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ST:A:R_4

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Nr. 04, II Quartal 2004

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

EUROPA JETZT

04Z035665M – P.b.b. Verlagspostamt 1060 Wien • Adresse: 1060 Wien Capistrangasse 2/8 • office@star.at • Europa € 3,00

Jan Tabor, Architekturtheoretiker, Slowakei/Wien

ST/A/R PRINTMEDIUM WIEN

912001672004

3,– Euro

Foto: Mounty R.P.Zentara


ST/A/R

Buch 01/2 – Jan Tabor

Städteplanung / Architektur / Religion

EUROPA IM MAI MACHT MEU

Eingeht ins Haus

Dass aus, geht das Werk

Von Hand hin zum Land

Über Stock Stein und Wand

Drahtlos das Band:

Ob blau

oder Stern

Bild: Edelgard Gerngross

Ob Heu

oder Streu

Ob Nah

oder Fern

Ob treu

oder scheu -

„MEU“ ist der

Mai

schlag los

gemacht

zu lüften das Haus

dass Düfte im Braus

erstrahlend gelacht

die Arbeit zur Pracht

Ferdinand Schmatz

Aufgezeichnet nach einem Telefongespräch mit

Ferdinand Schmatz am 24. 4. 2004


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 01/3 – Jan Tabor

ST/A/R

EUROPA NACH DEM REGEN Europa Jetzt.

Baustelle Europa. Balkon Europa. Horizont Europa. Zentraleuropa. Osteuropa. Nordeuropa. Südeuropa.

Mitteleuropa. Mittelosteuropa. Im Herzen Europas. Peripherie und Zentrum. Europa als Transitstrecke.

Jedes Land ein Transitland. Europa als Kapitalmarkt. Europa im Regen. Vor dem Regen. Nach dem

Regen. Baustelle Europa.

Die neue politische Zusammenführung von Europa trägt in sich die ganze Widersprüchlichkeit, die

Europa in ihrer Geschichte immer wieder aufweist. Eine Widersprüchlichkeit, die ihre Spannung durch

Nähe und Fremde, Vertrautheit und Angst, Abschottung und Öffnung, gemeinsamer Geschichte und

isolierter politischer Entwicklung definiert und die vor allem zwischen dem reichen Westen und dem

armen Osten/Süden besteht. Europa als absurdes Theater surrealer Kontraste, als Armenhaus und

Wohlstandstempel, als Zone autonom erhaltener Regionen und als Secondgesellschaft einer Medienwelt.

kopfüber am balkon europa

aus dem fenster gebeugt

tropft es regen von den wänden

der horizont wie ein bild

wie ein wort das nicht zu beschreiben ist

die welt

das gefühl, der körper, der kosmos

als jetzt.

europa jetzt. *the perfect moment, (James Lee Byars)

r. 28/04/04

Picknick, Zarskoje Selo, 1999

Russen in Deutschland, Berlin 2003

Fotos ©Annette Hornischer


ST/A/R

Buch 01/4 – Jan Tabor

Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 01, Jan Tabor Buch 02, Euroquant Buch 03, Europa Buch 04, Lettland Buch 05, Mittelost

Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 10/1 – Signer

DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN

Perrault in Tirol

ST/A/R

In der Großstadt holt er ein Stück Natur in die

Betonwüste, dort wo genügend berauschende

Landschaft die Umgebung prägt, schafft er eine

Bühne, schärft den Blick dafür.

Gerade einmal 36 Jahre alt war Perrault als er einer klassischen Einkaufspassage in deren Wie bei einem seiner zwei Märkte in Wattens:

1989 den Wettbewerb für die Bibliothèque Mitte der Eingang ins neue Rathaus liegt, die da wo Bäume eingezäunt sind, gewinnen sie

Nationale de France gewann, eines der Mega- Schaffung neuer Passagen, Plätze und

an Bedeutung, die Natur wird schützenswert

Projekte der 1990er Jahre, beauftragt vom Erschließungen hat aber auch stadträumlichen und bleibt doch in dem kleinen Bereich innerhalb

des Zaunes sie selbst, ganz im Gegensatz

damaligen Präsidenten Mitterand und so mit Einfluss. Mit dieser ungewöhnlichen Fusion von

einem Mal in der internationalen Architekturelite Verwaltung und Vergnügen hat er es geschafft, zum gegenüberliegenden Bau dem von André

mitspielte.

ein beliebtes und dadurch belebtes Zentrum an Heller ersonnenen Swarovski-Riesen. „Bei

Perrault ist darüber hinaus auch in seinem der Maria Theresien-Straße zu schaffen, Swarovski erscheint Natur wie Disney World“

Wesen und Aussehen jung geblieben und hat Shopping wieder einmal im Herzen der Stadt sagt Perrault, er wollte „ der Natur dieselbe

sich seine Begeisterung und den

stattfinden zu lassen, und nicht an der

Qualität lassen wie den Waren und den

Entdeckungswillen bewahrt, er ist ein aufmerksamer

Zuhörer und ein guter Beobachter. Ecken der Welt und mit „The Penz“ ein desi-

gehen. Der Garten wirkt wie ein Screen“.

Peripherie, dazu kommt Gastronomie aus allen Menschen das Gefühl, im Wald einkaufen zu

Wenn auch Perrault Schönheit in den verschiedensten

Formen schätzt, ist seine Haltung „Der Erfolg dieses Gebäudes liegt in der

Preis im Zentrum von Wattens auf und machet

gnorientiertes Vier-Sterne-Hotel.

Sehr urban tritt hingegen der zweite Perrault-Mdoch

vor allem am Menschen orientiert, er sieht Mischung aus Shopping und der weniger sexy den Baukomplex rund um den Supermarkt zu

das Bauen als soziale Aufgabe und seine bürokratischen Widmung. Das Verbindet öffentliche

und private Interessen und das ist für schützten Dorfplatzes. Eine klare Struktur mit

einem Raum mit dem Potential eines wetterge-

Bauten haben trotzdem ein glamouröses

Auftreten.

mich Ausdruck der demokratischen Vision einer großen räumlichen Qualitäten erzeugt ein intelligentes,

zeitgenössisches Bindeglied im

Selbst ein Traumprojekt für architektonische Stadt.“Darüber hinaus begeistert ein intelligent

Selbstverwirklichung wie ein Kulturbau verlockt kuratiertes Kunst-am-Bau-Konzept (Silvia gewachsenen dörflichen Gefüge.

ihn nicht zu rein formalen Statements. Den Eiblmayr und Edelbert Köb), das wie selten mit Die Supermarktprojekte haben ihm Spaß

Wettbewerb für das Mariinsky-Theater in Sankt der Architektur harmoniertoder sie verstärkt und gemacht, ein guter Bauherr, ein gutes Team,

Petersburg konnte er für sich entscheiden: „Es nicht wie ein entstellender Parasit an irgendwelchen

Stellen

seinem Münchner

die Zusammenarbeit für die Tiroler Bauten mit

ist ein teures Gebäude, das auch mit öffentlichen

Geldern errichtet wird, deshalb sollen andockt. Die sichtbarsten

Besipiele sind der

mit dem er auch schon

Partner Rolf Reichert,

auch die Öffentlichkeit und die Steuerzahler

etwas davon haben. Und wenn man erst einmal

im Inneren des Opernhauses war, dann Kogler-Grafik geklei-

Schwimmhalle in Berlin

gläserne, in Peter

das Velodrom und die

gibt es weniger Berührungsängste und vielleicht

sitzt der eine oder andere beim nächsten turm, in dem sich auch

tieren für schnelle und

dete Erschließungs-

umgesetzt hat, garan-

Besuch in einer Vorstellung. Man muss mit eine Aussichtsebene

gute Ergebnisse.

Kultur physisch in Berührung kommen, nicht befindet, das Glasdach

Das ist eine erfreuliche

nur intellektuell“.

über der Passage zur

Abwechslung, andere

In Berührung kommt Perrault jetzt erst einmal Maria-Theresienstraße,

spannende Aufträge,

mit russischen Strukturen und

bespielt vom französischen

Konzeptkünstler

arbeitet, brauchen lan-

an denen er derzeit

Entscheidungswegen, es ist kein einfaches

Projekt in einem auch nicht einfachen Land, Daniel Buren und von einer Feuermauer gen Atem bis man das Band bei der Eröffnung

das er da realisieren wird. Den Abend vor lauscht ein überdimensionales Ohr der

durchschneiden kann. Neben dem Mariinsky

unserem Treffen hat er also konsequenterweise Künstlerin Isa Genzken dem Ruf der Berge. Theater ist im Februar auch der Wettbewerb

bis vier Uhr morgens mit Valery Gyergiev, Die weitere Ausgestaltung des

des „Ewha Womans University Campus Center

Dirigent und künstlerischer Leiter des Mariinsky Ausblicksgeschosses und ein runder, gläserner Projects“ in Seoul, Korea zugunsten Perraults

Theaters, in München über das Projekt gesprochen.

Dachgeschoss erweitern soll, sind gerade im Fußballstadion in Barcelona, der Europäische

Pavillon, der das bestehenden Café im

entschieden worden. Zwei Hotelbauten und ein

In gewisser Weise das Versuchslabor für die Entstehen.

Gerichtshof in Luxemburg, große

goldene Hülle des Sankt Petersburger Theaters

Stadtplanungsprojekte für den Strand von

ist ein eben eröffnetes Gebäude in Innsbruck, Perrault, 1953 geboren in Clermont Ferrand, Santa Cruz in Teneriffa sind nur einige der

der Stadt des goldenen Dachls.

bezieht aber auch die Natur gerne in seine anderen Projekte an denen er mit seinen

Wiederum durch einen Wettbewerbsgewinn Projekte mit ein. Seit dem innenliegenden Mitarbeitern in den Büros in Paris, Luxemburg

wurde Perrault mit dem Um- und Zubau des Garten der Bibliotheque Nationale ist die und Barcelona arbeitet.

Innsbrucker Rathauses beauftragt, dazu kam Integration von Natur ein wesentlicher

Dass er sich mit Bauaufgaben verschiedener

ein Auftrag für ein Geschäftsgebäude in der Bestandteil seines architektonischen

Größe und an unterschiedlich prominenten

Anichstrasse, dass mit dem Rathauskomplex Vokabulars geworden. Auch bei einem

Standorten gleichermaßen ernsthaft auseinandersetzt

ist eine Qualität des Menschen und

durch eine Mall verbunden ist. Die Fassade Fabrikbau für Aplix in Frankreich setzt er eine

dieses Geschäftshauses ist mit golden schimmerndem

Metallgewebe überspannt.

Landschaft, die in all ihrer metallischen Strenge

spiegelnde klare und strenge Form in die Architekten Perrault.

Metallgeflecht ist eines von Perraults

vor allem eines tut: mit der Landschaft verschmelzen,

sie spiegelnd wiedergeben.

(dies ist eine veränderte, gekürzte

Lilli Hollein

Grundmaterialien im Innen- genauso wie im

Außenraum, er spannt es meterweit als Wand Auch Tirol hat einiges an Landschaft zu bieten. Version eines Textes, der in der

oder Vorhang oder verwendet es in kleinen Mittlerweile drei Supermarkt-Bauten für das Februar-Ausgabe des Magazins

Teilen, neu ist aber die opulentere goldene architekturbeflissene Vorzeigeunternehmen M- H.O.M.E. erschienen ist)

Farbe, anodisiertes Aluminium und Stahlseile Preis hat Perrault verwirklicht

bilden eine schimmernde Haut.

(- großartig auch Rainer Köberls Markt für dasselbe

Unternehmen im neuen Innsbrucker vom Architekturbüro Perrault zur Verfügung

Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung

Im Inneren verschmelzen das Geschäftshaus

und der Gebäudekomplex des Rathauses zu Bahnhof).

gestellt.

Buch 06, MAK Buch 07, Vlk Buch 08, Eliason Buch 09, Angelo -

Vorarlberg

Buch 10, Signer

Buch 11/1 – Junge Architekten










KONZEPT










































Buch 11, Junge

Architekten

Buch 12, Alfred Buch 13, Malta Buch 14, MUMOK Buch 15, Parkett

Buch 16, Podroom Buch 17, Hitze Buch 18, Kiang Buch 19, Krone

Buch 20, Russin


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 01/5 – Jan Tabor

ST/A/R

ST/A/R 04 zeigt Europa Jetzt / EU for you /

Slowakei / Polen / Ungarn / Slowenien /

Littauen / Tschechien / Zypern / Young

Stars, Junge Architekten / Lebensgefühl

aus Lettland / KulturAXE goes arround / 4

Jahre MAK NITE / The Austrian

Phenomernon – Az W Wien / Martin Vlk /

Kunst aus öffentlichem Raum NÖ /

Santiago Sierra 300 Tonnen in Vorarlberg /

Perrault in Tirol / Roman Signer / Bilder

aus Rußland / Skopje / Kabelwerk Wien /

Malta / Tone Fink / Franz West / MUMOK

/ 20 Jahre Parkett mit Alex Katz, Lawrence

Weiner, Livia Curiger / Podroom / Honig,

Fußball, Popmusik / Körperklima /

Niemandsland / Werkstatt Wien / Kiang /

der Archiquant Fasch und Fuchs /

Herbert Brandl / Apotheke / Picknick /

Peter Noever

ST/A/R Zeitung

ST/A/R ist ein Zeitungspapier für den direkten kulturellen Diskurs, ein primäres Medium, eine Struktur für schöpferisch Tätige. Der Schwerpunkt ist

das Energiefeld Wien, Budapest, Venedig, Bukarest, Riga, etc ...

ST/A/R versteht als erweiterter architektonischer Raum, als Gedankengebäude, durch das man hindurch schreitet und die einzelnen Seiten wie in

Gedächtnisräume memoriert. Als Speicher ist es ein Gesamtgefüge, ein 2-, 3- bzw. 4-dimensionale Raum.

ST/A/R ist ein aktiver, medienkonvergenter Prozess, der speichert, vernetzt und kreiert und sich von Wien ausgehend im Mittel- und Osteuropäischen

Raum ausbreitet.

„Was man nicht erfliegen kann muss man erhinken.“

„Wenn Freud am Ende von Jenseits des Lustprinzips unter dem Deckmantel des Poeten zwischen erfliegen und erhinken unterscheidet, so ist das keine methodische

Differenz, sondern eine in der Leidenschaft: das Hinken ist eine Affektion, die sich auf Raum und Zeit bezieht, es ist kippbare Audehnung und stammelnde Dauer,

der Hinkende weiß nicht, ob er an die Zeit und an den Raum glaubt, während der, der fliegt, davon überzeugt ist.“

ST/A/R stellt einen Erinnerungsraum der Gegenwart dar.

Ein wunderbarer Anruf: Staatssekretär Franz Morak bekundete telefonisch das Interesse des BKA für einige Zeit den Fortbestand unserer Zeitung

ST/A/R zu unterstützen. ST/A/R/D/A/N/K/T

IMPRESSUM:

ST/A/R printmedium

Europäische Zeitung für den direkten kulturellen Diskurs

erscheint 1/4 jährlich; Nr.: 04, 2004; Erscheinungsort Wien

Medieninhaber:

ST/A/R Verein für Städteplanung/Architektur/Religion

A-1060 Wien, Capistrangasse 2/8

Herausgeber: Thomas Redl / Heidulf Gerngross

Grafik & Mitarbeit: Mathias Hentz, Julia Schömitz, Michael Rosenkranz, Christine

Bärnthaler, Heidulf Gerngross, Thomas Redl, Angelo Roventa, Herbert Wulz, Lukas &

Lucas, Caroline Fekete-Kaiser

Korrespondenten:

Linz: Martin Vlk, Design: Andreas Thaler, Vorarlberg, Rumänien & Lettland: Angelo

Roventa, Architektur International: Christine Bärnthaler

Gesamtredaktion: office@star-wien.at

Cover Foto: Mounty R. P. Zentara, 2004

Druck: Herold Druck und Verlag AG, Wien

Vertrieb: ST/A/R, Morawa

Aboservice unter www.star-wien.at, starabo@morawa.com

Bezugspreis: 3,- euro (inkl. Mwst.)

www.star-wien.at

Kooperationspartner: KulturAXE und Podroom

ST/A/R dankt alle Beitragslieferanten, Mitarbeitern,

Künstlern,Unterstützern, Freunden und dem BKA. ST/A/R ist

ein Gesamtkunstwerk und unterliegt dem Urheberrecht.

www.star-wien.at

Morawa Aboservice

Postfach 7; 1141 Wien

Kennwort ST/A/R

ST/A/R

Ja, ich möchte das ST/A/R Jahresabo und erhalte 4 Ausgaben zum

Standardpreis von EUR 14,– inkl. MwSt. und Porto.

Ja, ich möchte das ST/A/R Unterstützungsabo (wie Jahresabo) zum Preis

von EUR ___,00 (mind. 20,–) inkl. MwSt. und Porto.

Ja, ich möchte das ST/A/R Sammelabo für Galerien, Architektur,

Institutionen, Gastronomie? (wie Jahresabo) zum Preis von:

5 Stk.>50,– 10 Stk.>75,– 20 Stk.>110,–

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bestellen unter der Nummer +43.1.910 763 20 oder per e-mail: starabo@morawa.com

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ST/A/R

Buch 01/6 – Jan Tabor

Städteplanung / Architektur / Religion

László

László

Révész (H)

Hungarian Academy of Arts,

1977/82 degree in painting

Hungarian Academy of Applied

Arts, 1983/85 degree in animation

film

senior lecturer from 1999 at the

Hungarian University of Crafts

and Arts

producer, director at the Cperu (a

linear and non-linear content

developer company) from 1999.

On line works:

http://laszlorevesz.hu

E va Bodnár (oben)

geboren 1952 in Budapest. 1973-76

Akademie der bildenden Künste, Budapest;

1976-81 Akademie der bildenden Künste,

Wien, MKL Hollegha; 1980 Goldene Füger

Medaille, Akademiepreis, Wien; 1978

Studienreisen London, New York; 1982

Kunstmesse Köln; 1982-83 Kunstmesse

Basel. Seit 1976 lebt und arbeitet Eva

Bodnar in Wien; 2002 Gastprofessur, für

Naturstudien und Aktzeichnen, Akademie

der Bildenden Künste, Wien

Tibor

Horvath

(H): “Lamp”,

2003(links)

By the courtesy of Dora Hegyi, curator,

Museum Ludwig, Budapest.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 01/7 – Jan Tabor

ST/A/R


ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

Kurator: Peter Weibel, Initiator: Franz Morak

Wien Ostbanhof 27.4.04: Im Beisein von

Kulturstaatssekretär Franz Morak und Kurator

Peter Weibel wurde die Ausstellung EU&YOU

eröffnet, STAR Herausgeber Heidulf Gerngross

war mit “Kulturaxe” Caro Feteke und der

Künstlerin Eva Bodnár mit dabei......

Fotos:Heidulf Gerngross

“Im Zuge der globalen Migrationsbewegungen

gab und gibt es immwerwieder Tendenzen,

Europa in eine Festung zu verwandeln, um dem

Strom der Migranten ... zu blokieren.

Einwanderungs- und Auswanderungsgesetze

haben - je nach politischer Lage starre Zäune

zwischen Staaten, Völkern und teritorien

geschmiedet. Der Fall der Mauer und die

Implosien des Kalten Krieges haben diese

Regeln .. neu gemischt und eine Öffnung bewirkt,

die in der EU Integration mündet. .....

EU & YOU, Kunst der guten

Nachbarschaft.

Initiator: BKA

Kurator: Peter Weibel

Organisation: KulturKontakt AUSTRIA

...Bahnhöfe sind ... Knoten von Linien und

Verbindungen, sind Öffentliche Orte. Was liegt

also näher als, 7 Bahnhöfe in Österreich und seinen

Nachbarländern auszuwählen, um hier mit

einem Kunstevent ein Zeichen zu setzen? Nicht

Das Museum, sondern der Bahnhof ist der ideale

Ausstellungsort für diese Kulturellen “Nomaden

der Nachbarschaft......”

Zitat: Prof. Peter Weibel, Kurator der Ausstellung

EUROPA JETZT

Theather MED, Bratrislava

Theatre MED, Laco Kerata

kerata@chello.sk

Short Biography

Èva Bodnàr, Künstlerin

Ungarn - Österreich

Theatre MED (Moje Experimentálne Divadlo) (My

Experimental Drama) was founded in 2002 in Bratislava by young

artists, students of acting and directing: Duπan Musil, Gabika Bírová,

Renáta Ryníková, Pavol Plevcík. The artistic director became more

experienced artist, Laco Kerata. Theatre MED is an experimental scene,

where is given space for contemporary drama, collective writing, and

creating threw improvisations. The topics of the three performances,

more or less grotesques, that are already on repertory of this theatre, is

a search for identity, natural relationships, and elementary truth.

(The word MED in Slovak language also means honey, that could bring

another denotation.)

Laco Kerata - (1961) studied in School of Performing Arts in

Bratislava. He was, together with Blaho Uhlár and Miloπ Karásek, one of

the founders of, in Slovakia very well known, controvers and avantgarde

theatre "Stoka". He was a co-writer and an actor in around 14 projects

of this theatre. "Stoka" have made several tours across Europe, especially

France, Holland, also Izrael and made one project in New York.

Laco Kerata with Stoka also won several prices on festivals over

Europe. Occasionaly he works with "Stoka" till these days. He wanted to

find his own articulation and expression of theatre. In MED, inspired by

fresh, new, and independent ideas of younger artists he is fullfilling his

desire. He writes plays also for other theatres, they were perfomed also

in Prague, some of them were transalated to English. He writes also

radioplays, short stories and poetry. Some of these literary materials

were published in his books of poetry and book of short stories.

Performance SO (Tak), that will be presented in MAK NITE is a fragment

of a performance in progress called also TAK, that is created and

rehearsed in these days by theatre MED. Laco Kerata, as director and

one of the actors of this project, is going to present his five minute grotesque

about a guy, that is lost in his memories, lost in the history of his

country, not really understanding what is happening. He seas other charactes

like shadows. He is scared of a past and also affraid of future. He

is remembering his wife, that left him and is living now with another man

in Canaria, by reading letters, that were not addressed to him. He sees

a future by writing his wife a letter, where he explains, that he si totaly

different like he looked like before, and he is going to show her his real,

honest face and building Canaria for her in Slovakia. The actor is going

to perform in English language, purposely deformed by Slovak accent.

FactsName: Laco Kerata /

Theatre MED

Email: kerata@chello.sk

Adress: Grosslingova 67, 811

09 Bratislava

Telephone number:

+421905200771

If for any reason not reachable,

call administrator of the

theatre MED

RuΩena Keratova:

+421905844935

Work title: So (Tak)


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 02/1 – Euroquant

ST/A/R

ST/A/R &

MAK NITE © special present:

EUROPA JETZT.

nach europa jetzt zu fragen, beinhaltet gleichzeitig die feststellung, dass europa auch schon früher war – und damit die frage nach der differenz. war europa schon? oder ist es doch nur eine

geschichte? ist es geschichte? ist geschichte? ist europa? oder wird es wir arbeiten daran. das sollten wir nicht vergessen: dass wir daran arbeiten und nicht nur darauf warten, dass etwas

geschieht. unter anderem daran erinnert der 1. mai. europa ist diese kultur des widerspruchs – die möglichkeit, zu widersprechen als gesellschaftlich organisierte und gewährleistete verkehrsform:

„und sie dreht sich doch.“ „jetzt“ selbst ist der widerspruch: gegenwart, und damit die frage, ob kultur etwas sagen kann. oder ist doch nur die macht? kultur beginnt mit mehrsprachigkeit.

zdaj, most, teraz, …, now, maintenant, jetzt: die geschichte der übersetzung wäre die urgeschichte des menschlichen bewusstseins von sich selbst – und europa ist eine übersetzung:

es ist offen. die nemski sind die sprachlosen, die étrangers die, die im osten weiden: sind das die selben? und wer sind dann die fremden? die unterscheidung erst schafft die einheit.

EVROPA ZDAJ. EURÓPA MOST. EUROPA TERAZ. EUROOPA TÄNA. EIROPA TAGAD.

EUROPA DABAR. EUROPA NYNÍ. EURÓPA TERAZ. EUROPE NOW. EURΩPH TΩRA.

PERFORMANCES/ACTIONS/VIDEOS ALL ACROSS EUROPE im MAK Wien

Teilnehmende Künstler und Kulturakteure:

Edith A´Gay (H) – Tom & Domino Blue (A); Christine Bärnthaler & Lukas Göbl (A); Juri Baritinski (LV); Michael Bielicky (CZ); Eva

Eszter Bodnar (H); Stano Buban – Frantisek Burian – Jan Fekete – Milos Boda (SR); Cross Over: Pawel Mendrek, Ewa Zasada,

Gosia Zsandala (PL); Aina Darzininkaityte (LT); Arteom Denissov (RU); eYeM. (A); Richard Fajnor (CZ); Sissi Farassat (A); Caroline

Fekete-Kaiser KulturAXE (A); Tone Fink & Gerhard Laber (A); Vadim Fishkin (SLO); Tudor Florin (RO); Gerhard Fresacher & Andreas

Ban (A); Marina Grzinic (SLO); Hegelschule H 12 (A); Fredi Jelinek (A); Maya Kalogera (HR); Charles Kaltenbacher (A); Mira

Keratova (SR); Klangforscher (A); Peter Kogler (A); Gerald Kofler (A); Wojciech Krzywoblocki (PL); Jerzy Kucia (PL); Kunst Fu (SR);

Franziska Leeb (A); Gerhard Leixl (A); Holger Löcherer (D); Marco Maetamm (EE); MED: Laco Kerata & Co. (SR); Rafal Milach (PL);

Natural Born Horns (A); Annette Tesarek, Marcel Houf, Silvia Wagner-Weger (A); Quehenberger (A); Raumfilm Matthias Widter (A);

Alexandra Reill (A); László László Révész (H); Tomas Saraceno (Argentinien); Christian Schömitz (A); Alexander Schukoff (A); Roman

Signer (CH); son:DA (SLO); Sputnic (A); Julia Starsky (A); Jiri Suruvka (H); Wladimir Tolstoj (RU); Via Negativa: Bojan Jablanovec &

Co. (SLO); Martin Vlk – KTO & SMua (A); Adam Wiener (A); Manfred Wolff-Plottegg (A); your aid to skopje: Astrid Höretzeder,

Sergej Nikoljski, Katharina Puchner, Viola Stifter; Mounty R.P. Zentara (A) & Karin Sulimma (A); Christian Zillner (A)

live visuals by pooool, DJ-Klangforscher (CH)

Eröffnung: Peter Noever – Direktor MAK; Michael Bielicky – Akademie der bildenden Künste, Prag; Emil Brix – Leiter der Kulturpolitischen Sektion des

Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Wien; Andreas Mailath-Pokorny – Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, Wien

Präsentation und Weihung der Zeitung ST/A/R 04: Heidulf Gerngross, Thomas Redl und der russisch-orthodoxe Priester Arsenik

MAK-Ausstellungshalle EG, Weiskirchnerstraße 3, A-1010 Vienna

Photo: Rafal Milach „SZARE / The Grey-People of Silesia“, 2002

Eine Veranstaltung von MAK NITE © und ST/A/R, Verein für Städteplanung/Architektur/Religion und den Netzwerkpartnern KulturAXE und Podroom. Kooperation

mit Brooklyn EUphoria, New York und Kultur Forum New York. Veranstaltungsteam: Idee & Konzept: Heidulf Gerngross, Thomas Redl. Kuratorium: Andreas

Kriŝtof /Caroline Fekete-Kaiser. Veranstaltungsregie: Alexandra Reill. Visuelle Raumgestaltung: Christian Schömitz. Marketing & Sponsoring: Julia Schömitz, Gerald

Kofler; Lichtdesign: Robert Hirner

Thanks to:


Städteplanung / Architektur / Religion

ST/A/R

Buch 02/2 – Euroquant

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

MARKO MÄETAMM

DEATH IN THE CAMPING -

Catastrophe-Drama

Actors: a mother, a father, a sister, a brother, a grandmother, a grandfather, an

uncle, a cat

Camping: There are a lot of tents, cars, wagons, a little reception at the

gateway. A sea. Some boats and yachts in a small port...

Another car arrives. Seven people come out. It’s a family – a mother, a father,

a sister, a brother, a grandmother, a grandfather, an uncle. They sign

in at the reception, find some free place near by the sea and pitch up their

tents.

Father: So, what do you think about a little breakfast in the open air?

Mother: Good idea! Let’s celebrate our arriving. And! I have something

very delicious for our first dinner.

At the same time the Deadly Sailing Vessels are landing and a yellow cat

jumps out of the leader boat. This is not an ordinary cat, this is the cat of

Death.

ESTLAND

The mother is preparing some food and talking with the grandmother.

The father, the grandfather and the uncle are playing cards and smoking.

The sister and the brother are playing ball.

Mother: Hi, everyone! Dinner’s ready!

They come to sit around the table and eat.

Father: Ooh, it was fantastic.

Uncle: Yes, it was good.

MARKO MÄETAMM

Born in 1965 in Viljandi

(Estonia). Lives and works in

Tallinn (Estonia)

Education

1993 - 1995 M.A. studies at the

Estonian Academy of Arts

1994 Swedish Royal Art High

School, practicing printing

technologies

1988 - 1993 studies in the

graphic departement at the

Estonian Academy of Arts.

Grandmother: I have never eaten anything like that before!

Grandfather: No, me neither, me neither.

Father: And I think it’s time to go to bed now. It’s rather late.

By that time the cat has made his decision to kill and eat all the members of

that family and is waiting behind the boats until it gets darker.

Grandmother: I can help you to wash the dishes my dear.

Mother: Oh, thank you! If you are not tired of course...

Grandmother: I am not tired at all.

Grandfather: And I am not tired yet. I would like to join your company

too.

Sister: I am going to sleep.

Brother: Can I go to the car and listen to the radio. I am not sleepy yet.

Father: OK. But not for long. And not too loud!

Uncle: I think I will go for a little walk and look at those fancy yachts

before I go to bed.

As soon as the uncle has reached the boats, the cat jumps out and gulps

him. Then he creeps up to the car. He finds the side window open and

worms through it. The brother is sitting there with closed eyes, enjoying

the music. He is engrossed in his daydreams and is paying no attention to

what is happening around him. The cat with no difficulty gulps him too.

Then after that the cat crawls into the tent where the sister is sleeping and

eats her, together with her sleeping-bag.

After that he jumps out of the tent again like thunder and attacks the

grandmother, sitting in the chair. He hurls the grandmother off the chair

and gulps her right before the eyes of the mother, the father and the

grandfather.

Then the cat performes a fantastic jump over the dinner table and,

pushing over all of the washed and unwashed dishes, he lands right in

front of the mother and the father. And he swallows them

both. Then the cat opens his horrible red mouth and looks

right into the grandfather’s eyes. „Your turn,“ he says with a

terrifying nightmarish voice. And the grandfather, as if

under hypnosis, walks to the cat and submissively cimbs

into his mouth.

Now the whole family is dead and gone. Only their tents and

bags still there. And the dinner table. And a lot of dishes

lying on the ground. And a chair upside down near by the

table. Such a mess. And they are all gone...

And they... are all gone...

Date of birth 07 06 1967

Place of birth Marijampole, Lithuania

The main theme of my paintings - faces of my friends, all my

beloved human beings and animals and all alive creatures…

Aina Dar?as

FACES OF MY FRIENDS

Reproduction from Marina Grzinic and Aina Smid, On the Flies of the Market Place, video, Slovenia 1999.

On the Flies of the Market Place deals with the idea of the European space, divided, sacrificed. In an exemplary visually constructed

surrealistic world of facts and emotions, using documents from books and magazines the video raises the question of rereading the

European space: East and West Europe. With references to history, philosophy (Kant) and arts it elaborates the idea of the former

Eastern Europe as the indivisible remainder of all European atrocities. Eastern Europe is the bloody symptom of political, cultural and

epistemological failures of the 20th century. (Marina Grzinic)


Städteplanung / Architektur / Religion

„Ich kann keine faden Gsichter sehen,

wenn ich in die Firma geh“, sagt Franz

Peneder. Mit einer groß angelegten

Umstrukturierung hat Peneder in den Jahren

1996 und 1997 alle

Mitarbeiter in ein

Beteiligungsmodell einbezogen.

Dafür wurden

sämtliche Hierarchien

überwunden und neue

Organisationseinheiten

geschaffen. Bereiche

wie die Buchhaltung,

Fertigung, Montage

oder der Verkauf treten Franz Peneder, Marketingleiter

als eigenständig agierende

Unternehmen im Unternehmen auf.

Die Zusammenarbeit ist durch wenige,

unmissverständlich formulierte Regeln

bestimmt. Verantwortungs- und

Aufgabenstrecke der Mitarbeiter sind ident.

Das Zahlenspiel gibt den Unternehmern

recht. 1990 erwirtschafteten 103 Mitarbeiter

einen Unternehmnsgruppenumsatz von 10

Mio Euro, 2003 schafften 330 Mitarbeiter

einen Unternehmensgruppenumsatz von 72

Mio Euro. Verbindendes Element aller selbständig

agierenden Einheiten ist das Motto

„fast forward“, das die gesamte

Unternehmensgruppe auf

Höchstgeschwindigkeit in der Produktion

Auftragsbearbeitung und -abwicklung trimmt.

Ein perfektes Logistiksystem versetzt den

oberösterreichichen Stahlspezialisten in die

Lage, binnen 7 Tagen Stahlträger mit einer

Länge bis zu 24 Metern einbaufertig anzuliefern.

„fast forward“, das Firmenmotto wird

wörtlich genommen. Zur

Auftragsbeschreibung genügt notfalls auch

eine Handskizze. Sobald die Order da ist,

legt Peneder los. Und organisatorisch kann

es einfacher nicht gehen: Ein

Ansprechpartner, ein Transport, einmal aufund

abladen, eine Rechnung, fertig. Eine

gelungene Synergie zwischen Industrie und

Handwerk. Für die Verwirklichung dieser

Idee, bei der Peneder quasi als verlängerte

Werkbank auftritt, hat die Firma zwanzig

Millionen Euro investiert.

Seit August 2003 wird in St. Martin bei

Schärding auf 26.000 Quadratmetern in

einem Durchlauf gestrahlt, gebohrt, verteilt,

geschweißt,.... und verladen. Die Werkshalle

- selbstverständlich Eigenbau – misst 340 x

133 Meter. Lackierung und Korrosionsschutz

macht die Firma Bauschutz, die sich ebenfalls

in der Halle eingemietet hat. Bei der

Standortwahl spielte der vorhandene

Bahnanschluss ebenso eine Rolle, wie die

vergleichsweise günstigen Grundpreise.

90.000 Quadratmeter wurden gekauft, für

weitere 50.000 gibt es eine Option.

Bei Vollproduktion, so Geschäftsführer

Franz Peneder, werden 100 Personen

beschäftigt sein, die jährlich 24.000 Tonnen

Stahl be- und verarbeiten. Ein ambitionierter

Marktanteil, bei einem österreichischen

Gesamtmarkt von 180.000 Tonnen, doch

Peneder gibt sich zukunftssicher: „Niemand

außer uns bietet die Verarbeitung von

Stahlprofilen im Lohnauftrag an. Und niemand

außer uns garantiert die Fertigstellung

eines Auftrages innerhalb von sieben

Buch 02/3 – Euroquant

Peneder fast forward

Zukunftsorientiert strukturelles Unternehmerdenken und kultivierter Umgang

mit den Mitarbeitern haben die oberösterreichische Stahlbaufirma Peneder

zum Formel1-Piloten in der Stahlbranche gemacht.

Tagen.“ Das macht ein ziemlich umfangreiches

Lager notwendig, weshalb mit dem

oberösterreichischen Stahlhändler Weyland

unterm gemeinsamen Hallendach kooperiert

wird.

Als die beiden Brüder Karl und Franz

Peneder Ende der siebziger Jahre in den

väterlichen Schlossereibetrieb im oberösterreichischen

Atsbach eintraten war von

einem internationalen High-

Speedunternehmen noch keine Spur. In der

Dorfschlosserei wurden Stiegengeländer,

Fenster, Tore, sowie leichte

Gemischtschlosserarbeiten ausgeführt.

14 Beschäftigte werkten in dem

Gewerbebetrieb. Doch die

Penederbrüder wollten mehr erreichen.

Es galt altes und tradiertes zu überwinden,

den eigenen Weg zu gehen

und Dinge, die man für gut hält umund

durchzusetzen. Der Mut, mit

Konventionen zu brechen, hat Peneder

zu einem Unternehmen mit derzeit 330

Mitarbeitern gemacht, das

Brandschutztore, Betriebsobjekte,

Dachsysteme und Stahlbauteile herstellt.

Der Anspruch, Funktionalität

und Geschwindigkeit mit Ästhetik und

architektonischer Qualität zu vereinen,

war dabei stets das Leitmotiv.

1998 setzte Peneder mit der

Errichtung der

Pulverbeschichtungsanlage für

Brandschutztore einen couragierten Schritt.

Unbeeindruckt von Warnungen, es gäbe keinen

Markt für pulverbeschichtete

Brandschutztüren, entschied man sich für

die millionenschwere Investition. Das spezielle

Angebot von Peneder, maßgefertigte

Brandschutztüren in allen RAL-Farben

innerhalb von nur 30 Stunden zu liefern,

erzeugte schließlich eine enorme Nachfrage

und setzte zugleich einen Standard.

Pulverbeschichtete Brandschutztüren sind

heute längst die Regel.

Bei Betriebsobjekten setzt man auf die

Überwindung der Unästhetik in Rekordzeit.

Peneder wollte aus dem Trend zum

geschmacklosen Klotz auf der grünen Wiese

ausreißen und tat das schließlich mit einer

Gründlichkeit, die sein ganzes Unternehmen

kennzeichnet. „Wir wollen uns nicht schämen

für die Hallen, die wir bauen“, bringt er

die an Ästhetik und planerischer Freiheit

orientierte Unternehmensphilosophie auf

den Punkt. Er engagierte das renommierte

Grazer Architektenehepaar Andreas und

Gaby Ortner und beauftragte sie mit der

Konzeption einer Halle neuen Stils.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit von

Architektur und industriellem Stahlbau

besticht durch klare Formen, höchste

Funktionalität, einem unaufdringlichen

Materialmix aus Stahlblech und Glas sowie

durch einen durchdachten, modularen

Aufbau. Dass die Hallen jederzeit beliebig

erweiterbar sind, ohne Nahtstellen zu hinterlassen,

gilt zu Recht als planerische

Meisterleistung. Alle nachträglichen Zu- und

Anbauten sind von Peneder sozusagen vorgeplant

und lassen sich Dank vorgefertigter

Dach- und Wandelemente mit integrierter

Installationsebene ohne Komplikation realisieren.

Nirgendwo allerdings wird Architektur als

Kunstform besser präsentiert als bei der

Biennale in Venedig. Deshalb hat Peneder

im Jahr 2002 das Projekt Aula Discorsiva

ST/A/R

von Heidulf Gerngross gesponsert.Friedrich

Achleitner beschreibt Gerngross als einen

im „Grenzbereich zwischen Kunst und

Architektur“ Arbeitenden. Das Vordringen in

und das Erforschen von Grenzbereichen

kennzeichnet die gesamte Laufbahn von

Heidulf Gerngross. Der 1939 im Kärntner

Kötschach geborene Heidulf Gerngross

zählt zu den eigenwilligsten und zugleich

inspiriertesten Protagonisten der österreichischen

Architekturszene.

Die Aula Discorsiva, eine langgestreckte

konvexe Hallenkonstruktion besteht zum

größten Teil aus 23 m langen, freitragenden

Peneder PARA-Bogendachschalen die auf

Ziegelwänden befestigt sind. Die Aula

Discorsiva war kommunikativer Mittelpunkt

der Biennale 2002 und eines von 4

Gebäuden des österreichischen Beitrages.

Heidulf Gerngross, der das PARA-

Bogendach bereits 1978 auf das

Einfamilienhaus Königseder baute, schätzt

dessen ästhetische Zweckmäßigkeit: „Meine

Kriterien einer architektonischen Ästhetik

sind in erster Linie Ökonomie, Schnelligkeit

des Bauens und größtmögliche Freiheit des

Gestaltens. Das PARA-Bogendach entspricht

diesen Kriterien ideal – es ist einfach

zeitgemäß und gleichzeitig von höchstem

ästhetischen Anspruch.“

Peneder war es auch ein Anliegen, dass die

Aula Discorsiva, nach ihrer erfolgreichen

Präsentation auf der Biennale, auch weiterhin

für Projekte zur Verfügung steht. Mit der

Road Show „Ferrosphären“ tourte die Aula

Discorsiva durch ganz Österreich und wurde

in 8 Städten präsentiert. Es wäre halt nicht

Peneder, wenn es nicht fast forward ginge.

Kontakt: www.peneder.com

Und wo werden WienerW

Zukunftsprojekte

besprochen?


ST/A/R

Buch 02/2 – Euroquant

Städteplanung / Architektur / Religion

Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 02/2 – Euroquant

ST/A/R

NEU

rendering: ©Schömitz production 2004

Eine kulturelle online-Drehscheibe für alle...

Temporäre

EUROPA WILLKOMMENSHALLE

mit Peneder Fast forward Stahlbautechnologie

rendering: ©Schömitz production 2004

rendering: ©Schömitz production 2004

EUROQUANT

ein Projekt von:

>>forum experimenteller architektur


ST/A/R

aula discorsiva

Bienale Venedig 2002

Buch 02/6 – Euroquant

Städteplanung / Architektur / Religion

Gengross

>>EndlessWall


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 02/7 – Euroquant

ST/A/R

austria WORLDWIDE

INGENIEURBAUKUNST Brücken

Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH

www.fcp.at


ST/A/R

Buch 02/8 – Euroquant

Städteplanung / Architektur / Religion

Michael Bielicky, international renommierter Medienkünstler und

Professor an der Akademie der bildenden Künste, Prag, Gründer

und Leiter der neuen Medienschule der Akademie. 1991-1995

Berater des Europäischen Rats für Kultur und Technologie in

Straßburg und 13 Jahre lang Berater der Soros Zentren für

Gegenwartskunst im Bereich Neue Medien. Seit 2003 Professur

und Beratung des ICECA=20 Thailand (Initiative for Culture

Exchange and Computer Arts). 1999 - 2000 Gastkünstler, ZKM

Institut für Bildmedien, Karlsruhe.

Kamila Richterová

- Born 1976 in Olomouc, CR.

- studied Academy of Fine Arts in Prague and

Technikon Natal in Durban, RSA.

- developed digital media artworks based on

Artificial Inteligence models audiovisualising

complex organism evolutions.

- created virtual environment simulating the

sociocultural environment of theRepublic of

South Africa in the future.

In seiner Arbeit konfrontiert Michael Bielicky traditionelle

Kunstmedien mit Programmen aus der Virtual Reality Forschung

auf der Suche nach Ausdrucksformen für das Verhältnis von

Realität und Simulation, von Wahrnehmung und Erfahrung.

Die Werke von Michael Bielicky wurden in zahlreichen

Ausstellungen präsentiert, u.a. bei der Biennale Sao Paulo, der

Ars Electronica Linz, im Centre Georges Pompidou, Paris,

Museum Ludwig, Budapest, ZKM "Museum für Neue Kunst",

Karlsruhe.

MICHAEL BIELICKY, Prag

Zur Eröffnung, MAK NITE SPECIAL, 1. Mai 2004

Nach 1989 hat sich in den ehemaligen s.g. Ostblockländern eine einmalige

Gelegenheit ergeben, sich selbst und der westlichen Kulturwelt ein potentielles

Feld der Kreativität zu präsentieren.

Die Energien, die nach der Wende im osteuropäischen Raum frei geworden

sind, versprachen eine neue kulturelle Vielfalt, auf die das westliche Europa

dringend gewartet hat. Das Potential schien enorm

zu sein.

Nach der ersten Euphorie, kam die erste

Ernüchterung, nämlich die kulturelle Identitätskrise

des Ostens. Sie hatte eine zweifache Ursache. Die

erste entsprach der Tatsache, dass sich oft die

Künstler im Osten vor allem gegen das totalitäre

System definiert haben. In dem Augenblick, wo dieser

Gegenpol verschwand, begann die eigene

Identität zu wackeln.

- invented the audiovisual aesthetics of

human mobile communication (see:

http://www.avu.cz/~kam/energycycle/ ).

- realized a few billboard projects communicating

fulfilling love and ubiquitous emptiness

coming through media communication.

- at present she is developing a realtime online

application mediating the whole universal

organism behavior based on stock exchange

changes to human perception as her doctoral

project on Fine Arts Academy in Prague.

Michael Bielicky

P r a h a

Die zweite Ursache war der Einfluss der beginnenden

kulturellen Identitätskrise der westlichen Welt. So

konnte man in den Neunziger Jahren oft einer Art

second class Westkunst und Westkultur in den ehemaligen

Ostblockländern begegnen. Natürlich gab es

auch Ausnahmen.

Trotz dieser pessimistischen Sichtweise, glaube und

hoffe ich, dass der osteuropäische Kulturraum ein

“schlafendes Dornröschen” ist, das irgendwann aufwachen

wird, und dass wir dann durchaus interessante

Impulse und Einflüsse aus dieser Region erwarten können.

ROOM WITH A VIEW

"Room with a View" is an 360° interactive environment

generated in real time. It is placed in a sphere

of 12 meter diameter, in a Skoda Pavilion at the

"Autostadt"-theme park in Wolfsburg Germany. The

visitors of the sphere can use an interface - so called

Navigator. It is a touch sensitive LCD screen.

On the top of the screen there is a video camera,

so the user have two levels of information during

using the Navigator - the icons which can be activated

and the other is the segment of the projected

image which is taken by the camera and displayed

on the screen. The user can enter seven different

worlds and interact within the worlds in different

manner. Some of the worlds are representing

"Czech cultural patterns".


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 03/1 – Europa

ST/A/R


ST/A/R

Buch 03/2 – Europa

Städteplanung / Architektur / Religion

Jan Fekete

geb. 1958, Kosice, Sk.

Diplom Malereri an der Kunstakademie München

Dozent an der Akademie der bildenden und angewandten

Künste Bratislava.

Caros husband

www.kulturaxe.com

Milos Boda

Milos Boda / SK

In Bratislava geboren. Dozent an der Abteilung

Figurales Gestalten, Akademie der bildenden und

angewandten Künste, Bratislava. Boda ist in der

Bildhauerei und Malerei tätig, sein Schwerpunkt liegt

aber in der Medienkunst (Video, Foto, Installation).

Frantisek Burian

Nach der Öffnung war der

westliche Einfluss deutllich

spürbar. Doch balc schon

fand die junge Künstlerszene

zu einem eigenen, individuellen

Formausdruck. Die Kunst

zur Improvisation führte

besonders im audiovisuellen

Medienbereich bald zu eigenen

Ausdrucksformen.

Frantisek Burian / SK

1948 in Tschechien geboren.

Lebt und arbeitet in

Bratislava. Diplom, Akademie

der bildenden Künste, Prag.

Leitet die Abteilung Design

an der Akademie der bildenden

und angewandten

Künste, Bratislava. Sein

Zugang im Design und in der

Skulptur zeichnet sich durch

eine Reduktion der eingesetzten

Mittel aus, seine

Objekte sind nicht auf Dauer

angelegt, sondern temporäre

Zusammenfügungen, die

photographisch dokumentiert

werden.

Doz. Mag Art, Jan Fekete


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 03/3 – Europa

ST/A/R

Stano Buban

geb. 1961 in Secovce, Studium Akademie der bildenden Künste, seit 1995 Dozent an der

Kunstakademie Bratislava.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 03/4-5 – Europa

ST/A/R

Rafal Milach, aus der Serie: SZARE / The Grey-People of Silesia; Polen, 2002

RAFAL MILLACH

Die Schönheit Oberschlesiens

Den Geburtsort verbindet man meistens mit einer glücklichen Kindheit,

mit der uns das Schicksal bedacht hat. In den Erinnerungen entscheidet

die Wärme des heimischen Herdes über die Stärke der Anhänglichkeit für

die Gegenwart, die, obwohl sie oft schwierig ist, uns an das Elternhaus

erinnert. Die Bilder der Kindheit werden zum Zeitvehikel, das uns in die

Vergangenheit zurückführt. Dieses Gefühl erlebe ich immer, wenn ich

von einer Reise nach Hause zurückkehre, nach Oberschlesien, das mir wie

ein magischer, zauberhafter Ort erscheint, den ich mit dem Feuer der

Hüttenöfen und dem Rauch der Halden in Erinnerung behalten habe.

Doch nicht nur die Landschaft und die Architektur bilden das, was man

Liebe zur oberschlesischen Erde nennen kann. Diese Liebe wird vor allem

durch die Intensität zahlreicher Empfindungen erweckt, die die hier wohnenden

Menschen begleiteten. Dieses riesige Gebiet, der Natur schon vor

Jahrhunderten entrissen, vereint Tausende von menschlichen Existenzen,

die mit dem Schicksal dieser Erde verbunden sind.

Jerzy Lewczyński, aus dem Katalog Szare

ADAM WIENER SINGT AM 1.MAI IM MAK

SANG

„I’m happy I have started to recognize Silesia and its people after such a long time“ ; „Ich freue mich, daß ich nach so langer Zeit anfing, Oberschlesien und seine

Menschen zu sehen“. Rafal Milach

POLEN

ST/A/R EMPFIEHLT AIR BALTIC

Kucia

(PL)

CROSS OVER –

Pawel Mendrek, Ewa Zasada, Gosia Zsandala;

Künstlerkollektiv Warschau © Cross Over

LIVE ACT

information about the association and activity:

CROSS OVER Independent Art Association is an organization created by

the young artists, graduates of the Academy of Fine Arts in Katowice, art

critics and art lovers. The association was founded in April 2001 and has

become a kind of a union of the young art in Silesia. Thanks to our determination

and faith that dreams may come true we managed to found the

Institute of Art in Sosnowiec, where most of our actions were accomplished

. The Institute was divided into a workshop and gallery where

we presented the most interesting enterprises of the

young artists dealing with various means of expression,

performance, video art, installation etc. or more traditional

techniques as well based on modern thinking on art

.Our activity is beyond official trends which are already

established and our aim is to explore alternative spaces

of art.

Wojciech Krzywoblocki

Geboren 1942 in Polen;

Professor an der Akademie der bildenden

Künste, Krakau und Leiter der Abteilung

Animationsfilm seit 1980; Gastlehraufträge in

Vancouver, London, Münster, Ljubljana und

Bombay. Seit 1996 Leitung des jährlichen

Internationalen Animations Film-Festivals

Krakau. Drehbuch- und Animationsautor,

Regisseur und Produzent von Animationsfilmen,

bildender Künstler (Malerei und Graphik); 1961-

67 Studium der Malerei, Graphik und Animationsfilm,

Akademie der Bildenden Künste, Krakau. Nach Erhalt

des Diploms betätigte er sich zunächst in künstlerischer

Graphik, nahm an über 150 Ausstellun-gen teil

und erhielt eine Vielzahl von Auszeichnungen; 1972

Als Regisseur debütierte er mit dem Animationsfilm

“Die Rückkehr”, der 1973 in Grenoble den Grand Prix

erhielt; 1981 wurde er Vorsitzender des Künstlerischen

Beirats des Studios für Animationsfilm. Seit 1992

begann er selbst seine Filme zu produzieren. Er war

und ist Jurymitglied zahlreicher Animationsfilmfestivals.

15 Jahre (1985-2000) war er Vorstands-mitglied

der Vereinigung ASIFA (Association Internationale du

Film d’Animation), 1994-1997 ASIFA-Vizepräsident. Er

erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen auf

internationalen Filmfestivals. Seine Filme werden bei

den Retrospektiven im Rahmen wichtiger Kultur-veranstaltungen

weltweit vorgeführt, u.a. 2003 Film Festival

Cannes; 2002 Tate Modern, London; Mumbai Film

Festival, Indien.

Alle Bilder sind von

© CROSS OVER

Reductions of Space: 2003 ,National Museum of Cracow

Wojciech Krzywoblocki

1938 in Lemberg / PL geboren. 1965 Diplom an der Kunstakademie in

Krakau. 1974-1985 Dozent der Fakultät Graphik an der Akademie der

Bildenden Künste in Krakau. Seit 1996 Professor an der Akademie der

Bildenden Künste in Krakau. Seit 1995 Lehrbeauftragter an der Wiener

Kunstschule und seit 2003 Lehrbeauftragter, Kunstuniversität Linz.


ST/A/R

Buch 03/6 – Europa

Städteplanung / Architektur / Religion

SPINNERIN AM KREUZ

Roland Reuter

Fotograf, Österreicher,

zehnjähriger Aufenthalt in Malta,

Auftragsarbeiten in Malta,

Großbritannien, Italien und

Nordafrika.

Fotos © Roland Reuter

MALTA

Foto: vardas archiv

Marias Pappasavvas

ZYPERN

Andreas Vardas

Architekt in Zypern, liebt die Sonne

und das Meer

Vardas Studio

18, Neophytou Nicolaidi 8011 Paphos, Cyprus


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 03/7 – Europa

ST/A/R

GRÜSST APHRODITE

zypern/ rally 0599

Wien-Venedig-Patras-Athen-Limassol

sponsored by KEO Brewery - Cyprus

sputnic

ARCHITEKT DI. NORBERT STEINER

Schönbrunner Strasse 38/1 bis 23

1050 Wien Tel. 0043 1 585 44 12

sputnic@sil.at www.sputnic.at

STECKBRIEF:

geboren am 5.9.1967 in Kufstein/Tirol

1998 Architektur - Diplom an der

Technischen Universität, Wien

1998 Gründung von sputnic in Wien

sputnix erste Bar in Wien

now

Foto: Ulli Wieser für nameshop

open

Cafe/Bar EINFAHRT Am Karmelitermarkt, Wien 2

Foto: sputnic archiv


ST/A/R

Buch 03/8 – Europa

Städteplanung / Architektur / Religion

Kunst Küsse Kuscheln

NACHT_AKTIV

Täglich

bis 24 Uhr

Täglich 16–24 Uhr, So/Mo 13–19 Uhr

Treitlstraße 2, A-1040 Wien

www.KUNSTHALLEwien.at

karlsplatz


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 04/1 – Lettland

ST/A/R


ST/A/R

Buch 04/2 – Lettland

Städteplanung / Architektur / Religion


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 04/3 – Lettland

ST/A/R


ST/A/R

Buch 04/4 – Lettland

Städteplanung / Architektur / Religion


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 04/5 – Lettland

ST/A/R


ST/A/R

Buch 04/6 – Lettland

Städteplanung / Architektur / Religion


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 04/7 – Lettland

ST/A/R


ST/A/R

Buch 04/8 – Lettland

Städteplanung / Architektur / Religion

ST/A/R dankt unseren Freunden aus Lettland für ihren

Beitrag über Liebe, Leid, Objekt, Gier, Wahrnehmung,

Interpretation, Erkenntnis und erlaubt sich ein Zitat von

Tenzin Gyatso dem 14.Dalai Lama beizufügen:

„Wenn du fühlst, dass in deinem Herzen etwas fehlt –

dann kannst du, auch wenn du im Luxus lebst, nicht

glücklich sein.“


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 05/1 – Mittelost

ST/A/R

UNITED LOD 2004

United Landscapes of Desire

subjective body image of an idea

Subjective body-image of an idea :

This is my corporeal identity,

The topography of an idea

And the first step of remapping

S

T

A

R

T

My body

is of innocence

my vision

and illusion

a glimpse of truth

my universe

is the one

that changes

constantly

once it gives me

hope and joy

reshape

the

world

once despair

and tears

what I do

comes from all of this

no more

no less

By the courtesy

of Boticelli ...

and referring to

Renaissance as the

time of starting

shaping plural,

alternative worlds

Die Projekte der KulturAXE stehen für den

Abbau mentaler und realer Grenzen, grenzüberschreitende

und transnationale Zusammenarbeit

in gegenseitiger Inspiration, für die interkulturelle

Toleranz. KulturAXE Jahresprogramm,

powered by :

Landscapes of Desire (LOD) sind

Landschaften der Sehnsucht, deren Freiheit

darin besteht sich nicht von nationalen

Trennlinien eingrenzen zu lassen,

angesiedelt in Emotion und persönlicher

Wahrnehmung der individuellen Identität.

LOD steht für Themen wie Identität,

Repräsentation, Sehnsucht,

alternative geographische Modelle

und Netzwerke, Realität, Fiktion und

Utopie.

UNITED LOD 2004 zeichnet eine eigene

Landkarte bestehend aus Republiken der

Kultur, die zugleich Knotenpunkte eines

Netzwerkes sind. Diese Kulturrepubliken,

Territorien zwischen Realität,

Fiktion und Utopie, manifestieren sich

in der Öffentlichkeit durch Kunst- und

Kulturveranstaltungen, die transnational

ausgerichtet sind. Zielsetzung ist die

Förderung interkultureller Prozesse der

Begegnungen und der Zusammenarbeit in

gemeinsamen Projekten und Netzwerken.


ST/A/R

Buch 05/2 – Mittelost

Städteplanung / Architektur / Religion

UNITED LOD 2004

republics of culture as new cartography

LANDSCAPES OF

kunst und kultur aus mittelosteuropa & beyond

in wien, niederösterreich und burgenland

EUROPA JETZT.

Streets of Heaven

Landkarte der

Kulturrepubliken,

Territorien zwischen

Realität, Fiktion und

Utopie, zugleich

Knotenpunkte eines

Netzwerkes.

Sie manifestieren

sich in der Öffentlichkeit

durch

transnationale

Kunst- und Kulturveranstaltungen.

Gardens of Eden

Dreamscapes

Lines of Change

Crossroads

Streets of Heaven

Landschaften der Sehnsucht

Republiken der Kultur als neue Kartographie

Projektraum KulturAXE, A-1030 Wien, Esteplatz 7

Tel & Fax 713 38 08, Email: kulturaxe@t0.or.at

www.kulturaxe.com

EM RE DOR /

Streets Of

Heaven

Auf einem Werk von Yuri Solomko, Kiew

1995, “Creation of Adam”,

Acryl auf Landkarte / Leinwand

Im Mai 2004 treten zehn Nationen, großteils aus

dem vormals osteuropäischen Raum, der EU bei.

Davon vier Nationen, Tschechien, Slowakei, Ungarn

und Slowenien, die an Österreich grenzen. Es entsteht

ein neuer Raum des Zusammenlebens mit

neuen Qualitäten und gleichzeitig komplexen

Problemstellungen. Ein Raum der Emotionen, der

Hoffnungen und Ängste, ein Raum, der Toleranzkultur

fordert und einen Balanceakt der kulturellen

Identitäten. Zugleich ein Raum, der verstärkt die

Frage des Dazugehörens und Ausgeschlossenseins

thematisiert.

UNITED LOD 2004 versteht sich als Reaktion auf

diese Prozesse, und versammelt auf seiner Landkarte

transnationale Kunst- und Kulturprojekte, die zum

Abbau mentaler Grenzen beitragen. Die Landkarte

der UNITED LOD 2004 visualisiert Veranstaltungsorte

in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Es

handelt sich dabei nicht um eine statische Kartographie,

sondern um eine "Topographie der

Bewegung", jederzeit erweiterbar und veränderbar

und als erster Baustein weiterer Karten.

"The only roads are those that offer access."

aus Utopia, Wislawa Szymborska, Nobelpreisträgerin

für Literatur 1996 / PL

Streets of Heaven, ein utopisches Szenario

der Freiheit, Mobilität und Gleichberechtigtheit,

debattiert kulturelle, soziale und gesellschaftliche

Inhalte und gibt Einblick in die Realität und das

Schaffen mittelosteuropäischer KünstlerInnen,

KulturakteurInnen und Kunstinitiativen.

Streets of Heaven ist eine Veranstaltungsreihe,

die im Projektraum der KulturAXE, Wien 1030

und im öffentlichen Raum realisiert wird. Im Jahr

des EU Beitritts zehn mittelosteuropäischer

Nationen thematisiert Streets of Heaven

Erwartungshaltungen, Hoffnungen, Ängste und

Sehnsüchte, die mit der Schaffung eines neuen

europäischen Großraumes einhergehen.

Das Programm von März bis Dezember

2004 beinhaltet Ausstelllungen und

Projekte im öffentlichen Raum, Tagungen,

Vorlesungen, Kommunikation &

Workshops.

Ausstellungsprogramm Mai - Juni :

Montag, 3. Mai 2004, 19 Uhr :

Opening “Streets of Heaven, Fokus Polen”

DAS GRAUE, s/w Fotoserie und Video,

Rafal Milach, 2002 - bis 21. Mai 2004

Freitag, 4. Juni 2004, 19 Uhr :

Opening “Streets of Heaven, Fokus

Slowakei”

Kunst aus Bratislava - Malerei, Design

und Medienkunst

Milos Boda, Stano Buban, Frantisek

Burian, Jan Fekete - bis 25. Juni 2004

Crossroads

Schloss Deutschkreutz, Burgenland

Verein Kultursignale,

Barbara Antonia Lehmden

Email: lehmden@hotmail.com


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 05/3 – Mittelost

ST/A/R

DESIRE

gardens of eden

KulturAXE goes nö

Kunst-Auktion

Kunst aus Österreich,

Ungarn, Slowakei,

Tschechien, Polen, Ukraine

und Fest der Sinne

FOOD DESIGN

Modepräsentation und Reitkunst

Theaterperformance, Kochstationen,

Music & visuals, Kunstbar

tom blue

Samstag, 18. September 2004, Reitstall und Gärtnerei Siegersdorf, NÖ

A project of KulturAXE in cooperation with Alfred Stöger, Siegersdorf, Edith A’Gay

(Mode Design), tom & domino blue (Theater Performance), honey & bunny (architects

& food designers), KunstCocktail (mobile Bar), artists from Europe and beyond, and

many more... Info: KulturAXE, tel 01 713 38 08, Email : kulturaxe@t0.or.at

NEW ART FOR NEW SOCIETY

Stano Buban, SK

tion in Choreographie mit Reitkunst,

Theaterperformance, Kochkultur inszeniert

von Architekten, eine Kunstbar und

Musik-Performances statt.

Zur Auktion gelangen Werke renommierter

und junger KünstlerInnen aus Österreich,

aus Mittelosteuropa und weiteren

Nationen. Die Auswahl erfolgt durch eine

internationale Fachjury. Der Erlös kommt

den KünstlerInnen und der Projektarbeit

des Vereins KulturAXE zugute.

The Drumatical Theatre

von tom & domino blue

Gardens of Eden, ein Kunstevent an

einem ungewöhnlichen Ort, einem

Reitgut und einer Gärtnerei in

Siegersdorf bei Tulln, setzt ein Zeichen

der grenzüberschreitenden Freundschaft

mit KünstlerInnen Mittelosteuropas. Ein

Fest der Sinne inszeniert von Designern,

Architekten und Künstlern der bildenden

Kunst, Mode und Musik aus Österreich,

Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen,

Ukraine und weiteren Nationen. Eine

Symbiose aus Kunst, Sport und

Gartenkultur.

Im Jahr des EU Beitritts zehn mittelosteuropäischer

Nationen bildet Gardens of

Eden ein aktives Forum der Begegnungen

zwischen Künstlern, Kulturakteuren

und der Öffentlichkeit. Grenzenlos in der

Verknüpfung verschiedenster Kunstsparten,

Disziplinen und Nationen, versteht

sich dieses Kulturevent als Gesamtkunstwerk.

Auf rund 3000 m2 finden

eine Kunstauktion, eine Modepräsenta-

Live-Acts in der Reithalle

Modepräsentation

Die Modedesignerin Edith A'Gay,

Budapest/Wien, präsentiert ihre

Kollektion in der Reithalle. Die Choreographie

erfolgt im Zusammenspiel zwischen

Modepräsentation und Reitkunst.

Theater-Performance: The Drumatical

Theatre präsentiert BarrelBeat - The

Factory Show - von tom & domino blue

Kochperformance in der Gärtnerei

Die Architekten Martin Hablesreiter und

Sonja Stummerer werden ein mehrgängiges

Menu komponieren. Die Gänge

sind dabei so aufeinander abgestimmt,

dass sie alle Sinne ansprechen.

Kunstbar, Musik, Videoprojektionen

und DJ-lines - Die mobile Bar von

KunstCocktail Wien schafft einen weiteren

Kommunikationsort in künstlerischer

Atmosphäre. Also planned : Musikperformances,

Videoprojektionen und DJ-lines.

EDITH A’GAY


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 05/4-5 – Mittelost

ST/A/R

1. Mottenbild der zeitgenössischen Malerei Christoph Buchegger 2004


ST/A/R

Buch 05/6 – Mittelost

Städteplanung / Architektur / Religion

Warum steht der Name

spiegelverkehrt auf dem

Ei...?

“Städtebau ist

Innenarchitektur”

Das ungeborene Küken

kann den Namen lesen!

Gerngrosssäule von Franz West


Städteplanung / Architektur / Religion

Entstehung

Buch 05/7 – Mittelost

ST/A/R

ST/A/R Performance Anzug

Irmgard Strassegger

in ihrem Atelier

Das Atelier

Handschnittzeichnen

Die technische Konstruktion

Ihres Werkstückes erfolgt bei

uns noch immer mit der Hand

(und nicht mit einem computerunterstützten

CAD Programm)

und können dadurch auf Ihre

ganz persönlichen Wünsche

noch sehr viel besser eingehen.

Praterstrasse 61, 3. Stock

A-1020 Wien

Telefon: +43 (01) 212 24 89

Mobil: +43 (664) 3513125

eveline.strassegger@chello.at

www.str-design.at

Individuelle Betreuung

Ausgehend von Ihrer Idee über

die Wahl des richtigen Stoffes,

bis hin zu Erstprobe,

Nachkorrekturen und

Fertigstellung kommen Sie

mehrmals zu uns ins Atelier.

Ganzheitliche Lösungen

Wir bieten Ihnen neben dem

geeigneten Kleidungsstück

selbstverständlich auch eine

professionelle Gesamtberatung.

Ein erfahrenes und erprobtes

Netzwerk an Partnerbetrieben

empfehlen wir Ihnen anlassbezogen

gerne weiter.


ST/A/R

Buch 05/8 – Mittelost

Städteplanung / Architektur / Religion

UNITED LOD 2004

United Landscapes of Desire

lod goes poland

14. Internationales

Kunstsymposium

14th International

Art Symposium

Festung / Fortress Boyen,

Gizycko, POLEN

11.7. - 01.8.2004

MAKE FRIENDS... Das Sommersymposium

KulturAXE, seit 1991 in der Slowakei, Ungarn

und Polen steht für transnationalen Austausch,

gemeinsamer Kunstpraxis, Inspiration,

Kommunikation, Begegnungen, Kennenlernen

spezieller Orte und Menschen ... IN POLAND

LOD 2004

LANDSCAPES OF DESIRE

log in : www.kulturaxe.com

Zum 14. Mal ladet das Internationale

Kunstsymposium zum transnationalen Abenteuer ein,

zum Austausch von Ideen und gemeinsamer Kunstpraxis.

KünstlerInnen aus 11 Nationen und 4 Kontinenten leiten

dieses Jahr die Workshops von Malerei bis neue Medien

und Performance. In Kooperation mit dem Masurischen

Kulturverein in Gizycko und mit der Unterstützung des

International Visegrad Fund, fördert das Projekt “V4

Netzwerk” einen spannenden Austausch der Künstler und

Kunststudenten aus Polen, Tschechien, Ungarn und der

Slowakei im Rahmen des Symposiums. Wodurch sich

wiederum für alle TeilnehmerInnen eine Fülle interessanter

Begegnungen und Kontakte ergeben wird, speziell in diesem

Jahr, das den Abbau der Grenzen zehn mittelosteuropäischer

Nationen durch ihren EU Beitritt vorsieht. 2004 feiert auch

Südafrika den Abbau rigider Grenzen, nämlich 10 Jahre nach

Apartheid. Keinerlei Grenzen kennen die "Landschaften der

Sehnsucht - landscapes of desire", deren Freiheit darin

besteht, sich in der persönlichen Wahrnehmung der individuellen

Identität anzusiedeln. Diese Landschaften sind das

transnationale Abenteuer dieses Sommers, gemeinsam mit

unseren Freunden, Künstlern und den TeilnehmerInnen aus

Südafrika, Mittelosteuropa und allen anderen Nationen.

see you in Gizycko !

For the 14th time the International Art Symposium

invites to a transnational adventure, to exchange of

ideas and mutual art practice. Artists from 11 nations

and 4 continents will direct the workshops from painting

to new media and performance. 2004 is the year

which will see the opening of the borders of ten nations

in Middle-Eastern Europe through their joining the EU.

2004 is also the year that South Africa celebrates the

abolishment of rigid borders - 10 years after Apartheid.

And 2004 is the year that again hosts the “landscapes

of desire” whose freedom consist in not being limited

by any borders at all, being rooted in the fields of

emotion and personal perception of individual identity.

These landscapes are the transnational adventure of

this summer created by you, our friends, artists, participants

from South Africa, Central Eastern Europe and

all other nations. Lets work together, think, dream and

celebrate. See you in Gizycko !

Workshops : Malerei - Zeichnung - Fotographie -

Skulptur - papermaking - Architektur - Performance -

Mediengestaltung - crosscultural art and communication

.... and more / PROGRAMM : www.kulturaxe.com

KONTAKT: Verein KulturAXE, Caroline Fekete-Kaiser

A-1030 Wien, Esteplatz 7 / 1 a - Tel & Fax++43-1-7133808

Mobil: 0676-9111 609, Email: kulturaxe@t0.or.at


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 06/1 – Mak

ST/A/R

“PantyTS - © 12th May Fashion®

Modefrühling”

-> HIER BIST DU RICHTIG! ->

Labor BMW sagt:

Unsere Experimente sind hochinteressant, aber

sie sind dazubestimmt Sensationsgelüste zu

befriedigen. Die im Kapitel „Unfallfreies

Experimentieren“ zusammen gefassten

Grundregeln sind auf alle Fälle zu befolgen.

Ein bisschen Autofahren und unser

Experimentieren können höchstinteressante

Hobbys sein.

Der berühmte Mathematiker Euklid besuchte uns

vor 2000 Jahren und wünschte eine kurze, einfache

und mühelose Einführung in die Welt der

Mode.

Labor BMW sagt:

„Einen Königsweg gibt es in die Welt der Mode

nicht!“ Nur wer sich mit uns anstrengt und

bemüht, sich nicht gleich durch Schwierigkeiten

vom Ziel ablenken lässt, kommt zu den

Schöpfungen der Mode.

Der taktische 1 und strategische 2 Einsatz unserer

Kollektionen erschafft simultan die Erregung

des unbenutzten Raumes und polyforme

Imaginationen unserer Kreationen. Labor BMW

tauscht die Archaik des Flechtens mit der Genese

(Erhellung) des Raumes; Lenkt mit aller Kraft

den roten Faden aus der stereotypen Ebene in

eine Ausdehnung des Raumes (2D Laufsteg ~

3D Modewelt). Die 3D Modewelt ist ein „Modell des Werdens und der

Heterogenität, das dem Feststehenden, Ewigen, Immergleichen und Dauerhaften

gegenübergestellt wird.“

Das konspirative Konvolut der Imaginationsräume verschwört sich gegen den Eklat

der eitlen Sachlichkeiten. Der sinnlichen Entfaltung wird durch eine rundumgehende

Holz-Pergola ein schützender point de vue geboten.

Das infizierte 3D-Garn (Imaginationsräume, Laufsteg, Gourmetpfad, ...) dient zum

Modellieren subtiler verbrecherischer Begehrlichkeiten.

1 strategie: kunst der bewegung 2 taktik: kunst der möglichkeiten

“der steckbrief steckt im brief”


ST/A/R

Die Linzer Philharmonie / Gastsopran Elke Krystufek

„An der schönen blauen Donau“

18. Februar 2003

Buch 06/2 – XXXX

Städteplanung / Architektur / Religion

MAK NITE © // 4 Jahre // 140 Veranstaltungen ///


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 06/3 – XXXX

ST/A/R

gorufu renshujo

Architekturintervention von propeller z

18. September 2001

Vienna MAK NITE a Venezia

Im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig

7. September 2002

DIE TASTATUR DER LEERE

Eine Architekturintervention von heri&salli und CONSUM

21. Oktober 2003

Die Linzer Philharmonie

„An der schönen blauen Donau“

18. Februar 2003

Clara Obereder „AIDA live“

11. März 2003

text.il

Eine Architekturintervention

von HALM / KASCHNIG

6. Mai 2003

über 30.0000 MAK NITE © -Gäste // Plattform // Experimentierfeld // angewandtes


ST/A/R

Buch 06/4 – XXXX

Städteplanung / Architektur / Religion

ABSOLUT km/a

28. Jänner 2003

Oliver Hangl „Lovers Walk”

10. Juni 2003

„WONDERS OF THE MODERN WORLD“,

Kunstuniversität Linz

18. März 2003

PARADOX

Eine Tonintervention von thilges 3-live

30. Jänner 2001

Garagespan „Fashionelement Span“

14. Oktober 2003

„WONDERS OF THE MODERN WORLD“,

Kunstuniversität Linz

18. März 2003

Territorium // Artperformance // Architektur // Design // Fashion // Interventionen //


Eintritt frei - frei Bier in 16 (+1) Intervallen

Städteplanung Eine Architektur- und / Tonintervention Architektur von / Religion SPUTNIC

20. Februar 2001

Buch 06/5 – XXXX

ST/A/R

Fotos: Hannes Langeder, MAK/Krištof, Peter Pölzl, Hermine Span

Raumbezüge // Living Room //

Programm unter www.MAK.at/MAKNITE


ST/A/R

Buch 06/6 – XXXX

Städteplanung / Architektur / Religion

Die in der Ausstellung vertretenen ProtagonistInnen des

Austrian Phenomenon

Raimund Abraham I Herman Czech I Coop Himmelblau I Günther Domenig +

Eilfried Huth I Günther Feuerstein I Franco Fonatti I Heinz Frank I Konrad Frey I

Klaus Gartler I Heidulf Gerngroß I Johann Georg Gsteu I GUM (Leo Insam, Julius

Mende, Thomas Stimm) I Otto Häuselmayer I Bernhard Hafner I Angela Hareiter I

Haus-Rucker-Co (Laurids Ortner, Manfred Ortner, Klaus Pinter, Günter Zamp

Kelp) I Hans Hollein I Wilhelm Holzbauer I Horst Hönig I Friedensreich

Hundertwasser I IGIRIEN (Franz Kneissl, Werner Appelt, Elsa Prochazka) I

Friedrich Kurrent I Frantisek Lesak I Peter Matejka I missing link (Angela Hareiter,

Otto Kapfinger, Adolf Krischanitz) I Gernot + Johanne Nalbach I Laurids Ortner I

Hermann Painitz I Gustav Peichl I Max Peintner I Walter Pichler I Klaus Pinter I

Herbert Prader + Franz Fehringer I Carl Pruscha I Helmut Richter I Helmut Rieder

I Salz der Erde (Wolfgang Brunbauer, Johann Jascha, Günter Matschiner +

ZÜND UP) I Barna von Sartory I Karl Schwanzer I Friedrich St.Florian I Team A

Graz (Franz Cziharz, Dietrich Ecker, Herbert Missoni, Helmut Satzinger, Jörg

Wallmüller) I Mario Terzic I Heinz Tesar I Ottokar Uhl I Werkgruppe Graz (Eugen

Gross, Friedrich Grosz-Rannsbach, Werner Hollomey, Peter Trummer) I Günter

Zamp Kelp I Robert Zeppel-Sperl I Zünd Up (Timo Huber, Bertram Mayer, Walter

Michael Pühringer, Hermann Simböck)

Zur Ausstellung ist eine Sondernummer des Heftes hintergrund erschienen, mit

Beiträgen von 1965 bis 2004, die das Phänomen zu unterschiedlichen Zeitpunkten

analysierten / kritisierten / rezipierten.

Texte von Peter Cook, Günther Feuerstein, Hans Hollein, Otto Mauer, Georg

Schöllhammer, Oswald Wiener u.a.. Hg. Az W, deutsche Ausgabe, 6 Euro.

im Architekturzentrum Wien

Museumsplatz 1, im MQ, A-1070 Wien, T++43-1-522 31 15, www.azw.at


The Austrian

Phenomenon

Konzeptionen Experimente Wien Graz 1958-1973

01.04. - 12.07.2004

Blick in die Ausstellung © Pez Hejduk

In der österreichischen Architekturgeschichte seit 1945 sind die Arbeiten,

welche im Kontext der Wiener und Grazer Architekturszenen im Zeitraum

1958-1973 entstanden, als Mythos verhaftet und gleichzeitig als historische

Neo-Avantgarde international anerkannt und rezipiert.

Die Ausstellung betrachtet die von den Hauptakteuren des Austrian

Phenomenon (von Raimund Abraham, Domenig/Huth, Coop Himmelblau,

Hans Hollein, über Missing Link, Zünd up und viele mehr) betriebene

Identitätsbestimmung, Abgrenzung und Historisierung als

Avantgardebewegung österreichischer Architektur. Als zentrale, heute noch

wirksame Werke einer Epoche, die von Neuerungen wie Massenmedien,

Popkultur und Raumfahrt geprägt war, haben die Akteure die Architektur von

der Gattung zum Feld erweitert, und im Transfer zwischen Kontexten ihre

Produktionsstrategien radikal verändert.Die Arbeiten werden in der

Ausstellung mit umfassenden Werkbiografien dokumentiert, als Ergänzung

zu dieser Sammlung von Fragmenten vertiefen einzelne Projekte mit

Originalzeichnungen, Modellen und Installationen Themenschwerpunkte.


SEGAFREDO

NASCH

IVO


Theatercafe

MARKT


ST/A/R

Buch 07/2 – Vlk

Städteplanung / Architektur / Religion

Der Argentinische Ikarus

Thomas Saraceno, WeltarchitektW

Thomas Saraceno, gebürtiger Argentinier und “beflügelter”

Visionär, realisiert den Traum vom Fliegen auf

die einfachste Art. Seine Airbaloons bedürfen weder

einer Befeuerung noch einer Gasbefüllung, um in die

Luft zu schweben. Der Sonnenschein und eine gute

Isolierung sorgen für den notwendigen Auftrieb.

Als Kosmopolit treibt er sein “windiges” Unwesen

von Buenos Aires bis Wien. Auch die KünstlerInnen

freuen sich an dem fröhlichen Aeronauten aus

Südamerika, der immer für ein luftiges Abenteuer

bereit ist.

Fast könnte man meinen die leuchtenden Augen des

“Visionsrealisators” brächten den Ballon in die

Lüfte, was thermoenergetisch betrachtet ein wahrer

Quantensprung wäre.

Mit der Hilfe von Brother Sun am Boden der physikalischen

Realität, hat er allerdings tatsächlich schon

so manche Strecke aus der Vogelperspektive bereist

und die eine oder andere steife Brise von oben gerochen.

ST/A/R wünscht ihm auch auf seine weiteren aeronautischen

Erkundungen viel Glück, guten Ausblick

und keinen Regen.

DAS BILD DER FRAU

Martina Reinhart

Ausstellung

‘DAS BILD DER FRAU’

Mittwoch, 7.Juli 2004,

18h - 23h

Atelierhaus SEMPERDEPOT

1060 Wien, Lehargasse 8

KIANG

1972 in Linz geboren; 1990 Matura /

SportgymnasiumWels;

1991 -1992Aufenthalt in Los Angeles / USA;

1993 - 1996 Graphikstudium an der 'Höheren

Graphischen Bundes-Lehr-und

Versuchsanstalt' in Wien; W

1996 - 1997 Stipendium in Los Angeles;

1997'Akademie der bildenden Künste' in Wien, W

Meisterklasse Franz Graf;

2000 Stipendium in Barcelona an der 'Escola

Massana';

2002 Magister artium;

2003 Asian-Europe Young Leader Symposium,

Vietnam

0676/788 79 54

mr@artreinhart.at

web-site:

www.artreinhart.at


schiffamt - ist zunächst ein von

adam wiener und christian droste

einem wiener gründerzeithaus

verliehener spitzname.

firmierte anfangs nur das

mal-atelier der beiden unter diesem

namen, so enstand dort später

auch ein atelier für neue

medien. mittlerweile hat sich

schiffamt zu einem gesamtheitlich-experimentellen

kunstprojekt

entwickelt, dessen zentrum eben

dieses gründerzeithaus darstellt.

der letzte streich aus dem hause

schiffamt ist "kunstraumwohnen" -

urlaub in der kunst.

ausgehend von einer idee ausserordentliche

möglichkeiten der kunstrezeption

zu erschließen werden

einzelne wohnungen periodisch

künstlerisch inszeniert beziehungsweise

bespielt. interessierte

kunstliebhaberInnen oder ambitionierte

kulturtouristInnen haben

nun die möglichkeit diese tops als

temporäre bewohnbare skulpturen

zu benützen.

christian droste


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 07/4-5 – Vlk

ST/A/R


ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

gehören

MIND punktet mit einer klaren und reduzierten Formensprache

Neudörfler setzt neue Maßstäbe mit

innovativem Dienstleistungskonzept und

tollen Produkten

Der burgenländische Büromöbelhersteller bringt eine interessante

Neuheit für alle Büros. n 4 – das neue Raumkonzept von Neudörfler – hilft

mehr Wohlbefinden in das Büro zu bringen. Denn wer sich im Büro wohl

fühlt, ist nicht nur merklich entspannter, sondern letztendlich auch

produktiver.

Für angenehme und produktive Atmosphäre im Büro braucht es weit

mehr, als einen schönen Schreibtisch und ein paar praktische Möbel.

Auch modernes, zeitgemäßes Design ist nicht alles. Damit ein Raum

zum Wohlfühlraum wird, müssen vielmehr alle einzelnen Teile aufeinander

abgestimmt werden.

„Der tägliche Anforderungsdruck auf die Mitarbeiter in den Unternehmen

steigt kontinuierlich. Aus diesem Grund ist es wichtig ein angenehmes

Arbeitsklima zu unterstützen – und n 4 hilft dieses von Seiten der

Leistungsumgebung sicherzustellen“ stellt Manfred P. Girschik,

Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing, fest.

Deshalb hat Neudörfler basierend auf jahrzehntelangen Erfahrungen

aus der Praxis, bewährten Lehren und modernsten Forschungserkenntnissen

das Konzept n 4 entwickelt. „Mithilfe dieses neuen

Raumkonzeptes öffnet Neudörfler seinen Kunden eine völlig neue

Dimension des Arbeitens. Und macht so einfach mehr aus jedem Büro“

ist Wolfgang P. Detzer, Marketingleiter, überzeugt.

n4 stellt den Menschen in den Mittelpunkt

Die vier Grundsäulen von n 4 sind Licht, Farbe, Design und Leben. Und

so unterschiedlich wie die Anforderungen der Auftraggeber sind, so flexibel

ist auch n 4 . Angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse schafft Neudörfler

mit einzelnen n 4 -Komponenten Büroräume zum Arbeiten und Wohlfühlen.

Was ein nach n 4 gestaltetes Büro für ein Unternehmen und jeden einzelnen

Mitarbeiter bewirken kann, ist leicht erklärt: Ein besseres Büroklima

sorgt für bessere Stimmung, für weniger Krankenstände und für gesteigerte

Produktivität. Gesteigerte Produktivität sorgt für weniger Überstunden.

Weniger Überstunden erzeugen wieder ein besseres Klima und so weiter.

n 4 sorgt mit einfachen Maßnahmen für maximale Wirkung.

Natürlich bietet Neudörfler auch weiterhin Büromöbel auf höchstem

technischen und gestalterischen Niveau. Aber dabei ist eben nicht nur das

Design richtungweisend, sondern vor allem die in der Praxis getestete

Alltagstauglichkeit. Mit n 4 geht Neudörfler einen Schritt weiter – ganz im

Sinne ganzheitlichen Denkens.

Arbeiten aus einer neuen Dimension: Mit der Designserie MARK und

n4, dem revolutionären Raumkonzept von Neudörfler.

BÜRO RAUM PLANUNG – Das Nachschlagewerk für

alle Architekten, Planer und Gestalter

Neudörfler sieht dieses Buch als unerstützende Planungshilfe bei der

Umsetzung des Konzeptes n 4 . Es ist damit ein hilfreiches Werkzeug bei

jeder Büroplanung und beleuchtet alle Bereiche der Bürogestaltung in

übersichtlicher und kompakter Form. Von der Bedarfsermittlung über

Licht, Akustik, Farbe, Pflanzen und Klima bis zu Haustechnik und Feng

Shui reicht der Informationsbogen. Graphiken und Darstellungen sowie

ein Auszug aus den wichtigsten Normen und Richtlinien runden das

Spektrum des Buches ab.

Nachschlagewerke, wie dieses Buch werden – laut Doris Burtscher und

Jakob Dunkel von der ig-architektur – zum wichtigsten Planungsutensil,

damit Rahmenbedingungen wie Raumtypen, Wirtschaftlichkeit, Normen

und Gesetze etc. kreativ und innovativ für die jeweiligen

Büroanforderungen umgesetzt werden können.

Das Buch kann über ISBN 3-200-00084-8 bei jeder Buchhandlung oder

direkt bei Neudörfler bestellt werden.


Städteplanung / Architektur / Religion

ST/A/R

Alle Sessel

Ästhetisch und funktionell – MIND Arbeitstische

MIND – Entspanntes Arbeiten mit Form,

Funktion und Feeling

Die Koordinaten der Bürowelt - Ort, Zeit und Arbeitsstrukturen - sind deutlich in

Bewegung geraten und verändern unsere Bürowelt radikaler, denn je zuvor.

Gefragt sind Büromöbel, die immer höheren Ansprüchen gerecht werden müssen.

Will man heute am hart umkämpften Büromöbelmarkt erfolgreich sein, kann man

nur mit außergewöhnlichen Ideen und ungewöhnlichem Design punkten.

Reduzierte Formensprache und die Konzentration auf das Wesentliche sind die

Grundsäulen von MIND, dem neuen Programm von Neudörfler. Sie schaffen den

nötigen gedanklichen Freiraum im Büro und sorgen für ein ergonomisches

Arbeitsumfeld und vermeiden Reizüberflutungen. Mit wenigen Einzelteilen wird eine

große Palette an Variationsmöglichkeiten geschaffen.

Bei der Entwicklung von MIND wurde aber noch viel weiter gedacht.

Arbeitstische müssen zum Beispiel nicht immer nur rechteckig sein. So wurde der

neue MIND-Arbeitstisch in seiner Form einseitig oval gestaltet, um den

Arbeitsbereich dynamischer und angenehmer zu halten. Das System der unsichtbaren

und werkzeuglosen Höhenverstellbarkeit des Tisches ist einzigartig am Markt

und wurde bereits zum Patent angemeldet. Der Arbeitstisch kann in

Sekundenschnelle zerlegt, gestapelt und wieder zusammengesetzt werden.

Optisch besticht der MIND-Arbeitstisch auch durch sein elegantes Aussehen und

die enorme Stabilität.

Was wäre ein neues Büromöbelprogramm ohne adäquate Schränke?

Maßgebliches Kriterium bei der Entwicklung der MIND-Schränke war eine

Untersuchung des arbeitsplatzbezogenen Stauraums, bei der festgestellt wurde,

dass 36% des Stauraums für Bücher, Utensilien und persönliche Dinge verwendet

werden, die nicht die von allen Herstellern angebotenen Normaltiefe benötigen.

Logischer Schluss: die dynamische Schräge. Der Freiformschrank war geboren.

Diese Form bietet nun die Möglichkeit, den Stauraum so zu gestalten, dass neben

Ordnern auch Bücher, CD’s und anderes Büromaterial optimal untergebracht werden

kann.

Im Büro der Zukunft geht es jedoch nicht nur ums Arbeiten, sondern auch um

die Möglichkeit sich abzugrenzen und zu entspannen, meint Marketing- und

Vertriebschef Manfred P. Girschik. Apropos relaxen: der neue Freiformschrank mit

Ledersitzpolster ist eine weitere innovative Idee des MIND-Programmes und wurde

2003 mit dem red dot für ausgezeichnetes Design prämiert. Ob funktionaler

Stauraum oder ungezwungener small talk, dieser Büroschrank ist nicht nur praktisch,

sondern auch bequem, kommunikativ und entwickelt sich innerhalb kürzester

Zeit zum Liebling des Büros.

Ein weiteres Highlight des neuen MIND-Programms sind die Caddies. Sie sind

ein Beispiel dafür, wie ein Arbeitsplatz individuell genutzt werden kann und bieten

Platz für persönliche Dinge, die getrennt von den Arbeitsunterlagen aufbewahrt und

versperrt werden können. Als “der” multifunktionale Hit unter den beiden

Modellreihen der MIND-Caddies gilt der Desk Sharing Caddy II. Ob als Stauraum-

Möbel, Rednerpult oder als „stehendes” Büro auf zwei Rädern, dieses Möbel sorgt

für einen Arbeitseinsatz frei nach dem Motto “work at any time at any place”.

Neudörfler Büromöbel GesmbH, A-7201 Neudörfl, Tel. +43/2622/77444, Fax

+43/2622/77444-9, bueromoebel@neudoerfler.com, www.neudoerfler.com

Ergonomisch geformte Arbeitsplatten und Schränke

sorgen für eine sehr entspannte Arbeitsathmosphäre

und fördern damit das Leistungsvermögen

Mit dem red dot 2003 ausgezeichnet – MIND

Freiformschrank mit Lederpolster

gehören uns

Buchcover BÜRO

RAUM PLANUNG

Die Neudörfler Büromöbel

GesmbH wurde 1946 von Karl

Markon gegründet und im September

2003 von einer Investorengruppe

um E. Grossnig, M.

Kunze, P. Niederkofler, K. Wayd

und A. Schubaschitz zur Neuausrichtung

übernommen.

Verkauft werden in 8 Geschäftsstellen,

einer eigenen Niederlassung

in Ungarn und Partnern

in weiteren Ländern, Büromöbelsysteme

unter den Marken

Motiva, Mind und Mark. Die

Angebotspalette reicht von funktionellen

Büromöbeln mit hohem

Designanspruch über Beleuchtungssysteme

bis hin zu einem ausgewogenen, ergonomisch betonten

Sesselprogramm. Mit dem einzigartigen Raumgestaltungskonzept

n 4 gibt Neudörfler unter neuer Führung wieder die Richtung

am heimischen und internationalen Büromöbelmarkt vor.


ST/A/R

Buch 07/8 – Vlk

Städteplanung / Architektur / Religion

Reidlrudl + Stefan

Ich sitz gerade am Scheißhaus der werkstatt Wien

Bin super Tipp topp im Team

DER SEX DEN ICH NUR nicht KENNEN LERNEN WILL

Ziehe an einem Joint, meine Fresse verzieht sich die Presswehen setzen ein

Und die Scheiße quillt ganz von selbst aus dem Arsch genauso wie sich diese

Zeilen ganz von alleine schreiben

DIE FREIHEIT DIE ICH MEINE

Zur Person; ich sitze gerade die letzten Tage meiner

Wohnhaft in der Geiselbergstrasse ab

Danach werde ich irgendwo um Asyl ansuchen

Irgendwie – irgendwann – keine Ahnung warum

Ich fühle mich verfolgt vom Grössenwahn

eines Benito finito Musolini und Fischsuppe

Heinz

Ich werde meine Staatsbürgerschaft zurükkschicken,

Heinz ins Oaschloch ficken

Zeugnisse und Bestzeiten anulieren , kurz

auf Benita Volkmatratze masturbieren

Meinen Pass verbrennen und ums Leben rennen

Oder ich wird ihn verkaufen , das Geld versaufen

und irgendwohin verlaufen

Anton Jesus Kopfpolster, Johann KKK,

Dagmar Kollaps, Wittney Keuchhusten, Lady

Di Hard 666, und nicht zu verachten Xenia

die Kampfwesbe

V erkauf mich billig ich mache alles ich

bleib willig wir kriegen das hin- wir frieden

alles nieder

Early in the morning he is standing up the red red

GOLDSTÄNDER

Ich wache erst zu Mittag wach bzw. munter

Habe zwei Konten und beide sind im Minus

ERGO: ich bin eine Versagerin ich bin so dermassen positiv

das nichts mir helfen kann

Und nichteinmal Lithium bleibt ein Element

Abjunkern , Einehiasln sagt man ist der kleine Tod

Koitus Kardinalschnitte am 23. September in der AIDA gratis

What is the BIG DAD: will vor die Hunde gehen und den

LÖFFEL abgeben

Löffelchen ist eine Stellung. Die Missionarsstellung hat

mich bekehrt

Kronprinz Rudorlf kannte nur zwei Stellungen ( die Linke

und die Rechte Hand des Gesetzes)

Selbstlose Selbstbefriedigung ohne Hände und Mund, aber

kugelrund wie ein Rubiks Würfel

Kugelfische können tödlich sein.

Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau ist eine

Bedürfnisanstalt ein Wahlfahrtsort ein Würstelstand UND

DER Mann aus Angola der will nur ihr Kebab und ein

Cola

Austauchstudenten lernen nie aus und ihre

Körperflüssigkeiten in allen Vier Jahreszeiten (4 Hauben

lokal)

Alles bleibt anders- ich hab Euchfick.

für nichts

Ihr

DDr. Hakle Feucht

Danke

ER will nichts mehr verstehen ,nur noch begreifen----------er

bleibt das sandkorn in jeder huur

Mein krampf

Frauen sind wie Tee , man muss sie ziehen lassen

Männer sind wie Kaffeee, stark kräftig eigenmächtig

Das Einzige was mir die Mathematik beigebracht hat sich

Kurvendiskussionen nur anzuwenden in der Prunftzeit (

1.1.1968 – 24. 12. 2004)

WIRD ES NUR MEHR TREIBEN

(BUNT UND DRECKIG)

UND MICH AN DIR REIBEN BIS ICH

GEHE BEVOR ICH KOMME

LERNE IM GEHEN LIEGEN: NIE-

MAND WIRD AUF EWIG SIEGEN

UNSER BITCHWARRIOR AUS

stadtlau war gerade bei ihrer lieben

netten Frau

Sieger sehen anders aus

RAUCHER BLASEN BESSER

ICH WILL DRECKIGEN SXX

Präsentation, des Kärntner Kulturprojektes “Granatapfel”

April 2004 ,im Casino Velden

Andrea Tahas Design “Granatapfelstoff”, vier GailtalerInnen, Hotel Hubertushof, Zimmer, Kunstwerk von Irene Andesner, Seeblick


Buch 08/1 – Eliason

coming soon

Städteplanung / Architektur / Religion

ST/A/R

Jungbauernkalender 2005

elfie semotan

fotografiert den jungbauernkalender 2005

für die bauernbund jugend

künstlerische beratung:

hasenlechner baur - artconsult

grafik: perndl+co

strategie: legend consulting


ST/A/R

Buch 08/2 – Eliason

Städteplanung / Architektur / Religion

Featuring: Gerhard Leixl‘s

Tango – Streifzüge

eines

Grenzgängers

Ich Atheist, Ungläubiger, für mich ist

Religion eine feige Ausrede, eine ziemlich

miese, hinterhältige Art sich Macht zu verschaffen.

Aber jeder darf ja seine eigene Meinung

dazu haben, hoffe ich halt.

So bin ich im “katholischen” Spanien auf der Uni

gelandet und als erstes Projekt -so als wolle

man mich gleich einmal bekehrren- hatte ich die

Aufgabe eine Kirche, eine katholische, daran

gab es nichts zu rütteln, zu entwerfen. Was

wiederum sofort die Frage in mir aufwarf: Ist es

mir überhaupt möglich eine solche Aufgabe

anzunehmen? Verkaufe ich meine Seele dann

an die Katholiken oder wäre das nur ein Job?

Mit einer Kirche helfe ich ja mit dieser

Organisation, mit der ich nichts zu tun haben

möchte, eine größere Verbreitung zu erlangen.

Aber mal angenommen, ich nehme eine solche

Aufgabe nich an, würde es jemand Anderer tun.

Warum also nicht mitspielen, um eine Kirche -

oder besser gesagt einen Ort zu schaffen, welcher

die räumlichen Bedingungen einer katholischen

Kirche erfüllt, sie aber auf ihr absolutetes

Minimum rerduziert. Ohne sichtbare Zeichen, die

einem sofort daran erinnern würden an welchen

Ort man sich eigentlich befindet, sodass alle diesen

Raum unvorbelastetfür sich nutzen können.

Eine Luftblase, wo nicht einmal die Starrheit der

Kirchenbänke erhalten ist. Warum nicht mit

einem Gymnastikball den Raum erforschen, um

so seinen eigenen frei gewählten Platz zu finden.

Bleibt nur zu hoffen, dass bei soviel

“Freiheit” sich nicht auch noch die Gedanken

von so manchen katholischen Zwängen befreien

und die Luftblase zum Platzen bringen.

HOLZMANN, Sohn vom HOLZMANN

Das jüngste Beispiel für die Zusammenarbeit von

bildender Kunst und Architektur ist derzeit in

Mauer in Wien, Gebirgsgasse 29, zu bewundern.

Auf der Privatvilla, geplant von

Mag. arch. Johannes Berger,

war die Außenfläche eines gläsernen

Treppenhauses zu gestalten.

Die größte Herausforderung

neben der Auswahl des

richtigen Malgrundes und dauerhafter

Künstlerfarben war, eine

sechs mal sechs Meter große

Fläche aus einem Arbeitsgang

heraus zu gestalten.

Diese aufwendige Malaktion

wurde von Gerhard Leixl in vier

Stunden durchgezogen. Da der

Künstler mit beiden Händen synchron

arbeitet, mußten die Paneele

dazu witterungsgeschützt

flach aufgelegt werden. Im Beisein des Architektenteams entstand

in einem nächtlichen Marathon zu Tangomusik ein spannungsgeladenes,

progressiv-abstraktes Kunstwerk. Ein Beweis für neue

kooperative Aspekte zur Kunst am Bau.

Christine Pillhofer

*1954 in Wien

nach langjährigen Tanz- und

Klavierstudien, Keramiklehre, Modeschule

sowie bildhauerischen Lehrjahren

bei meinem Vater und anderen

Kollegen seit 1977 freischaffende

Tätigkeit als Bildhauerin und Zeichnerin

Eine Dokumentation dieser Malaktion und weiterer Kunstprojekte

von Gerhard Leixl im öffentlichen Raum wird am 1. Mai 04 im

Rahmen der Ausstellung „Baustelle Europa“ im MAK (Museum für

angewandte Kunst, Wien) präsentiert.

Text: Claudia Moser

Fotos: Gerhard Leixl, Birgit Edelhofer

K I A N G

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Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 13/3 – Eliason

ST/A/R

Iris Andraschek Freier Badebrunnen, 2003 Privatsphäre und Phantomwände Brunnenkonzept für


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 13/5-6 – Eliason

ST/A/R

Olafur Eliasson Projekt Rollfähre Spitz-Arnsdorf, Wachau 2004


ST/A/R

Buch 08/6 – Eliason

Städteplanung / Architektur / Religion

DDVG (Leo Schatzl, David Moises und Severin Hofmann) GIMME GUMMI Installation (ca. 6x6x6m) Symposion Lindabrunn, 2003


Städteplanung / Architektur / Religion NIEDERÖSTERREICH kultura

ST/A/R

15.04.2004

Gloria’s Geburtstag

Landgasthof

ÂmâÅ ãx|∫xÇ TwÄxÜÊ

^≠Ç|záàxààxÇ

Das Gebäude war von 1378 bis 1780 ein Leshof

des Stiftes St. Florian.

Von hier aus wurde der Weinbau

in und um Königstetten verwaltet.

Der Gasthof ist als Kulturdenkmal

offiziell gekennzeichnet.

Seit 1905 werden hier Gäste bewirtet.

Seit 2001 wird der Gasthof von der

Familie Obweger geführt.

Familie Obweger und Team

3433 Königstetten, Wienerstrasse 40

Tel.: & Fax 02273/2246

e-mail: weisseradler@aon.at

FAMILIENFOTOS:

www.weisseradler.at


ST/A/R

Buch 08/8 – Eliason

Städteplanung / Architektur / Religion

DIE (H)AUSGEBURT

Professor M a n f r e d W o l f f - P l o t t e g g

Typical Austrian Futon Construction

design by Manfred Wolff-Plottegg / Fotos by Hans

Kupelwieser

Manfred Wolff-Plottegg, architect, was not born on such kind of futon

bed, but in Schöder, Murau, Styria in 1946. He studied at the

Technical University of Graz, the Beaux Arts Academie, Paris and

Salzburg Summer Academy, graduating in 1974. Since 1983, he has

been teaching at various universities, including Graz Technical

University, Linz Design School, Innsbruck University and Munich

Technical University. Moreover, he has given guest lectures in academies

and universities all over Europe and North America. Since 2001

Professor of Building Theory & Design / Vienna University of

Technology. He has taken part in numerous exhibitions and competitions

and received prices such as the Austrian Concrete Construction

Prize, the Geramb-Award for good design, the Architecture Prize of

Steiermark and the Austrian Aluminium-Architecture-Prize. His books

include Architektur-Algorithmen (Passagen Verlag Vienna 1996), Das

binäre Haus 1989 (Architekturgalerie Munich) and In welchem Style

sollen wir Bauen 1984 (Schrift Plottegg) together with numerous articles

in leading architectural journals.

Architekturbüro:

A-8010 Graz, Lichtenfelsgasse13

Tel.: +43+316+ 32-32-73*

Fax.: +43+316+ 32-32-73 4

mobil +43+664+1230907

Institut für Gebäudelehre&Entwerfen:

Technische Universität

A -1040 Wien, Karlsplatz 13

Tel: +43+1+58801-25201

Fax: +43+1+58801-25299

Typical

Austrian

Futon

Construction


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 12/1 – Alfred

ST/A/R

Kirov, Ausflug

Kirov, Ernte

Kirov, Fischer

Kirov, Melkerin

Kirov, Nastja Disco

Kirov, Schlitten

Kirov, Wagen

Picknick

Kirov, Raucher

Annette Hornischer,Frankfurt am Main, studierte in Darmstadt Fotografie und in Offenbach an der

Hochschule für Gestaltung Film. Neben großformatigen Landschaftsaufnahmen verarbeitet sie in

ihren Fotografien die oft komischen und absurden Begegnungen mit Menschen, die sie auf Reisen

trifft. „Ausflug auf der Vjatka“, ein Buch mit mehr als sechzig Bildern aus der russischen Provinz,

wurde 1999 mit dem Kodak Fotobuchpreis ausgezeichnet. Ihre letzte Ausstellung, „Ljudi – Russen

in Deutschland, Deutsche aus Russland“, wurde 2003 in Frankfurt gezeigt und 2004 im April in

Berlin eröffnet.

Die Bilder, „Berlin“ , stammen aus der Ausstellung „Ljudi - Russen in Deutschland, Deutsche aus

Russland.“ Russischer Club „Waffengalerie“, Berlin 2003. Die Bilder, „Kirov“ , stammen aus dem

Buch „Ausflug auf der Vjatka. Fotografien aus Russland“, zwischen 1995 und 1998.

„Picknick“ ist ein Bild aus St.Petersburg aus der Serie „Petersburg privat“,

in Zarskoje Selo aufgenommen.


ST/A/R

Buch 12/2 – Alfred

Städteplanung / Architektur / Religion

Christoph Schirner

Galerie Brunnhofer

Die Galerie Brunnhofer mit Standort in Linz und Salzburg

widmet sich mit einem anbitioniertem Programm junger

zeitgenössischer Malerei. Neben arrivierten Künstlern wie

Dietmar Brehm, Manfred Schluderbacher, Thomas Sturm,

Moritz Götze, Thomas Baumgärtel, Anton Petz werden vor

allem Talente der jüngeren Generation gefördert. Auf den

zwei Standorten, Linz und Salzburg, werden vorwiegend

Malerei und Zeichnung präsentiert. In Katzdorf (Mühlviertel)

15 Minuten Fahrzeit vom Standort Linz entfernt, befindet

sich der Skulpturengarten, wo nationale wie internationale

Künstler wie Tone Fink, Erwin Reiter, Osamu

Nakajima, Josef Schild gezeigt werden.

Christoph Schirner

geboren 1979; 1999 - 2004 Akademie der Bildenden Künste Wien; Malerei und

Grafik, Institut für gegenständliche Malerei bei Hubert Schmalix.

Die Arbeiten von ChristophSchirmer sind Chroniken seiner Epoche. Penibel listet er

den Zustand der Gesellschaft auf und beschreibt ihn mit subtilen Chiffren. Er ist ein

Erzähler, der sich nicht in Worten ausdrückt, sondern die Form des banalen Alltags

zu neuen komprimierten Bildgefügen komponiert und sie einerseits durch zarte sensible

andererseits durch aggressive und bewusst harte Farbabstufung auf den

Betrachter wirken lässt.

Aurelia Gratzer

geboren 1978; 1999 - 2004 Akademie der Bildenden Künste Wien; Malerei und

Grafik, Institut für gegenständliche Malerei bei Hubert Schmalix.

Die eigentliche Motivation für ihre Arbeit ist der Arbeitsprozess an sich, der sie sich

mit dem für sie Wichtigsten der Abbildung, nämlich der Zweidimensionalität auseinandersetzt.

Hat sie ein Motiv für ein Bild gefunden, so nimmt sie zunächst von den

darauf gruppierten Gegenständlichkeiten Abstand. Die vorgegaukelte Dreidimensionalität,

die sie über das Foto optisch wahrnimmt, wird vernachlässigt.

Wolfgang Dieter Bauer

geboren 1977; 1998 - 2003 Studium an der Kunstuniversität Linz, Meisterklasse für

Malerei und Grafik bei Ursula Hübner.

KünstlerInnen der Galerie

W.D. Bauer, Th. Baumgärtel, D. Brehm, L. Dellefant, T. Fink, M. Götze,

A. Gratzer, O. Holub, M. Huber, J. Huemer, J. Jascha, R. Kodritsch, I.

Kracht, Chr. Mayrhofer, J. Moser, O. Nakajima, I. Niedermayr, A. Petz,

Th. Redl, E. Reiter, B. Sauer, Chr. Schirmer, M. Schluderbacher, Th.

Sturm, Thitz.

Galerie Brunnhofer Linz

Hafenstrasse 33, 4020 Linz

Galerie Brunnhofer Salzburg

Franz Josef Kai 3, 5020 Salzburg

Skulpturengarten

4223 Katzdorf, Gusenstrasse 12

(von Autobahnabfahrt Linz 15 Minuten Richtung Freistadt)

Kontakt:

Stefan Brunnhofer, Tel +43/664/381 81 04

art@brunnhofer.at, www.brunnhofer.at

Christoph Schirner

Aurelia Gratzer

Wolfgang Dieter Bauer

Wolfgang Dieter Bauer

Raumansicht Galerie Linz

Aurelia Gratzer


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 12/3 – Alfred

ST/A/R


Thomas Redl, Körperkosmologie, Malerei auf Zeitungspapier, 2004

Ausstellung Niemandsland, Künstlerhaus Wien; Mai/Juni Einzelschau Galerie Weihergut, Salzburg

Farbsponsor: Galerie Weihergut

www.weihergut.at


ST/A/R

Buch 12/8 – Alfred

Städteplanung / Architektur / Religion

Ich war weit fort,

nun bin nach hause gegangen,

ich habe viel gesehen

und ich bin reich geworden,

reich an bildern,

reich an menschen,

reich an leben,

so wir ihr ein teil meines lebens gewesen seid,

so war auch ein teil eures lebens,

und ich bin es noch.

Thomas für Alfred, März 2004

FUR ALFRED

Curriculum Vitae

geb. 21. Juni 1958, aufgewachsen in Rohrendorf /Krems, 1982 – 1983 Studienreise Bolivien, Peru, Ecuador; 1986-88 London Architekturstudium;

1988-89 Studienreise Brasilien – Teilnahme am Städtebaukongress „Ciudades do futuro“ in Sao Paulo, Städtebaukongress in Brasilia;

1989 – 1998 Architekturstudium Kunsthochschule Linz; von 1980 – 2002 tätig in verschiedenen Architekturbüros unter anderem bei

W. Holzbauer, Atelier Stummer, Steinmayr & Mascher; Projekte (Auswahl): Solar City / Linz, Naturfreundehaus Saalbach, Erweiterung &

Sanierung der Albertina Wien, Ortsentwicklung in einem niederösterreichischen Straßendorf.

gegangen 18. März 2004


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 15/1 – Malta

ST/A/R

SLIMETIME

GOES VIENNA

„Luxuslimousinen, steile Frisuren – Ostchic in Vollendung...“

Sie kamen buchstäblich aus dem Nichts von Nirgendwo und

katapultierten sich über Nacht

an die Spitze der internationalen Starszene. Slimetime hassen

den Mainstream,

versetzen aber ein Millionenpublikum in blanke Euphorie.

Understatement war nie ihreSache, Ausnahmen inkludiert:

„We never made performances for less than 10.000 bucks,

but this time we are invited from our spezial friends Thomas

(Redl) and Heidulf (Gerngross) who convinced us to participate

in their great show at the MAK.“

Die vier Exoten aus Borohovec sind zum ersten Mal in Wien

bei der großen

ST/A/R

–Zeitungs-

Präsentation am

1.5.04 im MAK

live zu erleben.

M

o

n

e

y

Frisuren: ER-ICH

Foto: Armin Bardel

Slimetime: Peter Kraus, Igor

Sapic, Annette Tesarek, Christina

Tsilidis

fan-hotline: 01 - 990 29 06

fan-email: slimetimegoesvienna@hotmail.com

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ST/A/R

Buch 15/2 – Malta

Städteplanung / Architektur / Religion

NEW LOCATION ST/A/R freut sich

klagenfurter ensemble

Ego - Shooter

Das ist das - zugegeben, etwas idealisierte - neue Domizil des

"ke-theaters" in Klagenfurt. Nach 25 Jahren Herumziehen von Spielstatt

zu Spielstatt (zuletzt im einzigen Schütte-Lihotzky -Bau in Klagenfurt) ist

das freie Theater klagenfurter ensemble der Beengtheit entkommen. Die

Innenadaptierung wird zur Zeit gerade von Architektin Eva Rubin geplant.

Entstehen aber soll mehr als "nur" ein Theater - das "Kunsthaus Sirius":

ein spartenübergreifender Begegnungsraum der Künste, ein Haus mit

Identität, eine Mittelbühne, die Kärnten bisher als Bundesländerschlusslicht

nicht hatte. Ein Fixstern im Süden: durch das klagenfurter ensemble

mit Ljubljana und Rom (durch Kooperationen) verbunden, ein Platz für

Avantgarde, Tanz, neue Medien, Musik und und und...

Kontakt: 0463/310300 und 0676/7332200

Im Kunsthaus Sirius wird schon gearbeitet:

Am 14. Mai hat die österreichische Uraufführung des Stückes

"Feuerpferd" von Georg Timber Trattnig Premiere.

Weitere Vorstellungen: 15/19/20/21/22/26/27/28/29 Mai und 2/3/4/5 Juni.

Kartenhotline: 0664/7960883

Inszenierung: Bernhard Semmelrock

Bühnenbild: Gerhard Fresacher

Gerhard Fresacher

feat. H O T E L abt. carinthia

agiert in bereichen bildender und darstellender Kreativität

zum Zwecke der Förderung und Realisation von Yamamoto-Airlines.

(the airline 4 the great escape)

fluchtlinie direkt zum Unzeitzonenfluchtpunkt

" Kärnten ist ein Wahnsinn."

Maja Schlatte

geboren in Rijeka/Fiume, Studium in Graz (Dolmetsch für Kroatisch).

Universitätslektor für Kroatisch in Graz und Auslandslektor für Deutsch in

Zagreb. Seit 1980 in Klagenfurt, Kultur-Journalistin , art-projecting; PR

für klagenfurter ensemble.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 15/3 – Malta

ST/A/R


ST/A/R

Buch 15/8 – Malta

Städteplanung / Architektur / Religion

Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 15/8 – Malta

ST/A/R

Projekt Kabelwerk

4000 m 2 Kunst- und Kulturflächen

950 Wohneinheiten

Im Jahr 1997 wurde die Kabel- und DrahtwerkeAG in Meidling geschlossen. 1998 Startete die Stadt ein Bürgerrbeteiligungsverfahren und einen

städtebaulichen Ideenwettbwerb über die Zukunft des Kabelwerke-Areals. Die Städtebauliche Begleitgruppe hat in enger Zusammenarbeit mit

den Bauträgern, dem Beirk und den Anrainern sämtliche notwendigen Fragen der Widmung und bebauung erarbeitet und adaptiert. Imm Mai

und Juli 2003 war das Projekkt im Grundstücksbeirat.

Die Bauverhandlungenn wurdenim November 2003 erfolgreich abgeschlossen. Die Wohnbauförderung wird amm 6.12.2003 in der

Landesregierung behandelt. Insgesamt werden 950 Wohneinheiten errichtet. Davon sind 570 Mietwohnungen. 190 Eigentumswohnungen und

180 Heimlätze.

Die Höhe der Wohnbauförderung liegt bei insgesamt 30 Milionen Euro. Der neue Stadtteil in MMeidling zeichnet sich durch Wohnen, Arbeit und

Freizeit aus. Aufgrund der besonders engen und ausführlichen Kooperation mit der Bevölkerung hat sich eine hohe Akzeptanz ergeben.

So worde das Projekt im Bezirksvorstand und im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Drei neue Parks, eine Reihe von neuen Geschäften, ein Hotel, ein Kindergarten und12 Kinder- und Jugendspielplätze erhöhen auch die

Wohnqualität der ansässigen Bevölkerung. Ebenso ein Schwimmbad.

Der Finanzierungsbeitrag der künftigen Mieter liegt bei etwa 405 Euro pro Quadratmeter. Die Miete (inkl. Betriebskosten) wird bei etwa 5,80

Euro liegen.

Die Eigentumswohnungen kosten etwa 1.700 Euro pro Quadratmeter. Im Frühjahr 2004 beginnen die Bauarbeiten, Ende 2006 sollen die

Bauarbeiten beendet sein. Die Bewohner des “autofreien” Teils des Kabelwerkes (225 Wohneinheiten) haben besonders große

Gemeinschaftsräume (insges. 750 Quadratmeter) und ein besonders hohes Mitspracherecht bei der Gestaltung der Bauteile.

Die Kabelwerk-Bauträger GmbH besteht aus 8 Gesellschaftern: ARWAG, Wien Süd, Neue Heimat/Gewog, Wiener Heim/Domizil, GSG und

Neues Leben.

Archtekten sind Mascha&Seetaler, Swalm-Theiss, Gressenbauer, Hermann&Valentiny pool Architektur, DI Wirnig, Werkstatt Wien Spiegelfeld

Achritekturmanagment.


ST/A/R

Buch 15/6 – Malta

Städteplanung / Architektur / Religion

Aus einem im Jahr 2000 von der Stadt Wien / Magistrats-ab-tei--

lung 19 und der Gebiets-be-treu-ung Leopoldstadt aus-ge-schrie--

benen Wett-bewerb zur Neugestaltung des Ilgplatzes in Wien 2

ging das Projekt der Archi-tek-tin Karin Zeitlhuber als Sie-ger

hervor.

Im Zuge des Wettbewerbes sollte die kreis-run-de Grünfläche des

Ilg-pla-tzes aus den fünf-zi-ger Jahren für die Bewohner nutz-bar,

die Platz-mitte er-schlos-sen werden.

Als gestalterisches Konzept wird ein drei-di-men-sionaler Grün-ring

mit begehbarer Platz-in-nen-fläche vorgeschlagen. Aus dem Ring

schnei-den Wege über den Platz Eingangs-be-reiche heraus.

Durch die Anordnung einer „Möblierung“ (Wasserbecken, Sitz--

bank, Spielgerät , Blu-men-hügel) soll der Fußgeher sanft über

den Platz geführt werden.... . In einer zeitge-mäßen Inter-pre-ta-tion

wird an die Grundidee der ursprünglichen Grün-der-zeitlichen Ge--

stal-tung erinnert.

Im Zuge einer Befragung im März 2001 wird das Projekt durch

die Be-wohner des Viertels bestätigt. Die Lage des Ilgplatzes auf

Ziel-2 Ge-biet im Stuwerviertel er-möglicht eine Ko-finanzierung

des Pro-jektes durch die Euro-pä-ische Union - gemeinsam mit

dem 2. Bezirk.

Im Juni 2003 wird mit den Bauarbeiten be-gonnen......Ende April

2004 wird der Ilgplatz fertiggestellt – Am 7.Mai 2004 ab 15 h

findet das Eröffnungsfest statt .........

Kurze Nacht der

Stadterneuerung

Samstag, 19.Juni 2004 ab 19 Uhr in Ottakring

"Die kurze Nacht der Stadterneuerung" versteht sich als

dichte und kompakte Aktivität, die das Thema "30 Jahre

Stadterneuerung" in innovativer und aufgelockerter Weise

vermittelt. Neue Impulse von ca. 150 Studierenden von

acht unterschiedlichen Universitätsinstituten werden am 19.

Juni 2004 ab 19.00 h bei zahlreichen Aktionen in Ottakring

der Öffentlichkeit präsentiert.

An bekannten und unbekannten Orten werden Installationen,

multimediale Ausstellungen, Performances etc. zu sehen

sein. Künstlerische und stadträumliche Interventionen

stehen im Vordergrund und laden zum Verweilen, zum

Diskutieren und Agieren ein. Vor allem der öffentliche Raum

wird thematisiert und dadurch die breite Bevölkerung von

Jung bis Alt miteingebunden. Abschluss und Höhepunkt

wird ein gemeinsames Fest im IP TWO sein.


Oberflächengestaltung - Ilgplatz Wien 2 - Arch.N.L.D.I. Karin Zeitlhuber

Eröffnungsfest am Freitag, 7. Mai 2004 ab 15 h

Gebietsbetreuung Leopoldstadt - Außenstelle Stuwerviertel - 2., Wohlmutstr. 22

Fotos: C. Laimer

Fotos: C. Laimer

30 Jahre

Gebietsbetreuungen in Wien

Mit der Eröffnung des ersten Gebietsbetreuungslokales in

Ottakring vor 30 Jahren hat ein erfolgreicher Weg begonnen:

Seither sind die Gebietsbetreuungen zu einem wichtigen

Instrument der sanften, bewohnerorientierten Stadterneuerung

in Wien geworden. Als niederschwellige Serviceeinrichtungen

stellen sie ein - kostenloses - Informationsund

Beratungsangebot zu Fragen des Wohnens, des

Wohnumfeldes, der Infrastruktur, der Stadterneuerung, des

Gemeinwesens und des Zusammenlebens in den Betreuungsgebieten

zur Verfügung. Heute wird dieses "klassische"

Gebietsbetreuungsservice in 19 Bezirken angeboten.

Zudem ist eine Servicestelle als mobile Gebietsbetreuung

auf die Betreuung von Problemhäusern im gesamten Stadtgebiet

spezialisiert. Aufgrund des Erfolges eines Pilotprojektes

in großvolumigen, städtischen Wohnhausanlagen

wurden von der Magistratsabteilung 25 zusätzliche

Gebietsbetreuungen mit einem auf diese Wohnhausanlagen

abgestimmten Serviceangebot beauftragt. Bei Anliegen,

die nicht unmittelbar in den Zuständigkeitsbereich von

Wiener Wohnen als Hausverwaltung fallen, können sich

nunmehr wienweit die BewohnerInnen von Gemeindebauanlagen

an die Gebietsbetreuungen wenden. Aber auch der

Aufgabenbereich der klassischen Gebietsbetreuungen erweitert

sich ständig: Zunehmend werden Gebietsmanagementaufgaben

wahrgenommen - das heißt, dass Gebietsbetreuungen

nicht nur als "Ideenbringer" sondern unter aktiver

Einbindung der Bevölkerung verstärkt als Projektinitiatoren

auftreten. Eines der vielen, aktuellen Beispiele ist das

- im zweiten und zwanzigsten Bezirk - in der Testphase befindliche

EU-geförderte Pilotprojekt "Grätzelmanagement",

dessen Ziel die Aktivierung lokaler Akteure im Sinne des

immer noch gültigen Grundsatzes "Hilfe zur Selbsthilfe" ist.


ST/A/R

MALTA!

Buch 15/8 – Malta

Städteplanung / Architektur / Religion

WANN IST DIE HYPO-

BANK IN MALTA?

ach ja und steckbrief

sollts ja auch gebn:

name: niemand

wer is niemand?

niemand sind die ohne

stimme niemand sind

die ohne macht

aba: niemand is mächtiger

als irrglaubt

jeda könnte

niemand sein

bist du etwa niemand?

niemand is alle

jeda is niemand

niemand macht was

adresse

http://www.dada.at/niemand/


Städteplanung / Architektur / Religion

SAUBERLAND

EUROPA

Performance von Tone und Gerhard

am 1.Mai 2004 im MAK, Wien

ST/A/R

NEUMANN + PARTNER

ARCHITEKTEN INGENIEURE

„WENN SIE ÜBER ARCHITEKTUR

SPRECHEN WOLLEN ...

RUFEN SIE MICH AN.“

HEINZ NEUMANN

A-1190 WIEN, MUTHGASSE 109,

TELEFON (0043-1) 370 16 16-0,

TELEFAX (0043-1) 370 16 16-6

e-mail: office@neumannundpartner.com

..UND WENN SIE MEHR WISSEN WOLLEN, RUFEN SIE ST/A/R 0664 521

33 07 AN!

Erbauer des

1.Modells!

GERHARD LABER

Bildhauer, Maler, Performance

*1941 in Sieghartskirchen, NÖ

Studium der Bildhauerei

Akademie Wien

Kunstschule Bremen

eYeM.Seibane Wague

eYeM / Alex Gelny, Peter Koger, Jan Lauth

Dank an:

Markus Huber, Davis O. Najo,

Manfred Safr 2004

ST/A/R Buchempfehlung:

MARIANNE GREBER

FOTOKATASTROFIEREN :

TONE FINK

im sommer 2003 starb Seibane

Wague nach einem polizei- und rettungseinsatz.

ein amateurvideo zeigt

polizistInnen und sanitäter auf ihm

stehend und kniend. ermittlungen

gegen die beteiligten beamten laufen

bis heute.

die installation entstand anlässlich und

während des projekts "künstlerInnen

agieren nach dem tod von Seibane"

im märz in wien:

phase 1

es wurde jutestoff mit weissem acryl

grundiert und im ausstellungsraum vor

einer türöffnung am

boden ausgelegt. eine woche lang

wurde die weisse fläche von

besucherInnen und beteiligten

künstlerInnen begangen, betreten und

darauf gestanden. "versehentlich"

wurde die plane während dieser zeit

auch wieder geputzt und "weissgewaschen".

phase 2

dieser Stoff wurde dann als zeltplane verwendet.

der blick aus dem inneren ist verdeckt aber nicht weniger unmittelbar...

eYeM

Foto: Marianne Greber, Fotokatastrofieren: Tone Fink

TONE FINK

Zeichner, Maler, Performanceund

Filmkünstler

*1944 in Schwarzenberg, Ö

Studium an der Akademie Wien

unterrichtet an der

Inter. Sommerakademie

für bildende Kunst in Salzburg


ST/A/R

Buch 14/2 – Mumok

KIANG

und

thomas kiang / franz west / h.gerngross / tamuna we

WEST

handy-fotos von franz west

* Zeichenzitat von Herbert Brandl


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 14/3 – Mumok

ST/A/R

st / marco fedele di catrano / reinhard bernsteiner / t.w./h.g./t.w.

zwei philosophen bei frau samsonov:

peter sloterdijk etc.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 14/4-5 – Mumok

ST/A/R

gegenwärtig, www.mumok.at

Treppe — Lift — Erkenntnis

MUMOK / Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien


ST/A/R

Buch 14/6 – Mumok

Städteplanung / Architektur / Religion

k a n o n m e d i a . c o m

non - profit org for new media

kanonmedia.com is an

austrian organization

founded by

alexandra reill in

1996 as a platform

for experimental and

innovative new media

and film productions

having its main

focus on interactive

dramaturgies and the

growing together of

film and new media.

in a networking process

with digital

artists and film

makers

kanonmedia.com

through media and

exhibition projects

tries to enhance a

broad consciousness

for the growing

impact of new media

technologies within

the public as much

as in the visual

arts and the film and

tv world - by pointing

out innovative

options of video and

new media scenarios/productions.

>

an online exhibition

produced by kanonmedia.com

vienna 2002

as one of the internationally

renommated

exhibition projects

>

might be citated – a

group exhibition organized

in 2002 which was

able to gain international

attention. being an

austrian platform,

kanonmedia.com introduces

international productions

to the austrian

community, an age group

between 16-35, and at

the same time raising

austrian new media presence

abroads.

all current affairs of

kanonmedia.com are run

by alexandra reill. she

has been working for

theater, tv commercials,

cinema and the film industry

from 1985-1996.

with the decision to

focus on cultural and

innovative projects rather

than working for the

industry solely then, it

was only a logical step

to found kanonmedia.com

SAVE / SAFE: the

DIGITALE PIKTOGRAMME VON H.BRANDL

“BLUMEN FÜR SASCHA!”

wiki machine

an associative ground

as a platform for experimental

new media projects.

inhouse productions are

characterized by the

attempt to use interactive

methods of off- and

online production in the

narrative context. the

cd-rom S.P.I.N.Y., produced

with the kind support

of the MEDIA programme

of the European

Union and published in

2001, tells the story of

a NY female architect

growing out of female

bourgeois dependencies

and finding her way into

independent self-consciousness.

the online reading

machine SAVE / SAFE,

produced with the kind

support of the

Department of Culture of

the City of Vienna and

published in 2003, uses

associative methods of

users’ reading and writing

skills to explore

contemporary developments

of post-humanity,

isolation and the spreading

phenomenon of borderlining.

Deserts & Backbones

Schiffe aus Sand

the production

DESERTS & BACKBONES,

produced with the kind

support of the

Department of Culture of

the City of Vienna, was

shown at the Berlinale

Market Screenings in

February 2004 and is a

30’ documentary using

the method of audiovisual

mixing – vjing – for

the juxtaposition of

people’s outlooks on

life either defined by

such imaginations as

fate and religion or by

self-determination and

autonomy. An integral

part of the DESERTS &

BACKBONES production was

the presentation of the

movie in the framework

of a visual mixing

workshop where single

elements of the movie

could be re-arranged by

participants to form new

audiovisual works.

kanonmedia.com

richtergasse 12/24

a-1070 vienna

call: 0043 : 1 : 920 70 03

mobile: 0043 : 699 : 18 20 70 03

visit: www.kanonmedia.com

contact: office@kanonmedia.com

Fotos WHITE CHAIRS ©alexandra reill

at the time being alexandra reill works on the series WHITE CHAIRS. photographic shots show empty white

plastic chairs positioned on white post-modern ground, each shot representing a different constellation of

chairs towards each other, all of them forming a rhythm of individual constellations of communication, of

humans meant to sit there, relating to each other or not. it was not the author of the series who arranged

the white chairs for these visual impressions on abundance and richness, on emptiness and isolation,

on tenderness and encounters, on barriers and distances but visitors of an art event whose traces of communication

were left behind.

ein guter TRANK ein guter KLANG im

KIANG


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 14/7 – Mumok

ST/A/R

Foto ©Anna Ceeh 2003

der freien Kulturszene Wiens

Initiiert von der IG Kultur Wien

Gewinner Kategorie “WIEN”: RUS KLUB

„Innovation“ – im Rückblick auf den ersten

„Innovationspreis der freien Kulturszene Wiens“ vielleicht

doch ein Begriff, den die freie Kunstszene getrost

seiner weiteren inflationären Verwendung in Politik,

Wirtschaft und Forschung überlassen dürfte?

Keineswegs, denn der Gestus der

nominierten und prämierten Projekte

ist weder bescheiden noch verunsichert.

Eigeninitiative und die strukturelle

Klarsicht auf ein kulturelles Vakuum

können die Schaffung von neuartigen

Handlungsrahmen zur Folge haben,

Handlungsrahmen, die in dieser Form

von der Überzahl der Organisationen

und Institutionen, die ohnehin schon

unterwegs sind, nicht in die Welt

gesetzt werden würden.

Nominiert waren in der Kategorie

„Projekte der Stadt Wien“: „AG,

Filme die wir nicht sehen können“

(Peter Grabher und Anna Kowalska),

„Rus Klub: Klub und Plattform“

(Rusklub & Laton) und

„Netzwerkarten“ (Monochrom); in der

Kategorie „Internationaler

Austausch“: „Billboart Gallery

Europe“ (WUK), „Coded cultures“

(5uper.net) und „Networking – ongoing“

(Schnittpunkt). Neben den in

der Ausschreibung enthaltenen

Kriterien waren der Jury bei der

Beurteilung der Projekte folgende

Kriterien wichtig: Nachhaltigkeit,

Wertverbesserung und politische

Signalwirkung.

Die Projekteinreichungen sowie das

Kommentar der Jury sind auf

www.igkulturwien.net präsentiert.

Redaktion: Martina Wäfler, Andreas

Leo Findeisen, Irmgard Almer

RUS KLUB: Klub und Plattform

Der Rus Klub versteht sich als Neuansatz in einer weiten Landschaft inhaltsleer gewordener

Klubkultur. Gleichzeitig setzt er sich von einem klischeebeladenen Verständnis von kultureller

Übersetzung ab, wie sie mit der Organisation von sog. „Russendiskos“ im westlichen Europa

z.Zt. boomen. Das Projekt ist aus der interkulturellen Teamarbeit zwischen Ost und West

entstanden. Der jeweilige biographische Werdegang der Protagonisten vereint unterschiedliche

Erfahrungen z. B. aus dem Galeriewesen, der Fotografie, der

Elektronischen Komposition usf., was eine andauernde interdisziplinäre

Mischung zwischen den Polen der bildenden Kunst auf der

einen Seite und der elektronischen Musik auf der anderen Seite

garantiert. Das mit dem Rus Klub kooperierende Wiener Label Laton

konnte sich in den vergangenen Jahren einen internationalen Ruf

in der Elektronikszene erarbeiten und durch ständige Konzert- und

Produktionsreisen Kontakte zu verschiedensten Szenen in Ost- und

Westeuropa aufbauen. Mit der Sezessionsbar konnte eine gute

Location gefunden werden quasi „neben der Gegenwartskunst, aber

unter ihr“.

http://pages.akbild.ac.at/dsf/home.htm

BILLBOART GALLERY EUROPE

Das Projekt Billboart Gallery Europe besticht durch ein breites

Netzwerk von KuratorInnen und KünstlerInnen in nicht weniger als

15 osteuropäischen Staaten, aber bisher nur in einem westeuropäischen Staat: Österreich. Das

Standardmedium des Konzepts – für Bildende Kunst reservierte Werbeflächen im urbanen Raum – ist

im westeuropäischen Kunstkontext hinlänglich bekannt. Jedes einzelne „Billboard“ ist damit Teil

eines multinationalen Netzwerkes und Verbindung mit dem europäischen Raum. Die Tatsache, dass

es in Bratislava seinen Anfang nahm und vor allem in Wien seinen ersten westlichen Partner

fand, macht das Projekt für diese Kategorie als Innovation zusätzlich interessant.

Auf der Fassade des „Mittelhauses“ im WUK-Hof werden innerhalb des nächsten halben Jahres im

Monatswechsel sechs 5 x 2,5 Meter große Kunst-werke zu sehen sein.

www.wuk.at/index/id/14/va_id/1017/

Foto © falter Foto © falter Foto © falter

Gewinner Kategorie “INTERNATIONAL”: WUK

Das WUK ist Schauplatz eines internationales Kunstprojektes,

das gleichzeitig in den Städten Bratislava, Budapest, Iasi, Prag

und Wien zu sehen ist.

BILLBOART GALLERY EUROPE basiert auf Netzwerk-

Kooperation und setzt seinen Fokus auf die Präsentation zeitgenössischer

Kunst von und in europäischen Städten.

Auf der Fassade des „Mittelhauses“ im WUK-Hof werden innerhalb

des nächsten halben Jahres im Monatswechsel sechs 5 x

2,5 Meter große Kunstwerke zu sehen sein. Das erste Billboard

stammt von Nynke Deinema (NL). Es folgen Erik Binder (SK),

Martin Bricelj (SLO), Aneta Mona Chisa (SK-RO), Pravdoljub

Ivanov (BG), Ieva Sireikyte (LT).

Die Eröffnung von Billboart Gallery Europe findet am 30.

Oktober 2003 um 20 Uhr im Metro club/Suche myto in

Bratislava statt.

Initiators of the international project Billboart Gallery Europe are

Richard Fajnor and Juraj Carny.

The coordination center responsible for the launching activities

of the project is the civic association BILLBOART GALLERY

EUROPE based in Bratislava. General Coordinator of the project

is Mira Keratova.

The Professional Council is an advisory board that moderates

network communication. Its members are curators of the participating

countries and independent specialists as well as.

Foto ©Billboart Gallery Europe


ST/A/R

Buch 14/8 – Mumok

Städteplanung / Architektur / Religion

Rüdiger Lainer Oberflächen Fassaden in Wien

Heidulf Gerngross’ Niemandsland Städteplanung

Eichinger oder Knechtl Entwurf ST/A/R Doppelseite


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 15/1 – Parkett

kontakt

ST/A/R

Vorsicht Porzellan*/Gießkanne auf Polstern*, August Walla Interieurs*


ST/A/R

Buch 15/2 – Parkett

Städteplanung / Architektur / Religion

Thomas Redl, Körperkosmologie, Buchmalerei, 2004


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 15/3 – Parkett

? PARKETT ?

ST/A/R


3

[par k t], dt. (n), aus dem Französischen parquet. Holzgetäfelter Fussboden in verschiedenen

Varianten geometrisch verschränkter Muster. Auch bildhaft verwendet

im Zusammenhang mit Tanzparkett oder diplomatisches Parkett. Hierbei Anspielungen

an Beweglichkeit, öffentlich Machen oder Wagnis (z.B. «ausrutschen auf dem

Parkett»). Im Theater bezeichnet das Parkett den Zuschauerraum, der direkt an die

Bühne angrenzt (im Gegensatz zu Loge oder Balkon).

Im Französischen auch für Staatsanwaltschaft oder amtliche Börse.

Parkett erweckt bei Englischsprachigen nicht nur Assoziationen an parquet floor,

sondern auch an parakeet (amerikanische Schreibweise von paraquet, englisch für

kleiner Papagei) oder an einen Zusammenschluss von parking lot und luncheonette

(amerikanisch für Parkplatz und Schnellrestaurant).

[par k t], a German noun, neuter, derived from the French parquet, a term for a whole variety of


3

inlaid wooden floors of interlocking geometric patterns. Also figuratively used in conjunction with

dancing in Tanzparkett (dance floor) or with statesmanship in diplomatisches Parkett. These

German compounds point out the allusions parquet also generates by itself, that is, allusions to

lively movement, public exposure and risks (as shown by the phrase “to slip on the parquet”). In a

theater parquet denotes the orchestra seats, which are closest to the stage (in contrast to the elevated

far-away boxes and balcony).

In French parquet can also refer to the o ffice of the public prosecutor or to the stock exchange.

In English-speaking persons Parkett evokes not only associations of parquet floors, but also of

parakeet (American spelling of the English paraquet) and even suggests the combination of

parking lot with luncheonette.

THE PARKETT SERIES WITH CONTEMPORARY ARTISTS / DIE PARKETT-REIHE MIT GEGENWARTSKÜNSTLERN / THE PARKETT SERIES WITH CONTEMPORARY ARTISTS /


ST/A/R

Buch 15/4 – Parkett

Städteplanung / Architektur / Religion

Alex Katz for Parkett, 2004

DIE PARKETT-REIHE MIT GEGENWARTSKÜNSTLERN / THE PARKETT SERIES WITH CONTEMPORARY ARTISTS / DIE PARKETT-REIHE MIT GEGENWARTSKÜNSTLERN /


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 15/5 – Parkett

ST/A/R

THE PARKETT SERIES WITH CONTEMPORARY ARTISTS / DIE PARKETT-REIHE MIT GEGENWARTSKÜNSTLERN / THE PARKETT SERIES WITH CONTEMPORARY ARTISTS /


ST/A/R

Buch 15/6 – Parkett

Städteplanung / Architektur / Religion

Livia Curiger,“Broderie” for Parkett, 2004

ST/A/R dankt dem Parkett für ihren Beitrag und gratuliert zum 20-jährigen Bestehen.

Unser besonderer Dank gilt Frau Jaqueline Burckhart.

(Mitgründerin und Redaktorin der Kunstzeitschrift Parkett)

Parkett erscheint dreimal jährlich in Zürich & New York und umfasst ca. 190 Seiten. Parkett entsteht

in direkter Zusammenarbeit mit den wichtigsten Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart.

www.parkettart.com

DIE PARKETT-REIHE MIT GEGENWARTSKÜNSTLERN / THE PARKETT SERIES WITH CONTEMPORARY ARTISTS / DIE PARKETT-REIHE MIT GEGENWARTSKÜNSTLERN


Städteplanung / Architektur / Religion

S

M

O

K

Buch 15/7 – Parkett

ST/A/R


Mounty R.P. Zentara, SMOKE PART TWO ©

Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien,

Fotografie, Installationen, Performances, Malerei.

Wohnt und arbeitet in Wien.

Info: www.AERA53.org


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 13/8 – Parkett

ST/A/R

BLACK DRAGON SOCIETY –

Burggasse 51, 1070 Wien, +43 676 9001 001

Der Fotograf Jörg Mohr konfrontiert die Leere der Architektur(-fotografie)landschaft mit der Inszenierung des Lebens,

die diese als Performance und Event bespielt, und rückt schließlich den Menschen aus der Staffage in den Vordergrund.

Letztlich sind es dann doch diese, die den Raum „besetzen“!


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 16/1 - Podroom

ST/A/R

HOLGER LÖCHERER

MÜNCHEN

PODROOM ST/A/R GAST

FÜR [ EUROPA JETZT ]

MAK NITE SPECIAL

AM 01. MAI 2004

BILDER AUS DER INTERZONE

AMNESTIE ODER AMNESIE.

NOIRE DESIRE.

FRAGMENTIERUNG UND AUFLÖSUNG.

OBSESSION.

SIEBEN GEGEN THEBEN ODER

THEO GEGEN DEN REST DER WELT.

HOLGER LÖCHERER, gefangen in der Quantensingularität, 200 x 155 cm, 2003. Abbildung: ©Holger Löcherer.


ST/A/R

Buch 16/2 - Podroom

Städteplanung / Architektur / Religion

ARCHITEKTUR IM PARLAMENT

ENQUETE ARCHITEKTURPOLITIK UND BAUKULTUR

www.architekturpolitik.at


Am 30. März 2004 wurde im Österreichischen Parlament erstmals in der Geschichte der zweiten Republik eine öffentliche, ganztägige Enquete zum Thema „Architekturpolitik und Baukultur in Österreich“ abgehalten.

Initiatorin war die Plattform für Architektur Baukultur. Als (vorläufiges) Ergebnis der Enquete kann zusammengefasst werden: Ein klares Bekenntnis zum weiteren Dialog und zur Förderung der Architektur und Baukultur

seitens der anwesenden Politiker; das Versprechen zur Beauftragung eines Statusreports und eine Wiederaufnahme der Enquete im Jahr 2005.

DI Herbert Logar

Geschäftsführer der BIG

Univ.-Prof. Mag. Dr. Friedrich

Achleitner, Wien

Mag.arch. Dietmar Steiner

Direktor Architekturzentrum Wien

DI Volker Dienst

Koordinator der Plattform für

Architektur und Baukultur

DI Christoph Stadlhuber

Geschäftsführer der BIG

Arch. DI Georg Pendl

Vorsitzender der Bundessektion

Architekten der Kammer

für Architekten und

Ingenieurkonsulenten

Univ-Prof. DI Dr.

Christian Kühn

Vorstand Architekturstiftung

Österreich

Mag. Dr. Barbara Feller

Architekturstiftung Österreich

Univ.-Prof. Mag. Roland Gnaiger

Institut für Architekturkonzeption

und Entwurf, Universität für

künstlerische und industrielle

Gestaltung Linz

Univ.-Prof DI Arch.

Rüdiger Lainer

Institut für Kunst und Architektur,

Akademie der bildenden Künste

Wien

Cilly Jansen

Direktorin, Architectuur Lokaal

Holland

Paula Huotelin

SAFA, The Finnish Association of

Architects, Finnland

DI Markus Berchtold

Geschäftsführer des Vorarlberger

Architekturinstitutes

DI Doris Burtscher

Sprecherin der IG Architektur

DI Jakob Dunkl

Sprecher der IG Architektur

Mag. Michaela Mischek

Univ.-Prof. Mag.

Hans Hollein

Präsident des Zentralverbandes der

Architekten Österreichs

DI Mag. Arch. Max Rieder

Architekturbeirat BKA

Abg. Mag.

Christine Muttonen

SPÖ

Dr. Eva Glawischnig

Die Grünen

Wolfgnag Großruck

ÖVP

Dr. Martin Bartenstein

Wirtschaftsminister

Dr. Rudolf Schicker

Planungsstadtrat Wien

Abg. Doris Bures

SPÖ

Franz Morak

Staatssekretär

Mag. Eduard Mainoni

FPÖ

FRIEDRICH ACHLEITNER: Baukultur ist die Wahrnehmung und Pflege der kreativen Kräfte einer Gesellschaft. - Dazu brauchen wir ... vor allem auch Politiker die fähig sind eine

Gesellschaft als kulturelles Phänomen zu begreifen. DIETMAR STEINER: Ich fordere Spitzenleistung auf dem Gebiet der Architektur für die Allgemeinheit. Architektur ist ein Lebensmittel,

ein österreichisches politisches Bekenntnis zur Architektur ist ein Überlebensmittel. VOLKER DIENST: Was ist Ihnen die Qualität unserer Umwelt wert? – Ich behaupte weniger als 7 Euro

pro EinwohnerIn für einen Baukulturfond würden bereits ausreichen um eine engagierte Architekturpolitik zu ermöglichen. HERBERT LOGAR, CHRISTOPH STADLHUBER:

Die Architekten brauchen Bauherren, die sich zu guter Architektur bekennen und diese in jeder Phase des Planungs- und Baugeschehens mittragen. Die Bauherren brauchen Planer und Planerinnen,

die nicht nur gut entwerfen, sondern auch kalkulieren können. Nur gemeinsam werden wir Architektur machen, und nicht nur Häuser bauen. GEORG PENDL: Wenn die Qualität hinsichtlich

Funktion, Ökonomie, Urbanistik und Gestaltung im Vordergrund steht, ist für mögliche Kooperationen ein weites Feld offen. CHRISTIAN KÜHN: Architekturvermittlung ist der Versuch,

die Verständigung, also die Fähigkeit zum konstruktiven Gespräch über die Ziele und Mittel der Architektur, auf breiter Basis zu stärken. BARBARA FELLER: Das Erkennen von Architektur

will gelernt sein. Ziel ist es, das Verständnis für Architektur und Baukultur auf breiter Basis zu fördern und Gestaltungsqualität bewusst zu machen. ROLAND GNAIGER: Resonanz und

Interesse an Architektur sind sehr breit gestreut und Architektur-politik ist kein Nullsummenspiel und kein Minderheitenprogramm. Es braucht dafür kein besonders gewieften (Bildungs-)

Angebot, weil es eine lebendige und aufgestaute Nachfrage gibt. RÜDIGER LAINER: Architektur ist kein Selbstzweck, sie repräsentiert die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. CILLY

JANSEN (NL): Von großer Bedeutung für die niederländische Architekturpolitik ist, dass der Staat eine Vorbildfunktion einnehmen will. PAULA HOUTELIN (FIN): Die finnische

Verfassung garantiert jedem das Grundrecht auf eine gesunde Umwelt und die Möglichkeit, auf die Gestaltung dieser Umwelt Einfluss nehmen zu können.Die gebaute Umwelt, die uns täglich

umgibt ist gemeinsames Eigentum von uns allen. Öffentliche Bauten sollen Vorbild sein. MARKUS BERCHTOLD: Ziel des Architekturlabors Vorarlberg ist die allgemeine Steigerung

der Lebensraumqualität.... Bei Engagement und hohem Anspruch an Prozess und Qualität entstehen kulturell wertvolle Beiträge. JAKOB DUNKL, DORIS BURTSCHER: Eine

Imagebildung erfolgt nicht allein durch Architekturschaffende, sondern maßgeblich auch durch Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung! MICHAELA MISCHEK: Auch die Erfüllung von

architektonischen Qualitätskriterien, sowohl auf raum-ordnerischer/städtebaulicher Ebene als auch auf dem Gebiet der tatsächlichen Objektrealisierung und eingesetzter Materialien sollen bei der

Vergabe der Wohnbauförderung berücksichtigt werden. HANS HOLLEIN: Erste Voraussetzung ist ein ent-sprechendes kreatives und kulturelles Umfeld, in dem Research und Ent-wicklung

gedeihen kann und in dem ARCHITEKTUR als selbstverständliche Notwendigkeit erachtet wird.Besonders notwendig ist jedoch – „Charity begins at home“ – dass in Österreich selbst progressive

Architektur errichtet wird, die Weltniveau hat. MAX RIEDER: Nur 17% des gesamten Hoch- und Tiefbaus dieser Republik wird von jenen, die ‚staatlich anerkannt und befugtʻ, also nach

langem Studium bzw. Ausbildung und Praxis berechtigt sind, das Staatswappen als Urkunde ihres Know-hows einzusetzen, qualifiziert. Ich frage Sie, wissen Sie, wer ver- und/oder be-plant den

‚Restʻ dieses Kulturlandes Österreich? Jene dafür ausgebildeten Experten sind es nicht! Können Sie sich vorstellen, dss 17% aller Patienten im Gesundheitswesen von Nichtmedizinern behandelt

werden ? CHRISTINE MUTTONEN: Wir fordern einen jährlichen Statusreport und einen Architekturrat.Der Bund darf sich nicht aus der Verantwortung ziehen, er soll Vorzeigefunktion

sein. EVA GLAWISCHNIG: Radikale Bekenntnis für Qualität. Radikale Bekenntnis zur zeitgenössischen Baukultur. Wir fordern einen jährlichen Status-Report. Zukunftskommission

einrichten, die über Architekturpolitik einige Monate mit höchster Qualität und unabhängig arbeitet und zukunftsweisende Ansätze formuliert. WOLFGANG GROSSRUCK: Bei der

Erreichung des Kyoto-Ziels sitzten wir alle im selben Boot. Wir müssen die Architektur, die Ökologie und die Raumplanung weiterbringen. MARTIN BARTENSTEIN: Architektur

ist ein wesentlicher Faktor der Kreativwirtschaft.Die baukulturellen Leistungen müssen in der Öffentlichkeit verankert werden. RUDOLF SCHICKER: Die Stadt Wien bevorzugt bei

Wettbewerben durch die Erstellung der Vergaberichtlinien vor allem junge Büros und Frauen in der Architektur. DORIS BURES: Wichtig ist der Dialog zwischen Politik und Architektur.

FRANZ MORAK: Ich bin für eine Stärkung der Architektur im Rahmen der Creativ Industries. Ich unterstütze die verstärkte Auslands-aktivitäten der Architektur. EDUARD MAINONI:

Die Architektur des sozialen Wohnbaus ist ein enges Zusammenspiel zwischen Architektur und Politik, der derzeitge soziale Wohnbau ist mehr Menschen-haltung statt menschenwürdigen

Wohnens. Die Enquete ist eine Idee des Dialogs in beide Richtungen. Architektur -> Politik / Politik -> Architektur.

Bild und Textbeiträge wurden zur Verfügung gestellt von der Plattform Architektur und Baukultur / Weiterführende Informationen siehe: www.architekturpolitik. at / Fotos: Armin Bardel


ST/A/R

Buch 16/4 - Podroom

Städteplanung / Architektur / Religion

SISSI FARASSAT . Jetzt - in diesem Moment - ist sie zu Hause in Persien - irgenwo zwischen Teheran, Ispahan, Shiraz und Semnan oder sonnt sich am Kaspischen M

schön. Aus dem Persischen übersetzt), 77,5 x 51,5 cm. Ankauf des Landes Tirol. Abbildung: © Rainer Igler.


ST/A/R

eer. Sissi Farassat, Ameise, 2002, Foto mit Pailletten bestickt (Quäle niemals eine Ameise die ein Korn vor sich her trägt, denn sie hat ein Leben und ihr Leben ist


ST/A/R

Buch 16/6 - Podroom

Städteplanung / Architektur / Religion

Andi Kristof stellt mich bei einem Vorbesprechungsgespräch zur MAK NITE ... akut kuratiert ... der Künstlerin Zenita Komad vor. Es liegt ein Büchlein in Postkartengrösse

am Tisch mit bunten Bildern prominenter Leute. Museumsdirektoren, Kuratoren, Künstler, Galeristen, Sammler, ... mehr als 100 Bilder sind es, alle

aus einem Automaten - erinnert an Die fabelhafte Welt der Amelie - Zenita erklärt das Prozedere: Der Automat ist das Objet trouvé - ein Tourismusgag - es stehen

24 Hintergrund Motive zur Auswahl, z.B. Schönbrunn, Belvedere, Stehpahnsdom, ... wer also keine Zeit vergeuden will mit Visiten, setzt sich in den Automat,

wählt das Motiv und hält wenige Minuten später ein halbwegs authentisches Beweisfoto in der Hand.

Zenita holte sich die Automatenkiste in ihr Atelier, fertigte neue Hintergrundmotive und ließ die Kunstszene durch ihre fabelhafte Welt ihrer Bilder ziehen. ... Hier:

Julie-Christine Fortier mit Zenitaʼs wachsamer Schere.

Seit 3. März ist der Automat MAKLOVE im Museum für Angewandte Kunst zur freien Benutzung aufgestellt.

... akut kuratiert ... Kommentar Protokoll

... Julie-Christine Fortier (Canada) u.

Christine Bärnthaler im Gespräch ...

ON ERWIN WURM – JF: Why didnʼt

you tell me we were going to meet Erwin

Wurm?!?!?!!!!!! He was sitting next to me

at lunch and I didnʼt recognize him! When he

introduced himself as Mr. Wurm I didnʼt have

any idea it could be Erwin Wurm and then we

get into his atelier and I see Fat Car! You know,

I really love his work and he has influenced me

a lot! I have to call my husband and tell him I

visited Erwin Wurm!!! /// ON MUNTEAN /

ROSENBLUM – JF: I know their name but

I only know little of their work. I was really

impressed by the very first video – the one on

the parking lot. It was really strong and had

so many layers of different interpretation,

one after the other. The second one – the

one in the garage - has a lot of symbolics

in it, wherease the third was more difficult,

with a lot of text to read. [ The ʻFriends of

ST/A/R Magazineʼ have chosen Muntean

/Rosenblumʼs video as the their favourit!

] /// ON EDGAR HONETSCHLÄGER

– JF: It was really funny because of the irony

in his work. Thereʼs always a shifting point,

with the furniture, painted as a background,

playing with two and three dimensions as a

level of imagination – also the utilization of

social symbols and cliches – he just turns it

into a second level of meaning, really subtile.

(…) CB: Honetschläger was the only one who

had a problem with meeting an artist who

would chose the works as a curator. Do you

think he had a problem with it in the end or

did the chemistry between you dissolve this

aspect? JF: No, no, no, he was really nice and

I liked his work, so no, no, I could not sense

any problem! /// ON PETER KOGLER – JF:

Really nice to meet him and to see his work. It

was very interesting to see the evolution within

his work. He chose the video befor, but I think

it fits perfectly in what I start to construct as an

exhibition. I was tempted to chose the film with

the ants, but then the earth is perfect, it is very

simple but has a lot of meaning and it is kind

of a condensation of his other works, with the

meaning, the structure and the randomness. I

was also impressed by the way he integrates

architecture in his work. I canʼt think of any

Canadian artist who would work in a similar

way with architecture and media. /// ON SISSI

FARASSAT – JF: Each time I visit an artist

I have to figure out his or her interests and

background. Sissi is a photographer who has

some video projects. The one I chose is very

close to photography – itʼs like postcards,

still in motion, but postcards – the frames are

composed and structured as a photograph. But

I donʼt have a problem with that. Erwin Wurm

treats his videos as sculptures and Sissi treats

them as photographs. A photograph is the

frame in a video – she mixes them together

and crosses boundaries. /// ON SIGRID

KURZ - JF: The more I visit artists the more

I start thinking of this kind of presentation

in one night and the 14 stations. Two of her

pieces were really loud and noisy. Images

coming from outside, from media to your

intimicy. It raises a question of how to arrange

the presentation. /// ON SIGRID KURZ

AND MARIO PRUNER – JF: They both

use magazines in their video work so we can

easily link them together. Both focus on desire.

Sigrid uses slow motion for a time to think and

search for desires, wherease Marioʼs has a

clear definition of desire in his work with cars

and speed – but without a macho-posistion.

In Marioʼs work we zoom into the desire, in

Sigridʼs we stay on the surface. But I would

not categorize with gender – the difference is

not to find in Mario being a man and Sigrid

being a woman. Itʼs a personal way of looking

at live.

CB: How are you going to position them

– close or far away to/from each other ? JF: I

canʼt tell yet, I have to know all the pieces. Itʼs

a question of energy. I did a dance course with

a special teacher and we did an exercise where

we had a space in the middle of the room and

when we would enter this space we would

have to find balance with the other people in

the space. Itʼs about emptyness around to be

able to breathe and we will have to find out

the spaces the videos need to be there. ///

ON N.I.C.J.O.B. – JF: Really different from

the other works! I think he has a lot of his

language from Cinema Experimental but also

from the sampling culture (music) – itʼs about

sound, music, repetition, composition and

permeability. Thereʼs a very important szene on

video and music sampling in Canada, as well

as a movement with found footage video and

another one with abstract images – but they are

all far away from his work. /// ON OLIVER

HANGL – NO COMMENT. (siehe rechte

Seite oben). /// ON ANNA JERMOLAEWA

– JF: I like the bright colours and the way she

uses toys where you donʼt know whether itʼs

naïve or about childhood and then it switches

slowly to horrible and almost violent scenes

– but not really, always at the edge – a little

bit scary but still cute at the same time. Russia

is a cold country, I have never been in Russia,

but I donʼt see the Russian background in her

works – she could be Canadian, Canada is very

cold too. /// ON PETRA GEMEINBÖCK

– JF: Iʼm not really familiar with this kind

of work, I donʼt see much of it in museums

and Iʼve never experienced being in a cave.

/// ON LIA – JF: Programming can be like

poetry – in Liaʼs work itʼs really visual, we

have to learn how it works and what could be

the goal, itʼs an individual aproach. I chose a

work linked to music because we can – beside

the visual composition – use the program as

kind of a mixing table which links her work

to video. But for both – Lia and Petra – we

donʼt have real comparison in the exhibition.

/// ON JUDITH HUEMER – JF: Her works

are very personal. I like that. Her dayly live

influences very strongly her work. There

are points like a break in her live where she

needs video and this kind of performance to

continue. /// ON WOLFGANG KOELBL -

JF: (without documentation) It really does not

matter if he is a video artist or not - his attempt

is a theoretical one, and video the media.

... akut kuratiert ... MAK NITE© wurde organisiert

von podroom, unterstützt durch die Canadische

Botschaft in Wien und Steiner Mediensysteme.

Screenshots: ©podroom

Fat Car inside Fat House: ©Erwin Wurm

Julie-Christine in Zenitaʼs Box: ©J-C. Fortier


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 16/7 - Podroom

ST/A/R

MAK NITE - 27.01.2004 - ...

akut kuratiert ... von Julie-

Christine Fortier (Canada)

Die kanadische Künstlerin Julie-

Christine Fortier besuchte während

ihres kurzzeitigen Aufenthalts in

Wien zwischen dem 23. und 26.

Jänner insgesamt 14 Künstler aus

dem Bereich Medien- und Videokunst.

Dabei wählte sie Arbeiten

auswählen und kommentierte ihre

Wahl. Kontakte, Entscheidungsprozesse

und Auswahlkriterien wurden

mit der Intensität und Spontaneität

vor dem Hintergrund “der Fremde”

wahrgenommen und protokolliert. ...

mit:::

JUDITH HUEMER

N.I.C.J.O.B.

PETER KOGLER

WOLFGANG KOELBL

MARIO PRUNER

EDGAR HONETSCHLÄGER

SISSI FARASSAT

SIGRID KURZ

PETRA GEMEINBÖCK

LIA

ERWIN WURM

ANNA JERMOLAEWA

MUNTEAN / ROSENBLUM

OLIVER HANGL

... akut kuratiert ... findet im

Festival

BROOKLYN [EUphoria] am

1. MAI 2004 eine erste

Fortsetzung:

N.I.C.J.O.B.

PETER KOGLER

ERWIN WURM

ANNA JERMOLAEWA

MUNTEAN / ROSENBLUM

wurden dem Österreichischen

Kulturforum New York zur Teilnahme

am Festival vorgeschlagen und in

das offizielle Programm aufgenommen.

Geplant ist eine Vernetzung der

Events

MAK NITE SPECIAL und

BROOKLYN EUphoria

am 1. Mai 2004

via WEB STREAMING.

www.mak.at

www.podroom.at

www.brooklynx.org/eu

www.acfny.org

Erwin Wurm, I love my time, I donʼt like my time, 2003, 8ʼ40”, © Erwin Wurm. Julie-Christine Fortier, Oliver Hangl und Nancy Sinatra im Atelier v. Oliver Hangl, © podroom


ST/A/R

Buch 16/8 - Podroom

Städteplanung / Architektur / Religion

WAS MAN MACHT IST IMMER

EINE SCHWIERIGKEIT

© SABINE DORTSCHY


Städteplanung / Architektur / Religion

Martin Vlk ST/A/R Korrespondenz Linz / OÖ

Buch 17/1 – Hitze

• Geri Mitterböck plant eine soziale Großplastik mit Arbeitstitel Kiritåg für 2005.

•Peter Thalhammer befindet sich mit seinem CCL – Choreografie Centre Linz - einem Trainingszentrum für

Tänzerinnen und Tänzer auf dem richtigen Kurs, kämpft aber heftig mit den Finanzen.

•Donke / Zigon treten nach wie vor ausschließlich im kleinen Rahmen auf.

•Astrid Benzer arbeitet hart an ihrem 20-Minuten interaktiven Computeranimationsfilm als Netzplattform.

Sie ist in Finanznöten und sucht einen Produzenten. Nachrichten- und Bildersperre.

•Irene Judmayer ist Kulturchefin der Tageszeitung Oberösterreichischen Nachrichten.

•stella rollig tritt eben ihren neuen job im Lentos

als peter-baum nachfolge an. An der Kassa ist sie per 22. 2. noch nicht persönlich bekannt.

•die Speer – zitate im lichtdesign von Laska für den brückenkopf werden durch ein blaues lichtband

scharf abgegrenzt. es sagt: ‚Bis hierher und nicht weiter.‘

•lisi Frauenschiene ‘takeover’ im Schl8hof Wels; Halbduplex (Technik).

•kapu / druzba superlokal zum abhängen, keine gäste (bis 22 uhr überhaupt keine), superpersonal (ausschließlich

frauen).

•der kunstklub linz ist innerhalb der atrium – passage in eine kleinere location ohne tageslicht weitergesiedelt.

•die avantgarde – galerie fa. paradigma hatte zu jahresbeginn einen ausstellungsausfall zu beklagen. die

freie situation wurde nicht für spontane aktivitäten genutzt.

•das salzamt positioniert sich im lokal- tv LT1 als bedürftig. ansonsten partys mit motto, z.b. frank

zappa.

STWST treffen Georg Ritter ist avisiert.

•Peter Skokan ist vom ST/A/R recht angetan; wir befinden uns in einem entspannten dialog.

•Katrin Butt gibt sich zunehmends ihrer krankheit hin.

•kv frohsinn ? interesse?

•lachmayer ist in wien aktiv; mir geht er etwas ab.

•mk metall? interesse? bitte antwort.

•transpublik ? interesse?

•sturm ? interesse

•van der straaten? fufi haider? •Markus Gruber? Künstler und

Betreiber des Lokals ‘Aromat’ oder so in Wien IV; mein Favorit.

STADTWERKSTATT sollte einen eigenen Schwerpunkt erhalten.

transskripte und fotos anbei.

Linz, 26. 2. 2004 Martin Vlk

Lieber Thomas!

Doppelbube*

ST/A/R dankt Martin Vlk

ST/A/R

Honig – Fußball – Popmusik*

ANATPALANG.!

Visitkarten wären hilfreich. Zahlscheine für Abos ebenso.

Ansonsten Grüße

In Planung: Linz, 13.3.

•Gespräch über Rechtsfeminismus mit Schönhammer und Lisi.

•Integrationsbüro – Verein Maiz. Hofberg 9 4020 Linz

KAPPAR.!*

PPPRRR.!*

ÖVP.!*

KPÖ.!*

AUSARBEITUNG_____________________________________________________________________

Linz tipps Zu- und Abneigung des Autors sehr subjektiv

abzuraten anzuraten jenseits rechts classico

ab

Cinematograph, Remembar, Parkbadsauna, Hatto Gregor Sch., Kürmayer, pearl, Mangolds

an

Cineplexx (im Hafen mit) Lokal Skybar, Druzba, Bad Schallerbach u. Biesenfeldbad, Trafik Hauptplatz Westseite v. Neubürgerin betrieben,

Redl´s italo-amigo, BLUMA (führt keine costume national Herrenlinie mehr, leider), Wittrich, Penz Damen, Penz Herren, Sport Eybl

permanenter Flohmarkt, MUSTERTEILE, Upart, SK Stiefelkönig, Schuh Eiler, Landstraße + Nebenzonen, Headshop in der Volksfeststraße,

Saturn, Walkner, Möstel, Texta, Attwenger, Spitz-Hotel Bar, Hotel Wolfinger, Schillertratscherl, Cembran-Keller, Optik Geier,

je

Landgraf-/+, Herr Pello+ (Altwirt ehem. Alte Welt), Redl+, Manuel Ortega-, Antonia+, der kleine DJ Ötzi(ATV+)-/+,

re

Kollosseum Disco, Josef, Trafik Hauptplatz bei Telefonzelle (verkauft Deutsche Nationalzeitung)

cl

Urfahraner Markt, STWST, Klosterhof,

______________________________________________________________©2004 VLK ausarbeitung

Hold Lokal

Wien 8, Josefstädter Strasse 50

Tel 405 11 98

Öffnungszeiten: Mo–Sa

8.00–23.00


ST/A/R

Buch 17/2 – Hitze

Städteplanung / Architektur / Religion

Wer steht hinter der Leinwand?

Alustretch – Peter Raich, Tel +43 676 9001 001, alustrech@aon.at, www.alustretch.com

© Fotos Thomas Redl

Leben und arbeiten im Atelier von

Herbert Brandl

Hold Lokal

Wien 8

augartenhotel

art & designhotel . graz

Augartenhotel: Neues Kunst- und Designhotel in Graz. Ein herausragendes Beispiel für eine Symbiose aus Kunst, Komfort und Lifestyle

ist mit dem neuen Augartenhotel in Graz gelungen. Nur wenige hundert Meter vom Zentrum der Stadt entfernt, eröffnen sich für die Besucher

vielfältige interessante Perspektiven: Als Gesamtkörper betrachtet – die Architektur stammt aus der prominenten Hand von Günter Domenik

– kontrastiert sich der Baukörper souverän mit der Umgebung und erzeugt durch seine schlanke, filigrane Beschaffenheit eine leichte,

transparente Anmutung von außen. Im intelligenten System aus Foyers und Laubengängen erlebt man ein lichtdurchflutetes Raumgefühl,

im hellen Treppenkern finden sich auf Schritt und Tritt bestens in Szene gesetzte Bilder zeitgenössischer Künstler wie Frank Stella, Jean

Tinguely, Franz West, Kiki Kokelnik oder Gunter Damisch.

In den 56 Zimmern – von Normalgröße bis zur Promi-Suite – geben sich Größen aus der Kultur- und Musikszene sowie Top-Architekten

wie Zaha Hadid und Patrik Schumacher, Richard Dorfmeister und Rupert Huber oder Erik Fischer und Uwe Walkner die Klinke in die Hand.

augartenhotel

art & designhotel graz

Beinahe jedes Detail im Haus ist Werk eines Künstlers oder Designers: Die Arbeiten von Ron Arad, Andreas Thaler oder Piero Lisoni sind

ein Fest für die Sinne, das sich bis in die Höhen der Dachterrasse fortsetzt. Dieses Ausstellungsgelände für Skulpturen ist ganz nebenbei

auch Sonnenterrasse mit Blick auf den Schlossberg.

Daneben wurde auch auf ganz praktische Details nicht vergessen: 24 Stunden etwa sind Pool, Sauna und Fitnessbereich zugänglich,

gefrühstückt kann auch auf der Terrasse werden und für Business-Kunden gibt es Seminar- und Clubräume. Das engagierte Team sorgt

für den extra Schuss Atmosphäre und den reibungslosen Ablauf.

Gemessen am ganzheitlich-sinnlichen Reiz des Objektes erscheinen die Preise, die sich im mittleren Segment bewegen, erstaunlich günstig.

Direktorin Eva Maria Bardel mit ihrem Team und Landlord Dr. Helmut Marko freuen sich Sie bald in Graz willkomen zu heißen.

© ad / cd / dd: daniela pfeiffer . elisabeth schedlberger . bernhard ulrich . andreas thaler . photographer: christian stummer . c-stummer.com . assistent: claudia stummer


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 17/3 – Hitze

ST/A/R

Mathias Kessler,

Fotokünstler, lebt in Brooklyn, New York. Befindet sich derzeit in Mexiko.

Aktuell läuft gerade eine Performance Paradise now. ¡EL PARAISO Ahora! in Mexiko

BOST=WÖ?*

beton ist ein schönes niemandsland-vorstellungsland,

immer nur eine art von magie,

ein traum, eine ganz intensive befreiung

ist dieses niemandsland nicht,

das befreiungsland ist das andere land, was die seele als vorstelltungsland erschafft,

was die seele gewöhnlich verdeckt hält, ist das dunkle land, jene black box,

das vorstellungsland ist immer das paradies

in ihren abstufungen des seins und ihren erschaffungen,

vom niemandsland zum vorstellungsland-wirklichkeitsland wechselt alles vollständig

die einkleidung, das äußere entspricht nicht mehr den gleichen geistigen gebärden,

das neue, das andere land, das unsichtbare drängt die wirklichkeit zurück,

die welt hält nicht mehr stand,

nichts unwirkliches existiert.

KAPPAR.!*

Textfragment Niemandsland, Thomas Redl 04/04

























*August Walla


Städteplanung / Architektur / Religion

Körperkosmologie / Raum / Psychobox

Buch 17/1-6 – Hitze

ST/A/R

Hitze / Erkenntnis / Wahrnehmung

www.t-bone.at


ST/A/R

NIEMANDSLAND

Buch 17/6 – Hitze

Modelle für den öffentlichen Raum

Kuratiert von Henny Liebhart-Ulm, Katharina Pabisch, Anna Soucek

Städteplanung / Architektur / Religion

Künstlerhaus, Karlsplatz 5,

1010 Wien. Di-So 10- 18 Uhr, Do 10-21 Uhr. bis 13. Juni 2004.

SPAN, NachIhnen, 2004

Niemandsland ist immer präsent, selbst wenn uns diese Präsenz nicht augenscheinlich

auffällt. Selbst die Form sozialen Verhaltens im Straßenraum erzeugt

ein Niemandsland, je nachdem wie man sich in einem öffentlichen Raum

bewegt. Befolgt man dabei gesellschaftliche Normen? Ignoriert man diese? Übertreibt

man sie? Jedes Individuum reagiert hier anders, obgleich es einen kollektiven

Konsens gibt über eine Vorstellung des Verhaltens in einem öffentlichen

Raum. Vorausgesetzt natürlich man erkennt diesen Raum als öffentliches Gut.

SPAN, Architekten

assocreation, Fluglinie, 2004

Wir weigern uns die uns zugewiesenen Plätze einzunehmen.

Rückwärts gewandt schreiten wir zur Tat.

assocreation, Architekten

2003 kam es zu einer Vielfalt von Interventionen des

Augustin und mit ihm vernetzter Gruppen, nachdem die

Straßenzeitung die bisher absurdeste Form der

Bekämpfung von Randgruppen durch Exekutive und konservative

Politiker aufgedeckt hatte: die missbräuchliche

Anwendung des § 78 der Straßenverkehrsordnung („unbegründetes

Stehenbleiben“) gegen Obdachlose, Junkies und

Alkoholiker. Immer wieder füllten sich Zellen des Wiener

Polizeigefängnisses mit „Delinquenten“

des Unbegründeten Stehens. Der Augustin interpretierte

diese kafkaeske Vorgangsweise als Teil des Krieges gegen

die Armen: Noch nie wurde ein den herrschenden

Normen angepasster Zeitgenosse nach dem § 78 bestraft!

Robert Sommer, Redakteur „Augustin“

son:DA, 220W umsonst, 2004

Die Intention der Ausstellung ist

es, Niemandsland als eine Chance

zu begreifen. Als Ort, der keiner

Reglementierung unterworfen ist.

Als Ort, der zumindest fiktiv keinem

gehört und in dem niemand

auf Dauer Fuß zu fassen kann.

Den Künstlern steht es offen zu

bestimmen, was sie unter

Niemandsland verstehen, d. h. wo

und auf welche Weise sie die

Chance ihre Idee zu projizieren

oder gar zu verwirklichen sehen.

Katharina Pabisch, Kuratorin

Niemandsland Jetzt

Die Trennungsmauer im Gebiet zwischen Israel und Palästina ist einer der

aktuellsten Handlungen zur Erzeugung von Territorien. Die Abschottung,

die durch diese Mauer entsteht, macht das fremde wie das eigene Gebiet

zu einem territoralen Gefängnis.

Das Niemandsland findet diesseits und jenseits der Mauer statt und die Mauer an sich ist

die Verkörperung des Niemandslandes schlechthin, in ihrem Körper entsteht ein Vakuum,

das die Gebiete, die es trennt, förmlich aufsaugt. Es entsteht ein Vorgang der Entropie.

Thomas Redl, Künstler

Sabine Bitter/Helmut Weber, Super

Citizen, 2004

Thomas Redl, 2004

Ausstellungsteilnehmer:

assocreation * Erich Bernard, BWM * Sabine Bitter/Helmut Weber * Ricarda Denzer * Heidulf Gerngross * Mona Hahn * heri & salli * Barbara Holub

* Karl C. Kaltenbacher * Leopold Kessler * Michael Kienzer * Klub Zwei * Sigrid Kurz * look@US? * David Moises * pode bal * PRINZGAU/podgorschek

* Thomas Redl * Werner Reiterer * Peter Sandbichler * son:DA * SPAN * Jochen Traar * Markus Wilfling


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 17/7 – Hitze

ST/A/R

Das Niemandsland ist kein Ort, …..viel mehr ist

es der Zustand, der sich während der

Veränderung räumlich differenziert und neu formiert……vielleicht

laut ….oder aber auch vielleicht

still, …. und für kurze Zeit unveränderlich

……….Freiheit – Niemandsland.

heri&salli, Architekten

Man kann sich

Niemandsland

sowohl als einen

konkreten Ort, aber

auch als eine Idee

vorstellen. Im

ersten Fall ist

Niemandsland der

Zielort der Utopie,

im zweiten die

Utopie selbst, die

sich ihren konkreten

Ort erst suchen

oder erschaffen

muss.

Henny Liebhart-

Ulm, Kuratorin

Barbara Holub, zwischen rollen, 2004

Der Begriff Niemandsland ist mehr

als eine Metapher für einen

Zustand. Er ist als Leitmotiv, als eine

Art Chiffre für das aktive

Herangehen an die Thematik zu verstehen.

„Niemandsland” fordert zur

Eroberung von Räumen für Kunst

auf. Es ist ein ambivalenter Begriff.

Anna Soucek, Kuratorin

David Moises, Garagentower, 2004

Die heutigen Insignien von Macht, Protzgehabe und Kraftmeierei interessieren mich.

So sammle ich seit Mitte der 70er Jahre unregelmäßig Krawatten. Sie sind mir mehr

farbenfrohes Ding, mehr Zauberschnur als Kleidungsstück. Großartig der Aufwand

an Material und Fantasie, wie eine Blume. Die Krawatte verdichtet immer wieder

meine Aufmerksamkeit. Ich bewundere sie als Geheimnis und Reliquie des

Zeitgeistes, aber nur so lange sie nicht um den Hals eines Menschen hängt. Ich kenne

keine Physiognomie, die nicht ein wenig ins Lächerliche und Absurde abgleitet – auf

Grund ihrer Aura. Da wird

das Ding zum „Kreativ-

Lätzchen“; zur vermeintlich

persönlichen Note - einfach

ein wenig absurd, ganz automatisch.

Ich gebe zu: Ich verstehe

ihren Sinn nicht.

Karl C. Kaltenbacher, Künstler

Markus Wilfling, does not really

exsist, 2004

Charles Kaltenbacher, 2004

Man braucht das Niemandsland.

Das Niemandsland und der Kulturraum als gestalteter öffentlicher

Raum sind ein Gegensatzpaar. Kulturraum braucht das

Niemandsland und Niemandsland braucht den Kulturraum.

Die Selbstverständlichkeit und Authentizität des Niemandslandes ist

eine Erholung von den gestalterischen Absichten des Kulturraumes.

BWM, Architekten


ST/A/R

Buch 17/8 – Hitze

Städteplanung / Architektur / Religion

EHRENKREUZ FÜR WISSENSCHAFT

UND KUNST AN WOLFDIETRICH ZIESEL

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich

Damon, den Dolch im Gewande:

Ihn schlugen die Häscher in Bande,

"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"

Entgegnet ihm finster der Wüterich.

"Die Stadt vom Tyrannen befreien!"

"Das sollst du am Kreuze bereuen."

"Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit

Und bitte nicht um mein Leben:

Doch willst du Gnade mir geben,

Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."

Da lächelt der König mit arger List

Und spricht nach kurzem Bedenken:

"Drei Tage will ich dir schenken;

Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,

Eh' du zurück mir gegeben bist,

So muß er statt deiner erblassen,

Doch dir ist die Strafe erlassen."

Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,

Daß ich am Kreuz mit dem Leben

Bezahle das frevelnde Streben.

Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

So bleib du dem König zum Pfande,

Bis ich komme zu lösen die Bande."

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund

Und liefert sich aus dem Tyrannen;

Der andere ziehet von dannen.

Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

Eilt heim mit sorgender Seele,

Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,

Von den Bergen stürzen die Quellen,

Und die Bäche, die Ströme schwellen.

Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

Da reißet die Brücke der Strudel herab,

Und donnernd sprengen die Wogen

Dem Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:

Wie weit er auch spähet und blicket

Und die Stimme, die rufende, schicket.

Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,

Der ihn setze an das gewünschte Land,

Kein Schiffer lenket die Fähre,

Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,

Die Hände zum Zeus erhoben:

"O hemme des Stromes Toben!

Es eilen die Stunden, im Mittag steht

Die Sonne, und wenn sie niedergeht

Und ich kann die Stadt nicht erreichen,

So muß der Freund mir erbleichen."

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,

Und Welle auf Welle zerrinnet,

Und Stunde an Stunde entrinnet.

Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut

Und wirft sich hinein in die brausende Flut

Und teilt mit gewaltigen Armen

Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

"Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,

"Ich habe nichts als mein Leben,

Das muß ich dem Könige geben!"

Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:

"Um des Freundes willen erbarmet euch!"

Und drei mit gewaltigen Streichen

Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,

Und von der unendlichen Mühe

Ermattet sinken die Kniee.

"O hast du mich gnädig aus Räubershand,

Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,

Und soll hier verschmachtend verderben,

Und der Freund mir, der liebende, sterben!"

Und horch! da sprudelt es silberhell,

Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,

Und stille hält er, zu lauschen;

Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,

Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,

Und freudig bückt er sich nieder

Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün

Und malt auf den glänzenden Matten

Der Bäume gigantische Schatten;

Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,

Will eilenden Laufes vorüber fliehn,

Da hört er die Worte sie sagen:

"Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,

Ihn jagen der Sorge Qualen;

Da schimmern in Abendrots Strahlen

Von ferne die Zinnen von Syrakus,

Und entgegen kommt ihm Philostratus,

Des Hauses redlicher Hüter,

Der erkennet entsetzt den Gebieter:

"Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,

So rette das eigene Leben!

Den Tod erleidet er eben.

Von Stunde zu Stunde gewartet' er

Mit hoffender Seele der Wiederkehr,

Ihm konnte den mutigen Glauben

Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."

"Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,

Ein Retter, willkommen erscheinen,

So soll mich der Tod ihm vereinen.

Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,

Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,

Er schlachte der Opfer zweie

Und glaube an Liebe und Treue!"

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,

Und sieht das Kreuz schon erhöhet,

Das die Menge gaffend umstehet;

An dem Seile schon zieht man den Freund empor,

Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:

"Mich, Henker", ruft er, "erwürget!

Da bin ich, für den er gebürget!"

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,

In den Armen liegen sich beide

Und weinen vor Schmerzen und Freude.

Da sieht man kein Augen tränenleer,

Und zum Könige bringt man die Wundermär';

Der fühlt ein menschliches Rühren,

Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Fotos © Heidulf Gerngros

in einer

beseelten

Stunde am

21.4.2004

anlässlich

der Ziesel´schen

Geburtstagsfeier

in der

Wiener

Secession

rezitierte

Justus

Neumann die

Bürgschaft.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort

Und danket dem rettenden Gotte;

Da stürzet die raubende Rotte

Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,

Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord

Und hemmet des Wanderers Eile

Mit drohend geschwungener Keule.

Und blicket sie lange verwundert an.

Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,

Ihr habt das Herz mir bezwungen;

Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -

So nehmet auch mich zum Genossen an:

Ich sei, gewährt mir die Bitte,

In eurem Bunde der dritte!"

diese Mitteilung ist nicht unter www.ziesel.at einsehbar


ST/A/R

Buch 18/2 – Kiang

Städteplanung / Architektur / Religion

- Ein bewährtes Team in Kooperation mit einem Netzwerk von ausgewählten Fachleuten.

- Entwickelt, plant, koordiniert, steuert und realisiert Bauprojekte im In- und Ausland.

- Durch persönliche Betreuung, Flexibilität, Kooperationsfähigkeit und Erfahrung in der

Durchführung werden Projekte optimal umgesetzt.

www.werkstattwien.at

...diese Grafik wurde von

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Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 18/3 – Kiang

ST/A/R

CHRISTIAN SPIEGELFELD

feilt an der Corporate

Identity für Markus

Spiegelfeld

Facts zu Christian Spiegelfeld:

Achtziger: in verschiedenen Beraterpositionen in internationalen

Werbeagenturen (J. W. Thompson, McCann-Erickson, Grey)

in Österreich und Deutschland tätig – für Kunden unterschiedlichster

Branchen.

Neunziger: geschäftsführender Gesellschafter und Creativ

Director der M-S-B+K Werbeagentur GmbH in Wien – mehrfach

mit österreichischen und ausländischen Werbepreisen ausgezeichnet.

Seit 2002: nach dem Verkauf seiner M-S-B+K-Anteile an die

BBDO-Holding Austria mit dem neuen spiegelfeld-office endlich

ausschließlich creativ/ konzeptiv tätig – für einige

kleinere, aber feine Kunden.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 18/3-5 – Kiang

ST/A/R


ST/A/R

Buch 18/6 – Kiang

Städteplanung / Architektur / Religion

Neugestaltungskonzept zum Kunstraum “Kunstmeile Krems”

Als inhaltlich und räumlich heterogenes

System sowie als Bestandteil der

„Kunstmeile Krems“ ist das Gebäude der

Eybel-Fabrik und sein Umfeld gegenwärtig

so stark materiell differenziert, dass die

Wahrnehmung als Kunstraum nicht möglich

ist.

Für mein Konzept zur Neugestaltung der

„Kunstmeile Krems“ nehme ich als Basis

zwei Raumsysteme: Raum im Gebäude

(ehemalige Fabrik) und Raum vor dem

Gebäude (Parkplatz). Beides sind heute

öffentliche Räume. Der innovative Gedanke

liegt nicht darin, wie ich von dem einen in

den anderen Raum komme, sondern wie ich

eine Gleichzeitigkeit von beiden Räumen in

einem Raum erreiche. Ich überlagere dazu

beide Raumsysteme mit malerischen Mitteln

und entwickle hierzu zwei Möglichkeiten:

„Aus Schindlers Chicagoer Notizen (1914) (...) : ‚Architektur ist Raumkunst – beschäftigt

sich deshalb nur indirekt mit Objekten – Räume sind begrenzte Oberflächen – (…) –

Raumform, Textur und Farbe sind in Wirklichkeit die Angelegenheit des Architekten.

(…) Masse – Form – Bildhauerei ist der Gegensatz der Architektur.“

(Rudolph M. Schindler Nachlass)

In meiner Arbeit als Maler und Architekt entstehen Dinge denen sich die Begriffe: Bild,

Wand, Objekt, Raumbegrenzung, Gebäude nicht mehr eindeutig begrifflich zuordnen

lassen. Ich verwende für diese Dinge den zusammenfassenden Begriff der Oberfläche.

Ausgehend von der These „Alles ist Oberfläche“ löse ich das Tafelbild in der Wand –

und damit in der Architektur – malerisch auf. Basis dafür sind die Entwicklungen des

Tafelbildes hin zur Tiefe (Lucio Fontana), zum Erhabenen (Frank Stella), zum – die

Wand – Integrierenden (Ellsworth Kelly) bis hin zu seiner völligen Auflösung (Peter

Weibel).

Die Oberfläche stelle ich in aktuellen Arbeiten durch eine eigene Maltechnik dar. Ich

benutze als Malgrund den Werkstoff Styropor, welcher bei Verwendung von

lösungsmittelhaltigen Farben zerstört wird. Die Essenz dieses Vorganges ist Raum.

Die Lesestunden in der Bibliothek der Friedrich und Lillian Kiesler Stiftung in Wien

während meines Stipendiums in Krems waren sehr ergiebig. In der Art den Raum und

seine Begrenzung zu denken, fand ich in Friedrich Kiesler einen Verwandten im Geiste,

wenn er auf den Raum bezogen sagt: „ein Haus ist ein Volumen, in dem Menschen

polydimensional leben. Es ist die Summe jeder möglichen Bewegung, die sein

Bewohner in ihm ausführen kann“.

Um einen produktiven Widerstand für die entworfene These zu haben, suchte ich mir

ein entsprechendes Raumproblem und fand es in der „Kunstmeile Krems“.

„fragil“ _ Arbeiten zwischen Malerei und Architektur

1. Das Raumsystem „Parkplatz“, wird in seiner Oberfläche (Asphalt mit weißen Streifen)

auf der Fassade und in den Innenraum der ehemaligen Fabrik malerisch fortgesetzt.

Die ehemalige Fabrik wird so auch zum „Park-Haus“ und der Parkplatz durch die

malerische Überhöhung seiner Oberfläche auch zum „Kunst-Raum“.

2. Das Raumsystem „ehemalige Fabrik“ – heute öffentlicher Kunstraum – wird durch

malerisches Entwickeln von Oberflächen (Freiformen, Abb. links) in den zuvor

beschriebenen Parkplatz-Raum erweitert und überlagert diesen.

Sowohl der Kunstraum, als auch der Parkraum sind durch diese Prozesse Bestandteile

ein und desselben kontinuierlichen Raumes geworden, welcher ein definierter Kunst-

Raum und eine Parkfläche gleichzeitig ist.

Diese Art der Wahrnehmung ist mit dem Bild des „H-E-Kopfes“ (Hasen-Enten-Kopfes)

in Ludwig Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“ beschrieben.

Es bleibt zu bemerken, dass der Unterschied meiner Raumdefinition zur „Kunst im

öffentlichen Raum“ dergestalt ist, dass im vorliegenden Entwurf des „gleichzeitigen

Raumes“ ein Kunst-Raum-Kontext analog dem eines Museums, einer Kunsthalle oder

einer Galerie auch vor dem Gebäude entsteht, und somit auch jede Person und jedes

parkende Auto zum Kunstobjekt wird beziehungsweise zu einem solchen in Beziehung

tritt.

Zur Erinnerung aus dem Zitat Robert M. Schindlers: „Räume sind begrenzte

Oberflächen“ (…) „Masse - Form - Bildhauerei ist der Gegensatz von Architektur“.

Architektur ist Oberfläche, das heißt nicht dauerhaft, da Veränderungen an der

Oberfläche stattfinden. Architektur ist daher „fragil“, wie menschliches Dasein.

Michael Beckert, Stipendiat der „galerie stadtpark krems“ 2003


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 18/7 – Kiang

ST/A/R

Kunst, Architektur, Zivilgesellschaft im lebendigen öffentlichen Raum

Emergence of Projects lädt ein zu einem Open Space

Der öffentliche Raum ist im Gespräch:

- Fonds für Kunst im öffentlichen Raum und ihre Jury

- Kunstplatz Karlsplatz

- Wien Mitte

- Prater neu

- Einkaufsstraßen – Kunststraßen

- Revitalisierung

- Plastiklipizzaner

- Virtueller Raum

- Offener TV-Kanal

Samstag, 8. Mai 2004, 13.00h (pünktlich)

Künstlerhaus 1010 Wien, Karlsplatz 5

Eine Veranstaltung von eSeLs UPDATE in progress

im Rahmen der Ausstellung

„Niemandsland. Modelle für den öffentlichen Raum“.

open space

eop

Konzept: Helga Köcher

Open Space-Begleitung: Erich Kolenaty

Eop, ein Netzwerk von Menschen aus Kunst und Wissenschaft, intensiviert diesen Diskurs. Wir laden ein:

- Künstlerinnen und Künstler

- Expertinnen und Experten aus Raumplanung und Architektur

- TheoretikerInnen und PhilosophInnen

- MedienaktivistInnen

- engagierte Gruppen der Zivilgesellschaft

- MigrantInnen und behinderte Menschen

- VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft

- Wienerinnen und Wiener

Stadt ohne Raum? Wem gehört die Stadt?

„Ein Forum für aktiven Dialog und Kontroverse um die Stadt

und ihren Raum – offen für Ihre Themen und Anliegen“


ST/A/R

Buch 18/8 – Kiang

Städteplanung / Architektur / Religion

MASS UND PROPORTION

MEASURE AND PROPORTION

TEXT: N.Hellmayr, Fotos: H.G.

Horn-Tasche in Lettland

Sandstein-Archiquant und Horacio-Schuhe

Marmor-Archiquant im Brandl-Garten

Corbusier und Gerngross

Der Archiquant

Ein Element, das ursprünglich in den

Neunziger Jahren als Teil einer modularen

Möbelserie entwickelt worden

war, nimmt in jüngster Zeit in der Arbeit

von Heidulf Gerngross eine unübersehbar

prominente Rolle ein. In

Gebäudegrundrissen und - schnitten

taucht die als “Archiquant” bezeichnete,

unverwechselbare Form ebenso auf

wie im Möbel-, Produkt- und

Stoffdesign. Quant, ein Begriff aus der

Physik, der ein nicht weiter teilbares

Energieteilchen bezeichnet, weist auf

die Intention Gerngross´ hin, mit dem

Archiquanten eine Primärform als

Werkzeug für unterschiedliche

Gestaltungsbereiche der Architektur

und des Design anzubieten.

The Archiquant –

Approximation of a shape

This element, developed as part of a

modular system of furniture in the nineties,

plays an increasinglz prominet

113 (70 + 43, Pulthöhe), und 183 (113

+ 70, Normgröße eines aufrecht stehenden

Menschen). Aus 226 (Mensch

mit ausgestrecktem Arm, zugleich 2 x

113 oder 113 + 70 + 43) wird die sogenannte

blaue Reihe des Modulor abgeleitet.

The construction of the

archiquant is based in the red series of

Le Corbusier’s Modulor, which was

defined in relation to the various positions

of a human figure is space. Le

Corbusier developed the principles of

the Modular on the basis of a human

figure measuring 182 cm or six feet.

Applying the rules of the Golden

Section (the Fibonacci series of numbers)

a arrived at a system of proportion

and normative numbers to describes

the space taken up bz the human

figure is space. These are the numbers

27 (crouching position), 43 (seated

position), 70 (43 + 27, table height),

113 (70 + 43, ssstanding lecturn

Der Archiquant/The Archiquant

circle. The result of the first is a proportional

system, a fexible grid of fixed,

numerical proportions, the endless

variability of which Le Corbusier documented

is his ‘Game of Contents’ for

instance. The second case inscribes a

fixed shape which says the same it its

proportional relations but appears

ambiguous within the constitution of its

components.

Der Konstruktionsgang

beginnt mit einem Kreis, dessen

Radius 70 beträgt. Die senkrechte

Achse durch den Kreismittelpunkt 0

definiert im Scheitelpunkt den Wert 70,

von dem man nach Abtragen des

Wertes 43 den Punk 27 als

Scheitelpunkt eines zweiten Kreises

erhält, dessen Mittelpunkt bei 43 liegt

und der einen Basispunkt bei 113 bildet.

Die Verbindung zwischen den

Schnittpunkten beider Kreise und dem

Scheitelpunkt 70 oder dem Basispunkt

113 beträgt im übrigen auch 113. Beide

duce a height of 183. It is significant

that Gerngross does not utilise the sectional

surface of the circles they share

but the remaining surface. Since a third

circle is inscribed between points 0 and

70, with a diametre of 70, the tangents

laid parallel to the vertical axis of this

circle, together with their 2 curved and

2 straight outlines produce a shape

constituted by two acute and two obtuse

angles.

Die Idee hinter dem Modulor war

die Berücksichtigung des menschlichen

Maßstabs in Architektur und Technik

unter den rationalen Gesichtspunkten

eines orthogonalen Prinzips sowie eine

ästhetische Argumentation gleichsam

im Sinne einer Harmonielehre der

Moderne unter Rückgriff auf die tradierte

Formel des Goldenen Schnitts. Wie

Corbusier den Modulor auf Städtebau,

Architektur und Möbeldesign anwendete,

ihn ebenso in seiner Arbeit als bildender

Künstler einsetzte wie als uni-

role in Heidulf Gerngross’ architecture.

The characteristic shape, called ‘archiquant’

appears in plans, sections, in

furniture, textile and product designs.

‘Quant’ in physics denotes an undivisible

particle of energy. It points to

Gerngross’ intention to present the

archiquant as a primary tool for different

creative processes in architecture

and design.

Die Konstruktion des

Archiquanten beruht auf der roten

Reihe des Modulor Le Corbusiers, die

in Relation zu einzelnen Positionen des

Menschen im Raum definiert ist. Le

Corbusier ging bei der Entwicklung der

Prinzipien des Modulor letztlich von

einem 183 Zentimeter oder sechs englische

Fuß großen Menschen aus und

entwickelte unter Anwendung der

Regeln des Goldenen Schnitts

(Fibonacci-Zahlenreihe) ein System

von Proportionen und Normzahlen, die

den Raum bezeichnen, den der

Mensch einnimmt. Es sind dies die

Ziffern 27 (Hockerposition), 43

(Sitzposition), 70 (43 + 27, Tischhöhe),

height), and 183 (113 + 70, normative

height of an upright human figure). The

so-called Blue Series of the Modulor

derives from 226 (human figure with

arms outstretched, at the same time 2

x 113 or 113 + 70+43).

Die Grundform des

Modulor ist das Quadrat,

die des Archiquanten der

Kreis. Das Ergebnis ist im einen Fall

ein Proportionssys-tem, ein flexibler

Raster aus festen, numerischen

Verhältnissen, dessen unendliche

Variationsmöglichkeiten Le Corbusier

beispielsweise in seinem “Spiel der

Füllungen” vorführt. Im anderen Fall

wird eine feste Form umrissen, die in

ihren proportionalen Verhältnissen

gleich bleibt, in der Konstitution ihrer

Komponenten aber ambivalent und

vieldeutig erscheint.

The elementary shape of

the Modulor is the square,

that of the archiquant the

Kreise zusammen haben eine Höhe

von 183. Bezeichnenderweise verwendet

Gengross nicht die Schnittfläche

der Kreise, deren Gemeinsames, für

den Archiquanten, sondern einen Teil

der Restfläche. Nachdem zwischen

den Punkten 0 und 70 ein dritter Kreis

mit einem Durchmesser von 70 eingeschrieben

wird, bilden die parallel zur

senkrechten Achse an diesen Kreis

gelegten Tangenten zusammen mit

den von ihnen abgegrenzten

Kreissegmenten den Umriss der Form,

die nun von zwei runden und zwei

geraden Seitenlinien, von zwei stumpfen

und zwei spitzen Winkeln konstituiert

wird.

The constuction begins with

a circle with a radian of 70. The vertical

axis through the central point 0 defines

the apex of the value 70. The subtraction

of the value 43 produces point 27

as the apex of a second circle whose

central point is at 43 with a base point

at 113. The connection between sectional

points of both circles and the apex

70 or the base point 113 happens to be

113 as well. Both circles together pro-

verselles Werkzeug propagierte, führt

Gerngross den Archiquanten als

Grundform mit universeller Gültigkeit

und Brauchbarkeit ein, als ein

Werkzeug des Entwurfs, das in der

Lage ist, gewohnte

Gestaltungsschemata zu transformieren.

The concept behind the

Modulor was to consider the human

proportion in architecture and construction

within the rational framework of an

orthogonal system, as well as an aesthetic

argument in some form of harmonic

system of modernism, based on

the traditional formula of the Golden

Section. In the same way as Le

Corbusier applied the Modulor as a

fundamental tool to town planning,

architecture and furniture design,

Gerngross introduces the archiquant

as a basic shape with universal validity

and utility, as tool of design to transform

the habitual generation of forms.

Dr. Nikolaus Hellmayr

raum.kunst . wien


Städteplanung / Architektur / Religion

MASS UND PROPORTION

MEASURE AND PROPORTION

TEXT: N.Hellmayr, Fotos: H.G.

Buch 19/1 – Krone

ST/A/R

Archiquant Detail, Griff

Archiquant Detail

GRAFIK: N.Hellmayr

Der Archiquant durchbricht allerdings

die Rationalität des grundlegenden

Zahlensystems in den widersprüchlichen

Komponenten seiner

Gesamtform. Man könnte daraus,

augenzwinkernd, eine Mentalitätsfrage

machen: was dem rationalen

Franzosen Kopfschmerzen verursachte,

ist dem barocken Österreicher geradezu

Pflicht. Die Krümmung der

Fläche täuscht eine Räumlichkeit

vor, ohne nur im Ansatz perspektivisch

korrekt sein zu wollen. Die Aufhebung

der reinen Orthogonalität spielt mit

Grundprinzipien moderner

Architekturauffassungen, die einmal

das Rational-Funktionale im rechten

Winkel, einmal die Genese der Form

aus als “organisch” bezeichneten

Vorbildern in den Vordergrund stellen.

Die nur näherungsweise bestimmbaren

Winkelstellungen der Seitenlinien,

durch die Rundung der Ecken noch

weiter aufgelöst, bezeichnet

Gerngross, bei aller gebotenen

Trotz der gegebenen Referenzen in

der Konstruktion ist der Archiquant für

Heidulf Gerngross autonom und nichtreferentiell

zu verstehen, als ein neutrales,

materiell indifferentes Element,

das sich in gewissem Sinne mit dem

strukturellen Denken der Kunst der

Sechziger Jahre, beispielsweise den

Kuben Sol Lewitts oder den Quadraten

Carl Andres in Verbindung bringen

ließe. Der Archiquant ist ein Medium,

nicht dessen Inhalt und gleichsam wie

ein Zeichen aufzufassen, mit dem

Botschaften transportiert werden können.

In seinen definierten Umrissen ist

er tatsächlich ein konkretes Element,

eine nicht weiter teilbare oder rückführbare

Form wie Kreis oder Quadrat.

Im Kontext des Werks von Heidulf

Gerngross ist hier auf die frühen

Installationen “Der architektonische

Raum - GERNGROSS-

Raum”, die Auseinandersetzung mit

der Arbeit Friedrich Kieslers oder auf

Kiesler or the resiential projects and

Fast House projects of the nineties. In

this context the Archiquant represents

the definition of tendencies which were

ideologically or aesthetically expressed

in earlier works which it summarises

and makes manifest in contemporary

project.

Neben den formalen Implikationen,

die dem Archiquanten zugesprochen

werden können, ist er zugleich etwas

sehr Handgreifliches. Der pragmatische

Anspruch, den Archiquanten

als Werkzeug gebrauchen zu können,

wird zeichenhaft in dem bereits in der

Grundform definierten Griff eingelöst.

Er ist in diesem Sinne nicht nur die

Voraussetzung für die ersten exemplarischen

Realisierungen in Form von

Hockern, Tischen und Pulten, sowie

ein notwendiges funktionelles Element,

wie beispielsweise im Entwurf der

Tasche von Robert Horn. Der sogenannte

Schreibflügel für Max zeigt in

Freiheitsgrad, der in Gestaltung und

Realisierung für den Nutzer oder

Bewohner eines Bauwerks garantiert

werden muß. In beiden Ansätzen liegt

der Anspruch nach Abweichung und

Ambivalenz als ästhetische und gesellschaftliche

Strategie begründet. So

sehr der Archiquant auf tradierten geometrischen

Prämissen aufbaut, so sehr

konstituiert er sich aus der Abweichung

von eben dieser Tradition. Den

Optimismus der Moderne, Probleme

der Zeit über rational begründete

ästhetische Konzepte lösen zu können,

teilt Gerngross somit nicht. Der

Anspruch aber, normativ und zugleich

normbrechend zu sein, erscheint im

Archiquanten paradigmatisch eingelöst.

Die Konstruktion spiegelt die Kritik an

den heute zuweilen als eindimensional

geltenden Lösungen der Moderne

wider, eine Kritik, die sich ästhetisch

als sehr produktiv erweist und von

Gerngross als Umstülpung auf gesellschaftlicher

Ebene verstanden wird.

Der Archiquant/The Archiquant

Ernsthaftigkeit wohl auch mit einem

entsprechenden Quantum an Ironie,

als den “rechten Winkel des 21.

Jahrhunderts”.

However, the archiquant disrupts

the rationality of the generative numerical

system through the contradictory

components of ist total shape. This

may be taken as a matter of attitude, a

somewhat tongue in cheek reference -

what would cause rational Frenchman

only a headache is practically obligatory

for the Baroque Austrian. The

curvature of the surface

simulates spatiality without ay pretensions

to correct perspective. The dissolution

of pure linearity alludes to the

concerns of contemporary architectural

concepts, which on the one hand

emphasise the rational functionality of

the right angle, and on the other prefer

to generate forms from so-called ‘organic’

shapes. Gerngross refers to the

rather approximative angles of the lateral

lines, additionally softened by the

curvature of the corners as the ‘right

angle of the 21st century’.

die Wohnbau- und Schnellhaus-

Projekte der Neunziger Jahre zu verweisen.

In diesem Zusammenhang

stellt der Archiquant eine essentielle

Formulierung dar, die das, was in älteren

Werkgruppen ideologisch und

ästhetisch ablesbar ist, zusammenfaßt

und in der Produktion der Gegenwart

neu entfaltet.

Despite the inherent references of

ist construction, Gerngross considers

the archiquant as essentially autonomous,

as a neutral elements, adaptable

for any material, which has a certain

affinity to the structural concepts of

modern art, such as the cubes of Sol

Le Witt or the prisms of Carl Andre.

The archiquant is medium not content

and can be understood as a sign that

transmits messages. With its defined

contours it is a concrete element, an

indivisible and elementary figure like a

circle or a square. Within the context of

Heidulf Gerngross’ oeuvre there are

references to an early installation

‘The architectural Space –

GERNGROSS-Space’, as well

as his research of the work of Freidrich

den Einzelkomponenten, aus denen

der Schreibtisch zusammengesetzt ist,

ebenfalls diesen Griff, wenn auch eher

in einem verweisenden Zusammenhang

und weitgehend von seiner primären

Funktion des Eingreifens gelöst.

The archiquant, its formal implications

apart, is eminently practical. The

programatic intention to designate the

archiquant as a tool is already

implied in the handle that is

sketched into the basic shape. It is therefore

not only the precondition for the

first experimental realisations in the

shape of seats, tables and desks, but a

necessary functional element, as

demonstrated by the briefcase for

Robert Horn. The so-called writing

wing for Max also features this handle,

although here in a gestural context and

somewhat removed from the primaray

purpose of a grip.

Gerngross ist Avantgardist und

zugleich grundsätzlich am Verhältnis

des Menschen zur Architektur

interessiert, vor allem am

Although Gerngross belongs to the

avant garde he is principally interested

in the relationship between

architecture and human beings,

and particularly the degree of

freedom in creativity and construction

which must be secured for the inhabitant

or user of a building. Deviation

from the norm and ambivalence are

fundamental for aesthetic and social

stragies to safeguard those aims. As

much as the archiquant is derived from

traditional geometrical premisses it is

also constituted by deviation from just

those traditions. Gerngross does not

share the optimism of modernism to be

able to solve contemporary problems

by aestheic concepts based on rationality.

The construction mirrors the critique

of the now considered as one

dimensional solutions of modernism, a

critique which demonstrates its creative

potential and which Gerngross understands

as an inversion on a social

level.

Dr. Nikolaus Hellmayr

raum.kunst . wien

Kunsthistoriker, Verleger,

Architekturkurator


ST/A/R

Buch 19/2 – Krone

Städteplanung / Architektur / Religion


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 19/3 – Krone

ST/A/R

Die KRONE, unsere Schwesterzeitung

net ohne, die Krone

Neu: Archiquant-Polstermöbel

als Prototyp bei:

Wien: Bei einer Diskussion in der

Glalerie Engelhorm entschloss sich

die internationale Möbelwerkstatt zur

Erstellung einner Serie von

Prototypen. Im Archiquant Design.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 19/4-4 – Krone

ST/A/R


ST/A/R

Buch 19/6 – Krone

Städteplanung / Architektur / Religion


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 19/7 – Krone

ST/A/R

ST/A/R gratuliert Dr. Heinz Fischer

ST/A/R

Sumpf: Öl auf Leinwand Herbert Brandl 2004

ST/A/R-Piktogramme: Herbert Brandl

Herbert Brandl lebt und arbeitet in Wien


ST/A/R

Buch 19/8 – Krone

Städteplanung / Architektur / Religion

Die Gewinnerin des Hauptpreises vom letzten

ST/A/R-Fest im AzW (Architekturzentrum Wien),

3. Dez. 2003


TURNHALLE

9412 ST. MARGARETHEN IM LAVANTAL

GRUNDMANN CONDAK LEEB

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WOHNBAU

9400 WOLFSBERG


ST/A/R

Buch 20/2 – Russin

Städteplanung / Architektur / Religion

Aus dem Biennale-Katalog Venedig 2002 präsentiert

Heidulf Gerngroßseine aus Nonrmcontainern

zusammengefügte “Cappella Bianca”.

Kötschach-Mauthen

Polinik

Cellon

Erlenhof in Kötschach-Mauten: gut essen, gut schlafen........


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 20/3 – Russin

ST/A/R

DENKRAUM DONAUSTADT

Im Mai das Herz, im Juni die Haut.....

Federführend hat Dr. Schlagintweit, Inhaber der

Apotheke Zum Löwen von Aspern aus privater

Initiative einen öffentlichen Raum in

„Transdanubien“ geschaffen. Im DENKRAUM

DONAUSTADT wird eine interdisziplinäre

Verschränkung von Wissenschaft und Kunst

angeboten. Mit diesem unkonventionellen

Angebot zur Fortbildung für Erwachsene,

Jugendliche und Kinder, wird ein wichtiger

Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des

Lebensraumes Aspern/Donaustadt gesetzt.

Die innovative Architektur signalisiert bereits

den zentralen Aspekt und ein wichtiges

Anliegen der Apothekenleitung. Moderne

offene Strukturen, transparente Materialien,

Einsicht in Produktions- und

Begegnungsräume ermöglichen Formen der

Kommunikation, die weit über das traditionelle

Angebot in der heutigen Konsumpraxis

hinaus reichen. Mit dem Neubau der Apotheke,

geplant von dem namhaften Architektenteam

ARTEC, ist eine Kombination von Tradition und

Gegenwart gelungen. Die Architektur ermöglicht

einerseits optimale Kundenbetreuung und ein

vielfältiges, qualitätsvolles Serviceangebot im

Verkaufsraum, bietet andererseits aber auch

Raum für ein Bildungs- und Vermittlungsangebot

im Heilkräutergarten und im Seminarraum der

Apotheke.

Mit dem DENKRAUM DONAUSTADT positioniert

sich ein herkömmlicher Betrieb vollkommen

neu.

Hier wird soziale Verantwortung eines

Unternehmens in die Praxis umgesetzt und

gezeigt, dass nicht alleine die Marktorientierung

zählt. Das wissenschaftliche und kulturelle

Angebot DENKRAUM DONAUSTADT richtet

sich vorrangig an die Bewohnerinnen und

Bewohner von Aspern und Donaustadt, und lädt

zu einem ungewöhnlichen Dialog an einem

ungewohnten Standort ein.

Der Club der kleinen Löwen

Ebenfalls im Rahmen des DENKRAUM DON-

AUSTADT wurde bereits im Dezember 2003

für „Leute von 4-11 Jahren“ der Club der kleinen

Löwen gegründet.

An drei Nachmittagen wurde in einer vorweihnachtlichen

Pilotphase das Kinderprogramm „

Märchen für Augen, Ohren und Nase“ angeboten,

und von vielen kleinen Besuchern „wohlwollend“

aufgenommen.

Der Club der kleinen Löwen wird kindgerecht

unterhalten, aber auch Wissen vermitteln, und

soll vor allem die soziale Kompetenz der jüngsten

Besucher stärken. Der Seminarraum und

der Heilkräutergarten, sowie das Labor der

Apotheke, bieten sich für dieses Vorhaben als

besonders geeignet an.

In unregelmäßigen Abständen werden hier

Programme für Kinder angeboten, die mit

Gesundheit, Vorsorge und Wohlbefinden in

Zusammenhang stehen. Konzipiert und durchgeführt

werden diese Programme in

Zusammenarbeit vom fachlichen Personal der

Apotheke und einer Kuratorin für

Kommunikation.

Apotheke Zum Löwen von Aspern vergleicht

sich mit einer „Oase der Gesundheit“.

Die Bezeichnung Oase ist immer mit der

Vorstellung einer regenerierenden Quelle in der

Wüste verknüpft. Der Vergleich mit der Oase

bezieht sich hier jedoch nicht nur auf körperbezogenes

Wohlbefinden.

Hier stellt der Bezug ein gesamtheitliches

Lebensspektrum ins Zentrum, und setzt verstärkt

auf Denkanregung und Inspiration.

Ein gesundheitsbewusster Lebensstil ist nicht

alleine durch die Beratung hochqualifizierter

Mitarbeiterinnen der Apotheke zu erreichen. Ein

wichtiges Instrumentarium dazu ist die

Kommunikation, der Dialog mit den Menschen.

Das Spektrum der kulturellen und wissenschaftlichen

Veranstaltungen ist ausgerichtet auf die

Sensibilisierung von Körper und Geist. Ziel ist

hier, Information zu vermitteln und damit Wissen

aufzubauen. Besucherinnen und Besucher der

Veranstaltungen werden mit wissenschaftlicher

und künstlerischer Auseinandersetzung konfrontiert.

Damit wird ein Instrumentarium angeboten,

das jeder im eigenen Lebenszusammenhang

nützen kann.

Die Apotheke Zum Löwen von Aspern fungiert

mit dem DENKRAUM DONAUSTADT als

Fortbildungseinrichtung, und öffnet einen Raum

im Sinne des lebenslangen Lernens. Die

Geschäftsleitung signalisiert damit soziales

Engagement innerhalb einer Gemeinschaft, der

sie selber angehört. Die geplante

Veranstaltungsreihe DENKRAUM DONAUS-

TADT ist auch im Zusammenhang mit einer

identitätsstiftenden Wirkung zum Lebensumfeld

Aspern zu denken. In Aspern, sowie im gesamten

Bezirk Donaustadt entsteht ständig neuer

Wohnraum für neu zuziehende, meist junge

Familien. Das wiederholte Zusammentreffen,

das Erleben von kulturellen und künstlerischen

Positionen und Produktionen, die Möglichkeit zur

Diskussion untereinander und mit Experten vor

Ort, bestärkt die Zugehörigkeit zum eigenen

Lebensumfeld. Es fördert aber auch das

Interesse an, und die Bereitschaft für eine innovative

moderne Entwicklung eines Bezirkes

ohne die historisch gewachsene Struktur einer

Umgebung aus dem Blick zu verlieren.

Die Apotheke Zum Löwen von Aspern bietet

Besucherinnen und Besuchern eine

Informationsplattform und ein Zentrum für kulturelle

Veranstaltungen. Vorträge und Referate zur

Gesundheitsvorsorge und zum richtigen

Umgang mit Krankheit, werden in einem spezifischen

Themenzusammenhang mit kulturellen

Veranstaltungen verknüpft. So wird der Faden

aufgenommen, in einem Vortrag zu einem

gesundheitsorientierten Thema, thematisch fortgesponnen,

in einer Veranstaltung mit historischem,

philosophischem, literarischem oder

musikalischem Inhalt.

Pro Monat finden im Rahmen DENKRAUM

DONAUSTADT zwei Abende statt, wobei auch

genügend Zeitraum für den Austausch mit den

eingeladenen Experten zur Verfügung steht.

Ab Mai 2004 werden im Rahmen von DEN-

KRAUM DONAUSTADT Kindergärten,

Schulen/Berufsschulen und interessierten

Erwachsenengruppen ein Vermittlungsprogramm

zum Heilkräutergarten am Dach der Apotheke

angeboten. Der Themenschaugarten orientiert

sich an der Gartenanlage der ehemaligen

Benediktinerabtei Seligenstadt, und umfasst ca.

450 Pflanzen, die nach ihrem

Anwendungsbereich zusammengestellt sind. Der

Heilkräutergarten hat bei Schulen, Horten und

Kindergärten aus Wien und dem angrenzenden

Niederösterreich, aber auch bei Berufsschulen

und Verbänden großes Interesse ausgelöst. Um

diesem Interesse nachzukommen, wurden von

der Geschäftsleitung der Apotheke verschiedene

pädagogische Konzepte in Auftrag gegeben. Ziel

ist, die Begegnung mit der Welt der Heilkräuter

zu einem fachlich kompetenten aber auch spannenden

Wissenstransfer für alle Zielgruppen zu

machen.

Zur Mitarbeit eingeladen wurden eine professionelle

Kulturvermittlerin, sowie eine

Biologiestudentin. Unter fachlicher Aufsicht von

Dr. Schlagintweit, der sich bereits als

Universitätslehrer am Institut für

Pharmakognosie in Graz intensiv mit dem

Wirkungsgebiet von Arzneipflanzen beschäftigt

hat, entstehen hier Vermittlungsprogramme, die

altersadäquat konzipiert, einen vertiefenden

Einblick in die

Welt der

Heilkräuter

bieten.

Bärbl Zechner,

Projektleitung, Konzeption und Betreuung

DENKRAUM DONAUSTADT

Kuratorin für Kommunikation in Museen und

Ausstellungen

Auskünfte und Anmeldung (mindestens 1

Woche vor dem Wunschtermin):

Sylvia Schlagintweit – Apotheke Zum Löwen

von Aspern

Groß-Enzersdorferstraße 4, 1220 Wien

Tel: 01/ 282 13 82 Mo. Di. Mi. und Do. von 10-

13 Uhr oder

per Fax: 01/ 283 04 81 und E-mail:

office@apo-aspern.at

Themenschwerpunkte

in den nächsten Monaten

Mai

Juni 04

September

Oktober

November

Dezember

Das Herz

Die Haut

Der Atem

Der Schmerz

Das Alter

Der Stress


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 20/4-


ST/A/R

Projekt “Kunstzug

Heiligenstadt”

Bereits im Sommer 2003 hat der Verein

‘Station Kunst’ begonnen, 4 Wagons der ÖBB zu

adaptieren und in eine eindrucksvolle Skulptur

zu verwandeln:

DEN KUNSTZUG

An seinem ständigen Aufenthaltsort Bahnhof

Heiligenstadt wird der Kunstzug auf 4 Wagons

(ca. 240 qm) verteilt Ausstellungsflächen und

Präsentationsmöglichkeiten für (vornehmlich

nicht etablierte) Künstler- und DesignerInnen,

ein Café ( mit Veranstaltungen wie Konzerte,

Lesungen,Performances, etc.) und ein Büro

beinhalten.

Eine interdisziplinäre Kunstauffassung soll eine

genreübergreifende Gesamtdarstellung möglich

machen. Nicht nur Werke der einzelnen KünstlerInnen,

sondern auch der Zug an sichwird als

Kunstwerk präsentiert und immer wieder

verändert.

Eröffnung:

Sommer 2004


PROTOTYP

Furniture/Light/Design_BASE

Sieveringer Strasse 120

1190 Wien, AUSTRIA

Mrs Christiane Schmid

Mobil: +43/699 11 785 222

FAX: +43 1 44 016 83

Email: ;

SIE

6. SIE SIEHT FENSTERSCHEIBEN FÜR FENSTER

1. MIT EINER KARDINALSCHNITTE IM MAGEN BEGINNT

SIE DEN MORGEN

2. SIE SIEHT DEN WALD VORLAUTER MENSCHEN NICHT

3. IHR ÜBERHAUPT TRÄGT SIE IM KOPF

4. ALLE SEHEN AUS, SIEHT SIE EIN

5. WARUM SIE EINEN IHRER HUNDE NICHT ESTRAGON

NANNTE?

7. IHRE MÜDEN BEINE MACHEN TRÄGE DEN WELTGANG

8. MANCHE IHRER GESTIRNE HABEN NOCH FONTANELLEN

9. AUCH ABENDS IST DAS INNERE NOCH NICHT ENTLEERT

10. NICHT ALLES, WAS GESAGT WERDEN KANN, MUSS AUS-

GESPROCHEN WERDEN

ER

7. ER SUBTRAHIERT SICH ZUM CUBA LIBRE

1. MAN SIEHT ES NICHT, DOCH TRÄGT ER EHER HUT

2. KEIN ANDERER, NUR SEIN ZWERCHFELL ERLEGT IHN

3. IN SEINER HOSENTASCHE GIBT ES GELD UND LINIERTES

4. FALSCHE VOLLENDUNG ODER FALSCHE ZIELE SIND IHM

ZWEIERLEI

5. BEINAHE HÄTTE ER AUS LIEBE ZUM MESSER ZUR OPE-

RETTE GEGRIFFEN

6. WODURCH WIRD ER GESTÖRT?

8. DIE GRAVUR DES TAGES SOLL MORGEN GELINGEN

9. MÖGLICHERWEISE WIRD ER SEIN EIGENER SCHÖFFE

10. ALLE SIND IM GESETZ

1. FRAUEN UND MÄNNER SIND AUCH EINS

2. AUS UNS BLICKT DAS JOCH DER WELT IN DIE SONNE

3. JEDEM SEINE UNTERWERFUNG

4. WIR LICHTEN NEBEL IM DU

5. WAS WIR AN UNS HABEN, TRAGEN WIR FORT

6. DER GÄRTNER UND DIE GÄRTNERIN VON NEBENAN

HABEN VERSCHLAFEN

7. IM SICHTBAREN UNTERSCHEIDEN WIR UNS VOM

MARSIANER

8. MEHR BETTEN!

9. MIT DEM WIR ENTSTEHT DAS WIRD

10. IHR SEID DOCH IM EREIGNIS

rosa pock & peter ahorner

Buch 20/6 – Russin

In Planung: Transferprojekt Schwarzes Meer.

Städteplanung / Architektur / Religion

:Transfer

Universität für angewandte Kunst Wien

. .

Europäische Union

Damaskus (2002)

Afghanistan (2003)

Sahara (2003)

Schwarzes Meer (2005)

Christian Reder /

Simonetta Ferfoglia (Hg.):

Transferprojekt Damaskus.

Springer Wien-New York

2003

Christian Reder:

Afghanistan,

fragmentarisch.

Springer

Wien-New York 2004

Christian Reder:

Forschende Denkweisen.

Essays zu künstlerschem

Arbeiten. Springer Wien-

New York 2004

Christian Reder / Elfie

Semotan (Hg.): Sahara.

Text- und Bildessays.

Springer Wien-New York

September 2004

Donau, Odessa, Krim, Georgien ...

Jede bloße Innensicht auf die

EU blendet "anderes" aus.

Die Lehr- und Forschungstätigkeit

von "Kunst- und Wissenstransfer"

mit der Edition Transfer

bei Springer Wien-New York ist

auf forschende Zugänge ausgerichtet,

in denen textliche, essayistische

und visuelle Ebenen

miteinander korrespondieren, um

verschiedene Aspekte von

Transfers zwischen Kunst und

Wissenschaft, zwischen Disziplinen, Denkzonen, Kulturen in analytisch-fragender

Weise zu behandeln und mit praktischer Projektarbeit

zu verbinden. Geografisch haben derzeit die südlichen und

östlichen Randzonen der Europäischen Union Priorität, um

so Austauschbeziehungen mit solchen sozialen Spannungsfeldern

zu intensivieren.

In eigens konzipierten Forschungsprojekten wird

Studierenden die Möglichkeitzu einem "Learning-by-doing"

geboten und an Arbeitsgruppen teilzunehmen, in

denen sie sich, teilweise im Ausland, in uneingegrenzter

Weise mit Komplexität, mit Neuem, mit Fremdem und

mit zugehörigen Transfers auseinandersetzen können;

als Testfeld für die Präzisierung von Wahrnehmungsfähigkeit

und den Einsatz von Text, Bild, Ton.

speis und drang im

KIANG

zitat GERALD KOFLER

Rosa Pock,

geb. 1949 in Wagna/Stmk.

lebt nach einem Studium der

Philosophie in Salzburg

seit 1996 in Wien

1993 Monolog braucht Bühne, Verlag

Droschl, Graz

1995 Ein Halbjahr im Leben einer Infantin,

Verlag Droschl, Graz

1997 spielmodell m, Verlag Renner,

München/Salzburg

2000 hundekette, Verlag Droschl, Graz

2001 Professorin für Schule für Dichtung

2001 Zusammenarbeit mit Valie Export

2002 dabei hätte gott es so einfach, theaterstück

mit Peter Ahorner, Thomas

Sessler Verlag

2004 Eine kleine Familie, Verlag Droschl,

Graz

Peter Ahorner,

1957 in Bregenz/Vlbg.

lebt und arbeitet in Wien

Christian Reder

Kunst- und Wissenstransfer

Institut für Medienkunst

christian.reder@uni-ak.ac.at

christian.reder@gmx.net

www.christianreder.net

1990 Geständnis, VISTA - Verlag, Leningrad

1993 Aus Wien und Umgehung, Kubus Verlag, Wien

1995 Melange mit Haut und Haar, Kubus Verlag, Wien

1996 Pralinen, Studien Verlag, Innsbruck

1998 Messer Blätter, Ed. Thanhäuser

1998 Privacy Falco, Edition Schiller

1999 Michael Beigl, AT&S

2000 Ein Ottakringer in Hernals, Metropol-Theater, Wien

2001 Crazy Love, Metropol-Theater, Wien

2002 Santa Claudia, Drehbuch für TV-Spielfilm / PRO 7

2002 dabei hätte gott es so einfach,(Co/Autorin Rosa Pock), Thomas

Sessler Verlag

2003 CD mea ois gean, Preiser Records

2004 wieder lieder, kabinetttheater

mit Wolfram Berger, Liese Lyon, Alfred Polansky, Jon Sass


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 20/7 – Russin

ST/A/R

die äste sind zerbrochen

die erste blüte vom zweig

doch ich hatte glück

rettete mich

an einem platz an der sonne

doch das ist nicht von gewicht

der sommer ist vorbei

es war schön an der sonne

ein blatt in der hand von gelblichem licht

doch das ist nicht von gewicht

der tag war hell

es ist leicht weiterzuleben

doch das ist nicht von gewicht.

frei Andre Tarkovsky, r. 11/9

„Picknick“ ist ein Bild aus St.Petersburg aus der Serie „Petersburg privat“,1999, Zarskoje Selo

Foto: Annette Hornischer


ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

ST/A/R wünscht Peter Noever alles

Gute zum Geburtstag am 1.Mai 2004

und bedankt sich für die gute

Zusammenarbeit bei der MAK NITE

spezial – ST/A/R Performance, Wien.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 09/1 – Angelo Vorarlberg

ST/A/R


ST/A/R Buch 09/2 – Angelo Vorarlberg Städteplanung / Architektur / Religion


ST/A/R


ST/A/R

Buch 09/4 – Angelo Vorarlberg

Städteplanung / Architektur / Religion

Fotos: Gerhard Gruber, Oskar Leo Kaufmann, Regina Barth-Gössler

Auf der Suche nach einem zeitgemäßen Urbanitätsbegriff

und nach einem neuen Entwicklungsbild für suburbane

Landschaften luden raumhochrosen am 7. Februar 2004

Kulturvermittler, Künstler und Architekten zu einem

Workshop, der mit einer Reihe von Interviews, einer

Foto-Ausfahrt und in Diskussionsrunden verschiedenste

Beobachtungen und Phänomene zur Urbanität umkreiste.

Urbanität wird vordergründig oft auf bauliche Dichte, auf

Städtisches verkürzt. Der "stadtgewohnte" Betrachter trifft

jedoch auch im Rheintal auf Momente, Ereignisse und

auch Orte und Personen, die dieses vertraute Gefühl von

Urbanität auslösen. Mit dem Ansatz, Urbanität von baulicher

Dichte zu lösen und als eigenständige Qualität, als

geistige Haltung zu betrachten, wurde die Suche nach

neuen Erscheinungsformen aufgenommen.

Gibt es Urbanität im nicht-städtischen Raum ?

Kann "Ländliche Urbanität" eine spezifische Qualität

von Regionen sein?

Aus der Diskussion:

Das Gleichzeitige, das Zufällige als Merkmal und Nutzen,

die Inspiration, die Synergie. Urbanität als Mehrwert der

Stadt. Die Stadt als Bewusstseinsmaschine. Kritische

Masse an Information. Gleichzeitigkeit verschiedener

Kulturen, Subkulturen. Toleranz und gemeinsame Codes.

Orientierung statt Überschaubarkeit. Die Stadt als

Fluchtort. Das Urbane als Ziel für den an der

Provinzialität "Leidenden". Sie steht für Exklusivität an

Kultur, Information und Lebensart und vor allem auch

Anonymität, die Aufhebung der sozialen Kontrolle, die

Befreiung von der anerzogenen Bindung an die eigene

Gruppe, deren Unerbittlichkeit sich in Vorarlberg an der -

wohl gemerkt unironischen- Vorstellungsfloskel zeigt:

"Wem g´hörsch denn du?" (Hans Joachim Gögl)

Inspiration als Nutzen und Zufälliges auf dem Weg.

Urbanität als eine mögliche Antwort auf die Frage: Wie

kommt das Neue in die Welt? Jeder Weg durch die Stadt

kann Zufälle, Unerwartetes schaffen. Natürlich gibt es

auch in den Städten Ödland, Leerräume. "Mich wundert,

dass ihr (die Vorarlberger) so zufrieden seid" und " wir

waren (im Lustenauer Milleniumspark) auf der Suche

nach dem Dazwischen. Was sind das mehr als schöne

Grabsteine ? Wir haben auf unserer Fahrt nur isolierte

Bauten gesehen. Mir ist das zu sauber. Es braucht den

Humus, ein gewisses Grundrauschen, aus dem sich Neues

entwickeln kann, wenn auch nur in der Wahrnehmung."

Zu wenig Stadt. (Rainer Köberl, Innsbruck)

Urbanität an Knotenpunkten überregionaler Netzwerke

und aus persönlichen Kontakten.

Oft fehlen diesen Netzwerken die öffentlichen

Präsentationsflächen. Zerdehnt auf leeres Land, auf eine

Stadt ohne Häuser braucht diese Struktur erst die

Verdichtung. Sie erfordert das Wissen um Zugänge und

Hilfsmittel zur Überwindung des Raumes. Dadurch entsteht

Exklusivität, Distinktion. Geheimbünde erzeugen

jedoch keine Urbanität. Dazu braucht es

Umsteigemöglichkeiten und öffentliche Flächen, die sich

mit anderen Netzwerken überlagern können. Ein ständig

präsente Grundrauschen an Information macht Urbanität

in Metropolen zugänglicher, demokratischer.

Urbanität als Lebensqualität? Stadtflucht?

Dem gegenüber stand immer wieder der Begriff der

Lebensqualität, den diese "dosierbare" Urbanität bedeute.

Sie läßt Platz für das Überschaubare, die Landschaft, auch

das Provinzielle. (Rudolf Sagmeister) Auch Franz Oswald,

Stadtplaner aus Bern beschreibt das Nebeneinander von

Geschwindigkeiten - Langsamkeit und Dichte - als besondere

Qualität eines Ortes, einer Region. Eine Ressource

für nachfolgende Generationen, die nicht um jeden Preis

sofort entwickelt werden muss. Der Rückzug aufs "Land"

oder einfach an den Herkunftsort hängt mit der

Bedeutsamkeit familiärer und sozialer Integration zusammen.

Aber auch die Wertschätzung von Landschaft und

Natur (ohne genauere Diskussion der Begriffe) sind

Gründe, ein städtisches Umfeld, das für viele durch berufliche

Tätigkeit oder Studium erlebt wurde, zu verlassen.

Urbanität als geistige Haltung

Eine Anhäufung oder Vernetzung dieser Stadtflüchtenden,

aber auch die immer konsequenter werdende

Durchdringung mit überregionalen

Informationsnetzwerken führt zu spontanen

Kristallisationen von Urbanität. Gemeinsame Freunde in

Kopenhagen werden in einem Gespräch plötzlich relevanter

als der letzte Streit im lokalen Gemeinderat. Der

beharrliche Gebrauch von Ideen und Gewohnheiten, die

als Überlebensstrategie in der Informationsdichte eines

städtischen Alltags erlernt wurden, entwickelt sich schließlich

zu Urbanität als geistige Haltung, das durch Dichte,

Synergie und Gleichzeitigkeit von Informationen,

Kulturen und Lebenskonzepten ausgelöst wird. Eine Art

Euphorie, ein Aufheben der Schwere von Raum und Zeit.

Urbanität als Mythos. Urbanität entsteht im Kopf.

Urbanität wird irgendwann entdeckt. Aus der erstmaligen

Erfahrung / schrittweisen Bewältigung von Dichte,

Komplexität entsteht eine neue Verhaltensweise. Nicht

nur eine Strategie für den Umgang mit Dichte, auch die

Isolation in kleinen Gruppen ist eine Form der

Bewältigung, sondern eine Strategie zu ihrer

Nutzbarmachung. Eine kollektives Phänomen, nicht willkürlich

aus Einzelteilen addierbar. Die Empfindung von

Urbanität ist nicht ortsgebunden, braucht aber immer

wieder ihre Auslöser.

Bauten - Zeichen - Begegnungen.

Architektonische Phänomene, räumliche Komplexität, das

gemeinhin Städtische sind trotz allem nicht zu verleugnende

Auslöser. Infrastrukturen, seien es Autobahnen, leistungsfähige

Kommunikationsnetze oder kulturelle

Knotenpunkte ersetzen aber vielfach die Bedeutung realer

Zentren.

Urbanität als virtuelle Stadt.

Ländliche Urbanität erscheint dabei als Hybrid, als subversive

Strategie zur Nutzung einer virtuellen Stadt. Man

vertraut sich Datennetzen an, um näher bei Wald und

Wiese sein zu können. Die Informationsträger dieser

Virtualität sind nicht synthetisch-elektronische

Simulationen, sondern reale Ereignisse, netzwerkartig verteilt

und verknüpft. Dadurch erreichen diese Netze soziale,

emotionale Intelligenz und die Komplexität und

Dichte des Analogen. Eine neue alte Qualität? Das urbane

Chaos bleibt scheinbar gezähmt, abschaltbar. Vielleicht

aber auch nur ländlich.

Fotos: Robert Fabach, Hans Joachim Gögl, Gerhard Gruber, Oskar Leo Kaufmann, Matthias Baer, Heike Schlauch, Regina Barth-Gössler, Eva Häfele, Rudolf Sagmeister, Markus Berchtold


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 09/5 – Angelo Vorarlberg

ST/A/R

Die Logik der “Totalen Landschaft”

"Im Moment passiert etwas sehr Spannendes. Nachdem man Jahrzehnte lang mit den

Methoden der Raumplanung versucht hat, gegen die Zersiedelungstendenzen anzukämpfen,

und das aus guten Gründen auch heute noch macht, hat man mittlerweile auch

erkannt, dass diese Instrumente untauglich sind, weil man damit nicht wirklich auf die

Systemkomponenten zugreifen kann, die die Zersiedelung vorantreiben. Die traditionelle

hoheitliche Planung war doch oft nur der Versuch, Symptome zu bekämpfen - formalistisch.

Aber wenn man die Motoren hinter dieser Entwicklung nicht in die Hand bekommt,

wird man in diesen Bestrebungen nicht effizient sein können. Das was in der

Raumplanung heute passiert, ist, dass man eher aufhört, den urban sprawl nur als totale

Fehlentwicklungen zu sehen, gegen die man sich stemmen muss - in der Gewissheit des

Scheiterns, und dass man beginnt, sich für dieses Phänomen zu interessieren, man beginnt,

es ernst zu nehmen. Wenn Zersiedelung schon so passiert, wenn soviel individuelle

Interessen da sind, die hinter diesen Entwicklungen stehen, wenn man das so schlecht verhindern

kann, was bedeutet das also wirklich? Hat es eine innere Logik, die wir erst durchschauen

müssen?

Der urban sprawl hat also nicht mehr die Logik der alten Stadt und ist deshalb nicht mit

den klassischen städtebaulichen Zugängen zu beherrschen. Er hat aber auch nicht mehr die

Logik der klassischen Kulturlandschaft, deswegen ist er auch nicht mit traditionellen landschaftsplanerischen

Zugängen zu beherrschen. Es entsteht offensichtlich etwas Neues. Es

entsteht ein Gemenge aus urbanen, ruralen, landschaftlichen und auch völlig neuen

Phänomenen. Dieses Gemenge entsteht aufgrund von vielen individuellen

Entscheidungen, die alle für sich rationell sein mögen. Klarerweise ist dies insgesamt eine

kulturelle Leistung, die dieses Neue hervorbringt, auch wenn sie keinen klar identifizierbaren

Autor hat. Wir stecken in einem Transformationsprozess des Territoriums, wo neuartige

Vermischungen von ländlichen, landschaftlichen, städtischen Aspekten passieren, wo

sich Abgrenzungen auflösen, wo ein neuartiger Lebensraum entsteht und wo ein wesentlicher

Faktor des Urbanen gegeben ist, nämlich, dass Leute sich relativ frei entscheiden

können, welche Alltagskultur sie praktizieren. Es bietet sich in diesem neuen territorialen

Milieu ein breites Spektrum an Möglichkeiten an, in dem man ganz unterschiedliche

Lebensentwürfe realisieren kann. . . . "

Aus einem Interview vom 19.1.2004 mit Dr. Erich Raith (interim. Leiter des Instituts f.

Städtebau, TU Wien)

Wir danken allen Teilnehmern und

Gesprächspartnern des Workshops,

sowie dem VAI für Ihre Unterstützung.

Heike Schlauch & Robert Fabach, Bregenz

www.raumhochrosen.com


ST/A/R

Buch 09/6 – Angelo Vorarlberg

Städteplanung / Architektur / Religion

DENKRAUM INSZENIERUNGEN

Albrecht Zauner Skulptur

Edgar Leissing Malerei Grafik

Christina Fussenegger, Robert Fabach und Martina

Feurstein berichten seit über einem Jahr wöchentlich

in der größten Tageszeitung Vorarlbergs über

Vorarlberger Architekten und über Vorarlberger

Lebenskultur und Wohnmodelle.

zauner.albrecht@aon.at

edgar.leissing@utanet.at


ANGELO ROVENTA baut in Wien

Baustelle

Wien

und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit:

Haus

Dr. SCHENK, Salzwiesengasse 3, 1140 Wien

ST/A/R Bauherrn

LINDA UND STEFAN, Wien

Architektur: ANGELO ROVENTA, Wien, Vlbg

GEORG WIDER, Wien

RUPERT VOLGGER, Tirol

Bauleitung WOLFGANG WELTE, Vlbg, NORBERT LECHNER, Wien

Prüfingenieur ROBERT SCHEDLER, Wien

Statik

HARALD HAYEK, Wien

Haustechnik RUDOLF THIER, Stmk

Baumeister ERNST WAGNER, Nö

Tischler

PFEFFERKORN; SIMON, KARLHEINZ U. STEFAN, Vlbg

Zimmermann LOT, Vlbg

Spengler

PEPI FEIST, Vlbg

Installateur RUDOLF THIER, Stmk (Harald)

Elektroinstallationen KARL HEINZ BAUER

Schlosser

SCHIMERL Stahlbau, CHRISTIAN EDERL, Wien

Rankgerüste BEAT WÜSTNER, Vlbg

Garagentor STEINBICHLER, Wien

Küche

ALEXANDER KÄFERBÖCK, Bulthaup

Ofenbauer MICHAEL BEUCHERT, Vlbg

Maler

ALEXANDER SCHIESSEL, Wien

Stahlbetonfertigteile BERNHARD RHOMBERG, Vlbg


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 10/1 – Signer

ST/A/R

DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN

Perrault in Tirol

Gerade einmal 36 Jahre alt war Perrault als er

1989 den Wettbewerb für die Bibliothèque

Nationale de France gewann, eines der Mega-

Projekte der 1990er Jahre, beauftragt vom

damaligen Präsidenten Mitterand und so mit

einem Mal in der internationalen Architekturelite

mitspielte.

Perrault ist darüber hinaus auch in seinem

Wesen und Aussehen jung geblieben und hat

sich seine Begeisterung und den

Entdeckungswillen bewahrt, er ist ein aufmerksamer

Zuhörer und ein guter Beobachter.

Wenn auch Perrault Schönheit in den verschiedensten

Formen schätzt, ist seine Haltung

doch vor allem am Menschen orientiert, er sieht

das Bauen als soziale Aufgabe und seine

Bauten haben trotzdem ein glamouröses

Auftreten.

Selbst ein Traumprojekt für architektonische

Selbstverwirklichung wie ein Kulturbau verlockt

ihn nicht zu rein formalen Statements. Den

Wettbewerb für das Mariinsky-Theater in Sankt

Petersburg konnte er für sich entscheiden: „Es

ist ein teures Gebäude, das auch mit öffentlichen

Geldern errichtet wird, deshalb sollen

auch die Öffentlichkeit und die Steuerzahler

etwas davon haben. Und wenn man erst einmal

im Inneren des Opernhauses war, dann

gibt es weniger Berührungsängste und vielleicht

sitzt der eine oder andere beim nächsten

Besuch in einer Vorstellung. Man muss mit

Kultur physisch in Berührung kommen, nicht

nur intellektuell“.

In Berührung kommt Perrault jetzt erst einmal

mit russischen Strukturen und

Entscheidungswegen, es ist kein einfaches

Projekt in einem auch nicht einfachen Land,

das er da realisieren wird. Den Abend vor

unserem Treffen hat er also konsequenterweise

bis vier Uhr morgens mit Valery Gyergiev,

Dirigent und künstlerischer Leiter des Mariinsky

Theaters, in München über das Projekt gesprochen.

In gewisser Weise das Versuchslabor für die

goldene Hülle des Sankt Petersburger Theaters

ist ein eben eröffnetes Gebäude in Innsbruck,

der Stadt des goldenen Dachls.

Wiederum durch einen Wettbewerbsgewinn

wurde Perrault mit dem Um- und Zubau des

Innsbrucker Rathauses beauftragt, dazu kam

ein Auftrag für ein Geschäftsgebäude in der

Anichstrasse, dass mit dem Rathauskomplex

durch eine Mall verbunden ist. Die Fassade

dieses Geschäftshauses ist mit golden schimmerndem

Metallgewebe überspannt.

Metallgeflecht ist eines von Perraults

Grundmaterialien im Innen- genauso wie im

Außenraum, er spannt es meterweit als Wand

oder Vorhang oder verwendet es in kleinen

Teilen, neu ist aber die opulentere goldene

Farbe, anodisiertes Aluminium und Stahlseile

bilden eine schimmernde Haut.

Im Inneren verschmelzen das Geschäftshaus

und der Gebäudekomplex des Rathauses zu

einer klassischen Einkaufspassage in deren

Mitte der Eingang ins neue Rathaus liegt, die

Schaffung neuer Passagen, Plätze und

Erschließungen hat aber auch stadträumlichen

Einfluss. Mit dieser ungewöhnlichen Fusion von

Verwaltung und Vergnügen hat er es geschafft,

ein beliebtes und dadurch belebtes Zentrum an

der Maria Theresien-Straße zu schaffen,

Shopping wieder einmal im Herzen der Stadt

stattfinden zu lassen, und nicht an der

Peripherie, dazu kommt Gastronomie aus allen

Ecken der Welt und mit „The Penz“ ein designorientiertes

Vier-Sterne-Hotel.

„Der Erfolg dieses Gebäudes liegt in der

Mischung aus Shopping und der weniger sexy

bürokratischen Widmung. Das Verbindet öffentliche

und private Interessen und das ist für

mich Ausdruck der demokratischen Vision einer

Stadt.“Darüber hinaus begeistert ein intelligent

kuratiertes Kunst-am-Bau-Konzept (Silvia

Eiblmayr und Edelbert Köb), das wie selten mit

der Architektur harmoniertoder sie verstärkt und

nicht wie ein entstellender Parasit an irgendwelchen

Stellen

andockt. Die sichtbarsten

Besipiele sind der

gläserne, in Peter

Kogler-Grafik gekleidete

Erschließungsturm,

in dem sich auch

eine Aussichtsebene

befindet, das Glasdach

über der Passage zur

Maria-Theresienstraße,

bespielt vom französischen

Konzeptkünstler

Daniel Buren und von einer Feuermauer

lauscht ein überdimensionales Ohr der

Künstlerin Isa Genzken dem Ruf der Berge.

Die weitere Ausgestaltung des

Ausblicksgeschosses und ein runder, gläserner

Pavillon, der das bestehenden Café im

Dachgeschoss erweitern soll, sind gerade im

Entstehen.

Perrault, 1953 geboren in Clermont Ferrand,

bezieht aber auch die Natur gerne in seine

Projekte mit ein. Seit dem innenliegenden

Garten der Bibliotheque Nationale ist die

Integration von Natur ein wesentlicher

Bestandteil seines architektonischen

Vokabulars geworden. Auch bei einem

Fabrikbau für Aplix in Frankreich setzt er eine

spiegelnde klare und strenge Form in die

Landschaft, die in all ihrer metallischen Strenge

vor allem eines tut: mit der Landschaft verschmelzen,

sie spiegelnd wiedergeben.

Auch Tirol hat einiges an Landschaft zu bieten.

Mittlerweile drei Supermarkt-Bauten für das

architekturbeflissene Vorzeigeunternehmen M-

Preis hat Perrault verwirklicht

(- großartig auch Rainer Köberls Markt für dasselbe

Unternehmen im neuen Innsbrucker

Bahnhof).

In der Großstadt holt er ein Stück Natur in die

Betonwüste, dort wo genügend berauschende

Landschaft die Umgebung prägt, schafft er eine

Bühne, schärft den Blick dafür.

Wie bei einem seiner zwei Märkte in Wattens:

da wo Bäume eingezäunt sind, gewinnen sie

an Bedeutung, die Natur wird schützenswert

und bleibt doch in dem kleinen Bereich innerhalb

des Zaunes sie selbst, ganz im Gegensatz

zum gegenüberliegenden Bau dem von André

Heller ersonnenen Swarovski-Riesen. „Bei

Swarovski erscheint Natur wie Disney World“

sagt Perrault, er wollte „ der Natur dieselbe

Qualität lassen wie den Waren und den

Menschen das Gefühl, im Wald einkaufen zu

gehen. Der Garten wirkt wie ein Screen“.

Sehr urban tritt hingegen der zweite Perrault-M-

Preis im Zentrum von Wattens auf und machet

den Baukomplex rund um den Supermarkt zu

einem Raum mit dem Potential eines wettergeschützten

Dorfplatzes. Eine klare Struktur mit

großen räumlichen Qualitäten erzeugt ein intelligentes,

zeitgenössisches Bindeglied im

gewachsenen dörflichen Gefüge.

Die Supermarktprojekte haben ihm Spaß

gemacht, ein guter Bauherr, ein gutes Team,

die Zusammenarbeit für die Tiroler Bauten mit

seinem Münchner

Partner Rolf Reichert,

mit dem er auch schon

das Velodrom und die

Schwimmhalle in Berlin

umgesetzt hat, garantieren

für schnelle und

gute Ergebnisse.

Das ist eine erfreuliche

Abwechslung, andere

spannende Aufträge,

an denen er derzeit

arbeitet, brauchen langen

Atem bis man das Band bei der Eröffnung

durchschneiden kann. Neben dem Mariinsky

Theater ist im Februar auch der Wettbewerb

des „Ewha Womans University Campus Center

Projects“ in Seoul, Korea zugunsten Perraults

entschieden worden. Zwei Hotelbauten und ein

Fußballstadion in Barcelona, der Europäische

Gerichtshof in Luxemburg, große

Stadtplanungsprojekte für den Strand von

Santa Cruz in Teneriffa sind nur einige der

anderen Projekte an denen er mit seinen

Mitarbeitern in den Büros in Paris, Luxemburg

und Barcelona arbeitet.

Dass er sich mit Bauaufgaben verschiedener

Größe und an unterschiedlich prominenten

Standorten gleichermaßen ernsthaft auseinandersetzt

ist eine Qualität des Menschen und

Architekten Perrault.

Lilli Hollein

(dies ist eine veränderte, gekürzte

Version eines Textes, der in der

Februar-Ausgabe des Magazins

H.O.M.E. erschienen ist)

Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung

vom Architekturbüro Perrault zur Verfügung

gestellt.


ST/A/R

Buch 10/2 – Signer

Städteplanung / Architektur / Religion

ÖSTERREICHER ENTWICKELT RAUMFAHRTSTISCH

AUFTRAGGEBER: Deutsches Luft- und Raumfahrtszentrum (DLR)

DESIGN: DI Thomas Sturm (Wien)

RAUMFAHRTTECHNIK UND PROJEKTLEITUNG: Kayser-Threde GmbH (München), Andreas von Richter

PRODUKTION: Bruno Neuhaus GmbH (Wien

PMDIS/TRAC Table: Hardware für wissenschaftliche Experimente in der bemannten Raumfahrt

EXPERIMENTE:

PMDIS: Perceptual-Motor Deficits In Space (York Universität Toronto)

TRAC: Test of Reaction and Adaptation Capability (Deutschen Sportuniversität Köln)

FOTOS: Robert Brandstätter

PMDIS/TRAC Überblick

PMDIS/TRAC ist ein internationales Raumfahrtsprojekt

bei dem das Deutsche Luft- und Raumfahrtszentrum

(DLR) und die Canadian Space Agency (CSA)

kooperieren.

Es handelt sich dabei um zwei Versuchsserien bei

denen die Feinmotorik und die Auge-Hand Koordination

bei Astronauten untersucht werden. (siehe:

Experimente)

Die dafür notwendige Experimentanordnung besteht,

neben elektrischen Geräten wie beispielsweise einem

Laptop und einem Joystick, aus einer zentralen mechanischen

Einheit: dem PMDIS/TRAC Table, auf dem die

Experimente im Space Shuttle (STS-115) und auf der

Internationalen Raumstation (ISS) stattfinden werden.

Zum Designprozess

Während des Entwurfsprozesses waren eine Vielzahl

von Problemstellungen zu lösen. So mussten einerseits

die spezifischen Anforderungen der Wissenschafter für

zwei verschiedene Experimente berücksichtigt werden,

andererseits setzt das Regelwerk der bemannten

Raumfahrt dezidierte Ansprüche an Design, Material

und Fertigungstechnologien, um absolute

Zuverlässigkeit der eingesetzten Anlagen zu erreichen.

Aus diesem Grund wurde von Anfang an eine analytische

Herangehensweise an das Design des Tisches

gewählt, die sich vornehmlich mit der Überlagerung folgender

Randbedingungen auseinandersetzte:

PMDIS/TRAC Table: TRAC Experimentanordnung

Die Astronauten sitzen während der Experimente und

sind dabei um die Hüfte festgegurtet. Der Tisch wird

nun über den Oberschenkeln des Astronauten positioniert,

ähnlich wie ein Frühstückstisch fürs Bett. Um sich

an die Ergonomie der einzelnen Probanden anpassen zu

können und experimentspezifische Einstellungen

vorzunehmen, kann mit den Tischbeinen sowohl die

Tischhöhe, als auch die Neigung der Tischplatte verstellt

werden. Zudem muss die gesamte

Experimenteinheit im Middeck Shuttle Locker

(Transport- und Aufbewahrungslade des Space Shuttles)

Platz finden, wodurch die Zusammenklappbarkeit des

Tisches notwendig wurde.

Die Verstellmechanismen müssen einerseits einfach

und schnell zu bedienen sein, um einen möglichst

effizienten und nicht ausfallsanfälligen Ablauf der

Versuchsreihen zu sichern, andererseits verlangt die Art

der Experimente sehr hohe Präzision in allen

beweglichen Teilen, da sonst die Experimentdaten (z.B:

durch wackeln) verfälscht werden. Der Umgang mit der

Experimenteinheit im schwerelosen Raum erfordert die

Schwergängigkeit dieser Mechanismen. (Beweglichkeit

nur gegen Aufwand konstanter Muskelkraft)

Da in der Raumfahrt das Gewicht der zum Einsatz kommenden

Anlagen eine große Rolle spielt und schon

während des Space-Shuttle Starts hohe Belastungen

auftreten, kommen gewichts- stabilitätsoptimierende

Konstruktionsprinzipien zu tragen. Außerdem steht für

Gegenstände, die im Inneren der ISS Gebrauch finden,

eine sehr geringe Auswahl an "raumfahrtstauglichen"

Materialen zur Verfügung, die erstens den

Anforderungen bezüglich "Outgassing" und zweitens

wirtschaftlichen Belangen genügen müssen. Für die

Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes spielte nicht

zuletzt auch die mit der Materialwahl in Verbindung stehende

Produktionstechnologie eine große Rolle.

Die Analyse und technische Umsetzung von

Anforderungen zog sich über vier Prototypstufen und hat

als Ergebnis ein Flugmodell hervorgebracht, das sowohl

die Anforderung beider Experimente, als auch die der

Ergonomie und Raumfahrtstauglichkeit auf ideale Weise

kombiniert.

Zur Bauweise

PMDIS/TRAC Table ohne Geräte

PMDIS/TRAC Table: Unterseite

PMDIS/TRAC Table: PMDIS Experimentanordnung

PMDIS/TRAC Table zusammengeklappt

Der Tisch besteht aus einzelnen CNC-gefrästen

Aluminiumteilen, die mit Komponenten der

Verstellbarkeit und Klappbarkeit zu einer Einheit zusammengefügt

werden. Als hoch präzise Mechanismen fanden

beispielsweise vorgespannte Kugelumlauf-

Linearführungen aus dem Roboterbau für die

Höhenverstellbarkeit und Scharniere mit justierbarem

Gelenkwiderstand für die Zusammenklappbarkeit ihren

Einsatz.

Die Bedienung der Verstellmechanismen, sprich

Schnittstellen Mensch/Gerät, erfolgt mittels Dreh-

Rastgriffen, deren Anordnungen am Tisch in direkter

Verbindung mit dem zu betätigenden Mechanismus stehen.

Die Befestigung des Tisches in der ISS, sowie auch

sämtlicher Hardware am Tisch, erfolgt mit

Klettsystemen.

Technische Daten:

Material: Aluminium 3.3547, Chrom-Nikel Stahl 1.4571

Oberflächenbehandlung: Gasperlen-gestrahlt, eloxiert

(A6/C0, A6/C35)

Gewicht: ca. 2,9kg

Grösse: Transportgrösse (470/400/122 mm)


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 10/3 – Signer

ST/A/R


ST/A/R

Buch 10/4 – Signer

Städteplanung / Architektur / Religion


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 10/5 – Signer

ST/A/R


ST/A/R


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch 10/7 – Signer

ST/A/R

Karin Sulimma

W

A

T

E

R

F

A

L

L ©

Foto: Mounty R.P. Zentara ©

2003 Vienna

Zur Künstlerin:

Die 1962 in Kärnten geborene Künstlerin diplomierte 1992 in der

Bildhauerklasse bei Professor Bruno Gironcoli. Sie arbeitet mit

Kleinplastiken, Installationen und Video; in ihrer Sprache wie in ihrer

Thematik formuliert sie eine spezifisch autonome Position in der österreichische

Kunstszene. Ihre internationale Erfahrung holte sie sich bei

Auslandsstipendien in Chicago und Rom.

Auswahl einiger ihrer zahlreichen Arbeiten und Ausstellungen:

• Kunst am Bau, Installation von „jake de la potz“ im Warmbad Villach

• Videoarbeiten unter dem Titel Changierende Bänder –Videolounge

Screenwise / Project space Kunsthalle am Karsplatz.

• „Plastik akut III“ in der Käntner Landesgalerie Klagenfurt.

Im Jahre 2003 gründete sie mit dem Künstler Mounty R.P. Zentara die

Gruppe „Two people – one work“; die erste gemeinsame Ausstellung

„Flight Project: Vienna“ wurde in der „Altelier & Gallery AREA 53“ in

Wien präsentiert.

Der ST/A/R gratuliert der Künstlerin

zum kürzlich verliehenem

Theodor Körner Förderungspreis.


ST/A/R

Buch 10/8 – Signer

Städteplanung / Architektur / Religion


Buch 11/1 – Junge Architekten



KONZEPT


Buch 11/2 – Junge Architekten


Buch 11/3 – Junge Architekten



zeichnung


Buch 11/4 – Junge Architekten


Buch 11/5 – Junge Architekten





modell


Buch 11/6 – Junge Architekten
























fut

und









ACHTUNG

honig höig


Buch 11/7 – Junge Architekten



realisierung

fut

und

hörig

PODMIRSEG BAUT BALD


Buch 11/8 – Junge Architekten




verein

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