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3/2019

- Tattoo-Legende Mario Barth im Exklusiv-Interview - Perle direkt am Fluss: In Budapest muss man sich einfach verlieben - Postkarten aus der Südsteiermark: Beste Ausblicke für perfekte Augenblicke - Extrem: Grazer fahren mit dem Rad nach Tokio - Lippen zum Knutschen: Alles rund um den perfekten Kussmund - Disney-Boom: Märchenhafte Mode - Ballkleid-Trends 2020: Der Teufel liegt im Detail - Pizzera & Jaus im Gespräch - Selbstliebe: Die Blogger-Community bestärkt ihre Follower

- Tattoo-Legende Mario Barth im Exklusiv-Interview
- Perle direkt am Fluss: In Budapest muss man sich einfach verlieben
- Postkarten aus der Südsteiermark: Beste Ausblicke für perfekte Augenblicke
- Extrem: Grazer fahren mit dem Rad nach Tokio
- Lippen zum Knutschen: Alles rund um den perfekten Kussmund
- Disney-Boom: Märchenhafte Mode
- Ballkleid-Trends 2020: Der Teufel liegt im Detail
- Pizzera & Jaus im Gespräch
- Selbstliebe: Die Blogger-Community bestärkt ihre Follower

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Editorial

RMA (2)

Herausgeber: Gerhard Goldbrich

Chefredakteur: Tobit Schweighofer

Schön, schöner, Steiermark! Der Herbst ist da und

verwandelt das Land in ein farbenfrohes, funkelndes

Schatzkästchen. Besonders jetzt sieht man an allen

Ecken und Enden, wie malerisch es bei uns ist, und das

spiegelt sich in der aktuellen „Insider“-Ausgabe wider.

Egal, wo man wohnt – man muss nicht weit fahren, um

einzigartige Ausblicke genießen zu können. Aus diesem

Grund zeigen wir unter anderem ein Best-of der traumhaftesten

Seiten unseres Landes und holen uns Tipps

von Prominenten. Aber auch auf ganz anderen Gebieten

bietet die Steiermark Sehenswertes: Weltklasse-Tätowierer

Mario Barth verschönert mit seiner Kunst nicht

nur die Stars und Sternchen dieser Welt, sondern auch

„Insider“-Leser. Einen Glücklichen wird er sogar gratis

tätowieren. Zudem tut sich am Modesektor einiges, zum

Start der Ballsaison gibt der Grazer Designer Herbert

Traumüller Tipps für das perfekte Outfit. Zusammenfassend

kann man sagen: Der steirische Herbst ist tatsächlich

eine wunderschöne Jahreszeit und wird es auch

bleiben, dafür sorgen Land und Leute alle Jahre wieder.


Insider

STORYS

Seite

04

Top-Story

Körperkunst

Mario Barth, der schon Stars

wie Sylvester Stallone unter der

Nadel hatte, verrät Tattootrends.

Seite

08

Citytrip

Königin der Donau

Budapest vereint imposante Bauten

und majestätisches Flair mit einer

urbanen Szene und coolen Lokalen.

Seite

12

Ausflug

Postkartenmotive

Die Südsteiermark bietet mit ihren

idyllischen Weinbergen unzählige tolle

Ausblicke. Wir verraten die schönsten.

FORTMÜLLER, SCHERIAU, HOFMANN/SCHELL, GETTY (2), KK

IMPRESSUM: „der Insider“ | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918), Laura Reiterer (0664/80 666 6695) | CHEF-

REDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina

Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Svjetlana Wisiak (0664/80 666 6491), Fabian Kleindienst, Mag. Birgit Schweiger (Lektorat),

Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan

(Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 68 48), Robert Heschl (0664/80 66 66 897), Mag. Eva Semmler (0664/80

666 6895), Thomas Maier (0664/80 66 66 690), Egbert Triebl (0664/80 666 6892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUK-

TION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA - Partum branding | LAYOUT: Waltl & Waltl | HERSTELLUNG: Medienfabrik | GRATIS erhältlich bei SPAR,

EUROSPAR und INTERSPAR sowie ausgewählten Gastronomiebetrieben, Arztpraxen und Friseursalons in der Steiermark – solange der Vorrat reicht. |

AUFLAGE: 35.000 | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


Sportlich

Abenteuer

Zwei Freunde fahren mit dem Fahrrad

von Graz nach Tokio. Momentan in China

berichten sie von ihrem Extremprojekt und

dem Antrieb dahinter.

Seite

18

Seite

32

Fashiontrends

Flowerpower

Die Ballsaison steht vor der Tür. Und die

fällt heuer blumig aus: Florale Elemente

sind absolut in. Und auch Männer dürfen

sich modisch mehr trauen.

Seite

40

Starinterview

Showtime

Kabarettist und Musiker Paul Pizzera

spricht über seinen Erfolg und wie er

gelernt hat, damit umzugehen.

16 Promis und ihre Ausblicke

Prominente verraten ihre liebsten

Plätze mit den besten Ausblicken.

22 Rote Lippen soll man küssen

Experten geben Tipps für Lippenpflege

und den perfekten Kussmund.

26 Mickey-Mouse-Shirt & Löwenmähne

Verspielte Disney-Motive halten

Einzug in die Mode.

36 Es läuft

Experten erklären, worauf man beim

perfekten Laufschuh achten muss

und wie man sich am besten auf einen

Marathon vorbereitet.

44 Lieblingsstücke

Prominente geben Einblick in ihren

Kleiderkasten und zeigen uns

ihre absoluten Must-haves für den

Herbst.

46 Selbstliebe

Immer mehr Blogger beschäftigen sich

mit mentaler Stärke. Zentrales Thema:

Wie schafft man es, sich selbst zu lieben?

49 Zeit zum Einigeln

Das „Insider“-Team gibt Buch-,

Film- und Musikempfehlungen.

52 Szene

Die größten Events der Steiermark.


4

Star-Tätowierer Mario Barth:

„Tattoos werden immer größer“

Text: Valentina Gartner, Fotos: Mario Barth (6), Christoph Fortmüller (3)

Großflächige und farbenfrohe

Tattoos werden immer

beliebter. Der Trend

geht ebenso ganz klar zu

realistischen Motiven.

Star-Tätowierer Mario

Barth erzählt alles rund

um das Phänomen Tattoo.

Exklusiv unter „Insider“-Lesern

verlosen wir

einen Tattoo-Gutschein

im Wert von 200 Euro!

Trendfaktor Tattoo

Der Boom rund um Tattoos wird von

Tag zu Tag größer. Vor allem Frauen

lassen sich immer öfter „stechen“.

„75 Prozent aller Tattoo-Kunden sind

mittlerweile Damen. Und da Damen

intensiver nachforschen, welcher Tätowierer

gut ist, ist die Qualität auch

besser geworden. Tätowierer haben

sich grundsätzlich sehr weiterentwickelt“,

erzählt Mario Barth, Star-Tätowierer.

Vor allem durch die Einführung

des Internets ist das Phänomen

„Tattoo“ richtig groß und beliebt geworden.

Heute kann man es sich kaum

noch wegdenken, und es ist zu einem

persönlichen Mode-Accessoire geworden.

Tattookunst ist schon lange

kein Tabuthema mehr. Bereits jeder

Fünfte besitzt selbst eines.


5

MEGA-GEWINNSPIEL:

– Wir verlosen gemeinsam mit Mario

Barth einen Tattoo-Gutschein im Wert

von 200 Euro.

– Einfach eine E-Mail mit Betreff „Mario

Barth“, einer kurzen Antwort, warum

man das Tattoo gewinnen möchte,

und Telefonnummer an gewinnspiel@

grazer.at schicken – und schon ist man

im Lostopf. Viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht übertragbar.

Einsendeschluss: 25. 10. 2019. Gewinner werden

telefonisch verständigt und sind mit der Veröffentlichung

einverstanden.


6

Je größer, desto besser

„Der derzeitige Trend geht zu fotorealistischen

Tattoos. Die Leute wollen

echte Bilder auf ihren Körpern

verewigen. Aber auch 3D-Fotos und

vor allem sehr große Tattoos sind gerade

sehr angesagt. Gerade Damen

wollen sehr großflächige Tattoos und

nicht mehr kleine zarte Bilder, wie

es in den letzten Jahren üblich war“,

schmunzelt der Star-Tätowierer. Auch

Tattoo-Neulinge wollen gleich mit

großflächigen Meisterwerken beginnen.

Der Trend geht demnach weg

von Schwarzweiß-Tattoos, jetzt trägt

man Farbe am Körper. Vor allem aber

große farbenfrohe Tattoos sind momentan

der letzte Schrei! „Kleine

Tattoos sind natürlich auch noch sehr

gefragt, allerdings werden sie meistens

zu bereits bestehenden, größeren

Tattoos hinzugefügt“, weiß Barth.

Die klassische zarte Rose wird in den

kommenden Jahren nach und nach an

Beliebtheit verlieren. Das gilt auch für

Statement-Tattoos und Schriftzüge.


7

Tattoos werden noch beliebter

Der Tattoo-Markt wird in den nächsten

Jahren definitiv noch größer und

beliebter. „Der Ruf wird besser! Diese

Vorbelastung, dass nur Leute aus dem

Untergrund, Biker und Rebellen tätowiert

sind, ist fast weg. Natürlich gibt

es noch ältere Generationen, die das

in sich verankert haben, aber gerade

die jüngere Generation findet Tattoos

mehr als cool und sieht sie nicht mehr

als negative Erscheinung“, freut sich

der Star-Tätowierer. Es gibt weiterhin

einen sehr starken Aufschwung in der

Branche. „Ich habe beispielsweise 1987

das erste legale Tattoo-Studio in Österreich

eröffnet, heute gibt es alleine

in Graz und Umgebung über 40 Studios“,

so Barth.

„Traditionelle Tattoos werden immer

wieder zurückkommen und Comeback

feiern. Das sind etwa chinesische

Zeichen, religiöse Motive und

Tattoos mit der Bamboo-Technik.

Aber auch Tribals, weil diese im Urgedanken

von uns Menschen existieren.

Wir werden von der Natur sozusagen

angezogen und wollen diese schönen

Designs auch am Körper“, weiß der

Experte. Natürlich gibt es auch ein

absolutes No-Go, welches Tätowierer

nicht stechen: Hoch politische Motive

gehören definitiv nicht auf die Haut,

das ist „ein ungeschriebenes Gesetz“.

„Tätowieren ist für mich ein Abschnitt

meines Lebens, es ist mein

Leben, und Tattoos bedeuten mir

einfach alles“, erzählt Barth abschließend.

Insider-Tipp

STAR-TÄTOWIERER

MARIO BARTH

Tattoos müssen nicht immer eine

Bedeutung haben, dennoch ist

mein Tipp, dass man eine Erinnerung

am Körper schafft. Meine

Tattoos sind beispielsweise von

unterschiedlichen Menschen,

die mir wichtig sind, gestochen

worden. Sogar mein Vater, der

keine Erfahrung mit Tätowieren

hat, hat mir eines gestochen.

Ich verbinde alle Tattoos mit

besonderen Menschen, und das

ist meiner Meinung nach das

Wichtigste.


8

Perle direkt am Fluss:

In Budapest muss man

sich einfach verlieben

Text: Verena Leitold

Die „Königin der Donau“ präsentiert sich mit zwei Gesichtern:

Budapest hat nicht nur imposante Architektur

und beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten,

sondern auch coole urbane Clubs und Lokale. Honorarkonsul

Rudi Roth verrät seine persönlichen Geheimtipps.

GETTY (3), KK (4)

Das Gute liegt so nah

Nur dreieinhalb Stunden von Graz,

vier Stunden von Knittelfeld und fünf

Stunden von Bad Aussee entfernt liegt

Budapest, die Hauptstadt Ungarns, die

oft auch als Königin der Donau bezeichnet

wird. Und denkt man an das

imposante Parlament direkt am Fluss,

die Kettenbrücke oder Burg und Fischerbastei,

die über der Stadt thronen,

bekommt man tatsächlich einen

wahrlich majestätischen Eindruck.

Einer, der die Stadt wie seine Westentasche

kennt, ist der steirische Unternehmer

Rudi Roth, zugleich Honorarkonsul

Ungarns. „Budapest lässt sich

ganz einfach erschließen. Grob besteht

es aus zwei Teilen: östlich der Donau

ist der neuere und größere Teil Pest,

westlich der Donau liegt das ältere, ruhigere

und kleinere Buda“, gibt er einen

groben Überblick, bevor er uns seine

Must-sees und Geheimtipps verrät.

Bei einem Besuch in der 1,7 Millionen

Einwohner großen Stadt darf ein Ausflug

auf den Budaer Burghügel nicht

fehlen. Burgpalast mit Wachwechsel,

Matthias kirche und Fischerbastei gehören

da unbedingt dazu - den Ausblick

auf die Stadt darf man sich nicht

entgehen lassen. „Das macht man am

besten unter der Woche frühmorgens

- da ist es nicht so trubelig. Die besten

Fotos bekommt man allerdings am

Nachmittag, da die Sonne dann von

hinten auf die Stadt scheint!“, rät Insider

Roth. „Der Kuchen im Café Ruszwurm

ist sehr zu empfehlen, ebenso

das Mittagessen im ,21‘.“

Daran kommt man nicht vorbei

Ein absolutes Muss ist natürlich auch

das Parlament. Mit 268 Metern ist es

das drittgrößte überhaupt - nach dem

Palace of Westminster in London und

dem Argentinischen Nationalkongress

in Buenos Aires. Tickets dafür sollte

man unbedingt vorab online buchen,

um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Und auch in Sachen öffentlicher Verkehr

ist Budapest ganz vorne dabei.

„Die zweitälteste U-Bahn der Welt ist

SIGHTSEEING MIT AUSBLICK

Vor allem die Aussicht vom Burgpalast

und der Fischerbastei auf den Stadtteil

Pest mit dem imposanten Parlament

direkt an der Donau lässt die meisten

Budapest-Besucher nicht mehr los.


9

die Linie 1. Eine Fahrt mit den kleinen

gelben Wagen gehört zu jedem Besuch

dazu“, findet Konsul Roth. „Die perfekte

Gelegenheit bietet sich, wenn

man zum Heldenplatz fährt. Dieser

war einst schon Kulisse für Michael

Jacksons Video zu ,History‘ und

ist auch heute noch sehr sehenswert.

Hinter dem Platz erstreckt sich eine

schöne Parkanlage mit einem See, der

im Sommer zum Paddeln und im Winter

zum Schlittschuhlaufen einlädt.“

Für Fußballfans ist vor allem die

St.-Stephans-Basilika interessant:

Denn in der Krypta liegt der berühmte

ungarische Spieler Puskás Ferenc. Die

Besichtigung sollte man mit Eisessen

bei Gelato Rosa verbinden. Die verschiedenen

Sorten werden dort kunstvoll zu

einer Rose auf die Tüte modelliert.

Hier trifft sich die Szene

Budapest hat eine lange jüdische Tradition

- auch heute leben hier mehr als

100.000 Juden. So gibt es hier auch die

größte Synagoge Europas - erbaut im


HIPSTERGEGEND

Graffiti, extravagante Lokale

und coole Vintage- und Designerläden

gibt es im jüdischen Viertel.

maurisch-byzantinischen Stil. „Sogar

Franz Liszt spielte in der Großen Synagoge

schon die Orgel“, verrät Roth.

„Ein echter Insider-Tipp ist aber die

Synagoge in der Kazinczy-Straße. Das

Besondere an dieser orthodoxen Synagoge

ist ihre Jugendstilarchitektur!“

Das ehemalige jüdische Viertel ist heute

das alternative Szeneviertel der Stadt

- überall gibt es coole Kneipen und Restaurants.

„Budapest ist auch bekannt

für seine Ruinenbars. In verfallenen

Häusern und Hinterhöfen wurden

kurzerhand Bars und Clubs errichtet.

Die bekannteste ist das Szimpla Kert.

Und: Jeden Sonntag findet vormittags

ein Bauernmarkt im Szimpla statt, der

ebenfalls sehr lohnenswert ist.“ Ein

Tipp für Nachtschwärmer ist auch der

Corvin Club, eine Nacht- und Tanzbar.

„Auf dem Dach eines ziemlich

unschönen Kaufhauses befindet sich

diese tolle Bar mit Blick über Budapest.

Der Eingang ist etwas schwer zu

finden: Wenn man vor dem Gebäude

in der Blaha Lujza tér 1–2 steht, ist auf

der linken Seite ein unscheinbarer Seiteneingang,

mit grimmig dreinschauenden

Türstehern. Unzählige Treppen

führen nach oben, der Fahrstuhl ist

nicht mehr in Betrieb“, verrät Roth einen

echten Geheimtipp.

Mittlerweile kein Geheimtipp mehr,

aber dennoch einen Besuch wert, ist

das For Sale Pub ganz in der Nähe der

Großen Markthalle in der Vámház

krt. 2. Das ganze Lokal ist von oben bis

unten vollgestopft mit Zetteln. „Selbst

wenn man keinen Platz bekommt, was

leider sehr wahrscheinlich ist, lohnt es

sich, einen kurzen Blick hineinzuwerfen!“

Budapest bei Nacht

Stimmungsvoll und zugleich beeindruckend

ist ein Abendspaziergang an

der Donau. Die Brücken und Gebäude

am Flussufer sind allesamt wunderschön

beleuchtet. An der Promenade

kommt man auch am berühmten Holocaust-Mahnmal

mit den verlassenen

metallenen Schuhen vorbei.

Wer zufällig am 20. August, am ungarischen

Nationalfeiertag, in der Stadt

ist, hat vom Ufer aus eine perfekte

Sicht auf das spektakuläre Feuerwerk.

Insider-Tipp

HONORARKONSUL

RUDI ROTH

Bäderstadt Budapest

„Budapest ist berühmt für

seine Thermalbäder und ist mit

insgesamt 21 Bädern die größte

Kurstadt Europas. Viele von ihnen

bestechen durch ihre eindrucksvolle

Architektur, allen voran das

Gellértbad mit seinem Jugendstil

oder das Széchenyi-Bad mit seiner

palastartigen Anlage. Ein von

Touristen nicht so überlaufenes,

aber trotzdem eines der schönsten

Thermalbäder ist das Rudas

Bad am Döbrentei tér 9.“

Traditionelle Küche

Das ungarische Essen ist oft sehr

deftig, Gulasch, Paprikahuhn oder

die beliebte Beilage Tar honya

stehen da oft auf dem Speiseplan.

„Die besten traditionellen

Lokale sind meiner Meinung nach

,Margit Kert‘ (Margit utca 15) und

,Násci Néni‘ (Ördögárok ut. 80).“

Auch für seine Süßspeisen ist

Ungarn bekannt: Baumkuchen

und Esterházy-Torte dürfen nicht

fehlen. „Die besten Konditoreien:

,Gerbeaud‘ (Vörösmarty tér 7–8)

und ‚Café New York‘ (Erzsébet

Krt. 9–11).“

LACH


11

FLUSSKREUZFAHRTEN

FLUG AB GRAZ • AUF DER MS KLIMT

Von den Alpen bis zur Nordsee

Inkludierte Leistungen:

• 12-tägige Kreuzfahrt an Bord der MS Klimt • alle Einschiffungs-,

Ausschiffungs-, Schleusen- und Hafengebühren

• Nächtigungen in der gebuchten Kabinenkategorie

• Vollpension, beginnend mit Abendessen 1.

Tag, endend mit Frühstück letzter Tag • 1x Gala-Abend

im Rahmen der Vollpension • Freie Teilnahme am Bordprogramm

• Bahnfahrt Graz – Wien • Flug Amsterdam

– Graz (Economy) mit einem Freigepäckstück (max. 20 kg)

ab EUR

1.799.– p. P.

ab Graz

• Flughafentaxen und Sicherheitsgebühren (dzt. € 119,– p. P.) • Bustransfer Schiff

– Flughafen • Deutschsprachige Kreuzfahrtleitung

Termine:

24.5 – 4.6. | 15.6. – 26.6. | 7.7. – 18.7. | 29.7. – 9.8. | 20.8. – 31.8.2020

Reiseprogramm:

1. Tag, Graz/Wien: Zugfahrt Graz – Wien, Einschiffung in Wien, Abfahrt flussaufwärts

in Richtung Deutschland

2. Tag, Passau: „Schlögener Schlinge“ im bewaldeten Hügelland des Mühlviertels,

Stadtrundgang (Ausflugspaket) in Passau mit den schönsten Seiten der Altstadt

3. Tag, Regensburg – Kloster Weltenburg & Donaudurchbruch: Regensburg, Stadtrundgang

(Ausflugspaket), Glanzstück des bayrischen Spätbarocks Kloster Weltenburg

(Ausflugspaket) mit Ausflugsbooten

4. Tag, Nürnberg: Stadtbesichtigung Nürnberg (Ausflugspaket), weiter durch den

Main-Donau-Kanal

5. Tag, Bamberg: Stadtbesichtigung Bamberg (Ausflugspaket), größter

unversehrt erhaltener, historischer Stadtkern in Deutschland, UNESCO-

Weltkulturerbe

6. Tag, Würzburg: Stadtbesichtigung (Ausflugspaket) mit Dom, Marienkapelle, Neumünster

und Käppele, Alte Mainbrücke, Stadtbesichtigung Festung Marienberg (Ausflugspaket)

7. Tag, Wertheim: Rundgang (Ausflugspaket) im idyllischen Wertheim mit mittelalterlichen

Gassen, Fachwerkhäusern, Kirche, Burg und Marktplatz

8. Tag, Miltenberg: Besichtigung von Miltenberg (Ausflugspaket), der „Perle des

Mains“ mit altem Marktplatz, anschließend Weinverkostung (Ausflugspaket)

9. Tag, Rüdesheim: Fahrt mit dem Winzerexpress (Ausflugspaket) durch Rüdesheim -

das ekannteste Weindorf des Rheinlands, anschließend durch die berühmte „Drosselgasse“

(Kneipen und Weinkeller) zurück zum Schiff bummeln; weiter zum berühmten

Loreley-Felsen

10. Tag, Köln: Stadtrundgang (Ausflugspaket) u.a. Kölner Dom mit den Gebeinen der

Heiligen Drei Könige

11. Tag, Amsterdam: Stadtbesichtigung (Ausflugspaket), mit Höhepunkten der niederländischen

Metropole – Königlicher Palast, Oude und Nieuwe Kerk, Münzturm und

Zuiderkerk, restlicher Tag zur freien Verfügung

12. Tag, Amsterdam : Nach dem Frühstück Ausschiffung und Transfer zum Flughafen,

Flug Amsterdam – Graz

Holland und Flandern

zur Zeit der Tulpenblüte

Inkludierte Leistungen:

• 8-tägige Kreuzfahrt an Bord der MS Klimt • Alle Einschiffungs-,

Ausschiffungs-, Schleusen- und Hafengebühren •

Nächtigungen in der gebuchten Kabinenkategorie • Vollpension,

beginnend mit Abendessen 1. Tag, endend mit Frühstück letzter

Tag • 1x Gala-Abend im Rahmen der Vollpension • Freie Teilnahme

am Bordprogramm • Flüge Graz – Amsterdam – Graz (Economy) mit einem Freigepäckstück

(max. 20 kg) • Flughafentaxen und Sicherheitsgebühren (dzt. € 119,– p.P.) •

Bustransfer Flughafen – Schiff – Flughafen • Deutschsprachige Kreuzfahrtleitung

Termine:

1.4 – 8.4. | 8.4. – 15.4. | 15.4. – 22.4. | 22.4. – 29.4.2020

ab EUR

1.199.– p. P

ab Graz

Reiseprogramm:

1. Tag, Amsterdam: Flug nach Amsterdam, Transfer zur MS Klimt

2. Tag, Hoorn – Alkmaar: Käsestadt Alkmaar (Ausflugspaket), Rundgang durch das historische

Zentrum vorbei an Monumenten, Grachten, Museen und Terrassen, Besuch des

Hollands Kaasmuseum; Rundgang (Ausflugspaket) im Städchen Hoorn mit typisch holländischem

Flair, anschließend Zeit um das Städtchen auf eigene Faust zu erkunden

3. Tag: Kinderdijk, Rotterdam, Delft, Den Haag: Mühlen von Kinderdijk (Ausflugspaket);

weiter zur Hafenmetropole Rotterdam – größter Seehafen Europas; Ausflug nach Delft

und Den Haag (Ausflugspaket), Rundgang in Delft – zählt zu den schönsten niederländischen

Städten (gut erhaltener historischer Kern, malerische Grachten und Giebelhäuser,

Patrizierpaläste, Kirchen und einstige Oranierresidenz „Prinsenhof“; zurück nach Rotterdam

mit Stadtrundfahrt

4.Tag, Gent, Brügge: Besichtigung von Brügge (Ausflugspaket) mit den monumentalen

Tuchhallen, Belfried mit Glockenspiel, Burgplatz mit gotischem Stadthaus und Heilig-Blut-Basilika,

Liebfrauenkirche – höchster Backsteinturm Belgiens; Rundgang in Gent

(Ausflugspaket) mit St. Bavo-Kathedrale (Genter Altar von Hubert und Jan van Eyck); viele

gotische Profanbauten, etwa die gotische Tuchhalle, Rathaus und Burg Gravensteen

5.Tag, Brüssel, Mechelen: Stadtbesichtigung der belgischen Metropole (Ausflugspaket)

mit Atomium (Wahrzeichen Brüssels), Grand Place, Manneken Pis, Ilôt Sacré („Fressmeile“);

Ausflug nach Mechelen (Ausflugspaket) einst Hauptstadt der Niederlande und reich an

Denkmälern und Kunstschätzen

6. Tag, Antwerpen: Stadtbesichtigung Antwerpen (Ausflugspaket) mit den Beinamen

„Rubensstadt“, „Diamantenstadt“, „Kulturhauptstadt Europas 1993“ mit Großem Markt und

Gildehäusern, Rathaus im Renaissancestil, alte Burg „ Het Steen“ und Liebfrauenkathedrale

(beherbergt drei Gemälde von Rubens)

7. Tag, Utrecht – Amsterdam: Ausflug zum berühmten Keukenhof (Ausflugspaket) ständige

Blumenausstellung mit Millionen Blumen in einer wunderschönen Parkanlage, Wiedereinschiffung

in Amsterdam, Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) zu den wichtigsten Höhepunkten

– Königlicher Palast, Oude und Nieuwe Kerk, Münzturm, Zuiderkerk und viele der

insgesamt rund 1.200 Brücken, die das Stadtbild prägen

8. Tag, Amsterdam: Nach dem Frühstück Ausschiffung, Transfer zum Flughafen und Rückflug

nach Graz

Veranstalter: GTA-SKY-WAYS, Wien; Änderungen und Druckfehler vorbehalten.

Nicht inkl. Leistungen:

Getränke sowie persönliche Ausgaben, Trinkgelder (empfohlen:

ca. € 9,- p.P./Tag), Ausflugspaket Graz – Amsterdam

€ 329,– p.P. NEU: Getränkepaket € 299,– p.P.

Getränke sowie persönliche Ausgaben, Trinkgelder (empfohlen:

ca. € 9,- p.P./Tag), Ausflugspaket Holland & Flandern

€ 349,– p.P. NEU: Getränkepaket € 199,– p.P.

Buchung und Information:

Reisebüro KUONI GmbH, Sackstraße 14, 8010 Graz

Tel: 0316/824571, office.graz@kuoni.at

Reisebüro KUONI GmbH, Weblingergürtel 25, 8054 Graz

Tel: 0316/293110, office.centerwest@kuoni.at

Ihre Reise Erlebniswelt


12

Whirlpools vom Testsieger:

Die intelligente Alternative

zum Swimmingpool

Das renommierte Magazin „trend“ hat in Österreich

den letzten großen Whirlpool-Test durchgeführt. Gleich

25 fachkundige Testpersonen haben alle führenden

Marken kritisch unter die Lupe genommen.

Bei dem Vergleichstest wurden die

Whirlpools von Fachkundigen aller

Altersstufen über einen Zeitraum

von zehn Tagen live ausprobiert. Alle

Eindrücke und Fakten ergaben einen

eindeutigen Sieger.

Fünf Sterne nur für HotSpring

Unter den Testern befanden sich

mehrere Physiotherapeuten und ein

Arzt. Dass bei 25 Testern ganze 17

für HotSpring die meisten Punkte

gegeben haben, lag vor allem am

einzigartigen MotoMassagesystem.

Auch das für die Haut angenehme

Salzwasser-Reinigungssystem überzeugte.

Im direkten Vergleich spielten

die qualitative Verarbeitung und

die edlen Oberflächen Pluspunkte

aufs Konto. Am Ende gab es nur für

HotSpring fünf Sterne bei Entspannung,

Bedienung und Funktion sowie

Verarbeitung.

Testsieger-Bonus im September

Um den ersten Platz gehörig zu feiern,

sind die Whirlpools der HotSpring

Highlife Collection im September zu

einem ausgesprochenen Spitzenpreis

zu haben. Schnellentschlossene

können bis zu 10.000 Euro sparen.

Wer lieber Salz statt Chlortabletten

Alle Informationen über

HotSpring Whirlpools für die

ganze Familie finden Sie im

Internet oder vor Ort in der

HotSpring-Whirlpoolausstellung:

HotSpring Austria

im Hause Kornhäusl

Max-Mell-Gasse 1

8401 Kalsdorf bei Graz

0664/1326261

www.whirlpools.at

verwenden will, darf sich freuen:

Das Fresh-Water-Salzwasser-Reinigungssystem

gibt es im Rahmen der

Aktion zum halben Preis. Die große

Produktvielfalt gibt es siebenmal in

Österreich zu bestaunen - zum Beispiel

in Kalsdorf.

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13

Postkarten aus der Südsteiermark:

Beste Ausblicke für perfekte Augenblicke

Text: Verena Leitold, Fotos: Erwin Scheriau

Die Südsteiermark mit ihren idyllischen Weinbergen sieht oft

aus wie direkt aus dem Bilderbuch. Postkartenmotive findet

man nahezu an jeder Ecke. Weinbloggerin Christina Dow verrät

Geheimtipps und Platzerln mit den allerschönsten Aussichten.

Gerade im Herbst hat die Südsteiermark einiges zu bieten:

Die Weinberge verfärben sich langsam und zaubern

ein beeindruckendes Naturschauspiel. Laut „Weinbote“-Bloggerin

Christina Dow muss man die Landschaft

einmal in der Früh erlebt haben, um ihre wahre Schönheit

zu erfahren: „Man sollte sich unbedingt einmal mit

einem Kaffee in die Wiese setzen: die Ruhe, die Geräusche

der Tiere, der Nebel, der jetzt im Herbst zwischen den

Weinbergen hängt! Oft bleibe ich nur über Nacht, um den

Morgen zu erleben!“ Aber auch die Sonnenuntergänge

sind beeindruckend: „Man muss sich einfach ein Platzerl

Richtung Westen sichern und kann dann richtig genießen.“

Uns verrät die Insiderin, wo es die schönsten Aussichten

der ganzen Südsteiermark gibt.

WAHRZEICHEN

Nichts ist so typisch für

die Südsteiermark und die

steirische Weingegend wie

der Klapotetz. Ursprünglich

wurde er zum Vertreiben

der Vögel aus dem Weingarten

genutzt, heute ist er

vielmehr ein Symbol für die

Weinbautradition.


14

ADAM-SCHERERKOGL,

GAMLITZ

Eine besondere Buschenschank:

Am Areal gibt es

einen kleinen Hügel, auf dem

gemütliche Holzbänke und

Tische stehen – und ein großer

Klapotetz! Von diesem

hat man einen fast 360-Grad-

Blick auf die umliegenden

Weinberge (Sernauberg,

Gamlitzberg, bis nach Graz).

Auf dem Hügel herrscht

Selbstbedienung. Man

bestellt in der Buschenschank,

nimmt die Getränke

mit (Wasserleitung gibt’s

oben) und wird angerufen,

wenn das Essen fertig und

zu holen ist. Ideal für lustige

Runden oder romantische

Sonnenuntergänge zu zweit.

GOEDWINEMAKERS,

GAMLITZ

Am wunderschönen

Sernauberg, der im Vergleich

zur südsteirischen

Weinstraße noch immer ein

bisschen ein Geheimtipp

ist, liegt das junge Weingut

inmitten von Weinreben.

Die Besitzer sind Holländer,

geführt wird es von einer lieben

Salzburger Familie. Im

Jänner wurde vom Junior

übernommen – der war mal

Profischispringer. Man hat

einen wunderschönen Blick

über die Weinhügel und auf

die Dreisiebner-Kapelle,

auch ein toller Geheimtipp!

MAITZ, RATSCH

Das Wirtshaus hat eine tolle

Lage auf der Anhöhe von

Ratsch – und ebenso tolles

Essen (warme Küche) und

noch bessere Weine von

Wolfgang Maitz. Draußen

gibt es gemütliche Tische

hoch über den Weingärten

mit viel Weitblick. Sicher

eines der Wirtshäuser in

der Südsteiermark mit den

schönsten Ausblicken.

Auch Weinwanderwege

führen direkt vorbei.


PICHLER-SCHOBER,

KITZECK

Ist zwar kein Geheimtipp

und auch keine kleine

Buschenschank, aber der

Ausblick ist dennoch wunderschön!

Man sitzt mitten

in der Wiese, und wenn

man Glück hat, ergattert

man einen der Liegestühle

und kann quasi mitten im

Weingarten sitzen. Tolle

Jause, sehr guter Wein!

GUT PÖSSNITZBERG MIT KREUZWIRT,

LEUTSCHACH

Das Hotel liegt zwar ein bisschen am A der Welt, aber die

Fahrt lohnt sich! Vom Pool aus hat man einen wunderschönen

Blick auf die Weinberge im Süden. Im Restaurant

Kreuzwirt angekommen, öffnet sich der Blick dank

Fensterfronten in drei Himmelsrichtungen. Vor allem der

Blick Richtung Norden auf die Weinstraße ist atemberaubend.

Und die Polz-Weine vor Ort sowieso auch!

PHILIPP CHRISTOF

Insider-Tipp

CHRISTINA DOW

„WEINBOTE“-BLOGGERIN

WEINGUT POTZINGER,

RATSCH

Das eigentliche Weingut von

Heidi und Stefan Potzinger

befindet sich in Gabersdorf

nahe Leibnitz. Doch in

Ratsch hütet man innerhalb

der Familie seit vielen Jahrzehnten

das wunderschöne

Winzerhaus, idyllisch gelegen

mitten im Weingarten. Mit viel

Liebe restauriert und Gemütlichkeit

pur. Hier kann man

aber nur auf Voranmeldung

Weine kosten – am liebsten

in kleineren Gruppen. Am

besten also rechtzeitig vorher

anrufen – die Weine und der

Ausblick sind es wert!

Weinberg-Wandern

Egal ob in Ratsch, am Sernauberg

oder in Leutschach – zu

Fuß die Weinberge auf und ab zu

wandern, ist ein ganz besonderes

Erlebnis. Man bekommt Einblicke

in die Weinbauarbeit, sieht

wunderschöne Winzerhäuschen,

kommt an urigen Wäldern vorbei

und hat atemberaubende Ausblicke.

Dazwischen sollte man

natürlich immer wieder in die

zahlreichen Buschenschänken

einkehren, die auf den Wanderrouten

liegen. Oder man nimmt

Jause und Getränke selbst mit

und sucht sich ein ganz besonderes

Picknick-Platzerl. Aber: Nicht

übertreiben mit dem Alkohol

zwischendurch, die Weinberge

sind steiler und anstrengender,

als man glauben möchte!“


16

Lieblingsplätze:

Hier schauen die Promis ins Land

ENTSPANNT

Nicht nur Josef Zotter,

auch die Kühe genießen

den Blick vom Schöckl.

Insider-Tipp

CHOCOLATIER

JOSEF ZOTTER

Ich finde den Blick vom Schöckl

ganz fantastisch. Erst kürzlich

war ich nach langer Zeit wieder

da oben. Meine Frau und ich

waren sehr erstaunt, welch schönen

Ausblick man von da oben

genießen kann.

ZOTTER, ST. TOURISMUS

Gerade im Herbst, wenn sich

die Bäume langsam zu färben

beginnen, kann man stundenlang

in die Landschaft schauen

- es muss nicht immer

im Weingarten sein. Deshalb

haben wir Prominente gefragt,

wo sie die Natur am liebsten

genießen und welcher ihr persönlicher

Lieblingsausblick ist.

Insider-Tipp

STTV-PRÄSIDENTIN

BARBARA MUHR

Das Gute und Schöne kann oft

ganz nah sein. Mein liebster Ausblick

ist daher jener auf meinen

eigenen Garten daheim in Graz.

Da sehe ich dann die blühenden

Olivenbäume. Die sind es, die

mir den Sommer jedes Jahr ein

bisserl verlängern und die kühle

Jahreszeit, die nun wieder kommt,

etwas hinausschieben.

PRIVAT, ST. TOURISMUS

AROMATISCH

Die blühenden Olivenbäume

hängen Barbara

Muhr in den Garten

hinein.

Insider-Tipp

LANDESHAUPTMANN

HERMANN SCHÜTZENHÖFER

Auf dem höchsten Punkt unserer

Steiermark zu stehen und die

ganze Schönheit des Steirerlands

vor Augen zu haben, das ist ein

unbeschreiblicher Moment.

LAND STMK., PRIVAT


17

SPORTLICH

Christian Jauk erklimmt

gerne den Dachstein mit

seinem Sohn.

PRIVAT

Insider-Tipp

STURM-PRÄSIDENT

CHRISTIAN JAUK

Ich bin ein sehr natur- und familienverbundener

Mensch. Beide

Leidenschaften lassen sich in der

Steiermark ideal mit einer schönen

Wanderung verbinden. Da

kann es gern hoch hinaus gehen!

Meine Favoriten sind zum einen

das Hochschwabgebirge und ein

anderer der steirischen Klassiker

– der Dachstein. Mit meinem Sohn

war ich oben und wir haben die

beeindruckende Aussicht auf das

Gebirgsmassiv rundherum genossen.

Die Eindrücke sind immer

wieder erhebend.

Insider-Tipp

GENUSSBOTSCHAFTER

JOHANN LAFER

Ich habe drei Favoriten:

Der Grazer Schloßberg liefert mit

dem Uhrturm einen bezaubernden

Blick über Graz.

Bei einer Rundfahrt durch die

südsteirische Weinlandschaft

kann man die rebenbewachsenen

Hügel beobachten.

In der Ramsau genieße ich von

einer Alm aus die Landschaft der

schneebedeckten Berge.

SMO-PHOTOGRAPHY, PRIVAT

NOSTALGISCH

Johann Lafer kramte ein

Foto aus jungen Jahren

vor dem Uhrturm heraus.

PRIVAT

Insider-Tipp

IT-PÄRCHEN/BLOGGER

PHILIPP KNEFZ & VIRGINIA

Meine Heimat ist das wunderschöne

Murtal. Und dorthin zieht es

mich auch immer wieder, wenn ich

mich nach Ruhe sehne. „Home is

where your heart is“ quasi, Heimat

ist, wo dein Herz daheim ist. Und

als aktiver Bewegungsmensch

geht’s dann rauf auf die Sillweger

Aussichtswarte, von wo man einen

sensationellen Ausblick auf das

ganze Murtal hat.

ROMANTISCH

Philipp Knefz entflüchtet

dem Alltag am liebsten

mit Freundin Virginia.


Extrem:

„Wir fahren mit dem Radl nach Tokio“

Text: Tobit Schweighofer

Seit einem halben Jahr sind die beiden Freunde Fabio Trenn

uns Elias Lang von Graz nach Tokio unterwegs. Und das auf

dem Fahrrad! Derzeit sind sie schon in China angekommen und

berichten von atemberaubenden Abenteuern, herzerwärmenden

Begegnungen und ihrem Antrieb hinter dem Extremprojekt.

Höhen und Tiefen

Seit einem halben Jahr befinden sich Fabio Trenn (22) und

Elias Lang (20) auf einer Reise von Graz in die japanische

Hauptstadt Tokio. Sie fliegen nicht etwa mit dem Flugzeug.

Nein! Die beiden Freunde haben sich für eine sehr

unkonventionelle Art des Reisens entschieden. Sie legen

die insgesamt 14.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.

Gemeinsam mit ihrem Hauptsponsor, der „Energie

Steiermark“, haben sie schon einige Höhen und Tiefen

durchgestanden.

„Einmal ist uns in der usbekischen Wüste das Wasser

ausgegangen. Auch das Überqueren des Pamir Highways,

der zweithöchsten Gebirgsstraße der Welt, in Tadschikistan

hat uns einiges abverlangt“, berichten sie erschöpft,

aber gut gelaunt. Vor allem der höchste Pass, der

Ak-Baital-Pass (4600 Meter), hat ihnen wortwörtlich den

Atem genommen. Jetzt sind sie in China angekommen

und haben schon etwas mehr als die Hälfte ihrer Strecke

hinter sich. Neben den körperlichen Grenzgängen haben

sie schon zahlreiche positive Erfahrungen gemacht. „Immer

wieder wurden wir von Leuten eingeladen und durften

Hilfsbereitschaft von anderen Menschen erfahren.

Ein Umstand, der uns beide immer wieder sehr berührt

und glücklich macht.“


19

PAUSE

Nicht nur die fantastische Reise,

auch die Ruhephasen genießen

Fabio Trenn und Elias Lang in

vollen Zügen.

„Wir sind zwei Freunde, die sich seit dem Kindesalter

kennen und gemeinsam die Schulbank gedrückt haben.

Beide hatten wir schon immer den Drang, dem grauen

Alltag den Rücken zu kehren und mehr von der Welt zu

sehen. Unsere Leidenschaft besteht darin, neue Länder

und Kulturen kennenzulernen. Wir sind zwar schon viel

gereist, doch diese Reise wird die längste und abenteuerlichste,

die wir je erleben werden. Wir waren schon immer

auf der Suche nach der grenzenlosen Freiheit. Auf

unserer Tour haben wir viele Leute getroffen, die uns immer

wieder die gleichen Fragen stellen.

,Warum macht ihr so etwas?‘

,Was ist euer Antrieb?‘

Wir wollen den Menschen aufzeigen, dass es essenziell

ist, seine Träume zu verwirklichen.“

Profisportler sind beide nie gewesen, sondern nur zwei

junge Grazer mit einem Traum. Denn „die meisten Strecken,

die ich vorher gefahren bin, waren auf die Uni und

wieder zurück“, berichtet Fabio Trenn. Die Idee für die

sportliche Weltreise kam ihm beim Fernsehen: „Ich habe

vor einiger Zeit eine Doku von Zwillingen aus Berlin gesehen.

Die sind mit dem Rad von Berlin nach Shanghai

gefahren. Da habe ich gewusst, das muss ich auch einmal

machen, und sofort an den Elias gedacht.“ Und dieser war

gleich mit von der Partie. „Wir sind beide Länderjunkies,

und so war uns gleich klar, dass wir durch möglichst viele

Länder fahren wollen.“

Fotos: KK, Getty

Insider-Tipp

PAUL GUSCHLBAUER

Abenteurer, Extremsportler

Planung ist alles, wenn man so

ein Abenteuer eingehen will. Und

es sollte vorab möglichst klar

sein, was man will. Dann muss

man die Basics herausfinden,

die man können muss, um ein

erfolgreiches Erlebnis zu haben.

Das sollten aber nicht mehr als

fünf Punkte sein, denn alles zu

planen geht eh nicht. Als ich im

Buschflugzeug Amerika überfliegen

wollte, waren diese Punkte

zum Beispiel mein fliegerisches

Können, ich musste Spanisch

lernen, genug Geld und die richtige

Ausstattung haben. Und dann

muss man einfach anfangen,

denn wenn man darauf wartet,

dass man bereit ist, startet man

sein Abenteuer nie.


20

Ein Film, der Leben ändert

Und dieses Vorhaben ist durchaus gelungen: Die beiden

radeln durch Ungarn, Rumänien, Moldawien, Ukraine,

Russland, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan,

China, Südkorea und schließlich Japan. Wer dem

Weg von Elias Lang und Fabio Trenn nach Tokio folgen

möchte, kann das unter www.graz-tokyo.at tun.

Der eigentliche Sinn der Reise ist das Produzieren eines

Filmes. Unter dem Motto „ein Film, der Leben ändert“

lassen die Abenteurer die Kamera mitlaufen und wollen

mit dem fertigen Film andere Menschen dazu anregen,

ihre Träume zu realisieren. „Von Tag eins an ist die Kamera

unser täglicher Begleiter.“ Der Film zeigt den Weg

von Österreich nach Japan, von Graz nach Tokio. Neben

unglaublichen Bildern von unendlich scheinenden Steppen,

Wüsten und Gebirgspässen dokumentiert der Film

auch das Zusammentreffen mit fremden Kulturen. „Auch

in Zeiten, in denen wir an unsere Grenzen kommen, sei es

durch physische oder psychische Erschöpfung, Streit oder

Krankheit, läuft die Kamera mit und fängt unsere Emotionen

ein. Wir wollen alle schönen Momente, aber auch

alle Rückschläge festhalten. Man soll die gesamte Breite

unserer Gefühlswelt, die wir während unseres Abenteuers

durchleben, so erfahren, als wäre man der dritte

Mitreisende und selbst Darsteller des Films. Elias und ich

beschreiben unsere Dokumentation mit folgenden Worten:

unkonventionell, emotional, atemberaubend, vielfältig

und motivierend. Diese Begriffe definieren ebenfalls

die Botschaft unseres Abenteuers. Wenn du dir den

Film ansiehst und mit uns durch die Länder reist, nimm

dir unsere Botschaft zu Herzen: Sei mutig und setz deine

Ideen um!“

INTENSIV

Auf ihrer langen Fahrt hatten Trenn und

Lang mit vielen Herausforderungen zu

kämpfen, erlebten aber auch zahlreiche

schöne Momente.


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22

Lippen zum Knutschen:

Alles rund um den

perfekten Kussmund

Text: Valentina Gartner

Rote Lippen soll man küssen, denn zum Küssen sind sie da! Aber nicht nur

rote Töne liegen diesen Herbst im Trend, vor allem Orange und Nude-Farben

werden jetzt getragen. Zum perfekten Kussmund gehört aber mehr als eine

schöne Lippenfarbe. Experten geben Tipps zu seidenweichen Lippen.

PERFEKTER

KUSSMUND

Verführerische

Lippen müssen

auch gepflegt

werden. Ein

Peeling und

der richtige

Farbton zaubern

die schönsten

Lippen.


23

Seidenweiche Lippen

Gerade wenn es draußen zu herbst’ln beginnt,

werden die Lippen oft spröde und trocknen aus.

Damit man auch in der kühlen Jahreszeit einen

zarten Kussmund behält, muss dieser richtig gepflegt

werden. „Ein Lippenpeeling hilft, damit die

Lippen mehr Volumen bekommen und die Konturen

schöner werden. Vor allem am Abend ist

es wichtig, auf die ungeschminkte Lippe eine

Creme oder einen feuchtigkeitsspendenden

Stift zu schmieren“, weiß Romy, Beraterin der

Feinparfümerie Dr. Ebner. Bei Lippenstiften

sollte man bei sehr trockenen Lippen übrigens

lieber zum Gloss als zum matten Stift greifen.

Der matte Lippenstift ist eher für den Sommer

geeignet, jetzt allerdings trocknet er nur noch

mehr aus.

Lippenvolumen schaffen

Schmale Lippen kann man mit Hilfe von ein paar einfachen

Tricks voller und voluminöser wirken lassen.

„Damit eine Lippe voller wirkt, sollte man die äußeren

Konturen heller schminken und nach innen dunkler

werden. Dafür gibt es bereits eigene Lippenstifte“, rät

die Expertin. Bei schmalen Lippen sollte man zudem auf

matte Stifte verzichten. Stattdessen einen normalen Lippenstift

auftragen und in der Mitte der Ober- und Unterlippe

einen Tupfer Gloss oder weißen Lippenstift auftragen

– das lässt die Lippen sofort voluminöser wirken und

macht einen schönen, sexy Kussmund.

Insider-Tipp

DR. EBNER

ILONA EITEL

Zu meinem täglichen Ritual gehört

das Liplift von Guerlain, ohne das

ich nicht lebensfähig bin.

Das wichtigste Produkt, damit der

Lippenstift den ganzen Tag hält

und nicht in die Lippenfältchen

rutscht. Zudem mattiert und hellt

es die Lippe auf, sodass die Farbe

des Lippenstifts nicht durch meine

eigene Lippenfarbe verändert

wird. Dann kommen der Konturenstift

und der Lippenstift. Das

sind drei Dinge für meine perfekt

geschminkten Lippen.

Fotos: Luef, Getty (2), Shiseido, YSL, Guerlain, KK

Lipliner als A und O

„Momentan verwenden die Leute weniger Konturenstifte,

was allerdings das Auftragen erschwert und wodurch

der Lippenstift weniger lang hält“, weiß die Beraterin.

Verwendet man keinen Lipliner, rinnt der Lippenstift

sozusagen aus und setzt sich in den kleinen Fältchen

rund um die Lippe ab. Das sieht aus, als wäre die

Schminke verlaufen. Damit dies nicht passiert, ist das

Verwenden eines Konturenstifts das A und O. Bei der

Wahl des richtigen Liners muss man darauf schauen,

dass er entweder dieselbe Nuance wie der Lippenstift

hat oder eine Nuance dunkler ist. „Wenn die Kontur

der Lippe eine Nuance dunkler ist, sind die Dimensionen

schöner. Wenn er heller ist, läuft der Lippenstift eher

aus“, so Romy. Wer keinen Lipliner verwenden möchte,

kann stattdessen zu einem farblosen Konturenstift greifen.

Er ist ähnlich wie ein Wachsstift und verhindert, dass

der eigentliche Lippenstift ausrinnt – dadurch wird das

ganze Gesamtbild präziser.


24

ORANGE-NUDE

Als absoluter Hingucker gilt

heuer ein Lippenstift in einem

orange-nudefarbenen Ton. SO

verführt man fast jeden.

LIPPENSTIFT

von YSL „Rouge

pur couture 91“,

37 €

LIPPENSTIFT

von Shiseido

„Color Gel Lip

Balm Ginko

101“, 32 €

LIPPENSTIFT

von Guerlain

„Kiss Kiss Very

Nude 306“, 39 €

Man trägt jetzt orange- und nudefarbene Lippenstifte

Im heurigen Herbst/Winter geht der Trend der Lippenfarbe

in dieselbe Richtung wie in der Mode. Man setzt auf

orange-nudefarbene Töne, die geschmeidig warm wirken.

„Die Töne passen gut mit den aktuellen Modefarben

wie Gelb und Orange zusammen. Das harmoniert hervorragend“,

erklärt die Schminkexpertin. Aber Achtung:

Wenn der Grundton der Haut rosastichig ist, schaut ein

orangefarbener Lippenstift nicht gut aus. Bei gelbstichigem

Hautton allerdings passt er ausgezeichnet.

Beerentöne für weiße Zähne

Ein knalliges Rot darf in absolut keiner Saison fehlen!

Beerentöne und leicht braunrote Lippenstifte schmeicheln

jedem Hauttyp. Noch ein Pluspunkt der dunkleren

und tiefroten Töne: Die Zähne wirken automatisch weißer.

Vor allem rotes Lipgloss feiert gerade sein Comeback.

Da es auch Feuchtigkeit spendet, kommt es für die kälteren

Tage gerade gelegen.

Wenn man den einen oder anderen Tipp befolgt, steht einem

wundervollen Kuss auch nichts mehr im Wege.

Insider-Tipp

„TEAMCHEFIN“

ANDREA FODA

Für schöne Lippen trage ich

am liebsten jeden Abend vor

dem Schlafengehen einen

Lipbalm von La Mer auf. Wenn

man den ganz dick aufträgt,

werden die Lippen geschmeidig.

Zusätzlich verwende

ich einmal in der Woche ein

Lippenpeeling, um ein Austrocknen

zu verhindern und

Schnüppchen zu entfernen.

Das ist mein persönlicher

Geheimtipp, denn das zaubert

mir weiche Lippen.


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drei Komponenten stimmen: Lippenfülle,

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Disney-Boom

Text: Valentina Gartner

Walt-Disney-Filme begleiten

uns seit unserer

Kindheit. Nun werden die

modischen Trends aus den

Filmen Wirklichkeit! Accessoires,

wohin das Auge

reicht, Haare à la König

der Löwen und eine Neuverfilmung

nach der anderen.

Löwenmähne à la Simba und Mufasa

Hand aufs Herz: Wer möchte nicht

so eine prächtige Löwenmähne wie

etwa Simba aus König der Löwen

haben? Strähniges, volles, blondes

Haar – ein Traum vieler. Ein Traum,

der heute auch wahr gemacht werden

kann. „Namibia Blond“ heißt

der neueste Trend, der von dem Disney-Film

König der Löwen inspiriert

wurde. Eine Löwenmähne in Afrikas

farbenprächtiger Landschaft. „Die

angewandte Technik ist eine Kombination

aus Balayage und Babyhighlights.

Wir erzielten ein Ergebnis wie

von Afrikas Sonne geküsst - dunklere

Töne verfließen ins Hellere, mit

sichtbaren Effekten durch die Babyhighlights“,

erklärt Jozica „Joey“

Lah, Artdirector bei Intercoiffeur

Mayer, die diese Technik anwendet.


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PYJAMA

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Disneyland Paris (2), KK, Getty, Zara (3), H&M (4)

RUCKSACK

von Zara,

23,95 €

Der Trend kommt bis jetzt auch super

an. Die Haare à la Simba und Mufasa

sind der Hingucker schlechthin – vor

allem bei waschechten Disney-Fans.

„Dieser Style wurde von uns ‚Namibia

Blond‘ getauft, blondes Haar mit

einem Touch von Beige mit Goldtönen,

welche uns in diesem Herbst

begleiten“, so die Expertin.

Aber nicht nur die Haare ließen sich

heuer von dem Disney-Boom und

den unzähligen Neuverfilmungen inspirieren.

Die Geschäfte sind voll mit

Mode und Accessoires von Mickey

Mouse, Dumbo, Arielle und Co. Auch

die Stars dieser Welt schmücken sich

mit den süßen T-Shirts, Handtaschen

und Make-up-Artikeln von den beliebtesten

Disney-Figuren. Der Trend

boomt aktuell einfach ungemein. So

schläft beispielsweise die Youtuberin

Sarina von „ViktoriaSarina“ am

liebsten in ihrem Mickey-Mouse-Pyjama.

Generell tragen die beiden Grazer

Youtube-Stars liebend gerne verspielte

Disney-Klamotten. Ihre über

eine Million Follower freut’s!


28

T-SHIRT

von H&M,

12,99 €

T-SHIRT

von Zara,

15,95 €

Tierische Hingucker

Ein lässiges T-Shirt mit einem Disney-Print

peppt das gesamte Outfit

in Sekundenschnelle auf. Mit einer

klassischen Blue-Jeans kombiniert

und einer Lederjacke dazu wirkt der

gesamte Look lässig. Man kann die

bunten Shirts mit engem Rock, einer

hohen Stiefelette und einem Blazer

aber auch superelegant tragen. Mickey

Mouse, Die sieben Zwerge und

Aladdin wirken endlich nicht mehr

kindisch. Im Gegenteil: Man liegt

voll im aktuellen Mode-Trend! Denn

der Disney-Boom fängt gerade erst

so richtig bei uns an. Da werden die

„inneren Kinderherzen“ schnell höherschlagen.

Ausgezeichnet

durch das Land

Steiermark

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Herbstfarben


30

TOM TAILOR setzt im

Herbst/Winter auf Retroklassiker,

modern interpretierte

Vintagestücke

und 1970er-Jahre-Silhouetten,

die einen Blick in die

Vergangenheit wagen.

Fotos: Miki Macovei Photography

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Die 70er sind zurück

TOM TAILOR läutet mit den Herbst-/

Winterkollektionen eine Zeitreise in

vergangene Epochen ein. Klassisches

Design und wertige Materialien von

Wolle bis Denim bestimmen den Charakter

der Kollektionen, bei denen

Hosenvariationen eine zentrale Rolle

spielen. Die kalte Jahreszeit gestaltet

sich modisch stilsicher und gleichermaßen

raffiniert. Activewear-Elemente

schmücken als modisches

Highlight und bringen uns durch die

kalte Saison.

Eine subtile Inspiration aus den

1970er-Jahren und der angesagte Outdoor-Trend

charakterisieren die neuen

Kollektionen von TOM TAILOR WOMEN.

Der Herbst startet mit der weichen femininen

Seite, fließenden Silhouetten

und schönen Details. Verspielte Schleifen-

und Schnürdetails am Kragen

komplettieren den Look. Neblige Farbskalen

zwischen Flieder und Navy erinnern

an das Licht eines winterlichen

Sonnenuntergangs und gesellen sich zu

warmen Tönen von Altrosa über Bordeaux

bis hin zu frischem Moosgrün.


31

BLAZER 69,99 €

BLUSE 39,99 €

SCHAL 25,99 €

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Retro-

Look

BLAZER 69,99 €

BLUSE 39,99 €

HOSE 69,99 €

Retrolook

Jeans zeigen sich aus raffiniertem Denim

in tiefem Indigo und mit Gürteldetail.

Der Strickpullover mit Lochmuster

oder grafischer Webung sowie

die romantische Streifenbluse komplettieren

das Styling.

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JEANSROCK

59,99 €

SCHAL

19,99 €

Die Winterkollektion hingegen ließ

sich von dem allgegenwärtigen Outdoortrend

inspirieren. Schützende

Oberbekleidung wird zum etablierten

It-Piece der Saison. Funktionalität

steht im modischen Fokus und trifft

auf Gemütlichkeit in einer lebendigen

Farbpalette. Strickrollis und die

passenden Accessoires mit norwegisch

angehauchtem Muster werden

monochrom zum schneeweißen oder

roten Daunenparka kombiniert und

schützen gleichzeitig vor klirrender

Kälte.

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32

Ballkleid-Trends 2020:

Der Teufel liegt im Detail

Text: Verena Leitold

FLOWERPOWER

Blumenmuster und

andere florale Elemente

sind Trend in der kommenden

Ballsaison.

GETTY (7)


33

Edle Stoffe, Glitzer und florale Muster: Die Damen werden sich in der kommenden Ballsaison

fühlen wie richtige Prinzessinnen. Aber auch die Herren dürfen ein bisschen mutiger

sein. Für beide gilt: Es kommt auf die großen Roben, aber auch auf die Details an.

Nicht mehr lange

In ein paar Wochen geht es wieder

los: Die Ballsaison 2019/2020 steht

vor der Tür. Und neben den großen

Promi-Events wie Opernredoute,

Ballo di Casanova oder Ball der

Technik sind es unzählige Maturabälle

in der ganzen Steiermark, die

die Besucher auch heuer wieder aufs

Tanzparkett treiben.

Höchste Zeit also, sich Gedanken

über das passende Outfit für den

großen Auftritt zu machen. Schließlich

sind gerade auf Bällen ständig

alle Augen auf die großen Roben

gerichtet - und natürlich auch

die Linsen der Fotografen. Designer

und S’finks-Boutique-Inhaber Herbert

Traumüller verrät die Trends

der kommenden Saison, spricht über

modische Must-haves, aber auch absolute

No-Gos.

Romantischer Blumengarten

„Lurex-Stoffe und Plissee starten ein

Comeback“, ist sich der Insider sicher.

„Es wird funkeln und glitzern.

Was die Farben betrifft, geht der

Trend hin zu Klassikern wie Smaragdgrün,

Beerenfarben oder Dunkelblau.“

Tierprints werden von opulenten

Blumenmustern abgelöst. „Die Kleider

sind nach wie vor von der Natur

inspiriert, aber statt der Fauna ist die

Flora groß im Kommen“, so Traumüller.

Die Schnitte sind dabei ganz

unterschiedlich, ob Meerjungfrau

oder Prinzessin. „Hollywood-Glitz-

&-Glam ist aber auch in Graz angesagt,

egal auf welchem roten Teppich

der Stadt.“

Bei der Frisur gilt: Weniger ist mehr.

„Den Haarspray-Look der 80er und

die Lockenwickler lasst ihr bitte zu

Hause!“, stellt der Designer klar.

Abgesehen vom Kleid sollte man

überhaupt Natürlichkeit walten las-

WENIGER IST MEHR

Glitzer und Glamour dürfen am Ball

nicht fehlen. Frisur und Make-up

sollten aber trotzdem dezent und

natürlich bleiben.


HINGUCKER

Die Herren müssen sich nicht hinter den

Damen verstecken und dürfen mit Mustern

und Details ein bisserl mutig sein.

FOTO DONAUER

sen - vor allem auch beim Make-up.

„Lasst eure Roben Bände sprechen“,

so der Designer, der empfiehlt, sich

nicht hinter opulenten Haaren und

auffälligem Make-up zu verstecken:

„Zeigt euch und eure innere Schönheit!“

Auch Herren dürfen herausstechen

Ein bisserl auffälliger dürfen dafür

die Herren sein. Es muss nicht immer

klassisch „Black Tie“ sein. Statt

des „Pinguins“, der immer Saison hat,

schlägt der Designer vor: „Habt Mut

zu Muster!“ Anzüge dürfen kariert

sein oder noch extravaganter gezeichnet.

Der typische Dandy-Look kommt

bei den Frauen besonders gut an.

Apropos Dandy: Klassische Details

wie Stecktuch, Kummerbund, Fliege,

Hosenträger und Krawatte sollten

nicht vernachlässigt werden. „Für

Mann und Frau gilt gleichermaßen:

Der Teufel steckt im Detail.“ Und

die können am Tanzparkett richtige

Hingucker sein.

Ebenso wie die richtigen Schuhe:

„Nichts ist schlimmer als das falsche

Schuhwerk zum sonst perfekten

Outfit! Traut euch etwas und seid

mutig!“ Die Sneakers bleiben selbstredend

sowieso zu Hause - aber auch

an den Beinen schadet ein bisserl

Extravaganz nicht.

Insider-Tipp

MODEDESIGNER

HERBERT TRAUMÜLLER

„Grand Dames, bitte überlasst

die Würze der Kürze den jungen

Damen, denn für euch gibt es

fabelhafte und elegante Roben, in

denen ihr glänzen könnt.

Und Mädels: Habt den Mut,

eure Prinzessinnenträume wahr

werden zu lassen.

Grundsätzlich gilt aber: Trends

sind nicht alles – sie kommen und

gehen. Was konstant ist, seid

ihr und eure innere Schönheit.

Passt das Äußere dem Inneren

an und tragt, was euch steht und

was euch gefällt! Egal ob große

Ball-Events oder Maturabälle,

fühlt euch wohl und zeigt allen,

wie fabelhaft und schön ihr seid,

denn immer währt der Trend, sich

selbst treu zu bleiben.“


DS 7 CROSSBACK

Entschlossenheit führt

zu Exzellenz.

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MASSGESCHNEIDERT

Wer im Herbst noch bei einem Bewerb mitlaufen

will, sollte langsam das Training intensivieren.

Motivation liefert oft ein neuer Laufschuh.

Er sollte jedoch – wie das Training – den

individuellen Bedürfnissen angepasst sein.

Der Herbst im Zeichen

des steirischen

Laufkalenders

Text: Svjetlana Wisiak, Fotos: Getty, Hervis, KK

Ist der Sommer erst einmal vorbei, lassen Früh- und Abendfrische

wieder intensivere Lauftrainings zu. Wie man sich am besten

für Laufbewerbe vorbereitet und welchen Schuh man dafür wählt,

haben Experten aus der Branche verraten.


37

Fotos: Getty, Hervis, KK

RENNEN IM SEPTEMBER

––

26.: Social Business Night Run Graz,

19.30 Uhr, 5 km

––

28.: Loipersdorfer Buschenschank-Halbmarathon,

11 Uhr,

21,1/10,8/5 km

––

29.: Gratkorner Rote Nasen Lauf

(Charity), 9 Uhr, 1–5 km

RENNEN IM OKTOBER

––

5.: WipfelwanderWEGLAUF St.

Margarethen bei Knittelfeld, 14 Uhr,

2,7/13,5/27 km

––

6.: Wilde Wasser Lauf Schladming,

9.09 Uhr, 14 km (610 Hm)

––

6.: Frauentaler Herbstfarbenlauf, 12

Uhr, 1,3/5/10 km

––

13.: Graz Marathon, 10.30 Uhr,

10,5/21,1/42,2 km

––

26.: Mürzer Halbmarathon, 10 Uhr,

5,27/10,54/21,1 km

––

26.: 4Stairs Treppenlauf Judenburg,

8.30 Uhr, 811 Stufen

––

26.: 2B Schöckl Halterhütte Rucksacklauf,

11 Uhr, 2 km (660 Hm)

RENNEN IM NOVEMBER

––

9.: Fehringer Junkerlauf (Termin noch

nicht fix), 11,1/18,2 km

––

30.: Berglauf Ponigl-Zetz Gipfel

Thannhausen (Termin noch nicht fix),

13 Uhr, 3,7 km (680 Hm)

RENNEN IM DEZEMBER

––

14.: Snowrun Schladming-Planai, 18

Uhr, 3,4 km (1080 Hm)

––

15.: Murfelder Adventlauf, 14 Uhr,

19,7 km

––

31.: Grazer Silvesterlauf, 14.30 Uhr,

0,4/5/10 km

Spontanität ja, aber gemäßigt

Es ist jene Zeit im Jahr, da man entlang der Mur und Mürz,

über die Weinberge, durch die Wälder und andere beliebte

Strecken wieder vermehrt joggende Hobbysportler sichten

kann. Viele von ihnen haben bemerkenswerte Ambitionen,

die in der Zeit der herbstlichen Marathon-Saison deutlich

ausgeprägt sind. „Hauptsache, es macht Spaß. Wir sind

nicht bei den Olympischen Spielen“, rät Michael Kummerer,

Veranstalter des Graz Marathons, den Ambitionierten.

Was man bedenken muss, wenn man sich spontan

für ein Rennen entscheidet? „Zunächst geht es darum, die

richtige Distanz zu wählen.“ Wichtig sei es, sich nicht zu

überfordern. „Im Zweifelsfall lieber einen kürzeren Lauf

am Vortag statt den Hauptbewerb wählen und dafür Gaudi

haben“, schlägt er vor. Zwei weitere Schritte hält der er-

fahrene Sportler (seinerzeit Volleyballspieler in der Bundesliga,

Schi- und Windsurflehrer und Eishockeyspieler)

für die Vorbereitung unerlässlich: Der Laufschuh ist das

Um und Auf. Beim Kauf sollte der Rat eines Experten herangezogen

werden (mehr dazu auf der nächsten Seite). Er

muss bereits während der ersten Trainings sitzen, sollte

aber dennoch ausreichend eingelaufen werden.

Als dritter Punkt kommt der Trainingsplan dazu. Dass

sich hier die Laufwilligen oft überfordern, ist gemeinhin

bekannt. „Wenn es zur Quälerei wird, hat man es übertrieben“,

meint der Experte. Unterschätzt wird oft die

Wirkung eines trainingsfreien Tages, an dem sich der Bewegungsapparat

regenerieren kann. „Ist man erst einmal

im ‚Flow‘, sagt der Körper einem von selbst, dass man die

Intensität steigern kann“, weiß Kummerer.


38

Der richtige Schuh

Kommen wir also zum Equipment: Anders als bei der Redewendung

„Kopf bis Fuß“ ist man hier gut beraten, wenn man von

unten anfängt. Der Laufschuhkauf sollte idealerweise vom Profi

begleitet werden – auch deshalb, weil er auf ausgeklügelte Technik

zurückgreifen kann. Im Hervis Citypark in Graz etwa verwendet

man den Bootdoc. Das Gerät liefert eine 360-Grad-Ansicht

des Fußes, wodurch sich der Fußtyp feststellen lässt (etwa

Spreiz-, Senk- oder Rollfuß). Der Spezialist hilft bei der anschließenden

Auswahl unter den Marken und Modellen: „Es

gibt verschiedene Stütztypen unter den Schuhen. Ziel ist es, die

Haltung zu korrigieren und beim Laufen zu einer geraden Bewegung

zu verhelfen“, erklärt Filialleiter Gernot Ulrich. Wieso

nicht im alten Schuh laufen? „Das oberste Gebot lautet: Wenn

Gelenke wie das Knie anfangen zu schmerzen, ist es Zeit für

einen neuen Schuh. Dieser soll neben der passenden Stütze übrigens

auch die richtige Größe haben – mit einem Daumen breit

,Luft‘. Fürs Anprobieren bietet sich der Nachmittag an, da die

Füße dann etwas größer sind.“ Sparen sollte man gerade beim

Schuh nicht: Für ein solides Modell sollten Einsteiger zwischen

140 und 180 Euro rechnen – billiger wird’s mit dem Insider-Tipp

(siehe rechts). Für den „Flow“ braucht es aber nicht nur den perfekten

Schuh, sondern vor allem erst einmal Training ...

PROFIMEINUNG

Füße müssen beim Laufen einige Strapazen

über sich ergehen lassen. Der

Bootdoc (Bild rechts) hilft dem Experten

bei der Auswahl des perfekten Schuhs.

Insider-Tipp

PREISERSPARNIS

Zwar gilt, dass gerade am Schuh

nicht gespart werden sollte –

immerhin werden die Füße am

meisten strapaziert. Dennoch

hat Hervis-Filialleiter Gernot

Ulrich einen Tipp parat: Wer den

perfekten Schuh gefunden hat,

kann nach dem Vorjahresmodell

fragen. So spart man sich

schnell einmal den „Designaufschlag“

der Marke, hat aber

dennoch einen hochqualitativen

Schuh, der genau zu den Füßen

passt. Den Rest liefert der

Bootdoc: eine auf den Scan des

Fußes angepasste Einlage für

den Laufschuh.


Wollen Sie Teil unseres Teams werden?

Wir erweitern um:

Dipl. Gesundheits- und

Krankenpfleger (m/w)

Mindestentgelt bei 100% BA

(38 Wochenstunden) brutto

EUR 2.330,60 plus SEG Zulage.

Voll- oder Teilzeit

6 x in der Steiermark

1 x in Burgenland

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Pflegefachassistenz (m/w)

Mindestentgelt bei 100% BA

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Bitte richten Sie Ihre

Bewerbung an:

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„Ziel und Leitmotiv unserer

Einrichtungen ist

ein würdevolles, agiles,

funktionstüchtiges,

freudvolles und vor allem

harmonisches Altern für

unsere lieben BewohnerInnen.

Wir unterstützen

dabei bestmöglichst die

Erhaltung der Gesundheit

und Selbständigkeit,

hierfür bieten wir eine

Vielfalt an Therapie- und

Freizeitmöglichkeiten

um die körperliche und

geistige Fitness sowie die

Lebensqualität zu erhalten

und zu fördern.“

Gerlinde Sollhart, GF

adcura.

www.adcura.at


40

Pizzera & Jaus:

„Der Erfolg ist

ein Wahnsinn“

Text: Vojo Radkovic, Fotos: Philine Hofmann und Moritz Schell

Das Album „unerhört solide“ der Dialekt-Stars Paul

Pizzera und Otto Jaus steht seit 102 (!) Wochen in den

Charts. Die kommende Tour „wer nicht fühlen will,

muss hören“ ist fast ausverkauft, 75.000 Tickets sind

weg. Wir sprachen für den „Insider“ mit Pizzera über

diesen Erfolg und wie man damit umgehen lernt.

IT’S SHOWTIME, FOLKS

Auf der Bühne fegt Paul Pizzera

auch im Eiltempo durch die Songs.

Die Textschnelligkeit ist extrem.

Privat, siehe unten, kann Pizzera auch

schüchtern sein.

Proben, proben, proben

Als ich Paul Pizzera erreiche, ist es Samstag, einer der

letzten hochsommerlichen Samstage dieses heißen Sommers,

und Pizzera chillt.

„Dieses Wochenende haben wir uns noch freigenommen, ab

Montag wird wieder geübt auf Teufel komm raus.“

Unser Gespräch war am 14. September, und die Premiere

von „wer nicht fühlen will, muss hören“ war für 25. September

in Weiz angesagt. Auf dem Terminkalender auf der Website

von Pizzera steht neben den meisten Shows „ausverkauft“.

Paul Pizzera ist überwältigt: „Wir haben bereits 75.000 Tickets

verkauft. Was für ein Wahnsinn, das sind 75.000 Vorschusslorbeeren.

Das sorgt natürlich auch für Druck.“

Apropos Druck. Wie macht man sich für so eine Marathon-Tournee,

die erst am 16. Juli 2020 in München in der

Tollwood-Arena endet, eigentlich fit?

„Mit einem guten Freund, gut essen gehen. Mit Fußballspielen

und Boxen. Boxen stärkt meine Ausdauer, ich war am Anfang

skeptisch, aber es jetzt finde ich Boxen cool. Und wir hatten ja

zwei Monate Sommerpause, und die haben ich und auch Otto

Jaus wirklich genutzt.“


Was müssen die Fans bei den Shows hören, weil sie vielleicht

nicht fühlen wollen?

„Es geht in den Songs um Empathie, unterschiedliche Gefühle

werden bedient, es geht um Liebe, Beziehungen, Dankbarkeit und

Rückzugsorte am Land.“

Ihr spielt in kleinen und großen Hallen, seid ihr schon wie die

großen Rockstars mit zehn oder mehr Trucks Technik unterwegs?

„Wir haben zwei Trucks bzw. Lkws. Natürlich braucht eine große

Halle volle Ton- und Lichttechnik. Bei den kleineren Clubs können

wir das reduzieren.“

Seid ihr eigentlich mehr Kabarettisten oder Musiker?

„Wir machen Musik-Kabarett. Musik allein wäre zu seriös und Kabarett

allein zu professionell. Die gute Mischung macht es offenbar aus.“

Wurde die vermutlich lange Setlist, also die Auflistung der

Titel, vorher genau abgesprochen?

„Unser Programm ist durchstrukturiert. Da waren 300 Textseiten zu

lernen. Das braucht Struktur.“

Wie lernt man so viel Text, ohne dass man auf der Bühne

ständig einen Hänger hat?

„Da sage ich nur: üben, üben, üben. Wir haben auch das große

Glück gehabt, dass wir im Grazer Orpheum proben durften, da lässt

sich ein Bühnenfundament für die Show gut zusammenzimmern.“

PAUL PIZZERA

– am 17. Juli 1988 in Deutschlandsberg

geboren

– Paul Pizzera wuchs in Hitzendorf

heran, ging in der Dreihackengasse

in Graz ins Gymnasium, Matura

2006, danach Zivildienst bei der

Volkshilfe. 2007 Studium Germanistik

an der Uni Graz, Abschluss:

Bachelor

OTTO JAUS

– 1983 in Wien geboren, Mitglied

der Sängerknaben. Erlernte den

Beruf eines technischen Zeichners.

Studierte am Konservatorium

der Stadt Wien Gesang, Schauspiel

und Tanz. Stipendium für die Academy

of Music in London, Meisterklassen

von Angelika Kirchschlager,

Bobby McFerrin und Herman van

Veen.

PIZZERA & JAUS

– Start als Duo 2015, erstes gemeinsames

Programm: „unerhört solide“.

PIZZERA & JAUS AUF

STEIRERTOUR:

– 27.9. Weiz Volkshaus (3. Show)

– 10.10. Spielberg, Kultur im Zentrum

– 11.10. Spielberg

– 31.10/1.11. Graz, Orpheum

– 12.12./13.12./14.12. Fürstenfeld,

Stadthalle

– 14.12. Graz, Orpheum, Let’s Spend

the Night Together, Benefiz-Gig

– 30.12./31.12. Graz, Helmut-List-Halle

– 28. 3. 2020 Graz, Stadthalle

– 17.4. Deutschlandsberg, Koralmhalle

BISHERIGE PROGRAMME

– Paul Pizzera: 2011 Zu wahr, um

schön zu sein; 2014 Sex, Drugs &

Klei ’n’ Kunst

– Otto Jaus: 2014 Fast fertig – ein

musikalischer Amoklauf

– Pizzera & Jaus: 2017 „unerhört

solide“, 2019 „wer nicht fühlen will,

muss hören“


42

Nur zwei Wochen frei

Wie sieht es zu Weihnachten/Silvester aus? Gibt’s da

Weihnachtsferien?

„Wir spielen am 31. Dezember noch in der Grazer List-Halle

und danach haben wir zwei Wochen frei. Dann geht es von 1.

Februar bis 17. Juli nahezu täglich durch. Aber Hoffnung naht,

der nächste Sommer kommt bestimmt.“

Pizzera & Jaus sind ja jetzt ein eingeschweißtes, erfolgsverwöhntes

Team, früher gab es noch für jeden von

euch beiden Solo-Programme, ist es damit vorbei?

„Wir haben uns zufällig zusammengefunden und sind echte

Freunde geworden. Jeder von uns hat seine Macken, es ist wie

bei einer Paarbeziehung, wir verbringen viel Zeit miteinander,

und jeder hat vor dem, was der andere macht, großen Respekt.

Es läuft gut, warum sollten wir es anders machen?“

Sie kommen aus Deutschlandsberg, leben in Graz und

in Wien, wollen aber Graz als Lebensmittelpunkt nicht

aufgeben?

„In Graz bin ich in die Schule gegangen, in Graz leben meine

Mama, meine Freundin und etliche Freunde. Die Größe passt,

ich fühle mich in Graz und in der gesamten Steiermark sehr

wohl. Das gebe ich nicht auf.“

TRAUM-PARTNER

Paul Pizzera (links) und Otto Jaus

sind auf der Bühne ein Traumpaar.

Silber, Gold und Platin pflastern ihren

Karriereweg.


VERLOSUNGEN JEWEILS UM 18:00 UND 21:00 UHR BZW.

ZUR HALBZEIT UND ZUM SPIELENDE STATT

Samstag 28.09.2019

Mittwoch 02.10.2019

Samstag 05.10.2019

Samstag 12.10.2019

Samstag 19.10.2019

Mittwoch 23.10.2019

Samstag 26.10.2019

Samstag 02.11.2019

Mittwoch 06.11.2019

Samstag 09.11.2019

Samstag 16.11.2019

Samstag 23.11.2019

Mittwoch 27.11.2019

Samstag 30.11.2019

Samstag 07.12.2019

Mittwoch 11.12.2019

Samstag 14.12.2019

ADMIRAL Casinos & Entertainment AG – Entertainment mit Verantwortung. Zutritt nur für Personen ab 18 Jahren unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises.

Beachten Sie unsere Hinweise zur verantwortungsvollen Spielteilnahme in den Broschüren sowie online unter www.admiral-entertainment.at. Österreichweite kostenfreie Beratungshotline 0800 20 52 42.


44

SCHERIAU

Herbst:

Favoriten der Promis

Insider-Tipp

AUSNAHMEPIANIST

MARKUS SCHIRMER

Wichtig ist mir auch im Herbst

und Winter Mut zur Farbe! Es

muss nicht immer Understatement

mit dunklen, schlammigen

Tönen sein. In Mailand ist zum

Beispiel gerade alles bunt. Hemden,

Sakkos, Anzüge dürfen

bei mir schon mal ein bisserl

extravaganter sein. Es muss

auch kein Designer sein. Ich

reite nicht gern auf einer Welle

mit und kaufe, was mir gefällt.

Wichtig ist, dass es einen guten

Schnitt hat und gut sitzt. Eleganz

ist mir da wichtig.

Die Jahreszeit taucht die Steiermark wieder

in ihre schönsten Farbtöne. Steirische Promis

und Sternchen verraten, was ihr ständiger

Begleiter, das liebste Accessoire oder

das trendigste Kleidungsstück ist und wieso

man in diesem Herbst nicht ohne bleiben

sollte.

LUPI SPUMA

GEPA

Insider-Tipp

PRIVAT

Insider-Tipp

NATIONALTEAM-TRAINER

FRANCO FODA

Insider-Tipp

STARDESIGNERIN

LENA HOSCHEK

Ich finde, jede Frau sollte die

Stelle ihres Körpers betonen, die

ihr am besten gefällt. In meinem

Fall ist es der Taillengürtel.

Nicht nur im Herbst, sondern

ganzjährig kombiniere ich ihn am

liebsten mit tailliert geschnittenen

Kleidern mit weitem Rock.

Dadurch wird die Körpermitte

besonders betont. In der aktuellen

Kollektion „Men at Work“ ist

diese Betonung der Körpermitte

ein wichtiges Element. Wie beim

zimtfarbenen „Granpa Jacket“

und „Broker Dress“ (rechts).

LENA HOSCHEK

Ich lege das ganze Jahr über Wert

auf passende Mode. Was die

Farben angeht, fühle ich mich am

meisten in dunklen wohl. Jetzt,

im Herbst, setze ich zum Beispiel

bei Sakkos daher auf Schwarz

und eher dunklere Brauntöne.

Ich nutze dabei auch Sakkos als

passende Übergangskleidung, je

nachdem wie stark die Temperaturen

im Herbst wechseln.

GETTY

NEO-SÄNGER & TÄNZER

WILLI GABALIER

Ich bin der absolute Hutträger, es

ist ein Muss für diesen Herbst.

Ich finde ihn total praktisch, vor

allem wenn es draußen regnet.

Meine Haare style ich gerne –

wenn aber Wasser darauftrifft,

schaue ich aus wie ein Schaf. Ich

mag es nicht, einen Regenschirm

mitzutragen. Ich bin

begeistert, dass Hüte wieder in

Mode gekommen sind. Ich habe

ungefähr zehn davon. Mein Lieblingsstück

darunter ist natürlich

der Steirerhut.


45

PRIVAT

KK

Insider-Tipp

Insider-Tipp

GASTRO-CHEFIN

JUDITH SCHWARZ

Mein absolutes Lieblingsstück

für diesen Herbst ist diese

Handykette, die derzeit jeder

trägt. Ich bin mir nicht einmal ganz

sicher, ob meine Handy-Kette „das

Original ist“ – auf jeden Fall ist es

ein Berliner Label und ich liebe

sie, sie ist die coolste Erfindung

überhaupt. Ich habe sie jedenfalls

immer um. Es ist herrlich, man hat

die Hände einfach immer frei. Vor

allem, wenn man mit dem Hund

spazieren geht, ist es praktisch,

wenn man jederzeit beide Hände

benützen kann.

Insider-Tipp

MISS AUSTRIA

LARISSA ROBITSCHKO

Mein absolutes Must-have ist

diese Bluse von Zara, die etwas

Farbe in die herbstlichen Monate

zaubert. Dazu eine blaue Jeans

von Tally Weijl und Schuhe von

Deichmann. Gesamt liebe ich

das Outfit einfach, weil es so gut

miteinander harmoniert und die

Farben herzhaft fröhlich sind.

PRIVAT

TROMPETER-LEGENDE-

TONI MAIER

Im Herbst trage ich am liebsten

meinen handgemachten Steireranzug

– mit den passenden

Schuhen, um das Ganze

abzurunden. Und natürlich

braucht man einen originalen

Ausseer-Hut, das ist klar! Ich

reise mit meiner Musik seit 50

Jahren durch die gesamte Welt

und noch nirgends habe ich eine

so interessante Kleidungskultur

gesehen wie bei uns in der

Steiermark. Darauf sollten wir

sehr stolz sein!

Insider-Tipp

KABARETT-IKONE

LEO LUKAS

Mein Lieblings-Accessoire im

Herbst ist eindeutig mein alter

Porkpie-Hut, der auch ein bisschen

was von einem Steirerhut

hat. Ich habe ja ansonsten kein

Hutgesicht, aber der passt mir

nicht schlecht, wie ich finde.

Außerdem hält er auch etwas

Regen aus, was im Herbst ein

nicht zu unterschätzender Vorteil

ist. Im Winter heißt es dann

wieder – wie der Jazzer Charles

Mingus so schön formuliert hat –

‚Goodbye Pork Pie Hat‘.

HOMAJON SEFAT

Insider-Tipp

JOURNALIST/PUBLISHER

HEDI GRAGER

Hier trage ich eine Kunstfelljacke

im Logo-Design Karl Lagerfeld

– diese kuschelige Jacke

in Schwarzweiß ist für mich

ein absolutes It-Piece für den

Herbst/Winter. Diese habe ich im

Kresnik Woman Store in Leibnitz

gefunden.

Auch immer ein It-Piece sind für

mich Stücke von eigensinnig

(Designerin Stefanie Hofer).

Diese finde ich in deren Concept

Store in Wien.

REINHARD SUDY


„Sich selber lieben“:

Die Blogger-Community

bestärkt ihre Follower

Text: Valentina Gartner, Fotos: „kerstinloves“ (6)

Die Bloggerin „kerstinloves“ ist für ihre

Community in Sachen Selbstliebe ein

Riesenvorbild. Wie sie es schafft, tagtäglich

ihre Follower zu motivieren und sich

selbst zu lieben, hat sie uns verraten.

Sich selber akzeptieren

„Selbstliebe, auch Eigenliebe, bezeichnet die allumfassende

Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten

Liebe zu sich selbst. Der Begriff ist sinnverwandt,

jedoch nicht vollständig synonym, mit Begriffen

wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung,

Selbstvertrauen und Selbstwert.“ Das ist die genaue Definition

von Selbstliebe. Aber wie schafft man es überhaupt,

sich in den heutigen Zeiten von Bodyshaming, Crash-

Diäten und Photoshop selbst zu lieben? Kerstin Kögler,

besser bekannt als die Bloggerin „kerstinloves“ und ehemals

„missgetaway“, stärkt Tag für Tag ihre Community,

um sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist. Denn eins

ist für sie klar: Jeder ist auf seine eigene Art und Weise

schön! Und das gibt sie ihren tausenden Followern immer

wieder mit. Mit mehr Realität auf Instagram wurde sie

zum Vorbild unzähliger User. Immer wieder zeigt sie ihre

unbearbeiteten Fotos, Grimassen und echte Momentaufnahmen.

#tinyloveletters

Ein großer Schritt in die richtige Richtung, Selbstliebe zu

verspüren, sind kleine Komplimente. Diese Komplimente

kann man sich immer wieder selbst machen. Wenn das

Outfit an einem süß aussieht, wenn man einen guten Tag

hatte, wenn man ein lang ersehntes Ziel erreicht hat. Der

Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Deswegen ruft die

Bloggerin ihre Community immer wieder dazu auf, sich

selbst #tinyloveletters (kleine Liebesbriefe) zu schreiben

und diese irgendwo zu platzieren. Es kann so etwas sein

wie ‚Du bist wichtig‘, ‚Du bist schön‘, ,Heute ist ein guter


47

#TINYLOVELETTERS

Mit täglichen kleinen

Komplimenten bestärkt

die Bloggerin „kerstinloves“

ihre tausenden

Follower.

Tag‘ oder ‚Du wirst geliebt‘. Diese kleinen Briefchen oder

Post-its soll man dann an den Kühlschrank, Spiegel oder

auf das Handy geben. Oder man verteilt sie in der Stadt,

um den Tag eines anderen besser zu machen. Die Leute

sollen glücklich sein – und wie geht das besser als mit

einem schönen Kompliment?

„Ich versuche meine Instagram-Seite so zu gestalten,

dass sich die Follower gut fühlen und die Storys und Postings

mit einem positiven Gefühl konsumieren. Ich will

Menschen inspirieren, sich selbst mehr zu lieben, und ermutige

sie mit den kleinen Post-its, auf denen Liebesbotschaften

an sich selbst stehen, sich mehr Wertschätzung

entgegenzubringen. Außerdem bin ich ein großer Fan von

Dankbarkeitstagebüchern. Wenn man jeden Abend oder

Morgen drei bis fünf Dinge aufschreibt, für die man im

Moment dankbar ist, verschafft einem das ein komplett

neues, gutes Lebensgefühl und mehr Wertschätzung für

das, was man hat“, schmunzelt die Bloggerin. Man muss

aber auch verstehen, dass nicht alles echt ist. Die Tricks in

den Weiten von Instagram sind unendlich. In nur wenigen

Minuten kann man sich mit Hilfe von diversen Apps

in ein trainiertes Fitness-Model verwandeln. Nicht alles,

was man sieht, ist auch real.


JOURNALING

Um sich selbst wertzuschätzen,

schreibt

sie jeden Tag drei

schöne Momente

auf.

Man muss nicht perfekt sein

Man muss nicht perfekt sein, um sich selbst zu lieben.

Wie man so schön sagt: Niemand ist perfekt! Damit man

sich auch selber lieben kann, muss man sich selbst zur

obersten Priorität machen. „Ich denke, wenn wir über

Selbstliebe sprechen, dann kann absolute Akzeptanz

nicht das Endziel sein. Man wird sich nie zu 100 Prozent

an jedem Tag lieben und wertschätzen. Vielmehr ist es ein

ehrlicher und wertschätzender Umgang mit sich selbst

und der Versuch, sich zu bessern und liebevoller zu sich

selbst zu sein“, so „kerstinloves“.

Liebe und Wertschätzung

Ein sehr hilfreicher Tipp, um sich selbst zu lieben und von

Tag zu Tag selbstbewusster zu werden, ist ein einfaches

morgendliches Ritual. Wenn man sich vor den Spiegel stellt

und sich selbst sagt, wie toll man ist und dass man den

Tag prima bewältigen wird, verinnerlicht man das. „Meine

Lieblingsübung ist es zu evaluieren, wie man mit sich

selbst spricht, und dann zu überdenken, ob man so auch

mit seiner besten Freundin sprechen würde. Oft haben wir

für uns selbst nicht jene Liebe und Wertschätzung, die wir

unseren Freunden entgegenbringen, und das ist so schade“,

so die Bloggerin abschließend.

Insider-Tipp

BLOGGERIN

KERSTIN KÖGLER

Ich starte jeden Morgen mit

einer 5-Minuten-Meditation

und 10 Minuten Journaling, in

denen ich aufschreibe, was ich

an mir mag, wofür ich dankbar

bin und was es gerade so

Tolles in meinem Leben gibt.

So starte ich mit positiven

Gedanken in den Tag und

mein Mindset hat sich dadurch

insgesamt unfassbar geändert

und verbessert.


49

Bücher, Filme & Musik:

Tipps zum Unter-die-Decke-Kuscheln

Wenn die kalte Jahreszeit kommt, verbringt

man auch wieder mehr Zeit zu Hause. Das

„Insider“-Team verrät seine Highlights für

den perfekten Herbstabend auf der Couch.

Insider-Tipp

GETTY (3), LUEF (6), SCHERIAU (2), PAIL

Insider-Tipp

VALENTINA GARTNER

Gerade wenn es draußen kühler

wird, werde ich zum absoluten

Serien-Junkie! Am liebsten die

aktuellen Klassiker wie „Elite“,

„Haus des Geldes“ oder „13

Reasons Why“. Was ich mir

aber auch nicht entgehen lassen

kann, ist zum gefühlten 1000.

Mal „Prison Break“ – mein absoluter

All-time-Favorite! Wenn’s

mal ein Buch sein soll, kann ich

nur „Tagebuch einer Sehnsüchtigen“

von Linda Glovach

empfehlen, aber Achtung:

Suchtgefahr! Bei der Musik darf’s

bei mir fast alles sein, von Pop

bis Deutsch-Rap findet man alles

in meiner Playlist. Ein aktuelles

Lieblingslied gibt’s da nicht.

Insider-Tipp

VOJO RADKOVIC

Mit Ernest Hemingways „Paris,

ein Fest fürs Leben“ ziehe ich

mich gerne in die herbstliche

Stille zurück. Keiner beschreibt

das Paris der Zwanzigerjahre

faszinierender als Hemingway.

Die Serie „Peaky Blinders“ ist

auch großartig. Ich mag diese

Shelby-Family aus Birmingham

am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Und musikalisch höre ich

im Herbst Kris Kristoffersons „Me

and Bobby McGee“ besonders

gerne. Das erste Album ist mir

das liebste und Garant für den

richtigen Herbstsound mit Songs

wie „To Beat the Devil“, „Casey’s

last Ride“ oder „Sunday Morning

Coming Down“ – immer wieder

gut, auch wenn von 1970.

SELINA GARTNER

„Queen of the South“ kann

ich nur empfehlen. Leider gibt

es erst drei Staffeln, aber die

Serie ist von der ersten Folge an

wahnsinnig spannend und man

zittert jede Sekunde mit.

Beim Buch habe ich keinen

bestimmten Liebling, aber die

Kriminalromane von Karin

Slaughter mag ich sehr gerne

– sie sind unglaublich nervenaufreibend.

Man taucht so richtig in

die Kriminalwelt hinein und kann

gar nicht aufhören zu lesen.

Musik höre ich eigentlich nie –

außer im Büro, im Auto und beim

Weggehen (zwinkert).


50

Insider-Tipp

SVJETLANA WISIAK

Wenn es darum geht, es mir

daheim richtig kuschelig zu

machen, feuere ich meinen Ofen

mit großem Sichtfenster an.

Nachdem ich die verfilmte Reihe

nicht empfehlen kann, habe ich

mir die fünf Bände von George

R. R. Martins Wälzer „A Game of

Thrones“ auf Englisch gekrallt.

Musik hören kann man dazu übrigens

ideal, vor allem wenn es die

unglaublich distinguierten Platten

von Soap & Skin (übrigens eine

Steirerin) sind. Ganz so kuschelig

klingt meine Serien-Empfehlung

nicht, aber der neuen Staffel von

„Peaky Blinders“ auf Netflix wird

entgegengesehnt. Sie liefert mit

Nick Cave ihrerseits eine fabelhafte

Musikempfehlung.

Insider-Tipp

EVA SEMMLER-BRUCKNER

Am liebsten schaue ich Serien

auf Netflix. Zurzeit kann ich

„Haus des Geldes“ empfehlen –

man ist so gefesselt, dass man

für kurze Zeit alles rund um sich

vergisst. Zum Kopf-Freimachen

und Lachen kann ich nur „Modern

Family“ empfehlen. Musik

begleitet mich meistens beim

Kochen und Aufräumen. Da läuft

meistens Ö3, Welle 1 (Rock)

oder neuer Austropop (Pizzera

& Jaus, Wanda, Edmund ...).

Besonders spannend, aber auch

erschreckend finde ich das Buch

„Flucht aus Lager 14“, da es

auf einer wahren Begebenheit

beruht. Darin geht es um einen

jungen Mann, dem es gelang,

aus einem Lager in Nordkorea

zu fliehen.

Insider-Tipp

PHILIPP BRAUNEGGER

Wer sich im Herbst gern die

Decke übern Kopf zieht, hat beim

Filmschauen mit „Der Schneemann“

ideale Gelegenheit dazu.

Im skandinavischen Thriller sorgt

ein Serienmörder für Angst und

Schrecken, bei jedem seiner

Tatorte hinterlässt er einen kleinen

selbst gebauten Schneemann.

Die Auflösung am Ende ist

sensationell – die sollte man unter

der Decke nicht verpassen. Als

Musik empfehle ich das Album

„Im Schatten“ der Grazer-Hamburger

Rockband „Lambda“. Die

Jungs sorgen mit klugen Texten

und Witz für Furore in der Szene.

Lesetipp? Fußballfans sei die

Biografie „Ich bin Zlatan“ von

Schweden-Star Zlatan Ibrahimovic

ans Herz gelegt. Ein echter

Typ, der auf Konfektionen braver

Akademie-Kicker von heute nichts

gibt, sich mit der ganzen Welt

anlegt – und Erfolg damit hat.

Insider-Tipp

ROBERT HESCHL

Der Film „Lucky Number Slevin“

ist meiner Meinung nach einer

der besten Filme, der es aber im

deutschsprachigen Raum leider

nicht einmal in die Kinos schaffte.

Er besteht aus Hammer-Dialogen

und überraschenden

Wendungen. Daniel Glattauers

„Darum“ wäre mein Buch-Tipp:

ein Mörder, dem niemand glaubt,

dass er ein Mörder ist – genial.

Es ist immer eine Geschmacksache,

bei welcher Musik man

sich gerne einigelt. Ich würde es

bei Ben Harper, Jack Johnson,

Johnny Cash und Co machen.


51

Insider-Tipp

MICHAEL MIDZAN

Mein Buchtipp lautet „Washington

Black“ von Esi Edugyan. Der

Roman erzählt den Horror der

Sklaverei aus der Sicht eines

elfjährigen Buben auf Barbados

im 19. Jahrhundert. Vielfach

ausgezeichnet. In Sachen Film

kann ich die Serie „Hawaii

Five-0“ wärmstens empfehlen.

McGarrett und Danno sind darin

Teil der Elitepolizei in Hawaii, wo

sie die Kriminalität bekämpfen.

Mein aktueller Lieblingssong

ist definitiv „Calma“ von Pedro

Capó. Ich bin aber eigentlich

sehr flexibel, was Musik angeht,

und höre im Grunde alles.

Insider-Tipp

VERENA LEITOLD

Eines meiner Lieblingsbücher,

das sich auch perfekt für die

dunkle Jahreszeit eignet, ist „The

Road“ von Cormac McCarthy. Für

diesen Roman wurde der Autor

auch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Düster, beklemmend

– perfekt für Abende, an denen

es früh finster wird. Auch die

Verfilmung mit Viggo Mortensen

in der Hauptrolle ist sehr sehenswert.

Für gemütliche Filmabende

kann ich ansonsten „21 Gramm“

oder „Vergiss mein nicht“ empfehlen.

Zum musikalisch Einkuscheln

ist mir rein Instrumentales am

liebsten – etwa Jan Garbarek

oder Yann Tiersen.

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52

Aufsteirern: 130.000

packten Tracht aus

1

3

5

2

4

6

Drei Tage lang war in Graz auch dieses

Jahr absolute Ausnahmesituation:

Im Rahmen des Aufsteirern-Festivals

kamen heuer so viele Besucher

wie noch nie: 130.000 Menschen

tummelten sich in der Innenstadt -

natürlich feinstens herausgeputzt in

Dirndl oder Lederhose. In der Herrengasse

kam man zu Stoßzeiten

nur mehr schwer voran. Musste man

aber auch nicht, denn an jeder Ecke

gab es Live-Musik, Bars und Essensstände.

Die meisten prominenten

Gäste kamen wie jedes Jahr beim

Empfang des Landeshauptmanns im

Grawe-Innenhof zusammen.

8

7

1. Die Aufsteirern-Organisatoren: Giuseppe und Astrid Perna-Benzinger, Alexandra

und Markus Lientscher (v. l.), 2. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (l.) und

Sturm-Präsident Christian Jauk, 3. Graz-Bürgermeister Siegfried Nagl, „Grazer“-Geschäftsführer

Gerhard Goldbrich, Landesrat Anton Lang und „Grazer“-Verkaufsleiterin

Selina Gartner (v. l.), 4. Grawe-Generaldirektor Klaus Scheitegel, Ehrenpräsident Franz

Harnoncourt-Unverzagt, Vize-General Gernot Reiter und Vorstand Gerald Gröstenberger

(v. l.), 5. Quizmaster Armin Assinger mit Partnerin Sandra Schranz, 6. die „Dancing Stars“

Christiana und Willi Gabalier, 7. Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk und Gattin

Valentina, 8. FPÖ-Klubobmänner Stefan Hermann (l.) und Mario Kunasek mit Gattin Sabrina,

9. Messe-Chef Armin Egger (l.) und Energie-Steiermark-Vorstand Christian Purrer

Fotos: LUEF

9


53

1

Alle fuhren aufs

Grazer Autokino ab

2

1. Citypark-Marketingleiterin Nina Reiterer, Miss Austria

Larissa Robitschko, Christian Wolf (Jack Coleman) und

Stefan Riedler (Dieselkinos) (v. l.), 2. „Grazer“-Verkaufsleiterin

Selina Gartner, flankiert von Casino-Direktor Andreas

Sauseng (r.) und -Marketingleiter Stefan Bachernegg,

3. Holding-Graz-Marketingleiter Richard Peer und

Freundin Valerie Soran mit „Grazer“-Chefredakteur Tobit

Schweighofer (v. l.), 4. „Grazer“-Verkaufsleiter Michael

Midzan, Markus Gaberszik, Robert Marton (Clever Fit),

Maria Gaberszik, Daniel Rettenmeier und Julia Gaberszik

(alle Autohaus Ford Gaberszik) (v. l.) Fotos: LUEF

3

Das „Grazer Drive-in Cinema“ am

Dach des Citypark war auch in seiner

zweiten Auflage ein riesiger Erfolg:

Von 22 Vorstellungen waren 18

ausverkauft. Am schnellsten waren

die Karten bei den Filmen „Der

König der Löwen“, „Fast & Furious

Hobbs & Shaw“, „Bohemian Rhapsody“,

„A Star is Born“, „Yesterday“,

„Zurück in die Zukunft“ und „Aladdin“

weg. Ganze 1500 Auto sind zum

Filmschauen vorgefahren, man kann

also von 3400 Besuchern ausgehen.

Auch die neuen Liegestuhlplätze sind

super angekommen. 550 große Popcorn-Tüten

wurden verkauft.

4

Gott segne die

Weinkönigin

Promis im

Motorrad-Fieber

Beatrix

Luttenberger,

Katrin

Dokter und

Lisa Müller

(v. l.) KK

„Ich hab mich gefühlt wie der Erzbischof von Canterbury

in der Westminster Abbey“, spielte Landesrat

Hans Seitinger auf die Krönung der britischen Royals

an. Die „Queen“, der er kürzlich die Krone aufsetzte,

war aber die neue steirische Weinkönigin Katrin Dokter.

Dafür war es bereits die achte, die er offiziell bei

der Leibnitzer Weinwoche zur Königin machen durfte.

In Amt und Würden sind neben ihr nun auch die Prinzessinnen

Lisa Müller und Beatrix Luttenberger.

Andrea Dovizioso und Marc Marquez lieferten sich beim

MotoGP am Red Bull Ring einen Zweikampf bis in die

letzte Kurve. Da zitterten auch unzählige VIPs mit: Landeshauptmann

Hermann Schützenhöfer, Miss Austria

Larissa Robitschko, „Mr. Formel 1“ Bernie Eccle stone,

Unternehmer Didi Mateschitz, Schifahrerin Nicole

Schmidhofer, Ex-Schispringer Thomas Morgenstern

oder Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko.

Rallye-Dakar-Gewinner

Matthias

Walkner (l.),

Schi-Legende

Hans

Knauß

GEPA


54

1

Lederhosenparade im

plastikfreien Bierzelt

Alle Jahre wieder, am ersten Wochenende

im September, pilgern tausende

Besucher aus der Steiermark, aus

Oberösterreich, Wien und sonst wo her

in den kleinen Ort Altaussee, um dort

den traditionellen Kiritog zu begehen.

Dieser fand heuer zum 59. Mal statt.

Dabei wurde völlig plastikfrei gefeiert:

Im Bierzelt setzte man auf Palmteller

und Holzbesteck. Da tummelten

sich unter anderen auch SPÖ-Chefin

Pamela Rendi-Wagner, Neos-Chefin

Beate Meinl-Reisinger, Unternehmer

Hannes Androsch und Landeshauptmann

Hermann Schützenhöfer.

3

1. Landesrat Hans Seitinger (r.) posierte

auf vielen Selfies mit Kirtag-Besuchern, 2.

Grünen-Spitze um Landtagswahlspitzenkandidatin

Sandra Krautwaschl und Lambert

Schönleitner, 3. Grünen-Chef Werner Kogler

wagte ein Tänzchen im Bierzelt.

Fotos: SCHINDLER (2), KK, STMK TOURISMUS

2

Sektparty: Es sprudelte

in Pink und Weiß

Über 200 Gäste ließen es sich auch

heuer nicht entgehen, am Gut Pössnitzberg

in Leutschach „Pink & White

– die Bubble Night“ mottogetreu

zu feiern. Acht Sekt- & Champagner-Produzenten

- Erich & Walter

Polz, Gustav Krug, Hannes Harkamp,

1

Willi Bründlmayer, Katja und Gregor

Leber-Vracko, Christian Madl,

Roland Tauss und das Champagnerhaus

Pommery - öffneten ihre besten

Schaumweine zur Verkostung. Und

die Gäste suchten natürlich ihre pinkfarbenen

Stücke aus dem Schrank.

4

3

2

1. Acht Sekt- & Champagner-Produzenten

luden zur Pink-&-White-Party, 2. Walter Polz,

Eugen Roth und Alexander Kindermann (v. l.),

3. Andreas und Barbara Reinisch, 4. Sabine

und Alfred „Pinky“ Wall. Fotos: APRESVINO


55

Mehr als 400 der besten

Weine zur Verkostung

1

3

5

2

4

6

Kurz bevor die diesjährige Weinlese

so richtig losging, kam die Crème de

la Crème der heimischen Winzer noch

einmal bei der Riedenweinpräsentation

in der Alten Universität in Graz zusammen.

56 von ihnen präsentierten

dort ihre besten Tropfen - mehr als

400 waren es an der Zahl. Da wurde

natürlich auch eifrig über den Jahrgang

2019 spekuliert: „Es wird vielleicht

kein Jahrhundertjahrgang, aber

ein sehr, sehr guter!“, so Wein-Steiermark-Obmann

Stefan Potzinger.

Der relativ kühle Mai mit der recht

späten Blüte und zwei Hitzeperioden,

die aber nicht sehr geschadet haben,

weil immer genug Wasser verhanden

war, lieferten die klimatischen Bedingungen

für eine vermutlich auch

mengenmäßig große Ernte.

8

7

1. Wein-Steiermark-Obmann Stefan Potzinger, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer

und Weinbaudirektor Werner Luttenberger (v. l.), 2. Saxofonist Ingo Herzmaier, 3.

Spar-Chef Christoph Holzer und Winzerin Katharina Wruss, 4. die Weinhoheiten Lisa

Müller, Beatrix Luttenberger und Katrin Dokter (v. l.), 5. Silberberg-Direktor Reinhold Holler

(l.) und Winzer Erwin Sabathi, 6. Winzer Walter Skoff (r.) mit seinem Verkaufsleiter Harald

Wickhoff, 7. der Grazer Gemeinderat Harry Pogner (3. v. l.) mit den Winzern Johannes

Rauch, Hannes Dreisiebner und Christof Winkler-Hermaden (v. l.), 8. Winzer Thomas

Polz (Mitte) mit den Weinrittern Alois Paul (l.) und Michael Azodanloo, 9. Rene Kollegger,

Sommeliersverbandspräsidentin Sabine Flieser-Just und Robert Flieser (v. l.)

Fotos: LACH

9


56

1

Food Festival: Graz

ließ es sich schmecken

2

Zehn Tage lang stand im Rahmen

des Food Festivals in Graz auch heuer

wieder alles im Zeichen von Kulinarik

und Genuss. Nach den 30 geschmackvollen

Events mussten die Prominenten

der Stadt den Gürtel ein bisserl

weiter schnallen. Zum Koch des Jahres

wurde dieses Jahr Siegfried Dick,

der seit zwei Jahren im Cuisino den

Kochlöffel schwingt, gewählt. Über

die Auszeichnung zum Restaurant des

Jahres durfte sich das Laufke freuen,

Armin Tement machte in der Kategorie

Winzer des Jahres das Rennen.

4

1. TV-Koch Stefan Marquard (l.) und

Food-Festival-Organisator Jürgen Pichler, 2.

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (l.) und

GenussHauptstadt-Chefin Waltraud Hutter, 3.

Spitzenkoch Christof Widakovich und seine

Herti Grossauer-Widakovich, 4. Casino-Direktor

Andreas Sauseng und Gattin Susanne

Fotos: LUEF

3

Neuer Genuss-Hotspot

an der Weinstraße

Festessen: Sechs Köche,

17 Hauben, 24 Gänge

Betriebsleiter

Nino Rath

(l.) und

Küchenchef

David

Büchl

HELDEN-

THEATER

17 Hauben auf einem Fleck und ein legendäres Flying

Dinner, das unter anderem auf alten Holztüren angerichtet

wurde, bekamen die 250 Gäste beim großen 47°

Sommerfest im Schloss Ottersbach geboten. Die sechs

Haubenköche Harald Irka, Tom Riederer, Norbert Thaller,

Manuel Liepert, Gerhard Fuchs und Luis Thaller

kochten gemeinsam 24 Gaumenfreuden.

Die Steiermark im Glas, Slowenien auf dem Teller und

den Genuss stets im Fokus: „VINEA – Restaurant,

Weinbar, Vinothek“ an der südsteirischen Weinstraße

hat eröffnet. Hinter dem neuen Lokal steht das erfolgreiche

Gastro-Trio aus dem Stainzerhof: Bernhard

Langer, Udo Riegler sowie der 3-Hauben-Koch Alexander

Posch. Gastronom Nino Rath übernahm die Betriebsleitung,

David Büchl ist als Küchenchef dabei.

Sechs

Köche mit

insgesamt

17

Hauben

servierten

ein

gemeinsames

Menü. KK

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