De Musi beid Leit Dezember 2020

bmknuarach

Dezember

Jahrgang 1 - Dezember 2020

www.musikkapelle-stulrich.at

FEierabend

konzerte

2020

Konzerte erstmals im neuen Pavillon.

Mit der trotz Corona durchgeführten Sommerkonzertsaison

2020 wurden das neue Pavillon und der neu

gestaltete Dorfplatz eingeweiht. — Seiten 8 + 9

Insre Leut‘ bei da Musi.

Wir sagen Corona den Kampf an!

Als Zeichen gegen den kulturellen Stillstand und für die

Wichtigkeit der Kultur im dörflichen Leben spielen wir ein

Comeback-Konzert unter dem Motto

königlich.

— Seite 2

Ein junger und ein erfahrener Musikant aus

unseren Reihen stehen Rede und Antwort.

— Seite 11

A Schnapsei gefällig?

Diese Ausgabe erscheint

mit freundlicher Unterstützung

von ...

Frohe Festtage!


Erfolgreich auch abseits der Musik.

Unsere Klarinettistin Verena als Lehrling des Monats.

Liebe Freunde und Unterstützer der

BMK St. Ulrich am Pillersee!

königlich.

– so lautet das Motto unseres großen Comeback-Konzerts im Frühjahr 2021.

Majestätische Klänge voller Erhabenheit treffen dabei auf wunderbare Melodien mit königlichem Glanz.

Im Zentrum des Konzerts stehen dabei 3 Werke, die gleichzeitig den Facettenreichtum der Blasorchesterliteratur

widerspiegeln: der Kaiserwalzer, eine Bearbeitung aus dem Reich der „klassischen Musik“ von Johann Strauss,

Mont Blanc - der königliche Weg, ein Originalwerk für symphonisches Blasorchester von Otto M. Schwarz

und ein König der Löwen – Medley, Filmmusik von Elton John/Hans Zimmer und Tim Rice. Als Solisten stehen

Florian Pirnbacher auf der Klarinette und Christina Foidl mit ihrer einzigartigen Stimme am Konzertabend bereit.

Trotz der ungewissen epidemiologischen Lage haben wir uns dazu entschlossen, uns in den Planungen für 2021 nicht

unterkriegen zu lassen. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, ein Zeichen gegen den Stillstand, ein Zeichen für die

Wichtigkeit von Kunst und Kultur in unserer dörfl ichen Gemeinschaft!

Wann und in welcher Form wir auf die Konzertbühne zurückkehren dürfen, können wir allerdings in der jetzigen

Situation leider nicht einschätzen. Wir werden euch wie gewohnt über Facebook und unsere Homepage auf dem

Laufenden halten. Sobald Probentätigkeit und Konzertbetrieb wieder möglich sind, werden wir jedenfalls starten.

Vielen Dank auch

unseren Sponsoren!

Seid also dabei, denn eines können wir für das versprechen:

Es wird MIT ABSTAND das beste Konzert,

das wir jemals gespielt haben!

Kapellmeister Andreas Wörter und Obmann Christoph Würtl

mit allen Musikantinnen, Musikanten und Marketenderinnen

Leistungsabzeichen, besondere Verdienste und Preisträger bei Wettbewerben sind das eine. Die BMK St. Ulrich am Pillersee

kann allerdings nicht nur musikalische Erfolge feiern, sondern hat auch Menschen in ihren Reihen, die in ihrer berufl ichen Laufbahn

für Furore sorgen. Ein Blick in das Klarinettenregister lässt eine sowohl beeindruckende als auch einzigartige Persönlichkeit

erkennen. Die Rede ist von der 19-jährigen Verena Wurzenrainer. 2013 dem Verein beigetreten arbeitete sie sich stets in der

Kapelle hoch, verbuchte ein Leistungsabzeichen nach dem anderen und schaffte es zu einer bodenständigen Musikantin der

Kapelle. „Vren“, wie sie von ihren Freundinnen und Freunden genannt wird, hat sowohl Freude am Musizieren als auch in ihrem

Beruf als Köchin, den sie äußerst erfolgreich praktiziert.

Ihr großes Talent wurde im Juni des Jahres 2020 von einer fachkundigen Jury erkannt, welche sie zugleich zum „Lehrling des

Monats“ auserwählte. Die Stärken unserer Klarinettistin liegen neben dem Kochen und Backen auch in der Kreativität der Speisenzubereitung.

Dass Vielseitigkeit ebenso wie Einfühlsamkeit zu ihren Charakterzügen zählen, zeigt sie in ihrem Engagement

bei sozialen Projekten der örtlichen Landjugend. Verena liebt es, unter Menschen zu sein, was sich in ihrer Unternehmungslust

widerspiegelt. Ob im Dirndl bei Festen im Sommer oder in smarter Freizeitkleidung bei verschiedenen Aktivitäten im Familienbund,

unsere Holzbläserin ist stets agil und lässt sich für Vieles begeistern. Als die Musikapelle einen Ausfl ug zum Gardasee und

ins anliegende Gardaland machte, entdeckte sie wohl ihre Liebe zur italienischen Kulinarik. Noch heute nennt sie das klassische

Nudelgericht „Lasagne“ als ihre Leibspeise. Aufgrund ihrer zahlreichen Einsätze, sowohl privat als auch berufl ich, hatte die

immer gutgelaunte Köchin nur wenig Zeit für Reisetätigkeiten. Obwohl ihre Lieblingsdestinationen zum einen in den Schweizer

Alpen und zum anderen im nördlich gelegenen Schweden zu lokalisieren sind, lässt sich durch ihren persönlichen Hit in der

Blasmusik, dem portugiesischem Marsch „O Vitinho“, vermuten, dass ihre Sehnsüchte nach einem Urlaub im Süden ebenso in

ihren zukünftigen Vorhaben schlummern sowie generell die gesamte Welt zu entdecken.

Stets Neues zu lernen und neugierig auf kreative Ansätze zu sein, sind Eigenschaften, die unsere Klarinettistin weit in ein selbstständiges

Leben geführt haben. Wer bereits das legendäre Schokoladenmousse von Verena probiert hat, kann mit eigenen

Sinnesempfi ndungen feststellen, mit welcher Leidenschaft und Hingabe sie sich einem Gericht widmet, um sich dabei frei entfalten

zu können. Durch ihre Ausbildnerin, welche bereits ein glamouröses Hauben-Lokal führte, wurde die Jungköchin inspiriert,

in naher Zukunft selbst ihren größten Traum mit einem kleinen Restaurant oder einem gemütlichen Café zu verwirklichen. Um

dieses Ziel zu erreichen, steckt sie viel Fleiß und Engagement in ihre berufl iche Ausbildung. Dazu gehören externe Weiterbildungen,

welche sie im Rahmen verschiedener Kurse absolviert, unter anderem die Lektionen Anrichten und Dekorieren sowie die

Verarbeitung von Süß- und Salzwasserfi schen. Zudem arbeitete unsere Verena in der Kochpraxis für Lehrlinge viel mit Fleisch,

dessen Zubereitung sich zu einer ihrer größten Stärken entwickelte.

Begonnen hat das aktive Mädel mit ihrer musikalischen Karriere im noch ehemaligen aus den 70er Jahren stammenden Probelokal.

Als dieses dem neuen Vereinsheim weichen musste, erlebte Verena den Neubau des Pavillons mit angeschlossenem Probelokal

hautnah mit. Diese Erfahrungen ließen unsere „Vren“ wohl zum Schluss kommen, die Nuaracher Musikkapelle mit den

Worten „lustig“, „emotional“ sowie „Zusammenhalt“ zu beschreiben. Gemeinsam mit ihrem Vater, dem Flügelhornisten Hannes

Wurzenrainer sowie ihrer älteren Schwester Carina auf dem Horn und ihrer jüngeren Schwester Hannah mit der Klarinette ist

Verena stets ein fl eißiges Mitglied der Kapelle. Die BMK St. Ulrich a. P. freut sich natürlich über den durchaus beachtlichen Erfolg

ihrer Klarinettistin und wünscht der lebenslustigen Köchin alles Gute für ihren weiteren berufl ichen Werdegang. Mit Verena zeigt

die Musikkapelle auch, aus welchen wunderbaren Menschen sich der Verein zusammensetzt. (sh)

Für mehr Infos über die Auszeichnung zum „Lehrling

des Monats Juni“ unserer musikalischen Köchin einfach

den QR-Code scannen:

Im Zuge einer einzigartigen Kooperation stellte uns die Administration

des Schloss Ambras Innsbruck das Schlossgelände zur Verfügung

und ermöglichte es uns, eine königliche Fotostrecke für unser

Comback-Konzert zu schießen.

Vielen Dank an das gesamte Team für diese einzigartige Möglichkeit!

Schloss Ambras Innsbruck | Schlossstraße 20, 6020 Innsbruck | T: +43 1 525 24 - 4802 | @: info@schlossambras-innsbruck.at

https://www.youtube.com/watch?v=tTYeRq1PUOE

Verena mit Landesrätin Beate Palfrader Foto: Beate Palfrader (Facebook)

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Dezember



Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft.

Ehrungen 2020.

Zwischen Berufsmusiker und Grenzsoldat.

Mein Jahr bei der Militärmusik Tirol.

Jedes Jahr ehrt die BMK St. Ulrich am Pillersee verdiente Mitglieder für deren langjährige Mitgliedschaft.

Heuer werden eine Musikantin und vier Musikanten für 10.-, 30.- und 40.-jährige Aktivität bei unserem Verein geehrt!

Ehrung für 10-jährige Mitgliedschaft:

Nicole Schwaiger, Robert Fuschlberger, Christoph Pirnbacher

Ehrung für 30-jährige Mitgliedschaft:

Josef Hauser

Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft:

Alfred Wörter

Gratulation dazu und vielen Dank für euer Engagement!

Oft wird der Grundwehrdienst beim Österreichischen Bundesheer als lästige Pfl icht empfunden - nicht so, wenn man den Dienst für

die Republik als Berufsmusiker bei der Militärmusik verbringen kann. Deshalb habe ich mich nach der Musterung bei der Militärmusik

Tirol beworben und konnte nach einem erfolgreichem Vorspiel Anfang August 2019 in Innsbruck als Klarinettist einrücken.

Nach einmonatiger Grundausbildung, in der man militärische Grundkenntnisse (z.B. den Gebrauch eines Sturmgewehrs) erwirbt,

wurde ich mit 29 anderen Grundwehrdienern zur Militärmusik Tirol überstellt. Hier bestand mein Dienstalltag aus Orchester- bzw.

Klarinettenregisterproben und dem sogenannten „Selbststudium“, also dem selbstständigen Üben in den eigens dafür vorgesehenen

Übekojen. Allerdings startete bereits in unserer zweiten Woche als Musiker ein umfassender Auftrittsreigen: Der traditionelle

Zapfenstreich am 25. Oktober, Traditionstage, Angelobungen, Kriegsgedenken, Kommandoübergaben, Beerdigungen und diverse

Empfänge sind nur ein Auszug aus dem Aufgabenbereich einer österreichischen Militärmusik. Nach dem Ausfall des Militärkapellmeisters

in Vorarlberg übernahm dessen Tiroler Pendant und unser Chef Oberst Prof. Hannes Apfolterer auch dort die Führung und

so verstärkte eine Gruppe aus Tirolern, zu der auch ich gehörte, regelmäßig die Vorarlberger Kollegen. Als besonderes Highlight

unserer Auftritte habe ich unser Konzert im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien in Erinnerung, bei dem wir eine von Oberst Apfolterer

für das Österreichische Schwarze Kreuz komponierte Hymne uraufführten. Ebenfalls unvergesslich war der Besuch bei der

Generalprobe der Wiener Philharmoniker für das Neujahrskonzert 2020.

Mitten in der Vorbereitung für das große alljährliche Edelweißkonzert der Militärmusik Tirol wurden auch wir Mitte März aus unserem

Musikeralltag gerissen. Plötzlich war unsere Funktion als Soldaten vorrangig und nach einigen zusätzlichen Ausbildungen waren viele

von uns für einige Wochen im Assistenzeinsatz des Österreichischen Bundesheeres am Grenzübergang Brenner eingesetzt. Nun waren

nicht mehr üben und musizieren, sondern Grenz-und Personenkontrollen angesagt und die Klarinette musste ich gegen eine Glock-

Pistole austauschen. Erst im August konnten wir wieder zu unserer ursprünglichen Tätigkeit als Musiker zurückkehren und noch einige

kleinere Auftritte absolvieren. Auch wenn ich das wahrscheinlich „unmusikalischste“ Jahr in der Geschichte der Militärmusik erwischt

habe, so konnte ich dennoch viel aus diesen 13 Monaten mitnehmen und mich auch musikalisch weiterbilden, wofür ich sehr dankbar bin.

Das Beste für mich war allerdings

die Kameradschaft und die vielen

guten Freundschaften, die ich

zu meinen Kameraden aufbauen

konnte und welche sicher Freundschaften

fürs Leben sind. Und so

würde ich jedem, der die Chance

dazu hat, empfehlen, seinen „Dienst

an der Waffe“ am Instrument und

bei der Militärmusik Tirol zu absolvieren!

Florian Pirnbacher

Das Klarinettenregister des Einrückungstermins VIII/19

Meine Gruppe beim Assistenzeinsatz am Brenner

Dezember

Die Musikantinnen und Musikanten von morgen.

Nachwuchs bei unseren Mitgliedern.

Wir dürfen unserer Flötistin Fabienne und unserem

Hornisten Roman zur Geburt ihres zweiten Sohnes

Jakob gratulieren.

Ebenso herzliche Glückwünsche richten wir an

unseren Tubisten Florian mit seiner Chiara zur

Geburt ihrer Tochter Magdalena.

Fotos: Claudia Egger Fotografi e

www.fotografi n.tirol

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Jakob (*13. Oktober)

Magdalena (*17. Oktober)

Im Rätselschritt - Marsch!

Zur Abwechslung Rätselspaß gefällig?

Unter denjenigen Teilnehmer/-

innen, die unser Musikquiz richtig

ausfüllen und das Lösungswort an

info@musikkapelle-stulrich.at

schicken, werden tolle Preise aus der

Region verlost.

Viel Spaß beim Rätseln und

Im Rätselschritt - Marsch!

Die Gewinner werden schriftlich von uns informiert.

Einsendeschluss: 10.01.2021

1. Instrument das den Namen des Erfi nders im Namen trägt

2. Ohne ... koa Musi!

3. Schlaginstrument mit Pedal

4. Vorname unseres Kapellmeisters

5. Blechblasinstrument mit drei Ventilen

6. Komponist des Kaiserwalzers

7. Motto unseres nächsten Konzertes (ö=ö)

8. Halbton über f

9. Nachname unseres Gründungskapellmeisters (1884)

10. Dieses Instrument spielen 12 MusikantInnen in unserer MK

11. Patronin der Musik (ä=ä)

12. Vorname unseres Ehrenkapellmeisters

13. Ein Berg und Stück unseres Konzertes

Dezember

14. Ein Sponsor: Speck und Wurst ...

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Viel mehr als nur ein Ehrenmitglied.

Zwisch Hansei!

Johann Zwischenbrugger ist eines unserer Ehrenmitglieder und im folgenden Portrait möchten wir ihn euch mittels sieben

Stationen ein wenig näher vorstellen.

Wege und Stationen meiner Kindheit

Geboren wurde ich im Jahre 1937 und verbrachte meine Kindheit in Nuarach. Mitten in den Kriegsjahren begann ich meine

Schulzeit an der Volksschule St. Ulrich a. P., die acht Jahre lang dauern sollte. Stets mit prekären Verhältnissen konfrontiert schaffte

ich es trotz aller Widrigkeiten, meine Schullaufbahn abzuschließen. Bemerkenswert war, dass während des Krieges acht

Schulstufen in einer Klasse vereint waren und ich gemeinsam mit ca. 50 Kindern Unterricht hatte. 1953 trat ich als 16-jähriger

Bub der Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee bei. Die Kapelle hat meine Jugend geprägt und es war für mich immer wichtig,

unter anderen Menschen zu sein. Mit 22 Jahren habe ich dann den Hof zu Schneidern zur Gänze übernommen und ihn ab

den 1960er als Bauer bewirtschaftet.

Instrumentalunterricht ohne Musikschule

Begonnen ein Instrument zu lernen habe ich beim damaligen Kapellmeister Karl Stadler, der zugleich auch Lehrer an der örtlichen

Volksschule war. Eine Musikschule im heutigen Sinne hat es zu dieser Zeit noch nicht gegeben. Viel beigetragen hat auch

mein eigener Fleiß und der Wille, bei einer Musikkapelle mitwirken zu dürfen. Weiter ausgebildet wurde ich dann von den

Kapellmeistern Adolf Gabmair sowie Josef Perfler. Unter Kapellmeister Richard Mitterer bin ich dann selbst als Ausbildner von

Musikanten tätig geworden und der eine oder andere, der durch meine Schule gegangen war, ist heute noch aktiv in der Kapelle

dabei.

Hornist der besonderen Art

Nach dem Erlernen der Es-Trompete sowie des Flügelhorns wechselte ich auf das Horn.

Das besondere an meinem persönlichen Horn war, dass dort die Ventile nicht wie üblich mit

links, sondern mit der rechten Hand gedrückt wurden. Zudem wurde nach einer Verletzung

meinerseits ein Umbau vollzogen und die Klappen entsprechend verlängert.

Schöne Erlebnisse mit der BMK

Das schönste Erlebnis in meiner musikalischen Laufbahn war ein Ausflug zur Gartenschau

in Wien. Dieser ereignete sich im September des Jahres 1967, als ich knapp 30 Jahre alt

war. In der Hauptstadt durften wir dann ein Konzert in der Wiener Stadthalle spielen. Begleitet

wurde die Kapelle von unserem ehemaligen Bürgermeister Johann Simair, der dort

eine ergreifende Ansprache hielt.

Nach der aktiven Zeit

Als ich meine aktive musikalische Laufbahn beendet hatte, konnte ich mich meinen Leidenschaften

widmen. Darunter zählen unter anderem die Garten- und Holzarbeit, das

Rad- und Skifahren, aber auch die Aktivitäten mit den Pensionisten, wie beispielsweise das

Kegeln. Ich bin froh, dass ich noch körperlich und geistig fit bin und hege den Wunsch,

weiterhin ein erfülltes und gesundes Leben führen zu können.

Hansei in der Dorfzeitung 2003

Ständiger Konzertbesucher

Seit Jahren besuche ich stets die Konzerte der Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee. Sowohl beim Frühjahrs- als auch dem

Cäcilienkonzert bin ich vom Anstieg des Niveaus fasziniert. Ebenso möchte ich mit diesen Besuchen meine Wertschätzschätzung

gegenüber der Kapelle ausdrücken. Obwohl ich selbst ein Liebhaber von Märschen und Polkas bin, sind für mich auch die Werke

der modernen Blasmusik ein Ohrenschmaus. Außerdem verzaubern so manche Ouvertüren und Potpourris mein Gehör. Mein

absolutes Lieblingsstück ist die Ouvertüre zu „Dichter und Bauer“ und würde mich freuen, dieses Stück einmal bei einem Konzert

der Nuaracher zu hören.

Immer ein Herz für die Jugend in der Musik

Für einen Verein wie die Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee ist die Jugend ein wichtiges Element. Gerade in der heutigen

Zeit ist es von immenser Bedeutung, der jungen Generation einen Platz zu geben, in dem man Kameradschaft erfährt. So wie

mich die Musik in meiner Jugend geprägt hat, wird sie dies auch mit der heutigen Generation machen. Aus diesem Grund freut

es mich immer sehr, wenn ich in den Reihen der Nuaracher Musik viele junge Gesichter sehe. Ich möchte auch die Jugendlichen

mit meinen Erfahrungen unterstützen und ihnen viel Freude am Vereinsleben und am Musizieren wünschen.

Das Gespräch wurde geführt von Stefan Hasenauer

Ein Ständchen zum Ehrentag.

Die Musikkapelle gratulierte zwei Ehrenmitgliedern.

Ehrenmitglied Leo Kröll (Mådl Leal) feierte seinen 85. Geburtstag.

Von den Blechbläsern wechselte er zum Schlagzeugregister und schlug dort bis zu seinem musikalischen Karriereende

die Große Trommel. Die Rede ist vom ehemaligen Obmann und jetzigen Ehrenmitglied Kröll Leo alias „Mådl Leal“. Am

22. August 1935 wurde er geboren und war langjähriges Mitglied der BMK St. Ulrich am Pillersee. Als Obmann war

unser „Leal“ in den 1990er äußerst aktiv, bis er am 24. November 1996 feierlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung

verabschiedet wurde und sein Amt an seinen Nachfolger und Tubakollegen Thomas Schellhorn übergab. Im Jahre

2020 konnte Kröll Leo seinen 85. Geburtstag feiern.

Dies musste natürlich gebührend zelebriert werden. Also machte sich

unser Kapellmeiter mit drei weiteren Musikanten auf, um unserem Ehrenmitglied

ein musikalisches Geschenk in Form eines Geburtstagsständchens

zu überreichen. Mit großer Freude nahm das Geburtstagskind die

harmonischen Klänge vom Quartett an und bedankte sich für die ihm

zugeteilte Aufmerksamkeit. Neben Kapellmeister Andreas Wörter spielten

auf dem Flügelhorn Raphael Schierl sowie auf dem Tenorhorn Thomas

Reich, die von den Basstönen unseres Tubisten Florian Eder begleitet

wurden. Die gesamte Bundesmusikapelle St. Ulrich am Pillersee möchte

dem Jubilar ihre herzlichsten Glückwünsche übermitteln und ihrem Ehrenmitglied

sowie dem einstigen organisatorischen Leiter des Vereins alles

Gute und viel Gesundheit für sein weiteres Leben wünschen. (sh)

Auch Ehrenmitglied Walter Troger gratulierten wir zum 85iger.

Am 4. August 2020 konnte unser Ehrenmitglied Walter Troger seinen 85. Geburtstag feiern. Er war und ist nach wie

vor ein leidenschaftlicher Musikant, wie es im Buche steht. Als langjähriger Flügelhornist wechselte er kurz vor seiner

Musikpension auf die E-Bassgitarre, sorgte stets für Furore und galt als unverzichtbarer Bestandteil der Kapelle. Neben

der Mitgliedschaft in der Bundesmusikkapelle war Walter in zahlreichen Kleingruppen wie den Pillerseer Musikanten

oder dem legendären Pillersee-Sextett tätig. Ebenso traf man ihn oftmals zusammen mit seinem Bruder Adolf Troger bei

diversen Auftritten an. Immer einen Schmäh auf Lager brachte er bei den Musikproben die humorvolle Seite des Lebens

zum Vorschein.

Eine besondere Überraschung erlebte unser Ehrenmitglied als zu seinem

85iger plötzlich ein Quartett der BMK St. Ulrich a.P. vor seiner Türe

stand. Die beiden Flügelhornisten Raphael Schierl und Hannes Wurzenrainer

spielten dem Geburtstagskind gemeinsam mit dem Tubisten Christian

Bucher sowie dem Tenoristen Hannes Hasenauer ein beeindruckendes

Ständchen vor. Walter ließ es sich natürlich nicht nehmen und zog

ebenfalls seine Gitarre hervor, um die vier Tonkünstler fachgerecht zu

begleiten. Nach dem wohlklingenden Zusammenspiel ließ sich das neuformierte

Quintett auf einen gemütlichen Abend ein. Als musikalisches

Dankeschön fertigte das Geburtstagskind eine CD mit der Aufnahme

der geselligen „Spielerei“ an, die sowohl diesen einzigartigen Moment

als auch die gelungene Überraschung für die Ewigkeit festhalten soll.

In diesem Sinne möchte auch die gesamte Bundesmusikapelle St. Ulrich

am Pillersee dem Jubilar ihre herzlichsten Glückwünsche übermitteln und

ihrem Ehrenmitglied Walter Troger alles Gute und viel Gesundheit für sein

weiteres Leben wünschen. (sh)

Mådl Leal mit dem Geburtstagsquartett zum 85. Ehrentag

Walter Troger griff in gemütlicher Runde selbst zur Gitarre

Dezember

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Dezember



FEierabend

konzerte

2020

FEIERabend auf dem neu gestalteten Dorfplatz.

Der erste Konzertsommer im neuen Pavillon.

Aufgrund der vorherrschenden Situation war beim Schnapsverkauf durch unsere fl eißigen Marketenderinnen ein Maß an Kreativität

gefragt. Um den Leuten dennoch den Genuss unseres traditionellen Kernbeißers zu ermöglichen, wurden kurzerhand Plastikstamperl

besorgt, die jedem Schnapsliebhaber bedenkenlos zur Wiederverwendung in die Hand gedrückt werden konnten. Anschließend

stimmte unser Moderator die Menge auf den Konzertabend ein, welcher an diesem Tag unter dem Motto „Tirol trifft

Schottland“ stand und mit einer famosen Dudelsackeinlage unseres Obmannes untermalt wurde.

Der 9. Juli 2020 wird noch vielen Menschen der Nuaracher Dorfgemeinschaft in langer Erinnerung bleiben. Sowohl für die Gemeinde

als auch für die Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee war es ein historisches Datum: Der als „Musikantentraum“

bezeichnete Pavillon wurde mit einem FEIERabendkonzert eingeweiht. Bei Kaiserwetter und sommerlichen Temperaturen versammelten

sich auf dem belebten Dorfplatz viele neugierige sowie faszinierte Zuschauer aus Nuarach und über dessen Grenzen

hinaus. Besonders erfreulich war der Besuch von den Ehrenmitgliedern der Kapelle sowie jener unserer Bürgermeisterin

Brigitte Lackner. Ebenso konnten wir eine Menge Freunde der Blasmusik aus Nah und Fern bei uns in St. Ulrich am Pillersee willkommen

heißen. Vor allem eine Abordnung der BMK St. Margarethen genoss das Event inmitten von zahlreichen Musikliebhabern.

Interessiert an der Akustik sowie am Ambiente des Abends deckten sich die Konzertbesucher mit einem passenden

Getränk ein, welches erstmal im angeschlossenen Kiosk von unseren Marketenderinnen ausgeschenkt werden konnte.

Zeitgleich nahm die BMK an der Dorfstraße Aufstellung, um sich für den bevorstehenden Einmarsch einzustimmen. In Fünferreihen

angetreten und in der Habt-Acht-Stellung warteten die Musikanten auf das Zeichen des Stabführers Roman Bucher. Als

dieser dann das Kommando „Im Schritt – Marsch!“ gab, wurde die Mission „Einweihung“ gestartet. Mit dem Straßenmarsch

„Frisch auf!“ marschierten die knapp 60 Musikantinnen und Musikanten in das neu geschaffene Dorfareal ein. Dort angekommen

wurde die Kapelle mit Applaus empfangen und bezog anschließend den Pavillon. Während sich die Musikant/-innen auf

ihren Stühlen platzierten, breitete sich im Publikum Stille aus. Gespannt richteten sich die Blicke auf den Kapellmeister, der mit

seiner linken Hand den Dirigierstab erhob. Nach Angabe des Tempos sowie des Rhythmus war es nun so weit. Die BMK St.

Ulrich am Pillersee eröffnete mit wuchtigen Fanfarenklängen das allererste Konzert in der neuen Heimstätte des Vereins.

Mit diesen ersten Melodien konnte ein musikalischer Meilenstein gesetzt werden, der von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit

tosendem Beifall belohnt wurde. Unterdessen machte sich unsere langjähriger Moderator Thomas Mettler bereit, um die Konzertbesucher

zu begrüßen und sie durch das Programm zu führen. Zuvor wies er aber noch auf die bestehenden Regelungen der

COVID-19-Verordnung hin und bat die Menschen, diese zu befolgen. Weiters wurde unsere neue Marketenderin Bianca Simair

vorgestellt, die an diesem geschichtsträchtigen Ereignis ihre erste Ausrückung verzeichnete.

Der gelungenen Premiere folgten acht weitere FEIERabendkonzerte, die das vielfältige Repertoire der Nuaracher Kapelle zum

Vorschein brachten. Mit „Rock und Pop“ standen diesen Sommer berühmte Evergreens und Ohrwürmer auf dem Programm des

Blasorchesters, die vor allem das jüngere sowie das junggebliebene Publikum verzaubern sollten. Unter dem Motto „Im Marschschritt

um die Welt“ präsentierte die Kapelle eine bunte und umfassende Auswahl verschiedener Marschklänge aus Ländern

rund um den Globus. Tiroler Traditionsmärsche trafen an jenem Tag auf internationales Kulturgut in diesem Genre. Ein weiteres

Markenzeichen der BMK St.Ulrich am Pillersee sind mit Sicherheit ihre hervorragenden Einzelmusikanten. Die talentierten sowie

virtuosen Musiker/innen der Kapelle stellen mit den „Polka- und Solistenperlen“ die Schatzkiste des Vereins dar. Diese besagte

Truhe wurde ebenso diesen Sommer ein kleines Stück weit geöffnet und sorgte für ein beeindruckendes Klangerlebnis. Mit einem

Premieren-Wunschkonzert und einer „Best-Of-Summer“-Vorstellung beendeten wir Anfang September eine aus jeglicher Hinsicht

außergewöhnliche Sommerkonzertsaison. Die Bundesmusikkapelle St. Ulrich a. P. möchte sich auf diesem Wege bei allen treuen

Konzertbesuchern sowie für die Unterstützung jeglicher Art recht herzlich bedanken und freut sich im kommenden Jahr wiederum

zahlreiche Musiklieber/innen bei den Nuaracher FEIERabendkonzerten begrüßen zu dürfen. (sh)

Für mehr Impressionen aus unserer FEIERabendkonzertsaison 2020

besuchen Sie uns unter:

www.musikkapelle-stulrich.at

Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee

@bmkstulrich

oder einfach QR-Code scannen:

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© Foto: Felicitas Widmann



Dezember

Unsere Funktionäre im Portrait.

Der Organisationschef - Christoph Würtl.

Name: Christoph Würtl | Jahrgang: 1971 | Beitritt zur BMK St. Ulrich: 1989

Instrument: Posaune und ‚Bagpipe‘ (Dudelsack) |Funktion in der Kapelle: Obmann

Christoph, du hast vor einigen Jahren die Funktion des Obmannes in der BMK St. Ulrich a.P. übernommen.

Welche Gründe haben dich dazu bewogen, dieses Amt anzutreten?

Als im Jahre 2012 mein Vorgänger und ehemaliger Obmann Johannes Wurzenrainer seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, standen

einige Dinge im Raum, welche für die Musikkapelle in den darauffolgenden Jahren einer Umsetzung bedurften. Neben dem Jubiläumsfest

2014 waren dies unter anderem das Bezirksmusikfest 2016 sowie die Überlegung zur Sanierung oder Neubau des aus den 1970er

stammenden Probelokals, was eine große Herausforderung darstellte. Aufgrund der Lösungsorientierung und Herausforderungsbereitschaft

meiner Persönlichkeit kam ich zum Schluss, mich diesen Aufgaben als Obmann zu stellen. Desweitern konnte ich bereits in Gesprächen

einen hervorragenden Vorstand bilden, welcher auch ein Grund für die Übernahme der Obmannschaft war.

Worin siehst du die Herausforderungen deiner Aufgaben?

Vorrangig für mich sind der Erhalt der Kameradschaft und die Motivation in einer Gemeinschaft, die Außergewöhnliches zu leisten vermag.

Wichtig ist es für mich auch, Konfl ikte zwischen den Musikanten/innen zu erkennen und diese vorab zu beheben. Weiters sehe ich

meine Aufgabe in der Delegation und Koordination der unterschiedlichen Aufgabengebiete für Funktionäre und Mitglieder. Ein wichtiger

Teil ist es auch, die Ansprechperson für Behörden, Gemeinden, Musikapellen sowie anderen Vereine im Ort zu sein. Da die Kapelle ca.

100 Termine pro Jahr verzeichnet, ist es oftmals eine Herausforderung, alle geplanten Ausrückungen, Sitzungen und Besprechungen

unter einen Hut zu bringen.

Welche Tage aus der Zeit deiner Tätigkeiten als Obmann sind dir in besonderer Erinnerung geblieben?

Die Tage des Bezirkmusikfestes im Jahre 2016 waren für mich emotional eines der größten Erlebnisse. Alleine am Sonntag beim Festakt

vor einer unglaublich schönen Kulisse neben dem Pfarrhaus vor über 600 Musiker/innen am Podium zu stehen und zu sehen, wie von

allen Musikanten/innen die Musikinstrumente in den Himmel gehoben wurden, sorgte für Gänsehaut. Der Zeitpunkt an dem ich erfuhr,

dass die Finanzierung und der Bau für das neuen Musikheim genehmigt wurden sowie der Abriss des „alten” Musikpavillons waren

Tage, die ich nicht vergessen werde. Es sind mir jedoch nicht nur Tage der Freude, sondern auch Tage der Trauer im Laufe der Jahre in

Erinnerung. Hier ist mir der Tag der Beerdigung von Musikkameraden Johann Mettler im Frühjahr 2014 noch zutiefst in Erinnerung.

Neben der organisatorischen Leitung engagierst du dich ebenso musikalisch in der Kapelle.

Wie empfindest du deinen Part im Posaunenregister und vor allem deine Auftritte mit dem Dudelsack?

Ich bin mit großer Freude Posaunist und fühle mich in diesem Register mit meinen Kollegen sehr wohl. Die Herausforderung schätze ich

sehr und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn musikalische Leistungen gefordert werden. Die Auftritte mit meiner Bagpipe (“Dudelsack”)

in der Musikapelle sind für mich stets ein Highlight und ich empfi nde dies als Abwechslung zum Posaunenspiel.

Wie schaut dein Leben abseits der Musik aus?

Neben dem ganz normalen Wahnsinn im Arbeitsalltag bin sehr gerne mit meiner Freundin in den Bergen unterwegs. Ein Gespräch mit

meinen Mitmenschen ist für mich ebenso ein wichtiger Punkt. Zusätzlich nehme ich die Tätigkeit als Vizebürgermeister sehr ernst, die zugleich

auch viel Zeit in Anspruch nimmt.

Du hast bereits zahlreiche Konzerte und Proben absolviert. Dein persönlicher Hit war…?

Meine musikalische Laufbahn nach über 30 Jahren auf einen Hit zu konzentrieren, ist etwas schwierig,

aber ich würde hier die Teilnahmen bei den Wertungsspielen als meine persönlichen Hits ansehen.

Welche Pläne schmiedest du für deine Zukunft?

Für die Zukunft lasse ich mir alles offen, denn mein Blick richtet sich immer nach vorne

und mich interessiert das, was aktuell getan werden muss.

Der Blick auf den neuen Pavillon mit angeschlossenem Probelokal sowie auf den fertiggestellten Dorfplatz ist für dich...

Nachdem doch große Skepsis und ein gewisses Maß an Unverständnis vorherrschten, stellt die heutige Aussicht auf den Dorfplatz eine

große Zufriedenheit, Demut und Dankbarkeit für mich dar. Auch die Tatsache, dass alles ohne größere Probleme und Verletzungen verlief,

war ein große Erleichterung. Durch die hervorragende akustische Verteilung am Dorfplatz, die bei den FEIERabendkonzerten schon

zu hören war, steht neben dem optisch entsprechenden Dorfareal einer musikalischen Brillanz nichts mehr im Weg.

Mit dem äußerst gelungenen Probelokal wird dieses Musikheim in den nächsten Jahrzehnten

ein gutes Zuhause für alle Nuaracher Musikantinnen und Musikanten sein.

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Jung vs. Junggeblieben.

Insre Leut‘ bei da Musi.

Name: Lukas Trager

Jahrgang: 2003

Beitritt zur BMK St. Ulrich: 2016

Instrument: Trompete

Ich arbeite als ...

Schüler an der HTL Saalfelden/Bautechnik.

Mein Lieblingsstück in der Blasmusik ist ...

ich habe viele Lieblingsstücke sowohl in der traditionellen, als auch in

der modernen Blasmusik.

Das schönste Erlebnis mit der BMK war ...

mein erstes Konzert.

Abseits der Musik ...

spiele ich gerne Fußball und gehe Schifahren.

Mein Lieblingstier: Adler

Diese Farbe mag ich am liebsten: dunkelblau

Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind ...

meine Familie.

Ich lese gerne ...

Zeitungsartikel.

Meine liebste Kleidung ist ...

Pullover.

Mein Lieblingsfilm: Fast and Furious

Am liebsten esse und trinke ich ...

Hühnerschnitzel/Osttiroler Schlipfkrapfen und Hollersaft.

So nennen mich meine Freunde: Luggi

Der Ort, an dem ich mich am wohlsten fühle, ist ...

zu Hause.

Mein persönlicher Musikantentraum wäre, wenn ...

ich lange als aktiver Musikant bei der Musikkapelle mitwirken kann.

Die Mischung von Jung und Alt in der Musikkapelle ...

fi nde ich sehr positiv, da man aus dem Tatendrang der Jungen und

der Erfahrung der Älteren sehr viel mitnehmen kann!

Die erste Musikprobe war ...

sehr aufregend und spannend.

Die BMK St. Ulrich in drei Worten beschreiben mit ...

zielstrebig, motiviert und kameradschaftlich.

Meine Ziele für die Zukunft sind ...

die Schule mit Erfolg abschließen und gesund bleiben.

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Name: Leonhard Waltl

Jahrgang: 1957

Beitritt zur BMK St. Ulrich: 1999

Instrument: Posaune

Ich arbeite als ...

Pensionist.

Mein Lieblingsstück in der Blasmusik ist ...

Sempre Unita.

Der schönste Musikausflug war ...

der Ausfl ug zum Gardasee.

Abseits der Musik ...

war mein schönster Urlaub in die Bretagne.

Mein Lieblingstier: X

Diese Farbe mag ich am liebsten: X

Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind ...

Frau, Kinder und Enkel.

Ich lese gerne ...

nix.

Meine liebste Kleidung ist ...

Jeans.

Mein Lieblingsfilm: X

Am liebsten esse und trinke ich ...

Hausgemachtes Filet Wellington vom Hochlandrind und

Fruchtsäfte mit Leitungswasser.

So nennen mich meine Freunde: „Leo“, „Learl“

Der Ort, an dem ich mich am wohlsten fühle, ist ...

zu Hause.

Mein persönlicher Musikantentraum wäre, wenn ...

es noch eine Weile ginge.

Die Mischung von Jung und Alt in der Musikkapelle ...

kann mir nichts Schöneres vorstellen.

Die erste Musikprobe war ...

beschissen.

Die BMK St. Ulrich in drei Worten beschreiben mit ...

Gemeinschaft, Freude, Qualität.

Meine Ziele für die Zukunft sind ...

noch eine Weile mithalten können.

Dezember



Dezember

Frohe Festtage!

Mit diesem Gedicht unseres Ehrenmitgliedes Adolf Troger wünscht die Bundesmusikkapelle St.

Ulrich am Pillersee frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2021!

Nach einem schwierigen Jahr voller Höhen und Tiefen bedankt sich die BMK St. Ulrich am Pillersee für die Unterstützung unserer

Sponsoren und aller Freunde und Gönner unserer Musikkapelle und hoffen auf ein Jahr 2021, in dem wir wieder ein halbwegs

normales Dorfl eben gestalten dürfen! Da jegliche Ankündigung von Terminen in der aktuellen Situation wenig sinnvoll erscheint,

halten wir euch über Social Media und unsere Homepage (siehe unten) auf dem Laufenden.

Solange wünschen wir euch und euren Familien alles Gute und vor allem viel Gesundheit!

Eure BMK St. Ulrich am Pillersee

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber:

BMK St. Ulrich am Pillersee

Koordination: Martin Kraisser

Grafik und Design: Florian Pirnbacher

Redaktion:

Stefan Hasenauer (sh)

Andreas Wörter

Mario Mettler

Thomas Mettler

Sonstige Mitwirkende:

Fotos:

Simone Schneider, Claudia Egger,

Florian Mitterer, Beate Palfrader,

Felicitas Widmann, Dorfzeitung St. Ulrich,

Militärmusik Tirol, Privat

Bundesmusikkapelle

St. Ulrich

am Pillersee

Bundesmusikkapelle

St. Ulrich am Pillersee

Kapellmeister: Andreas Wörter

Obmann: Christoph Würtl

Kontakt:

info@musikkapelle-stulrich.at

+43 664 322 42 40

www.musikkapelle-stulrich.at

Bundesmusikkapelle St. Ulrich am Pillersee

@bmkstulrich

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