Mein Leben Live - Gesundheit u. Natur 1

Mein.Leben.Live.Online

Fachzeitschrift zum Thema Gesundheit

Ausgabe 1 | Dezember 2020

Notfall-

Maßnahmen

im Alltag

Tipps

die Leben

retten

können

In Balance

- Der Weg zur

Inneren Heilung

durch gesunde

Gewichtsreduktion

(mit leckeren Rezepten)

Gedanken

KONTROLLE

Warum dein Kopf nicht immer Recht hat

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Weihnachten steht vor der Tür und unser neues

Magazin, bereits seit langer Zeit angekündigt,

liegt Euch nun endlich vor. Dennoch ist es für uns

irgendwie ein trauriger Start-up – in dieser „sonst“

so besinnlichen, schönen und auch hoffnungsvollen

Zeit. Wir wünschen uns jedenfalls für Euch, dass Eure

Hoffnung und Euer Lebensmut nie sterben mögen.

Neben der wirtschaftlichen Krise, die uns diese

Pandemie leider beschert, ist unsere Gesundheit eine der wichtigsten Angelegenheiten

und so langsam zeichnet sich auch ab, dass nur ein tatsächlicher Gewinner aus dieser

schicksalhaften Phase hervorgeht. Es ist die Umwelt, die sich, durch entsprechende

Maßnahmen zwangsverordnet, nun ein wenig erholen kann.

Die Natur scheint sich ihren Weg zu bahnen. Wir befinden uns sicher auch

jetzt in einer Phase der Besinnlichkeit, nur haben sich die Werte verschoben,

an denen wir bisher festgehalten haben.

Nein, es gibt nichts schönzureden! Wir bedauern zutiefst die vielen Verluste, die diese

Pandemie bereits gefordert hat und das Leid, welches diese bei vielen auslöste. Das

Vergangene ist leider nicht mehr rückgängig zu machen und das, was das Schicksal für

viele auch in den nächsten Tagen vielleicht noch an Negativem bereithalten mag, lässt

sich nicht in jedem Fall verhindern. Dennoch möchten wir Euch Mut zusprechen. Wir

wünschen Euch das besagte Licht am Ende des Tunnels …

Mit diesem Magazin möchten wir nun zusätzlich auf die wichtigen Aspekte der

Gesundheit und Umwelteinflüsse hinweisen und unseren Leser*innen einen Leitfaden

an die Hand geben, wie sie mehr auf sich selbst und ihr Umfeld achten können, um zum

Beispiel in Zukunft auf ähnliche Schicksalsschläge besser reagieren zu können. Direkt

zu Beginn möchten wir daher einen Aspekt besonders hervorheben. Es ist die Notfall-

Hilfe im Alltag, die Leben retten kann. So manches Schicksal ist abwendbar, wenn wir

nur besser darauf vorbereitet sind. Der Arzt und Rettungssanitäter, Jochen Dürselen,

wird in unserem Magazin über Notfallerkennung und direkte Maßnahmen aufklären.

Der Mediziner kann in dieser Beziehung bereits auf einen reichen Erfahrungsschatz

zurückgreifen und wird Euch hier gern ein Stück weit begleiten.

In dieser schweren Zeit, die hoffentlich bald ein Ende findet, müssen wir mehr als je

zuvor zusammenstehen und uns in gegenseitiger Achtsamkeit und Fürsorge üben. Wir

sollten daraus lernen und uns auch dann noch mit dieser erhöhten Aufmerksamkeit

begegnen, wenn diese nervenaufreibende Phase endlich überstanden ist. Mit dem o.g.

Beitrag zur Notfallhilfe und vielen weiteren wertvollen Hilfestellungen und Berichten

möchten wir Euch in Zukunft gern begleiten. Auch dieses Magazin (Fachmagazin) ist

interaktiv und wir bitten Euch daher, um Eure Hilfe und Mitarbeit.

In diesem Sinne wünscht das Team von – Mein Leben Live – Euch und Euren Lieben

eine zumindest halbwegs schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch sowie ein

glücklicheres, neues Jahr!

Bleibt gesund und Kopf hoch!

Euer Team

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6 Notfallmaßnahmen im Alltag 10 Naturverbunden

26 Topfit

32 Propolis

14 Gedankenkontrolle

18 Der Weg zur inneren Heilung

46 Bio – Weinbau

36 Naturheilmittel 42 Kinesiologie

34 5 Tipps für

ein gesundes und

gestärktes Leben

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Inhalt

Ausgabe 1 | Dezember 2020

3 Editorial

6 Notfallmaßnahmen im Alltag

(Tipps die Leben retten

können)

10 Naturverbunden

- Mit dem Rad vom belgischen

Auel-Land nach Berlin

14 Gedankenkontrolle

- Warum dein Kopf nicht

immer Recht hat …

18 In Balance

- Der Weg zur Inneren Heilung …

39 Meine Erfahrung mit Cannabis

– Schmerztherapie und

mehr…

41 Langsam verschwinden die

Gesichter (Makula beginnt

im Gehirn) - Makula-

Degeneration

42 Pausen kreativ nutzen

- mit Kinesiologie

(praktische Übungen)

26 Topfit durch gesunde

Gewichtsreduktion

(mit leckeren Rezepten)

32 Die Abwehr stärken mit

Propolis (dem bekannten

Bienenextrakt/natürliches

Antibiotikum)

34 5 Tipps für ein gesundes und

gestärktes Leben

(inkl. Übung + Akupressur

Punkt gr. Loslass-Punkt)

46 Bio – Weinanbau

(ein Winzer über sein Projekt)

Anmerkung der Redaktion:

In diesem Heft kommen die

verschiedensten Autoren

zu Wort. Alle Hinweise

auf Therapien, Heilmittel,

Naturprodukte o.ä. ersetzen

nicht den Besuch beim Arzt

oder einem fachkundigen

Therapeuten! Guido Kreft

(Herausgeber/Heilpraktiker)

36 Naturheilmittel:

Kurkuma – Cannabis und Co.

52 Impressum

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Erste-Hilfe-Kompass

– Notfallmaßnahmen im Alltag –

von Jochen Dürselen – Arzt und Rettungssanitäter

Tipps

die Leben

retten

können

Stellen Sie sich bitte Folgendes

vor: Sie gehen durch Ihren Ort

auf dem Weg in die Innenstadt.

Möglicherweise treffen Sie einen

guten Freund an Ihrem Lieblingscafé

oder Sie müssen einfach mal

wieder in den Handyladen, weil

schon wieder etwas an Ihrem

Smartphone kaputt gegangen ist.

Soll alles passieren. Sie müssen

an einer Baustelle vorbei und keine

drei Meter vor Ihnen reißt der

vorbeieilende Bus einen Absperrpfosten

um, welcher geradewegs

auf den Gehweg geschleudert

wird, einem Passanten mitten vor

die Füße. Dieser wird daraufhin in

voller Länge auf den Gehweg

geworfen – alles vor Ihrer Nase

und das nicht einmal innerhalb

von drei Sekunden.

Oder viel einfacher: Sie sitzen im

Bus, natürlich in der Linie die sie

immer nehmen und lassen Ihre

Gedanken über den vergangenen

Tag Revue passieren. Als die Umrisse

der Umgebung allmählich

Ihre Haltestelle abzeichnen und

Sie schon an der Türe stehen,

um auszusteigen, da ruft das

Mädchen genau hinter Ihnen

nach Hilfe – ihre Freundin liegt

ganz plötzlich mit ihrem Kopf auf

deren Schoß, bewusstlos. Die

Menschen um Sie herum steigen

aus und auf einmal sind Sie der

Einzige, der diese Situation wahrzunehmen

scheint, obwohl sich

just in diesem Moment die Hilferufe

der Freundin mehren, wobei

in ihrer Stimme immer mehr

Panik zu vernehmen ist.

Was ist das Besondere an diesen

Situationen? Nun, erstens sind

mir genau diese Dinge so innerhalb

einer Woche tatsächlich

passiert. Und zweitens kam mir

dabei eine Sache sehr zu Nutzen:

meine Erfahrungen in der

„Ersten-Hilfe“.

Ich bin Jochen Dürselen, Arzt,

habe vor dem Studium als

Rettungsassistent gearbeitet und

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war fast zehn Jahre lang ehrenamtlich in der Erste-

Hilfe-Ausbildung tätig. Täglich ereignen sich

Situationen wie diese. Nicht nur mir

begegnen sie, sondern so ziemlich

jedem. Natürlich ist das nur für

die Wenigsten ein Bestandteil

ihres Alltages und das ist auch

schön so. Aber genau darin

liegt die Kehrseite: Kaum einer

ist sich sicher, was er in solchen

Situationen zu machen hat.

Dabei wären die Grundlagen sehr

einfach umzusetzen. Doch alle

neigen wir dazu, Dinge, die wir

offenbar nicht akut benötigen,

aufzuschieben und davon

spreche ich meine Person

nicht frei.

Dennoch, stellen Sie sich

bitte weiterhin vor, Sie

wüssten nun in solch

einer Situation genau,

was Sie zu tun hätten und

worauf es ankommt! Dazu

muss man kein Sanitäter

sein, es reichen lediglich

einige Grundpfeiler, auf die

es in 90 Prozent der Situationen

ankommt und die

sind einfacher durchzuführen,

als Sie denken. Vielleicht

kommen jetzt Zweifel in Ihnen

auf – oft habe ich in meinen Kursen

gehört: „Ach, das macht man draußen

doch sowieso nicht!“. „Doch“, sage

ich! „Aber bitte richtig!“ Ich gebe Ihnen

recht, wenn Sie sagen, dass keine

Situation wie die andere ist. Nichts,

auch keine noch so gute Vorgehensweise,

ersetzt den gesunden Menschenverstand.

Erst recht nicht in

einer Ersten-Hilfe- oder Notfallsituation.

Es gibt also kein „Schema-F“,

welches wie ein Generalschlüssel

wirken würde. Sehr oft jedoch reichen

einfache Maßnahmen, die man

aber zuvor verinnerlichen muss. Ich

vergleiche das Ganze immer gerne

mit einem Kochrezept: Ob man für

den Kuchen nun ein paar Gramm

mehr oder weniger Mehl verwendet

oder ob man die eine oder die

andere Glasur benutzt, das ist im Endeffekt

weniger ausschlaggebend. Das

man den rohen Teig aber nicht zum

Backen in die Sonne stellen kann, das dürfte jedem

einleuchten (zumindest bezogen auf die hiesigen

Breitengrade).

Wichtig ist also, sich die Prinzipien verständlich

zu machen, nach denen die Erste-Hilfe

funktioniert. Danach erschließt sich Ihnen

die Sinnhaftigkeit der Einzelmaßnahmen

ganz von alleine. Glauben Sie nicht? Meine

älteste Teilnehmerin war über 75 Jahre

alt gewesen und titulierte ihr Mobiltelefon

mit ausklappbarer Antenne

als „neumodischen Kram“. Auch

für sie war es kein Problem

gewesen, die Prinzipien

aufzunehmen

und zu verinnerlichen.

Denn eines

muss man

sich immer

vor Augen

halten:

Erste-

Hilfe ist für

jeden machbar,

aber immer bezogen

auf den

Helfenden. Sehr

oft saßen in

meinen Kursen,

die ich leitete,

auch Personen

mit akuten oder

chronischen Erkrankungen.

Sei

es ein Beinbruch

oder der Bandscheibenvorfall.

In so einem Falle

muss man nicht

über die eigenen

Leistungsgrenzen hinaus

gehen.

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Generell gilt: Sollten Sie einer

Situation körperlich nicht gewachsen

sein, dann holen Sie

sich Hilfe! Ist keine vor Ort, dann

organisieren Sie welche! Aber

am aller wichtigsten, und das gilt

für jeden und in jeder Situation:

Achten Sie immer auf Ihren

Eigenschutz! Gehen Sie niemals

in eine Situation, die für Sie aus

Ihrer Sicht eine Gefahr bedeuten

könnte, denn denken Sie immer

daran: Sie nützen niemandem

mehr, wenn Sie daneben liegen!

Das ist jedoch selbstverständlich

keine Ausrede dafür, überhaupt

nicht tätig zu werden. Zumindest

weitere Hilfe lässt sich fast

immer herbeirufen.

Ich möchte Sie einladen, sich mit

mir diese Welt anzusehen, vor

denen viele zu oft die Augen

verschließen. Ich will Ihnen die

Möglichkeit geben, sich selbst

helfen zu können, wenn es

darauf ankommt. Überlegen Sie

mal: wie oft begegnen Ihnen

Menschen im Alltag, die sich

damit rühmen, was Sie alles für

Ihre Mitmenschen geleistet

haben. Wie viele Menschen

spenden einen Betrag zu Weihnachten,

nur um damit ihr

eigenes Gewissen zu befriedigen,

getreu dem Motto: „Ja, ich hab

ja schon was getan“. Nichts gegen

Spendenaktionen generell – ohne

Geld läuft natürlich nichts, aber

ich bin der Überzeugung, dem

verständigen Leser wird klar sein,

was gemeint ist. Die Erste-Hilfe

bietet uns die Möglichkeit zu

dem, was die meisten gerne von

sich abwenden wollen: Taten!

Klar bereitet einem das manches

Mal Unbehagen. Auch ich kenne

dieses Gefühl insbesondere

aus meinen Einsätzen im

Rettungsdienst.

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Doch die Shaolin-Mönche sagen: „Mut bedeutet nicht, keine

Angst zu haben, sondern sie zu überwinden.“ Sie dürfen

in solchen Situationen Angst haben, das ist vollkommen

verständlich. Wichtig ist, sich nicht von ihr lähmen zu lassen!

In meinen folgenden Beiträgen werde ich zunächst die

Basismaßnahmen erläutern, also eben jene Prinzipien, die

Sie in jeder Ersten-Hilfe-Situation anwenden können und

sollten. Danach werde ich jedes Mal auf eine andere, typische

Erkrankung oder anderen Unfallmechanismus eingehen und

Ihnen genau erklären, wonach Sie handeln müssen.

Nehmen Sie meine Einladung an?

Alles Gute Ihr,

Jochen Dürselen

(Kontakt über die Redaktion möglich)

Die von mir verfassten

Beiträge sind lediglich als

Kommentar zu verstehen! Sie

ersetzen keinen Erste-Hilfe-

Kursus.

Die Medizin unterliegt dem

ständigen Wandel und

ich empfehle, die eigenen

Kenntnisse regelmäßig

durch einen solchen Kurs

auffrischen zu lassen. Bei

aller Aufmerksamkeit und

Anstrengung zur Korrektur,

kann auch ich Fehler

jedweder Art in meinen

Texten niemals ausschließen.

Daher kann ich keine Gewähr

für die Richtigkeit des

Geschrieben übernehmen!

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

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STADT, LAND IM FLUSS

Naturverbunden mit dem Rad vom belgischen Auel-Land nach Berlin

von Elisabeth Udelhoven

Liebellenschule auf dem Gelände des Schmugglerhofes. Der Link zu dieser Schule (von E.Udelhoven) https://www.liebellenschule.com/

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Dass man im wallonischen Teil

Belgiens französisch spricht,

wusste mein Vater schon.

Als er dann aber im Sommer

1973 auf eine Anzeige im

Kölner Stadtanzeiger hin bei

der Familie anrief, die ihr Haus

an der deutsch-belgischen

Grenze zum Kauf anbot, kam

er damit nicht wirklich weit.

Denn die Muttersprache der

Ostbelgier ist deutsch und auch

als Landessprache anerkannt,

selbst wenn sie weniger

als 1 % der Einwohner des

Königreiches ausmachten. Diese

Geschichte sollte sodenn den

Vertragsabschluss vereinfachen

und ein paar Wochen später

konnte meine Familie von

Köln auf dieses Land in ein

Hundertseelendorf bzw. auf

einen abgelegen, ehemaligen

SchmugglerHof ziehen, von

Wiesen und Wäldern umgeben

und direkt am Bach gelegen.

So sollte mein Leben mit 5

Jahren also diese wundersame

Wende finden. Die Natur wurde

erkundet und jeder Tag war

ein spannendes Abenteuer.

Meine Eltern probierten allerlei

Möglichkeiten des Landlebens

aus, was mein Vater mit

den finanziellen Mitteln als

freiberuflicher Medizinjournalist

unterstützte. Meine

kontaktfreudige Mutter suchte

und fand Lehrmeister*innen

der älteren Generation,

um den Geheimnissen der

Kleinviehhaltung und des

Handwerkes auf die Spur zu

kommen. Ich war gerne dabei.

Ja, als junges Mädchen konnte

ich mit meiner Mutter beim

freudigen Tuen lernen... und

das beim Brotbacken, Gärtnern,

Imkern, Schafe-Scheren, Wolle-

Färben, Weben... und manch

einmal durfte ich meinen Vater in

die große Welt begleiten...

Inzwischen bin ich 52 Jahre

alt, meine eigenen Kinder

sind erwachsen und ich habe

Anfang des Jahres an diesem

besagten friedlichen Ort die

Liebellenschule gegründet. Ein

Lernort, wo ich mich persönlich

schon als Kind ausprobieren,

entwickeln und immer wieder

neu kennenlernen konnte. Ich

mag übrigens solange ich lebe

nicht damit aufhören. Wär das

auch was für Dich? Ich begleite

Naturerlebniswanderungen

(wenn es Dir beliebt

mit Pflanzenkunde und

Wildnisküche). Ich führe

wohlwollende und befreiende

Gespräche (mit Frage- und

Antwortspielen) und unterstütze

kreatives Handwerkeln (gerne mit

Wolle).

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Ich reaktiviere den Prozess des

liebevollen Beobachtens und

Schreibens (mit Liebesbriefing)...

Ich biete Workshops an auf

Wunsch. Alles einfach unter dem

Motto: Hier und jetzt und immer

mehr Dich und Dein Leben leben

und lieben lernen, in Deiner

Natur. „geborgen und frei!“.

Um diese EnergieWende hin

zu meiner Selbstständigkeit zu

vollbringen, musste ich diesen

Ort erst noch mal verlassen und

einen Knoten durchdringen.

Davon erzählt mein frisch

erschienenes Buch „Die

Verteidigung meines eigenen

Landes“. Es ist ein Reisebericht

von der Fahrt mit dem Rad nach

Berlin und es ist das Gestalten

eines Mosaikbildes meiner

inneren und heilenden Heimat,

aus zersplitterten und neu

zusammengesetzten bunten

Teilen. Ich bin und bleibe ehrlich

und offen unterwegs auf dem

Weg in die Kraft meiner Freiheit

– möge sie ansteckend sein. Teil 2

erscheint 2021

Buch von

Elisabeth Udelhoven

(ausführliche Buchvorstellung

Januar)

Im Magazin

Mein Leben Live – Entdecke

die Vielfalt (Mindstyle)

Titel: Die Verteidigung meines

eigenen Landes – Ein ganz

besonderer Reisebericht

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Mit leichtem Gepäck bin ich

im August 2018 mit meinem

Fahrrad vom ostbelgischen

AuelLand in meine Geburtsstadt

Berlin geradelt. Ich verließ

Vater und Mutter, fuhr meist

am Wasser entlang und blieb

dort für ein halbes Jahr. Dem

Gefühl „Ich bin dann mal da“

kam ich so wundersam nah,

dass ich mitten in mir meinem

zu Hause begegnete. Aus dem

Dasein, meiner Fahrt durch

den Wind, der Zeit in Berlin

und dem Zurückgekehrtsein ist

inzwischen ein neuer Beruf, ein

befreites Leben und dieses Buch

geworden. Gerne erzähle ich

hier von der Reise zu mir selbst.

Ein bildreiches Märchen, was

Wirklichkeit wird – hier schwarz

auf weiß und in bunt für alle,

die es glauben wollen. Möge es

weitererzählt werden und die

Kinder dieser Erde anstecken mit

Liebe. Voyage, voyage! Amour,

amour!

Schön, wenn Du auf dieser

spannenden Reise dabei sein

willst. Gerne greife ich für die

nächsten Ausgaben

dieser Zeitschrift Erlebnisse,

Erfahrungen und Angebote aus

dem Buch und aus meinem

jetzigen Alltag auf und lasse Dich

eintauchen in die inspirierende

Art meiner Weisheit Erfahrungen.

Merci (www.liebellenschule.com,

Podcastserie in Vorbereitung.

Man beachte: Liebellenschule mit

langem i, weil ich alles, was ich

tue, mit Liebe tue.

Bilder E.Udelhoven

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Warum dein Kopf

nicht immer Recht hat!

von Sabine Reischl

Hast du dich schon einmal dabei

ertappt, dass in deinem Kopfe

Sätze herumschwirren wie:

„Das wird doch sowieso nix!“

„Das schaffe ich nie!“

Viel zu oft lassen wir besondere

Gelegenheiten oder Chancen,

wie z. B. Neues auszuprobieren,

einen neuen Weg einschlagen

usw., verstreichen, weil wir uns

im Kopf bereits das Scheitern

vorstellen und unser Verstand

gute Arbeit darin leistet, uns das

Vorhaben schlecht zu reden. Still

und heimlich schleichen sich Gedanken

ein, die uns unterschwellig

davon überzeugen, dass es aus

den unterschiedlichsten Gründen

sowieso nicht funktionieren kann.

Da es für uns ganz normal ist,

solche Gedanken zu haben, nehmen

wir sie schon gar nicht mehr

bewusst wahr. Wir nehmen sie

einfach hin. Schlimmer noch, wir

glauben unseren Gedanken sogar,

ohne sie zu hinterfragen. Je länger

wir diese Gedanken denken,

desto lauter werden sie. Bis das

imaginierte Szenario, dass unser

Vorhaben scheitert, tatsächlich

eintritt und wir die Bestätigung

erhalten, dass unsere negativen

Gedanken wieder einmal Recht

hatten. Schließlich wussten wir ja

von vorneherein, dass wir scheitern

würden!

Aber warum ist das so?

Im Laufe unseres Lebens sammeln

wir viele unterschiedliche Erfahrungen,

die sowohl positiv als auch

negativ sein können. Nicht selten

neigen Menschen dazu, ihre volle

Aufmerksamkeit eher auf das

Negative zu lenken, besonders,

wenn sie zuvor schon viele negative

Erfahrungen gemacht haben.

Außerdem brennt sich das Negative

viel stärker im Gehirn ein, da

wir sehr viel Zeit dafür aufbringen,

die negativen Erfahrungen zu verdauen.

Nicht selten „ZER - denken“

wir unsere Erfahrungen bis

ins kleinste Detail. Wir geben uns

unseren Gedanken hin und lassen

ihnen freien Lauf. Folgende Metapher

mag das etwas veranschaulichen:

Stell dir vor, du steigst in

eine Achterbahn der Gedanken

und Gefühle. Da du sehr intensiv

über bereits gemachte negative

Erfahrung nachdenkst, erzeugen

diese Gedanken auch die entsprechenden

negativen Gefühle. Diese

verstärken sich mit jeder weiteren

Runde, die wir gedanklich und

emotional drehen. Mit jedem Gedanken

werden unsere Gefühle

immer stärker, und je stärker unsere

Gefühle werden, umso mehr

verstärken sich unsere Gedanken,

und so fährst du die Achterbahn

ständig auf und ab. Am Höhepunkt

angekommen, sind deine

Gedanken und Gefühle so negativ,

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dass du nicht anders kannst, als über die Klippe in

die Tiefe zu stürzen. Du leidest inzwischen so stark,

dass du die Gedanken an deine einmal gefassten Pläne

womöglich aufgibst. Die Spirale aus negativen Gedanken

und Gefühlen hat dich überwältigt!

Warum lassen wir es zu, dass wir den negativen

Erfahrungen so viel Beachtung und Aufmerksamkeit

schenken?

Unser Gehirn spult ganz automatisch alle einmal gemachten

Erfahrungen für ein Scheitern ab, die wir

fälschlicherweise als einzig wahre Realität ansehen.

Schließlich erinnert sich unser Gedächtnis ja an die

gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit und

wie wir damals darauf reagiert haben, nur zu gut. Da

sich diese Gedanken und Erfahrungen bereits so tief

in unser Gedächtnis eingefräst haben, halten wir sie

für ganz objektive Wahrnehmungen der äußeren Realität.

Schließlich sind diese Gedanken klar

in unserem Kopf.

Ist das denn wirklich so?

NEIN!

Um dir ein besseres Verständnis

für dich und

die Funktionsweise

deines Gehirns zu ermöglichen,

möchte

ich dir noch ein paar

weitere Infos mit an

die Hand geben.

95 Prozent unserer

Gedanken resultieren

aus den

gemachten Erfahrungen

aus

unserer Vergangenheit.

Wir haben

darauf kaum einen

Einfluss, weil diese

automatisch von unserem

Gehirn gespeichert

und abgespult

werden. Wir glauben

zwar, diese Gedanken

nach Belieben steuern zu können, doch

das ist eine Täuschung. Wieso, habe ich ja

bereits weiter oben beschrieben!

Mit welcher Sicherheit kannst du behaupten, dass

deine Gedanken gerade deine wirklichen Gedanken

sind? Ober sind es doch nur deine bereits gemachten

Erfahrungen?

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: In deiner

letzten Beziehung musstest du die Erfahrung machen,

dass dich dein Partner belogen und betrogen hat.

Diese Erfahrung war sehr schmerzlich für dich, und

du hast vielleicht für dich den Schluss daraus gezogen,

dass du es nicht verdient hast, wertgeschätzt

zu werden. Um dieses Erlebnis zu verarbeiten, hast

du natürlich viel darüber nachgedacht und so die Erfahrung

verinnerlicht. Dein Körper hat deine Reaktionen,

also die Gefühle und Emotionen auf dieses

Erlebnis abgespeichert und verinnerlicht.

Nun lernst du eine neue Person kennen. Das Kennenlernen

verläuft zunächst sehr harmonisch, doch

schon bald steigen die ersten Zweifel auf, weil unser

Gehirn befürchtet, dass sich eine bereits gemachte

Erfahrung wiederholt. Anfangs nehmen wir diese

Zweifel nicht als solche wahr. Wir bemerken vielleicht

Gedanken, wie: „Die/der ist so toll, das kann doch gar

nicht wahr sein!“ Bevor wir uns dieser Gedanken bewusst

werden, verselbstständigen sie

sich, bis es schließlich soweit

kommt, dass du dich total

verschließt und von

vorneherein eine

mögliche, neue

Beziehung abblockst,

weil

du da den

Ausgang

bereits zu

kennen

glaubst.

Kennst du

den Ausgang

aber

tatsächlich,

wenn du der

neuen Person

nicht einmal die

Chance gegeben

hast, sie besser kennenzulernen?

Wohl eher

nicht, oder?!

Mit unserem Kopf stehen

wir uns oft selbst im Weg

und vergeuden wertvolle

Zeit damit, uns

mit falschen Gedanken

das eigene

Leben schwer zu machen. Sich bietende Gelegenheiten

und mögliche Chancen nehmen wir nicht wahr,

weil wir glauben, dass wir deren negativen Ausgang

bereits kennen. Wir bleiben lieber im altbewährten

„Sumpf“, anstatt uns zu sagen: „Egal, ich probier’s

trotzdem!“

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Warum hören wir lieber auf unsere alteingefahrenen,

negativen Gedanken, statt unserem Herzen zu

vertrauen und mutig zu sein, neue Wege auszuprobieren?

Mal ehrlich, was ist das Schlimmste, was passieren

kann, wenn wir auf unser Herz hören? Richtig! Wir

könnten eine neue Erfahrung machen. Und dann

haben wir es selbst in der Hand, wie wir mit dieser

umgehen!

Unser „wahres” Gehirn ist nicht im Kopf, es ist weiter

unten im Körper. Unser Herz kann uns die richtigen

Antworten geben, nicht unser Kopf!

Wie willst du wissen, ob etwas funktioniert, wenn

du es nicht wenigstens einmal ausprobierst?

Du hast es satt, noch länger die Marionette deiner

alten Gedanken zu sein? Vereinbare gerne einen

Termin für ein kostenloses Erstgespräch, und wir

finden gemeinsam deinen Weg in dein selbstbestimmtes

Leben! Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme

über meine Webseite

www.sabine-reischl.com

Du willst dir auch selbst etwas Gutes tun? In meinem

Buch „Lebe endlich selbstbestimmt“ findest du

noch mehr Wissenswertes zu diesem Thema und

gleichzeitig sind auch noch eine besondere Auswahl

an Mentalübungen enthalten, die dich bei deiner

Selbstreflektion unterstützen und dir helfen, dein

Leben in die Hand zu nehmen. Kontakt:

http://sabine-reischl.com/

hello@sabine-reischl.com

Aller Anfang ist MUT!

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Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

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Der Weg zu

innerer Heilung und

Gesundheit!

von Ralf Kellmereit

Hallo lieber Leser,

ich freue mich, dass du hier

reingefunden hast. In diesem

Artikel zeige ich dir eine Übersicht

über wichtige Aspekte,

die mit Heilung im ganzheitlichen

Sinne zu tun haben. Es

geht also um Gesundheit für

Körper, Seele und Geist. Dieser

Artikel ist ein Stichwortkatalog,

um dich zu inspirieren, was du

(noch) für deine eigene persönliche

Heilung tun kannst. Er soll

deine eigenen Kompetenzen

und Erfahrungen ergänzen und

kann vielleicht neue Anregungen

schaffen, wenn dir deine

Ideen ausgegangen sind oder

du dir einfach noch Unterstützung

wünschst.

Warum einen Stichwortkatalog?

Alle Aspekte hier gründlich zu

beschreiben – würde den Rahmen

mehr als sprengen. Dafür

müsste ich zig Bücher schreiben.

Hier geht es um eine Kurzvorstellung

von Tipps, damit du nichts

übersiehst, was für deine persönliche

Heilung von Bedeutung sein

könnte. Wenn dich etwas „anspricht“

und du dir mehr Informationen

wünschst – du kennst die

Googlefunktion.

Ich behaupte natürlich nicht,

dass ich alles weiß! Ganz im

Gegenteil – ich wünsche mir daher

ausdrücklich: Wenn du einen

guten Tipp auf Lager hast – dann

bitte schicke ihn mir (E-Mail-Adresse

unten)! Auf dass wir mehr

Gesundheit und Heilung in die

Welt bringen! Ich danke dir von

Herzen!

Heilung ist immer ein sowohl

körperlicher, wie auch innerer

seelisch-geistiger Prozess. Diese

innere Arbeit kann dir keiner

abnehmen, kein Arzt und auch

kein Heiler! Dieser Artikel hier

ist somit auch KEIN Heilungsversprechen

und KEINE Garantie!

Sondern nur ein äußerer Impuls,

der ein „Heilungs-Anreiz“ sein

kann. In diesem Sinne möchte

ich ihn verstanden wissen. Zur

Aufklärung eines medizinischen

Problems empfehle ich immer

ausdrücklich die Konsultation

eines Arztes. In bestimmten

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Tue dir

was Gutes –

für Körper,

Seele und

Geist :-))

Bereichen ist die Schulmedizin

ein Segen für die Menschheit,

bei aller auch berechtigten Kritik.

In meinem Verständnis ergänzen

sich Schulmedizin und alternative

Heilungsmethoden hervorragend.

Vorab noch: Jeder menschliche

Körper ist in seinem Zusammenspiel

der Billionen von Körperzellen

einzigartig. Das bedeutet

in der Behandlung von Krankheiten:

was dem einen hilft, muss

dem anderen noch lange nicht

helfen! Was dem einen schadet

– schadet einem anderen

Menschen vielleicht nicht oder

nur kaum.

Außerdem noch wichtig:

Die Krankheit muss auf der

Ursachenebene gelöst werden.

Konkretes Beispiel: Wenn sich

die Krankheit aus einer „Flucht“

entwickelt hat, aus einer als

unerträglich empfundenen

psychischen Belastung – dann

wird eine Medikamententherapie

wahrscheinlich eher wirkungslos

sein. Umgekehrt: wenn ich mir ein

Bein gebrochen habe, muss das

auch entsprechend medizinisch

versorgt werden. Meditieren

alleine wird wohl leider nicht ausreichen.

Probleme müssen eben auf der

Ebene gelöst werden, wo sie entstanden

sind. Schau also genau

hin bzw. in dich rein. Wenn du

zum Arzt gehst und sagst, du hast

Kopfschmerzen, wird er dir ein

Medikament gegen deine Schmerzen

geben (Symptom-Behandlung!).

Aber was macht dir Kopfschmerzen?

Ist es eine Erkältung,

hast du zu wenig getrunken oder

ärgerst du dich wieder über deinen

Partner? Die Ursachen können

völlig verschiedene sein, wie

schon dieses banale Beispiel zeigt.

Geh also in dich und übernehme

Verantwortung für dich – anstatt

sie nach außen zu delegieren.

In diesem Sinne wünsche ich dir

alles Gute und viel Inspiration für

dich und deine Gesundheit! Dein

Ralf Kellmereit

Geistige Heilung:

Natur, Ernährung, Bewegung,

Schlaf etc. – das ist alles sehr

wichtig für deine Gesundheit.

Aber noch wichtiger ist die Kraft

deines Geistes! Und die hängt von

deinem Glauben ab. Genauer:

welchen Sinn du deinem Leben

gibst. Hast du einen ganz starken

Grund für dein Leben – dann hast

du auch eine ganz große Kraft in

deinem Geist. Und damit auch

eine ganz große Kraft zur Selbstheilung.

Hast du diesen starken Grund für

dein Leben noch nicht gefunden

– dann suche ihn. Suche den Sinn

deines Lebens (bzw. „erschaffe“

oder „gestalte“ ihn – du bist der

Schöpfer deines Lebens!). Das ist

die wichtigste Grundlage deiner

Gesundheit und deiner Heilung

von Körper, Seele und Geist!

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Was dir konkret alles helfen kann:

MEDITATION:

Schätzungsweise 90% ALLER

Krankheiten sind stressbedingt.

Gegen Stress kann Meditation

eine wunderbare Hilfe sein. Es

gibt viele verschiedene Arten, es

findet sich sicher auch eine hilfreiche

Methode für dich. Zu den

wirkungsmächtigen gehören auch

die von Dr. Joe Dispenca. Ihm

geht es darum, dass wir unsere

Persönlichkeit so entwickeln,

dass wir krankmachende Verhaltensweisen

aufgeben, die in uns

selbst gründen. Nicht aus kognitiver

Einsicht, sondern aus echter

Persönlichkeitsveränderung. Mit

seinem Wissen um „neue Realitäten

auswählen aus dem Quantenfeld“

gehört er wohl zu den

klügsten Heilern unserer Zeit.

LOSLASSEN:

Eine mentale Methode: In der

Selbstreflexion seine eigenen

Muster aufspüren und begutachten.

Dann entscheiden, was

man wirklich davon noch braucht

(im Sinne der persönlichen Entwicklung

und Heilung). Man kann

vieles loslassen: Schuldgefühle,

Groll, Wut, negative Glaubenssätze,

falsche Erwartungshaltungen

an sich selbst oder andere, Ansprüche

von Perfektion, Kontrollwut,

Zwangshandlungen, „falsche

Freunde“, negative Angewohnheiten

wie Rauchen etc.

Mit dem Thema „Loslassen“ beschäftige

ich mich auch in meinem

Artikel „Willst du glücklich

sein? Oder lieber weiter im Dreck

rumwühlen?“. Den möchte ich

allen geneigten LeserInnen ans

Herz legen, die denken, dass bei

ihnen auf dem Weg zum Glücklich-Sein

noch Luft nach oben ist

:-))

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VERGEBUNG:

Vergebung für andere Menschen,

die dir etwas angetan haben,

reinigt dein Herz von negativen

Gedanken und Groll. Und Selbst-

Vergebung nimmt dir den Stress

und Ärger auf dich selbst, weil

du bestimmte Dinge initiiert,

ermöglicht oder zugelassen hast.

Fördert deinen inneren Frieden,

deine Selbstfürsorge und Selbstverantwortung.

GUTE GESPRÄCHE, REFLEXION,

THERAPIE:

Gute Gespräche mit Freunden

geben dir das Gefühl von sozialer

Wärme, Eingebundenheit und

Trost. Benutze deine Freunde

aber nicht als Therapeuten oder

lass dich von ihnen so benutzen

– das geht meistens schief! Und

bringt auch nicht viel – Profis wie

echte Therapeuten oder Supervisoren

sind emotional nicht involviert,

daher neutral und lassen

dir außerdem deine Selbstlügen

nicht durchgehen (wenn die Leute

gut sind). Das ermöglicht dir

echtes Wachstum und Heilung.

Im esoterischen Bereich ist es

mit Heilern und Therapeuten wie

im echten Leben, lach … es gibt

solche und solche. Achte darauf,

wenn du hier Unterstützung

suchst, an keinen Abzocker zu

geraten mit Dollarzeichen in den

Augen. Oder an eine „Heilerin“,

die andere heilen will, aber ihr

eigenes Leben nicht auf die Reihe

kriegt. Ist hart gesagt – aber die

findet man dort viel. Und es gibt

hier auch die ganz besonderen

Menschen, die mit ihrer besonderen

Gabe wunderbare Heilerfolge

erzielen bei Menschen, die in der

Schulmedizin als hoffnungslose

Fälle und austherapiert gelten –

und wo diese dann nur noch über

die Erfolge staunen können

DANKBARKEIT:

Das Entwickeln von Dankbarkeit,

gerade auch für die „kleinen Dinge“

des Lebens, kann ein Booster

sein für deine Glücksgefühle. Und

Glücksgefühle wappnen gegen

Krankheiten. Schau mal hierzu

meinen Artikel an: „Mach deinen

Tag noch schöner!“

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SELBSTLIEBE:

Hier nur ganz kurz: Viele Entscheidungen,

die Menschen

treffen, sind angstgesteuert.

20


Sie kommen nicht aus der Liebe.

Und angstgesteuerte Entscheidungen

führen natürlich nicht

immer zu den erhofften positiven

Resultaten. Wie du in mehr

Selbstliebe findest, auch dazu

habe ich einen schönen Artikel

verfasst:

https://ralf-k.blogspot.com/

Gute Gefühle haben heilende

Wirkung:

Lade neue Erfahrungen in deinen

Alltag ein, die dir gute Gefühle

verschaffen! Du lernst etwas

Neues – das hält dein Gehirn

jung und flexibel – und du fühlst

dich wohl dabei. Liebe, Dankbarkeit,

Optimismus, Offenheit, Neugier,

Lebensfreude, Hilfsbereitschaft,

Lernwilligkeit ... das alles

stärkt deine Selbstheilungskräfte

und dein Selbstbewusstsein!

Umgang mit Stress:

Stress kann entstehen durch

aktuell belastende Situationen

im „Außen“, z.B. durch heftige

Arbeitsbedingungen wie im

Pflegebereich. Er kann aber auch

selbstproduziert sein, wie bei

angstgesteuerten Menschen. Die

in ihrer Fantasie irgendwelche

negativen Vorstellungen immer

wieder „hochkochen“ und sich

damit selbst verrückt machen.

Egal, ob im Innen oder im Außen

verursacht – Stress wird dann

zum Gesundheitsproblem, wenn

er dauerhaft anhält. Und kann

dann sogar schwere körperliche

Krankheiten verursachen. Wenn

du dich gestresst fühlst, dann

finde heraus, was dich stresst.

Sei dabei ehrlich zu dir selbst. Für

sich selbst gut sorgen – „Selbstfürsorge“

– ist für viele Menschen

ein ganz wichtiger Lernschritt!

Vor allem für die, die sonst

immer für andere da sind ... Entspannung

verschaffen Autogenes

Training, Progressive Muskelentspannung,

Hypnose, diverse Meditationstechniken

oder einfach

mal wieder schwimmen gehen.

„Ich muss ...“ – Muss ich wirklich ?

Viele von uns befinden sich im

Hamsterrad! Das können Erwartungshaltungen

von außen sein

(Chef, Kollegen, Partner, Freunde ...),

denen wir uns beugen und die

wir zu erfüllen versuchen. Aber

der Druck kann auch selbstgemacht

sein. Aus Mangel an

Selbstliebe und Selbstfürsorge

stellen wir hohe Erwartungshaltungen

und Perfektionsansprüche

an uns selbst. Und erfüllen

sozusagen im vorauseilenden

Gehorsam, was wir glauben, dass

andere von uns erwarten ...

Manchmal kann die Einstellung:

„Scheiß der Hund drauf ... !“ eine

sehr heilsame Haltung sein :-))

By the way: Traditionen sind eine

tolle Sache! Aber du darfst sie

ruhig auch mal überdenken und

hinterfragen. Überholte Vorstellungen

können dich in deiner

persönlichen Freiheit und deinen

Werten einschränken – wenn du

das zulässt!

Körperliche Heilung:

ERNÄHRUNG:

Hier gibt es extrem viel gute Literatur

und du wirst wahrscheinlich

selbst schon eine Menge darüber

wissen. Genug Vitamine, Mineralien,

Ballaststoffe, die richtige

Balance mit Kohlenhydraten,

Fetten und Eiweiß – das sind

wohl keine Fremdwörter für dich.

Wichtig finde ich, dass es auch

schmeckt. Nur Körner essen aus

kognitiver Einsicht – aber mit körperlichem

Ekel – bringt nicht viel!

Was viele nicht wissen: unser

Supermarktgemüse hat oft nicht

mehr die Vitalstoffe wie früher

noch (durch die ausgezehrten Böden).

Ich bevorzuge Kräuter zur

Nahrungsergänzung wie Giersch,

Brennnessel, Löwenzahn und

Spitzwegerich aus dem Wald. Ich

sammle die nebenbei beim Spazierengehen.

Dann hast du gleich

zwei Vorteile: die Kräuter und das

„Waldbaden“.

21


Der Waldboden ist ein eigenes

biologisches System, längst nicht

so geschädigt wie unsere landwirtschaftlichen

Nutzflächen. Aus

aktuellen Untersuchungen weiß

man, dass diese Pflanzen bis zu

zehnmal mehr Inhaltsstoffe wie

Supermarktgemüse haben. Das

hilft deinem Körper sehr, basisch

zu werden. Und das ist eine gute

Voraussetzung, um z.B. Krebs

vorzubeugen. Der liebt nämlich

Zucker und Übersäuerung des

Körpers.

Besonders wichtige Vitalstoffe/

Vitamine:

Nach Einschätzung vieler Heilpraktiker

sind die Empfehlungen

der DGE für den Bedarf von

Vitaminen erheblich zu niedrig

angesetzt. So können zwar

Mangelkrankheiten gerade noch

vermieden werden, aber die Vitamine

können wegen der Niedrig-Dosierung

keine Heilwirkung

im Körper bewirken. Vitamin C,

Vitamin D3 und Vitamin B17: recherchiere

hier mal verschiedene

Empfehlungen und vergleiche sie.

MINERALIEN:

Während die Bedeutung von Vitaminen

durchaus vielen Menschen

bewusst ist, werden die Mineralien

teilweise noch unterschätzt …

Unsere Lebensweise mit Zucker,

Psychostress etc. wirkt übersäuernd

auf den Körper. Dieser

gleicht das aus, indem er Mineralien

aus dem Körper abbaut

(z.B. aus den Knochen). Eine

Zeitlang kann so unsere Lebensweise

kompensiert werden. Aber

der Mineralstoffabbau wirkt sich

natürlich nicht positiv aus! Deshalb

müssen diese immer wieder

in ausreichender Menge über die

Nahrung zugeführt werden. Den

Gehalt an diesen Vitalstoffen in

„normaler Supermarktnahrung“

hatten wir oben schon besprochen.

Sieh also zu, dass du

entweder über Bionahrung oder

Nahrungsergänzungsmittel genug

zu dir nimmst.

Nahrungsergänzungsmittel können

bei konventioneller Ernährungsweise

ein sinnvoller Zusatz

sein, um den Körper mit allen

notwendigen Stoffen zu versorgen.

Meine Frau Carmen (Exam.

Krankenschwester) beschäftigt

sich seit vielen Jahren mit diesem

Thema und hat einiges an Fachwissen

erworben. Sie stellt sich

und ihr Angebot vor auf meiner

Website im Kapitel: Gesundheit

fördern!

BEWEGUNG:

Erstmal ist alles gut, was dir

wirklich Spaß macht. Von Leistungssport

auf Dauer möchte

ich dir abraten, vom gesundheitlichen

Standpunkt aus betrachtet

(hohe Leistungsfähigkeit ist

sicher faszinierend, aber dafür

später evtl. ein Sportkrüppel

sein?). Walken, Qi Gong, Tai Chi,

22


Tanzen, Yoga, Pilates ... es gibt so

viel tolle Angebote, teste doch

mal :-))

Einen kostenlosen Yoga-Online-

Kurs für Anfänger (ich praktiziere

den auch und finde ihn SUPER!)

findest du hier: https://mein.yogavidya.de/yoga-anfaengerkurs-video

BERÜHRUNG:

Massage, Streicheln, Küssen und

Co … Wir Menschen sind soziale

Wesen und unsere Haut ist ein

riesiges Organ. Verwöhne sie bzw.

DICH!!!

Alles was deine Lebensfreude

stärkt, ist auch gut für deine

Gesundheit!

Was du noch ausprobieren

kannst:

Hier noch ein paar Mittel, denen

eine präventive oder heilende

Wirkung nachgesagt wird: Zitronensaft,

CBD-Hanföl, CBD-Leinöl,

Omega3, Löwenzahntee, Aloe

vera und Aloe arborescens, Kiefernrindenextrakt

(OPC).

Superfoods: Mikroalgen Spirulina

und Chlorella, Himbeeren und

Blaubeeren, Brokkoli, Äpfel, Honig,

Bienenpollen, Brennnesselsamen

und Hanfsamen. Moringa

Olifeira. Kombucha und Kefirpilze.

Zwiebeln, Knoblauch, Grapefruitsaft,

Kurkuma, Kakao, Zimt.

Es gibt natürlich noch viel mehr ...

das hier ist mal meine Lieblings-

Stellvertreter Auswahl :-))

Körper-Behandlungen mit:

Basischen Diäten und Bädern (z.B.

mit Natron).

Hautbehandlung mit Trockenbürsten.

Fastenkuren und Entgiftungskuren

z.B. mit Ayurveda und TCM (Traditionelle

Chinesische Medizin).

Japanische Heißwasser-Trinkkur.

Thema „IMPFEN“:

Wie oben in meiner Eingangserklärung

schon gesagt: Für seine

Gesundheit ist man erstmal selbst

verantwortlich! Um Entscheidungen

diesbezüglich treffen

zu können, braucht es natürlich

Wissen und Information – und

die darf nicht einseitig, nur aus

einer Perspektive kommen. Der

Mainstream unserer Gesellschaft

ist eher „Impf-gläubig“, bedingt

durch die jahrzehntelange

Propaganda von Pharmaindustrie,

Regierungen und Medien.

Genau aus diesem Grund empfehle

ich diesen impfkritischen

Film. Vor diesem Film war ich

in meiner persönlichen Haltung

„nur skeptisch“. Jetzt bin ich

„begründet skeptisch“ ...

Wasser: Das ist ein eigenes und

großes Thema!

Hier kurz meine Einschätzung:

Du solltest lieber Leitungswasser

trinken statt Mineralwasser!

Warum? Weil Wasser die Aufgabe

hat: abzuleiten! Wenn es mit

Mineralien gesättigt ist, kann es

das nicht gut. Der Körper braucht

und liebt Mineralien. Aber die

23


aucht er nicht aus Wasser. Am

besten führst du ihm diese mit

pflanzlicher Kost zu. Mineralwasser

aus Plastikflaschen ist zudem

mit Weichmachern belastet, die

ähnlich wie weibliche Hormone

wirken. Du kannst dein Wasser

auch noch filtern, das macht es

noch bekömmlicher.

Barfußgehen: Das praktiziere ich

schon seit Jahren und habe sehr

gute Erfahrungen damit gemacht.

Einen Überblick über die gesundheitlichen

Vorzüge findest du

hier:

https://ralf-k.blogspot.com/

Empfehlenswerte Autoren zum

Thema Gesundheit:

Louise L. Hay. Brigitte Hamann.

Joe Dispenca. Rüdiger Dahlke.

Notwendiger Hinweis:

Aus rechtlichen Gründen wird darauf

hingewiesen, dass in diesem

Artikel selbstverständlich kein

Heilversprechen oder die Garantie

einer Linderung oder Verbesserung

von Krankheitszuständen

liegen kann. Im Krankheitsfall

suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Webseite Blog:

https://ralf-k.blogspot.com/

E-Mail - Kontakt:

heart-and-spirit@t-online.de

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

24


Alles was das Sportler*innen-Herz begehrt…

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Topfit durch gesunde

Gewichtsreduktion

(mit leckeren Rezepten) von Hermann Dürselen

Jetzt ist die Zeit der deftigen Speisen, der süßen

Verführungen. In den Regalen lachen uns der

Lebkuchen, die Dominosteine und der Spekulatius

an. Wer kann da schon NEIN sagen?

Zahlreiche Ideen kommen auf, wenn wir

den Essensplan für die Woche zusammenstellen.

Deftige Kohlgerichte, Braten und

Eintöpfe werden gekocht und gerne

gegessen. Wir lieben Deftiges im Winter!

Bei kalten Temperaturen benötigen wir

eine ergänzende Zufuhr an Energie, also

Kalorien, um unsere Körpertemperatur

aufrecht zu erhalten. Geprägt durch unseren

Kulturkreis ist in unserem Gedächtnis abgespeichert,

was uns in der kalten Jahreszeit gut tut

und schmeckt. Das hat natürlich auch Auswirkungen

auf unser Körpergewicht. Es kneift die Hose

und die Jacke beginnt zu spannen. Hinzu kommt,

dass wir uns in der kalten Jahreszeit weniger bewegen,

keinen Sport in der Natur ausüben und

die Spaziergänge eher kürzer ausfallen als

vorgenommen.

Dann kommt meistens der Spruch: Ich

muss unbedingt abnehmen!! Zum

Jahresbeginn locken die Zeitschriften,

mit Diät Ideen, die garantiert die Pfunde

purzeln lassen. Diät- und Abnehmprogramme

garantieren schnelle und effektive Gewichtsabnahme.

Nun versuchen viele Menschen

mit Hilfe von Diät-Programmen schnell ihre überflüssigen

Pfunde wieder los zu werden. Studien

belegen allerdings, dass kurzfristige Diäten auf

Dauer natürlich keinen Erfolg bringen. Ist das

Idealgewicht erreicht und wird die Ernährung

wieder auf die alten Gewohnheiten umgestellt,

wandern die abgehungerten Kilos wieder auf

den Hüften. Man nennt das den Jo-Jo-Effekt. Wir

haben es schon alle erlebt, man nimmt die verlorenen

Pfunde genauso schnell wieder zu, wie

man sie verloren hat. Schauen wir uns doch einige

Diäten an, die angeboten werden. Als erstes

muss ich betonen, dass ich überhaupt nichts von

Diäten halte, die sich streng auf ein Nahrungsmittel

alleine beschränken. Im Bekanntenkreis

hat eine Dame eine Blumenkohldiät gemacht.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen zwei

Monate lang nur Blumenkohl zu essen und dann

noch in extrem langweiliger Zubereitungsart.

Dennoch muss ich zugeben, die Dame hat enorm

abgenommen. Nun, ich verschweige, was sie

heute wieder für ein Gewicht hat. Hier hat der

angesprochene Jo-Jo-Effekt voll zugeschlagen,

weil die Lust auf normale Kost steigt. Befassen

wir uns lieber mit Diäten, die trotz reduzierter

Kalorienzufuhr, Spaß auf Essen machen. Diätkost

muss nicht schlecht schmecken. Schauen

wir, welche Diäten denn TOP sind, gerne gewählt

26


werden, um Pfunde zu verlieren und das Ganze auch

auf Dauer so bleibt. Ich schlage hier klar die Veränderung

der Essgewohnheiten vor. Eine gesunde

Mischkost, gepaart mit körperlicher Aktivität, ist

ein Garant dafür, auf Dauer sein Gewicht „unter

Kontrolle“ zu haben. Es ist davon abzuraten, Pfunde

im Galopp zu verlieren, denn diese Art des Abnehmens

oder Fastens bekommt unserem Organismus

überhaupt nicht. Einer Diät zu folgen, bedeutet,

Nahrungsmittel kontrolliert zu sich zu nehmen. Dies

kann sich sowohl auf die Sorte der zu verzehrenden

Nahrungsmittel, als auch auf die allgemeine Kalorienaufnahme

beziehen. Beides gemeinsam sind

hier Erfolgsgarantien. Ich möchte auch nicht vergessen

zu erwähnen, dass Abnehmen durch kontrollierte

Essenszufuhr nichts mit Fasten zu tun hat. Möchte

man Fasten, sollte immer ein Arzt die Fastenzeit begleiten,

denn Fasten bedeutet, über einen gewissen

Zeitraum auf jegliche Nahrungszufuhr zu verzichten

oder nur sehr wenig Nahrung zu sich zu nehmen.

Man sollte hier vorsichtig sein!!

Schauen wir, welche Diäten denn TOP sind, gerne

gewählt werden, um Pfunde zu verlieren und das

gerne auf Dauer.

● Diät auf Grund bestimmter Krankheitsbilder

● Kohlenhydratreduzierte Diät

● Kalorienreduzierte Diät

● Fettreduzierte Diät

Alle diese Diäten im Allgemeinen sollen dabei

helfen, Gewicht zu verlieren und sich je nach Wahl

gesund zu ernähren.

Einen großen Zugang hat mit Sicherheit die Weight

Watchers-Diät. Bei dieser Diät beruht das Prinzip

auf einer ballaststoff- und proteinreichen Kost,

unterstützt durch einen fettreduzierten Fettgehalt

der Speisen. Übergewichtige nehmen diese Diätform

gerne in Anspruch, da man sich auch in organisierten

Gruppentreffen mit anderen Menschen

über den Erfolg austauschen kann und eine stetige

Begleitung garantiert ist. Darüber hinaus muss auf

Genuss leckeren Essens nicht verzichtet werden.

Erwähnenswert ist auch die Brigitte Diät, die durch

Umstellung der Essgewohnheiten und frei gewählter

Sportaktivitäten, eine Gewichtsabnahme und eine

Stabilisierung des Körpergewichtes zum Ziel hat. Bei

der Low Carb Diät wird die Kohlenhydrataufnahme

stark reduziert, um somit auf Dauer eine Gewichtsabnahme

zu erreichen. Der Körper holt sich in dem

Fall seinen Energiebedarf aus den Fettreserven des

Köpers.

Darüber hinaus gibt es Diäten, die ich persönlich aber

nicht favorisiere, wie Intervallfasten, Basenfasten,

Formula Diäten und verschiedene Entgiftungsdiäten

durch diverse Saftkuren.

Da ich, wie erwähnt, die Ernährungsumstellung als

Ideal-Diät ansehe, möchte ich hier ein paar Rezeptanregungen

aufzeigen, die Lust auf Essen und Abnehmen

machen.

Beginnen wir mit dem Sauerkraut. Ein durch Fermentation

vergorenes Weißkohlgemüse mit hohem

Vitamin-C- und Eisen-Gehalt, das jeder kennt.

Sauerkraut stärkt das Immunsystem und bringt die

Darmflora auf Trapp.

(Mehr zum Fermentieren in der Januar Ausgabe von

Mein Leben Live - Entdecke die Vielfalt“ )

Sauerkrautsuppe:

Zutaten für 4 Personen:

● 500 g Sauerkraut

● 100 g Zwiebeln in feine Würfel

● 1 l Gemüsebrühe

Ansatz für Gemüse Grundbrühe:

Hierfür nimmt man gemischtes Gemüse, wie Lauch

Porreé, Sellerie, Möhren,

Petersilienwurzeln, Petersilienstängel, Zwiebeln.

Nelken, Lorbeerblätter und einige Pfefferkörner,

Salz. Nach einer Stunde Kochzeit, kann die Gemüse-

Grundbrühe passiert werden.

● Etwas Salz

● Etwas Chilipulver

● Etwas Kümmel (wer mag)

● 20 g Raps-Öl

● 200 g rohe geschälte Kartoffeln

● 150 g Sauerrahm

● Gehackte Petersilie

27


Zubereitung:

● Das Sauerkraut klein schneiden (nur frisches

Sauerkraut muss vorher gewaschen werden).

● Zwiebelwürfel mit Raps-Öl hell glasig angehen

lassen.

● Das Sauerkraut hinzugeben und ebenfalls kurz angehen

lassen.

● Mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit Salz und

Kümmel würzen. 10 Minuten köcheln lassen.

● Die Kartoffel fein reiben und zur kochenden Suppe

geben. 10 Minuten köcheln lassen.

● Zum guten Schluss Sauerrahm und Chilipulver, je

nach Schärfe-Empfinden hinzugeben.

● In vorgewärmten Suppentassen portionieren.

● Die gehackte Petersilie über die Sauerkrautsuppe

streuen

Rotbarschfilet mit Mozzarella und

buntem Gemüse Auflauf

Zubereitung:

● Romanesco oder Broccoli in kleine Röschen

portionieren und in Salzwasser blanchieren.

● Tomaten für 20 Sek. in kochendes Wasser geben,

bis sich die Haut löst und kurz in kaltem Wasser

abkühlen. Halbieren und das Kerngehäuse entfernen,

danach in Würfel schneiden.

● Den Fenchel ohne Strunk in feine Streifen

schneiden.

● Den Rotbarsch leicht mit Salz und Pfeffer würzen

und mit Zitrone beträufeln, anschließend in Raps-

Öl mit einer halben Knoblauchzehe und Rosmarin

goldbraun braten. Aber nicht ganz durchgaren.

● Eine Auflaufform mit dem vorbereiteten Gemüse

und etwas Gemüsebrühe befüllen, salzen und

pfeffern und den Rotbarsch mit den Mozzarella-

Scheiben 15 Minuten im Backofen bei 180° Grad

backen.

● Mit Dillspitzen oder wenn vorhanden mit Fenchelgrün

bestreuen.

● Hierzu passen Reis oder Naturkartoffeln als

Beilage.

Spinatsalat mit Garnelen

und Joghurtdressing

Zutaten für 4 Personen:

● 600 g Rotbarschfilet frisch

● 300 g Romanesco oder Broccoli

● 250 g Zucchini in Würfel

● 2 Stck Rispen-Tomaten

● 250 g Fenchel

● 1 Solo Knoblauchzehe

● 2 Stck Mozzarella-Kugeln in Scheiben

● Salz, Pfeffer aus der Mühle

● 50 ml Raps-Öl

● 1 Bio-Zitrone

● Frischer Rosmarin

● Frische Dillspitzen oder Fenchelgrün

Zutaten für 4 Perssonen:

● 400 g Spinatsalat oder Feldsalat

● 200 g Kirschtomaten

● 400 g Garnelen

● 20 ml Olivenöl

● 150 g Naturjoghurt

● 1 Bio-Zitrone

● Salz und weißer Pfeffer aus der Mühle

● 20 g weiße Sesamkörner

● Parmesan zum Hobeln

28


Zubereitung:

● Den Babyspinat oder Feldsalat waschen und

abtropfen lassen.

● Ein Joghurtdressing aus Joghurt, Zitronensaft und

Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer aus der

Mühle würzen.

● Garnelen in etwas Olivenöl braten, salzen und

pfeffern.

● Den gewaschenen Salat auf Tellern anrichten und

mit Kirschtomaten belegen.

● Das Joghurtdressing leicht über dem Salat

verteilen.

● Die Garnelen am Rand des Tellers platzieren und

den Sesam mit gehobeltem Parmesan über den

Salat streuen.

Linsen-Potpourri mit Rucola und

pochiertem Ei

● 1 mittelgroße Zwiebel in feine Würfel

● 30 ml Olivenöl

● 250 g Rucola Salat

● 8 Hühner-Eier Klasse M

● Salz und weißer Pfeffer aus der Mühle

● 100 ml Weißwein-Essig

● 1 l Gemüsebrühe (Rezept siehe Sauerkrautsuppe

Zubereitung:

● Olivenöl in einem Topf leicht erhitzen und die

Zwiebelwürfel darin glasig werden lassen.

● Die Beluga-Linsen hinzugeben und nach und nach

(nach Risotto-Art) mit der Gemüsebrühe auffüllen.

„Noch nicht salzen und pfeffern“. Kurz bevor die

Beluga-Linsen gar sind, die roten Linsen hinzugeben

und ebenfalls nach und nach mit Brühe aufgießen,

so dass die Linsen den gleichen Garpunkt

haben.

● Vom Weißwein-Essig ca. 20 ml zu den Linsen

geben und nun salzen und pfeffern.

● 1,5 l Wasser ohne Salz zum Kochen bringen und

die restlichen 80 ml Weißwein-Essig hinzugeben.

● Die Eier einzeln in eine kleine Suppenkelle geben

und ins siedende Essig-Wasser gleiten lassen. Hier

immer einzeln vorgehen, ein Ei nach dem anderen.

Mit einem Holzlöffel die Eier im Wasser leicht

positionieren Die Eier wachsweich im heißen

Essig-Wasser garziehen lassen. (Kein Salz ins

Wasser geben)

● Unter dem warmen „Linsen-Risotto“ nun den

Rucola (geschnitten) und die geraspelte Möhre

hinzugeben und leicht aufkochen lassen.

● In tiefe Teller anrichten und die pochierten Eier

obenauf setzen.

TIPP: Beim Linsen-Risotto das Salz immer erst

zugeben, wenn die Linsen gar sind.

Ansonsten dauert der Kochvorgang sehr lange.

Zutaten für 4 Personen:

● 300 g braune / schwarze Beluga-Linsen

● 100 g rote Linsen

● 1 dicke Möhre schälen und raspeln

Nun viel Spaß beim Nachkochen und beim Abnehmen.

Möchten Sie weitere Anregungen, schreiben

Sie mir:

f.hermannduerselen@gmx.de

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

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Propolis

Die Abwehr stärken mit dem bekannten

Bienenextrakt/natürlichen Antibiotikum

von Astrid Markgraf

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

Es ist eine harzähnliche Masse,

die von den Bienen produziert

wird. Ja meine Lieben, unsere

Bienen. Noch ein Grund, warum

wir alles Erdenkliche tun sollten,

um unsere Bienen zu schützen und

ihnen genug Nahrungsangebote

zu erhalten.

Es wird auch als Bienenharz oder

Bienenkitt bezeichnet und hat

eine antivirale, antimykotische

und antibiotische Wirkung. Das

Kittharz, wie man es auch nennt,

kann aus verschiedenen Substanzen

bestehen und schwankt

in seiner Zusammensetzung. Die

Bienen sammeln an Kastanien,

Tannen, Weiden, Birken, Pappeln,

Kiefern etc. die bräunliche Substanz

der Knospen, dass wiederum

als Baumaterial für den Bienenstock

dient.

In Propolis sind ca. 50 % Harz und

Balsam enthalten, sowie ca. 35 %

Wachs, ca. 10 % flüchtige Öle und

ca. 5 % Blütenpollen.

Der Bienenkitt verhindert das

Eindringen von Krankheiten im

Bienenstock. Infektionen haben

eine existenzbedrohende Wirkung

auf den gesamten Bienenstock.

Deshalb kleiden die Bienen ihren

gesamten Stock mit Propolis aus,

verkitten vorhandene Risse und

verengen sogar die Ausflugslöcher.

Darüber hinaus überziehen

die Bienen sämtliche im Stock

befindliche Fremdkörper, wie z.B.

Tierkadaver, die zu schwer sind,

um hinausgetragen zu werden,

mit Propolis. Diese Gegenstände

32


werden solange mit Propolis und Wachs überzogen,

bis sie keine infektiöse Gefahr mehr

darstellen.

Propolis war schon in der Antike bekannt, selbst

die Inkas kannten es und es wurde vielseitig eingesetzt.

Auch in der russischen Volksheilkunde hat

Propolis eine lange Tradition. Für die Bienen ist es

eine Art Hausapotheke und was für die Bienen gut

ist, kann für die Menschen auch nicht schlecht sein.

Propolis wird also auch als natürliches Antibiotikum

bezeichnet.

Zahlreiche Untersuchengen haben ergeben, dass

Propolis auch für die Gesundheit des Menschen

nutzbringend eingesetzt werden kann. Es wirkt vor

allem antibakteriell, da es die Zellteilung von Bakterien

hemmt und ihre Zellwände zerstört. Es wirkt

auch als natürliches Anästhetikum, Antioxidans,

Antiseptikum, wirkt gegen viele Viren und kann uns

sogar gegen resistente Grippeviren helfen. Weiter ist

auch bekannt, dass Propolis ausgezeichnet im Kampf

gegen Pilze und Parasiten hilft.

Was Propolis zu etwas Besonderem macht, ist, dass

Bakterien keine Resistenzen dagegen entwickeln

und es keine Nebenwirkungen zu befürchten gibt.

Jedoch soll hier erwähnt sein, dass durch die Zusammensetzung

von Propolis durchaus Menschen

allergisch reagieren können und daher unbedingt

vor Anwendung dies abgeklärt werden sollte.

Propolis gibt es in verschiedenen Darreichungsformen:

Tinkturen, Tropfen, Salben, Pulvern und

Kapseln. Erhältlich sind diese in Reformhäusern,

Apotheken, direkt beim Imker oder Online.

Anwendung von Propolis ist unter anderem bekannt

bei:

Haarausfall, Magenbeschwerden, Furunkeln, Pilzerkrankungen,

Akne, Dermatitis, Ekzemen, Zahnfleischentzündungen,

Beschwerden bei Atemwegserkrankungen,

Hämorriden, Schuppenflechte,

Verbrennungen, blutende Wunden, Hühneraugen,

Schwielen, Nekrotische Wunden auch bei Tieren...

BEACHTE: Zwar sind keine Nebenwirkungen oder

Wechselwirkungen bekannt, es gibt aber Menschen,

die allergisch auf Propolis reagieren. Auch

ist die Zusammensetzung jedes Propolis-Produkts

anders. Teste deshalb immer vorsichtig, ob es zu

allergischen Reaktionen bei dir oder einem Familienmitglied

kommt, bevor du ein Produkt anwendest.

Du solltest dich evtl. vor Anwendung mit deinem

Arzt oder Apotheker besprechen, ggf. einen Allergietest

machen.

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

Astrid Markgraf

WERBUNG

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Mein Leben Live

Wir bieten nicht nur kostengünstige

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unsere Werbepartner*innen auch hier

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Im nächsten Heft mit dabei:

Panikattacken kontrollieren (erprobte

Techniken der Selbsthypnose)

33


5 Tipps

für ein gesundes und

gestärktes Leben

von Helga Schörgendorfer und Awai Cheung

Ein Sprichwort sagt: „Reichtum ist viel,

Zufriedenheit ist mehr, Gesundheit ist alles.“

Mit unseren fünf Tipps möchten wir dich unterstützen,

gesund und gestärkt zu bleiben.

1. Halte Körper & Geist in Harmonie

Teile dir deine Kräfte sorgfältig ein und sorge für

regelmäßige Erholungspausen, besonders an

stressintensiven Tagen. Trainiere deinen Körper

mit Yoga, Qigong oder was für dich passt und

lerne beispielsweise eine neue Fremdsprache

oder ein Instrument. Das schult den Körper und

den Geist.

2. Mach jeden Tag einen Termin mit

dir selbst

Nimm dir eine Auszeit von mindestens 15 Minuten

und mache nur das, was dir Spaß macht.

Ein Tag hat 1.440 Minuten. Glaubst du nicht

auch, hiervon 15 Minuten zu erübrigen? Kurze

Entspannungsphasen sind wichtig und niemals

verlorene Zeit. Denn körperlich und geistig erfrischt,

gelingt es dir mit Sicherheit besser, die

anstehenden Herausforderungen zu meistern.

3. Stärke dein Immunsystem

Mit folgender Übung stärkst du dein Immunsystem:

Aus der chinesischen Medizin gibt es einen

Akupunkturpunkt mit dem Namen Dickdarmmeridian

4. Dieser Punkt ist hilfreich, um das

Immunsystem zu stärken. Er ist ein Meisterpunkt

bei Schmerzen, reguliert die Abwehrkraft und

macht alle Meridiane im Körper durchgängig. Er

wird auch der große „Loslasspunkt“ genannt und

zählt zu den wichtigsten Punkten in der Körperakupunktur

mit Nadeln. Der Meridian liegt am

Handrücken. Werden Daumen und Zeigefinger

zueinander geschlossen, befindet sich der Punkt

an der höchsten Stelle der entstehenden Erhebung.

Werden die Finger wieder gelockert, befindet

sich der Punkt in Richtung Zeigefingerseite.

Foto: Awai Cheung

34


Anwendung: Die Finger werden nach der Punktlokalisation

wieder gelöst, der Daumen auf den Bereich

platziert und Druck ausgeübt. Auf der gegenüberliegenden

Seite in der Handflächeninnenseite kann

man mit Gegendruck des Zeigefingers die Akupressurwirkung

verstärken. Mindestens eine

Minute gedrückt halten oder leichte

Massagebewegung entstehen lassen.

4. Einfach mal

abschalten

Immer online sein – wer

nicht rund um die Uhr

zur Verfügung steht,

läuft schnell Gefahr,

nicht mehr up to date

zu sein und wichtige Ereignisse

zu verpassen. Ein

Leben ohne Handy, ohne

globalen Informationsaustausch

im Taschenformat? Das

mag sich heute wohl kaum noch

einer vorstellen. Erinnerst du dich noch,

wie es in der Vor-Handy-Ära zuging? Zugegeben,

die Möglichkeit, fast überall erreichbar zu sein, mag

in unserer schnelllebigen Welt von unschätzbarem

Vorteil sein. Aber ist es denn partout erforderlich,

beim Mittagessen zeitgleich E-Mails abzurufen oder

Termine per Handy zu vereinbaren, wenn man in der

Einkaufsschlange wartet? Um Missverständnissen

vorzubeugen: Wenn du es für wichtig erachtest, 24

Stunden am Tag erreichbar zu sein, solltest du dies

auch weiterhin beibehalten. Wenn nicht, dann schalte

einfach mal ab – beispielsweise dein

Smartphone.

5. Denk positiv

Hast du heute schon gelächelt?

Schon ein Lächeln

versetzt dich in

eine fröhlich-gelassene

Grundhaltung, die

dich rundum positiv

stimmt.

Erinnerst du dich an einen

glücklichen Moment

in deinem Leben oder ein

schönes Ereignis, das nicht

allzu weit zurückliegt? Schon

die Erinnerung an ein besonderes

Erlebnis vermag es, positive Emotionen

wach zu rufen. Denke an Begriffe, die für

dich positive Inhalte transportieren. Nutze dazu die

folgende Übung, um mit deinem persönlichen

„Gute Laune Wort“ eine positive Stimmung in dir zu

wecken.

https://www.yogo.at/

www.AwaiCheung.de

Bilder: Awai Cheung

35


Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

Naturheilmittel:

Kurkuma – Cannabis und Co.

von Guido Kreft, Heilpraktiker

Kurkuma:

Das Rhizom (Sprossenextrakt)

ähnelt stark dem des Ingwers, ist

jedoch intensiv gelb. Das geschälte

Rhizom wird frisch und getrocknet

als Gewürz und Farbstoff

verwendet.

Gewürz: Ist der Wurzelstock

frisch, hat er einen harzigen,

leicht brennenden Geschmack.

Getrocknet schmeckt er mildwürzig

und etwas bitter und wird

vor allem gemahlen wegen seiner

Färbekraft verwendet, beispielsweise

als wesentlicher Bestandteil

von Currypulver.

https://mynatura.eu/

36


Heilwirkung: „Curcumin“ ist der

eigentliche Wirkstoff der Pflanze

und Gegenstand einer Vielzahl

medizinischer Studien zu vielen

verschiedenen Krankheitsbildern.

Doch ist Vorsicht geboten. Aufgrund

der vermehrten Nachfrage

wird heute vielfach synthetisches

Extrakt angeboten, was leicht zu

gesundheitlichen Schäden führen

kann. Leider sind solche Fälschungen

nur durch Laboruntersuchungen

zu erkennen. Es ist also sehr

empfehlenswert, auf Quellen

zurückzugreifen, die bekannt bzw.

verlässlich sind.

Ein Vorteil ist die Kenntnis über

die „Herkunft“ bzw. Verarbeitung

solcher Produkte nach Bio-Zertifikat.

Dazu unsere Empfehlung

(langfristig getestet) u.a. Kurkuma

- Bio-Kapseln:

https://mynatura.eu/

*Curcumin wird auch als Lebensmittelzusatz

unter dem Namen

E100 verwendet. Hier dient es

als Färbemittel und Geschmacksträger.

Aber viel interessanter ist

seine medizinische Heilwirkung.

Mit Hilfe dieser Pflanze kann

man einfach und natürlich die

eigene Gesundheit fördern oder

wiederherstellen. Curcumin wirkt

entzündungshemmend, schmerzstillend,

krebshemmend und

leitet Schwermetalle aus dem

Körper aus. Außerdem hemmt

es den Knochenabbau. Auch bei

Diabetes und Alzheimer zeigt es

positive Wirkungen. Außerdem

senkt es den Cholesterinspiegel.

Curcumin ist „nicht“ gut wasserlöslich

und wird daher im Magen-

Darm-Trakt nur zu einem geringen

Teil absorbiert. Das Erhitzen

in Öl erhöht die Bioverfügbarkeit

des Curcumins.

*Quelle: https://www.kurkumawurzel.info/

zelebriert. Herausgestellt hat sich

allerdings, dass z.B. der psychisch

wirksame Bestandteil THC,

welcher in handelsüblichen Ölen

nicht oder nur in sehr geringen

Dosen enthalten ist sowie die

Wirkstoffe CBD, CBG und auch

viele synthetische Cannabinoide,

das Krebswachstum in vielen

Fällen hemmen. Cannabis in medizinisch

aufbereiteter Form, wird

vielfach auch in der Schmerztherapie

erfolgreich angewendet.

Auch hier empfehlen wir Produkte

der Marke Mynatura: https://

mynatura.eu/

*Die Hanfpflanzen, die von

hochwertigen Anbietern für die

Herstellung von CBD Öl verwendet

werden, werden biologisch

angebaut und frei von Pestiziden

kultiviert. In der Regel wird die

Herstellung von CBD Öl streng

https://mynatura.eu/

kontrolliert. Beim Kauf von CBD

sollten Konsumenten darauf achten,

dass für den Anbau keinerlei

chemische Zusätze oder Pestizide

verwendet wurden. Hochwertige

CPD Öle stammen zu 100 Prozent

aus biologischem Anbau, wobei

die Kultivierung der Pflanzen

stets in Europa erfolgen sollte,

um die Einhaltung der Standards

des biologischen Anbaus

zu gewährleisten. Verwendet

wird das Öl als Zusatz von Salben

oder Cremes sowie für Extrakte,

die oral eingenommen werden

können. CBD wirkt beruhigend,

schmerzlindernd, stimmungsaufhellend

und unterstützend bei

der Krebstherapie, u.a. da es die

Nebenwirkungen bei der Chemo

verringern kann.

*Quelle: https://www.praktischarzt.de/ratgeber/cbd-oel/

Hanf (Cannabis):

Lange Zeit umstritten und als

Wundermittel gegen Krebs

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

37


Mittlerweile wird darüber diskutiert,

ob eine bestimmte Moosart,

vom medizinischen Standpunkt

aus, der Cannabispflanze

überlegen sein könnte. Es handelt

sich bei der spezifischen Art um

ein Lebermoos, welches hauptsächlich

in Asien vorkommt.

Lebermoos

*„Moos statt Cannabis“ – „Substanz

aus Moos könnte Cannabis

in der Medizin überlegen sein“

– so lauten aktuell die Schlagzeilen.

Grund hierfür sind die

Studienergebnisse von Schweizer

Forschern, die herausgefunden

haben, dass eine im Lebermoos

befindliche Cannabinoidverbindung

ähnlich wie THC an Cannabinoidrezeptoren

andocken kann.

Lebermoos produziert natürliche

Cannabinoide. Dass Lebermoos

in der Lage ist, Cannabinoide zu

produzieren, ist ebenfalls nicht

neu. In den 1990er Jahren erklärte

schon unter anderem der

Forscher Masao Toyota (Tokushima

Bunri University Japan) in seiner

Arbeit, dass in der Radula-Gattung

(Radula perrottetii, Radula

marginata und Radula laxramea)

die natürliche Cannabinoidverbindung

Perrotettinen vorkommt.

*Quelle: https://www.leafly.de/

lebermoos-thc-alternative/

Fohsamen – Natürliche Entlastung für den Darm

https://mynatura.eu/

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Meine Erfahrung mit

Cannabis CBD

– Schmerztherapie und mehr…

von Pascal Ufer

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

Die vorgestellten Produkte

der Firma – Mynatura – sind

reine Naturprodukte

und von uns getestet!

Guido Kreft, Heilpraktiker

https://mynatura.eu/

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

Mit diesem Artikel möchte ich

Euch, liebe Leser, meine eigenen

Erfahrungen mit Cannabis

CBD mitteilen und Cannabis als

sehr alte, bekannte Heilpflanze

vorstellen.

Zunächst zu meiner Person:

Ich heiße Pascal Ufer und ich

lebe im schönen NRW. Vor 10

Jahren erkrankte ich an der

dialysepflichtigen terminalen

Niereninsuffizienz. Als Nierenersatztherapie

entschied ich

mich für die sogenannte Hämodialyse,

umgangssprachlich

die Blutwäsche. Im Laufe der

Jahre beobachtete ich an mir

eine schleichend zunehmende

Kraftlosigkeit. Nachts konnte

ich nicht schlafen und fühlte

mich tagsüber müde. Meine

Knochen, Muskeln und Gelenke

begannen zu schmerzen.

Aus eigenem Interesse begann

ich mich mit dem Thema CBD

zu beschäftigen und welche

Möglichkeiten es gab, es zu verwenden.

Letztlich entschied ich mich für

das CBD Liquid – eine Form, es

in einer E Pen (Elektro-Zigarette)

zu rauchen – da dort die entspannende

Wirkung innerhalb

von Minuten einsetzt. Es gibt

auch die Möglichkeit es als Tee

zu trinken, als Öl einzunehmen

oder es über die Haut als Salbe

aufzutragen und aufzunehmen.

Es beruhigt mich, lässt mich entspannter

schlafen und dämpft

meine Schmerzen.

Kann CBD mir helfen?

Dass Menschen krank sind ist

keine Neuigkeit. Seien es leichtere

Krankheiten wie Verspannungen,

starke Kopfschmerzen,

Schlafstörungen oder schwerere

wie Krebs, Multiple Sklerose.

CBD kann bei vielen Krankheiten

helfen, zum Beispiel bei chronischen

Schmerzen. Allein bei

uns in Deutschland leiden über

10 Millionen Menschen unter

chronischen Schmerzen. CBD

Cannabidiol kann eine positive

Wirkung bei Schmerzen aller Art

nachgewiesen werden.

Es gibt viele Berichte im Internet,

in denen Schmerz-Patienten

von der Einnahme von CBD

Öl oder Liquid berichten, dass

sie teilweise von ihren Leiden

befreit werden konnten oder

ihre Medikamente halbierten.

Selbst bei Tieren wirkt das

Cannabidiol sehr gut. In unserer

Gesellschaft versterben leider

über 100.000 Mitmenschen an

Wechselwirkungen und Nebenwirkungen

von eingenommenen

Medikamenten.

Zurück zur Natur!

Auf der Seite

https://cbdratgeber.de/ könnt

Ihr alles über das Thema CBD

erfahren. Gerne könnt Ihr auch

meiner Facebook-Gruppe beitreten

und ich beantworte Euch

alle Fragen. Zu finden unter CBD

Öl CBD Liquid Austausch/ Hilfe

bei Schmerzen und Schlafstörungen.

Herzlichst, Pascal Ufer

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Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/


Langsam verschwinden die Gesichter

(Makula beginnt im Gehirn)

Makula-Degeneration im Alter

von Leo Pachole

Anzeige

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

„Nur wenn der Mensch mit mir

spricht, dann weiß ich, wer mir

gegenübersteht.“ Diesen Satz

höre ich häufig von meinen

Patienten. Was ist passiert? Diese

Patienten leiden häufig unter der

Makula-Degeneration.

Sehr häufig ist dies das Auftreten

vom Verzerrtsehen gerader Linien

oder auch die Buchstaben in der

Zeile springen auf und ab. Im fortgeschrittenen

Stadium kommt es

zum Verlust des Farbsehens und

in der Mitte sieht man schwarze

Flecken. Man kann seine Uhr

zwar sehen, jedoch die Uhrzeit

nicht mehr erkennen. Auch wie

vorher schon angesprochen, kann

man die Gesichter nicht mehr

erkennen. Bei jeder auffälligen

Sehverschlechterung sollte man

einen Augenarzt aufsuchen.

In meiner Praxis behandele ich

die Makula-Degeneration (trockene

und feuchte) ganzheitlich. Die

Patienten sind nicht allein „augenkrank.“

Die Behandlung setzt sich aus

„Augen-Akupunktur nach Dr.

Boel“, „Sauerstoff-Therapie nach

Dr. Regelsberger“, „Gefäß-Therapie“

und Infusionen je nach

Patient zusammen. Dazu kommen

noch Informationen über

Ernährung und Lebensstil.

Die Therapie kann auch sehr gut

neben der schulmedizinischen

Methode für die feuchte Makula

eingesetzt werden. Dadurch wird

die Wirkung verbessert.

Makula lässt sich nicht heilen.

Was untergegangen ist, lässt

sich nicht mehr herstellen. Doch

solange noch Licht in den Zellen

ist, sollte man die Hoffnung nicht

aufgeben.

Leo Pachole - Heilpraktiker

Kreuzhofstr. 2 - 88161 Lindenberg

info@alternativ-therapien.eu

www.alternativ-therapien.eu

Hinweis:

Die genannten Ratschläge und

Hinweise ersetzen nicht den

Besuch bei einem Augenarzt!

41


von Almut Kleist

Wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde und

antworte: „Ich bin Kinesiologin“, schaue ich oft in

fragende Gesichter. Die Kinesiologie ist eine ganzheitliche

Methode, die in den 60er Jahren in den

USA von Dr. George Goodheart entwickelt wurde

und seitdem weltweite Anwendung findet. Er konnte

in einer Vielzahl von Patientenbeobachtungen

nachweisen, dass die Muskulatur auf die Manipulation

bestimmter Punkte am Körper positiv reagiert.

Mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin

(TCM) konnten diese Punkte dem Körperenergiesystem

zugeordnet werden. Dieses besteht aus Energiebahnen,

den sogenannten Meridianen, und ist

mit unserem gesamten Körper eng verknüpft. Kann

die Lebensenergie ungestört fließen, sind wir fit und

leistungsfähig und fühlen uns rundum wohl. Sind

dagegen Energiebahnen blockiert, ist das System im

Ganzen gestört. Das kann sich negativ auf Körper,

Geist und Seele auswirken. Wodurch entstehen

diese Energieblockaden? Das kann sehr vielfältige

Ursachen haben: Sie können durch mentale und

emotionale Überforderungen oder durch äußere

Einflüsse (Störfaktoren) ausgelöst werden. Die

Kinesiologie kann dabei helfen, diese zu lokalisieren

und nachhaltig zu lösen. Klienten erleben das häufig

als ein Gefühl von Entspannung, Gedanken werden

klarer und ein Wohlsein stellt sich ein. In dieser gelassenen

Atmosphäre kann ein Raum entstehen, in

dem neue Sichtweisen und sogar Lösungsansätze

möglich sind.

Es sind in den letzten Jahrzehnten viele kinesiologische

Richtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

entstanden. Allen gemein ist das Lokalisieren

und Reduzieren sogenannter Stressoren, sprich

Faktoren auf die der Körper mit einem bestimmten

Stressmuster reagiert. Im Laufe unseres Lebens

„sammeln“ wir sozusagen diese Stressmuster. Diese

wieder aufzulösen, dazu hat sich die Kinesiologie

verschrieben. Das kann in einer Einzelberatung oder

einem Coaching erfolgen, gemeinsam mit anderen

in der Gruppe oder auch ganz alleine für sich selbst,

sozusagen als Selbsthilfe im Alltag.

In dieser Reihe möchte ich Ihnen Übungen zur

Selbsthilfe vorstellen. Es sind einfache, wirkungsvolle

Handhaltungen oder Bewegungen, die Sie gut

in Ihren Alltag einbauen können. Empfinden Sie z.B.

eine Situation als stressig, anstrengend oder belastend,

führen Sie die Übung davor, während oder

danach durch. Heute stelle ich Ihnen die Emotionale

Stressreduktion, Positive Punkte, vor.

Emotionale Stressreduktion – Positive Punkte

Übung: aus der Edu-Kinesthetik nach Paul Dennison

(Brain Gym)

Position: im Stehen, Sitzen oder Liegen

Zeit: mind. 2 Minuten, nach Bedarf länger

Bereich: Stirn, Sitz des Präfrontalen Kortex

Punkte: Stirnhöcker, mittig oberhalb der Augen, auf

Wölbung zwischen Augenbrauen und Haaransatz

Handhaltung: Zeige- und Mittelfinger entspannt auf

die beschriebenen Punkte legen

Anleitung: eine aufrechte bequeme Haltung

einnehmen, Füße hüftbreit geöffnet

42


Thema = Stressor wählen. Das kann eine Situation, ein

Gedanke ein Gefühl oder eine Person sein. Positive

Punkte, wie beschrieben halten, oder von jemandem

halten lassen. Denken Sie nun an das stressauslösende

Thema und lenken Sie Ihre gesamte Wahrnehmung

darauf. Versuchen Sie alle Sinne einzubeziehen.

Tauchen Bilder, Gedanken oder Gefühle auf? Wie

reagiert Ihr Körper darauf, wie fühlt sich Ihre Körperhaltung

an? Alles darf kommen, lassen Sie sich ganz

darauf ein, lassen Sie sich Zeit, tauchen Sie ein. Verändert

sich etwas?

Ziel: Ziel dieser Übung ist immer die Entspannung. Indem

der Stress aus dem jeweiligen Thema genommen

wird, kann alles wieder ins Fließen gebracht werden.

Die Wahrnehmung und die Gefühle werden bewusster,

die Gedanken werden klarer. Der Körper kann nun

wieder vom Reaktionsmodus, typisch für stressbeladene

Situationen, auf den Aktionsmodus umschalten.

Tipp: Üben macht den Meister! Sie können

diese einfache Handhaltung am Schreibtisch,

im Stau, oder auf der Toilette einnehmen.

Homeoffice eignet sich ideal dafür, probieren

Sie es aus! Bei häufiger Anwendung kann Ihre

Wahrnehmung feiner, intensiver, bewusster

werden und bringt Körper, Geist und Seele in

Einklang.

Kontakt: Schreiben Sie mir,

wie es Ihnen mit dieser Übung ergangen ist.

Gruß Almut Kleist

almut@sanate.net

www.sanate.net

!

Almut Kleist (Text und Bildrechte)

43


Auch im kommenden Jahr berichtet - Mein Leben Live

intensiv und vor Ort über den Verein

NOG (Naturheilpraxis ohne Grenzen)

und damit über engagierte Therapeut*innen

mit einem großen Herz für Menschen in Armut und Not.

Wir zeigen die Therapeut*innen im Einsatz

und sprechen mit ihnen und den Betroffenen

über ihre Erfahrungen, Wünsche, Hoffnungen,

Ziele und auch Ängste!

Gründerin Heike Goebel bei der Schmerztherapie

Das NOG-Team

sucht immer nette

Teamkolleg*innen,

die sich ehrenamtlich

engagieren möchten. Es

gibt viele Möglichkeiten

zu helfen und auch Du

findest hier ganz sicher

eine/Deine Berufung!

44


Naturheilkundliche Behandlungen für Frauen ohne Obdach in Köln

Verein „Naturheilpraxis ohne Grenzen“ eröffnet neue Praxis in Köln

NOG

(Naturheilpraxis

ohne Grenzen)

Team Essen – NOG ist mittlerweile

in sechs weiteren Städten aktiv

und es kommen immer mehr dazu,

da die Arbeit der Therapeut*innen

immer mehr Anklang findet und

auch die Gesundheitsämter sowie

Schulmediziner mit eingebunden

sind.

https://naturheilpraxis-ohne-grenzen.de/

Bilder: Heike Goebel

45


Bio-Wein,

der Traube zuliebe!

Bericht von Ulrike Treiber

Bio ist zurzeit in aller Munde und schon seit Jahren

werden viele Produkte in Bio-Qualität angeboten.

Biologischer Anbau ist auf alle Fälle eine große Bereicherung

für Konsumenten und Umwelt!

Es ist schön, dass sich schon so viele für eine

naturnahe Produktion entschieden haben.

Christoph Stur mit Lebensgefährtin und

dem prämierten Wein Anna Tenera 2017

46


Auch der Bio-Weinbau zählt dazu

und es ist sehr interessant zu erfahren,

wo die Unterschiede zum

herkömmlichen Weinbau liegen.

Stellvertretend für alle Bio-Weinbauern

hatte ich das Vergnügen

mit Christoph Stur vom Winzerhaus

Stur in Hohenruppersdorf

Einblick in diese Materie und in

seinen eigenen Weinbaubetrieb

zu erhalten und bekam Antworten

auf viele meiner Fragen:

Sie haben den Weinbaubetrieb

von Ihren Eltern übernommen,

waren Ihre Vorfahren auch schon

Weinbauern?

Ja, unser Familienbetrieb wird

somit in der dritten Generation

geführt, doch so wie heute,

wurde Wein damals noch nicht

präsentiert, zelebriert und als

Livestyle-Produkt angesehen.

Wollten Sie schon als Kind

Winzer werden, oder kam die

Freude zu diesem Beruf erst

später?

Ja sehr früh, denn dass ich unseren

Betrieb einmal weiterführen

möchte und werde, stand von

Anfang an hoch im Kurs.

Haben Sie schon in der Kindheit

mitgeholfen?

Bis 2010 hatten wir Rinderhaltung.

Seit ich denken kann, saß

ich am Traktor und half beim Füttern

der Tiere am Hof und überall

wo es nur ging.

Welche Ausbildung haben Sie

absolviert?

Zuerst eine Landwirtschaftliche

Fachschule, anschließend den

Weinbau-Kellermeister, dann

den Landwirtschaftsmeister und

zuletzt zwei irrsinnig interessante

Module an der österreichischen

Weinakademie.

Wann haben Sie den Betrieb

übernommen?

Da die Eltern noch ein paar Jahre

bis zum Ruhestand haben, mache

ich speziell den Weinbau seit

2017. Eine interne Arbeitsteilung

sozusagen. Jeder hat so seinen

Aufgabenbereich. Meine Mama

macht fast ausschließlich die Gästebetreuung

und Buchhaltung,

mein Papa macht das meiste im

Ackerbau. Jeder ist ständig bemüht

sein Möglichstes zu geben,

von nichts kommt nichts!

Wann wurde die Entscheidung,

auf Bio-Weinbau umzustellen,

getroffen?

Das war ein Reifungsprozess in

mir über ein paar Jahre. Erfahrung

und Vertrautheit mussten

zuerst gefestigt werden. Mit August

2016 war der Schritt zum Bio

Kontrollvertrag dann getan.

Was hat Sie zu dieser

Veränderung bewogen?

Die für mich nachhaltigere Bewirtschaftung.

Wissen zu wollen,

was ich in meinem oft so heiß

diskutierten Pflanzenschutzgerät

drin habe und am Rebstock anwende.

Wenn ich beim Kosten der Beeren

im Herbst zur Reife bzw. Lesezeit

nicht überlegen muss, wann

ich das letzte Mal meinen Pflanzenschutz

gemacht habe. Ohne

Bedenken Trauben zu essen, war

mir sehr wichtig.

Wie lange dauert es, bis man

sich als Bio-Weinbauer, bzw.

die Weinsorten als Bio-Wein

bezeichnen darf?

Drei Vegetationsjahre, wenn man

– wie ich – darauf wartet, eine

echt lange Zeit!

Haben Sie es während der

Übergangszeit schon mal bereut,

den Umstieg gewagt zu haben?

Nein, niemals, ich konnte den Tag

nicht erwarten, die erste Flasche

Biowein in Händen zu halten.

Würden Sie uns bitte die Unterschiede

zwischen Bio-Weinbau

und herkömmlichem Weinbau

erklären?

Der größte Unterschied ist der

Pflanzenschutz im Weingarten.

Während konventioneller Weinbau

mit systemischen (im Saftstrom

wirkenden – also an allen

Stellen der behandelnden Pflanze)

Präparaten arbeiten kann, sind im

Bio-Weinbau nur biologische kontaktwirkende

Produkte erlaubt.

Das bedeutet, nur dort wo Spritzbelag

landet, wird auch geschützt.

Man kann es mit einer Sonnencreme

vergleichen, diese wirkt

auch nur dort, wo sie angewendet

wird und es ist das ständige Erneuern

der Schutzschicht notwendig.

Der ewige Irrglaube „Im Bio-Anbau

darf man ja nix mehr spritzen!“

ist leider noch immer in vielen

Köpfen. Das Gegenteil ist aber

der Fall. Wir dürfen circa doppelt

so oft – aber nur mit natürlichen

47


Wirkstoffen – in den Weingarten

ausrücken. Und ich bin fest davon

überzeugt, damit Gutes zu tun!

Muss man als Bio-Weinbauer mit

weniger Ertrag rechnen, oder ist

er in etwa gleich hoch?

Ebenso ein Irrglaube. Vor allem

im Weinbau kann man mit Begrünungen

zwischen den Reihen

so viel mehr an Nährstoffen und

Bodenleben erreichen. Unsere

Weingärten wirken auf mich

sogar vitaler als zuvor!

Wie haben Sie sich gefühlt, als

Sie Ihre erste Weinflasche mit

dem Etikett „Bio“ in Händen

hielten?

Ich denke, dass das nur die Einstellung

des Kunden entscheidet. Vielen

kann man die Vorteile nicht oft

genug schildern. Meist hilft dann

noch eine Blindverkostung, um zu

zeigen, was Biowein draufhat.

In Ihrem sehr gemütlichen Gästehaus

hat jedes Zimmer einen eigenen

Namen. Gibt es einen Bezug

zwischen Namen und Ausstattung

bzw. Einrichtung?

Die Namen wie Weinviertel,

Weinglas, Weinfass, Veltliner

oder Zweigelt sollen einen Bezug

zu unserer Region und unserem

Weinbau herstellen. Auch natürliche

Farben sind uns dabei sehr

wichtig.

Urlaub machen. Im Idealfall

werden sie dann auch zu Weinkunden.

Veranstalten Sie auch

Weinverkostungen bzw.

Weinseminare?

Wir haben das ganze Jahr über

Weinverkostungen mit Kellerführung

und anschließender Jause.

Hier lernen unsere Gäste reichlich

dazu. Es ist auch für uns immer

wieder ein Genuss, zum Thema

Wein etwas beitragen zu können.

Reifen Ihre Weine in modernen

Edelstahltanks oder in klassischen

Holzfässern?

Werbebild Winzerhaus Stur

Das war ein emotionaler Moment

für mich, endlich, geschafft!

Haben Sie selbst bei Ihrem ersten

Bio-Wein geschmacklich einen

Unterschied gemerkt?

Ja, das gute Gefühl dabei!

Mit welchen Argumenten kann

man Weinliebhaber überzeugen,

Bio-Wein zu kaufen?

Kommen Ihre Gäste in erster

Linie wegen des Weines oder

eher um zu entspannen?

Da trifft wirklich beides zu. Viele

kommen über unsere Web-Site,

andere lernen uns auf Präsentationen

und Weinmessen kennen.

Manche kommen dann wegen

des Weines, andere wollen nur

Beides, Weißweine im Stahltank,

Rotweine in neuen bzw. alten

Fässern, da diese mehr „atmen“

und das für Rotwein bekanntlich

nicht von Nachteil ist.

Wenn man kein Sommelier ist,

können Sie uns ein paar Tipps

geben, wie man Unterschiede

oder Eigenschaften eines Weines

erkennen kann?

48


Innenhof Winzerhaus Stur beim [W]EIN_KABARETT_ABEND mit Flo & Wisch

Hier helfen Weinbeschreibungen

am Etikett oder im Onlineshop.

Die Beschreibungen der Weine

sind ja oftmals nur Nuancen oder

Erinnerungen an etwas. So kann

man sich leicht herantasten, was

in einem Wein zu finden und

schmecken ist. Hilfreich ist auch

das „Aroma-Rad“, eine eigens für

Verkostungen gestaltete Vorlage

– hier kann man typische Geschmacksrichtungen

der Weinsorten

finden.

Ich erinnere mich, dass das

Weinviertel früher in erster Linie

für Grünen Veltliner bekannt

war, heute findet man viele

verschiedene Sorten. Ist das eine

Folge der sogenannten Klimaerwärmung

oder sind andere

Faktoren ausschlaggebend?

Im Weinviertel wachsen hervorragend

auch andere Sorten

und man möchte dem Kunden

Innenhof Winzerhaus Stur „Weinverkostung“

49


Alternativen bieten und so entwickelt

sich das Sorten-Portfolio

im Laufe der Zeit. Klimabedingte

Einflüsse widerspiegeln sich natürlich

schon auch im Weinglas.

Welche Weinsorten kann man

bei Ihnen genießen?

Grüner Veltliner, Welschriesling,

Sauvignon Blanc, Muskateller,

Chardonnay, Traminer, Rivaner,

Blauburger & Zweigelt.

Welcher ist Ihr Lieblingswein?

Wenn ich ehrlich bin, werde

ich das oft gefragt und kann es

aber trotzdem nicht beantworten,

denn ich trinke alle gerne,

mal haben wir Lust auf Grünen

Veltliner, mal auf den Muskateller

Frizzante oder einen Zweigelt zu

Mittag.

Doch der „De Facto 12“ mit Jahrgang

2016 ist (und war) mein

Lieblingsprojekt – ein gelungener

erster Versuch mit viel Lob und

Kritik, ein Naturwein der auf viele

interessierte Gesichter stieß.

Wann ist ein Wein für Sie

perfekt?

Bei aufdrängender Lust zum

nächsten Schluck, süffige leichte

Weine machen richtig Spaß!

Zählen auch Gastronomiebetriebe

zu Ihren Kunden?

Ja, z.B. Heurigen, Restaurants,

Cafés oder Bistros und Vinotheken.

Christoph Stur, seine Lebensgefährtin und seine Eltern

Würden Sie uns einen kleinen

Einblick über den Jahresablauf

eines Bio-Winzers geben?

Im Frühjahr erwachen die Weingärten

aus dem Winter, Reben

anbinden und die ersten maschinellen

Arbeiten beginnen.

Pflanzenschutz steht auch schon

zu diesem Zeitpunkt auf dem

Programm.

Im Sommer dreht sich´s hauptsächlich

um das Laubmanagement,

die langen Triebe müssen

in das dafür vorgesehene Drahtpaar

eingestrickt werden. Entblättern

in der Traubenzone. Die

Begrünung zwischen den Reihen

regulieren bzw. anbauen. Zwischen

den Stöcken wird maschinell

das Beikraut gehackt. Und

wieder wöchentlicher Pflanzenschutz.

Im Herbst ist natürlich der Höhepunkt

des Jahres – die Ernte. Die

letzten Arbeiten vor der Lese, wie

Rückschnitt der Laubwand oder

Mulchen der Begrünung. Danach

spielt sich wieder viel im Keller

ab. Der neue Jahrgang muss

schließlich bedient werden!

Im Winter ist man sehr viel mit

dem Rebschnitt beschäftig. Das

Zurückschneiden der verholzten

Triebe ist essenziell fürs nächste

Vegetationsjahr. Die ersten Jungweine

werden abgefüllt – die

Freude ist groß!

Welche Gefahren lauern während

des Jahres für die Trauben

und wie kann man sie abwenden?

Im Frühjahr ist für uns der Spätfrost

gefährlich, junge grüne

Triebe sind hier sehr empfindlich

– Frostkerzen oder das Anzünden

von Strohballen in den Reihen

kann helfen. Im Sommer steht

uns hauptsächlich der echte und

falsche Mehltau gegenüber –

wöchentlicher Pflanzenschutz ist

gefragt. Aber auch so manche

Hagelereignisse können erheblichen

Schaden anrichten. Penible

Laubarbeit und eine lockere

Traubenzone sind das Wichtigste

für eine gesunde Ernte.

Kann man schon sagen, wie der

heurige Wein werden wird?

Ja, der Jahrgang 2020 ist etwas

später als in den letzten Jahren

reif, macht aber nichts, im Gegenteil.

Genügend Niederschlag und

Auszeichnung Bio-Zertifikat

50


die richtigen Verhältnisse für

mehr Säure sind heuer wohltuend.

Sie haben einen Wein zu

einem Buch! Erzählen Sie uns

ein bisschen darüber:

Der Autor ist ein langjähriger Bekannter

und Freund der Familie.

Ernst ist begabter und spätberufener

Künstler in vielerlei Hinsicht.

Mich freute es sehr, dass

wir sein Buch begleiteten, als er

seine "Korruptions-Satire" DISSY

präsentierte. Dissy kommt von

disloyal und korrumpiert/erpresst

alle...

"Dissy Chard (Chardonnay), Dissy

Velt (Veltliner) oder doch einen

Dissy Schamp (Perlwein). Lesen

und genießen. DISSY ist allgegenwärtig."

– so Ernst Petri.

Sie lieben die Natur, das Brauchtum,

aber auch Kunst und Kultur.

Lassen Sie uns ein bisschen über

Ihre Veranstaltungen wissen:

Der Höhepunkt an Veranstaltungen

ist unser eigenes Hoffest, der

[W]EIN_KABARETT_ABEND. Bereits

zweimal war unser Hof vollgefüllt

mit Gästen. Wein, Kabarett

und Kulinarik vereint an einem

Abend! Wir sind auch in den verschiedensten

Szenen unterwegs,

beginnend mit typischen Straßenfesten

bei zünftigen Anlässen,

Winzermärkten, diverse Weinpräsentationen

in verschiedensten

Lokalitäten, grenzüberschreitend

in der Slowakei beim „Pomlé

Festzival“ einer kultigen Großveranstaltung,

Unterstützung bei

caritativen Zwecken, Kunstauktionen

oder Vernissagen, bis hin

zum Sektempfang bei Kino-Premieren.

Wie verbringen Sie Ihre freien

Stunden, haben Sie noch Zeit für

Hobbies?

Ich bin beim örtlichen Musikverein.

Die wöchentlichen Proben

beanspruchen einen Großteil

neben dem Beruf. Ich bin auch

Funktionär beim Weinbauverein.

Regelmäßigen Hobbies kann

ich nur selten nachgehen, aber

wenn, dann versuche ich meine

Zeit möglichst mit meiner Partnerin

Anna zu verbringen, sie ist ein

wichtiger Teil in meinem Leben!

Haben Sie ein Idol, ein Vorbild?

Vorbilder habe ich mehrere, ohne

namentlicher Aufzählung, es sind

die, die meine Lebens- und Wirtschaftsweise

ins Positive geändert

haben. Sämtliche Menschen, Geschichten

und Betriebe haben meine

Einstellung und Perspektiven zu

dem geprägt, wie sie heute sind,

und das war gut so.

Gibt es weitere Ziele für die

Zukunft?

Ja natürlich! Nicht nur familiär,

sondern auch berufliche Ziele

habe ich im Visier, die kann ich

euch aber noch nicht verraten!

Wie wichtig ist Ihnen Bio und

Umweltschutz?

Ja, schon sehr, darum war mir

die Umstellung so wichtig. Ich

möchte mit ruhigem Gewissen

unseren Betrieb weiterführen

und einmal übergeben können,

das wäre mir anders nie möglich.

Privat versuchen wir so gut es uns

möglich ist, regionale und Bioprodukte

zu kaufen. Innerorts bin

ich viel mit einem Elektro-Scooter

unterwegs, das spart Emissionen

und oft viel Zeit.

Gibt es eine Message, die Sie

gerne weitergeben möchten?

Unterstützt vor allem österreichische

Klein- und Mittelbetriebe, es

gibt so viel ums Eck, zu ehrlicher

Qualität und Preisen. Man sollte

nicht nur zu Corona-Zeiten wissen,

wo man seine Hamsterkäufe in der

Not erledigen kann oder muss…

Alle Bilder von Stur

Chris‘ Perle Frizzante

51


Impressum:

Heft Nummer 01 | 2020 Dezember

Mein Leben Live

Gesundheit und Natur

Verteilung über Verlag, Online-Handel

52

Herausgeber:

VGK-Verlag Kreft, Fontanestraße 26, 46242 Bottrop

Bankverbindung: G. Kreft

IBAN: DE31360501050002724938

BIG: SPESDE3EXXX

Mail: leben.live.postfach@gmail.com

Webseite: https://meinlebenlive.de/

Redaktion: Guido Kreft, Marcel Kreft

Bildbearbeitung/Coverdesign (Art Direktion):

Renee Rott – Dream Design – Cover and Art

Text: Guido Kreft, Susanna Csenkey, Ralf Hillmann

Anzeigen/Werbung/Marketing:

Guido Kreft, Susanna Csenkey

Gestaltung und Layout: Christoph Becker

Druck: Wir machen Druck, 71522 Backnang Deutschland

PR/Öffentlichkeitsarbeit: Marcel Kreft

Hinweise:

Autoren der Berichte und Artikel, können auch über die

Redaktion angeschrieben werden.

Für unaufgeforderte Einsendungen von Text und Bild wird

keine Haftung übernommen. Die Autoren sind für den

Inhalt ihrer Beiträge selbst verantwortlich!

Ansichten der Autoren, entsprechen nicht unbedingt der

Meinung der Redaktion! Tipps u. Hinweise zu Therapien

ersetzen keinen Arztbesuch!

Der Verlag behält sich das Recht vor, Beiträge zu kürzen

oder zu ändern. Alle nicht exklusiven Rechte von

Autoren-Beiträgen gehen an den Verlag über, sobald

diese von der Redaktion angenommen worden sind.

Diese Rechte beinhalten uneingeschränkten Nachdruck

und Nutzung im digitalen Segment.

Quellen-Hinweise: Bilder zu den einzelnen Artikeln

wurden von den Autoren zur Verfügung gestellt oder sind

freien Bildquellen entnommen. Für weitere

Quellenangaben bitte Hinweise am Seitenende/

Seitenrand beachten.

Texte: Autoren werden in den einzelnen Beiträgen

benannt. Redaktionelle Hinweise sind gesondert

gekennzeichnet.

2020 für den gesamten Inhalt (VGK-Verlag Kreft)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger

Genehmigung

©

Alle Rechte vorbehalten!

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Im nächsten Heft mit dabei:

Panikattacken kontrollieren (erprobte

Techniken der Selbsthypnose)

Bilder-Quelle: https://pixabay.com/de/

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