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TAK Spielzeitbroschüre 18/19

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Der Vorhang stürzt.

Wir brechen auf.

Spielzeit 18 / 19

Endlich reinen

Tisch machen!

Zwei Brüder packen aus

Wie wird man eine

Null im Leben?

99 Tipps vom Institut

Benjamenta

Schwein gehabt?

Ein Mord erschüttert die

europäische Hauptstadt


Der Schauspieler

Brich, Raubtier, aus des Zweifels Ketten!

Kulisse fällt. Das Morgenrot von Städten

Tropft aus der Wunde deiner Leidenschaft.

Du liebst Wolken. Stirbst in Betten.

Musik umschürt den Aufruhr deiner Kraft.

Du wirst das Hymnische des Geistes retten,

Der deinen Körper durch das Wort erschafft.

Ich grüße dich aus trommelndem Orkan.

Du Bruder meines Rausches, meiner Träume,

Wie du dich schwingst durch die gedachten Räume,

Umkreisend dunkler Völker riesige Bahn:

Fühl ich mich eins mit dir geboren.

Du lebst! So sind die Taten nicht verloren.

Es atmet um die Wiege unsrer Horen

Der gleiche Schoß von Frauen und von Müttern.

Entbrenne, Träne, von des Grabes Toren

Atlantischer Ferne zügellosem Lauf.

O Süßigkeit, die Menschen zu erschüttern!

Der Vorhang stürzt. Wir brechen auf.

Walter Hasenclever

(1918)

Ernst Deutsch gewidmet


Editorial

© Michael Zanghellini

Verehrtes Publikum, liebe Freundinnen

und Freunde des TAK

«Wir brechen auf!» – in die Spielzeit 2018/2019. Ich freue mich sehr, Ihnen das neue

Programm des TAK Theater Liechtenstein präsentieren zu können. Wir haben in gewohnter

Weise ein hochkarätiges, breitgefächertes Angebot in all unseren Sparten zusammengestellt.

Ich freue mich auf die Veranstaltungen und hoffe, dass auch Sie Interesse und Vergnügen

an ihnen finden.

In den TAK Vaduzer Weltklassik Konzerten spielen Stars wie Krystian Zimerman, Sol

Gabetta, Martin Grubinger, Martin Stadtfeld oder Nikolai Tokarev auf und im Schauspiel

bringen wir einige der bedeutendsten Schauspieler der Gegenwart nach Liechtenstein –

Sandra Hüller, Maria Happel, Martin Schwab oder Michael Maertens – sowie Inszenierungen

vom Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Deutschen Theater Berlin, Residenztheater

München. Wir haben aussergewöhnliche und grossartig gelungene Aufführungen im

Kinder- und Jugendtheater im Programm und grösste Stars der Weltmusik – Chick Corea,

eine Legende des Jazz, wird ein exklusives Konzert in Liechtenstein spielen, ebenso Stacey

Kent, Konstantin Wecker, Giora Feidman und ganz besonders freue ich mich auf das erste

Liechtensteiner Jazzfestival, das das TAK gemeinsam mit der tangente durchführen wird.

Ausserdem präsentieren wir wieder Publikumsmagnete im Kabarett und Comedy-Bereich im

Programm – u. a. Ursus und Nadeschkin oder Stermann und Grissemann.

Ich hoffe, für Sie alle sind spannende, unterhaltsame, interessante Aufführungen dabei. Vielleicht

wäre ja sogar ein Abonnement etwas für Sie? Sie erhalten nicht nur Rabatte auf die

Eintrittspreise, sondern können auch von weiteren Vorteilen profitieren.

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TAK Theater Liechtenstein wünsche ich

Ihnen eine kraftvolle, aufwühlende, unterhaltsame und eindrückliche Spielzeit. Bleiben Sie

uns gewogen.

Herzlich Ihr

Thomas Spieckermann


Grussworte

Werner Bachmann

Präsident des Aufsichtsrates des TAK

Dr. Aurelia Frick

Kulturministerin

Abgründe der

menschlichen Psyche

und unerwartete

Neuanfänge:

Die TAK-Spielzeit

2018/2019 bietet

Drama pur. Die Protagonisten

auf der

Bühne kämpfen gegen Armut, Drogen,

Angst und Missbrauch. Sie sind vom

Schicksal gebeutelt und müssen schwierige

Lebensprüfungen bestehen. Doch egal wie

widrig die Umstände sind – kein Lebensweg

ist unveränderlich. Und so machen sich die

Figuren auf, ihre Identität zu entdecken, ihre

Vergangenheit aufzuarbeiten und Widersprüche

aufzulösen.

«Der Vorhang stürzt. Wir brechen auf.» lautet

der Titel der neuen Spielsaison im TAK,

die sich klug und mutig mit dem Thema

Veränderungen auseinandersetzt. Während

auf der Bühne Familiengeheimnisse aufgedeckt,

Werte in Frage gestellt und Grenzen

überschritten werden, gerät auch das Publikum

innerlich in Bewegung. Weitergehen

oder bleiben? Richtig oder falsch? Chance

oder Risiko? Nichts ist einfach nur schwarz

oder weiss und vor allem ist nicht alles so,

wie es scheint …

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der

neuen Theatersaison!

Daniel Hilti

Vorsteher der Gemeinde Schaan

Liebe Gäste

und Besucher

Viele Figuren und

Darsteller im TAK

in der Spielzeit

2018/2019 haben

eines gemeinsam:

Sie gehen neue Wege. «Der Vorhang stürzt.

Wir brechen auf.», lautet dementsprechend

das Motto, welches sich das TAK selbst für

die Saison gegeben hat. Es stammt aus einem

Gedicht, das sich ganz um Wandel und

neue Wege dreht. Wandel, der durch das

Theater als Weltveränderungs-System hervorgerufen

wird. Und die Veränderung ist

der rote Faden, der sich durch die Spielzeit

zieht.

Ganz besonders freue ich mich aus

Schaaner Sicht darüber, dass auch der bestens

bekannte Schauspieler Thomas Beck

in dieser Spielzeit neue Wege geht. Sonst

als Clown im komischen Fach zu Hause,

wagt er sich im Frühjahr 2019 als Anti-Terror-Ermittler

an einen ernsten Stoff.

Ich wünsche Ihnen, liebe TAK-Gäste, wunderschöne

Stunden hier bei uns in Schaan

– und vielleicht wird der eine oder die andere

ja von den TAK-Aufführungen inspiriert,

ebenfalls neue Wege zu gehen.

Mit dem diesjährigen

Spielplan-Motto

«Der Vorhang stürzt.

Wir brechen auf.»

werden die Besucher

des TAK mit

der Frage konfrontiert,

wohin wir aufbrechen.

In ein Zeitalter der nächsten technischen

Revolution, also der Digitalisierung?

In eine unsichere Zeit – durch politische Verschiebungen

und Herausforderungen? In

eine Zeit des Klimawandels, der uns immer

mehr zu schaffen machen wird? Oder wer

weiss wohin? Die Zukunft wird es uns verraten.

Das TAK-Team unter der Leitung von Intendant

Thomas Spieckermann hat einen Spielplan

zusammengestellt, der diese Fragen

aufgreift und Impulse zum Diskutieren und

Nachdenken gibt. Zum Start der Saison wird

der Reigen mit «In einem finsteren Haus», einer

Eigenproduktion von Neil LaBute, eröffnet,

Michael Köhlmeiers Stück «Das Mädchen

mit dem Fingerhut» wird mit einer ganz

anderen Sichtweise daran anschliessen.

Lassen Sie mich noch auf ein wichtiges Ereignis

in der vergangenen Spielzeit zu sprechen

kommen. An der Sitzung des Liechtensteiner

Landtags vom 6. September 2017

wurde von den Landtagsabgeordneten der

Bericht und Antrag der Regierung diskutiert

und über die Unterstützung des TAK Theater

Liechtenstein abgestimmt. Die Leistungen

des TAK wurden von Kulturministerin Dr. Aurelia

Frick sowie von Abgeordneten aller Parteien

gelobt und der Antrag einstimmig angenommen.

Ich möchte mich im Namen des

gesamten Aufsichtsrates und in meinem Namen

ganz herzlich für diese grossartige Unterstützung

bedanken. Gleichzeitig bedanke

ich mich sehr herzlich bei den Gemeinden

Schaan und Vaduz sowie bei allen Gönnern

und Sponsoren für ihre Unterstützung.

Dem gesamten Team des TAK spreche ich

meinen herzlichen Dank aus und freue mich

auf viele interessante Aufführungen, die zum

Nachdenken anregen, aber auch auf grossartige

Konzerte und auf Vorführungen, die

die Lachmuskeln strapazieren.


Spielzeitthema 4

Schauspiel-ABo 6

Inhalt

In einem finsteren Haus 8

Das Mädchen mit dem Fingerhut 9

Jakob van Gunten 10

Der Kirschgarten 12

Bilder deiner grossen Liebe 13

Hermann und Dorothea 14

Heilig Abend 15

Nora oder Ein Puppenheim 16

Die Hauptstadt 18

Viel Lärm um nichts 19

TAK_Lounge 20

Schauspiel 21

Der Traum eines lächerlichen

Menschen 21

Souvenir 21

Shooter 21

TAK Vaduzer

Weltklassik KonzertE 22

Martin Grubinger, Orchestra della

Svizzera italiana 24

Nikolai Tokarev, Vladimir Spivakov,

Nationale Philharmonie Russland 25

The King’s Consort –

«Der Messias» 26

Martin Stadtfeld, The Trondheim

Soloists 27

Sol Gabetta, Kristian

Bezuidenhout 28

Gábor Boldozki, Prague

Philharmonia 29

Petrit Çeku, Sinfonieorchester

Liechtenstein, Kevin Griffiths 30

Krystian Zimerman 31

«Don Giovanni», Theater Luzern,

Luzerner Sinfonieorchester 32

Konzert 33

Orquesta de camera de Las Tunas 33

Tage Alter Musik 33

Liederabend mit Karl Jerolitsch

und Jürg Hanselmann 33

Vorweihnachtliches Orgelkonzert 34

Chorseminar Liechtenstein 34

Podium-Konzerte 34

Literatur 35

TAK_Music 36

Konstantin Wecker Trio 38

Chick Corea 38

Tanguísimo 39

Giora Feidman Sextett 39

Cristina Branco 40

Stacey Kent 40

Liechtensteinsteiner Jazz-Festival 41

Nevertheless 42

Angelo Branduardi 42

Friedrich Liechtenstein Trio 43

17 Hippies 43

Mercadonegro 44

Goitse 45

Martin Herzberg 45

Kabarett & Comedy 47

Anna Neuschmid 48

Beck und Biedermann Triple 48

Florian Schroeder 48

Science Busters 49

Michel Gammenthaler 49

Die Exfreundinnen 49

Kabarett Zwietracht 50

Chin Meyer 50

Starbugs Comedy 50

Barbara Hutzenlaub 50

Severin Groebner 51

Mike Müller 51

Abdelkarim 51

Hazel Brugger 52

Stermann und Grissemann 52

Lapsus 52

Stefan Büsser 53

Hagen Rether 53

Ursus und Nadeschkin 53

Junges Publikum 55

Kinder 2+ 3+ 4+ 56

Kinder 4+ 57

Kinder 5+ 6+ 58

Kinder 7+ 8+ 59

Kinder 8+ 9+ 10+ 61

Junge Erwachsene 62

Theater & Schule 64

Theater und Familie 65

Infos & Service

Partner des TAK 67

TAK-Team 69

Abo-Informationen 70

Tickets und Infos 72

Bestellkarte 73

Impressum

Herausgeber

Theater am Kirchplatz eG

Reberastrasse 10, 9494 Schaan,

Liechtenstein

Intendant: Thomas Spieckermann

Redaktion

Jan Sellke, Thomas Spieckermann,

Georg Biedermann, Gabriele

Villbrandt, Martin Wettstein,

Marie Ruback, Katarina Simic

Design

Leone Ming Est., Intensive Brand

9494 Schaan, Liechtenstein

Layout

bimedia

9470 Buchs, Schweiz

Druck

BVD Druck + Verlag AG,

9494 Schaan, Liechtenstein

Umschlagbilder

«Nora» – Residenztheater München

© Andreas Pohlmann

Gedicht Umschlag Rückseite

Helmut Krausser, Strom. Neunundneunzig

neue Gedichte (’99 –’03) – Copyright © 2003

Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg

Kontakt

theater@tak.li, +423 237 59 60


Spielzeit 18 / 19

Der

Vorhang

st ü r z t.

wir

brechen

auf.

4


Spielzeit 18 / 19

Der Vorhang im Theater

Seit Jahrhunderten stellt der Vorhang das

Symbol für das Theater dar. Er ist spätestens

seit dem Barock und der Erfindung

der Gassenbühne nicht mehr wegzudenken.

Auch wenn heute viele Bühnenbilder

ohne Vorhang auskommen, bleibt er doch

das Zeichen per se für die Theaterkunst. Der

Vorhang trennt den Bühnen- vom Zuschauerraum,

er ist die materielle Grenze zwischen

der alltäglichen Realität der Zuschauer

und der Fiktion des Geschehens auf der

Bühne. Öffnet er sich, so lenkt er die Aufmerksamkeit

des Publikums auf die Szene

und hilft so dabei, die Welt der Zuschauer

in die Realität der Bühne zu transformieren.

Der Vorhang hat aber auch eine Bedeutung

im Bereich der Psychologie. Es gibt das Rollenbild

des undurchschaubaren Menschen,

hinter dessen Vorhang (oder Fassade)

man nicht blicken kann, sowie desjenigen,

der sich in sich selbst zurückzieht und dabei

«die Rollläden» wie einen Vorhang runterlässt.

Ein stürzender Vorhang hingegen

steht für das Brechen von Konventionen.

Ein stürzender Vorhang ist ein plötzliches Ereignis,

etwas, das nicht normal abläuft; etwas

Unvorhergesehenes trägt sich zu, eine

neue Situation, eine neue Zeit beginnt, ein

Aufbruch setzt ein.

«Der Vorhang stürzt. Wir brechen auf.»

Das Zitat der Spielzeit stammt aus einem

Gedicht von Walter Hasenclever. Er war ein

deutscher Schriftsteller und wurde 1890

geboren. Wegen seiner jüdischen Abstammung

emigrierte er 1933 nach Nizza. Nach

der Niederlage Frankreichs im Zweiten Weltkrieg

nahm er sich 1940 das Leben. Wie

viele Menschen seiner Generation musste

Hasenclever nicht nur den Zweiten Weltkrieg,

sondern auch den Ersten miterleben.

1914 gehörte er zu den vielen seiner

Generation, die von einer Begeisterung für

den Krieg erfasst worden waren. Er meldete

sich freiwillig zum Militärdienst, erkannte

aber bald die grausame Realität des Kriegs

und wurde 1917 aus der Armee entlassen.

1918 schrieb er das Gedicht «Der Schauspieler»

inmitten eines verheerten Landes im

Jahr der grassierenden Spanischen Grippe.

In Europa regierten Tod, Hunger, Revolutionen,

Krankheiten und Depression. Und inmitten

dieses Chaos schreibt Hasenclever

ein Gedicht über das Theater, einen Hymnus

auf einen Schauspieler und auf die Kraft der

Bühne. Aus der Kunst soll den Menschen

die Energie zufliessen, die sie brauchen, um

die Realität zu bewältigen. Mit Mut und Kraft

mögen sie ihr Leben anpacken und in eine

neue Zeit gehen.

Heute ist die Situation anders. In Europa

existieren stabile Demokratien, seit fast

achtzig Jahren wurde kein Krieg in Europa

mehr geführt (abgesehen von den schrecklichen

Ausnahmen in Jugoslawien und der

Ukraine), Sicherheit und Stabilität herrschen

allerorten. Wirklich? In vielen Ländern Europas

haben Menschen das Gefühl, in einer

Zeit der Unsicherheit zu leben, in einer Zeit,

in der das Erratische immer weiter um sich

greift, in der die Welt an Stabilität verliert und

die Zukunft unsicherer wird. Liest man Hasenclever

wieder, so scheint er auch heute

seinen Lesern Mut zusprechen und Kraft

spenden zu wollen, die Herausforderungen

der Zukunft zu meistern. Nach einer Spielzeit,

in der die Hoffnung als Motto im Fokus

stand, möchten wir nun den Mut, die Kraft

und den Aufbruch ins Zentrum rücken. Wir

wollen dabei beim Elementarsten ansetzen:

beim Menschen, der immer der Ausgangspunkt

aller Künste ist. Wir wollen ihn suchen

– im Moment der Entscheidung, im Augenblick

des Sprungs, in der Sekunde, in der

er abwägen muss, in welche Richtung er

gehen will. Und wie immer auf dem Theater

ist die Welt nicht eindeutig, sondern widersprüchlich,

uneinheitlich, bleiben Fragen

ohne Antworten: Sollen die Figuren in unseren

Stücken vorwärts schreiten? Sind sie auf

dem richtigen Weg? Sehen sie ein greifbares

Ziel vor Augen? Unabhängig davon, wofür

sie sich im Einzelnen entscheiden, wohnt jedem

ihrer Aufbrüche eine neue Kraft inne.

Diese Energie finden wir in unterschiedlichen

Formen in den Aufführungen dieser Spielzeit

wieder. Neil LaButes spannender Krimi

und Psychothriller «In einem finsteren Haus»

zeigt, wie zwei Brüder, die auf schmerzhafte

Weise reinen Tisch mit ihrer gemeinsamen

familiären Vergangenheit machen, neu anfangen

und zum ersten Mal ehrlich miteinander

umgehen können. Ganz ähnlich ergeht

es Nora, die nach Jahren einer demütigenden

Ehe, ihren Mann verlässt und ein eigenes

Leben beginnt. Henrik Ibsens grosses

Drama, das 1879 uraufgeführt wurde, greift

das Thema der Selbstbestimmung der Frau

und der Gleichberechtigung der Geschlechter

frühzeitig auf. Mit den Verhaltensregeln

und gesellschaftlichen Normen, denen sich

Nora ein Leben lang untergeordnet hat, fallen

auch hier alle Vorhänge, als Nora in ihr

eigenes Leben aufbricht.

Anders ergeht es der russischen Familie,

die in Tschechows «Kirschgarten» nicht

sehen will, dass Zeiten sich ändern, dass

das, was in der Vergangenheit lieb gewonnen

und wichtig war, nicht unbedingt ihre

Zukunft sichern kann. In Melancholie und

Rück wärtsgewandtheit verstrickt lebt diese

Familie auf ihrem Landgut weiter wie

Jahrzehnte zuvor. Doch ihr Vermögen ist

erschöpft, und so kommt es, dass ihr Gut

schliesslich versteigert wird und just ihr Verwalter

es aufkauft. Denn der hat eine neue

Geschäftsidee: Der Kirschgarten wird abgeholzt

und darauf neue Ferienwohnungen

errichtet. So wie diese drei exemplarischen

Stücke gehen alle Inszenierungen dieser

Spielzeit auf theatrale Weise mit dem Thema

«Aufbruch» um.

Neunundachtzig Vorhänge

Doch noch einmal zurück zum Theatervorhang.

In Vorhängen wird nämlich auch der

Applaus am Theater gezählt. Das Vortreten

und Verbeugen der Schauspieler, Sänger

oder Musiker geschah früher zumeist vor

dem Vorhang. Auch heute zählt der Inspizient

bei jeder Vorstellung mit, wie oft das

Publikum durch seinen Applaus die Künstler

auf die Bühne ruft. Mit 89 Vorhängen sollen

Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew nach

einer Aufführung von «Schwanensee» an

der Wiener Staatsoper die Liste des längsten

Applauses anführen.

Auch wenn diese Zahl ein hochgestecktes

Ziel ist, freuen wir uns auf die Vorhänge, die

Sie – unser Publikum – den Künstlerinnen

und Künstlern, die in dieser Saison auf den

Bühnen des TAK Theater Liechtenstein stehen,

zugestehen werden.

5


Schauspiel

Schauspiel

6


Schauspiel

7

© Andreas Pohlmann


Schauspiel-Abo

In einem finsteren Haus

Neil LaBute

TAK Theater Liechtenstein

Regie: Oliver Vorwerk

Ausstattung: Christine Bertl

Mit: Philip Heimke, Nikolaus

Schmid, Christiani Wetter

Drew ist 35 Jahre alt, ein reicher Anwalt

und Familienvater. Und dennoch gehören

«cool», «echt», «Alter» zu seinem Standardwortschatz,

er scheint nicht erwachsen werden

zu wollen. Vielleicht ist seine verkorkste

Kindheit schuld daran, das Einzige, was er

mit seinem älteren Bruder Terry teilt, Drews

Gegenpol, einem seriösen Sicherheitsfachmann.

Seit Jahren sehen sich die beiden

möglichst selten, doch nun braucht Drew

Terrys Hilfe: Eine aussereheliche Affäre, Kokain

und Trunkenheit am Steuer haben Drew

in eine psychiatrische Klinik gebracht. Um

seine Frau und das Gericht milde zu stimmen,

möchte Drew hier endlich «reinen

Tisch» machen. Er eröffnet Terry, dass er als

Junge von Todd Astin, einem Freund der Familie,

sexuell missbraucht wurde. Terry soll

dies Drews Therapeuten bestätigen, doch

Terry ist vor allem erst einmal schockiert. Er

hatte Drew damals vor Todd gewarnt – offenbar

zu spät. Oder erfindet Drew das Ganze

bloss? Falls ja, führt die Lüge zu neuen,

unbequemen Wahrheiten, und je mehr Licht

in das finstere Elternhaus von einst fällt, desto

grösser werden die Schatten, die es bis in

die Gegenwart wirft.

TAK

Sa 15.09.18, 20.09 Uhr

Premiere

Sa 22.09.18, 20.09 Uhr

Do 27.09.18, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG

(ausser Premiere):

19.30 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 10

Di 29.01.19

Alte Fabrik,

Rapperswil-Jona

Do 31.01.19

Theater Chur

Mi 27.03.19 + Fr 29.03.19

Kellerbühne St. Gallen

8

Der Krimi und Psychothriller des bekannten

US-amerikanischen Autors Neil LaBute

ist spannend erzählt und schlägt den Zuschauer

bis zur finalen Enthüllung in Bann.

Unerbittlich sezieren die Brüder ihre Kindheitsgeschichte,

die von Gewalt, Schweigen

und Missbrauch geprägt war, während die

Familie nach aussen hin stets das Bild einer

intakten Welt aufrechtzuerhalten verstand. In

diesem finsteren Haus wurden alle diese Ereignisse

verschwiegen und niemals aufgearbeitet.

Erst jetzt reissen Drew und Terry den

Vorhang des Schweigens herab, und was

dabei ans Licht befördert wird, ist erschreckend,

zeigt die Gewaltstrukturen in Familien

auf und gibt trotz allem zuletzt Anlass

zu Hoffnung: Ist erst einmal alles ausgesprochen,

kann dies auch das Fundament für einen

neuen Anfang sein.

Zum Autor

Neil LaBute gehört zu den bedeutendsten

Theaterautoren der Gegenwart. Seine

Werke werden auf allen Kontinenten

gespielt. Er ist zudem Autor und Produzent

der US-TV-Serie «Van Helsing» sowie

Drehbuchautor und Regisseur vieler

US-amerikanischer Filme. Er drehte

unter anderem mit Morgan Freeman,

Gwyneth Paltrow, Nicolas Cage, Renée

Zellweger, Ben Stiller und Sigourney

Weaver. Für das TAK Theater Liechtenstein

hatte LaBute zuletzt den Monolog

«Das vierte Reich» geschrieben, den

das TAK in Koproduktion mit dem Deutschen

Nationaltheater Weimar im September

2017 uraufführte.


Schauspiel-Abo

«Am Ende ist man verzaubert

von diesem modernen Märchen.

Frappierend, welche grossen

Bilder die Inszenierung ganz

leise in Gang setzt.»

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

TAK

© Arno Declair

Mi 24.10.18, 20.09 Uhr

Do 25.10.18, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG:

Am 24.10.18, 19.30 Uhr

Am 25.10.18, 18 Uhr,

Gespräch mit dem Autor

Michael Köhlmeier

DAUER: 1 h 30 min

keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

Das Mädchen mit dem Fingerhut

Michael Köhlmeier

Regie: Alexander Riemenschneider

Bühne/Kostüme: Juliane Grebin

Musik: Tobias Vethake

Mit: Thorsten Hierse, Kotti Yun,

Tobias Vethake (Live-Musik)

In einer Fassung von Alexander

Riemenschneider und Meike Schmitz

Deutsches Theater Berlin

in Koproduktion mit den

Ruhrfestspielen Recklinghausen

Zum Autor

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee

geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg

und Wien. Bekannt wurde er mit

Hörspielen, Nacherzählungen griechischer

Sagen und einem umfangreichen

Romanwerk, u. a. «Abendland», «Madalyn»,

«Die Abenteuer des Joel Spazierer»

und «Spielplatz der Helden». «Das

Mädchen mit dem Fingerhut» erschien

2016. Köhlmeier erhielt das Österreichische

Ehrenkreuz für Wissenschaft und

Kunst I. Klasse und wurde vielfach ausgezeichnet,

zuletzt 2017 mit dem Literaturpreis

der Konrad-Adenauer-Stiftung

und dem Marie Luise Kaschnitz-Preis

für sein Gesamtwerk.

Eine Stadt irgendwo in Westeuropa. Es ist

Winter. Auf dem Markt steht plötzlich ein

Mädchen, vielleicht sechs Jahre alt. Woher

sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie

heisst? Sie weiss es nicht. Yiza, sagt sie,

also heisst sie von nun an Yiza. Nach einiger

Zeit lernt Yiza einen Jungen kennen: Arian.

Gemeinsam machen sich die beiden auf den

Weg. Ihr Ziel: Etwas zu essen und ein warmer

Ort, an dem sie bleiben können.

«Das Mädchen mit dem Fingerhut» erzählt

die Geschichte zweier Kinder, die mitten

im reichen Europa halb verhungert durch

die verschneiten Wälder ziehen und ausserhalb

unserer moralischen Grenzen ums

Überleben kämpfen. Michael Köhlmeier

schaut diesen Kindern unsentimental, aber

mit grosser Empathie über die Schulter und

macht deutlich, was absolute Fremdheit

und «Nichtverstehen» bedeuten. Aus der

Perspektive dieser Kinder ist in dieser Welt

das Gutgemeinte oft nicht das Richtige und

Mitleid folgt sonderbaren Regeln. Am Ende

nimmt Arian Yiza mit zu seinen Freunden.

«Die Freunde», schreibt Köhlmeier, «das

sind eine Horde von Zerlumpten, die bereits

zu alt sind für Mitleid und Rührung.» In der

Doppeldeutigkeit dieses Satzes bringt er

eine für unser zukünftiges Zusammenleben

vielleicht entscheidende Beobachtung zum

Ausdruck: Die Freunde sind nicht nur zu alt,

um Mitleid und Rührung in uns zu wecken,

vielleicht haben sie auch schon zu viel erlebt,

um selbst noch Mitleid und Rührung empfinden

zu können.

9


Schauspiel-Abo

«Eine präzise Choreografie und eine

gepflegte Sprache prägen diesen

Abend, der Robert Walsers tiefgründiger

Wunderlichkeit auch in dreidimensionaler

Gestalt gar wunderlich gerecht wird.»

Basler Zeitung

10


Schauspiel-Abo

SAL, Schaan

Mi 14.11.18, 20 Uhr

Do 15.11.18, 20 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr

DAUER: 1 h 40 min

keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

Jakob von Gunten

Regie: Barbara Frey

Bühne und Kostüme: Bettina Meyer

Klavier und Celesta: Iñigo Giner Miranda

Mit: Hans Kremer, Stefan Kurt,

Michael Maertens, Iñigo Giner Miranda

nach dem Roman von Robert Walser

Bühnenfassung von Barbara Frey

und Amely Joana Haag

Schauspielhaus Zürich

© Matthias Horn

«Man lernt hier sehr wenig, es fehlt an Lehrkräften

und wir Knaben vom Institut Benjamenta

werden es zu nichts bringen, wir

werden alle etwas sehr Kleines und Untergeordnetes

im späteren Leben sein», beginnt

Robert Walsers fiktiver Tagebuchroman aus

der Perspektive des Internatszöglings Jakob

von Gunten, erschienen im Jahr 1909.

Der Ort der Handlung ist eine Dienerschule,

in welcher die Entwicklung der Schüler

nicht gefördert, sondern verhindert wird.

Die Lehrer schlafen, sind tot, scheintot oder

versteinert, ausser dem monströsen Vorsteher

Herrn Benjamenta und seiner leidenden

Schwester Fräulein Benjamenta. Der Grundsatz

des Instituts lautet «Wenig, aber gründlich!».

Jakob von Gunten ist intelligent und

stammt aus bürgerlichen Verhältnissen, jedoch

verfolgt er stoisch das Ziel, eine «reizende,

kugelrunde Null» zu werden. Am

Ende dieses avantgardistischen, verstörenden

Anti-Bildungsromans bleiben nur der

Vorsteher des sich auflösenden Instituts –

einem entthronten König gleich – und Jakob

von Gunten übrig. Fräulein Benjamenta ist

an Lieblosigkeit gestorben und die anderen

Eleven haben eine Anstellung als Diener erhalten.

Herr Benjamenta, der sich selbst als

bedrohlichen Unmenschen bezeichnet, fühlt

sich in der Gegenwart von Jakob zum ersten

Mal lebendig und fleht ihn an, mit ihm

in die Welt hinaus zu ziehen. Zuletzt reiten

der Herr und sein Zögling Seite an Seite in

die Wüste, ins Nichts und der Erzähler fragt:

«Und wenn ich zerschelle und verderbe, was

bricht und verdirbt dann? Eine Null.»

Regisseurin Barbara Frey inszeniert den Text

ebenso abgründig wie heiter. Sie steigert die

Absurdität des Instituts zu einem leichten,

tiefschichtigen und humoristischen Theaterabend,

der von schauspielerischer Präzision

und clownesken Momenten lebt. «Jakob

von Gunten», sagt Barbara Frey zu ihrer Aufführung

«ist als Gegenentwurf zum heutigen

Lebensoptimierungs- und Effizienzwahn

gleichermassen heiter wie beunruhigend.

Walsers Antihelden sind ausnahmslos einsame

Menschen, die permanent ihre eigene

Welt erfinden müssen, weil die Welt, so wie

sie ist, nichts für sie bereithält.»

Der meistdiskutierte Roman des herausragenden

Schweizer Schriftstellers und gesellschaftlichen

Aussenseiters Robert Walser

(1878–1956) wurde in 25 Sprachen übersetzt

und mehrmals verfilmt. Walser war

mit seiner scharfsinnigen Beschreibung von

Entfremdung und Wertnihilismus seiner Zeit

voraus.

11


Schauspiel-Abo

SAL, Schaan

Di 04.12.18, 20 Uhr

Mi 05.12.18, 20 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr

DAUER: 2 h 45 min

eine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

© Birgit Hupfeld

Der Kirschgarten

Komödie von Anton Tschechow

Schauspiel Dortmund

12

Regie: Sascha Hawemann

Kostüme: Hildegard Altmeyer

Bühne: Wolf Gutjahr

Mit: Raafat Daboul, Ekkehard Freye,

Björn Gabriel, Frank Genser, Caroline

Hanke, Marlena Keil, Bettina Lieder,

Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher,

Merle Wasmuth, Alexander Xell Dafov

Nach fünf Jahren in Frankreich kehrt die

Gutsbesitzerin Ljubow Ranjewskaja nach

Russland zurück: Die Heimat ruft. Hier, inmitten

des idyllischen Kirschgartens, auf

dem Gut der Familie, hofft sie auf Frieden

und Ruhe. Doch die Wiedersehensfreude

mit der Familie wird getrübt durch drückende

Schulden und die drohende Versteigerung

des Anwesens. Der Kaufmann

Lopachin, früher Leibeigener Ranjewskajas,

weiss einen letzten Ausweg: den Kirschgarten

abholzen und kleinteilig verpachten.

Ranjewskaja lehnt ab, ist doch der Kirschgarten,

in dem sie die eigene Kindheit verbracht

hat, genau das Stück Heimat, das sie

so lange vermisst hat. Statt sich Dialog und

Wandel zu stellen, hält sie am Bestehenden

fest und verliert schliesslich alles. Unter dem

Geräusch der fallenden Kirschbäume muss

Ranjewskaja mit ihrer Familie das Gut und

damit eine Welt verlassen, deren Untergang

sie nicht aufhalten konnte. Oder wollte?

Tschechows zeitloser Text zeigt Menschen

auf der Suche nach dem, was sie im Innersten

zusammenhält. Im Mittelpunkt steht eine

brüchig werdende Welt, in der das verloren

geht, was doch eigentlich «schon immer»

selbstverständlicher Teil der eigenen Identität

war. Was passiert, wenn sicher geglaubte

Konstanten verschwinden? In einer Zeit

der Um- und Abbrüche, in der nur scheinbar

unumstössliche Werte zu Kapital werden,

bleibt der Einzelne letztlich allein zurück: Wie

konnte es so weit kommen?


Schauspiel-Abo

Bilder deiner

grossen Liebe

Regie: Tom Schneider

Bühne und Kostüme: Michael Graessner

Dramaturgie: Inga Schonlau

Mit: Sandra Hüller

Musik: Moritz Bossmann, Sandro Tajouri, Sandra Hüller

Wolfgang Herrndorf

Bühnenfassung von Robert Koall

Theater Neumarkt Zürich

Der früh verstorbene Ausnahmeautor Wolfgang

Herrndorf erzählt die Welt aus der Perspektive

der 14-jährigen, verrückten wie

hellsichtigen Isa. Isa entwischt aus einer

psychiatrischen Anstalt und macht sich zu

Fuss auf in die Welt. Sie durchquert Wälder,

Dörfer, wandert an Autobahnen entlang und

saugt vorbehaltlos und unvorsichtig auf, was

ihr begegnet. Frei von Angst ist Isa unterwegs.

Vielleicht ist sie eine Aussenseiterin,

vielleicht (metaphysisch) obdachlos, aber

was ist schon Gewissheit, Sicherheit, was

Normalität, wenn man ja doch nichts festhalten

kann und wenn man alles hat, was

man zum Leben braucht: den eigenen Kopf.

Ob Isa die Wahrheit erzählt, ob ihre Geschichten

über ihre Reise durch ein manchmal

verzaubertes Land, über die Menschen

und Gestalten, die sie dabei trifft, frei erfunden

sind, bleibt ein Rätsel. Gemeint ist das

ganz grosse Lebensrätsel, die Frage, woraus

es besteht, das Leben.

Die Schauspielerin Sandra Hüller gilt als

Ausnahmetalent der deutschen Film- und

Theaterlandschaft, die ihre Figuren mit

grösster Hingabe und Intensität gestaltet.

Für ihre Rolle im Kinofilm «Toni Erdmann»

wurde sie als beste Darstellerin mit dem Europäischen

Filmpreis und dem Deutschen

Filmpreis ausgezeichnet. Er war auch für

die begehrte Filmtrophäe «Oscar» als bester

ausländischer Film nominiert.

TAK

Di 22.01.19, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

DAUER: 1 h 20 min

keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

Zum Autor

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren

und 2013 in Berlin gestorben, hat

ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien

sein Debütroman «In Plüschgewittern»,

2007 der Erzählband «Diesseits des

Van-Allen-Gürtels». Es folgte 2010 der Erfolgsroman

«Tschick», der in 25 Sprachen

übersetzt und auch an unzähligen Theatern

(auch dem TAK) gespielt wurde. 2011

erschien «Sand» (2011), ausgezeichnet mit

dem Preis der Leipziger Buchmesse. 2013

nahm er sich, unheilbar erkrankt, das Leben

und hinterliess das Tagebuch «Arbeit und

Struktur» (2013) und den unvollendeten Roman

«Bilder deiner grossen Liebe» (2014).

© Niklas Staus

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Schauspiel-Abo

TAK

«Keine Frage: Genau so

muss Goethe heute.»

Kurier

Di 26.02.19, 20.09 Uhr

Mi 27.02.19, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

DAUER: 1 h 45 min

keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

Hermann

und Dorothea

Johann Wolfgang von Goethe

Burgtheater Wien

Regie: Alfred Kirchner

Raum: Jura Gröschl

Mit: Maria Happel,

Martin Schwab

Ein Kleinstadtidyll, plötzlich konfrontiert mit

einem Weltereignis: ein unübersehbarer Zug

von Vertriebenen, flüchtend vor den Revolutionskriegen,

Hilfe und Unterkunft suchend.

Die Bewohner der Kleinstadt helfen – doch

meist mit Verzichtbarem und Entbehrlichem.

Furcht und Sorge fressen sich in die christlichen

Seelen. Unter den Flüchtlingen trifft

Hermann, der Sohn eines Wirtes, auf Dorothea.

Eine schicksalhafte Begegnung, die

den jungen Mann bis in sein Innerstes verwandelt.

Aber seine Heiratspläne stossen

beim Vater auf erbitterten Widerstand. Die

Mutter vermittelt, und Erkundigungen über

die Emigrantin bringen Gewissheit über ihren

makellosen Ruf und ihre besondere Tapferkeit,

doch das hoffnungsvolle Glück mit

Hermann bleibt ambivalent – in einer Zeit,

in welcher auch «dem endlich gelandeten

Schiffer der sicherste Grund des festesten

Bodens zu schwanken» scheint.

14

Wie Homer in seinen grossen Epen, bedient

sich Goethe in «Hermann und Dorothea»

– unter den Zeitgenossen von gleicher Popularität

wie sein «Werther» – des Hexameters,

um die bildmächtige Handlung beinahe

musikalisch voranzutreiben. Sein «Epos

in neun Gesängen» zählt zu den ganz grossen

Liebesgeschichten der Literatur. In einer

Zeit, in der freie Partnerwahl alles andere als

selbstverständlich war, lehnen sich die Protagonisten

gegen Konventionen, Standesgrenzen

und Vorurteile auf im Versuch, ihren

eigenen, persönlichen Aufbruch Wirklichkeit

werden zu lassen.

© Reinhard Werner


Schauspiel-Abo

Heilig Abend

Daniel Kehlmann

TAK Theater Liechtenstein

24. Dezember. Es ist halb elf. Eine Frau wird

verhört. Sie weiss angeblich nicht, warum.

Man hat sie auf dem Weg zu ihren Eltern aus

einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht.

Der Mann weiss offensichtlich alles

über sie. Über ihr Privatleben, wen sie wann

und wo getroffen hat und welche Texte sie

auf ihrem Laptop tippte. Er behauptet auch

zu wissen, dass sie für Mitternacht einen

terroristischen Anschlag geplant hat. 90 Minuten

bleiben ihm, um diesen Anschlag mit

allen Mitteln zu verhindern. Doch sie bleibt

felsenfest bei ihrer Aussage, mit der Sache

nichts zu tun zu haben. Die Indizien

sprechen sowohl dafür als auch dagegen,

schliesslich ist sie eine Philosophieprofessorin,

die in ihren Seminaren mitunter intellektuell

fundiert Widerstand gegen die Gesellschaft

einfordert. Und nun beginnt die Frau,

ihr Gegenüber mit gezielten Fragen aus dem

Konzept zu bringen. Die Zeit schreitet voran.

Es ist Viertel vor elf.

Regie: Tim Kramer

Mit: Thomas Beck,

Boglàrka Horvàth

«Was, wenn es nicht das beste

System ist? Wenn es eigentlich

ein furchtbares System ist, das

den Globus ausbeutet und

seine eigenen Bürger in Angst

und Unwissenheit hält?»

Judith in «Heilig Abend»

Der Autor Daniel Kehlmann reduziert in «Heilig

Abend» das Theater auf seine Grundsubstanz:

Zwei Menschen, ein Konflikt, eine

Gefahr. Und der Wettlauf gegen die Zeit: die

unerbittlich voranschreitende Uhr bestimmt

die Dramaturgie des Thrillers.

Die Debatte um Edward Snowden inspirierte

Daniel Kehlmann, das Dilemma von individueller

Freiheit und Sicherheit für die Bühne

zu bearbeiten: Spätestens seit Snowden ist

die Debatte darüber allgegenwärtig, wieviel

Überwachung notwendig und in welchen

Formen Systemkritik berechtigt ist. Wann

schlägt das eine in Staatsterror, das andere

in Terrorismus um?

TAK

Sa 16.03.19, 20.09 Uhr, Premiere

Fr 22.03.19, 20.09 Uhr | Di 26.03.19, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 10

Zum Autor

Daniel Kehlmann (*1975) veröffentlichte

1997 seinen ersten Roman «Beerholms

Vorstellung». Er hatte Poetikdozenturen

in Mainz, Wiesbaden und Göttingen inne

und wurde mit zahlreichen Preisen, darunter

dem Candide-Preis, dem Preis der

Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Doderer-Preis,

dem Kleist-Preis 2006 sowie

zuletzt dem WELT-Literaturpreis 2007

ausgezeichnet. Sein Roman «Ich und

Kaminski» war ein internationaler Erfolg,

sein Roman «Die Vermessung der

Welt», in bisher vierzig Sprachen übersetzt,

wurde zu einem der erfolgreichsten

deutschen Romane der Nachkriegszeit.

Sein neuester Roman «Tyll» führt

seit Wochen die Bestsellerlisten an.

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Schauspiel-Abo

SAL, Schaan

Do 11.04.19, 20 Uhr

Fr 12.04.19, 20 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr

DAUER: 2 h, keine Pause

CHF 45, 40 | erm. 10

© Andreas Pohlmann

Nora oder

Ein Puppenheim

Henrik Ibsen

Residenztheater München

«Ich muss überlegen, wer Recht hat,

die Gesellschaft oder ich.»

Henrik Ibsen: «Nora oder Ein Puppenheim»

Regie: Mateja Koležnik

Bühne: Raimund Orfeo Voigt

Kostüme: Axel Aust

Bühnenmusik: Mitja Vrhovnik-Smrekar

Choreografie: Magdalena Reiter

Mit: René Dumont, Gunther Eckes,

Till Firit, Genija Rykova, Hanna Scheibe

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Schauspiel-Abo

Genija Rykova

Genija Rykova ist seit 2012 festes Ensemblemitglied

am Residenztheater München und

erhielt den Bayerischen Kunstförderpreis für

Darstellende Kunst. Als Filmschauspielerin

wirkte sie in zahlreichen Tatorten sowie Filmund

Kinoproduktionen mit. Seit 2015 ist sie

Frontfrau der russischen Jazzband «Die Klischewetzkis».

Nora hat ein Geheimnis, auf das sie sehr

stolz ist. So stolz, dass sie gerne davon erzählt.

Nur ihr Mann darf nichts davon erfahren.

Vor Jahren hat sie ihm mit einer grossen

Summe Geld das Leben gerettet, die sie bei

dem windigen Bankangestellten Krogstad

geliehen hat. Da ihr Mann Torvald Helmer

jetzt im Begriff ist, Bankdirektor zu werden,

sollte es leicht fallen, die ausstehende Summe

zu begleichen. Aber Krogstad fürchtet

unter dem neuen Direktor um seinen Posten

und nutzt sein Wissen um Noras Vergehen

für eine Erpressung – sie soll dafür sorgen,

dass er seine Stellung behält. Doch hat er

vor Jahren einmal eine Unterschrift gefälscht

und Torvald Helmer ist ein Mann von Prinzipien.

Man könnte sagen, er hat nichts anderes.

Nora hingegen hat keine strikten Prinzipien.

Sie kann nicht nach Regeln leben, die

jemand anderes aufgestellt hat als sie selbst.

Wenn Regisseurin Mateja Koležnik Wert

auf die Feststellung legt, dass sie Ibsens

Schauspiel nicht als Stück über weibliche

Emanzipation betrachtet, mag das zunächst

verwundern. Schliesslich gilt «Nora»

als Paradebeispiel für eine frühe dramatische

Befassung mit der «Frauenfrage».

Und selbstverständlich findet sich die Gattin

und Mutter Nora Helmer in die Regeln einer

männlich dominierten Gesellschaft eingespannt

und spürt den Druck empfindlich.

Aber ihr Freiheitsdrang, ihre Lebenslust und

ihr Unbehagen an der Kultur von Regeln und

Geboten sind universell. Und so stark und

ungebändigt, dass am Ende kein Kompromiss

möglich ist.

«unglaublich faszinierend»

Süddeutsche Zeitung

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Schauspiel-Abo

TAK

Do 23.05.19, 20.09 Uhr

Fr 24.05.19, 20.09 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 10

Die Hauptstadt

Schauspiel nach dem Roman

von Robert Menasse

Theater Konstanz

© Rafaela Proel

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«Eine grandiose

Liebeserklärung an Europa

und gleichzeitig eine

blendend recherchierte

Innenansicht über die

Arbeit der Europäischen

Kommission.»

Denis Scheck über Menasses Roman,

Der Tagesspiegel

Durch die Strassen von Brüssel, Hauptsitz

der Europäischen Union und Sitz der NATO,

läuft ein Schwein. Während die Medien damit

beschäftigt sind, die Story auszuschlachten,

steht Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion

Kultur der Europäischen

Kommission, vor der Herausforderung, das

angeschlagene Image der Kommission aufzupolieren.

Ein neues Narrativ muss her! Ihr

Kollege Martin Susman hat auf einer Geschäftsreise

nach Polen die zündende Idee:

Die Überwindung des Nationalgefühls. Doch

bald schon bemerken Xenopoulou und Susman,

dass sie die nationalen Interessen in

der Europäischen Union unterschätzt haben.

Gegen Hürden in seiner eigenen Abteilung

kämpft auch Kommissar Brunfaut

an. Aus politischen Gründen soll er einen

Mordfall auf sich beruhen lassen. Alle Akten

und Beweise sind auf unerklärliche Weise

auf einmal verschwunden. Und was macht

Brüssel — es fahndet nach einem Schwein!

Brüssel ist die vielverspottete Hauptstadt

Europas, zugleich Utopie und Ort einsamer

Seelen. Robert Menasse hat ihr und den dort

Lebenden, den Experten, Expats, Kommissaren,

Mördern, unzerstörbaren Karrieristen

und privaten Existenzen einen Roman gewidmet.

Er ist zugleich Tragikomödie, Farce,

Erkundung einer Seelenlandschaft, ein schillerndes

Panorama der europäischen Eliten.

In seinem grossen europäischen Roman

spannt der in Wien lebende österreichische

Schriftsteller Robert Menasse einen weiten

Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen,

dem Unausweichlichen und der Ironie des

Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie

und grossen Gefühlen.

Menasse macht nicht allein europäische Bürokratie

literaturfähig, er schafft es auch, die

EU als lebendigen Organismus von Menschen

für Menschen darzustellen. Aber anders

als in seinen politischen Essays ist sein

Roman keine simple Verteidigung der europäischen

Idee, sondern eine existenzielle

Auseinandersetzung. Heftig angeregt wird

das Nachdenken über ein mögliches nachnationales

Europa.

Regie: Mark Zurmühle

Zum Autor

Robert Menasse ist einer der bekanntesten

zeitgenössischen Schriftsteller

Österreichs und sicherlich einer mit den

meisten Auszeichnungen: Er hat unter

anderem den Heinrich-Mann-Preis, den

Max-Frisch-Preis und den französischen

Ordre des Arts et des Lettres (Orden der

Künste und der Literatur) erhalten.

Der Roman «Die Hauptstadt» wurde im

Jahr 2017 mit dem deutschen Buchpreis

ausgezeichnet.


Schauspiel-Abo

Viel Lärm um nichts

Komödie von William Shakespeare

Theater Augsburg

Inszenierung und Bühne: Malte Kreutzfeldt

Kostüme: Christine Hielscher

Mit: Sebastian Baumgart, Gerald Fiedler, Ute

Fiedler, Natalie Hünig, Andrej Kaminsky, Roman

Pertl, Patrick Rupar, Daniel Schmidt, Katja

Sieder, Karoline Stegemann, Kai Windhövel

William Shakespeare schildert mit viel

Sprachwitz die Liebeswirren zweier Paare,

die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da

sind Benedikt und Beatrice, eines der geistreichsten

und unkonventionellsten Paare der

Theatergeschichte, die sich auf gar keinen

Fall ineinander verlieben wollen und sich

in Schlagfertigkeit und Scharfzüngigkeit in

nichts nachstehen. Seit über 400 Jahren erobern

die beiden mit ihren ironisch-sarkastischen

Bemerkungen über die Schrecken

der Liebe die Herzen des Publikums.

SAL, Schaan

Di 18.06.19, 20 Uhr

Mi 19.06.19, 20 Uhr

EINFÜHRUNG: 19.20 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 10

Claudio und Hero dagegen lieben sich innig

und ehrlich und brennen darauf, zu heiraten.

Doch Gerüchte und böse Intrigenspiele

werden sie beinahe um Liebe und Leben

bringen. Immer verwirrender werden die Inszenierungen

und Ränkespiele der Figuren,

werden Identitäten gewechselt, bis kaum

noch jemand den Überblick hat, wer wer ist,

was Theater und Behauptung, was Realität

und Wahrheit ist.

Immer wieder diese Unmöglichkeit: Liebe!

Was ist das? Ein Gefühl? Eine Projektion?

Ein Erkennen im Anderen oder nur ein produktives

Missverständnis? Ein Abenteuer

mit ungewissem Ausgang ist sie allemal.

In seiner berühmten Komödie verbindet

Shakespeare meisterhaft das Leichte mit

dem Tragischen. Er zeigt die Liebe als ein

zerbrechliches Verwirrspiel, das schnell an

gesellschaftlichen Konventionen zerschellt

oder eben durch das Eingreifen von Dritten

beeinflusst wird.

«Freundschaft hält Stand in

allen Dingen, nur in der Liebe

Dienst und Werbung nicht.»

William Shakespeare: «Viel Lärm um nichts»

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Lounge

TAK_Lounge

Die TAK_Lounge hat sich etabliert als Gesprächsformat,

das den Horizont weitet:

Ein Gast berichtet von wissenschaftlichen

Forschungen, aus aussergewöhnlicher Berufspraxis

oder von nicht alltäglichen Erlebnissen.

Bislang waren in der Reihe unter

anderem zu Gast: der Politiker Moritz Leuenberger,

der Bergsteiger Peter Sprenger, der

Paläoanthropologe Friedemann Schrenk,

der Diplomat Christian Wenaweser, der Anwalt

Ingo Lenssen, der Teilchenphysiker Peter

Beck, die Intendantin Barbara Frey.

© Matthias Homberg

In der Saison 2018/2019 werden die

Loungegespräche nicht nur, aber öfter, im

Zusammenhang mit dem Schauspiel-Abo

stattfinden. Den Auftakt macht am 25. Oktober

der Autor Michael Köhlmeier, dessen

Roman «Das Mädchen mit dem Fingerhut»

am selben Abend in einer Inszenierung des

Deutschen Theaters Berlin zu sehen sein

wird (siehe Seite 9).

« In dieser Ära brauchen wir Museen

wie das Kunstmuseum Liechtenstein.»

Kimsooja, Künstlerin, New York und Seoul

Thomas Lehnerer. Freies Spiel

8. Juni – 2. September 2018

Yuri Albert

Elitär-demokratische Kunst

21. September 2018 – 20. Januar 2019

Rosso, Klee, Sonnier & mehr

Werke aus der Hilti Art Foundation

9. November 2018 – 17. März 2019

Das gesamte Programm unter

www.kunstmuseum.li


Schauspiel

Der Traum eines lächerlichen Menschen

Fjodor Dostojewski

Kellerbühne St.Gallen

Mit: Matthias Peter

«Ich bin ein lächerlicher Mensch.» Mit diesen

Worten stellt sich der Erzähler dieses

Theaterabends vor. Er berichtet, wie er am

Zustand der Welt verzweifelnd sich das Leben

nehmen wollte. Doch er tat dies nur im

Traum, der ihm die Vision einer glücklichen

Welt bescherte, in der es keine Sünde gibt.

Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, da er als

zeitgenössischer Fortschrittler und Stadtmensch

die unschuldige Menschheit verdirbt.

Erwachend erkennt er die uralte Wahrheit:

«Liebe die anderen wie dich selbst.»

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-

1881) gelingt es, in dieser Erzählung seine

Weltanschauung der Güte und des Mitleides

zu verdichten, die auch seine grossen

Romane prägt. Eine Vision vom Glück und

Verderben der Menschheit: Schlicht und ergreifend.

TAKino

Mi 09.01.19, 20 Uhr

CHF 30 | erm. 10

TAK

Fr 11.01.19, 20.09 Uhr

CHF 35, 30 | erm. 10

Souvenir

Stephen Temperley

taff-theaterproduktion

Regie: Manfred Ferrari, Kostüme: Kerstin Köck,

Bühne/Technik: Peter Hoffmann

Mit: Ute Hoffmann, Nikolaus Schmid, Marco Schädler

«Das wichtigste ist die Musik, die man im Kopf hat», sagte

Florence Foster Jenkins, die unerschütterliche, selbstbewusste

und sagenhaft talentfreie Sopranistin. Doch leider

sang sie zum Erbarmen falsch, das Publikum liebte sie

trotzdem und kam in Scharen, um sich über sie zu amüsieren.

Die Phantasie über das Leben der Florence Foster

Jenkins ist eine wunderbar herzerwärmende Hommage an

diese Legende des amerikanischen Showbusiness.

Shooter

Sam Graber

TAK

Fr 18.01.19, 20.09 Uhr

CHF 35, 30 | erm. 10

manytracks productions

Regie: Katrin Hilbe

Ein 16jähriger Schüler nähert sich seiner Schule mit einer automatischen Waffe.

Der Familienvater Jim Bender zieht seine eigene Waffe und erschiesst ihn,

bevor dieser das Feuer eröffnen kann. Ist Jim ein Held? Shooter behandelt

ein Thema, welches im heutigen Amerika tragisch aktuell ist, die Häufung von

Schiessereien auf Schulen und in Menschenmengen, fast alle begangen von

Männern. Amerikaner lieben Waffen wie keine andere Kultur, doch das Problem

ist kein ausschliesslich amerikanisches. «Shooter» diskutiert die Konstruktion

von männlicher Identität und deren problematische Korrelation zur Waffenkultur.

Das TAK zeigt die neueste Produktion der Liechtensteiner Regisseurin Katrin

Hilbe, die überwiegend in den USA arbeitet, in englischer Sprache.

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Kategorie

Konzert

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Kategorie

23

© Marco Borggreve


Konzert-Abo

Martin Grubinger

Orchestra della

Svizzera italiana

Markus Poschner

Martin Grubinger Perkussion

Orchestra della Svizzera italiana

Markus Poschner Leitung

Johann Strauss – Walzer

Martin Grubinger – Improvisation

Avner Dorman – Frozen in Time

Anton Bruckner – Sinfonie Nr. 1 in c-Moll (Linzer Fassung)

Der österreichische Perkussionist ist ein

Phänomen, wie es die Schlagzeugwelt noch

nie gesehen hat: Martin Grubinger kombiniert

perfekte Virtuosität und athletische

Kraft mit charismatischer Spielfreude und

füllt so die Konzertsäle von New York bis Tokio.

Besonders spektakulär kommt Grubingers

Kunst im Perkussionskonzert «Frozen in

Time» vom israelischen Komponisten Avner

Dorman zur Geltung. Wie ein Dompteur bewegt

sich Grubinger zwischen dem Instrumentarium

hin und her, welches ein Grossteil

der Bühne in Anspruch nimmt. Ebenso

viel Raum nimmt die stilistische Vielfalt dieser

Komposition ein; vom Jazz und harten

Grooves wandert die Musik in ein traumartiges

Adagio, um dann im Presto-Finale ein

rhythmisches Feuerwerk zu entfachen, das

Elemente aus dem Afro Cuban Jazz mit Er-

innerungsfetzen aus der Filmmusik à la «Mission

Impossible» durcheinanderwirbelt.

Martin Grubinger übt nicht nur stundenlang,

sondern hält sich auch körperlich fit und

schafft beispielsweise den Marathon, den er

mehrmals jährlich absolviert, in weniger als

drei Stunden. Dazu kommt ein einzigartiges

motorisches Talent – so kann Grubinger sowohl

rechts als auch links schreiben. Auch

den Ball kickt der Fussbalfan mit beiden Beinen

gleich präzise. Sport ist für Grubinger

mehr als eine Freizeitbeschäftigung: Er benötigt

eine blendende Konstitution, um die

physischen Anforderungen einer Multiperkussionsperformance

meistern zu können

und die Emotionen bis zur letzten Note auf

das Publikum zu übertragen.

Den zweiten zentralen Programmpunkt des

Konzertes stellt Bruckners erste Sinfonie

dar, ein Monumentalwerk der deutschen Romantik.

Der renommierte deutsche Dirigent

Markus Poschner, der als ausgesprochener

Bruckner-Experte gilt, wirkt buchstäblich an

der Quelle dieser Sinfonie, welche Anton

Bruckner 1866 in Linz vollendet hat, denn

er ist aktuell Chefdirigent des Bruckner Orchesters

in Linz.

Wie viele traditionsreiche Orchester in Europa

wurde auch das Orchestra della Svizzera

italiana als Rundfunkorchester gegründet. Es

gehört längst zur kulturellen Identität der italienischen

Schweiz und hat sich auch international

einen hervorragenden Ruf erworben.

Vaduzer-Saal, Vaduz

Fr 05.10.18, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

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© Simon Pauly

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mi 21.11.18, 20 Uhr

© Felix Broede

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Nikolai Tokarev

Nationale Philharmonie

Russland

Vladimir Spivakov

Nikolai Tokarev Klavier

Nationale Philharmonie Russland

Vladimir Spivakov Leitung

Sergej Rachmaninov – Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll

Piotr Iljitsch Tschaikowsky – Sinfonie Nr. 5 in f-Moll

Über mehrere hundert Jahre pflegten Russland

und Mitteleuropa einen intensiven, sich

gegenseitig befruchtenden kulturellen Austausch,

von dem beispielsweise Russlands

grösster Komponist Peter Tschaikowsky

tief geprägt war: In Moskau aufgewachsen,

sprach man in seiner Familie Französisch,

Deutsch und Russisch. Das einzigartige an

Tschaikowskys Musik ist die Verbindung

emotionaler Tiefe mit französischer Raffinesse

und Meisterschaft. Wie bei Beethoven ist

auch Tschaikowskys «Fünfte» eine «Schicksalssymphonie«:

In diesem Monumentalwerk

hadert der Komponist musikalisch mit

dem Schicksal. Er gibt sich ihm schliesslich

vollständig hin und findet im Finale zu einer

feierlichen Stimmung. Rachmaninovs vielleicht

eindrücklichstes und erfolgreichstes

Werk überhaupt, das zweite Klavierkonzert,

entstand nach einer schweren seelischen

Krise.

Nikolai Tokarev wurde in Moskau als Sohn

eines Pianisten und einer Cellistin geboren.

Bereits mit 14 Jahren unternahm er seine

erste Welttournee. In der Folge gewann

er zahlreiche Preise und eroberte mit seinem

russischen Temperament und seiner

technischen Meisterschaft die Konzertpodien

der Welt. Wie wenige nur vermag er die

seelischen Abgründe und die Poesie dieses

Klavierkonzertes auszuloten und die technischen

Hürden mit Leichtigkeit zu meistern.

Eine eindrückliche Doppelbegabung

zeigt Vladimir Spivakov, der bereits in jungen

Jahren als Violinvirtuose mit den Wiener

und Berliner Philharmonikern unter leonard

Bernstein, George Solti oder Claudio Abbado

konzertierte. Bereits 1979 gründete er

sein eigenes Orchester, die Moskauer Virtuosen,

dessen Musiker aus den besten Orchestern

der UdSSR ausgewählt wurden.

Die UNESCO zeichnete Vladimir Spivakov

wegen seiner bedeutenden künstlerischen

Verdienste und wegen seiner Aktivitäten zur

Förderung des Friedens und des Dialogs

zwischen den Kulturen als «Künstler des

Friedens» aus. In der Russischen Nationalphilharmonie

vereinigt Vladimir Spivakov die

Elite der Instrumentalmusiker aus Moskau

und Sankt Petersburg. Das Orchester ist in

den berühmtesten Konzertsälen der Welt zu

Hause, natürlich in Russland, aber genauso

auch in Japan, den USA, Kanada, Deutschland,

der Schweiz, Spanien und Frankreich.

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Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mo 17.12.18, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

© Taco van der Werf

Der Messias

Georg Friedrich Händel

Festliches Weihnachtskonzert

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The King’s Consort

Choir of the King’s Consort

Robert King Leitung

Julia Doyle Sopran

Hilary Summers Alt

Joshua Ellicott Tenor

David Wilson-Johnson Bass

Georg Friedrich Händel

«The Messiah» – Oratorium in drei Teilen

Der 56-jährige Georg Friedrich Händel – bis

heute Englands erfolgreichster Komponist –

schrieb das gewaltige Oratorium «Der Messias»

im für ihn typischen, atemberaubend

schnellen Tempo von gut drei Wochen für

eine Konzertreihe in Dublin. Ursprünglich für

die Fasten- und Osterzeit gedacht, wurde

es schon zu Händels Lebzeiten üblich, das

Werk zur Adventszeit aufzuführen, und bei

dieser Tradition ist es seither mehrheitlich

auch geblieben.

Das neben Bachs «Weihnachtsoratorium»

wohl meistgespielte Oratorium aller Zeiten

verlangt nach einer hochkarätigen Besetzung,

die Händels Meisterwerk auch im Blut

hat. The King’s Consort wurde 1980 von Robert

King gegründet und tourt seither sowohl

in ganz Europa als auch auf allen sechs Kontinenten.

Mit einer Liste von mehr als hundert

CDs und eineinhalb Millionen verkaufter Tonträger

ist The King’s Consort eines der am

häufigsten aufgezeichneten historischen Ensembles

überhaupt.

Robert King ist einer der führenden britischen

Dirigenten seiner Generation und hat

seit bald vier Jahrzehnten ein ungewöhnlich

vielseitiges Repertoire, das fünf Jahrhunderte

umspannt, erarbeitet. Schwerpunkte sind

seine viel gepriesenen Barock-Interpretationen

und die Chor- und Orchesterwerke der

Klassik und Frühromantik. Für sein musikalisches

und menschliches Niveau spricht

auch, dass er seit vielen Jahren mit denselben

hochkarätigen Solisten auf Tournée

geht.

Die Sopranistin Julia Doyle studierte zunächst

Soziologie und Politikwissenschaft

in Cambridge, bevor sie ihre Gesangskarriere

startete. Seither ist sie in aller Welt aufgetreten

und hat sich als Sopranspezialistin

für das Barockrepertoire etabliert. Die Altistin

Hilary Summers wurde in Südwales geboren

und hat mehr als vierzig CD’s eingespielt; ihr

Repertoire reicht vom frühen Barock bis zur

zeitgenössischen Musik. Ihre drei Oktaven

umfassende Stimme hat die Aufmerksamkeit

zahlreicher Komponisten auf sich gezogen.

Bekannt für seinen lieblichen, flexiblen und

doch kraftvollen lyrischen Tenor wurde Joshua

Ellicott, der sich sowohl als Opern- wie

auch als Liedsänger international einen Namen

machen konnte. Das Solistenquartett

vervollständigt schliesslich der britische Bariton

David Wilson-Johnson, welcher in seiner

dreissigjährigen Karriere mit Dirigenten wie

Zubin Mehta, Nikolaus Harnoncourt oder Sir

Simon Rattle zusammenarbeitete.

The Choir of the King‘s Consort wurde mit

dem Chormusik-Preis des BBC Music Magazine

geehrt.


Konzert-Abo

Martin Stadtfeld

The Trondheim Soloists

Wenn sich ein Pianist nach Glenn Gould einen

Namen als führender Bach-Interpret gemacht

hat, dann ist es der deutsche Pianist

Martin Stadtfeld. Bereits mit sechzehn Jahren

lernte er in kürzester Zeit Bachs furchterregend

schwierige Goldbergvariationen auswendig

und beschloss, mit diesem Werk auf

dem CD-Markt zu debütieren. Das Vorhaben

wurde von Erfolg gekrönt, und es folgten

nicht weniger als vier ECHO Klassik Preise

für seine Bach-Einspielungen, von weiteren

Auszeichnungen ganz zu schweigen.

Wieso sei gerade Bach sein Favorit, wurde

er einmal gefragt. Bach sei für ihn nach wie

vor die tröstlichste Musik, die er kenne. Bach

verstehe den Menschen in seinem Glück,

seiner Trauer, seinen Wünschen, seinen Enttäuschungen.

Er habe alles erlebt, erfühlt,

und daraus eine Musik gemacht, die uns an

die Hand nimmt.

Besonders spannend an diesem Programm

ist die Gegenüberstellung der Werke von Vater

Bach zu zweien seiner Söhne: Mit seinem

ältesten Sohn, Wilhelm Friedemann, verband

ihn eine besonders enge Beziehung, und offenbar

entwickelte Wilhelm Friedemann an

der Orgel ähnlich geniale Improvisationskünste

wie sein berühmter Vater. 25 Jahre

später als Friedemann kam Johann Christian

Bach zur Welt. Er reüssierte als einziger

der Söhne auch mit Opern und schuf sich

ab den 1760er Jahren in London ein ausgezeichnetes

Renommee als Konzertpianist,

Pädagoge und Komponist. Nicht zu überhören

ist sein Einfluss auf den jungen Mozart,

dessen frühen Klavierkonzerte denen des

«Londoner Bachs» zum Verwechseln ähnlich

sind.

Das dritte Brandenburgische Konzert

schliesslich ist ein ewiger Klassiker und begeistert

mit seiner pulsierenden Vitalität und

satztechnischen Raffinesse bis heute Pianisten

wie Martin Stadtfeld, der den Inspirationsfunken

auch auf das Publikum zu übertragen

versteht.

Leidenschaft. Perfektion. Pure Intensität. Mit

diesen Prinzipien erobert sich das Kammerorchester

The Trondheim Soloists sein eigenes

musikalisches Territorium. Das Orchester

wurde vor zwanzig Jahren gegründet, gilt

heute als eines der renommiertesten norwegischen

Ensembles und hat sich durch

seinen unverkennbar offenen und klaren

Orchesterklang, den die britische Musikzeitschrift

Classic FM als den Trondheim Sound

beschrieb, international etabliert.

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mi 06.02.19, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Martin Stadtfeld Klavier

The Trondheim Soloists

Wilhelm Friedemann Bach – Sinfonie in F-Dur

Johann Sebastian Bach – Klavierkonzert in d-Moll

Johann Sebastian Bach –

Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur

Johann Christian Bach – Klavierkonzert Nr. 6 in f-Moll

Ungewöhnlich leidenschaftlich ist selbst für

Johann Sebastian Bachs Verhältnisse das

Klavierkonzert in d-Moll gestaltet; es wurde

deswegen sogar die Autorenschaft in Zweifel

gezogen. Der legendäre Bach-Kenner Albert

Schweizer antwortete auf diese Zweifel mit einer

Gegenfrage: «Wer ausser Bach hätte denn

ein solches Werk schreiben können?»

© Marco Borggreve

27


Konzert-Abo

Sol Gabetta Violoncello

Kristian Bezuidenhout

Fortepiano (Hammerklavier)

Robert Schumann – Fünf Stücke im Volkston

Franz Schubert – Sonatine für Violine in D-Dur

Ludwig van Beethoven – Cellosonate Nr. 3 in A-Dur

© Marco Borggreve

Sol Gabetta

Kristian Bezuidenhout

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 12.02.19, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Sol Gabetta ist aus dem klassischen Konzertgeschehen

nicht mehr wegzudenken. International

gefeiert wird die Cellistin für ihre

technische Präzision, enorme Ausdrucksstärke

und Interpretationen, die Herz und

Verstand berühren. Gewöhnliche Darbietungen

gibt es bei Sol Gabetta nicht. Authentizität

und packende Leidenschaft zeichnen

ihr Spiel aus.

ni Battista Guagadgnini aus dem Jahr 1759.

Auf der Bühne scheint sie mit ihrem Instrument

förmlich zu verschmelzen.

Kristian Bezuidenhout, Sol Gabettas Klavierpartner

in diesem Rezital, ist ein Musiker mit

unglaublichem Esprit, musikalischer Ausgelassenheit

und inhaltlicher Kompromisslosigkeit.

Der Pianist aus Südafrika spielt seit

Jahren auf seinem Hammerklavier, also mit

jenem Instrument, das auch Beethoven zur

Verfügung stand. Man hört bei Bezuidenhout

stets den revolutionären Impetus im

Form seiner emotionalen, radikalen und leidenschaftlichen

Klangrevolution.

28

In Argentinien geboren, führte der Weg der

Ausnahmekünstlerin über Spanien in die

Schweiz. Ihre Liebe zum Cello mit seinem

schönen, warmen Klang, entdeckte Sol bereits

als Vierjährige. Ihr älterer Bruder Andrés

spielte schon Geige und so wählte sie für

sich die grössere Variante. Heute spielt sie

eines der seltenen Violoncellos von Giovan-

Die romantische, tiefsinnige Musik von Franz

Schubert und Robert Schumann, aber auch

die intellektuelle, ungestüme Brillanz eines

Beethoven braucht die ungezügelte Leidenschaft

einer Sol Gabetta und den historischen

Fundus eines Kristian Bezuidenhout,

um diese Musik im Konzertsaal lebendig

werden zu lassen.


Konzert-Abo

Gábor Boldoczki

Prague Philharmonia

Gábor Boldoczki Trompete

Prague Philharmonia

Georg Anton Benda – Sinfonie in G-Dur

Johann Baptist Georg Neruda – Trompetenkonzert

in Es-Dur

Antonín Dvořák – Nocturne für Streichorchester

Johann Nepomuk Hummel – Variationen für

Flügelhorn und Orchester

Johann Baptist Vaňhal – Sinfonia in g-Moll

Antonín Dvořák – Zwei Walzer für Streichorchester

Johann Baptist Vaňhal – Konzert

für Flügelhorn und Orchester

Der Ungar Gábor Boldoczki ist ein begnadeter

Virtuose, kaum ein Trompeter entlockt

seinem Instrument ein grösseres Klangspektrum.

Die Salzburger Nachrichten loben:

«leichtzüngige Artikulation, höchste Beweglichkeit,

extrem sicherer Ansatz, Koloraturkunst

… ein Solist von solchem Rang

veredelt jedes Musikwerk». Das Konzertprogramm

führt die Zuhörer auf eine Reise ins

Böhmen der Kaiserzeit. Der musikalische

Reichtum der Region ist vor allem durch die

Werke Antonin Dvořáks präsent – aber auch

schon vor ihm waren Musiker und Komponisten

aus dem damaligen Böhmen für ihren

Melodienreichtum, die tänzerische Leichtigkeit

ihrer Werke und ihr musikalisches Talent

in ganz Europa hoch anerkannt.

Als Vierzehnjähriger hat Boldoczki seinen

ersten Wettbewerb gewonnen. Danach

ging es steil aufwärts mit der Karriere. Vergangenes

Jahr erhielt er seinen dritten Echo

Klassik für seine neueste CD «Bohemian

Rhapsody», den er in der Elbphilharmonie

entgegennehmen konnte. «Bohemian

Rhapsody»: Das ist Musik wie ein Kostümfilm!

Seidiges und Samtiges, leuchtende Farben,

viel Gold und Silber – und alles noch ein

bisschen schöner und makelloser, als man

es sich in echt vorstellen darf.

Gábor Boldoczki hat sich die Musiker der

Prague Philharmonia zur Seite geholt, um

mit ihnen gemeinsam böhmische Musik

aus zwei Jahrhunderten einzuspielen und

auf Konzerttournéen aufzuführen. Die Rollen

zwischen Solist und begleitendem Kammerorchester

sind klar verteilt, das der Ungar

Soma Dinyes vom Cembalo aus leitet.

Dabei ergeben sich schöne Dialog-Momente

– vor allem in den langsamen Sätzen, wenn

Boldoczki seine Begabung für weitgespannte

Melodiebögen voll ausspielen kann.

Für ihren Frohsinn, ihre Leichtfüssigkeit und

für ihr Schwelgen in schönen Melodien waren

die böhmischen Musiker in früheren

Jahrhunderten in ganz Europa berühmt und

beliebt. Dieses Konzertprogramm verspricht

elegante, virtuos gespielte musikalische

Unterhaltung für den Frühlingsbeginn – ein

Kompendium böhmischer Spielfreude!

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mi 20.03.19, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

© Marco Borggreve

29


Konzert-Abo

Petrit Çeku

Sinfonieorchester

Liechtenstein

Kevin Griffiths

Petrit Çeku Gitarre

Sinfonieorchester Liechtenstein

Kevin Griffiths Leitung

Joaquín Rodrigo

Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 9 in e-Moll «Aus der neuen Welt»

Vaduzer-Saal, Vaduz

Do 04.04.19, 20 Uhr

CHF 80, 60, 40 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

Petrit Çekus aussergewöhnliche Sensibilität

und sein besonderes Ausdrucksvermögen

beeindrucken das Publikum weltweit. Er

ist mit zahlreichen Konzerten in Europa und

Nordamerika aufgetreten und war Solist bedeutender

Sinfonieorchester wie unter anderem

dem Baltimore Symphony Orchestra.

Gitarrenspezialist Colin Cooper lobt Çeku als

einen «Solisten auf höchstem Niveau». Er ist

Gewinner zahlreicher erster Preise bei internationalen

Gitarrenwettbewerben.

Der Name des beinahe blinden spanischen

Komponisten Joaquín Rodrigo (1901–1999)

ist untrennbar mit seinem Gitarrenkonzert

«Concierto de Aranjuez» verknüpft. Das

Werk ist von der Sommerresidenz Aranjuez

des spanischen Königshauses der Habsburger

im Süden von Madrid inspiriert - von

seiner einmaligen Atmosphäre in den weiten

prachtvollen Gärten mit seinen Myriaden

von Gewässern, den Paradiesvögeln, den

Magnolien und der einmaligen Architektur

des Schlosses. Besonders der zweite Satz

mit seiner traurig-romantischen Stimmung

machte dieses meisterhaft komponierte Gitarrenkonzert

zu einem der beliebtesten

Werke des 20. Jahrhunderts.

Im September 1892 trat der als «böhmischer

Meister» weltweit verehrte Antonin Dvořák in

New York eine fürstlich honorierte Stelle als

Direktor an. In den USA gab es damals das

Bestreben, sich von der Dominanz europäischer

Kunstmusik zu lösen. Dvořák liess sich

von dieser Idee begeistern, studierte Spirituals

der schwarzen Plantagenarbeiter und

Melodien der Ureinwohner und fügte diese

Elemente gekonnt in seine neunte Sinfonie

ein. Da Dvořák sich damals auch auf dem

Zenit seiner Meisterschaft befand, wurde die

Sinfonie «Aus der neuen Welt» sein erfolgreichstes

Werk überhaupt.

30


Konzert-Abo

Vaduzer-Saal, Vaduz

Fr 17.05.19, 20 Uhr

CHF 90, 75, 50 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein

um 19.15 Uhr

© Kasskara/DGG

Krystian Zimerman

Krystian Zimerman Klavier

Musik ist für Krystian Zimerman «die Kunst,

Emotionen zeitlich zu organisieren». Ob er

Werke von Beethoven oder Chopin, Schubert

oder Szymanowski spielt, die Interpretationen

des polnischen Pianisten zeigen

unzählige Ausdrucksnuancen und enthüllen

die Klarheit seines musikalischen Erzählens.

Dass Zimerman als einer der grössten

Künstler unserer Zeit gilt, beruht nicht zuletzt

auf der Frische und Originalität seiner Aufführungen,

die sehr persönlich und sorgfältig

bis ins Detail vorbereitet sind. Manchmal

studiert er ein Werk jahrzehntelang, erforscht

jeden Aspekt und den Sinngehalt, bevor er

es ins Programm seiner Recitals einführt

oder im Aufnahmestudio spielt. Sein Ansatz

ist Teil eines lebendigen Prozesses schöpferischer

Entwicklung, in dem Selbstkritik,

intensives Nachdenken und Intuition eine

wichtige Rolle spielen. «Der letzte Touch –

der die Kunst ausmacht – kommt im Konzertsaal«,

stellt er fest.

Krystian Zimerman kam 1956 im südpolnischen

Zabrze als Sohn einer musikalischen

Familie zur Welt. Schon als Kleinkind wurde

er durch die vielen Musiker, die bei seinen Eltern

zu Gast waren, mit der Aufführung von

Kammermusik vertraut. Als Fünfjähriger erhielt

er ersten Klavierunterricht bei seinem

Vater, der selbst Pianist war, und studierte

später privat sowie am Konservatorium von

Katowice bei Andrzej Jasiński. Sein Durchbruch

erfolgte, als er 1975 den ersten Preis

beim Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann.

Der 18-Jährige war der jüngste Sieger

in der Geschichte des renommierten

Wettbewerbs und er wusste, dass er noch

Zeit brauchte, um seine künstlerischen Fähigkeiten

voll zu entwickeln. 1976 lud ihn

der legendäre Artur Rubinstein ein, mit ihm

in Paris zu arbeiten. Diese Phase der engen

Zusammenarbeit mit einem der grössten Pianisten

des 20. Jahrhunderts brachte ihm

neue künstlerische und psychologische Erkenntnisse,

ebenso wie die Arbeit mit Claudio

Arrau, Emil Gilels, Svjatoslov Richter und

Arturo Benedetti Michelangeli.

Krystian Zimermans künstlerische Arbeit ist

untrennbar verbunden mit seiner Kenntnis

der Mechanik und Bauweise seines Instruments.

In seiner Jugend erwarb er handwerkliche

Fähigkeiten als Klavierbauer und

-techniker, die er seither in enger Zusammenarbeit

mit Steinway & Sons in Hamburg

weiter perfektioniert hat.

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Konzert-Abo

Don Giovanni

Dramma giocoso in zwei Akten

Wolfgang Amadeus Mozart

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Vaduzer-Saal, Vaduz

Mi 29.05.19, 20 Uhr

CHF 80, 60, 40 | erm. 15

KONZERTEINFÜHRUNG

mit Martin Wettstein um 19.15 Uhr

Clemens Heil Musikalische Leitung

Benedikt von Peter Inszenierung

Solistinnen und Solisten des Luzerner Theaters

Chor des Luzerner Theaters

Luzerner Sinfonieorchester

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Don Giovanni ist ein stadtbekannter skrupelloser

Frauenverführer aus Sevilla. Begleitet

von seinem listigen Diener Leporello

bewegt er sich ständig in einem Umfeld

aus Eroberung, Eifersucht und enttäuschten

Frauen. Da ist einmal Donna Anna, die er zu

verführen versucht. Oder Elvira, die er bereits

verlassen hat und die ihm alles andere

als gut gesinnt ist. Dann entdeckt er auch

noch Zerline auf einer Bauernhochzeit. Ständig

verliebt er sich aufs Neue und verlässt

seine momentane Geliebte, um in die Arme

der nächsten zu sinken. Sein Gegenspieler

ist der Komtur, der Vater Donna Annas, den

er bei einem Duell ersticht. Auf dem Grabmal

des Komturs steht dessen Statue. Diese

beginnt zu Don Giovanni zu sprechen, der

so zu einem Gastmahl eingeladen wird. Er

sagt gegen den Rat seines Dieners Leporello

zu. Als Don Giovanni dann von der Statue

zu Reue und Busse aufgefordert wird, sich

jedoch weigert, wird er von der Hölle verschlungen.

Mozart vertonte dieses ungewöhnliche Libretto

aus der Feder seines kongenialen

Partners Lorenzo Da Ponte 1787 in Prag.

Die Stadt war dem Wiener Meister überaus

wohlgesonnen und drängte ihn geradezu,

nach dem sensationellen Erfolg der Oper

«Figaro», eine weitere Oper für das Prager

Publikum zu schreiben.

Nach langer Probearbeit mit zahlreichen

Verzögerungen – die Oper stellt für Sängerinnen,

Sänger und Orchester eine enorme

Herausforderung dar – fand endlich im Dezember

1787 die umjubelte Uraufführung

statt. Obwohl Mozart die Oper für die folgende

Aufführung in Wien umarbeitete und

dem Wiener Geschmack anpasste, konnte

er dort den Prager Erfolg nicht wiederholen;

die Oper sei «kein Bissen für seine Wiener»,

fand der Kaiser. Nun, der Appetit folgte mit

den Jahren dann schon noch, und heute gehört

«Don Giovanni» zu den meistgespielten

Opern überhaupt – auch in Wien.


Konzert

Tage Alter Musik

Italienische Virtuosenmusik des 16. und 17. Jahrh.

für Viola da gamba und Harfe

Orquesta de camera de Las Tunas

Cuba meets Liechtenstein

Im Rahmen des Festivals «Alte Musik am Bodensee»

Juliane Laake Diskant-/Bassgambe, Maximilian Ehrhardt Barockharfe

Las Tunas, Kuba: 200’000 Einwohner, im Osten der Insel gelegen,

kein Strand, keine Touristen, Pferdekutschen statt Taxis, Esel

statt Traktoren. Doch mittendrin ein Musikinternat, in dem Kinder

ab neun Jahren ihr Leben der Musik widmen. Dies ist die Keimzelle

des Kammerorchesters von Las Tunas, das aus hochbegabten

Musikstudent/innen und fertig ausgebildeten Musiker/innen besteht

und längst ein Geheimtipp in Kuba ist. Ein musikalisches Potenzial,

das von kubanischer Volksmusik mit ihren Son, Montuno, Habanera,

Danzon, Rumba und wilden Improvisationen hin zu klassischen Werken

der Renaissance-Musik bis zur Neuen Musik reicht.

TAK

MO 24.09.18, 20.09 Uhr

CHF 40 | erm. 20

Quartetto di Cremona

Das italienische Spitzenensemble zählt zu den gefragtesten und

erfolgreichsten Streichquartetten der internationalen Szene. Die

Musiker aus der Stadt des legendären Geigenbauers Antonio Stradivari

spielen auf Festivals in Übersee, aber auch regelmässig in

London, Rom, Mailand, Berlin und weiteren Kulturzentren Europas.

Das Quartett pflegt ein weitgefächertes Repertoire, das auch

zeitgenössische Musik mit einbezieht.

TAK

Das Programm für das Konzert im TAK

wird noch bekannt gegeben.

Do 17.01.19, 20.09 Uhr

CHF 40 | erm. 20

Nichts hat Künstler aller Zeiten so sehr inspiriert und beflügelt

wie die Liebe. Ob nun die Jungfrau Maria oder die

Schöne aus der Nachbarschaft angebetet wurde – immer

ist es die Liebe, die auch in der Musik die grossartigsten

Werke entstehen liess.

Der Harfenist Maximilian Ehrhardt ist Initiator und Leiter

der «Tage für Alte Musik am Bodensee». Er studierte historische

und moderne Harfe und arbeitete mit Dirigenten

wie Sylvain Cambreling, Konrad Junghänel, Lorenzo

Ghielmi und Leonardo García Alarcón. Juliane Laake ist

Preisträgerin des Internationalen Telemannwettbewerbs

Magdeburg und arbeitet regelmässig mit Ensembles wie

der Lautten Compagney oder der Akademie für Alte Musik

Berlin sowie mit renommierten Solisten wie Hille Perl,

Harry van der Kamp und Dorothee Mields. Gemeinsam

präsentieren sie anrührende Liebeslieder der Renaissance

und ihre virtuosen, sinnlichen Bearbeitungen.

TAK

Fr 21.09.18, 20.09 Uhr

CHF 40 | erm. 20

Liederabend

Karl Jerolitsch Tenor, Jürg Hanselmann Klavier

TAK

Fr 10.05.19, 20.09 Uhr

CHF 40 | erm. 20

Karl Jerolitsch und Jürg Hanselmann pflegen eine

langjährige musikalische Zusammenarbeit und

Freundschaft. Zuletzt waren sie mit einer eindrücklichen,

umjubelten «Winterreise» im TAK zu erleben.

Sie spielen Werke von Franz Schubert, Robert Schumann,

Hugo Wolf und Jürg Hanselmann, u. a. der Eichendorff

Liederkreis von Schumann und die Uraufführung

von Hanselmanns neuem Liederkreis «An Mauern

hin» nach Gedichten von Georg Trakl, entstanden im

Herbst 2016 und inspiriert von nachgelassenen Gedichten

Trakls.

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Konzert

Vorweihnachtliches Orgelkonzert

Der Komponist und Organist Bruno Oberhammer wird

auf der Rheinberger-Orgel in der Kathedrale St. Florin in

Vaduz die Adventszeit musikalisch eröffnen. Oberhammer,

der viele Jahre Professor für Orgel und Tonsatz am

Konservatorium im Feldkirch war, bringt Werke u. a. von

Josef Gabriel Rheinberger zu Gehör.

Kathedrale St. Florin, Vaduz

Sa 01.12.18, 19 Uhr

© Paul Trummer

Kollekte

Chorseminar Liechtenstein

Die Konzerte des Chorseminars Liechtenstein

haben in den vergangenen Jahren

Massstäbe in der heimischen Chormusik

gesetzt. Auch das Projekt 2019 verspricht

ein grossartiges Konzerterlebnis.

TAK

So 20.01.19

So 24.02.19

So 10.03.19

So 14.04.19

So 19.05.19

So 16.06.19

jeweils 11 Uhr

Eintritt frei

Podium-Konzerte

Die bekannte und renommierte Konzertreihe

steht unter der Schirmherrschaft I.K.H.

Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein

und unter der künstlerischen Leitung

von Maestro Graziano Mandozzi. Die Matineekonzerte

stellen hochtalentierte Nachwuchsmusiker/innen

aus der Region vor.

SAL, Schaan

So 14.04.19, 17 Uhr

CHF 40 | erm. 20

LIECHTENSTEIN WERDENBERG SARGANSERLAND

R H E I N TA L

DIE KULTURZEITUNG FÜR DAS KULTURLEBEN IM FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN UND DER REGION

Das KuL

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PORTRÄTS

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jeden letzten Freitag im Monat

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Literatur

Poetry Slam

KLANGLABOR

Campfire

Denise Kronabitter Stimme,

Arno Oehri Gitarre, Electronics

Marco Sele Schlagwerk

Der Soundkünstler Arno Oehri und seine

Formation KLANGLABOR versammeln das

Publikum an einem imaginären Lagerfeuer.

Im Feuer flackern Soundspuren auf, Text lodern

und widersetzen sich der Nacht, vertreiben

die Raubtiere. Das Campfire lässt

uns friedliche Rast halten, bevor wir am

nächsten Morgen weiterziehen müssen, es

wärmt die Knochen und die Nahrung – und

ist doch von verführerischer Zerstörungskraft.

Dunkelzelt auf dem

TAK-Parkplatz

© Matthias Homberg

Mi 19.09.18, 20.09 Uhr

Do 20.09.18, 20.09 Uhr

Tickets:

julia.kerber@lbv.li

Tel. 00423 390 05 15

Sara Bonetti Moderation

Sabrina Weithaler Moderation

Poetry Slam ist vielseitig: Die Texte beschreiben

Episoden aus dem Alltag, sind lyrische

Aufarbeitung, Sprachspielerei oder einfach

witzig. Und Poetry Slam ist ein Dichterwettstreit:

Mit selbstgeschriebenen Texten lesen

Poetinnen und Poeten um die Gunst

des Publikums und um den heissbegehrten

Preis: eine Flasche Gin!

Der TAK-Slam findet im klassischen Format

statt: Die Poeten teilen sich die Bühne,

jeder hat sechs Minuten das Publikum

für sich. Beim TAK-Slam stehen Poeten aller

deutschsprachigen Zungen auf der Bühne –

und pro Abend auch zwei Slammer aus der

Region. Wer dabei sein will, melde sich bei

Sara Bonetti: sara@laendleslam.at

TAKino

Mi 26.09.18, 20 Uhr

Mi 31.10.18, 20 Uhr

Mi 28.11.18, 20 Uhr

Weitere Termine

in Planung

CHF 15 | erm. 10

Das Dunkelzelt wird veranstaltet vom Liechtensteiner

Behindertenverband in Kooperation

von TAK und obvita.

Demokratische

Momente

Eine theatrale Rauminstallation

Auditorium der Uni

Liechtenstein

Sa 19.01.19

So 20.01.19

Weitere Infos folgen

Regie: Eveline Ratering Mit: Ingo Ospelt

Das Erzählprojekt «Liechtenstein erzählen»

hat Stimmen von Zeitzeugen gesammelt, die

Einblicke in zwei prägende historische Moment

der Liechtensteiner Geschichte geben:

Den langen Weg zur Einführung des Frauenstimmrechts

vom ersten Protestmarsch

1971 an und die Diskussion um die Machtbalance

zwischen Fürstenhaus und Landtag

im Jahre 1992. Das Literaturhaus Liechtenstein,

das Institut für Architektur und Raumentwicklung

der Universität Liechtenstein

und das TAK entwickeln ausgehend vom

Erzählband «Demokratische Momente» eine

szenische Lesung, die die erzählten Hoffnungen,

Gefühle, und persönlichen Erfahrungen

auch räumlich erfahrbar macht.

35


Kategorie

TAK _music

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Kategorie

Liebe Freundinnen und Freunde

der TAK_music-Konzerte

Im Laufe der letzten Jahre haben sich die TAK_music-Konzerte

immer mehr zu einer der wesentlichen Säulen des TAK entwickelt.

Mit Branford Marsalis, Brad Mehldau, Jan Garbarek, Till Brönner, mit

Hubert von Goisern, Helge Schneider und Silje Nergaard waren in

den letzten Jahren Weltstars zu Gast im TAK.

Grund genug, um einige Konzerte der kommenden Saison auch

zu einem Abo zu bündeln. Wir haben sechs Konzerte zusammengestellt,

die Sie als TAK_music-Abonnement buchen können. Sie

können die Konzerte aber natürlich auch im Kombi-Abo mit Schauspielen

oder TAK Vaduzer Weltklassik Konzerten verbinden. Auf

diese Weise wollen wir unser Angebot für unsere Abonnenten weiter

vergrössern, und Sie geniessen alle Vorteile eines Abos – allen voran

ein fester Sitzplatz und vergünstigte Eintrittspreise.

Wir wünschen Ihnen grossartige Konzerterlebnisse!

37


TAK_music-Abo

Konstantin

Wecker Trio

Konstantin Wecker Klavier

Jo Barnikel Klavier

Fany Kammerlander Cello

Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel verbindet

die Liebe zum Lied. «Poesie und Musik können vielleicht die Welt

nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern

wollen», so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren

für eine Welt ohne Waffen und Grenzen engagiert. Nun setzt der

Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner

Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen

Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter

Ego am Klavier, Jo Barnikel, steht auch Fany Kammerlander, die

Ausnahme-Cellistin, zu Hause in der Klassik- wie auch in der Popwelt,

seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne.

Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem

zart-schmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern

seit jeher ihre ganz persönliche Note gab. Am liebsten würde

man sie festhalten. Die Melodien. Und die Sehnsüchte.

Vaduzer-Saal, Vaduz

Di 20.11.18, 20 Uhr

CHF 65, 55 | erm. 20

Chick Corea

Solo Piano

Seit er 1966 seine Solo-Karriere mit dem Album «Now he sings, now

he sobs» begann, gehört er zu den stilistisch prägendsten Musikern

des Genres, als grenzenlos virtuoser Pianist wie als brillanter Songwriter.

Sein allererstes Solo-Album «Piano Improvisations» von 1971

geniesst längst Klassikerstatus und beweist bis heute, dass Coreas

Meisterschaft im «inneren Dialog» bis heute unerreicht geblieben ist.

Viele seiner Kompositionen sind zu Jazz-Standards geworden, seine

Aufnahmen mit Miles Davis (z. B. «Bitches Brew») sind legendär und

seine 63 Grammy-Nominierungen sprechen für sich.

SAL, Schaan

© Chick Corea Productions

Der Klavier-Magier Chick Corea brilliert auch mit 77 Jahren noch

mit seinen Fusion-Bands und mit seinen grossartig besetzten Trios.

Doch die grosse Liebe des Musikers gehört den Piano-Solo-Konzerten,

bei denen Corea auf ein halbes Jahrhundert Jazzgeschichte

zurückblicken kann und mühelos zwischen Bebop, Klassik, Jazz-

Rock, Fusion und Latino-Leidenschaft oszilliert.

2018 begibt er sich auf eine kleine ausgewählt Europa-Tour, auf der

er seinen persönlichen Piano-Helden wie Thelonius Monk oder Bill

Evans Reverenz erweist, Abstecher in die klassische Musik macht

und aus seinen legendären Kompositionen schöpfen wird.

38

Do 22.11.18, 20 Uhr

CHF 80, 68, 55 | erm. 55

«Eine Koryphäe, überschäumend und ewig jung.»

The New York Times


TAK_music

Tanguísimo

Tango Argentino

Gisela Passi & Rodrigo Rufino Tanz

Sebastian Rossi Gesang

Marisa Mercadé Bandoneon

Cyril Baleton Violine

Luc Michel Piano

Edouard Macarez Kontrabass

Ludovic Michel Viola, Gitarre, Leitung

Leben, Liebe, Leidenschaft und immer auch ein Anflug von Melancholie,

eine Ahnung von Vergänglichkeit – das ist es, was den Tango

ausmacht. Entstanden ist Tanguísimo aus dem Zusammenschluss

von virtuosen Musikern auf der Suche nach neuen musikalischen

Horizonten. Die so erschlossenen Wege führten sie in die weltweit

angesehensten Konzertsäle und lässt sie auf mehrere hundert erfolgreiche

Konzerte zurückblicken. Unter der Leitung von Ludovic

Michel hat das Ensemble seine Vielschichtigkeit und Virtuosität zu

einem homogenen Klangkörper mit einem ungewöhnlich reichen

Sound entwickelt. Die Melancholie des Bandoneons, die leidenschaftlich

flirrenden Akkorde und matten Rhythmen eines trotzigen

Pianos erzählen gemeinsam von der leidenden Tragik, die aus den

Wunden jeder Lebensreise entsteht, wie auch die Reise der Musiker

bis zu ihrem heutigen Format ihren Kurs zwischen Hoffnung, Gewalt,

Liebe und Leidenschaft absteckte. Tanguísimo interpretiert den Zauber

des Tangos in einer mitreissenden Musikalität. Die schicksalhafte

Natur der unmöglichen Liebe wird dabei verstärkt durch die unbezwingbare

Poesie der Rio de la Plata.

© Alejandro Rumolino

TAK

Sa 08.12.18, 20.09 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 15

Giora Feidman

Sextett

«Klezmer for Peace»

Giora Feidman Klarinetten

Muhittin Kemal Temel Kanun, Gesang

Murat Coskun Rahmentrommeln,

Percussion, Gesang

Gürkan Balkan Oud, Gitarre, Gesang

Hila Ofek Harfe

Andre Tsirlin Saxophon

© Felix Bröde

Unermüdlich hat der Grossmeister des Klezmer

in den letzten Jahrzehnten mit seiner

Musik die Grenzen von Nationalitäten, Religionen

und Generationen erfolgreich überwunden.

Für sein neustes Projekt «Klezmer

for Peace» hat Giora Feidman Musiker aus

der Türkei und Israel um sich geschart.

TAK

Mi 20.02.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 15

Feidmans Sextett spielt eine Musik, die

fremd, zugleich aber auch vertraut klingt

und dabei die unterschiedlichen Kulturen

miteinander verbindet. Die traditionellen Instrumente

Kanun (orientalische Zither), Oud

(Laute) und Rahmentrommel mit ihrer traditionell

äusserst virtuosen Spielweise schaffen

gemeinsam mit Harfe und Saxofon einen

Klangraum, der die Grenzen von klassischer

Musik, Jazz und Folk überschreitet. Im Alter

von 83 Jahren, nach mehr als 56 Aufnahmen

und zahlreichen Programmen, macht

Giora Feidman mit dem weiter, was ihm am

meisten am Herzen liegt: Die Botschaft der

Einheit und des Friedens durch Musik zu

verbreiten und dies auf höchstem musikalischen

Niveau.

39


TAK_music-Abo

Cristina Branco

Fado, Jazz

Cristina Branco Gesang

Luís Figuereido Klavier

Bernardo Couto Portugiesische Gitarre

Bernardo Moreira Kontrabass

Christina Branco gilt als eine der erfolgreichsten Fadistas unserer

Zeit und als eine der schönsten Stimmen Portugals. Doch die ebenso

eigenwillige wie ausdrucksstarke Musikerin sieht sich selbst eher

als Sängerin, die eben auch den Fado singt. Geprägt von Billie Holiday,

Janis Joplin und Joni Mitchell hat sie den Fado behutsam in

völlig neue Gefilde geführt. Sie vertont Gedichte des grossen Autoren

António Lobo Antunes und beauftragt Komponisten aller Genres,

darunter Grossmeister des Fado ebenso wie junge Musiker der

unterschiedlichsten Genres. Ihrer bewährten Instrumentierung bleibt

Branco treu und somit auch der jazzigen Grundtönung ihrer Lieder.

Cristina Brancos Spiel zwischen Tradition und Moderne spiegelt

auch die Situation der jüngeren Generation Portugals wieder. Und

so hat sie nicht nur einen neuen Fado-Stil geprägt, sondern erzählt

auch die Geschichte eines Portugals, das sich selbst neu findet. Eines

Portugals im Aufbruch. Saudade aber, die unübersetzbare portugiesische

Schwermut, ist nicht herauszuschreiben aus Brancos

Werk. Darin erschafft sie alle Emotionen, die das Musikgenre – mit

seiner engen Verbindung von Stimme, Poesie und Musik – zu bieten

hat.

© Joana Linda

TAK

Do 21.03.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 40 | erm. 15

Stacey Kent

Jazz

Stacey Kent Gesang

Jim Tomlinson Saxofon, Flöte

Graham Harvey Klavier

Jeremy Brown Bass

Josh Morrison Schlagzeug

40

TAK

Mi 08.05.19, 20.09 Uhr

CHF 55, 45 | erm. 20

© Nicolas Nodland

Stacey Kent hat in den letzten 20 Jahren

praktisch alles erreicht: Weit über 2 Millionen

verkaufte Alben und eine Sammlung wesentlicher

Auszeichnungen sprechen eine klare

Sprache. Vor allem aber konnte Kent mit

ihrer zarten Handschrift dem Jazz einen frischen

Sound verleihen und Standards mit

ihrem ganz eigenen Stempel versehen. Mit

ihrer makellosen Stimme zieht sie Fans weltweit

in ihren Bann, dabei wirkt diese wie ein

Sonnenstrahl oder eine tröstende Hand – vor

allem aber dient sie Kent als Spiegel für das

Herz. Mit ihrer sensiblen Art und ihrem mehrsprachigen

Savoir Faire nähert sie sich der Interpretation

von Standards genauso feinfühlend

und anmutig, wie sie jüngst ihr neuestes

Album «I know I dream» in grosser Orchesterbesetzung

umgesetzt hat. Publikum und

Kritik hat das Album wie die «Stacey-Kent-

Ästhetik» gleichermassen gefeiert.


TAK_music

1. Liechtensteiner

Jazzfestival

TANGENTE & TAK

Sa 23.03.19

4 Konzerte zwischen

16.30 Uhr und 22.30 Uhr

So 24.03.19

4 Konzerte zwischen

15.30 Uhr und 21.30 Uhr

CHF 30 – 1 Konzertblock

CHF 45 – 1-Tagespass

mit bis zu 4 Konzerten

CHF 70 – 2-Tagespass

für das gesamte Festival

Folgende Künstler haben ihre Teilnahme am Festival zugesagt:

Manuel Büchel mit Balduin Hirschsteins Hypervitaminose

Stefan Frommelt Trio

Markus Gsell

Werner Hasler mit The outer String

Big Band Liechtenstein

Sandro Pallua Group

Gregor Hilbe

Karin Ospelt

Pirmin Schädler mit Roger Szedalik, Amik Guerra,

Jean Jacques Mengu Tata

Das TAK Theater Liechtenstein richtet in gemeinsamer

Konzeption, Organisation und

Durchführung mit der TANGENTE Eschen

das 1. Liechtensteiner Jazzfestival aus! Mit

dem Festival sollen erstmals die aktiven

Liechtensteiner Jazzkünstler/innen an einem

Wochenende zusammengebracht werden,

um ihnen im weit gefächerten Schaffen im

Bereich des Jazz eine Plattform zu bieten.

Und das Schaffen der Liechtensteiner Jazzerinnen

und Jazzer ist extrem vielseitig und

vielschichtig. Das Publikum kann daher an

einem Wochenende in die Jazzszene Liechtensteins

eintauchen und geballte Festival-

Atmosphäre erleben.

Die Konzerte finden abwechselnd in der

taNGENTE und im TAK statt. Besucherinnen

und Besucher, die einen Shuttle-Transfer zwischen

beiden Spielstätten wünschen, melden

sich bitte vorab beim Vorverkauf des TAK.

41


TAK_music

TAK

Fr 28.09.18, 20.09 Uhr

CHF 30 | erm. 15

nevertheless

Mamtastisch!

Gänsehautfeeling – das ist es, was die Liechtensteinische Formation

nevertheless mit ihren gefühlvollen Liedern und eigenen Interpretationen

bekannter Covers macht. Die vier starken Sängerinnen bringen

mit der Mehrstimmigkeit den besonderen «Close Harmony»-Charakter

auf die Bühne. In ihrem aktuellen Programm beleuchten sie mit

einem Augenzwinkern ihr Leben zwischen Highheels und Hüpfburg.

Begleitet von fünf exzellenten Musikern an Piano, Gitarre, Schlagzeug,

Bass und Percussion begeben sie sich auf eine stimmungsvolle

Reise durch den ganz normalen Alltagswahnsinn.

Angelo

Branduardi

Angelo Branduardi, der seit den Siebzigerjahren

zu den europaweit populärsten italienischen

Liedermachern zählt, wandelt vom

Anbeginn seiner Karriere erfolgreich zwischen

den Welten klassischer und mittelalterlicher

Musik und verbindet dabei gekonnt

keltische mit nordeuropäischer Folklore.

Branduardi versteht sich selbst als neuzeitlicher

Minnesänger, der sein Publikum zu

gleichen Teilen verzückt wie nachdenklich

stimmt. Mit seiner weichen Stimme und seiner

virtuosen, philosophischen Liedkunst erreicht

er sein Publikum auf einzigartige Weise.

Sein unbedingter Wille zur Originalität

fasziniert seit Jahrzehnten – und seine Live-

Auftritte sind faszinierende Abende, die nicht

nur seine Fans in Staunen und Begeisterung

versetzen.

Vaduzer-Saal, Vaduz

Do 18.10.19, 20 Uhr

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CHF 68, 60, 52 | erm. 30


TAK_music

17 Hippies

Balkan, Rock, Pop

Friedrich

Liechtenstein

Trio

Electro-Pop

Friedrich Liechtenstein Gesang

Arnold Kasar Piano, Electronics

Sebastian Borkowski Saxophon

Feinsinnig und dadaistisch kommen Liechtensteins Songs daher. Sie

sind nicht nur ironische Kommentare auf das Leben, die Welt und die

Medien, sondern auch kleine Kunstgeschichten voller Anspielungen

auf sein langjähriges Schaffen.

© Bert Spangemacher

Antje Henkel Klarinette, Saxophon

Daniel Cordes Kontrabass

Christopher Blenkinsop Ukulele, Bouzouki, Gitarre, Gesang

Daniel Friedrichs Geige, Mandoline

Dirk Trageser Gitarre, Percussion, Gesang

Elmar Gutmann Trompete

Henry Notroff Klarinette

Kerstin Kaernbach Geige, Bratsche, singende Säge

Kiki Sauer Akkordeon, Gesang

Kruisko Akkordeon, Marimba

Lüül Banjo Gitarre

Romain Vicente Percussion

Uwe Lange Posaune, Trompete, Horn

Berliner «17 Hippies» sind seit langem eine

der innovativsten Bands, die es in Deutschland

gibt. Genre-Bezeichnungen wie Weltmusik

reichen nicht aus, um zu beschreiben,

wie die vielköpfige Band ihre musikalischen

Stärken und ihre Experimentierfreudigkeit

in den letzten Jahren zu Höchstform gebracht

hat. Ihr Stil mischt Balkan-Rhythmen

mit anglo-amerikanischem Rock/Pop/Jazz

zu einem unverwechselbaren Sound. In ihrem

20-jährigen Bestehen haben sie 17 Alben

veröffentlicht. Gleichzeitig touren sie seit

Jahren mit 13 Musikern weltweit und haben

TAK

mittlerweile in über 25 Ländern Konzerte gegeben.

Das neue Album der «17 Hippies» Do 24.01.19, 20.09 Uhr

erscheint zum Jahreswechsel 2018 / 2019. CHF 45, 40 | erm. 15

Friedrich Liechtenstein ist einer der vielseitigsten Performancekünstler

im deutschsprachigen Raum. Seine Videos haben Kultstatus und

seine TV-Serie «Tankstellen des Glücks» (ZDF/ARTE) ist aktuell für

den Grimme-Preis nominiert. Einem breiten Publikum wurde er 2014

durch den EDEKA-Spot «Supergeil» bekannt.

Das Friedrich Liechtenstein Trio mixt einen heliumleichten Song-

Cocktail einer gelungenen Verbindung von Pop-Melodien mit entspannten

Arrangements aus Pianoakkorden, zarten Saxophonklängen

und elektronischen Sounds. Liechtensteins Texte bilden dazu

einen hintergründigen Kontrast voll feinsinnigem Humor, in den man

sich nach den ersten Zeilen verliebt. Selten sind Coolness und Anspruch

eine so gelungene Ehe eingegangen.

TAK

Fr 30.11.18, 20.09 Uhr

CHF 35, 30 | erm. 15

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TAK_music

«Ein Muss!» Salsa-Magazin «salsalemania»

«Perhaps the best Salsa Band in Europe»

lastfm

Cesar Correa Piano

Rodrigo Rodriguez Timbales & Gesang

Armando Miranda Gesang

Eduardo «Dudu» Penz Bass

Lisbel Acosta Posaune

Carlos Minoso Posaune

Giancarlo Ciminelli Trompete

Oscar Cordero Trompete

Amik Guerra Trompete

Edwin Sanz Congas

Walter Rebatta Bongo & Campana

Josbel Rodriguez Gesang

Jose Mendoza Toningenieur

Mercadonegro

Niemand würde vermuten, dass ausgerechnet in der Schweiz eine

der weltweit erfolreichsten Salsa-Bands enstand. Doch genau hier

kamen der kubanische Sänger Armando Miranda, der kolumbianische

Perkussionist Rodrigo Rodriguez und der peruanische Pianist

Cesar Correa zusammen. Der Name «Mercadoegro» (Schwarzmarkt)

verweist einerseits auf die afro-amerikanischen Wurzeln ihrer Musik,

wie auch auf die verschlungenen Karrierepfade heutiger Musiker.

Mittlerweile ist das Orchestra Mercadonegro auf 12 bis 14 Musiker

angewachsen und gilt als eine der gefragtesten Bands für Salsa-Festivals

und -Competitions. Einige ihrer Songs wurden dort so

oft gespielt, dass sie mittlerweile für die Wettkämpfe aus Abwechslungsgründen

untersagt sind.

SAL, Schaan

Fr 01.02.19, 20 Uhr

Stehplatz:

CHF 35 | erm. 15

Sitzplatz:

CHF 40

Wir kochen täglich frisch mit heimischen Produkten.

Geniessen Sie à la carte oder wählen Sie aus zwei verschiedenen Mittagsmenüs.

Unsere wöchentliche Menü-Übersicht finden Sie auf schaanerhof.li - oder melden Sie sich

für unseren wöchentlichen Newsletter an und bekommen die Menüvorschläge direkt per Mail

geschickt. Über unseren Newsletter nehmen Sie automatisch am monatlichen Gewinnspiel teil.

(Backhenderl-Essen für 2 Personen).

Unser Restaurant hat täglich (ausser Samstag & Sonntag)

44für Sie geöffnet. Reservieren Sie jetzt einen Tisch!

In der Ballota 3 | FL-9494 Schaan

Tel: +432 232 1877

info@schaanerhof.li

www.schaanerhof.li


TAK_music

Goitse

Irish Folk

2009 gründeten fünf blutjunge musikalische

Ausnahmetalente im irischen Limerick eine

Band - inzwischen gehören Goitse mit ihrer

unglaublichen Virtuosität und Experimentierfreude

zu den aktuell weltbesten Folkbands.

Die Ausnahmemusiker stecken voll Energie

und jugendlichem Charme und wurden mit

Preisen überhäuft. Traditionelle Tunes vertont

Goitse ebenso wie mitreissende eigene

Songs. Dabei lässt die honigsüsse Stimme

von Fiddlespielerin Áine McGeeney tief in die

irische Seele blicken. Goitse spielt Irish Folk,

der einfach ansteckt.

TAK

Fr 08.02.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35 | erm. 15

Nach ihrem fulminanten und gefeierten Auftaktkonzert

im Januar 2018 im TAK freut

sich die Band auf eine Zugabe in der Saison

18/19. Goitse ist übrigens gälisch und

bedeutet: «komm her». Dieser Aufforderung

sollte man unbedingt nachkommen und

nach dem Konzert noch ein Guinness an der

TAK-Bar mit den Musikern geniessen!

Der Bodhrán-Spieler Colm Phelan,

Banjo-Spieler James Harvey und

Akkordeonist und Pianist Tadhg

O’Meachair wurden alle gleich

mehrmals auf ihren Instrumenten als

All Ireland Champion ausgezeichnet.

Goitse wurden bei den liveIreland

Music Awards zur «trad group of the

year 2015» und bei den Chicago Irish

American News Awards zur «Group of

the year 2015» gekürt. Spätestens seit

ihrem Auftritt auf dem renommierten

Glastonbury Festival 2016 sind sie auf

dem Olymp des Irish Folk angekommen.

Martin Herzberg

Piano New Classic

Martin Herzberg macht bewegende Klaviermusik zum Davonträumen,

zum Nachdenken und sich Dahintreiben lassen. Beeinflusst

von Komponisten wie Ludovico Einaudi oder Yann Tiersen, lässt

Herzberg in seinen Kompositionen bewegende New Classic mit

eingängig-emotionalen Motiven verschmelzen. Deutscher Gesang

mit selbstgeschriebenen Texten erweitert sein Programm. Die Herzberg-Musik

braucht keinen Film, um zu berühren, sie klingt wie der

Soundtrack des Lebens selbst.

Nach wenigen Jahren hat er bereits über 10 Millionen Plays auf You-

Tube, 30.000 Facebookfans. Mit seinem aktuellen Programm kommt

er nun zum ersten Mal nach Liechtenstein.

TAK

Di 16.04.19, 20.09 Uhr

CHF 30 | erm. 15

45


Comedy

Kabarett

& Comedy

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Comedy

47

© Peter Hauser


Kabarett & Comedy

Anna Neuschmid «All Inclusive»

Anna Neuschmid und Manfred Kräutler starten in ihrem

brandneuen Kabarettabend in den Urlaub. Familie

Bitschnau gönnt sich 10 Tage Sansibar All Inclusive!

Romantik pur für Anna und Manfred, aber vor

allem Neid pur für alle Daheimgebliebenen. Lässt diese

Traumkulisse den Alltags- und Beziehungsstress

vergessen? Kann man überhaupt Urlaub von sich

selbst machen? Sehnsüchte, Sorgen, Angeberei –

so hatten Anna und Manfred «all inclusive» eigentlich

nicht verstanden.

TAK

Do 04.10.18, 20.09 Uhr

Sa 06.10.18, 20.09 Uhr

CHF 35, erm. 15

Beck & Biedermann «Triple»

In den letzten drei Jahren startete das Liechtensteiner

Slapstick-Duo einen Rundumangriff auf das Zwerchfell

der Zuschauer: In ihrer Trilogie stürzten die zwei hoffnungslos

durchgeknallten aber immer liebenswerten Typen

erst mit einem Flugzeug ab, entdeckten dann die unendlichen

Weiten des ewigen Wartens, um im dritten Teil

schliesslich auf wundersame Weise geheilt zu werden.

Das TAK zeigt alle drei Teile als grosses Beck & Biedermann-Fest

an einem Nachmittag und Abend.

TAK

Sa 20.10.2018

16 bis ca. 22.30 Uhr

CHF 85 für alle drei Teile

inklusive Essen

Weitere Informationen

ab September 2018

© Matthias Rhomberg

Florian Schroeder «Ausnahmezustand»

Inhaltsgeladenes, intellektuell hochwertiges Politikkabarett und

amüsante Entspannungs-Comedy, mit einem Hauch von Fernsehshow-Atmosphäre:

Florian Schroeder spannt mit seiner Mischung

aus messerscharfer Beobachtungsgabe, philosophischer

Substanz und hintergründigem Humor federleicht den Bogen von

Kant bis Facebook. Dabei parodiert er auch schon mal die Markus-Lanz-Show

oder interpretiert Helene Fischer literaturwissenschaftlich.

© FrankEidel

Sein Parforce-Ritt durch den weltpolitischen Irrsinn, gesellschaftliche

Wirrungen und gruselige Zukunftsszenarien löst hier Lachsalven

aus und lässt dort das Lachen im Halse steckenbleiben. Richtig

gutes Kabarett eben!

TAK

Sa 27.10.18, 20.09 Uhr

48

CHF 40, 35, erm. 15


Kabarett & Comedy

Science Busters «Die Kratershow»

Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum haben die Science Busters nicht nur

ein nagelneues Buch, sondern beantworten auch alle Fragen, die

seit der Erdentstehung vor 4,5 Milliarden Jahren noch offen sind:

Kann man in einem Schwarzen Loch zu spät kommen? Wie entsorgt

man eine Raumstation? Ist der Leib Christi glutenfrei? Was ist

so super an einer Supererde? Und warum vergessen wir auf dem

Weg von einem Zimmer ins andere, was wir wollten? Kabarettist und

Master of Ceremony Martin Puntigam, Astronom & Science Blogger

Dr. Florian Freistetter und Univ. Prof. Helmut Jungwirth (Molekularbiologie

& Wissenschaftskommunikation, Uni Graz) beantworten die

fundamentalsten Fragen der Menschheit.

TAK

Mi 07.11.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15

«Wer es witzig, chaotisch, schwarz und manchmal böse

mag, immer aber streng naturwissenschaftlich, ist bei den

Science Busters genau richtig.» (Deutschlandfunk)

Michel Gammenthaler «Hä?»

Michel Gammenthealer bringt auch in seinem sechsten

Soloprogramm gute Nachrichten: Frauen sind übersinnlicher

als Männer, Aberglaube ist Ansichtssache und Drogenkonsum

hat gewaltige Vorteile. Er zeigt, wie sich mit

ein, zwei Handgriffen eine eigene Realität basteln lässt,

warum wir Kopfkino brauchen und was passiert, wenn wir

zu viele Bücher gleichzeitig lesen.

Verblüffende Tricks und schräge Gedanken eines vielfach

ausgezeichneten Kabarettisten, der Einsteins Motto treu

bleibt: so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

TAK

Sa 10.11.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15

© Mirco Rederlechner

Die Exfreundinnen «Zum Fressen gern»

Männer kommen und gehen, Freundinnen bleiben. Doch

Freundinnen sind kompliziert! Vor allem wenn sie Hunger

haben … Davon können Anikó Donáth, Isabelle Flachsmann

und Martina Lory ein Liedchen singen – in Dur und

Moll, gespickt mit süss-sauren Anekdoten nach Exfreundinnen-Hausrezept

und pikant begleitet von Multiinstrumentalistin

Sonja Füchslin.

TAK

Sa 17.11.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15

Ein Musik-Comedy-Abend der Extraklasse mit einem

«dreimal Hoch» auf Frauenfreundschaften.

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Kabarett & Comedy

Kabarett Zwietracht «Zoom in»

TAK

Fr 23.11.18, 20.09 Uhr

Premiere

Sa 24.11.18, 20.09 Uhr

CHF 35, 30, erm. 15

Das Liechtensteiner Kabarett-Duo «Zwietracht» zerlegte zuletzt im

Trachten-Kampfanzug die «femme fractale» von heute genüsslich in

ihre prä- und postfeministischen Einzelteile. Anlässlich des 300-jährigen

Überlebens des Fürstentums widmen sich Rita Frommelt

und Manuela Haldner-Schierscher nun dem Verhältnis zur «älteren

Schwester», der Schweiz. Herrlich subversiv erforschen sie die familiären

Geschwisterkonflikte zwischen Prinzesschen Liechtenstein

und Frau Helvetia.

Diese zwei Frauen, ganz brav und züchtig in Tracht, haben es faustdick

hinter den Ohren.

Chin Meyer

«MACHT! GELD! SEXY?»

Chin Meyer, Deutschlands bekanntester Finanzkabarettist

und Kapitalismusversteher,

hinterfragt vor allem das Instrumentarium

der Mächtigen, die Machthaberei, und was

Macht mit uns macht. Selten wurden die

Zusammenhänge zwischen Finanz-, Wirtschafts-,

Gesellschaftssystem und den kleinen

Alltagsabsurditäten so luzide und lustvoll

erleuchtet.

Auf Youtube wurde Chin Meyers bei «Markus

Lanz» gegebene Erklärung der Finanzkrise

anhand von «Fuselanleihen» millionenfach

geklickt.

© Christian Schulz

«Der Mann hat eine solche Qualität als Kabarettist,

dass man ruhig gleich mehrere seiner im

Fernsehen penetrant servierten Berufskollegen

gegen ihn allein austauschen könnte.»

Liechtensteiner Vaterland

TAK

Do 29.11.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15

Barbara Hutzenlaub

«jubiliert»

Musik-Comedy

Starbugs Comedy «Jump!»

Starbugs sind seit Jahren international erfolgreich. Von New York bis

Tokio haben sich die drei Comedians mit einer einzigartigen Mischung

aus Tanz, Akrobatik und Comedy in die Herzen des Publikums gespielt.

In ihrer Comedy Show «Jump!» verlassen sie mit verblüffender

Dynamik die bekannten Sphären der Comedy. Die drei coolen Typen

ziehen ihr Publikum so umwerfend fantasievoll, witzig und listig in ihren

Bann, dass es aus dem Staunen nicht mehr herausfindet.

30 Jahre ist es her, dass Barbara Hutzenlaub das Licht

der Bühne erblickte. Musikalisch und gesanglich zaubert

sie Highlights aus der altbewährten Handtasche und gewährt

neue Einblicke in ihr Innenleben. Zusammen mit ihrer

zartbesaiteten Musikerin Coco-Chantal schafft sie mit

gekonntem Jodel, Salsa und ihrer Rockröhre mühelos den

Spagat zwischen Slapstick und Satire.

Barbara ist ein Grenzfall und erzählt, wie sie zwischen zwei

Welten gross geworden ist: nämlich dem Schwäbischen

Albtraum und dem Schweizer Strebergärtli. Mit der Blockflöte

im Anschlag kämpft sie immer noch für den Frieden.

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TAK

Fr 07.12.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15

TAK

Fr 14.12.18, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15


Kabarett & Comedy

Severin Groebner «Der Abendgang des Unterlands»

Nichts ist mehr, wie es war. Da steht man morgens auf und schon laufen ungefiltert Tweets,

Posts, Links, Fotos und Fake-News über den Ticker. Im Bus erzählt der Realitätsflüchtling

von nebenan einem was über Wirtschaftsflüchtlinge aus der Schweiz. Im Fernsehen erklärt

einem der Bundesbeauftragte für Einbildung, dass soziale Gerechtigkeit bedeute, dass alle

gleich viele Freunde bei Facebook haben. Danach fällt auch noch der Livestream aus und

man wird nie erfahren, ob nun die Römer, die Geissens oder Bayern München den 30-jährigen

Krieg gewonnen haben.

© Stefans Stark

Severin Groebner ist Wiener und damit der richtige Mann für diese Zeiten. Denn wer kennt

sich mit apokalyptischen Stimmungsaufhellern besser aus als ein Wiener? Eben!

Severin Groebner erhielt u. a. den Österreichischen Kabarettpreis und den Salzburger Stier.

TAK

Sa 15.12.18, 20.09 Uhr

CHF 35, 30, erm. 15

Mike Müller «Heute Gemeindeversammlung»

Raoul Furrler ist Gemeindepräsident, oder besser gesagt: Er war es. Wie es dazu

kam und wer da alles eine Rolle spielte, wird in «Heute Gemeindeversammlung»

erzählt.

Mike Müller zeigt in seinem dritten Soloabend die reine Fiktion des Politikbetriebes

auf der kleinsten Flamme: der Gemeindepolitik. Hier wird die Suppe heisser

gegessen, als sie gekocht wurde. Neben den üblichen Geschäften um Schulkommission,

Einbürgerung oder Bauprojekte geht es um die Fusion mit einer Nachbargemeinde.

Bleibt man selbstständig oder will man Kosten sparen? Es gibt viele

Voten, einen aufgebrachten Gemeindepräsidenten und eine Gemeindeversammlung,

die aus dem Ruder läuft – alles gespielt von Mike Müller.

TAK

Di 15.01.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 40, erm. 20

© Guido Schroeder

Abdelkarim «Staatsfreund Nr. 1»

TAK

Mi 23.01.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 15

Abdelkarim ist Stammgast im TV mit gefeierten Auftritten u.a. bei der

«heute show», «Die Anstalt», «TV total» und «StandUpMigranten».

Der Sohn marokkanischer Einwanderer führt auch in seinem zweiten

Soloprogramm brillant die Ambivalenz der Integration vor und zeigt,

wie die Mehrheitsgesellschaft Integration einfordert und gleichzeitig

ausgrenzt. Seine feingesponnenen Geschichten über das Leben mit

«Migrationshintergrund», über Klischees in der Alltags- und Jugendkultur

müssten eigentlich irritieren, wenn er sie nicht so unglaublich

komisch erzählen würde. Abdelkarim schafft die Quadratur des Kreises:

Comedy mit politischem Anspruch.

Deutscher Fernsehpreis 2018, Bayerischer Kabarettpreis 2015

51


Kabarett & Comedy

Hazel Brugger – Das neue

Soloprogramm 2019!

Hazel Brugger brüskiert und berührt virtuos und stets

bescheiden. Sie kreiert wilde Geschichten aus dem

Nichts und findet schöne Worte für das Hässliche. Mit

ihrem verspielten Charme penetriert sie kompromisslos

die Psyche jedes Zuschauers – und der hat auch noch

Spass daran. Schonungslos, detailverliebt und mit viel

Herz zerlegt Hazel Brugger die Welt in Einzelteile. Und

führt ihr Publikum dabei stets über einen schmalen Grat,

mal still, mal wild, aber immer sehr komisch.

Hazel Brugger ist Gewinnerin des Deutschen Kleinkunstpreises

und des Salzburger Stiers 2017. Sie tritt

regelmässig in verschiedenen Satireformaten im TV auf

(u.a. als Aussenreporterin bei der «heute-show», oder

als Gast bei «Die Anstalt»). Gleich zu Beginn ihrer Tournee

mit dem neuen Programm ist sie in Schaan zu Gast.

SAL, Schaan

Sa 09.02.19, 20 Uhr

CHF 45, 40, erm. 20

© Ornella Cacace

Stermann & Grissemann «Gags, Gags, Gags!»

Auf vielfachen Wunsch gibt es nach ihrem umjubelten Gastspiel in 2018 gleich

eine Zugabe: Das Stermann & Grissemann-Universum aus feiner Beschimpfung,

Sinnsabotage und Selbstdemontage, Nonsens, bizarrer Parodie, Persiflage und

Polemik macht sich wieder im TAK breit. Gewohnt erstklassig flitzen die beiden,

die «eigentlich zu gut für’s Fernsehen» (John Cleese) sind, durch den selbst gesteckten

Gag-Slalom.

TAK

Fr 22.02.19, 20.09 Uhr

Sa 23.02.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 38, erm. 20

© Udo Leitner

© René Tammer

Lapsus «ON/OFF»

Wo Lapsus auftritt, kann nichts schief gehen, aber alles durcheinander. In ihrem

siebten Programm «ON/OFF», versetzen sie ganze Digitäler und Berge.

Erschaffen in einer Smart Factory, führen die lustigsten Roboter der Welt durch

den cyber-physischen Abend. Ein komplett selbstfahrendes Unterhaltungsprogramm.

Seit sie sich an der Dimitri-Theaterakademie im Tessin kennenlernten, gehören

Christian Höhener und Peter Winkler zum Innovativsten, was die Comedy-Schweiz

zu bieten hat. Egal ob im Circus Knie, beim Arosa Humorfestival

oder auf der TAK-Bühne: Die herrlich anarchischen und kunstvollen Slapstick-

Nummern ihrer Figuren Theo Hitzig und Bruno Gschwind sind im Wortsinn

umwerfend.

TAK

Mi 27.03.19, 20.09 Uhr

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CHF 40, 35, erm. 15


Kabarett & Comedy

Stefan Büsser «Masterarbeit»

Die ganze Schweiz kennt seine Bachelor-Arbeit. Dabei hat Stefan

Büsser noch viel mehr zu bieten: Seine Master-Arbeit! Darin verarbeitet

er über 100 Stunden Bachelor-Arbeiten und unzählige Erlebnisse

mit Kandidaten, Fans und dem Trash-TV.

Stefan Büsser ist mit 125’000 Facebook-Fans, fast 90’000 Followern

auf Instagram und über 50’000 YouTube-Abonnenten der beliebteste

Radio- und TV-Moderator der Schweiz im Netz. Mit seinen

«Best ofs» der Sendung «Bachelor» und «Bachelorette» erlangte er

Kultstatus.

TAK

Do 09.05.19, 20.09 Uhr

CHF 40, 35, erm. 20

Hagen Rether «Liebe»

Sein Programm hat immer denselben Titel und ist doch stets neu und tagesaktuell.

Hagen Rether deckt die zentralen Probleme der Gesellschaft auf, blickt

hinter das Augenscheinliche und auf die dahinterliegende Wahrheit, die so viele

verdrängen, weil sie unbequem ist und vor allem ungeheuer komplex. Sein

entspannter Vortrag wirkt wie Plaudern, nicht wie Kabarett. Und ist doch das

Schärfste, Durchdachteste, Konsequenteste, das im deutschen Kabarett zu

erleben ist.

«subversiv, nonchalant und hundsgemein.» (Süddeutsche Zeitung)

© Jörg Baumann

TAK

Sa 18.05.19, 20.09 Uhr

CHF 45, 38, erm. 20

Ursus und Nadeschkin – Neues Programm

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Textes ist erst eines ganz sicher: Sie

kommen wieder nach Schaan!

© Geri Born Zürich

Und es ist, als wären sie schon immer hier gewesen: In den letzten 30 (!) Jahren

waren die beiden fulminanten Chaoten im TAK oder Vaduzer-Saal mit unzähligen

Programmen zu Gast, zusammen mit Haien und Uhus, Synchron-Vorstellungen in

2 Saalhälften und Abenden, die bereits nach sechs Minuten zu Ende waren – um

dann erst richtig los zu legen.

Und nun das neue Programm? Es geht vielleicht um Goethe

und Madonna, eventuell um Indien oder China, wahrscheinlich

auch um Ohrfeigen und Rosen. Mehr wissen

wir noch nicht, aber danach wissen wir bestimmt mehr!

TAK

Do 06.06.19, 20.09 Uhr

Fr 07.06.19, 20.09 Uhr

CHF 55, 48, erm. 20

53


Bühne trifft

Engagement.

Das TAK veranstaltet jährlich eine Vielzahl an herausragenden Kulturevents für Jung

und Alt. So viel Herzblut gehört unterstützt. Besonders auch das vielfältige und kreative

Kinder- und Jugendprogramm. Wir sind stolz, einen Beitrag zum Liechtensteiner Kulturjahr

2018 zu leisten.


Kategorie

Junges

Publikum

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© gaelic.fr


Junges Publikum 2+ 3+ 4+

Flow

Vom Mehl … oder wie hat das eigentlich alles angefangen?

Eine Entstehungsgeschichte für die Allerjüngsten ab 2 Jahren

Figurentheater Rahel Wohlgensinger, Kreuzlingen

In diesem Theaterstück ist Mehl das Ausgangsmaterial. Einmal losgelassen

fliegt es umher, bildet Wolken, schneit herab, hinterlässt

Spuren und das Spiel nimmt seinen Lauf. Mehl trägt in sich die Erde,

wird genährt von der Luft, zusammen mit Wasser wird es zum Teig,

mit Feuer zum Brot. «Flow» folgt diesem Rhythmus des Entstehens

und Vergehens, erzählt vom Wachsen und Werden, von Wandel und

Verwandlung und seine ganz eigene Geschichte der Schöpfung.

TAKino

© David Beecroft

Di 22.01.19, 14 Uhr

Mi 23.01.19, 10 + 16 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten 8

TAK

So 18.11.18, 16 Uhr

Mo 19.11.18, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten 8

Unterwegs

Theater mit Fundstücken für die Allerjüngsten ab 2 Jahren

die exen, Neuhaus am Inn

Zwei Feen spielen mit Fundstücken des Waldes. Glänzende Kastanien,

feuerrote Hagebutten, Steine und Nussschalen übernehmen

Rollen in diesem Spiel. Scheinbar zufällig entsteht so ein ganzer Lebensweg,

geschmückt mit dicken Freunden, sprudelnden Überraschungen,

süssen Verführungen und harten Brocken.

© Ilja Mess

Piccoli

Manuela Capece und Davide Doro

für alle ab 3 Jahren

TAK

So 12.05.19, 16 Uhr | Mo 13.05.19, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten 8

Herr Eichhorn und

der Besucher vom

blauen Planeten

Compagnia Rodisio, Parma

Koproduktion mit Espace 600, Grenoble

Auf der Bühne ist alles parat und an seinem

Platz. Aus dichtem Nebel heraustretend laden

eine Frau und ein Mann ihr Publikum zu

einem Spiel ein, das unendlich sein könnte.

Sie achten auf das, was vorher da war, sind

Hüter dessen, was jetzt ist, sind Träumer von

dem, was kommen wird. «Piccoli» ist ein poetisches

Stück mit Bildern voller Symbolkraft

und zugleich eine Reise, die man zusammen

macht, um den Weg nach Hause zu finden.

«Wenn für die Kinder die Vorstellung ein Ritual

des Übergangs ins Theater ist, ist es für

die Eltern eine Geschichte über die Vorbereitung,

Eltern zu werden. Das Haus ist fertig,

die Milch in der Tasse, das Feuer brennt

und das Warten ist für ein neues Leben, ein

kleines Wesen, das kommt und an die Tür

klopft. Der Ritus hat begonnen.»

Carlotta Tringali, Theaterkritikerin

© Stefano Vaja

Stückbegleitender Workshop zum

Thema «Geborgenheit durch Rituale»

für Eltern und Kinder gleichermassen

TAK

SA 11.05.19, 16 Uhr

Figurentheater für alle ab 4 Jahren

nach dem Kinderbuch von Sebastian

Meschenmoser

meinhardt&krauss, Stuttgart

Koproduktion mit FITZ! Zentrum für Figurentheater,

Stuttgart und TAK Theater Liechtenstein

Eines Morgens erwacht der Bär, weil ein

seltsames Wesen auf seinem Kopf sitzt. Er

sieht sich einem ungeheuerlichen Problem

gegenüber: Was tun, wenn dieser Ausserirdische

ihn auf den blauen Planeten mitnimmt

oder den Frieden aller Waldbewohner

stört? Gemeinsam mit Herrn Eichhorn

versucht der Bär alles, um den Fremdling

schnell wieder loszuwerden. Aber es kommt

ganz anders, als man denkt …

TAK

So 04.11.18, 16 Uhr (Liechtenstein-Premiere)

Mo 05.11.18, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10 | Kindergärten, Schulen 8

56


Junges Publikum 4+

Fasten Seat Belt

Musikalische Flugreise zum 100. Geburtstag von

Leonard Bernstein für alle ab 4 Jahren

taktik – Werkstatt für Musikvermittlung, Wien

Elektrische Schatten

Objekttheater mit Live-Musik für alle ab 4 Jahren

Mit seiner Leidenschaft für Musik begeisterte Bernstein bis zu seinem

Lebensende als Komponist, Dirigent und Moderator Jung und

Alt. Eine musikalische und multimediale Fluganimation lässt das Konzertpublikum

eine Reise über den Ozean erleben und führt es zu den

Schauplätzen von Bernsteins musikalischen Inspirationen. An Bord

erklingt Musik aus «Candide», dem Divertimento for Orchestra und

der «Westside Story».

TAK

So 25.11.18, 16 Uhr

Mo 26.11.18, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

florschütz & döhnert, Berlin

Koproduktion mit Festival Momix du Créa – Scène conventionnée

jeune public d’Alsace, ROTONDES Luxembourg, Schlachthaustheater

Bern und TAK Theater Liechtenstein

Achtung! Hier wird unsere Vorstellung von Raum und Zeit verändert.

Vorwärts und rückwärts, oben und unten, dahinter und davor geraten

ganz durcheinander. Alles verdreht und verwandelt sich auf wunderbare

Weise. Dinge, wie wir sie kennen, machen auf einmal ganz andere

Sachen und entwickeln ein Eigenleben. Willkommen in einer phantastischen

Werkstatt, in der nachts die Schatten spazieren gehen …

TAK

So 27.01.19, 16 Uhr

(Liechtenstein-Premiere)

Mo 28.01.19, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

© Joachim Fleischer

Die goldene Gans

Märchen von Peter Brasch nach den

Der Bär, der nicht da war

Ein audio-visuelles Musiktheater nach dem

Brüdern Grimm für alle ab 4 Jahren

Figurentheater Chemnitz

Zwei Erzähler und nur eine Geschichte? Das

gibt Streit, denn was der eine nicht weiss,

weiss der andere garantiert besser. Die Zuschauer

sitzen mit an der grossen Tafel,

wenn im Wettkampf das Märchen erobert

wird: von dem jüngsten Sohn, der alles anders

macht als seine Brüder, weil er doch

der dumme ist und sogar eine Prinzessin

zum Lachen bringt, obwohl er das niemals

vorhatte.

© Dieter Wuschanski

TAK

So 16.12.18, 16 Uhr

Mo 17.12.18, 10 + 14 Uhr

Di 18.12.18, 10 + 14 Uhr

Mi 19.12.18, 10 Uhr

TAK

So 17.03.19, 16 Uhr

Mo 18.03.19, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

gleichnamigen Bilderbuch von Oren Lavie

für alle ab 4 Jahren

Theater Marabu, Bonn

Koproduktion mit Beethovenfest Bonn

und Junges Nationaltheater Mannheim in

Kooperation mit Hochschule für Musik und

Tanz, Köln, und Alanus Hochschule, Alfter

Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzte sich

und war plötzlich: ein Bär, der vorher nicht

da war. Der Bär findet einen Zettel, auf dem

steht: «Bist du ich?» – «Gute Frage!», denkt

sich der Bär und macht sich auf den Weg es

herauszufinden …

Eine lustvolle und (be)sinnliche Suche nach

der eigenen Identität und der Freude an der

(Selbst-)Erkenntnis. Eine Ermutigung, der

Welt offen, neugierig und gelassen zu begegnen.

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

57


Junges Publikum 5+ 6+

Grimm & Co.

Erzähltheaterreihe mit Katja

Langenbahn für alle ab 5 Jahren

TAK Theater Liechtenstein

Regie: Jacqueline Beck,

Bühne und Licht: TAK-Technik

Mit Katja Langenbahn

TAK

So 17.02.19, 16 Uhr

Mo 18.02.19, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

CUBiX

Visuelles Theater ohne Wort für alle ab 6 Jahren

TAKino

© Jacqueline Beck

CHF 20 | erm. 10

Kindergärten, Schulen 8

Das Mädchen mit den

Schwefelhölzchen

So 02.12.18, 16 Uhr (Premiere)

Mo 03.12.18, 10 Uhr

Di 04.12.18, 10 Uhr

Mi 05.12.18, 10 Uhr

Das tapfere Schneiderlein

Sa 18.05.19, 16 Uhr (Premiere)

Mo 20.05.19, 10 Uhr

Di 21.05.19, 10 Uhr

Théâtre sans Toit, Gonesse

Bildschirme umgeben uns tagtäglich überall. «CUBiX» ist ein Spiel,

das unsere Beziehung zum Bild – insbesondere zum digitalen Bild

– hinterfragt. In «CUBiX» werden Bauklötze durch die Kunstfertigkeit

der Darstellerinnen und die Vorstellungskraft des Publikums zu Personen.

Bewegte Bilder breiten sich aus und ziehen sich wieder zusammen,

werden klein wie Pixel. Ein assoziatives, poetisches Spiel,

das mittels Video-Mapping zu einem faszinierenden Universum wird,

einem Zeichen-Raum, der uns träumen lässt.

Der Passant

Energiegeladene Tanzperformance

für alle ab 6 Jahren

Laika, Borgerhout

TAK

So 13.01.19, 16 Uhr

Mo 14.01.19, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8

Manche Menschen fühlen sich zu Hause,

wo auch immer sie sind. Andere verbringen

ihr ganzes Leben damit, hin- und herzuwandern.

Aber was genau ist zu Hause? Diese

und andere Fragen wirft die visuell ansprechende

Tanzperformance auf, in der drei

Tänzer und ein Musiker in einer Mischung

aus Situationskomik und tänzerischer Akrobatik

vom Weggehen und Ankommen erzählen.

© Kathleen Michiels

Pakman

Stijn Grupping, Frederik Meulyzer und

Ine Van Baelen für alle ab 6 Jahren

Post uit Hessdalen,

Borgerhout/Antwerpen

In ihrer Show durchbrechen ein Jongleur

und ein Schlagzeuger die triste maschinelle

Monotonie unserer Arbeitswelt. Sie liefern

sich ein dynamisches Duell, bei dem

die Jonglierbälle in ungeahnten Formationen

durch die Luft fliegen, dabei mal die Wand,

mal den Boden berühren und sich mit dem

Rhythmus des Schlagzeugs zum Soundtrack

unserer modernen Zeit vermischen.

© FKPH

Mobil in den Gemeinden unterwegs

Di 25.06.19, 10 + 14 + 18 Uhr

Mi 26.06.19, 10 + 14 + 18 Uhr

Do 27.06.19, 10, 14 + 18 Uhr

58

CHF 15 | erm. 10 | Schulen 8


Junges Publikum 7+ 8+

Knapp e Familie

Schauspiel für alle ab 7 Jahren

Theater Sgaramusch, Schaffhausen

Mit viel Witz und Charme entführt das Theater

Sgaramusch sein Publikum in eine

temporeiche Familiengeschichte und gibt

Einblick in das geheime Leben der Erwachsenen:

Wie reden sie über ihre Kinder, wenn

sie nicht dabei sind? Was denken sie von

ihnen? Und was halten eigentlich die Kinder

davon? Für die jungen Zuschauer/innen

heisst es für einmal: Einmischen erlaubt!

TAK

So 14.04.19, 16 Uhr | Mo 15.04.19, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8

© Niklaus Spoerri

Schweizer

Grand Prix

Theater /

Hans-Reinhart-

Ring 2018

Diabolus – Die Teufelsmühle

Frei nach dem Roman «Krabat» von Otfried Preussler

spielen 30 Jugendliche ein Theaterstück für die ganze

Familie ab 8 Jahren

junges THEATER liechtenstein

© Gilles DESTEXHE

Das Stück bezieht sich auf die Geschichte und die Entstehung

des Landes Liechtenstein. Gleichzeitig wird aus dem

Leben des 14jährigen Waisenjungen Krabat erzählt, der

sich vor rund 300 Jahren in einer mysteriösen Mühle als

Mühlknappe verdingte.

TAK

Ich denke und dann …

Figurentheater von Alain Moreau

in Zusammenarbeit mit Laura Durnez,

Dorothée Schoonooghe & Bao Kahn

Ngouansavanh für alle ab 8 Jahren

So 31.03.19, 19 Uhr (Premiere)

Mo 01.04.19, 10 Uhr | Di 02.04.19, 10 Uhr | Mi 03.04.19, 19 Uhr

Do 04.04.19, 14 Uhr | Fr 05.04.19, 19 Uhr | Sa 06.04.19, 19 Uhr

CHF 20 | erm. 10 | Schulen 10

Tof Théâtre, Genappe

Es scheint, als wären wir zu einem Überraschungs-Geburtstag

eingeladen. Und dann

entdecken wir ein Geheimnis … aber nicht

irgendeines. Was machen wir damit? Bewahren

wir es sicher auf? Geben wir es weiter?

Dieses Geheimnis hat einen langen Leidensweg

hinter sich, bevor es zu uns kam …

Diese Aufführung mit zwei lebensgrossen

Puppen und verschiedensten Objekten

bringt aktuelle Themen mit viel Menschlichkeit,

Scharfsinn und Zärtlichkeit zur Sprache

und lässt uns zweimal über unsere Reaktionen

auf die Nachrichten nachdenken.

Mobil in den Gemeinden

unterwegs

Do 07.02.19,

10 + 14 + 18 Uhr

Fr 08.02.19,

10 + 14 + 18 Uhr

Sa 09.02.19, 15 + 17 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8, 10

59


ASSITEJ Liechtenstein vereint 45 Theater- und Kunstschaffende,

Theaterinstitutionen, freie Theater und darüber hinaus Museen

sowie Organisationen und Vereine, die sich im kulturellen Bereich

für Kinder und Jugendliche engagieren.

ASSITEJ Liechtenstein ist

eines der 85 Zentren

des ASSITEJ-Weltverbands.

FL-9490 Vaduz, Telefon +423 232 07 70, auhof@auhof.li, www.auhof.li

Kirchstr. 18, FL-9490 Vaduz, Telefon +423 232 07 70, auhof@auhof.li, www.auhof.li

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Schwerpunkte der

ASSITEJ Liechtenstein:

• Nationale und internationale

Vernetzung

• Kulturelle Bildung

• Frühkindliche Förderung

• Symposien, Fach- und Dialogveranstaltungen,

Weiterbildungsangebote

• Kinderkulturkalender

«WUNDERTÜTA»

• Artist in Residence

• Koordination MUS-E

in Liechtenstein

Weitere Infos: www.assitej.li

www.risch-getraenke.li

Kurt Bislin

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9470 Buchs / SG

Fon +41 79 611 41 65

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Erwachsene

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Malerei, Zeichnen, Modellieren,

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Fotografie, Film, Digitale Medien,

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Gestalterischer Vorkurs 2019|20

Infoabende

11.06.2018, 19 Uhr

10.09.2018, 19 Uhr

05.11.2018, 19 Uhr

14.01.2019, 19 Uhr

04.02.2019, 19 Uhr

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Junges Publikum 8+ 9+ 10+

Akim rennt

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von

Claude K. Dubois für alle ab 8 Jahren

compagnie toit végétal, Velbert

«Akim rennt» erzählt auf einfühlsame Weise

die Geschichte eines Jungen auf der Flucht.

Als sein Dorf von Bomben zerstört wird,

kann er seine Familie nicht mehr finden und

muss alleine fliehen.

Spielort wird noch

bekanntgegeben

Mi 05.12.18, 18 Uhr

CHF 20 | erm. 10

In einer Verbindung aus Objekttheater, Musik,

Klängen und Geräuschen werden in live

entstehenden Videoproduktionen die ausdrucksstarken

Skizzen des Kinderbuchs mit

einfachen Mitteln zum Leben erweckt.

© Gero Breloer

SAL, Schaan

Mo 08.04.19, 19 Uhr

Di 09.04.19, 10 Uhr

CHF 25 | erm. 10

Schulen 8, 10

Bounce! / Spring!

Packendes Tanztheater für alle ab 8 Jahren

Narcissus / Narziss

Manuela Capece und Davide Doro

für alle ab 9 Jahren

Compagnia Rodisio, Parma

Koproduktion Espace 600, Grenoble,

Elsinor Centro di produzione Teatrale,

Mailand und TAK Theater Liechtenstein

© gaelic.fr

Compagnie Arcosm, Lyon

«Bounce! / Spring!» handelt auf unbeschwerte

Art von den Themen des Unvorhergesehenen

und der Niederlage, die als

Ausgangspunkt zu neuen Wegen gesehen

werden. Zwei Musiker und zwei Tänzer bilden

ein Quartett, das sich an einem grossen,

mysteriösen Kubus stösst und dabei

immer wieder auf den Füssen landet. So

entsteht eine Reflexion über Niederlagen,

die einen aus der Bahn werfen und gleichzeitig

dazu bringen, Grenzen zu überwinden.

Die Leidenschaft, sein eigenes Ich zu pflegen,

schreitet unaufhörlich voran. (Ich-)Identität,

Täuschung und Trugbild, (Selbst-)Erkenntnis

und Tod, Begehren und Ablehnung, masslose

Fremd- und heillose Selbstliebe stecken hinter

dem Mythos des Narcissus / Narziss. Wie

entdecken sich in heutigen Zeiten junge Menschen

selbst? Basierend auf ein Forschungsprojekt

unter Beteiligung von Jugendlichen

aus Frankreich, Italien und Liechtenstein entwickelt

die Compagnia Rodisio ein zeitgenössisches

Stück, das sich auf einfühlsame Weise

diesen Themen widmet.

TAK

Liebe üben

Dokumentarisches Tanztheater für alle ab 10 Jahren

MI 15.05.19, 19 Uhr, (Liechtenstein-Premiere)

Do 16.05.19, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10 | Schulen 8, 10

Theater Sgaramusch, Schaffhausen

Koproduktion mit Tanzhaus Zürich, FFT Düsseldorf, Nevski Prospekt,

Gent, Kulturbüro Friedrichshafen und TAK Theater Liechtenstein

TAK

Di 06.11.18, 14 + 18 Uhr

(Liechtenstein-Premiere)

Mi 07.11.18, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 8, 10

Liebe gehört ins Leben, weil sie schön, manchmal kompliziert, zum

Lachen und zum Weinen ist. Nora Vonder Mühll und Ives Thuwis

tanzen, spielen, erzählen und dokumentieren Geschichten aus dem

weiten Feld der Liebe. Es geht um Annähern, Wiederholen, Verändern,

Berühren, Weggehen, Ansehen, Anlachen, Auslachen, Angst

überspielen, sich trauen und zeigt, was Menschen von der Liebe halten

– Ältere mit viel Erfahrung und Junge, die noch alles vor sich haben.

«Liebe üben» basiert auf Material aus Recherchen von Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen in Zürich, Schaan und Düsseldorf.

61


Junge Erwachsene

R.E.S.P.E.C.T.

Tanztheater für alle ab 14 Jahren

Junges Ensemble Stuttgart

SAL, Schaan

Di 02.10.18, 19 Uhr

Mi 03.10.18, 10 Uhr

CHF 25 | erm. 10

Schulen 10

Respekt vor mutigen Fragen und schmerzhaften Antworten. Respekt vor dir, deiner Geschichte,

deiner Religion. Vor dem Jüngsten, der Klügsten, den Eltern, den Andersdenkenden

– und was, wenn nicht? Neun Menschen und ihr unermüdlicher Versuch, miteinander

zu leben – respektvoll – trotz aller Unterschiede; trotz allem, was sie voneinander trennt. Ein

Fallen und wieder aufstehen. Trial and Error. Ein fortwährendes Aushandeln von Regeln und

Werten. Denn irgendwie muss es doch gelingen, das gute Zusammenleben in einer diversen

Gesellschaft.

Sechs Jugendliche, zwei professionelle Tänzer und eine Schauspielerin haben sich gemeinsam

mit der Regisseurin Brigtte Dethier und dem Choreografen Ives Thuwis dem komplexen

Thema Respekt gestellt. Ihr Stück ist ein Schrei nach Achtung und Höflichkeit, der zugleich

von Anerkennung und Machtanspruch zeugt.

© Alex Wunsch


Junge Erwachsene

TAK

Mi 12.12.18, 19 Uhr

Do 13.12.18, 10 + 14 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 10

Taksi to Istanbul

Hannah Biedermann und Manuel Moser für alle ab 11 Jahren

Comedia Theater, Köln

Wie fühlt sich Heimat an? Drei junge Menschen machen sich zu einer

gemeinsamen Reise nach Istanbul auf. So unterschiedlich sie

sind, so unterschiedlich sind auch ihre Gründe, sich auf die Suche

zu begeben. Doch eins ist ihnen gemeinsam: Ihre familiären Wurzeln

liegen in der Türkei. Und somit wird die Reise auch zu einer Suche

nach nationaler und kultureller Zugehörigkeit und schliesslich zu einer

Suche nach der eigenen Identität.

Spielort und Datum

werden noch

bekanntgegeben

CHF 25 | erm. 10

Schulen 10

© MEYER ORIGINALS

Black & White

ain’t no colours

Schauspiel und Tanz für alle ab 14 Jahren

Theater Strahl, Berlin /

IYASA, Bulawayo, Simbabwe

Kooperation mit dem Liechtensteinischen

Entwicklungsdienst LED

Ein Transitraum irgendeines Flughafens dieser

Erde ist Schauplatz für das Zusammentreffen

von sechs Reisenden. Die einen wollen

nach Deutschland reisen, die anderen

nach Simbabwe. Was nehmen wir mit, wenn

wir unsere gewohnte Umgebung verlassen?

Welche Gefühle begleiten uns, wenn wir Unbekanntes

entdecken? Mit viel Sinn für Humor

und Zwischentöne werden auf diesem

interkulturellen Roadtrip Vorurteile und kulturelle

Unterschiede verhandelt.

«Taksi to Istanbul» hat einen besonderen Entstehungsprozess: In einem

gelben «Taksi» fuhr das Theaterensemble durch Köln und befragte

Jugendliche über ihr Leben und ihre Sehnsüchte und Träume.

Multiverse

Musiktheater-Performance

für alle ab 11 Jahren

Louis Vanhaverbeke / CAMPO, Gent

SAL, Schaan

Mi 06.02.19, 19 Uhr

Do 07.02.19, 10 Uhr

CHF 20 | erm. 10

Schulen 10

Es gibt kaum etwas, was das junge belgische

Multitalent Louis Vanhaverbeke in dieser

ausgeklügelten, hochpräzisen und witzigen

Musiktheater-Performance nicht zum

Klingen bringen könnte. Frisbees, Giesskannen,

Drum Computer, Campingkocher,

Skateboards, Plattenspieler, Plastikspielzeug

und Wegwerfartikel sind die Zutaten,

die er mit spielerischer Leichtigkeit zu einer

hinreissenden Klanginstallation zusammenfügt.

Wie ein multifunktionaler Discjockey

bewegt er sich dabei rappend, tüftelnd und

vor immer neuen Ideen sprühend durch sein

kleines «Multiversum».

© Jolien Fagard

Nettles

Cristina Galbiati und Ilija Luginbühl für alle ab 16 Jahren

Trickster P , Novazzano / LuganoInScena

Koproduktion mit Teatro Sociale Bellinzona, Theater Chur,

ROXY Birsfelden, FOG Triennale Milano Performing Arts und

TAK Theater Liechtenstein

In «Nettles» tauchen die Zuschauer/innen in eine vielschichtige Komposition

ein, welche sich aus philosophischen Betrachtungen, Erinnerungen

und wissenschaftlichen Fragmenten speist. Trickster P lädt

das Publikum ein, eine facettenreiche Erfahrung zu erleben, in dem

es die zwei Extreme unserer menschlichen Reise erforscht: Kindheit

und Tod. Auf einem Parcours durchschreiten die Besucher/innen

im Alleingang und mit Kopfhörern ausgestattet, eine Installation

aus Objekt- und Klangräumen, in denen Traum und Wirklichkeit,

das Unlogische und Folgerichtige dicht beieinander stehen. Vor ihren

Augen entfaltet sich eine

ganz eigene Phantasiewelt,

die ihnen Raum für eine

persönliche und individuelle

Auseinandersetzung mit dem

Erlebten lässt.

Aula 10. Schuljahr, Vaduz

Sa 27.10.18, im Zeitraum 16 bis 19 Uhr

(Liechtenstein-Premiere)

Fr 26.10.18 + Mo 29.10.18

für Schulen nach Absprache

CHF 20 | erm. 10 | Schulen 10

63


Theater und Schule

Vom Schatten

und vom Licht

Mobil im

Schulhaus

Ein Klassenzimmerstück zum Thema Tod

Die AZUBIS, Hamburg

Zwei Schauspieler erwarten die Schüler/innen

in ihrem Klassenzimmer. Im Handgepäck:

ein Overhead-Projektor, Sand, Wasser,

eine Gitarre und eine handvoll Requisiten. In

der nächsten Stunde geht es ums Ganze,

um den Tod, das Sterben und das Leben.

Aus dem gemeinsamen Spiel mit den Schüler/innen

begeben die Spieler sich Stück

für Stück auf die Suche nach dem Tod und

nach den drängenden Fragen des Lebens.

Vom Schatten und vom Licht ist ein Theaterstück,

das sich um Abschied und Verlust,

aber auch um Freude und Neuanfang dreht.

19.11.18 bis 21.11.18, Zeiten nach Absprache

Akim rennt

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch

von Claude K. Dubois

compagnie toit végétal

Auf Seite 61 ist die ausführliche Stückbeschreibung

zu finden.

Di 04.12.18, 10 + 14 Uhr, Mi 05.12.18, 10 Uhr

Do 06.12.18, 10 + 14 Uhr

Vermittlung und KonTAKt-

Programm für alle Altersgruppen

Auch in dieser Spielzeit stehen für Sie

wieder interessante und spannende Angebote

und Projekte zum Ausprobieren

und Selbermachen, Kennenlernen und

Entdecken bereit.

Vermittlungsprogramme

Ab 6. Schuljahr | Schulen CHF 10

3. bis 5. Schuljahr | Schulen CHF 8

Kinder schreiben

Liechtensteiner Geschichten

KonTAKt-Workshop

Eine intensive und lebendige Begegnung

mit Kunst- und Theaterschaffenden aus

der Region als Vor- und Nachbereitung

direkt im Schulhaus.

TAK

Abgabe der

Geschichten

Mi 20.02.19

Lesung und

Buchpräsentation

Mi 05.06.19, 18 Uhr

Eintritt frei

TAK-Schreibprojekt für Kinder ab 7 Jahren

Geschichten wollen von Kindern nicht nur gelesen oder gehört, sondern

auch selber geschrieben werden. Denn wer Lust an Sprache

hat, hat Lust auf Lesen, hat Lust auf Schreiben und Lust auf mehr. Ob

als Rap, Gedicht oder in Form einer Geschichte, mit dem Schreibprojekt

bietet das TAK Kindern die Möglichkeit, sich literarisch auszuprobieren.

Denn Kinder, die selber schreiben, fördern ihre Kreativität

und ihr Selbstbewusstsein. In dieser Spielzeit sind junge Menschen

eingeladen, sich mit der Geschichte des Landes kreativ auseinanderzusetzen.

Die entstandenen Texte auf Mundart oder Hochdeutsch

(Länge 1 bis 2 Seiten, handschriftlich oder digital als Word-Datei)

sowie Illustrationen sind ein Beitrag zum Jubiläumsjahr «300 Jahre

Liechtenstein».

«Vorhang auf!»

Theaterpädagogischer Workshop mit einer

Fachperson des jungen THEATER

liechtenstein als Vor- oder Nachbereitung

direkt im Schulhaus.

Partnerschulen

Eine Schule, welche mit jeder Klasse

mindestens einmal pro Jahr in eine TAK-

Vorstellung kommt, erhält ein Schulabo

mit Ermässigung von 25% auf alle im

Schul-Leporello angekündigten Vorstellungen

sowie zusätzliche Dienstleistungen

vom TAK.

Weitere Angebote für Lehrpersonen

Stückeinführungen und Nachgespräche,

Patenklassen, Begleitmaterialien,

Theaterführungen

64

KonTAKtpersonen-Treffen

Do 06.09.18, 18 Uhr, TAK-Foyer

Präsentation Spielplan 1. Semester

Für alle Altersstufen

Mi 06.02.19, 17 Uhr, TAK-Foyer

Präsentation Spielplan 2. Semester

Für alle Altersstufen


Theater und Familie

Mindestalter

Unsere Altersangaben sind nicht zufällig gewählt. Sie werden aufgrund

des Inhaltes, der Theaterform, der Dauer oder der emotionalen

Intensität eines jeden Theaterstückes definiert. Zu junge

Kinder können sich langweilen, verängstigt werden oder das Bühnengeschehen

missverstehen. Im Interesse der Kinder und aller

Zuschauer/innen bitten wir Sie, die Altersangaben zu beachten.

Familiennachmittag / Familienfeierabend

Zu den Familientheatervorstellungen am Sonntag und unter der

Woche können sich Familien jeweils eine Stunde vorher mit einem

auf die Stücke zugeschnittenen Angebot einstimmen.

Kinder- und Jugend-Abo

Auch für ein junges Publikum gibt es ein Abo. Nach freier Wahl

können 6 Vorstellungen zum Preis von 5 für CHF 50 besucht

werden. Das Abo ist übertragbar und gilt für alle Vorstellungen

aus dem Kinder- und Jugendtheaterspielplan mit wenigen Ausnahmen.

Gültig ab Ausstellungsdatum für 1 Jahr.

Eine unvergesslicher Kindergeburtstag im TAK

Rund um einen Vorstellungsbesuch bietet das TAK neben einem

festlich-theatralen Ambiente im TAK-Foyer ein Angebot mit diversen

Möglichkeiten, die individuell gebucht werden können:

– Tisch-Dekoration

– Blick hinter die Kulissen

– Eine Einführung zum Stück oder eine Begegnung

mit den Schauspieler/innen

Für das leibliche Wohl sorgt das Bar-Team oder Sie bringen Ihren

eigenen Kuchen mit. Das Foyer steht zwei Stunden vor Beginn

und eine halbe Stunde nach Ende der Vorstellung zur Verfügung.

Im Theatersaal wird die erste Reihe für das Geburtstagskind und

seine Gäste reserviert. Darüber hinaus erhält es für die Vorstellung

freien und seine Gäste ermässigten Eintritt. Anfragen bitte

an den Vorverkauf unter +423 237 59 69 oder vorverkauf@tak.li

TAK-Theaterclub

«Die jungen Wilden»

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Das Kennenlernen von verschiedenen Theaterfarben und -formen

steht während der ganzen Spielzeit auf dem Programm. Einblicke

hinter die Kulissen und ein Theaterausflug in eine andere Stadt runden

das Programm ab. Bei den «jungen Wilden» gibt es zu jeder Vorstellung

ein passendes Rahmenprogramm, ein monatliches Infoblatt

per Post und eine Menge Spass dazu.

Kosten: CHF 120

(beinhaltet alle Eintritte, Theaterausflug, Rahmenprogramm

und eine Membercard, mit der du weitere Vorstellungen im Kinderund

Jugendtheater gratis besuchen kannst)

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Anmeldungen mit Vorname, Name, Geburtsdatum, Adresse,

Telefonnummer, Email, Unterschrift der Eltern an:

Theater am Kirchplatz eG, «Die jungen Wilden»

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H.E.M.

Stiftung

OFIKA

Stiftung

Thea Keeler

Stiftung

Int. Music & Art

Foundation

67


Ein Abend

mit Freunden

im TAK …

« Es lebe die Freiheit,

es lebe der Wein. »

Johann Wolfgang von Goethe

Mittwoch und Donnerstag

17 – 23 Uhr

Freitag und Samstag

17 – 24 Uhr

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… gemeinsam in den Feierabend starten.

… gemeinsam Getränke und Snacks geniessen.

… gemeinsam Theater erleben.

… gemeinsam lachen und tanzen.

… gemeinsam den Abend ausklingen lassen.

Gut erschlossen, überreGional verbunden.

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verkehrsbetrieb liechtenstein mobil

Postplatz 7 | 9494 Schaan | Telefon +423 237 94 94 | info@liemobil.li | www.liemobil.li


Genossenschaft

Dr. Thomas Spieckermann Intendanz

Sabine Frei-Wille Kaufmännische Leitung

Georg Biedermann Leitung

Kinder- und Jugendtheater

Jan Sellke Leitung Dramaturgie

und Kommunikation

Martin Hilti Technische Leitung

Patricia Lenherr Künstlerisches

Betriebsbüro

Marie Ruback Presse

Katarina Simic Marketing

Gabriele Villbrandt Kinderund

Jugendtheater

Tamara Frick Vorverkauf/Kasse

Andrea Guger Vorverkauf/Kasse

Evi Vallone Vorverkauf/Kasse

Maria Wohlwend Vorverkauf/Kasse

Elmar Bösch Tontechnik/Bühne

Albi Büchel Requisite/Bühne

Gabriele Manco Lichttechnik/Bühne

Stefan Marti Lichttechnik/Bühne

Simon Reuteler Tontechnik/Bühne

Johanna Schunko Gastronomie

Brigitte Schwarz Reinigung/Gastronomie

Freie Mitarbeit

Martin Wettstein Konzertdramaturgie

Kurt Bislin Grafik

Robert Jungi Umgebungspflege

© Michael Zanghellini

Aufsichtsrat

Genossenschafter/in werden

Werner Bachmann Präsident

Brigitte Haas Vizepräsidentin

Thomas Büchel Delegierter

der Landesregierung

Simon Biedermann Delegierter

der Gemeinde Schaan

Christine Rhomberg

Patrizia Strub-Wohlwend

Jörg Gantenbein

Sein hochkarätiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm kann das TAK veranstalten,

weil es von der TAK-Genossenschaft getragen wird. Eine Genossenschaft ist so stark wie

die Zahl ihrer Mitglieder. Unser Ziel ist deshalb, möglichst viele begeisterte neue Genossenschafter/innen

zu gewinnen.

Als Mitglied der TAK-Genossenschaft übernehmen Sie ein kleines Stück Verantwortung für

die liechtensteinische Kulturlandschaft. Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu und

beraten Sie persönlich.

Theater am Kirchplatz eG, Reberastrasse 10, 9494 Schaan, Liechtenstein

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Abonnement

Abonnements

Das grosse Abonnement

Das kleine Abonnement

Das Kombi-Abonnement

Mit dem grossen Abonnement erleben

Sie alle Veranstaltungen einer Abo-Reihe.

Geniessen Sie 10 Schauspiele,

9 TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte

oder 6 TAK_music Konzerte auf

Ihrem Stammplatz. Das Abonnement

wird automatisch verlängert.

Das kleine Abo ist ein Wahl-Abo: Sie

können sich Ihr Programm in den

Reihen Schauspiel oder TAK Vaduzer

Weltklassik Konzert selbst zusammenstellen.

Wählen Sie 6 oder mehr

Veranstaltungen und sparen Sie bis zu

20% auf den regulären Ticketpreis.

Flexibler TAK-Genuss mit bis zu 25%

Preisersparnis: Kombinieren Sie beliebig

viele Termine, mindestens aber 6, aus

den Abo-Reihen Schauspiel, TAK Vaduzer

Weltklassik Konzerte und der neuen

TAK_music-Abo-Reihe.

Das Gönner-Abonnement

Sie wollen die TAK Vaduzer Weltklassik

Konzerte fördern? Das Gönner-Abo

beinhaltetet alle Konzerte der Vaduzer-

Weltklassik-Reihe, jedoch ohne Rabatt.

Dafür ist Ihr Platz im Vaduzer-Saal in der

ersten Reihe der Galerie reserviert.

© Matthias Homberg

Die Abo-Vorteile

Abo-Bestellung

70

• Zwischen 15 und 25% Rabatt je nach Abo-Wahl

• Reservierter Sitzplatz für Ihre Abonnement-Vorstellungen

• Die TAK-Veranstaltungen sind fix in Ihrem Kultur-Terminkalender.

So verpassen Sie bestimmt kein Highlight.

• Ohne weiteren organisatorischen Aufwand in die nächste Saison:

Die grossen Abonnements verlängern wir für Sie automatisch.

• Sie sind verhindert oder möchten Ihren Freunden einen Abend im

TAK gönnen? Kein Problem – unsere Abos sind übertragbar.

• Wir informieren Sie regelmässig und kostenlos: Abonnenten

erhalten vor Beginn der neuen Spielzeit eine exklusive Vorab-

Information über das neue Abo-Programm.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bestellung

bis zum 31. Juli 2018. Soweit möglich

halten wir unseren bisherigen Abonnent/-

innen ihren Wunschsitzplatz bis zu diesem

Datum frei.

Das grosse Abo, das Gönner-Abo, der

Passepartout und die TAK-Karte verlängern

sich automatisch, wenn sie nicht bis zum

31. Juli eines Jahres gekündigt werden.

Sie erhalten Ihren Abo-Ausweis rechtzeitig

vor der ersten Veranstaltung per Post.


Abonnement

Vorteilskarten

Der Passepartout

Die TAK-Karte

Die Halb-TAKs-Karte

Sie haben freien Eintritt zu sämtlichen

TAK-Veranstaltungen in allen Spielstätten.

Ihr Sitzplatz ist für Sie reserviert, Sie

müssen ihn nur spätestens 5 Tage

vor der Vorstellung bestätigen.

Sie haben freien Eintritt zu allen TAK-

Veranstaltungen, ausgenommen sind nur

die TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte.

Ihr Sitzplatz ist für Sie reserviert, Sie

müssen ihn nur spätestens 5 Tage

vor der Vorstellung bestätigen.

Zum Preis von CHF 185 geniessen

Sie für alle TAK-Veranstaltungen 50%

Rabatt auf den regulären Eintrittspreis,

ausgenommen sind nur die TAK

Vaduzer Weltklassik Konzerte.

Die Halb-TAKs-Karte ist ein persönlicher

Ausweis mit Foto, nicht übertragbar und

gilt ab Ausstellungsdatum für 1 Jahr.

© Eva Sutter

Das Kinder- und

Jugend-Abonnement

Auch für ein junges Publikum gibt es

ein Abo. Nach freier Wahl können 6

Vorstellungen zum Preis von 5 für CHF 50

besucht werden. Das Abo ist übertragbar

und gilt für alle Vorstellungen aus dem

Kinder- und Jugendtheaterspielplan

mit wenigen Ausnahmen. Gültig ab

Ausstellungsdatum für 1 Jahr.

Geschenk-Gutscheine

TAK-Geschenkgutscheine sind für CHF 25

und CHF 50 erhältlich und können für jede

TAK-Veranstaltung eingelöst werden.

Nicht verbrauchte Teilmengen verbleiben

auf dem Gutschein für den nächsten

Besuch.

Beratung und Vorverkauf

Ab Montag 27. August 2018 beginnt der Vorverkauf für die

Vorstellungen der neuen Saison. Für einige Veranstaltungen

sind Tickets bereits ab 1. Juli 2018 online verfügbar:

www.tak.li

Telefon: +423 237 59 69

E-Mail: vorverkauf@tak.li

Büro

Neben dem Theatergebäude

an der Reberastrasse 10, 9494 Schaan

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Freitag von 9 bis 14 Uhr

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Tickets & Infos

Die Spielstätten

Entspannt zur Vorstellung

Tickets

TAK Theater Liechtenstein

Reberastrasse 12, 9494 Schaan

Gratis-Parken direkt beim Theater möglich

• Gratis Parken direkt bei unseren

Spielstätten werktags ab 17 Uhr

sowie am Samstag und Sonntag.

Der Vorverkauf beginnt am 27. August

2018 für alle Veranstaltungen der

Saison – mit wenigen Ausnahmen.

SAL Saal am Lindaplatz

Landstrasse 19, 9494 Schaan

Gratis-Parken im Parkhaus Lindaplatz/SAL

TAKino

Zollstrasse 10, 9494 Schaan

Gratis-Parken direkt beim TAKino

Vaduzer-Saal

Dr. Grass-Strasse 3, 9490 Vaduz

Gratis-Parken in der Marktplatz-Garage

Abendkasse

Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde

vor Veranstaltungsbeginn. Sie erreichen die

Abendkasse unter Tel. +423 792 53 09

• TAK Tickets, Abos und Online

Tickets gelten auch als Busticket

für alle Busse der LIEmobil ab

3 Stunden vor bis 3 Stunden

nach der Vorstellung.

• Barrierefrei: In all unseren Spielstätten

können Rollstuhlplätze gebucht

werden. Für Fragen und Anliegen

vor Ort steht Ihnen unser Abenddienst

jederzeit zur Verfügung.

Reservierungen

Tickets können telefonisch oder per

Email reserviert werden. Reservierte

Tickets müssen bis 30 Minuten vor

Vorstellungsbeginn abgeholt werden.

Bestellte Karten, die weder abgeholt

noch rechtzeitig storniert wurden,

müssen wir in Rechnung stellen.

Online Tickets

Unter www.tak.li können Sie Karten direkt

kaufen und mit Kreditkarte bezahlen.

Online gekaufte Tickets können nicht

zurückgegeben werden. Ermässigte Tickets

können online nicht bestellt werden.

© Eva Sutter

Ermässigungen

Karten zum ermässigten Preis gibt es für

Schüler/innen, Berufslernende, Studierende

und IV-Bezüger/innen gegen Nachweis.

Einführungen

Für die Veranstaltungen im Schauspiel-

Abo und zu den TAK Vaduzer Weltklassik

Konzerten finden kostenlose

Einführungen statt.

Änderungen

Wir behalten uns Änderungen von Daten,

Preisen und Veranstaltungen vor.

Kontakt / Informationen

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T +423 237 59 69, F +423 237 59 61

vorverkauf@tak.li, www.tak.li

Montag bis Donnerstag: 14 bis 18 Uhr

Freitag: 9 bis 14 Uhr


Bestellkarte

anzahl

____ Passepartout Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen pro Saison CHF 1500

____ TAK-Karte Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen, ausgn. taK Vaduzer Weltklassik Konzerte pro Saison CHF 950

____ Gönner-Konzert-Abo 1. reihe Galerie für alle taK Vaduzer Weltklassik Konzerte pro Saison CHF 790

____ Halb-TAKs 50% rabatt auf alle Vorstellungen, ausgenommen taK Vaduzer Weltklassik Konzerte

Zur Bestellung senden Sie ein Passfoto per email an vorverkauf@tak.li ein Kalenderjahr gültig CHF 185

Grosse Abonnements

Kleine Abonnements

Kombi-Abonnements

10er-Schauspiel-Abo 25% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

9er-Konzert-Abo 25% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

____ Preiskategorie 3

6er-TAK_music-Abo 15% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

8er-Schauspiel-Abo 20% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

6er-Schauspiel-Abo 15% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

6er-Konzert-Abo 15% rabatt

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

____ Preiskategorie 3

Bitte wählen Sie beliebig

viele termine aus der

gesamten liste unten,

mindestens aber 6.

rabatt zwischen 15 und 25%

____ Preiskategorie 1

____ Preiskategorie 2

Meine Auswahl

TAK Vaduzer Weltklassik Konzerte

____ Fr 05.10.18 Martin Grubinger, Orchestra della Svizzera italiana, Markus Poschner

____ Mi 21.11.18 Nikolai Tokarev, Nationale Philharmonie Russland, Vladimir Spivakov

____ Mo 17.12.18 «Der Messias», The King’s Consort

____ Mi 06.02.19 Martin Stadtfeld, The Trondheim Soloists

____ di 12.02.19 Sol Gabetta, Kristian Bezuidenhout

____ Mi 20.03.19 Gábor Boldoczki, Prague Philharmonia

____ do 04.04.19 Petrit Çeku, Sinfonieorchester Liechtenstein

____ Fr 17.05.19 Krystian Zimerman

____ Mi 29.05.19 «Don Giovanni», Luzerner Theater, Luzerner Sinfonieorchester

Schauspiele

____ Sa 15.09.17 ____ Sa 22.09.18 In einem finsteren Haus taK theater liechtenstein

____ Mi 24.10.18 ____ do 25.10.18 Das Mädchen mit dem Fingerhut deutsches theater Berlin

____ Mi 14.11.18 ____ do 15.11.18 Jakob von Gunten Schauspielhaus Zürich

____ di 04.12.18 ____ Mi 05.12.18 Der Kirschgarten Schauspiel dortmund

____ di 22.01.19

Bilder deiner grossen Liebe theater Neumarkt Zürich

____ di 26.02.19 ____ Mi 27.02.19 Herrmann und Dorothea Burgtheater Wien

____ Sa 16.03.19 ____ Fr 22.03.19 Heilig Abend taK theater liechtenstein

____ do 11.04.19 ____ Fr 12.04.19 Nora oder Ein Puppenhaus residenztheater München

____ do 23.05.19 ____ Fr 24.05.19 Die Hauptstadt theater Konstanz

____ di 18.06.19 ____ Mi 19.06.19 Viel Lärm um Nichts theater augsburg

TAK_music

____ di 20.11.18 Konstantin Wecker Trio

____ do 22.11.18 Chick Corea

____ Sa 08.12.18 Tanguísimo

____ Mi 20.02.19 Giora Feidman Sextett

____ do 21.03.19 Cristina Branco

____ Mi 08.05.19 Stacey Kent


Vorverkauf

reberastrasse 10, Schaan

Mo – do 14 – 18 Uhr

Fr 9 – 14 Uhr

Abendkasse

1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

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adresse PlZ / ort land

telefon ( Geschäft / Privat ) Fax ( Geschäft / Privat )

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theater am Kirchplatz eG

reberastrasse 10

Postfach 763

9494 Schaan


Sehen

Hören

Begeistern

Fühlen

Denken

Berühren

Fiebern

Bewegen

Trauern

Betrachten

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Helmut Krausser, Strom

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