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13. Jänner 2019

- Und sie kommen doch! Boote erobern noch heuer die Mur - Landtag: 91 Anträge stecken fest - Runder Tisch zum Akademischen Gymnasium - Vier Häuser für Grazer Ehrenamtliche - Messung in der Alten Poststraße: 407 Autos fuhren über 20 km/h zu schnell - Weiterhin Hickhack um Regress in mobiler Pflege - Neujahrsempfänge

- Und sie kommen doch! Boote erobern noch heuer die Mur
- Landtag: 91 Anträge stecken fest
- Runder Tisch zum Akademischen Gymnasium
- Vier Häuser für Grazer Ehrenamtliche
- Messung in der Alten Poststraße: 407 Autos fuhren über 20 km/h zu schnell
- Weiterhin Hickhack um Regress in mobiler Pflege
- Neujahrsempfänge

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<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong>, AUSGABE 2<br />

17.–20. <strong>Jänner</strong> <strong>2019</strong><br />

Messe Graz<br />

www.haeuslbauergraz.at<br />

Viel zu schnell<br />

In nur einer Woche<br />

wurden 407 Raser in<br />

der Alten Poststraße<br />

registriert. Die Stadt<br />

fordert Schwerpunktüberwachungen<br />

und plant weitere<br />

Maßnahmen.<br />

SEITE 10<br />

Und sie kommen doch!<br />

Boote erobern<br />

noch heuer<br />

die Mur<br />

Viel zu langsam<br />

Ganze 91 Landtags<br />

anträge<br />

liegen in diversen<br />

Unter ausschüssen<br />

teilweise schon<br />

seit Jahren auf Eis.<br />

Das sorgt jetzt für<br />

vehemente Kritik.<br />

SEITE 6<br />

Leinen los. Entgegen jüngsten Unkenrufen werden laut Bürgermeister Siegfried Nagl schon in diesem Sommer<br />

Ruderer, Paddler, Stand Up Paddler sowie Tretboote, Drachenboote und E-Wassertaxis auf der Mur fahren. SEITEN 4/5<br />

GETTY (3), MONTAGE DER GRAZER


die seite 2 www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Inhalts-Quiz<br />

Wem gehören diese<br />

Augen?<br />

1 Bernadette Donau<br />

2 Birgit Raab<br />

3 Barbara Muhr<br />

Lösung Seite 15<br />

Was ist das?<br />

1 Federkleid<br />

2 Staubwedel<br />

3 Hundefell<br />

Lösung Seite 23<br />

Was kostet die Erweiterung?<br />

1 ca. 500.000 Euro<br />

2 ca. 1,2 Millionen Euro<br />

3 ca. 45.000 Euro<br />

Lösung Seite 6<br />

Navigator<br />

Lokales4-12<br />

Szene14-19<br />

Eco20/21<br />

Viva 22/23<br />

Motor37/38<br />

Wohnen 39-41<br />

Sport 42/43<br />

Rätsel44/45<br />

Ihre<br />

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Tel: 0316/232110 oder<br />

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SONNTAGSFRÜHSTÜCK<br />

MIT ...<br />

... Kabarettist Gerhard Wanker<br />

Mit Der den Pater „Die des Grazbürsten“-Kabarettisten Stift Rein spricht über ausgefüllte geht er Arbeitstage ins 35. Jubiläum. zu Weihnachten, Beim Marmeladesemmernumzwang,<br />

spricht Medienaffinität, er über Humor, Franz Projekte Fuchs und und erklärt darüber, was was für ihn nicht Weihnachten zum Lachen Ko-<br />

ist.<br />

Vorgestern<br />

feierte Gerhard<br />

Wanker<br />

am Piano<br />

der „Grazbürsten“<br />

Premiere im<br />

Casineum.<br />

Heute spielt<br />

man in der<br />

Pfarre St.<br />

Johann.<br />

Die selbstgemachte<br />

Marmelade<br />

ist sein<br />

„Doping“. LACH<br />

Hat man als Kabarettist einen Kasperl gefrühstückt?<br />

Im Sinne dieser Redewendung schon, ja! Ich bin schon<br />

in aller Früh gut aufgelegt. Bei mir gibt es emotional<br />

keine Hochs und Tiefs, sondern nur Hoch- und Sehrhoch-Phasen.<br />

Kulinarisch stehen aber Schwarztee,<br />

von mir selbst gemachte Marmelade, wie heute Marillen,<br />

und Roggenweckerln vom Diskonter am Tisch.<br />

Die liebe ich und kauf sie als Vorrat in rauen Mengen.<br />

Kleiner ist dafür die Menge an freien Tagen,<br />

richtig?<br />

So ist es. Ich hab bis 2015, also 37 Jahre, als Uniprofessor<br />

für Musikpädagogik und darstellende Kunst unterrichtet,<br />

lehrte auch am Lichtenfels-Gymnasium und<br />

in der HIB Liebenau. Ich war’s immer gewohnt, viel zu<br />

arbeiten, daher hab ich mir später auch ein spannendes<br />

Projekt vorgenommen.<br />

Nämlich?<br />

Ich hab als leidenschaftlicher Statistiker sämtliche Daten<br />

rund um die „Grazbürsten“ ab 1984 erhoben und<br />

niedergeschrieben: In 35 Jahren gab’s genauso viele<br />

Programme, in Summe 26 Spieler – je 13 Damen und<br />

Herren, 40 Autoren, 1400 Vorstellungen und 700 Nummern.<br />

Und die künstlerische Arbeit für die Programme<br />

nimmt ja auch viel Zeit in Anspruch, mit Proben,<br />

Nachbearbeitungen der Nummern und Auftritten.<br />

Schaffenspause gibt es also keine?<br />

Doch, natürlich. Meistens lege ich mich nach dem<br />

Frühstück nochmal nieder, dann koche ich etwas<br />

Feines – meine Spezialität sind Eintöpfe –, oder meine<br />

Frau und ich gehen aus. Wenn es nicht zu kalt ist<br />

und das Bier schmeckt, geh ich auch gern zu Sturm-<br />

Matches ins Liebenauer Stadion.<br />

Die Kunstschiene Humor ist mannigfaltig und<br />

wandelt sich stets. Wie verfolgen Sie das?<br />

Am Anfang war bekanntlich das klassische Kabarett,<br />

das man einst als Plattform nutzte, um versteckte Kritik<br />

an der Obrigkeit zu üben, dann gibt es die klassische,<br />

ernsthafte Unterhaltung samt Erwartung – eben<br />

die Pointe –, und am aktuellen Ende der Entwicklung<br />

steht die Comedy, wo Comedians ganze Stadien füllen<br />

statt kleine Kabarett-Keller und Bühnen. Wir Grazbürsten<br />

machen Kabarett, das durchaus bissig sein<br />

kann, sprich Kritik an Gesellschaft, Politik, Wirtschaft<br />

und Zeitgeist übt.<br />

Was finden Sie persönlich denn witzig?<br />

Es kommt immer drauf an. Wenn etwas witzig ist, lache<br />

ich. Da spielt’s keine große Rolle, aus welchem<br />

Unterhaltungs-Segment der Schmäh kommt. Der Michael<br />

Niavarani taugt mir. Der reißt nicht Schmähs,<br />

ohne mitzudenken, er ist auch klug. Stermann und<br />

Grissemann gefallen mir auch, nicht zuletzt aufgrund<br />

ihrer enormen Sprachbegabung und weil sie sich<br />

wirklich kein Blatt vor den Mund nehmen.<br />

Und wo wird der Grazbürsten-Pianist kratzbürstig?<br />

... das sind bewusst eingesetzte Unwahrheiten! Egal<br />

ob politischer oder zwischenmenschlicher Art. Korruptionsfälle,<br />

die in Österreich ja immer wieder vorkommen,<br />

sind so eine Sache, über die ich mich unglaublich<br />

aufregen kann.<br />

Was möchte ein Humoristen-Veteran wie Sie<br />

in der Karriere noch erleben?<br />

Das 40. Jubiläum will ich mit den Grazbürsten auf<br />

jeden Fall noch aktiv mitmachen. Und dann will ich<br />

meine statistischen Erhebungen auch in einer Publikation<br />

veröffentlichen. Dass unsere Gruppe trotz all<br />

der Wandlungen die Leute noch immer erheitert, ist<br />

nicht nur beachtlich. Sondern, ja, einfach schön. <br />

PHILIPP BRAUNEGGER<br />

Gerhard Wanker (geb. 26. 12. 1946, Obersteiermark) ist<br />

verheiratet und hat zwei Kinder. Künstlerisch verwirklichte<br />

er sich vor der Zeit als Grazbürsten-Pianist (neues<br />

Programm: „Sterz di“) u.a. bei der Gruppe „Die Tellerwäscher“<br />

und spielte auch in der Band Austria Consort.


graz<br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Ich bin ein Fan von Arnie!“<br />

Die designierte Grünen-Stadträtin Judith<br />

Schwentner schätzt Arnold Schwarzenegger<br />

wegen seines Einsatzes für den Klimaschutz und<br />

gegen US-Präsident Donald Trump. PODESSER.NET<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

In der Mur werden<br />

B. Muhr, E. Kirchberger, K. Hohensinner<br />

und Gemeinderätin V. Kumpitsch<br />

mit Tochter (v. l.) STADT GRAZ<br />

Neue Ansage in<br />

den Grazer Bims<br />

■■<br />

Seit Anfang des Jahres<br />

gibt es in den Grazer Bims in<br />

Deutsch und Englisch Ansagen,<br />

in denen um Rücksicht<br />

auf Rollstuhlfahrer und Kinderwagen<br />

ersucht wird. Die<br />

Idee dazu stammt von Elena<br />

Kirchberger – die junge<br />

Frau, die selbst im Rollstuhl<br />

sitzt, stieß damit sowohl bei<br />

Sozialstadtrat Kurt Hohensinner<br />

als auch bei Holding-<br />

Vorstandsdirektorin Barbara<br />

Muhr auf offene Ohren.<br />

Die Online-Vormerkung für Kindergärten<br />

startet morgen. GETTY<br />

Vormerkung für<br />

Kindergärten<br />

■■<br />

Morgen, Montag, startet wieder<br />

die Online-Vormerkung für<br />

die städtischen Kinderkrippen,<br />

Kindergärten und Horte. Bis<br />

einschließlich 8. März können<br />

Eltern ihre Kinder für bis zu<br />

drei Einrichtungen vormerken<br />

lassen. Persönliche Vormerktermine<br />

sind in Kinderkrippen<br />

und Kindergärten von 4. bis 8.<br />

März möglich, in Horten von 14.<br />

bis 18. <strong>Jänner</strong> (für Volksschulen)<br />

bzw. von 25. Februar bis 1. März<br />

(für NMS und Gymnasien).<br />

Die Kajak- und Kanufahrer werden nahe des Andreas-Hofer-Platzes einen Stützpunkt an der Mur bekommen.<br />

derGrazer<br />

Welche Attraktionen wünschen Sie sich in Graz?<br />

„Einen Parcours<br />

für Läufer. Ohne<br />

dass Rad, Auto,<br />

Öffis und Co<br />

einem in die<br />

Quere kommen.“<br />

Ricky Jauk, 53,<br />

Parfümerie-Fachverkäuferin<br />

„Richtig große<br />

Festivals! Wenn<br />

man schon viel<br />

Geld investiert,<br />

dann in etwas<br />

Größeres.“<br />

Christian Kerschbaumer,<br />

45,<br />

Würschtlstandler<br />

„Wasserschi<br />

fahren auf der<br />

Mur würde<br />

ich eine tolle<br />

Attrak tion in<br />

Graz finden!“<br />

Miriam Schweighofer,<br />

20,<br />

Studentin<br />

Blitzumfrage<br />

„Diverse Restaurants<br />

entlang<br />

der Mur. Damit<br />

das mediterrane<br />

Flair unterstrichen<br />

wird.“<br />

Markus Kainz, 41,<br />

Hotel-/Gastronomiefachmann<br />

STEFAN BACHLER<br />

?<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Einen Motorikpark<br />

für<br />

Kinder! Damit<br />

diese mehr<br />

Bewegungsfreiheit<br />

und Spaß<br />

haben.“<br />

Romy Seewald, 51,<br />

Visagistin


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

KARNER/STED, GETTY<br />

Grazer Hilfe gegen den Schnee<br />

Die Obersteiermark kämpft gegen die<br />

Schneemassen an – auch die Holding<br />

Graz hilft mit Personal und Gerät.<br />

Wahlpanne in Gries<br />

Die Wahl des neuen Bezirksvorstehers<br />

von Gries muss wegen formaler<br />

Fehler wiederholt werden.<br />

FLOP<br />

➜<br />

sich Boote tummeln<br />

Kurz gefragt …<br />

SCHIFF AHOI. Keine<br />

Dampfschiffe, aber<br />

Boote, Stand Up Paddler,<br />

Elektroboote und auch<br />

Wassertaxis werden sich<br />

in der Mur tummeln.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Mit der Schifffahrt auf der<br />

Mur im Grazer Bereich<br />

wird es doch nichts, war<br />

in den letzten Tagen immer wieder<br />

zu hören. Wir fragten nach,<br />

und der Grazer Bürgermeister<br />

Siegfried Nagl versichert, dass<br />

im Zuge des Projektes „Lebensraum<br />

Mur“ die Schifffahrt wesentlicher<br />

Bestandteil bleibt.<br />

Über die Art der Schiffe wurde<br />

schon viel spekuliert. Eine<br />

Abordnung aus der Grazer Holding<br />

war extra in Amsterdam,<br />

um sich niedrige Personenschiffe,<br />

die dort in den sogenannten<br />

Grachten verkehren, anzusehen.<br />

Mit Dampfschiffen der früheren<br />

Schifffahrt, wo 1887 die „steiri-<br />

sche Titanic“ versank, wird es<br />

natürlich nichts werden.<br />

Siegfried Nagl: „An warmen<br />

Sommertagen werden die Ruderer,<br />

Kanuten und Stand Up<br />

Paddler den Fluss erobern. Die<br />

Mur wird ein neuer Erholungsbereich<br />

für die Grazer werden!“<br />

Erstes Gastroboot<br />

Was soll nun alles kommen auf<br />

der Mur. Das Bürgermeisteramt<br />

listet auf: Beim sehr erfolgreichen<br />

Ruderverein wird das derzeitige<br />

Ruderhaus ausgebaut,<br />

und der Ruderverein wird neue<br />

Boote kaufen. Durch die jetzige<br />

Baustelle des Zentralen Speicherkanals<br />

(ZSK) können kostengünstig<br />

sechs Boot-Anlagestellen<br />

mitgebaut werden. Diese sollen<br />

auch als sogenannte Sonnendecks<br />

genutzt werden können.<br />

Der jetzige Kanustützpunkt<br />

nahe des Andreas-Hofer-Platzes<br />

wird erneuert und dient dem<br />

stark wachsenden Kanuverein<br />

als Heimat.<br />

Es wird eine neue Surfwelle<br />

in die Mur gebaut, ähnlich wie<br />

bereits jetzt bei der ehemaligen<br />

Hauptbrücke.<br />

Und zum ersten Mal wird ein<br />

stationäres Gastroboot in stalliert<br />

werden. Der Bürgermeister geht<br />

davon aus, dass sich im Sommer<br />

<strong>2019</strong> Ruderer, Paddler, Stand Up<br />

Paddler, Tretbootfahrer, Drachenboote<br />

und sogenannte E-<br />

Wassertaxis auf der Mur tummeln<br />

werden.<br />

Gewässerstützpunkt<br />

Für die Betreuung und die Adaptierung<br />

der Mur-Auen in Graz<br />

zuständig ist der Regionalmanager<br />

Bernd Gassler. Gassler: „Wir<br />

bemühen uns, dass die Naherholungszone<br />

im Bereich Graz-<br />

Gössendorf sanft weiterentwickelt<br />

wird. Die Infrastruktur soll<br />

optimiert werden. Es wird ein<br />

Gewässerstützpunkt errichtet,<br />

wo die Aufsichtsbehörde, die<br />

Wasserrettung etc. ihren Standort<br />

haben werden. Abspielen mit<br />

Events soll es sich im Bereich der<br />

Grazer Innenstadt. Im Süden ist<br />

eher Erholung angesagt.“<br />

Schon in diesem Sommer wird<br />

es eine Reihe von Sportveranstaltungen<br />

auf der Mur geben. Auch<br />

ein ganz großes Wasserfest ist bereits<br />

in Vorbereitung.<br />

... Siegfried Nagl<br />

1<br />

Man hörte, dass die<br />

Murschifffahrt keine Priorität<br />

für Graz hat. Ist dem so?<br />

Nagl: Mit dem Umbau des<br />

Lebensraums Mur wird der<br />

Fluss näher ins Leben der Grazer<br />

rücken. Somit werden sich Boote<br />

und allerlei andere Wasserfahrzeuge<br />

im Wasser tummeln.<br />

2<br />

Sie sagen immer, dass die<br />

Mur „bespielt“ werden<br />

soll, was sind da Highlights?<br />

Nagl: Persönlich freue ich<br />

mich auf die vielen Wassersportler<br />

in den Ruderbooten,<br />

Kajaks und Kanus. Nicht zu vergessen<br />

die Surfer. Wir werden<br />

erstmals Gastroboote haben!<br />

3<br />

Rudern oder Elektroboot,<br />

was bevorzugt der<br />

Bürgermeister?<br />

Nagl: Stand Up Paddeling<br />

steht auf meiner Ausprobier-<br />

Liste für <strong>2019</strong>!


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

K O M M E N T A R<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Einstein<br />

für<br />

Anfänger<br />

D<br />

ie Zeit ist relativ. Das<br />

erkannte bereits Albert<br />

Einstein vor mehr als<br />

hundert Jahren und das beweist<br />

sich auch dieser Tage wieder in<br />

Graz. Und zwar beim Tempo,<br />

mit dem politische Anträge<br />

hierzulande durchgezogen<br />

werden. Während bei Beschluss<br />

für Augartenbucht, Murschifffahrt<br />

und Co laut Stadtrechnungshof<br />

vor lauter Hast nicht<br />

einmal genug Zeit blieb, um den<br />

Gemeinderat und das Kontrollgremium<br />

ausreichend über die<br />

Projekte zu informieren,<br />

verstauben andere Anträge seit<br />

Jahren unbearbeitet vor sich hin<br />

(siehe Geschichte rechts).<br />

Selbstredend handelt es sich hier<br />

fast ausschließlich um Anträge<br />

der Opposition. Wie schnell die<br />

Zeit vergeht, hängt also – so darf<br />

man vermuten – alleine vom<br />

politischen Willen ab. Einstein<br />

beschrieb die Relativität so:<br />

„Wenn man mit dem Mädchen,<br />

das man liebt, zwei Stunden<br />

zusammensitzt, denkt man, es<br />

ist nur eine Minute; wenn man<br />

aber nur eine Minute auf einem<br />

heißen Ofen sitzt, denkt man, es<br />

sind zwei Stunden – das ist die<br />

Relativität.“ Was wir daraus für<br />

unsere politische Realität lernen<br />

können, wäre ungefähr<br />

Folgendes: Wenn man den<br />

Antrag, den man liebt, durchsetzen<br />

will, macht man das schnell<br />

und ohne lange zu fragen. Wenn<br />

man einen solchen aber nicht<br />

will, braucht man nur lange<br />

genug nichts zu tun, und schnell<br />

verschwindet er für lange Zeit in<br />

der Schublade.<br />

GEPA<br />

Landtag: 91 Anträge<br />

stecken fest<br />

Im Landtag bleiben zu viele Anträge unerledigt liegen, kritisiert Lambert Schönleitner (kl. Bild).<br />

ÄRGER. Zig Landtagsanträge liegen in Unterausschüssen<br />

teils seit Jahren auf Eis. Das sorgt für Kritik.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Nach der Weihnachtspause<br />

startet der steirische Landtag<br />

kommende Woche mit<br />

der ersten Sitzung ins neue Arbeitsjahr.<br />

Wobei ein Großteil der<br />

Arbeit der Abgeordneten ja eigentlich<br />

woanders stattfindet – und<br />

zwar in den 54 Unterausschüssen,<br />

in denen Anträge, Petitionen etc.<br />

behandelt und diskutiert werden,<br />

ehe sie auf der Tagesordnung einer<br />

Landtagssitzung landen.<br />

Freilich: Mit einer gar nicht so<br />

kleinen Zahl von Anträgen haben<br />

es die Mandatare nicht übermäßig<br />

eilig. So stecken in den Unterausschüssen<br />

mittlerweile 91<br />

(!) Anträge fest, die nie behandelt<br />

wurden – einige warten bereits<br />

seit Beginn der aktuellen Landtagsperiode<br />

im Jahr 2015 auf Erledigung<br />

(siehe Fakten-Box). Wenig<br />

<br />

Offene Anträge<br />

■■Kein Aus- und Neubau<br />

weiterer Einkaufszentren in der<br />

Steiermark (seit 2. Oktober 2015)<br />

■■Partizipation von Frauen in der<br />

Politik fördern und erhöhen (seit<br />

29. Oktober 2015)<br />

■■Integration durch erleichterten<br />

Arbeitsmarktzugang für AsylwerberInnen<br />

(seit 29. Oktober 2015)<br />

■■Massiven Bodenverbrauch<br />

stoppen und die Ressource<br />

Boden nachhaltig schützen (seit<br />

20. November 2015)<br />

■■Auf- und Ausbau einer flächendeckenden<br />

Erwachsenen-Sozialarbeit<br />

(seit 23. Februar 2016)<br />

T R E N D B A R O M E T E R<br />

Grazer im Rampenlicht<br />

1. Thomas Vanek 55<br />

Ein weiterer Meilenstein<br />

in der Karriere des bald<br />

35-jährigen Eishockeystars:<br />

Er machte kürzlich<br />

sein 1000. Spiel in der<br />

nordamerikanischen NHL.<br />

verwunderlich: Die große Mehrheit<br />

der auf Eis liegenden Anträge<br />

stammt von der Opposition. Allein<br />

die FPÖ hat 42 dieser Anträge<br />

eingebracht, die Grünen 21, die<br />

KPÖ 20. Doch selbst die ÖVP von<br />

Landeshauptmann Hermann<br />

Schützenhöfer hat zwei, die SPÖ<br />

von Vize-LH Michael Schickhofer<br />

sechs unbearbeitete Anträge<br />

in den Unterausschüssen liegen.<br />

Grünen-Klubchef Lambert<br />

Schönleitner macht die VP-SP-<br />

Koalition für die Antragsmisere verantwortlich:<br />

„91 Landtagsanträge<br />

sind seit der letzten Landtagswahl<br />

bereits zusammengekommen, die<br />

nicht und nicht ordentlich bearbeitet<br />

werden – damit zeigen SPÖ und<br />

ÖVP, wie wenig ernst sie die Landtagsarbeit<br />

nehmen. Initiativen, bei<br />

denen sich die Koalitionsparteien<br />

nicht einig sind, werden besonders<br />

gerne in Unterausschüsse verramscht,<br />

statt darüber zu debattie-<br />

LANDTAG STEIERMARK, GRÜNE<br />

ren.“ Als Beispiel nennt Schönleiter<br />

einen Grünen-Antrag gegen die<br />

von der Bundesregierung geplante<br />

Streichung der Notstandshilfe: „Auf<br />

Bundesebene unterstützt die SPÖ<br />

unsere Forderung – doch auf Landesebene<br />

versteckt sie Initiativen<br />

lieber im Unterausschuss …“<br />

Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam<br />

2. Beate Hartinger-Klein, Sozialministerin 43<br />

3. Hermann Schützenhöfer, LH 32<br />

4. Mario Kunasek, Verteidigungsminister 29<br />

5. Franco Foda, Teamchef 28<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard<br />

Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch<br />

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66 66 690) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0)<br />

| VERBREITETE AUFLAGE: 173.025 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2018). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Akademisches: Runder Tisch<br />

REDEN. Im Konflikt um die<br />

Erweiterung des Akademischen<br />

Gymnasiums in Graz<br />

soll an einem Runden Tisch<br />

die Lösung gefunden werden.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Die Fronten sind festgefahren,<br />

das zeigte sich in einer<br />

Aussprache zwischen der<br />

Direktorin des Grazer Akademischen<br />

Gymnasiums, Hildegard<br />

Kribitz, und Roman Koller, dem<br />

Leiter der Abteilung Budget, Wirtschaft<br />

und Recht in der Bildungsdirektion<br />

für die Steiermark.<br />

Kribitz legte ihre Vision von der<br />

Erweiterung des 400 Jahre alten<br />

Gymnasiums durch eine Unterrichtsraumanmietung<br />

von der<br />

Stadt Graz im Gebäude der Stadt<br />

am gegenüberliegenden Tummelplatz<br />

9 vor. Für Kribitz die Traumlösung,<br />

da das Akademische Gymnasium<br />

aus allen Nähten platzt und<br />

statt der für die Schule gedachten<br />

20 Klassen bereits 22 Klassen und<br />

damit keinen Platz mehr hat.<br />

Schon viel erreicht<br />

Dann war Roman Koller am Wort:<br />

„Es ist gut, wenn Schuldirektoren<br />

Visionen haben, und Frau Kribitz<br />

hat welche. Ihr Plan war ja ursprünglich,<br />

auf dem Gelände einen<br />

Campus zu installieren, und<br />

dazu hätte man die Räumlichkeiten<br />

der Raiffeisengruppe am Tummelplatz<br />

adaptieren müssen. Das<br />

ist an der Kostennorm-Vorgabe<br />

des Bundes gescheitert. Der Bund<br />

zahlt maximal 2700 Euro pro Quadratmeter<br />

bei Schulneubauten.<br />

Die jetzt gewünschte Adaptierung<br />

für etwa drei Klassen im Gebäude<br />

der Stadt Graz würde 1,2 Millionen<br />

Euro kosten, ohne Begleitmusik<br />

wie Einrichtungen, Fluchtwege<br />

etc. Das genehmigt das Ministerium<br />

niemals. Wir haben in dieser<br />

Schule schon WLAN installiert, die<br />

Nachmittagsbetreuung finanziert,<br />

den jetzigen Plan bringe ich einfach<br />

nicht durch.“<br />

Das 400<br />

Jahre alte<br />

Akademische<br />

Gymnasium<br />

braucht<br />

mehr Platz.<br />

WIKIPEDIA<br />

Kribitz wirft die schlechte Situation<br />

der Arbeitsplätze im Lehrerkonferenzraum<br />

ein. „Die Kollegen<br />

sitzen schon fast aufeinander.“ Koller<br />

sagt, er könne sich vorstellen,<br />

den Gang zu verkleinern und das<br />

Lehrerzimmer dadurch zu vergrößern.<br />

Koller: „Das kostet auch an<br />

die 400.000 Euro.“<br />

Man müsse, so Martin Wanko,<br />

der für die Bildungsdirektorin<br />

Elisabeth Meixner am Gespräch<br />

teilnahm, auch über eine etwaige<br />

Transferierung auf die „grüne Wiese“<br />

nachdenken. Koller: „Wir haben,<br />

was AHS betrifft, für Graz Vorsorge<br />

bis 2028 getroffen. Wir werden vier<br />

neue AHS errichten. Eine auf den<br />

Reininghausgründen, warum könnte<br />

das Akademische Gymnasium<br />

nicht diese neue Schule sein?“ Eine<br />

Transferierung der Schule ist für<br />

Kribitz keine Option. „Die Schule<br />

gehört zur und in die Stadt.“<br />

Ein Runder Tisch mit allen Beteiligten,<br />

u.a. Bürgermeister, Schulstadtrat,<br />

Bildungsdirektorin, soll<br />

jetzt die finale Lösung bringen.<br />

ANZEIGE<br />

Graz geht neue inklusive Wege<br />

Vorreiter. An der FH Joanneum werden die ersten akademischen Peer-Berater ausgebildet.<br />

Das Ziel: Menschen mit Behinderung beraten und begleiten Menschen mit Behinderung.<br />

Gleich mehrere positive<br />

Effekte löst die Ausbildung<br />

von Peer-Beratern<br />

an der FH Joanneum, gefördert<br />

vom Sozialressort des Landes<br />

Steiermark, aus: Menschen<br />

mit Behinderung erhalten erstens<br />

eine höchstwertige Ausbildung.<br />

Und Menschen mit Behinderung<br />

profitieren zweitens<br />

durch die Tätigkeit der Berater,<br />

die selbst eine Behinderung<br />

haben. 20 Frauen und Männer,<br />

selbst körper- oder sinnesbeeinträchtigt,<br />

haben im Herbst<br />

mit dieser dreisemestrigen<br />

Ausbildung begonnen. So können<br />

sie ihre eigene Lebenserfahrung<br />

einbringen. Damit sind<br />

Graz und die Steiermark einmal<br />

Barrierefreies<br />

Graz<br />

www.grazer.at<br />

hindertes Kind, das die Schule<br />

abgeschlossen hat und einen<br />

Arbeitsplatz sucht? Welche<br />

Stelle ist für speziellen ortho-<br />

mehr Vorreiter einer modernen<br />

Behindertenpolitik.<br />

Arbeiten sollen die Peer-Berater<br />

nach Ende ihrer Ausbildung<br />

unter anderem in regionalen<br />

Beratungszentren für Menschen<br />

mit Behinderung und<br />

ihre Angehörigen. Das erste<br />

dieser Zentren hat in Voitsberg<br />

seinen Betrieb aufgenommen.<br />

Ziel ist kompetente und umfassende<br />

Erstinformation in<br />

allen relevanten Fragen von<br />

Menschen mit Behinderung<br />

und ihren Angehörigen, wie<br />

zum Beispiel: An wen kann ich<br />

mich wenden, wenn mein Bad<br />

behindertengerecht umgebaut<br />

werden muss? Wo bekomme<br />

ich Unterstützung für mein be-<br />

Menschen<br />

mit<br />

Behinderung<br />

werden<br />

an der<br />

FH Joanneum<br />

zu Peer-<br />

Beratern<br />

ausgebildet.<br />

GETTY<br />

pädischen oder pflegerischen<br />

Bedarf zuständig? Entwickelt<br />

wurde das Projekt in der Partnerschaft<br />

Inklusion.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Vier Häuser für<br />

Im Dienst der Allgemeinheit: Tausende Grazerinnen und Grazer opfern ihre<br />

Freizeit, um Mitmenschen zu helfen – und das unentgeltlich.<br />

GETTY


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Grazer Ehrenamtliche<br />

TOLL. Die Stadt baut ihr Angebot für ehrenamtlich Tätige aus: An vier neuen<br />

Standorten können Freiwillige gratis Räume für Veranstaltungen nutzen.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Rund 559.000 Steirer, darunter<br />

120.000 Grazer, sind<br />

ehrenamtlich tätig – beim<br />

Roten Kreuz, der Freiwilligen<br />

Feuerwehr oder in Sportklubs.<br />

Der volkswirtschaftliche Gegenwert<br />

dieser Tätigkeiten beträgt<br />

rund 1,4 Milliarden Euro. Auch<br />

die Grazer Stadtpolitiker wissen,<br />

wie wertvoll „ihre“ Ehrenamtlichen<br />

sind: „Durch ihre gemeinnützige<br />

Arbeit sind die Freiwilligen<br />

eine wichtige Stütze unserer<br />

Gesellschaft und stärken den sozialen<br />

Zusammenhalt innerhalb<br />

der Bevölkerung“, meint Sozialstadtrat<br />

Kurt Hohensinner. Um<br />

ehrenamtliches Engagement zu<br />

fördern, bietet die Stadt Zuckerln<br />

wie eine Ehrenamtsversiche-<br />

rung, verschiedenste Schulungsund<br />

Beratungsangebote sowie<br />

eine Ehrenamtsbörse an. Mit<br />

dem<br />

Vinzenz-Muchitsch-Haus<br />

(VMH), das im Auftrag der Stadt<br />

von Jugend am Werk betrieben<br />

wird, gibt es sogar ein eigenes<br />

Begegnungszentrum, in dem sich<br />

Ehrenamtliche treffen, vernetzen<br />

und austauschen können.<br />

Begegnungszentren plus<br />

Jetzt kommen unter dem Titel<br />

„Begegnungszentrum plus“ vier<br />

weitere Häuser in allen Himmelsrichtungen<br />

dazu: im Norden am<br />

Bahnhofgürtel 77, im Osten in der<br />

Nußbaumerstraße 36a, im Süden<br />

in der Kärntner Straße 131 und<br />

im Westen in der Lauzilgasse 21<br />

und 25. Wie auch im VMH, das<br />

als zentrale Anlaufstelle für Freiwillige<br />

bleibt, sollen ehrenamt-<br />

liche Initiativen hier Räume für<br />

Sitzungen, Feste und Veranstaltungen<br />

gratis nutzen können. Laut<br />

Hohensinner reagieren die Stadt<br />

und Jugend am Werk damit auf<br />

den ausdrücklichen Wunsch von<br />

Freiwilligen initiativen, die sich für<br />

mehr Räumlichkeiten in verschiedenen<br />

Teilen der Stadt ausgesprochen<br />

hatten. Als Standorte wurden<br />

eigens Gebiete gewählt, in denen<br />

bisher kein oder lediglich ein geringes<br />

Raumangebot für Ehrenamtliche<br />

vorhanden war.<br />

Nach einem „Pilotjahr“ sollen<br />

die vier neuen Begegnungszentren<br />

evaluiert und – falls notwendig<br />

– adaptiert werden. Ehrenamtlich<br />

Tätige bzw. Vereine, die<br />

Interesse an den neuen Räumlichkeiten<br />

haben, können sich<br />

per E-Mail an ehrenamt@stadt.<br />

graz.at wenden.<br />

Maler Mehdi (r.), hier mit Probst<br />

Chris tian Leibnitz im Kircheneck KK<br />

Kunsthilfe im<br />

„Kircheneck“<br />

■■<br />

Der Maler Ibnul Mehdi<br />

hat ein Atelier in der Grazer<br />

Annenstraße und malt beeindruckende<br />

Ölbilder im Phantastischen<br />

Realismus. Davon hat er<br />

zwei Kunstkalender mit Motiven<br />

aus Graz und dem Murtal gemacht,<br />

die der ehemalige Megaphon-Verkäufer<br />

noch bis Ende<br />

<strong>Jänner</strong> im Kircheneck in der Herrengasse<br />

anbietet. 20 Prozent des<br />

Erlöses geht an den Megaphon-<br />

Verein. Mehdi hat eine bewegende<br />

Fluchtgeschichte, er kommt<br />

aus Pakistan.<br />

BIS ZU<br />

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CITYPARK - Lazarettgürtel 55, 8020 Graz<br />

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und viele mehr!


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

In der Alten Poststraße in Puntigam kommt es aufgrund hoher Geschwindigkeiten<br />

und Vorrangverletzungen häufig zu Verkehrsunfällen. KK (2)<br />

Messung in der Alten Poststraße<br />

407 Autos fuhren über<br />

20 km/h zu schnell<br />

ARG. Innerhalb einer Woche wurden 407 Geschwindigkeitsübertretungen<br />

von bis zu + 60 km/h gemessen.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Seit einem Jahr kämpft man<br />

im Bezirk Puntigam für eine<br />

30er-Zone im Bereich der<br />

Hans-Groß-Gasse, Alte Poststraße,<br />

Wagner-Jauregg-Straße. Von<br />

30. Dezember 2018 bis 6. <strong>Jänner</strong><br />

<strong>2019</strong> wurde jetzt die Geschwindigkeit<br />

in der Alten Poststraße<br />

– die aktuell eine 50er-Zone ist –<br />

gemessen. Und das Ergebnis war<br />

alarmierend: Ganze 350 Fahrzeuge<br />

fuhren im angegebenen Zeitraum<br />

mit 70 Kilometern pro Stunde,<br />

50 mit 80 km/h, sieben mit 90<br />

km/h, fünf mit 100 km/h und zwei<br />

sogar mit 110 km/h! „Und das zu<br />

einer Zeit, in der das Verkehrsaufkommen<br />

im Schnitt mit nur 700<br />

Fahrzeugen pro Tag durch die Feiertage<br />

als sehr gering bezeichnet<br />

werden kann“, ist Bezirksvorsteher<br />

Helmuth Scheuch entrüstet.<br />

„Fast monatlich gibt es Verkehrsunfälle<br />

mit Personenschaden in<br />

diesem Bereich!“<br />

Im Büro von Verkehrsstadträ-<br />

tin Elke Kahr ist man gegen eine<br />

Ausweitung von Tempo 30 auf<br />

den gesamten Straßenabschnitt,<br />

„weil die Alte Poststraße eine<br />

Vorrangstraße ist und von Anlage<br />

und Funktion her dem übergeordneten<br />

Tempo-50-Straßennetz<br />

zuzuordnen ist“.<br />

Kreisverkehr, Kontrolle<br />

Die aktuellen Messungen findet<br />

man aber nicht akzeptabel: „Hier<br />

ist es notwendig, die Polizei um<br />

eine Schwerpunktüberwachung<br />

zu ersuchen, was auch umgehend<br />

erfolgt ist“, so Kahr. „Als mögliche<br />

weitere tempodämpfende<br />

Maßnahme für den Kreuzungsbereich<br />

wird ein Kreisverkehr in<br />

Erwägung gezogen. Diesbezüglich<br />

liegen Vorplanungen vor, die<br />

gegenwärtig von der Arbeitsgruppe<br />

Verkehrssicherheit und Straßenamt<br />

geprüft werden. Ob und<br />

wann es zur Umsetzung kommt,<br />

hängt in erster Linie von der Notwendigkeit<br />

zusätzlicher Flächen<br />

und damit verbundenen Grundstückseinlösungen<br />

ab.“<br />

Grünen-Abgeordnete Sandra Krautwaschl stellt eine Frage zum Pflegeregress<br />

im nächsten Landtag – in etwa zwei Monaten soll ein Antrag folgen. PODESSER.NET, GETTY<br />

Weiterhin Hickhack um<br />

Regress in mobiler Pflege<br />

STILLSTAND. Grüne und SPÖ fordern das Aus für den<br />

Regress in der mobilen Pflege, die ÖVP will abwarten.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Die Grünen kämpfen weiter<br />

für die Abschaffung des<br />

Regresses auch in der mobilen<br />

Pflege. Diese Woche wurde<br />

ein entsprechender Antrag im Gesundheitsausschuss<br />

des Landtags<br />

behandelt, in der Sitzung nächsten<br />

Dienstag, 15. <strong>Jänner</strong>, stellt Landtagsabgeordnete<br />

Sandra Krautwaschl<br />

eine Frage an SPÖ-Landesrat Anton<br />

Lang. Die steirischen Roten<br />

rund um Geschäftsführer Wolfgang<br />

Moitzi haben ja im Dezember<br />

die Online-Petition „Gute Pflege für<br />

alle“ gestartet, in der unter anderem<br />

ebenfalls das Aus für den Regress in<br />

der mobilen Pflege gefordert wurde<br />

– die Grünen möchten jetzt wissen,<br />

wie der Landesrat zu dem Thema<br />

steht und wie er die Auswirkungen<br />

auf das Budget einschätzt, schließlich<br />

ist er ja für die Finanzen des<br />

Landes zuständig.<br />

Gesundheitslandesrat Christopher<br />

Drexler von der ÖVP muss<br />

innerhalb der nächsten zwei Mona-<br />

te ebenfalls ein Statement zum Regress<br />

in der mobilen Pflege abgeben<br />

– so der Beschluss im Ausschuss. Bis<br />

dahin möchte er sich nicht festlegen:<br />

„Wir müssen abwarten, wie die<br />

Bundesregierung die Pflege künftig<br />

regelt, bevor wir über die Regresspflicht<br />

nachdenken können.“<br />

Teuer und unerwünscht<br />

Für die Grünen jedenfalls drängt<br />

das Thema: „Die Abschaffung ist<br />

unsere einzige Chance, das System<br />

leistbar zu halten“, so Krautwaschl.<br />

„Die teuerste Form, die Heimunterbringung,<br />

die von den Menschen<br />

gar nicht bevorzugt wird, wird derzeit<br />

voll finanziert, die gewünschte<br />

private und weitaus kostengünstigere<br />

Pflege dagegen nicht.“<br />

Außerdem ärgert sich die Landtagsabgeordnete<br />

über den mangelnden<br />

Mut: „Die SPÖ, die Teil der<br />

Landesregierung ist, macht eine Petition,<br />

viele ÖVP-Bürgermeister finden<br />

das jetzige System nicht haltbar.<br />

Alle wollen die Abschaffung, aber<br />

sie wird nicht umgesetzt, die Schritte<br />

werden nicht vollzogen!“


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Grazer Straßennamen<br />

Durch meinen Leserbrief vom<br />

23. Dezember 2018 wollte ich<br />

anhand von vier Beispielen darauf<br />

hinweisen, dass auch bei<br />

den weiteren 77 als problematisch<br />

eingestuften Grazer Straßennamen<br />

der diesbezüglichen<br />

Liste der Expertenkommission<br />

wohl noch ausführliche Diskussionen<br />

über diese Beurteilungen<br />

notwendig sein werden.<br />

Als langjähriger Mitarbeiter der<br />

Wirtschaftskammer Steiermark<br />

habe ich daher auch August Einspinner<br />

genannt, den Gründer<br />

des Gewerbeförderungsinstitutes,<br />

des Vorläufers des heutigen<br />

Wirtschaftsförderungsinstitutes,<br />

der problematisch sei, weil er<br />

Mitglied der Deutschnationalen<br />

Partei war. Und auch Kommerzialrat<br />

Matthias Scheiner<br />

erwähnt, 1950-1959 Vizepräsident<br />

der Handelskammer Steiermark,<br />

weil er Mitglied der<br />

NSDAP gewesen ist.<br />

Frau Maria Brunner hat dies in<br />

ihrem Leserbrief vom 6. <strong>Jänner</strong><br />

<strong>2019</strong> leider vollkommen missverstanden,<br />

sie kennt offenbar die<br />

Liste der 81 Straßennamen nicht.<br />

Ich bitte sie daher auf diesem<br />

Wege, mit mir in Verbindung zu<br />

treten. Die Redaktion des „Grazer“<br />

hilft ihr gerne dabei!<br />

Herwig Brandstetter, Graz<br />

* * *<br />

Freiwillige Feuerwehr??<br />

Zum „Top der Woche“ am Sonntag,<br />

6. <strong>Jänner</strong> <strong>2019</strong>: Nicht um die<br />

Leistung der Berufsfeuerwehr<br />

Graz schmälern zu wollen ...<br />

Was ist mit der Freiwilligen Feuerwehr<br />

in Graz???????? Mit Betonung<br />

auf FREIWILLIG!!!!!<br />

Die Berufsfeuerwehr hat ja die<br />

Bezeichnung BERUF im Namen<br />

und ist somit um vieles bessergestellt<br />

als die Freiwilligen!!<br />

Die Zeit der Einsätze wird bezahlt!<br />

Bei Verletzungen rechtlich<br />

und sozial abgesichert! Sichere<br />

Jobs! Tun eigentlich nur das, wofür<br />

sie angestellt sind!!!<br />

Warum diese Lobhudelei???????<br />

Also was ist mit der Freiwilligkeit<br />

von Menschen in allen Bereichen<br />

wie z.B. Feuerwehr, Rettung<br />

usw.??????????<br />

Urlaub nehmen bei Weiterbildung!!!!<br />

Urlaub oder Zeitausgleich<br />

bei Einsätzen!!! Und was<br />

ist bei den Freiwilligen bei Unfällen<br />

im Einsatz???<br />

Aufwendung von Freizeit und<br />

noch zusätzlich der Arbeit nachgehen!!!<br />

Auf das Wohlwollen<br />

der Arbeitgeber angewiesen zu<br />

sein!!!<br />

Bruno L. Theißl, Graz<br />

* * *<br />

E- oder O-Busse statt Bim<br />

Immer wieder werden E- oder<br />

O-Busse als Ersatz für den Straßenbahnausbau<br />

gefordert. Ein<br />

wesentlicher Umstand, der hierbei<br />

aber beharrlich ignoriert<br />

wird: Die Leistungsfähigkeit einer<br />

Buslinie ändert sich nicht,<br />

egal womit die Busse angetrieben<br />

werden. Graz setzt also nicht<br />

„auf das falsche Pferd“, sondern<br />

hat sich folgerichtig dafür entschieden,<br />

die Straßenbahn in<br />

neue Stadtteile auszubauen.<br />

Auch fahrgastreiche und überlastete<br />

Buslinien sollten so<br />

schnell wie möglich durch neue<br />

Straßenbahnlinien, vor allem in<br />

den Südwesten und den Nordwesten,<br />

ersetzt werden.<br />

Eine 40-Meter-Straßenbahn hat<br />

die doppelte Kapazität eines<br />

Gelenkbusses und die dreifache<br />

eines normalen Busses. Eine<br />

27-Meter-Straßenbahn kann<br />

immerhin eineinhalbmal so viele<br />

Menschen wie ein Gelenkbus<br />

und doppelt so viele wie ein Solobus<br />

transportieren. Innsbruck<br />

hat gerade die fahrgastreichste<br />

O-Bus-Linie auf Straßenbahn<br />

umgestellt, weitere Strecken sind<br />

in der Tiroler Landeshauptstadt<br />

in Bau.<br />

Die Straßenbahn ist für mittelgroße<br />

Städte ideal. Die Kosten<br />

sind viel geringer als die einer<br />

U-Bahn, die Leistungsfähigkeit<br />

aber eben wesentlich höher als<br />

bei Bussen.<br />

Nicht zufällig boomt der Straßenbahnausbau<br />

weltweit: egal<br />

ob an der australischen Gold<br />

Coast, in Nordamerika, Asien,<br />

Afrika oder natürlich in ganz<br />

Europa. Graz ist hier definitiv<br />

auf den richtigen Zug aufgesprungen.<br />

Stefan Kompacher, Graz<br />

Installateur<br />

ZWEIMAL LOB. Lob für<br />

Ärzte und Klinik und für<br />

einen fürsorglichen Installateur.<br />

Kritik gibt’s<br />

für ein Linksabbiegeverbot,<br />

das unnötige<br />

Meter verursacht.<br />

S E R V I C E<br />

Grazer<br />

Hotline<br />

Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr<br />

Wenn Sie sich über etwas in<br />

der Stadt ärgern oder wenn<br />

Sie etwas loben wollen,<br />

greifen Sie zum Telefon! Wir<br />

hören Ihnen zu und versuchen<br />

Ihnen zu helfen. Rufen Sie<br />

einfach die Grazer-Hotline<br />

0 316/23 21 10<br />

Augenklinik top<br />

+<br />

„Die Wartezeiten für<br />

OPs werden ja oft kritisiert,<br />

da kann man auch ruhig<br />

mal loben“, schreibt Leserin<br />

Viktoria Braunegger, die vor<br />

kurzem an beiden Augen in<br />

der Grazer Augenklinik operiert<br />

wurde. „Ich bedanke<br />

mich für die tolle, umsichtige<br />

Betreuung und die operative<br />

Hilfe von Dr. Seidel und Dr.<br />

Ivastinovic. Der Eingriff war<br />

nicht unheikel, umso erleichterter<br />

bin ich jetzt.“<br />

WIKI


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

graz 13<br />

mit Herzenswärme<br />

Unnötige Meter mit dem Auto<br />

–<br />

Um die Feinstaubwerte<br />

zu verbessern, sollen die<br />

mit dem Auto gefahrenen<br />

Kilometer reduziert werden,<br />

heißt es. „Seit dem Linksabbiegeverbot<br />

in die Hans-Brandstetter-Gasse,<br />

das wirklich<br />

kein Mensch versteht, kann<br />

man doch überall in der Plüddemanngasse<br />

und in der St.-<br />

Peter-Hauptstraße auf einer<br />

Linksabbiegespur abbiegen,<br />

fahre ich täglich mindestens<br />

zwei- bis viermal eine Strecke<br />

von zirka 150 Metern, die ich<br />

gar nicht fahren müsste“, ärgert<br />

sich Gerda Binder. „Das kostet<br />

die Umwelt Feinstaub in großen<br />

Mengen und mich Kraftstoff,<br />

Zeit und Nerven!“ GETTY (2)<br />

Fürsorge berührte<br />

+<br />

Die „Grazer“-Leserin<br />

Margaretha Hopfer hatte<br />

ein Problem mit ihrer Heizung<br />

im Haus. Ein freundlicher Installateur<br />

der Grazer Firma Krobath<br />

kam und behob den Schaden,<br />

der Mann hieß, so meint sich die<br />

Leserin zu erinnern, Stojanovic<br />

oder so ähn lich. Was die 80-Jährige<br />

dann so berührte, war der<br />

Umstand, dass der Installateur<br />

zwei Monate nach der Reparatur<br />

nachfragte, ob alles in Ordnung<br />

sei und die Frau es wohl<br />

warm habe, er hat sich Sorgen<br />

gemacht. Rührend!


14<br />

szene<br />

Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Wegen Überfüllung<br />

geschlossen!“<br />

Im Büro von Vizebürgermeister Mario<br />

Eustacchio wurde es beim Neujahrsempfang<br />

ganz schön eng. STADT GRAZ/PACHERNEGG<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Rallye: Eine ganze Woche<br />

LK-Präsident einst und heute: Gerhard<br />

Wlodkowski (l.) u. Franz Titschenbacher<br />

BM Siegfried Nagl (Mitte) und die<br />

Estag-Vorstände Graf (l.) und Purrer<br />

LK-Direktor Werner Brugner und Vize-<br />

Präsidentin Maria Pein feierten den 90er.<br />

Messe-Chef Armin Egger (l.) und<br />

Raiffeisen-Vorstand Martin Schaller<br />

Christopher Drexler, Ursula Lackner, Doris Kampus, Hermann Schützenhöfer,<br />

Michael Schickhofer, Barbara Eibinger-Miedl, Anton Lang und Hans Seitinger (v. l.)<br />

PROSIT. Ein Neujahrsempfang<br />

jagte diese<br />

Woche den nächsten.<br />

Welcher Promi das<br />

neue Jahr wo und mit<br />

wem begrüßt hat.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Da haben viele ja einen regelrechten<br />

Marathon hinter sich!<br />

Jeden Tag fanden gleich mehrere<br />

Neujahrsempfänge statt, auf<br />

denen sich die VIPs blicken lassen<br />

mussten. Los ging’s gleich am<br />

Montagvormittag beim Empfang<br />

der Landwirtschaftskammer – die<br />

den Anlass auch nutzte, um ihr<br />

90-Jahr-Jubiläum zu feiern. Und<br />

die Gastgeber, Präsident Franz<br />

Titschenbacher, Vize Maria Pein<br />

und Direktor Werner Brugner<br />

hatten unter den Gästen „ihrer“<br />

Geburtstagsfeier noch weitere Geburtstagskinder.<br />

Unglaublich, aber<br />

wahr: Beide Energie-Steiermark-<br />

Vorstände Christian Purrer und<br />

Martin Graf als auch AK-Präsident<br />

Josef Pesserl feierten an diesem<br />

Tag Geburtstag! Außerdem gratulierten<br />

der Kammer Landeshauptmann<br />

Hermann Schützenhöfer,<br />

die Landesräte Johann Seitinger<br />

und Anton Lang, VP-Klubobfrau<br />

Barbara Riener, WK-Präsident<br />

Josef Herk, Messe-Chef Armin<br />

Egger, Raiffeisen-Vorstand Martin<br />

Schaller, Spar-Chef Christoph<br />

Holzer,<br />

Bauernbund-Direktor<br />

Franz Tonner und Bürgermeister<br />

Siegfried Nagl. Letzterer verbrachte<br />

den Jahreswechsel übrigens im<br />

Lachtal: „Und dort ob’n hot’s schen<br />

g’schneit – net nur vertikal, sondern<br />

auch horizontal“, erzählte er.<br />

Schnee war Thema Nr. 1<br />

Der Schnee war auch beim Medienempfang<br />

von Landeshauptmann<br />

Schützenhöfer und Vize Michael<br />

Schickhofer ein Riesenthema. In<br />

ihrer Ansprache gingen die beiden<br />

auf die Situation in der Obersteiermark<br />

ein und betonten, dass<br />

die gute Zusammenarbeit vor Ort<br />

dazu beitrage, dass man die Lage<br />

trotz der großen Schneemengen<br />

unter Kontrolle habe und man den<br />

Helfern dankbar sei. Gedankt hat<br />

der Landeshauptmann auch „allen<br />

Journalisten, die uns 2018 unterstützt<br />

haben – es sind allerdings<br />

keine da!“, scherzte er und lobte daraufhin<br />

die „kritische Begleitung“.<br />

Unter den Gästen des Medienempfangs<br />

traf man neben der vollzähligen<br />

Landesregierung die Zweite<br />

Landtagspräsidentin Manuela<br />

Khom und die Styria-Aufsichtsräte<br />

Friedrich Santner und Johann<br />

Trummer, Vorstand Markus Mair<br />

und Styria-International-Chef<br />

Klaus Schweighofer, Antenne-<br />

Chef Gottfried Bichler, ORF-Landesdirektor<br />

Gerhard Draxler und<br />

-Kulinarikexperte Reinhart Grundner<br />

– der am gleichen Tag die 1000.<br />

Folge von „Grundners Kulinarium“<br />

aufzeichnete – sowie „Grazer“-<br />

Styria-Aufsichtsrat Friedrich Santner (l.)<br />

und Klaus Schweighofer (Styria Int.)<br />

Holding-Vorstand Wolfgang Malik (l.)<br />

und Flughafen-Chef Gerhard Widmann<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Vizebürgermeister Mario Eustacchio, Stmk.-Klubobmann Stefan Hermann, Dritter<br />

Landtagspräsident Gerhard Kurzmann u. Graz-Klubobmann Armin Sippel (v. l.)


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

szene 15<br />

MURPARK, KK<br />

Edith Münzer WIE VIELE GLÜCKSBRINGER HABEN SIE? Joe Niedermayer<br />

Die Murpark-Managerin hat heuer vier<br />

Der Tuntenball-Organisator hat zwei Glücksbringer<br />

bekommen. Glück bringt außerdem<br />

Glücksbringer bekommen, etwa einen 4 : 2<br />

kleinen Rauchfangkehrer fürs Geldtascherl.<br />

die von der Mama gestrickte Haube.<br />

voller Neujahrsempfänge<br />

Geschäftsführer Gerhard Goldbrich<br />

und -Chefredakteur Tobit<br />

Schweighofer.<br />

Heer feierte <strong>2019</strong><br />

Das vorherrschende Thema war<br />

auch beim Empfang von Militärkommandant<br />

Heinz Zöllner am<br />

Mittwoch in der Gablenz-Kaserne<br />

der Schnee. Schließlich ist das Heer<br />

in der Obersteiermark deshalb im<br />

Dauereinsatz. Unter den Gästen bei<br />

diesem Empfang tummelten sich<br />

auch Landtagspräsidentin Bettina<br />

Vollath, Unternehmer Rudi Roth,<br />

Pfarrer Wolfgang Pucher und der<br />

blaue Verteidigungsminister Mario<br />

Kunasek.<br />

Blaue Neujahrsfeier<br />

Apropos blau: Die FPÖ feierte am<br />

Donnerstag ihren Neujahrsempfang<br />

im Büro von Vizebürgermeister<br />

Mario Eustacchio. Und da<br />

wurde es wie gewohnt ganz schön<br />

eng! Durch die Räumlichkeiten<br />

im Rathaus drängten sich etwa<br />

Steiermark-Klubobmann Stefan<br />

Hermann, der Dritte Landtagspräsident<br />

Gerhard Kurzmann und<br />

Graz-Klubobmann Armin Sippel.<br />

Weiters kamen die Stadträte<br />

Kurt Hohensinner und Günter<br />

Riegler, Landesrat Anton Lang,<br />

Nationalratsabgeordnete Martina<br />

Kaufmann, die Holding-Vorstände<br />

Wolfgang Malik, Barbara Muhr<br />

und Gert Heigl, Holding-Freizeit-<br />

Chef Michael Krainer, Theaterholding-Geschäftsführer<br />

Bernhard<br />

Rinner, Flughafen-Chef Gerhard<br />

Widmann, Wirtschaftsbund-Direktor<br />

Kurt Egger, Ex-BZÖ-Chef Gerald<br />

Grosz, Stadtbaudirektor Bertram<br />

Werle und Landesbaudirektor<br />

Andreas Tropper.<br />

Cocktail bei Industrie<br />

Während Bier und Wein die häufigsten<br />

Getränke bei den anderen<br />

Empfängen waren, lud die Industriellenvereinigung<br />

rund um Präsident<br />

Georg Knill, die Vizepräsidenten<br />

Franz Mayr-Melnhof und<br />

Franz Kainersdorfer sowie Geschäftsführer<br />

Gernot Pagger traditionell<br />

zum Neujahrscocktail. Der<br />

Einladung folgten da etwa IV-Generalsekretär<br />

Christoph Neumayer,<br />

Ex-IV-Präsident Jochen Pildner-<br />

Steinburg, die Hypo-Vorstände<br />

Martin Gölles und Bernhard Türk,<br />

WKO-Vizepräsident Jürgen Roth,<br />

die Uni-Rektoren Christa Neuper<br />

(KFU) und Harald Kainz (TU), die<br />

Styria-Vorstände Markus Mair und<br />

Kurt Kribitz, Raiffeisen-Vorstand<br />

Rainer Stelzer, Ex-Minister Martin<br />

Bartenstein, Porr-Niederlassungsleiter<br />

Peter Schaller, Sappi-Chef<br />

Max Oberhumer, Unternehmer<br />

Hans Roth und Universitätsprofessor<br />

Thomas Krautzer.<br />

Das war nicht alles<br />

Damit nicht genug mit Empfängen:<br />

Die Schulwarte feierten etwa<br />

ebenso wie die Sportunion und<br />

der konsularische Corps. Nächste<br />

Woche folgen unter anderem noch<br />

der Empfang der SPÖ und jener der<br />

Wirtschaftskammer.<br />

Militärkommandant Heinz Zöllner, Mario<br />

Kunasek und Bettina Vollath (v. l.)<br />

AK-Präsident Josef Pesserl (l.) und<br />

-Direktor Wolfgang Bartosch<br />

Ex-IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg<br />

(l.) und WK-Präsident Josef Herk<br />

IV-Geschäftsführer Gernot Pagger<br />

(l.) und Präsident Georg Knill<br />

Die Styria-Vorstände Kribitz u. Mair<br />

mit „Grazer“-CR Schweighofer (v. l.)<br />

Die Hypo-Vorstände Martin Gölles<br />

(l.) und Bernhard Türk<br />

StR Günter Riegler, die Holding-Vorstände<br />

Barbara Muhr u. Gert Heigl (v. l.)<br />

Stadtrat Kurt Hohensinner und Nationalratsabgeordnete<br />

Martina Kaufmann<br />

Unternehmer Hans Roth (l.) und TU-<br />

Rektor Harald Kainz LUEF (15), SCHERIAU (2), GREBIEN<br />

Professor Thomas Krautzer und Karl-<br />

Franzens-Uni-Rektorin Christa Neuper


16 szene<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

E V E N T S<br />

In bester<br />

Gesellschaft<br />

Von Verena Leitold<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Mitarbeit: Vojo Radkovic<br />

und Philipp Braunegger<br />

Die Vernissage<br />

mit Tiefgang<br />

■■<br />

Ein voller Erfolg war die<br />

Vernissage zur Ausstellung von<br />

Friedrich Moser in der Galerie<br />

Ursula Stross. Moser zeigte<br />

auch Bilder seiner verstorbenen<br />

Frau Michaela Mayer-Michnay.<br />

Eröffnungsworte sprach Karl-<br />

Heinz Herper und bei den Ausführungen<br />

des Künstlers Moser<br />

war seine Betroffenheit spürbar.<br />

Moser zeigt Öl-auf-Leinwand-<br />

Arbeiten, Michnay Textilarbeiten,<br />

die gefertigt wurden, als<br />

sie bereits todkrank war.<br />

Andreas Voigt, Friedrich Moser<br />

und Ursula Stross (v. l.)<br />

KK<br />

Promis gratulieren dem Tuntenball<br />

Unter dem Motto „Scandal“ wird es<br />

am 30. Tuntenball wieder schrill. LUEF<br />

Von Lokal zu Lokal gewandert<br />

■■<br />

Mit einem durchaus kräfteschonenden Wandertag<br />

stellte die Grazer Band The Base ein nicht nur<br />

witziges, sondern auch wohltätiges Projekt auf die<br />

Beine: Rund 30 begeisterte Wanderer stellten sich<br />

der Herausforderung und begaben sich auf den<br />

kurzen, aber kollektiven Spaziergang vom Lokal<br />

„Lotte“ zur gegenüberliegenden „Scherbe“ – mitsamt<br />

gefüllten Rucksäcken und Jause von der Bäckerei<br />

Sorger –, inklusive Labestation auf halbem<br />

Weg in der „Managerie“. Mit der originellen Aktion<br />

konnten über 1000 Euro für die „frühe Sprachförderung<br />

des Caritas-Marienkindergartens“ erwirtschaftet<br />

werden.<br />

■■<br />

In sechs Wochen, am 23. Februar,<br />

steigt der 30. Grazer Tuntenball<br />

– diese Woche haben Organisator<br />

Joe Niedermayer die Geburtstagswünsche<br />

von Bundespräsident<br />

Alexander Van der Bellen erreicht:<br />

„Alles hat mit einer kleinen Revolution<br />

vor 30 Jahren begonnen. Ein Fest<br />

für Schwule, nicht versteckt, nicht<br />

geheim. Ganz im Gegenteil: offen,<br />

öffentlich in der Uni-Mensa. In den<br />

Augen sehr vieler war das damals<br />

1989 ein Skandal – unfassbar. Und<br />

heute ist es normal, schwul, lesbisch,<br />

bi oder transgender zu sein.<br />

Der Grazer Tuntenball ist jetzt ein<br />

großer und anerkannter Charityevent<br />

mit fantasievoller Lust am<br />

,Anderssein‘, mitunter auch schrill<br />

und glamourös. Unsere Gesellschaft<br />

wurde damit gleicher, offener, freier<br />

und menschlicher gemacht“, gratuliert<br />

der Präsident. Und auch Bürgermeister<br />

Siegfried Nagl sieht im<br />

Tuntenball einen gesellschaftlich<br />

wichtigen Wegweiser: „Die RosaLila<br />

PantherInnen und der Tuntenball<br />

stehen für Offenheit und Respekt. In<br />

drei Jahrzehnten hat sich für homosexuelle<br />

und transgender Mitbürgerinnen<br />

und Mitbürger gesellschaftlich<br />

viel zum Positiven verändert,<br />

was dem Engagement und den seriösen<br />

Informationsstrategien sehr<br />

vieler oft ehrenamtlicher Mitarbeiter<br />

zu verdanken ist.“<br />

Entertainer Alfons Haider engagiert<br />

sich seit Jahren für den Ball:<br />

„Der Tuntenball ist für mich neben<br />

dem Wiener Life Ball das wichtigste<br />

Ereignis der Community in Österreich.“<br />

Die Vielfalt macht den Ball<br />

auch für Profi-Tänzer Willi Gabalier<br />

zu einem besonderen Ereignis:<br />

„Auch wenn man mal ganz wild und<br />

verrückt tanzt, man wird auf diesem<br />

Ball nicht gleich schief angesehen.“<br />

„The Base“ – am Foto die Musiker Norbert Wally (l.) und<br />

Karlheinz Miklin jr. (r.) – wanderten für den guten Zweck. KK<br />

Redoute: Wirbelnder Walzer & warme Würstel<br />

Organisator Bernd<br />

Pürcher und<br />

Ballettdirektorin<br />

Beate Vollack MÖSTL (2)<br />

Bundespräsident, Bürgermeister und Co<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

■■<br />

Die Proben für die Opernredoute<br />

am 26. <strong>Jänner</strong> laufen auf<br />

Hochtouren: Diese Woche gab<br />

es erste Einblicke in die Balletteröffnung.<br />

Ballettdirektorin Beate<br />

Vollack präsentierte gemeinsam<br />

mit Organisator Bernd Pürcher<br />

und art+events-Geschäftsführer<br />

Wolfgang Hülbig die Choreografie<br />

passend zum Redoute-<br />

Motto „Freude“: Das Ensemble<br />

der Grazer Oper tanzt da heuer<br />

zum schwungvollen Walzer aus<br />

Tschaikowskis „Schwanensee“.<br />

Und für die Tänzer<br />

haben sich die drei<br />

Verantwortlichen eine ganz besondere<br />

Überraschung überlegt:<br />

Nach der Probe gab’s nämlich<br />

Prosecco und original Opernredoute-Würstchen<br />

von „Landhof<br />

Pur“. Vollack hatte sich dazu<br />

eigens in Schale geworfen: Die<br />

Fleischerstochter hatte nämlich<br />

die Mütze aus dem elterlichen<br />

Betrieb mitgebracht!<br />

Redoute-Karten gibt’s unter<br />

www.opernredoute.com und im<br />

Ticketzentrum am Kaiser-Josef-<br />

Platz.<br />

www.grazer.at<br />

präsentiert


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at szene<br />

Josef Herk, Hermann Schützenhöfer, Reinhart Grundner,<br />

Waltraud Hutter und Christoph Widakovich (v. l.) ORF SCHÖTTL<br />

Josel-Brüder: Es wird gefeiert<br />

■■<br />

Am 23. <strong>Jänner</strong> feiern die Grazer Josel-Brüder auf<br />

der Bühne Geburtstag. Rudi wird 80, Manfred 75<br />

und das Josel-Trio feiert 60. Geburtstag. Die Pendler<br />

zwischen den Genres Klassik und Jazz haben ein<br />

bewegtes Musikerleben hinter sich. Zwischen der<br />

legendären Triumph-Bar in Graz und den Wiener<br />

Philharmonikern verlief die Karriere der kultigen<br />

Musiker. So lobte der weltberühmte Dirigent Leonard<br />

Bernstein Rudi Josel bei Aufnahmen zur<br />

Verdi- Oper „Falstaff“: „Du spielst das so schön, weil<br />

du auch Jazz-Balladen schön spielen kannst.“ Gefeiert<br />

werden die Geburtstage in der Stadthalle Fürstenfeld.<br />

Es wird sicher ein besonderes Fest!<br />

Schon 1000 Mal Gusto gemacht<br />

■■<br />

Kürbisgerichte vom Wirtshaus Gallbrunner in Waisenegg<br />

bei Birkfeld standen am Programm der allerersten<br />

Folge von „Grundners Kulinarium“ vor 20 Jahren.<br />

Diese Woche drehte Reinhart Grundner mit Spitzenkoch<br />

Christoph Widakovich die tausendste Folge im<br />

Restaurant Schlossberg! Zum Gratulieren – und natürlich<br />

Kosten – kamen da etwa auch Landeshauptmann<br />

Hermann Schützenhöfer, WK-Präsident Josef Herk<br />

und die Spartenobmänner Gerhard Wohlmuth (Handel),<br />

Johann Spreitzhofer (Hotellerie), Franz Perhab<br />

(Tourismus und Freizeit) und Klaus Josef Friedl (Gastronomie)<br />

sowie GenussHauptstadt-Chefin Waltraud<br />

Hutter und ORF-Chef Gerhard Draxler.<br />

Klaus Melem, Rudi Josel und Manfred Josel (v. l.) treffen sich<br />

regelmäßig beim Stand I am Kaiser-Josef-Markt.<br />

C. STROBL<br />

Wir sind die<br />

17<br />

Grazer Szene<br />

Tünde Primus (r.) hat uns dieses<br />

Foto von sich und ihrer Freundin bei<br />

„kulinarischen Genüssen“ geschickt.<br />

Das Partyjahr<br />

<strong>2019</strong> ist gestartet<br />

■■<br />

Das neue Jahr hat mit vielen<br />

Feierlichkeiten begonnen:<br />

Neujahrsempfänge, Partys,<br />

Bälle überall! Wir freuen uns,<br />

wenn ihr uns an euren Festen<br />

teilhaben lasst – und wir gemäß<br />

dem Motto „Wir sind die<br />

Grazer Szene“ auch ganz normale<br />

Partypeople neben vielen<br />

Promis präsentieren können.<br />

Das Landesjugendblasmusikorchester interpretierte<br />

Blasmusik modern – bis hin zu Pop-Nummern. SCHABEREITER<br />

Den Neujahrsmarsch geblasen<br />

■ Unter dem Motto „Klassik Beats“ läutete das Landesjugendblasmusikorchester<br />

unter der Leitung von Siegmund<br />

Andraschek und Wolfgang Jud das neue Jahr im<br />

Stefaniensaal ein. Das Programm reichte von Bach und<br />

Brahms bis hin zu Falco – mit einigen Überraschungsauftritten<br />

bekannter Gesichter der österreichischen Kulturlandschaft:<br />

unter anderen Volksoper-Mitglied und Falco-<br />

Darsteller Axel Herrig, Rock ’n’ Roller Gregor Bischops<br />

von den OldSchoolBasterds, Tänzer Timo Tazbär und<br />

Sängerin Sylvie Schultschik. Unter den begeisterten Zuhörern:<br />

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,<br />

Landesrätin Ursula Lackner und Erich Riegler, Präsident<br />

des Österreichischen Blasmusikverbandes.<br />

E V E N T S<br />

Wir sind die<br />

Grazer Szene<br />

So kommt auch euer Foto in<br />

die Zeitung:<br />

Postet ein Foto in die<br />

Facebook-Gruppe „Wir<br />

sind die Grazer Szene“<br />

Postet ein Foto auf Instagram,<br />

verlinkt den „Grazer“ und<br />

verwendet dazu die Hashtags<br />

#dergrazer und #wirsinddieszene<br />

Oder schickt ein Foto an<br />

Dschungel-fit dank Grazer<br />

■ ■ „Am leichtesten kannst du ihn mit einer Challenge<br />

motivieren, die scheinbar unmöglich zu schaffen ist“,<br />

sagt der Grazer Fitness-Coach Christian Goller (er<br />

trainiert u.a. die Superstars Mickey Rourke und Ricky<br />

Martin in L.A.) über Bastian Yotta, der vorgestern ins<br />

RTL-Dschungelcamp einzog. Der Grazer macht den<br />

deutschen TV-Star („Adam sucht Eva“, „Die Yottas“)<br />

regelmäßig fit. Für Goller ist der extrovertierte Deutsche<br />

Favorit auf den „Dschungelkönig-Thron: „Körperlich<br />

und mental weiß er, wie man in schwierigen<br />

Situationen handelt, da wird ihm keiner das Wasser<br />

reichen können. Er hat einen Schlachtplan und wird<br />

gewinnen!“ Dann wird Yotta seinen Coach wohl ein<br />

Dschungel-Maden-Menü ausgeben ...<br />

Goller (l.) und Yotta trainieren in den USA. Der Hüne tauschte<br />

sein Promi-Leben kürzlich gegen eines im TV-Dschungel. KK


18 szene<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

G A S T B E I T R A G<br />

Dorians<br />

Blog<br />

mit<br />

Carolin Reiber<br />

Ein Fan von<br />

Andi Gabalier<br />

U<br />

nglaubliche 125 Mal<br />

moderierte sie für das<br />

ZDF die „Volkstümliche<br />

Hitparade“. Alle Stars standen<br />

bei Carolin Reiber vor der<br />

Kamera. Alle? Nein, einer war<br />

damals noch zu jung. „Ich bin<br />

ein absoluter Fan von<br />

Andreas Gabalier! Ich finde<br />

ihn einfach toll!“, so die<br />

79-Jährige. „Ich habe von<br />

Deutschland aus seinen<br />

Aufstieg in der Steiermark<br />

beobachtet, und ich hätte ihn<br />

wahnsinnig gerne persönlich<br />

kennengelernt!“, so Reiber.<br />

Die Chance dazu hätte sich<br />

knapp vor Weihnachten im<br />

Grazer Szenelokal „San<br />

Pietro“ ergeben, Gabalier<br />

crashte die Bühne der beiden<br />

Austropopper Peter Karner<br />

und Harry Pekar und brachte<br />

gemeinsam mit de Zwa die<br />

Menge zum Kochen. Vielleicht<br />

performt der Volks-<br />

Rock-’n’-Roller ja auch<br />

demnächst wieder dort, wo<br />

alles begann. Auf der Hauptbühne<br />

des Bauernbundballs<br />

in der Grazer Stadthalle ...<br />

Kult-Moderatorin und Gabalier-Fan<br />

Carolin Reiber mit Dorian Steidl KK<br />

Wöchentlich präsentiert TV-<br />

Moderator und Schauspieler Dorian<br />

Steidl im „Grazer“ prominente Österreicher,<br />

die uns ihre ganz persönlichen<br />

Graz-Geschichten verraten.<br />

Stahlzeit: Rammstein<br />

Man muss die Band se-<br />

COVER-KÖNIGE. Die spektakulärste Rammstein-Coverband<br />

ist am 7. Februar im Orpheum.<br />

Ruiz sorgt weltweit für volle Clubs.<br />

Am 18. <strong>Jänner</strong> in der Postgarage.RUIZ<br />

„Liebesgrüße“<br />

aus Brasilien<br />

■■<br />

Techno-House-Superstar<br />

Victor Ruiz kommt am 18.<br />

<strong>Jänner</strong> in die Postgarage. Das<br />

Ausnahmetalent aus Sao Paulo<br />

hat die Szene mit seinen unverkennbaren<br />

Sounds im Sturm<br />

erobert und landet derzeit einen<br />

Nummer-1-Hit nach dem<br />

anderen. Mit seinen kraftvollen<br />

DJ-Sets sorgt er weltweit für volle<br />

Clubs. Support kommt vom<br />

Chef der Elektroküche Köln, ergänzt<br />

wird das feine Line-up mit<br />

Martin Freudentanz, Mischkonsum<br />

und Chris Nait.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

KK<br />

Es begann alles mit einem<br />

Urlaub 2009 in Kroatien.<br />

Heimo und Wolfgang<br />

Haider vom Reisebüro Hakali<br />

hatten die Idee, ihre eigene<br />

Band mitzunehmen, da ihrer<br />

Erfahrung nach die Hotelband<br />

zum Vergessen war. Ein Jahr<br />

später fuhren die beiden mit einer<br />

Band aus Graz und rund 120<br />

Fans nach Malinska auf der kroatischen<br />

Insel Krk.<br />

Was 2010 mit nur einer Band<br />

begann, es war der Floyd Club,<br />

mündet <strong>2019</strong> beim zehnten<br />

„Rock am Meer“ in ein Festival<br />

mit neun tollen Bands.<br />

Von 30. Mai bis 2. Juni erhöhen<br />

Bands aus Graz und Kroatien das<br />

Urlaubsfeeling mit Top-Konzerten.<br />

Das Grazer Line-up steht:<br />

The Sado Maso Guitar Club,<br />

hen und hören, um zu<br />

erleben, wie spannend<br />

Rammstein-Covers klingen<br />

können. „Schutt & Asche“ heißt<br />

die derzeit laufende Tour, die<br />

die Band am 7. Februar auch ins<br />

Grazer Orpheum bringen wird.<br />

Eingebettet in ein Hitfeu-<br />

Rock am Meer<br />

JUBILÄUM. Mit einem tollen Line-up wartet das<br />

10-Jahres-Fest „Rock am Meer“ in diesem Jahr<br />

in Malinska auf der kroatischen Insel Krk auf.<br />

The Base, Solarkreis und Floyd<br />

Club werden auf der Festivalbühne<br />

agieren. Die kroatischen<br />

Bands stehen zur Stunde noch<br />

nicht fest. Sicher ist aber, dass bei<br />

der Beach Party am Donnerstag<br />

die Full Supa Band und DJs einheizen<br />

werden.<br />

Heimo Haider: „Was dieses<br />

Festival besonders macht, ist<br />

die entspannte Atmosphäre am<br />

Meer, gemischt mit tollen Live-<br />

Acts und coolen Drinks. Für jene,<br />

die nicht selbst anreisen möchten,<br />

wird es einen Bustransfer<br />

von Graz nach Malinska geben.“<br />

Die Besucher des Festivals<br />

können zwischen günstigen Appartments<br />

und Hotels in verschiedensten<br />

Kategorien wählen.<br />

Auf www.rock-am-meer.at gibt es<br />

Details, ebenso auf Facebook.


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at szene<br />

19<br />

im Blut<br />

erwerk aus Rammstein-Songs<br />

erwacht beim Konzert eine<br />

Lichtshow zum Leben, die dem<br />

Original in puncto Aufwand in<br />

nichts nachsteht, inklusive einer<br />

ebenso kompromisslosen<br />

wie spektakulären Pyro-Show.<br />

80 Shows am Band spielt<br />

die Band um Sänger<br />

Heli Reißenweber, der<br />

in Sachen Aussehen,<br />

Stimme und Performance<br />

verblüffende<br />

Ähnlichkeit<br />

mit<br />

Rammsteinsänger<br />

Till<br />

Lindemann<br />

besitzt.<br />

Stahlzeit<br />

setzt neue<br />

Cover-<br />

Maßstäbe.<br />

Stahlzeit<br />

ist die<br />

meistgebuchte<br />

Tribute-Show<br />

in Europa.<br />

Julian Grabmayer hat als Straßenmusiker<br />

begonnen. POSEKANY<br />

Weiß-Grün wird<br />

zu einer „Wöll’n<br />

■■<br />

Um die vielen steirischen<br />

Bands zu fördern, wurde die<br />

Initiative „weiß-grüne Wöll’n“<br />

gegründet. Dabei sollen auch<br />

die Konzerte mit heimischen<br />

Bands noch mehr belebt<br />

werden. Die erste „Wöll’n“<br />

findet bereits am 19. <strong>Jänner</strong><br />

im Grazer Moxx statt. Bei der<br />

Live-Präsentation werden die<br />

Bands JG Julian Grabmayer,<br />

Herzog, Brunner, Hirsch –<br />

eine Verschmelzung von drei<br />

Frontleuten – sowie Wear<br />

Sunday auf der Bühne stehen.<br />

Start im Moxx ist um 19 Uhr.<br />

Live on Stage 14. bis 20. <strong>Jänner</strong><br />

Das Trio. Karl A.<br />

DO Stamey (Bild), Ewald<br />

Oberleitner (Kontrabass),<br />

Roli Wesp<br />

17 (Klavier) live im Café<br />

Kaiserfeld in Graz.<br />

Johannes Silberschneider<br />

&<br />

Stub’n Tschäss.<br />

Gedichte und Performance<br />

im Casineum.<br />

KK (2), EXPLOSIV<br />

FR<br />

18<br />

Okello<br />

Dunkley<br />

bietet Stand-up-Comedy<br />

by an American<br />

in Austria. Live im Explosiv,<br />

Start 19.30 Uhr.<br />

Rock am Meer: Junge Musiker zeigen, was alles in ihnen steckt.<br />

KK


eco<br />

Daniel Windisch<br />

20<br />

daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695<br />

Jeder will alt werden, aber<br />

keiner will alt sein.“<br />

Wiener-Städtische-Vorstand Manfred Bartalszky<br />

bedauert, dass Pflege bzw. Pflegevorsorge für<br />

viele Menschen kein Thema sind. WIENER STÄDTISCHE<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

G. Fabisch, P. Eiselsberg und M.<br />

Bartalszky (v. l.) MARGIT KUNDIGRABER<br />

Steirer zweifeln<br />

■■<br />

Die Zweifel am Gesundheitsund<br />

Pensionssystem wachsen<br />

– das zeigt eine Umfrage, die am<br />

Mittwoch von Steiermärkische-<br />

Vorstandschef Gerhard Fabisch,<br />

Wiener-Städtische-Vorstand<br />

Manfred Bartalszky und Paul<br />

Eiselsberg (IMAS) präsentiert<br />

wurde. So glauben 89 Prozent<br />

der Steirer, dass eine private Zusatzversicherung<br />

immer wichtiger<br />

wird. Nur noch 53 Prozent<br />

vertrauen darauf, dass das Pensionssystem<br />

weiter funktioniert.<br />

GRUBER-reisen-Geschäftsleiter M.<br />

Schlögl, Moderator D. Steidl, Flughafenchef<br />

G. Widmann (v. l.) GRUBER-REISEN<br />

Reise-Event am<br />

Flughafen Graz<br />

■■<br />

Zum fünften Mal fand am 6.<br />

<strong>Jänner</strong> die Großveranstaltung<br />

„ReiseZeit“ am Flughafen Graz<br />

statt. Auf Einladung von GRU-<br />

BER-reisen präsentierten mehr<br />

als 150 Experten internationaler<br />

Reiseveranstalter ihr Knowhow.<br />

Den zahlreichen Besuchern<br />

wurden insgesamt 26<br />

Reisevorträge in zwei Reisekinos<br />

geboten. Großen Anklang fand<br />

auch das Rahmenprogramm,<br />

unter anderem mit dem ORF-<br />

Radio-Steiermark-Wurlitzer,<br />

speziellen Flughafenführungen<br />

und einem Kinderprogramm.<br />

Gemeinnützige bauen<br />

heuer 2000 Wohnungen<br />

So soll eines der Wohnbauprojekte aussehen, das gerade in Reininghaus umgesetzt wird.<br />

Kräftiges Pleiten-Plus<br />

■■<br />

Die Zahl der Firmeninsolvenzen<br />

ist im Vorjahr in der Steiermark um<br />

1,8 Prozent auf 641 Fälle gestiegen.<br />

Laut Statistik des Alpenländischen<br />

Kreditorenverbandes (AKV) summierten<br />

sich die Passiva der insolventen<br />

Steirer-Betriebe auf 285,3<br />

Millionen Euro. Durch die Pleiten<br />

waren insgesamt 3618 Arbeitsplätze<br />

betroffen, um 78,7 Prozent mehr<br />

als 2017. Die größte steirische Insolvenz<br />

legte die Charles Vögele<br />

Austria GmbH mit Passiva von 32,9<br />

Millionen Euro und 711 gefährdeten<br />

Jobs hin. Der Handel war 2018<br />

mit 66 Insolvenzverfahren Pleite-<br />

Branche Nummer eins, gefolgt vom<br />

Bau (62) und der Gastronomie (58).<br />

Mehr als die Hälfte aller Firmenpleiten<br />

(57,1 Prozent) betrafen nicht<br />

protokollierte Einzelunternehmen.<br />

Ein explosionsartiges Wachstum<br />

gab’s bei den Privatinsolvenzen:<br />

Erstmals seit Einführung des Privatkonkurses<br />

im Jahr 1995 stellten<br />

im Vorjahr steiermarkweit mehr<br />

als 1000 Personen – exakt waren es<br />

1154 – einen Privatkonkursantrag.<br />

Somit nahmen die Privatkonkurse<br />

gegenüber 2017 um 72,2 Prozent zu.<br />

Die Gesamtschulden der Privatpleitiers<br />

betrugen 199,1 Millionen Euro.<br />

Firmen- und<br />

Privatinsolvenzen<br />

haben<br />

im Vorjahr im<br />

Steirerland<br />

deutlich zugenommen.<br />

<br />

GETTY<br />

HOHENSINN ARCHITEKTUR/PIXLAB<br />

Textilreiniger-Innungsmeister W.<br />

Imp, WK-Boss J. Herk, Nachhaltigkeitslandesrat<br />

H. Seitinger (v. l.)FISCHER<br />

Viele Tipps zum<br />

Energiesparen<br />

■■<br />

Die steirischen Textilreiniger<br />

starten eine Info-Offensive, um<br />

den Wasser- und Energieverbrauch<br />

im betrieblichen Einsatz<br />

bis zum Jahr 2030 um bis zu 50<br />

Prozent zu senken. Gemeinsam<br />

mit dem Land Steiermark und<br />

Wirtschaftskammer-Experten<br />

wurde für Betriebe ein Leitfaden<br />

erarbeitet, von dem auch Privathaushalte<br />

profitieren sollen.<br />

Das „Umwelthandbuch“ soll mit<br />

gezielten Tipps fürs Wäschewaschen<br />

helfen, den Waschmittel-,<br />

Wasser- und Stromverbrauch<br />

deutlich zu reduzieren.


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

eco 21<br />

➜<br />

TEURER<br />

GETTY (2)<br />

Heizöl extra leicht +25,7 %<br />

Wer eine Ölheizung sein Eigen<br />

nennt, musste zuletzt kräftige<br />

Preissprünge verdauen.<br />

Notebook/Tablet –11,0 %<br />

Die Preise für Notebooks und<br />

Tablets haben in den vergangenen<br />

Monaten deutlich nachgegeben.<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

MILLIONENINVESTITION. 2000 Wohnungen wollen die gemeinnnützigen Wohnbauträger heuer im<br />

Steirerland neu errichten, viele davon im Raum Graz. 250 Millionen Euro werden dafür investiert.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Der Wohnbau läuft im Steirerland<br />

auch <strong>2019</strong> auf<br />

Hochtouren. Einen großen<br />

Anteil daran haben die gemeinnützigen<br />

Wohnbauvereinigungen: Sie<br />

werden heuer rund 2000 Wohneinheiten<br />

errichten und dafür 250<br />

Millionen Euro lockermachen – 60<br />

Millionen mehr als im Vorjahr.<br />

Das boomende Graz bleibt auch<br />

für die Gemeinnützigen ein Wohnbau-Hotspot.<br />

In der Herrgottwiesgasse<br />

und am Messendorfberg<br />

entstehen geförderte und freifinanzierte<br />

Wohnungen, in der Starhemberggasse<br />

werden gemeinsam mit<br />

der Stadt Graz 60 geförderte Mietwohnungen<br />

errichtet. Am Reininghausareal<br />

werden aktuell 206 ge-<br />

förderte Wohnungen gebaut, auch<br />

in der Liebenauer und der Waltendorfer<br />

Hauptstraße, der Plüddemanngasse,<br />

der Grünen Gasse, der<br />

Schreinerstraße, der Gradnerstraße<br />

sowie am Pfeifferhofweg-Radegunder<br />

Straße wird an Bauprojekten<br />

bzw. Wohnanlagen gewerkelt. In<br />

der Engelsdorfer Straße werden in<br />

Kürze 94 geförderte Mietwohnungen<br />

mit Kaufoption an die Bewohner<br />

übergeben, noch einmal 80<br />

freifinanzierte Eigentumswohnungen<br />

kommen bis Jahresende dazu.<br />

Jenseits der Grazer Stadtgrenzen<br />

werden in Kainbach, Kalsdorf,<br />

Hausmannstätten, Gleisdorf und<br />

Leibnitz geförderte und freifinanzierte<br />

Eigentumswohnungen errichtet.<br />

Für 55 bzw. 34 Wohneinheiten<br />

in Gratkorn und Hart bei Graz<br />

erfolgt heuer der Spatenstich, eben-<br />

so für Wohnprojekte in Hönigsberg,<br />

Kapfenberg, Bruck/Mur, St. Marein/<br />

Mürztal, Bad Aussee und St. Veit i. d.<br />

Südsteiermark. In Eggersdorf werden<br />

28, in Peggau die ersten 18 von<br />

geplanten 74 Wohnungen gebaut.<br />

Weitere geförderte Mietwohnungen<br />

entstehen derzeit in Hart bei<br />

Graz, Übelbach, Fernitz, Gröbming<br />

und Fürstenfeld. Bald übergeben<br />

werden zudem Wohnungen in<br />

Kapfenberg, Stainz, Weiz, Hartberg<br />

und Bad Waltersdorf.<br />

360.000 Bewohner<br />

Mit den millionenschweren Wohnbauprojekten<br />

seien die Gemeinnützigen<br />

„nicht nur ein starker<br />

Wirtschaftsfaktor für die Steiermark.<br />

Zusätzlich sind sie für alle<br />

Bevölkerungsgruppen verlässliche<br />

und sichere Partner, wenn es darum<br />

geht, zu gewährleisten, dass leistbarer<br />

und qualitätsvoller Wohnraum<br />

nachwächst“, so Christian Krainer,<br />

Verbandsobmann der 27 gemeinnützigen<br />

steirischen Wohnbauträger,<br />

die 130.000 Wohneinheiten<br />

mit 360.000 Bewohnern verwalten.<br />

Dass die Wohnungspreise deutlich<br />

unter denen privater Bauträger liegen<br />

– gemeinnützige Bauvereinigungen<br />

dürfen ja laut Gesetz nur<br />

begrenzt Gewinne machen –, ist für<br />

Krainers Vize Wolfram Sacherer<br />

nur einer der Pluspunkte der Gemeinnützigen:<br />

„Leistbarkeit spielt<br />

natürlich eine Schlüsselrolle für die<br />

gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen.<br />

Wir verstehen uns aber<br />

gleichzeitig auch als Wegbereiter<br />

für neue Entwicklungen: Wir sind<br />

Vorreiter im Bereich energietechnischer<br />

und ökologischer Standards.“<br />

Es gibt noch Fachkräfte<br />

BERUF. Die Sozial- und<br />

die Wirtschaftsministerinnen<br />

sehen am<br />

Arbeitsmarkt noch<br />

Fachkräftepotenzial.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Der von vielen Unternehmen<br />

beklagte Fachkräftemangel<br />

beschäftigt auch die Politik.<br />

In einer parlamentarischen Anfrage<br />

an VP-Wirtschaftsministerin<br />

Margarete Schramböck und FP-<br />

Sozialministerin Beate Hartinger-<br />

Klein wollte die Liste Jetzt Klarheit<br />

darüber, ob nicht am Arbeitsmarkt<br />

noch Fachkräfte vorhanden bzw.<br />

diese einfach nur in „falschen“ Berufen<br />

tätig sind.<br />

Sowohl Hartinger-Klein als<br />

auch Schramböck orten offenbar<br />

durchaus noch ein gewisses<br />

Fachkräftepotenzial. So unterstreicht<br />

Hartinger-Klein in ihrer<br />

Anfragebeantwortung, dass Ende<br />

Rund ein Fünftel der heimischen Fachkräfte arbeiten laut Sozialministerin<br />

Hartinger-Klein in einem Beruf, für den sie überqualifiziert sind.<br />

GETTY<br />

November 2018 unter anderem<br />

14.340 steirische Fachkräfte – also<br />

Personen mit Lehrabschluss,<br />

(berufsbildender) mittlerer oder<br />

höherer Ausbildung – beim AMS<br />

arbeitslos gemeldet waren. Zudem,<br />

so Hartinger-Klein, würden<br />

rund 20 Prozent der Fachkräfte in<br />

Jobs arbeiten, für die sie überqua-<br />

lifiziert seien. Schramböck indes<br />

verweist auf eine Studie, laut der<br />

75 Prozent der erwerbstätigen<br />

Lehrabsolventen zwei Jahre nach<br />

dem Lehrabschluss noch im erlernten<br />

Beruf tätig sind – 12 Prozent<br />

jedoch „nur“ in einem verwandten<br />

und 13 Prozent in einem<br />

völlig anderen Beruf.<br />

Ein gut gelaunter Raiffeisen-General<br />

Martin Schaller<br />

RAIFFEISEN<br />

Raiffeisen mit<br />

Kredit-Rekord<br />

■■<br />

Die Raiffeisen-Bankengruppe<br />

Steiermark blickt auf ein erfolgreiches<br />

Jahr 2018 zurück. Einen<br />

Rekord gab es etwa beim Kreditgeschäft,<br />

das ein Gesamtvolumen<br />

von 15,2 Milliarden Euro<br />

und damit ein Plus von 7,8 Prozent<br />

erreichte. Stolz macht Raiffeisen-General<br />

Martin Schaller<br />

auch eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts<br />

Economica:<br />

Demnach sorgt Raiffeisen in der<br />

Steiermark für 690 Millionen<br />

Euro Bruttowertschöpfung und<br />

direkt oder indirekt für die Beschäftigung<br />

von 8253 Personen.


viva<br />

redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10<br />

22<br />

Hollywoodstars bestimmen<br />

die Trends der Ballsaison!“<br />

Stylingexpertin Carina Harbisch<br />

weiß: Was die Stars am roten Teppich<br />

tragen, wird bald zum absoluten Trend. KK<br />

Ballkleidtrends <strong>2019</strong><br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Am besten mit<br />

GLAMOURÖS. Die Grazer Stylingexpertin Carina<br />

Harbisch erklärt, mit welchen Trends man heuer<br />

eine ganz besonders gute Figur am Parkett macht.<br />

Für kranke Kinder und Jugendliche steht in Graz nun an Wochenenden<br />

und Feiertagen ein eigener Ärztenotdienst zur Verfügung.<br />

GETTY<br />

Kinder-Notdienst gestartet<br />

P. Sigmund ist neuer Vorsitzender<br />

der Allgemeinmediziner. PRIVAT<br />

Allgemeinärzte:<br />

Neuer Vorstand<br />

■■<br />

Der Arzt Peter Sigmund ist<br />

neuer Vorsitzender der Steirischen<br />

Akademie für Allgemeinmedizin.<br />

Mit seinen Stellvertretern<br />

Winfried Koller und Nina<br />

Faber steuert er nun die Aktivitäten<br />

des steirischen Ablegers der<br />

Österreichischen Gesellschaft für<br />

Allgemeinmedizin. Dazu zählt<br />

der 50. Kongress für Allgemeinmedizin,<br />

der im Herbst in der<br />

Grazer Stadthalle stattfindet.<br />

■■<br />

Nach einigen Verzögerungen<br />

ist es jetzt doch so weit: Am<br />

gestrigen Samstag ist in Graz<br />

der neue Kinder- und Jugendärztliche<br />

Notdienst (KIJNO)<br />

offiziell gestartet. Künftig wird<br />

eine kinder- und jugendärztliche<br />

Praxis für Notfälle vier<br />

Stunden lang geöffnet haben –<br />

das gilt für alle Wochenenden<br />

(Samstag und Sonntag) sowie<br />

Feiertage. Welche Praxis jeweils<br />

gerade für den Notdienst geöffnet<br />

hat, ist auf www.kijno.at<br />

nachzulesen. Organisiert wird<br />

der KIJNO von der Fachgruppe<br />

Kinder- und Jugendheilkunde<br />

in der Ärztekammer Steiermark;<br />

die steirische GKK und<br />

der Gesundheitsfonds Steiermark<br />

übernehmen die Finanzierung.<br />

Für Eltern ist der Notdienst<br />

kostenlos. Der KIJNO<br />

folgt dem mobilen Notdienst<br />

KiMoNo nach, der im Frühjahr<br />

eingestellt wurde.<br />

GETTY<br />

Veranstaltung<br />

zu Epilepsie<br />

■■<br />

Zur Fortbildungsveranstaltung<br />

„Krampf in der Schule. Vernünftiger<br />

Umgang mit Epilepsie“<br />

für Schulärzte und Lehrer<br />

laden VP-Stadtrat Kurt Hohensinner,<br />

VP-Gesundheitssprecherin<br />

Daisy Kopera und das<br />

Institut für Epilepsie am 18. <strong>Jänner</strong><br />

von 15 bis 16.30 Uhr ins Rathaus.<br />

Anmeldung unter: tanja.<br />

doritsch@epilepsieundarbeit.at<br />

oder Tel. 0 664/60 17 74 110.<br />

Bei Epilepsie geraten Nervenzellen<br />

im Gehirn aus dem Gleichgewicht.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Die Ballsaison erreicht in<br />

Kürze ihren Höhepunkt:<br />

In zwei Wochen steigen<br />

mit der Opernredoute, dem Ball<br />

der Technik und dem Feuerwehrball<br />

ein paar gesellschaftliche<br />

Highlights. Das bedeutet<br />

aber auch: Die Zeit für die Suche<br />

nach dem perfekten Outfit wird<br />

langsam knapp! Deshalb erklärt<br />

die Grazer Stylingexpertin und<br />

Stilberaterin Carina Harbisch,<br />

worauf man heuer in Sachen<br />

Ballkleid achten sollte, welche<br />

also die absoluten Trends des<br />

Jahres sind.<br />

„Ich hole mir meine Inspiration<br />

immer von Hollywoodstars<br />

und Ereignissen wie der Golden-<br />

Globe- oder Oscar-Verleihung“,<br />

verrät Harbisch. „Die Kleider,<br />

Schnitte und Farben, die man<br />

dort sieht, werden meistens zum<br />

Trend!“ Bei den Golden Globes<br />

vergangenen Sonntag hat man<br />

vor allem viel Schwarz und Pastell<br />

gesehen, außerdem waren<br />

ein paar richtige Hingucker dabei:<br />

„Die eisblaue Valentino-Robe<br />

von Lady Gaga war heuer<br />

mega! Oder auch das Kleid von<br />

Irina Shayk – Gold von Versace!“,<br />

schwärmt Harbisch.<br />

Schwarz und Rosé<br />

Besonders beliebt ist heuer laut<br />

Expertin wieder Schwarz, aber<br />

auch Nude oder zartes Rosa.<br />

„Rosé-Töne sind sowieso immer<br />

sehr edel und elegant. Natürlich<br />

sollte es aber immer auch zum<br />

Hauttyp passen. Rot kann man<br />

auch zu den Trendfarben zählen<br />

– angepasst an die neue Pantone-<br />

Farbe des Jahres ,Living Coral‘“,<br />

so Harbisch.<br />

Spitze ist spitze<br />

Ein absolutes Thema ist <strong>2019</strong><br />

Spitze – vor allem in Schwarz.<br />

Trendsetter wie Dolce & Gabbana,<br />

Salvatore Ferragamo, Valentino<br />

oder Marios Schwab wählten<br />

etwa schwarze Spitze für ihre<br />

Abendkleider der Saison. Und<br />

auch Kleider mit Guipure-Spitze,<br />

also einer besonderen Art Klöppel-Spitze,<br />

sind absolut in.<br />

Mit Federn schmücken<br />

Auch leichte Federn finden sich<br />

dieses Jahr auf den Ballkleidern<br />

wieder. Entweder an den Ärmeln


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

viva 23<br />

➜<br />

IN<br />

GETTY (2)<br />

Chiffon, Samt, Tüll<br />

Mit Stoffen wie Chiffon, Samt oder<br />

Tüll kann man in der heurigen Ballsaison<br />

eigentlich gar nicht falsch liegen.<br />

Taft<br />

Taft oder auch „Thaiseide“ wirkt oft<br />

sehr schwer. Der Stoff ist gerade so<br />

gar nicht gefragt.<br />

OUT<br />

➜<br />

Federn und Spitze antanzen<br />

oder am Ausschnitt – oder gleich<br />

ein ganzer Rock aus Federn, wie<br />

etwa bei Kreationen der steirischen<br />

Designerin Eva Poleschinski.<br />

„Sie präsentiert<br />

immer ganz viele Kleider<br />

bei der Grazer Opernredoute,<br />

aber auch<br />

am Wiener Opernball.<br />

Ich liebe ihre Kleider“,<br />

schwärmt Harbisch.<br />

„Elegant<br />

kombiniert<br />

werden Federn mit Satin,<br />

Chiffon, Spitze und Samt.“<br />

Griechische Göttin<br />

Kleider im griechischen Stil,<br />

die in sanften Wellen fallen,<br />

machen eine schöne Silhouette.<br />

Chiffon, Organza,<br />

Musselin und<br />

Seide sind Stoffe,<br />

die besonders dafür<br />

geeignet sind. Die<br />

Roben sind schlicht<br />

und elegant und<br />

eignen sich vor allem<br />

für moderne<br />

junge Trägerinnen.<br />

Wer es doch gerne ein<br />

bisschen auffälliger hat,<br />

kann die Kleider auch mit einem<br />

bestickten oder<br />

glitzernden<br />

Gürtel aufpeppen.<br />

Federn<br />

Schwarze Spitze<br />

Rot<br />

Die Balltrends des Jahres<br />

<strong>2019</strong>: Pastell- und Rosé-<br />

Töne, vor allem „Living Coral“<br />

(rechts), extravagante Spitze (links)<br />

und griechische Schnitte (rechts) GETTY (4), LUEF


24 viva<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Heißer Thermen-Tipp? Rovinj!<br />

TOTAL THERMAL. Wer nach Alternativen zu den regionalen Thermen sucht, wird von Istrien begeistert<br />

sein. Rovinj ist nur einer der Hotspots, was den verwöhnenden Badeurlaub im Winter angeht.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

philipp.braunegger@grazer.at<br />

Bei diesen Temperaturen<br />

sehnt man sich nach Wärme.<br />

Und einer Therme!<br />

Dass es bei uns viele erstklassige<br />

Thermalbäder gibt, ist bekannt,<br />

trotzdem sollte man hin<br />

und wieder den Blick über den<br />

heimischen Tellerrand hinaus<br />

wagen, bieten einem doch auch<br />

andere Regionen fantastische<br />

Reisemöglichkeiten rund ums<br />

beheizte Wasser, Sauna und Co.<br />

Istrien, bekanntlich eine der<br />

liebsten Urlaubsregionen der<br />

Steirer, ist längst mehr als ein<br />

Geheimtipp in diesem Segment.<br />

Denn nicht nur Sonne, Strand<br />

und Meer locken immer mehr<br />

Grazer an Kroatiens Küste, auch<br />

die Thermalbäder mauserten<br />

sich in den letzten Jahren immer<br />

mehr und machen auch jenen in<br />

Slowenien verstärkt Konkurrenz.<br />

Ein Tipp ist die Gegend rund<br />

um das malerische Hafenstädtchen<br />

Rovinj. Das Tena Rovinj<br />

wird online mit bis zu 80 Prozent<br />

hervorragenden Benotungen<br />

bedacht und begeistert u.a.<br />

mit seiner speziellen Fisch-Pediküre,<br />

bei der Unreinheiten durch<br />

die knabbernden Fischchen von<br />

Füßen und Beinen entfernt werden.<br />

Im Hotel „Eden“ bietet sich<br />

wiederum ein „Best of Rovinj“. Es<br />

liegt in einer kleinen Bucht, 20<br />

Minuten vom historischen Zentrum<br />

entfernt, bietet Wellness- &<br />

Spa-Bereich und wartet im Sauna-Bereich<br />

mit einem speziellen<br />

Salz-Raum auf, bei dem das<br />

„weiße Gold“ Istriens entspannungstechnisch<br />

zur Geltung<br />

kommt. Fisch und Salz kommen<br />

in Rovinj aber nicht nur in Sachen<br />

Wellness zur Geltung. Der<br />

Ort bietet hervorragende Fisch-<br />

Lokale wie das „Orca“ oder das<br />

„Balbi“, wo man die Ware direkt<br />

aus der örtlichen Bucht bezieht.<br />

Wem Baden und Essen zu wenig<br />

auslastend sind, dem sei eine<br />

ausgiebige Winter-Wanderung<br />

am Limski-Kanal ans Herz gelegt!<br />

Dieser liegt zwischen Rovinj<br />

und Vrsar, weist unterschiedlich<br />

lange Routen auf und hat<br />

auch für Kulturaffine einiges zu<br />

bieten. Etwa die berühmte Muschel-<br />

und Austernzucht des<br />

Limski-Fjords.<br />

Top-Alternativen sind auch<br />

andere Regionen. Toplice wartet<br />

mit der Therme Bizovacke auf.<br />

Der große Badebereich im Inneren<br />

und Äußeren bietet spezielle<br />

Badeerlebnisse: So gibt es nächtliches<br />

Schwimmen bis Mitternacht,<br />

während an der Americano-Bar<br />

angesagte DJs auflegen.<br />

Vielfältig geht es auch im Spa<br />

& Sport Resort Sveti Martin zu.<br />

Hier wartet im Wellness-Center<br />

eine Massage-Auswahl aus 30<br />

Arten! Nach dem Bad im „Tempel<br />

des Lebens“ kann man seinen<br />

Körper auch medizinisch<br />

durchchecken lassen, per Medical<br />

Wellness.<br />

Fazit: Kroatien erwärmt das<br />

reiselustige Herz nicht nur mit<br />

sommerlicher Sonne, sondern<br />

auch mit Thermalwasser und<br />

Sauna.<br />

Rätsel-Lösung vom 6. 1. <strong>2019</strong><br />

Lösung des Rätsels der letzten Ausgabe<br />

P J K O P<br />

S T E I E R M A R K H O F<br />

A R N A F A E L E A<br />

E I S L A U F V E R E I N<br />

I N E I B E I H F D<br />

D E L K A B O E L L E R<br />

H E U T G I L U R I<br />

L O R A T I O N U T<br />

W A L R A T S T O L Z<br />

I L I M H Z T E S L A<br />

F E U E R B O H N E T A G<br />

S D I A S A<br />

W E H E C G R<br />

E I C H L E R<br />

U N I H A N<br />

N I E G A U<br />

J O A N N E U M<br />

Lösung:<br />

MUSEUM<br />

DER WAHR-<br />

NEHMUNG<br />

Lösungswort: MUSEUM DER WAHRNEHMUNG<br />

Sudoku-Lösung vom <strong>13.</strong> 1. <strong>2019</strong><br />

9 8 5 4 2 3 1 7 6<br />

3 4 7 9 6 1 8 5 2<br />

2 1 6 5 7 8 3 4 9<br />

6 7 1 8 3 4 2 9 5<br />

4 2 9 1 5 6 7 8 3<br />

5 3 8 7 9 2 4 6 1<br />

7 9 2 3 4 5 6 1 8<br />

8 5 3 6 1 7 9 2 4<br />

1 6 4 2 8 9 5 3 7<br />

Kroatien und Istrien im Speziellen ist längst ein Thermen-Hotspot. Beim Einblick<br />

ins Resort Eden in Rovinj ist die steigende Nachfrage kein Wunder. KK, GETTY


26 bildung<br />

ANZEIGE <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Von Mechatronik bis Musik<br />

Schule. Die HTL Kaindorf lockt Technikfans, das<br />

Gymnasium Dreihackengasse Musikfreunde.<br />

Die HTL Kaindorf ist nicht nur<br />

wegen ihres Wahrzeichens,<br />

dem 33 Meter hohen Turm,<br />

bekannt. Denn welche Schule hat<br />

schon einen eigenen Bahnhof? Dies<br />

bedeutet ideale Erreichbarkeit aus<br />

allen Teilen der Steiermark. Außerordentlich<br />

sind auch die Jobangebote,<br />

die die Absolventen erhalten – denn<br />

praxisorientierte Projekte stehen in<br />

der HTL an der Tagesordnung. Die<br />

Abteilungen für Informatik und Mechatronik<br />

führen sogar Jahrgänge<br />

mit „Arbeitssprache Englisch“ und<br />

statten die ihr anvertrauten Jugendlichen<br />

mit der von der Wirtschaft geforderten<br />

Fremdsprachenkompetenz<br />

aus. Wahlpflichtfächer mit zukunftsweisenden<br />

Themen wie z. B. „IT<br />

Security“ oder „Augmented Reality“<br />

garantieren den aktuellen Stand der<br />

Technik in der Abteilung Informatik.<br />

Die Fachrichtung Automatisierungstechnik<br />

wiederum spezialisiert sich<br />

auf Industrie 4.0, während sich die<br />

Fachrichtung Mechatronik der Digitalisierung<br />

mittels Informationstechnik<br />

stellt. Ab Herbst <strong>2019</strong> werden<br />

Technikbegeisterte im Fachbereich<br />

Robotik ausgebildet. International<br />

anerkannte Zertifikate der Bereiche<br />

„Englisch“, „Netzwerktechnologie“,<br />

„Java-Programmierung“ und „SAP“<br />

runden die Ausbildung ab. Interessierte<br />

können sich an den Tagen der<br />

offenen Tür am 1. und 2. Februar<br />

selbst überzeugen.<br />

Vielfalt im Mittelpunkt<br />

Das Bundes- und Musikgymnasium<br />

Dreihackengasse bietet nicht nur<br />

das Gymnasium/Realgymnasium<br />

mit den Ausbildungsschwerpunkten<br />

„Kommunikation – Kunst – Kultur“<br />

GETTY<br />

Auch der Bereich Robotik<br />

wird an der HTL abgedeckt.<br />

und „Projektdesign“, sondern auch<br />

das Musikgymnasium als Real- und<br />

Oberstufenrealgymnasium. In dem<br />

vielfältigen Programm ist für jeden<br />

etwas dabei: „Kommunikation –<br />

Kunst – Kultur“ fördert sprachliche<br />

und kreative Kompetenzen, „Projektdesign“<br />

ist stark praxisorientiert<br />

und bietet konkrete Einblicke in die<br />

Berufs- und Arbeitswelt, das Musikgymnasium<br />

soll die Vereinbarkeit<br />

von schulischer und spezieller instrumentaler<br />

Ausbildung verbessern.


28 bildung<br />

ANZEIGE <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Bildungsberatung und Info-Tag<br />

Hilfe. Die AK berät in Bildungsfragen. Die KPH<br />

Graz präsentiert sich beim Open House.<br />

Das differenzierte und sich<br />

ständig erweiternde Bildungsangebot<br />

sowie tiefgreifende<br />

Veränderungen in der<br />

Arbeits- und Berufswelt verstärken<br />

das Bedürfnis nach Information,<br />

Orientierungshilfe und Beratung.<br />

Die Bildungsberatung der<br />

Arbeiterkammer Steiermark bietet<br />

neutrale, schnittstellenübergreifende<br />

Bildungsberatung vom<br />

Elementarbereich bis zum tertiären<br />

Bildungssektor mit dem Ziel,<br />

Schüler, Maturanten, Studierende,<br />

Eltern und Personen mit<br />

Aus- bzw. Weiterbildungswunsch<br />

in ausbildungs- und berufsbezogenen<br />

Entscheidungsprozessen<br />

kostenfrei zu unterstützen.<br />

Beratungstermine können unter<br />

057799-2352 vereinbart werden.<br />

Info-Tag in der KPH<br />

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule<br />

der Diözese Graz-Seckau, die<br />

KPH, bietet eine innovative und wertorientierte<br />

Lehrerbildung auf hohem<br />

Niveau und mit besonderer Atmosphäre<br />

an. An der KPH Graz können<br />

folgende Bachelor- und Masterstudien<br />

absolviert werden: Lehramt Primarstufe,<br />

Einsatz an Volksschulen;<br />

Lehramt Sekundarstufe, Unterrichtsfach<br />

Katholische Religion. Darüber<br />

hinaus umfasst das Angebot auch<br />

Studien- und Lehrgänge im Bereich<br />

der Fort- und Weiterbildung für den<br />

Lehrberuf und für weitere pädagogische<br />

Berufsfelder.<br />

Die KPH Graz lädt am 30. <strong>Jänner</strong> von<br />

8.15 bis 15 Uhr zum Open House<br />

ein, um über die Studienangebote<br />

und den Studienbeginn im Herbst<br />

<strong>2019</strong> zu informieren. Dort werden<br />

Wer nicht weiß, welche Ausbildung für ihn die richtige ist,<br />

kann sich an die AK-Bildungsberatung wenden. GETTY<br />

die Besonderheiten der KPH wie<br />

z. B. kleine Seminargruppen vorgestellt,<br />

zudem vermitteln Workshops<br />

Einblicke in die fünf Schwerpunkte<br />

im Rahmen des Studiums Lehramt<br />

Primarstufe. Studierende berichten<br />

über ihre Erfahrungen und führen<br />

durch den Campus Augustinum.<br />

Direktorin Daniela Widorn und ihr<br />

Team der Praxisvolksschule öffnen<br />

am Vormittag ihre Klassenräume<br />

für Hospitationen. Eine Anmeldung<br />

ist nicht nötig. Nähere Informationen:<br />

www.kphgraz.at


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

häuslbauermesse 29<br />

Gesund und nachhaltig bauen liegt im Trend und tut der Umwelt gut.<br />

Deshalb befasst sich die Häuslbauermesse besonders intensiv damit. <br />

„Gesund bauen“ mit<br />

der Häuslbauermesse<br />

NEUHEITEN. Von 17. bis 20. <strong>Jänner</strong> findet am<br />

Messegelände die Häuslbauermesse statt.<br />

GETTY<br />

Die Bausaison <strong>2019</strong> ist erst<br />

wenige Tage alt, dennoch<br />

stecken Häuslbauer<br />

schon mitten in den Vorbereitungen<br />

für ihre kommenden<br />

Bauvorhaben. Ein Besuch auf der<br />

diesjährigen Häuslbauermesse<br />

von 17. bis 20. <strong>Jänner</strong> auf der<br />

Messe Graz darf da nicht fehlen!<br />

Vier Messetage lang unterstützen<br />

Profis von der Planung bis hin<br />

zur Umsetzung. Mit vielen Neuheiten<br />

und dem Motto „Gesund<br />

bauen“ wird man in allen Bereichen<br />

bestens informiert.<br />

Das gesunde Haus<br />

Der Schwerpunkt der Häuslbauermesse<br />

liegt im gesunden,<br />

biologischen Bauen. „Bauherren<br />

werden viel bewusster, was das<br />

gesunde Bauen angeht“, freut<br />

sich Armin Egger, Vorstand<br />

Messe Congress Graz. Es ist nicht<br />

nur wichtig, sondern liegt auch<br />

im Trend. Wer nachhaltig baut,<br />

hat länger etwas davon. Neben<br />

der Ausstellung gibt es auch einen<br />

Tag der Baubiologie, der am<br />

19. <strong>Jänner</strong> stattfindet. Baubiologische<br />

Materialien und Bauweisen,<br />

die mit Nachhaltigkeit und<br />

Umweltfreundlichkeit punkten.<br />

„Die Häuslbauermesse bewährt<br />

sich heuer erstmals als Hotspot<br />

für viele neue Innovationen“,<br />

so Hermann Zotter, Leiter der<br />

Messe Graz.<br />

Neben Neuheiten im nachhaltigen<br />

Bauen spezialisiert sich die<br />

Messe auch auf Themen wie Zukunftstrends,<br />

etwa auf alles, was<br />

mit Smart Home und Photovoltaik<br />

zu tun hat. Einrichtungstrends<br />

und Kunst für zu Hause, von<br />

Aquarellen über Fotografie bis<br />

zu realistischen Malereien. Outdoor<br />

Homing und generell der<br />

Außenbereich spielen eine große<br />

Rolle im modernen Zuhause.<br />

Einbruchssicherheit, Baustoffe,<br />

Fassaden, Fenster und Türen sind<br />

ebenfalls wichtige und langjährige<br />

Grundsteine der Messe. An Informationen<br />

fehlt nichts.<br />

Mit insgesamt 500 Ausstellern<br />

aus zehn Nationen gilt die Häuslbauermesse<br />

als größte Baufachmesse<br />

im Süden Österreichs.<br />

Bereits zum 35. Mal bewährt sich<br />

die Messe als der Anlaufpunkt<br />

für Häuslbauer und -besitzer.<br />

„Alles, was so lange währt, muss<br />

auch gut sein. Und das ist bei<br />

der Häuslbauermesse genau so“,<br />

freut sich Zotter.


30<br />

häuslbauermesse www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Die Zukunft des Wohnens:<br />

SMART. Photovoltaik<br />

und Smart Home sind<br />

die Zukunft. Auf der<br />

Häuslbauermesse wird<br />

alles zu dem Thema<br />

präsentiert.<br />

Per Handy-App die gängigsten Dinge im Haus steuern ist angesagt. Smart Home regiert die Häuslbauer-Zukunft. GETTY<br />

Auf der Häuslbauermesse<br />

werden schon jetzt die<br />

Trends von morgen präsentiert.<br />

Wie wohnen wir im neuen<br />

Jahr <strong>2019</strong>? Was ist angesagt?<br />

Was ist sinnvoll? Was muss man<br />

unbedingt beachten? Fragen, bei<br />

denen auf jedes noch so kleine<br />

Detail eingegangen wird.<br />

Qualität, Exklusivität und<br />

Trends sind die wichtigsten<br />

Stichwörter für diese Messe. Die<br />

kommende Saison wird vor allem<br />

eines: vielfältig. Im Design,<br />

in den diversen Materialien und<br />

vor allem in der Technik.


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at häuslbauermesse<br />

31<br />

Smart Home<br />

„Wir präsentieren an unserem<br />

Stand in der Stadthalle die<br />

‚Zukunft des Wohnens‘ – Komplettlösungen<br />

aus einer Hand.<br />

Als Energiedienstleister spielt<br />

für uns die kompetente Fachberatung<br />

eine zentrale Rolle. Die<br />

Besucher erfahren alles rund um<br />

die Themen Photovoltaik und<br />

Stromspeicher sowie zum intelligenten<br />

Energiemanagement.<br />

Zusätzlich wird es vor Ort eine<br />

exklusive Neukunden-Aktion<br />

geben, und bei der ‚E-Challenge‘<br />

warten tolle Preise“, erklärt<br />

Christian Purrer, Vorstandssprecher<br />

Energie Steiermark.<br />

Förderversicherung<br />

Das neue Modell der Energie<br />

Steiermark wird ebenfalls auf der<br />

Häuslbauermesse vorgestellt.<br />

Mit einer garantierten Förderversicherung<br />

für Häuslbauer und<br />

-besitzer für Photovoltaik wird<br />

ihnen unter die Arme gegriffen.<br />

Bis zu 4000 Euro PV-Förderung<br />

kann man bekommen.<br />

Photovoltaik und die natürliche<br />

Gewinnung von Energie<br />

wird generell ein Schwerpunkt<br />

der Messe sein. Denn gesundes<br />

Bauen liegt im Trend: für uns<br />

Menschen genauso wie für unsere<br />

Umwelt.<br />

Neben der Förderung gibt es<br />

aber auch andere zukunftsorientierte<br />

Themen. „Es dreht sich alles<br />

um E-Mobilität. Denn da sind<br />

wir österreichweit sehr stark unterwegs.<br />

Smart Home ist ebenfalls<br />

ein großes Thema, bei dem<br />

es eine breite Palette an Produkten<br />

gibt“, erzählt Purrer. Technische<br />

Systeme in den eigenen vier<br />

Wänden gewinnen an immer<br />

größerer Beliebtheit. Bequem<br />

von der Couch aus kann man<br />

mittels weniger Knopfdrücke das<br />

gesamte Haus steuern. Bei der<br />

Häuslbauermesse wird erklärt<br />

und informiert, was sinnvoll ist<br />

und was es am Markt schon alles<br />

gibt.<br />

Photovoltaik ist<br />

ein großes Thema,<br />

was die natürliche<br />

Energiegewinnung<br />

betrifft. <br />

GETTY


32 häuslbauermesse<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Outdoor Homing: Trends<br />

ES GRÜNT SO GRÜN.<br />

Auf der diesjährigen<br />

Häuslbauermesse<br />

findet man alles rund<br />

um den heurigen Trend<br />

Outdoor Homing.<br />

Bunt und heimelig darf es draußen im Garten zugehen! Umso mehr er nach Wohnzimmer aussieht, desto besser. GETTY<br />

Der Garten und die Terrasse<br />

werden immer mehr<br />

als Wohnzimmer angesehen.<br />

Man will sich wohlfühlen<br />

und verbringt die meiste Zeit im<br />

Freien. „Man muss den Garten<br />

oder die Terrasse früh genug in<br />

den Bauplan mit einbeziehen“,<br />

erklärt Johann Anton Obendrauf,<br />

Innungsmeister Landesinnung<br />

Steiermark der Gärtner<br />

und Floristen. Denn die frühe<br />

Planung sorgt für den Wohlfühlfaktor<br />

am Ende und spart Zeit<br />

und Geld.<br />

Die Häuslbauermesse hat für


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

häuslbauermesse 33<br />

und Planung<br />

einen hochwertigen Outdoorbereich<br />

jede Menge auf Lager. Ob<br />

man sich seine Terrasse selbst<br />

bauen, seinen Garten gestalten<br />

oder sich einfach nur zurücklehnen<br />

und auf die Planung von<br />

Profis vertrauen möchte, bleibt<br />

dabei jedem selbst überlassen.<br />

Die Freude bei den steirischen<br />

Gartengestaltern liegt in den<br />

hochwertigen<br />

Natursteinlösungen,<br />

die sie heuer präsentieren<br />

dürfen. Naturstein eignet sich<br />

perfekt für gemütliche Stunden<br />

im Außenbereich.<br />

Bunt soll’s sein<br />

„Während der Trend bei der Hardware<br />

bei hochwertigen Materialien<br />

und klaren Formen bleibt, bewegt<br />

sich der Bepflanzungstrend<br />

wieder Richtung bunt und naturnäher.<br />

Die Gräsergarten ära geht<br />

dem Ende zu“, so Obendrauf. Je<br />

bunter die Blumen, desto heimeliger<br />

der Garten!<br />

„Der Stellenwert des Gartens<br />

hat sich in den letzten Jahren<br />

vom hübschen Rahmen zum<br />

grünen Wohnzimmer gewandelt“,<br />

schmunzelt der Innungsmeister.<br />

Naturteich und Co<br />

„Ungebrochen ist auch die starke<br />

Nachfrage nach Schwimmteichen<br />

und Naturpools, stellen<br />

diese doch eine spannende giftfreie<br />

Alternative zu Chlorpools<br />

dar“, erklärt Obendrauf. Der<br />

Kreativität sind heuer im Garten<br />

keine Grenzen gesetzt. Die steirischen<br />

Gartengestalter helfen<br />

dabei, den „grünen Traum“ zu<br />

verwirklichen.<br />

Und wenn man mit den Grünflächen<br />

rund ums Haus fertig ist,<br />

kann man sich auch gleich noch<br />

um den Rest kümmern. Neues<br />

Garagentor, moderner Carport<br />

oder doch lieber ein schöner<br />

Gartenzaun? An Angebot<br />

mangelt es bei der diesjährigen<br />

Häusl bauermesse definitiv nicht.


34 häuslbauermesse<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Einbruchsschutz und<br />

SICHERHEIT. Auf der<br />

Häuslbauermesse dreht<br />

es sich insbesonders<br />

auch um Sicherheitsfragen<br />

und den perfekten<br />

Start ins Bauen.<br />

Den Einbrechern wird der Kampf angesagt! Auf der Häuslbauermesse werden Sicherheitsfenster vorgestellt. <br />

GETTY<br />

Seit bereits 35 Jahren haben<br />

die steirischen Lagerhäuser<br />

ihren Stand auf der<br />

Häuslbauermesse. Von Anfang<br />

an wurden Kunden sorgfältig<br />

beraten und Produkte vorgestellt.<br />

Auf einer Fläche von rund<br />

500 Quadratmetern präsentieren<br />

und informieren die Lagerhäuser<br />

über sämtliche Bereiche<br />

des Hausbaus. Traditionell haben<br />

sie somit den größten Stand<br />

auf der gesamten Häuslbauermesse.<br />

„Besonderes Augenmerk<br />

wird dabei auf das Thema Si-


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

häuslbauermesse 35<br />

Sicherheit<br />

cherheit und Einbruchsschutz<br />

bei Bauelementen gelegt“, erklärt<br />

Josef Hütter, Geschäftsführer<br />

Lagerhaus Graz Land.<br />

Vor allem ungeschützte und<br />

geschützte Fenster und Türen<br />

werden präsentiert. „Während<br />

der gesamten Häuslbauermesse<br />

werden live Einbruchsversuche<br />

bei Standard- und bei Sicherheitsfenstern<br />

vorgeführt, damit<br />

die Unterschiede festgestellt<br />

werden können“, so Hütter. Es<br />

soll gezeigt werden, wie sinnvoll<br />

Sicherheitselemente beim<br />

Hausbau sind, damit man spätere<br />

Schäden schon vorab vermeiden<br />

kann. Die Sicherheit<br />

wird bei der Häuslbauermesse<br />

besonders großgeschrieben.<br />

Kundennähe<br />

„Wir kennen unsere Kunden,<br />

und unsere Kunden kennen<br />

uns“, freut sich der Geschäftsführer.<br />

Ein Motto, das die Mitarbeiter<br />

sehr ernst nehmen. „In<br />

den Bereichen Rohbau, Sanierung,<br />

Bauelemente, Heizung<br />

und Außengestaltung präsentieren<br />

und beraten rund 40 Mitarbeiter<br />

vom Ennstal bis Bad Radkersburg<br />

die Messebesucher an<br />

allen vier Messetagen“, erzählt<br />

Hütter. Beratung auf höchstem<br />

Niveau wird von den steirischen<br />

Lagerhäusern, die seit Tag<br />

eins der Häuslbauermesse dabei<br />

sind, geboten.<br />

„Die Lagerhausgenossenschaft<br />

mit ihrem flächendeckenden<br />

Filialnetz in der gesamten<br />

Steiermark ist der<br />

größte Anbieter im Baustoffbereich.<br />

Sie kann damit sämtliche<br />

Anfragen und Aufgabenstellungen<br />

kompetent und persönlich<br />

vor Ort für ihre Kunden abwickeln“,<br />

freut sich Hütter. Ebenfalls<br />

ist man auf 500 Quadratmetern<br />

zu den Themen Sanierung,<br />

Wärmedämmung, Energiesparen<br />

und Regenwassernutzung<br />

bestens aufgehoben.<br />

Fensterln auf der<br />

Häuslbauermesse<br />

Von 17. bis 20. <strong>Jänner</strong> ist es wieder so weit und<br />

in Graz findet die beliebte Häuslbauermesse statt.<br />

Da darf REKORD natürlich<br />

nicht fehlen! So laden<br />

die Standorte Graz<br />

und Weitendorf zum Stand mit<br />

der Nr. 420 in Halle A, wo sich<br />

Häuslbauer und Sanierer vom<br />

Fenster über Balkon-, Terrassen-<br />

und Haustüren bis hin zu<br />

Sonnen- und Insektenschutz<br />

umfassend beraten lassen<br />

können. „Wir bieten Ihnen<br />

nicht nur eine allumfassende<br />

Beratung, sondern außerdem<br />

20 Jahre Langzeit-Garantie auf<br />

sämtliche Fenster und Türen<br />

sowie konkurrenzlos kurze Lieferzeiten.<br />

Wir freuen uns auf<br />

Ihren Besuch!“, so Anita Maitz,<br />

Geschäftsführerin von REKORD<br />

Graz und Weitendorf. Kurzum:<br />

Wer noch nach hochwertigen<br />

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Fenstern bzw. Türen mit starkem<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

sucht, sollte es sich dringend<br />

überlegen, auf der Häuslbauermesse<br />

Graz mit REKORD zu<br />

„fensterln“.<br />

Anita Maitz, Geschäftsführerin von<br />

REKORD Graz und Weitendorf, freut<br />

sich auf Ihren Besuch am Stand 420.<br />

KK<br />

Das schnellste Fenster.<br />

Mit 20 Jahren Garantie.<br />

Gewinnen<br />

Sie ein<br />

WELLNESS-<br />

WOCHENENDE<br />

FÜR ZWEI!<br />

Schneller Tipp von<br />

Marlies und Benjamin Raich:<br />

REKORD Fenster auf der<br />

Häuslbauer<br />

Messe Graz<br />

17. – 20. 1. <strong>2019</strong><br />

Halle A, EG/Stand 420<br />

REKORD in 8020 Graz<br />

Eggenberger Gürtel 71, +43 316 71 71 71<br />

REKORD in 8410 Weitendorf,<br />

Kainachtalstraße 83, +43 3182 550 60<br />

www.rekord-fenster.com


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at motor<br />

37<br />

SUV-Boom: Zahl verdoppelt!<br />

IMMER MEHR. In den<br />

letzten fünf Jahren hat<br />

sich die Zahl neuer SUV<br />

nahezu verdoppelt. Im<br />

Vorjahr wurden in der<br />

Steiermark 15.000 SUV<br />

neu zugelassen.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Je schwerer, umso besser, je<br />

stärker, umso lieber – die Autokäufer<br />

in der Steiermark,<br />

das schließt natürlich Graz ein,<br />

schwören auf SUV. Am besten<br />

verkaufen sich diese geländegängigen<br />

Wagen, wenn sie breit,<br />

lang und schwer sind, man hoch<br />

genug sitzt und alle Vorteile einer<br />

Limousine im Inneren vorfindet.<br />

Aus diesem Grunde gibt es ja<br />

auch SUV-Modelle von Marken<br />

wie Alfa Romeo oder Jaguar, die<br />

sich als Neulinge in diesem Segment<br />

gut behaupten. Und so präsentiert<br />

auch Rolls-Royce heute<br />

noch auf der Vienna Autoshow<br />

den absoluten Luxus-SUV „Cullinan“.<br />

Für den Rolls-Royce Cullinan<br />

mit seinem V12-Motor und<br />

den 715 PS (!) muss man mehr<br />

als 315.000 Euro hinblättern.<br />

Kopfschütteln<br />

Autos wie der Cullinan lösen bei<br />

Autoexperten, die zugleich die<br />

Senkung der CO 2<br />

-Emissionen im<br />

Blick haben, natürlich verständnisloses<br />

Kopfschütteln und Staunen<br />

aus.<br />

15.558 SUV und Geländewagen<br />

wurden im vergangenen<br />

Jahr in der Steiermark neu zugelassen,<br />

das listet der VCÖ (Verein<br />

für Mobilität der Zukunft – früher<br />

Verkehrsclub Österreich) in<br />

einer Aussendung auf.<br />

Christian Gratzer, VCÖ-Kommunikation:<br />

„SUV verbrauchen<br />

mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche<br />

Modelle. Damit stoßen<br />

sie auch mehr klimaschädliches<br />

CO 2<br />

aus. Diese Entwicklung<br />

am Neuwagenmarkt führt dazu,<br />

dass Österreich zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen<br />

im Verkehr<br />

setzen muss, um das Klimaziel<br />

zu erreichen.“<br />

Laut VCÖ ist bemerkenswert,<br />

dass in der Steiermark 52 Prozent<br />

der SUV und Geländewagen<br />

im Vorjahr auf Firmen oder<br />

andere juristische Personen neu<br />

zugelassen wurden. Übrigens ist<br />

in der Steiermark der SUV-Anteil<br />

in Graz und Graz-Umgebung am<br />

niedrigsten.<br />

Emissions-Kampf<br />

Der SUV-Boom bringt die Diskussion<br />

um ein Ende der fossilen<br />

Antriebsstoffe Benzin und Diesel<br />

wieder in den Fokus der Umweltschützer.<br />

Gratzer: „Wenn Österreich die<br />

CO 2<br />

-Emissionen bis 2030 um<br />

ein Drittel reduzieren will, dann<br />

muss alles im Verkehrsbereich<br />

gefördert werden, was wenig<br />

oder gar keinen CO 2<br />

-Ausstoß<br />

hervorruft. Bus, Bahn, Straßenbahn,<br />

S-Bahn müssen verstärkt<br />

angeboten werden. Wenn man<br />

bedenkt, dass jeder Dritte, meist<br />

noch dazu allein im Auto, weniger<br />

als fünf Kilometer fährt, dann<br />

wären die Alternativen stattdessen<br />

mehr Gehen und Radfahren.<br />

Elektro-Antriebe müssen ebenso<br />

mehr gefördert werden.“<br />

Um die CO 2<br />

-Bilanz bei Österreichs<br />

Neuwagenflotte zu verbessern,<br />

schlägt der VCÖ vor,<br />

neben der NoVA auch noch einen<br />

Fixbetrag pro Gramm CO 2<br />

unabhängig vom Kaufpreis einzuführen.<br />

Aber schon im Autofrühling<br />

<strong>2019</strong> rollt eine ganze Reihe neuer<br />

geländegängiger SUV auf die Autokäufer<br />

zu, noch komfortabler,<br />

noch stärker ...<br />

SUV in der Stmk.<br />

■■Jahr 2018: 15.558 SUV (34,4<br />

Prozent der Pkw-Neuzulassungen)<br />

■■Jahr 2017: 12.568 (27,4 Prozent<br />

der Neuzulassungen)<br />

■■Jahr 2016: 11.149 (26,6 Prozent<br />

der Neuzulassungen)<br />

■■Jahr 2009: 4832 SUV (11,1<br />

Prozent der Neuzulassungen)<br />

■■Jahr 2005: 3082 SUV (7,2<br />

Prozent der Neuzulassungen)<br />

■■Jahr 2004: 2684 SUV (6,3<br />

Prozent der Neuzulassungen)<br />

(Quelle: Datenfact VCÖ <strong>2019</strong>)<br />

<br />

Geländeluxus pur: Rolls-Royce Cullinan. Übrigens ist jeder dritte Neuwagen<br />

in der Steiermark ein SUV bzw. Geländewagen. <br />

ROLLS-ROYCE


38 motor<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

Neue Plattform für Kultautos<br />

OLDTIMER. Der Grazer Michael Lippitsch hat vor kurzem die Plattform „MiMo – rent a classic“ gegründet,<br />

auf der Kultautos gemietet werden können: etwa ein 2CV Charleston oder ein VW Bulli.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Das erste Auto von Michael<br />

Lippitsch war ein taubenblauer<br />

VW Bulli im<br />

Jahr 1994. „MiMo“ – kurz für Michi-Mobil<br />

– wurde nicht nur das<br />

Gefährt, sondern bald auch der<br />

Fahrer selbst genannt. Und unter<br />

diesem Namen hat der Grazer<br />

seine Leidenschaft für Oldtimer<br />

jetzt auch zum Beruf gemacht:<br />

Unter www.mimo-classics.com<br />

findet man seit kurzem die von<br />

ihm gegründete Plattform, auf der<br />

Motorfans Kultautos und andere<br />

ausgefallene Fahrzeuge tageweise<br />

mieten können. Derzeit steht ein<br />

2CV Charleston zur Verfügung,<br />

der VW Bulli wird gerade restauriert<br />

und soll in Kürze folgen. Außerdem<br />

gibt es bereits positive<br />

Gespräche mit dem Eigentümer<br />

eines Fiat Spider und eines alten<br />

venezianischen Holzmotorbootes.<br />

„Grundsätzlich kann jeder, der<br />

ein besonderes Auto besitzt, dieses<br />

online stellen. Es wird dadurch<br />

bewegt, anstatt in der Garage zu<br />

stehen, außerdem gibt’s durch das<br />

Vermieten Unterstützung bei den<br />

Erhaltungskosten“, so Lippitsch.<br />

2CV Charleston<br />

Der Citroën 2CV wird bei uns<br />

üblicherweise „Ente“ genannt.<br />

Die Entwicklung begann in den<br />

30er Jahren, kriegsbedingt wurde<br />

er aber erst 1948 in Paris präsentiert.<br />

Über fünf Millionen wurden<br />

zwischen Sommer 1949 und<br />

den 1990ern hergestellt – typisch<br />

mit luftgekühltem Zweizylinder-<br />

Viertakt-Boxermotor und Frontantrieb.<br />

Das Modell bei „MiMo“<br />

ist Baujahr 1985, hat 32 PS und<br />

wiegt 585 Kilo.<br />

VW Bulli<br />

Der kultige VW-Bus ist auch als<br />

„Bulli“ bekannt. 1948 wurde der<br />

erste Prototyp gebaut. Typisch ist<br />

die Front mit V-förmig zulaufenden<br />

Sicken, dem großen VW-Emblem<br />

und der geteilten Frontscheibe.<br />

Fahrer- und Beifahrertür hatten<br />

Schiebefenster mit Knebelrasten<br />

und je ein schmales Ausstellfenster.<br />

Je nach Baujahr heißen die Modelle<br />

T1 bis T6 – die sechste Generation<br />

wurde 2015 präsentiert. Bei<br />

„MiMo“ wird gerade ein VW Bulli<br />

T1 Westfalia restauriert.<br />

2CV Charleston und VW Bulli sind absolute Kultautos. Auf der Online-Plattform<br />

„MiMo“ können sie und andere besondere Fahrzeuge ausgeliehen werden. MIMO (2)


wohnen<br />

39<br />

redaktion@grazer.at<br />

Mit DAVE bietet RE/MAX die<br />

bestmögliche Preisfindung in<br />

einem einfachen, schnellen und<br />

sicheren Prozess.“<br />

Margot Clement, GF von RE/MAX. KK<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong>


40 wohnen<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong>


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at wohnen<br />

41


44<br />

sport<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

42<br />

redaktion@grazer.at<br />

redaktion@grazer.at<br />

Wir haben keinen Assistenzeinsatz für<br />

einen Sieg gegen Bozen angefordert!“<br />

99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg zum Auftritt des<br />

Teams in Militär-Dressen, die man beim „Tag der<br />

Wehrpflicht“ am 20. <strong>Jänner</strong> tragen wird. GEPA (3)<br />

Kainz und Co: Heißes Frühjahr<br />

„Flo“ Kainz will mit seinen Bremern die Quali für den Europacup schaffen. In der<br />

engen Tabelle darf sich das Team des Grazers kaum einen Ausrutscher leisten.GEPA<br />

START. Den Grazer<br />

Legionären in Deutschlands<br />

erster Liga steht<br />

ein heißes Frühjahr ins<br />

Haus. Es geht um Europa<br />

– und den Abstieg.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

philipp.braunegger@grazer.at<br />

Wenn am kommenden<br />

Freitag die Erste<br />

Deutsche Bundesliga<br />

in die Rückrunde startet, wird’s<br />

auch für die Grazer Legionäre<br />

wieder ernst. Und ernst ist<br />

das richtige Stichwort, denn<br />

Spannung ist bei den Murstädtern<br />

und deren Vereinen in<br />

Deutschlands Eliteklasse allemal<br />

garantiert.<br />

Michael Gregoritsch steckt<br />

mit seinem FC Augsburg nach<br />

holpriger Hinrunde im Abstiegskampf,<br />

nur einen Punkt steht<br />

man über dem Relegationsplatz.<br />

Gleich zum Auftakt kommt’s<br />

zum direkten Duell gegen Abstiegskonkurrent<br />

Fortuna Düsseldorf.<br />

„Gregerl“ konnte seine<br />

starke Vorsaison mit bisher erst<br />

drei Toren noch nicht bestätigen.<br />

Besser hat es Florian Kainz in<br />

Bremen. Die Bremer liegen auf<br />

Rang 10, fighten dank geringerem<br />

Rückstand auf den Europacup<br />

aber voll ums internationale<br />

Geschäft. Kainz hat körperlich<br />

in den letzten Monaten an Kraft<br />

zugelegt und zählt mittlerweile<br />

zum Stamm an der Weser.<br />

Immer voll ins Schwarze<br />

SPORTLICH. „Gemma, Grazer!“: Das bedeutet jede Woche eine andere spannende<br />

Sportart! Diese Woche präsentieren wir den Sport Dart und den Dart Club M-Trans!<br />

Von Martin Machinger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Selten hat eine Sportart so<br />

einen Boom ausgelöst wie<br />

Dart in den letzten Jahren!<br />

Das ist auch kein Wunder, denn<br />

österreichische Größen wie Mensur<br />

Suljovic heizen den internationalen<br />

Stars bei Turnieren ganz<br />

schön ein!<br />

Vor der steirischen Landeshauptstadt<br />

hat dieser Boom natürlich<br />

auch nicht haltgemacht, und Vereine<br />

wie der Dart Club M-Trans sind<br />

da vorne dabei. Seit dem Gründungsjahr<br />

2003 konnten die Dartenthusiasten<br />

nämlich schon 100<br />

Mitglieder in den verschiedensten<br />

Altersklassen für sich gewinnen.<br />

Mit der Trainingsstätte in der<br />

Klusemannstraße sind die Dartsportler<br />

auch super untergebracht:<br />

Zwei Sportscheiben und neue<br />

Dart-Geräte stehen ihnen dort zur<br />

Verfügung, und Trainings finden<br />

mehrmals pro Woche statt.<br />

Bei diesem Engagement bleiben<br />

auch die Erfolge nicht auf der Strecke:<br />

In allen Ligen und Turnieren in<br />

Österreich ist der Verein immer im<br />

Vorderfeld dabei!<br />

Was Dartsport ausmacht, weiß<br />

Helmut Frick vom Dart Club M-<br />

Trans: „Wer die besten Nerven hat,<br />

gewinnt! Außerdem ist Dart ein<br />

günstiger Sport, und mit viel Einsatz<br />

kann man sehr weit kommen!“<br />

Alle Informationen zu<br />

den steirischen Vereinen<br />

findet man online unter<br />

www.stdso.at.<br />

Gemma,<br />

Grazer<br />

www.grazer.at<br />

Ist das Interesse am Dartsport geweckt? Probetrainings sind kostenlos! Alle Infos<br />

dazu findet man auf der Facebook-Seite des Vereins Dart Club M-Trans. GEPA


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 45 43<br />

HERO➜<br />

Conny Hütter, Schifahrerin<br />

Die rasante Kumbergerin ist nach ihrer<br />

verletzungsbedingten Pause wieder fit<br />

für die kommenden Rennen.<br />

Thomas Vanek, Eishockeyspieler<br />

Der Grazer Eishockey-Crack verlor mit<br />

seinen Detroit Red Wings acht der<br />

letzten neun Liga-Spiele.<br />

ZERO<br />

➜<br />

ist garantiert<br />

International will man auch<br />

in Berlin spielen, wo der Grazer<br />

Valentino Lazaro längst als Leistungsträger<br />

fungiert, das aber<br />

mittlerweile in defensiverer Rolle.<br />

„Wir wollen das Sieges-Gen<br />

vom Saisonstart wieder entwickeln“,<br />

sagt der einstige GAK-<br />

Jugendkicker. Dann, so Lazaro,<br />

„stehen wir wieder auf den internationalen<br />

Plätzen“. Die besten<br />

Karten für diese haben aktuell<br />

Leipzig-Kicker Marcel Sabitzer<br />

und Eintracht-Frankfurt-Co-<br />

Trainer Christian Peintinger.<br />

Sabitzer steht mit Red-Bull-<br />

Filiale Leipzig aktuell auf einem<br />

Champions-League-Platz. Dieser,<br />

Rang 4, soll aber ausgebaut<br />

werden. Denn: Hätten die Bullen<br />

gegen die Nachzügler Wolfsburg<br />

und Freiburg im Herbst nicht<br />

verloren, würde man gegen Dortmund<br />

um den Titel spielen und<br />

auch vor den Bayern liegen.<br />

Peintinger war mit der Eintracht<br />

eine der Rückrunden-<br />

Sensationen. Bis im Spätherbst<br />

ein Einbruch kam. „Wir wollen<br />

das Hochgefühl so lang wie möglich<br />

aufrechterhalten, man weiß<br />

nicht, wie lange das dauert“, sagte<br />

der einstige Kalsdorf-Trainer<br />

zum „Grazer“, damals prophetisch.<br />

Zuletzt dürfte auch die<br />

Doppelbelastung aus dem Europacup<br />

– die Eintracht gewann in<br />

ihrer Euro-League-Gruppe alle<br />

Spiele – durchgeschlagen haben.<br />

Schwer hat es aktuell hingegen<br />

Ex-Sturm-Talent Noah Eyawo in<br />

Mönchengladbach. Aktuell wird<br />

im Profikader des starken Tabellendritten<br />

kein Platz frei.<br />

Cierra Coffin (r.) und Co wollen am Heimparkett international weiterkommen.<br />

Dafür muss ein klarer Sieg gegen die Gegnerinnen aus Kosice her. GEPA<br />

Ein gutes Omen für UBI<br />

■■<br />

Am Dienstag, 15. <strong>Jänner</strong>,<br />

herrscht wieder Europacup-Flair<br />

im Raffeisen-Sportpark. UBI Graz<br />

trifft im letzten Vorrundenspiel<br />

der CEWL auf die Young Angels<br />

Kosice. Und: Es ist eine Partie,<br />

bei der für die Grazer Basketballerinnen<br />

jede Menge am Spiel<br />

steht. Denn man hat noch Aufstiegschancen!<br />

„Dafür müssen<br />

wir mit 16 Punkten gewinnen“,<br />

spricht UBI-Obmann Sebastian<br />

Eger-Mraulak die klare Ausgangslage<br />

an. Motivation haben<br />

die Damen zuletzt ausreichend<br />

getankt: „Gegen die Basket Flames<br />

haben wir uns die Tabellenführung<br />

erkämpft, dort ist es<br />

auch gelungen, einen 15-Punkte-<br />

Rückstand zu egalisieren.“ Fazit:<br />

Die Leistung kann durchaus als<br />

gutes Omen angesehen werden<br />

für das Duell gegen die Slowakinnen.<br />

„Es ist das erste Spiel des<br />

Superticket-Zyklus, wir erwarten<br />

uns daher Zuschauer.“ PHIL<br />

Bei der EM 2010 wurde die Stadthalle bereits einmal zur „Heim-Arena“ der<br />

Kroaten. Die Stimmung war top, in einem Jahr soll das Dacapo folgen. GEPA<br />

„Karo-Karawane“ in<br />

der Grazer Stadthalle<br />

HEIM-EURO. In einem Jahr erlebt Graz die Handball-EM.<br />

Kroatien trägt hier die Gruppenspiele aus.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

philipp.braunegger@grazer.at<br />

Seit Donnerstag geht in<br />

Dänemark und Deutschland<br />

die Handball-WM<br />

über die Bühne, Österreich in<br />

seiner Gruppe trifft morgen<br />

auf Norwegen. Grazer sind<br />

leider keine dabei, auch HSG-<br />

Goalie Thomas Eichberger<br />

nicht, dem durchaus Chancen<br />

auf eine Einberufung eingeräumt<br />

worden waren. Umso<br />

mehr hofft er, nächstes Jahr bei<br />

der Heim-EM dabei zu sein!<br />

Dann steigt das Turnier erstmals<br />

in drei Ländern (Österreich,<br />

Schweden, Norwegen)<br />

mit 24 Teams. Graz ist mit der<br />

Stadthalle einer der Austragungsorte,<br />

am 9. <strong>Jänner</strong> steigt<br />

das Eröffnungsspiel hier. „Da<br />

will ich dann dabei sein. Dass<br />

ich jetzt nicht dabei bin, sehe<br />

ich daher auch als Ansporn!“,<br />

so Eichberger. Dabei sein werden<br />

auch tausende Grazer<br />

Handballfans, es wird eine<br />

360-Grad-Tribüne ums Spielfeld<br />

geben, 6000 Fans finden<br />

Platz. Sich Plätze so schnell<br />

wie möglich zu sichern, dazu<br />

ruft Bernd Rabenseifner,<br />

Generalsekretär des Österreichischen<br />

Handballbundes,<br />

bereits jetzt auf. „Der Run auf<br />

die Tickets wird enorm sein,<br />

vor allem sobald sich die Kroaten<br />

für das Turnier qualifiziert<br />

haben, wovon auszugehen ist.“<br />

Der Grund? Die kroatischen<br />

Superstars um Domagoj<br />

Duvnjak vom THC Kiel werden<br />

ihre Gruppenspiele wie<br />

schon beim EM-Turnier 2010<br />

in Graz austragen (Österreich<br />

spielt in Wien)!<br />

Und bekanntlich zählen kroatische<br />

Sportfans zu den reise-<br />

und begeisterungsfähigsten<br />

europaweit. Und das nicht nur<br />

beim Fuß-, sondern auch beim<br />

Handball. Das stellten die Fans<br />

der „Vatreni“ („die Feurigen“)<br />

eben bereits 2010 in Graz unter<br />

Beweis. Rabenseifner: „Da<br />

hat für Kroatien richtige Heimspielatmosphäre<br />

geherrscht,<br />

man hat unzählige rot-weiß karierte<br />

Dressen gesehen.“ Damit<br />

wird also auch in einem Jahr zu<br />

rechnen sein. Tickets gibt es unter<br />

anderem bei Ö-Ticket.


44 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong><br />

SO ISST GRAZ<br />

Das „Café Schubert“ heizt ein, mit ...<br />

... Ingwer-Karotten-<br />

Suppe<br />

Bernhard Primschitz serviert im „Schubert“<br />

Vitamine in Suppenform. BRAUNEGGER (2)<br />

Bei den unwirtlichen Temperaturen<br />

dieser Tage und dem grauen Himmel<br />

ist’s Zeit, dem Körper Vitamine,<br />

Wärme und gegebenenfalls einen<br />

optischen Farbklex zuzuführen. All<br />

diese Wünsche erfüllt die Suppe<br />

aus der Küche der „Schubert Kino<br />

Café Lounge“ (Mehlplatz), die mit<br />

Ingwer und Karotte mit „Volldampf“<br />

daherkommt. Ingwer wärmt dank<br />

der wertvollen Inhalts- bzw. sogenannten<br />

Scharfstoffe<br />

Shogaol und<br />

Zingeron und<br />

stärkt das<br />

Immunsystem<br />

mit<br />

Vitamin<br />

C, Magnesium<br />

und Eisen.<br />

Karotten<br />

bestechen durch<br />

Carotin. Dieses ist nicht nur gesund<br />

für die Augen, sondern beugt auch<br />

Arterio sklerose vor. Ideal, denn das<br />

junge Jahr geht man am besten auch<br />

bei kühlen Temperaturen mit Bewegung<br />

und aktiv an! PHIL<br />

Zutaten für 4 Personen: 500 g<br />

Karotten, 1 Zwiebel od. 3 Schalotten,<br />

50 g Ingwer, 50 ml Obers, 1 l<br />

Gemüsebrühe, 1 TL Zucker, Salz, Pfeffer,<br />

Olivenöl, frische Petersilie<br />

Zubereitung: Zwiebel bzw. Schalotten<br />

klein schneiden und mit Olivenöl<br />

andünsten. Danach den Ingwer klein<br />

schneiden und dazugeben. Karotten<br />

in Scheiben schneiden und mitdünsten.<br />

Zucker dazugeben und glacieren.<br />

Salzen, pfeffern und mehrere Minuten<br />

dünsten lassen. Im Anschluss<br />

mit der Gemüsebrühe aufgießen und<br />

20 Minuten köcheln lassen. Suppe<br />

pürieren, Schlagobers dazugeben<br />

und mit frischer Petersilie servieren.<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

Sträßlein<br />

nahe<br />

Augarten<br />

Gastronomiebetrieb<br />

am Geidorfplatz<br />

(3 W.)<br />

ehem. Markt<br />

im Bezirk<br />

Graz-Umg.<br />

Grazer<br />

Stadtteil<br />

frz. für<br />

"unsere"<br />

Halbton<br />

unter e<br />

Büste<br />

Abk. für<br />

"Musikerziehung"<br />

Abk. für<br />

"Geburtsname"<br />

ein Andenstaat<br />

up to<br />

date, en<br />

vogue<br />

5<br />

9<br />

"... est"<br />

("So ist<br />

es!")<br />

ausgestreuter<br />

Samen<br />

Nadelbaum<br />

Dreizehenfaultier<br />

konzentrierter<br />

Auszug<br />

18<br />

12<br />

Stadtteil<br />

von Wien<br />

Vorsilbe<br />

für "neu"<br />

Nierensekret<br />

islamischer<br />

Rechtsgelehrter<br />

Schrecken,<br />

Horror<br />

14<br />

kathol.<br />

Ordensgeistlicher<br />

Widerwille<br />

16<br />

6<br />

Fahnenflüchtiger<br />

Kräuteraufguss<br />

Schlucht,<br />

Senke<br />

Abk. für<br />

"auf Probe"<br />

positiver<br />

Bescheid<br />

italien.<br />

TV-Sender<br />

Blau des<br />

Himmels<br />

juristische<br />

Kanzlei<br />

spanischer<br />

Artikel<br />

2 3<br />

15<br />

Abk. für<br />

"rund"<br />

1<br />

Bündnis<br />

latein.<br />

für<br />

"Luft"<br />

Geröllwüste<br />

der Sahara<br />

Stelle,<br />

Platz<br />

Zeichen<br />

für Eisen<br />

Unteroffizier<br />

am Schiff<br />

nach<br />

Art von<br />

(2 Wörter)<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 12 16 17 18<br />

10<br />

Stimmlage<br />

zwischen<br />

Alt und<br />

Sopran<br />

Grazer<br />

Discostadl<br />

Reifeprüfung<br />

Zeichen<br />

für Mangan<br />

Vorname<br />

der<br />

Autorin<br />

Danella †<br />

17<br />

am Ziel<br />

Wohltat<br />

13<br />

100<br />

Quadratmeter<br />

nicht weiterkommen<br />

Stammmutter,<br />

Vorfahrin<br />

Abk. für<br />

"Sommersemester"<br />

Ergebnis,<br />

Schlussfolgerung<br />

unbesiegbare<br />

Comicfigur<br />

Computereingabe<br />

Mittelhülse<br />

eines<br />

Rades<br />

Hauterkrankung<br />

2. Ton der<br />

Tonleiter<br />

griech.<br />

Göttin<br />

der Morgenröte<br />

schnittig,<br />

zackig,<br />

schwungvoll<br />

Christusmonogramm<br />

8<br />

Arbeitervertretung<br />

ein<br />

Umlaut<br />

11<br />

4<br />

Teil arabischer<br />

Namen<br />

("Vater")<br />

ein Ripsgewebe<br />

Roman von<br />

Stephen<br />

King<br />

Direktor der<br />

Universitätsbibliothek<br />

Graz † 1798<br />

Lösung der Vorwoche: Museum der Wahrnehmung, die Gewinner werden verständigt Rätsellösungen: S. 24<br />

Aktuelles Lösungswort:<br />

SUDOKU<br />

5 3<br />

9 5 2 1<br />

9 6 8 5<br />

1 7 3 4<br />

3 2 5<br />

4 9 1<br />

6<br />

3 1<br />

3 6 1<br />

4<br />

1019<br />

Und so geht’s!<br />

Jede Ziffer darf in<br />

jeder Reihe in jedem<br />

Quadrat nur<br />

einmal vorkommen.<br />

Bleistift<br />

spitzen, los geht’s.<br />

Viel Spaß!<br />

G E W I N N S P I E L<br />

„Süßes Paket“<br />

im Wert von 80 € von der Confiserie<br />

Heindl & eine Einladung<br />

ins SchokoMuseum!<br />

Wie lautet die Lösung?<br />

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht<br />

übertragbar. Einsendeschluss: 16. 1. <strong>2019</strong>. Gewinner<br />

werden telefonisch verständigt und sind mit<br />

der Veröffentlichung einverstanden.<br />

7


<strong>13.</strong> JÄNNER <strong>2019</strong> www.grazer.at<br />

grazer sonntag 45<br />

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>13.</strong> JÄNNER<br />

ÖH-Lerntage<br />

Die Prüfungszeit hat begonnen, aber<br />

an der Uni ist es oftmals schwierig<br />

für Studenten, einen ruhigen Platz<br />

zum Lernen zu finden. Das Referat<br />

für Bildung und Politik organisiert<br />

erneut die „ÖH-Lerntage“ und bietet<br />

eine entspannte Atmosphäre, wo<br />

man Ruhe und genügend Raum<br />

findet. Ebenfalls werden kostenlose<br />

Warm- und Kaltgetränke<br />

sowie Snacks und Nervennahrung<br />

angeboten. Von 10 bis 23 Uhr bei der<br />

Karl-Franzens-Uni in den Hörsälen<br />

HS 06.01 und HS 06.02.<br />

HOCHZEITS-<br />

WELT<br />

13 Uhr<br />

Helmut-List-<br />

Halle<br />

WOHIN AM SONNTAG<br />

Kasperl und der Eisvogel<br />

Die Schneekönigin hat Geburtstag,<br />

und das wird natürlich gefeiert. Aber<br />

leider ist sie erkrankt und mit jedem<br />

Niesen löst sich eine Schneelawine.<br />

Also muss schnell Medizin gegen<br />

diese Verkühlung besorgt werden.<br />

Der seltene Eisvogel ist der Einzige,<br />

der da helfen kann. Eine spannende<br />

Reise mit dem Kasperl. Um 11, 15 und<br />

16.30 Uhr im Orpheum eXtra (kleiner<br />

Saal).<br />

Hochzeitswelt Graz<br />

Die führenden Anbieter zum Thema<br />

„Hochzeit“ aus dem Raum Graz,<br />

dem gesamten Bundesland Steiermark,<br />

angrenzenden Bundesländern<br />

und Italien präsentieren Ihnen die<br />

Trends der Hochzeitssaison <strong>2019</strong>.<br />

In entspannter Atmosphäre und<br />

speziellem Ambiente hat man die<br />

Möglichkeit, sich an Ort und Stelle<br />

rund um „den schönsten Tag“ zu<br />

informieren. Nur noch heute von 13<br />

bis 16 Uhr in der Helmut-List-Halle.<br />

Polnische Hochzeit<br />

Operette in drei Akten mit Prolog.<br />

Ein verkleideter Freiheitskämpfer,<br />

sein Onkel mit bedenklichem<br />

Blaubart-Komplex, der bereits<br />

die sechste Hochzeit mit einer<br />

natürlich noch jüngeren Frau plant,<br />

Von 13 bis 16 Uhr können verliebte Paare sich über „ihren schönsten<br />

Tag im Leben“ informieren. <br />

GETTY, UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM, KK<br />

eine höchst kreative, willensstarke<br />

Nachbarin, auch bekannt und<br />

gefürchtet als „Wildkatze“, und eine<br />

feierlustige Gesellschaft treffen in<br />

dieser wortwitzigen, frechen Operette<br />

der Irrungen und Wirrungen<br />

von Joseph Beer aufeinander, um<br />

die Hochzeit des Jahres, ja vielleicht<br />

des Jahrhunderts, zu feiern. Um<br />

15 Uhr im Opernhaus. Kostenlose<br />

Stückeinführung jeweils 30 Minuten<br />

vor Beginn im Galeriefoyer.<br />

The awesome 2SOME project<br />

Eine neue Art von Tanzworkshop.<br />

Zwei Mädels, ein Song! Bei dem<br />

Workshop vermitteln die Tänzerinnen<br />

Stefanie Hafner und Joana<br />

Hörmann zwei verschiedene Interpretationen<br />

von einem Song. Ein<br />

Experiment voller Inspiration. Von<br />

15 bis 18 Uhr im Raiffeisen-Sportpark<br />

in der Hüttenbrennergasse.<br />

Mehr essen, weniger wiegen<br />

Von 15 bis 17 Uhr gibt es eine Information<br />

über „mehr essen, weniger<br />

wiegen“ im Nachbarschaftszentrum<br />

Graz St. Peter (St.-Peter-<br />

Hauptstraße 85). Infos zu mehr<br />

Energie, gesünder und fitter leben,<br />

biologisches Alter reduzieren,<br />

schlanker und vor allem gesünder<br />

werden, besser schlafen und<br />

rege nerieren, sein Immunsystem<br />

stärken und noch viel mehr<br />

nützliche Tipps. Anschließend wird<br />

schwungvoll in den Abend getanzt!<br />

Vom Zeughaus und seinem Zeug<br />

Das Landeszeughaus ist ein ganz<br />

besonderer Ort. Gemeinsam mit<br />

dem Zeughaus kann man in die<br />

Geschichte eintauchen, herausfinden,<br />

welche Bedeutung es früher<br />

hatte und wozu all das gut war,<br />

was gezeigt wird. Eine Führung<br />

für Kinder von 6 bis 10 Jahren<br />

(mit Familie) von 15 bis 16 Uhr im<br />

Universalmuseum Joanneum.<br />

Shanghai Nights in Graz<br />

Die erste kulinarische Reise für das<br />

Jahr <strong>2019</strong> führt Lucy’s Asian Kitchen<br />

in die mondäne Glitzermetropole<br />

Shanghai. Gemeinsam werden<br />

chinesische Cocktails gemixt,<br />

süß-saure Rippchen, geschmorte<br />

Auberginen, Shrimp Shanghai-Style<br />

und Erdbeer-Sago gemacht. Von 17<br />

bis 20 Uhr im En Garde (Lendplatz<br />

40).<br />

Confusical!<br />

Ein improvisiertes Musical mit<br />

Songs! „The Essentials“ sind eine<br />

nigelnagelneue Improformation aus<br />

Graz, Österreich – gebildet aus den<br />

Gruppen KANA DA und BRUN-<br />

NERGRUBERMAIR. In ihren Shows<br />

verfolgen sie nur ein Ziel: Improvisiere<br />

um dein Leben und finde den<br />

besten Song der Welt. Jede Show<br />

ist aufs Neue die Premiere und<br />

Derniere zugleich. Um 19 Uhr im<br />

Kristallwerk.

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