14.01.2021 Aufrufe

mensch joseph! | Magazin 3-2018

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

<strong>mensch</strong> <strong>joseph</strong>! EHRENAMT<br />

GEMEINSAM<br />

G AUBEN<br />

Einmal in der Woche besucht Anneliese Ruten das<br />

Josephs-Hospital. Genauer: alle Patienten, die gemeinsam<br />

mit der ehemaligen Pfarrsekretärin die<br />

Kommunion feiern wollen. Mit ihr und 17 weiteren<br />

Kommunionhelferinnen und -helfern, die sich jeden<br />

Samstagabend jeweils zu viert auf den Weg machen<br />

und „den Kranken die Kommunion ans Bett bringen“.<br />

Die Serie<br />

EHRENSACHE:<br />

EHRENAMT<br />

IM JHW<br />

DEN<br />

GLAUBEN<br />

FEIERN<br />

Anneliese Ruten organisiert die<br />

Kommunion für die Patienten.<br />

Etwa 30 von ihnen besuchen<br />

die Kommunionhelfer abends –<br />

ehrenamtlich. Weil sie alle gerne<br />

helfen, gerne unterstützen. Nicht<br />

jeder von ihnen hat einen geistlichen<br />

Beruf erlernt, „aber das<br />

ist auch gar nicht notwendig“,<br />

meint Ruten. „Vor Beginn unserer<br />

Tätigkeit wurde jeder von<br />

uns gründlich angeleitet – am<br />

wichtigsten aber ist der Glaube<br />

an das, was wir tun.“<br />

Sie selbst sei schon seit<br />

über 20 Jahren dabei, erinnert<br />

sie sich. „Ich wurde damals von<br />

unserer Küsterin angesprochen,<br />

ob ich nicht Lust hätte, hier im<br />

JHW als Kommunionhelferin zu<br />

unterstützen. Das habe ich gerne<br />

zugesagt, weil es einfach toll<br />

ist, gemeinsam mit den Patienten<br />

an Gott zu denken und den<br />

Glauben zu feiern.“ Doch bei<br />

dem Verteilen der Kommunion<br />

geht es um viel mehr, nämlich<br />

den Patienten zu helfen. Ihnen<br />

zu zeigen, dass sie nicht alleine<br />

sind, ihnen Hoffnung zu geben<br />

oder ihnen die Sorgen vor einer<br />

bevorstehenden Operation zu<br />

nehmen, weiß Anneliese Ruten.<br />

Vier Monate im Voraus plant sie<br />

den wöchentlichen Einsatz der<br />

Kommunionhelfer – auch an<br />

Weihnachten oder Ostern ist<br />

der Besuch im Krankenhaus für<br />

die Ehrenamtler unerlässlich.<br />

Bevor Anneliese Ruten und ihre<br />

Kollegen samstagabends ihre<br />

Runde durch die Station drehen,<br />

werden die Gebetszettel<br />

vorbereitet. „Wir nehmen da<br />

immer einen schönen Vers aus<br />

dem Evangelium.“ Diese Zettel<br />

sind wichtig, sagt sie, „denn so<br />

bekommen die Patienten die<br />

Chance auch selbst das Gebet<br />

zu sprechen“. Aber da ist<br />

jeder Patient anders, weiß<br />

Ruten. Manche möchten gerne<br />

alleine beten, anderen liest sie<br />

den Psalm vor und betet gemeinsam<br />

mit ihnen das Vaterunser.<br />

„Eigentlich wissen wir<br />

nie, was uns erwartet. Manche<br />

Patienten kennen wir, andere<br />

sind neu. Unabhängig davon<br />

haben wir aber immer ein Ziel:<br />

Wir möchten mit unserem Besuch<br />

helfen.“<br />

MENSCHEN<br />

BEDANKEN SICH<br />

BEI UNS<br />

Und das gelingt:<br />

„Es ist bei jedem Besuch, bei jedem<br />

Patienten eine andere, aber<br />

immer eine tolle Atmosphäre.<br />

Die Menschen bedanken sich<br />

bei uns. Das zeigt uns, dass wir<br />

das Richtige tun und mit unserer<br />

Arbeit die Patienten hier im Krankenhaus<br />

unterstützen können.“

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!