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4/2019

- Arktisfieber: Und dann ist es wieder stiller als still - Trendy auf der Piste: Glitzer, Glanz und Glamour - Die geilsten Schipisten: Wo die Abfahrt am abgefahrensten ist - Weihnachtsbäckerei: Mit Keksen und Gewürzen nascht man sich glücklich und gesund - Verzauberter Streifzug über die schönen Christkindlmärkte der Steiermark - Planai Classic 2020: Wahres Abenteuer im Schnee - Fit und gesund in den Winter laufen – auch bei Minusgraden - Let‘s Spend the Night Together: Mutter aller Benefizshows - Von wegen Schnapsidee: Edelbrände werden jetzt zu tatsächlich edlen Tropfen - Punsch und Glühwein zuhause zaubern

- Arktisfieber: Und dann ist es wieder stiller als still
- Trendy auf der Piste: Glitzer, Glanz und Glamour
- Die geilsten Schipisten: Wo die Abfahrt am abgefahrensten ist
- Weihnachtsbäckerei: Mit Keksen und Gewürzen nascht man sich glücklich und gesund
- Verzauberter Streifzug über die schönen Christkindlmärkte der Steiermark
- Planai Classic 2020: Wahres Abenteuer im Schnee
- Fit und gesund in den Winter laufen – auch bei Minusgraden
- Let‘s Spend the Night Together: Mutter aller Benefizshows
- Von wegen Schnapsidee: Edelbrände werden jetzt zu tatsächlich edlen Tropfen
- Punsch und Glühwein zuhause zaubern

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Ausgabe 4/19<br />

powered by derGrazer<br />

GRATIS<br />

Magazin<br />

CHRISTOPH FORTMÜLLEER<br />

COVERSTORY<br />

Erfolgs-Duo<br />

Pizzera & Jaus<br />

Grazer Abenteurer im Arktisfieber / Die abgefahrensten steirischen Schi-Abfahrten / Mit diesen<br />

Keksen nascht man sich gesund / Keine Schnapsidee: Hochprozentiges aus der Steiermark


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Märkten!


Editorial<br />

RMA (2)<br />

Herausgeber: Gerhard Goldbrich<br />

Chefredakteur: Tobit Schweighofer<br />

Verschneite Berglandschaften, der süße Duft auf Adventmärkten<br />

und köstliche kulinarische Leckerbissen:<br />

So fühlt sich Winter in der Steiermark an. Auch die<br />

zahlreichen knirschenden Schipisten, die wir für diese<br />

„Insider“-Ausgabe getestet haben, wärmende Schnäpse<br />

(die wir ebenfalls getestet haben) und die einmaligen<br />

steirischen Bastlereien machen die kalte Jahreszeit aus.<br />

Der steirische Abenteurer Philipp Schaudy wollte den<br />

Winter aber noch intensiver fühlen und lebte gleich drei<br />

Jahre lang im ewigen Eis in der Antarktis. Und alle Jahre<br />

wieder findet mit „Let’s Spend The Night Together“<br />

kurz vor Weihnachten die „Mutter aller Benefiz-Shows“<br />

unter anderen mit Paul Pizzera und Otto Jaus in Graz<br />

statt. Zusammenfassend kann man sagen: Der Winter<br />

kann kommen, denn die Steiermark ist dafür bestens<br />

aufgestellt, wie man in dieser Ausgabe lesen kann. In<br />

diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gemütliches<br />

Platzerl, ein wenig Zeit und viel Vergnügen beim Lesen<br />

des neuen „Insider“!


Insider<br />

STORYS<br />

Seite<br />

04<br />

Abenteuer<br />

Arktisfieber<br />

Ein Steirer verbrachte drei Jahre<br />

in der beeindruckenden Arktis.<br />

Eine Faszination, die bleibt!<br />

Seite<br />

07<br />

Promis<br />

Schi-Anfänge<br />

Promis verraten ihre persönlichen<br />

Geschichten zu den eigenen<br />

Anfängen auf den Bretteln.<br />

Seite<br />

24<br />

Ausflug<br />

Christkindlmärkte<br />

Die Steiermark bietet wunderschöne,<br />

weihnachtliche Christkindlmärkte. Wir<br />

verraten die schönsten.<br />

PHILIPP SCHAUDY, TOURISMUSVERBAND MARIAZELLERE VREBAND GETTY (3), MORITZ SCHELL<br />

IMPRESSUM: „der Insider“ | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 |<br />

GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PRO-<br />

KURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina<br />

Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Svjetlana Wisiak (0664/80 666 6491), Fabian Kleindienst, Mag. Birgit Schweiger (Lektorat),<br />

Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan<br />

(Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 68 48), Robert Heschl (0664/80 66 66 897), Mag. Eva Semmler (0664/80<br />

666 6895), Thomas Maier (0664/80 66 66 690), Egbert Triebl (0664/80 666 6892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTI-<br />

ON: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA - Partum branding | LAYOUT: Waltl & Waltl | HERSTELLUNG: Medienfabrik Graz | GRATIS erhältlich bei SPAR,<br />

EUROSPAR und INTERSPAR sowie ausgewählten Gastronomiebetrieben, Arztpraxen und Friseursalons in der Steiermark – solange der Vorrat reicht. |<br />

AUFLAGE: 35.000 | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


Sportlich<br />

Winterlauf<br />

Fit und gesund in den Winter laufen –<br />

auch bei Minusgraden. Wir verraten Tipps,<br />

wie in der Kälte richtig gelaufen wird.<br />

Seite<br />

30<br />

Seite<br />

33<br />

Cover-Stars<br />

Let’s Spend<br />

„Let’s Spend The Night Together“, die<br />

„Mutter“ aller Benefiz-Shows, besticht<br />

wieder mit großem Star-Aufmarsch. Wir<br />

verraten alles rund um die Konzerte.<br />

Seite<br />

46<br />

Rezepte<br />

Punsch und Glühwein<br />

Weihnachtlich duftenden Glühwein<br />

und Punsch kann man mit einfachen<br />

Rezepten zu Hause selber zaubern.<br />

10 Trendy auf der Piste<br />

Insider verraten die neuen Schimode-Trends<br />

der heurigen Saison.<br />

13 Die geilsten Schipisten<br />

Ein Experte bewertet die abgefahrensten<br />

Pisten der Steiermark.<br />

20 Gesunde Weihnachtsbäckerei<br />

Mit Keksen und Gewürzen nascht<br />

man sich glücklich und gesund.<br />

28 Planai-Classic 2020<br />

Drei Tage Winterabenteuer mit<br />

Autos bis zum maximalen Baujahr<br />

1972. Man erfährt alles rund um das<br />

beliebte Abenteuer im Schnee.<br />

36 Single Bells<br />

Eine Expertin erklärt, wie man<br />

Weihnachten trotz Einsamkeit<br />

in vollen Zügen genießen kann.<br />

Winter depression? Sicher nicht!<br />

42 Von wegen Schnapsidee<br />

Experten verraten: Edelbrände werden<br />

jetzt zu tatsächlich edlen Tropfen.<br />

48 Traditioneller US-Truthahn<br />

Ein originales Truthahn-Rezept.<br />

50 DIY-Adventkalender<br />

Tipps und Tricks, wie man selbst<br />

einen Kalender bastelt und womit<br />

man ihn am besten befüllt.


Arktisfieber:<br />

Und dann ist es wieder<br />

stiller als still ...<br />

Text: Verena Leitold, Fotos: Philipp Schaudy<br />

1999 war der Steirer Philipp Schaudy zum ersten Mal<br />

auf Spitzbergen. Seither hat ihn die Stille und Weite der<br />

Arktis nicht mehr losgelassen. Drei Jahre hat er durchgehend<br />

mitten in der beeindruckenden Landschaft gelebt,<br />

einmal im Jahr führt er Expeditionen ins ewige Eis.<br />

Eine Faszination, die bleibt<br />

Der 46-jährige Grazer Philipp Schaudy<br />

ist ein Abenteurer: Zusammen mit<br />

seiner Frau Valeska ist er auf dem<br />

Fahrrad zur Weltreise aufgebrochen,<br />

mit ihr und den damals ein und drei<br />

Jahre alten Töchtern hat er außerdem<br />

ein Nomadenleben in Marokko<br />

geführt. 80 Länder dieser Welt hat<br />

er so bisher kennengelernt. Aber ein<br />

Flecken Erde hat es ihm besonders<br />

angetan: die Arktis. Im Jahr 1999 war<br />

Schaudy das erste Mal auf Spitzbergen<br />

und mehrere Monate auf eigene<br />

Faust im Sommer unterwegs. Im<br />

Jahr darauf folgte die erste Reise im<br />

Winter: teils für das Studium (Geografie),<br />

aber vor allem auch, um den<br />

höchsten Berg, den Newtontoppen<br />

mit 1717 Metern, zu besteigen. Seither<br />

hat ihn das ewige Eis nicht mehr<br />

losgelassen. So gut wie jedes Jahr zog<br />

es ihn weit in den Norden. Von 2004<br />

bis 2006 lebten er und Valeska sogar<br />

durchgehend auf Spitzbergen. Seit<br />

dieser Zeit ist er auch jedes Jahr als<br />

Expeditionsleiter mit kleinen Schiffen<br />

in Spitzbergen und Grönland unterwegs.<br />

So klingt und riecht die Arktis<br />

„Man hat einen ewigen ungestörten<br />

Blick. Am besten von einem Berggipfel.<br />

Und die Stille. Die arktische Stille<br />

ist etwas Faszinierendes, etwas, das<br />

man bei uns gar nicht kennt, denn es<br />

gibt immer irgendwelche Geräusche<br />

- auch wenn es einem still erscheint.<br />

Aber die arktische Stille ist noch viel<br />

ruhiger“, schwärmt Schaudy. „Man<br />

hört einen einsamen Vogel ganz weit<br />

weg, man hört irgendwo tief im Tal<br />

Wasser plätschern oder das Eis des<br />

viele Kilometer entfernten Gletschers<br />

krachen. Dann ist es wieder<br />

stiller als still.“<br />

Riechen tut es in Schnee und Eis<br />

kaum nach etwas - gerade mal die<br />

kleinen Blümchen geben ein bisschen<br />

Duft ab, wenn man sich auf den<br />

Bauch legt und schnuppert.<br />

In Unterhosen vor dem Eisbären<br />

Bei aller exotischen Idylle ist das


weite Land aber auch wild und ungezähmt.<br />

„Die gefährlichste Begegnung<br />

fand einmal im Winter statt. Ich<br />

war mit einem Freund über vier Wochen<br />

mit Schiern und Zelt unterwegs<br />

zum südlichsten Punkt Spitzbergens.<br />

Nachdem man überall mit Eisbären<br />

rechnen muss, spannt man nachts<br />

einen Stolperdraht mit Signalmunition<br />

um das Zelt. Läuft ein Tier hinein,<br />

explodiert die Munition und man<br />

wacht auf. Das ist auch uns einmal<br />

passiert“, erinnert sich Schaudy. „Ich<br />

stand bei minus 30 Grad nur mit einer<br />

Unterhose bekleidet, das Gewehr<br />

im Anschlag - der Bär nur drei Meter<br />

vor mir. Eine gefühlte Ewigkeit lang<br />

ist gar nichts passiert. Ich habe nicht<br />

geschossen. Erst als mein Freund Fabrice<br />

aus dem Zelt gekommen ist und<br />

begonnen hat, den Bären lautstark zu<br />

beschimpfen, brüllte ich mit. Der Bär<br />

richtete sich auf und lief davon. Ob er<br />

Französisch oder Deutsch verstanden<br />

hat, weiß ich nicht. Vielleicht<br />

waren ihm aber auch nur die Unterhosen<br />

zu viel!“<br />

SCHNEE & EIS.<br />

Beeindruckende Landschaften,<br />

einzigartige<br />

Lichtstimmungen: Der<br />

gebürtige Grazer Philipp<br />

Schaudy ist der Anziehungskraft<br />

des Nordpols<br />

komplett verfallen.


Menschen und Kultur<br />

Die Chance, Eisbären und Robben<br />

zu treffen, ist im Sommer am besten.<br />

Will man die arktische Tier- und<br />

Pflanzenwelt Spitzbergens sehen,<br />

fährt man am besten von Juli bis Mitte<br />

August. Zu dieser Zeit ist das Wetter<br />

oft gut, die Pflanzen blühen, alle<br />

Vögel sind im Archipel, das Packeis<br />

ist nah.<br />

Neben den Tieren leben aber auch<br />

etwa vier Millionen Menschen in der<br />

Arktis. „In Spitzbergen gibt es keine<br />

Urbevölkerung, sondern hauptsächlich<br />

Norweger. Ansonsten ist es extrem<br />

international und durchaus vergleichbar<br />

mit dem skandinavischen<br />

Festland. Die Menschen sind zurückhaltend<br />

freundlich und nordisch<br />

entspannt“, beschreibt Schaudy. „In<br />

Grönland ist es natürlich anders.<br />

Ich bin vor allem im Nordosten und<br />

dort immer wieder im Ort Ittoqqortoormiit<br />

- ja, der heißt wirklich so!<br />

Hier findet man eine fast hundertprozentige<br />

Jagdgesellschaft. Armut,<br />

Alkoholismus und Gewalt stehen<br />

nach wie vor an der Tagesordnung,<br />

obwohl die Menschen eigentlich sehr<br />

freundlich sind und an Fremden interessiert.<br />

Manchmal wird man auch<br />

in eine der Hütten eingeladen und es<br />

werden einem zum Beispiel Eisbärenfallen<br />

zum Kauf angeboten!“<br />

Reise in die Arktis.<br />

Im Eisbärengebiet sollten die wenigsten<br />

alleine und auf eigene Faust<br />

unterwegs sein. „Ein Besuch in der<br />

Arktis hängt von der Erfahrung ab.<br />

Nicht nur wegen der potenziellen Gefahr,<br />

auf Eisbären zu treffen. Auch<br />

klimatisch ist man immer im Hochgebirge<br />

- auch wenn man sich auf<br />

Meeresniveau befindet“, erklärt der<br />

Expeditionsleiter. Am besten bucht<br />

man eine Reise mit einem kleinen<br />

Expeditionsschiff.<br />

BILDERREISE<br />

Philipp Schaudy hält auch Multimedia-Vorträge<br />

über seine Expeditionen. Die Arktis ist das<br />

nächste Mal am 17. und 18. Jänner 2020 auf<br />

der Ferienmesse in Wien dran. In der Steiermark<br />

gibt’s den „Marokko“-Vortrag am 20. 11. in<br />

Hartberg, am 21. 11. in Frohnleiten, am 22. 11. in<br />

St. Radegund, am 26. 11. in Rosental, am 27. 11.<br />

in Wagna und am 3. 12. in Bad Radkersburg zu<br />

sehen.<br />

Insider-Tipp<br />

PHILIPP SCHAUDY,<br />

EXPEDITIONSLEITER<br />

Landschaft & Tiere: Eisbären,<br />

Robben, Packeis, Gletscher,<br />

gewaltige Landschaften – wer<br />

gerne möglichst viel von der<br />

Arktis sehen möchte, kommt<br />

am besten im Sommer mit<br />

einem der kleinen Expeditionsschiffe<br />

in die Gegend rund<br />

um Spitzbergen. Extreme<br />

Lichtstimmungen gibt es in<br />

Ostgrönland.<br />

Polarnacht: Die Polarnacht ist<br />

etwas ganz Spezielles. Um sie<br />

zu erleben, bucht man am besten<br />

einen Flug nach Longyearbyen<br />

und bleibt für ein paar<br />

Tage im Ort. Die Stimmung,<br />

wenn es immer dunkel bleibt,<br />

es eisig kalt ist und der Schnee<br />

über die Straße geweht wird,<br />

ist einzigartig.<br />

Dasselbe kann man auch im<br />

Frühjahr machen, wenn das<br />

Licht im Februar und März<br />

zurückkommt. Dann ist ein<br />

Ausflug mit einem Hundeschlitten<br />

oder einem Schneemobil<br />

sehr empfehlenswert.


Auf Nostalgiefahrt<br />

Prominente Anfänge<br />

auf den „Brettln“<br />

Jeder erinnert sich an seine holprigen ersten Versuche,<br />

sich länger als zehn Sekunden auf den Schi zu halten.<br />

Der „Insider“ hat Promis gefragt, wie es ihnen vor vielen<br />

Jahren ergangen ist.<br />

Larissa Robitschko<br />

MISS AUSTRIA<br />

Meine ersten Erinnerungen auf den<br />

Schi verdanke ich mit Sicherheit<br />

meinem Papa Ludwig. Wie bei<br />

vielen neuen Herausforderungen ist<br />

er in Absprache mit meiner Mama<br />

derjenige, der ein verunsichertes<br />

„Nein, danke“ erst gar nicht akzeptiert.<br />

Auch heute noch traue ich mir<br />

vieles zu, weil ich weiß, dass ich ihre<br />

volle Unterstützung habe, und das<br />

macht sie zu den besten Eltern, die<br />

man sich wünschen kann.<br />

KK<br />

Niko Swatek<br />

NEOS-PARTEISPITZE<br />

Der Tatendrang ist dem jungen<br />

Politiker in seinem Kindheitsfoto<br />

schon anzusehen: Von den ersten<br />

Schwüngen auf den Brettln<br />

versuchte er den Schwung in<br />

den Landtag zu meistern. Rasant<br />

hatte es Niko Swatek offensichtlich<br />

immer schon gerne.<br />

KK<br />

Claudia Klimt-<br />

Weithaler<br />

KPÖ-CHEFIN<br />

KK<br />

Dieses Juwel hat die 48-Jährige<br />

ausgegraben. Es zeigt die Landesparteichefin<br />

bei ihren ersten<br />

Anläufen auf den Schi – zunächst<br />

einmal auf flachem Terrain ...


8<br />

Marion Kreiner<br />

EX-SNOWBOARDERIN<br />

KK<br />

Michael Schickhofer<br />

LH-STELLVERTRETER<br />

Als Kind war ich regelmäßig und<br />

gerne Schifahren. Es gibt nichts<br />

Schöneres, als durch frischen Pulverschnee<br />

zu fahren. Als dreifacher<br />

Vater fahre ich jetzt natürlich mit<br />

meinen Kindern jeden Winter in die<br />

steirischen Berge zum Schifahren.<br />

Wir müssen gemeinsam sicherstellen,<br />

dass sich alle Kinder in der<br />

Steiermark das Schifahren leisten<br />

können! (Auf dem Bild: Riesner alm-<br />

Chef Erwin Petz)<br />

Hermann<br />

Schützenhöfer<br />

LANDESHAUPTMANN<br />

Wir waren früher öfters gemeinsam<br />

mit den Schiern unterwegs.<br />

Insbesondere als Tourismusreferent<br />

hatte ich dann auch sehr viel<br />

mit unseren tollen heimischen<br />

Schigebieten zu tun. Sie sind mit<br />

ihren engagierten Mitarbeitern<br />

eine wichtige Säule unseres<br />

Tourismus und sorgen für Arbeit<br />

und Wohlstand.<br />

GEPA<br />

Mir ging’s wie vielen Grazer<br />

Kindern: Die ersten Pisten-Meter<br />

absolvierte ich in Modriach in<br />

der Weststeiermark. Ich muss<br />

damals zwischen 4 und 5 Jahre<br />

alt gewesen sein, und ich glaube<br />

sogar, dass ich ein Paar dieser<br />

Kinder-Plastiklatten hatte, um<br />

mal mit den Gegebenheiten<br />

vertraut zu werden. Hat gut<br />

geklappt! Zu gut vielleicht, wenn<br />

man meine Eltern fragt. Die<br />

erzählen mir heute noch, dass<br />

ich erst aus den Schischuhen<br />

gestiegen bin, als ich schon<br />

längst meine Zecherln nicht mehr<br />

gespürt hab. Spät, mit 10, bin ich<br />

durch die Schul-Schikurse dann<br />

doch aufs Snowboard gewechselt<br />

– hat sich ja ausgezahlt.<br />

Conny Hütter<br />

SCHI-STAR<br />

KK<br />

Meine ersten Erinnerungen an<br />

die Schipiste sind vor allem eins<br />

– rasend schnell! Wie passend<br />

für meine späteren Paradedisziplinen<br />

Super-G und Abfahrt.<br />

Ich war mit meiner Familie jedes<br />

Jahr auf Schiurlaub, und mit fünf<br />

Jahren haben sie mich vor allem<br />

auf eher flacheren Pisten fahren<br />

lassen. Ich war allerdings immer<br />

schon ein sehr leichtgewichtiges<br />

Kind und daher bin ich auch auf<br />

diesen Flachpassagen immer im<br />

vollen Schuss die Piste runtergedüst.<br />

So flach konnte eine Piste<br />

gar nicht sein, dass ich nicht<br />

schnell war.<br />

GEPA<br />

Sandra Krautwaschl<br />

GRÜNE LANDTAGSSPITZE<br />

Sandra Krautwaschl ist eine<br />

begeisterte Schifahrerin – und setzt<br />

ihre Schileidenschaft auch ein, um<br />

auf die Klimakrise aufmerksam zu<br />

machen: So postet sie schon einmal<br />

ein Schi-Foto in kurzen Hosen auf<br />

der grünen Wiese, denn „in dem<br />

Tempo, in dem unsere Gletscher<br />

schmelzen, wird Schifahren bei uns<br />

bald Geschichte sein, wenn nicht<br />

endlich rasch Klimaschutz-Maßnahmen<br />

ergriffen werden“.<br />

KK


KK<br />

Mario Kunasek<br />

FPÖ-SPITZENKANDIDAT<br />

Mario Kunasek startete schon<br />

früh mit dem „Nationalsport“ der<br />

Österreicher. Bereits mit vier<br />

Jahren stand er das erste Mal<br />

auf Schiern. Gelernt hat er das<br />

Schifahren im Garten seiner<br />

Großeltern in Vasoldsberg,<br />

der im Winter zur Schipiste<br />

umfunktioniert wurde. Top<br />

ausgerüstet machte er dort seine<br />

ersten Schwünge im Schnee. Die<br />

ersten Anfänge auf den „Brettln“<br />

bereiteten ihm sichtlich Spaß. Bis<br />

heute fährt Mario Kunasek noch<br />

gerne Schi.<br />

GRAZ<br />

ST. RADEGUND<br />

Luxuswohnungen zu<br />

bürgerlichen Preisen<br />

provisionsfrei<br />

ca. 56-73 m²<br />

Erstbezug<br />

Balkon, Garten,<br />

od. Dachterrasse<br />

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vorhanden<br />

Kontakt:<br />

0664/965 25 80<br />

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10<br />

Trendy auf der Piste:<br />

Glitzer, Glanz und Glamour<br />

Text: Valentina Gartner<br />

BUNTER KRAGEN<br />

Fake-Fur am Kragen<br />

darf heuer auch bunt<br />

sein. In Pastellfarben<br />

gelten die Krägen als<br />

echte Hingucker.<br />

GETTY (7)


11<br />

Schibekleidung ist mehr als eine multifunktionale Kleidung. Gerade in Sachen Mode<br />

setzen sich die Trends durch, immerhin möchte man auch auf der Piste ein Hingucker<br />

sein. Heuer mit metallischer Optik, Swarovski-Steinchen und Fake-Fur-Kragen.<br />

Metallische Optik<br />

„Die neue Schibekleidung setzt sich<br />

mit farbenfrohen, modisch inspirierten<br />

Linien, figurbetonten Schnitten<br />

und glänzenden Deko-Elementen<br />

stilvoll in Szene“, erklärt Michaela<br />

Burgstaller, Einkaufsleiterin bei<br />

Giga sport. Gerade metallische Optik<br />

lässt einen auf und ab der Piste zum<br />

absoluten Hingucker werden. Der<br />

Trend bewegt sich hin zum Alltagslook.<br />

„Immer stärker lehnen sich<br />

Designer und Produktentwickler bei<br />

Farben, Stoffen und Passformen an<br />

die aktuelle Mode an. Die neuen Styles<br />

orientieren sich an Lifestyle- und<br />

Casual-Trends sowie am Urban Spirit<br />

und bedienen damit einen breiten<br />

Einsatzbereich“, so die Expertin. Die<br />

Jacke soll nicht mehr als reine Schijacke<br />

gesehen werden, sondern auch<br />

für den Alltag nützlich sein.<br />

Comeback der Ohrenschützer<br />

„Ohrwärmer sind absolut im Trend!<br />

Es gibt sie in vielen Farben und Mustern“,<br />

weiß Burgstaller. Bei Hauben<br />

und Co sind gerade Nude-Töne sehr<br />

angesagt, wie beispielsweise Beige<br />

und Rosé. Wer es lieber sportlich hat,<br />

punktet mit knalligen Farben und<br />

etwa Neon.<br />

Après-Ski-Party-tauglich<br />

Heuer ist alles trendig, was glitzert<br />

und glänzt, da gibt es besonders<br />

schöne modische Damenjacken oder<br />

etwa Hauben mit Swarovski-Steinen<br />

– damit kann man auf keinen<br />

Fall übersehen werden und wird<br />

zum Hingucker schlechthin auf der<br />

Après-Ski-Party.<br />

NUDE, METALL UND GLITZER<br />

Wer es gerne stylisch hat, setzt auf<br />

helle und warme Farben. Ebenso<br />

lassen einen metallische Looks<br />

und Glitzer auf der Piste und auf<br />

der Party danach zum Blickfang<br />

werden.


ROTES STATEMENT<br />

Eine Schijacke in einem<br />

knalligen Rot ist diese<br />

Saison ein Must-have.<br />

Rot als Modestatement<br />

„Rot ist in dieser Saison sehr angesagt.<br />

Allover oder kombiniert<br />

mit Blau und Weiß setzt die Farbe<br />

ein starkes Modestatement. Ebenso<br />

sind Oliv, Violett sowie verschiedene<br />

Grün- und Blautöne absolut trendig.<br />

Colourblocking und Camouflage sind<br />

wieder einmal Print-Trends, ebenso<br />

feiern Retro-inspirierte Designs<br />

wie Streifenmuster oder auch farbige<br />

Einsätze ein Comeback in der sportlichen<br />

Welt“, erklärt die Schimode-<br />

Expertin.<br />

Fake-Fur als Hingucker<br />

Auf Pelz am Kragen will man diese<br />

Saison auch nicht verzichten –<br />

aber bitte keinen echten! Fake-Fur,<br />

also unechter Pelz, setzt sich durch.<br />

„Fake- Fur ist auf jeden Fall ein<br />

Thema und Hingucker und nicht<br />

mehr wegzudenken. Er gibt jeder<br />

Jacke etwas Besonderes“, schmunzelt<br />

Burgstaller. Egal ob in Weiß, in<br />

Brauntönen oder sogar in Pastellfarben<br />

– der Kragen und auch die Innenseite<br />

der Schijacke dürfen ganz<br />

flauschig sein.<br />

Insider-Tipp<br />

EINKAUFSLEITERIN<br />

MICHAELA BURGSTALLER<br />

Für besonders kalte Tage hat<br />

Odlo ein beheizbares Jetshirt für<br />

Damen und Herren entworfen,<br />

diese Technologie wurde mit dem<br />

CES Innovation Award <strong>2019</strong> und<br />

dem ISPO Gold Award ausgezeichnet.<br />

Ich liebe dieses Shirt, da<br />

es auch bei Minusgraden immer<br />

wohlig warm ist.<br />

Die als Midlayer erhältliche Technologie<br />

analysiert und reguliert die<br />

Körperwärme mithilfe intelligenter<br />

Wärmesensoren, die nahtlos in<br />

das Kleidungsstück eingearbeitet<br />

sind. Ein schlaues Teilchen,<br />

welches den Wintersport für mich<br />

persönlich einfach noch spaßiger<br />

macht.<br />

KK


Die geilsten Schipisten:<br />

Wo die Abfahrt am abgefahrensten ist<br />

Text: Verena Leitold, Fotos: Steiermark Tourismus<br />

Kaum einer kennt die steirischen Schi-Berge so gut<br />

wie Steiermark-Tourismus-Chef Erich Neuhold. Der<br />

„Insider“ verrät seine Top drei in sieben Kategorien:<br />

die steilsten bzw. längsten Pisten, die größten Hütten<br />

bzw. Schischulen, die höchstgelegenen Schigebiete, die<br />

längsten Lifte und die besten Kinderschigebiete.<br />

STEIERMARK-TOURISMUS-<br />

CHEF ERICH NEUHOLD


14<br />

DIE STEILSTEN<br />

SCHIPISTEN<br />

1.<br />

Zielhang auf der Planai<br />

Der Austragungsort des<br />

Nightrace ist gleichzeitig die<br />

„schwärzeste“ Piste<br />

2.<br />

Mitterstein auf der Tauplitz<br />

3.<br />

FIS-Abfahrt Grebenzen-<br />

Vorderkar<br />

WAGHALSIG<br />

Die steile Abfahrt, den Zielhang<br />

der Planai in Schladming,<br />

kennen wohl alle vom<br />

Nightrace im Fernsehen.<br />

DIE LÄNGSTEN<br />

SCHIPISTEN<br />

1.<br />

Talabfahrt Tauplitz vom Lawinenstein:<br />

10 Kilometer<br />

2.<br />

Riesneralm Panoramaabfahrt:<br />

7 Kilometer<br />

LANGE AUSKOSTEN<br />

Vom Lawinenstein auf der<br />

Tauplitz kann man zehn<br />

Kilometer lang ins Tal<br />

abfahren.<br />

3.<br />

Kreischberg: 6,6 Kilometer<br />

Weiß-grüner Wintertourismus in Zahlen<br />

Am 29. November beginnt die Schisaion!<br />

Und die Steiermark hat in<br />

Sachen Wintersport einiges zu bieten:<br />

69 Schigebiete mit rund 678<br />

Pistenkilometern stehen bereit. 23<br />

Pisten sind sogar beleuchtet und<br />

können deshalb auch nach Einbruch<br />

der Dunkelheit befahren werden. 83<br />

Gondelbahnen und Sessellifte, 180<br />

Schlepplifte bringen die Schifahrer<br />

und Snowboarder zur Abfahrt nach<br />

oben. Kulinarische Verpflegung gibt’s<br />

in über 220 Schihütten. In knapp 70<br />

Schiverleihstellen und Schischulen<br />

können sie ihre Ausrüstung ausborgen<br />

und die entsprechenden Fähigkeiten<br />

erlernen. Für die Fortgeschrittenen<br />

gibt’s 25 Funparks und drei<br />

Halfpipes. Apropos Spaß: 34 Rodelbahnen<br />

- 17 davon beleuchtet - hat<br />

die Steiermark anzubieten.<br />

Zwischen fünf und sechs Millionen<br />

Nächtigungen werden im Winterhalbjahr<br />

verzeichnet - ein Großteil fällt<br />

natürlich auf die verschiedenen Schigebiete.<br />

Steiermark-Tourismus-Chef<br />

Erich Neuhold gibt in dieser Fülle<br />

seine Tipps (siehe oben und nächste<br />

Seite).<br />

Weitere Highlights<br />

Neben diesen Insider-Tipps kennt


DIE GRÖSSTEN<br />

SCHIHÜTTEN<br />

1.<br />

Planai Schafalm: 500 Plätze<br />

drinnen, 400 Plätze draußen<br />

2.<br />

Hauser Kaibling Knapplhütte:<br />

500 drinnen, 200 draußen<br />

BEGEHRT<br />

Trotz der insgesamt<br />

900 Plätze auf der<br />

Schafalm-Hütte hat man<br />

Glück, wenn man einen<br />

Tisch bekommt.<br />

3.<br />

Stuhleck W11 Restaurant: 250<br />

Plätze drinnen, 300 Plätze<br />

draußen<br />

3.<br />

Tauplitz Schöni Alm: 300<br />

Plätze drinnen, 250 draußen<br />

SCHNEESICHER-<br />

HEIT: DIE HÖCHST-<br />

GELEGENEN SCHI-<br />

GEBIETE<br />

1. Dachstein-Gletscher:<br />

2.296 bis 2.700 Meter<br />

2. Turracher Höhe<br />

1.400 bis 2.205 Meter<br />

3. Lachtal:<br />

1.600 bis 2.222 Meter<br />

4. Planneralm – Schneebären:<br />

1.600 bis 2.200 Meter<br />

5. Kreischberg:<br />

868 bis 2.118 Meter<br />

GLETSCHER<br />

Am Dachstein braucht man<br />

sich natürlich keine Sorgen<br />

um genug Schnee machen.<br />

Steiermark-Tourismus-Chef Erich<br />

Neuhold natürlich auch ein paar<br />

ganz besondere Schmankerln.<br />

„Auf 14 Hütten wird sogar Haubenküche<br />

geboten. Verantwortlich dafür<br />

zeichnet Spitzenkoch Richard Rauch<br />

vom Steirawirt. Da wird beispielsweise<br />

der Dachstein-Burger, verfeinert<br />

mit Apfel-Lärchen-Chutney, auf<br />

der Speisekarte der Brandalm stehen.“<br />

Außergewöhnlich ist auch die „Piste<br />

mit Klang“ auf der Planai: Entlang<br />

der über 600 Meter langen Strecke<br />

wird der Carver von wechselnden<br />

musikalischen Klängen begleitet -<br />

modernste Soundtechnik macht’s<br />

möglich.<br />

Auf der Reiteralm hat man die<br />

Chance, auch richtige Schistars zu<br />

treffen: Hier trainieren nämlich laufend<br />

Profis.<br />

Größter Schneemann der Welt<br />

Im November startet am Fuße der<br />

Riesneralm der Bau des weltgrößten<br />

Schneemannes, der auch im<br />

Guinness-Buch der Rekorde stehen<br />

soll. In 1200 Arbeitsstunden an 40<br />

Tagen wird Gerhard Peer mit seinem<br />

vierköpfigen Team einen riesigen<br />

Schneemann mit einem Durchmesser<br />

von 30 Metern und einer Gesamthöhe<br />

von 40 Metern bauen.


16<br />

DIE LÄNGSTEN<br />

SCHILIFTE<br />

1.<br />

Tauplitz 4er-Sessellifte<br />

I und II: 3.950 Meter<br />

2.<br />

Kreischberg 6er-Gondelbahn:<br />

3.766 Meter<br />

3.<br />

Hauser Kaibling Tauern-<br />

Seilbahn: 3.166 Meter<br />

NACH OBEN<br />

Wer mit dem Sessellift auf<br />

die Tauplitz fährt, braucht<br />

Sitzfleisch: 3.950 Meter ist<br />

der Lift lang.<br />

DIE TOP-KINDER-<br />

SCHIGEBIETE<br />

1.<br />

Kinderschischaukel<br />

Riesneralm<br />

2.<br />

Gallischer Skiberg<br />

Galsterberg<br />

3.<br />

Präbichl mit Foxi-Express<br />

FAMILY TIME<br />

Auf der Riesneralm kommen<br />

auch die ganz Kleinen<br />

auf ihre Kosten.<br />

DIE GRÖSSTEN<br />

SCHISCHULEN<br />

NACH MITGLIEDERN<br />

1.<br />

Ski- und Snowboardschule<br />

Haus im Ennstal<br />

LERNEN<br />

Die Schi- und Snowboardschule<br />

Haus im Ennstal hat<br />

die meisten Mitglieder.<br />

2.<br />

Skischule Hopl<br />

3.<br />

Ski- und Snowboardschule


Winterlook<br />

MANTEL 99,99 €<br />

SCHAL 29,99 €<br />

JEANS 59,99 €<br />

TASCHE 29,99 €<br />

SCHUHE 69,95 €<br />

HAUBE 19,99 €<br />

TOM TAILOR:<br />

Kuschlig warm für den Winter


PARKA 169,99 €, PULLOVER 45,99 €, SCHAL 25,99 €<br />

JEANS 59,99 €, SCHUHE 69,95 €, TASCHE 59,99 €<br />

MANTEL 89,99 €<br />

PULLOVER 49,99 €<br />

JEANS 59,99 €<br />

SCHAL 19,99 €<br />

TASCHE 45,99 €<br />

SCHUHE 69,95 €<br />

Die 70er sind zurück<br />

TOM TAILOR läutet mit der Winterkollektion<br />

eine wahre Zeitreise in<br />

vergangene Epochen ein. Klassisches<br />

Design und wertige Materialien von<br />

Wolle bis hin zu Denim bestimmen<br />

den Charakter der Kollektionen, bei<br />

denen Hosenvariationen eine zentrale<br />

Rolle spielen. Die kalte Jahreszeit<br />

gestaltet sich modisch stilsicher und<br />

gleichermaßen raffiniert. Active wear-<br />

Elemente schmücken als modisches<br />

Highlight und bringen uns durch die<br />

kalte Saison.<br />

Fotos: Miki Macovei Photography<br />

TOM TAILOR setzt im Winter auf Retroklassiker,<br />

modern interpretierte Vintagestücke und 1970er-<br />

Jahre-Silhou etten. Es soll aber vor allem eins<br />

sein: kuschlig warm!<br />

Eine subtile Inspiration aus den<br />

1970er Jahren und der angesagte Outdoor-Trend<br />

charakterisieren die neuen<br />

Kollektionen von TOM TAILOR WOMEN.<br />

Der Winter startet mit der weichen femininen<br />

Seite, fließenden Silhouetten<br />

und schönen Details. Verspielte Schleifen-<br />

und Schnürdetails am Kragen<br />

komplettieren den Look. Neblige Farbskalen<br />

zwischen Flieder und Navy er­


19<br />

Kuschel-<br />

Look<br />

PARKA 169,99 €<br />

PULLOVER 35,99 €<br />

innern an das Licht eines winterlichen<br />

Sonnenuntergangs und gesellen sich zu<br />

warmen Tönen von Altrosa über Bordeaux<br />

bis hin zu frischem Moosgrün.<br />

Retrolook<br />

Jeans zeigen sich aus raffiniertem Denim<br />

in tiefem Indigo und mit Gürteldetail.<br />

Der Strickpullover mit Lochmuster<br />

oder grafischer Webung sowie<br />

die romantische Streifenbluse komplettieren<br />

das Styling.<br />

Die Winterkollektion ließ sich von dem<br />

allgegenwärtigen Outdoortrend inspirieren.<br />

Schützende Oberbekleidung<br />

wird zum etablierten It-Piece der Saison.<br />

Funktionalität steht im modischen<br />

Fokus und trifft auf Gemütlichkeit in<br />

einer lebendigen Farbpalette. Strickrollis<br />

und die passenden Accessoires<br />

mit norwegisch angehauchtem Muster<br />

werden monochrom zum schneeweißen,<br />

roten oder dunkelblauen Daunenparka<br />

kombiniert und schützen<br />

gleichzeitig vor klirrender Kälte.<br />

PARKA<br />

149,99 €<br />

PULLOVER<br />

35,99 €<br />

ROCK<br />

49,99 €<br />

SCHAL<br />

25,99 €<br />

TASCHE<br />

59,99 €<br />

SCHUHE<br />

69,95 €<br />

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20<br />

Weihnachtsbäckerei:<br />

Mit Keksen und Gewürzen nascht<br />

man sich glücklich und gesund<br />

Text: Verena Leitold<br />

Dopamin und Serotonin sorgen dafür,<br />

dass uns Weihnachtskekse richtig glücklich<br />

machen. Der Trend zu mehr Gewürzen<br />

hat laut Ernährungsexpertin Sandra<br />

Holasek auch einen anderen positiven Effekt:<br />

Die Bäckerei wird dadurch gesünder!<br />

Zimtsterne<br />

ZUTATEN<br />

250 g gemahlene Mandeln<br />

90 g Kokosblütenzucker<br />

1 EL gemahlene Chiasamen<br />

2 EL kaltes Wasser<br />

3 EL Ahornsirup oder Honig<br />

1 Prise gemahlene Vanille<br />

3 TL Zimt<br />

ZUBEREITUNG<br />

Gemahlene Chiasamen mit zwei Esslöffeln Wasser<br />

vermengen und ca. 10 Minuten zum Quellen in den<br />

Kühlschrank stellen. Gemahlene Mandeln, Kokosblütenzucker<br />

und Zimt vermengen. Ahornsirup oder Honig<br />

sowie Chia-Mix dazugeben und weiter vermengen, bis<br />

ein klebriger Teig entsteht. Diesen in Frischhaltefolie<br />

wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.<br />

DA Backofen HABEN auf WIR 160 DEN °C Umluft SALATvorheizen.<br />

Viele Teig essbare zwischen Blüten zwei der Backpapieren Saison ca. 0,5 cm bis 1 cm<br />

eignen dick ausrollen sich perfekt und für Sterne einen ausstechen. frühlingshaften<br />

bei 160 garnierten °C backen.<br />

Etwa 10 Minu-<br />

Salat.<br />

GETTY (6), KK<br />

Food-Trend mit gesunder Wirkung<br />

Weihnachtskekse sind emotional aufgeladen: Von der<br />

Kindheit an werden wir darauf programmiert, uns auf sie<br />

zu freuen. Aber auch aufgrund der Gewürze, des Zuckergehaltes<br />

und der Konsistenz macht uns Bäckerei einfach<br />

glücklich.<br />

Besonders aktuell ist da der Trend zu wieder mehr Gewürzen<br />

aus aller Welt. Wo man früher nur Salz und Pfeffer<br />

verwendet hat, dürfen es jetzt die verschiedensten<br />

Geschmacksnoten sein. Die Forschung freut’s, denn: „Je<br />

mehr Gewürze enthalten sind, desto höher ist der Anteil<br />

an nichtentzündlichen Komponenten“, weiß Ernährungswissenschaftlerin<br />

Sandra Holasek. „Jede Mahlzeit<br />

wird durch Gewürze zumindest etwas gesünder, sogar der<br />

fetteste Burger.“ Vanille, Zimt und andere typische Gewürze<br />

in der Weihnachtsbäckerei wirken auf unser Belohnungssystem.<br />

Es wird Dopamin, umgangssprachlich auch<br />

Glückshormon genannt, ausgeschüttet: Wir steuern unsere<br />

Gefühle und Empfindungen also extrem auch über unsere<br />

Ernährung - wir können uns quasi glücklich essen.<br />

Glück am Keksteller<br />

Glücksgefühle bekommen wir aber nicht nur aufgrund<br />

der Gewürze, sondern auch aufgrund des Zuckers. Dieser<br />

verstärkt die Ausschüttung des Wohlfühlhormons Sero-


tonin und macht uns dadurch zufrieden. „Unsere Lust auf<br />

Zucker ist übrigens evolutionär bedingt“, erklärt Holasek.<br />

„Wir waren ursprünglich ja Jäger und Sammler. Alles,<br />

was süß war, war nicht toxisch und konnte ohne Bedenken<br />

gegessen werden.“<br />

Mit der Evolution hat auch ein weiterer positiver Effekt<br />

in Zusammenhang mit Weihnachtsbäckerei zu tun. „Ein<br />

Keks ist knusprig und kracht im Mund - wie die Nüsse und<br />

Samen, die wir früher gesammelt haben. Allein die Konsistenz<br />

löst deshalb eine Belohnungsverstärkung aus.“<br />

EINFACH HAPPY<br />

Zimt, Anis, Kakao und<br />

Vanille sprechen unser<br />

Belohnungssystem an und<br />

machen uns glücklich.<br />

Gegen Stress und Erkältungen<br />

Zurück zu den Gewürzen. Auch wenn man so ehrlich sein<br />

muss, dass Gewürzkekse selbst nicht unbedingt gesund<br />

sind, so können sie doch unsere Gesundheit positiv beeinflussen.<br />

Neben der stimmungsaufhellenden und entzündungshemmenden<br />

Wirkung gibt es durchaus auch<br />

andere Faktoren: Ätherische Öle in Rosmarin oder Anis<br />

beispielsweise wirken gegen Erkältung. Ingwer wirkt antibakteriell<br />

und antioxidativ. Vanille kann dabei helfen,<br />

Stress zu reduzieren. Zimt wärmt und animiert.<br />

Es muss kein Palmöl sein<br />

„Butter ist zu Unrecht verteufelt worden“, meint Expertin<br />

Holasek. „Es ist ein sehr natürliches Fett, das auch<br />

enorme Backqualität bringt. Das kurzkettige Fett ist außerdem<br />

positiv für unsere Darmflora. Es muss also kein<br />

schädliches Palmfett sein.“<br />

Ähnlich skeptisch steht sie Zuckerersatzstoffen wie<br />

Ahornsirup, Honig oder Datteln gegenüber. „Zucker ist<br />

Zucker. Da gibt es keinen Unterschied. Was aber durchaus<br />

richtig ist, ist, dass man durch das spezielle Aroma meistens<br />

weniger davon braucht. Am Ende isst man zwar so<br />

und so Zucker, aber eben nicht ganz so viel.“<br />

Insider-Tipp<br />

ERNÄHRUNGSEXPERTIN<br />

SANDRA HOLASEK<br />

Zuckerlust wegtrainieren: Der<br />

Zuckergrad, den der Körper verlangt,<br />

ist trainierbar. Sobald man<br />

sich an weniger Zucker gewöhnt<br />

hat, braucht man auch nicht<br />

mehr viel. Deshalb kurz durchbeißen<br />

und Zucker reduzieren!<br />

Tee, Obst und Kerzen am Tisch:<br />

Ein durchschnittliches Weihnachtskeks<br />

hat 50 Kalorien. Da<br />

hat man seinen Tagesbedarf<br />

schnell erreicht. Deshalb sollten<br />

nicht nur Kekse am Tisch stehen.<br />

Am besten stellt man auch Tee,<br />

Obst und Trockenfrüchte dazu,<br />

zu denen man greifen kann.<br />

Sogar Duftkerzen helfen, die<br />

Lust auf Süßes zu stillen. Vanille<br />

und Zimtduft fangen den Gusto<br />

ab und stellen zufrieden, anstatt<br />

erst Lust darauf zu machen.


22<br />

Gewürzkekse nach<br />

Hildegard von Bingen<br />

ZUTATEN<br />

200 g Dinkelvollkornmehl<br />

125 g Butter<br />

50 g Rohrohrzucker<br />

2 EL Honig<br />

1 Bio-Ei<br />

2 TL Muskat gerieben<br />

0,25 TL Nelkenpulver<br />

1 Prise Salz<br />

0,5 TL Backpulver<br />

die Schale einer halben Zitrone<br />

ZUBEREITUNG<br />

Mehl mit allen trockenen Zutaten in einer Mischerschüssel<br />

vermengen. Butter in einem Topf schmelzen, Honig und Ei dazugeben.<br />

Alles mit einem Mixer zu einem Teig kneten. Diesen<br />

zu einer Kugel formen, auf ein Teller legen, mit Frischhaltefolie<br />

abdecken und eine halbe Stunde kaltstellen.<br />

Danach Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den<br />

Teig mit einem Nudelwalker ca. 4 Millimeter dick ausrollen. Mit<br />

Keksausstechern ausstechen und ca. 15–18 Minuten lang backen,<br />

bis die Ränder Farbe annehmen.<br />

Gewürzlebkuchen<br />

ZUTATEN<br />

500 g Roggenmehl<br />

100 g Zucker<br />

2 EL Lebkuchengewürze: Zimt, Nelkenpulver, Ingwer,<br />

Kardamom, Piment usw.<br />

1 TL Natron<br />

50 g Butter<br />

200–250 g Honig<br />

2 Eier<br />

etwas Wasser<br />

Ei zum Versprudeln<br />

ZUBEREITUNG<br />

Die trockenen Zutaten vermischen und mit Butter abbröseln.<br />

Honig und Eier in einem Grübchen dazugeben und<br />

so viel Wasser dazumengen, dass ein mittelfester Teig<br />

entsteht. Über Nacht an einem kühlen Ort rasten lassen.<br />

Am nächsten Tag Teig mit einem Nudelholz auf der bemehlten<br />

Arbeitsfläche nicht zu dünn auswalken und mit<br />

Formen ausstechen. Den Lebkuchen mit versprudeltem<br />

Ei bestreichen und im Backrohr bei ca. 180 Grad Oberund<br />

Unterhitze etwa 10–12 Minuten hell backen.


WELCOME BONUS!<br />

EUR<br />

1.<br />

10 BESUCH<br />

BESUCH<br />

SPIELGUTHABEN<br />

EUR<br />

15 BESUCH<br />

Aktion nur in den teilnehmenden Filialen, bis auf Widerruf, gültig. Nur gültig bei Erstregistrierung.<br />

45€ Spielguthaben, in Form von Promotiontickets, verteilt auf die ersten 3 Besuchstage.<br />

Keine Barablöse möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Näheres auch unter: filiale.admiral.at<br />

2.<br />

BESUCH<br />

SPIELGUTHABEN<br />

EUR<br />

3.<br />

20 BESUCH<br />

BESUCH<br />

SPIELGUTHABEN<br />

VERLOSUNGEN JEWEILS UM 18:00 UND 21:00 UHR BZW.<br />

ZUR HALBZEIT UND ZUM SPIELENDE STATT<br />

Samstag 23.11.<strong>2019</strong> Samstag 07.12.<strong>2019</strong><br />

Mittwoch 27.11.<strong>2019</strong> Mittwoch 11.12.<strong>2019</strong><br />

Samstag 30.11.<strong>2019</strong> Samstag 14.12.<strong>2019</strong><br />

ADMIRAL Casinos & Entertainment AG – Entertainment mit Verantwortung. Zutritt nur für Personen ab 18 Jahren unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises.<br />

Beachten Sie unsere Hinweise zur verantwortungsvollen Spielteilnahme in den Broschüren sowie online unter www.admiral-entertainment.at. Österreichweite kostenfreie Beratungshotline 0800 20 52 42.


24<br />

Christkindlmärkte:<br />

Verzauberter Streifzug<br />

Text: Svjetlana Wisiak, Fotos: Gery Wolf, TV Fürstenfeld,<br />

Tourismusverband Mariazellerland, Foto Freisinger, Martin<br />

Huber, Ralf Tornow, Bernhard Loder, Roland Marx<br />

Die ganze Steiermark scheint<br />

nach Graz zu pilgern, wenn die<br />

Christkindlmarkt-Saison eingeleitet<br />

wird. Warum nicht einmal andersrum?<br />

Wieso es sich auszahlt, durch die<br />

verträumten Orte im vorweihnachtlichen<br />

Festgewand zu streifen, hat der<br />

Insider zusammengetragen.<br />

1<br />

2<br />

1<br />

Graz: Für Unschlüssige<br />

Die Landeshauptstadt auszulassen,<br />

wäre in der Adventzeit<br />

ein schwerer Fehler.<br />

15 Märkte finden sich quer über<br />

die Stadt verstreut – jeder mit einem<br />

leicht anderen Fokus: Der Klassiker<br />

erfreut am Hauptplatz mit steirischem<br />

Handwerk, Speis und Trank;<br />

die Jüngsten werden in der Kleinen<br />

Neutorgasse herzlich versorgt; die After-Work-Glühwein-Trinker<br />

versammeln<br />

sich meist im Joanneumsviertel;<br />

die steirische Designerszene liefert<br />

am Nikolaiplatz „nachhaltige“ Weihnachten<br />

mit handgefertigten Produkten<br />

aus Mode, Haushaltsdeko, Natur-<br />

kosmetik und mehr. Zum Glück dauert Das Rahmenprogramm schließt Chöre,<br />

Kasperltheater und Lesungen ein,<br />

der Advent ja vier Wochen (plus) lang:<br />

Von 22. November bis 24. Dezember die Ausstellung „Zeitreise Naturpark<br />

findet sich deshalb sicher ein Tag oder Südsteiermark“ ist vergünstigt und<br />

ein Wochenende zum Bummeln. Kinder dürfen sich auf Streichelzoo<br />

2 3<br />

Kaindorf: Für Verträumte<br />

Nahe Leibnitz versteckt<br />

sich das kleine, kuschelige<br />

Kaindorf. Im dortigen<br />

und Nikolaus (8. Dezember) freuen.<br />

Schladming: Für Vielseitige<br />

Keksduft in der Nase und<br />

Weihnachtslieder in den<br />

Ohren erfreuen von Jahr<br />

Grottenhof spricht man nicht von ungefähr<br />

von „Winterzauber“, der von 23. zu Jahr die Besucher der Schladminger<br />

November bis 15. Dezember andauert. Bergweihnacht. Von 29. November bis


25<br />

3<br />

4<br />

5<br />

24. Dezember erstrahlt die Talbachklamm<br />

in bunten Farben, in Rohrmoos<br />

glitzern die handgemachten<br />

Kunstwerke, das Stadtmuseum stellt<br />

die eindrucksvolle „Pachauer Krippe“<br />

aus, beim Krampusrummel am<br />

5. Dezember wird für bedürftige Familien<br />

gesammelt, am 19. Dezember<br />

lädt die Hochwurzenhütte zum musikalisch-gemütlichen<br />

„Zaumsitzen“,<br />

während das Klang-Film-Theater die<br />

Weihnachtszeit mit drei Produktionen<br />

bis zum Bauernsilvester verlängert.<br />

4 5<br />

Leoben: Für<br />

Übersichtliche<br />

Da ist das Christkind zu<br />

Hause! Wer die Stadt ohne<br />

Hauptstadttrubel genießen will, besucht<br />

die Adventstadt, die von 22.<br />

November bis 23. Dezember vom<br />

Weihnachtsdorf am Hauptplatz besiedelt<br />

wird. Einen Höhepunkt bildet<br />

das Riesenrad, Event-Highlights<br />

findet man in Barbarafeierlichkeiten<br />

und Märchenwanderungen. Kindern<br />

bringt das Christkind das Backen bei.<br />

Bad Aussee:<br />

Für Romantiker<br />

Je nördlicher man in der<br />

Steiermark wandelt, desto größer die<br />

Chance auf weiße Weihnachten – und<br />

sogar auf einen weißen Advent. Dass<br />

man im Ausseer Kurpark nicht nur<br />

die Sommerfrische, sondern einen<br />

winterlichen Augen- und Gaumenschmaus<br />

genießen kann, stellt der<br />

Christkindlmarkt im Kurpark unter<br />

Beweis: an den Adventwochenenden<br />

ab dem 29. November.


6<br />

Insider-Tipp<br />

TOURISMUS-CHEF<br />

ERICH NEUHOLD<br />

Für die bevorstehende Wintersaison<br />

ruft Steiermark Tourismus<br />

dazu auf, der Vorfreude auf den<br />

Winter freien Lauf zu lassen.<br />

Einen noch unbekannteren Adventmarkt<br />

aufzusuchen, kann ein<br />

herrlicher Grund für einen Winterausflug<br />

in eine andere Region<br />

sein. Man lernt so sein eigenes<br />

Land noch besser kennen, kann<br />

diesen Besuch mit zum Beispiel<br />

Winterspaziergängen und einer<br />

kulinarischen Einkehr verbinden<br />

– und erlebt so die Adventzeit<br />

bewusster.<br />

Mariazell:<br />

6Für Ursprüngliche<br />

Wer im Winter in den beeindruckenden<br />

steirischen<br />

Wallfahrtshafen zu Fuß<br />

pilgert, hat sich einen wohltuenden<br />

Glühwein im malerischen Mariazell<br />

mehr als verdient. Aber auch allen anderen<br />

Steiermark-Entdeckern empfiehlt<br />

es sich, Österreichs größten traditionellen<br />

Adventmarkt aufzusuchen.<br />

Von 21. November bis 22. Dezember<br />

öffnet er donnerstags bis sonntags<br />

in der 20. Jubiläumsausgabe seine<br />

Pforten, wo er erstmals den weltweit<br />

ersten begehbaren Adventkalender<br />

ausstellt und die neue Seilbahn „Bürgeralpe<br />

Express“ in Betrieb nimmt.<br />

Nostalgikern lässt sich eine sonntägliche<br />

Fahrt mit der geschichtsträchtigen<br />

Dampflok der Mariazeller Bahn<br />

ans Herz legen, ein buntes kulturelles<br />

Rahmenprogramm dürfte selbst Kritiker<br />

zufriedenstellen. Spätestens Heinz<br />

Marecek bringt die härtesten unter ihnen<br />

zum Schmunzeln, die Rorate am<br />

15. Dezember wird mit einem Fackelzug<br />

zur Basilika feierlich eingeläutet.


27<br />

Ein Volksfest dem<br />

Steirer-Handwerk<br />

„Das Interesse an der<br />

Kultur reißt nicht ab“<br />

Text: Svjetlana Wisiak, Fotos: Lupi Spuma (2), Christian Jungwirth<br />

Jeder Christkindlmarkt, egal ob verträumt oder vielseitig, modern oder ursprünglich,<br />

hat das Ergebnis ehrlicher steirischer Handwerkskunst in seinem<br />

„Portfolio“. Dass sich Steirer zunehmend auf ihre Heimat besinnen und damit<br />

auch auf heimische Produkte, ist ein Trend, den man in der Volkskultur<br />

Steiermark schon seit einigen Jahren beobachtet, „und er reißt auch nicht<br />

ab“, unterstreicht Monika Primas, Geschäftsführerin<br />

des Steirischen Heimatwerks.<br />

KLASSISCH<br />

Auf den traditionellen steirischen Christbaum<br />

kommen Strohsterne und echte<br />

Kerzen – natürlich selbst gebastelt.<br />

Steirische Alltagstracht<br />

Im Geschäft in der Sporgasse finden sich<br />

handgefertigte Produkte nicht nur zur Weihnachtszeit,<br />

sondern ganzjährig. „Unser Publikum<br />

ist ganz durchgemischt. Jedenfalls weiß man, dass<br />

wir die Anlaufstelle für maßgeschneiderte steirische<br />

Trachten sind, die zu 100 Prozent der heimischen<br />

Wertschöpfung entspringen“, erzählt sie.<br />

Der Advent ist aber auch die Zeit, wo das Büro für<br />

Weihnachtslieder seinen Unterschlupf im Heimatwerk<br />

findet. Wer nach alten Liedern sucht oder<br />

wem die Noten seines Lieblingslieds abhanden<br />

gekommen sind, wird hier fündig. Rund 30.000<br />

Einträge zählt das Register der Weihnachtsmusik<br />

und -texte.<br />

Und weil das Heimatwerk den direkten<br />

Draht zu den steirischen Handwerkern hat,<br />

versieht es sein weihnachtliches Liederbuch<br />

mit Bastelanleitungen für Strohsterne,<br />

Christbaumdeko, selbst gebastelte<br />

Adventkalender, Lebkuchen, selbst<br />

gegossene Kerzen und mehr.<br />

Insider-Tipp<br />

VOLKSKULTUR-GF<br />

MONIKA PRIMAS<br />

Die Steiermark ist ein Land mit<br />

intensivem und vielfältigem<br />

Brauchtum. Ein traditionell-steirisches<br />

Element, das in der<br />

Weihnachtszeit nicht fehlen darf,<br />

ist daher schwer zu benennen,<br />

denn es gibt so unheimlich viel<br />

Schönes. Ich empfehle, viel<br />

Gebrauch von den Traditionen<br />

zu machen. Ob es das Singen<br />

von Weihnachtsliedern vorm<br />

Christbaum oder das gemeinsame<br />

Keksebacken ist: Jeder sollte<br />

in der Adventzeit etwas selbst<br />

machen.


Planai-Classic 2020:<br />

Wahres Abenteuer im Schnee<br />

Text: Vojo Radkovic<br />

Drei Tage Winterabenteuer mit Autos bis zum maximalen Baujahr 1972. Das ist die<br />

Planai-Classic, eines der letzten wahren Abenteuer im Schnee. Hier wird Autofahren<br />

zum Rückfahrticket in die Jugend, und auch viele Promis lassen sich diese Freude<br />

nicht entgehen.<br />

Abenteuer immer an Bord<br />

Wenn am 3. Jänner in Gröbming mehr<br />

als 40 Oldtimer zur traditionellen<br />

Planai-Classic starten, herrscht vermutlich<br />

tiefer Winter mit Eis, Schnee<br />

und Minusgraden.<br />

Fahren mit einem Oldtimer, der älteste<br />

ist ein offener Sunbeam Supersport<br />

aus dem Jahr 1930, wird da zum<br />

Abenteuer. Es gibt keine Assistenzsysteme,<br />

keine Berganfahr- bzw.<br />

Abfahrhilfen, keinen Bordcomputer<br />

oder Rückfahrkamera. Autofahren<br />

pur ist angesagt.<br />

Die harte Prüfung im Schnee tun sich<br />

auch gerne einige Promis an. TV-Star<br />

Christian Clerici und Rudi „Seyffenstein“<br />

Roubinek sind ebenso dabei<br />

wie die sogenannte Rallye-Brigade,<br />

bestehend aus Rauno Aaltonen,<br />

Franz Wittmann und Andi Aigner.<br />

Der gefeierte Rock-’n’-Roll-Star Peter<br />

Kraus ist nicht dabei, er bevorzugt<br />

die an wärmeren Tagen stattfindende<br />

Ennstal-Rallye im Juli, wo<br />

er mit einem Aston Martin Ulster<br />

Baujahr 1934 auftrumpft.<br />

Rauno Aaltonen gewann die Planai-


KK<br />

Classic 2014. In der exklusiven Ruhmeshalle<br />

der Rallyegeschichte hat<br />

sich der heute 77-jährige Pilot zusammen<br />

mit Erik Carlsson, Paddy<br />

Hopkirk und Timo Mäkinen verewigt.<br />

Aaltonen war bereits 1965 (!)<br />

Rallye-Europameister, 1967 gewann<br />

er auf einem Mini Cooper die Monte<br />

Carlo Rallye. Franz Wittmann wiederum<br />

gilt in Österreich als Rallye-Legende.<br />

Er war zwölffacher Staatsmeister,<br />

in seiner Karriere feierte er<br />

79 Siege, davon 32 in der Rallye-Europameisterschaft<br />

und einen in der<br />

Rallye-WM. Wittmann tritt in der<br />

Planai-Classic 2020 mit einem Porsche<br />

911 gegen den Mini Cooper von<br />

Aaltonen an.<br />

TV-Star Christian Clerici und Rudi<br />

Roubinek sind einfach klassische<br />

Oldtimer-Fans. Clerici, der auch mit<br />

seinem 700-PS-Plymouth Rennen<br />

fährt, wird auch in einem Porsche 911<br />

sitzen. Roubinek fährt einen Volvo<br />

141. „So, wie es ausschaut“, orakelt<br />

Aaltonen, der mit 100 PS in seinem<br />

Mini Cooper unterwegs ist, „wird’s<br />

Eis und Schnee geben. Da zählt der<br />

sensible Gasfuß. Wenn du auf den<br />

Rädern zu viel Schlupf aufbaust,<br />

stimmt dein Wegstrecken-Zähler<br />

nicht mehr und das Einhalten des<br />

40-km/h-Schnitts in den Sonderprüfungen<br />

geht verloren.“<br />

Zu den echten Anwärtern auf den<br />

Planai-Classic-Gesamtsieg zählen<br />

Pius Weckerle/Otmar Schlager (Porsche<br />

911), Werner Fessl/Peter Schöggl<br />

(Fiat Abarth), Franz Bachinger/Peter<br />

Pech (BMW 2002Tii) und Günter<br />

Schwarzbauer/Erich Hemmelmayer<br />

(Datsun 240Z), die alle schon mal<br />

in der Ennstal-Classic zu Lorbeeren<br />

kamen.<br />

Ian und Robert Craig folgen dem Ruf<br />

des steirischen Winterabenteuers<br />

sogar aus England: Sie bringen ein<br />

MG Coupé 1965 an den Start.<br />

Insider-Facts<br />

FREITAG, 3. JÄNNER<br />

2020<br />

Dachstein-Prolog: 16 Uhr<br />

Startaufstellung, 17 Uhr Start<br />

zur Bergprüfung Dachsteinstraße/Mautstation<br />

Ramsau am<br />

Dachstein.<br />

SAMSTAG, 4. JÄNNER<br />

Sonderprüfungen Alpenflughafen<br />

Niederöblarn. Danach Hochwurzen<br />

Trophy mit 12 Uhr Start<br />

vom Alpenflughafen. Es folgen<br />

eine Reihe von Sonderprüfungen<br />

und Passierkontrollen<br />

sowie ein Fahrerabend im Hotel<br />

Loy in Gröbming. Zwischendurch<br />

können sich die Piloten<br />

bei Mittagsrast und Kaffeepause<br />

aufwärmen.<br />

SONNTAG, 5. JÄNNER<br />

Sonderprüfung auf der<br />

Trabrennbahn Gröbming.<br />

12 Uhr mittags Start zu den<br />

Planai-Bergprüfungen. Der erste<br />

Lauf führt zur Mittelstation auf<br />

der Kessleralm, Lauf 2 mit Ziel<br />

Planaihof.<br />

Um 17 Uhr gibt es eine<br />

Schluss-Challenge im WM-Park<br />

Planai-Schladming und um<br />

18.30 Uhr findet die Siegerehrung<br />

statt.


Fit und gesund in den<br />

Winter laufen – auch<br />

bei Minusgraden<br />

Text: Svjetlana Wisiak, Fotos: Getty, Silvesterlauf (2)<br />

Wenn schon der reine Wille zum Laufen den inneren Schweinehund<br />

nicht überlistet, dann sind es oft die Post-Keksebacken-<br />

Kilos auf der Waage. Vor allem im Winter sollte man sich aber<br />

nicht gleich in die Laufschuhe stürzen. Richtig gelaufen, kann das<br />

Immunsystem nichtsdestotrotz profitieren.


G’SCHMEIDIG<br />

Laufen im Winter ist nicht nur etwas für Extremsportler.<br />

Experten sind sich einig, dass – wenn<br />

richtig angegangen – Laufen in der kalten Jahreszeit<br />

das Immunsystem sogar stärken kann.<br />

Und durch „Winter Wonderlands“ zu joggen, hat<br />

auch einen Zauber..<br />

Spontanität ja, aber gemäßigt<br />

Es läuft – auch im Winter! Experten sind sich einig, dass<br />

Laufen in der kalten Jahreszeit dem Immunsystem auf die<br />

Sprünge hilft. Wer jetzt aber sofort zum Schrank geht,<br />

um die Zentimeterschicht an Staub von den Laufschuhen<br />

herunterzuklopfen, sollte lieber langsam machen. Zwar<br />

geben mittlerweile sogar Fachzeitschriften an, dass die<br />

kalte Luft beim Laufen nicht unbedingt die Lunge killt<br />

(siehe Insider-Tipp auf Seite 32), aber auch im Winter sollte<br />

man es trotz aller Euphorie nicht übertreiben.<br />

Wer es verabsäumt haben sollte, mäßig in den Winter „hineinzulaufen“,<br />

darf nicht von 0 auf 100 losstarten. Besser<br />

mit kürzeren und „g’schmeidigeren“ Strecken anfangen,<br />

die man im Laufe der Zeit steigert. Wer früher regelmäßig<br />

laufen war, wird zudem bemerken, wie schnell sich<br />

der Körper wieder re-akklimatisiert. Das Schlüsselwort<br />

lautet also Geduld.<br />

Bevor man aber bei anstehenden Minusgraden einen<br />

hochintensiven Laufplan aufstellt, sollte man dennoch<br />

seine Jahresplanung überdenken: denn Winter ist die<br />

Zeit, um seine Ausdauer zu stärken, und nicht, um seinen<br />

Körper ins nächste Level zu katapultieren. Vom „Weihnachtskekse-Weglaufen“<br />

gar nicht zu sprechen ...<br />

Apropos Minusgrade: Zwar schadet Kälte gesunden (!)<br />

Menschen nicht, eine „Schmerzgrenze“ gibt es dennoch.<br />

Wintersportwettkämpfe haben nicht umsonst eine untere<br />

Grenze von minus 18 (nordischer Sport) beziehungsweise<br />

minus 20 Grad (Eisschnelllauf). Hinterlistig kann übrigens<br />

auch das Wetter sein: So sind Wind und (Schnee-)<br />

Regen gefährliche Laufgefährten!


32<br />

RENNEN IM NOVEMBER<br />

––<br />

30.: Berglauf Ponigl-Zetz-Gipfel,<br />

13 Uhr, 3,7 km (680 Hm)<br />

RENNEN IM DEZEMBER<br />

––<br />

14.: Snowrun Schladming-Planai,<br />

18 Uhr, 3,4 km (1080 Hm)<br />

––<br />

15.: Murfelder Adventlauf, 14 Uhr,<br />

19,7 km<br />

––<br />

31.: Silvesterlauf & Walk St. Stefan<br />

ob Stainz, 14 Uhr, 4,1/8,2 km,<br />

Walk: 3,7 km<br />

MOTIVIERT<br />

Das „Dream Team“ des Silvesterlaufs<br />

(v. l.): Robert Herunter, Michael Kuperion,<br />

Thomas Kügerl, Helga Hohensinger<br />

(vorne), Franz Kern (hinten), Klaus<br />

Heczendorfer und Rudolf Kahr<br />

Die richtige Kleidung<br />

Aber auch tückischem Wetter kann man mit der richtigen<br />

Kleidung etwas entgegensetzen. Auch hier ist die wichtigste<br />

Richtlinie keine neue: Wer sich im Zwiebelprinzip kleidet,<br />

bleibt trocken. Funktionskleidung ist dabei ein Muss – denn<br />

die Baumwoll-Jogginghose ist zwar gemütlich, saugt sich<br />

beim Schwitzen aber mit Feuchtigkeit voll und kühlt (direkt<br />

auf der Haut) ab. Funktionskleidung hingegen transportiert<br />

die Feuchtigkeit weiter an die äußere Schicht. Um Nässe von<br />

außen zu vermeiden, braucht es die richtige Laufjacke. Wenn<br />

es um Wind geht, lautet das Zauberwort „Windstopper“. Um<br />

Körperwärme nicht entweichen zu lassen, ist einerseits eine<br />

Kopfbedeckung unumgänglich und andererseits sind „Kältebrücken“<br />

(bloßgestellte Hautstellen) fatal.<br />

Einem Laufwinter steht damit also nichts im Wege – und<br />

damit auch nicht dem einen oder anderen Wettbewerb. Zum<br />

„Aufwärmen“ vor der Silvesterparty empfiehlt sich zum Beispiel<br />

der Silvesterlauf & Walk in St. Stefan ob Stainz wärmstens.<br />

Er ist nicht nur eine der größten Silvester-Laufveranstaltungen<br />

in der Steiermark, sondern findet auch in einer<br />

fast kitschig-schönen Landschaft statt. Wer bei der heurigen<br />

18. Ausgabe mitmacht, findet sich im besten Fall sogar<br />

im Fernsehen bei der ORF-Sendung „9 Plätze, 9 Schätze“<br />

wieder. Nachnennung ist bis zum 30. Dezember möglich.<br />

Infos: www.silvester-lauf.at.<br />

Insider-Tipp<br />

THOMAS KÜGERL<br />

VIZEOBMANN SILVESTERLAUF<br />

Der Laufprofi rät im Kampf<br />

gegen Schnupfen und Grippe,<br />

das Immunsystem auch in<br />

den kalten Wintermonaten<br />

durch sportliche Aktivitäten zu<br />

stärken. Gehen und Laufen sind<br />

dabei sehr einfache Methoden,<br />

die schon bei wenigen, aber<br />

konstant absolvierten Einheiten<br />

in der Natur eine Stärkung der<br />

Abwehrkräfte bewirken. Dabei<br />

gilt das Sprichwort „Es gibt kein<br />

schlechtes Wetter, nur schlechte<br />

Ausrüstung“. Letztere ist nämlich<br />

ein Muss, wenn man fit und<br />

gesund bleiben will.


33<br />

Let’s Spend<br />

The Night Together:<br />

„Mutter“ aller Benefizshows!<br />

Text: Vojo Radkovic, Fotos: Ulrike Rauch, Andreas Lepsi, KK (3)<br />

COVER-STARS: Pizzera und Jaus<br />

„Let’s Spend The Night Together“, frei nach dem gleichnamigen<br />

Rolling-Stones-Klassiker, ist der Titel der traditionellen Benefizshow, die<br />

seit 34 Jahren im Grazer Orpheum stattfindet. Das Publikum spendet für<br />

karitative Organisationen, Künstler spenden ihre Auftritte für die Kultveranstaltung.<br />

Dieses Jahr am 14. Dezember, 19 Uhr.


„Mutter aller Benefiz-Events“<br />

Weihnachten öffnet die Herzen und die<br />

Brieftaschen, und daher kommt vor<br />

dem Christkind jedes Jahr die kultige<br />

Benefizveranstaltung „Let’s Spend<br />

The Night Together“ ins Grazer Orpheum.<br />

Das Publikum ist so freundlich<br />

und kauft Spendenkarten. Diese Einnahmen<br />

gehen dann zu 100 Prozent,<br />

nur der Fiskus schnappt sich seinen<br />

Anteil, an fünf steirische karitative<br />

Organisationen. Dieses Jahr dabei sind<br />

die Steirische Krebshilfe, die Kinderkrebshilfe,<br />

Rainbows, die Hilfsorganisation<br />

für traumatisierte Kinder, die<br />

Steirische Leukämiehilfe und „Steirer<br />

helfen Steirern“, die Hilfsorganisation<br />

der Kleinen Zeitung.<br />

Die Künstler treten bei dem Event zumeist<br />

gratis auf, verlangen höchstens<br />

Reisespesen, Hotelzimmer und Catering.<br />

Für diese Kosten kommen Sponsoren<br />

auf.<br />

„Let’s Spend ist für mich eine Institution<br />

unter den Charity-Events; ein<br />

Abend, bei dem jeder gewinnt. Menschen<br />

in Not wird geholfen, Zuhörer<br />

bekommen für ihre Spende ein wunderbares<br />

Konzert, und wir Musiker<br />

kriegen Applaus“, sagt der steirische<br />

Pop- und Rockstar Boris Bukowski,<br />

der in diesem Jahr wieder auf der Bühne<br />

stehen wird. Und Bukowski weiter<br />

generell zur Frage, ob sich Musiker in<br />

den Dienst karitativer Events stellen<br />

sollen: „Wir Musiker wissen, dass es<br />

ein Privileg ist, von dem leben zu können,<br />

was wir am liebsten machen. Und<br />

wenn wir damit etwas beitragen können,<br />

Menschen in Not zu helfen, klingt<br />

der Applaus noch schöner.“<br />

Wenn man die 34 Jahre hernimmt,<br />

konnten bislang rund 600.000 Euro<br />

gespendet werden.<br />

Seit 1985 sind hunderte Bands, Solisten,<br />

Stars, Sternchen und Newcomer<br />

bei der Show aufgetreten. Und das in<br />

überwiegender Mehrzahl aus heimischen<br />

Gefilden. STS waren genauso an<br />

Bord wie Opus und Stefanie Werger.<br />

Paul Pizzera hatte bei Let’s Spend seinen<br />

ersten ganz großen Auftritt.


Josef Hader war von Anfang an immer<br />

wieder dabei. Newcomer Christoph<br />

Fritz präsentierte sein Programm<br />

bei Let’s Spend erstmals vor<br />

einem größeren Publikum. Papermoon<br />

stellten sich bei Let’s Spend<br />

vor, Markus Schirmer war immer<br />

wieder Live-Gast, zuletzt im Duo mit<br />

STS-Schiffkowitz, ebenso wie Ismael<br />

Barrios und seine Latin-Abteilung.<br />

Zu Let’s Spend kommt das Publikum<br />

aus allen Teilen der Steiermark.<br />

In der 34. Auflage am 14. Dezember<br />

<strong>2019</strong> wird man folgende Künstler on<br />

Stage erleben: Mike Supancic, The<br />

Beat Club, Vida Noa, DeSchoWieda,<br />

Ismael Barrios’ Buena Vista Project,<br />

Wolfram Berger, Dero & Klumzy and<br />

Band, Boris Bukowski, Sir Oliver<br />

Mally, Popwal, Pippa und Paul Pizzera<br />

und Otto Jaus spielen eine Late<br />

Night Show.<br />

Die Spendenkarten sollte man sich<br />

im Vorverkauf sichern. Karten gibt es<br />

im Orpheum in Graz und online auf<br />

www.spielstaetten.at<br />

AUS DEM LINE-UP <strong>2019</strong>:<br />

DeSchoWieda, Brassband aus München<br />

(oben links), Boris „forever young“<br />

Bukowski (oben), Popwal und die Singer/<br />

Songwriterin Vida Noa (unten)


Single Bells:<br />

Party-Lust statt<br />

Festtags-Frust!<br />

Text: Philipp Braunegger<br />

Weihnachten gilt als Fest der Freude und<br />

des Zusammenseins. Aber: Auch Einsamkeit lauert<br />

unterm Christbaum. Trotzdem gilt zum Fest die<br />

Grundregel: Weihnachtsdepression? Sicher nicht!<br />

Schlechte Laune<br />

Weihnachten und schlechte Laune sind eine Kombination,<br />

die nicht nur bei „Weihnachtsmuffeln“ auftritt, sondern<br />

bei jedem Menschen zum Problem werden kann, der<br />

sich zu Weihnachten einsam fühlt. Eine unangenehme<br />

Situation, die viele kennen. „Es kommt tatsächlich nicht<br />

selten vor, dass es gerade zu Weihnachten zur Verstärkung<br />

von bereits bestehenden Problemen kommt, also<br />

zum Beispiel zu depressiven Verstimmungen. Manchmal<br />

berichten auch Menschen, die sonst keine Probleme<br />

mit der Stimmung haben, von einer Verschlechterung<br />

des psychischen Wohlbefindens rund um diese Zeit“,<br />

berichtet Gerlinde Klein, Fachärztin für Psychiatrie und<br />

Psychotherapeutische Medizin in Graz. „Das Wichtigste<br />

ist, sich nicht alleine zu Hause einzukerkern, wenn man<br />

sich einsam fühlt. Die eigenen vier Wände können dann<br />

schnell zu einer Falle werden. Besser ist es, Aktivitäten<br />

einzuplanen.“ Denn längst geht der gesellschaftliche<br />

Trend nicht nur in Richtung Familienfest, sondern auch<br />

schlicht Richtung - Party!


37<br />

Initiative ergreifen<br />

Die Weihnachtstage müssen nicht gezwungenermaßen<br />

still und besinnlich ablaufen, bzw. sollte man sich solche<br />

Regeln schon von vornherein gar nicht auferlegen.<br />

Am besten überlegt man, was einem in dieser Zeit persönlich<br />

wichtig ist und wie man es erreichen kann. Es<br />

geht darum, sich von Konventionen und Verpflichtungen<br />

freizumachen und seine Zeit selbstbestimmt zu gestalten.<br />

Wem nach Feiern zumute ist, aber keine Einladung zu<br />

einer Feier oder Party hat, kann selbst aktiv werden und<br />

eine Weihnachtsparty organisieren. „Wenn es Freunde<br />

gibt, mit denen man feiern kann, sind selbst organisierte<br />

Weihnachtspartys eine gute Idee. Falls sich gerade niemand<br />

findet, ist das aber auch keine Katastrophe. Denn es<br />

gibt immer andere Aktivitäten, um unter Leute zu kommen“,<br />

weiß Klein. Eine Möglichkeit ist auch, spontan in<br />

die Stadt zu gehen und bei einem Spaziergang vielleicht<br />

eine Party in einem Lokal zu entdecken. „Auf jeden Fall<br />

etwas unternehmen!“, rät Klein. Und wer selbst nicht der<br />

große Party-Tiger ist, sondern eben familiär feiern will,<br />

kann selbst die Initiative ergreifen, um den womöglich<br />

zu geringen Kontakt unterm Jahr gerade zu Weihnachten<br />

wieder aufleben zu lassen: „Wenn möglich, sollten<br />

Familienbande ein ganzes Leben erhalten und gepflegt<br />

werden. Gerade Weihnachten bietet die Möglichkeit, wieder<br />

Kontakt zu Eltern, Geschwistern oder anderen Verwandten<br />

aufzunehmen. Dies sollte aber ohne jeden Zwang<br />

geschehen.“ Kleins wichtigster Tipp: Die Sache ganz cool<br />

angehen. „Weihnachten kann ein schönes Fest sein, es ist<br />

im Grunde aber nur ein Datum im Kalender. Auf keinen<br />

Fall sollte man sich irgendeinem Druck aussetzen, indem<br />

man zu hohe Erwartungen an sich selbst oder andere<br />

stellt oder vermeintlichen Verpflichtungen folgt. Einfach<br />

die Tage genießen, egal wie man sie gestaltet.“<br />

GETTY (2), KK<br />

Insider-Tipp<br />

DR. GERLINDE KLEIN,<br />

FACHÄRZTIN FÜR PSYCHI-<br />

ATRIE UND PSYCHOTHERA-<br />

PEUTISCHE MEDIZIN<br />

Die Expertin erklärt den Grund,<br />

wieso viele sich zur Weihnachtszeit<br />

einsam fühlen. Unsere<br />

Lebensumgebung ist dabei<br />

entscheidend. „Tiefenpsychologisch<br />

bedeutet es eine Gefahr,<br />

nicht in einer Gruppe aufgehoben<br />

zu sein. Verstärkt wird das<br />

Problem, weil durch die Werbung<br />

und öffentliche Wahrnehmung<br />

ein unerreichbar perfektes Bild<br />

von Weihnachten gezeichnet<br />

wird, was den Druck erhöht“,<br />

so die Expertin. „Singles oder<br />

Menschen, die wenig Bezug zur<br />

eigenen Familie haben, spüren<br />

diesen Druck besonders stark.<br />

Wenn ein Stimmungsabfall droht,<br />

sollte man auf keinen Fall in eine<br />

Art untätige Starre verfallen.“


38<br />

Das große Winterquiz<br />

Text: Valentina Gartner<br />

Der Winter ist bald da, davor gibt es aber so manche<br />

Fragen, die noch geklärt werden müssen. Bei unserem<br />

großen Winterquiz kommt ihr ganz bestimmt an eure<br />

Grenzen – wer die richtige Lösung parat hat, kann dafür<br />

einen tollen Gewinn abstauben. Also, legt los!<br />

1<br />

Warum ist Schnee weiß?<br />

W<br />

B<br />

K<br />

Weil das Sonnenlicht weiß ist und<br />

Schnee wie ein Spiegel wirkt<br />

Weil Wolken weiß sind und<br />

Schneeflocken daher kommen<br />

Weil die Schneeflocken mit einer<br />

Farbkanone beschossen werden<br />

2<br />

Wo schneit es in der<br />

Steiermark am<br />

häufigsten?<br />

A<br />

I<br />

P<br />

Turracher Höhe<br />

Dachstein<br />

Lachtal<br />

3<br />

Welcher Nadelbaum<br />

wird im Winter kahl?<br />

N<br />

B<br />

T<br />

Lärche<br />

Kiefer<br />

Tanne<br />

4<br />

Wann gab es in Graz das<br />

letzte Mal weiße<br />

Weihnachten?<br />

L 1998<br />

J 2012<br />

T 2010


39<br />

5<br />

In welchem Land wurde<br />

der erste Schlitten<br />

benutzt?<br />

W<br />

E<br />

C<br />

Kanada<br />

Ägypten<br />

Grönland<br />

6<br />

Wie dick ist die Fettschicht<br />

eines Eisbären?<br />

U<br />

R<br />

X<br />

6 cm<br />

10 cm<br />

15 cm<br />

7<br />

Seit wann gibt es<br />

die Olympischen<br />

Winterspiele?<br />

Z 1924<br />

E 1956<br />

Q 1992<br />

Getty (3), Steiermark Tourismus /Harry Schiffer, Bad Radkersburg/Harald EIsenberger<br />

9<br />

Wie schnell fällt<br />

Schnee?<br />

U<br />

B<br />

V<br />

1–2 Meter pro Sekunde<br />

6–7 Meter pro Sekunde<br />

4–5 Meter pro Sekunde<br />

8<br />

Wie oft fanden die Olympischen<br />

Winterspiele in Österreich statt?<br />

A<br />

O<br />

H<br />

zweimal<br />

noch nie<br />

viermal


40<br />

10<br />

Welchen Durchmesser<br />

hatte die angeblich<br />

größte entdeckte<br />

Schneeflocke?<br />

T<br />

B<br />

I<br />

28 cm<br />

38 cm<br />

18 cm<br />

11<br />

Wie viel Grad hat das<br />

wärmste Becken in der<br />

Parktherme Bad<br />

Radkersburg?<br />

P<br />

M<br />

E<br />

34 Grad<br />

41 Grad<br />

36 Grad<br />

12<br />

Welchen Schneerekord<br />

knackte Graz zu<br />

Weihnachten?<br />

R 47 cm (1994)<br />

A 38 cm (1997)<br />

Z 56 cm (2001)<br />

Lösungswort<br />

MEGA-GEWINNSPIEL:<br />

– Zwei Gutscheine für je einen Aktiv-Tag für zwei Personen in der Parktherme Bad Radkersburg! Einfach eine E-Mail mit Betreff „Winterquiz“, dem<br />

Lösungswort unseres Quiz und der Telefonnummer an gewinnspiel@grazer.at schicken, und schon ist man im Lostopf. Viel Glück!<br />

– In der Parktherme Bad Radkersburg – die Therme im Süden der Steiermark – genießt man die gesunde Wärme des besonderen Thermalwassers.<br />

Nach einem Besuch in der Therme – mehrfach ausgezeichnet als Österreichs Therme des Jahres – fühlt man sich wieder wie neugeboren. Beim<br />

Aktiv-Tag sind der Tageseintritt in die Therme, ein Mittagsmenü im Selbstbedienungsrestaurant, ein Vitalgetränk sowie Kaffee und Kuchen enthalten.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht übertragbar. Einsendeschluss: 8. 1. 2020. Gewinner werden telefonisch verständigt und sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


ist schwer<br />

in Ordnung.<br />

Jeden Sonntag neu.<br />

www.grazer.at


Von wegen Schnapsidee:<br />

Edelbrände werden jetzt zu<br />

tatsächlich edlen Tropfen<br />

Text: Verena Leitold, Fotos: Melanie Koruna,<br />

Rittler & Co<br />

Die Qualität der heimischen<br />

Schnäpse steigt<br />

unaufhaltsam und steht<br />

der des Weines um nichts<br />

mehr nach. Mit Monika<br />

Tinnauer kommt sogar die<br />

beste Obstbrennerin der<br />

Welt aus der Steiermark.<br />

Brenner betreiben enormen Aufwand<br />

Die Zeiten, in denen Hochprozentiges<br />

nur „zum Verdauen“ oder zu<br />

später Stunde, wenn man eh nicht<br />

mehr viel schmeckt, getrunken wurde,<br />

sind endgültig vorbei! Heimische<br />

Brennereien wie Tinnauer, Hochstrasser,<br />

Gölles, Jöbstl oder Holzmann<br />

haben sich längst einen Namen<br />

gemacht - sie sind inzwischen<br />

genauso bekannt wie die prominentesten<br />

Winzer. Und auch in Sachen<br />

Produktionsaufwand und damit<br />

auch Qualität stehen die Brände dem<br />

Wein um nichts mehr nach.<br />

„Der Aufwand ist mindestens genauso<br />

groß wie beim Produzieren<br />

von Wein. Teilweise vielleicht sogar<br />

noch aufwendiger. Ich brauche ja bei<br />

manchen Sorten eine Unmenge an<br />

Obst, um einen Schluck Edelbrand zu<br />

produzieren. Für einen Liter Himbeerbrand<br />

braucht man mindestens<br />

35 Kilo reife Himbeeren“, weiß Monika<br />

Tinnauer. Dieses Jahr wurde die


43<br />

LEIDENSCHAFT<br />

In ihrer Destillerie geht<br />

Brennerin Monika<br />

Tinnauer voll auf. Um<br />

die beste Qualität zu bekommen,<br />

wird enormer<br />

Aufwand betrieben.<br />

Fruchtbrennerei, die sie zusammen<br />

mit ihrem Vater Franz Tinnauer im<br />

südsteirischen Gamlitz betreibt, als<br />

eine der besten der Welt ausgezeichnet.<br />

Bei den World-Spirits Awards in<br />

Bassano del Grappa in Italien machten<br />

sie drei Mal Double-Gold in der<br />

Königsdisziplin „Obst-Brand“ sowie<br />

drei weitere Goldmedaillen und<br />

dürfen sich in ihren Kategorien jetzt<br />

Weltmeister nennen.<br />

Schnaps und Wein haben viel gemein<br />

Die stetig steigende Qualität ergibt<br />

sich aus dem immer hochwertigeren<br />

Obst, das verwendet wird. Dieses<br />

wird inzwischen gepflückt und nicht<br />

mehr nach Tagen vom Boden eingesammelt,<br />

außerdem zeitgerecht verarbeitet.<br />

Dabei entstehen wie beim Wein regionale<br />

Eigenarten. „Genau so, wie<br />

eine Sauvignon-Traube in der Steiermark<br />

anders schmeckt als in Australien,<br />

hat auch das Obst bei uns


FAMILY-BUSINESS<br />

Im Familienunternehmen wird<br />

alles von Monika Tinnauer und<br />

ihren Eltern Franz und Margarete<br />

per Handarbeit gemacht.<br />

einen ganz eigenen Geschmack“, erklärt<br />

Insiderin Tinnauer.<br />

Die Qualität hängt auch von der Gärzeit<br />

und dem Zeitpunkt der Destillation<br />

ab. Ein Brand braucht genauso<br />

seine Zeit zum Reifen, Ruhen und<br />

Sich-Entfalten, bevor er in die Flasche<br />

gefüllt werden kann.<br />

Und noch etwas hat „Schnaps“ mit<br />

Wein gemeinsam: Der Jahrgang hat<br />

mittlerweile für den Kunden immer<br />

mehr Bedeutung: Es ist etwas Besonderes,<br />

wenn beispielsweise ein<br />

Zigarrenbrand schon über zehn Jahre<br />

alt ist.<br />

Ja nicht aus dem „Stamperl“<br />

Und genau wie es beim Wein Sommeliers<br />

gibt, die wissen, wie sich<br />

der Tropfen am besten entfaltet,<br />

gibt es diese auch bei den Brän-<br />

den. Wie trinkt man diese also am<br />

besten? „Bloß nicht kalt!“, rät Monika<br />

Tinnauer. „Am besten mit einer<br />

Temperatur von circa 17 bis 19<br />

Grad. Außerdem aus einem passenden<br />

Glas - das heißt, bitte nicht aus<br />

einem ,Stamperl‘! Es gibt mittlerweile<br />

schöne Grappagläser mit Stiel<br />

- und Stil! - in verschiedensten<br />

Preisklassen und von vielen Herstellern.“<br />

Edelbrände eignen sich auch hervorragend<br />

als Begleiter zu unterschiedlichen<br />

Speisen. „Ein Apfelbrand<br />

zur Selleriesuppe, ein Quittenbrand<br />

zwischendurch, Zwetschken-Zigarrenbrand<br />

zum Steak oder Wild,<br />

ein Glas Apfelstrudellikör zum Vanilleeis<br />

und hintendran noch einen<br />

Trester. Möglichkeiten gibt es wie<br />

beim Wein sehr viele!“<br />

Insider-Tipp<br />

BRENNERIN<br />

MONIKA TINNAUER<br />

Kochen mit Hochprozentigem:<br />

Ich persönlich verwende<br />

Brände neben der Begleitung<br />

zur Speise auch sehr gerne IN<br />

meinen Gerichten. Ein Schluck<br />

Wacholder zum Wildragout<br />

oder Roter Weingartenpfirsichbrand<br />

in der Joghurttorte.<br />

Natürlich soll auf Kinder Rücksicht<br />

genommen werden, aber<br />

mit den edlen Tropfen lassen<br />

sich ganz köstliche Sachen<br />

verfeinern.


ADVENT<br />

Region Bad Gleichenberg<br />

Wia´s früher wor<br />

Märkte an allen Adventsonntagen<br />

im oberen Kurpark von 14-18 Uhr<br />

Krippe aus überlebensgroßen Holzfiguren unterm Mammutbaum im Kurpark,<br />

regionales Kunsthandwerk, beheizte Bastelstuben, Kutschenfahrten,<br />

weihnachtliche Melodien u.v.m.- das ist der Advent in Bad Gleichenberg.<br />

www.bad-gleichenberg.at<br />

Tourismusverband<br />

Region Bad Gleichenberg<br />

GF Mag. Thomas Gussmagg<br />

Tel +43 3159-2203-0,<br />

info@bad-gleichenberg.at<br />

www.bad-gleichenberg.at


Punsch & Glühwein:<br />

Heiße Getränke<br />

selber zaubern<br />

Text: Valentina Gartner<br />

Klassischer Glühwein<br />

Weihnachtlich duftender Glühwein und<br />

Punsch sind nicht nur am Christkindlmarkt<br />

der Renner schlechthin: Man kann<br />

die Heißgetränke auch ganz einfach daheim<br />

selber machen und genießen.<br />

Getty<br />

ZUTATEN<br />

1 Flasche trockener Rotwein (Spätburgunder), 1 Orange<br />

in Scheiben, 2 Stangen Ceylon-Zimt, 3 Gewürznelken,<br />

2–3 EL Zucker, Honig oder Agavendicksaft, nach Geschmack<br />

einige Kapseln Kardamom, Vanilleschote<br />

ZUBEREITUNG<br />

Für den Glühwein erwärmt man den Rotwein in einem<br />

großen Topf auf mittlerer Stufe. Dabei muss man unbedingt<br />

darauf achten, dass der Rotwein niemals kocht,<br />

denn sonst verdampft der Alkohol. Bei andauernder Hitze<br />

kann außerdem das als krebserregend geltende Zuckerabbauprodukt<br />

Hydroxymethylfurfural (HMF) entstehen.<br />

Die Vorweihnachtszeit versüßen<br />

Weihnachtlicher Duft, heißer Dampf<br />

und köstlicher Geschmack: Die<br />

Zeit vor Weihnachten versüßt man<br />

sich am besten mit einem heißen<br />

Glühwein oder Punsch!<br />

Beim Erwärmen die restlichen Zutaten hinzufügen.<br />

Zitronen schmecken statt der Orangen auch gut – oder<br />

man kombiniert einfach beides. Wer den intensiven Geschmack<br />

von Kardamom mag, der kann einige Kapseln<br />

beifügen.<br />

Dann den Topf vom Herd nehmen und das Ganze mit<br />

allen Zutaten etwa eine Stunde ziehen lassen. Vor dem<br />

Servieren das Getränk erneut erwärmen (nicht kochen!)<br />

und es durch ein Sieb in die Tassen gießen, sodass alle<br />

Gewürze aufgefangen werden.<br />

Um aber nicht immer an den kalten<br />

Tagen ins Freie gehen zu müssen,<br />

um an eines dieser beliebten Weihnachtsgetränke<br />

zu kommen, kann<br />

man sich Glühwein und Punsch kurzerhand<br />

ganz einfach zu Hause zaubern.<br />

Wenn man dann noch Freunde<br />

und Familie dazu einlädt, steht einem<br />

gemütlichen vorweihnachtlichen<br />

Nachmittag oder Abend nichts mehr<br />

im Wege!<br />

Einkaufsliste<br />

□ Trockener Rotwein (z. B.<br />

Spätburgunder)<br />

□ Orange<br />

□ Ceylon-Zimt<br />

□ Gewüznelken<br />

□ Zucker, Honig oder<br />

Agavendicksaft<br />

□ Kardamom<br />

Vanilleschote<br />

□<br />

Getty


Glüh-Gin mit Apfel und Orange<br />

ZUTATEN<br />

350 ml Apfelsaft, 3 Orangen, 8 Nelken, 2 Zimtrinden, 3 cm Ingwer, 4 cl Gin<br />

(bzw. nach Belieben), 1 Orange zum Garnieren<br />

ZUBEREITUNG<br />

Die Schale einer Orange heiß waschen, abtrocknen und dünn abreiben. Alle<br />

Orangen auspressen. Den Orangensaft gemeinsam mit dem Apfelsaft, den<br />

Nelken, den Zimtrinden und der Orangenschale in einen Topf geben. Den<br />

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenfalls in den Topf<br />

geben. Die Zutaten erhitzen und ca. 15 bis 20 Minuten ziehen lassen.<br />

Die Orangen heiß waschen und abtrocknen. Eine dicke Zeste abreiben.<br />

Mit der Orangenzeste an den Gläserrändern entlangfahren. Das ergibt<br />

einen besonders fruchtig-frischen Geschmack. Die erhitzten Zutaten<br />

abseihen und auf die Gläser aufteilen. Mit Orangenscheiben und Zimtrinden<br />

garnieren und servieren. Jeweils 2 cl Gin (oder nach Belieben) hinzugeben.<br />

Einkaufsliste<br />

□<br />

□<br />

□<br />

□<br />

□<br />

□<br />

Apfelsaft<br />

4 Orangen<br />

Nelken<br />

Zimtrinde<br />

Ingwer<br />

Gin<br />

Winterlicher Waldbeeren-Punsch<br />

ZUTATEN<br />

500 ml dunkler Johannisbeerensaft, 500 ml Apfelsaft,<br />

1 Zimtstange, 2 Stück Sternanis, 200 g gefrorene Waldbeeren<br />

(Beerenmischung nach Belieben), 1/2 Orange in Scheiben, optional:<br />

500 ml Rotwein oder 2–4 cl Rum, Whisky oder Amaretto<br />

ZUBEREITUNG<br />

Die gefrorenen Beeren antauen lassen. Den Saft, eine<br />

Zimtstange, Sternanis und Orangenscheiben in einen Topf<br />

geben. Auf mittlerer Hitze heiß werden lassen. Sobald die Flüssigkeit<br />

heiß ist, die gefrorenen Beeren dazugeben. Der Punsch<br />

muss nicht zum Kochen gebracht werden, er soll lediglich heiß<br />

werden. Zwischendurch abschmecken.<br />

Den Punsch in Tassen oder Teegläser schöpfen. Wer mag,<br />

kann noch einen Schuss seiner Lieblingsspirituose dazugeben,<br />

wie zum Beispiel Amaretto, Rum oder Whisky. Oder zum Saft ½<br />

Liter Rotwein dazugeben.<br />

Einkaufsliste<br />

□ Johannisbeersaft<br />

□ Apfelsaft<br />

□ Zimtstange<br />

□ Sternanis<br />

□ gefrorene Waldbeeren<br />

□ Orange<br />

optional:<br />

□ Rotwein<br />

□ Rum, Whisky oder<br />

Amaretto


Volles Rohr! Der<br />

US-Truthahn erobert<br />

den Festtagstisch<br />

Text: Philipp Braunegger<br />

Truthahn macht Karpfen und Co zu<br />

Weihnachten Konkurrenz. Wir präsentieren<br />

ein original-traditionelles Rezept<br />

aus jenem Land, wo die Puten-Tradition<br />

am längsten ist und auch immer<br />

beliebter wird: den USA.<br />

Der Truthahn-Schmaus ist in den<br />

USA nicht nur Tradition, sondern für<br />

stolze Hausfrauen und Hausmänner<br />

auch alle Jahre wieder selbstauferlegtes<br />

Qualitätsmerkmal ihrer kulinarischen<br />

Künste. „Und je älter und<br />

originaler das Rezept ist, desto besser“,<br />

weiß US-Amerikanerin Emily<br />

Cancienne, Fußballerin bei den SK-<br />

Sturm-Graz-Damen. „In meiner Familie<br />

wird der Truthahn im Smoker in<br />

einer urigen Waldhütte in North Carolina<br />

zubereitet.“ Fleischerei-Experte<br />

Josef Mosshammer aus Graz rät beim<br />

Kauf, „darauf zu achten, dass keine<br />

Dellen oder Blutergüsse im Fleisch zu<br />

sehen sind - und dass das Tier groß<br />

genug ist, um alle satt zu kriegen.<br />

Aber auch, dass der Truthahn in den<br />

Ofen passt!“ Groß ist dann am Festtag<br />

nicht nur der Truthahn, sondern auch<br />

der weihnachtliche Genuss.<br />

Getty<br />

Traditioneller Weihnachts-<br />

Truthahn aus den USA<br />

ZUTATEN<br />

1 Truthahn (7–9 Kilo), 200 g geschmolzene Butter, 300 ml<br />

Weißwein, Salz und frisch gemahlener Pfeffer; 6 Liter Wasser,<br />

1 Tasse Salz, 1 Tasse Zucker, 3 Zwiebeln, geschält und<br />

gehackt, 2 Lauchstangen, geputzt und gehackt, 3 Karotten,<br />

geputzt und gehackt, 2 Stangen Staudensellerie, gehackt,<br />

3 Lorbeerblätter, 6 Zweige Thymian, 1 EL schwarze Pfefferkörner;<br />

Sauce: 50 g Butter, 1 Karotte, gehackt, 2 Stangen<br />

Staudensellerie, gehackt, 1 Lauchstange, gehackt, 1 Zwiebel,<br />

gewürfelt, Thymian und Rosmarin nach Geschmack, 1 Lorbeerblatt,<br />

5 schwarze Pfefferkörner, 1/2 Bund glatte Petersilie,<br />

125 ml Weißwein, 3 EL Mehl, Salz, frisch gemahlener Pfeffer<br />

ZUBEREITUNG<br />

Vorbereitung am Tag vorher: Für die Würzlake die Hälfte des<br />

Wassers mit Salz und Zucker aufkochen, vom Herd nehmen.<br />

Gewürze, vorbereitetes Gemüse und Restwasser hinzugeben<br />

und vollkommen abkühlen lassen. Brühe in einen großen Topf<br />

füllen und den gut abgetupften Truthahn mit der Brustseite<br />

nach unten hineinlegen. Mit Deckel oder Folie abdecken,<br />

24 Stunden kaltstellen. Einmal wenden. Am Festtag den<br />

Truthahn aus der Lake nehmen, mit Küchentüchern trocknen.<br />

Eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Währenddessen<br />

eine Füllung (gängig sind bei uns Semmelfüllungen<br />

oder Kastanien mit Zwiebeln) zubereiten. Ofen auf 220 Grad<br />

vorheizen, Rost auf untere Schiene schieben. Geschmolzene<br />

Butter und den Wein in einer großen Schüssel verrühren, ein<br />

Geschirrtuch hineinlegen und dieses sich vollsaugen lassen.<br />

Truthahn mit der Brustseite nach oben auf die Fettpfanne des<br />

Ofens legen. Leibeshöhle salzen, pfeffern und mit der Füllung<br />

füllen. Beine zusammenbinden, Flügel unterklappen. Truthahn<br />

mit etwas weicher Butter bestreichen, salzen und pfeffern,<br />

dann mit dem vollgesogenen Geschirrtuch belegen. Truthahn<br />

30 Minuten bei 220 Grad braten, dann die Temperatur auf 175<br />

Grad heruntersetzen. Truthahn alle 30 Minuten mit restlicher<br />

Butter-Wein-Lösung bestreichen und weitere 2,5 Stunden<br />

garen. Dann das Tuch abnehmen, wieder buttern und weitere<br />

zwei bis drei Stunden braten. Wird die Haut zu dunkel, mit Alufolie<br />

abdecken. Der Truthahn ist gar, wenn ein Bratenthermometer<br />

am dicksten Teil des Schenkels 75 Grad anzeigt. Sauce:<br />

Gemüse in etwas abgeschöpftem Truthahn-Bratenfett in<br />

separatem Topf braunrösten. Gewürze dazugeben, Wein und<br />

einen Liter Wasser angießen und so lange einkochen lassen,<br />

bis noch etwa 500 ml Fond vorhanden sind. Beiseite stellen.<br />

Den fertig gebratenen Truthahn auf eine Platte heben, mit<br />

Folie abdecken, ruhen lassen. Währenddessen den Saucenfond<br />

mit dem Bratensatz des Truthahns (entfettet!) verlängern,<br />

abschmecken und mit angerührtem Mehl binden. Über den<br />

Truthahn gießen und im Ofen etwas nachruhen lassen.<br />

Servieren.


Das perfekte Geschenk<br />

für Ihre Lieben!<br />

1 Einkaufs-Gutschein<br />

für über 700<br />

Innenstadtgeschäfte<br />

Verkaufsstellen:<br />

Graz Tourismus Info<br />

(Herrengasse 16)<br />

Lotto Toto (Jakominiplatz 17)<br />

online: www.grazgutschein.info<br />

T 0316 8075 78


50<br />

Persönlicher Kalender:<br />

24 Türchen selbst gestalten<br />

Text: Valentina Gartner<br />

Der Trend geht immer mehr zum Selbstgemachten. Auch<br />

in der Vorweihnachtszeit möchten viele ihren Liebsten<br />

eine Freude machen und aus Sackerln, Dosen oder<br />

Schachteln den perfekten Adventkalender basteln.


GETTY, KK (1)<br />

Bald ist es so weit: Weihnachten<br />

steht vor der Türe und das Christkind<br />

stattet uns einen Besuch ab!<br />

Damit einem die Vorweihnachtszeit<br />

nochmals so richtig versüßt wird,<br />

öffnet man am liebsten ja bekanntlich<br />

die 24 Türchen eines Adventkalenders.<br />

Der Trend geht immer mehr<br />

zum selbstgemachten Kalender – zu<br />

Do-it-yourself-Kalendern. Individueller,<br />

kreativer, liebevoller!<br />

Individuelle Note<br />

„In den letzten Jahren hat man, finde<br />

ich, sehr gut beobachten können, wie<br />

es Ideen für Do-it-yourself-Kalender<br />

in die Geschäfte geschafft haben.<br />

Das finde ich gerade dann praktisch,<br />

wenn man nicht so gerne bastelt, aber<br />

trotzdem einen Adventkalender selbermachen<br />

möchte. Man kann sich<br />

Sets mit Sackerln, Ziffern oder Deko<br />

besorgen und muss Material nicht<br />

selbst mühevoll zusammensuchen“,<br />

so die Lifestyle-Bloggerin Hannah<br />

Lafer. Den persönlichen Touch bekommt<br />

es ohnehin.<br />

Verschiedene Sackerl<br />

Auch heuer wieder im Trend sind<br />

die Adventkalender aus einfachen<br />

Sackerln. „Die Idee mit dem Sackerl-Adventkalender<br />

kommt mir<br />

jedes Jahr wieder unter, es ist halt<br />

auch eine, die gleichzeitig total schön<br />

und einfach ist und bei der man sich<br />

trotzdem beim Dekorieren und Verzieren<br />

mit seinen Ideen kreativ austoben<br />

kann. Das mag ich selbst auch<br />

so gerne daran“, freut sich die Blog-


FÜLL<br />

-IDEEN


53<br />

gerin. Ein großes Plus: Die meisten<br />

Geschäfte verkaufen schon Sackerln,<br />

die man dann nur mehr befüllen<br />

muss. Natürlich kann man auch mit<br />

Haushaltsmitteln arbeiten. Für die<br />

Tüten kann man beispielsweise Jausensackerl<br />

verwenden, die sowieso<br />

in den meisten Haushalten vorkommen.<br />

„Upcycling scheint in diesem<br />

Jahr ein großes Thema zu sein. Marmeladengläser,<br />

Klopapierrollen oder<br />

Dosen kann man das Jahr über sammeln<br />

und dann daraus richtig kreative<br />

Adventkalender basteln“, erzählt<br />

die Bloggerin.<br />

Socken, Stifte oder Bier<br />

Bei der Kreativität, was die Füllung<br />

des selbstgemachten Adventkalenders<br />

angeht, sind keine Grenzen<br />

gesetzt! Wer sich dann aber doch<br />

ein bisschen schwertut: Die Bloggerin<br />

hat auch dafür tolle Ideen. „Wie<br />

wäre es mit zwölf Paar kuscheligen<br />

oder bunten Socken, die man auf 24<br />

Tage aufteilt? Oder man nimmt 24<br />

verschiedene Teebeutel, Bierflaschen<br />

oder auch Gedichte. Für Kinder kann<br />

man auch Buntstifte verpacken oder<br />

23 Sticker und ein Stickeralbum.“<br />

„Über einen selbstgemachten Adventkalender<br />

freut sich bestimmt<br />

jeder. Er ist ein ganz persönliches<br />

Geschenk, das mit viel Liebe handgemacht<br />

wird und mit ausgewählten<br />

Kleinigkeiten ganz individuell befüllt<br />

werden kann“, schwärmt die Bloggerin.<br />

Also ran an das Bastelzeug, und<br />

schon kann’s losgehen!<br />

Insider-Tipp<br />

BLOGGERIN<br />

HANNAH LAFER<br />

Eine schnelle und echt günstige<br />

Möglichkeit, einen Adventkalender<br />

zu basteln, ist, wenn man leere<br />

Zündholzschachteln verwendet.<br />

Die Schachteln kann man verzieren<br />

und nummerieren und innen<br />

z. B. mit 24 kleinen Süßigkeiten<br />

oder schönen Gedichten oder<br />

anderen Botschaften für die Adventszeit<br />

füllen. Auch aus 24 Fotos<br />

kann man einen Adventkalender<br />

basteln. Einfach 24 Fotos ausdrucken,<br />

die Rückseiten kreativ<br />

gestalten und nummerieren und<br />

mit kleinen Holzklammern an einer<br />

gespannten Schnur befestigen.<br />

Jeden Tag kann man so eine<br />

schöne Fotoerinnerung umdrehen.


54<br />

Wintergefühle:<br />

Warm durch die<br />

eiskalte Jahreszeit<br />

Insider-Tipp<br />

Glühwein, der von innen wärmt, Socken von<br />

der Oma oder eine heiße Sauna: Das „Insider“-Team<br />

verrät seine ganz persönlichen<br />

Tipps, um sich im Winter warm zu halten.<br />

VALENTINA GARTNER<br />

Zu Hause ist es ja am schönsten<br />

– bei mir definitiv auch am<br />

wärmsten! Da ich eher ein<br />

erfrorener Mensch bin, muss<br />

es daheim schon ordentlich<br />

warm sein. Heizkörper auf der<br />

höchsten Stufe, Flauschi-Socken<br />

an, eine kuschelige Decke und<br />

ein heißer Tee (oder gerne einen<br />

Glühwein). Wenn dann noch<br />

schön gekuschelt wird, ist der<br />

„kalte“ Winter für mich perfekt.<br />

Wenn’s dann aber doch einmal<br />

von der Couch runter und ins<br />

Getümmel in die Stadt geht, setze<br />

ich auf meine dicke flauschige<br />

Winterjacke, in die ich mich<br />

richtig reinkuscheln kann.<br />

Insider-Tipp<br />

GETTY (3), LUEF (6), SCHERIAU (2), PAIL<br />

GETTY (2)<br />

EVA SEMMLER-BRUCKNER<br />

Punsch wärmt bekanntlich ja von<br />

innen. Ich liebe die Vorweihnachtszeit<br />

und verbringe gerne<br />

die Zeit mit meinen Freunden<br />

draußen am Adventmarkt.<br />

Allerdings immer passend für die<br />

kalten Temperaturen gekleidet:<br />

Strumpfhose, dicke Socken,<br />

Winterstiefel, Pullover, eine warme<br />

Winterjacke, Schal und eine<br />

kuschelige Haube … dann hält<br />

man die Kälte (mit einem köstlichen<br />

Punsch oder Glühwein in<br />

der Hand) schon viel besser aus<br />

– die für mich zu dieser Zeit im<br />

Jahr auch einfach dazugehört.<br />

Insider-Tipp<br />

PHILIPP BRAUNEGGER<br />

Als passionierter Allwetter-Läufer<br />

ist körperliches Aufwärmen<br />

vorm Sport ein Muss – genauso<br />

wie ein Aufwärmen anderer Art<br />

danach! Ein heißer, naturtrüber<br />

steirischer Apfelsaft mit etwas<br />

Zimt drin wirkt da wahre Wunder,<br />

versorgt mit Vitaminen – und<br />

schmeckt köstlich. Bei Spaziergängen<br />

setze ich auf die dicken<br />

Wollsocken, die meine Mutter<br />

strickt, und auf einen meiner 178<br />

Fußballschals aus aller Welt.<br />

Kulinarischer Wärmespender?<br />

Nichts geht über eine dampfende<br />

Suppe mit Wintergemüse wie<br />

Pastinaken, Rüben und angerösteten<br />

Kürbiswürferln!


55<br />

Insider-Tipp<br />

SVJETLANA WISIAK<br />

Wer mich kennt, beschreibt mein<br />

Temperaturempfinden ungefähr<br />

so: Bis 22 Grad ist mir kalt, ab 23<br />

ist mir warm. Zum Glück wärmen<br />

mich im ersteren Fall seit Jahren<br />

meine dicken flauschigen Waldviertler-Lammfellstiefel.<br />

Ganz<br />

nebenbei haben sie den Vorteil,<br />

meiner ausrutschfreundlichen<br />

Tollpatschigkeit Einhalt zu gebieten.<br />

Wenn es ums kuschelige<br />

Daheim geht, so zähle ich mich<br />

zu den Glücklichen, die einen Kaminofen<br />

mit großem Sichtfenster<br />

haben. Eine Thermoskanne Tee<br />

steht ohnehin ab Wintereinbruch<br />

immer in Griffnähe (obwohl<br />

es nach getaner Arbeit schon<br />

auch einmal ein wohlverdienter<br />

Glühwein sein darf).<br />

Insider-Tipp<br />

THOMAS MAYER<br />

Ich gehe auch im Winter oder bei<br />

kühlen Temperaturen sehr gerne<br />

laufen, um den Kopf freizubekommen<br />

und um die Durchblutung<br />

zu steigern. Danach heißt<br />

es anschließend 20 Minuten<br />

entspanntes Yoga, um von dem<br />

Laufen wieder runterzukommen.<br />

Um es dann im Winter wirklich<br />

richtig „warm“ zu haben, geht’s<br />

noch eine Zeitlang ab in die<br />

heiße Sauna – et voilà, so hält<br />

man sich bei Minusgraden ganz<br />

bestimmt richtig warm.<br />

Insider-Tipp<br />

MICHAEL MIDZAN<br />

Eigentlich ist der Winter ja eine<br />

wirklich schöne Jahreszeit, doch<br />

er hat auch einen entscheidenden<br />

Nachteil: Wenn es kalt wird,<br />

habe ich immer eiskalte Füße.<br />

Das ist zwar lästig, aber dem ist<br />

für mich auch leicht entgegenzuwirken.<br />

Da zähle ich nämlich auf<br />

die selbstgestrickten Wollsocken<br />

meiner Oma. Und dass ich die<br />

Socken trage, das freut nicht<br />

nur meine Großmutter, sondern<br />

auch die eiskalten Füße sind<br />

dann wieder Geschichte – die<br />

perfekten Warmhalter!<br />

Insider-Tipp<br />

SELINA GARTNER<br />

Jogginghose, Kuschelsocken,<br />

Kuscheldecke, heißer Tee und<br />

weihnachtlich duftende Kerzen in<br />

der ganzen Wohnung anzünden!<br />

Dann noch gemütlich auf die<br />

Couch kuscheln, und die Kälte<br />

kann mir nichts mehr anhaben.<br />

So halte ich mich im Winter am<br />

allerliebsten warm. Denn was<br />

gibt es Schöneres, als es sich<br />

in den eigenen vier Wänden<br />

gemütlich zu machen?


„Mama, ich bin im Fernsehen!“<br />

GrazerTV kommt<br />

„der Grazer“ startet am 1. Jänner 2020 mit seinem „GrazerTV“<br />

und den neuesten Lifestyle- und Lokalnews aus Graz. Über den<br />

Fernsehsender Kanal3 österreichweit zu empfangen.<br />

200.000<br />

Seher pro<br />

wöchentlicher<br />

Ausstrahlung!<br />

VERSORUNGSGEBIET<br />

STEIERMARK<br />

Alle Facts<br />

Sonntag bis Sonntag<br />

14-mal auf Astra-Satellit, Sender R9 Österreich (14-15 Uhr & 22-23 Uhr)<br />

14-mal auf A1 TV HD (14-15 Uhr & 22-23 Uhr)<br />

14-mal auf Sky Austria (14-15 Uhr & 22-23 Uhr)<br />

70-mal in unseren steirischen Kabelnetzen<br />

70-mal über DVB-Tgraz/Graz Umgebung<br />

derGrazer TV<br />

WINTERZAUBER IN TRAUMHAFTER LAGE<br />

DIREKT AM MILLSTÄTTER SEE<br />

Umgeben vom Wintersportparadies Kärntner<br />

Nockberge und Millstätter Alpe urlauben Sie ganz<br />

entspannt im Hotel direkt am Ufer des Millstätter Sees.<br />

Wohnen Sie in gemütlichen Zimmern und Suiten,<br />

genießen Sie regionale und internationale Küche im<br />

Restaurant mit Seepavillon, großer Sonnenterrasse<br />

und Punschhütte und entspannen Sie im<br />

850 m² großen Wellnessbereich am Seeufer.<br />

Schwimmen mit Panoramablick auf den See, vom Ruheraum<br />

aus beobachten, wie die Schneeflocken über<br />

das Wasser tanzen, sich nach langen Spaziergängen,<br />

Rodelpartien oder Skitagen in der Sauna aufwärmen<br />

und bei wohltuenden Wellnessanwendungen tiefenentspannen<br />

– das ist sanfter Urlaub am Millstätter See.<br />

WINTERSCHNUPPERN<br />

29.11. – 22.12.<strong>2019</strong> | 31.01. – 08.03.2020<br />

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mit allen Forelle-Inklusivleistungen<br />

• Rhasulbad für zwei Personen<br />

• 1 Flasche Prosecco am Zimmer<br />

• Entspannung im Wellnessbereich Seeoase<br />

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in der Nähe (Sportberg Goldeck 15 min Fahrzeit,<br />

Bad Kleinkirchheim 30 min, Katschberg 35 min, …)<br />

2 NÄCHTE ab EUR 164,00 p. P.<br />

3 NÄCHTE ab EUR 229,00 p. P.<br />

Wir freuen uns auf den Winter und<br />

auf Ihren Besuch!<br />

© Wolfgang Glanznig<br />

HOTEL AM SEE****DIE FORELLE<br />

Hotel Forelle Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG<br />

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