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Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

25. Jahrgang - Ausgabe 1 - Januar 2021

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

Land und Leute

Auch online zum Blättern

www.land-und-leute.de

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die Februar-Ausgabe ist der 29. Januar 2021

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Heimatspiele Marklohe e.V.

Marklohe. Ein Jahr hat uns Corona nun fast schon im Griff,

und es zeichnet sich nicht ab, dass es schnell viel besser wird.

Unsere Spieler dürften aktuell noch nicht mal zusammen

üben, und wir glauben auch nicht, dass wir dieses Frühjahr

noch vor einem größeren Publikum im Saal auftreten können.

Das Wintertheater 2021 ist daher nun leider abgesagt.

Wir hoffen alle, dass wir im Sommer auf der Freilichtbühne

wieder viele von euch begrüßen können!

Bei gutem Wetter an der frischen Luft und mit mehr Platz,

werden wir die Anforderungen für Abstände und was dann

noch ansteht hoffentlich bewältigen können.

Fb Heimatspiele Marklohe e. V.

Kindergarten- und Krippenkinder

jetzt anmelden!

SG Marklohe. In den Kindertagesstätten in Marklohe,

Balge und Wietzen wird in Kürze die Belegung der einzelnen

Gruppen für das Kindergartenjahr 2021/2022 festgelegt.

Die Eltern, die ihre Kinder bislang noch nicht in einer Kita angemeldet

haben, werden gebeten, die Anmeldung bis spätestens

zum 31. Januar 2021 in den betreffenden Einrichtungen

abzugeben. Anmeldevordrucke sind in den Kindertagesstätten

sowie im Rathaus der Samtgemeinde Marklohe erhältlich.

Online-Anmeldungen sind über die Homepage der

Samtgemeinde Marklohe möglich.

Alke Meyer

Neue Rolltore für das

Feuerwehrhaus

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de

Foto: Die neuen modernen Rolltore des Feuerwehrhauses in

Holte - Langeln.

Holte. Große Freude bei der Ortsfeuerwehr Holte – Langeln.

Das sehr gepflegte Feuerwehrhaus hat neue moderne Rolltore

erhalten. Der Zahn der Zeit ist an den alten Flügeltoren

nicht schadlos vorüber gegangen. Im unteren Bereich war das

Holz verfault und die Tore undicht. Die neuen Rolltore mit

Sichtprofil verleihen dem Feuerwehrhaus auch optisch ein

neues Gesicht. Auf Knopfdruck oder per Fernbedienung lassen

sich die Tore öffnen und schließen. Entsprechend den Sicherheitsvorschriften

sind in der Halle blinkende Ampeln

installiert die den Maschinisten der Einsatzfahrzeuge freie

Fahrt signalisieren. Die alten Tore waren seit der Inbetriebnahme

des Feuerwehrhauses im Jahre 1989 eingebaut.

Text & Foto: Uwe Schiebe


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Geplante Veranstaltungen in der Samtge

BITTE BEACHTEN:

Terminabsagen sind uns bis Redaktionsschluss

nicht zugegangen.

Bitte informieren Sie sich in der Tagespresse

oder bei den Vereinen, ob und in welcher

Form die Januar-Termine stattfinden, da der

Lockdown ja bis 31. 1. 2021 verlängert

wurde.

Balge

Januar

16.: 9 Uhr, SV Sebbenhausen-Balge e.V., Papierabholung in

Balge, Behl. Mühle, Gut Wiede, Holzbalge und Sebbenhausen

Februar

12.: 19.30 Uhr, SV Sebbenhausen-Balge e.V., Jahreshauptversammlung

13.: Dorfverein Sebbenhausen, Jahreshauptversammlung

19.: 10 Uhr, Dachverein Dolldorfer Vereine, Jahreshauptversammlung

März

05.: Dorfverein Holzbalge, Jahreshauptversammlung

DRK-Ortsverbandes Wietzen-Holte

Das Alte Jahr mit seinen vielen Veränderungen haben wir geschafft.

Das Neue hat begonnen und wir packen es mit

neuem Mut an.

Das Jahr 2021 - was wird es uns abverlangen? Können wir

auf eine Zeit mit weniger Sorgen hoffen? Ein Neues Jahr - mit

etwas Glück - wir ziehen vertrauensvoll hinein - und vorwärts

- vorwärts, nicht zurück soll unser Vorsatz sein !!

Liebe treue DRK-Mitglieder „Bleibt gesund im Neuen Jahr“

ganz herzlich:

Der Vorstand des DRK-Ortsverbandes Wietzen-Holte

Marklohe

Januar

27.: 15.30 - 19.30 Uhr, DRK Lemke-Oyle, Blutspende

29.: 19.30 Uhr, JG Oyle, Jahreshauptversammlung

Februar

13.: 10 Uhr, Gemischter Chor Marklohe, Winterwanderung

17.: 17 Uhr, Frauengesprächskreis

März

02.: 19.30 Uhr, Gemischter

Chor Marklohe,

Jahreshauptversammlung

06.: Kirchengemeinde

Marklohe, Kinderfrühstück

06.:19 Uhr, Schützenverein

Marklohe,

Jahreshauptversammlung

07.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Marklohe, Vorstellungsgottesdienst

I

10.: 19 Uhr, Förderv. Clemensanker Marklohe, Jahreshauptversammlung

12.: 19.30 Uhr, Förderverein Freibad Marklohe, Jahreshauptversammlung

13.: 10 Uhr, Förderverein Freibad Markl., Arbeitseinsatz

14.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Marklohe Vorstellungsgottesdienst

II

15.: 9.30 Uhr. JFW Marklohe, Umwelttag

17.: 17 Uhr, Frauengesprächskreis

19.: 17 - 18 Uhr, Förderverein Feuerwehr Marklohe, Anlieferung

fürs Osterfeuer

20.: 9.30 - 12 Uhr, Förderverein Feuerwehr Marklohe,

Anlieferung fürs Osterfeuer

26.: 17 - 18 Uhr, Förderverein Feuerwehr Marklohe,

Anlieferung fürs Osterfeuer

26.: 16 - 20 Uhr, DRK Lemke-Oyle, Blutspende

26.: 19 - 21 Uhr, Schützenver. Lemke, LG Kordelschießen

27.: 10 Uhr, Förderverein Freibad Marklohe, Arbeitseinsatz

27.: 9.30 - 12 Uhr, Förderverein Feuerwehr Marklohe,

Anlieferung fürs Osterfeuer


Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 5

meinde Marklohe

Wietzen

Januar

24.: 18 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

30.: 19.30 Uhr, Schützenverein Wietzen, Generalversammlung

31.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

Februar

05.: Landjugend Wietzen, Generalversammlung

07.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

14.: 18 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

17.: 17 Uhr, Frauengesprächskreis

19.: Schützenverein u. Gemeinde Wietzen, Friedel Heuer-

Pokalschießen

21.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

26.: 19 Uhr, Geflügelzuchtverein Wietzen, Jahreshauptversammlung

28.: 14 - 17 Uhr, Förderverein Kiga Tausendfüßler,

Flohmarkt

28.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

März

01.: 19:30 Uhr, IG Landwirtschaft Wietzen, Jahreshauptversammlung

05.: 19.30 Uhr, Jagdgenossenschaft Wietzen, Jahreshauptversammlung

05.: 19 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst am

Weltgebetstag

05.: Dorfverein Holzbalge, Jahreshauptversammlung

07.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

09.: 19.30 Uhr, Dorfkulturkreis Wietzen, Mitgliederversammlung

09.: 19.30 Uhr, Schützenv. Holte-Langeln, Nadelschießen

11.: 16 - 20 Uhr, DRK Wietzen, Blutspenden

14.: 18 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

14.: 9.30 Uhr, Schützenverein Holte-Langeln, Nadelschießen

17.: 17 Uhr, Frauengesprächskreis

19.: 19 Uhr, Geflügelzuchtverein Wietzen, Klönabend

19.: 19.30 Uhr, TSV Wietzen, Mitgliederversammlung

20.: 9.30 Uhr, Heimatstube Wietzen, Frühstück,

anschließend Vortrag vom "Klockenschooster"

21.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Vorstellungsgottesdienst

der Konfirmanden

23.: 19.30 Uhr, Heimatstube Wietzen, Versammlung Förderverein

der Heimatstube

23.: 14.30 Uhr, Landfrauenverein Wietzen, Jahreshauptversammlung

28.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

Mitgliederversammlung des

TSV Wietzen

Wietzen. Die ursprünglich für den 15. Januar 2021 geplante

Mitgliederversammlung des TSV Wietzen, wird

aufgrund der aktuellen Situation und in der Hoffnung,

dass diese dann stattfinden kann, auf den 19. März 2021

verschoben.

Arno Stumpenhau-

Bleiben Sie gesund!

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Seite 6 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Weihnachtsengel brachte Überraschung zur Adventszeit

Wietzen. Das Vorstandsteam des Landfrauenverein Wietzen

hat für ihre Mitglieder in „Heimarbeit“, einen kleinen

Weihnachtsgruß zusammengestellt und an alle 250 Damen

verteilt.

Persönlich wurde dieser Gruß an alle Mitglieder des Vereins

verteilt, einige Engel mussten auch per Post auf die Reise

gehen, da es auch treue Mitglieder in der Ferne gibt. Bei der

persönlichen Übergabe an der Haustür wurde selbstverständlich

der nötige Abstand eingehalten.

Viele Damen waren sehr erfreut und angetan von dieser netten

Aktion.

„Oh das ist aber eine tolle

Überraschung, da habt ihr

euch ja viel Arbeit gemacht“

oder „Da habt ihr

euch aber etwas Schönes

einfallen lassen“, war vielfach

bei der Übergabe zu

hören.

Dieser kleine Weihnachtsgruß

sollte allen Damen ein

kleinwenig die Zeit versüßen,

da zurzeit keine Veranstaltungen

stattfinden

können.

Das Vorstandsteam hofft,

dass im neuen Jahr wieder

persönliche Treffen zu Veranstaltungen

möglich sein

werden. Der gesamte Vorstand

wünscht allen Frauen

die auf dem Land leben,

denn das sind wir Landfrauen,

ein gesundes neues Jahr.

Foto: Dora Bohle übrrascht über

diese nette Idee.

Foto: Gunda Pielhop freut sich über den Weihnachtsgruß der

LandFrauen.

Foto: Alke Meyer vor ihrem weihnachtlicht geschmücken

Eingang, freute sich über das kreative Geschenk.

„Es ist uns wichtig den Kontakt zu unseren Mitgliedern zu

pflegen und zu halten“, so der Vorstand. Da es in dieser Zeit

nicht möglich war, eine Adventfeier für ihre Mitglieder zu gestalten,

hatte sich das Team etwas Nettes für alle Mitglieder

ausgedacht. Es wurden kleine Engel aus Wäscheklammern

mit goldenen Flügeln gebastelt und leckeres Weihnachtsgebäck

in Tüten verpackt. Die Tüten wurden mit dem Weihnachtsengel,

einer Weihnachtsgeschichte sowie einem Gruß

zum Fest versehen.

Infos zum Landfrauenverein Wietzen finden Sie unter

www.kv-landfrauen-mittelweser.de/wietzen

Elke Märtens

Land und Leute

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 7

Jürgen Menze spendete zum 75. Mal sein Blut

bis in die Aula zum Spenden durchlaufen. In der adventlich

geschmückten Aula konnten die Spender/Innen dann in sechs

modernen Spenderstühlen ihren Lebenssaft abgeben. Sehr

erfreut stellte Ursula Wesely fest, dass mit Marius Mackensen,

Melissa Schrank, Annika Laue, Kira Damman, Jan-Philipp

Andermann, Moritz Ripke, Laura Duensing und Gisela Lohse

acht Erstspender erschienen waren. Zum fünften Mal spendeten

Franziska Stauch, Farina Heine und Nils Pape ihr Blut.

Mareike Boswyk und Sven Janzen waren zur zehnten Spende

und Claudia Süssenbach zur 15. Spende erschienen. Mirko

Wattenberg spendete zum 30. Mal und Veith – Christian Witt

bereits zum 40. Mal. Zum 75. Mal war Jürgen Menze erschienen

um seinen Lebenssaft zu spenden.

Foto: Wie Volker Schröder aus Balge, kamen 90 Spenderinnen

und Spender in die adventlich geschmückte Aula der

Grundschule Lemke um ihren Lebenssaft zu spenden.

Lemke. Zum letzten Blutspendetermin im letzten Jahr in der

Grundschule Lemke konnte die Vorsitzende des DRK – Ortsvereins

Lemke – Oyle, Ursula Wesely insgesamt 90 Spenderinnen

und Spender, davon acht Erstspender, begrüßen. Die

Vorsitzende und auch das Team vom Blutspendedienst

Springe zeigten sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wegen

der strengen Abstands- und Hygieneregeln mussten die

Spenderinnen und Spender von hinten quer durch die Grundschule

mehrere Stationen vom Empfang über die Anmeldung

Alle Spenderinnen und Spender erhielten ein kleines Präsent.

Zur Stärkung gab es statt eines Lunchpaketes etwas Leckeres

vom Grill. Der nächste Blutspendetermin ist am 27. Januar

2021 im Ev. Gemeindehaus in Marklohe. Der DRK Ortsverein

wünscht allen Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern ein

gesundes neues Jahr.

Text & Foto: Uwe Schiebe

Team-Beermann spendet 2000 Euro für Projekte

in Nienburg und Schaumburg

Landkreis. Die Mitarbeiter des heimischen

CDU-Bundestagsabgeordneten Maik Beermann

spenden die vom Bundestag ausgezahlte Corona-Pauschale

an vier Projekte in Nienburg und

Schaumburg. „Mein Team hat sich über Weihnachten

und Neujahr Gedanken gemacht, wen

sie gern mit ihrer Spende unterstützen möchten.

Sie waren sich schnell einig, dass das Geld an

Projekte für Kinder und junge Menschen fließen

soll“, erklärte Maik Beermann.

Im Landkreis Schaumburg gehen jeweils 500

Euro an den Kinderschutzbund Rinteln und an

den Verein International Children Help (ICH). Im

Landkreis Nienburg erhält der ASB Kreisverband

500 Euro zur Unterstützung des Schulsanitätsdienstes.

Auch der Lions Club Nienburg/Weser

erhält zweckgebunden 500 Euro. „Mich macht

es einfach glücklich, dass mein Team das Geld

spendet und damit so wertvolle Projekte unterstützt“,

so Maik Beermann abschließend.

Aufgekommen war die Idee, als die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Abgeordneten erfuhren, dass auch sie eine

Corona-Sondervergütung bekommen sollten. Warum Mitarbeiter

von Abgeordneten, die mit der Möglichkeit zum

Foto: Screenshot derTeamsitzung, vlnr Jana Hägermann, Nicole Bruns, Viktor

Jahn, Stephanie Berghorn, Maik Beermann, Katarina Fritzsche, Lukas

Detering, Lisa Richter.

Home-Office keiner besonderen Belastung ausgesetzt waren,

auch eine Corona-Pauschale bekommen, konnten sie nicht

wirklich nachvollziehen und entschieden sich zur Spende.

Viktor Jahn


Seite 8 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Erste Anlaufstellen im Landkreis Nienburg:

Flyer für Neuzugewanderte in sechs Sprachen

Landkreis. Ab sofort gibt es für Neuzugewanderte im Landkreis

Nienburg eine kompakte Übersicht mit ersten wichtigen

Anlaufstellen vor Ort. Der Flyer beinhaltet Adressen von Migrationsberatungsstellen,

Informationen zum Aufenthalt oder

zu finanziellen Hilfen und vieles mehr. Er liegt in allen Rathäusern,

den Migrantenselbstorganisationen, dem Familienservicebüro

des Landkreises, den Bildungsträgern und den

Migrationsberatungsstellen aus. Ehrenamtliche Netzwerke

haben ihn und er kann beim Landkreis bestellt werden.

Wo gibt es einen geeigneten Sprachkurs? Wie gelingt die berufliche

Weiterentwicklung, wie sind Jobcenter und Agentur

für Arbeit zu kontaktieren? Besonders für Neuzugezogene ist

es wichtig, schnell zu wissen, für welches Problem es welche

Ansprechpartner gibt. „Egal für welche Fragestellung, es gibt

bei uns für jede Situation die entsprechende Anlaufstelle im

Kreisgebiet. Dort finden die Neuzugezogenen nicht nur erste

Hilfestellungen, sondern auch beispielsweise eine gute Orientierung

für ihren weiteren Bildungsweg“, unterstreicht

Carmen Prummer, Leiterin der Koordinierungsstelle Migration

und Bildung des Landkreises, die außerordentliche Bandbreite

an kompetenten Beratungsmöglichkeiten im Landkreis.

Damit möglichst viele Menschen den neuen Flyer verstehen,

hat die Koordinierungsstelle ihn nicht nur in Deutsch, sondern

auch auf Türkisch, Arabisch, Farsi, Englisch und Russisch verfasst.

Unterstützungsangebote gibt es auch bei sämtlichen Anliegen

rund um das Thema Familie. Wo kann mein Kind betreut

werden? Welche Beratungen bietet der Landkreis zu Familienthemen

an? Diese und ähnliche Fragen kann das im Flyer

vermerkte Familienservicebüro des Landkreises beantworten

und an die entsprechenden Stellen in den Kommunen vermitteln.

Mit all seinen Ansprechpersonen und Adressen bietet

der Flyer auch Ehren- und Hauptamtlichen, die in der Migrationsarbeit

tätig sind, wichtige Informationen, die den Arbeitsalltag

erleichtern.

Allen Interessierten stehen für weitergehende Fragen und

zum Bestellen des Flyers die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle

unter 05021/967-686 oder unter migration@

kreis-ni.de zur Verfügung.

Veranstaltungen der Koordinierungsstelle Migration und Bildung

werden gefördert durch das Niedersächsische Ministerium

für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Anita Hartmann

Jugendprojekt „LandEyeSixPack“ mit Broschüre

„JUGEND MACHT KULTUR“ dokumentiert

Landkreis. Politische Bildung kann Spaß machen und ermöglicht

Jugendlichen, ihre Ideen und Interessen öffentlich

einzubringen. Das hat das vom WABE e.V.initiierte Jugendprojekt

„LandEyeSixPack“ trotz vieler Herausforderungen

auch im Jahr 2020 gezeigt.

Mit der 16-seitigen Broschüre „JUGEND MACHT KULTUR“

stellt WABE e.V. die thematischen Inhalte und Ergebnisse des

Projektes vor, das Menschenrechtsbildung mit jugendkultureller

Bildung kombiniert. Mit vielen Fotos werden insbesondere

die Graffiti-Workshops visualisiert.

Nur durch die gute Kooperation mit den Vereinen, Verbänden

und Einrichtungen der Jugendarbeit in den beiden Landkreisen

Nienburg und Verden konnten viele Veranstaltungen

trotz Corona bedingter Einschränkungen realisiert werden.

Die Dokumentation kann kostenlos unter info @wabe-info.de

bestellt werden und steht unter www.wabe-info.de zum

Download zur Verfügung.

Das Projekt LandEyeSixPack wird gefördert vom Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen

des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie dem

Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und

Gleichstellung.

WABE Koordinierungs- und Fachstelle WABE e.V.

Rudi Klemm


Landkreis. Mit griffigen Aussagen und phantasievollen Designs

hatten Schülerinnen und Schüler des Landkreises Nienburg

bereits im Jahr 2019 kleine Schilder zum Aufhängen

gegen Fremdenfeindlichkeit entworfen. Im November haben

sie ihre Werke in den im Landkreis und Stadtgebiet verkehrenden

Linienbussen zum Anschauen und Mitnehmen aufgehängt.

Jetzt zeigen seit dem 15. Dezember zwölf Plakatwände

in Nienburg weithin sichtbar ihre Ideen zur Stärkung

von Demokratie und Toleranz.

Wie alles begann: Genau vor einem Jahr hatten Schülerinnen

und Schüler der Oberschulen Uchte, Marklohe, Steimbke und

Nienburg, des Gymnasiums Stolzenau sowie der Jugendwerkstatt

Nienburg auf der 1. kreisweiten Courage-Conference

beschlossen, sich aktiv für Demokratie und gegen Rassismus

einzubringen. Die Idee: kleine Schilder mit starken Aussagen

zum Aufhängen in Bussen und an Türklinken. Zusammen mit

der Stadtbusgesellschaft Nienburg/Weser, dem Verkehrsservice

Landkreis Nienburg/Weser, dem Landkreis Nienburg,

dem Kreisjugendring und der WABE Koordinierungs- und

Fachstelle konnten die Jugendlichen im November 2020 ihre

Idee umsetzen.

Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 9

Demokratie-Aktion im XXL-Format

Plakatwand zeigt Motive junger Menschen gegen Rassismus

Foto: Seit dem 15. Dezember in Nienburg plakatiert und hier präsentiert von

den Initiatorinnen und Initiatoren (oben v. l. n. r.): Peter Karaskiewicz (Koordinator

der CTC-Präventionsstrategie beim Landkreis Nienburg), Johanna

Mader und Madlien Horlbeck (Bildungsreferentinnen beim Kreisjugendring e.

V.), (unten v. l. n. r.) Carmen Prummer (Leiterin der Koordinierungsstelle Migration

und Bildung), Christian Meier (didaktische Leitung und Leiter des

Kunstprojektes an der OBS Steimbke) und den Schülerscouts Meggi Balint und

Marc Rohlfing (Mitte) von der OBS Steimbke.

Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de

„Jetzt ist daraus eine Plakataktion mit verdient

großer Außenwirkung entstanden.

Damit tragen die jungen Leute zu einem dringend

notwendigen Diskurs bei und regen zu

einem demokratischen und respektvollen

Miteinander an“, sagt Peter Karaskiewicz, der

beim Landkreis Nienburg Koordinator der

Präventionsstrategie „Communities That

Care – CTC“ ist. Umfrageergebnisse an Schulen

hätten gezeigt, dass Vorurteile und Diskriminierung

auch an Schulen im Landkreis

Nienburg präsent seien und somit Projekte

zur Stärkung einer demokratischen Kultur

durchaus notwendig seien.

Ebenfalls überzeugt von der Weiterentwicklung

der ursprünglichen Busaktion ist Rudi

Klemm von WABE e.V.: „Die Jugendlichen

lernen hierbei etwas über ihre Selbstwirksamkeit

kennen. Sie machen dabei die wichtige

Erfahrung, dass ihre Idee von damals jetzt

nachhaltig Wirkung entfaltet.“ Die rund 2,50

x 3,50 Meter großen Plakatwände sollen

ihren Beitrag dazu leisten. An zwölf zentralen

Orten in Nienburg, unter anderem am Bahnhof

und an den Ausfallstraßen, werden sie

weithin sichtbar die Zeichnungen und Statements

der Schülerinnen und Schüler zum

Thema Rassismus und Zivilcourage sowie

Kontaktdaten von Ansprechpartnerinnen und -partnern zeigen.

Die Plakataktion wird als begleitende Öffentlichkeitsarbeit

der Partnerschaft für Demokratie des

Weser-Aller-Bündnis: Engagiert für Demokratie & Zivilcourage

(WABE) vom Bundesministerium für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie

leben!“ gefördert.

Anita Hartmann


Seite 10 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

„Bedarf erkannt – Angebot genannt“

Broschüre bündelt Fort-und Weiterbildungsangebote zur Fachkräftesicherung

Foto: Die Broschüre „Bedarf erkannt – Angebot genannt“

gibt es auch online unter www.lk-nienburg.de/Fortbildungsbedarfe.

Für die Mitwirkung bedanken sich Bildungskoordinatorin

Claudia Eckhardt und Bildungsmonitorer Ralf

Mödeker bei allen Beteiligten.

Landkreis. „Bedarf erkannt - Angebot genannt“, unter diesem

Titel hat das Bildungsbüro des Landkreises Nienburg jetzt

sämtliche Fort- und Weiterbildungsangebote Nienburger Bildungsträger

für Betriebe und Unternehmen in einer Broschüre

zusammengefasst. Anfang Dezember ist die Zusammenstellung

allen Betrieben und Unternehmen als Print- oder

Digitalversion zugegangen. Zum Download gibt es die Informationen

für alle Interessierten auch im Internet unter

www.lk-nienburg.de/Fortbildungsbedarfe.

Zur Sicherung der Qualität in Betrieben und Unternehmen

braucht es nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch berufsbegleitende

Fort- und Weiterbildungen. Berufliche Handlungsfähigkeit

wird durch Fortbildungen gesichert und

erweitert. Weiterbildungen dienen dem Ausbau des Wissens

und Könnens und erweitern den beruflichen Handlungsspielraum.

Anfang 2020 hat das Bildungsbüro deshalb nach Rücksprache

mit der Agentur für Arbeit, Handwerkskammer,

Landwirtschaftskammer, IHK (Industrie- und Handelskammer)

und WIN (Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg/Weser

GmbH) eine Umfrage zu Fort- und Weiterbildungsbedarfen

bei den im Landkreis Nienburg ansässigen Betrieben und Unternehmen

durchgeführt.

Bezugnehmend auf die Ergebnisse dieser Umfrage hat das

Bildungsbüro daraufhin die Bildungsträger im Landkreis um

eine Übersicht ihrer diesbezüglichen Angebote gebeten. Das

Ergebnis liegt nun zusammengefasst als Broschüre vor und

ist den insgesamt 60 beteiligten Betrieben und Unternehmen

der Umfrage jetzt zugesendet worden. Die Agentur für Arbeit

mailte die Broschüre im Dezember außerdem an über 800

Betriebe und Unternehmen und verweist in dieser auf ihre

Beratung zur möglichen Finanzierung dieser Art der Fachkräfte-

sicherung.

Im Vorwort zur Broschüre wendet sich auch Landrat Detlef

Kohlmeier an die Geschäfts- oder Betriebsleitungen und Verantwortlichen

in Personalangelegenheiten. Darin hebt er hervor:

„Das Ergebnis ist erfreulich und zeigt, dass es zu vielen

Ihrer Wünsche ein Angebot gibt. Darüber hinaus gibt es das

Angebot der Bildungsträger, auf Ihre Fort- und Weiterbildungsbedarfe

zu reagieren und sie gegebenenfalls individuell

zu ergänzen. Unser Landkreis Nienburg/Weser bietet ein attraktives

Wohn- und Arbeitsumfeld, es lohnt sich, nach dem

Schulabschluss hierzubleiben, hierher zu ziehen oder zurückzukehren.

Dazu tragen Ihre Bereitschaft und der Wunsch, Ihre

Mitarbeitenden ortsnah zu schulen, bei.“

Anita Hartmann

Demografie: So stark altert

die Bevölkerung im Kreis

Nienburg

IG BAU warnt vor Mangel

an Seniorenwohnungen

Landkreis. Wegen Corona zuhause bleiben – gerade auch

ältere Menschen schützen sich so effektiv vor dem Virus:

Doch vielen Senioren macht dabei ihre nicht altersgerechte

Wohnung zu schaffen. Barrierefreie Duschen, breite Türen

für den Rollator und ein Lift statt Treppe sind allzu oft Fehlanzeige.

Nach Einschätzung der IG BAU ist nur ein kleiner Teil

der Wohnungen im Kreis Nienburg für die Generation Ü65

geeignet. Dabei wird diese Altersgruppe in den nächsten Jahren

deutlich wachsen, so die Gewerkschaft mit Blick auf eine

aktuelle Demografie-Prognose für den Kreis.

Lesen Sie die nachfolgende Pressemitteilung auf Seite 11,

welchen Anteil die Rentner-Generation an der Bevölkerung

in der Region künftig ausmachen könnte – und was getan

werden kann, um mehr altersgerechten Wohnraum zu schaffen.

IG BAU

Land und Leute

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Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 11

IG BAU warnt vor Mangel an Seniorenwohnungen

Generation Ü65 wächst im Kreis Nienburg bis 2035 um 29 %

Immer mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum?

Landkreis. Im Landkreis Nienburg (Weser) könnte die Zahl

der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf

34.500 anwachsen – das sind 29 Prozent mehr als noch im

Jahr 2017. Ihr Anteil an der Bevölkerung läge dann bei 31

Prozent (2017: 22 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-

Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich

hierbei auf eine Demografie-Prognose des CIMA Instituts für

Regionalwirtschaft – und fordert mehr Anstrengungen bei

der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt

Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie

Duschen – nur ein kleiner Teil der Wohnungen im Landkreis

ist für die rasant wachsende Generation Ü65 geeignet. Das

muss sich ändern“, sagt Stephanie Wlodarski. Die Bezirksvorsitzende

der IG BAU Niedersachsen-Mitte spricht von einer

„demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche

Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei

der altersgerechten Sanierung bestehender Wohnungen sei

der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation

nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen

Jahren eine graue Wohnungsnot“, betont Wlodarski.

Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie

verschärft, weil gerade ältere Menschen einen Großteil

des Tages zuhause verbringen müssten. Die staatliche Kreditanstalt

für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm

Foto: Beispiel für eine barrierefreie Dusche.

„Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das

Fördervolumen von 150 Millionen Euro im Jahr reiche aber

nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund müsse die Förderung

mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen.

Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus:

Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung

im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung.Am

Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen

im Kreis Nienburg auf dem Spiel. „Es kann nicht sein,

dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil

eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung

der eigenen Wohnung scheitert“, macht Wlodarski

deutlich.

IG BAU

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