13. Jänner 2019
- Und sie kommen doch! Boote erobern noch heuer die Mur - Landtag: 91 Anträge stecken fest - Runder Tisch zum Akademischen Gymnasium - Vier Häuser für Grazer Ehrenamtliche - Messung in der Alten Poststraße: 407 Autos fuhren über 20 km/h zu schnell - Weiterhin Hickhack um Regress in mobiler Pflege - Neujahrsempfänge
- Und sie kommen doch! Boote erobern noch heuer die Mur
- Landtag: 91 Anträge stecken fest
- Runder Tisch zum Akademischen Gymnasium
- Vier Häuser für Grazer Ehrenamtliche
- Messung in der Alten Poststraße: 407 Autos fuhren über 20 km/h zu schnell
- Weiterhin Hickhack um Regress in mobiler Pflege
- Neujahrsempfänge
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<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong>, AUSGABE 2<br />
17.–20. <strong>Jänner</strong> <strong>2019</strong><br />
Messe Graz<br />
www.haeuslbauergraz.at<br />
Viel zu schnell<br />
In nur einer Woche<br />
wurden 407 Raser in<br />
der Alten Poststraße<br />
registriert. Die Stadt<br />
fordert Schwerpunktüberwachungen<br />
und plant weitere<br />
Maßnahmen.<br />
SEITE 10<br />
Und sie kommen doch!<br />
Boote erobern<br />
noch heuer<br />
die Mur<br />
Viel zu langsam<br />
Ganze 91 Landtags<br />
anträge<br />
liegen in diversen<br />
Unter ausschüssen<br />
teilweise schon<br />
seit Jahren auf Eis.<br />
Das sorgt jetzt für<br />
vehemente Kritik.<br />
SEITE 6<br />
Leinen los. Entgegen jüngsten Unkenrufen werden laut Bürgermeister Siegfried Nagl schon in diesem Sommer<br />
Ruderer, Paddler, Stand Up Paddler sowie Tretboote, Drachenboote und E-Wassertaxis auf der Mur fahren. SEITEN 4/5<br />
GETTY (3), MONTAGE DER GRAZER
die seite 2 www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Inhalts-Quiz<br />
Wem gehören diese<br />
Augen?<br />
1 Bernadette Donau<br />
2 Birgit Raab<br />
3 Barbara Muhr<br />
Lösung Seite 15<br />
Was ist das?<br />
1 Federkleid<br />
2 Staubwedel<br />
3 Hundefell<br />
Lösung Seite 23<br />
Was kostet die Erweiterung?<br />
1 ca. 500.000 Euro<br />
2 ca. 1,2 Millionen Euro<br />
3 ca. 45.000 Euro<br />
Lösung Seite 6<br />
Navigator<br />
Lokales4-12<br />
Szene14-19<br />
Eco20/21<br />
Viva 22/23<br />
Motor37/38<br />
Wohnen 39-41<br />
Sport 42/43<br />
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SONNTAGSFRÜHSTÜCK<br />
MIT ...<br />
... Kabarettist Gerhard Wanker<br />
Mit Der den Pater „Die des Grazbürsten“-Kabarettisten Stift Rein spricht über ausgefüllte geht er Arbeitstage ins 35. Jubiläum. zu Weihnachten, Beim Marmeladesemmernumzwang,<br />
spricht Medienaffinität, er über Humor, Franz Projekte Fuchs und und erklärt darüber, was was für ihn nicht Weihnachten zum Lachen Ko-<br />
ist.<br />
Vorgestern<br />
feierte Gerhard<br />
Wanker<br />
am Piano<br />
der „Grazbürsten“<br />
Premiere im<br />
Casineum.<br />
Heute spielt<br />
man in der<br />
Pfarre St.<br />
Johann.<br />
Die selbstgemachte<br />
Marmelade<br />
ist sein<br />
„Doping“. LACH<br />
Hat man als Kabarettist einen Kasperl gefrühstückt?<br />
Im Sinne dieser Redewendung schon, ja! Ich bin schon<br />
in aller Früh gut aufgelegt. Bei mir gibt es emotional<br />
keine Hochs und Tiefs, sondern nur Hoch- und Sehrhoch-Phasen.<br />
Kulinarisch stehen aber Schwarztee,<br />
von mir selbst gemachte Marmelade, wie heute Marillen,<br />
und Roggenweckerln vom Diskonter am Tisch.<br />
Die liebe ich und kauf sie als Vorrat in rauen Mengen.<br />
Kleiner ist dafür die Menge an freien Tagen,<br />
richtig?<br />
So ist es. Ich hab bis 2015, also 37 Jahre, als Uniprofessor<br />
für Musikpädagogik und darstellende Kunst unterrichtet,<br />
lehrte auch am Lichtenfels-Gymnasium und<br />
in der HIB Liebenau. Ich war’s immer gewohnt, viel zu<br />
arbeiten, daher hab ich mir später auch ein spannendes<br />
Projekt vorgenommen.<br />
Nämlich?<br />
Ich hab als leidenschaftlicher Statistiker sämtliche Daten<br />
rund um die „Grazbürsten“ ab 1984 erhoben und<br />
niedergeschrieben: In 35 Jahren gab’s genauso viele<br />
Programme, in Summe 26 Spieler – je 13 Damen und<br />
Herren, 40 Autoren, 1400 Vorstellungen und 700 Nummern.<br />
Und die künstlerische Arbeit für die Programme<br />
nimmt ja auch viel Zeit in Anspruch, mit Proben,<br />
Nachbearbeitungen der Nummern und Auftritten.<br />
Schaffenspause gibt es also keine?<br />
Doch, natürlich. Meistens lege ich mich nach dem<br />
Frühstück nochmal nieder, dann koche ich etwas<br />
Feines – meine Spezialität sind Eintöpfe –, oder meine<br />
Frau und ich gehen aus. Wenn es nicht zu kalt ist<br />
und das Bier schmeckt, geh ich auch gern zu Sturm-<br />
Matches ins Liebenauer Stadion.<br />
Die Kunstschiene Humor ist mannigfaltig und<br />
wandelt sich stets. Wie verfolgen Sie das?<br />
Am Anfang war bekanntlich das klassische Kabarett,<br />
das man einst als Plattform nutzte, um versteckte Kritik<br />
an der Obrigkeit zu üben, dann gibt es die klassische,<br />
ernsthafte Unterhaltung samt Erwartung – eben<br />
die Pointe –, und am aktuellen Ende der Entwicklung<br />
steht die Comedy, wo Comedians ganze Stadien füllen<br />
statt kleine Kabarett-Keller und Bühnen. Wir Grazbürsten<br />
machen Kabarett, das durchaus bissig sein<br />
kann, sprich Kritik an Gesellschaft, Politik, Wirtschaft<br />
und Zeitgeist übt.<br />
Was finden Sie persönlich denn witzig?<br />
Es kommt immer drauf an. Wenn etwas witzig ist, lache<br />
ich. Da spielt’s keine große Rolle, aus welchem<br />
Unterhaltungs-Segment der Schmäh kommt. Der Michael<br />
Niavarani taugt mir. Der reißt nicht Schmähs,<br />
ohne mitzudenken, er ist auch klug. Stermann und<br />
Grissemann gefallen mir auch, nicht zuletzt aufgrund<br />
ihrer enormen Sprachbegabung und weil sie sich<br />
wirklich kein Blatt vor den Mund nehmen.<br />
Und wo wird der Grazbürsten-Pianist kratzbürstig?<br />
... das sind bewusst eingesetzte Unwahrheiten! Egal<br />
ob politischer oder zwischenmenschlicher Art. Korruptionsfälle,<br />
die in Österreich ja immer wieder vorkommen,<br />
sind so eine Sache, über die ich mich unglaublich<br />
aufregen kann.<br />
Was möchte ein Humoristen-Veteran wie Sie<br />
in der Karriere noch erleben?<br />
Das 40. Jubiläum will ich mit den Grazbürsten auf<br />
jeden Fall noch aktiv mitmachen. Und dann will ich<br />
meine statistischen Erhebungen auch in einer Publikation<br />
veröffentlichen. Dass unsere Gruppe trotz all<br />
der Wandlungen die Leute noch immer erheitert, ist<br />
nicht nur beachtlich. Sondern, ja, einfach schön. <br />
PHILIPP BRAUNEGGER<br />
Gerhard Wanker (geb. 26. 12. 1946, Obersteiermark) ist<br />
verheiratet und hat zwei Kinder. Künstlerisch verwirklichte<br />
er sich vor der Zeit als Grazbürsten-Pianist (neues<br />
Programm: „Sterz di“) u.a. bei der Gruppe „Die Tellerwäscher“<br />
und spielte auch in der Band Austria Consort.
graz<br />
4<br />
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />
Ich bin ein Fan von Arnie!“<br />
Die designierte Grünen-Stadträtin Judith<br />
Schwentner schätzt Arnold Schwarzenegger<br />
wegen seines Einsatzes für den Klimaschutz und<br />
gegen US-Präsident Donald Trump. PODESSER.NET<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
In der Mur werden<br />
B. Muhr, E. Kirchberger, K. Hohensinner<br />
und Gemeinderätin V. Kumpitsch<br />
mit Tochter (v. l.) STADT GRAZ<br />
Neue Ansage in<br />
den Grazer Bims<br />
■■<br />
Seit Anfang des Jahres<br />
gibt es in den Grazer Bims in<br />
Deutsch und Englisch Ansagen,<br />
in denen um Rücksicht<br />
auf Rollstuhlfahrer und Kinderwagen<br />
ersucht wird. Die<br />
Idee dazu stammt von Elena<br />
Kirchberger – die junge<br />
Frau, die selbst im Rollstuhl<br />
sitzt, stieß damit sowohl bei<br />
Sozialstadtrat Kurt Hohensinner<br />
als auch bei Holding-<br />
Vorstandsdirektorin Barbara<br />
Muhr auf offene Ohren.<br />
Die Online-Vormerkung für Kindergärten<br />
startet morgen. GETTY<br />
Vormerkung für<br />
Kindergärten<br />
■■<br />
Morgen, Montag, startet wieder<br />
die Online-Vormerkung für<br />
die städtischen Kinderkrippen,<br />
Kindergärten und Horte. Bis<br />
einschließlich 8. März können<br />
Eltern ihre Kinder für bis zu<br />
drei Einrichtungen vormerken<br />
lassen. Persönliche Vormerktermine<br />
sind in Kinderkrippen<br />
und Kindergärten von 4. bis 8.<br />
März möglich, in Horten von 14.<br />
bis 18. <strong>Jänner</strong> (für Volksschulen)<br />
bzw. von 25. Februar bis 1. März<br />
(für NMS und Gymnasien).<br />
Die Kajak- und Kanufahrer werden nahe des Andreas-Hofer-Platzes einen Stützpunkt an der Mur bekommen.<br />
derGrazer<br />
Welche Attraktionen wünschen Sie sich in Graz?<br />
„Einen Parcours<br />
für Läufer. Ohne<br />
dass Rad, Auto,<br />
Öffis und Co<br />
einem in die<br />
Quere kommen.“<br />
Ricky Jauk, 53,<br />
Parfümerie-Fachverkäuferin<br />
„Richtig große<br />
Festivals! Wenn<br />
man schon viel<br />
Geld investiert,<br />
dann in etwas<br />
Größeres.“<br />
Christian Kerschbaumer,<br />
45,<br />
Würschtlstandler<br />
„Wasserschi<br />
fahren auf der<br />
Mur würde<br />
ich eine tolle<br />
Attrak tion in<br />
Graz finden!“<br />
Miriam Schweighofer,<br />
20,<br />
Studentin<br />
Blitzumfrage<br />
„Diverse Restaurants<br />
entlang<br />
der Mur. Damit<br />
das mediterrane<br />
Flair unterstrichen<br />
wird.“<br />
Markus Kainz, 41,<br />
Hotel-/Gastronomiefachmann<br />
STEFAN BACHLER<br />
?<br />
ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />
„Einen Motorikpark<br />
für<br />
Kinder! Damit<br />
diese mehr<br />
Bewegungsfreiheit<br />
und Spaß<br />
haben.“<br />
Romy Seewald, 51,<br />
Visagistin
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
graz 5<br />
➜<br />
TOP<br />
KARNER/STED, GETTY<br />
Grazer Hilfe gegen den Schnee<br />
Die Obersteiermark kämpft gegen die<br />
Schneemassen an – auch die Holding<br />
Graz hilft mit Personal und Gerät.<br />
Wahlpanne in Gries<br />
Die Wahl des neuen Bezirksvorstehers<br />
von Gries muss wegen formaler<br />
Fehler wiederholt werden.<br />
FLOP<br />
➜<br />
sich Boote tummeln<br />
Kurz gefragt …<br />
SCHIFF AHOI. Keine<br />
Dampfschiffe, aber<br />
Boote, Stand Up Paddler,<br />
Elektroboote und auch<br />
Wassertaxis werden sich<br />
in der Mur tummeln.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Mit der Schifffahrt auf der<br />
Mur im Grazer Bereich<br />
wird es doch nichts, war<br />
in den letzten Tagen immer wieder<br />
zu hören. Wir fragten nach,<br />
und der Grazer Bürgermeister<br />
Siegfried Nagl versichert, dass<br />
im Zuge des Projektes „Lebensraum<br />
Mur“ die Schifffahrt wesentlicher<br />
Bestandteil bleibt.<br />
Über die Art der Schiffe wurde<br />
schon viel spekuliert. Eine<br />
Abordnung aus der Grazer Holding<br />
war extra in Amsterdam,<br />
um sich niedrige Personenschiffe,<br />
die dort in den sogenannten<br />
Grachten verkehren, anzusehen.<br />
Mit Dampfschiffen der früheren<br />
Schifffahrt, wo 1887 die „steiri-<br />
sche Titanic“ versank, wird es<br />
natürlich nichts werden.<br />
Siegfried Nagl: „An warmen<br />
Sommertagen werden die Ruderer,<br />
Kanuten und Stand Up<br />
Paddler den Fluss erobern. Die<br />
Mur wird ein neuer Erholungsbereich<br />
für die Grazer werden!“<br />
Erstes Gastroboot<br />
Was soll nun alles kommen auf<br />
der Mur. Das Bürgermeisteramt<br />
listet auf: Beim sehr erfolgreichen<br />
Ruderverein wird das derzeitige<br />
Ruderhaus ausgebaut,<br />
und der Ruderverein wird neue<br />
Boote kaufen. Durch die jetzige<br />
Baustelle des Zentralen Speicherkanals<br />
(ZSK) können kostengünstig<br />
sechs Boot-Anlagestellen<br />
mitgebaut werden. Diese sollen<br />
auch als sogenannte Sonnendecks<br />
genutzt werden können.<br />
Der jetzige Kanustützpunkt<br />
nahe des Andreas-Hofer-Platzes<br />
wird erneuert und dient dem<br />
stark wachsenden Kanuverein<br />
als Heimat.<br />
Es wird eine neue Surfwelle<br />
in die Mur gebaut, ähnlich wie<br />
bereits jetzt bei der ehemaligen<br />
Hauptbrücke.<br />
Und zum ersten Mal wird ein<br />
stationäres Gastroboot in stalliert<br />
werden. Der Bürgermeister geht<br />
davon aus, dass sich im Sommer<br />
<strong>2019</strong> Ruderer, Paddler, Stand Up<br />
Paddler, Tretbootfahrer, Drachenboote<br />
und sogenannte E-<br />
Wassertaxis auf der Mur tummeln<br />
werden.<br />
Gewässerstützpunkt<br />
Für die Betreuung und die Adaptierung<br />
der Mur-Auen in Graz<br />
zuständig ist der Regionalmanager<br />
Bernd Gassler. Gassler: „Wir<br />
bemühen uns, dass die Naherholungszone<br />
im Bereich Graz-<br />
Gössendorf sanft weiterentwickelt<br />
wird. Die Infrastruktur soll<br />
optimiert werden. Es wird ein<br />
Gewässerstützpunkt errichtet,<br />
wo die Aufsichtsbehörde, die<br />
Wasserrettung etc. ihren Standort<br />
haben werden. Abspielen mit<br />
Events soll es sich im Bereich der<br />
Grazer Innenstadt. Im Süden ist<br />
eher Erholung angesagt.“<br />
Schon in diesem Sommer wird<br />
es eine Reihe von Sportveranstaltungen<br />
auf der Mur geben. Auch<br />
ein ganz großes Wasserfest ist bereits<br />
in Vorbereitung.<br />
... Siegfried Nagl<br />
1<br />
Man hörte, dass die<br />
Murschifffahrt keine Priorität<br />
für Graz hat. Ist dem so?<br />
Nagl: Mit dem Umbau des<br />
Lebensraums Mur wird der<br />
Fluss näher ins Leben der Grazer<br />
rücken. Somit werden sich Boote<br />
und allerlei andere Wasserfahrzeuge<br />
im Wasser tummeln.<br />
2<br />
Sie sagen immer, dass die<br />
Mur „bespielt“ werden<br />
soll, was sind da Highlights?<br />
Nagl: Persönlich freue ich<br />
mich auf die vielen Wassersportler<br />
in den Ruderbooten,<br />
Kajaks und Kanus. Nicht zu vergessen<br />
die Surfer. Wir werden<br />
erstmals Gastroboote haben!<br />
3<br />
Rudern oder Elektroboot,<br />
was bevorzugt der<br />
Bürgermeister?<br />
Nagl: Stand Up Paddeling<br />
steht auf meiner Ausprobier-<br />
Liste für <strong>2019</strong>!
6 graz<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
K O M M E N T A R<br />
von<br />
Tobit<br />
Schweighofer<br />
✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />
Einstein<br />
für<br />
Anfänger<br />
D<br />
ie Zeit ist relativ. Das<br />
erkannte bereits Albert<br />
Einstein vor mehr als<br />
hundert Jahren und das beweist<br />
sich auch dieser Tage wieder in<br />
Graz. Und zwar beim Tempo,<br />
mit dem politische Anträge<br />
hierzulande durchgezogen<br />
werden. Während bei Beschluss<br />
für Augartenbucht, Murschifffahrt<br />
und Co laut Stadtrechnungshof<br />
vor lauter Hast nicht<br />
einmal genug Zeit blieb, um den<br />
Gemeinderat und das Kontrollgremium<br />
ausreichend über die<br />
Projekte zu informieren,<br />
verstauben andere Anträge seit<br />
Jahren unbearbeitet vor sich hin<br />
(siehe Geschichte rechts).<br />
Selbstredend handelt es sich hier<br />
fast ausschließlich um Anträge<br />
der Opposition. Wie schnell die<br />
Zeit vergeht, hängt also – so darf<br />
man vermuten – alleine vom<br />
politischen Willen ab. Einstein<br />
beschrieb die Relativität so:<br />
„Wenn man mit dem Mädchen,<br />
das man liebt, zwei Stunden<br />
zusammensitzt, denkt man, es<br />
ist nur eine Minute; wenn man<br />
aber nur eine Minute auf einem<br />
heißen Ofen sitzt, denkt man, es<br />
sind zwei Stunden – das ist die<br />
Relativität.“ Was wir daraus für<br />
unsere politische Realität lernen<br />
können, wäre ungefähr<br />
Folgendes: Wenn man den<br />
Antrag, den man liebt, durchsetzen<br />
will, macht man das schnell<br />
und ohne lange zu fragen. Wenn<br />
man einen solchen aber nicht<br />
will, braucht man nur lange<br />
genug nichts zu tun, und schnell<br />
verschwindet er für lange Zeit in<br />
der Schublade.<br />
GEPA<br />
Landtag: 91 Anträge<br />
stecken fest<br />
Im Landtag bleiben zu viele Anträge unerledigt liegen, kritisiert Lambert Schönleitner (kl. Bild).<br />
ÄRGER. Zig Landtagsanträge liegen in Unterausschüssen<br />
teils seit Jahren auf Eis. Das sorgt für Kritik.<br />
Von Daniel Windisch<br />
daniel.windisch@grazer.at<br />
Nach der Weihnachtspause<br />
startet der steirische Landtag<br />
kommende Woche mit<br />
der ersten Sitzung ins neue Arbeitsjahr.<br />
Wobei ein Großteil der<br />
Arbeit der Abgeordneten ja eigentlich<br />
woanders stattfindet – und<br />
zwar in den 54 Unterausschüssen,<br />
in denen Anträge, Petitionen etc.<br />
behandelt und diskutiert werden,<br />
ehe sie auf der Tagesordnung einer<br />
Landtagssitzung landen.<br />
Freilich: Mit einer gar nicht so<br />
kleinen Zahl von Anträgen haben<br />
es die Mandatare nicht übermäßig<br />
eilig. So stecken in den Unterausschüssen<br />
mittlerweile 91<br />
(!) Anträge fest, die nie behandelt<br />
wurden – einige warten bereits<br />
seit Beginn der aktuellen Landtagsperiode<br />
im Jahr 2015 auf Erledigung<br />
(siehe Fakten-Box). Wenig<br />
<br />
Offene Anträge<br />
■■Kein Aus- und Neubau<br />
weiterer Einkaufszentren in der<br />
Steiermark (seit 2. Oktober 2015)<br />
■■Partizipation von Frauen in der<br />
Politik fördern und erhöhen (seit<br />
29. Oktober 2015)<br />
■■Integration durch erleichterten<br />
Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen<br />
(seit 29. Oktober 2015)<br />
■■Massiven Bodenverbrauch<br />
stoppen und die Ressource<br />
Boden nachhaltig schützen (seit<br />
20. November 2015)<br />
■■Auf- und Ausbau einer flächendeckenden<br />
Erwachsenen-Sozialarbeit<br />
(seit 23. Februar 2016)<br />
T R E N D B A R O M E T E R<br />
Grazer im Rampenlicht<br />
1. Thomas Vanek 55<br />
Ein weiterer Meilenstein<br />
in der Karriere des bald<br />
35-jährigen Eishockeystars:<br />
Er machte kürzlich<br />
sein 1000. Spiel in der<br />
nordamerikanischen NHL.<br />
verwunderlich: Die große Mehrheit<br />
der auf Eis liegenden Anträge<br />
stammt von der Opposition. Allein<br />
die FPÖ hat 42 dieser Anträge<br />
eingebracht, die Grünen 21, die<br />
KPÖ 20. Doch selbst die ÖVP von<br />
Landeshauptmann Hermann<br />
Schützenhöfer hat zwei, die SPÖ<br />
von Vize-LH Michael Schickhofer<br />
sechs unbearbeitete Anträge<br />
in den Unterausschüssen liegen.<br />
Grünen-Klubchef Lambert<br />
Schönleitner macht die VP-SP-<br />
Koalition für die Antragsmisere verantwortlich:<br />
„91 Landtagsanträge<br />
sind seit der letzten Landtagswahl<br />
bereits zusammengekommen, die<br />
nicht und nicht ordentlich bearbeitet<br />
werden – damit zeigen SPÖ und<br />
ÖVP, wie wenig ernst sie die Landtagsarbeit<br />
nehmen. Initiativen, bei<br />
denen sich die Koalitionsparteien<br />
nicht einig sind, werden besonders<br />
gerne in Unterausschüsse verramscht,<br />
statt darüber zu debattie-<br />
LANDTAG STEIERMARK, GRÜNE<br />
ren.“ Als Beispiel nennt Schönleiter<br />
einen Grünen-Antrag gegen die<br />
von der Bundesregierung geplante<br />
Streichung der Notstandshilfe: „Auf<br />
Bundesebene unterstützt die SPÖ<br />
unsere Forderung – doch auf Landesebene<br />
versteckt sie Initiativen<br />
lieber im Unterausschuss …“<br />
Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam<br />
2. Beate Hartinger-Klein, Sozialministerin 43<br />
3. Hermann Schützenhöfer, LH 32<br />
4. Mario Kunasek, Verteidigungsminister 29<br />
5. Franco Foda, Teamchef 28<br />
derGrazer<br />
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard<br />
Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch<br />
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<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
graz 7<br />
Akademisches: Runder Tisch<br />
REDEN. Im Konflikt um die<br />
Erweiterung des Akademischen<br />
Gymnasiums in Graz<br />
soll an einem Runden Tisch<br />
die Lösung gefunden werden.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Die Fronten sind festgefahren,<br />
das zeigte sich in einer<br />
Aussprache zwischen der<br />
Direktorin des Grazer Akademischen<br />
Gymnasiums, Hildegard<br />
Kribitz, und Roman Koller, dem<br />
Leiter der Abteilung Budget, Wirtschaft<br />
und Recht in der Bildungsdirektion<br />
für die Steiermark.<br />
Kribitz legte ihre Vision von der<br />
Erweiterung des 400 Jahre alten<br />
Gymnasiums durch eine Unterrichtsraumanmietung<br />
von der<br />
Stadt Graz im Gebäude der Stadt<br />
am gegenüberliegenden Tummelplatz<br />
9 vor. Für Kribitz die Traumlösung,<br />
da das Akademische Gymnasium<br />
aus allen Nähten platzt und<br />
statt der für die Schule gedachten<br />
20 Klassen bereits 22 Klassen und<br />
damit keinen Platz mehr hat.<br />
Schon viel erreicht<br />
Dann war Roman Koller am Wort:<br />
„Es ist gut, wenn Schuldirektoren<br />
Visionen haben, und Frau Kribitz<br />
hat welche. Ihr Plan war ja ursprünglich,<br />
auf dem Gelände einen<br />
Campus zu installieren, und<br />
dazu hätte man die Räumlichkeiten<br />
der Raiffeisengruppe am Tummelplatz<br />
adaptieren müssen. Das<br />
ist an der Kostennorm-Vorgabe<br />
des Bundes gescheitert. Der Bund<br />
zahlt maximal 2700 Euro pro Quadratmeter<br />
bei Schulneubauten.<br />
Die jetzt gewünschte Adaptierung<br />
für etwa drei Klassen im Gebäude<br />
der Stadt Graz würde 1,2 Millionen<br />
Euro kosten, ohne Begleitmusik<br />
wie Einrichtungen, Fluchtwege<br />
etc. Das genehmigt das Ministerium<br />
niemals. Wir haben in dieser<br />
Schule schon WLAN installiert, die<br />
Nachmittagsbetreuung finanziert,<br />
den jetzigen Plan bringe ich einfach<br />
nicht durch.“<br />
Das 400<br />
Jahre alte<br />
Akademische<br />
Gymnasium<br />
braucht<br />
mehr Platz.<br />
WIKIPEDIA<br />
Kribitz wirft die schlechte Situation<br />
der Arbeitsplätze im Lehrerkonferenzraum<br />
ein. „Die Kollegen<br />
sitzen schon fast aufeinander.“ Koller<br />
sagt, er könne sich vorstellen,<br />
den Gang zu verkleinern und das<br />
Lehrerzimmer dadurch zu vergrößern.<br />
Koller: „Das kostet auch an<br />
die 400.000 Euro.“<br />
Man müsse, so Martin Wanko,<br />
der für die Bildungsdirektorin<br />
Elisabeth Meixner am Gespräch<br />
teilnahm, auch über eine etwaige<br />
Transferierung auf die „grüne Wiese“<br />
nachdenken. Koller: „Wir haben,<br />
was AHS betrifft, für Graz Vorsorge<br />
bis 2028 getroffen. Wir werden vier<br />
neue AHS errichten. Eine auf den<br />
Reininghausgründen, warum könnte<br />
das Akademische Gymnasium<br />
nicht diese neue Schule sein?“ Eine<br />
Transferierung der Schule ist für<br />
Kribitz keine Option. „Die Schule<br />
gehört zur und in die Stadt.“<br />
Ein Runder Tisch mit allen Beteiligten,<br />
u.a. Bürgermeister, Schulstadtrat,<br />
Bildungsdirektorin, soll<br />
jetzt die finale Lösung bringen.<br />
ANZEIGE<br />
Graz geht neue inklusive Wege<br />
Vorreiter. An der FH Joanneum werden die ersten akademischen Peer-Berater ausgebildet.<br />
Das Ziel: Menschen mit Behinderung beraten und begleiten Menschen mit Behinderung.<br />
Gleich mehrere positive<br />
Effekte löst die Ausbildung<br />
von Peer-Beratern<br />
an der FH Joanneum, gefördert<br />
vom Sozialressort des Landes<br />
Steiermark, aus: Menschen<br />
mit Behinderung erhalten erstens<br />
eine höchstwertige Ausbildung.<br />
Und Menschen mit Behinderung<br />
profitieren zweitens<br />
durch die Tätigkeit der Berater,<br />
die selbst eine Behinderung<br />
haben. 20 Frauen und Männer,<br />
selbst körper- oder sinnesbeeinträchtigt,<br />
haben im Herbst<br />
mit dieser dreisemestrigen<br />
Ausbildung begonnen. So können<br />
sie ihre eigene Lebenserfahrung<br />
einbringen. Damit sind<br />
Graz und die Steiermark einmal<br />
Barrierefreies<br />
Graz<br />
www.grazer.at<br />
hindertes Kind, das die Schule<br />
abgeschlossen hat und einen<br />
Arbeitsplatz sucht? Welche<br />
Stelle ist für speziellen ortho-<br />
mehr Vorreiter einer modernen<br />
Behindertenpolitik.<br />
Arbeiten sollen die Peer-Berater<br />
nach Ende ihrer Ausbildung<br />
unter anderem in regionalen<br />
Beratungszentren für Menschen<br />
mit Behinderung und<br />
ihre Angehörigen. Das erste<br />
dieser Zentren hat in Voitsberg<br />
seinen Betrieb aufgenommen.<br />
Ziel ist kompetente und umfassende<br />
Erstinformation in<br />
allen relevanten Fragen von<br />
Menschen mit Behinderung<br />
und ihren Angehörigen, wie<br />
zum Beispiel: An wen kann ich<br />
mich wenden, wenn mein Bad<br />
behindertengerecht umgebaut<br />
werden muss? Wo bekomme<br />
ich Unterstützung für mein be-<br />
Menschen<br />
mit<br />
Behinderung<br />
werden<br />
an der<br />
FH Joanneum<br />
zu Peer-<br />
Beratern<br />
ausgebildet.<br />
GETTY<br />
pädischen oder pflegerischen<br />
Bedarf zuständig? Entwickelt<br />
wurde das Projekt in der Partnerschaft<br />
Inklusion.
8 graz<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Vier Häuser für<br />
Im Dienst der Allgemeinheit: Tausende Grazerinnen und Grazer opfern ihre<br />
Freizeit, um Mitmenschen zu helfen – und das unentgeltlich.<br />
GETTY
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
graz 9<br />
Grazer Ehrenamtliche<br />
TOLL. Die Stadt baut ihr Angebot für ehrenamtlich Tätige aus: An vier neuen<br />
Standorten können Freiwillige gratis Räume für Veranstaltungen nutzen.<br />
Von Daniel Windisch<br />
daniel.windisch@grazer.at<br />
Rund 559.000 Steirer, darunter<br />
120.000 Grazer, sind<br />
ehrenamtlich tätig – beim<br />
Roten Kreuz, der Freiwilligen<br />
Feuerwehr oder in Sportklubs.<br />
Der volkswirtschaftliche Gegenwert<br />
dieser Tätigkeiten beträgt<br />
rund 1,4 Milliarden Euro. Auch<br />
die Grazer Stadtpolitiker wissen,<br />
wie wertvoll „ihre“ Ehrenamtlichen<br />
sind: „Durch ihre gemeinnützige<br />
Arbeit sind die Freiwilligen<br />
eine wichtige Stütze unserer<br />
Gesellschaft und stärken den sozialen<br />
Zusammenhalt innerhalb<br />
der Bevölkerung“, meint Sozialstadtrat<br />
Kurt Hohensinner. Um<br />
ehrenamtliches Engagement zu<br />
fördern, bietet die Stadt Zuckerln<br />
wie eine Ehrenamtsversiche-<br />
rung, verschiedenste Schulungsund<br />
Beratungsangebote sowie<br />
eine Ehrenamtsbörse an. Mit<br />
dem<br />
Vinzenz-Muchitsch-Haus<br />
(VMH), das im Auftrag der Stadt<br />
von Jugend am Werk betrieben<br />
wird, gibt es sogar ein eigenes<br />
Begegnungszentrum, in dem sich<br />
Ehrenamtliche treffen, vernetzen<br />
und austauschen können.<br />
Begegnungszentren plus<br />
Jetzt kommen unter dem Titel<br />
„Begegnungszentrum plus“ vier<br />
weitere Häuser in allen Himmelsrichtungen<br />
dazu: im Norden am<br />
Bahnhofgürtel 77, im Osten in der<br />
Nußbaumerstraße 36a, im Süden<br />
in der Kärntner Straße 131 und<br />
im Westen in der Lauzilgasse 21<br />
und 25. Wie auch im VMH, das<br />
als zentrale Anlaufstelle für Freiwillige<br />
bleibt, sollen ehrenamt-<br />
liche Initiativen hier Räume für<br />
Sitzungen, Feste und Veranstaltungen<br />
gratis nutzen können. Laut<br />
Hohensinner reagieren die Stadt<br />
und Jugend am Werk damit auf<br />
den ausdrücklichen Wunsch von<br />
Freiwilligen initiativen, die sich für<br />
mehr Räumlichkeiten in verschiedenen<br />
Teilen der Stadt ausgesprochen<br />
hatten. Als Standorte wurden<br />
eigens Gebiete gewählt, in denen<br />
bisher kein oder lediglich ein geringes<br />
Raumangebot für Ehrenamtliche<br />
vorhanden war.<br />
Nach einem „Pilotjahr“ sollen<br />
die vier neuen Begegnungszentren<br />
evaluiert und – falls notwendig<br />
– adaptiert werden. Ehrenamtlich<br />
Tätige bzw. Vereine, die<br />
Interesse an den neuen Räumlichkeiten<br />
haben, können sich<br />
per E-Mail an ehrenamt@stadt.<br />
graz.at wenden.<br />
Maler Mehdi (r.), hier mit Probst<br />
Chris tian Leibnitz im Kircheneck KK<br />
Kunsthilfe im<br />
„Kircheneck“<br />
■■<br />
Der Maler Ibnul Mehdi<br />
hat ein Atelier in der Grazer<br />
Annenstraße und malt beeindruckende<br />
Ölbilder im Phantastischen<br />
Realismus. Davon hat er<br />
zwei Kunstkalender mit Motiven<br />
aus Graz und dem Murtal gemacht,<br />
die der ehemalige Megaphon-Verkäufer<br />
noch bis Ende<br />
<strong>Jänner</strong> im Kircheneck in der Herrengasse<br />
anbietet. 20 Prozent des<br />
Erlöses geht an den Megaphon-<br />
Verein. Mehdi hat eine bewegende<br />
Fluchtgeschichte, er kommt<br />
aus Pakistan.<br />
BIS ZU<br />
-70%<br />
%<br />
CITYPARK - Lazarettgürtel 55, 8020 Graz<br />
%<br />
%<br />
WIR SIEDELN -<br />
ALLES MUSS RAUS !!<br />
%<br />
%<br />
ALLES<br />
MUSS<br />
RAUS<br />
%<br />
AB 14.01.<strong>2019</strong>, SOLANGE DER VORRAT REICHT<br />
Top Marken bis zu -70 % wie z.B.:<br />
und viele mehr!
10 graz<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
In der Alten Poststraße in Puntigam kommt es aufgrund hoher Geschwindigkeiten<br />
und Vorrangverletzungen häufig zu Verkehrsunfällen. KK (2)<br />
Messung in der Alten Poststraße<br />
407 Autos fuhren über<br />
20 km/h zu schnell<br />
ARG. Innerhalb einer Woche wurden 407 Geschwindigkeitsübertretungen<br />
von bis zu + 60 km/h gemessen.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Seit einem Jahr kämpft man<br />
im Bezirk Puntigam für eine<br />
30er-Zone im Bereich der<br />
Hans-Groß-Gasse, Alte Poststraße,<br />
Wagner-Jauregg-Straße. Von<br />
30. Dezember 2018 bis 6. <strong>Jänner</strong><br />
<strong>2019</strong> wurde jetzt die Geschwindigkeit<br />
in der Alten Poststraße<br />
– die aktuell eine 50er-Zone ist –<br />
gemessen. Und das Ergebnis war<br />
alarmierend: Ganze 350 Fahrzeuge<br />
fuhren im angegebenen Zeitraum<br />
mit 70 Kilometern pro Stunde,<br />
50 mit 80 km/h, sieben mit 90<br />
km/h, fünf mit 100 km/h und zwei<br />
sogar mit 110 km/h! „Und das zu<br />
einer Zeit, in der das Verkehrsaufkommen<br />
im Schnitt mit nur 700<br />
Fahrzeugen pro Tag durch die Feiertage<br />
als sehr gering bezeichnet<br />
werden kann“, ist Bezirksvorsteher<br />
Helmuth Scheuch entrüstet.<br />
„Fast monatlich gibt es Verkehrsunfälle<br />
mit Personenschaden in<br />
diesem Bereich!“<br />
Im Büro von Verkehrsstadträ-<br />
tin Elke Kahr ist man gegen eine<br />
Ausweitung von Tempo 30 auf<br />
den gesamten Straßenabschnitt,<br />
„weil die Alte Poststraße eine<br />
Vorrangstraße ist und von Anlage<br />
und Funktion her dem übergeordneten<br />
Tempo-50-Straßennetz<br />
zuzuordnen ist“.<br />
Kreisverkehr, Kontrolle<br />
Die aktuellen Messungen findet<br />
man aber nicht akzeptabel: „Hier<br />
ist es notwendig, die Polizei um<br />
eine Schwerpunktüberwachung<br />
zu ersuchen, was auch umgehend<br />
erfolgt ist“, so Kahr. „Als mögliche<br />
weitere tempodämpfende<br />
Maßnahme für den Kreuzungsbereich<br />
wird ein Kreisverkehr in<br />
Erwägung gezogen. Diesbezüglich<br />
liegen Vorplanungen vor, die<br />
gegenwärtig von der Arbeitsgruppe<br />
Verkehrssicherheit und Straßenamt<br />
geprüft werden. Ob und<br />
wann es zur Umsetzung kommt,<br />
hängt in erster Linie von der Notwendigkeit<br />
zusätzlicher Flächen<br />
und damit verbundenen Grundstückseinlösungen<br />
ab.“<br />
Grünen-Abgeordnete Sandra Krautwaschl stellt eine Frage zum Pflegeregress<br />
im nächsten Landtag – in etwa zwei Monaten soll ein Antrag folgen. PODESSER.NET, GETTY<br />
Weiterhin Hickhack um<br />
Regress in mobiler Pflege<br />
STILLSTAND. Grüne und SPÖ fordern das Aus für den<br />
Regress in der mobilen Pflege, die ÖVP will abwarten.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Die Grünen kämpfen weiter<br />
für die Abschaffung des<br />
Regresses auch in der mobilen<br />
Pflege. Diese Woche wurde<br />
ein entsprechender Antrag im Gesundheitsausschuss<br />
des Landtags<br />
behandelt, in der Sitzung nächsten<br />
Dienstag, 15. <strong>Jänner</strong>, stellt Landtagsabgeordnete<br />
Sandra Krautwaschl<br />
eine Frage an SPÖ-Landesrat Anton<br />
Lang. Die steirischen Roten<br />
rund um Geschäftsführer Wolfgang<br />
Moitzi haben ja im Dezember<br />
die Online-Petition „Gute Pflege für<br />
alle“ gestartet, in der unter anderem<br />
ebenfalls das Aus für den Regress in<br />
der mobilen Pflege gefordert wurde<br />
– die Grünen möchten jetzt wissen,<br />
wie der Landesrat zu dem Thema<br />
steht und wie er die Auswirkungen<br />
auf das Budget einschätzt, schließlich<br />
ist er ja für die Finanzen des<br />
Landes zuständig.<br />
Gesundheitslandesrat Christopher<br />
Drexler von der ÖVP muss<br />
innerhalb der nächsten zwei Mona-<br />
te ebenfalls ein Statement zum Regress<br />
in der mobilen Pflege abgeben<br />
– so der Beschluss im Ausschuss. Bis<br />
dahin möchte er sich nicht festlegen:<br />
„Wir müssen abwarten, wie die<br />
Bundesregierung die Pflege künftig<br />
regelt, bevor wir über die Regresspflicht<br />
nachdenken können.“<br />
Teuer und unerwünscht<br />
Für die Grünen jedenfalls drängt<br />
das Thema: „Die Abschaffung ist<br />
unsere einzige Chance, das System<br />
leistbar zu halten“, so Krautwaschl.<br />
„Die teuerste Form, die Heimunterbringung,<br />
die von den Menschen<br />
gar nicht bevorzugt wird, wird derzeit<br />
voll finanziert, die gewünschte<br />
private und weitaus kostengünstigere<br />
Pflege dagegen nicht.“<br />
Außerdem ärgert sich die Landtagsabgeordnete<br />
über den mangelnden<br />
Mut: „Die SPÖ, die Teil der<br />
Landesregierung ist, macht eine Petition,<br />
viele ÖVP-Bürgermeister finden<br />
das jetzige System nicht haltbar.<br />
Alle wollen die Abschaffung, aber<br />
sie wird nicht umgesetzt, die Schritte<br />
werden nicht vollzogen!“
12 graz<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
S E R V I C E<br />
Leser<br />
Briefe<br />
redaktion@grazer.at<br />
Grazer Straßennamen<br />
Durch meinen Leserbrief vom<br />
23. Dezember 2018 wollte ich<br />
anhand von vier Beispielen darauf<br />
hinweisen, dass auch bei<br />
den weiteren 77 als problematisch<br />
eingestuften Grazer Straßennamen<br />
der diesbezüglichen<br />
Liste der Expertenkommission<br />
wohl noch ausführliche Diskussionen<br />
über diese Beurteilungen<br />
notwendig sein werden.<br />
Als langjähriger Mitarbeiter der<br />
Wirtschaftskammer Steiermark<br />
habe ich daher auch August Einspinner<br />
genannt, den Gründer<br />
des Gewerbeförderungsinstitutes,<br />
des Vorläufers des heutigen<br />
Wirtschaftsförderungsinstitutes,<br />
der problematisch sei, weil er<br />
Mitglied der Deutschnationalen<br />
Partei war. Und auch Kommerzialrat<br />
Matthias Scheiner<br />
erwähnt, 1950-1959 Vizepräsident<br />
der Handelskammer Steiermark,<br />
weil er Mitglied der<br />
NSDAP gewesen ist.<br />
Frau Maria Brunner hat dies in<br />
ihrem Leserbrief vom 6. <strong>Jänner</strong><br />
<strong>2019</strong> leider vollkommen missverstanden,<br />
sie kennt offenbar die<br />
Liste der 81 Straßennamen nicht.<br />
Ich bitte sie daher auf diesem<br />
Wege, mit mir in Verbindung zu<br />
treten. Die Redaktion des „Grazer“<br />
hilft ihr gerne dabei!<br />
Herwig Brandstetter, Graz<br />
* * *<br />
Freiwillige Feuerwehr??<br />
Zum „Top der Woche“ am Sonntag,<br />
6. <strong>Jänner</strong> <strong>2019</strong>: Nicht um die<br />
Leistung der Berufsfeuerwehr<br />
Graz schmälern zu wollen ...<br />
Was ist mit der Freiwilligen Feuerwehr<br />
in Graz???????? Mit Betonung<br />
auf FREIWILLIG!!!!!<br />
Die Berufsfeuerwehr hat ja die<br />
Bezeichnung BERUF im Namen<br />
und ist somit um vieles bessergestellt<br />
als die Freiwilligen!!<br />
Die Zeit der Einsätze wird bezahlt!<br />
Bei Verletzungen rechtlich<br />
und sozial abgesichert! Sichere<br />
Jobs! Tun eigentlich nur das, wofür<br />
sie angestellt sind!!!<br />
Warum diese Lobhudelei???????<br />
Also was ist mit der Freiwilligkeit<br />
von Menschen in allen Bereichen<br />
wie z.B. Feuerwehr, Rettung<br />
usw.??????????<br />
Urlaub nehmen bei Weiterbildung!!!!<br />
Urlaub oder Zeitausgleich<br />
bei Einsätzen!!! Und was<br />
ist bei den Freiwilligen bei Unfällen<br />
im Einsatz???<br />
Aufwendung von Freizeit und<br />
noch zusätzlich der Arbeit nachgehen!!!<br />
Auf das Wohlwollen<br />
der Arbeitgeber angewiesen zu<br />
sein!!!<br />
Bruno L. Theißl, Graz<br />
* * *<br />
E- oder O-Busse statt Bim<br />
Immer wieder werden E- oder<br />
O-Busse als Ersatz für den Straßenbahnausbau<br />
gefordert. Ein<br />
wesentlicher Umstand, der hierbei<br />
aber beharrlich ignoriert<br />
wird: Die Leistungsfähigkeit einer<br />
Buslinie ändert sich nicht,<br />
egal womit die Busse angetrieben<br />
werden. Graz setzt also nicht<br />
„auf das falsche Pferd“, sondern<br />
hat sich folgerichtig dafür entschieden,<br />
die Straßenbahn in<br />
neue Stadtteile auszubauen.<br />
Auch fahrgastreiche und überlastete<br />
Buslinien sollten so<br />
schnell wie möglich durch neue<br />
Straßenbahnlinien, vor allem in<br />
den Südwesten und den Nordwesten,<br />
ersetzt werden.<br />
Eine 40-Meter-Straßenbahn hat<br />
die doppelte Kapazität eines<br />
Gelenkbusses und die dreifache<br />
eines normalen Busses. Eine<br />
27-Meter-Straßenbahn kann<br />
immerhin eineinhalbmal so viele<br />
Menschen wie ein Gelenkbus<br />
und doppelt so viele wie ein Solobus<br />
transportieren. Innsbruck<br />
hat gerade die fahrgastreichste<br />
O-Bus-Linie auf Straßenbahn<br />
umgestellt, weitere Strecken sind<br />
in der Tiroler Landeshauptstadt<br />
in Bau.<br />
Die Straßenbahn ist für mittelgroße<br />
Städte ideal. Die Kosten<br />
sind viel geringer als die einer<br />
U-Bahn, die Leistungsfähigkeit<br />
aber eben wesentlich höher als<br />
bei Bussen.<br />
Nicht zufällig boomt der Straßenbahnausbau<br />
weltweit: egal<br />
ob an der australischen Gold<br />
Coast, in Nordamerika, Asien,<br />
Afrika oder natürlich in ganz<br />
Europa. Graz ist hier definitiv<br />
auf den richtigen Zug aufgesprungen.<br />
Stefan Kompacher, Graz<br />
Installateur<br />
ZWEIMAL LOB. Lob für<br />
Ärzte und Klinik und für<br />
einen fürsorglichen Installateur.<br />
Kritik gibt’s<br />
für ein Linksabbiegeverbot,<br />
das unnötige<br />
Meter verursacht.<br />
S E R V I C E<br />
Grazer<br />
Hotline<br />
Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr<br />
Wenn Sie sich über etwas in<br />
der Stadt ärgern oder wenn<br />
Sie etwas loben wollen,<br />
greifen Sie zum Telefon! Wir<br />
hören Ihnen zu und versuchen<br />
Ihnen zu helfen. Rufen Sie<br />
einfach die Grazer-Hotline<br />
0 316/23 21 10<br />
Augenklinik top<br />
+<br />
„Die Wartezeiten für<br />
OPs werden ja oft kritisiert,<br />
da kann man auch ruhig<br />
mal loben“, schreibt Leserin<br />
Viktoria Braunegger, die vor<br />
kurzem an beiden Augen in<br />
der Grazer Augenklinik operiert<br />
wurde. „Ich bedanke<br />
mich für die tolle, umsichtige<br />
Betreuung und die operative<br />
Hilfe von Dr. Seidel und Dr.<br />
Ivastinovic. Der Eingriff war<br />
nicht unheikel, umso erleichterter<br />
bin ich jetzt.“<br />
WIKI
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
graz 13<br />
mit Herzenswärme<br />
Unnötige Meter mit dem Auto<br />
–<br />
Um die Feinstaubwerte<br />
zu verbessern, sollen die<br />
mit dem Auto gefahrenen<br />
Kilometer reduziert werden,<br />
heißt es. „Seit dem Linksabbiegeverbot<br />
in die Hans-Brandstetter-Gasse,<br />
das wirklich<br />
kein Mensch versteht, kann<br />
man doch überall in der Plüddemanngasse<br />
und in der St.-<br />
Peter-Hauptstraße auf einer<br />
Linksabbiegespur abbiegen,<br />
fahre ich täglich mindestens<br />
zwei- bis viermal eine Strecke<br />
von zirka 150 Metern, die ich<br />
gar nicht fahren müsste“, ärgert<br />
sich Gerda Binder. „Das kostet<br />
die Umwelt Feinstaub in großen<br />
Mengen und mich Kraftstoff,<br />
Zeit und Nerven!“ GETTY (2)<br />
Fürsorge berührte<br />
+<br />
Die „Grazer“-Leserin<br />
Margaretha Hopfer hatte<br />
ein Problem mit ihrer Heizung<br />
im Haus. Ein freundlicher Installateur<br />
der Grazer Firma Krobath<br />
kam und behob den Schaden,<br />
der Mann hieß, so meint sich die<br />
Leserin zu erinnern, Stojanovic<br />
oder so ähn lich. Was die 80-Jährige<br />
dann so berührte, war der<br />
Umstand, dass der Installateur<br />
zwei Monate nach der Reparatur<br />
nachfragte, ob alles in Ordnung<br />
sei und die Frau es wohl<br />
warm habe, er hat sich Sorgen<br />
gemacht. Rührend!
14<br />
szene<br />
Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Wegen Überfüllung<br />
geschlossen!“<br />
Im Büro von Vizebürgermeister Mario<br />
Eustacchio wurde es beim Neujahrsempfang<br />
ganz schön eng. STADT GRAZ/PACHERNEGG<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Rallye: Eine ganze Woche<br />
LK-Präsident einst und heute: Gerhard<br />
Wlodkowski (l.) u. Franz Titschenbacher<br />
BM Siegfried Nagl (Mitte) und die<br />
Estag-Vorstände Graf (l.) und Purrer<br />
LK-Direktor Werner Brugner und Vize-<br />
Präsidentin Maria Pein feierten den 90er.<br />
Messe-Chef Armin Egger (l.) und<br />
Raiffeisen-Vorstand Martin Schaller<br />
Christopher Drexler, Ursula Lackner, Doris Kampus, Hermann Schützenhöfer,<br />
Michael Schickhofer, Barbara Eibinger-Miedl, Anton Lang und Hans Seitinger (v. l.)<br />
PROSIT. Ein Neujahrsempfang<br />
jagte diese<br />
Woche den nächsten.<br />
Welcher Promi das<br />
neue Jahr wo und mit<br />
wem begrüßt hat.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Da haben viele ja einen regelrechten<br />
Marathon hinter sich!<br />
Jeden Tag fanden gleich mehrere<br />
Neujahrsempfänge statt, auf<br />
denen sich die VIPs blicken lassen<br />
mussten. Los ging’s gleich am<br />
Montagvormittag beim Empfang<br />
der Landwirtschaftskammer – die<br />
den Anlass auch nutzte, um ihr<br />
90-Jahr-Jubiläum zu feiern. Und<br />
die Gastgeber, Präsident Franz<br />
Titschenbacher, Vize Maria Pein<br />
und Direktor Werner Brugner<br />
hatten unter den Gästen „ihrer“<br />
Geburtstagsfeier noch weitere Geburtstagskinder.<br />
Unglaublich, aber<br />
wahr: Beide Energie-Steiermark-<br />
Vorstände Christian Purrer und<br />
Martin Graf als auch AK-Präsident<br />
Josef Pesserl feierten an diesem<br />
Tag Geburtstag! Außerdem gratulierten<br />
der Kammer Landeshauptmann<br />
Hermann Schützenhöfer,<br />
die Landesräte Johann Seitinger<br />
und Anton Lang, VP-Klubobfrau<br />
Barbara Riener, WK-Präsident<br />
Josef Herk, Messe-Chef Armin<br />
Egger, Raiffeisen-Vorstand Martin<br />
Schaller, Spar-Chef Christoph<br />
Holzer,<br />
Bauernbund-Direktor<br />
Franz Tonner und Bürgermeister<br />
Siegfried Nagl. Letzterer verbrachte<br />
den Jahreswechsel übrigens im<br />
Lachtal: „Und dort ob’n hot’s schen<br />
g’schneit – net nur vertikal, sondern<br />
auch horizontal“, erzählte er.<br />
Schnee war Thema Nr. 1<br />
Der Schnee war auch beim Medienempfang<br />
von Landeshauptmann<br />
Schützenhöfer und Vize Michael<br />
Schickhofer ein Riesenthema. In<br />
ihrer Ansprache gingen die beiden<br />
auf die Situation in der Obersteiermark<br />
ein und betonten, dass<br />
die gute Zusammenarbeit vor Ort<br />
dazu beitrage, dass man die Lage<br />
trotz der großen Schneemengen<br />
unter Kontrolle habe und man den<br />
Helfern dankbar sei. Gedankt hat<br />
der Landeshauptmann auch „allen<br />
Journalisten, die uns 2018 unterstützt<br />
haben – es sind allerdings<br />
keine da!“, scherzte er und lobte daraufhin<br />
die „kritische Begleitung“.<br />
Unter den Gästen des Medienempfangs<br />
traf man neben der vollzähligen<br />
Landesregierung die Zweite<br />
Landtagspräsidentin Manuela<br />
Khom und die Styria-Aufsichtsräte<br />
Friedrich Santner und Johann<br />
Trummer, Vorstand Markus Mair<br />
und Styria-International-Chef<br />
Klaus Schweighofer, Antenne-<br />
Chef Gottfried Bichler, ORF-Landesdirektor<br />
Gerhard Draxler und<br />
-Kulinarikexperte Reinhart Grundner<br />
– der am gleichen Tag die 1000.<br />
Folge von „Grundners Kulinarium“<br />
aufzeichnete – sowie „Grazer“-<br />
Styria-Aufsichtsrat Friedrich Santner (l.)<br />
und Klaus Schweighofer (Styria Int.)<br />
Holding-Vorstand Wolfgang Malik (l.)<br />
und Flughafen-Chef Gerhard Widmann<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Stmk.-Klubobmann Stefan Hermann, Dritter<br />
Landtagspräsident Gerhard Kurzmann u. Graz-Klubobmann Armin Sippel (v. l.)
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
szene 15<br />
MURPARK, KK<br />
Edith Münzer WIE VIELE GLÜCKSBRINGER HABEN SIE? Joe Niedermayer<br />
Die Murpark-Managerin hat heuer vier<br />
Der Tuntenball-Organisator hat zwei Glücksbringer<br />
bekommen. Glück bringt außerdem<br />
Glücksbringer bekommen, etwa einen 4 : 2<br />
kleinen Rauchfangkehrer fürs Geldtascherl.<br />
die von der Mama gestrickte Haube.<br />
voller Neujahrsempfänge<br />
Geschäftsführer Gerhard Goldbrich<br />
und -Chefredakteur Tobit<br />
Schweighofer.<br />
Heer feierte <strong>2019</strong><br />
Das vorherrschende Thema war<br />
auch beim Empfang von Militärkommandant<br />
Heinz Zöllner am<br />
Mittwoch in der Gablenz-Kaserne<br />
der Schnee. Schließlich ist das Heer<br />
in der Obersteiermark deshalb im<br />
Dauereinsatz. Unter den Gästen bei<br />
diesem Empfang tummelten sich<br />
auch Landtagspräsidentin Bettina<br />
Vollath, Unternehmer Rudi Roth,<br />
Pfarrer Wolfgang Pucher und der<br />
blaue Verteidigungsminister Mario<br />
Kunasek.<br />
Blaue Neujahrsfeier<br />
Apropos blau: Die FPÖ feierte am<br />
Donnerstag ihren Neujahrsempfang<br />
im Büro von Vizebürgermeister<br />
Mario Eustacchio. Und da<br />
wurde es wie gewohnt ganz schön<br />
eng! Durch die Räumlichkeiten<br />
im Rathaus drängten sich etwa<br />
Steiermark-Klubobmann Stefan<br />
Hermann, der Dritte Landtagspräsident<br />
Gerhard Kurzmann und<br />
Graz-Klubobmann Armin Sippel.<br />
Weiters kamen die Stadträte<br />
Kurt Hohensinner und Günter<br />
Riegler, Landesrat Anton Lang,<br />
Nationalratsabgeordnete Martina<br />
Kaufmann, die Holding-Vorstände<br />
Wolfgang Malik, Barbara Muhr<br />
und Gert Heigl, Holding-Freizeit-<br />
Chef Michael Krainer, Theaterholding-Geschäftsführer<br />
Bernhard<br />
Rinner, Flughafen-Chef Gerhard<br />
Widmann, Wirtschaftsbund-Direktor<br />
Kurt Egger, Ex-BZÖ-Chef Gerald<br />
Grosz, Stadtbaudirektor Bertram<br />
Werle und Landesbaudirektor<br />
Andreas Tropper.<br />
Cocktail bei Industrie<br />
Während Bier und Wein die häufigsten<br />
Getränke bei den anderen<br />
Empfängen waren, lud die Industriellenvereinigung<br />
rund um Präsident<br />
Georg Knill, die Vizepräsidenten<br />
Franz Mayr-Melnhof und<br />
Franz Kainersdorfer sowie Geschäftsführer<br />
Gernot Pagger traditionell<br />
zum Neujahrscocktail. Der<br />
Einladung folgten da etwa IV-Generalsekretär<br />
Christoph Neumayer,<br />
Ex-IV-Präsident Jochen Pildner-<br />
Steinburg, die Hypo-Vorstände<br />
Martin Gölles und Bernhard Türk,<br />
WKO-Vizepräsident Jürgen Roth,<br />
die Uni-Rektoren Christa Neuper<br />
(KFU) und Harald Kainz (TU), die<br />
Styria-Vorstände Markus Mair und<br />
Kurt Kribitz, Raiffeisen-Vorstand<br />
Rainer Stelzer, Ex-Minister Martin<br />
Bartenstein, Porr-Niederlassungsleiter<br />
Peter Schaller, Sappi-Chef<br />
Max Oberhumer, Unternehmer<br />
Hans Roth und Universitätsprofessor<br />
Thomas Krautzer.<br />
Das war nicht alles<br />
Damit nicht genug mit Empfängen:<br />
Die Schulwarte feierten etwa<br />
ebenso wie die Sportunion und<br />
der konsularische Corps. Nächste<br />
Woche folgen unter anderem noch<br />
der Empfang der SPÖ und jener der<br />
Wirtschaftskammer.<br />
Militärkommandant Heinz Zöllner, Mario<br />
Kunasek und Bettina Vollath (v. l.)<br />
AK-Präsident Josef Pesserl (l.) und<br />
-Direktor Wolfgang Bartosch<br />
Ex-IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg<br />
(l.) und WK-Präsident Josef Herk<br />
IV-Geschäftsführer Gernot Pagger<br />
(l.) und Präsident Georg Knill<br />
Die Styria-Vorstände Kribitz u. Mair<br />
mit „Grazer“-CR Schweighofer (v. l.)<br />
Die Hypo-Vorstände Martin Gölles<br />
(l.) und Bernhard Türk<br />
StR Günter Riegler, die Holding-Vorstände<br />
Barbara Muhr u. Gert Heigl (v. l.)<br />
Stadtrat Kurt Hohensinner und Nationalratsabgeordnete<br />
Martina Kaufmann<br />
Unternehmer Hans Roth (l.) und TU-<br />
Rektor Harald Kainz LUEF (15), SCHERIAU (2), GREBIEN<br />
Professor Thomas Krautzer und Karl-<br />
Franzens-Uni-Rektorin Christa Neuper
16 szene<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
E V E N T S<br />
In bester<br />
Gesellschaft<br />
Von Verena Leitold<br />
✏ verena.leitold@grazer.at<br />
Mitarbeit: Vojo Radkovic<br />
und Philipp Braunegger<br />
Die Vernissage<br />
mit Tiefgang<br />
■■<br />
Ein voller Erfolg war die<br />
Vernissage zur Ausstellung von<br />
Friedrich Moser in der Galerie<br />
Ursula Stross. Moser zeigte<br />
auch Bilder seiner verstorbenen<br />
Frau Michaela Mayer-Michnay.<br />
Eröffnungsworte sprach Karl-<br />
Heinz Herper und bei den Ausführungen<br />
des Künstlers Moser<br />
war seine Betroffenheit spürbar.<br />
Moser zeigt Öl-auf-Leinwand-<br />
Arbeiten, Michnay Textilarbeiten,<br />
die gefertigt wurden, als<br />
sie bereits todkrank war.<br />
Andreas Voigt, Friedrich Moser<br />
und Ursula Stross (v. l.)<br />
KK<br />
Promis gratulieren dem Tuntenball<br />
Unter dem Motto „Scandal“ wird es<br />
am 30. Tuntenball wieder schrill. LUEF<br />
Von Lokal zu Lokal gewandert<br />
■■<br />
Mit einem durchaus kräfteschonenden Wandertag<br />
stellte die Grazer Band The Base ein nicht nur<br />
witziges, sondern auch wohltätiges Projekt auf die<br />
Beine: Rund 30 begeisterte Wanderer stellten sich<br />
der Herausforderung und begaben sich auf den<br />
kurzen, aber kollektiven Spaziergang vom Lokal<br />
„Lotte“ zur gegenüberliegenden „Scherbe“ – mitsamt<br />
gefüllten Rucksäcken und Jause von der Bäckerei<br />
Sorger –, inklusive Labestation auf halbem<br />
Weg in der „Managerie“. Mit der originellen Aktion<br />
konnten über 1000 Euro für die „frühe Sprachförderung<br />
des Caritas-Marienkindergartens“ erwirtschaftet<br />
werden.<br />
■■<br />
In sechs Wochen, am 23. Februar,<br />
steigt der 30. Grazer Tuntenball<br />
– diese Woche haben Organisator<br />
Joe Niedermayer die Geburtstagswünsche<br />
von Bundespräsident<br />
Alexander Van der Bellen erreicht:<br />
„Alles hat mit einer kleinen Revolution<br />
vor 30 Jahren begonnen. Ein Fest<br />
für Schwule, nicht versteckt, nicht<br />
geheim. Ganz im Gegenteil: offen,<br />
öffentlich in der Uni-Mensa. In den<br />
Augen sehr vieler war das damals<br />
1989 ein Skandal – unfassbar. Und<br />
heute ist es normal, schwul, lesbisch,<br />
bi oder transgender zu sein.<br />
Der Grazer Tuntenball ist jetzt ein<br />
großer und anerkannter Charityevent<br />
mit fantasievoller Lust am<br />
,Anderssein‘, mitunter auch schrill<br />
und glamourös. Unsere Gesellschaft<br />
wurde damit gleicher, offener, freier<br />
und menschlicher gemacht“, gratuliert<br />
der Präsident. Und auch Bürgermeister<br />
Siegfried Nagl sieht im<br />
Tuntenball einen gesellschaftlich<br />
wichtigen Wegweiser: „Die RosaLila<br />
PantherInnen und der Tuntenball<br />
stehen für Offenheit und Respekt. In<br />
drei Jahrzehnten hat sich für homosexuelle<br />
und transgender Mitbürgerinnen<br />
und Mitbürger gesellschaftlich<br />
viel zum Positiven verändert,<br />
was dem Engagement und den seriösen<br />
Informationsstrategien sehr<br />
vieler oft ehrenamtlicher Mitarbeiter<br />
zu verdanken ist.“<br />
Entertainer Alfons Haider engagiert<br />
sich seit Jahren für den Ball:<br />
„Der Tuntenball ist für mich neben<br />
dem Wiener Life Ball das wichtigste<br />
Ereignis der Community in Österreich.“<br />
Die Vielfalt macht den Ball<br />
auch für Profi-Tänzer Willi Gabalier<br />
zu einem besonderen Ereignis:<br />
„Auch wenn man mal ganz wild und<br />
verrückt tanzt, man wird auf diesem<br />
Ball nicht gleich schief angesehen.“<br />
„The Base“ – am Foto die Musiker Norbert Wally (l.) und<br />
Karlheinz Miklin jr. (r.) – wanderten für den guten Zweck. KK<br />
Redoute: Wirbelnder Walzer & warme Würstel<br />
Organisator Bernd<br />
Pürcher und<br />
Ballettdirektorin<br />
Beate Vollack MÖSTL (2)<br />
Bundespräsident, Bürgermeister und Co<br />
Alle Fotos auf<br />
www.grazer.at<br />
■■<br />
Die Proben für die Opernredoute<br />
am 26. <strong>Jänner</strong> laufen auf<br />
Hochtouren: Diese Woche gab<br />
es erste Einblicke in die Balletteröffnung.<br />
Ballettdirektorin Beate<br />
Vollack präsentierte gemeinsam<br />
mit Organisator Bernd Pürcher<br />
und art+events-Geschäftsführer<br />
Wolfgang Hülbig die Choreografie<br />
passend zum Redoute-<br />
Motto „Freude“: Das Ensemble<br />
der Grazer Oper tanzt da heuer<br />
zum schwungvollen Walzer aus<br />
Tschaikowskis „Schwanensee“.<br />
Und für die Tänzer<br />
haben sich die drei<br />
Verantwortlichen eine ganz besondere<br />
Überraschung überlegt:<br />
Nach der Probe gab’s nämlich<br />
Prosecco und original Opernredoute-Würstchen<br />
von „Landhof<br />
Pur“. Vollack hatte sich dazu<br />
eigens in Schale geworfen: Die<br />
Fleischerstochter hatte nämlich<br />
die Mütze aus dem elterlichen<br />
Betrieb mitgebracht!<br />
Redoute-Karten gibt’s unter<br />
www.opernredoute.com und im<br />
Ticketzentrum am Kaiser-Josef-<br />
Platz.<br />
www.grazer.at<br />
präsentiert
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at szene<br />
Josef Herk, Hermann Schützenhöfer, Reinhart Grundner,<br />
Waltraud Hutter und Christoph Widakovich (v. l.) ORF SCHÖTTL<br />
Josel-Brüder: Es wird gefeiert<br />
■■<br />
Am 23. <strong>Jänner</strong> feiern die Grazer Josel-Brüder auf<br />
der Bühne Geburtstag. Rudi wird 80, Manfred 75<br />
und das Josel-Trio feiert 60. Geburtstag. Die Pendler<br />
zwischen den Genres Klassik und Jazz haben ein<br />
bewegtes Musikerleben hinter sich. Zwischen der<br />
legendären Triumph-Bar in Graz und den Wiener<br />
Philharmonikern verlief die Karriere der kultigen<br />
Musiker. So lobte der weltberühmte Dirigent Leonard<br />
Bernstein Rudi Josel bei Aufnahmen zur<br />
Verdi- Oper „Falstaff“: „Du spielst das so schön, weil<br />
du auch Jazz-Balladen schön spielen kannst.“ Gefeiert<br />
werden die Geburtstage in der Stadthalle Fürstenfeld.<br />
Es wird sicher ein besonderes Fest!<br />
Schon 1000 Mal Gusto gemacht<br />
■■<br />
Kürbisgerichte vom Wirtshaus Gallbrunner in Waisenegg<br />
bei Birkfeld standen am Programm der allerersten<br />
Folge von „Grundners Kulinarium“ vor 20 Jahren.<br />
Diese Woche drehte Reinhart Grundner mit Spitzenkoch<br />
Christoph Widakovich die tausendste Folge im<br />
Restaurant Schlossberg! Zum Gratulieren – und natürlich<br />
Kosten – kamen da etwa auch Landeshauptmann<br />
Hermann Schützenhöfer, WK-Präsident Josef Herk<br />
und die Spartenobmänner Gerhard Wohlmuth (Handel),<br />
Johann Spreitzhofer (Hotellerie), Franz Perhab<br />
(Tourismus und Freizeit) und Klaus Josef Friedl (Gastronomie)<br />
sowie GenussHauptstadt-Chefin Waltraud<br />
Hutter und ORF-Chef Gerhard Draxler.<br />
Klaus Melem, Rudi Josel und Manfred Josel (v. l.) treffen sich<br />
regelmäßig beim Stand I am Kaiser-Josef-Markt.<br />
C. STROBL<br />
Wir sind die<br />
17<br />
Grazer Szene<br />
Tünde Primus (r.) hat uns dieses<br />
Foto von sich und ihrer Freundin bei<br />
„kulinarischen Genüssen“ geschickt.<br />
Das Partyjahr<br />
<strong>2019</strong> ist gestartet<br />
■■<br />
Das neue Jahr hat mit vielen<br />
Feierlichkeiten begonnen:<br />
Neujahrsempfänge, Partys,<br />
Bälle überall! Wir freuen uns,<br />
wenn ihr uns an euren Festen<br />
teilhaben lasst – und wir gemäß<br />
dem Motto „Wir sind die<br />
Grazer Szene“ auch ganz normale<br />
Partypeople neben vielen<br />
Promis präsentieren können.<br />
Das Landesjugendblasmusikorchester interpretierte<br />
Blasmusik modern – bis hin zu Pop-Nummern. SCHABEREITER<br />
Den Neujahrsmarsch geblasen<br />
■ Unter dem Motto „Klassik Beats“ läutete das Landesjugendblasmusikorchester<br />
unter der Leitung von Siegmund<br />
Andraschek und Wolfgang Jud das neue Jahr im<br />
Stefaniensaal ein. Das Programm reichte von Bach und<br />
Brahms bis hin zu Falco – mit einigen Überraschungsauftritten<br />
bekannter Gesichter der österreichischen Kulturlandschaft:<br />
unter anderen Volksoper-Mitglied und Falco-<br />
Darsteller Axel Herrig, Rock ’n’ Roller Gregor Bischops<br />
von den OldSchoolBasterds, Tänzer Timo Tazbär und<br />
Sängerin Sylvie Schultschik. Unter den begeisterten Zuhörern:<br />
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,<br />
Landesrätin Ursula Lackner und Erich Riegler, Präsident<br />
des Österreichischen Blasmusikverbandes.<br />
E V E N T S<br />
Wir sind die<br />
Grazer Szene<br />
So kommt auch euer Foto in<br />
die Zeitung:<br />
Postet ein Foto in die<br />
Facebook-Gruppe „Wir<br />
sind die Grazer Szene“<br />
Postet ein Foto auf Instagram,<br />
verlinkt den „Grazer“ und<br />
verwendet dazu die Hashtags<br />
#dergrazer und #wirsinddieszene<br />
Oder schickt ein Foto an<br />
Dschungel-fit dank Grazer<br />
■ ■ „Am leichtesten kannst du ihn mit einer Challenge<br />
motivieren, die scheinbar unmöglich zu schaffen ist“,<br />
sagt der Grazer Fitness-Coach Christian Goller (er<br />
trainiert u.a. die Superstars Mickey Rourke und Ricky<br />
Martin in L.A.) über Bastian Yotta, der vorgestern ins<br />
RTL-Dschungelcamp einzog. Der Grazer macht den<br />
deutschen TV-Star („Adam sucht Eva“, „Die Yottas“)<br />
regelmäßig fit. Für Goller ist der extrovertierte Deutsche<br />
Favorit auf den „Dschungelkönig-Thron: „Körperlich<br />
und mental weiß er, wie man in schwierigen<br />
Situationen handelt, da wird ihm keiner das Wasser<br />
reichen können. Er hat einen Schlachtplan und wird<br />
gewinnen!“ Dann wird Yotta seinen Coach wohl ein<br />
Dschungel-Maden-Menü ausgeben ...<br />
Goller (l.) und Yotta trainieren in den USA. Der Hüne tauschte<br />
sein Promi-Leben kürzlich gegen eines im TV-Dschungel. KK
18 szene<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
G A S T B E I T R A G<br />
Dorians<br />
Blog<br />
mit<br />
Carolin Reiber<br />
Ein Fan von<br />
Andi Gabalier<br />
U<br />
nglaubliche 125 Mal<br />
moderierte sie für das<br />
ZDF die „Volkstümliche<br />
Hitparade“. Alle Stars standen<br />
bei Carolin Reiber vor der<br />
Kamera. Alle? Nein, einer war<br />
damals noch zu jung. „Ich bin<br />
ein absoluter Fan von<br />
Andreas Gabalier! Ich finde<br />
ihn einfach toll!“, so die<br />
79-Jährige. „Ich habe von<br />
Deutschland aus seinen<br />
Aufstieg in der Steiermark<br />
beobachtet, und ich hätte ihn<br />
wahnsinnig gerne persönlich<br />
kennengelernt!“, so Reiber.<br />
Die Chance dazu hätte sich<br />
knapp vor Weihnachten im<br />
Grazer Szenelokal „San<br />
Pietro“ ergeben, Gabalier<br />
crashte die Bühne der beiden<br />
Austropopper Peter Karner<br />
und Harry Pekar und brachte<br />
gemeinsam mit de Zwa die<br />
Menge zum Kochen. Vielleicht<br />
performt der Volks-<br />
Rock-’n’-Roller ja auch<br />
demnächst wieder dort, wo<br />
alles begann. Auf der Hauptbühne<br />
des Bauernbundballs<br />
in der Grazer Stadthalle ...<br />
Kult-Moderatorin und Gabalier-Fan<br />
Carolin Reiber mit Dorian Steidl KK<br />
Wöchentlich präsentiert TV-<br />
Moderator und Schauspieler Dorian<br />
Steidl im „Grazer“ prominente Österreicher,<br />
die uns ihre ganz persönlichen<br />
Graz-Geschichten verraten.<br />
Stahlzeit: Rammstein<br />
Man muss die Band se-<br />
COVER-KÖNIGE. Die spektakulärste Rammstein-Coverband<br />
ist am 7. Februar im Orpheum.<br />
Ruiz sorgt weltweit für volle Clubs.<br />
Am 18. <strong>Jänner</strong> in der Postgarage.RUIZ<br />
„Liebesgrüße“<br />
aus Brasilien<br />
■■<br />
Techno-House-Superstar<br />
Victor Ruiz kommt am 18.<br />
<strong>Jänner</strong> in die Postgarage. Das<br />
Ausnahmetalent aus Sao Paulo<br />
hat die Szene mit seinen unverkennbaren<br />
Sounds im Sturm<br />
erobert und landet derzeit einen<br />
Nummer-1-Hit nach dem<br />
anderen. Mit seinen kraftvollen<br />
DJ-Sets sorgt er weltweit für volle<br />
Clubs. Support kommt vom<br />
Chef der Elektroküche Köln, ergänzt<br />
wird das feine Line-up mit<br />
Martin Freudentanz, Mischkonsum<br />
und Chris Nait.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
KK<br />
Es begann alles mit einem<br />
Urlaub 2009 in Kroatien.<br />
Heimo und Wolfgang<br />
Haider vom Reisebüro Hakali<br />
hatten die Idee, ihre eigene<br />
Band mitzunehmen, da ihrer<br />
Erfahrung nach die Hotelband<br />
zum Vergessen war. Ein Jahr<br />
später fuhren die beiden mit einer<br />
Band aus Graz und rund 120<br />
Fans nach Malinska auf der kroatischen<br />
Insel Krk.<br />
Was 2010 mit nur einer Band<br />
begann, es war der Floyd Club,<br />
mündet <strong>2019</strong> beim zehnten<br />
„Rock am Meer“ in ein Festival<br />
mit neun tollen Bands.<br />
Von 30. Mai bis 2. Juni erhöhen<br />
Bands aus Graz und Kroatien das<br />
Urlaubsfeeling mit Top-Konzerten.<br />
Das Grazer Line-up steht:<br />
The Sado Maso Guitar Club,<br />
hen und hören, um zu<br />
erleben, wie spannend<br />
Rammstein-Covers klingen<br />
können. „Schutt & Asche“ heißt<br />
die derzeit laufende Tour, die<br />
die Band am 7. Februar auch ins<br />
Grazer Orpheum bringen wird.<br />
Eingebettet in ein Hitfeu-<br />
Rock am Meer<br />
JUBILÄUM. Mit einem tollen Line-up wartet das<br />
10-Jahres-Fest „Rock am Meer“ in diesem Jahr<br />
in Malinska auf der kroatischen Insel Krk auf.<br />
The Base, Solarkreis und Floyd<br />
Club werden auf der Festivalbühne<br />
agieren. Die kroatischen<br />
Bands stehen zur Stunde noch<br />
nicht fest. Sicher ist aber, dass bei<br />
der Beach Party am Donnerstag<br />
die Full Supa Band und DJs einheizen<br />
werden.<br />
Heimo Haider: „Was dieses<br />
Festival besonders macht, ist<br />
die entspannte Atmosphäre am<br />
Meer, gemischt mit tollen Live-<br />
Acts und coolen Drinks. Für jene,<br />
die nicht selbst anreisen möchten,<br />
wird es einen Bustransfer<br />
von Graz nach Malinska geben.“<br />
Die Besucher des Festivals<br />
können zwischen günstigen Appartments<br />
und Hotels in verschiedensten<br />
Kategorien wählen.<br />
Auf www.rock-am-meer.at gibt es<br />
Details, ebenso auf Facebook.
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at szene<br />
19<br />
im Blut<br />
erwerk aus Rammstein-Songs<br />
erwacht beim Konzert eine<br />
Lichtshow zum Leben, die dem<br />
Original in puncto Aufwand in<br />
nichts nachsteht, inklusive einer<br />
ebenso kompromisslosen<br />
wie spektakulären Pyro-Show.<br />
80 Shows am Band spielt<br />
die Band um Sänger<br />
Heli Reißenweber, der<br />
in Sachen Aussehen,<br />
Stimme und Performance<br />
verblüffende<br />
Ähnlichkeit<br />
mit<br />
Rammsteinsänger<br />
Till<br />
Lindemann<br />
besitzt.<br />
Stahlzeit<br />
setzt neue<br />
Cover-<br />
Maßstäbe.<br />
Stahlzeit<br />
ist die<br />
meistgebuchte<br />
Tribute-Show<br />
in Europa.<br />
Julian Grabmayer hat als Straßenmusiker<br />
begonnen. POSEKANY<br />
Weiß-Grün wird<br />
zu einer „Wöll’n<br />
■■<br />
Um die vielen steirischen<br />
Bands zu fördern, wurde die<br />
Initiative „weiß-grüne Wöll’n“<br />
gegründet. Dabei sollen auch<br />
die Konzerte mit heimischen<br />
Bands noch mehr belebt<br />
werden. Die erste „Wöll’n“<br />
findet bereits am 19. <strong>Jänner</strong><br />
im Grazer Moxx statt. Bei der<br />
Live-Präsentation werden die<br />
Bands JG Julian Grabmayer,<br />
Herzog, Brunner, Hirsch –<br />
eine Verschmelzung von drei<br />
Frontleuten – sowie Wear<br />
Sunday auf der Bühne stehen.<br />
Start im Moxx ist um 19 Uhr.<br />
Live on Stage 14. bis 20. <strong>Jänner</strong><br />
Das Trio. Karl A.<br />
DO Stamey (Bild), Ewald<br />
Oberleitner (Kontrabass),<br />
Roli Wesp<br />
17 (Klavier) live im Café<br />
Kaiserfeld in Graz.<br />
Johannes Silberschneider<br />
&<br />
Stub’n Tschäss.<br />
Gedichte und Performance<br />
im Casineum.<br />
KK (2), EXPLOSIV<br />
FR<br />
18<br />
Okello<br />
Dunkley<br />
bietet Stand-up-Comedy<br />
by an American<br />
in Austria. Live im Explosiv,<br />
Start 19.30 Uhr.<br />
Rock am Meer: Junge Musiker zeigen, was alles in ihnen steckt.<br />
KK
eco<br />
Daniel Windisch<br />
20<br />
daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695<br />
Jeder will alt werden, aber<br />
keiner will alt sein.“<br />
Wiener-Städtische-Vorstand Manfred Bartalszky<br />
bedauert, dass Pflege bzw. Pflegevorsorge für<br />
viele Menschen kein Thema sind. WIENER STÄDTISCHE<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
G. Fabisch, P. Eiselsberg und M.<br />
Bartalszky (v. l.) MARGIT KUNDIGRABER<br />
Steirer zweifeln<br />
■■<br />
Die Zweifel am Gesundheitsund<br />
Pensionssystem wachsen<br />
– das zeigt eine Umfrage, die am<br />
Mittwoch von Steiermärkische-<br />
Vorstandschef Gerhard Fabisch,<br />
Wiener-Städtische-Vorstand<br />
Manfred Bartalszky und Paul<br />
Eiselsberg (IMAS) präsentiert<br />
wurde. So glauben 89 Prozent<br />
der Steirer, dass eine private Zusatzversicherung<br />
immer wichtiger<br />
wird. Nur noch 53 Prozent<br />
vertrauen darauf, dass das Pensionssystem<br />
weiter funktioniert.<br />
GRUBER-reisen-Geschäftsleiter M.<br />
Schlögl, Moderator D. Steidl, Flughafenchef<br />
G. Widmann (v. l.) GRUBER-REISEN<br />
Reise-Event am<br />
Flughafen Graz<br />
■■<br />
Zum fünften Mal fand am 6.<br />
<strong>Jänner</strong> die Großveranstaltung<br />
„ReiseZeit“ am Flughafen Graz<br />
statt. Auf Einladung von GRU-<br />
BER-reisen präsentierten mehr<br />
als 150 Experten internationaler<br />
Reiseveranstalter ihr Knowhow.<br />
Den zahlreichen Besuchern<br />
wurden insgesamt 26<br />
Reisevorträge in zwei Reisekinos<br />
geboten. Großen Anklang fand<br />
auch das Rahmenprogramm,<br />
unter anderem mit dem ORF-<br />
Radio-Steiermark-Wurlitzer,<br />
speziellen Flughafenführungen<br />
und einem Kinderprogramm.<br />
Gemeinnützige bauen<br />
heuer 2000 Wohnungen<br />
So soll eines der Wohnbauprojekte aussehen, das gerade in Reininghaus umgesetzt wird.<br />
Kräftiges Pleiten-Plus<br />
■■<br />
Die Zahl der Firmeninsolvenzen<br />
ist im Vorjahr in der Steiermark um<br />
1,8 Prozent auf 641 Fälle gestiegen.<br />
Laut Statistik des Alpenländischen<br />
Kreditorenverbandes (AKV) summierten<br />
sich die Passiva der insolventen<br />
Steirer-Betriebe auf 285,3<br />
Millionen Euro. Durch die Pleiten<br />
waren insgesamt 3618 Arbeitsplätze<br />
betroffen, um 78,7 Prozent mehr<br />
als 2017. Die größte steirische Insolvenz<br />
legte die Charles Vögele<br />
Austria GmbH mit Passiva von 32,9<br />
Millionen Euro und 711 gefährdeten<br />
Jobs hin. Der Handel war 2018<br />
mit 66 Insolvenzverfahren Pleite-<br />
Branche Nummer eins, gefolgt vom<br />
Bau (62) und der Gastronomie (58).<br />
Mehr als die Hälfte aller Firmenpleiten<br />
(57,1 Prozent) betrafen nicht<br />
protokollierte Einzelunternehmen.<br />
Ein explosionsartiges Wachstum<br />
gab’s bei den Privatinsolvenzen:<br />
Erstmals seit Einführung des Privatkonkurses<br />
im Jahr 1995 stellten<br />
im Vorjahr steiermarkweit mehr<br />
als 1000 Personen – exakt waren es<br />
1154 – einen Privatkonkursantrag.<br />
Somit nahmen die Privatkonkurse<br />
gegenüber 2017 um 72,2 Prozent zu.<br />
Die Gesamtschulden der Privatpleitiers<br />
betrugen 199,1 Millionen Euro.<br />
Firmen- und<br />
Privatinsolvenzen<br />
haben<br />
im Vorjahr im<br />
Steirerland<br />
deutlich zugenommen.<br />
<br />
GETTY<br />
HOHENSINN ARCHITEKTUR/PIXLAB<br />
Textilreiniger-Innungsmeister W.<br />
Imp, WK-Boss J. Herk, Nachhaltigkeitslandesrat<br />
H. Seitinger (v. l.)FISCHER<br />
Viele Tipps zum<br />
Energiesparen<br />
■■<br />
Die steirischen Textilreiniger<br />
starten eine Info-Offensive, um<br />
den Wasser- und Energieverbrauch<br />
im betrieblichen Einsatz<br />
bis zum Jahr 2030 um bis zu 50<br />
Prozent zu senken. Gemeinsam<br />
mit dem Land Steiermark und<br />
Wirtschaftskammer-Experten<br />
wurde für Betriebe ein Leitfaden<br />
erarbeitet, von dem auch Privathaushalte<br />
profitieren sollen.<br />
Das „Umwelthandbuch“ soll mit<br />
gezielten Tipps fürs Wäschewaschen<br />
helfen, den Waschmittel-,<br />
Wasser- und Stromverbrauch<br />
deutlich zu reduzieren.
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
eco 21<br />
➜<br />
TEURER<br />
GETTY (2)<br />
Heizöl extra leicht +25,7 %<br />
Wer eine Ölheizung sein Eigen<br />
nennt, musste zuletzt kräftige<br />
Preissprünge verdauen.<br />
Notebook/Tablet –11,0 %<br />
Die Preise für Notebooks und<br />
Tablets haben in den vergangenen<br />
Monaten deutlich nachgegeben.<br />
BILLIGER<br />
➜<br />
MILLIONENINVESTITION. 2000 Wohnungen wollen die gemeinnnützigen Wohnbauträger heuer im<br />
Steirerland neu errichten, viele davon im Raum Graz. 250 Millionen Euro werden dafür investiert.<br />
Von Daniel Windisch<br />
daniel.windisch@grazer.at<br />
Der Wohnbau läuft im Steirerland<br />
auch <strong>2019</strong> auf<br />
Hochtouren. Einen großen<br />
Anteil daran haben die gemeinnützigen<br />
Wohnbauvereinigungen: Sie<br />
werden heuer rund 2000 Wohneinheiten<br />
errichten und dafür 250<br />
Millionen Euro lockermachen – 60<br />
Millionen mehr als im Vorjahr.<br />
Das boomende Graz bleibt auch<br />
für die Gemeinnützigen ein Wohnbau-Hotspot.<br />
In der Herrgottwiesgasse<br />
und am Messendorfberg<br />
entstehen geförderte und freifinanzierte<br />
Wohnungen, in der Starhemberggasse<br />
werden gemeinsam mit<br />
der Stadt Graz 60 geförderte Mietwohnungen<br />
errichtet. Am Reininghausareal<br />
werden aktuell 206 ge-<br />
förderte Wohnungen gebaut, auch<br />
in der Liebenauer und der Waltendorfer<br />
Hauptstraße, der Plüddemanngasse,<br />
der Grünen Gasse, der<br />
Schreinerstraße, der Gradnerstraße<br />
sowie am Pfeifferhofweg-Radegunder<br />
Straße wird an Bauprojekten<br />
bzw. Wohnanlagen gewerkelt. In<br />
der Engelsdorfer Straße werden in<br />
Kürze 94 geförderte Mietwohnungen<br />
mit Kaufoption an die Bewohner<br />
übergeben, noch einmal 80<br />
freifinanzierte Eigentumswohnungen<br />
kommen bis Jahresende dazu.<br />
Jenseits der Grazer Stadtgrenzen<br />
werden in Kainbach, Kalsdorf,<br />
Hausmannstätten, Gleisdorf und<br />
Leibnitz geförderte und freifinanzierte<br />
Eigentumswohnungen errichtet.<br />
Für 55 bzw. 34 Wohneinheiten<br />
in Gratkorn und Hart bei Graz<br />
erfolgt heuer der Spatenstich, eben-<br />
so für Wohnprojekte in Hönigsberg,<br />
Kapfenberg, Bruck/Mur, St. Marein/<br />
Mürztal, Bad Aussee und St. Veit i. d.<br />
Südsteiermark. In Eggersdorf werden<br />
28, in Peggau die ersten 18 von<br />
geplanten 74 Wohnungen gebaut.<br />
Weitere geförderte Mietwohnungen<br />
entstehen derzeit in Hart bei<br />
Graz, Übelbach, Fernitz, Gröbming<br />
und Fürstenfeld. Bald übergeben<br />
werden zudem Wohnungen in<br />
Kapfenberg, Stainz, Weiz, Hartberg<br />
und Bad Waltersdorf.<br />
360.000 Bewohner<br />
Mit den millionenschweren Wohnbauprojekten<br />
seien die Gemeinnützigen<br />
„nicht nur ein starker<br />
Wirtschaftsfaktor für die Steiermark.<br />
Zusätzlich sind sie für alle<br />
Bevölkerungsgruppen verlässliche<br />
und sichere Partner, wenn es darum<br />
geht, zu gewährleisten, dass leistbarer<br />
und qualitätsvoller Wohnraum<br />
nachwächst“, so Christian Krainer,<br />
Verbandsobmann der 27 gemeinnützigen<br />
steirischen Wohnbauträger,<br />
die 130.000 Wohneinheiten<br />
mit 360.000 Bewohnern verwalten.<br />
Dass die Wohnungspreise deutlich<br />
unter denen privater Bauträger liegen<br />
– gemeinnützige Bauvereinigungen<br />
dürfen ja laut Gesetz nur<br />
begrenzt Gewinne machen –, ist für<br />
Krainers Vize Wolfram Sacherer<br />
nur einer der Pluspunkte der Gemeinnützigen:<br />
„Leistbarkeit spielt<br />
natürlich eine Schlüsselrolle für die<br />
gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen.<br />
Wir verstehen uns aber<br />
gleichzeitig auch als Wegbereiter<br />
für neue Entwicklungen: Wir sind<br />
Vorreiter im Bereich energietechnischer<br />
und ökologischer Standards.“<br />
Es gibt noch Fachkräfte<br />
BERUF. Die Sozial- und<br />
die Wirtschaftsministerinnen<br />
sehen am<br />
Arbeitsmarkt noch<br />
Fachkräftepotenzial.<br />
Von Daniel Windisch<br />
daniel.windisch@grazer.at<br />
Der von vielen Unternehmen<br />
beklagte Fachkräftemangel<br />
beschäftigt auch die Politik.<br />
In einer parlamentarischen Anfrage<br />
an VP-Wirtschaftsministerin<br />
Margarete Schramböck und FP-<br />
Sozialministerin Beate Hartinger-<br />
Klein wollte die Liste Jetzt Klarheit<br />
darüber, ob nicht am Arbeitsmarkt<br />
noch Fachkräfte vorhanden bzw.<br />
diese einfach nur in „falschen“ Berufen<br />
tätig sind.<br />
Sowohl Hartinger-Klein als<br />
auch Schramböck orten offenbar<br />
durchaus noch ein gewisses<br />
Fachkräftepotenzial. So unterstreicht<br />
Hartinger-Klein in ihrer<br />
Anfragebeantwortung, dass Ende<br />
Rund ein Fünftel der heimischen Fachkräfte arbeiten laut Sozialministerin<br />
Hartinger-Klein in einem Beruf, für den sie überqualifiziert sind.<br />
GETTY<br />
November 2018 unter anderem<br />
14.340 steirische Fachkräfte – also<br />
Personen mit Lehrabschluss,<br />
(berufsbildender) mittlerer oder<br />
höherer Ausbildung – beim AMS<br />
arbeitslos gemeldet waren. Zudem,<br />
so Hartinger-Klein, würden<br />
rund 20 Prozent der Fachkräfte in<br />
Jobs arbeiten, für die sie überqua-<br />
lifiziert seien. Schramböck indes<br />
verweist auf eine Studie, laut der<br />
75 Prozent der erwerbstätigen<br />
Lehrabsolventen zwei Jahre nach<br />
dem Lehrabschluss noch im erlernten<br />
Beruf tätig sind – 12 Prozent<br />
jedoch „nur“ in einem verwandten<br />
und 13 Prozent in einem<br />
völlig anderen Beruf.<br />
Ein gut gelaunter Raiffeisen-General<br />
Martin Schaller<br />
RAIFFEISEN<br />
Raiffeisen mit<br />
Kredit-Rekord<br />
■■<br />
Die Raiffeisen-Bankengruppe<br />
Steiermark blickt auf ein erfolgreiches<br />
Jahr 2018 zurück. Einen<br />
Rekord gab es etwa beim Kreditgeschäft,<br />
das ein Gesamtvolumen<br />
von 15,2 Milliarden Euro<br />
und damit ein Plus von 7,8 Prozent<br />
erreichte. Stolz macht Raiffeisen-General<br />
Martin Schaller<br />
auch eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts<br />
Economica:<br />
Demnach sorgt Raiffeisen in der<br />
Steiermark für 690 Millionen<br />
Euro Bruttowertschöpfung und<br />
direkt oder indirekt für die Beschäftigung<br />
von 8253 Personen.
viva<br />
redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10<br />
22<br />
Hollywoodstars bestimmen<br />
die Trends der Ballsaison!“<br />
Stylingexpertin Carina Harbisch<br />
weiß: Was die Stars am roten Teppich<br />
tragen, wird bald zum absoluten Trend. KK<br />
Ballkleidtrends <strong>2019</strong><br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Am besten mit<br />
GLAMOURÖS. Die Grazer Stylingexpertin Carina<br />
Harbisch erklärt, mit welchen Trends man heuer<br />
eine ganz besonders gute Figur am Parkett macht.<br />
Für kranke Kinder und Jugendliche steht in Graz nun an Wochenenden<br />
und Feiertagen ein eigener Ärztenotdienst zur Verfügung.<br />
GETTY<br />
Kinder-Notdienst gestartet<br />
P. Sigmund ist neuer Vorsitzender<br />
der Allgemeinmediziner. PRIVAT<br />
Allgemeinärzte:<br />
Neuer Vorstand<br />
■■<br />
Der Arzt Peter Sigmund ist<br />
neuer Vorsitzender der Steirischen<br />
Akademie für Allgemeinmedizin.<br />
Mit seinen Stellvertretern<br />
Winfried Koller und Nina<br />
Faber steuert er nun die Aktivitäten<br />
des steirischen Ablegers der<br />
Österreichischen Gesellschaft für<br />
Allgemeinmedizin. Dazu zählt<br />
der 50. Kongress für Allgemeinmedizin,<br />
der im Herbst in der<br />
Grazer Stadthalle stattfindet.<br />
■■<br />
Nach einigen Verzögerungen<br />
ist es jetzt doch so weit: Am<br />
gestrigen Samstag ist in Graz<br />
der neue Kinder- und Jugendärztliche<br />
Notdienst (KIJNO)<br />
offiziell gestartet. Künftig wird<br />
eine kinder- und jugendärztliche<br />
Praxis für Notfälle vier<br />
Stunden lang geöffnet haben –<br />
das gilt für alle Wochenenden<br />
(Samstag und Sonntag) sowie<br />
Feiertage. Welche Praxis jeweils<br />
gerade für den Notdienst geöffnet<br />
hat, ist auf www.kijno.at<br />
nachzulesen. Organisiert wird<br />
der KIJNO von der Fachgruppe<br />
Kinder- und Jugendheilkunde<br />
in der Ärztekammer Steiermark;<br />
die steirische GKK und<br />
der Gesundheitsfonds Steiermark<br />
übernehmen die Finanzierung.<br />
Für Eltern ist der Notdienst<br />
kostenlos. Der KIJNO<br />
folgt dem mobilen Notdienst<br />
KiMoNo nach, der im Frühjahr<br />
eingestellt wurde.<br />
GETTY<br />
Veranstaltung<br />
zu Epilepsie<br />
■■<br />
Zur Fortbildungsveranstaltung<br />
„Krampf in der Schule. Vernünftiger<br />
Umgang mit Epilepsie“<br />
für Schulärzte und Lehrer<br />
laden VP-Stadtrat Kurt Hohensinner,<br />
VP-Gesundheitssprecherin<br />
Daisy Kopera und das<br />
Institut für Epilepsie am 18. <strong>Jänner</strong><br />
von 15 bis 16.30 Uhr ins Rathaus.<br />
Anmeldung unter: tanja.<br />
doritsch@epilepsieundarbeit.at<br />
oder Tel. 0 664/60 17 74 110.<br />
Bei Epilepsie geraten Nervenzellen<br />
im Gehirn aus dem Gleichgewicht.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Die Ballsaison erreicht in<br />
Kürze ihren Höhepunkt:<br />
In zwei Wochen steigen<br />
mit der Opernredoute, dem Ball<br />
der Technik und dem Feuerwehrball<br />
ein paar gesellschaftliche<br />
Highlights. Das bedeutet<br />
aber auch: Die Zeit für die Suche<br />
nach dem perfekten Outfit wird<br />
langsam knapp! Deshalb erklärt<br />
die Grazer Stylingexpertin und<br />
Stilberaterin Carina Harbisch,<br />
worauf man heuer in Sachen<br />
Ballkleid achten sollte, welche<br />
also die absoluten Trends des<br />
Jahres sind.<br />
„Ich hole mir meine Inspiration<br />
immer von Hollywoodstars<br />
und Ereignissen wie der Golden-<br />
Globe- oder Oscar-Verleihung“,<br />
verrät Harbisch. „Die Kleider,<br />
Schnitte und Farben, die man<br />
dort sieht, werden meistens zum<br />
Trend!“ Bei den Golden Globes<br />
vergangenen Sonntag hat man<br />
vor allem viel Schwarz und Pastell<br />
gesehen, außerdem waren<br />
ein paar richtige Hingucker dabei:<br />
„Die eisblaue Valentino-Robe<br />
von Lady Gaga war heuer<br />
mega! Oder auch das Kleid von<br />
Irina Shayk – Gold von Versace!“,<br />
schwärmt Harbisch.<br />
Schwarz und Rosé<br />
Besonders beliebt ist heuer laut<br />
Expertin wieder Schwarz, aber<br />
auch Nude oder zartes Rosa.<br />
„Rosé-Töne sind sowieso immer<br />
sehr edel und elegant. Natürlich<br />
sollte es aber immer auch zum<br />
Hauttyp passen. Rot kann man<br />
auch zu den Trendfarben zählen<br />
– angepasst an die neue Pantone-<br />
Farbe des Jahres ,Living Coral‘“,<br />
so Harbisch.<br />
Spitze ist spitze<br />
Ein absolutes Thema ist <strong>2019</strong><br />
Spitze – vor allem in Schwarz.<br />
Trendsetter wie Dolce & Gabbana,<br />
Salvatore Ferragamo, Valentino<br />
oder Marios Schwab wählten<br />
etwa schwarze Spitze für ihre<br />
Abendkleider der Saison. Und<br />
auch Kleider mit Guipure-Spitze,<br />
also einer besonderen Art Klöppel-Spitze,<br />
sind absolut in.<br />
Mit Federn schmücken<br />
Auch leichte Federn finden sich<br />
dieses Jahr auf den Ballkleidern<br />
wieder. Entweder an den Ärmeln
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
viva 23<br />
➜<br />
IN<br />
GETTY (2)<br />
Chiffon, Samt, Tüll<br />
Mit Stoffen wie Chiffon, Samt oder<br />
Tüll kann man in der heurigen Ballsaison<br />
eigentlich gar nicht falsch liegen.<br />
Taft<br />
Taft oder auch „Thaiseide“ wirkt oft<br />
sehr schwer. Der Stoff ist gerade so<br />
gar nicht gefragt.<br />
OUT<br />
➜<br />
Federn und Spitze antanzen<br />
oder am Ausschnitt – oder gleich<br />
ein ganzer Rock aus Federn, wie<br />
etwa bei Kreationen der steirischen<br />
Designerin Eva Poleschinski.<br />
„Sie präsentiert<br />
immer ganz viele Kleider<br />
bei der Grazer Opernredoute,<br />
aber auch<br />
am Wiener Opernball.<br />
Ich liebe ihre Kleider“,<br />
schwärmt Harbisch.<br />
„Elegant<br />
kombiniert<br />
werden Federn mit Satin,<br />
Chiffon, Spitze und Samt.“<br />
Griechische Göttin<br />
Kleider im griechischen Stil,<br />
die in sanften Wellen fallen,<br />
machen eine schöne Silhouette.<br />
Chiffon, Organza,<br />
Musselin und<br />
Seide sind Stoffe,<br />
die besonders dafür<br />
geeignet sind. Die<br />
Roben sind schlicht<br />
und elegant und<br />
eignen sich vor allem<br />
für moderne<br />
junge Trägerinnen.<br />
Wer es doch gerne ein<br />
bisschen auffälliger hat,<br />
kann die Kleider auch mit einem<br />
bestickten oder<br />
glitzernden<br />
Gürtel aufpeppen.<br />
Federn<br />
Schwarze Spitze<br />
Rot<br />
Die Balltrends des Jahres<br />
<strong>2019</strong>: Pastell- und Rosé-<br />
Töne, vor allem „Living Coral“<br />
(rechts), extravagante Spitze (links)<br />
und griechische Schnitte (rechts) GETTY (4), LUEF
24 viva<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Heißer Thermen-Tipp? Rovinj!<br />
TOTAL THERMAL. Wer nach Alternativen zu den regionalen Thermen sucht, wird von Istrien begeistert<br />
sein. Rovinj ist nur einer der Hotspots, was den verwöhnenden Badeurlaub im Winter angeht.<br />
Von Philipp Braunegger<br />
philipp.braunegger@grazer.at<br />
Bei diesen Temperaturen<br />
sehnt man sich nach Wärme.<br />
Und einer Therme!<br />
Dass es bei uns viele erstklassige<br />
Thermalbäder gibt, ist bekannt,<br />
trotzdem sollte man hin<br />
und wieder den Blick über den<br />
heimischen Tellerrand hinaus<br />
wagen, bieten einem doch auch<br />
andere Regionen fantastische<br />
Reisemöglichkeiten rund ums<br />
beheizte Wasser, Sauna und Co.<br />
Istrien, bekanntlich eine der<br />
liebsten Urlaubsregionen der<br />
Steirer, ist längst mehr als ein<br />
Geheimtipp in diesem Segment.<br />
Denn nicht nur Sonne, Strand<br />
und Meer locken immer mehr<br />
Grazer an Kroatiens Küste, auch<br />
die Thermalbäder mauserten<br />
sich in den letzten Jahren immer<br />
mehr und machen auch jenen in<br />
Slowenien verstärkt Konkurrenz.<br />
Ein Tipp ist die Gegend rund<br />
um das malerische Hafenstädtchen<br />
Rovinj. Das Tena Rovinj<br />
wird online mit bis zu 80 Prozent<br />
hervorragenden Benotungen<br />
bedacht und begeistert u.a.<br />
mit seiner speziellen Fisch-Pediküre,<br />
bei der Unreinheiten durch<br />
die knabbernden Fischchen von<br />
Füßen und Beinen entfernt werden.<br />
Im Hotel „Eden“ bietet sich<br />
wiederum ein „Best of Rovinj“. Es<br />
liegt in einer kleinen Bucht, 20<br />
Minuten vom historischen Zentrum<br />
entfernt, bietet Wellness- &<br />
Spa-Bereich und wartet im Sauna-Bereich<br />
mit einem speziellen<br />
Salz-Raum auf, bei dem das<br />
„weiße Gold“ Istriens entspannungstechnisch<br />
zur Geltung<br />
kommt. Fisch und Salz kommen<br />
in Rovinj aber nicht nur in Sachen<br />
Wellness zur Geltung. Der<br />
Ort bietet hervorragende Fisch-<br />
Lokale wie das „Orca“ oder das<br />
„Balbi“, wo man die Ware direkt<br />
aus der örtlichen Bucht bezieht.<br />
Wem Baden und Essen zu wenig<br />
auslastend sind, dem sei eine<br />
ausgiebige Winter-Wanderung<br />
am Limski-Kanal ans Herz gelegt!<br />
Dieser liegt zwischen Rovinj<br />
und Vrsar, weist unterschiedlich<br />
lange Routen auf und hat<br />
auch für Kulturaffine einiges zu<br />
bieten. Etwa die berühmte Muschel-<br />
und Austernzucht des<br />
Limski-Fjords.<br />
Top-Alternativen sind auch<br />
andere Regionen. Toplice wartet<br />
mit der Therme Bizovacke auf.<br />
Der große Badebereich im Inneren<br />
und Äußeren bietet spezielle<br />
Badeerlebnisse: So gibt es nächtliches<br />
Schwimmen bis Mitternacht,<br />
während an der Americano-Bar<br />
angesagte DJs auflegen.<br />
Vielfältig geht es auch im Spa<br />
& Sport Resort Sveti Martin zu.<br />
Hier wartet im Wellness-Center<br />
eine Massage-Auswahl aus 30<br />
Arten! Nach dem Bad im „Tempel<br />
des Lebens“ kann man seinen<br />
Körper auch medizinisch<br />
durchchecken lassen, per Medical<br />
Wellness.<br />
Fazit: Kroatien erwärmt das<br />
reiselustige Herz nicht nur mit<br />
sommerlicher Sonne, sondern<br />
auch mit Thermalwasser und<br />
Sauna.<br />
Rätsel-Lösung vom 6. 1. <strong>2019</strong><br />
Lösung des Rätsels der letzten Ausgabe<br />
P J K O P<br />
S T E I E R M A R K H O F<br />
A R N A F A E L E A<br />
E I S L A U F V E R E I N<br />
I N E I B E I H F D<br />
D E L K A B O E L L E R<br />
H E U T G I L U R I<br />
L O R A T I O N U T<br />
W A L R A T S T O L Z<br />
I L I M H Z T E S L A<br />
F E U E R B O H N E T A G<br />
S D I A S A<br />
W E H E C G R<br />
E I C H L E R<br />
U N I H A N<br />
N I E G A U<br />
J O A N N E U M<br />
Lösung:<br />
MUSEUM<br />
DER WAHR-<br />
NEHMUNG<br />
Lösungswort: MUSEUM DER WAHRNEHMUNG<br />
Sudoku-Lösung vom <strong>13.</strong> 1. <strong>2019</strong><br />
9 8 5 4 2 3 1 7 6<br />
3 4 7 9 6 1 8 5 2<br />
2 1 6 5 7 8 3 4 9<br />
6 7 1 8 3 4 2 9 5<br />
4 2 9 1 5 6 7 8 3<br />
5 3 8 7 9 2 4 6 1<br />
7 9 2 3 4 5 6 1 8<br />
8 5 3 6 1 7 9 2 4<br />
1 6 4 2 8 9 5 3 7<br />
Kroatien und Istrien im Speziellen ist längst ein Thermen-Hotspot. Beim Einblick<br />
ins Resort Eden in Rovinj ist die steigende Nachfrage kein Wunder. KK, GETTY
26 bildung<br />
ANZEIGE <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Von Mechatronik bis Musik<br />
Schule. Die HTL Kaindorf lockt Technikfans, das<br />
Gymnasium Dreihackengasse Musikfreunde.<br />
Die HTL Kaindorf ist nicht nur<br />
wegen ihres Wahrzeichens,<br />
dem 33 Meter hohen Turm,<br />
bekannt. Denn welche Schule hat<br />
schon einen eigenen Bahnhof? Dies<br />
bedeutet ideale Erreichbarkeit aus<br />
allen Teilen der Steiermark. Außerordentlich<br />
sind auch die Jobangebote,<br />
die die Absolventen erhalten – denn<br />
praxisorientierte Projekte stehen in<br />
der HTL an der Tagesordnung. Die<br />
Abteilungen für Informatik und Mechatronik<br />
führen sogar Jahrgänge<br />
mit „Arbeitssprache Englisch“ und<br />
statten die ihr anvertrauten Jugendlichen<br />
mit der von der Wirtschaft geforderten<br />
Fremdsprachenkompetenz<br />
aus. Wahlpflichtfächer mit zukunftsweisenden<br />
Themen wie z. B. „IT<br />
Security“ oder „Augmented Reality“<br />
garantieren den aktuellen Stand der<br />
Technik in der Abteilung Informatik.<br />
Die Fachrichtung Automatisierungstechnik<br />
wiederum spezialisiert sich<br />
auf Industrie 4.0, während sich die<br />
Fachrichtung Mechatronik der Digitalisierung<br />
mittels Informationstechnik<br />
stellt. Ab Herbst <strong>2019</strong> werden<br />
Technikbegeisterte im Fachbereich<br />
Robotik ausgebildet. International<br />
anerkannte Zertifikate der Bereiche<br />
„Englisch“, „Netzwerktechnologie“,<br />
„Java-Programmierung“ und „SAP“<br />
runden die Ausbildung ab. Interessierte<br />
können sich an den Tagen der<br />
offenen Tür am 1. und 2. Februar<br />
selbst überzeugen.<br />
Vielfalt im Mittelpunkt<br />
Das Bundes- und Musikgymnasium<br />
Dreihackengasse bietet nicht nur<br />
das Gymnasium/Realgymnasium<br />
mit den Ausbildungsschwerpunkten<br />
„Kommunikation – Kunst – Kultur“<br />
GETTY<br />
Auch der Bereich Robotik<br />
wird an der HTL abgedeckt.<br />
und „Projektdesign“, sondern auch<br />
das Musikgymnasium als Real- und<br />
Oberstufenrealgymnasium. In dem<br />
vielfältigen Programm ist für jeden<br />
etwas dabei: „Kommunikation –<br />
Kunst – Kultur“ fördert sprachliche<br />
und kreative Kompetenzen, „Projektdesign“<br />
ist stark praxisorientiert<br />
und bietet konkrete Einblicke in die<br />
Berufs- und Arbeitswelt, das Musikgymnasium<br />
soll die Vereinbarkeit<br />
von schulischer und spezieller instrumentaler<br />
Ausbildung verbessern.
28 bildung<br />
ANZEIGE <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Bildungsberatung und Info-Tag<br />
Hilfe. Die AK berät in Bildungsfragen. Die KPH<br />
Graz präsentiert sich beim Open House.<br />
Das differenzierte und sich<br />
ständig erweiternde Bildungsangebot<br />
sowie tiefgreifende<br />
Veränderungen in der<br />
Arbeits- und Berufswelt verstärken<br />
das Bedürfnis nach Information,<br />
Orientierungshilfe und Beratung.<br />
Die Bildungsberatung der<br />
Arbeiterkammer Steiermark bietet<br />
neutrale, schnittstellenübergreifende<br />
Bildungsberatung vom<br />
Elementarbereich bis zum tertiären<br />
Bildungssektor mit dem Ziel,<br />
Schüler, Maturanten, Studierende,<br />
Eltern und Personen mit<br />
Aus- bzw. Weiterbildungswunsch<br />
in ausbildungs- und berufsbezogenen<br />
Entscheidungsprozessen<br />
kostenfrei zu unterstützen.<br />
Beratungstermine können unter<br />
057799-2352 vereinbart werden.<br />
Info-Tag in der KPH<br />
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule<br />
der Diözese Graz-Seckau, die<br />
KPH, bietet eine innovative und wertorientierte<br />
Lehrerbildung auf hohem<br />
Niveau und mit besonderer Atmosphäre<br />
an. An der KPH Graz können<br />
folgende Bachelor- und Masterstudien<br />
absolviert werden: Lehramt Primarstufe,<br />
Einsatz an Volksschulen;<br />
Lehramt Sekundarstufe, Unterrichtsfach<br />
Katholische Religion. Darüber<br />
hinaus umfasst das Angebot auch<br />
Studien- und Lehrgänge im Bereich<br />
der Fort- und Weiterbildung für den<br />
Lehrberuf und für weitere pädagogische<br />
Berufsfelder.<br />
Die KPH Graz lädt am 30. <strong>Jänner</strong> von<br />
8.15 bis 15 Uhr zum Open House<br />
ein, um über die Studienangebote<br />
und den Studienbeginn im Herbst<br />
<strong>2019</strong> zu informieren. Dort werden<br />
Wer nicht weiß, welche Ausbildung für ihn die richtige ist,<br />
kann sich an die AK-Bildungsberatung wenden. GETTY<br />
die Besonderheiten der KPH wie<br />
z. B. kleine Seminargruppen vorgestellt,<br />
zudem vermitteln Workshops<br />
Einblicke in die fünf Schwerpunkte<br />
im Rahmen des Studiums Lehramt<br />
Primarstufe. Studierende berichten<br />
über ihre Erfahrungen und führen<br />
durch den Campus Augustinum.<br />
Direktorin Daniela Widorn und ihr<br />
Team der Praxisvolksschule öffnen<br />
am Vormittag ihre Klassenräume<br />
für Hospitationen. Eine Anmeldung<br />
ist nicht nötig. Nähere Informationen:<br />
www.kphgraz.at
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
häuslbauermesse 29<br />
Gesund und nachhaltig bauen liegt im Trend und tut der Umwelt gut.<br />
Deshalb befasst sich die Häuslbauermesse besonders intensiv damit. <br />
„Gesund bauen“ mit<br />
der Häuslbauermesse<br />
NEUHEITEN. Von 17. bis 20. <strong>Jänner</strong> findet am<br />
Messegelände die Häuslbauermesse statt.<br />
GETTY<br />
Die Bausaison <strong>2019</strong> ist erst<br />
wenige Tage alt, dennoch<br />
stecken Häuslbauer<br />
schon mitten in den Vorbereitungen<br />
für ihre kommenden<br />
Bauvorhaben. Ein Besuch auf der<br />
diesjährigen Häuslbauermesse<br />
von 17. bis 20. <strong>Jänner</strong> auf der<br />
Messe Graz darf da nicht fehlen!<br />
Vier Messetage lang unterstützen<br />
Profis von der Planung bis hin<br />
zur Umsetzung. Mit vielen Neuheiten<br />
und dem Motto „Gesund<br />
bauen“ wird man in allen Bereichen<br />
bestens informiert.<br />
Das gesunde Haus<br />
Der Schwerpunkt der Häuslbauermesse<br />
liegt im gesunden,<br />
biologischen Bauen. „Bauherren<br />
werden viel bewusster, was das<br />
gesunde Bauen angeht“, freut<br />
sich Armin Egger, Vorstand<br />
Messe Congress Graz. Es ist nicht<br />
nur wichtig, sondern liegt auch<br />
im Trend. Wer nachhaltig baut,<br />
hat länger etwas davon. Neben<br />
der Ausstellung gibt es auch einen<br />
Tag der Baubiologie, der am<br />
19. <strong>Jänner</strong> stattfindet. Baubiologische<br />
Materialien und Bauweisen,<br />
die mit Nachhaltigkeit und<br />
Umweltfreundlichkeit punkten.<br />
„Die Häuslbauermesse bewährt<br />
sich heuer erstmals als Hotspot<br />
für viele neue Innovationen“,<br />
so Hermann Zotter, Leiter der<br />
Messe Graz.<br />
Neben Neuheiten im nachhaltigen<br />
Bauen spezialisiert sich die<br />
Messe auch auf Themen wie Zukunftstrends,<br />
etwa auf alles, was<br />
mit Smart Home und Photovoltaik<br />
zu tun hat. Einrichtungstrends<br />
und Kunst für zu Hause, von<br />
Aquarellen über Fotografie bis<br />
zu realistischen Malereien. Outdoor<br />
Homing und generell der<br />
Außenbereich spielen eine große<br />
Rolle im modernen Zuhause.<br />
Einbruchssicherheit, Baustoffe,<br />
Fassaden, Fenster und Türen sind<br />
ebenfalls wichtige und langjährige<br />
Grundsteine der Messe. An Informationen<br />
fehlt nichts.<br />
Mit insgesamt 500 Ausstellern<br />
aus zehn Nationen gilt die Häuslbauermesse<br />
als größte Baufachmesse<br />
im Süden Österreichs.<br />
Bereits zum 35. Mal bewährt sich<br />
die Messe als der Anlaufpunkt<br />
für Häuslbauer und -besitzer.<br />
„Alles, was so lange währt, muss<br />
auch gut sein. Und das ist bei<br />
der Häuslbauermesse genau so“,<br />
freut sich Zotter.
30<br />
häuslbauermesse www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Die Zukunft des Wohnens:<br />
SMART. Photovoltaik<br />
und Smart Home sind<br />
die Zukunft. Auf der<br />
Häuslbauermesse wird<br />
alles zu dem Thema<br />
präsentiert.<br />
Per Handy-App die gängigsten Dinge im Haus steuern ist angesagt. Smart Home regiert die Häuslbauer-Zukunft. GETTY<br />
Auf der Häuslbauermesse<br />
werden schon jetzt die<br />
Trends von morgen präsentiert.<br />
Wie wohnen wir im neuen<br />
Jahr <strong>2019</strong>? Was ist angesagt?<br />
Was ist sinnvoll? Was muss man<br />
unbedingt beachten? Fragen, bei<br />
denen auf jedes noch so kleine<br />
Detail eingegangen wird.<br />
Qualität, Exklusivität und<br />
Trends sind die wichtigsten<br />
Stichwörter für diese Messe. Die<br />
kommende Saison wird vor allem<br />
eines: vielfältig. Im Design,<br />
in den diversen Materialien und<br />
vor allem in der Technik.
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at häuslbauermesse<br />
31<br />
Smart Home<br />
„Wir präsentieren an unserem<br />
Stand in der Stadthalle die<br />
‚Zukunft des Wohnens‘ – Komplettlösungen<br />
aus einer Hand.<br />
Als Energiedienstleister spielt<br />
für uns die kompetente Fachberatung<br />
eine zentrale Rolle. Die<br />
Besucher erfahren alles rund um<br />
die Themen Photovoltaik und<br />
Stromspeicher sowie zum intelligenten<br />
Energiemanagement.<br />
Zusätzlich wird es vor Ort eine<br />
exklusive Neukunden-Aktion<br />
geben, und bei der ‚E-Challenge‘<br />
warten tolle Preise“, erklärt<br />
Christian Purrer, Vorstandssprecher<br />
Energie Steiermark.<br />
Förderversicherung<br />
Das neue Modell der Energie<br />
Steiermark wird ebenfalls auf der<br />
Häuslbauermesse vorgestellt.<br />
Mit einer garantierten Förderversicherung<br />
für Häuslbauer und<br />
-besitzer für Photovoltaik wird<br />
ihnen unter die Arme gegriffen.<br />
Bis zu 4000 Euro PV-Förderung<br />
kann man bekommen.<br />
Photovoltaik und die natürliche<br />
Gewinnung von Energie<br />
wird generell ein Schwerpunkt<br />
der Messe sein. Denn gesundes<br />
Bauen liegt im Trend: für uns<br />
Menschen genauso wie für unsere<br />
Umwelt.<br />
Neben der Förderung gibt es<br />
aber auch andere zukunftsorientierte<br />
Themen. „Es dreht sich alles<br />
um E-Mobilität. Denn da sind<br />
wir österreichweit sehr stark unterwegs.<br />
Smart Home ist ebenfalls<br />
ein großes Thema, bei dem<br />
es eine breite Palette an Produkten<br />
gibt“, erzählt Purrer. Technische<br />
Systeme in den eigenen vier<br />
Wänden gewinnen an immer<br />
größerer Beliebtheit. Bequem<br />
von der Couch aus kann man<br />
mittels weniger Knopfdrücke das<br />
gesamte Haus steuern. Bei der<br />
Häuslbauermesse wird erklärt<br />
und informiert, was sinnvoll ist<br />
und was es am Markt schon alles<br />
gibt.<br />
Photovoltaik ist<br />
ein großes Thema,<br />
was die natürliche<br />
Energiegewinnung<br />
betrifft. <br />
GETTY
32 häuslbauermesse<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Outdoor Homing: Trends<br />
ES GRÜNT SO GRÜN.<br />
Auf der diesjährigen<br />
Häuslbauermesse<br />
findet man alles rund<br />
um den heurigen Trend<br />
Outdoor Homing.<br />
Bunt und heimelig darf es draußen im Garten zugehen! Umso mehr er nach Wohnzimmer aussieht, desto besser. GETTY<br />
Der Garten und die Terrasse<br />
werden immer mehr<br />
als Wohnzimmer angesehen.<br />
Man will sich wohlfühlen<br />
und verbringt die meiste Zeit im<br />
Freien. „Man muss den Garten<br />
oder die Terrasse früh genug in<br />
den Bauplan mit einbeziehen“,<br />
erklärt Johann Anton Obendrauf,<br />
Innungsmeister Landesinnung<br />
Steiermark der Gärtner<br />
und Floristen. Denn die frühe<br />
Planung sorgt für den Wohlfühlfaktor<br />
am Ende und spart Zeit<br />
und Geld.<br />
Die Häuslbauermesse hat für
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
häuslbauermesse 33<br />
und Planung<br />
einen hochwertigen Outdoorbereich<br />
jede Menge auf Lager. Ob<br />
man sich seine Terrasse selbst<br />
bauen, seinen Garten gestalten<br />
oder sich einfach nur zurücklehnen<br />
und auf die Planung von<br />
Profis vertrauen möchte, bleibt<br />
dabei jedem selbst überlassen.<br />
Die Freude bei den steirischen<br />
Gartengestaltern liegt in den<br />
hochwertigen<br />
Natursteinlösungen,<br />
die sie heuer präsentieren<br />
dürfen. Naturstein eignet sich<br />
perfekt für gemütliche Stunden<br />
im Außenbereich.<br />
Bunt soll’s sein<br />
„Während der Trend bei der Hardware<br />
bei hochwertigen Materialien<br />
und klaren Formen bleibt, bewegt<br />
sich der Bepflanzungstrend<br />
wieder Richtung bunt und naturnäher.<br />
Die Gräsergarten ära geht<br />
dem Ende zu“, so Obendrauf. Je<br />
bunter die Blumen, desto heimeliger<br />
der Garten!<br />
„Der Stellenwert des Gartens<br />
hat sich in den letzten Jahren<br />
vom hübschen Rahmen zum<br />
grünen Wohnzimmer gewandelt“,<br />
schmunzelt der Innungsmeister.<br />
Naturteich und Co<br />
„Ungebrochen ist auch die starke<br />
Nachfrage nach Schwimmteichen<br />
und Naturpools, stellen<br />
diese doch eine spannende giftfreie<br />
Alternative zu Chlorpools<br />
dar“, erklärt Obendrauf. Der<br />
Kreativität sind heuer im Garten<br />
keine Grenzen gesetzt. Die steirischen<br />
Gartengestalter helfen<br />
dabei, den „grünen Traum“ zu<br />
verwirklichen.<br />
Und wenn man mit den Grünflächen<br />
rund ums Haus fertig ist,<br />
kann man sich auch gleich noch<br />
um den Rest kümmern. Neues<br />
Garagentor, moderner Carport<br />
oder doch lieber ein schöner<br />
Gartenzaun? An Angebot<br />
mangelt es bei der diesjährigen<br />
Häusl bauermesse definitiv nicht.
34 häuslbauermesse<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Einbruchsschutz und<br />
SICHERHEIT. Auf der<br />
Häuslbauermesse dreht<br />
es sich insbesonders<br />
auch um Sicherheitsfragen<br />
und den perfekten<br />
Start ins Bauen.<br />
Den Einbrechern wird der Kampf angesagt! Auf der Häuslbauermesse werden Sicherheitsfenster vorgestellt. <br />
GETTY<br />
Seit bereits 35 Jahren haben<br />
die steirischen Lagerhäuser<br />
ihren Stand auf der<br />
Häuslbauermesse. Von Anfang<br />
an wurden Kunden sorgfältig<br />
beraten und Produkte vorgestellt.<br />
Auf einer Fläche von rund<br />
500 Quadratmetern präsentieren<br />
und informieren die Lagerhäuser<br />
über sämtliche Bereiche<br />
des Hausbaus. Traditionell haben<br />
sie somit den größten Stand<br />
auf der gesamten Häuslbauermesse.<br />
„Besonderes Augenmerk<br />
wird dabei auf das Thema Si-
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
häuslbauermesse 35<br />
Sicherheit<br />
cherheit und Einbruchsschutz<br />
bei Bauelementen gelegt“, erklärt<br />
Josef Hütter, Geschäftsführer<br />
Lagerhaus Graz Land.<br />
Vor allem ungeschützte und<br />
geschützte Fenster und Türen<br />
werden präsentiert. „Während<br />
der gesamten Häuslbauermesse<br />
werden live Einbruchsversuche<br />
bei Standard- und bei Sicherheitsfenstern<br />
vorgeführt, damit<br />
die Unterschiede festgestellt<br />
werden können“, so Hütter. Es<br />
soll gezeigt werden, wie sinnvoll<br />
Sicherheitselemente beim<br />
Hausbau sind, damit man spätere<br />
Schäden schon vorab vermeiden<br />
kann. Die Sicherheit<br />
wird bei der Häuslbauermesse<br />
besonders großgeschrieben.<br />
Kundennähe<br />
„Wir kennen unsere Kunden,<br />
und unsere Kunden kennen<br />
uns“, freut sich der Geschäftsführer.<br />
Ein Motto, das die Mitarbeiter<br />
sehr ernst nehmen. „In<br />
den Bereichen Rohbau, Sanierung,<br />
Bauelemente, Heizung<br />
und Außengestaltung präsentieren<br />
und beraten rund 40 Mitarbeiter<br />
vom Ennstal bis Bad Radkersburg<br />
die Messebesucher an<br />
allen vier Messetagen“, erzählt<br />
Hütter. Beratung auf höchstem<br />
Niveau wird von den steirischen<br />
Lagerhäusern, die seit Tag<br />
eins der Häuslbauermesse dabei<br />
sind, geboten.<br />
„Die Lagerhausgenossenschaft<br />
mit ihrem flächendeckenden<br />
Filialnetz in der gesamten<br />
Steiermark ist der<br />
größte Anbieter im Baustoffbereich.<br />
Sie kann damit sämtliche<br />
Anfragen und Aufgabenstellungen<br />
kompetent und persönlich<br />
vor Ort für ihre Kunden abwickeln“,<br />
freut sich Hütter. Ebenfalls<br />
ist man auf 500 Quadratmetern<br />
zu den Themen Sanierung,<br />
Wärmedämmung, Energiesparen<br />
und Regenwassernutzung<br />
bestens aufgehoben.<br />
Fensterln auf der<br />
Häuslbauermesse<br />
Von 17. bis 20. <strong>Jänner</strong> ist es wieder so weit und<br />
in Graz findet die beliebte Häuslbauermesse statt.<br />
Da darf REKORD natürlich<br />
nicht fehlen! So laden<br />
die Standorte Graz<br />
und Weitendorf zum Stand mit<br />
der Nr. 420 in Halle A, wo sich<br />
Häuslbauer und Sanierer vom<br />
Fenster über Balkon-, Terrassen-<br />
und Haustüren bis hin zu<br />
Sonnen- und Insektenschutz<br />
umfassend beraten lassen<br />
können. „Wir bieten Ihnen<br />
nicht nur eine allumfassende<br />
Beratung, sondern außerdem<br />
20 Jahre Langzeit-Garantie auf<br />
sämtliche Fenster und Türen<br />
sowie konkurrenzlos kurze Lieferzeiten.<br />
Wir freuen uns auf<br />
Ihren Besuch!“, so Anita Maitz,<br />
Geschäftsführerin von REKORD<br />
Graz und Weitendorf. Kurzum:<br />
Wer noch nach hochwertigen<br />
ANZEIGE<br />
Fenstern bzw. Türen mit starkem<br />
Preis-Leistungs-Verhältnis<br />
sucht, sollte es sich dringend<br />
überlegen, auf der Häuslbauermesse<br />
Graz mit REKORD zu<br />
„fensterln“.<br />
Anita Maitz, Geschäftsführerin von<br />
REKORD Graz und Weitendorf, freut<br />
sich auf Ihren Besuch am Stand 420.<br />
KK<br />
Das schnellste Fenster.<br />
Mit 20 Jahren Garantie.<br />
Gewinnen<br />
Sie ein<br />
WELLNESS-<br />
WOCHENENDE<br />
FÜR ZWEI!<br />
Schneller Tipp von<br />
Marlies und Benjamin Raich:<br />
REKORD Fenster auf der<br />
Häuslbauer<br />
Messe Graz<br />
17. – 20. 1. <strong>2019</strong><br />
Halle A, EG/Stand 420<br />
REKORD in 8020 Graz<br />
Eggenberger Gürtel 71, +43 316 71 71 71<br />
REKORD in 8410 Weitendorf,<br />
Kainachtalstraße 83, +43 3182 550 60<br />
www.rekord-fenster.com
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at motor<br />
37<br />
SUV-Boom: Zahl verdoppelt!<br />
IMMER MEHR. In den<br />
letzten fünf Jahren hat<br />
sich die Zahl neuer SUV<br />
nahezu verdoppelt. Im<br />
Vorjahr wurden in der<br />
Steiermark 15.000 SUV<br />
neu zugelassen.<br />
Von Vojo Radkovic<br />
vojo.radkovic@grazer.at<br />
Je schwerer, umso besser, je<br />
stärker, umso lieber – die Autokäufer<br />
in der Steiermark,<br />
das schließt natürlich Graz ein,<br />
schwören auf SUV. Am besten<br />
verkaufen sich diese geländegängigen<br />
Wagen, wenn sie breit,<br />
lang und schwer sind, man hoch<br />
genug sitzt und alle Vorteile einer<br />
Limousine im Inneren vorfindet.<br />
Aus diesem Grunde gibt es ja<br />
auch SUV-Modelle von Marken<br />
wie Alfa Romeo oder Jaguar, die<br />
sich als Neulinge in diesem Segment<br />
gut behaupten. Und so präsentiert<br />
auch Rolls-Royce heute<br />
noch auf der Vienna Autoshow<br />
den absoluten Luxus-SUV „Cullinan“.<br />
Für den Rolls-Royce Cullinan<br />
mit seinem V12-Motor und<br />
den 715 PS (!) muss man mehr<br />
als 315.000 Euro hinblättern.<br />
Kopfschütteln<br />
Autos wie der Cullinan lösen bei<br />
Autoexperten, die zugleich die<br />
Senkung der CO 2<br />
-Emissionen im<br />
Blick haben, natürlich verständnisloses<br />
Kopfschütteln und Staunen<br />
aus.<br />
15.558 SUV und Geländewagen<br />
wurden im vergangenen<br />
Jahr in der Steiermark neu zugelassen,<br />
das listet der VCÖ (Verein<br />
für Mobilität der Zukunft – früher<br />
Verkehrsclub Österreich) in<br />
einer Aussendung auf.<br />
Christian Gratzer, VCÖ-Kommunikation:<br />
„SUV verbrauchen<br />
mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche<br />
Modelle. Damit stoßen<br />
sie auch mehr klimaschädliches<br />
CO 2<br />
aus. Diese Entwicklung<br />
am Neuwagenmarkt führt dazu,<br />
dass Österreich zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen<br />
im Verkehr<br />
setzen muss, um das Klimaziel<br />
zu erreichen.“<br />
Laut VCÖ ist bemerkenswert,<br />
dass in der Steiermark 52 Prozent<br />
der SUV und Geländewagen<br />
im Vorjahr auf Firmen oder<br />
andere juristische Personen neu<br />
zugelassen wurden. Übrigens ist<br />
in der Steiermark der SUV-Anteil<br />
in Graz und Graz-Umgebung am<br />
niedrigsten.<br />
Emissions-Kampf<br />
Der SUV-Boom bringt die Diskussion<br />
um ein Ende der fossilen<br />
Antriebsstoffe Benzin und Diesel<br />
wieder in den Fokus der Umweltschützer.<br />
Gratzer: „Wenn Österreich die<br />
CO 2<br />
-Emissionen bis 2030 um<br />
ein Drittel reduzieren will, dann<br />
muss alles im Verkehrsbereich<br />
gefördert werden, was wenig<br />
oder gar keinen CO 2<br />
-Ausstoß<br />
hervorruft. Bus, Bahn, Straßenbahn,<br />
S-Bahn müssen verstärkt<br />
angeboten werden. Wenn man<br />
bedenkt, dass jeder Dritte, meist<br />
noch dazu allein im Auto, weniger<br />
als fünf Kilometer fährt, dann<br />
wären die Alternativen stattdessen<br />
mehr Gehen und Radfahren.<br />
Elektro-Antriebe müssen ebenso<br />
mehr gefördert werden.“<br />
Um die CO 2<br />
-Bilanz bei Österreichs<br />
Neuwagenflotte zu verbessern,<br />
schlägt der VCÖ vor,<br />
neben der NoVA auch noch einen<br />
Fixbetrag pro Gramm CO 2<br />
unabhängig vom Kaufpreis einzuführen.<br />
Aber schon im Autofrühling<br />
<strong>2019</strong> rollt eine ganze Reihe neuer<br />
geländegängiger SUV auf die Autokäufer<br />
zu, noch komfortabler,<br />
noch stärker ...<br />
SUV in der Stmk.<br />
■■Jahr 2018: 15.558 SUV (34,4<br />
Prozent der Pkw-Neuzulassungen)<br />
■■Jahr 2017: 12.568 (27,4 Prozent<br />
der Neuzulassungen)<br />
■■Jahr 2016: 11.149 (26,6 Prozent<br />
der Neuzulassungen)<br />
■■Jahr 2009: 4832 SUV (11,1<br />
Prozent der Neuzulassungen)<br />
■■Jahr 2005: 3082 SUV (7,2<br />
Prozent der Neuzulassungen)<br />
■■Jahr 2004: 2684 SUV (6,3<br />
Prozent der Neuzulassungen)<br />
(Quelle: Datenfact VCÖ <strong>2019</strong>)<br />
<br />
Geländeluxus pur: Rolls-Royce Cullinan. Übrigens ist jeder dritte Neuwagen<br />
in der Steiermark ein SUV bzw. Geländewagen. <br />
ROLLS-ROYCE
38 motor<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
Neue Plattform für Kultautos<br />
OLDTIMER. Der Grazer Michael Lippitsch hat vor kurzem die Plattform „MiMo – rent a classic“ gegründet,<br />
auf der Kultautos gemietet werden können: etwa ein 2CV Charleston oder ein VW Bulli.<br />
Von Verena Leitold<br />
verena.leitold@grazer.at<br />
Das erste Auto von Michael<br />
Lippitsch war ein taubenblauer<br />
VW Bulli im<br />
Jahr 1994. „MiMo“ – kurz für Michi-Mobil<br />
– wurde nicht nur das<br />
Gefährt, sondern bald auch der<br />
Fahrer selbst genannt. Und unter<br />
diesem Namen hat der Grazer<br />
seine Leidenschaft für Oldtimer<br />
jetzt auch zum Beruf gemacht:<br />
Unter www.mimo-classics.com<br />
findet man seit kurzem die von<br />
ihm gegründete Plattform, auf der<br />
Motorfans Kultautos und andere<br />
ausgefallene Fahrzeuge tageweise<br />
mieten können. Derzeit steht ein<br />
2CV Charleston zur Verfügung,<br />
der VW Bulli wird gerade restauriert<br />
und soll in Kürze folgen. Außerdem<br />
gibt es bereits positive<br />
Gespräche mit dem Eigentümer<br />
eines Fiat Spider und eines alten<br />
venezianischen Holzmotorbootes.<br />
„Grundsätzlich kann jeder, der<br />
ein besonderes Auto besitzt, dieses<br />
online stellen. Es wird dadurch<br />
bewegt, anstatt in der Garage zu<br />
stehen, außerdem gibt’s durch das<br />
Vermieten Unterstützung bei den<br />
Erhaltungskosten“, so Lippitsch.<br />
2CV Charleston<br />
Der Citroën 2CV wird bei uns<br />
üblicherweise „Ente“ genannt.<br />
Die Entwicklung begann in den<br />
30er Jahren, kriegsbedingt wurde<br />
er aber erst 1948 in Paris präsentiert.<br />
Über fünf Millionen wurden<br />
zwischen Sommer 1949 und<br />
den 1990ern hergestellt – typisch<br />
mit luftgekühltem Zweizylinder-<br />
Viertakt-Boxermotor und Frontantrieb.<br />
Das Modell bei „MiMo“<br />
ist Baujahr 1985, hat 32 PS und<br />
wiegt 585 Kilo.<br />
VW Bulli<br />
Der kultige VW-Bus ist auch als<br />
„Bulli“ bekannt. 1948 wurde der<br />
erste Prototyp gebaut. Typisch ist<br />
die Front mit V-förmig zulaufenden<br />
Sicken, dem großen VW-Emblem<br />
und der geteilten Frontscheibe.<br />
Fahrer- und Beifahrertür hatten<br />
Schiebefenster mit Knebelrasten<br />
und je ein schmales Ausstellfenster.<br />
Je nach Baujahr heißen die Modelle<br />
T1 bis T6 – die sechste Generation<br />
wurde 2015 präsentiert. Bei<br />
„MiMo“ wird gerade ein VW Bulli<br />
T1 Westfalia restauriert.<br />
2CV Charleston und VW Bulli sind absolute Kultautos. Auf der Online-Plattform<br />
„MiMo“ können sie und andere besondere Fahrzeuge ausgeliehen werden. MIMO (2)
wohnen<br />
39<br />
redaktion@grazer.at<br />
Mit DAVE bietet RE/MAX die<br />
bestmögliche Preisfindung in<br />
einem einfachen, schnellen und<br />
sicheren Prozess.“<br />
Margot Clement, GF von RE/MAX. KK<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong>
40 wohnen<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong>
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at wohnen<br />
41
44<br />
sport<br />
graz<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
42<br />
redaktion@grazer.at<br />
redaktion@grazer.at<br />
Wir haben keinen Assistenzeinsatz für<br />
einen Sieg gegen Bozen angefordert!“<br />
99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg zum Auftritt des<br />
Teams in Militär-Dressen, die man beim „Tag der<br />
Wehrpflicht“ am 20. <strong>Jänner</strong> tragen wird. GEPA (3)<br />
Kainz und Co: Heißes Frühjahr<br />
„Flo“ Kainz will mit seinen Bremern die Quali für den Europacup schaffen. In der<br />
engen Tabelle darf sich das Team des Grazers kaum einen Ausrutscher leisten.GEPA<br />
START. Den Grazer<br />
Legionären in Deutschlands<br />
erster Liga steht<br />
ein heißes Frühjahr ins<br />
Haus. Es geht um Europa<br />
– und den Abstieg.<br />
Von Philipp Braunegger<br />
philipp.braunegger@grazer.at<br />
Wenn am kommenden<br />
Freitag die Erste<br />
Deutsche Bundesliga<br />
in die Rückrunde startet, wird’s<br />
auch für die Grazer Legionäre<br />
wieder ernst. Und ernst ist<br />
das richtige Stichwort, denn<br />
Spannung ist bei den Murstädtern<br />
und deren Vereinen in<br />
Deutschlands Eliteklasse allemal<br />
garantiert.<br />
Michael Gregoritsch steckt<br />
mit seinem FC Augsburg nach<br />
holpriger Hinrunde im Abstiegskampf,<br />
nur einen Punkt steht<br />
man über dem Relegationsplatz.<br />
Gleich zum Auftakt kommt’s<br />
zum direkten Duell gegen Abstiegskonkurrent<br />
Fortuna Düsseldorf.<br />
„Gregerl“ konnte seine<br />
starke Vorsaison mit bisher erst<br />
drei Toren noch nicht bestätigen.<br />
Besser hat es Florian Kainz in<br />
Bremen. Die Bremer liegen auf<br />
Rang 10, fighten dank geringerem<br />
Rückstand auf den Europacup<br />
aber voll ums internationale<br />
Geschäft. Kainz hat körperlich<br />
in den letzten Monaten an Kraft<br />
zugelegt und zählt mittlerweile<br />
zum Stamm an der Weser.<br />
Immer voll ins Schwarze<br />
SPORTLICH. „Gemma, Grazer!“: Das bedeutet jede Woche eine andere spannende<br />
Sportart! Diese Woche präsentieren wir den Sport Dart und den Dart Club M-Trans!<br />
Von Martin Machinger<br />
redaktion@grazer.at<br />
Selten hat eine Sportart so<br />
einen Boom ausgelöst wie<br />
Dart in den letzten Jahren!<br />
Das ist auch kein Wunder, denn<br />
österreichische Größen wie Mensur<br />
Suljovic heizen den internationalen<br />
Stars bei Turnieren ganz<br />
schön ein!<br />
Vor der steirischen Landeshauptstadt<br />
hat dieser Boom natürlich<br />
auch nicht haltgemacht, und Vereine<br />
wie der Dart Club M-Trans sind<br />
da vorne dabei. Seit dem Gründungsjahr<br />
2003 konnten die Dartenthusiasten<br />
nämlich schon 100<br />
Mitglieder in den verschiedensten<br />
Altersklassen für sich gewinnen.<br />
Mit der Trainingsstätte in der<br />
Klusemannstraße sind die Dartsportler<br />
auch super untergebracht:<br />
Zwei Sportscheiben und neue<br />
Dart-Geräte stehen ihnen dort zur<br />
Verfügung, und Trainings finden<br />
mehrmals pro Woche statt.<br />
Bei diesem Engagement bleiben<br />
auch die Erfolge nicht auf der Strecke:<br />
In allen Ligen und Turnieren in<br />
Österreich ist der Verein immer im<br />
Vorderfeld dabei!<br />
Was Dartsport ausmacht, weiß<br />
Helmut Frick vom Dart Club M-<br />
Trans: „Wer die besten Nerven hat,<br />
gewinnt! Außerdem ist Dart ein<br />
günstiger Sport, und mit viel Einsatz<br />
kann man sehr weit kommen!“<br />
Alle Informationen zu<br />
den steirischen Vereinen<br />
findet man online unter<br />
www.stdso.at.<br />
Gemma,<br />
Grazer<br />
www.grazer.at<br />
Ist das Interesse am Dartsport geweckt? Probetrainings sind kostenlos! Alle Infos<br />
dazu findet man auf der Facebook-Seite des Vereins Dart Club M-Trans. GEPA
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
sport graz 45 43<br />
HERO➜<br />
Conny Hütter, Schifahrerin<br />
Die rasante Kumbergerin ist nach ihrer<br />
verletzungsbedingten Pause wieder fit<br />
für die kommenden Rennen.<br />
Thomas Vanek, Eishockeyspieler<br />
Der Grazer Eishockey-Crack verlor mit<br />
seinen Detroit Red Wings acht der<br />
letzten neun Liga-Spiele.<br />
ZERO<br />
➜<br />
ist garantiert<br />
International will man auch<br />
in Berlin spielen, wo der Grazer<br />
Valentino Lazaro längst als Leistungsträger<br />
fungiert, das aber<br />
mittlerweile in defensiverer Rolle.<br />
„Wir wollen das Sieges-Gen<br />
vom Saisonstart wieder entwickeln“,<br />
sagt der einstige GAK-<br />
Jugendkicker. Dann, so Lazaro,<br />
„stehen wir wieder auf den internationalen<br />
Plätzen“. Die besten<br />
Karten für diese haben aktuell<br />
Leipzig-Kicker Marcel Sabitzer<br />
und Eintracht-Frankfurt-Co-<br />
Trainer Christian Peintinger.<br />
Sabitzer steht mit Red-Bull-<br />
Filiale Leipzig aktuell auf einem<br />
Champions-League-Platz. Dieser,<br />
Rang 4, soll aber ausgebaut<br />
werden. Denn: Hätten die Bullen<br />
gegen die Nachzügler Wolfsburg<br />
und Freiburg im Herbst nicht<br />
verloren, würde man gegen Dortmund<br />
um den Titel spielen und<br />
auch vor den Bayern liegen.<br />
Peintinger war mit der Eintracht<br />
eine der Rückrunden-<br />
Sensationen. Bis im Spätherbst<br />
ein Einbruch kam. „Wir wollen<br />
das Hochgefühl so lang wie möglich<br />
aufrechterhalten, man weiß<br />
nicht, wie lange das dauert“, sagte<br />
der einstige Kalsdorf-Trainer<br />
zum „Grazer“, damals prophetisch.<br />
Zuletzt dürfte auch die<br />
Doppelbelastung aus dem Europacup<br />
– die Eintracht gewann in<br />
ihrer Euro-League-Gruppe alle<br />
Spiele – durchgeschlagen haben.<br />
Schwer hat es aktuell hingegen<br />
Ex-Sturm-Talent Noah Eyawo in<br />
Mönchengladbach. Aktuell wird<br />
im Profikader des starken Tabellendritten<br />
kein Platz frei.<br />
Cierra Coffin (r.) und Co wollen am Heimparkett international weiterkommen.<br />
Dafür muss ein klarer Sieg gegen die Gegnerinnen aus Kosice her. GEPA<br />
Ein gutes Omen für UBI<br />
■■<br />
Am Dienstag, 15. <strong>Jänner</strong>,<br />
herrscht wieder Europacup-Flair<br />
im Raffeisen-Sportpark. UBI Graz<br />
trifft im letzten Vorrundenspiel<br />
der CEWL auf die Young Angels<br />
Kosice. Und: Es ist eine Partie,<br />
bei der für die Grazer Basketballerinnen<br />
jede Menge am Spiel<br />
steht. Denn man hat noch Aufstiegschancen!<br />
„Dafür müssen<br />
wir mit 16 Punkten gewinnen“,<br />
spricht UBI-Obmann Sebastian<br />
Eger-Mraulak die klare Ausgangslage<br />
an. Motivation haben<br />
die Damen zuletzt ausreichend<br />
getankt: „Gegen die Basket Flames<br />
haben wir uns die Tabellenführung<br />
erkämpft, dort ist es<br />
auch gelungen, einen 15-Punkte-<br />
Rückstand zu egalisieren.“ Fazit:<br />
Die Leistung kann durchaus als<br />
gutes Omen angesehen werden<br />
für das Duell gegen die Slowakinnen.<br />
„Es ist das erste Spiel des<br />
Superticket-Zyklus, wir erwarten<br />
uns daher Zuschauer.“ PHIL<br />
Bei der EM 2010 wurde die Stadthalle bereits einmal zur „Heim-Arena“ der<br />
Kroaten. Die Stimmung war top, in einem Jahr soll das Dacapo folgen. GEPA<br />
„Karo-Karawane“ in<br />
der Grazer Stadthalle<br />
HEIM-EURO. In einem Jahr erlebt Graz die Handball-EM.<br />
Kroatien trägt hier die Gruppenspiele aus.<br />
Von Philipp Braunegger<br />
philipp.braunegger@grazer.at<br />
Seit Donnerstag geht in<br />
Dänemark und Deutschland<br />
die Handball-WM<br />
über die Bühne, Österreich in<br />
seiner Gruppe trifft morgen<br />
auf Norwegen. Grazer sind<br />
leider keine dabei, auch HSG-<br />
Goalie Thomas Eichberger<br />
nicht, dem durchaus Chancen<br />
auf eine Einberufung eingeräumt<br />
worden waren. Umso<br />
mehr hofft er, nächstes Jahr bei<br />
der Heim-EM dabei zu sein!<br />
Dann steigt das Turnier erstmals<br />
in drei Ländern (Österreich,<br />
Schweden, Norwegen)<br />
mit 24 Teams. Graz ist mit der<br />
Stadthalle einer der Austragungsorte,<br />
am 9. <strong>Jänner</strong> steigt<br />
das Eröffnungsspiel hier. „Da<br />
will ich dann dabei sein. Dass<br />
ich jetzt nicht dabei bin, sehe<br />
ich daher auch als Ansporn!“,<br />
so Eichberger. Dabei sein werden<br />
auch tausende Grazer<br />
Handballfans, es wird eine<br />
360-Grad-Tribüne ums Spielfeld<br />
geben, 6000 Fans finden<br />
Platz. Sich Plätze so schnell<br />
wie möglich zu sichern, dazu<br />
ruft Bernd Rabenseifner,<br />
Generalsekretär des Österreichischen<br />
Handballbundes,<br />
bereits jetzt auf. „Der Run auf<br />
die Tickets wird enorm sein,<br />
vor allem sobald sich die Kroaten<br />
für das Turnier qualifiziert<br />
haben, wovon auszugehen ist.“<br />
Der Grund? Die kroatischen<br />
Superstars um Domagoj<br />
Duvnjak vom THC Kiel werden<br />
ihre Gruppenspiele wie<br />
schon beim EM-Turnier 2010<br />
in Graz austragen (Österreich<br />
spielt in Wien)!<br />
Und bekanntlich zählen kroatische<br />
Sportfans zu den reise-<br />
und begeisterungsfähigsten<br />
europaweit. Und das nicht nur<br />
beim Fuß-, sondern auch beim<br />
Handball. Das stellten die Fans<br />
der „Vatreni“ („die Feurigen“)<br />
eben bereits 2010 in Graz unter<br />
Beweis. Rabenseifner: „Da<br />
hat für Kroatien richtige Heimspielatmosphäre<br />
geherrscht,<br />
man hat unzählige rot-weiß karierte<br />
Dressen gesehen.“ Damit<br />
wird also auch in einem Jahr zu<br />
rechnen sein. Tickets gibt es unter<br />
anderem bei Ö-Ticket.
44 grazer sonntag<br />
www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />
SO ISST GRAZ<br />
Das „Café Schubert“ heizt ein, mit ...<br />
... Ingwer-Karotten-<br />
Suppe<br />
Bernhard Primschitz serviert im „Schubert“<br />
Vitamine in Suppenform. BRAUNEGGER (2)<br />
Bei den unwirtlichen Temperaturen<br />
dieser Tage und dem grauen Himmel<br />
ist’s Zeit, dem Körper Vitamine,<br />
Wärme und gegebenenfalls einen<br />
optischen Farbklex zuzuführen. All<br />
diese Wünsche erfüllt die Suppe<br />
aus der Küche der „Schubert Kino<br />
Café Lounge“ (Mehlplatz), die mit<br />
Ingwer und Karotte mit „Volldampf“<br />
daherkommt. Ingwer wärmt dank<br />
der wertvollen Inhalts- bzw. sogenannten<br />
Scharfstoffe<br />
Shogaol und<br />
Zingeron und<br />
stärkt das<br />
Immunsystem<br />
mit<br />
Vitamin<br />
C, Magnesium<br />
und Eisen.<br />
Karotten<br />
bestechen durch<br />
Carotin. Dieses ist nicht nur gesund<br />
für die Augen, sondern beugt auch<br />
Arterio sklerose vor. Ideal, denn das<br />
junge Jahr geht man am besten auch<br />
bei kühlen Temperaturen mit Bewegung<br />
und aktiv an! PHIL<br />
Zutaten für 4 Personen: 500 g<br />
Karotten, 1 Zwiebel od. 3 Schalotten,<br />
50 g Ingwer, 50 ml Obers, 1 l<br />
Gemüsebrühe, 1 TL Zucker, Salz, Pfeffer,<br />
Olivenöl, frische Petersilie<br />
Zubereitung: Zwiebel bzw. Schalotten<br />
klein schneiden und mit Olivenöl<br />
andünsten. Danach den Ingwer klein<br />
schneiden und dazugeben. Karotten<br />
in Scheiben schneiden und mitdünsten.<br />
Zucker dazugeben und glacieren.<br />
Salzen, pfeffern und mehrere Minuten<br />
dünsten lassen. Im Anschluss<br />
mit der Gemüsebrühe aufgießen und<br />
20 Minuten köcheln lassen. Suppe<br />
pürieren, Schlagobers dazugeben<br />
und mit frischer Petersilie servieren.<br />
GRAZWORTRÄTSEL<br />
Sträßlein<br />
nahe<br />
Augarten<br />
Gastronomiebetrieb<br />
am Geidorfplatz<br />
(3 W.)<br />
ehem. Markt<br />
im Bezirk<br />
Graz-Umg.<br />
Grazer<br />
Stadtteil<br />
frz. für<br />
"unsere"<br />
Halbton<br />
unter e<br />
Büste<br />
Abk. für<br />
"Musikerziehung"<br />
Abk. für<br />
"Geburtsname"<br />
ein Andenstaat<br />
up to<br />
date, en<br />
vogue<br />
5<br />
9<br />
"... est"<br />
("So ist<br />
es!")<br />
ausgestreuter<br />
Samen<br />
Nadelbaum<br />
Dreizehenfaultier<br />
konzentrierter<br />
Auszug<br />
18<br />
12<br />
Stadtteil<br />
von Wien<br />
Vorsilbe<br />
für "neu"<br />
Nierensekret<br />
islamischer<br />
Rechtsgelehrter<br />
Schrecken,<br />
Horror<br />
14<br />
kathol.<br />
Ordensgeistlicher<br />
Widerwille<br />
16<br />
6<br />
Fahnenflüchtiger<br />
Kräuteraufguss<br />
Schlucht,<br />
Senke<br />
Abk. für<br />
"auf Probe"<br />
positiver<br />
Bescheid<br />
italien.<br />
TV-Sender<br />
Blau des<br />
Himmels<br />
juristische<br />
Kanzlei<br />
spanischer<br />
Artikel<br />
2 3<br />
15<br />
Abk. für<br />
"rund"<br />
1<br />
Bündnis<br />
latein.<br />
für<br />
"Luft"<br />
Geröllwüste<br />
der Sahara<br />
Stelle,<br />
Platz<br />
Zeichen<br />
für Eisen<br />
Unteroffizier<br />
am Schiff<br />
nach<br />
Art von<br />
(2 Wörter)<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 12 16 17 18<br />
10<br />
Stimmlage<br />
zwischen<br />
Alt und<br />
Sopran<br />
Grazer<br />
Discostadl<br />
Reifeprüfung<br />
Zeichen<br />
für Mangan<br />
Vorname<br />
der<br />
Autorin<br />
Danella †<br />
17<br />
am Ziel<br />
Wohltat<br />
13<br />
100<br />
Quadratmeter<br />
nicht weiterkommen<br />
Stammmutter,<br />
Vorfahrin<br />
Abk. für<br />
"Sommersemester"<br />
Ergebnis,<br />
Schlussfolgerung<br />
unbesiegbare<br />
Comicfigur<br />
Computereingabe<br />
Mittelhülse<br />
eines<br />
Rades<br />
Hauterkrankung<br />
2. Ton der<br />
Tonleiter<br />
griech.<br />
Göttin<br />
der Morgenröte<br />
schnittig,<br />
zackig,<br />
schwungvoll<br />
Christusmonogramm<br />
8<br />
Arbeitervertretung<br />
ein<br />
Umlaut<br />
11<br />
4<br />
Teil arabischer<br />
Namen<br />
("Vater")<br />
ein Ripsgewebe<br />
Roman von<br />
Stephen<br />
King<br />
Direktor der<br />
Universitätsbibliothek<br />
Graz † 1798<br />
Lösung der Vorwoche: Museum der Wahrnehmung, die Gewinner werden verständigt Rätsellösungen: S. 24<br />
Aktuelles Lösungswort:<br />
SUDOKU<br />
5 3<br />
9 5 2 1<br />
9 6 8 5<br />
1 7 3 4<br />
3 2 5<br />
4 9 1<br />
6<br />
3 1<br />
3 6 1<br />
4<br />
1019<br />
Und so geht’s!<br />
Jede Ziffer darf in<br />
jeder Reihe in jedem<br />
Quadrat nur<br />
einmal vorkommen.<br />
Bleistift<br />
spitzen, los geht’s.<br />
Viel Spaß!<br />
G E W I N N S P I E L<br />
„Süßes Paket“<br />
im Wert von 80 € von der Confiserie<br />
Heindl & eine Einladung<br />
ins SchokoMuseum!<br />
Wie lautet die Lösung?<br />
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />
Lösung und Telefonnummer an:<br />
gewinnspiel@grazer.at<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht<br />
übertragbar. Einsendeschluss: 16. 1. <strong>2019</strong>. Gewinner<br />
werden telefonisch verständigt und sind mit<br />
der Veröffentlichung einverstanden.<br />
7
<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />
grazer sonntag 45<br />
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>13.</strong> JÄNNER<br />
ÖH-Lerntage<br />
Die Prüfungszeit hat begonnen, aber<br />
an der Uni ist es oftmals schwierig<br />
für Studenten, einen ruhigen Platz<br />
zum Lernen zu finden. Das Referat<br />
für Bildung und Politik organisiert<br />
erneut die „ÖH-Lerntage“ und bietet<br />
eine entspannte Atmosphäre, wo<br />
man Ruhe und genügend Raum<br />
findet. Ebenfalls werden kostenlose<br />
Warm- und Kaltgetränke<br />
sowie Snacks und Nervennahrung<br />
angeboten. Von 10 bis 23 Uhr bei der<br />
Karl-Franzens-Uni in den Hörsälen<br />
HS 06.01 und HS 06.02.<br />
HOCHZEITS-<br />
WELT<br />
13 Uhr<br />
Helmut-List-<br />
Halle<br />
WOHIN AM SONNTAG<br />
Kasperl und der Eisvogel<br />
Die Schneekönigin hat Geburtstag,<br />
und das wird natürlich gefeiert. Aber<br />
leider ist sie erkrankt und mit jedem<br />
Niesen löst sich eine Schneelawine.<br />
Also muss schnell Medizin gegen<br />
diese Verkühlung besorgt werden.<br />
Der seltene Eisvogel ist der Einzige,<br />
der da helfen kann. Eine spannende<br />
Reise mit dem Kasperl. Um 11, 15 und<br />
16.30 Uhr im Orpheum eXtra (kleiner<br />
Saal).<br />
Hochzeitswelt Graz<br />
Die führenden Anbieter zum Thema<br />
„Hochzeit“ aus dem Raum Graz,<br />
dem gesamten Bundesland Steiermark,<br />
angrenzenden Bundesländern<br />
und Italien präsentieren Ihnen die<br />
Trends der Hochzeitssaison <strong>2019</strong>.<br />
In entspannter Atmosphäre und<br />
speziellem Ambiente hat man die<br />
Möglichkeit, sich an Ort und Stelle<br />
rund um „den schönsten Tag“ zu<br />
informieren. Nur noch heute von 13<br />
bis 16 Uhr in der Helmut-List-Halle.<br />
Polnische Hochzeit<br />
Operette in drei Akten mit Prolog.<br />
Ein verkleideter Freiheitskämpfer,<br />
sein Onkel mit bedenklichem<br />
Blaubart-Komplex, der bereits<br />
die sechste Hochzeit mit einer<br />
natürlich noch jüngeren Frau plant,<br />
Von 13 bis 16 Uhr können verliebte Paare sich über „ihren schönsten<br />
Tag im Leben“ informieren. <br />
GETTY, UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM, KK<br />
eine höchst kreative, willensstarke<br />
Nachbarin, auch bekannt und<br />
gefürchtet als „Wildkatze“, und eine<br />
feierlustige Gesellschaft treffen in<br />
dieser wortwitzigen, frechen Operette<br />
der Irrungen und Wirrungen<br />
von Joseph Beer aufeinander, um<br />
die Hochzeit des Jahres, ja vielleicht<br />
des Jahrhunderts, zu feiern. Um<br />
15 Uhr im Opernhaus. Kostenlose<br />
Stückeinführung jeweils 30 Minuten<br />
vor Beginn im Galeriefoyer.<br />
The awesome 2SOME project<br />
Eine neue Art von Tanzworkshop.<br />
Zwei Mädels, ein Song! Bei dem<br />
Workshop vermitteln die Tänzerinnen<br />
Stefanie Hafner und Joana<br />
Hörmann zwei verschiedene Interpretationen<br />
von einem Song. Ein<br />
Experiment voller Inspiration. Von<br />
15 bis 18 Uhr im Raiffeisen-Sportpark<br />
in der Hüttenbrennergasse.<br />
Mehr essen, weniger wiegen<br />
Von 15 bis 17 Uhr gibt es eine Information<br />
über „mehr essen, weniger<br />
wiegen“ im Nachbarschaftszentrum<br />
Graz St. Peter (St.-Peter-<br />
Hauptstraße 85). Infos zu mehr<br />
Energie, gesünder und fitter leben,<br />
biologisches Alter reduzieren,<br />
schlanker und vor allem gesünder<br />
werden, besser schlafen und<br />
rege nerieren, sein Immunsystem<br />
stärken und noch viel mehr<br />
nützliche Tipps. Anschließend wird<br />
schwungvoll in den Abend getanzt!<br />
Vom Zeughaus und seinem Zeug<br />
Das Landeszeughaus ist ein ganz<br />
besonderer Ort. Gemeinsam mit<br />
dem Zeughaus kann man in die<br />
Geschichte eintauchen, herausfinden,<br />
welche Bedeutung es früher<br />
hatte und wozu all das gut war,<br />
was gezeigt wird. Eine Führung<br />
für Kinder von 6 bis 10 Jahren<br />
(mit Familie) von 15 bis 16 Uhr im<br />
Universalmuseum Joanneum.<br />
Shanghai Nights in Graz<br />
Die erste kulinarische Reise für das<br />
Jahr <strong>2019</strong> führt Lucy’s Asian Kitchen<br />
in die mondäne Glitzermetropole<br />
Shanghai. Gemeinsam werden<br />
chinesische Cocktails gemixt,<br />
süß-saure Rippchen, geschmorte<br />
Auberginen, Shrimp Shanghai-Style<br />
und Erdbeer-Sago gemacht. Von 17<br />
bis 20 Uhr im En Garde (Lendplatz<br />
40).<br />
Confusical!<br />
Ein improvisiertes Musical mit<br />
Songs! „The Essentials“ sind eine<br />
nigelnagelneue Improformation aus<br />
Graz, Österreich – gebildet aus den<br />
Gruppen KANA DA und BRUN-<br />
NERGRUBERMAIR. In ihren Shows<br />
verfolgen sie nur ein Ziel: Improvisiere<br />
um dein Leben und finde den<br />
besten Song der Welt. Jede Show<br />
ist aufs Neue die Premiere und<br />
Derniere zugleich. Um 19 Uhr im<br />
Kristallwerk.