KKRN-News 122020

k.fischer91

Die KKRN GmbH ist Akademisches

Lehrkrankenhaus der Westfälischen

Wilhelms-Universität Münster

Für Patienten, Mitarbeiter

und Interessierte

KKR EWS

Mit Mitgefühl durch die Pandemie

KRANKENHAUSSEELSORGE

schenkt Nähe trotz Abstand

Verbesserung der ärztlichen Versorgung

KKRN-Klinikverbund gründet MVZ

Corona im Klinikalltag

Ein INTENSIVPFLEGER berichtet

AUSGABE 02/2020

www.kkrn.de · info@kkrn.de


EDITORIAL

LIEBE LESERINNEN UND LESER,

Wir bedanken uns bei allen privaten

Unterstützern, Unternehmen und Gastronomen

für ihre großzügigen Spenden

und Aktionen während dieser außergewöhnlichen

Zeit!

#GemeinsamgegenCorona #WeAreKKRN

w

ir freuen uns sehr, Ihnen zum Ende dieses

außergewöhnlichen Jahres 2020 unsere aktuelle

Ausgabe der KKRNews, wenn auch nur in digitaler

Form, zu präsentieren.

Blicken wir auf das Jahr 2020 zurück, so gab es für uns

und sicherlich auch für Sie fast nur das eine Thema, das

unser Leben so sehr geprägt hat. Niemand von uns

konnte sich Anfang des Jahres vorstellen, vor welche

Herausforderungen uns das neuartige Virus im Klinikalltag

stellen würde. Doch das Coronavirus hat nicht

nur den Alltag in unseren Kliniken, sondern auch Ihren

persönlichen Alltag verändert.

In der aktuellen Ausgabe unseres Magazins stellen wir

Ihnen Menschen vor, die in unseren vier Krankenhäusern

arbeiten und die uns durch ihre Profession Einblick

in den Klinikalltag in Zeiten der Pandemie geben: Von

Intensivpfleger Patrick Kedora aus dem Dorstener St.

Elisabeth-Krankenhaus, der beschreibt, wie sich durch

den Umgang mit Corona-Patienten seine Arbeit im

Team verändert hat, über Hildegard Richartz-Reike, die

als Krankenhausseelsorgerin im Westerholter Gertrudis-

Hospital sowohl für Patienten und Besucher als auch

für Mitarbeiter immer ein offenes Ohr und freundliches

Wort hat, bis hin zu Stefanie Riegert, Leiterin der KKRN-

Psychoonkologie, die weiß, welche psychischen Belastungen

mit der Pandemie einhergehen und wie man

die Krise als Chance für neue Denkanstöße im Leben

sehen kann.

Dabei sind wir uns alle einig: Gerade in Zeiten einer

Pandemie ist es wichtig, zusammenzuhalten und sich

gegenseitig zu unterstützen. Denn nur gemeinsam

können wir es mit diesem Virus aufnehmen.

„Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln.

Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden

soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.“

Dieses Zitat der deutschen Schriftstellerin Luise Rinser

bringt es auf den Punkt: Bereit sein für Veränderungen

und mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft

schauen.

Zusammen werden wir auch den Hürden des nächsten

Jahres erfolgreich begegnen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest

und einen guten Start ins Jahr 2021 – bleiben

Sie gesund, positiv und optimistisch!

Mit herzlichen Grüßen

Andreas Hauke und Dr. Andreas Weigand

Geschäftsführer der KKRN GmbH

Guido Bunten und Bernhard Möller

Kaufmännische Betriebsleiter und Prokuristen

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AKTUELLES

Neues aus der KKRN GmbH

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

VORGESTELLT

Verbesserung der ärztlichen

Versorgung

Medizinisches Versorgungszentrum

Corona im Klinikalltag

Ein Intensivpfleger berichtet

VISITE

Wieder atmen lernen

Weaning-Zentrum der Lungenklinik

Ruhrgebiet Nord zertifiziert

Mit Mitgefühl durch die Pandemie

KKRN-Krankenhausseelsorge schenkt

Nähe trotz Abstand

Andreas Hauke

Geschäftsführer der

KKRN GmbH

Dr. Andreas Weigand

Geschäftsführer der

KKRN GmbH

Guido Bunten

kaufmännischer Betriebsleiter

und Prokurist

Auch wenn uns das Virus im nächsten Jahr weiter beschäftigen

wird, sind wir davon überzeugt, dass wir

gemeinsam durch diese Krise kommen werden. Wir

sind stolz auf unsere Mitarbeiter. Jede Berufsgruppe

und jede Fachdisziplin hat ihren Teil dazu beigetragen,

diese Herausforderung zu meistern, mit Herzblut, Fachwissen,

Engagement und viel persönlichem Einsatz.

Diesen Menschen, die gerade jetzt für die bestmögliche

Versorgung unserer Patienten sorgen, gilt unser

größter Dank.

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SERVICE

Wenn Corona die Psyche belastet

Wie gehe ich mit bedrückenden Gedanken

und Gefühlen um?

TERMINE, KULTUR & FREIZEIT

KKRNchen

klärt auf

Bernhard Möller

kaufmännischer Betriebsleiter

und Prokurist

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KKRNEWS



AKTUELLES

AKTUELLES

ÜBERGROSSE TABLETS

FÜR DEMENZ-PATIENTEN

CHEST PAIN UNIT AM

MARLER MARIEN-HOSPITAL

ERNEUT ZERTIFIZIERT

Mobile, übergroße Tablets für die geriatrischen Patienten des KKRN-Klinikverbundes?

Warum nicht?! Ob Puzzles, Sprichwörter, Bilder, Gesellschaftsspiele

oder Jukebox – ob senkrecht stehend als Fernseher oder waagerecht als Tisch:

Am Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus, Halterner St. Sixtus-Hospital und Westerholter

Gertrudis-Hospital freuen sich die Patienten seit diesem Jahr über die abwechslungsreiche

Unterhaltung durch den sogenannten De Beleef TV. Die interaktive Tafel schult Koordination,

Kognition und Feinmotorik: Sie regt die Patienten an, bereitet ihnen Freude,

verbindet Menschen und schafft eine gesellige Atmosphäre auf den Stationen.

Leiterin der Ergotherapie

Schwester Katharina Conradi

(1. v. l.) und Chefärztin der Klinik

für Akutgeriatrie, Frührehabilitation

und Palliativmedizin

Dr. Anette Borchert (3.v.l.) üben

gemeinsam mit einer Patientin

aus dem Gertrudis-Hospital am

mobilen übergroßen Tablet

die Zusammenstellung von

Sprichwörtern.

Das Team der Chest Pain Unit am Marler Marien-Hospital

freut sich über die erneute Zertifizierung: die leitenden

Oberärzte Dr. Ulrich Böck und Dr. Michael Markant, Oberärztin

Ying Ma, Oberarzt Dr. Dominik Bleckmann und

Chefarzt Prof. Dr. Martin Spiecker (v. l. n. r.).

E

in stechender Schmerz in der Brust, Schweißausbrüche und

Atemnot – in solchen Situationen gilt: Keine Zeit verlieren und so

schnell es geht ins Krankenhaus, denn möglicherweise wurden

die Beschwerden durch einen Herzinfarkt verursacht. Im Marler Marien-

Hospital gibt es für solche Notfälle die sogenannte Chest Pain Unit, eine

Brustschmerz-Einheit. Bereits vor einigen Jahren wurde das Kompetenzzentrum

von der „Deutschen Gesellschaft für Kardiologie“ zertifiziert, Anfang

des Jahres hat es den Qualitätscheck zum dritten Mal erfolgreich

bestanden.

2000. HERNIEN-OP IM DORSTENER

ST. ELISABETH-KRANKENHAUS

Dieses Jahr führte das Team von Chefarzt

Dr. Wilhelm Gross-Weege im

Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus

die 2000. Hernien-Operation durch. Seit 2015

führt die Abteilung das zertifizierte Kompetenzzentrum

für Hernienchirurgie, in dem

Brüche der Bauchwand behandelt werden.

Der Gladbecker Horst Seiffert profitierte bei

dem OP-Jubiläum von der besonderen Expertise

des erfahrenen Dorstener Chirurgen-

Teams.

Die ärztliche Betreuung

in Dorsten ist top

und das Pflegepersonal

sehr aufmerksam –

schon einen Tag nach

der Operation konnte

ich das Krankenhaus

wieder verlassen.„

Horst Seiffert,

Patient aus Gladbeck

DIE NEUE KKRN-KARRIERE-

HOMEPAGE IST ONLINE!

E

ndlich ist es soweit: Die neue Karriere-

Homepage der KKRN GmbH ist online!

Wer auf der Suche nach einer Ausbildung

ist, den Klinikverbund im Pflege- oder

Funktionsbereich mit seinem Know-how verstärken

oder als Arzt Karriere machen möchte,

ist hier genau richtig! Auf der Karriere-

Homepage www.kkrn-karriere.de finden

Interessierte alle Infos auf einen Blick, lernen

die KKRN-Berufswelt kennen und erfahren

alles zu den Benefits der größten Klinikgesellschaft

im nördlichen Ruhrgebiet. Das KKRN-

Team wünscht viel Spaß beim Entdecken interessanter

Stellenangebote!

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KKRNEWS

KKRNEWS

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VORGESTELLT

KKRN-KLINIKVERBUND GRÜNDET

MEDIZINISCHES VERSORGUNGSZENTRUM

Verbesserung

der ärztlichen

Versorgung

im nördlichen

Ruhrgebiet

Dr. Martina Bartsch als Ärztliche

Leiterin und Arne Hutmacher,

Koordinator seitens der KKRN GmbH,

freuen sich über die Verbesserung der

medizinischen Versorgung

in der Region.

Medizinisches

Versorgungszentrum

Ruhrgebiet Nord

GmbH

Nach vielen Abstimmungen und Gesprächen

haben wir die Chance ergriffen,

unseren Bürgern und Patienten vor Ort

durch das Medizinische Versorgungszentrum

einen echten Mehrwert zu bieten.

Dr. Martina Bartsch

Ärztliche Leiterin des MVZs

Pneumologie

Dr. Heike Leven-Wieneke

Hervester Straße 53a

45768 Marl

KONTAKT

02365 2077790

pneumologie@mvz-rn-gmbh.de

Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Martina Bartsch

Dr. Harald Bartsch

Dr. Katharina Baums

Pfarrer-Wilhelm-Schmitz-Straße 1a

46282 Dorsten

02362 42808

orthopaedie@mvz-rn-gmbh.de

Nuklearmedizin

Dr. Ute Winzer

Pfarrer-Wilhelm-Schmitz-Straße 1a

46282 Dorsten

02365 29-58203

nuklearmedizin@mvz-rn-gmbh.de

VORGESTELLT

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Wichtig ist uns, Leistungsgebiete

der

KKRN GmbH im

stationären Bereich

sinnvoll zu ergänzen.

Dr. Andreas

Weigand

medizinischer

Geschäftsführer

I

m Juli 2020 ging es an den Start: Das Medizinische

Versorgungszentrum (MVZ) Ruhrgebiet

Nord. Dadurch hat der KKRN-Klinikverbund

gemeinsam mit örtlichen Praxen das

medizinische Angebot im Bereich der ambulanten

Versorgung erweitert.

Patienten profitieren vom ganzheitlichen

Versorgungskonzept

Der Koordinator des Zentrums seitens der KKRN

GmbH, Arne Hutmacher, ist sich sicher: „Mit

dem MVZ sichern wir gemeinsam mit den ärztlichen

Kolleginnen und Kollegen in den Praxen

die wohnortnahe medizinische Versorgung der

Bevölkerung in der Region langfristig und verbessern

sie nachhaltig.“ Drei Arztpraxen mit

fünf Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen

finden sich unter dem Dach des MVZs zusam-

men und bieten eine interdisziplinäre Versorgung

auf sehr hohem Niveau. „Wichtig ist

uns, Leistungsgebiete der KKRN GmbH im stationären

Bereich sinnvoll zu ergänzen“, erklärt

der medizinische Geschäftsführer des Klinikverbundes,

Dr. Andreas Weigand.

Praxis für Pneumologie

Die Praxis für Pneumologie von Dr. Heike Leven-

Wieneke, die seit August ihren Sitz am Standort

des Marler Marien-Hospitals hat, bietet ein

breites Spektrum in der Lungen- und Bronchialheilkunde

an. Patienten mit akuten und chronischen

Atembeschwerden, Allergien sowie

Schnarch-Problemen werden dort behandelt.

Erkrankungen wie Asthma, COPD, Tuberkulose,

Allergien und das Schlaf-Apnoe-Syndrom klärt

Dr. Leven-Wieneke ab.

Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

von Dres. Martina und Harald Bartsch sowie Dr.

Katharina Baums am Dorstener Gesundheitszentrum

St. Elisabeth wiederum deckt ein breites

Spektrum im Bereich der Akupunktur, Chirotherapie,

Orthopädie, Chirurgie, Osteopathie,

Osteologie und Sportmedizin ab.

Praxis für Nuklearmedizin

Als Ärztin der Praxis für Nuklearmedizin bietet

Dr. Ute Winzer – ebenfalls mit Sitz am Dorstener

Gesundheitszentrum – diagnostische Schwerpunkte

wie den Ultraschall, die Feinnadelpunktion

und die Szintigrafie von Schilddrüse,

Knochen, Lunge, Herz, Leber, Speicheldrüse,

Lymphknoten bei Brustkrebs, des Nervensystems

und vieler anderer Organe. Auch Schmerz-

therapien bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

erfolgen in der dortigen Praxis.

Durch die enge Kooperation zwischen der KKRN

Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH

und den drei Praxen ist das MVZ in der Lage,

ein ganzheitliches Versorgungskonzept vom

Erstgespräch in der Sprechstunde bis zur Nachbehandlung

nach dem Krankenhausaufenthalt

zu bieten: „Nach vielen Abstimmungen und Gesprächen

haben wir die Chance ergriffen, unseren

Bürgern und Patienten vor Ort durch das

Medizinische Versorgungszentrum einen echten

Mehrwert zu bieten“, so Dr. Martina Bartsch,

Ärztliche Leiterin des MVZs.

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KKRNEWS

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VORGESTELLT

Intensivpfleger vom Dorstener

Krankenhaus im Interview zum

Klinikalltag seit der Pandemie

VORGESTELLT

“ „

Gerade auf der Intensivstation spüren wir

eine hohe emotionale Belastung aufgrund

der schweren Krankheitsverläufe.

„CORONA MACHT ZWISCHENMENSCH-

LICHE ZÜGE WIEDER SICHTBAR!“

Patrick Kedora ist der pflegerische Stationsleiter der Intensivstation

im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten. Der 32-Jährige spricht über

die Corona-Pandemie und wie sein Team den Anforderungen des

Alltags seit Beginn der Pandemie begegnet.

Herr Kedora, beschreiben Sie die Situation auf der

Intensivstation im Dezember 2020.

Patrick Kedora: Aufgrund der steigenden COVID-Zahlen steigt auch auf

unserer Intensivstation die Zahl der COVID-Patienten. Generell ist die Situation

angespannt, da wir nicht wissen, wie sie sich weiter entwickeln wird.

Mittlerweile hat unser Team Erfahrungen aus der ersten Welle im April

2020 sammeln können. Diese kommen uns nach wie vor im Umgang mit

infizierten Patienten und bei der Organisation der Arbeitsabläufe zugute.

Schließlich müssen wir zusätzlich zu den COVID-19-Patienten auch das Tagesgeschäft

auf der Intensivstation aufrechterhalten. Je mehr Erfahrungswerte

wir haben, desto besser können wir agieren.

Wann kommen COVID-19-Patienten auf die Intensivstation?

Das kommt auf den individuellen Krankheitsverlauf an: Wir wissen, dass

es milde und schwere Krankheitsverläufe geben kann. Manche COVID-19-

Patienten müssen wir invasiv behandeln. Je schwerer der Krankheitsverlauf,

umso aufwändiger ist die pflegerische Versorgung. Kritisch wird

es, wenn die Lunge durch das Coronavirus Schaden nimmt. Das kann zu

einem akuten Lungenversagen führen. In diesem Fall legen wir den Betroffenen

mit mehreren Mitarbeitern auf den Bauch. Mittlerweile gibt es

zwei Medikamente, von denen davon ausgegangen wird, dass diese den

Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können: Remdesivir und Dexamethason,

die unsere Patienten je nach Verlauf der Krankheit auch erhalten.

Allgemein merken wir: Corona macht uns wachsam. Dabei vergessen

wir nicht, dass es neben Corona noch andere Erkrankungen gibt, die behandelt

werden müssen. Wie zum Beispiel Darmkrebs oder ein Herzinfarkt.

Auf der Intensivstation sind wir auf alles vorbereitet.

Welche Symptome zeigten COVID-19-

Patienten, die Sie auf der Intensivstation

behandelt haben?

Einige Patienten kamen selbstständig zu uns

ins Krankenhaus. Sie zeigten anfangs nur leichte

Symptome. Ein paar Stunden später waren

sie schwerkrank. Daraus lernen wir: Innerhalb

kurzer Zeit kann der Krankheitsverlauf eine dramatische

Wende nehmen, denn die Krankheit

ist sehr dynamisch. Darauf sind wir jederzeit gefasst.

Glücklicherweise gibt es auch die Fälle, in

denen es bei leichten Symptomen bleibt. Die

Patienten dürfen bei einem milden Verlauf nach

Hause und in Quarantäne bleiben.

Wie lässt sich die Stimmung des

Personals beschreiben?

Unser Personal ist vor allem dann maximal angespannt,

wenn die Corona-Inzidenzwerte hoch

sind. Aufgrund der Entwicklungen eigneten sich manche Mitarbeiter

schon während der ersten Welle neue Fertigkeiten im Umgang mit COVID-

19-Patienten an. Gerade auf der Intensivstation spüren wir eine hohe emotionale

Belastung aufgrund der schweren Krankheitsverläufe. Wir geben

alle unser Bestes, machen Überstunden und unterstützen uns gegenseitig.

Jedes Rädchen ist für den Apparat im KKRN-Klinikverbund entscheidend –

von der Reinigungsfrau bis zum Chefarzt.

Wie erleben Sie den Umgang mit Angehörigen?

Für Angehörige ist es schwierig. Als der erste Lockdown kam, richteten

wir extra Räumlichkeiten ein, in denen wir mit den Angehörigen in Ruhe

sprechen können. Vor allem, wenn es um schwere Entscheidungen in der

Therapie geht. Das haben wir beibehalten. Angehörige brauchen den engen

Kontakt. Für sie ist die Situation belastend. Auch aufgrund der eingeschränkten

Besuchszeiten. Hier versuchen wir, den Angehörigen und

Patienten gleichermaßen gerecht zu werden. Das funktioniert mit Individualabsprachen.

Häufig sind die Angehörigen selbst positiv und befinden sich in Quarantäne.

Über Telefonpasswörter lassen wir den Angehörigen in dem Fall –

so gut es geht – Infos zukommen. Vor Ort begegnen ihnen empathische

und einfühlsame Pflegekräfte. Auch was das Verabschieden im Todesfall

angeht. Die Intensivstation löst bei den Menschen immer etwas aus, unabhängig

von Corona. Da sind wir umso mehr gefragt, Ängste und Sorgen zu

nehmen. Wir bekommen ein sehr gutes Feedback. Sei es durch Dankeskarten

oder persönliche Danksagungen. Das zeigt uns: Wir waren von Anfang

an richtig aufgestellt.

Was bedeutet die Corona-Krise für

Sie persönlich?

Vor Corona machten Diskussionen die Runde, ob

wir zu viele Krankenhäuser in Deutschland haben.

Durch die Pandemie zeigt sich, dass wir verstärkt

Kliniken und Personal brauchen. Ich denke,

der Ausbruch von Corona beweist, wie wertvoll

unser Gesundheitssystem in Deutschland ist. Wir

müssen verinnerlichen, dass so eine Situation jederzeit

kommen kann.

Während der ersten Welle gab es politisch betrachtet

eine Aufwertung der Pflegeberufe. Ich

hoffe, dass die Anerkennung bleibt. Den zwischenmenschlichen

Umgang und die Wertschätzung

sollten wir uns bewahren. Um das Personal

nicht zu verlieren, muss sich generell etwas an

den Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte ändern.

Wir können aus der Krise lernen und die

Chance ergreifen, den Beruf wieder attraktiver zu

machen und den Nachwuchs zu fördern.

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KKRNEWS

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VISITE

VISITE

WIEDER ATMEN LERNEN

Weaning-Zentrum der Lungenklinik

Ruhrgebiet Nord zertifiziert

Lungenklinik

Ruhrgebiet Nord

N

icht zuletzt die Corona-Pandemie lehrt uns: Künstliche Beatmung

rettet Leben. Doch häufig verlernen Patienten dadurch

das Luftholen. Ihnen fällt es schwer, sich wieder vom

Beatmungsgerät zu entwöhnen – um erneut selbstständig atmen zu

können. Ihnen dabei zu helfen, hat sich der Chefarzt der Lungenklinik

Ruhrgebiet Nord, Dr. Lars Heining, gemeinsam mit seinen Chefarzt-Kollegen

Dr. Norbert Holtbecker und Dr. Hermann Thomas, zur Aufgabe

gemacht.

Unter der Leitung von Dr. Heining wurde das Weaning-Zentrum zur Beatmungsentwöhnung

im Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus und Halterner

St. Sixtus-Hospital zertifiziert – von der Deutschen Gesellschaft

für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Damit gehört der KKRN-Klinikverbund

zu den zwei einzigen Weaning-Zentren in Deutschland, die

über eine Zertifizierung an zwei Standorten verfügen.

Freuen sich mit ihrem Team

und dem medizinischen

KKRN-Geschäftsführer Dr.

Andreas Weigand (12. v.

l.) über die erfolgreiche

Zertifizierung des Weaning-

Zentrums: Chefärztlicher

Leiter Dr. Lars Heining (8. v.

l.), Dr. Norbert Holtbecker

(10. v. l.) und Dr. Hermann

Thomas (11. v. l.), Chefärzte

der Lungenklinik Ruhrgebiet

Nord, und Dr. Stefan Matzko

(5. v. l.), stellvertretender

Leiter des Zentrums sowie

leitender Oberarzt.

Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung

des Weaning-Zentrums: Dr.

Hermann Thomas, Dr. Lars Heining und

Dr. Norbert Holtbecker.

Interdisziplinär erfolgreich

Dafür braucht es ein multiprofessionelles Team:

Von geschulten Pflegekräften, Fachärzten, Atmungs-,

Physio- und Ergotherapeuten über

Logopäden bis hin zu Psychotherapeuten und

Seelsorgern. Denn die Muskeln erschlaffen beim

Liegen und manch ein Patient verlässt zwischendurch

der Mut. Da braucht es ein interdisziplinäres

Team, das Hand in Hand arbeitet, um den

Beatmungspatienten von der maschinellen Unterstützung

zu entwöhnen.

Klinikstandorten abdecken“, ergänzt der medizinische

Geschäftsführer des Klinikverbundes, Dr.

Andreas Weigand.

Dadurch, dass den Patienten insgesamt

13 Beatmungsplätze in

der hochmodernen Dorstener und

Halterner Abteilung zur Verfügung

stehen, werden zusätzlich die

Wartezeiten verkürzt.

Dr. Andreas Weigand

medizinischer Geschäftsführer

des Klinikverbundes

Dr. Lars Heining

chefärztlicher Leiter des

Weaning-Zentrums

Patienten mit Risiko

Doch welche Patienten benötigen überhaupt

eine künstliche Beatmung? „Vorrangig Patienten

mit chronischen Lungenerkrankungen

wie COPD“, berichtet der Chefarzt. „Aber auch

Menschen, die durch Alter oder Krankheit geschwächt

sind, gewöhnen sich nach einer

OP oder einen Unfall schnell daran“, weiß der

44-Jährige. Dann folgt auf die Gewöhnung eine

Entwöhnung.

Atmen trainieren

Bei der Beatmungsentwöhnung tastet sich das

Team um Dr. Heining gemeinsam mit dem Patienten

langsam vor: „Damit wir den Patienten

nicht überfordern, fangen wir an, ihn erst einmal

minutenweise wieder selbst atmen zu lassen –

das nennt sich Spontanatmung. Diese Intervalle

dehnen wir nach und nach kontrolliert aus. Das

erfordert Zeit und die nehmen wir uns für den

Patienten“, erklärt Dr. Heining den Prozess.

Verbesserte Versorgung

Mit der geprüften Qualität der zertifizierten

Weaning-Abteilung schließt der KKRN-Klinikverbund,

zu dem die Lungenklinik Ruhrgebiet Nord

gehört, eine Lücke in der regionalen sowie überregionalen

Versorgung. „Vor allem in Richtung

Nordwesten gab es bisher kein solches Zentrum

und somit keine Plätze zur Entwöhnung

von einer Langzeitbeatmung“, erläutert der

Chefarzt. Patienten mussten oft viele Kilometer

weit verlegt werden. Das war nicht nur für sie

selbst, sondern auch für Angehörige belastend.

„Es herrschte also dringender Bedarf, den wir

bereits seit geraumer Zeit an unseren beiden

Sekretariat der Lungenklinik

Ruhrgebiet Nord

02364 104-25203

02364 104-25205

dr.l.heining@kkrn.de

KONTAKT

Pneumologisches Service-Telefon

0151 27017675

(erreichbar montags bis freitags

von 7.30 bis 16 Uhr)

Es herrschte dringen-

der Bedarf, den wir

bereits seit geraumer

Zeit an unseren beiden

Klinikstandorten

abdecken.

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KKRNEWS

KKRNEWS



VISITE

!

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In diesen Zeiten

sollten wir uns auf

das Wesentliche

besinnen.

Hildegard

Richartz-Reike

Krankenhausseelsorgerin

im Gertrudis-Hospital

Westerholt

KKRNEWS

MIT MITGEFÜHL DURCH

DIE CORONA-ZEIT

KKRN-Krankenhausseelsorge schenkt Nähe trotz Abstand

C

orona stellt alles auf den Kopf: So auch

den Alltag in den vier Krankenhäusern

des KKRN-Klinikverbundes in Dorsten,

Haltern am See, Marl und Herten-Westerholt. Das

bekommen die Mitarbeiter der Krankenhausseelsorge

zu spüren: Sie sind Ansprechpartner

für diejenigen, die im Krankenhaus liegen, und

für Angehörige, die sich um ihre Liebsten sorgen.

Sie stehen Menschen zur Seite, geben Nähe

und halten trotzdem Abstand. Auch den Mitarbeitern

der vier Kliniken, die in diesen Zeiten an

ihre persönlichen Grenzen kommen, versuchen

die Seelsorger Halt und Zuversicht zu schenken.

Eine von ihnen ist Hildegard Richartz-Reike: Sie

ist Krankenhausseelsorgerin mit Leib und Seele

im Gertrudis-Hospital Westerholt und erklärt

uns, wie sie diese außergewöhnliche Zeit erlebt.

Das Herz des Krankenhauses

Wenn Hildegard Richartz-Reike über die Gänge

des Westerholter Hospitals läuft, begegnet sie

den Menschen mit Gefühl: Sie hat ein Gespür dafür,

was Patienten, Angehörige und Mitarbeiter

brauchen und wonach sie sich sehnen. Für ihre

Sorgen und Nöte hat sie immer ein offenes Ohr.

Damit sie jederzeit für alle erreichbar ist, liegt ihr

Büro zentral inmitten des Gertrudis-Hospitals:

„Im Herzen des Krankenhauses – dort, wo die

Seelsorge hingehört“, lächelt die 57-Jährige. „Damit

ich als Seelsorgerin für alle präsent bin – das

ist mir sehr wichtig, gerade in Zeiten von Coro-

na.“ Im Büro der Seelsorgerin herrscht eine andere

Atmosphäre als im Rest des Krankenhauses: Es

ist nicht klinisch oder steril, eher gemütlich und

heimelig.

Abstand halten und Nähe herstellen

„Das wichtigste Mittel gegen die Ausbreitung

des Coronavirus ist: Abstand halten. Aber gerade

menschliche Nähe ist in Corona-Zeiten wichtig“,

erklärt Hildegard Richartz-Reike. „Viele Patienten

und Mitarbeiter sind einsam, hilflos und verunsichert“,

berichtet sie. Außerdem gäbe es Angst,

sich anzustecken, Besuchsverbote und weitere

Schutzmaßnahmen. „Das verunsichert und erschwert

die Arbeit. Viele möchten einfach mal

wieder mit jemandem sprechen und das machen

wir Seelsorger möglich: Wir halten Kontakt

– entweder persönlich mit Maske und Abstand

oder aber telefonisch.“ Dabei wird vermittelt, geschwiegen,

zugehört, vorgelesen oder auch gebetet

– wenn gewünscht. Manche wünschen

auch eine Kommunionfeier, einen Segen oder

wollen gemeinsam Lieder hören. „Und obwohl

viele es bezweifeln: Selbst telefonisch lässt sich

menschliche Nähe herstellen“, versichert die Seelsorgerin.

Das Wichtigste sei dabei – unabhängig

von Glaube und Religion – individuell auf den

Menschen einzugehen. „Persönliche Betreuung

und Zuneigung sind gefragt, nicht standardisierte

Floskeln“, so Richartz-Reike.

Ge(h)danken to go

im Westerholter

Gertrudis-Hospital

Gerade in Zeiten von Corona ist

es wichtig, sich Zeit zu nehmen,

Kraft zu tanken und innezuhalten.

Krankenhausseelsorgerin Hildegard

Richartz-Reike hat sich deswegen für die Mitarbeiter des Westerholter

Gertrudis-Hospitals etwas ganz Besonderes ausgedacht:

Ge(h)danken to go! Täglich legt sie in der Kapelle des Krankenhauses

Texte aus, die jeder mitnehmen kann – ob für die Kitteltasche,

den Badezimmerspiegel oder das Portemonnaie.

Bedürfnisse erfüllen

Vor allem bei palliativen oder sterbenden Patienten arbeiten alle Mitarbeiter

unterschiedlichster Professionen und verschiedener Abteilungen

Hand in Hand, um Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen – auch die Ordensschwestern

sind im Hintergrund auf ihre Weise tätig und beten in der

Kapelle des Krankenhauses. „Bei besonderen Anliegen leben und erleben

wir gemeinschaftlich Seelsorge als wichtige Hilfestellung für Angehörige

und Patienten. Erst vor Kurzem wurde eine recht junge Patientin in unser

Krankenhaus eingeliefert und musste intensivmedizinisch behandelt

werden. Es stellte sich heraus, dass sie unter ALS litt, einer unheilbaren

Erkrankung des Nervensystems“, schildert die Krankenhausseelsorgerin

die Situation.

Der letzte Wunsch

„Die Lage war ernst und kritisch: Der Ehemann hatte seiner Frau versprochen,

dass sie eines Tages zu Hause sterben dürfe, wenn es so weit sei. Also

berieten wir uns im Rahmen unseres krankenhauseigenen interdisziplinären

Ethikkomitees, wie wir die Wünsche der Familie am Lebensende der

Patientin berücksichtigen und sozusagen ihr Zuhause auf die Intensivstation

holen könnten.“ Schließlich ermöglichte das Team der Intensivstation

es der Familie, unter allen nötigen Auflagen, die in dieser Zeit erforderlich

sind, würdig und friedvoll Abschied zu nehmen.

Lehren aus der Pandemie

Doch nicht nur für Patienten und Angehörige setzt die Recklinghäuserin

sich ein, auch Mitarbeitern schenkt sie Aufmerksamkeit: „Ärzte, Pfleger

und Therapeuten haben Bedarf an Gesprächen und Zuwendung und nehmen

unsere Hilfe gern in Anspruch“, bestätigt Hildegard Richartz-Reike.

Privatsphäre, Verschwiegenheit und Sicherheit ständen dabei immer an

oberster Stelle. „Selbst mit Maske können wir unserem Gesprächspartner

ein freundliches Wort oder einen mitfühlenden Blick schenken“, bestätigt

die Seelsorgerin. Viele Patienten, Angehörige und Mitarbeiter seien äußerst

dankbar für das Angebot der Seelsorge.

„In diesen Zeiten sollten wir uns auf das Wesentliche besinnen“, so Richartz-

Reike. „Zeit mit der Familie verbringen, uns selbst entschleunigen, vielleicht

mal wieder einen Brief oder eine Postkarte schreiben und raus in die Natur

gehen. Die Pandemie ist da. Wir können nur versuchen, zuversichtlich zu sein,

Verantwortung zu übernehmen und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird.“

Die KKRN-Seelsorge

Die Seelsorge der vier Krankenhäuser des

KKRN-Klinikverbundes ist sehr gut vernetzt

und bietet Hilfesuchenden an allen Standorten

einen Ansprechpartner. Mehr Informationen

dazu finden Interessierte auch unter

www.kkrn.de/therapie-beratung/seelsorge/.

St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

Schwester Bernadette Maria Blommel

Pastoralreferentin, Krankenhausseelsorgerin

02362 29-51408

sr.bernadettemaria@kkrn.de

St. Sixtus-Hospital Haltern am See

Hans-Jürgen Ludwig

Pastoralreferent

02364 104-21105

h.ludwig@kkrn.de

Susanne Schumann

Pastoralreferentin

02364 104-21651

s.schumann@kkrn.de

Marien-Hospital Marl

Schwester Rosemaria Kalloor

Pastoralreferentin

02365 911-887462

sr.r.kalloor@kkrn.de

Heiner Innig

Dechant

02365 34316

innig-h@bistum-muenster.de

Gertrudis-Hospital Westerholt

Carlo Bertrand

Pfarrer

0209 6191-665 oder -0

Hildegard Richartz-Reike

Pastoralreferentin

0209 6191-4857 oder -0

h.richartz-reike@kkrn.de

KONTAKT

KKRNEWS

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SERVICE

Gedankenzettel für Kühlschrank,

Spiegel und Co.

„Es ist eine schwierige Zeit und alles,

was ich aktuell fühle, ist in Ordnung.

So wie ich bin, ist es gut.“

„Wenn ich Sorgen habe, kümmere ich

mich gut um mich und lasse sie zu.“

„Positives Denken ist gut, aber es

muss mir nicht sofort gelingen.“

WENN CORONA DIE

PSYCHE BELASTET

Stefanie Riegert, Leiterin der KKRN-Psychoonkologie,

berichtet aus ihrem Alltag in

Zeiten der Pandemie

TERMINE, KULTUR & FREIZEIT

S

chon zu Anfang des Jahres

war Corona für viele Menschen eine

große Belastungsprobe. Dann gingen die Zahlen

zurück und Einschränkungen wurden gelockert.

Nun spitzt sich die Situation in Deutschland wieder zu

und noch dazu werden die Tage kürzer. „Auf eine solche

Dauerkrise ist der Mensch nicht eingestellt und gerade

in Kombination mit der dunklen Jahreszeit wirkt sich die

aktuelle Situation sehr belastend auf die Psyche aus“, verrät

Stefanie Riegert, Leiterin der KKRN-Psychoonkologie.

Stefanie Riegert

Leiterin der KKRN-

Psychoonkologie

„Ich darf meine Gedanken und Gefühle

mit anderen teilen, auch wenn sie nicht

positiv oder aufmunternd sind.“

UNSERE MITARBEITER VERRATEN IHNEN

DIE SCHÖNSTEN AUSFLUGSZIELE

UND SPANNENDE BUCHTIPPS

Psychische Folgen

der Pandemie

„Sich im Homeoffice mit der

Familie zu streiten, Angst zu haben

oder frustriert zu sein, ist

angesichts der aktuellen Situation

absolut verständlich“,

erklärt die Psychoonkologin.

Ängste, die aufgrund von Ungewissheit

in diesen Zeiten entstehen,

gibt es viele: Verlustängste,

Zukunftsängste, Existenzängste,

Angst um Angehörige

!

Psychologische Sprechstunde

für KKRN-Mitarbeiter

Gerade Mitarbeiter in Krankenhäusern wie denen

des KKRN-Klinikverbundes sind in Zeiten von Corona

großer psychischer Belastung ausgesetzt

und sehen sich mit vielen verschiedenen Gefühlen

konfrontiert. Ob Hilfskräfte, Pflegepersonal

oder Ärzte: Viele haben Angst und Bedarf an Gesprächen.

Deswegen hat KKRN-Psychoonkologin

Stefanie Riegert eine Mitarbeiter-Sprechstunde

ins Leben gerufen: „Vor allem diejenigen, die auf

von Corona betroffenen Stationen arbeiten, machen

in diesen Zeiten traumatische Erfahrungen“,

erklärt Stefanie Riegert. In ihrer Sprechstunde

holen sich die Mitarbeiter Tipps, um mit traumatisierenden

Ereignissen besser umzugehen. „Viele

unserer Mitarbeiter sind auf der Suche nach Hilfe

– daher wird die neue Sprechstunde gut angenommen“,

bemerkt die Psychoonkologin. „In Zukunft

wollen wir unseren Mitarbeitern zusätzlich

noch auf anderen Ebenen Hilfestellung bieten

– beispielsweise durch praktische Entspannungsübungen,

die sie bei uns erlernen und ganz leicht

in ihren Alltag integrieren können.“

oder die Angst, an Corona zu erkranken.

Treten solche Gefühle auf, gilt es,

bestmöglich damit umzugehen. Wie das

funktioniert, hat uns Stefanie Riegert erklärt.

Bestandsaufnahme der Gefühle

Wenn belastende Gefühle auftauchen, sei es zunächst

wichtig, diese zu erkennen und aktiv zuzulassen. „Oft

spüren wir körperliche Symptome, nehmen aber unsere

Gedanken nicht wahr. Wir tendieren dazu, Gefühle

wie Einsamkeit, Traurigkeit oder Gereiztheit wegzudrängen.

Dabei sollten wir sie annehmen und sie uns

bewusstmachen“, erklärt die Psychoonkologin. „In

einer solchen Situation wie der jetzigen ist es in Ordnung,

Angst zu haben oder sich hilflos zu fühlen. Wer

sich seine eigenen Gedanken bewusst macht, reagiert

besser darauf.“

Mit dem „Gedanken-Stopp“ zurück

ins Hier und Jetzt

Fängt das Gedanken-Karussell an, sich zu drehen, oder

wandern die Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft,

hilft es also, das zu registrieren und in sich reinzuhorchen.

Dann sollte man sich zurück ins Hier und Jetzt

holen. Wie das funktioniert? Mit einem sogenannten

Gedanken-Stopp: „Wer das Gedankenkreisen erkennt,

kann es unterbrechen, indem sie oder er laut STOPP zu

sich sagt. Anschließend sollten die Gedanken mit Worten

weggeschickt und sich auf die Gegenwart und den

Istzustand berufen werden. So verschwindet die Angst

von allein“, verrät Stefanie Riegert. Ebenfalls eine wichtige

Rolle spiele die Bewegung. Ob von zu Hause aus in

einem Online-Kurs oder beim Spazierengehen an der

frischen Luft: „Bewegung hilft, den Kopf frei zu bekommen

und trägt gleichzeitig zur Gesundheit bei“, so die

Psychoonkologin. Auch durch Gespräche mit Freunden

am Telefon, Video-Chats und andere Aktivitäten

wie Lesen oder Baden ließe sich der Fokus auf Positives

lenken und Einfluss auf die Gefühle nehmen.

In der Krise eine Chance sehen

Fest steht: Es herrscht Ausnahmezustand – aber wer

sich laut Stefanie Riegert mit Corona und dem eigenen

Befinden beschäftigt, lernt daraus. „Wer eine Krise

bestehen möchte, muss lernen, die gewohnten Denkmuster

zu erkennen und zu durchbrechen: Wir müssen

bereit sein, Neues zu lernen“, hebt Stefanie Riegert

hervor. Nur wer flexibel sei, könne auch mit der nächsten

Krise besser umgehen. Die Psychoonkologin weiß:

„Veränderungen und Beweglichkeit im Denken sind

wichtig: Das muss auch nicht schnell passieren, wichtig

ist nur, dass es passiert – so profitieren wir von jeder

Krise, werden widerstandsfähiger und lernen zukünftigen

Bedrohungen auf Augenhöhe zu begegnen.“

Die Psychoonkologie des

KKRN-Klinikverbundes:

Beratung für Patienten

und Angehörige

Viele Erkrankungen bringen

sowohl für Patienten

als auch deren Angehörige

Krisen und Probleme mit

sich. Die Psychoonkologie

des KKRN-Klinikverbundes

nimmt an dieser Stelle alle

seelischen Faktoren in den

Blick, um Patienten und

Angehörige durch ihr umfassendes

Beratungsangebot

zu entlasten, zu stärken

und ihre Lebensqualität zu

verbessern.

Ansprechpartner

St. Elisabeth-

Krankenhaus Dorsten

Stefanie Riegert

02362 29-50800

s.riegert@kkrn.de

St. Sixtus-Hospital

Haltern am See

Gilda Bachora

02364 104-20802

g.bachora@kkrn.de

Hildegard Hospital

02364 104-20800

h.hospital@kkrn.de

Marien-Hospital Marl

Brid Selting

02365 911-88 7229

b.selting@kkrn.de

Petra Petersen

02362 29-50805

p.petersen@kkrn.de

Gertrudis-Hospital

Westerholt

Munar Basmaji-Rupp

0209 6191-336

m.basmaji-rupp@kkrn.de

DENN DAS GUTE LIEGT SO NAH

Radtour – Dorsten-Schermbeck-Dorsten

Start Ausgangspunkt des Radweges ist die

Tüshaus-Mühle an der Weseler Straße 433 in

Dorsten-Deuten. Die Tüshaus-Mühle ist eine Wassermühle

am Hammbach – direkt am Mühlenteich

mit angeschlossenem Brot-Backhaus und

einer schönen Forellenzucht.

Von dort aus geht es durch den Deutener Wald in

Richtung „Zum Vorwerk“ und am Üfter Weg entlang

über die B224 auf den Rhader Weg. Hier lassen

sich auf dem Hirschpfad von einer Hütte aus

Wildtiere beobachten. Weiter auf dem Weg nach

Schermbeck kommt noch eine Hütte mit Ausblick

in die Ferne. Der Radweg führt anschließend

durch einen ruhigen Wald Richtung Schermbeck

bis zur Mittelstraße. Wer der Schermbecker Mittelstraße

folgt, kommt im Anschluss an der Gastronomie

Ramirez aus, wo sich in einem gemütlichen

Biergarten wunderbar Rast machen lässt.

Anschließend geht es gestärkt weiter Richtung Kanal,

vorbei am Treffpunkt „Anne

Bänke“, wo Läufer, Fahrradfahrer

und Stand-up-Paddler aufeinandertreffen

und ein Imbiss leckere

Köstlichkeiten anbietet. Wer weiter

am Kanal entlang und an der

Lippefähre „Baldur“ vorbeifährt,

erreicht die Oude Marie als

Teil des Bürgerparks Maria

Lindenhof. Hier lässt sich

zum Abschluss der Tour idyllisch

auf einem Sitzplatz mit

Blick auf das Wasser verweilen. Am Wochenende

bietet das Schaukelbaum-Team Events und Bratwurst

im Brötchen vom Holzkohlegrill an. Bei Lust

und Laune besteht zusätzlich die Möglichkeit,

einen Abstecher zum Hafen-Café auf der gegenüberliegenden

Seite des Kanals zu machen. Ziel

Tüshaus-Mühle Dorsten-Deuten:

www.tueshaus-muehle.de

Ramirez Gastronomie Schermbeck:

www.ramirez-z.de

Bürgerpark Maria Lindenhof Dorsten:

www.buergerpark-maria-lindenhof.de

Ich lege diese Radtour jedem ans Herz, weil sie sehr

vielseitig ist: Von Feldern und Wiesen durch Wälder

am Kanal entlang oder durch die City – hier gibt es

viel zu sehen und verschiedene Einkehrmöglichkeiten.

Man kann am Wasser Rast machen, in einem

Amphitheater oder in einem Biergarten – da ist für

jeden etwas dabei.“

Susanne Gerling, Sekretärin der kaufmännischen Betriebsleitung

im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

Schermbeck

Üfter-, Rüster- und

Emmelkämper

Mark

Lippe

58

Kanal

Rhader Wiesen

A31

FREIZEIT-TIPPS

AUS DER REGION VON

SUSANNE GERLING

224

Witte Berge

und Deutener

Moor

Start

Holsterhausen

Ziel

Dorsten



TERMINE, KULTUR & FREIZEIT

KKRNchen klärt auf

TERMINE

KKRN-Klinikverbund verlängert

und bietet Alternativen

Veranstaltungspause

BUCH

TIPP

LACHEN bis der

Arzt kommt: Unsere

lustigsten Witze

16

Auch über den Jahreswechsel hinweg verzichtet der KKRN-Klinikverbund aufgrund

der Corona-Pandemie weiterhin auf die Durchführung vieler Veranstaltungen. Ob

Pflegekurse für Angehörige, Kreißsaalführungen, Abendsprechstunden oder Kurse

des hauseingenen Vereins für Gesundheits- und Rehasport KKRN-aktiv: Bis auf Weiteres

sind alle Termine abgesagt.

Dafür informiert die KKRN GmbH in vielen Bereichen Interessierte nun „kontaktlos“:

So bietet die Familiale Pflege pflegenden Angehörigen eine telefonische Beratung

an, Chefärzte der vier Krankenhäuser beraten in Telefonsprechstunden zu unterschiedlichen

Themen und die geburtshilfliche Abteilung bietet neben einer virtuellen

Kreißsaalführung in Videos Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema

Schwangerschaft und familienorientierte Geburt in Zeiten von Corona.

Mehr Informationen zu den neuen digitalen

Angeboten des KKRN-Klinikverbundes finden

Sie auf unserer Homepage www.kkrn.de sowie

auf dem krankenhauseigenen Facebookund

Instagram-Kanal.

LIVE auf

Social Media

Experten informieren LIVE auf Social Media

@kkrn.gmbh

@kkrn_klinikverbund

Live mit Experten ins Gespräch kommen: Das kann seit neuestem jeder,

der dem KKRN-Klinikverbund auf Facebook (@kkrn.gmbh) oder Instagram

(@kkrn_klinikverbund) folgt. Spezialisten unterschiedlichster

Fachbereiche stehen der Community dort regelmäßig Rede und Antwort

– zu Themen wie Geburtshilfe, Schlaf und anderen medizinischen Schwerpunkten.

Fragen können schon vorab oder sogar direkt im Live-Chat gestellt

werden. Wer ebenfalls gern an einem Live-Chat teilnehmen möchte,

findet alle Infos dazu auf den Social-Media-Kanälen der KKRN GmbH. Dort

können auch diejenigen Talks als Video abgerufen werden, die bereits

stattgefunden haben.

!

KKRN SCHMÖKERT

UNSERE BUCHEMPFEHLUNG

VON ANNA SIMON

Gerade für die gemütliche Herbstund

Winterzeit sind diese fantastischen

Geschichten genau das

Richtige, um den ein oder anderen

regnerischen Nachmittag zu gestalten.“

Anna Simon, KKRN-Controlling

Sabine Städing: Petronella Apfelmus –

Verhext und festgeklebt

„Petronella Apfelmus“ ist eine

Kinderbuch-Reihe zum Lesen

und Vorlesen für Jung und

Alt, Oma oder Opa, Tante

oder Onkel – alle werden die

zauberhaften Geschichten

lieben. Die Abenteuergeschichten

handeln von

einer liebenswerten Apfelbaumhexe

und ihrem

besten Freund Lucius, dem

Hirschkäfer, sowie den Nachbarskindern

Lea und Luis. Sie sind nicht nur für junge Leser

und Zuhörer spannend, sondern auch für Erwachsene,

da sie Wissen rund um die Natur vermitteln:

Neben spannenden Abenteuern lässt

sich durch die Bücher viel über das Leben von

Tieren und Bäumen in der Natur lernen. Zusätzlich

sind die Geschichten mit wunderschönen

Illustrationen hinterlegt.

Antwort: 3, 5, 7, 8

LISA UND DIE

FRAGE NACH DEM

CORONAVIRUS

Gelangweilt hockt die kleine Lisa auf der Couch und

stützt trotzig den Kopf in ihre Hände. „Mir ist langweilig:

Warum können wir nicht wie früher mit den

anderen Kindern auf den Spielplatz gehen?“, fragt

Lischen genervt. „Weil gerade ein Virus die Welt durcheinanderbringt

und wir uns alle gegenseitig schützen

müssen“, entgegnet die schlaue Spritze KKRNchen.

„Dazu gehört auch, dass wir Abstand zueinanderhalten

und Kontakte vermeiden.“

„Dieses Virus ist gemein“, nörgelt die

kleine Lisa.

„Weißt du überhaupt, was ein

Virus ist?“, fragt das orangefarbene

KKRNchen.

„Ein Fiesling, wegen dem ich nicht zur Schule

gehen und Oma und Opa nicht sehen darf“,

beschwert sich das kleine Mädchen. „Nicht ganz“,

erläutert die clevere Spritze. „Viren sind winzig kleine

Teilchen, die Krankheiten verbreiten und die du mit

bloßem Auge nicht sehen, riechen, schmecken oder

hören kannst.“

Lisa versteht die Welt nicht mehr: „Und warum sind

sie dann gefährlich?“, fragt das kleine Mädchen. „Weil

manche Menschen sie in sich tragen, ohne irgendetwas

zu merken. Dadurch kann sich ein Virus schnell

und in großer Zahl verbreiten. Das kann für Menschen,

die schwer krank oder älter sind, lebensbedrohlich

sein“, stellt die schlaue Spritze fest. „Für Oma und Opa

zum Beispiel?“, fragt Lisa. „Zum Beispiel“, sagt das

clevere KKRNchen.

„Aber auch junge Menschen wie du können

sich mit Viren anstecken“, erklärt die

orangene Spritze.

„Und dieses Corona ist so ein Virus?“, fragt Lischen

ängstlich. „Ganz genau: Corona ist ein Virus, das vor

allem die Lunge angreift, ein lebenswichtiges Organ“,

entgegnet das KKRNchen.

Zwei Kinder unterhalten

sich auf dem

Pausenhof. „Ich

werde einen Bruder

bekommen.“ „Woher

weißt du, dass es ein

Bruder wird?“ „Ganz

einfach: Voriges Jahr

war meine Mutter im

Krankenhaus und ich

habe eine Schwester

bekommen. Und jetzt

liegt mein Vater im

Krankenhaus …“

„Aber ich möchte nicht krank werden“, sagt Lischen

weinerlich. „Das musst du auch nicht – wenn du genug

Abstand hältst, wenig Sachen mit deinen Händen anfasst

und dir regelmäßig die Hände mit Seife wäschst“,

erwidert das KKRNchen. „Denn mit Corona kann man

sich vor allem über Tröpfchen aus dem Mund oder der

Nase anstecken, wenn zum Beispiel jemand, der mit

dem Coronavirus angesteckt ist, hustet oder niest und der Schleim in Kontakt mit

dir kommt. Dann kannst du Fieber, Schnupfen, Halskratzen und trockenen Husten

bekommen. Es kann aber auch sein, dass du mit dem Virus angesteckt wurdest und

nichts spürst“, verrät die schlaue Spritze. „Dann fühle ich mich wie immer, obwohl ich

krank bin?“, fragt Lischen ungläubig. „Genau!“, bestätigt das clevere KKRNchen das

Mädchen.

„Aber es muss doch irgendetwas geben, damit wir wieder draußen miteinander

spielen können?“, fragst Lischen mit großen Augen. „Noch nicht: Viele Wissenschaftler

arbeiten gerade daran, eine Art Gegenmittel für Corona zu entwickeln, damit du vor

dem Virus geschützt bist. Sie nennen das einen Impfstoff. Das dauert allerdings lange,

denn die Wissenschaftler müssen viele Tests machen, um sicher zu sein, dass das

Mittel wirkt und nicht gefährlich ist“, belehrt die clevere Spritze das kleine Mädchen.

„Und was sollen wir bis dahin machen?“, grübelt die kleine Lisa. „Bis dahin lassen wir

uns eine neue lustige Begrüßungsformel mit dem Fuß einfallen, damit wir einander

nicht mehr die Hände geben müssen“, schlägt die schlaue Spritze vor. Da wird Lischen

hellhörig: „Ich habe schon eine Idee – und danach schreiben wir Oma und Opa einen

Brief“, jubelt das Mädchen und rennt los, um Stift und Papier zu holen.

WELCHE AUSSCHNITTE SIND NICHT TEILE DES BILDES?

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KKRNEWS

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Impressum

Herausgeber

KKRN Katholisches

Klinikum Ruhrgebiet

Nord GmbH

Hervester Straße 57

45768 Marl

02365 911-0

02365 911-300

www.kkrn.de

info@kkrn.de

Geschäftsführung

Pflegefachmann (m/w/d)

Gesundheits- und

Krankenpflegeassistent (m/w/d)

Kaufmann im Gesundheitswesen

(m/w/d)

Medizinischer Fachangestellter (m/w/d)

Fachinformatiker Systemintegration

(m/w/d)

IT-Systemkaufmann (m/w/d)

Der Klinikverbund KKRN GmbH:

Die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH ist mit

ihren vier Betriebsstätten, dem St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten,

dem St. Sixtus-Hospital Haltern am See, dem Marien-Hospital

Marl und dem Gertrudis-Hospital Herten-Westerholt sowie

mit ihren 29 medizinischen Fachabteilungen die größte Klinikgesellschaft

im nördlichen Ruhrgebiet. 2.630 hochqualifizierte

Mitarbeiter engagieren sich hier für die Gesundheit und das

Wohlbefinden von knapp 38.860 Patienten im Jahr. Für den Pflegenachwuchs

bildet die KKRN GmbH an zwei Zentralschulen

in Dorsten und Marl jährlich 420 Schüler aus. Zusätzlich ist die

Klinikgesellschaft Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen

Wilhelms-Universität Münster.

Bewerbungen als

• Pflegefachmann

• Gesundheits- und Krankenpflegeassistent

Standort Marl:

Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe

Antonius Vollmer, Schulleitung

Zeppelinstr. 10 • 45768 Marl

02365 911-107 • marl.krankenpflegeschule@kkrn.de

Standort Dorsten:

St. Elisabeth Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe GmbH

Bernd Borgmann, Schulleitung

Hülskampsweg 1-3 • 46282 Dorsten

02362 29-51552 • dorsten.bildungsinstitut@kkrn.de

Bewerbungen als

• Mediznischer Fachangestellter

• Kaufmann im Gesundheitswesen

• Fachinformatiker Systemintegration

• IT-Systemkaufmann

KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH

Ralf Hantel, Personalleiter

Pfarrer-Wilhelm-Schmitz-Straße 1 • 46282 Dorsten

02362 29 50701 • bewerbung@kkrn.de

www.kkrn.de

Andreas Hauke

Dr. Andreas Weigand

Redaktion

Birgit Böhme-Lueg

Kristin Fischer

Sarah Höchst

Marie-Therese Gewert

(Seite 8 und 9)

E-Mail:

redaktion@kkrn.de

Verantwortlich im Sinne

des Presserechts (ViSdP)

Andreas Hauke

Konzeption und Design

abcd’sign, Dorsten

Bildnachweis

Günter Schmidt,

Adobe Stock

Druck

Schützdruck GmbH

Recklinghausen

www.schuetz-druck.de



Die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH ist mit ihren vier

Betriebsstätten und 29 medizinischen Fachabteilungen die größte Klinikgesellschaft

im nördlichen Ruhrgebiet. 2.630 hochqualifizierte Mitarbeiter engagieren

sich hier für die Gesundheit und das Wohlbefinden von knapp 38.860 Patienten

im Jahr. Daher lautet der Leitsatz des Klinikverbundes „Medizin mit Menschlichkeit“.

Für den Pflegenachwuchs bildet die KKRN GmbH an zwei Zentralschulen

in Dorsten und Marl jährlich 420 Schüler aus. Zusätzlich ist die Klinikgesellschaft

Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kkrn.de.

18199 · Stand 12/2020

St. Elisabeth-Krankenhaus

Dorsten

Pfarrer-Wilhelm-Schmitz-Straße 1

46282 Dorsten

02362 29-0

dorsten@kkrn.de

St. Sixtus-Hospital

Haltern am See

Gartenstraße 2

45721 Haltern am See

02364 104-0

haltern@kkrn.de

Marien-Hospital

Marl

Hervester Straße 57

45768 Marl

02365 911-0

marl@kkrn.de

Gertrudis-Hospital

Westerholt

Kuhstraße 23

45701 Herten-Westerholt

0209 6191-0

westerholt@kkrn.de

Kliniken

Kliniken

Kliniken

Kliniken

Klinik für Anästhesie, operative

Intensivmedizin, Notfallmedizin und

Schmerztherapie

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie,

Unfallchirurgie und

Proktologie

Klinik für Anästhesie, operative

Intensivmedizin, Notfallmedizin und

Schmerztherapie

Klinik für Akutgeriatrie,

Frührehabilitation und

Palliativmedizin

Klinik für Chirurgie, Fachbereich

Allgemein- und Viszeralchirurgie mit

Sektion Gefäßchirurgie

Klinik für Chirurgie, Fachbereich

Orthopädie, Unfallchirurgie und

Sporttraumatologie

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

– Brustzentrum

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich

Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie,

Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich

Kardiologie und internistische Intensivmedizin

Klinik für Innere Medizin,

Fachbereich Medizin im Alter

Klinik für Anästhesie, operative

Intensivmedizin, Notfallmedizin und

Schmerztherapie

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich

Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie,

Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen

Klinik für Innere Medizin,

Fachbereich Kardiologie

Klinik für Innere Medizin,

Fachbereich Medizin im Alter

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich

Pneumologie, Allergologie, Schlafund

Beatmungsmedizin, internistische

Intensivmedizin

Klinik für Chirurgie, Fachbereich

Allgemein- und Viszeralchirurgie und

Koloproktologie

Klinik für Chirurgie, Fachbereich

Orthopädie, Unfallchirurgie und

Wirbelsäulenchirurgie

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich

Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie,

Hämatologie und Onkologie,

Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen,

Palliativmedizin

Klinik für Innere Medzin, Fachbereich

Kardiologie und internistische Intensivmedizin

Klinik für Innere Medizin,

Fachbereich Nephrologie

Klinik für Urologie

Klinik für Anästhesie

Klinik für Chirurgie,

minimalinvasive Chirurgie

und Unfallchirurgie

Klinik für Innere Medizin

Klinik für Innere Medizin, Fachbereich

Pneumologie, Allergologie, Schlafund

Beatmungsmedizin

Klinik für Radiologie und

Nuklearmedizin

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