Menschen mit geistiger Behinderung und Borderline - Schönbrunn

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Menschen mit geistiger Behinderung und Borderline - Schönbrunn

Beratung, Fort- und Weiterbildung


Menschliches Verhalten wird nicht von

Bedingungen bestimmt, die der Mensch

antrifft, sondern von Entscheidungen, die er

im Anblick dieser Bedingungen selbst trifft.

Im Gegensatz zu anderen Energiequellen

sind ihm dabei Sinnerfahrungen, die er durch

die Verwirklichung persönlicher Werte erlebt,

eine unerschöpfliche Energiequelle.

(nach Viktor E. Frankl, in: „Wertecoaching“, Bonn 2008)

In Bildungsprozessen geht es neben aller fachlichen Qualifi-

zierung immer auch um die Erweiterung und Veränderung individueller

Verhaltensweisen, um persönliche Entscheidungen und

Werte von Menschen. Eines unserer zentralen Anliegen ist es

daher, Mitarbeiter/innen in der sozialen Arbeit beim Lokalisieren

ihrer Werte und beim Auffinden ihrer Sinnquellen in der täglichen

Arbeit zu unterstützen.

Leitungsverantwortliche qualifizieren und stärken wir für eine

gelingende Personalführung, für ein wirkungsvolles und

erfolgreiches Gestalten und für das Meistern brisanter Alltags-

situationen. Unsere religiös-spirituellen Angebote können

hierfür eine Wertebasis bilden und als Bereicherung dienen.

Unsere modularisierten Weiterbildungen und fachspezifischen

Fortbildungen bieten Fachkräften die Möglichkeit, ihre Wissens-

und Handlungskompetenz zu erweitern, um den Herausforde-

rungen von Arbeitswelten besser begegnen zu können, in denen

Arbeit immer entgrenzter, komplexer und verdichteter wird.

Ungelernte Mitarbeiter/innen erhalten ein fundiertes Basis-

wissen und können sich grundlegende Handlungs- und Ver-

haltensmodelle aneignen, um körperliche und psychische

Belastungen am Arbeitsplatz zu reduzieren und so im Beruf

bestehen zu können.

Lilo Nitz

Akademieleiterin des

Bildungzentrums

In unserem Programm 2010 haben wir großen Wert darauf gelegt,

mit der Auswahl der Themen Ihrem Bedarf an Fort- und

Weiterbildung Rechnung zu tragen. So werden Sie in unserem

Programm aktuelle, zukunftsorientierte und praxisnahe Angebote

finden, die auf Ihr Arbeitsfeld zugeschnitten sind und Sie in

Ihrer wertvollen Arbeit unterstützen können.

„Wertschöpfung durch Wertschätzung“ nannte Bischöfin

Käsmann ihren kurzen Vortrag bei der Consozial 2008. Grundhaltungen

und Menschenbild versteht sie als Wertebasis,

auf der als Mehrwert alles Geschaffene aufbaut, das

Mitarbeiter/innen einbringen und durch ihre Neuschöpfungen

ergänzen. Eine Wertschöpfung sei nur möglich, wenn aus einer

Überzeugungsleistung eine Schaffensleistung werde.

In unserem Bildungszentrum wirken Überzeugungs- und

Schaffensleistung in guter Weise zusammen. Wertschöpfung

und Neuschöpfungen entstehen bei uns durch intelligentes und

gut funktionierendes Zusammenwirken zwischen Abteilungen

und Menschen. Ihre Energie und Schöpferkraft beziehen unsere

Bildungsfachleute auch aus Sinnerfahrungen, die sie im gelingenden

Dialog mit Teilnehmer/innen und Kooperationspartnern

machen.

Dass dies im Bildungszentrum Akademie Schönbrunn auch im

Jahr 2010 wieder erfolgreich gelingt, wünsche ich der neuen

Leitung und allen Mitarbeiter/innen von Herzen. Ich selbst

werde mich Ende 2009 in den Ruhestand verabschieden und

nur noch für kleinere beratende Aufgaben nebenberuflich zur

Verfügung stehen.

Lilo Nitz

Akademieleiterin des Bildungszentrums

„Akademie Schönbrunn

Johannes Bahl

Leiter Bildung &

Beratung

Susanne Haug

Referentin für Fort-

und Weiterbildung

Vorwort

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

1


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

3

Ausbildungen 9

Fachweiterbildungen 18

Fortbildungen

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene 33

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung 52

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität 77

Arbeitsplatz WfbM 82

Zusammenarbeit – Mitarbeiter / innen 88

InhaltProgrammübersicht

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung 92

Spiritualität 108

Besondere Veranstaltungen

Schönbrunner Tagungen 113

Seminarreihe für Angehörige von Menschen

mit Behinderung 113

Tagen & Übernachten 115

Dozent / innen 117

Fachbeirat und Kooperationspartner 120

Organisatorisches

2

Allgemeine Geschäftsbedingungen 121

Anmeldeformulare 123


Ausbildungen –

Berufliche Schulen

Seite 9 Fachschule für Heilerziehungspflege

Seite 10 Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe

Seite 11 Fachakademie für Heilpädagogik

Seite 11 Berufsfachschule für Altenpflege

Seite 12 Berufsfachschule für Altenpflegehilfe

Seite 13 Kompaktkurs „Pflege für Heilerziehungspfleger

/ innen“ auch zur Vorbereitung für eine

verkürzte Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in

Seite 14 Berufsfachschule für Sozialpflege

Pflegeintegrationsmodell

Seite 15 Berufsfachschule für Ergotherapie

Seite 16 Zusatzqualifikation für Praxisanleitung und

Mentorentätigkeit in sozialen Berufen

Fachweiterbildungen

Seite 18 Heilpädagogik in Regelschulen

Modularisierte Fachweiterbildung

mit Abschlusszertifikat

1. Einheit: 22. – 23.01.2010

2. Einheit: 12. – 13.02.2010

3. Einheit: 05. – 06.03.2010

4. Einheit: 12. – 13.03.2010

Seite 19 „Jeux Dramatiques“–

Ausdrucksspiel aus dem Erleben

Ein Handlungskonzept für sozial- und

heilpädagogische Berufe

Modularisierte Fachweiterbildung mit Zertifikat

„Grundkurs Jeux Dramatiques“

1. Einheit: 26. – 27.02.2010

2. Einheit: 07. – 08.05.2010

3. Einheit: 24. – 25.09.2010

4. Einheit: 26. – 27.11.2010

Seite 20 Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung

in Werkstätten für behinderte

Menschen (gFAB) / Sonderpädagogische

Zusatzqualifikation (SPZ)

Beginn: März 2010 – Ende: Dezember 2011

Seite 22 In der Leitungsaufgabe Wirkung erzielen:

Menschen – Aufgaben – Ergebnisse

1. Einheit: 22.03.2010 – 24.03.2010

2. Einheit: 19.04.2010 – 21.04.2010

3. Einheit: 14.06.2010 – 16.06.2010

4. Einheit: 13.09.2010 – 15.09.2010

5. Einheit: 08.11.2010 – 10.11.2010

Seite 23 Menschen mit geistiger Behinderung und

psychischer Krankheit verstehen und begleiten

Beginn: April 2010 – Ende: 2011

Seite 26 Menschen mit Autismus verstehen und begleiten

Beginn: Mai 2010 – Ende: 2011

Seite 29 Modularisierte Ausbildung zur Fachkraft für

Unterstützungsplanung (POB&A)

Auf Basis des Verfahrens zur Planung und

Organisation in der Betreuung und Assistenz

(POB&A) von Prof. Dr. Werner Haisch

Durchgang 2009 / 2010

Modul 3: 08.06. – 10.06.2010

Durchgang 2010 / 2011

Modul 1: 21.09. – 23.09.2010

Modul 2: Teil 1: 11.11. – 12.11.2010

Teil 2: 16.12. – 17.12.2010

Modul 3: voraussichtlich 2011

Seite 30 Hygienebeauftragte/r

05.07. – 09.07.2010

Kolloquium: 13.12.2010

Seite 31 Kompaktkurs „Pflege für Heilerziehungspfleger/innen“,

auch zur Vorbereitung für eine

verkürzte Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in

1. Einheit: 13.09. – 17.09.2010

2. Einheit: 20.09. – 24.09.2010

Fortbildungen

Pflege – Psychiatrie – Medizin – Hygiene

Seite 33 Rückenschonendes Heben und Tragen

Passive und aktive Transfers mit Hilfebedürftigen

03.02.2010

Seite 33 Ekel in der Pflege – das große Tabu

16.04.2010

Seite 34 Psychische Störungen bei Menschen

mit geistiger Behinderung

22.04. – 23.04.2010

Seite 34 Autismus-Spektrum-Störungen

03.05.2010

Seite 35 Umgang mit geistiger Behinderung und Demenz

19.05.2010

Seite 35 Alkoholkrankheit bei Menschen

mit Intelligenzminderung

Sicherer Umgang mit Suchtkranken

21.06.2010

Seite 36 Schädel-Hirn-Trauma-Patienten – ein Trauma für alle?

Vom Umgang mit hirnverletzten Menschen

22.06. – 23.06.2010

Übersicht

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

3


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Seite 36 Impulse und Zwänge

Über Tics, Stereotypien, Rituale, Zwänge und

Kleptomanie, Pyromanie, Horten, Vermüllen

Termin 1: 29.06. – 30.06.2010

Termin 2: 25.01. – 26.01.2011

Seite 37 Menschen mit geistiger Behinderung und Borderline-

Störung – Heilpädagogisches Handeln im Kontext

des pädagogischen Alltags

02.07.2010

Seite 38 Epilepsie

12.07.2010

Seite 38 Epilepsie bei Menschen mit autistischen Störungen

12.07.2010

Seite 39 Pflegegrundkurs für nicht examinierte Pflegekräfte

19.07. – 20. 07.2010

Seite 40 Psychopharmaka für Menschen mit Autismus –

Muss, Kann oder Unsinn?

22.09.2010

Seite 41 Körperpflege als Dialog

27.09.2010

Seite 41 Gewalt in der Pflege

28.09.2010

Seite 42 Gesunde Lebensweise für Menschen

mit geistiger Behinderung

29.09.2010

Seite 43 Autismus und Intelligenzminderung

30.09.2010

Seite 44 Ernährung und Übergewicht bei Menschen

mit geistiger Behinderung

05.10. – 06.10.2010

Seite 45 Diagnostik und Therapie autistischer Störungen

bei Kindern und Jugendlichen

16.10.2010

Seite 46 Somatische Erkrankungen und ihre psychische

Symptomatik bei Menschen mit Intelligenzminderung

21.10. – 22.10.2010

Seite 46 Depression und Angst bei Menschen

mit geistiger Behinderung

11.11.2010

Seite 47 Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen

mit geistiger Behinderung

12.11.2010

Seite 47 Der richtige Umgang mit Medikamenten,

insbesondere Psychopharmaka

19.11.2010

Seite 48 Psychische Störungen und aggressives Verhalten

bei Menschen mit Autismus

09.12. – 10.12.2010

4

Seite 49 Aufbautage für Hygienebeauftragte

14.12. – 15.12.2010

Seite 49 Erste-Hilfe-Grundkurse (Ersthelfer-Ausbildung)

Termin 1: 12.01. – 13.01.2010

Termin 2: 25.03. – 26.03.2010

Termin 3: 14.06. – 15.06.2010

Termin 4: 27.09. – 28.09.2010

Seite 50 Erste-Hilfe-Auffrischungen

Termin 1: 28.01.2010 (offen für alle Bereiche)

Termin 2: 02.02.2010 (reserv. für Bereich Bildung und Erziehung)

Termin 3: 23.02.2010 (reserviert für Bereich Wohnpflege)

Termin 4: 03.03.2010 (reserviert für Bereich Wohnheime)

Termin 5: 21.04.2010 (reserviert für Bereich Wohnheime)

Termin 6: 10.05.2010 (offen für alle Bereiche)

Termin 7: 24.06.2010 (offen für alle Bereiche)

Termin 8: 14.07.2010 (offen für alle Bereiche)

Termin 9: 05.10.2010 (reserv. für Bereich Bildung und Erziehung)

Termin 10: 21.10.2010 (reserviert für Bereich Wohnpflege)

Termin 11: 10.11.2010 (offen für alle Bereiche)

Seite 51 Folgeunterweisung zum Infektionsschutz

Termin 1: 19.01.2010

Termin 2: 17.03.2010

Termin 3: 27.04.2010

Termin 4: 17.06.2010

Termin 5: 15.09.2010

Termin 6: 08.11.2010

Begleitung – Therapie – Förderung –

Selbstbestimmung

Seite 52 Projekttag Sterbebegleitung

Einführung in die Sterbebegleitung

Termin 1: 03.02.2010

Termin 2: 22.11.2010

Seite 53 Projekttag Sterbebegleitung (Vertiefung):

„Wenn Kinder sterben …“

Termin 1: 04.02.2010

Termin 2: 23.11.2010

Seite 53 „Ein Traum ist nur ein erster Schritt zu einem Ziel …“

Einführung in die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung

10.03. – 11.03.2010

Seite 54 Snoezelen – Einführungsveranstaltung

Termin 1: 17.03.2010

Termin 2: 16.09.2010

Seite 55 Ernstnehmen, Zutrauen, Verstehen

Grundlagen einer personenzentrierten Arbeitsweise

18.03. – 19.03.2010

Seite 55 Rituale und Routinen

Orientierung für Menschen mit geistiger Behinderung

22.03. – 23.03.2010

Seite 56 Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbestimmung

Aufsichtspflicht – Freiheit – Selbstbestimmung –

Verwahrlosung

25.03. – 26.03.2010


Seite 56 Paradoxe und unkonventionelle Interventionen

13.04. – 14.04.2010

Seite 57 „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei …!“

Einsamkeit bei Menschen mit einer

geistigen Behinderung

13.04. – 14.04.2010

Seite 57 Grenzerfahrungen zwischen selbstbestimmter

Sexualität und sexuellem Übergriff in der Arbeit

mit Menschen mit Behinderung

15.04. – 16.04.2010

Seite 58 Förderplangespräche

21.04.2010

Seite 59 Kinder und Jugendliche mit Milieuschädigung

in der Behindertenhilfe

23.04.2010

Seite 60 Erwachsen werden und behindert sein

28.04.2010

Seite 60 Einführung in die ICF

(International Classifikation

of Functioning, Disability and Health)

29.04. – 30.04.2010

Seite 61 Grundlagen der Verhaltenstherapie

04.05.2010

Seite 62 Schwierige Situationen in der Arbeit mit Menschen

mit Behinderung erkennen und meistern

19.05.2010 – 21.05.2010

Seite 63 „Ich werd‘ dir schon helfen!“

Ein Rollentausch-Seminar zu Macht und

Ohnmacht im pädagogischen Alltag

04.06. – 06.06.2010

Seite 64 Einführung in heilpädagogisches Handeln

07.06. – 08.06.2010

Seite 64 Ich bin jetzt Mitglied in der Bewohnervertretung:

Was bedeutet das für mich?

10.06. – 11.06.2010

Seite 65 Strukturierung als Hilfe zum Verstehen und Handeln

Förderung von Menschen mit Autismus nach dem

Vorbild des TEACCH-Modells

11.06. – 12.06.2010

Seite 65 „Willst du das Heute verstehen …“

Biografiearbeit mit Menschen mit Behinderung

18.06. – 19.06.2010

Seite 66 An den Stärken orientiertes Arbeiten

mit Kindern und Eltern

24.06. – 25.06.2010

Seite 66 Strafe muss sein! Muss Strafe sein?

Grenzen setzen im pädagogischen Alltag

01.07. – 02.07.2010

Seite 67 Diagnostik und Förderung sozialer Fähigkeiten

bei Menschen mit Autismus

auf Basis des TEACCH-Ansatzes

15.07. – 16.07.2009

Seite 68 Umgang mit Aggression und Gewalt

Aikido als Handlungsstrategie

in akuten Krisensituationen

16.09. – 17.09.2010

Seite 68 Wohn- und Arbeitsformen für Menschen

mit Autismus

20.09.2010

Seite 70 Wer bin ich? Was kann ich?

Die Entwicklung des Selbstbewusstseins

bei Menschen mit geistiger Behinderung

28.09.2010

Seite 70 Einführung in die Unterstützte Kommunikation

Zertifikatskurs nach ISAAC-Standard

08.10. – 09.10.2010

Seite 71 „Bist du immer meine Freundin,

wenn ich nett zu dir bin?“ –

Freizeit, Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität

bei Menschen mit Autismus

18.10.2010

Seite 72 Umgang mit Provokationen im Betreuungsalltag

20.10.2010

Seite 72 „Das willst Du – das will ich“

Motivation und Verbindlichkeit im Spannungsfeld

von Fremd- und Selbstbestimmung

21.10. – 22.10.2010

Seite 73 Förderung der Sprache bei Menschen mit Autismus

22.10.2010

Seite 74 Selbstbestimmung bei Menschen mit schwerer

Intelligenzminderung

28.10. – 29.10.2010

Seite 74 Ängste gehören zum Leben und machen Kinder stark

28.10. – 29.10.2010

Seite 75 Entspannende Bewegung – bewegende Entspannung

Einführung in das Anleiten von Entspannungs-

gruppen mit Menschen mit Behinderung

29.10. – 30.10.2010

Seite 75 Mit 65 Jahren fängt ein anderes Leben an …

Aspekte des Alterns bei Menschen

mit geistiger Behinderung

11.11. – 13.11.2010

Seite 76 Einführung in die Methode

der Gestützten Kommunikation (FC)

15.11. – 16.11.2010

5

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

6

Soziales Umfeld – Kommunikation –

Kreativität

Seite 77 Gewaltfreie Kommunikation

Kooperation durch Aufrichtigkeit und Verständnis

25.03. – 26.03.2010

Seite 77 Einfühlsam und mutig Eltern- oder Angehörigengespräche

führen

20.04. – 21.04.2010

Seite 78 Familienbilder, die aus dem Rahmen fallen

Familien mit besonderen Belastungen besser

verstehen und die Zusammenarbeit stärken

21.06. – 22.06.2010

Seite 78 Humor in der Beziehungsgestaltung

25.06.2010

Seite 79 Theater der eigenen Möglichkeiten

01.10.2010

Seite 60 Pssst – streng vertraulich!

Umgang mit Verschweigen und Tabus

11.10. – 12.10. 2010

Seite 80 Kommunikation mit Menschen mit einer

schweren geistigen Behinderung

Eine Einführung

18.10. – 19.10.2010

Seite 81 Umgang mit Angehörigen

von Menschen mit Autismus

26.10. – 27.10.2010

Arbeitsplatz WfbM

Seite 82 Die Arbeit der Werkstatträte und Vertrauensleute

in WfbM – Erfahrungsaustausch und Planung für

Werkstatträte und Vertrauensleute

08.03. – 09.03.2010

Seite 83 Kompetenzorientierte berufliche Qualifikation zur

Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt

19.04.2010

Seite 84 Auf neuen Wegen in die berufliche Zukunft

Praxisorientiertes Seminar für Fachkräfte

in der beruflichen Integrationsarbeit

28.06. – 29.06.2010

Seite 84 Auftragswesen und Kalkulation in der WfbM

30.06. – 01.07.2010

Seite 85 Integration von Menschen mit geistiger Behinderung

und herausforderndem Verhalten in eine WfbM

15.07. – 16.07.2010

Seite 86 Wohn- und Arbeitsformen

für Menschen mit Autismus

20.09.2010

Seite 87 Brücken zwischen den (Lebens-)Welten bauen

Die Kooperation zwischen WfbM und Wohnbereichen

verbessern

22.11. – 23.11.2010

Zusammenarbeit – Mitarbeiter/innen

Seite 88 „Was beflügelt mein Team? Was bringt Sand

ins Getriebe?“ – Vom konstruktiven Umgang

mit Unterschieden im Team

26.04. – 27.04.2010

Seite 88 Wir im Franziskuswerk Schönbrunn – Einführungstag

für neue und andere interessierte Mitarbeiter/innen

Termin 1: 04.05.2010

Termin 2: 28.09.2010

Seite 89 Niemand ist eine Insel – Arbeiten in und mit Gruppen

23.06. – 24.06.2010

Seite 89 Burn-out in helfenden Berufen

28.06.2010

Seite 90 Sicher und kompetent schwierige Gespräche führen

01.07. – 02.07.2010

Seite 90 Wissen wirksam weitergeben

05.07. – 06.07.2010

Seite 91 Nähe geben – Distanz wahren

Professionelle Haltung in helfenden Berufen

15.11. – 16.11.2010

Seite 91 Brandschutzübungen (gemäß § 12 Arbeitsschutzgesetz,

Arbeitsstättenverordnung, Unfallvorschriften

der Berufsgenossenschaft)

Termin 1 – 2: 05.10.2010

Termin 3 – 6: 06.10.2010

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Seite 92 Leitung – eine Aufgabe für mich?!

22.02. – 23.02.2010

Seite 92 Gestern Kollege/in – heute Vorgesetzte/r

14.04. – 15.04.2010

Seite 93 Die Sekretärin als Mittlerin im Spannungsfeld

vielfältiger Erwartungen

19.04.2010

Seite 93 Vergabepraxis durch Ausschreibung

Vorbereitung, Beteiligung und Vergabe

20.04.2010

Seite 94 POB&A-Grundlagenkurs

28.04.2010

Seite 94 Arbeitsrecht und die Rolle der Gruppenleitung

29.04.2010

Seite 95 Dienstplangestaltung und Arbeitszeitgesetz

für Gruppenleiter/innen

30.04.2010


|

Seite 96 Wertschätzende Führung in Zeiten der Veränderung Seite 105 Beziehungsqualität als Motor des QM –

20.05. – 21.05.2010

Vom abstrakten System zum teamfähigen Instrument

Inhalt

Veranstaltungen in Kooperation

|

Seite 96 Vom strategischen Ziel zur operativen Planung

mit der GAB München

Das Mitarbeiterjahresgespräch mit Zielvereinbarungen

Seite 105 Welche Auswirkungen hat der neue Prüfleitfaden

20.05. – 21.05.2010

des FQA in Bayern auf die Qualitätsarbeit einer

Übersicht |

Einrichtung?

Seite 97 Zeitmanagement und Arbeitsorganisation

22.04. – 23.04.2010

für Gruppenleiter/innen

07.06. – 08.06.2010

Seite 106 Prozessmanagement – abstrakt oder integriert

20.07. – 21.07.2010

Seite 97 Logistik im Büro – Ablage optimal organisieren,

Ausbildungen |

Informationen gezielt strukturieren

Seite 107 Zukunftssicherheit und Selbstbehauptungsfähigkeit

14.06.2010

07.10.2010 und 28.10.2010

Seite 98 Arbeitsrecht für Bereichsleiter/innen und

Spiritualität

Führungskräfte

07.07.2010

Seite 108 Sich selbst und anderen verzeihen

Umgang mit Schuld und Fehlern

Seite 98 Die Führungskraft als Coach

05.02.2010

Führen – fördern – coachen

Fachweiterbildungen |

12.07. – 13.07.2010

Seite 108 „Zu Grunde gehen – auferstehen“

Religiös-spirituelle Gestaltungsmöglichkeiten in der

Seite 99 Das neue Heimrecht – Bayerisches Pflege- und

Fasten- und Osterzeit

Wohnqualitätsgesetz (Pfle-woqG)

12.03. – 13.03.2010

plus Ausführungsverordnung und Wohn- und

Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)

Seite 109 Herausforderung Ethik – Arbeiten zwischen

Fortbildungen |

19.07.2010

Berufsethos und Wirtschaftlichkeit

12.04. – 13.04.2010

Seite 99 Souveräner Umgang mit Kunden und Besuchern

20.09.2010

Seite 109 Zur Mitte finden – Atemarbeit und Meditation

Termin 1: 17.04.2010

Seite 100 Leiden (!) – Leistung (?) – Leitung (!?)

Termin 2: 23.10.2010

Umgang mit schwierigen und leistungsschwachen

Veranstaltungen

Mitarbeiter/innen

Seite 110 Meditation und Wandern

24.09.2010

Unterwegs mit Impulsen aus der Heiligen Schrift

17.06.2010

Seite 100 Zeitgemäße und kundenorientierte Korrespondenz

Besondere |

27.09.2010

Seite 110 Franziskanische Leitgedanken

für die sozial-caritative Arbeit

Seite 101 Berufliche Schweigepflicht und Datenschutz in der

06.10.2010

sozialen Arbeit

29.09.2010

Seite 111 Wandel als spirituelle Herausforderung –

kann Ethik helfen, Wandel zu gestalten

Übernachten &

Seite 102 Wie motiviere ich meine Mitarbeiter/innen?

08.11. – 09.11.2010

04.10. – 05.10.2010

Seite 111 „Pause machen – Kräfte schöpfen“

Tagen |

Seite 102 Besprechungen effizient leiten und moderieren

Besinnungstage für Auszubildende und

06.10. – 07.10.2010

Mitarbeiter/innen in der Behinderten- und Altenhilfe

10.12. – 11.12.2010

Seite 103 Führen im Spannungsfeld von Engagement

und Gelassenheit

07.10. – 08.10.2010

Besondere

Dozent/innen |

Veranstaltungen

Seite 104 Das 1x1 der Betriebswirtschaft

für Nichtbetriebswirte

14.10. – 15.10.2010

Schönbrunner Tagungen

Seite 113

Seite 104 Aufgaben, Rechte und Pflichten

Fachtagung des Franziskuswerk Schönbrunn

des gesetzlichen Betreuers

Organisatorisches

Seite 113

25.10.2010

Seminarreihe für Angehörige von Menschen

|

mit Behinderung

7


Ausbildung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

8

Was der Mensch ist,

das ist er durch die Sache,

die er zu der seinen macht

Karl Jaspers


Fachschule für

Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger / innen sind als Fachkräfte in unterschiedlichen

Arbeitsfeldern der Behindertenhilfe und Erziehungshilfe

tätig. Sie begleiten Menschen mit Behinderung ganzheitlich und

unterstützen sie dabei, ihre Kräfte und Fähigkeiten bestmöglich

zu entfalten. Ziel ist hierbei, diesen Menschen zur größtmöglichen

Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu verhelfen.

Charakteristisch für die Ausbildung in der Heilerziehungspflege

ist die enge Verbindung von pädagogischen und pflegerischen

Aufgaben. Mit der breit angelegten Ausbildung erlangen die

Schüler / innen fachliche wie auch soziale Fähigkeiten. Ebenso

ist es für sie unerlässlich, sich mit der eigenen Person sowie mit

berufsethischen Fragen auseinanderzusetzen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung umfasst das Aufgabengebiet

der Heilerziehungspfleger / innen die Begleitung,

Beratung, Pflege und Bildung von Erwachsenen, Kindern und

Jugendlichen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder auch

psychischer Beeinträchtigungen einen speziellen Förderbedarf

haben.

Aufnahmevoraussetzungen

– Mittlerer Bildungsabschluss und zwei Jahre Tätigkeit in heilpädagogischen

und / oder sozialpflegerischen Arbeitsfeldern

(bei abgeschlossener Berufsausbildung Verkürzung um ein

Jahr; für Sozial- und Kinderpfleger / innen mit mittlerem

Bildungsabschluss und für Heilerziehungspflegehelfer / innen

direkter Einstieg in die Ausbildung möglich)

– Gesundheitliche, psychische und physische Eignung

– Freude am Umgang mit Menschen

– Offenheit für Kommunikation und Kooperation

– Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person

Ausbildungsorganisation

– Dreijährige berufsbegleitende Ausbildungsform: zwei Tage

pro Woche Unterricht an der Fachschule; praktische Ausbildung

an Arbeitsplätzen der Behinderten- und Erziehungshilfe

oder der Sozialpsychiatrie (Anstellung in Teilzeit)

– Zweijährige Vollzeitform: Kontinuierlicher Wechsel zwischen

Unterricht an der Fachschule und fachpraktischer Ausbildung

am Lernort Praxis

Abschluss

– Staatlich anerkannte / r Heilerziehungspfleger / in

Arbeitsfelder

– Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung

– Begleitetes Wohnen

– Schulvorbereitende Einrichtungen und Förderschulen

– Heilpädagogische Tagesstätten

– Förder- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung

– Psychiatrische Einrichtungen

– Ambulante Pflege

– Gemeindeintegrierende Lebenskonzepte

– Integrationskindergärten

– Einrichtungen der Erziehungshilfe

Aufstiegsmöglichkeiten

– Fachakademie für Heilpädagogik

– Bei FH-Reife auch FH-Studium Sozialpädagogik und

Pflegepädagogik

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Fachschule für Heilerziehungspflege

Gut Häusern 1, 85229 Markt Indersdorf

Telefon 08139 809 - 100, Fax - 114

schulen @ akademie-schoenbrunn.de

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter:

www.akademie-schoenbrunn.de

Wichtige Steuertipps!

§ §

Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den Erwerb von

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.

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| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Fachschule für

Heilerziehungspflegehilfe

In der Ausbildung zum / zur Heilerziehungspflegehelfer / in erwerben

die Fachschüler / innen pflegerische und pädagogische

beziehungsweise heilpädagogische Grundkenntnisse für die

Begleitung von Menschen mit Behinderungen wie auch für die

Begleitung von psychisch kranken Menschen und von Kindern

und Jugendlichen mit einem speziellen Förderbedarf.

Die Ausbildung fördert fachliche wie auch soziale Kompetenzen,

die dazu befähigen, sich den vielfältigen Herausforderungen

aktiv zu stellen. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung erwerben

die Fachschüler / innen den Mittleren Bildungsabschluss und

können sich zu Heilerziehungspfleger / innen weiterqualifizieren.

Aufnahmevoraussetzungen

– Qualifizierter Hauptschulabschluss und zwei Jahre Tätigkeit

in heilpädagogischen und / oder sozialpflegerischen Arbeitsfeldern

(bei abgeschlossener Berufsausbildung Verkürzung

um ein Jahr; für Sozial- und Kinderpfleger / innen direkter

Einstieg in die Ausbildung möglich)

– Gesundheitliche, psychische und physische Eignung

– Freude am Umgang mit Menschen

– Offenheit für Kommunikation und Kooperation

– Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person

Ausbildungsorganisation

– Einjährige berufsbegleitende Ausbildungsform: zwei Tage pro

Woche Unterricht an der Fachschule; praktische Ausbildung

an Arbeitsplätzen der Behinderten- und Erziehungshilfe oder

der Sozialpsychiatrie

Abschluss

– Staatlich anerkannte / r Heilerziehungspflegehelfer / in

Arbeitsfelder

– Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung

– Begleitetes Wohnen

– Heilpädagogische Tagesstätten

– Förder- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung

– Gemeindeintegrierende Lebenskonzepte

Aufstiegsmöglichkeiten

– Heilerziehungspfleger / in

– Sozial-pflegerische Fachkraftausbildung (z. B. Erzieher / in,

Altenpfleger / in, Krankenpfleger / in, Ergotherapeut / in)

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe

Gut Häusern 1, 85229 Markt Indersdorf

Telefon 08139 809 - 100, Fax - 114

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Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter:

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Fachakademie für

Heilpädagogik

Heilpädagog / innen bieten für Menschen, deren Leben erschwerten

Bedingungen unterworfen ist, Entwicklungs- und

Erziehungshilfen, Bildung, Beratung, Begleitung und Assistenz

für ihre personale und soziale Integration.

Im Bereich der Jugend- und Behindertenhilfe haben Heilpädagog

/ innen die Aufgabe, Kinder, Jugendliche, Erwachsene

und alte Menschen so zu unterstützen, dass diese ein selbstbestimmtes

Leben möglichst selbstwirksam führen können.

Grundlage jeglichen heilpädagogischen Handelns ist stets die

Gestaltung der Beziehung zum anderen, die sich – ausgehend

von Annahme und Wertschätzung – durch Kooperation, Anregung

und Unterstützung auszeichnet.

Aufnahmevoraussetzungen

– Mittlerer Bildungsabschluss

– Abgeschlossene Ausbildung als Heilerziehungspfleger / in,

Erzieher / in oder vergleichbarer Ausbildungsabschluss

– Mindestens ein Jahr einschlägige berufliche Tätigkeit

Ausbildungsorganisation

– Vierjährige Teilzeitausbildung

(12 Wochenenden und 4 Blockwochen pro Jahr)

Abschluss

– Staatlich geprüfte / r Heilpädagoge / in (Der Abschluss

entspricht dem Vordiplom des Fachhochschulstudiums

Heilpädagogik.)

Arbeitsfelder

– Heilpädagog / innen arbeiten häufig in leitenden Funktionen

der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe, in eigenen Praxen

oder in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.

Aufstiegsmöglichkeiten

– Hauptstudium Heilpädagogik, Sozialpädagogik,

Sozialmanagement u. a.

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Fachakademie für Heilpädagogik

Gut Häusern 1, 85229 Markt Indersdorf

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Berufsfachschule für

Altenpflege

Altenpfleger / innen sind Pflegefachkräfte, die alte Menschen

selbstständig und eigenverantwortlich begleiten, beraten, betreuen

und pflegen. Damit unterstützen sie alte Menschen in

ihrer selbstständigen und selbstbestimmten Lebensführung,

um Lebensqualität und Lebensfreude auch bei gesundheitlicher

Beeinträchtigung und Pflegebedürftigkeit zu erhalten. Altenpflege

ist ein Beruf für Frauen und Männer, die nicht nur einen

„Job“ suchen, sondern einen erfüllenden Beruf mit langfristigen

Perspektiven.

Die Berufsfachschule für Altenpflege bildet nach dem bundeseinheitlichen

Altenpflegegesetz Pflegefachkräfte in der stationären

und ambulanten Altenhilfe aus.

Der Beruf beinhaltet medizinisch-pflegerische Aufgaben ebenso

wie therapeutische, musisch-kreative, kooperative und organisatorische

Tätigkeiten.

Aufnahmevoraussetzungen

– Mittlerer Bildungsabschluss, mehrwöchiges Praktikum

empfehlenswert

– Oder abgeschlossene Ausbildung als Pflegehilfskraft

– Oder abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung

– Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung und zu körperlicher

Nähe

– Einfühlungsvermögen

Ausbildungsorganisation

– Dreijährige Vollzeitausbildung (Für Pflegefachhelfer / innen –

aus Altenpflege, Krankenpflege, Sozialpflege – und für Heilerziehungspflegehelfer

/ innen besteht die Möglichkeit, in das

zweite Ausbildungsjahr einzusteigen; für Heilerziehungspfleger

und Gesundheits- und Krankenpfleger ist der Einstieg

in das zweite oder dritte Ausbildungsjahr möglich.)

– Die Schüler / innen besuchen eine Berufsfachschule für Altenpflege

und haben einen Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung

der Alten- oder Behindertenhilfe. Sie erhalten eine

Ausbildungsvergütung. Das Schulgeld zahlt die Regierung.

Abschluss

– Staatlich anerkannte / r Altenpfleger / in

Arbeitsfelder

– Ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen der

Altenhilfe

– Seniorenbereich der Behindertenhilfe

Aufstiegsmöglichkeiten

– Absolventen ohne mittleren Bildungsabschluss können

den mittleren Bildungsabschluss erwerben.

– Stationsleitung

– Pflegedienstleitung

– Leitung einer Sozialstation

– Fachpfleger / in für Gerontopsychiatrie

– Fachakademie für Heilpädagogik

– Pflegestudiengänge

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Berufsfachschule für Altenpflege

Gut Häusern 1, 85229 Markt Indersdorf

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| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Berufsfachschule für

Altenpflegehilfe

Altenpflegehelfer / innen unterstützen Pflegefachkräfte bei einer

ganzheitlichen, qualifizierten Pflege. Die Ausbildung in Altenpflegehilfe

vermittelt die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten,

die für eine qualifizierte Betreuung und Pflege alter

Menschen erforderlich sind.

Die Akademie Schönbrunn bietet die Ausbildung in Teilzeitform

an für:

– angelernte Pflegehilfskräfte, die sich qualifizieren wollen

– Mütter und Väter während einer Familienphase

– Berufstätige, die sich umorientieren wollen.

Aufnahmevoraussetzungen

– Vollendung des 21. Lebensjahres und Hauptschulabschluss

– Oder Vollendung des 17. Lebensjahres und Erfüllung der

Berufsschulpflicht

– Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung und zu körperlicher Nähe

– Einfühlungsvermögen

– Gesundheitliche Eignung

Ausbildungsorganisation

– Schulische Ausbildung:

· Zwei Vormittage pro Woche Unterricht in Theorie und

Praxis (außer in den Schulferien)

· Zusätzlich 7 Blockwochen, verteilt über den gesamten Ausbildungszeitraum

– 700 Stunden Praktikum in einer Einrichtung der Alten- oder

Behindertenhilfe oder im Krankenhaus. Das Praktikum kann

im Rahmen einer bezahlten Tätigkeit als Pflegehilfskraft oder

als unbezahltes Praktikum abgeleistet werden.

Abschluss

Staatlich anerkannte / r Pflegefachhelfer / in (Altenpflege)

Arbeitsfelder

– Alten- und Pflegeheime

– Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

– Ambulante Pflegedienste

– Tagespflege

– Geriatrische Kliniken

– Einrichtungen der Gerontopsychiatrie (Einrichtungen für

altersverwirrte Menschen)

– Hospize

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Aufstiegsmöglichkeiten

Ausbildung zum / zur

– Altenpfleger / in (bei gutem Abschluss Einstieg in das zweite

Ausbildungsjahr möglich)

– Heilerziehungspflegehelfer / in

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Berufsfachschule für Sozialpflege

mit Schwerpunkt Pflege

Gut Häusern 1, 85229 Markt Indersdorf

Telefon 08139 809 - 100, Fax - 114

schulen @ akademie-schoenbrunn.de

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter:

www.akademie-schoenbrunn.de

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.


Kompaktkurs „Pflege für

Heilerziehungspfleger / innen“

auch zur Vorbereitung für eine verkürzte

Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in

Die Akademie Schönbrunn bietet eine zehntägige vertiefte Pflegequalifizierung

für heilerziehungspflegerische Fachkräfte an.

Diese Qualifikation ist gedacht für

a) Heilerziehungspfleger/innen, die einen zusätzlichen Abschluss

in Altenpflege erwerben möchten und dafür ab September 2010

in das 3. Jahr der BFS für Altenpflege einsteigen dürfen, und

b) Heilerziehungspfleger/innen, die ihre pflegerischen Kompetenzen

auffrischen möchten und / oder die sich intensiv auf

besondere pflegerische Herausforderungen in ihrem Aufgabenfeld

vorbereiten möchten.

Interessenten, die einen zusätzlichen Abschluss in Altenpflege

erwerben möchten, melden sich zur Eruierung der individuellen

Ausgangsbedingungen bitte auch persönlich bei der Schul-

leitung der BFS-Altenpflege unter:

schulen@akademie-schoenbrunn.de

Inhalte

– Pflegeplanung/Pflegeprozess

(AEDL, Pflegeanamnese, Formulierung usw.)

– Apoplex inkl. PEG, Prophylaxen (Dekubitus, Thrombose,

Parotitis, Kontrakturen), Bobath

– Diabetes (Vertiefung), Medikamente, BZ-Kontrolle,

Insulininjektion, Ernährung, Komplikationen,

Folgeerkrankungen, Prophylaxen (Intertrigo)

– Parkinson, Prophylaxen (Sturz, Pneumonie, Aspiration),

AEDL Essen und Trinken, Medikamente

– Demenz (Vertiefung), Kommunikation, Betreuungskonzepte,

Beschäftigung (10-Minuten-Aktivierung, TTB), Biografiearbeit

– Infektionskrankheiten (Vertiefung) (Influenza, Herpes zoster,

Salmonellen, Mykosen, Scabies, MRSA, Norovirus usw.),

Hygiene, Prävention, Pflege

– AEDL Ausscheiden (Vertiefung) inkl. Katheterpflege, Legen

eines Blasenkatheters, Pufi-Verband, Stomaversorgung,

Inkontinenzformen, Hilfsmittel, Obstipations- und Zystitisprophylaxe

– Rückenschonendes Arbeiten/Kinästhetik (Vertiefung),

Hilfsmittel, Wohnraumanpassung

– Behandlungspflege: Verabreichung von Medikamenten,

s.c.-Injektion und -Infusion, i.m.-Injektion, Wundversorgung/

Wunddokumentation

– Qualitätsmanagement, Assessmentinstrumente, Pflege-

versicherung, Pflegediagnosen, Dokumentation allgemein

Selbststudium

– Gesundheit, Krankheit, Salutogenese, Multimorbidität

– Rechtskunde

– Ernährung/Diätkost bei bestimmten Krankheitsbildern

und im Alter

– Berufskunde und Rechtskunde (Altenpflege)

– Unterstützung und Begleitung alter Menschen bei der

Lebensgestaltung

– Alterungsprozess, demografischer Wandel,

Wohnformen im Alter, Pflegetheorien und -modelle

Termine 1. Einheit:

Montag, 13. September 2010 bis

Freitag, 17. September 2010

2. Einheit:

Montag, 20. September 2010 bis

Freitag, 24. September 2010

Kurszeiten täglich von 8.15 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 640,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter/innen E 550,–

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50/Tag

Dozent/innen Angelika Kufner

Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

N.N.

Lehrgangs- Angelika Kufner

leitung Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

Johannes Bahl

Dipl. Pädagoge, Kunstpädagoge M.A.,

Betriebswirt (IWW),

Leiter Bildung & Beratung

Zielgruppe Heilerziehungspfleger/innen; andere Berufsgruppen

nach Absprache

Kursnummer 101070

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.

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| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


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Berufsfachschule für

Sozialpflege

Pflegeintegrationsmodell

Sozialbetreuer / innen und Pflegefachhelfer / innen sind pflegerisch

tätig in den Bereichen der Alten-, Kranken und Kinderkrankenpflege

einschließlich der Behindertenhilfe. Die Schüler / innen

können die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Pflege kennenlernen,

ohne sich vorher für einen Bereich der Pflege entscheiden

zu müssen.

Die praktische Ausbildung ist eng mit der schulischen Ausbildung

verzahnt und durch Praxisprojekte ergänzt. Die Praxiseinsätze

werden durch ausgewählte Anleiter / innen und Lehrkräfte

der Schule begleitet. Der Unterricht der Berufsfachschule

für Sozialpflege vermittelt die grundlegenden Kenntnisse und

Fertigkeiten, mit denen die Schüler / innen für den beruflichen

Einsatz als Pflegeassistenten in Pflegeeinrichtungen nach dem

erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung qualifiziert sind.

Die Schüler / innen werden während der Ausbildung durch ein

sozial- und heilpädagogisches Projekt der Fachakademie für

Heilpädagogik begleitet, um Lernstörungen und gegebenenfalls

Schwierigkeiten in Theorie und Praxis zu beheben.

Aufnahmevoraussetzungen

– Erfolgreicher Hauptschulabschluss

– Gesundheitliche Eignung für den Pflegeberuf

– Ein mindestens 14-tägiges Praktikum in einer Pflegeeinrichtung

vor Beginn der Ausbildung (Zivildienst oder ein

freiwilliges soziales Jahr werden angerechnet)

– Fähigkeit zum engen Kontakt und zur Zusammenarbeit mit

Menschen

– Einfühlungsvermögen

– Interesse, sich weiterzuentwickeln

– Der Wille, sich theoretisches Wissen und praktisches Können

anzueignen

– Zuverlässigkeit

– Verantwortungsbewusstsein

Ausbildungsorganisation

– Zweijährige Vollzeitausbildung: Schulunterricht und Praxiseinsätze

im Krankenhaus oder in Einrichtungen der Alten-

und Behindertenhilfe im Wechsel

Abschluss

– Sozialbetreuer / in und Pflegefachhelfer / in

14

Arbeitsfelder

– Krankenhäuser

– Einrichtungen der Behindertenhilfe

– ambulante und stationäre Altenpflegeeinrichtungen

Aufstiegsmöglichkeiten

– Fachkraftausbildungen:

· Altenpflege (direkt)

· Ergotherapie (direkt)

· Krankenpflege (direkt)

· Heilerziehungspflege (mit mittlerer Reife)

Zusatzqualifikationen

– Mittlere Reife bei entsprechendem Notendurchschnitt

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Berufsfachschule für Sozialpflege

mit Schwerpunkt Pflege

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schulen @ akademie-schoenbrunn.de

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter:

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Berufsfachschule für

Ergotherapie

Ergotherapeut / innen fördern alle Funktionen von Körper und

Geist mit dem Ziel, bei kranken und behinderten Menschen verloren

gegangene oder nicht vorhandene Handlungsfähigkeiten

im Alltagsleben herzustellen oder wiederzuerlangen. Handlungsfähig

im Alltagsleben zu sein bedeutet, dass ein Mensch seine

beruflichen, sozialen und häuslichen Bedürfnisse erfüllen und

so am Leben umfassend teilhaben kann.

Ergotherapie gehört zu den medizinischen Heilberufen. Sie

wird eingesetzt bei Menschen jeden Alters mit motorischen,

sensomotorischen, neuropsychologischen oder psychosozialen

Störungen. Ergotherapie ist eine wichtige Heilmaßnahme zur

Rehabilitation bei Verletzungen, Krankheit und Behinderung.

Ergotherapeuten erlernen aktivierende und handlungsorientierte

Verfahren, handwerkliche und gestalterische Techniken und

lebenspraktische Tätigkeiten, um die größtmögliche Selbständigkeit

der Patientin oder des

Patienten zu erreichen.

Aufnahmevoraussetzungen

– Vollendung des 17. Lebensjahres

– Mittlerer Bildungsabschluss

– Oder Hauptschulabschluss und abgeschlossene, zweijährige

einschlägige Berufsausbildung

– Gesundheitliche Eignung

– Mehrwöchiges Praktikum in einer ergotherapeutischen

Einrichtung

– Freude an der Arbeit mit Menschen

– Interesse an Sozialwissenschaften und Medizin

Ausbildungsorganisation

– Drei Jahre Vollzeit, davon ein Jahr Praktikum an vier verschiedenen

Praxisstellen (wird von der Schule organisiert)

Abschluss

– Staatlich anerkannte / r Ergotherapeut / in

Bachelor-Studiengang – Duale Ausbildung

– Ab Mitte des zweiten Jahres der Ausbildung: Möglichkeit, in

das Grundstudium für den Bachelor in Ergotherapie einzusteigen.

– Kooperation mit der Döpfer Akademie in Regensburg

– Unterstützung von der Akademie Schönbrunn: Übernahme

der Hälfte der anfallenden Studiengebühren für die Dauer

des Grundstudiums

– Für weitere Informationen fragen Sie bitte gerne bei uns an.

Arbeitsfelder

– Orthopädische, neurologische oder psychiatrische Kliniken

– Unfall- und Kinderkliniken

– Rehabilitationseinrichtungen

– Altersheime

– Sonderschulen und Einrichtungen für Menschen mit

Behinderung

– Therapiezentren

– Ergotherapeutische Praxen

Aufstiegsmöglichkeiten

– Vielfältige Fortbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten

– Eröffnung einer eigenen Praxis

– Studium der Ergotherapie (mit Fachhochschulreife)

Beginn des nächsten Kurses: September 2010

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Berufliche Schulen – Berufsfachschule für Ergotherapie

Gut Häusern 1, 85229 Markt Indersdorf

Telefon 08139 809 - 100, Fax - 114

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Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie unter:

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Zusatzqualifikation für Praxisanleitung

und Mentoren-

tätigkeit in sozialen Berufen

Im Zusammenhang mit den regulären Mentorentagen bieten die

Beruflichen Schulen der Akademie Schönbrunn eine modularisierte

Weiterbildung mit Abschlusszertifikat an.

Struktur und Inhalte

Modul 1: Rollen und Aufgaben in der Praxisanleitung

Überblick über Struktur, Auftrag und Ziel des fachpraktischen

Anteils von Ausbildung in sozialen Berufen, Rollen- und Auf-

gabenprofil als Mentor/in

Modul 2: Voraussetzungen für eine gelingende Anleitung

Theorie- und Rechtsbasis des Mentors für die Anleitungsauf-

gabe, Organisationskenntnisse des Praktikanten als Basis für

das Praktikum, Einbinden von Anleitungszeiten und Reflexionszeiten

in den Dienstplan, Einplanen von Kooperationszeiten zwischen

Mentor und Schule

Modul 3: Anleitung und Anleitungsgespräche

Erstellung eines Ausbildungsplanes,

Stufen der Anleitung in Erstausbildungen:

1. Demonstration einer Tätigkeit durch Mentor/in

2. praktische Anleitung des Lerners bei der Tätigkeit

3. Durchführung der Tätigkeit durch Lerner unter Beobachtung

4. selbständige Durchführung durch Lerner mit anschließender

Reflexion auf der Meta-Ebene

Elemente professioneller Anleitung in postsekundären

Ausbildungen auf reiner Meta-Ebene, Strukturempfehlung für

Anleitungsgespräche

Modul 4: Reflexion in der Praxisanleitung

Elemente und Methoden professioneller Reflexion, Erprobung

kreativer Methoden für eine Ziel-, Prozess- und Ergebnis-

reflexion, Soll-Elemente jedes Reflexionsgespräches:

– Reflexion persönlicher und sozialer Kompetenzen

– Reflexion der Fach- und Handlungskompetenzen

Modul 5: Beratung als Element von Praxisanleitung

Elemente professioneller Beratung als Mentor/-in, Unterschied

zwischen Fach- und Prozessberatung, lösungsorientierte

Beratung im Anleitungsgespräch

Modul 6: Konflikt und Konfliktgespräch

Konfliktphasen, Konfliktbearbeitungsschritte

Modul 7: Auswertung und Bewertung in der Praxisanleitung

Lernziel Einsicht und Selbstbewertung beim Lerner, Lernziel

Feedback-Geben und Feedback-Annehmen, Selbst- und Fremd-

bilanzierung des Lern- und Kompetenzfortschrittes sowohl

ausbildungsbegleitend wie auch als Auswertung und Benotung

am Ende der Ausbildung

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Zeitstruktur und Rahmenbedingungen

– Die Zusatzqualifizierung umfasst insgesamt 28 Stunden

(7 Module à 4 Stunden) und schließt mit einem Zertifikat

als qualifizierter Mentor / qualifizierte Mentorin ab.

– Pro Mentorentag einer beruflichen Schule werden vormittags

ausbildungsspezifische Anleitungsthemen behandelt und

nachmittags jeweils ein Modul der Mentorenqualifizierung

angeboten. Mentoren einer Schule können ein versäumtes

Modul auch in einer anderen Schule unseres Bildungszen-

trums nachholen.

– Für Mentor/innen unserer beruflichen Schulen ist die Teilnahme

kostenlos, ebenfalls für Mitarbeiter/innen aus kooperierenden

Einrichtungen, die auf eine Mentorentätigkeit für

unsere Schulen vorbereitet werden sollen.

– Interessenten, die sich nicht auf eine Mentorentätigkeit an

den Beruflichen Schulen der Akademie Schönbrunn vorbe-

reiten, wenden sich bitte an:

Johannes Bahl

Leiter Bildung & Beratung

bb@akademie-schoenbrunn.de

– Dozent/innen:

Erfahrene Praxisdozent/innen der Beruflichen Schulen

– Veranstaltungsort:

Berufliche Schulen der Akademie Schönbrunn

Weitergehende Information

Über die Schulleitungen der Beruflichen Schulen

im Bildungszentrum

Georg Blaser

FS-Heilerziehungspflege, Telefon 08139 809 -121

Dr. Angela Hansmann-Goertz

BFS-Altenpflege, Telefon 08139 809 -128

Leonore Hiebsch

BFS-Sozialpflege, Telefon 08139 809 -105

Peter Kölbl

BFS-Ergotherapie, Telefon 08139 809 -111

Michael Kreisel

FAK-Heilpädagogik, Telefon 08139 809 -110

Über das Sekretariat der Beruflichen Schulen

schulen@akademie-schoenbrunn.de

Elisabeth Rauch

Telefon 08139 809 -100

Martina Umbach

Telefon 08139 809 -103


Es kommt für den Menschen

vor allem darauf an,

dass er seine Aufgeschlossenheit

nicht verliere.

Die rechte Aufgeschlossenheit

ist das kostbarste menschliche Gut.

Martin Buber

Fachweiterbildungen

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Heilpädagogik in Regelschulen

Modularisierte Fachweiterbildung mit Abschlusszertifikat

In Regelschulen besteht in den letzten Jahren ein rasant zu-

nehmender Bedarf an heilpädagogischer Unterstützung und

Begleitung einzelner Schüler/innen beziehungsweise an zusätz-

lichen heilpädagogischen Angeboten für bestimmte Schülergruppen.

Heilpädagog/innen werden daher immer öfter für

einen Einsatz in Regelschulen, vor allem in Grund- und Hauptschulen,

aber auch in beruflichen Schulen angefragt. Damit sie

die für die Lebenswelt Regelschule zusätzlichen Informationen

erhalten und sich auf die besonderen Bedarfe eines Einsatzes in

Regelschulen qualifizieren können, bietet die Akademie Schönbrunn

eine Fachweiterbildung dazu an. Ziel ist die Entwicklung

einer professionellen heilpädagogischen Handlungskompetenz

und eines professionellen Selbstverständnisses für dieses Arbeitsfeld.

Die Bausteine im Einzelnen

1. Einheit: Freitag, 22. Januar 2010 bis

Samstag, 23. Januar 2010

Didaktik:

– Didaktisches Vokabular der Regelschule

– Didaktik der Kulturtechniken an der Grundschule

– Unterrichtsplanung und Vorbereitung in der Regelschule

– Lernen in Projekten und anderen offenen Lernformen

Dozenten:

Martin Güll, Mitglied des Bayerischen Landtages,

ehemaliger Hauptschulrektor

Michael Kreisel, Schulleiter der Fachakademie für Heilpädagogik

Akademie Schönbrunn, Diplom-Pädagoge

2. Einheit: Freitag, 12. Februar 2010 bis

Samstag, 13. Februar 2010

Beratung:

– Lerncoaching für Schüler/innen, Eltern und Hortmitarbeiter

– Kooperieren im multiprofessionellen Team

(Lehrer/innen, Schulpsycholog/innen, MSD, MHD, ASA

und Heilpädagog/innen)

– Kooperative Beratung

Dozentinnen:

Sigrid Zverina, Dozentin der Fachakademie für Heilpädagogik

der Landeshauptstadt München, Diplom-Psychologin

Petra Werner, Schulleiterin der Fachakademie für Heilpädagogik

Regensburg, Diplom-Pädagogin

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3. Einheit: Freitag, 5. März 2010 bis

Samstag, 6. März 2010

Lebenswelt Schule

– Strukturen der Regelschule

– Rechtliche Rahmenbedingungen der Regelschule

Dozent/in:

Marianne Künzel, Regierungsschulrektorin, Regierung Oberbayern

Michael Kreisel, Schulleiter der Fachakademie für Heilpädagogik

Akademie Schönbrunn, Diplom-Pädagoge

4. Einheit: Freitag, 12. März 2010 bis

Samstag, 13. März 2010

Aufgabenprofil von Heilpädagog/innen in Regelschulen

– Mögliche Aufgabenfelder und Aufgabenstellungen

– Zieldefinitionen für Heilpädagogik an Regelschulen

– Abgrenzung und Organisation der Aufgaben bei sich

überschneidenden Arbeitsfeldern

Dozent/in:

Petra Werner, Schulleiterin der Fachakademie für Heilpädagogik

Regensburg, Diplom-Pädagogin

Michael Kreisel, Schulleiter der Fachakademie für Heilpädagogik

Akademie Schönbrunn, Diplom-Pädagoge

Module am Freitag

Freitags werden vorrangig die Reflexion und die Erweiterung

heilpädagogischer Handlungskompetenzen für das Feld der

Regelschule behandelt. Nach einer Einführung und Abfrage der

konkreten Anliegen, Erwartungen und Bedarfe zum jeweiligen

Modul werden Fälle und heilpädagogische Bedarfe an Regelschulen

gesammelt bzw. dargestellt. Hierzu wird Beratung mit

supervisorischer Begleitung, Fallcoaching oder Fallbesprechung

angeboten.

Dozentinnen:

Lilo Nitz, Diplom-Sozialpädagogin, Heilpädagogin,

Diplom-Supervisorin, Akademieleiterin des Bildungszentrums

der Akademie Schönbrunn

Sigrid Zverina, Diplom-Psychologin, Langjährige Dozentin

Fachakademie für Heilpädagogik Landeshauptstadt München

Module am Samstag

Samstags wird „konkretes Wissen“ für heilpädagogische Aufgabengebiete

in der Regelschule vermittelt. Innerhalb von

Impulsreferaten und Vorträgen werden wichtige Inhalte zum

Arbeitsfeld von Heilpädagog/innen in der Regelschule dargestellt.

Übungsangebote dienen der Erprobung der Inhalte und

ermöglichen den Transfer in die Praxis. Die Teilnehmer/innen erhalten

zu diesen Modulen Lehrgangsunterlagen.


„Jeux Dramatiques“– Ausdrucksspiel

aus dem Erleben

| Inhalt |

Ein Handlungskonzept für sozial- und heilpädagogische

Berufe. Modularisierte Fachweiterbildung

mit Zertifikat „Grundkurs Jeux Dramatiques“

Übersicht |

Angaben jeweils gültig für die 1. – 4. Einheit

Jeux Dramatiques (Ausdrucksspiele aus dem Erleben) sind eine

einfache nonverbale und kreative Form des darstellenden Spiels,

Kurszeiten Freitag 15 bis 19 Uhr

die im pädagogischen und heilpädagogischen Kontext ent-

Samstag 9 bis 17 Uhr

wickelt wurde. Im Unterschied zum Theaterspiel wird nicht auf

eine Aufführung hingearbeitet. Es wird in diesem Zusammen-

Ausbildungen |

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

hang vielmehr bewusst auf Begriffe wie „Darstellung“ und

„Aufführung“ verzichtet, da das Spielprinzip lautet: Jede/r spielt

Verbindliche Kursgebühr E 400,–

für sich. Zentrales Anliegen von Jeux Dramatiques ist die Hin-

Kosten zuzüglich Tagesverpflegung E19,50 / Tag führung zum inneren Erleben und die Verarbeitung gemachter

Erfahrungen in einem Nachgespräch. Tücher in

Lehrgangs- Michael Kreisel

unterschiedlichen Farben, Formen, Größen, Strukturen,

leitung Schulleiter der Fachakademie für Heilpäda- Stoffen und Materialien gehören zur Grundausstattung und

gogik Akademie Schönbrunn,

sollen dazu dienen, inneres Erleben, Kreativität, Begeisterung,

Fachweiterbildungen

Diplom-Pädagoge

Spontaneität und Lebensfreude zum Ausdruck zu bringen. Durch

|

das Hineinschlüpfen in unterschiedliche Rollen und die Gestal-

Zielgruppe Heilpädagog/innen, die in Regelschulen tung der Spielorte entwickelt sich spontan ein Spiel, das durch

arbeiten oder zukünftig dort arbeiten wollen die Spielleiterin/den Spielleiter sprachlich begleitet wird. Dies

bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen individuelle

Abschluss Die Fachweiterbildung schließt innerhalb des schöpferische Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln und zu

letzten Bausteins mit einem Kolloquium und fördern. Auf diesem Hintergrund bilden die Jeux Dramatiques

Fortbildungen |

einem Zertifikat ab.

ein Handlungskonzept für die Entwicklungsförderung und Erziehungshilfe,

ein bedeutsames Angebot in der Jugendarbeit, im

Kursnummer 101010

Rahmen heilpädagogisch gestalteter Erwachsenenbildung und

in der Arbeit mit Familien.

Anmeldung bis 15. Dezember 2009

Inhalte des Gesamtmoduls

– Vermittlung der theoretischen Grundlagen der Methode

Veranstaltungen

Ansprech- und Kooperationspartner

– Exemplarisches Kennenlernen verschiedener Spielarten über

Akademie Schönbrunn

das eigene Erleben

Fachakademie für Heilpädagogik

– Entfalten eigener Spielfreude

Michael Kreisel, Schulleiter, Diplom-Pädagoge

– Methodische Möglichkeiten und persönliche Fähigkeit

Besondere |

Telefon 08139 809-110

zum Herstellen einer angstfreien Atmosphäre in der

kreisel.michael@akademie-schoenbrunn.de

Jeux-Dramatiques-Spielgruppe

– Entwickeln von Angeboten für die pädagogische Praxis

Fachakademie für Heilpädagogik

– Zielgruppenorientierte Aufbaustrukturen

Landeshauptstadt München

– Methodische Reflexion

Übernachten

Sigrid Zverina, Diplom-Psychologin

&

Telefon 089 3163472

Die Fachweiterbildung ist nur als Gesamtmodul buchbar, d.h.,

eine Teilnahme an allen vier Teilmodulen ist Voraussetzung für

Tagen

Fachakademie für Heilpädagogik Regensburg

die Aufnahme. Diese Fachweiterbildung wird als Baustein I des

|

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.

dreistufigen Bausteinmoduls in der Ausbildung zum/zur aner-

Petra Werner, Schulleiterin, Diplom-Pädagogin

kannten Jeuxleiter/in anerkannt.

Telefon 0941 28066-0

Termine

Ansprechpartner für organisatorische Fragen:

1. Einheit: Freitag, 26.02. bis

Dozent/innen

Johannes Bahl, Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M.A.,

Samstag, 27.02.2010

|

Betriebswirt (IWW), Leiter Bildung & Beratung der

2. Einheit: Freitag, 07.05. bis

Akademie Schönbrunn

Samstag, 08.05.2010

Telefon 08139 809-204

3. Einheit: Freitag, 24.09. bis

bb@akademie-schoenbrunn.de

Samstag, 25.09.2010

4. Einheit: Freitag, 26.11. bis

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

Samstag, 27.11.2010

www.akademie-schoenbrunn.de

Organisatorisches |

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn. Kurszeiten: Freitag / Samstag, 9 bis 17 Uhr P

19


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 600,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter/innen E 500,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentinnen Birgit Jung (1. und 3. Einheit)

Sprachheilpädagogin und Förderlehrerin in

einem Sprachheilzentrum, Ausbilderin der

deutschen Arbeitsgemeinschaft für

Jeux Dramatiques, Tätigkeit in der Hochschul-

und Erwachsenenbildung

20

Sr. Diethild Wicker (2. und 4. Einheit)

Ordensfrau, SSND, Diplom-Sozialpädagogin,

Lehrerin an einer Fachschule für Sozialpädagogik,

Ausbilderin seit 2001

Ausbildung in Scheiblauer Rhythmik,

Ausbildung in Bibliodrama

Monika Lumbe

Heilpädagogin, Kunst- und Kreativitäts-

therapeutin Fritz-Perls-Institut, langjährige

Dozentin an der Fachakademie für Heilpädagogik,

Jeux-Dramatiques-Leiterin

Lehrgangs- Johannes Bahl,

leitung Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M.A.,

Betriebswirt (IWW),

Leiter Bildung & Beratung

Kursnummer 101020

Anmeldung bis 15. Januar 2010

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.

Geprüfte Fachkraft / SPZ

Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung

in Werkstätten für behinderte

Menschen (gFAB) / Sonderpädagogische

Zusatzqualifikation (SPZ)

Die Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben

ist eines der Hauptanliegen der WfbM. Durch wirkungsvolle

Förderung und Begleitung soll die Leistungsfähigkeit des

Menschen mit Behinderung entwickelt, erhöht oder wiederhergestellt

werden.

Diese Aufgabe erfordert von den Fachkräften ein Höchstmaß

an fachlicher und persönlicher Kompetenz. Um die berufliche

Qualifikation der Mitarbeiter / innen einer WfbM sicherzustellen

und zu erhalten, bedarf es einer umfassenden und fundierten

Ausbildung. Der Lehrgang „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits-

und Berufsförderung (gFAB)“ gewährleistet dies in besonderem

Maße.

Die am 1. Juli 2001 in Kraft getretene Verordnung über die

Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur

Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte

Menschen“ sieht als Inhalte für den Lehrgang und die Prüfung

folgende fünf Handlungsbereiche vor:

– Planung des Rehabilitationsverlaufs sowie der Förderung

in der Werkstatt für behinderte Menschen

– Berufs- und Persönlichkeitsförderung

– Gestaltung der Arbeit unter rehabilitativen Aspekten

– Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Menschen mit

Behinderung und Institutionen ihres Umfelds

– Rechtliche Rahmenbedingungen der Werkstatt für behinderte

Menschen

Die Fachweiterbildung bereitet die Teilnehmer / innen auf

die Prüfung zum anerkannten Abschluss

„Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung

in Werkstätten für behinderte Menschen (gFAB)“

vor. Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Aufsichtsarbeit

(Klausur) sowie einer praxisbezogenen Projektarbeit mit

Präsentation und einem Prüfungsfachgespräch.

In der Akademie Schönbrunn besteht darüber hinaus

die Möglichkeit, den Abschluss der

„Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation (SPZ)“

zu erwerben. Für Teilnehmer / innen, die diesen Abschluss

anstreben, endet der reguläre Unterricht nach der 10. Kurswoche.

Die Prüfungsvorbereitung erfolgt gemeinsam mit

den gFAB-Teilnehmer / innen in der 14. Kurswoche. Die SPZ-

Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Aufsichtsarbeit

(Klausur), die für SPZ- und gFAB-Teilnehmer / innen gleichermaßen

zu bearbeiten ist, sowie aus den eigenständigen

SPZ-Prüfungsteilen Prüfungsfachgespräch und Präsentation

in der 15. und 16. Kurswoche.

Seit einigen Jahren verändern sich die Bevölkerungsgruppen,

die in eine WfbM aufgenommen werden wollen. Um diesen

Herausforderungen begegnen zu können, bietet die Akademie

Schönbrunn allen Teilnehmer / innen (gFAB und SPZ) an, sich –

über die vermittelten Grundlagen hinaus – intensiv mit folgenden

Zielgruppen und deren Bedarfen zu befassen:


– „Menschen mit geistiger Behinderung und

Verhaltensauffälligkeit“

– „Menschen mit psychischer Erkrankung“

– „Menschen mit Körperbehinderung“

– „Menschen mit Autismus“

– „Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma“

Ab der 11. Lehrgangswoche wird für die Teilnehmer / innen,

die den Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“

anstreben, die Arbeit in Projekten im Vordergrund

stehen. Schwerpunkte im Unterricht werden sein: Die gFAB als

Führungskraft, Vertiefung Förderplanung, die WfbM vor neuen

Herausforderungen

Der zeitliche Umfang des Lehrgangs „Geprüfte Fachkraft zur

Arbeits- und Berufsförderung (gFAB)“ beträgt 800 Stunden.

Der zeitliche Umfang für den Abschluss der

„Sonderpädago gischen Zusatzqualifikation (SPZ)“

beträgt 580 Stunden und wird im Lehrgang „Geprüfte Fachkraft

zur Arbeits- und Berufsförderung“ absolviert.

Stundenverteilung „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits-

und Berufsförderung (gFAB)“:

14 Kurswochen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 560 Stunden

(inkl. Prüfungsvorbereitung und

Praxiserprobung in WfbM)

Vertiefungsseminare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Stunden

3 Praxisarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Stunden

1 Referat: Spezialisierung / Zielgruppe . . . . . . . . . . . 8 Stunden

1 Projektarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Stunden

Insgesamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 800 Stunden

Stundenverteilung „Sonderpädagogische

Zusatzqualifikation (SPZ)“:

11 Kurswochen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 440 Stunden

(inkl. Prüfungsvorbereitung)

Vertiefungsseminare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Stunden

3 Praxisarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Stunden

1 Referat: Spezialisierung / Zielgruppe . . . . . . . . . . . 8 Stunden

Insgesamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 580 Stunden

Die Akademie Schönbrunn sichert für beide Abschlüsse den

Transfer der Wissensinhalte in die Praxis durch Mentorenbegleitung

und Vertiefungsgruppen in den WfbMs der Lehrgangsteilnehmer

/ innen.

Die Akademie Schönbrunn erfüllt die Standards für die Qualifizierung

„(Geprüfte) Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung

in Werkstätten für behinderte Menschen“, die im Januar 2005

von der BAG:WfbM und den unterzeichnenden Fachverbänden

der Freien Wohlfahrtspflege verabschiedet wurden.

Termine / Prüfungsstruktur

Block 1: 15.03. – 19.03.2010

Block 2: 26.04. – 30.04.2010

Block 3: 07.06. – 11.06.2010

Block 4: 05.07. – 09.07.2010

Block 5: 11.10. – 15.10.2010

Block 6: 29.11. – 03.12.2010

Block 7: 17.01. – 21.01.2011

Block 8: 14.02. – 18.02.2011

Block 9: 14.03. – 18.03.2011

Block 10: 11.04. – 15.04.2011

danach: Ende des regulären Unterrichts für SPZ

regulärer Unterricht für gFAB

Block 11: 09.05. – 13.05.2011

Block 12: 06.06. – 10.06.2011

Block 13: 04.07. – 08.07.2011

gemeinsame Prüfungsvorbereitung für gFAB u. SPZ

Block 14: 12.09. – 16.09.2011

gemeinsame Abschlussklausur für gFAB und SPZ

Block 15: 10.10.2011

Zeitraum für mündliche Prüfung SPZ u. Prüfungsteile

Projektpräsentation und Prüfungsfachgespräch gFAB

Block 16: 28.11. – 02.12.2011

Block 17: 05.12. – 09.12.2011

P

21

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Unterrichts- Montag bis Donnerstag: 8.30 bis 17 Uhr

zeiten Freitag: 8.30 bis 13 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr „Geprüfte Fachkraft zur

Kosten: Arbeits- und Berufsförderung in WfbM

(gFAB)“ E 4.700,–

Kursgebühr „Sonderpädagogische Zusatzqualifikation

(SPZ)“ E 3.000,–

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50/Tag

Lehrgangs- Johannes Bahl

leitung Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M.A.,

Betriebswirt (IWW),

Leiter Bildung & Beratung

22

Cornelia Huber-Danzer

Sozialpsychologin M.A.,

Weiterbildungsstudium in TZI

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in Werkstätten für

behinderte Menschen

Kursnummer 101030

Anmeldung bis 1. Februar 2010

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn

In der Leitungsaufgabe

Wirkung erzielen

Menschen – Aufgaben – Ergebnisse

1. Einheit: Führen und Persönlichkeit entwickeln

– Auseinandersetzung mit der Rolle als Führungskraft:

Erfahrungen und Erwartungen

– Grundverständnis, Aufgaben und Werkzeuge der

Führungskraft

2. Einheit: Führen und Menschen einbeziehen

– Wahrnehmung und Kommunikation

– Gespräche gestalten

– Führen in schwierigen Situationen und bei Konflikten

– Gruppenprozesse und Projekte steuern

3. Einheit: Führen und Werte leben

– Führung und Ethik

– Philosophie und Leitbild der Organisation

– Werte und Menschenbild der Führungskraft und der

Menschen in der Organisation

4. Einheit: Führen und Aufgaben managen

– Führen mit Zielen

– Organisation und Veränderungen steuern

– Qualitätsmanagement und Verbesserungsprozesse

5. Einheit: Führen und sich selbst steuern

– Selbstmanagement

– Zeitmanagement

Termine 1. Einheit: Montag, 22. März bis

Mittwoch, 24. März 2010

2. Einheit: Montag, 19. April bis

Mittwoch, 21. April 2010

3. Einheit: Montag, 14. Juni bis

Mittwoch, 16. Juni 2010

4. Einheit: Montag, 13. September bis

Mittwoch, 15. September 2010

5. Einheit: Montag, 8. November bis

Mittwoch 10. November 2010

Beginn am 1. Tag: jeweils 10 Uhr,

Ende am 3. Tag: jeweils 16 Uhr


Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 1500,–

Kosten zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Karl Kreuser

Geschäftsführer von SOKRATeam

Susanne Krumm

Diplom-Soziologin, Betriebswirtin (VWA),

Personal- und Organisationsentwicklerin,

Weiterbildung im Bereich Sozialmanagement,

Transaktionsanalyse für Organisationsberatung

Während der Seminartage stehen Ihnen

die Dozentin und der Dozent auch für

persönliche Beratung zur Verfügung.

Lehrgangs- Johannes Bahl

leitung Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M. A.

Betribswirt (IWW), Leiter Bildung & Beratung

Zielgruppe Führungskräfte in sozialen Organisationen,

die als Bereichs- oder Abteilungsleiter / innen

tätig sind, oder Fachkräfte, die sich auf eine

zukünftige Führungsaufgabe vorbereiten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 101040

Anmeldung bis 18. Februar 2010

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.

Menschen mit geistiger Behinderung

und psychischer Krankheit

verstehen und begleiten

Modularisierte Fachweiterbildung mit Abschlusszertifikat

Viele geistig behinderte Menschen leiden zusätzlich unter

psychischen Störungen. Eine solche Doppeldiagnose ist oft eine

schwere Belastung für die Betroffenen selber – und eine enorme

Herausforderung für die Fachkräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Es ist schwierig, die Verhaltensweisen der Betroffenen

zu verstehen und einen angemessenen pädagogischen

Umgang damit zu finden.

Diese modularisierte Fachweiterbildung vermittelt Mitarbeiter

/ innen ein fundiertes Handlungswissen im Umgang mit

Menschen mit der Doppeldiagnose „geistig behindert“ und

„psychisch krank“.

In einer Einführungsveranstaltung wird Ihnen zunächst ein Überblick

über die typischen und häufigsten Probleme, Erklärungsansätze

und die Schwierigkeiten der Diagnostik vermittelt. Die

affektiven Störungen und die Schizophrenie werden hier vertieft

erörtert.

Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit ausgewählten

Störungsbildern in Einzelseminaren intensiv auseinanderzusetzen

und einen Praxisbezug zu Ihrem Arbeitsbereich

herzustellen. In den beiden Seminaren „Krisenintervention“ und

„Fall arbeit / Praxisberatung“ erwerben Sie spezifisches pädagogisches

Handlungswissen für den Umgang mit außergewöhnlichen

Herausforderungen, denen Sie im Arbeitsalltag mit

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Krankheit

begegnen. Um den Transfer in die Praxis zu gewährleisten,

erbringen die Teilnehmer / innen einen Leistungsnachweis in

Form einer Hausarbeit oder eines Referates.

Abgerundet wird die Weiterbildung durch eine Hospitation, die

Sie in einer ausgewählten psychiatrischen Spezialabteilung für

Menschen mit geistiger Behinderung durchführen können.

Für die Begleitung und Bearbeitung des Leistungsnachweises

wird eine Bearbeitungsgebühr von E 100,– erhoben.

Darin ist auch die Zertifikatsgebühr enthalten.

Lehrgangs- Dr. med. Christian Schanze

leitung Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Susanne Haug

Diplom-Pädagogin, Referentin für Fort- und

Weiterbildung, Akademie Schönbrunn

Die Veranstaltungen im Überblick (s. auch Tabelle S. 25)

P

23

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

. 1. Verbindliche Einführungsveranstaltung:

– Ernährung und Übergewicht bei Menschen mit

– Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger

Behinderung (vgl. S. 34)

Termin: Donnerstag, 22. April 2010 bis

Freitag, 23. April 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag-

Dozent: Dr. med Christian Schanze

2. Störungsbilder:

Um ein Zertifikat zu erwerben, müssen vier der u. g. Fortbildungen

belegt werden. Die ausführlichen Seminarausschreibungen

können Sie auf der angegebenen Seite ein sehen. Veranstaltungen,

die zu den entsprechenden Themen in der Akademie

Schönbrunn bereits besucht wurden, können auf Anfrage angerechnet

werden.

– Umgang mit geistiger Behinderung und Demenz (vgl. S. 35)

Termin: Mittwoch, 19. Mai 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Christian Schanze

– Alkoholkrankheit bei Menschen mit

Intelligenzminderung (vgl. S. 35)

Termin: Montag, 21. Juni 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Vitalij Kazin

– Impulse und Zwänge. Über Tics, Stereotypien, Rituale,

Zwänge und Kleptomanie, Pyromanie, Horten, Vermüllen

(vgl. S. 36)

Termin 1: Dienstag, 29. Juni bis Mittwoch, 30. Juni 2010

Termin 2: Dienstag, 25. Januar bis Mittwoch, 26. Januar 2011

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in: Dr. med. Svetlana Panfilova, Dr. med. Christian

Schanze

Menschen mit geistiger Behinderung und

Borderline-Störung. Heilpädagogisches Handeln

im Kontext des pädagogischen Alltags (vgl. S. 37)

Termin: Freitag, 2. Juli 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Patrick Maschkowitz

– Autismus und Intelligenzminderung (vgl. S. 42)

Termin: Donnerstag, 30. September 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 100,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 90,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in: Beate Baude, Dr. med. Manfred Koniarczyk

24

Behinderung (vgl. S. 44)

Termin: Dienstag, 5. Oktober 2010 bis

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentinnen: Bettina Beggel, Jutta Kirchberger;

Dr. med. Christian Schanze

– Somatische Erkrankungen und ihre psychische

Symptomatik bei Menschen mit Intelligenzminderung

(vgl. S. 46)

Termin: Donnerstag, 21. Oktober 2010 bis

Freitag, 22. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Christian Schanze

– Depression und Angst bei Menschen mit

geistiger Behinderung (vgl. S. 46)

Termin: Donnerstag, 11. November 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Christian Schanze

– Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit

geistiger Behinderung (vgl. S. 47)

Termin: Freitag, 12. November 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Christian Schanze

– Der richtige Umgang mit Medikamenten,

insbesondere Psychopharmaka (vgl. S. 47)

Termin: Freitag, 19. November 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Margarita Panfilova

3. Pädagogische Vertiefung:

Diese Fortbildungen sind zur Erlangung eines Zertifikates alle

verbindlich und werden im Jahr 2011 stattfinden.

Die genauen Termine können Sie dem Jahresprogramm 2011

entnehmen oder ab Mitte 2010 bei der Akademie Schönbrunn

erfragen.

– Krisenintervention

1 Tag, Dozentin: Kordula Schumacher

– Fallbesprechungen

1 Tag, Dozent: Dr. med. Christian Schanze

– Geistige Behinderung – psychische Krankheit

Eine Herausforderung für die Pädagogik

11⁄2 Tage, Dozent: N.N.

– Hospitation (individuell vereinbart)

3 Tage


Modularisierte Fachweiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und

psychischer Krankheit verstehen und begleiten“

Die Belegung der Seminare ist frei wählbar!

1 Pflichtseminar

4 aus 10 Seminaren

3 Pflichtseminare +

Hospitation + Hausarbeit

1. Einführungsveranstaltung (zur Erlangung eines Zertifikates verbindlich!)

Psychische Störungen

bei Menschen mit

geistiger Behinderung

22. – 23.04.2010 [S. 34]

2. Störungsbilder (zur Erlangung eines Zertifikates müssen 4 dieser Seminare belegt werden)

Umgang mit geistiger

Behinderung und Demenz

19.05.2010 [S. 35]

Autismus und

Intelligenzminderung

30.09.2010 [S. 42]

Verhaltensauffälligkeiten

bei Menschen mit

geistiger Behinderung

12.11.2010 [S. 47]

Alkoholkrankheit

bei Menschen

mit Intelligenzminderung

21.06.2010 [S. 35]

Ernährung und Übergewicht

bei Menschen mit Behinderung

05. – 06.10.2010 [S. 44]

Der richtige Umgang mit

Medikamente, insbe-

sondere Psychopharmaka

19.11.2010 [S. 47]

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.

Impulse und Zwänge

Termin 1: 29. – 30.06.2010

Termin 2: 25. – 26.01.2011

[S. 36]

Somatische Erkrankungen

und ihre psychische Symptomatik

bei Menschen mit

Intelligenzminderung

21. – 22.10.2010 [S. 46]

3. Pädagogische Vertiefung (zur Erlangung eines Zertifikates alle verbindlich!)

Menschen mit

geistiger Behinderung

und psychischer Krankheit

verstehen und begleiten.

Fallbesprechungen

2011

Hospitation, 3 Tage

(individuell vereinbar)

Ich glaub´ ich krieg

die Krise …

Krisen und Kriseninter-

vention bei Menschen

mit geistiger Behinderung

2011

Leistungsnachweis

(Referat oder Hausarbeit)

Geistige Behinderung

psychische Krankheit.

Eine Herausforderung

für die Pädagogik

2011

!

Menschen mit

geistiger Behinderung und

Borderline-Störung

02.07.2010 [S. 37]

Depression und Angst

bei Menschen mit

geistiger Behinderung

11.11.2010 [S. 46]

25

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Menschen mit Autismus

verstehen und begleiten

Modularisierte Fachweiterbildung

mit Abschlusszertifikat

Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen haben in den

letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erfahren. Nicht

zuletzt durch einige Buchveröffentlichungen betroffener Autisten

als auch vermehrte Medienberichte über die Besonderheiten

der autistischen Kernsymptomatik besteht mittlerweile ein

großes Interesse an spezieller Fortbildung sowohl innerhalb

der Pädagogik und Psychologie als auch im medizinischen

Bereich.

Die modularisierte Fachweiterbildung vermittelt Mitarbeiter / innen

ein fundiertes Sach- und Handlungswissen im Umgang mit

autistischen Menschen sowohl ohne als auch mit Intelligenzminderung.

In einer Einführungsveranstaltung erhalten Sie einen Überblick

über die verschiedenen Erscheinungsformen der sogenannten

tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, die diagnostischen Möglichkeiten

aber auch die Schwierigkeiten sowie die aktuellen

Erklärungsmodelle zur Entstehung von Autismus-Spektrum-

Störungen. Es werden das „Theory-of-mind“-Modell und die

Bedeutung der Spiegelneuronen erläutert.

Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit ausgewählten

Themenfeldern zu Therapie und Förderung, Komorbidität

und den Lebenswelten autistischer Menschen zu befassen, und

zwar mit einem entsprechenden Praxisbezug zu ihrem Arbeitsfeld.

In den beiden Seminaren, „Praxisreflexion (Fallbesprechungen

und Förderplanung)“ sowie „Umgang mit Krisen“, wird das

Gelernte pädagogisch mit dem Ziel vertieft, eine für den

Arbeitsalltag ausreichende Handlungskompetenz im Umgang

mit autistischen Menschen zu erhalten.

Abschluss

Bei dieser Fachweiterbildung können Sie zwischen

zwei Zertifikatsformen wählen:

Für das Gesamt-Zertifikat muss besucht werden:

– Einführungsveranstaltung

– Aus dem Bereich 2. Therapie & Förderung:

· „Grundlagen der Verhaltenstherapie“

· eine Fortbildung aus dem Bereich TEACCH

· eine Fortbildung aus dem Bereich Kommunikation

– Aus dem Bereich 3. Komorbidität: zwei Fortbildungen

– Aus dem Bereich 4. Lebenswelten: zwei Fortbildungen

– Aus dem Bereich 5. Pädagogische Vertiefungen müssen

beide Veranstaltungen besucht werden.

– Außerdem muss ein Leistungsnachweis in Form eines

Referates oder einer Hausarbeit erbracht werden.

Für die Begleitung und Bearbeitung des Leistungsnachweises

wird eine Bearbeitungsgebühr von E 100,– erhoben.

Darin ist auch die Gebühr für das Gesamt-Zertifikat enthalten

(für das Basis-Zertifikat fällt keine Gebühr an).

Für das Basis-Zertifikat muss aus jedem der fünf Bereiche

eine Veranstaltung besucht werden.

Das Basis-Zertifikat kann problemlos zum Gesamt-Zertifikat

erweitert werden.

26

Veranstaltungen, die zu den entsprechenden Themen in der

Akademie Schönbrunn bereits besucht wurden, können auf

Anfrage angerechnet werden.

Lehrgangs- Dr. med. Manfred Koniarczyk,

leitung Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Stationsarzt der Fachabteilung Psychiatrische

Therapie für Menschen mit Intelligenzminderung

im Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost,

langjährige Erfahrung im Bereich

der Diagnostik und Therapie von Verhaltens-

und psychischen Störungen bei Menschen

mit Intelligenzminderung

Susanne Haug,

Diplom-Pädagogin, Referentin für Fort- und

Weiterbildung, Akademie Schönbrunn

Die Veranstaltungen im Überblick (s. auch Tabelle S. 28)

1. Einführungsveranstaltung

(verbindlich für Gesamt- und Basis-Zertifikat):

– Autismus-Spektrum-Störungen (vgl. S. 34)

Termin: Montag, 3. Mai 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,–. (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Manfred Koniarczyk

2. Therapie und Förderung

(Basis-Zertifikat: eine Veranstaltung muss besucht werden):

– Grundlagen der Verhaltenstherapie (verbindliche

Veranstaltung für das Gesamt-Zertifikat) (vgl. S. 61)

Termin: Dienstag, 4. Mai 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Beate Baude

TEACCH (Gesamt-Zertifikat: eine Fortbildung muss

besucht werden):

– Strukturierung als Hilfe zum Verstehen und Handeln

(vgl. S. 65)

Termin: Freitag, 11. Juni 2011 bis Samstag, 12. Juni 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Antje Tuckermann

– Diagnostik und Förderung sozialer Fähigkeiten bei

Menschen mit Autismus (vgl. S. 67)

Termin: Donnerstag, 15. Juli 2010 bis Freitag, 16. Juli 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Antje Tuckermann


Kommunikation (Gesamt-Zertifikat: eine Fortbildung

muss besucht werden):

– Einführung in die Unterstützte Kommunikation

(vgl. S. 70)

Termin: Freitag, 8. Oktober 2010 bis

Samstag, 9. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 195,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 175,–) (inkl. E 15,– für das ISAAC-Zertifikat)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Rita-Maria Donhauser

– Förderung der Sprache bei Menschen mit Autismus

(vgl. S. 73)

Termin: Freitag, 22. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Maria Lell

– Einführung in die Methode der Gestützten Kommunikation

(FC) (vgl. S. 76)

Termin: Montag, 15. November 2010 bis

Dienstag, 16. November 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: Ines Schicht

In Kooperation mit Autismus Oberbayern ist es möglich,

aufbauende Fortbildungen zur „Methode der Gestützten

Kommunikation (FC)“ zu absolvieren. Diese können auf

Wunsch im Zertifikat aufgeführt werden.

3. Komorbidität

(Gesamt-Zertifikat: zwei Fortbildungen müssen besucht werden;

Basis-Zertifikat: eine Fortbildung muss besucht werden):

– Epilepsie und Autismus bei geistiger Behinderung

(vgl. S. 38)

Termin: Montag, 12. Juli 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Dr. med. Gerhard Kluger

– Psychopharmaka für Menschen mit Autismus –

Muss, Kann oder Unsinn? (vgl. S. 40)

Termin: Mittwoch, 22. September 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Prof. Dr. med. Matthias Dose

– Autismus und Intelligenzminderung (vgl. S. 42)

Termin: Donnerstag, 30. September 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 100,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 90,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozenten: Beate Baude, Dr. med. Manfred Koniarczyk

– Psychische Störungen und aggressives Verhalten bei

Menschen mit Autismus (vgl. S. 48)

Termin: Donnerstag, 9. Dezember 2010 bis

Freitag, 10. Dezember 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 190,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 170,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozenten: Dr. med. Manfred Koniarczyk, Dr. med. Michael

Schanze

. 4. Lebenswelten

(Gesamt-Zertifikat: zwei Fortbildungen müssen besucht werden;

Basis-Zertifikat: eine Fortbildung muss besucht werden):

– Wohn- und Arbeitsformen für Menschen mit Autismus

(vgl. S. 68)

Termin: Montag, 20. September 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 100,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 90,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / innen: Martina Schabert, Friedrich Strack,

Kati Bernstein

– Diagnostik und Therapie autistischer Störungen bei

Kindern und Jugendlichen (vgl. S. 45)

Termin: Samstag, 16. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin: PD Dr. med. Michele Noterdaeme

– „Bist du immer meine Freundin, wenn ich nett zu dir

bin?“ – Freizeit, Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität

bei Menschen mit Autismus (vgl. S. 71)

Termin: Montag, 18. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 90,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 80,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Harald Matoni

– Umgang mit Angehörigen von Menschen mit Autismus

(vgl. S. 81)

Termin: Dienstag, 26. Oktober 2010 bis

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Verbindliche Kosten: Kursgebühr E 180,– (für FWS-Mitarbeiter

/ innen E 160,–) zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent: Stefan Müller-Teusler

5. Pädagogische Vertiefung:

Diese Fortbildungen sind zur Erlangung eines Gesamt-Zertifikates

verbindlich; für das Basis-Zertifikat muss eine Veranstaltung

besucht werden. Die Fortbildungen werden im Jahr 2011 stattfinden.

Die genauen Termine können Sie dem Jahresprogramm

2011 entnehmen oder ab Mitte 2010 bei der Akademie Schönbrunn

erfragen.

– Praxisreflexion (Fallbesprechungen & Förderplanung)

Termin: voraussichtlich Frühjahr 2011

– Umgang mit Krisen

Termin: voraussichtlich Frühsommer 2011

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.

P

27

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

28

Modularisierte Fachweiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“

Die Belegung der Seminare können Sie frei wählen! Pflichtseminare

1

2 aus 4 2 aus 4

1 aus 3

1 aus 2

1

2 Pflichtseminare +

Leistungsnachweis

1. Einführungsveranstaltung (zur Erlangung des Gesamt-Zertifikates verbindlich!)*

Autismus-Spektrum-

Störungen

03.05.2010 [S. 34]

2. Therapie und Förderung (verbindlich)*

Grundlagen der

Verhaltenstherapie

04.05.2010 [S. 61]

TEACCH (1 Seminar muss belegt werden)*

Strukturierung als Hilfe

zum Verstehen und Handeln

11. – 12.06.2010 [S. 65]

Einführung in die Unterstützte

Kommunikation

08. – 0 9.10.2010 [S. 70]

Epilepsie und Autismus

bei geistiger Behinderung

12.07.2010 [S. 38]

Diagnostik und Förderung

sozialer Fähigkeiten bei

Menschen mit Autismus

15. – 16.07.2010 [S. 67]

Kommunikation (1 Seminar muss belegt werden)*

Förderung der Sprache bei

Menschen mit Autismus

22.10.2010 [S. 73]

3. Komorbidität (2 Seminare müssen belegt werden)*

Psychopharmaka für

Menschen mit Autismus –

Muss, Kann oder Unsinn?

22.09.2010 [S. 40]

4. Lebenswelten (2 Seminare müssen belegt werden)*

Wohn- und Arbeitsformen

für Menschen mit Autismus

20.09.2010 [S. 68]

Diagnostik und Therapie

autistischer Störungen bei

Kindern und Jugendlichen

16.10.2010 [S. 45]

Einführung in die Methode

der Gestützten Kommunikation

(FC)

15. – 16.11.2010 [S. 76]

Autismus und

Intelligenzminderung

30.09.2010 [S. 42]

Freizeit, Freundschaft,

Partnerschaft, Sexualität bei

Menschen mit Autismus

18.10.2010 [S. 71]

5. Pädagogische Vertiefung (zur Erlangung des Gesamt-Zertifikates alle verbindlich!)*

Praxisreflexion

(Fallbesprechungen &

Förderplanung)

Frühjahr 2011

Leistungsnachweis

(Referat oder Hausarbeit)

Umgang mit Krisen

Frühsommer 2011

FC Aufbau

Die Belegung weiter-

führender Veranstalungen

in Kooperation mit

„autismus Oberbayern”

ist möglich.

Psychische Störungen und

aggressives Verhalten

bei Menschen mit Autismus

09. – 10.12.2010 [S. 48]

Umgang mit Angehörigen

von Menschen mit Autismus

26. – 27.10.2010 [S. 81]

* Diese Angaben beziehen sich alle auf die Anforderungen zur Erlangung des Gesamt-Zertifikates.


Modularisierte Ausbildung zur

Fachkraft für Unterstützungsplanung

(POB&A)

Auf Basis des Verfahrens zur Planung und Organisation in der

Betreuung und Assistenz (POB&A) von Prof. Dr. Werner Haisch

Grundsätzlich

Inhalte

Modul 1: Pädagogische Grundlagen und Aufbau des FLB&A

– Pädagogische Grundlagen / Modell der Lebensformen

– Aufbau des Fragebogens zur Lebensform

betreuter Menschen (FLB&A)

– Abstufung der Merkmalsbereiche im FLB&A

– Legende zum FLB&A

– Betreuungsplanung

Nach Abschluss dieses Moduls ist der/die Teilnehmer/in be-

fähigt, anhand des FLB&A das Erscheinungsbild von betreuten

Menschen auf Grundlage der pädagogischen Theorie des

POB&A-Verfahrens zu erheben.

Modul 2: Konzept der neurotischen Entwicklung / selbst-

bewertende Einstellungen, Matrix betreuerischer Maßnahmen,

Teamtheorie

– Matrix betreuerischer Maßnahmen (MBM)

– Theorie zur neurotischen Entwicklung

– Theorie zu Arbeitsgruppen in Betreuung und Assistenz

– Betreuungsplanung

Nach Abschluss dieses Moduls ist der/die Teilnehmer/in be-

fähigt, eine bedarfsgerechte Unterstützungsplanung eigen-

verantwortlich zu gestalten.

Modul 3: Theorie-Praxis-Bezug, bedarfsorientierte Unter-

stützungsplanung / FAO Fragebogen zur Arbeitsorganisation

(FAO)

Nach Absolvierung aller drei Module erhält der/die Teilnehmer/in

das Zertifikat „Fachkraft für Unterstützungsplanung“.

Voraussetzungen

Die Module 1 bis 3 sind aufeinander aufbauend, können aber

einzeln gebucht werden (z. B. Modul 1 im Jahr 2009, dann Pause,

weiter mit Modul 2 in 2010 oder später). Teilnahmevoraussetzung

für Module 2+3 ist jeweils die Bescheinigung über das /

die vorangegangene/n Modul/e.

Lehrgangsleitung

Johannes Bahl, Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M.A.,

Betriebswirt (IWW), Leiter Bildung & Beratung

Teilnehmerzahl

maximal 15 Personen

Im Einzelnen

Durchgang 2009 / 2010

Modul 3:

Termin Dienstag, 8. Juni 2010, 9 Uhr bis

Donnerstag, 10. Juni 2010, 17 Uhr

Ort Tagungshaus Dachau

Verbindliche Kosten Kursgebühr E 300,–

(für FWS Mitarbeiter/innen E 250,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50/Tag

Dozent Günther Hartmann-Templer

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Organisa-

tionsberater POB&A (Haisch), Stiftung Attl

Kursnummer 90102-3

Anmeldung bis 5. Mai 2010

Durchgang 2010 / 2011

Modul 1:

Termin Dienstag, 21. September 2010, 9 Uhr bis

Donnerstag, 23. September 2010, 17 Uhr

Ort Tagungshaus Dachau

Verbindliche Kosten Kursgebühr E 300,–

(für FWS Mitarbeiter/innen E 250,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50/Tag

Dozentin Monika Hoffmann

Diplom-Pädagogin, Organisationsberaterin

POB&A (Haisch), Referentin für QM und

POB&A im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 10105-1

Anmeldung bis 17. August 2010

Modul 2:

Termine

Teil 1 Donnerstag, 11. November 2010, 9 Uhr bis

Freitag, 12. November 2010, 17 Uhr

Teil 2 Donnerstag, 16. Dezember 2010, 9 Uhr bis

Freitag 17. Dezember 2010, 17 Uhr

Ort Tagungshaus Dachau

Verbindliche Kosten Kursgebühr E 420,–

(für FWS Mitarbeiter/innen E 350,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50/Tag

Dozentin Monika Hoffmann

Diplom-Pädagogin, Organisationsberaterin

POB&A (Haisch), Referentin für QM und

POB&A im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 10105-2

Anmeldung bis 7. Oktober 2010

Modul 3:

Termin voraussichtlich 2011

29

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Hygienebeauftragte/r

In den Pflegeeinrichtungen werden die Pflegeleistungen mit

immer knapperen Mitteln erbracht, wobei die zu pflegenden

Personen vor Infektionen geschützt werden müssen. Hierzu ist

einwandfreies hygienisches Arbeiten notwendig. Aufgrund der

Hochaltrigkeit der Bewohner/innen muss auch mit einer höheren

Erkrankungsrate und Anfälligkeit gerechnet werden. Somit

kommt dem Einhalten von Hygienestandards nicht nur im

Sinne der Qualitätssicherung eine große Bedeutung zu, sondern

vor allem im Hinblick auf die Erhaltung der Gesundheit der

anvertrauten Menschen.

In diesem Lehrgang werden die Teilnehmer/innen im Umgang

mit relevanten Themen der stationären Hygiene geschult.

Die Weiterbildung vermittelt Kenntnisse über grundlegende

Aspekte von Hygienestandards in den Pflegeeinrichtungen.

Insbesondere soll die Entwicklung eigener Standards gefördert

werden. Hierbei werden Ressourcen und Möglichkeiten ermittelt,

und es wird aufgezeigt, wie hygienesichernde Maßnahmen

in den jeweiligen Einrichtungen umgesetzt werden können.

Als Themen werden folgende Teilbereiche aufgearbeitet:

– Grundlagen der Hygiene und Mikrobiologie

– Grundlagen der Hygiene in der stationären,

teilstationären und ambulanten Altenhilfe

– Rechtliche Grundlagen

– Qualitätssicherung im Lebensmittelbereich

– Gefahrenanalyse nach Artikel 5 der VO (EG) Nr. 852/2004

über Lebensmittelhygiene

– Anforderungen einer guten Hygienepraxis im Lebensmittelbereich

– Hinweise zur Selbstinspektion im Umgang mit Arzneimitteln

– Grundlagen für Heimbegehung durch die Heimaufsicht

– Umsetzung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts

(RKI)

– Gezielte Maßnahmen zur Infektionsverhütung in der Pflege

– Vorstellen eines sinnvollen Desinfektionsplans

für die jeweiligen Arbeitsbereiche

– Risikobeurteilung der Medizinprodukte

– Aufbereitung von Medizinprodukten und Instrumenten

– Vorbereitung auf das Kolloquium

– Hygienehandbuch

Der Kurs orientiert sich an Methoden der Erwachsenenbildung

und bearbeitet die Themen in Workshop-Form. Die Teilnehmer-

/innen sollen die eigenen Erfahrungen im Umgang mit dem jeweiligen

Arbeitsgebiet einbringen und reflektieren. Durch den

damit einhergehenden Erfahrungsaustausch sollen Potenziale

aufgezeigt werden, die den Teilnehmer/innen neue und/oder

andere Wege in der täglichen Arbeit verdeutlichen.

30

Die Teilnehmer/innen erhalten nach Abschluss der Weiterbildung

und Erfüllung der notwendigen Aufgabenstellungen ein ausführ-

liches Zertifikat.

Diese Weiterbildung befähigt die Teilnehmer/innen, in den jeweiligen

Betrieben die Grundlagen für ein Hygienemanagementsystem

zu schaffen. Im Anschluss an diesen Kurs besteht die

Möglichkeit, jedes Jahr an einem Aufbaulehrgang teilzunehmen,

der zur Vertiefung der Sachkenntnisse und zur Sensibilisierung

der Teilnehmer/innen dienen soll.

Termine Montag, 5. Juli 2010 bis Freitag, 9. Juli 2010

Kolloquium Montag, 13. Dezember 2010

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 700,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter/innen E 650,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Lehrgangs- Susanne Haug

leitung Diplom-Pädagogin, Referentin für Fort- und

Weiterbildung, Akademie Schönbrunn

Dozent/in Harald Geese

staatlich geprüfter Hygieneinspektor,

Fachreferent, Fachbuchautor,

Leiter Kompetenznetzwerk Hygiene (KNH)

Daniela Brand

Ökotrophologin

Zielgruppe pflegerische und hauswirtschaftliche

Fachkräfte in stationären Einrichtungen

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 101060

Anmeldung bis 28. Mai 2010

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.


Kompaktkurs „Pflege für

Heilerziehungspfleger/innen“

auch zur Vorbereitung für eine verkürzte

Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in

Die Akademie Schönbrunn bietet eine zehntägige vertiefte Pflegequalifizierung

für heilerziehungspflegerische Fachkräfte an.

Diese Qualifikation ist gedacht für

a) Heilerziehungspfleger/innen, die einen zusätzlichen Abschluss

in Altenpflege erwerben möchten und dafür ab September 2010

in das 3. Jahr der BFS für Altenpflege einsteigen dürfen, und

b) Heilerziehungspfleger/innen, die ihre pflegerischen Kompetenzen

auffrischen möchten und / oder die sich intensiv auf

besondere pflegerische Herausforderungen in ihrem Aufgabenfeld

vorbereiten möchten.

Interessenten, die einen zusätzlichen Abschluss in Altenpflege

erwerben möchten, melden sich zur Eruierung der individuellen

Ausgangsbedingungen bitte auch persönlich bei der Schulleitung

der BFS-Altenpflege unter schulen@akademie-schoenbrunn.de

Inhalte

– Pflegeplanung/Pflegeprozess (AEDL, Pflegeanamnese,

Formulierung usw.)

– Apoplex inkl. PEG, Prophylaxen (Dekubitus, Thrombose,

Parotitis, Kontrakturen), Bobath

– Diabetes (Vertiefung), Medikamente, BZ-Kontrolle, Insulin-

injektion, Ernährung, Komplikationen, Folgeerkrankungen,

Prophylaxen (Intertrigo)

– Parkinson, Prophylaxen (Sturz, Pneumonie, Aspiration),

AEDL Essen und Trinken, Medikamente

– Demenz (Vertiefung), Kommunikation, Betreuungskonzepte,

Beschäftigung (10-Minuten-Aktivierung, TTB), Biografiearbeit

– Infektionskrankheiten (Vertiefung) (Influenza, Herpes zoster,

Salmonellen, Mykosen, Scabies, MRSA, Norovirus usw.),

Hygiene, Prävention, Pflege

– AEDL Ausscheiden (Vertiefung) inkl. Katheterpflege, Legen

eines Blasenkatheters, Pufi-Verband, Stomaversorgung,

Inkontinenzformen, Hilfsmittel, Obstipations- und Zystitisprophylaxe

– Rückenschonendes Arbeiten / Kinästhetik (Vertiefung),

Hilfsmittel, Wohnraumanpassung

– Behandlungspflege: Verabreichung von Medikamenten,

s.c.-Injektion und -Infusion, i.m.-Injektion, Wundversorgung /

Wunddokumentation

– Qualitätsmanagement, Assessment-Instrumente, Pflegeversicherung,

Pflegediagnosen, Dokumentation allgemein

Selbststudium

– Gesundheit, Krankheit, Salutogenese, Multimorbidität

– Rechtskunde

– Ernährung / Diätkost bei bestimmten Krankheitsbildern

und im Alter

– Berufskunde und Rechtskunde (Altenpflege)

– Unterstützung und Begleitung alter Menschen bei der

Lebensgestaltung

– Alterungsprozess, demografischer Wandel, Wohnformen

im Alter, Pflegetheorien und -modelle

Termine 1. Einheit

Montag, 13. September 2010 bis

Freitag, 17. September 2010

2. Einheit

Montag, 20. September 2010 bis

Freitag, 24. September 2010

Kurszeiten täglich von 8.15 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 640,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter/innen E 550,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/innen Angelika Kufner

Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

N.N.

Lehrgangs- Angelika Kufner

leitung Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

Johannes Bahl

Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M.A.,

Betriebswirt (IWW),

Leiter Bildung & Beratung

Zielgruppe Heilerziehungspfleger/innen; andere Berufsgruppen

nach Absprache

Kursnummer 101070

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Internet unter

www.akademie-schoenbrunn.de

oder wenden Sie sich direkt an die Akademie Schönbrunn.

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.

31

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


Fortbildungen

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

32

Jedes Geschöpf

ist mit einem anderen verbunden,

und jedes Wesen

wird durch ein anderes gehalten.

Hildegard von Bingen


Rückenschonendes

Heben und Tragen

Passive und aktive Transfers mit Hilfebedürftigen

Im Pflegealltag müssen Transfers häufig schnell gehen. Es bleibt

keine Zeit, auf die eigene Körperhaltung zu achten oder sich

dem Tempo des Betreuten anzupassen. Manchmal fehlt aber

vielleicht auch nur die richtige Idee oder der passende Handgriff,

um Betreuer und Betreutem die Bewegungsübergänge an-

genehmer zu gestalten.

In Anlehnung an das Bobath-Konzept zeigen die Dozenten in

dieser Fortbildung einige rückenschonende Möglichkeiten,

Hilfebedürftige verschiedener Mobilitätsstufen mit und ohne

Hilfsmittel zu transferieren. Die Kursteilnehmer/innen erhalten

eine kurze Einführung in die elementaren Grundsätze des

rückenschonenden Transferierens und können die speziellen

Techniken und Bewegungsübergänge miteinander ausprobieren

und üben.

Termin Mittwoch, 3. Februar 2010, 9 bis 12 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Verbindliche Kursgebühr E 60,–

Kosten (nur FWS-Mitarbeiter / innen)

zuzüglich Pausenverpflegung E 6,– / Tag

Dozent/in Michael Daschner

Ergotherapeut im Franziskuswerk

Schönbrunn

Kerstin Mayr

Physiotherapeutin im Franziskuswerk

Schönbrunn

Zielgruppe Pflegende aller Fachbereiche

Kursnummer 102102

Anmeldung bis 6. Januar 2010

Ekel in der Pflege –

das große Tabu

Die Pflege alter, kranker und behinderter Menschen ist oft verbunden

mit großer körperlicher Nähe und einer Vielzahl von

Situationen, die einen wichtigen Faktor in der Entstehung von

belastenden Ekelgefühlen darstellen. Pflegepersonen können

dabei an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangen und sogar

handlungsunfähig werden. Fehlen adäquate Handlungsweisen,

leidet die Pflegequalität und es kann in schlimmster Konsequenz

zu einem entgleisten Verhalten gegenüber dem Pflegebedürf-

tigen kommen.

Das Seminar soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, sich

diesem Tabuthema zu nähern. In einer offenen, aber geschützten

Atmosphäre können Erfahrungen mit dem Thema Ekel ausgetauscht

und die persönliche Einstellung dazu kann reflektiert

werden. Gemeinsam erarbeitet die Gruppe Lösungsansätze für

einen professionellen Umgang mit den im Pflegealltag üblicherweise

auftretenden Ekelgefühlen.

Inhalte:

– Ekel als Schutzfunktion

– Was empfinde ich als „ekelhaft“?

– Ekel und Scham

– Ekel als „gewaltige“ Emotion

– Lösungsansätze zu einem konstruktiven Umgang mit Ekel

Termin Freitag, 16. April 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Ort Tagungshaus Dachau

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Angelika Kufner

Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in der Pflege,

pflegende Angehörige

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102103

Anmeldung bis 14. März 2010

33

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Psychische Störungen

bei Menschen mit geistiger

Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung erleiden im Laufe ihres

Lebens psychische Störungen deutlich häufiger als normal intelligente

Menschen. Dies ist mit ihrer spezifischen Verletzbarkeit

und ihren besonderen Lebensumständen verbunden. Um die Besonderheiten

im Erkennen und Behandeln psychischer Auffälligkeiten

bei Menschen mit geistiger Behinderung verstehen zu

können, muss man sich mit den Grundlagen der psychiatrischen

Theorie und Praxis auseinandersetzen. Hierfür bilden die beiden

psychiatrischen Hauptstörungsgruppen, Schizophrenie und

affektive Störungen (Depression und Manie), die Basis. Sie

gründlich kennenzulernen ermöglicht erst die fachliche Vertiefung

auf dem Gebiet psychischer Auffälligkeiten bei geistig behinderten

Menschen. Die Rahmenbedingungen hierfür werden

durch eine gleichberechtigte Multiprofessionalität von Medizin,

Psychologie und Pädagogik in der Diagnostik und Therapie geschaffen.

Dies ist für die professionelle und effektive Arbeit mit

dieser besonderen Personengruppe von größter Bedeutung.

Schwerpunkte: Besonderheiten der psychischen Störungen bei

geistig behinderten Menschen, der tägliche Umgang mit Auffälligkeiten.

Methoden: Vortrag, Power-Point-Präsentation, Filmausschnitte

mit Diskussion, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Fallbeispiele

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Diese Fortbildung ist die verbindliche Einführungsveranstaltung

der Weiterbildung „Menschen mit geistiger Behinderung

und psychischer Krankheit verstehen und begleiten“

(S. 23).

Termin Donnerstag, 22. April 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 23. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in Einrichtungen für

psychisch und / oder geistig behinderte

Menschen und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 30 Personen

Kursnummer 102104

Anmeldung bis 19. März 2010

Autismus-Spektrum-Störungen

Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen haben in den

letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erfahren, jedoch bestehen

innerhalb der pädagogischen als auch der medizinischen

Handlungsfelder noch große Wissenslücken hinsichtlich ihrer

Erscheinungsformen, der Diagnostik und der therapeutischen

Möglichkeiten.

In der Einführungsveranstaltung der modularisierten Fachweiterbildung

erhalten die Teilnehmer/innen einen Überblick über den

Autismus-Begriff, die Klassifikation, die Symptomatik und klinische

Beschreibung der verschiedenen Erscheinungsformen der

sogenannten tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, der diagnostischen

Möglichkeiten sowie der aktuellen Erklärungsmodelle

zur Entstehung von Autismus-Spektrum-Störungen. Dabei

werden auch das „Theory-of-mind“-Modell und die Bedeutung

der Spiegelneuronen erläutert. Außerdem werden das gemeinsame

Auftreten mit anderen Störungsbildern und die Abgrenzung

von diesen erläutert. Des Weiteren gibt die Veranstaltung

einen Überblick über die Förder- und Therapiemöglichkeiten

autistischer Syn drome.

Diese Fortbildung ist die verbindliche Einführungsveranstaltung

der Weiterbildung „Menschen mit Autismus verstehen

und begleiten“ (S. 26).

Termin Montag, 3. Mai 2010, 9 bis 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Manfred Koniarczyk

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Stationsarzt der Fachabteilung Psychiatrische

Therapie für Menschen mit Intelligenz-

minderung im Isar-Amper-Klinikum, Klinikum

München-Ost, langjährige Erfahrung im

Bereich der Diagnostik und Therapie von

Verhaltens- und psychischen Störungen bei

Menschen mit Intelligenzminderung

Zielgruppe alle Mitarbeiter/innen, die mit Menschen mit

Autismus arbeiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102105

Anmeldung bis 2. April 2010


Umgang mit geistiger

Behinderung und Demenz

Aufgrund der in den letzten Jahrzehnten deutlich verbesserten

medizinischen und psychosozialen Versorgung erreichen Menschen

mit geistiger Behinderung ein deutlich höheres Alter als

früher. In diesem Zusammenhang ist ein Anstieg typischer somatischer

und psychiatrischer Alterserkrankungen bei dieser Personengruppe

festzustellen. Vor allem demenzielle Erkrankungen

werden immer häufiger beobachtet und stellen Familien und / oder

betreuende Einrichtungen vor besondere Herausforderungen. Besonders

Menschen mit Down-Syndrom erkranken zum Teil schon

sehr früh an einer Alzheimer-Demenz. Hierbei sind die ersten,

meist unspezifischen Symptome leider nicht immer leicht zu erkennen.

Allerdings lässt sich nur nach einer klaren Diagnosestellung

sowohl die richtige medizinische Behandlung in die Wege

leiten als auch im Wohnumfeld eine an die besonderen Erfordernisse

von Demenzerkrankten angepasste Betreuung einrichten.

Schwerpunkte: In der Veranstaltung soll erläutert werden, warum

vor allem die Alzheimer-Demenz so häufig bei Menschen mit

Down-Syndrom auftritt und wie man diese bei der bestehenden

Intelligenzminderung diagnostizieren kann. Hiermit wird verglichen,

wie häufig Demenzerkrankungen insgesamt bei Menschen

mit geistiger Behinderung auftreten. Außerdem wird gemeinsam

diskutiert, warum der schicksalhafte Verlauf der Erkrankung

die Betreuungskonzepte der Behindertenhilfe strukturell und

inhaltlich verändert. In diesem Zusammenhang werden auch

neue pharmakologische Therapiemöglichkeiten und eine neu

ent wickelte Checkliste für die Diagnostik vorgestellt. Wie wichtig

ein wertschätzender Umgang bei Demenzerkrankten allgemein

ist, wird am Betreuungskonzept der Validation anhand von

Videobeispielen dokumentiert.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden..

Termin Mittwoch, 19. Mai 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe und

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102106

Anmeldung bis 16. April 2010

Alkoholkrankheit bei Menschen

mit Intelligenzminderung

Sicherer Umgang mit Suchtkranken

Dieses Seminar vermittelt Ihnen wichtige Informationen zu

Suchterkrankungen, insbesondere im Bereich der Alkoholabhängigkeit

bei geistig behinderten Menschen.

Inhalte:

– Allgemeinpsychiatrische Fakten zu Suchterkrankungen und

deren Diagnostik

– Ätiopathogenese und Komorbidität

– Intoxikationszeichen und Berechnung des Alkoholspiegels

– Folgen der Alkoholkrankheit

– Standardtherapie und medikamentöse Therapie

– Verhaltensauffälligkeit bei intelligenzgeminderten Personen

nach dem Alkoholkonsum

– Hinweise auf ein Suchtproblem in der Werkstatt für

behinderte Menschen

– Besonderheiten der Diagnostik und Therapie bei geistig

Behinderten

– Vorstellung des eigenen Behandlungskonzepts zur Behandlung

der Suchterkrankungen auf der Basis des Medizinisch-

Heilpädagogischen Zentrums am BKH Kaufbeuren

– Umgang mit medikamentösen Interaktionen bei Alkoholmissbrauch

– Beispiel der psychoedukativen Suchtgruppe

– Fallvorstellung

Methoden: Vortrag, Power-Point-Präsentation, Kleingruppenarbeit,

Fallbesprechungen

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Montag, 21. Juni 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Vitalij Kazin

Oberarzt am Zentrum für Psychiatrie, Psychotherapie

und Heilpädagogik (ZPH) am BKH

Kaufbeuren, Facharzt für Psychiatrie und

Psychotherapie, Suchtmedizin, Naturheilverfahren,

Landesarzt für den Bezirk Schwaben

Zielgruppe Mitarbeiter / innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 30 Personen

Kursnummer 102107

Anmeldung bis 21. Mai 2010

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Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Schädel-Hirn-Trauma-Patienten

– ein Trauma für alle?

Vom Umgang mit hirnverletzten Menschen

Dank einer aufwendigen Akutbehandlung und Frührehabilitation

überleben immer mehr Menschen eine schwere Hirnschädigung,

die durch einen Unfall, einen Hirninfarkt oder eine Hirnblutung

verursacht wurde. Wenn die verbleibenden körperlichen und

geistigen Einschränkungen ein selbstständiges Leben unmöglich

machen, werden gerade jüngere Betroffene nicht mehr in Altenheimen

untergebracht, sondern in Behinderteneinrichtungen

betreut.

Im Seminar vermittelt der Referent zunächst grundlegende medizinische

und anatomische Kenntnisse in den häufigsten neurologischen

Erkrankungen (Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall,

Hypoxie), die eine bleibende Behinderung verursachen und eine

gezielte Betreuung erforderlich machen. Um die Besonderheiten

beim Umgang mit Menschen mit erworbener Hirnschädigung

deutlich zu machen, werden die neuropsychologischen Defizite

und deren Erscheinungsformen im Denken, Fühlen und Verhalten

der Betroffenen eingehend geschildert. Anschließend werden

Kompensationsstrategien vorgestellt, die den Alltag mit der

Behinderung erleichtern können, sowie verhaltenstherapeutische

Maßnahmen im Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten erläutert.

Der Referent wird des Weiteren auf die Frage eingehen,

in welchem Rahmen die Krankheitsverarbeitung bei Betroffenen

und Angehörigen unterstützt werden kann.

Termin Dienstag, 22. Juni 2010, 9.30 Uhr bis

Mittwoch, 23. Juni 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Frank Woltmann

Diplom-Psychologe, klinischer Neuropsychologe

(GNP), Neuropsychologischer Supervisor

(GNP), Psychologischer Psychotherapeut,

System. Familientherapeut (MFK), Anerkennung

als Verhaltenstherapeut bei der

KV Bayern (beantragt), seit über zehn Jahren

im Bereich der Neurologie als Neuropsychologe

und Reha-Manager tätig

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in stationären

Einrichtungen

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102108

Anmeldung bis 20. Mai 2010

36

Impulse und Zwänge

Über Tics, Stereotypien, Rituale, Zwänge und

Kleptomanie, Pyromanie, Horten, Vermüllen

Unser Tag läuft nach bestimmten Mustern ab. Wir nennen sie

Rituale oder Strukturen. Sie geben uns Orientierung, Sicherheit

und Halt. Wo aber liegt die Grenze zwischen den hilfreichen

Ritualen des Alltags und einem krankhaften Zwang? Wann geht

andererseits durch Verlust an Ritualen unsere innere Ordnung

so weit verloren, dass Impulse nicht mehr kontrolliert werden

können und sie so ihre zerstörerische Energie entfalten?

Menschen mit geistiger Behinderung sind in besonderem Maße

diesen konträren Kräften von zu viel und zu wenig innerer

Ordnung ausgesetzt. Um ihr psychisches Gleichgewicht wieder

finden zu können und die Ursachen der verloren gegangenen

Orientierung erkennen zu können, benötigen sie meist fremde

Hilfe. Überwiegend kommt diese vonseiten der Pädagogik,

manchmal sind aber spezialisierte psychotherapeutische Verfahren

erforderlich, und gelegentlich brauchen die Betroffenen

sogar pharmakologische Unterstützung.

Theorie:

Impulse und Zwänge als neuropsychologische Symptome oder

als Persönlichkeitsmerkmale bei verschiedenen neuro logischen

und psychiatrischen Krankheiten – multifaktorieller Ursprung,

Entstehung, Arten, Verlauf und Prognose

Praxis:

Akzeptieren oder verändern? – Ziele und Strategien beim

Umgang mit Impulsen und Zwängen in konkreten Fällen, die

Sie aus Ihrem Arbeitsalltag mitbringen. Videoanalyse von Tics,

Stereotypien, Ritualen und Zwängen

Zielsetzung:

– Den Sinn von Ritualen erkennen und von Zwängen

ab grenzen können

– Neuropsychologische Ursachen von Tics und Stereotypien

und ihren Einfluss auf die Handlungsplanung verstehen

– Stereotypien und Rituale als therapeutische Strategien

ein setzen lernen

– Impulskontrollstörungen verstehen und ihre Therapie

kennenlernen

Methoden:

Vortrag, Power-Point-Präsentation, Videoanalyse, Kleingruppenarbeit,

Rollenspiele, Fallbesprechungen

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.


Dieses Seminar wird zweimal mit identischen Inhalten zu

folgenden Terminen angeboten:

Termin 1 Dienstag, 29. Juni 2010, 10 Uhr bis

Mittwoch, 30. Juni 2010, 17 Uhr

Kursnummer 102109

Anmeldung bis 28. Mai 2010

Termin 2 Dienstag, 25. Januar 2011, 10 Uhr bis

Mittwoch, 26. Januar 2011, 17 Uhr

Kursnummer 112101

Anmeldung bis 13. Dezember 2010

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Dr. med. Svetlana Panfilova

Ärztin und szenisch-systemische Beraterin

Dr. med. Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe und

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Menschen mit geistiger

Behinderung und Borderline-

Störung

Heilpädagogisches Handeln im Kontext

des pädagogischen Alltags

Die Borderline-Störung stellt für viele Einrichtungen, Gruppen,

Betreute, Betreuer und vor allem Betroffene eine große soziale

und personale Herausforderung dar. Häufig zeigt sich die soziale

Welt der betroffenen Parteien als ein Muster aus Aktionen und

Reaktionen mit dem Ergebnis einer zwischenmenschlichen Krise,

bis hin zur psychiatrischen Intervention. Heilpädagogisches Handeln

hingegen erweist sich als eine Haltung, die sich zielgerichtet

und verstehend den personalen und sozialen Entwicklungsforderungen

zuwendet.

Aus den Erfahrungen des „Home-Treatment-Konzepts“ soll das

Seminar einen Einblick in intra- und interpersonale Positionen

und Phänomene sowie einen Ausblick über Möglichkeiten für

zukünftige zwischenmenschliche Bindungen / Beziehungen

geben.

Inhalte:

– Entstehungsmodelle der Borderline-Störung

– Auswirkungen auf die Entwicklung der Person

– Personale Ausdrucksformen

– Bindung und Beziehungen

– Soziale Phänomene im Gruppenalltag

– Ziele, Mittel und Methoden

– Krisenmanagement

– Fallbeispiele

– Reflexion eigener Erfahrungen

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Freitag, 2. Juli 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Patrick Maschkowitz

Heilpädagoge am Medizinisch-Heilpädagogischen

Zentrum (Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren)

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe und

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102110

Anmeldung bis 28. Mai 2010

37

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Epilepsie

Geistige Behinderung ist sehr häufig mit neurologischen und

psychischen Störungen assoziiert. Die Häufigkeit, mit der Epilepsien

bei geistiger Behinderung auftreten, ist abhängig von

der Schwere der Intelligenzminderung. So finden sich Epilepsien

in sechs Prozent bei leichter Intelligenzminderung, während

die Häufigkeit bei schwerster geistiger Behinderung mit etwa

50 Prozent angegeben wird. Auch die Schwere der Epilepsien

scheint mit der Ausprägung der Intelligenzminderung zu korrelieren.

Es bestehen nicht nur erhebliche Schwierigkeiten, epileptische

Anfälle und Epilepsien bei Menschen mit Intelligenzminderung

umfassend zu diagnostizieren und zum Beispiel von nicht-epileptischen

anfallsartigen Störungen zu differenzieren. In sehr

vielen Fällen zeigen die Epilepsien bei Patienten mit zusätzlicher

geistiger Behinderung auch einen schwereren Verlauf und sind

entsprechend schwerer zu behandeln.

Inhalte:

– Entstehung epileptischer Anfälle im Gehirn

– Häufigkeiten und Ursachen von Epilepsien

– Anfallsarten

– Verhalten bei Anfällen – Notfälle

– Gefährdung durch Epilepsien

– Psychosoziale Belastung durch Epilepsien

– Langzeitbehandlung von Epilepsien

Die Teilnehmer/innen werden gebeten, ein Praxisbeispiel aus

dem eigenen Erfahrungsbereich vorzubereiten und gegebenenfalls

anonymisiert vorzustellen.

Termin Montag, 12. Juli 2010, 9 bis 12.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 50,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 40,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 6,– / Tag

auf Wunsch ist die Teilnahme am

Mittagessen zu E 12,– möglich

(bitte auf der Anmeldung angeben)

Dozent Dr. med. Gerhard Kluger

Leitender Arzt der Klinik für Neuropädiatrie

und Neurologische Rehabilitation, Epilepsiezentrum

für Kinder und Jugendliche,

BHZ-Vogtareuth; Kinderarzt, Neuropädiatrie /

Epileptologie / Psychotherapie

Zielgruppe Mitarbeiter/innen, die Menschen mit

Epilepsie begleiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102111

Anmeldung bis 11. Juni 2010

38

Epilepsie bei Menschen

mit autistischen Störungen

Geistige Behinderung ist sehr häufig mit neurologischen und

psychischen Störungen assoziiert. Die Häufigkeit, mit der Epilepsien

bei geistiger Behinderung auftreten, ist abhängig von

der Schwere der Intelligenzminderung. So finden sich Epilepsien

in sechs Prozent bei leichter Intelligenzminderung, während

die Häufigkeit bei schwerster geistiger Behinderung mit etwa

50 Prozent angegeben wird. Auch die Schwere der Epilepsien

scheint mit der Ausprägung der Intelligenzminderung zu korrelieren.

Es bestehen nicht nur erhebliche Schwierigkeiten, epileptische

Anfälle und Epilepsien bei Menschen mit Intelligenzminderung

umfassend zu diagnostizieren und zum Beispiel von nicht-epileptischen

anfallsartigen Störungen zu differenzieren. In sehr

vielen Fällen zeigen die Epilepsien bei Patienten mit zusätzlicher

geistiger Behinderung auch einen schwereren Verlauf und sind

entsprechend schwerer zu behandeln.

Autismus ist sehr häufig mit einer Intelligenzminderung verbunden

und in bis zu einem Drittel der Fälle auch mit Epilepsien, die

häufig einen schweren Verlauf nehmen. In der Behandlung der

Epilepsien bei Menschen mit Autismus ist – vielleicht noch etwas

mehr als bei Epilepsiepatienten, die keine autistischen Symptome

zeigen – mit sehr großer Sorgfalt und Vorsicht auf mögliche

Wirkungen der antiepileptisch wirksamen Medikamente auf

das Verhalten der Betroffenen zu achten.

Dies bedeutet für alle, die beruflich mit geistig behinderten Epilepsiepatienten

und Menschen mit Autismus arbeiten, dass sie

über pädagogische, psychologische oder psychiatrische Aspekte

der Intelligenzminderung und des Autismus hinaus umfassende

Kenntnisse über das Erscheinungsbild und die Behandlung von

Epilepsien besitzen müssen.

Inhalte:

– Entstehung epileptischer Anfälle im Gehirn

– Häufigkeiten und Ursachen von Epilepsien

– Anfallsarten

– Verhalten bei Anfällen – Notfälle

– Gefährdung durch Epilepsien

– Psychosoziale Belastung durch Epilepsien

– Langzeitbehandlung von Epilepsien

– Spezielle epileptologische Aspekte des Autismus

Die Teilnehmer/innen werden gebeten, ein Praxisbeispiel aus

dem eigenen Erfahrungsbereich vorzubereiten und gegebenenfalls

anonymisiert vorzustellen.

Diese Fortbildung kann als Baustein der Weiterbildung „Menschen

mit Autismus verstehen und begleiten“ / 3. Komorbidität

(S. 26) genutzt werden.


Termin Montag, 12. Juli 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Gerhard Kluger

Leitender Arzt der Klinik für Neuropädiatrie

und Neurologische Rehabilitation, Epilepsiezentrum

für Kinder und Jugendliche,

BHZ-Vogtareuth; Kinderarzt, Neuropädiatrie /

Epileptologie / Psychotherapie

Zielgruppe Mitarbeiter/innen, die Menschen mit

Autismus begleiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102112

Anmeldung bis 11. Juni 2010

Pflegegrundkurs für

nicht examinierte Pflegekräfte

Ziel dieser Fortbildung ist, dass es den Teilnehmer/innen gelingt,

die besonderen Aufgaben in der Pflege fachgemäß und bewohnerorientiert

zu meistern. Sie erwerben Grundkenntnisse der

Ganzkörperpflege, lernen rückenschonend und kraftsparend zu

arbeiten, werden in der Krankenbeobachtung geschult und erhalten

wertvolle Tipps über gesunde Ernährung, Maßnahmen

bei Inkontinenz, Verhinderung von Zweiterkrankungen und

vieles mehr.

Eine dem Menschen angepasste Pflege stärkt nicht nur die

Persönlichkeit der zu Pflegenden, sondern fördert auch den

Wert und die Qualität unserer Arbeit und somit auch die

Persönlichkeit des / der Pflegenden.

Termin Montag, 19. Juli 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 20. Juli 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Angelika Kufner

Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in der Pflege ohne

Pflege ausbildung

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102113

Anmeldung bis 15. Juni 2010

39

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Psychopharmaka

für Menschen mit Autismus –

Muss, Kann oder Unsinn?

Autismus wird in den aktuellen psychiatrischen Klassifikations-

und Diagnostiksystemen (ICD-10 und DSM-IV) definiert als

„tiefgreifende Entwicklungsstörung“. Er stellt für sich genommen

keine Indikation für eine medikamentöse, psychopharmakologische

Behandlung dar. Wenn dennoch viele Menschen mit

autistischen Störungen mit Psychopharmaka behandelt werden,

hat dies im Wesentlichen zwei Gründe:

1. Neben der autistischen Störung können (zumindest in einer

der Durchschnittsbevölkerung vergleichbaren Häufigkeit)

weitere psychische (und gezielt psychopharmakologisch

behandelbare) Störungen vorliegen.

2. Autismus kann – nach ICD-10 / DSM-IV – mit Begleitsymptomen

(Schlafstörungen, Essstörungen, Wutausbrüche, Ängstlichkeit,

Zwänge, Aggressionen) einhergehen, für die etablierte

psychopharmakologische Behandlungsmöglich keiten

bestehen.

Für psychische Störungen, die nach den Klassifikationssystemen

ICD-10 und DSM-IV zu diagnostizieren sind (psychotische Störungen,

Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen),

bestehen Behandlungsleitlinien, die auch auf Menschen mit

autistischen Störungen übertragbar sind.

Für die aufgezeigten Begleitsymptome autistischer Störungen

(die nicht den Kriterien einer „Störung“ im Sinne von ICD und

DSM entsprechen) sollten in erster Linie heilpädagogische,

psycho- und milieutherapeutische Behandlungsansätze gewählt

werden, die – wenn sie allein nicht zum gewünschten Erfolg

führen – mit einer medikamentösen Behandlung kombiniert

werden können. Im Rahmen der Fortbildung werden die in Frage

kommenden Medikamentengruppen hinsichtlich ihrer erwünschten

und unerwünschten Wirkungen vorgestellt und besprochen.

Zu ihnen gehören Neuroleptika / Antipsychotika, Antidepressiva,

Phasenprophylaktika / Stimmungsstabilisierer, Benzodiazepine

und Stimulantien.

40

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

3. Komorbidität (S. 26) genutzt werden.

Termin Mittwoch, 22. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Prof. Dr. med. Matthias Dose

Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Ärztlicher

Direktor des Isar-Amper-Klinikum, Klinik

Taufkirchen, Mitglied des wissenschaftlichen

Beirats von „Autismus Deutschland“, ambulante

und stationäre Diagnostik und Therapie

autistischer Störungen im Erwachsenenalter

Zielgruppe Mitarbeiter / innen aus allen Bereichen, die

mit Menschen mit Autismus arbeiten, und

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102114

Anmeldung bis 20. August 2010

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.


Körperpflege als Dialog

Eine der Hauptaufgaben von Pflegenden ist die Durchführung

der Körperpflege. Sie soll jedoch nicht nur einen „Reinigungsprozess“

darstellen, sondern auch die Wiederherstellung und

Aufrechterhaltung der Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit

fördern und somit dem Pflegeempfänger Wohlbefinden

und Selbstwertgefühl vermitteln. Die Teilnehmer/innen des

Seminars werden basal stimulierende Maßnahmen an sich

selbst erfahren und Möglichkeiten zur Umsetzung in einem

zeitlich knapp bemessenen Pflegealltag kennenlernen.

Inhalte:

– Wahrnehmung

– Berührung

– Somatische Stimulation

– Beruhigende / belebende / neurophysiologische Waschung

– Einreibung

Termin Montag, 27. September 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Angelika Kufner

Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in der Pflege,

pflegende Angehörige

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102115

Anmeldung bis 23. August 2010

Gewalt in der Pflege

Gewalt fängt nicht erst beim Schlagen an, sie hat viele Facetten.

Diese werden im „ganz normalen Pflegealltag“ oft übersehen.

Gewalt hat auch viele Ursachen. Und sie tritt häufiger auf,

als man denkt. Gewalt in der Pflege ist etwas, worüber man

meistens erst dann spricht, wenn die Medien darüber berichten.

Dort wird auch weniger bekannt gemacht, dass die Opfer nicht

immer nur die Pflegeempfänger sind.

In dem Seminar sollen die Teilnehmer/innen für dieses Thema

sensibilisiert werden und die Gelegenheit zum Erfahrungs-

austausch haben. Gemeinsam werden wir Möglichkeiten der

Prävention erarbeiten.

Inhalte:

– Ebenen der Gewalt

– Opfer und Täter

– Ursachen und Faktoren für ein erhöhtes Gewaltpotenzial

– Gewaltgeneigte Situationen orientiert an den AEDL

– Prävention

Termin Dienstag, 28. September 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Angelika Kufner

Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in der Pflege,

pflegende Angehörige

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102116

Anmeldung bis 24. August 2010

41

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Gesunde Lebensweise

für Menschen mit geistiger

Behinderung

Unser wichtigster Reichtum ist unsere Gesundheit. Wir gehen

oft so verschwenderisch mit ihr um, dass wir sie früher oder

später ruinieren. Gleichzeitig hält sich jeder für einen Experten

auf dem Gebiet der Gesundheit. Es existiert eine verwirrende

Unmenge an Theorien zur „gesunden“ Ernährung, Bewegung,

zum gesunden Schlaf usw. Was ist nun medizinisch begründet

und was basiert auf Vermutungen und persönlichem Glauben?

Im Seminar geht es um physiologische Zusammenhänge und

wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die spannend und

„leicht verdaulich“ dargestellt werden. Wir lernen unseren Körper

wieder kennen und üben uns darin, seine Signale wahrzunehmen,

um ihn richtig zu pflegen und den Stress zu bewältigen,

um die Seele und den Körper in die Balance zu bringen.

Gesunde Lebensweise und geistige Behinderung:

Was wir persönlich für richtig halten ist gut für alle! Oder?

Wie weit dürfen wir den anderen unsere eigenen Sichtweisen

auferlegen?

– Biologischer Rhythmus: Der Körper kann nicht immer auf

Hochtouren laufen – „alles hat seine Zeit …“

– Schlaf und geistige Leistungsfähigkeit

– Ernährung: Bedarf und Wirklichkeit

– Bewegung: Was tun und was lassen

– Stress und Entspannung: inneres Gleichgewicht

Eine rege (jedoch strukturierte) Diskussion und knifflige Fragen

sind erwünscht!

Methoden:

Vortrag, Power-Point-Präsentation, Diskussion, Filmausschnitte

Termin Mittwoch, 29. September 2010, 9 bis 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Dr. med. Svetlana Panfilova

Ärztin und szenisch-systemische Beraterin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102117

Anmeldung bis 27. August 2010

42

Autismus und

Intelligenzminderung

Die Mehrheit der Menschen mit Autismus weist eine zusätzliche

Intelligenzminderung auf. Untersuchungen zur Häufigkeit haben

ergeben, dass etwa 40 Prozent der von Autismus betroffenen

Menschen eine schwere geistige Behinderung und rund 30 Prozent

eine mittlere bis leichte Intelligenzminderung zeigen. Unabhängig

davon treten autistische Symptome häufig bei Menschen

mit einer geistigen Behinderung auf, ohne dass diese Personen

eine tiefgreifende Entwicklungsstörung im engeren Sinn zeigen.

Oft ist es schwierig, davon Verhaltensweisen abzugrenzen, die

zum Beispiel durch Langzeit-Hospitalisierung oder zusätzliche

komorbide Störungen, wie ein Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom

oder eine Tic-Störung, bedingt sind.

Diplom-Psychologin Beate Baude stellt am Vormittag die verschiedenen

Erscheinungsformen des Autismus sowie die Besonderheiten

der Wahrnehmung und Beeinträchtigung von

Interaktion und Kommunikation vor, die bei allen autistischen

Menschen unterschiedlicher Intelligenzstufen zu finden sind.

Am Nachmittag erläutert Dr. Manfred Koniarczyk anhand von

Fallbeispielen, wie die unterschiedlichen Symptombilder zu unterscheiden

sind, welche alltagsrelevanten Probleme auftreten

können und mit welchen therapeutischen Ansätzen insbesondere

in Wohngruppen, Förder- und Werkstätten zu arbeiten ist,

um die betroffenen Menschen adäquat betreuen und fördern zu

können. Außerdem wird über die aktuellen neurobiologischen

und psychologischen Forschungsergebnisse zum Themenkomplex

Autismus und darüber berichtet, welche Bedeutung diesen

sowohl aus heilpädagogischer als auch aus psychiatrischer Sicht

zukommt.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23)

und als Baustein der Weiterbildung „Menschen mit Autismus

verstehen und begleiten“ / 3. Komorbidität (S. 26) genutzt

werden.


Termin Donnerstag, 30. September 2010,

8.30 bis 17.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Beate Baude

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin,

Supervisorin, langjährige Erfahrung

in der therapeutischen Betreuung

entwicklungsverzögerter, kommunikationsgestörter,

insbesondere autistischer

Menschen und ihrer Familien

Dr. med. Manfred Koniarczyk

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Stationsarzt der Fachabteilung Psychiatrische

Therapie für Menschen mit Intelligenzminderung

im Isar-Amper-Klinikum, Klinikum

München-Ost, langjährige Erfahrung im

Bereich der Diagnostik und Therapie von

Verhaltens- und psychischen Störungen bei

Menschen mit Intelligenzminderung

Zielgruppe Mitarbeiter / innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe, die mit autistischen

Menschen arbeiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102118

Anmeldung bis 27. August 2010

Sprechen Sie mit uns.

Das Franziskuswerk Schönbrunn bietet fundierte Unter-

stützung und Beratung in allen Fragen, die Sie zu Ihrer

Ernährung haben. Ihre Krankenkasse kann festgelegte

Leistungen bezuschussen.

Wenden Sie sich an:

Jutta Kirchberger

Dipl. Ökotrophologin (Univ.), Ernährungsberaterin VDOE

Telefon 08139 800-8891

kirchberger.jutta@schoenbrunn.de

www.schoenbrunn.de

E r n ä h r u n g s b e r a t u n g / T h e r a p i e

43

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Ernährung und Übergewicht

bei Menschen mit geistiger

Behinderung

Ähnlich wie in unserer Gesamtbevölkerung zeigen Menschen

mit geistiger Behinderung eine massive Neigung zu Übergewicht

bzw. Adipositas. Hierbei stehen Essverhalten und Bewegungsmangel

in einem direkten Zusammenhang. Kognitive Einschränkungen

im Rahmen der geistigen Behinderung und häufig

zusätzlich bestehende Verhaltensauffälligkeiten verschärfen bei

der Personengruppe der Menschen mit Intelligenzminderung

diese Problematik zusätzlich.

Dieses Seminar geht der Frage nach, welche Ansatzpunkte aus

Sicht der Ernährungswissenschaft und der Psychopharmaka-

therapie und unter heilpädagogisch-integrativem Blickwinkel

geeignet erscheinen, übergewichtige Menschen mit Behinderung

bei der Entscheidung, Planung und Durchführung von

„Abnehmaktivitäten“ zu unterstützen und anzuleiten. Die

Gründe, Wege und Ziele, warum und wofür jemand abnehmen

sollte – ob überhaupt, und wenn ja, wie das gelingen könnte –,

sind zentrale Themen der Fortbildung. Hierbei gilt es, die Brücke

zu schlagen: Wie können behinderte Menschen entsprechend

ihren eigenen Fähigkeiten aktiv werden, und wie können Mitarbeiter/innen

und Betreuer/innen mit dem nötigen theoretischen

Know-how aus dem Gesundheitswesen richtige Weichen

stellen und Korrekturen einleiten?

Arbeitsformen:

Impulsreferat, Vortrag, Diskussionen, Übungen, Kleingruppen-

arbeit

Das Abendessen am ersten Veranstaltungstag ist freiwilliger

Bestandteil der Fortbildung. Gerne können Sie am Abendessen

( E 9,50) teilnehmen, auch wenn Sie nicht übernachten.

Bitte geben Sie dies auf der Anmeldung an.

44

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Dienstag, 5. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentinnen Bettina Beggel

Arzthelferin, Ernährungs- und Diätberaterin

(ärztlich geprüft), Chefarztsekretärin,

stv. Leitung stationäres Adipositasprogramm

am Krankenhaus St. Camillus, Ursberg

Jutta Kirchberger

Diplom-Ökotrophologin (Univ.), Ernährungsberaterin

im Franziskuswerk Schönbrunn

Dr. med. Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102119

Anmeldung bis 3. September 2010


Diagnostik und Therapie

autistischer Störungen

bei Kindern und Jugendlichen

Autistische Störungen gehören zu den gravierendsten kindlichen

Entwicklungsstörungen und haben bedeutsame Auswirkungen

auf die Gesamtentwicklung des Kindes und seiner Familie. Sie

treten zwar relativ selten auf, sind in ihrem Erscheinungsbild

aber sehr komplex und werden oft erst spät erkannt. Eine frühere

und sicherere Erkennung sowie Behandlung sind deshalb

besonders wichtig.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:

1. Erscheinungsbild autistischer Störungen im Kindes- und

Jugendalter

– Beschreibung der Kernsymptomatik (nach ICD-10,

DSM-IV), auch in Abhängigkeit und Entwicklung des

Kindes

– Differentialdiagnostische Abgrenzung gegenüber geistiger

Behinderung und umschriebenen Entwicklungsstörungen

2. Diagnostik

– Einführung in die wichtigsten diagnostischen Verfahren:

ADI-R (Autism Diagnostic Interview), ADOS-G (Autism

Diagnostic Observation Schedule-G), SRS (Skala zur

Erfassung sozialer Reaktivität); Unterschied zwischen

Screening und Diagnostikverfahren (Fragebogen), dimensionaler

versus kategorialer Ansatz, wichtige Symptome zur

Früherkennung autistischer Störungen

– Ausgewählte medizinische und testpsychologische Untersuchungsverfahren

3. Verlauf

Prognose der autistischen Störungen in Bezug auf Schulbildung,

Berufsfindung, Integration in die Gemeinschaft

4. Therapeutische Ansätze

– Wichtige therapeutische Verfahren in Abhängigkeit von Alter,

Entwicklungsstand und Symptomatik

– Wichtige Aspekte und Grundlagen für die Elternberatung

Die Inhalte des Seminars werden anhand zahlreicher Videobeispiele

verdeutlicht.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

4. Lebenswelten (S. 26) genutzt werden.

Termin Samstag, 16. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin PD Dr. med. Michele Noterdaeme,

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

und -psychotherapie, Psychotherapeutin,

Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

und Psychotherapie am Josefinum

in Augsburg, Vorstandvorsitzende des Autismus-Kompetenznetzwerkes

Oberbayern.

Schwerpunkte: autistische Störungen,

Entwicklungsstörungen und Teilleistungs-

störungen

Zielgruppe Mitarbeiter / innen, die mit autistischen

Kindern und Jugendlichen arbeiten, und

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102120

Anmeldung bis 13. September 2010

45

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Somatische Erkrankungen und

ihre psychische Symptomatik

bei Menschen mit

Intelligenzminderung

Menschen mit Intelligenzminderung leiden häufig an somatischen

Erkrankungen, die entweder unerkannt bleiben oder unzureichend

behandelt sind. In diesen Fällen stehen oft psychische

Auffälligkeiten im Vordergrund der Symptomatik und verschleiern

die eigentliche Problematik. Immer wieder kommen in solchen

Fällen Psychopharmaka zum Einsatz, und / oder aufwendige

psychologisch-pädagogische Behandlungs- / Betreuungskonzepte

werden entwickelt und durchgeführt, um die vermeintlichen Verhaltensstörungen

zu bessern. Diese Bemühungen bleiben jedoch

erfolglos, da die eigentlich zugrunde liegende körperliche Erkrankung

nicht erkannt und behandelt wird. Umgekehrt können

durch die Medikation von somatischen Erkrankungen (z. B. Epilepsie)

selbst Verhaltensauffälligkeiten ausgelöst werden. Auch

hier werden häufig fälschlicherweise Psychopharmaka verordnet.

Schwerpunkte: In der geplanten Veranstaltung soll ein Überblick

über verschiedene somatische Erkrankungen gegeben werden,

an denen Menschen mit Intelligenzminderung, in Abhängigkeit

von ihrem Alter, häufig leiden. Ein besonderer Schwerpunkt

liegt hierbei auch auf Menschen mit Epilepsie, die häufig zusätzlich

an psychischen Störungen leiden. Außerdem werden

das Down-Syndrom und andere genetisch bedingte Syndrome

(z. B. Prader-Willi-Syndrom, Fragiles-x-Syndrom) besprochen, die

für bestimmte körperliche Erkrankungen im besonderen Maße

prädisponieren. Auch soll die Frage erläutert werden, inwiefern

bei geistig Behinderten psychosomatische Erkrankungen (somatische

Symptome mit psychischen Ursachen) auftreten können.

Viel Platz aber soll v. a. für Fallvorstellungen und eine ausführliche

Diskussion der Problematik sein.

46

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Donnerstag, 21. Oktober 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 22. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102121

Anmeldung bis 17. September 2010

Depression und Angst

bei Menschen mit geistiger

Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung können an sämtlichen psychischen

Störungen erkranken. Depressionen werden allerdings

häufig sowohl von Betreuern, aber auch von Ärzten übersehen.

Die Symptome unterscheiden sich z. T. erheblich von denen der

„Normalbevölkerung“. Nicht zu Unrecht gilt die Depression

bei Menschen mit geistiger Behinderung als „diagnostisches

Chamäleon“. Häufig wird sie von starker Angst begleitet. Da

Angst jedoch ein sehr verbreitetes, z. T. chronisch auftretendes

Symptom bei Menschen mit Intelligenzminderung darstellt, ist

eine Unterscheidung nicht immer ganz einfach. Auch die Angst

selbst wird häufig nicht ausreichend in ihrer diagnostischen

Relevanz berücksichtigt (Phobie, frei flottierende Angst, Panik).

Dabei ist sie durch eine adäquate Behandlung mit psychotherapeutischen

und pädagogischen Verfahren gut beeinflussbar.

Auch eine pharmakologische Therapie kann hier Symptome

deutlich lindern und dadurch die Lebensqualität der betroffenen

Menschen verbessern.

Schwerpunkte: Der Kurs gibt einen theoretischen Überblick

über die diagnostischen Kriterien der beiden häufig gemeinsam

auftretenden Symptome der Depression und der Angst. Darüber

hinaus werden verschiedene pharmakologische und nicht pharmakolische

therapeutische Ansätze geschildert und spezielle

pädagogische Betreuungskonzepte gemeinsam diskutiert. Diese

Diskussion erfolgt an konkreten Praxisbeispielen (z. T. mit Videos).

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Donnerstag, 11. November 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med. Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 28 Personen

Kursnummer 102122

Anmeldung bis 8. Oktober 2010


Verhaltensauffälligkeiten

bei Menschen mit geistiger

Behinderung

Mehr als die Hälfte der Menschen mit geistiger Behinderung zeigen

Verhaltensauffälligkeiten unterschiedlicher Ausprägung. In

der Betreuung ist es wichtig, erkennen zu können, ob einerseits

diese Verhaltensauffälligkeiten überhaupt einer genaueren Beobachtung

oder gar einer Behandlung bedürfen. Andererseits ist

es wichtig, abzuklären, ob dieses Verhalten eventuell auch auf

eine somatische oder psychische Erkrankung zurückzuführen ist.

Die Diagnostik und die Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten

stellen für das Umfeld eines geistig behinderten Menschen

eine große Herausforderung dar. Es geht hierbei nicht nur um

das bloße Erdulden, sondern um den Aufbau strukturierter und

sinnvoller Behandlungskonzepte. Gerade bei Verhaltensauffälligkeiten

sind pädagogische und psychotherapeutische Verfahren

einer pharmakologischen Behandlung deutlich überlegen. Voraussetzung

hierfür ist jedoch eine genaue Verhaltensanalyse

und Verlaufskontrolle aller therapeutischen Bemühungen.

Schwerpunkte: Der Kurs soll den Teilnehmer / innen im Betreuungsalltag

helfen, Verhaltensauffälligkeiten einer strukturierten

diagnostischen Abklärung zuzuführen. Hierfür ist eine differenzierte

Beobachtung mit speziellen Dokumentationsbögen (ABC-

Bogen, 31-TD) oder eine videogestützte Diagnostik erforderlich.

Anwendung und Auswertung werden in Kleingruppen anhand

verschiedener Fallbeispiele (Videos) eingeübt und vom Kursleiter

supervidiert. Darüber hinaus werden bestimmte psychotherapeutische

und pädagogische Therapieverfahren vorgestellt

und ihre Indikation diskutiert. Das Erstellen eines individuellen

Krisenplans wird ebenfalls in Gruppenarbeit trainiert.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Freitag, 12. November 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. med.Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 28 Personen

Kursnummer 102123

Anmeldung bis 8. Oktober 2010

Der richtige Umgang

mit Medikamenten

Insbesondere Psychopharmaka

Inhalte:

– Medikamente, Formen und Arten

– Psychopharmaka

– Wirkungen und Nebenwirkungen

– Rechtliche Fragen

– Dokumentation und Absicherung

– Umgang mit Medikamenten und Beobachtung des Patienten

– Zusammenarbeit mit Ärzten

Durch das Seminar gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit

Medikamenten. Sie werden in vielen Fällen wissen, was Sie für

den Patienten tun dürfen / können und wann ein Arzt die Verantwortung

übernehmen muss. Das Seminar vermittelt Ihnen ein

Basiswissen und einen systematischen Überblick über Psychopharmaka.

Zu Ihrer Absicherung erhalten Sie Informationen zu den wichtigsten

rechtlichen Fragen, und Sie lernen, die richtige Dokumentation

gewissenhaft und sinnvoll zu führen.

Methoden:

Vortrag, Power-Point-Präsentation, Video

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer

Krankheit verstehen und begleiten“ (S. 23) genutzt werden.

Termin Freitag, 19. November 2010, 10 bis 17.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Margarita Panfilova

Ärztin

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in Werkstätten und

Wohneinrichtungen für behinderte Menschen

Teilnehmerzahl maximal 30 Personen

Kursnummer 102124

Anmeldung bis 18. Oktober 2010

47

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Psychische Störungen

und aggressives Verhalten

bei Menschen mit Autismus

Menschen mit Autismus-Spektrums-Störungen zeigen oft vielgestaltige

psychische Auffälligkeiten, die ursächlich auf verschiedene

neuro-psychiatrische Erkrankungen zurückzuführen sind.

So treten Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, Angststörungen,

Zwänge oder Tic-Störungen bei dieser Personengruppe

sehr viel häufiger als in der Normalbevölkerung auf. Gerade

aggressives Verhalten (sach-, fremd- und autoaggressiv) ist

dabei nicht allein als bloße Verhaltensstörung zu interpretieren,

sondern kann das primäre Symptom eines klassischen psychiatrischen

Störungsbildes sein.

Das Erkennen dieser komorbid auftretenden psychischen Erkrankungen

kann bei vielen autistischen Menschen zusätzlich

durch die behinderungsspezifischen Interaktions- und Kommunikationsprobleme

erheblich erschwert werden. Insofern ist eine

genaue und vor allem interdisziplinäre Diagnostik erforderlich,

um schließlich aus der korrekten Diagnosestellung die richtigen

Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen für die jeweilige

Person ableiten zu können.

Hierbei geht es nicht allein um eine psychopharmakologische

Behandlung, sondern um die Erstellung eines individuellen,

multidimensionalen Behandlungsplans, der verschiedene Therapieverfahren

miteinander verbindet. Aus diesem Ansatz ergeben

sich wiederum klare Leitlinien für den pädagogischen Betreuungsalltag.

Anhand von Fallbeispielen soll die Vielgestaltigkeit psychischer

Störungsbilder, die bei dieser Personengruppe auftreten können,

dargestellt werden. Hierbei werden Hypothesen dargelegt und

diskutiert, warum gerade bei Menschen mit Autismus aggressives

Verhalten häufig als Leitsymptom dieser Erkrankungen

auftritt.

Darüber hinaus werden verschiedene Dokumentationsbögen,

die eine differenzierte Diagnostik und die Beobachtung von

Therapieverläufen erleichtern, vorgestellt und diskutiert. Die

praktische Handhabung der Bögen wird eingeübt.

48

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

3. Komorbidität (S. 26) genutzt werden.

Termin Donnerstag, 9. Dezember 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 10. Dezember 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 190,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 170,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozenten Dr. med. Manfred Koniarczyk

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Stationsarzt der Fachabteilung Psychiatrische

Therapie für Menschen mit Intelligenzminderung

im Isar-Amper-Klinikum, Klinikum

München-Ost, langjährige Erfahrung im

Bereich der Diagnostik und Therapie von

Verhaltens- und psychischen Störungen bei

Menschen mit Intelligenzminderung

Dr. med Christian Schanze

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Pädagoge, Chefarzt des Krankenhauses

St. Camillus, Ursberg

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102125

Anmeldung bis 5. November 2010


Aufbautage für

Hygienebeauftragte

Diese Fortbildung wendet sich an alle Personen, die in ihren

Einrichtungen als Hygienebeauftragte eingesetzt sind oder eingesetzt

werden sollen. Die Inhalte des Seminars beziehen sich

auf die sich ständig verändernden gesetzlichen Regelungen

und den sich daraus konkret in den Einrichtungen ergebenden

Handlungsbedarf sowohl der Institutionen als auch der Hygienebeauftragten.

Hier ist besonders wichtig die Umsetzung der

Bestimmungen im institutionellen Alltag und in der Arbeit der

für die Einhaltung verantwortlichen Personen. Die Eigen-

verantwortung sowie die Mitwirkungspflicht erhalten hier

einen hohen Stellenwert.

Schwerpunktthemen:

– Komplettierung des Handbuchs

– MDK-Prüfrichtlinien

– Eigenverantwortung / Mitwirkungspflichten anhand der drei

Säulen (§ 36 IfSG, TRBA 250 und des Medizin-Produkte-

Gesetzes sowie der Medizin-Produkte-Betreiber-Verordnung).

– Ausbruchmanagement und strukturiertes Vorgehen bei

gehäuftem Auftreten übertragbarer Krankheiten

Fragestellungen aus dem Kreis der Teilnehmer/innen werden

aufgegriffen und zu zentralen Inhalten des Seminars gemacht.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Absolvierung

eines Lehrgangs mit dem Abschluss „Hygienebeauftragte/r“.

Hierbei ist es unerheblich, bei welchem Fortbildungsanbieter

der Grundlehrgang besucht wurde.

Termin Dienstag, 14. Dezember 2010, 10 Uhr bis

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Harald Geese

staatlich geprüfter Hygieneinspektor,

Fachreferent, Fachbuchautor,

Leiter Kompetenznetzwerk Hygiene (KNH)

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Alten- und Behindertenhilfe,

die in ihren Einrichtungen als „Hygienebeauftragte“

eingesetzt sind oder eingesetzt

werden sollen

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102126

Anmeldung bis 12. November 2010

Erste-Hilfe-Grundkurse

(Ersthelfer-Ausbildung)

Grundsätzlich

Kosten für Kursgebühr und Tagesverpflegung

werden vom Franziskuswerk Schönbrunn (GF)

übernommen.

Ort Tagungshaus Dachau

Dozent Michael Karlstetter

Rettungsassistent und Ausbilder

beim BRK Dachau

Zielgruppe Mitarbeiter / innen des Franziskuswerk

Schönbrunn, die zukünftig als

Ersthelfer / innen eingesetzt werden

sollen

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Bitte beachten Sie:

Die Anmeldung für diese Veranstaltung / en erfolgt in Ihrem

Bereichssekretariat. Bitte tragen Sie sich dort in das QM-

Formular Nr. 057 „Anmeldung für interne Fort bildungen“ ein.

Im Einzelnen

n Termin 1 Dienstag, 12. Januar 2010, 9 Uhr bis

Mittwoch, 13. Januar 2010, 16.30 Uhr

Kursnummer 102127

Anmeldung bis 8. Dezember 2009

n Termin 2 Donnerstag, 25. März 2010, 9 Uhr bis

Freitag, 26. März 2010, 16.30 Uhr

Kursnummer 102128

Anmeldung bis 18. Februar 2010

n Termin 3 Montag, 14. Juni 2010, 9 Uhr bis

Dienstag, 15. Juni 2010, 16.30 Uhr

Kursnummer 102129

Anmeldung bis 12. Mai 2010

n Termin 4 Montag, 27. September, 9 Uhr bis

Dienstag, 28. September 2010, 16.30 Uhr

Kursnummer 102130

Anmeldung bis 23. August 2010

49

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

Erste-Hilfe-Auffrischungen

Grundsätzlich

Kosten für Kursgebühr und Tagesverpflegung werden

vom Franziskuswerk Schönbrunn (GF) übernommen.

Ort Tagungshaus Dachau

Dozent Michael Karlstetter,

Rettungsassistent und Ausbilder beim BRK

Dachau

Zielgruppe ausgebildete Ersthelfer / innen des Franziskuswerk

Schönbrunn, deren Ersthelfer- bzw.

Auffrischungs-Bescheinigung nicht älter als

zwei Jahre ist

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für diese Veranstaltung / en

erfolgt in Ihrem Bereichssekretariat. Bitte tragen Sie sich dort

in das QM Formular Nr. 057 „Anmeldung für interne Fortbildungen“

ein.

Im Einzelnen

n Termin 1 Donnerstag, 28. Januar 2010,

9 bis 16.30 Uhr (offen für alle Bereiche)

Kursnummer 102131

Anmeldung bis 17. Dezember 2009

n Termin 2 Dienstag, 2. Februar 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(reserviert für Bereich Bildung und Erziehung)

Kursnummer 102132

Anmeldung bis 29. Dezember 2009

n Termin 3 Dienstag, 23. Februar 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(reserviert für Bereich Wohnpflege)

Kursnummer 102133

Anmeldung bis 12. Januar 2010

n Termin 4 Mittwoch, 3. März 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(reserviert für Bereich Wohnheime)

Kursnummer 102134

Anmeldung bis 27. Januar 2010

50

n Termin 5 Mittwoch, 21. April 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(reserviert für Bereich Wohnheime)

Kursnummer 102135

Anmeldung bis 17. März 2010

n Termin 6 Montag, 10. Mai 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(offen für alle Bereiche)

Kursnummer 102136

Anmeldung bis 5. April 2010

n Termin 7 Donnerstag, 24. Juni 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(offen für alle Bereiche)

Kursnummer 102137

Anmeldung bis 17. Mai 2010

n Termin 8 Mittwoch, 14. Juli 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(offen für alle Bereiche)

Kursnummer 102138

Anmeldung bis 9. Juni 2010

n Termin 9 Dienstag, 5. Oktober 2010, 9 bis 16.30 Uhr

(reserviert für Bereich Bildung und Erziehung)

Kursnummer 102139

Anmeldung bis 1. September 2010

n Termin 10 Donnerstag, 21. Oktober 2010, 9 bis 16.30

Uhr (reserviert für Bereich Wohnpflege)

Kursnummer 102140

Anmeldung bis 16. September 2010

n Termin 11 Mittwoch, 10. November 2010,

9 bis 16.30 Uhr (offen für alle Bereiche)

Kursnummer 102141

Anmeldung bis 6. Oktober 2010


Folgeunterweisung

zum Infektionsschutz

Grundsätzlich

Kosten für die Kursgebühr werden vom Franziskuswerk

Schönbrunn (GF) übernommen.

Zielgruppe alle Mitarbeiter / innen des Franziskuswerk

Schönbrunn, die in den Küchen (ZD) tätig

sind, sowie diejenigen, die bei Märkten,

Festen o. Ä. mit der Herstellung oder gewerblichen

Ver teilung von Lebensmitteln beschäftigt

sind. Bitte beachten Sie, dass ein Unterweisungsnachweis

12 Monate (1 Jahr ab

Ausstellungsdatum) Gültigkeit besitzt. Sollte

diese Frist überschritten werden, muss eine

erneute Erstunterweisung beim Gesundheitsamt

Dachau absolviert werden.

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für diese Veranstaltung / en

erfolgt in Ihrem Bereichssekretariat. Bitte tragen Sie sich dort

in das QM Formular Nr. 057 „Anmeldung für interne Fortbildungen“

ein.

Im Einzelnen

n Termin 1 Dienstag, 19. Januar 2010,

9.30 bis ca. 11 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Dozentin Iris Eschenberg-Weiß

examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 102142

Anmeldung bis 11. Dezember 2009

n Termin 2 Mittwoch, 17. März 2010,

9.30 bis ca. 11 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Dozentin Yvonne Weisheit

examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 102143

Anmeldung bis 12. Februar 2010

n Termin 3 Dienstag, 27. April 2010,

15 bis ca. 16.30 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Dozentin Iris Eschenberg-Weiß

examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 102144

Anmeldung bis 26. März 2010

n Termin 4 Donnerstag, 17. Juni 2010,

13 bis ca. 14.30 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Dozentin Yvonne Weisheit

examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 102145

Anmeldung bis 14. Mai 2010

n Termin 5 Mittwoch, 15. September 2010,

9.30 bis ca. 11 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Dozentin Iris Eschenberg-Weiß

examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 102146

Anmeldung bis 13. August 2010

n Termin 6 Montag, 8. November 2010,

9.30 bis ca. 11 Uhr

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Mehrzweckraum St. Johannes

Dozentin Yvonne Weisheit

examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

Kursnummer 102147

Anmeldung bis 8. Oktober 2010

51

Pflege – Medizin – Psychiatrie – Hygiene

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Projekttag Sterbebegleitung

Einführung in die Sterbebegleitung

Dieses Seminar vermittelt am Vormittag einen Einblick in die

seelischen Phasen und die körperlichen Vorgänge des Sterbeprozesses

und zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt,

Menschen am Ende des Lebens hilfreich zur Seite zu stehen.

Am Nachmittag werden Sie in die Trauerbegleitung im Allgemeinen

sowie deren besondere Aspekte bei Menschen mit geistiger

Behinderung eingeführt. Sie lernen Umgangsformen und Rituale

kennen, die im Franziskuswerk in der Sterbe- und Trauerbegleitung

gepflegt werden.

Die grundlegenden Erkenntnisse aus diesem Tag sind vor allem

praktisch orientiert und lassen sich leicht auf verschiedene

Situationen beruflicher und privater Art übertragen. Dadurch

werden Sie als Mitarbeiter / innen in der Behindertenhilfe oder

in Alten- und Pflegeheimen auf die Begleitung Schwerkranker

und Sterbender vorbereitet.

(Im Franziskuswerk Schönbrunn sollten alle Mitarbeiter / innen

in Wohngruppen und alle Nachtdienste die Einführung in die

Sterbebegleitung besuchen, weil sie hier eine gemeinsame Basis

im Umgang mit Tod, Sterben und Trauer erhalten. Außerdem

lernen Sie die Personen und Fachdienste kennen, an die sie sich

im Ernstfall wenden können.)

Dieses Seminar wird zweimal mit identischen Inhalten zu

folgenden Terminen angeboten:

n Termin 1 Mittwoch, 3. Februar 2010, 9 bis 17 Uhr

Kursnummer 102201

Anmeldungen bis 18. Dezember 2009

n Termin 2 Montag, 22. November 2010, 9 bis 17 Uhr

Kursnummer 102239

Anmeldungen bis 22. Oktober 2010

52

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 80,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 60,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50

Dozentinnen Monika Pscheidl

Pastoralreferentin, Psychodrama-Leiterin,

seit 1996 in der Seelsorge im Franziskuswerk

tätig, seitdem u. a. Unterstützung der Gruppen

mit Schwerkranken und sterbenden

Bewohner / innen, Anleitung von Abschiedsritualen,

Schulungen zum Thema Sterbebegleitung

Ursula Stamm

Diplompsychologin, Gesprächspsychotherapeutin,

seit 1994 im Franziskuswerk Schönbrunn

tätig, seitdem u. a. Trauerbegleitung

von Menschen mit geistiger und / oder körperlicher

Behinderung, Unterstützung von Mitarbeiter

/ innen, Teams und Angehörigen in

Trauerphasen, Schulungen zum Thema Trauer

Jutta Pannach

Krankenschwester seit 1968, langjährige

Erfahrung u. a. in der Onkologie, seit 2004

im Fachdienst Pflege im Franziskuswerk

Schönbrunn für pflegerische Versorgung und

Notfälle, seit 2005 Schulungen zum Thema

„Pflege von Schwerkranken und Sterbenden“

Zielgruppe Mitarbeiter / innen aus Altenhilfe,

Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen


Projekttag Sterbebegleitung

Vertiefung: „Wenn Kinder sterben ...“

Dem Tod begegnen – mit Trauernden leben

Sterben und Trauer gehören auch für Kinder zum Alltag. Tritt

der Tod ins Leben, macht er oft sprachlos. Eine falsch verstandene

Fürsorge meint, Kinder vor dieser leidvollen Erfahrung schützen

zu müssen oder bewahren zu können – verstehen die Erwachsenen

sie doch selbst kaum. „Dafür bist du noch zu klein“,

lautet die Ausrede. Noch schwieriger wird es, wenn ein Kind

dem Tod in die Augen schaut.

Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer ist eine Herausforderung.

Wer mit trauernden oder sterbenden Kindern konfrontiert

wird, fühlt sich verunsichert. Es fällt uns schwer, mit Leid,

Sterben, Abschied, Tod und Trauer umzugehen.

In diesem Seminar geht es darum, die Situation trauernder

Erwachsener, Jugendlicher und Kinder verstehen zu lernen und

aufzuzeigen, was ihnen gut tut und was ihnen schadet – in der

Zeit zwischen Tod und Beerdigung sowie danach.

Inhalte:

– Grundwissen zur Trauer

– Lernen, mit Trauernden zu leben

– Was Trauernden gut tut und was ihnen schadet

– Die Zeit zwischen Tod und Beerdigung

– Kindertrauer und eigener Umgang mit Tod, Abschied, Trauer

Dieses Seminar wird zweimal mit identischen Inhalten zu folgenden

Terminen angeboten:

n Termin 1 Donnerstag, 4. Februar 2010, 9 bis 17 Uhr

Kursnummer 102202

Anmeldungen bis 18. Dezember 2009

n Termin 2 Dienstag, 23. November 2010, 9 bis 17 Uhr

Kursnummer 102240

Anmeldungen bis 22. Oktober 2010

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 80,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 60,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50

Dozent Norbert Kugler

Diakon, Diplom-Religionspädagoge, Leiter

der Kontaktstelle Trauerbegleitung der Diözese

Augsburg, Mitarbeiter und Vorstandsmitglied

in der Nachsorgeeinrichtung „Bunter

Kreis“-Augsburg für krebs-, chronisch

und schwerstkranke Kinder und deren

Familien

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus Behindertenhilfe und

Pflegeeinrichtungen und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 12 Personen

„Ein Traum ist nur ein

erster Schritt zu einem Ziel …“

Einführung in die Ideen der

Persönlichen Zukunftsplanung

Jeder von uns hat Träume und Wünsche: Manche Wünsche sind

ganz groß. Und andere Wünsche sind ganz klein. Manchmal

spricht man über seine Wünsche. Manchmal traut man sich

nicht darüber zu sprechen. Und manchmal denkt man: „Mein

Wunsch wird ohnehin nie wahr!“ Und man gibt auf. Das geht

vielen Menschen so.

In diesem Kurs wollen wir über Träume,

Wünsche und Ziele sprechen:

– Wir findet man Wünsche heraus?

– Wie werden aus Wünschen Ziele?

Wie kommt man den Zielen Schritt für Schritt näher?

– Was muss man selbst machen?

– Wo braucht man Unterstützungspersonen?

Wer kann einen gut unterstützen?

Und schließlich:

Wie kann man andere dabei unterstützen,

ihren Wünschen näher zu kommen?

In diesem Kurs erhalten Sie eine Einführung

in die Persönliche Zukunftsplanung:

– Sie lernen die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung

kennen.

– Sie lernen, wie man die Ideen der Persönlichen Zukunfts-

planung für sich selbst und für andere benutzen kann.

– Sie werden für sich selbst kleine Pläne machen.

– Sie lernen, wie die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung

für ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen

Fähigkeiten genutzt werden können.

– Wir sprechen über die Möglichkeiten und Grenzen der

Persönlichen Zukunftsplanung. P

53

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Termin Mittwoch, 10. März 2010, 10 Uhr bis

Donnerstag 11. März 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

Menschen mit Behinderung E 90,–

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50

54

Die Förderung der Veranstaltung durch

Aktion Mensch ist beantragt.

Dozent/in Susanne Göbel

Moderatorin und Fortbildnerin für

Persönliche Zukunftsplanung

Alfonso Román-Barbas

Moderator für Persönliche Zukunftsplanung,

selbst Betroffener mit eigenen Erfahrungen

in Persönlicher Zukunftsplanung

Zielgruppe Menschen mit Behinderungen und

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Behindertenhilfe

(Sie müssen sich nicht zusammen anmelden,

aber Sie müssen Lust haben, gleichberechtigt

zusammen zu lernen und zu arbeiten. Denn

genau das ist es, worum es bei Persönlicher

Zukunftsplanung auch geht.)

Teilnehmerzahl bis zu 20 Personen

Kursnummer 102203

Anmeldung bis 22. Januar 2010

Bitte beachten Sie: aus organisatorischen

Gründen muss bei dieser Fortbildung der Anmeldeschluss

unbedingt eingehalten werden!

Snoezelen –

Einführungsveranstaltung

Einführung in die Methode Snoezelen als Gestaltungsmöglichkeit

für die Freizeit und zur Erholung. Die Teilnehmer/innen

erhalten methodisch-didaktische Hinweise zur Durchführung

von Snoezelen-Einheiten sowie eine technische Unterweisung in

der Handhabung der Geräte. Das Angebot der Selbsterfahrung

ermöglicht ihnen einen Einblick in die Wirkungsweise des

Snoezelen. Für Teilnehmer/innen, die Mitarbeiter/innen im

Franziskuswerk Schönbrunn sind, ist diese Einführungsveranstaltung

Voraussetzung zur Nutzung der internen Snoezelen-

Räume im oben genannten Rahmen.

Dieses Seminar wird zweimal mit identischen Inhalten zu

folgenden Terminen angeboten:

n Termin 1 Mittwoch, 17. März 2010, 9 bis 16.30 Uhr

Kursnummer 102204

Anmeldung bis 12. Februar 2010

n Termin 2 Donnerstag, 16. September 2010,

9 bis 16.30 Uhr

Kursnummer 102225

Anmeldung bis 13. August 2010

Ort Franziskuswerk Schönbrunn, Treffpunkt

Besprechungsraum St. Christoph, 1. OG

Verbindliche Kursgebühr E 60,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 30,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 15,–

Dozentin Dorothea Wießmeier

Diplom-Heilpädagogin (FH) im Fachdienst

Heilpädagogik im Franziskuswerk Schönbrunn

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in der Betreuung,

die mit Snoezelen noch nicht vertraut sind

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen


Ernstnehmen, Zutrauen,

Verstehen

Grundlagen einer personenzentrierten

Arbeitsweise

Der entscheidende Wirkfaktor in der pädagogischen Arbeit ist

die Person, ihre Haltung und ihr Menschenbild.

Die humanistische Sichtweise geht von der Annahme aus, dass

jeder Mensch grundsätzlich ganz eigene Fähigkeiten zur Ver-

änderung und Problemlösung in sich trägt, die durch Entwicklungsstörungen,

Krankheit, Alterungsprozess gestört oder

eingeschränkt sein können. Personenzentriert arbeiten heißt,

nicht von Vorstellungen auszugehen, wie Menschen sein sollten,

sondern davon, wie sie sind, und von den Möglichkeiten,

die sie haben. In der pädagogischen Arbeit gilt es, diese Ressourcen

zu entdecken und zu stärken.

Die von C. Rogers beschriebenen Basisvariablen Empathie,

Wertschätzung und Echtheit (Kongruenz) bilden die Grundlage

einer personenzentrierten Arbeitsweise, die auf das Verstehen

der Person ausgerichtet ist.

Bei der Planung von gezielten Beziehungssituationen geht es oft

darum, fördernde Rahmenbedingungen vorzubereiten und zu

ermöglichen. Es geht aber auch um Achtsamkeit, darum, sich zu

öffnen und einzulassen, stimmig (kongruent) zu bleiben und

sich nicht „verstricken“ zu lassen.

In dieser Fortbildung wird u.a. der Ansatz der heilpädagogischen

Beziehungsgestaltung (Peter Flosdorf) vorgestellt und die

Bedeutung einer verlässlichen Beziehung als Basis für Lernen

und Entwicklung herausgearbeitet. Dies geschieht auch anhand

praktischer Übungen und Beispiele.

Termin Donnerstag, 18. März 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 19. März 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Monika Lumbe

Heilpädagogin, Kunst- und Kreativitäts-

therapeutin Fritz-Perls-Institut,

langjährige Dozentin an der Fachakademie

für Heilpädagogik, Jeux-Dramatiques-Leiterin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102205

Anmeldung bis 12. März 2010

Rituale und Routinen

Orientierung für Menschen

mit geistiger Behinderung

Routiniertes Handeln erleichtert den Alltag. Es bringt Sicherheit

und Orientierung. Wir brauchen es. Wäre zum Beispiel Autofahren

ohne Routine möglich? Unser Leben ist voll davon.

Rituale haben ihren Platz beim Verstehen der Welt und im

Handeln in der Welt. Sie geben Sicherheit in Zeiten des Übergangs

und erleichtern diesen. Dies gilt selbstverständlich auch

für Menschen mit geistiger Behinderung. Zwänge hingegen sind

oft hinderlich und führen zum Erleben von Leid.

Ziel des Seminars ist es, Rituale zu gestalten und für zwischenmenschliche

Kontakte nutzbar zu machen.

Lernziele:

– Rituale als Teil des Alltagshandelns verstehen

– Erkennen eigener Rituale

– Einsatz und Nutzen von Ritualen in der Arbeit

mit Behinderten

– Umgangsmöglichkeiten mit Zwängen / zwanghaften

Verhaltensweisen

Methoden:

Reflexion, Kleingruppen, Impulsreferate

Termin Montag, 22. März 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 23. März 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Werner Franger

Diplom-Pädagoge, Familientherapeut

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102206

Anmeldung bis 12. Februar 2010

55

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Möglichkeiten und Grenzen

der Selbstbestimmung

Aufsichtspflicht – Freiheit – Selbstbestimmung –

Verwahrlosung

Erwachsene Behinderte haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes

Leben mit einem größtmöglichen Maß an Eigenverantwortung.

Gleichzeitig steht ihnen aber auch ein Recht auf Schutz

und Fürsorge zu, das angepasst ist an die Art und den Schweregrad

ihrer Beeinträchtigung. Mit dieser Fortbildung sollen verantwortliche

Mitarbeiter/innen angesprochen werden, die erwachsene

Behinderten im Wohn- und Arbeitsbereich begleiten

und unterstützen.

Inhalte:

– Was bedeutet Selbstbestimmung in betreuten Wohnformen

– in Bezug auf Leistungsbeschreibung und Konzeption?

– in Bezug auf das Selbstverständnis der Mitarbeiter/innen?

– in Bezug auf die Fürsorgepflicht?

– Was bedeutet Aufsichtspflicht

– in der Funktion und Rolle der Heimaufsicht?

– in der Funktion und Rolle der gesetzlichen Betreuer?

– Dokumentation

– Krisen- und Notfallpläne

– Haltung und Verantwortung des Trägers

– Rechtliche Situation der Mitarbeiter/innen

Gemeinsam erarbeiten wir uns ein Problemverständnis und

eine Haltung, die größtmöglichen Schutz für selbstbestimmtes

Leben ermöglicht, die aber auch einen hilfreichen Rahmen für

die Alltagsprobleme der betreuenden Mitarbeiter/innen bietet.

Methoden und Hilfsmittel:

themenzentrierte Gruppenarbeit, Impulsreferate, Plenums-

veranstaltungen, Film, Video, Rollenspiel, Bücher- und Unter-

lagenbörse usw.

Termin Donnerstag, 25. März 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 26. März 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Michael Bräuning-Edelmann

Diplom-Sozialpädagoge, Leiter der sozial-

psychiatrischen Wohnanlage „Häuser am

Latterbach“ in Herzogsägmühle

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102207

Anmeldung bis 22. Februar 2010

56

Paradoxe und unkonventionelle

Interventionen

Häufig ergeht es uns mit der pädagogischen Arbeit wie mit dem

Fernsehen – die vielen Wiederholungen ermüden. Wir versuchen

schwierige Situationen zu meistern, dem zu betreuenden Menschen

etwas zu vermitteln, sein Verhalten zu verändern, aber

immer wieder stehen wir vor der gleichen Ausgangssituation –

wir drehen uns im Kreis. In diesen Momenten wünschen wir uns

Möglichkeiten, schnell und wirksam diesen Kreis der Wiederholungen

zu durchbrechen und unkonventionelle Strategien

zu entwickeln. In diesem Seminar werden Ihnen Möglichkeiten

aufgezeigt, eingefahrene Situationen anders zu lösen, als Sie

es bisher gewohnt sind. Die Hintergründe und Funktionsweisen

einer paradoxen und unkonventionellen Intervention werden

aus pädagogischer und psychologischer Sicht erläutert und in

eine alltagsrelevante und anwendbare Form für Ihre Praxisfelder

transformiert. Grundlegendes Ziel ist es, Ihr persönliches Handlungsrepertoire

in anscheinend verfahrenen und schwierigen

Situationen zu erweitern. Sie erhalten hier auch die Möglichkeit,

konkrete Situationen aus Ihrem Arbeitsalltag einzubringen und

neue Lösungswege zu erarbeiten.

Inhalte:

– Hintergründe zur paradoxen und unkonventionellen

Intervention

– Differenzierung: Schwierigkeit – Problem

– Entstehung von Problemen

– Veränderungen in Systemen

– Lösungen und Konsequenzen

– Praxisbeispiele und ihre Lösungen

Termin Dienstag, 13. April 2010, 9.30 Uhr bis

Mittwoch, 14. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Markus Kaufmann M. A.

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Lehrbeauftragter

an der FH München

Barbara Lachner

Diplom-Pädagogin, Systemischer Coach ECA,

NLP-Trainerin

Zielgruppe pädagogische Mitarbeiter / innen, Gruppenleiter

/ innen und pädagogische Fachdienste

in Einrichtungen der Behindertenhilfe und

der Jugendhilfe sowie andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 22 Personen

Kursnummer 102208

Anmeldung bis 10. März 2010


„Es ist nicht gut, dass der

Mensch allein sei …!“

Einsamkeit bei Menschen mit einer geistigen

Behinderung

Häufig ist zu beobachten, dass Menschen mit geistiger Behinderung

trotz lebenspraktischer und intellektueller Kompetenzen

kaum in der Lage sind, zu Menschen in ihrer Umgebung in

adäquater Weise in Kontakt zu treten. Sie ziehen sich entweder

zurück oder erregen Aufmerksamkeit durch „störende“ Verhaltensweisen.

So geraten sie oft in eine schwer zu durchbrechende

Isolation. Sie vereinsamen.

In diesem Seminar werden die Hintergründe für dieses Phänomen

beleuchtet. Dann wird erarbeitet, welche Voraussetzun-

gen erforderlich sind, um die Einsamkeit zu überwinden und in

sozial kompetenter Weise Kontakte zu knüpfen und aufrechtzu-

erhalten. Ebenso wird erläutert, wie ein entwicklungsfreundliches

Beziehungsangebot gestaltet sein muss, um den Menschen

mit geistiger Behinderung dabei zu unterstützen, die dazu erforderlichen

sozialen Kompetenzen zu erwerben bzw. einzusetzen.

Termin Dienstag, 13. April 2010, 10 Uhr bis

Mittwoch, 14. April 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Ulrike Luxen

Diplom-Psychologin, Psychologische

Psychotherapeutin (BDP), Psychologin in

der Diakonie Stetten (Entwicklungsplanung,

Betreuungsberatung, Psychotherapie),

Supervisorin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen, die in der Betreuung von

Menschen mit geistiger Behinderung tätig

sind

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102209

Anmeldung bis 10. März 2010

Grenzerfahrungen zwischen

selbstbestimmter Sexualität

und sexuellem Übergriff

in der Arbeit mit Menschen

mit Behinderung

Im pädagogischen Alltag stehen Mitarbeiter/innen, die mit

Menschen mit Behinderungen arbeiten, häufig Situationen

gegenüber, in denen Sexualität eine Rolle spielt. Nicht immer

sind sich die Mitarbeiter/innen dabei sicher, ob und wie sie

dann im Sinne größtmöglicher Selbstbestimmung der von ihnen

unterstützten Menschen reagieren sollen oder können. Heikel

und problematisch wird es insbesondere dann, wenn Grenz-

verletzungen vermutet werden oder Übergriffe auf die sexuelle

Selbstbestimmung geschehen.

Das Seminar nimmt sich dieser Themen an und zeigt an Praxisbeispielen

und Fällen der Teilnehmenden adäquate Handlungsmöglichkeiten

auf. Zugleich bietet es einen Rahmen, um im

kollegialen Austausch über einen angemessenen Umgang mit

Betroffenen sexualisierter Gewalt zu beraten. Des Weiteren wird

thematisiert, welche Rahmenbedingungen in Einrichtungen der

Behindertenhilfe für eine Alltagsbegleitung notwendig sind. Diese

Bedingungen sollen im Hinblick auf sexuelle Übergriffe vorbeugend

wirken und gleichzeitig eine selbstbestimmte Sexualität

ermöglichen.

Inhalte des Seminars:

– Handlungsbezogene Informationen über die Themen

Sexualität, psychosexuelle Entwicklung, sexuelle Selbst-

bestimmung, sexuelle Gewalt sowie deren Prävention

– Besprechung von Fall- und Praxisbeispielen und Entwicklung

von Handlungsstrategien

– Umgang mit Betroffenen sexueller Gewalt

– Aufbau eines themenbezogenen Netzwerkes

– Rolle und Aufgabe der Mitarbeiter/innen

– Praxisideen für Prävention und zur Förderung einer selbst-

bestimmten Sexualität von Menschen mit einer Behinderung

Methoden:

Vortrag, Gruppenarbeit, Arbeit mit Fall- und Praxisbeispielen,

Rollenspiel, praktische Übungen, Erfahrungsaustausch P

57

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Termin Donnerstag, 15. April 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 16. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Ralf Specht

Diplom- und Sexualpädagoge, Dozent am

Institut für Sexualpädagogik (isp), Projekt-

leiter der Weiterbildung ‚Sexualität und

Behinderung

www.isp-dortmund.de

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102210

Anmeldung bis 12. März 2010

Wichtige Steuertipps!

§ §

Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den Erwerb von

58

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für eine Berufsausübung

notwendig sind, können als Sonderausgaben im Kalenderjahr

abgesetzt werden.

Förderplangespräche

In den sogenannten Förderplangesprächen sollen nicht nur individuelle

Förderziele festgelegt werden, sondern es soll auch geklärt

werden, wer welche Aufträge übernimmt. So soll für alle

Beteiligten ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Nachvollziehbarkeit

geschaffen werden. Nicht wir planen für unsere Betreuten,

sondern wir denken und planen gemeinsam mit ihnen. Sie

erhalten von uns verständliche Rückmeldungen zu ihrer Entwicklung

und erhalten ausreichend Gelegenheit, ihre eigenen

Wünsche und Vorstellungen mitzuteilen. Selbst- und Fremdeinschätzung

werden gegenübergestellt.

Im Seminar werden Modelle für ein Förderplangespräch vor-

gestellt und die verschiedenen Rollen der Teilnehmer/innen diskutiert.

Zentrale Frage wird sein, welche Formen der Vorbereitung

und Unterstützung die Betroffenen benötigen, um ihre

Lebensentwürfe verwirklichen zu können.

Termin Mittwoch, 21. April 2010, 9 bis 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Günther Hartmann-Templer

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Organisationsberater POB (Haisch),

Stiftung Attl

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102211

Anmeldung bis 18. März 2010


Kinder und Jugendliche

mit Milieuschädigung

in der Behindertenhilfe

Kinder und Jugendliche, die unter schwierigen sozialen Bedingungen

aufwachsen und deshalb erhebliche Verhaltensauffälligkeiten

aufweisen, waren über lange Jahre das klassische Klientel

der Jugendhilfe. Kommt zu dieser beschriebenen Problematik

eine massive Lern- und Leistungsproblematik hinzu, ist eine

deutliche Trendwende in der Auswahl der Hilfeformen zu spüren.

Immer öfter werden diese Kinder und Jugendlichen in Einrichtungen

der Behindertenhilfe aufgenommen. Dadurch scheint

eine Erosion der traditionellen Zuständigkeiten gegeben.

Die Behindertenhilfe selbst ist häufig nur ungenügend auf diese

neuen Klienten, deren Familien sowie ihre Bedürfnisse und Originalitäten

vorbereitet. Diesen Kindern und Jugendlichen haftet

selten das Etikett der „Pflegeleichtigkeit“ und Konformität an.

Die Elternarbeit ebenso wie die Bereiche der schulischen Förderung

und der täglichen Betreuung gestalten sich daher erfahrungsgemäß

schwieriger und häufig konfliktreicher. In diesem

Grenzbereich zwischen Jugendhilfe und Behindertenhilfe muss

die pädagogische Arbeit andere Akzente setzen.

In dieser Fortbildung werden wir uns praxisnah mit den Hintergründen,

Entwicklungen, Ansätzen und eben den geforderten

Akzenten für eine gelingende Betreuung dieser Kinder und

Jugendlichen in der Behindertenhilfe auseinandersetzen.

Inhalte:

– Hintergründe und Ursachen

– Auswirkungen sozialer Benachteiligung auf die Entwicklung

– Milieuschädigung und geistige Behinderung

– Gestaltung von Betreuungsrahmen und Beziehungen

– Förderung milieugeschädigter Kinder und Jugendlicher

– Umgang mit schwierigen Eltern und Elterngesprächen

– Vermeidung von Problemen in der Gruppe durch das Zusammenleben

milieugeschädigter und geistig behinderter

Menschen

Termin Freitag, 23. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/in Markus Kaufmann M. A.

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Lehrbeauftragter an der FH München,

Ausbilder Aikido-Fairness-Training

Barbara Lachner

Diplom-Pädagogin, Systemischer Coach ECA,

NLP-Trainer

Zielgruppe pädagogische Mitarbeiter/innen, Gruppenleiter/innen

und pädagogische Fachdienste

in Einrichtungen der Behindertenhilfe und

der Jugendhilfe sowie andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 22 Personen

Kursnummer 102212

Anmeldung bis 20. März 2010

59

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Erwachsen werden und

behindert sein

In der Pubertät finden die Auseinandersetzungen mit dem eigenen

Körper, mit neuen Gefühlen, der Geschlechterrolle, den Eltern

und den gesellschaftlichen Regeln statt. „Wer bin ich?“ ist

die zentrale Frage aller im Jugendalter. Bei jungen Menschen

mit geistiger Behinderung kommt oft noch die Frage hinzu:

„Bin ich anders?“ Die körperliche und sexuelle Reifung verläuft

bei Menschen mit geistiger Behinderung altersgemäß. Die kognitive

Entwicklung weicht jedoch stark ab. Diese Diskrepanz

kann die Pubertät kompliziert machen. Darüber hinaus beeinträchtigen

lebensgeschichtliche Erfahrungen die Identitätsentwicklung.

Wie können wir als pädagogisch Tätige im Rahmen unserer Einrichtungen

junge Menschen mit geistiger Behinderung in ihrer

Entwicklung zu selbstbestimmten Erwachsenen begleiten?

Termin Mittwoch, 28. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Rosemarie Czarski

Diplom-Sozialpädagogin, Pädagogischer

Fachdienst Tagesstätte HPCA, Coach,

Referentin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in Einrichtungen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102213

Anmeldung bis 22. März 2010

60

Einführung in die ICF

International Classification of Functioning,

Disability and Health

Die Internationale Klassifikation der Fähigkeitsstörung, Behinderung

und Gesundheit (englisch: International Classification of

Functioning, ICF) ist ein modernes Klassifikationssystem, mit

dem die funktionale Gesundheit und Behinderung eines Menschen

erfasst werden kann. In ihrem Grundverständnis geht die

Klassifikation davon aus, dass Erkrankungen Beeinträchtigungen

der Körperfunktionen oder Strukturen (auch der mentalen

Funktionen) auslösen können. Diese Beeinträchtigungen stehen

in Wechselbeziehungen zu den Alltagsaktivitäten, die ein

Mensch mit Gesundheitsproblemen ausführen kann, und beeinflussen

seine Möglichkeiten zur Teilhabe an unterschiedlichen

Lebensbereichen. Das Ausmaß der Beeinträchtigung ist jedoch

im Wesentlichen geprägt durch Umweltfaktoren, zum Beispiel

die Verfügbarkeit von Hilfsmitteln oder sozialen Unterstützungssystemen

und personenbezogenen Faktoren (z. B. Bewältigungsstrategien,

Bildung, Persönlichkeitsaspekte). Eine systematische

Erfassung der Strukturen, Aktivitäten, Teilhabemöglichkeiten

und Einflussfaktoren der Person selbst wie auch ihrer Umwelt

gibt wertvolle Anregungen für die Planung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten.

In diesem Seminar wollen wir eine erste Annäherung an diese

Klassifikation vornehmen und Anregungen für deren Einsatz bei

Hilfe- und Förderplanung nutzen.

Zielsetzung:

– Verständnis einer neuen Sprachkonvention, die insbesondere

im Umgang mit den Leistungsträgern an Bedeutung gewinnt

– Adaption der Hilfe- und Förderplanung

– Anwendung einer strukturierten Hilfeplansystematik

– Perspektiven für eine bessere Vernetzung an den Schnitt-

stellen zu anderen Maßnahmeträgern

Methodisches Arbeiten und Hilfsmittel:

themenzentrierte Gruppenarbeit, Impulsreferate, Plenums-

veranstaltungen, Film, Video, Rollenspiel, Bücher- und Unter-

lagenbörse usw.


Termin Donnerstag, 29. April 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 30. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Michael Bräuning-Edelmann

Diplom-Sozialpädagoge, Fachbereichsleiter

Menschen mit seelischer Erkrankung und

Menschen mit Suchterkrankung Herzogsägmühle

mit langjähriger Referententätigkeit

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102214

Anmeldung bis 24. März 2010

Grundlagen der

Verhaltenstherapie

Systematische Verhaltenstherapie ist eine hoch erprobte und

effektive Methode, Verhaltensweisen neu zu entwickeln, aufzubauen

oder zu verlernen bzw. ungünstige Verhaltensweisen

durch hilfreiche zu ersetzen. Die Methode ist gegründet auf den

allgemeinen menschlichen Lerngesetzen, nach denen wir alle

bewusst und unbewusst Gefühle, Gedanken und Handlungen

erlernen.

Alle Verhaltensweisen werden dabei in ihrem jeweiligen

komplexen Zusammenhang gesehen, der bestimmt ist von:

– den individuellen organisch-biologischen Faktoren, den

vorausgehenden und bestehenden Lebensbedingungen

und Erfahrungen, von Gedanken und Gefühlen

– den positiven und negativen Konsequenzen, die auf das

Verhalten hin folgen.

Für die Behandlung autistischer Menschen erweisen sich die

verschiedenen Formen der Verhaltenstherapie besonders erfolgreich

bei dem gezielten Aufbau von Fähigkeiten in kleinen

Schritten. Dieser findet sowohl im Therapieraum als auch im

Alltagsablauf im natürlichen Umfeld statt.

Zudem lässt sich systematisches lerntheoretisches Denken

gut mit anderen pädagogisch-therapeutischen Methoden wie

TEACCH, der Affolter-Methode, Ergotherapie usw. verbinden

und auf Alltagssituationen generell anwenden.

Das Seminar vermittelt theoretisch und in praktischen Übungen

die Bausteine der Verhaltenstherapie:

– Planung und Durchführung von Verhaltensbeobachtungen

und deren Dokumentation

– Planung von „Zielverhalten“

– Beobachtung und Planung von möglichen positiven und

negativen Konsequenzen

– Planung von Veränderungen der Ausgangssituation sowie der

Konsequenzen und deren Umsetzung in Therapie und Alltag

– Aufbau von neuen Verhaltensweisen in kleinen Schritten

– Verhaltensbeobachtung unter geänderten Bedingungen

und deren Bewertung

– Übertragung des Gelernten auf andere Situationen

Die Seminarteilnehmer sind eingeladen, Beispiele aus ihrem

Berufsalltag einzubringen und zu diskutieren, auch mit

Video- / DVD-Aufnahmen.

Diese Fortbildung ist verbindliche Veranstaltung der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“

(S. 26). P

61

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Termin Dienstag, 4. Mai 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Beate Baude

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin,

Supervisorin, langjährige Erfahrung

in der therapeutischen Betreuung

entwicklungsverzögerter, kommunikationsgestörter,

insbesondere autistischer Menschen

und ihrer Familien

Zielgruppe pädagogische und therapeutische

Mit arbeiter / innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 30 Personen

Kursnummer 102215

Anmeldung bis 2. April 2010

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

62

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.

Schwierige Situationen

in der Arbeit mit Menschen

mit Behinderung erkennen

und meistern

Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung fordert neben Ihrem

fachlichen Können auch Ihre sozialen Fähigkeiten als Anleiter / in

und Betreuer / in. Häufig zeigen die betreuten Menschen Phänomene

wie Aggressivität, Verweigerung oder plötzlichen Rückzug,

mit denen angemessen umzugehen schwer ist. Und manchmal

weiß man gar nicht, wie solch eine Situation entstanden ist.

Für diese schwierigen Situationen will Ihnen das Seminar Unterstützung

anbieten. Mit der Arbeit an konkreten Praxisbeispielen

werden Sie die Ursachen und Hintergründe solcher Verhaltensweisen

besser verstehen und einordnen können. Sie entwickeln

dadurch ein Handwerkszeug, mit dem Sie solche Situationen

angemessen gestalten und entschärfen können. Gemeinsam

werden wir verschiedene – auch nonverbale – Methoden zur

Konflikt- und Aggressionsbewältigung ausprobieren. Sie können

sich entlasten und Ihre Erfahrungen mit anderen teilen.

Termin Mittwoch, 19. Mai 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 21. Mai 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 230,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 200,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Klaus Brosius

Diplom-Pädagoge, Supervisor DGSv,

Trainer DAGG

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe in

den Bereichen Wohnen, WfbM, Förderstätte

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102216

Anmeldung bis 16. April 2010


„Ich werd´ dir schon helfen!“

Ein Rollentausch-Seminar zu

Macht und Ohnmacht im pädagogischen Alltag

Ein Tag in der Rolle eines Menschen mit besonderem Hilfebedarf.

Dies ist der Kern des vorliegenden Rollentausch-Seminars,

eingebettet in die Bausteine Theorie, Reflexion und Nach-

bereitung via Online-Prozessbegleitung.

Das Seminar richtet sich an Teilnehmer/innen mit mindestens

zweijähriger Berufserfahrung im heilpädagogischen Arbeits-

bereich, die ihre Berufsrolle auf Basis des Grundgedanken von

Assistenz und Autonomie bewusst reflektieren wollen. Wie

können Sie Menschen in Abhängigkeitsverhältnissen unterstützen,

ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung zu führen?

Wie gestalten Sie in der Praxis Ihre Berufsrolle zwischen real

erlebbaren Abhängigkeiten und pädagogisch geforderter Autonomie?

Voraussetzung zur Teilnahme ist Neugier und Offenheit für ein

intensives und erfahrungsorientiertes Seminar: Aktive Beteiligung

und Übernahme der Rolle eines Menschen mit besonderen

Hilfebedarf im Rahmen des 24-stündigen Rollentauschs. Für die

anschließende Prozessbegleitung sind Grundkenntnisse im Umgang

mit dem Internet erforderlich.

Ablauf Vorbereitung:

Bereits im Vorfeld des eigentlichen Präsenzseminars werden die

Teilnehmer/innen telefonisch über den Ablauf des Rollenspiels

informiert und nehmen an einem Briefing teil. Dabei legt jede/r

Teilnehmer/in selbst seine/ihre Rolle und den persönlichen

Hilfebedarf für das Rollenspiel fest.

Ablauf Präsenzseminar:

Das eigentliche Seminar beginnt mit einer theoretischen Einführung,

bevor am ersten Nachmittag der von geschulten Trainern

begleitete 24-stündige Rollentausch beginnt. Aus der Perspektive

eines Menschen mit besonderem Hilfebedarf werden heilpädagogisch

relevante Alltagssituationen wie Nahrungsaufnahme,

kreatives Gestalten, Ausflüge, Einkaufen und Körperpflege (nur

auf Wunsch des Teilnehmers) usw. erfahren. Die Erfahrungen

werden in der anschließenden Reflexion gemeinsam ausgewertet.

Am letzten Seminartag erfolgt eine theoretische Vertiefung

auf Basis der Frage nach praktischen Umsetzungsmöglichkeiten

des Assistenzprinzips im Arbeitsalltag.

Ergänzungsbaustein:

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wird verbindlich für alle Teilnehmer/innen

eine Prozessbegleitung angeboten. In einer

eigens für dieses Seminar bereitgestellten Internet-Community

tauschen sich die Seminarteilnehmer/innen über konkrete Situationen

zum Thema „Macht und Ohnmacht“ aus ihrem Arbeitsalltag

aus und entwickeln in einem angeleiteten Prozess Handlungsalternativen

im Sinne des Assistenzprinzips. Anleitung,

Moderation, Prozessbegleitung sowie pädagogische und

didaktische Beratung erfolgen durch mindestens einen TEAsE-

Seminarleiter. Laufzeit: Drei Monate, Onlinekontakte in mindestens

vierzehntägigem Rhythmus. Die Teilnahme ist verbindlich.

Bei Fragen zu diesem Seminar können Sie sich gerne direkt an

die Dozenten wenden: info@tease-seminare.de

Bitte beachten Sie, dass bei diesem Seminar die Übernachtung

verpflichtend ist!

Termin Freitag, 4. Juni 2010, 10 Uhr bis

Sonntag, 6. Juni 2010, 15 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 380,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 350,–)

zuzüglich Übernachtung und Verpflegung

Dozenten Volker Schulze-Weigmann

(TEAsE Trainer), Diplom-Heilpädagoge,

Zusatzqualifikationen in Familientherapie

und in Humanistischem Psychodrama

Volker Stern

(TEAsE Trainer), NLP Trainer lizenziert nach

DVNLP e.V., Zusatzqualifikation Systemische

Beratung, Hypnotherapie

und 2 bis 3 TEAsE-Assistenten

Zielgruppe Sozialberufler/innen mit mindestens 2 Jahren

Berufserfahrung im heilpädagogischen

Arbeitsbereich

Teilnehmerzahl maximal 10 Personen

Kursnummer 102217

Anmeldung bis 30. April 2010

Bitte beachten Sie: Aus organisatorischen

Gründen muss bei dieser Fortbildung der Anmeldeschluss

unbedingt eingehalten werden!

63

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Einführung in

heilpädagogisches Handeln

Dieses Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen ohne pädagogische

Fachausbildung in der Behindertenhilfe. Sie sollen eine

Einführung in Fragestellungen erhalten wie z. B.:

„Was ist Heilpädagogik?“, „Was ist Behinderung?“,

aber auch: „Wie arbeite ich heilpädagogisch?“

Es werden die Grundprinzipien heilpädagogischer Beziehungsgestaltung

und heilpädagogischen Arbeitens vermittelt.

Über Gruppenarbeiten, Rollenspiele und praktische Übungen

wird das Thema Heilpädagogik für die Teilnehmer/innen

persönlich erfahrbar gemacht. Praktische Erfahrungen und

Problemstellungen im Berufsalltag der Teilnehmer/innen werden

besprochen und Lösungsansätze werden miteinander erarbeitet.

Dies soll es den Teilnehmer/innen ermöglichen, heilpädagogisches

Handeln im Berufsalltag umzusetzen.

Termin Montag, 7. Juni 2010, 9.30 Uhr

bis Dienstag, 8. Juni 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Thorsten Franke

Diakon, Heilpädagoge und Sozialwirt,

Dozent an der Fachakademie für

Heilpädagogik Rummelsberg

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102218

Anmeldung bis 5. Mai 2010

64

Ich bin jetzt Mitglied in

der Bewohnervertretung –

was bedeutet das für mich?

Die gewählten Mitglieder von Bewohnervertretungen und

Heimbeiräten haben eine wichtige Rolle in dem Prozess, der zu

mehr Selbstbestimmung und Mitsprache in den Einrichtungen

führen soll. Um diese Aufgabe auch wahrnehmen zu können,

müssen sie zuerst ihre Rechte und Pflichten kennen und verstehen.

In leichter Sprache werden rechtliche Hintergründe erklärt

und Möglichkeiten zur Umsetzung der Aufgaben vermittelt. In

kleinen Rollenspielen werden Regeln und Verhalten in Sprechstunden,

Sitzungen und Bewohnerversammlungen geübt. Weiterhin

werden gemeinsam Ideen und Möglichkeiten entwickelt,

wie man die Werbung und Informationsarbeit hinsichtlich der

Bewohnervertretungen verbessern kann.

Termin Donnerstag, 10. Juni 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 11. Juni 2010, 12 Uhr

(Die Veranstaltung endet am zweiten Tag

mit dem Mittagessen.)

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 140,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 120,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 35,– gesamt

Dozent Günther Hartmann-Templer

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Organisationsberater POB (Haisch),

Stiftung Attl

Zielgruppe Mitglieder von Bewohnervertretungen

und Heimbeiräten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102219

Anmeldung bis 6. Mai 2010


Strukturierung als Hilfe

zum Verstehen und Handeln

Förderung von Menschen mit Autismus

nach dem Vorbild des TEACCH-Modells

Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung

bei Menschen mit Autismus führen dazu, dass diese ganz

besonders von strukturierenden und visuellen Hilfen profitieren

können. Auf dieser Erkenntnis basiert der TEACCH-Ansatz zur

pädagogischen Förderung autistischer Menschen, der seit über

dreißig Jahren in den USA erprobt und weiterentwickelt wird.

Structured Teaching, die Strukturierung in der pädagogischen

Förderung und im Alltag, gehört daher zu den grundlegenden

Elementen der Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz. Im Rahmen

dieses Seminars werden zunächst die theoretischen Grundlagen

und Konzepte des TEACCH-Ansatzes vorgestellt. Im Anschluss

daran liegt der Schwerpunkt auf der Methode des Structured

Teaching. Die Teilnehmer / innen erhalten Hinweise und Hilfen

zur Entwicklung von Strukturierungsmaßnahmen sowie zu deren

praktischer Anwendung. Anhand vieler Praxisbeispiele werden

Umsetzungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der

Betreuung und Förderung dargestellt. Auf dieser Grundlage erhalten

die Teilnehmer / innen Gelegenheit, Anwendungsmöglichkeiten

für ihre eigene Praxis zu diskutieren, Ideen zu entwickeln,

selbst Materialien zu erstellen. Praktische Übungen und Gruppenarbeit

ergänzen und vertiefen die theoretische Erarbeitung.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

2. Therapie und Förderung (S. 26) genutzt werden.

Termin Freitag, 11. Juni 2010, 10 Uhr bis

Samstag, 12. Juni 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Antje Tuckermann

Diplom-Psychologin, Weiterbildung zur

Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie),

Therapeutin in psychiatrischer

Institutsambulanz; freiberufliche Therapeutin,

Mitarbeit in Gruppen zur Förderung sozialer

Fähigkeiten bei Menschen mit Autismus;

Begleitung von Familien und Fachpersonal

in unterschiedlichen Einrichtungen für Menschen

mit Autismus und geistigen Behinderungen;

internationale Referententätigkeit,

Erstellen von Fachartikeln

Zielgruppe alle Personen, die Menschen mit Autismus

begleiten und fördern

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102220

Anmeldung bis 7. Mai 2010

„Willst du das Heute

verstehen …“

Biografiearbeit mit Menschen mit Behinderung

„Willst du das Heute verstehen, schau ins Vergangene zurück.

Willst du die Zukunft gewinnen, muss du das Heute gestalten“,

meint Y. Rabin.

Auch in der Arbeit mit alten Menschen mit geistiger Behinderung

wird Biografiearbeit immer wichtiger. Mit „Biografie-

arbeit“ ist das Einbeziehen der Vergangenheit in die aktuelle

Gegenwart und die mögliche Zukunft gemeint. Biografiearbeit

ist ein produktiver Prozess, der die gesamte Lebensspanne

eines Menschen umfasst und verknüpft – und kein permanentes

Zurückkehren in die bzw. Verharren und Wühlen in der Vergangenheit.

Durch die Erinnerung kann Vergangenes neu geordnet,

neu bewertet, wiedererlebt und sogar verarbeitet werden. Dabei

stehen die angenehmen Seiten des Erinnerns im Vordergrund.

In diesem Seminar werden Methoden der Biografiearbeit mit

Menschen mit geistiger Behinderung vorgestellt und ausprobiert.

Mögliche Effekte von Erinnerungsarbeit, wie z. B. kognitive,

emotionale und soziale Veränderungen, werden diskutiert.

Die Teilnehmer/innen werden gebeten, einen persönlichen

Erinnerungsgegenstand, ein persönlich bedeutungsvolles Bild

oder Ähnliches zum Seminar mitzubringen.

Termin Freitag, 18. Juni 2010, 10 Uhr bis

Samstag, 19. Juni 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Dr. phil. Sinikka Gusset-Bährer

Diplom-Gerontologin, M.A. in Erwachsenenbildung,

seit Jahren in der Erwachsenen-

bildung als Dozentin für verschiedene Träger

tätig, u. a. zum Thema „Älterwerden mit

Behinderung

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen der

Behindertenhilfe und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102221

Anmeldung bis 17. Mai 2010

65

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

An den Stärken orientiertes

Arbeiten mit Kindern

und Eltern

In der Arbeit mit Kindern ist man oft geneigt zu sehen, wo Auffälligkeiten

oder Entwicklungsverzögerungen sind und inwieweit

sich die Eltern als wenig kooperativ zeigen. Gerne bleibt man

dann in „Vorurteilen“ verhaftet und verliert den wichtigen Blick

auf die Stärken und Fähigkeiten der Kinder und der Eltern.

Dies ist das Thema dieses Seminars: Was für eine Haltung verbirgt

sich hinter diesem pädagogischen Ansatz? Wir wollen uns

Methoden und Techniken aneignen, die helfen, den Blick auf

das Positive und Wertvolle zu erhalten und damit zu arbeiten.

Dadurch entsteht Motivation und auch mehr Spaß in der Arbeit.

Inhalte:

– Vorstellen der wichtigsten Ansätze: Was sind Ressourcen,

Stärken?

– Die große Kraft der Wertschätzung

– Nutzbarmachen von Bedenken und Stolpersteinen

– Übertragbarkeit in die Praxis: Fallbeispiele und Übungen

Termin Donnerstag, 24. Juni 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 25. Juni 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Adelheid Schels

Diplom-Sozialpädagogin (FH),

Familientherapeutin, Supervisorin

und Trainerin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus Kindertagesstätten

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102222

Anmeldung bis 21. Mai 2010

66

Strafe muss sein!

Muss Strafe sein?

Grenzen setzen im pädagogischen Alltag

„Wer nicht hören will, muss fühlen!“ – Wer kennt nicht diesen

Satz aus Kindheitstagen? Wenn er ausgesprochen wurde, war

sehr schnell klar, dass auf ein gerade gezeigtes Verhalten eine

Strafe folgte. Wenn wir uns diesbezüglich rückblickend die Frage

stellen, ob die jeweilige Strafe gefruchtet hat – zu welcher Antwort

kommen wir wohl? Wir werden im pädagogischen Alltag

mit Situationen konfrontiert, in denen wir häufig den einzigen

Ausweg in einer Strafe sehen. Welchen Sinn aber macht Strafe?

Womöglich haben wir sie vielfach angedroht oder verhängt, erfahrungsgemäß

aber in den wenigsten Fällen überprüft, ob das

angestrebte Ziel der Strafe erreicht worden ist. Weshalb aber

setzen wir sie ein? Ist Strafe aus pädagogischer Sicht überhaupt

zu rechtfertigen? In diesem Seminar wollen wir uns deshalb mit

zwei wesentlichen Aspekten beschäftigen – der Notwendigkeit

von Strafe und der möglichen Sinnlosigkeit von Strafe im pädagogischen

Kontext. Mithilfe konkreter Praxisbeispiele werden

neue Handlungsmöglichkeiten für die eigene Arbeit entwickelt.

Inhalte: Grundgedanken und Hintergründe von Strafe; Formen

von Strafe im eigenen Arbeitsfeld; Legitimation von Strafe im

pädagogischen Kontext; Macht, Machtgebrauch/- missbrauch;

Hilflosigkeit als Auslöser für Strafen; Gewissen, Moral und Menschenbild;

Sanktion und Intervention

Ziele: Auseinandersetzung über die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit

von Strafe, Reflexion des eigenen Strafspektrums

und Machtverständnisses, Entwicklung einer differenzierten

Sichtweise von Sanktion und Intervention

Termin Donnerstag, 1. Juli 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 2. Juli 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Markus Kaufmann M. A.

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Lehrbeauftragter an der FH München,

Ausbilder Aikido-Fairness-Training

Barbara Lachner

Diplom-Pädagogin, Systemischer Coach ECA,

NLP-Trainer

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in Einrichtungen der

Behindertenhilfe und der Jugendhilfe sowie

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 22 Personen

Kursnummer 102223

Anmeldung bis 1. Juni 2010


Diagnostik und Förderung

sozialer Fähigkeiten

bei Menschen mit Autismus

auf Basis des TEACCH-Ansatzes

In diesem Seminar beschäftigen wir uns systematisch und

detailliert mit den grundsätzlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen

zur sozialen Interaktion, die insbesondere Menschen

mit Autismus und ähnlichen Entwicklungsbehinderungen oft

fehlen. Mit Hilfe eines Erhebungsbogens für soziale Fähigkeiten

(Social Skills Assessment) lassen sich nicht nur grundlegende

Defizite erkennen, sondern auch geeignete Ansatzpunkte für

eine Förderung der sozialen Interaktion identifizieren. Der Erhebungsbogen,

der von einer Mitarbeiterin im TEACCH-Programm

entwickelt wurde, kann für Betroffene mit unterschiedlichem

Funktionsniveau und bei jeder Altersgruppe eingesetzt werden,

sein Schwerpunkt liegt aber auf den grundlegenden Voraussetzungen

zur sozialen Interaktion.

Die Teilnehmer / innen lernen dieses entwicklungsorientierte

diagnostische Instrument kennen und anwenden. Anhand von

eigenen Fallbeispielen wird der Umgang mit dem Erhebungsbogen

geübt und eine individuelle Förderplanung erstellt. Die

Seminarteilnehmer / innen werden darin angeleitet, den Schritt

von abstrakten Förderzielen zur konkreten Gestaltung der

Fördersituation zu vollziehen.

Die Teilnehmer / innen erhalten zudem einen Einblick in unsere

Arbeit mit Gruppen zur Förderung der sozialen Kompetenz, die

auf dem TEACCH-Ansatz basiert. Vorgestellt werden sowohl

das Konzept der „SOKO Autismus“-Gruppen als auch konkrete

Materialien und Aktivitäten zur sozialen Förderung von Kindern

und Erwachsenen.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

2. Therapie und Förderung (S. 26) genutzt werden.

Termin Donnerstag, 15. Juli 2009, 10 Uhr bis

Freitag, 16. Juli 2009, 17 Uhr

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Dozentin Antje Tuckermann,

Diplom-Psychologin, Weiterbildung zur

Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie),

Therapeutin in psychiatrischer

Institutsambulanz; freiberufliche Therapeutin,

Mitarbeit in Gruppen zur Förderung sozialer

Fähigkeiten bei Menschen mit Autismus;

Begleitung von Familien und Fachpersonal

in unterschiedlichen Einrichtungen für Menschen

mit Autismus und geistigen Behinderungen;

internationale Referententätigkeit,

Erstellen von Fachartikeln

Zielgrupe Personen, die Menschen mit Autismus

begleiten und fördern

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102224

Anmeldung bis 11. Juni 2010

67

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Umgang mit Aggression

und Gewalt

Aikido als Handlungsstrategie

in akuten Krisensituationen

Gewalterfahrungen und aggressives Verhalten gehören mittlerweile

zum pädagogischen Alltag. Ebenso zum Alltag gehören

die persönliche Unsicherheit und die Angst vor und in diesen

Situationen. In diesem Seminar vermitteln wir Ihnen anwendbare

und erprobte Handlungsstrategien des Aikido, um in akuten

Krisensituationen situationsadäquater und selbstsicherer

reagieren zu können. Aikido ist die Kunst der Selbstverteidigung

bzw. die „hohe Kunst des Verzeihens“. Im Aikido geht es darum,

Kräfte, die zunächst entgegengerichtet sind (Angreifer gegen

Verteidiger), zusammenzuführen und einen möglichen Konflikt

aufzulösen. Die Kontrolle der Situation steht hierbei im Vordergrund,

nicht der Sieg oder die Verletzung des Gegenübers.

Wir zeigen Ihnen in diesem Seminar, wie Sie Angriffe abwehren

und durch den Einsatz der Aikido-Strategien Konflikte und Akutsituationen

auflösen können.

Inhalte des Seminars: Strategien des Aikido; effektive Selbstverteidigungs-

und Hebeltechniken; Umsetzung der Aikido-

Strategien in die pädagogische Arbeit; eigene Aggression, Gewaltbereitschaft

und Gewaltakzeptanz; Formen der Aggression

und Gewalt; Möglichkeiten der Verhaltensmodifikation aggressiver

und gewalttätiger Klienten

Ziele des Seminars: Kennenlernen der Handlungsstrategien des

Aikido; Erlernen verschiedener Selbstverteidigungstechniken;

Entwicklung alternativer Konfliktlösungsstrategien; Handlungssicherheit

in akuten Konfliktsituationen; Selbsterfahrung mit der

eigenen Aggression, Gewaltbereitschaft und Gewaltakzeptanz

Termin Donnerstag, 16. September 2010, 9.30 Uhr

bis Freitag, 17. September 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozenten Markus Kaufmann M. A.

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Lehrbeauftragter an der FH München,

Ausbilder Aikido-Fairness-Training

68

Stefan Koch

Diplom-Psychologe, Therapeut, Aikido-Trainer,

Ausbilder Aikido-Fairness-Training

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in Einrichtungen der

Behindertenhilfe und der Jugendhilfe sowie

andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 22 Personen

Kursnummer 102226

Anmeldung bis 10. August 2010

Wohn- und Arbeitsformen

für Menschen mit Autismus

Teil 1: Menschen mit Autismus in Arbeit und Beruf

Menschen mit Autismus wollen (und können) entsprechend

ihren Fähigkeiten und Voraussetzungen am gesellschaftlichen

Leben – so auch am „Gut Arbeit“ – teilhaben. Der Bereich der

Begleitung und Unterstützung erwachsener Menschen mit

Autismus in Arbeit und Beruf steckt noch in den Kinderschuhen.

Je nach Ausprägung und Erscheinungsform der autistischen

Beeinträchtigung sind unterschiedlichste Hilfen erforderlich.

Grundlage dieses Seminars bildet die Betrachtung autismusspezifischer

Besonderheiten, die im Zusammenhang mit

„Arbeit“ stehen. Es wird ein Überblick über die Bandbreite

an Arbeitsmöglichkeiten, vom Förder- und Betreuungsbereich

bis zum IT-Facharbeiter, gegeben. Dabei wird ein Einblick in

institutionelle Unterstützungsmöglichkeiten gewährt. Am

Beispiel einer spezifischen Arbeitsgruppe für Menschen mit

Autismus (im Grenzbereich Förderstätte / Werkstätte) werden

Rahmenbedingungen, methodische Aspekte und Voraussetzungen

von Mitarbeiter / innen aufgezeigt.

Inhalte:

– Überblick über Arbeits- und Berufsmöglichkeiten für

Menschen mit einer Autismusspektrumsstörung

– Grundlagen:

· Die Bedeutung von Arbeit

· Handlungsfähigkeit als eine Schlüsselkompetenz

für das Arbeiten

· Individuelle Stärken, Interessen und Kompetenzen im

Arbeitsprozess nutzen

– Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung:

· Eine Palette an Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten

· Unterstützende Einrichtungen und Institutionen

– Eine Arbeitsgruppe für Menschen mit Autismus:

· Rahmenbedingungen und Methoden

· Umgang und Haltung der Mitarbeiter / innen


Teil 2: Wohnformen für Menschen mit Autismus –

wie man ein Dilemma kleiner machen kann

Nur die wenigsten autistischen Menschen können ohne Unterstützung

leben. Außer in ihren Familien leben daher viele von

ihnen in Wohnheimen, meist in „Nischen“ in Wohngruppen mit

geistig behinderten Mitbewohnern. Daneben entstehen in den

letzten Jahren zunehmend stationäre Wohngruppen und Wohngemeinschaften,

die sich mit ihrem Konzept ausschließlich an

autistische Bewohner richten. Menschen mit Schwierigkeiten im

sozialen Miteinander leben so notgedrungen mit einer großen

Zahl von Mitbewohnern und Betreuern.

Ob Nische oder spezielle Wohngruppe – bewährt hat sich die

räumliche, zeitliche und soziale Anpassung des Wohnumfelds an

die spezifischen Erlebens- und Verhaltensweisen der autistischen

Bewohner.

Anhand von Beispielen aus der Casa Rossa, einem Wohnheim

für Menschen mit frühkindlichem Autismus, werden im Seminar

räumliche Anforderungen und Erfahrungen in der Wohnraumgestaltung,

unter anderem mit dem „Würzburger Modell“ für

heilpädagogisches Wohnen, vorgestellt. Des Weiteren behandelt

das Seminar die Umsetzung von zeitlichen Orientierungshilfen

im Wohnalltag und die Auswirkungen der eingeschränkten sozialen

Kompetenzen auf das Miteinanderleben in der Gruppe

und auf die Mitarbeiter.

Das sogenannte Asperger-Syndrom, eine spezifische Behinderung

aus dem Formenkreis Autismus, ist nach wie vor nicht so

bekannt wie der frühkindliche Autismus und seine Bezeichnung

hört sich „nicht so schlimm“ an oder wird oft als „leichte Form“

des Autismus gedeutet. Weil die Betroffenen intelligent sind,

wird häufig von ihnen erwartet, dass sie in der „normalen“ Welt

zurechtkommen können.

Für die betroffenen Menschen kann das Asperger Syndrom aber

durchaus eine schwere Form des Autismus sein. Bei ihnen wird

diese spezielle Störung nämlich oft zu spät diagnostiziert, weil

die Menschen immer wieder falsch verstanden, ihre Bedürfnisse

meist nicht erkannt und ihre Fähigkeiten regelmäßig falsch eingeschätzt

werden. Menschen mit Asperger-Syndrom sind häufig

isoliert, fallen immer wieder durch ihr Verhalten auf und ecken

an. Sie haben in der Regel große Schwierigkeiten in Schule und

Beruf und sind nicht selten lebenslang auf Hilfe angewiesen.

Für das Asperger-Syndrom existieren (noch) kaum spezifische

Angebote und es gibt es (bisher) nur wenige spezielle Einrichtungen.

Welche Asperger-spezifischen Hilfen in einer Wohngruppe

angeboten werden können und wie sich der Alltag für

Menschen mit Asperger-Syndrom gestaltet, welche Chancen

und Möglichkeiten damit verbunden sind, in unsere leistungsorientierte

Gesellschaft integriert zu werden, wird in einem

Erfahrungsbericht (acht Jahre „Wohnstätte für Menschen mit

Autismus“, WoMaut) verdeutlicht.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

4. Lebenswelten (S. 26) genutzt werden.

Termin Montag, 20. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / innen Martina Schabert M. A.

Sonderpädagogin, langjährige Erfahrung in

der beruflichen Eingliederung von Menschen

mit Behinderung (u. a. Konzeption einer

Arbeitsgruppe für Menschen mit Autismus

in der Stiftung Attl); aktuell: Promotionsvorhaben

und Forschungsprojekt (in Planung)

zum Themenbereich „Menschen mit Autismus

und Arbeit“

Friedrich Strack

Diplom-Psychologe, systemischer Therapeut

(vft) und Autismustherapeut (dgvt), seit

16 Jahren in der Arbeit mit behinderten

Menschen tätig, seit sieben Jahren Fachdienst

in der Casa Rossa, einem Wohnheim

für Menschen mit Autismus in der Stiftung

Attl

Kati Bernstein

seit 1996 staatlich anerkannte Heilerzieherin,

seit 2001 Hausleitung der Wohnstätte für

Menschen mit Autismus (WoMAut)

Zielgruppe Mitarbeiter / innen, die Menschen mit

Autismus begleiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102227

Anmeldung bis 13. August 2010

69

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Wer bin ich? Was kann ich?

Die Entwicklung des Selbstbewusstseins

bei Menschen mit geistiger Behinderung

Das Selbstkonzept eines Menschen entsteht im Laufe der Sozialisation

im Austausch mit der Umwelt. Die Menschen vergleichen

sich selbst mit anderen und entwickeln Vorstellungen darüber,

wer, was und wie sie gerne sein möchten. Dabei wirken auch

gesellschaftliche Stigmatisierungen, die die Möglichkeiten von

behinderten Menschen zusätzlich einschränken. Das Selbst-

konzept ist Grundlage eines Selbstwertgefühls, das je nach den

individuellen Erfahrungen eher positiv oder negativ geprägt ist.

Menschen mit einer geistigen Behinderung müssen Frustrationen

bewältigen, weil ihnen Möglichkeiten verwehrt bleiben,

weil sie feststellen, dass sie eine besondere Rolle in unserer

Gesellschaft haben, die sie selbst so nicht gewählt haben.

In diesem Seminar werden die Besonderheiten und Schwierig-

keiten in der Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts für

Menschen mit einer geistigen Behinderung auf Basis der grundlegenden

Sozialisationstheorien erarbeitet. Aufbauend auf diesem

Wissen, werden Sie Ihr pädagogisches Handeln reflektieren

und entsprechende Möglichkeiten entwickeln, diese Menschen

in der Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts zu unter-

stützen. Es geht vor allem darum, darüber nachzudenken, wie

Sie gemeinsam mit den behinderten Menschen deren Stärken

und Ressourcen entdecken können und wie diese Menschen bei

der Bewältigung ihrer Frustrationserlebnisse adäquat unterstützt

werden können.

Methoden:

Impulsreferat, Lehrgespräch, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit

Termin Dienstag, 28. September 2010,

9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Cornelia Huber-Danzer M.A.

Sozialpsychologin, Weiterbildungsstudium

in TZI

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in Einrichtungen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102228

Anmeldung bis 24. August 2010

70

Einführung in die

Unterstützte Kommunikation

Zertifikatskurs nach ISAAC-Standard

Kommunikation spielt eine Schlüsselrolle im Leben jedes Menschen.

Wenn sie glückt, vermittelt sie Erfolgserlebnisse, wenn sie

missglückt, schafft sie Stress und blockiert Entwicklungen. Für

Menschen, die sich nicht oder kaum über die Lautsprache mitteilen

können, bietet das Konzept der Unterstützten Kommunikation

individuelle Kommunikationshilfen, die eine effektivere

Verständigung bewirken können.

Ziel des Seminars ist die Vermittlung eines fundierten Überblicks

über aktuelle Kommunikationshilfen. Berücksichtigt werden sowohl

nicht elektronische als auch elektronische Hilfen. Darauf

aufbauend werden die notwendigen Voraussetzungen und konkrete

Handlungsschritte für die praktische Umsetzung im Alltag

aufgezeigt. Praktische Kommunikationsübungen vermitteln eine

besondere Sensibilität für die Bedeutung der inneren Haltung

der Gesprächspartner und lenken den Schwerpunkt auf die

pragmatische Seite von Kommunikation. Dieser Kurs umfasst

16 Unterrichtsstunden und schließt mit dem Erwerb des

ISAAC-Zertifikats, das zur Teilnahme an ISAAC-Aufbaukursen

berechtigt.

Inhalte:

– Unterstützte Kommunikation: Zielgruppe, Entwicklung,

Konzept

– Kommunikationsübungen zur Selbsterfahrung

– Überblick über Kommunikationshilfen

– Entwicklung von Kommunikation

– Dokumentation

– Herstellung bzw. Beschaffung von Kommunikationshilfen

– Diagnostische Gesichtspunkte

– Einsatz von Kommunikationshilfen

– Grundhaltungen pädagogisch-therapeutischen Handelns,

Menschenbild

– Fallbeispiele

Methoden: Referate, Diskussion, Gruppenarbeit;

Kommunikations- und Rollenübungen; Folien und Videobeispiele

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

2. Therapie und Förderung (S. 26) genutzt werden und

wird als Grundlage sehr empfohlen.


Termin Freitag, 8. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Samstag, 9. Oktober 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 195,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 175,–)

(inkl. E 15,– für das ISAAC-Zertifikat)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Rita-Maria Donhauser

Fachlehrerin Förderschule Helfende Hände,

ISAAC-Referentin

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in Einrichtungen oder freiberuflich

tätige Fachkräfte, die mit sprechbeeinträchtigten

Menschen arbeiten, sowie

private Bezugspersonen (Eltern, Freunde,

Partner) sprechbeeinträchtigter Menschen

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102229

Anmeldung bis 6. September 2010

„Bist du immer meine Freundin,

wenn ich nett zu dir bin?“

Freizeit, Freundschaft, Partnerschaft und

Sexualität bei Menschen mit Autismus

Autistische Menschen haben meist von Kindheit an Schwierigkeiten

mit den Themen Freizeit und Freundschaft. In der Jugend

und im Erwachsenenalter stellen sich ergänzend Fragen zu den

Bereichen Partnerschaft und Sexualität.

Das Seminar wird mit einer kurzen inhaltlichen Einführung

begonnen. Es folgt eine Erarbeitung von Möglichkeiten zur

Freizeitgestaltung autistischer Menschen. Ergänzend werden

spezielle themenbezogene Probleme autistischer Menschen

aufgezeigt, zum Beispiel die Eigenwahrnehmung, Berührungsängste,

die soziale Interaktion und die Begriffsbildung bei

Themen wie Freundschaft, Liebe oder der Frage: „Was sind Gefühle?“

Schließlich werden unterstützende Maßnahmen vorgestellt, die

autistischen Menschen bei den Themen Freundschaft, Partnerschaft

und Sexualität hilfreich sein könnten. Eine realistische

Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen von Maßnahmen

beschließt die Materie.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

4. Lebenswelten (S. 26) genutzt werden.

Termin Montag, 18. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Harald Matoni

Diplom-Psychologe, psychologischer Psychotherapeut,

langjährige therapeutische Arbeit

mit autistischen und geistig behinderten

Menschen und ihren Bezugspersonen,

Fortbildungen im Bereich Autismus und

Behinderung, u. a. im Rahmen der Autismus-

Inhouse-Fortbildungen

Zielgruppe Mitarbeiter / innen, die mit Menschen mit

Autismus arbeiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102230

Anmeldung bis 17. September 2010

71

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Umgang mit Provokationen

im Betreuungsalltag

Wir sehen uns in unserer Arbeit immer wieder direkten und

indirekten Provokationen ausgesetzt. Die Formen reichen von

gezielten kleinen Regelverstößen bis hin zu verbalen oder gar

körperlichen Provokationen. Häufig hinterlassen diese Situationen

ein Gefühl der Unsicherheit oder gar der Kränkung. Was

aber kann man in diesen Situationen tatsächlich tun?

Wir betrachten unterschiedliche provokative Situationen aus

ihren Arbeitsfeldern und richten den Fokus darauf, wie wir uns

provozieren lassen und was wir dagegen unternehmen können.

Im Rahmen praktischer Übungen erlernen und erproben Sie

konkrete Handlungsstrategien, um in provokativen Situationen

selbstsicherer reagieren und handeln zu können.

Seminarziel: Erweiterung der Handlungskompetenzen im Umgang

mit Provokationen im pädagogischen Alltag

Themenschwerpunkte:

– Von der Provokation zur (De)Eskalation

– Macht und Status – ein schwieriges Paar

– „Wenn die Lunte brennt …“: Das eigene Provokations-

verhalten im Fokus

– Umgang mit Regelverstößen und Provokationen

– Wenn Sprüche helfen: Kommunikative Deeskalations-

strategien für Pädagogen

– Verarbeitung emotional belastender Situationen:

Psychohygiene und Team

Termin Mittwoch, 20. Oktober 2010,

9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Markus Kaufmann M.A.

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Lehrbeauftragter an der FH München,

Ausbilder Aikido-Fairness-Training

72

Barbara Lachner

Diplom-Pädagogin, Systemischer Coach ECA,

NLP-Trainer

Zielgruppe pädagogische Mitarbeiter / innen, Gruppenleiter

/ innen und pädagogische Fachdienste in

Einrichtungen der Behindertenhilfe und der

Jugendhilfe sowie andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 22 Personen

Kursnummer 102231

Anmeldung bis 16. September 2010

„Das willst du – das will ich“

Motivation und Verbindlichkeit im Spannungsfeld

von Fremd- und Selbstbestimmung

Wie kann ich die behinderten Menschen in meiner Gruppe dazu

bringen, sich mehr zu bewegen und sich gesünder zu ernähren?

Ständig gibt es Auseinandersetzungen, zum Beispiel wegen des

Küchendienstes, die an den Nerven zehren. Wie bringe ich den

Betreuten XY dazu, sich wenigstens zweimal in der Woche zu

duschen und frische Wäsche anzuziehen? – Kommen Ihnen

diese Fragen bekannt vor?

Als pädagogische Fachkraft müssen Sie sich um Menschen mit

Behinderung, um deren Wohlergehen und Weiterentwicklung

in Ihrer Gruppe kümmern. Sie haben auch eine gewisse Bringschuld

gegenüber dem Kostenträger und der Einrichtungsleitung.

Ebenso stellen Sie Ansprüche an sich selbst und an die

Qualität Ihrer pädagogischen Arbeit. Doch die Vorstellungen der

Betreuten über eine sinnvolle Alltags- und Lebensgestaltung

sehen häufig ganz anders aus. Ein spannendes und spannungsgeladenes

Thema!

In diesem Seminar setzen Sie sich mit diesem Spannungsfeld der

unterschiedlichen Ansprüche auseinander und beschäftigen sich

dabei eingehend mit folgenden Themen:

– Ethik in der Behindertenarbeit

– Die eigene Haltung reflektieren und die Haltung anderer

erspüren

– Verstehen der verschiedenen Einflüsse auf die Gestaltung des

Gruppenalltags

– Motivation

– Beziehungsgestaltung

– Fremdbestimmung / Selbstbestimmung und Verantwortlichkeit

– Verbindlichkeiten herstellen, Regeln vereinbaren und

einhalten

Termin Donnerstag, 21. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 22. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Cornelia Huber-Danzer M. A.

Sozialpsychologin, Weiterbildungsstudium

in TZI

Zielgruppe Mitarbeiter / innen in Einrichtungen der

Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102232

Anmeldung bis 16. September 2010


Förderung der Sprache bei

Menschen mit Autismus

Das wichtigste Medium der zwischenmenschlichen Kommunikation

ist unsere Sprache. Eng verwoben mit körperlichen Ausdrucksformen

und dem Kontext der jeweiligen Situation, spielt

sie eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Individuums und

im sozialen Zusammenleben. Für Personen mit Autismus ist

es schwer, Sprache in allen Facetten zu erlernen und interaktiv

anzuwenden.

Ziel des Seminars ist es zuerst, anhand neuerer Erkenntnisse aus

der Hirnforschung ein Verständnis für die typischen Merkmale

von Sprache und Kommunikation bei Autismus zu vermitteln. Im

Mittelpunkt der theoretischen Überlegungen stehen autismusspezifische

Besonderheiten in der Verarbeitung von Sinnesreizen

und Defizite im System der Spiegelneuronen in ihren jeweiligen

Auswirkungen auf Sprache und Kommunikation.

Darauf aufbauend sollen Strategien, Techniken und Hilfsmittel

vorgestellt und erprobt werden, die sich im alltäglichen Umgang

mit autistischen Kindern und Erwachsenen besonders bewährt

haben. Der Lehrgang will sprachförderliche Verhaltensweisen

der Bezugspersonen, Visualisierungstechniken, kleinschrittige

und verhaltenstherapeutische Vorgehensweisen sowie bestimmte

Aspekte von Unterstützter Kommunikation herausarbeiten

(Stichworte: PECS, TEACCH u. a.).

Die Teilnehmer/innen sollen beispielsweise Möglichkeiten

kennenlernen,

– die Komplexität von Anforderungen für den Klienten

kleinschrittig aufzubereiten

– das Sprachverständnis zu verbessern

– Alternativpläne zu entwickeln, welche die Auswirkungen

von verschiedenen Verhaltensweisen sichtbar machen

mit Hilfe einfacher Kommunikationssysteme überhaupt eine

Verständigung herbeizuführen

– die Eigeninitiative für zielgerichtete und allgemein verständ-

liche kommunikative Handlungen anzustoßen

– Ablauf und Effekt von Kommunikation zu veranschaulichen

– auf einer derart geschaffenen kommunikativen Basis so weit

wie möglich auch eine sprachliche Aktivität anzuregen

– formalen Aspekten der Sprache Rechnung zu tragen

– die eigentliche Bedeutung sprachlicher Wendungen zu

vermitteln

– das Spektrum kommunikativer Funktionen zu erweitern.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

2. Therapie und Förderung (S. 26) genutzt werden.

Termin Freitag, 22. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Maria Lell

selbstständige Logopädin und Klinische

Lerntherapeutin, langjährige Erfahrung

in der Therapie von Personen mit Autismus,

Mutter eines jungen autistischen Erwachsenen

Zielgruppe Mitarbeiter/innen, denen es ein Anliegen ist,

die sprachliche Interaktion mit autistischen

Kindern oder Erwachsenen zu verbessern

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102233

Anmeldung bis 6. September 2010

73

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Selbstbestimmung

bei Menschen mit schwerer

Intelligenzminderung

Im Spannungsverhältnis zwischen geforderter Selbstbestimmung

von Menschen mit einer geistigen Behinderung und den gut

gemeinten stellvertretenden Entscheidungen der Betreuer/innen

erleben wir immer wieder Interessens- und Rollenkonflikte. Betreute

wie auch professionelle Helfer erleben Fremdbestimmung

häufig als vertraut, Selbstbestimmung ist mit einem hohen

Maß an Verantwortung behaftet. Selbstbestimmung setzt auch

voraus, dass wir uns über unsere Abhängigkeiten, Haltungen,

Wünsche, Bedürfnisse und Ziele im Klaren sind.

Was beinhaltet der Begriff der Selbstbestimmung und wo sind

dessen Grenzen? In einfachen Übungen erfahren wir mehr über

unsere eigenen Rollen und Haltungen. Wie können wir die eigentlichen

Bedürfnisse wahrnehmen und verstehen, besonders

bei Menschen mit massiven Kommunikations- und häufigen

Verhaltensproblemen? Wie können wir im Rahmen einer

partnerschaftlichen Beziehung (Assistenz) Antworten geben und

sie unterstützen, Experten in eigener Sache zu werden.

Termin Donnerstag, 28. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 29. Oktober 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/in Erika Dumler

Heilpädagogin, Mitarbeiterin im Fachdienst

mit Schwerpunkt Sexualität und Partnerschaft

in der Stiftung Attl

74

Günther Hartmann-Templer

Diplom-Sozialpädagoge,

Fachdienstleiter in der Stiftung Attl

Zielgruppe pädagogische Mitarbeiter/innen

in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102234

Anmeldung bis 22. September 2010

Ängste gehören zum Leben

und machen Kinder stark

Kleinere und größere Ängste gehören zu einer normalen kind-

lichen Entwicklung. Kinder können Ängste verarbeiten und

entwickeln dabei Selbstwert und Selbstvertrauen. Wir können

sie dabei begleiten und unterstützen.

Aber es gibt auch Ängste, die durch Erziehung, Entmutigung,

Grenzenlosigkeit, Inkonsequenz, Überforderung und elterlichen

Perfektionismus entstehen. Gerade hierfür brauchen Eltern und

Kinder Aufklärung und Ratschläge. Das Seminar wird sowohl

theoretische als auch praktische pädagogische Sicherheit vermitteln.

Beispiele aus der Praxis können gerne eingebracht

werden.

Termin Donnerstag, 28. Oktober 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 29. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Adelheid Schels

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Familien-

therapeutin, Supervisorin und Trainerin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus Kindertagesstätten

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102235

Anmeldung bis 24. September 2010


Entspannende Bewegung –

bewegende Entspannung

Einführung in das Anleiten von Entspannungs-

gruppen mit Menschen mit Behinderung

In diesem Seminar führe ich Sie zunächst aus dem beschleunigten

Tempo der Arbeits- und Freizeitwelt heraus. Sie selbst

können sich entspannen, regenerieren und zu einem inneren

Gleichgewicht finden. Sie werden sich erholt und aktiv fühlen.

Mit Atem-, Massage-, Dehn-, Roll-, Klopf- und Knetverfahren

lernen Sie eine Vielzahl von Übungen kennen, die insbesondere

mit Menschen mit geistiger Behinderung und älteren Menschen

erprobt wurden. Ein Teil dieser Übungen eignet sich auch für

Menschen mit schwereren Beeinträchtigungen und Personen,

die im Rollstuhl sitzen.

Am Ende des ersten Seminartages sind Sie in der Lage, nach

eigenen Vorlieben und nach den Gegebenheiten der Menschen

mit Behinderung in Ihrer Arbeitspraxis ein Übungspaket zusammenzustellen.

Am zweiten Tag ist ein gemeinsamer Entspannungsnachmittag

von Fortbildungsteilnehmer/innen und

Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen

Behinderungen vorgesehen. Hier können Sie das Gelernte erproben

und den Transfer in die Praxis üben.

Inhalte:

– Einführung ins Thema

– Methodik und Didaktik für das Anleiten

von Entspannungsgruppen

– Einzel- und Partnerübungen, Übungen für kleine Gruppen

– Atem- und Wahrnehmungsübungen

– Massage- und Rolltechniken

– Dehnübungen

– Übungen aus Shiatsu, Tai-Chi, Aromatherapie u. v. m.

Sie benötigen für die Teilnahme keine Vorkenntnisse. Selbst-

verständlich können Sie offene Fragen aus Ihrer Alltagspraxis

mitbringen.

Termin Freitag, 29. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Samstag, 30. Oktober 2010, 16 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Dagmar Lachmann-Geier

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Sozialdienst

der HPCA-Werkstätten, Erwachsenenbild-

nerin, Ausbildung in Systemischem Gestaltcoaching,

Tai-Chi und Shiatsu

Zielgruppe: alle interessierten Mitarbeiter / innen

in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102236

Anmeldung bis 23. September 2010

Mit 65 Jahren

fängt ein anderes Leben an …

Aspekte des Alterns bei Menschen

mit geistiger Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung werden heutzutage deutlich

älter als früher. Aber ab wann ist jemand alt? Und was

bedeutet das Älterwerden von Bewohner / innen einer Wohneinrichtung

oder von Beschäftigten in einer Werkstatt für die

Menschen, die sie begleiten? Was ist das Besondere an ihrer

Arbeit mit älter werdenden und alten Menschen mit geistiger

Behinderung?

In diesem Seminar werden Grundlagen zum Alter und zum

Älterwerden vermittelt, zum Beispiel Erkenntnisse über Veränderungen,

die mit dem Älterwerden normalerweise einhergehen.

Es wird aber auch ein Überblick über Erkrankungen gegeben,

die bei älter werdenden Menschen mit geistiger Behinderung

häufiger auftreten können.

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars wird auf dem Übergang

von der Werkstattbeschäftigung in den Ruhestand liegen, wobei

vor allem die Vorbereitung auf den Ruhestand und damit auf

den Lebensabschnitt Alter im Vordergrund stehen wird. Schließlich

wird die Bedeutung von tagesstrukturierenden Angeboten

für Menschen mit geistiger Behinderung im Ruhestand erarbeitet.

Es werden Beispiele für solche Angebote kennengelernt und

erprobt.

Neben der Erarbeitung von theoretischen Kenntnissen wird es

möglich sein, persönliche Erfahrungen aus der Arbeit mit älteren

Menschen mit geistiger Behinderung einzubringen und sich darüber

auszutauschen. Dies soll nicht zuletzt auch die Reflexion

über die eigene Arbeitsweise fördern und zur Umsetzung der

neuen Erkenntnisse in den Arbeitsalltag anregen.

Termin Donnerstag, 11. November 2010, 10 Uhr

bis Samstag, 13. November 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 230,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 200,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Dr. phil. Sinikka Gusset-Bährer

Diplom-Gerontologin, M.A. in Erwachsenenbildung,

seit Jahren in der Erwachsenenbildung

als Dozentin für verschiedene Träger

tätig, u. a. zum Thema „Älterwerden mit

Behinderung

Zielgruppe Mitarbeiter / innen aus allen Bereichen der

Behindertenhilfe und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102237

Anmeldung bis 8. Oktober 2010

75

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Begleitung – Förderung – Therapie – Selbstbestimmung

Einführung in die Methode der

Gestützten Kommunikation (FC)

Bei der Gestützten Kommunikation (englisch: Facilitated

Communication, FC) handelt es sich um eine Kommunikations-

und Rehabilitationsmethode, die es manchen Menschen mit

schweren Kommunikationsstörungen ermöglicht, sich durch

das gestützte Zeigen auf Objekte, Bilder, Fotos, Symbole, Wörter

und / oder Buchstaben mitzuteilen. Dabei gibt ein Kommunikationspartner

(Stützer) physische, verbale und emotionale Hilfestellungen,

mit deren Hilfe neuromotorische Probleme verringert

und funktionale Bewegungsmuster trainiert werden. Das Training

kann bis zum unabhängigen Zeigen, der selbständigen

Nutzung eines Kommunikationsgerätes und / oder zur Erweiterung

von Handlungskompetenzen führen. Eine individuelle Einbettung

von FC in das Spektrum anderer alternativer Kommunikationsmethoden

ist sinnvoll.

Das zweitägige Einführungsseminar spricht Mitarbeiter in der

Behindertenarbeit und Eltern betroffener Kinder an, die die Methode

der Gestützten Kommunikation in der Praxis anwenden

möchten. Zentrale Inhalte des Seminars sind, neben wichtigen

theoretischen Grundlagen der Methode, praktische Übungen

zum Stützen, die Anbahnung von FC bei Menschen unterschiedlichen

Alters, die Vorstellung von Kommunikationshilfen und das

Reduzieren der physischen Stütze. Zahlreiche Videobeispiele und

Arbeitsmaterialien (z. B. Kommunikationstafeln) geben dabei

einen Einblick in die konkrete Arbeit mit FC in der Praxis.

In Kooperation mit dem Verein „autismus Oberbayern“ wird

aufbauend auf diese Fortbildung ein vertiefendes Seminar angeboten,

dessen Besuch für die eigene Anwendung von FC in der

Praxis dringend angeraten wird. Dieses Seminar baut auf dem

Einführungsseminar auf und soll das dort erworbene Wissen

hinsichtlich der Methode vertiefen und ergänzen. Schwerpunkte

bilden die Besprechung und Analyse von Videoaufnahmen sowie

von Anregungen für ein mögliches weiteres Vorgehen in der

Praxis.

Kenntnisse der Methoden der Unterstützten Kommunikation

sollten vorhanden sein. Empfohlen wird der Besuch der Fortbildung

„Einführung in die Unterstützte Kommunikation“

(vgl. S. 70).

76

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

2. Therapie und Förderung (S. 26) genutzt werden.

Termin Montag, 15. November 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 16. November 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Ines Schicht

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Kommunikationsberaterin,

Seminarleiterin, Mitglied des

FC-Netz Deutschland

Zielgruppe Mitarbeiter in Einrichtungen der Behindertenhilfe

sowie Eltern und andere Fachleute, die

eine Anwendung der Methode FC in Betracht

ziehen oder sich darüber informieren möchten

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102238

Anmeldung bis 15. Oktober 2010

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.


Gewaltfreie Kommunikation

Kooperation durch Aufrichtigkeit und Verständnis

Wenn wir mit jemandem Schwierigkeiten haben, ist die Versuchung

groß, die Schuld beim anderen zu suchen. Oder wir

nehmen etwas persönlich und sind tagelang verschnupft. Die

Lösung ist klar: Der andere soll sich ändern, dann gäbe es keine

Probleme – glauben wir. Erfolgreicher ist es allerdings, selbst

dazuzulernen. Gewaltfreie Kommunikation zeigt, wie es gelingt:

– sich aufrichtig mitzuteilen –

ohne Kritik oder Vorwurf

– den anderen zu verstehen –

auch wenn ich nicht einver standen bin

– selbstbewusst klare Bitten auszusprechen –

statt Forderungen zu stellen

– mich für meine Werte stark zu machen –

ohne andere zu verurteilen

– sich für eigene Anliegen einzusetzen –

ohne Recht haben zu müssen

– unerwünschtes Verhalten anzusprechen –

ohne andere zu kränken

– Kritik, Angriffe und Vorwürfe zu hören –

ohne sie persönlich zu nehmen.

In diesem Seminar lernen Sie ein leicht verständliches Modell

kennen, das Ihnen hilft, eine wertschätzende Haltung (sich und

anderen gegenüber) zu leben.

Termin Donnerstag, 25. März 2010, 9 Uhr bis

Freitag, 26. März 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Klaus Karstädt

Diplom-Sozialpädagoge, langjährige

therapeutische Arbeit mit Gruppen,

seit 1989 selbständig in der Erwachsenenbildung

tätig, Certified Trainer for Nonviolent

Communication (Center for Nonviolent

Communication, Dr. Marshall Rosenberg)

Zielgruppe alle Interessierten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102301

Anmeldung bis 22. Februar 2010

Einfühlsam und mutig Eltern-

oder Angehörigengespräche

führen

Dieses Seminar vermittelt praktisches Handwerkszeug für Eltern-

und Angehörigengespräche. Es wird auch darum gehen, wie

heikle Themen sensibel angesprochen werden können, um die

Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe

und Eltern / Angehörigen von Menschen mit Behinderung

effektiv zu gestalten.

Inhalte:

– Besonderheiten eines Familiensystems mit Behinderten

– Vom Umgang mit den nicht ausgesprochenen Schuldzuweisungen

– Gesprächsmuster

– Leitfaden für ein konstruktives Gespräch

– Wie viel Entgegenkommen und wie viel Abgrenzung ist

hilfreich?

– Hilfreiche Tipps, um sich den Spaß an der Arbeit zu erhalten

Der Schwerpunkt liegt neben theoretischen Kenntnissen vor

allem im praktischen Erfahren und Erleben der Inhalte sowie

im Üben.

Termin Dienstag, 20. April 2010, 10 Uhr bis

Mittwoch, 21. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Adelheid Schels

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Familientherapeutin,

Supervisorin und Trainerin

Zielgruppe Fachkräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe

aus den Bereichen Wohnen, WfbM,

Schule, Fachdienste, Offene Behindertenarbeit,

die sich auf dem Gebiet der

Angehörigenarbeit weiterbilden möchten

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102302

Anmeldung bis 19. März 2010

77

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität

Familienbilder,

die aus dem Rahmen fallen

Familien mit besonderen Belastungen besser

verstehen und die Zusammenarbeit stärken

Sowohl verinnerlichte als auch gesellschaftlich tradierte Familienbilder

beeinflussen unser Denken und Handeln in hohem Maße.

Familien mit einem Kind mit (geistiger) Behinderung entsprechen

keinesfalls dem Idealbild der „Normalfamilie“. Die Auswirkungen

der Diagnose „Behinderung“ erschüttern das gesamte

Familiensystem und lassen kein Familienmitglied unberührt,

alle leben mit hohen Anforderungen. Die Besonderheit dieser

familiären Situation wird von außen oftmals nicht genügend

oder nicht differenziert wahrgenommen. Dies verhindert häufig

auch einen Blick auf die Stärken dieser Familien.

In der Kommunikation und Kooperation mit Angehörigen von

Menschen mit einer (geistigen) Behinderung kann dies zu

Missverständnissen und Blockaden führen, die sich letztendlich

auf den behinderten Menschen auswirken.

Ein Verständnis für die besonderen Anforderungen und die sich

daraus entwickelnde Familiendynamik eröffnet neue Sichtweisen

und Handlungsmöglichkeiten in der Kooperation mit Angehörigen

und in der Begleitung von Menschen mit einer (geistigen)

Behinderung.

Themen dieses Seminars:

– Wie meistern Familien den Alltag mit einem Kind / einem

Erwachsenen mit (geistiger) Behinderung? Ein Blick auf

Stärken, Ressourcen und Resilienzfaktoren

– Was bedeutet lebenslange Verantwortung als Eltern?

– Die Situation der Geschwister

– Entwicklungskrisen (z. B. Ablösung) des Menschen mit

einer geistigen Behinderung und Familiendynamik

– Möglichkeiten der Bewältigung bei Trennung und Scheidung

Termin Montag, 21. Juni 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 22. Juni 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Gabriele Schaal

Diplom-Pädagogin, systemische Familientherapeutin

(DGSF), systemische Supervisorin

(DGSF)

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe aus

allen Bereichen und Professionen, Päda-

gog/innen / Psycholog/innen, die in anderen

Bereichen mit Familien mit einem Menschen

mit einer (geistigen) Behinderung arbeiten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102303

Anmeldung bis 18. Mai 2010

78

Humor in der

Beziehungsgestaltung

Ein Leben ohne Humor ist wie ein Auto ohne Öl! Gerade in der

Beziehungsgestaltung ist Humor ein wesentlicher Faktor, der es

in besonderer Weise erlaubt, die Gegenwart zum Erlebnis werden

zu lassen. Welche Möglichkeiten wir dazu haben, werden

durch entsprechende Techniken aus dem therapeutischen Humor

und der Inhärenz-Methode aufgezeigt und erprobt. Weiter

werden Sie aus verschiedenen Sichtweisen die Bedeutung der

heilenden Kraft des Lachens kennenlernen. Zu praxisbezogenen

Anwendungen werden Zusammenhänge von Gestik, Mimik

und Stimme erfahrbar gemacht sowie kleine Spiele vorgestellt.

Dies fördert die Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Arbeit.

Dabei lernen Sie, die Gesamtzusammenhänge besser zu durchschauen,

Lebensfreude als heilsame Kraft zu schaffen und kompetent

einzusetzen.

Seminarziel:

Ziel ist, die tiefer liegenden Ursachen des persönlichen Handelns

besser verstehen zu lernen und Humor in besonderer Weise

als heilsame Kraft zu schaffen und kompetent einzusetzen. In

diesem Zusammenhang wird Ihre Wahrnehmung geschärft und

körperliche Spannungen reguliert.

Termin Freitag, 25. Juni 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Erika Kunz

Musik- und Theaterpädagogin,

therapeutische Clownin, Pionierarbeit in

Sachen therapeutischer Humor und Inhärenz-

Methode, seit 1995 Seminarleiterin im

Rahmen von psychotherapeutischen und

heilpädagogischen Weiterbildungen.

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102304

Anmeldung bis 18. Mai 2010


Theater der

eigenen Möglichkeiten

Das Theaterspiel bietet die Chance zu experimentieren, auszuprobieren,

sich vom Vergnügen leiten zu lassen und sich dabei

spielend weiterzuentwickeln. Es ist lebendig und veränderbar.

Theater kann Mut machen für das Leben und neugierig auf die

Welt. Das Theaterspielen und theaterpädagogische Elemente

können bereichernd für die Arbeit in sozialen Bereichen sein.

Besonders für Menschen mit geistiger Behinderung bietet es

einen Freiraum, sich in der je eigenen Ganzheitlichkeit aus-

zudrücken und mitzuteilen – jenseits kognitiver oder verbaler

Ansprüche. Beim Theaterspielen übe ich mich in Selbstwahr-

nehmung, es stärkt soziale und kommunikative Fähigkeiten

und kann kreative Problemlösungen aufzeigen.

In diesem Workshop gewinnen Sie einen Einblick in die theater-

pädagogische Arbeit, lernen Übungen und Methoden kennen,

die in der Praxis (z. T. auch außerhalb theatraler Arbeit) anwendbar

sind und können selbst die Lust am Theaterspiel

und an den vielen Möglichkeiten, die das Theaterspiel bietet,

entdecken.

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung und Schuhe

(z. B. Gymnastikschuhe oder ABS-Socken).

Termin Freitag, 1. Oktober 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Renate Neckermann

Sonderpädagogin, Theaterpädagogin ARS,

Clownin, Fachdienst für Freizeit und kulturelle

Bildung im Franziskuswerk Schönbrunn

Zielgruppe Mitarbeiter / innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102305

Anmeldung bis 27. August 2010

79

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität

Pssst – streng vertraulich!

Der Umgang mit Verschweigen und Tabus

„Hör mal, ich muss dir unbedingt etwas erzählen. Du darfst es

aber nicht weitersagen. Also gestern, da hat doch die Neue mit

dem Bewohner was gemacht, das war echt nicht in Ordnung.

… Aber wenn dich jemand fragt: Von mir hast du‘s nicht!“

Wo Menschen mit Menschen arbeiten, ist diese Situation gar

nicht so selten. Meist geht es um etwas, über das nicht so leicht

zu sprechen ist, etwas Verbotenes oder Schambesetztes. Es wird

getuschelt, geflüstert und unter dem Siegel der Verschwiegenheit

anvertraut. Aber was macht man nun mit dieser Informa-

tion? Besonders als Gruppenleitung gerät man in die Zwickmühle.

Auf der einen Seite trägt man die Verantwortung für die

Betreuten, Mitarbeiter oder Bewohner, auf der anderen Seite

hat man das Versprechen der Verschwiegenheit gegeben. Bricht

man es, wird einem nie wieder etwas erzählt. Warum gibt es

diese Geheimniskrämerei in Teams, was macht es so schwer, offen

miteinander umzugehen, warum dürfen manche Dinge nicht

benannt werden, wie kann man das verändern?

Dieses Seminar ermöglicht den Austausch in der Gruppe über

solche Situationen, hilft, die spezielle Funktion von Geheimnissen

und Tabus zu verstehen und weist Handlungswege aus den

Dilemmata. Klarheit in der Leitungsrolle, Verantwortung gegenüber

sich selbst und anderen sowie die Gestaltung der Teamkultur

sind weitere Themenbereiche.

Termin Montag, 11. Oktober 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 12. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Klaus Brosius

Diplom-Pädagoge, Supervisor DGSv,

Trainer DAGG

Zielgruppe Gruppen- und Werkstattleiter/innen sowie

Mitarbeiter/innen in Fach- und Sozialdiensten

und alle interessierten Mitarbeiter/innen

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102306

Anmeldung bis 10. September 2010

80

Kommunikation mit Menschen

mit einer schweren geistigen

Behinderung

Eine Einführung

Kommunikation ist die entscheidende Voraussetzung für

Menschen, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Die

Veranstaltung will einen Überblick anbieten über die gängigen

Möglichkeiten, die Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung

haben, ihre Umwelt mit zu gestalten und zu steuern.

Das Ziel dieser Fortbildung ist es, den Teilnehmer/innen Grundlagen

und spezifische Aspekte von Kommunikation zu ver-

mitteln. Die Teilnehmer/innen sollen Alternativen zur Spache

kennen- und anwenden lernen.

So können die Teilnehmer/innen im Einzelfall auswählen, welche

Kommunikationsmöglichkeit geeignet ist, für die Betroffenen

den Grad an Selbstbestimmung zu erhöhen. Für die Teilneh-

mer/innen selbst fördert dies auch die Zufriedenheit in der alltäglichen

Arbeit.

Inhalte:

– Grundlagen der Kommunikation

– Voraussetzungen für Kommunikation aus systemischer Sicht

– Wie kann Kommunikation gelingen?

– Spezifische Aspekte von Kommunikation mit

ihren Vor- und Nachteilen

– Sprache

– Nonverbale Kommunikation

– Basale Kommunikation

– Gestützte Kommunikation

– Gebärdensprache

– Bliss

– Technische Hilfen

– Anwendung in der Praxis

Arbeitsformen:

Impulsreferat, Diskussionen, Übungen, Kleingruppenarbeit

Termin Montag, 18. Oktober 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 19. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Werner Franger

Diplom-Pädagoge, Familientherapeut

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102307

Anmeldung bis 16. September 2010


Umgang mit Angehörigen

von Menschen mit Autismus

Eltern und andere Angehörige wollen nicht nur sichergehen,

sondern wissen, dass es dem Menschen mit Autismus gut geht.

Dazu bedarf es eigentlich „nur“ einer Arbeitsteilung zwischen

den verschiedenen Instanzen: den Eltern / Angehörigen, dem

Menschen mit Autismus und den Professionellen.

Es geht um das Leben jenseits des Elternhauses: mit einer Form

von Betreuung durch Professionelle, die nicht die Elternrolle

übernehmen beziehungsweise fortsetzen können oder wollen.

Für den Menschen mit Autismus geht es darum, einen eigenen

Lebensweg zu finden, selbstständig zu werden, eigene Interessen

zu entdecken und sich als Mensch noch einmal neu zu

entdecken.

Geschwister und andere Angehörige haben auch eine emotionale

Verbundenheit mit dem Autisten, aber sie erleben die Situation

aus einer anderen Perspektive als die Eltern. Auch sie wollen

die Eltern nicht ersetzen oder ihre Rolle einnehmen, wenn

diese nicht mehr können oder nicht mehr da sind. Dennoch

wollen sie für den Menschen mit Autismus häufig als Ansprechpartner

da sein und sich um ihn kümmern.

Diese „Arbeitsteilung“ funktioniert aber nicht so einfach: Es

geht um unterschiedliche Rollen, um Sorgen für / um jemanden,

um Emotionen, Irrationalitäten, Kompetenzen, um Loslassen,

Ablösung und

Schwerpunkte der Veranstaltung werden die verschiedenen

Ebenen / Perspektiven und die sich damit ergebenden Problematiken

sein. Dabei wollen wir uns diese Perspektiven „erarbeiten“,

indem wir die verschiedenen Rollen und Sichtweisen übernehmen

und ausprobieren. Wo haben wir Blockaden im Umgang

miteinander? Wie lassen sich Lösungsstrategien entwickeln, die

allen Beteiligten das Gefühl geben, dass ihre Anliegen gut aufgehoben

und berücksichtigt sind? Antworten auf diese Fragen

wollen wir als Ergebnisse gemeinsam erarbeiten.

Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

4. Lebenswelten (S. 26) genutzt werden.

Termin Dienstag, 26. Oktober 2010, 10 Uhr bis

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Stefan Müller-Teusler

Diplom-Sozialpädagoge (Univ.), Master of

Business and Administration (MBA), langjähriger

Leiter des Weidenhofes (Lebensort

für Menschen mit Autismus), ab 2009

Dozent für „Soziale Arbeit mit behinderten

Menschenund „Soziale Dienste“ an der

Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn

Zielgruppe Mitarbeiter / innen, die mit Menschen mit

Autismus und deren Angehörigen arbeiten

Teilnehmerzahl maximal 25 Personen

Kursnummer 102308

Anmeldung bis 24. September 2010

81

Soziales Umfeld – Kommunikation – Kreativität

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Arbeitsplatz WfbM

Die Arbeit der Werkstatträte

und Vertrauensleute in WfbM

Erfahrungsaustausch und Planung für Werkstatträte

und Vertrauensleute

Im Herbst 2009 wurden die neuen Werkstatträte gewählt. Dieses

Seminar soll den „neuen“ und „alten“ Werkstatträten den

Einstieg in ihre Arbeit erleichtern.

Werkstatträte und Vertrauensleute in WfbMs erfüllen –

eine wichtige

Vermittlungsfunktion zwischen den verschiedenen Ebenen.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Werkstatträten Unterstützung

und Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und zur gemeinsamen

Planung zu geben. Der Förderung von Selbstbestimmung

wird ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Die eigenen

Kompetenzen und Fähigkeiten sollen erkannt und gestärkt

werden.

Vertrauenspersonen in WfbMs sollen die Gelegenheit erhalten,

ein Repertoire an Möglichkeiten zur Assistenz für Werkstatträte

zu entwickeln.

Mögliche Inhalte können sein:

– Aufgaben der Werkstatträte und Vertrauensleute

– Werkstatträte und Vertrauensleute als Vermittler

– Welche Mitspracherechte sind in der Satzung festgelegt

und wie können diese genutzt werden?

– Informationsfluss nach „oben“ und „unten“

– Rolle der Werkstatträte und Vertrauensleute

– Planung für die neue Amtsperiode der Werkstatträte

– Zusammenarbeit mit Sozialdienst und Vertrauenspersonen

– Kommunikation innerhalb der WfBM

– Konstruktiver Umgang mit Konflikten

– Welche Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

– Aufgaben der Vorsitzenden

– Vorbereiten und Leiten der Sitzungen

– Assistenz bei der Bearbeitung von Konflikten

Die konkreten Inhalte werden mit den Teilnehmer/innen des

Seminars festgelegt. Praktische Übungen erleichtern die Um-

setzung in den Alltag. Konkrete Beispiele der Teilnehmer/innen

sichern den Praxisbezug.

Methoden:

Kurzreferate, Rollenspiele, Plenum und Kleingruppenarbeit,

Spiele zur Auflockerung

82

Termin Montag, 8. März 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 9. März 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Max Hüttinger

Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Supervisor, Mediator

Zielgruppe Werkstatträt/innen sowie Vertrauensleute

in Werkstätten für behinderte Menschen

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102401

Anmeldung bis 3. Februar 2010


Kompetenzorientierte

berufliche Qualifikation

zur Vorbereitung

auf den ersten Arbeitsmarkt

Der persönliche Wunsch vieler betroffener Menschen und

aktuelle Anforderungen der sozialen Leistungsträger an Ein-

richtungen der beruflichen Rehabilitation erneuern den Auftrag

der beruflichen Qualifizierung in den ersten Arbeitsmarkt.

– Wie kann eine berufliche Qualifikation auch

ohne Berufsausbildung aussehen?

– Wie kann eine individuelle berufliche Ausbildung

Menschen kompetenzorientiert qualifizieren?

– Mit welcher Qualifikation kann ein potenzieller Arbeitgeber

überzeugt werden, Menschen mit einer Behinderung zu

beschäftigen?

In dem Tagesseminar wird das Konzept der „Kompetenzbausteine“

vorgestellt, die sich präzise an bestehenden anerkannten

Berufsausbildungen orientiert. Durch die „Live-Recherche“

im Internet werden Wege zur praktischen Umsetzung des

Konzeptes aufgezeigt, wodurch das Konzept zu einer Bildungsstrategie

der beruflichen Qualifizierung von Menschen mit

Behinderung wird.

Termin Montag, 19. April 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Gerfried Riekewolt

Diplom-Ingenieur (FH), Diplom-Sozialpädagoge

(FH), gepr. Datenschutzbeauftragter und

Datenschutzauditor (per.cert. TÜV), seit 2003

selbstständig im Datenschutz und Projekt-

management und freier Berater mit dem

Schwerpunkt soziale Einrichtungen, Lehrbeauftragter

und Referent an verschiedenen

Bildungseinrichtungen im Sozialmanagement,

langjährige Leitungserfahrung im

Bereich der Werkstätten für behinderte

Menschen und in einem Unternehmen für

Softwarelösungen im Sozialmanagement

Zielgruppe Mitarbeiter im Bereich der beruflichen Qualifikation

von Menschen mit Behinderung

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Kursnummer 102402

Anmeldung bis 18. März 2010

Auf neuen Wegen

in die berufliche Zukunft

Praxisorientiertes Seminar für Fachkräfte in der

beruflichen Integrationsarbeit

Berufliche Integration hat viele Gesichter und ist auf unterschiedlichen

Wegen möglich. Immer mehr Werkstätten für Menschen

mit Behinderung gehen neue Wege, um Übergänge auf

den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Begleitung

dieses Prozesses stellt an die Mitarbeiter/innen hohe Anforderungen,

soll eine berufliche Integration nachhaltig gelingen.

Anhand der Prozessphasen einer gelingenden „betriebsnahen

Integration“ thematisiert dieses Seminar die einzelnen Schritte

von der beruflichen Bildung/Qualifizierung über Betriebspraktika

bis hin zu Außenarbeitsplätzen. Die Teilnehmer/innen lernen

praxiserprobte Methoden, Strategien und Erfahrungen kennen.

Inhalte des Seminars:

– Rechtliche Rahmenbedingungen

– Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik

– Prinzipien des Job Coaching

– Einführung in die Persönliche Zukunftsplanung

als Coachingmethode

– Erstellen von Fähigkeits- und Anforderungsprofilen

– Akquise von geeigneten Praktikums- bzw. Arbeitsplätzen

(Kennenlernen von Akquisestrategien)

– Professionelles Vorbereiten, Begleiten und Auswerten

von Betriebspraktika

– Nachhaltige Sicherung des betriebsnahen Arbeitsplatzes

Der Austausch von Erfahrungen und Praxisbeispielen wird

genügend Raum erhalten.

Termin Montag, 28. Juni 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 29. Juni 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/in Heidi Heller

Heilerziehungspflegerin, Integrationsbegleiterin

(ehemalige Projektgruppenleiterin des

vom Europäischen Sozialfonds finanzierten

Projektes QUBI zur beruflichen Integration

von Menschen mit Behinderung)

Gerhard Grüner

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Leitung Begleitende

Dienste und stellvertretende Leitung

des Bereiches Arbeit und Förderung im

Franziskuswerk Schönbrunn P

83

Arbeitsplatz WfbM

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen Dozent/innen | | Tagen Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | | Fachweiterbildungen Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Arbeitsplatz WfbM

Zielgruppe Fachkräfte im Arbeits- oder Berufsbildungbereich

einer WfbM mit abgeschlossener

SPZ- oder gFAB-Ausbildung; Pädagogische

Fachkräfte im Begleitenden Dienst einer WfbM

oder anderen Einrichtungen der beruflichen

Rehabilitation

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102403

Anmeldung bis 19. Mai 2010

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Auftragswesen und

Kalkulation in der WfbM

In diesem Seminar wird mit den Teilnehmer/innen eine solide

Grundlage für die Bearbeitung von eingehenden Anfragen für

die Verkaufspreiskalkulation, die Angebotsausarbeitung und die

Vertragsgestaltung mit Auftragsbestätigung erstellt. Alle Formalien,

die bei der Vertragsgestaltung zu berücksichtigen sind,

werden aufgezeigt und besprochen. Der maßgebende gesetzliche

Rahmen für die Wirtschaftsführung der Werkstätte, aus dem

sich auch der Ansatz für die Kalkulation ableitet, wird anschaulich

und gut verständlich dargestellt.

Die Stundensätze für die Verkaufspreiskalkulation, ausgehend

von den unterschiedlichen Investitionskosten der Arbeitsplätze,

werden mit den Teilnehmer/innen ermittelt. Die erarbeitete Stundensatztabelle

kann bei der täglichen Arbeit in der Werkstatt

unmittelbar angewandt werden. Die Methoden zur Ermittlung

der für eine bestimmte Arbeit benötigten Arbeitszeit, die in der

Verkaufspreiskalkulation maßgebend ist, werden im Seminar

vorgestellt und mit einem Arbeitsmodell veranschaulicht.

Mit den Teilnehmer/innen wird abschließend ein komplettes

Beispiel mit Anfrage, Kalkulation, Angebot und Auftragsbestätigung

auf der Grundlage der vermittelten Informationen be-

arbeitet. Zur Verwendung als Kundeninformation und bei

Verkaufsgesprächen wird eine Ausarbeitung zum Thema „Ausgleichsabgabe“

besprochen. Ebenso wird das Thema „Bevorzugte

Bewerber bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen“

besprochen und mit einem Beispiel dargestellt.

Die Teilnehmer/innen erhalten eine Mustersammlung für Allgemeine

Bedingungen für Lieferungen und Leistungen der WfbM.

Sie ermöglicht die Erstellung von eigenen Lieferbedingungen,

abgestimmt auf die jeweilige Werkstätte.

Formblätter, die das systematische Arbeiten in der Werkstatt unterstützen,

sind in einem umfangreichen Seminarmanuskript,

das die Teilnehmer/innen als Handbuch bekommen, enthalten.

Es hat sich gezeigt, dass neben den Mitarbeitern im technischen

Bereich auch Mitarbeiter aus dem Sozialdienst und aus dem

Rechnungswesen viele nutzbringende Informationen für ihre

tägliche Arbeit erhalten.


Termin Mittwoch, 30. Juni 2010, 10 Uhr bis

Donnerstag, 1. Juli 2010, 16 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Walter Damböck

Ingenieur Fachrichtung Maschinenbau,

Betriebswirt, ehemaliger Gesamtleiter

des WfbM-Verbunds Straubing/Eggenfelden/

Mitterfels

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in WfbMs, die Kalkulationen

erstellen und Preise für den Verkauf

von Produkten und Leistungen ermitteln;

Werkstattleiter/innen, technische Leiter/innen,

Produktionsleiter/innen, Arbeitsvorbereiter/innen

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102404

Anmeldung bis 28. Mai 2010

Integration von Menschen

mit geistiger Behinderung

und herausforderndem

Verhalten in eine WfbM

Wenn sich die Verhaltensweisen von Menschen mit geistiger

Behinderung durch ihre Intensität, Häufigkeit und Dauer so weit

steigern, dass dieses Verhalten als problematisch oder verhaltensauffällig

empfunden wird, sind die Grenzen des „sozialen

Systems WfbM“ schnell überschritten. Demzufolge wird die

sogenannte Werkstattfähigkeit dieser Personen häufig in Frage

gestellt. In vielen Fällen bedeutet dies auch den Werkstattausschluss,

da nach zahlreichen Vorfällen keine Möglichkeiten

mehr gesehen werden, diese Personen erfolgreich in das

„soziale System WfbM“ integrieren zu können.

Ziel des Seminars ist es, einerseits die Sensibilität und Wahr-

nehmung der Teilnehmer/innen bereits für den Hergang von

Krisensituationen zu schärfen, um durch geeignete Deeskala-

tionsstrategien die weitere Steigerung der Anspannung und somit

letztendlich die Krisensituation erfolgreicher vermeiden zu

können. Andererseits werden Werkstattprojekte vorgestellt und

diskutiert, mit denen es gelungen ist, Menschen mit geistiger

Behinderung, die wegen ihres Verhaltens kurz vor dem Werkstattausschluss

standen, wieder erfolgreich zu integrieren.

Termin Donnerstag, 15. Juli 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 16. Juli 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Markus Kiwitt

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Team Autismus

GbR, Referent, Berater und Therapeut für

Familien und Fachpersonal in unterschied-

lichen Einrichtungen für Menschen mit

Autismus-Spektrum-Störungen und für

Menschen mit geistigen Behinderungen,

internationale Referenten- und Berater-

tätigkeit

Zielgruppe Mitarbeiter/innen in Werkstätten

für Menschen mit Behinderung

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102405

Anmeldung bis 9. Juni 2010

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Arbeitsplatz WfbM

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Arbeitsplatz WfbM

Wohn- und Arbeitsformen

für Menschen mit Autismus

Teil 1: Menschen mit Autismus in Arbeit und Beruf

Menschen mit Autismus wollen (und können) entsprechend

ihren Fähigkeiten und Voraussetzungen am gesellschaftlichen

Leben – so auch am „Gut Arbeit“ – teilhaben. Der Bereich der

Begleitung und Unterstützung erwachsener Menschen mit

Autismus in Arbeit und Beruf steckt noch in den Kinderschuhen.

Je nach Ausprägung und Erscheinungsform der autistischen

Beeinträchtigung sind unterschiedlichste Hilfen erforderlich.

Grundlage dieses Seminars bildet die Betrachtung autismusspezifischer

Besonderheiten, die im Zusammenhang mit

Arbeit stehen. Es wird ein Überblick über die Bandbreite

an Arbeitsmöglichkeiten, vom Förder- und Betreuungsbereich

bis zum IT-Facharbeiter, gegeben. Dabei wird ein Einblick in

institutionelle Unterstützungsmöglichkeiten gewährt. Am

Beispiel einer spezifischen Arbeitsgruppe für Menschen mit

Autismus (im Grenzbereich Förderstätte / Werkstätte) werden

Rahmenbedingungen, methodische Aspekte und Voraussetzungen

von Mitarbeiter / innen aufgezeigt.

Inhalte:

– Überblick über Arbeits- und Berufsmöglichkeiten für

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung

– Grundlagen:

· Die Bedeutung von Arbeit

· Handlungsfähigkeit als eine Schlüsselkompetenz

für das Arbeiten

· Individuelle Stärken, Interessen und Kompetenzen im

Arbeitsprozess nutzen

– Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung:

· Eine Palette an Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten

· Unterstützende Einrichtungen und Institutionen

– Eine Arbeitsgruppe für Menschen mit Autismus:

· Rahmenbedingungen und Methoden

· Umgang und Haltung der Mitarbeiter / innen

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Teil 2: Wohnformen für Menschen mit Autismus –

wie man ein Dilemma kleiner machen kann

Nur die wenigsten autistischen Menschen können ohne Unterstützung

leben. Außer in ihren Familien leben daher viele von

ihnen in Wohnheimen, meist in „Nischen“ in Wohngruppen mit

geistig behinderten Mitbewohnern. Daneben entstehen in den

letzten Jahren zunehmend stationäre Wohngruppen und Wohngemeinschaften,

die sich mit ihrem Konzept ausschließlich an

autistische Bewohner richten. Menschen mit Schwierigkeiten im

sozialen Miteinander leben so notgedrungen mit einer großen

Zahl von Mitbewohnern und Betreuern.

Ob Nische oder spezielle Wohngruppe – bewährt hat sich die

räumliche, zeitliche und soziale Anpassung des Wohnumfelds an

die spezifischen Erlebens- und Verhaltensweisen der autistischen

Bewohner.

Anhand von Beispielen aus der Casa Rossa, einem Wohnheim

für Menschen mit frühkindlichem Autismus, werden im Seminar

räumliche Anforderungen und Erfahrungen in der Wohnraumgestaltung,

unter anderem mit dem „Würzburger Modell“ für

heilpädagogisches Wohnen, vorgestellt. Des Weiteren behandelt

das Seminar die Umsetzung von zeitlichen Orientierungshilfen

im Wohnalltag und die Auswirkungen der eingeschränkten sozialen

Kompetenzen auf das Miteinanderleben in der Gruppe

und auf die Mitarbeiter.

Das sogenannte Asperger-Syndrom, eine spezifische Behinderung

aus dem Formenkreis Autismus, ist nach wie vor nicht so

bekannt wie der frühkindliche Autismus, und seine Bezeichnung

hört sich „nicht so schlimm“ an oder wird oft als „leichte Form“

des Autismus gedeutet. Weil die Betroffenen intelligent sind,

wird häufig von ihnen erwartet, dass sie in der „normalen“ Welt

zurechtkommen können.

Für die betroffenen Menschen kann das Asperger-Syndrom aber

durchaus eine schwere Form des Autismus sein. Bei ihnen wird

diese spezielle Störung nämlich oft zu spät diagnostiziert, weil

die Menschen immer wieder falsch verstanden, ihre Bedürfnisse

meist nicht erkannt und ihre Fähigkeiten regelmäßig falsch eingeschätzt

werden. Menschen mit Asperger-Syndrom sind häufig

isoliert, fallen immer wieder durch ihr Verhalten auf und ecken

an. Sie haben in der Regel große Schwierigkeiten in Schule und

Beruf und sind nicht selten lebenslang auf Hilfe angewiesen.

Für das Asperger-Syndrom existieren (noch) kaum spezifische

Angebote und es gibt es (bisher) nur wenige spezielle Einrichtungen.

Welche Asperger-spezifischen Hilfen in einer Wohngruppe

angeboten werden können und wie sich der Alltag für

Menschen mit Asperger-Syndrom gestaltet, welche Chancen

und Möglichkeiten damit verbunden sind, in unsere leistungsorientierte

Gesellschaft integriert zu werden, wird in einem

Erfahrungsbericht (acht Jahre „Wohnstätte für Menschen mit

Autismus“, WoMaut) verdeutlicht.


Diese Fortbildung kann auch als Baustein der Weiterbildung

Menschen mit Autismus verstehen und begleiten“ /

4. Lebenswelten (S. 26) genutzt werden.

Termin Montag, 20. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / innen Martina Schabert M. A.

Sonderpädagogin, langjährige Erfahrung in

der beruflichen Eingliederung von Menschen

mit Behinderung (u. a. Konzeption einer

Arbeitsgruppe für Menschen mit Autismus

in der Stiftung Attl); aktuell: Promotionsvorhaben

und Forschungsprojekt (in Planung)

zum Themenbereich „Menschen mit Autismus

und Arbeit“

Friedrich Strack

Diplom-Psychologe, systemischer Therapeut

(vft) und Autismustherapeut (dgvt), seit

16 Jahren in der Arbeit mit behinderten

Menschen tätig, seit sieben Jahren Fachdienst

in der Casa Rossa, einem Wohnheim

für Menschen mit Autismus in der Stiftung

Attl

Kati Bernstein

seit 1996 staatlich anerkannte Heilerzieherin,

seit 2001 Hausleitung der Wohnstätte für

Menschen mit Autismus (WoMAut)

Zielgruppe Mitarbeiter / innen, die Menschen mit

Autismus begleiten, und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102227

Anmeldung bis 13. August 2010

Brücken zwischen den

(Lebens-)Welten bauen

Die Kooperation zwischen WfbM und

Wohnbereichen verbessern

Wenn Sie gut mit Ihrer WfbM auskommen oder zufrieden mit

der Kooperation mit dem Wohnbereich sind, wenn Sie alle

notwendigen Informationen rechtzeitig und vollständig von der

WfbM oder dem Wohnbereich erhalten, wenn Sie sich bei Problemen

mit Bewohner/innen ohne Vorwürfe oder Spannungen

konstruktiv verständigen können, wenn Sie regelmäßige Koordinationstreffen

zwischen WfbM und Wohnbereich haben – dann

ist dieses Seminar nichts für Sie!

Die Realität in den Einrichtungen sieht aber meist anders aus.

Gerade zwischen WfbM und Wohnbereich gibt es vielfältige

Konflikte, nur selten wird wohlwollend übereinander gesprochen.

Muss das wirklich so sein? Oder könnte es nicht auch

ein gutes Miteinander geben?

In diesem Seminar erhalten Sie das Handwerkszeug, die Zusammenarbeit

zwischen Wohnbereich und WfbM zu verbessern,

festgefahrene Situationen aufzulösen und durch rechtzeitiges

Handeln für ein gutes Kooperationsklima zu sorgen. Denn

manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die helfen.

Termin Montag, 22. November 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 23. November 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Klaus Brosius

Diplom-Pädagoge, Supervisor DGSv,

Trainer DAGG

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe

in den Bereichen Wohnen, WfbM,

Förderstätte und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102406

Anmeldung bis 19. Oktober 2010

87

Arbeitsplatz WfbM

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Zusammenarbeit – Mitarbeiter/innen

„Was beflügelt mein Team?

Was bringt Sand ins Getriebe?“

Vom konstruktiven Umgang mit Unterschieden

im Team

Gute Zusammenarbeit im Team kann die Freude an der Arbeit

enorm steigern und zu hervorragenden Ergebnissen führen.

Fehlendes Verständnis, Stress und unterschiedliche Arbeitsstile

stehen dem jedoch zuweilen im Weg und verschlechtern das

Arbeitsklima. Um dem vorbeugen oder entgegenwirken zu

können, lernen Sie in diesem Seminar, sich selbst und Ihre

Teamkollegen genauer einzuschätzen. Sie lernen, mit Unterschiedlichkeit

bewusst umzugehen, neue Teammitglieder

„abzuholen“ und so die Kooperation zu fördern und ergebniswirksam

zu steuern. Sie werden Ihre eigenen Stärken kennenlernen,

sie genießen und „wohl dosiert“ einsetzen können.

Anhand von praxisnahen Übungen und Fallbeispielen werden

Sie die erworbenen Kenntnisse vertiefen.

Inhalte:

– Ein kurzer Blick auf die „Teamentwicklungsuhr“ – Bedeutung

– „Phasengerechter“ Umgang mit Einzelnen und Teams

– Unterschiedliches Verhalten kennen und verstehen

– Umgang mit Stärken, Schwächen und Potenzialen im Team

– Erstellung eines persönlichen Stärkenprofils

– Von Unterschieden lernen:

· Förderung von konstruktivem Ideen- und

Meinungs austausch

· Störendes Verhalten persönlich –

und nicht verletzend – ansprechen

Termin Montag, 26. April 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 27. April 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Angelika Härlin

Theologin, Führungskräftetraining,

systemisches Coaching, Mediation,

Diplom der TZI; Netzwerkpartnerin

SOKRATeam

Zielgruppe Menschen, die mit und in Teams arbeiten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102501

Anmeldung bis 25. März 2010

88

Wir im Franziskuswerk

Schönbrunn

Einführungstag für neue und

andere interessierte Mitarbeiter/innen

In einem bunten Programm erhalten Sie einen Überblick über

das Franziskuswerk Schönbrunn, seine Philosophie, Konzepte

und Struktur sowie Geschichte und Auftrag der Franziskanerin-

nen von Schönbrunn. Sie lernen unsere verschiedenen Einrichtungen

kennen und erhalten durch Führungen vor Ort auch einen

praktischen Einblick.

Diese Veranstaltung wird zweimal mit identischen Inhalten zu

folgenden Terminen angeboten:

n Termin 1 Dienstag, 4. Mai 2010, 8 bis 17 Uhr

Kursnummer 102502

Anmeldung bis 30. März 2010

n Termin 2 Dienstag, 28. September 2010, 8 bis 17 Uhr

Kursnummer 102507

Anmeldung bis 17. August 2010

Ort Franziskuswerk Schönbrunn,

Treffpunkt Theatersaal

Verbindliche Kursgebühr E 20,–

Kosten (nur für FWS-Mitarbeiter/innen)

zuzüglich Tagesverpflegung E 15,–/ Tag

Zielgruppe neue und andere interessierte

Mitarbeiter/innen

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für diese

Veranstaltung/en erfolgt in Ihrem Bereichssekretariat.

Bitte tragen Sie sich dort in das

QM-Formular Nr. 057 „Anmeldung für interne

Fortbildungen“ ein.


Niemand ist eine Insel –

arbeiten in und mit Gruppen

Leben, lernen und arbeiten in Bezügen ist alltäglich und immer

wieder eine Herausforderung. Um die Dynamik in Gruppen besser

einschätzen zu können und ein Handwerkszeug für deren

Leitung zu erhalten, werden wir uns in diesem Seminar mit folgenden

Themen beschäftigen:

– Die Gruppe – ein Zusammenspiel unterschiedlicher Kräfte

– Phasen von Gruppenentwicklung – Chancen und Risiken

– Dazugehören oder nicht – mögliche Umgangsweisen mit

Unterschieden in Gruppen

– Unterschiedliche Rollen in Gruppen – Ressourcen in

Gruppen erkennen und nutzen

Die Themen werden erfahrungs- und praxisorientiert behandelt,

mit vielen Übungen. Dazu gibt es einige kurze theoretische

Inputs. Grundlage wird der systemische Ansatz sein. Es ist sehr

willkommen, dass die Teilnehmer/innen eigene Fragestellungen

einbringen.

Termin Mittwoch, 23. Juni 2010, 9.30 Uhr bis

Donnerstag, 24. Juni 2010, 16 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Gabriele Schaal

Diplom-Pädagogin,

systemische Familientherapeutin (DGSF),

systemische Supervisorin (DGSF)

Zielgruppe Personen aus dem psycho-sozialen Bereich,

die in Gruppen arbeiten (z. B. Wohngruppen)

und/oder Gruppen leiten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102503

Anmeldung bis 19. Mai 2010

Burnout in helfenden Berufen

Die Tätigkeit als Helfer/in kann Befriedigung und Sinnerfüllung

bedeuten, aber auch Erschöpfung und Enttäuschung. Das

Gefühl der inneren Leere, des „Ausgebranntseins“ hat einen

Namen: Burnout-Syndrom. Dahinter steckt noch mehr: Unkonzentriertheit,

das Gefühl der chronischen Überforderung.

Engagierte Mitarbeiter, die unter besonderem Druck stehen

und versuchen, es allen recht zu machen, die große Verantwortung

tragen, investieren ihre ganze Kraft in die Arbeit, ohne

eigene Grenzen (an-) zu erkennen. Die Belastungen des Alltags

führen zu Frustrationen und nach und nach zum Gefühl der

Ohnmacht, zu geistiger Leere und völliger körperlicher Erschöpfung.

Schwerpunkte im Seminar:

– Ursachen und auslösende Situationen des Burnouts

– Erkennen frühzeitiger Signale und

vorbeugender Maßnahmen

– Psychohygiene: Alltagsregeln und Erkennen eigener Grenzen

– Auswege aus dem Burnout

– Reflexion des eigenen Rollen- und Selbstverständnisses

– Hilfestellungen für Abgrenzung, Selbst- und Konflikt-

management

Methoden:

Vortrag, Power-Point-Präsentation, Filmausschnitte mit

Diskussion, Kleingruppenarbeit, Übungen

Termin Montag, 28. Juni 2010, 10 bis 17.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 90,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 80,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Dr. med. Svetlana Panfilova

Ärztin und szenisch-systemische Beraterin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102504

Anmeldung bis 28. Mai 2010

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Zusammenarbeit – Mitarbeiter/innen

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Zusammenarbeit – Mitarbeiter/innen

Sicher und kompetent

schwierige Gespräche führen

Kritik- und Konfliktgespräche gehören mit zu den schwierigsten

Gesprächssituationen. Wohl niemand ist entspannt und gelassen,

wenn es „ans Eingemachte“ geht! Gleichwohl kann man

durch richtige Vorbereitung, angemessenen Gesprächsstil und

Be achtung einiger einfacher Regeln viel dafür tun, dass solche

Gespräche konstruktiv und erfolgreich verlaufen.

Dieses Seminar bietet Ihnen Unterstützung bei solch schwierigen

Gesprächen an. Sie erfahren etwas darüber, was solche

Gespräche so schwer macht, warum einzelne Menschen so

schlecht mit Kritik umgehen können und wie man auf Retourkutschen,

Ausweichmanöver oder Beschwichtigungen richtig

reagieren kann. Ein einfacher Gesprächsleitfaden und eine

Checkliste erleichtern Ihnen die eigene Vorbereitung auf diese

Gespräche. In kleinen Gruppen können Sie diese Gespräche trainieren.

Das Feedback anderer Kursteilnehmer / innen hilft Ihnen

dabei, das eigene Verhalten effektiver zu gestalten. Die Bereitschaft,

sich mit dem eigenen Handeln auseinanderzusetzen, ist

dabei eine wichtige Voraussetzung.

Termin Donnerstag, 1. Juli 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 2. Juli 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Klaus Brosius

Diplom-Pädagoge, Supervisor DGSv,

Trainer DAGG

Zielgruppe alle interessierten Mitarbeiter / innen

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Kursnummer 102505

Anmeldung bis 31. Mai 2010

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

90

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.

Wissen wirksam weitergeben

In diesem Seminar erhalten Sie Grundlagenwissen und Handwerkszeug

für die effektive Weitergabe von Wissen an Mit-

arbeitende und Kolleg/innen. Sie lernen die Grundlagen der

Kommunikation, Moderation und Präsentation kennen und erfahren,

wie Sie Ihre Mitarbeiter/innen in den Wissenstransfer

einbeziehen und zur Mitarbeit aktivieren können.

Weitere Inhalte:

– Lerngünstige Aufbereitung und Darstellung

von Informationen

– Möglichkeiten der Motivation und Anregung zur

aktiven Mitarbeit

– Planung und Durchführung der Informationsweitergabe

– Einsatz verschiedener Methoden und einfacher Medien zur

Wissensvermittlung

Termin Montag, 5. Juli 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 6. Juli 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Antje Hettler

Diplom-Sozialpädagogin (FH),

systemische Beraterin/Therapeutin

(Systemische Gesellschaft), Business-Coach

(International Coaching Federation)

Zielgruppe alle interessierten Mitarbeiter / innen

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102506

Anmeldung bis 2. Juni 2010


Nähe geben – Distanz wahren

Professionelle Haltung in helfenden Berufen

Geht es um Nähe und Distanz, so unterscheiden wir im professionellen

Arbeiten zunächst zwischen dem Betreuungspersonal

und dem Menschen mit Behinderung. Damit ist die tatsächliche

Nähe oder Entfernung von zwei Personen gemeint, die von beiden

Seiten akzeptiert wird und die nicht unter- oder überschritten

werden darf. Es geht vornehmlich um das von beiden Seiten

als richtig empfundene Maß.

Was unterscheidet aber den Laien mit klarem Verstand und

hilfsbereitem Herzen vom Profi? Professionelle Arbeit beruht auf

einer spezifischen, eigenständigen, bewussten und expliziten

Wissensbasis. Sie kann systematisch beschrieben und ihre Praxis

kann anhand theoretischer Überlegungen nachvollziehbar begründet

und auch gerechtfertigt werden.

In der Arbeit mit Menschen mit Behinderung befinden Sie sich

in einem Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz oder Vernunft

und Gefühl. Neben Empathie und Echtheit gegenüber

dem/der Klient/in soll gesichert sein, dass unser Respekt ihm/ihr

gegenüber nicht von einer bestimmten Entscheidung bzw. von

einem Verhalten abhängig ist. Was bedeutet in diesem Zusammenhang

Empathie in Abgrenzung zum Helfersyndrom?

Inhalte:

– Spannungsfeld pädagogischer Professionalität

– Wertschätzung

– Räumliche Nähe bzw. Distanzzonen

– Formen der Sinneswahrnehmung

– Kommunikation

– Sympathie und Antipathie

– Helfersyndrom

Methoden:

Vortrag, Selbsterfahrungselemente, Kleingruppenarbeit

Termin Montag, 15. November 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 16. November 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 180,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 160,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Inge Münzenloher

Diplom-Sozialpädagogin (FH),

Master of Social Management (MSM);

CoCon Coaching Consulting, Dietramszell

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102508

Anmeldung bis 13. Oktober 2010

Brandschutzübungen

gemäß § 12 Arbeitsschutzgesetz,

Arbeitsstättenverordnung,

Unfallvorschriften der Berufsgenossenschaft

Kosten Kursgebühr E 20,–

Inhalt und Ort Jede Brandschutzübung umfasst einen

Theorieteil „Vorbeugender Brandschutz“

(im Mehrzweckraum St. Johannes) und

anschließend einen Praxisteil „Umgang

mit dem Feuerlöscher in verschiedenen

Situationen“ (Vorplatz vor Haus Joseph).

Dozent Roland Knöferl

Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter

in Zusammenarbeit mit

Fa. BB-Beratung Thannhausen

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus Kongregation, Franziskuswerk

(alle Bereiche) und DSI, insbesondere

Brandschutz- und Arbeitssicherheitsbeauftragte,

Bereichs- und Gruppenleiter/innen,

MA im Nachtdienst, Küchenpersonal, MA in

der Verwaltung.

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Anmeldung jeweils bis 8. September 2010

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für diese

Veranstaltung/en erfolgt in Ihrem Bereichssekretariat.

Bitte tragen Sie sich dort in das

QM Formular Nr. 057 „Anmeldung für interne

Fortbildungen“ ein.

Termin 1 Dienstag, 5. Oktober 2010, 13 bis 14.30 Uhr

(offen für alle Bereiche)

Kursnummer: 102509-1

Termin 2 Dienstag, 5. Oktober 2010, 14 bis 15.30 Uhr

(reserviert für Wohnpflege)

Kursnummer: 102509-2

Termin 3 Mittwoch, 6. Oktober 2010, 9 bis 10.30 Uhr

(reserviert für Wohnheime)

Kursnummer: 102509-3

Termin 4 Mittwoch, 6. Oktober 2010, 10.30 bis12 Uhr,

(reserviert für Bildung und Erziehung)

Kursnummer: 102509-4

Termin 5 Mittwoch, 6. Oktober 2010, 13.30 bis 15 Uhr,

(offen für alle Bereiche)

Kursnummer: 102509-5

Termin 6 Mittwoch, 6. Oktober 2010,

14.45 bis 16.15 Uhr,

(reserviert für Wohnheime)

Kursnummer: 102509-6

91

Zusammenarbeit – Mitarbeiter/innen

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Leitung –

eine Aufgabe für mich?!

Ich will mich auf eine Leitungsposition bewerben oder mir ist

eine Leitungstätigkeit angetragen worden. Kann ich das überhaupt?

Was kommt da auf mich zu? Was verändert sich für

mich dann? Will ich das? So oder ähnlich lauten die Fragen, die

in dieser Situation auftauchen.

In dem Seminar werden Sie sich mit der Leitungsrolle und den

damit verbundenen Aufgaben und Veränderungen auseinandersetzen.

Inhalte:

– Leitung im Spannungsfeld von Erwartungen

– Rollenverständnis entwickeln

– Vom Kollegen zum Vorgesetzten – mögliche Veränderungen

– Einen Führungsstil finden

– Anforderungen an die Leitung

– Vertrauen aufbauen

– Delegieren

– Sich durchsetzen

– Motivieren

– Kritik üben

– Konflikte regeln

– Zweifel und Skepsis

Methoden:

Kurzreferate, Übungen, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele,

Fallbearbeitungen

Termin Montag, 22. Februar 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 23. Februar 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Ludwig Mürbeth

Diplom-Pädagoge, Supervisor (DGSv),

Organisationsberater, Trainer in Führungskräfteseminaren,

Paar- und Familientherapeut

(DGSF)

Zielgruppe Mitarbeiter/innen, denen Leitungspositionen

angetragen werden oder die sich mit dem

Gedanken tragen, sich um eine Leitungs-

position zu bewerben

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102601

Anmeldung bis 22. Januar 2010

92

Gestern Kolleg / in –

heute Vorgesetzte / r

Wenn Sie aus dem Kreis der Kolleg / innen in die Rolle der / des

Vorgesetzten aufsteigen, dann geschieht dies auf der Basis

bereits existierender Arbeitsbeziehungen. In der neuen Rolle

werden Sie nun mit den Erwartungen und Wünschen derjenigen

konfrontiert, die eben noch Ihre Kolleg / innen waren. Um diesen

Rollenwechsel gut zu bewältigen, benötigen Sie ein fundiertes

Verständnis für die damit verbundenen Herausforderungen.

Ihr Nutzen: In der Fortbildung

– reflektieren Sie Ihren Standort zwischen Kollegialität und

Loyalität, zwischen Nähe und Distanz,

– erhalten Sie Hilfestellung, um Ihre neue Rolle und die damit

verbundenen Arbeitsbeziehungen zu Mitarbeiter / innen,

Kolleg / innen und der / dem eigenen Vorgesetzten bewusst

zu gestalten,

– lernen Sie verschiedene Ebenen der Zusammenarbeit und

Steuerungsmodelle dieser Zusammenarbeit kennen,

– werden Sie sensibilisiert für Fallstricke und Beziehungsfallen

und trainieren den Umgang damit.

Methoden: Fallbearbeitung, Erfahrungsaustausch, Referat,

Kleingruppen- und Einzelarbeit, praktische Übungen

Termin Mittwoch, 14. April 2010, 9.30 Uhr bis

Donnerstag, 15. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Ludwig Mürbeth

Diplom-Pädagoge, Supervisor (DGSv),

Organisationsberater,

Trainer von Führungskräfteseminaren,

Paar- und Familientherapeut (DGSF)

Zielgruppe alle, die an ihrer bisherigen Arbeitsstelle

Leitungskraft werden wollen oder bereits seit

kurzem sind, die sicherer werden wollen in

der Gestaltung ihrer Leitungsrolle und der Erfüllung

ihrer Aufgaben, die ihre persönlichen

Leitungskompetenzen reflektieren, trainieren

und erweitern möchten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102602

Anmeldung bis 11. März 2010


Die Sekretärin als Mittlerin

im Spannungsfeld

vielfältiger Erwartungen

Das Sekretariat ist eine wichtige Schalt- und Kommunikationszentrale

in jeder Einrichtung. Im Spannungsfeld zwischen Vor-

gesetzten, Kollegen, zu betreuenden Personen und Besuchern

werden an die Mitarbeiterinnen im Sekretariat vielfältige An-

forderungen gestellt. Es gehört zum Arbeitsalltag, mehrere Aufträge

gleichzeitig zu erledigen.

Eine der anspruchvollsten Aufgaben im Sekretariat stellt wohl

die Funktion als Mittlerin zwischen Mitarbeitern, Kollegen und

Vorgesetzten dar. Oft erzählen Mitarbeiter der Sekretärin Wünsche,

Vorstellungen und Beschwerden, die sie „auf keinen Fall“

weitererzählen darf und „schon gar nicht dem Chef“.

Die Erwartung ist aber gleichzeitig, dass die Sekretärin es schon

irgendwie schafft, diese Informationen dementsprechend abzusetzen,

ohne dass der Mitarbeiter involviert wird oder in einem

schlechten Licht erscheint. Ebenso erwarten viele Vorgesetzte,

dass ihre Sekretärin es ihnen sicherlich erzählt, wenn es irgendwo

„brennt“. Eine fast unlösbare Aufgabe, denn die Frage der

Loyalität ist dabei nur ein Aspekt. Es geht auch um Ver-

trauen, Verschwiegenheit, Hilfsbereitschaft und darum, dass das

Wohl der Einrichtung bedacht wird.

Das Seminar bietet Anregungen, wie ein überzeugender Eindruck

in Gesprächen erzielt wird und eine kooperative Atmosphäre

im Sekretariat geschaffen werden kann. Die Teilnehmerinnen

reflektieren Situationen und erhalten die Chance, ihr

individuelles Gesprächs- und Teamverhalten zu optimieren.

Inhalte:

– Grundlagen der Kommunikation

– Offene und verdeckte Kommunikation

– Grundsätze der Überzeugung

– Selbstbild – Fremdbild

– Feedback geben

– Reflexion der eigenen Stellung

– Rolle und Verhalten im Team

Termin Montag, 19. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Barbara Bruns

Bankkauffrau, Geschäftsführungsassistentin,

Trainerausbildung, lizenzierte Trainerin für Umgangsformen,

ausgebildete Imageberaterin

Zielgruppe Sekretärinnen

Teilnehmerzahl maximal 12 Personen

Kursnummer 102603

Anmeldung bis 17. März 2010

Vergabepraxis durch

Ausschreibung – Vorbereitung,

Beteiligung und Vergabe

Mit den Ausschreibungen zu DIA-AM (§ 33 Abs.4 SGB IX) und

Unterstützte Beschäftigung (§ 38a SGB IX) werden im Bereich

der beruflichen Rehabilitation strategische Änderungen bis-

heriger Regelleistungen offensichtlich. Aus bisherigen Verein-

barungen mit sozialen Leistungsträgern werden Zuschläge im

Ausschreibungsverfahren. Eine Beteiligung am Ausschreibungsverfahren

wird unumgänglich, Einrichtungen müssen sich einer

neuen Vergabepraxis stellen. Deshalb müssen sich Einrichtungen

der Rehabilitation organisatorisch auf Verfahren von Ausschreibungen

rechtzeitig vorbereiten.

Inhalte u.a.:

– Wie funktionieren Ausschreibungen?

– Wo finde ich Informationen?

– Verdingungsunterlagen

– Konzeption

– Fehlervermeidung

– Elektronische Vergabe

– Sonstige Ausschreibungen, z.B. ESF

In dem Tagesseminar erhalten die Teilnehmer/innen Informationen,

die auf eine Ausschreibung vorbereiten, und Empfehlungen,

welche Maßnahmen frühzeitig begonnen werden können.

Termin Dienstag, 20. April 2010, 9.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Gerfried Riekewolt

Diplom-Ingenieur (FH), Diplom-Sozialpädagoge

(FH), gepr. Datenschutzbeauftragter und

Datenschutzauditor (per.cert. TÜV), seit 2003

selbstständig im Datenschutz und Projekt-

management und freier Berater mit dem

Schwerpunkt soziale Einrichtungen, Lehr-

beauftragter und Referent an verschiedenen

Bildungseinrichtungen im Sozialmanagement,

langjährige Leitungserfahrung im

Bereich der Werkstätten für behinderte

Menschen und in einem Unternehmen für

Softwarelösungen im Sozialmanagement

Zielgruppe Mitarbeiter/innen im Management

sozialer Einrichtungen, verantwortliche

Mitarbeiter/innen der Konzeptentwicklung

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Kursnummer 102604

Anmeldung bis 18. März 2010

93

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

POB & A-Grundlagenkurs

Dieses Seminar bietet eine Einführung für Mitarbeiter / innen

in der Betreuung auf der Basis des Verfahrens zur Planung und

Organisation in der Betreuung und Assistenz (POB & A) von

Prof. Dr. Werner Haisch.

Inhalte:

– Grundlagen des heilpädagogischen Modells

nach Prof. Haisch

– Aufbau FLB & A

– Betreuungsplanung

Termin Mittwoch, 28. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Tagungshaus Dachau

Verbindliche Kursgebühr E 60,–

Kosten (nur für FWS-Mitarbeiter / innen)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50

Dozentin Monika Hoffmann

Diplom-Pädagogin, Referentin für QM und

POB&A im Franziskuswerk Schönbrunn

Zielgruppe Mitarbeiter/innen des Franziskuswerk

Schönbrunn, die nicht an einer mehrtägigen

POB & A-Modulschulung teilnehmen, aber

dennoch einen Einblick in die Betreuungsplanung

bekommen sollen (z.B. Hilfs- und

Hauswirtschaftskräfte, kurzfristig Beschäftigte

wie Zivildienstleistende, Mitarbeiter/innen

im FSJ, Mitarbeiter/innen in der Verwaltung)

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Kursnummer 102605

Anmeldung bis 24. März 2010

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Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für diese

Veranstaltung erfolgt in Ihrem Bereichs

sekretariat. Bitte tragen Sie sich dort in das

QM-Formular Nr. 057 „Anmeldung für

interne Fortbildungen“ ein.

Arbeitsrecht und

die Rolle der Gruppenleitung

Darf ich als Gruppenleiter / in eine / n Mitarbeiter / in am dienstplanfreien

Tag zum Dienst holen? Was tun, wenn sich zwei

Kollegen nicht über die Urlaubsplanung einigen können? „Jetzt

reicht’s, die Leitung soll für X eine Abmahnung schreiben!“

Und …?

Wie sage ich es der / dem Mitarbeitenden? In welcher Rolle oder

in welcher Zwickmühle stecke ich als Vorgesetzte / r und / oder

Kolleg / in und wie gehe ich damit um?

In dieser Veranstaltung erhalten Sie Handlungsempfehlungen zu

schwierigen Fragen in der Praxis direkter Mitarbeiterführung.

Nach einer Einführung in aktuelle Arbeitsrechtsfragen werden

konkrete arbeitsrechtliche Fälle und Fragen bearbeitet und die

Rollenkonflikte von Gruppenleiter / innen in den jeweiligen Situationen

geklärt. Wie findet Kommunikation schwieriger Nachrichten

an Mitarbeiter / innen statt, und wie sollte sie ab laufen?

Ausgangsthemen:

– Arbeitsrecht aktuell

– Rollen einer Führungskraft

– Wie sage ich’s dem / der schwierigen Kolleg / in und dem

Team?

– Fair und konsequent: arbeitsrechtliche Schritte im Alltag und

in der Ausnahmesituation

Termin Donnerstag, 29. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Wolfgang Spitzauer

Diplom-Soziologe, Personal- und

Organisationsentwickler, Personalleiter

des Diakonischen Werkes Traunstein

Zielgruppe Mitarbeiter / innen mit direkter Führungsverantwortung,

Gruppenleiter / innen

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102606

Anmeldung bis 26. März 2010


Dienstplangestaltung

und Arbeitszeitgesetz

für Gruppenleiter / innen

Dienstpläne werden in Absprache mit den Mitarbeiter / innen geschrieben,

oft / meist zu Recht und sinnvollerweise – aber …!?

Zwei Kolleg / innen können sich nicht über die Urlaubsplanung

einigen – was tun? Darf ein / e Mitarbeiter / in eingesetzt werden,

der / die eigentlich frei hätte? Welche Dienste ab wann, wie lang,

mit welchen Abständen und durch wen? Allein oder nur mit …?

Wo befinden sich Grenzen der Planbarkeit? Welche Spielräume

gibt es? Was ist absolut verboten?

Diese und weitere Fragen aus der Praxis der Dienstplangestaltung

werden bearbeitet und dabei v. a. mit dem Arbeitszeitgesetz

abgeglichen.

Ausgangsthemen:

– Das Arbeitszeitgesetz

– Dienstpläne – Schichten – Bereitschaften

– Ausnahmen – Spielräume – Kontrollen

– Was heißt denn Flexibilität?

– Aktuelles – Veränderungen – Zukunftsentwicklungen:

Auf was muss man sich einstellen?

Termin Freitag, 30. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent / in Wolfgang Spitzauer

Diplom-Soziologe, Personal- und

Organisationsentwickler, Personalleiter

des Diakonischen Werkes Traunstein

Silvia Kanamüller

Betriebswirtin, Referentin für Arbeitszeit und

Arbeitsrecht im Franziskuswerk Schönbrunn

Zielgruppe Mitarbeiter / innen mit direkter Führungsverantwortung,

Gruppenleiter / innen

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102607

Anmeldung bis 26. März 2010

Wertschätzende Führung

in Zeiten der Veränderung

In der heutigen Zeit machen Veränderungsprozesse auch vor

sozialen Organisationen nicht Halt. Die Betroffenen sind darauf

nicht immer gut vorbereitet. Veränderungen im eigenen Arbeitsumfeld

rufen bei den Beteiligten unterschiedliche emotionale

Reaktionen vor. Die Sinnhaftigkeit von Veränderungen wird nicht

gesehen. Gefühle von Unsicherheit und Zukunftsangst lähmen

und demotivieren, Widerstände gegen Neuerungen sind mehr

oder weniger deutlich spürbar.

Gleichzeitig ist eine Organisation gerade dann auf die Veränderungsbereitschaft,

die Leistung und das kreative Potenzial seiner

Mitarbeiter/innen besonders angewiesen.

Als Führungskraft sind Sie in diesen schwierigen Phasen des

Übergangs besonders gefordert, das Tagesgeschäft zu bewältigen

und gleichzeitig die Zukunft zu gestalten. Dafür benötigen

Sie Wissen über Veränderungsprozesse und die Fähigkeit,

glaubwürdig und wertschätzend zu führen. Denn Ihre Mitarbeiter/innen

benötigen Sicherheit, um auch in unsicheren Zeiten

mitzuziehen.

Seminarziele:

Sie machen sich mit der inneren Logik von Veränderungsprozessen

vertraut, lernen, Veränderungsprozesse auf individueller

und Abteilungsebene zu gestalten. Sie klären, wo Sie in Ver-

änderungsprozessen besonders gefordert sind und wie Sie für

sich selbst und Ihre Mitarbeiter/innen die Prozesse so gestalten

können, dass Motivation, Energie und effizientes Handeln er-

halten bleiben.

Seminarinhalte:

– Mit Veränderungen umgehen

– Menschliche Reaktionen auf Unsicherheit

und Mehrdeutigkeit

– Den Wandel bewusst in seinen einzelnen Schritten

wahrnehmen – Abschied, Übergang, Neubeginn

– Orientierung durch klare Ziele geben

– Kraftquellen in Zeiten der Veränderung

– Das eigene Führungsverhalten klären

– Persönliche Grundstrategien bei der Umsetzung

von Veränderungen

– Mit Unklarheiten und Widersprüchen professionell

umgehen

– Der Umgang mit Mitarbeiter/innen

– Sinngebung und Vertrauen schaffen

– Umgang mit Widerständen

– Kommunikation: Balance zwischen Klartext und Diplomatie

P

95

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


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Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Termin Donnerstag, 20. Mai 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 21. Mai 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Susanne Krumm

Diplom-Soziologin, Betriebswirtin (VWA),

Personal- und Organisationsentwicklerin,

Weiterbildung im Bereich Sozialmanagement,

Transaktionsanalyse für Organisations-

beratung

Zielgruppe Führungskräfte und

Nachwuchsführungskräfte

Teilnehmerzahl maximal 14 Personen

Kursnummer 102608

Anmeldung bis 16. April 2010

96

Vom strategischen Ziel

zur operativen Planung

Das Mitarbeiterjahresgespräch mit

Zielvereinbarungen

Führungskräfte stehen oftmals vor der herausfordernden Auf-

gabe, strategische Ziele in die operative Planung für die Mitarbeiter/innen

zu überführen. In diesem Prozess werden die vor-

gegebenen Ziele auf die einzelnen Bereiche, Abteilungen und

Teams heruntergebrochen und individuelle Ziele mit dem Mitarbeiter

vereinbart. Das Mitarbeiterjahresgespräch ist hierzu eines

der wichtigsten Instrumente. Darin werden zentrale Themen wie

Zielvereinbarungen und Personalentwicklung festgelegt. Gegenseitige

Erwartungen werden klar kommuniziert und die Aufgaben

verteilt. Das Führungsinstrument bietet Orientierung und

fördert die Eigenverantwortung der Mitarbeiter/innen. Damit

das Mitarbeiterjahresgespräch und die Zielvereinbarungen ihre

Wirkung entfalten, müssen sie jedoch richtig angewandt und

ihre Umsetzung muss kontrolliert werden.

Ziele:

– Sie erfahren die einzelnen Schritte von der Ermittlung der

strategischen Ziele bis zu deren Umsetzung in der individuellen

Zielvereinbarung für die Mitarbeiter/innen.

– Sie lernen die Struktur und die Zielsetzung eines Mitarbeiterjahresgesprächs

kennen.

Inhalte:

– Gestaltung des Prozesses vom strategischen Ziel

zur operativen Planung

– Wesentliche Elemente und Phasen eines Mitarbeiter-

jahresgesprächs

– Förderliche und hemmende Faktoren

beim Mitarbeiterjahresgespräch

– Wirksame Zielformulierungen

– Ausblick und Planung von Maßnahmen

– Zielvereinbarungen und Gesprächsabschluss

Termin Donnerstag, 20. Mai 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 21. Mai 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Ingrid Walter-Kühfuss

Diplom-Sozialpädagogin, Personal- und

Organisationsentwicklerin, Systemische Beraterin

und Coach, Trainerin für Führungspraxis,

Projekt- und Veränderungsmanagement

Zielgruppe Führungskräfte mit Personalverantwortung,

Nachwuchsführungskräfte

Teilnehmerzahl maximal 14 Personen

Kursnummer 102609

Anmeldung bis 16. April 2010


Zeitmanagement und

Arbeitsorganisation

für Gruppenleiter / innen

„Gutes Zeitmanagement hilft Ihnen, Ihre Arbeitsfreude und

Leistungsfähigkeit zu steigern, sich optimal zu organisieren und

Ziele zu erreichen.“

Die Anforderungen an die Gruppenleitungen nehmen ständig

zu. Gruppen werden zusammengelegt, die Aufgaben werden

umfangreicher. Oft bekommt man dafür nicht mehr Zeit, die

Forderung nach effizienter Planung wird laut. Man soll „das

Beste daraus machen“, ohne zu wissen, was „das Beste“ ist.

Sie als Gruppenleitung müssen sich einerseits am Bedarf der

zu unterstützenden Menschen orientieren, anderseits müssen

Sie den Anforderungen Ihrer Einrichtung und vor allem Ihrer

Mitarbeiter / innen gerecht werden.

Eine gute Zielplanung ist notwendig, um zu erkennen, welche

Mittel man braucht und welche Prioritäten man setzen muss,

wenn Ressourcen nicht bedarfsgerecht zur Verfügung stehen.

Kenntnisse in der Arbeitsorganisation sind die Voraussetzung,

um Lösungsansätze zu finden.

Inhalte:

– Analyse und Theorie von Arbeitsorganisation

– Aspekte der Teamarbeit

– Methoden der Zeitplanung

– Büro- und Schreibtischmanagement

– Zielfindung

– Reflexion des persönlichen Arbeitsstils

– Von der Betreuungsplanung über die konkrete Tagesplanung

hin zum bedarfsorientierten Dienstplan

Methoden:

Kurzreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen

Termin Montag, 7. Juni 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 8. Juni 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Jonas Glonnegger

Diplom-Sozialpädagoge, TQM-Beauftragter,

Organisationsberater und -entwickler,

Leiter der Zentralen Fachdienste im

Franziskuswerk Schönbrunn

Zielgruppe Gruppenleitungen von

Wohngruppen / Organisationseinheiten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102610

Anmeldung bis 3. Mai 2010

Logistik im Büro

Ablage optimal organisieren,

Informationen gezielt strukturieren

Heute ist es mehr denn je notwendig, schnell auf aktuelle

Fragen eingehen zu können und richtige Entscheidungen zu

treffen. Um sofortigen Zugang zu relevanten Daten und Informationen

zu erhalten, bedarf es einer gut und übersichtlich

strukturierten Ablage mit kurzen Zugriffszeiten. Im Seminar

lernen die Teilnehmer / innen unterschiedliche Ablagetechniken

und Ordnungsmethoden kennen, um ein effizientes Ablage-

system für ihren eigenen Arbeitsplatz zu erstellen beziehungsweise

ihr bisheriges Ablagesystem zu optimieren.

Inhalte:

– Professioneller Umgang mit der Informations- und Papierflut

– Sinnvoller Informationsfluss in der internen Kommunikation

– Welche Informationen werden wann an wen in welcher Form

weitergeleitet?

– Aktenfluss statt Aktenstau

– Verschiedene Ablagetechniken

– Papier- oder PC-Ablage

– Vor- und Nachteile verschiedener Ordnungsmethoden

– Welche Arbeitspräferenz habe ich – bin ich „Frei-Tischler“

oder „Voll-Tischler“?

Termin Montag, 14. Juni 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Barbara Bruns

Bankkauffrau, Geschäftsführungsassistentin,

Trainerausbildung, lizenzierte Trainerin

für Umgangsformen, ausgebildete Image-

beraterin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Verwaltung

Teilnehmerzahl maximal 12 Personen

Kursnummer 102611

Anmeldung bis 12. Mai 2010

97

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Arbeitsrecht für

Bereichsleiter / innen und

Führungskräfte

In dieser Veranstaltung werden arbeitsrechtliche Fragen für die

wichtigen Fälle von Konflikten mit Mitarbeiter / innen im Arbeitsalltag

behandelt. Neben einem praxisbezogenen Überblick über

Standard-Arbeitsrechtsthemen – wie Arbeitszeit, Vertragsrecht,

Befristungen, arbeitsrechtliche Maßnahmen bis hin zur Kündigung

– wird insbesondere auf die neuen Entwicklungen im

Rahmen der aktuellen Rechtsprechung (z. B. AGG) eingegangen.

Denn in Streitfragen wird die Fassung und Interpretation vieler

Gesetze oft erst durch richterliche Entscheidungen geklärt.

Sollten Sie spezielle fachliche Fragen haben, bitten wir Sie,

uns diese im Vorfeld des Seminars mitzuteilen.

Termin Mittwoch, 7. Juli 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Franz Josef Frisch

Rechtsanwalt (Fachanwalt für Arbeitsrecht)

Moderator Michael Köhler,

Bereichsleiter Personalwesen im

Franziskuswerk Schönbrunn

Zielgruppe Bereichsleiter / innen, Führungskräfte mit

Einstellungsverantwortung

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102612

Anmeldung bis 2. Juni 2010

98

Die Führungskraft als Coach

Führen – fördern – coachen

Führungskräfte haben’s schwer! Gerade in Zeiten großer Veränderungen

in der individuellen Lebensgestaltung, in Organisationen

und Kulturen fordert Führungsarbeit mehr denn je.

Oftmals stoßen Führungskräfte in ihrem Wunsch, dieser Herausforderung

gerecht zu werden, an die Grenzen der bisherigen

Führungsmodelle. Der „Coachingansatz“ als Kombination von

bestimmten Einstellungen und Instrumenten ist ein Modell, das

mit den bisherigen Führungsaufgaben ergänzt werden kann.

Denn Coaching ist eine Führungsmethode mit den Grundsätzen

„Hilfe zur Selbsthilfe“ und „Fördern und fordern“. Sie unterstützt

die Führungskräfte dabei, die Selbstverantwortung der

Mitarbeiter / innen zu fördern und gleichzeitig mehr Freiraum für

die Bewältigung übergeordneter Aufgaben zu erreichen.

Ziele:

Die Teilnehmer / innen lernen die Merkmale und die Grundhaltungen

von Coaching sowie praxisorientierte Werkzeuge und

Methoden aus der Coachingpraxis kennen. Diese Techniken

probieren und üben sie in Kleingruppenarbeit.

Inhalte:

– Merkmale von Coaching

– Grundannahmen im Coaching

– Grundhaltungen

– Werkzeuge aus der Coachingpraxis

(Beziehung gestalten, Fragetechnik, Aktives Zuhören)

– Ablauf eines Coachingprozesses

Termin Montag, 12. Juli 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 13. Juli 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Ingrid Walter-Kühfuss

Diplom-Sozialpädagogin, Personal- und

Organisationsentwicklerin, Systemische

Beraterin und Coach, Trainerin für Führungspraxis,

Projekt- und Veränderungsmanagement

Zielgruppe Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte

Teilnehmerzahl maximal 14 Personen

Kursnummer 102613

Anmeldung bis 7. Juni 2009


Das neue Heimrecht –

Bayerisches Pflege- und Wohnqualitätsgesetz

(PfleWoqG)

plus Ausführungsverordnung und Wohn- und

Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)

Durch die Förderalismusreform ist die Gesetzgebungskompetenz

für die ordnungsrechtlichen Vorschriften des Heimrechts auf

die Länder übergegangen. In Bayern ist das Pflege- und Wohnqualitätsgesetz

(PfleWsoqG) vom 3. Juli 2008 seit dem 1. August

2008 in Kraft.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über die Regelungen des

bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes und der bis

dahin erlassenen Ausführungsverordnung.

Für die bürgerlich-rechtlichen Vorschriften des Heimrechts ist

nach wie vor der Bundesgesetzgeber zuständig. Mit dem Wohn-

und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), das am 1. Oktober

2009 in Kraft trat, hat der Bund nun ein modernes Verbraucherschutzgesetz

für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und

Behindertenhilfeeinrichtungen geschaffen. Das Gesetz stärkt

aber auch den Schutz von Menschen, die sich für neue Wohnformen

entscheiden. In der Veranstaltung wird insbesondere

über die neuen rechtlichen Anforderungen an die vorvertraglichen

Informationspflichten und an die Heimvertragsgestaltung

informiert.

Methoden:

Vortrag, Kleingruppenarbeit

Termin Montag, 19. Juli 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Konstanze Riedmüller

Rechtsanwältin, Vorstand im „Landesverband

Bayern für Körper- und Mehrfachbehinderte“

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102614

Anmeldung bis 18. Juni 2010

Souveräner Umgang

mit Kunden und Besuchern

Gute Umgangsformen sind ein entscheidender Baustein, um

Kunden und Besuchern das Gefühl zu vermitteln, dass sie

willkommen sind und ihnen Wertschätzung entgegengebracht

wird. Wie aber sieht eine zeitgemäße Kunden- und Besucher-

betreuung aus? Wie kann ich Kunden und Besuchern stressfrei

begegnen, obwohl sich die Arbeit auf meinem Schreibtisch

türmt?

Im Seminar geht es nicht darum, steif Etikette-Regeln zu erlernen,

sondern darum, die neuen Empfehlungen kennenzulernen

und mit der eigenen Persönlichkeit zu verbinden. Denn ein

selbstverständlicher, authentischer Umgang damit verhilft zu

einem souveränen und professionellen Auftritt.

Inhalte:

– Begrüßung, Anreden und Titel

– Vorstellen und Bekanntmachen

– Distanzzonen

– Duzen und Siezen

– Zeitgemäße Umgangsformen: „Dos and Don‘ts“

– Professionelle Besucherbetreuung

– Guter Smalltalk ist eine Kunst

Termin Montag, 20. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Barbara Bruns

Bankkauffrau, Geschäftsführungsassistentin,

Trainerausbildung, lizenzierte Trainerin

für Umgangsformen, ausgebildete Image-

beraterin

Zielgruppe Sekretärinnen, Verwaltungsangestellte,

Mitarbeiter/innen von Empfang und Pforte

Teilnehmerzahl maximal 12 Personen

Kursnummer 102615

Anmeldung bis 16. August 2010

99

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Leiden (!) – Leistung (?) –

Leitung (!?)

Umgang mit schwierigen und

leistungsschwachen Mitarbeitenden

Wenn Mitarbeitende Schwierigkeiten im Team haben oder ihre

Leistung bedenklich abfällt, kann das viele Gründe haben. Werden

die Ursachen für derartig belastende Veränderungen richtig

erkannt, erleichtert dies den Umgang mit ihnen. Es ergeben sich

dann verschiedene Möglichkeiten des frühzeitigen Erkennens

und der Lösung solcher Probleme.

Als Führungskraft zu handeln, sich der Problematik zu stellen,

sie anzusprechen und (unterstützende oder verändernde) Konsequenzen

zu ziehen, gehört zu den unumgänglichen Pflichten

als Leitende/r.

Bewährte Handlungsalternativen und das In-Bezug-Setzen von

Erscheinungsformen, Gründen und Konsequenzen sind Inhalt

dieses Seminars.

Faktoren wie Eignung, Vorerfahrungen, die Stellung im Team,

private Veränderungen, seelische Belastungen, Krankheit und

Alter werden den Handlungsmöglichkeiten gegenübergestellt.

Dies geschieht immer unter den zwei Frageaspekten: Ist Veränderung/Entwicklung

möglich oder geht es um Trennung? Und

wenn Veränderung möglich ist, wie kann sie aussehen?

Themenschwerpunkte:

– Erkennen, ansprechen, handeln

– Das Team trägt die Situation mit – aber wie lange?

– Das Arbeitsrecht als Praxisleitfaden

– Betriebliches Eingliederungsmanagement

– Outplacement

– Die Vorgesetztenrolle

Termin Freitag, 24. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Wolfgang Spitzauer

Diplom-Soziologe, Personal- und

Organisationsentwickler, Personalleiter

des Diakonischen Werkes Traunstein

Zielgruppe Mitarbeiter/innen mit direkter Führungsverantwortung,

Gruppenleiter/innen

Teilnehmerzahl maximal 18 Personen

Kursnummer 102616

Anmeldung bis 23. August 2010

100

Zeitgemäße und kunden-

orientierte Korrespondenz

Briefe zu formulieren gehört nach wie vor zu den wichtigen

Aufgaben einer Sekretärin, aber auch viele Vorgesetzte und

Mitarbeiter schreiben ihre Briefe mittlerweile selbst. Kenntnisse

über die aktuelle DIN 5008 sind dabei genauso wichtig wie das

Wissen um veraltete und neue Formulierungen. Denn ein Brief

ist immer eine Visitenkarte der Einrichtung und Ausdruck der

Professionalität der/des Schreibenden sowie der Wertschätzung

gegenüber dem Adressaten.

Inhalte:

– Die DIN 5008

– Die korrekte Anrede

– Verwendung von Titeln und Berufsbezeichnungen

in der Anrede

– Aufbau von Textbausteinen

– Positive, kundenorientierte Formulierungen

– Formulierungsbeispiele für Absagen, Antworten

auf Beschwerden u. Ä.

– Umgang mit Floskeln und Füllwörtern

Termin Montag, 27. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Barbara Bruns

Bankkauffrau, Geschäftsführungsassistentin,

Trainerausbildung, lizenzierte Trainerin

für Umgangsformen, ausgebildete Image-

beraterin

Zielgruppe Sekretärinnen, Verwaltungsangestellte,

Mitarbeiter/innen von Empfang und Pforte

Teilnehmerzahl maximal 12 Personen

Kursnummer 102617

Anmeldung bis 23. August 2010


Berufliche Schweigepflicht

und Datenschutz

in der sozialen Arbeit

In allen Bereichen der sozialen Arbeit werden personenbezogene

Daten von Klienten erhoben, verarbeitet, genutzt und übermittelt.

Die interne Kommunikation, die Hilfe- oder Rehabilita-

tionsplanung, der Austausch in Fachkonferenzen und die

anfallende Dokumentation sind Grundlagen der Gewährung

sozialer Leistungen, gleichzeitig enthalten diese Unterlagen und

Dokumente sehr sensible persönliche Informationen.

Die Einhaltung des Tarifrechtes, der Strafgesetzgebung, der

Datenschutzgesetze und des Sozialdatenschutzes auf der

Grundlage des Sozialgesetzbuches sind verpflichtend geregelt.

Die Praxis zeigt einen Bedarf an Information und Sensibilisierung

zum Thema. An diesem Seminartag sollen die Aspekte der

sozialen Arbeit um Belange der Persönlichkeitsrechte ergänzt

werden.

Was sind notwendige Voraussetzungen und welche Schutz-

mechanismen zur Schweigepflicht, zur betrieblichen Verschwiegenheit

und zum Daten- und Sozialdatenschutz müssen im

Interesse der Klienten eingehalten werden, ohne die Inanspruchnahme

der sozialen Leistung zu gefährden? Wie können Mit-

arbeiter sozialer Organisationen im Sinne des Datenschutzes

vorbereitet werden?

Ziel des Seminars ist eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für

einen fachgerechten Umgang mit persönlichen Informationen.

Inhalte u.a.:

– Das informationelle Persönlichkeitsrecht

– Die Mitwirkung des Klienten

– Schweigepflicht, betriebliche Verschwiegenheit

und Verpflichtung zum Datenschutz

– Erheben, Verarbeiten, Nutzen und Übermitteln

von Daten und Sozialdaten

– Organisatorische Maßnahmen zum Datenschutz

Termin Mittwoch, 29. September 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Gerfried Riekewolt

Diplom-Ingenieur (FH), Diplom-Sozialpädagoge

(FH), gepr. Datenschutzbeauftragter und

Datenschutzauditor (per.cert. TÜV), seit 2003

selbstständig im Datenschutz und Projektmanagement

und freier Berater mit dem

Schwerpunkt soziale Einrichtungen, Lehrbeauftragter

und Referent an verschiedenen

Bildungseinrichtungen im Sozialmanagement,

langjährige Leitungserfahrung im Bereich

der Werkstätten für behinderte Menschen

und in einem Unternehmen für

Softwarelösungen im Sozialmanagement

Zielgruppe pädagogische Mitarbeiter/innen

der Behindertenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Kursnummer 102618

Anmeldung bis 23. August 2010

Wichtige Steuertipps!

§ Ausbildungskosten, d. h. Aufwendungen für den

§

Erwerb von

§

Fortbildungskosten, d. h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer

leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten

Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten

voll absetzbar.

Kenntnissen, die als Grundlage für einen noch nicht aus-

geübten Beruf notwendig sind, können als Sonderausgaben

im Kalenderjahr abgesetzt werden.

101

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


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Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Wie motiviere ich

meine Mitarbeiter / innen?

Was motiviert Mitarbeiter / innen, sich einzusetzen und Leistung

zu erbringen? Und wie kann ich als Vorgesetzte / r – gerade in

Zeiten wachsender Anforderungen und Arbeitsbelastungen und

in Umbruch- und Veränderungsprozessen – Motivation initiieren

und erhalten?

Inhalte:

– Was ist Motivation? Unterschiedliche Motivationskonzepte

und Ansätze

– Motivationsfaktoren und Demotivationsfaktoren

– Motivations- und Demotivationszyklus

– Umgang mit Demotivation

– Mitarbeiter / innen fördern und fordern (Ziele setzen, zuhören,

Feedback, Umgang mit Fehlern, Vorgesetzte / r als Coach)

– Motivation – Manipulation

– Führen in schwierigen Veränderungsphasen

– Umgang mit Ambivalenzen und Widerständen (Elemente der

motivierenden Gesprächsführung)

– Reflexion der Eigenmotivation

Methoden:

Kurzvorträge, Klein- und Großgruppenarbeit, Übungen,

Rollenspiele, Fallbearbeitungen

Termin Montag, 4. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Dienstag, 5. Oktober 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Ludwig Mürbeth

Diplom-Pädagoge, Supervisor (DGSv),

Organisationsberater, Trainer von

Führungskräfteseminaren, Paar- und

Familientherapeut (DGSF)

Zielgruppe Fachkräfte, die Leitungsfunktionen übernehmen

(werden) und Leitungskräfte, die

ihre Art zu motivieren überdenken und sich

neu inspirieren lassen möchten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102619

Anmeldung bis 7. September 2010

102

Besprechungen effizient

leiten und moderieren

Wir alle haben sie schon erlebt: diese nicht enden wollenden

Besprechungen mit vielen Wortbeiträgen, die kaum zu Ergebnissen

geführt haben. Wie oft sind Sie schon an Ihren Schreibtisch

zurückgekehrt und haben sich gefragt: Was hat diese Besprechung

überhaupt gebracht? Das Ziel eines jeden Besprechungsleiters

ist es, zielgerichtete, konstruktive und effiziente Besprechungen

zu leiten. Die Praxis sieht leider meist anders aus: Je

mehr Menschen um einen Tisch sitzen und ein gemeinsames

Thema bearbeiten wollen, umso schwieriger wird es, das Ziel

nicht aus den Augen zu verlieren. Um das zu vermeiden, erhalten

die Teilnehmer in diesem Seminar Anregungen und Tipps,

wie sie Besprechungen effizient planen können. Mit einer guten

Vorbereitung und der richtigen Durchführung werden konkrete

Besprechungsergebnisse erzielt.

Seminarziele:

Die Teilnehmer/innen lernen verschiedene Instrumente und

Werkzeuge für die effektive Vorbereitung und Durchführung von

Besprechungen kennen und probieren diese an Praxisbeispielen

aus.

Seminarinhalte:

– Rolle und Aufgaben der Besprechungsleitung

– Besprechungen vorbereiten und durchführen

– Agenda und Protokoll als wesentliche Elemente

– Besprechungsregeln

– Diskussionn leiten

– Visualisierungsmedien und -möglichkeiten

Termin Mittwoch, 6. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Ingrid Walter-Kühfuss

Diplom-Sozialpädagogin, Personal-

und Organisationsentwicklerin,

Systemische Beraterin und Coach,

Trainerin für Führungspraxis,

Projekt- und Veränderungsmanagement

Zielgruppe alle Personen, die in ihrem Arbeitsalltag

immer wieder Besprechungen und Sitzungen

erfolgreich begleiten und leiten

Teilnehmerzahl maximal 14 Personen

Kursnummer 102620

Anmeldung bis 1. September 2010


Führen im Spannungsfeld von

Engagement und Gelassenheit

Führungskräfte in sozialen Einrichtungen stehen vor der Herausforderung,

verschiedene zum Teil widersprüchliche Anforderungen

zu verbinden: marktorientiertes Agieren und soziale

Verantwortung, kooperative Mitarbeiterführung und Durch-

setzung von Notwendigem. Dahinter steht oft der hohe

Leistungsanspruch, dies mehr als hundertprozentig zu erfüllen.

Über kurz oder lang kann dieser Spagat zu Dauerstress und dem

Burnoutsyndrom führen.

Um leistungsstark und engagiert bleiben zu können, braucht

es jedoch auch ein gerüttelt Maß an Gelassenheit. Und dies

bedeutet, nicht alles zu machen, was machbar ist, sondern

Widersprüche und Mehrdeutigkeiten auszuhalten und die Aufgaben

auf mehrere Schultern zu verteilen. Führungskräfte,

denen es gelingt, ihre Tätigkeiten und Herausforderungen mit

Gelassenheit anzugehen, handeln wirksamer und ökonomischer

und leisten zudem einen wichtigen Beitrag für ihre eigene Gesundheit.

Ziele:

Sie lernen in diesem Seminar, Ihre Grenzen der vertrauens- und

verantwortungsvollen Führung auszubauen. Die Fähigkeit zur

„inneren“ Steuerung durch Gelassenheit und die persönliche

Stressresistenz werden gesteigert.

Ein weiteres Ziel ist es, Ihr eigenes Delegationsverhalten zu

reflektieren und zu lernen, wie man die Kompetenz der Mitarbeiter

bestmöglich einsetzt.

Inhalte:

– Im Spannungsfeld vielfältiger Erwartungen:

der Chef – die Mitarbeiter – die Betreuten

– Analyse und Überdenken der

eigenen Leistungsanforderungen

– Hintergrundwissen zur Entstehung von Stress

– Auswirkungen von Stress auf Körper und Geist

– Kernaufgaben und -zuständigkeiten identifizieren

– Entlastung durch Delegation von Aufgaben und

Zuständigkeiten

Termin Donnerstag, 7. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 8. Oktober 2010, 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Susanne Krumm

Diplom-Soziologin, Betriebswirtin (VWA),

Personal- und Organisationsentwicklerin,

Weiterbildung im Bereich Sozialmanagement,

Transaktionsanalyse für Organisationsberatung

Zielgruppe Führungskräfte und

Nachwuchsführungskräfte

Teilnehmerzahl maximal 14 Personen

Kursnummer 102621

Anmeldung bis 1. September 201

103

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

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Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Das 1x1 der Betriebswirtschaft

für Nichtbetriebswirte

Heute ist es wichtiger denn je, schnell und umfassend darüber

unterrichtet zu sein, welche Umsätze, Kosten und Ergebnisse

vom gesamten Unternehmen, aber auch von seinen einzelnen

Abteilungen erzielt worden sind. Wie aber kommt dieses

Zahlenwerk der Betriebswirtschaft zustande? Wie interpretiert

man es?

Das Seminar vermittelt Nichtbetriebswirten eine Einführung in

betriebswirtschaftliches Denken.

Inhalte:

– Unternehmensformen und ihre Bedeutung im Alltag

– Viele Begriffe, und was dahintersteckt: Aufwand, Ertrag,

Kosten, Erlöse, Leistung, Rentabilität, Wirtschaftlichkeit,

Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger, fixe und variable

Kosten, Grenzkosten, Gemeinkosten, kalkulatorische Kosten,

Abschreibungen

– Wie die Buchhaltung funktioniert: Finanzbuchhaltung,

Betriebsbuchhaltung

– Wie liest man eine Bilanz? Wie liest man die Gewinn- und

Verlustrechnung?

– Kostenrechnung und Leistungsrechnung als Entscheidungs-

und Planungsgrundlage

– Richtig kalkulieren, aber wie? Vollkostenrechnung,

Teil kostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung;

Preisunter grenzen – und ihre Gefahren

– Investitionsrechnung und Controlling – Grundbegriffe

Termin Donnerstag, 14. Oktober 2010, 9.30 Uhr bis

Freitag, 15. Oktober 2010, 16 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Dr. Michael Dembski

Diplom-Kaufmann, Diplom-Handelslehrer,

Unternehmensberatung und Personalentwicklung,

Geschäftsführer einer

ambulanten Altenpflegeeinrichtung

Zielgruppe Führungskräfte in sozial-karitativen Einrichtungen,

Budgetverantwortliche, Einsteiger

und Umsteiger in Verantwortungsbereiche,

die betriebswirtschaftliche Kenntnisse

erfordern

Teilnehmerzahl maximal 15 Personen

Kursnummer 102622

Anmeldung bis 8. September 2010

104

Aufgaben, Rechte und Pflichten

des gesetzlichen Betreuers

Viele Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen der

Behindertenhilfe leben, haben eine/n gesetzliche/n Betreuer/in.

Er oder sie vertritt den Betreuten in dem jeweilig zugewiesenen

Aufgabenkreis.

In dieser Fortbildung werden die Aufgaben, Rechte und Pflichten

des gesetzlichen Betreuers in einzelnen Aufgabenkreisen dar-

gestellt. Ein weiteres Thema der Fortbildung sind die Regelungen

über die Unterbringung und unterbringungsähnlichen Maßnahmen

(Fixierungen, Verriegelung von Türen u.a.).

Methoden:

Vortrag, Kleingruppenarbeit

Termin Montag, 25. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 100,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 90,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Konstanze Riedmüller

Rechtsanwältin, Vorstand „Landesverband

Bayern für Körper- und Mehrfachbehinderte“

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen der

Behindertenhilfe, Angehörige von Menschen

mit Behinderung

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102623

Anmeldung bis 24. September 2010


Beziehungsqualität

als Motor des QM

Vom abstrakten System

zum teamfähigen Instrument

Die Arbeit an der Qualität der eigenen Organisation ist für die

meisten sozialen Einrichtungen Standard. Dabei liegt der Fokus

auf der Weiterentwicklung der Struktur-, der Prozess- und der

Ergebnisqualität. Die Managementmethode dahinter wird als

Qualitätsmanagement (QM) bezeichnet.

Die formale Qualitätsarbeit in den Einrichtungen zeigt, dass Expertenstandards

eingeführt, Arbeitsabläufe vereinheitlicht und

optimiert und dass vor allem kritische Prozesse durch Standardisierung

sicherer und verlässlicher gemacht werden können.

Allerdings ergibt der Abgleich mit den realen Arbeitsprozessen

in Einrichtungen oft, dass große Unterschiede zwischen dem

Qualitätshandbuch und der gelebten Qualität bestehen.

Daher muss ein weiterer Schritt folgen, damit ein vollständiges

Qualitätsmanagement entsteht: Der innere Motor eines QM ist

nicht allein der Arbeitsprozess oder die Einhaltung der (Experten-)Standards,

sondern die Lern- und Entwicklungsfähigkeit

von Teams und die Gestaltung von Beziehungsqualität.

Dazu gehören die Fähigkeiten:

– situativ kompetent und nicht nur „regelgerecht“ zu handeln

– komplexe, in ihrem Ablauf nicht vorhersehbare Aufgaben zu

lösen

mit Bewohnern, Angehörigen, Vorgesetzten und Kollegen

interagieren und kommunizieren zu können.

Und dazu gehören Rahmenbedingungen in der Organisation,

die Teams in die Initiative, Selbststeuerung und Souveränität

führen. Letztlich dient diese weiterführende Form der Qualitätsarbeit

– die Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern und Teams

– dem einen Ziel, dass diese Mitarbeiter die Bedürfnisse der

ihnen anvertrauten Menschen sehen und darauf angemessen

reagieren können.

Hierzu bieten wir eine Reihe von Seminaren an, die alle das Ziel

verfolgen, die Lern- und Entwicklungsfähigkeit von Führungskräften,

Mitarbeitern und Teams zu fördern.

Diese Seminarangebote greifen damit auch den Impuls auf, der

durch das neue Bayerische Pflege- und Wohnqualitätsgesetz

gesetzt wurde und in die Praxis der Einrichtungsprüfung Einzug

halten wird: die ganzheitliche Betrachtung aller Maßnahmen,

die der Lebensqualität der Bewohner dienen. Mit drei Seminaren

wollen wir den Zusammenhang zwischen der neuen Prüfungspraxis

und dem Qualitätsmanagement der Einrichtungen

herstellen.

Die GAB München

Die Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung

(GAB München) ist ein unabhängiges Forschungs- und

Beratungsinstitut. Was die GAB München leitet, ist ein ganzheitliches

Verständnis von Menschen und Organisationen, das an

den Gedanken von Entwicklung, Selbstständigkeit und Selbstverantwortung

orientiert ist und Leben wie Arbeiten konsequent

unter dem Gesichtspunkt des Lernens sieht.

Der permanente Wandel, die Krisen und komplexen neuen

Anforderungen in der Arbeitswelt sind Chancen für Menschen

und Organisationen, sich zu entwickeln. Die GAB möchte Mut

machen, diese Chancen zu sehen, und dabei helfen, diese

Chancen für Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen

praktisch nutzbar zu machen.

Die GAB berät Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen,

die sich zielgerichtet und zukunftsorientiert verändern wollen,

bietet Lösungen nach Maß für aktuelle Herausforderungen und

die Entwicklung einer nachhaltigen Arbeits- und Lernkultur.

Das GAB-Verfahren zur Qualitätsentwicklung mit seiner kon-

sequenten Ausrichtung auf die Beziehungsqualität in Teams ist

so ein Ansatz der GAB, durch den Menschen lernen, eigenverantwortlich

und erfolgreich mit anderen zusammenzuarbeiten.

105

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

Welche Auswirkungen hat der

neue Prüfleitfaden des FQA in

Bayern auf die Qualitätsarbeit

einer Einrichtung?

Jede Einrichtung praktiziert ihr individuelles System des Qualitätsmanagements

(QM) – natürlich oder systematisch. Im Rahmen

des neuen Prüfleitfadens wird die FQA intensiver Fragen

zum QM-System Ihrer Einrichtung stellen. Durch die offene Prüfweise

des FQA haben Sie dann die Gelegenheit, Ihr QM-System

vorzustellen und offenzulegen, warum Sie Ihre Qualitätsthemen

in einer bestimmten Weise bearbeiten. Entscheidend ist dabei

nicht, an welches Modell Sie sich anlehnen oder ob sie schon

zertifiziert sind, sondern ob Sie die Frage beantworten können:

Wem dient unser QM-System, und woher und wie wissen wir,

wo wir stehen? Hierbei geht es um Ihre Selbststeuerungsfähigkeiten

und darum, ob ihr QM-System schlüssig mit den Alltagssituationen

vernetzt ist.

In diesem Seminar

– gewinnen Sie Klarheit über Ihren eigenen Entwicklungsstand,

– lernen Sie den Prüfansatz des FQA kennen

– erhalten Sie Rückmeldung zu Ihrem QM-System und

dessen Abbildung in Ihrer QM-Dokumentation,

– erarbeiten Sie neue Perspektiven inkl. Umsetzungsplanung

– erkennen Sie, wie der Auditor des FQA zu seinem Urteil

über Ihre Einrichtung kommt.

Sie kommen als Qualitätsverantwortliche/r mit Ihrem QM-Handbuch

(QNH) im jetzigen Entwicklungsstadium zum Seminar,

stellen das Handbuch für eine Prüfung anhand der Schlüssel-

situation „Sichtung der QM-Dokumentation“ aus dem FQA-

Prüfleitfaden zur Verfügung und prüfen selbst ein QMH eines

Teilnehmers/einer Teilnehmerin. Kompetente Rückmeldungen

und sinnvolle Kriterien unterstützen Sie bei der Vorbereitung Ihrer

nächsten Schritten. Ebenfalls werden exemplarische Schlüsselsituationen

aus dem Prüfleitfaden in Ihrem Bezug zu Ihrem

QM-System durchgearbeitet.

106

Termin Donnerstag, 22. April 2010, 10 Uhr bis

Freitag, 23. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/innen Dr. Stefan Ackermann

GAB München,

Berater im Bereich Qualitätsentwicklung;

verantwortlich für das Projekt „Prüfleitfaden

für den FQA-Bayern“, die Erarbeitung eines

Weiterbildungskonzepts für den FQA-Bayern

sowie die Durchführung der Weiterbildungen

Sigrid Hepting

GAB München,

Beraterin im Bereich Qualitätsentwicklung,

Lernbegleiterin bei der Weiterbildung der

Prüfer des FQA Bayern

Zielgruppe Führungskräfte und QM-Verantwortliche

ausallen Bereichen der Behinderten- und

Altenhilfe und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 24 Personen

Kursnummer 102624

Anmeldung bis 19. März 2010


Prozessmanagement –

abstrakt oder integriert

Die Geschichte des Qualitätsmanagements (QM) weist zwei

Kernaufgaben aus: die Kundenorientierung und das Prozess-

management. Produktorientierte Managementsysteme gehen

davon aus, dass dokumentierte Prozesse (Standards) dafür sorgen,

dass diese auch in der Realität qualitätsgesichert ablaufen.

Prozessmanagement in der Alten- und Behindertenhilfe muss

vor allem in deren Kernaufgaben Pflegen und Betreuen in offenen,

oft unplanbaren Abläufen die Qualität der Arbeit sichern.

Hierbei steht der „Kunde“ als individueller Mensch im Mittelpunkt:

Er erhält die Unterstützung, die er für seine Lebens-

qualität und -gestaltung benötigt. Qualitätvolle Arbeit wird erst

im Dialog entwickelt. Daher unterscheidet sich die situative Vorgehensweise

oftmals von den in Standards und Verfahrens-

anweisungen beschriebenen Abläufen.

In diesem zweitägigen Seminar lernen Sie Instrumente kennen,

die Sie darin unterstützen, die Qualität offener Prozesse zu

sichern und zu entwickeln. Sie geben Orientierung für reale

Handlungen und lassen sich situativ an die Realität anpassen.

Inhalte:

– Situative Kompetenz zur Beherrschung nicht vorhersehbarer

(Arbeits-)Abläufe

– Von der Arbeitsprozessorientierung hin zum Lern- und

Entwicklungsprozess des Mitarbeiters

– Wie werden QM-Instrumente alltagstauglich

(bei der Betreuung von Bewohnern, Organisationsfragen,

Besprechungen, Vereinbarungen usw.)?

– Wie lässt sich die Fähigkeit entwickeln, komplexe Aufgaben

eigenständig und kompetent zu lösen?

Termin Dienstag, 20. Juli 2010, 10 Uhr bis

Mittwoch, 21. Juli 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/innen Dr. Stefan Ackermann

GAB München (siehe linke Seite)

Sigrid Hepting

GAB München (siehe linke Seite)

Zielgruppe Führungskräfte und QM-Verantwortliche aus

allen Bereichen der Behinderten- und Altenhilfe

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 24 Personen

Kursnummer 102625

Anmeldung bis 18. Juni 2010

Zukunftssicherheit und

Selbstbehauptungsfähigkeit

Wandel und Veränderung sind heute in jeder sozialen Einrichtung

eine Daueraufgabe, weil der Kostendruck steigt, weil sich

Bewohner und Klienten verändern, weil es neue Gesetze und

Verordnungen gibt. Zu den Führungsaufgaben und Führungskompetenzen

gehört zunehmend die Fähigkeit, Veränderungen

zu gestalten, und zwar effektiv und möglichst zusammen mit

den Mitarbeiter/innen.

In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie:

– als Einrichtungs- oder Wohnbereichsleiter, die Mitarbeiter für

Veränderungsprozesse gewinnen

– die geeigneten Ziele finden und die Mitarbeiter/innen daran

beteiligen

– eine angemessene Projektstruktur etablieren

– ein Veränderungskonzept erstellen

– die praktische Erprobung und Umsetzung konstruktiv

begleiten können und den Prozess als gemeinsame

Lernerfahrung nutzen

mit unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können

– in Ihrer Einrichtung ein gemeinsames Lernklima fördern

und die Bereitschaft zu Innovation und Veränderung

dauerhaft pflegen.

Der Workshop ist besonders geeignet für Einrichtungs- und

Wohnbereichsleitungen, die vor Veränderungen und Umgestaltungen

in ihren Einrichtungen stehen oder sich schon darin

befinden. Die Zeit zwischen den beiden Veranstaltungen dient

dazu, dass die Teilnehmer an ihrem Projekt arbeiten und das am

ersten Seminartag Gelernte anwenden. Erste Erfahrungen und

Fragen werden bei der zweiten Veranstaltung eingebracht.

Termine Donnerstag, 7. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 200,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 180,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentinnen Anna Maurus, GAB München,

Beraterin im Bereich Qualitätsentwicklung;

aktuelle Projekte: „Prüfleitfaden für den

FQA-Bayern“, die Erarbeitung eines Weiterbildungskonzepts

für den FQA-Bayern und

die Durchführung der Weiterbildungen

Sigrid Hepting (siehe linke Seite)

Zielgruppe Einrichtungs- und Wohnbereichsleitungen

aus allen Bereichen der Behinderten- und

Altenhilfe und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 24 Personen

Kursnummer 102626

Anmeldung bis 3. September 2010

107

Organisation – Wirtschaft – Recht – Führung

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Spiritualität

Sich selbst und anderen

verzeihen: Umgang mit

Schuld und Fehlern

Sich selbst verzeihen zu können kann mit zum Schwersten gehören,

was uns aufgetragen ist. Der Weg zum Nahen ist oft der

weiteste, sagt schon Martin Heidegger. Doch die Versöhnung

mit sich selbst ist oft die Voraussetzung dafür, anderen verzeihen,

sich mit ihnen versöhnen zu können.

Das Seminar will dazu ermutigen, sich mit den eigenen Fehlern

und wirklicher Schuld auseinanderzusetzen und aus spiritueller

und psychotherapeutischer Sicht Wege aufzeigen, die uns helfen

können, uns so anzunehmen, wie wir sind.

Dies soll geschehen durch ein Impulsreferat, Aussprache in

Kleingruppen und im Plenum sowie einen gottesdienstlichen

spirituellen Abschluss.

Termin Freitag, 5. Februar 2010, 13.30 bis 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 35,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter/innen entfällt

die Kursgebühr)

zuzüglich Tagesverpflegung E 6 ,–/ Tag

Dozent Dr. Wunibald Müller

Leiter des Recollectio-Hauses der Abtei

Münsterschwarzach, Psychotherapeut,

zahlreiche Veröffentlichungen zum Bereich

Lebenshilfe und Spiritualität

Zielgruppe alle Interessierten

Kursnummer 102701

Anmeldung bis 7. Januar 2010

108

„Zu Grunde gehen –

auferstehen“

Religiös-spirituelle Gestaltungsmöglichkeiten

in der Fasten- und Osterzeit

Nach dem Konzept der Religionspädagogischen Praxis als einem

Weg der ganzheitlich-religiösen Erziehung und Bildung wird der

Referent Anregungen geben, um im eigenen Arbeitsbereich einfache

und elementare Einheiten in der Fasten- und Osterzeit

durchführen zu können.

In diesen Gestaltungen soll spürbar werden, was es mit der

Fastenzeit als einer Vorbereitungszeit auf Ostern hin auf sich

hat: sich selbst ein Stück weit näher kommen, seine eigenen

Möglichkeiten und Grenzen ehrlich in den Blick nehmen dürfen,

schließlich darauf vertrauen können, dass im Licht der Ostersonne

auch das eigene Leben hell und froh wird.

Der Referent versteht seine Arbeit so, dass im Dialog und im

Austausch mit den Teilnehmenden die gegebenen Anregungen

weiterentwickelt und spezifiziert werden können.

Voraussetzungen:

Interesse an Lebens- und Glaubensthemen; Bereitschaft, sich

auf religionspädagogische Gestaltungsmöglichkeiten einzu-

lassen

Wenn Sie möchten, können Sie gerne Musikinstrumente mitbringen.

Termin Freitag, 12. März 2010, 10 Uhr bis

Samstag, 13. März 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 70,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 60,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent Klaus Gräske

Religionslehrer im kirchlichen Dienst und

Familientherapeut, arbeitet seit Jahren als

Religionslehrer an Hauptschulen – auch

„Brennpunktschulen“, Mitarbeiter der Fachstelle

„Religionspädagogisches Arbeiten im

Elementarbereich“ (Caritas-Referat des Erzbischöflichen

Ordinariates München), Kursleiter

und Referent der „Sinnorientierten

(Religions-)Pädagogik“

Kursbegleitung Georg Blaser

Diplom-Theologe, Pastoralpsychologe

Zielgruppe alle Interessierten

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102702

Anmeldung bis 4. Februar 2010


Herausforderung Ethik –

Arbeiten zwischen Berufsethos

und Wirtschaftlichkeit

„Ethik“ wird in der öffentlichen Diskussion meist dann eingefordert,

wenn Menschen und Institutionen Fehler unterlaufen oder

deren Verhalten als moralisch „nicht einwandfrei“ empfunden

wird. Viele Unternehmen und sozial-karitative Einrichtungen

haben sich deshalb Leitbilder und Verhaltensregeln gegeben.

Die Mitarbeiter/innen gerade sozial-karitativer Einrichtungen

arbeiten in einer „Sandwichposition“ zwischen Arbeitergebern

und Kranken bzw. Pflegebedürftigen. Die Arbeitgeber sind meist

kirchlich, religiös oder anderweitig weltanschaulich ausgerichtet

und haben Ideale, an denen sich der Alltag in den Einrichtungen

zu orientieren hat. Die Angehörigen vertrauen einen kranken,

pflegebedürftigen oder hilflosen Menschen einer Einrichtung oft

gerade wegen ihres christlichen Geistes an.

Die Mitarbeiter/innen müssen in den täglichen Dienstleistungen

also gleichzeitig die Ideale des Unternehmens und die Erwartungen

der Kunden „leben“. Ihr Handeln ist dabei meist von einem

hohen Berufsethos, einer anspruchsvollen inneren Haltung zu

ihrem Beruf, geprägt. Die Bedingungen ihrer Arbeit werden beeinflusst

von Vorgaben der Gesundheitsgesetze, der Pflegerichtlinien

und der Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen, aber auch

von deren ethischem Anspruch an Mitarbeiter/innen. Dies zusammen

führt zu einer Verdichtung der Arbeitsleistung: In immer

kürzeren Zeittakten müssen immer mehr Menschen von immer

weniger Mitarbeiter/innen „versorgt“ werden. Die öffentlich

gestellte Frage „Können wir uns das Soziale wirtschaftlich

leisten?“ erschwert den Dienst zusätzlich und die mangelnde

öffentliche Wertschätzung spiegelt sich in der Entlohnung

wieder.

In diesem Workshop sollen Grundbegriffe wie „Ethik“, „Arbeit“,

„Berufsethos“, „Wirtschaftlichkeit“, „Mitarbeiter/innen als interne

Kunden“ sowie „Lob und Anerkennung“ thematisiert

werden. In Gruppenarbeit sollen „Meine Werte – deine Werte –

unsere Werte“ ins Gespräch gebracht werden.

Termin Montag, 12. April 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 13. April 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 140,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 120,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent P. Dr. Benno Kuppler SJ

Diplom-Theologe, Diplom-Kaufmann,

Wirtschaftsseelsorger und

UnternehmerBerater

Zielgruppe alle Interessierten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102703

Anmeldung bis 10. März 2010

Zur Mitte finden

Atemarbeit und Meditation

Gott gibt uns Atem, damit wir leben

dem Atem nachspüren heißt:

dem Leben nachspüren,

ganz im Hier und Jetzt ankommen

bei sich selbst einkehren

das Leben in uns spüren

Gott als lebendige Gegenwart erahnen.

Den Schwerpunkt dieses Tages bildet die Atemarbeit. Basis dafür

ist der je eigene Atemrhythmus. Er kann dabei als tragende

Grundlage und Verbindung von Leib, Geist und Seele erfahren

werden. Durch die Entwicklung von Qualitäten wie Achtsamkeit,

Hingabe und Sammlung während der Übungen und dann auch

im Alltag kann sich ein vertieftes Leib- und Atembewusstsein

einstellen. Wir entdecken im Atem eine Quelle, die das ganze

Leben hindurch in uns sprudelt und uns immer, auch in schwierigen

Situationen, trägt.

Die Übungen münden mittags und abends in eine Stillemeditation,

sie bereiten uns gleichsam darauf vor. Der Name Gottes,

Jahwe, heißt: Ich bin der Ich bin da. Nur wer auch ganz da, ist

kann diese Kraft Gottes in sich entdecken. Meditation ist ein

Beten, das sich im aufmerksamen Dasein, im Achten auf den

eigenen Atem in Stille in uns vollzieht.

Dieses Seminar wird zweimal mit identischen Inhalten zu folgenden

Terminen angeboten:

n Termin 1 Samstag,17. April 2010, 9 bis 17 Uhr

Kursnummer 102704

Anmeldung bis 15. März 2010

n Termin 2 Samstag, 23. Oktober 2010, 9 bis 17 Uhr

Kursnummer 112707

Anmeldung bis 20. September 2010

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 55,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 45,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentinnen Franziska Mallmann

Atempädagogin nach der Methode von Prof.

Ilse Middendorf: „Der Erfahrbare Atem“

Monika Pscheidl

Pastoralreferentin im Franziskuswerk

Schönbrunn

Zielgruppe Mitarbeiter / innen der Behindertenhilfe und

der Altenhilfe

Teilnehmerzahl maximal 14 Personen

109

Spiritualität

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Spiritualität

Meditation und Wandern

Unterwegs mit Impulsen aus der Heiligen Schrift

Ein etwa zwölf Kilometer langer Rundweg in der schönen Landschaft

rund um das Kloster Fürstenfeld lädt uns ein, zu innerer

Ruhe zu finden und neue Kraft zu schöpfen. Wir lassen uns

unterwegs inspirieren von Texten aus der Bibel und werden den

Tag abrunden mit einer kurzen Führung in der Klosterkirche.

Versorgung mit Lunch-Paket und zum Abschluss Kaffee im

Klosterstüberl

Termin Donnerstag, 17. Juni 2010, 8 bis 16.30 Uhr

Ort Treffpunkt 8 Uhr Akademie Schönbrunn,

Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 35,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 30,–)

(ggf. zuzüglich Fahrtkostenbeteiligung)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Sr. M. Gabriele Konrad

Franziskanerin von Schönbrunn, Erzieherin,

Sozialpädagogin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aller Bereiche

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102705

Anmeldung bis 13. Mai 2010

110

Franziskanische Leitgedanken

für die sozial-karitative Arbeit

Die Ausstrahlungskraft des heiligen Franziskus fasziniert die

Menschen bis heute. Sein Lebensstil, die Art und Weise, wie er

den Menschen begegnet, die Authentizität seiner Worte und

seines Tuns sprechen uns an, können ein Anstoß sein, den eigenen

Weg zu erkennen und immer wieder neu zu überprüfen.

Wir wollen mit Blick auf unsere tägliche Arbeit das Menschenbild

des heiligen Franziskus näher kennenlernen und konkrete

Umsetzungsmöglichkeiten erarbeiten. Leitgedanken hierbei

werden die ganzheitliche Sichtweise des Menschseins sein, die

Wertschätzung des Anderen sowie die Eigenverantwortung in

der Gestaltung der Zusammenarbeit.

Termin Mittwoch, 6. Oktober 2010, 9 bis 16.30 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 35,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 30,–)

(ggf. zuzüglich Fahrtkostenbeteiligung)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozentin Sr. M. Gabriele Konrad

Franziskanerin von Schönbrunn, Erzieherin,

Sozialpädagogin

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aller Bereiche

und andere Interessierte

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102706

Anmeldung bis 2. September 2010


Wandel als spirituelle

Herausforderung

Kann Ethik helfen, Wandel zu gestalten?

„Change Management“ ist die große Überschrift, wenn darüber

nachgedacht wird, wie Unternehmen mit dem Wandel umgehen

sollen, der von innen ansteht oder von außen erzwungen wird.

Wandel, Veränderungen machen oft Angst, weil scheinbar lieb

Gewonnenes, Vertrautes nicht mehr weitergeführt wird. Wandel

ist historisch betrachtet jedoch die Regel, Stillstand führt zum

Tod von Institutionen.

Wandel wird gesteuert über Schlüsselpersonen. Werte und Normen

werden durch Vorbilder gesetzt. Der wirksamste Weg, die

Einstellungen und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen,

ist das Vorleben eines Modells, das zum Nachahmen animiert.

In der Praxis heißt dies, strukturelle, personelle und spirituelle

Gesichtspunkte des Wandels zu Handlungsschwerpunkten und

Handlungsregeln zu verdichten und zu vereinfachen. Je ein-

facher eine Regel gestaltet ist, desto mehr Nachahmer gibt es.

Maßstab für das Handeln ist jedoch nicht die Regel, sondern

bleiben die Menschen in der Praxis.

In einem wichtigen Teil des Workshops werden die Teilnehmer/

innen vertraut gemacht mit Studien über den Wertewandel und

die Ungleichzeitigkeit von Wertvorstellungen in unserer Gesellschaft

sowie mit Milieustudien über die katholische Kirche. Um

zu einem Handlungskonzept für einen angemessenen Umgang

mit dem Wandel zu gelangen, geben Gedanken von Christoph

Jacobs zum Thema „Vom Überleben zum Leben. Sechs vordringliche

Gestaltungsaufgaben des Wandels“ Anstöße für die persönliche

Reflexion. Bei diesem Workshop geht es um das „gute

Leben“ und damit um das menschliche Glück, wir fragen: Kann

Ethik helfen, Wandel zu gestalten? Schließlich soll die Ethik eine

gelingende Lebensführung ermöglichen und zu Glückseligkeit

und seelischem Wohlbefinden führen.

Termin Montag, 8. November 2010, 10 Uhr bis

Dienstag, 9. November 2010, 17 Uhr

Ort Akademie Schönbrunn, Gut Häusern

Verbindliche Kursgebühr E 140,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 120,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent P. Dr. Benno Kuppler SJ

Diplom-Theologe, Diplom-Kaufmann,

Wirtschaftsseelsorger und

UnternehmerBerater

Zielgruppe alle Interessierten

Teilnehmerzahl maximal 16 Personen

Kursnummer 102708

Anmeldung bis 6. Oktober 2010

„Pause machen –

Kräfte schöpfen“

Besinnungstage für Auszubildende und

Mitarbeiter/innen in der Behinderten- und

Altenhilfe

Es gehört zu einer gelingenden Lebensgestaltung, dass man sich

Pausen gönnt, um innezuhalten und wahrzunehmen, um zu erspüren,

was das eigene Leben ausmacht und bestimmt, um

dem auf die Spur zu kommen, was einem gut tut und woraus

man Kraft schöpfen kann. In der christlich-spirituellen Tradition

haben sich für derlei „Einkehrtage“ bestimmte Zeiten, wie z.B.

die Wochen im Advent, herausgebildet.

An den beiden Tagen werden wir also in besonderer Weise

versuchen, uns selbst gegenüber aufmerksam zu werden. Unterschiedliche

meditative Elemente, Gespräche, kreatives Gestalten,

einfache Kreistänze, Texte, Gebete und Lieder werden uns

auf den Weg bringen.

Voraussetzungen:

Interesse an Lebens- und Glaubensthemen; Bereitschaft, sich

mit sich selbst auseinanderzusetzen

Material:

Schreibutensilien, evtl. Musikinstrumente

Termin Freitag, 10. Dezember 2010, 10 Uhr bis

Samstag, 11. Dezember 2010, 17 Uhr

Ort Erholungs- und Tagungshaus der Schönbrunner

Franziskanerinnen in Harpfetsham

(Nähe Traunreut)

Verbindliche Kursgebühr E 70,–

Kosten (für FWS-Mitarbeiter / innen E 60,–)

zuzüglich Tagesverpflegung E 19,50 / Tag

Dozent/in Sr. M. Gabriele Konrad

Franziskanerin von Schönbrunn, Erzieherin,

Sozialpädagogin

Zielgruppe alle Interessierten

Georg Blaser

Diplom-Theologe, Pastoralpsychologe

Teilnehmerzahl maximal 20 Personen

Kursnummer 102709

Anmeldung bis 5. November 2010

111

Spiritualität

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Besondere

Veranstaltungen

112

Das einzig Wichtige im Leben

sind die Spuren von Liebe,

die wir hinterlassen …

Albert Schweitzer


Schönbrunner Tagungen

Zur Fachtagung des Franziskuswerk Schönbrunn

informieren wir Sie gerne!

Johannes Bahl

Diplom-Pädagoge, Kunstpädagoge M.A., Betriebswirt (IWW),

Leiter Bildung & Beratung

Akademie Schönbrunn

Telefon 08139 809-204

bb@akademie-schoenbrunn.de

Seminarreihe für Angehörige

von Menschen mit Behinderung

Die Angehörigen von Kindern mit Behinderung – in der Regel

die Eltern – kommen nicht daran vorbei, sich mit deren persönlicher

Zukunftsgestaltung auseinanderzusetzen. Im Rahmen

dieser persönlichen Zukunftsplanung geht es um Themen wie

Wohnen, Arbeiten, Freizeitgestaltung, Partnerschaft usw.

Spätestens wenn der Mensch mit Behinderung aus seinem

familiären Umfeld auszieht und seinen Lebensmittelpunkt zum

Beispiel in die Wohngemeinschaft einer stationären Behinderteneinrichtung

verlegt, ist damit ein Loslösungsprozess ver-

bunden, den nicht nur der Mensch mit Behinderung vollziehen

muss, sondern ebenso seine Angehörigen.

Sie sind Eltern, Angehörige oder Betreuer/in eines behinderten

Menschen, der bereits in einer Einrichtung lebt oder vor

einem solchen Schritt steht? Dann kann diese Seminarreihe Sie

beim Orientierungs- und Loslösungsprozess unterstützen. Sie

haben hier die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen,

wertvolle Informationen zu erhalten, sich aktiv mit dem

Ablösungsprozess auseinanderzusetzen und sich gegenseitig

zu unterstützen.

Wir haben verschiedene Bausteine für Sie geplant: Einige

werden Ihnen vor allem fachliche Informationen geben. Andere

bieten Ihnen die Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun

und durch gemeinsame kulturelle oder kreative Aktivitäten neue

Kraft zu schöpfen. Die genauen Inhalte der Bausteine richten

sich stark nach Ihren Bedürfnissen und werden entsprechend

den Rückmeldungen aus den vorangegangenen Bausteinen

geplant. Aus diesem Grund stehen für 2010 bislang noch keine

Termine fest. Diese können Sie gerne bei der Akademie Schönbrunn

erfragen. In allen Bausteinen wird der Möglichkeit zum

gegenseitigen Austausch genügend Raum gegeben.

Mögliche Inhalte können sein:

– Persönliche Zukunftsplanung

– Welche Unterstützungsdienste gibt es und wie kann ich diese

in Anspruch nehmen?

– Ablösen – abschieben – Umgang mit Schuldgefühlen

– Verantwortung neu definieren – Selbständigkeit zugestehen

– Partnerschaft – Elternsein

– Vorbereitung auf die Heimaufnahme, ambulant betreutes

Wohnen usw.

– Bürokratische Hürden einschätzen und überwinden

– Entspannung, zu sich selbst kommen

– Musik, Tanz, Theater, Ausflüge

Die Förderung der Veranstaltungen durch Aktion Mensch ist

beantragt.

Nähere Informationen erhalten Sie gerne bei:

Susanne Haug

Diplom-Pädagogin, Referentin für Fort- und Weiterbildung

Akademie Schönbrunn

Telefon 08139 809-206

bb@akademie-schoenbrunn.de

113

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Tagen &

| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Übernachten

114

Zur Mitte finden,

damit die Seele atmen kann

Theresa von Avila


Mit Abstand zur Welt

dem Wesentlichen

näher kommen

Tagungszentrum

Gut Häusern und Dachau

Unser Tagungszentrum besteht aus dem Tagungshäusern in

Gut Häusern und in Dachau. Beide Häuser stehen Gästen aus

Wirtschaft, Kirche, Politik und sozialen Organisationen offen.

Hier können unterschiedlichste Gruppen ins Gespräch kommen,

sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen.

Die Tagungshäuser bieten Platz für Veranstaltungen mit 6 bis

110 Personen. Die hellen und technisch optimal ausgestatteten

Tagungsräume ermöglichen eine angenehme Arbeitsatmos-

phäre. In den Pausen der Veranstaltungen werden Sie von uns

je nach Wunsch verköstigt. Unser erfahrenes und kompetentes

Team berät Sie gerne und unterbreitet Ihnen ein unverbindliches

Angebot.

Jedes Gespräch, jedes Meeting, jede Zusammenkunft braucht

eine inspirierende Atmosphäre.

In Gut Häusern lassen sich Konzentration und Entspannung auf

ideale Weise verbinden, hier ist viel Raum für Kommunikation

und Auseinandersetzung.

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Tagungszentrum

Gut Häusern 1

85229 Markt Indersdorf

Telefon 08139 809 - 210

Telefax 08139 809 - 201

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| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


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Gästehaus St. Klara

in Gut Häusern

Das Gästehaus St. Klara lädt nicht nur Tagungsbesucher zum

Übernachten ein. Auch Geschäftsreisende, Kurzurlauber sowie

Golfer sind bei uns herzlich willkommen.

Zimmerumfang:

– 35 Einzelzimmer,

davon 20 mit Internetzugang über WLAN

(bitte bei der Buchung angeben)

– 2 Einzelzimmer (rollstuhlgerecht)

– 10 Doppelzimmer

Ausstattung der Zimmer:

– eigene Dusche / WC

– Sat-TV-Anschluss

– Radiowecker, Haarfön

– Nur Nichtraucherzimmer

– Für Allergiker halten wir spezielle Bettausstattung bereit.

Sonstige Ausstattung:

– Internetzugang ist für Hausgäste auch im Bereich der

Seminar- und Gruppenräume über WLAN gegeben.

– Hauskapelle für Meditation und Gottesdienste

– Kostenfreie PKW- und Busparkplätze

– Billard, Sonnenterrasse, Tageszeitungen, kostenloser

Fahrrad verleih, ein ausgedehntes Wanderwegenetz für

Spazier gänger, Jogger und Nordic Walker

– Unmittelbare Nähe zum Golfclub Gut Häusern und

Golfrestaurant „Alte Gutsscheune“

Blick vom benachbarten

Golfclub auf den Golfplatz.

116

Kontakt

Akademie Schönbrunn

Gästehaus St. Klara

Gut Häusern 1

85229 Markt Indersdorf

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Telefax 08139 809 - 201

gaestehaus @ akademie-schoenbrunn.de

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Qualität ist für uns selbstverständlich.

Dies bescheinigt uns die pCC-Zertifizierung

nach DIN EN ISO 9001:2000.

Außerdem ist das Gästehaus seit dem 01.01.2009

Mitglied im Verband Christlicher Hoteliers e.V.


A F

Dr. Stefan Ackermann GAB München, Berater im Bereich Qualitätsentwicklung;

verantwortlich für das Projekt

„Prüfleitfaden für den FQA-Bayern“, die

Erarbeitung eines Weiterbildungskonzepts

für den FQA-Bayern sowie die Durchführung

der Weiterbildungen [Seite 106]

B G

Beate Baude Diplom-Psychologin, Psychologische

Psychotherapeutin, Supervisorin, langjährige

Erfahrung in der therapeutischen Betreuung

entwicklungsverzögerter, kommunikationsgestörter,

insbesondere autistischer Menschen

und ihrer Familien [Seite 20, 24, 42, 61]

Manuela Bauer Diplom-Sozial-Pädagogin (FH), Logotherapeutin,

QM-Beauftragte, QM-Auditorin

Stiftung Ecksberg [Seite 20]

Bettina Beggel Arzthelferin, Ernährungs- und Diätberaterin

(ärztlich geprüft), Chefarztsekretärin, stv.

Leitung stationäres Adipositasprogramm am

Krankenhaus St. Camillus, Ursberg [Seite 44]

Kati Bernstein seit 1996 staatlich anerkannte Heilerzieherin,

seit 2001 Hausleitung der Wohnstätte für

Menschen mit Autismus (WoMAut)

[Seite 69, 87]

Georg Blaser Diplom-Theologe, Pastoralpsychologe

[Seite 6, 108, 111, 120]

Michael Diplom-Sozialpädagoge,

Bräuning-Edelmann Leiter der sozialpsychiatrischen Wohnanlage

„Häuser am Latterbach“ in Herzogsägmühle

[Seite 20, 56, 60]

Daniela Brand Ökotrophologin [Seite 30]

Klaus Brosius Diplom-Pädagoge, Supervisor DGSv,

Trainer DAGG [Seite 62, 80, 87, 90]

Barbara Bruns Bankkauffrau, Geschäftsführungsassistentin,

Trainerausbildung, lizenzierte Trainerin für

Umgangsformen, ausgebildete Imageberaterin

[Seite 93, 97, 99, 100]

C

Rosemarie Czarski Diplom-Sozialpädagogin, Pädagogischer

Fachdienst Tagesstätte HPCA, Coach,

Referentin [Seite 60]

E

D

Walter Damböck Ingenieur Fachrichtung Maschinenbau,

Betriebswirt, ehemaliger Gesamtleiter des

WfbM-Verbunds Straubing/Eggenfelden/

Mitterfels [Seite 85]

Michael Daschner Ergotherapeut [Seite 33]

Dr. Michael Dembski Diplom-Kaufmann, Diplom-Handelslehrer,

Unternehmensberatung und Personalent-

wicklung, Geschäftsführer einer ambulanten

Altenpflegeeinrichtung [Seite 104]

Rita-Maria Donhauser Fachlehrerin Förderschule Helfende Hände,

ISAAC-Referentin [Seite 71]

Prof. Dr. med. Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Ärztlicher

Matthias Dose Direktor des Isar-Amper-Klinikum, Klinik

Taufkirchen, Mitglied des wissenschaftlichen

Beirats von „Autismus Deutschland“,

ambulante und stationäre Diagnostik und

Therapie autistischer Störungen im Erwachsenenalter

[Seite 40]

Erika Dumler Heilpädagogin, Mitarbeiterin im Fachdienst

mit Schwerpunkt Sexualität und Partnerschaft

in der Stiftung Attl [Seite 74]

Iris Eschenberg-Weiß examinierte Krankenschwester im Fachdienst

Pflege im Franziskuswerk Schönbrunn

[Seite 51]

Werner Franger Diplom-Pädagoge, Familientherapeut

[Seite 55, 80]

Thorsten Franke Diakon, Heilpädagoge und Sozialwirt,

Dozent an der Fachakademie für Heilpädagogik

Rummelsberg [Seite 64]

Franz Josef Frisch Rechtsanwalt (Fachanwalt für Arbeitsrecht)

[Seite 98]

Harald Geese staatlich geprüfter Hygieneinspektor, Fachreferent,

Fachbuchautor, Leiter Kompetenznetzwerk

Hygiene (KNH) [Seite 30, 49]

Martin Georgii Leiter der Caritas-Wendelstein-Werkstätten in

Rosenheim [Seite 20]

Jonas Glonnegger Diplom-Sozialpädagoge, TQM-Beauftragter,

Organisationsberater und -entwickler,

Leiter der Zentralen Fachdienste im

Franziskuswerk Schönbrunn [Seite 97, 120]

Susanne Göbel Moderatorin und Fortbildnerin für Persönliche

Zukunftsplanung [Seite 53]

Klaus Gräske Religionslehrer im kirchlichen Dienst

und Familientherapeut, arbeitet seit Jahren als

Religionslehrer an Hauptschulen – auch

„Brennpunktschulen“, Mitarbeiter der Fachstelle

„Religionspädagogisches Arbeiten im

Elementarbereich“ (Caritas-Referat des Erz-

bischöflichen Ordinariates München), Kursleiter

und Referent der „Sinnorientierten (Religions-)

Pädagogik“ [Seite 108]

Sebastian Gruber Leiter Werkstattverbund Steinhöringer Werkstätten

[Seite 20]

Gerhard Grüner Diplom-Sozialpädagoge (FH) Leitung Begleitende

Dienste und stellvertretende Leitung des

Bereiches Arbeit und Förderung im Franziskuswerk

Schönbrunn [Seite 20, 83, 113]

Martin Güll Mitglied des Bayerischen Landtages,

ehemaliger Hauptschulrektor [Seite 18, 120]

Dr. phil. Diplom-Gerontologin, M. A. in Erwachsenen-

Sinikka Gusset-Bährer bildung, seit Jahren in der Erwachsenenbildung

als Dozentin für verschiedene Träger tätig, u. a.

zum Thema „Älterwerden mit Behinderung

[Seite 65, 75]

H

Angelika Härlin Theologin, Führungskräftetraining, Systemisches

Coaching, Mediation, Diplom der TZI,

Netzwerkpartnerin SOKRATeam [Seite 88]

Günther Diplom-Sozialpädagoge (FH), Organisations-

Hartmann-Templer berater POB&A (Haisch), Stiftung Attl

[Seite 29, 58, 64, 74]

Heidi Heller Heilerziehungspflegerin, Integrationsbegleiterin

(ehemalige Projektgruppenleiterin des vom

Europäischen Sozialfonds finanzierten Projektes

QUBI zur beruflichen Integration von Menschen

mit Behinderung) [Seite 83]

Sigrid Hepting GAB München, Beraterin im Bereich

Qualitätsentwicklung, Lernbegleiterin bei der

Weiterbildung der Prüfer des FQA Bayern

[Seite 106, 107]

Antje Hettler Diplom-Sozialpädagogin (FH), Systemische Beraterin/Therapeutin

(Systemische Gesellschaft),

Business-Coach (International Coaching Federation)

[Seite 90]

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| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |


| Organisatorisches | Dozent/innen | Tagen & Übernachten | Besondere Veranstaltungen | Fortbildungen | Fachweiterbildungen | Ausbildungen | Übersicht | Inhalt |

Monika Hoffmann Diplom-Pädagogin, Organisationsberaterin

POB & A (Haisch), Referentin für QM und

POB & A im Franziskuswerk Schönbrunn

[Seite 29, 94]

Cornelia Sozialpsychologin M.A., Weiterbildungs-

Huber-Danzer studium in TZI [Seite 20, 22, 70, 72]

Max Hüttinger Diplom-Sozialpädagoge (FH), Supervisor,

Mediator [Seite 82]

118

J

Birgit Jung Sprachheilpädagogin und Förderlehrerin in

einem Sprachheilzentrum, Ausbilderin der

deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jeux

Dramatiques, Tätigkeit in der Hochschul- und

Erwachsenenbildung [Seite 19]

K

Silvia Kanamüller Betriebswirtin, Referentin für Arbeitszeit und

Arbeitsrecht im Franziskuswerk Schönbrunn

[Seite 95]

Markus Diplom-Sozialpädagoge (FH),

Kaufmann M. A. Lehrbeauftragter an der FH München

[Seite 20, 56, 59, 66, 68, 72]

Michael Karlstetter Rettungsassistent und Ausbilder beim

BRK Dachau [Seite 49, 50]

Klaus Karstädt Diplom-Sozialpädagoge, langjährige therapeutische

Arbeit mit Gruppen, seit 1989 selbständig

in der Erwachsenenbildung tätig, Certified

Trainer for Nonviolent Communication (Center

for Nonviolent Communication, Dr. Marshall

Rosenberg) [Seite 77]

Dr. med. Vitalij Kazin Oberarzt am Zentrum für Psychiatrie,

Psychotherapie und Heilpädagogik (ZPH)

am BKH Kaufbeuren, Facharzt für Psychiatrie

und Psychotherapie, Suchtmedizin, Naturheil-

verfahren, Landesarzt für den Bezirk Schwaben

[Seite 24, 35]

Jutta Kirchberger Diplom-Ökotrophologin (Univ.), Ernährungsberaterin

im Franziskuswerk Schönbrunn

[Seite 43, 44]

Markus Kiwitt Diplom-Sozialpädagoge (FH), Team Autismus

GbR, Referent, Berater und Therapeut für

Familien und Fachpersonal in unterschiedlichen

Einrichtungen für Menschen mit Autismus-

Spektrum-Störungen und für Menschen mit

geistigen Behinderungen, internationale

Referenten- und Beratertätigkeit [Seite 85]

Dr. med. Leitender Arzt der Klinik für Neuropädiatrie

Gerhard Kluger und Neurologische Rehabilitation, Epilepsiezentrum

für Kinder und Jugendliche, BHZ-Vogtareuth-Kinderarzt,Neuropädiatrie/Epileptologie/Psychotherapie

[Seite 27, 38]

Roland Knöferl Fachkraft für Arbeitssicherheit und

Brandschutzbeauftragter im Franziskuswerk

Schönbrunn [Seite 91]

Stefan Koch Diplom-Psychologe, Therapeut, Aikido-Trainer,

Ausbilder Aikido-Fairness-Training [Seite 68]

Michael Köhler Bereichsleiter Personalwesen im Franziskuswerk

Schönbrunn [Seite 98]

Dr. med. Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,

Manfred Koniarczyk Stationsarzt der Fachabteilung Psychiatrische

Therapie für Menschen mit Intelligenzminderung

im Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost,

langjährige Erfahrung im Bereich

der Diagnostik und Therapie von Verhaltens-

und psychischen Störungen bei Menschen mit

Intelligenzminderung

[Seite 24, 26, 27, 34, 42, 48]

Sr. M., Franziskanerin von Schönbrunn, Erzieherin,

Gabriele Konrad Sozialpädagogin [Seite 11]

Michael Kreisel Schulleiter der Fachakademie für Heilpädagogik

Akademie Schönbrunn, Diplom-Pädagoge

[Seite 16, 18, 19, 120]

Karl Kreuser Geschäftsführer von SOKRATeam [Seite 23]

Susanne Krumm Diplom-Soziologin, Betriebswirtin (VWA),

Personal- und Organisationsentwicklerin,

Weiterbildung im Bereich Sozialmanagement,

Transaktionsanalyse für Organisationsberatung

[Seite 23, 96, 103]

Marianne Künzel Regierungsschulrektorin,

Regierung Oberbayern [Seite 18]

Angelika Kufner Lehrerin für Pflegeberufe, Altenpflegerin,

Stationsleitung, Praxisanleitung

[Seite 13, 31, 33, 39, 41]

Diakon Diakon, Diplom-Religionspädagoge,

Norbert Kugler Leiter der Kontaktstelle Trauerbegleitung der

Diözese Augsburg, Mitarbeiter und Vorstandsmitglied

in der Nachsorgeeinrichtung „Bunter

Kreis“– Augsburg für krebs-, chronisch und

schwerstkranke Kinder und deren Familien

[Seite 53]

Erika Kunz Musik- und Theaterpädagogin, therapeutische

Clownin, Pionierarbeit in Sachen therapeutischer

Humor und Inhärenz-Methode, seit 1995

Seminarleiterin im Rahmen von psychotherapeutischen

und heilpädagogischen Weiter-

bildungen [Seite 78]

P. Dr. Diplom-Theologe,

Benno Kuppler SJ Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsseelsorger

und UnternehmerBerater [Seite 109, 111]

L

Dagmar Diplom-Sozial-Pädagogin (FH), Sozialdienst

Lachmann-Geier der HPCA-Werkstätten, Erwachsenenbildnerin,

Ausbildung in Systemisches Gestaltcoaching,

in Tai-Chi, Shiatsu [Seite 75]

Barbara Lachner Diplom-Pädagogin, systemischer Coach ECA,

NLP-Trainerin [Seite 56, 59, 66, 72]

Maria Lell selbstständige Logopädin und klinische

Lerntherapeutin, langjährige Erfahrung in

der Therapie von Personen mit Autismus,

Mutter eines jungen autistischen Erwachsenen

[Seite 27, 73]

Monika Lumbe Heilpädagogin, Kunst- und Kreativitätstherapeutin

Fritz-Perls-Institut, langjährige

Dozentin an der Fachakademie für Heilpädagogik,

Jeux-Dramatiques-Leiterin [Seite 20, 55]

Ulrike Luxen Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin

(BDP), Psychologin in der Diakonie

Stetten (Entwicklungsplanung, Betreuungsberatung,

Psychotherapie), Supervisorin [Seite 57]

M

Franziska Mallmann seit 1989 Atempädagogin nach der Methode

von Prof. Ilse Middendorf: „Der Erfahrbare

Atem“, seitdem fortlaufende Kurse und Einzelbehandlungen,

eigene Praxis für Atempädagogik

und traditionelle Thai-Massage [Seite 109]

Anna Maurus GAB München, Beraterin im Bereich Qualitätsentwicklung,

aktuelle Projekte: „Prüfleitfaden

für den FQA-Bayern“, Erarbeitung eines

Weiterbildungskonzepts für den FQA-Bayern

und die Durchführung der Weiterbildungen

[Seite 107]


Patrick Maschkowitz Heilpädagoge am Medizinisch-Heilpädagogischen

Zentrum (Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren)

[Seite 24, 37]

Harald Matoni Diplom-Psychologe, psychologischer Psychotherapeut,

langjährige therapeutische Arbeit

mit autistischen und geistig behinderten

Menschen und ihren Bezugspersonen, Fortbildungen

im Bereich Autismus und Behinderung,

u.a. im Rahmen der Autismus-Inhouse-Fort-

bildungen [Seite 27, 71]

Kerstin Mayr Physiotherapeutin [Seite 33]

Alfred Miller M.A. Diplom-Sozialbetriebswirt (FH/NDS),

Diplom-Sozialpädagoge (FH), Leiter der KJF

Werkstätten Eggenfelden [Seite 27, 81, 108]

Dr. Wunibald Müller Leiter des Recollectio-Hauses der Abtei

Münsterschwarzach, Psychotherapeut,

zahlreiche Veröffentlichungen zum Bereich

Lebenshilfe und Spiritualität [Seite 108]

Stefan Müller-Teusler Diplom-Sozialpädagoge (Univ.), Master of

Business and Administration (MBA), langjähriger

Leiter des Weidenhofes (Lebensort für

Menschen mit Autismus), ab 2009 Dozent für

„Soziale Arbeit mit behinderten Menschen

und „Soziale Dienste“ an der Staatlichen

Studienakademie Breitenbrunn [Seite 27, 81]

Inge Münzenloher Diplom-Sozialpädagogin (FH), Master of Social

Management (MSM), CoCon Coaching Consulting/Dietramszell

[Seite 91]

Ludwig Mürbeth Diplom-Pädagoge, Supervisor (DGSv), Organisationsberater,

Trainer von Führungskräfte-

seminaren, Paar- und Familientherapeut

(DGSF) [Seite 92, 102]

P

Margarita Panfilova Ärztin [Seite 24, 47]

N

Renate Neckermann Sonderpädagogin, Theaterpädagogin ARS,

Clownin, Fachdienst für Freizeit und kulturelle

Bildung im Franziskuswerk Schönbrunn

[Seite 79, 113]

Lilo Nitz Diplom-Sozialpädagogin, Heilpädagogin,

Diplom-Supervisorin, Akademieleiterin des

Bildungszentrums der Akademie Schönbrunn

[Seite 18, 120]

PD Dr. med. Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Michele Noterdaeme und -psychotherapie, Psychotherapeutin, Chefärztin

der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

und Psychotherapie am Josefinum in

Augsburg, Vorstandvorsitzende des Autismus-

Kompetenznetzwerkes Oberbayern. Schwerpunkte:

autistische Störungen, Entwicklungsstörungen

und Teilleistungsstörungen

[Seite 27, 45]

Dr. med. Ärztin und szenisch-systemische Beraterin

Svetlana Panfilova [Seite 20, 24, 37, 42, 89]

Jutta Pannach Krankenschwester seit 1968, langjährige

Erfahrung u.a. in der Onkologie, seit 2004

im Fachdienst Pflege im Franziskuswerk

Schönbrunn für pflegerische Versorgung und

Notfälle, seit 2005 Schulungen zum Thema

„Pflege von Schwerkranken und Sterbenden“

[Seite 52]

Thomas Potthoff Grafik-Designer, Geprüfte Fachkraft zur Arbeits-

und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte

Menschen, Werkstatt für körperbehinderte

Menschen der Pfennigparade, München,

Fachbereichsleitung Kunst [Seite 20]

Monika Pscheidl Pastoralreferentin, Psychodrama-Leiterin,

seit 1996 in der Seelsorge im Franziskuswerk

Schönbrunn tätig, seitdem u.a. Unterstützung

der Gruppen mit Schwerkranken und

sterbenden Bewohner/innen, Anleitung von

Abschiedsritualen, Schulungen zum Thema

Sterbebegleitung [Seite 52, 109]

R

Gabriele Reichold Diplom-Soziologin, Kommunikationstrainerin,

Lehrbeauftragte an der FH München und

Weihenstephan für Rhetorik, Präsentation und

Konfliktmanagement [Seite 20]

Konstanze Riedmüller Rechtsanwältin, Vorstand „Landesverband

Bayern für Körper- und Mehrfachbehinderte“

[Seite 20, 99, 104]

Gerfried Riekewolt Diplom-Ingenieur (FH), Diplom-Sozialpädagoge

(FH), gepr. Datenschutzbeauftragter und

Datenschutzauditor (per.cent TÜV), seit 2003

selbstständig im Datenschutz und Projektmanagement

und freier Berater mit dem Schwerpunkt

soziale Einrichtungen, Lehrbeauftragter

und Referent an verschiedenen Bildungseinrichtungen

im Sozialmanagement, langjährige

Leitungserfahrung im Bereich der Werkstätten

für behinderte Menschen und in einem Unternehmen

für Softwarelösungen im Sozial-

management [Seiten 83, 93, 101]

Alfonso Moderator für Persönliche Zukunftsplanung,

Román-Barbas Betroffener mit eigenen Erfahrungen in

Persönlicher Zukunftsplanung [Seite 54]

Gabriele Schaal Diplom-Pädagogin, systemische Familientherapeutin

(DGSF), systemische Supervisorin

(DGSF) [Seite 78, 89]

Dozent/innen