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- In den kulinarischen Herbst mit Starkoch Johann Lafer - Auf Entckungsreise durch Österreich: Must-sees und Geheimtipps für alle Bundesländer - Alpaka-Trekking: Wandern mit Erlebnisfaktor - Architektur trifft Mode: Moderne High Heels, die nicht weh tun - Promis im Dirndl-Check: Wem steht‘s besser? - Beauty-Tipps: Schöne Haut trotz Schutzmaske - Pop-Art-Künstler Wenzo: I don‘t paint pictures, I design dreams - Whisky und die Steiermark - Abschied von der Kultband Opus

- In den kulinarischen Herbst mit Starkoch Johann Lafer
- Auf Entckungsreise durch Österreich: Must-sees und Geheimtipps für alle Bundesländer
- Alpaka-Trekking: Wandern mit Erlebnisfaktor
- Architektur trifft Mode: Moderne High Heels, die nicht weh tun
- Promis im Dirndl-Check: Wem steht‘s besser?
- Beauty-Tipps: Schöne Haut trotz Schutzmaske
- Pop-Art-Künstler Wenzo: I don‘t paint pictures, I design dreams
- Whisky und die Steiermark
- Abschied von der Kultband Opus

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Ausgabe 1/20

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GRATIS

Magazin

PETER HÖNNEMANN/GETTY

COVERSTORY

Starkoch

Johann Lafer

Bucketlist: Was man in Österreich gesehen haben muss / Schöne Haut trotz Schutzmaske /

High Heels, die nicht schmerzen / Promis im Dirndl-Check / Abschied: Opus hört nach fast 50 Jahren auf


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21. bis 24. Oktober 2020

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Pappas Steiermark GmbH

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Schippingerstraße 8

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8051 Graz

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Anmeldung

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Editorial

RMA (2)

Herausgeber: Gerhard Goldbrich

Chefredakteur: Tobit Schweighofer

Auch wenn sich die ganze Welt seit Monaten um Corona

dreht, ist es uns zum Glück noch immer erlaubt den

Herbst in vollen Zügen zu genießen. In dieser „Insider“-

Ausgabe haben wir uns den zahlreichen Möglichkeiten

gewidmet, um genau dies zu tun. Unter anderem führt

uns eine Entdeckungsreise durch Österreich und alle

Bundesländer, mit Starkoch Johann Lafer feiern wir eine

Grillparty inklusive Tipps vom Profi und wir mieten

uns ein paar Alpakas, um mit ihnen auf Wanderschaft

zu gehen. Helmut Schulhofer hat sich hingegen auf eine

andere Art des Genusses spezialisiert, brennt steirischen

Whisky und begründet damit einen vielversprechenden

Trend. Begeisterung löste auch die steirische

Band Opus aus, die nach fast 50 Jahren die Instrumente

ins Eck stellt. Bei uns geben sie noch einmal einen aufregenden

Einblick in ihre Weltkarriere. Wir hoffen, dass

Sie in dieser Ausgabe des „Insider“ viele Tipps finden,

um diesen einzigartigen Herbst auskosten zu können.

Genießen Sie ihn!


Insider

STORYS

Seite

04

Top-Story

Grillerei

Fernsehkoch Johann Lafer gibt

Tipps, was bei einer perfekten

Grillfeier nicht fehlen darf.

Seite

08

Bucketlist

Tour durch Österreich

Ausflüge daheim sind am schönsten.

Deswegen gibt‘s eine Bucketlist, was

man in den einzelnen Bundesländern

getan haben muss.

Seite

22

Flauschig

Alpaka-Wanderung

In der Steiermark kann man gemeinsam

mit Alpakas auf Erkundungstour gehen.

Sie sind auch perfekte Sportbuddys.

Fotos: LUKAS JAHN, GETTY (2), DIE SONNE, MOCKERY MIA, LUEF

IMPRESSUM: „der Insider“ | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 |

GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/

PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina

Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/ 80 666 6538), Redaktion Fax-DW

2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan

(Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 68 48), Robert Heschl (0664/80 66 66 897), Mag. Eva Semmler

(0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | LAYOUT: Waltl & Waltl | HERSTELLUNG:

Medienfabrik Graz | GRATIS erhältlich bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR sowie ausgewählten Gastronomiebetrieben, Arztpraxen und Friseursalons

in der Steiermark – solange der Vorrat reicht. | AUFLAGE: 30.000 | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/

gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


Stylisch

High Heels, die nicht schmerzen

Zwei Grazer Architekten haben neue High

Heels entworfen, die auch nach stundenlangem

Tragen nicht wehtun.

Seite

28

Seite

35

Beauty

Schöne Haut trotz Schutzmaske

Unter dem Mund-Nasen-Schutz entstehen

schnell Pickel und Unreinheiten. Eine Expertin

erklärt, was man dagegen tun kann.

Seite

38

Pop-Art Kunst

Wenzo mischt im Sacher auf

Der Grazer Künstler Thomas Wenzl

alias Wenzo sorgt im Hotel und Café

Sacher für frischen Wind.

18 Spielend Wandern in der Natur

Eine aktuelle Kampagne der Österreichischen

Wanderdörfer zeigt: Die

Natur in ihrer Vielfalt ist der ideale

Spielplatz für Groß und Klein.

32 Dirndl

Eine Expertin verrät, wie man sein

Dirndl richtig trägt. Außerdem vergleicht

sie an prominenten Beispeilen,

wem es besser steht.

45 Whisky und die Steiermark

Die größte Whisky-Messe Österreichs

in Graz zeigt: Die Steirer

entdecken neue Geschmäcker. Aber

auch die Schnapstradition lebt weiter,

wie das 100-Jahr-Jubiläum der

Firma Bauer belegt.

48 Herbstquiz

Bei einem spannenden Quiz gibt es

wieder einen tollen Preis zu ergattern.

50 Insider-Tipps

Das „Insider“-Team verrät seine

Lieblingsrezepte. Von Vorspeisen,

über Hauptspeisen bis hin zu Nachspeisen

ist alles dabei – Rezepte

inklusive.

54 Opus geht!

Wenn das kein Abschied mit großem

Anlauf ist. Opus will als Band aufhören

und verabschiedet sich von ihren Fans.


In den kulinarischen

Herbst: Grillparty mit

Starkoch Johann Lafer

Text: Svjetlana Wisiak, Fotos: Getty (2), Markus Hildebrand

Kulinarische Feste können trotz Corona, mit dem richtigen Abstand und

in kleiner Runde, auch jetzt noch gefeiert werden. Gerade Grillen ist

mittlerweile ein Allzeitrenner geworden. Zu diesem Thema, den neuesten

Food-Trends und der Frage der Nachhaltigkeit hat der „Insider“ mit

Cover-Star und Fernsehkoch Johann Lafer gesprochen.


Zeit für den Genuss

An gesellschaftlichen Ereignissen dürfen sich die Österreicher

auch trotz strenger Corona-Vorschriften erfreuen.

Zumindest der kleine Baby-Elefant sollte guten Gewissens

eingehalten werden, aufs Hände waschen nicht vergessen

und die Eigenverantwortung wird nach wie vor groß geschrieben.

Laut TV-Starkoch Johann Lafer ist Grillen jedenfalls kein

jahreszeitgebundenes Event: „Grillen liegt einfach voll im

Trend und ist längst ein Ganzjahresthema geworden, auch

in vielen privaten Haushalten, der Außengrill fungiert

quasi als Ergänzung zur Küche. Heutzutage ist Grillen so

variantenreich wie nie zuvor“, weiß Lafer. Nicht zuletzt

kann er das jährlich beim „Wintergrillen“ auf der Schafalm

in Schladming Ende März miterleben: „Derartige Events

machen riesigen Spaß und ziehen sehr, sehr viele Menschen

an.“ Und auch statt dem Bier als klassischem Begleiter

kann man in dieser Zeit Alternativen genießen, wie

der TV-Koch weiß: „Es gibt ja reichlich ,warme‘ Varianten,

Tee oder Jagertee mit Schuss oder ein guter Glühwein.“

(Anmerkung: Wegen der Corona-Verordnung musste das Wintergrillen

heuer abgesagt werden)

Ein Blitzrezept vom Profi zum Nachgrillen? Wie sich herausstellt,

braucht es nicht immer das ausgefallene, aufwendige

Gericht, wenn es um vollen Geschmack geht:

„Avocados halbieren, mit Zitrone beträufeln und einfach

grillen“, empfiehlt der Koch, der übrigens auch immer

dazu rät, Abtropfschalen zu verwenden: „Das ist einfach

gesünder und schonender fürs Grillgut.“


6

GESCHMACKSEXPLOSION

Avoacdos sind eines der Trend-Nahrungsmittel

schlechthin. Auch zum Grillen

eignen sie sich bestens – mit Zitrone

beträufeln und fertig.

Immer neue Inspiration

Dass Lafer, unter anderem Testimonial der „Genusshauptstadt

Graz“, sich nicht nur beim Grillen immer wieder neu

erfindet, zeigt seine erfolgreiche Karriere, die seit Jahrzehnten

nicht abreißt. Wie man nach all dieser Zeit immer wieder

neue Inspiration schöpfen kann, ergibt die Leidenschaft:

„Ich bin ein bekennender Foodjunkie, immer auf der Suche

nach neuen Geschmacksentdeckungen und den perfekten

Produkten. Ich bin immer noch neugierig, probiere alles aus

und variiere traditionelle Rezepte mit modernen Zutaten und

Zubereitungsarten“, erzählt Lafer.

Mit der Zeit geht der Koch auch, wenn es um den Umweltgedanken

geht. Regionalität und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln

sind Gedanken, die er auch in die Welt hinaustragen

möchte. Eine Gelegenheit dazu hat er erstmals 2018

bekommen, als unter dem Motto „Alpenküche“ eine Kooperation

mit den Singapore Airlines startete, die auch heuer

fortgesetzt wird. „Es muss überall auf der Welt ein Bewusstsein

für die Verknappung unserer Ressourcen wachsen, weg

von der Wegwerfgesellschaft hin zu einem bewussten Umgang

mit unseren Lebensmitteln. Das bedeutet grundsätzlich

einmal, dass wir mehr wissen müssen über Herkunft

und Aufwand sowie guter Verarbeitung von Produkten. Das

muss schon im Elternhaus anfangen, besonders in den Schulen

sehe ich allerorten Nachholbedarf“, unterstreicht Lafer.

Insider-Tipp

JOHANN LAFER

STAR-FERNSEHKOCH

Ich glaube, dass wir definitiv

weniger Fleisch essen sollten

und wenn, dann nur vom Metzger

unseres Vertrauens. Es wird

immer mehr Menschen bewusst,

wie wichtig gesunde und damit

auch pflanzliche Nahrung wird,

daher wird dieser Trend anhalten.

Zumal das Bewusstsein

wächst, dass es eine natürliche

Verknappung gibt und Lebensmittel

nachhaltig produziert

werden sollten, sonst geht das

nicht endlos. Wir stehen vor der

wirklich schwierigen Herausforderung,

wie wir in ausreichender

Menge gute Lebensmittel

produzieren sollen.


7

Mit dem Frühling beginnt die Saison

In der Region findet man auch die Zutaten, die für den

62-jährigen gebürtigen Rosentaler das kulinarische Jahr

ausmachen. Den Anfang macht der Frühling: „Ich liebe

Kräuter, von daher freue ich mich immer sehr auf den

Frühling, auf Bärlauch & Co. Dann kommt die Spargelsaison.

Ich finde, wir sind in unseren Regionen mit saisonalen

Schätzen gesegnet und sollten auch danach unser

Essen ausrichten, auch im Sinne der Nachhaltigkeit.“

Auf raffinierte Produkte und Zubereitungen hat sich der

Gastro-Profi schon früh in seiner Karriere spezialisiert.

Die traditionelle Küche mit einem modernen Twist zu

versehen, zählen zu den Herausforderungen, die er wie

kein Zweiter meistert. Weil das feine Handwerk den Betrachter

und Hobbykoch auf den ersten Blick vielleicht

abschreckt, hat er sein jüngstes Kochbuch, „Johanns Küche“,

der Einfachheit gewidmet, deshalb trägt das Werk

auch den Untertitel „Einfach gut kochen mit der besonderen

Lafer-Raffinesse“. Die Kernaussage ist eine nachvollziehbare:

Es kommt in erster Linie auf die Produkte

und nicht auf ein professionell erlerntes Handwerk an.

Welche Zutaten für Lafer nicht wegzudenken sind, verrät

er in diesem Nachschlagewerk – unter der Prämisse,

dass die Gerichte auch schnell auf den Tisch gezaubert

gehören.

Eine spannende Zeit steht bevor

Fragt man ihn, welche großen Projekte er in Zukunft in

Angriff nimmt, verrät Johann Lafer lediglich einen Namen:

„Puh, da gibt es so viele... aber auf eines, das ich

noch gar nicht verraten darf, freue ich mich ganz besonders,

es hat mit meinem Mentor und Freund Eckart Witzigmann

zu tun.“

Johann Lafer wurde 1957 in St. Stefan im Rosental geboren. Man

kennt ihn vor allem durch seine Kochsendung „Lafer! Lichter!

Lecker!“ Gemeinsam mit seiner Frau Silvia baute er die Stromburg

(„Val d‘Or“) nahe Bingen zu einem kulinarischen Hotspot

in Deutschland aus. 2019 schlug er schließlich neue Wege ein: Er

löste sich vom Druck der Sterne-Küche und übergab die Stromburg

schließlich an neue Eigentümer. Er wolle sich einerseits

um den Ausbau seiner Kochschule in Guldental (Deutschland)

kümmern, andererseits an neuen TV-Konzepten, Büchern und

Magazinen feilen.

BUCH-TIPP

„Johanns Küche – Einfach gut kochen mit der

besonderen Lafer-Raffinesse“

Über 60 neue Rezepte aus der Lafer-Küche, die

entweder besonders schnell, besonders einfach

oder alle aus einem Topf kommen.

Umfang: 192 Seiten

Format: 21,0 x 26,5 cm, Hardcover

Preis: 19,99 € (D) / 20,60 € (A)

ISBN: 978-3-8338-7084-2

Erscheinungsdatum: Juli 2019


8

Road trip Austria

Auf Entdeckungsreise

durch Österreich

Text: Valentina Gartner, Verena Leitold, Fotos: Getty

„I am from Austria“ haben wir alle schon mal gegrölt.

Aber was bedeutet das? Was muss man in Österreich

alles gesehen und erlebt haben? Wir haben eine Bucket

List für eine Reise durch die einzelnen Bundesländer

zusammengestellt: mit Must-sees und Geheimtipps.

Wir beginnen unseren Road Trip durch

Österreich ganz im Westen, im kleinsten

aller Bundesländer. Dabei darf man

sich neben der zuckersüßen Altstadt von

Bregenz den Bodensee natürlich nicht

entgehen lassen. Und den schönsten

Ausblick über den 63 Kilometer langen

See, aber auch die 240 Gipfel der Alpen

hat man, wenn man mit der Gondel auf

den Pfänder fährt. Wer Lust auf die geballte

Ladung Österreich-Feeling und

eine richtig klischeehafte Kulisse hat, der

wandert am besten durchs Montafon. Die

Aussicht ist überall im Tal und auf jedem

Gipfel einfach ein Traum! Auf alle Fälle

sollte man Montafoner Brösel kosten.

Noch eher ein Geheimtipp ist die Rappenlochschlucht

in der Nähe von Dornbirn

- eine der größten Schluchten Europas

mit wunderschönen Wasserfällen.

Vorarlberg

Altstadt Bregenz

Pfänderbahn bei Bregenz

am Bodensee

Wandern im Montafon

Rappenlochschlucht

WEITBLICK. An den Vorarlberger Bergwelten

kann man sich gar nicht sattsehen.


Tiroler Bergluft schnuppern

Wer nach Tirol fährt, muss definitiv

die idyllischen Bergaussichten genießen

und im Sommer wandern oder

im Winter schifahren gehen. Oben

angekommen wird man mit herrlichem

Anblick belohnt. Nicht nur für

Sport in den Bergen ist das Bundesland

bekannt, sondern auch für die

Swarovski Kristallwelten in Wattens.

Funkelnde unterirdische Wunderkammern

und ein faszinierender

Garten locken jährlich unzählige

Besucher. Wer gerade Urlaubsfeeling

möchte, muss ans „Trioler Meer“,

genauer gesagt an den Achensee. Das

bis zu 133 Meter tiefe Gewässer gilt

auch als größter See in Tirol. Wer

Action will, spaziert über die längste

Fußgängerhängebrücke der Welt

im Tibetstyle; die „highline179“ verbindet

die Burgruine Ehrenburg mit

dem Fort Claudia. Bei der „Area47“

in Ötztal-Bahnhof erwartet einen

der größte Outdoor-Freizeitpark Österreichs.

ACHENSEE. Der Achensee gilt

als das „Tiroler Meer“. Inmitten

von Bergen kann man sich im

eisigen Bergwasser abkühlen.

INNSBRUCK. Die

Altstadt von Innsbruck

ist ein Mustsee.

Vor allem die

Häuserfront lädt zum

Fotografieren ein.

Tirol

Altstadt von Innsbruck

Wandern und Schifahren

in den Alpen

Kristallwelten

Swarovski

Baden im Achensee

highline179

Area 47

Olpererhütte


BERÜHMT. Salzburg ist die

international bekannteste

Landeshauptstadt Österreichs.

In der Mozartstadt muss man

einmal gewesen sein.

Road trip Austria

EINFACH NUR SCHÖN.

Von der Himmelspforthütte am

Schafberg hat man eine einzigartige

360-Grad-Aussicht.

Salzburg

Hochkultur trifft Idylle pur.

Klar, die Mozartstadt darf man sich

nicht entgehen lassen! In der Salzburger

Getreidegasse muss man einfach

einmal gewesen sein. Den besten

Ausblick auf die schöne Altstadt

hat man von einem der beiden Berge

mitten in der Stadt: dem Kapuzinerberg

und dem Mönchsberg.

Eine grandiose Bergkulisse gibt es

im Nationalpark Hohe Tauern im

Salzburgerland: Die Weißsee-Glet-

scherwelt hat alles zu bieten, was

das Wandererherz begehrt. Ebenfalls

im Nationalpark befinden sich die

Krimmler Wasserfälle, die höchsten

Wasserfälle Österreichs mit einer

gesamten Fallhöhe von 385 Metern.

Ein richtiger Foto-Hotspot ist außerdem

der Schafberg mit der bekannten

Himmelspforthütte. Bei schönem

Wetter sieht man den Wolfgangsee,

Irrsee, Mondsee, Fuschlsee und sogar

den Chiemsee.

Altstadt mit

Getreidegasse

Schlössertour:

Mirabell, Hellbrunn,

Hohensalzburg

Weißsee

Gletscherwelt

Krimmler

Wasserfälle

Schafberg

NATURSPEKTAKEL.

Oft bilden sich bei den

Krimmler Wasserfällen

Regenbögen, was die

Kulisse noch märchenhafter

macht.


11

Unser Nachbarland Kärnten

Kärnten ist bekannt für seine vielen

Seen mit kristallklarem Wasser, die

zum Schwimmen und Entspannen

einladen. Aufgrund der südlichen

Lage Kärntens, zählen die Seen zu

den wärmsten der gesamten Alpenregion,

in insgesamt 200 kann man

baden – man hat die Qual der Wahl.

Wer nicht ins kühle Nass möchte,

kann sich ein Boot ausborgen, um

am See herum zu düsen. Must-dos

in unserem Nachbarland sind auch

ein Ausflug zum Pyramidenkogel

mit herrlicher Aussicht über den

Wörthersee, eine kleine Weltreise

durch Minimundus und einen tierischen

Besuch am Affenberg. Zum

Ausgleich schlendert man durch die

Altstadt Klagenfurts oder bestaunt

die Burg Hochosterwitz.

AFFENBERG. Der

Affenberg in Villach

ist das größte Gehege

in Österreich. Man

kann 160 Japan-

Makaken bestaunen.

WÖRTHERSEE. Auf

den Wörthersee sind die

Kärtner besonders stolz.

Er lockt mit glasklarem

Wasser.

Kärnten

Altstadt Klagenfurt

Pyramidenkogel

Affenberg

Minimundus

Baden in 200 Seen

Burg Hochosterwitz


LAND DER BERGE. In der

Steiermark bedeutet das sowohl

Weinberge als auch Gletscher.

Road trip Austria

Steiermoak, do bin i her!

„Hoch vom Dachstein an“ beginnt die

steirische Landeshymne. Klar, dass wir

den höchsten Berg des Bundeslandes

auf unserer Tour dann nicht auslassen

dürfen. Die sogenannte „Treppe ins

Nichts“ bietet da nicht nur eine atemberauende

Aussicht, sondern auch eine

anständige Portion Nervenkitzel.

Die Planai kennt man vor allem vom

Nightrace und anderen berühmten

Schirennen, man sollte aber unbedingt

einmal im Sommer oder Herbst

hin zum Wandern. Die Seilbahn

bringt einen bequem hinauf. Mountainbiker

kommen im Bikepark auf

ihre Kosten, für Kinder gibt es das

Hopsiland.

Die Südsteirische Weinstraße - die

Toskana der Steiermark - darf man

sich natürlich nicht entgehen lassen

und auch den Grünen See muss man

einfach einmal gesehen haben. Die

weltgrößte Klosterbibliothek im Stift

Admont ist nicht nur für Bücherwürmer

beeindruckend.

Steiermark

Dachstein:

Treppe ins Nichts

Planai

Grazer Altstadt

Grüner See

Südsteirische

Weinstraße

Stift Admont

Bankerlweg

Hochwurzen

KULTUR UND NATUR. Die

Grazer Altstadt (oben) und das

Stift Admont begeistern Kulturfans,

die Planai Seilbahnen und

der Grüne See Naturfreunde.


Noch im Flow?

Bikepark Schladming bis

1. November geöffnet.

Foto: Markus Trattner (IG: maxshots_photography)


Road trip Austria

Das echte Hallstadt gibt‘s nur hier.

Der weltweit wohl bekannteste Ort in

Oberösterreich ist ohne Zweifel Hallstadt,

spätestens seit in China ein

Klon des süßen Städtchens gebaut

wurde. Und in diesem Jahr hat man

die einzigartige Chance, das malerische

Örtchen ohne asiatische Touristenmassen

zu erleben. Am besten

borgt man sich ein Boot aus und genießt

die Atmosphäre vom Wasser

aus.

Auch das berühmte Weiße Rössl am

Wolfgangsee sollte man einmal gesehen

haben. Und wenn wir schon von

aus Film und Fernsehen bekannten

Orten sprechen: Das Schloss Ort in

Gmunden ist ebenfalls sehenswert.

Und auch Linz ist lange keine reine

Industriestadt mehr. Mit dem Ars

Electronica Center und dem Lentos

Museum für moderne Kunst gibt es

auch für Kulturliebhaber einiges zu

sehen.

ORIGINAL. Das kleine Städtchen

mit nur 754 Einwohnern

zieht jährlich bis zu 900.000

Touristen an.

KULTUR & NATUR.

In Linz kann man

moderne Kunst und

Kultur erleben; und am

Traunsee die schöne

Landschaft genießen.

Oberösterreich

Hallstadt

Weißes Rössl am

Wolfgangsee

Gmunden und

Traunsee

Linz

Bad Ischl

Zweiflüssestadt

Steyr


15

Das größte Bundesland bietet vieles.

Niederösterreich ist vor allem bekannt

für das Wein- und Mostviertel

und ihre Buschenschanken. Auch

wenn wir Steirer uns erst an den

Grünen Veltliner gewöhnen müssen,

genießen kann man in der schönen

Landschaft allemal! In Retz gibt es

außerdem den größten historischen

Weinkeller Österreichs mit 20 Kilometer

langen Stollen zu besuchen.

In der Wachau kann man die Natur

ebenso auf sich wirken lassen: Im

Frühling ist es durch die rund 100.000

Marillenbäume und ihre Blüten einfach

nur zauberhaft, im Herbst verfärben

sich die Weinberge golden.

Auch das barocke Welterbe Stift Melk

ist unbedingt sehenswert.

Die beste Aussicht des Landes hat

man von der höchsten Aussichtsplattform

auf 1.760 Metern: der

360-Grad-Skytour auf dem Hochkar.

Niederösterreich

Wachau

Wein- und

Mostviertel

Waidhofen an

der Ybbs

Ötschergräben

Hochkar

Stift Melk

VIELSEITIG. Großes Bundesland

- viele Möglichkeiten. Von

oben nach unten: Ötschergräben,

Stift Melk und 360-Grad-

Skytour am Hochkar.

GOLDEN OCTOBER.

Die Wachau ist im Herbst

einfach nur wunderschön.


STAATSOPER. Wer die

Möglichkeit hat, sollte sich ein

Stück im Herzen Wiens, der

Staatsoper, anschauen.

Road trip Austria

Unsere Hauptstadt Wien

Wien ist alt, Wien ist neu – und so

vielfältig: von den Prachtbauten des

Barock über den „goldenen“ Jugendstil

bis zu aktueller Architektur. Als

Österreicher muss man zumindest

einmal im Leben in der Hauptstadt

gewesen sein. Mehr als hundert

Museen locken scharenweise Kulturbegeisterte

nach Wien. Auch die

Schlösser Belvedere und Schönbrunn

lassen die Münder der Besucher offen

stehen. Im Tierpark Schönbrunn

kann man Pandabären, Babyelefanten

und Co. bewundern. Die Ringstraße

mit ihren monumentalen Gebäuden

und die Stadt selbst mit dem

Stephansdom laden zum Schlendern

und Staunen ein. Abschließend sollte

man Wien von oben mit dem Riesenrad

erleben und einen kulinarischen

Abstecher zum Naschmarkt unternehmen.

Wien

Stephansdom und

Stadt erkunden

Riesenrad

Schloss und Tierpark

Schönbrunn

Schloss Belvedere

Museums

Quartier

Wiener Ringstraße

schlendern

Naschmarkt

MUSEEN UND SCHLÖSSER.

Wien bietet ein vielseitiges

Kulturprogramm an. Etliche

Museen und Schlösser laden

zum Staunen ein.


17

Die Sonnenseite Österreichs

Mit 300 Sonnentagen und einem

vielfältigen Angebot an Ausflugszielen

bietet das Burgenland Erlebnisse

für die gesamte Familie. Das UNES­

CO-Welterbe Neusiedler See, Burgen,

Schlösser, Museen und eindrucksvolle

Naturlandschaften warten darauf

entdeckt zu werden. Die Altstadt der

kleinsten Landeshauptstadt Österreichs

Eisenstadt und jene von Rust

muss man gesehen haben. Auch das

Schloss Esterhazy, den Steppen-Nationalpark

und die Aussichtsplattform

Weinblick am Eisenberg sollte man

besuchen.

WELTERBE. Der

Neusiedler See und

seine Kulturlandschaft

sind seit 2001

auf der UNESCO-Liste

des Welterbes.

NEUSIEDLERSEE. Der Neusiedlersee

ist der größte See

Österreichs.

Burgenland

Neusiedlersee

Schloss Esterhazy

Altstadt von Eisenstadt

Steppen-Nationalpark

Altstadt von Rust

Aussichtsplattform

Weinblick am Eisenberg


Spielend Wandern

in der Natur:

Das Kind in sich

wiederentdecken

Text: Fabian Kleindienst, Fotos: Tim Ertl, TVB Schladming/Christine Höflehner, TVB Schladming/ Reiteralm Bergbahnen

Es gibt kaum etwas Schöneres, als einen traumhaften Herbsttag in der

Natur zu verbringen. Dabei kann es durchaus lustig zugehen, wie die

aktuelle Kampagne der Österreichischen Wanderdörfer zeigt: Die Natur in

ihrer Vielfalt ist der ideale Spielplatz für Groß und Klein.

Die Natur wieder richtig erleben

Sind der Rucksack gepackt und die

klobigen Wanderschuhe fest verschnürt,

dann kann es los gehen. Los,

um neue Erinnerungen zu schaffen,

die einem in vielen Fällen ein Leben

lang bleiben. Die gemeinsame Anstrengung,

das Miteinander-Erleben

– das schweißt zusammen und gehört

nicht selten zu den glücklichsten

Kindheitserinnerungen, an die man

später allzugern zurückdenkt. Denn

gerade als Kind ist der Geist voll unverbrauchter

Fantasie, man hat die

Lust am Spielen noch nicht verloren

und findet in der Natur eine Fantastillion

an Möglichkeiten um all dem

freien Lauf zu lassen. Aus Boden wird

schnell Lava, aus einem Bach ein reißender

Fluss und aus dem Wald eine

magische Welt, in der einfach alles

passieren kann. Irgendwann scheint

die Lust am Spiel dann mehr und

mehr verloren zu gehen, auch wenn

heuer vielfach die „Die Wiederentdeckung

der Natur“ konstatiert wurde.

Immer wieder las und hörte man im

Zuge der Ausgangsbeschränkungen

derartige Phrasen – und tatsächlich

entdeckten viele Menschen die Wanderlust

wieder für sich. Um diesen

Trend zu nützen, haben die 47 Österreichischen

Wanderregion sich heuer

eine Kampagne überlegt: „Spielend

Wandern. In der Natur. Mit der Natur“.

Das Ziel: Auf die vielen Möglichkeiten

zu verweisen, Freude und Spaß

mit Spaziergängen und Wanderungen

zu verbinden.

Schöne Gedanken erwünscht

Spielen und Wandern. Zwei so kurze

Begriffe, die so viel aussagen. Zwei

Worte, die eine ganze Reihe positiver

Emotionen und Assoziationen mit


19

sich bringen: Spaß, Freude, Freiheit,

Ursprünglichkeit – um nur einige zu

nennen. Und welches Jahr wäre besser

für ein zusätzliches Maß positiver

Gefühle geeignet, als das heurige?

Ein spielerisches Erleben der Natur

scheint perfekt für schöne Herbsttage

– und zwar für Groß und Klein. Denn

es fördert nicht nur die Entwicklung

von Kinder, sondern auch unmittelbar

das Wohlbefinden von Erwachsenen.

Psychologie, Pädagogik und Neurowissenschaften

sind sich einig: Das

spielerische Entdecken der Umwelt

wirkt sich positiv auf Kreativität, Motorik

und Psyche aus. Nicht umsonst

rät auch die WHO zur Bewegung im

Freien, denn laut aktueller Daten erreicht

weniger als ein Drittel aller

Kinder die diesbezügliche Empfehlung

von mindestens 60 Minuten pro

Tag.

Größte Naturspiele-Sammlung

Zu Sommerbeginn wurde im Zuge der

Kampagne ein Buch mit der größten

Naturspiele-Sammlung im gesamten

deutschsprachigen Raum veröffentlicht.

Die gesammelten Naturspiele

bringen einige erste Ideen, der Kreativität

sind allerdings auch abseits

davon keine Grenzen gesetzt. Denn

zu jedem Naturplatz passen andere

Spiele. Schon auf der kleinsten Wiese

lässt sich Omas Lieblingsspiel „Hahn

oder Henne“ spielen:

Man suche wilde Gräser und schiebe

deren Blüte nach oben, sodass ein

kleines „Büscherl” entsteht. Steht

kein Teil weiter heraus als die anderen,

ist es eine „Henne”, ist es weiterhin

struppig, ist es ein „Hahn“.

Schnell Wetten abgeschlossen und

sehen, wer das bessere Gespür hat.

Bei Wanderungen durch den Wald

lassen sich wiederum Zapfen oder

Eicheln finden – wieso nicht eine

schnelle Partie Wald-Boccia starten

und sich im Zielwurf miteinander

messen?

Auch felsige Berglandschaften eignen

sich für verschiedene Spiele – und

zum Musizieren, denn jeder Stein erzeugt

ein anderes Geräusch, gerade

am Berg gibt es auch ein besonderes

Echo.

Am Wasser lässt sich aus Blättern

ein Boot basteln, das man auch im

kleinsten Bächlein auf Abenteuerreise

schicken kann – mit etwas Fantasie

sieht man vielleicht auch das

tapfere Ankämfen eines winzigen

Kapitäns gegen eine übermächtige

Strömung.

Passend zu den Vorschlägen bieten

die Wanderregionen auch konkrete

Naturspielplätze. In der Region

Schladming beispielsweise am Themenweg

„Stille Wasser“ auf der Reiteralm,

wo man sich sich sogar auf

einem Floß versuchen kann. Auch

ansonsten ist hier einiges möglich,

vom Lagerfeuer am Duisitzkarsee bis

zum höchsten Spielplatz der Steiermark,

dem Hopsiland Planai.

Genaue Infos zur Kampagne und zu

den Regionen gibt es auf der Website

www.spielend-wandern.at

AUF WALD UND WIESE

Im hohen Gras stehen und sich an den

Blüten erfreuen. Was für Allergiker nach

einem Alptraum klingt, bietet auch einiges

an Abwechslung. Pusteblumen und „Hahn

oder Henne“ machen den Spaziergang

zum spielerischen Erlebnis.


EIN FEUCHTES VERGNÜGEN

Am Themenweg Stille Wasser“ auf

der Reiteralm lässt sich die Natur

spielerisch erleben. Dabei kann

es schon mal etwas abenteuerlicher

und nasser zugehen.

Insider-Tipp

WANDERFÜHRER- UND

EXPERTE GERHARD PILZ

BUCH-TIPP

“Spielend Wandern. In der

Natur. Mit der Natur”

Das liebevoll illustrierte

Buch beinhaltet auf 64 Seiten

mehr als 25 Spielideen

und viele Inspirationen und

Tipps. Ob Wald, Wiese,

Bach oder Berg – es gibt so

viele Möglichkeiten die Natur

kreativ zu nutzen. Seit

September ist das Buch

regulär im Buchhandel als

Taschenbuch erhältlich und

liegt in den Tourismusbüros

der Österreichischen

Wanderdörfer auf.

„Ein besonders erlebnisreicher

Wanderweg, der sich gut

,spielend‘ erwandern lässt, ist

der Themenweg ,Stille Wasser‘

auf der Reiteralm. Auf dem

Weg wandert man an Spielstationen

mit Wasserrädern,

einer Schaukel und kleinen

Klettermöglichkeiten in der

Natur vorbei, und auch zwei

kleine Seen liegen auf dem

Weg und laden zum Spielen

in der Natur ein. Am Untersee

selbst gibt es ein kleines Floß

für die Überfahrt über den See,

eine schöne Aussichtsplattform

und mehrere gemütliche

Holzbankerln zum Sitzen.“


21

Autohaus Fior:

Viele neue Modelle

warten auf Sie

Der CITROEN C3 hat ein rundum Update

bekommen. Beim Autohaus FIOR kann

man sich die Farben und Modelle ansehen.

Es ist so weit: Mit dem Modell-Update des CITROËN C3 bekommt

unser volumenstärkstes Modell eine Verjüngungskur.

Im Schauraum von Autohaus Fior steht der neue CITROËN C3

gleich an vorderster Position, damit jeder gleich die neue Front,

die sich in Zukunft über die gesamte CITROËN Palette ziehen

wird, erkennen kann. Beim neuen CITROËN C3 gibt es bis zu

97 verschiedene Farbkonstellationen. Außenfarbe, Dachfarbe,

Dachdekor, Style-Paket – das alles kann man nach Lust und

Laune gestalten. Doch nicht nur von außen macht der neue

Franzose etwas her, auch der Innenraum wurde überarbeitet

und bietet jetzt mehr farblichen Spielraum und modernste

Technik.

Wenn man sich für einen Kleinwagen entscheidet, so muss man

nicht auf ein entspanntes Fahrerlebnis verzichten; darum findet

man im C3 auch bis zu zwölf Fahrassistenzsysteme, wie das Keyless-System,

Berganfahrhilfe und den aktiven Bremsassistenten.

Neues im Schauraum bei Fior

Im Schauraum gibt’s in nächster Zeit viel zu sehen. Aktuell mit

dem CITROËN C3 und demnächst können wir unseren Kunden

auch den CITROËN C5 Aircross Hybrid präsentieren. Ein Highlight

wird dann der neue CITROËN C4, den wir Anfang 2021

erwarten und der erstmals neben Benzin und Diesel auch rein

elektrisch erhältlich sein wird.

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DER NEUE CITROËN C3

BIS ZU 97 KOMBINATIONEN IM AUSSENDESIGN

7 Außenfarben und 4 Dachfarben

3 Dachdekore und 4 Stylepakete

Advanced Comfort ® Sitze

12 Fahrassistenzsysteme

AB

€ 11.890,– *

Symbolfoto. Stand: August 2020. VERBRAUCH: 4,5 – 6,1 L/100 KM; CO2-EMISSION: 117 – 138 G/KM; Die angegebenen Werte beziehen sich jeweils auf die Serienausstattung und sind als

Richtwerte zu verstehen. * Das Aktionsangebot und die genannten Ausstattungsfeatures sind modellabhängig. Angebot inkl. € 1.000,– Finanzierungsbonus bei Leasing über die PSA Bank Österreich und zusätzlich € 500,–

Versicherungsbonus bei Abschluss eines Vorteilssets (Kfz- Haftpflicht-, Kasko-, Insassenunfall-Versicherung) über die Citroën Autoversicherung (GARANTA Versicherungs-AG Österreich). Privatkundenangebot gültig bis

30. 09. 2020 (Kaufvertrags-/Antragsdatum) sowie Zulassung bis 31. 12. 2020 und nicht mit anderen Aktionen der PSA Bank kumulierbar. Mindestvertragsdauer 36 Monate. Alle Beträge verstehen sich inkl. 20 % MWSt. Freibleibendes Angebot

der PSA Bank Österreich, Niederlassung der PSA Bank Deutschland GmbH. Weitere Details bei Ihrem CITROËN-Partner und auf www.citroen.at. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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Tel: 0316 / 27 12 55, office@fior.at

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Alpaka-Trekking:

Wandern mit

Erlebnisfaktor

Trekkingtouren mit Alpakas garantieren Entspannung pur. Gemeinsam kann man

die Wiesen und Wälder rund um den Hof erkunden, eingebettet in die wunderschöne

ruhige Landschaft.

Text: Valentina Gartner,

Fotos: Die Sonne, Getty

Alpakas als Glücklichmacher

Sie sind flauschig und grinsen den

ganzen Tag – ganz klar, die Rede ist

von Alpakas! Unzählige Studien belegen,

dass Alpakas eine positive Wirkung

auf unsere Stimmung haben.

Vor allem beim Streicheln löst es in

uns Menschen bestimmte Glücksgefühle

aus. Wer kann bei diesen

Kulleraugen und dem Lächeln denn

überhaupt noch traurig sein? Die Tiere

werden deswegen auch immer öfter

für Therapien eingesetzt, um den

Leuten ein tolles Gefühl zu geben.

Gemeinsam Wandern

Seit einigen Jahren bieten zahlreiche

Höfe bereits eigene Wanderungen

mit den Dauergrinsern an. Der

Trend dazu boomt im Allgemeinen,

gerade in der Corona-Zeit wollten die

Menschen einfach raus in die Natur,

warum also nicht einfach mit Tieren

gemeinsam spazieren gehen. Aufgrund

ihres ruhigen und friedlichen

Charakters vertreiben Alpakas jede

Sorge und jeden Stress. Mit ihrem

sanftmütigen Wesen sind sie auch

für Kinder ideale Begleiter und sor-


23

Alpaka-Trekking

in der Steiermark

SCHÖCKELBLICK ALPA-

KAS: Frauensäulenweg 2, 8010

Kainbach bei Graz

ALPAKAHOF MITTER-

DORF: Untergreith 2, 8160

Weiz

ALAPKAREICH ZÖHRER:

Waldschach 44, 8505 St. Nikolai

im Sausal

KLÖCHER ALPAKAHOF:

Pölten 42, 8493 Klöch

HÜGELLANDALPAKAS:

Kreuzstraße 1, 8076 Vasoldsberg

FIT IN DEN

HERBST.

Die Alpakas eignen

sich auch bestens als

Workout-Buddys. Ein

spezielles Programm

sorgt dabei für noch

mehr Action.

gen für eine angenehme Stimmung

innerhalb der Gruppe. Über Wiesen.

Bach und Stein geht`s dann auch

schon los.

„Fit in den Herbst“

Wem ein einfacher Spaziergang dann

doch etwas zu langweilig ist, der

kann auch gerne ein Workout nebenbei

machen. „Wir versuchen immer

wieder, neue Trends zu adaptieren.

Da kommt immer eines zum anderen“,

freut sich Barbara Windisch,

die gemeinsam mit ihrem Mann

Bernhard den Betrieb Schöckelblick

Alpakas leitet. Mit dem Programm

„Fit in den Herbst“ werden Besucher

an ihre Grenzen gebracht – natürlich

mit Unterstützung der plüschigen

Alpakas. Bei der sportlichen Wanderung

werden verschiedenste Stationen

durchlaufen, bei denen man

seine sportlichen Fähigkeiten unter

Beweis stellen kann. „Wir möchten

Kraft und Ausdauer verbessern, und

das in Begleitung der Alpakas“, so

Windisch. Die Übungen werden mit

rustikalen Trainingsgeräten und untypischen

Zusatzgewichten wie etwa

Baumstämmen, Seilen und diversen

anderen Hindernissen im Wald

durchgeführt. Die gesamte Tour wird

mit professioneller Unterstützung

gemacht und ist sowohl für Sportanfänger

als auch für Fortgeschrittene

geeignet. „Die Alpakas haben wir für

die Cooldown-Phasen mit“, erklärt

die Expertin.

Insider-Tipp

BARBARA WINDISCH

Bei unseren Wanderungen mit

den Alpakas sollte man unbedingt

gute Kleidung anziehen.

Ein festes Schuhwerk und

Kleidung, die schmutzig werden

darf ist von Vorteil. Wir haben

einige Wasserratten unter den

Alpakas. Wir überqueren kleine

Bäche und Pfützen, wo sich

zum Beispiel Fernando und

Dexter immer hineinlegen. Wie

kleine Kinder planschen sie im

kühlen Nass. Auch wenn man

dabei einmal nass werden kann,

steckt die Freude der Tiere einen

förmlich an.


WESTE 35,99 €

T-SHIRT 35,99 €

PANTS-ANKLE 49,99€

BAUCHTASCHE 39,99 €

TOM TAILOR:

stylisch in den Herbst


TOM TAILOR setzt im

Herbst auf Karomuster,

Overlay-Look und Denim.

Die Farbpalette erinnert an

herbstliche Wälder.

Fotos: Miki Macovei Photography

TOM TAILOR läutet mit der Herbstkollektion

einen bunten Mustermix ein.

Die neuen Farben wie Gelb, Blau und

Grün mischen jetzt die Herbstpalette

richtig auf und erinnern beim Anblick

an die schöne Herbstlandschaft. Die

kühlere Jahreszeit gestaltet sich modisch

stilsicher und raffiniert.

JEANSBLUSE 39,99 €

PULLOVER 39,99 €

JERSEY ROCK 39,99 €

TASCHE 49,99 €

Karo, Animal und Blumen

Heuer dreht sich alles um das Thema

Karo-, Animal oder Blumenprints.

Auch Denim spielt im Herbst eine große

Rolle – egal ob als Jeans, Rock, Hemd

oder Jacke. Besonders lässig auch im

Overlay-Look zum Rock. Mit Bauchtaschen

oder kleinen Umhängetaschen

setzt man außerdem ein Statement.

KAROBLAZER 59,99 €

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GÜRTEL 29,99 €

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27

MIDIKLEID 69,99 €

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ALEXA-SLIM JEANS 69,99 €

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Architektur trifft Mode:

This Heels are

made for Walking

Text: Verena Leitold, Fotos: Mockery Mia

Häuser und Schuhe haben einiges gemeinsam:

Funktionalität und Design stehen im Vordergrund

- und Statik ist alles! Zwei Grazer Architekten

haben jetzt moderne High Heels erfunden,

die auch nach langem Tragen nicht weh tun.


29

Von Schuhen und Gebäuden.

Eigentlich sind es die Grazer Michaela

Worschitz und Jürgen Holl gewohnt,

Pläne zu zeichnen und Häuser

zu entwerfen. Sie sind nämlich

studierte Architekten. Und trotzdem

beschäftigen sie sich jetzt schon seit

längerem mit Mode – genauer gesagt

mit Schuhmode. Die beiden haben

nämlich High Heels erfunden, die

auch nach sehr langem Tragen nicht

schmerzen. „mockery mia“ nennt

sich das Start-up, das sie dafür gegründet

haben.

„Schuhe und Gebäude entsprechen

den gleichen Anforderungen – widersprüchlich

ist nur der Maßstab“,

erklärt Worschitz. „Beide müssen

funktional sein, Komfort bieten, statische

Anforderungen erfüllen und einer

subjektiven Ästhetik entsprechen.

Außerdem müssen sie vor Wärme und

Kälte schützen und Regen fernhalten.“

Funktion baut auf Design.

Entstanden ist ein Schuh, der Funktionalität,

Komfort und Design verbindet

– und zudem individuell

angepasst werden kann. Über ein

patentiertes modulares System lässt

sich der Schuh nämlich personalisieren.

Ober- und Unterteil werden

ZWEI HERZEN IN

EINER BRUST

Die Fotos dieses Editorials

zeigen auch die Liebe der

Erfinder zur Architektur.


SO WHAT!?

Modern, frech und unkonventionell.

Das Design der

Schuhe soll ebenso wie ihre

Präsentation auffallen.

zusammengesteckt und können jederzeit

ausgetauscht werden. Diese

Teile gibt es in unterschiedlichen

Farben und Designs. Der Unterteil

besteht aus einem Keilabsatz, der gedämpft

ist und dadurch eine federnde

Wirkung hat. Hightech-Kunststoffe

sorgen für zusätzlichen Komfort.

Das parametrische Design ist von der

Natur inspiriert. Dadurch, dass die

einzelnen Teile ausgetauscht werden

können, kann der Schuh auch jeder

Witterung angepasst und damit das

ganze Jahr über getragen werden.

ihren hochwertigen italienischen

Stil auszeichnet, baut die Oberteile“,

ist Worschitz stolz auf die nachhaltige

Produktion.

249 Euro kosten die Sneaker-High-

Heels, die es momentan in fünf verschiedenen

Farben gibt. Erhältlich

sind sie im Onlineshop des Startups.

Nach Pop-up-Stores in Graz

möchte man jetzt auch in anderen

europäischen Städten ausstellen,

beginnend in Berlin.

Graz, Berlin & dann der Rest der Welt.

Wichtig war es den Erfindern, dass

ihr Produkt in Europa hergestellt

wird. „In Italien haben wir zwei

hochqualifizierte und motivierte

Partner in der Schuhbranche gefunden.

Die Firma AL-PI ist auf die Herstellung

von Sohlen spezialisiert. Die

Firma Origini Studios, die sich durch


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32

Promis im Dirndl-Check

Wem steht‘s besser?

Der Teufel liegt

oft im Detail

Text: Verena Leitold, Fotos: Thomas Luef, Erwin Scheriau, Manfred Lach, Elmar Gubisch

Gerade echte Tracht und Trenddirndl sind sich oft sehr

ähnlich. Deshalb ist es umso wichtiger, sich in Sachen

Accessoires und Styling von den anderen abzuheben.

Stilexpertin Carina Harbisch erklärt anhand eines Vergleichs

steirischer Promis, wem das besser gelungen ist.

Tracht liegt immer im Trend! Und

auch, wenn große Veranstaltungen

wie das Aufsteirern heuer abgesagt

wurden, gibt es unzählige Möglichkeiten

sie auszuführen: Auf Hochzeiten

beispielsweise ist man im Dirndl

einfach immer schick unterwegs.

Die Zeiten von „Zeig her, was du hast“

sind aber vorbei. Aktuell liegen elegante

hochgeschlossene Dirndln und

Blusen total im Trend: Die Trachtengeschäfte

sind voll mit Kleidern mit

hoch geschnittenen Körpern. Kleine

Stehkragen sind besonders in. Damit

das Ganze nicht zu streng wirkt,

werden gerne besonders zarte Stoffe

- etwa mit kleinen Blümchen oder

filigranen Mustern - sowie liebliche

Farben wie etwa Pastell und andere

helle Töne verwendet.

Wer es doch ein bisschen freizügiger

mag, kann auf eine hochgeschlossene

Spitzenbluse mit Cut-out zurückgreifen.

Dadurch wird zumindest die

Fantasie der Herren angeregt.

In Sachen Bluse verzichtet man aber

nicht nur auf zu viel Freizügigkeit,

sondern am besten auch auf Puffärmel.

Diese sind gerade alles andere

als angesagt. Und auch Carmen-Ausschnitte

müssen nicht unbedingt

sein. Dafür ist man mit langern Ärmeln

sicher auf der trendigen Seite

unterwegs.

Sehr hochgeschlossene Dirndln brauchen

oftmals auch gar keine Bluse.

Manche Kleider haben deshalb sogar

kleine Ärmelchen.

Abgesehen vom Kleid selbst, kommt

es auch auf die richtigen Accessoires

an. Wir haben die Grazer Stilexpertin

Carina Harbisch gebeten, die Styles

steirischer Promi-Ladys zu analysieren

und zu entscheiden, wem der

perfekte Auftritt besser gelungen ist.


33

KLASSISCH TRADITIONELL

„Noch besser gefällt mir hier

Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin

Maria Pein (rechts).

Das Kleid sitzt einfach besser,

macht ein schönes Dekolleté

und ist sehr elegant“, findet

Harbisch. „EU-Abgeordnete

Simone Schmiedtbauer ist mir

ein bisschen zu geschlossen.“

HOCHGESCHLOSSEN

„Ex-Miss-Styria Andrea

Jörgler (links) finde ich sehr

edel! Elegant und trotzdem

schlicht“, so Stylingexpertin

Carina Harbisch. „Noch

besser hätte mir eine Bluse

mit Rüschen, die beim

hohen Ausschnitt herausstehen,

gefallen. Ministerin

Christine Aschbacher hätte

ich eine Bluse mit Puffärmeln

gegeben. Bei dieser

sieht man die Naht auf der

Schulter.“

ELEGANTES BLAU

„Top! Besser als Unternehmerin

Claudia Kartnig (links) kann man

es eigentlich nicht machen. Eine

schöne Kombi von Kopf bis

Fuß“, ist Harbisch begeistert.

„Und auch an Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin

Gabriele Lechner (Mitte)

habe ich eigentlich nichts

auszusetzen, ihre Wahl ist halt

sehr schlicht und dezent. Bei

Konsulin Edith Hornig hätte

es dafür ein bisschen

weniger sein

können. Das Dekoletee

ist etwas

zu tief und auch

der Schmuck

ist mir zu viel.

Aber schöne

Farbwahl

und elegante

Spitze!“


34

BÄNDERROCK

„Von den beiden Aufsteirern-Organisatorinnen

gefällt mir Alexandra

Lientscher

(rechts) besser

als Astrid

Perna-Benzinger.

Mit den

kurzen Haaren

wirkt der

Stehkragen ein

bisschen frecher.

Ich hätte aber

eine blickdichte

Strumpfhose und

bei beiden mehr

Farbe gewählt.“

ZARTE SPITZE

„Am besten gefällt

mir hier Miss Austria

Larissa Robitschko

(links)! Sie wirkt insgesamt

frischer, alles ist gut auf ihren

Farbtyp abgestimmt!“,

so Expertin Carina

Harbisch. „Die Bloggerinnen

Carina und Lisa von

Blondie & Brownie sind mir

ein bisschen zu blass.“

TRACHTENJACKE

„Tänzerin Christiane Gabalier

(links) gefällt mir super!

Der Lippenstift passt zur

Schoß, die Frisur ist super!

Die Jacke steht ihr perfekt“,

so Styling-Profi Harbisch.

„Aber auch Bundesrätin

Elisabeth Grossmann

trägt eine

gelungene Kombi.

Die rote Jacke ist

ein Eyecatcher!

Eine kleinere

Tasche wäre

vielleicht

schön

gewesen.“

Insider-Tipp

STYLING-EXPERTIN

CARINA HARBISCH

Strumpfhosen: Glänzende

Strümpfe machen das Bein

breiter. Zum Modedirndl

empfehle ich ein ganz feines

Netz, zu Stiefeln blickdichte

Strumpfhosen!“

Farbverwandschaften: Nicht

nur bei der Tracht, sondern

generell sucht man sich am

besten Farbpaare - zum

Beispiel Kette und Nagellack,

Tasche und Haarreifen. Nichts

sollte alleine daherkommen.

Weniger ist mehr: Insgesamt

sollte man nicht mehr als 10 bis

14 Stücke tragen. Dazu zählt

alles, was man sieht - auch

Socken, auffälliges Make-up,

Brille und natürlich Schmuck!“


35

Beauty-Tipps:

schöne Haut trotz Schutzmaske

Text: Valentina Gartner, Fotos: Getty

GESICHTSMASKE.

Das Tragen der Maske

führt bei vielen zu

schlechter Haut, einige

Tipps und Tricks können

aber helfen.


Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen

ist das Tragen von Schutzmasken aktuell

noch immer Thema. Doch der Mund-Nasen-

Schutz ist auch eine Herausforderung für die

Haut. Wir haben Tipps, was man tun kann, um

Reizungen, Pickelchen und Co. zu vermeiden.

Masken machen Pickel

In gewissen Bereichen braucht man

wegen Corona nach wie vor eine Gesichtsmaske.

Tragen wir regelmäßig

eine Maske, ist es wichtig, die Gesichtshaut

besonders gut zu pflegen

– und eventuell die eigene Pflegeroutine

anzupassen. Der Grund: Der Teil

der Haut, der von der Maske bedeckt

ist, ist durch unseren Atem einem

warmen, feuchten Klima ausgesetzt.

Schweiss und Make-up tun ihr Übriges,

um Poren an Nase, Kinn und

Wangen zu verstopfen und die Haut

zu irritieren. Dazu kommt die Reibung

des Stoffs, welche die Haut zusätzlich

stresst. Das unschöne Resultat sind

Pickel, Unreinheiten und eine gereizte

Haut.

Die nervige Nebenwirkung der

Schutzmassnahme hat mit „Maskne“

– eine Wortschöpfung aus „Maske“

und „Akne“ – bereits einen eigenen

Begriff erhalten. Aber keine Sorge! Um

trotz regelmäßigem Tragen der Maske

eine reine Haut und einen schönen

Glow zu behalten, gibt es einige Tipps.


37

Regelmäßig Waschen

Nicht nur die Maske selbst sollte man

regelmäßig heiß durchwaschen, sondern

auch seine Haut. In diesem Sinne

passt das Sprichwort: Doppelt hält

besser. Lieber einmal mehr zur Seife

fürs Gesicht greifen, um lästigen Unreinheiten

vorzubeugen. Um seine Poren

gründlich zu reinigen, sollte man

sein Gesicht ein bis zweimal die Woche

mit einem Peeling reinigen. Auch eine

Schlammmaske kann helfen, die gestresste

Haut zu beruhigen.

Die Haut ist weniger anfällig für äußere

Einflüsse, wenn sie mit genügend

Feuchtigkeit versorgt ist. Man sollte

eine leichte Feuchtigkeitspflege statt

fettiger Cremes verwenden. Bevor man

die Maske aufsetzt, sollte die Feuchtigkeitscreme

eingezogen sein. Es lohnt

sich übrigens, Produkte zu verwenden,

die Hyaluronsäure oder Ceramid

enthalten – diese spenden intensiv

Feuchtigkeit. Auch Cremes mit entzündungshemmenden

Inhaltsstoffen

wie Grüntee oder Hafer können helfen,

irritierte Haut zu beruhigen.

Insider-Tipp

ILONA EITL,

PARFÜMERIE DR. EBNER

Mein persönlicher Tipp gegen die

Unreinheiten, die jetzt verstärkt

durch das Tragen der Maske

auftreten: Zwei bis dreimal in der

Woche nach der Reinigung eine

Peeling-Maske zur Tiefenreinigung

verwenden. Somit kann

man den Pickelchen den Kampf

ansagen! Ganz toll ist zum

Beispiel das Enzympeeling der

Marke Braukmann. Es befreit die

Haut mild von trockenen Hautschüppchen

und überschüssigem

Sebum und regt gleichzeitig die

Zellerneuerung an. Die Enzym

Peeling Maske erzeugt ein angenehmes

Gefühl von Wärme auf

der Haut und öffnet so die Poren.

Auch ich verwende sie sehr gerne

– vor allem in Zeiten wie diesen.

KK


38

Pop-Art-Künstler Wenzo:

„I don‘t paint pictures, I design dreams!“

Text: Valentina Gartner, Fotos: Thomas Luef

Großflächige und farbenfrohe

Bilder sind das

Markenzeichen des Grazer

Künstlers Wenzo. Seit

Jahren mischt er bereits

die Kunstszene auf. Sein

neuestes Projekt: Einen

Stilbruch in das wohl bekannteste

Hotel und Café

in Österreich, das Hotel

Sacher, zu bringen.

Traditionelles Sacher meets bunte Pop-Art

Der Grazer Pop-Art-Künstler Thomas

Wenzl, den man wohl besser unter

seinem Künstlernamen Wenzo kennt,

tanzt definitiv aus der Reihe. Und genau

das zählt zu seinem Erfolgsrezept:

Anders sein als die anderen. „Man

muss etwas Neues kreieren, um erfolgreich

zu werden. Bei mir waren

es in dem Fall eben bunte und schrille

Neuinterpretationen von bekannten

Motiven“, lacht Wenzo.

Umso spannender auch, dass sein neuestes

Projekt bestimmt Aufsehen erregen

wird. Das Hotel und Café Sacher

in Baden bei Wien bekommt nämlich

einen bunten Touch verliehen. Traditioneller

und luxuriöser Stil trifft

auf schrille Kunst in Dschungel-Style.

„Das Thema im Sacher wird wild

– eine Art Safari-Tour während man

seine Sacher Torte genießt“, schmun-


39

zelt der Künstler. Löwen, Tiger und der

berühmte Donkey-Kong-Affe werden

Anfang Oktober von den Wänden im

Sacher leuchten. Der Grazer mischt somit

die Wiener Traditionsszene auf.

NEON ALS MARKENZEICHEN.

Nach 172 leeren Spraydosen ist

immer noch klar, dass es bei Wenzo

schrill und bunt sein muss. Ein

Ende ist noch lange nicht in Sicht,

es ist erst der Anfang.

Sozial engagiert

Dass der Grazer immer noch in seiner

Werkstatt im Keller malt, ist fast

unvorstellbar. Insgesamt 736 Quadratmeter

Leinwände hat er da unten

zu wahren Meisterwerken gezaubert.

Es hat etwas Nostalgisches,

eine Vergrößerung ist allerdings nicht

ausgeschlossen. Mit seinen Werken

engagiert sich der am Boden gebliebene

Maler aber immer wieder für den

guten Zweck. So hat er erst kürzlich

ein Gemälde für Licht ins Dunkel um

6.000 Euro versteigert. Immer wieder

kann er dank seiner Arbeit Gutes tun

und den Leuten auch etwas zurückgeben.

Sympathisch, dieser Wenzo.

Seine Werke kann man außerdem unter

www.artbywenzo.com und seinem Instagram-Kanal

wenzo_art bewundern.

Insider-Tipp

POP-ART KÜNSTLER

THOMAS WENZL „WENZO“

„Anstatt sich während der Corona-Krise

den ganzen Tag vor

den Fernsehr zu setzen, kann

man sich auch Pinsel, Farbe und

Leinwand bestellen und einfach

einmal drauf los malen; alles,

was einem in den Sinn kommt.

Es soll ein bisschen Farbe in den

grauen Alltag bringen. Man kann

damit auch seine Kreativität

fordern.

Gemeinsam macht das Malen

übrigens gleich noch mehr Spaß

und schweißt zusammen.“


40

SACHER-DSCHUNGEL.

Diese Meisterwerke wird man

unter anderem ab Oktober

im Sacher in Baden bei Wien

bewundern können. Ein Bild kann

von zwei bis 14 Tage brauchen –

je nachdem, wie groß es wird.


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Anlegerwohnungen

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ALLES UNTER

EINEM DACH

Der Technopark Raaba

bietet alles wichtige

unter einem Dach.

Vor allem der neue

Bauteil VI bietet auf

riesigen Geschäftsund

Freizeitflächen viel

Gestaltungsraum.

Technopark Raaba:

„Wir entwickeln die

Stadt neben der Stadt.“

Fotos: Technopark Raaba, Scheriau, Mario Gimpel, Oliver Wolf

Der Technopark Raaba ist seit dem Jahr 1999

fest in familiärer Hand. Das Team um die Familie

Schreiner bietet moderne Bürokonzepte,

perfekte Infrastruktur und kreative Unterstützung

durch das Technopark-Raaba-Holding-Team.

Familienbetrieb seit 20 Jahren

Der Technopark Raaba profitiert als

Unternehmen von der jahrelangen

Expertise in der Projektentwicklung

einerseits und als Immobilienanbieter

und -berater im gewerblichen sowie

im privaten Bereich andererseits.

Vor genau 20 Jahren hat das familiengeführte

Unternehmen mit einem

einzigen Gebäude angefangen, es ist

eine Weiterentwicklung von mehr als

100.000 m 2 Büro am Standort Technopark

Raaba möglich. Von Büro- und

Geschäftsflächen über Wohneinheiten

bis hin zu geräumigen Lagerflächen

betreut das Technopark-Raaba-Team

Projekte aller Art von der Entstehung

bis zur Vermietung. Der Technopark

Raaba bietet ein All-in-one-Paket.

Anhaltende Entwicklung

Der Technopark Raaba hat bereits

1999 die enormen Vorteile des Standorts

in der Nähe von Graz erkannt. Der


43

Erwerb der Bestandsgebäude mit der

Übernahme der Mieter – darunter der

Mercedes-Partner Magna Steyr – war

der erste Schritt einer bis heute anhaltenden

Entwicklung des Technoparks.

Die gute Qualität der Bausubstanz

bot ideale Voraussetzungen für

die grundlegende Modernisierung der

kompletten Gebäudestruktur mit ihrem

gesamten Kommunikations- und

Versorgungsnetz. Sich bietende Synergien

wurden konsequent genutzt,

um in der Steiermark ein richtungsweisendes

Multifunktionsbürozentrum

zu schaffen, das modernste

Standards an Nutzungskomfort und

Gebäudetechnik erfüllt.

Groß denken

Die beiden Geschäftsführer-Brüder

Peter und Hannes Schreiner haben

noch große Visionen für die weitere

Entwicklung des Technoparks. „Wir

entwickeln die Stadt neben der Stadt.

Irgendwann soll auch Raaba zu Graz

gehören und dann das Bürozentrum

schlechthin werden. Immerhin hat

jede Stadt ein Businessviertel“, sind

sich die beiden einig. Im Technopark

wird groß gedacht und das Morgen

entwickelt. „Bei uns können die Leute

wachsen. Der Standort ist optimal und

die Leute können sich vergrößern“,

wissen die Geschäftsführer.

Infrastruktur erweitern

Das Gemeinschaftsgefühl ist dem Unternehmen

wichtig. Bereits jetzt wird

mit dem Raabarista ein Lokal geboten,

auch ein Billa ist vor Ort und ein Fitnessstudio.

Auch eine Tagesmutter für

die Kinder der Mitarbeiter und etwa

einen Kinderarzt findet man auf dem

Areal vor. Es wird einem immer mehr

geboten, und das soll in Zukunft auch

erweitert werden. „Das Wohlbefinden

für jeden einzelnen Arbeitnehmer

muss passen“, ist dem Familienbetrieb

wichtig. Kostenlose Angebote, wie

etwa ein geführtes Outdoor-Training

sollen zusammenschweißen, die einzigartige

Rooftop-Terrasse mit gratis

Kaffee, frei zugänglichem Griller und

einer Musikanlage kann für Feiern,

Besprechungen und Pausen genutzt

werden. Am Parkhaus werden ein

Tennis- und ein Fußballplatz errichtet.

In ein paar Jahren sollen die Leute

zum Arbeiten kommen und all das

haben, was man braucht, ohne nach

der Arbeit einen weiten Weg auf sich

nehmen zu müssen, um Besorgungen

zu machen. Man umgeht damit den

Stress außerhalb des Büros.

FAMILIÄR

Die beiden Geschäftsführer-Brüder

Hannes und Peter

Schreiner führen den Familienbetrieb

und entwickeln,

realisieren und verwalten

Projekte in ganz Österreich.


Flexible Gestaltung

Ganz nach dem Motto „Der Kunde ist

König“ macht das Unternehmen alles

möglich, was ein Kunde möchte. „Wir

machen so gut wie alles möglich und

fertigen für Kunden individuelle Büros

an. Ganz nach ihren Wünschen“,

freuen sich die Schreiners. Es kommen

auch immer mehr Zukunftsvisionen

auf, wie etwa, einen Fußballplatz

zu errichten.

Der Technopark Raaba als Wirtschaftsstandort

bietet beste Voraussetzungen

für Unternehmensniederlassungen.

Durch ihre

langjährige Einmietung bezeugen

zahlreiche namhafte Betriebe ihre

Zufriedenheit über die Infrastruktur

und Serviceleistungen des Technopark

Raaba.

Neu: Bauteil VI

Momentan ist der neue Bauteil VI in

Arbeit. Dabei wird auf Nachhaltigkeit

gesetzt: So wurde eine Photovoltaikanlage

auf dem Flachdach zur teilweisen

Abdeckung des Allgemeinstromund

Kühlanlagenbedarfs eingerichtet.

Denn alle Büros und Besprechungsräume

werden mit einer zugfreien

Deckenheizung und -kühlung mit

Einzelraumregelung ausgestattet.

Die vielen Vorteile machen sich bemerkbar:

Die Büros sind sehr beliebt,

der Vermietungsgrad beträgt bereits

98 Prozent auf die bestehenden Flächen.

URBAN

Der Technopark Raaba entwickelt

sich immer weiter und bietet ein

Businessviertel, wie man es aus

Großstädten kennt.


NATÜRLICH GUT.

Natur, hügelige Landschaft, erfrischender

Wald, erdige Geschmäcker

und rohes Lebensgefühl

– das passt zum Whisky wie zur

Steiermark.

Whisky und die Steiermark:

Ein Ort für das „Wasser des Lebens“

Text: Fabian Kleindienst Fotos: Whisky Messe, Getty, Erwin Scheriau, Niklas Stadler, Ingo Petramer

Tradition trifft neue Trends. Die größte Whisky-Messe Österreichs in Graz zeigt: Die

Steirer entdecken neue Geschmäcker. Aber auch die Schnapstradition lebt weiter, wie

das 100-Jahr-Jubiläum der Firma Bauer belegt.

Insider

Whisky-Facts

Bei der Schreibweise gibt es

zwei gängige Varianten. Dabei

gilt: Schottische und auch kanadische

Whiskys schreibt man

ohne „e“, in den USA oder Irland

heißt es demgegenüber „Whiskey“.

Letzteres ist die jüngere

Schreibweise, Ziel war wohl die

Abgrenzung irischer Produkte

von schottischen.

Natürlich, erdig, steirisch

Sowie die frische Luft, das klare Wasser

und die kühlen, grünen Wälder

gehören zur Steiermark der Wein

und auch das Hochprozentige. Doch

nicht nur edle Obstbrände erfreuen

sich immer größerer Beliebtheit. Der

gelernte Steirer sieht sich immerhin

gerne als kulinarischen Feinspitz –

was sich in immer kreativeren und

vielfältigeren Produkten widerspiegelt.

Ein Beispiel ist der aktuelle und

stetig zunehmende Trend zu einem

eigentlich irisch/schottischen Nationalgetränk:

dem Whisky. Dass das

passen kann, zeigt schon der Name:

Whisky stammt vom Gälischen ‚Uisge

beatha‘ ab, was so viel wie „Wasser

des Lebens“ bedeutet – und wen mag

es da verwundern, dass sich so mancher

Steirer vom starken Gerstensaft

angezogen fühlt und in Graz von 2.

- 3. Oktober zum wiederholten Male

die größte Whisky-Messe Österreichs

im Brauhaus Puntigam stattfindet.

Organisiert wird die „Messe für

Whisky Spirits & More“ von Helmut

„McSchuly“ Schulhofer, selbst passionierter

Dudelsackspieler, Kiltträger

und Gastronom. Wieso die Steiermark

im Whisky-Fieber zu sein scheint?

„Whisky passt einfach perfekt hierher,

da wir top Destillerien haben und

die Steiermark mit ihren Seen, Burgen


46

STEIRISCHER WHISKY.

David Gölles präsentiert seine

Whiskys nicht nur bei der Grazer

Whisky-Messe, sondern auch bei

täglichen Führungen im letzten

Herbst eröffneten „Ruotker‘s House

of Whiskey, Gin & Rum“ nahe der

Riegersburg.

RAUCHIG UND TORFIG.

Schottische Whiskys schmecken

oft nach Rauch und in

Mooren gewonnenem Torf.

Aber auch mildere und fruchtigere

Varianten sind beliebt

und können bei der Messe

verkostet werden.

und Schlössern Schottland auch nicht

unähnlich ist“ so Schulhofer. Ziel der

Messe ist es, die Begeisterung weiter

zu entfachen und durch Kostproben,

Tastings und Seminare einen Einblick

in diese Welt zu bieten. Corona bedingt

ist alles etwas anders: „Wir werden

darauf achten, den gebotenen Abstand

einzuhalten und werden auch ein Einbahnsystem

haben. Um größere Ansammlungen

zu vermeiden, haben wir

das Showprogramm auf der Bühne

abgesagt, aber natürlich für guten Ersatz

gesorgt. Die ,Original Luitascher

Sackpfeifen‘ werden mit ihrer Dudelsack-Show

für Stimmung sorgen.“

Tradition trifft Innovation

Was der Steiermark lange gefehlt hat,

war eine eigene professionelle Whisky-Produktion.

Mittlerweile freut

man sich bei der Whisky-Messe aber

auf steirischen Whisky von der Marke

Gölles. „Begonnen hat das schon 2003,

da haben wir zum ersten Mal Getreide

von unseren Feldern destilliert“,

erinnert sich David Gölles, Juniorchef

und Geschäftsführer der neuen Marke

„Ruotkers“. Diese steht für neue Wege

im Geschmack, denn im Vergleich zu

einem Obstbrand gibt es Unterschiede:

„Würden wir das Getreide wie

Obst brennen, würde auch der Whiskey

eher wie Obstler schmecken. Man

muss sich da teilweise von der übersauberen

Arbeitsweise, die für Obstbrände

erforderlich ist, abwenden“,

lacht Gölles. Whisky und die Steiermark

scheinen jedenfalls einfach zusammenzupassen:

„Unser Firmenname

leitet sich von der Riegersburg her,

die im Jahr 1138 erstmals unter dem


LANGE TRADITION

In 100 Jahren hat sich bei der Firma

Bauer auch das Firmengebäude

stark verändert. Das Jubiläum wird

am 8. Oktober gefeiert.

Namen „Ruotkers purch“ urkundlich

erwähnt wurde. Weil uns der Name

als klingender, etwas kantiger Begriff

immer schon gut gefallen hat, haben

wir ihn als kleine Hommage an unsere

Heimat als Namen für unseren

Whiskey gewählt.“ Aktuell reifen laut

Gölles Whiskeys aus acht verschiedenen

Getreidetypen im Keller, auch mit

etwa 20 verschiedenen Fässern wird

experimentiert.

100 Jahre und kein bisschen müde

Ebenfalls auf der Whisky-Messe mit

von der Partie sein wird die Grazer

Destillerie Franz Bauer, die hierzulande

den Vertrieb der Islay-Whiskys

organisiert und für ihre Schnäpse und

Liköre international mehrfach prämiert

wurde. Dabei steht für sie heuer

noch ein größeres Highlight an: Am

8. Oktober feiert die Destillerie bereits

ihr 100-jährige Bestehen. Was

sich in dieser Zeit verändert hat? „Die

Produktanforderungen und die Bedürfnisse

der Konsumenten ändern

sich stetig, es werden immer neue

Trends gesetzt“, erzählt Firmeninhaber

Hans-Werner Schlichte. Gleich

geblieben ist der Anspruch der Qualität:

Die beginnt bereits bei der Ernte

der Früchte. „Wir verarbeiten jährlich

über eine Million Kilogramm

Obst, das wir – soweit möglich – aus

Österreich beziehen. Jedes Destillat

bekommt dann mindestens ein Jahr

Zeit, um sich vollständig entwickeln

zu können. Wir profitieren da vom

guten Klima, den hervorragenden

Produkten und der Arbeit unserer

Bauern in der Steiermark“, freut

sich Schlichte.

Insider-Tipp

WHISKY-PAPST

HELMUT SCHULHOFER

Das richtige Essen: Whisky muss

man genießen, Whisky muss man

leben. Meine Empfehlungen sind

die Produkte der schottischen Insel

Islay. Die neun dortigen Brennereien

sind für den rauchigen und

torfigen Geschmack ihrer Whiskys

bekannt. Da gehört dann auch das

richtige Essen dazu: Haggis passt

zum schottischen, Irish Stew zum

irischen und Sushi zum japanischen

Whisky.

Wasser statt Eis: Kenner verzichten

beim Whisky auf Eis, denn

das verwässert den Geschmack.

Mein Tipp, wenn der Whisky etwas

zu scharf oder alkohollastig sein

sollte: Mit einer Pipette ein paar

Tropfen Wasser hinzugeben – es

entfalten sich völlig neue Aromen.


48

Das große Herbstquiz

Der Herbst bringt einiges mit sich, vor allem spannende

Fragen, die ihr beantworten sollt. Bei unserem großen

Herbstquiz kommt ihr ganz bestimmt an eure Grenzen

– wer die richtige Lösung parat hat, kann dafür einen

tollen Gewinn abstauben. Also, legt los!

1

Wie viele österreichische

Wanderregionen gibt es?

R 47

B 22

K 38

2

Wie sollte man guten

Whisky keinesfalls

trinken?

A

E

P

pur

mit Eis

mit ein paar Tropfen Wasser

3

Studien belegen, dass ...

eine positive Wirkung auf

die Stimmung haben?

4

Mit welches Jahreszeit

startet die Grillsaison?

L

J

S

Herbst

Sommer

Frühling

I

B

T

Alpakas

Whisky

Schuhe


49

5

Wie tief ist das „Tiroler

Meer“?

W

E

C

bis zu 75 Meter

bis zu 133 Meter

bis zu 182 Meter

6

Welche Ausbildung haben

die beiden Erfinder

von „mockery mia“?

L

R

X

Architekten

Bäcker

Maler

7

Wie heißt der neue Wellnessbereich

vom Almblick***?

U

E

K

Panorama SPA

AlmBLICK

Wellness in der Alm

8

Wie viele Quadratmeter an Leinwänden

hat der Künstler Wenzo

bereits bemalt?

Z 296

E 88

S 763

9

Welcher Song von Opus

schafft es immer wieder

in die Charts?

U

T

V

Gimme Love

Live is Life

Faster and Faster

Lösungswort

MEGA-GEWINNSPIEL:

– Eine Übernachtung für zwei Personen inklusive Halbpension im Almblick*** im Jogglland! Einfach eine E-Mail mit Betreff „Herbstquiz“, dem Lösungswort

unseres Quiz und der Telefonnummer an gewinnspiel@grazer.at schicken, und schon ist man im Lostopf. Viel Glück!

Getty (2), KK

– Auf 1.000 m liegt der Almblick*** abseits des schnelllebigen Alltags und der Hektik, märchenhaft eingebettet in die sanften Hügel des Jogllands. In

der einmaligen Einzellage erleben Sie entspannende AugenBLICKE im neuen Panorama SPA mit Blick in die unberührte Natur. Kulinarische EinBLICKE

genießen Sie mit liebevoll zubereiteten und regionalen Köstlichkeiten der Saison. Ob Sommerfrischler, Ruhesuchende, Kulinarikbegeisterte oder Winterabenteurer

– beim Almblick lässt sich der Alltag vergessen. TIPP für den Winter: Hoteleigener Skilift und viele weitere Skigebiete in unmittelbarer Nähe.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht übertragbar. Einsendeschluss: 28. 10. 2020. Gewinner werden telefonisch verständigt und sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


50

Lieblingsrezepte:

kulinarisch gut versorgt

durch den Herbst

Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise: Das

„Insider“-Team verrät seine ganz persönlichen

Lieblingsrezepte zum Nachkochen.

Einem selbstgemachten 3-Gänge-Menü steht

somit nichts mehr im Wege.

Fotos: Getty

Griechische Pfanne

VALENTINA GARTNER

Zutaten: 300 g Putenfilet, Zucchini,

Tomaten. rote Zwiebel, 150 g Feta,

Gyrosgewürz, Pitabrot, 250 g griechisches

Joghurt, Gurke, 1 Koblauchzehe,

Salz, Pfeffer

Zuerst das Putenfeisch mit Gyrosgewürz

würzen und anbraten. Danach

kleingeschnittene Zucchini, Tomaten

und Zwiebel braten. Fleisch und

Gemüse gemeinsam verrühren.

Anschließend Feta darüber bröseln.

Für das Tzatziki Gurke hobeln und

diese gemeinsam mit dem Knoblauch

in ein griechisches Joghurt

rühren. Gut würzen. Auf einem Teller

servieren, warmes Pitabrot dazu

naschen. Einfach herrlich!

Schoko-Brownies

EVA SEMMLER-BRUCKNER

Zutaten: 85 g Schokolade (70%), 85 g

Schokolade (50%), 170 g Butter, 4 Eier ,

220 g Zucker, 140 g Mehl

Die zwei Tafeln Schokolade mit der

Butter schmelzen und etwas auskühlen

lassen. Die Eier und den Zucker schaumig

schlagen, dann die Schoko und das

Mehl dazugeben und den Teig in eine

Backform gießen. Bei 170 Grad 30min

backen, anzuckern - FERTIG!

Tipp: Mit einer halben Packung

Packpulver werden die Brownies super-fluffig,

ohne Backpulver werden sie

richtig „chewy“ – beides total lecker !!

Chili con Carne

TOBIT SCHWEIGHOFER

Zutaten: 500 g Faschiertes, 400 g

geschälte Tomaten, Zwiebel, Knoblauch,

1 Dose Kidneybohnen, 1 Dose

Mais, Chilipulver, Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne

anrösten, das Faschierte dazugeben

und bei starker Hitze anbraten. Die

geschälten Tomaten unterrühren und

würzen. Kidneybohnen und Mais

zum Schluss hinzufügen, mit einem

Viertelliter Wasser aufkochen, dabei

ab und zu umrühren.


51

Filet Wellington

SELINA GARTNER

Zutaten: 2 Filetsteaks, Blätterteig, Salz,

Pfeffer, Rosmarin, Zucchini, Jungzwiebel,

Maroni, Fisolen im Speckmantel

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Zucchini,

Jungzwiebel und Maroni klein hacken,

in der Pfanne im Olivenöl anbraten und

scharf würzen. Filetsteaks mit Salz und

Pfeffer würzen, bei großer Hitze beidseitig

jeweils 30 Sekunden scharf anbraten, dann

auf den ausgerollten Blätterteig legen. Das

Gemüse kommt auf die Steaks, dazu einen

frischen Rosmarinzweig legen. Den Blätterteig

zu einem Tascherl klappen. Im Rohr

je nach gewünschtem Bräunungsgrad

des Blätterteigs backen. Währenddessen

die mit Speck umwickelten Fisolen in der

Pfanne mit Olivenöl anbraten.

Lachs Avocado

Tatar

VERENA LEITOLD

Zutaten: 200 g frischen Lachs, 2

Frühlingszwiebeln, 1 Avocado, 1

Knoblauchzehe, halbe Limette, EL

Olivenöl, Salz, Pfeffer

Knoblauch und Zwiebel möglichst

klein hacken. Lachs würfeln und

geriebene Limettenschale und

Olivenöl darüber geben. Alles mit

Salz und Pfeffer würzen und etwa

eine halbe Stunde durchziehen

lassen. Avocado klein würfeln und

mit Limettensaft beträufeln. Unten

in einen Ringportionierer geben

und Lachs darüber schichten.

Am besten mit geröstetem Weißbrot

servieren.

Gefüllter Kürbis

FABIAN KLEINDIENST

Zutaten: Butternusskürbis, 200 g

Quinoa, Mozzarella, Zwiebel, Olivenöl

und Gemüse nach Wahl

Butternuss-Kürbis aushöhlen und

das Fruchtfleisch aufbewahren.

Den Kürbis bei ca. 200 Grad ins

Rohr geben, währenddessen

Zwiebel, Kürbis und Gemüse nach

Wahl in Olivenöl anschwitzen.

Zum gekochten Quinoa geben und

nach Belieben würzen. Gemisch

in den Kürbis füllen und mit Käse

überbacken. Im Rohr lassen, bis

der Kürbis weich ist.

Couscous mit

Eierschwammerl

PIA EBERT

Zutaten: 150 g Couscous, 250 ml

Wasser, 250 g Eierschwammerl oder

Pilze, Frühlingszwiebel, Zucchini,

Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe-Würfel

Eierschwammerl mit Zwiebel und

Zucchini anbraten. Nach Belieben

würzen. 250 ml Wasser (Gemüsebrühe)

aufkochen lassen, von der Platte

nehmen und Couscous ca. 5 – 8 min

darin ziehen lassen. Couscous auf

Teller anrichten, Eierschwammerl mit

Zucchini darüber garnieren.


Schließe dich der

Wir & Co Gemeinschaft

an und gib

wertvolle Impulse

für dein künftiges

Zuhause.

Die ersten Schritte sind getan & der

Grundstein für Wir & Co ist gelegt:

Zahlreiche Interessierte haben ihre

Vorstellungen für ein lebenswertes

Zuhause in Eggersdorf eingebracht

& arbeiten gemeinsam mit dem

Projektteam an einer Zukunft des

Miteinanders. Begib dich mit uns

auf die Reise, gib wertvolle Impulse

für dein künftiges Zuhause und

beschreite neue Pfade hin zu einer

Zukunft im Zeichen der Gemeinschaft.

Über Wir & Co: Durch die aktive

Einbindung der künftigen

Bewohner*innen, durch die

Vernetzung aller Interessierten und

die Schaffung einer gemeinsamen

Vision für das Zusammenleben bauen

wir unsere Zukunft in Eggersdorf – so

wie wir es wollen.

• Rund 25 bedarfsgerechte

Wohneinheiten Nähe

Ortszentrum Eggersdorf

• Nachhaltige & kooperative

Entwicklung der Wohnungen

& Gemeinschaftsflächen

• Fertigstellungstermin

voraussichtlich 2022

Du willst dich einbringen?

Kontaktiere uns & schließe

dich uns an!

kontakt@wir-und-co.at I +43 676 40 68 818 I www.wir-und-co.at

Wir & Co wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo – Living Urban Innovation 2019“ durchgeführt.


Opus geht! „Live is Life“

bleibt aber für immer!

1985 LIEBENAUER

STADION GRAZ:

Opus und die gesamte

Austropopgilde von Ambros,

über Falco, EAV bis

zu STS feierten mit 25.000

Fans ein Fest im Rahmen

von LIVE AID.

Text: Vojo Radkovic, Fotos: Werner Poglits, Opus (3)

Bandwettbewerb erster große Move

Wenn das kein Abschied mit großem

Anlauf ist. Opus will als Band aufhören

und verabschieden sich von ihren

Fans ein Jahr lang mit diversen Auftritten

und dem neuen Doppelalbum

„Magnum“. Der finale Vorhang fällt

dann im Dezember 2021 nach zwei

Benefizshows im Grazer Opernhaus.

Der Start des großen Goodbye-Sagens

war jetzt in Graz mit einem fulimanten

Konzert auf der Schloßberg-Kasemattenbühne.

Da gab‘s schon einiges

vom neuen Album, das als Doppel-CD

und auch in Vinyl erscheinen wird, zu

hören. Die Single „Made My Day“ hat

Hitpotential. Ursprünglich hätte am

Schloßberg schon die Live-Präsentation

des neuen Albums stattfinden

sollen, aber Corona, das unsägliche

Virus, machte auch da einen Strich

durch die Rechnung. Der Lockdown

verhinderte gemeinsame Aufnahmen

im Studio und so erscheint das Album

im November 2020.

Begonnen für Opus hat alles in den

70er Jahren. Ich organsierte damals

schon den Steirischen Bandwettbewerb

und lernte die Band um Ewald

Pfleger als Newcomer kennen. Wir

freundeten uns an und so begleitete

ich Opus all die Jahre als Musikjournalist

und Veranstalter durch alle

Grazer und steirischen Location. Beim

Steirischen Bandwettwerb feierte

Opus 1973 auch den ersten größeren

Insider-Tipp

EWALD PFLEGER

OPUS MASTERMIND

Immer wieder werde ich gefragt,

wie man es schafft, als Band

so viele lange Jahren zusammenzubleiben.

Und hier ist mein

Tipp für langes Bandleben:

Niemals über Geld streiten. Das

ist der Grund warum, schon so

viele Bands auseinandergegangen

sind. Das ist ähnlich wie

in einer Beziehung; auch dort

beginnt das Ende mit dem Streit

ums Geld!


Erfolg. Ewald Pfleger: „Es war für uns

eine wichtige Motivation, um weiter

zu machen und unseren Weg zu gehen“.

Danach traten auch Opus selbst

als Veranstalter auf und organisierten

das legendäre „Austria Rock Festival“.

Damals ein Wahnsinn. Einmal war ich

in Pinkafeld als Moderator mit dabei.

Auf der Bühne neben Opus auch Kurt

Hauhenstein mit Supermax, Wolfgang

Ambros, Wilfried und viele andere. Im

Publikum feierte die Rockfans zwei

Tage und Nächte lang exzessive Feste.

Schon zu dieser Zeit ist die Band –

damals saß schon Günter Grasmuck

am Schlagzeug – dem Opus-Sound

näher gekommen. 1978 wurde das

„Band-Haus“ in Judendorf bei Graz

bezogen und Herwig Rüdisser per

Zeitungsinserat als Sänger gefunden.

Ewald Pfleger: „Als Herwig anrief,

dachten wir, oh, da bewirbt sich auch

eine Sängerin bei uns, so hoch war

seine Stimme“. Es stellte sich heraus,

dass Herwig ein Mann mit enormen

Stimmhöhen war.

CORONA

UND FALCO

Ewald Pfleger

und seine

Frau Andrea

zeigten auch

in der Pandemiekrise

Humor mit

ihren Masken.

Unten einer

der gefeierten

gemeinsamen

Auftritte

von Opus und

deren Freund

Falco


Opus war für mich immer eine der

angenehmsten Bands. Es gab nie

Streit, die Musiker waren stets gut

aufgelegt und jeder in der Band hatte

Handschlagqualität. Ich veranstaltete

Opus Konzerte in allen Grazer Locations

und war bei dem legendären

Open-Air 1985 im alten Liebenauer

Stadion dabei. Pfleger: „Das war noch

das Golden Age of Rock‘n Roll“. Und

da war auch schon „Live is Life“, der

Song mit dem Intro, das jeden flasht.

Der Song wurde 1984 im Fußballstadion

von Oberwart live eingespielt.

Das gleich zweimal, weil beim ersten

Mal das Band nicht mitlief. „Na NA Na

Na NA ... Live is Life“. Pfleger: „Ich

habe das Lied am Strand von Ibiza geschrieben

und nie im Traum gedacht,

dass aus diesen 4,15 Song-Minuten

ein Welthit wird“.„Live is Life“ist

auch ein Lied für jeden Anlass. Ob im

Fußballstadion, beim Oktoberfest, als

Filmmusik, in der Werbung aber auch

in verschiedenen Klassik-Variationen:

„Live is Life“ funktioniert immer.

Bestes Cover-Beispiel unter den vielen

Coverversionen: „Live is Life“ der

Slowenen „Laibach“.

„Live is Life“ ist auch als Lebensphilosophie

zu verstehen. Gerade jetzt in

der Zeit der Pandemie macht so ein

Song Mut. Ich frage Ewald, ob Opus

schon eine Band der Millionäre ist.

Ewald schmunzelt. „Nein, Millionäre

sind wir nicht, aber wir können wohl

bis an unser Lebensende gut davon

leben und das jedes Jahr. Der Song

wird nach wie vor weltweit täglich

zwischen 300 und 400 Mal gespielt.

Wir teilen die Tantiemen aber unter

uns auf, obwohl ich eigentlich der

Komponist bin“.

Opus war für mich immer eine bodenständige

Band, niemals abgehoben,

keine Staralüren, keine Skandale.

Wenn der Vorhang am 21. Dezember

2021 für Opus fällt, lässt aber keiner

der Musiker sein Instrument fallen

und zieht sich in die Rock-Pension

zurück.

Ewald: „Ich werde viel im Studio mit

meinem Sohn Paul arbeiten. Er macht

gerade eine Solo-LP. Übrigens, auch

Paul startete beim Steirischen Bandwettbewerb.

Und mein Kopf ist voller

Ideen für neue Song“.

Wenn Opus sich auch Ende nächsten

Jahres verabschieden, der Song „Live

is Life“ ist ein Lied für die Ewigkeit.

Insider-Facts

OPUS, DIE BAND

Start 1973 in der Urversion mit

Ewald Pfleger, Kurt Plisnier und

Walter Bachkönig. Dann steigt

Günter Grasmuck als Schlagzeuger

ein, Hans Palier spielt

sechs Jahre Gitarre, 1979 kam

Sänger Herwig Rüdisser dazu.

Am Bass wurde oft gewechselt;

erst Niki Gruber, dann Wolfram

Abt, Erich Buchebner und

Mischa Krausz, Backing Vocals

Corry Gass und Inez Furtlehner.

LIVE IS LIFE

Charts 1985/86 Nummer 1 in

Österreich, Canada, Frankreich,

Spanien, Schweden, Deutschland.

Nummer 2 in der Schweiz,

Südafrika, Norwegen, Belgien.

Chartplatzierungen in der

gesamten Musikwelt, so auch in

den US Top 40s. Am längsten in

den Charts war der Song 1985 in

Deutschland (27 Wochen).

„Live is Life“ ist immer wieder in

den Charts. u.a. 1994 Nummer 3

Austrian Top 40, 2008 Nummer

16 Austrian Top 40, in den Niederlanden

in den Top 100, Rang

60. Insgesamt gab‘s bislang 2 x

Gold, 3 x Platin, 1 x Silber.


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