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ST:A:R_05

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ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion

KUNST

ARCHITEKTUR

GASTROSOPHIE

mit:

04Z035665M – P.b.b. Verlagspostamt 1060 Wien • Adresse: 1060 Wien Capistrangasse 2/8 • office@star-wien.at • Europa E 3,00

Gironcoli

Krystufek

Kunsthalle Wien

Berkhemer

Cecily Brown

Volksbuch

Eva & Adele

Gustav Peichl

Architektur Biennale Venedig

Vasko + Partner

Fröhlich & Locher

SPAN / Junge Architekten

Werkstatt Wien

Ess-Kapaden

in Down-Town Gumpendorf

Nr. 05/2004

ST/A/R PRINTMEDIUM WIEN


3,– Euro


2

ST/A/R Buch I - Cafe Korb

Nr. 05/2004

EDITORIAL: HEIDULF GERNGROSS Grüße an unsere amerikanischen Freunde

Susanne Widl

Aug in Aug

Foto: Udo Schreiber Foto: Anna Blau, Wien

Susanne Widl

Aug in Aug


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch I - Cafe Korb

3

vom ORT der Welt

das hermetische SCHWEIGEN oder gibt es ein

Verstehen der Zeichen der ZEIT

Gefangen im EXIL der Materie, festgemacht an den Grenzen unserer Wahrnehmung, unserer

KÖRPER, spürbar an den Schmerzrändern, ist es ein immer noch aufbäumender

Versuch die WELT als GESAMTES zu erfahren. Die Sekularisierung und ihre

Dingbarmachung entzaubert die WELT und gleichzeitig auch das Individium. Der Einzelne

findet sich in einem entmythologisierten Dasein vor und die ihm bleibenden Versatzstücke

dienen als Krücken eines wie auch gearteten WELTsystems.

Die Bruchlinien und Funktionsstörungen unseres heutigen Systems – Wirtschaft/Kapital/

Konsumation werden immer stärker spürbar und ein durch Dinghaftigkeit und

Konsumation definierter Lebensstil macht a priori dort keinen Sinn, wo er durch zunehmende

Arbeitslosigkeit

und Verarmung ad absurdum geführt wird.

Globale Phänomene zerüttern unser „biedermeierhaftes EINGERICHTETSEIN“. Es spielen

schreiende Kinder am Horizont, die SONNE glüht am Ozonhimmel und man hört den

dumpfen Widerhall der Gewalt, weltweit.

Giordano Bruno (geb. 1548, Mnemoniker und Alchemist) spricht in seinen Schriften vom

kosmischen GEDÄCHTNIS und der himmlischen Stufenleiter „Die niederen Dinge stehen in

Beziehung mit den höheren und die höheren mit den niederen; zur Leier des universalen

APOLL vollzieht sich durch die Kette der Elemente ein beständiges Auf- und Absteigen.“

(Ibid., S. 23-24; Gedächtnis und Erinnern, Mnemonik von Aristoteles bis Shakespeare; Francis

A. Yates) – also besteht eine Pendelbewegung zwischen Chaos und Ordnung, Vielfalt und

Einheit.

In unserer digitalisierten Informationsgesellschaft sind die lebendigen SPEICHER und

ARCHIVE, die an ORTE und MENSCHEN gebunden waren, großteils verloren

gegangen; doch sind SIE die BEWAHRER des „magischen Wissens“ und die „SPEICHER

der Erinnerung“.

Hermetisches SCHWEIGEN umschließt diese Archive.

Wann treten sie in unsere WELT wieder ein, um sie zu beseelen.

Thomas Redl, 10/2004

Ich es

Santa Maria della Page, aufgelassenes Ziegelwerk, Umbrien (I), Thomas Redl, 1997

ich es ist, ichtend WUNDERBLOCK V,

das Buch für Leser

ich es ist, ichtend WUNDERBLOCK V

das Buch für Leser

„Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir einen Weg nennen, ist Zögern.“

Franz Kafka


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch I - Cafe Korb

ST/A/R

2002

Foto: Tom Fürster

Essen

Trinken

Promis:

Brus, Widl, Weibel, Kogler, Plottegg, Hirschall, Widl, Häupl, Nettig

Foto: Tom Fürster

Susanne Widl 7 Jahre

Foto: Tom Fürster

Korb international:

Inge Morath

Arthur Miller

Gastronomie ist die Kultur der Kehle und des Gaumens,

Kaffeehaus ist die Kunst des Geschmacks und

des Gesprächs, im Cafe Korb finden Sie beides Susanne Widl

Foto: Tom Fürster

Elfriede Jelinek

Literatur: Elfriede Gerstl, Elfriede Jelinek

ABORT NEU

Bildende Kunst: Peter Weibel, Peter Kogler, Günter Brus

Musik

Architektur: Professor Manfred Wolff Plottegg schon 2004

WER WIEN NICHT KENNT, KENNT DIE WELT NICHT, WER DAS KORB NICHT KENNT KENNT WIEN NICHT


6

ST/A/R Buch I - Cafe Korb

Nr. 05/2004

Inhaltsangabe

B A U H O L D I N G

STRABAG

Buch 01 - Cafe Korb,

Seite 1–8

Buch 02 - Venedig,

Seite 9–16

Buch 03 - Vasko +

Partner, Seite 17–24

Buch 04 - Gironcoli,

Seite 25–32

Buch 05 - Belvedere,

Seite 33–40

Buch 06 - Krystufek,

Seite 41–48

Buch 07 -

Der Gastrosoph,

Seite 49–56

Buch 08 -

cultural sidewalk,

Seite 57–64

Buch 09 - Kärnten,

Seite 65–72

Buch 10 - SPAN,

Seite 73–80

Buch 11 - Familie,

Seite 81–88

Buch 12 - young

Stars, Seite 89–96

Buch 13 - Vorarlberg

Seite 97–104

Buch 14 - Archiquant

Seite 105–112

Buch 15 - Volksbuch

Seite 113–120

Buch 16 - Bukarest 1,

Seite 121–128

Buch 17 - Bukarest 2,

Seite 129–136

Buch 18 - Erste,

Seite 137–144


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch I - Cafe Korb

7

ST/A/R ist ein Zeitungspapier für den direkten kulturellen Diskurs

Wir beabsichtigen nicht, wie das bisher geschehen ist, wie das in der Regel der Fall und wie das immer die

Sache von Zeitungen war, eine Realität zu vermitteln, einen Blickwinkel, eine Interpretation, die Illusion von

dem, das es nicht gibt, zu erzeugen, sondern im Gegenteil: vor den Blicken einige Bilder erscheinen zu lassen,

unzerstörbare, unbestreitbare Bilder, die den Geist unmittelbar ansprechen. Alles, was der magnetischen

Faszination des Visuellen und der Sprache angehört und der augenblicklichen Jetztrealität in einen erweiterten

architektonischen wie atmosphärischen Raum zu setzen, als Gedankengebäude, durch das man hindurchschreitet

wie durch Seiten eines Buches – in einem Gedächtnisraum memorierend – als Erinnerungsspeicher der

Gegenwart.

Thomas Redl

Über ST/A/R 05

ST/A/R 05 ist eine Sammlung von Versuchen objektiver Betrachtung, subjektiven Eindrücken

aus eigenen wie fremden Lebensfeldern, narrativen Elementen aus dem unmittelbaren Umfeld und weiter

entfernt, Schauplätzen der Kunst, der Architektur und des Stadtlebens - Landlebens, ohne diese

Lebensintensitäten in Kategorien aufzusplittern.

Entstanden sind Schnappschüsse und lang diskutierte Essays, Impressionen, Recherchen, Interviews,

Reaktionen, Bilderstorys - und der Inhalt liest sich wie eine Tour de Force durch eine Wiener, Österreichische

und stückweise auch Europäische Kulturlandschaft:

Interview Gustav Peichl + Partner incl. Ironimus; Lebenszeichen junger Architekten; SPAN;

Fotoessay über Bruno Gironcoli von Mounty R. P. Zentara + Gironcoli Kristall gesponsert von STRABAG

Kunstforum; Bildinsert von Elke Krystufek; Statement von Max Hollein – Schirn Kunsthalle Frankfurt;

Cafe Korb – Susanne Widl als Symbol; Eindrücke von der Architektur-Biennale Venedig; ein eigener

Beitrag zur Architektur-Biennale Bukarest mit Angelo Roventa & Heidulf Gerngross; Architekturszene

Vorarlberg; Victor Rogy als solitärer Dadaist posthum, Galerie Stadtpark Krems abseits von Quotenjagd;

Weltprojekt Sonnenpendel von Hofstetter; Cecily Brown - amerikanischer Malerstar bei Galerie Lisa

Ruyter; Madeleine Berkhemer – die Welt in der Schachtel; gastronomische Esskapaden vom Gastrosophen

über down town Gumpendorf, Gerald Matt - die Verkörperung der Kunsthalle Wien; MAK - Peter Noever;

Valie Airport – St. Petersburg; VASKO + PARTNER eines der führenden Statikbüros Wiens; Gespräch mit

Franz West kurz über den Förderer ERSTE BANK; Valie Export im Atelier Augarten, Arthur Rimbaud –

Sohlen aus Wind; Günther Brus bei Galerie Hummel; Museum Wien geführt von Wolfgang Kos;

Archiquant weiterfolgend; Bilder über mögliche Familien; subjektive Eindrücke über Politik; Dubai; das

VOLKSBUCH ein Buch für Leser = Sozialer Wohnbau von Thomas Redl; Helen-Marie 7 Jahre und vieles

direktes aus dem Leben gegriffen.

„Derjenige der lebt, ruht sich nicht aus und weiß nicht, ob es glückselig oder elendig,

höllisch oder paradiesisch ist. Er lebt und das ist alles.“ Antonin Artaud

Zeitungspapier und Druckerschwärze sind die Informationsträger, Rollenoffsetdruck das

Produktionsmedium, hergestellt bei Herold Druck mit der Unterstützung von Herrn Kurz.

www.star-wien.at hosted by silver server, www.sil.at

Gerngross für den direkten kulturellen Diskurs

IMPRESSUM:

ST/A/R printmedium

Europäische Zeitung für den direkten kulturellen Diskurs

erscheint 1/4 jährlich; Nr.: 05/2004; Erscheinungsort Wien

Medieninhaber:

ST/A/R Verein für Städteplanung/Architektur/Religion

A-1060 Wien, Capistrangasse 2/8

Herausgeber: Thomas Redl / Heidulf Gerngross

Gesamtredaktion: Peter O. Ferstel / Heidulf Gerngross / Thomas Redl

Redaktion: Christine Bärnthaler (Architekur), Peter O. Ferstel (Biennale, Gastrosophie),

Lukas & Lucas (junge Architekur), Heidulf Gerngross (Architektur, Kunst, und ÜberLeben),

Thomas Redl (Kunst, Architektur), Angelo Roventa (Architektur)

Artdirektion & Druckvorbereitung: Mathias Hentz

Organisation & Produktionskoordination: Thomas Redl

Grafik: Christine Bärnthaler, Bernhard Garnitschnig, Lukas & Lucas, SPAN, Gabriele Szekatsch

Cover Foto: Susanne Widl vom Cafe Korb, Wien

Korrespondenten: Valie Airport (Russland), Angelo Roventa (Rumänien)

Presse & PR: Peter O. Ferstel

Druck: Herold Druck und Verlag AG, Wien

Vertrieb: ST/A/R, Morawa

Aboservice unter www.star-wien.at, starabo@morawa.com

Bezugspreis: 3,- euro (inkl. Mwst.)

www.star-wien.at office@star-wien.at

Kooperationspartner: KulturAXE und Podroom

ST/A/R dankt allen Beitragslieferanten, Mitarbeitern, Künstlern, Unterstützern,

Freunden und dem BKA.

ST/A/R ist ein Gesamtkunstwerk und unterliegt dem Urheberrecht.


8

ST/A/R Buch I - Cafe Korb

Nr. 05/2004

Günther Apfelbacher, Georg Baldass, Friedrich Böhm-Raffay, Miroslava

Böhnel, Herbert Bohrn, Erwin Bolldorf, Margarethe Cufer, Hermann Czech,

Heidulf Gerngross, Pierre De Meuron, Roger Diener, Günther Domenik, Max

Dudler, Leopold Dungl, Eduard Ebner, Eric Egerer, Georg Feferle, Peter

Gebhart, Andreas Gerner, Roland Hagmüller, Otmar Hasler, Otto

Häuselmayer, Jaques Herzog, Klaus Holler, Hans Hollhof, Günther

Holnsteiner, Timo Huber, Michael Kalina, Gerhard Kienzl, Martin Kohlbauer,

Adolf Krischanitz, Michael Laudon, Georg Lisner, Heinz Lutter, Mark Mack,

Peter Märkli, Heinz Marschalek, Frank Mayr, Gert M. Mayr-Keber, Rainer

Medek, Wolfgang Mistelbauer, Karl Müller,Karl Murero, Klaus Musil,

Manfred Nehrer, Heinz Neumann, Eduard Neversal, Zbigniew Pininski, Boris

Podrecca, Georg Popper, Wilfried Probst, Elsa Prohazka, Rudolf Prohazka,

Carl Pruscha, Roland Rainer, Georg Reinberg, Christof Riccabona, Helmut

Richter, Helmut Sautner, Michael Schluder, Liane Siebert, Paul Slupetzky,

Johannes Spalt, Markus Spiegelfeld, Bengt Sprinzl, Gerhard Steffel, Otto

Steidle, Eric Steiner, Günther Suske, Heinz Tesar, Suncica Thaller, Franz

Wafler, Wilfrid Wafler, Manfred Wehdorn, Helmut Wimmer, Albert Wimmer,

Werner Winterstein, Connert & Weiss, Geiswinkler & Geiswinkler, Ganahl

Ifsits Larch, Delugan_Meissl, Hoffman – Janz, Atelier 4 Architects, Resch,

Kratschmann & Partner, Meili & Peter

Dipl. Ing. Pech, ÖSW und Stararchitekt Helmut Richter im Bild –

stellvertretend für alle Architekten, die mit dem ÖSW bzw. am ÖSW beteiligten Unternehmen zusammen arbeiten


Buch II - Venedig

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 9

ihre Kinder frisst die Evolution

Foto P.O.Ferstel

Lokalaugenschein eines Genussreisenden zwischen dem 10.September und dem Pavillon Zukunft,- zum Thema -

ist wirklich eine ästhetische sowie technische Revolution im Reich des Bauens zu erkennen?

Für mich geht es schlicht um Erneuerungssucht! Der alte Satz von Herrn Loos Adolf, einem echten Revolutionär der

Geschichte des Bauens, gilt aber irgend wie immer noch. Veränderungen jeder „Bauart“, die keine Verbesserung sind,

sind eine Verschlechterung. Der Satz entspricht vielleicht nicht der Natur-, wohl aber der Kulturgeschichte. Es

wirk richtiggehend rührend wie sich Architekten in dem toten Venedig bemühen, dem Thema der „Metamorphose“, das

Kurt W. Forster keineswegs so naiv gewählt hat, beizukommen. Da werden Gehäuse von Muscheln auf Pläne trapiert,

Sperrholzaplikationen der Eigenart geformt, da werden Fotos von ausgewogenen Steinen gezeigt, da werden Spinngewebe

illuminiert – als hätte man von „Frei-Otto“ und seinen Formexperimenten noch nie etwas gehört. Die Krise lebt, sie

ist da, wenn sich Altmeister Forster, Rogers, Behnisch, Holzmann und Co darum bemühen, ihre Studenten am Computer

an lediglich suggestiv gemeinten Naturformen zu übertrumpfen; die Krise ist da – denn die Utopie ist ausgerufen und

ereignet sich doch nur als ästhetischer Reflex. Dazu ist das Thema des Naturgemäßen wie auch die Frage nach dem

angemessenen Leben in und durch und mit Räumen viel zu ernst. Deshalb ist es – nach all den in Grundrisse gepferchten,

in der Sonne zerfließenden Weingummiexzessen, nach all den klumpigen Beulen, die nur zusammenhalten, wenn wir

die Weltproduktion dauerelastischen Fugenkitts vertausendfachen - , deshalb war es eine Wohltat, sich in Kreativstätten

der Deutschen, Dänen, Schweizer sowie im Siegerpavillon der Belgier aufzuhalten.

P.O.Ferstel


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ST/A/R Buch II - Venedig

Nr. 05/2004

ARCHITEKTUR – BIENNALE VENEDIG 04

die pavillons im ländervergleich!

alle wollen bauen

Österreich ist ein kleines und glückliches

Land, da übervoll ist mit Talenten aller Art,

besonders mit Architekten. Da hierzulande

eine deutliche Diskrepanz zwischen der

Masse der Architekten besteht, kommt es zu

einem spezifisch österreichischen

Talentestau, ....

pool, the next ENTERprise, querkraft oder

AllesWirdGut – diese vier Gruppen, die auf

der Biennale in Venedig 2004 vorgestellt

werden, stehen als pars pro toto, als Beispiel

für eine Vielzahl und Vielfalt ähnlicher

Gruppen, für die erstaunliche Manigfaltigkeit

von architektonischen Standpunkten, die jede

dieser Gruppen mehr oder weniger

erfolgreich für sich zu finden und in Bauwerke

umzusetzen versucht.

Jan Tabor, aus dem Biennale Katalog

austria gegen den strom

Österreich = „gegen den strom“

Man zeigt offen wie sich Planungsprogramme gewandelt haben. In einer Form von

„narrativer Raumsequenzen“, wobei es um Phänomene geht, die dicht-atmosphärisch und

im Kontext, entwickelt wurden. Nach meinem Empfinden – voll im strom pseudowissenschaftlicher

Architekturschwubelei. Die Wahrheit, es geht um die sattsam bekannten

Supermärkte von „mpreis“; oder um mehr!

Der jungen österreichischen sehr vitalen Architekturszene eine internationale

Plattform der Präsentation zu geben ist sicherlich ein gutes Konzept;

schade nur das die Gesamtpräsentation im Österreichpavillon die Qualität und Vitalität

dieser Szene nicht überzeugend vermitteln konnte,

mehr Großzügigkeit wäre angesagt gewesen.

Thomas Redl

Deutschlandschaft ist ein Ausflug in die zeitgenössische Architekturszene

Deutschalnds und lenkt den Blick bewusst von den großstädtischen urbanen

Zentren auf die Orte an der Peripherie. Deutschlandschaft ist eine Collage, und

bereits der Titel ist ein parodistisches Spiel mit typologischen Zuschreibungen. Als

hybridisierter „Scape“möchte die Ausstellung den flexiblen Rahmen für eine

heterogene Auswahl von Bauprojekten schaffen, die sich einer Beschreibung als

typsich „deutsch“ entziehen.

Francesca Ferguson, aus dem Biennalekatalog Deutschlandschaft

Carl Pruscha im Gespräch mit Franz

Morak, Eröffnung Österreich Pavillon

Deutschlandschaft, Situation im Deutschen Pavillon

die Kuratoren des belgischen Pavillons

mit Thomas Redl

Blick in den holländischen Pavillon

Peter Cook im englischen Pavillon

Fotos und Anmerkungen zu den Pavillons P.O.Ferstel, Zitatauswahl Thomas Redl


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch II - Venedig

11

schweiz = „ein kleine grösse im wahnsinn“

die Nachbarn sind einfach größenwahnsinnig -

eindringlicher sowie hintergründig poetischer art.

Große Bildformate dokumentieren die Baustelle –

Weltall selbst. Die Erde wird ummontiert, umgeklappt

und zu einer gigantischen „Hohlwelt“

ausgedehnt. Der neue „heilige Vater“ des Bauens

heißt nicht gGott oder Evolution, sondern Herr

Christian Waldvogel und lebt erst seit 396 Monaten

auf Schweizer Erde.

belgien = „ bekam den

goldenen löwen 04“

Videosequenzen und Fotos

transportieren Situationen

aus der früheren Hauptstadt

Kinshasa im belgischen Kongo.

für das unfassbare im Rahmen

gesetzte Elend ist Belgien

mitverantwortlich – aber auch

der Besucher und Betrachter!

transformation mit architektonischen

Mitteln sollte,

denkt man, der politsche und

soziale Wandel zwischen und

in den Welten womöglich

einhergehen.

Bilder aus dem Buch Kinshasa, tales of the invisible city; Belgischer Pavillon

Fotos und Anmerkungen zu den Pavillons P.O.Ferstel, Zitatauswahl Thomas Redl


Eugenio Valdés Figueroa, Carlos Garaicoa

„La Vida es un Sueño.“

Arsenio Rodriguez

Inge Morath, Arthur Miller, Thomas Häusle

„Diamonds are the girls best friends.“

Marilyn Monroe

Spencer Tunick

„Man ist eintweder ein Teil der

Lösung, ein Teil des Problems oder

der Landschaft.“

Robert de Niro

Yinka Shonibare:

„I have put my genius into my life. I have

put only my talent into my work.“

Oscar Wilde

Adolf Krischanitz

„Ein leerer Sack steht selten aufrecht.“

Großmutter Matt

Erwin Wurm

„Wasche dich täglich, denn stündlich

kann dir das Glück nahen.“

Walter Serner

Milic^a Tomic

„Kunst ist entweder Plagiat oder Revolution.“

Paul Gauguin

Andreas Mailath-Pokorny

„Elektrische Schaltkreise sind Erweiterungen des zentralen

Nervensystems.“

Marshall McLuhan

Matthew Barney

„Zu klein, zu schwach.“

Konrad Bayer

Ich sammle zeitgenössische Photographie, Möbel, Uhren, Manchetenknöpfe, Krawatten,

Accessoires des Lebens verschiedener Zeiten und Kulturen. Die Sammelleidenschaft ist

Teil meiner Lebensneugier und Entdeckerfreude sowie es auch das Entdecken,

Yayoi Kusama

Präsentieren und Kuratieren zeitgenössischer Kunst ist. Für die Gegenstände des

„Punkt und Linie zu Fläche“

Wassily Kandinsky

Alltags gilt Walter Paters Satz: „It is the power of being deeply moved by beautiful

objects”, ansonsten gilt: ars longa, vita brevis.

© Kunsthalle Wien

BM Michael Häupl

„Es kann keine vollkommene Gesellschaft geben.“

Sir Karl R. Popper

Pipilotti Rist

„Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter.“

arabische Sprichwort

Foto: Heidulf Gerngross

Gerald Matt, Direktor Kunsthalle Wien


Städteplanung / Architektur / Religion Buch II - Venedig

ST/A/R 14


Städteplanung / Architektur / Religion Buch II - Venedig

ST/A/R 15

FRÜHLING

HERBST

ST/A/R DESIGN MIT STEIN

WINTER


handlungsanweisung 96

Hans Weigand

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Städteplanung / Architektur / Religion Buch III - Vasko + Partner

ST/A/R 17

AUSFÜHRUNGSPLANUNG * AUSSCHREIBUNG * BAUPHYSIK *

BAUSTELLENKOORDINATION * BEGLEITENDE KONTROLLE * BRANDSCHUTZ * DUE

DILIGENCE * DYNAMISCHE GEBÄUDESIMULATION * ENERGIEDATENMANAGEMENT

* ENERGIEOPTIMIERUNG * GENERALPLANUNG * GLASKONSTRUKTIONEN *

MACHBARKEITSSTUDIE * MEDIATION * MESSEN UND PRÜFEN * ÖRTLICHE

BAUAUFSICHT * PROBLEMSTOFFE * PROJEKTSTEUERUNG * SANIERUNG

* TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG * TRAGWERKSPLANUNG *

WETTBEWERBSBETREUUNG ***** KOMPETENZEN VON VASKO + PARTNER

WOLFGANG VASKO GRÜNDETE 1976 DAS ZIVILINGENIEURBÜRO FÜR

BAUWESEN. SEIT 1994 GIBT ES EINE INGENIEURGESELLSCHAFT MIT DEN BEIDEN

GESCHÄFTSFÜHRERN WOLFGANG VASKO UND WOLFGANG POPPE. WEITERE

GESELLSCHAFTER SIND ERICH KERN, HEINZ-PETER RAUSCH UND CHRISTIAN

STEININGER.

MIT 110 MITARBEITERN ZÄHLT DAS AUCH INTERNATIONAL TÄTIGE UNTERNEHMEN

VASKO + PARTNER ZU EINEM DER GRÖSSTEN UND LEISTUNGSFÄHIGSTEN

INGENIEURBÜROS ÖSTERREICHS.

DIE AUFGABENGEBIETE REICHEN VON INGENIEURBAUTEN, DIE OHNE MITWIRKUNG

VON ARCHITEKTEN AUSGEFÜHRT WERDEN UND BAUWERKEN VOR ALLEM IM

HOCHBAU, BEI DENEN ENTWURF UND DETAILPLANUNG VOM ARCHITEKTEN

STAMMEN.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch III - Vasko+Partner

ST/A/R

Architekten: Peichl & Partner, Werner Krakora

TOSCANAHOF

Luxusappartements im Zentrum Wien’s mit

Park und Terasse in der Tradition der Wiener

Palais

Das neue Gebäude im historischem Ensemble

verbindet Geschichte und Modernität.

Der Toscanahof steht für das qualitätsvolle

Selbstverständnis der Wiener Wohnkultur

und ist ein Bauwerk mit Physiognomie.

Technische Daten:

Planungsbeginn: Dezember 2002 • Baubeginn: Oktober 2003

Fertigstellung: Dezember 2004

5 Hauptgeschosse • 2 Dachgeschosse • Umbauter Raum: 32.300m 2

55 Wohnungen zwischen 59 und 375m 2 • Wohnnutzfläche: 6.100m 2

Büro und Geschäftsfläche: 800m 2 • Stellplätze in Tiefgarage: 174

Park: 8.000m 2

Messe Wien

PEICHL & PARTNER – AKTUELLE BAUTEN IN WIEN


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ST/A/R Buch III - Vasko+Partner

Nr. 05/2004

PEICHL & PARTNER IN ARABIEN


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch III - Vasko+Partner

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ST/A/R-INTERVIEW MIT GUSTAV PEICHL

Gerngross: Wir haben Sie schon einmal in der 3. Nummer

der ST/A/R Zeitung (Dez. 2003) zitiert mit einem Statement

aus dem Buch „die Architektur und ich“ von Maria Welzig

und Gerhard Steixner; ich möchte mit einer allgemeinen Frage

beginnen: Was hälts Du von der derzeitigen österreichischen

Architekturszene, was ist zu kritisieren, was gibt es lobenswertes.

Peichl: Also die Architekturszene aus meiner Sicht ist beachtlich,

weil lebendig, es ist sehr viel besser, als es vor Jahrzehnten

war, als ich mit meinen Altersgenossen kämpfen musste

um gute Architektur: Heute hat sich gute Architektur herumgesprochen

und es wird sehr viel gemacht. Was mich stört ist,

dass die Gruppen, die da meistens unter Decknamen auftreten,

die nennen sich so wie Popgruppen und Sängergruppen,

die tun also sehr eigenständig und sehr egoistisch, die wollen

die andere irgendwo rausdrängen, das haben wir nie

gemacht. Unsere Generation, wir waren die Wegbereiter auf

diesem Gebiet in Österreich, da hatte es ja auch viele verschiedene

Gruppen gegeben, wenig zum Bauen, aber wir haben

uns bemüht und durchgesetzt. Heute wird viel zu viel diskutiert

und es geht eigentlich allen sehr gut und das Gutgehen,

das Wohlstandsleben der Architekten ist gar nicht so gut wie

man meint.

Gerngross: Eine weitere Frage: Dein beliebtester Bau, wenn

Du zurückblickst auf deine lange Bautätigkeit, kannst Du einen

Bau nennen der Dir jetzt spontan einfällt, wo du sagst, das

ist das, was mir persönlich wirklich gefällt.

Peichl: Die ORF-Studios das war der internationale Durchbruch,

das ist keine Frage, der gewonnene Wettbewerb für

die ORF-Bundesländerstudios, die wir dann gebaut haben, dafür

habe ich den Reynolds-Preis gekriegt, danach war dieses Projekt

in aller Welt publiziert,

überall kommt es in jedem

Architekturlexikon vor, ist mein

liebstes Bauwerk, mein bedeutendstes

Bauwerk. Wenn ich

mich selber loben darf, ist

natürlich das Opus Magnum meines

Architekturschaffens, die

Bundeskunsthalle in Bonn. Von vielen nicht ganz verstanden,

eine gute Architektur wo man auch Kunst ausstellen kann,

nicht so gschmackiges modisches Zeug, das jetzt die Architekten

hinstellen, wo man nicht ausstellen kann und so gesehen

ist die Bundeskunsthalle in Bonn auch mein Lieblingsbauwerk.

Thomas Redl: In deinem Buch „Marginalien der Architektur,

Beiträge zur praktischen Theorie“ kommt der Begriff Postmoderne

vor, du sagst in dem Buch, du bist kein postmoderner

Architekt. Wenn ich deine ganz frühen Bauten sehe,

ist eigentlich die klassische Moderne stark vorhanden und

weiterfolgend hast du in deiner Architektur eine Sprache entwickelt,

die etwas erzählerisches, etwas poetisches hat, die

man immer wieder in deinen Bauten findet. Wie würdest

Du dich in der Architekturgeschichte der letzten 50 Jahre,

in den Strömungen dieser Zeit positionieren.

Peichl: Meine Position ist ganz einfach. Ich war nie für das

modische, ich war wohl modern und das hat mir viel geholfen.

Ich habe die Zeiten überwunden, wo Architektur mit Ablaufdatum

gemacht wurde und das war auch die Postmoderne,

die hoch gelobte, hoch geschriebene Postmoderne. Ich war

immer dagegen, ich habe das paramodern genannt statt postmodern

und wollte immer nur Architektur machen, die funktioniert,

die das Umfeld nicht beleidigt und die eine angenehme

Atmosphäre für die Menschen schafft, die individuell ist

und mit Heiterkeit; das war mir immer wichtig und das ist Teil

meiner Erfolge.

Gerngross: Du hast auch uns mit der Zeitung indirekt beeinflusst,

weil ich ein wirklich interessiertester Leser der Bauzeitung

war, bei der Du lang federführend mitgearbeitet hast

und ich muss sagen rückblickend war für mich dieser Bau

sehr wichtig. In Graz haben wir schon gewartet bis er wieder

herauskommt, um neue Informationen zu kriegen, es war

für mich schon eine Initialzündung, um jetzt auch publizistisch

zu wirken.

Peichl: Der „Bau“ war damals bedeutend, wir haben ja alle,

der Hans Hollein und ich zum Beispiel, der Walter Pichler oder

der Oswald Oberhuber, wir haben alle den „Bau“ gemacht. Wir

hatten eigentlich nichts oder wenig zu tun in der Architektur,

jetzt haben wir geschrieben, gezeichnet und den „Bau“ produziert.

Es ist ein großer Erfolg geworden, heute wird er überall

gehandelt in den Antiquitätenläden und für uns war es damals

sehr wichtig. Heute gibt es so etwas nicht, heute gibt es die

vielen Hochglanzzeitungen, wo also – egal was es ist – sofort

gedruckt wird, ganzseitig, und dazu geschwätzt wird, dass ist

es alles nichts. Für uns war die Haltung der Architektur interessant,

die Haltung der Architekten zu demonstrieren und festzuhalten,

und es scheint gelungen zu sein.

Gerngross: Es ist auch so gelungen und ich glaube, dass

wir jetzt mit der STAR-Zeitung schon auch in eine ähnliche

Richtung gehen. Die Haltung hat sich vielleicht geändert –

es ist ein wenig intensiver, integrativer geworden – so dass

wir auch mehr vielleicht aus der Kunst und Kulturszene miteinbinden

und auch aus dem sozialen Leben und der Wirtschaft,

das damals nicht so notwendig war. Es hat uns das

letzte Mal besonders gefreut, als wir Dich gefragt haben, ob

du eine Peichl-Seite in unserer Zeitung machen willst, das

du eigentlich spontan zugesagt hast, ja Du machst es aus

freiem Stücken heraus und schenkst uns sozusagen für die

nächsten 4 Ausgaben die Peichl-Seite mit aktuellen Statements

von dir; damit beglückst du uns.

Peichl: Weil mir einfach gefällt, was ihr da auf die Beine gestellt

habt’s. Das leicht Rotzige, der Inhalt der wichtig ist, transportiert

zu werden und das Unkonventionelle; ich finde es in Ordnung,

daher habe ich spontan zugesagt.

Gerngross: Eine Frage habe ich noch: die Hochhäuser, die

du uns gezeigt hast, die in Dubai realisiert werden, dass sind

Peichl Star Ironimus

doch ziemlich große Gebäude, ein silbernes und ein goldenes

Hochhaus, einige 100 m hoch mit 600 qm großen

Luxuswohnungen – wie ist es dazu gekommen, dass du diesen

großartigen Auftrag durchführen kannst und schon intensiv

daran zeichnest.

Peichl: Eine Truppe von Arabern war in Bonn und haben meine

Kunsthalle gesehen und haben gesagt, dass ist toll, das gefällt

und einer ist dann nach Wien gekommen und hat mich gefragt

ob ich für sie was bauen will. Ich habe gesagt, dass kann ich

nicht; es war mir zu unsicher. Ich habe mich mit meinen jungen

Leuten, meinem Team zusammengesetzt, die ja jetzt das

Büro übernommen haben – dass weist Du ja alles, ich bin ja

jetzt nur der Seniorpartner, der kommt nur schimpfen oder loben,

je nachdem, und die machen es. So hat Christoph Lechner

diese Hochhäuser in Arabien entwickelt und was interessant

war, wir haben anfangs gesagt, nein wir machen nichts, Arabien

ist viel zu unsicher, dann haben wir denen einen Brief

geschrieben, das wir sehr interessiert sind, aber die sollen erst

ein Geld zahlen und dann machen wir weiter. Wir haben geglaubt,

die werden sich nicht mehr rühren, dass war aber falsch, die

haben Geld überwiesen und dann haben wir weiter machen

müssen. Das haben wir gemacht und es ist gut angekommen

und ist jetzt alles im Bau und wir werden sehen, wie es weitergeht.

Gerngross: Ein guter Weg, von einem Gebäude, dass du

gebaut hast, ausgehend, das die Ausstrahlung hat, dass die

Leute sagen: von dem wollen wir noch einmal was. Das ist

eigentlich der Weg, den sich ein Architekt wünscht.

Peichl: Ich habe ja immer Glück gehabt mit meinen Sachen.

Entweder die Sachen haben sofort gut gefallen, haben Preise

bekommen, zum Beispiel deutschen Architekturpreis, Berliner

Architekturpreis oder es waren manche Kollegen dagegen,

die haben gesagt, der Peichl mit seinen spaßigen Sachen,

Curriculum vitae

1928 geboren in Wien

1949 – 1953 Akademie der bildenden Künste in

Wien, Meisterschule Prof. Clemens

Holzmeister

1969 Preis der Stadt Wien für Architektur

1971 Großer Österreichischer Staatspreis

1973 – 1998 Leiter der Meisterschule für

Architektur an der Akademie der

bildenden Künste in Wien

1975 Reynolds Memorial-Award, USA

1984 steirischer Architekturpreis

1986 Mies van der Rohe- Preis

1987–1988 Rektor der Akademie der bildenden

Künste in Wien 1989 Berliner

Architekturpreis

1991 Gründung des Ateliers Peichl &

Partner

1993 Goldenes Ehrenzeichen für

Verdienste um das Land Wien

Großer Sudetendeutscher

Kulturpreis

1993 Auszeichnung zum deutschen

Architekturpreis

1996 Honorary Fellow of The American

Institute of Architects

Großes Verdienstkreuz des

Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland

1997 Großes Goldenes Ehrenzeichen für

Verdienste um die Republik Österreich

1998 Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt

Wien

Politischer Karikaturist (Pseudonym

„IRONIMUS“)

Mitglied des österreichischen

Kunstsenats

Ehrenmitglied der Akademie der

Künste Berlin

Mitglied der Akademie der Künste

Berlin

Ehrenmitglied des Royal Institute of

British Architects

2002 Neugründung Peichl & Partner ZT

GmbH. mit Prof. Rudolf F. Weber

und den Geschäftsführenden

Gesellschaftern DI Katharina Fröch

und Mag. Christoph Lechner

was soll das und beide Reaktionen sind gut. Beides hat es

hoch gebracht und hochgejubelt und so ist es entstanden. Jetzt

machen es ja die jungen Architekten in meinem Büro, ich sitze

jetzt nur da und kritisiere. Einmal gebe ich den Daumen hinauf,

einmal geben ich ihn runter.

Redl: Eine Frage noch zu der Bauzeitung, die Du damals

gemacht hast. Es war ja eine Zeitung wirklich von der schöpferisch

Tätigen und direkt von der Szene und wenn wir uns

heute die Medienlandschaft anschauen, ist es ja so das alles

von Medienkonzernen gelenkt und gefiltert wird und fast nichts

hat diese Frische, diese Lebendigkeit und diese Lebendigkeit

ist es, glaube ich, was diese Szene damals im Gesamten

ausgezeichnet hat; sei es die Kunstszene oder die Architekturszene

oder die Literaturszene, dass die Leute

eigentlich zusammen gesessen sind und gemeinsam gewirkt

haben.

Peichl: Heute ist es anders. Heute glaubt ja jeder, er versteht

was von Architektur, es nennt sich ja jeder sofort Architekturexperte,

Architekturkritiker; dass sind entweder Studienabbrecher

oder das sind Leute, die wohl Architekten sind, aber

gerne bauen würden, aber nicht zum Bauen kommen und die

raunzen halt herum in den Zeitungen und Zeitschriften, meistens

Tratsch und wenig Architekturkritik und schon gar keine

Betonung der Architekturqualität, dass hat eigentlich nach Fritz

Achleitner – auch unser Jahrgang – eigentlich aufgehört. Nachher

gab es nichts mehr an seriöser Architekturkritik in diesem

Land. Heute sind es meist keine Architekturkritiker, sondern

Architekturtratscher.

Gerngross: Vielleicht haben wir deshalb den Weg des Interviews

gewählt, dass wir den Kritiker oder Tratscher überhaupt

ausschalten und du direkt im Medium STAR berichten

kannst.

Danke für den Raum den Du uns gegeben hast.


Buch IV - Gironcoli

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 25

AKADEMIEATELIER

BRUNO GIRONCOLI

Konzept: Thomas Redl

Fotoessay von Mounty R. P. Zentara


Diese Bildhauerei ist Konzentrat. // Seine, Gironcolis, Sehnsucht liegt in dieser entzogenen Wiedergeburt einer allgemein gewordenen Sprache, die eine über das Werkstück anders gewordene

Sprache bringt. An diesem Im-Werkstück-außer-sich-Sein sollte sich allgemeine Sprache brechen, nicht mehr allein notwendig beherrschen. Dieses Werkstück – seine wirkende Sprache ist wie

die Sprache des Gefühls durch rationale Argumente verletzlich. Es kann nicht erfaßt werden, aber es kann zerstört werden, in Eingliederung. Der Anachronismus der Machart von Bildhauerei ist

ihre eigentliche fragile Antwort. Im Gegensatz zur nur gedachten, konteptionellen Kunst ist solche Arbeit aus handwerklichem Denken und Fühlen gemacht. Die gedachte Kunst erscheint vor ihr

nur am Ort des Denkens verstrickt zu sein. Es wäre das für sie nur eine Schwelle des Konfliktes (neben der gesellschaftlichen Durchsetzung, ohnehin), der Einheit für ihr Draußen prägen sollte.

Im zusätzlich gewordenen Vorgang der statischen Machweise des Entstehens und in dem Versuch, diese selbst neben ihre Idee in Materialgerechtigkeit und wieder Handwerkliches zu bringen,

ensteht Konflikt. In ihm wird Bedeutung, die sich ausspricht, weil Materiagerechtigkeit immer ihr Bündnis mit der sich wandelnden Zeit in sich trägt. Es entsteht in der Formung, in scheinbarer

Zurückspulung von Zeit, in vorhergefundenen Werkstoffen und Arbeitsweisen die dialektische Stimmung zum Inhalt. / So entsteht Inhalt, er ist stumm, bildhauerisches Werkstück.


Sie, die Skulptur, habe kein Menschenbild anzubieten außer dieses, in diesen Montagen aus Resten von Menschenbildern zusammengetragene, ohne den kollektiven Traum der gesellschaftlichen

Inszenierung. Es dürfte dies sicherlich kein Weg sein, so vergehend die Unlösbarkeit allgemeiner Entfremdung aufzuheben, aber in dieser Bildhauerei ist versucht, Teile menschlichen Reagierens

einzufangen. Das Werkstück. // So wird diese Bildhauerei im Widerspiel zur Welt der Ort, diese daraus resultierenden Ängste der Begreifbarkeit festzulegen./ Diese Arbeit an den Skulpturen ist

damit eine neue Haut in einer säkularisierten Welt zu einer neuen Draußen-Befindlichkeit geführt. // Da kein fügender Klang zu beschreiben ist für das Menschenbild, wurde es frei als Überlegungsfeld

begreifbarer Möglichkeiten in Bildhauerei. Die Dinge des Lebens wurden einbindbar, wenn auch nur mit den Mitteln der täglich neuen Erfahrung über die täglich neu entzogene Fähigkeit,

ihr Bild zu werden. Dieses ins Bewußtsein zu bringen, wäre vielleicht eine Bildhauerei, die den Menschen zeigt.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch IV - Gironcoli

ST/A/R

Resonantia in eine neue Welt „In eine künstliche Zeit eingesetzt üben wir täglich an unserer Umwandlung, mit den Sedimenten unserer Trauer ausgestattet schmerzen unsere alten Körper an den Rändern, Prothesen mit neuen Gefühlen, metallern und hart warten auf uns, in die Stirnplatte unseres Denkens implantiert ist ein endlos hallernder Raum - ungelenk wuchernd gilt es ihn erst zu formen.“

12/200

Gemeint ist die fortschreitende totale Verwahrung und Verwaltung und die dadurch auftretende veränderte Erlebnisqualität, deren Reduktion bei uns als Zerstörung durch nur fremde Rationalität

erlebt wird, die scheinbar nur Wesenloses reproduziert und deren Ästhetik „Entfremdung als eigene Qualität“ zu sein scheint. Wären solche Bemühungen durchschaubar, ginge es in diesen

Figuren um etwas wie eine Architektur der Verinnerlichung, die der ideologisierenden Mißachtung des Vergangenen von links und rechts ausweicht. Die Skulptur ist Fluchtraum, Tagtraum. Die

Arbeitsmethode ist selbst Form, Materialgerechtigkeit zu erfinden, aufgehalten in der Person. Somit ist sie eine Sache, die, in Verbindung mit ihrer Materialisierung, in der Form ein Wahrnehmungsfeld

entdeckend, zum Allgemeinen aussweitet, ohne allgemein zu werden. Sie steht in ihrer Realität im Gegensatz zu anderen Realitäten, die sie immer nur beugen. Ist die Aussage die Arbeitsweise,

so sind Inhalte – wenn man von diesen Arbeitsanlässen zum Zweck, Schönheit (Notwendigkeit) zu verfolgen, sprechen kann – die dunklen Ängste von gestern und die dunklen Ängste von

morgen, und die Arbeit ist das kurze angstfreie Jetzt. Wenn man fragt, was diese Skulptur sei, so hat sie etwas mit dem Draußen, dem sogenannten Leben zu tun oder mit dessen Entfremdung.

Aber wenn schon, dann erzählt sie das nur in ihrer eigenen Sprache. So zeigt sie heute auch die Vereinzelung des Individuums. Dennoch ist ihre Sprachlosigkeit doch eine andere. Sie erzählt keine

Thomas Redl

Epen, ihr Stil ist Montage von Resten aus der Zeit der Epenbildung. Wohl wird diese durch die Vermittlungsmedien zur Summe der Wirklichkeiten eingebunden.// In dieser Wunschwelt, der Ware,

in der das Kunstwerk für jeden jederzeit abzurufen ist, gehen die Deutungen, die früher als bezugsherstellende Systeme gesehen wurden, verloren. Der Interpret verliert die Rolle des Suchers.

Ende. // Festgelegt an unsere Künstlichkeit Ich muss mir eingestehen, Sigmund Freud holte die lose gewordenen Geistesverbindungen aus ihrem Vorhersein herüber – so wurde die Hölle hier.

Nicht viel früher warf Karl Marx unseren Körper und unsere Seele auf den freien Markt – so wurden wir an Rücksichtslosigkeiten erwachsen, festgelegt an unsere Künstlichkeit. Also nicht mehr

gut aufgehoben, dafür aber zum Weitergeben neu. Später gekommen, an mir meine losen Teile vorfindend, gewürgt, speichle ich mich ein letztes Mal ein mit einem Brei aus Magnesium, gerade

genug Zeit, um sie zu sehen – diese Kreatur.

Textauszüge aus dem Essay „Überlegungen zu einer konventionellen Kunstform Bildhauerei“ von Bruno Gironcoli; aus Bruno Gironcoli, Biennale di Venezia/2003, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln.


Gironcoli

Bruno Gironcoli gehört zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern der Gegenwart und nimmt im Kontext der zeitgenössischen Skulptur eine einzigartige Stellung ein. „Er ist der Bildhauer

des Absurden, der Entfremdung, der Abgründe der Dingwelt.“ // Biografie: Geboren 1936 in Villach, Kärnten; 1951-1956 Goldschmiedelehre in Innsbruck; 1957-1962 Studium an der Akademie

für angewandte Kunst in Wien bei Professor Eduard Bäumer; 1977 Nachfolge von Fritz Wotruba als Professor der Meisterschule für Bildhauerei, Akademie der bildenden Künste Wien; 1989

österreichischer Skulpturenpreis der Erste Allgemeine Generali-Foundation. Bruno Gironcoli war im Jahr 2003 der österreichische Vertreter bei der Kunstbiennale in Venedig.

Mounty R. P. Zentara hat im Sommer 2004 ein umfangreiches Fotoessay über das Akademieatelier Bruno Gironcoli gemacht. Dieses Essay, das kurz vor der Auflösung des Ateliers zustande kam, ist hier auszugsweise

erstveröffentlicht. Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Kollegen ist dem Künstler Mounty R. P. Zentara ein wichtiger Aspekt in seiner Arbeit und war Ausgangspunkt, um dieses Projekt umsetzen

zu können. © 2004 // Mounty R. P. Zentara realisierte zuletzt das Projekt „SMOKE“ und in der Künstlergruppe „Two People One Work“ mit Karin Sulimma das Projekt „Flight Projekt: Vienna“. Seine nächste

Ausstellung „Wilderness“ wird ab 24. November 2004 in der Gallery AREA 53 Wien zu sehen sein. Er arbeitet in den Bereichen – Kunstfotografie, Installationen, Performances, Malerei. Der Künstler lebt

und arbeitet hauptsächlich in Wien.

Konzeption & Textauswahl dieses Gironcoli-Beitrags: Thomas Redl


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch IV - Gironcoli

31

Raumansichten im Gironcoli-Kristall

GIRONCOLI – KRISTALL im STRABAG HAUS

Die erste museale Dauerpräsentation der Großplastiken Bruno Gironcolis in Wien

Anfang Juni 2004 wurde erstmals in Wien eine permanente Ausstellungshalle für

die monumentalen Skulpturen Bruno Gironcolis eröffnet. In der Kunst- und Eventlocation

„Gironcoli- Kristall“ im neuen Gebäude des bekannten Bauunternehmens Strabag

auf der Wiener Donauplatte kann man zehn Großskulpturen, Dauerleihgaben des

bekannten Kärntner Künstlers Bruno Gironcoli (geboren 1936 in Villach) besichtigen.

Eine wichtige Ergänzung zu den monumentalen Polyestermodellen bilden Aluminiumgüsse,

die auf dem Gelände der Strabag AG ab November 2004 zu sehen sein werden.

Alle Projekte und Planungen, ein Gironcoli - Museum zu bauen - prominenter Standort

war etwa die BBU Erzaufbereitungshalle in Bad Bleiberg, Kärnten - hatten sich trotz

der Bemühungen von Stadt- und Kulturpolitikern zerschlagen. Einen geeigneten Ausstellungsort

für die riesigen Werke, die 1997 in der Großausstellung „Die Ungeborenen“

im Wiener MAK erstmals präsentiert wurden, zu finden, war für den kritischen Künstler

schwierig. Die verschiedenen Lager quollen über. Es war Zeit, die schweren und äußerst

empfindlichen, in Gold- und Silber gefassten Plastiken aus Polyester, Holz und Metall

zu restaurieren und nach langen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach komplizierter Vorbereitung und aufwendigem Transport war es soweit: Der Sammler

und Kunstmäzen Hans Peter Haselsteiner stellte in Form einer groß angelegten Privatinitiative

die von den Architekten Hoffmann & Janz erbaute, dem Strabag Bürogebäude

angegliederte Veranstaltungshalle zur Verfügung. Am 6. Juni 2004 wurde der

nach der kristallinen Bauform des Hauses benannte „Gironcoli – Kristall“ mit über 600

geladenen Gästen eröffnet.

Auf den schwerkranken, unermüdlich arbeitenden Bildhauer war die Kunstwelt auf der

Biennale in Venedig 2003 erneut aufmerksam geworden. Gironcoli lehrte bis zu seiner

Emeritierung im August 2004 als Nachfolger Fritz Wotrubas in den Bildhauerateliers

der Akademie der bildenden Künste im Wiener Prater. Er ist Vorbild für jüngere

Künstlergenerationen, die die Progressivität und die Zeitlosigkeit des in Wien lebenden

und arbeitenden Künstlers schätzen. Durch die derzeitige enorme Ausstellungstätigkeit

und mediale Präsenz wird auch in Zukunft auf das außergewöhnliche Werk

Gironcolis verwiesen werden und somit die Wertschätzung vertieft werden, die ihm lange

Zeit in Österreich verwehrt geblieben war.

Gironcoli nimmt die Position des schwierig scheinenden, kritischen Außenseiters ein,

ein Repräsentant einer aussterbenden Rasse, widerstrebend geliebt, missverstanden

in seiner Sensibilität und subtilem Humor, stets fordernd und hartnäckig, stets vorwärts

schreitend in seiner Kunst - nur lebendig für das Weiterbestehen seiner kompromisslos

entwickelten Schöpfungen.

Gironcoli braucht niemanden, er lebt einsam und zurückgezogen in einer Dingwelt, deren

intime Details er genau kennt, deren Sinn und Funktion er immer wieder verändert. Er

hat in seinen Plastiken den Pluralismus in der Kunst unserer Zeit frühzeitig vorweggenommen.

Kein Mensch weiß was er denkt, wenn er Verschüttetes wieder ausgräbt, wenn seine

Gedanken zwischen Schlafen und Wachen kreisen. Er zündet seine Zigarette an der

Flamme des Gasboilers an. Er schläft inmitten eines angefangenen Satzes erschöpft,

ganz friedlich ein - ein verborgener, manchmal zornig aufbrausender Romantiker mit

scharfem Intellekt, der die avantgardistische Musik Morton Feldmanns, Schubert und

Jazz liebt sowie seine riesige Sammlung afrikanischer Masken und Skulpturen. Er möchte

sich selbst gerne wieder finden und muss doch vieles aus sich selbst auslagern, veräußern,

wenn auch sehr ungern.

Manchmal kokettiert er mit der eigenen Monstrosität, freudig andere gegeneinander

ausspielend. Das neugierige Spiel des Kindes, die Sehnsucht nach Geborgenheit verbirgt

in seinen altarartigen, von Symbolen durchsetzten, utopischen „Muttermaschinen“

und „Ungeborenen“ nicht die Ernsthaftigkeit des dahinter stehenden Todes. Nie ist etwas

fertig zusammengesetzt, vollendet, alles bleibt fragmentarisch trotz des konglomeratähnlichen,

zusammengeschweißten Eindrucks.

Diese Bildhauerei ist Essenz, Konzentrat, ein Ort verführerischer Assoziationen, von Tagträumen

und stillstehender Zeit.

Sensationslüstern erwartet der eventverwöhnte, den neuesten Trends folgende Kulturkonsument

den nächsten Auftritt des kranken, kurios zur Schau gestellten Künstlers.

Doch trotz des Trubels gibt es niemanden, der seine leise, einprägsame Stimme mit ihren

Zwischentönen nicht hört, der die Gestalt des seinen Schöpfungen immer ähnlicher werdenden

Künstlers und Handwerkers vergessen kann. Der deformierte Körper ist Hülle

eines freien und unabhängigen Geistes, der seine Gedanken brillant zur Papier bringt,

der präsent ist, der trotz der langsamen Bewegung plötzlich und unerwartet zuschlagen

kann.

Wir kommen immer mehr dahinter, dass wir es sind, die Gironcoli und seine Kunst brauchen:

jemanden, der uns in Atem hält, der auf fast altmodische Weise die Konventionen

und Mechanismen des Normalbürgers ablehnt, der uns erst in Ruhe lässt, wenn

wir in seine Welt der kommunikativen Instrumentarien und maßlosen Fülle eindringen,

um im Kopf Klarheit zu schaffen. Die Suche nach eigenen Schönheitsbegriffen, Aggression,

der Wille zur Umwandlung sind der Motor für seine eigenwilligen Werke, die in ihrer

utopischen Abgehobenheit nie Dienstleitung, nie Opfer einer verwalteten Gesellschaft,

nie bloß vom Markt durchgesetzte Skulptur sind.

Die aus figürlichen und technischen Teilstücken zusammengesetzte, schwer einzuordnende

Skulpturenwelt Gironcolis entspricht dem Zeitgeist einer Generation, die im materiellen

Überdruss auf gefährlich - unbekannte Komponenten stößt: Sexuelle Obsession,

Gewalt, Materialismus und kriegerische Technik stehen sakralem Gefühl, Frugalität und

reicher Emotion gegenüber. Gironcoli geht spielerisch mit dem ihm eigenen Zynismus

auf diese Diskrepanz ein. Trotz inhaltlicher Widersprüche vermitteln seine Skulpturen

jene meditative Stille, die zur eingehenden Auseinandersetzung mit tradierten Seh- und

Lesegewohnheiten herausfordert. Als seelische Angriffsflächen ziehen sie im Sinne von

Erfahrungsräumen den Betrachter in ihre inneren Kreisläufe.

Barbara Baum, Bauholding Strabag Kunstforum


32

ST/A/R Buch IV - Gironcoli

Nr. 05/2004

Details aus den Skulpturenserien „Muttermaschinen“, „die Ungeborenen“

„Der Bildhauer hat keinen Auftraggeber – so ist diese lähmende Situation in Modellen zu überschreiten, ihr Vakuum wird Sehnsucht

und Ohnmacht. Dagegen steht das in seiner Fülle nicht erfassbare und in fortwährender Auflehnung begriffene Kunstwerk.“

Bruno Gironcoli

Sehnsucht und Ohnmacht

Kunst- und Eventlocation

GIRONCOLI – KRISTALL

IM STRABAG HAUS

A-1220 Wien, Donau-City-Straße 9

Um Voranmeldung zur Besichtigung

Mo – Fr, 10 – 17 Uhr, wird gebeten

Tel: +43 (0)1 / 22 4 22 – 1849

Auskünfte zur Anmietung:

Tel: +43 (0)1 / 22 4 22 – 1370


Buch V - Belvedere

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 33

In ihren seriellen Darstellungen nimmt VALIE EXPORT Bezug auf die Reproduzierbarkeit des mechanischen Bildes und die Sprachlichkeit von Bildzeichen. Mittels Teilung und Wiederholung des Bild

erprobt sie eine Erweiterung des Blickes und befragt Wahrnehmungsraum und Wirklichkeitserfahrung.

VALIE EXPORT nennt fast alle fotografischen Arbeiten der 70er Jahre konzteptuelle Fotografien. Diese Bezeichnung erfolgt mit vollem Recht, denn im Begriff der Konzeption ist die Vorstellung inbegriffen,

die Voraussetzungen einer Darstellung in der selben Darstellung sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Konzeptuelle Kunst ist eine Kunst der Selbstbezüglichkeit, in der es um eine

Verschiebung der Aufmerksamkeit vom Bild zur Bedeutung geht. Die genaue Befragung visueller Bedeutung, die Export ihrem Werk zugrunde legt, versieht sie dabei mit einem gesellschaftlich

emanzipatorischen Sinn. Denn in der kritischen Reflextionskraft der Kunst findet die Künstlerin die Möglichkeit, gesellschaftliche Verantwortlichkeit einzumahnen. die Kunst erhält ihr zufloge die

Aufgabe, die Regeln des Sozialen, genauer die strukturellen Gewaltformen gewöhnlicher und kollektiver Wahrnehmung, ausfindig zu machen und zu dekonstruieren.Deswegen ist jedes einzelne

Bild von VALIE EXPORT ebenso konzeptuell, wie in seiner Haltung kritisch. In sich birgt es eine doppelte Stellungnahme zur herrschenden Repräsentation, einen Kmmentar zu sich selbst sowie

zur Lage der Gesellschaft, insbesondere zur Stellung der Frau.

Textauszüge aus dem Essay „Die Kunst des Dividuellen“, Thomas Trummer, Ausstellungskatalog

VALIE EXPORT: Serien, Ausstellung im Atelier Augarten, 6. Oktober 2004 bis 20. Februar 2005, zur Ausstellung ist ein gleichnahmiger Katalog erschienen

Atelier Augarten • Zentrum für zeitgenössische Kunst der Österreichischen Galerie Belvedere,

A-1020 Wien, Scherzergasse 1a, www.atelier-augarten.at / www. belvedere.at


34

ST/A/R Buch V - Belvedere

Nr. 05/2004

SIGRID KURZ ISSUES.

Herausgeber Rainer Iglar / Michael Mauracher FOTOHOF edition

mit Texten von Rike Frank und Ruth Horak (deutsch/englisch)

Spiegelfolien-Hardcover 28x21 cm, 160 Seiten, 80 Farbabbildungen

Die Themen sind facettenreich, greifen Aspekte der einzelnen Städte auf (Art in America),

zitieren die Medienkultur und Filmproduktion (Studio for Animation, Black Box) oder stellen

Bezüge zu anderen Arbeiten wie beispielsweise den Fotoserien bzw. der Recherche der

Filme her (Hier und Anderswo, in dieser Passage taucht der Film Ici et Ailleurs von Jean-

Luc Godard und Anne-Marie Miéville auf). Gleich einem Drehbuch fließen die Bilder und

Texte wie ein Band über die Seiten.

Rike Frank

Nikolaus Schletterer, Waschhaus Frankreich, Farbfotografie


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch V - Belvedere

35


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch I - Belvedere

ST/A/R

www.grazercongress.at


38

ST/A/R Buch V - Belvedere

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch V - Belvedere

39

NEXT

5.11.2004

BIS 9.01.2005

WIEN MUSEUM – NEUES AUS DER VERGANGENHEIT


40

ST/A/R Buch V - Belvedere

Nr. 05/2004

DIE PEICHLSEITE

EIN ST/A/R GESCHENK VON


Buch VI - Krystufek

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 41

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT 04/05

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt ist eines der renommiertesten Ausstellungshäuser

Deutschlands. Seit 1986 wurden über 100 Ausstellungen realisiert, darunter große

Übersichtsschauen zu Expressionismus, Dada und Surrealismus sowie Retrsopektiven über

Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Bill Viola und Arnold Schönberg. Derzeitiger Direktor ist

Max Hollein.

Thomas Redl: Was ist die Programmatik des Hauses und wie unterscheidet es sich von anderen

Kunsthallen?

Max Hollein: Die Programmatik des Hauses unterscheidet sich klar von zeitgenössischen

Kunsthallen und Kunstvereinen, da bei der Schirn aktuelle Tendenzen zeitgenössischer

Kunst Entwicklungen der klassischen Moderne und der Kunst des 19.Jhdts gegenübergestellt

werden. Dabei wird die klassische Moderne und das 19.Jhdt aus einer zeitgenössischen

Perspektive betrachtet und beleuchtet.

Die Schirn zeigt insofern nicht nur zeitgenössische Kunst, sondern eben auch den Einfluss

der Moderne und des 19. Jhdts auf aktuelle Tendenzen und bringt diese in Verbindung.

Zum Programm 2004: Die Ausstellung James Lee Byars war die erste große kritische

Retrospektive seines Werkes nach dem Tod des Künstlers. In der Retrospektive von Yves

Klein wurde vor allem die aktuelle Komponente des Werks beleuchtet. Bei Julian Schnabel

ging es um die Neubewertung des malerischen Gesamtwerks.

Thomas Redl: Was wird 2005 passieren, welche Ausstellungen sind geplant?

Max Hollein: Einerseits eine Rekontextualisierung der Kunst um 1900 in Wien, unter dem

Titel „Die nackte Wahrheit“ zeigen wir die Kunst dieser Zeit ebenso wie die kritische

öffentliche Reaktion. Danach eine Ausstellung zu den Nazarenern mit einem Versuch der

Neubewertung dieser Künstlergruppe. Parallel dazu präsentieren wir die aktuelle romantische

Strömung in der zeitgenössischen Kunst. Und im Herbst gibt es eine überraschende

Gegenüberstellung Rodin-Beuys sowie eine Ausstellung zum

psychodelischen in der Kunst „Summer of Love“.

Ausstellungsrückblende 2004: „Kepi Blank, Nackt“ Jonathan Meese; Julian Schnabel

„Malerei 1978 – 2003“; „360 grad room for all colors“ Installation von Olafur Eliasson;

„Kunst – ein Kinderspiel“ die Welt mit Kinderaugen sehen; „Leben, Liebe und Tod: das

Werk von James Lee Byars“; „La Fin du Monde“ Installation von Costa Vece

Aktuelle Ausstellungen: „Yves Klein“ bis 9.1.2005; „3´ Kurzfilme“ bis 2.1.2005

Ausstellungsvorschau: Carsten Nicolai Januar bis März 2005; Die nackte Wahrheit Januar

bis April 2005

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

www.schirn-kunsthalle.de; Öffnungszeiten: Di, Fr, So 10-19.00, Mi, Do 10.00-22.00

Installation James Lee Byars

Raumansicht, Ausstellung Yves Klein

von l. n. r.: Thomas Sturm,Wolfgang D. Bauer, Christoph Schirmer; Anton Petz,

Galerie Brunnhofer

Forum junger zeitgenössischer Kunst in Linz

Nach langjähriger Sammlertätigkeit von zeitgenössischer Kunst gründeten Elisabeth und

Stefan Brunnhofer 1997 ihre erste Galerie mit dem Sitz in Katsdorf/ Oberösterreich mit

dem Bestreben junge österreichische Kunst zu fördern. Bereits im selben Jahr wurde die

Idee geboren, über eine bestehende Produktionshalle in Linz neue Galerieräumlichkeiten

zu bauen. Nach kurzer Bauphase erfolgte im September 1998 die Übersiedlung in

das neu errichtete Ausstellungsgebäude in Linz, Hafenstraße 33.

In den verschiedenen Ausstellungsräumen – von 50 bis 350qm (Gesamtfläche 500 qm)

und Raumhöhen bis zu 5m – werden dort seit 1998 aktuelle künstlerische Positionen gezeigt.

Das Programm widmet sich vorwiegend der jungen österreichischen Malerei, ergänzt durch

Installationen und Fotografie; renommierte Positionen aus Österreich, Deutschland und

der Schweiz erweitern das Ausstellungsprogramm.

Die Offenheit der Galerie und der unvoreingenommene Blick von Elisabeth und Stefan

Brunnhofer verknüpfen sich mit ihrer leidenschaftlichen Begeisterung für alle aktuellen

Strömungen der Kunst. Die Galerie ermöglicht Absolventen der Kunstuniversitäten aus Wien

und Linz oft erstmalige Präsentationen und schafft somit für eine neue Generation ein

interessantes Forum. Durch die intensive Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen

wie Museen, der Teilnahme an internationalen Kunstmessen in Köln, Frankfurt, Wien und

durch die Kooperation mit Galerien aus dem In- und Ausland ist es gelungen, die

Galerie in der österreichischen wie mitteleuropäischen Kunstszene zu positionieren; zum

Beispiel fand die erste Österreichausstellung von Moritz Götze (D) in der Galerie statt.

Ein besonderes Engagement ist der seit dem Jahr 2002 errichtete Skulpturengarten am

Wohnsitz des Galeristenehepaars in Katsdorf bei Linz. Auf dem 2.000qm großen Grundstück

zeigen sie wie man mit Kunst lebt, im Garten wie in ihrem Haus; die Skulpturen von

Osamu Nakajima, Erwin Reiter, Tone Fink, Alfred Hrdlicka und Judith Moser bilden jene

inspirierende Atmosphäre, die „lebende Skulpturengärten“ immer schon ausstrahlten.

KünstlerInnen der Galerie sind:

W.D.Bauer (A), D.Brehm (A), L. Dellefant (D), M.Götze (D), A.Gratzer (A), O.Holub (A),

M.Huber (A), J.Huemer (A), R.Kodritsch (A), I.Kracht (D), R. Lachenmeier (CH), Chr.Mayrhofer

(A), J.Moser (A), A.Petz (A), Th.Redl (A), B.Sauer (A), Chr.Schirmer (A), M.Schluderbacher

(A), Th.Sturm (A)

Weiters ins Ausstellungskonzept eingebunden sind:

O.Nakajima, E.Reiter, T.Fink, H.Schmalix, A.Mosbacher, S.Anzinger, Titz (D), J.Jascha,

I.Niedermayr, M.L.Lebschik, O.Zitko, J.Danner, Niklaus Erdmann (CH), Bastian (CH)

Ronald Kodritsch (Vordergrund), Anton Kehrer(links), Manfred Schluderbacher (rechts)

A-4020 Linz, Hafenstrasse 33 • derzeit aktuelle Ausstellung JUDITH MOSER, Antigone,

ab 25. Nov. 2004 - Jänner 2005 „Turn arround“

Skulpturengarten: 4223 Katsdorf, Gusenstrasse 12 (15km von Linz entfernt)

Kontakt: Stefan Brunnhofer, Tel: +43 664 3818104, www.brunnhofer.at


42

ST/A/R Buch VI - Krystufek

Nr. 05/2004

Galerie Stadtpark

Krems

Internationales Niveau abseits

von Quotenjagd und Eventkultur

Oliver Ressler, 1999, „The global 500“, Ausstellungsansicht

Georg Schöllhammer, Oliver Ressler und

Christine Lackner bei der Eröffnung „The

global 500“, 1999

Die Galerie Stadtpark in Krems an der

Donau wurde 1960 vom Architekt Rupert

Schweiger errichtet. Der Wachauer Künstlerbund,

ab 1978 Galerie Stadtpark nützte

den Ort vorwiegend für Mitgliederausstellungen

im Sinne einer Produzentengalerie.

1989 fand eine Neustrukturierung und Programmänderung

statt und seit dieser Zeit

steht die Galerie Stadtpark mit der

Geschäftsführerin Christina Lackner für ein

vorbildliches Ausstellungsprogramm mit mittlerweile

internationalem Niveau. Es gelingt

immer wieder mit großem Geschick, internationale

Spitzenkünstler zu zeigen unter anderem Josepf Beuys, Ian Hamilton Finlay,

Urs Lüthi, Helmut Federle, Isa Genzken, Blinky Palermo, Louise Bourgeois, James

Lee Byars, James Turrell; auch viele österreichische Künstler nutzen die idealen

Bedingungen der schönen Galerieräume – Heimo Zobernig, Franz Graf, Walter Vopava,

Gerwald Rockenschaub, Otto Zitko und Ingo Nussbaumer. Der Ausstellungsraum

hat klassisches Nordlicht und die Fensterfront öffnet den Raum zur Straße

hin und so werfen auch neugierige Passanten, die eine derartige Galerie nicht aufsuchen

würden, neugierige Blicke auf zeitgenössische Kunst. Das so ein Programm

vor allem durch persönlichen Einsatz ermöglicht wird, versteht sich von selbst. So

ist die Galerie Stadtpark ein Exempel dafür, das auch mit geringem Budget und

durch konsequentes Programm hohes Niveau und Internationalität möglich sind,

unabhängig von PR Maschinen und großen administrativen Apparaturen.

James Lee Byars, 1997, Raumansicht mit

Objekten und Papierarbeiten

James Lee Byars, 1997, Raumansicht mit

Vitrinen

Fotos: Thomas Freiler

Es werden ca. 6 Ausstellungen pro Jahr gemacht und den eingeladenen Künstlern

werden durch die Kenntnis der künstlerischen Praxis an sich sehr gute Arbeitsbedingungen

geboten.

Die „Edition Galerie Stadtpark“ ist weiterer Anreiz für viele internationale Künstler.

Seit 10 Jahren sind über 40 Künstlerbücher und Kleinauflagen produziert worden,

die über Österreich hinaus gesammelt werden.

Ein Zitat von Christina Lackner (aus dem Gespräch mit Peter Nesweda, veröffentlicht

im Kunstforum international Band 148) steht selbstredend für die aktuelle und

zukünftige Programmatik des Hauses: „Und wir haben mit erhöhter Wachsamkeit

aus aktuellem Anlass mögliche Änderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

zu beobachten, um taugliche Strategien zu finden, auch weiterhin eine

Haltung zum Ausdruck zu bringen, die mit falsch verstandenen Synergieeffekten,

Quotenjagd und einem Unterschreiten von längst erarbeiteten plausiblen Standards

wenig zu tun hat.“

Thomas Redl

Geschichtliche Daten:

1919 Gründung des

Vereins Wachauer

Künstlerbund

1977-78 Vereinsumbildung

und Namensänderung

in Galerie

Stadtpark

1989 Neueröffnung des

Hauses mit ständiger

Geschäftsführung

und neuer

Programmatik-

Präsentation

wesentlicher

Positionen

internationaler

Gegenwartskunst

2004 Derzeitiger Präsident

Thomas Freiler,

Geschäftsführung

Christina Lackner

(seit 1989)

Isa Genzken, 1994, Gesamtansicht des Ausstellungsraumes,

vorne Documentafenster, dahinter das große

X (befindet sich in der Sammlung der Erste Bank)


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch VI - Krystufek

43

ELKE KRYSTUFEK

Portrait von John Waters 2004

John Waters & Tittenrakete, 2004, 70 x 55 cm, acrylic on canvas, Courtesy: Elke Krystufek, Gallery side 2 Tokyo, Georg Kargl, Vienna


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch VI - Krystufek

ST/A/R

Van Dyke in your living room. You know why, 2004, 60 x 60 cm, acrylic on canvas, Courtesy: Elke Krystufek, Gallery side 2, Tokyo, Georg Kargl Vienna

Destination, 2004, 70 x 60 cm, acrylic on canvas, Courtesy: Elke Krystufek, Georg Kargl, Vienna

Elke Krystufek

geboren in Wien; ab 1988 Studium bei Arnulf Rainer (unvollendet); Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland unter anderem:

1992 „Elke Krystufek und Franz Graf“ Galerie Metropol Wien; 1997 „I’m your mirror“ Secession Wien; 2000 „nobody has to know“ Portikus Frankfurt,

Georg Kargl Wien; 2003 „Markt und Mobil“ Sammlung Essl Klosterneuburg, GEM Den Haag; 2004 „needs“ Georg Kargl Wien; 2004 „the rich visit the poor,

the poor visit the rich“ Bawag Foundation Wien. // In Planung (2004): x-room, Staatens Museum Den Haag; Galerie side 2, Tokyo; Kunstraum Innsbruck.

ELKE KRYSTUFEK


46

ST/A/R Buch VI - Krystufek

Nr. 05/2004

AREA 53 OFF-Space Galerie in 1060 Wien

Ein vitaler Ort der Kunstpräsentation und Produktion

Rauminstallation, Thomas Redl, 2004

Ausstellung 1-33-33, erweiterte Galerie

Foto: Wolfgang Thaler

Foto: Gerald Kofler

Der Ort ist so originär wie seine Betreiber – Mounty R. P. Zentara und Karin

Sulimma ein Künstlerpaar, das in den Bereichen Installation, Skulptur, Fotografie

und Malerei ihr Wirkungsfeld hat. Sie arbeiten gemeinsam sowie jeder

autonom für sich. Atelier & Gallery AREA 53 verstehen sie als gemeinsames

und kommunikationsstiftendes Kunstprojekt.

Eine ehemalige Bäckerei in der Gumpendorfer Straße wurde von ihnen mit

viel Liebe und Engagement und unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz

revitalisiert und für die neuen Nutzungen adaptiert. Die Räumlichkeiten

gehen über 4 Etagen und ergeben so etwas wie ein Haus im Haus; beim

Durchschreiten der Ebenen – Galerie (Erdgeschoss, Stiegenhaus, 2. Untergeschoss),

Atelier (1.Untergeschoss) und Wohnung (1.Stock) – erlebt man immer

wieder architektonische Überraschungen und die Lebendigkeit der Räume bilden

den atmosphärischen Rahmen für die Lebendigkeit und Vielfältigkeit des

Programms der Galerie.

Seit Juni 2003 werden die Räume mit Kunst bespielt – inmitten der Wiener Kunstszene zwischen Secession,

Naschmarkt, Schleifmühlgasse, Eschenbachgasse und Museumsquartier.

Innerhalb eines Jahre ist die AREA 53 ein Forum für junge Kunst geworden, ein Vernetzungspunkt und

ein Kommunikationsort, der Gesellschaftskritik sowie die Auseinandersetzung mit den etablierten und standardisierten

Strukturen der Kunstszene thematisiert. Laufende Ausstellungen in kurzen Intervallen zeigen

aktuelle Arbeiten befreundeter Künstlerkollegen, Präsentationen der Akademie der Bildenden Künste

und Positionen der österreichischen Kunstszene der letzten 20 Jahre. Das Programm erweitert sich

im nächsten Jahr mit internationalen Künstlern, Ausstellungen von Bouchier (USA, NL), Giorgi Piralisvili

(Georgien), Reihard Punsch (Italien) sind geplant.

Ein Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten war die Gruppenausstellung 1-33-33 zum einjährigen Bestehen

der Galerie – es waren 33 Künstler 33 Tage ausgestellt; die unorthodoxe Idee 33 sehr unterschiedliche

Künstler zu zeigen, die alle einen persönlichen Kontakt zu den Betreibern haben, schuf eine Atmosphäre

vitaler Vielfältigkeit. Renomierte Künstler wie Bruno Gironcoli, Franz Graf, Hubert Schmalix, Franco

Kappel, Hans Schabus, Franz Wassermann wurden gleichzeitig gezeigt mit KünstlerInnen der jüngeren

Generation unter anderem Annette Tesarek, Stefan Waibel, Claudia Schumann, Peter Hristov, Susanne

Hornpostl.

Vergleichbar ist die Lebendigkeit der Galerie mit anderen Off-Kunstszenen wie zum Beispiel in London.

Ein österreichisches Phänomen ist es, das hier die LeiterInnen der Ausstellungshäuser und die MuseumsdirektorInnen

in der Besucherliste fehlen und man fragt sich: Haben sie kein Interesse an der „jungen zeitgenössischen

Szene“ oder haben sie vergessen, die Augen zu öffnen, um das zu sehen, was morgen in

ihren Häusern hängt. (Die ST/A/R Redaktion)

Atelier & Galerie AREA 53

Gumpendorfer Straße 53, A-1060 Wien

Di – Fr. 14.30-19.00 Uhr

Phone: +43 676 621 56 60, www.AREA53.org

Foto: Mounty R. P. Zentara

Albertina, Franz Wassermann, 2004 Bei der Eröffnung der Ausstellung 1-33-33

Foto: Gerald Kofler

GÜNTER BRUS - FOTOEDITION DER AKTIONEN 1964/65

„Dass sich noch heute ein dichter und überzeugender Eindruck davon gewinnen lässt, was man im Rückblick nach 40

Jahren als Initiation der „Körperkunst“ bezeichnen kann, verdankt sich der filmischen und fotografischen Dokumentation

des Ereignisses: Ludwig Hoffenreich, Kurt Kren und Otto Mühl waren anwesend - und Siegfried Klein, dessen mit dem

Namen „Khasaq“ gezeichnete Fotografien bisher nur in wenigen Beispielen bekannt waren. Günter Brus hat nun erstmals

eine Auswahl aus diesen Aufnahmen getroffen, die Julius Hummel in 4 Portfolios herausgibt: Der flimmernde Rausch,

den Krens Film uns bisher vermittelt hat, und den Ludwig Hoffenreichs quasi distanzierte Dokumente geradezu komplementär

ergänzten, gewinnt durch diese Bilder eine neue Dimension: Khasaq dokumentierte das Ereignis nicht, sondern

lebte sich hinein, wechselte die Distanz und den Blickpunkt, folgte mit dem Blick nicht nur dem Künstler selbst,

sondern wanderte mit ihm durch den Raum, folgte der geschleuderten Farbe, dem entfesselten Geschehen.“

Dr. Monika Faber, Albertina Wien, zu S. Kleins (Khasaq) Fotos der Aktion „Ana“, 1964

Herausgegeben von der „Galerie Hummel“ und der „Sammlung Friedrichshof“ entstehen Fotoeditionen der frühen Aktionen

von GÜNTER BRUS:

„Ana“, 1964; „Silber“, 1964; „Selbstverstümmelung“, 1965

Fotograf: Siegfried Klein (Khasaq)

Die erste der 4 Aktionen, „Ana“, 1964, erscheint in je vier Portfolios á 12 Fotos (Silbergelatineabzüge

39,5 x 30 cm auf Museumskarton 60 x 50 cm) in einer Leinenkassette mit einem beigelegten Deckblatt in Siebdruck

von Günter Brus und einem Vorwort von Dr. Monika Faber, Albertina Wien. Jedes Foto ist von Günter Brus signiert

und autorisiert. Die Mappen erscheinen in einer Auflagenhöhe von je 35 Stück.

Die Portfolios werden bis 27. November 2004 in der „Galerie Hummel“ ausgestellt.

Galerie Julius Hummel • Bäckerstraße 14 • A-1010 Wien • Tel. 512 12 96 • Fax 512 12 964 • Mail:galerie.hummel@chello.at

Öffnungszeiten: Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch VI - Krystufek

47

Günter Brus

„Ana“, 1964, Fotoedition 2004, Foto: Siegfried Klein (Khasaq), Schwarzweißfotografie auf Silbergelatinepapier,

39,5 x 30 cm (auf Karton 60x50 cm),Copyright Sammlung Friedrichshof / Galerie Hummel


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ST/A/R Buch VI - Krystufek

Nr. 05/2004

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„Die Welt ist

in erster Linie

die Gesamtheit

von allem,

bestehend aus

Himmel und

Erde (…).

Remaprint Druck- und Verlagsges.m.b.H.

1160 Wien, Neulerchenfelder Straße 35, Tel 403 89 26-0, www.remaprint.at

Pfarrer Mihail Papas bei der Zelebration der Messe in der RUM (Griechisch) – orthodoxen Kirche

von Antiochia, Austria • 1150 Wien, Fünfhausgasse 29

Im zweiten

mystischen

Sinn aber wird

sie passenderweise

als

Mensch

bezeichnet…“

RAHMEN BRENNEN BRODAR

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Buch VII - Der Gastrosoph

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 49

Das Down-Town

der „Esskapaden“

eine lukulische schrittfolge des herrn karl

vulgo feinkostwaberer auf dem grenzweg

zwischen flackturm und zweier linie, begleitet

vom westwind, getragen von klängen des

neaopolitanischen pianospielers paulo conte.

je mehr sterne, hauben, gläser und bestecke,

desto größer auch der schwarm an wichtigtuern

und besserwissern, der einen gastro-

nom begleitet. wie’s mir scheint erreichen

manche ihren lustgewinn nicht durch das

essen und genießen, sondern durch die entsprechenden

kommentare darüber.

der „feinkostwaberer“ beobachtet mit großer

aufmerksamkeit die down town - wirtsleut

die sich geschlossen präsentieren und sich

im gumpendorferviertel in kulinarischer verbundenheit

beweisen! Nur weiter so!!!!!!!!!!!!!!

[v.l.r]: der gastrosoph

(eng), gerhard bader (hungerkünstler),

petra und

klaus heinisch (stern),

sven unden (stiegnbeisl),

ra’mien chef joung jie

sowie das geschwisterduo

des chinesen liu.

bild-text-redaktion: p.o.f.

design: gabriele szekatsch

gruppenfoto: mounty r.p. zentara


50

ST/A/R Buch VII - Der Gastrosoph

Nr. 05/2004

]liu[

fröhlichkeit bis um mitternacht

die glücklichen, über das ganze gesicht grinsenden

minibuddhas sagen schon alles: wer hier

isst, hat durchaus grund zur fröhlichkeit.

und dies bis weit nach mitternacht! lust auf fondue

aus dem feurigem topf, ob meeresfrüchte,

rindersehnen, klassische fischköpfe, oder ente-

lamm- und rinderfleisch oder gleich die animalischen

hühnerkrallen um die asiatische welt besser

zuverstehen.

die eltern am herd und an den tischen die beiden

umtriebigen geschwister – das macht sinn

und lust aufs neue.

chinalokal liu

wien 6, gumpendorferstr. 29

mo. - sa. 11.00 - 14.30

und 17.30 - ?

son & feiertag 17.30 –?

fon/fax / 01 – 586 36 73

]ra’mien[

wärmendes: „pho”

und „la mien”

mit koriander

frisch gekochtes und lustige leut machen ja immer

spass auf er`leben in einer gut gestylten umgebung.

das ra`mien hat alles um sich unkompliziert

zutreffen als auch zu schlemmern. es laden ein

tom yam gung so wie zitronengras, austernpilze

begleitet von garnelensuppe, nudeln aus reis

(pho) nach vietnamesischer art, – huhn, rind, ente

– oder fischigem. köstlich abgeschmeckte raviolis

haben die auch gefüllt, gyoza heissen sie und werden

vegetarisch oder fleischig serviert.

flüssig geht’s über die erste versuchung vom

weingut unger bis zum fruchtigen rotweincuvée

heideboden aus gols kulinarisch weiter.

café-restaurant ra’mien

wien 6, gumpendorferstr. 9

di. - so. 11.00 – 24.00

fon/fax / 01 - 585 47 98


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch VII - Der Gastrosoph

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über die

kunst, den

hunger zu

stillen

]hungerkünstler[

wo der flackturm noch seinen schatten spitzig

zeigt, dort sagen sich die feinschmecker guten

appetit!

ein junges gastronomiepaar unter der führung

von gerhard bader verwöhnt bodenständig, mit

leichter wienerischen hausmannskost, in diesem

juwel alter gumpendorfer gastlichkeit, mit einem

urgemütlichen nichtraucherplatzerl!

die speisekarte ist traditionell birgt heimisches

und überraschungen der „gustigen art”. begleitet

werden speisefolgen mit tröpferln aus dem

rotweissroten weinland – sowie brände und

fruchtliköre made in austria.

der hungerkünstler

wien 6, gumpendorferstr. 48

mo. - fr. 11.00 – 23.00

und 17.00 – 23.00

so./feiertag: ruhe oder auf

anfrage

fon/fax / 01 - 587 92 10

]stiegenbeisl[

nostalgie trifft eiernockerl

nostalgie pur umgibt einen, wenn „man” –

und auch echte weibá – dieses frische helle

sympatische beisl in gumpendorf betritt. das

trifft sowohl auf die alte schank aus dem

ende des 18, jhdts. zu, wie auf das über ein

jahrhundert lang unversehrt erhalten gebliebene,

anheimelnde interieur und natürlich

den gemütlichen service unter dem nicht

unwitzigen stiegenbeislwirt sven unden. er

persönlich offeriert eine vorwiegend bodenständige

küche und beigleitet auf bierigottakringerisch

die folgen der genüsse.

das stiegenbeisl

wien 6, gumpendorferstr. 36

mo. - so. 18.00 – 1.00 früh

fon / 01 - 587 09 99


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch VII - Der Gastrosoph

ST/A/R

nass-nebelig, wind vom flackturm,

und ich sitz mitten drinnen

bei hausgemachten der süssen

art und einer runde karambol.

das cafe sperl hat immer noch

alles was andere schon längst

nicht mehr pflegen wollen – die

stille echte zeitungsseitenherumblätterei

ohne großstadtstress

und eine menge toleranz

zu unserer zeit.

unbeschreiblich – einfach so

wunderbar, das es staub junior

wie auch sein vater ins echte

wienerkaffehausherz geschlossen

haben! schön das es euch

gibt!

]sperl[

das original seit 1880

wiener melange der kaffeehausgeschichte – so

fein erhalten kenn ich keines mehr in wien.

immer um diese jahreszeit, holen mich worte

zum leben zurück „nur wien ist im herbst schön“

– sowie halogenscheinwerfen die schon ab

16,00 uhr unsere schrittfolgen beleuchten,

cafe sperl

wien 6, gumpendorferstr. 11

mo. - sa. 7.00-23.00

son & feiertag 11.00-20.00

fon/fax / 01 – 586 41 58

]eng[

wenn das murren des magens

durch das jubeln des gaumens

ersetzt wird ...

]stern[

himmlisches aus dem kochtopf

der sterne

beharrlichkeit und

kreativität sind die

beiden hauptzutaten

von klaus und petras

restaurant stern.

so zählt das stern seit

vier jahren zu den

ganz guten im viertel,

und nicht nur die

feine regionale küche

mit wohldosierten

internationalen einsprengseln

ist ein

dickes lob wert, sondern

auch die freundliche

und kompe-

einen gastronomischen ort ursprünglich zu interpretieren

und zu betreiben ist nicht die aufgabe

vom eng sondern die passion dieses ortes sowie

seines betreibers.

das eng – das ist ein neuer genussraum mit

ebener erde und erstem stock des dipl sommelier

und gastrosophen. pino daniele, kettenraucher

paulo conte, röslein, röslein fein mit oskar

werners stimme, meister jacques brel sowie die

wilde gabriele ferry begleiten die genussfolgen

zwischen bregenzerwald und den südlichensten

weingärten.

hauseigene nudelvariationen sowie pilze, fische

und wilde tiere werden auf hohen und produktbezogenen

rezepturen verarbeitet. 120 weine

aus österreich, davon 26 glasweise, 20 brände,

bieriges aus dem hause stiegl sowie libelle

zitrone, traubi soda, und co - werden gredenzt;

schinkenhälften von kollar göbles weissen hausschweinen

aus der westlichen mark, sowie 14

sorten käse aus dem bregenzerwald, von

rässkäse bis hin zum ziegencamenbert mit

wahlnüssen begleiten, genussprodukte werden

ausnahmslos vom brunnenmarkt gekauft –

grossmarktprodukte haben keinen platz am teller

des gastrosophen.

hier wird gepredigt in lustiger feiner genussart

und weinbegleitet auf höchster ebene; palawad,

diskudiert, gespeist, gesungen, getrunken und

dann philosophiert – ein wohnzimmer von vietente

erscheinung, mit der das eingespielte serviceteam

seine gelungenen empfehlungen

abgibt. 80 verschiedene gewäsche sowie eine

brave auswahl an fruchtig - hochprozentigem verwöhnen

viele feintrinkerherzen.

jazzig geht’s am 14. November im stern zu – kulinarisch

jeden tag mit 3 bis 5 gängigen sternemenüs

mit modulvariation. patron klaus liebt es

bis zu 50 personen festlich einzukochen.

restaurant stern

wien 6, gumpendorferstr. 36

di. - so. 11.00 – 15.00

und 17.00 – 1.00

fon / 01 - 585 21 93

len künstlern, städteplanern,

architekten, schauspielern,

weggehern - ein ort zum verwöhnen,

versöhnen, wiederkehren

und wohnen.

kerzenlicht und hauseigenes

lichtdesign geben atmosphäre.

bilder aus der galerie knoll

wien/budapest, skulpturenpark

graz, eva und adele aus berlin

sowie madelaine bergheimer,

die holländische künstlerinnen

schmücken abwechselnd die

genussräume auf beiden ebenen

des gastrosophischen

genusstempels.

eng eineARTbeisl

wien 6,

gumpendorferstr. 33

[ecke köstlergasse,

beim zebrastreifen]

mo. - sa.

18.00 – 1.00

küche bis 23.30

fon / 0650 720 8300


54

ST/A/R Buch VII - Der Gastrosoph unterwegs

Nr. 05/2004

kulinarischer sex

bei Kafka

in der

josefstadt

das Cafe Kafka

mit vegetarischen Gerichten

von Mo bis Sa 8.00 - 23.00,

So - Fei 12.00 - 20.00

Capistrangasse 8, Wien 6, tel

01/586 13 17;

freitags literarische Abende

das hippe und schicke wien "fällt" seit kurzer zeit in der "albertgasse

39" ein und frönt seinem lebenstil der ganzen neuen art –

wohnzimmer mit tiefgang und dies in der "verstaubten" josefstadt.

man sieht einander oder schaut auch weg, plauscht ein wenig

oder auch länger, trinkt dazu aus den 25 verschiedenen flaschenweine

eine oder auch mehrere, und verzehrt – (jetzt auch im

ersten stock möglich) fisch,-wilde tiere und pastagerichte die

wöchentlich wechseln. der gastrosoph erkennt seit kurzer zeit eine

um einiges subtilere und gelungenere küche als zu beginn – und

meint die josefstadt hat endlich sein szenebeisl bekommen, dank

herrn "hati" vulgo gerhard götzinger der als patron sein persönliches

"sex in der city" all abendlich zelebriet.

bar&kitch´n albertgasse 39, wien 8, mo / sa 17.00 – 2.00

küche bis 24.00, so / fei geschlossen, fon / 01 402 22 20

Gawein Bruckner Weinfreak und Händler seit 1998

stellt seine Lieblinge der flüssigen Art vor:

Seit dem Jahre 1998 wurden Sie nach und nach Partner von mir die ich mit großer Hingabe genieße und

selbstredent allen Weinfreaks empfehlen darf. An dieser Stelle möchte ich das älteste Weingut QUINTA

DO CRASTO von Miguel Roquette vorstellen: Seit 1615, 48 Hektar im Ertrag – vorwiegend alte Rebstöcke

auf 90 jährigen wachsen die zwei Topweine Vinha Maria Teresa und Vinha da Ponte – in ganz guten Jahren

werden auch Ports vinifiziert. Ausgesuchte und verkostete Weine: 01 er Quinta do Crasto, 01er Reserva

old Vines, sowie eine Topwein aus dem 98 Vinha Maria Teresa in der Magnum bestehend aus den Sorten

Roriz, Barroca, Touriga Nacionat und 30 weitere Sorten die größtenteils unbekannt sind.

Weinhandel Gawein Bruckner, Tel.: 0664 435 48 70, www.gawein.at

Miguel&Tomas Roquette, Susanne Esteban

vom Weingut Quinta do Crasto

Sein Bruder ist schneller und sicherer am Eis als er, hingegen ist Mr.

Roland

Borsky der schnellste bei Mac-Service, gesundheitsbewußt genießter Steirische Äpfel

und weiß selbsredend alles über High-tech Apple undCo. Und dies seit 1984 der Startphase

von Apple Österreich,

sagt die ST/A/R Redaktion.

Das Apple-Service und Support Center,

A-1060 Wien, Stumpergasse 3, Europa,

Tel: +43 1 597 50 10, Fax: +43 1 597 50 11

service@macximum.at www.macximum.at

Applelager MacXimum mit Museumscharakter

der Sorten G3, Drucker, Scanner,

Monitore und dies alles noch in einer leistungsstarker

Frische, weiß der ST/A/R.


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch VII - Der Gastrosoph

55

WANNEN NEWS

GENUSSFOLGEN DER ENTSPANNENDEN ART

Wien 6, Gumpendorfer Str. 30

Tel. 01 587 67 68

Fax 01 586 56 72

A-4600 Wels, Linzerstraße 246,

Tel. 072 42/43 0 57, 44 2 42,

Fax 072 42/60 2 13


56

ST/A/R Buch VII - Der Gastrosoph

Nr. 05/2004


Buch VIII - cultural sidewalk

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 57


58

ST/A/R Buch VIII - cultural sidewalk

Nr. 05/2004

WELTPROJEKT: DIE SONNENPENDEL

The international

media art project

Sunpendulum by

Hofstetter Kurt.

CONCEPT (1997)

As time goes by that means with the

rotation of earth sunlight wanders its

way to earth. A continous circulation

of light and shade - day and night -

in parallels.

In 12 time zones around the earth

videocameras are directed towards the

sky and online connected to the Inter-

Net.12 videocameras - time-eyes -

around the earth watch the sky –

INPLUSION.

At a certain place on earth 12 screens

are setup in a circle within a pavillon.

Those screens are connected online

via the InterNet with the 12 time-eyes

and transmit the sunlight from the 12

time zones – EXPLOSION.

A sunclock is being created.

With the rotation of earth, that

means over time, the sunlight is moving

within the circle of the screens. In

the inner circle day and night can be

experienced in parallels at the same

time.

STATUS (2004)

10 Time-Eyes - Hawaii (1), Ensenada

(2), New Orleans (3), Bermuda (4),

Azores (5), Granada (6), Cairo (7),

Dubai (8), Kolkata (9), Hong Kong (10)

- have already been installed in collaboration

with local Universities.

The 2 remaining - Tokyo (11), Midway

(12) - will be realized in the coming

months. Once all the 12 Time-Eyes

around the earth have been installed,

the central Sunpendulum Station Phi

will be set up to experience synchronous

ubiquitousness at a certain place

on earth. Hong Kong and Dubai are

potentially interested in setting up this

archaic cultural site.

ST/A/R recommends and hopes:

This site of contemplation and time

should find a place in Vienna.

SUNPENDULUM

STATION PHI (2001)

„The Sun is public… knowing no difference

between day or night“. The

Sunpendulum Station Phi is public,

open 24 hours and accessible from

all directions.

The Circle - the basic element of Sunpendulum's

structure and movement

- dictates the geometry of the

Station Phi - open in all directions with

no direct sunbeam reaching its inner

space:

24 pairs of half cylinders are set up

in a circle and form entry points in all

directions. Adjacent concavities are

shifted in parallel by the radius of the

semicircular profile and the corresponding

convexities touch each other.

Their particular relationship ( )

resembles the symbol for „universal

brotherhood“ of the Hopi Indians,

whose convexities are touching each

other and thus closing a circle. This

shell protects the inner space against

daylight – no light beam is allowed to

enter the inner circle of the screens.


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch VIII - cultural sidewalk

35

STATION Φ VON HOFSTETTER KURT

Hofstetter Kurt

1959 born in Linz, concept- and media

artist, living and working in Vienna / Austria.

ARTISTIC DOMAINS: concepts, media art

installations in public space, video-, sound-,

light- and internet-works, mathematical

reflections

PERMANENT MEDIA INSTALLATIONS

in public

space:

1999 –

2004

Sunpendulum

Time-

Eyes in:

Kolkata,

Hong

Kong, Dubai,

Azores,

Ensenada,

New Orleans,

Cairo, Granada,

Bermuda,

Hawaii

Hofstetter Kurt anlässlich

der Inauguration des

Sunpendulum Time-Eyes in

Dubai. Sheik Najan

1994 One Moment of Time – Vienna South

railway station

1993 Planet of the Commuters with the 3

Time-Moons – Vienna Middle railway

station

in virtual space:

2003 C light pendula.

2002 facing time eyes.

1996 datapool of moments.

The distance between opposing

screens has been fixed at 6 meters,

forming an intimate space.At the same

time these adjacent panels create the

supports for the roof, being securely

fixed along the axis of contact. 24

steel beams, resembling a sun symbol,

radiate from a central steel ring

and are fixed to the supporting half

cylinders to create the basic roof structure.

An Iris of Solar cells on the roof

receives the light of the sun and produces

all the necessary energy for the

12 screens inside the Station - an eye

watching the sky to release energy –

input / output. The convexities of the

half cylinders reflect the light of the

sun and dictate the outer appearance

of the Sunpendulum Station Φ – An

archaic sculpture in public space.

Since 1976 the main artistic activities

ZUSTAND DER ALLGEGENWÄRTIGEN ZEIT

– DES ZEITLOSEN RAUMES

THE STATE OF UBIQUITOUS TIME WITH

REFERENCE TO THE TIMELESS SPACE

In Sunpendulum Station Φ (Phi) the Light / the Time

can be experienced at the same time from all 12 time

zones. The light beams of morning, noon, evening

and midnight reach the inner space of Station Phi

synchronously and qualify the Present. Their emissions

and interactions determine the space, where no

specific time predominates – Timeout.

of Hofstetter Kurt (concept- and media

artist) have been parallelism and circulation,

explosion – implosion, light

and time. Experimental concepts, photocopies,

photographs, videos,

sounds, computer animations as

well as media installations in public

space show a continuous process

leading to the project Sunpendulum.

With public and private support he was

able to start with the realisation in

1998. From its nature the realisation

is based on interdisciplinary cooperation

in Arts and Science as well as

on the assistance of a whole host of

people and close collaboration with

partners around the earth. Hofstetter

Kurt would like to thank all those people,

in particular the Sunpendulum Kernel

Team for their participation over

the years. All steps towards realisa-

tion have been accompanied by a

PARALLEL MEDIA project - a parallel

process of presentation, documentation

and reflection with Barbara

Doser, who is responsible in particular

for the video documentation.

www.sunpendulum.at

since 1997 Sunpendulum, an international

media art project in cooperation with the

Sunpendulum team.

http://www. sunpendulum.at

MEDIA INSTALLATIONS – EXHIBITIONS

– EVENTS (selection)

MAK - Museum of Contemporary|Applied

Arts - Vienna, Kunsthalle Wien - Vienna,

MUMOK - Museum of Modern Art - Vienna,

Medienwerkstatt - Vienna, Biennale - St.

Petersburg, ORF - Innsbruck, Haus

Wittgenstein - Vienna, Center of

Architecture - Zagreb, Sarajevska Zima -

Sarajevo, European Cultural Month -

Ljubljana, Echoraum - Vienna, Skala -

Vienna, fair area - Hannover, …

EXPERIMENTAL VIDEO + SOUND

WORKS with Barbara Doser

presentations in more than 25 countries

(selection)

Ars Electronica Festival – A, Rencontres

internationales Paris/Berlin – FR/DE, Int.

Film Festival Rotterdam – NL, ‘file’ Sao

Paulo – BR, New York int. ind. film + video

festival – USA, Video Formes – FR, Int.

Festival of Fine Arts Szolnok – HU, Int.

Short Film Festival Izmir – TR, short cuts

cologne – DE, Int. Kansk Video Festival –

RU, Film+Arc 1 Graz – A, Ostranenie

Dessau – DE, Next Five Minutes

Amsterdam – NL, …

AMONG OTHERS:

2002-2004 papers at Forum Geometricorum

ISSN 1534-1178

1996 Brunel Award Commendation -

Copenhagen

1994 member of the Mreza/Netz project

group

1993 protection by patent of the Republic

of Austria for the „Hofstetter Pendulum

Clockwork“

Bautechnische Beratung und Statik


Städteplanung / Architektur / Religion

ST/A/R

DIE ÜBERFLIEGER

JAMES TURRELL

PETER NOEVER

VORTRAG PETER NOEVER:

ARE THE ARCHITECTS THE ROOT OF ALL EVIL?

Moskau, 20. Oktober 2004

JAMES TURRELL VERWANDELT DAS MAK


62

ST/A/R Buch VIII - cultural sidewalk

Nr. 05/2004

ST/A/R ÖSTERREIC

schw

„JEDER MENSCH IST EIN EINMALIGER MENSCH UND

TATSÄCHLICH FÜR SICH GESEHEN, DAS

GRÖSSTE KUNSTWERK ALLER ZEITEN.“ Thomas Bernhard

SCHÜSSEL SCHEISST SICH NIX, ER IST DER

STAR POLITIKER ÖSTERREICHS.

HÄUPL SAUFT NICHT, ER TRINKT EIN GLASERL

AUCH AM NASCHMARKT. DAS IST GUT FÜR WIEN –

ST/A/R GRATULIERT.

GUSENBAUER STARTKLAR.www.at

schw

gr.

schw

HAIDER IST OBER ÖSTERREICHER.

BUNDESPRÄSIDENT DR. HEINZ FISCHER

STEHT UNTER DEM EHRENSCHUTZ VON ST/A/R

PRÖLL IST NIEDER ÖSTERREICHER

GLAWISCHNIG – KÄRNTNER STAR!

GRASSER IST GROSSZÜGIG EINERSEITS, ANDERERSEITS –

schw

gr.

MORAK = KULTURPOLITIK*.

VANDABELLEN…

PolitischeFarbskala

Politische Farbskala

(HOMEPAGE BILLIG BEI ST/A/R.)

Alle Künstler san Trotteln.

Alle Frauen sind… eh schon wissen….

Alle Politiker san

I was net wos alle san.

(Auszug aus einem Gespräch in Favoriten

oder Mariahilf um ca. 2004)

ST/A/R KULTUR

politische Farbskala:

schw

gr.

= schwarz

= rot

= blau

= grün

* FÖRDERT MIT UNSEREM KULTURGELD AUCH DIE ZEITUNG ST/A/R

Für den Inhalt verantwortlich Geist, Leib und Seele: H.G.

Gerngross, Juli 2001

Politstory:

Der Wiener FPÖ Politiker Strache wurde

von türkischen Gastarbeiterkünstlern

niedergeschlagen. Als er wehrlos am

Boden lag wurde er von rumänischen

Dieben ausgeraubt. In seiner Tasche war

ein wertvolles Ehrenzeichen aus der Zeit

um 1939.

Hilflos in der Gumpendorferstrasse liegend

wurde er von nigerianischen Drogenhändlern

im Esterhazypark verzehrt und wieder

ausgespuckt. Er lebt noch.


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch VIII - cultural sidewalk

63

HPOLITIK

Lao Tse international:

a man tells me: „Hi ashole“

my answer: „Hi“

a woman tells me: „I love

you“

my answer: „yes“

ST/A/R Printmedium Wien

today •

today •

Today •

ST/A/R

Printmedium

Wien

I’am drunk

• I

• I d’ont know but

I am going to start yesterday … it’s

Tomorrow?

feel it

Perpetuum Mobile oder

die ewige Wiederkehr

Beten

• I am bright

feel •

• I

feel, I

feel it

• I am more bright

• I

„Sie“ sag ich zum Dalai Lama –

ST/A/R Printmedium Wien

und mit dem bin ich per Du.

Wixen

ST/A/R Printmedium Wien

BERICHT ÜBER DEN STAR KÜNSTLER MICHAEL KIENZER IN ST/A/R 06

ST/A/R Printmedium Wien

a man: „have a drink“

me: „yes thank you“

a man: „have another drink“

me: „yes thank you“

a man: „one more“

me: „yes thank you“

a man: „the last one“

me: „no … another one“

Ich scheiss mich an, wenn ein Hund

mich bissig anbellt.

Ich hab Angst obwohl

ich furchlos bin. Ich

bin ein Scheisser

obwohl ich mächtig bin.

Ich scheiss mich an vor

Niemandem.

ST/A/R Printmedium Wien

(außer vor

einem Hund)


64

ST/A/R Buch VIII - cultural sidewalk

Nr. 05/2004

stefan pichlmüller

ray

2003

Fiberglas hochglanzlackiert

500 x 135 x 110cm

Flugzeuge, Sportwagen, speedboats und andere „schnelle Objekte“ nehmen einen besonderen Platz in unserer Gesellschaft ein: sie strahlen Faszination aus,

werden zum Symbol für Macht, Potenz und definieren den Status des Besitzers. Ihre Form wird einerseits durch physikalischen Notwendigkeiten

(Mechanik, Aerodynamik...), andererseits durch kulturell verankerte Vorstellungen eines „schnelles Objektes“ definiert.

ray ist ein „schnelles Objekt“ ohne Gebrauchsfunktion.

mehr über dieses projekt unter www.pichelmuller.com

alle fragen bitte als email an mail@pichelmuller.com oder an tel +43 699 11655866.

TischSkulptur


Buch IX - Kärnten

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 65

Fersty = Rogy = Fersty


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch IX - Kärnten

ST/A/R

EISHALLE

MAGNITOGORSK

Ein Projekt von Werkstatt Wien.

Architektur: Markus Spiegelfeld, Heidulf Gerngross,

Janosch Papp.

Visualisierung: Werner Skvara.

Konzeptionelle Archiquant-Außenhaut: Peter Kogler.

Eishockey-Mehrzweckhalle für 10.000 Personen

mit Entertainmenteingangshalle, Spiel, Restaurant,

Bar, Shops und der größten Malerei Russlands,

ca. 200x120 meter


70

ST/A/R Buch IX - Kärnten

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch IX - Kärnten

71


72

ST/A/R Buch IX - Kärnten

Nr. 05/2004

Napoleonstadl - Kärnten’s Haus der Architektur.

Ein Beispiel von Zusammenarbeit

Die „lange Nacht“ der Sto-Produkte

Sto unterstützte einen Architekturwettbewerb für die „Lange Nacht der Museen 2004“

27 Projekte aus ganz Österreich wurden für den Wettbewerb „RaumART“ im Kärntner Haus der Architektur (Napoleonstadel) eingereicht. Als Sieger ging

die Installation „RaumART – Art des Raumes“ der Klagenfurter Architektinnen Dr. Angela Fusco-Isak und DI Todorka Iliova-Fritz hervor. Anlässlich der

„Langen Nacht der Museen“ am 9. Oktober wurde die Arbeit im Napoleonstadel präsentiert. Die verwendeten Materialien stammen allesamt aus dem

Hause Sto.

Alles fließt, alles bewegt sich

„Das Fließen des Wassers ist eine Metapher für das Leben selbst“, meinen die Preisträgerinnen zu Idee und Ausgangspunkt der Installation, die auf zwei Ebenen im Napoleonstadel

realisiert wurde. Während im unteren Bereich bewegliche Elemente für Aktivität und Aktion sorgen, ist der obere Teil ganz der Kontemplation gewidmet: Der Akteur wird zum

Beobachter, aus Bewegung wird Ruhe. „Für uns war es wichtig“, so Angela Fusco-Isak, „dass die Installation auch zum Raum passt.“ Die Möglichkeiten des Raumes wurden dabei

perfekt ausgelotet, wobei es beiden nicht nur um die Architektur des Raumes ging: „Die Installation ist ein Zusammenspiel von verschiedenen Elementen wie etwa Licht und

Musik“, so Todorka Iliova-Fritz. Das Ergebnis beeindruckte nicht nur die Jury, sondern auch die Besucherinnen und Besucher, die sich während der „Langen Nacht der Museen“

am 9. Oktober von der Qualität der Arbeit überzeugen konnten.

„Systemfremde“ Anwendung mit großem

Potenzial

Sämtliche Materialien, die das Klagenfurter Architektenduo

verwendet hat, wurden von Sto zur Verfügung gestellt. Die

Produktpalette reichte dabei von Bodenfarben für

Bodenbeschichtungen (StoCryl BF 200) über beschichtbare

Spezialvliese (StoTap Vario) bis hin zu Farben und

Beschichtungen für den Innenraum (StoTex Gewebe, StoLook

Onyx). Für Sto-Geschäftsführer und Jurymitglied DI Walter

Wiedenbauer ist die Unterstützung von Architekturschaffenden

eine Selbstverständlichkeit: „Die ästhetische Gestaltung von

Räumen und Gebäuden ist unserem Unternehmen ein besonderes

Anliegen.“ Darüber hinaus gibt es noch einiges über das

Potenzial der Sto-Produkte zu erfahren. Edmund Gruber, Leiter

des Sto InfoCenters in Villach, bringt es auf den Punkt: „Gerade

durch die ‚systemfremde’ Anwendung in einem künstlerischen

Kontext können wir viel über die Produkte lernen und sie kontinuierlich

weiterentwickeln.“

Jury, Ausstellung

Die Wettbewerbsjury war prominent besetzt: Unter dem Vorsitz von Architekt Heidulf Gerngross votierten bei der Jurysitzung am 10. September

Architekt Gerfried Ogris, das Team von „Spado architects“, der Intendant des Klagenfurter Stadttheaters, Dietmar Pflegerl, Walter Wiedenbauer

und Claudia Pritz von Sto sowie Dieter Müller Geschäftsführer des Kärntner Hauses der Architektur. „Besonders positiv“, so Müller, „ist beim

Siegerprojekt der präzise und direkte Umgang mit dem bestehenden Raum, der interessante und spannende Raumerlebnisse ermöglicht.“

Übrigens: Die Ausstellung aller für den Wettbewerb eingereichten Arbeiten war im Napoleonstadel, St. Veiter Ring 10, 9020 Klagenfurt, zu sehen.

Sto Ges.m.b.H.

Richtstraße 47

A-9500 Villach

T +0043 4242 33 133-0

F +0043 4242 34 347

info@sto.at


Buch 13 - Span

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 73


74

ST/A/R Buch X - Span

Nr. 05/2004


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch X - Span

ST/A/R


78

ST/A/R Buch X - Span

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch X - Span

79


80

ST/A/R Buch X - Span

Nr. 05/2004

Wenn ihr meiner worte sinn nicht könnt verstehen, es wird verwehen, doch morgen auferstehen, ich habe nichts jener anderen kreatur voraus, weit hinter raum und zeit bin ich zuhaus.

arthur rimbaud

Thomas Redl, Tuschemalerei auf Standard-Zeitungsseite, 2004


Städteplanung / Architektur / Religion Buch XI - Familie

ST/A/R 81

Sissi

sissi farassat ist verheiratet.


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch XI - Familie

ST/A/R

Edelgard Gerngross

Tillmann Gerngross

Gloria Gerngross

Nora Gerngross

aug in aug

Rudolf Gerngross

Vinzenz G


Städteplanung / Architektur / Religion Buch XI - Familie

ST/A/R 87

MARIO PRUNER, Make Friends (#3), aus der Serie Make Friends, Fotografie, 25 x 35,3 cm, 2002


Städteplanung / Architektur / Religion Buch XI - Familie

ST/A/R 88

Sissi

gosha heiratet vier frauen in moskau.


Buch 13 - Vorarlberg

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 97

Angelo Vorarlberg


98

ST/A/R Buch XIII - Vorarlberg

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XIII - Vorarlberg

99

Autobahn mit Auto


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch XIII - Vorarlberg

ST/A/R

Architektur


102

ST/A/R Buch XIII - Vorarlberg

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XIII - Vorarlberg

103

Flugzeug


104 ST/A/R

Buch XIII - Vorarlberg

Nr. 05/2004


Städteplanung / Architektur / Religion Buch XIV -Archiquant

ST/A/R 105

Tillmann Gerngross

anleitung zur konstruktion

des archiquant

nach hofstetter kurt


106

ST/A/R Buch XIV - Archiquant

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XIV - Archiquant

107


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch XIV - Archiquant

ST/A/R

Dinge von großer Bedeutung

sollten gelassen angegangen

werden.Dinge von geringer

Bedeutung sollten ernsthaft

angegangen werden. Tsunetomo Yamamoto - „Hagakure“

Dein Lebenslauf mutet wie eine Zielgerade an:

HTL für Elektrotechnik in Salzburg, Studium der

Computerwissenschaften an der TU Wien. Du

bist Softwareentwicklungsexperte, Projektmanager,

Consulter, staatlich geprüfter Sicherheitsexperte,

Chef des Wiener Sicherheitsunternehmens

MSI und Sekretär des Österreichischen

Detektivverbandes... Derzeit bist du Inhaber

von fünf oder sind es mehr? Unternehmen:

msedv, MSI, FunCar, SRI, media5.

Ja, das stimmt. FunCar und SRI allerdings nur

zu 50%.

Technik ist eines deiner Hauptinteressen, du hast

einen Beruf daraus gemacht und deine Vorstellungen

und Interessen mit den diversen

Unternehmensgründungen umgesetzt. Kannst

du deine Firmen kurz vorstellen?

MSI: Sicherheitsgewerbe/Detektei, Schwerpunkt

technische Sicherheitsmaßnahmen

Ortungssysteme, Lauschabwehr, Videoüberwachung,

Sicherheitsanalysen)

msedv: EDV-Beratung (kommerzielle DV) und SW-Entwicklung,

vor allem für mittlere und große Unternehmen/Institutionen

Media5: die Web-Aspekte der EDV-Firma

FunCar: Autoverleih

SRI: Zinshaus, 2 Parkplätze

Wieviele Personen beschäftigst du insgesamt?

6

MSI liegt dir besonders am Herzen. Was faszinert dich an der

Technik, im Speziellen der Sicherheitstechnik?

Das war einfach mein Kindheitstraum, ich habe damals jede Detektivserie

gesehen, jedes einschlägige Buch verschlungen. Aber

es war immer ein „abstrakter“ Wunsch, erst 1999 habe ich den

ersten „echten“ Detektiv kennengelernt (der heute mein

Freund und Partner ist) und habe dann 2000 mit seiner Hilfe

MSI gegründet.

Wer sind die Kunden von MSI?

Sehr viele Sicherheits-/Detektivunternehmen, die technischen

Support brauchen, daneben mittlere und große Unternehmen

(Sicherheitsanalysen).

Hängt einem Detektiv- und Sicherheitsunternehmen

nicht immer auch ein Ehefrauennachspürdienst-

und Big-Brother-is-watching-you-

Image an? Ist es schwer davon wegzukommen?

Ja, leider - aber die Tätigkeitsbereiche haben sich

in den letzten Jahren massiv verschoben, Ehegeschichten

machen vielleicht noch 10% der

Branche aus. Die Schwerpunkte liegen heute im

Bereich Lagerschwund und Wirtschaftskriminalität.

90% der Aufträge von Berufsdetektiven und

Sicherheitsfachleuten haben mittlerweile wirtschaftskriminelle

Hintergründe.

Staatl. konz.

Detektivunternehmen

„Erzählen Sie niemandem

von uns!“

Unternehmer, Kulturförderer Dipl. Ing. Markus Schwaiger

Du bist auch innerhalb der Forschungsgruppe

ESSE an der Technischen Universität

Wien tätig.

Ja, eine Gruppe

die ebenfalls

„Sicherheit“ als

Forschungsschwerpunkt

hat;

ich bastle dort

auch seit „ein paar“ Jahren an meiner Diss.

Auf deiner Homepage fand ich den Link zu

mensa Österreich. Mensa wurde 1946 in England

von Dr. Lionel L. Ware, einem Wissenschafter

und Juristen, und Roland Berrill, einem

Rechtsanwalt, als Verein gegründet, der unpolitisch

und frei von allen rassistischen oder religiösen

Unterscheidungen oder gar Abhängigkeiten

und dessen einzige Bedingung für eine

Mitgliedschaft ein hoher Intelligenzquotient ist.

Die definierten Ziele von mensa sind: das Entdecken

und Fördern menschlicher Intelligenz

zum Nutzen der Menschheit, das Fördern der

Forschung über die Natur, die Charakterisierung

und den Nutzen der Intelligenz sowie

eine stimulierende intellektuelle und soziale

Umgebung für seine Mitglieder zu schaffen. Bist

du Mitglied von Mensa?

Ja. Für mich ist der wichtigste der letzte Punkt:

Es gibt mir nichts, mich am Abend in irgendeinem

verrauchten Lokal Stammtisch-mäßig niederzusaufen

und über Belanglosigkeiten zu lallen.

Die Lokalkoordinatoren von Mensa organisieren

immer wieder Ausflüge zu (kulturell) interessanten

Locations oder veranstalten Vortragsabende.

Zu Kunden von media5 zählen u.a. die Aidshilfe,

taxi orange und das Francesco Borromini-Ausstellungsprojekt

in der Albertina, wobei

mir letztere Homepage besonders gut gefällt.

Wurde sie von media5 entwickelt?

Ja, ich habe immer wieder gerne Projekte aus

dem eher „brotlosen“ Kunstbereich; das war

bestenfalls ein Nullsummenspiel. Aber immerhin

verkauft sich die CD zur Ausstellung auch heute

noch (beinahe 5 Jahre nach der Ausstellung!),

ich kriege jede Woche Bestellungen aus den entferntesten

Winkeln der Welt.

Eine Reihe von Künstlern und Kunstprojekten

finden bei dir Unterstützung: SHIFZ, Roboexotica,

Wienzeile, naked gallery in St.Petersburg,

um einige zu nennen.

Ja.

Übringens ist auch das erste Druckwerk der mittlerweile

ziemlich bekannten Künstlergruppe

monochrom auf deinem Laserdrucker vervielfältigt

worden.

Ja, das ist schon sehr, sehr lange her; nachdem

ich schon neben dem Studium mit der ersten

Firma begonnen habe, hatte ich damals einen für

die meisten noch unerschwinglichen Laserdrukker,

den dann das eine oder andere mal Grenzi

in Beschlag genommen hat.

Gibt es ein Privatleben, wenn man 5 Firmen zu

leiten hat?

Nein. Mein Vorteil ist, dass ich die meisten meiner

Hobbys in die Firmen integrieren konnte -

und dass mir arbeiten einfach Spaß macht.

Ausser deiner Arbeit zählst du neben Literatur,

Musik, Fotografieren in erster Linie Sport und

Kampfkunst zu deinen Hobbies. Welche

Kampfsportarten übst du aus?

Ich betreibe seit meinem 6. Lebensjahr Kampfsport;

begonnen hat es mit Judo, nach diversen

anderen Experimenten bin ich vor einigen Jahren

bei Aikido gelandet (und geblieben). Das

Schöne an Aikido sind die fließenden Bewegungen,

das Prinzip des „Umlenkens“ der Kraft des

Angreifers. Allerdings fehlt mir in den letzten Jahren

die Zeit für ein regelmäßiges Training, also

bearbeite ich halt den Sandsack, der in der Mitte

meines Büros hängt.

Was sind deine favorisierten Fotomotive?

Einerseits mache ich sehr viel Fotos mit „Tagebuchcharakter“,

d.h., ich habe einfach immer eine

Kamera dabei; die zweite Schiene sind gelegentliche

Fotos-Safaris, vor allem Architektur, Tiere,

Natur. Oft auch im Hinterkopf mit der Idee, Illustrationsfotos

für div. Homepages/Prospekte zu

machen; so ist z.B. der Adler zum Wappentier von

eGuard geworden.

Zu deinen Musikvorlieben fällt mir ein „Hart, aber

herzlich“. Bist du ein (heimlicher) Romantiker?

In manchen (seltenen) Momenten. Aber meistens

bleibe ich doch bei Metallica und Rammstein.

;-)

Interview mit Valie Göschl

www.msi.at

www.msedv.at

www.media5.at

www.funcar.at

www.sri.at

SUPRANATIONALES MAGAZIN FÜR LITERATUR KUNST UND POLITIK

SPIELT UDO 77 AUCH 2005 IM RABENHOF

ST/A/R-PRÄDIKAT *****


110

ST/A/R BuchXIV - Archiquant

Nr. 05/2004

Gerngross, Architekt

Quehenb

UNSERE ERSTE

gerngross: was hältst du von der ERSTEN österreichischen?

west: ich würde lieber über die verwirklichung

unseres multiples sprechen. was sagst du?

quehenberger: ich habe die musik gemacht.

west: was hast du gemacht?

gerngross: du hast mich gerade erinnert, dass ich

eine rede gehalten hab.

west: und diese rede haben wir mitgeschrieben.

gerngross: gott sei dank, ein teil des multiples.

west: also die cd ist vom queberger, oder heisst

du quehenberger? von dir ist auch der elefant.

quehenberger: elefant.

west: der west macht ein leckerli dazu (schweizer

bezeichnung für süssigkeit) und der gerngross

mit seiner ersten österreichischen macht...

gerngross: ...na ja, diese aura.

west: gerngross hielt eine rede, die mitgeschrieben

wurde und kopiert beigelegt wird. die musik

ST/A/R News Deutschland: Der österreichische Maler Herbert Brandl wurde als Professo

Wien: Der diesjährige Monsignore Otto Mauer Preis wurde an Esther Stocker verliehen.


ST/A/R

Nr. 05/2004 BuchXIV - Archiquant

111

erger, Musiker

West, Künstler

des quehenberger hat er auch in bregenz...

quehenberger: ...gespielt. und äh noch einmal eingespielt

(kicher). ich habe ein keyboard und ein

mikrofon und pedale auch und sampler. sonst hab

ich eh nix.

gerngross: mir fällt nichts ein, weil ich ja die rede

vergessen hab. auf alle fälle ist die erste bank ganz

wichtig in dem zusammenhang.

quehenberger: ich weiss auch nicht mehr genau.

gerngross: wichtig wäre mir, dass sie den archiquant

kennen.

r für Malerei nach Düsseldorf berufen.

west: wer macht denn da draussen so einen lärm?

sag was.

gerngross: was macht man mit dem mutliple?

west: verkaufen.

quehenberger: das macht der nussbaummüller,

der winfried nussbaummüller, vom KUB.

gerngross: das ist nicht schlecht, da werd’ ich dann.

ja, genau, genau. das ist absolut integrativ.

west: das kann man auch schreiben. ich danke für

das gespräch.

diese diskussion wurde von der ERSTEN österreichischen

sparkasse gesponsert.

Atelier Franz West

Esteplatz 3/2

A-1030 Wien, Austria

T +43.1.7188626

F +43.1.7188626-22

atelier@franzwest.at

Grüße an die Pummerin

GALERIE KROBATH WIMMER

Eschenbachgasse 9, A-1010 Wien

T: 01/585 7470, F: 01/585 7472

galerie@krobathwimmer.at, www.krobathwimmer.at

Di - Fr 13 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

Nov-Dez

“Selbst:Fremd”. Gruppenausstellung


80

ST/A/R Buch X - Archiquant

Nr. 05/2004

Zsolt Wanger ist tot

Wanger Zsolt meghalt

In Liebe, deine/

eure Freunde

szeretettel

a Barátaid/

Barátaitok

21 Juni 2004

2004 június 21

Börte Baldangin auch

Baldangin Börte is

Zsolt Wanger, Architekt, Werkstatt Wien


Buch XV - Volksbuch

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 113

VOLKSBUCH, das BUCH FÜR LESER = SOZIALER WOHNBAU, Thomas Redl, 2004


ST/A/R


ST/A/R


Städteplanung / Architektur / Religion

Buch XV - Volksbuch

ST/A/R


ST/A/R


ST/A/R


120

ST/A/R Buch XV - Volksbuch

Nr. 05/2004

VOLKSBUCH

Das BUCH FÜR LESER = SOZIALER WOHNBAU

Seiten aus dem Volksbuch (1978) von Heidulf Gerngross – ein architektonisches Gerüst –

entnommen, erweitert und überarbeitet; ein Zeichentransfer, wie Geistestransfer, eine

Sprache nicht zum sprechen – „ich es ist, dabilder, agar agar, adler adler, ich ist,

wunderblock V“, Thomas Redl 2004


Buch XVI - Bukarest 1

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 121

STAR Aktivisten

Dipl. Ing. Master of science

HEIDULF GERNGROSS

Magister der Architektur

ANGELO ROVENTA


122

ST/A/R Buch XVI - Bukarest 1

Nr. 05/2004


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XVI - Bukarest 1

123


Nicht im Bild: Fahrende Hebebühnen zur Detailbesichtigung der 25meter

hohen Skulpturen, der Wan und Deckengemälde

BASILICA DEL ARTE

Österreich

Slovakei

Plan für den Bau der Basilica del Arte von Heidulf

Gerngross und Angelo Roventa am Schnittpunkt von

Ungarn, Slowakei und Österreich.

Museale Antwort zur Klaustrophobie der zeitgenössischen

Ausstellungsräume. Kunstwerke von Herbert Brandl,

Heimo Zobernig, Franz West, Bruno Gironcoli warten auf

Kunswerke von Künstlern aus … weltweit.

Ungarn

Standort 3Ländereck

Basilica del arte

Modell, Statik Schneider Bollinger und Grohmann


Die Nagelskulptur von Franz West 2003, der Nageltower von Heidulf Gerngross mit Werkstatt Wien und Labor BMW –


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XVI - Bukarest 1

127

DIE RENAISSANCE DER RENAISSANCE DER RENAISSANCE

DIE RENAISSANCE DER … ARCHITEKTUR

Seit London 2000 at TATE MODERN bei

einem Vortrag von Franz West und Heidulf

Gerngross „The Delay of the Moderns“ und

der Demonstration der „5 Eurasischen Sender“

hat sich durch die Umstülpung des Alltäglichen

durch die Eingebung von Geist und

Seele die Integration von Architektur und

Kunst beschleunigt……

the acceleration of the integration of art and architecture

a new modern skyscraper development designed for Dubai…

model


128

ST/A/R Buch XVI - Bukarest 1

Nr. 05/2004

ÖSTERREICHISCHE BAU UND INGENIEURLEISTUNGEN

OPERA PLAZA BUKAREST

Herstellkosten: ca. 22 Millionen / Baudauer: ca. 2 Jahre

Architekt: Stefan Dorin, Bukarest

Projektbeschreibung:

Opera Plaza ist ein Bürokomplex im Zentrum von Bukarest mit einer Büronutzfläche von ca. 23.000 m_ - Bruttogeschoßfläche ca. 33.000 m_. Das Gebäude

besteht aus 2 Bauteilen. Bei beiden Bauteilen wurden 9 Obergeschoße und 2 Tiefgeschoße errichtet. Die tragenden Konstruktionen der zwei Baukörper

sind durch eine Dilationsfuge von 45 cm getrennt.

Konstruktionsmerkmale:

Das Projekt Opera Plaza war ursprünglich in einer ortsüblichen Konstruktion geplant, die im wesentlichen aus schweren geschweißten Stahlprofilen besteht.

Die Fröhlich & Locher hat als Alternative eine Flachdeckenkonstruktion mit Schwerlaststützen im Raster von ca. 7 m und duktilen Schubwänden vorgeschlagen.

Diese Alternative war wesentlich kostengünstiger und terminfreundlicher als das ursprünglich geplante Projekt

Erdbeben:

Das besondere beim Bauen in Bukarest ist das Erdbeben. Bukarest liegt in einer der am höchsten seismisch beanspruchten Zonen in Europa. So weist

die effektive Horizontalbeschleunigung bezogen auf die in Europa übliche Wiederkehrperiode von 475 Jahren eine Größe von 30 % der Erdbeschleunigung

auf. Diese extrem hohe Horizontalbelastung determiniert eine entsprechende Dominanz beim Entwurf und der Berechnung von Bauwerken.

Die dynamische Berechnung erfolgte nach dem Antwortspektrum Verfahren (SSQ Methode) unter Berücksichtigung nichtlinearen Materialverhaltens. Die

duktilen Schubwände sind sozusagen der Kernpunkt der gesamten Erdbebenstatik. Diese Schubwände werden als ca. 40 m hohe Kragscheiben mit einem

plastischen Gelenk oberhalb der Bodenplatte ausgebildet.

Ein wesentlicher Punkt ist noch die Deformation des Gebäudes. Die postelastische Deformation mit einem wesentlichen Anteil aus dem plastischen Gelenk

betrug am obersten Geschoß über 20 cm. Das bedingt einen entsprechenden Abstand vom Nachbargebäude, im vorliegenden Fall ca. 45 cm Fuge zwischen

den Konstruktionen. Der Einfluss der Größenverschiebungen, Platten- und Stützenmomente und Querkräfte ist beträchtlich und ergibt in meisten

Fällen den maßgeblichen Bemessungsfall.

Von F&L erbrachte Leistungen:

Komplette Statik

Architekt: Stefan Dorin, Bukarest


Buch XVI - Bukarest 2

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 129


130

ST/A/R Buch 17 - Bukarest 2

Nr. 05/2004

Containerhaus designed by Roventa made by Containex


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch 17 - Bukarest 2

131

Containerhaus designed by Gerngross

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Officegebäude für Stein

& Garten-Design

in Großenzersdorf

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Städteplanung / Architektur / Religion

Buch XVII - Bukarest

ST/A/R

Ein Tag in St. Petersburg mit Heidulf Gerngross und Angelo Roventa

Eine Baltikumreise

2004 veranlasst HG

und AR zu einem

Abstecher in das wenige

Stunden entfernte

St. Petersburg, um seine Freunde,

Architekturphilosoph Sergej Volgin,

Performanceliterat Wladimir Jaremenko-Tolstoj

und dem Künstler

Wladimir Semjonow, einen Besuch

abzustatten - kurz, anonym und

bescheiden.

Auf dem Moskauer Bahnhof in

St.Petersburg werden HG und AR

empfangen. Der erste Besuch gilt

der neu eröffneten Grjasnaja Gallerja

von Valie Airport Wien - St.

Petersburg und der Dostojewskij Bar

Na Marata 33.

Artist-in-residence und noise bazarist

Andi Luf führt durch die von ihm

gestaltete Dostojewskij-Bar.

Zu Ehren des anwesenden Gennadij

Ustjugow, St. Petersburgs

bekanntesten Maler, gibt noise

bazar eine lautmalerische Kostprobe.

Zentrale Instrumente der experimentellen

Klanginstallationen von

noise bazar sind das von aCrest aus

Mercedes-Achsen konstruierte

Metallofon mit Luftbett, das als

Resonanzkörper dient, und zwei

Monochorde aus Bambus, einsaitige

Zupfinstrumente, mit denen

Pythagoras seine Theorie der Konsonanz

entwickelte.

Im Ausstellungsraum der Galerie

laufen die Vorbereitungen für die

nächste Ausstellung „Akkumulationen

273“.

Ein mysteriöser Anruf unterbricht

das Gespräch. Heidulf Gerngross

wird verlangt.

Von seinem Besuch hat, durch Intervention

des Priesters Arsenik,

Alexander Fettsack - Mafiamob und

ehemaliger KGB-Resident in der

DDR, erfahren, dem daran liegt,

Gerngross persönlich kennenzulernen,

um ihm ein Spezialangebot zu

unterbreiten: den Kauf der mitten in

der Stadt gelegenen Insel „Nowaja

Gollandija“ (Neu-Holland)

zwecks Errichtung eines Kasinos.

Der darauf befindliche Gebäudekomplexes

untersteht der russischen

Marine und fungiert als Mitlitärkaserne

und Matrosenknast.

Ein Treffen wird vereinbart, man

macht sich auf den Weg, den

Newskij Prospekt entlang zur Eremitage

mit kurzem Seitensprung ins

Innere der berühmten Kunstsammlung

und weiter, das besagte

Objekt zu besichtigen.

Der Versuch Heidulfs, inkognito als

1. österreichischer Marine Offizier

a.D. der österreichischen Republik,

das Gebäude von innen zu besichtigen,

misslingt. (Konzept W. Jaremenko-Tolstoj).

Im Restaurant des St. Petersburger

Schauspielhauses, in dem gerade

1. Ankunft in St. Petersburg 2. Auf in die Galerie in der 3. Willkommen in der

4. Ein Drink gefällig

5. Artwork by guest artist 6. Gennadij Ustjugow zu Gast in 7. Noise Bazaristen A.Luf & 8. A.Luf & yves de cent 9. a Crest auf Mercedes

Marata Strasse

Dostojewskij Bar NaMarata

Andi Luf

der Marata Strasse

a Crest

Metallofon

10. Monochord

von a Crest

11. +++273+++ 12. Blick vom Balkon auf die 13. Ein myteriöser Anruf 14. Hallo hier spricht 14a. mit Archiquant 15. Weiter auf den Weg, Heidulf, 16. Bilderladen Nitsch in

17. Halleluja Rossija! 18. Die Christi-Blutkirche

Marata Strasse

der Boss!

Warzentasche

Sergej, Wladimir, Angelo

St. Petersburg

19. Straßentänzerkinderprofis 20. Dein Sieg – unsere Belohnung 21. Russen, Russen, Russen 22. Who is Who 23. Ein Säule – ein Stein

24. Man kann nicht in Petersburg 25. die Eremitage besucht zu 26. Wo ist der Zar? 27. Ausblick auf die Newa

Goldenes Fassbier

gewesen sein ohne...

haben.

28. Auf dem Weg ... 29. ... zum Objekt 30. Nowaja Gollandija -

31. H.G. als Marineoffizier a.D. 32. Der mächtige Boss lässt auf 33. Gerngross, Fettsack und 34. Kennen Sie STAR? 35. Darf ich vorstellen? Die 36. Fettsack packt aus

Neu Holland

der Rep. Österr.

sich warten...

Gorilla

Mischek Melnikov Fassade

37. …eine Insel mitten in

Petersburg. Interessiert?

47. …das Neue Jahr gefeiert. 48. Mit den echten Hasen… 49. …durchs… 50. …nächtliche… 51. …St. Petersburg... 52 …zum Künstleramigo 53. Wir können uns nicht erinnern,

54. Semjonow und sein Bild Fortsetzung der Fotostories von

Semjonow van Coke

Heidulf?

Valie Airport im ST/A/R OSEX

Fotostory von Valie Airport, Wien – St. Petersburg

die Proben zu Wladimir Jaremenko-Tolstojs

Stück stattfinden, wartet

man auf das Eintreffen von Fettsack,

der dann auch mit einer halben

Stunde Verspätung und

Gefolgschaft auftaucht. Architekt

Heidulf Gerngross präsentiert die

neueste Ausgabe von ST/A/R.

38. F: Casino? G: Nein!

Europäisches Kulturparlament.

Fettsack wartet mit Bauplänen

und seinem Anbot auf.

Gerngross zieht einen Kauf der Insel,

die Umsiedlung der russischen

Marine und die Errichtung eines

europäischen Kulturparlamentes, in

dem Kunstschaffende aus ganz

Europa arbeiten und regieren, in

39. Der ST/A/R Generalsponsor

Sponsor BANK MOSKAU

40. Hm – Erfrischung im Tinkoff. 41/42. Örtchen für Jedermann.

Beitl & Fut im Tinkoff

Erwägung, die inhaftierten Matrosen

sollen entlassen, die Gefängiszellen

für internationale Kulturaktivisten

geöffnet werden.

Durch diese Idee überfordert, nehmen

Fettsack und die russische

Mafia Bedenk- und Auszeit.

Priester Arsenik wird am selben Tag

Valie Airport

auf offener Straße von einem LKW

überfahren. Er überlebt das „Attentat“

mit schweren Verletzungen.

Doch der Gerneralsponsor für die

nächsten Ausgaben von ST/A/R

steht fest: die BANK MOSKAU

Vor dem Krankenbesuch von Priester

Arsenik ist eine Stärkung in der

43. Auf dem schnellsten Weg ins

Krankenhaus

44. Priester Arsenik mit Gott 45. Architekturphilosoph Sergej

Volgin im Klub Burga...

Brauerei „Tinkoff“ angesagt.

Priester Arsenik wurde mit lebensgefährlichen

Brüchen in das Krankenhaus

eingeliefert, seine Rettung

verdanke er seinem unerschütterlichen

Glauben, meint er und trägt

sein Kreuz mit Fassung.

Das Glück im Unglück lässt sich nirgendwo

besser begehen als im Klub

„Burga“, wo jeden Tag der Beginn

des Neuen Jahres gefeiert wird.

Nach einem nächtlichen Spaziergang

durch St.Petersburg setzt

sich der Abend im trauten Rahmen

bei Künstler Semjonow in der

Mochowaja Strasse fort …

46. …wird jede Nacht...

ENDE

Mehr Airportinfos im Supranationalen

Magazin für Literatur, Kunst und

Politik - WIENZEILE.


134

ST/A/R Buch XVI - Bukarest 2

Nr. 05/2004

Modell der Cappella Bianca von Heidulf Gerngross, aus 18 20’ Containern. Der Container ist der Ziegel des 21. Jahrhunderts

NEUERSCHEINUNG: Einen Augenblick Zeit. Parallaxe – ein Buch von Hofstetter Kurt

Erscheint im Dezember 2004, ISBN 3-85266-262-1

Verlag: edition selene. Herausgeber: II= – 0 Zwei Kongruent Null – Verein zur Förderung von Projekten aus Kunst und Wissenschaft

Eine faszinierende Sammlung von parallaktischen Momenten – Reflexionen anlässlich des 10 jährigem Bestehens der Medienkunstinstallation

„Einen Augenblick Zeit“ am Südbahnhof Wien.

Parallel zu ABBILDUNGEN von Hofstetter Kurt WÖRTER, SÄTZE, ABSÄTZE von mehr als 50 Zeitzeugen:

Carl Aigner, alien productions (Andrea Sodomka, Martin Breindl, Norbert Math), Frederick Baker, Eva Brunner-Szabo, Armin Mohsen Daneshgar Gustav Deutsch,

Durmusch Dogan, Andreas Doser, Barbara Doser, Georg Driendl, Klaus Engelhorn, Caro Fekete-Kaiser, Thomas Feuerstein, Birgit Flos, Patricia Futterer, Heidulf

Gerngross, Michael Gervautz, Barbara Graf, Johannes Grenzfurthner, Katharina Gsöllpointner, Marina Grzinic, Joseph Hartmann, Reinhard Haslwanter, Franz

Hautzinger, Bob Hewis, Paul Hofmann, Hofstetter Kurt, Richard Hule, Gerd Kern, Wolfgang Kos, Nena Kostic - Uveric, Gerda Lampalzer, Gerald Matt, Hazem

El Mestikawy, Manfred Neuwirth, Peter Noever, Johann Pammer, Wilhelm Pevny, Hermes Phettberg, Prinzgau/Podgorschek (Wolfgang Podgorschek, Brigitte

Prinzgau), Friedrich E. Rakuschan, Lioba Reddeker, Christian Reder, reMI (Michael Pinter / Renate Oblak), Stella Rollig, Gerhard Ruiss, Gen Seto, Peter Stieglecker,

Milos Uveric-Kostic, Vera Vogelsberger, Peter Weibel, Franz Xaver, Zeitgenossen (Ursula Hentschläger, Zelko Wiener), Michael Zinganel, Wolfgang Zinggl

Haus des Orients, Wien X, Pernerstorfergasse 22.

Islam heißt Frieden

und Geborgenheit.

Abdo Elzahar lädt H.G. in den Verein „Haus des Orients“ im 10ten Bezirk ein, sie erleben einen Teil der orientalischen Welt und genießen orientalische Spezialitäten


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XVI - Bukarest 2

135


136

ST/A/R Buch XVI - Bukarest 2

Nr. 05/2004


Buch XVIII - Erste

ST/A/R

Städteplanung / Architektur / Religion 137

Crapolette, Öl auf Leinwand 203 x 228 cm, derzeit ausgestellt bei „Visionen einer Sammlung“, Museum der Moderne Salzburg

CECILY BROWN - AMERIKANISCHER MALER-STAR

ERSTMALS IN WIEN bei GALERIE LISA RUYTER

Seit Oktober 2003 besteht die Galerie Lisa Ruyter in

Wien 4. Gezeigt werden vorwiegend junge amerikanische

KünstlerInnen, die gerade in den USA vielversprechende

Karrieren begonnen haben. Arbeiten in den Medien

Malerei, Fotografie und Installation werden gezeigt.

Vom 23.September bis 30.Oktober 2004 wurde die

Malerin Cecily Brown präsentiert. Cecily Brown, geboren

1969 in London gehört zu den neuesten Stars der

Kunstszene in New York. Ein Blick in ihre

Ausstellungsliste zeigt ihre internationale Vertretung unter

anderem – MACRO, Museo d´Arte Contemporanea

Roma 2003,

Contemporary Fine Arts Berlin 2004, Museo Reina Sofía

Madrid 2004, Beteiligung bei der Wihitney Biennale

2004.

Cecily Browns Themen reichen von nackten menschlichen

Körpern die sexuell interagieren bis hin zu

Landschaften und vielen Bereichen dazwischen. In Cecily

Browns Arbeiten kollidieren und explodieren Form und

Subjekt und bleiben dennoch getrennt erkennbar. Sei es

aufgrund der Bildkomposition, Farbwahl, Größe,

Kennzeichnung oder sogar durch Kopie – spezifische

Elemente beziehen sich auf De Kooning, Bacon, Goya

und Guston. Die Arbeit ist so-wohl klassisch als auch

ausgesprochen experimentell.

MARIO MAURONER CONTEMPORARY ART

eröffnet im Zentrum Wiens mit Jan Fabre

Galerie Lisa Ruyter

Wiedner Hauptstrasse 23-25, A-1040 Wien,

Öffnungszeiten: Di. - Fr. 13.00 - 19.00,

Sa. 11.00 - 15.00

info@galerielisaruyter.com

www.GalerieLisaRuyter.com

Filmstills aus Lanzelot,

im Zuge der Rauminstallation

Sanguis/Mantis – eine Mega-

Installation eines Schlachtfeldes

aus hochpolierten, schimmernden

Rüstungsteilen, welche nahezu

das gesamte Basement der

Galerie einnimmt.

ERÖFFNUNG

Nach langjähriger Erfahrung mit der Galerie

Academia eröffnet Mario Mauroner eine weitläufige

Galerie mit 2. Etagen in der Weihburggasse, 1010

Wien. Eine Gesamtfläche von ca. 600 m2 steht

Ausstellungen hochkarätiger, international arrivierter

Künstler wie Tony Gragg, Rebecca Horn, Javier

Perrez, Sean Scully sowie der Präsentation junger

Künstler, zur Verfügung. Die Aufteilung, im

Erdgeschoss internationale Positionen und im

Untergeschoß aktuelle Statements junger Künstler

zu zeigen, verspricht ein spannendes, vielschichtiges

Programm.

ARCHITEKTUR

Ein ehemaliges Bücherlager wurde nach Plänen des

Salzburger Architekten Reiner Kaschl zu anspruchsvollen

Galerie-Räumen umfunktioniert, wobei das

ungewöhnliche architektonische Konzept auf völlige

Konzentriertheit des Innenraumes, bei gleichzeitiger

maximaler Flexibilität der Raumunterteilung, abzielt.

Vier Meter hohe, schwenkbare Wandelemente

ermöglichen multiple Raumsituationen, die nach

unterschiedlichen künstlerischen Konzepten adaptiert

werden können.

Jan FABRE

Die Eröffnungsausstellung bespielt beide Galerieebenen

mit dem installativen Oeuvre des flämischen

Künstlers, Choreographen, Schriftstellers,

Videokünstlers, Bühnendesigners und Regisseurs

Jan FABRE – Sanguis/Mantis, so der Titel der

Ausstellung, wurde exklusiv für Galerie Mario

Mauroner Contemporary Art erarbeitet und explizit

für die neu entstandenen Räume konzipiert. Den

Kern der Präsentation wird Lanzelot ein monumentales

Video bilden, das die gesamte Wandfläche

gegenüber dem Eingang beanspruchen wird.

Galerie Mario Mauroner Contemporary Art Vienna, Weihburggasse 26, A-1010 Wien, www.galerie-mam.com


138

ST/A/R Buch XVIII - Erste

Nr. 05/2004

Die Welt interpretiert

in einer Schuhschachtel

Madeleine Berkhemer baut in Schuhschachteln

inszenierte Lebens- und Weltsituationen, die

bühnenbildhaft Ausblicke in ihre Weltinterpretation

geben. Diese Serie von Kleinskulptu-ren

gehört neben ihrer fotografischen Arbeit zu den

signifikantesten Elementen ihrer Arbeit.

Galerie&Edition Artelier

Großmarkstrasse 8b, (beim Medienturm)

A-8020 Graz, tel +43 316 834411

fax +43 316 834411 22

email office@galerie-edition-artlier.at

Ansprechperson: Petra Schilcher

di-fr 11-13 und 14-18

und nach telefonischer Vereinbarung

Künstlerauszug der Galerie: Vito Acconci (USA),

Christian Ludwig Attersee (A), John Baldessari

(USA), Peter Cook (GB), Feng Mengbo (China)

sowie Jörg Schlick (A) und viele andere

Madeleine Berkhemer Holland & New York

in Östrreich vertreten durch die Galerie&Edition Artelier, Graz


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XVIII - Erste

139

RE-AKTION

Arnulf Rauner, Hermann Nitsch,

Christo, Valentin Oman

Die Re-Aktion Aufreize als Muse

der Aktion ....

Ausstellungsdauer: 14.11.-22.12.04

Stammhaus in der Biberngasse 31,

A-5020 Salzburg

www.weihergut.at

BRUNO

GIRONCOLI

Galerie Judith Walker

Schloss Ebenau

9162 Weizelsdorf 1

Info: Tel. 0664-3453280

office@galerie-walker.at

www.galerie-walker.at

Peter Weibel

Rechtssubjekt statt Mensch

9.10.-26.11.2004

Season greetings

30.11.2004-31.01.2005

New Edition

Markus Huemer

3.02.2005 -27.02.2005

Medienturm, Großmarktstraße 8b /

A-8020 Graz

Galerie & Edition

Artelier

ARTISTS PUBLISHED

Herbert Brandl Dietmar Brehm

Günter Brus Monica Bonvicini

Marie Jose Burki Ernst Caramelle

Cook / Fournier Franz Josef Czernin

Georgia Creimer Josef Danner

EVA & ADELE Günther Förg Jakob

Gasteiger G.R.A.M. Roman Haubenstock

- IRWIN Franco Kappl

Michael Kienzer Martin Kippenberger

Albert Oehlen Schlegel Ira

Schneider Esther Stocker Mitja

Tusek Manfred Wolff - Plottegg

Erwin Wurm und viele andere…

Medienturm, Großmarktstraße 8b /

A-8020 Graz

Galerie & Edition Artelier

Günter Brus – Fotoedition

der Aktionen

1964/65

„Ana“, 1964; „Silber“, 1964;

„Selbstverstümmelung“, 1965

herausgegeben von der Galerie

Hummel und der “Sammlung

Friedrichshof”

Galerie Hummel

Bäckerstrasse 14 / A-1010 Wien

The new ten

Kunst aus der

neuen EU

29.10.2004 - 16.01.2005

täglich 10.00 – 18.00

Do bis 21.00

WILDERNESS

Mounty R. P. Zentara

Paul P.

In the Shadow of Young

Girls in Bloom

VALIE EXPORT:

Serien

Zentrum für zeitgenössische Kunst

der ÖsterreichischenGalerieBelvedere

25.11.2004 bis 8.1.2005

Di bis Fr 14.30 – 19.00

Atelier & Gallery AREA 53

Gumpendorfer Straße 53

A-1060 Wien

www.AREA.org

10.11.2004 bis 23.12.2004

Galerie Lisa Ruyter

Wiedner Hauptstrasse 23-25

A-1040 Wien

www.GalerieLisaRuyter.com

6.10.2004 bis 20.2.2005

Di bis So 10.00 – 18.00

Atelier Augarten

www.atelier-augarten.at

www.belvedere.at

Künstlerhaus

Karlsplatz 5

A-1010 Wien

www.k-haus.at

Nedko Solakov

A 12 1/3 (and even more)

Year Survey

3. 12.2004 bis 20.2.2005

Eröffnung: 2.12.2004, 20.00

Di - Do 16.00 - 22.00,

Fr 16.00 - 24.00

Sa/So 10.00 - 18.00

O.K. Centrum für Gegenwartskunst

Dametzstrasse 30, A-4020 Linz

www.ok-centrum.at

Yves Klein

bis 9.1.2005

Di, Fr – So 10.00 – 19.00

Mi, Do 10.00 – 22.00

Schirn Kunsthalle Frankfurt

www.schirn-kunsthalle.de

James Turrell. MAKlite

Permanente Außeninstallation, MAK – Fassade

24.11.2004 – 16.1.2005

MAK Ausstellungshalle

Weiskirchnerstraße 3, A-1010 Wien

MAK Stubenring 5, 1010 Wien

Di MAK NITE© 10.00 – 24.00, Mi – So 10.00 – 18.00

www.MAK.at

ST/A/R Eindrücke

bei der Eröfffnung der Ausstellung

Tomoko Sawada

Desire of Mimic

am 26. Oktober 2004 in

der MAK Galerie, Wien

Highlights vom Abend

Tomoka Sawada und Adreas Kristof (Kurator der MAK

Galerie & Organisator der MAK NITE)

Alustretch – Peter Raich

Keilrahmen aus Aluminium

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Montage und Aufbauservice

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Buch XVIII - ERSTE

ST/A/R

Gold – Violett, Thomas Redl, Blattgold und Tusche auf Zeitungspapier, 2004

Elke die Erste, Thomas Redl, Portrait von Elke Krystufek, Zeichnung und Collage

auf Zeitungspapier, 2004

Gerngross Massentapete, Heidulf Gerngross, Farbfotocopy eines Originales von

Franz West, 2001

Rahmen, Mounty R. P. Zentara, Ölkreide, Acryl und Dammarfirnis auf Papier, 2004-11-07

Unsere Erste, Email aus dem Atelier Franz West vom 27.10.04, Farbfotocopy, 2004

Archiquant, eine geometrische Figur, Heidulf Gerngross, Negativfotocopy, 2004


142

ST/A/R Buch XVIII - Erste

Nr. 05/2004

G A L E R I E N

MUSEEN / INSTITUTIONEN

Ö S T E R R E I C H

PROGRAMM

S E P – D E Z . 2 0 0 4

WIEN

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

01 AAI GALLERY (JACKIE MAUERSBERGER-ARCE GALLERY)

Schwarzspanierstrasse 15, A-1090 Wien

T: 01/409 58 99

jma-gallery@jmagallery.com, www.jmagallery.com

04 Okt - 30 Okt Collective Exhibition: Italian Artists

04 Nov - 28 Nov Collective Exhibition: International Artists

12 Dez - 30 Dez Collective Art Exhibition. A.C.T. Artists Communicating

Tact Org. Cultural and Fine Art Organization

02 GALERIE BEI DER ALBERTINA, ZETTER

Lobkowitzplatz 1, A-1010 Wien

T: 01/513 14 16, F: 01/513 76 74

zetter@galerie-albertina.at, www.galerie-albertina.at

Mo - Fr 10 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

08 Okt - 30 Okt Malerei-Bildhauerei-Design, Österreichische Kunst

des 20. Jahrhunderts. Herbstausstellung 2004

19 Nov - 31 Jän Franz von Zülow

03 ATELIER & GALLERY AREA 53

KARIN SULIMMA MOUNTY R. P. ZENTARA

Gumpendorfer Strasse 53, A-1060 Wien

T: 0676/6215660

twopeople1work@networld.at, www.AREA53.org

Di - Fr 14.30 - 19 Uhr

- 27 Sep Karin Sulimma / Christian Stock / Stefan Weibel

01 Okt - 23 Okt Rauminstallation - Thomas Redl

02 Nov - 19 Nov The Techno Drawing - Stoyan Dobrev

25 Nov - 08 Jan Wilderniss - Mounty R. P. Zentara

04 ART POSITION GALERIE

Reisnerstr. 48, A-1030 Wien

T + F: 01/9209610

office@artposition.com, www.artposition.com

Di - Fr 10 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

- 11 Sep art position Salon: Die Hängung August/September

15 Sep - 01 Okt Katharina Razumovsky, 09. 04. I

05 Okt - 05 Nov art position Salon: Die Hängung Oktober/November

04 Nov - 15 Nov NY - Wien

18 Nov - 30 Nov Jon Cuyson, Junge Malerei aus den Philippinen

02 Dez - 22 Dez art position Weihnachts-Salon: Die Hängung Dezember

05 ARTOTHEK-GALERIE

Schönlaterngasse 7a, A-1010 Wien

T: 01/512 94 76

info@artothek-galerie.at, www.artothek-galerie.at

Di + Mi 12 - 18, Do 10 - 20, Fr 10 - 18 Uhr

- 02 Sep Niclas Anatol

07 Sep - 07 Okt Isabella Kresse

12 Okt - 11 Nov Gernot Fischer

16 Nov - 16 Dez Mirjam Wydler

06 GALERIE ATRIUM ED ARTE

Lerchenfelderstraße 31, A-1070 Wien

T: 01/522 87 38, F: 01/522 87 384

atrium-ed-arte@t0.or.at, www.atrium-ed-arte.at

Di - Fr 14 - 18:30, Sa 11 - 14 Uhr

10 Sep - 16 Okt Kurt Straznicky - “Spieglein”, neue Objekte

11 Nov - 22 Dez Didi Sattmann - “Ansichten vom MannSein” Fotoportraits

07 GALERIE AUGUSTIN

Lugeck 1, Ecke Köllnerhofgasse, A-1010 Wien

T + F: 01/512 62 70

galerieaugustin-wien@aon.at, www.galerie-augustin.com

Di - Fr 11 - 13, 14 - 19, Sa 11 - 14 Uhr

- 29 Sep Künstler der Galerie. Döring, Flora, Klös, Vogel, Holland...

01 Okt - 23 Okt JOSEF COSTAZZA

30 Okt - 20 Nov SABINA MLEJNEK “personal views”

30 Nov - 08 Jan VOLKER KÜHN Objektkästen “Kühner geht’s nicht”

08 RUDOLF BUDJA GALERIE / ARTMOSPHERE WIEN

Freyung 4, Palais Kinsky, A-1010 Wien

T: 01/533 98 58, F: 01/533 98 58-28

wien@artmosphere.at, www.artmosphere.at

Di - Fr 11 - 19, Sa 10 - 13 Uhr

17 Sep - 30 Okt Helmut Grill: astarte - beauty, war and love

04 Nov - 18 Dez David LaChapelle: Portraits of Musicians

09 CHARIM GALERIE

Dorotheergasse 12, A-1010 Wien

T: 01/512 09 15, F: 01/512 09 15-50

charim@charimgalerie.at, www.charimgalerie.at

Di - Fr 11 - 18, Sa 11 - 14 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

10 GALERIE CHOBOT

Domgasse 6, A-1010 Wien

T: 01/512 53 32, F: 01/512 20 38

chobot@utanet.at, www.kunstnet.at/chobot

Di - Fr 13 - 18, Sa 11 - 16 Uhr

14 Sep - 14 Okt Petr PASTRNÁK, Günter BRUS, Zeichnungen

19 Okt - 26 Nov Alfred HABERPOINTNER, Holzobjekte

30 Okt - 27 Nov Monat d. Fotografie “Meine Töchter”: H.H. CAPOR,

Manfred CHOBOT, Petra RAINER, Dorota SADOVSKÁ

30 Nov - 30 Dez Josef PILLHOFER, Skulpturen

11 GALERIE CONTACT

Singerstraße 17, A-1010 Wien

T: 01/512 98 80, F: 01/512 98 804

office@galerie-contact.at, www.galerie-contact.at

Di - Fr 11 - 18, Sa 11 - 16 Uhr (Adventsamstage bis 17 Uhr)

- 02 Okt Walter ECKERT, Bilder aus dem Nachlaß

05 Okt - 13 Nov 33 Jahre Galerie Contact

16 Nov - 22 Dez Gottfried SALZMANN

12 CULT GALERIE

Bandgasse 19, A-1070 Wien

T + F: 01/526 09 74

erich.praschak@aon.at

n. tel. V.

Sep - Dez Programm auf Anfrage

13 GALERIE HEIKE CURTZE WIEN - BERLIN

Seilerstätte 15/16, A-1010 Wien

T: 01/512 93 75, F: 01/513 49 43

galerie.curtze@vienna.at, www.kunstnet.at/curtze

Di - Fr 11 - 18, Sa 11 - 16 Uhr

28 Sep - 31 Okt Osvaldo Romberg “Theo...(the nigth Van Gogh cried)”

02 Dez - Vonbank - Souterrain

05 Nov - Winfried Fessler - Souterrain, 3. Stock Petra Sterry

14 ENGHOLMENGELHORN GALERIE

Schleifmühlgasse 3, A-1040 Wien

T: 01/585 73 37, F: 01/ 585 73 38

office@engholmengelhorn.com, www.engholmengelhorn.com

Di - Fr 13 - 19, Sa 11 - 15 Uhr

09 Sep - 30 Okt DIRK SKREBER

10 Nov - 18 Dez ANGELA BULLOCH

15 GALERIE WOLFGANG EXNER

GALERIE FÜR JUNGE UND AKTUELLE KUNST

Rauhensteingasse 12, A-1010 Wien

T: 512 99 17, F: 512 52 65

office@galerie-exner.at, www.galerie-exner.at

Mo - Fr 11 - 18, Sa 11 - 17 Uhr

18 Sep - 12 Okt AURELIA GRATZER - CHRISTOPH SCHIRMER - WOLFGANG

SINWEL, NEUE ARBEITEN

16 Okt - 09 Nov RUDOLF HRADIL - ZEICHNUNGEN

12/13 Nov- 05 Dez DRAGO PRELOG

08 Dez - 12 Jan JOSEF MIKL

16 GALERIE JOHANNES FABER

Brahmsplatz 7, A-1040 Wien

T + F: 01/505 75 18

office@jmcfaber.at, www.jmcfaber.at

Di - Fr 14 - 18, Sa 11 - 17 Uhr u. n. tel. V.

18 Sep - 27 Nov ELLIOTT ERWITT. Magnum Works Photographs 1950-1975

OKKY OFFERHAUS. Memories. Photographs 1960-1970

03 Dez - 29 Jan RECENT ACQUISITIONS. Photographs 1840-2004

17 LUKASFEICHTNER GALERIE

Seilerstätte 19, A-1010 Wien

T: 01/512 09 10, MOBIL: 0676/33 871 45, F: 01/804 30 63

info@feichtnergallery.com, www.feichtnergallery.com

Di - Fr 10 - 19, Sa 10 - 16Uhr

18 Sep - 30 Okt Ronald Kodritsch, Leck

06 Nov - 04 Dez movements. Veronika Bromová, Johannes Deutsch,

Manfred Grübl, Stephan Reusse, Werner Schrödl

18 GALERIE FICHTEGASSE1

Fichtegasse 1, A-1010 Wien

T + F: 01/512 66 16

Sabine.Schulenburg@nextra.at, www.galeriefichtegasse1.com

Mo- Fr 14 - 19 Uhr

15 Sep - 13 Okt ROBERT WEBER, GEZEICHNET

20 Okt - 17 Nov RUDI HOLDHAUS, BILDER VON 1980 - 2004

24 Nov - 22 Dez WEIHNACHTSAUSSTELLUNG.

BERTONI, FROHNER, HRDLICKA, KOKOSCHKA...

19 GALERIE GABRIEL

Seilerstätte 19, A-1010 Wien

T + F: 01/512 78 02

info@galerie-gabriel.com

Mo - Fr 10 -18, Sa 10 - 16 Uhr

10 Sep - 13 Nov Joseph Beuys: Radierungen

18 Nov - 31 Dez Grafik international

20 GALERIE GERERSDORFER

Währingerstraße 12, A-1090 Wien

T: 01/310 84 84, F: 01/310 84 85

office@gerersdorfer.at, www.gerersdorfer.at

Do, Fr, Sa 11 - 20 Uhr

16 Sep - 16 Okt HILDEGARD STÖGER, Malerei

21 Okt - 13 Nov JOSEF KERN, Neue wilde Blüten & mehr

25 Nov - 24 Dez PAUL FLORA, Neue Zeichnungen & Radierungen

21 MICHAEL HALL GALERIE/CURATORIAL OFFICE

Franzensgasse 13/1a, A-1050 Wien

T: 01/9719353, F: 01/5485279

michael_hall@gmx.net, www.8ung.at/michaelhall

Mi - Fr 13 - 18, Sa 12 - 16 Uhr

15 Sep - Okt ALEKSANDR PETLJURA “Das Reich der Dinge”

15 Nov - Dez “KLUB MALEREI” Gruppenausstellung. Jes Brinch,

Isabella Schmidlehner, Florian Schmidt, u.a....

22 GALERIE ERNST HILGER

Dorotheergasse 5, 1. Stock, A-1010 Wien

T: 01/512 53 15, F: 01/513 91 26

hilger@hilger.at, www.hilger.at

Di - Fr 10 - 18, Sa 10 - 16 Uhr

- 25 Sep Pierre Alechinsky

30 Sep - 02 Nov Eduard Angeli - neue Bilder

09 Nov - 08 Dez Oswald Oberhuber

14 Dez - 11 Jan Bernard Rancillac

22 HILGER CONTEMPORARY

Dorotheergasse 5, A-1010 Wien

T: 01/512 53 15, F: 01/513 91 26

contemporary@hilger.at, www.hilger.at

Di - Fr 10 - 18, Sa 10 - 16 Uhr

- 25 Sep Massimo Vitali

30 Sep - 06 Nov Josef Felix Müller - Wald

11 Nov - 08 Dez Angel Marcos

14 Dez - 11 Jan Oliver Dorfer und Sebastian Weissenbacher

23 SIEMENS_ARTLAB

Dorotheergasse 12, A-1010 Wien

T: 01/512 50 57, F: 01/512 51 79

artlab@siemens.com, www.hilger.at

Di - Fr 10 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

- 25 Sep Bernhard Wolf

30 Sep - 02 Nov Kalin Serapionov

11 Nov - 08 Dez artlab-Künstler 2004

14 Dez - 11 Jan Ellen Semen und Berenice Darrer

24 GALERIE HIMMELPFORTE

Himmelpfortgasse 17, A-1010 Wien

T: 01/513 97 01, F: 01/513 97 01 20

schindler.sancha@galeriehimmelpforte.at, www.galeriehimmelpforte.at

Di - Fr 11 - 19, Sa 11 - 16 Uhr

29 Sep - 27 Nov “schön still” Alex Amann, Nicolas Dings, Josef Kern,

Ferdinand Melichar, Karin Pliem, Peter Pongratz u.a.

02 Dez - 31 Jan Isanna Generali

25 GALERIE HOFSTÄTTER

Bräunerstraße 7, A-1010 Wien

T: 01/512 32 55, F: 01/512 16 61

galerie.hofstaetter@netway.at, www.kunstnet.at/hofstaetter

Di- Do 11 - 18, Sa 10 - 16 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

26 GALERIE HOHENLOHE & KALB

Bäckerstraße 3, A-1010 Wien

T: 01/512 97 20, F: 01/512 74 19

galerie@hohenlohe-kalb.at

www.kunstnet.at/hohenlohe-kalb, www.hohenlohe-kalb.at

Mo - Fr 11 - 18 Uhr

17 Sep - 05 Nov Roland Kollnitz, Spielbein

10 Nov - 14 Jan Jutta Strohmaier, Diese Welt und eine Andere

27 GALERIE ULRIKE HROBSKY

Grünangergasse 6, A-1010 Wien

T: 01/513 76 76, F: 01/513 76 09

galerie@hrobsky.at, www.galerie-hrobsky.at

Di - Fr 13 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

14 Sep - 27 Okt Bild - Text - Impuls. Regina Hadraba / Bilder - Objekte

30 0kt - 26 Nov Aus der Serie: “Neuland”. Nikolaus Korab - Fotografie

30 Nov - 15 Jan “Stationen 64 -04”. Achim Freyer - Malerei

28 GALERIE JULIUS HUMMEL

Bäckerstraße 14, A-1010 Wien

T: 01/512 12 96, F: 01/512 12 964

galerie.hummel@chello.at

Di - Fr 15 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

17 Sep - 27 Nov GÜNTER BRUS. AKTIONEN 1964/65

29 GALERIE GRITA INSAM

Köllnerhofgasse 6 + Heiligenkreuzerhof (street level), A-1010 Wien

T: 01/512 53 30, F: 01/512 61 94

galerie.grita.insam@aon.at

www.members.aon.at/galerie.grita.insam, www.kunstnet.at/insam

Di - Sa 12 - 18 Uhr

Sep

Gruppenausstellung “...and in between” (Köllnerhofg.)

16 Sep - 30 Okt Sabina Hörtner: update retrofit 2004 (Heiligenkreuzerhof)

09 Nov - Dez Katarina Matiasek (Heiligenkreuzerhof)

30 GALERIE MARTIN JANDA RAUM AKTUELLER KUNST

Eschenbachgasse 11, A-1010 Wien

T: 01/585 73 71, F: 01/585 73 72

galerie@martinjanda.at, www.martinjanda.at

Di - Fr 13 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

15 Sep - 30 Okt Roman Signer

Nov - Dez Programm auf Anfrage

31 GALERIE KARENINA

Opernring 21, A-1010 Wien

T + F: 01/581 02 52, MOBIL: 0664/14 09 292

vienna@galerie-karenina.at, www.galerie-karenina.at

Di - Fr 14 - 19, Sa 11 - 14 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

32 GEORG KARGL FINE ARTS

Schleifmühlgasse 5, A-1040 Wien

T: 01/585 41 99, F: 01/585 41 999

georg.kargl@silverserver.at

Mo n.V., Di - Fr 13 - 19, Do 13 - 20, Sa 11 - 15 Uhr

09 Sep - 30 Okt “From Above”

Gruppenausstellung, kuratiert von Georg Kargl

11 Nov - Ende Dez “Angus Fairhurst”

33 KNOLLGALERIEWIEN

Gumpendorfer Straße 18, A-1060 Wien

T: 01/587 50 52, MOBIL: 0664/181 08 48, F: 01/587 59 66

knollgalerie@aon.at, www.kunstnet.at/knoll

Di - Fr 14 - 19, Sa 11 - 15 Uhr

16 Sep - 20 Nov AES+F - New Photographies

23 Nov - Mitte Jan Ákos Birkás - “Neue Köpfe”

34 CHRISTINE KÖNIG GALERIE

Schleifmühlgasse 1 A, A-1040 Wien

T: 01/585 74 74, F: 01/585 74 74 24

christine.koenig@chello.at

www.kunstnet.at./koenig, www.artfacts.net/koenig

Di 13 - 24, Mi - Fr 13 - 19, Sa 11 - 15 Uhr

08 Sep - 16 Okt BARBARA EICHHORN | ALMUT RINK, Höhenluft

21 Okt - 06 Nov TEX RUBINOWITZ, Auf der Uni gibt’s Gratis-Rettich.

10 Nov - 15 Jan JOHANNA KANDL

35 GALERIE KRINZINGER

Seilerstätte 16, A-1010 Wien

T: 01/513 30 06, F: 01/513 30 06 33

galeriekrinzinger@chello.at, www.galerie-krinzinger.at

Di - Fr 12 - 18, Sa 11 - 16 Uhr

18 Sep - 29 Okt Werner Reiterer: My brain is your hole

05 Nov - 07 Dez Eva Schlegel, Annelies Strba

36 KRINZINGER PROJEKTE

Schottenfeldgasse 45, A-1070 Wien

T: 01/512 81 42

krinzingerprojekte@gmx.at, www.galerie-krinzinger.at/projekte

Mi - Fr 15 - 19, Sa 11 - 14 Uhr

16 Sep - 30 Okt Zunge an Zündschnur. Ann-Kristin Hamm, Andreas

Plum, Cornelius Quabeck und Helga Schmidhuber.

Kuratiert von Albert Oehlen

10 Nov - 23 Dez Angelika Krinzinger, Natacha Lesueur, Céline van Balen

37 GALERIE KROBATH WIMMER

Eschenbachgasse 9, A-1010 Wien

T: 01/585 7470, F: 01/585 7472

galerie@krobathwimmer.at, www.krobathwimmer.at

Di - Fr 13 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

15 Sep - 30 Okt Martin Eiter

03 Nov - 04 Nov Ingebor Strobl, “Photoroman”

Nov - Dez “Selbst:Fremd”. Gruppenausstellung

38 GALERIE LANG WIEN

Seilerstätte 16, A-1010 Wien

T: 01/512 20 19, F: 01/512 20 19 10

galerie-lang-wien@netway.at, www.glw.at

Di - Fr 12 - 18, Sa 11 - 16 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

39 LAYR:WUESTENHAGEN ZEITGENOESSISCHE KUNST

Bellariastr. 6, A-1010 Wien

T: 01/524 54 90, F: 01/523 84 22

office@layrwuestenhagen.com, www.layrwuestenhagen.com

Di 12 - 18, Mi 12 - 19, Do - Fr 12 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

16 Sep - 30 Okt Gil & Moti

04 Nov - 18 Dez Annelies Oberdanner/Andrea Witzmann, Fotografien

40 GALERIE LINDNER

Schmalzhofgasse 13/3, A-1060 Wien

T + F: 01/913 44 58, MOBIL: 0676/601 13 22

galerie.lindner@teleweb.at

www.galerie-lindner.at, www.kunstnet.at/lindner

Di - Fr 14 - 18 Uhr u. n. tel. Ver.

16 Sep - 15 Okt Peter Willen, Monochrom

20 Okt - 26 Nov Hubert Blanz, Blanzscapes

01 Dez - 21 Jan Martina Aigner, under construction

41 MAM ° MARIO MAURONER CONTEMPORARY ART VIENNA

Weihburggasse 26, A-1010 Wien

T: 0676/320 3001

www.galerie-mam.com

Mo - Fr 11 - 18, Sa 11 - 16 Uhr

12 Nov - 26 Jan JAN FABRE, “Sanguis / Mantis”

42 GALERIE MEYER KAINER

Eschenbachgasse 9, A-1010 Wien

T: 01/585 72 77, F: 01/585 75 39

contact@meyerkainer.at, www.meyerkainer.com

Di - Fr 13 - 18, Sa 11 - 15 Uhr

14 Sep - Okt Martina Steckholzer

Nov - Dez Mathias Poledna

43 GALERIE MEZZANIN

Karl-Schweighofer-Gasse 12, A-1070 Wien

T: 01/526 43 56, F: 01/526 91 87

mezzanin@chello.at, www.mezzaningallery.com

Di - Fr 12 - 18, Sa 11 - 14 Uhr

21 Sep - 13 Nov Christina Zurfluh

Nov - Dez Christopher Williams

44 GALERIE NÄCHST ST. STEPHAN ROSEMARIE SCHWARZWÄLDER

Grünangergasse 1/2, A-1010 Wien

T: 01/512 12 66-0, F: 01/513 43 07

galerie@schwarzwaelder.at

www.schwarzwaelder.at, www.kunstnet.at/st-stephan

Mo - Fr 11 - 18, Sa 11 - 16 Uhr

09 Sep - 30 Okt MANFRED PERNICE - U5

14 Nov - 09 Jan IT’S A GIFT - A NORDIC VIEW BY ERIC STEFFENSEN ON

HELMUT FEDERLE HAMMERSHØI, ALFRED JENSEN,

ASGER JORN, PER KIRKEBY, TAL R u.a.

45 GALERIE PEITHNER-LICHTENFELS

Sonnenfelsgasse 6, A-1010 Wien

T + F: 01/587 37 29

galerie@peithner-lichtenfels.at

www.peithner-lichtenfels.at, www.kunstnet.at/peithner-lichtenfels

Mo - Fr 10 - 18, Sa 10 - 16 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

46 PROJEKTRAUM VIKTOR BUCHER

Praterstraße 13/1/2, A-1020 Wien

T + F: 01/212 69 30

projektraum@sil.at, www.projektraum.at

Di - Do 14 - 19, Fr 10 - 15 Uhr u. n. tel. V.

Sep - Nov Programm auf Anfrage

16 Nov - 21 Jan Identitäten. Sonja Gangl, Hans Glaser, G.R.A.M.,

Edgar Honetschläger, Frenzi Rigling

47 GALERIE LISA RUYTER

Wiedner Hauptstraße 23-25, A-1040 Wien

T: 01/505 61 00, F: 01/505 54 25

info@galerielisaruyter.com, www.GalerieLisaRuyter.com

Di - Fr 13 - 19, Sa 11 - 15 Uhr

- 11 Sep Gruppenausstellung “The Rose Garden without Thorns”

Slater Bradley, Brice Dellsperger, Dan Fischer u.v.a.

23 Sep - 30 Okt Cecily Brown

10 Nov - Programm auf Anfrage

48 GABRIELE SENN GALERIE

Schleifmühlgasse 1 A, A-1040 Wien

T: 01/585 25 80, F: 01/585 26 06

galerie.senn@aon.at, www.galeriesenn.at

Di - Fr 13 - 19, Sa 11 - 15 Uhr

09 Sep - 30 Okt Amelie von Wulffen

11 Nov - 10 Jan Bernhard Fruehwirth, Fellatio

49 GALERIE SLAVIK

Himmelpfortgasse 17, A-1010 Wien

T: 01/513 48 12, F: 01/585 26 06

galerie.slavik@vienna.at, www.galerie-slavik.com

Di - Fr 10 - 13, 14 - 18, Sa 10 - 18 Uhr

- 11 Sep Internationale Schmuckkunst

14 Sep - 16 Okt Daniel Kruger Schmuckkunst

19 Okt - 13 Nov Österreichische Schmuckkunst

16 Nov - 29 Jan Winterreise, Internationale Schmuckkunst

50 GALERIE STEINEK

Himmelpfortgasse 22, A-1010 Wien

T + F: 01/512 87 59

galeriesteinek@eunet.at

http://galerie.steinek.at, www.kunstnet.at/steinek

Di - Fr 12 - 18, Sa 11 - 14 Uhr

18 Sep - 29 Okt “by Amerika” S. Arakawa, D. Baechler, R. Barry,

P. Mc Carthy, S. Keene, J. Koons, D. Levinthal, R. Long...

05 Nov - 22 Dez “Cabinet photographique érotique” Elmer Batters, Heinz

Cibulka, Ilse Haider, Meirav Heimann u.v.a

51 GALERIE STEINEK-HALLE

Pramergasse 6, A-1090 Wien

T + F: 01/310 39 30

galeriesteinek@eunet.at

www.galerie.steinek.at, www.kunstnet.at/steinek

nach telefonischer Vereinbarung

21 Sep - 21 Okt “aus 9” kuratiert von Klaus Dieter Zimmer

Pia Arnstroem, Hubert Blanz, Carola Dertnig, Franziska

Maderthaner, Wolfgang Pavlik, Wolfgang Reichmann ...

52 GALERIE AM STUBENTOR

Zedlitzgasse 3, A-1010 Wien

T + F: 01/513 92 60, F: 01/512 06 08

office@net-gallery.com, www.net-gallery.com

Mo - Fr 13 - 19, Sa 10 - 13 Uhr

05 Okt - 20 Okt Eva Buchrainer, Neue Werke

11 Nov - 28 Nov Klaus Brandner, Aus dem Atelier

53 GALERIE SUPPAN CONTEMPORARY

Habsburgergasse 5, A-1010 Wien

T: 01/535 535 4 oder 01/513 74 74, F: 01/535 535 435

contemporary@suppanfinearts.com, www.suppanfinearts.com

Mo - Fr 10 - 18, Sa 10 - 12:30 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

54 GALERIE ULYSSES

Opernring 21, A-1010 Wien

T: 01/587 1226, F: 01/587 2199

ulysses@via.at, www.kunstnet.at/ulysses

Di - Fr 12 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

04 Sep - 25 Sep PETER BAUM und die Kunstszene der letzten vier

Jahrzehnte, Photographien

07 Sep - 23 Okt ARNULF RAINER, Porträts

30 Okt - 18 Dez FRITZ WOTRUBA, Skulpturen

30 JAHRE GALERIE ULYSSES

55 GALERIE V & V

Bauernmarkt 19, A-1010 Wien

T + F: 01/535 63 34

vundv@aon.at, www.kunstnet.at/v+v

Di, Mi 14 - 18:30, Do 12 - 21, Fr, Sa 11 - 18 Uhr u. n. tel. V.

01 Sep - 02 Okt “Pin-ups and cut-outs II” Petra Zimmermann

06 Okt - 30 Okt Beppe Kessler

03 Nov - 30 Nov “Fotografie - dreidimensional”

01 Dez - 15 Jan Retrospektive 2004

Sep

>Silber Striche// Arno Jungreithmeier (Vitrine)

Okt

“the crops are promising” Franziska Bryan (Vitrine)

Nov

Rainer Schnepf (Vitrine)

Dez

“Metamorphosis” Rita Marcangelo (Vitrine)

56 WESTLICHT. SCHAUPLATZ FÜR FOTOGRAFIE

Westbahnstraße 40, A-1070 Wien

T: 01/522 66 36-0, F: 01/523 13 08

info@westlicht.com, www.westlicht.com

Di - Fr 14 - 19, Do 14 - 21, Sa, So 11 - 19 Uhr

02 Sep - 26 Sep World Press Photo 2004

03 Okt - 07 Nov Franz Hubmann. Der Chronist des Wesentlichen

16 Nov - 09 Jan Lucca Chmel, Architekturfotografie 1945 - 1970

57 GALERIE HUBERT WINTER

Breite Gasse 17, A-1070 Wien

T: 01/524 09 76, F: 01/524 09 769

office@galeriewinter.at

www.galeriewinter.at, www.kunstnet.at/winter

Di - Fr 11 - 19, Sa 11 - 14 Uhr

09 Sep - 09 Okt Ingo Nussbaumer

14 Okt - 20 Nov Danica Phelps

25 Nov - 29 Jan Urs Lüthi. Alles was von der Klarheit geblieben ist III

aus der Serie : Art is the better life

58 GALERIE WOLFRUM

Augustinerstraße 10, A-1010 Wien

T: 01/512 53 98-15, F: 512 53 98-57

wolfrum@wolfrum.at

Mo - Fr 10 - 18, Sa 10 - 17 Uhr (Sa Jul/Aug 10 - 13 Uhr)

10 Sep - 10 Okt BRIGITTE BRUCKNER, Neue Arbeiten

LENA KNILLI ALINA KUNITSYNA (Graphisches Kabinett)

15 Okt - 20 Okt BERNHARD VOGEL, Face 2 Face, Aquarelle u. Radierungen

22 Okt - 23 Nov VERTIKAL, PETER BISCHOF zum 70. Geburtstag

29 Nov - 31 Dez EINE / R von VIEREN

59 AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN

Aula und Ausstellungsräume

Schillerplatz 3, A-1010 Wien

T: 01/588 16-0

info@akbild.ac.at, http://www.akbild.ac.at

tägl. 11 - 18 Uhr

12 Nov - 12 Dez Biographical Landscape: Die Fotografie Stephen Shores

1968 - 1993

60 AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN

Atelierhaus (ehem. Semperdepot)

Lehárgasse 8, A-1060 Wien

T: 01/588 16-0

info@akbild.ac.at, http://www.akbild.ac.at

tägl. außer Sonntag 11 - 18 Uhr

12 Nov - 04 Dez Kunstfotografie. Kuratorenprojekt der Akdademie

der bildenden Künste Wien

61 ALBERTINA

Albertinaplatz 1, A-1010 Wien

T: 01/534 83 0, F: 01/534 83 430

info@albertina.at, http://www.albertina.at

tägl. 10 - 18, Mi 10 - 21 Uhr

- 26 Okt Michelangelo und seine Zeit

15 Sep - 05 Dez Peter Paul Rubens

15 Sep - 09 Jan Neo Rauch

03 Dez - 13 Mar Marc Chagall

17 Dez - 20 Feb Alex Katz

62 ARCHITEKTURZENTRUM WIEN

Museumsplatz 1, im MQ, A-1070 Wien

T: 01/522 31 15, F: 01/522 31 17

office@azw.at, www.azw.at

Tägl. 10 - 19, Mi 10 - 21 Uhr

16 Sep - dauerhaft a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jh.

- 27 Sep Jo’burg Now! Baustelle Südafrika

28 Okt - 31 Jan Sociopolis. Porjekt für eine Stadt der Zukunft.

Abalos&Herreros, Manuel Gausa, Toyo Ito, Duncan Lewis ..

63 BA-CA KUNSTFORUM

Freyung 8, A-1010 Wien

T: 01/5373326, F: 01/5373318

office@kunstforumwien.at, www.kunstforum-wien.at

Sa - Do 10 - 19, Fr 10 - 21 Uhr

16 Sep - 02 Jan Tamara de Lempicka, Femme fatale des Art déco

64 GENERALI FOUNDATION

Wiedner Hauptstraße 15, A-1040 Wien

T: 01/504 98 80, F: 01/504 98 83

foundation@generali.at, http://foundation.generali.at

Di - So 11 - 18, Do 11 - 20 Uhr

16 Sep - 19 Dez Collected Views from East or West and West or East.

Marina Abramovic, Harun Farocki, Andrea Fraser, Dan

Graham, Hans Hollein, Julius Koller, Edwar Krasinski ...

65 HOFMOBILIENDEPOT

Andreasgasse 7, A-1070 Wien

T: 01/524 33 57, F: 01/524 33 57 666

info@hofmobiliendepot.at, www.hofmobiliendepot.at

Di - So 10 - 18 Uhr

15 Sep - 09 Jan Bauhaus - Möbel. Wanderausstellung des Bauhaus-

Archivs / Museums für Gestaltung Berlin

15 Sep - 12 Dez Oz Almog, “Camouflage - Dimensions of Disguise”

66 KÜNSTLERHAUS

Karlsplatz 5, 1010 Wien

T: 01/587 96 63, F: 01/587 87 36

office@k-haus.at, www.k-haus.at

Tägl. 10 - 18, Do 10 - 21 Uhr, Mo geschlossen

- 14 Okt “Reserve der Form” bildende Kunst an der Schnittstelle

zu Alltagskultur, Design und Architektur

29 Okt - 02 Jan “The new Ten” Zeitgenössische Kunst aus den zehn

neuen EU-Mitgliedsstaaten

10 Sep - 09 Okt “Evelin Klein: dies hier”

67 KUNSTHALLE WIEN

Museumsplatz 1, A-1070 Wien

T: Infoline 01/521 89 33

www.KUNSTHALLEwien.at

Tägl. 10 - 19, Do 10 - 22 Uhr, Mi geschlossen

15 Okt - 20 Feb Skulptur. Prekärer Realismus zwischen Melancholie

und Komik. halle 1

- 17 Okt Juergen Teller. halle 2

05 Nov - 30 Jan Africa Screams. Das Böse in Kino, Kunst und Kult. halle 2

68 KUNSTHAUSWIEN

Untere Weißgerberstraße 13, A-1030 Wien

T: 01/712 04 95, F: 01/712 04 96

kunsthauswien.info@kunsthauswien.com

www.kunsthauswien.com, www.kunsthauswien.at

Tägl. 10 - 19 Uhr

- 26 Sep NIKI DE SAINT PHALLE - DIE GEBURT DER NANAS

07 Okt - 09 Jan CECIL BEATON. PORTRAITS

69 LEOPOLD MUSEUM

Museumsplatz 1 im MQ, A-1070 Wien

T: 01/525 70-0, F: 01/525 70-1500

office@leopoldmuseum.org, www.leopoldmuseum.org

Tägl. ausser Di 10 - 19, Do 10 - 21 Uhr

permanent SAMMLUNG LEOPOLD

Schiele, Klimt, Gerstl, Egger-Lienz u.v.a.

- 20 Sep GOYA. Die grafischen Zyklen.

17 Sep - 31 Jan SCHIELE LANDSCHAFTEN

70 LIECHTENSTEIN MUSEUM. DIE FÜRSTLICHEN SAMMLUNGEN

Fürstengasse 1, A-1090 Wien

T: 01/319 57 67-252, F: 01/319 57 67-255

info@liechtensteinmuseum.at, www.liechtensteinmuseum.at

Tägl. ausser Di 09 - 20 Uhr

permanent Die Fürstlichen Sammlungen

- 07 Nov Klassizismus und Biedermeier

05 Dez - 27 Feb Rubens in Wien

71 MAK - ÖSTERREICHISCHES MUSEUM FÜR

ANGEWANDTE KUNST / GEGENWARTSKUNST

Stubenring 5, A-1010 Wien

T: 01/711 36-0, F: 01/713 10 26, Hotline: 712 80 00

office@MAK.at, www.MAK.at

Di (MAK NITE©) 10 - 24, Mi - So 10 - 18 Uhr

- 19 Sep HELMUT PALLA Turnitures

- 31 Okt GESTICKTE CHINESEN AUS INDISCHEN STOFFEN

- 12 Sep OTTO MITTMANNSGRUBER/MARTIN STRAUSS

- 26 Sep EVI. Evi Untitled

- 31 Okt JAVIER MARCHÁN SoftSoftSoft

- 19 Sep plastisch & fantastisch. Experimenteller Kinderspielplatz

20 Okt - 20 Feb SCHILI-BYLI Russische Kinderbücher 1920-1940

20 Okt - 20 Feb CANAN DAGDELEN yurt tutmusch dot

27 Okt - 06 Feb TOMOKO SAWADA Desire to Mimic

10 Nov - 09 Jan BARBARA HOLUB/PAUL RJAKOVICS

01 Dez - 28 Mar PETER EISENMAN Aura und Exzess

72 MUMOK

MUSEUM MODERNER KUNST STIFTUNG LUDWIG WIEN

Museumsplatz 1, A-1070 Wien

T: 01/52500, F: 01/52500-1300

info@mumok.at, www.mumok.at

Di - So 10 - 18, Do 10 - 21 Uhr

19 Nov - 13 Feb Gerwald Rockenschaub - 4296 m 3

19 Nov - 16 Jan Dorit Margreiter - 10104 Angelo View Drive

15 Okt - 07 Nov PARA SITES - when space comes into play...

Carola Dertnig & Stefanie Seibold, Gil & Moti, u.a.

73 SISI MUSEUM

Kaiserappartements, Hofburg - Michaelerkuppel, A-1010 Wien

T: 01/533 75 70, F: 01/533 75 70 33

info@hofburg-wien.at, www.hofburg-wien.at

Tägl. 09 - 17 Uhr

permanent Sisi Museum - Mythos und Wahrheit

Rolf Langenfass, Katrin Unterreiner


ST/A/R

Nr. 05/2004 Buch XVIII - Erste

143

NIEDERÖSTERREICH

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE GUT GASTEIL

A-2640 Prigglitz, NÖ

T: 02662/45633, F: 02662/45633-4

seidl@gutgasteil.at, www.gutgasteil.at

bis 12. Dezember Sa, So, Feiertag 10 - 18 Uhr

- 17 Okt Farbkraft 3, Walraud Würkner und Maria Moser

23 Okt - 12 Dez Farbkraft 4, Ondrej Kohout, Andrea Bischof,

Gabriele Kutschera

GALERIE JÜNGER BADEN BEI WIEN

Pfarrgasse 1, A-2500 Baden

T + F: 02252/48337, MOBIL: 0664/111 4771

galerie.juenger@utanet.at

Di - Fr 15 - 18, Sa 10 - 13 Uhr u. n. V

12 Sep - 17 Okt Casaluce/Geiger

Im Studiolo: Hermann Nitsch, Unikatfarbradierungen

der Sonderedition zum 2-Tage Spiel

24 Okt - 15 Jan 10 Jahre Galerie Jünger. Astuy, Blank, Fink, Gasteiger,

Gironcoli, Goessl, Graf, Hauenfels, Kern, Kogler,

Kuppelwieser, Nitsch, Roitner, Oberhuber, Pohl, Simak ...

GALERIE MARINGER

Herrenplatz 3, A-3100 St. Pölten

T: 02742/35 42 77, F: 02742/35 41 98

office@galerie-maringer.at

Mo - Fr 09 - 18, Sa 09 - 18 Uhr

12 Sep - 08 Okt Andy Warhol Sunday B. Morning Orginallithographien

09 Okt - 03 Nov FotoGraphische Fotoausstellung gemeinsam mit der

grafischen Lehranstalt Wien

GALERIE MENOTTI

Rainerweg 1, A-2500 Baden

T: + F: 02252/842 42

www.kunstnet.at/menotti

nur gg. Voranmeldung

Sep - Dez Programm auf Anfrage

NÖ LANDESMUSEUM

Kulturbezirk St. Pölten, Franz Schubert-Platz 5, A-3109 St. Pölten

T: 02742/90 80 90-100, F: 02742/90 80 99

info@landesmuseum.net, www.landesmuseum.net

Di - So, Feiertag 10 - 18

13 Nov - Aug 05 Phänomen Landschaft. Boeckl, Ditsch, Kupelwieser u.a.

13 Nov - Feb 05 Ferdinand Stransky - Der österreichische

Spätexepressionist

OBERÖSTERREICH

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE AMMERING

Roßmarkt 24, A-4910 Ried i. Innkreis

T: 07752/822 84, F: 07752/875 81

Mo - Fr 10 - 12 und 14 - 18, Sa 10 - 12 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

ARTMARK GALERIE

Spital am Pyhrn 150, A-4582 Spital am Pyhrn

T: 07563/20644, F: 07563/20630

mark@artmark.at

www.artmark.at, www.kunstnet.at/artmark

Fr, Sa, So 17 - 19:30 u. n. tel. V.

25 Sep - 24 Okt Barbara und Michael Leisgen, Fotografische Arbeiten

07 Nov - 28 Nov Christoph Novotny, Malerei / Hannes Schwarz, Malerei

05 Dez - 09 Jan Peter Schmiedel, Malerei / Janne Wollesen, Malerei

GALERIE BRUNNHOFER-LINZ

Hafenstraße 33, A-4020 Linz

T: 0732/78 57 08, F: 0732/78 57 08 75

art@brunnhofer.at, www.brunnhofer.at

Di - Do 10 - 17, Fr 10 - 15 Uhr u. n. tel. V.

01 Okt - 12 Nov Judith Moser

18 Nov - 23 Dez Künstler der Galerie

GALERIE BRUNNHOFER

SKULPTURENGARTEN-KATSDORF

Gusenstraße 12, A-4223 Katsdorf

T: 0664/38 18 104

galerie@brunnhofer.at, www.brunnhofer.at

tägl. n. tel. V.

Sep - Nov Bellevue, Blaickner, Fink, Götz, Hammer, Jascha, Liedl,

Miksch, Moser, Reiter, Sauer, Strasnicky, Schild, Weber

GALERIE PEHBÖCK

Herrenstraße 38, A-4320 Perg

T + F: 07262/52795, MOBIL: 0664/480 79 23

kunst@pehboeck.at

www.pehboeck.at, www.kunstnet.at/pehboeck

Do 16:30 - 18, Fr 15:30 - 18, Sa 10 - 12 Uhr u. n. V.

17 Sep - 30 Okt Ulrich Waibel, Neue Arbeiten

05 Nov - 23 Dez Jubiläumsausstellung 10 Jahre Galerie

Highlights aus 10 Jahren

GALERIE AM STEIN MONIKA PERZL

Lamprechtstraße 16, A-4780 Schärding

T: 07712/5130, F: 07719/7454

Di - Fr 16 - 19, Sa 10 - 12 Uhr

01 Okt - 24 Nov HERMANN NITSCH “Das Orgien Mysterien Theater”

26 Nov - 26 Jan ARNULF RAINER zum 75. Geburtstag & 15 Jahre

Galerie am Stein

GALERIE 422 MARGUND LÖSSL

An der Traunbrücke 9-11, A-4810 Gmunden

T: +43/7612/62668, MOBIL: +43/664/242 04 11, F: +43/7612/62668 422

galerie422@loessl.at, www.galerie422.at

Mi - Fr 15 - 19, Sa + So 10 - 13 Uhr

- 17 Okt SEAN SCULLY und JON GROOM

22 Okt - 21 Nov DIETMAR BREHM

27 Nov - 02 Jan Ins Neue Jahr - weiblich

FOTOFORUM BRAUNAU

Stadttorturm am Stadtplatz, A-5280 Braunau/Inn

T: 0872/91533

kunst.noll@web.de

Do - Fr 14 - 17, Sa + So 14 - 19 Uhr

15 Okt - 14 Nov Peter Dressler, Wolfgang Thaler, Petra Gerschner/Lisa

Endriß. ‘Intra Portas’, Fotografien zum Thema

‘Öffentlicher Innenraum’

LANDESGALERIE OBERÖSTERREICH

Museumstraße 14, A-4010 Linz

T: 0732/774482-0

www.landesgalerie.at

Di - Fr 09 - 18, Sa, So, Fei 10 - 17 Uhr

29 Sep - 07 Nov Flexible 4

01 Dez - Anfrang Jan Avantgarden z.B.

(Josef Bauer, Gerhard Knogler, Fritz Lichtenauer)

08 Sep - 26 Okt Andreas Reiter-Raabe (Wappensaal)

10 Nov - Jan Peter Hauenschild/Georg Ritter (Wappensaal)

LENTOS KUNSTMUSEUM LINZ

Ernst-Koref-Promenade 1, A-4020 Linz

T: 070/7070/3600, F: 070/7070/3604

info@lentos.at, www.lentos.at

Tägl. 10 - 18, Do 10 - 22 Uhr, Di geschlossen

- 27 Sep Darren Almond - Live Sentence

- 27 Sep Karl Schmidt-Rottluff - Expressionismus aus der

Sammlung

02 Sep - 04 Okt Digital Avant-Garde / Prix Selection

02 Sep - 07 Sep Edwin van der Heide, Push/Pull

15 Okt - 07 Feb Paula’s Home. Künstlerinnen aus der Sammlung des

Lentos Kunstmuseum Linz, Modersohn, Becker, Lassnig...

15 Okt - 31 Jan Uli Aigner, Keimzelle des Staates

11 Nov - Monika Oechsler, Schauspiel

O.K CENTRUM FÜR GEGENWARTSKUNST

Dametzstraße 30, A-4020 Linz

T: 0732/784178-0, F: 0732/775684

office@ok-centrum.at, www.ok-centrum.at

Di -Do 16 - 22, Fr 16 - 24, Sa, So 10 - 18 Uhr

03 Sep - 19 Sep Cyberarts 04. Ausgew. Preisträger d. Prix Ars Electronica

02 Okt - 14 Nov best off 04. Ausgew. StudentInnen- und Diplomarbeiten

von den Kunststudenten der Kunstuniversität Linz

08 Okt - 14 Nov FADENBRAND. PRINZGAU / podgorschek

08 Okt - 14 Nov O.K spektral “place becomes time, space becomes mine”

Michaela Grill/Christof Kurzmann

03 Dez - 20 Feb Nedko Solakov, A 12 1/3 (and even more) Year Survey

17 Dez - 20 Feb O.K spektral “The Complete Operations of Spirit

Communication” Carl Michael von Hausswolff

SCHLOSSMUSEUM LINZ

Tummelplatz 10, A-4010 Linz

T: 0732/774419-0

www.schlossmuseum.at

Di -Fr 09 - 18, Sa, So, Fei 10 - 17 Uhr

05 Okt - 21 Nov Klimt, Schiele, Kokoschka, Kubin - Grafiken aus einer

österreichischen Privatsammlung

SALZBURG

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE 5020

Sigmund Haffner Gasse 12/1, A-5020 Salzburg

T: 0662/848817, F: 0662/848817-11

galerie5020@aon.at, www.galerie5020.at

Di - Fr 14 - 18, Sa 10- 13 Uhr

07 Okt - 06 Nov Nicole Kanuer, Grafiken auf Anti-Lauschtapeten

07 Okt - 06 Nov Wolfgang Wirth, come closer

18 Nov - 18 Dez Ulrike Mueller, “Ten in One”

18 Nov - 18 Dez Terese Präauer

GALERIE ALTNÖDER

Sigmund-Haffner-Gasse 3, A-5020 Salzburg

T + F: 0662/841 435,

info@galerie-altnoeder.at, www.galerie-altnoeder.com

Di - Fr 14.30 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

22 Sep - 23 Okt Johanna Kandl

28 Okt - 27 Nov Gerhard Rühm

02 Dez - 08 Jan Neue aus Gugging

RUDOLF BUDJA GALERIE / ARTMOSPHERE SALZBURG

Wr. Philharmoniker Gasse 3, Palais Küenburg, A-5020 Salzburg

T + F: 0662/846 483, F: 0662/846 4839

salzburg@artmosphere.at

www.artmosphere.at

Di - Fr 11 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

GALERIE BRUNNHOFER-SALZBURG

Franz-Josef-Kai 3, A-5020 Salzburg

T: 0662/84 33 65

galerie@brunnhofer.at, www.brunnhofer.at

Do + Fr 11 - 18, Sa 10 - 14 Uhr

18 Sep - 30 Okt Christa Mayrhofer “Zwischenjahreszeiten”

06 Nov - 23 Dez Künstler der Galerie

MAM ° MARIO MAURONER CONTEMPORARY ART

Residenzplatz 1, A-5020 Salzburg

T: 0662/845 185, F: 0662/620 609

academia@salzburg.co.at

www.kunstnet.at/academia, www.galerie-mam.com

Mo - Fr 11 - 18, Sa 11 - 13 Uhr

- 15 Sep JAN FABRE, “Messengers of the Death”

18 Sep - 19 Nov “Le Droit de Rève - Das Recht zum Träumen”

Baltazar Torres, Daniele Buetti, Katarzyna Kozyra, u.a.

20 Nov - 14 Jan Paloma Munoz & Walter Martin “The Frigid Zone”

MAM ° MARIO MAURONER CONTEMPORARY & SCULPTURE GARDEN

Ignaz Rieder Kai 9, A-5020 Salzburg

T: 0662/623 423, F: 0662/620 609

academia@salzburg.co.at

www.kunstnet.at/academia, www.galerie-mam.com

Mo - Fr 14 - 18 Uhr

- 15 Sep JAN FABRE, “Messengers of the Death”

18 Sep - 30 Dez “Le Droit de Rève - Das Recht zum Träumen”

Baltazar Torres, Daniele Buetti, Katarzyna Kozyra, u.a.

GALERIE SALIS & VERTES

Alter Markt 8, A-5010 Salzburg

T: 0662/844 523, F: 0662/846 650

salisvertes@hotmail.com

Sep - Dez Programm auf Anfrage

U.B.R. GALERIE - RAUM FÜR AKTUELLE KUNST

Auerspergstraße 51, A-5020 Salzburg

T + F: 0662/870 786

ubr.galerie@aon.at

Di - Fr 14:30 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

30 Sep - 06 Nov Ralph Humrich, Fotografie

Im Studio: Ruth Neubauer

18 Nov - 22 Dez Gerold Tusch, Keramikobjekte

Rob De Vry, Malerei

GALERIE WEIHERGUT I - STAMMHAUS

Biberngasse 31, A-5020 Salzburg

T: 0662/821830, F: 0662/825570

atc@weihergut.at, www.weihergut.at

Di - Fr 10 - 12, 15 - 18, So 10 - 13 Uhr

23 Okt - 07 Nov Art Akademie Weihergut Preisträger 04

13 Nov - 22 Dez RE-AKTION - der Reiz des Reizes; mit Christo, Nitsch,

Oman und Rainer.

GALERIE WEIHERGUT II - ALTSTADTGALERIE

Linzergasse 25, A-5020 Salzburg

T + F: 0662/879119

altstadtgalerie@weihergut.at, www.weihergut.at

Di - Fr 10 - 13, 15 - 18:30, Sa 10 - 16 Uhr

04 Sep - 30 Okt Karel Appel - Multiple

12 Nov - 23 Nov Thomas Wizany - “Karrikaturen” mit Buchpräsentation

16 Nov - 15 Jan Heribert Mader - Paris-Ölbilder und Aquarelle

mit Buchpräsentation

GALERIE WEILINGER

Alpenstraße 75, A-5033 Salzburg

T + F: 0662/625 241

galerie.weilinger@ins.at

www.weilinger.com

Mo, Mi - Fr 10 - 12, 15 - 18, Sa 10 - 12 Uhr u. n. V.

Sep - Dez Programm auf Anfrage

GALERIE WELZ

Sigmund-Haffner-Gasse 16, A-5020 Salzburg

T: 0662/841 771-0, F: 0662/841 771-20

office@galerie-welz.at, www.galerie-welz.at

Mo - Fr 09:30 - 12:30, 14 - 19, Sa 09:30 - 12:30, So 10 - 12:30

08 Sep - 10 Okt HELMUT SWOBODA

13 Okt - 14 Nov FRANZ GRABMAYR

17 Nov - 09 Jan HERBERT BREITER

SALZBURGER KUNSTVEREIN

Hellbrunner Strasse 3, A-5020 Salzburg

T: 0662/84 22 94, F: 0662/840762

office@salzburger-kunstverein.at, www.salzburger-kunstverein.at

Di - So 12 - 19 Uhr

- 03 Okt Michael Raedecker, forevernevermore

14 Okt - 28 Nov Cameron Jamie

15 Dez - 30 Jan Jahresausstellung 2004/2005

- 03 Okt TELEVISUELLES LEBEN - Kunstübertragungen -

Unterhaltungsprogramme (Kabinett)

15 Dez - 30 Jan David Steinbacher, Förderpreisträger 2003 (Kabinett)

GALERIE IM TRAKLHAUS

Waagplatz 1a, A-5020 Salzburg

T: 0662/8042-2149, F: 0662/8042-3078

traklhaus@salzburg.gv.at, www.salzburg.gv.at/traklhaus

Di - Fr 14 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

- 18 Sep VALIE EXPORT / Studio-Raum: Tone Fink

24 Sep - 30 Okt Ferdinand Ruef, Bernhard Gwiggner

Studio-Raum: Ulrich Waibel

05 Nov - 11 Dez Wilhelm Scherübl, “Lichtentzug”

01 Dez - 15 Jan Studio-Raum: Saul Villa

17 Dez - 15 Jan 50 Jahre Grafische Werkstatt im Traklhaus

TIROL

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE 12

Bürgerstraße 10, A-6020 Innsbruck

T: 0512/58 20 89, MOBIL: 0664/307 52 55, F: 0512/58 45 62

galerie12@utanet.at, www.galerie12.at

Mo - Fr 10 - 12, 15 - 18, Sa 10 - 13 Uhr

16 Sep - 14 Okt Peter Bischof, Gabriele Kutschera

Nov - Dez Programm auf Anfrage

GALERIE ANGERER

Kirchboden 2, A-6123 Vomperbach b. Schwaz/Tirol

T + F: 05242/72 4 72, MOBIL: 0664/40 24 385

Info@galerie-angerer.com, www.galerie-angerer.com

tel. V.

20 Okt - 14 Nov Wolfgang Sinwel, Die Seele aus der Hand lassen

16 Nov - 19 Dez Georg Brandner, Neueste Arbeiten

GALERIE GOLDENER ENGL

Unterer Stadtplatz 5, A-6060 Hall i. T.

T + F: 05223/568 41

www.tirol.com/galerie-schmidt

Di - Fr 15 - 18:30, Sa + So 10 - 12:30 Uhr

01 Okt - 10 Nov Elisabeth u. Elmar Trenkwalder, Skulpturen u. Zeichungen

26 Nov - 19 Dez Weihnachtsausstellung, Künstler der Galerie

GALERIE SCHMIDT

Neudorf 40, 6235 Reith i. A.

T: 05337/636 66, MOBIL: 0664/352 33 58, F: 05337/636 65

www.tirol.com/galerie-schmidt

Mo - Fr 09 - 12, 15 - 18, Sa 09 - 12 Uhr

- 15 Okt JAKOB GASTEIGER, Arbeit mit Farbe

05 Nov - 10 Jan Künstler der Galerie

GALERIE ELISABETH & KLAUS THOMAN

Maria-Theresien-Straße 34, A-6020 Innsbruck

T: 0512/57 57 85-0, F: 0512/57 57 85 13

galerie.thoman@netway.at, www.galeriethoman.at

Di - Fr 12 - 18, Sa 10 - 17 Uhr u. n. V.

18 Sep - 20 Nov Walter Pichler - Skulpturen und Zeichnungen

26 Nov - 31 Jan Arnulf Rainer - Werke 1948-2004

ARCHITEKTURFORUM TIROL

bis 30. Oktober 2004

Erlerstraße 1/1, A-6020 Innsbruck

T: +43/512/57 15 67, F: +43/512/57 15 67-12

office@architekturforum-tirol.at, www.architekturforum-tirol.at

Mo - Fr 10 - 12 u. 14 - 18 Uhr

- 15 Okt Mediathek “Architektur und Stadt”. Über 300

DVD’S u. Videos z. Thema “Architektur und Film”

AUT. ARCHITEKTUR UND TIROL

ab 19. November 2004

lois welzenbacher platz 1, A-6020 innsbruck

T: +43/512/57 15 67, F: +43/512/57 15 67-12

office@aut.cc, www.aut.cc

Mo - Fr 10 - 18, Do 10 - 21, Sa 11 - 17 Uhr

20 Nov - 19 Feb “Vermessungen”. HörBilder zu Architektur und Tirol

KUNSTRAUM INNSBRUCK

Maria Theresien Str. 34, Arkadenhof, A-6020 Innsbruck

T: 0512/584000, F: 0512/584000-15

office@kunstraum-innsbruck.at, www.kunstraum-innsbruck.at

Di - Fr 11 - 18, Sa 12 - 17 Uhr

04 Sep - 16 Okt Der soziographische Blick 2. Emily Jacir

29 Okt - 07 Dez Der soziographische Blick 3. Sylvie Fleury

17 Dez - Feb Der soziographische Blick 4. Elke Krystufek

GALERIE IM TAXISPALAIS

Maria-Theresien-Str. 45, A-6020 Innsbruck

T: +43/809512/508 3171, F: +43/809512/508 3175

taxis.galerie@tirol.gv.at, www.galerieimtaxispalais.at

Di - So 11 - 18, Do 11 - 20 Uhr

10 Sep - 07 Nov Peter Kogler

13 Nov - 21 Nov “Sieben Frauen” - Sieben Sünden/

Seven Women - Seven Sins (Filmprojekt)

04 Dez - 06 Feb 05 Carol Rama, “Appassionata”

KUNSTPAVILLON, TIROLER KÜNSTLERSCHAFT

Rennweg 8a, A-6020 Innsbruck

T: 0512/581133, F: 0512/585971

pavillon@kuenstlerschaft.at, www.kuenstlerschaft.at

Di - Fr 10 - 12, 14 - 18, Sa 11 - 17 Uhr

- 11 Sep ICE. Patrick Baumüller, Franz Brunner, Günter

Gstrein, Annelies Oberdanner, Jeannot Schwartz..

01 Okt - 27 Okt “WESTEND” - Malerei der 80er & 90er Jahre am

Beispiel von Tiroler und Vorarlberger KünstlerInnen

05 Nov - 04 Dez Der soziographische Blick 4. Marko Lulic

17 Dez - 15 Jan Akademieprojekt organisiert von Beatrix Sunkovsky

STADTTURMGALERIE, TIROLER KÜNSTLERSCHAFT

Herzog-Friedrich-Str. 21, A-6020 Innsbruck

T: 0512/578154

stadtturm@kuenstlerschaft.at, www.kuenstlerschaft.at

Di - Sa 15 - 19 Uhr

- 18 Sep Zita Oberwalder, interval

30 Sep - 30 Okt Roberto Gagliano, Loops & Blobs

05 Nov - 04 Dez Der soziographische Blick 5. Michael Rakowitz

10 Dez - 23 Dez kein Zimt - Verkaufsschau für angewandte Kunst

VORARLBERG

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE C.ART, PRANTL & BOCH

Widagasse 9, A-6850 Dornbirn

T: 05572/31231-0, F: 05572/31231-3

c.art@aon.at,www.kunstmarkt.com, www.kunstnet.at/c.art

Di - Fr 9 - 12, 15 - 18, Sa 10 - 14 Uhr u. n. tel. V.

Sep - Okt MARKUS GETZNER

Nov - Dez HERBERT ALBRECHT & HUBERT BERCHTOLD

KUNSTHAUS BREGENZ

Karl Tizian Platz, A-6900 Bregenz

T: +43/5574/485 94-0, F: +43/5574/485 94 8

kub@kunsthaus-bregenz.at, www.kunsthaus-bregenz.at

Di - So 10 - 18, Do 10 - 21 Uhr

18 Sep - 07 Nov THOMAS DEMAND, PHOTOTROPHY

20 Nov - 09 Jan HANS SCHABUS, DAS RENDEZVOUSPROBLEM

KUNSTRAUM DORNBIRN

Jahngasse 9, Montagehalle bei der inatura, A-6850 Dornbirn

T: 05572/55044, F: 05572/55044 48 38

kunstraum@dornbirn.at, www.kunstraumdornbirn.at

Di - So 10 - 18 Uhr

03 Sep - 01 Nov Tony Matelli, Fuck’d and The Oracle

STEIERMARK

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE & EDITION ARTELIER

Großmarktstraße 8b / Medienturm, A-8020 Graz

T: 0316/834411, F: 0316/834411-22

office@galerie-edition-artelier.at, www.galerie-edition-artelier.at

Di - Fr 11 - 13, 14 - 18 Uhr u. n. tel. V.

09 Okt - 26 Nov steirisc [:her:] bst 2004

Peter Weibel, Rechtssubjekt statt Mensch

GALERIE BLEICH-ROSSI

Bürgergasse 4/II, A-8010 Graz

T: 0316/83 45 87, F: 0316/83 45 88

galerie@bleich-rossi.at, www.bleich-rossi.at

Di - Fr 15 - 19, Sa 11 - 14 u. n. V.

07 Okt - 20 Nov Michael Schuster: THE CURATOR. Im Rahmen

von: sterischer herbst, Kuartor: Jörg Schlick

GALERIE GLACIS

Glacisstraße 55 / Maiffredygasse 1, A-8010 Graz

T + F: 0316/38 15 62, MOBIL: 0664/38 42 054

Mo - Sa 12 - 14, 17 - 19 Uhr

23 Sep - 16 Okt Marbod Fritsch, Mischtechniken

21 Okt - 15 Nov J. Julian Taupe, Ölbilder

18 Nov - 31 Jan Mario Dalpra, Ölbilder, Skulpturen, Grafik

HAUS DER KUNST - ANDREAS LENDL

Andreas-Hofer-Platz 5, A-8010 Graz

T + F: 0316/825 696, F: 0316/825 696-26

office@kunst-alendl.at

Di - Fr 09 - 18, Sa 09 - 13 , Dez Mo - Sa 09 - 18 Uhr

Sep - Dez Programm auf Anfrage

GALERIE KUNST&HANDEL SOMMER GES.M.B.H

Einspinnergasse 2, A-8010 Graz

T + F: 0316/81 00 98, MOBIL: 0664/3 07 71 79

office@kunstundhandel.com, www.kunstundhandel.com

Mo - Fr 14 - 19, Sa 09 - 13 Uhr

09 Okt - 06 Nov Steirischer Herbst, Oswald Oberhuber

19 Nov - 18 Dez “Skulpturen, Objekte und Kunst-Konzepte”

GALERIE EUGEN LENDL - NEW SPACE

Palais Wildenstein, Hans-Sachs-Gasse 1/I, A-8010 Graz

T: 0316/82 55 14, F: 0316/81 65 76 4

eugen.lendl@sime.com

www.eugenlendl.com, www.kunstnet.at/lendl, www.artnet.com/eugenlendl.html

Di - Fr 11 - 19, Sa 10 - 13 Uhr

- 02 Okt Thomas Baumann, A lot of nots. (sprialmöbel)

08 Okt - 20 Nov NOTHINGNESS, Kurator: Neil Robert Wenman

GALERIE SCHAFSCHETZY

Färbergasse 2, A-8010 Graz

T: 0316/828982, F: 0316/828982 15

margit.fritz@galerie-schafschetzy.com, www.galerie-schafschetzy.com

Di - Fr 10 - 13, 14 - 18, Sa 10 - 13

09 Okt - 06 Nov Ronald Kodritsch, “Leck”. steirischer herbst

16 Nov - 24 Dez Klassische Themen neu interpretiert:

Stilleben und Porträts

TAZL. KLASSISCHE MODERNE AKTUELLE KUNST

Neutor Gasse 47, A-8010 Graz

T + F: 0316/82 00 46, MOBIL: 0664/230 87 10

claudia.schmid@galerietazl.at

Di - Fr 11 - 18, Sa 09 - 13 u.n.V.

- 18 Sep walter moroder, “SKULPTUR PUR”

21 Sep - 07 Okt ARNULF RAINER, “seventyfive” - preview

07 Okt - 07 Nov ARNULF RAINER, “seventyfive” Steirischer Herbst

Nov - Dez Programm auf Anfrage

KÄRNTEN

GALERIEN

INSTITUTIONEN / MUSEEN

GALERIE 3, RENATE FREIMÜLLER

Alter Platz 25, 2. St., A-9020 Klagenfurt

T + F: 0463/592361

galerie@galerie3.com, www.galerie3.com

Mi, Fr 11 - 18, Do 11 - 20, Sa 10 - 12 Uhr

16 Sep - 30 Okt 1974 - 2004. Suse Krawagna Peter Krawagna

04 Nov - 04 Dez LEIB. Amann bis Zitko

09 Dez - 15 Jan MARIA PETSCHNIG. Im Kabinett: Johanes Zechner

GALERIE SIKORONJA

Galerienweg 5, A-9232 Rosegg

T + F: 04274/4422

m.sikoronja@A1.net, www.galerie-sikoronja.at

Do - So 15 - 19 Uhr u. n. tel. V.

18 Sep - 31 Okt Jana Vizjak, & Gustav Janus. Der Granatapfel -

Die Reifung

11 Nov - 31 Okt Drago Druskovic/ Gregor Kristof/ Blaz Zupancic

Der Granatapfel - Die Reifung

Nov - Dez Künstler der Galerie (auf tel. Anmeldung)

GALERIE UNART PETER RESCH

Kaiser-Josef-Platz 3, A-9500 Villach

T + F: 04242/280 97, unart@galerie-unart.at

www.galerie-unart.at, www.kunstnet.at/unart

Mo, Do, Fr, Sa 10 - 12:30 Uhr u. n. tel. V.

- 13 Sep Jugendsommer 04. “Flash light” auf junge

KünstlerInnen aus dem Villacher Raum

16 Sep - 07 Okt Starke Frauen. Künstlerinnen der Galerie

09 Okt - 11 Nov Rosemarie Benedikt (Porzellan),

Guggi Wendt (Fotografie)

13 Nov - 09 Dez Kurt Welther “Der Granatapfel und seine

heiligen Verwandten”

11 Dez - Ende Jan “Neuigkeiten” KünstlerInnen der Galerie

GALERIE JUDITH WALKER

Schloss Ebenau, A-9162 Weizelsdorf / Rosental

T: 04228/2110, MOBIL: 0664/3453280

office@galerie-walker.at

www.galerie-walker.at, www.kunstnet.at/walker,

Sa, So 14 - 18 Uhr u. n. tel. V. (ab November n. tel. V.)

- Ende Sep ‘face to face’ Piero Addis, Matteo Basilè, Svenja

Deininger, Marta dell’Angelo, Helga Druml u.a.

03 Okt - Positionen

WHITE 8 GALERIE

Widmanngasse 8, A-9500 Villach

T: 0664/2026754

dagmar@white8.at, www.white8.at

Di - Fr 15 - 18, Sa 10 - 12 Uhr

- 18 Sep Georg Baselitz “Richard reitet zum Tor hinaus

oder die Unmöglichkeit der Rückkehr”

24 Sep - 23 Okt Clemens Krauss

05 Nov - 08 Jan white Christmas

MUSEUM MODERNER KUNST KÄRNTEN

Burggasse 8 / Domgasse, A-9020 Klagenfurt

T: 050/536.30542, F: 050/536.30514

office.museum@ktn.gv.at, www.museummodernerkunst.ktn.gv.at

Di - So 10 - 18, Do 10 - 20 Uhr

Dez

- 17 Nov Eremiten-Kosmopoliten. Moderne Malerei in

Kärnten 1900-1955

Programm auf Anfrage

DIE NACHT DES THEATERS IN ST.PETERSBURG/MOSKAU- KURZDRAMENFESTIVAL

Die unabhängige St. Petersburger Vereinigung der Theaterschaffenden NAKED THEATRE lädt in Kooperation mit dem Supranationalen Magazin

für Literatur, Kunst und Politik WIENZEILE, anlässlich dessen 15-jährigen Bestehens und der Eröffnung der Vertretung in St.Petersburg, Dramaturgen

und Dramaturginnen zur Teilnahme am Wettbewerb zum russischen Kurzdramenfestival „Nacht des Theaters in St.Petersburg/Moskau“ ein.

Eingereicht werden können Kurzstücke bis zu einer Länge von 20.000 Zeichen. Form und Thematik der Stücke sind frei. Aus den Einreichungen

werden 10 Stücke von einer internationalen Jury ausgewählt und von jungen unabhängigen russischen Regisseuren in Szene gesetzt. Sie werden

in der St. Petersburger Nacht des Theaters im Februar 2005 im Dom Aktera, dem St.Petersburger Schauspielhaus bzw. im Moskauer Theaterzentrum

STD der Russischen Föderation „Na Trastnom“ aufgeführt. Drei der zehn in Russland inszenierten Stücke werden von der Jury und dem Publikum

ausgewählt und im Rahmen der multimedialen „Russischen Theaternacht“, die neben der Inszenierung der Stücke die Präsentation von Kurzfilmen

und Musikperformances sowie literarische Darbietungen vorsieht, in einem Theaterhaus in Wien aufgeführt.

Die Texte werden in der Zeitschrift WIENZEILE und im St.Petersburger

Theatermagazin THEATRALNIJ JOURNAL publiziert.

Einreichbedingungen: Eingesandt werden können bisher unveröffentlichte und nicht aufgeführte kurze dramatische Texte in russischer Sprache bis zu einem Umfang von 20.000 Zeichen (20

bis 30 Minuten). Die Texte sind mit den persönlichen Daten, Adressangabe, e-mail und Telefonnummer des Teilnehmers oder der Teilnehmerin, einer Inhaltsangabe des Stückes sowie der

Erklärung, dass das Stück bislang weder aufgeführt noch in einer Publikation abgedruckt wurde, als Word- oder rtf-Datei an folgende Adresse zu schicken:

wienzeile@mail.ru und kaospilot@monochrom.at • Kontakttelefon: +7-812-1133056 oder +7-812-2723996 (St.Petersburg); 7-916-6862493

oder +7-095-3612772 (Moskau); +43-1-9717491 (Wien)

Um auch deutsch- und englischsprachigen Autoren die Teilnahme zu ermöglichen, wird Hilfe bei der Suche von

ÜbersetzerInnen geboten, wobei ein Richtpreis für die Übersetzung eines Stückes (abhängig vom Umfang) von etwa

150.- genannt werden kann. Bitte wenden Sie sich mit Fragen an obige Kontaktadressen.

Jury: Die internationale Jury setzt sich aus LiteratInnen, ÜbersetzerInnen, SchauspielerInnen,

RegisseurInnen, TheaterkritikerInnen, JournlistInnen und ProduzentInnen

zusammen.

Einsendeschluss: 15.Dezember 2004

Bekanntgabe der Juryentscheidung: 15.Jänner 2005

Aufführung in Russland: Februar 2005

Präsentation in Wien: März/April 2005


ST/A/R let 2004

Helen Marie 7

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