirchmöser

• das Seminar mit Dr. Heiner Rust vom 07. - 08.07 in Zerbst

• den Aufenthalt von Disraelis ab 05. Juni in Schönebeck und gute

Begegnungen

• die Projekttage mit Schülern des Gymnasiums im Juli im SCHALOM-Haus

• die schöne Feier mit dem Goldpaar Helga und Heinz Rapp am 15. 07. im

SCHALOM - Haus

• die Internetseite www.schalom-haus.de

Wir sehen voraus und erbitten Gottes Segen für :

• alle, die Urlaub haben und um Bewahrung

• den Israelsonntag am 12.08. im SCHALOM - Haus gemeinsam mit

Christen und Juden der Stadt

• das Jahresfest des Schniewindhauses am 02.09.

• Den Gebietsmissionstag am 08.09. in Schönebeck

• den Schulanfängergottesdienst am 09.09.

• den oekumenischen Gottesdienst am 16.09. auf dem Bierer Berg

Wir wollen nicht müde werden und beten für:

• unsere Gemeindeleitung und Diakone und alle, die in irgendeiner Weise

ihre Gaben einbringen - dass Gott geehrt wird !

• eine neue Jugendarbeit

• unsere Familien und Kinder, Alleinstehende und Altgewordene

• Olga Radke im Burghof

• Heinz Jakobs im Altenheim Gnadau,

• Schwester Hiebsch im Burghof

• Erika Zink, noch in Calbe, doch auf dem Weg der Besserung

12


was war wichtig, was wird wichtig sein ...

Neues Gemeindemitglied

Von der Gemeinde Schöningen wurde an unsere Gemeinde Schwester Olga Radke

überwiesen. Sei ganz herzlich willkommen in unserer Gemeinde. Gott segne Dich in

unserer Stadt und an Deinem neuen Wohnort:

Olga Radke, Burghof 1, 39218 Schönebeck

Neue Adressen

Unsere Schwester Christine Böker wohnt jetzt in Schönebeck. Wir wünschen Dir in

Deinem neuen Haus, dass Ihr zur Ruhe kommen könnt und Du Gott jeden Tag neu

erfahren darfst.

Heinz Jakobs wohnt jetzt im Pflegeheim Gnadau.

Goldene Hochzeit

50 Jahre verheiratet sein - diese Gnade durften Helga und Heinz Rapp

erleben.

„Der Herr ist mein Hirte“ Anschaulich predigte Pastor Klempert über

diesen Psalm im SCHALOM-Haus am 15.07. und dem Goldenen Paar

wurde der Segen Gottes zugesprochen. Anschließend waren Verwandte,

Gemeinde und Gäste zu einem gemeinsamen Essen bei schönstem Wetter eingeladen.

DANKE! Es war einfach alles ein Geschenk.

Hier bekommt Ihr einen Überblick über unsere

Bibelgesprächsthemen im 2. Halbjahr 2007

24.07.07 1. Timotheus 1 R. Platzek

31.07.07 1. Timotheus 2

07.08.07 1. Timotheus 3 R. Platzek

14.08.07 Gebetsabend Ilse Vietze

21.08.07 1. Timotheus 4 Rainer Platzek

28.08.07 1. Timotheus 5, 1 - 16

04.09.07 1. Timotheus 5, 17 - 25 Rainer Platzek

11.09.07 Gebetsabend Hanni Pragst

18.09.07 1. Timotheus 6 Rainer Platzek

25.09.07 2. Timotheus 1

02.10.07 2. Timotheus 2, 1 - 13 Rainer Platzek

09.10.07 Gebetsabend Hanni Pragst

16.10.07 2. Timotheus 2, 14 - 26 Rainer Platzek

23.10.07 2. Timotheus 3, 1 - 9

30.10.07 2. Timotheus 3, 10 - 17 Rainer Platzek

06.11.07 Gemeindeversammlung bzw. - forum Rainer Platzek

13.11.07 Gebetsabend Hanni Pragst

20.11.07 2. Timotheus 4 Rainer Platzek

27.11.07 Titus 1

04.12.07 Titus 2 Rainer Platzek

13


Besuch einer Gruppe aus Israel (Teil 2)

Anfang Juni besuchte eine Gruppe von 20 israelischen Soldaten unsere Stadt. Diese

jungen Männer wurden im letzten Libanonkrieg verwundet oder haben Freunde und

Angehörige verloren. Die Reise nach Deutschland war für diese jungen Menschen etwas

ganz besonderes. Vorher hatten sie in ihrem Land viel Leid, Angst und Terror erlebt.

Geschwister aus den verschiedenen Gemeinden unserer Stadt haben dabei geholfen,

den Besuchern aus Israel den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Jeden

Tag wurde ein interessanter Ausflug gemacht, z.B. in den Harz, Spreewald, zum

Heidepark nach Soltau, in die Autostadt nach Wolfsburg und zum Schluss nach Berlin.

Es gab aber auch reichlich Gelegenheit zur Begegnung, zum kennen lernen und feiern.

Ein Höhepunkt war die gemeinsame Schabbat – Feier im Beth – Schalom und

der Gottesdienst im SCHALOM – Haus. Es wurde gemeinsam gegessen, getanzt, gesungen

und gescherzt in einer Atmosphäre der Freude. Man hatte den Eindruck – hier

passiert etwas ganz besonderes.

Als Familie war es für uns eine Freude, zwei junge Israelis für zwei Tage als Gäste bei

uns zu Hause zu haben. Unsere Gäste waren voller Dankbarkeit, sie hatten viele Fragen,

staunten über das viele Grün in der Landschaft und genossen das deutsche Essen.

Am meisten wunderten sie sich über die Liebe, die ihnen in diesen Tagen entgegen

gebracht wurde. Diese Liebe war ein Zeugnis für diese Männer und ich glaube,

dass sie auch ein Stück Heilung bewirkte.

Der Monatsspruch für Juli lautete: „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit

sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Dieses Wort galt besonders uns, den Schönebecker Gemeinden, um es immer wieder

zu üben und damit zu zeigen, dass die Liebe Gottes durch uns sichtbar werden muss

in guten Werken. Das ist nur möglich, wenn wir in engem Kontakt zu Gott stehen.

Die gemeinsame Zeit mit den Israelischen Soldaten war für uns und für sie gefüllt mit

wunderbaren Erfahrungen.

Charo Oelschlägel

Lettlandtransport

Im Oktober soll unser nächster Lettlandtransport starten. Wir freuen uns schon wieder

auf Eure Mithilfe und Euer Mitbeten. Den genauen Termin für die Paketannahme bekommt

Ihr im September mitgeteilt.

Nach 15 Jahren Lettlandhilfe stehen vor uns einige Veränderungen. Pastor Edgars

Godins teilte uns mit, das der Bedarf an Kleiderspenden sehr zurückgegangen ist.

Konkret bedeutet dies, dass wir im Herbst das letzte Mal reine Textilienspenden annehmen

können.

Keine Angst, die Lettlandhilfe ist damit nicht zu Ende. Wir wollen auch weiterhin zwei

Transporte im Jahr nach Lettland durchführen. Gefragt sind weiterhin Familienpakete,

in denen Lebensmittel, persönliche Geschenke, etwas Geld und auch ein paar Kleidungsstücke

sein können. Auch Haushaltsgeräte, Fahrräder o.ä. und selbstverständlich

auch Geldspenden sind weiter sehr gefragt. Mehr Informationen gibt es im nächsten

Infobrief, jetzt im Herbst nehmen wir auch noch einmal alles mit, was ihr schon gesammelt

habt oder noch sammeln wollt.

Dies als erste Information, denkt bitte auch weiter im Gebet an die Menschen in Lettland.

Matthias Menzel

14


Rätselspaß

für Groß

und Klein

Humor:

Ein Pfarrer predigt: »Und Jesus Christus speiste 5 Menschen mit 5 000

Broten und 2 000 Fischen!« (Matthäus 14). Einen Sonntag später korrigiert

er seine Falschmeldung: »Jesus Christus speiste 5 000 Menschen

mit 5 Broten und 2 Fischen!«.

Er schaut in die Versammlung und meint zu einem aufmerksamen Jungen:

»Das hättest Du wohl nicht geschafft!, was?«

Darauf der Angesprochene: »Doch, mit dem Rest vom letzten Sonntag!«

15


16

Geburtstage im August / September

Laßt Euch grüßen mit dem Monatsspruch August:

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet

der Name des HERRN!

Psalm 113,3

05. August Jannis Schwatlo

08. August Horst Bode (66)

10. August Rüdiger Donig

11. August Heinz Schmidt (76),

Sven Schwatlo

13. August Thea Gebauer (74)

25. August Eike Radke

27. August Markus Ziepert

28. August Tom Bastian

Johannes Kaiser

03. September Antje Pilling

05. September Aaron Gutsche, Günther Hirte (65)

12. September Thomas Bode

15. September Tabea Schubert, Sina Fecho

21. September Johannes Morawietz, Eric Götsche

25. September Manuela Baum, Anna Gutsche

SCHALOM-Haus Republikstr. 43 39218 Schönebeck

Pastor Rainer Platzek Zerbst Telefon (dienstlich) 03923 / 487342

(Bürozeiten: 8 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr)

Telefon (privat) 03923 / 487343 Fax ...46

Bernd Oelschlägel Schönebeck Tel.: 03928 404900

Matthias Menzel Schönebeck Tel / Fax.: 03928 846233

Redaktion Gemeindebrief: Matthias Menzel MatthiasMenzel@t-online.de

Gemeindekonten:

Sparkasse Elbe Saale BLZ: 80055500 Konto Nr.: 380092212

Spar- und Kreditbank Bad Homburg BLZ: 50092100 Konto Nr.: 632 007

Spendenkonto (Baukonto): BLZ: 50092100 Konto Nr.: 632 015

Internet: www.schalom-haus.de

Redaktionsschluß für den nächsten Gemeindebrief: 23. September 2007

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine