PROMAGAZIN Dezember 2020

pVSpro360
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Unsere Themen in der Dezemberausgabe: Traditionsunternehmen, ein Rückblick, PRO WIRTSCHAFT, Initiative Zukunft

20

JAHRE

für die Region Heilbronn-Franken.

12 I 20

20. Jahrgang | 3,20 Euro | 52856

Die Neue

Friedlinde Gurr-Hirsch

übernimmt Vorsitz der

Bürgerinitiative pro Region

Traditionsunternehmen I Rückblick | PROWIRTSCHAFT | Initiative Zukunft | pro-magazin.de


SPEZIAL

Starke Region I Starke Wirtschaft I Starke Menschen I pro-magazin.de

bott entwickelt und produziert an mehreren europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen.

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Den aktuellen Bedarf an Ausbildungsplätzen finden Sie auf www.bott.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in dieser letzten Ausgabe des Jahres blicken wir zurück auf eine

ungewöhnliche Zeit – während die Pandemie über 2020 unbestritten

ihren breitflächigen Schatten geworfen hat – in wirtschaftlicher

wie auch emotionaler Hinsicht – gab es trotzdem

einige schöne Momente. Was die Region auch im Positiven

bewegt hat, lesen Sie zusammengefasst ab Seite 28.

Warum viele Familien- und Traditionsunternehmen bisher gut

durch die Krise gekommen sind und was sie stark macht,

erfahren Sie in unserer Themenstrecke dazu ab Seite 8.

Das Team vom PROMAGAZIN und ich wünschen Ihnen einen

guten (wenn auch leisen) Rutsch. Bleiben Sie gesund!

Melanie Boujenoui

Redaktionsleiterin

melanie.boujenoui@pro-vs.de

Wir feiern

Zeitarbeitslösungen

mit Strategie

P RO W I RTSCHAFT:

W I R S T E M M E N DA S !

Heilbronn-Franken ist für seine

Weltmarktführer bekannt,

für die vielen Hidden Champions

und traditionsreichen

Familienunternehmen. Sie

sorgen dafür, dass die Region

wieder Fahrt aufnimmt. Mehr

dazu lesen Sie ab Seite 39.

I N I T I AT I V E

Z U K U N F T

Ihr Sohn, Ihre Tochter, Ihr

Enkelkind sucht noch einen

Ausbildungsplatz und tut

sich schwer wegen Corona?

Blättern Sie auf Seite 56 zu

unserem Ausbildungsmarkt

„Initiative Zukunft“. Dort gibt

es die passenden Stellen!

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3


IN DIESER AUSGABE

Traditionsunternehmen

08 Glückauf unter einem Dach

ein Seit Jahrzehnten sind die Lustigs der Salzwerke AG treu

– ein neues neues Bett, Bett,

Modell:

12 Aus der kleinen Garage zum Global Player

ein t wie neues eine Bett, neue Liebe! YVA . . .

Die Chefs von Bausch+Ströbel im Interview

Modell:

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16 Frischluft frei von Aerosolen

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Liebe! fließende Formen . prägen . . das Bild des Design: neuesten

18 Flexibler Einsatz als Chance

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24 Mittelstand auf dem Land kommt besonders gut durch

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eine neue Liebe!

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Hoffmann & Kahleyss

Bettentwurfs Yva von Hoffmann Kahleyss

26

Design

Echte

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Urgesteine

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Drei Mitarbeiter sind seit 50 Jahren bei Lauda tätig

Das Bettentwurfs Weiche, gerundete

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die seitlich angesetzten Holzbeine eingefasst. Die hand

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Weiche, fließende Formen prägen

Das ist in Heilbronn-Franken 2020 alles passiert

74653 Künzelsau-Gaisbach

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1 Fax Fax (0 (0 79 79 40) 40) 5 11 5 11 09 09

Schmezer GmbH Fax Fax (0 (0 79 79 40) 40) 5 11 5 11 09 09

40 „Es ist mir eine Ehre“

Das 74653 gerundete Künzelsau-Gaisbach

Einrichtungshaus

www.schmezer.de

Einrichtungshaus und weich gepolsterte www.schmezer.de Kopfteil

Telefon Robert-Bosch-Str. (0 (0 79 79 40) 40) 5 11 5 11 33 33 1 1

Friedlinde Gurr-Hirsch ist neue Vorsitzende

Robert-Bosch-Str. 1 1

wird 74653 Fax durch Fax Künzelsau-Gaisbach

74653 Künzelsau-Gaisbach

(0 (0 79 79 die 40) 40) 5 seitlich 11 5 11 09 09 angesetzten Holzbeine

der Bürgerinitiative pro Region

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handwerklichen

11 5 11 09 09

Details der

42 Wieder Fahrt aufnehmen

Fax Fax (0 (0 79 79 40) 40) 5 11 5 11 09 09

Massivholzbeine www.schmezer.de

www.schmezer.de runden das Bild eines ein-

Die Wirtschaftsförderer der Kreise im Gespräch

ladenden und gemütlichen Bettes ab.

über Chancen für regionale Firmen

Modell:

YVA – ein neues Bett,

Modell:

Wir sind Heilbronn-Franken

Design:

ist – ein wie neues eine Bett, neue YVA

Liebe!

Hoffmann & Kahleyss

55 Im Einsatz für arme Familien

Weiche, fließende Formen prägen das Feiert Design: ist wie eine neue Liebe! Bild Einjähriges: des neuesten die Caritas-Kinderstiftung Camian

Hoffmann & Kahleyss

Bettentwurfs Yva von Hoffmann Kahleyss Design und

lassen Weiche, es fließende elegant und Formen gleichzeitig prägen Initiative

modern das Bild erscheinen. des neuesten

Zukunft

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Industrie- ab. und Handelskammer würdigt Absolventen

Bettentwurfs Yva von Hoffmann Kahleyss Design und

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Das Bettentwurfs Weiche, gerundete

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Foto: Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG

42 Gute Karten

Wie sind unsere Kreise in der Region Heilbronn-Franken

für die Zukunft aufgestellt? Die jeweiligen

Wirtschaftsförderer sind überzeugt, dass sie – trotz der

Corona-Krise – gute Karten haben.

Wie zu Hause

Hermann Heisler, Otto Heissenberger und Reinhold Hofmann

arbeiten seit 50 Jahren bei der Firma Lauda, dem

Weltmarktführer für exaktes Temperieren im Taubertal.

Die Drei fühlen sich bei ihrem Arbeitgeber wie zu Hause.

Rubriken

03 Editorial

06 Regioskop

62 Ausblick & Impressum

Zum Titelbild

26

Jochen K. Kübler, langjähriger Vorsitzender der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e. V., übergibt den Stab

an Friedlinde Gurr-Hirsch. Für die 66-jährige CDU-Politikerin

und studierte Wirtschaftswissenschaftlerin sei es „eine

Ehre“, den Vorsitz des Verbandes zu übernehmen. Unter

anderem möchte die Untergruppenbacherin das Thema

Transformation in der Automobilindustrie anpacken.

Foto: Dirk Täuber

Finden Sie alles auf einen Blick

Kurzportrait des

Arbeitgebers

Ansprechpartner

für Bewerbungen

Finanzielle

Sonderleistungen

TOP-ARBEITGEBER

STELLEN SICH VOR

Eine Übersicht der Arbeitgeber auf

portrait.jobstimme.de

Beruf, Familie

und Perspektiven






REGIOSKOP

1 Heilbronn

Rektorin der DHBW wiedergewählt

Anfang Dezember hat der Örtliche Hochschulrat

der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

(DHBW) am Standort Heilbronn die Rektorin Prof.

Dr. Nicole Graf wiedergewählt. Damit ist sie für

weitere sechs Jahre im Amt. Prof. Dr. Nicole Graf

leitet die DHBW Heilbronn bereits seit der

Gründung der Hochschule im Jahr 2010. In diesem

Zeitraum hat sich die Zahl der Studierenden, die an

der Hochschule eingeschrieben sind, von 86 im

ersten Jahr auf aktuell knapp 1 300 vergrößert.

Das Angebot umfasst inzwischen sechs Studiengänge.

Foto: DHBW Heilbronn

Landkreis

Heilbronn

1

2

Main-Tauber-Kreis

Hohenlohekreis

3

4

Landkreis

Schwäbisch-Hall

TOP-Unternehmen

der Region

www.asb-heilbronn.de

www.kurz-entsorgung.de

3 Kupferzell

Luftqualität in Schulen messen

In Kupferzell haben die Firmen ebm-papst und

Sauter Heizungstechnik ein Testprojekt mit einem

Luftreiniger gestartet. Ziel ist es, die Luftqualität in

einem Klassenraum der Johann-Friedrich-Mayer-Schule

digital zu messen, zu überwachen und

die Innenraumluft zu reinigen. „Wir möchten herausfinden,

wie Lehrer und Schüler den alltäglichen

Einsatz des Luftreinigers erleben“, erklärt Martin

Schulz, Vertriebsleiter bei ebm-papst.

www.regiomail.de

Foto: Sauter Heizungstechnik

SCH

FFITZEL

2 Tauberbischofsheim

Notarztteam ergänzt

Dr. Caner Takur (links) aus Lauda ist neuer Leitenden

Notarzt im Main-Tauber-Kreis. Damit verfügt

der Landkreis nun über neun Leitende Notärzte,

die bei Großschadensereignissen und im Katastrophenfall

unterstützen.

4 Schwäbisch Hall

Optima übernimmt Senning aus Bremen

Die Senning GmbH (Foto) gehört jetzt zur Optima-Unternehmensgruppe.

Das Unternehmen aus

Bremen ist spezialisiert auf die Produktion und

Verpackung von Papier- und Tissue-Produkten.

Die Technologie von Senning stelle für Optima eine

ideale Erweiterung des Portfolios dar, heißt es.

SCH

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Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis/Markus Moll

Foto: Optima

6

Dezember 2020

WIR sind Heilbronn-Franken

Ihr Ansprechpartner: Matthias Kunz | Sales Manager | Tel. 0791 95061-8320 | matthias.kunz@pro-vs.de


Traditionsunternehmen | WIRTSCHAFT

Foto: Südwestdeutsche Salzwerke AG

nennt, beschäftigt – und Sandy war

schon vor ihrem Vater bei der Südwestdeutsche

Salzwerke AG, kurz SWS,

so die korrekte Bezeichunung des Konzerns,

angestellt. „Ich komme aus dem

Erzgebirge. Dort gab es für die Männer

nicht viel andere Berufschancen als

den des Bergmanns. Daher sind meine

Vorfahren Bergleute. Als wir in den

1980er Jahren nach Heilbronn gekommen

sind, fand mein Vater nicht gleich

Arbeit auf seinem Gebiet. Im Grunde

habe ich ihn in die Firma gebracht“,

stellt Sandy Lustig fest; die dreifache

Mutter schloss im Jahr 1995 ihre Ausbildung

bei SWS ab und ist dort seither

tätig. Ein paar Jahre später holte sie

ihren Vater hinzu, lernte ihren heutigen

Ehemann dort kennen – dessen

Vater, Hubert Lustig, damals schon in

der Saline in Bad Friedrichshall im

Einsatz war.

Den Arbeitgeber hat sich Sandy

Lustig, wie sie sagt, ganz bewusst ausgesucht.

„Ich wollte mich meiner langen

Familientradition anschließen“,

gesteht sie ein. Bereut habe sie diese

Entscheidung nie. Auch wenn das für

sie bedeutet, wie damals für ihre Mutter,

Angst um ihren Mann zu haben.

„Das Arbeiten unter Tage ist natürlich

auch mit Risiken verbunden“, weiß

Sandy Lustig. Doch auf Ehemann Alexander

scheint sich die Anziehungskraft

des Bergs auch nach fast dreißig Jahren

Tätigkeit noch zu wirken.

EIGENE WELT IN DER TIEFE

„Wer sich in den Tiefen des Salzwerks

befindet, taucht in eine Art Parallelwelt

ab“, beschreibt er seinen täglichen Antrieb,

sich immer wieder aufs Neue in

das abgeschottete Dunkel zu begeben.

Unter Tage, wo es dauerhaft zwanzig

Grad warm ist, sei ihm das Wetter

draußen egal. Außerdem schätze er die

Zeit ohne Handyempfang und das damit

verbundene schnelle Leben.

Im Laufe des über 130-jährigen

Steinsalzabbaus im Bergwerk Heilbronn

hat sich unter der Erde ein

kleines Industriegebiet entwickelt.

Schier endlose Kilometer an Gängen

und Querschlägen durchziehen den

Untergrund. Selbst ein Straßennetz ist

dort entstanden. „Im Berg gibt es auch

Büros und sogar eine komplette

Kfz-Werkstatt. Reparaturen an Autos,

Transportern oder auch Großmaschinen

werden an Ort und Stelle verrichtet“,

versucht Daniela Pflug, SWS-Konzernsprecherin,

das unterirdische

Geschehen zu veranschaulichen.

Selbst eine komplette Aufbereitungsanlage

wurde dort errichtet.

Sicherheit spiele unter Tage daher

eine große Rolle. „Die Mitarbeiter

müssen die Gefahren kennen und den

richtigen Arbeitsschutz“, sagt Pflug. Im

hiesigen Steinsalzbergwerk herrschten

daher strenge Vorkehrungen. Neben

dem Selbstretter, einem Gerät das

Bergmänner immer bei sich tragen

müssen, da es bei Grubenbrand oder

einer Explosion giftiges Kohlenmonoxid

in unschädliches Kohlendi-

In der sogenannten Kaue tauschen Bergleute ihre Straßenkleider gegen bergmännische Ausrüstung: In den Körben werden

die blauen Arbeitsanzüge sowie die Sicherheitsschuhe aufbewahrt. Durch das luftige Hängen trocken die Sachen aus.

Glückauf unter einem Dach

Das Ehepaar Sandy und Alexander Lustig teilt sich seit Jahren einen

Arbeitgeber. Dabei folgen sie einer langen Tradition, denn auch die

Väter waren schon im Bergbau tätig.

Obwohl sie jeden Morgen ein und

dasselbe Ziel ansteuern, trennt

sich ihr Weg schon beim Frühstück:

Während sich Alexander Lustig

schon eine Stunde vorher aufmacht,

folgt ihm Ehefrau Sandy um sieben

Uhr in der Früh von Obergriesheim in

die Salzgrundstraße zum Salzwerk in

Heilbronn. Dort ist sie als Assistentin

der Einkaufsleitung tätig. Meist verabschiedet

sich ihr Mann von ihr mit einem

Kuss auf die Wange und einem

herzlichen „Glückauf!“ – dem Gruß,

mit dem Bergleute neben dem

Wunsch, dass sich das Erdreich auftue,

damit sie Material finden, auch ihre

Hoffnung ausdrücken, aus der Grube

wieder unbeschadet ans Tageslicht zu

kommen. Denn im Gegensatz zu ihr

im Büro wird er seinen Arbeitstag in

der auf etwa 700 Kilometer angewachsenen

Untertagewelt des größten

Steinsalzproduzenten Westeuropas

verbringen. „Alexander ist als Industriemechaniker

für die Instandhaltung

der Schächte zuständig“, erklärt Sandy

Lustig. Damit erstreckt sich sein

Einsatzgebiet neben dem Standort in

Heilbronn auf das Besucherbergwerk

in Bad Friedrichshall. „Unsere Berührungspunkte

bei der Arbeit beschränken

sich eigentlich auf Betriebsversammlungen

oder -feste“, erzählt die

47-Jährige. Auch die Arbeitspausen

kann das Paar nicht zusammen

verbringen: Für Alexander Lustig wäre

die Ausfahrt von seinem Arbeitsplatz,

der über 200 Meter tief im Berginneren

liegt, dafür viel zu langwierig.

Trotzdem sei man im Unternehmen

als „System Lustig“ bekannt:

Denn sowohl Alexanders als auch

Sandys Vater waren bereits bis zur

Rente „im Salz“, wie es die Belegschaft

8 Dezember 2020

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WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

oxid verwandelt, ist das Seilfahrmarkenbrett,

wie es im Fachjargon heißt,

ein wichtiges Instrument: Rot steht für

„unter Tage“, blau für „über Tage“. Bevor

sich die Kumpel per Förderkorb, einer

Art Aufzug, in die Grube begeben,

müssen sie ihre Marke richtig herum

stecken, so dass sich im Unglücksfall

nachvollziehen lässt, wer zum Zeitpunkt

im Inneren ist.

Gerade aufgrund der Risiken sei

der Zusammenhalt innerhalb der

Belegschaft besonders stark. Harry

Böttcher, Sandy Lustigs Vater, sei alleine

aus diesem Grund nie von seiner

Berufung abgekommen. Auch den

inzwischen verstorbenen Hubert

Lustig, Alexander Lustigs Vater, habe es

deshalb im Montanwesen gehalten.

„Das bedingungslose Aufeinanderangewiesensein

bei der Arbeit unter Tage,

das gibt es so nur im Bergbau“,

schwärmt Böttcher. „Man muss immer

zu zweit sein auf Schicht“, erzählt der

69-Jährige. Noch immer schwingt in

seinem Ton die Leidenschaft für den

Beruf mit. „Dabei muss sich der eine

auf den anderen verlassen. Man sich

gegenseitig vertrauen. Das fördert die

Gemeinschaft im Team genauso wie

innerhalb der Familien“, meint Böttcher.

Denn Bergleute übertragen ihre

Werte in den Alltag, ist er sicher. Als

herb, rau, herzlich, direkt und zupackend

beschreibt er diese. Seit sieben

Jahren genießt der Rentner seinen

Ruhestand. Noch im Beruf war er für

das Verladen der Salzsteine auf das

Förderband verantwortlich.

STOLZ SPIELT GROSSE ROLLE

Die Firmenfeierlichkeiten lässt sich

Böttcher gemeinsam mit der Familie

bis heute nicht entgehen: Auf die

größte Veranstaltung des Jahres, den

Barbaratag, musste „das System Lustig“

in diesem Jahr Corona-bedingt jedoch

verzichten. „Normalerweise begehen

wir das Fest für die heilige Schutzpatronin

der Bergleute traditionell mit

einem Marsch durch die Heilbronner

Innenstadt, der in Begleitung der Bergmannskapelle

zur Kirche führt“, berichtet

Vater Böttcher mit funkelnden

Augen. „Danach sitzen alle gemütlich

beisammen, mit Kind und Kegel“,

ergänzt Tochter Sandy. Das stärke die

Gemeinschaft der Bergmannsfamilien,

finden beide. Ausgerichtet wird die

Feier vom Verein „Glückauf“, dem das

Die KfZ-Werkstatt: Abgeschottet vom Treiben an der Oberfläche gibt es im

Salzbergwerk Heilbronn eine eigenständig funktionierende Untertagewelt.

Fotos: Südwestdeutsche Salzwerke AG

Familie Lustig ist seit 1995 Teil der

Salzwerkegemeinschaft.

gesamte Familiengeflecht Lustig

angehört. „Da schwingt auch jede

Menge Stolz mit“, merkt Sandy Lustig

an. „Wie die Brüste der Männer anschwellen,

wenn sie in ihre Uniform

schlüpfen. Das ist fast, als ob sie ihr Leben

anziehen“, sagt sie. Die Bergmannstracht

ist schwarz mit goldenen

Knöpfen und rot-schwarzen Federbuschen

auf den Schachthüten. Das symbolisiere

das gemeinsame Band von

Glaube und Brauchtum, erklärt Harry

Böttcher. Dabei wirkt er kurz, als wollte

er jeden Moment aufspringen und sich

aufmachen in die andere Welt, seine

Welt unter Tage. Dort, wo nun sein

Schwiegersohn seinen Arbeitsalltag

bewältigt. „Als die Kinder noch jünger

waren, hat mein Vater sie regelmäßig

ins Besucherbergwerk in Bad Friedrichshall

gebracht, damit sie das Feeling

unter Tage erleben“, erinnert sich

Sandy Lustig.

Dennoch wünscht sie sich für sie

eine andere Zukunft. „Mir wäre es

lieber, wenn meine Jungs nicht in die-

Fußstapfen ihrer Opas und ihres Vaters

treten. Auch damit man sich nicht von

einem Unternehmen abhängig macht“,

gibt Sandy Lustig zu. Ob dieser Wunsch

sich erfüllt? Einer der Söhne lernt

derzeit Industriemechaniker, genau

wie der Vater. Melanie Boujenoui

Danke,

HandWerk!

Es sind die Handwerker, die dafür sorgen,

dass in diesen Zeiten wichtige technische

Infrastruktur funktioniert, Fahrzeuge einsatz-

bereit sind und Baustellen nicht stillstehen.

Danke dafür.

wuerth.de

10

Dezember 2020

05–331


Impfstoffe werden abgefüllt: Die Technologien von Bausch+Ströbel kommen beim Kampf gegen Covid-19 zum Einsatz.

Aus der kleinen Garage

zum Global Player

Rolf Ströbel, Siegfried Bullinger und Wilhelm Bausch kamen im Jahr

1967 eher zufällig nach Ilshofen, weil sie dort eine passende

Gewerbefläche für ihr Gründervorhaben fanden. Heute mischt

Bausch+Ströbel auf dem Weltmarkt mit. Im Doppelinterview

erzählen die heutigen Geschäftsführer Markus Ströbel und

Thorsten Bullinger, wie sie den elterlichen Erfolg fortschreiben.

Interview von Melanie Boujenoui

Sie leiten das Unternehmen in zweiter

Generation – ist es schwer, die Fußstapfen

Ihrer Eltern auszufüllen?

Markus Ströbel: Es ist richtig, was

unsere Väter geleistet haben, war

schon sehr außergewöhnlich: Schließlich

haben sie vor über 50 Jahren buchstäblich

aus einer Garage heraus einen

Weltmarktführer aufgebaut. Dazu hole

ich kurz aus: Die erste Maschine, die

sie in ihrer frisch gegründeten Firma

damals mit nur vier Angestellten

entwickelt haben, war eine Ampullen-Füll-

und Verschließmaschine für

Haarfestiger. Heute zählt Bausch+Ströbel

zu den 20 größten Industriebetrieben

in der Region Heilbronn-Franken

und leistet einen wichtigen Beitrag zur

Eindämmung von Krankheiten wie

ganz aktuell der Corona-Pandemie. Zu

unseren Kunden gehören Pharmaunternehmen,

die gerade an einem

Covid-19-Impfstoff arbeiten, zum

Beispiel Biontech, Curevac, Pfizer und

AstraZeneca. Wir wissen, dass unsere

Technologien bei der Abfüllung des

neuen Impfstoffes zum Einsatz

kommen werden. Immer mal wieder

ist in diesem Zusammenhang auch die

eine oder andere unserer Anlagen in

der Fernsehberichterstattung zu

sehen. Die Entwicklung der Impfstoffe

ist dabei natürlich die eigentliche Leistung,

vor allem in Anbetracht des Zeitdrucks

und der einzusetzenden

Finanzmittel. Die Pharmaunternehmen,

die Impfstoffe auf den Markt

bringen, übernehmen eine hohe Verantwortung.

Sie müssen sicherstellen,

dass der Impfstoff wirkt – und zwar

möglichst ohne signifikante Nebenwirkungen.

Wir sind stolz, diese ausgezeichneten

Unternehmen bei ihren

Bestrebungen unterstützen zu dürfen

und damit einen Beitrag zum Überwinden

der Pandemie zu leisten. Wir

sind Partner sowohl für die Hersteller

von Impfstoffen und Medikamenten

als auch für Hersteller von Packmitteln

wie Spritzen oder Vials. Dieser Verantwortung

gerecht zu werden, empfinde

ich mehr denn je als Privileg und

weniger als Bürde. Und ich habe den

Eindruck, dass dies auch die meisten

Mitarbeiter ähnlich empfinden.

Wie knüpfen Sie an das Wachstum der

letzten Jahre an?

Thorsten Bullinger: Wie bisher wollen

wir uns auch künftig weiterentwickeln,

wir streben ein gesundes Wachstum

an, wie wir das schon seit Jahren

verzeichnen. Denn es genügt ja nicht,

die Belegschaft zu vergrößern und in

weitere Gebäude zu investieren; damit

einher gehen zum Beispiel organisatorische

Veränderungen. Hier befinden

wir uns in einem ständigen Wandlungsprozess.

Die Mitarbeiterzahl hat

sich von rund 1000 im Jahr 2010 auf

heute über 1600 allein am Standort

Ilshofen erhöht; fast 2000 sind es weltweit.

Seit 2013 gehört die Wilco AG in

der Schweiz zum Unternehmen.

Fotos: Bausch+Ströbel

12 Dezember 2020


WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

Mit diesem Kauf konnten wir unser

Angebot im Bereich Abfüll- und Verpackungsanlagen

um hochpräzise vollautomatische

Prüfmaschinen für Dichtheitsprüfung,

visuelle Kontrolle und

spektroskopische Systeme erweitern.

Hauptstandort bleibt auch künftig Ilshofen,

doch als weltweit tätiges Unternehmen

sind wir natürlich bestrebt,

die Entfernung zu unseren Kunden

kurz zu halten. Etwa wenn es um das

Thema Serviceeinsätze geht. Wir werden

also weiterhin international wachsen,

etwa mit dem Ausbau unserer Service-

und Vertriebsniederlassungen.

Baulich erweitern Sie Ihren Sitz in Ilshofen

ja aktuell wieder. Ist das ein

Standortbekenntis?

Ströbel: Das kann man so sagen. Wir

sind regional verankert und weltweit

aktiv. Das war schon immer unsere

Philosophie und Ausrichtung: Für uns

ist die Region auch Heimat, hier sind

wir groß geworden, hier schlägt unser

unternehmerisches Herz. Und auch

aus betriebswirtschaftlicher Sicht gab

und gibt es keine Gründe, den Standort

in Frage zu stellen. Dies unterstreicht

unter anderem unsere Investition von

rund 16 Millionen Euro in einen hochmodernen

Neubau am Standort Ilshofen.

Zur Fertigstellung im Laufe des

Jahres 2022 finden dann dort die neue

Galvanik und der Sortiergerätebau

allerbeste Arbeitsbedingungen vor.

Auch mehrere Schulungsräume sind

vorgesehen. Vor allem wird hier auch

das neue Zuhause der Ausbildungsabteilungen

Mechanik und Elektro sein.

Haben Sie je mit dem Gedanken gespielt,

Ilshofen zu verlassen?

Bullinger: Klares Nein! Hier am Standort

sind wir verwurzelt, hier sind wir

gut vernetzt. Zudem kommt ein Großteil

unserer Belegschaft aus dem Umkreis.

Die Verkehrsanbindung ist dank

Autobahnanschluss sehr gut und am

Standort selbst gibt es noch Erweiterungsmöglichkeiten.

Hier in der Region

sind wir als attraktiver Arbeitgeber

bekannt, weshalb wir hier auch gute

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

rekrutieren können. Was zugegebenermaßen

schwierig ist, ist die Gewinnung

von neuen Mitarbeitern aus anderen

Regionen Deutschlands oder aus dem

Ausland. Wie so viele andere Branchen,

benötigen auch wir Programmierer,

Programmentwickler oder auch

Ingenieure für die Softwareentwicklung

im Bereich Robotik, um nur kurz

drei Beispiele zu nennen. Doch der

Kreis Schwäbisch Hall hat nicht den

Bekanntheitsgrad und auch nicht die

Anziehungskraft wie Ballungszentren.

Mit Blick auf Tradition und die verankerten

Werte im Familienbetrieb: Welchen

Stellenwert hat dabei Flexibilität?

Ströbel: Tradition und Flexibilität sind

für mich keine Gegensätze; im Gegenteil,

wir sind, wenn man es so will, aus

Tradition flexibel. Unsere Produkte

Fotos: Bausch+Ströbel

stehen seit Jahrzehnten weltweit für

höchste Qualität. Diesen Qualitätsanspruch

verfolgen wir seit dem ersten

Tag. Gleichzeitig ändern sich der Markt

und somit auch die Bedürfnisse

unserer Kunden stetig. Hier sei nur das

Stichwort Digitalisierung genannt. Die

Kunden erwarten von uns zurecht,

dass wir flexibel agieren und neue

Lösungen für sie entwickeln. Als einer

von mehreren Bausteinen, um dies zu

gewährleisten, sei an dieser Stelle etwa

unsere interne Forschungsabteilung

genannt, die unsere Technologie- und

Maschinenentwicklung auch in Zusammenarbeit

mit Kunden stetig

vorantreibt. Nur so ließ sich die

Erfolgsgeschichte schreiben.

Zahlt es sich in Krisenzeiten wie gerade

jetzt aus, hier fest verankert zu sein?

Bullinger: Da fällt mir spontan der

Kontakt zu hiesigen Behörden ein. Man

kennt die Ansprechpartner, weil man

schon lange zusammenarbeitet. Das

Thorsten Bullinger (l.) folgte seinem Vater 2017 in die Geschäftsleitung. Markus

Ströbel ist bereits seit 2001 Geschäftführer in zweiter Generation.

hat uns geholfen, um dringend notwendige

Auslandseinsätze unserer

Mitarbeiter – ganz aktuell zur Einrichtung

von Anlagen, die Impfstoffe gegen

Covid-19 abfüllen sollen – gemäß den

geltenden Richtlinien zu planen.

Mit Blick auf die Pandemie: Wie schnell

konnten Sie auf die neuen Anforderungen

reagieren?

Ströbel: Gerade weil bei uns Digitalisierung

schon in der Vergangenheit

intensiv vorangetrieben wurde, kamen

wir in Zusammenarbeit mit unseren

Kunden in der Pandemie zügig zu guten

Lösungen. So konnten wir Maschinenabnahmen

oder Fernwartlösungen

digital realisieren.

Was braucht es für eine gute Krisenbewältigung?

Bullinger: Um schwierige Situationen

zu überwinden, braucht es in erster

Linie die Zusammenarbeit aller

Ebenen im Unternehmen. Es geht vor

allem auch darum, dass viele Mitarbeiter

generell bereit sind, Herausforderungen

zu meistern. Das fängt im Kleinen

an, wenn jemand etwa in seinem

Bereich daran arbeitet, etwas auch nur

ein bisschen zu verbessern. Und das

geht weiter bis hin zur Erarbeitung und

Umsetzung neuer Prozesse, in die

mehrere Teams involviert sind. Ohne

diese Bereitschaft und das große Engagement

unserer Mitarbeiter würden

wir nicht dastehen, wo wir jetzt sind.

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Stolze Vorstände, Dieter Karle (v.l.) und Harald Braun (v.r.), sowie Marc Reichert

Bereichsleiter Medialer Vertrieb (mittig im Bild). Die Volksbank Hohenlohe eG

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14

Dezember 2020


WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

Eppingens Gewerbegebiet „Tiefental“

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Frischluft frei von Aerosolen

Raumlufttechnischen Anlagen kommt in Zeiten von Corona eine

besondere Bedeutung zu. Lüftungsspezialist Kellenbenz verrät, wie

mit einfachen Maßnahmen mehr Sicherheit erzielt werden kann.

Holger Kellenbenz ist überzeugt, dass hochwertige Lüftungsanlagen einen entscheidenden

Beitrag zum Schutz vor Corona leisten können.

Saubere und sichere Atemluft ist

durch die Corona-Pandemie stark

in den Fokus gerückt. Das stellt

Holger Kellenbenz fest, der in zweiter

Generation die Kellenbenz Lüftungsbau

GmbH mit Sitz in Erlenbach leitet.

„Es gab viele Nachfragen, wie sich die

bestehenden Anlagen corona- konform

betreiben lassen. Beispielsweise von

Kaufhäusern, die ihren Kunden vermitteln

wollen, dass das Einkaufen bei

ihnen sicher ist“, berichtet er.

Die Lösung sei einfach: „Bei Lüftungsanlagen

nutzt man in der Regel

einen gewissen Umluftanteil, um Energie

zu sparen, damit nicht die gesamte

Außenluft, die zugeführt wird, temperiert

werden muss. Schaltet man auf

reine Frischluftzufuhr, können sich

durch den konstanten Luftaustausch

16

keine gefährlichen Aerosole in der

Raumluft anreichern.“

Auch zur Filterleistung gab es

viele Nachfragen. „Was ich dabei aber

vermisse, ist die Frage nach den Energiekosten“,

meint Kellenbenz. „Ein Filter

ist ein Widerstand im Luftsystem.

Wir empfehlen, Glasfaser einzusetzen,

weil damit weniger Energie verbraucht

wird als mit Standard-Synthetikfiltern.“

Diese seien zwar teurer in der Anschaffung,

aber amortisieren sich durch geringere

Energiekosten.

Der Faktor Energie ist Kellenbenz

wichtig, daher möchte er auch seine

Kunden für das Thema sensibilisieren.

Im eigenen Betrieb legt er großen Wert

darauf, Ressourcen zu schonen. Drei

Elektroautos und drei E-Bikes gehören

zum Fahrzeugpool. „Nachhaltig keit ist

Foto: Kellenbenz Lüftungsbau GmbH

für mich auch die Regionalität. Wir arbeiten

zu 80 Prozent im Umkreis von

circa hundert Kilometern, haben aber

natürlich auch die Flexibiltät, auf Kundenwunsch

Aufträge in ganz Deutschland

auszuführen.“

Das 1979 von seinen Eltern gegründete

Unternehmen hat sich in der

Region zu einer festen Größe entwickelt.

Das Hauptgeschäft sind lüftungs-

und klimatechnische Anlagen

in großem Stil für die Industrie, die öffentliche

Hand und für Krankenhäuser.

Zu den größten Projekten von Kellenbenz

gehörten unter anderem das

Stadion in Hoffenheim, aber auch Anlagen

für Unternehmen wie Binder,

Bürkert, Ziehl-Abegg oder Schwarz

Immobilien. „Wir sind auch oft tätig

für die Stadt Heilbronn oder für Vermögen

und Bau Baden-Württemberg,

also für Landesimmobilien“, ergänzt er.

Neben der Konzeption und Installation

von Lüftungsanlagen und einer

eigenen Kanalfertigung für individuelle

Anpassungen gehören auch die

Aspekte Brandschutz und Hygiene

zum Fachgebiet. „Service und Wartung

haben bei uns einen hohen Stellenwert.

Wir beschäftigen zehn Elektriker

bei insgesamt 65 Mitarbeitern“, sagt

Kellenbenz. Und diese hatten in letzter

Zeit alle Hände voll zu tun.

KEINE CHANCE FÜR CORONA

Von Krise ist bei Kellenbenz keine Spur

– im Gegenteil: „Wir stellen deutliche

Auftragszuwächse bei mobilen Hochleistungsluftreinigern

fest, die Aerosole

aus der Raumluft filtern. Das hat sich

für uns zu einem zusätzlichen Geschäftszweig

entwickelt“, erläutert Kellenbenz.

Nutzer sind zum Beispiel

Arztpraxen, Bildungseinrichtungen

sowie Betriebe, die den Schutz vor

Krankheitserregern in Innenräumen

erhöhen wollen – mit sauberer und sicherer

Atemluft. Dirk Täuber

Dezember 2020

In

In den

den letzten

letzten Jahren

Jahren erfolgten

erfolgten mehrere

mehrere

Ansiedlungen

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Rhein-

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SHURE

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in Eppingen.

Eppingen.

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Kunststofftechnik

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Baugruppen

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Sitz

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dem Rhein-Neckar-Raum

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weltweit führender

führender

Hersteller

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Sinsheim

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des „Tiefentals“

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ausschlaggebend.

ausschlaggebend. Dieser

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wird

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schnelles Internet.

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Intelligente Peripherien

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IM

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TIEFENTAL

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und Karlsruhe, für die bester hohe Gesellschaft

sprechen Standortattraktivität.

sprechen für die hohe Standortattraktivitätnehmenssitattraktivität.

Wirtschaftsförderung in bester Gesellschaft

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sprechen Stadt Eppingen

Tel. 07262/920-1185

Stadt für Eppingen die hohe Standortnete

Stadt Infrastruktur Eppingen attraktivität.

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Standort-

Stadt Eppingen

Tel. 07262/920-1185

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m.gencgel@eppingen.de

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07262/920-1185

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Ein

Ein attraktives

attraktives Stadtbild,

Stadtbild, ein

ein abwechslungsreiches

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Umfeld

Umfeld für

für Natur-

Natur- und

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Gartenschau Eppingen

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Diese Unternehmen haben sich bereits für den Standort entschieden:

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WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

Traditionsunternehmen | WIRTSCHAFT

Arbeitnehmerüberlassung: Petra Sanwald und Hans-Joachim Gabski leiten die PS Personalservice GmbH und stellen seit

Beginn der Corona-Krise einen Rückgang der Nachfrage fest.

Flexibler Einsatz als Chance

Personaldienstleister unterstützen Unternehmen bei Engpässen und

Auftragsspitzen mit qualifiziertem Personal, doch die Corona-Krise

hinterlässt auch bei ihnen Spuren. Jedoch bieten sie der Wirtschaft

gerade jetzt die Möglichkeit, flexibel reagieren zu können.

Wenn die Auftragslage so gut ist,

dass schnell mehr Personal

benötigt wird, um Spitzen abzufangen,

dann ist es für Unternehmen

ein Segen, wenn Personaldienstleister

mit qualifizierten Fachkräften kurzfristig

in die Bresche springen können.

Gleiches gilt, wenn Mitarbeiter krankheitsbedingt

ausfallen oder – wie derzeit

– in Quarantäne gehen müssen

und dadurch die Produktion gefährdet

wird. Doch in vielen Branchen ist die

Lage längst nicht mehr so gut wie vor

der Pandemie und so bekommen auch

Personaldienstleister die Corona-Krise

zu spüren.

„Seit März stellen wir einen deutlichen

Rückgang der Nachfrage fest“,

berichtet Petra Sanwald, Geschäftsführerin

von PS Personalservice mit

Hauptsitz in Heilbronn und Niederlassungen

in Öhringen und Bietigheim-

Bissingen. Besonders spürbar sei das

im Bereich Automotive und der Zulieferindustrie.

Doch das Führungsteam bleibt

optimistisch und nutzt die Chancen,

die sich bieten. „Vor Corona hatten wir

Aufträge, die längerfristig liefen. Jetzt

sind die Kunden zurückhaltender“, erläutert

Hans-Joachim Gabski, Mitglied

der Geschäftsleitung. Kurzarbeit eröffnete

auch bei der PS Personalservice

eine Perspektive. Diese erfolgte unter

anderem in Form der sogenannten

Huckepack-Lösung. Meldete ein Kun-

Foto: PS Personalservice GmbH

de Kurzarbeit an und hatte dieser Mitarbeiter

von PS Personalservice im

Einsatz, konnten diese in Kurzarbeit

mitgehen. „Das war positiv. Die Unternehmen

hätten die Mitarbeiter auch

abmelden können, aber sie wollten sie

im Einsatz behalten und so konnten

wir dieses Instrument auftragsbezogen

auch nutzen“, erläutert Gabski. Dennoch

seien viele in erster Linie bemüht,

die eigene Stammbelegschaft

durch die Krise zu bringen und verzichteten

auf Zeitarbeiter.

Die verhaltene Nachfrage trübt

zwar die Stimmung im Jubiläumsjahr

des 1995 gegründeten Personaldienstleisters

ein wenig, doch es gibt auch

Lichtblicke. „In der Lebensmittelbranche

gibt es nach wie vor einen hohen

Bedarf. Gegessen wird zum Glück immer.

Wir unterstützen einen Lebensmittelgroßhändler

mit Personal, vor

allem in der Logistik“, berichtet Sanwald.

„Auch in unserer Filiale in Öhringen

haben wir für den dortigen

Kundenkreis gut zu tun.“

Die Nachfrage spiegle die allgemeine

Wirtschaftslage. Hilfreich sei

daher, dass sich PS Personalservice

nicht auf bestimmte Branchen fokussiert

hat, sondern je nach Anforderung

der Kunden Fachkräfte und Mitarbeiter

verschiedener Qualifikationsstufen

für Industrie, Handwerk, Logistik sowie

den kaufmännisch-gewerblichen

Bereich vermittelt. Auch das Gesundheitswesen

gehört dazu. „Hier ist die

Nachfrage natürlich riesig. Aber wir

haben da aktuell nur wenige Mitarbeiter

im Einsatz. Der Recruitingaufwand

ist einfach enorm, vor allem, weil fast

nur Anwerbungen aus dem Ausland

möglich sind“, sagt Gabski. „Pflegekräfte

mit der gewünschten Ausbildung

und Qualifikation bekommen wir fast

gar nicht mehr hier“, ergänzt Sanwald.

ZEITARBEIT ALS TÜRÖFFNER

Foto: PS Personalservice GmbH

Ricarda Recker und Beate Feltz (von links) sind Personaldisponentinnen in der

Filiale in Öhringen. Die Nachfrage im Hohenlohekreis ist trotz Krise relativ hoch.

Recruiting, sprich die Vermittlung

qualifizierter Kräfte, rücke immer stärker

in den Fokus. „Wenn wir Unternehmen

Mitarbeiter überlassen, kommen

deutlich öfter als früher Übernahmeangebote“,

sagt Gabski. „Wenn die

Kunden merken, dass die Mitarbeiter

ins Team passen und die Qualifikation

stimmt, dann bieten sie ihnen einen

Arbeitsvertrag, um sie langfristig zu

halten – oft weit vor der zulässigen

Höchstüberlassungsdauer.“

Für viele Zeitarbeitnehmer sei

das eine echte Chance, insbesondere

für Personen mit Brüchen im Lebenslauf.

„Wir stellen in einem Profil die

Vorzüge und Qualifikationen der Mitarbeiter

heraus, die unsere Kunden genau

so brauchen“, erläutert Gabski.

„Durch die Überlassung können sich

die Mitarbeiter vor Ort mit ihrer Arbeit

beweisen. Da ist es dann zweitrangig,

ob Lebenslauf oder Zeugnisse so glatt

sind, wie das manch ein Unternehmer

gerne hätte. Viele erhalten auf diese

Weise einen leichteren Einstieg ins Arbeitsleben

und können sich in den Firmen

etablieren.“ Zeitarbeit wird dadurch

zum Türöffner und Sprungbrett.

Entsprechend hoch ist die Fluktuation

der Zeitarbeitnehmer bei PS

Personalservice. „Im Schnitt sind Mitarbeiter

bei uns zwischen drei und

sechs Monate lang angestellt“, sagt

Sanwald. „Grundsätzlich möchten wir

sie nicht gehen lassen“, ergänzt Gabski.

„Schließlich brauchen auch wir gute

Mitarbeiter, die den Ansprüchen unserer

Kunden gerecht werden. Es kommt

aber nur selten vor, dass ein Übernahmeangebot

von den Mitarbeitern abgelehnt

wird.“

VIEL BESSER ALS DER RUF

Skandale wie zuletzt in der fleischverarbeitenden

Industrie haben auch die

Zeitarbeitsbranche in ein schlechtes

Licht gerückt. „Leider werden in der

öffentlichen Wahrnehmung Leiharbeit

und Werkverträge in einen Topf geworfen.

Für uns ist das völlig unverständlich,

denn das eine hat mit dem anderen

gar nichts zu tun“, sagt Gabski. „Wir

sind froh, dass diese Missstände angeprangert

werden, sowohl aus menschlicher

als auch aus unternehmerischer

Sicht. Wir selbst halten uns an sämtliche

Vorgaben, haben einen Tarifvertrag

und können daher oft keine konkurrenzfähigen

Angebote abgeben.“

Mit Blick auf die anstehende Evaluierung

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

(AÜG) erhofft sich Gabski,

„dass der Gesetzgeber vernünftig und

realistisch auf die Bereiche schaut, die

überarbeitet werden müssen, aber am

Ende für uns nicht noch mehr Bürokratie

und Restriktionen dabei herauskommen.“

Dirk Täuber

18

Dezember 2020

19


WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

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Zurück in die Zukunft

Einige Familienunternehmen rechnen in Jahrhunderten, wenn es um ihre Geschichte geht: Sie schauen

auf eine Zeit, bevor es das Automobil gab, Otto von Bismarck Reichskanzler war oder Albert Einstein

seine Relativitätstheorie geschrieben hatte. Wir stellen vier dieser Betriebe in der Region vor.

Die Volksbank Hohenlohe mit Sitz in

Öhringen gehört mit ihren 175 Jahren

zu den ältesten Genossenschaftsbanken

weltweit: Als sich im Jahr 1843

rund 50 Bürger für die Gründung ihres

Vorläufers „Öhringer Privatspar- und

Leihkasse“ im örtlichen Gasthof

zusammentaten, war das eine Zeit, in

der der Eisenbahnverkehr erst langsam

anrollte – die Erfindung des Automobils

sollte gar noch ein paar Jahrzehnte

auf sich warten lassen.

Der Verein sollte die damals vorherrschende

mittelständische Kreditklemme

beheben; die Mitglieder sollten

Ersparnisse sicher anlegen und

durch Anleihen gegen Bürgschaft oder

auf Faustpfand den Personalkredit erhalten

können. Ende des Jahres 1844

zählte er 90 Mitglieder, zur zweiten

Als Michael Weinig im Jahr 1905

einen Handels- und Fertigungsbetrieb

ins Leben rief, veröffentlichte der

26-jährige Albert Einstein im gleichen

Jahr wichtige Arbeiten zur Relativitätstheorie.

Nach dem Kriegsende im Jahr

1945 wurde das Unternehmen durch

Bertold Weinig wieder aufgebaut. Nur

zwei Jahre später kam es zu einer wichtigen

Veränderung: Die Firma stellte

die Produktion auf Holzbearbeitungsmaschinen

um. Mitte der Siebziger

Jahre begann bei Weinig die Produktion

von Werkzeugschleifmaschinen

und Automatisierungsanlagen – mit

der Einführung der getakteten Fließbandmontage

entwickelte sich der

Betrieb zu einer der modernsten

Fabriken weltweit in seinem Sektor.

Sie lenken das Banken-Urgestein: Vorstand

Harald Braun (links) und Vorstandsvorsitzender

Dieter Karle.

Verwaltungsperiode im Jahr 1853

waren es bereits 715 Mitglieder – durch

Fusionen in den 1990er Jahren entstand

mit der Volksbank Hohenlohe

eine mittelgroße Bank, die von aktuell

rund 45 000 Mitgliedern getragen wird.

Gregor Baumbusch ist seit letztem Jahr

Vorstandsvorsitzender bei Weining, wo

er vor allem die Digitalisierung vorantreiben

soll.

Foto: Volksbank Hohenlohe

Foto: Weining

Nach zwei Weltkriegen und vier

großen Wirtschaftskrisen, ist das Geldinstitut

bis heute im Öhringer Zentrum

fest verankert; mit acht Kompetenzzentren,

30 festen und 11 mobilen

Geschäftsstellen bietet die Bank

Service in sämtlichen Finanzfragen im

Hohenlohekreis, dem Landkreis

Schwäbisch Hall sowie dem Main-

Tauber-Kreis.

Während bis vor einigen Jahren

Beratung und Vertrieb vor allem durch

persönlichen Kontakt geprägt waren,

sind heute schnell abrufbare Dienste

gefragt: Diesem Wandel ist die Volksbank

Hohenlohe 2018 mit einer Digitalisierungsoffensive

begegnet und hat

IT-Lösungen entwickelt, um ihren

Kunden omnikanal, also per App,

E-Mail und Telefon zu begegnen.

Die Produktpalette wuchs im Laufe der

Zeit kontinuierlich an.

In den 1980er Jahren wagte das

inzwischen zur Gruppe angewachsene

Unternehmensgeflecht mit Sitz in Tauberbischofsheim

einen Börsengang,

den sie 2002 jedoch wieder beendete.

Nach nunmehr 115 Jahren nach der

Firmengründung zählt die Weinig-Gruppe

rund 30 Tochtergesellschaften

und Niederlassungen in Europa,

Amerika, Asien und Australien.

Der Megatrend in der Holzwirtschaft

heißt Industrie 4.0; seit letztem

Jahr setzt auch Weining auf die digitale

Revolution und verwirklicht das Konzept

der „Smarten Werkstätte“ mit intelligenten,

miteinander kommunizierenden

Komplettlösungen innerhalb

der einzelnen Produktionsabläufe.

Foto: Peter Kwasny GmbH

Vom Kunststoffabfall (links) über gemahlenen Kunststoff und aufbereitetes Recyclat zum Endprodukt.

Kunststoff einsparen und vermeiden

Die familiengeführte Peter Kwasny GmbH ist erfolgreich im Markt für Sprühlacksysteme.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit

sind bei der Peter Kwasny GmbH,

einem der weltweit führenden Lacksprayhersteller,

schon immer zentraler

Baustein der Unternehmensstrategie.

Die Produktentwicklung verfolgt eine

klare Richtung: Wasser als alternatives

Lösemittel und ein Treibmittel, das mit

aus Klärschlamm gewonnenem Bio-

Methanol hergestellt wird – beides ist

wegweisend für die nachhaltige Zukunft

der Lackspraydose.

Nicht nur die Inhaltsstoffe des

Produktes, sondern auch die Verpackung

bieten ein großes Potenzial an

Einsparungen und umweltschonenden

Alternativen. Seit vielen Jahren sind

bei Kwasny recyclebare Weißblechdosen

im Einsatz. Aktuell geht es um Einsparungen

und Vermeidung von Micro-

Kunststoff: Durch eine Umstellung der

Dosenkappen wurden in den letzten

zwölf Monaten bereits rund 20 Tonnen

Plastik eingespart.

Jetzt geht Kwasny im Bereich der

Kunststoffeinsparungen noch einen

Schritt weiter: Durch den Einsatz von

Recyclat aus dem Kunststoffkreislauf

und eigenen Recycling-Maßnahmen

werden aktuell weitere 60 Tonnen

Kunststoff eingespart. Diese setzen

sich aus den 50 Tonnen Recyclat-Umstellungen

und zehn Tonnen Recycling

von eigenen Kunststoffabfällen, zum

Beispiel in wieder einsetzbare Lackstiftteile,

zusammen. Die Ersparnis an

Energiekosten und fossilen Rohstoffen,

die aus Reduzierung oder Wegfall der

Produktion resultieren, kommen als

Umweltaspekte noch hinzu.

Von den rund 400 000 Kilogramm

Jahresbedarf an Kunststoffen wurden

bei Kwasny durch die Verwendung von

Recyclat und eigenen Recycling-Maßnahmen

im Jahreszeitraum insgesamt

80 000 Kilogramm beziehungsweise

20 Prozent Kunststoffe eingespart.

Diese 80 000 Kilogramm Kunststoff-Rohstoffe

ermöglichen auch ein

jährliches Einsparpotenzial von zirka

120 000 Liter Rohöl und zirka 720 000

Kilogramm C0 2

.

Als verantwortungsvoller Hersteller

von Lackspraydosen geht die

Peter Kwasny GmbH diesen Weg konsequent

weiter – weitere Einsparziele

für die nächsten Jahre sind bereits

definiert.

Info

KONTAKT

Peter Kwasny GmbH

Heilbronner Straße 96

74831 Gundelsheim

www.kwasny.com

20

Dezember 2020

21


WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

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Die Firmengeschichte des Bauunternehmens

Leonhard Weiss reicht bis in

die Jahrhundertwende zurück, als

noch Wilhelm II. die Macht als Deutscher

Kaiser innehatte. Die Firmenhistorie

startete mit dem Auftrag der westdeutschen

Eisenbahngesellschaft für

den Streckenbau Aalen-Neresheim-

Die LW-Geschäftsführung in Satteldorf (v. l.): Robert Kreß, Alexander Weiss,

Dieter Straub (Vorsitzender), Ralf Schmidt, Christian Ott, Marcus Herwarth, Stefan

Schmidt-Weiss.

Foto: Leonhard Weiss

Ballmertshofen. Der Großauftrag bildete

für Firmengründer Leonhard

Weiss die Initialzündung zur Gründung

seines Gleisbauunternehmens

im schwäbischen Göppingen.

1938 kam Crailsheim als zweiter

Hauptstandort hinzu. Von der Jagstmetropole

aus war es für das Bauunternehmen

leicht, wichtige Märkte in

Hohenlohe-Franken und Nord-Württemberg

zu versorgen. Der Ausbau der

Verkehrsinfrastruktur durch bedeutende

Verkehrsknotenpunkte wie die

A6 und die A7 bedeutete noch einmal

einen weiteren Schub.

Seit vielen Jahren ist Leonhard

Weiss in den drei Geschäftssparten

Straßen- und Netzbau, Ingenieur- und

Schlüsselfertigbau sowie Gleisinfrastrukturbau

eine europaweite Größe in

der Baubranche. Konjunkturelle

Schwankungen und schwächelnde

Phasen auf dem Bausektor hat Leonhard

Weiss durch das breite Geschäftsspektrum

und den heterogenen Kundenstamm

in all den Jahren gut

abfedern können. In den vergangenen

Jahren hat das Bauuunternehmen

auch die Digitalsierung der Baubranche

vorangetrieben. Digitale Methoden

im Bausektor wie Building Information

Modeling (BIM) kommen bei

Leonhard Weiss von der Planung über

den Bau bis hin zur Gebäudeunterhaltung

zum Einsatz.

Fotos: W. Wüst GmbH & Co. KG

Logistik seit mehr als 150 Jahren

Der Anspruch der Unternehmensgruppe WÜST ist eine „Null-Fehler-Quote“.

Die Unternehmensgruppe Wüst

steht mit ihren Geschäftsfeldern

Wüst Logistik und Spedition und Wüst

Umzug und Logistik für die Erbringung

von hochwertigen, kundenindividuellen

und ganzheitlichen Logistikdienstleistungen

– und das seit 1868. Vor

über 150 Jahren wurden noch Pferde

1910 wurden erstmals Kraftfahrzeuge

bei Wüst eingesetzt.

im Fuhrunternehmen eingesetzt. Jetzt

stecken die Pferdestärken in einem

modernen Fuhrpark mit über 100 Fahrzeugeinheiten

und einer breiten Auswahl

an Standard- und Spezialaufliegern

sowie Hängern.

Seit seiner Gründung hat sich das

Heilbronner Unternehmen kontinuierlich

weiterentwickelt. In den 1960er

Jahren gab es das erste Projekt in der

Stahllogistik. Ende der 1970er Jahre

wurden die Tätigkeitsschwerpunkte in

Richtung integrierte Logistikdienstleistungen

weiterentwickelt. Ein Lager mit

Just-in-Time-Anbindung an die Automobilindustrie

wurde 1990 in Betrieb

genommen. 2004 gab es das erste

Großprojekt in der Verpackungsmittellogistik

und 2008 in der Kranlogistik.

Vor drei Jahren wurde der Logistikpark

in der Albertistraße in Betrieb

genommen und kürzlich erweitert, so

dass mittlerweile mehr als 150 000

Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Ein perfektes Zusammenspiel der

logistischen Prozesse, egal ob für die

Industrie oder für private Umzüge, sind

das oberste Ziel. Bei der Qualität strebt

Wüst eine „Null-Fehler-Quote“ an.

Heute liegen die Logistikkapazitäten

bei über 150 000 Quadratmetern.

Zwei Jahre bevor Otto von Bismarck

zum Reichskanzler gekürt wurde, gründete

Adalbert Fritz in Schmiedefeld am

Rennsteig im Thüringer Wald ein Unternehmen

zum Bau von Thermometern.

Als Adalberts Sohn Franz im Jahr

1918 die Firma übernahm, nannte er

sie „Adalbert Fritz und Sohn“ – die Telegrammabkürzung

Afriso wurde so

zum Firmennamen.

Nach dem Ersten Weltkrieg, als

Lebensmittel knapp wurden, entwickelte

Franz Fritz eine Instrumentenpalette

für Brut- und Wärmeschränke,

Thermometer, Temperatur- und

Feuchtigkeitsmesser bis hin zu Eierdurchleuchtern

für zu bebrütende

Eier. 1924 folgte der Durchbruch mit

einem Kapselfedermanometer, der in

Blutdruckmessgeräten oder Temperaturreglern

zum Einsatz kommt. Nach

dem Ende des Zweiten Weltkrieges

baute die Familie die Firma in Kleingartach

und Güglingen, im Landkreis

Heilbronn, wieder auf. Der Betrieb

entwickelt seither im Bereich der

Druck-, Temperatur- und Füllstandsmesstechnik,

aber auch in der

Smart-Home-Technologie eine Produktpalette,

die bis heute weltweit in

den unterschiedlichsten Branchen gefragt

ist.

Heute hat der Betrieb weltweit 19

Standorte und 1100 Mitarbeiter – 550

von ihnen an den vier deutschen

Standorten. Das Unternehmen wird

inzwischen in vierter Generation geführt.

Ein Überbleibsel der langen Tradition

zeigt sich in der Firmenkultur,

bei der der Nachhaltigkeitsgedanke

eine große Rolle spielt. So wird in der

Kantine regional gekocht und auf dem

Areal in Güglingen sorgt eine Blühwiese

für den Erhalt von Insekten.

Jürgen (links) und Elmar Fritz führen den Betrieb bereits seit über 30 Jahren.

Foto: Afriso

Beschaffungslogistik

Lagerlogistik

Schwergutlager

Stahllogistik

Automotivelogistik

Supply-Chain Management

Spezialtransporte

Bahn- und Binnenanschluß

Karl-Wüst-Straße 29 (0 71 31) 1001-1

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Privatumzüge

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Aktenlagerung

Neumöbellogistik

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Dezember 2020

23


Inhalt Inhalt der der Tüte: Tüte: 11 Gramm Gramm

WIRTSCHAFT | Traditionsunternehmen

Mittelstand auf dem Land

kommt besonders gut durch

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ländlichen Regionen

wie dem Wirtschaftsraum Heilbronn-Franken bewältigen die Pandemiekrise

besser als ihre Wettbewerber in den Städten – beim Umsatz

und beim Eigenkapital liegen sie schon seit einigen Jahren vorne.

An der Fiebermessstation können Mitarbeiter ihre Temperatur selbst überprüfen.

Aktuell müssen Betriebe in städtischen

Gebieten im Durchschnitt

deutlich stärkere Umsatzeinbußen

hinnehmen als in ländlichen Gebieten.

Das ist das Ergebnis der

Diagnose Mittelstand 2020 des Deutschen

Sparkassen- und Giroverbands

(DSGV). „Viele Unternehmen haben in

der Krise gezeigt, wie schnell sie nach

der Schockstarre der ersten Wochen in

ein neues Modell wechseln konnten“,

erklärt Lars Linnekogel, Geschäftsführer

der kürzlich als beste Strategieberatung

ausgezeichneten Hamburger

Consultingfirma TTE Strategy. „Ein

wesentlicher Teil der deutschen Firmen

ist familiengeführt“, fügt er hinzu.

„Die haben das vielfach sehr gut gemacht.“

Die rekordhohe Eigenkapitalquote

von fast 39 Prozent im Mittelstand

sei dafür ein Beweis. Jedoch

spiele neben der guten Finanzbasis

24

auch die Erfahrung, die traditionsreiche

Unternehmen aufweisen, eine

wichtige Rolle bei der Krisenbewältigung,

ist Andreas Häußner, Marketingdirektor

von Rommelag, überzeugt.

Die Unternehmensgruppe hat bereits

vor Jahren eine spezielle Abfülltechnik

unter anderem für Impfstoffe hervorgebracht.

Im Kampf gegen Corona ist

diese nun ein begehrtes Instrument.

LAGE GUT EINGESCHÄTZT

Doch auch firmenintern habe Rommelag

auf die Pandemie schnell

reagiert und vielfältige Schutzmaßnahmen

umgesetzt, erklärt Häußner.

„Wir haben etwa die Anwesenheit unserer

Mitarbeiter reduziert, Schutzmasken

an sie ausgegeben und neben

Hygienestationen auch einen Fieber-

Foto: Rommelag

messstand errichtet, an dem sich jeder,

der das Gebäude betritt oder es verlässt,

selbst kontrollieren kann“, zählt

Häußner auf. Durch die verschiedenen

Maßnahmen sei es gelungen, Produktion

sowie Lieferfähigkeit durchweg

aufrecht zu erhalten.

„Während der ersten Welle war

die Stimmung in der Belegschaft spürbar

angespannt“, erinnert sich der

Marketingleiter. „Wir hatten da auch

direkt Betroffene.“ Jetzt, während der

zweiten Welle, sei die Stimmung besser.

„Es war auf jeden Fall hilfreich,

dass unsere Führungsriege das pandemische

Geschehen gleich zu Anfang

richtig eingeschätzt hat“, stellt Häußner

fest. Von den Gesundheitsämtern

Schwäbisch Hall und Aalen habe es

dafür viel Lob gegeben.

VORAUSSCHAUEND AGIERT

Vom F.A.Z.-Institut und vom Institut

für Management- und Wirtschaftsforschung

(IMWF) für ihr vorbildliches

Krisenmanagement in der Corona-Pandemie

ausgezeichnet wurde

Ventilatorenhersteller ebm-Papst. „Mit

Blick nach China hatten wir frühzeitig

Maßnahmen wie PCR-Tests, Schnelltests,

A-B-Teams, Mobiles Arbeiten im

Unternehmen umgesetzt“, teilt deren

Pressesprecher Hauke Hannig mit.

„Wir hatten an Standorten der Gruppe

das Instrument der Kurzarbeit ab April

angewendet. Bereits im Juli konnten

wir es wieder aussetzen.“

Wie Rommelag fahre man auch

in der Mulfinger Gruppe weiter auf

Sicht. „Wir haben wöchentlich tagende

Taskforce-Corona-Teams, die die Situation

immer neu bewerten“, sagt

Hannig. Er ist sicher: „Solch vorausschauendes

Handling gibt Mitarbeitern

Sicherheit.“ Melanie Boujenoui

Dezember 2020

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Entwicklungszeit: 130 - 150 Tage

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Pflege – genauso wie die uns anvertrauten Menschen.

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Bei der Aktion: „AWO: Für alte Pflanzen und junges Gemüse“ dreht sich alles rund um alte Pflanzensorten, wie zum Beispiel

die Möhre „Jaune du Doubs“, eine alte französische Gourmetmöhre, von deren Saatgut die AWO eine Samen-Aktionstüte

erstellen ließ. Eigentlich war geplant, diese über die Pflegeheime kostenlos zu verteilen, was aber wegen der Corona-Pandemie

derzeit nicht möglich ist.

Wer alte Sorten selbst anbaut, sichert somit auch die nächste Ernte, denn deren Saatgut ist samenfest – ganz im Gegenteil

zum meisten Saatgut, das durch die wenigen Großen des Saatguthandels vertrieben wird.

Diesen Schatz zu bewahren bedeutet, Vielfalt zu sichern. Und diese Vielfalt werden wir in Zukunft brauchen, wenn der Klimawandel

und dessen unabsehbare Folgen einen Rückgriff auf alte Sorten und deren Eigenschaften

notwendig macht. Alle Infos über das Projekt finden Sie unter: www.awo-wuerttemberg.de/alte-pflanzen

Der Einsatz samenfester, alter Kulturpflanzen – gerade auch im Austausch untereinander Aussaat: – hat viel mit

den Grundwerten der AWO zu tun. Solidarität bedeutet auch, Menschen in ihrer Eigenständigkeit Kultur:

zu

unterstützen sowie in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Verantwortung zu handeln – getreu

dem Grundsatz des Wirkens der Gründerin der AWO, Marie Juchacz, nämlich der Hilfe zur Selbsthilfe.

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Traditionsunternehmen | WIRTSCHAFT

Jubilare und Gratulanten: (v. l.) Matthias Kraft (Versuchsbau & Teilefertigung), Christof Geiger (IHK Heilbronn-Franken), Elmar

Mohr (Betriebsrat), Otto Heissenberger (Jubilar) , Dr. Lukas Braun (Bürgermeister Lauda-Königshofen), Hermann Heisler

(Jubilar), Dr. Gunther Wobser, Reinhold Hofmann (Jubilar), Dr. Gerhard Wobser, Thomas Hahn (Kältemontage), Dr. Mario Englert

(Geschäftsführer) und Manfred Pfeuffer (Heiz- und Kühlsysteme).

Echte Urgesteine

Foto: Lauda

schen auch eine ganz andere geworden“,

meint er. Von kleinen Geräten bis

hin zu großen Anlagen hat er alle technischen

Entwicklungen miterlebt. „Das

ist ein stetiger Lernprozess, immer

kommt etwas Neues hinzu“, betont er.

Er erinnert sich an seine Anfangszeit

im Betrieb zurück, als sieben oder

acht Personen auf kleinem Raum arbeiteten.

Vor allem die gute Kameradschaft

unter den Kollegen und die Feierlichkeiten

sind ihm im Gedächtnis

geblieben. „Nach dem Umzug der Firma

und dem Zusammenschluss der

Abteilungen ist das natürlich ein Stück

weit verloren gegangen. Wir haben

sehr viele Sachen miteinander gemacht

und unternommen, auch außerhalb

des normalen Arbeitsalltags.“

Auch Hermann Heisler denkt

gern an die Firmenfeiern zurück: „Die

waren immer gut, da hat sich Lauda

immer was einfallen lassen.“ Auch die

Jubiläen des Unternehmens und die

Tagesausflüge, die mit der Firma gemacht

wurden, sind für ihn Highlights

seines Berufslebens.

FESTER TEIL, STABILE GRÖSSE

Die Entwicklung des kleinen Betriebs

zum Weltmarktführer wäre ohne die

langjährigen treuen Mitarbeiter wahrscheinlich

nicht so gut gelungen. „Wir

wissen um den Wert unserer langjährigen

Mitarbeiter, ihr Wissen und

ihre Erfahrung, die sie an die nachfolgende

Generation an Auszubildenden

weitergeben“, erklärt Dr. Gunther

Wobser. Er betrachtet sie als unbezahlbar

für den Erfolg seines Unternehmens.

Norbert Prause, Personalleiter bei

Lauda, teilt diese Wertschätzung.

„Langjährige Mitarbeiter haben eine

ausgeprägte Loyalität, eine große Verlässlichkeit

und ein hohes Maß an

Identifikation mit dem Unternehmen

bewiesen und tun dies fortlaufend“,

meint er. Er weiß die guten Fachkenntnisse,

das breite Erfahrungsspektrum

und die profunde Kenntnisse über das

Unternehmen, die die langjährigen

Mitarbeiter vorzuweisen haben, zu

schätzen. „Sie sind ein fester Teil und

eine stabile Größe in diesem Familienunternehmen.

Ihre Erfahrungen stellen

einen hohen Mehrwert für unser

Unternehmen dar“, betont er.

Auch Jubilar Otto Heissenberger

zieht ein positives Resümee: „Das Familienunternehmen

hat immer versucht,

vorwärts zu gehen, auch in

schwierigen Zeiten, die wir ja auch mitgemacht

haben mit zwei Entlassungswellen.

Aber ich war immer wieder beeindruckt,

dass man in dieser Branche

immer Neues versucht hat, was sicher

nicht einfach ist. Dahin zu kommen, ist

schon ein Verdienst.“


Hannah Henrici

Drei Mitarbeiter der Firma Lauda im Main-Tauber-Kreis sind bereits

seit 50 Jahren im Betrieb angestellt. Sie berichten, wie es ist, über

Jahrzehnte Teil eines Traditionsunternehmens zu sein.

Es gibt hier einen Spruch, der viel

über unsere Verbundenheit mit

der Region und der Familie aussagt:

Ich schaff´ beim Wobser“, sagt Dr.

Gunther Wobser, Geschäftsführender

Gesellschafter bei Lauda in Lauda-Königshofen.

„Damit drücken unsere Beschäftigten

ihren Stolz aus, für unser

Familienunternehmen zu arbeiten.“

Der Hersteller für Temperiergeräte

heißt eigentlich gar nicht Wobser,

wie ihr Gründer, sondern Lauda, wie

die Gemeinde im Taubertal. Gunther

Wobsers Großvater hat das Unternehmen

1956 gegründet. 14 Jahre später

haben die Mitarbeiter Hermann Heisler,

Otto Heissenberger und Reinhold

Hofmann bei Wobser angefangen. Damit

sind sie bereits seit einem halben

Jahrhundert im Unternehmen – ihr gesamtes

Berufsleben. Ihre 50-jährige

Betriebszugehörigkeit wurde im September

in großer Runde und unter

Einhaltung eines Hygienekonzeptes

gefeiert.

Wie ist es, so lange Zeit in der

gleichen Firma beschäftigt zu sein?

Für Reinhold Hofmann, der in der Teilefertigung

arbeitet, stand schon früh

fest, dass er so lange wie möglich bei

Lauda bleiben wollte. „Ich habe meine

Ausbildung zum Dreher dort gemacht

und es nie bereut“, erzählt er. Er ist

stolz auf die Firma und seine Position.

Seinem Kollegen, dem Elektromechaniker

Otto Heissenberger, ging es ähnlich:

Weil er sich in den örtlichen Vereinen

engagierte, heiratete und eine

Familie gründete, kam es für ihn nie in

Frage, seinen Heimatort und seinen

Arbeitgeber zu verlassen. „Ich habe

auch nie ein Auto gebraucht, es hat ja

gepasst“, meint er. Auch Hermann

Heisler, der in der Kältemontage beschäftigt

ist, fühlte sich immer wohl im

Unternehmen: „Ich hatte hier immer

einen guten Job, und die Firma war

stets für uns da.“

Seit den 1970er Jahren habe sich

natürlich vieles verändert. Der ständige

technische Fortschritt und die Digitalisierung

hatten auch Auswirkungen

auf die Arbeit bei Lauda. Auch daran

erinnern sich die Jubilare gut. Reinhold

Hofmann, der in der Fertigung tätig

war, arbeitete anfangs noch manuell

an einer Drehbank. Nachdem er

einen CNC-Kurs absolviert hatte,

konnte er auch Werkzeugmaschinen

bedienen, die mittels Steuertechnik

präzise Werkstücke herstellen.

STETIGER LERNPROZESS

Hermann Heisler war in der Endmontage

im Einlaufstand eingesetzt, dabei

erlebte er die Veränderungen durch

die zunehmenden Nutzung von technischen

Geräte mit. „Früher haben wir

beim Prüfen die Temperatur alle fünf

Minuten von Hand aufgeschrieben“,

erzählt er, „das hat sich später geändert

hin zu Schreibern, und irgendwann

kam dann langsam die Umstellung auf

Computer.“ Otto Heissenberger hat

zum Beginn seiner Beschäftigung bei

Lauda noch die Bahnen auf den Leiterplatten

selbst fotomontiert, entwickelt

und geätzt. „Die Prüftechnik ist inzwi-

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Cargo-Drohne liefert Medikamente

Abgelegene Gebiete in Papua-Neuguinea werden aus der Luft versorgt.

Allein in Südostasien gibt es mehr

als 60 Millionen Menschen, die keinen

Zugang zu medizinischer Grundversorgung

mit Medikamenten und

Impfstoffen haben. Oft erschweren

fehlende Straßeninfrastrukturen den

Transport von medizinischen Gütern.

Mit Cargo-Drohnen lässt sich Medizin

in unwegsames Gelände transportieren.

Unterstützung bei der Entwicklung

einer Drohne durch das Start-up Yonah

(hebräisch für Taube) gab es von Würth

Elektronik eiSos.

Das Kompiam Rural Hospital im

Hochland von Papua-Neuguinea kann

nur aus der Luft versorgt werden. Doch

mit Flügen muss gewartet werden, bis

ausreichend Fracht zusammenkommt.

Ein zusätzliches Problem: Kühlketten

müssen eingehalten werden. Im Fall

dieses Krankenhauses wurde ein wärmeempfindlicher

Impfstoff zur Bekämpfung

der Masernepidemie in der

Region benötigt. Dieser konkrete Fall

war für die Yonah-Gründer Motivation,

eine Cargo-Drohne zu entwickeln.

Mit einem Team von Ingenieuren

und Studenten der National University

of Singapore machten sich die Entwickler

an die Arbeit. Das Projektziel: ein

tragbares, leicht zu wartendes und robustes

Roboterflugzeug, das senkrecht

starten und landen kann. Eine wichtige

Komponente dafür: vibrationsunempfindliche

Steckverbinder, die von Würth

Elektronik gespendet werden.

Die erste einsatzbereite Drohne

von Yonah ist ein Hybridflugzeug, das

die Flexibilität eines Mehrrotorenhelikopters

und die Ausdauerleistung eines

Starrflügelflugzeugs verbindet. Es

navigiert selbstständig anhand von

GPS-Wegpunkten. Die Kommunikation

erfolgt über ein Mobiltelefon.

Würth Elektronik unterstützt

maßgeblich die Entwicklung wegweisender

Visionen. „Wir lieben dieses

wunderbare Projekt. Es ist eine sinnvolle

und friedliche Nutzung unbemannter

Flugtechnik, bei der man sagen

kann: ‚Elektronik hilft‘“, freut sich

Ching Man Lau, HR-Manager bei Würth

Elektronik eiSos, die das Projekt mit

der University of Singapore und dem

Team Yonah koordiniert.

Info

KONTAKT

Würth Elektronik eiSos

GmbH & Co. KG

Max-Eyth-Str. 1

74638 Waldenburg

www.we-online.de

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26 Dezember 2020

27


RÜCKBLICK

365 Tage, eine Region

Ob Firmenjubiläum, Geburtstag, Neueröffnung oder Vorstandswechsel – all diese Ereignisse

sind 2020 in der Region natürlich ungeachtet der weltweiten Corona-Pandemie

nicht ausgeblieben. Wir lassen dieses außergewöhnliche Jahr Revue passieren.

Unsere Leistungen

Januar

Erhebung zur Stadt

Die Gemeinde Leingarten avanciert

am 1. Januar zur 314. Stadt in Baden-Württemberg.

Dies kommt pünktlich

zu den Feierlichkeiten anlässlich

des Zusammenschlusses der Gemeinden

Schluchtern und Großgartach,

der sich zum 50. Mal jährt.

Januar

Zehn Jahre DHBW in Heilbronn

Mit gerade mal zweieinhalb Mitarbeitern

zieht die DHBW Heilbronn 2010

ins damalige HVG-Gebäude ein. Im

Herbst starten die ersten 86 Studenten.

Heute bietet die Hochschule eine

wissenschaftliche Heimat für 1300

Studenten und 115 Mitarbeiter.

Januar

Bauriese wird 120

Leonhard Weiss feiert 120 Jahre Firmengeschichte.

Mit mehr als 5800 Beschäftigten

zählt das Bauunternehmen

zu den größten seiner Branche in

ganz Deutschland. Die beiden Hauptstandorte

sind Göppingen und

Satteldorf.

Januar

Neuer Chef im Krankenhaus

Thomas Weber wird neuer Geschäftsführer

der SLK Kliniken GmbH in

Heilbronn. Er übernimmt die Position

von Thomas Jendges, der den größten

Gesundheitsdienstleister der Region

nach elf Jahren aus familiären

Gründen verlässt.

Januar

Eine Dekade gemeistert

Vom 28. bis zum 30. Januar findet das

10. Gipfeltreffen der Weltmarktführer

in Schwäbisch Hall statt. Redner sind

u. a. Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender

der Bausparkasse Schwäbisch

Hall, sowie Per Ledermann, CEO des

Schreibwarenherstellers Edding.

Januar

Gemü ist Champion

Die Zeitschrift Wirtschaftswoche verleiht

dem Unternehmen Gemü mit

Sitz in Criesbach zum vierten Mal in

Folge das Wirtschaftswoche-Qualitätssiegel

„Weltmarktführer – Champion

2020“. Gemü ist spezialisiert auf Armaturen

für industrielle Anwendungen.

Fotos: Denis Mugler, Leonhard Weiss, Hans Kumpf, DHBW Heilbronn, SLK Kliniken, Gemü

Gerüstbau

Spezielle Gerüsttechnik

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28

Dezember 2020


RÜCKBLICK

RÜCKBLICK

Februar

Heilbronn wird Universitätsstadt

Mit Wirkung zum 1. Februar verleiht

die Landesregierung der Stadt Heilbronn

die Zusatzbezeichnung „Universitätsstadt“.

Der Innenminister Baden-Württembergs

Thomas Strobl

betont: „Für meine Heimatstadt ist

das ein gigantischer Tag.“

März

BUGA erhält Staatspreis

Das Heilbronner Bundesgartenschaugelände

wird mit dem Staatspreis Baukultur

Baden-Württemberg in der

Kategorie Städtebau und Freiraum

ausgezeichnet. Besondere Anerkennung

erhält das Skaio, Deutschlands

erstes Holzhochhaus.

März

Design Award für Fertighaus Weiss

Für die Architektur ihres Musterhauses

in Günzburg darf sich die Fertighaus

Weiss GmbH aus Oberrot über

den German Design Award freuen.

Das Unternehmen, das bereits seit

1881 besteht, beschäftigt 400 Mitarbeiter

und hat rund 6000 Kunden.

April

Vier Jahrzehnte Groninger

Horst Groninger gründet am 11. April

1980 die Groninger & Co. GmbH.

Heute gehört das Familienunternehmen,

dem die Söhne Jens und Volker

Groninger vorstehen, zu den führenden

Adressen im Anlagenbau für

Abfüll- und Verschließmaschinen.

Februar

Vorstandswechsel bei Ziehl-Abegg

Zwei neue Personalien beim Motorenund

Ventilatorenhersteller Ziehl-

Abegg SE aus Künzelsau: Olaf Kanig

(Foto) ist ab Februar kaufmännischer

Vorstand und ab Juni übernimmt

Peter Barton die Position des Vorstands

des technischen Bereichs.

Fotos: Stadt Heilbronn, Ziehl-Abegg, Kaden+Lager

Fotos: Team Lutz Sternstein, Würth/Frank Schemmann, Groninger

April

Würth wird 85

Der Unternehmer und Kunstsammler

Reinhold Würth wird 85 Jahre alt. Mit

19 Jahren übernimmt Würth nach

dem Tod seines Vaters dessen Schraubenhandlung

und entwickelt sie zum

Weltmarktführer im Vertrieb von Befestigungs-

und Montagematerial.

ein Unternehmen

der KURZ Gruppe

Richtig entsorgen mit KURZ:

Kompetenz bei Abfällen während der Corona-Pandemie

Aktuell steht der eigene Schutz sowie die

Vermeidung einer weiteren Ausbreitung der

Erreger im Fokus. Schön, wenn man sich gerade

jetzt aufeinander verlassen kann. KURZ steht

Ihnen weiterhin als kompetenter Entsorgungspartner

zur Verfügung:

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30

Dezember 2020

31


RÜCKBLICK

RÜCKBLICK

Mai

Rheinmetall hat neues Mitglied

Jörg Grotendorst wird zum Mitglied

im Vorstand der Rheinmetall AG ernannt.

Grotendorst verantwortet

künftig die Automotive-Sparte des

Neckarsulmer Technologiekonzerns.

Er tritt die Nachfolge von Horst Binnig

an, der in den Ruhestand geht.

Juni

Transportbetrieb feiert 90. Jubiläum

Das Krautheimer Unternehmen Rüdinger

Spedition feiert seinen 90.

Geburtstag. Auf der damaligen Grenze

zwischen Baden und Württemberg

gründet Franz Rüdinger 1930 den

Transportbetrieb, der heute bereits in

der dritten Generation geführt wird.

April

Kurzarbeit wegen Corona

Viele Firmen in der Region Heilbronn-Franken

melden wegen der

Corona-Krise Kurzarbeit an. Diese

Maßnahme soll den Unternehmen

helfen, Kosten zu sparen. Arbeitsplätze

können dadurch in vielen Fällen

erhalten bleiben.

Mai

Covid-19-Studie in Kupferzell

Vom 20. Mai bis zum 9. Juni werden

im einstigen Corona-Hotspot Kupferzell

2203 Probanden auf Covid-19

untersucht. Die Studie des

Robert-Koch-Instituts liefert folgendes

Ergebnis: 7,7 Prozent der Kupferzeller

haben Antikörper im Blut.

Fotos: Adobe Stock/Gina Sanders, Rheinmetall AG, Ralf Reichert

Fotos: Schubert, Rüdinger, Würth/Simon Menges

Juni

Eigene Firma gegründet

Die Gesellschafter der Schubert

GmbH, die Brüder Gerald und Ralf

Schubert, gründen ein Unternehmen:

die Schubert Business Development

GmbH. Die Firma soll Markttrends

und -chancen erkennen sowie Innovationen

fördern und entwickeln.

Juni

Carmen-Würth-Forum erweitert

Der Erweiterungsbau des

Carmen-Würth-Forums in Gaisbach,

das Museum Würth 2, wird am 25. Juni

eröffnet. Der 39 Millionen Euro teure

Neubau beherbergt ein Museum, einen

Konferenzbereich, einen Kunstshop

sowie ein Café.

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Auch in der Krise für Sie da

Die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe steht Firmen im Hohenlohekreis beratend zur Seite

Wir sind eine

starke Region!

Bürgerinitiative pro Region

Heilbronn-Franken e. V.

Geschäftsstelle:

c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG

Postfach: 74650 Künzelsau

Machen Sie mit!

Stärken Sie die Region!

Werden Sie Mitglied!

Telefon: 07940 15-2329

www.pro-region.de · info@pro-region.de

• Digitaler Beratungstag für Kreativschaffende

mit der Medien- und Filmgesellschaft

Baden-Württemberg am

28. Januar 2021. Anmeldung unter

mfg.de/orientierungsberatung-bw.

• Vermittlung von kostenlosen Einzelberatungen

mit dem Rationalisierungsund

Innovationszentrum der Deutschen

Wirtschaft BW sowie der

Handwerkskammer, dem Welcome

Center und der Kontaktstelle Frau und

Beruf Heilbronn-Franken. Aufgrund der

Corona-Pandemie sind diese Beratungen

derzeit nur Online oder telefonisch

möglich.

• Wir informieren kleine und mittlere

Unternehmen zu Förderprogrammen

wie das Entwicklungsprogramm Ländlicher

Raum, Spitze auf dem Land – Technologieführer

für Baden-Württemberg

und das EU-Förderprogramm LEADER

einschließlich Regionalbudget für

Kleinprojekte.

• Profitieren Sie von attraktiven Förderungen

wie den Innovationsgutscheinen

des Landes Baden-Württemberg

und den Fördermöglichkeiten zur Digitalisierung

in Ihrem Unternehmen.

• Das Zentrale Innovationsprogramm

Mittelstand (ZIM) unterstützt kreative

Unternehmen bei der Realisierung guter

Ideen mit passgenauen Fördermöglichkeiten.

• Das neue EU-Rahmenprogramm für

Forschung und Innovation „Horizont

Europa“ folgt auf das laufende Programm

„Horizont 2020“ und soll im

nächsten Jahr starten.

• Unter corona-im-hok.de finden Sie in

der Rubrik „Informationen für Unternehmen“

eine Übersicht mit Links zu

den Corona-Liquiditätshilfen.

Die W.I.H.-Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe GmbH steht den Unternehmen

und Soloselbständigen im Hohenlohekreis

auch in Krisenzeiten beratend

zur Seite. Nutzen Sie die

Förderprogramme und das Beratungsangebot,

um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

W.I.H. - Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe GmbH

Allee 17, 74653 Künzelsau

Tel. 07940 18-351

info@wih-hohenlohe.de

www.wih-hohenlohe.de

32

Dezember 2020

33


RÜCKBLICK

RÜCKBLICK

Juni

Aqua Römer zieht nach Mainhardt

Die Verwaltung des Mineralwasserherstellers

Aqua Römer zieht von

Göppingen nach Mainhardt um. Mit

diesem Schritt bündelt das im Jahre

1995 gegründete Unternehmen von

nun an alle Kompetenzen im Landkreis

Schwäbisch Hall.

Juli

Berner wird 85

Albert Berner, Gründer des gleichnamigen

Unternehmens mit Sitz in Künzelsau,

feiert am 12. Juli seinen 85.

Geburtstag. Die Berner Group beschäftigt

heute rund 8200 Mitarbeiter

in mehr als 25 Ländern, der Umsatz

liegt bei über einer Milliarde Euro.

Juli

Bikini-Art-Museum eröffnet

Zum internationalen Tag des Bikinis,

dem 5. Juli, öffnet das Bikini-Art-

Museum in Bad Rappenau. Es ist der

weltweit erste Ort, an dem das gesamte

historische und zeitgenössische

Wissen zu den Themen Bademode

und Bademodenkultur

gesammelt ist.

Juli

Wirthwein hat neuen Vorstand

Dr. Ralf Zander nimmt seine Arbeit als

neuer Finanzvorstand der Wirthwein

AG auf. Sein Vorgänger Rainer Zepke

verlässt das Creglinger Unternehmen,

um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Wirthwein ist ein führender Hersteller

im Bereich Kunststoffverarbeitung.

Juli

Würth vor 75 Jahren gegründet

Die Schraubengroßhandlung Adolf

Würth wird am 16. Juli 1945 ins Handelsregister

Künzelsau eingetragen:

Damit beginnt die Geschichte des

Weltkonzerns. 75 Jahre später ist das

Unternehmen Würth mit 400 Gesellschaften

in 80 Ländern vertreten.

Fotos: Aqua Römer, Würth/Peter Petter, Berner

Fotos: Florian Busch, Franz & Wach, Wirthwein

Juli

Innovationspreis für Franz & Wach

Das Magazin Focus zeichnet die Franz

& Wach Personalservice GmbH aus

Crailsheim mit dem Innovationspreis

2020 in der Kategorie Zeitarbeitsvermittlung

aus. Franz & Wach hat

fünf Standorte in der Region (im Bild

Geschäftsführer Andreas Nusko).

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Ein Ausflugsziel für Groß und Klein

Tripsdrill wurde bereits zum fünften Mal als bester Themenpark Europas ausgezeichnet.

Über 100 originelle Attraktionen,

das Wildparadies und das Natur-

Resort begeistern die Besucher im

Erlebnispark Tripsdrill bei Stuttgart.

Die über 50 verschiedenen Tierarten

im Wildparadies sehnen sich danach,

Weltneuheit: Die Achterbahnen

„Volldampf“ und „Hals-über-Kopf“.

Foto: Erlebnispark Tripsdrill

bald wieder Besuch zu bekommen.

Dam- und Sikawild warten in Freigehegen

darauf, gefüttert und gestreichelt

zu werden. Aus etwas größerer Entfernung

sind Fischotter, Luchse, Wölfe und

Wildkatzen zu beobachten. In der Falknerei

lernt man Greifvögel kennen. Zu

Erkundungen laden Wald-Erlebnis pfad

und Abenteuerspielplatz ein.

Am 27. März 2021 soll der Erlebnispark

in die Saison starten. Eine Weltneuheit

stellen die beiden Achterbahnen

„Volldampf“ und „Hals-über-Kopf“

dar – eine einzigartige Doppelanlage,

bei der sich der Streckenverlauf der

Bahnen mehrfach kreuzt. Die Familien-Achterbahn

„Volldampf“ fährt sowohl

vor- als auch rückwärts. Bei der

neuartigen Hängeachterbahn „Halsüber-Kopf“

schweben die Züge unter

der Schiene – und zwar rasant, mit rund

80 km/h und gleich vier Überschlägen.

Die teils überdachte Spielewelt „Sägewerk“

erwartet Kinder jeden Alters.

Wer den Ausflug mit einer Übernachtung

verbinden möchte, kann sich

2021 wieder auf das Natur-Resort freuen.

20 komfortable Schäferwagen und

28 Baumhäuser stehen hier bereit.

Info

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KONTAKT

Erlebnispark Tripsdrill

Erlebnispark-Tripsdrill-Straße 1

74389 Cleebronn

Tel. 07135/9999

info@tripsdrill.de

Öffnungszeiten, Preise und Programm

auf www.tripsdrill.de

ONLINE OPEN DAY

13.01.2021 | 15:00 Uhr

Lernen Sie mehr über die innovative

Coding School, das 42 Netzwerk

und besuchen Sie uns virtuell in der

ehemaligen Innovationsfabrik.

34

Dezember 2020

HEILBRONN

www.42heilbronn.de

35


RÜCKBLICK

RÜCKBLICK

August

Zuwachs für Optima-Gruppe

Seit dem 1. August verstärkt die

Emkon Automotion GmbH die

Optima-Unternehmensgruppe aus

Schwäbisch Hall. Die niedersächsische

Firma Emkon stellt Maschinenlösungen

für das Wiegen und

Verpacken von Feinschnitttabak her.

September

Weindorf abgesagt

Das 50. Heilbronner Weindorf, das

vom 10. bis zum 20. September veranstaltet

werden sollte, wird aufgrund

von Corona abgesagt. „Wir alle würden

das Weindorf am liebsten stattfinden

lassen“, sagt Oberbürgermeister

Harry Mergel enttäuscht.

September

Rekord bei Azubi-Zahlen

Trotz Pandemie starten so viele Auszubildende

und Studenten wie nie zuvor

ihre berufliche Karriere bei Lauda.

Der Weltmarktführer für exaktes Temperieren

aus dem Taubertal bildet 50

Prozent Nachwuchskräfte mehr als im

Vorjahr aus.

Fotos: Optima, Andreas Veigel, Lauda

Fotos: Schmitt Logistik, Hochschule Heilbronn, HMG/Jürgen Häffner

Oktober

Logistikexperte seit 1935

Was als kleines Fuhrunternehmen im

Jahr 1935 von Karl Schmitt aus der

Taufe gehoben wird, hat sich zum renommierten

Logistikexperten entwickelt:

Mit rund 450 Beschäftigten ist

die Schmitt-Gruppe heute größter

Arbeitgeber in Vellberg.

Oktober

Bahnbrechende Corona-Software

Die Studentin Lena Kopp aus Künzelsau

entwickelt eine Röntgen-Software,

die bei der Früherkennung von Covid-19

hilft: Die Software kann bakterielle

und virale Lungenerkrankungen

voneinander unterscheiden und

ersetzt so eine Computertomographie.

Oktober

Drei Käthchen statt einem

Zum ersten Mal in der rund 50-jährigen

Geschichte der Käthchenwahl in

Heilbronn kann diese 2020 vor dem

Hintergrund der hohen Infektionszahlen

nicht über die Bühne gehen. Die

drei Kandidatinnen sind daher alle

gleichberechtigte Gewinnerinnen.

Ihr zertifizierter Fachbetrieb

in der Region Heilbronn-Franken

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Schwäbisch Hall_07 91 | 94 94 76–0

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30

Jahre

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Fotos: Antje Poller, Fotolia – Anton Maltsev

Wir wünschen unseren Lesern und Kunden

erholsame Weihnachtstage

und einen guten Start ins neue Jahr.

Bleiben Sie gesund!

Das Team vom

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 18, 74523 Schwäbisch Hall, www.pro-magazin.de

36

Dezember 2020

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RÜCKBLICK

SPEZIAL

November

Schule für Nerds

In Heilbronn entsteht die Programmierschule

42 im Gebäude der ehemaligen

Innovationsfabrik. CEO

Thomas Bornheim ist derart von dem

Konzept überzeugt, dass er dem Internetriesen

Google nach 14 Jahren den

Rücken für seinen neuen Job kehrt.

WIRTSCHAFT

November

Neues Gesicht für pro Region

Die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde

Gurr-Hirsch wird neue Vorsitzende

der Bürgerinitiative pro Region

e. V. (siehe S. 46). Jochen K. Kübler,

ehemaliger OB der Stadt Öhringen,

möchte nach zehn Jahren an der

Spitze nicht mehr kandidieren.

November

Tripsdrill ist bester Themenpark

Der Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn

erhält erneut einen der renommiertesten

Preise der Freizeitbranche:

Zum fünften Mal wird Tripsdrill mit

dem European Star Award als bester

Themenpark Europas ausgezeichnet.

Tripsdrill wurde 1929 eröffnet.

Dezember

Erster Platz für Parkettlegerin

Das Unternehmen Bembé Parkett

GmbH & Co. KG aus Bad Mergentheim

kann stolz sein, die beste junge

Parkettlegerin Deutschlands ausgebildet

zu haben. Lisa Kuljau erreicht den

ersten Platz beim Leistungswettbewerb

des Deutschen Handwerks.

Fotos: Jan Potente, 42 Heilbronn, Erlebnispark Tripsdrill, R. Stahl, Packaging Valley Germany

November

R. Stahl ergattert Preis

Die Industrie- und Handelskammer

Heilbronn-Franken lobt zum neunten

Mal den IHK-Forschungstransferpreis

für Unternehmen und Forscher aus

der Region aus. Sieger sind die R. Stahl

Schaltgeräte GmbH aus Waldenburg

und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Dezember

Gauger löst Hansen ab

Im Vorstand von Packaging Valley

Germany e. V., dem Cluster für Verpackungsmaschinenbau,

gibt es Veränderungen:

Bernd Hansen gibt seinen

Sitz im Vorstand und den Vorsitz ab.

Seine Nachfolgerin wird Sabine

Gauger, die bei Optima tätig ist.

Wir stemmen das!

38

Dezember 2020

Starke Region I Starke Wirtschaft I Starke Menschen I pro-magazin.de


Heilbronn-Franken liegt ihr am Herzen: Friedlinde Gurr-Hirsch war Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum

und Verbraucherschutz und hat kürzlich den Vorsitz der Bürgerinitiative pro Region übernommen. Foto: MLR/Jan Potente

„ES IST MIR EINE EHRE“

Als neue Vorsitzende der Bürgerinitiative pro Region will sich Friedlinde Gurr-Hirsch

für die Belange von Heilbronn-Franken stark machen. Warum ihr Bezug zur Region so

eng ist und welche Themen als erstes auf der Agenda stehen, erläutert sie im Interview.

ganz klar, dass ich mitmache. Seither

habe ich die Aktivitäten stets begleitet.

Wichtig finde ich, dass es gelungen

ist, die Überparteilichkeit zu wahren.

Pro Region sollte ja kein zahnloser

Tiger sein und so war es möglich, bei

Vertretern unterschiedlicher Parteien

Gehör zu finden und im besten Fall

Unterstützung zu erhalten. Für mich

ist es daher eine Ehre, dass ich gemeinsam

mit allen, die bereits in der

Verantwortung sind, weiter daran arbeiten

darf.

Ist es in den vergangenen Jahren gelungen,

dem Ziel näher zu kommen,

die Region stärker zu verbinden?

Gurr-Hirsch: Ich finde ja, denn alle

wichtigen Akteure in der Gesellschaft

kennen pro Region. Die Initiative hat

sich eine Seriosität und Ernsthaftigkeit

erarbeitet, weil sie auch unangenehme

Themen rechtzeitig bearbeitet

hat. Wir haben Mitglieder, die Verantwortung

tragen in der Wirtschaft, ob

als Unternehmer oder als Arbeitnehmervertreter.

Und ich bin sehr dankbar,

dass sich beide Seiten gleichermaßen

respektieren. Bereits bei der

Gründung war beeindruckend, dass

ein Unternehmer und ein Gewerkschafter

gemeinsam ein Ziel anstreben.

Das hat bei vielen für einen

Aha-Effekt gesorgt.

Welche Themen stehen für Sie nun in

nächster Zeit auf der Agenda?

könne, um mit ihm über die Herausforderungen

zu diskutieren, die wir

hier identifiziert haben.

Welche weiteren Themen möchten Sie

gerne in den Fokus rücken?

Gurr-Hirsch: Ich möchte gerne den

Blick auch auf andere wirtschaftliche

Bereiche lenken, etwa auf die Urproduktion

in der Landwirtschaft und die

Ernährungswirtschaft. Es ist an der

Zeit, sich als Verbraucher regional zu

orientieren. Das ist die nachhaltigste

Art, Akzente zu setzen. Hinzu kommt,

dass fast die Hälfte der Menschen in

Gemeinschaftseinrichtungen isst, in

Kita, Schule, Mensa, Betriebsrestaurant,

Seniorenheimen und Kliniken.

Auch diese Verpflegung sollte regional

ausgerichtet werden. Es gibt da

bereits viele erfolgreiche Ansätze. Natürlich

stehen wir auch durch Corona

vor großen Herausforderungen und

es gilt, die Betriebe in Gastronomie,

Hotellerie, Tourismus, Kultur und Gewerbe

durch die Krise zu bringen.

Dabei müssen wir auch immer entlang

der Werschöpfungsketten denken.

Ohne Wirtschaft ist alles nichts.

Nur wenn sie floriert und die Menschen

Arbeit und Einkommen haben,

kann sich auch die Region weiterhin

positiv entwickeln.

Zur Person

Friedlinde Gurr-Hirsch (66) aus

Untergruppenbach ist seit den

1970er Jahren politisch aktiv. Unter

anderem war sie von 2011 bis 2016

stellvertretende Vor sitzende der

CDU-Landtags fraktion in Baden-

Württemberg. Seit 2004 war sie

Staatssekretärin im Ministerium für

Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Daneben bekleidet sie

verschiedene Ehrenämter. Kürzlich

wurde sie zur neuen Vorsitzenden

der Bürgerinitiative pro Region

Heilbronn-Franken e. V. gewählt.

Was reizt Sie an der Aufgabe, der Sie

sich künftig widmen werden?

Friedlinde Gurr-Hirsch: Ganz einfach

die Liebe zu unserer Heimat und

die Vertrautheit mit der Region, die

ich bereits seit den 1980er Jahren

habe. Ich war damals kommunalpolitisch

aktiv. Später, in den 1990er Jahren,

war ich im Planungsausschuss

des Regionalverbands Heil bronn-

Franken. Wir mussten damals einige

Entscheidungen von großer Tragweite

treffen. Da die wirtschaftliche Situation

nicht die beste war, ging es darum,

Arbeitsplätze in der Region zu

schaffen. Ich erinnere mich noch gut

Interview von Dirk Täuber

an die große Ansiedlung von Bosch in

Abstatt, wo ein regionaler Grünzug

auf einem Hügel aufgegeben wurde.

Unter Abwägung der Güter war es

wichtig, Bosch nicht ziehen zu lassen,

denn sie hatten andere Alternativen.

Das waren sehr verantwortliche Entscheidungen,

es ging schließlich um

Zukunftsarbeitsplätze in Forschung

und Entwicklung. So ist mir durch

viele planerische Entscheidungen die

Region sehr vertraut geworden. Und

als Berufsschullehrerin hielt ich Kontakt

zur regionalen Wirtschaft. Heilbronn-Franken

ist eine starke und erfolgreiche

Region, auf die wir sehr

stolz sein können.

Wie stark identifizieren Sie sich mit

den Zielen der Bürgerinitiative?

Gurr-Hirsch: Der Regionalverband

ist ein Planungsverband, der ganz

einfach den Nordosten des Landes

abdeckt. Es fehlte an der Identifikation

der Einwohner und am Zusammenhalt.

Deshalb fand ich es ganz

großartig, das sich Reinhold Würth

vor 21 Jahren nicht nur Gedanken um

seine eigene Firma machte, sondern

auch darüber, wie diese Region zusammenwachsen

und eine eigene

Identität entwickeln kann. Als er gemeinsam

mit Frank Stroh die Bürgerinitiative

ins Leben rief, war für mich

Gurr-Hirsch: Ich bin sehr beeindruckt,

dass es bereits eine Arbeitsgruppe

zum Thema Transformation

in der Automobilindustrie gibt. Wir

wissen seit einigen Jahren, dass da etwas

passieren muss, auch angesichts

von Diesel-Skandal und Feinstaub-

Diskussionen. Wir wissen aber auch,

dass wir in Heilbronn- Franken sehr

von der Automobilwirtschaft geprägt

sind. Das war bislang ein Pluspunkt,

aber es könnte sich künftig auch fatal

auswirken. Um dem früh entgegenzuwirken,

war es eine kluge Entscheidung,

diese Arbeitsgruppe zu gründen

und ich möchte dieses Thema

unbedingt weiterverfolgen. Ich habe

bereits Stefan Wolf, der als Gesamtmetall-Chef

auf Bundesebene Verantwortung

trägt, angeschrieben und ihn

gefragt, ob er in die Region kommen

Übergabe des Staffelstabs: Jochen K. Kübler überträgt den Vereinsvorsitz der

Bürgerinitiative pro Region an Friedlinde Gurr-Hirsch.

Foto: Dirk Täuber

40 WIRTSCHAFT

Dezember 2020

WIRTSCHAFT

41


WIEDER FAHRT AUFNEHMEN

Die Corona-Krise hat 2020 das Handeln der Wirtschaftsförderer maßgeblich

bestimmt. Wir haben nachgefragt, welche Herausforderungen sie im kommenden Jahr

sehen – aber auch welche Chancen für die regionale Wirtschaft. Ein Überblick.

Von Dirk Täuber

hes Fachkräfte- und Innovationspotenzial

biete. Auch die Unterstützung

von Gründern durch den Verbund

„StartupCity Heilbronn“ biete viele

Chancen für die Entstehung neuer,

zukunftsfähiger Geschäftsmodelle.

LANDKREIS HEILBRONN

Vor einem tiefgreifenden Umbruch

sieht Patrick Dufour, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn,

insbesondere die Automobilindustrie.

Aber auch andere Branchen

werden sich intensiv mit den Themen

Transformation und Digitalisierung

auseinandersetzen müssen.

Großes Potenzial für die gesamte

Region sieht er beim Thema Wasserstoff.

Im Juli wurde eine Förderung

von 16 Millionen Euro für die Wasserstoffforschung

am Deutschen Zentrum

für Luft- und Raumfahrt (DLR) in

Lampoldshausen erzielt. Im kommenden

Jahr wolle man sich bei einem

Förderaufruf Baden- Württembergs

zur Schaffung einer Modellregion

für grünen Wasserstoff bewerben,

für die 30 Millionen Euro im

Raum stehen.

Des Weiteren sei es erstmals gelungen,

Fördermittel für eine transnationale

Cluster-Strategie im Bereich

Kunststoff direkt von der EU-Kommission

einzuwerben. „Im kommenden

Jahr wollen wir uns mit unseren

Branchennetzwerken gern in weiteren

internationalen Projekten in Richtung

europäische Cluster-Exzellenz

bewegen“, sagt Dufour.

HOHENLOHEKREIS

Trotz der Herausforderungen durch

die Corona-Krise ist Margot Klinger,

Geschäftsführerin der W.I.H.- Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe, mit Blick

auf 2021 zuversichtlich: „Unsere Unternehmen

haben in der Vergangenheit

Krisen stets gut bewältigt und

sie werden auch diesmal den Aufschwung

schaffen.“ Nichstdestotrotz

sei Unterstützung erforderlich, vor

allem mit Blick auf Gastronomie und

Hotellerie sowie auf Kulturschaffende

und die Kreativwirtschaft. „Die Förderung

von Tourismus und Kultur wird

ein großes Thema werden, damit wieder

alle auf die Beine kommen“, sagt

Klinger.

Mit Inbetriebnahme der Lernfabriken

4.0 wolle der Hohenlohekreis

dem Mangel an Auszubildenden entgegenwirken.

Und mit Blick auf die

Digitalisierung sollen die Kommunen

weiterhin bei Breitband- und Mobilfunkausbau

unterstützt werden.

LANDKREIS SCHWÄBISCH HALL

Um schnelles Internet in die Fläche

des ländlichen Raums zu bekommen,

wurde ein Zweckverband mit Landkreis,

Kommunen und Stadtwerken

als Mitgliedern gegründet, um gemeinschaftlich

den Breitbandausbau

voranzutreiben. „Die ersten Baustellen

wurden in Betrieb genommen“,

berichtet David Schneider, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Schwäbisch Hall.

Unterstützung bei der digitalen

Transformation bietet das Programm

„unternehmensWert:Mensch plus“,

um Unternehmen und Beschäftigte

auf die Anforderungen der Arbeitswelt

4.0 vorzubereiten. Die Krise betrachtet

Schneider auch als Chance:

„Unsere Maschinenbauunternehmen

haben bereits bewiesen, wie gut sie

ihre Produkte vernetzen und digitalisieren

können. Das ist eine Chance

zur Beschäftigungssicherung. Fachkräfte

werden gebraucht. Trotz Krise

gibt es den demografischen Wandel.“

MAIN-TAUBER-KREIS

Digitalisierung verändert die Arbeitswelt: In Zeiten der Pandemie ist virtuelles Arbeiten wichtiger denn je.

Die Auswirkungen der Corona-

Pandemie prägen seit März die

Arbeit der Wirtschaftsförderer.

Insbesondere in der Anfangszeit war

der Informationsbedarf der Unternehmen

enorm. Darf der Betrieb offen

bleiben? Wenn ja, unter welchen

Voraussetzungen? Dürfen Mitarbeiter

wie Monteure auf Dienstreise? Wo

kann finanzielle Unterstützung beantragt

werden? Diese und viele weitere

Fragen, ob von Kleinbetrieben oder

großen Firmen, mussten beantwortet

werden, sei es per Hotline oder Veröffentlichungen

im Netz.

Wenngleich zunächst vieles durch

Corona in den Hintergrund gedrängt

wurde, liefen bestehende Projekte

weiter und neue wurden angestoßen.

Unter der Federführung von Andreas

Schumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken, hat

sich die Region mit einem gemeinsamen

Antrag bei „RegioWIN 2030“ beworben.

Dieser Wettbewerb ist ein

wesentliches Element der Strategie

Baden-Württembergs, sich an der

Förderperiode 2021 bis 2027 des Europäischen

Fonds für regionale Entwicklung

(EFRE) zu beteiligen. Ist die

Bewerbung erfolgreich, fließen Fördermittel

in Millionenhöhe für die

Weiterentwicklung der gesamten Region

nach Heil bronn-Franken.

STADTKREIS HEILBRONN

Foto: Optima

„Der Wirtschaftsstandort Heilbronn

besitzt gute Voraussetzungen und

Rahmenbedingungen, um die Unternehmen

bei der Bewältigung der

künftigen Herausforderungen zu unterstützen“,

sagt Stefan Ernesti, Leiter

der Stabsstelle Wirtschaftsförderung

der Stadt Heilbronn. Zugute komme

der Stadt die „seit Jahren anhaltende

dynamische Entwicklung“, gepaart

mit „einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik

und unterstützt durch eine herausragende

private Förderkultur.“ Als

Stärke sieht er die Entwicklung rund

um den Bildungscampus, die ein ho-

Forschungseinrichtung: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in

Lampoldshausen untersucht Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Foto: DLR

Seit Juli haben alle Schulen im Landkreis

einen Glasfaseranschluss. „Gerade

in Zeiten der Pandemie zeigt

sich die Notwendigkeit einer leistungsfähigen

Internetleitung“, sagt

Rico Neubert, Leiter des Amts für

Wirtschaftsförderung, Energie und

Tourismus im Main-Tauber-Kreis.

Fördermittel in Höhe von 18,5 Millionen

Euro fließen in den kommenden

Jahren in den Ausbau des schnellen

Netzes für Gewerbegebiete und restliche

„weiße Flecken“. Zum Klimaschutz

werden in Zusammenarbeit

mit der Energieagentur Main-Tauber-

Kreis Infoveranstaltungen zu Photovoltaik

auf Unternehmensdächern

und zur Abwärmenutzung angeboten.

Neubert hofft, „dass nach Überwindung

der Pandemie die Wirtschaft

schnell Fahrt aufnehmen und eine

hohe Konsumnachfrage generiert

werden kann.“ Diese Hoffnung teilen

alle Akteure der Region.

dt

42 WIRTSCHAFT

Dezember 2020

WIRTSCHAFT

43


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Genusskompetenz seit 25 Jahren

BAD ÜBERKINGEN / DEHOGA TOURISMUS BADEN-WÜRTTEMBERG GMBH

Saftiges Fleisch aus heimischer Erzeugung: Die Initiative „Schmeck den Süden“ setzt auf Produkte aus der Region.

Schmeck den Süden“: Seit 25 Jahren

ist das ein Synonym für Genuss aus

dem Ländle. Mehr als 370 Gastgeber

dürfen ihre Betriebe inzwischen mit

einem, zwei oder sogar drei Löwen

schmücken, die vom Deutschen

Hotel- und Gaststättenverband

(DEHOGA) Baden-Württemberg verliehen

werden. Ob saftiges Fleisch,

knackiges Gemüse, fangfrischer Fisch,

Wild aus den Wäldern der Umgebung,

Salate direkt vom Feld oder Wein von

heimischen Reben: „Schmeck den

Süden“-Gastronomen legen Wert auf

Regionalität, Qualität und Frische.

Kombiniert mit Kochleidenschaft und

Kreativität ergeben sich daraus kulinarische

Erlebnisse für ihre Gäste.

Was die Initiative 1996 begonnen

hat, wurde anfangs allerdings milde

belächelt. Heute dagegen ist „regional

+ saisonal“ ein angesagtes Attribut

und ein Megatrend, dem sich unsere

Gastronomen schon seit Langem

stellen. Elisabeth Haberstock-Markert

vom Gasthof Lamm in Rot am See ist

eines der Gründungsmitglieder von

„Schmeck den Süden“. Sie erinnert

sich: „Anfangs hat sich unsere Aktion

44 WIRTSCHAFT

KONTAKT

DEHOGA Tourismus

Baden-Württemberg GmbH

Hausener Straße 21

73337 Bad Überkingen

Tel. 07331/9844-23

Fax 07331/9844-29

autenrieth@dehogabw.de

www.dehoga-tourismus.de

‚Schmeck den Süden‘ schwer getan.

Das Ganze sollte sogar wieder eingestampft

werden. Doch wir haben uns

dagegen gewehrt.“ Heute ist das Projekt,

das die Regionalität in den

baden-württembergischen Gastronomiebetrieben

hervorheben soll, gar

nicht mehr wegzudenken. „Es war der

richtige Weg“, fasst Haberstock-Markert

zusammen. Für ihr Haus gesprochen,

ist sie davon überzeugt, dass es

sich auch dank „Schmeck den Süden“

vom normalen Allerlei abhebt und dadurch

nicht so leicht austauschbar ist.

Das Bioland-Restaurant Rose in

Vellberg-Eschenau war einer der ersten

Betriebe, die bei „Schmeck den

Süden“ teilnehmen wollten. „Wir waren

außerdem die Ersten, die überprüft

worden sind“, weiß Adelheid

Andruschkewitsch, die das Lokal gemeinsam

mit ihrem Mann Jürgen

führt, noch genau. Die Rose hat sich

für ihre Leistungen drei Löwen verdient

– unter anderem dafür, dass 90

Prozent des Angebots auf der Speisekarte

aus der Region stammen. Ein

Großteil der Gäste kommt auch genau

aus diesem Grund. Auf die Frage, ob es

Dezember 2020

Foto: Walter Bauhofer

AnzeigeADVERTORIAL

nicht hin und wieder eine Herausforderung

sei, ausschließlich mit regionalen

Produkten zu kochen, erwidert

Andruschkewitsch: „Kreativ ist der,

der aus dem was macht, was er zur

Verfügung hat.“

Um die Initiative von Restaurants

auf andere Anbieter wie Betriebskantinen,

Küchen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen

sowie in Kindertagesstätten

und Schulen auszuweiten, gibt

es seit 2018 das Siegel „Schmeck den

Süden – Genuss außer Haus“. Dabei

stellen sich die Gastronomen regionalen

Kriterien, weil sie sich mit der Gegend

ihres Standorts verbunden fühlen.

Fast 50 solcher Großbetriebsküchen

zeigen mit ihrer Speisekarte

Flagge für Baden-Württemberg. Eine

davon ist das Betriebsrestaurant der

Liebherr-Werk Ehingen GmbH in der

Nähe von Ulm. Staatssekretärin Friedlinde

Gurr-Hirsch überreichte Anfang

Dezember zwei Löwen an Karl Hänle,

den Leiter des Betriebsrestaurants,

und den Küchenchef Tom Haumesser.

„Regionalität steht bei den Themen

Qualität und Nachhaltigkeit immer

mehr im Fokus. Es ist beeindruckend,

Foto: Liebherr

Stolz nehmen die Verantwortlichen des Betriebsrestaurants der Liebherr-

Werke Ehingen GmbH ihre Löwen-Auszeichnung entgegen.

wie das bei Liebherr umgesetzt wird.

Die Betriebsgastronomie steht hier an

der Spitze – so wie das gesamte Unternehmen“,

ist Gurr-Hirsch überzeugt.

Karl Hänle erklärt: „Die Verwendung

hochwertiger Produkte, die nicht

durch halb Europa gefahren werden,

war uns schon seit Langem wichtig.

Wir

Wir feiern

feiern unser

unser Jubiläum

Jubiläum mit

mit Ihnen!

Ihnen!

Regional Saisonal Genial Und das schon seit 1996!

Regional + Saisonal = Genial – Und das schon seit 1996!

Feiern Sie mit den „Schmeck den Süden“-Gastronomen

Feiern Sie mit den „Schmeck den Süden“-Gastronomen

die Geburtstagsparty unserer kulinarischen Region Baden-Württemberg.

die Geburtstagsparty unserer kulinarischen Region Baden-Württemberg.

DEN SCHMECK

SÜDEN

25 25 JAHRE

25 25 JAHRE

G A S T R OO N O M E N

2021

2021

Genussführer

Genussführer

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So erreichen Sie uns:

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DEHOGA Tourismus BW GmbH Hausener Straße 21 73337 Bad Überkingen

DEHOGA Tourismus BW GmbH · Hausener Straße 21 · 73337 Bad Überkingen

Online-Formular ausfüllen und abschicken www.dehogabw.de/genussfuehrer2021

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Andrea Mozer: mozer@dehogabw.de

Andrea Mozer: mozer@dehogabw.de

WIRTSCHAFT

DEN SCHMECK

SÜDEN

G A S T R OO N O M E N

Deshalb setzen wir auf regionale Anbieter.

Das ist gut für die Gesundheit

der Beschäftigten und für die Umwelt.“

Zwei Löwen erhalten übrigens

Betriebe, die zwei Aktionstage mit

Produkten aus der Region anbieten.

Die Einhaltung der Kriterien wird einmal

jährlich überprüft.

45


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Beratung und Hilfestellung für Unternehmen

Innovationen für reine Luft

HEILBRONN / WIRTSCHAFTSREGION HEILBRONN-FRANKEN

LANGENBEUTINGEN / R + B FILTER GMBH

Foto: Adobe Stock / Robert Kneschke

Fotos: R + B Filter GmbH

Unterstützung bei der Einstellung von internationalen Fachkräften bietet eine neue Koordinierungsstelle.

R + B Filter unter der Geschäftsleitung von Jochen, Sabine und Peter Rapp (von links) produziert Filterelemente.

KONTAKT

Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken GmbH

Koepffstraße 17

74076 Heilbronn

Tel. 07131 3825-0

www.heilbronn-franken.com

Referentinnen für

Fachkräfteeinwanderung:

Susanne Lüdemann

Tel. 07131 969 582

susanne.luedemann@

arbeitsagentur.de

Figen Sülün

Tel. 07131 969 589

figen.sueluen@

arbeitsagentur.de

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

bietet neue Grundlagen und

Möglichkeiten zur Einstellung internationaler

Fachkräfte. Die neue Gesetzesgrundlage

ermöglicht es, dem

Fachkräftemangel besser entgegenzuwirken.

Zur Umsetzung wurden landesweit

in Baden- Württemberg die

„Regionalen Koordinierungsstellen

Fachkräfteein wanderung (RKF)“ eingerichtet.

Sie unterstützen kleine und

mittlere Unternehmen (KMU) bei der

Umsetzung des Gesetzes. Beratung

erfolgt zu den Möglichkeiten und Abläufen

der Fachkräfteeinwanderung.

Dies umfasst auch die Themen Anerkennung

von Abschlüssen, Qualifizierung

im Kontext mit der Anerkennung

ausländischer Abschlüsse und rechtliche

Aspekte wie Aufenthaltsrecht,

Arbeitsmarktzulassung oder das beschleunigte

Fachkräfteverfahren.

Die bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken

GmbH (WHF) angesiedelte

und in Kooperation mit den

Agenturen für Arbeit geschaffene RKF

Heilbronn bietet ihre Hilfestellungen

und Services seit Oktober 2020 an.

Insgesamt wurden in Baden-Württemberg

sechs RKF als Teil des IQ Netzwerks

eingerichtet. Sitz und Bürostandort

der RKF Heilbronn ist die

Agentur für Arbeit Heilbronn.

Zwei Mitarbeiterinnen bilden das

Team der RKF Heilbronn und decken

mit ihrem Angebot die Agenturbezirke

Heilbronn, Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

und Aalen ab. Die

beiden Referentinnen für Fachkräfteeinwanderung,

Susanne Lüdemann

und Figen Sülün, bringen wertvolle Erfahrungen

und Kenntnisse aus ihrem

bisherigen Berufsleben ein.

„Wir freuen uns, dass durch die

erfolgreiche Bewerbung und Ansiedlung

einer RKF bei der WHF unser

Beratungsangebot für Unternehmen

weiter ausgebaut werden kann. In

Ergänzung zu dem ebenfalls bei der

WHF angesiedelten Welcome Center

und der Kontaktstelle Frau und Beruf

können wir nun ein nahezu lückenloses

Beratungsangebot für unsere

regionalen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

abdecken“, schildert Dr. Andreas

Schumm, Geschäftsführer der

WHF, die Hintergründe für die neue

Servicestelle.

Innovationen für reine Luft: Nach

diesem Leitmotiv entwickelt und

produziert R + B Filter in Langenbeutingen

Filterelemente für die industrielle

Luft- und Staubfiltration. Die

Filterelemente des inhabergeführten

Unternehmens sind weltweit in Entstaubungsanlagen

im Einsatz.

Staub-Filteranlagen stellen sicher,

dass gesundheitsgefährdende Stäube

aus Arbeitsprozessen nicht in die Umwelt

gelangen. R + B Filterelemente

sorgen für reine Atemluft in Produktionshallen.

Hier werden Stäube, Rauche

und Aerosole wie Schweißrauch

oder chemische Substanzen an Arbeitsplätzen

und aus Arbeitsprozessen

abgesaugt. Zudem werden wertvolle

Rohstoffe wie Gold oder

pharmazeutische Wirkstoffe für den

Produktionsprozess zurückgewonnen.

Die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter

und kreative Ideen spiegeln

sich in den Produkten wider. Neben

Standard-Filterelementen hat sich

R + B Filter auf die Entwicklung kundenspezifischer

Lösungen spezialisiert.

Ingenieure und Techniker entwickeln

Filterelemente mit individuell

KONTAKT

R + B Filter GmbH

Bössingerstraße 34

74243 Langenbrettach-

Langenbeutingen

Tel. 07946 9127-0

info@rb-filter.de

www.rb-filter.de

auf die Einsatzbedingungen abgestimmten

Bauformen und Materialien.

Es werden Lösungen sowohl zur Verbesserung

bestehender Filteranlagen

als auch für neue Einsatzfälle erarbeitet.

Auch bei der Auslegung und Konstruktion

von neuen Anlagen unterstützt

R + B Filter seine Kunden.

Grundlage für Empfehlungen ist

die Analyse der Einsatzbedingungen.

Dabei werden Staubeigenschaften,

anfallende Staubmenge, Anforderungen

an chemische Beständigkeit sowie

Betriebstemperatur berücksichtigt.

Staubproben und gebrauchte

Filterelemente werden im hauseigenen

Labor untersucht.

Technische Entwicklungen und

veränderte gesetzliche Bestimmungen

bringen ständig neue Anforderungen

in Bezug auf Luftreinheit und

Staubeigenschaften mit sich. Deshalb

arbeitet R + B Filter kontinuierlich an

neuen Lösungen. Bei der Grundlagenforschung

wird eng mit externen Instituten

kooperiert. Der Trend geht zu

mehr Filterfeinheit und neuen Anforderungen

in Bezug auf chemische Beständigkeit

der Filterelemente.

46 WIRTSCHAFT

Dezember 2020

WIRTSCHAFT

47


5

3

553

231

10

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1

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3

Gar

229

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Vwg

Zo lamt

228

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10,00

GE

0,8

1°- 22°

235

M

337/14

LR eingeschränkt

AH 12,0

FH 12,0

6,0

a

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372

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4

Btrg

RRB3

V ~ 3000 m³

226

RBF

A ~ 1300 m²

RKB

A~ 300 m²

374

227

372

M2

M1

5

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M2

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eM1

8

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375

337/11

342

P

374

380

337/6

M1

337/12

GE

379

0,8

378

1°- 22°

M

377

376

LR eingeschränkt

AH 12,0

FH 12,0

6,0

a

235/1

375

7

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P

GE

0,8

1°- 22°

220

376

M

338

AH 12,0

FH 12,0

9

6,0

a

339

337/13

340

7

3 7

268

M1

389/1

P

378

389/16

379

389/2

380

14

389/17

381

eM1

GE

0,8

1°- 22°

M

AH 12,0

FH 12,0

6,0

a

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389

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P

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383

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3

M1

218

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384

10

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389/8

385

8

GE

0,8

1°- 22°

M

341

AH 12,0

FH 12,0

6,0

a

6

386

342/1

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342/4

2

P

4

390

387

389/5

Wkst

389/15

GE

0,8

1°- 22°

389/14

M

3 8

AH 12,0

FH 12,0

6,0

a

389/7

217

389

388

Sportg

P

390

Gewhs

GE

0,8

1°- 22°

M1

M

391

AH 12,0

FH 12,0

6,0

a

342/3

2,50

eM1

219

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212

393

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ZEICHENERKLÄRUNG

GE

AH

FH

0,8

6,0

1° - 22°

a

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LR

ZEICHENERKLÄRUNG

M

eM1

oberird

unterird

FÜLLSCHEMA DER N

Art der baulich

Nutzu

Grundflächenza

Dachform, Dachneigu

6135

SATZUNGSBESCHLU

VERFAHRENSVERME

Aufstellungsbeschluss

Ortsübliche Bekanntma

Auslegungsbeschluss

Ortsübliche Bekanntma

Öffentliche Auslegung

Satzungsbeschluss

Ortsübliche Bekanntma

Entwurf gefertigt am 24

Landratsamt Schwäbis

AUFGESTELLT

Untermünkheim, den 2

gez.

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Zwei Kommunen, ein Projekt

Am Landturm

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AN Kochereckgruppe / Übrigshausen

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Leinen los! Ab ins Abenteuer.

Ausbildung & Studium bei Würth Elektronik.

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Gewerbliche Ausbildung

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Die Würth Elektronik Gruppe fertigt und

vertreibt elektronische, elektromechanische

Bauelemente, Leiterplatten und intelligente

Systeme. Würth Elektronik ist mit über

7.300 Mitarbeitern in knapp 50 Ländern

eines der erfolgreichsten Unternehmen

innerhalb der Würth-Gruppe.

Foto: Gemeinde Untermünkheim

Robert-Bosch-Straße

Büro

Ust

Btrg

Lagg

Ust

Btrg

Im Gewerbegebiet Übrigshausen stehen Bauplätze für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung.

Auf dem Gemeindegebiet Untermünkheim

bieten die Gemeinden

Braunsbach und Untermünkheim im

„Interkommunalen Gewerbegebiet

Übrigshausen“ zahlreiche Gewerbebauplätze

zum Verkauf an. Das interkommunale

Gewerbegebiet ist eine

Fortsetzung des bestehenden Gewerbegebietes

„Am Richtbach“, das sich

im Teilort Übrigshausen befindet. Das

Gebiet weist eine verkehrsgünstige

Lage direkt an der B19, an der Autobahn

A6 und zum Kochertal auf. Die

Größe der einzelnen Gewerbebauplätze

kann je nach Bedarf individuell

zugeschnitten werden. Der Verkaufspreis

beträgt 76 Euro pro Quadratmeter

inklusive der Erschließungsbeiträge.

Dazu kommen noch die Hausanschlusskosten.

Das Gewerbegebiet wird durch die

Stadtwerke Schwäbisch Hall mit Nahwärme

versorgt, ebenso wird das Gebiet

mit Glasfaseranschlüssen ausgebaut.

Aus förderrechtlichen Gründen

dürfen in dem Gewerbegebiet nur Betriebe

angesiedelt werden, die die Kriterien

für kleine und mittlere Unternehmen,

die sogenannten KMU-Krite-

Btrg

Btrg

Büro

Btrg

Btrg

Btrg

20,00

Btrg

LR LR

20,00 20,00

5,00 2,50 10,00 5,00

Bebauungsplan "GE Kupfer II"

Hochspannungsleitung 110 kV

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Straße A

5,00 6,80 2,50

1,50

5,00

Straße B

Btrg

Tkst

Büro

Btrg

Bebauungsplan "GE Übrigshausen"

Btrg

2,50 2,50

Büro

Lagg

Am Richtbach

KONTAKT

Gemeindeverwaltungsverband

Braunsbach/Untermünkheim

Hohenloher Straße 33

74547 Untermünkheim

Tel. 0791 970870

Rathaus@untermuenkheim.de

Straße C

Lagg

WBürog

2,08

5,00 2,80 6,80 5,00

Wkst

Btrg

1/1

Wkst

Lagg

WBürog

Btrg

Büro

Lagg

Straße D

1,50

5,00 6,80 2,80 5,00

2,50

rien, erfüllen. Diese Kriterien sind,

Richtbach

dass bis zu 249 Beschäftigte, gerechnet

in Vollzeitäquivalenten, angestellt

sind, und es einen Jahresumsatz von

bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr oder

eine Bilanzsumme von bis zu 43 Millionen

Euro pro Jahr gibt.

Fertigstellung Mitte 2021 geplant

Der Bebauungsplan für den ersten Abschnitt

des interkommunalen Gewerbegebietes

mit einer Fläche von rund

elf Hektar wurde genehmigt und ist

bereits in Kraft getreten. Der Bebauungsplan

mit sämtlichen Anlagen

kann auf der Homepage der Gemeinde

Untermünkheim heruntergeladen

werden. Mit den Erschließungsarbeiten

wie Straßenbau und Wasseranschluss

wurde begonnen, die Fertigstellung

ist für Mitte 2021 geplant.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen

oder ein Gespräch wünschen,

können Sie sich jederzeit an die Bürgermeisterämter

der beiden Gemeinden

Braunsbach und Untermünkheim

wenden.

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2,50 10,00

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WIRTSCHAFT

4 9


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Altpapier gehört in Expertenhände

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Ehrung für Lebenswerk

C R A I L S H E I M / F E I L G M B H

WOLPERTSHAUSEN / GÜDE

Foto: Feil GmbH

Foto: Güde GmbH

Mit den passenden Maschinen unterstützt Feil Firmen bei der fachgerechten Entsorgung und Verwertung von Altpapier.

Helmut Arnold (li.) wurde von Gesellschafter Ulrich Abendschein und den Mitarbeitern für sein Lebenswerk geehrt.

Altpapier fachgerecht zu entsorgen ist

Pflicht. Es zeigt Verantwortungsbewusstsein

gegenüber der Umwelt und

ist sogar lukrativ. Die Feil GmbH hat

sich als Komplettentsorger darauf

spezialisiert, ihren Kunden beim Umgang

mit Altpapier und anderen Wertstoffen

professionell unter die Arme

zu greifen. Immer mehr Unternehmen

beauftragen den Crailsheimer Entsorgungsfachbetrieb,

ihr Abfallmanagement

neu zu organisieren.

Zeitgewinn und Einsparungen

Laut Jochen Feil, der das Familienunternehmen

in zweiter Generation

leitet, bringt ein professionelles

Entsorgungssystem vor allem einen

Zeitgewinn und erhebliche Einsparungen

mit sich.

Das beginnt bei der Wahl der

richtigen Container, um das Altpapier

zu sammeln und vorzusortieren. Größe,

Funktion und Standplatz müssen

auf das Unternehmen zugeschnitten

sein. Nur so helfen die Container, interne

Prozesse zu verschlanken.

KONTAKT

Feil GmbH

Wittauerstraße 3

74564 Crailsheim

Tel. 07951/319654–40

info@feil-altpapier.de

www.feil-altpapier.de

MIT FEIL IN EINE

SAUBERE ZUKUNFT!

Jedes Entsorgungskonzept beginnt

mit einer Betriebsbesichtigung,

bei der Entsorgungswege und -abläufe

vor Ort unter die Lupe genommen

werden. Um die Abholung kümmert

sich der unternehmenseigene Fuhrpark

der Feil GmbH.

Schadstoffarme LKWs bringen

Altpapier und Wertstoffe in den Betriebshof

nach Crailsheim. Disponiert

werden diese durch Selina Feil. Sie

und ihr Bruder Robin Feil sind Teil der

dritten Generation, die bereits in den

Startlöchern steht.

Zudem sorgen auf dem Betriebshof

rund 30 Mitarbeiter dafür, dass die

Wertstoffe sortiert und in einer Kanalballenpresse

komprimiert werden.

Anschließend machen sich die Wertstoffe

auf den Weg zu den Verwertungspartnern

von Feil.

Da das Familienunternehmen

ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb

ist, sind alle Anlagen stets in

Bestform und alle Betriebsabläufe

perfekt organisiert. Zudem stehen

Freundlichkeit und sauberes Arbeiten

bei den Mitarbeitern stets an vorderster

Stelle.

KONTAKT

GÜDE GmbH & Co. KG

Birkichstrasse 6

74549 Wolpertshausen

Tel. 07904/700-0

info@guede.com

www.guede.com

Er hat GÜDE, den Anbieter von

Werkzeugen und Maschinen für

Heim- und Handwerker, groß gemacht:

Helmut Arnold. Nach 40 Jahren als Geschäftsführer

wurde er von seinem

Team mit einer Überraschungsparty,

ganz corona-konform im kleinen Kreis,

in den Ruhestand verabschiedet.

Ulrich Abendschein, Gesellschafter

von GÜDE, würdigte in seiner Laudatio

die Lebensleistung von Arnold

und seine Verdienste für das Unternehmen.

Er erinnerte an die Anfänge:

daran, wie Helmut Arnold 1978 als

Verkäufer für Eisenwarenerzeugnisse

bei Stabilo Landtechnik in Mangoldsall

begann; daran, wie 1979 im selben

Ort GÜDE gegründet wurde mit

ihm als Geschäftsführer und mit Günther

Denner als Gesellschafter und

Namensgeber. 1980 startete das operative

Geschäft und von da an entwickelte

sich GÜDE rasant.

Die Umsatzzahlen stiegen kontinuierlich.

„Wir hatten anfangs einen

Jahresumsatz von 440 000 Mark“, erinnert

sich Arnold. „Heute liegen wir

bei circa 100 Millionen Euro.“ Diese

Erfolgsgeschichte ist seinem unermüdlichen

Einsatz zu verdanken – und

seinem Riecher für gute Produkte und

die Bedürfnisse der Kunden.

GÜDE verkaufte zunächst Tischbohrmaschinen,

Doppelschleifer und

Kompressoren an erste Großkunden

wie Globus Baumarkt und Obi und besetzte

eine Nische. „Wir wollten eine

preisgünstige, aber gute Alternative

zu teuren Markenprodukten bieten.

Nicht jeder Heimwerker ist bereit,

mehrere hundert Euro für Profiwerkzeug

auszugeben – aber bei unseren

Preisen greifen sie zu“, erklärt Arnold.

Das Wachstum des Unternehmens

erforderte mehrere Umzüge und Erweiterungen

– von Mangoldsall nach

Übrigshausen und schließlich nach

Wolpertshausen, wo heute ein dreistöckiges

Bürogebäude nebst Lager

steht. Die Lagerfläche ist von zunächst

10 000 auf mittlerweile mehr als

35 000 Quadratmeter angewachsen.

Helmut Arnold hat Arbeitsplätze

für 170 Mitarbeiter geschaffen und

sein Team ist ihm ans Herz gewachsen.

„Ohne euch wäre ich nix – ich bin

stolz auf eure phänomenalen Leistungen“,

waren seine Abschiedsworte.

5 0 WIRTSCHAFT

Altpapier-Experte

Prozessoptimierer

Komplett-Entsorger

Dezember 2020

WIRTSCHAFT

51


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Für Kinder übernehmen wir Verantwortung

Der Albert-Schweitzer-Kinderdorfverein

ist eine sozialpädagogische

Einrichtung der Jugendhilfe mit

einem ausdifferenzierten Angebot

zum Schutz und zur Förderung von

Kindern, Jugendlichen und Familien in

der Region Heilbronn-Franken. Die

vielfältigen Felder der sozialen Arbeit,

in denen der Verein tätig ist, weisen

ihn als kompetenten Arbeitgeber für

die sozialpädagogischen Berufe in der

Region aus.

Gelebte Menschlichkeit

W A L D E N B U R G / A L B E R T- S C H W E I T Z E R - K I N D E R D O R F E . V.

Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, finden bei Familien im Kinderdorf ein Zuhause.

KONTAKT

Albert-Schweitzer-Kinderdorf e. V.

Margarete-Gutöhrlein-Straße 21

74638 Waldenburg

Tel. 07942/9180-0

Fax 07942/9180-50

info@albert-schweitzerkinderdorf.de

www.albert-schweitzerkinderdorf.de

SPENDENKONTO

Albert-Schweitzer-Kinderdorf e. V.

VR Bank Schwäbisch Hall

IBAN DE57 6229 0110 0001 0930 02

BIC GENODES1SHA

Vor über 60 Jahren war das Konzept

einer familiären Betreuung von Kindern,

die nicht bei ihren Eltern aufwachsen

konnten, fast noch revolutionär.

Damals war es üblich, dass diese

Kinder in Kinderheimen lebten.

Kindern eine „bleibende Heimat“

und die „Geborgenheit der Wohnstube“

zu schenken, wie es in einem

Schreiben aus der Gründungszeit des

Kinderdorfes heißt, war hingegen ein

völlig anderer Ansatz. Kinderdorfeltern

als feste und verlässliche Bezugspersonen

boten den aufgenommenen

Kindern von Anfang an Sicherheit und

Zuwendung. Der Kinderdorf-Gründerin

Margarete Gutöhrlein war es ein

großes Anliegen, Kindern – gleich welcher

Religion und Herkunft – ein Zuhause

zu schenken, so dass das Albert-Schweitzer-Kinderdorf

seit Beginn

und bis heute international,

überkonfessionell und überparteilich

ausgerichtet ist.

Kinder stark machen

ADVERTORIAL

Kinder, die nicht bei ihren leiblichen

Eltern aufwachsen können, finden in

einer Familie im Albert-Schweitzer-Kinderdorf

in Waldenburg ein Zuhause.

Sie kommen aus schwierigen

Lebensumständen. Verhaltensstörungen,

Lernschwierigkeiten, Traumatisierungen

– die Kinder können ihre

seelischen Verletzungen nur mit professioneller

Hilfe verarbeiten, die sie

im Kinderdorf erfahren. Die Kinderdorfeltern,

unterstützt von weiteren

Fachkräften, leben mit ihren leiblichen

Kindern und mit bis zu sieben

Fotos: Albert-Schweitzer-Kinderdorf e. V.

AnzeigeADVERTORIAL

aufgenommenen Kindern zusammen.

Wie in allen Familien prägen Kindergarten,

Schule, Hobbys und das gemeinsame

Essen den Tagesablauf. Die

Kinder erleben so verlässliche Beziehungen

und können neues Vertrauen

in sich und die Welt entwickeln. Das

ist die Basis für den Weg in ein selbstständiges

Leben mit Ausbildung, Beruf,

Freunden und einem Zuhause.

Durch Spenden sind zusätzliche individuelle

Hilfen wie Reit- und Musiktherapie,

Heilpädagogik und Hausaufgabenbetreuung

möglich.

In den vergangenen Jahren sind

neue Angebote der Jugend- und Familienhilfe

hinzugekommen. Aus seiner

langjährigen Erfahrung und den Herausforderungen

der heutigen Zeit hat

der Verein seine Hilfen für Kinder, Jugendliche

und Familien erweitert und

ergänzt. Dadurch können junge Menschen

und Familien in der Region bei

Bedarf fachlich kompetent unterstützt

und begleitet werden.

Pädagogische Kräfte gesucht!

Sozialpädagogische Fachkräfte erwartet

im Albert-Schweitzer-Kinderdorf

ein vielfältiges Angebot an Berufsfeldern.

Sie können in unterschiedlicher

Weise an der Entwicklung von Kindern

und Jugendlichen mitwirken und auch

die eigene fachliche und persönliche

Entwicklung mit berücksichtigen. Diese

wird mit vielen Fortbildungsmöglichkeiten

gefördert wie zum Beispiel

Deeskalationstraining oder Seminare

zur Trauma-Pädagogik. Da das Kernangebot

des Vereins, die Kinderdorffamilien,

heute durch weitere Hilfe für

junge Menschen und Familien im stationären

sowie ambulanten Bereich

ergänzt wird, bieten sich zusätzliche

interessante Aufgabenfelder wie die

Schulsozialarbeit, die Jugendreferate

oder die Mitarbeit im Frauen- und Kinderschutzhaus.

Mit verschiedenen

Praktika, Ausbildungen und Studienmöglichkeiten

nimmt der Verein seine

Verantwortung zur Ausbildung in den

sozialen Berufen wahr.

Besucher sind willkommen

Der Albert-Schweitzer-Kinderdorfverein

kann auf eine langjährige bewegte

und vor allem interessante Geschichte

zurückblicken, die insbesondere

mit Albert Schweitzer und der Region

verbunden ist. Inmitten des Naturparks

Schwäbisch-Fränkischer Wald

am Ortsrand des historischen Städtchens

Waldenburg befindet sich in

herrlicher Natur das Kinderdorf.

Schautafeln mit Informationen führen

durch das parkähnliche Gelände und

Spielplätze laden Familien mit Kindern

zum Verweilen ein. Vom Kinderdorf

aus führen viele Wanderwege

durch die herrlichen Landschaften der

Umgebung. Sobald sich die Corona-

Situation entspannt hat, sind Besuchergruppen

wieder herzlich willkommen.

Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg aus der Vogelperspektive.

FACHKRÄFTE GESUCHT!

Wir suchen Erzieher*innen und

Kinderdorfeltern.

Bei Interesse freuen wir uns über

Ihren Anruf unter 0794219180-0

oder Ihre Bewerbung ganz

einfach direkt über unsere

Webseite: www.albertschweitzer-kinderdorf.de

5 2 WIRTSCHAFT

Dezember 2020

WIRTSCHAFT

53


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Für Sie von Hohenlohe aus unterwegs

SATTELDORF / LOGISTIK EXPRESS REWU GMBH

WIR SIND HEILBRONN-FRANKEN

Im Einsatz für arme Familien

Die Geschäftsführer von REWU (von links): Nadine Häfelein, Harald Wurst und Janine Göbel.

KONTAKT

Logistik Express REWU GmbH

Dieselstraße 5

74589 Satteldorf

Tel. 07951 29597-0

info@logistik-express-rewu.de

www.logistik-express-rewu.de

R E WU

LOGISTIK EXPRESS

Bereits seit über 25 Jahren steht

das mittelständische Familienunternehmen

Logistik Express REWU

GmbH für zuverlässige, flexible und

faire Leistungen im Transportwesen.

Vom Standort in Satteldorf aus sorgt

das Unternehmen national ebenso

wie international für einen reibungslosen

Warentransport – auch, wenn es

sehr schnell gehen muss und die Güter

sperrig oder empfindlich sind. Das

Team besteht aus rund 50 Mitarbeitern,

auf die in allen Situationen Verlass

ist. Sie zeichnen sich durch ihre

Einsatzbereitschaft und Serviceorientierung

aus und lösen mit Kreativität

alle individuellen Logistikprobleme.

Die Firma bietet ihren Kunden eine

umfangreiche Palette an Dienstleistungen

und ist an sieben Tagen der

Woche 24 Stunden erreichbar.

Gegründet wurde das Logistikunternehmen

1995 von Harald Wurst

und hat sich zu einem Familienunternehmen

in bester mittelständischer

Tradition entwickelt. Eine Garage in

Kirchberg-Gaggstatt, ein Büroraum

und zwei Fahrzeuge waren der Anfang.

1996 wurde ein Franchisevertrag

mit GEL Express Logistik unterzeichnet

und der Fuhrpark erweitert.

Nur zwei Jahre später erfolgte der

Umzug nach Crailsheim in eine größere

Halle und 2001 nach Satteldorf.

Nach weiteren sieben Jahren wurde

ein eigenes Gebäude mit 1000 m² Lagerfläche

und 200 m² Bürofläche errichtet.

Der Fuhrpark wuchs auf mittlerweile

24 Fahrzeuge an, auch die

Zahl der Mitarbeiter stieg kontinuierlich.

2017 traten Harald Wursts Töchter

Nadine Häfelein und Janine Göbel

in die Geschäftsführung ein.

Ständige Optimierung

Die enge Vernetzung ermöglicht es

REWU, noch flexiblere und attraktivere

Angebote zu erstellen und die

Dienstleistungen zu optimieren. Ob

gegenüber Kunden, Partnern oder

Mitarbeitern: Herzlichkeit, Loyalität

und Ideenreichtum gehören zu den

fest verankerten Familieneigenschaften

und prägen seit der Gründung das

Betriebsklima und die Zusammenarbeit

in der Firma.

Foto: REWU Logistik

Die Caritas-Kinderstiftung Camian

für Heilbronn-Franken feiert ihr

Einjähriges. Ihre ersten Schritte

machte die Stiftung, in deren Mittelpunkt

der Kampf gegen Kinderarmut steht, in

der Pandemie. „Bei uns geht es nicht nur

um finanzielle und materielle Armut. Sondern

auch um Bildungschancen und alles,

was zur gesunden Kinderentwicklung beiträgt“,

erklärt Camian-Geschäftsführerin

Kathrin Lehel. Corona habe da wie ein

Brennglas gewirkt: „Im Lockdown im

Frühjahr hat sich sehr schnell gezeigt,

dass viele Kinder gar nicht die technischen

Möglichkeiten hatten, am Homeschooling

teilzunehmen“, berichtet Lehel.

„Viele Familien haben keinen Computer,

mit dem die Kinder am Unterricht teilnehmen

können. Auch beengte Wohnverhältnisse

und knappe Ressourcen für Spielsachen

oder Bücher haben sich in dieser Zeit

für die Kinder als sehr belastend erwiesen.“

So habe Camian schnell aktiv werden können:

Statt der geplanten Events, die für das

erste Jahr vorgesehen waren, gab es eine

Aktion, bei der alte Notebooks akquiriert,

neu aufgesetzt und von den Mitarbeitern

der Caritas-Jugendhilfe direkt an die Familien

weitergereicht wurden, erzählt sie.

Ja, zur Region

Heilbronn-Franken

Werden Sie jetzt Mitglied in der „Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken

e. V.“.

Fördern Sie das „Wir-Gefühl“ in der Region

Heilbronn-Franken und setzen Sie sich für

ihre Belange ein. Nutzen Sie unseren Verein

als Plattform für den Meinungsaustausch von

Bürgern und Gremien.

Als Dankeschön lesen Sie das PROMagazin

ein halbes Jahr kostenlos.

Ihr Jochen K. Kübler,

Oberbürgermeister a. D.,

Vorsitzender

Außerdem wurde eine zusätzliche pädagogische

Betreuung sichergestellt; und

Spiel- sowie Bastelpakete, unter anderem

für Kinder in Flüchtlingsunterkünften,

wurden gepackt. „Wir haben dabei großartige

Unterstützung von Spendern bekommen

– von Heilbronn bis Hohenlohe

ließen sich Unternehmen von den Zielen

der Stiftung überzeugen“, freut sich auch

Eleonore Reddemann, die kommissarische

Kuratoriumsvorsitzende.

Derzeit laufen bei Camian bereits

die Planungen für das nächste Jahr, sicherheitshalber

gleich in der Corona-Version.

Dabei werden neue Themen verstärkt in

den Fokus genommen, führt Reddemann

aus. Doch zuvor komme noch die Weihnachtszeit.

„Auch dies werden in diesem

Jahr keine einfachen Wochen für arme

Kinder und ihre Familien“, weiß sie. Camian

organisiere daher für Kinder und Jugendliche

eine kleine Freude und schenke

ihnen ein Buch zum Schmökern und

Träumen. Einige lokale Buchhändler in

der Region haben schon zugesagt mitzumachen,

versichert Reddemann. Mit

einem Buchgutschein dürfen sich die

Kinder im Laden dann ein Buch aussuchen.

red.

Beitrittserklärung

Foto: Caritas Heilbronn-Franken

Geschäftsführerin Kathrin Lehel (links)

und Kuratoriumsvorsitzende Eleonore

Reddemann freuen sich über den

ersten Geburtstag der Kinderstiftung.

Eine Aktion der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e.V.

www.pro-region.de

Hiermit erkläre ich ab sofort meinen Beitritt zur „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“.

Als Dankeschön lese ich das PROMagazin sechs Monate lang kostenlos. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich

absetzbar.

Formular bitte ausfüllen, ausschneiden und an folgende Adresse senden oder faxen:

Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. | c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG

Postfach 74650 Künzelsau | Fax 07940 15-4669 | info@pro-region.de | www.pro-region.de

Ich/Wir ermächtige/n den Verein „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“ den Jahresbeitrag

in Höhe von

10 Euro (Nicht Erwerbstätige) 30 Euro (Erwerbstätige) ______ Euro (juristische Pers., mind. 100 Euro)

von meinem/unseren Konto abzubuchen. Die Abbuchungsermächtigung ist widerruflich.

Firma/Name, Vorname

PLZ, Ort

E-Mail (für Vereinspost)

Straße

Geburtsdatum

Bankinstitut

Konto-Nr.

Bankleitzahl

54 WIRTSCHAFT

Dezember 2020

Ort/Datum

Unterschrift

55


initiative ZUKUNFT | Bewerbung erwünscht

Bewerbung erwünscht | initiative ZUKUNFT

BEWERBUNG ERWÜNSCHT

initiative

ZUKUNFT

Digital beraten

-Foto: Adobe Stock/Wayhome Studio

IHK-Ehrung per Hörfunk

In diesem Jahr würdigt die Industrie- und Handelskammer

Heilbronn-Franken die besten Prüfungsabsolventen des

Jahrgangs 2020 gemeinsam mit dem Radiosender Big FM –

insgesamt dürfen sich 187 junge Menschen freuen.

Für alle Nachwuchskräfte in der

Region, die ihre Ausbildung mit 92

bis 100 Punkten, also mit einem

Notendurchschnitt zwischen 1 und 1,4

abgeschlossen haben, hat sich der

Einsatz gelohnt. Denn dieser wurde

kürzlich von der IHK Heilbronn-

Franken offiziell gewürdigt. Allerdings

anders als üblicherweise mit feierlicher

physischer Präsenz. „Aufgrund

der Pandemie haben wir gemeinsam

mit dem Radiosender Big FM eine

mediale Kampagne als Alternative zur

großen Ehrveranstaltung realisiert“,

erklärt Uwe Deubel, IHK-Koordinator

für Bildungsprojekte.

Zwei Wochen lang waren die 187

besten Absolventen aus 84 Betrieben

auf der Internetseite des Radiosenders

aufgelistet – sie alle legten die Winterprüfungen

2019/2020 beziehungsweise

die Sommerprüfung 2020 mit einem

sehr guten Gesamtergebnis ab. Zusätzlich

kamen die zehn Besten in rund 40

Spots zu Wort. Neben der Ehrung sei es

der IHK auch darum gegangen, die

junge Zuhörerschaft auf das Thema

Ausbildung zu lenken, erklärt Deubel

die ungewöhnliche Kooperation.

Rund 5000 Azubis schlossen in

der Region insgesamt ihre Ausbildung

ab, in 150 IHK-Ausbildungsberufen.

Doch nur wenige schaffen es, zu den

Besten von ganz Baden-Württemberg

und sogar der gesamten Republik zu

zählen – aus der Region haben diese

Leistung 16 Azubis vollbracht: fünf gehören

zu den Bundesbesten und elf zu

den Landesbesten.

BUNDESWEIT OBEN AUF

Die meisten „Top“-Azubis stellt der

Neckarsulmer Autobauer Audi mit

19 Absolventen, dicht gefolgt vom

Ilshofener Maschinenbauer Bausch+

Ströbel, mit zwölf Absolventen. Die

Südwestdeutschen Salzwerke in Heilbronn

haben gleich zwei der Bundesbesten

hevorgebracht. Mit diesen

Ergebnissen sind sicher auch die

Ausbildungsleiter der Betriebe sehr

zufrieden. red.

Da keine klassischen Veranstaltungen zur Berufswahl stattfinden

können, setzt die Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

auf Videoberatung und Social Media.

Auch wenn wir auf dem Ausbildungsmarkt

glimpflich weggekommen

sind, blicken wir mit

Sorge auf das kommende Jahr“, sagt

Elisabeth Giesen, Leiterin der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.

Der Start in das nächste

Ausbildungsjahr werde für alle Beteiligten

ein Kraftakt – der Bedarf an

Fachkräften in der Region sei aber weiterhin

groß. Nach der Corona-Krise

würde deshalb vor allem das Sichern

des Fachkräftebedarfs wieder mehr in

den Vordergrund rücken. Aus diesem

Grund sei es wichtig, berufliche Qualifizierung

ausgerichtet an den Bedürfnissen

der Firmen voranzubringen.

Um Schulabgängern den Übergang

in den Beruf zu erleichtern, sind

seit einigen Wochen Berufsberater an

mehreren Schulen präsent. Zudem

werden die Möglichkeiten der Digitalisierung

genutzt. Die Angebote umfassen

Videoberatungen, digitale Ausbildungsmessen

sowie zahlreiche Informationen

rund um das Thema Berufswahl

über Soziale Medien wie beispielsweise

YouTube.

red.

Mit aktuellen

Ausbildungsplätzen

der folgenden Firmen:

· Aichele Werkzeuge

· Graduate Campus Aalen

· Hermann Erkert GmbH

· Lauda

· Oberlandesgericht Stuttgart

· pVS - pro Verlag & Service

GmbH & Co. KG

· Schweikert Druck

· Stadtwerke Schwäbisch Hall

Foto: IHK Heilbronn-Franken

Thomas Zimmermann und Tobias Hörmann von der Südwestdeutsche

Salzwerke AG in Heilbronn gehören zu den besten Azubis im Land..

IN DER ÜBERSICHT

Die Firmen der Region mit den besten

Azubis deutschlandweit:

• H + W Härte- & Werkstofftechnik

• Südwestdeutsche Salzwerke

• Audi

• Klenk Holz

Die Firmen der Region mit den besten

Azubis in Baden-Württemberg;

• DSV Solutions

• Duran Glastechnik

• Elabo

• Audi

• Spielberger

56 Dezember 2020

57


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Bewerbung erwünscht | initiative ZUKUNFT

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und den dualen Studiengängen finden Sie

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Tochterunternehmen der Heilbronner Stimme. Firmensitz ist Schwäbisch Hall. Rund

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mit über 700 CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren, Dreh-, Fräs- und

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Ihnen gerne Auskunft. Schreiben Sie am besten eine Mail an

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Bauzeichner Tief-, Straßen- und Landschaftsbau (m/w/d) (ab 2022)

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E-Mail an bewerbung@karriere.stadtwerke-hall.de

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Wenn Du dich angesprochen fühlst, bitten wir dich, dich

online über das Bewerbungsportal auf unserer Homepage

(Offene Stellen) zu bewerben.

Wenn Du Fragen zur Stellenausschreibung hast, rufe bitte

Frau Luisa Mebert an, Rufnummer 0791 401-757 an.

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BEI VIELEN MASTERN


AUSBLICK

Fit für das Gigabit-Zeitalter

Die nächste

Ausgabe

erscheint ab

27. Januar

Corona hat eindeutig gezeigt: Ohne hoch leistungsfähige Infrastruktur und flächendeckende

Versorgung mit Breitband und Mobilfunk kommt Deutschland

und kommt auch Heilbronn-Franken nicht aus. Im nächsten Heft zeigen wir

Best-Practice-Beispiele aus der Region zum Glasfaserausbau und klären die

Frage, wie die Mobilfunkversorgung auch in ländlichen Regionen gelingen kann.

Fotos: Adobe Stock /, zorandim75, jd-photodesign, CSschmuck

Impressum

Offizielles Organ der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e. V.;

www.pro-region.de

Herausgeber

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Geschäftsführer

Marcus Baumann, Tilmann Distelbarth

Verlagsleitung

Beate Semmler (V.i.S.d.P.)

Leitung Produktmanagement Print & Digital

Lisa Hofmann-Vorbach

Redaktionsleitung

Melanie Boujenoui,

Dirk Täuber (Sonderthemen)

Redaktion

Hannah Henrici (Volo.)

Olga Lechmann

Layout und Grafik

Heilbronner Stimme Medienproduktion

Anzeigenleitung

Rainer Paschke

Telefon 0791 95061-8323

rainer.paschke@pro-vs.de

Sales Management

Heike Bischoff, Matthias Kunz,

Dunja Moll, Darja Schiz-Salov

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 20 vom 1.1.2020

Wir sagen DANKE!

Danke an alle unsere 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz in diesem

außergewöhnlichen Jahr!

Danke und herzlichen Glückwunsch an unsere Jubilare für ihre Treue!

Danke und alles Gute unseren Rentnerinnen und Rentnern!

Bitte bleiben Sie gesund!

FROHE WEIHNACHTEN

UND EINEN GUTEN RUTSCH!

Die Besten 2021

Heilbronn-Franken versammelt so

viele starke Unternehmen wie keine

andere Region in Deutschland. Das

war schon vor Corona so, das wird

auch nach Corona so sein. Kurzum:

Hier findet man „Die Besten“ – wie in

unserer nächsten Ausgabe. Wir stellen

Ihnen die Hidden Champions, die

starken Marken, die Weltmarktführer

und die Traditionsunternehmen vor.

Für Sparer und Bauherren

Es ist nicht leicht, den Überblick im

Dschungel der Anlagemärkte zu behalten.

Wie soll man sein Geld noch

anlegen, auch vor dem Hintergrund

der aktuellen Krise? Im nächsten Heft

klären wir, welche Möglichkeiten es

gibt, privat vorzusorgen und wo sich

Investitionen gerade jetzt lohnen

könnten.

Vertrieb

Natalie Toth

Telefon 0791 95061-8300

Erscheinungsweise: monatlich

Bezugsbedingungen

Das Jahresabo beträgt 38,16 Euro.

Nachdruck und Vervielfältigung – auch

auszugsweise – nur mit Genehmigung

des Verlages.

Verlags- und Redaktionsanschrift

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 18

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791 95061-8300

info@pro-vs.de

Druck und Herstellung

Möller Druck und Verlag GmbH

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde

Telefon 030 41909-0, Fax 030 41909-299

Gedruckt auf umweltfreundlichem UltraMag

Plus Silk-Recyclingpapier aus 100% Altpapier,

zertifiziert mit den Umweltsiegeln „Der Blaue

Engel“, „EU-Ecolabel“ sowie FSC- und PEFC-

Siegel.

ISSN 2509-5528

www.pro-magazin.de

#gemeinsamstark #gesundbleiben

62

Dezember 2020


„ES SCHWINDEN JEDES

KUMMERS FALTEN, SOLANG

DES LIEDES ZAUBER WALTEN.“

FRIEDRICH SCHILLER

Wenn wir auch zu unser aller Schutz unsere

Museen derzeit geschlossen halten müssen und

manches Konzert nicht gespielt werden kann:

besuchen Sie uns und unsere Vorhaben bitte auf

www.kultur.wuerth.com.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Ihr Team KULTUR bei WÜRTH

Laufende Ausstellungen

30.09.2019 bis 07.03.2021

täglich 10 – 18 Uhr*

KUNSTHALLE WÜRTH | Lust auf mehr.

Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960

SAISON 2020/2021

Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter

www.kultur.wuerth.com, T 07940 15-6200 oder kultur@wuerth.com.

Karten erhalten Sie in unserem Webshop unter

www.kultur.wuerth.com, in den Shops der Museen Würth in

Künzelsau-Gaisbach und bei allen eventim-Vorverkaufsstellen

sowie ggfs. an der Abendkasse.

22.10.2019 bis 10.01.2021

täglich 11 – 18 Uhr*

MUSEUM WÜRTH | Zwischen Pathos und Pastos –

Christopher Lehmpfuhl in der Sammlung Würth

Dauerausstellung

Di – So 11 – 17 Uhr*

JOHANNITERKIRCHE | Alte Meister in der Sammlung Würth

unter besonderer Berücksichtigung der Holbein Madonna und

des Falkensteiner Altars.

Dauerausstellung

täglich 11 – 18 Uhr*

MUSEUM WÜRTH 2 | Weitblick. Reinhold Würth und seine Kunst

*Sonderöffnungszeiten an Feiertagen. Nähere Informationen unter

www.kunst.wuerth.com

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