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ruhrgesicht
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6. Jahrgang • Ausgabe 16 • 2020

VEREINE | NACHWUCHS | GESUNDHEIT | LEISTUNGSSPORT | BREITENSPORT

Jugendsportbericht der Krupp Stiftung

GESUNDHEIT, LEISTUNG UND GESELLSCHAFT

Skimboarding

Wasserwacht Essen

Paddelfreunde e.V. Essen-Werden

sportiwo-magazin.de

In Kooperation mit den Vereinen des Essener Sportbundes


EDITORIAL

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Man kann gegen das Laufen sagen, was man

will, aber es laufen sich noch immer mehr

Kranke gesund als Gesunde krank.

IMPRESSUM

Herausgeber

Ruhrgesicht

SportiWo Magazin

Heck-Passage

Kopstadtplatz 24

45127 Essen

Redaktion

V.i.s.d.P. Dirk Schäfer

Titel

Villa Hügel Essen

Verteiler

espo Essen, Eigenverteiler,

Michael Alisch

Grafik

Michael Pischke

Anzeigenaufnahme

Telefon 0201.47 67 22 73

Mail info@sportiwo-magazin.de

Fotos

Dirk Schäfer, K. Henkel, Michael Alisch,

DRK Sven Rogge, Ralf Schultheiß,

Tusem Essen

Vertrieb

Dirk Schäfer

Web

www.sportiwo-magazin.de

Ein Produkt von

Kommunikation| Medien|Design

INHALT

04 VERANSTALTET

Gemeinsame Kanutour – Wohnbau Erlebnistag für die Familie

06 IM TREND

Skimboarden – Vereinigung von Surfen und Skateboard

07 DREI FRAGEN AN

Thomas Kufen, OB der Stadt Essen

08 GELAUFEN

Der Herbstmarathon rund um den Baldeneysee –

Die Tradition geht weiter

10 VEREINT

Kanu-Verein Paddelfreunde E.V. Essen-Werden

12 STUDIE

Vierter Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht:

„Gesundheit, Leistung und Gesellschaft“

14 DIENSTLEISTER

Wasserwacht – mit Sicherheit am Wasser.

DRK-Kreisverband Essen e.V.

Hausnotruf

Das DRK

zum Drücken nah

Verehrte Sport(s)-Freunde,

Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

in der pandemiegebeutelten Zeit freuen wir uns Euch die neue SportiWo präsentieren

zu können. Inhaltlich und themenschwerpunktmäßig haben wir uns

in dieser Ausgabe mit dem Thema Wassersport auseinander gesetzt. Kanufahren

auf der Ruhr war der Essener Wohnbau e.G. eine

Herzensangelegenheit um den Familien eine Freude zu bereiten die durch

Corona nicht ihren gewohnten Sommerurlaub machen konnten.

Auch zu dem Thema Wasser haben wir uns in unserem Experteninterview mit

dem Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen unterhalten.

Eine interessante Trendsportart ist das Skimboarden, welches gleichzeitig auf

dem Wasser und auf dem Land durchgeführt werden kann.

Der diesjährige Herbstmarathon durchgeführt von der Westenergie wurde

auch durch die existierende Coronabeschränkung anders als in den Vorjahren

durchgeführt. Hauptsache die Tradition geht weiter!

Die Vereinsgeschichte geht natürlich weiter: Diesmal stellen wir den Kanu und

Paddelverein Essen-Werden e.V. vor, der zum Glück als kleiner Verein die Hilfe

des Landessportbundes erhalten wird um ihr Ruderhaus zu modernisieren.

Der vierte Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht „Gesundheit, Leistung

und Gesellschaft“, den die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung im

Oktober präsentiert hat zeigt die Ergebnisse des „Vierten Deutschen Kinderund

Jugendsportberichts“. Abrunden wird unsere Sportlektüre die vielfältigen

Facetten und Aufgaben der Essener Wasserwacht, die wir euch in einem

kleinen Porträt vorstellen.

12

07

/sportiwomagazin

Artikel und Berichte von Gastautoren geben nicht unbedingt immer

die Meinung der Redaktion wieder. Bei Abdruck aller eingereichten

Anzeigen kann es druckbedingt zu Farbschwankungen kommen, auf

die wir keinen Einfluss haben. Alle Beiträge und Bilder unterliegen dem

Urheberrecht und müssen bei Fremdnutzung durch uns freigegeben

werden.

Sämtliche Beiträge und Bilder wurden durch die jeweiligen Urheber

zur Verföffentlichung in der Print-Ausgabe und unserem digitalen

Blätterkatalog auf www.sportiwo-magazin.de freigegeben.

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Zu guter Letzt bleibt uns nur zu wünschen: Bleibt alle gesund und kommt gut

durch den Winter!

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hausnotruf@drk-essen.de

Die SportiWo Redaktion



TITEL VERANSTALTET

GEMEINSAME KANUTOUR -

WOHNBAU ERLEBNISTAG FÜR DIE FAMILIE

kleine theoretische Einweisung auf dem trockenen.

Danach ging es dann gut ausgerüstet mit Paddel

und Schwimmweste aufs Wasser. Nach ein paar

Paddelschlägen steuerten die frisch gebackenen

Wohnbaubesatzungen ihre Boote dann schon wie

richtige Skipper in Richtung Kettwig.

Auf der Tour, die von einem professionellen Team

begleitet wurde, erlebten die Familien die Ruhr, zwischen

Werden und Kettwig, aus einer ganz besonderen

Perspektive. Das der Spaßfaktor dabei sehr

hoch war zeigt wohl am besten die Tatsache, dass

die Tour nicht wie geplant in Kettwig zu Ende ging,

sondern das auf Wunsch aller Teilnehmer wieder

zurück nach Werden gepaddelt wurde.

Die Wohnbau-Gewinner genossen dabei die schöne

Flusslandschaft, die Ruhe und das gemeinsame

Picknick auf dem Wasser.

Am Ende freuten sich alle Teilnehmer über einen

ganz besonderen Urlaubstag.

„Unser Ziel war es, auch in der Zeit von Covid 19,

den Menschen in unserer Stadt wieder ein wenig

Lebensfreude und Abwechslung zu geben. Weil das

durch unsere Aktion „Wir sitzen alle in einem Boot“

mehr als gut gelungen ist, werden die Wohnbau-

Boote wohl schon bald wieder ablegen“, verspricht

der Wohnbau Marketing und Kommunikationschef

Frank Skrube.

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DURCH DIE CORONA-PANDEMIE IN DIESEM JAHR WAREN VIELE MENSCHEN DAZU GEZWUNGEN

IHRE EIGENTLICHEN REISE- UND URLAUBSPLÄNE KURZFRISTIG ÜBER BORD ZU WERFEN.

SIE SOLLTEN IHRE FERIEN ZU HAUSE VERBRINGEN.

DIE WOHNBAU EG KAM GEMEINSAM MIT DEM STADTSPIEGEL AUF DIE IDEE, FÜR

DIE HOMEOFFICE UND HOMESCHOOLING GESTRESSTEN FAMILIEN IN DIESEM SOMMER EINEN

ERLEBNISREICHEN BOOTSURLAUBSTAG AN DER RUHR ZU VERLOSEN.

Das Interesse an der Kanutour ist bei den Bürgern

so groß gewesen, das nach kurzer Zeit die begehrten

Bootsplätze bereits verlost wahren.

„Corona ist für uns alle eine besondere Herausforderung,

aus diesem Grund hatten wir uns dazu entschlossen,

eine besondere Aktion zu starten. Das

große Interesse an der Wohnbau Familien-Erlebnistour

hat gezeigt, dass wir mit unserer Aktion sehr

viele krisengeschüttelte Familien erreicht haben, die

sich alle ein bisschen Normalität wünschen“ sagt

der Marketing und Kommunikationsleiter der Essener

Wohnbau eG.

Weil die Covid 19-Pandemie aber auch gezeigt hat,

dass die Menschen bereit sind, gegenseitige Verantwortung

füreinander zu übernehmen, war das

Thema für den verlosten Tagesausflug schnell gefunden.

Unter dem Motto, „Wir sitzen alle in einem Boot“,

gingen die glücklichen Gewinnerfamilien mit sogenannten

4er Canadiern auf die Ruhr.

Nach der Verteilung der begehrten Bootsplätze, die

natürlich unter den gültigen Coronaregeln vorgenommen

wurde, gab es im Werdener Löwental für

alle großen und kleinen Seefahrer erst einmal eine

4 5



IM TREND

Skimboarden ist eine Wassersportart, die

auf dem Prinzip der Flüssigkeitsreibung

zwischen unterschiedlich schnellen Oberflächen

basiert

SKIMBOARDEN –

VEREINIGUNG VON

SURFEN UND SKATEBOARDEN

DREI FRAGEN AN

SPORTIWO-

EXPERTENMEINUNG

DREI FRAGEN AN THOMAS KUFEN, OBERBÜRGERMEISTER

DER STADT ESSEN

Seit 2015 ist Thomas Kufen mit Herzblut Oberbürgermeister der Ruhrstadt

Essen. In seiner zweiten Amtszeit, möchte sich Thomas Kufen weiter

wichtigen Themen wie der Kultur, der Bildung, der Wirtschaft und natürlich

auch dem Sport zuwenden.

Angelehnt hat sich diese beliebte Sportart

tatsächlich an das Prinzip des Aquaplanings

und hat ihre Ursprungsidee daher. Als Sportgerät

– Skimboard genannt – dient eine flache

Scheibe, die eine etwa ovale Form besitzt und

zu den Außenseiten hin leicht nach oben gebogen

ist. Sie besteht meistens aus Holz, das je

nach Preislage von unterschiedlicher Qualität

ist. Entscheidend hierbei ist, wie die einzelnen

Holzschichten verleimt sind und welche Lasur

(z. B. Kunstharz) das Board als Versiegelung

besitzt. Auf diesem Board versucht der Sportler

auf der Oberfläche von flachem Wasser im

Auslaufbereich der Brandung zu gleiten.

Auf der Oberseite der Bretter befindet sich eine Art

Griptape aus EVA Schaum, um es griffiger zu machen

und so ein Abrutschen der Füße zu vermeiden. Auf der

Unterseite befindet sich ein spezieller HPL-Lack.

Es gibt verschiedene Arten des Skimboardens:

Beim Waveskim beispielsweise fährt man vom Strand

aus auf eine Welle zu und versucht auf ihr Tricks zu

machen. Anders als beim Flatlandskimming hier fährt

man in möglichst flachem Wasser auf entsprechenden

Rampen.

(Quelle: Wikipedia)

Lydia Blanke ist 22 Jahre alt und in Irland aufgewachsen.

Sie wohnt in Mülheim und studiert in Bochum

Bauingenieurwesen. Vor zwei Jahren stand Lydia Blanke

das erste mal auf einem Skimboard, und ist heute

die erste und beste Frau Europas. Hartes Training und

viel hinfallen hat sie zu ihrem bis jetzigen großen Erfolg

gebracht. Aktuell ist sie auch zertifizierte Rettungsschwimmerin

und Skimboardlehrerin.

Skimboarden hat sie zufällig entdeckt als sie nach

Deutschland zog. Sie hat einfach mal gegoogelt und

das Naturbad in Mülheim/Styrum an der Ruhr entdeckt.

Sie hat die Anlage besucht und beim Training

von Skimboarding zugeschaut. Das hat sie so fasziniert

sodass sie sich schließlich selber auf ein solches traute

und es ausprobiert hat. Das war der Anfang welches

ihr Leben schlagartig verändert hat.

Nach ihren Erfolgen hofft sie den Sport weiter zu fördern

und auch viele mehr Mädchen und Frauen dazu

zu bewegen. Der Anteil an Männern wird im Moment

noch dominiert.

Trendsport im Wassersport: Skimboarding vereint Surfen

und Skateboard fahren. Durch einen Aquaplaning-

Effekt gleitet man nach kurzem Anlauf mit seinem

Board über das flache Wasser und kann auf einer

Rampe ausgefallene Tricks zeigen.

Die Hauptstadt des Skimboardings in Deutschland ist

das Naturbad in Mülheim Styrum und bietet eine attraktive

Skimboardanlage, bei der man es kostengünstig

ausprobieren kann.

Mehr zum Thema bietet beispielsweise der Essener

Verein Skimzone Germany. Infos www.skimzonegermany.com/

Thomas Kufen zunächst erst einmal Glückwunsch zur bestandenen Wiederwahl

Thomas Kufen: Vielen Dank,

als Essener Oberbürgermeister. Viel Fortune und Sportskraft seitens unserer

Redaktion. Sie haben sich unter anderem auf die Fahne geschrieben dafür Sorge zu

ich freue mich dass ich

tragen, das jedes Grundschulkind die Möglichkeit hat schwimmen zu lernen. Wie wollen mich auch weiterhin für die

Sie dieses ambitionierte Ziel erreichen und wie wichtig ist Ihnen diese Angelegenheit?

Interessen der Essenerinnen

und Essener einsetzen

darf. Das gilt auch für die kleinen Bürgerinnen und Bürger. Deshalb habe ich mir vorgenommen, dass jedes Grundschulkind

schwimmen lernen soll. Gerade in den vergangen Jahren erleben wir immer häufiger, dass Kinder keine

oder wenig Schwimmkompetenz haben. Schwimmen gehört aber zu den wesentlichen Fähigkeiten, mit denen ein

Kind ausgestattet sein sollte. Deshalb arbeiten wir bereits eng mit dem Essener Sportbund, den Schwimmvereinen

und der Universität Duisburg-Essen zusammen, damit es ein gutes Angebot an Schwimmkursen gibt. Dafür ist es

wichtig, dass es in unseren Schwimmbädern ausreichend Schwimmzeiten gibt und dass vorhandene Lehrschwimmbecken

wieder reaktiviert werden. Das will ich angehen.

Essen beteiligt sich an der Initiative Ruhr 2032 und hat sich unlängst NRW übergreifend beworben.

Was ist derzeit der Status Quo für Essen?

Als Stadt Essen gehören

wir zu den

Unterstützern der ersten Stunde. Die Idee, dass Olympia an Rhein und Ruhr stattfinden kann, findet nicht nur bei

unseren Athletinnen und Athleten großen Anklang. Für uns als Region wäre die Austragung der Olympischen Spiele

eine große Chance. Denn wir können uns nicht nur als gute Gastgeber und Profis bei der Austragung von Großveranstaltungen

präsentieren, auch für den Ausbau und die Erneuerung unserer Infrastruktur gerade im öffentlichen

Nahverkehr wäre Olympia eine gute Gelegenheit. Am Ende muss der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), ob es

zu einer Bewerbung kommt. Die Signale aus den 14 beteiligten Kommunen sind positiv. Für eine Austragung der Universiade

2025 stehen die Zeichen ebenfalls gut. Bund und Land haben eine Finanzierung für die Olympischen Spiele

der Studierenden in unserer Region zugesagt. Auch hier wäre Essen einer der Austragungsorte. Für eine Austragung

der Universiade 2025 stehen die Zeichen ebenfalls gut. Bund und Land haben eine Finanzierung für die Olympischen

Spiele der Studierenden in unserer Region zugesagt. Auch hier wäre Essen einer der Austragungsorte.

Wie hält sich ein Oberbürgermeister – gerade in Corona-Zeiten – sportlich fit und welchen Stellenwert hat Sport für Sie

persönlich?

Aufgrund der Terminlage in meinem Kalender kommt die Sporteinheit leider oft zu kurz. Wenn es die Zeit zulässt,

bin ich auf den Rad- oder Wanderwege in Essen unterwegs.

Zur Person: Thomas Markus Kufen ist am 5. August 1973 in

Essen geboren; römisch-katholisch und verheiratet.

Schule: und Ausbildung:

• 1991: Schulabschluss: Fachoberschulreife

• 1991 - 1994: Ausbildung zum Bürokaufmann in Essen

• 1994 - 2004: Kaufmännischer Angestellter eines

mittelständischen Unternehmens in Essen

• Juli 1995 - Mai 1996: Wehrdienst in Essen

Auswahl politischer Stationen:

• 1999 bis 2015 Mitglied des Rates der Stadt Essen

• 2000 bis 2005 Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen

• 2005 bis 2010 Integrationsbeauftragter der Landesregierung

Nordrhein-Westfalen

• 2012 bis 2015 Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen

• seit dem 21. Oktober 2015 Oberbürgermeister der Stadt Essen

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Je nach Anforderungen der zu Behandelnden

TITEL GELAUFEN

Der Herbstmarathon rund um den Baldeneysee

DIE TRADITION GEHT

WEITER!

Im Oktober 2020 sind immerhin einige Füße in Essen “Rund um den Baldeneysee” gelaufen:

Auf Initiative von Westenergie haben TUSEM und Westenergie eine “Extrarunde”

ausgetragen, die als offizielle 58ste Auflage des Marathon “Rund um den Baldeneysee” gilt.

Damit ist trotz Corona die Tradition des ältesten deutschen Marathon ungebrochen.

Bei der Veranstaltung waren elf Marathonläufer am

Start (42,195 Kilometer), zudem fünf Seerundenläufer

(18,044 Kilometer) - und sechs Staffeln, darunter wieder

eine Allbau Lichtblicke Staffel. Die Antritts- und Finisherquote

lag bei 100 Prozent. Alle Läufer waren eingeladen

bzw. von Sponsoren und Partnern registriert. Eine

Anmeldung zur Veranstaltung konnten wir leider nicht

ermöglichen.

Vor Ort wurden sehr genau die Hygiene- und

Abstandsregeln eingehalten. Vor dem Start wurden Masken

getragen, leider konnten nicht wie sonst Dusch- oder

Massagegelegenheiten angeboten werden.

Die Sieger

Schnellster Marathon-Läufer wurde Max Podewski,

TUSEM Essen (2:44:51) - gefolgt von Matt Krahl (3:05:44)

und Jochen Jöhring (3:19:48). Bei den Frauen siegte

Kerstin Henkel (Essen-Werden) vor Kerstin Greb (Welver)

und Sabine Kramer (Finnenentrop)

Die Seerunde wurde von Westenergie-Mitarbeitern

bestritten. Mit deutlichem Abstand hat hier Nick

Losacker die schnellste Zeit gelaufen (1:16:44), gefolgt

von Andreas Jägers und André Lemke.

Die schnellste Staffel war die Allbau Lichtblicke

Staffel, in der Besetzung Max Rendschmidt (Kanu-

Olympiasieger), Joshua Windelschmidt (Radio Essen),

Waldemar Wrobel (früherer Coach Rot-Weiss Essen) und

Thomas Lembeck (Leiter Feuerwehr Essen). Die

Staffel war 3:43:34 schnell - Die Essener Allbau hatte

angekündigt, pro Minute fünf Euro an die Aktion Lichtblicke

von Radio Essen und den NRW-Lokalradios zu spenden.

Diese Spende hat Allbau am Sonntag auf 1.500 Euro

aufgestockt. Wir sagen vielen Dank!

Außerdem waren vier Stadtspiegel-Leserstaffeln

auf der Marathon-Distanz am Start - und haben sich

die 42,195 Kilometer durch 4 geteilt. Der TUSEM Essen

- gemeinsam mit der Westenergie und Allbau - dankt

sehr herzlich für das große (auch mediale) Interesse an

der Traditionsveranstaltung und der coronabedingt im

kleinen Rahmen ausgetragenen “Extrarunde”.

Auch mit Maske leicht, locker laufen

Marathonsiegerin

Kerstin Henkel

Foto: K. Henkel

Erklärtes Ziel der Organisatoren und Sponsoren

ist definitiv, im 10.10. 2021 wieder einen vollwertigen

Marathon mit Seerunde und Staffelwettbewerb anzubieten.

Marathonsieger Max Podewski TUSEM Essen

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TITEL VEREINT

KANU-VEREIN PADDELFREUNDE

E.V. ESSEN WERDEN

PROFITIERT VOM PROGRAMM

„MODERNE SPORTSTÄTTE 2022“

» Bei uns ist für

jeden was dabei «

„EIN KLEINER FAMILIÄRER VEREIN IN ESSEN WERDEN, ETWAS FLUSSABWÄRTS DES BALDENEYSEES.“

Bei den Paddelfreunden wird kein Leistungssport

angeboten, sondern im Freizeitsport die Aktivitäten

Kanuwandern,Kanu-Wildwasse und Stand-up Paddling.

Das Training findet auf der Ruhr i.d.R. auf einer schönen

„Hausstrecke“ zwischen Essen-Werden und Essen-

Kettwig und dem Baldeneysee bis Essen-Kupferdreh

statt. Im Winter nehmen wir die Gelegenheit wahr, mit

einem befreundeten Verein im Hallen-Schwimmbad die

Paddeltechnik zu verbessern und die „Eskimorolle“ zu

erlernen.

Natürlich sind die Paddelaktivitäten

nicht nur auf die

Ruhr und die Flüsse und

Seen der näheren Umgebung

(z.B. Ennepe, Erft,

Niers, Rhein, Wupper)

beschränkt, sondern

wir haben es auch im

„Coronajahr 2020“ geschafft,

in Deutschland

auf (Chiemsee, Inn,

Iller, Ilmenau/Luhe,

Leipziger Seenlandschaft,

Mecklemb.

Seenplatte, Weser)

aktiv zu sein. Das

geschah im Jahr

2020 nicht nur

über die angebotenen Vereinsfahrten, sondern durch

viele Privatfahrten.

Denn diese schöne Natursportart lässt sich auch oft

alleine mit Auto und Bahn, bzw. Auto und Fahrrad

organisieren.

Das Vereinsleben findet am Bootshaus in Essen-

Werden (direkt am P&R Parkplatz der S6 Haltestelle) statt,

wo auf dem Vereinsgelände die Möglichkeit besteht bei

Das Vereinsleben findet am Bootshaus in Essen-Werden

(direkt am P&R Parkplatz der S6 Haltestelle) statt

„Bier und Bratwurst“ zu relaxen. Das Vereinsgelände/

Bootshaus wird von den Vereinsmitgliedern selbstständig

gehegt und gepflegt. Arbeitseinsätze sind daher

unvermeidlich um die Kosten der Bewirtschaftung

erträglich zu halten. Mit diesem Hintergrund müssen wir

auch das vereinseigene Bootshaus „in Schuss halten“.

Die Förderung durch das Programm „Moderne Sportstätten

2022“ versetzt uns jetzt in die Lage, die Tor- und

Zaunanlage zu erneuern, eine Teilsanierung am Hausdach

durchzuführen und auch die Wege zu sanieren bzw.

teilweise „barrierefrei“ zu gestalten.

„Es ist also egal ob du nur gemütlich nach Feierabend

eine Tour auf der Ruhr paddeln,dich aufs Wildwasser

wagen oder eine neue Bestzeit bei großen Paddelevents

aufstellen möchtest. Bei uns ist für jeden was dabei!“

Nicht zu vergessen sind die mehrtägigen Touren auf

unterschiedlichsten Flüssen in ganz Deutschland und

sogar im Ausland.

Programm „Moderne

Sportstätte 2022“

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea

Milz, hat am im Oktober 2020 weitere Fördermaßnahmen

im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte

2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen

Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits

Mehr zum Verein unter: www.paddelfreunde-essen.de

Im Löwental 7

45239 Essen

mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-

Westfalen – eine gute Nachricht für den Kanu-Verein

Paddelfreunde e.V. Essen Werden: Gefördert wird die

bauliche Modernisierung und Instandsetzung des Bootshausdaches,

der Wege sowie der Tore und Zaunanlagen

in Höhe von 10.153 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea

Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten

Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter

die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel

gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung

unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten.

Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun

können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“

werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung,

Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung,

Entwicklung, zum

Umbau und Ersatzneubau von

Sportstätten und -anlagen gefördert.

Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen

des Programms „Moderne Sportstätte 2022“

zur Verfügung. Weitere Informationen sowie ein

Erklärvideo zum Programm „Moderne Sportstätte 2022“

finden Sie unter land.nrw/de/moderne-sportstaette-

2022-so-fun

Ansprechpartner Hans-Peter Kuhl

info@paddelfreunde-essen.de

10 11



TITEL STUDIE

VIERTER DEUTSCHER KINDER-

UND JUGENDSPORTBERICHT:

„GESUNDHEIT, LEISTUNG UND

GESELLSCHAFT“

Die Krupp-Stiftung präsentiert in Corona-Zeiten die Ergebnisse des „Vierten Deutschen Kinder- und

Jugendsportberichts“ – Kinder- und Jugendsport im Spannungsfeld von Digitalisierung, Leistungsdenken

und Gefährdungspotenzialen unter dem gebotenen Sicherheitsabstands und den erforderlichen Hygienemaßnahmen.

Der diesjährige Bericht ist eine Fortführung

der bisherigen Untersuchungsreihe,

die erstmals 2003 durch die Krupp-

Stiftung ins Leben gerufen wurde. Der

zweite Bericht wurde 2008 veröffentlicht

und konzentrierte sich auf die

Schwerpunktthematik „Kindheit“.

Dabei wurde die Bedeutung des

Sports für Kinder bis zum zwölften

Lebensjahr beleuchtet. 2015

erschien der dritte Kinder- und

Jugendsportbericht unter der

Leitfrage „Kinder- und Jugendsport

im Umbruch“.

Dass Sport und eine gesunde

Entwicklung in einem Zusammenhang

stehen, ist allgemein

bekannt – aber wie steht es wirklich um diesen Zusammenhang

im Kindes- und Jugendalter? Durch welche

gesellschaftlichen Entwicklungen verändert sich die

sportliche Betätigung von Kindern und Jugendlichen?

Welchen Einfluss haben hierbei medial vermittelte

Körpernormen und wie wirkt sich die Digitalisierung auf

das Bewegungsverhalten aus? Welche gesundheitlichen

Risiken sind mit steigender Inaktivität verbunden und

welches Potenzial birgt Bewegung für Kinder und Jugendliche?

Diesen und weiteren Fragen geht der heute

veröffentliche „Vierte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“

nach, der von der Alfried Krupp von Bohlen

und Halbach-Stiftung (Krupp-Stiftung) initiiert und

in der Villa Hügel vorgestellt wurde. Ziel des 430-seitigen

Berichts ist es, zentrale Aspekte und den gegenwärtigen

Wissensstand zur sportlichen Entwicklung von

Kindern und Jugendlichen zusammenzufassen.

Auf dieser Basis werden sowohl Forschungslücken

ausfindig gemacht als auch Handlungsempfehlungen

für Politik, Verbände, Vereine, Schulen sowie Eltern

formuliert.

Erarbeitet wurde der Bericht von 18 Arbeitsgruppen von

Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Bereichen

der Sportwissenschaft, wie Sportmedizin, -management

sowie Sportpädagogik, -soziologie und Ernährungswissenschaft

unter der Leitung von Prof. Christoph

Breuer von der Deutschen Sporthochschule Köln. Der

heute im Beisein des Parlamentarischen Staatsekretärs

beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat

Stephan Mayer und des Präsidenten des Deutschen

Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann

vorgestellte Bericht widmet sich drei Kernthemen: dem

Einfluss von Sport auf die körperliche und psychische

Gesundheit, der Rolle von Leistung in der sportlichen

Entwicklung sowie verschiedenen gesellschaftlichen

Einflussfaktoren wie der Wertebildung, die im Zusammenhang

mit dem Thema Sport stehen.

Die Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung Prof.

Ursula Gather kommentiert den Bericht wie folgt:

„Seit mehr als 50 Jahren gibt die Krupp-Stiftung mit

ihren Förderprojekten Anregungen zur Weiterentwicklung

in die Gesellschaft. Der Kinder- und Jugendsportbericht

ist dabei eines unserer wichtigsten

Projekte. Er rückt die Bedeutung von Sport, Spiel

und Bewegung für die körperliche und geistige

Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in

den Fokus und macht auf den derzeitigen Handlungsbedarf

aufmerksam.“

Dr. Thomas Kempf, Mitglied des Vorstandes der

Krupp-Stiftung unterstreicht: „Der Sport ist tief in

der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen verankert.

Wer also Kinder- und Jugendsport fördert, fördert

immer mehr als nur Kinder- und Jugendsport.“

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister

des Innern, für Bau und Heimat Stephan Mayer

sagte: „Auch der „Vierte Deutsche Kinderund

Jugendsportbericht“ ist ein wertvoller

Ratgeber für die sportpolitische Arbeit der

Bundesregierung. Der Bericht formuliert

die Hausaufgaben des Kinder- und Jugendsports

für Bund, Länder, Verbände, Vereine

und Schulen. Es ist wichtig, über den Kinder-

und Jugendsport nicht allein unter dem

Gesichtspunkt der COVID-19-Pandemie zu

diskutieren.

Der Bericht zeigt viele Aufgaben, die unabhängig

von der aktuellen Krise sind und

in den Fokus der sportpolitischen Debatte

gehören. Das werde ich mit ganzer Tatkraft

unterstützen.“

DOSB-Präsident Alfons Hörmann erklärt:

„Der Bericht beschreibt eindrücklich die

weltweit wachsende Bewegungsarmut und

betont zugleich die Bedeutung von Bewegung

und Sport in Kindheit und Jugend für

die Gesundheit. Aber Sport ist noch mehr:

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im

Sportverein ist gelebte Wertevermittlung.

In SPORTDEUTSCHLAND lernen Kinder die

Anerkennung von Regeln, Teamplay, den

Umgang mit Sieg und Niederlage, Fairness

und soziales Miteinander.“

Prof. Christoph Breuer, Leiter des Herausgeberteams

des Berichts, betonte im Rahmen

der Veröffentlichung: „Sport und Bewegung

von Kindern ist weniger eine Frage des

Wollens oder Könnens – sondern eher eine Frage der

elterlichen Erziehung und Prägung. 80 Prozent der

Jugendlichen bewegen sich weniger als von der WHO

empfohlen, besonders betroffen sind Mädchen. Das sind

Erkenntnisse, die Handlung erfordern.“

DER STROM,

DER LÄCHELT.

12 13

.de

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DIENSTLEISTER

TITEL

WASSERWACHT –

Mit Sicherheit am Wasser.

Sie retten Menschenleben und bilden Nichtschwimmer zu Schwimmern und Schwimmer zu

Rettungsschwimmern jeden Alters aus – die 140.000 hoch motivierten ehrenamtlich Mitwirkenden

der Wasserwacht. In Essen engagieren sich gut 100 Menschen ehrenamtlich in der

Wasserwacht.

Die Rettungsschwimmer der Wasserwacht sind immer im

Einsatz: ob im Schwimmbad, am See, auf der Ruhr oder im Sommer

auch an den Küsten der Nord- und Ostsee. Technik spielt im

Einsatz ebenfalls eine nicht unwichtige Rolle. Ob mit dem Rettungsboot

im täglichen Dienst oder als Luftretter mit dem Hubschrauber

aus der Luft in besonderen Einsatzlagen – werden sie

gebraucht, sind sie mit ihrer Erfahrung, Kompetenz und spezialisierten

Technik zur Stelle. Sie sorgen für Sicherheit – am, im und

auf dem Wasser.

Auch die Prävention gehört dazu, denn die Wasserwacht ist auch

vor Ort, bevor sie zum Retten gebraucht wird. Zu ihren Kernaufgaben

gehört es ebenso Notfälle zu verhindern. Sie erklären, wie

man sich am besten vor Gefahren am und im Wasser schützen

kann, damit Notlagen gar nicht erst entstehen.

Kontakt:

Wasserwacht Essen

Hachestraße 72

45127 Essen

wasserwacht@drk-essen.de

Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen wird aktuell

nicht vergeben, denn einige der dafür notwendigen

Ausbildungselemente können nicht geübt oder geprüft

werden. Aber sobald das Rettungsschwimmen wieder

uneingeschränkt möglich ist, bietet die Wasserwacht

die Abnahme des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens

wieder an.

Damit die Einsatzfähigkeit auch in diesen schwierigen

Zeiten für die Bürgerinnen und Bürger gegeben ist,

halten sich die Rettungskräfte sportlich fit und nutzen

die Zeit für interne Fortbildungen – alles natürlich im

Rahmen der derzeit geltenden Hygienemaßnahmen –

das bedeutet beim Roten Kreuz “digitale” Fortbildungen

soweit dies möglich ist. Denn ihrem Motto fühlen

sie sich zu allen Zeiten verpflichtet: “mit Sicherheit am

Wasser!”

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Die Wasserwacht hat viel zu bieten

Neben der Schwimmausbildung für Kinder und Erwachsene

können Interessierte eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer,

Schwimmlehrer, Rettungstaucher oder Bootsführer machen.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, hat viele Möglichkeiten:

Als Teil des Wasserrettungszuges im Katastrophenschutz wird

man vielleicht sogar zum Lebensretter und bei den regelmäßigen

gemeinsamen Schwimmtrainings lässt sich bestimmt die ein oder

andere Freundschaft knüpfen.

Trotz der Corona-Pandemie im Einsatz

für die Menschen in Essen

In Zeiten der Pandemie gibt es auch für die Wasserrettung des

Roten Kreuzes Einschränkungen. Denn immer, wenn Körperkontakt

hergestellt werden muss, besteht eine gewisse Ansteckungsgefahr.

Deshalb ist es für die Wasserwacht nicht leicht, alle Dienstleistungen

anzubieten.

Sie wollen Ihr

Grundstück oder

Ihre Immobilie

verkaufen?

Wir haben Interesse!

Allbau-kauft-ihr-Grundstueck.de

Ihr persönlicher Ansprechpartner ist Thorsten Seier, 0201/2207-211 oder t.seier@allbau.de

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