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Emsblick Meppen - Heft 41 (Dezember 2020/ Januar 2021)

Mit Humor durchs Leben Egal wohin man schaut: Die Welt ist voller Widersprüche. Um das zu erkennen, braucht es keine Corona-Pandemie. Widersprüche beginnen bei einem selbst, gehen über viele Bereiche, finden sich in Politik und Gesellschaft ebenso wie bei Sport und Kultur. Beispiele? Warum wird der Radweg für Touristen ausgebaut, für eine gute Ausstattung in der Schule ist aber kein Geld da? Hier wird zügig ein weiteres Museum errichtet, der Ausbau von schnellem Internet aber zieht sich. Oder: Warum wird weltweit mehr Geld zur Zerstörung und (möglichen) Tötung von Menschen ausgegeben anstatt für ihr körperliches und geistiges Wohlergehen? Nun, es gibt Fragen, auf die es keine Antwort gibt. Der Sänger Campino (der von den Toten Hosen), sagte jüngst in einem Interview zu seinem Buch, auf die Widersprüche dieser Welt solle man weniger mit Moralismus als mit Humor reagieren. Campino: "Ich würde das als Rezept immer empfehlen. Letztlich sollte man in der Lage sein, sich neben sich selbst zu stellen und über sich, seine eigene Doofheit und das damit verbundene Spießertum zu lachen. Man darf sich selbst nicht so wichtig nehmen. Würde ich ständig analysieren, was man mit dem Geld im Fußball alles an sinnvollen Sachen in der Welt veranstalten könnte, dann wäre ich nicht mehr in der Lage, ein Spiel zu genießen." Soweit also der bekennende Fan des FC Liverpool. Vielleicht kann man tatsächlich dieser Lebensmaxime des Sängers eine positive Seite abgewinnen. In Zeiten, wo es tatsächlich schwierig wird, die Übersicht zu behalten, kann Humor helfen, damit umzugehen. Oder, wie es einst Heinz Erhard formulierte: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht." Wenn Sie sich von den scheinbar großen Widersprüche dieser Zeit einmal entfernen und lieber lesen möchten, welche Lebensvielfalt und welchen Optimismus es in diesen Tagen in unserer Stadt gibt, greifen Sie zum Emsblick. Hier finden sie sowohl Informationen, die Sie auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen wie auch Beiträge über Aktivitäten, die die Buntheit von Gesellschaft und Kultur skizzieren. Bei der Lektüre dieser neuen Ausgabe des Emsblick wünschen wir Ihnen, wie immer, viel Freude, und zwischendurch immer die nötige Portion Humor. Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Team vom Emsblick

Mit Humor durchs Leben

Egal wohin man schaut: Die Welt ist voller Widersprüche. Um das zu erkennen, braucht es keine Corona-Pandemie. Widersprüche beginnen bei einem selbst, gehen über viele Bereiche, finden sich in Politik und Gesellschaft ebenso wie bei Sport und Kultur.

Beispiele? Warum wird der Radweg für Touristen ausgebaut, für eine gute Ausstattung in der Schule ist aber kein Geld da? Hier wird zügig ein weiteres Museum errichtet, der Ausbau von schnellem Internet aber zieht sich. Oder: Warum wird weltweit mehr Geld zur Zerstörung und (möglichen) Tötung von Menschen ausgegeben anstatt für ihr körperliches und geistiges Wohlergehen? Nun, es gibt Fragen, auf die es keine Antwort gibt.

Der Sänger Campino (der von den Toten Hosen), sagte jüngst in einem Interview zu seinem Buch, auf die Widersprüche dieser Welt solle man weniger mit Moralismus als mit Humor reagieren.

Campino: "Ich würde das als Rezept immer empfehlen. Letztlich sollte man in der Lage sein, sich neben sich selbst zu stellen und über sich, seine eigene Doofheit und das damit verbundene Spießertum zu lachen. Man darf sich selbst nicht so wichtig nehmen. Würde ich ständig analysieren, was man mit dem Geld im Fußball alles an sinnvollen Sachen in der Welt veranstalten könnte, dann wäre ich nicht mehr in der Lage, ein Spiel zu genießen." Soweit also der bekennende Fan des FC Liverpool.

Vielleicht kann man tatsächlich dieser Lebensmaxime des Sängers eine positive Seite abgewinnen. In Zeiten, wo es tatsächlich schwierig wird, die Übersicht zu behalten, kann Humor helfen, damit umzugehen. Oder, wie es einst Heinz Erhard formulierte: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht."

Wenn Sie sich von den scheinbar großen Widersprüche dieser Zeit einmal entfernen und lieber lesen möchten, welche Lebensvielfalt und welchen Optimismus es in diesen Tagen in unserer Stadt gibt, greifen Sie zum Emsblick. Hier finden sie sowohl Informationen, die Sie auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen wie auch Beiträge über Aktivitäten, die die Buntheit von Gesellschaft und Kultur skizzieren.

Bei der Lektüre dieser neuen Ausgabe des Emsblick wünschen wir Ihnen, wie immer, viel Freude, und zwischendurch immer die nötige Portion Humor.

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen

Ihr Team vom Emsblick

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Kostenlos zum Mitnehmen <strong>Heft</strong> <strong>41</strong> <strong>Dezember</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2020</strong><br />

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und Darlehensverträgen. Das Angebot stellt das repräsentative Beispiel nach § 6a Preisangabenverordnung<br />

dar. Ist der Darlehensnehmer Verbraucher, besteht ein Widerrufsrecht nach § 495 BGB. 3 Zwei Jahre<br />

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Mit Humor durchs Leben<br />

Egal wohin man schaut: Die Welt ist voller Widersprüche. Um das<br />

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beginnen bei einem selbst, gehen über viele Bereiche, finden sich in<br />

Politik und Gesellschaft ebenso wie bei Sport und Kultur.<br />

Beispiele? Warum wird der Radweg für Touristen ausgebaut, für eine<br />

gute Ausstattung in der Schule ist aber kein Geld da? Hier wird zügig<br />

ein weiteres Museum errichtet, der Ausbau von schnellem Internet<br />

aber zieht sich. Oder: Warum wird weltweit mehr Geld zur Zerstörung<br />

und (möglichen) Tötung von Menschen ausgegeben anstatt für ihr<br />

körperliches und geistiges Wohlergehen? Nun, es gibt Fragen, auf die<br />

es keine Antwort gibt.<br />

Der Sänger Campino (der von den Toten Hosen), sagte jüngst in einem<br />

Interview zu seinem Buch, auf die Widersprüche dieser Welt solle<br />

man weniger mit Moralismus als mit Humor reagieren.<br />

Campino: "Ich würde das als Rezept immer empfehlen. Letztlich sollte<br />

man in der Lage sein, sich neben sich selbst zu stellen und über<br />

sich, seine eigene Doofheit und das damit verbundene Spießertum<br />

zu lachen. Man darf sich selbst nicht so wichtig nehmen. Würde<br />

ich ständig analysieren, was man mit dem Geld im Fußball alles<br />

an sinnvollen Sachen in der Welt veranstalten könnte, dann wäre<br />

ich nicht mehr in der Lage, ein Spiel zu genießen." Soweit also der<br />

bekennende Fan des FC Liverpool.<br />

Vielleicht kann man tatsächlich dieser Lebensmaxime des Sängers<br />

eine positive Seite abgewinnen. In Zeiten, wo es tatsächlich<br />

schwierig wird, die Übersicht zu behalten, kann Humor helfen, damit<br />

umzugehen. Oder, wie es einst Heinz Erhard formulierte: "Humor ist,<br />

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Schreiben Sie uns unter: redaktion@emsblick.net<br />

Impressum<br />

VERLAG:<br />

<strong>Emsblick</strong> Medien UG (haftungsbeschränkt)<br />

Neuer Markt 3/49733 Haren (Ems)<br />

Telefon: 05932-5004575<br />

Telefax: 05932-5004577<br />

info@emsblick.net<br />

REDAKTION:<br />

Hermann Garrelmann (Chefredakteur)<br />

Anna Solbach, Telefon 05932-5004576<br />

redaktion@emsblick.net<br />

20<br />

ANZEIGEN & MEDIENBERATUNG:<br />

Ilona Kemper, Telefon 05932-5004578<br />

kemper@emsblick.net<br />

ART DIREKTION & LAYOUT:<br />

mediabase Werbeagentur UG<br />

(haftungsbeschränkt) & Co. KG<br />

DRUCK:<br />

printoo GmbH, 26789 Leer<br />

FOTOS:<br />

H. Garrelmann, Anna Solbach,<br />

Andreas B. Steffens, Alexander Romnov<br />

adobestock, Thomas Kemper,<br />

ERSCHEINUNGSWEISE:<br />

2-monatlich. Auslageverteilung an ausgewählte<br />

Geschäfte und Gastronomie im Erscheinungsgebiet.<br />

Für die Richtigkeit der Termine<br />

und Anzeigentexte kann der Verlag keine Gewähr<br />

übernehmen. Alle Berichte und Beiträge<br />

sind nach bestem Wissen und Gewissen der jeweiligen<br />

Autoren zusammengestellt. Namentlich<br />

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt<br />

die Meinung der Redaktion wieder.<br />

Für eingesandte Unterlagen jeglicher Art übernimmt<br />

der Verlag keine Haftung. Satiren und<br />

Kolumnen verstehen sich als Satire im Sinne<br />

des Presserechts. Nachdruck des gesamten<br />

Inhaltes, auch auszugsweise, sowie der vom<br />

Verlag gestalteten Anzeigen nur mit schriftlicher<br />

Freigabe des Verlages. Alle Rechte liegen<br />

beim Verlag.<br />

GENDER-HINWEIS:<br />

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichtet<br />

der EMSBLICK auf die Verwendung<br />

geschlechterspezifischer Sprachformen. Bei allen<br />

Bezeichnungen, die auf Personen bezogen<br />

sind, meint die gewählte Formulierung sämtliche<br />

Geschlechteridentitäten.<br />

8<br />

34<br />

4 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


10<br />

INHALT<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

Die Kinder-Weihnachtsbühne geht online.................44<br />

Oliver Schulte als Quizmaster .....................................45<br />

GRENSSTATION<br />

Jan Potze B.V.<br />

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Esso Qualitat.<br />

16<br />

13<br />

STADTGESPRÄCH<br />

Innenstadt im Lichterglanz ...........................................6<br />

Weihnachtspostkasten auf dem Markt .......................7<br />

Landkreis Emsland gibt Neubau<br />

der Flutmuldenbrücke für Verkehr frei.......................20<br />

LEBEN<br />

<strong>Meppen</strong>er als Stipendiat von<br />

Yehudi Menuhin Live Music Now ...............................10<br />

Tipps gegen den Corona-Blues....................................14<br />

Ostroleka-Challenge des TV <strong>Meppen</strong>..........................16<br />

Die Immobilie fürs Alter selber gestalten...................22<br />

Buchprojekt von Margret Koers aus <strong>Meppen</strong>............28<br />

Schubladenchallenge des Hilfswerks missio ............29<br />

Caritas-Pflegedienst setzt verstärkt<br />

auf nachhaltige Mobilität.............................................29<br />

Historische Fotos als Relikte<br />

längst vergangener Tage..............................................31<br />

Neuer <strong>Meppen</strong>er Wandkalender <strong>2021</strong>........................31<br />

Auf den Spuren des Künstlers Volker Seifen.............32<br />

Haselünner erhält Planstelle<br />

am Amtsgericht <strong>Meppen</strong>.............................................33<br />

Neueröffnung am Stadtwall........................................33<br />

Shopping-Bonus beim Weihnachtseinkauf...............36<br />

Neuer Stadtbaurat in <strong>Meppen</strong>.....................................37<br />

Heimatverbunden und innovativ................................37<br />

Online-Herzwochen für die Region Emsland.............38<br />

Theater unter Pandemiebedingungen........................39<br />

Corona macht erfinderisch...........................................42<br />

Zukunft der Wärmestube vorerst gesichert..............46<br />

Qualifizierung zur Betreuungskraft<br />

im ambulanten Dienst..................................................48<br />

Genähte Geschichte zur Goldenen Hochzeit..............49<br />

BILDUNG<br />

Die Natur als außerschulischer Lernort.....................12<br />

Neue Krippe in Versen eingeweiht..............................24<br />

Waldorfkita bastelt Schmuck für<br />

Weihnachtsbaum..........................................................24<br />

Kinder verfassen eigene Geschichten.........................26<br />

Windthorst-Abend mit Professor<br />

Christian Drosten in <strong>Meppen</strong>.......................................27<br />

KULTUR<br />

Kunstkreis News...........................................................17<br />

Zwei Museen ................................................................34<br />

WIRTSCHAFT<br />

3D-Bilder der Strassenmalerin<br />

Marion Ruthardt in der MEP..........................................8<br />

Erster Existenzgründertag DIGITAL ...........................18<br />

20 Jahre Ingenieur-Büro Hilckmann .........................23<br />

Weihnachts-Pop-up-Store..........................................23<br />

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STADTGESPRÄCH<br />

„Weihnachtliches<br />

<strong>Meppen</strong>“ wird verfilmt<br />

Innenstadt<br />

im Lichterglanz<br />

Den offiziellen Startschuss für das „Weihnachtliche <strong>Meppen</strong>“<br />

haben Bürgermeister Helmut Knurbein und Hermann Dröge,<br />

Vorsitzender des Marketingvereins (WIM), am 23. November<br />

<strong>2020</strong> gegeben. Mit einem Knopfdruck erstrahlte die Innenstadt<br />

im Lichterglanz. Für das festliche Ambiente sorgt auch<br />

der Lichterhimmel, der üblicherweise über der Eisfläche hängt.<br />

Es gibt auch Musik und eine Weihnachtsmarktminiatur in der<br />

Vitrine auf dem Markt. Das „Weihnachtliche <strong>Meppen</strong>“ lädt bis<br />

zum 6. <strong>Januar</strong> <strong>2021</strong> zum Bestaunen ein.<br />

Bürgermeister Helmut Knurbein und Hermann Dröge, Vorsitzender<br />

Stadtmarketingverein WiM, geben den offiziellen Startschuss für das<br />

„Weihnachtliche <strong>Meppen</strong>“. Bis zum 6. <strong>Januar</strong> <strong>2021</strong> erstrahlt die <strong>Meppen</strong>er<br />

Innenstadt in weihnachtlichem Glanze.<br />

„Einen Weihnachtsmarkt, wie wir ihn kennen<br />

und lieben, konnte es aufgrund der Corona-<br />

Pandemie in diesem Jahr leider nicht geben. Gemeinsam<br />

mit dem Stadtmarketingverein WIM<br />

und dem städtischen Baubetriebshof haben wir<br />

aber ein Weihnachtliches <strong>Meppen</strong> geschaffen“,<br />

sagte Bürgermeister Helmut Knurbein bei der<br />

Eröffnung. WiM-Vorsitzender Dröge ergänzte:<br />

„Wir freuen uns, dass wir den <strong>Meppen</strong>erinnen<br />

und <strong>Meppen</strong>ern trotz der aktuellen Lage ein<br />

bisschen Weihnachtszauber in die <strong>Meppen</strong>er Innerstadt<br />

bringen konnten.“<br />

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben<br />

den Innenstadtbereich in einen winterlichen<br />

Stadtwald verwandelt. Ihnen galt auch der besondere<br />

Dank des Bürgermeisters. Aufgestellt<br />

haben sie zahlreiche Weihnachtsbäume - zwei<br />

große auf dem Windthorstplatz und vor dem<br />

historischen Rathaus, 15 mittelgroße mit Weihnachtsbeleuchtung<br />

und weitere 170 kleinere<br />

Weihnachtsbäume, die in der Adventszeit von<br />

den Besuchern der Innenstadt geschmückt werden<br />

können. Zwei Sitzgruppen in kleinen Tannenwäldern<br />

laden zum Verweilen ein.<br />

„Weihnachtliches <strong>Meppen</strong>“ wurde bei der Eröffnung<br />

auch direkt verfilmt. Karsten Streeck,<br />

Leiter des Jugend- und Kulturzentrums JAM, hat<br />

zusammen mit seinem Team Filmaufnahmen<br />

gemacht. Die Hauptrolle spielte dabei der Weihnachtsmann,<br />

der in diesem Jahr mit einem Lastenfahrrad<br />

voller Geschenke nach <strong>Meppen</strong> kam.<br />

Er brachte auch ein Bild vom früheren Weihnachtsmarkt<br />

in <strong>Meppen</strong> mit und stellte es in die<br />

Mitte. Der Film wird auf dem Youtube-Kanal der<br />

Stadt <strong>Meppen</strong> zu sehen sein und in den sozialen<br />

Medien.<br />

6 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


von links: Ansgar Limbeck, Geschäftsführer WiM e.V., Doris und Dirk Hartmann,<br />

Christian Hüser, Freiwilligenzentrum <strong>Meppen</strong>, sowie Bürgermeister<br />

Knurbein freuen sich wieder auf zahlreiche Briefe.<br />

Weihnachtspostkasten<br />

auf dem Markt<br />

Briefe an das Christkind oder<br />

den Weihnachtsmann<br />

"Alle Jahre wieder" ist ein schönes Weihnachtslied. Und "alle<br />

Jahre wieder" macht es Spaß, einen Wunschzettel an das<br />

Christkind oder den Weihnachtsmann zu schreiben.<br />

Auch in diesem Jahr haben Ansgar Limbeck vom Stadtmarketingverein<br />

„Wir in <strong>Meppen</strong>“ (WIM) und Christian Hüser<br />

vom Freiwilligenzentrum <strong>Meppen</strong> einen festlich dekorierten<br />

Weihnachtspostkasten auf dem Markt im „Weihnachtlichen<br />

<strong>Meppen</strong>“ aufgestellt. Zu finden ist dieser im kleinen Wäldchen<br />

auf dem Brunnen, wo früher in der Adventszeit die überdachte<br />

Eislaufbahn stand.<br />

Die Briefe werden von ehrenamtlichen Helfern abgeholt. Sie<br />

unterstützen das Christkind und den Weihnachtsmann bei<br />

dem Briefwechsel. So zum Beispiel Doris und Dirk Hartmann.<br />

Das Ehepaar blickt voller Freude auf die kommenden Wochen.<br />

„Mit der Beantwortung der Briefe beginnt für mich die Vorweihnachtszeit.<br />

Die Aktion ist schon ein bisschen Tradition bei<br />

uns“, sagt Doris Hartmann.<br />

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unter 0 59 31 . 153 -163<br />

oder l.frese@meppen.de<br />

Auch Bürgermeister Knurbein ist begeistert von der Aktion:<br />

„Der Weihnachtsposten ist eine tolle Möglichkeit für Klein und<br />

Groß, Wünsche, aber auch Sorgen - insbesondere in dieser besonderen<br />

Zeit - an den Weihnachtsmann zu richten“. Damit<br />

das Christkind oder der Weihnachtsmann einen Antwortbrief<br />

schicken kann, müssen die Kinder ihre Absender-Adresse in<br />

den Brief schreiben.


WIRTSCHAFT<br />

D<br />

Schlitten mit fliegenden Rentieren<br />

3D-Bilder der<br />

Strassenmalerin Marion Ruthardt<br />

in der Einkaufspassage MEP<br />

Die interaktiven Kunstwerke der 3D-<br />

Straßenmalerin Marion Ruthardt aus<br />

Duisburg schmücken in der Vorweihnachtszeit<br />

die Einkaufspassage MEP.<br />

Sie laden die Besucher dazu ein, ein<br />

Teil eines Kunstwerkes zu sein und<br />

bieten eine abwechslungsreiche Kulisse<br />

für Fotos mit der Handykamera.<br />

Im Obergeschoss sieht man eine weihnachtliche<br />

Szene mit Schlitten und fliegenden<br />

Rentieren. Ein roter Sack ist voller<br />

Geschenke, die am Heiligabend unter den<br />

Tannenbaum landen werden. „Das ist das<br />

schönste Bild, das ich je gemalt habe“, sagt<br />

die Künstlerin im Gespräch mit uns. Sie sei<br />

nicht immer zufrieden mit dem Ergebniss,<br />

doch bei diesem Bild stimme einfach alles.<br />

Die Farben sind intensiv und die Proportionen<br />

sehr gelungen.<br />

Wenn man weiter geht, sieht man einen<br />

Wasserfall. „Doch bloß nicht reinfallen!“<br />

Marion Ruthardt balanziert auf der Mauer,<br />

die sie vorher auf dem Boden gemalt<br />

hat. Eine großartige optische Illusion,<br />

die man mit der dreidimensionale Malerei<br />

erschafft. Ein weiteres 3D-Bild mit<br />

einer Szene aus der Filmwelt finden die<br />

Besucher im Eingangsbereich der MEP<br />

im Erdgeschoss, hinter der Rolltreppe.<br />

Und dann steht plötzlich Mary Poppins<br />

vor der Tür, eine hübsche Frau mit einem<br />

Regenschirm.<br />

Fast zwei Wochen lang hat Marion<br />

Ruthardt an ihren 3D-Bildern in der Einkaufspassage<br />

in <strong>Meppen</strong> gearbeitet. Zuerst<br />

legte sie Folien aus, um die Fliesen<br />

nicht zu beschädigen. Danach machte sie<br />

eine Zeichnung, trug die Farben auf und<br />

ließ die Grenzen zwischen der Realität und<br />

Malerei verschwimmen. Seit 20 Jahren arbeitet<br />

sie auf dieser Art und Weise. Ihre<br />

dreidimensionalen Werke waren bereits<br />

in der ganzen Welt und auf ihrer Homepage<br />

www.strassenmaler-workshops.de<br />

zu sehen.<br />

Neben diesem optischen Anreiz lockt die<br />

MEP noch mit einer weiteren Aktion: Mit<br />

dem Gewinnspiel „Winterlicher Zauberwald“,<br />

das vom 28.11. bis zum 19.12.<strong>2020</strong><br />

läuft, gibt es 50 Einkaufsgutscheine aus<br />

Geschäften in der MEP zu gewinnen. Die<br />

Hauptpreise sind Einkaufsgutscheine im<br />

Wert von 500,00 € , 250,00 € und 100,00 €,<br />

sowie ab dem 4. Platz einen 50,00 € Gutschein,<br />

der per Zufallsprinzip an die Gewinner<br />

verschickt wird.<br />

Weitere Informationen gibt es auf den<br />

Teilnahmekarten sowie auf der Homepage<br />

der MEP "www.meinemep.de" sowie auf<br />

Facebook.<br />

8 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


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ist ebenfalls ausgeschlossen. Die Daten dienen nur der Teilnahme an der Verlosung und werden nach Beendigung vernichtet. Viel Glück!<br />

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LEBEN<br />

Reise nach Südamerika<br />

<strong>Meppen</strong>er als Stipendiat von<br />

Yehudi Menuhin Live Music Now<br />

Die Liebe zur Musik des großen Geigenvirtuosen und Dirigenten<br />

Yehudi Menuhin (1916-1999) trägt die gemeinnützige Organisation<br />

Yehudi Menuhin Live Music Now weiter. Sie fördert junge und besonders<br />

begabte Künstler, die am Beginn der Karriere stehen. Ihre Musik<br />

soll Menschen zugute kommen, die aufgrund ihrer Lebensumstände<br />

nicht in Konzerte gehen können.<br />

Auch Roland Hagemann aus <strong>Meppen</strong> war über lange Jahre Mitglied des<br />

Yehudi Menuhins Stipendiatenprogramms. „Mit dem Klavier habe ich zuerst<br />

an der Musikschule in <strong>Meppen</strong> begonnen, ab 2005 war ich dann an der<br />

Musikhochschule Münster“, berichtet er über seine Begeisterung für Musik.<br />

Nach dem Abitur am Gymnasium Marianum (2008) ging er nach Lübeck. Er<br />

studierte Klavier bei den Professoren Gregor Weichert und Konrad Elser,<br />

Dirigieren bei Professor Gerd Müller-Lorenz, Liedgestaltung und Korrepetition<br />

bei Professor Cornelis Witthoefft an den Musikhochschulen Münster,<br />

Lübeck und Stuttgart.<br />

Noch während des Studiums konnte er als Stipendiat<br />

an zahlreichen Meisterkursen teilnehmen - bei<br />

Malcolm Martineau, Helmut Deutsch, Julius Drake<br />

sowie bei Robert Holl, Elly Ameling und Ann Murray.<br />

Ergänzend zu seinen Studien wirkte er als Korrepetitor<br />

an den Musikhochschulen Lübeck und Stuttgart<br />

an Hochschulproduktionen von Mozarts „Die Hochzeit<br />

des Figaro“ und Benjamin Brittens „Ein Sommernachtstraum“<br />

mit und begleitete zahlreiche<br />

Abschlussprüfungen in Gesangs- und Instrumentalklassen.<br />

Seit Oktober <strong>2020</strong> ist er Leiter der Fachgruppe<br />

Klavier an der Jugendmusikschule Ludwigsburg.<br />

Weiterhin bildet die Arbeit am Opern-, Lied- und Oratoriumsrepertoire<br />

einen wichtigen Bestandteil seiner<br />

Unterrichtstätigkeit.<br />

Als Musiker engagiert sich der gebürtige <strong>Meppen</strong>er<br />

auch international. Seit 2017 leitet er regelmäßig<br />

Meisterkurse für junge Sänger und Pianisten in Córdoba,<br />

Argentinien, unter anderem beim „Festival Internacional<br />

de Canto Lírico Töne“ und der „Fundación<br />

Lírica Mediterránea Córdoba“. Wie der Kontakt entstanden<br />

ist? Im August 2017 haben zwei in Stuttgart<br />

lebende argentinische Sänger, Cecilia Fontaine und<br />

Matias Bocchio, in ihrer Heimat Córdoba das „Festival<br />

Internacional de Canto Lírico Töne 2017“ gegründet.<br />

Roland Hagemann hat sich sofort bereit erklärt, mitzuhelfen,<br />

und reiste nach Argentinien.<br />

„Nach dem mit zwei Wochen sehr kurzen Aufenthalt<br />

in diesem faszinierenden Land mit tollen Menschen,<br />

deren Sprache ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht<br />

gesprochen habe, entschloss ich mich im Sommer<br />

2018 erneut und diesmal für einige Monate, nach<br />

Córdoba: Catedral de Córdoba und ein<br />

Panorama des Zentrums aus der<br />

Perspektive meiner Unterkunft 2019.<br />

10 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Argentinien zu reisen, um zum einen die Sprache<br />

und das Land besser kennenzulernen und mit den<br />

Bekanntschaften aus dem Vorjahr wieder Musik zu<br />

machen“, erinnert sich der Musiker aus <strong>Meppen</strong>. Er<br />

knüpfte auch neue Kontakte mit den Kulturinstitutionen<br />

der Stadt, lernte Sänger, Pianisten, Dirigenten,<br />

Chöre, Regisseure und Orchester kennen. Auf privaten<br />

Erkundungsreisen konnte er die Sierras de Córdoba,<br />

Buenos Aires, Mendoza (Weinbaugebiet am Fuße der<br />

Anden) und nach einer traumhaften Andenüberquerung<br />

im Bus auch Santiago de Chile besuchen.<br />

2019 folgte für September und Oktober eine Einladung<br />

der Universidad Provincial de Córdoba, einen<br />

Meisterkurs für Pianisten und einen Vortrag zum<br />

Thema „Der Pianist als Begleiter“ zu halten. Daran<br />

anschließend konnte Roland Hagemann mit großer<br />

Unterstützung vor Ort noch einen Meisterkurs für<br />

Sänger organisieren, der mit einem Konzert im „Teatro<br />

del Libertador General San Martín“ zu Ende<br />

ging. <strong>2020</strong> musste er aufgrund der Corona-Pandemie<br />

seine Reise nach Argentinien absagen. Aber die<br />

weiteren Planungen für <strong>2021</strong> laufen bereits auf Hochtouren,<br />

so ist zum Beispiel eine Aufführung von Schuberts berühmtem<br />

Liederzyklus „Winterreise“ angedacht.<br />

Lord Menuhin<br />

Der Violinist, Bratschist und Dirigent Yehudi Menuhin zählt zu<br />

den bedeutendsten Geigenvirtuosen des 20. Jahrhunderts. Er<br />

wurde 1916 in New York als Sohn russisch-jüdischer Eltern<br />

geboren. Mit acht Jahren trat er erstmals in einem großen öffentlichen<br />

Konzert als Solist auf. Mit dreizehn Jahren erlangte<br />

er Weltruhm durch ein legendäres Konzert in Berlin, als er die<br />

drei Violinkonzerte von Bach, Beethoven und Brahms unter<br />

Bruno Walter an einem Abend spielte. Als Humanist und Weltbürger<br />

setzte er sich später für die Benachteiligten dieser Welt<br />

ein, kon zer tierte für Schwarzafrikaner in Südafrika während der<br />

Apartheid, kämpfte in der Sowjetunion gegen die Verfolgung von<br />

Solschenyzin. Nach dem 2. Weltkrieg spielte er als erster jüdischer<br />

Musiker wieder in Deutschland, unter anderen in Haren<br />

(Ems). In Israel setzte er sich für die Schaffung eines Palästinenserstaates<br />

ein. Er gründete Schulen, Festivals und humanitäre<br />

Organisationen wie „Live Music Now“.<br />

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11 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


BILDUNG<br />

12 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


VERSCHENKEN SIE<br />

UNTERHALTUNG<br />

Projekt „Waldwoche“ auf dem Kossehof<br />

Die Natur als<br />

außerschulischer<br />

Lernort<br />

Die Waldpädagogik ermöglicht es Kindern und<br />

Jugendlichen, den Wald spielerisch mit allen<br />

Sinnen zu erleben. Der Kossehof in <strong>Meppen</strong>-<br />

Bokeloh bietet für Kindergärten und Schulen<br />

ein umfangreiches Angebot mit Förstern und<br />

Waldpädagogen an.<br />

Gleich zwei Kindergruppen haben in den Herbstferien<br />

eine abwechslungsreiche Waldwoche auf dem Kossehof<br />

verbracht. Zusammen mit der Waldpädagogin<br />

Carola Freise aus Höltinghausen und der pädagogischen<br />

Mitarbeiterin Indra Niermann-Migura erkundeten<br />

sie den Wald und seine ökologischen Zusammenhänge.<br />

„Nirgendwo lässt sich lebendiger lernen<br />

als direkt vor Ort“, so das Motto der Waldpädagogin,<br />

die früher als Försterin tätig war,<br />

Im Wald konnten die Kleinen dann nach Herzenslust<br />

toben und Naturmaterialien sammeln. Auch die Kreativität<br />

kam nicht zu kurz. Gleich am Anfang hat jedes<br />

Kind eine Schatzkiste aus Verpackungen gebastelt<br />

und füllte sie mit allem, was man im Herbst im Wald<br />

so findet - Eicheln, Zapfen, bunten Blättern. Es wurden<br />

auch Baumbilder aus Ton gemacht und Rehhufen<br />

aus Gips gegossen. Carola Freises Hund Asterix begleitete<br />

die Kinder bei allen Wanderungen und wurde<br />

gefeiert wie ein Superstar.<br />

Für das Projekt zeichnet Nele Janssen verantwortlich.<br />

Sie ist auf dem Kossehof für die Umweltbildung<br />

zuständig und denkt sich verschiedene Formate für<br />

Kindergärten und Schulen aus. Es können nach ihren<br />

Worten Projekttage sein, bunte Vormittage im<br />

Wald oder Führungen durch den Öko-Hof. VHS-<br />

Fachbereichsleiterin Rita Rottau berichtete, dass der<br />

Kossehof bereits zum zweiten Mal das Projekt „Lern-<br />

Räume“ des Niedersächsischen Kulturministeriums<br />

durchführte. Weitere Projekte sollen folgen.<br />

Kontakt: Tel:: 05931 8878396<br />

Mail: nele.janssen@vhs-meppen.de<br />

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13 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

V S S<br />

S E R V I C E


LEBEN<br />

Ärztin und Psychotherapeutin Heidemarie Bode<br />

gibt Tipps gegen den Corona-Blues<br />

Konzentrieren Sie sich<br />

auf positive, einfache<br />

und alltägliche Dinge<br />

Wir befinden uns mitten in der zweiten Corona-Welle und im zweiten<br />

Lockdown. Was aber macht das mit unserer Psyche? Wie belastend<br />

ist die Situation? Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Heidemarie Bode<br />

ist Expertin auf diesem Gebiet. Seit 2002 praktiziert sie in <strong>Meppen</strong>,<br />

zuerst im Haus der Landwirtschaft und seit 2018 in der Deichstraße<br />

1b. Wir haben mit ihr gesprochen und ein paar Tipps gesammelt.<br />

Hat die Corona-Pandemie<br />

Auswirkungen auf Ihre Arbeit?<br />

Das Risiko einer Ansteckung mit Covid-19<br />

ist in meiner psychotherapeutischen Praxis<br />

nicht groß, weil der Abstand eingehalten<br />

und die Räume gut belüftet werden<br />

können. Die Patienten brauchen nicht zu<br />

warten und es kommen nur relativ wenige<br />

am Tag. Der persönliche Kontakt ist unerlässlich.<br />

Der Bedarf an Psychotherapie<br />

ist in der Zeit von Corona noch gestiegen.<br />

Online-Sitzungen sind nicht so einfach realisierbar,<br />

weil viele Menschen nicht über<br />

die nötige technische Ausrüstung verfügen.<br />

Selbstsicherheitstraining in der Gruppe<br />

ist auch ein wichtiger Bestandteil einer<br />

Psychotherapie, wegen Corona verzichte<br />

ich aber darauf bis die Pandemie vorbei ist.<br />

Leidet die Psyche der Menschen<br />

unter der Pandemie?<br />

Die Corona-Krise ist eine große Herausforderung<br />

für die Psyche. Die Auswirkungen<br />

sind bereits in 18 Studien aus China und<br />

Indien mit 80.000 Teilnehmern untersucht<br />

worden. Diese haben eine Zunahme depressiver,<br />

ängstlicher und posttraumatischer<br />

Belastungssymptome sowie Schlafstörungen<br />

im Zusammenhang mit der<br />

Corona-Pandemie ergeben. Menschen, die<br />

dazu neigen, sich viel Sorgen zu machen,<br />

nehmen Corona zum Anlass, sich noch<br />

mehr zu sorgen. In Familien, bei denen<br />

es sowieso schon Probleme gab, die zum<br />

Beispiel keine Gesprächs- und Konfliktlösungskultur<br />

haben, und die auch ökonomisch<br />

nicht gut abgesichert sind, kann<br />

es jetzt in der Krise durchaus schwierig<br />

werden. Es kann zu häuslicher Gewalt<br />

kommen sowie zu verstärktem Alkoholkonsum.<br />

Allgemein befürchtet man, dass<br />

die Suizidversuche zunehmen könnten.<br />

Am meisten gefährdet sind Menschen, die<br />

sich in völliger Isolation befinden.<br />

Wie gelingt der Blick aufs Positive?<br />

Auch wenn der Rat zunächst banal scheint,<br />

versuchen Sie gerade in diesen Zeiten<br />

positive und hoffnungsvolle Nachrichten<br />

bewusst aufzunehmen. Konzentrieren Sie<br />

sich insbesondere auf positive, auch einfache<br />

und alltägliche Dinge in Ihrem Leben,<br />

wie beispielsweise Gespräche mit Ihren<br />

Angehörigen, ein gutes Essen oder auch<br />

angenehme Musik. Akzeptieren Sie, dass<br />

Gefühle wie Angst, Sorge und Unsicherheit<br />

in Krisenzeiten bis zu einem gewissen<br />

Maß normal sind, und gestehen Sie sich<br />

diese auch zu. Nehmen Sie sich aber aktiv<br />

vor, sich davon nicht vereinnahmen zu<br />

lassen. Es kann helfen, sich jeden Tag bewusst<br />

zu machen, was alles Schönes am<br />

heutigen Tag passiert ist, und dies aufzuschreiben<br />

in einem Freudetagebuch.<br />

Welche Tipps geben Sie vor<br />

Weihnachten, um mit eventueller<br />

Isolation fertig zu werden?<br />

Ein strukturierter Tag, gesunde Ernährung,<br />

Sport, Achtsamkeit, gezielte Entspannung.<br />

Schaffen Sie bewusst Freiräume für Aktivitäten,<br />

die Ihnen Freude machen. Es<br />

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14 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


kann helfen, einen Aktivitätenplan zu<br />

erstellen, in dem Sie Ihre Pflichten wie<br />

Arbeitszeiten, Haushalt, Arztbesuche<br />

sowie entspannende Aktivitäten zum<br />

Ausgleich einplanen. Achten Sie dabei<br />

darauf, dass sich Pflichten und entspannende<br />

Aktivitäten in der Waage halten.<br />

Ich halte viel von Spaziergängen in der<br />

Natur. Sie ist eine sehr wichtige Kraftquelle.<br />

Wer sich selbst aktiv einbringt,<br />

fühlt sich gleich nicht mehr so hilflos<br />

ausgeliefert! Wie wäre es, älteren und<br />

einsamen Menschen in der Familie oder<br />

in der Nachbarschaft zu helfen? Zum<br />

Beispiel mit ihnen reden, für sie einkaufen<br />

gehen oder den Hund Gassi führen.<br />

Oder ihnen zeigen, wie Skype funktioniert,<br />

damit sie zu Zeiten von Social Distancing<br />

besser Kontakt halten können.<br />

Man kann die Adventszeit auch für eine<br />

bessere Selbstfürsorge nutzen und sich<br />

bei den wenigen Kontaktpersonen, die<br />

bleiben, gefühlsmäßig ein wenig mehr<br />

öffnen.<br />

Weihnachten ist oft mit viel Stress und<br />

Erschöpfung verbunden. Diesmal wird<br />

es ein sehr besinnliches Fest werden,<br />

weil der Druck wegfällt, alles bisherige<br />

noch toppen zu müssen. Man kann froh<br />

sein, wenn man in der Zeit von Corona<br />

verschont und gesund bleibt.<br />

Welche Tipps geben Sie Eltern<br />

von schulpflichtigen Kindern?<br />

Kinder brauchen Struktur, sind relativ<br />

biegsam und können sich gut anpassen.<br />

Eltern sollten einen Rahmen vorgeben,<br />

in dem sie sich wieder sicher fühlen und<br />

sich mehr Zeit nehmen, über die Gefühle<br />

der Kinder in der Zeit der Pandemie<br />

zu sprechen. Wenn es bei Schulkindern<br />

im häuslichen Umfeld relativ gut läuft,<br />

sehe ich keine größere Gefahr. Da kann<br />

Corona sogar positiv sein, weil die Eltern<br />

mehr Zeit mit den Kindern verbringen.<br />

Das hat hier im Emsland bei der ersten<br />

Corona-Welle sehr gut funktioniert.<br />

Schwieriger ist es bei Jugendlichen, die<br />

sich von Erwachsenen und der Erwachsenenwelt<br />

ohnehin eingeschränkt fühlen.<br />

Jetzt dürfen sie ihre Freunde nicht<br />

sehen, die viel wichtiger für sie sind<br />

als die Erwachsenen. Sie müssen viel<br />

Eigenstruktur aufbringen. Ich befürchte,<br />

dass diejenigen, die damit ohnehin<br />

schon Probleme hatten, und bei denen<br />

es dazu noch im häuslichen Umfeld<br />

nicht so gut läuft, jetzt durch das Raster<br />

fallen. Sie konsumieren vielleicht nur<br />

noch Medien, spielen online und rauschen<br />

in Richtung Sucht ab. Hier gibt es<br />

z.B. in Bayern von der Regierung angebotene<br />

Programme, die dem entgegenwirken<br />

sollen. Im Internet sind sie unter<br />

dem Motto „Stör mich!“ zu finden.<br />

Sehen Sie positive Seiten<br />

der Pandemie?<br />

Es gibt da einen neuen Begriff: Corona-<br />

Resilienz. Wir werden stärker aus der<br />

Krise hervorgehen und daran wachsen.<br />

Drei Faktoren wirken stabilisierend: Das<br />

Fokussieren auf die Zahl der vielen Geheilten<br />

und darauf, dass soziale Unterstützung<br />

doch vorhanden ist. Zudem ist<br />

das Infektionsrisiko beim Einhalten der<br />

Coronaregeln gering. Anfangs haben die<br />

Menschen die Entschleunigung oft genossen<br />

und vieles mit mehr Achtsamkeit<br />

gemacht. Es gibt neue Begriffe wie<br />

Waldbaden, die Natur wurde neu entdeckt.<br />

Freunde von mir sind den Hünenweg<br />

von Osnabrück bis nach <strong>Meppen</strong><br />

gegangen. Es gibt viele Beschäftigungen,<br />

die sich jetzt erhöhter Beliebtheit<br />

erfreuen: Renovieren der Wohnung,<br />

Backen und Kochen, Nähen, Fotobücher<br />

machen, Arbeiten am PC, Spiele und<br />

Rätseln, neue Wertschätzung der Familie<br />

und des Partners, Spaziergänge am<br />

Wasser, sich mit Tieren beschäftigen.<br />

Die Menschen im Emsland sind hier<br />

viel besser dran als Menschen in großen<br />

Städten. Bei der zweiten Welle von<br />

Corona ist einiges schon Gewohnheit<br />

geworden, aber es schleicht sich etwas<br />

mehr Sorge ein - wegen der längeren<br />

Dauer und der möglichen Beschränkungen<br />

an Weihnachten. Ich hoffe, dass es<br />

da ein paar Lockerungen der Besuchsverbote<br />

geben wird.<br />

15 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


WIR IN EUROPA<br />

Ostroleka-Challenge des TV <strong>Meppen</strong><br />

Distanz von 1200 km<br />

zwischen <strong>Meppen</strong><br />

und der Partnerstadt<br />

Wie man in der Corona-Zeit trainieren kann? Hier<br />

eine Idee aus <strong>Meppen</strong>: Die Schwimmabteilung des<br />

TV <strong>Meppen</strong> musste das in den Herbstferien geplante<br />

Trainingslager in Ostroleka, <strong>Meppen</strong>s Partnerstadt in<br />

Polen, erneut absagen. Um dennoch ein klein wenig<br />

„Ostroleka”-Feeling aufkommen zu lassen, hatte die<br />

Weltmeisterin Nicole Heidemann die Idee, gemeinsam<br />

mit dem Nachwuchsteam sowie zwei anderen<br />

Trainern und Betreuern die Strecke von <strong>Meppen</strong> nach<br />

Ostroleka in Etappen zurückzulegen.<br />

Ab sofort nehmen wir<br />

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Die Challenge startete am 16. Oktober um 17 Uhr und ging am<br />

Samstag, 24. Oktober, um 16 Uhr zu Ende. „Es zählte jeder Kilometer“,<br />

berichtet die Trainerin von der Teamwertung . Ob per Fahrrad,<br />

bei einem schnellen Spaziergang oder Jogging, mit Inlinern oder<br />

Einrad. Dazu kamen natürlich noch die geschwommen Meter<br />

beim Training des Wettkampf-Nachwuchses im Wasser. Denn<br />

das Hallenbad war zu dieser Zeit noch offen. Erst am 31. Oktober<br />

<strong>2020</strong> musste das Emsbad, wie viele andere Einrichtungen in<br />

<strong>Meppen</strong> auch, schließen und den Trainingsbetrieb komplett<br />

einstellen.<br />

Alle, der am Ostroleka-Challenge teilnehmen wollten, wurden<br />

in eine WhatsApp-Gruppe aufgenommen. Als Nachweis der erbrachten<br />

Leistung und Kilometer galt ein Foto des Tachos, der<br />

Uhr, der App (zum Beispiel runtastic von Adidas-App nach Zustimmung<br />

der Eltern) oder womit die Teilnehmenden ansonsten<br />

die Meter zählen. Die Meter im Wasser, die beim Training als<br />

Gemeinschaftsleistung zurückgelegt werden konnten, notierte<br />

Nicole Heidemann selbst. Zum Abschluss der Challenge gab es für<br />

besonders verdiente Sportler kleine Geschenke aus Ostroleka, die<br />

das Partnerschaftskomitee besorgte, und ein gemeinsames Foto<br />

auf der Ostroleka-Brücke in <strong>Meppen</strong>.<br />

16 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Programm <strong>2021</strong> mit Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes<br />

Kunstkreis News:<br />

Ulla Kleinlosen als Vorsitzende<br />

wiedergewählt<br />

Die Mitglieder des <strong>Meppen</strong>er Kunstkreises sind mit ihrer Chefin zufrieden. Im Rahmen<br />

der Jahreshauptversammlung am 7. Oktober <strong>2020</strong> wurde die Vorsitzende Ulla<br />

Kleinlosen ebenso im Amt bestätigt wie ihre Stellvertreterin Julia Wübben und die<br />

Beisitzerin Melanie Kuipers. Für die Schriftführerin Sonja Kaßburg, die weiterhin<br />

im Vorstand als Beisitzerin fungieren wird, konnte Saskia Lorenz gewonnen werden.<br />

Neu im Vorstand ist auch Professor Dr. Bernhard Weiner, der für den bisherigen<br />

Schatzmeister Thomas Lake rückt.<br />

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung,<br />

die aufgrund der Corona-Pandemie<br />

in das Jugend- und Kulturgästehaus verlegt<br />

wurde, stand die geplante Sanierung<br />

des denkmalgeschützten Gebäudes an der<br />

Koppelschleuse 19. Es wurde 1828 im klassizistischen<br />

Stil im Auftrag der ehemals Königlich-Hannoversche<br />

Wasserbauinspektion<br />

erbaut und ist ein Teil des Ensembles<br />

an der Koppelschleuse. Seit 1981 dient es<br />

dem <strong>Meppen</strong>er Kunstkreis als Domizil und<br />

als Ausstellungszentrum.<br />

Die stellvertretende Vorsitzende und Architektin<br />

Julia Wübben stellte die Details<br />

der Baumaßnahme mit der Sanierung der<br />

denkmalgeschutzten Decken, Böden und<br />

Wände sowie Dachüberstände vor. Darüber<br />

hinaus sollen die Heizungsanlage und die<br />

elektrische Anlage mitsaniert werden. Die<br />

Kosten sind hoch. Ein Förderbescheid vom<br />

Bund in Höhe von 150.000 Euro liegt bereits<br />

vor. Nun hoffen die Mitglieder auf die finanzielle<br />

Unterstützung der Stadt <strong>Meppen</strong>.<br />

Eine restoratorische Gesamtuntersuchung<br />

fand bereits statt.<br />

Zum Abschluss des Corona-Jahres zeigt<br />

der <strong>Meppen</strong>er Kunstkreis die Ausstellung<br />

„moor.then.photographie“ mit inszenierten<br />

Fotografien des Kunstlerduos „Moormaids“<br />

aus <strong>Meppen</strong>. Juliane Kalkowski und Saskia<br />

Lorenz haben den Lockdown kreativ genutzt<br />

und die Vernissage online durchgeführt.<br />

Nun wird ihre Bilderschau bis Ende<br />

Februar <strong>2021</strong> verlängert mit der Hoffnung,<br />

dass sie nach der Corona-Pandemie besucht<br />

werden kann. Die nächste Ausstellung<br />

ist vom 20. März bis zum 25. April <strong>2021</strong>.<br />

„Sammeln - Suchen – Lösen“ präsentiert<br />

Arbeiten von drei Kunststudierenden aus<br />

Osnabrück - Stella Metzig, Joscha Heinrichs<br />

und Samira Pelgen. Danach soll die Sanierung<br />

beginnen.<br />

Kunstschule Koppelschleuse<br />

In der aktuellen Corona-Krise zeigen vor<br />

allem Kreativschaffende, dass mit viel Mut<br />

und Engagement so einiges doch möglich<br />

ist. Ein gutes Beispiel stellt das Angebot<br />

der Kunstschule im <strong>Meppen</strong>er Kunstkreis<br />

dar. Nachdem mit den zuständigen Stellen<br />

die neue Corona-Verordnung des Landes<br />

Niedersachsen interpretiert und abgestimmt<br />

wurde, konnte die Kunstschule ab<br />

dem 9. November <strong>2020</strong> den Betrieb wieder<br />

aufnehmen. „Natürlich unter Auflagen“, erläutert<br />

Geschäftsführer Burkhard Sievers.<br />

Denn nach der aktuellen Verordnung des<br />

Landes Niedersachsen gilt für Kunstschulen<br />

kein Betriebsverbot.<br />

Neue Ausstellung<br />

vom 20. März bis 25. April <strong>2021</strong><br />

Von Radierungen über skulpturale<br />

Montagen bis zu Kurzfilmen und<br />

Multifotobildern.<br />

Die Ausstellung „Sammeln – Suchen<br />

– Lösen“ der Osnabrücker Studierenden<br />

bietet einen Einblick in höchst<br />

unterschiedliche künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten.<br />

Stella Metzig<br />

hebt Dinge auf, die irgendwann einmal<br />

ein sogenanntes „Must have“<br />

waren und montiert sie nach ihrem<br />

kurzen Dasein als „Lieblingsstück“<br />

zu blutenden Skulpturen zusammen,<br />

die sich auftürmen wie im Stich gelassene<br />

Monster. Joscha Heinrichs<br />

beschäftigt sich in seinen Zeichnungen<br />

und Kurzfilmen mit der Konstruktion<br />

und Dekonstruktion von Erinnerungen<br />

und Wahrnehmungen. Und<br />

Samira Pelgen stellt den Menschen<br />

in den Mittelpunkt der Betrachtung.<br />

Ihre klassisch akademischen Akte<br />

suchen Linien, die den menschlichen<br />

Körper umreißen und so oft<br />

täuschen.<br />

Passend zur Ausstellung bieten die<br />

Osnabrücker Kunststudierenden<br />

Samira Pelgen, Stella Metzig und<br />

Joscha Heinrichs Workshops an, in<br />

denen Sie einige Aspekte ihrer künstlerischen<br />

Arbeit thematisieren. Sie<br />

laden in die praktische Auseinandersetzung<br />

mit Druck, Bildhauerei und<br />

Zeichnung ein. Vor Beginn der Workshops<br />

wird es außerdem für alle Interessierten<br />

eine Führung durch die<br />

Ausstellung mit den KünstlerInnen<br />

geben.<br />

17 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


WIRTSCHAFT<br />

Erfolgsbeispiele aus <strong>Meppen</strong> und Lingen<br />

Erster Existenzgründertag DIGITAL<br />

mit Tipps für junge Unternehmer<br />

Die Existenzgründungsinitiative Emsland (EXEL) möchte<br />

angehende Unternehmerinnen und Unternehmer zur Selbständigkeit<br />

ermutigen und konkrete Hilfestellungen geben.<br />

Das Ziel hat auch der Gründertag, der in diesem Corona-<br />

Jahr am 14. November <strong>2020</strong> stattfand und auf Youtube zu<br />

sehen ist.<br />

Im Mittelpunkt der Online-Veranstaltung standen Erfolgsbeispiele.<br />

Die Emsland GmbH hat diesmal drei Gründer aus verschiedenen<br />

Branchen eingeladen. Cornelia Köster (Walderlebnis<br />

Emsland, Lingen), Frank Exeler (Bau- und Projektleitung Exeler<br />

GmbH, Lingen) und Bastian Heine (Heine Kraftfahrzeugtechnik<br />

GmbH, <strong>Meppen</strong>) erzählten, wie sie ihren Weg in die Selbständigkeit<br />

gegangen sind, und welche Tipps sie haben. „Geduld, mit<br />

Leuten reden, die schon selbständig sind, und niemals aufgeben“,<br />

sagte der Kfz-Meister Heine aus <strong>Meppen</strong>.<br />

Der Lingener Verkaufstrainer und Autor Oliver Schumacher hielt<br />

einen Vortrag „Frag doch mal. Wie Gründer mit den richtigen<br />

Fragen mehr Erfolg haben“ mit vielen Ideen aus der Praxis. Von<br />

Sabine Nuffer kamen Tipps, wie man Social Media für sein Unternehmen<br />

nutzen kann und das richtige Netzwerk findet. „Social<br />

Media kostet viel Zeit“, machte sie klar. Denn es heißt nicht<br />

nur, ein Bildchen hochzuladen. Es gehe vielmehr darum, eine<br />

richtige Strategie zu finden, Nachrichten zu beantworten und<br />

Kommentare zu sichten. Von Andrea Klemz kamen drei Tipps<br />

für Istagram: Seid authentisch, unterhaltet eure Follower und<br />

bedient Storys.<br />

Den EXEL-Existenzgründertag Digital moderierten Andi Müller<br />

und Patrick Mess vom „Rabaukenduett“, dem Podcast für Start<br />

Ups. Heidi Ricke, Geschäftsführerin der Emsland GmbH, sprach<br />

von einem herausfordernden Jahr und einem Jahr mit vielen<br />

neuen Möglichkeiten. Zusammen mit ihrer Kollegin Mechthild<br />

Gerling habe sie sich entschieden, den EXEL Gründertag in diesem<br />

Jahr als Digitalversion anzubieten. Digital, weil die Beratungsgesprächen<br />

in den letzten Monaten immer wieder gezeigt<br />

haben, wie dringend nach Informationen und Angeboten dieser<br />

Art im Netz gesucht werde.<br />

„Corona hat uns ja alle innerhalb kürzester Zeit quasi dazu gezwungen,<br />

neue Wege einzuschlagen und neue Dinge auszuprobieren,<br />

da lag es für uns auf der Hand, das auch mit Blick auf den<br />

Gründertag im Emsland zu tun“, sagte sie. Zum anderen möchte<br />

die Existenzgründungsinitiative auch neue Dinge ausprobieren<br />

und hofft, dass möglichst viele Gründungsinteressierte sowie<br />

Gründerinnen und Gründer von diesem Angebot profitieren<br />

können. Nähere Informationen unter www.exelgruendertag.de.<br />

WANN TAUCHST<br />

DU BEI UNS AUF?<br />

T 0 59 31 . 120 -26 | www.meppen.de<br />

18 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


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Messe abgesagt?<br />

Geschäft geschlossen?<br />

Vertrieb eingeschränkt?<br />

VSS Werbefilme setzt in diesen Zeiten auf Livestreaming.<br />

Wenn Firmen neue Produkte<br />

entwickelt haben, ging bislang<br />

der Weg oft über Messen oder<br />

Hauspräsentationen. Das war<br />

immer mit Aufwand verbunden,<br />

mit Reisekosten und Zeitaufwand.<br />

In Zeiten der Corona-<br />

Pandemie stehen die Weichen<br />

anders. Messen fallen aus, Firmenevents<br />

werden abgesagt,<br />

persönliche Kontakte werden<br />

reduziert.<br />

Um dennoch den Kunden erreichen<br />

zu können, mit ihm auf<br />

Distanz aber doch direkt in Verbindung<br />

zu treten, hat sich ein<br />

neues Medium als effektiv ergeben:<br />

Das Live-Streaming als interaktive<br />

Verbindung zwischen<br />

Anbieter und Kunden.<br />

Diese Möglichkeit bietet die<br />

VSS Werbefilme Ihren Kunden<br />

erfolgreich an. Die ohnehin<br />

im Haus vorhandene optimale<br />

Technik wie auch die kreativen<br />

Mitarbeiter des Teams bieten<br />

dafür beste Voraussetzungen.<br />

Als eines der ersten Unternehmen<br />

nutzte die Maschinenfabrik<br />

Hedelius diese Möglichkeit.<br />

Im Rahmen einer innovativen<br />

Maschinenvorstellung wurde<br />

zwischen dem Unternehmensstandort<br />

in <strong>Meppen</strong> und dem<br />

Kunden in Nürnberg eine stabile<br />

Internetverbindung hergestellt.<br />

Im Showroom von Hedelius<br />

richteten sich vier hoch<br />

auflösende Kameras auf die<br />

neu entwickelte Maschine. Per<br />

Webstream gelangen die Bilder<br />

auf den Screen des Kunden, der<br />

sich in Echtzeit mit dem Hedelius-Experten<br />

unterhalten kann.<br />

Eine mobile Kamera sorgt dabei<br />

für flexible und gesprächsorientierte<br />

Bilder. Erklärungen<br />

und Rückfragen laufen wie im<br />

persönlichen Gespräch, auch<br />

wenn Hunderte von Kilometern<br />

zwischen beiden Gesprächspartnern liegen. Der Vorteil liegt auf<br />

beiden Seiten, beim Unternehmen wie beim Kunden. Das bestätigt<br />

auch Hedelius-Gebietsverkaufsleiters Roland Heid. Sein Kommentar<br />

zur Live-Vorführung: "Der Kunde und auch ich waren sehr überzeugt<br />

und begeistert von der Umsetzung der Live-Vorführung. Die<br />

Qualität war hervorragend. Damit haben wir einen sehr positiven<br />

Eindruck hinterlassen – es war ein echter Erfolg für uns.“<br />

Aufwand und Kosten zu sparen sind dabei nur zwei Aspekte. Kurzfristig<br />

in Verbindung zu treten, individuell zu kommunizieren<br />

sind weitere Vorteile. Längst haben Unternehmen die Vorteile von<br />

Livestreaming erkannt und setzen dieses als dauerhaftes Instrument<br />

ein. Nicht nur für Marketingzwecke, auch für Service, Support<br />

oder Schulung bietet sich diese Möglichkeit an.<br />

Ein weiterer Vorteil ist, dass während der Liveübertragung die<br />

Film- und Tonaufnahmen aufgezeichnet werden und dem Kunden<br />

anschließend in einer bearbeiteten Zusammenfassung für weitere<br />

Marketingmaßnahmen zur Verfügung stehen.<br />

"Alle Vorbereitungen und Abläufe des Livestreaming werden unter<br />

den jeweils geltenden Corona-Schutzmaßnahmen erfolgen und bei<br />

Bedarf auch nach Feierabend oder am Wochenende durchgeführt",<br />

sagt Maximilian Forth, Produktionsleiter von VSS Werbefilme.<br />

Das Team von VSS Werbefilme hat sich bereits darauf eingestellt,<br />

Livestreaming auch über die Corona-Zeit hinaus einzusetzen. Mit<br />

hochwertiger Technik, mit motivierten und gut geschulten Mitarbeitern<br />

bietet das <strong>Meppen</strong>er Unternehmen eine zeitgemäße Dienstleistung,<br />

die keinen Vergleich scheuen muss.<br />

Livestreaming / Filmclip ansehen: vss werbefilme.de/facebook/Instagram<br />

19 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


STADTGESPRÄCH<br />

Landkreis Emsland gibt Neubau<br />

der Flutmuldenbrücke für Verkehr frei<br />

Die neu gebaute Flutmuldenbrücke<br />

in <strong>Meppen</strong>-Versen wurde<br />

Ende November nach knapp<br />

zweijähriger Bauzeit vom<br />

Landkreis Emsland freigegeben.<br />

Ursprünglich war dies für<br />

das Frühjahr <strong>2021</strong> geplant. Die<br />

alte Brücke im Zuge der Kreisstraße<br />

203 (<strong>Meppen</strong>er Straße/<br />

Versener Straße) war ab Anfang<br />

<strong>Januar</strong> 2019 für den Verkehr<br />

vollständig gesperrt und<br />

dann abgerissen worden.<br />

Landrat Marc-André Burgdorf nahm gemeinsam mit<br />

MdL Bernd-Carsten Hiebing, Bürgermeister Helmut<br />

Knurbein (<strong>Meppen</strong>), Gerd Gels (Ortsvorsteher Versen)<br />

und Detlev Thieke, Fachbereichsleiter Straßenbau, die<br />

Freigabe vor. Die ausführende Firma Oehm war zur<br />

Eröffnung nicht eingeladen gewesen. "Wir haben das<br />

verwundert zur Kenntnis genommen", sagt eine Firmensprecherin<br />

auf Anfrage des <strong>Emsblick</strong>.<br />

„Wir freuen uns, über dieses neue Bauwerk und darüber,<br />

die Brücke schon früher freigeben zu können als<br />

ursprünglich geplant. Viele Bürgerinnen und Bürger<br />

werden dies mit Erleichterung wahrnehmen, denn die<br />

Umfahrungssituation wird durch weitere Baustellen<br />

im Bereich <strong>Meppen</strong> beispielsweise an den Lambertsbrücken<br />

immer schwieriger. Dass der Verkehr über<br />

die Flutmuldenbrücke wieder fließen kann, entspannt<br />

die Situation. In diesem Zusammenhang danke ich<br />

den Versenern für ihre Geduld während der Bauzeit“,<br />

sagt Burgdorf bei der Brückeneröffnung. „Die Brücke<br />

führt durch das Überschwemmungsgebiet der<br />

Ems westlich von <strong>Meppen</strong> und ist als solche wichtig<br />

für eine hochwasserfreie Verbindung u. a. zur E 233“,<br />

hebt auch Hiebing die infrastrukturelle Bedeutung des<br />

Bauwerks hervor.<br />

Die neue Brücke ist in gleicher Lage hergestellt worden.<br />

Auch die Höhenlage entspricht in etwa der des<br />

alten Bauwerks. Allerdings wurde die Fahrbahn im<br />

Brückenbereich aus Verkehrssicherheitsgründen auf<br />

7 m (vormals 6 m) erweitert. Die Kappenbreite beträgt<br />

nun 3,75 m auf der Nordseite (Radwegseite) und 2,05<br />

m auf der Südseite. Die neue Gründung besteht aus<br />

insgesamt 85 Großbohrpfähle mit 90 cm Durchmesser<br />

in Tiefen bis 22 m. Die Brücke hat eine Spannweite<br />

von 211 m. Die neue Brücke ist damit rund 10 m länger<br />

als das alte Bauwerk. Bei Untersuchungen im Jahr<br />

2015 war festgestellt worden, dass die Tragfähigkeit<br />

der aus den 60er Jahren stammenden alten Spannbetonbrücke<br />

der Belastung nicht mehr gerecht wurde.<br />

20 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Seit Sommer 2015 war die Brücke nur noch einspurig<br />

und mit Ampelregelung befahrbar.<br />

Der Landkreis Emsland nahm seinerzeit die Planungen<br />

für den Neubau auf. Zweimal, in 2016 und 2017,<br />

erfolgten Anmeldungen des Vorhabens für das Jahresbauprogramm<br />

NGVFG des Landes Niedersachsen,<br />

um entsprechende Landesmittel einwerben zu<br />

können. Zweimal vergeblich. Erst ein weiterer Antrag<br />

im Jahr 2018 brachte die Zusage. „Hierfür danke ich<br />

ausdrücklich unserem Landtagsabgeordneten Bernd-<br />

Carsten Hiebing, der sich für die Förderung stark gemacht<br />

hat“, sagt Burgdorf.<br />

Mitte <strong>Januar</strong> 2019 wurde mit dem ersten Spatenstich<br />

die Baumaßnahme begonnen. Eine Baustraße, die parallel<br />

zur vorhandenen Brücke verlief, diente nur den<br />

Bauarbeiten, öffentlich nutzbar war sie nicht. Im zweiten<br />

Halbjahr 2019 bis Mitte des Jahres <strong>2020</strong> konnten<br />

die Beton- und Stahlbetonbauarbeiten durchgeführt<br />

werden. Diese konnten früher fertig gestellt werden,<br />

als zunächst geplant. Grund dafür waren die gute Witterung,<br />

das Ausbleiben größerer Hochwasserereignisse<br />

sowie innovative Ansätze des Bauunternehmens<br />

Oehm aus <strong>Meppen</strong>.<br />

Der geplante Kostenansatz von rund 6,5 Mio. Euro<br />

konnte bei dem Großprojekt eingehalten werden. Das<br />

Land trägt rund 60 Prozent der Kosten und damit<br />

etwa 3,9 Mio. Euro. Den verbleibenden Rest bringt der<br />

Landkreis Emsland auf.<br />

An Weihnachten denken,<br />

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Wir beraten Sie gerne:<br />

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In Corona-Zeiten ist Abstand besonders wichtig.<br />

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21 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

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Neue Wege beschreiten<br />

Aus Menke Objektbau GmbH wird Stahl² Objektbau GmbH<br />

Die Immobilie fürs<br />

Alter selber gestalten<br />

Selbstbestimmt wohnen im Alter? Barrierefrei den<br />

Ruhestand genießen? Und dabei noch Geld sparen?<br />

Wie soll das gehen?<br />

Das in <strong>Meppen</strong>, im Industriegebiet, ansässige Unternehmen<br />

ist seit September 2016 erfolgreich im Bereich Stahlhallenbau<br />

tätig. Das breitgefächerte Portfolio umfasst sowohl Gewerbe-,<br />

Industrie- und Lagerhallen, als auch Um- und Anbauten,<br />

sowie Sanierungen.<br />

Zum Anfang des neuen Jahres, wollen die beiden Geschäftsführer<br />

Paul Determann und Matthias Abel, nun den nächsten<br />

Schritt wagen. „Es ist Zeit für Veränderung – Zeit für<br />

mehr Eigenständigkeit. Ein Namenswechsel ist da für uns<br />

die logische Konsequenz.“ Mit einer modernen Außendarstellung<br />

möchten sie sich einen eigenen Namen machen<br />

und so neue Kunden und Planer gewinnen. Aber auch bestehende<br />

Verbindungen sollen in Zukunft gestärkt werden.<br />

In Hinblick darauf ist beiden Geschäftsführern wichtig: „Bis<br />

auf den Namen ändert sich nichts. Wir sind auch weiterhin<br />

für unsere Kunden in gewohnter Qualität da und freuen uns<br />

auf alte und neue Wegbegleiter.“<br />

Hermann Schlangen ist Rentner. Er lebt unter eingeschränkter<br />

Mobilität (Gehbehinderung) und hat sich über<br />

diese Fragen lange Gedanken gemacht. Seine Idee: gemeinsam<br />

mit Gleichgesinnten das neue Domizil bauen<br />

und dabei spezifische Fähigkeiten einbringen.<br />

"Ich möchte für mich und meine Frau eine rollstuhlgerechte,<br />

barrierefreie Wohnung planen und dann bauen lassen.<br />

Denn ich möchte selbstbestimmt leben und meinen Alltag<br />

in der eigenen Wohnung selbstständig bewältigen<br />

können. Selbstbestimmt bis ins hohe Alter, da hängt viel<br />

davon ab, wie ich meine Wohnung gestalte“.<br />

Seine Idee zur Umsetzung: Finde Menschen, die das auch<br />

-genauso - wollen. Zusammen erwerben wir ein Grundstück.<br />

Vielleicht hat einer von Ihnen schon ein passendes<br />

Grundstück, das er so zum Leben erwachen lassen will?<br />

Schlangen sieht dabei viele Vorteile: "Wir bauen gemeinsam<br />

ein Mehrfamilienhaus, in dem jeder seine altersgerechte<br />

Traumwohnung realisieren kann. Kein Bauträger,<br />

deshalb kostengünstiger. Ich würde mich auch gerne um<br />

bestimmte Dinge, die mit dem Hausbau zusammenhängen,<br />

kümmern. Denn auch als Rentner habe ich berufliches<br />

Knowhow, das ich einsetzen kann. Sie eventuell<br />

auch?"<br />

Wer die Idee von Hermann Schlangen gut findet, vielleicht<br />

genauso denkt, wer zusammen den idealen Alterswohnsitz<br />

planen und realisieren möchte und neugierig geworden<br />

ist, ruft ihn an. Telefon 05931/594091.<br />

StahlQuadrat Objektbau GmbH<br />

Lilienthalstr. 28a<br />

49716 <strong>Meppen</strong><br />

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22 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


20 Jahre Ingenieur-Büro<br />

Hilckmann<br />

Irgendwie schien es vorbestimmt. Der Vater ist Bauunternehmer,<br />

der Großvater ebenso, da liegt es quasi in den Genen, auch<br />

in dem Sektor tätig zu werden. Dass Jochen Hilckmann Bauingenieurwesen<br />

studierte, lag also nahe.<br />

Nach dem Diplom an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete er einige<br />

Jahre beim Hoch- und Tiefbauamt der Stadt Dortmund sowie im Prüfingenieurbüro<br />

Vreden und Partner in Bonn.<br />

Vor 20 Jahren entschied sich Hilckmann dann gegen die Großstadt<br />

und für das Emsland: Er wagte den Sprung in die Selbstständigkeit<br />

und gründete das Ingenieurbüro Hilckmann in <strong>Meppen</strong>-Versen. Was<br />

als Einmann-Büro begann, entwickelte sich zügig. Heute arbeiten neben<br />

dem Inhaber zwei Ingenieure, eine Ingenieurin, eine Architektin,<br />

eine Zeichnerin, ein Auszubildender sowie eine Sekretärin im Ingenieurbüro<br />

Hilckmann, um das vielfältige Aufgabenspektrum abdecken<br />

zu können.<br />

Auf der täglichen To-Do-Liste stehen Bauplanungen, Zeichnungen,<br />

Statiken, Wärmeschutz- und Schallschutzberechnungen für Einund<br />

Mehrfamilienhäuser, Gewerbebauten, Stahlhallen und landwirtschaftliche<br />

Gebäude. Die Aufträge dazu kommen überwiegend von<br />

Bauherren aus dem Emsland, immer häufiger aber auch ohne regionale<br />

Begrenzung.<br />

Seit 2008 beschäftigt sich das Ingenieurbüro Hilckmann mit speziellen<br />

Dach- und Fassadensystemen und deren Unterkonstruktionen sowie<br />

mit Stahl- und Aluminiumleichtbau. Hierfür werden sowohl statische<br />

Berechnungen wie auch Konstruktions- und Detailzeichnungen erstellt.<br />

Zu den Auftraggebern gehören neben zahlreichen ausführenden<br />

Betrieben aus dem gesamten Bundesgebiet inzwischen auch öffentliche<br />

Auftraggeber und namhafte Produkthersteller.<br />

In diesem Segment werden regelmäßig Projekte in ganz Europa, gelegentlich<br />

sogar in amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Staaten<br />

statisch und bautechnisch bearbeitet.<br />

Im Zuge der Betriebsnachfolge übernahm Jochen Hilckmann dann im<br />

Jahre 2015 von seinem Vater, Dipl.-Ing. Ralf Hilckmann das Bauunternehmen<br />

Lammers in <strong>Meppen</strong>-Versen.<br />

Heute können im Hause Hilckmann/Lammers nahezu alle Arbeiten<br />

am Bau abgedeckt werden, vom ersten Entwurf über die Genehmigungsplanung,<br />

Statik und Wärmeschutzberechnung (einschließlich<br />

der Erstellung von KFW-Anträgen) bis hin zur Herstellung des Gebäudes<br />

mit Baubetreuung, wenn vom Bauherrn gewünscht auch<br />

schlüsselfertig.<br />

Die Rückkehr ins Emsland hat Jochen Hilckmann bis heute nicht<br />

bereut!<br />

von links: Jennifer Grinich, Tobias Rottau, Ansgar Limbeck,<br />

Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins WiM, Irene Cieplik<br />

und Wirtschaftsförderer Alexander Kassner zu sehen.<br />

Temporärer Laden mit vielen Geschenkideen<br />

„Weihnachts-<br />

Pop-up-Store“ in der<br />

Rathauspassage<br />

Nach dem Erfolg des ersten temporären Ladens<br />

„Zwischenzeit“ mit Kunsthandwerk am<br />

Markt 5 in <strong>Meppen</strong> ist auch in dem leer stehenden<br />

Geschäft in der Rathauspassage (ehemals<br />

Mode Löning) ein zweiter Weihnachts-Pop-up-<br />

Store eröffnet worden. Bis Heiligabend können<br />

hier Accessoires und Dekorationen - auch mit<br />

regionalem Bezug - gekauft werden.<br />

„Das Angebot ist auch hier vielfältig. Mit Blick auf<br />

die Vorweihnachtszeit liegt ein Fokus sicherlich auf<br />

weihnachtlichen Geschenkideen, aber auch Kunsthandwerk,<br />

Dekorationen im Allgemeinen sind hier<br />

zu finden“, erläutert Ansgar Limbeck, Geschäftsführer<br />

des Stadtmarketingvereins WiM. Aussteller sind<br />

Irene Cieplik mit Schmuck, Süßwaren und handgemalten<br />

Acryl-Bildern, „Grinich Shop“ mit exklusiven,<br />

handgemachten Holzdekorationen, „Dein Ems Shop“<br />

und der „EmsShopper“ mit Geschenksets, Spirituosen,<br />

Taschen und Laternen. Der erste Pop-up-Store „Zwischenzeit“<br />

am Markt 5 (ehemals Blumen Gels) bietet<br />

bereits seit dem 12. September <strong>2020</strong> Kunsthandwerk<br />

und weihnachtliche Dekorationen sowie Accessoires,<br />

wie Mützen und Schals, an. Öffnungszeiten sind<br />

montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags<br />

von 10 bis 16 Uhr.<br />

23 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


BILDUNG<br />

Eine Tradition in der Adventszeit<br />

Waldorfkita bastelt<br />

Schmuck für den<br />

Weihnachtsbaum<br />

Jetzt haben auch die Kleinsten Platz<br />

Neue Krippe in der<br />

Kindertagesstätte<br />

Versen eingeweiht<br />

Es weihnachtet im Stadthaus. Traditionell wird zu<br />

Beginn des Advents der große Weihnachtsbaum im<br />

Foyer des Stadthauses in <strong>Meppen</strong> von Kindergartenkindern<br />

geschmückt. So auch in diesem Jahr von<br />

den Mädchen und Jungen der Waldorfkindertagesstätte<br />

Michael und des neuen Waldkindergartens<br />

<strong>Meppen</strong>.<br />

Selten ging es so ruhig bei einer Krippeneinweihung zu:<br />

Corona bedingt musste der Kindergarten St. Vinzentius in<br />

Versen auf eine größere Feierlichkeit im Beisein der Kinder<br />

verzichten. Gleichwohl war die Freude über den erfolgreichen<br />

Abschluss der Maßnahmen groß.<br />

„Das Team hat die Bauzeit klasse gemeistert“, lobte die Leiterin<br />

Natalie Kröger und richtete ihren Dank auch an die Stadt <strong>Meppen</strong>.<br />

Bürgermeister Helmut Knurbein erläuterte: „Die Stadt <strong>Meppen</strong><br />

hat in den vergangenen Jahren erheblich in den Krippenausbau<br />

investiert. Mit dieser jüngsten Maßnahme stehen nun insgesamt<br />

395 Krippenplätze zur Verfügung.“ Zum Vergleich: 2007 gab<br />

es nur 15 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in der<br />

Kreisstadt.<br />

Nach der Erweiterung können jetzt in der Kindertagesstätte St.<br />

Vinzentius in Versen insgesamt 100 Kindergarten- und 15 Krippenkinder<br />

betreut werden. Die Einrichtung bekam einen neuen<br />

Gruppenraum für ein- bis dreijährige Kinder. Darüber hinaus<br />

wurden ein neuer Intensivraum, eine großzügige Küche, ein Mitarbeiterraum,<br />

ein Lagerraum und eine Behindertentoilette eingerichtet.<br />

Die Gesamtkosten liegen bei rund einer Million Euro. Die<br />

Baumaßnahme wird vom Land und vom Landkreis bezuschusst.<br />

Die Bauplanung erfolgte durch den Fachbereich Hochbau der<br />

Stadt <strong>Meppen</strong>. Bauausführendes Unternehmen war die Firma<br />

OS-Concept aus Osnabrück.<br />

Entwicklungsplan für Kindertagesstätten<br />

2018 wurde den städtischen Gremien der Kita-Entwicklungsplan<br />

2019-<strong>2021</strong> vorgestellt. Hier wurde ein Fokus auf die stark steigenden<br />

Betreuungsquoten in den Ortsteilen, insbesondere in<br />

Versen, Hemsen und Bokeloh, gelegt. Neben Versen werden in<br />

diesem Jahr noch zwei weitere Baumaßnahmen abgeschlossen.<br />

Foto der Stadt <strong>Meppen</strong>. Kita-Leiterin Natalie Kröger begrüßt<br />

neben Bürgermeister Helmut Knurbein die Ortsvorsteher<br />

Reiner Fübbeker (Groß Fullen) und Gerd Geld (Versen), Pater Benny<br />

und UWG-Fraktionsmitglied Heinz-Josef Schneider in Vertretung<br />

für seinen Fraktionskollegen und Fachausschussvorsitzenden<br />

Jochen Hilckmann.<br />

Dabei sieht die Farbkombination aus Naturmaterialien,<br />

Goldfarben und Rot richtig glamourös aus. Dazu gibt es<br />

Kerzen und selbst gebastelte Girlanden. Zum Dank für die<br />

tolle Arbeit werden die Kinder in den nächsten Tagen ein<br />

Weihnachtspäckchen mit kleinen Überraschungen vom<br />

Bürgermeister Helmut Knurbein und Anke Winkeler vom<br />

Fachbereich Kitas und Schulen erhalten. „Das ist schon<br />

immer ein ganz herzerwärmender Moment, wenn die<br />

ganz Kleinen voller Freude den Baum schmücken und begeistert<br />

von ihren Basteleien erzählen. Es ist sehr schade,<br />

dass wir in diesem Jahr auf den Besuch im Stadthaus<br />

verzichten müssen“, sagte der Rathauschef. Die Waldorfkindertagesstätte<br />

befindet sich im Feldkamp 16 im<br />

Baugebiet Helter Damm. Sie liegt in ländlicher Umgebung,<br />

so dass Spaziergänge und der Aufenthalt in freier Natur<br />

ein Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist. Der Träger<br />

der Einrichtung ist der Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik<br />

in <strong>Meppen</strong> und Umgebung.<br />

www.waldorfkindergarten-meppen.de<br />

24 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


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Die beste Chance in die Vorsorge zu investieren<br />

Abschaffung des<br />

Solidaritätszuschlags<br />

ab dem 01.01.<strong>2021</strong><br />

Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts aus 2019 wurde<br />

die Rückführung des Solidaritätszuschlags ab dem<br />

01.01.<strong>2021</strong> für den Großteil der Steuerzahler beschlossen.<br />

Für 90% aller Steuerzahler, die ihn heute zahlen,<br />

entfällt der Solidaritätszuschlag vollständig. Für weitere<br />

6,5% entfällt er zumindest in Teilen, dies berichtet das<br />

Bundesfinanzministerium auf seiner Internetseite unter<br />

www.bundesfinanzministerium.de.<br />

investiert werden kann.<br />

Damit ergibt sich<br />

bei 96,5% der<br />

heutigen Soli-<br />

Zahler<br />

ein<br />

„Mehr-Netto“,<br />

dass<br />

und<br />

einfach<br />

ohne<br />

Mehrbelastung<br />

in die Alters- oder<br />

Gesundheitsvorsorge<br />

Christiane Büker, Privatkundenberaterin<br />

der Filiale Emsstraße erklärt, warum jetzt<br />

der richtige Zeitpunkt ist vorzusorgen.<br />

Frau Büker, wem empfehlen<br />

Sie jetzt vorzusorgen?<br />

Grundsätzlich gilt, je früher man anfängt<br />

vorzusorgen, desto günstiger die Bedingungen.<br />

Ich empfehle meinen Kundinnen<br />

und Kunden immer möglichst früh mit<br />

der Alters- und Gesundheitsvorsorge zu<br />

beginnen. Gerade jetzt ist es besonders<br />

für Steuerzahler attraktiv, bei denen der<br />

Soli ab dem 01.01.<strong>2021</strong> entfällt, denn dann<br />

bleibt mehr vom Netto und das Geld kann<br />

direkt investiert werden.<br />

Warum macht es Sinn den ehemaligen<br />

Soli-Betrag zu investieren?<br />

Das Geld hatten die Kundinnen und Kunden<br />

bis dato nicht in der Tasche, es ist also<br />

noch nicht verplant. Wenn man nun den<br />

Betrag direkt weiter in die Vorsorge investiert,<br />

tut man etwas Gutes für sich und<br />

seine Zukunft. Hat man sich erst einmal an<br />

den Netto-Mehrbetrag gewöhnt, fällt es oft<br />

recht schwer wieder Teile anderweitig zu<br />

verplanen. Deshalb ist es sinnvoll gerade<br />

jetzt eine Alters- oder Gesundheitsvorsorge<br />

abzuschließen.<br />

Was würden Sie vorschlagen,<br />

wofür sollte ich den Soli konkret<br />

verwenden?<br />

Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele<br />

und sie sind so individuell wie jeder Kunde.<br />

Beispielsweise könnte der Soli in die<br />

betriebliche Altersvorsorge, die Basis-<br />

oder Riesterrente oder auch in die Krankenzusatz-<br />

oder Pflegeversicherung investiert<br />

werden. Wir finden gemeinsam die<br />

richtige Lösung!<br />

Wie stelle ich fest wieviel Soli<br />

ich spare und wie ich diesen<br />

am besten investieren kann?<br />

Unser Verbundpartner die R+V Versicherung<br />

bietet einen Soli-Rechner, der das<br />

„Mehr-Netto“ anhand des Gehaltes und<br />

Familienstatus ausrechnet und Anlagemöglichkeiten<br />

vorschlägt. Diesen findet<br />

man unter www.evb-meppen.de/soli. Aber<br />

natürlich macht es Sinn, sich mit Ihrem<br />

Kundenberater / Ihrer Kundenberaterin<br />

zusammensetzen oder mit ihm/ihr telefonisch<br />

eine Beratung durchzuführen, um<br />

gemeinsam die individuell beste Lösung<br />

zu erarbeiten.<br />

Tschüss Soli...<br />

...hallo Vorsorge!<br />

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Steuerzahler vollständig weg.<br />

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Zukunft vorbereitet zu sein.<br />

*Ausführliche Informationen zum Thema erhalten Sie auf unserer Homepage: www.evb-meppen.de/soli<br />

oder direkt unter: www.evb-meppen.de/bundesfinanzministerium<br />

25 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


BILDUNG<br />

Bundesweiter Vorlesetag in der Johannes-Gutenberg-Schule<br />

Kinder verfassen eigene Geschichten<br />

„Europa und die Welt“ - so lautete das Motto des bundesweiten Vorlesetages am 20. November <strong>2020</strong>. Die Freude darüber<br />

war groß und dementsprechend auch die Teilnahme: Alle neun Klassen mit 157 Schülern und Schülerinnen der Johannes-<br />

Gutenberg-Schule machten bei der Aktion mit und tauchten gemeinsam in neue Fantasiewelten ein. Die Reise um die<br />

Erde ging zu den Olchis in Afrika und noch viel weiter.<br />

„Wir haben die Aktion klassenintern durchgeführt“, erzählt die<br />

Leiterin der Grundschule, Petra Schulte, denn in der Corona-<br />

Zeit konnte die Schule keine Gäste einladen. Die Kinder haben<br />

sich aber sehr über das Vorlesevideo von Bürgermeister Helmut<br />

Knurbein zum Buch „Reise um die Erde in 80 Tagen“ gefreut. Die<br />

Stadt <strong>Meppen</strong> stellte allen elf Grundschulen im Stadtgebiet den<br />

Link zur Verfügung. Es handelt sich um den bekannten Klassiker<br />

von Jules Verne, neu erzählt von Wolfgang Knape.<br />

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Im Anschluss lasen die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen<br />

zusätzlich ausgewählte Geschichten<br />

vor, zu denen auch erzählt, gemalt, gebastelt<br />

oder geschrieben wurde. Die Klasse 2a der<br />

Johannes-Gutenberg-Schule begab sich zum Beispiel<br />

mit den „Olchis auf Safari bei den Berggorillas“<br />

in Afrika. Die Kinder waren begeistert von der bunten<br />

Geschichte, die über die Kraft der Fantasie erzählt.<br />

Die Olchis-Familie war bereit, Berggorillas zu<br />

helfen, als deren Lebensraum durch einen großen<br />

Ölkonzern bedroht wurde.<br />

Das Ziel des Vorlesetages ist es, Begeisterung für<br />

das Lesen und Vorlesen zu wecken. „Das Vorlesen<br />

hat einen hohen Stellenwert in unserem Alltag“,<br />

erläutert die Leiterin der Nödiker Grundschule. So<br />

werde den Kindern in den Frühstückspausen in<br />

der Regel täglich vorgelesen. In Fächern wie zum<br />

Beispiel Religion seien Vorlesegeschichten häufig<br />

Ausgangspunkt für die unterrichtlichen Szenarien.<br />

Aber auch im Fach Englisch spiele das Storytelling für das Hörverstehen<br />

eine große Rolle.<br />

„Wichtig erscheint uns auch das eigene Verfassen von Geschichten<br />

durch unsere Schülerinnen und Schüler, die sie gerne<br />

und stolz der Klasse vorlesen und präsentieren, sodass sie in<br />

diesem Rahmen eine entsprechende Würdigung erfahren“, berichtet<br />

Petra Schulte. Allen Lehrkräften, Ganztagsmitarbeitern<br />

und Schülern steht eine schuleigene Bücherei zur Verfügung, in<br />

der auch zahlreiche Vorlesebücher zu entdecken sind. Der Förderverein<br />

hat die Schule an dieser Stelle großartig unterstützt.<br />

Vorlesetag<br />

Der bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes<br />

Vorlesefest und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT,<br />

Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten<br />

Freitag im November setzt der Aktionstag ein öffentliches<br />

Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder<br />

und Erwachsene für Geschichten. „Sehr gerne habe ich in den<br />

vergangenen Jahren eine Grundschule besucht und den Kindern<br />

vorgelesen. Eine besonders große Freude für mich war es,<br />

mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen“,<br />

so Bürgermeister Helmut Knurbein. Aufgrund der aktuellen<br />

Corona-Lage konnte der diesjährige Vorlesetag leider nicht in<br />

dieser Form stattfinden. Als Ersatz suchte der Bürgermeister<br />

das Kinderbuch „Reise um die Erde in 80 Tagen“ nach dem berühmten<br />

Roman von Jules Verne aus. Am 20. November, dem<br />

Aktionstag, bekamen die Kinder die Geschichte dann zu hören<br />

- und zum Weiterlesen. Die Aufzeichnung nebst Buch wurde<br />

jeder Grundschule zur Verfügung gestellt.<br />

26 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


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regional verankerten Anbieter schnell finden können.<br />

Die Online-Shops sind so gesehen eine Antwort des <strong>Emsblick</strong> auf die geänderten<br />

Einkaufsgewohnheiten. Wer online einkauft, muss das nicht zwingend bei den „großen“<br />

der Branche machen. Gerade regionale Anbieter haben ihre Stärken - wir zeigen sie auf!<br />

Ihr Team vom <strong>Emsblick</strong><br />

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Redaktion:<br />

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(Chefredakteur)<br />

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Medienberatung:<br />

Ilona Kemper<br />

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Für die Richtigkeit der Anzeigentexte kann der Verlag keine Gewähr übernehmen.<br />

Alle Berichte und Beiträge sind nach bestem Wissen und Gewissen<br />

der jeweiligen Autoren zusammengestellt. Namentlich gekennzeichnete<br />

Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für<br />

eingesandte Unterlagen jeglicher Art übernimmt der Verlag keine Haftung.<br />

Nachdruck des gesamten Inhaltes, auch auszugsweise, sowie der vom<br />

Verlag gestalteten Anzeigen nur mit schriftlicher Freigabe des Verlages.<br />

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„Einige von euch haben es ja bereits über unseren letztjährigen<br />

Weihnachtsbrief erfahren. Aufgrund des starken Wachstums in den letzten<br />

Jahren möchten (und müssen) wir uns räumlich vergrößern“. Das war vor<br />

einiger Zeit auf der Facebook-Seite des Bioboten in Haren zu lesen.<br />

„Von bisher 280 m 2 ist die Nutzfläche nun auf 750 m 2 gewachsen“,<br />

beschreibt Ivan Lubas den Neubau. Das ermöglicht, statt bisher<br />

mit einer Packstraße für die Bestellungen nun mit drei Packstraßen<br />

zu arbeiten. Bis zum Jahresende werden 22 Mitarbeitende<br />

den Neubau nutzen. Neu ist auch ein Käseschneideraum, der<br />

den Kunden des Hauses mehr Service und eine größere Auswahl<br />

bietet.<br />

Der Neubau passt in Art und Konzept zum Unternehmensansatz:<br />

mit hohem Nachhaltigkeitsstandard, ganz ohne fossile Energie<br />

von außen, mit Fotovoltaik auf dem Dach, mit Abwärmenutzung<br />

zur Beheizung der Büroräume, entsteht ein bemerkenswertes Gebäude.<br />

Die entsprechenden<br />

gebäudetechnischen Arbeiten<br />

war die <strong>Meppen</strong>er Firma<br />

Otten verantwortlich.<br />

„Für das nächste Jahr planen<br />

wir einen Tag der offenen<br />

Tür, mit der Möglichkeit uns<br />

und unsere Lieferanten näher<br />

kennenzulernen“, kündigen<br />

Lisa und Ivan Lubas voller<br />

Vorfreude an: „Wir freuen<br />

uns schon!“<br />

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Die expansive Entwicklung der letzten fünf Jahre. Entwicklung<br />

dürfte Lisa und Ivan Lubas nicht wirklich überrascht haben. Seit<br />

etwa fünf Jahren sind sie mit ihrem Konzept, hochwertige Bioprodukte<br />

aus der Region für die Kunden in der Region bereitzuhalten<br />

und zu liefern, auf der Erfolgsspur.<br />

Die Säulen ihres Unternehmens, natürliche und ehrliche Produkte<br />

transparent und umweltgerecht zu vermarkten, funktionieren<br />

auch im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Mit maximaler<br />

Nachhaltigkeit, mit engem Kontakt zu Erzeugern und Kunden,<br />

mit kleinen Mehrwerten wie Rezeptanreichungen, hat sich der<br />

Biobote einen wachsenden Kundenstamm erworben. Kurzum:<br />

die Zeichen beim Bioboten stehen auf Zukunft.<br />

Ganz unabhängig vom Neubau, in dem es bewusst kein Ladengeschäft<br />

gibt, ist der Biobote natürlich rund um die Uhr online<br />

erreichbar. Von der Schnupperkiste bis hin zu erlesenen Weinen,<br />

immer in Bio-Qualität, lässt sich in Ruhe shoppen, zeitgerechte<br />

Anlieferung ist dabei selbstverständlich.<br />

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Top-1.000-Onlineshops:<br />

50 Milliarden-Marke geknackt<br />

Der Gesamtumsatz der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland hat im Umsatzjahr<br />

2019 erstmalig die 50 Milliarden-Euro-Marke geknackt und gegenüber dem<br />

Vorjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum erreicht. Auch für <strong>2020</strong> erwartet die Mehrheit<br />

der Onlineshops einen Umsatzzuwachs – Covid-19 begünstigt die positive Entwicklung<br />

des E-Commerce. Bei der Zustellung der Ware setzen immer mehr Unternehmen<br />

auch auf die Selbstabholung im stationären Geschäft oder an Paketstationen, so die<br />

Analysen des Rankings der Top-1.000-Onlineshops von EHI und Statista.<br />

Zweistellig voran<br />

Im vergangenen Jahr haben die 1.000 umsatzstärksten<br />

Onlineshops in Deutschland<br />

51,69 Mrd. Euro erwirtschaftet. Verglichen<br />

mit dem Vorjahr (46,00 Mrd. Euro) entspricht<br />

das einem Umsatzwachstum von<br />

12,4 Prozent. Die Top 10 verbuchen zusammen<br />

40,2 Prozent des Gesamtumsatzes,<br />

was 20,79 Mrd. Euro entspricht. Ein knappes<br />

Drittel (32,4 Prozent) des Umsatzes<br />

der Top 1.000 bzw. 16,74 Mrd. Euro ging<br />

auf das Konto der Shops der Ränge 11-100.<br />

Die Ränge 101 bis 500 kommen zusammen<br />

auf einen Umsatzanteil von 20,7 Prozent.<br />

Das entspricht 10,70 Mrd. Euro Umsatz im<br />

Jahr 2019. Die Shops auf den Rängen 501<br />

bis 1.000 haben die übrigen 3,46 Mrd. Euro<br />

erwirtschaftet und teilen damit einen Umsatzanteil<br />

von 6,7 Prozent unter sich auf.<br />

Mit Vielfalt<br />

Generalisten sind mit einem Anteil von<br />

35,5 Prozent (Umsatz: 18,35 Mrd. Euro) am<br />

häufigsten unter den 1.000 umsatzstärksten<br />

Shops zu finden. Unter den Spezialisten<br />

sind die Produktsegmente Bekleidung<br />

(Umsatzanteil: 17,6 Prozent / Umsatz: 9,11<br />

Mrd. Euro) und Unterhaltungselektronik<br />

(Umsatzanteil: 14,5 Prozent / Umsatz: 7,48<br />

Mrd. Euro) am häufigsten vertreten. Alle<br />

weiteren Produktsegmente wie Drogerie<br />

& Gesundheit (Umsatzanteil: 5,9 Prozent)<br />

und Lebensmittel & Getränke (Umsatzanteil:<br />

1,6 Prozent) haben nur einen einstelligen<br />

Umsatzanteil unter 6 Prozent erreicht.<br />

Mehr Selbstabholung<br />

Aufgrund des immer weiter zunehmenden<br />

Versand- sowie Verkehrsaufkommens,<br />

insbesondere in Innenstädten, wird es für<br />

Handelsunternehmen immer wichtiger alternative<br />

Versand- und Zustellarten anzubieten.<br />

So haben die KundInnen mittlerweile<br />

bei mehr als der Hälfte (53,9 Prozent) der<br />

Top-1.000-Onlineshops die Möglichkeit die<br />

bestellte Ware in einem stationären Laden<br />

(Click & Collect), an einer Paketstation wie<br />

DHL Packstation und Amazon Locker oder<br />

an einem Abhollager entgegenzunehmen.<br />

Im Vergleich zum Vorjahr bieten damit 230<br />

weitere Shops diesen Service an. Paketstationen<br />

bieten KundInnen die Flexibilität<br />

Sendungen rund um die Uhr eigenständig<br />

abzuholen und lassen sie dadurch unabhängiger<br />

von der Bereitschaft Dritter werden.<br />

„Die letzte Meile mit der im besten Fall<br />

erfolgreichen Zustellung ist und bleibt eine<br />

große logistische Herausforderung für die<br />

gesamte Branche. Ihre Optimierung wird<br />

zukünftig über die Wettbewerbsfähigkeit<br />

von Handelsunternehmen entscheiden“, so<br />

Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich<br />

E-Commerce.<br />

Und Online zieht an<br />

Corona hat das Einkaufsverhalten in diesem<br />

Jahr stark verändert, wodurch ein positiver<br />

Effekt auf den Onlinehandel zu erwarten<br />

ist. So geht der Großteil der Befragten auch<br />

für das Umsatzjahr <strong>2020</strong> von einem weiteren<br />

Wachstum des E-Commerce-Markts**<br />

aus. 80,0 Prozent der befragten Handelsunternehmen<br />

rechnen mit einem Umsatzwachstum<br />

für ihren Onlineshop in diesem<br />

Jahr. 63,8 Prozent rechnen sogar mit einem<br />

starken Wachstum. Nina Langer, Projektleiterin<br />

Forschungsbereich E-Commerce im<br />

EHI, prognostiziert dementsprechend: „Der<br />

E-Commerce ist in diesem Jahr mit den besonderen<br />

Umständen deutlicher Treiber für<br />

Wachstum im Handel.“<br />

** Die Analyse bezieht sich auf die Händler-Befragung (EHI) im Zeitraum 15.06. bis 02.07.<strong>2020</strong>, bei der die Teilnehmenden<br />

zwei Fragen zur Prognose der Umsatzentwicklung für das Jahr <strong>2020</strong> mit Blick auf das Unternehmen und den Onlineshop<br />

(z.B. aufgrund von Covid-19) beantworten konnten. Zu 80 Onlineshops wurde eine Aussage getroffen.<br />

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Alternative Zustellmöglichkeiten werden in Deutschland immer<br />

beliebter. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des<br />

Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren<br />

ergeben. Demnach hat mehr als jeder vierte Online-Käufer<br />

(26 Prozent) den Service Click & Collect schon einmal genutzt.<br />

Vor zwei Jahren waren es erst 22 Prozent. Ein weiteres Fünftel<br />

(18 Prozent, 2017: 21 Prozent) will diesen Service in Zukunft gerne<br />

nutzen. Mit dem Angebot Click & Collect haben Kunden die Möglichkeit,<br />

Produkte online zu bestellen und diese dann im Laden<br />

abzuholen. 29 Prozent der Frauen und 23 Prozent der Männer haben<br />

das bereits gemacht. In den jüngeren Altersgruppen hat rund<br />

ein Drittel den Service genutzt: Im Alter von 14 bis 29 Jahren sind<br />

es 32 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 33 Prozent. Weniger<br />

beliebt ist das Angebot im Alter. Von den 50- bis 65-Jährigen haben<br />

18 Prozent den Service genutzt, in der Altersgruppe 65 Plus<br />

sind es 13 Prozent. „Click & Collect bietet dem Kunden die volle<br />

Flexibilität: Die Ware kann – zum Beispiel in Verbindung mit anderen<br />

Besorgungen – zu den bekannten Geschäftsöffnungszeiten<br />

abgeholt und gleich begutachtet oder anprobiert werden. Außerdem<br />

entfallen für die Kunden Versandkosten oder Wartezeit bei<br />

der Post“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga.<br />

Noch stärker durchgesetzt hat sich unter den neuen Zustellarten<br />

nur die Lieferung zum Wunschtermin. Knapp jeder Zweite<br />

(46 Prozent) hat bei seiner Online-Bestellung schon einmal ein<br />

Wunschfenster angegeben, in dem die Ware zu Hause zugestellt<br />

werden soll. 28 Prozent würden diese Möglichkeit gerne in Zukunft<br />

nutzen. Eher wenig verbreitet sind dagegen noch die Möglichkeiten<br />

von Same Day Delivery und Same Hour Delivery. Lediglich<br />

14 beziehungsweise 6 Prozent haben dieses Angebot schon<br />

einmal wahrgenommen. Je rund ein Drittel (36 Prozent Same Day<br />

Delivery, 30 Prozent Same Hour Delivery) würde diese Zustellarten<br />

aber gern in Zukunft nutzen – etwa, wenn das Angebot am<br />

Wohnort oder für die entsprechend bestellten Waren verfügbar<br />

ist. Allerdings sagt auch jeder Zweite (50 Prozent), dass er an der<br />

Zustellung innerhalb von zwei Stunden nach der Online-Bestellung<br />

kein Interesse hat. Bei Same Day Delivery, also der Zustellung<br />

am selben Tag der Bestellung, geben dies vier von zehn Befragten<br />

(39 Prozent) an.<br />

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die<br />

Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt<br />

hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter<br />

1.054 Online-Käufer, befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung<br />

lautete: „Welche der folgenden Zustellarten haben Sie bereits<br />

genutzt bzw. würden Sie gerne nutzen? “<br />

Quelle: Bitkom e.V.<br />

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Alpaka-Pdukte v Büter gibt‘s auch line!<br />

Seit 2010 hat das Leben der Familie Büter in Haren eine ganz besondere<br />

Facette bekommen. Sie widmete sich der Alpakazucht. Aus<br />

anfänglich zwei dieser seidigweichen, wunderbar flauschigen und<br />

liebenswerten Rohstofflieferanten auf vier Beinen entwickelte sich<br />

eine Zucht auf hohem Niveau.<br />

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www.emsland-alpakas.de<br />

Mit dem Besuch von Seminaren, mit der Lektüre, mit Informationen von<br />

vielen Ausstellungen verschafften sich Renate und Hermann Büter umfangreiches<br />

Fachwissen.<br />

Ein besonderes Anliegen ist es Renate und Hermann Büter, das wertvolle<br />

und einzigartige Vlies der Alpakas zu nutzen und vielen Menschen die daraus<br />

entstehenden wunderbaren Garne, Socken, Mützen, Schals, Bettdecken und<br />

vieles mehr zu präsentieren. Mit viel Liebe und Kreativität haben sie einen<br />

kleinen Hofladen eingerichtet und bieten dort Garne sowie Bettdecken aus<br />

eigener Wolle und zusätzlich zugekaufte, nach Fair Trade hergestellte,<br />

Produkte an - natürlich auch online.<br />

Auch wenn die Alpakazucht im Nebenerwerb betrieben wird, legt man Wert<br />

auf Professionalität in der Zucht. „Dies ist uns sehr wichtig, da wir nur so<br />

unsere Philosophie erhalten können, denn es macht<br />

einfach sehr viel Freude und der Profit steht nicht im<br />

Vordergrund“, lautet das Bekenntnis der Büters. Das<br />

konnten sie auch bereits der kommenden Generation<br />

der Familie vermitteln.<br />

Tochter Nadine und ihr Ehemann Martin – beide<br />

wohnen mit auf dem Hof - haben ebenfalls sehr viel<br />

Freude und Interesse an der Zucht und den damit<br />

verbundenen Aufgaben. Die Zukunft der Alpakazucht<br />

Büter ist also gewährleistet.<br />

Alpakazucht Büter Öffnungszeiten:<br />

Renate Büter<br />

Do. - Fr.: 15 - 18 Uhr<br />

Große Straße 3 Sa.: 10 - 14 Uhr<br />

49733 Haren-Fehndorf ab 30. November:<br />

Tel.: +49 (0)5934 215 Mo. - Sa.: 10 - 18 Uhr<br />

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Das Jahr <strong>2020</strong> hat es in sich. Niemand hatte<br />

erwartet, dass ein Virus und dessen Bekämpfung<br />

so enorme Auswirkungen auf<br />

unser Leben haben würde. Jeder Einzelne,<br />

jede Familie, jedes Unternehmen spürt es.<br />

Und alle hoffen, dass möglichst bald ein geeigneter<br />

Impfstoff verfügbar sein wird.<br />

Bis es soweit ist, gilt es alle geeigneten<br />

Maßnahmen wie die AHA-Regeln zu beachten<br />

und längeren Kontakt, wenn er<br />

nicht unbedingt nötig ist, zu vermeiden.<br />

Dabei helfen die Digitalisierung, das Internet<br />

und die verschiedenen Wege des „social<br />

media“-Bereichs.<br />

Die Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche betreibt<br />

neben dem Hofladen in der Neustadtstraße<br />

38 direkt am Marktplatz der Stadt<br />

auch einen Shop im Internet. Seit dem<br />

Beginn der Corona-Pandemie ist dieser<br />

mehr gefragt als je zuvor: „Mehr Menschen<br />

als vorher surfen im Internet und kommen<br />

so über kurz oder lang durch Stichwörter<br />

wie „Korn“ und „Edelkorn“ oder<br />

„Haselünne“ auf unsere Seite“, freut sich<br />

Josef Rosche. „Unsere Aktionen „Wort des<br />

Jahres: das Schützen“, ein Gewinnspiel für<br />

Schützenvereine über 14 Wochen und auch<br />

Facebook und Instagram finden immer<br />

mehr Anklang und schaffen Kontakte.“<br />

Dabei hatte das Jahr so schön angefangen.<br />

Zu Anfang kam die Nachricht, dass die<br />

Edelkorn-Brennerei Jos. Rosche nun schon<br />

zum vierten Mal in Folge für den Haselünner<br />

Korn und weitere Produkte ausgezeichnet<br />

wurde und das Unternehmen den Titel<br />

„World-Class Distillery“ führen darf. Ein<br />

großes Lob für das gesamte Team und<br />

eine sehr gute Motivation auf hohem<br />

Niveau weiterzuarbeiten.<br />

Die Preisverleihungsveranstaltung des<br />

„World-Spirits Award“ musste dann aber<br />

wegen Corona abgesagt werden. Statt nach<br />

Kärnten zu reisen, blieben Susanne und<br />

Josef Rosche, wie so viele in diesem Jahr,<br />

zu Hause.<br />

Im Kontrast zu den düsteren Corona-Meldungen<br />

aus vielen Ländern stand ab Mitte<br />

März, nach einem nassen Februar, herrliches<br />

Frühlingswetter. Dieses entwickelte<br />

sich für alle Ackerbaubetriebe der Region<br />

zu einer Frühsommer-Dürre, die auf leichten<br />

Böden für alle Feldfrüchte zum Desaster<br />

zu werden schien. Die sich wegen der<br />

Hitze schneller entwickelnden Getreidebestände<br />

wurden Anfang Mai zudem von<br />

Spätfrösten ausgerechnet während der<br />

Blüte erwischt. Dies kostete viel Ertrag.<br />

Für die Kornbrennerei Jos. Rosche ergab<br />

sich neben dem Absatzeinbruch im April<br />

eine andere Herausforderung. Da die<br />

Brennerei zu Corona-Beginn „noch voll<br />

unter Dampf stand“ und Korn brannte –<br />

was in Deutschland nur sehr wenige Betriebe<br />

überhaupt so praktizieren – konnten<br />

die Anfragen nach Alkohol für die Herstellung<br />

von Desinfektionsmitteln von<br />

Apotheken, Krankenhäusern/Krankenhausverbünden,<br />

der Bundeswehr und später des<br />

Landkreises Emsland schnell und pünktlich<br />

bedient werden. „Wir freuten uns, helfen zu<br />

können“, sagt Susanne Rosche. Denn selbst<br />

Großunternehmen aus der Mineralöl-<br />

Branche, die ansonsten den Desinfektionsmittelmarkt<br />

mühelos mit bedienen, stießen<br />

an ihre Grenzen, sowohl mengenmäßig<br />

aber auch qualitativ. „Wichtig und sehr<br />

positiv ist für uns, dass jetzt selbst Menschen,<br />

die Alkohol eher kritisch gegenüberstehen,<br />

sehr leicht schon bei der äußeren<br />

Anwendung des Desinfektionsmittels erschnuppern<br />

können, wie unterschiedlich<br />

die zugrunde liegenden Stoffe riechen.<br />

Unser Alkohol schnitt schon bei Laien sehr<br />

gut ab. Die Laboruntersuchungen bestätigten<br />

„Arzneimittel-Qualität“. „Welcher andere<br />

große Hersteller von Desinfektionsmitteln<br />

kann da schon mit unserer Qualität<br />

mithalten?<br />

Keiner von ihnen bietet im Übrigen Trink-<br />

Spirituosen an, die sogar zum inneren Genuss<br />

geeignet sind statt nur zu äußeren<br />

Anwendung“, ergänzt Josef Rosche mit<br />

verschmitztem Lächeln.<br />

Die Monate April und Mai, auch noch der<br />

Juni waren bestimmt von der Kontaktsperre.<br />

Feierlichkeiten und Feste<br />

wurden reihenweise abgesagt, so<br />

auch die bereits gut vorbereitete 22.<br />

Rosche-Korn-Erlebnis-Tour.<br />

Das traf auch die das gesellschaftlich<br />

gesellige Leben im Emsland und darüber<br />

hinaus prägenden Schützenvereine hart:<br />

alle Schützenfeste mussten abgesagt werden<br />

- der Jahreshöhepunkt für die Mitglieder,<br />

aber auch die ganzen Dorf- oder<br />

Stadt-/Stadtteilgemeinschaften und extra<br />

anreisende Buten-Mitglieder fiel aus.<br />

Gerade im Verzicht zeigt sich wahrer<br />

Zusammenhalt und eigene Stärke. Um hier<br />

zu unterstützen, schlug Josef Rosche den<br />

Begriff „Das Schützen“ zum Wort des Jahres<br />

bei der „Gesellschaft für deutsche Sprache“<br />

vor. Zudem wurde 14 Wochen lang<br />

eine Verlosung von „Schützenfest-Sets“ (6<br />

Flaschen Schützenkorn mit Gläsern) durchgeführt,<br />

um die Kreativität der meist ihre<br />

Regierungszeit verlängernden Throngesellschaften<br />

zu fördern. An jedem Freitag bis<br />

Ende August reisten so Königspaare und<br />

Schützenpräsidenten zwischen Lingen und<br />

Grafeld und zwischen Papenburg und<br />

Wildeshausen zur Brennerei Rosche nach<br />

Haselünne zum gegenseitigen Kennenlernen<br />

und Austausch und natürlich, um<br />

ihren Gewinn abzuholen. Dabei gab es sehr<br />

viel Lob für diese Aktion, die mit online-<br />

Informationen gestützt wurde.<br />

Am 5. Jahrestages ihrer Thronbesteigung<br />

überzeugte sich Korn-Königin<br />

Johanna auf dem Mähdrescher von<br />

Leigers-Agrar von den Erntearbeiten.<br />

Carsten Schröder staunte nicht schlecht,<br />

als er die Majestät im Kornfeld auf sich<br />

zukommen sah.<br />

Die Erntearbeiten verliefen bei großer<br />

Hitze ungestört.<br />

A8<br />

emsklick


Der Wildeshausener Schützenkönig<br />

mit seinem „Schaffer“<br />

nahmen den ersten Ernte-<br />

Wagen bei der Brennerei in<br />

Empfang – auch der Thron<br />

der „Glübbiger“ Schützenvereins<br />

aus Löningen-Helminghausen<br />

war hoch erfreut.<br />

Anzeige<br />

Mehr Informationen<br />

unter:<br />

www.rosche.de<br />

Trotz einiger Niederschläge im Juni und<br />

Juli konnten die Getreidebestände die Strapazen<br />

der Dürre je nach Standort und Niederschlagsverteilung<br />

nur schlecht ausgleichen.<br />

Durch Kooperation mit zwei anderen<br />

landwirtschaftlichen Betrieben gelang es,<br />

„Haselünner“ Weizen von anderen Landwirten<br />

zu übernehmen. „So sind wir gegen<br />

die im Stadtgebiet von Haselünne zum<br />

Teil sehr ungleich verteilten Regenschauer<br />

deutlich besser abgesichert. Neben unserem<br />

eigenen Weizen-Anbau sichern wir so<br />

ab, dass unser mit EU-Siegel und „geografischer<br />

Herkunftsangabe“ geschützter „Haselünner<br />

Korn“ auch weiterhin aus Weizen<br />

aus Haselünne erzeugt wird. Sogar einen<br />

Mehrbedarf können wir decken, wenn sich<br />

die Corona-Lage verschärfen und wieder<br />

Alkohol für Desinfektionszwecke nötig werden<br />

sollte.<br />

Die letzte bisherige besondere Herausforderung<br />

dieses Jahres war dann der Starkregen<br />

am Freitagnachmittag, dem 14.<br />

August <strong>2020</strong>. <strong>41</strong> Liter Regen/m² in 30 Minuten<br />

setzten viele Stellen im Stadtgebiet<br />

unter Wasser, so auch eines der ältesten<br />

Gebäude in Haselünne, die „Ur-Haselünner<br />

Korn-Academie“. Wenn sonst das Probieren<br />

mit kleinen Gläsern Hauptattraktion bei<br />

Rosche ist, so wurde an diesem Abend für<br />

den aus Warburg bei Paderborn angereisten<br />

Schützenthron 2017 der Einsatz mit<br />

Abzieher und Aufnehmer im Kampf gegen<br />

die Wassermassen zu einem besonderen<br />

Ereignis; unverzüglich boten sie ihre Hilfe<br />

an, denn Schützen schützen eben - und danach<br />

wird gefeiert.<br />

Die Corona-bedingt im Juni eingeführte<br />

einstündige „Kleine Brennerei-Tour“ für<br />

8-10 Personen kann zur Zeit nicht gebucht<br />

werden. Der Online-Shop ist aber rund um<br />

die Uhr geöffnet.<br />

Land unter in der Neustadtstraße<br />

Helfer in der Not:<br />

der Schützenthron aus Warburg packte<br />

sofort mit an, um die Korn-Academie<br />

und Alte Küche trocken zu legen<br />

www.rosche.de<br />

ZUM PROBIEREN UND VERSCHENKEN –<br />

UNSERE AUSGEZEICHNETEN<br />

KORN-SPEZIALITÄTEN<br />

2017<br />

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GOLD<br />

· <strong>2020</strong><br />

DAS MAGAZIN FÜR ONLINEANGEBOTE AUS DER REGION<br />

A9


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36 Mate gereiften Comté und<br />

ein Pfund Begeisterung<br />

Hildegard und Christian Hemmen<br />

verkaufen traditionell hergestellten Käse<br />

erfolgreich im Internet<br />

Käse ist Hemmens Leidenschaft. Feiner, traditioneller, ehrlicher Käse. Dafür begeistert<br />

sich Hemmen seit über 25 Jahren. Mit dem Verkauf von holländischem<br />

Käse auf dem Wochenmarkt hatte alles angefangen. Heute haben Hildegard und<br />

Christian Hemmen mehr als 180 erlesene Käsesorten in ihrem Online-Sortiment.<br />

2006 und 2011 gab das internationale<br />

Gourmet-Journal ''Der Feinschmecker''<br />

Hildegard und Christian Hemmen und ihrer<br />

Leidenschaft für traditionell hergestellte<br />

Produkte und für Geschmack und<br />

Genuss, Recht und zeichnete sie als einen<br />

der besten Käsehändler Deutschlands aus.<br />

Seit 2008 gehört Christian Hemmen der<br />

„Guilde internationale des Fromagers de<br />

la Confrérie de Saint-Uguzon“, der internationalen<br />

Käsegilde an.<br />

Feines aus eigener Affinage<br />

So manchen Käse suchen sie im bäuerlichen<br />

Betrieb in den französischen Bergen<br />

selbst aus. Andere Köstlichkeiten wie den<br />

Wochenendkäse stellen sie in der eigenen<br />

Käsemanufaktur her. Regelmäßiges<br />

Wenden, Bürsten und besonders das Waschen<br />

mit Salzwasser, Kräutersud oder<br />

auch hochprozentigem Schnaps gehören<br />

dabei zu den vielen kleinen Finessen im<br />

Hintergrund.<br />

Käse-Versand seit 2009<br />

Seit 2009 können Gourmets in ganz<br />

Deutschland und darüber hinaus von der<br />

Kompetenz der Harener profitieren. Im<br />

Online-Shop werden über 180 hochwertige<br />

Käsesorten, Käse-Abos, verschiedene<br />

Käseplatten sowie das „Feine Eigene“<br />

angeboten. Jede Bestellung wird in einer<br />

A10<br />

lebensmittelechten Öko-Kühlbox verpackt<br />

und erreicht nach ein bis zwei Tagen ganz<br />

frisch ihren Empfänger. Genauso frisch,<br />

als hätte man die Köstlichkeiten an der<br />

Käsetheke auf dem Wochenmarkt gekauft.<br />

Selbst im Hochsommer!<br />

„Die Möglichkeit<br />

des Online-Versands<br />

nutzen jeden Monat<br />

mehr Käseliebhaber“<br />

freut sich Christian Hemmen und sagt:<br />

„Reinklicken lohnt sich immer, denn wir<br />

erweitern den Online-Shop ständig um<br />

neue Sorten und Angebote.“<br />

Käse im Abo<br />

Das Käseabo lässt Käseliebhaber eine Genussreise<br />

durch die vielfältige Welt der<br />

Käsespezialitäten machen. Auch neue Käsesorten,<br />

die nicht im Online-Shop gelistet<br />

sind, lernen die Abonnierenden kennen.<br />

Jeden Monat kommt eine fein aufeinander<br />

abgestimmte Käseplatte nach Hause.<br />

„Durch das Käseabo lernen Kunden Käsesorten<br />

kennen, die wahrscheinlich nicht<br />

einfach so gekauft worden wären.“<br />

Schneiden, verpacken, versenden<br />

Damit alles reibungslos läuft, sind mittlerweile<br />

über 20 Mitarbeiter für den Käseversand<br />

und die Wochenmärkte zuständig.<br />

Jedes versendete Käsepaket ist ein Stück<br />

Handwerkskunst, da es viele manuelle<br />

Schritte bedarf, vom gelieferten Käselaib,<br />

über das Reifen in den eigenen Reiferäumen<br />

bis hin zum verpackten kleinen Käsestück.<br />

Das fortwährende beständige<br />

Wachstum des Betriebs wird dafür sorgen,<br />

dass auch weiterhin neue Mitarbeiter ihren<br />

Platz im Team finden werden.<br />

Feines von Hemmen:<br />

www.feiner-kaese.de<br />

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„Bei uns zählen alle Menschenleben“<br />

Windthorst-Abend mit<br />

Professor Christian Drosten in <strong>Meppen</strong><br />

Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité,<br />

besuchte am 30. Oktober <strong>2020</strong> nicht nur seine Familie,<br />

sondern auch seine alte Heimat <strong>Meppen</strong>. Auf Einladung der<br />

Ludwig-Windthost-Stiftung hielt der aus Groß Hesepe stammende<br />

Virologe und Absolvent des Gymnasiums Marianum<br />

einen Vortrag zum Thema "Corona-Pandemie - eine Herausforderung<br />

für Wissenschaft und Politik".<br />

Der Windthost-Abend, der ursprünglich im Theater <strong>Meppen</strong><br />

geplant war, fand im Jugend- und Kulturzentrum JAM statt.<br />

Infos und Tipps aus erster Hand bekamen allerdings nicht<br />

nur die eingeladenen Gäste, sondern auch die Allgemeinheit:<br />

Die Aufzeichnung des Vortrags veröffentlichte das Team des<br />

Jugendzentrums auf dem Youtube-Kanal der Stadt <strong>Meppen</strong><br />

„<strong>Meppen</strong> mag dich“.<br />

In seinem Vortrag in <strong>Meppen</strong> erklärte Christian Drosten, was<br />

die zweite Virus-Welle bedrohlicher macht als die erste im<br />

März und April <strong>2020</strong>. Das Infektionsgeschehen läuft nach<br />

seinen Worten derzeit "drückend und mit brutaler Gewalt".<br />

Das Virus komme von überall her. Bei einem anhaltend hohen<br />

Infektionsgeschehen könnte die Intensivmedizin an die<br />

Kapazitätsgrenzen stoßen. Das hätte dramatische Folgen,<br />

denn im schlimmsten Fall bedeute dies, dass die Ärzte in<br />

den Kliniken aufwiegen müssten, wer gerettet werden könne<br />

und wer nicht. „Bei uns zählen alle Menschenleben“, machte<br />

der Virologe klar und begründete damit die derzeitigen Einschränkungen<br />

als eine „gesellschaftlich notwendige Intervention,<br />

die eigentlich alle verstehen sollten“. Es gehe darum<br />

eine derartige Situation in Deutschland zu verhindern, wie sie<br />

in anderen Teilen Europas während der ersten Welle im März<br />

und April in den Krankenhäusern herrschte.<br />

27 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


LEBEN<br />

Geschichten über besondere Emsländer<br />

Buchprojekt von<br />

Margret Koers aus<br />

<strong>Meppen</strong><br />

Am Anfang eines ungewöhnlichen Buchprojektes<br />

stand eine Idee: Es gibt viele Menschen, die gerne<br />

schreiben möchten und es gibt noch mehr, die Spannendes<br />

zu erzählen haben. Vor wenigen Wochen<br />

ist ein weiterer Band unter dem Motto "Emsländer<br />

schreiben über Emsländer" erschienen. Initiatorin<br />

ist die <strong>Meppen</strong>er Schriftstellerin Margret Koers, die<br />

für dieses Vorhaben jeweils über 40 Mitwirkende<br />

fand, die über besondere Menschen aus der Region<br />

"Zwischenmenschliches, Berührendes, Lustiges,<br />

Historisches und Dönkes" geschrieben haben.<br />

"Oft werde ich gefragt, wie man denn ein<br />

Buch schreibt und veröffentlicht. Da kam<br />

mir die Idee, gemeinsam etwas zu erarbeiten<br />

und jetzt sind so viele mit Begeisterung<br />

dabei und freuen sich, ihr "fast" eigenes<br />

Werk in Händen zu halten", erzählt sie.<br />

"Das hat auch ein tolles Gemeinschaftsgefühl<br />

quer durch das ganze Emsland und<br />

viele Freundschaften untereinander bewirkt".<br />

In verschiedenen Orten fanden Vorbereitungstreffen<br />

statt, aber mittlerweile<br />

ist das Projekt ein Selbstläufer geworden.<br />

So geht es in den Büchern z.B. um Mathilde<br />

Vaerting aus Messingen, Deutschlands<br />

erste ordentliche Professorin für Pädagogik,<br />

um den Friedensgarten von<br />

Ernst Naschke in Papenburg und "Opa<br />

Stoahl" aus <strong>Meppen</strong>, der das Bundesverdienstkreuz<br />

erhielt. Um Lutwin Hahn<br />

und sein ehemaliges Affen-Café an der<br />

B 70, den SV <strong>Meppen</strong>, "Löwenherz" und<br />

den kürzlich verstorbenen Hansi Brake<br />

("Helping Hands") mit seinem letzten<br />

bewegenden Interview. Um die Kinderbuch-Autorin<br />

Heike Schmidt-Wilken aus<br />

Haren, den "Schindler des Emslandes"<br />

Anton Veltrup, eine Brautzeit vor einem<br />

Dreivierteljahrhundert, Fledermäuse und<br />

Bienen.<br />

Es geht um den Familienvater Willi Hüer,<br />

der vor über 20 Jahren ein Spenderherz erhielt,<br />

um Clemens Krüssel, einen der letzten<br />

Heuerlinge aus Fullen, das Leben eines<br />

Obdachlosen und um einen Großvater, der<br />

einst im Moor den Roten Franz fand. Um<br />

eine Malerin, einen Bildhauer und Musiker,<br />

George Gambier vom <strong>Meppen</strong>er Rockpalast,<br />

unseren Straßenkehrer Falko Wirtz,<br />

um Tierschutzengel und einen Spökenkieker,<br />

ein Knopfmuseum und eine Opernsängerin,<br />

die Max Raabe ausgebildet hat.<br />

Eine verbotene Liebe vor über 200 Jahren<br />

wird ebenso beschrieben wie "Was Ziegen<br />

im alten Schmugglerdorf so treiben".<br />

Auch Ludger Abeln hat mit einer plattdeutschen<br />

Geschichte mitgewirkt und erzählt<br />

in seiner Geschichte, wie er als Kind<br />

auf Theo Jansings Milchwagen mitfahren<br />

durfte. So vielfältig wie das Emsland und<br />

seine Bewohner sind auch die nun insgesamt<br />

85 Geschichten in zwei Bänden, die<br />

bei jedem Buchhändler erhältlich sind. Ein<br />

weiterer Band erscheint im nächsten Jahr;<br />

insgesamt gibt es dann Lesestoff über<br />

besondere Emsländer auf 840 Seiten.<br />

Bei YouTube ist übrigens anlässlich des<br />

Harener Lesefestes <strong>2020</strong> unter "Die große<br />

Rederei - Marco Strodt-Dieckmann" ein<br />

zehnminütiges Video zu sehen, in dem<br />

er "Vertellskes öwer de Müllabfuhr" von<br />

Margret Menke (86) aus Haselünne-<br />

Schleper vorträgt und die Bücher vorstellt.<br />

Grüner Band: "Emsländer"<br />

ISBN 978-3-9819113-1-2<br />

Blauer Band: "...noch mehr Emsländer!"<br />

ISBN ISBN 978-3-9819113-2-9<br />

Jeweils großformatige 280 Seiten<br />

mit zahlreichen Fotos, 19,90 Euro<br />

Eine plattdeutsche Lesung von Marco Strodt-<br />

Dieckmann mit dem Dönke "Vertellskes öwer de<br />

Müllabfuhr" aufgenommen und veröffentlicht im<br />

Rahmen des 2. Harener Lesefestes "Die große<br />

Rederei". Zwischenmenschliches, Berührendes,<br />

Lustiges, Historisches und Dönkes aus dem Buch<br />

"Emsländer" von Margret Koers<br />

play-cir<br />

Hier geht es zum Video: https://youtu.be/GBmhc9lbfPY<br />

28 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Alte Handys spenden geht weiter<br />

Schubladenchallenge<br />

des Hilfswerks missio<br />

Pflegekräfte surren nun ganz leise zu ihren Patienten<br />

Caritas-Pflegedienst setzt<br />

verstärkt auf nachhaltige<br />

Mobilität<br />

Der ambulante Caritas-Pflegedienst Emsland Mitte hat<br />

zwei Fahrzeuge mit Elektroantrieb angeschafft. Dafür<br />

gibt es mehrere Gründe. Die E-Mobilität ist nach Worten<br />

von Marcus Drees schon länger beim Caritas-Pflegedienst<br />

Emsland Mitte im Fokus. Er ist dort als Geschäftsführer<br />

tätig und verantwortlich für 130 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter.<br />

Das Citypastoral „Kirche in <strong>Meppen</strong>“ (KIM) unterstüzt<br />

die Schubladenchallenge des Hilfswerks<br />

missio. Dieses sammelt alte Handys und lässt die<br />

Wertstoffe daraus recyceln. Ein Teil des sich daraus<br />

ergebenen Erlöses wird an Hilfsprojekte im Kongo<br />

gespendet.<br />

Eine Abgabestelle befindet sich in den Räumlichkeiten von<br />

„Kirche in <strong>Meppen</strong>“ am Markt 34. Wir haben die kirchliche<br />

Einrichtung in der Woche der Goldhandys Anfang Oktober<br />

besucht und mit Otto Quaing gesprochen. Der pensionierte<br />

Lehrer engagiert sich beim Citypastoral ehrenamtlich.<br />

Er erläuterte, dass auch das Gymnasium Marianum<br />

eine Annahmestelle eingerichtet hatte und bei der Aktion<br />

„Goldhandy“ mit einer Schubladenchallenge mitmachte.<br />

Eine Handyspende trägt nach Quaings Worten zum Umweltschutz<br />

bei. Durch das Recycling der wertvollen Rohstoffe<br />

wie Gold, muss weniger Material umweltschädigend<br />

abgebaut werden. Aus dem Erlös des Recyclings und<br />

der Wiederverwertung erhält missio Aachen einen Betrag,<br />

mit dem Familien in Not durch die Aktion Schutzengel unterstützt<br />

werden - auch die Menschen in der Demokratischen<br />

Republik Kongo.<br />

Rohstoffbedarf senken und den Krieg in Kongo beenden:<br />

Mit dem Erlös aus Recycling und Wiederverwertung werden<br />

psychologische Hilfe, Traumaarbeit, Akuthilfe und<br />

Aufklärungsprogramme finanziert. Das Hilfswerk missio<br />

kann so den Menschen im Ost-Kongo helfen, dort wo ein<br />

blutiger Krieg um die wertvollen Rohstoffe wütet, die unter<br />

anderem zur Herstellung von Handys verwendet werden.<br />

Weitere Infos auf » www.missio-hilft.de/handyspende.<br />

Bisher galt diese neue Antriebsform jedoch oftmals als zu teuer<br />

und zu unflexibel. So fehlte es an einem E-Tankstellennetz. Mit<br />

dem Bau der neuen Caritas-Beratungsstelle in der Kuhstraße<br />

wurden mit der Installation zweier Stromsäulen die ersten Weichenstellungen<br />

für einen möglichen Umstieg gestellt. Das Bistum<br />

Osnabrück und der Landkreis Emsland unterstützten diesen ersten<br />

Schritt mit einer Förderung.<br />

Die Pflegedienstleiterin Gabriele Fehnker und ihre Stellvertreterin<br />

Stefanie Melisch übernahmen die Elektrofahrzeuge. Wenn die<br />

Pflegefachkraft Werner Gräber damit seit mehreren Wochen nun<br />

seine Patienten nach und nach besucht, hören Außenstehende<br />

nur ein leises Surren. "Ich teile mir das Fahrzeug mit einem Kollegen<br />

oder einer Kollegin. Im Frühdienst fahren wir damit etwa 90<br />

und im Spätdienst 70 Kilometer", sagt Gräber.<br />

Drees machte indes deutlich, dass die Anschaffung der ersten beiden<br />

E-Fahrzeuge im Rahmen einer Caritas-Nachhaltigkeitsstrategie<br />

erfolge.<br />

"Wir möchten wo immer es geht Ressourcen schonen, Emissionen<br />

vermeiden und dadurch natürlich mitwirken, die Schöpfung zu bewahren.<br />

Das ist Teil unserer christlichen Identität", sagt er. Auch<br />

bei der Möglichkeit für Mitarbeiter, ein Dienstrad zu leasen, spielt<br />

der Umweltgedanke eine wichtige Rolle.<br />

Schubladenchallenge<br />

Machen Sie ein Foto von Ihrem alten Handy, das Sie an<br />

missio spenden werden und teilen Sie dieses mit #Schubladenchallenge<br />

auf Ihrem Social Media-Kanal. Markieren<br />

Sie dazu drei Personen und fordern diese auf, sich ebenfalls<br />

an der Aktion zu beteiligen. Anschließend können Sie<br />

Ihr Handy per Post an missio senden oder an einer der<br />

vielen Handy-Annahmestellen abgeben. Weitere Infos auf<br />

» www.missio-hilft.de/handyspende.<br />

29 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Wir sorgen für ein<br />

entspanntes<br />

Weihnachtsfest<br />

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z.B. Ihren Weihnachtsbraten<br />

oder Tiefkühl-Geflügel<br />

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leckere Torten und Kuchen aus<br />

unserem reichhaltigen Sortiment<br />

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ist bestimmt für jeden etwas dabei<br />

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Kommission - wir beraten Sie gern!<br />

Wir wünschen eine gesunde<br />

und entspannte Adventszeit!<br />

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49716 <strong>Meppen</strong><br />

30 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

Tel. 05931 8<strong>41</strong>0<br />

<strong>Meppen</strong><br />

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Historische Fotos als Relikte längst vergangener Tage<br />

Ansgar Deters gestaltet den neuen<br />

<strong>Meppen</strong>er Wandkalender <strong>2021</strong><br />

Es gab mal eine Zeit, da stand den <strong>Meppen</strong>ern das Wasser buchstäblich bis<br />

zum Hals. Nicht finanziell, das kommt immer mal wieder vor, aber im November<br />

1946 hat es so heftig geregnet, dass die komplette Innenstadt überschwemmt<br />

war. Ältere Einwohner der Kreisstadt erinnern sich noch gut daran, jüngeren<br />

Zeitgenossen sei ein Blick auf das Novemberblatt des neuen Historischen<br />

Wandkalenders <strong>2021</strong> von <strong>Meppen</strong> empfohlen. Denn mit etwas Kopfkino kann<br />

man leicht erahnen, wie es ausgesehen haben muss als man mit Ruderbooten<br />

durch die heutige <strong>Meppen</strong>er City paddeln konnte.<br />

Diese und viele weitere Erinnerungen<br />

dürften geweckt werden, wenn man sich<br />

den von Ansgar Deters gestalteten Wandkalender<br />

einmal etwas näher anschaut –<br />

als Kalender in den eigenen Wohnräumen<br />

oder auch als gerahmte Passepartout-<br />

Bilder an den Wänden.<br />

Ob das Hindenburgstadion in den 50ern<br />

oder das Alte Gasthaus Giese vor rund<br />

einhundert Jahren im damals noch mit<br />

„ck“ geschriebenem <strong>Meppen</strong>er Ortsteil<br />

„Bockeloh“ – überall erspürt man den<br />

Charme <strong>Meppen</strong>s in der so genannten guten<br />

alten Zeit.<br />

Dabei hat unsere Stadt in den letzten<br />

hundert Jahren einen erstaunlichen Wandel<br />

durchgemacht – ob das alles gut war,<br />

darüber kann man trefflich sinnieren. Tatsache<br />

ist aber, dass sich das Gesicht der<br />

Kreisstadt geändert hat. Und Beweise dafür<br />

gibt es im Wandkalender genügend:<br />

Ob Hasebrücke, Bahnhofstraße oder der<br />

Bahnhof selbst – überall stehen allenfalls<br />

noch kleinere Relikte längst vergangener<br />

Tage. Und so öffnet sich dem menschlichen<br />

Auge beim Anblick der historischen<br />

Gemäuer und Straßen das Bild einer Stadt,<br />

in dem die Zeit stehen geblieben zu sein<br />

scheint.<br />

Gut, dass das Gebäude der alten Landwirtschaftsschule<br />

heute zwar in einer etwas<br />

anderen Optik erscheint als noch in<br />

den 50er Jahren, sich aber dennoch viele<br />

landwirtschaftlich geprägte <strong>Meppen</strong>er an<br />

diese Fortsetzung ihrer Volksschulzeit<br />

erinnern dürften. Ein ähnliches Schicksal<br />

ereilte das Maristenkloster, dessen<br />

ursprüngliches Hauptgebäude aber auch<br />

heute noch unschwer zu erkennen ist.<br />

Kennt jemand noch den L+L-Supermarkt<br />

oder die Tankstelle Berstermann? Der Kalender<br />

zeigt, wie das heutige Emseck mal<br />

ausgesehen hatte.<br />

Und noch viele weitere Motive zeigen<br />

<strong>Meppen</strong> in einem Streifzug durch die Geschichte.<br />

Zu sehen sind hier das heutige<br />

Emseck und die Bahnhofstraße der 1970er<br />

Jahre, das Freibad mit direktem Emszugang<br />

und Rutsche weitere zehn Jahre<br />

zuvor oder den Domhof mit dem Hotel<br />

Kerckhoff und dem heutigen Pub zu Beginn<br />

des letzten Jahrhunderts.<br />

Wer den im Format DIN A3 auf Fotokarton<br />

produzierten Historischen Wandkalender<br />

<strong>2021</strong> von <strong>Meppen</strong> zum Preis von 9,80<br />

Euro erwerben möchte, wird bei ausgewählten<br />

<strong>Meppen</strong>er Buchhandlungen oder<br />

beim Herausgeber Ansgar Deters unter<br />

0173/5190080 bzw. per Mail auf ansgar.<br />

deters@t-online.de fündig.<br />

31 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


LEBEN<br />

Bunt gemalte Impressionen<br />

Auf den Spuren des Künstlers Volker Seifen<br />

Volker Seifen (1958-2017) war ein gelernter Schlosser und<br />

freischaffender Künstler aus <strong>Meppen</strong>. Seiner Heimatstadt<br />

hat er viele Bilder gewidmet, ob die Außenfassade des Fahrradgeschäfts<br />

Augustin, ein Wandgemälde in der Kneipe<br />

„Mike`s Pub“ oder seine zahlreichen <strong>Meppen</strong>- und Kirmes-<br />

Plakate, Comics und Cartoons.<br />

Menschen, Möwen, Fische blauer Himmel<br />

und eine strahlende Sonne - das waren<br />

seine Lieblingsmotive. Ein Wandgemälde<br />

an der Emsstraße 6-8 galt jahrelang als Visitenkarte<br />

der Stadt <strong>Meppen</strong>, insbesondere<br />

für Radfahrer auf dem EmsRadweg, die<br />

unsere Stadt besuchten. Volker Seifen hat<br />

es im Auftrag des Zweckverbandes Erholungsgebiet<br />

Hasetal entworfen. <strong>Meppen</strong>er<br />

Schüler haben die Motive gemalt. Am 3.<br />

September <strong>2020</strong> wurde es zusammen mit<br />

dem ganzen Gebäude abgerissen.<br />

„Das Bild ist angesichts zweier fehlender<br />

Felder nicht mehr vollständig. Darüber hinaus<br />

sind die Farben des Bildes verblichen<br />

und die Sperrholzplatten, auf denen das Bild errichtet wurde, sehr<br />

dünn und gebrechlich. In Abstimmung mit dem Zweckverband<br />

Erholungsgebiet Hasetal wird daher keine Notsicherung beziehungsweise<br />

Aufarbeitung des Bildes erfolgen“, lautete die Antwort<br />

der <strong>Meppen</strong>er Pressestelle auf die Anfrage unserer Redaktion, ob<br />

man das in Jahre gekommene Waldgemälde doch nicht irgendwie<br />

retten könnte.<br />

Als freischaffender Künstler und Grafiker hat Volker Seifen für<br />

viele Städte gearbeitet, in den 90er Jahren auch für die Tourist Information<br />

<strong>Meppen</strong>. Auf seine detailgetreue Art und Weise zeichnete<br />

er typische Motive aus der City für TIMs Jahreskalender 2003.<br />

"Eine Szene, die symbolisch stehen soll für pulsierendes Leben,<br />

das ich der <strong>Meppen</strong>er Innenstadt wünsche", soll der Grafiker 2003<br />

bei der Vorstellung des ersten TIMs Kalenders gesagt haben. Auf<br />

der Kalender-Titelseite ist das historische Rathaus zu sehen,<br />

mit fröhlichen Menschen, die unter grünen Sonnenschirmen die<br />

Sonne genießen.<br />

Manfred Büter, der frühere Geschäftsführer der Tourist Information<br />

<strong>Meppen</strong> TIM, kann sich noch gut an Volker Seifen erinnern.<br />

„Er war ein Künstler wie aus dem Bilderbuch“, sagt er im<br />

Gespräch mit uns. Zu den Terminen in der Geschäftsstelle kam<br />

er meistens mit einem alten VW-Bus angefahren. Und seinen<br />

kleinen Aquarellfarbkasten hatte er immer bei sich, Es zeichneten<br />

ihn viele Ideen und Begeisterung für seine Heimatstadt aus.<br />

Später lebte er als freischaffende Künstler in Oldenburg und der<br />

Kontakt ging irgendwann verloren.<br />

TIM-Geschäftsführer Frank Thole sagt, dass in <strong>Meppen</strong> Seifens<br />

Stadt- und Kirmesplakate am bekanntesten sind. In der Geschäftsstelle<br />

hängt noch ein Bild von ihm im blauen Rahmen.<br />

Die Geschäftsinhaberin vom Fisch Imbiss Feinkost Klene, die<br />

Kunstgeschichte studierte hat, bewahrte in ihrem Geschäft auch<br />

ein buntes Plakat von 1991 von Volker Seifen bis heute auf. Das<br />

bekannte Plakat für den Weltkindertag mit tanzenden Kindern<br />

vor dem Rathaus in <strong>Meppen</strong> stammt ebenfalls aus seiner Feder.<br />

Weniger bekannt ist dagegen, dass Seifen auch einen Entwurf<br />

für die Gestaltung des Kühlturms in Hüntel für den Wettbewerb<br />

eingereicht hatte. Leider ohne Erfolg.<br />

Anders bei einem Ideenwettbewerbs, den die CDU-Landtagsfraktion<br />

in Hannover zur Unterstützung der Tourismusbranche<br />

ausgeschrieben hatte. Mit seinem Entwurf der „Nordlichter“<br />

belegte Seifen den ersten Preis. Bei allen Werken des 2017 im<br />

Alter von 59 Jahren verstorbenen Künstlers fällt ein stets wiederkehrendes<br />

Motiv ins Auge: die Möwe, sein Markenzeichen.<br />

Der gelernte Schlosser ist früher zur See gefahren und war auf<br />

Kreuzfahrtschiffen tätig. Seine Comics und Cartoons dienten<br />

ihm als Darstellungsform, um den Alltag auf amüsante Weise<br />

zu erzählen. Zeitkritisches sparte er nicht aus.<br />

Aufruf unserer Redaktion:<br />

Wer hat noch ein Bild oder<br />

Plakat von Volker Seifen?<br />

Wer kannte den Künstler<br />

persönlich?<br />

Bitte melden Sie sich per<br />

Mail bei Anna Solbach:<br />

solbach-meppen@tonline.de<br />

oder Telefon<br />

05931/86439.<br />

32 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Neueröffnung<br />

am Stadtwall<br />

Fachgeschäft für<br />

E-Zigaretten „Vape Yard“<br />

Haselünner erhält<br />

Planstelle am<br />

Amtsgericht <strong>Meppen</strong><br />

Am 1. <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong> hat Matthias Hopster seinen<br />

Dienst als Richter am Amtsgericht in <strong>Meppen</strong><br />

angetreten. Am 20.11.<strong>2020</strong> hatte ihm der Präsident<br />

des Landgerichts Osnabrück, Dr. Thomas Veen, die<br />

Ernennungsurkunde zum Richter auf Lebenszeit<br />

überreicht.<br />

Der 33- jährige Richter ist in Haselünne geboren und<br />

aufgewachsen. Nach dem Abitur am Kreisgymnasium<br />

St. Ursula hat er in Osnabrück und Münster Jura studiert<br />

und sein Erstes Staats-examen im Jahr 2014 am Oberlandesgericht<br />

Hamm abgelegt. Im Rahmen seines Referendariats<br />

in Nordrhein - Westfalen war er am Amtsgericht<br />

Ibbenbüren, am Landgericht Münster und bei der Staatsanwaltschaft<br />

Münster tätig. Nach dem Zweiten Staatsexamen,<br />

welches er beim Ministerium der Justiz des Landes<br />

Nordrhein – Westfalen abgelegt hat, ist er im März 2017 in<br />

den Niedersächsischen Justizdienst eingetreten. In seiner<br />

Zeit als Proberichter war er am Landgericht Osnabrück,<br />

am Amtsgericht <strong>Meppen</strong> und bei der Staatsanwaltschaft<br />

Osnabrück tätig.<br />

Der gebürtige Haselünner freut sich eine Stelle als Richter<br />

in der Heimat erhalten zu haben. „Ich bin der Heimat immer<br />

verbunden geblieben; ich liebe die Menschen und die<br />

Gegend hier. Für mich ist es ein Stück Lebensqualität dort<br />

zu arbeiten, wo ich wohne. Man kennt Land und Leute<br />

und kann dieses Wissen auch in die Bearbeitung der Fälle<br />

einfließen lassen.<br />

Herr Hopster wird in <strong>Meppen</strong> überwiegend Strafsachen<br />

bearbeiten.<br />

Die Direktorin des Amtsgerichts, Anette Schneckenberger,<br />

begrüßt Herrn Hopster mit den Worten: Wir freuen uns<br />

sehr, dass Sie bei uns sind; ein schöneres Weihnachtsgeschenk<br />

für das Amtsgericht kann es gar nicht geben!“<br />

Der gebürige <strong>Meppen</strong>er Thomas Kuipers hat sich mit einem Fachgeschäft<br />

für E-Zigaretten und Zubehör in <strong>Meppen</strong> selbständig<br />

gemacht. Sein „Vape Yard“ befindet sich am Stadtwall, Am Neuen<br />

Markt 104. Auf rund 30 Quadratmetern Verkaufsfläche werden<br />

Produkte rund um die verschiedene Geschmackssorten zu Budget-freundlichen<br />

Preisen angeboten.<br />

„Wir verkaufen Sachen, die wirklich auch gefragt sind“, sagt der<br />

junge Unternehmer, der eine kaufmännische Ausbildung hat. Mit<br />

der Neueröffnung des Fachgeschäfts hat er einen Arbeitsplatz für<br />

sich und zwei Mitarbeiter geschaffen. Ein zusätzlicher Arbeitsplatz<br />

ist in Planung. Auf dem Foto ist er mit seinem Mitarbeiter<br />

Sebastian Middeljans zu sehen. Thomas Kuipers sagt, dass er ein<br />

großer Fan von E-Zigaretten sei.<br />

Hintergrund. Bei den E-Zigaretten handelt es sich keineswegs um<br />

eine moderne Erfindung für Raucher. Sie wurden bereits vor 50<br />

Jahren auf den Markt gebracht. Ihre Popularität nimmt aber erst<br />

seit 2005 deutlich zu, als Gesundheitsbehörden mit ihren Analysen<br />

aufdecken konnten, dass das Dampfen ganze 95 Prozent weniger<br />

schädlich ist, als das Rauchen herkömmlicher Tabakzigaretten.<br />

Das liegt vor allem daran, dass die Liquids lediglich verdampft<br />

werden - es findet keine Verbrennung von Tabak statt.<br />

„Gemeinsam finden wir genau<br />

das Gerät, das zu Ihnen passt.“<br />

Ramona Franzen, Verkauf Hausgeräte<br />

Für Ihr Zuhause<br />

nur das Beste.<br />

Premium-Hausgeräte<br />

von Nivona, Miele<br />

oder Liebherr.<br />

Industriestr. 22 | 49716 <strong>Meppen</strong><br />

T 05931 49595-0 | www.otten.de<br />

33 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


KULTUR<br />

Nahmen am Gespräch teil: Dr. Phillipp Scheid (Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport), Silke Surberg-Röhr (Leiterin des Emsland<br />

Archäologie Museums), Regina Holzapfel (Mitarbeiterin des Stadtmuseums), und Burghardt Sonnenburg (Leiter des neuen Stadtmuseums).<br />

<strong>Meppen</strong><br />

H a r e n<br />

Haselünne<br />

Herzlake<br />

G e e s t e<br />

Twist<br />

Ort der kulturellen Bildung<br />

Zwei Museen<br />

unter einem Dach<br />

Die Museen an der Koppelschleuse in <strong>Meppen</strong> sind<br />

derzeit geschlossen. Wir durften trotzdem rein und<br />

mit den beiden Leitern Silke Surberg-Röhr und Burghardt<br />

Sonnenburg sprechen. Hier stellen wir das neue<br />

Konzept und einige Exponate vor.<br />

„Museen an der Koppelschleuse“, so lautet der neue Name.<br />

Darunter verbergen sich das Emsland Archäologie Museum<br />

und das neue Stadtmuseum, welches früher in der Arenbergischen<br />

Rentei in der Innenstadt gelegen war. Nun haben<br />

beide ein gemeinsames Dach, einen gemeinsamen Eingang<br />

und auch der Eintrittspreis gilt für beide Museen. Nach dem<br />

Erweiterungsbau wirken die Räume offen, hell und modern.<br />

Neues<br />

Programm<br />

ab sofort<br />

online!<br />

www.vhs-meppen.de<br />

Wo sollten wir die Besichtigung beginnen? Die Leiterin des<br />

Archäologie Museums Surberg-Röhr antwortet zuerst: „Mit<br />

der Ur- und Frühgeschichte unserer Region.“ Im Erdgeschoß<br />

zeigt sie chronologisch den Hausbau und Bau der Großsteingräber<br />

in der Jungsteinzeit, bronze- und eisenzeitliche Bestattungssitten<br />

sowie das Siedlungswesen der Germanen<br />

aus der Römischen Kaiserzeit. Zu sehen gibt es Originale,<br />

Rekonstruktionen, spektakuläre Modelle und Inszenierungen,<br />

die ein lebendiges Bild der Vergangenheit vermitteln.<br />

34 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Das neue Stadtmuseum zeigt dagegen historische Inhalte<br />

in nicht chronologischer Art und Weise in Themenblöcke<br />

aufgeteilt: Die Ausstellung besteht aus insgesamt acht Themeninseln,<br />

die durch gläserne Textstelen mit den entsprechenden<br />

Überschriften gekennzeichnet sind. Im Erdgeschoss:<br />

Stadtrecht (Stadtentwicklung vom Mittelalter bis heute),<br />

Überfluss (Stadt am Wasser), Hiergeblieben (Ein- und Auswanderung),<br />

Bürgerschaf(f)t (<strong>Meppen</strong>er Vereine). Im Obergeschoss:<br />

Kreuz+Quer (Religion und Glauben), Wehrhaft<br />

(Festungsgeschichte), Arbeitsreich & Ideenreich (Wirtschaftliche<br />

Entwicklung), Schiessplatz (Geschichte des „Kruppschen<br />

Schießplatzes“).<br />

Dabei geht es um nichts anders als gut durchdachtes Geschichtserzählen.<br />

Denn jeder Inhalt ist ja irgendwie mit einer<br />

Geschichte der Stadt verbunden. „Storytelling“ nennt das der<br />

neue Leiter des Stadtmuseums Sonnenburg. „Ideenreich“ befindet<br />

sich zum Beispiel im Obergeschoss und ist etwa vier<br />

Quadratmeter groß. Mit Fotos, Texten und Requisiten widmet<br />

sich diese Themeninsel der Wirtschaft und stellt bildhaft die<br />

ersten Unternehmen dar, die in der Stadt gegründet wurden<br />

oder bekannte Persönlichkeiten, wie den Petroliumkönig Wilhelm<br />

Anton Riedemann.<br />

Der Glaube ist so bunt wie die Stadt selbst. Darüber erzählen<br />

Texte und Exponate im nächsten Themenblock „Kreuz<br />

& Quer“. Hier findet der Besucher auch Informationen über<br />

die Reformation und die Entstehung der Evangelisch-lutherischen<br />

Gemeinde. Eine Präsentation mit alten Fotos wird<br />

dem Judentum und der 1854 gebauten Synagoge gewidmet.<br />

Ein Stadtplan mit Standorten der Stolpersteine in <strong>Meppen</strong> erinnert<br />

an das 1938 zerstörte Gebäude und das Schicksal der<br />

jüdischen Bürger und Bürgerinnen, die von Nazis ermordet<br />

worden sind.<br />

„Das Museum ist komplett neu konzipiert und nicht zu vergleichen<br />

mit dem alten Standort“, sagt Sonnenburg am Ende<br />

des Gesprächs. Für alle Themenblöcke sollten die Besucher<br />

viel Zeit einplanen, um sich Exponate anzuschauen und die<br />

dazu gehörenden Texte zu lesen. Es gibt auch eine Quizwand,<br />

die zur Interaktion einlädt. „Für uns ist das Museum ein lebendiger<br />

Ort“, so der Museumsleiter. Sonderausstellungen,<br />

öffentliche Führungen und ein umfangreiches museumspädagogisches<br />

Programm für Familien, Kinder und Schulklassen<br />

runden das Angebot ab.<br />

Die Museen an der Koppelschleuse 19 dürfen nach heutigem<br />

Stand nach dem am 10. <strong>Januar</strong> <strong>2021</strong> endenden<br />

Corona-Lockdown wieder öffnen. Mehr Infos über die Öffnungszeiten<br />

auf der Homepage: www.museen-an-derkoppelschleuse.de<br />

Im Stadtmagazins „<strong>Emsblick</strong>“ werden<br />

wir weiter über einige der spannendsten Exponate der<br />

Museen berichten. Die bisherigen Räume des Stadtmuseums<br />

in der Arenbergische Rentei sollen vom Heimatverein<br />

und vom Standesamt der Stadt <strong>Meppen</strong> genutzt werden.<br />

Beraten Begleiten Begutachten<br />

Bau- & Projektleitung<br />

Bau & Projektleitung<br />

www.landwehr-ing.de<br />

Beraten • Begleiten • Begutachten<br />

www.landwehr-ing.de<br />

35 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Alle Angaben ohne Gewähr!<br />

APOTHEKENNOTDIENST MEPPEN<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong><br />

Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag.<br />

Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich,<br />

die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren.<br />

*Weitere Notdienste in Haren, Lathen, Haselünne oder Twist.<br />

1 Di Alte Stadt-Apotheke<br />

2 Mi Alte Sonnen-Apotheke*<br />

3 Do Ems-Apotheke<br />

4 Fr Birkhahn-Apotheke*<br />

5 Sa Wall-Apotheke im Kaufland<br />

6 So Wall-Apotheke im Kaufland<br />

7 Mo Adler-Apotheke<br />

8 Di Bahnhof-Apotheke<br />

9 Mi Alte Sonnen-Apotheke*<br />

10 Do Alte Stadt-Apotheke<br />

11 Fr Ems-Apotheke<br />

12 Sa Birkhahn-Apotheke*<br />

13 So Birkhahn-Apotheke*<br />

14 Mo Apotheke am Schullendamm<br />

15 Di Adler-Apotheke<br />

16 Mi Bahnhof-Apotheke<br />

17 Do Alte Stadt-Apotheke<br />

18 Fr Alte Sonnen-Apotheke*<br />

19 Sa Ems-Apotheke<br />

20 So Ems-Apotheke<br />

21 Mo Apotheke Gievert<br />

22 Di Apotheke am Schullendamm<br />

23 Mi Adler-Apotheke<br />

24 Do Nikolaus-Apotheke*<br />

25 Fr Nikolaus-Apotheke*<br />

26 Sa Bahnhof-Apotheke<br />

27 So Bahnhof-Apotheke<br />

28 Mo Apotheke am Rathaus<br />

29 Di Apotheke Gievert<br />

30 Mi Apotheke am Schullendamm<br />

31 Do Apotheke Gievert<br />

@<br />

Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238<br />

Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294<br />

Alte Stadt-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500<br />

Antonius-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371<br />

Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200<br />

Apotheke am Schullendamm | <strong>Meppen</strong>, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622<br />

Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331<br />

Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 70<strong>41</strong>40<br />

Bahnhof-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6<strong>41</strong>5<br />

Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505<br />

Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690<br />

Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130<br />

Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955<br />

Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322<br />

Ems-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442<br />

Markt-Apotheke am Rathaus | <strong>Meppen</strong>, Markt 6, Tel. 05931 - 13600<br />

Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210<br />

Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444<br />

Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, <strong>Meppen</strong>er Str. 120, Tel.: 05937 - 2283<br />

Paulus-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230<br />

Sophien-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362<br />

St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955<br />

St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 9<strong>41</strong>10<br />

St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120<br />

St. Vitus-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422<br />

Wall-Apotheke im Kaufland | <strong>Meppen</strong>, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323<br />

Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770<br />

36 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

LEBEN<br />

Frühbescherung in <strong>Meppen</strong><br />

Shopping-Bonus<br />

beim Weihnachtseinkauf<br />

Passend zur Weihnachtszeit möchten der Stadtmarketingverein<br />

(WiM) und der Verein für Wirtschaft und Werbung in<br />

<strong>Meppen</strong> (VWW) den <strong>Meppen</strong>erinnen und <strong>Meppen</strong>ern beim<br />

Kauf eines <strong>Meppen</strong>er Einkaufsgutscheins ab 50 Euro einen 10<br />

Prozent-Shopping-Bonus schenken. Wer also beispielsweise<br />

einen Gutschein im Wert von 100 Euro erwirbt, erhält zusätzlich<br />

einen Shopping-Bonus in Höhe von 10 Euro.<br />

Foto der Stadt <strong>Meppen</strong>: Wirtschaftsförderer Alexander Kassner, Ansgar Limbeck,<br />

Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins WiM, Frank Thole, Geschäftsführer der<br />

Tourist Information <strong>Meppen</strong>, Dirk Volmer, Vorsitzender des VWW, und Bürgermeister<br />

Helmut Knurbein präsentieren die Weihnachtsauflage des 10 Prozent-Shopping-Bonus<br />

beim Kauf eines <strong>Meppen</strong>er Einkaufsgutscheins.<br />

„Mit dieser Aktion wollen wir dem Einzelhandel unter die Arme greifen“,<br />

sagt Ansgar Limbeck, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins<br />

WIM. Doch nicht nur die Geschäfte sollten von der Aktion<br />

profitieren, auch für die Bürgerinnen und Bürger mache sich der<br />

Shopping-Bonus bezahlt. Dirk Volmer, Vorsitzender des VWW, ergänzt:<br />

„Alle Geschäfte freuen sich auf Ihre Kundinnen und Kunden<br />

und ermöglichen ihnen auch unter den aktuellen Bedingungen ein<br />

optimales Einkaufserlebnis - natürlich unter Einhaltung der geltenden<br />

Hygieneregeln.“<br />

Die Bonus-Gutschein-Aktion beginnt am Montag, 16. November und<br />

läuft solange der Vorrat reicht. Bereitgestellt wird ein Budget von<br />

20.000 Euro. Die Gutscheine können wie immer bei der Tourist Information<br />

<strong>Meppen</strong> (TIM), Markt 4, erworben werden. „Die positive Resonanz<br />

bei einer vergleichbaren Aktion im Mai diesen Jahres hat uns<br />

dazu bewogen, eine Weihnachtslauflage durchzuführen“, freut sich<br />

auch Bürgermeister Helmut Knurbein über die Win-win-Situation für<br />

den Einzelhandel und die Bürgerinnen und Bürger.


Gespräch mit dem Geschäftsführer<br />

der Emsländischen Landschaft<br />

Heimatverbunden<br />

und innovativ<br />

Ab 1. <strong>Januar</strong> <strong>2021</strong> im Amt<br />

Projektleiter bei der IPM<br />

Düsseldorf GmbH wird<br />

Stadtbaurat in <strong>Meppen</strong><br />

Enno Westrup wird neuer Stadtbaurat in <strong>Meppen</strong>.<br />

Am 1. <strong>Januar</strong> <strong>2021</strong> tritt der 33-Jährige in die Fußstapfen<br />

von Baudirektor Dieter Müller, der sich zum<br />

Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Bei<br />

einem Termin im Stadthaus bekam er von Bürgermeister<br />

Helmut Knurbein die Ernennungsurkunde<br />

(Foto) überreicht. Auch Erster Stadtrat Bernhard<br />

Ostermann gratulierte.<br />

Bereits im Sommer hatte der Stadtrat den gebürtigen <strong>Meppen</strong>er<br />

für diese leitende Position gewählt. Enno Westrup<br />

wird dann für das gesamte Bauamt mit den Fachbereichen<br />

Bauverwaltung, Stadtplanung, Bauordnung, Hochbau<br />

und Tiefbau verantwortlich sein. „Enno Westrup<br />

freut sich schon sehr auf seinen neuen Aufgabenbereich<br />

in seiner Geburtsstadt, die auch bald schon wieder sein<br />

Zuhause wird“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt<br />

<strong>Meppen</strong>.<br />

Der neue Stadtbaurat studierte nach seinem Abitur am<br />

Windthorst-Gymnasium zunächst Bauingenieurwesen<br />

an der Fachhochschule Münster. Es folgte der Masterabschluss<br />

der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen<br />

im Studiengang Konstruktiver Ingenieurbau an<br />

der Technischen Universität Dortmund. Sein beruflicher<br />

Werdegang startete in einem international agierenden<br />

Bauunternehmen als Projektingenieur im Bereich Stahl-,<br />

Massiv-, Grund- und Holzbau.<br />

Es folgten Beschäftigungen als Projektleiter bei der Immobilien<br />

Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM),<br />

einer Tochterfirma der Stadt Düsseldorf für den Bereich<br />

städtischer Schul- und Hochbau, und als Entwicklungsingenieur<br />

bei einem Hersteller von Produkten der Befestigungstechnik.<br />

Von hier wechselte er schließlich zu seinem<br />

aktuellen Arbeitgeber, zurück zur IPM Düsseldorf GmbH.<br />

Josef Grave, 1955 in Freren geboren, lebt heute mit seiner<br />

Familie in <strong>Meppen</strong>. Er ist Geschäftsführer des Emsländischen<br />

Heimatbundes e.V. und seit 1994 mit der Geschäftsführung<br />

der Emsländischen Landschaft e.V. für die Landkreise Emsland<br />

und Grafschaft Bentheim beauftragt. Sein Büro befindet<br />

sich im Obergeschoss von Kaufland. Ein Blick durch das Fenster<br />

zeigt den <strong>Meppen</strong>er Stadtwall mit dem 300 Jahre alten<br />

Baumbestand.<br />

Josef Graves besondere Aufmerksamkeit<br />

gilt der Stärkung des kulturellen<br />

Netzwerkes im Emsland sowie der Profilierung<br />

des 1979 gegründeten Lanschaftsvereins<br />

als moderner Dienstleister<br />

und verantwortungsbewusster<br />

Förderer. Dabei arbeitet er eng mit den<br />

Mitgliedsvereinen und dem Ehrenlandrat<br />

Hermann Bröring zusammen,<br />

der seit 1995 Präsident der Emsländischen<br />

Landschaft ist. Die Grundlage<br />

seiner Tätigkeit bildet das Emsland-<br />

Kulturprogramm, eine große Bürgerinitiative<br />

zur Weiterentwicklung des kulturelles Lebens im Emsland.<br />

Der Geschäftsführer sagt, dass das Schlüsselwort der regionalen Kulturförderung<br />

seit 2005 „Projekte“ heißt. Jedes Jahr fördert die Emsländische<br />

Landschaft etwa 50 Projekte - und vereint auf diese Weise das<br />

Emsland und die Grafschaft. Als Zauberwort gilt die Eigeninitiative.<br />

Diese liegt solchen Projekten wie zum Beispiel das inklusive Rockkonzert<br />

„Rock das Leben“ des Christophorus Werkes Lingen oder „<strong>Meppen</strong>er<br />

(Krimi-)Literatirtage“ des Kulturnetzwerkes Koppelschleuse<br />

zugrunde.<br />

Der zweite Arbeitsschwerpunkt ist der Emsländische Heimatbund<br />

und die Publikation des Jahrbuches sowie weiterer heimatkundlicher<br />

Schriften. Josef Grave begleitet das Jahrbuch redaktionell und mit<br />

eigenen Beiträgen. Im 67. Band, das im November <strong>2020</strong> erschienen<br />

ist, gibt es auf über 370 Seiten wieder interessante und spannende<br />

Artikel zu Themen der Regionalgeschichte, des kulturellen Erbes und<br />

der Natur des Emslandes zu entdecken. Der Leitartikel stammt von<br />

Hermann Bröring und Heiner Schüpp und ist dem CDU-Politiker Werner<br />

Remmers (1930-2011) aus Anlass seines 90. Geburtstags gewidmet.<br />

Was können wir tun, um die Kultur krisenfester zu machen? Mit dieser<br />

Frage beschäftigt sich Josef Grave intensiv in der Corona-Krise. „Diese<br />

Pandemie trifft nicht nur die einzelnen Organisationen, sondern die<br />

ganze Gesellschaft“, sagt er. Er hofft, dass das Kulturleben in einzelnen<br />

Dörfern unbeschädigt aus der Krise herausgeht. Aber wie lange<br />

halten die Heimatvereine noch durch? Sein Tipp für die schwierige Zeit:<br />

Die Vereine sollten alles tun, um als Gruppe bestehen zu bleiben - sich<br />

vernetzten, gegenseitig helfen oder einfach überlegen: Wie können wir<br />

gemeinsam die Bühne verbessern?<br />

Josef Grave geht <strong>2021</strong> in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin ist<br />

Daniela Kösters, noch amtierende Samtgemeindebürgermeisterin aus<br />

Emlichheim. Sie tritt ihre neue Stelle am 1. November <strong>2021</strong> an.<br />

37 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Alle Angaben ohne Gewähr!<br />

APOTHEKENNOTDIENST MEPPEN<br />

@<br />

JANUAR <strong>2021</strong><br />

Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag.<br />

Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich,<br />

die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren.<br />

*Weitere Notdienste in Haren, Lathen, Haselünne oder Twist.<br />

1 Fr Apotheke Gievert*<br />

2 Sa Alte Stadt-Apotheke<br />

3 So Alte Stadt-Apotheke<br />

4 Mo Antonius-Apotheke<br />

5 Di Apotheke am Rathaus<br />

6 Mi Apotheke Gievert<br />

7 Do Apotheke am Schullendamm<br />

8 Fr Adler-Apotheke<br />

9 Sa Apotheke am Schullendamm<br />

10 So Apotheke am Schullendamm<br />

11 Mo Nikolaus-Apotheke*<br />

12 Di Antonius-Apotheke<br />

13 Mi Apotheke am Rathaus<br />

14 Do Apotheke Gievert<br />

15 Fr Apotheke am Schullendamm<br />

16 Sa Adler-Apotheke<br />

17 So Adler-Apotheke*<br />

18 Mo Emmelner Apotheke<br />

19 Di Nikolaus-Apotheke*<br />

20 Mi Antonius-Apotheke<br />

21 Do Apotheke am Rathaus<br />

22 Fr Apotheke Gievert<br />

23 Sa Bahnhof-Apotheke<br />

24 So Bahnhof-Apotheke<br />

25 Mo Cosmas-Apotheke<br />

26 Di Emmelner Apotheke<br />

27 Mi Nikolaus-Apotheke*<br />

28 Do Antonius-Apotheke<br />

29 Fr Apotheke am Rathaus<br />

30 Sa Apotheke Gievert<br />

31 So Apotheke Gievert*<br />

Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238<br />

Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294<br />

Alte Stadt-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500<br />

Antonius-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371<br />

Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200<br />

Apotheke am Schullendamm | <strong>Meppen</strong>, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622<br />

Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331<br />

Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 70<strong>41</strong>40<br />

Bahnhof-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6<strong>41</strong>5<br />

Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505<br />

Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690<br />

Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130<br />

Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955<br />

Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322<br />

Ems-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442<br />

Markt-Apotheke am Rathaus | <strong>Meppen</strong>, Markt 6, Tel. 05931 - 13600<br />

Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210<br />

Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444<br />

Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, <strong>Meppen</strong>er Str. 120, Tel.: 05937 - 2283<br />

Paulus-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230<br />

Sophien-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362<br />

St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955<br />

St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 9<strong>41</strong>10<br />

St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120<br />

St. Vitus-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422<br />

Wall-Apotheke im Kaufland | <strong>Meppen</strong>, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323<br />

Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770<br />

38 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

LEBEN<br />

Online-Herzwochen<br />

für die Region Emsland<br />

„Das schwache Herz“ Erkennung und<br />

Behandlung der Herzinsuffizienz<br />

Seit etlichen Jahren finden auf Initiative der Deutschen Herzstiftung<br />

jährlich im November die Herzwochen statt. Sehr viele der bundesweit<br />

über 1.000 geplanten Vorträge und Seminare können in diesem<br />

Jahr nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Leider<br />

auch nicht bei uns in <strong>Meppen</strong> und in der gesamten Region Emsland.<br />

Außergewöhnliche Umstände erfordern kreative Maßnahmen. Also<br />

veranstalten wir die Herzwochen in <strong>Meppen</strong> einfach digital.<br />

Mit Dr. Hoetz, Chefarzt Kardiologie im Ludmillenstift <strong>Meppen</strong> und<br />

Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung,<br />

und Dr. Rolfes, Fachinternist, Hümmling Hospital Sögel, haben wir<br />

zwei ausgewiesene Experten zum diesjährigen Schwerpunktthema<br />

„Das schwache Herz“.<br />

In einem Video, aufgenommen im JAM, erklären die beiden Referenten<br />

Ursachen, Diagnose, Therapie und vorbeugende Maßnahmen zu<br />

dieser weit verbreiteten Krankheit.<br />

Gute Erkenntnisse und bleiben Sie gesund wünschen die hiesigen<br />

Beauftragten der Deutschen Herzstiftung Ursula Beckermann und<br />

Hermann Hesse.<br />

Zu sehen ist der Beitrag im Kanal „<strong>Meppen</strong> Mag Dich“ seit 22.10.20<br />

unter folgendem Link: www.youtube.com/meppenmagdich.<br />

Leitung/Moderation: Ursula Beckermann und Hermann Hesse<br />

Referenten: Dr. med. Heinrich Hoetz, Dr. med. Herrmann Rolfes<br />

ERDE, FEUER, LUFT UND WASSER.<br />

VIER ELEMENTE,<br />

DIE UNSER LEBEN BEGLEITEN.<br />

Bestattungsarten. Fragen Sie uns!<br />

Inhaber Thomas Welt<br />

Schullendamm 56<br />

49716 <strong>Meppen</strong><br />

Tel. Tag und Nacht:<br />

(0 59 31) 1 28 79<br />

www.Welt-Bestattungen.de<br />

Mitglied im Bestatterverband Niedersachsen e.V.


APOTHEKENNOTDIENST MEPPEN<br />

FEBRUAR <strong>2021</strong><br />

Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag.<br />

Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich,<br />

die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren.<br />

*Weitere Notdienste in Haren, Lathen, Haselünne oder Twist.<br />

@<br />

Theater unter<br />

Pandemiebedingungen<br />

Arnold Terborg, Geschäftsführer der Theatergemeinde <strong>Meppen</strong><br />

Seit 40 Jahren ist Arnold Terborg aus Haren-Rütenbrock bei der Stadt<br />

<strong>Meppen</strong> tätig. Mit der Absolvierung des Anerkennungsjahres als Sozialpädagoge<br />

im Amt für Jugendpflege startete er im Jahr 1980 seine<br />

berufliche Laufbahn im öffentlichen Dienst. 13 Jahre lang war er als<br />

Jugendpfleger tätig. Mitte 1994 übernahm er den Posten als Sachgebietsleiter<br />

für Kulturaufgaben im damaligen Kultur-, Sport- und<br />

Jugendamt der Stadt <strong>Meppen</strong> und als Geschäftsführer der Theatergemeinde<br />

<strong>Meppen</strong>.<br />

Mittlerweile sind 40 Jahre vergangen. Arnold Terborg blickt zurück<br />

auf erfolgreiche Jahre mit rund 50 Veranstaltungen pro Jahr, sei es<br />

Theaterstücke, Konzerte oder Comedy. Die Theatergemeinde genießt<br />

nach seinen Worten einen guten Ruf weit über die Stadtgrenzen der<br />

Kreisstadt hinaus. Das 1959 erbaute Theater wurde modernisiert<br />

und verfügt über eine Mittelbühne und 588 Plätze. Es ist ein Bespielhaus,<br />

dass heißt, es hat kein eigenes Ensemble, sondern kauft Programme<br />

ein. Vor der Corona-Pandemie bot es jedes Jahr über 17.000<br />

Zuschauern ein vielfältiges und hochwertige Kulturprogramm. Eine<br />

Erfolgsgeschichte.<br />

Doch dann kam die Corona-Pandemie und die Kultur hat nun bis<br />

Ende des Jahres <strong>2020</strong> Zwangspause. Was Musiker, Schauspieler und<br />

Sänger trifft, das trifft auch Kulturmanager. Zur Buchung von Theaterstücken<br />

gehört normalerweise eine Vorlaufzeit von etwa 1,5<br />

Jahren. Doch wie plant man, was nicht zu planen ist? Arnold Terborg<br />

sagt, dass es wohl noch einige Zeit vergehen wird, bis wieder normale<br />

Konzerte und Festivals ohne Abstand und Hygieneregeln stattfinden<br />

können. Neue und kreative Ansätze werden gesucht, um die Live-<br />

Kultur <strong>2021</strong> wieder auferleben zu lassen.<br />

Gewinnspiel der Theatergemeinde<br />

Um einen Anreiz zu geben, wieder ins Theater zu gehen, sobald es wieder<br />

erlaubt ist, haben sich Arnold Terborg und sein Team ein Adventskalender-Gewinnspiel<br />

ausgedacht, bei dem es täglich verschiedene<br />

Preise (Gutscheine im Wert von 5 bis 50 Euro, die Abocard 25 und ein<br />

komplettes Abonnement nach Wahl für 2 Personen im Wert von bis<br />

180 Euro) zu gewinnen gibt. Bis zum 24. <strong>Dezember</strong> wird die Theatergemeinde<br />

<strong>Meppen</strong> jeden Tag einen Stern mit der jeweiligen Türchen-<br />

Nummer an einen der Weihnachtsbäume in der Innenstadt hängen.<br />

Wer diesen zuerst entdeckt und in der Geschäftsstelle der Theatergemeinde<br />

<strong>Meppen</strong> (Kirchstraße 1a) abgibt, erhält den Gewinn, der auf der<br />

Rückseite des Sterns steht. Wichtig: Teilnahme ab 18 Jahren.<br />

1 Mo Bahnhof-Apotheke<br />

2 Di Cosmas-Apotheke<br />

3 Mi Emmelner Apotheke<br />

4 Do Nikolaus-Apotheke*<br />

5 Fr Antonius-Apotheke<br />

6 Sa Apotheke am Rathaus<br />

7 So Apotheke am Rathaus*<br />

8 Mo Sophien-Apotheke<br />

9 Di Bahnhof-Apotheke<br />

10 Mi Cosmas-Apotheke<br />

11 Do Emmelner Apotheke<br />

12 Fr Nikolaus-Apotheke*<br />

13 Sa Antonius-Apotheke<br />

14 So Antonius-Apotheke<br />

15 Mo Wesuweer Apotheke<br />

16 Di Sophien-Apotheke<br />

17 Mi Bahnhof-Apotheke<br />

18 Do Cosmas-Apotheke<br />

19 Fr Emmelner Apotheke<br />

20 Sa Nikolaus-Apotheke*<br />

21 So Nikolaus-Apotheke*<br />

22 Mo St. Vitus-Apotheke (<strong>Meppen</strong>)<br />

23 Di Wesuweer Apotheke<br />

24 Mi Sophien-Apotheke<br />

25 Do Paulus-Apotheke<br />

26 Fr Cosmas-Apotheke<br />

27 Sa Emmelner Apotheke<br />

28 So Emmelner Apotheke*<br />

Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238<br />

Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294<br />

Alte Stadt-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500<br />

Antonius-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371<br />

Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200<br />

Apotheke am Schullendamm | <strong>Meppen</strong>, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622<br />

Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331<br />

Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 70<strong>41</strong>40<br />

Bahnhof-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6<strong>41</strong>5<br />

Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505<br />

Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690<br />

Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130<br />

Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955<br />

Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322<br />

Ems-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442<br />

Markt-Apotheke am Rathaus | <strong>Meppen</strong>, Markt 6, Tel. 05931 - 13600<br />

Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210<br />

Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444<br />

Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, <strong>Meppen</strong>er Str. 120, Tel.: 05937 - 2283<br />

Paulus-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230<br />

Sophien-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362<br />

St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955<br />

St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 9<strong>41</strong>10<br />

St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120<br />

St. Vitus-Apotheke | <strong>Meppen</strong>, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422<br />

Wall-Apotheke im Kaufland | <strong>Meppen</strong>, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323<br />

Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770<br />

39 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

Alle Angaben ohne Gewähr!


Experten<br />

TIPP<br />

– Teil 2 –<br />

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(Teil 2)<br />

Wohnen mit Recht –<br />

aber ohne Eigentum<br />

Klaus Lübbers<br />

Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Sachv. (DIA)<br />

Sachverständiger für Immobilienbewertungen<br />

Inhaber von Lübbers Sachverständigenbüro<br />

Wohnungsrechte an Immobilien sind weit verbreitet.<br />

Der Wert eines Wohnungsrechts sowie die sich aus<br />

einem Wohnungsrecht ergebende Wertminderung<br />

einer Immobilie, wirft häufig Fragen auf. Im zweiten<br />

Teil unseres Expertentipps erläutert der Immobilienexperte<br />

Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Sachv. (DIA) Klaus<br />

Lübbers, wie der Wert des Wohnungsrechts und die<br />

sich daraus ergebende Wertminderung sachgerecht<br />

ermittelt werden.<br />

Wertermittlung bei den Profis<br />

„Sachverständige gehen bei der Wertermittlung von<br />

Wohnungsrechten anders vor“, leitet Klaus Lübbers<br />

seine weiteren Ausführungen ein. „Zunächst muss geklärt<br />

werden, welcher Wert ermittelt werden soll:<br />

a) der Wert des Wohnungsrechts aus der Sicht der<br />

Berechtigten oder<br />

b) die Höhe der Wertminderung der Immobilie aufgrund<br />

der Duldung eines Wohnungsrechts aus der<br />

Sicht des Eigentümers.<br />

Beide Sichtweisen führen bei identischem Sachverhalt<br />

zu unterschiedlichen Ergebnissen.“<br />

Fall A: Sichtweise der Berechtigten: Wert des Wohnungsrechts<br />

Für die Berechtigten kann der Wert des Wohnungsrechts aus dem kapitalisierten<br />

wirtschaftlichen Vorteil abgeleitet werden. Dieser ergibt sich aus der vollständig<br />

(oder teilweise) ersparten monatlichen Miete für die Wohnung sowie<br />

aus der Ersparnis sonstiger Aufwendungen. Die Kapitalisierung erfolgt mit Hilfe<br />

der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Leibrenten-Barwertfaktoren.<br />

Diese sind zu verwenden, da Wohnungsrechte üblicherweise an das Leben<br />

der Berechtigten geknüpft sind und nicht an einen festen Zeitraum (Zeitrenten-<br />

Barwertfaktoren). Die voraussichtliche Dauer der Inanspruchnahme des Rechts<br />

wird aus der statistischen Lebenserwartung der Berechtigten abgeleitet. Es ist<br />

wichtig, dass hierbei die jeweils gültige Sterbetafel verwendet wird. Bei zwei<br />

Berechtigten (z.B. ein Ehepaar) muss zudem der Leibrenten-Barwertfaktor für<br />

verbundene Leben berechnet werden, denn die vom Statistischen Bundesamt<br />

veröffentlichten Faktoren beziehen sich „nur“ auf die Lebenserwartung des<br />

Erstversterbenden. Abschließend muss auch berücksichtigt werden, das Mieten<br />

für Wohnraum monatlich gezahlt werden und nicht jährlich (unterjährige<br />

Zahlungsweise). Für die Kapitalisierung sollte ein langfristiger Kapitalzinssatz<br />

herangezogen werden und kein Liegenschaftszinssatz. Denn die Berechtigten<br />

nehmen an der Wertentwicklung der Immobilie nicht teil und könnten das<br />

Kapital (alternativ) auch am Kapitalmarkt anlegen. Zudem können identische<br />

Immobilien (je nach verwendetem Ertragswertmodell) unterschiedliche Liegenschaftszinssätze<br />

aufweisen. Auch sollte kein statischer, sondern ein dynamischer<br />

Kapitalzinssatz verwendet werden, um künftige Preisänderungen zu<br />

berücksichtigen (z.B. die langfristige Mietpreisentwicklung).<br />

40 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Bei der Bewertung eines Wohnungsrechts<br />

muss zunächst geklärt werden,<br />

was ermittelt werden soll:<br />

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täglich TÜV Abnahme<br />

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aller Fabrikate<br />

a) der Wert des Wohnungsrechts aus der<br />

Sicht der Berechtigten oder<br />

b) die Höhe der Wertminderung infolge<br />

der Duldung des Wohnungsrechts aus<br />

der Sicht des Eigentümers.<br />

FINANZIERUNG<br />

Beide Sichtweisen führen bei identischem<br />

Sachverhalt zu unterschiedlichen<br />

Ergebnissen. Die Kapitalisierung eines<br />

Mietwertes mit einem pauschalen<br />

Kapitalisierungsfaktor liefert bestenfalls<br />

einen groben Näherungswert.<br />

Wacholderweg 28<br />

49733 Haren (direkt an der B70)<br />

Tel. 05932 902600<br />

Fall B: Sichtweise des Eigentümers – Wert der Belastung durch das<br />

Wohnungsrecht<br />

Aus Sicht des Eigentümers macht es einen Unterschied, ob er das Wohnungsrecht<br />

an einem Einfamilienhaus oder an einem Zwei- bzw. Mehrfamilienhaus dulden<br />

muss. Bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern lässt sich die Wertminderung aus dem<br />

entgangenen Ertrag ableiten. Dieser lässt sich ermitteln, indem eine angemessene<br />

Miete und zusätzlich die mit der Duldung verbundenen sonstigen Aufwendungen<br />

über die Dauer der Inanspruchnahme des Rechts kapitalisiert werden. Die Kapitalisierung<br />

erfolgt (wie bei der Ermittlung des Wertes des Wohnungsrechts auch) mit<br />

Hilfe von Leibrenten-Barwertfaktoren.<br />

Bei Einfamilienhäusern wiegt die Wertminderung deutlich schwerer. Dies ist darin<br />

begründet, dass die für Einfamilienhäuser erzielbaren Mieten in der Regel unterhalb<br />

der sog. „Kostenmiete“ liegen. Die „Kostenmiete“ entspricht der Miete, die<br />

zur vollständigen Deckung der laufenden Aufwendungen erforderlich wäre. Hinzu<br />

kommt, dass der Eigentümer die Immobilie im Vergleich zu einem Zwei- oder<br />

Mehrfamilienhaus nicht selbst nutzen kann.<br />

Sachverständige gehen deshalb anders vor. Sie ermitteln den Wert der baulichen<br />

Anlagen am Ende der Inanspruchnahme des Rechts. Dieser wird auf den Wertermittlungsstichtag<br />

diskontiert (abgezinst). Zusätzlich werden die bis zu diesem<br />

Zeitpunkt von dem Eigentümer zu tragenden Aufwendungen kapitalisiert. Zudem<br />

erfolgt (insbesondere bei langen Laufzeiten) meist ein Risikozuschlag aufgrund statistischer<br />

Unsicherheiten.<br />

Fazit<br />

Bewertung<br />

Schäden<br />

Vermittlung<br />

„Die Bewertung eines Wohnungsrechts oder die mit einem Wohnungsrecht verbundene<br />

Wertminderung einer Immobilie ist komplex“, so das Fazit von Klaus Lübbers.<br />

„Notare oder Steuerberater wenden in der Regel eine vereinfachte Methode an,<br />

die (je nach Anwendungsfall) ausreichend sein kann. Wer allerdings eine sachgerechte<br />

und rechtssichere Bewertung benötigt, sollte einen Sachverständigen hin-<br />

Hinterstraße 33 • 49716 <strong>Meppen</strong><br />

zuziehen. Übrigens: 05931 Aus / 49657-20 steuerlicher Sicht handelt es sich bei der Bestellung eines<br />

Wohnungsrechts www.luebbers24.de<br />

um eine Schenkung. Das Wohnungsrecht sollte deshalb vertraglich<br />

so gestaltet und bewertet sein, dass die Freibetragsgrenzen nicht überschritten<br />

werden (Tipp: Vereinbarung eines vorbehaltenen statt eines zugewendeten<br />

Wohnungsrechts).“<br />

<strong>41</strong> | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

Das Gertzen-Team wünscht<br />

eine schöne<br />

Weihnachtszeit!<br />

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LEBEN<br />

Corona macht erfinderisch<br />

Dass Lüften in voll besetzten Klassenzimmer das A und O<br />

im Rahmen der Corona Präventionsmaßnahmen ist, betonen<br />

die Kultusminister immer wieder. Dass sich in diesen<br />

Zeiten die Lufttemperatur draußen gerne im einstelligen<br />

Bereich bewegt, macht den Unterricht dann oft zu einer<br />

Zitterpartie.<br />

Ob das empfohlene fünfminütige Lüften nach 20 Minuten bei<br />

geschlossenen Fenstern aber wirklich ausreicht, um für den<br />

entsprechenden Luftaustausch zu sorgen? Dieser Frage gingen<br />

Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Marianum in<br />

unterschiedlichen Jahrgängen<br />

– die Kohorten blieben getrennt<br />

– nach und kamen auf die<br />

Idee, CO2-Ampeln zu bauen.<br />

Die Teilnehmer der Holz- und<br />

Elektrowerkstatt von Herrn<br />

Krieger und Herrn Pouwels<br />

bastelten aus Bilderrahmen<br />

die Gehäuse und bereiteten sie<br />

durch Bohren und Sägen unterschiedlicher<br />

Löcher für die<br />

Installation der entsprechenden<br />

Elektronik vor. Die Zehntklässler<br />

im Informatikkurs von<br />

Herrn Voß programmierten<br />

die entsprechende Software<br />

und bauten die elektronischen<br />

Bauteile zusammen.<br />

Das Herzstück bilden hierbei<br />

die Arduino-Mikrocontroller<br />

und der CO2-Sensor. Die vom<br />

Sensor gemessene CO2-Konzentration<br />

in der Luft wird<br />

mittels mehrerer Dioden farblich<br />

dargestellt (von blau „sehr<br />

gute Luft“ über grün zu gelb<br />

und rot). Da der Prototyp die<br />

Testphase so gut absolvierte,<br />

wurde nun auch noch zusätzlich<br />

eine optische Ausgabe<br />

der gemessenen Werte in die<br />

Ampel eingebaut, so dass die<br />

Ampeln in den Klassenräumen<br />

des Gymnasium Marianum<br />

nun auch die Daten des CO2-<br />

Wertes anzeigen.<br />

Dieselstraße 12 | 49767 Twist<br />

T. +31 (0) 6 52 63 81 00 | T. + 49 (0) 170 740 71 05<br />

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Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 8.00 bis 16.30 Uhr | Sa. 8.00 bis 12.30 Uhr<br />

42 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


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Der Heilpraktiker<br />

Das Berufsbild<br />

des Heilpraktikers<br />

Alternative naturheilkundliche Behandlungen<br />

erfreuen sich steigender Beliebtheit.<br />

Dadurch stellt gerade der Heilpraktiker in<br />

den letzten Jahren eine immer wertvollere<br />

Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung<br />

durch den Arzt dar.<br />

Der Heilpraktiker – ohne die Beschränkung auf ein Teilgebiet - ist<br />

eine in Deutschland geschützte Berufsbezeichnung für Personen,<br />

die nach dem deutschen Heilpraktikergesetz von 1939 eine staatliche<br />

Erlaubnis besitzen, die Heilkunde auszuüben, ohne über eine<br />

ärztliche Approbation zu verfügen.<br />

In Deutschland arbeiten ca. 20.000 Heilpraktiker, die meisten<br />

davon in Teilzeitpraxen und nur relativ wenige, ca. 6.000, in<br />

Vollzeitpraxen.<br />

Voraussetzungen, um Heilpraktiker zu werden, sind neben einer<br />

erfolgreichen schriftlichen und mündlichen Prüfung beim Gesundheitsamt<br />

folgende Kriterien:<br />

Vollendung des 25. Lebensjahres<br />

Volks- oder Hauptschulabschluss<br />

Vorlage eines aktuellen ärztlichen Gesundheitszeugnisses<br />

Vorlage eines aktuellen polizeilichen Führungszeugnisses<br />

Der Heilpraktiker übt seinen Beruf eigenverantwortlich aus und<br />

ihm steht so die uneingeschränkte Bandbreite aller therapeutischen<br />

und naturheilkundlichen Methoden zu Verfügung, wie z.B.:<br />

Akupunktur/Ohrakupunktur<br />

Homöopathie<br />

Physiotherapeutische Interventionen<br />

Bachblüten/Schüssler Salze<br />

Phytotherapie<br />

Psychotherapeutische Interventionen<br />

Blutegeltherapie<br />

Aromatherapie<br />

Massagetechniken (z.B. Klangschalenmassage)<br />

Vom Arzt unterscheidet ihn, neben der akademischen Ausbildung,<br />

dass seine Befugnisse durch Gesetze und Verordnungen gegenüber<br />

denen des Arztes eingeschränkt werden. So ist es nicht möglich,<br />

verschreibungspflichtige Medikamente zu verordnen oder<br />

Geburtshilfe zu betreiben oder gemäß Infektionsschutzgesetz bestimmte<br />

Infektionskrankheiten zu behandeln. Heilpraktikern ist<br />

ohne Einschränkungen die Ausübung der Psychotherapie und Physiotherapie<br />

gestattet<br />

Heilpraktiker mit der Beschränkung auf Psychotherapie<br />

Als „Heilpraktiker für Psychotherapie“ erhält man nach erfolgreich<br />

bestandener Prüfung durch das Gesundheitsamt die Erlaubnis, im<br />

Bereich der therapeutischen Beratung, Coaching oder Psychotherapie<br />

tätig zu sein. So öffnet sich dem „Heilpraktiker für Psychotherapie“<br />

ein breites Tätigkeitsfeld, das von der psychotherapeutischen<br />

Beratung und Betreuung von Menschen in Lebenskrisen sowie<br />

der Behandlung von psychischen Störungen reicht. Methoden, die<br />

dem „Heilpraktiker für Psychotherapie zur Verfügung stehen sind<br />

z.B.: Gesprächstherapie, Gestalttherapie, Verhaltenstherapie oder<br />

Hypnosetherapie.<br />

Natürlich aber wirkungsvoll Heilen<br />

Heilpraktiker mit der Beschränkung<br />

auf Physiotherapie<br />

Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom<br />

26.08.2009 können Physiotherapeuten die sog. sektorale Heilpraktikererlaubnis<br />

beschränkt auf das Gebiet der Physiotherapie<br />

und deren Anwendungen erlangen. Hierzu müssen Sie<br />

sich einer - im Vergleich zum „Großen Heilpraktiker“ - eingeschränkten<br />

Kenntnisüberprüfung beim Gesundheitsamt<br />

unterziehen. Somit können Physiotherapeuten nach der erfolgreichen<br />

Prüfung selbstständig Befunde und Diagnosen<br />

aufstellen und Therapien durchführen, ohne auf die Verordnung<br />

durch den Arzt angewiesen zu sein. Die therapeutischen<br />

Möglichkeiten sind hier allerdings ausschließlich auf das Gebiet<br />

der Physiotherapie beschränkt. Ausdrücklich ausgenommen<br />

sind:<br />

Osteopathie<br />

Fußreflexzonenmassage<br />

Akupunktur<br />

Ohrakupunktur<br />

Wer diese Methoden ausüben möchte, ist nach wie vor auf die<br />

Ausbildung zum Heilpraktiker ohne die Begrenzung auf ein<br />

Teilgebiet angewiesen. Voraussetzung für die eingeschränkte<br />

Heilerlaubnis ist eine abgeschlossene Ausbildung zum Physiotherapeuten<br />

und die Angliederung an eine niedergelassene<br />

Praxis.<br />

DIE NORDDEUTSCHE HEILPRAKTIKERSCHULE IST EINE FORT- UND<br />

WEITERBILDUNGSSTÄTTE FÜR ANGEHENDE HEILPRAKTIKER UND<br />

ALLE NATURHEILKUNDLICH INTERESSIERTE<br />

FORTBILDUNGEN <strong>2021</strong><br />

Ausbildung „Großer Heilpraktiker“ (Intensivkurs 12 Monate)<br />

Anatomie und Physiologie werden vorausgesetzt!<br />

1 x wöchentlich freitags<br />

Kursbeginn: 05. März <strong>2021</strong> 09.00 - 11.30 Uhr<br />

Ausbildung „Großer Heilpraktiker“ (Vormittagskurs 24 Monate)<br />

1 x wöchentlich montags<br />

Kursbeginn: 01. März <strong>2021</strong><br />

09.00 - 11.30 Uhr<br />

Ausbildung „Gr. Heilpraktiker“ (Abendkurs 24 Monate)<br />

1 x wöchentlich donnerstags<br />

Kursbeginn: 04. März <strong>2021</strong><br />

19.00 - 21.30 Uhrr<br />

Intensiv Prüfungs-Coaching „Gr. Heilpraktiker“ (6 Monate)<br />

1 x wöchentlich mittwochs<br />

Kursbeginn: 08. September <strong>2021</strong><br />

9.00 - 11.30 Uhr<br />

Ausbildung „Heilpraktiker für Psychotherapie“ (18 Monate)<br />

1 x wöchentlich mittwochs<br />

Kursbeginn: 03. März <strong>2021</strong><br />

Text Dr. Sandra Bölle; Christiane Jäger<br />

Norddeutsche Heilpraktikerschule<br />

(www.norddeutsche-heilpraktikerschule.de)<br />

19.00 - 21.30 Uhr<br />

Weitere Informationen und Kursangebote unter:<br />

Wir freuen uns<br />

auf Sie!<br />

Dr. Sandra Bölle, Christiane Jäger<br />

Norddeutsche Heilpraktikerschule<br />

Tel.: 05932/7355324, e-Mail: info@norddeutsche-heilpraktikerschule.de<br />

Neue Adresse 43 der | Schulungsräume:<br />

emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

Freiwilligenzentrum, Bahnhofstr. 2, 49716 <strong>Meppen</strong><br />

Quereinstieg nach Absprache jederzeit möglich!


VERANSTALTUNGEN<br />

Ab 01.12.<strong>2020</strong><br />

DIE<br />

KINDER-WEIHNACHTSBÜHNE<br />

GEHT ONLINE<br />

Die Kinder-Weihnachtsbühne sorgte in den<br />

vergangenen Jahren für viele leuchtende<br />

Kinderaugen auf dem <strong>Meppen</strong>er Weihnachtsmarkt.<br />

Trotz der gegenwärtigen<br />

Situation müssen Familien und Kinder auf<br />

dieses Programm-Highlight jedoch nicht<br />

verzichten.<br />

Gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Karsten<br />

Streeck vom JAM wurde die Idee eines digitalen<br />

Adventskalenders auf dem städtischen<br />

YouTube-Kanal „<strong>Meppen</strong> mag dich“ (youtube.<br />

com/meppenmagdich) geboren.<br />

„Wir haben das beliebte Programm aus<br />

Weihnachtsliedern, Zauberei und vielen<br />

weiteren Aktionen hinter 24 Türen versteckt“,<br />

so Ansgar Limbeck, Geschäftsführer vom<br />

Stadtmarketingverein WiM e. V..<br />

(v. l.) Die „Kinderbühnen-Macher“ Ansgar Limbeck<br />

und Christian Hüser sowie Stadtjugendpfleger Karsten<br />

Streeck, Christian Nikiel, Sparkasse Emsland, und<br />

Bürgermeister Helmut Knurbein.<br />

Ab dem 1. <strong>Dezember</strong> wird täglich um 17 Uhr<br />

ein Türchen geöffnet.<br />

„Ich freue mich sehr, insbesondere für die<br />

Kinder, dass wir hier eine Alternative auf<br />

die Beine stellen konnten. Das ist gerade in<br />

Zeiten wie diesen besonders wichtig“, sagte<br />

Bürgermeister Helmut Knurbein und sprach<br />

allen Beteiligten seinen besonderen Dank<br />

aus: „Es ist schon beeindruckend, was hier<br />

technisch umgesetzt wird.“ Kleine Preview:<br />

Hinter Türchen 24 wartet der Rathauschef<br />

persönlich mit der Weihnachtsgeschichte.<br />

Die Aktion wird von der Sparkasse Emsland<br />

unterstützt.<br />

Wir bringen Ihre Werbung nach vorn!<br />

© Gerd Kaja · www-kaja-images.de<br />

www.<br />

.de<br />

Blinke 8<br />

26789 Leer<br />

Tel. 0491 929797<br />

info@printoo.de<br />

44 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Als kleines Warm-Up hat sich Bürgermeister<br />

Helmut Knurbein bei einem Pressetermin am<br />

26. November im Jugendzentrum den Fragen<br />

von Oliver Schulte gestellt.<br />

19.12.<strong>2020</strong>, 20.15 Uhr<br />

www.youtube.com/meppenmagdich<br />

OLIVER<br />

SCHULTE ALS<br />

QUIZMASTER<br />

NEUES MEPPEN-QUIZ AUF YOUTUBE-KANAL „MEPPEN MAG DICH“<br />

Als Schauspieler der Emsländischen Freilichtbühne<br />

<strong>Meppen</strong> war Oliver Schulte schon in vielen Rollen zu<br />

bewundern. Im Musical „Saturday Night Fever“ spielte<br />

er den Vater des Hauptdarstellers Tony Monero und<br />

in „Flash Dance“ war er Harry. Auch als Moderator ist<br />

er gut im Geschäft. Jetzt wird der vielseitige <strong>Meppen</strong>er<br />

als Quizmaster die erste große Samstagsabendshow<br />

„Bist du <strong>Meppen</strong>er?“ auf dem städtischen YouTube-<br />

Kanal „<strong>Meppen</strong> mag dich“ moderieren.<br />

Das neue Format startet am Samstag,<br />

19. <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>, um 20.15 Uhr.<br />

Den Gewinnern winken bis zu<br />

1.000 Euro in Form von Sachpreisen<br />

für die Vereinskasse<br />

zu. Doch wer wird sich den<br />

Fragen des Quizmasters stellen?<br />

Teilnehmen können nur<br />

Kandidatinnen und Kandidaten,<br />

die Mitglied in einem Verein<br />

sind. Welche Fragen in der Quizshow<br />

gestellt werden, entscheiden<br />

die <strong>Meppen</strong>erinnen und <strong>Meppen</strong>er<br />

selbst. Sie können Fragen mit jeweils vier<br />

Antwortvorschlägen, von denen eine Antwort die Zutreffende<br />

ist, einreichen. Auch hier lohnt sich das Mitmachen:<br />

Für jede eingereichte Frage, die in der Show<br />

gestellt wird, erhält die einsendende Person einen<br />

<strong>Meppen</strong> Gutschein.<br />

Die erste Auflage des großen Live-Jahresquiz organisieren<br />

gemeinsam das Jugend- und Kulturzentrum<br />

JAM und die Kleinstadtkinder, die sich ehrenamtlich<br />

um die Technik kümmern. Leiter Karsten Streeck erläutert,<br />

dass sich alle Fragen auf unsere Kleinstadt<br />

beziehen. Quizmaster Oliver Schulte wird den Kandidatinnen<br />

und Kandidaten hierbei zehn Fragen - je<br />

nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt - aus den unterschiedlichsten<br />

Themenbereichen stellen. Mit steigendem<br />

Schwierigkeitsgrad der Fragen steigt selbstverständlich<br />

auch der Gewinn. Um die Chancen auf den<br />

Hauptgewinn zu erhöhen, stehen auch einige Joker<br />

zur Verfügung. So wird es einen Publikumsjoker<br />

geben, bei dem die Zuschauerinnen<br />

und Zuschauer eingebunden<br />

werden, und vom heimischen Sofa<br />

per SMS tatkräftig unterstützen<br />

können.<br />

Und damit die Zuschauerinnen<br />

und Zuschauer im heimischen<br />

Wohnzimmer ebenfalls ins<br />

Schwitzen kommen, wird es eine<br />

„Stadtwette“ geben, die von den<br />

<strong>Meppen</strong>erinnen und <strong>Meppen</strong>ern gemeinschaftlich<br />

gelöst werden muss. Diese<br />

wird natürlich erst in der Show bekannt<br />

gegeben. Wo bleibt sonst die Spannung? „Ich möchte<br />

alle <strong>Meppen</strong>erinnen und <strong>Meppen</strong>ern einladen, bei<br />

den Fragen mitzuraten. Diese Show garantiert einen<br />

unterhaltsamen Abend für die ganze Familie“, ist sich<br />

der Bürgermeister sicher.<br />

Die Anmeldefrist für die Teilnahme und Fragen war<br />

bis Sonntag, 6. <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>.<br />

45 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


LEBEN<br />

Neues Konzept in der Corona-Zeit<br />

Zukunft der<br />

Wärmestube in<br />

<strong>Meppen</strong> ist<br />

vorerst gesichert<br />

Caritas-Sozialarbeiterin Sarah Müller<br />

hat die Aufgabe als neue hauptamtliche<br />

Leiterin der Wärmestube in <strong>Meppen</strong><br />

übernommen. Sie ist die Nachfolgerin<br />

von Elisabeth Behnes, die die<br />

Wärmestube 25 Jahre leitete und sich<br />

im <strong>Dezember</strong> 2019 aus Altersgründen<br />

verabschiedete. Die hauptamtliche<br />

Stelle wird von der Lotterie Glücksspirale<br />

mitfinanziert.<br />

Propst Günter Bültel freut sich, dass die<br />

Stelle neu geschaffen werden konnte. "Auf<br />

diese Weise können wir das wertvolle Engagement<br />

der Ehrenamtlichen weiter begleiten",<br />

sagt er. Mehr als 20 Helfer zählt<br />

das ehrenamtliche Team. Es sei der Kirchengemeinde<br />

wichtig, die traditionellen<br />

Angebote für die Klienten der Wärmestube<br />

aufrechtzuerhalten. „Das geht nur dank der<br />

vielen finanziellen Unterstützer vor Ort, die<br />

für die Wärmestube spenden“, bedankt sich<br />

der Propst.<br />

Die neue Leiterin erläutert, dass die Corona-<br />

Pandemie die Wärmestube vor besondere<br />

Herausforderungen stellt. "Für die kommenden<br />

kalten Monate haben wir uns ein<br />

Besuchskonzept überlegt, das über Zeitfenster<br />

funktioniert, um die Abstandsregeln<br />

einhalten zu können", sagt sie. Es dürfen<br />

fünf Gäste für eine Stunde hinein, natürlich<br />

mit Gesichtsmasken. Anschließend werde<br />

alles desinfiziert, bevor die nächste Gruppe<br />

kommt." Zusätzlich verteilen die Ehrenamtlichen<br />

draußen Getränke, Essen und<br />

Lebensmittel.<br />

Die Ehrenamtlichen arbeiten im Wechsel<br />

und in verschiedenen Bereichen. Manche<br />

übernehmen die Fahrdienste, um gespendete<br />

Waren von Supermärkten abzuholen,<br />

andere bereiten in der Wärmestube Mahlzeiten<br />

und Lebensmittelpakete vor. Über<br />

den Vormittag verteilt besuchen etwa 30<br />

Gäste die Einrichtung. "Sie trinken ein heißes<br />

Getränk und freuen sich auf das Frühstück,<br />

zum Beispiel Brote mit Spiegelei", so<br />

die Caritas-Mitarbeiterin.<br />

Warmes Mittagessen gibt es donnerstags.<br />

Öffnungszeiten und<br />

Kooperation mit der Caritas<br />

Zweimal in der Woche - dienstags und<br />

donnerstags - öffnet die Wärmestube am<br />

Domhof 18 (Eingang an der Ludmillenstraße)<br />

von 9-12 Uhr ihre Türen. Über die<br />

Kooperation mit dem Caritasverband für<br />

den Landkreis Emsland ist der Kontakt<br />

zu deren Beratungsangeboten für wohnungslose<br />

Menschen noch einmal enger<br />

geworden. Bei Fragen und Hilfegesuchen<br />

ist der Weg in die Caritas-Beratungsstelle<br />

(Wohnungslosenhilfe) in der Kuhstraße<br />

42 nicht weit. Sarah Müller ist unter der<br />

Telefon: 0151/1<strong>41</strong>49318 und per Mail an<br />

smueller@caritas-os.de zu erreichen.<br />

46 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


MEPPENERLESEN<br />

Buchempfehlungen<br />

Kaltes Gold<br />

Cilla u. Rolf Börjlind<br />

Schneeschmelze in den Bergen Lapplands.<br />

Die Leiche eines Mannes wird freigelegt.<br />

Erschossen - vor zirka 20 Jahren. Olivia<br />

Rönning nimmt die Ermittlungen auf. Auf<br />

dem Weg zur Fundstelle gerät ihr Hubschrauber<br />

in einen Sturm und stürzt ab.<br />

Als Olivia aufwacht, ist sie auf sich gestellt,<br />

das Funkgerät funktioniert nicht. Sie befreit sich aus dem<br />

Wrack und rettet sich in eine einsame Fischerhütte. Doch sie<br />

ist nicht allein an diesem unwirtlichen, von der Welt abgeschnittenen<br />

Ort, denn jemand will unbedingt verhindern, dass<br />

die Wahrheit über den Toten ans Licht kommt. Als Tom Stilton<br />

erfährt, was Olivia zugestoßen ist, gibt er sein ruhiges Leben in<br />

Thailand auf, um ihr zu helfen.<br />

Der Heimweg<br />

Sebastian Fitzek<br />

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules<br />

Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher<br />

Telefonservice für Frauen,<br />

die zu später Stunde auf ihrem Heimweg<br />

Angst bekommen und sich einen telefonischen<br />

Begleiter wünschen, dessen<br />

beruhigende Stimme sie sicher durch die<br />

Nacht nach Hause führt - oder im Notfall<br />

Hilfe ruft. Noch nie gab es eine wirklich<br />

lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara<br />

spricht. Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von<br />

einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen<br />

hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand<br />

malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht<br />

einmal zwei Stunden an ...<br />

Ohne Schuld<br />

Charlotte Link<br />

Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze<br />

drückt aufs Land. Im Zug von London nach<br />

York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf<br />

eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde.<br />

Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit<br />

ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen<br />

Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist<br />

sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss<br />

hört sie schon nicht mehr. Die Frauen stehen in keiner Verbindung<br />

zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe. Kate Linville,<br />

neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen<br />

hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis<br />

auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter,<br />

der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf …<br />

Olympia<br />

Volker Kutscher<br />

von Tatortkrimis<br />

Support<br />

your local<br />

dealer<br />

Berlin, Sommer 1936. Inmitten der Olympiabegeisterung<br />

muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall<br />

im olympischen Dorf aufklären. Die Machthaber<br />

befürchten, dass Kommunisten die Spiele<br />

sabotieren. Rath hat seine Zweifel und ermittelt<br />

eher lustlos, zumal er private Probleme hat: Er ist<br />

Gastgeber amerikanischer Olympiatouristen, und<br />

seine Ehefrau Charly hat die gemeinsame Wohnung<br />

unter Protest verlassen. Dann findet er im<br />

olympischen Dorf einen Mitarbeiter mit kommunistischer<br />

Vergangenheit, der auch am Tatort war.<br />

Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist,<br />

geschieht ein zweiter Mord. Rath ermittelt fieberhaft, um weitere<br />

Todesfälle zu verhindern, und ahnt nicht, dass sein eigenes Todesurteil<br />

längst gefällt ist.<br />

Unbekannte<br />

Jägerin<br />

Kate Quinn (no crime)<br />

Auf ihrer Suche nach Gerechtigkeit durchquert<br />

eine junge Frau die halbe Welt Nina wird den<br />

Blick nie vergessen. Die Frau hatte sie in eine<br />

Falle gelockt und wollte sie töten. Nach dem<br />

Krieg ist Nina die Einzige, die weiß, wie die Untergetauchte<br />

aussieht. Ian Graham, auf der Suche nach der Mörderin<br />

seines Bruders, braucht Ninas Hilfe. Gemeinsam setzen sie<br />

sich auf die Spur der Frau, die nur die "Jägerin" genannt wird. Sie<br />

haben nicht viel Zeit. Denn eine junge Amerikanerin beginnt an der<br />

Geschichte ihrer neuen Stiefmutter zu zweifeln und schwebt in<br />

höchster Gefahr.<br />

Cryptos<br />

Ursula Poznanski (Jugend)<br />

Wohin gehen wir, wenn wir nirgendwo mehr<br />

hinkönnen?<br />

Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches<br />

Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen.<br />

Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom<br />

Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt<br />

Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem<br />

Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man<br />

kaum mehr atmen kann. Jana ist Weltendesignerin.<br />

An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich<br />

so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente,<br />

längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in<br />

Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen.<br />

Und Jana ist gezwungen zu handeln …<br />

47 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


LEBEN<br />

Respekt, Würde und eine menschliche Haltung<br />

Qualifizierung zur Betreuungskraft<br />

im ambulanten Dienst<br />

VHS-Foto:<br />

Lehrgangsleiterin Gaby Breuckmann<br />

mit Absolventinnen und Absolventen<br />

(in alphabetischer Reihenfolge) -<br />

Reina Draaijer, Alexandra Hofschröer,<br />

Daniela Klingberg, Christa Kloppenburg,<br />

Gudrun Köttering, Swetlana Penkowski,<br />

Karin Portjanow, Johan Veldhuizen.<br />

Demenz erinnert uns auch an unsere Werte. Das konnte auch der Schriftsteller<br />

Arno Geiger in seinem Buch „Der alte König in seinem Exil“ feststellen, in<br />

dem er über die Alzheimererkrankungen seines Vaters und den Umgang mit ihm<br />

schrieb. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen<br />

entdeckte er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt:<br />

Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde.<br />

Auch Gaby Breuckmann aus <strong>Meppen</strong> beschäftigt<br />

sich mit dem Thema Demenz.<br />

Sie hält bereits seit Jahren Vorträge über<br />

diese Erkrankung und bildet Betreuungskräfte<br />

für den ambulanten Dienst an der<br />

Volkshochschule <strong>Meppen</strong> (VHS) aus. „Wie<br />

wertvoll ein Mensch mit all seinen Facetten<br />

ist, kann man nur erleben, wenn Respekt,<br />

Würde und eine menschliche Haltung<br />

wieder eine Dimension bekommen", sagt<br />

die gelernte Krankenschwester. Mit verschiedenen<br />

Lehrinhalten wie Aktivierung<br />

sowie Therapie- und Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

trägt sie zu einem besseren<br />

Verstehen des Krankheitsbildes Demenz<br />

bei. Die Bedeutung der Empathie und Authentizität,<br />

also das „Echtsein“, bringt sie<br />

als Bildungsreferentin sehr bewusst in<br />

Rollenspielen bei. Dank ihrer langjährigen<br />

Erfahrung als Krankenschwester und<br />

Leiterin einer Caritas-Sozialstation kann<br />

sie auch viele Verhaltensbeispiele nennen<br />

und macht sie in ihren VHS-Kursen<br />

erfahrbar. Dass „Vertrauen schaffen“ und<br />

eine positive Grundhaltung zum Demenzkranken<br />

für eine Minderung dieser Verhaltensauffälligkeiten<br />

führt, nehmen die<br />

Teilnehmenden am Ende als wertvolle Erfahrung<br />

aus dem Kurs mit.<br />

Am 21. November <strong>2020</strong> erhielten wieder<br />

acht neue Betreuungskräfte nach<br />

bestandener Prüfung ihre Zertifikate<br />

von Gaby Breuckmann persönlich überreicht.<br />

Das Ziel der von ihr geleiteten<br />

Bildungsmaßnahme (nach § 45c SGB<br />

XI) war die Qualifizierung zur Anstellung<br />

als Betreuungskraft im ambulanten<br />

Dienst. Ab dem 9. März <strong>2021</strong> beginnen<br />

bei der VHS <strong>Meppen</strong> zwei weitere Betreuungslehrgänge<br />

(für Pflegeheime sowie<br />

die Ambulanz). Ein Informationsabend ist<br />

geplant am Donnerstag, 18. Februar <strong>2021</strong>.<br />

Weitere Informationen bei Christiane<br />

Arndt, Tel. 05931 9373-13 und christiane.<br />

arndt@vhs-meppen.de.<br />

Neben ihrer Tätigkeit als Bildungsreferentin<br />

bei der VHS <strong>Meppen</strong> engagiert sich<br />

Gaby Breuckmann seit 2010 ehrenamtlich<br />

bei der Hilfsorganisation LandsAid. Seit<br />

2012 ist sie im Vorstand aktiv - sie sammelt<br />

Spendengelder, hält Vorträge und organisiert<br />

Veranstaltungen zugunsten von<br />

LandsAid. Sie lebt ihr Engagement - dafür<br />

wurde sie am 24. August 2019 mit dem<br />

Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bei<br />

der LandsAid-Mitgliederversammlung am<br />

17. Oktober <strong>2020</strong> wurde sie zur Vorsitzenden<br />

des Vereins für Internationale Humanitäre<br />

Hilfe gewählt.<br />

Im Mittelpunkt<br />

steht der Mensch –<br />

der Verstorbene<br />

wie der Trauernde.<br />

Verstanden.<br />

Fühlen.<br />

Stärken.<br />

Klären.<br />

EFKEN<br />

Inh. Lena Lajiq e. K.<br />

05931 - 65 17<br />

www.bestattungen-efken.de<br />

48 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong>


Genähte Geschichte<br />

zur Goldenen Hochzeit<br />

Kleider machen Leute, diese Novelle von Gottfried Keller kennen viele Leser.<br />

Dass Kleider aber auch Geschichten erzählen, ist gerade in <strong>Meppen</strong> zu erleben.<br />

Rückblende: Im <strong>Dezember</strong> 1970 heiratet im niederländischen<br />

Leeuwaarden eine 23-jährige einen 27-jährigen<br />

deutschen Marinesoldaten aus Braunschweig.<br />

Das war zu der Zeit eher ungewöhnlich. Den Überzeugungskünsten<br />

der Braut wie auch dem überzeugenden<br />

Auftreten des jungen Bräutigams war es zu<br />

verdanken, dass der Brautvater dessen Bitte um die<br />

Hand der Tochter mit einem "dann nimm sie ganz"<br />

beantwortete.<br />

Nach einem bewegten Leben mit vielen Stationen,<br />

nach "Hochs und Tiefs", führte das Schicksal in 1996<br />

das noch immer glücklich verheiratete Paar nach<br />

<strong>Meppen</strong>. Hier, so erklärt Marija Blum, wollte sie mit<br />

ihrem Mann Klaus den Ruhestand geniessen.<br />

Fast 25 Jahre später, das Paar wohnt noch immer in<br />

<strong>Meppen</strong>, steht die "Goldene Hochzeit" an. Im Rahmen<br />

der Vorbereitungen reifte bei der Goldbraut die Idee,<br />

mit ihrem Festkleid einen Blick zurück zu wagen. Ihre<br />

Idee: Das neue Kleid sollte aus dem damaligen Brautkleid<br />

und einem Teil des Silberhochzeitskleides bestehen.<br />

Genähte Geschichte sozusagen.<br />

Sie selbst, obwohl mit Naden und Faden vertraut,<br />

wagte sich aber nicht an diese Kreation. Wohl aber<br />

hatte sie das Brautkleid, seinerzeit von ihrer Mutter<br />

ausgesucht, schon zerlegt.<br />

Mit der Idee und dem Stoff ging<br />

Marija Blum zum <strong>Meppen</strong>er Fachgeschäft<br />

Unikate und fand dort<br />

mit Josie und Thekla Hoetz geeignete<br />

und begeisterte Partner.<br />

Nach erster Besprechung, dem<br />

folgenden Maßnehmen, kleinen<br />

Korrekturen, war es jüngst soweit:<br />

Das Goldhochzeitskleid, ein<br />

einzigartiges Dokument einer Lebensgeschichte,<br />

war fertig, passte<br />

und überzeugte alle Beteiligten<br />

einschliesslich Goldjubilar Klaus.<br />

Wegen der Coronaeinschränkungen<br />

kommet es aber nun<br />

nicht zu der ersehnten Feier der<br />

DRK-Kreisverband<br />

Emsland e.V.<br />

Goldhochzeit. "Das verschieben<br />

wir auf das nächste Jahr. Vielleicht<br />

feiern wir dann, mit Verwandten<br />

und Freunden unter südlicher<br />

Sonne. Mit meinem Mann und<br />

in dem Kleid werden wir dann an<br />

einem sonnigen Strand ein paar<br />

Fotos machen".<br />

In ganz kleinem Kreis der Familie<br />

wird es aber in der <strong>Meppen</strong>er<br />

Fabristraße auch am Hochzeitstag<br />

eine kleine Feier geben. Der<br />

<strong>Emsblick</strong> wünscht dem Goldhochzeitspaar<br />

für die Zukunft viel<br />

Glück und alles Gute.<br />

Wohnpark <strong>Meppen</strong>-Esterfeld<br />

Ambulant betreute Wohngemeinschaften<br />

für Menschen mit und ohne Demenz<br />

Der Wohnpark bietet:<br />

• Geräumiges Wohn-/Schlafzimmer<br />

inkl. Bad<br />

• Gemeinschaftswohnraum<br />

• Geschützter Innenhof<br />

• Pro Etage eine Nachtwache<br />

• Kostengünstige und qualitative Alternative<br />

zu einer vollstationären Einrichtung<br />

• Tante-Emma-Laden<br />

• Integrierte Tagespflege<br />

(auch samstags und sonntags geöffnet)<br />

• Qualifizierte 24-Stunden-Betreuung<br />

• u.v.m.<br />

49 | emsblick – <strong>Dezember</strong> <strong>2020</strong>/<strong>Januar</strong> <strong>2021</strong><br />

Informationen unter<br />

Tel.: 05931 49790-3535 • www.drk-emsland.de<br />

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