DorfStadt 17-2020

markuskrohn

Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

Rissen · Sülldorf · Iserbrook · Blankenese · Othmarschen · Lurup

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 17/20 · vom 10. Dezember 2020 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

BLANKENESE: S.2

SüKi: Baumwurzeln

verzögern Sanierung

ELBVORORTE: S.8

Reisen verändern

Zusammenleben

ELBVORORTE: S.12

MOIA: Stolz auf

seine Raumkapsel

Mehr Geld für

Beteiligung

Die SPD-Fraktion Altona

be grüßt den Antrag der

Rot-Grünen Regierungs -

frak tionen, bezirkliche Be -

teiligungs- und Informa -

tions prozesse in Pan de mie -

zeiten zu stärken. Ins ge -

samt soll eine Million Euro zur

Verfügung gestellt werden, um

innovative Beteiligungsformate

wie beispielsweise hybride An -

hörungen zu ermöglichen und

einen geregelten Sitzungs be -

trieb der Bezirksversamm lun -

gen sicherzustellen.

Dazu Henrik Strate, SPD-Be -

zirksabgeordneter, Vorsitzender

des Planungsausschusses und

stellvertretender Vorsitzender

der Bezirksversammlung Al -

ELBVORORTE

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

tona: „Rot-Grün setzt auf Bür -

gerschaftsebene ein klares Sig -

nal für die Bürgerbeteiligung.

Das ist immens wichtig. Es gibt

eine Vielzahl an bezirklichen

Planungsthemen, die wir nur

gemeinsam mit den Altonaer

Bürgerinnen und Bürgern ge -

stalten und entwickeln können.

Dabei denke ich besonders an

das Thema Magistralenent -

wicklung.“

www.dorfstadt.de

Foto: privat

Foto: PR

Symbolisch überreicht Finanzsenator Dr. Andreas Dressel Altonas Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie

von Berg die Finanzierungszusage für die Sanierungsarbeiten, die im November begannen Foto: Krohn

Finanzsenator Dr. Andreas

Dressel, Altonas Bezirks -

amtsleiterin Dr. Stefanie

von Berg und Sprinkenhof-

Geschäftsführer Jan Zunke

haben bei einem Vor-Ort-

Termin den Planungsstand

der im November begonnenen

Sanierung des historischen

Blankeneser Fischerhauses vorgestellt.

Der Senat unterstützt

dieses Projekt und hat dafür im

Rahmen des angesichts der

Corona-Krise entwickelten

Ham burger Wirtschafts stabi li -

sierungsprogramms (HWSP) für

den nächsten Doppelhaushalt

2021/2022 insgesamt 3,5 Mil -

lionen Euro reserviert. Eben -

falls aus Mitteln des HWSP

wird die energetische Sanie -

rung des Bürgerhauses Born -

heide im Osdorfer Born (Lurup)

gefördert. Dafür sollen aus dem

Wirtschaftsstabilisierungspro -

gramm 900.000 Euro bereitgestellt

werden.

Das Blankeneser Fischerhaus

gehört zu der Gruppe der niederdeutschen

Fachhallenhäuser

und die beiden angebauten Flü -

gel sind zweigeschossige Rähm -

bauten. Die Angaben über das

Erbauungsjahr des Gebäudes

schwanken zwischen ca. 1700

und 1800. Nach intensiven

Untersuchungen ist da von auszugehen,

dass das Holgerüst

von Teilen des Gebäudes kurz

nach 1570 zu datieren ist.

Damit ist dieses Gebäude eines

der ältesten erhaltenen wohngebäude

im Hamburger

Stadtgebiet – möglicherweise

sogar das älteste Hamburg

Wohnhaus überhaupt.

ELBVORORTE

Fischerhaus-Sanierung

kommt in Fahrt

Kosten: 3,5 Mio. Euro · Eröffnung im Frühjahr 2022 | Markus Krohn

Die Sanierung erfolgt in enger

Abstimmung mit dem Denk -

malschutz. Historische Bauteile

wie die Dielen sollen nicht einfach

ausgetauscht, sondern

möglichst im Original erhalten

und wiederhergestellt werden.

Dafür waren diverse bauhistorische

und dendrochronologische

Untersuchungen notwendig.

Auf den erhaltenen Dielen

wurden früher vermutlich die

Netze der hier wohnenden

Fischer getrocknet. Ursprüng -

lich waren in dem Haus am

Elbhang fünf Wohnungen eingebaut.

Eine gemeinsame Kü che

bot den Bewohnern etwas

Wärme. Für die Notdurft war

unter dem Dach kein Platz mehr.

Mit der Sanierung wurde der

er fahrene Architekt und Denk -

malpfleger Alk Friedrichsen

beauftragt. Bekannte Projekte

Friedrichsens sind beispielsweise

die Wiederherstellung und

Rekonstruktion des „Landhaus

J. H. Baur“ (genannt: Elb -

schlöss chen) nach denkmalpflegerischen

Gesichtspunkten

in Nienstedten, die Wieder her -

stellung und Dachausbau des

Wohnhauses von Richard und

Ida Dehmel in Blankenese

sowie die Rekonstruktion und

Restaurierung der historischen

Holzkonstruktion an der Kirche

zu Nienstedten.

Das Fischerhaus mit einer

Bruttogeschossfläche von rund

417 Quadratmetern wurde zu

einem Teil als Wohnung, zum

anderen Teil von der Ev.-Luth.

Kirchengemeinde Blankenese

und dem Förderkreis Histo ri -

sches Blankenese genutzt. Nach

Abschluss der Sanierungsmaß -

nahmen sollen die Mieter der

Wohnung zurück ziehen können.

Die Kirchengemeinde wird

wieder eine Altentagesstätte

betreiben und interessierten

Besuchern eine Besichtigung

des Fischerhauses ermöglichen.

Die Fertigstellung ist für das

Frühjahr 2022 vorgesehen.

„Diesmal gibt es keine weiteren

großen Verzögerungen“, versprach

Senator Dressel. Ronald

Holst vom Förderkreis Histo -

risches Blankenese war trotz

des Arbeitsbeginns etwas enttäuscht,

dass es nach dreieinhalb

Jahren Stillstand nun

noch einmal zwei Jahre bis zur

Wiedereröffnung dauern soll.

Er war es, der sich in den letzten

Jahrzehnten vehement für

eine Sanierung eingesetzt

hatte. Architekt Alk Friedrich -

sen versicherte jedoch, dass

sich der Zustand des ehrbaren

Gemäuers in den letzten Jahren

nicht wesentlich verschlechtert

habe. Und noch ein weiterer

Umstand spricht dafür, dass der

Eröffnungstermin nicht we -

sentlich über das Jahr 2022

hinaus verschoben werden

wird: Die Gelder sind zweckgebunden

bis Ende des Jahres

2022 auszugeben.

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2 • DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

was läuft nicht alles digital in

diesen Tagen… sogar der Ad -

vents kalender oder Weih -

nachts geschenke. Gerade be -

komme ich eine Einladung zur

digitalen Feuerzangenbowle…!

Wie ist es eigentlich mit dem

Weihnachtsbaum? Wird der

jetzt auch digital auf dem Fern -

sehbildschirm eingeblendet?

Ich mag ja den persönlichen

Kontakt. Mit der Familie, mit

Geschäftspartnern, mit Ihnen,

liebe Leserinnen und Leser! Das

wird auch so bleiben, egal, ob

uns ein fast unsichtbares Virus

das Leben gerade schwer macht.

Und dennoch gibt es einiges,

das digital sinnvoll sein kann:

Zum Beispiel, um zu informieren

oder um Daten abzurufen,

die über eine digitale Daten ver -

arbeitung einfach schneller zu -

sammenzustellen sind. Deshalb

begrüße ich auch, dass die Be -

zirksversammlung seit einigen

Monaten übers Internet gestreamt

wird. Die Sitzungs-Unter -

lagen findet man auf der Web -

site des Bezirksamtes oder im

Transparenzportal der Han se -

stadt. Jetzt fehlt nur noch die

Ver knüpfung der Bewegtbilder

mit den jeweiligen Unterlagen

und eine Möglichkeit für den

Be trachter, Fragen zu stellen

oder sich an der Diskussion zu

beteiligen, um alle Möglich kei -

ten der Bürgerbeteiligung und

des Austausches untereinander

auszuschöpfen.

Tauschen Sie sich gern auch zu

Weihnachten aus. Mit Weih -

nachts karten, Telefonaten oder

– im kleinen Kreis – mit der

engsten Familie, um wieder

analog zu werden. Ich wünsche

Ihnen friedvolle und glückliche

Weihnachtsfeiertage!

Vorbild Rotterdam

Benjamin Harders, Grünen-

Bezirkspolitiker und Streiter für

mehr Fahrradverkehr fordert

jetzt die temporäre Einrichtung

Foto: privat

von Fahrradparkplätzen nach

dem Vorbild von Rotterdam:

Dort wurden auf einem Pkw-

Parkplatz acht Fahrradstell -

plätze auf einem Podest eingerichtet.

Harders fordert nun,

das Konzept für Hamburg temporär

einzurichten und mit den

Anwohnern zu evaluieren.

SPD Altona gegen

»Monsterbrücke«.

Die SPD Altona fordert, einen

Ingenieurswettbewerb für die

Sternbrücke durchzuführen, da

der Kreisvorstand die aktuelle

Neubauplanung ablehnt. Damit

stellen sich die Altonaer Ge nos -

sen erneut gegen die Partei -

freunde im Senat. Ziel des

Wettbewerbes soll sein, für den

Neubau oder Erhalt der Stern -

brücke eine Variante zu finden,

die sich deutlich besser in das

nähere Brückenumfeld einpasst.

Im Zuge des Wettbewerbs soll

darüber hinaus eine umfassende

Bürgerbeteiligung stattfinden.

Auch der Grünen-Abgeordnete

und begeisterte Radfahrer

Benjamin Harders ist für eine

Sanierung der Brücke. Er hat

ein Konzept erarbeitet, wie der

Radverkehr auch unter der

bestehenden Brücke hindurch

barrierefrei fließen kann.

Neue Mobilitätsstrategie

für ein besseres Klima!

Das Bezirksamt Altona hat das

Stadt- und Verkehrs pla nungs -

büro Planersocietät mit der

Erarbeitung eines Konzepts für

klimafreundliche Mobilität in

Altona beauftragt. Bis zum

Frühjahr 2021 wird zukunftsorientiertes

Mobilitätskonzept

für den Bezirk Altona erstellt.

Derzeit läuft ein Bürger be tei -

ligungsverfahren. Wer sich

daran beteiligen möchte, kann

dies für den so genannten Lu -

penraum Lurup und Osdorf bis

zum 31. Dezember unter

www.buergerbeteiligung.de/

lurup-osdorf/ tun.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 14. Januar, Redaktionsschluss: 6. Januar 2021

Rissenerinnen und Rissener

bekommen in der Alten

Sülldorfer Landstraße neue

Nachbarn: Auf dem Ge län -

de der ehemaligen Berend -

sohn-Produktionsstätte entstan

den in den letzten zwei

Jahren eine Kita (1.212 Qua -

drat meter) sowie insgesamt 92

geförderte und freifinanzierte

Wohnungen sowie ca. 24 Ge -

werbeeinheiten im hinteren

Rie gel zum so genannten Ris -

sener Canyon gelegen. Die

Fertigstellung ist für Ende dieses

Jahres geplant. Investor ist

die Ferox Immobiliengruppe

aus Wuppertal, die in Rissen

fast 50 Mio. Euro investiert hat.

Der Rissener SPD-Bezirksab -

geordnete Henrik Strate hat

den Stadtentwicklungsprozess

um das Grundstück begleitet

und freute sich daher über die

Fertigstellung eines im Stadtteil

und im Bezirk umstrittenen

Projektes.

Rissener hatten vehement ge -

fordert, keine Verdichtung in

der Alten Sülldorfer Landstraße

zuzulassen. Bezirkspolitiker

sprachen sich jedoch dafür aus,

sowohl Wohnungen als auch

Gewerbeeinheiten auf dem ehemals

gewerblich genutzten Ge -

lände zuzulassen, da der Bezirk

Altona ohnehin über zu wenig

Gewerbefläche verfügte. Da im

Bezirk keine zusätzlichen ge -

werblichen Flächen ausgewiesen

werden könnten, wollte der

Bezirk nicht auf die Gewerbe -

fläche in Rissen verzichten.

Auch der ehemalige verfallende

BAHR-Baumarkt am Ru gen -

barg soll nach Bezirkspla nun -

gen daher weiter gewerblich

genutzt werden.

RISSEN

Elbvororte

Neues Leben auf Berendsohn-Gelände

92 Wohnungen und 24 Gewerbeeinheiten suchen Mieter | Konrad Matzen

Die Baustelle und damit

Voll sperrung am Sülldorfer

Kirchenweg bleibt noch

lange Ärgernis für alle

Auto- und Radfahrer im

Hamburger Westen.

Ziel der Baumaßnahme ist

die Sanierung der Fahrbahn auf

der Verbindung zwischen Süll -

dorf und Blankenese, Sülldorfer

Landstraße und Blankeneser

Landstraße/Elbchaussee. Zu -

dem soll mit dem ersten Bau -

abschnitt die Veloroute 1 vervollständigt

werden, die den

äußersten Hamburger Westen

für Radfahrer mit der Ham bur -

ger Innenstadt verbinden soll.

Die Gelder, die hierfür vorgesehen

waren, müssten eigentlich

bis zum Jahresende 2020 ausgegeben

werden. Doch die

Bauarbeiten stocken.

Grund für die Verzögerung sind

Probleme bei der Straßenent -

wäs serung sowie der Baum -

schutz während der Bauar bei -

ten. So mussten unter anderem

spezielle Saugbagger angefordert

werden, damit die bestehenden

Bäume während der

Bauarbeiten nicht beschädigt

werden. Durch die zusätzlichen

Arbeiten verzögert sich die Bau -

maßnahme bis Ende Februar.

Wichtig für Anwohner: Zwi -

schen Weihnachten und Neu -

Blick auf die Handwerker-Fläche zum Canyon gelegen

Vor diesem Hintergrund wurde

für das Gelände ein besonderes

bauliches Konzept entwickelt,

das die Entwicklung von Wohn -

bauflächen in Verbindung mit

gewerblichen Flächen insbesondere

für Handwerksbetriebe

vorsieht. Dafür wurde ein eigener

Bebauungsplan verabschiedet.

Das Ergebnis kann sich sehen

lassen: Die Bebauung wirkt an

den Standort angepasst, gleichzeitig

kann der Stadtteil einen

Beitrag sowohl zur Beseitigung

der Wohnungsknappheit als

auch zur Bereitstellung von

Gewerbeflächen leisten. Die

eingebundene Kita macht die

Wohnungen zudem attraktiv

für junge Familien, die den

jahr wird die Baustelle so eingerichtet,

dass Anlieger freie

Zufahrt zu ihren Grundstücken

haben. Der Fuß- und Rad ver -

kehr wird während der Bauzeit

durch die Baustelle geführt.

Bereits Ende Januar/Anfang

Februar 2021 sollen die Bauar -

beiten der vierten Bauphase

beginnen. Diese umfasst den

Straßenabschnitt zwischen Am

Krähenberg und dem neuen

Kreisel an der Babendiekstraße.

Der Busverkehr wird dann

weit räumig umgeleitet, eine

Umleitung für Autofahrer wird

weiterhin nicht ausgeschildert,

um die Nebenstraßen nicht zu

überlasten.

Stadtteil bereichern können.

Der im rückwärtigen Riegel

befindliche Handwerkerhof Ris -

sen ist Teil von vielfältigen Ge -

werbezentren in Hamburg, die

über das gesamte Stadtgebiet

ver teilt sind und diversen Bran -

chen Platz für ihre wirtschaftlichen

Tätigkeiten anbieten.

Der Neubau umfasst moderne

Lager-, Service-, Produktionsund

Ausstellungsflächen. Ins -

gesamt können ca. 24 Gewer -

beeinheiten von 61 bis ca.

3.700 Quadratmeter, verteilt auf

das Erdgeschoss und zwei weitere

Obergeschosse angemietet

werden. Die Hallen, die noch

frei aufgeteilt werden können,

sind ideal für Handwerker, Frei -

berufler, Kreative oder Produk -

Anlass der Baumaßnahme ist

der Ausbau der Veloroute 1 im

Rahmen des Hamburger „Bünd -

nisses für den Radverkehr“. Sie

beginnt in der Hamburger In -

nenstadt, führt durch St. Pauli

über Altona-Altstadt weiter

durch Ottensen, Othmarschen

und Blankenese bis nach Ris -

sen. Mit dem Velo routenausbau

wird der Stra ßenraum im Süll -

dorfer Kir chen weg neu strukturiert.

Hier bei erhalten Fahrrad -

fah rer innen künftig einen

durchgängigen Schutzstreifen

auf der Fahrbahn. Die

Gehwegflächen werden verbreitert,

barrierefrei gestaltet

und das Parken neu geordnet.

Foto: PR/Gerlach GLS

tionsbetriebe. Die Andienung

der Obergeschosse erfolgt über

eine ebenerdige Andienung

sowie über einen Lastenlift. Das

Objekt ist umfahrbar und verfügt

über großzügige Fenster -

fronten sowie ebenerdige Roll -

tore. Ideal für Handwerker!

Die Berendsohn AG hat ihren

Firmenstandort inzwischen

nach Bahrenfeld verlagert, der

seit 1993 existierende Produk -

tionsstandort im mecklenburgischen

Brüsewitz wurde 2013

zur europäischen Produktions-,

Service- und Logistikzentrale

ausgebaut.

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Baumwurzeln verzögern Bauarbeiten

Sülldorfer Kirchenweg bleibt weiter für den Individualverkehr gesperrt | Konrad Matzen

BLANKENESE

Die Bauarbeiten am Sülldorfer Kirchenweg werden bis zum Sommer 2021 fortgeführt.

Foto: Matzen

Für die Straßenbaumaßnahmen

im Sülldorfer Kirchenweg wurden

in den letzten Jahren mehrere

Informationsver anstal tun -

gen und Anwohnergespräche

durchgeführt. Die Ergebnisse

dieser Beteiligungsformate sind

in die Straßenplanungen eingeflossen.

Die Baumaßnahmen

des Bezirksamts Altona sind

zeitlich und räumlich auf die

umliegenden Baumaßnahmen

der kommenden Jahre abgestimmt.

Ziel dieser Koordinie -

rung ist es, die mit den Bau -

arbeiten im Bezirk Altona verbundenen

Einschränkungen so

gering wie möglich zu halten.


Seit 2016 ermöglicht KUL-

TURISTEN-HOCH2 (KH2)

älteren Menschen und

Oberstufen-Schülern aus

dem gleichen Stadtteil

gemeinsame Besuche von

Kulturveranstaltungen.

Doch diese sind seit Beginn der

Corona-Pandemie nicht mehr

so einfach und häufig zu realisieren

wie zuvor. Die Ein sam -

keit unter den KH2-Senioren ist

indes in den letzten Monaten

immens gestiegen. Ein Anlass

für das Team von KH2, ein

ergänzendes Format zu entwickeln,

das ebenso Zeichen für

Teilhabe und Lebensfreude setzt,

den Wert von Kunst und Kultur

in den Mittelpunkt stellt und

die Generationen-Begegnung

fördert: KH2biografisch. Die

Jungen interviewen Senior in -

nen und Senioren zu Erfah -

rungen, Erinnerungen und zur

Bedeutung von Kunst und

Kultur im Leben. Aus diesem

bereichernden Austausch wird

langfristig ein Buch entstehen.

KH2biografisch heißt das neue

PLUS-Projekt, das seit Mitte

November KH2 erweitert, und

bei dem Schülerinnen ältere

Menschen zum Gespräch treffen.

„Mit KH2biografisch greifen

wir unseren Kerngedanken

zum Zusammenhalt der Gene -

rationen auf, interpretieren

Elbvororte DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020 • 3

Bereichernd: Alt & Jung beleuchten Wert von Kunst & Kultur

Generationenprojekt KulturistenHoch2 startet mit KH2biografisch | Konrad Matzen

BLANKENESE

jedoch zum ersten Mal Kunst &

Kultur neu.“ berichtet Christine

Worch, Ideengeberin von KH2,

begeistert. „Gemeinsam mit der

Jugend über Kunst & Kultur im

Leben zu reflektieren und in

die sem Zusammenhang die

ganz persönlichen Weisheiten

und Erinnerungen zu beleuchten

– dies sind im wahrsten

Sinne: Momente voller Werte.

Für beide Seiten.“

Die Schülerinnen und Schüler

im Projekt sind am Austausch

mit der älteren Generation

wirklich interessiert. Das erfahren

die Projektverantwortlichen

immer wieder. Jede Seite

nimmt von der jeweils anderen

bereichernde Aspekte,

Einsichten oder Geschichten

mit. Das ge genseitige

Verständnis wächst, und

manchmal entstehen sogar

Freundschaften, z.B. haben sich

während des ersten Lock downs

im Frühjahr, Schüler bei ihren

aktuellen und ehemaligen Tan -

dem-Partnerinnen gemeldet,

um freiwillig ihre Hilfe und

Unterstützung anzubieten.

Der Impuls zum neuen Projekt

ergab sich, als sich die langfristigeren

Einschnitte des öffentlichen

Ablaufs durch die COVID

19-Krise abzeichneten. Mit dem

Ziel, der Einsamkeit und Iso -

lation der oft körperlich und

wirtschaftlich eingeschränkten

KH2-Senioren entgegenzuwirken

und gleichzeitig auch junges

Ehrenamt zu fördern, entwickelte

KULTURISTENHOCH2

neue Ideen für die Zukunft.

„Die Vorfreude ist groß, sowohl

bei den Tandems als auch bei

uns“, erklärt Annette Wiese als

Projektleiterin und zukünftige

Ansprechpartnerin für alle

Belange rund um KH2biografisch.

Die Diplom-Pädagogin

und Psychologin kennt sich aus

mit unterschiedlichen Bio gra -

fien.

In enger Zusammenarbeit ha -

ben Annette Wiese, Silke Busse

(Projektleitung Schule &

Bildung bei KH2) und Prozess-

& Coaching-Expertin Dr. Kat -

rin Jutzi gemeinsam das PLUS-

Projekt nach der Idee einer 75-

jährigen Seniorin entwickelt.

Die Lebensgeschichte im Blick

Vorbereitet werden die Schü -

lerinnen und Schüler, die sich

bei ihrem Ehrenamt mit Offen -

heit, Feingefühl und Mut einbringen,

auf die intensiven

Gesprächssituationen in speziellen

Coaching-Einheiten von

der erfahrenen Journalistin

Franziska Klotz. Sie vermittelt

Biografie-Treffen mit Abstand in Goßlers Park: Seniorin Frau N. und Schülerin Caro Glüer

Foto: Mann

den Schülern rhetorisches

Know-how und Expertise.

Denn es stehen Themen wie

Frage- & Kommunika tions tech -

niken, Soft Skills und Tipps auf

dem Programm. Auch der Ab -

lauf sowie offene Fragen werden

natürlich in diesem Kreis

besprochen.

Im Anschluss an das Training

vereinbaren Jung & Alt aus

einem Stadtviertel Hamburgs

einen Termin für den gemeinsamen

Austausch, online oder

je nach Corona-Situation an ei -

nem von KH2 organisierten Ort.

Ein zentrales Element bei der

Begegnung ist die liebevoll

gestaltete KH2biografisch-Box.

Sie ist sozusagen das Binde -

glied zwischen beiden Ge -

sprächs-Teilnehmern: Ein Fra -

genkatalog dient als Roter

Gesprächsfaden und spezielle

Karten mit Kunstobjekten sind

eine Anregung für die Schü -

lerinnen, das Gespräch lebendig

zu gestalten.

Im Anschluss an die Gespräche

werden sie von Franziska Klotz

transkribiert und inhaltlich

aufbereitet: Denn nach zwei

Projektjahren - wenn sicherlich

viele schöne, spannende und

mit Sicherheit auch berührende

Lebensgeschichten erzählt wurden

- sollen diese in einem

Buch zusammengefasst und

veröffentlicht werden.

Das Projekt wird u. a. gefördert

von der Vertical Stiftung, der

Edmund Siemers-Stiftung, der

Deutsche Postcode Lotterie und

der BKK VBU Familienherz e. V.

www.kulturisten-hoch2.de

Der Rissener Mufflon-Widder fühlte sich auch zwischen Damhirschen wohl – jetzt durfte er zu seinen

Artgenossen ins Erzgebirge ziehen uns soll dort für Nachwuchs sorgen

Foto: Delling/Bezirk Alona

Mufflon zieht ins Erzgebirge

Altonaer »Jung« sorgt dort für Nachwuchs | Konrad Matzen

Sie werden so schnell er -

wach sen! Ein junger Muff -

lon-Widder aus dem Wild -

gehege Klövensteen hat

jetzt seine Reise in die

Ferne angetreten. Das Tier zieht

in den Natur- und Wildpark

Waschleithe im Erzgebirge –

um dort künftig für Nachwuchs

zu sorgen.

Der junge Widder wurde im

April 2019 im Wildgehege ge -

boren und hat dort seitdem im

Familienverband der „Klöven-

steener Herde“ in Wohnge -

mein schaft mit den Dam hir -

schen gelebt. Nun ist er alt

genug, um eigene Wege zu

gehen und selbst für Nach -

wuchs zu sorgen.

Im Erzgebirge warten bereits

sechs Weibchen auf ihren

Artgenossen. Da bei den Wild -

schafen zurzeit die Paarungs -

RISSEN

zeit beginnt, könnten bereits im

April die ersten kleinen Muff -

lons mit Klövensteener Wur -

zeln die sächsischen Tier park -

besucher erfreuen.

Hintergrund: Derartige Tier ab -

gaben bzw. -tausche finden

regelmäßig statt, um Inzucht zu

vermeiden und die Tierpo pu -

lation in allen Zoos gesund und

genetisch möglichst divers zu

halten. Unter anderem dafür ist

das Wildgehege Klövensteen

Mitglied in verschiedenen Zoo -

verbänden wie dem Deutschen-

Wildgehege-Verband e.V., über

welchen es zentrale Register

darüber gibt, welcher Park

gerade bestimmte Tiere abzugeben

hat oder welche sucht.

Mufflons waren ursprünglich

nur auf den Mittelmeerinseln

Korsika und Sardinien verbreitet,

sind heute aber überall in

Europa heimisch. Europäische

Mufflons werden bis zu 55 Kilo

schwer, die weiblichen Schafe

bis zu 40 Kilo. Die Widder tragen

schneckenförmig eingedrehte

Hörner bis zu 80 cm

Länge.

Mufflons bilden meist kleine

Rudel mit einem älteren Schaf

als Leittier. Widder bilden

außerhalb der Brunftzeit im

Winter oft eigene Verbände.

Dann kämpfen sie um die

Schafe, vor allem mit gegenseitigen

Rammstößen der eingedrehten

Hörner, um die Kon -

kur renten abzudrängen.

1953 war der Bestand der

Muff lons auf Korsika und Sar -

dinien bis auf 180 Mufflons

zurück gegangen, mittlerweile

wurden allein auf diesen Inseln

über 6.000 Tiere gezählt.

Abrax Kadabrax profitiert von NDR-Aktion

»Hand in Hand für Norddeutschland«

Unterstützung in der Coro -

na-Pandemie: Im Vorfeld

der NDR Benefizaktion

„Hand in Hand für Nord -

deutschland“ war ein NDR

Fernsehteam des „Hamburg

Journals“ im Zirkus ABRAX

KADABRAX im Osdorfer Born

zu Gast. Vor Ort drehte es einen

Beitrag über das sozial-kulturelle

Angebot, das der Zirkus

bietet. Dabei sprach das Team

mit Initiatorinnen und Init -

iatoren des Projekts sowie mit

teilnehmenden Kindern und

Jugendlichen.

Soziale Einrichtungen und

pädagogische Projekte sind von

den Maßnahmen zur Ein däm -

mung des Coronavirus stark

betroffen. Auch der Zirkus

ABRAX KADABRAX musste

sein Team vergrößern, weitere

Zelte errichten und zusätzliche

OSDORF

Mo – Fr: 08.00 –18.30 Uhr

Samstag: 08.00 –16.00 Uhr

Sonntag: 10.00 –12.00 Uhr

Sanitärcontainer installieren,

um den Hygieneanforderungen

gerecht zu werden – wofür er

auf Spenden angewiesen ist.

Die Aufrechterhaltung des sozial-

und kulturpädagogischen

Projekts ist während der Co ro -

na-Pandemie besonders wichtig,

da für viele Familien die

aktuelle Situation eine besondere

Herausforderung darstellt.

Der Zirkus versteht sich dabei

als ein Angebot gegen soziale

Isolation, Informationsmangel

und Vernachlässigung. Rund

200 Kinder und Jugendliche

nutzen das Projekt, in dem

gemeinsam Aufgaben gelöst,

Ziele gesetzt und gruppendynamische

Prozesse erlebt werden.

Der Bericht über das Projekt ist

innerhalb des Aktionszeitraums

der Benefizaktion im „Hamburg

Journal“ des NDR Fernsehens

zu sehen.

Partner der diesjährigen NDR

Benefizaktion sind die Koo pe -

rationen des Diakonischen

Werkes und der Caritas ver -

bände im Norden. Unter dem

Motto „Hand in Hand für

Norddeutschland: Corona-Hilfe

– gemeinsam für den Norden“

informieren alle NDR Hörfunkund

Fernsehprogramme sowie

NDR.de bis Freitag, 11. De -

zember, über Menschen, die

durch die Corona-Pandemie

ganz besonders in Not geraten

sind, und stellen Projekte der

Diakonie und Caritas vor.

Darüber hinaus ruft der NDR zu

Spenden auf.

Für die Benefizaktion ist bei der

Bank für Sozialwirtschaft ein

Spendenkonto eingerichtet

(IBAN: DE77 201 205 200 300

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OTHMARSCHEN

RISSEN

ALTONA

4 • DorfStadtZeitung 17/2020 • 10.12.2020 Elbvororte

ANZEIGEN

Jugendliche stellen

Weichen für ihr Europa

Drei Wochen vor dem Ende

der Deutschen EU- Rats -

präsidentschaft und drei

Wochen bevor Großbritan -

nien endgültig die EU verlässt

werden sich 100 Schü -

lerinnen und Schüler aus

ganz Deutschland zum

Thema „Europa“ zu Wort melden

und Lösungen auf die

aktuellen europäischen Pro ble -

me geben.

Das Othmarscher Gymnasium

Christianeum hat dieses Jahr

die besondere Gelegenheit, die

Hansestadt im politischen Plan -

spiel als einzige Schule in ganz

Hamburg zu vertreten. Beim

Model Europa-Parlament (MEP)

handelt es sich um eine Simu -

lation, in der mehrere Gruppen

ausgewählter Schüler aus allen

Bundesländern zu sammenkommen,

um das Euro pa Parlament

zu simulieren.

Gerade in Corona-Zeiten ist es

wichtig, dass sich Schülerinnen

auch online in Europa einmischen.

Zudem geraten derzeit

demokratische Grundsätze und

Werte wie Meinungsfreiheit

von verschiedenen Seiten unter

Druck. Krisen wie die Pandemie

kennen keine Grenzen. Daher

sollte man schon in jungen

Jahren lernen, grenzüberschreitend

zu denken und zu handeln.

Dieses Jahr ist beim MEP vieles

anders: Die Jugendlichen werden

zwar auch als Vertreter

ihres Bundeslandes für ein paar

Tage zu „Mitgliedern des Euro -

päischen Parlaments“. Aller -

dings nicht wie sonst in Berlin

und im Bundesrat, sondern von

zu Hause aus auf den gängigen

Online- Plattformen. Ohne reisen

zu müssen werden sie ge -

meinsam in ihren Ausschüssen

Lösungen für wichtige Heraus -

forderungen des Kontinents

erarbeiten und mit echten

Politikern diskutieren, darunter

mit der Vizepräsidentin des

Europäischen Parlaments Kata -

rina Barley am Freitag, den 11.

Dezember um 15 Uhr.

„Wir sind der Überzeugung,

dass Europa mehr auf die

Jugend hören sollte, denn sie ist

ein zuverlässiger Seismograf

für sozialen Wandel. Heute

müssen wir alle die Weichen

richtig stellen, damit wir auch

in Zukunft in einem sicheren

und jugendgerechten Europa

leben können“, meint Til Mon -

heim, Delegationsführer der

Schüler gruppe am Christia -

neum.

Wie in der echten Politik geht

es beim MEP um wichtige Fra -

gen wie Klima- und Flücht -

lingskrise, EU-Sozialpolitik und

die Sicherung des Friedens. Die

Jugendlichen sollen sich dabei

aber keinen Sachzwängen und

Koalitionsabsprachen unterwerfen,

sondern visionärer sein

und die besten Lösungen für

Europa finden. Und das geht

unserer Ansicht nach am

besten spielerisch durch die

Methode Learning by doing.

Die vom EU-Programm Eras -

mus+ geförderte Simulation ist

dabei mehr als nur ein Spiel:

Die von den Jugendlichen erarbeiteten

Resolutionen werden

nämlich in den europäischen

Politikprozess eingespeist. Als

Teil des europaweiten Dialogs

der Politik mit der Jugend können

sich die Teilnehmenden

somit tatsächlich politisch mit

ihren Anliegen in Brüssel

Gehör verschaffen.

Mit Spannung wird die Dis kus -

sion mit der Europaab geord ne -

ten Katarina Barley erwartet.

Sie wurde erst im Juni 2019

neu ins Europaparlament ge -

wählt und hat mit ihrer deutschen

und britischen Staats -

bürgerschaft eine echte grenz -

üerschreitende Biografie und

Die Hamburger Schüler-Delegation repräsentiert Portual

einen sehr persönlichen Blick

auf Europa.

Die Hansestadt Hamburg vertreten

bei dieser Diskussion drei

ambitionierte Schülerinnen und

drei Schüler des humanistischen

Gymnasiums Christia ne -

um. Mit fundierten Ansichten

zu aktuellen europapolitischen

Problemstellungen wie Wirt -

schaftsentwicklung, Energie -

politik, Integration und Ökolo -

gie werden sie die Diskussion

beleben. In diesem Zusammen -

hang hat Hamburg die Ehre,

das EU-Mitgliedsland Portugal

in der diesjährigen hitzigen

Debatte zu repräsentieren. Nach

einer umfassenden Vorberei -

tung fühlen sich die Hamburger

Delegierten in diesem Jahr,

welches doch so viele vergessen

wollen, gewappnet, die drängenden

Fragen der Zeit zu diskutieren.

Als zusätzliche Motivation

winkt den jungen Abgeord ne -

ten die internationale Politik -

bühne: Zwanzig überzeugende

Redner dürfen – sobald der

Corona-Virus es wieder erlaubt

– an einer internationalen EU-

Parlamentssimulation in einer

europäischen Hauptstadt teilnehmen.

2021 soll es dabei

nach Bukarest und Dublin

gehen.

www.christianeum.org

Foto: PR

Bund gibt 2,8 Mio. Euro für St. Trinitatis

Dahstuhl rostet: Kirchengemeinde investiert insgesamt über 5 Mio Euro in Sanierung

Die Hauptkirche St. Trini -

tatis erhält in den nächsten

Jahren knapp 2,8 Millionen

Euro für die Sanierung und

Restaurierung aus Bundes -

mitteln. Der Beschluss des

Haus haltsausschusses des Deut -

schen Bundestages im Zuge der

sogenannten Bereinigungs sit -

zung hat dieses gute Ergebnis

erbracht. Eingesetzt hatten sich

dafür die Hamburger Bundes -

tags abgeordneten von CDU und

SPD.

Marcus Weinberg, Altonaer

Bundestagsabgeordneter der

CDU würdigte seinen Partei -

kollegen Rüdiger Kruse, der

sich im Haushaltsausschuss für

St. Trinitatis einsetzte und

sagte: „Die Finanzierung der

Sa nierung der Kirche ist eine

Riesensache für die St. Trini ta -

tis-Kirche, die Kirchengemeinde

und ganz Altona. Dafür haben

wir uns in der Koalition ge -

meinsam eingesetzt. Die St.

Trinitatis-Kirche ist eines der

wenigen Gebäude, die aus dem

historischen Stadtzentrum Al -

tonas noch erhalten ist. Sie

wird in neuem Glanz erstrahlen

und als Eingangstor nach

Altona das Stadtbild weiterhin

prägen. Für die Menschen insbesondere

aus Neu-Altona ist

die Kirche im Kontext mit dem

Grünzug ein wichtiger Rück -

zugsort, der in dieser einmaligen

Verbindung erhalten bleiben

muss. Insbesondere mit Blick

auf die politisch, kulturelle

Historie Altonas als eigenständige

Stadt symbolisiert sie Un -

abhängigkeit, Toleranz, Vielfalt

und eine gewisse Eigen wil lig -

keit, die auch Altona selbst

auszeichnet. Die Sanierung der

Für die Verantwortlichen

und Amateur-Schauspieler

der Volksspielbühne Rissen

(VBR) war es ein schlimmes

Jahr. Noch im September

versuchten die Akteure in

Kleinstgruppen zu proben, um

ihr Hobby mit einer Art Wan -

del-Theater doch noch durch

die Corona-Pandemie zu retten.

Dann kam das Amtateur the a -

ter-Probenverbot...

Und auch sonst läuft es eher

schlecht: Seit schon fast 10

Jahren versucht der Verein ge -

meinsam mit der Grundschule

am Iserbarg und Lokalpo liti -

kern, einen Aufzug für die Aula

im ersten Stock zu bekommen,

damit auch ältere Menschen

und Besucher mit Gehbe hin -

derung barrierefrei die Vor -

stellungen der Theatertruppe

besuchen kann.

Schulbau Hamburg hatte

bereits entsprechende Mittel

bereitgestellt, das Bezirksamt

hat dem Bauantrag dann

jedoch widersprochen. Begrün -

det wurde dies mit dem Schutz

von Bäumen und Sträuchern.

Der Hauptausschuss der Be -

zirksversammlung beschloss

nun auf Antrag der SPD-Frak -

tion, einen runden Tisch einzuberufen,

um gemeinsam mit

allen Akteuren eine standortgerechte

Lösung zu finden.

Henrik Strate SPD-Abgeord -

St. Trinitatis Altona Foto: Wolfgang Pehlemann, erweiterte Lizenz CC-by-sa V. 3.0

St. Trinitatis Kirche ist für

mich ganz persönlich ein Her -

zensprojekt, da ich hier getauft

und konfirmiert wurde. Als

Altonaer ist man stolz auf diese

Kirche - im religiösen und kulturellen

wie im architektonischen

Sinne!“

Die Hauptkirche St. Trinitatis

war die erste evangelischlutherische

Kirche in Altona

und befindet sich in Sichtweite

des Michels. Sie wurde 1649/50

in der Zeit der dänischen Herr -

schaft über Altona gebaut und

prägt seitdem das Stadtbild.

Die Kirche ist eines der wenigen

Gebäude, das aus dem

historischen Zentrum der Stadt

Altona noch erhalten ist. Sie

befand sich früher in einer

neter aus Rissen: „Die gute

Nach richt zuerst: Wir freuen

uns über das positive Signal

von Schulbau Hamburg. Die

Finanzierung der Aufzugs an -

lage für die Aula Iserbarg steht.

Jetzt müssen wir dranbleiben.

Die Bezirksamtsleiterin ist nun

gefordert, schnell mit allen

beteiligten Akteuren – dem

Dezernat Wirtschaft, Bauen

und Umwelt, Schulbau Ham -

burg, der Schule Iserbarg und

der Volksspielbühne Rissen –

einen Gesprächstermin zu organisieren.

Ziel dieses Gespräches

muss es sein eine standortgerechte

Lösung für die Schaffung

einer barrierefreien Aula am

Iserbarg zu ermöglichen. Hier

geht aus meiner Sicht im

Zweifel Barrierefreiheit auch

engen Wohnbebauung, direkt

gegenüber dem alten Altonaer

Rathaus. Am 11. Januar 1933,

drei Wochen vor der Macht -

ergreifung der Nazis, verlasen

die Pastoren in der St. Tri ni -

tatiskirche das „Altonaer Be -

kenntnis“ gegen die Gefahren

des aufkommenden National so -

zialismus.

Die Kirche wurde wie das ge -

samte Altonaer Zentrum durch

die alliierten Bombenangriffe

der Operation Gomorrha im

Juli 1943 fast vollständig zerstört.

Die barocke Innenaus -

stattung ging verloren. Le dig -

lich die Außenmauern und der

Turmstumpf der Kirche blieben

stehen.

Der Wiederaufbau der Kirche

vor dem Erhalt einzelner Bäu -

me und Sträucher.“

Auch der erste Vorsitzende der

Volksspielbühne, Thorsten

Junge, ist für eine Besprechung

auf Augenhöhe: „Bei dem vielen

Hin- und Her hat man

manchmal das Gefühl, der

Aufzug ist gar nicht gewollt“.

Dieser Eindruck könnte bei

einer gemeinsamen Bespre -

chung der Lage beseitigt werden.

„Wir haben einen eigenen

Vorschlag vorgelegt, der nicht

nur im Einklang mit den räumlichen

Gegebenheiten und dem

Naturschutz ist, sondern gleichzeitig

auch noch billiger als die

jetzt von Schulbau Hamburg

vor geschlagene Lösung!“ erklärt

Junge.

nach dem Krieg erfolgte in den

60er Jahren. Der Innenraum

wur de zeitlos schlicht und

modern gestaltet. Es dominieren

das in einem warmen rot

gehaltene Gestühl und der

ebenso ausgestaltete Altarraum

der Kirche.

Das fast sechzig Jahre alte

Kirchengebäude hat in den vergangenen

Jahrzehnten Schäden

erlitten. Das gilt insbesondere

für das Mauerwerk, das an

Ziegeln und Mörteln zahlreiche

schadhafte Stellen aufweist.

Auch das Kirchendach, Regen -

rinnen sowie Entwässerungs -

grundleitungen müssen dringend

erneuert werden. Die

Stahl konstruktion des Dach -

stuhls und der Turmaufbauten

leiden unter Rost und müssen

Korrosionsschutzmaßnahmen

unterzogen werden.

Von zentraler Bedeutung für

die Kirche ist die Kleuker-Orgel

von 1971 mit ihren 3417 Pfei -

fen. Auch sie ist nach einem

halben Jahrhundert der Nut -

zung schadhaft und bedarf

einer Revision.

Die notwendigen Reparatur -

maß nahmen an der St. Trini -

tatiskirche kosten insgesamt

5,485 Millionen Euro. Mithilfe

der nun bewilligten Gelder des

Deutschen Bundestages können

sie durchgeführt werden.

Matthias Bartke, SPD-Ab -

geordneter aus Altona ist überzeugt:

„Mit der Sanierung sorgt

der Bund auch dafür, dass die

sehr lebendige Gemeindearbeit

von St. Trinitatis auch in Zu -

kunft eine Heimat hat. Die Ge -

meinde lebt den Geist Altonas:

Weltoffen, tolerant und gastfreundlich.“

Kommt Fahrstuhl für Rissener Theater?

Hauptausschuss beschließt: Runder Tisch im Bezirk soll doch noch eine Lösung bringen | Markus Krohn

Masken tragen die Mitglieder der VBR auf der Bühne gerne –

derzeit besteht allerdings ein Probenverbot

Foto: PR/VBR

Die Aula der Schule Iserbarg in

Rissen ist seit Jahrzehnten

Spielstätte der Volksspielbühne

Rissen e.V., die als niederdeutsches

Volkstheater weit über

die Grenzen von Stadtteil,

Bezirk und Stadt bekannt ist.

Seit vielen Jahren setzt sich der

Verein mit Unterstützung der

Bezirkspolitik für eine Auf -

zugs anlage am Gebäude ein,

um die Barrierefreiheit für das

Volkstheater sicherzustellen.

Zudem würde eine Aufzugs an -

lage auch bei Schulveran stal -

tungen und anderen öffentlichen

Veranstaltungen eine

Barrierefreiheit sicherstellen.

Nachdem die Finanzierung der

Aufzugsanlage nun durch

Schul bau Hamburg sichergestellt

ist stellt sich das Be -

zirksamt quer. Begründet wird

die Verweigerungshaltung da -

mit, dass der Bebauungsplan die

vorgesehene Fläche für den Bau

der Aufzugsanlage als „Flä che

zum Erhalt von Bäumen und

Sträuchern“ vorsieht.

Aus Sicht der SPD-Fraktion ist

jetzt die Bezirksamtsleiterin

gefragt, sich des Themas anzunehmen

und Gespräche zu

führen. Noch ist die Ge sprächs -

runde nicht einmal terminiert.

Im Januar 2021 wird Strate im

Hauptausschuss nach dem

Sachstand fragen, das hat er

bereits angekündigt.


Die Hamburger Sparkasse im Westen

wünscht Ihnen frohe Weihnachten!

Die Haspa im Westen sagt Danke für Ihre Treue in 2020

und wünscht einen optimistischen Start ins neue Jahr!

Wir bleiben in Ihrer Nähe – digital und persönlich.

Almut Heins,

Filialdirektorin Othmarschen

Laura Rabe,

Filialdirektorin Nienstedten

Eltje Reimers-Booms,

Filialdirektorin Iserbrook

Kristina Reymann,

Gewerbekundendirektorin West

Daniel Malzahn,

Filialdirektor Rissen

Thomas Sobania,

Filialdirektor Blankenese

Alexander Lühdorff,

Filialdirektor EEZ/Osdorf

Carsten Hopf,

Firmenkundendirektor West

www.haspa.de


6 • DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020 Elbvororte

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Ihre Verbundenheit mit der

Region macht die Ham -

burger Sparkasse (Haspa)

unter anderem durch die

Unterstützung von mehr als

500 gemeinnützigen Orga -

nisationen in und um Ham -

burg besonders deutlich. Über

1.600 Euro Fördermittel aus

dem Haspa LotterieSparen

konnte sich jetzt auch die

Dockenhudener Turnerschaft

von 1896 e.V. freuen. „Das Geld

wird eingesetzt für die Er -

neuerung des Eingangsbe rei ches

mit Wärmeschutzver gla sung“,

gab Wolfgang Domann, Vor -

stands vorsitzender, be kannt. Er

dankte Tobias Kru pinski (Ge-

wer bekundenberater) und Tho -

mas Sobania (Filialleiter Haspa

Blankenese) für die großartige

Unterstützung.

„Beim LotterieSparen wird mit

einem Schritt dreimal etwas

bewegt: Sparen, helfen und

gewinnen. Es ist ganz einfach

und bequem, ein Mitglied unserer

Gemeinschaft ‚Gut für

Hamburg‘ zu werden“, betont

ELBVORORTE BLANKENESE

BLANKENESE

Die erneute Stilllegung des

Vereins- und Spielbetriebs

Anfang November hat auch

die Aktivitäten der Schach -

vereinigung Blankenese

getroffen. Die Punktspiele

zur Hamburger Mann -

schafts meisterschaft wurden

abgebrochen. Doch der vereinsinterne

Sport lebt weiter. Auf

dem Schachprogramm „Lichess“

hat sich der Verein einen virtuellen

Spielraum für alle Mit -

glieder geschaffen.

Aktuell werden auf diesem

System die Partien zur diesjährigen

Vereinsmeisterschaft

absolviert. Bereits im Sommer

wurde „online“ die Senioren -

mei sterschaft mit großem

Erfolg veranstaltet. Traditio -

neller Abschluss eines Vereins -

Haspa unterstützt Sport in Krise

Dockenhudener Turnerschaft erhält Geld für Wärmeschutzverglasung | Konrad Matzen

Sobania. Die Teilnehmer spielen

jeden Monat ein oder mehrere

Lose für je fünf Euro.

jah res bildet stets die Blitz mei -

sterschaft (Bedenkzeit 5 Mi -

nuten pro Spieler und Partie),

natürlich erneut am Computer.

Seit gut zwei Jahren trainiert

ein in Hamburg lebender bulgarischer

Schachgroßmeister

die talentiertesten Jugendlichen

des Vereins. Auch dieser ni -

veau volle Unterricht läuft via

Skype unverändert weiter.

Im Gegensatz zu vielen anderen

Sportarten kann Schach somit

auch unter erschwerten Coro -

na bedingungen gelebt werden.

Sehr recht kommt da eine

Spende der Hamburger Spar -

kasse aus den Fördermitteln des

LotterieSparens. Mit einem

Spendenbetrag von 500 Euro

ist es dem Verein möglich ein

„DGT Bluetooth Schachbrett“

Hiervon werden vier Euro

gespart und 25 Cent fließen

direkt an einen guten Zweck.

anzuschaffen. Von diesem Brett

aus können die Züge und die

Spielzeit einer Partie direkt ins

Internet übertragen werden. Bei

größeren Turnieren, wie z.B.

dem Blankeneser Schachopen,

Schach: Eine Sportart wird in Corona-Zeiten digital

Nachdem der »Lockdown

light« in die Verlängerung

ging, sind auch die Sport -

vereine und Fitness-Studios

weiterhin geschlossen. Mög -

licherweise ist auch der 10.

Januar 2021 noch nicht das

Ende der Schließungen. Nach

derzeitiger Lage ist von längerfristigen

Einschränkungen auszugehen.

Die Sportvereine und Freizeit -

sporteinrichtungen reagieren in

der Krise ähnlich: Sie versuchen,

die Mitglieder mit Videound

Online-Angeboten fit zu

Jochen Supper Kassenwart, Thomas Sobania Haspa-Filialleiter, Eike Stockdreher Geschäftsführerin,

Wolfgang Domann 1. Vorsitzender, Tobias Krupinski, Gewerbekundenberater mit dem Scheck Foto: PR

Online fit durch den Winter

Sportvereine und Fitness-Studio trotzdem dem Lockdown | Konrad Matzen

Sportliches Web-Angebot von Komet Blankenese

halten: „Es gibt mittlerweile

genügend Untersuchungen, die

belegen, wie wichtig Kraft- und

Ausdauertraining für das

Immunsystem sind. Und gerade

das Krafttraining spielt hier,

neben der Ernährung, eine

wichtige Rolle“, fasst Ralf

Trierweiler vom juka dojo

Fitnessclub in Nienstedten

zusammen.

Foto: Screenshot

Der Rissener SV lässt für seine

Mitglieder das Licht an. Als

Zeichen für das kommende

Jahr, das die Mitglieder wieder

zusammen bringen möge. So

SchVgg Blankenese-Vorsitzender Alfred Manke (links) nimmt

einen Scheck von Thomas Sobania (Haspa) entgegen

Foto: PR

steht es auf der Homepage des

westlichsten Hamburger Sport -

vereins. Der Vorstand bedankt

sich bei den Mitgliedern für die

Vereinstreue, denn auch ge m-

einnützige Vereine sind auf die

Mitgliedsbeiträge angewiesen,

um nach der Krise wieder

durchstarten zu können.

Fast alle Vorstände appellieren

an ihre Mitglieder, nicht zu

kündigen, sondern die weitere

Entwicklung abzuwarten. Für

Mitglieder mit wirtschaftlichen

Schwierigkeiten bieten sie individuelle

Lösungen an.

Wer sich trotz Lockdowns fit

halten möchte, findet auf den

Websites der Vereine, Tanz -

schulen und Fitness-Studios

Links zu den Online-Ange -

boten. Diese sind teilweise auch

offen für Neugierige, die sich

einmal bei den Studios informieren

möchten. Eine gute

Gelegenheit, sich im Hambur -

ger Westen zu orientieren!

Die DorfStadt-Redaktion hat

auf ihrer Internet-Seite interessante

Links zu Video-Ange -

boten zusammengetragen. Viel

Spaß bei der Bewegung.

www.dorfstadt.de/fitness

ein wichtiges Angebot.

„Auch erweiterte Trainings -

mög lichkeiten für unsere

Jugendlichen werden so ermöglicht“,

freut sich der 1. Vor sit -

zende Alfred Manke. „Der

Kunstrasenplätze sind für

Sportplätze mittlerweile

erste Wahl: Sie sind bei

jeder Witterung bespielbar,

langlebig und pflegeleicht.

Auch in Hamburg und im

Bezirk Altona kommen deshalb

jedes Jahr neue Kunst -

rasenplätze dazu. Dabei darf

der Umweltschutz nicht zu kurz

kommen. Mittlerweile gibt es

mehrere Anbieter, die sich auf

die Produktion von CO 2 -neutralen

Kunstrasen spezialisiert

haben.

Unter anderem gibt es Anbieter,

die die Kunstrasenfasern zu 70

Prozent aus biobasiertem PE-

Kunststoff herstellen. Diese

wird aus dem nachwachsenden

Rohstoff Zuckerrohr gewonnen.

In Niedersachsen werden be -

reits CO 2 -neutrale Kunstrasen -

plätze hergestellt.

Wer mehr Gutes tun und seine

Gewinnchancen erhöhen möchte,

spielt zehn Lose mit verschie

denen Endziffern. Auf

diese Weise gewinnt er jeden

Monat mindestens drei Euro.

„Mit den Fördermitteln werden

ganz gezielt lokale Projekte in

den Bereichen Soziales, Bil -

dung, Kultur, Sport und Um -

welt gefördert“, erläutert Soba -

nia. „Das Haspa LotterieSparen

ist ein schönes Beispiel dafür,

wie man schon mit wenig Geld

sich und anderen eine Freude

machen und viel Gutes für

Projekte vor der eigenen

Haustür tun kann.“

Am LotterieSparen kann man

in jeder Haspa-Filiale oder

online unter haspa.de/lotteriesparen

teilnehmen.

Dockenhudener

Turnerschaft von 1896 e.V.

Schenefelder Landstr. 87a

Tel.: 870 22 72

www.dotu-sport.de

Preis eines solchen Schach -

bretts entspricht in etwa der

Spendensumme“. Er dankte

Thomas Sobania, Filialleiter

der HASPA Blankenese, für

diese großartige Unterstützung.

„Anschaffungen in dieser Grö -

ßenordnung sind aus dem normalen

Vereinsbudget kaum zu

realisieren“.

Mit dem LotterieSparen der

HASPA werden Fördermittel

generiert, mit denen gezielt

Projekte u.a. in den Bereichen

Bildung, Kultur, Sport und

Umwelt unterstützt werden.

SchVgg Blankenese

im Lise-Meitner-Gymnasium

Knabeweg 3

www.schach-blankenese.de

CDU will kohlendioxidarme

Kunstrasenplätze

ELBVORORTE

Die CDU-Fraktion Altona hat

sich erfolgreich mit einem

dringlichen Antrag in der

Bezirksversammlung dafür eingesetzt,

dass in Hamburg und

in Altona ab sofort ausschließlich

CO 2 -neutraler Kunstrasen

genutzt wird. Darüber hinaus

soll ein Anreizsystem implementiert

werden, über das

Vereine Zuschüsse für vorbildliche

Klimaschutzprojekte im

Sport erhalten können.

„Es ist in unserer Verantwor -

tung, dafür zu sorgen, dass

Um weltschutz und Sport zu -

sammenpassen und eine entscheidende

Rolle spielen. Im

Falle der Kunstrasenplätze gibt

es hierfür pragmatische Lösun -

gen und Alternativen, die wir in

Altona auch schnellstmöglich

nutzen wollen. Wir freuen uns

über die große Zustimmung der

anderen Fraktionen für unseren

Antrag“, so Bernd Hessel -

schwerdt, sportpolitischer

Spre cher der Altonaer CDU-

Fraktion.

ELBVORORTE

SPD fordert »Altonaer

Solidaritäts-preis«

Die SPD-Fraktion Altona

setzt sich dafür ein, zu -

künftig einen „Altonaer

Soli daritätspreis“ zu vergeben.

Als denkbare Preis trä -

ger kommen dabei unter

anderem Nachbarschafts -

projekte, Inklusionsprojekte

oder Begegnungsprojekte von

Alt und Jung in Frage. Ab 2021

soll der Sozialausschuss des

Bezirks den Preis in Höhe von

1.500 Euro verleihen.

NIENSTEDTEN

Adventsbummel

im Herzen

Auf den Nienstedtener Ad -

ventsbummel und sein

lebendiges Treiben müssen

alle Freunde in diesem Jahr

schweren Herzens verzichten.

Dicht gedrängt den

Weihnachtsklängen der

Schü ler zu lauschen, den Glüh -

wein mit Freunden zu genießen

und Bummeln entlang der

weihnachtlich geschmückten

Stände mit Kunsthandwerk, das

wird es nicht geben.

Gemeinsam mit den Nien sted -

tener Gewerbetreibenden möchte

der Veranstalter, die Benita

Quadflieg Stiftung, dennoch

ein klein bisschen Advents -

bummel-Freude vermitteln und

veranstaltet deshalb die Tom -

bola mit den goldenen Losen

zugunsten des Kinderhauses

Mignon auch in diesem Jahr.

Lose gibt es u.a. bei der Haspa-

Filiale bei der Apotheke im

Dorf, beim Backherz oder

Blumen Graaf in Nienstedten.

Musiker gesucht

Die ZARTINKA Zirkus-

Band sucht dringend neue

Musiker im Alter ab 12

Jahren. Geübt wird ab

Januar 2021 wöchentlich in

NIENSTEDTEN

der Rudolf-Steiner-Schule

Nienstedten. Im Som mer

wollen wir erste Schritte in die

Öffentlichkeit wagen. Es warten

vielfältige Erfahrungen, nette

Menschen und tolle Musik auf

Euch!

Wer Lust hat mitzumachen,

meldet sich bitte bei Kapell -

meister Kian Djalili per E-Mail:

mail@kiandjalili.de oder telefonisch

unter 0179 / 20 100 16.

Weitere Infos zu Zartinka unter

www.zartinka.de

Ausstellung im

Gemeindehaus

Wer möchte mehr erfahren

über die Geschichte des Na -

tional sozialismus in Blan -

kenese? Die dritte Aus -

BLANKENESE

stellung des För der kreises

über die Geschichte der

letzten 100 Jahre eröffnet

bald: Blankenese im National -

so zia lismus 1933 – 1939 Ent -

rech tung – Volksgemeinschaft

– Diktatur. Nach ihrer Macht -

über nahme begannen die

Nationalsozialisten mit dem

Umbau der Gesellschaft zu

einer als „Volksgemeinschaft“

propagierten Diktatur. Wie sah

diese konkret in den Elbge -

mein den aus? Wer waren ihre

Initiatoren, Un terstützer und

Gegner? Welche Wege boten

sich denen, die nicht zu ihr

gehören durften? Die Ant wor -

ten darauf gibt es ab 9. Januar

bis 14. Februar 2021 im Ge -

meindesaal, Müh len berger Weg

64A, (Mo bis Do 9 - 12 Uhr und

15 - 17 Uhr / Fr 9 - 12 Uhr).


Ein Ehepaar aus Hamburg

hat bei der Aktion Mensch-

Lotterie 100.000 Euro ge -

wonnen. Allein im letzten

Jahr schüttete die Sozial -

lot terie Gewinne im Wert

von rund 2,8 Millionen

Euro wöchentlich aus und

machte viele Gewinner in ganz

Deutsch land glücklich. Mit

ihrem Los ermöglichen sie alle

die Förderprojekte der Aktion

Mensch und tragen so dazu bei,

die Lebensbedingungen von

Menschen mit Behinderung

sowie Kindern und Jugend -

lichen zu verbessern.

Gewinner sind auch Menschen

mit Behinderung in Hamburg

und in den Elbvororten. Hier

hat die Aktion Mensch allein

im letzten Jahr viele soziale

Projekte mit rund 5,9 Millionen

Euro gefördert. Dazu zählen

kleine Förderaktionen, die

inklusive Begegnungen schaffen,

ebenso wie Inklusions -

betriebe oder Wohnprojekte.

Dort arbeiten und leben Men -

schen mit und ohne Behin de -

Elbvororte

rung zusammen auf Augen -

höhe.

Dazu gehört zum Beispiel das

wellcome-Angebot der kath.

Fa milienbildungsstätte Ham -

burg e.V. in Blankenese oder

das Projekt Inklusionsdialog,

ein inklusives Projektvorhaben

des Gehörlosenverbandes Ham -

burg (Othmarschen) zur För -

DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020 • 7

Hamburger Ehepaar gewinnt 100.000 € bei Aktion Mensch

Gewinner der Aktion Mensch vor allem gemeinnützige Einrichtungen. Auch Einrichtungen aus dem Hamburger Westen darunter | Markus Krohn

ELBVORORTE

derung des Bewusstseins und

der Wahrnehmung der Be -

dürfnisse sowohl von hörbehinderten,

gehörlosen, schwerhörigen

und ertaubten Men -

schen als auch Menschen mit

Mehrfachbehinderungen. Im

Mittelpunkt dieses Projektes

steht die Begegnung ziwschen

behinderten und nichtbehinderten

Menschen in der

Gesellschaft.

2020 gefördert wurde auch das

Förder-Projekt „Internet für

alle“ der Alphina gGmbH in

Bah renfeld. Für 230 Klien tin -

nen soll durch digitale Barrie -

re freiheit ein Zugang zu elektronischen

und sozialen Me -

dien ermöglicht werden.

Die DorfStadt-Zeitung wünscht allen Lesern,

Kunden und Geschäftspartnern:

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Wir sind Elbvororte.


BLANKENESE

BLANKENESE

OSDORF

8 • DorfStadtZeitung 17/2020 • 10.12.2020 Elbvororte

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Wie Reisen unser Zusammenleben verändern

Ein Gespräch mit TUI-Reisebüro-Leiter Christian Fischer | Markus Krohn

Die Reiselust der Deutschen

ist ungebrochen. Auch in

Pandemiezeiten zieht es die

Menschen aus den Elb vor -

orten in die Ferne. Dabei ist

die Frage nicht mehr: Kann

ich ein bestimmtes Hotel

buchen? Sondern: Was kann

ich überhaupt buchen?

Reisen bringt Menschen zu -

sammen, überall auf der Welt.

Für viele ist der Ortswechsel

wichtig, um abzuschalten, für

andere sogar notwendig, um

mit anderen zu kommunizieren,

beispielsweise für Geschäfts -

part ner, die ihre Projekte

absprechen wollen – national

wie international. Zoomkon fe -

renz hin, Skype-Telefonat her:

Virtuelle Zusammenkünfte

kön nen das persönliche Ge -

spräch nicht ersetzen. Das

haben durch die Pandemie-

Einschränkungen nicht nur

Unternehmer, sondern sogar

Schülerinnen und Schüler ge -

lernt: Persönliche und ge -

schäftliche Netzwerke funktionieren

nur drei- oder mehrdimensional,

wenn man auch die

Eindrücke aller Sinne einbeziehen

möchte.

„Der Druck ist im Moment

groß, wegzufahren“, weiß Chri -

stian Fischer, Büroleiter im

TUI-Reisebüro Orchideen an

der Elbchaussee in Blankenese.

Schon der Lockdown im Früh -

jahr brachte Reiselustige der

Elbvororte an den Rand der

Verzweiflung. Nach der schrittweisen

Öffnung im Mai waren

Ferienhäuser schnell überfüllt,

später nutzten die Blankeneser

wieder ihre eigenen Ferien do -

mizile, auch auf Mallorca und

in anderen Destinationen.

Mittlerweile sind die verfügbaren

Flugverbindungen und

Hotels weitgehend ausgebucht.

Reisebüro-Leiter Christian Fischer vor einer Fotografie, die einen Markt in Nairobi zeigt. Fotograf ist Michael Pulitzer.

Das liegt vor allem daran, dass

pandemiebedingt nicht alle

Wunschdestinationen zur Ver -

fügung stehen. Ohne größeren

Aufwand können Deutsche beispielsweise

derzeit nach Süd -

afrika oder Dubai reisen. Es ist

lediglich ein aktueller negativer

PCR-Test nachzuweisen. Auf -

wendiger ist ein Trip beispielsweise

nach Thailand. Dort müssen

sich Reisende nach Ankunft

aufgrund der äußerst strengen

Corona-Regeln in eine 14-tägige

Quarantäne begeben. Diese

besteht aus einem Aufenthalt in

einem Hotelzimmer inklusive

elektronischer Fußfessel…

Fischer, der mit seiner Frau

noch im Februar selbst in

Thailand unterwegs war und

sich in Bangkok über den Sinn

eines Maskenkaufs Gedanken

machte, bereut im Nachhinein,

dass er sich damals nicht schon

damit eingedeckt hatte.

Fischer, der als 2. Vor sit zender

der Blankenese Inter essen-Ge -

meinschaft e.V. mit seinen Vor -

standskollegen ein Netzwerk

verantwortet, weiß aus eigener

Erfahrung, wie wichtig

Unternehmer-Netz werke und

persönliche Kon takte sind. Für

ihn also kein Wunder, dass

seine Business-Kunden dringend

ihre Nieder lassungen auf

der ganzen Welt besuchen wollen.

Derzeit wieder eine ganz

besondere Her ausforderung...

Foto: Krohn

Er selbst hat in zahlreichen

Zoom-Konferenzen festgestellt,

wie wichtig die individuelle

Wahrnehmung der Menschen

in einem Raum ist. Mimik,

Gestik, Gerüche und der direkte

Blickkontakt fehlen im Video.

Auch das Verhalten der Video -

konferenz-Teilnehmer änderte

sich im Laufe der Zeit, bemerkt

Fischer. Nach und nach schalteten

die Hosts ihre Videobilder

ab, möglicherweise, weil sie

sich während der Konferenz

lieber auf dem heimischen Sofa

lümmelten als an einem aufgeräumten

Schreibtisch. Nicht

selten, dass sich einer der Teil -

nehmer zwischendurch gar

nicht an der Konferenz beteiligt,

sondern sich einen Kaffee

holt. Die Ergebnisse solcher

Besprechungen sind entsprechend

zu bewerten. Mal ganz

abgesehen von der sehr unterschiedlichen

technischen Qua -

lität der Verbindungen.

Trotz dieser durchaus positiven

Tendenzen im Reisemarkt wirken

sich die Markt-Konsoli die -

rung 2019 (Onlinevertrieb,

Pleite Thomas Cook…) und die

Pandemie 2020/21 verstärkend

auf den Strukturwandel in der

Reiseindustrie aus, davon ist

auch Christian Fischer überzeugt.

„Viele Anbieter werden

aufgrund der derzeitigen Ein -

schränkungen wohl aufgeben

müssen, dann wird sich der

Markt für Premiumanbieter

weiter etablieren“, meint der

Reiseexperte, „weil die starken,

die übrig bleiben, später den

Markt durch das bessere Um -

feld bestimmen werden“. Im

Klartext heißt das, dass der

Markt für günstige Pauschal -

reisen wohl kleiner, das Luxusund

Individualreisensegment

eher wichtiger werden wird.

TUI wird wohl von dieser Ent -

wicklung profitieren. Zunächst,

weil ehemalige Thomas Cook-

Kunden jetzt bei TUI buchen,

zudem investieren gerade jetzt

Investoren in einen seriösen

und zukunftsorientierten Kon -

zern. TUI setzt verstärkt auf

Fairness, Transparenz und

Nachhaltigkeit. Das kommt bei

den Kunden und Investoren gut

an.

Doch erstmal zittern Urlaubs -

hungrige im Hamburger We -

sten, ob sie bis zum Frühjahr

überhaupt noch verreisen können.

„Viele haben das Gefühl,

dass die Skisaison ohnehin

ausfällt“, fasst Fischer die

Verunsicherung zusammen, die

durch das ewige politische Hinund

Her entsteht. Für den

Sommer 2021 erwartet er, dass

sich die Deutschen zurück halten

werden und eher im eigenen

Land oder bei den europäischen

Nachbarn erholen wollen.

„Wenn der wirtschaftliche

Druck zunimmt und die staatliche

Unterstützung entfällt, werden

wir ohnehin schauen müssen,

wie viele sich Reisen noch

leisten können“, so Fischers

Einschätzung.

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Neue Kurse starten in der

Familienbildung Blankenese

Ab sofort können bei der

Familienbildung Blanke ne -

se rund 300 Kurse und

Veranstaltungen gebucht

werden, die im neuen Jahr

starten.

Das Programm im neuen

Haus der Evangelischen Fa mi -

lienbildung im Herzen von

Blan ke nese geht weit über die

Eltern-Kind-Angebote hinaus.

Nicht nur die Stärkung von

Eltern mit Kindern und Ju gend -

lichen mit anhaltender Angst,

Trauer, De pression, Selbstwertoder

Auf merksam keits proble -

men oder Gewaltfreier Kommu -

ni kation innerhalb der Familie

oder im Kollegenkreis stehen

auf dem Programm, sondern

auch Er wachsenen-Kurse, in

denen Eltern oder Nicht-Eltern

etwas für sich oder seinen

Körper tun kann. So bietet die

Familien bil dung Mal- und

Näh kurse sowie Gymnastik,

Rückenfit oder Stick Walking

an. Die Angebote finden ganz

oder teilweise draußen statt –

und dann bei jedem Wetter!

Eine probeweise Teilnahme an

den regelmäßigen Angeboten

ist jederzeit möglich. Die Babyund

Eltern-Kind-Kurse können

größtenteils (unter verschräften

Hygieneregeln) weite rlaufen.

Im Erwachsenenbereich bietet

die Familienbildung Online-

Alternativen.

Wer die kunterbunt und groß -

zügig ausgestatteten Räu me der

Familienbildung für eigene

Zwecke mieten möchte, ist

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Team der Familienbildung

berät Sie gerne!

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Große Kunsttombola im ELBE

Prominente und Nachwuchskünstler spenden ihre Kunstwerke, die Sie jetzt gewinnen können | K. Matzen

Die WanderGalerie im Elbe

Einkaufszentrum hat ge -

meinsam mit dem ELBE

eine Charityaktion zugunsten

der Radio Hamburg-

Aktion „Hörer helfen Kindern“

und der Budnianer Hilfe ins

Leben gerufen: Hamburgs größte

Kunst-Tombola. Bis zum 19.

Dezember wollen Babette Greif,

Geschäftsführerin der Wander

Ga lerie und Gerhard Löwe,

Center Manager des ELBE insgesamt

8.000 Lose zum Preis

von jeweils 5 Euro für den

guten Zweck verkaufen. Jede

Käuferin, jeder Käufer qualifiziert

sich mit dem Kauf für die

Teilnahme an der Verlosung um

eines der 62 exklusiven Kunst -

werke, die im Erdgeschoss des

Elbe Einkaufszentrums vor der

WanderGalerie ausgestellt sind

(Haupteingang, neben H&M).

Zusätzlich hat jeder Tombola-

Teilnehmer eine Chance, sofort

Shopping-Gutscheine im Ge -

samtwert von tausend Euro zu

gewinnen.

50 Künstler haben ihre Kunst -

werke für den guten Zweck zur

Verfügung gestellt. Darunter

Eröffnung der Kunsttombola mit Center-Manager Gerhard Löwe,

Constantin und Babette Greif von der WanderGalerie

Prominente wie Udo Linden -

berg, Ina Menzer, Stef fen

Henssler oder Cornelia Poletto,

aber auch lokale Künst lerinnen

RHH-Moderatorin Laura Winter zeigt ELBE Center-Manager

Gerhard Löwe ihr Kunstwerk, das ebenfalls verlost wird Fotos: Krohn

aus dem Ham burger Westen

wie Doris-Petra Grundwald,

Frederike Bradt müller und Mi -

riam Diezmann sowie Maren

Goericke.

Eröffnet wurde die Advents -

tombola letzte Woche von

Initiatorin Babette Greif mit

RHH-Moderatorin Laura Winter

und Janine Drynda, die die

Radio-Hamburg-Aktion vertritt,

sowie Liv Sachisthal von

der Hamburger Budnianer-Hilfe.

Die WanderGALERIE.com by

Greif Concept Management ist

eine Kunstplattform für Nach -

wuchskünstler und Kunst lieb -

haber, die Sie agiert onlineund

offline und hat ihre erste

Pop-Up Galerie im ELBE

Einkaufs zentrum am 1. August

eröffnet.

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DorfStadtZeitung 17/2020 • 10.12.2020 • 9

Welcome Back – Wir haben die Zeit genutzt!

Noch mehr Service und eine tolle Atmosphäre im Elbe-Einkaufszentrum | Markus Krohn

Auch während des Shut -

down im März 2020 wurden

im Elbe-Einkaufs zen -

trum die bereits begonnenen

Servicemaßnahmen

fer tiggestellt. In der gesamten

Zeit von Januar bis Juni lag

der Fokus der Umbaumaß -

nahmen auf der neugestalteten

Centermitte. Das Zentrum des

Elbe-Einkaufszentrums bietet

nun gemütliche Lounge-Be rei -

che, die die Besucher zum

Verweilen einladen.

Insgesamt wurden im Elbe-

Einkaufszentrum bereits im

März 2019 mit umfangreichen

Umbaumaßnahmen gestartet,

um das Serviceangebot und die

Aufenthaltsqualität für die

Kun den des Centers weiter zu

verbessern. Die Maßnahmen,

die in unterschiedlichen Be rei -

chen auf dem Weg der Kunden

durch das Center durchgeführt

wurden, sind jetzt abgeschlossen.

Sie basieren auf den Er -

gebnissen einer breit angelegten

Kundenumfrage und sind

individuell auf das Elbe-Ein -

kaufszentrum abgestimmt.

ELBVORORTE

Die neuen Lounges im Elbe – soo gemütlich!

Fotos: Elbe

Shopping von zuhause

Ein perfekter Centerbesuch

beginnt bereits von zu Hause

aus und hier können die

Kunden schon heute auf mehr

als 20 Shops unserer „Digital

Mall“ zugreifen. Die Produkte

der teilnehmenden Shops können

vorab online auf ihre

Verfügbarkeit geprüft und auf

Wunsch auch zur Abholung

reserviert werden.

Unsere beiden Parkhäuser mit

ihrem dynamischen Parkleit sy -

stem, erleichtern die Stell platz -

suche mit farbigen Leuchten.

Zudem sorgen eine verbesserte

Wegeführung, Beschilderung

und Farbgebung für eine bessere

Orientierung. Durch die neue

Verkehrsführung wurde ebenfalls

der allgemeine Verkehrs -

fluss verbessert, die ebenso zu

einer besseren Orientierung

und Parkplatzsuche unserer

Besucher beiträgt. Auch mit

den neuen Services, werden wir

unseren Besuchern weiterhin

die erste Stunde „kostenloses

Parken“ anbieten.

Schneller zum Ziel

Damit sich die Kunden im Elbe-

Einkaufszentrum mit seinen

180 Shops schnell zurechtfinden,

wurde auch die Beschi l -

derung im Center optimiert, um

so noch klarer über alle Ser -

vices im Center zu informieren.

Die Kundeninformation wurde

zusätzlich in frischem Design

erneuert.

Zu den verbesserten Relax-

Möglichkeiten zählen unter

anderem neue, hochwertige

Lounge-Bereiche mit komfortablen

Sitzmöbeln, stimmungsvoller

Beleuchtung und Lade -

stationen für Smartphones und

Tablets.

Die Kunden WC-Anlage wurde

rundum modernisiert und er -

hielt einen attraktiven Lobby-

Bereich.

Treffpunkt Elbe: Hier kann man sich wohl fühlen!

Ergänzend zum Betreuungs an -

gebot in unserem Kinder-Club

wurde für unsere jüngsten Gä -

ste die digitale Spielfläche im

1.OG erneuert. Zudem befindet

sich ebenfalls im 1. OG eine

neu gestaltete analoge Kinder -

spielfläche.

Ziel der Maßnahmen ist es,

noch stärker auf die individuellen

Wünsche und Bedürfnisse

unserer Kunden einzugehen

und den Kunden ein von

Anfang bis Ende positives

Einkaufserlebnis auf höchstem

Serviceniveau zu bieten.

„Vor unserer Markthalle im

Erdgeschoss haben wir im

zudem eine komfortable Cen -

terlounge errichtet“, erklärt

Center-Manager Gerhard Löwe.

Attraktive und individuell an -

gepasste Serviceangebote sind

entscheidend für den Erfolg

eines Shopping-Centers und

ein wichtiges Differen zie rungs -

merkmal gegenüber dem Wett -

bewerb – online wie offline.

Besonders in der heutigen Zeit

ist ein umfassendes Service -

angebot entscheidend für die

Einzigartigkeit und Positionie -

rung der Shopping-Center ge -

genüber dem Onlinemarkt. Für

uns ist es nun umso wichtiger,

unseren Besuchern ein einzigartiges

Shopping-Erlebnis zu

bieten – selbstverständlich un -

ter den vorgeschriebenen Hy -

gie nemaßnahmen der Stadt

Hamburg.

Die Sitzbereiche werden mehrmals

täglich von unseren Rei -

nigungskräften gereinigt, Ab -

Das neue Wohnzimmer des

Elbe Einkaufszentrums Foto: Elbe

standshalter auf den Loungen

sorgen für den nötigen Sicher -

heitsabstand und Hinweis schil -

der weisen auf die Einhaltung

der Regeln hin. Eine Einbahn -

straßenregelung in der Laden -

straße sorgt zudem für geregelte

Laufwege unserer Besucher.

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Foto: Elbe

Helle und freundliche Atmosphäre im Elbe

Foto: Elbe


RISSEN

ISERBROOK

ELBVORORTE

BLANKENESE

10 • DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020 Wirtschaft

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Wuschelkopf dankt allen

Kunden für die Treue!

Ein Lichtblick in Novem -

ber- und Coronatagen: Das

Team des Rissener Friseurs

Wuschelkopf ist immer

fröh lich und erfüllt noch

bis Weihnachten nach Termin -

vereinbarung möglichst alle

Ihre Kundenwünsche. „Wir sind

froh, weiterhin für unsere Kun -

den da sein zu dürfen“, betont

Friseurmeister Frank Steffens

und bedankt sich bei ihnen für

die Treue auch in Zeiten der

Pandemie. Die Friseure sind

dankbar für den Zuspruch und

verständnisvolle Kunden sowie

für die aktuellen Einschrän -

kungen beim Friseurbesuch.

Für die Feiertage wünschen

Anja Will, Teresa Brandt, Li -

ane Hartwigsen und natürlich

Frank Steffens alles Gute.

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Frank Steffens, Teresa Brandt, Liane Hartwigsen und Anja Will

freuen sich auf frische Frisuren

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Gleichzeitig wünschen die Wu -

schelkopf-Friseure einen guten

und gesunden Start ins neue

Jahr. Achtung: Heiligabend und

Silvester gönnt sich das Team

eine Pause und der Friseursalon

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Weihnachtlich soll es sein –

warm, heimelig, menschlich...

manchmal ist das in

diesem Jahr nicht möglich

oder muss virtuell, erfolgen,

also online.

Backen kann man allerdings

nicht online. Das musste

auch Bäckermeister Dirk Han -

sen spüren, der der Nachfrage

in diesem Jahr kaum nachkommen

kann, zumal Krank heits -

fälle und Vorsichtsmaßnahmen

in der Backstube die Produk -

tion der Handwerksbäckerei

behindern. So konnte er in diesem

Jahr erstmals kein Advents-

Stollengeschenk an seine treuen

Stammkunden verteilen.

Weihnachtlich gibt sich das

Gymnasium Blankenese. Für

Schüler, Lehrer und Ehemalige

ist der auf der Homepage (gymnasium-blankenese.de)

veröffentlichte

Adventskalender, der

vom Elternrat, der Schüler- und

der Lehrerschaft initiiert wurde,

Adventskalender am Fenster

In Blankenese öffnet sich das Weihnachtsfenster jeden Tag | Markus Krohn

Gestern pünktlich um

17:30 Uhr öffnete sich auf

dem Blankeneser Martini-

Vorplatz das „Blankeneser

Weihnachtsfenster“. Aus

dem Fenster über der

Bäckerei Junge erklangen

weihnachtliche Lieder von

Peter Cornelius, vorgetragen

von dem Tenor Kengo Nodera,

der am Klavier von Chieri

Shin tani begleitet wurde. Bei -

des Studierende des Hamburger

Konservatoriums. Für die zufällig

vorbei laufenden Blanke -

neser ein echter Genuss!

Könnte sein, dass sich die

Aktion an den Wochentagen

bis Heiligabend und an den

Sonnabenden mittags wiederholt.

Einfach mal shoppen

gehen in Blankenese!

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Glasklar der erste Kontakt

Glasermeister Fechtner im Portrait | PR

Fensterscheibe kaputt?

Spie gel zerdeppert? Wenn

es um Glasreparaturen und

Glaserarbeiten in den Elb -

vororten geht, kommt keiner

an Hans Jürgen Fecht -

ner vorbei. Er betreibt seine

Glaserei für den Hamburger

Westen und den Kreis Pin ne -

berg seit 1997.

Egal, ob Sie neue Isoliergläser

in Fenster und Türen brauchen,

Spiegel, Ornamentgläser, Dusch -

abtrennungen, Glasplatten oder

Vitrinen repariert werden müssen.

Der Betrieb kümmert sich

auch um die Abrechnung mit

Ihrer Versicherung!

Deshalb sind Sie bei Glaser -

meister Hans Jürgen Fechtner

richtig, wenn Sie Fenster oder

Türen aus Holz oder Kunststoff,

Insektenschutzgitter brauchen

oder Sie Ihren Win tergarten

neu verglasen lassen wollen.

Wer das Besondere sucht,

kommt bei Fechtner ebenso auf

seine Kosten: Der Glasermeister

hat eine besondere Ausbildung

in traditioneller Bunt- bzw.

Glasermeister Hans

Jürgen Fechtner

vor seinem Büro

in Iserbrook Foto: PR

Bleiverglasung und bietet daher

auch außergewöhnliche Glas -

ge staltungen und -Restau rie -

rung an.

Auch unliebsame Gäste können

Sie mit Hilfe des Glasermeisters

Weihnachten – ganz anders!

Weniger Stollen – Online-Adventskalender – Run auf Wildfleisch | Konrad Matzen

Bäckermeister Dirk Hansen mit einer Stollen-Auswahl

eine spannende Tour durch den

Advent. Wer sich in weihnachtliche

Stimmung versetzen

möch te, kann sich an „All I

Want For Christmas“ erfreuen,

dem musikalischen Weih -

nachts gruß des Gymnasiums

Hochrad (gymnasium-hochrad.de).

Viele Schulen veröffentlichen

in diesen Tagen auch Infor ma -

tionen oder Videos über die

jeweilige Schule, um Schüle r -

abschrecken: Eine professionell

angebrachte Folien-Beschich -

tung dient nicht nur als Sichtsondern

auch als Einbruch -

schutz. Die Splitterschutzfolie

ist eine reißfeste Folie, die von

Foto: Krohn

innen auf Ihre Fensterscheiben

geklebt wird. Von außen ist

diese Folie nicht sichtbar. Sie

bewirkt, dass die Glasscherben

fest zusammenhalten, sollte die

Fensterscheibe eingeschlagen

werden.

Lassen Sie sich doch einfach

von einer guten Beratung und

schnellem Service überzeugen.

Gern auch im 24 Stunden-

Notdienst, den Sie mobil unter

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innen und Schülern die Wahl

der weiterführenden Schule zu

erleichtern, da ja im Augen -

blick Tage der offenen Türen

vor Ort nicht veranstaltet werden

können. Unglaublich, wie

kreativ manche Schulen geworden

sind. Klicken Sie sich gerne

mal durch den Hamburger

Westen!

Wer gerne andere Menschen

trifft und sich gemeinsam auf

Advent und Weihnachten einstimmt,

muss darauf in diesem

Jahr nicht verzichten. Beim

Lebendigen Rissener Advents -

kalender treffen sich jeden

Abend um 19 Uhr Menschen

aus Rissen per Video-Konfe -

renz. Initiiert von der Johan -

nes gemeinde gestalten wechselnde

Gastgeberinnen verschiedener

Rissener Institut -

ionen das ca. 10-15 minütige

digitale Zusammensein. Jeder

Abend kann einzeln besucht

werden. Link auf www.johannesgemeinde.de

Run auf Wildfleisch: Die Ter -

mine für den Verkauf von

Wildfleisch im Klövensteen

sind ausgebucht. Darauf wies

das Bezirksamt Altona hin. Der

traditionelle Wildfleischverkauf

findet zwar statt, aber im

Vorfeld war eine Online-

Anmeldung erforderlich, um

die Abwicklung möglichst

coronakonform gestalten zu

können. Inzwischen sind alle

Termine vergeben...


ELBVORORTE

Elbvororte DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

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Polizei

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Betrieb

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Es ist wieder Adventszeit,

jeden Sonntag wird es ein

Licht mehr. Bei Johann

Hinrich Wichern, der den

Adventskranz für arme

Menschen erfunden hat,

wurde jeden Tag eine Kerze

angezündet und sonntags eine

Große. Damit es jeden Tag ein

bisschen heller wurde im eher

dunklen Leben der Armen in

Hamburg. Mit diesem Licht

kündigt sich etwas an. Die

Adventszeit lebt von großer

Erwartung. Es ist vorhergesehen,

versprochen, vorhergesagt,

prophezeit, verheißen,

dass Neues, Großartiges, Himm -

lisches in diese Welt kommt. Es

kommt Wunderbares, Heilsa -

mes, Kraftvolles, Aufmuntern -

des. Große zum Teil uralte

Worte sprechen davon, die

Lieder singen davon, die Sterne

leuchten, all das drückt die

Erwartung aus, die Sehnsucht

nach dem, was kommt.

„Mache dich auf, werde Licht,

denn dein Licht kommt!“, so

spricht der Prophet Jesaja vor

über 2500 Jahren zu den

Menschen seines Volkes. Diese

Menschen lebten in schwerer

Zeit, in Gefangenschaft. Es gab

wenig Hoffnung auf ein Leben

in Freiheit im eigenen Land.

Und in diese Zeit spricht der

Prophet seine großen Worte,

die wir bis heute hören: „Das

Volk das im Finstern wandelt,

sieht ein großes Licht!“, so wird

er oft am Heilig Abend im

Gottesdienst zitiert. Und trotz

der Dunkelheit: „Mache Dich

auf, werde Licht! Denn Dein

Licht kommt!“

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22589 Hamburg

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»Dein Licht kommt!«

Eine Betrachtung der Adventszeit von Propst Frie Bräsen

ELBVORORTE

Ihm verdanken wir den

Geburtstagsklassiker „Wie

schön, dass du geboren

bist“ und natürlich „In der

Weih nachtsbäckerei“ – Rolf

Zuckowski. Zusammen mit

seiner Frau wohnt er im

Blankeneser Treppenviertel. In

dem kleinen Dachstübchen des

Hauses hat er vor fast 50 Jah -

ren angefangen Lieder zu komponieren.

Dieses Jahr, beeinflusst

von den Beschränkungen

durch die Corona-Pandemie

und den allgemeinen Rückzug

ins Private, wurde der Raum zu

seinem Aufnahmestudio für „Lie-

dergeschichten aus dem Dach -

stübchen“ ( www.youtube.com/

rolf-zuckowski). Und auch das

beliebte traditonelle Weih -

nachts konzert im Planetarium

kann nicht wie gewohnt statt

finden. Coronabedingt musste

die Veranstaltung für das er -

BLANKENESE

In diesem Jahr ist das Licht in

der Advents- und Weihnachts -

zeit noch wichtiger als in vielen

Jahren zuvor. Und ich habe den

Propst Frie Bräsen

Eindruck, es ist mehr Licht in

den Gärten, auf den Balkonen

und in den Fenstern und Türen.

Und Kirchtürme leuchten.

#hoffnungsleuchten nennt un -

se re Evangelische Kirche ihre

Aktion. „Mache dich auf, werde

licht!“ Die Lichter überall

leuchten für das, was wir zum

Leuchten bringen können in

uns und zwischen uns. Das

Gute in uns für andere, die

wachsene Publikum zwar abgesagt

werden, doch der NDR

zeigt das Konzert erstmals im

Fernsehen. „Das Konzert ist in

diesem Jahr etwas ganz Be -

sonderes. Wir haben die Bühne

immens vergrößert und ein

Drittel des Saals zur Bühne

gemacht“, sagte der Lieder -

Zuversicht, dass wir diese

Pandemie überstehen und

unsere Mitmenschlichkeit stärker

wird und nicht dem Ab -

stand zum Opfer fällt. „Werde

Licht!“ Strahle Deine Freund -

lichkeit aus! Bleibe hilfsbereit

und aufmerksam, dass Du nicht

übersiehst, wer dich und deine

Kräfte brauchen könnte. Wer

sucht Trost? Wer hat Hunger?

Wer ist einsam? Wer hat

Schmer zen? Mache dich auf

und suche sie, all jene, die dein

Licht brauchen, deine Kraft,

deine Freundlichkeit, deine Hil -

macher der Deutschen Presse-

Agentur. Damit sei aus der Not

eine Tugend gemacht worden,

denn ohne Publikum sei das

gar nicht möglich gewesen. Das

Konzert, das im Advent unter

Live-Bedingungen aufgenommen

wurde, soll am 13. und 24.

Dezember im NDR sowie im

fe, deine Gesellschaft, deinen

Humor, der Heiterkeit verbreitet,

deinen Mut, der Leichtigkeit

zu geben vermag. Mach dich

auf, werde Licht!

Wir haben alle etwas zu geben,

zu leuchten, zu strahlen – und

gerade jetzt ist das besonders

wichtig! Es ist jetzt für viele

Menschen gar nicht leicht – ein

langes Jahr hat Mühe gemacht,

Kraft gekostet, Einsamkeit

gebracht, Verluste bedeutet. Die

Nerven sind dünner geworden,

Angst und Furcht hat Raum

genommen, Menschen haben

Menschen verloren. Und was

wird werden? Das fragen sich

viele! Was wird aus meiner

Arbeit, aus meiner Existenz,

aus meiner Mutter im Heim,

aus meinem Kind in der Schule,

aus unserer Gemeinschaft, der

Solidarität und der Achtung

voreinander? Werden wir es

erhalten, bewahren, pflegen

können?

„Dein Licht kommt!“, dieser

Prophetensatz spricht dieses

Jahr in eine verbreitete Verun -

sicherung und Müdigkeit. Um

so wichtiger, dass die Lichter

leuchten und dass wir leuchten

mit dem, was wir zu geben

haben. In der großen Hoffnung

und im tiefen Glauben: „Dein

Licht kommt!“ Wir werden ein

großes Licht sehen!

Frohe und gesegnete

Weihnachten!

Propst Frie Bräsen

Kirchenkreis Hamburg-West/

Südholstein – Propstei Altona-

Blankenese.

Zuckowski – live aus dem Planetarium

Erinnerungen an die Kindheit für Erwachsene – zwei Termine im NDR-Fernsehen | Konrad Matzen

Foto: PR

Rolf Zuckowski mit Planetariums-Chef Thomas W. Kraupe,

Tochter Anuschka Präßl und Pianist Martin Tingvall Foto: Krohn

Südwestrundfunk am 20. und

25. Dezember gezeigt werden.

Unter dem Sternenhimmel des

Planetariums werden Zuckow -

ski, seine Tochter Anuschka,

seine Band und der schwedische

Jazz-Pianist Martin

Tingvall alte und neue Lieder

des Hamburgers vertonen.

Dabei soll vor allem erwachsenes

Weihnachtsrepertoire von

Zuckowski zu hören sein.

Begleitet werde das 90-minütige

Programm „von adventlichen

Illustrationen und traumhaften

Landschaftsprojektionen

unter der Sternenkuppel“, so

Zuckowski weiter. In den vergangenen

zwei Jahren waren

die jeweils fünf Weihnachts -

konzerte im Planetarium ausverkauft.

So., 13. Dezember, 14–15:30 Uhr

Do, 24. Dezember, 11:30–13 Uhr

Evangelische Gottesdienste

an Heiligabend

Gottesdienste werden in diesem Jahr unter Einhaltung der

besonderen Corona-Regeln gefeiert. Bitte informieren Sie sich

am besten direkt auf den Internetseiten Ihrer Kirchengemeinde.

Dort finden Sie auch Informationen über eventuelle Streams

oder Videoangebote. Viele Gemeinden verlangen eine individuelle

Anmeldung:

Johannesgemeinde Rissen

Die Rissener feiern auf der Kirchenwiese vor der Johanneskirche, ab

14 Uhr beginnt alle 45 Minuten ein neuer Gottesdienst. Alles

Weitere auf www.johannesgemeinde.de

Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook

Gefeiert wird in der Reithalle der Familie Glißmann. Es gibt mehrere

Gottesdienste, zu denen aber nur eine bestimmte Anzahl an

Besuchern zugelassen sind. Anmeldungen ab 17.12., 19 Uhr auf

www.kgmsi.de möglich.

Kirchengemeinde Blankenese

In kleinen Gruppen von 20 Menschen spüren die Gäste gemeinsam

der Weihnachtsgeschichte an fünf Stationen nach, zumeist unter

freiem Himmel. Auf dem Vorplatz beginnt die halbstündliche weihnachtliche

Reise nach „Bethlehem“. Anmeldung für die Führungen

zwischen 14 und 18 Uhr via Klick unter www.blankeneserkirche.de

Kirchengemeinde Nienstedten

In Nienstedten werden fünf Gottesdienste an Heiligabend angeboten:

Beim Krippenspiel um 11 Uhr und bei der Christnacht um 23

Uhr stehen jeweils 100 Plätze zur Verfügung. Bei den Gottesdiensten

um 15, 16:30 und 18 Uhr ebenfalls. Diese werden zusätzlich auf

einer großen Leinwand an der Nordseite der Kirche übertragen.

Anmeldungen ab 14. Dezember auf www.kirche-nienstedten.de

Kirchengemeinde Bugenhagen-Groß Flottbek

Die Kirchengemeinde Groß Flottbek macht sich auf den Weg zur

Krippe. Diese wird um 11 Uhr aufgebaut, im Anschluss folgen um

12 und 13 Uhr zwei Gottesdienste für Familien mit kleinen Kindern.

Dann zieht ein Pritschenwagen durch Flottbek und verkündet an

sechs Stationen die frohe Botschaft (Rilkeweg/Müllenhoffweg,

Hemmigstedter Weg/Wisplerstraße, Schule Windmühlenweg, Flott -

beker Marktplatz, Veiit-Stoß-Weg und Schule Westerloh. Um 23 Uhr

findet eine Christmette draußen um den Baum statt. Anmeldung auf

www.kirche-in-flottbek.de

Jugendkirche

Es gibt Weihnachtsgottesdienste um 14, 15 und 16 Uhr. Die

Gottesdienste können nur nach einer Online-Anmeldung besucht

werden: www.die-jugendkirche.de.

Foto: Romolo Tavani/AdobeSTOCK


12 • DorfStadt-Zeitung 17/2020 • 10.12.2020

Im Gespräch

AH

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

Peter Stüve-Bernklau mit seinem MOIA vor dem Museumshafen Oevelgönne

Nachhaltig hin und weg

Rissener MOIA-Fahrer fühlt sich »wie in Raumkapsel« | Markus Krohn

Derzeit wird wohl kaum so

viel wie über Mobilität und

Nachhaltigkeit diskutiert

wie noch vor fünf Jahren.

Zum Glück für unseren

Planeten gibt es schon seit

einiger Zeit viele tolle

Ideen, die Mobilität verändern.

Inzwischen ist der Trend auch in

den Elbvororten angekommen.

So gibt es seit über einem Jahr

ein verstärktes Angebot von

Lime, einem Anbieter von elektrisch

betriebenen Rollern, die

via App geordert werden können.

Dasselbe gilt für die auffallend

gestalteten ioki-Fahr -

zeu ge, die Menschen direkt zu -

hau se abholen und zum nächstgelegenen

Bahnhof bringen.

ELBVORORTE

bracht sind. Auch für Familien

mit kleinen Kindern ist die

Fahrt angenehm, für Kinder

sind sogar Kindersitze an Bord.

Inzwischen ist das Angebot

auch in den Elbvororten angekommen

und angenommen

worden. Nicht nur von den

Fahrgästen, auch von der Fah -

rerseite her. Einer von ihnen ist

der Rissener Peter Stüve-Bern -

weiter kommen. „Das Projekt

ist ja gerade erst gestartet“, gibt

er zu bedenken. „Alle Daten, die

wir in unserem Naviga tions -

system eingeben, werden ausgewertet,

um für unsere Gäste die

schnellstmögliche Verbindung

fahren zu können. Das wird

quasi täglich verbessert.“

MOIA will das gesamte Ver -

kehrssystem verstehen lernen

Foto: Krohn

MOIA eigenen Algorithmus.

Die Erfahrungen der Fahrgäste

fließen zusätzlich in die Aus -

wertungen mit ein.

Für Peter Stüve-Bernklau ist

das ein aufregender Ausflug in

die Zukunft der Mobilität. Ge -

rade in der Adventszeit lädt

MOIA mit interessanten Nach -

lässen zum Test ein. Vor allem

beim Weihnachtsshopping

Moin, liebe Leser,

manche behaupten, Reeder

wür den ewig meckern. Aber das

Jahr 2020 hat ihnen wirklich

allen Grund dazu gegeben. So

hatten viele Fabriken und

Häfen in Fernost wegen Corona

die Arbeit gestoppt. Das traf

eng getaktete Lieferketten, er -

zeugte Überkapazitäten und

führte zum Verfall von Fracht -

raten. Die Kreuzfahrtbranche

ist indessen fast völlig zum Er -

lie gen gekommen. Und: Hun -

dert tausende Seeleute bleiben

seit Frühjahr gezwungenermaßen

von Bord, weil sie wegen

nationaler Lockdownregeln

nicht an Land gehen und

Ablösungen nicht einfliegen

dürfen. 2021 kann nur noch

besser werden… – Die Mel -

dungen:

Container durch die Lüfte

Hamburg – Container sollen im

Hafen bald mit einer Mag net -

schwebebahn transportiert werden.

Das berichtet der NDR.

Danach sei geplant, dass im

kom menden Oktober zum In ter -

nationalen Verkehrs-Welt kon -

gress an der Elbe erstmals

Ladeboxen durch Magnetkraft

noch bei Einhalten strenger

Umweltregeln angefahren werden

dürfen.

Autonom in See stechen

Oslo – In Norwegen ist das

weltweit erste emissionsfrei

und zugleich autonom fahrende

Containerschiff von der

Werft Brattvåg an seinen Eig -

ner ausgeliefert worden. Die

„Yara Birkeland“ wird künftig

entlang der skandinavischen

Westküste anstelle von Lkw

bestimmte Baumaterialien

trans portieren - mit E-Bat te -

riemotor und ganz ohne Besat -

zung. Vor dem endgültigen

Einsatz finden noch Lade- und

Stabilitätstests mit dem 120-

TEU-Frachter statt.

Alte Technik, neu belüftet

London – Windkraft könnte

bald auf den Weltmeeren eine

Renaissance erleben. Das

schwedische Projekt „Ocean -

bird“ will Windkraft mittels

achtzig Meter hoher Flügelsegel

nutzen (siehe Foto). Das soll die

Emissionen um 90 Prozent senken.

Geplant ist ein riesiger

Transporter mit einer Kapazität

von 7.000 Autos. Auch ein

Eine gute Idee ist auch das

Ridesharing, das zum ersten

Mal MOIA in die Hansestadt

brachte. Auf Deutsch heißt das

einfach, sich eine Mitfahr gele -

genheit zu besorgen. Aber nicht

wie früher, als man mit einem

Pappschild am Autobahnrand

wartete, auf dem das Ziel mit

einem Edding aufgemalt war.

Heute funktioniert das wesentlich

einfacher und nachhaltiger.

Angezeigt wird die Suche nach

einer Mitfahrgelegenheit nämlich

nicht durch das Hoch hal -

ten des Daumens am Straßen -

rand, sondern mithilfe einer

übersichtlichen App, auf der

neben dem nächsten Haltepunkt

zusätzlich auch die aktuelle

Warte- und Fahrzeit angezeigt

wird. MOIA-Busse fahren mit

Ökostrom, der die CO 2 -Bilanz

verbessern soll. Nicht zuletzt,

weil in den geräumigen Bussen

immer mehrere Fahrgäste

gleich zeitig befördert werden.

So teilt man sich nicht nur den

Fahrpreis, sondern auch die

verbrauchte Energie.

Zudem ist die Fahrt in den

MOIA-Bussen auch noch ein

Stück sicherer, daher nutzen

vor allem Frauen den Service,

aber auch Männer kommen auf

den Geschmack. Jetzt, in Pan -

de miezeiten ist es außerdem

angenehmer im MOIA, weil

nicht so viele Fahrgäste in

einem Abteil wie in den öffentlichen

Verkehrsmitteln unterge-

Blick in das übersichtliche MOIA Cockpit bei der Fahrt um die Fischauktionshalle

klau, der sowohl von den Fahr -

gästen als auch von seinem

Fahrzeug absolut begeistert ist:

„Meine Gäste sind meistens

offene, interessierte Menschen,

mit denen man gut ins Ge -

spräch kommen kann“, erzählt

der 55-Jährige, der auch gern

mal den Reiseführer gibt. „Ich

glaube, dass Ridesharing Men -

schen zusammen bringt, auch

wenn jetzt gerade Abstand

angesagt ist. Das ist wirklich

für alle Beteiligten cool“. Stüve

fährt in seiner „Raumkapsel“,

wie er seinen umgebauten VW

Crafter manchmal liebevoll

nennt, wesentlich entspannter

als in seinem privaten Auto mit

Verbrennungsmotor. „Das

Herz stück des Wagens ist das

Tablet vor mir, mit dem ich

sowohl das Fahrzeug steuere

als auch zu einem der 15.000

virtuellen Haltestellen in der

Hansestadt navigiere,“ erklärt er.

Stüve möchte mit seinen Kolle -

ginnen und Kollegen noch viel

und weitere Lösungen erarbeiten,

die die Stadt zu einem

schöneren, lebenswerteren und

sichereren Ort machen – und

zwar nicht nur für wohlhabende

Menschen, sondern für alle.

Dafür arbeiten rund 120 Mit -

arbeiter im Bereich Software

und Entwicklung kontinuierlich

u.a. an der Optimierung des

So funktioniert MOIA

kann das eine enorme Er leich -

terung sein. Egal, ob Sie in

Blan kenese, im Elbe Einkaufs -

zentrum oder der Waitzstraße

einkaufen gehen möchten.

MOIA bringt Sie hin – und

natürlich auch wieder nach

hause.

www.moia.io

Foto: Krohn

Mehrere hundert MOIAs fahren durch Hamburg, eine Art

Sammeltaxi, die über eine intelligente Mobilitäts-Software

gesteuert werden.

Die MOIA-App ist in Apples App Store oder Google Playstore

erhältlich. Nach der Ersteinrichtung kann man eine Fahrt

buchen, indem man Start- und Zieladresse eingibt. Die App

bietet dann eine Abfahrtszeit und -Ort an, die in den nächsten

5 bis 10 Minuten liegt. Außerdem erfährt der Benutzer die

voraussichtliche Ankunftszeit am Ziel.

Die Zahlung erfolgt via Kreditkarte, PayPal, Apple Pay oder

Google Pay. Durchschnittlich kostet eine Fahrt sechs, sieben

Euro, richtet sich aber nach der gebuchten Strecke. Je mehr

Passagiere mitfahren, desto günstiger wird die Fahrt.

MOIA fährt an Werktagen von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr

nachts, an Wochenenden und Feiertagen durchgehend.

Zylinder-Segel für Frachtschiffe im Einsatz

bewegt werden. Und zwar fast

geräuschlos und mit 150 km/h,

also schneller, als jeder Lkw es

vermag. Als Erbauer kommt die

Hamburger Max Bögl Gruppe

in Frage, die Magnetzüge für

China baut. Der Bund stelle

dafür sechs Millionen Euro

Förderung bereit, heißt es.

Reeder fürchten

EU-Abgasvorschriften

Brüssel - Die Schifffahrts gi -

gan ten Maersk (Dänemark) und

CMA CGM (Frankreich) machen

bei der Europäischen Kommis -

sion Druck für weniger scharfe

Abgasstandards. Sie reagieren

auf EU-Pläne, wonach das

Emissionshandelssystem auch

auf die Schifffahrt angewendet

werden soll. Reedereien und

Eigner befürchten zu hohe

Kosten. Auch Japan und Süd -

korea machen Druck dagegen,

dass Europas Häfen künftig nur

Foto: Oceanbird

britisch-chinesisches Konsor -

tium unter Führung der Klas -

sifizierungsgesellschaft Lloyd's

Register will vier Frachtschiffe

bauen. Sie sollen mit Rotoren

ausgerüstet werden. Das sind

sich drehende Zylinder, die wie

Segel wirken.

Italiener denken groß

Triest – Die Schiffbaugruppe

Ficantieri will in Puerto Pro -

greso auf der Halbinsel Yuca -

tán, Mexiko, eine neue Groß -

werft aus dem Boden stampfen.

Entstehen sollen unter anderem

zwei Trockendocks - „die größten

des amerikanischen Dop -

pel kontinents“, wie Ficantieri

sagt. Als Kunden sollen einige

der weltweit größten Kreuz -

fahrt- und Handelsschiffe so -

wie die Öl- und Gasförderin du -

strie im Golf von Mexiko

bedient werden. Der Riesen -

kom plex soll 2027 fertig sein.

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