Großharthauer LandArt - Ausgabe 04/2020

MediaLight

Was ist los gewesen in Großharthau im letzten Jahresabschnitt? Erfahren Sie es in der LandArt, wir wünschen Ihnen viel Freude beim blättern und lesen!

GROSSHARTHAUER

LandArt

Großharthau mit den Ortsteilen Bühlau, Schmiedefeld,

Seeligstadt und der Gemeinde Frankenthal

Ausgabe 04 | 2020

© Pexels

Das Licht des Winters,

ist die Poesie der Geduld

- Monika Minder -

Aus unseren Themen:

• 30 Obstbaumpflanzen

aus Anlass des 30. Tag der

Deutschen Einheit

• Wettbewerbspreis in der

Oberlausitz vergeben

• Sportverein Seeligstadt will

den Wandersport stärken


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 2

Vorwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

momentan erschlagen einen die unzähligen

Botschaften und Informationen zu den Einschränkungen,

Verboten und Unterlassungen

hinsichtlich der Covid-19 Pandemie. Ja, die

Infektionszahlen sind in den letzten Wochen

stark angestiegen und die Gefahr einer

möglichen Ansteckung ist sicherlich weiter

gestiegen. Aber es bringt nichts, deswegen

in Panik zu verfallen und aufzugeben. Versuchen

Sie die Regelungen einzuhalten, soweit

es irgendwie geht. Dennoch muss das Leben

weitergehen und Sie sollten nicht in Lethargie

verfallen. Vor uns stehen die Adventsfeiertage

und in 2 Wochen begehen wir das

Weihnachtsfest. Nehmen Sie sich also Zeit

mit Ihrer Familie, gehen Sie an die frische

Luft, denn ein Spaziergang tut Ihnen sicherlich

gut oder nehmen Sie sich ein Buch zur

Hand. Ja, dieses Weihnachten wird sicherlich

anders sein als all die ganzen Jahre zuvor. Oft

werden sich Eltern, Großeltern, Kinder und

Enkel nicht wie gewohnt zusammenfinden,

gemeinsam den Gänsebraten genießen oder

die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum

auspacken können.

Dennoch werden die Gedanken bei vielen in

diesen Tagen bei ihren Nächsten, Verwandten

und Freunden sein. Telefonieren, E-Mails

und all die Möglichkeiten, die uns die moderne

Kommunikationstechnik heutzutage

bietet, um miteinander ins Gespräch zu

kommen, werden sicherlich jetzt eine noch

größere Bedeutung spielen als sonst. Nutzen

Sie diese Möglichkeiten und bleiben Sie wenigstens

so in Verbindung. Machen Sie sich

keinen zusätzlichen Stress bei den Weihnachtseinkäufen,

gehen Sie es ruhiger und

gelassener als sonst an und nehmen Sie sich

öfter etwas mehr Zeit zum Entspannen.

Wir wünschen Ihnen trotz allem ein frohes

Weihnachtsfest und kommen Sie gut, vor allem

gesund, in ein hoffentlich besseres Neues

Jahr.

Hans-Henner Niese + das Team

von Media-Light

Foto von Tijana Drndarski von Pexels

Impressum

guten Rutsch

WERBUNG + VERLAG

Ziegeleiweg 7c ∙ 02708 Großschweidnitz

Tel.: 03585 - 40 19 67 ∙ Fax: 03585 - 46 88 87

post@media-light-loebau.de www.media-light-loebau.de

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ziegeleiweg 7c,

02708 Großschweidnitz. Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585 46 88

87, E-Mail: post@media-light-loebau.de, Web: www.media-lightloebau.de,www.facebook.com/MediaLightLoebau.

Die Ausgabe

wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen

Großharthau und Frankenthal und den Vereinen der Orte.

Satz & Gestaltung: i. A. S. Hille, Werbeagentur Media-Light

Löbau

Fotos: siehe Urheberhinweis, Redaktion, Gemeinden, Vereine

Texte: Gemeinde Großharthau, Redaktion, Vereine,

Anzeigenakquise: Hans-Peter Schulz

Verteilung: Kostenlos in Großharthau mit Ortsteilen, sowie

Frankenthal, Auslagestellen in Goldbach, Weickersdorf, Kleinund

Großdrebnitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen übernimmt die Werbeagentur

Media-Light Löbau keine Gewähr. Haftungsausschluss

besteht auch für redaktionelle und technische Fehler, der Nachdruck,

auch auszugsweise, ist untersagt.

© Werbeagentur Media-Light Löbau, 2020, all rights reserved.

HINWEIS

Die Gemeindeverwaltung Großharthau

bleibt ab:

Donnerstag, dem 24.12.2020

geschlossen.

Ab Montag, dem 04.01.2021 nimmt die

Gemeindeverwaltung Großharthau Ihre

Arbeit für das neue Jahr wieder auf.

Die Gemeinde ist bei wichtigen

Anliegen und vorheriger Anmeldung

für Bürger zugänglich.

Großharthau, den 06.12.2020

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Kändlerstraße 28

01877 Bischofswerda

Telefon: 03594 79 401- 0

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Seite 3

Großharthau

Gemeinde Großharthau

Liebe Bürgerinnen und

Bürger,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und ist

in jeder Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr.

Wer hätte zu Jahresbeginn gedacht oder es

erahnen können, was uns das Jahr im Verlauf

bringen wird.

Mit dem Beginn der Corona Pandemie im

Frühjahr hat jeder von uns in unterschiedlicher

Weise persönliche Einschnitte erlebt,

die keiner von uns je erwartet hatte.

Der Umgang mit der Pandemie spaltet unsere

Gesellschaft, die Meinungen könnten

unterschiedlicher nicht sein – zum Teil gibt

es selbst in Familien einen Riss in der Meinungsvielfalt.

Ich mache mir weniger Sorgen um die unterschiedlichen

Meinungen, ich mache mir

eher Sorgen darum, wie diese Meinungen

geäußert werden, in welchem Zustand unsere

Gesellschaft sich befindet.

In den kommenden Jahren wird es aus meiner

Sicht wichtig sein, wieder für einen offenen

und ehrlichen Dialog in der Gesellschaft

einzutreten. Dabei ist es wichtig, auch andere

Ansichten und Meinungen zu tolerieren

und fair miteinander umzugehen.

Auch wenn wir gerade jetzt zum Ende des

Jahres wieder mit vielen Einschränkungen

leben müssen, denke ich, dass wir im internationalen

Vergleich in Deutschland maßvoll

damit umgegangen sind.

Wir haben als Gemeinde versucht, uns gegebene

Freiräume zu nutzen und das öffentliche

Leben in unserem Ort aufrecht zu erhalten

und weiter zu gestalten.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

persönlich sowie im Namen des Gemeinderates

und der Gemeindeverwaltung wünsche

ich ihnen trotz der komplizierten Situation

ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch in ein besseres Jahr

2021.

Straßenbau in Seeligstadt

Brückenbau B6 über die Gleisanlagen

An dieser Stelle gestatten Sie mir einen kurzen

Jahresückblick und einen Ausblick auf

das kommende Jahr.

Vieles konnte in diesem Jahr in unserer Gemeinde

wieder geschaffen und erledigt werden.

Viele Aufgaben und Herausforderungen

warten jedoch im neuen Jahr wieder auf uns.

In keinem Jahr zuvor wurde in unserer Gemeinde

so viel gebaut und investiert.

Durch den Landkreis Bautzen wurde der

Breitbandausbau mit Glasfaserkabel ausgeschrieben

und in diesem Jahr mit der Verlegung

begonnen. In allen Gebieten der

Gemeinde, wo eine sogenannte Unterversorgung

festgestellt wurde, konnte mit dem

Ausbau begonnen werden. Der Ausbau gestaltete

sich nicht immer einfach und konfliktfrei.

Die restlichen Verlegungen werden

auch 2021 noch andauern.

Auf unserer größten Baustelle, dem Straßenbau

in Seeligstadt, konnte ein weiterer Abschnitt

fertiggestellt und freigegeben werden.

Mit der Freigabe dieses Abschnittes ist Seeligstadt

aus und in Richtung Arnsdorf wieder

frei erreichbar.

Der dritte und letzte Bauabschnitt soll bis

Oktober 2021 fertiggestellt sein, damit wäre

dann die gesamte Ortslage Seeligstadt saniert.

Ich möchte mich bei allen bauausführenden

Firmen und Verantwortlichen für die

gute Arbeit bedanken und natürlich auch bei

den Bürgern und Anwohnern für ihre Geduld.

Die dritte große Baustelle in unserer Gemeinde

ist der Brückenbau B6 über die Gleisanlagen.

Dieser war notwendig geworden, da die

Statik der alten Brücke in einem schlechten

Zustand ist und bei der künftigen Elektrifizierung

der Bahnstrecke Dresden–Görlitz die

Brücke zu niedrig ist.

Auch bei dieser Baumaßnahme gab es durch

die halbseitige Sperrung Beeinträchtigungen

und es kam zum zeitlichen Verzug.

Am 18. Dezember soll dann die Umbindung

von der alten auf die neue Brücke erfolgen.

Der Abbruch der alten Brücke verzögert sich

und wird erst im kommenden Jahr realisiert

werden können. Das Bauende ist für Mai

2021 geplant.

Ein reges Baugeschehen konnte man aber

auch im zweiten Baugebiet Schulbergblick

beobachten. Nur noch wenige Grundstücke

sind derzeit unbebaut. An dieser Stelle

möchte ich auch unsere „neuen Einwohner“

in der Gemeinde Großharthau ganz herzlich

begrüßen.

Erfreulich ist, dass die Einwohnerzahl in unserem

Ort stabil und in den letzten Jahren

ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum

zu verzeichnen ist.

Unsere Gemeinde ist auf Grund der günstigen

Lage zu Dresden und der guten ländlichen

Infrastruktur als Wohnstandort sehr

stark nachgefragt.

Derzeit sind wir dabei, die planerischen Abstimmungen

für das dritte Wohngebiet vorzubereiten,

diese sind nicht konfliktfrei. Seitens

der Raumplanung der Landesdirektion

wurde uns mitgeteilt, dass es Bedenken zur

Ausweisung eines weiteren Wohngebietes

gibt.

Neben diesen großen Baumaßnahmen und

Bilder © Gemeinde Großharthau


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 4

Brückenbau B6 über die Gleisanlagen

Projekten gab es auch eine Reihe von kleineren,

die dieses Jahr umgesetzt werden

konnten.

In Schmiedefeld konnte dieses Jahr im Sommer

der Platz hinter der ehemaligen Schule

neu gestaltet und auch übergeben werden.

So wurde für den Bauhof ein neuer Radlader

als Ersatz für die alte Baumaschine angeschafft.

Vor dem Pflegeheim wurde wie

letztes Jahr angekündigt, der zweite Teil des

Platzes saniert.

Im Rahmen des Regionalbudgets konnten

für den Inselteich 4 neue Boote und durch

das Epilepsiezentrum in Kleinwachau 7 neue

Marktstände angeschafft werden, die hoffentlich

im nächsten Jahr zum Einsatz kommen.

Die Feierhalle in Großharthau konnte

ebenfalls mit Förderung des Regionalbudgets

in Höhe von 80% innen neu gestaltet werden.

Unsere Feuerwehren erhielten über die Landesförderung

wieder neue Bekleidung und

technische Ausrüstung. Im Feuerwehrgerätehaus

Seeligstadt wurden durch den Bauhof

und durch die Kameraden bessere Umkleidebedingungen

und ein neuer Schulungsraum

in der ehemaligen Gaststätte im Erbgericht

geschaffen. Dafür herzlichen Dank.

Mit großer Freude möchte ich aber auch von

der Eigeninitiative bei der weiteren Sanierung

und den Ausbau des Jugendclubs in Bühlau

berichten. Hier wurden durch Mitglieder und

Freunde des Jugendclubs weitere Ausbauten

vorgenommen, die Gemeinde hat dies gern

finanziell unterstützt.

Bei größter Hitze wurden durch unseren

Bauhof wieder Gewässer gereinigt. Es ist

festzustellen, dass in den letzten Jahren

vermutlich durch Trockenheit und Temperaturanstieg

unsere Gewässer immer mehr

verkrauten und schneller zuwachsen. Es wird

immer schwieriger, die entsprechenden Reinigungen

im Einklang mit Artenschutz und

naturnaher Pflege umzusetzen.

Es gäbe sicher noch mehr zu berichten. Mit

meiner kurzen Berichterstattung wollte ich

Ihnen ein kleinen Überblick über das gemeindliche

Geschehen geben.

Leider gab es in diesem Jahr kaum Feste

und Begegnungen, die Gründe hierfür sind

bekannt. So konnte auch unsere Messe

LebensArt im Sommer und Herbst nur eingeschränkt

stattfinden, aber ich denke, es war

gut und richtig, sie stattfinden zu lassen.

Seniorenweihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte,

Hexenfeuer, Partnerschaftstreffen und andere

gewohnte Veranstaltungen mussten leider

abgesagt werden. Hoffen wir, dass diese

liebgewonnen Traditionen im nächsten Jahr

wie gewohnt stattfinden können.

Ich möchte Ihnen aber auch einen kleinen

Ausblick auf das kommende Jahr geben.

Wie schon erwähnt, wird der Straßenbau in

Seeligstadt nächstes Jahr beendet werden

können und an der Brücke in Großharthau

werden die Restarbeiten mit Abriss der alten

Brücke getätigt.

Im Schlosspark möchten wir die Beleuchtung

erneuern, der Fördermittelbescheid ist bereits

eingegangen. Die Trauerhalle in Großharthau

soll im nächsten Jahr auch äußerlich

saniert werden, was u. a. auch die Dacheindeckung

betrifft.

In Bühlau soll im nächsten Jahr die einsturzgefährdete

Stützmauer durch den Landkreis

erneuert werden, auch hier liegt der Fördermittelbescheid

vor. Die ersten Abstimmungen

wird es dazu bereits in diesem Jahr

geben.

In Schmiedefeld soll nächstes Jahr ebenfalls

das marode Schutzgeländer durch den Landkreis

ersetzt werden.

Ich erwähnte, dass wir eine kritische Stellungnahme

der Landesdirektion zum geplanten

3. Wohngebiet erhalten haben. Ziel

muss es sein, mit der Landesdirektion einen

Weg zu finden, die es ermöglichen, dass das

dritte Wohngebiet genehmigt wird und eine

Erschließung erfolgen kann.

Gemeinsam mit der Stadt Bischofswerda und

weiteren umliegenden Gemeinden soll ein

regionales Entwicklungskonzept erarbeitet

werden, um das Bischofswerdaer Land in

seiner Entwicklung zu stärken und eine Zusammenarbeit

der Gemeinden mit der Stadt

Bischofswerda zu intensivieren.

Große Hoffnung setzen wir in die Strukturförderung

zum Kohleausstieg. Wir haben als

Gemeinde dazu bereits viele Projekte gemeldet.

So z.B. den Bau eines neuen Hortzentrums

mit Bibliothek, Erneuerung der

Straßenbeleuchtung und Umstellung auf LED

in allen Ortsteilen oder die Umstellung von

Heizungsanlagen in kommunalen Einrichtungen,

um nur einige zu nennen. Wir werden

im nächsten Jahr dazu die konzeptionelle Arbeit

vorantreiben. Alle Projekte erfahren eine

Förderung von mindestens 90 %.

Unsere Ortsteile Schmiedefeld und Bühlau

begehen nächstes Jahr ihre Dorfjubiläen, die

Vorbereitungen dazu laufen bereits seit langem.

Gemeinsam hoffen wir, dass sich die Situation

im nächsten Jahr entspannt und diese

Feste durchgeführt werden können

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich möchte mich wie immer auf diese Weise,

auch im Namen der Damen und Herren

Gemeinderäte und den Mitarbeitern der Verwaltung,

bei allen Bürgerinnen und Bürgern

bedanken, die auch dieses Jahr wieder bereit

waren, Verantwortung für die Gemeinde und

das Gemeinwohl unter immer schwierigeren

Bedingungen zu übernehmen.

Ich bedanke mich für das gute, konstruktive

und vertrauensvolle Miteinander unserer Unternehmen,

der Vereine, der Kameradinnen

und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren,

der Kirchgemeinden, Trägern und Mitarbeitern

unserer Kindereinrichtungen und der

Grundschule, der Gemeinderäte und nicht

zuletzt meiner Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung

und des Bauhofes.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen eine

schöne, friedliche und geruhsame Weihnachtszeit

im Kreise Ihrer Familie.

Wie jedes Jahr bitte ich Sie, helfen Sie gerade

den Menschen, denen es nicht so gut geht

und die auf Hilfe anderer angewiesen oder

alleine sind.

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen vor

allem Gesundheit, Kraft, Optimismus und

persönliches Wohlergehen im Beruf und Familie.

Ihr Bürgermeister

Jens Krauße

Das neue Umkleidezimmer der Seeligstädter Feuerwehr. Hergerichtet mithilfe des Bauhofs Großharthau.

Bilder © Gemeinde Großharthau


Seite 5

Tourismus in Großharthau

30 Obstbäume 30 Jahre Deutsche Einheit

Die Gemeinde Großharthau hatte geplant

das 30 jährige Jubiläum der Deutschen Einheit

mit einem besonderen Festakt zu würdigen.

Geplant war ein Trinationales Treffen mit den

drei Partnergemeinden, Schwieberdingen

aus Baden-Württemberg, Fadd aus Ungarn

und Malczyce aus Polen. Gemeinsam mit

Vereinen und Bürgern unserer Gemeinde

sollte so das denkwürdige Jubiläum begangen

werden.

Aufgrund der aktuellen Corona Situation

mussten jedoch fast alle Programmpunkte

und das Treffen mit den Partnergemeinden

abgesagt werden.

Dennoch freut es mich, dass wir mit den

Kindern unserer Grundschule auf einer Wiese

im Schlosspark 30 Obstbäume pflanzen

konnten.

Mit dem Pflanzen vor allem alter Obstsorten

möchten wir diese in einer Art Sammlung der

Nachwelt erhalten, das Obst darf dann später

gern im Rahmen einer gesunden Ernährung

von Kindern unserer Einrichtungen genutzt

werden.

Gleichzeitig konnten die Schüler der Grundschule

an diesem Tag hunderte von Blumenzwiebeln

im Schlosspark Großharthau

stecken. Diese wurden vom Verein Gartenkulturpfad

Oberlausitz e.V. bereitgestellt.

Dieser hatte sich im Rahmen des Mitmach-

Fonds mit diesem Projekt beworben und den

Zuschlag dafür bekommen.

Mit diesem Projekt wurde wie in den vergangenen

Jahren ein kleiner Beitrag für den

Umwelt und Klimaschutz geleistet.

Ich möchte mich dafür bei den Schülern und

Lehrern sowie den Bauhof ganz herzlich bedanken.

Jens Krauße

Bürgermeister

Neue Informationstafeln

Anlässlich des 30 jährigen Jubiläums der

Deutschen Einheit werden in der Nähe des

Parkplatzes am Haupteingangs des Schlossparks

Großharthau auf einer befestigten Fläche

4 Informationstafeln errichtet.

Sie sollen auf das Ereignis der Deutschen Einheit

hinweisen sowie auf unsere 3 Partnergemeinden.

Die Tafeln werden in kürze errichtet und enthalten

Informationen zu den jeweiligen Partnergemeinden

,sie spiegeln die enge Freundschaft

und die lebendigen Partnerschaften

wieder.

Um den befestigten Platz wurden symbolisch

4 Eichen gepflanzt.

Grundschule Großharthau

Am 06.11.2020 pflanzten in der 3. und 4. Std.

die Schüler der Klasse 4a und 4b unter Anleitung

des Bürgermeisters und Mitarbeitern

des Bauhofes 30 verschiedene alte Obstbäume

und Frühblüher auf der Streuobstwiese

im Park Großharthau anlässlich des 30. Jahrestages

der deutschen Einheit.

Alle Schüler arbeiteten sehr emsig und fleißig

und hatten viel Spaß daran.

Leandro Klasse 4 schildert das Erlebnis so:

„Mir hat das Einpflanzen der Frühlingszwiebeln

viel Spaß gemacht. Ich habe mit

meinem Freund Ben gearbeitet. Wir haben

Hyazinthen, Krokusse und Maiglöckchen gepflanzt.

Wir haben die Blumenzwiebeln in

einer Reihe, in Kreisen oder auch im Viereck

gepflanzt.“

und Sara Klasse 4 meint:

„Mir hat es gefallen Bäume und Blumen zu

pflanzen. In Großharthau haben in letzter

Zeit viele Bäume gefehlt. Ich finde es schön,

in der Natur zu sein, bei vielen Pflanzen wie

im Park. Wenn Blumen blühen, ist der Park

noch schöner. Die Pflanzaktion war eine

gute Idee. Sie sorgt für ein besseres

Klima und schützt die Umwelt.

Es schafft Lebensraum

für viele Tiere.“

Die Gemeinde Großharthau wünscht

allen ein schönes Fest, einen guten Rutsch

und viel Gesundheit im neuen Jahr.


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 6

Tourismus soll in Großharthau an

Bedeutung gewinnen

Im Weiß gehüllte Felder und Wälder, in

Nebel gehüllte Wasserläufe und Seen - die

Natur von ihren schönsten Seiten ganzjährig

zu erleben, ist zunehmend das Ziel vieler

Wanderer. „Damit das künftig besser gelingen

kann, haben sich die Bürgermeister der

LEADER Region Westlausitz abgestimmt, regionale

Wander- und Radwege, Produktrouten

und den Jakobsweg über kommunalen

Grenzen hinweg gemeinsam und einheitlich

zu markieren“, so Jens Krauße, Vorsitzender

der LEADER Region Westlausitz und Bürgermeister

von Großharthau.

Geplant ist ein abgestimmtes Wegenetz mit

einheitlichen Wegehinweisen in der Region.

Diese Schilder sollen aus Aluminium

gefertigt und viele Jahre erhalten bleiben.

Weiter sollen Wanderinformationstafeln am

Bahnhof Großharthau und an den künftigen

Wanderparkplätzen im Schloßpark und am

Sportplatz Seeligstadt aufgestellt werden. Für

letzteren Wanderparkplatz hat sich der Seeligstädter

Ilko Keßler besonders eingesetzt.

„Dieser bietet ausreichend Stellplätze, von

diesem lassen sich Wander- und Radtouren

durch die Massenei, durch das Rödertal und

touristische Nahziele wie Stolpen oder Pulsnitz

gut erreichen“.

Die Wanderparkplätze werden künftig in allen

Wanderkarten eingezeichnet und bieten

sich als Ausgangspunkt zahlreicher Wanderund

Radtouren an. Diese Ausgangspunkte

sollen auf regionale Gastronomie und Sehenswürdigkeiten

in den Ortsteilen hinweisen.

Im Schloßpark Großharthau und am

Sportplatz Seeligstadt bieten zudem Spielplätze

und Sitzgruppen die Möglichkeit zum

Verweilen, zum Ausruhen und Essen aus

dem Rucksack ein. Bis zum Jahresende 2021

sollen diese Pläne umgesetzt werden sollen.

In diesem Prozess sollen Bürger und Vereine

eingebunden werden.

v.r. Patrick Anders, ILE Region Westlausitz und Ilko Keßler im Gespräch über die

Ausweisung von Wanderparkplätzen in Großharthau

Am Ortseingang von Seeligstadt soll der künftige Wanderparkplatz entstehen.

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Ein Geschenkwunsch der sich immer erfüllen lässt.

Gerade in der jetzigen Zeit, die mit vielen Einschränkungen

im persönlichen Leben verbunden

ist, wäre der Griff zu einem Buch genau das

Richtige. Nutzen Sie die Advents- und Feiertage

oder die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr

ein wenig zum Entspannen.

Unsere Empfehlung:

Ein Buch, das unterhaltsam, spannend erzählt

und emotional geschrieben ist und gleichzeitig

den direkten Bezug zu unserer Heimat, der

Oberlausitz hat und diese uns näher bringt.

Dafür bietet sich ein Buch aus der Reihe „Auf

historischen Pfaden“ von Arnd Krenz, einem in

den letzten Jahren schon gut bekannt gewordenen

Autor aus der Oberlausitz, besonders an.

Eine seiner Geschichten aus dem vor kurzem

erschienenen Buch berichtet von einer „Bestie“,

die in der nördlichen Oberlausitz ihr Unwesen

treibt und die Menschen in Angst und Schrecken

versetzt. Der Titel des Buches heißt übrigens

„Der Tiger von Sabrodt“. Weiterhin lesen

Sie von einem enttäuschten Liebhaber, der in

seiner rasenden Eifersucht seine Verlobte grausam

tötet oder von einem unschuldigen Mädchen,

das in Sünde ein Kind gebar.

Auch sein erstes und zweites Buch unter den

Titeln „Verratene Liebe“ bzw. „Das behexte Len-

chen“ haben den Bezug zur Region. In allen

drei Büchern bezieht sich die Handlung auf

Ereignisse, die gut recherchiert wurden, wahr

sind und von den einfachen Leuten wie Bauern

und Soldaten oder besser betuchten Personen

wie Richter, Beamte oder auch der „Obrigkeit“

handeln. Von Leuten, wie sie fühlten und dachten,

wie sie trauerten oder auch lachten. Voller

Emotionen führt der Autor seine Leser mit klarer

Sprache und leicht verständlich über mehrere

Jahrhunderte Oberlausitzer Geschichte, so,

als seien Sie mitten im Geschehen.

Alle Titel sind in den Buchläden, Presseläden

der Region sowie Online erhältlich. Sie können

es auch über den Verlag direkt erwerben.

Telefon: 03585 / 4019 67 oder unter:

www.media-light-loebau.de/hauptmenue/verlag

Weitere Informationen zum Autor finden Sie

auf seiner Webseite: https://arndkrenz.de/.


Seite 7

Kalender 2021 von

„HerzMuht“ Großharthau

zu verkaufen

Das Jahr 2021 steht vor der Tür. Das

HerzMuht-Team um Pierre Zocher hat passend

dazu einen Wandkalender (A3-Format)

mit berührenden Aufnahmen seiner Rinder

erstellt. Die Rinder dürfen durch die finanzielle

Unterstützung von Pat*innen ein Leben

in Freiheit führen, denn Pierre Zocher ist aus

der Milchproduktion ausgestiegen.

Bei Interesse an einem Kalender, der sich

auch prima als Weihnachtsgeschenk eignet,

können Sie sich unter herzmuht@web.

de melden. Er ist für 22 EUR (zzgl. Versand)

erhältlich. Der Erlös kommt den Rindern zugute.

Weitere Infos zum Projekt gibt es unter

www.herzmuht-grossharthau.de oder auf

Facebook, Instagram und YouTube.

Verbraucherzentrale

Alte Kaminöfen: Stichtag für Nachrüstpflichten oder Austausch beachten

• Ab dem 31. Dezember 2020 gelten strengere

Feinstaubregeln für Kaminöfen.

• Zwischen 1985 und 1994 eingebaute Öfen

müssen mit Feinstaubfiltern nachgerüstet,

komplett ausgetauscht oder außer Betrieb

genommen werden.

• Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

gibt Tipps zur umweltschonenden

und energieeffizienten Nutzung von Kaminöfen.

Alte Kaminöfen geben neben wohliger Wärme

auch eine erhebliche Menge Feinstaub

ab. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter

als alte Kaminöfen. Somit sparen sie Brennholz

und produzieren weniger Feinstaub.

Öfen, die vor 1995 eingebaut wurden, müssen

ab 2021 mit Feinstaubfiltern nachgerüstet,

komplett ausgetauscht oder außer Betrieb

genommen werden. Für ältere Anlagen

gilt diese Vorgabe schon länger. Darüber hinaus

können Gemeinden und Kommunen je

nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten

aussprechen. „Bei einer Neuanschaffung

sollte auf eine gute Energieeffizienz

geachtet werde“, erläutert Stefan Materne,

Energieexperte bei der Energieberatung der

Verbraucherzentrale. Sparsame Kaminöfen

erreichen die Energieeffizienzklasse A+.

Die effizientesten Pelletöfen erreichen sogar

A++.

Jede Verbraucherin und jeder Verbraucher

kann selbst auf die Feinstaubemission Einfluss

nehmen. Zu beachten ist:

• auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichten

• nur unbehandeltes Brennholz verwenden

• gut abgelagertes, trockenes Brennholz nutzen

• geeigneten Anzünder verwenden

• Wenn Holz als Brennstoff für eine komplette

Heizanlage verwendet werden soll,

eignen sich Holzpellets am besten, da sie

erheblich weniger Feinstaubemissionen

erzeugen. Außerdem werden Holzpellet-

Anlagen mit bis zu 45 Prozent Zuschüssen

gefördert.

Mit Brennholz zu heizen, ist häufig teurer

als gedacht. Der Brennstoff ist zwar meist

preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber

Kamine und Öfen haben oft höhere Wärmeverluste,

da sie den Brennstoff schlechter

ausnutzen. Inwiefern es sich lohnt, eine

Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz

anzuschließen, beantworten die Energieberater

der Verbraucherzentrale und

geben darüber hinaus eine Reihe genereller

Empfehlungen zum Einbau einer Holzfeuerstätte.

Weitere Informationen gibt es auf

verbraucherzentrale-energieberatung.de

oder kostenlos unter 0800 – 809 802 400.

(PM Verbraucherzentrale)

© Pexels.com


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 8

Tagebucherinnerungen des Weihnachtsmanns

Sie erinnern sich sicherlich noch: In den vergangenen

Jahren war es für den Weihnachtsmann

zu einer schönen Gewohnheit geworden,

dass er sich immer kurz vor dem Start

zu den Festvorbereitungen bei mir meldete.

Aus alter Freundschaft sozusagen und für

mich als Bestätigung, dass er noch voll im

Amt ist.

Bis vor einigen Jahren erfolgte dieser Gedankenaustausch

noch postalisch. Später mit -

erst immer kleiner und dann wieder größer

werdenden - Handys und im vergangenen

Jahr sogar per Mail. Und seit einigen Jahren

kommen die Grüße und Wünsche mindestens

per Facebook, Instagram oder Whatsapp

an. - Was mir persönlich aber doch ziemlich

unpersönlich vorkommen würde.

Und weil ohnehin ich es in diesem Jahr sein

wollte, der sich von uns Beiden zuerst meldet,

machte ich mich an einem schönen Herbsttag

auf den Weg zu ihm. Ich war sicher,

den Weihnachtsmann in seinem Büro am

Computer zu finden, schließlich stand Weihnachten

unmittelbar bevor und die Wunschbestellungen

mussten raus. Aber nein, mein

Freund war auf der sonnigen Terrasse in ein

wie mir schien altes Buch versunken. Ab und

zu nickte er wie in Erinnerung zustimmend,

und manchmal ging sein Blick auch hinüber

zum Wald. Statt einer Begrüßung wies der

Weißbärtige auf das Buch. Mit einer Träne

im Auge, wie mir schien. „ Hab ich kürzlich

auf dem Boden wieder entdeckt“.

„Tagebuch“ stand auf dem dicken Einband,

und der Weihnachtsmann hatte dort viele

Jahre lang seine „beruflichen“ Erlebnisse und

Erfahrungen handschriftlich festgehalten.

„Wie sehr sich manches doch geändert hat“,

seufzte er und deutete, wie schon zuvor in

Gedanken, hinauf zum Wald. „Fast immer,

so steht es jedenfalls hier, gab es , rechtzeitig

vor Weihnachten reichlich Schnee.

Da konnte ich die Geschenke zum Fest noch

richtig zünftig mit dem Pferdeschlitten - so

mit Glockenklang und Holla ausfahren. „Zeige

mir den Weihnachtsmann heute, der seine

Gaben noch mit einem Schlitten ausfahren

kann.“

Frau Holle wollte er für den immer häufigeren

Schneemangel doch nicht verantwortlich

machen. „Sie ist eben auch nicht mehr die

Jüngste. „Ich erinnere mich noch ganz genau,

dass ich mich manchmal auf meiner Tour

mächtig verspätete habe, weil ich in vielen

Familien zum gemeinsamen Singen eingeladen

war. Ja, das war wirklich schön, so unter

dem geschmückten Baum ein Weihnachtslied

nach dem anderen. Und alle, vom Kleinkind

bis zur Großmutter haben mitgesungen.

Doch diesem stimmungsvollen Brauch begegne

ich heute eher selten.“ Beim weiterblättern

murmelt er „auch das Einüben und

Aufsagen von festlichen Gedichten ist vielfach

aus der Mode gekommen“.

Eine ganze Liste zählt mir der Bärtige dann

noch auf, die heute ganz anders sind, als er

sie in seinem Tagebuch über viele Jahre aufgeschrieben

hat.

„Eigentlich schade“, seufzt er zum Abschied.

„Es wäre doch schön, würden sich Mutti und

Vati und vielleicht auch Oma und Opa mal

erinnern, wie sie als Kinder Weihnachten erlebt

haben. Und dann können sie am Heiligabend

ja ihren Jüngsten davon erzählen und

vielleicht auch diesen oder jenen Brauch gemeinsam

wieder beleben.

In diesem Sinne: Allen eine frohe Weihnacht“.

© Pixabay

- Rezeptecke -

Herzhafter Bratapfel

Zutaten für 4 Portionen

2 große Äpfel (z. B. Red Delicious)

150 g Ziegenfrischkäse, natur

4 Zweige Thymian

2 TL Bienenhonig

4 Scheiben Bacon

4 EL Pinienkerne

Salz

Pfeffer

Und so geht‘s :

Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Äpfel waschen, das Kerngehäuse ausstechen und horizontal halbieren.

Mit einem Teelöffel das Fruchtfl eisch etwas ausschaben, sodass noch ein

ca. 1 cm breiter Rand stehen bleibt.

Ausgeschabtes Fruchtfl eisch kleinhacken. Thymian waschen, trockenschütteln

und die Blättchen von den Zweigen streifen. Pinienkerne in einer

Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis die Kerne beginnen braun zu

werden. Ziegenfrischkäse mit dem herausgeschabten Apfel, Thymian, Honig,

Salz, Pfeffer und Pinienkernen vermischen und je ein Häufchen dieser Masse

in die Apfelmulden setzen. Im Backofen 40 Minuten backen.

Baconscheiben auf ein Stück Aluminiumfolie legen und die letzten

15 Minuten im Backofen kross backen.

Die Bratäpfel vor dem Servieren 5 Minuten abkühlen lassen und mit

Baconscheiben anrichten.


Seite 9

Steuertipps vom Profi

Antragsfrist für Überbrückungshilfen

verlängert!

Um gefährdeten Unternehmen von Juni bis

August 2020 zu helfen, wurde eine Überbrückungshilfe

eingeführt, deren Antragsfrist

wurde nun bis zum 09.10.2020 verlängert.

Inzwischen wurde eine erweiterte 2. Phase

der Überbrückungshilfe beschlossen.

Die Bundesregierung hatte unmittelbar nach

den Schließungen im März ein Soforthilfeprogramm

(März bis Mai 2020) aufgelegt. Auf

dieses folgte dann die Überbrückungshilfe zunächst

für die Monate Juni bis August 2020

(Phase 1) als Liquiditätshilfe für kleine und mittelständische

Unternehmen. Die Auszahlungsfrist

endet am 30.11.2020.

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst

nunmehr die Fördermonate September bis

Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase

können sofort gestellt werden. Dabei werden

die Zugangsbedingungen abgesenkt und die

Förderung ausgeweitet, so dass auch Unternehmen

antragsberechtigt sind, die einen weniger

massiven Einbruch erlitten haben.

Die als Überbrückungshilfe bezogenen Leistungen

sind steuerbar und nach den allgemeinen

steuerrechtlichen Regelungen im Rahmen

der Gewinnermittlung zu berücksichtigen.

Antragsberechtigt sind:

• Unternehmen und Organisationen aus

allen Wirtschaftsbereichen, auch gemeinnützige

Unternehmen und Organisationen,

unabhängig von ihrer Rechtsform,soweit sie

sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds

qualifizieren,

• Soloselbständige und selbständige Angehörige

der Freien Berufe im Haupterwerb.

Für beide gilt,wenn sie ihre Geschäftstätigkeit

in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig

oder zu wesentlichen Teilen einstellen

mussten. Dabei wurden in Phase 1 bestimmte

Kriterien angenommen,die nunmehr in Phase

2 erweitert wurden. So wurden z.B. die KMU-

Deckelungsbeträge ersatzlos gestrichen.

Phase 2: Zur Antragstellung sind Unternehmen

berechtigt, die entweder einen Umsatzeinbruch

von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden

Monaten im Zeitraum April

bis August 2020 gegenüber den jeweiligen

Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch

von mindestens 30% im Durchschnitt in

den Monaten April bis August 2020 gegenüber

dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

Bei von der Corona-Krise betroffenen gemeinnützigen

Unternehmen und Organisationen,

die dauerhaft wirtschaftlich am Markttätig sind

(z.B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche

Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten),

wird statt auf die Umsätze auf die Einnahmen

(erzielte Umsätze, Mitgliedsbeiträge, Spenden

und Zuwendungen der öffentlichen Hand) abgestellt.

Die Anträge sind ab sofort verfügbar! Ihr

Steuerberater hilft Ihnen dabei.

Welche Unternehmen von der Antragstellung

auf Überbrückungshilfe ausgeschlossen sind

können Sie bei Ihrem Steuerberater oder bei

uns erfragen.

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum

anfallende vertraglich begründete oder

behördlich festgesetzte und nicht einseitig

veränderbare betriebliche Fixkosten sowie

weitere Kosten ohne Vorsteuer (ausgenommen

Kleinunternehmer), die auch branchenspezifischen

Besonderheiten Rechnung tragen

sollen. Berücksichtigungsfähig sind Verbindlichkeiten,

deren vertragliche Fälligkeit im

Förderzeitraum liegt (inkl. vertraglich vereinbarte

Anzahlungen). Finanzielle Härten, die

vor Inkrafttreten des Programms entstanden

sind, werden nicht ausgeglichen.

Die Liste der förderfähigen Kosten erhalten Sie

gleichfalls bei Ihrem Steuerberater oder bei

uns.

Die Überbrückungshilfe erstattet nur einen

Anteil der Fixkosten, abhängig vom Umfang

des Umsatzseinbruchs im Fördermonat im

Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Berechnung

erfolgt für jeden Monat einzeln.

Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat

bei weniger als 40 %, bzw. 30 % gegenüber

dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe

für diesen Fördermonat.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 EUR

pro Monat.

Unternehmerlohn ist weiterhin nicht förderfähig!

Das Antragsverfahren wird durch Steuerberater

/ Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte

für ihre Mandanten durchgeführt.

Bei Antragstellung sind u. a. eine Umsatzschätzung

und eine Umsatzprognose für den

beantragten Förderzeitraum abzugeben. Der

konkrete Umfang der vorzulegenden Unterlagen/Angaben

hängt von den individuellen

Umständen des Antragstellers ab.

Unternehmen, die bereits Soforthilfe in Anspruch

genommen haben, aber weiter von

Umsatzausfällen betroffen sind, sind erneut

antragsberechtigt.

Die Soforthilfe kann zeitgleich mit der Überbrückungshilfe

in Anspruch genommen werden.

Bei Überschneidung des Förderzeitraums

erfolgt eine anteilige Anrechnung der Soforthilfe.

Fixkosten können nur einmal erstattet

werden. Eine entsprechende Selbsterklärung

ist bei Antragstellung abzugeben.

Nach Vorliegen der endgültigen Umsatzzahlen

über den tatsächlich entstandenen Umsatzeinbruch

im April bis August 2020 werden

diese durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer

übermittelt. Ergibt sich daraus,

dass der Umsatzeinbruch die Grenzwerte in

dem jeweiligen Fördermonat nicht erreicht hat,

sind bereits ausgezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen.

Nachzahlungen sind ausgeschlossen.

Achtung: Durch die Überbrückungshilfe und

andere Soforthilfen darf der beihilferechtlich

nach der Kleinbeihilfenregelung 2020 zulässige

Höchstbetrag, ggf. kumuliert mit dem

Höchstbetrag für Beihilfen nach der De-Minimis-Verordnung,

nicht überschritten werden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur

Verfügung.

Ihr Frank Erben,

Steuerberater

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Seeligstadt

Seeligstädter gestalten ihren Hartplatz neu

Die sportlichen Anlagen zu pflegen, ist eine

besondere Herausforderung für den Seeligstädter

Sportverein. In einem Arbeitseinsatz

nahmen die Fußballer in diesem Herbst

den Hartplatz in Angriff. Mit großer Technik

wurde die obere Deckschicht abgetragen,

der Platz von Bewuchs befreit und anschließend

neues Deckmaterial aufgebracht. Matthias

Weber, Inhaber der Firma Weber und

Teich half den Seeligstädter Sportlern mit

und fuhr das spezielle Material für die obere

Deckschicht an. Die Oberfläche wurde anschließend

von der Firma Bistra-Bau gewalzt.

„Der Vorstand hat das Anliegen unterstützt,

zudem danken wir den beteiligten Firmen.

Was wir nicht wollen, sind unbefugte Nutzer,

die den Sportplatz künftig wieder befahren

oder als Parkplatz verstehen. Das hat in der

Vergangenheit immer wieder Schäden auf

der weichen Deckschicht angerichtet“, so

Axel Rüdiger. Der Sportverein wird dazu ein

Sperrschild anbringen, damit jedem klar ist,

dass ein Befahren des Sportgeländes nicht

gewollt ist.


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 10

Mietrecht

Formell ordnungsgemäße

Betriebskostenabrechnung

Erhalten auch Sie jedes Jahr in der zweiten Jahreshälfte eine Betriebskostenabrechnung

Ihres Vermieters und fragen sich: „Kann das

sein? - Ist das so wirklich richtig?“ Gemäß § 556 Abs. 3 BGB sind die

Vorauszahlungen auf die Betriebskosten einer Mietwohnung binnen

eines Jahres abzurechnen und dem Mieter eine Abrechnung zu erteilen.

Bei verspäteter Abrechnung dürfen Nachzahlungen nicht mehr

geltend gemacht werden. Innerhalb dieser Frist muss daher die Übersendung

einer formell ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung

erfolgen.

Der BGH hat noch einmal die Voraussetzungen für eine formell

ordnungsgemäße Betriebskostenabrechnung aufgezeigt - BGH, Urteil

vom 19.07.2017 - VII ZR 3/17. Nach Auffassung des BGH ist es

notwendig, dass der Mieter die ihm zuzurechnenden Kosten aus der

Abrechnung eindeutig erkennen kann. Daran sind keine zu hohen

Anforderungen zu stellen. Die Betriebskostenabrechnung muss eine

den Anforderungen des § 259 BGB (geordnete Zusammenstellung der

Einnahmen und Ausgaben) entsprechende Kostenaufstellung enthalten.

Sie muss die vereinbarten oder verwendeten Verteilerschlüssel

aufweisen und ggf. erklären. Darüber hinaus muss sie den Einzelanteil

des Mieters unter Abzug der Vorauszahlungen ausweisen. Dass die

Abrechnung ggf. mehrere Seiten lang ist, ist laut BGH unbedenklich,

wenn das Gesamterscheinungsbild verständliche Informationen liefert.

SCHÜLER-BOLDT & BANSNER

Rechtsanwälte in überörtlicher Sozietät

Dresden • Frankfurt/Main

Janine Bansner

Rechtsanwältin

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Wenn eine Betriebskostenabrechnung diesen Anforderungen genügt,

ist daneben noch die materielle/inhaltliche Richtigkeit zu prüfen. Bei

Fragen zu Ihrer Betriebskostenabrechnung lassen Sie sich fachkundig

beraten.

Janine Bansner, Rechtsanwältin

Verbraucherzentrale Energieberatung

Mit LED-Weihnachtsbeleuchtung Strom sparen

(PM) Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt, bei der

Weihnachtsbeleuchtung LEDs statt Glühlampen zu verwenden. LEDs

haben bei gleicher Helligkeit einen 5 bis 10-mal niedrigeren Stromverbrauch

als Glühlampen.

Wer großflächig Lichterketten, Baumbeleuchtung oder Schwibbögen

mit LED statt Glühlämpchen verwendet, kommt bei ein- bis zweimonatigem

Einsatz schnell auf 10 bis 20 Euro Ersparnis und über 20 Kilogramm

weniger CO2. Falls in der Weihnachtsbeleuchtung kein Timer

eingebaut ist, empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentrale,

eine handelsübliche Zeitschaltuhr zu verwenden. Besonders wenn

mehrere weihnachtliche Beleuchtungen lange in Betrieb gehalten

werden oder großflächig beleuchtet wird, wirkt sich das spürbar auf

die Stromkosten aus. „Bei der Auswahl der LED-Beleuchtung sollte

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Ich wünsche allen meinen Kunden und

Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest.

auf die Lichtfarbe der LEDs geachtet

werden, denn viele Verbraucher

bevorzugen zu Weihnachten

eine warmweiße Lichtfarbe“, erläutert Martin Brandis, Energieexperte

der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft Verbrauchern dabei

die Energieeffizienz ihrer bestehenden Weihnachtsbeleuchtung

zu bewerten und berät Verbraucher vor Neuanschaffungen. Auch

alle weiteren Fragen zum Energiesparen beantworten die Energieberater

der Verbraucherzentrale kompetent und unabhängig. Weitere

Informationen auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

oder kostenlos unter: 0800 – 809 802 400.

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Wir wünschen all‘ unseren

Kunden und deren Familien

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ins neue Jahr!

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Seite 11

Vereine berichten

Anglerverein „Großharthauer Angelfreunde 1970“ e.V.

Arbeitseinsatz an der Wesenitz

Der Anglerverein „Großharthauer Angelfreunde

1970 e.V.“ hatte seine Mitglieder

wieder zum Arbeitseinsatz am 10. Oktober

2020 an die Wesenitz aufgerufen.

Es waren nicht so viele Angler dabei, wie in

den anderen Jahren, wahrscheinlich deshalb.

weil der Einsatz erst im erst im Herbst angesetzt

war (corona-bedingt). Da hatten die

meisten Mitglieder ihre Pflicht-Arbeitsstunden

schon vorher geleistet.

Es wurden die Wesenitzufer von Schmiedefeld

bis Großharthau von angeschwemmtem

Müll beräumt. Auch dieser war wesentlich

geringer als sonst. Es wäre zu hoffen,daß dies

dem gestiegenen Umweltbewußtsein der

Menschen zu verdanken ist.

Pressemitteilungen der LEADER-Region Westlaustiz

Von der Gemeindeverwaltung Großharthau

wurden wir dabei unterstützt, indem unser

Angelfreund Holger Gottlöber den Multicar

der Gemeinde nutzen konnte, um die angefallenen

Müllsäcke zum Sammelpunkt am

ehemaligen Sägewerk Bühlau zu bringen.

Wettbewerbspreise in der Westlausitz vergeben

Anfang November wurden in der Westlausitz

die Gewinner des diesjährigen Ehrenamts

Wettbewerbs bekannt gegeben.

Insgesamt 18 Projekte wurden für den diesjährigen

Ehrenamts-Wettbewerb zum Thema

„Wir tun was...!“ eingereicht – 12 in der Kategorie

„...für unsere Zukunft!“ und 6 in der

Kategorie „...für unsere Umwelt!“.

Leider musste die Preisverleihung, die für

den 03.11.2020 geplant war, aufgrund der

coronabedingten Beschränkungen abgesagt

werden. Eine feierliche Übergabe der Preise

wie in den vergangenen Jahren war deshalb

leider nicht möglich. Die Übergabe der Preise

erfolgt nun durch die jeweiligen Kommunen.

Zehn Platzierungen, zwei Sonderpreise

und sechs Anerkennungen im Wert von insgesamt

ca. 12.000 Euro konnten vergeben

werden.

In der Kategorie „…für unsere Zukunft!“ gab

es gleich zwei erste Plätze – die Ev.-Luth.

Kirchgemeinde St. Nicolai Pulsnitz mit dem

Projekt „Lobpreisabend Passion.Session“

und der Aktiv für Kids e.V. aus Bischofswerda

mit dem Projekt „Aktiv für Kids – der Hinkkuck-Pfad“.

Gewinner in der Kategorie „…für

unsere Umwelt!“ ist der Jugendclub Wallroda

mit dem Projekt „Garten Eden 2.0“. Das

Publikumsvoting konnte die Grundschule

Leppersdorf mit dem Projekt „Vom Beet in

den Mund – ein Schulgartenprojekt“ für sich

entscheiden.

Dort wurden diese dann zeitnah von der

Landestalsperrenverwaltung zur Entsorgung

abgeholt.

Wir werden eine solche Aktion wieder nach

dem nächsten Winter durchführen und hoffen,

daß viele fleißige Helfer mitmachen.

denn... ,,Viele Hände schaffen viel!“.

„Wir möchten auf diesem Weg vielen Dank

sagen für die tollen, vielschichtigen, und kreativen

Projekte, die von den Wettbewerbsteilnehmern

in der Region umgesetzt wurden

bzw. werden sollen.“,so Jens Krauße, Vorsitzender

des Westlausitz e.V. und Bürgermeister

von Großharthau.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen

Westlausitz-Wettbewerb geben. Der Westlausitz

e.v. hofft, dass es dann wieder möglich

sein wird, die Preisträger im Rahmen

einer feierlichen Veranstaltung zu ehren. Geplant

ist es, dann auch die 2020er Preisträger

noch einmal mit einzuladen.

© Anglerverein Großharthau

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etwas anderes sein soll

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Interessenten, Bauherren und

Handwerkern eine besinnliche

Weihnachtszeit und einen guten

Rutsch ins neue Jahr!

Schöne

Feiertage....

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 12

ACE KV Ostsachsen

Wintersport genießen – Verkehrsvorschriften

der Nachbarländer beachten

Winterliche Straßenbedingungen mit Schnee und Glatteis stellen

die Autofahrer vor Herausforderungen. Grund genug, das Auto auf

den Winter vorzubereiten und sich mit den aktuellen Winterausrüstungsvorschriften

und Wintersperren vertraut zu machen. Der ACE,

Deutschland zweitgrößter Autoclub, informiert über neue Fahrbedingungen

und verschärfte Sicherheitsvorschriften. „Vor allem für Wintersportler,

die Wintersportangebote in der Oberlausitz, im Erzgebirge

sowie den böhmischen und niederschlesischen Nachbarregionen

nutzen möchten, sind folgende Regelungen wichtig, so Ilko Keßler“,

Vorsitzender des ACE Auto Club Europa Region Ost.

In Deutschland gilt die sogenannte „situative Winterreifenpflicht“.

Das heißt: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte

darf nur gefahren werden, wenn die Reifen eine M+S-Kennzeichnung

tragen. Noch besser ist, wenn sich das neue Alpine-Symbol,

ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke, auf dem Reifen befindet.

Winterreifen mit der bisher gängigen M+S-Kennzeichnung haben bis

zum 30.09.2024 Bestandschutz. Spikes sind in Deutschland in der

Regel verboten.

Für Polen gilt keine generelle Winterreifenpflicht, für die eigene Verkehrssicherheit

in Wintersportgebieten sollten diese aber selbstverständlich

sein. Auf einzelnen Bergstraßen werden sie eingefordert,

Schneeketten sind nur auf schnee- und eisbedeckten Straßen erlaubt.

Streckenabschnitte mit Schneekettenpflicht sind durch entsprechende

Beschilderung ausgewiesen.

In der Tschechischen Republik gilt vom 1. November bis 31. März situative

Winterreifenpflicht bei winterlichen Bedingungen bzw. durch

entsprechende Beschilderung. Hier führt die Polizei vor allem im Riesengebirge

Kontrollen durch.

Für Österreich-Urlauber der Hinweis, dass in der Alpenrepublik eine

situative Winterreifenpflicht gesetzlich verankert ist. Sie gilt für Fahrzeuge

mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 t.

Während des Zeitraums 1. November bis 15. April dürfen bei winterlichen

Verhältnissen wie Schneematsch oder Eis Pkw und Lkw in

Betrieb genommen werden, wenn Winterreifen angebracht sind. Ein

Reifen gilt als Winterreifen, wenn die Aufschrift „M+S“, „M.S“ oder

„M&S“ zu finden ist. Ebenso geltend sind auch Schneeflockenzeichen.

Als Alternative zu Winterreifen sind auch Schneeketten auf

mindestens zwei Antriebsrädern erlaubt. Dies gilt allerdings nur, wenn

die Fahrbahn eine zusammenhängende Schnee- oder Eisschicht aufweist.

Streckenabschnitte mit Schneekettenpflicht sind durch entsprechende

Beschilderung ausgewiesen.

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Die WASS GmbH als Partner von Kommunen und Zweckverbänden

unterstützt diese bei allen im Zusammenhang mit

dem Trink- und Abwasser stehenden Aufgaben.

Die konsequente Umsetzung trägt zur Entlastung

kommunaler Haushalte und zur Erhaltung der Umwelt bei.

Wasserbehandlung Sächsische Schweiz GmbH

Dammstraße 2, 01844 Neustadt in Sachsen

Telefon : 03596 581840, Fax: 03596 581849

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Geschäftszeiten: Mo-Do 08.00-11.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr

Außerhalb der Geschäftszeiten nach Vereinbarung.

© ACE Auto Club Europa


© Kleintierzüchterverein Schmiedefeld e.V.

Seite 13

Vereinsgeschehen des Kleintierzüchtervereins

Schmiedefeld und Umgebung e.V.

Neues vom Verein

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Bericht

über unsere 72. Kleintierausstellung stehen,

doch leider mussten auch wir uns Corona

geschlagen geben.

Aber zunächst der Reihe nach. Unsere Versammlungen

konnten wir allesamt noch

planmäßig durchführen und mit großer Freude

ein weiteres Mitglied in unseren Reihen

aufnehmen. Zuchtfreund Jens stärkt unsere

Sparte mit Kaninchen der Rasse „Großchinchilla“.

Er ist ein absoluter Neueinsteiger,

kann sich aber fest auf die Unterstützung

der erfahrenen Züchter bei uns verlassen.

Auch ihm wünschen wir alles Gute mit seinen

Tieren, viel Freude bei uns im Verein

und natürlich maximale Erfolge. Auch unsere

Tierbesprechung Ende September war von

großem Interesse und Zuspruch aller Züchter

geprägt. Viele Tiere und Rassen wurden

den Zuchtrichtern vorgestellt und die Vorzüge

oder Mängel fachgerecht ausgewertet.

Alles in allem eine rundum gelungene und

lehrreiche Veranstaltung. Am ersten Oktoberwochenende

ging die Reise für unsere

„Silberkaninchenspezi‘s“ nach Frankenthal in

die Pfalz. Dort fand sozusagen die „Deutsche

Meisterschaft der Silberkaninchenzüchter“

statt. Mit hohen Punktzahlen und der „Bronzemedaille“

unter den 1020 Kaninchen dieser

Rasse, konnte die Rückkehr in die Heimat

angetreten und die Qualität unserer Tiere

bestens unterstrichen werden. Nun war man

natürlich heiß auf weitere Ausstellungen und

Erfolge, doch schon kurz danach folgte eine

Absage nach der anderen der Ausstellungen

im Umkreis. Auch wir waren bis zu dem Tag

an dem die Maßnahmen und Auflagen deutlich

verschärft wurden gut vorbereitet und

voller Elan unsere Ausstellung über die Bühne

zu bringen. Doch leider sollte es in diesem

Jahr einfach nicht sein und so mussten

auch wir diese bittere Pille schlucken, unsere

Tiere nicht wie im gewohnten Maß unseren

Gästen präsentieren zu können. Dennoch

bedanken wir uns recht herzlich bei allen

treuen Sponsoren, Gönnern und Helfern, die

uns bis dahin ihre Unterstützung zugesichert

hatten und dies auch über viele Jahre hinweg

immer wieder tun. Am letzten Oktoberwochenende

fanden für dieses Jahr die beiden

letzten Ausstellungen statt. In Kreckwitz die

„Kreisschau“ für Rassegeflügel des Kreises

Bautzen und in Radeberg die „125. Jubiläumsschau“

dieses Vereins. Etliche Tiere aus

unseren Reihen gingen ins Rennen um die

hohen Bewertungen und konnten teilweise

auch Top Erfolge in den heimischen Stall

holen. Ein super Saisonabschluss, welcher in

diesem Jahr viel zu früh kam.

Für das nächste Jahr hoffen wir sehr, dass sich

die Lage und Situation deutlich verbessert

und man seine Hobbys und Freizeit bedenkenlos

und uneingeschränkt ausleben darf.

Vereine berichten

Bis dahin und für die Zukunft wünschen wir

allen Zucht- und Vereinsfreunden, Familien

und Lesern dieser Zeitung eine gesegnete

Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest

im Kreise der Liebsten, sowie alles Gute für

das hoffentlich bessere Jahr 2021! Bleiben Sie

gesund und passen Sie gut auf sich auf.

Philipp Winkler

Kleintierzüchterverein Schmiedefeld u.

Umgebung e.V.

Die nächste Ausgabe erscheint im April 2021 • post@media-light-loebau.de

Redaktionsschluss ist der 05.03.2021


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 14

Sportverein Seeligstadt

Sportverein Seeligstadt startet in die Wintermonate

Das Coronavirus beschäftigt mittlerweile

viele Teile der Gesellschaft und macht auch

vor dem Sport nicht Halt. „Wir mussten in

diesem Jahr auf unser beliebtes Sportfest und

weitere Einnahmemöglichkeiten verzichten.

Dennoch versuchen wir die Beiträge stabil

zu halten und unsere Sportangebote zu

verbessern. Der Sportverein Seeligstadt bietet

im kommenden Jahr Sportlerinnen und

Sportlern gute Rahmenbedingungen. „Die

Die Seeligstädter hoffen, im kommenden Jahr wieder

attraktive Vereinsveranstaltungen anzubieten.

Sportstätten in Seeligstadt und Schmiedefeld

haben moderne Belüftungssysteme, sind mit

Hygienemitteln ausgestattet und verfügen

über dementsprechende Hygienekonzepte,

die von den Mitgliedern akzeptiert und

umgesetzt werden“, so die erste Bilanz von

Ilko Keßler, der zugleich dem Vorstand und

den Sektionen dafür dankt, diese bestehenden

Regeln in den letzten Monaten immer

beachtet zu haben. Der Sportverein hat sich

dementsprechend auf die Wintersaison vorbereitet.

Ilko Keßler verweist darauf, dass die

Sportangebote und die daraus erzielten Mitgliedbeiträge

existenziell für den Sportverein

sind. Besonders im Kinder- und Jugendbereich

möchten wir gern Nachwuchs finden.“

Der Sportverein Seeligstadt ist offen dafür,

mit interessierten Jugendlichen oder Eltern

ins Gespräch zu gehen und neue Ideen auszuprobieren.

Interessierte können die kostenlosen

vierwöchigen Schnupperangebote

nutzen.

In Schmiedefeld wurden in den letzten Monaten die Arbeiten

an der Kegelbahn fortgesetzt. Die Nutzerzahlen

sind steigend.

Kontakt:

Sportverein Seeligstadt e.V.

Hauptstraße 53 A; 01909 Seeligstadt

Tel: 0172/9095481

Fax: 0321/29099900

Sportangebote des Sportverein Seeligstadt:

Seeligstadt:

• Montag: 10 Uhr Gymnastik / 18:30 Uhr

Volleyball

• Dienstag: 16 Uhr Kindersport (bis 6 Jahre)

/ 19 Uhr Gymnastik

• Mittwoch: 19:30 Tischtennis (Trainings

und Punktspielbetrieb)

• Freitag: 19:30 Uhr Tischtennis (Kindertraining/Punktspielbetrieb)

/ 18:30 Uhr

Freizeitfußball(Training oder Freundschaftsspiel)

• Samstag: 14 Uhr Nordic Walking, Treff am

Einsweg/Nordstraße

In der Wintersaison ist wetterabhängig

Eislaufen und Eishockey auf der Eisbahn

möglich.

Schmiedefeld:

An unterschiedlichen Wochentagen kegeln

unsere Freizeitmannschaften. Die Schmiedefelder

Keglerinnen suchen jeden dritten

Mittwoch Verstärkung.

Die Sportstätten in Seeligstadt und Schmiedefeld werden

mit modernen Glasfaseranschlüssen ausgestattet.

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01909 Großharthau


Seite 15

Sportverein Seeligstadt

Schritt für Schritt – Seeligstädter

Sportverein will Wandersport stärken

„Wandern und Radwandern sind die vernünftigsten Bewegungsformen,

die es für den Körper gibt.“ Ilko Keßler bricht eine Lanze für

die gesündeste und jedem Alter zuträgliche Körperbewegung. Das

sei vor allem in Coronazeiten, sagt der Sportvereinsvorsitzender, sozusagen

ein Selbstläufer.

Dazu möchte der Seeiligstädter Sportverein eine aktive Familien- und

Wandersportgruppe aufbauen. Gesucht werden Interessierte, die mithelfen,

Wanderungen vor Ort anzubieten und damit Weitere ermutigen

wollen, sich die Schönheiten unserer Heimat zu erschließen.

Vorbereitet werden soll ein erster Vereinswandertag im Mai kommenden

Jahres. Dem sich weitere Wandertage anschließen könnten, so

die Planungen des Sportvereins. Der Sportverein Seeligstadt möchte

dabei seine günstige Lage, direkt am künftigen Wanderparkplatz in

Seeligstadt nutzen und regional Interessierte erreichen. Im Vorfeld

dazu laufen bereits Gespräche mit den sächsischen „Naturfreunden“

einem etablierten Wander- und Touristikverband mit eigenen Wanderhütten

und Wandergruppen. Deren Landesvorsitzende Almut

Thomas begrüßt die Kontaktaufnahme und sagt den Seeligstädtern

Unterstützung zu. „Die Gemeinde Großharthau hat mit der Nähe zur

Massenei, dem vorhandenen Wegenetz und den neu geschaffenen

Produktrouten gute Voraussetzungen, sich überregional als Wanderort

zu empfehlen“. Am 9. Februar 2021 soll es ein erstes Vorberei-

Sportverein Seeligstadt

Die Umgebung von Großharthau bietet attraktive Wanderwege. Der Sportverein Seeligstadt

will deshalb den Wandersport weiter entwickeln.

tungstreffen geben, um den Seeligstädter Vereinswandertag vorzubereiten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Kunath

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 04 | 2020 Seite 16

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