insider - Das Spieltagsmagazin #7

brosebamberg

In der Spielzeit 2020/2021 gibt es den "insider - Das Spieltagsmagazin" virtuell und online zum Anschauen, Abrufen und Downloaden. Einen Tag vor dem jeweiligen Heimspiel haben Fans so die Gelegenheit, sich bereits Daten und Fakten zum Gegner zu sichern und Geschichten und Informationen über Brose Bamberg zu erfahren.

insider

Das Spieltagsmagazin · #7 2020/2021

RETAbet Bilbao Basket

Basketball Champions League · 5. Spieltag

12. Januar 2021 · 20:00 Uhr

Das Heimspiel wird Ihnen

präsentiert von:

www.brosebamberg.de


Deutschlands BASKETBALLHERZ 3

WIR LEBEN

MOBILITÄT

KOMFORTABEL

Lockerroom Talk

Kenneth Ogbe

Das Spiel in Vechta war sicherlich

wieder ein Schritt zurück, nachdem

wir in Ulm einen wichtigen Sieg

einfahren konnten. Jetzt gilt es gegen

Bilbao wieder den Fokus zu finden.

Zwar sind wir in der BCL bereits

für die Zwischenrunde qualifiziert,

wir wollen aber als Gruppensieger

dahin. Dafür ist ein Sieg gegen

Bilbao wichtig! “

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4 Brose Bamberg

Deutschlands BASKETBALLHERZ

5

Unsere Mannschaft

# Name Jahrgang Größe Position Nat.

2 Elias Baggette 2002 1,81 m G GER

3 Dominic Lockhart 1994 1,99 m G GER

12 Moritz Plescher 2000 1,95 m G GER

17 Mateo Seric 1999 2,04 m F GER

20 Chase Fieler 1992 2,03 m F USA

25 Kenneth Ogbe 1994 1,98 m G GER

27 Shevon Thompson 1993 2,10 m C USA

31 Michele Vitali 1991 1,96 m G ITA

33 Bennet Hundt 1998 1,78 m G GER

43 Christian Sengfelder 1995 2,03 m F GER

45 David Kravish 1992 2,08 m C USA

50 Joanic Grüttner Bacoul 1995 1,97 m G GER

55 Tyler Larson 1991 1,91 m G USA

Trainer

Johan Roijakkers

Head Coach

Der Kader von RETAbet Bilbao Basket

# Name Jahrgang Größe Position Nat.

1 Jaroslaw Zyskowski 1992 2,03 m F POL

2 Jonthan Roussell 1990 1,92 m G FRA

3 Jaylon Brown 1994 1,83 m G USA

6 Iñigo Betolaza 2000 1,85 m G ESP

8 Alex Reyes 1993 2,02 m F ESP

10 Jovan Kljajic 2001 1,95 m G MNE

12 Ondrej Balvin 1992 2,17 m C CZE

13 Felipe Dos Anjos 1998 2,18 m C ESP

18 Quentin Serron 1990 1,90 m G BEL

20 Regimantas Miniotas 1996 2,06 m F LTU

22 Ludde Hakanson 1996 1,87 m G SWE

23 Goran Hustic 1992 2,10 m C SRB

24 John Jenkins 1991 1,93 m G USA

98 Arnoldas Kulboka 1998 2,05 m F LTU

Trainer

Alex Mumbru

Head Coach


6 Brose Bamberg

Deutschlands BASKETBALLHERZ

7

Brose Bamberg verpflichtet

Shevon Thompson

Brose Bamberg hat nach Devon Hall den zweiten

Spieler in der laufenden Saison nachverpflichtet

und Center Shevon Thompson mit einem

Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Der

2,13m große und 110kg schwere US-Amerikaner

kommt vom spanischen Erstligisten Urbas

Fuenlabrada. Dort erzielte er in bislang elf

Spielen in im Schnitt zwölf Minuten Einsatzzeit

fünf Punkte und holte ebenso viele Rebounds.

Johan Roijakkers: „Shevon Thompson ist ein

Spieler, der auf beiden Seiten des Feldes den

Ring beschützen kann. Dazu besitzt er einen

guten Touch am Ball und daher einen guten

Wurf. Er ist hungrig, will sich in der BBL beweisen.

Zudem bringt er uns weitere internationale

Erfahrung, die er in der Champions League gesammelt

hat.“

Shevon Thompson: „Ich kenne Bamberg natürlich

aus der Champions League, habe den

Werdegang des Vereins ein bisschen verfolgt

und bin froh, dass ich nun für so eine historische

Organisation auflaufen darf. Zudem kenne

ich ein paar der Jungs, habe unter anderem

mit Chase Fieler schoon zusammengespielt.

Für mich ist es eine tolle Gelegenheit, mich auf

höchstem Niveau zu beweisen. Ich bin ein Gewinnertyp

und werde alles dafür tun, dass ich

schnellstmöglich mein Optimum abrufen und

dem Team beim Siegen helfen kann.“

Shevon Thompson, auf Jamaika geboren,

begann seine Basketballkarriere an der Vere

Technical High School in seinem Heimatland,

ehe er 2012 für seine College-Karriere

am Harcum College und der George Mason

University in die USA kam. Dort bekam er zur

Saison 2016/2017 bei den Erie BayHawks in

der G-League auch seinen ersten Profivertrag.

Nach einem Jahr bei den Raptors 905 Ontario,

ebenfalls in der G-League, kam der heute

27-Jährige im Sommer 2018 erstmals nach

Europa und unterschrieb beim türkischen Erstligisten

Istanbul BB. Nach einem abermaligen

Zwischenstopp in der G-League, diesmal in

Wisconsin, wechselte er im März 2019 zu FI-

LOU Oostende und gewann mit seinem neuen

Team – gemeinsam mit Chase Fieler – sofort

die belgische Meisterschaft. Auch in der vergangenen

Saison lief er weiter für Oostende auf

und debütierte in der Basketball Champions

League mit starken Quoten (13,5 Punkte, 10,1

Rebounds). Zuletzt spielte er in der spanischen

ACB bei Urbas Fuenlabrada.


8 Brose Bamberg

Deutschlands BASKETBALLHERZ

9

Tyler Larson unterzieht sich

Kniearthroskopie

Zuhause und dennoch nah dran –

die virtuelle Spieleinführung

Tyler Larson wird sich am Montag einer Kniearthroskopie

unterziehen. Der rund einstündige

Eingriff findet ambulant bei Kniespezialist

Prof. Dr. Peter Angele in Regensburg statt.

Es wird eine kleine Knorpelabsprengung im

linken Knie entfernt. Die Verletzung trat akut

während der zuletzt durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen

nach der linksseitigen

Längsruptur der rechten Achillessehne auf,

die wiederum komplett abgeklungen ist.

Tyler Larson wird direkt nach dem Eingriff

zurück nach Bamberg kommen und hier die

wenige Wochen dauernde Reha aufnehmen.

Zugleich rechnen wir damit, dass wir in Kürze

Verstärkungen präsentieren können.

Die Pandemie macht erfinderisch. Wer von

uns hätte gedacht, dass Zoom-Meetings, virtuelle

Konferenzen und Skype-Interviews so

schnell zu unserem Alltag gehören würden?

Sicher nur die Wenigsten. Und dennoch:

Dank all dem können wir auch in Zeiten des

Lockdowns und des Homeoffices irgendwie

zusammen und „vor Ort“ sein.

Schwieriger wird es da schon, wenn wir vom

Sport sprechen. Nichts geht über das Gefühl,

live im Stadion oder der Arena dabei zu sein,

sein Team nach vorne zu peitschen. Aber

auch das geht in der aktuellen Zeit (noch)

nicht. Daher müssen Vereine und Organisationen

auch auf diesem Gebiet neue Wege

einschlagen.

Brose Bamberg hat das bereits frühzeitig erkannt

und getan. Wir hatten und haben virtuelle

Pressekonferenzen, virtuelle Fan-Stamm-

tische und virtuelle Partner-Frühschoppen.

Nun erweitern wir unser Portfolio um eine weitere

Facette: die virtuelle Spieleinstimmung.

Dabei geben Geschäftsführer Philipp Galewski,

Vertriebsdirektor Martin Schmidt inkl.

Team und Mediendirektor Thorsten Vogt direkt

vor einer Partie die letzten wichtigen Informationen

zum Spiel, aber selbstverständlich

auch zur aktuellen Situation innerhalb der

Organisation. Sie alle beantworten Fragen zu

sämtlichen Themen, die den Fans auf und

unter den Nägeln brennen.

Am 24. Januar beim Spiel gegen Braunschweig

ist es erstmals für alle Fans soweit.

Ab 16.45 Uhr hat jeder die Möglichkeit, seine

aktuellen Fragen an die Beteiligten zu richten.

Wir freuen uns auf rege Diskussionen und darauf,

möglichst viele am Bildschirm begrüßen

zu dürfen.


10 Brose Bamberg

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11

Basketball Champions

League Gruppe F

Stand 11.01.2021

# Team G S N Pkt

1 Brose Bamberg* 4 4 0 8

2 Pinar Karsiyaka 4 2 2 6

3 RETAbet Bilbao 4 2 2 6

4 Fortitudo Bologna 4 0 4 4

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12 Brose Bamberg

Deutschlands BASKETBALLHERZ

13

Fanclub Faszination

Basketball Bamberg

Wisst ihr noch im vergangenen Jahr...?

In der momentan reisefreien Basketballzeit

bringen wir heute eine Erinnerung an unsere

letzte gemeinsame 3-Tages-Reise im Februar

2020 nach Vechta:

Vom 07.02.20 bis 09.02.20 fuhren wir mit 51

Personen ein ganzes Wochenende zum Auswärtsspiel

nach Vechta. Sehr gut gelaunt und

fast ausgeschlafen starten wir mit dem Bus

der Firma Kramer am Freitag schon kurz nach

fünf in Bamberg. Nach lustigen Stunden im

Bus konnten wir alle frische Luft schnappen

bei einer Stadtführung in Osnabrück. Kurzer

Mittagssnack am Bus und wir machten uns

wieder auf um Vechta zu erreichen.

Mit unserem gebuchten Hotel Ibis Style Vechta

haben wir einen guten Griff gemacht. Erst kurz

eröffnet, erstrahlt es in vollem Glanz und jeder

ist mit seinem Zimmer zufrieden. Gleich zu Beginn

beim Gruppen-Check-In gab es für Marco

und mich eine tolle Überraschung. Zu Gast

bei einem Meeting war gerade Marius Kröger

vor Ort. Er hat unsere Anreise beobachtet und

unterbrach seine Sitzung, um uns persönlich

im hohen Norden zu begrüßen. Nach einem

kurzen Plausch machten wir uns alle frisch und

zogen dann gemeinsam mit roten Leuchtstäben

durch Vechta zur Grünkohlparty.

Es erwartet uns hier ein toller traditioneller all

inclusive Abend mit gutem Essen, viel Spaß,

Tanzmusik vom DJ, allerlei Getränken. Die

Stunden vergingen wie im Flug und unsere

Grünkohl-Königspaar Marco der Erste und

Angela die Erste tanzten mit ihrem Gefolge bis

in die Morgenstunden.

Nach wenig Schlaf und einem sehr guten Frühstück

stiegen wir gemeinsam wieder in den

Reisebus und es folgte eine Fahrt nach Papenburg

zur Meyer Werft. Hier haben wir die Entstehung,

Geburt und Taufe der Aida Schiffe gesehen.

Ein kurzweiliger Tagespunkt. Am Abend

hatte unsere Fanschar das Spiel in Vechta mit

unseren Jungs als Programmpunkt. Leider verlor

unser Team gegen Vechta, aber der Stimmung

unter allen Mitreisenden tat dies keinen

Abbruch, wir machten das Beste aus dem

Abend und hatten viel Spaß im Rasta Dome.

Für mich persönlich kam am Sonntagmorgen

der Höhepunkt unserer Gruppenreise. Wir

waren zum Frühstück auf das Betriebsgelände

der Firma Höffmann Reisen geladen. Mein

Arbeitgeber seit über 15 Jahren, mit dem ich

viele Monate durch die Welt gereist bin. In jeder

Offseason werde ich von ihm gebucht, um

Pilger zu bekochen, besonders viele Sommerjugendcamps

mit bis zu 1000 Jugendlichen

begleitete ich. Höhepunkte sind jedes Jahr

die Monate in Rom, um hier ganz nah beim

Heiligen Vater rund um den Vatikan Veranstaltungen

zu bewirten. Meine ganze Familie ist

diesem Unternehmen zugetan und für mich

waren es besondere Stunden im Hause Höffmann

Reisen.


14 Brose Bamberg

Deutschlands BASKETBALLHERZ

15

Gespannt lauschten alle Teilnehmer den Erzählungen

von Hans Höffmann. Er berichtete

aus seinem Leben, seiner beruflichen

Laufbahn und der Freundschaft mit Papst

Johannes Paul. Im Anschluss unseres feudalen

Frühstücks besichtigten wir das Betriebsgelände

und die Privaträume. Als Abschluss

bekamen wir geweihte Rosenkränze aus

Rom und machten uns wieder mit vielen Eindrücken

auf die Rückreise.

Sichtlich geschafft aber bester Stimmung

waren wir am Sonntagabend wieder an der

BROSE ARENA in Bamberg und verabschiedeten

uns mit den Worten: Bis zum nächsten

Mal.

Leider konnten wir dies bis heute nicht erfüllen.

Er folgten noch ein paar normale Auswärtsfahrten,

aber leider noch keine Mehrtages

tour des Fanclubs.

Ich denke voller Freude an die schönen Tage

zurück. Momentan sammeln wir viele Ideen.

Leider können wir sie noch nicht umsetzen,

aber ich bin mir sicher, dass das irgendwann

mal wieder sein wird.

Bis dahin, lassen wir gemeinsam unsere Erinnerungen

schweifen und halten uns an den

Gedanken, dass es bestimmt bald wieder los

geht auf große Tour mit dem Fanclub Faszination.

Ronni Arendt, im Namen der Vorstandschaft

Die Trommler

in der Brose Arena

Fotos: eraffe & Daniel Löb


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Derby-Frust auf der Couch

Eine Story von Maximilian Glas | Fränkischer Tag

Die Basketball-Bundesliga hatte es zwischen

den Jahren gut gemeint mit den Fans. Alle vier

Partien am Abend vor Silvester waren Derbys:

Gießen gegen Frankfurt, Vechta gegen Oldenburg,

Chemnitz gegen Weißenfels und nicht

zuletzt das Nachbarduell mit der größten Tradition,

Bamberg gegen Bayreuth. Statt Trommeln

und Klatschen im Fanblock bleibt den

Basketball-Anhängern aber auch an diesem

Abend nur eine Alternative: die Couch und der

Fernseher.

Oder auch eine Nummer größer, wie im Wohnzimmer

von Tim Tropp in Gaustadt. Der 36-jährige

Grundschullehrer schaut die Spiele seiner

Bamberger auf einer gut sechs Quadratmeter

großen Leinwand – und vor Corona selten alleine.

„Teilweise schauen bis zu zwölf Kumpels

bei mir. Da wird’s dann auch mal emotional

und laut. Meinen Vermieter warne ich da lieber

immer vor“, erzählt der gebürtige Aschaffenburger,

den es 2008 studienbedingt nach

Bamberg verschlug.

Chef der großen Choreografien

Am 30.12. muss Tropp mit dem FT-Redakteur,

der im gebührenden Abstand auf dem

rot-weißen Sofa Platz nimmt, vorliebnehmen.

Das Knabberzeug steht auf dem Parkett – auf

einem Teil des alten Parketts der Brose-Arena,

das zu einem Couchtisch umfunktioniert wurde.

An der Wand hängen eine Illustration vom

ehemaligen Headcoach Chris Fleming und einige

eingerahmte Zeitungsartikel über Choreografien,

die Tropp mit der SSB inszenierte.

Der 36-Jährige gehört seit Gründung (2012)

der Sektion Südblock an und gilt als der Kreativkopf

der Fangruppierung. „Die Kreativität ist

ein hohes Gut in unserer Familie. Einer meiner

Opas hat Kulissen gebaut, der andere war

Architekt. Mein Talent ist das Grafikdesign“, erklärt

der Pädagoge.

Den Bamberger Reiter in moderner Polygonoptik

entwickelte Tropp vor drei Jahren für

die große Choreo im dritten Finalspiel gegen

Oldenburg. Nun hat es das Motiv sogar auf

das Bamberger Heimtrikot geschafft. „Das ist

ein überwältigendes Gefühl. Es freut und beeindruckt

mich, auf wie vielen Artikeln „mein

Reiter“ letztendlich vermarktet wird.“

Tropp besitzt natürlich ein Exemplar des neuen

Heimtrikots, mit seinem Namen und seiner

Lieblingszahl 36, die seinem aktuellen Alter

entspricht. An diesem Abend trägt er aber sein

gewöhnliches Arena-Outfit: Fanclub-Shirt und

Seidenschal. „Das bringt einfach Glück.“

Die ersten Körbe verpasst

Von diesem ist wenige Augenblicke vor dem

Jump noch nichts zu sehen. Denn kurzzeitig

streikt das Internet. Dass er dadurch die ersten

zwei Körbe verpasst, ist zu verschmerzen.

Denn just, als es sich Tropp gemütlich macht,

spielt sich Brose in einen Rausch. „Geil, geil“,

kommentiert er den Dreier von Dominic Lockhart

zum 18:6, der den Bayreuther Coach

Raoul Korner zur ersten Auszeit zwingt. „Lockhart

ist neben Hundt mein Lieblingsspieler aus

der aktuellen Mannschaft. Sie können echte

Identifikationsfiguren werden. Da werden Erinnerungen

an Karsten Tadda wach, von dem

ich Riesenfan bin.“

Die Erinnerungen an das letzte Oberfrankenderby

in der Brose-Arena sind für Tropp dagegen

keine guten. Vor fast genau zwei Jahren

musste sich Bamberg mit 84:94 geschlagen

geben. „Die Bayreuther Fans nach dem Spiel

feiern zu sehen, war kein schöner Moment.

Deshalb kann der Sieg heute gar nicht hoch

genug ausfallen.“

Vor der Partie tippte Tropp auf einen Erfolg mit

zehn Punkten Vorsprung, stellte sich aber auf

ein enges Spiel mit kampfstarken Bayreuthern

ein. Und er sollte recht behalten. Medi findet

Ende des ersten Viertels seinen Offensivrhythmus

und verkürzt auf 18:22. Kurz vor der Halbzeitpause

bringt sich Bayeruth dann mit 36:35

in Front. Tropp lächelt den Führungswechsel

zu dem Zeitpunkt aber noch weg. „Ich bin noch

ganz entspannt, das wird in der zweiten Halbzeit

dann anders werden.“

Besser wird es aus Bamberger Sicht im zweiten

Durchgang nicht. Das Team hat große

Mühe mit den wechselnden Verteidigungsvarianten

der Gäste und schießt von der Dreierlinie

eine Fahrkarte nach der anderen. Trotz

der durchwachsenen Leistung hält sich Tropp

mit Kritik zurück. „Ich habe in der Konstellation

mit Roijakkers als Trainer ein gutes Gefühl. Er

ist einer, der auf allen Ebenen anpackt. Er will

Bamberg wieder in den Mittelpunkt rücken und

das Identitätsgefühl zurückbringen.“ Dieses

familiäre Umfeld imponierte Tropp bei seinem

ersten Heimspiel 2008 sofort. „In den letzten

Jahren hat dieses Gefühl gefehlt. Besonders

enttäuschend war das Champions-League-Final-Four

in Antwerpen, als sich nur drei Spieler

bei uns für die Unterstützung bedankt haben.

Der Rest ist einfach in die Kabine.“ Immer mehr

zur Enttäuschung entwickelt sich für Bamberg

auch das Derby an diesem Abend. Als

die Bayreuther sieben Minuten vor Spielende

erstmals zweistellig in Führung gehen, stöhnt

auch Tropp erstmals laut auf. „Wir gewinnen

aber noch. Gut, zehn Punkte werden es nicht

mehr.“ Der Bamberg-Fan sitzt mittlerweile an

der Couchkante, streicht immer wieder mit seinen

Händen über seine Knie.

Beim 62:69 knapp drei Minuten vor Schluss

ist Tropps Hoffnung zurück. Doch das Team

interpretiert das „eiskalt“ in dieser Partie einfach

falsch. Als Center David Kravish einen völlig

freien Linkskorbleger verfehlt, rutscht dem

lange Zeit um Contenance bemühten Tropp

doch noch ein Schimpfwort über die Lippen. Er

schlägt die Hände über dem Gesicht zusammen

und kauert für einige Sekunden liegend

auf der Couch. In dem Moment weiß er: Das

80. Oberfrankenderby geht an Bayreuth.

Wir bedanken uns bei Max Glas für die

Zusammenarbeit und den Artikel!

Die ungekürzte Version inkl. Fotoserie findet ihr

auf www.infranken.de

Bleibt sportlich, bleibt gesund!

Eure Sektion Südblock Bamberg

Weitere Eindrücke und qualitativen Content findet

ihr bei Instagram & Facebook

@sektionsuedblock


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Deutschlands BASKETBALLHERZ

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Die nächsten Events

Partner

Hauptsponsor

Tag Datum Uhrzeit Heim Gast

Sonntag 24.01. 18:00 Uhr Brose Bamberg Basketball Löwen Braunschweig

Mittwoch 27.01. 18:30 Uhr Brose Bamberg Fortitudo Bologna

Mittwoch 03.02. 19:00 Uhr Brose Bamberg SYNTAINICS MBC

Sonntag 07.02. 18:00 Uhr Brose Bamberg FC Bayern München

Platinsponsoren

Sonntag 14.02. 15:00 Uhr Brose Bamberg ALBA BERLIN

Sonntag 28.02. 18:00 Uhr Brose Bamberg FRAPORT SKYLINERS

Stand: 11.01.2021

Goldsponsoren

Aktion:

Punkten

für die Fans:

Liter

Silbersponsoren

Impressum

Herausgeber: Bamberger Basketball GmbH | Kornstraße 20 | 96050 Bamberg

V.i.S.d.P.: Philipp Galewski, Geschäftsführer

Redaktion: Thorsten Vogt

Anzeigen: Martin Schmidt

Fotos: Daniel Löb, Johannes Nusko

Produktion:

Druckerei Distler GbR

Oberer Löserweg 2

96114 Hirschaid

www.druckerei-distler.de


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Brose Bamberg

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