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13. Jänner 2019

- Und sie kommen doch! Boote erobern noch heuer die Mur - Landtag: 91 Anträge stecken fest - Runder Tisch zum Akademischen Gymnasium - Vier Häuser für Grazer Ehrenamtliche - Messung in der Alten Poststraße: 407 Autos fuhren über 20 km/h zu schnell - Weiterhin Hickhack um Regress in mobiler Pflege - Neujahrsempfänge

- Und sie kommen doch! Boote erobern noch heuer die Mur
- Landtag: 91 Anträge stecken fest
- Runder Tisch zum Akademischen Gymnasium
- Vier Häuser für Grazer Ehrenamtliche
- Messung in der Alten Poststraße: 407 Autos fuhren über 20 km/h zu schnell
- Weiterhin Hickhack um Regress in mobiler Pflege
- Neujahrsempfänge

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13. JÄNNER 2019, AUSGABE 2

17.–20. Jänner 2019

Messe Graz

www.haeuslbauergraz.at

Viel zu schnell

In nur einer Woche

wurden 407 Raser in

der Alten Poststraße

registriert. Die Stadt

fordert Schwerpunktüberwachungen

und plant weitere

Maßnahmen.

SEITE 10

Und sie kommen doch!

Boote erobern

noch heuer

die Mur

Viel zu langsam

Ganze 91 Landtags

anträge

liegen in diversen

Unter ausschüssen

teilweise schon

seit Jahren auf Eis.

Das sorgt jetzt für

vehemente Kritik.

SEITE 6

Leinen los. Entgegen jüngsten Unkenrufen werden laut Bürgermeister Siegfried Nagl schon in diesem Sommer

Ruderer, Paddler, Stand Up Paddler sowie Tretboote, Drachenboote und E-Wassertaxis auf der Mur fahren. SEITEN 4/5

GETTY (3), MONTAGE DER GRAZER


die seite 2 www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Inhalts-Quiz

Wem gehören diese

Augen?

1 Bernadette Donau

2 Birgit Raab

3 Barbara Muhr

Lösung Seite 15

Was ist das?

1 Federkleid

2 Staubwedel

3 Hundefell

Lösung Seite 23

Was kostet die Erweiterung?

1 ca. 500.000 Euro

2 ca. 1,2 Millionen Euro

3 ca. 45.000 Euro

Lösung Seite 6

Navigator

Lokales4-12

Szene14-19

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www.grazer.at

SONNTAGSFRÜHSTÜCK

MIT ...

... Kabarettist Gerhard Wanker

Mit Der den Pater „Die des Grazbürsten“-Kabarettisten Stift Rein spricht über ausgefüllte geht er Arbeitstage ins 35. Jubiläum. zu Weihnachten, Beim Marmeladesemmernumzwang,

spricht Medienaffinität, er über Humor, Franz Projekte Fuchs und und erklärt darüber, was was für ihn nicht Weihnachten zum Lachen Ko-

ist.

Vorgestern

feierte Gerhard

Wanker

am Piano

der „Grazbürsten“

Premiere im

Casineum.

Heute spielt

man in der

Pfarre St.

Johann.

Die selbstgemachte

Marmelade

ist sein

„Doping“. LACH

Hat man als Kabarettist einen Kasperl gefrühstückt?

Im Sinne dieser Redewendung schon, ja! Ich bin schon

in aller Früh gut aufgelegt. Bei mir gibt es emotional

keine Hochs und Tiefs, sondern nur Hoch- und Sehrhoch-Phasen.

Kulinarisch stehen aber Schwarztee,

von mir selbst gemachte Marmelade, wie heute Marillen,

und Roggenweckerln vom Diskonter am Tisch.

Die liebe ich und kauf sie als Vorrat in rauen Mengen.

Kleiner ist dafür die Menge an freien Tagen,

richtig?

So ist es. Ich hab bis 2015, also 37 Jahre, als Uniprofessor

für Musikpädagogik und darstellende Kunst unterrichtet,

lehrte auch am Lichtenfels-Gymnasium und

in der HIB Liebenau. Ich war’s immer gewohnt, viel zu

arbeiten, daher hab ich mir später auch ein spannendes

Projekt vorgenommen.

Nämlich?

Ich hab als leidenschaftlicher Statistiker sämtliche Daten

rund um die „Grazbürsten“ ab 1984 erhoben und

niedergeschrieben: In 35 Jahren gab’s genauso viele

Programme, in Summe 26 Spieler – je 13 Damen und

Herren, 40 Autoren, 1400 Vorstellungen und 700 Nummern.

Und die künstlerische Arbeit für die Programme

nimmt ja auch viel Zeit in Anspruch, mit Proben,

Nachbearbeitungen der Nummern und Auftritten.

Schaffenspause gibt es also keine?

Doch, natürlich. Meistens lege ich mich nach dem

Frühstück nochmal nieder, dann koche ich etwas

Feines – meine Spezialität sind Eintöpfe –, oder meine

Frau und ich gehen aus. Wenn es nicht zu kalt ist

und das Bier schmeckt, geh ich auch gern zu Sturm-

Matches ins Liebenauer Stadion.

Die Kunstschiene Humor ist mannigfaltig und

wandelt sich stets. Wie verfolgen Sie das?

Am Anfang war bekanntlich das klassische Kabarett,

das man einst als Plattform nutzte, um versteckte Kritik

an der Obrigkeit zu üben, dann gibt es die klassische,

ernsthafte Unterhaltung samt Erwartung – eben

die Pointe –, und am aktuellen Ende der Entwicklung

steht die Comedy, wo Comedians ganze Stadien füllen

statt kleine Kabarett-Keller und Bühnen. Wir Grazbürsten

machen Kabarett, das durchaus bissig sein

kann, sprich Kritik an Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

und Zeitgeist übt.

Was finden Sie persönlich denn witzig?

Es kommt immer drauf an. Wenn etwas witzig ist, lache

ich. Da spielt’s keine große Rolle, aus welchem

Unterhaltungs-Segment der Schmäh kommt. Der Michael

Niavarani taugt mir. Der reißt nicht Schmähs,

ohne mitzudenken, er ist auch klug. Stermann und

Grissemann gefallen mir auch, nicht zuletzt aufgrund

ihrer enormen Sprachbegabung und weil sie sich

wirklich kein Blatt vor den Mund nehmen.

Und wo wird der Grazbürsten-Pianist kratzbürstig?

... das sind bewusst eingesetzte Unwahrheiten! Egal

ob politischer oder zwischenmenschlicher Art. Korruptionsfälle,

die in Österreich ja immer wieder vorkommen,

sind so eine Sache, über die ich mich unglaublich

aufregen kann.

Was möchte ein Humoristen-Veteran wie Sie

in der Karriere noch erleben?

Das 40. Jubiläum will ich mit den Grazbürsten auf

jeden Fall noch aktiv mitmachen. Und dann will ich

meine statistischen Erhebungen auch in einer Publikation

veröffentlichen. Dass unsere Gruppe trotz all

der Wandlungen die Leute noch immer erheitert, ist

nicht nur beachtlich. Sondern, ja, einfach schön.

PHILIPP BRAUNEGGER

Gerhard Wanker (geb. 26. 12. 1946, Obersteiermark) ist

verheiratet und hat zwei Kinder. Künstlerisch verwirklichte

er sich vor der Zeit als Grazbürsten-Pianist (neues

Programm: „Sterz di“) u.a. bei der Gruppe „Die Tellerwäscher“

und spielte auch in der Band Austria Consort.


graz

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Ich bin ein Fan von Arnie!“

Die designierte Grünen-Stadträtin Judith

Schwentner schätzt Arnold Schwarzenegger

wegen seines Einsatzes für den Klimaschutz und

gegen US-Präsident Donald Trump. PODESSER.NET

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

In der Mur werden

B. Muhr, E. Kirchberger, K. Hohensinner

und Gemeinderätin V. Kumpitsch

mit Tochter (v. l.) STADT GRAZ

Neue Ansage in

den Grazer Bims

■■

Seit Anfang des Jahres

gibt es in den Grazer Bims in

Deutsch und Englisch Ansagen,

in denen um Rücksicht

auf Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

ersucht wird. Die

Idee dazu stammt von Elena

Kirchberger – die junge

Frau, die selbst im Rollstuhl

sitzt, stieß damit sowohl bei

Sozialstadtrat Kurt Hohensinner

als auch bei Holding-

Vorstandsdirektorin Barbara

Muhr auf offene Ohren.

Die Online-Vormerkung für Kindergärten

startet morgen. GETTY

Vormerkung für

Kindergärten

■■

Morgen, Montag, startet wieder

die Online-Vormerkung für

die städtischen Kinderkrippen,

Kindergärten und Horte. Bis

einschließlich 8. März können

Eltern ihre Kinder für bis zu

drei Einrichtungen vormerken

lassen. Persönliche Vormerktermine

sind in Kinderkrippen

und Kindergärten von 4. bis 8.

März möglich, in Horten von 14.

bis 18. Jänner (für Volksschulen)

bzw. von 25. Februar bis 1. März

(für NMS und Gymnasien).

Die Kajak- und Kanufahrer werden nahe des Andreas-Hofer-Platzes einen Stützpunkt an der Mur bekommen.

derGrazer

Welche Attraktionen wünschen Sie sich in Graz?

„Einen Parcours

für Läufer. Ohne

dass Rad, Auto,

Öffis und Co

einem in die

Quere kommen.“

Ricky Jauk, 53,

Parfümerie-Fachverkäuferin

„Richtig große

Festivals! Wenn

man schon viel

Geld investiert,

dann in etwas

Größeres.“

Christian Kerschbaumer,

45,

Würschtlstandler

„Wasserschi

fahren auf der

Mur würde

ich eine tolle

Attrak tion in

Graz finden!“

Miriam Schweighofer,

20,

Studentin

Blitzumfrage

„Diverse Restaurants

entlang

der Mur. Damit

das mediterrane

Flair unterstrichen

wird.“

Markus Kainz, 41,

Hotel-/Gastronomiefachmann

STEFAN BACHLER

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Einen Motorikpark

für

Kinder! Damit

diese mehr

Bewegungsfreiheit

und Spaß

haben.“

Romy Seewald, 51,

Visagistin


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

graz 5


TOP

KARNER/STED, GETTY

Grazer Hilfe gegen den Schnee

Die Obersteiermark kämpft gegen die

Schneemassen an – auch die Holding

Graz hilft mit Personal und Gerät.

Wahlpanne in Gries

Die Wahl des neuen Bezirksvorstehers

von Gries muss wegen formaler

Fehler wiederholt werden.

FLOP


sich Boote tummeln

Kurz gefragt …

SCHIFF AHOI. Keine

Dampfschiffe, aber

Boote, Stand Up Paddler,

Elektroboote und auch

Wassertaxis werden sich

in der Mur tummeln.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Mit der Schifffahrt auf der

Mur im Grazer Bereich

wird es doch nichts, war

in den letzten Tagen immer wieder

zu hören. Wir fragten nach,

und der Grazer Bürgermeister

Siegfried Nagl versichert, dass

im Zuge des Projektes „Lebensraum

Mur“ die Schifffahrt wesentlicher

Bestandteil bleibt.

Über die Art der Schiffe wurde

schon viel spekuliert. Eine

Abordnung aus der Grazer Holding

war extra in Amsterdam,

um sich niedrige Personenschiffe,

die dort in den sogenannten

Grachten verkehren, anzusehen.

Mit Dampfschiffen der früheren

Schifffahrt, wo 1887 die „steiri-

sche Titanic“ versank, wird es

natürlich nichts werden.

Siegfried Nagl: „An warmen

Sommertagen werden die Ruderer,

Kanuten und Stand Up

Paddler den Fluss erobern. Die

Mur wird ein neuer Erholungsbereich

für die Grazer werden!“

Erstes Gastroboot

Was soll nun alles kommen auf

der Mur. Das Bürgermeisteramt

listet auf: Beim sehr erfolgreichen

Ruderverein wird das derzeitige

Ruderhaus ausgebaut,

und der Ruderverein wird neue

Boote kaufen. Durch die jetzige

Baustelle des Zentralen Speicherkanals

(ZSK) können kostengünstig

sechs Boot-Anlagestellen

mitgebaut werden. Diese sollen

auch als sogenannte Sonnendecks

genutzt werden können.

Der jetzige Kanustützpunkt

nahe des Andreas-Hofer-Platzes

wird erneuert und dient dem

stark wachsenden Kanuverein

als Heimat.

Es wird eine neue Surfwelle

in die Mur gebaut, ähnlich wie

bereits jetzt bei der ehemaligen

Hauptbrücke.

Und zum ersten Mal wird ein

stationäres Gastroboot in stalliert

werden. Der Bürgermeister geht

davon aus, dass sich im Sommer

2019 Ruderer, Paddler, Stand Up

Paddler, Tretbootfahrer, Drachenboote

und sogenannte E-

Wassertaxis auf der Mur tummeln

werden.

Gewässerstützpunkt

Für die Betreuung und die Adaptierung

der Mur-Auen in Graz

zuständig ist der Regionalmanager

Bernd Gassler. Gassler: „Wir

bemühen uns, dass die Naherholungszone

im Bereich Graz-

Gössendorf sanft weiterentwickelt

wird. Die Infrastruktur soll

optimiert werden. Es wird ein

Gewässerstützpunkt errichtet,

wo die Aufsichtsbehörde, die

Wasserrettung etc. ihren Standort

haben werden. Abspielen mit

Events soll es sich im Bereich der

Grazer Innenstadt. Im Süden ist

eher Erholung angesagt.“

Schon in diesem Sommer wird

es eine Reihe von Sportveranstaltungen

auf der Mur geben. Auch

ein ganz großes Wasserfest ist bereits

in Vorbereitung.

... Siegfried Nagl

1

Man hörte, dass die

Murschifffahrt keine Priorität

für Graz hat. Ist dem so?

Nagl: Mit dem Umbau des

Lebensraums Mur wird der

Fluss näher ins Leben der Grazer

rücken. Somit werden sich Boote

und allerlei andere Wasserfahrzeuge

im Wasser tummeln.

2

Sie sagen immer, dass die

Mur „bespielt“ werden

soll, was sind da Highlights?

Nagl: Persönlich freue ich

mich auf die vielen Wassersportler

in den Ruderbooten,

Kajaks und Kanus. Nicht zu vergessen

die Surfer. Wir werden

erstmals Gastroboote haben!

3

Rudern oder Elektroboot,

was bevorzugt der

Bürgermeister?

Nagl: Stand Up Paddeling

steht auf meiner Ausprobier-

Liste für 2019!


6 graz

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

K O M M E N T A R

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Einstein

für

Anfänger

D

ie Zeit ist relativ. Das

erkannte bereits Albert

Einstein vor mehr als

hundert Jahren und das beweist

sich auch dieser Tage wieder in

Graz. Und zwar beim Tempo,

mit dem politische Anträge

hierzulande durchgezogen

werden. Während bei Beschluss

für Augartenbucht, Murschifffahrt

und Co laut Stadtrechnungshof

vor lauter Hast nicht

einmal genug Zeit blieb, um den

Gemeinderat und das Kontrollgremium

ausreichend über die

Projekte zu informieren,

verstauben andere Anträge seit

Jahren unbearbeitet vor sich hin

(siehe Geschichte rechts).

Selbstredend handelt es sich hier

fast ausschließlich um Anträge

der Opposition. Wie schnell die

Zeit vergeht, hängt also – so darf

man vermuten – alleine vom

politischen Willen ab. Einstein

beschrieb die Relativität so:

„Wenn man mit dem Mädchen,

das man liebt, zwei Stunden

zusammensitzt, denkt man, es

ist nur eine Minute; wenn man

aber nur eine Minute auf einem

heißen Ofen sitzt, denkt man, es

sind zwei Stunden – das ist die

Relativität.“ Was wir daraus für

unsere politische Realität lernen

können, wäre ungefähr

Folgendes: Wenn man den

Antrag, den man liebt, durchsetzen

will, macht man das schnell

und ohne lange zu fragen. Wenn

man einen solchen aber nicht

will, braucht man nur lange

genug nichts zu tun, und schnell

verschwindet er für lange Zeit in

der Schublade.

GEPA

Landtag: 91 Anträge

stecken fest

Im Landtag bleiben zu viele Anträge unerledigt liegen, kritisiert Lambert Schönleitner (kl. Bild).

ÄRGER. Zig Landtagsanträge liegen in Unterausschüssen

teils seit Jahren auf Eis. Das sorgt für Kritik.

Von Daniel Windisch

daniel.windisch@grazer.at

Nach der Weihnachtspause

startet der steirische Landtag

kommende Woche mit

der ersten Sitzung ins neue Arbeitsjahr.

Wobei ein Großteil der

Arbeit der Abgeordneten ja eigentlich

woanders stattfindet – und

zwar in den 54 Unterausschüssen,

in denen Anträge, Petitionen etc.

behandelt und diskutiert werden,

ehe sie auf der Tagesordnung einer

Landtagssitzung landen.

Freilich: Mit einer gar nicht so

kleinen Zahl von Anträgen haben

es die Mandatare nicht übermäßig

eilig. So stecken in den Unterausschüssen

mittlerweile 91

(!) Anträge fest, die nie behandelt

wurden – einige warten bereits

seit Beginn der aktuellen Landtagsperiode

im Jahr 2015 auf Erledigung

(siehe Fakten-Box). Wenig


Offene Anträge

■■Kein Aus- und Neubau

weiterer Einkaufszentren in der

Steiermark (seit 2. Oktober 2015)

■■Partizipation von Frauen in der

Politik fördern und erhöhen (seit

29. Oktober 2015)

■■Integration durch erleichterten

Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen

(seit 29. Oktober 2015)

■■Massiven Bodenverbrauch

stoppen und die Ressource

Boden nachhaltig schützen (seit

20. November 2015)

■■Auf- und Ausbau einer flächendeckenden

Erwachsenen-Sozialarbeit

(seit 23. Februar 2016)

T R E N D B A R O M E T E R

Grazer im Rampenlicht

1. Thomas Vanek 55

Ein weiterer Meilenstein

in der Karriere des bald

35-jährigen Eishockeystars:

Er machte kürzlich

sein 1000. Spiel in der

nordamerikanischen NHL.

verwunderlich: Die große Mehrheit

der auf Eis liegenden Anträge

stammt von der Opposition. Allein

die FPÖ hat 42 dieser Anträge

eingebracht, die Grünen 21, die

KPÖ 20. Doch selbst die ÖVP von

Landeshauptmann Hermann

Schützenhöfer hat zwei, die SPÖ

von Vize-LH Michael Schickhofer

sechs unbearbeitete Anträge

in den Unterausschüssen liegen.

Grünen-Klubchef Lambert

Schönleitner macht die VP-SP-

Koalition für die Antragsmisere verantwortlich:

„91 Landtagsanträge

sind seit der letzten Landtagswahl

bereits zusammengekommen, die

nicht und nicht ordentlich bearbeitet

werden – damit zeigen SPÖ und

ÖVP, wie wenig ernst sie die Landtagsarbeit

nehmen. Initiativen, bei

denen sich die Koalitionsparteien

nicht einig sind, werden besonders

gerne in Unterausschüsse verramscht,

statt darüber zu debattie-

LANDTAG STEIERMARK, GRÜNE

ren.“ Als Beispiel nennt Schönleiter

einen Grünen-Antrag gegen die

von der Bundesregierung geplante

Streichung der Notstandshilfe: „Auf

Bundesebene unterstützt die SPÖ

unsere Forderung – doch auf Landesebene

versteckt sie Initiativen

lieber im Unterausschuss …“

Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam

2. Beate Hartinger-Klein, Sozialministerin 43

3. Hermann Schützenhöfer, LH 32

4. Mario Kunasek, Verteidigungsminister 29

5. Franco Foda, Teamchef 28

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard

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66 66 690) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0)

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13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

graz 7

Akademisches: Runder Tisch

REDEN. Im Konflikt um die

Erweiterung des Akademischen

Gymnasiums in Graz

soll an einem Runden Tisch

die Lösung gefunden werden.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Die Fronten sind festgefahren,

das zeigte sich in einer

Aussprache zwischen der

Direktorin des Grazer Akademischen

Gymnasiums, Hildegard

Kribitz, und Roman Koller, dem

Leiter der Abteilung Budget, Wirtschaft

und Recht in der Bildungsdirektion

für die Steiermark.

Kribitz legte ihre Vision von der

Erweiterung des 400 Jahre alten

Gymnasiums durch eine Unterrichtsraumanmietung

von der

Stadt Graz im Gebäude der Stadt

am gegenüberliegenden Tummelplatz

9 vor. Für Kribitz die Traumlösung,

da das Akademische Gymnasium

aus allen Nähten platzt und

statt der für die Schule gedachten

20 Klassen bereits 22 Klassen und

damit keinen Platz mehr hat.

Schon viel erreicht

Dann war Roman Koller am Wort:

„Es ist gut, wenn Schuldirektoren

Visionen haben, und Frau Kribitz

hat welche. Ihr Plan war ja ursprünglich,

auf dem Gelände einen

Campus zu installieren, und

dazu hätte man die Räumlichkeiten

der Raiffeisengruppe am Tummelplatz

adaptieren müssen. Das

ist an der Kostennorm-Vorgabe

des Bundes gescheitert. Der Bund

zahlt maximal 2700 Euro pro Quadratmeter

bei Schulneubauten.

Die jetzt gewünschte Adaptierung

für etwa drei Klassen im Gebäude

der Stadt Graz würde 1,2 Millionen

Euro kosten, ohne Begleitmusik

wie Einrichtungen, Fluchtwege

etc. Das genehmigt das Ministerium

niemals. Wir haben in dieser

Schule schon WLAN installiert, die

Nachmittagsbetreuung finanziert,

den jetzigen Plan bringe ich einfach

nicht durch.“

Das 400

Jahre alte

Akademische

Gymnasium

braucht

mehr Platz.

WIKIPEDIA

Kribitz wirft die schlechte Situation

der Arbeitsplätze im Lehrerkonferenzraum

ein. „Die Kollegen

sitzen schon fast aufeinander.“ Koller

sagt, er könne sich vorstellen,

den Gang zu verkleinern und das

Lehrerzimmer dadurch zu vergrößern.

Koller: „Das kostet auch an

die 400.000 Euro.“

Man müsse, so Martin Wanko,

der für die Bildungsdirektorin

Elisabeth Meixner am Gespräch

teilnahm, auch über eine etwaige

Transferierung auf die „grüne Wiese“

nachdenken. Koller: „Wir haben,

was AHS betrifft, für Graz Vorsorge

bis 2028 getroffen. Wir werden vier

neue AHS errichten. Eine auf den

Reininghausgründen, warum könnte

das Akademische Gymnasium

nicht diese neue Schule sein?“ Eine

Transferierung der Schule ist für

Kribitz keine Option. „Die Schule

gehört zur und in die Stadt.“

Ein Runder Tisch mit allen Beteiligten,

u.a. Bürgermeister, Schulstadtrat,

Bildungsdirektorin, soll

jetzt die finale Lösung bringen.

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Graz geht neue inklusive Wege

Vorreiter. An der FH Joanneum werden die ersten akademischen Peer-Berater ausgebildet.

Das Ziel: Menschen mit Behinderung beraten und begleiten Menschen mit Behinderung.

Gleich mehrere positive

Effekte löst die Ausbildung

von Peer-Beratern

an der FH Joanneum, gefördert

vom Sozialressort des Landes

Steiermark, aus: Menschen

mit Behinderung erhalten erstens

eine höchstwertige Ausbildung.

Und Menschen mit Behinderung

profitieren zweitens

durch die Tätigkeit der Berater,

die selbst eine Behinderung

haben. 20 Frauen und Männer,

selbst körper- oder sinnesbeeinträchtigt,

haben im Herbst

mit dieser dreisemestrigen

Ausbildung begonnen. So können

sie ihre eigene Lebenserfahrung

einbringen. Damit sind

Graz und die Steiermark einmal

Barrierefreies

Graz

www.grazer.at

hindertes Kind, das die Schule

abgeschlossen hat und einen

Arbeitsplatz sucht? Welche

Stelle ist für speziellen ortho-

mehr Vorreiter einer modernen

Behindertenpolitik.

Arbeiten sollen die Peer-Berater

nach Ende ihrer Ausbildung

unter anderem in regionalen

Beratungszentren für Menschen

mit Behinderung und

ihre Angehörigen. Das erste

dieser Zentren hat in Voitsberg

seinen Betrieb aufgenommen.

Ziel ist kompetente und umfassende

Erstinformation in

allen relevanten Fragen von

Menschen mit Behinderung

und ihren Angehörigen, wie

zum Beispiel: An wen kann ich

mich wenden, wenn mein Bad

behindertengerecht umgebaut

werden muss? Wo bekomme

ich Unterstützung für mein be-

Menschen

mit

Behinderung

werden

an der

FH Joanneum

zu Peer-

Beratern

ausgebildet.

GETTY

pädischen oder pflegerischen

Bedarf zuständig? Entwickelt

wurde das Projekt in der Partnerschaft

Inklusion.


8 graz

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Vier Häuser für

Im Dienst der Allgemeinheit: Tausende Grazerinnen und Grazer opfern ihre

Freizeit, um Mitmenschen zu helfen – und das unentgeltlich.

GETTY


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

graz 9

Grazer Ehrenamtliche

TOLL. Die Stadt baut ihr Angebot für ehrenamtlich Tätige aus: An vier neuen

Standorten können Freiwillige gratis Räume für Veranstaltungen nutzen.

Von Daniel Windisch

daniel.windisch@grazer.at

Rund 559.000 Steirer, darunter

120.000 Grazer, sind

ehrenamtlich tätig – beim

Roten Kreuz, der Freiwilligen

Feuerwehr oder in Sportklubs.

Der volkswirtschaftliche Gegenwert

dieser Tätigkeiten beträgt

rund 1,4 Milliarden Euro. Auch

die Grazer Stadtpolitiker wissen,

wie wertvoll „ihre“ Ehrenamtlichen

sind: „Durch ihre gemeinnützige

Arbeit sind die Freiwilligen

eine wichtige Stütze unserer

Gesellschaft und stärken den sozialen

Zusammenhalt innerhalb

der Bevölkerung“, meint Sozialstadtrat

Kurt Hohensinner. Um

ehrenamtliches Engagement zu

fördern, bietet die Stadt Zuckerln

wie eine Ehrenamtsversiche-

rung, verschiedenste Schulungsund

Beratungsangebote sowie

eine Ehrenamtsbörse an. Mit

dem

Vinzenz-Muchitsch-Haus

(VMH), das im Auftrag der Stadt

von Jugend am Werk betrieben

wird, gibt es sogar ein eigenes

Begegnungszentrum, in dem sich

Ehrenamtliche treffen, vernetzen

und austauschen können.

Begegnungszentren plus

Jetzt kommen unter dem Titel

„Begegnungszentrum plus“ vier

weitere Häuser in allen Himmelsrichtungen

dazu: im Norden am

Bahnhofgürtel 77, im Osten in der

Nußbaumerstraße 36a, im Süden

in der Kärntner Straße 131 und

im Westen in der Lauzilgasse 21

und 25. Wie auch im VMH, das

als zentrale Anlaufstelle für Freiwillige

bleibt, sollen ehrenamt-

liche Initiativen hier Räume für

Sitzungen, Feste und Veranstaltungen

gratis nutzen können. Laut

Hohensinner reagieren die Stadt

und Jugend am Werk damit auf

den ausdrücklichen Wunsch von

Freiwilligen initiativen, die sich für

mehr Räumlichkeiten in verschiedenen

Teilen der Stadt ausgesprochen

hatten. Als Standorte wurden

eigens Gebiete gewählt, in denen

bisher kein oder lediglich ein geringes

Raumangebot für Ehrenamtliche

vorhanden war.

Nach einem „Pilotjahr“ sollen

die vier neuen Begegnungszentren

evaluiert und – falls notwendig

– adaptiert werden. Ehrenamtlich

Tätige bzw. Vereine, die

Interesse an den neuen Räumlichkeiten

haben, können sich

per E-Mail an ehrenamt@stadt.

graz.at wenden.

Maler Mehdi (r.), hier mit Probst

Chris tian Leibnitz im Kircheneck KK

Kunsthilfe im

„Kircheneck“

■■

Der Maler Ibnul Mehdi

hat ein Atelier in der Grazer

Annenstraße und malt beeindruckende

Ölbilder im Phantastischen

Realismus. Davon hat er

zwei Kunstkalender mit Motiven

aus Graz und dem Murtal gemacht,

die der ehemalige Megaphon-Verkäufer

noch bis Ende

Jänner im Kircheneck in der Herrengasse

anbietet. 20 Prozent des

Erlöses geht an den Megaphon-

Verein. Mehdi hat eine bewegende

Fluchtgeschichte, er kommt

aus Pakistan.

BIS ZU

-70%

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CITYPARK - Lazarettgürtel 55, 8020 Graz

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WIR SIEDELN -

ALLES MUSS RAUS !!

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MUSS

RAUS

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AB 14.01.2019, SOLANGE DER VORRAT REICHT

Top Marken bis zu -70 % wie z.B.:

und viele mehr!


10 graz

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

In der Alten Poststraße in Puntigam kommt es aufgrund hoher Geschwindigkeiten

und Vorrangverletzungen häufig zu Verkehrsunfällen. KK (2)

Messung in der Alten Poststraße

407 Autos fuhren über

20 km/h zu schnell

ARG. Innerhalb einer Woche wurden 407 Geschwindigkeitsübertretungen

von bis zu + 60 km/h gemessen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Seit einem Jahr kämpft man

im Bezirk Puntigam für eine

30er-Zone im Bereich der

Hans-Groß-Gasse, Alte Poststraße,

Wagner-Jauregg-Straße. Von

30. Dezember 2018 bis 6. Jänner

2019 wurde jetzt die Geschwindigkeit

in der Alten Poststraße

– die aktuell eine 50er-Zone ist –

gemessen. Und das Ergebnis war

alarmierend: Ganze 350 Fahrzeuge

fuhren im angegebenen Zeitraum

mit 70 Kilometern pro Stunde,

50 mit 80 km/h, sieben mit 90

km/h, fünf mit 100 km/h und zwei

sogar mit 110 km/h! „Und das zu

einer Zeit, in der das Verkehrsaufkommen

im Schnitt mit nur 700

Fahrzeugen pro Tag durch die Feiertage

als sehr gering bezeichnet

werden kann“, ist Bezirksvorsteher

Helmuth Scheuch entrüstet.

„Fast monatlich gibt es Verkehrsunfälle

mit Personenschaden in

diesem Bereich!“

Im Büro von Verkehrsstadträ-

tin Elke Kahr ist man gegen eine

Ausweitung von Tempo 30 auf

den gesamten Straßenabschnitt,

„weil die Alte Poststraße eine

Vorrangstraße ist und von Anlage

und Funktion her dem übergeordneten

Tempo-50-Straßennetz

zuzuordnen ist“.

Kreisverkehr, Kontrolle

Die aktuellen Messungen findet

man aber nicht akzeptabel: „Hier

ist es notwendig, die Polizei um

eine Schwerpunktüberwachung

zu ersuchen, was auch umgehend

erfolgt ist“, so Kahr. „Als mögliche

weitere tempodämpfende

Maßnahme für den Kreuzungsbereich

wird ein Kreisverkehr in

Erwägung gezogen. Diesbezüglich

liegen Vorplanungen vor, die

gegenwärtig von der Arbeitsgruppe

Verkehrssicherheit und Straßenamt

geprüft werden. Ob und

wann es zur Umsetzung kommt,

hängt in erster Linie von der Notwendigkeit

zusätzlicher Flächen

und damit verbundenen Grundstückseinlösungen

ab.“

Grünen-Abgeordnete Sandra Krautwaschl stellt eine Frage zum Pflegeregress

im nächsten Landtag – in etwa zwei Monaten soll ein Antrag folgen. PODESSER.NET, GETTY

Weiterhin Hickhack um

Regress in mobiler Pflege

STILLSTAND. Grüne und SPÖ fordern das Aus für den

Regress in der mobilen Pflege, die ÖVP will abwarten.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Grünen kämpfen weiter

für die Abschaffung des

Regresses auch in der mobilen

Pflege. Diese Woche wurde

ein entsprechender Antrag im Gesundheitsausschuss

des Landtags

behandelt, in der Sitzung nächsten

Dienstag, 15. Jänner, stellt Landtagsabgeordnete

Sandra Krautwaschl

eine Frage an SPÖ-Landesrat Anton

Lang. Die steirischen Roten

rund um Geschäftsführer Wolfgang

Moitzi haben ja im Dezember

die Online-Petition „Gute Pflege für

alle“ gestartet, in der unter anderem

ebenfalls das Aus für den Regress in

der mobilen Pflege gefordert wurde

– die Grünen möchten jetzt wissen,

wie der Landesrat zu dem Thema

steht und wie er die Auswirkungen

auf das Budget einschätzt, schließlich

ist er ja für die Finanzen des

Landes zuständig.

Gesundheitslandesrat Christopher

Drexler von der ÖVP muss

innerhalb der nächsten zwei Mona-

te ebenfalls ein Statement zum Regress

in der mobilen Pflege abgeben

– so der Beschluss im Ausschuss. Bis

dahin möchte er sich nicht festlegen:

„Wir müssen abwarten, wie die

Bundesregierung die Pflege künftig

regelt, bevor wir über die Regresspflicht

nachdenken können.“

Teuer und unerwünscht

Für die Grünen jedenfalls drängt

das Thema: „Die Abschaffung ist

unsere einzige Chance, das System

leistbar zu halten“, so Krautwaschl.

„Die teuerste Form, die Heimunterbringung,

die von den Menschen

gar nicht bevorzugt wird, wird derzeit

voll finanziert, die gewünschte

private und weitaus kostengünstigere

Pflege dagegen nicht.“

Außerdem ärgert sich die Landtagsabgeordnete

über den mangelnden

Mut: „Die SPÖ, die Teil der

Landesregierung ist, macht eine Petition,

viele ÖVP-Bürgermeister finden

das jetzige System nicht haltbar.

Alle wollen die Abschaffung, aber

sie wird nicht umgesetzt, die Schritte

werden nicht vollzogen!“


12 graz

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Grazer Straßennamen

Durch meinen Leserbrief vom

23. Dezember 2018 wollte ich

anhand von vier Beispielen darauf

hinweisen, dass auch bei

den weiteren 77 als problematisch

eingestuften Grazer Straßennamen

der diesbezüglichen

Liste der Expertenkommission

wohl noch ausführliche Diskussionen

über diese Beurteilungen

notwendig sein werden.

Als langjähriger Mitarbeiter der

Wirtschaftskammer Steiermark

habe ich daher auch August Einspinner

genannt, den Gründer

des Gewerbeförderungsinstitutes,

des Vorläufers des heutigen

Wirtschaftsförderungsinstitutes,

der problematisch sei, weil er

Mitglied der Deutschnationalen

Partei war. Und auch Kommerzialrat

Matthias Scheiner

erwähnt, 1950-1959 Vizepräsident

der Handelskammer Steiermark,

weil er Mitglied der

NSDAP gewesen ist.

Frau Maria Brunner hat dies in

ihrem Leserbrief vom 6. Jänner

2019 leider vollkommen missverstanden,

sie kennt offenbar die

Liste der 81 Straßennamen nicht.

Ich bitte sie daher auf diesem

Wege, mit mir in Verbindung zu

treten. Die Redaktion des „Grazer“

hilft ihr gerne dabei!

Herwig Brandstetter, Graz

* * *

Freiwillige Feuerwehr??

Zum „Top der Woche“ am Sonntag,

6. Jänner 2019: Nicht um die

Leistung der Berufsfeuerwehr

Graz schmälern zu wollen ...

Was ist mit der Freiwilligen Feuerwehr

in Graz???????? Mit Betonung

auf FREIWILLIG!!!!!

Die Berufsfeuerwehr hat ja die

Bezeichnung BERUF im Namen

und ist somit um vieles bessergestellt

als die Freiwilligen!!

Die Zeit der Einsätze wird bezahlt!

Bei Verletzungen rechtlich

und sozial abgesichert! Sichere

Jobs! Tun eigentlich nur das, wofür

sie angestellt sind!!!

Warum diese Lobhudelei???????

Also was ist mit der Freiwilligkeit

von Menschen in allen Bereichen

wie z.B. Feuerwehr, Rettung

usw.??????????

Urlaub nehmen bei Weiterbildung!!!!

Urlaub oder Zeitausgleich

bei Einsätzen!!! Und was

ist bei den Freiwilligen bei Unfällen

im Einsatz???

Aufwendung von Freizeit und

noch zusätzlich der Arbeit nachgehen!!!

Auf das Wohlwollen

der Arbeitgeber angewiesen zu

sein!!!

Bruno L. Theißl, Graz

* * *

E- oder O-Busse statt Bim

Immer wieder werden E- oder

O-Busse als Ersatz für den Straßenbahnausbau

gefordert. Ein

wesentlicher Umstand, der hierbei

aber beharrlich ignoriert

wird: Die Leistungsfähigkeit einer

Buslinie ändert sich nicht,

egal womit die Busse angetrieben

werden. Graz setzt also nicht

„auf das falsche Pferd“, sondern

hat sich folgerichtig dafür entschieden,

die Straßenbahn in

neue Stadtteile auszubauen.

Auch fahrgastreiche und überlastete

Buslinien sollten so

schnell wie möglich durch neue

Straßenbahnlinien, vor allem in

den Südwesten und den Nordwesten,

ersetzt werden.

Eine 40-Meter-Straßenbahn hat

die doppelte Kapazität eines

Gelenkbusses und die dreifache

eines normalen Busses. Eine

27-Meter-Straßenbahn kann

immerhin eineinhalbmal so viele

Menschen wie ein Gelenkbus

und doppelt so viele wie ein Solobus

transportieren. Innsbruck

hat gerade die fahrgastreichste

O-Bus-Linie auf Straßenbahn

umgestellt, weitere Strecken sind

in der Tiroler Landeshauptstadt

in Bau.

Die Straßenbahn ist für mittelgroße

Städte ideal. Die Kosten

sind viel geringer als die einer

U-Bahn, die Leistungsfähigkeit

aber eben wesentlich höher als

bei Bussen.

Nicht zufällig boomt der Straßenbahnausbau

weltweit: egal

ob an der australischen Gold

Coast, in Nordamerika, Asien,

Afrika oder natürlich in ganz

Europa. Graz ist hier definitiv

auf den richtigen Zug aufgesprungen.

Stefan Kompacher, Graz

Installateur

ZWEIMAL LOB. Lob für

Ärzte und Klinik und für

einen fürsorglichen Installateur.

Kritik gibt’s

für ein Linksabbiegeverbot,

das unnötige

Meter verursacht.

S E R V I C E

Grazer

Hotline

Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr

Wenn Sie sich über etwas in

der Stadt ärgern oder wenn

Sie etwas loben wollen,

greifen Sie zum Telefon! Wir

hören Ihnen zu und versuchen

Ihnen zu helfen. Rufen Sie

einfach die Grazer-Hotline

0 316/23 21 10

Augenklinik top

+

„Die Wartezeiten für

OPs werden ja oft kritisiert,

da kann man auch ruhig

mal loben“, schreibt Leserin

Viktoria Braunegger, die vor

kurzem an beiden Augen in

der Grazer Augenklinik operiert

wurde. „Ich bedanke

mich für die tolle, umsichtige

Betreuung und die operative

Hilfe von Dr. Seidel und Dr.

Ivastinovic. Der Eingriff war

nicht unheikel, umso erleichterter

bin ich jetzt.“

WIKI


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

graz 13

mit Herzenswärme

Unnötige Meter mit dem Auto


Um die Feinstaubwerte

zu verbessern, sollen die

mit dem Auto gefahrenen

Kilometer reduziert werden,

heißt es. „Seit dem Linksabbiegeverbot

in die Hans-Brandstetter-Gasse,

das wirklich

kein Mensch versteht, kann

man doch überall in der Plüddemanngasse

und in der St.-

Peter-Hauptstraße auf einer

Linksabbiegespur abbiegen,

fahre ich täglich mindestens

zwei- bis viermal eine Strecke

von zirka 150 Metern, die ich

gar nicht fahren müsste“, ärgert

sich Gerda Binder. „Das kostet

die Umwelt Feinstaub in großen

Mengen und mich Kraftstoff,

Zeit und Nerven!“ GETTY (2)

Fürsorge berührte

+

Die „Grazer“-Leserin

Margaretha Hopfer hatte

ein Problem mit ihrer Heizung

im Haus. Ein freundlicher Installateur

der Grazer Firma Krobath

kam und behob den Schaden,

der Mann hieß, so meint sich die

Leserin zu erinnern, Stojanovic

oder so ähn lich. Was die 80-Jährige

dann so berührte, war der

Umstand, dass der Installateur

zwei Monate nach der Reparatur

nachfragte, ob alles in Ordnung

sei und die Frau es wohl

warm habe, er hat sich Sorgen

gemacht. Rührend!


14

szene

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Wegen Überfüllung

geschlossen!“

Im Büro von Vizebürgermeister Mario

Eustacchio wurde es beim Neujahrsempfang

ganz schön eng. STADT GRAZ/PACHERNEGG

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Rallye: Eine ganze Woche

LK-Präsident einst und heute: Gerhard

Wlodkowski (l.) u. Franz Titschenbacher

BM Siegfried Nagl (Mitte) und die

Estag-Vorstände Graf (l.) und Purrer

LK-Direktor Werner Brugner und Vize-

Präsidentin Maria Pein feierten den 90er.

Messe-Chef Armin Egger (l.) und

Raiffeisen-Vorstand Martin Schaller

Christopher Drexler, Ursula Lackner, Doris Kampus, Hermann Schützenhöfer,

Michael Schickhofer, Barbara Eibinger-Miedl, Anton Lang und Hans Seitinger (v. l.)

PROSIT. Ein Neujahrsempfang

jagte diese

Woche den nächsten.

Welcher Promi das

neue Jahr wo und mit

wem begrüßt hat.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Da haben viele ja einen regelrechten

Marathon hinter sich!

Jeden Tag fanden gleich mehrere

Neujahrsempfänge statt, auf

denen sich die VIPs blicken lassen

mussten. Los ging’s gleich am

Montagvormittag beim Empfang

der Landwirtschaftskammer – die

den Anlass auch nutzte, um ihr

90-Jahr-Jubiläum zu feiern. Und

die Gastgeber, Präsident Franz

Titschenbacher, Vize Maria Pein

und Direktor Werner Brugner

hatten unter den Gästen „ihrer“

Geburtstagsfeier noch weitere Geburtstagskinder.

Unglaublich, aber

wahr: Beide Energie-Steiermark-

Vorstände Christian Purrer und

Martin Graf als auch AK-Präsident

Josef Pesserl feierten an diesem

Tag Geburtstag! Außerdem gratulierten

der Kammer Landeshauptmann

Hermann Schützenhöfer,

die Landesräte Johann Seitinger

und Anton Lang, VP-Klubobfrau

Barbara Riener, WK-Präsident

Josef Herk, Messe-Chef Armin

Egger, Raiffeisen-Vorstand Martin

Schaller, Spar-Chef Christoph

Holzer,

Bauernbund-Direktor

Franz Tonner und Bürgermeister

Siegfried Nagl. Letzterer verbrachte

den Jahreswechsel übrigens im

Lachtal: „Und dort ob’n hot’s schen

g’schneit – net nur vertikal, sondern

auch horizontal“, erzählte er.

Schnee war Thema Nr. 1

Der Schnee war auch beim Medienempfang

von Landeshauptmann

Schützenhöfer und Vize Michael

Schickhofer ein Riesenthema. In

ihrer Ansprache gingen die beiden

auf die Situation in der Obersteiermark

ein und betonten, dass

die gute Zusammenarbeit vor Ort

dazu beitrage, dass man die Lage

trotz der großen Schneemengen

unter Kontrolle habe und man den

Helfern dankbar sei. Gedankt hat

der Landeshauptmann auch „allen

Journalisten, die uns 2018 unterstützt

haben – es sind allerdings

keine da!“, scherzte er und lobte daraufhin

die „kritische Begleitung“.

Unter den Gästen des Medienempfangs

traf man neben der vollzähligen

Landesregierung die Zweite

Landtagspräsidentin Manuela

Khom und die Styria-Aufsichtsräte

Friedrich Santner und Johann

Trummer, Vorstand Markus Mair

und Styria-International-Chef

Klaus Schweighofer, Antenne-

Chef Gottfried Bichler, ORF-Landesdirektor

Gerhard Draxler und

-Kulinarikexperte Reinhart Grundner

– der am gleichen Tag die 1000.

Folge von „Grundners Kulinarium“

aufzeichnete – sowie „Grazer“-

Styria-Aufsichtsrat Friedrich Santner (l.)

und Klaus Schweighofer (Styria Int.)

Holding-Vorstand Wolfgang Malik (l.)

und Flughafen-Chef Gerhard Widmann

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Stmk.-Klubobmann Stefan Hermann, Dritter

Landtagspräsident Gerhard Kurzmann u. Graz-Klubobmann Armin Sippel (v. l.)


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

szene 15

MURPARK, KK

Edith Münzer WIE VIELE GLÜCKSBRINGER HABEN SIE? Joe Niedermayer

Die Murpark-Managerin hat heuer vier

Der Tuntenball-Organisator hat zwei Glücksbringer

bekommen. Glück bringt außerdem

Glücksbringer bekommen, etwa einen 4 : 2

kleinen Rauchfangkehrer fürs Geldtascherl.

die von der Mama gestrickte Haube.

voller Neujahrsempfänge

Geschäftsführer Gerhard Goldbrich

und -Chefredakteur Tobit

Schweighofer.

Heer feierte 2019

Das vorherrschende Thema war

auch beim Empfang von Militärkommandant

Heinz Zöllner am

Mittwoch in der Gablenz-Kaserne

der Schnee. Schließlich ist das Heer

in der Obersteiermark deshalb im

Dauereinsatz. Unter den Gästen bei

diesem Empfang tummelten sich

auch Landtagspräsidentin Bettina

Vollath, Unternehmer Rudi Roth,

Pfarrer Wolfgang Pucher und der

blaue Verteidigungsminister Mario

Kunasek.

Blaue Neujahrsfeier

Apropos blau: Die FPÖ feierte am

Donnerstag ihren Neujahrsempfang

im Büro von Vizebürgermeister

Mario Eustacchio. Und da

wurde es wie gewohnt ganz schön

eng! Durch die Räumlichkeiten

im Rathaus drängten sich etwa

Steiermark-Klubobmann Stefan

Hermann, der Dritte Landtagspräsident

Gerhard Kurzmann und

Graz-Klubobmann Armin Sippel.

Weiters kamen die Stadträte

Kurt Hohensinner und Günter

Riegler, Landesrat Anton Lang,

Nationalratsabgeordnete Martina

Kaufmann, die Holding-Vorstände

Wolfgang Malik, Barbara Muhr

und Gert Heigl, Holding-Freizeit-

Chef Michael Krainer, Theaterholding-Geschäftsführer

Bernhard

Rinner, Flughafen-Chef Gerhard

Widmann, Wirtschaftsbund-Direktor

Kurt Egger, Ex-BZÖ-Chef Gerald

Grosz, Stadtbaudirektor Bertram

Werle und Landesbaudirektor

Andreas Tropper.

Cocktail bei Industrie

Während Bier und Wein die häufigsten

Getränke bei den anderen

Empfängen waren, lud die Industriellenvereinigung

rund um Präsident

Georg Knill, die Vizepräsidenten

Franz Mayr-Melnhof und

Franz Kainersdorfer sowie Geschäftsführer

Gernot Pagger traditionell

zum Neujahrscocktail. Der

Einladung folgten da etwa IV-Generalsekretär

Christoph Neumayer,

Ex-IV-Präsident Jochen Pildner-

Steinburg, die Hypo-Vorstände

Martin Gölles und Bernhard Türk,

WKO-Vizepräsident Jürgen Roth,

die Uni-Rektoren Christa Neuper

(KFU) und Harald Kainz (TU), die

Styria-Vorstände Markus Mair und

Kurt Kribitz, Raiffeisen-Vorstand

Rainer Stelzer, Ex-Minister Martin

Bartenstein, Porr-Niederlassungsleiter

Peter Schaller, Sappi-Chef

Max Oberhumer, Unternehmer

Hans Roth und Universitätsprofessor

Thomas Krautzer.

Das war nicht alles

Damit nicht genug mit Empfängen:

Die Schulwarte feierten etwa

ebenso wie die Sportunion und

der konsularische Corps. Nächste

Woche folgen unter anderem noch

der Empfang der SPÖ und jener der

Wirtschaftskammer.

Militärkommandant Heinz Zöllner, Mario

Kunasek und Bettina Vollath (v. l.)

AK-Präsident Josef Pesserl (l.) und

-Direktor Wolfgang Bartosch

Ex-IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg

(l.) und WK-Präsident Josef Herk

IV-Geschäftsführer Gernot Pagger

(l.) und Präsident Georg Knill

Die Styria-Vorstände Kribitz u. Mair

mit „Grazer“-CR Schweighofer (v. l.)

Die Hypo-Vorstände Martin Gölles

(l.) und Bernhard Türk

StR Günter Riegler, die Holding-Vorstände

Barbara Muhr u. Gert Heigl (v. l.)

Stadtrat Kurt Hohensinner und Nationalratsabgeordnete

Martina Kaufmann

Unternehmer Hans Roth (l.) und TU-

Rektor Harald Kainz LUEF (15), SCHERIAU (2), GREBIEN

Professor Thomas Krautzer und Karl-

Franzens-Uni-Rektorin Christa Neuper


16 szene

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Mitarbeit: Vojo Radkovic

und Philipp Braunegger

Die Vernissage

mit Tiefgang

■■

Ein voller Erfolg war die

Vernissage zur Ausstellung von

Friedrich Moser in der Galerie

Ursula Stross. Moser zeigte

auch Bilder seiner verstorbenen

Frau Michaela Mayer-Michnay.

Eröffnungsworte sprach Karl-

Heinz Herper und bei den Ausführungen

des Künstlers Moser

war seine Betroffenheit spürbar.

Moser zeigt Öl-auf-Leinwand-

Arbeiten, Michnay Textilarbeiten,

die gefertigt wurden, als

sie bereits todkrank war.

Andreas Voigt, Friedrich Moser

und Ursula Stross (v. l.)

KK

Promis gratulieren dem Tuntenball

Unter dem Motto „Scandal“ wird es

am 30. Tuntenball wieder schrill. LUEF

Von Lokal zu Lokal gewandert

■■

Mit einem durchaus kräfteschonenden Wandertag

stellte die Grazer Band The Base ein nicht nur

witziges, sondern auch wohltätiges Projekt auf die

Beine: Rund 30 begeisterte Wanderer stellten sich

der Herausforderung und begaben sich auf den

kurzen, aber kollektiven Spaziergang vom Lokal

„Lotte“ zur gegenüberliegenden „Scherbe“ – mitsamt

gefüllten Rucksäcken und Jause von der Bäckerei

Sorger –, inklusive Labestation auf halbem

Weg in der „Managerie“. Mit der originellen Aktion

konnten über 1000 Euro für die „frühe Sprachförderung

des Caritas-Marienkindergartens“ erwirtschaftet

werden.

■■

In sechs Wochen, am 23. Februar,

steigt der 30. Grazer Tuntenball

– diese Woche haben Organisator

Joe Niedermayer die Geburtstagswünsche

von Bundespräsident

Alexander Van der Bellen erreicht:

„Alles hat mit einer kleinen Revolution

vor 30 Jahren begonnen. Ein Fest

für Schwule, nicht versteckt, nicht

geheim. Ganz im Gegenteil: offen,

öffentlich in der Uni-Mensa. In den

Augen sehr vieler war das damals

1989 ein Skandal – unfassbar. Und

heute ist es normal, schwul, lesbisch,

bi oder transgender zu sein.

Der Grazer Tuntenball ist jetzt ein

großer und anerkannter Charityevent

mit fantasievoller Lust am

,Anderssein‘, mitunter auch schrill

und glamourös. Unsere Gesellschaft

wurde damit gleicher, offener, freier

und menschlicher gemacht“, gratuliert

der Präsident. Und auch Bürgermeister

Siegfried Nagl sieht im

Tuntenball einen gesellschaftlich

wichtigen Wegweiser: „Die RosaLila

PantherInnen und der Tuntenball

stehen für Offenheit und Respekt. In

drei Jahrzehnten hat sich für homosexuelle

und transgender Mitbürgerinnen

und Mitbürger gesellschaftlich

viel zum Positiven verändert,

was dem Engagement und den seriösen

Informationsstrategien sehr

vieler oft ehrenamtlicher Mitarbeiter

zu verdanken ist.“

Entertainer Alfons Haider engagiert

sich seit Jahren für den Ball:

„Der Tuntenball ist für mich neben

dem Wiener Life Ball das wichtigste

Ereignis der Community in Österreich.“

Die Vielfalt macht den Ball

auch für Profi-Tänzer Willi Gabalier

zu einem besonderen Ereignis:

„Auch wenn man mal ganz wild und

verrückt tanzt, man wird auf diesem

Ball nicht gleich schief angesehen.“

„The Base“ – am Foto die Musiker Norbert Wally (l.) und

Karlheinz Miklin jr. (r.) – wanderten für den guten Zweck. KK

Redoute: Wirbelnder Walzer & warme Würstel

Organisator Bernd

Pürcher und

Ballettdirektorin

Beate Vollack MÖSTL (2)

Bundespräsident, Bürgermeister und Co

Alle Fotos auf

www.grazer.at

■■

Die Proben für die Opernredoute

am 26. Jänner laufen auf

Hochtouren: Diese Woche gab

es erste Einblicke in die Balletteröffnung.

Ballettdirektorin Beate

Vollack präsentierte gemeinsam

mit Organisator Bernd Pürcher

und art+events-Geschäftsführer

Wolfgang Hülbig die Choreografie

passend zum Redoute-

Motto „Freude“: Das Ensemble

der Grazer Oper tanzt da heuer

zum schwungvollen Walzer aus

Tschaikowskis „Schwanensee“.

Und für die Tänzer

haben sich die drei

Verantwortlichen eine ganz besondere

Überraschung überlegt:

Nach der Probe gab’s nämlich

Prosecco und original Opernredoute-Würstchen

von „Landhof

Pur“. Vollack hatte sich dazu

eigens in Schale geworfen: Die

Fleischerstochter hatte nämlich

die Mütze aus dem elterlichen

Betrieb mitgebracht!

Redoute-Karten gibt’s unter

www.opernredoute.com und im

Ticketzentrum am Kaiser-Josef-

Platz.

www.grazer.at

präsentiert


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at szene

Josef Herk, Hermann Schützenhöfer, Reinhart Grundner,

Waltraud Hutter und Christoph Widakovich (v. l.) ORF SCHÖTTL

Josel-Brüder: Es wird gefeiert

■■

Am 23. Jänner feiern die Grazer Josel-Brüder auf

der Bühne Geburtstag. Rudi wird 80, Manfred 75

und das Josel-Trio feiert 60. Geburtstag. Die Pendler

zwischen den Genres Klassik und Jazz haben ein

bewegtes Musikerleben hinter sich. Zwischen der

legendären Triumph-Bar in Graz und den Wiener

Philharmonikern verlief die Karriere der kultigen

Musiker. So lobte der weltberühmte Dirigent Leonard

Bernstein Rudi Josel bei Aufnahmen zur

Verdi- Oper „Falstaff“: „Du spielst das so schön, weil

du auch Jazz-Balladen schön spielen kannst.“ Gefeiert

werden die Geburtstage in der Stadthalle Fürstenfeld.

Es wird sicher ein besonderes Fest!

Schon 1000 Mal Gusto gemacht

■■

Kürbisgerichte vom Wirtshaus Gallbrunner in Waisenegg

bei Birkfeld standen am Programm der allerersten

Folge von „Grundners Kulinarium“ vor 20 Jahren.

Diese Woche drehte Reinhart Grundner mit Spitzenkoch

Christoph Widakovich die tausendste Folge im

Restaurant Schlossberg! Zum Gratulieren – und natürlich

Kosten – kamen da etwa auch Landeshauptmann

Hermann Schützenhöfer, WK-Präsident Josef Herk

und die Spartenobmänner Gerhard Wohlmuth (Handel),

Johann Spreitzhofer (Hotellerie), Franz Perhab

(Tourismus und Freizeit) und Klaus Josef Friedl (Gastronomie)

sowie GenussHauptstadt-Chefin Waltraud

Hutter und ORF-Chef Gerhard Draxler.

Klaus Melem, Rudi Josel und Manfred Josel (v. l.) treffen sich

regelmäßig beim Stand I am Kaiser-Josef-Markt.

C. STROBL

Wir sind die

17

Grazer Szene

Tünde Primus (r.) hat uns dieses

Foto von sich und ihrer Freundin bei

„kulinarischen Genüssen“ geschickt.

Das Partyjahr

2019 ist gestartet

■■

Das neue Jahr hat mit vielen

Feierlichkeiten begonnen:

Neujahrsempfänge, Partys,

Bälle überall! Wir freuen uns,

wenn ihr uns an euren Festen

teilhaben lasst – und wir gemäß

dem Motto „Wir sind die

Grazer Szene“ auch ganz normale

Partypeople neben vielen

Promis präsentieren können.

Das Landesjugendblasmusikorchester interpretierte

Blasmusik modern – bis hin zu Pop-Nummern. SCHABEREITER

Den Neujahrsmarsch geblasen

■ Unter dem Motto „Klassik Beats“ läutete das Landesjugendblasmusikorchester

unter der Leitung von Siegmund

Andraschek und Wolfgang Jud das neue Jahr im

Stefaniensaal ein. Das Programm reichte von Bach und

Brahms bis hin zu Falco – mit einigen Überraschungsauftritten

bekannter Gesichter der österreichischen Kulturlandschaft:

unter anderen Volksoper-Mitglied und Falco-

Darsteller Axel Herrig, Rock ’n’ Roller Gregor Bischops

von den OldSchoolBasterds, Tänzer Timo Tazbär und

Sängerin Sylvie Schultschik. Unter den begeisterten Zuhörern:

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,

Landesrätin Ursula Lackner und Erich Riegler, Präsident

des Österreichischen Blasmusikverbandes.

E V E N T S

Wir sind die

Grazer Szene

So kommt auch euer Foto in

die Zeitung:

Postet ein Foto in die

Facebook-Gruppe „Wir

sind die Grazer Szene“

Postet ein Foto auf Instagram,

verlinkt den „Grazer“ und

verwendet dazu die Hashtags

#dergrazer und #wirsinddieszene

Oder schickt ein Foto an

Dschungel-fit dank Grazer

■ ■ „Am leichtesten kannst du ihn mit einer Challenge

motivieren, die scheinbar unmöglich zu schaffen ist“,

sagt der Grazer Fitness-Coach Christian Goller (er

trainiert u.a. die Superstars Mickey Rourke und Ricky

Martin in L.A.) über Bastian Yotta, der vorgestern ins

RTL-Dschungelcamp einzog. Der Grazer macht den

deutschen TV-Star („Adam sucht Eva“, „Die Yottas“)

regelmäßig fit. Für Goller ist der extrovertierte Deutsche

Favorit auf den „Dschungelkönig-Thron: „Körperlich

und mental weiß er, wie man in schwierigen

Situationen handelt, da wird ihm keiner das Wasser

reichen können. Er hat einen Schlachtplan und wird

gewinnen!“ Dann wird Yotta seinen Coach wohl ein

Dschungel-Maden-Menü ausgeben ...

Goller (l.) und Yotta trainieren in den USA. Der Hüne tauschte

sein Promi-Leben kürzlich gegen eines im TV-Dschungel. KK


18 szene

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

G A S T B E I T R A G

Dorians

Blog

mit

Carolin Reiber

Ein Fan von

Andi Gabalier

U

nglaubliche 125 Mal

moderierte sie für das

ZDF die „Volkstümliche

Hitparade“. Alle Stars standen

bei Carolin Reiber vor der

Kamera. Alle? Nein, einer war

damals noch zu jung. „Ich bin

ein absoluter Fan von

Andreas Gabalier! Ich finde

ihn einfach toll!“, so die

79-Jährige. „Ich habe von

Deutschland aus seinen

Aufstieg in der Steiermark

beobachtet, und ich hätte ihn

wahnsinnig gerne persönlich

kennengelernt!“, so Reiber.

Die Chance dazu hätte sich

knapp vor Weihnachten im

Grazer Szenelokal „San

Pietro“ ergeben, Gabalier

crashte die Bühne der beiden

Austropopper Peter Karner

und Harry Pekar und brachte

gemeinsam mit de Zwa die

Menge zum Kochen. Vielleicht

performt der Volks-

Rock-’n’-Roller ja auch

demnächst wieder dort, wo

alles begann. Auf der Hauptbühne

des Bauernbundballs

in der Grazer Stadthalle ...

Kult-Moderatorin und Gabalier-Fan

Carolin Reiber mit Dorian Steidl KK

Wöchentlich präsentiert TV-

Moderator und Schauspieler Dorian

Steidl im „Grazer“ prominente Österreicher,

die uns ihre ganz persönlichen

Graz-Geschichten verraten.

Stahlzeit: Rammstein

Man muss die Band se-

COVER-KÖNIGE. Die spektakulärste Rammstein-Coverband

ist am 7. Februar im Orpheum.

Ruiz sorgt weltweit für volle Clubs.

Am 18. Jänner in der Postgarage.RUIZ

„Liebesgrüße“

aus Brasilien

■■

Techno-House-Superstar

Victor Ruiz kommt am 18.

Jänner in die Postgarage. Das

Ausnahmetalent aus Sao Paulo

hat die Szene mit seinen unverkennbaren

Sounds im Sturm

erobert und landet derzeit einen

Nummer-1-Hit nach dem

anderen. Mit seinen kraftvollen

DJ-Sets sorgt er weltweit für volle

Clubs. Support kommt vom

Chef der Elektroküche Köln, ergänzt

wird das feine Line-up mit

Martin Freudentanz, Mischkonsum

und Chris Nait.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

KK

Es begann alles mit einem

Urlaub 2009 in Kroatien.

Heimo und Wolfgang

Haider vom Reisebüro Hakali

hatten die Idee, ihre eigene

Band mitzunehmen, da ihrer

Erfahrung nach die Hotelband

zum Vergessen war. Ein Jahr

später fuhren die beiden mit einer

Band aus Graz und rund 120

Fans nach Malinska auf der kroatischen

Insel Krk.

Was 2010 mit nur einer Band

begann, es war der Floyd Club,

mündet 2019 beim zehnten

„Rock am Meer“ in ein Festival

mit neun tollen Bands.

Von 30. Mai bis 2. Juni erhöhen

Bands aus Graz und Kroatien das

Urlaubsfeeling mit Top-Konzerten.

Das Grazer Line-up steht:

The Sado Maso Guitar Club,

hen und hören, um zu

erleben, wie spannend

Rammstein-Covers klingen

können. „Schutt & Asche“ heißt

die derzeit laufende Tour, die

die Band am 7. Februar auch ins

Grazer Orpheum bringen wird.

Eingebettet in ein Hitfeu-

Rock am Meer

JUBILÄUM. Mit einem tollen Line-up wartet das

10-Jahres-Fest „Rock am Meer“ in diesem Jahr

in Malinska auf der kroatischen Insel Krk auf.

The Base, Solarkreis und Floyd

Club werden auf der Festivalbühne

agieren. Die kroatischen

Bands stehen zur Stunde noch

nicht fest. Sicher ist aber, dass bei

der Beach Party am Donnerstag

die Full Supa Band und DJs einheizen

werden.

Heimo Haider: „Was dieses

Festival besonders macht, ist

die entspannte Atmosphäre am

Meer, gemischt mit tollen Live-

Acts und coolen Drinks. Für jene,

die nicht selbst anreisen möchten,

wird es einen Bustransfer

von Graz nach Malinska geben.“

Die Besucher des Festivals

können zwischen günstigen Appartments

und Hotels in verschiedensten

Kategorien wählen.

Auf www.rock-am-meer.at gibt es

Details, ebenso auf Facebook.


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at szene

19

im Blut

erwerk aus Rammstein-Songs

erwacht beim Konzert eine

Lichtshow zum Leben, die dem

Original in puncto Aufwand in

nichts nachsteht, inklusive einer

ebenso kompromisslosen

wie spektakulären Pyro-Show.

80 Shows am Band spielt

die Band um Sänger

Heli Reißenweber, der

in Sachen Aussehen,

Stimme und Performance

verblüffende

Ähnlichkeit

mit

Rammsteinsänger

Till

Lindemann

besitzt.

Stahlzeit

setzt neue

Cover-

Maßstäbe.

Stahlzeit

ist die

meistgebuchte

Tribute-Show

in Europa.

Julian Grabmayer hat als Straßenmusiker

begonnen. POSEKANY

Weiß-Grün wird

zu einer „Wöll’n

■■

Um die vielen steirischen

Bands zu fördern, wurde die

Initiative „weiß-grüne Wöll’n“

gegründet. Dabei sollen auch

die Konzerte mit heimischen

Bands noch mehr belebt

werden. Die erste „Wöll’n“

findet bereits am 19. Jänner

im Grazer Moxx statt. Bei der

Live-Präsentation werden die

Bands JG Julian Grabmayer,

Herzog, Brunner, Hirsch –

eine Verschmelzung von drei

Frontleuten – sowie Wear

Sunday auf der Bühne stehen.

Start im Moxx ist um 19 Uhr.

Live on Stage 14. bis 20. Jänner

Das Trio. Karl A.

DO Stamey (Bild), Ewald

Oberleitner (Kontrabass),

Roli Wesp

17 (Klavier) live im Café

Kaiserfeld in Graz.

Johannes Silberschneider

&

Stub’n Tschäss.

Gedichte und Performance

im Casineum.

KK (2), EXPLOSIV

FR

18

Okello

Dunkley

bietet Stand-up-Comedy

by an American

in Austria. Live im Explosiv,

Start 19.30 Uhr.

Rock am Meer: Junge Musiker zeigen, was alles in ihnen steckt.

KK


eco

Daniel Windisch

20

daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695

Jeder will alt werden, aber

keiner will alt sein.“

Wiener-Städtische-Vorstand Manfred Bartalszky

bedauert, dass Pflege bzw. Pflegevorsorge für

viele Menschen kein Thema sind. WIENER STÄDTISCHE

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

G. Fabisch, P. Eiselsberg und M.

Bartalszky (v. l.) MARGIT KUNDIGRABER

Steirer zweifeln

■■

Die Zweifel am Gesundheitsund

Pensionssystem wachsen

– das zeigt eine Umfrage, die am

Mittwoch von Steiermärkische-

Vorstandschef Gerhard Fabisch,

Wiener-Städtische-Vorstand

Manfred Bartalszky und Paul

Eiselsberg (IMAS) präsentiert

wurde. So glauben 89 Prozent

der Steirer, dass eine private Zusatzversicherung

immer wichtiger

wird. Nur noch 53 Prozent

vertrauen darauf, dass das Pensionssystem

weiter funktioniert.

GRUBER-reisen-Geschäftsleiter M.

Schlögl, Moderator D. Steidl, Flughafenchef

G. Widmann (v. l.) GRUBER-REISEN

Reise-Event am

Flughafen Graz

■■

Zum fünften Mal fand am 6.

Jänner die Großveranstaltung

„ReiseZeit“ am Flughafen Graz

statt. Auf Einladung von GRU-

BER-reisen präsentierten mehr

als 150 Experten internationaler

Reiseveranstalter ihr Knowhow.

Den zahlreichen Besuchern

wurden insgesamt 26

Reisevorträge in zwei Reisekinos

geboten. Großen Anklang fand

auch das Rahmenprogramm,

unter anderem mit dem ORF-

Radio-Steiermark-Wurlitzer,

speziellen Flughafenführungen

und einem Kinderprogramm.

Gemeinnützige bauen

heuer 2000 Wohnungen

So soll eines der Wohnbauprojekte aussehen, das gerade in Reininghaus umgesetzt wird.

Kräftiges Pleiten-Plus

■■

Die Zahl der Firmeninsolvenzen

ist im Vorjahr in der Steiermark um

1,8 Prozent auf 641 Fälle gestiegen.

Laut Statistik des Alpenländischen

Kreditorenverbandes (AKV) summierten

sich die Passiva der insolventen

Steirer-Betriebe auf 285,3

Millionen Euro. Durch die Pleiten

waren insgesamt 3618 Arbeitsplätze

betroffen, um 78,7 Prozent mehr

als 2017. Die größte steirische Insolvenz

legte die Charles Vögele

Austria GmbH mit Passiva von 32,9

Millionen Euro und 711 gefährdeten

Jobs hin. Der Handel war 2018

mit 66 Insolvenzverfahren Pleite-

Branche Nummer eins, gefolgt vom

Bau (62) und der Gastronomie (58).

Mehr als die Hälfte aller Firmenpleiten

(57,1 Prozent) betrafen nicht

protokollierte Einzelunternehmen.

Ein explosionsartiges Wachstum

gab’s bei den Privatinsolvenzen:

Erstmals seit Einführung des Privatkonkurses

im Jahr 1995 stellten

im Vorjahr steiermarkweit mehr

als 1000 Personen – exakt waren es

1154 – einen Privatkonkursantrag.

Somit nahmen die Privatkonkurse

gegenüber 2017 um 72,2 Prozent zu.

Die Gesamtschulden der Privatpleitiers

betrugen 199,1 Millionen Euro.

Firmen- und

Privatinsolvenzen

haben

im Vorjahr im

Steirerland

deutlich zugenommen.


GETTY

HOHENSINN ARCHITEKTUR/PIXLAB

Textilreiniger-Innungsmeister W.

Imp, WK-Boss J. Herk, Nachhaltigkeitslandesrat

H. Seitinger (v. l.)FISCHER

Viele Tipps zum

Energiesparen

■■

Die steirischen Textilreiniger

starten eine Info-Offensive, um

den Wasser- und Energieverbrauch

im betrieblichen Einsatz

bis zum Jahr 2030 um bis zu 50

Prozent zu senken. Gemeinsam

mit dem Land Steiermark und

Wirtschaftskammer-Experten

wurde für Betriebe ein Leitfaden

erarbeitet, von dem auch Privathaushalte

profitieren sollen.

Das „Umwelthandbuch“ soll mit

gezielten Tipps fürs Wäschewaschen

helfen, den Waschmittel-,

Wasser- und Stromverbrauch

deutlich zu reduzieren.


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

eco 21


TEURER

GETTY (2)

Heizöl extra leicht +25,7 %

Wer eine Ölheizung sein Eigen

nennt, musste zuletzt kräftige

Preissprünge verdauen.

Notebook/Tablet –11,0 %

Die Preise für Notebooks und

Tablets haben in den vergangenen

Monaten deutlich nachgegeben.

BILLIGER


MILLIONENINVESTITION. 2000 Wohnungen wollen die gemeinnnützigen Wohnbauträger heuer im

Steirerland neu errichten, viele davon im Raum Graz. 250 Millionen Euro werden dafür investiert.

Von Daniel Windisch

daniel.windisch@grazer.at

Der Wohnbau läuft im Steirerland

auch 2019 auf

Hochtouren. Einen großen

Anteil daran haben die gemeinnützigen

Wohnbauvereinigungen: Sie

werden heuer rund 2000 Wohneinheiten

errichten und dafür 250

Millionen Euro lockermachen – 60

Millionen mehr als im Vorjahr.

Das boomende Graz bleibt auch

für die Gemeinnützigen ein Wohnbau-Hotspot.

In der Herrgottwiesgasse

und am Messendorfberg

entstehen geförderte und freifinanzierte

Wohnungen, in der Starhemberggasse

werden gemeinsam mit

der Stadt Graz 60 geförderte Mietwohnungen

errichtet. Am Reininghausareal

werden aktuell 206 ge-

förderte Wohnungen gebaut, auch

in der Liebenauer und der Waltendorfer

Hauptstraße, der Plüddemanngasse,

der Grünen Gasse, der

Schreinerstraße, der Gradnerstraße

sowie am Pfeifferhofweg-Radegunder

Straße wird an Bauprojekten

bzw. Wohnanlagen gewerkelt. In

der Engelsdorfer Straße werden in

Kürze 94 geförderte Mietwohnungen

mit Kaufoption an die Bewohner

übergeben, noch einmal 80

freifinanzierte Eigentumswohnungen

kommen bis Jahresende dazu.

Jenseits der Grazer Stadtgrenzen

werden in Kainbach, Kalsdorf,

Hausmannstätten, Gleisdorf und

Leibnitz geförderte und freifinanzierte

Eigentumswohnungen errichtet.

Für 55 bzw. 34 Wohneinheiten

in Gratkorn und Hart bei Graz

erfolgt heuer der Spatenstich, eben-

so für Wohnprojekte in Hönigsberg,

Kapfenberg, Bruck/Mur, St. Marein/

Mürztal, Bad Aussee und St. Veit i. d.

Südsteiermark. In Eggersdorf werden

28, in Peggau die ersten 18 von

geplanten 74 Wohnungen gebaut.

Weitere geförderte Mietwohnungen

entstehen derzeit in Hart bei

Graz, Übelbach, Fernitz, Gröbming

und Fürstenfeld. Bald übergeben

werden zudem Wohnungen in

Kapfenberg, Stainz, Weiz, Hartberg

und Bad Waltersdorf.

360.000 Bewohner

Mit den millionenschweren Wohnbauprojekten

seien die Gemeinnützigen

„nicht nur ein starker

Wirtschaftsfaktor für die Steiermark.

Zusätzlich sind sie für alle

Bevölkerungsgruppen verlässliche

und sichere Partner, wenn es darum

geht, zu gewährleisten, dass leistbarer

und qualitätsvoller Wohnraum

nachwächst“, so Christian Krainer,

Verbandsobmann der 27 gemeinnützigen

steirischen Wohnbauträger,

die 130.000 Wohneinheiten

mit 360.000 Bewohnern verwalten.

Dass die Wohnungspreise deutlich

unter denen privater Bauträger liegen

– gemeinnützige Bauvereinigungen

dürfen ja laut Gesetz nur

begrenzt Gewinne machen –, ist für

Krainers Vize Wolfram Sacherer

nur einer der Pluspunkte der Gemeinnützigen:

„Leistbarkeit spielt

natürlich eine Schlüsselrolle für die

gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen.

Wir verstehen uns aber

gleichzeitig auch als Wegbereiter

für neue Entwicklungen: Wir sind

Vorreiter im Bereich energietechnischer

und ökologischer Standards.“

Es gibt noch Fachkräfte

BERUF. Die Sozial- und

die Wirtschaftsministerinnen

sehen am

Arbeitsmarkt noch

Fachkräftepotenzial.

Von Daniel Windisch

daniel.windisch@grazer.at

Der von vielen Unternehmen

beklagte Fachkräftemangel

beschäftigt auch die Politik.

In einer parlamentarischen Anfrage

an VP-Wirtschaftsministerin

Margarete Schramböck und FP-

Sozialministerin Beate Hartinger-

Klein wollte die Liste Jetzt Klarheit

darüber, ob nicht am Arbeitsmarkt

noch Fachkräfte vorhanden bzw.

diese einfach nur in „falschen“ Berufen

tätig sind.

Sowohl Hartinger-Klein als

auch Schramböck orten offenbar

durchaus noch ein gewisses

Fachkräftepotenzial. So unterstreicht

Hartinger-Klein in ihrer

Anfragebeantwortung, dass Ende

Rund ein Fünftel der heimischen Fachkräfte arbeiten laut Sozialministerin

Hartinger-Klein in einem Beruf, für den sie überqualifiziert sind.

GETTY

November 2018 unter anderem

14.340 steirische Fachkräfte – also

Personen mit Lehrabschluss,

(berufsbildender) mittlerer oder

höherer Ausbildung – beim AMS

arbeitslos gemeldet waren. Zudem,

so Hartinger-Klein, würden

rund 20 Prozent der Fachkräfte in

Jobs arbeiten, für die sie überqua-

lifiziert seien. Schramböck indes

verweist auf eine Studie, laut der

75 Prozent der erwerbstätigen

Lehrabsolventen zwei Jahre nach

dem Lehrabschluss noch im erlernten

Beruf tätig sind – 12 Prozent

jedoch „nur“ in einem verwandten

und 13 Prozent in einem

völlig anderen Beruf.

Ein gut gelaunter Raiffeisen-General

Martin Schaller

RAIFFEISEN

Raiffeisen mit

Kredit-Rekord

■■

Die Raiffeisen-Bankengruppe

Steiermark blickt auf ein erfolgreiches

Jahr 2018 zurück. Einen

Rekord gab es etwa beim Kreditgeschäft,

das ein Gesamtvolumen

von 15,2 Milliarden Euro

und damit ein Plus von 7,8 Prozent

erreichte. Stolz macht Raiffeisen-General

Martin Schaller

auch eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts

Economica:

Demnach sorgt Raiffeisen in der

Steiermark für 690 Millionen

Euro Bruttowertschöpfung und

direkt oder indirekt für die Beschäftigung

von 8253 Personen.


viva

redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10

22

Hollywoodstars bestimmen

die Trends der Ballsaison!“

Stylingexpertin Carina Harbisch

weiß: Was die Stars am roten Teppich

tragen, wird bald zum absoluten Trend. KK

Ballkleidtrends 2019

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Am besten mit

GLAMOURÖS. Die Grazer Stylingexpertin Carina

Harbisch erklärt, mit welchen Trends man heuer

eine ganz besonders gute Figur am Parkett macht.

Für kranke Kinder und Jugendliche steht in Graz nun an Wochenenden

und Feiertagen ein eigener Ärztenotdienst zur Verfügung.

GETTY

Kinder-Notdienst gestartet

P. Sigmund ist neuer Vorsitzender

der Allgemeinmediziner. PRIVAT

Allgemeinärzte:

Neuer Vorstand

■■

Der Arzt Peter Sigmund ist

neuer Vorsitzender der Steirischen

Akademie für Allgemeinmedizin.

Mit seinen Stellvertretern

Winfried Koller und Nina

Faber steuert er nun die Aktivitäten

des steirischen Ablegers der

Österreichischen Gesellschaft für

Allgemeinmedizin. Dazu zählt

der 50. Kongress für Allgemeinmedizin,

der im Herbst in der

Grazer Stadthalle stattfindet.

■■

Nach einigen Verzögerungen

ist es jetzt doch so weit: Am

gestrigen Samstag ist in Graz

der neue Kinder- und Jugendärztliche

Notdienst (KIJNO)

offiziell gestartet. Künftig wird

eine kinder- und jugendärztliche

Praxis für Notfälle vier

Stunden lang geöffnet haben –

das gilt für alle Wochenenden

(Samstag und Sonntag) sowie

Feiertage. Welche Praxis jeweils

gerade für den Notdienst geöffnet

hat, ist auf www.kijno.at

nachzulesen. Organisiert wird

der KIJNO von der Fachgruppe

Kinder- und Jugendheilkunde

in der Ärztekammer Steiermark;

die steirische GKK und

der Gesundheitsfonds Steiermark

übernehmen die Finanzierung.

Für Eltern ist der Notdienst

kostenlos. Der KIJNO

folgt dem mobilen Notdienst

KiMoNo nach, der im Frühjahr

eingestellt wurde.

GETTY

Veranstaltung

zu Epilepsie

■■

Zur Fortbildungsveranstaltung

„Krampf in der Schule. Vernünftiger

Umgang mit Epilepsie“

für Schulärzte und Lehrer

laden VP-Stadtrat Kurt Hohensinner,

VP-Gesundheitssprecherin

Daisy Kopera und das

Institut für Epilepsie am 18. Jänner

von 15 bis 16.30 Uhr ins Rathaus.

Anmeldung unter: tanja.

doritsch@epilepsieundarbeit.at

oder Tel. 0 664/60 17 74 110.

Bei Epilepsie geraten Nervenzellen

im Gehirn aus dem Gleichgewicht.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Ballsaison erreicht in

Kürze ihren Höhepunkt:

In zwei Wochen steigen

mit der Opernredoute, dem Ball

der Technik und dem Feuerwehrball

ein paar gesellschaftliche

Highlights. Das bedeutet

aber auch: Die Zeit für die Suche

nach dem perfekten Outfit wird

langsam knapp! Deshalb erklärt

die Grazer Stylingexpertin und

Stilberaterin Carina Harbisch,

worauf man heuer in Sachen

Ballkleid achten sollte, welche

also die absoluten Trends des

Jahres sind.

„Ich hole mir meine Inspiration

immer von Hollywoodstars

und Ereignissen wie der Golden-

Globe- oder Oscar-Verleihung“,

verrät Harbisch. „Die Kleider,

Schnitte und Farben, die man

dort sieht, werden meistens zum

Trend!“ Bei den Golden Globes

vergangenen Sonntag hat man

vor allem viel Schwarz und Pastell

gesehen, außerdem waren

ein paar richtige Hingucker dabei:

„Die eisblaue Valentino-Robe

von Lady Gaga war heuer

mega! Oder auch das Kleid von

Irina Shayk – Gold von Versace!“,

schwärmt Harbisch.

Schwarz und Rosé

Besonders beliebt ist heuer laut

Expertin wieder Schwarz, aber

auch Nude oder zartes Rosa.

„Rosé-Töne sind sowieso immer

sehr edel und elegant. Natürlich

sollte es aber immer auch zum

Hauttyp passen. Rot kann man

auch zu den Trendfarben zählen

– angepasst an die neue Pantone-

Farbe des Jahres ,Living Coral‘“,

so Harbisch.

Spitze ist spitze

Ein absolutes Thema ist 2019

Spitze – vor allem in Schwarz.

Trendsetter wie Dolce & Gabbana,

Salvatore Ferragamo, Valentino

oder Marios Schwab wählten

etwa schwarze Spitze für ihre

Abendkleider der Saison. Und

auch Kleider mit Guipure-Spitze,

also einer besonderen Art Klöppel-Spitze,

sind absolut in.

Mit Federn schmücken

Auch leichte Federn finden sich

dieses Jahr auf den Ballkleidern

wieder. Entweder an den Ärmeln


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

viva 23


IN

GETTY (2)

Chiffon, Samt, Tüll

Mit Stoffen wie Chiffon, Samt oder

Tüll kann man in der heurigen Ballsaison

eigentlich gar nicht falsch liegen.

Taft

Taft oder auch „Thaiseide“ wirkt oft

sehr schwer. Der Stoff ist gerade so

gar nicht gefragt.

OUT


Federn und Spitze antanzen

oder am Ausschnitt – oder gleich

ein ganzer Rock aus Federn, wie

etwa bei Kreationen der steirischen

Designerin Eva Poleschinski.

„Sie präsentiert

immer ganz viele Kleider

bei der Grazer Opernredoute,

aber auch

am Wiener Opernball.

Ich liebe ihre Kleider“,

schwärmt Harbisch.

„Elegant

kombiniert

werden Federn mit Satin,

Chiffon, Spitze und Samt.“

Griechische Göttin

Kleider im griechischen Stil,

die in sanften Wellen fallen,

machen eine schöne Silhouette.

Chiffon, Organza,

Musselin und

Seide sind Stoffe,

die besonders dafür

geeignet sind. Die

Roben sind schlicht

und elegant und

eignen sich vor allem

für moderne

junge Trägerinnen.

Wer es doch gerne ein

bisschen auffälliger hat,

kann die Kleider auch mit einem

bestickten oder

glitzernden

Gürtel aufpeppen.

Federn

Schwarze Spitze

Rot

Die Balltrends des Jahres

2019: Pastell- und Rosé-

Töne, vor allem „Living Coral“

(rechts), extravagante Spitze (links)

und griechische Schnitte (rechts) GETTY (4), LUEF


24 viva

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Heißer Thermen-Tipp? Rovinj!

TOTAL THERMAL. Wer nach Alternativen zu den regionalen Thermen sucht, wird von Istrien begeistert

sein. Rovinj ist nur einer der Hotspots, was den verwöhnenden Badeurlaub im Winter angeht.

Von Philipp Braunegger

philipp.braunegger@grazer.at

Bei diesen Temperaturen

sehnt man sich nach Wärme.

Und einer Therme!

Dass es bei uns viele erstklassige

Thermalbäder gibt, ist bekannt,

trotzdem sollte man hin

und wieder den Blick über den

heimischen Tellerrand hinaus

wagen, bieten einem doch auch

andere Regionen fantastische

Reisemöglichkeiten rund ums

beheizte Wasser, Sauna und Co.

Istrien, bekanntlich eine der

liebsten Urlaubsregionen der

Steirer, ist längst mehr als ein

Geheimtipp in diesem Segment.

Denn nicht nur Sonne, Strand

und Meer locken immer mehr

Grazer an Kroatiens Küste, auch

die Thermalbäder mauserten

sich in den letzten Jahren immer

mehr und machen auch jenen in

Slowenien verstärkt Konkurrenz.

Ein Tipp ist die Gegend rund

um das malerische Hafenstädtchen

Rovinj. Das Tena Rovinj

wird online mit bis zu 80 Prozent

hervorragenden Benotungen

bedacht und begeistert u.a.

mit seiner speziellen Fisch-Pediküre,

bei der Unreinheiten durch

die knabbernden Fischchen von

Füßen und Beinen entfernt werden.

Im Hotel „Eden“ bietet sich

wiederum ein „Best of Rovinj“. Es

liegt in einer kleinen Bucht, 20

Minuten vom historischen Zentrum

entfernt, bietet Wellness- &

Spa-Bereich und wartet im Sauna-Bereich

mit einem speziellen

Salz-Raum auf, bei dem das

„weiße Gold“ Istriens entspannungstechnisch

zur Geltung

kommt. Fisch und Salz kommen

in Rovinj aber nicht nur in Sachen

Wellness zur Geltung. Der

Ort bietet hervorragende Fisch-

Lokale wie das „Orca“ oder das

„Balbi“, wo man die Ware direkt

aus der örtlichen Bucht bezieht.

Wem Baden und Essen zu wenig

auslastend sind, dem sei eine

ausgiebige Winter-Wanderung

am Limski-Kanal ans Herz gelegt!

Dieser liegt zwischen Rovinj

und Vrsar, weist unterschiedlich

lange Routen auf und hat

auch für Kulturaffine einiges zu

bieten. Etwa die berühmte Muschel-

und Austernzucht des

Limski-Fjords.

Top-Alternativen sind auch

andere Regionen. Toplice wartet

mit der Therme Bizovacke auf.

Der große Badebereich im Inneren

und Äußeren bietet spezielle

Badeerlebnisse: So gibt es nächtliches

Schwimmen bis Mitternacht,

während an der Americano-Bar

angesagte DJs auflegen.

Vielfältig geht es auch im Spa

& Sport Resort Sveti Martin zu.

Hier wartet im Wellness-Center

eine Massage-Auswahl aus 30

Arten! Nach dem Bad im „Tempel

des Lebens“ kann man seinen

Körper auch medizinisch

durchchecken lassen, per Medical

Wellness.

Fazit: Kroatien erwärmt das

reiselustige Herz nicht nur mit

sommerlicher Sonne, sondern

auch mit Thermalwasser und

Sauna.

Rätsel-Lösung vom 6. 1. 2019

Lösung des Rätsels der letzten Ausgabe

P J K O P

S T E I E R M A R K H O F

A R N A F A E L E A

E I S L A U F V E R E I N

I N E I B E I H F D

D E L K A B O E L L E R

H E U T G I L U R I

L O R A T I O N U T

W A L R A T S T O L Z

I L I M H Z T E S L A

F E U E R B O H N E T A G

S D I A S A

W E H E C G R

E I C H L E R

U N I H A N

N I E G A U

J O A N N E U M

Lösung:

MUSEUM

DER WAHR-

NEHMUNG

Lösungswort: MUSEUM DER WAHRNEHMUNG

Sudoku-Lösung vom 13. 1. 2019

9 8 5 4 2 3 1 7 6

3 4 7 9 6 1 8 5 2

2 1 6 5 7 8 3 4 9

6 7 1 8 3 4 2 9 5

4 2 9 1 5 6 7 8 3

5 3 8 7 9 2 4 6 1

7 9 2 3 4 5 6 1 8

8 5 3 6 1 7 9 2 4

1 6 4 2 8 9 5 3 7

Kroatien und Istrien im Speziellen ist längst ein Thermen-Hotspot. Beim Einblick

ins Resort Eden in Rovinj ist die steigende Nachfrage kein Wunder. KK, GETTY


26 bildung

ANZEIGE 13. JÄNNER 2019

Von Mechatronik bis Musik

Schule. Die HTL Kaindorf lockt Technikfans, das

Gymnasium Dreihackengasse Musikfreunde.

Die HTL Kaindorf ist nicht nur

wegen ihres Wahrzeichens,

dem 33 Meter hohen Turm,

bekannt. Denn welche Schule hat

schon einen eigenen Bahnhof? Dies

bedeutet ideale Erreichbarkeit aus

allen Teilen der Steiermark. Außerordentlich

sind auch die Jobangebote,

die die Absolventen erhalten – denn

praxisorientierte Projekte stehen in

der HTL an der Tagesordnung. Die

Abteilungen für Informatik und Mechatronik

führen sogar Jahrgänge

mit „Arbeitssprache Englisch“ und

statten die ihr anvertrauten Jugendlichen

mit der von der Wirtschaft geforderten

Fremdsprachenkompetenz

aus. Wahlpflichtfächer mit zukunftsweisenden

Themen wie z. B. „IT

Security“ oder „Augmented Reality“

garantieren den aktuellen Stand der

Technik in der Abteilung Informatik.

Die Fachrichtung Automatisierungstechnik

wiederum spezialisiert sich

auf Industrie 4.0, während sich die

Fachrichtung Mechatronik der Digitalisierung

mittels Informationstechnik

stellt. Ab Herbst 2019 werden

Technikbegeisterte im Fachbereich

Robotik ausgebildet. International

anerkannte Zertifikate der Bereiche

„Englisch“, „Netzwerktechnologie“,

„Java-Programmierung“ und „SAP“

runden die Ausbildung ab. Interessierte

können sich an den Tagen der

offenen Tür am 1. und 2. Februar

selbst überzeugen.

Vielfalt im Mittelpunkt

Das Bundes- und Musikgymnasium

Dreihackengasse bietet nicht nur

das Gymnasium/Realgymnasium

mit den Ausbildungsschwerpunkten

„Kommunikation – Kunst – Kultur“

GETTY

Auch der Bereich Robotik

wird an der HTL abgedeckt.

und „Projektdesign“, sondern auch

das Musikgymnasium als Real- und

Oberstufenrealgymnasium. In dem

vielfältigen Programm ist für jeden

etwas dabei: „Kommunikation –

Kunst – Kultur“ fördert sprachliche

und kreative Kompetenzen, „Projektdesign“

ist stark praxisorientiert

und bietet konkrete Einblicke in die

Berufs- und Arbeitswelt, das Musikgymnasium

soll die Vereinbarkeit

von schulischer und spezieller instrumentaler

Ausbildung verbessern.


28 bildung

ANZEIGE 13. JÄNNER 2019

Bildungsberatung und Info-Tag

Hilfe. Die AK berät in Bildungsfragen. Die KPH

Graz präsentiert sich beim Open House.

Das differenzierte und sich

ständig erweiternde Bildungsangebot

sowie tiefgreifende

Veränderungen in der

Arbeits- und Berufswelt verstärken

das Bedürfnis nach Information,

Orientierungshilfe und Beratung.

Die Bildungsberatung der

Arbeiterkammer Steiermark bietet

neutrale, schnittstellenübergreifende

Bildungsberatung vom

Elementarbereich bis zum tertiären

Bildungssektor mit dem Ziel,

Schüler, Maturanten, Studierende,

Eltern und Personen mit

Aus- bzw. Weiterbildungswunsch

in ausbildungs- und berufsbezogenen

Entscheidungsprozessen

kostenfrei zu unterstützen.

Beratungstermine können unter

057799-2352 vereinbart werden.

Info-Tag in der KPH

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule

der Diözese Graz-Seckau, die

KPH, bietet eine innovative und wertorientierte

Lehrerbildung auf hohem

Niveau und mit besonderer Atmosphäre

an. An der KPH Graz können

folgende Bachelor- und Masterstudien

absolviert werden: Lehramt Primarstufe,

Einsatz an Volksschulen;

Lehramt Sekundarstufe, Unterrichtsfach

Katholische Religion. Darüber

hinaus umfasst das Angebot auch

Studien- und Lehrgänge im Bereich

der Fort- und Weiterbildung für den

Lehrberuf und für weitere pädagogische

Berufsfelder.

Die KPH Graz lädt am 30. Jänner von

8.15 bis 15 Uhr zum Open House

ein, um über die Studienangebote

und den Studienbeginn im Herbst

2019 zu informieren. Dort werden

Wer nicht weiß, welche Ausbildung für ihn die richtige ist,

kann sich an die AK-Bildungsberatung wenden. GETTY

die Besonderheiten der KPH wie

z. B. kleine Seminargruppen vorgestellt,

zudem vermitteln Workshops

Einblicke in die fünf Schwerpunkte

im Rahmen des Studiums Lehramt

Primarstufe. Studierende berichten

über ihre Erfahrungen und führen

durch den Campus Augustinum.

Direktorin Daniela Widorn und ihr

Team der Praxisvolksschule öffnen

am Vormittag ihre Klassenräume

für Hospitationen. Eine Anmeldung

ist nicht nötig. Nähere Informationen:

www.kphgraz.at


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

häuslbauermesse 29

Gesund und nachhaltig bauen liegt im Trend und tut der Umwelt gut.

Deshalb befasst sich die Häuslbauermesse besonders intensiv damit.

„Gesund bauen“ mit

der Häuslbauermesse

NEUHEITEN. Von 17. bis 20. Jänner findet am

Messegelände die Häuslbauermesse statt.

GETTY

Die Bausaison 2019 ist erst

wenige Tage alt, dennoch

stecken Häuslbauer

schon mitten in den Vorbereitungen

für ihre kommenden

Bauvorhaben. Ein Besuch auf der

diesjährigen Häuslbauermesse

von 17. bis 20. Jänner auf der

Messe Graz darf da nicht fehlen!

Vier Messetage lang unterstützen

Profis von der Planung bis hin

zur Umsetzung. Mit vielen Neuheiten

und dem Motto „Gesund

bauen“ wird man in allen Bereichen

bestens informiert.

Das gesunde Haus

Der Schwerpunkt der Häuslbauermesse

liegt im gesunden,

biologischen Bauen. „Bauherren

werden viel bewusster, was das

gesunde Bauen angeht“, freut

sich Armin Egger, Vorstand

Messe Congress Graz. Es ist nicht

nur wichtig, sondern liegt auch

im Trend. Wer nachhaltig baut,

hat länger etwas davon. Neben

der Ausstellung gibt es auch einen

Tag der Baubiologie, der am

19. Jänner stattfindet. Baubiologische

Materialien und Bauweisen,

die mit Nachhaltigkeit und

Umweltfreundlichkeit punkten.

„Die Häuslbauermesse bewährt

sich heuer erstmals als Hotspot

für viele neue Innovationen“,

so Hermann Zotter, Leiter der

Messe Graz.

Neben Neuheiten im nachhaltigen

Bauen spezialisiert sich die

Messe auch auf Themen wie Zukunftstrends,

etwa auf alles, was

mit Smart Home und Photovoltaik

zu tun hat. Einrichtungstrends

und Kunst für zu Hause, von

Aquarellen über Fotografie bis

zu realistischen Malereien. Outdoor

Homing und generell der

Außenbereich spielen eine große

Rolle im modernen Zuhause.

Einbruchssicherheit, Baustoffe,

Fassaden, Fenster und Türen sind

ebenfalls wichtige und langjährige

Grundsteine der Messe. An Informationen

fehlt nichts.

Mit insgesamt 500 Ausstellern

aus zehn Nationen gilt die Häuslbauermesse

als größte Baufachmesse

im Süden Österreichs.

Bereits zum 35. Mal bewährt sich

die Messe als der Anlaufpunkt

für Häuslbauer und -besitzer.

„Alles, was so lange währt, muss

auch gut sein. Und das ist bei

der Häuslbauermesse genau so“,

freut sich Zotter.


30

häuslbauermesse www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Die Zukunft des Wohnens:

SMART. Photovoltaik

und Smart Home sind

die Zukunft. Auf der

Häuslbauermesse wird

alles zu dem Thema

präsentiert.

Per Handy-App die gängigsten Dinge im Haus steuern ist angesagt. Smart Home regiert die Häuslbauer-Zukunft. GETTY

Auf der Häuslbauermesse

werden schon jetzt die

Trends von morgen präsentiert.

Wie wohnen wir im neuen

Jahr 2019? Was ist angesagt?

Was ist sinnvoll? Was muss man

unbedingt beachten? Fragen, bei

denen auf jedes noch so kleine

Detail eingegangen wird.

Qualität, Exklusivität und

Trends sind die wichtigsten

Stichwörter für diese Messe. Die

kommende Saison wird vor allem

eines: vielfältig. Im Design,

in den diversen Materialien und

vor allem in der Technik.


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at häuslbauermesse

31

Smart Home

„Wir präsentieren an unserem

Stand in der Stadthalle die

‚Zukunft des Wohnens‘ – Komplettlösungen

aus einer Hand.

Als Energiedienstleister spielt

für uns die kompetente Fachberatung

eine zentrale Rolle. Die

Besucher erfahren alles rund um

die Themen Photovoltaik und

Stromspeicher sowie zum intelligenten

Energiemanagement.

Zusätzlich wird es vor Ort eine

exklusive Neukunden-Aktion

geben, und bei der ‚E-Challenge‘

warten tolle Preise“, erklärt

Christian Purrer, Vorstandssprecher

Energie Steiermark.

Förderversicherung

Das neue Modell der Energie

Steiermark wird ebenfalls auf der

Häuslbauermesse vorgestellt.

Mit einer garantierten Förderversicherung

für Häuslbauer und

-besitzer für Photovoltaik wird

ihnen unter die Arme gegriffen.

Bis zu 4000 Euro PV-Förderung

kann man bekommen.

Photovoltaik und die natürliche

Gewinnung von Energie

wird generell ein Schwerpunkt

der Messe sein. Denn gesundes

Bauen liegt im Trend: für uns

Menschen genauso wie für unsere

Umwelt.

Neben der Förderung gibt es

aber auch andere zukunftsorientierte

Themen. „Es dreht sich alles

um E-Mobilität. Denn da sind

wir österreichweit sehr stark unterwegs.

Smart Home ist ebenfalls

ein großes Thema, bei dem

es eine breite Palette an Produkten

gibt“, erzählt Purrer. Technische

Systeme in den eigenen vier

Wänden gewinnen an immer

größerer Beliebtheit. Bequem

von der Couch aus kann man

mittels weniger Knopfdrücke das

gesamte Haus steuern. Bei der

Häuslbauermesse wird erklärt

und informiert, was sinnvoll ist

und was es am Markt schon alles

gibt.

Photovoltaik ist

ein großes Thema,

was die natürliche

Energiegewinnung

betrifft.

GETTY


32 häuslbauermesse

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Outdoor Homing: Trends

ES GRÜNT SO GRÜN.

Auf der diesjährigen

Häuslbauermesse

findet man alles rund

um den heurigen Trend

Outdoor Homing.

Bunt und heimelig darf es draußen im Garten zugehen! Umso mehr er nach Wohnzimmer aussieht, desto besser. GETTY

Der Garten und die Terrasse

werden immer mehr

als Wohnzimmer angesehen.

Man will sich wohlfühlen

und verbringt die meiste Zeit im

Freien. „Man muss den Garten

oder die Terrasse früh genug in

den Bauplan mit einbeziehen“,

erklärt Johann Anton Obendrauf,

Innungsmeister Landesinnung

Steiermark der Gärtner

und Floristen. Denn die frühe

Planung sorgt für den Wohlfühlfaktor

am Ende und spart Zeit

und Geld.

Die Häuslbauermesse hat für


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

häuslbauermesse 33

und Planung

einen hochwertigen Outdoorbereich

jede Menge auf Lager. Ob

man sich seine Terrasse selbst

bauen, seinen Garten gestalten

oder sich einfach nur zurücklehnen

und auf die Planung von

Profis vertrauen möchte, bleibt

dabei jedem selbst überlassen.

Die Freude bei den steirischen

Gartengestaltern liegt in den

hochwertigen

Natursteinlösungen,

die sie heuer präsentieren

dürfen. Naturstein eignet sich

perfekt für gemütliche Stunden

im Außenbereich.

Bunt soll’s sein

„Während der Trend bei der Hardware

bei hochwertigen Materialien

und klaren Formen bleibt, bewegt

sich der Bepflanzungstrend

wieder Richtung bunt und naturnäher.

Die Gräsergarten ära geht

dem Ende zu“, so Obendrauf. Je

bunter die Blumen, desto heimeliger

der Garten!

„Der Stellenwert des Gartens

hat sich in den letzten Jahren

vom hübschen Rahmen zum

grünen Wohnzimmer gewandelt“,

schmunzelt der Innungsmeister.

Naturteich und Co

„Ungebrochen ist auch die starke

Nachfrage nach Schwimmteichen

und Naturpools, stellen

diese doch eine spannende giftfreie

Alternative zu Chlorpools

dar“, erklärt Obendrauf. Der

Kreativität sind heuer im Garten

keine Grenzen gesetzt. Die steirischen

Gartengestalter helfen

dabei, den „grünen Traum“ zu

verwirklichen.

Und wenn man mit den Grünflächen

rund ums Haus fertig ist,

kann man sich auch gleich noch

um den Rest kümmern. Neues

Garagentor, moderner Carport

oder doch lieber ein schöner

Gartenzaun? An Angebot

mangelt es bei der diesjährigen

Häusl bauermesse definitiv nicht.


34 häuslbauermesse

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Einbruchsschutz und

SICHERHEIT. Auf der

Häuslbauermesse dreht

es sich insbesonders

auch um Sicherheitsfragen

und den perfekten

Start ins Bauen.

Den Einbrechern wird der Kampf angesagt! Auf der Häuslbauermesse werden Sicherheitsfenster vorgestellt.

GETTY

Seit bereits 35 Jahren haben

die steirischen Lagerhäuser

ihren Stand auf der

Häuslbauermesse. Von Anfang

an wurden Kunden sorgfältig

beraten und Produkte vorgestellt.

Auf einer Fläche von rund

500 Quadratmetern präsentieren

und informieren die Lagerhäuser

über sämtliche Bereiche

des Hausbaus. Traditionell haben

sie somit den größten Stand

auf der gesamten Häuslbauermesse.

„Besonderes Augenmerk

wird dabei auf das Thema Si-


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

häuslbauermesse 35

Sicherheit

cherheit und Einbruchsschutz

bei Bauelementen gelegt“, erklärt

Josef Hütter, Geschäftsführer

Lagerhaus Graz Land.

Vor allem ungeschützte und

geschützte Fenster und Türen

werden präsentiert. „Während

der gesamten Häuslbauermesse

werden live Einbruchsversuche

bei Standard- und bei Sicherheitsfenstern

vorgeführt, damit

die Unterschiede festgestellt

werden können“, so Hütter. Es

soll gezeigt werden, wie sinnvoll

Sicherheitselemente beim

Hausbau sind, damit man spätere

Schäden schon vorab vermeiden

kann. Die Sicherheit

wird bei der Häuslbauermesse

besonders großgeschrieben.

Kundennähe

„Wir kennen unsere Kunden,

und unsere Kunden kennen

uns“, freut sich der Geschäftsführer.

Ein Motto, das die Mitarbeiter

sehr ernst nehmen. „In

den Bereichen Rohbau, Sanierung,

Bauelemente, Heizung

und Außengestaltung präsentieren

und beraten rund 40 Mitarbeiter

vom Ennstal bis Bad Radkersburg

die Messebesucher an

allen vier Messetagen“, erzählt

Hütter. Beratung auf höchstem

Niveau wird von den steirischen

Lagerhäusern, die seit Tag

eins der Häuslbauermesse dabei

sind, geboten.

„Die Lagerhausgenossenschaft

mit ihrem flächendeckenden

Filialnetz in der gesamten

Steiermark ist der

größte Anbieter im Baustoffbereich.

Sie kann damit sämtliche

Anfragen und Aufgabenstellungen

kompetent und persönlich

vor Ort für ihre Kunden abwickeln“,

freut sich Hütter. Ebenfalls

ist man auf 500 Quadratmetern

zu den Themen Sanierung,

Wärmedämmung, Energiesparen

und Regenwassernutzung

bestens aufgehoben.

Fensterln auf der

Häuslbauermesse

Von 17. bis 20. Jänner ist es wieder so weit und

in Graz findet die beliebte Häuslbauermesse statt.

Da darf REKORD natürlich

nicht fehlen! So laden

die Standorte Graz

und Weitendorf zum Stand mit

der Nr. 420 in Halle A, wo sich

Häuslbauer und Sanierer vom

Fenster über Balkon-, Terrassen-

und Haustüren bis hin zu

Sonnen- und Insektenschutz

umfassend beraten lassen

können. „Wir bieten Ihnen

nicht nur eine allumfassende

Beratung, sondern außerdem

20 Jahre Langzeit-Garantie auf

sämtliche Fenster und Türen

sowie konkurrenzlos kurze Lieferzeiten.

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch!“, so Anita Maitz,

Geschäftsführerin von REKORD

Graz und Weitendorf. Kurzum:

Wer noch nach hochwertigen

ANZEIGE

Fenstern bzw. Türen mit starkem

Preis-Leistungs-Verhältnis

sucht, sollte es sich dringend

überlegen, auf der Häuslbauermesse

Graz mit REKORD zu

„fensterln“.

Anita Maitz, Geschäftsführerin von

REKORD Graz und Weitendorf, freut

sich auf Ihren Besuch am Stand 420.

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Das schnellste Fenster.

Mit 20 Jahren Garantie.

Gewinnen

Sie ein

WELLNESS-

WOCHENENDE

FÜR ZWEI!

Schneller Tipp von

Marlies und Benjamin Raich:

REKORD Fenster auf der

Häuslbauer

Messe Graz

17. – 20. 1. 2019

Halle A, EG/Stand 420

REKORD in 8020 Graz

Eggenberger Gürtel 71, +43 316 71 71 71

REKORD in 8410 Weitendorf,

Kainachtalstraße 83, +43 3182 550 60

www.rekord-fenster.com


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at motor

37

SUV-Boom: Zahl verdoppelt!

IMMER MEHR. In den

letzten fünf Jahren hat

sich die Zahl neuer SUV

nahezu verdoppelt. Im

Vorjahr wurden in der

Steiermark 15.000 SUV

neu zugelassen.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Je schwerer, umso besser, je

stärker, umso lieber – die Autokäufer

in der Steiermark,

das schließt natürlich Graz ein,

schwören auf SUV. Am besten

verkaufen sich diese geländegängigen

Wagen, wenn sie breit,

lang und schwer sind, man hoch

genug sitzt und alle Vorteile einer

Limousine im Inneren vorfindet.

Aus diesem Grunde gibt es ja

auch SUV-Modelle von Marken

wie Alfa Romeo oder Jaguar, die

sich als Neulinge in diesem Segment

gut behaupten. Und so präsentiert

auch Rolls-Royce heute

noch auf der Vienna Autoshow

den absoluten Luxus-SUV „Cullinan“.

Für den Rolls-Royce Cullinan

mit seinem V12-Motor und

den 715 PS (!) muss man mehr

als 315.000 Euro hinblättern.

Kopfschütteln

Autos wie der Cullinan lösen bei

Autoexperten, die zugleich die

Senkung der CO 2

-Emissionen im

Blick haben, natürlich verständnisloses

Kopfschütteln und Staunen

aus.

15.558 SUV und Geländewagen

wurden im vergangenen

Jahr in der Steiermark neu zugelassen,

das listet der VCÖ (Verein

für Mobilität der Zukunft – früher

Verkehrsclub Österreich) in

einer Aussendung auf.

Christian Gratzer, VCÖ-Kommunikation:

„SUV verbrauchen

mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche

Modelle. Damit stoßen

sie auch mehr klimaschädliches

CO 2

aus. Diese Entwicklung

am Neuwagenmarkt führt dazu,

dass Österreich zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen

im Verkehr

setzen muss, um das Klimaziel

zu erreichen.“

Laut VCÖ ist bemerkenswert,

dass in der Steiermark 52 Prozent

der SUV und Geländewagen

im Vorjahr auf Firmen oder

andere juristische Personen neu

zugelassen wurden. Übrigens ist

in der Steiermark der SUV-Anteil

in Graz und Graz-Umgebung am

niedrigsten.

Emissions-Kampf

Der SUV-Boom bringt die Diskussion

um ein Ende der fossilen

Antriebsstoffe Benzin und Diesel

wieder in den Fokus der Umweltschützer.

Gratzer: „Wenn Österreich die

CO 2

-Emissionen bis 2030 um

ein Drittel reduzieren will, dann

muss alles im Verkehrsbereich

gefördert werden, was wenig

oder gar keinen CO 2

-Ausstoß

hervorruft. Bus, Bahn, Straßenbahn,

S-Bahn müssen verstärkt

angeboten werden. Wenn man

bedenkt, dass jeder Dritte, meist

noch dazu allein im Auto, weniger

als fünf Kilometer fährt, dann

wären die Alternativen stattdessen

mehr Gehen und Radfahren.

Elektro-Antriebe müssen ebenso

mehr gefördert werden.“

Um die CO 2

-Bilanz bei Österreichs

Neuwagenflotte zu verbessern,

schlägt der VCÖ vor,

neben der NoVA auch noch einen

Fixbetrag pro Gramm CO 2

unabhängig vom Kaufpreis einzuführen.

Aber schon im Autofrühling

2019 rollt eine ganze Reihe neuer

geländegängiger SUV auf die Autokäufer

zu, noch komfortabler,

noch stärker ...

SUV in der Stmk.

■■Jahr 2018: 15.558 SUV (34,4

Prozent der Pkw-Neuzulassungen)

■■Jahr 2017: 12.568 (27,4 Prozent

der Neuzulassungen)

■■Jahr 2016: 11.149 (26,6 Prozent

der Neuzulassungen)

■■Jahr 2009: 4832 SUV (11,1

Prozent der Neuzulassungen)

■■Jahr 2005: 3082 SUV (7,2

Prozent der Neuzulassungen)

■■Jahr 2004: 2684 SUV (6,3

Prozent der Neuzulassungen)

(Quelle: Datenfact VCÖ 2019)


Geländeluxus pur: Rolls-Royce Cullinan. Übrigens ist jeder dritte Neuwagen

in der Steiermark ein SUV bzw. Geländewagen.

ROLLS-ROYCE


38 motor

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

Neue Plattform für Kultautos

OLDTIMER. Der Grazer Michael Lippitsch hat vor kurzem die Plattform „MiMo – rent a classic“ gegründet,

auf der Kultautos gemietet werden können: etwa ein 2CV Charleston oder ein VW Bulli.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Das erste Auto von Michael

Lippitsch war ein taubenblauer

VW Bulli im

Jahr 1994. „MiMo“ – kurz für Michi-Mobil

– wurde nicht nur das

Gefährt, sondern bald auch der

Fahrer selbst genannt. Und unter

diesem Namen hat der Grazer

seine Leidenschaft für Oldtimer

jetzt auch zum Beruf gemacht:

Unter www.mimo-classics.com

findet man seit kurzem die von

ihm gegründete Plattform, auf der

Motorfans Kultautos und andere

ausgefallene Fahrzeuge tageweise

mieten können. Derzeit steht ein

2CV Charleston zur Verfügung,

der VW Bulli wird gerade restauriert

und soll in Kürze folgen. Außerdem

gibt es bereits positive

Gespräche mit dem Eigentümer

eines Fiat Spider und eines alten

venezianischen Holzmotorbootes.

„Grundsätzlich kann jeder, der

ein besonderes Auto besitzt, dieses

online stellen. Es wird dadurch

bewegt, anstatt in der Garage zu

stehen, außerdem gibt’s durch das

Vermieten Unterstützung bei den

Erhaltungskosten“, so Lippitsch.

2CV Charleston

Der Citroën 2CV wird bei uns

üblicherweise „Ente“ genannt.

Die Entwicklung begann in den

30er Jahren, kriegsbedingt wurde

er aber erst 1948 in Paris präsentiert.

Über fünf Millionen wurden

zwischen Sommer 1949 und

den 1990ern hergestellt – typisch

mit luftgekühltem Zweizylinder-

Viertakt-Boxermotor und Frontantrieb.

Das Modell bei „MiMo“

ist Baujahr 1985, hat 32 PS und

wiegt 585 Kilo.

VW Bulli

Der kultige VW-Bus ist auch als

„Bulli“ bekannt. 1948 wurde der

erste Prototyp gebaut. Typisch ist

die Front mit V-förmig zulaufenden

Sicken, dem großen VW-Emblem

und der geteilten Frontscheibe.

Fahrer- und Beifahrertür hatten

Schiebefenster mit Knebelrasten

und je ein schmales Ausstellfenster.

Je nach Baujahr heißen die Modelle

T1 bis T6 – die sechste Generation

wurde 2015 präsentiert. Bei

„MiMo“ wird gerade ein VW Bulli

T1 Westfalia restauriert.

2CV Charleston und VW Bulli sind absolute Kultautos. Auf der Online-Plattform

„MiMo“ können sie und andere besondere Fahrzeuge ausgeliehen werden. MIMO (2)


wohnen

39

redaktion@grazer.at

Mit DAVE bietet RE/MAX die

bestmögliche Preisfindung in

einem einfachen, schnellen und

sicheren Prozess.“

Margot Clement, GF von RE/MAX. KK

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019


40 wohnen

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at wohnen

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sport

graz

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

42

redaktion@grazer.at

redaktion@grazer.at

Wir haben keinen Assistenzeinsatz für

einen Sieg gegen Bozen angefordert!“

99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg zum Auftritt des

Teams in Militär-Dressen, die man beim „Tag der

Wehrpflicht“ am 20. Jänner tragen wird. GEPA (3)

Kainz und Co: Heißes Frühjahr

„Flo“ Kainz will mit seinen Bremern die Quali für den Europacup schaffen. In der

engen Tabelle darf sich das Team des Grazers kaum einen Ausrutscher leisten.GEPA

START. Den Grazer

Legionären in Deutschlands

erster Liga steht

ein heißes Frühjahr ins

Haus. Es geht um Europa

– und den Abstieg.

Von Philipp Braunegger

philipp.braunegger@grazer.at

Wenn am kommenden

Freitag die Erste

Deutsche Bundesliga

in die Rückrunde startet, wird’s

auch für die Grazer Legionäre

wieder ernst. Und ernst ist

das richtige Stichwort, denn

Spannung ist bei den Murstädtern

und deren Vereinen in

Deutschlands Eliteklasse allemal

garantiert.

Michael Gregoritsch steckt

mit seinem FC Augsburg nach

holpriger Hinrunde im Abstiegskampf,

nur einen Punkt steht

man über dem Relegationsplatz.

Gleich zum Auftakt kommt’s

zum direkten Duell gegen Abstiegskonkurrent

Fortuna Düsseldorf.

„Gregerl“ konnte seine

starke Vorsaison mit bisher erst

drei Toren noch nicht bestätigen.

Besser hat es Florian Kainz in

Bremen. Die Bremer liegen auf

Rang 10, fighten dank geringerem

Rückstand auf den Europacup

aber voll ums internationale

Geschäft. Kainz hat körperlich

in den letzten Monaten an Kraft

zugelegt und zählt mittlerweile

zum Stamm an der Weser.

Immer voll ins Schwarze

SPORTLICH. „Gemma, Grazer!“: Das bedeutet jede Woche eine andere spannende

Sportart! Diese Woche präsentieren wir den Sport Dart und den Dart Club M-Trans!

Von Martin Machinger

redaktion@grazer.at

Selten hat eine Sportart so

einen Boom ausgelöst wie

Dart in den letzten Jahren!

Das ist auch kein Wunder, denn

österreichische Größen wie Mensur

Suljovic heizen den internationalen

Stars bei Turnieren ganz

schön ein!

Vor der steirischen Landeshauptstadt

hat dieser Boom natürlich

auch nicht haltgemacht, und Vereine

wie der Dart Club M-Trans sind

da vorne dabei. Seit dem Gründungsjahr

2003 konnten die Dartenthusiasten

nämlich schon 100

Mitglieder in den verschiedensten

Altersklassen für sich gewinnen.

Mit der Trainingsstätte in der

Klusemannstraße sind die Dartsportler

auch super untergebracht:

Zwei Sportscheiben und neue

Dart-Geräte stehen ihnen dort zur

Verfügung, und Trainings finden

mehrmals pro Woche statt.

Bei diesem Engagement bleiben

auch die Erfolge nicht auf der Strecke:

In allen Ligen und Turnieren in

Österreich ist der Verein immer im

Vorderfeld dabei!

Was Dartsport ausmacht, weiß

Helmut Frick vom Dart Club M-

Trans: „Wer die besten Nerven hat,

gewinnt! Außerdem ist Dart ein

günstiger Sport, und mit viel Einsatz

kann man sehr weit kommen!“

Alle Informationen zu

den steirischen Vereinen

findet man online unter

www.stdso.at.

Gemma,

Grazer

www.grazer.at

Ist das Interesse am Dartsport geweckt? Probetrainings sind kostenlos! Alle Infos

dazu findet man auf der Facebook-Seite des Vereins Dart Club M-Trans. GEPA


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

sport graz 45 43

HERO➜

Conny Hütter, Schifahrerin

Die rasante Kumbergerin ist nach ihrer

verletzungsbedingten Pause wieder fit

für die kommenden Rennen.

Thomas Vanek, Eishockeyspieler

Der Grazer Eishockey-Crack verlor mit

seinen Detroit Red Wings acht der

letzten neun Liga-Spiele.

ZERO


ist garantiert

International will man auch

in Berlin spielen, wo der Grazer

Valentino Lazaro längst als Leistungsträger

fungiert, das aber

mittlerweile in defensiverer Rolle.

„Wir wollen das Sieges-Gen

vom Saisonstart wieder entwickeln“,

sagt der einstige GAK-

Jugendkicker. Dann, so Lazaro,

„stehen wir wieder auf den internationalen

Plätzen“. Die besten

Karten für diese haben aktuell

Leipzig-Kicker Marcel Sabitzer

und Eintracht-Frankfurt-Co-

Trainer Christian Peintinger.

Sabitzer steht mit Red-Bull-

Filiale Leipzig aktuell auf einem

Champions-League-Platz. Dieser,

Rang 4, soll aber ausgebaut

werden. Denn: Hätten die Bullen

gegen die Nachzügler Wolfsburg

und Freiburg im Herbst nicht

verloren, würde man gegen Dortmund

um den Titel spielen und

auch vor den Bayern liegen.

Peintinger war mit der Eintracht

eine der Rückrunden-

Sensationen. Bis im Spätherbst

ein Einbruch kam. „Wir wollen

das Hochgefühl so lang wie möglich

aufrechterhalten, man weiß

nicht, wie lange das dauert“, sagte

der einstige Kalsdorf-Trainer

zum „Grazer“, damals prophetisch.

Zuletzt dürfte auch die

Doppelbelastung aus dem Europacup

– die Eintracht gewann in

ihrer Euro-League-Gruppe alle

Spiele – durchgeschlagen haben.

Schwer hat es aktuell hingegen

Ex-Sturm-Talent Noah Eyawo in

Mönchengladbach. Aktuell wird

im Profikader des starken Tabellendritten

kein Platz frei.

Cierra Coffin (r.) und Co wollen am Heimparkett international weiterkommen.

Dafür muss ein klarer Sieg gegen die Gegnerinnen aus Kosice her. GEPA

Ein gutes Omen für UBI

■■

Am Dienstag, 15. Jänner,

herrscht wieder Europacup-Flair

im Raffeisen-Sportpark. UBI Graz

trifft im letzten Vorrundenspiel

der CEWL auf die Young Angels

Kosice. Und: Es ist eine Partie,

bei der für die Grazer Basketballerinnen

jede Menge am Spiel

steht. Denn man hat noch Aufstiegschancen!

„Dafür müssen

wir mit 16 Punkten gewinnen“,

spricht UBI-Obmann Sebastian

Eger-Mraulak die klare Ausgangslage

an. Motivation haben

die Damen zuletzt ausreichend

getankt: „Gegen die Basket Flames

haben wir uns die Tabellenführung

erkämpft, dort ist es

auch gelungen, einen 15-Punkte-

Rückstand zu egalisieren.“ Fazit:

Die Leistung kann durchaus als

gutes Omen angesehen werden

für das Duell gegen die Slowakinnen.

„Es ist das erste Spiel des

Superticket-Zyklus, wir erwarten

uns daher Zuschauer.“ PHIL

Bei der EM 2010 wurde die Stadthalle bereits einmal zur „Heim-Arena“ der

Kroaten. Die Stimmung war top, in einem Jahr soll das Dacapo folgen. GEPA

„Karo-Karawane“ in

der Grazer Stadthalle

HEIM-EURO. In einem Jahr erlebt Graz die Handball-EM.

Kroatien trägt hier die Gruppenspiele aus.

Von Philipp Braunegger

philipp.braunegger@grazer.at

Seit Donnerstag geht in

Dänemark und Deutschland

die Handball-WM

über die Bühne, Österreich in

seiner Gruppe trifft morgen

auf Norwegen. Grazer sind

leider keine dabei, auch HSG-

Goalie Thomas Eichberger

nicht, dem durchaus Chancen

auf eine Einberufung eingeräumt

worden waren. Umso

mehr hofft er, nächstes Jahr bei

der Heim-EM dabei zu sein!

Dann steigt das Turnier erstmals

in drei Ländern (Österreich,

Schweden, Norwegen)

mit 24 Teams. Graz ist mit der

Stadthalle einer der Austragungsorte,

am 9. Jänner steigt

das Eröffnungsspiel hier. „Da

will ich dann dabei sein. Dass

ich jetzt nicht dabei bin, sehe

ich daher auch als Ansporn!“,

so Eichberger. Dabei sein werden

auch tausende Grazer

Handballfans, es wird eine

360-Grad-Tribüne ums Spielfeld

geben, 6000 Fans finden

Platz. Sich Plätze so schnell

wie möglich zu sichern, dazu

ruft Bernd Rabenseifner,

Generalsekretär des Österreichischen

Handballbundes,

bereits jetzt auf. „Der Run auf

die Tickets wird enorm sein,

vor allem sobald sich die Kroaten

für das Turnier qualifiziert

haben, wovon auszugehen ist.“

Der Grund? Die kroatischen

Superstars um Domagoj

Duvnjak vom THC Kiel werden

ihre Gruppenspiele wie

schon beim EM-Turnier 2010

in Graz austragen (Österreich

spielt in Wien)!

Und bekanntlich zählen kroatische

Sportfans zu den reise-

und begeisterungsfähigsten

europaweit. Und das nicht nur

beim Fuß-, sondern auch beim

Handball. Das stellten die Fans

der „Vatreni“ („die Feurigen“)

eben bereits 2010 in Graz unter

Beweis. Rabenseifner: „Da

hat für Kroatien richtige Heimspielatmosphäre

geherrscht,

man hat unzählige rot-weiß karierte

Dressen gesehen.“ Damit

wird also auch in einem Jahr zu

rechnen sein. Tickets gibt es unter

anderem bei Ö-Ticket.


44 grazer sonntag

www.grazer.at 13. JÄNNER 2019

SO ISST GRAZ

Das „Café Schubert“ heizt ein, mit ...

... Ingwer-Karotten-

Suppe

Bernhard Primschitz serviert im „Schubert“

Vitamine in Suppenform. BRAUNEGGER (2)

Bei den unwirtlichen Temperaturen

dieser Tage und dem grauen Himmel

ist’s Zeit, dem Körper Vitamine,

Wärme und gegebenenfalls einen

optischen Farbklex zuzuführen. All

diese Wünsche erfüllt die Suppe

aus der Küche der „Schubert Kino

Café Lounge“ (Mehlplatz), die mit

Ingwer und Karotte mit „Volldampf“

daherkommt. Ingwer wärmt dank

der wertvollen Inhalts- bzw. sogenannten

Scharfstoffe

Shogaol und

Zingeron und

stärkt das

Immunsystem

mit

Vitamin

C, Magnesium

und Eisen.

Karotten

bestechen durch

Carotin. Dieses ist nicht nur gesund

für die Augen, sondern beugt auch

Arterio sklerose vor. Ideal, denn das

junge Jahr geht man am besten auch

bei kühlen Temperaturen mit Bewegung

und aktiv an! PHIL

Zutaten für 4 Personen: 500 g

Karotten, 1 Zwiebel od. 3 Schalotten,

50 g Ingwer, 50 ml Obers, 1 l

Gemüsebrühe, 1 TL Zucker, Salz, Pfeffer,

Olivenöl, frische Petersilie

Zubereitung: Zwiebel bzw. Schalotten

klein schneiden und mit Olivenöl

andünsten. Danach den Ingwer klein

schneiden und dazugeben. Karotten

in Scheiben schneiden und mitdünsten.

Zucker dazugeben und glacieren.

Salzen, pfeffern und mehrere Minuten

dünsten lassen. Im Anschluss

mit der Gemüsebrühe aufgießen und

20 Minuten köcheln lassen. Suppe

pürieren, Schlagobers dazugeben

und mit frischer Petersilie servieren.

GRAZWORTRÄTSEL

Sträßlein

nahe

Augarten

Gastronomiebetrieb

am Geidorfplatz

(3 W.)

ehem. Markt

im Bezirk

Graz-Umg.

Grazer

Stadtteil

frz. für

"unsere"

Halbton

unter e

Büste

Abk. für

"Musikerziehung"

Abk. für

"Geburtsname"

ein Andenstaat

up to

date, en

vogue

5

9

"... est"

("So ist

es!")

ausgestreuter

Samen

Nadelbaum

Dreizehenfaultier

konzentrierter

Auszug

18

12

Stadtteil

von Wien

Vorsilbe

für "neu"

Nierensekret

islamischer

Rechtsgelehrter

Schrecken,

Horror

14

kathol.

Ordensgeistlicher

Widerwille

16

6

Fahnenflüchtiger

Kräuteraufguss

Schlucht,

Senke

Abk. für

"auf Probe"

positiver

Bescheid

italien.

TV-Sender

Blau des

Himmels

juristische

Kanzlei

spanischer

Artikel

2 3

15

Abk. für

"rund"

1

Bündnis

latein.

für

"Luft"

Geröllwüste

der Sahara

Stelle,

Platz

Zeichen

für Eisen

Unteroffizier

am Schiff

nach

Art von

(2 Wörter)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 12 16 17 18

10

Stimmlage

zwischen

Alt und

Sopran

Grazer

Discostadl

Reifeprüfung

Zeichen

für Mangan

Vorname

der

Autorin

Danella †

17

am Ziel

Wohltat

13

100

Quadratmeter

nicht weiterkommen

Stammmutter,

Vorfahrin

Abk. für

"Sommersemester"

Ergebnis,

Schlussfolgerung

unbesiegbare

Comicfigur

Computereingabe

Mittelhülse

eines

Rades

Hauterkrankung

2. Ton der

Tonleiter

griech.

Göttin

der Morgenröte

schnittig,

zackig,

schwungvoll

Christusmonogramm

8

Arbeitervertretung

ein

Umlaut

11

4

Teil arabischer

Namen

("Vater")

ein Ripsgewebe

Roman von

Stephen

King

Direktor der

Universitätsbibliothek

Graz † 1798

Lösung der Vorwoche: Museum der Wahrnehmung, die Gewinner werden verständigt Rätsellösungen: S. 24

Aktuelles Lösungswort:

SUDOKU

5 3

9 5 2 1

9 6 8 5

1 7 3 4

3 2 5

4 9 1

6

3 1

3 6 1

4

1019

Und so geht’s!

Jede Ziffer darf in

jeder Reihe in jedem

Quadrat nur

einmal vorkommen.

Bleistift

spitzen, los geht’s.

Viel Spaß!

G E W I N N S P I E L

„Süßes Paket“

im Wert von 80 € von der Confiserie

Heindl & eine Einladung

ins SchokoMuseum!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 16. 1. 2019. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind mit

der Veröffentlichung einverstanden.

7


13. JÄNNER 2019 www.grazer.at

grazer sonntag 45

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 13. JÄNNER

ÖH-Lerntage

Die Prüfungszeit hat begonnen, aber

an der Uni ist es oftmals schwierig

für Studenten, einen ruhigen Platz

zum Lernen zu finden. Das Referat

für Bildung und Politik organisiert

erneut die „ÖH-Lerntage“ und bietet

eine entspannte Atmosphäre, wo

man Ruhe und genügend Raum

findet. Ebenfalls werden kostenlose

Warm- und Kaltgetränke

sowie Snacks und Nervennahrung

angeboten. Von 10 bis 23 Uhr bei der

Karl-Franzens-Uni in den Hörsälen

HS 06.01 und HS 06.02.

HOCHZEITS-

WELT

13 Uhr

Helmut-List-

Halle

WOHIN AM SONNTAG

Kasperl und der Eisvogel

Die Schneekönigin hat Geburtstag,

und das wird natürlich gefeiert. Aber

leider ist sie erkrankt und mit jedem

Niesen löst sich eine Schneelawine.

Also muss schnell Medizin gegen

diese Verkühlung besorgt werden.

Der seltene Eisvogel ist der Einzige,

der da helfen kann. Eine spannende

Reise mit dem Kasperl. Um 11, 15 und

16.30 Uhr im Orpheum eXtra (kleiner

Saal).

Hochzeitswelt Graz

Die führenden Anbieter zum Thema

„Hochzeit“ aus dem Raum Graz,

dem gesamten Bundesland Steiermark,

angrenzenden Bundesländern

und Italien präsentieren Ihnen die

Trends der Hochzeitssaison 2019.

In entspannter Atmosphäre und

speziellem Ambiente hat man die

Möglichkeit, sich an Ort und Stelle

rund um „den schönsten Tag“ zu

informieren. Nur noch heute von 13

bis 16 Uhr in der Helmut-List-Halle.

Polnische Hochzeit

Operette in drei Akten mit Prolog.

Ein verkleideter Freiheitskämpfer,

sein Onkel mit bedenklichem

Blaubart-Komplex, der bereits

die sechste Hochzeit mit einer

natürlich noch jüngeren Frau plant,

Von 13 bis 16 Uhr können verliebte Paare sich über „ihren schönsten

Tag im Leben“ informieren.

GETTY, UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM, KK

eine höchst kreative, willensstarke

Nachbarin, auch bekannt und

gefürchtet als „Wildkatze“, und eine

feierlustige Gesellschaft treffen in

dieser wortwitzigen, frechen Operette

der Irrungen und Wirrungen

von Joseph Beer aufeinander, um

die Hochzeit des Jahres, ja vielleicht

des Jahrhunderts, zu feiern. Um

15 Uhr im Opernhaus. Kostenlose

Stückeinführung jeweils 30 Minuten

vor Beginn im Galeriefoyer.

The awesome 2SOME project

Eine neue Art von Tanzworkshop.

Zwei Mädels, ein Song! Bei dem

Workshop vermitteln die Tänzerinnen

Stefanie Hafner und Joana

Hörmann zwei verschiedene Interpretationen

von einem Song. Ein

Experiment voller Inspiration. Von

15 bis 18 Uhr im Raiffeisen-Sportpark

in der Hüttenbrennergasse.

Mehr essen, weniger wiegen

Von 15 bis 17 Uhr gibt es eine Information

über „mehr essen, weniger

wiegen“ im Nachbarschaftszentrum

Graz St. Peter (St.-Peter-

Hauptstraße 85). Infos zu mehr

Energie, gesünder und fitter leben,

biologisches Alter reduzieren,

schlanker und vor allem gesünder

werden, besser schlafen und

rege nerieren, sein Immunsystem

stärken und noch viel mehr

nützliche Tipps. Anschließend wird

schwungvoll in den Abend getanzt!

Vom Zeughaus und seinem Zeug

Das Landeszeughaus ist ein ganz

besonderer Ort. Gemeinsam mit

dem Zeughaus kann man in die

Geschichte eintauchen, herausfinden,

welche Bedeutung es früher

hatte und wozu all das gut war,

was gezeigt wird. Eine Führung

für Kinder von 6 bis 10 Jahren

(mit Familie) von 15 bis 16 Uhr im

Universalmuseum Joanneum.

Shanghai Nights in Graz

Die erste kulinarische Reise für das

Jahr 2019 führt Lucy’s Asian Kitchen

in die mondäne Glitzermetropole

Shanghai. Gemeinsam werden

chinesische Cocktails gemixt,

süß-saure Rippchen, geschmorte

Auberginen, Shrimp Shanghai-Style

und Erdbeer-Sago gemacht. Von 17

bis 20 Uhr im En Garde (Lendplatz

40).

Confusical!

Ein improvisiertes Musical mit

Songs! „The Essentials“ sind eine

nigelnagelneue Improformation aus

Graz, Österreich – gebildet aus den

Gruppen KANA DA und BRUN-

NERGRUBERMAIR. In ihren Shows

verfolgen sie nur ein Ziel: Improvisiere

um dein Leben und finde den

besten Song der Welt. Jede Show

ist aufs Neue die Premiere und

Derniere zugleich. Um 19 Uhr im

Kristallwerk.

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